Und jetzt noch mein KI-Senf dazu. :)
LastBar – und CLC Agency ist als Anbieter angegeben. Im Google Play Store ist der Entwickler mit einer Anschrift in Kapstadt aufgeführt. Die Beschreibung als südafrikanischer Softwareanbieter passt also; eine besondere kartografische Organisation konnte ich damit nicht bestätigen.
Der entscheidende Punkt: Die App zeigt dir, wo zuvor Empfang gemessen wurde. Sie kann kein Netz herstellen oder ein vorhandenes Signal verstärken. Das Prinzip funktioniert so:
- Nutzerhandys sammeln unterwegs Messwerte zur Mobilfunkversorgung.
- Daraus entsteht eine Karte, getrennt nach Netzbetreiber.
- Im Funkloch zeigt die App Richtung und Entfernung zu einem gespeicherten Ort mit Empfang.
- Das funktioniert auch offline, wenn du die betreffende Karte vorher heruntergeladen hast.
Die Grenze liegt bei der Datenmenge: Wo noch niemand gemessen hat, fehlen Angaben. Eine leere Stelle bedeutet deshalb nicht automatisch „kein Empfang“. Auch ein früher gemessener Empfang ist keine Garantie für heute. Das räumt der Anbieter selbst ein.
Für Fahrten in Namibia klingt das als zusätzliche Orientierung interessant. Wie hilfreich es hier tatsächlich ist, hängt aber davon ab, wie viele Messungen entlang der Strecken vorhanden sind. Eine ausreichende Abdeckung für Namibia konnte ich bislang nicht bestätigen.
Die Grundversion ist laut Anbieter kostenlos und enthält Werbung; eine Pro-Version gibt es gegen Einmalzahlung. Hier findest du die Website von LastBar und die Android-App im Play Store
Der Nutzen wächst mit der Zahl der Nutzer und den erfassten Strecken. Gerade in abgelegenen Gegenden, wo man die App besonders gut gebrauchen könnte, dürften anfangs die meisten Daten fehlen.
Ein kleiner Nutzen bleibt schon jetzt: Sie kann eure eigenen Messungen speichern. Auf dem Rückweg könntet ihr dann sehen, wo ihr auf dem Hinweg zuletzt Empfang hattet. 🙂
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