24 Tage Botswana im November - Moremi, Chobe, CKGR

6 Antworten · 787 Aufrufe · gestartet 18. März 2026 von KäptnKork
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Themenstarter2 Beiträge · seit 202618. März 2026 ·
Hallo liebes Forum,
meine Partnerin und ich feiern unseren Studienabschluss mit einer 4-monatigen Reise in Afrika. Die ersten drei Wochen starten wir in Namibia, gefolgt von 24 Tagen in Botswana. Wir sind in Botswana mit dem Dachzelt unterwegs und wollen baldig Unterkünfte buchen. Vorher würde ich aber gerne die Expertinnen und Experten hier fragen, ob unsere Reiseroute Sinn ergibt und einen guten "flow" hat. Unser Toyota Hilux mit 140L Benzin- und 60L Wassertank, 4WD, Sandmatten und co. ist bereits gebucht. Meint Ihr die Strecke ist gut schaffbar?
  1. Windhoek → Rundu (Fahrtag, Proviant)
  2. Rundu → Grenzübergang → Shakawe
  3. Shakawe → Nguma Island
  4. Okavango Panhandle (Nguma Island, freier Tag / Vogelbeobachtung)
  5. Okavango Panhandle (Nguma Island, freier Tag / Bootstour)
  6. Nguma Island → Maun (Einkauf) → Shorobe
  7. Shorobe → Xakanaxa (Moremi Game Reserve)
  8. Moremi (Xakanaxa, Game Drives)
  9. Xakanaxa → Khwai
  10. Khwai → Mababe Gate → Savuti (Chobe National Park)
  11. Savuti (Game Drives)
  12. Savuti → Ghoha Gate → Ihaha (Chobe Riverfront)
  13. Ihaha (Game Drives entlang Chobe River)
  14. Ihaha → Kasane (kurze Strecke, Game Drive möglich)
  15. Kasane (Tagesausflug zu Victoria Falls)
  16. Kasane → Nata
  17. Nata → optional Makgadikgadi Pans Querung wenn s. trocken → Rakops (Einkauf)
  18. Rakops → Matswere Gate → Central Kalahari Game Reserve → Sunday Pan
  19. CKGR (Sunday Pan / Deception Valley Exploration)
  20. CKGR (Richtung Leopard Pan / weitere Pans)
  21. CKGR (Richtung Passarge Valley / Westbewegung)
  22. CKGR → Motopi Pan
  23. Motopi Pan → Tsau Gate → Kuke → Ghanzi
  24. Ghanzi → Windhoek (Grenzübergang, Rückgabe)
zuletzt bearbeitet 18. März 2026
13 Beiträge · seit 200625. März 2026 ·
Hallo Captain Cork, dass ich niemand auf eine Reiserouten Anfrage meldet und ne Woche vergeht passiert glaube ich selten. Ich bin sicherlich kein Fachmann/Experte. Ich finde den ersten Tag mit knappen 700 km von Windhuk nach Rundu sehr sportlich den Rest der Tour würde ich mir auch gerne von Experten anhören, was da geht oder nicht geht. Viele Grüße Frechdachs
2’462 Beiträge · seit 200626. März 2026 ·
Zu einigen Dingen kann ich nichts beitragen, aber vielleicht folgende Anmerkungen :

Windhoek — Rundu plus Einkauf halte ich für zu ambitioniert. Je nach Jahreszeit ist es auch früh dunkel.
Kasane — Nata: gibt es Gründe, wieso ihr dort übernachtet? Magkadikgadi ist auch von Kasane gut machbar. Oder wollt ihr irgendetwas Bestimmtes machen. Außer dem Bird Sanctuary ist da aus meiner Sicht nichts Besonderes zu sehen.

CKGR: Leopard Pan fanden wir nicht so toll, Piper Pan kann ich sehr empfehlen.

Ghanzi — Windhoek: übernachtet ihr dann dort? Fliegt Ihr abends zurück? Das sind rund 500 km plus Grenzübergang. Wir waren an afrikanischen Grenzen schon in 30 Minuten durch, 2 bis 4 Stunden waren es aber sehr viel häufiger. Da ist der Grenzer auch mal in der Mittagspause, der Zöllner nicht auffindbar, alles schon erlebt. 😆 Ich würde es bei Abflug am selben Tag nicht machen.

Liebe Grüße Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
Themenstarter2 Beiträge · seit 202626. März 2026 ·
Vielen herzlichen Dank an Frechdechs und vor allem an dich, Susanne, für eure hilfreichen Einschätzungen! Das hilft uns sehr beim Feinschliff.

Zu euren Anmerkungen:

Windhoek — Rundu: Danke für die Warnung! Wir haben das Auto zum Glück schon einen Tag vorher und erledigen den Großeinkauf vorab. So können wir am Reisetag wirklich zügig und früh losfahren. Da wir im November unterwegs sind, hoffen wir, dass wir die Unterkunft locker vor Sonnenuntergang erreichen.

Kasane — Nata & die Regenzeit: Hier war ich mir tatsächlich unsicher. In Kasane wollen wir nochmal groß Vorräte bunkern, damit wir autark durch die CKGR kommen. Das nimmt sicher Zeit in Anspruch, weshalb wir wohl erst später loskommen. Nata erschien mir daher als sicherer Zwischenstopp auf dem Weg nach Rakops.
Was die Salzpfannen (Makgadikgadi) angeht: Die reizen uns enorm! Aber die Sorge vor dem Regen im November sitzt uns im Nacken, da die Pfannen dann ja schnell unpassierbar werden sollen. Meint ihr, die Angst ist berechtigt, oder sollten wir es Mitte November trotzdem fest einplanen?

Ghanzi — Windhoek: Hier kann ich Entwarnung geben: Wir verbringen nach der Fahrt noch eine Nacht in Windhoek und geben das Auto erst spät am Folgetag ab. Der Zeitpuffer für die Grenze ist also eingeplant. Trotzdem danke für den Hinweis mit den Wartezeiten... 4 Stunden beim Grenzübergang sind natürlich eine Ansage! 😆

Nochmals danke für den wertvollen Input!
zuletzt bearbeitet 26. März 2026
1’061 Beiträge · seit 200627. März 2026 ·
Ahoi Käptn

In diesem Fall halte ich Windhoek - Rundu schon für machbar, ist ja alles einwandfreie Teerpad mit nur zu Beginn ordentlich Verkehr, da kann man schon gut Kilometerfressen. Ist weit und ein langer Fahrtag, aber wenn man wirklich grad morgens früh los kommt und alle Besorgungen schon gemacht sind, kann man das schon mal machen.

Ghanzi - Windhoek ist dann auch kein Problem. Das ist sicherlich so mit den Grenzübergängen in Afrika, das werdet ihr in den vier Monaten auf Reise sicherlich auch erleben, aber eher nicht an der Mamuno/Buitepos Grenze. Die habe ich in den vergangenen ~25 Jahren eingige Male passiert und wirklich länger als eine halbe Stunde habe ich dort noch nie gehabt, egal in welche Richtung. Das ist eine häufig genutzte Grenze an einer der wichtigsten Hauptverbindungsachsen im ganzen südlichen Afrika und nach meiner Erfahrung ziemlich effizient.

Die weitere Planung finde ich insgesamt stimmig. Rundu - Shakawe könntet ihr alternativ an dem Tag auch noch in Namibia bleiben und zum Beispiel bei Divundu im Ngepi Camp o.ä. übernachten.

- Die Fahrt von Rundu nach Divundu ist «kurz», so dass ihr am Nachmittag/Abend auch dort im Mahango Core Area noch einen Gamedrive machen könntet oder eine Sundowner Boat Cruise o.ä. Lohnt sich auch sehr und der Grenzübergang am nächsten Tag mit Fahrt bis Nguma Island sollte dann auch gar kein Problem sein.
- Nguma Island - Maun - Shorobe (nehme an, ihr wollt einfach noch zu einer Campsite irgendwo dort in der Region fahren zum übernachten) könnte ein etwas langer Tag werden, da ihr ja in Maun dann alle Besorgungen machen müsst für den Trip in den Moremi, Savuti und Ihaha. Das kann sich ganz schön ziehen und die Einkäufe in Maun inklusive Tanken und alles dauert erfahrungsgemäss. Je nach dem würde ich dann einfach in Maun bleiben bzw etwas ausserhalb, die Fahrt am nächsten Tag dann nach Xakanaka ist dann auch so machbar. Feuerholz könnt ihr dann auf der Fahrt nach Maun am Wegesrand besorgen, dort hat es immer viele Händler.
- Kasane - Nata / Rakops: alternativ, falls die Pans nicht machbar sein sollten, könntet ihr auch zum Beispiel am Boteti bei Khumaga übernachten (Boteti River Camp sehr schön). Von dort zum CKGR und bis zur Sunday Pan ist dann auch gut machbar. Wie es mit Einkaufen in Rakops ausschaut, weiss ich nicht, aber ich schätze, da gibt es nicht allzu viel Möglichkeiten für einen Grosseinkauf, das Nötigste werdet ihr aber wohl schon bekommen. Besser in Kasane schon erledigen, von Nord nach Süd sollte das Queren vom Vetenary Fence ja dann kein Problem sein (ausser, ich habe jetzt einen groben Denkfehler im System).

Liebe Grüsse
Sam
Reiseberichte: #safaribrothers on Tour Vol. IX- safaribrothers.ch Blog «In Gedenken - Kurzer Kgalagadi-Trip 2024» #safaribrothers on Tour Vol. VIII - safaribrothers.ch Blog «Du hast es so gewollt - 8 Wochen Campingsafari in Namibia und Botswana 2021/2022» #safaribrothers on Tour Vol. VII - «Kalahari» #safaribrothers on Tour Vol. VI - «Wo Problem?»
2’462 Beiträge · seit 200627. März 2026 ·
kalachee schrieb:
Wie es mit Einkaufen in Rakops ausschaut, weiss ich nicht, aber ich schätze, da gibt es nicht allzu viel Möglichkeiten für einen Grosseinkauf, das Nötigste werdet ihr aber wohl schon bekommen. Besser in Kasane schon erledigen, von Nord nach Süd sollte das Queren vom Vetenary Fence ja dann kein Problem sein (ausser, ich habe jetzt einen groben Denkfehler im System).

Liebe Grüsse
Sam
Einkaufen kann man ganz gut im Choppies in Nata. Der vet fence gilt von Norden nach Süden, vor allem um das Vieh der Farmer zu schützen. Oder ich habe einen groben Denkfehler 😊
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
16,9k Beiträge · seit 201227. März 2026 ·
Sanne schrieb: Der vet fence gilt von Norden nach Süden, vor allem um das Vieh der Farmer zu schützen. Oder ich habe einen groben Denkfehler 😊
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