ANNICKThemenstarter8’066 Beiträge · seit 200802. Feb. 2010 · Teil I
Um 5 Uhr ging die Show wieder los. Habe aber vorgesorgt. Neben dem Bett stehen schon die Scheiben Brot bereit. Wie gestern schmeisse ich sie aus dem Fenster und die zwei Vögel stürzen sich wieder darauf. Jetzt können wir weiter schlafen!
Um 8 Uhr frühstücken wir und danach packen wir alles ins Auto. Ich gebe noch den Schlüssel ab. Der Rezeptionist empfängt mich mit einem grossen Lächeln. Ganz stolz überreicht er mir die vom Affen gestohlene Badehose. Sie wäre gestern Abend am Toreingang gefunden worden...Welch ein Glück. Sie steht vor Dreck aber ist noch zu gebrauchen.
Und schon fahren wir via Klaserie zum Hoedspruit Endangered Species Centre. Es befindet sich neben der Kapama Game Reserve. Um 10 Uhr nehmen wir an die geführte Tour teil. Sie dauert 11/2 Stunden und kostet R120.- pro Person. Wir nehmen in einem Jeep Platz und der Guide führt uns durch verschiedene Gehege. Wir beobachten: Cheetahs, Africa Wild Dogs, Blackfooted cats, African wild cats und Blue Cranes. Das "Breeding Program" wird uns genau detailliert. Die Tour lohnt sich bestimmt. Mehr Infos über: www.wildlifecentre.co.za
Um 11 Uhr 30 geht es weiter nach Hoedspruit wo wir noch einige Einkäufe bei Spar erledigen.
Eine Stunde später stehen wir am Phalaborwa Gate. An der Rezeption herrscht ein Gnusch. Etwa 20 Leute stehen da Schlange und es gibt nur eine Angestellte! Es dauert eine ganze Stunde bis wir an der Reihe sind. Wir bestellen eine Wild Card. Jetzt ist die Dame überfordert. Sie hat warscheinlich nie Eine ausgestehlt. Sie verschwindet eine Weile und kommt zurück. Jetzt nimmt sie endlich unsere Kreditkarte und gibt uns eine Wild Card.
Nun fahren wir zum Mopani Camp. Unterwegs sehen wir kein einziges Tier. Mein Mann ist stock sauer. Ich beruhige Ihn mit der Ausrede es ist jetzt zu heiss.
Um 15 Uhr erreichen wir das Camp. Das Personal am Empfang ist sehr freundlich. Unser Bungalow mit 4 Betten is nett eingerichtet. Die Anlage ist geflegt aber nur zu 50% besetzt. Die Klimaanlage kann man hier bei 36 Grad auch gut vertragen. Wir verbringen den Rest des Nachmittags am schönen Swimmingpool.
Abends reservieren wir noch für übermorgen einen Bushwalk in Letaba.
Wir gehen früh ins Bett denn wir wollen morgen um 6 Uhr losfahren
ANNICKThemenstarter8’066 Beiträge · seit 200803. Feb. 2010 · Teil II : Mopani - Letaba
Um 7 Uhr frühstücken wir. Es ist bei 24 Grad schon sehr schwül. Eine Stunde später geht es Richtung Olifants wo wir zu Mittag eine Pause einlegen wollen. Beim Fahren sehen wir wunderschöne Vögel. Leider kenne ich mich da nicht genügend aus. Aber diese Farben! Ein Genuss für die Augen....
Kurz vor Letaba sehen wir unseren ersten Elefanten, ein Bulle. Er steht vor dem Wassertank. Wir halten an und schauen Ihm eine gute halbe Stunde zu. Er ist köstlich. Mit seinem Rüssel geht er im Tank Wasser holen und verspritzt sich. Dann trinkt er wieder einmal zwischendurch. Zum Schluss kratzt er sich den Popo.
Unterwegs treffen wir nicht viel Verkehr ausser den Rangers auf Ihre Fahrräder. Später sehen wir noch von weitem ein Löwenrudel. Mein Mann entspannt sich, der Tag fängt ja schon gut an.
Um 11Uhr erreichen wir Olifants. Dieses Camp liegt wirklich nett. Die Aussicht von der "Lookout Platform" ist ein Geschenk Gottes. Wir setzen uns hin. Ein französisches Ehepaar kommt dazu. Wir kommen ins Gespräch. Die Dame ist ausser sich. In Ihrem Zimmer gibt es lauter Fledermäuse... Und so beobachten wir Hippos, Elis und Impalas.
Um 14 Uhr wird die Hitze unerträglich. Wir machen uns auf den Weg nach Letaba wo wir ein Bungalow gemietet haben. Das Personal am Empfang ist sehr unfreundlich. Wir nehmen unseren Schlüssel und vergewissern uns noch ob es mit dem Bushwalk morgen früh OK ist.
Die Anlage sieht mudelig aus. Die Bettwäsche im Zimmer ist befleckt und die Handtücher stinken. Wir packen nur das Notwendigste aus, es gibt ja kaum Platz im Zimmer, und eilen zum Swimming Pool. Dieser schaut miseral aus. Eine Bank ist total verostet. Wir erfrischen uns und hauen sehr schnell ab. Zum Glück läuft die Klimaanlage im Zimmer! Bei 36 Grad ein Muss. Später schauen wir uns noch das Elefantenmuseum an. Wirklich ein Muss. Das Restaurant offeriert auch einen super Blick auf den Fluss. Hippos vergnügen sich im Wasser.
Um 18 Uhr kehren wir ins Bungalow zurück. Wir duschen und bereiten das Abendessen vor. Heute Spaghettis und Tomatensauce. Die Dunkelheit bricht schnell ein. Auf einmal werden wir von einem Haufen Grillen belästigt. Eine fällt ins Weinglas und zwei Andere in den Spaghettitopf. Jetzt erst verstehe ich warum Niemanden draussen sitzt! Die Leute essen tatsächlich auf Ihrem Bett! Es wird so unerträglich dass wir unser Zeug ins Zimmer verstauen. Wir setzen uns auf den Fussboden und leeren unsere Teller ohne grossen Appetit. Das Geschirr erledigen wir sehr schnell. Und hop ins Bett. Morgen stehen wir ja um 4 UHr auf.
schoelink1’933 Beiträge · seit 200703. Feb. 2010 · Ins Kruger NP ist Letaba mein favourite! Noch nicht 'modernisiert' mit immer noch die alte atmosphere!
Gruss, Hans
ANNICKThemenstarter8’066 Beiträge · seit 200803. Feb. 2010 · Hi Hans,
I can understand your opinion! 😎
Those kind of crickets are rich in proteins and therefore very healthy. 😛
Annick
ANNICKThemenstarter8’066 Beiträge · seit 200804. Feb. 2010 · Teil III : Letaba - Lower Sabie
Um 4 Uhr rappelt der Wecker und schon stehen wir auf. Wir packen alle Sachen in unser Auto. Eine halbe Stunde später warten wir an der Rezeption wie abgemacht. Da kommen auch gleich 2 Rangermädels. Wir können aber noch nicht los. Es fehlt ein Ehepaar! Um 5 Uhr erscheinen endlich die 2 Spanier. Sie haben verschlafen...
Wir fahren los und inzwischen ist es hell geworden. Eine Viertelstunde später verlassen wir den Wagen. Die Rangerinen geben uns genaue Anweisungen wie wir uns verhalten sollen. Die Natur wacht auf, welch ein tolles Gefühl! Wir laufen und laufen und immer noch nichts. Auf einmal schaut uns die Eine Rangerin an und befehlt uns mucksmäuschenstill zu bleiben. Unweit schläft nämlich ein schwarzer Rhinobulle. Wir nähern uns langsam bis zu ca. 30 Metern. Er schläft so tief man könnte glauben er liege da tot. Nur die Ohren bewegen sich ab und zu. Wir gucken Ihm eine Weile zu und verlassen Ihn nach einer Weile ganz vorsichtig.
Inzwischen ist es schon 7 Uhr und unser Magen knurt. Die Mädels laden uns zu einem Snack ein. Mein Mann grinst. Es gibt nur Cola und Wasser mit Erdnüsse und Chedarkäse. Igitigit!
Wir trinken einfach ein Schluck Wasser und warten brav auf unser Frühstück im Bungalow.
Langsam kehren wir wieder nach Letaba zurück. Unterwegs sehen wir noch viele Kudus, Zebras und Elis.
Um 9 Uhr frühstücken wir gemütlich und verlassen anschliessend das Camp Richtung Lower Sabie. Die Landschaft wird auf einmal viel grüner und man sieht immer mehr Tiere: Büffel, Rhinos, eine Herde Elis und sogar von weitem einen Leoparden.
Um 14 Uhr erreichen wir das Lower Sabie Camp. Es gefällt uns auf Anhieb besser. Das Personal wirkt freundlich und kompetent. Unser Bungalow kann man mit Letaba nicht vergleichen und Dies für fast denselben Preis! Das Zimmer ist heller, geräumiger und sauber. Man hat Sicht auf den Fluss. Der Pool ist auch sehr einladend bei nur noch 28 Grad. Wir lesen eine Weile und um 18 Uhr gönnen wir uns eine Flasche Chardonnay. Die Stimmung ist viel besser als gestern und wir entschliessen uns das Restaurant zu besuchen. Das Essen schmeckt besser als erwartet!
Morgen geht es weiter nach Berg en Dal.
GUGuido.Gast04. Feb. 2010 · Hallo,
ANNICK schrieb:Es gibt nur Cola und Wasser mit Erdnüsse und Chedarkäse. Igitigit!
Das hat zwar nichts mit Deinem Reisebericht zu tun. Aber beim Stichwort Cheddarkäse muss ich einfach folgendes Video einwerfen: 😗
Bei YouTube ansehen ↗
Beste Grüße
Guido
ANNICKThemenstarter8’066 Beiträge · seit 200805. Feb. 2010 · Hätten wir Dies gewusst Guido., hätten wir den ganzen Cheddar Käse gegessen! 😛
Teil IV : Lower Sabie - Berg en Dal
Da es nicht zu heiss war, haben wir mit offenem Fenster geschlafen. In der Nacht konnte man das Geschrei der Hippos deutlich hören. Ein tolles Erlebnis!
Um 7 Uhr frühstücken wir und eine Stunde später geht es los. Wir fahren erst einmal Richtung Skukuza. Und wieder haben wir Glück! Viele Tiere laufen uns über den Weg: Büffels, Elis, 1 Serval und sogar ein weisses Rhino. Die zeit vergeht mal wieder sehr schnell im Auto. Um 11 Uhr erreichen wir das riesige Camp. Welch eine Massenabfertigung! Es gibt aber ein Internet Café wo wir unsere Mail Box anschauen können. Wir bleiben 2 Stunden, es ist nicht teuer. Anschliessend wollen wir ins Restaurant. Es gibt aber zu Mittag nur self service. Man kommt sich wie im Mc Donald's vor. Wir verzichten da zu essen und kaufen ein Paar Kekse die wir im Auto verzehren.
Und schon geht es weiter nach Berg en Dal. Langsam verändert sich das Wetter. Die Sonne sieht man kaum noch. Um 16 Uhr kommen wir in Berg en Dal an und bei 18 Grad ist es uns kalt!
Das Personal empfängt uns mit einem grossen Lächeln. Es überreicht uns den Bungalow Schlüssel und wir fahren bis vor die Tür. Die Anlage ist sehr gepflegt. Der grüne Rasen wird gerade gemäht. Unser Zimmer gefällt uns auch und die Terrasse lädt zum Ausruhen ein. Da es zu kalt ist haben wir keine Lust den Pool zu besuchen. Wir beschliessen den Rhino Trail zu machen. Wir laufen den Fluss entlang und schauen zwei Hippos zu die Ihm Wasser herumturteln. Der Weg endet am Campingplatz und wir durchqueren die ganze Anlage um noch Wasser im Shop zu kaufen.
Im Laden schnüffele ich ein bisschen herum und stosse auf eine gratis Zeitung: What's happening in Swaziland. Ich nehme sie gleich mit und lese sie auf der Terrasse.
Was erfahre ich gerade da? Morgen um 10 Uhr fängt das "Singing, Stick Fighting & Dance Festival" im Mlilwane Wildlife Sanctuary an. Oh Mano, das können wir uns nicht entgehen lassen! Da müssen wir spätestens um 6 Uhr das Camp verlassen.
Wir packen unsere meisten Sachen für den nächsten Tag schon ins Auto ein, essen eine Kleinigkeit und gehen schlafen...
janet1’419 Beiträge · seit 200905. Feb. 2010 · Hallo Annick,
mit Spannung verfolge ich Deine Berichte, schön auch deshalb weil ich mancherorts auch schon war. Seufz, da kommen Erinnerungen wieder und am liebsten möchte man sofort wieder hin!
Das Hippogeschrei hatten wir auch die ganze Nacht 😄
Liebe Grüsse und ich freu mich schon auf die Fortsetzungen
janet
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*"
Reisebericht Sao Tomé 2011
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