DaxiangThemenstarter5’058 Beiträge · seit 201425. Okt. 2015 ·
27. September 2015 Etosha – Pirschfahrt rund um Namutoni (Fortsetzung) Die Sonne steht schon recht tief als wir endlich losfahren. Wir halten die Luft an, dass der Elefant der neben der Pad läuft uns nicht noch den Weg versperrt.
Nachdem wir die Teerstraße erreicht haben, fällt die Anspannung von uns ab – zur Not kann man ja hier auch etwas schneller fahren. Wir sehen ein paar Dik-Diks am Straßenrand und dann, das Aufleuchten der Bremslichter am Wagen vor uns. Wir wollen gerade noch eine Wette abschließen, was da jetzt aus dem Gebüsch kommt, als Silke auch schon das magische Wort KATZE ruft. Wir können unseren Augen kaum trauen – vor uns läuft tatsächlich ein Leopard.
Er verschwindet jedoch bald im Gebüsch. Während das Auto vor uns nach einem kurzen Stopp weiterfährt, behalten wir die Nerven und fahren im Schritttempo weiter, in der Hoffnung, dass sich uns noch mal eine freie Sicht auf ihn bietet. Die Dik-Diks haben die Katze auch gesehen und geben Warnrufe ab.
Wir haben tatsächlich Glück, es gibt immer mal wieder kleine Lichtungen
und so können wir seinen Anblick eine ganze Zeit genießen, bis er dann endgültig im Gebüsch verschwindet. Dann heißt es wirklich Gas geben, um auf den letzten Drücker am Tor zu sein. Hier hat sich die Sichtung schon herumgesprochen und wir nicht mit erhobenen Zeigefinger sondern einem Lächeln und erhobenem Daumen begrüßt. Nachdem wir die MKS-Prozedur hinter uns haben, fahren wir überglücklich zur Mushara Lodge zurück.
Zur Feier des Tages gibt es erst einen Sekt auf unserer Terrasse. Passend zu unserem Erlebnis, reicht es heute nur für eine „Katzenwäsche“ vorm Abendessen, denn die Trommeln rufen schon zum Braai in die Boma. Neben verschiedenen Salaten, gibt es eine gekühlte Tomatensuppe, Hähnchenspieß, Kudu- Ossobuco, Kartoffel, Mieliepap und Gemsbocksteak vom Grill. Als Nachtisch stehen Apfel-Zimt-Muffins, Zitronencreme und Schoko-Brandy-Kekse zur Auswahl.
Gute Nacht und nicht vergessen, morgen um 3 Uhr die Uhren auf 2 Uhr zu stellen!
Applegreen1’796 Beiträge · seit 201425. Okt. 2015 ·
Liebe Konnie,
vielen Dank für den schönen Bericht und die tollen Fotos.
Wie ich sehe, war Eure liebe Sichtungsfee (Ihr ward ja so lieb, Sie uns auszuleihen 🙂 ) wieder sehr fleißig obwohl sie ja von der Übergabe von uns zu Euch kaum eine Verschnaufpause hatte 😉
Ja die Teerstrasse zum Gate ist für einige Überraschungen gut und von vielen unterschätzt, wenn man sieht mit welchem Affenzahn manche dort langbrettern 😣
Der Leo könnte der sein, den auch wir am Straßenrand gesehen haben 😉
Argh, es gibt doch eine gewisse Anzahl von Fomis, die mit schwarze Kassen voller Bestechungsgelder für die Sichtungsfee anreisen. 😄 😣 😗 Eure muss schon DFB-Ausmaße gehabt haben 🤩
Ihr seid ja richtige Glückspilze 😄 So eine tolle Katze! Und das auf einer Teerstraße 🙂 Bei Applegreen hatte ich auch schon davon gelesen - falls wir noch mal da lang fahren, dann wird´s mit Sicherheit gaaaanz langsam sein. 🤩
DaxiangThemenstarter5’058 Beiträge · seit 201425. Okt. 2015 ·
Hallo Sabine,
ja, die Sichtungsfee war wieder sehr fleißig. Ihr habt sie so gut behandelt, dass ihr die kurze Verschnaufpause ausgereicht hat. Werde morgen mal unsere Leo-Fotos vergleichen - vielleicht war es ja wirklich der Gleiche.
Hi Guggu,
unsere schwarze Kasse bestand in diesem Jahr aus Kriteler Willi (Williams-Christ-Birnen-Brand) und Thüringer Haselnuss-Brand.
Hallo Lotta,
die Teerstraße ist immer für eine Überaschung gut - hier hatten wir auch schon tolle Nashornsichtungen.
Und ich kann es kaum glauben, wie viele Hyänen ihr beobachten konntet. Wir haben nach 3 Etosha-Urlauben (jeweils 4 Nächte) bis jetzt ganz genau ein einziges Mal !!! eine Hyäne gesehen (und dann noch soweit weg dass ich nicht mal ein schönes Foto machen konnte 🙁 ).
DaxiangThemenstarter5’058 Beiträge · seit 201426. Okt. 2015 ·
Hi Lil,
über unsere vielen Hyänensichtungen hatten wir uns während der Tour auch schon mit Irmela unterhalten. Früher sah man ganz vereinzelt welche und dann meist nur in der Dämmerung. Erst seit 2013 haben wir in Etosha immer tolle Hyänensichtungen zu fast jeder Tageszeit. Irmela kommt ja als Guide öfters nach Etosha und ihr ist das auch aufgefallen. Sie kannte das früher nur vom Krüger NP:
Seit meiner ersten Namibia-Tour 1997 führe ich Strichlisten von den Tiersichtungen und wenn man die vergleicht, sind unsere Sichtungen - was Säugetiere betrifft - mit Ausnahme der Hyänen recht konstant.
Also nicht verzagen - bei der nächste Tour durch Etosha klappt es bestimmt auch mit Hyänen!
DaxiangThemenstarter5’058 Beiträge · seit 201427. Okt. 2015 ·
28. September 2015 Etosha – Von Namutoni nach Okaukuejo Nach dem Frühstück werden wir herzlich vom Mushara-Team verabschiedet. Helena schaut extra noch einmal im Computer nach, ob schon die Reservierung für 2016 vorliegt. Gegen 7:30 Uhr fahren wir bei 17°C los. Auf dem Weg zum Ausgang und weiter zum Von Lindequist Gate sehen wir Dik-Diks, Impalas, Steinböckchen und Kronenducker. Beim Händler am Gate kaufen wir schnell noch 2 Holzmobiles und starten dann zur Pirschfahrt quer durch den Park bis zum Rastlager Okaukuejo. Über die „Überraschungsstraße“ mit Dik-Diks,
Rotschnabelfrankoline, Perlhühner,
Gelbschnabeltokos und Graulärmvögel geht es nach Klein Namutoni. Die Wasserstelle liegt um diese Tageszeit im Gegenlicht und an Tieren zeigen sich nur ein paar Kampfläufer, Kapenten, Waffen- und Kronenkiebitze. Auf dem Dik-Dik-Drive entdecken wir Waffenkiebitze,
Trauerdrongos, Kapturteltauben, Dik-Diks,
Kudus, einen Raubadler,
Rotschnabeltokos, Perlhühner, Impalas
und Giraffen. Bei der Weiterfahrt nach Koinachas sehen wir Raubadler, Gelbschnabeltokos, Dik-Diks, Rotschnabelfrankoline, Kaptäubchen
und Riesentrappen, sowie an der Wasserstelle selbst, Teichhühner und Strauße. Bei Chudob beobachten wir Giraffen, Riesentrappen,
Impalas, Warzis, Kapturteltauben, Rotschulterglanzstare, Maskenbülbüls, Waffenkiebitze, Streifenskinke, Raubadler und einen Rotfußfalken.
Nach und nach kommen noch weitere Impalas, Kudus, Springböcke und Zebras zur Wasserstelle.
Besonders lustig ist eine größenwahnsinnige Riesentrappe, die ein Impala und sogar auch einen Kudubullen mit ihrem Balzgehabe terrorisiert.
Ich könnte dem Treiben hier stundenlang zusehen, aber wir wollen ja schließlich noch weiter und so verabschieden wir uns gegen 9:20 Uhr bei mittlerweile 25°C für dieses Jahr von Chudob.
sodele, habt ihr wieder ein Griff in die schwarze Kasse getan, sprich Schluck aus der Willipulle? 😄 🤩 Wunderschöne Fotos, besonders die Portraitaufnahmen finde ich Hammermäßig. Diese Augen *schmelz*
Champagner8’768 Beiträge · seit 201027. Okt. 2015 ·
Oh...oh.... diese Dik-Diks - große Lücke auf meiner Sichtungslücke 😕 ! Tolle Fotos!
Die Riesentrappe ist ja zum Schreien - aber ganz ehrlich, ein bisschen Mitleid hab ich schon mit ihr (bzw.ihm?) - der Erfolg bei den Imapals hält sich doch in Grenzen....und ich glaube, mit dem Kudu wird das auch nichts 😎 !
DaxiangThemenstarter5’058 Beiträge · seit 201428. Okt. 2015 ·
@ Champagner
Die Riesentrappe ist ja zum Schreien - aber ganz ehrlich, ein bisschen Mitleid hab ich schon mit ihr (bzw.ihm?) - der Erfolg bei den Imapals hält sich doch in Grenzen....und ich glaube, mit dem Kudu wird das auch nichts 😎 !
Oh...oh.... diese Dik-Diks - große Lücke auf meiner Sichtungslücke 😕 !
Hi Bele,
imir hat das Kerlchen auch etwas leid getan - war froh, dass der genervte Impala weggesprungen ist und nicht zum Gegenschlag ausgeholt hat. Der Kudu hat sich überhaupt nicht stören lassen.
Im April hatten wir auch nicht so viele Dik-Diks gesehen. Aber an der "Überraschungsstraße" und rund um Klein Namutoni & Dik-Dik-Drive sieht man eigentlich immer welche. In Mushara gehören sie schon fast zu den "Haustieren", da laufen sie einem auch schon mal auf dem Weg zum Zimmer über den Weg.
DaxiangThemenstarter5’058 Beiträge · seit 201428. Okt. 2015 ·
28. September 2015 Etosha – Von Namutoni nach Okaukuejo Unterwegs sehen wir Gabelracken, Gnus, Zebras und Trauerdrongos. Bei Kalkheuwel sind Zebras, Oryx, Impalas, Kudus, Perlhühner und Warzis versammelt.
Aber unser Hauptaugenmerk liegt hier bei einem Kampfadler auf seinem Horst.
Auf der Weiterfahrt nach Ngobib entdecken wir Giraffen,
Springböcke, Trauerdrongos, Grautokos, Steppenfalken, Rotschopftrappen und Strauße, sowie bei der Wasserstelle selbst Warzis, 2 Elefanten,
Oryx und Impalas. Wieder zurück auf der Hauptpad fallen uns Red Hartebeester,
Strauße, Grautokos, Trauerdrongos, Zebras, Giraffen, Singhabichte, Oryx, Gnus, Kronenkiebitze und Springböcke auf. Rund um Batia wachsen Riedgräser und Co. Bei Springbockfontein entdecken wir eine Hyäne,
sowie bei der Weiterfahrt, Gnus
viele Zebras,
Impalas und Trauerdrongos. An den beiden Wasserstellen in Goas beobachten wir Springböcke, Impalas, Zebras, Red Hartebeester, Trauerdrongos, Nilgänse, Rotschnabelenten, Zwergtaucher, Kampfläufer und Waffenkiebitze. Gegen 12:30 Uhr machen wir, bei mittlerweile 37°C, eine kurze Pause im Rastlager Halali. Bei einem Stopp in Rietfontein sehen wir Springböcke,
Waffenkiebitze, einen juvenilen Singhabicht, sowie bei der Weiterfahrt, Strauße, Kudus, Springböcke, Schakale, Weißrücken– und Ohrengeier.
DaxiangThemenstarter5’058 Beiträge · seit 201430. Okt. 2015 ·
28. September 2015 Etosha – Von Namutoni nach Okaukuejo (Fortsetzung) Eine Fahrt nach Salvadora lohnt sich schon allein wegen der einzeln stehenden Schirmakazie und dem Blick über die endlos weite Fläche der Pfanne.
Aber wir werden auch noch mit Springböcken, Gnus, Waffenkiebitzen und Nilgänsen belohnt.
Bei Charitsaub sehen wir Riesentrappen
und Steppenfalken.
Auf dem Weg nach Homob kommen wir an Sueda vorbei.
Das Wasserloch wird mit Sickerwasser gespeist und liegt in einer, mit Binsengras und, wie lila Erika aussehenden, Suaeda Büschen bewachsenen Senke. Von hier hat man einen schönen Blick auf die Pfanne. Tiere sind hier eher selten zu sehen, da das Wasser sehr salzhaltig ist. Wir entdecken nur einen Schakal,
sowie bei der Weiterfahrt Strauße,
Gnus
und Springböcke. Homob liegt auf einer kleinen, in die Pfanne hineinragenden Halbinsel und wird von 2 Quellen gespeist.
Wir sehen Springböcke, Nilgänse, Waffenkiebitze, Stelzenläufer, Maskenbülbüls und Riesentrappen. Weiter geht es mit Springböcke, Strauße, Kudus, Trauerdrongos und Oryx. Bei Gemsbokvlakte sind viele Giraffen versammelt,
die sich auch nicht von ein paar Bauarbeitern stören lassen.
DaxiangThemenstarter5’058 Beiträge · seit 201431. Okt. 2015 ·
28. September 2015 Etosha – Von Namutoni nach Okaukuejo (Fortsetzung) Nebrownii ist bekannt für seine weißen Elefanten, die hier regelmäßig im weißen Schlamm baden. Wir haben Glück, denn als wir zur Wasserstelle kommen, ist gerade eine „Boygroup“ bestehend aus acht weißen Riesen da.
Außerdem entdecken wir hier noch Strauße,
Rotnackenlerchen, eine Giraffe, Schakale, Waffenkiebitze und Springböcke.
Es macht immer wieder Spaß hier die Tiere zu beobachten.