von Daxiang · April 2026 · 16 Tage · Selbstfahrer · 44 Teile
Über diesen Reisebericht
Wir fliegen im April 2026 zu einem kurzen Namibia-Trip nach Windhoek und verbringen die ersten und letzten Tage bei Freunden auf der Omeya Golf Estate. Kernstück der Reise sind acht Tage in Etosha, die wir mit unserem gemieteten Toyota Hilux komplett selbst fahren: vier Nächte in der Villa der Mushara Lodge im Osten, vier weitere im Waterhole Chalet von Okaukuejo im Westen. Rund um Tsumcor, Klein und Groot Okevi, Chudob und Andoni im Osten sehen wir dichten Elefanten- und Zebrakontakt, ein ruhendes Gepardenpaar bei Kalkheuwel und eine afrikanische Wildkatze mit Jungtier. Im Westen, zwischen Okaukuejo, Okondeka und dem Wasserloch bei Aus, kommen ein trinkender Leopard, ein einzelner besenderter Löwe und schließlich eine Löwin mit zwei Jungen dazu, die wir fast drei Stunden beobachten können. Den Höhepunkt liefert ausgerechnet die allerletzte Pirschfahrt vor dem Rückflug: erst eine Braune Hyäne – für uns erst die dritte Begegnung dieser seltenen Art in Etosha –, dann zwei weitere Löwen aus nächster Nähe und zuletzt ein Singhabicht, der direkt vor unserem Auto eine Sandrennnatter erbeutet. Wer eine kompakte, selbst gefahrene Etosha-Reise mit hoher Sichtungsdichte sucht, aber keine lange Rundreise durch Namibia plant, findet hier ein anschauliches Beispiel dafür.
Teil 119. Mai 2026
Hallo ihr Lieben, seit 3 Wochen sind wir nun, mit vielen schönen Erlebnissen und jeder Menge Fotos, von unserem Namibia-Kurztrip zurück. Nach einem Jahr „Etosha-Abstinenz“ wollten wir endlich mal wieder Elefanten, Nashörner und Zebras sehen. Neben den obligatorischen „Home sweet home Tagen“ in Omeya, waren wir diesmal 8 Tage in Etosha (jeweils 4 Nächte Mushara & Okaukuejo) unterwegs.
Um nichts dem Zufall zu überlassen, hatten wir auch diesmal wieder Sichtungsfee-Bestechungs-Willi und „Tinochika´s Geheimwaffe“ (Sedgewick's Old Brown) mit an Bord. Ob das was gebracht hat und was wir auf unserer Tour so alles gesehen und erlebt haben, könnt ihr ab morgen in Form eines reich bebilderten Berichts mitverfolgen.
Wie immer sind die Fotos gesammelte Werke von Silke (Canon EOS 7D Mark II mit EF 100-400, sowie Handy Honor Magic6 pro) und mir (Canon EOS 7D Mark II mit EF 100-400, sowie Canon EOS 7D mit 24-105). Wie gewohnt, werden wir hier im Bericht lediglich auf die JPEG Aufnahmen zurückgreifen. Da wir die Fotos - außer evtl. zu beschneiden - nicht nachträglich bearbeiten, kann es deshalb zu Farbunterschieden kommen.
Viel Spaß wünschen Silke & Konni
Um den Reisebericht ohne Kommentare zu lesen - bitte rechts oben die Sonne anklicken!
Teil 221. Mai 2026
13.04.26: Flughafen Frankfurt - Windhoek Anders als sonst, bringen wir erst am Morgen die Hunde in ihr Urlaubsdomizil. Diesmal fällt der Abschied besonders schwer und die Stimmung ist gedrückt. Wieder Zuhause packen wir schnell unsere Sachen zusammen und nach einem Abschiedstrunk bei meiner Schwester wird es auch schon Zeit für die Fahrt zum Flughafen. Kaum 20 Minuten später sind wir unser Gepäck los und begeben uns zur Sicherheitskontrolle. Als wir zum Wartebereich kommen ruft Jemand Konni und als wir uns umdrehen winken uns Betti (Beatnick) und Thomas zu.
Nach dieser Überraschung bessert sich auch gleich unsere Stimmung und es wird die kurzweiligste Wartezeit ever. Um 21:25 Uhr gehen wir an Bord und nehmen unsere Plätze mit mehr Beinfreiheit ein. Fast pünktlich hebt gegen 22:10 Uhr der Discover Airbus A330-300 nach Windhoek ab. Wie immer, verzichten wir auf das angebotene Essen und läuten stattdessen unseren Urlaub mit einem Gin Tonic ein.
Bald schon stellt sich dann die nötige Bettschwere ein und die Anspannung der letzten Tage und Wochen lässt nach.
14.04.26: Flughafen Windhoek – Omeya Außer, dass wir gegen 7:15 Uhr von einem Airbus der Edelweiss Air überholt werden,
verläuft der Flug ohne besondere Vorkommnisse. Gegen 8 Uhr landen wir am Hosea Kutako International Airport in Windhoek.
Die Einreise verläuft relativ zügig und auch unser Gepäck steht schon bereit. Wir werden schon von Irmela erwartet und herzlich begrüßt. Von Betti und Thomas ist noch nichts zu sehen und so wechsle ich schnell noch Geld und hole Kaffee. Mittlerweile sind die Beiden auch da und Silke füllt schon den Willi um. Um 9:15 Uhr verabschieden wir uns von Betti & Thomas
und machen uns auf den Weg nach Omeya.
Eine Stunde später sind wir am Tor und bald darauf heißt es Home sweet home. Während Bruno Bekannte zum Flughafen bringt, räumen wir schon mal unsere Sachen aus und trinken einen Begrüßungssekt. Am Nachmittag gibt es einen kurzen, aber heftigen Regenschauer. Aber bis zum obligatorischen Sundowner Gin Tonic ist es wieder trocken.
Nach einem leckeren Abendessen und einem Absacker ruft auch schon der Bettzipfel.
Teil 321. Mai 2026
15.04.26: Omeya & Windhoek Heute lassen wir den Tag ruhig angehen. Gegen 10:30 Uhr fahren wir mit Irmela und Bruno nach Windhoek zu Desert Car Hire. Die Fahrzeugübernahme (Toyota Hilux D/C 4x4) geht gewohnt schnell über die Bühne. Mit nur knapp 43.000 km bekommen wir diesmal einen recht neuen Wagen, obwohl wir mit unserem alten Weggefährten auch immer sehr zufrieden waren. Nachdem wir uns versichert haben, dass der extra für Etosha bestellte Zusatzkanister mit an Bord ist, fahren wir zum Wilde Eend Bistro, wo wir uns mit Nicole (unsere langjährige Buchungsfee bei African Bushbird Tours) zum Mittagessen verabredet haben. Im Anschluss erledigen wir noch schnell unsere Einkäufe (Getränke und Knabbereien für Etosha) und fahren dann nach Omeya zurück.
Gegen 16:15 Uhr sind wir wieder zuhause und relaxen erst mal ein wenig auf der Terrasse.
Für Unterhaltung sorgen dabei diverse Vögel wie z.B. Weißrücken-Mausvögel,
Maricoschnäpper,
Brustbandprinie
und Co. Die Aasblumen (Stapelien) in der Sukkulenten-Ecke blühen nicht nur hübsch, sondern verströmen dabei auch ihren namensgebenden Duft.
Bei einem Spaziergang mit Seppel entdecken wir dann auch noch Gabelracken, Erdhörnchen, Fuchsmangusten und einen Grauducker. Zum Sundowner und anschließendem Abendessen geht es heute zum 19th Hole.
16.04.26: Omeya Der heutige Tag ist schnell erzählt. Außer Auto packen & Relaxen steht tagsüber nichts weiter an. Wir sind so entspannt, dass die Kamera noch nicht mal bereit liegt als eine Zwergrüsselmaus zu Besuch kommt. Als dann auch noch ein paar 4-Streifenmäuse kommen, ist der Rüsselspringer schnell verschwunden und steht als Fotomodell nicht mehr zur Verfügung. Nachdem Irmelas Neffe Mark mit Familie frisch aus Australien angereist ist, ist am Abend ein gemeinsames Abendessen mit der ganzen Familie angesagt. Nachdem die Gäste gegangen sind, gehen wir bald ins Bett – schließlich beginnt morgen unser „Etosha-Abenteuer“!
Teil 422. Mai 2026
17.04.26: Omeya - Etosha (Villa Mushara) Nachdem wir unsere letzten Sachen im Auto verstaut haben, verabschieden wir uns von Irmela und Bruno und machen uns gegen 8:15 Uhr auf den Weg nach Etosha. Nach einem Tankstopp in Okahandja geht es ohne besondere Vorkommnisse weiter nach Tsumeb wo wir um 13 Uhr einen weiteren Tankstopp einlegen. Nach ca. 565 km erreichen wir um 14 Uhr die Einfahrt zur Mushara Lodge.
Kaum auf dem Parkplatz angekommen, werden wir herzlich mit einem „welcome back“ begrüßt und zur Bar gebeten. Bei einem kühlen Eistee wird uns mitgeteilt, dass wir zur Feier des Tages und als langjährige Gäste ein Upgrade bekommen und für die nächsten 4 Nächte in der Villa wohnen dürfen. Anschließend werden wir mit unserem Gepäck zur Villa gebracht. Zur Begrüßung gibt es hier für uns nicht nur den obligatorischen Sonnenblumenstrauß und eine gut bestückte Obstschale, sondern es steht auch noch eine Flasche Sekt im Kühlschrank. Doch um den Sekt und auch ums Gepäck können wir uns später kümmern, schließlich sind wir ja nicht zum Feiern, sondern zum Tiere beobachten hier! Also nichts wie los - schließlich habe ich mir zu meinem Geburtstag mindestens einen Elefanten gewünscht! Nach knapp 9 km Fahrt erreichen wir um 14:50 Uhr das Von Lindequist Gate und füllen die Anmeldung aus.
Das erste Tier, das wir diesmal im Park sehen ist eine Giraffe, danach kommen Impalas und Gnus. Nachdem wir in Namutoni den Parkeintritt für die ersten 4 Tage bezahlt haben, starten wir um 15:20 Uhr zur ersten Pirschfahrt des Jahres. Auf dem Weg Richtung Tsumcor sehen wir nicht nur Gabelracken,
Strauße
und einen Marabu,
sondern auch noch reichlich Wasser in der Pfanne.
Rund ums Wasserloch von Klein Okevi
beobachten wir Impalas, Zebras und ein paar Sumpfschildkröten im Wasser. Bei Tsumcor lassen sich dagegen nur die obligatorischen Nilgänse, Zwergtaucher, Sumpfschildkröten, Kapturteltauben und Waffenkiebitze blicken und so fahren wir bald weiter. Kaum wieder auf der Hauptpad kommt ein recht übermütiger Elefant aus dem Gebüsch
und verfolgt halbherzig unser Auto. Wir sind uns nicht sicher ober er mir nur gratulieren will, oder aber auf dem Weg zum Wasserloch ist. Also fahren wir nach Tsumcor zurück und erwarten ihn dort. Kurz nach uns kommt er tatsächlich zum Wasser und löscht seinen Durst.
Gratuliert hat er mir dann doch nicht, aber ich bin trotzdem happy, dass mein Wunsch schon, nach gerade mal einer Stunde im Park, in Erfüllung gegangen ist. Zufrieden machen wir uns langsam auf den Rückweg. Die holprige Pad, mit zum Teil tiefen mit Schlamm und Wasser gefüllten Löchern
nach Groot Okevi
lohnt sich nicht wirklich. Außer einer grünen Landschaft gibt es lediglich ein paar Waffenkiebitze zu sehen. Bei der Weiterfahrt nach Klein Okevi entdecken wir neben den üblichen Trauerdrongos und Gabelracken auch einen Vaalpieper,
sowie rund ums Wasserloch ein paar Zebras.
Fortsetzung folgt!
Teil 524. Mai 2026
17.04.26: Omeya - Etosha (Villa Mushara) - Fortsetzung Bei einem kleinen Zwischenstopp an der Pfanne beobachten wir Säbelschnäbler, Kaplöffelenten, Pelikane, Löffler
und Kuhreiher.
Auf dem Weg nach Klein Namutoni entdecken wir u.a. Singhabichte,
Gnus, Impalas,
Springböcke, Graulärmvögel,
Gabelracken,
Rotschnabel-Frankoline
und Perlhühner,
sowie, am Wasserloch selbst, viele Giraffen,
Nilgänse, Zwergtaucher, Haubentaucher und Waffenkiebitze. Einer der Kiebitze ist auf Krawall gebürstet und attackiert lautstark eine Riesentrappe die daraufhin die Flucht ergreift.
Fortsetzung folgt!
Teil 625. Mai 2026
17.04.26: Omeya - Etosha (Villa Mushara) - Fortsetzung Auf dem Weg zum Ausgang entdecken wir noch Giraffen,
eine Strichelracke,
Rotschnabel-Tokos
und Impalas. Gegen 18:30 Uhr verlassen wir den Park und fahren im Schein der untergehenden Sonne nach Mushara zurück.
Nachdem wir ja bei der Ankunft etwas in Eile waren, nehmen wir uns jetzt erst einmal die Zeit, um ein paar Aufnahmen von unserer Luxusunterkunft zu machen.
Es folgt das übliche Abendprogramm mit Gin Toni an Bar
und anschließendem Abendessen. Zum Glück kennt uns das Mushara Team mittlerweile sehr gut und verzichtet auf das obligatorische Geburtstagständchen und die Torte. Lediglich der Tisch ist dezent mit Happy Birthday & Glückwünschen zum 6. Hochzeitstag geschmückt.
Auch an meine Abneigung zu Käse wurde gedacht – während Silke ein Törtchen mit Käsefüllung bekommt, gibt es für mich einen leckeren Salat. Als Hauptgericht haben wir uns beide für den Hake Fisch entschieden und zum Nachtisch gibt es Biskuittörtchen mit Baiser und Zitronencreme. Pappsatt laufen wir zur Villa und machen es uns im Wohnzimmer gemütlich. Nach einem Absacker macht sich schon bald der lange Fahrtag bemerkbar und das bequeme Bett ruft.
Teil 726. Mai 2026
18.04.26: Etosha (Villa Mushara) Nach dem Frühstück fahren wir gegen 7:10 Uhr in den Park. Auf dem Weg via Klein Namutoni (im Gegenlicht) nach Koinachas entdecken wir u.a. Gabelracken, Graulärmvögel,
Impalas und einen Rothalsfalken.
Nachdem sich in Koinachas nur ein paar Nilgänse und Waffenkiebitze zeigen, fahren wir weiter nach Chudob. Neben zahlreichen Pfützen auf und neben der Pad sehen wir unterwegs zahlreiche Zebras mit Jungtieren,
sowie am Wasserloch selbst nur ein paar Kiebitze. Die Weiterfahrt in Richtung Kalkheuwel beschert uns mit Schwalbenschwanz-Bienenfresser,
Gelbschnabel-Tokos, Trauerdrongos,
Maskenbülbüls, Gabelracken,
einem Graukopfliest
und Spitzschwanz-Paradieswitwen
nicht nur ein paar schöne Vogelsichtungen, sondern auch das erste Highlight des Tages. An einem Termitenhügel nehmen wir eine Bewegung wahr und entdecken zuerst nur einen Gepard. Beim näheren Hinschauen entdecken wir neben ihm noch ein weiteres Tier im hohen Gras liegen.
Die Beiden scheinen in Aufbruchsstimmung zu sein, denn sie beobachten aufmerksam die Umgebung, stehen kurz auf und erledigen nacheinander ihre „Geschäfte“.
Nach gut 45 Minuten setzen sich die Katzen in Bewegung und verschwinden bald darauf im hohen Gras. Wir Scannen die Umgebung ab, können die Tiere aber nicht mehr entdecken. Der anschließende Abstecher nach Kalkheuwel lohnt sich nicht wirklich. Die Pad ist mit ihren Schlaglöchern und Pfützen in einen schlechten Zustand und zu allem Überfluss ist am Wasserloch nichts los.
Fortsetzung folgt!
Teil 827. Mai 2026
18.04.26: Etosha (Villa Mushara) - Fortsetzung Die Pad nach Ngobib ist in einem noch schlechteren Zustand, so dass wir auf die Weiterfahrt verzichten.
Auch die Fahrt nach Okerfontein ist geprägt von viele Schlaglöchern und tiefen Matsch- & Wasserdurchfahrten. Neben einer großen Pantherschildkröte, die an einer Pfütze ihren Durst löscht,
entdecken wir u.a. noch Zebras, Red Hartebeester, Weißscheitel-Würger,
Impalas, Grautokos, Gabelracken,
Strauße, Etosha-Agamen,
Steinböckchen, Maricoschnäpper,
Riesentrappe, Sabotalerchen,
Rußnektarvögel und Bushveld-Eidechsen (Heliobolus lugubris),
deren Jungtiere sich deutlich von den Alttieren unterscheiden.
Sie sind schwarz mit hellen Flecken und imitieren mit ihrem Aussehen Anthia Laufkäfer. Diese Mimikry dient der Abschreckung von Fressfeinden, da die imitierten Käfer Ameisensäure zur Verteidigung versprühen und somit keine lohnenswerte Beute darstellen. Bei einem Pipistopp entdecken wir am Zaunpfosten einen Zwergtaggecko.
Fortsetzung folgt!
Teil 928. Mai 2026
18.04.26: Etosha (Villa Mushara) - Fortsetzung Gegen 13 Uhr machen wir uns auf den Rückweg und sehen dabei noch eine Brustband-Prinie mit Vogelmumie,
Etosha-Agamen,
Springböcke,
Gabelracken,
Giraffen,
Oryx,
Gelbschnabel-Tokos,
Singhabichte und Zebras, bei denen auch wieder viele Jungtiere dabei sind.
Die Blüten vom Hibiskus (Hibiscus caesius) sorgen für schöne Farbtupfer am Wegesrand.
Rund um Chudob beobachten wir Zebras, Giraffen, Impalas, Kudus, Gnus und Co.
Fortsetzung folgt!
Teil 1030. Mai 2026
18.04.26: Etosha (Villa Mushara) - Fortsetzung Bei Koinachas bestimmen eindeutig die Zebras das Bild,
für Gnus, Springböcke, Nilgänse, Rotschnabelenten, Kuhreiher und Co. bleibt nur die Statistenrolle. Bei der Weiterfahrt auf dem Pans Edge Drive geraten wir in ein Verkehrschaos wegen eines „unsichtbaren“ Leoparden. Neben mehreren Autos sieht man lediglich Weißrücken- & Ohrengeier an einem Riss.
Uns ist das eindeutig zu viel Trubel und so drehen wir erst nochmal eine Runde. Auf dem Weg via Tsumcor, Groot Okevi und Klein Okevi und zurück zum Pans Edge Drive sehen wir u.a. Gleitaare,
Fleckenflughühner,
Gabelracken, Rotschopftrappen,
Riesentrappen,
Zebras und Impalas.
Am „Leopardenbusch“ hat sich mittlerweile das Verkehrschaos aufgelöst. In der Hoffnung, dass der Leopard vielleicht rauskommt und zum Riss zurückkehrt, bzw. Durst hat warten wir. Etwa 30 Minuten nachdem alle anderen Autos weg sind, lässt sich der Leopard zu unserer Freude doch noch blicken.
Nachdem er eine ganze Zeit nur dagesessen hat, steht er plötzlich auf und läuft los um dann bald im Gebüsch zu verschwinden.
Wir vermuten, dass er Durst hat und fahren auf gut Glück nach Klein Okevi, wo wir bis 18 Uhr leider vergeblich am Wasserloch warten. Vorbei an Stelzenläufer,
Zebras, Impalas, Schlankmangusten
und Giraffen fahren wir zum Ausgang und weiter nach Mushara. Gegen 18:45 Uhr erreichen wir die Einfahrt zur Lodge und entdecken auf dem Weg zum Parkplatz noch Buschhasen,
Rotschnabel-Frankoline und Steinböckchen. Als wir zur Villa kommen, verlässt gerade ein Grauducker die Wasserstelle.
Nach einem obligatorischen Sundowner Gin gibt es heute Braai in der Lapa.
Teil 1131. Mai 2026
19.04.26: Etosha (Villa Mushara) Um 6:55 Uhr fahren wir zum Von Lindequist Gate, wo schon 5 Autos warten. Obwohl die Toröffnung mit 7:06 angegeben ist, kommt hier keiner so richtig in die Gänge. Um 7:20 Uhr dürfen wir dann endlich in den Park. Auf dem Weg nach Koinachas sehen wir Perlhühner, Springböcke, Gnus,
Zebras, Gabelracke und Rotbauchwürger. Nachdem wir am Wasserloch den Zebras,
Rotschnabelenten und Waffenkiebitzen
die nötige Aufmerksamkeit geschenkt haben, geht es mit Gabelracken, Kronenkiebitze
und Co. weiter nach Klein Okevi wo rund ums Wasserloch Impalas und Gnus versammelt sind.
Auf der Fahrt via Pans Edge Drive nach Tsumcor entdecken wir u.a. Trauerdrongos,
Zebras,
Perlhühner,
Kalahari-Heckensänger,
Maricoschnäpper, einen Häher-Kuckuck,
Gabelracken, Nacht-Flughühner,
Flecken-Flughühner
und Kudus.
Am Wasserloch ist außer den üblichen Nilgänsen, Zwergtauchern, Waffenkiebitzen, Sumpfschildkröten und ein paar Flughühnern nichts los. Bei der Weiterfahrt huscht kurz hinter Tsumcor was über die Pad das unser Interesse weckt. Für einen Schakal ist es zu klein, für eine Manguste zu groß als wir näher kommen entdecken wir eine afrikanische Wildkatze mit einem Kitten.
19.04.26: Etosha (Villa Mushara) - Fortsetzung Wir haben die Katzen lange für uns allein und können die Beiden ausgiebig beobachten und fotografieren.
Nachdem dann aber immer mehr Autos kommen, fahren wir nach gut 40 Minuten weiter.
Fortsetzung folgt!
Teil 1303. Juni 2026
19.04.26: Etosha (Villa Mushara) - Fortsetzung Auf dem Weg via Stinkwater Pad nach Andoni sehen wir u.a. Bushveld-Eidechsen,
Giraffen,
Millipedes,
lila blühendes Hexenkraut,
Gelbschnabeltokos,
Elefanten,
Gabelracken, eine davon mit Beute,
Nonnenlerchen,
Kronenkiebitze,
Red Hartebeester und Kudus. Nach einem Pipistopp geht es an der Andonifläche entlang zum gleichnamigen Wasserloch. Während auf der Fläche, bis auf eine größere Elefantenherde am Horizont gähnende Leere herrscht, gibt es zumindest am Wasserloch diverse Vögel, wie Waffenkiebitze,
viele Hirtenregenpfeifer,
Braune Sichler, Graureiher, Nilgänse, Kaplöffelenten, Nonnenlerchen und Co., sowie Sumpfschildkröten zu beobachten. Die erhofften Paradieskraniche suchen wir hier leider vergeblich.
Fortsetzung folgt!
Teil 1404. Juni 2026
19.04.26: Etosha (Villa Mushara) - Fortsetzung Erst bei der Weiterfahrt zum King Nehale Gate entdecken wir am Horizont 3 Kraniche.
Um 12:40 Uhr sind wir am Gate und werden, nachdem wir sagen, dass wir nur zum Tanken wollen, ohne weitere Kontrolle durchgewunken. Während der Fahrt zum knapp 25 km entfernten Ort Omuthiya bestimmen Rinder und Ziegen, die zusammen mit Gnus und Kuhreihern auf und neben der recht holprigen und mit Pfützen bestandenen Pad stehen, das Bild.
Gegen 13:10 Uhr haben wir den Ort erreicht und fahren am Marktplatz vorbei zur Tankstelle.
Nachdem unser Auto vollgetankt ist, machen wir uns auf den Rückweg. Gegen 13:50 Uhr melden wir uns am King Nehale Gate
zurück und werden direkt durchgewunken. Nach einem kurzen Abstecher am Wasserloch,
entscheiden wir uns auf der hinteren Pad an der Andoni-Fläche entlang zu fahren. Wir haben Glück, denn nach ein paar Giraffen und Zebras entdecken wir bald schon eine riesige Elefantenherde an einem saisonalen Wasserloch. Wohin man sieht stehen Elefanten. Beim Zählen der Tiere geben wir irgendwann auf, schätzen aber, dass es ca. 100 Tiere sind. War das Zählen schon schwierig, ist es für uns schier unmöglich die tatsächliche Größe der Herde auf einem Bild für den Betrachter greifbar zu machen.
Wir beobachten die Elis eine ganze Zeit lang beim Trinken, Fressen und Spielen. Nachdem sich die Tiere aber immer näher zur Pad hin bewegen, fahren wir weiter. Dabei sehen wir zwei weitere, kleinere Gruppen
und, zu guter Letzt hinter einer Kurve, einen jungen Elefantenbullen.
Der steht mitten auf der Pad und frisst genüsslich an einem Busch. Auch nach einer gefühlten Ewigkeit macht er keine Anstalten, den Weg für uns frei zu machen. Nachdem sich nun auch die Tiere der kleineren Gruppe langsam aber stetig der Pad nähern, dreht Silke um und fährt zurück. Weit kommen wir hier allerdings nicht, denn mittlerweile stehen Mitglieder der großen Herde auch auf, bzw. dicht neben der Pad. Da dort auch mehrere Jungtiere dabei sind, ist hier ein Vorbeikommen noch schwieriger und so drehen wir wieder um und wagen die Flucht nach vorne. Der Bulle steht zwar immer noch auf der Pad, hat aber zumindest schon mal mit dem Fressen aufgehört. Bis er sich dann endlich in Bewegung setzt, nehmen zwei andere Elefanten seinen Platz ein und fressen ebenfalls am Busch.
Langsam beschleicht uns ein mulmiges Gefühl, schließlich ist es ja noch ein ganzes Stück bis Namutoni. Da ist die Gabelracke, die eine Gottesanbeterin verspeist
eine Willkommene Abwechslung. Nachdem nach knapp 2 Stunden der letzte Elefant die Pad verlassen hat, geben wir Gas und fahren an den Dickhäutern vorbei. Doch nun versperren mehrere Autos die Pad, deren Fahrer haben wohl noch gar nicht begriffen, dass sie langsam von den Elefanten eingekreist werden. Nachdem wir ihnen klar gemacht haben, dass wir vorbei wollen, machen sie uns den Weg frei. Da hat die Sichtungsfee wohl etwas übertrieben und wir haben für heute erst einmal genug von Elefanten.
Fortsetzung folgt!
Teil 1505. Juni 2026
19.04.26: Etosha (Villa Mushara) - Fortsetzung Ohne weiteren Stopp fahren wir zur Hauptpad und setzen dann, nach einer kurzen Pipipause, unsere Fahrt auf der Stinkwater Pad fort. Dabei sehen wir u.a. Rotschnabel-Frankoline,
Kudus,
Giraffen,
Hexenkraut, einen Häher-Kuckuck,
mehrere Monarchfalter an Kugelblumen (Acrotome sp.),
Gelbschnabeltokos, Rotschopftrappen und Rotschnabeltokos. Auf dem Weg zum Ausgang begegnen uns mit Gnus,
Giraffen,
Kudus, Impalas, Zebras
und Co. zwar noch die üblichen Verdächtigen, aber für längere Fotostopps fehlt uns im Moment die Zeit und Muße. An der immer noch mit Wasser gefüllten Pfanne nehmen wir uns natürlich etwas Zeit und beobachten ein paar Rotschnabelenten und Co.
Kurz vor Torschluss erreichen wir um 18:35 Uhr das Von Lindequist Gate und fahren, im Schein der untergehenden Sonne, nach Mushara zurück.
Hier gibt es dann das übliche Abendprogramm mit Gin Tonic an Bar und anschließendem Abendessen. Später machen wir es uns noch in der Villa gemütlich und lassen den Tag noch einmal Revue passieren.
Teil 1606. Juni 2026
20.04.26: Etosha (Villa Mushara) Um 6:50 Uhr fahren wir im Schein der aufgehenden Sonne los
und sind als 4. Auto am Von Lindequist Gate. Diesmal ist man hier mehr auf Zack und das Tor wird überpünktlich um 7:07 Uhr geöffnet. Auf dem Weg nach Klein Okevi legen wir natürlich einen Zwischenstopp an der Fischer´s Pfanne ein und beobachten dabei Stelzenläufer, Rotschnabelenten & Co.
Das Wasserloch von Klein Okevi liegt heute Morgen verlassen da und so drehen wir eine Runde auf dem Pans Edge Drive, wo es mit Gabelracken, Kudus,
Impalas, Gnus, Gleitaare,
Gelbschnabeltokos,
Grautokos
und 2 scheuen Wildkatzen,
die leider gleich im hohen Gras verschwinden, deutlich mehr zu sehen gibt.
Fortsetzung folgt!
Teil 1708. Juni 2026
20.04.26: Etosha (Villa Mushara) - Fortsetzung Als nächstes umrunden wir die Fischer Pan auf dem Twee Palms Drive und sehen dabei u.a. Nachtflughühner,
Doppelband-Rennvögel,
einen jungen Ovambo-Sperber,
viele Gabelracken, darunter eine mit einer Froschmahlzeit,
Fleckenflughühner,
Impalas, Gnus,
einen Damaratoko,
Hirten-Regenpfeifer mit Nachwuchs,
Nilgänse, Rotschnabelenten,
Makalanipalmen
und Etosha-Agamen.
Lediglich die erhofften Paradieskraniche bei Twee Palms suchen wir leider vergeblich.
Fortsetzung folgt!
Teil 1810. Juni 2026
20.04.26: Etosha (Villa Mushara) - Fortsetzung Nach einer kurzen Pause in Namutoni fahren wir weiter nach Klein Namutoni, wo wir rund ums Wasserloch Gnus,
Weißrückengeier,
Waffenkiebitze, Nilgänse, einen Elefanten
und Giraffen beobachten.
Auf dem Weg zum Dik Dik Drive entdecken wir am alten Hyänenbau 2 müde Hyänen,
eine kleine Zebraherde mit einem „lachenden“ (flehmenden) Tier,
sowie, in einer Pfütze, einen Wasserskorpion.
Anders, als der Name vermuten lässt, handelt es sich dabei aber nicht um einen echten Skorpion, sondern um eine Wasserwanze die hier auf Beute wartet. Nach einer Runde auf dem Dik Dik Drive mit Zebras, Gelbschnabeltoko,
Giraffen und Co. schauen wir nochmal bei den Hyänen vorbei.
Ein Tier ist mittlerweile munter und steht sogar auf. Nachdem es dann aber im Dickicht verschwindet, fahren wir weiter nach Koinachas.
Fortsetzung folgt!
Teil 1912. Juni 2026
20.04.26: Etosha (Villa Mushara) - Fortsetzung Am Koinachas Wasserloch fällt die Tierausbeute mit einem Schwarzkopf-Reiher, Nilgänsen und Co. eher dürftig aus.
Bei der anschließenden Runde auf dem Doring Draai und weiter nach Chudob sehen wir mit Gnus,
Singhabichten (hier ein juveniler)
und Springböcken
zwar auch nur die übliche Verdächtige, aber die vielen, am Rand der Pfanne wachsenden, rötlichen Suaeda Büsche
verleihen der Landschaft einen „Heide-Touch“. Bei zunehmender Bewölkung haben sich rund ums Wasserloch von Chudob Springböcke, Zebras, Impalas, Gnus, Kronenkiebitze und Co. versammelt.
Zurück in Koinachas herrscht auch hier nun ein reges Treiben mit Gnus, Impalas, Springböcke und dem üblichem Federvieh.
Nachdem wir zwei übermütigen Impalas beim Kräftemessen zugeschaut haben,
fahren wir via Pans Edge Drive nach Tsumcor.
Fortsetzung folgt!
Teil 2013. Juni 2026
20.04.26: Etosha (Villa Mushara) - Fortsetzung Bei Tsumcor gilt unser Hauptaugenmerk zwei Giraffen in Love.
Während sich an den Wasserlöchern von Groot und Klein Okevi
nur die üblichen Kiebitze und Sumpfschildkröten blicken lassen, sehen wir bei der Rückfahrt nach Koinachas u.a. Steinböckchen,
Impalas,
Zebras, Perlhühner,
Springböcke,
eine Gabelracke mit Käfer,
Impalas, sowie viele Giraffen, die z.T. auch Pflanzen am Boden fressen.
Nachdem wir bei Koinachas einer Giraffe, Impalas, Schwarzkopf-Reiher und Co. die nötige Aufmerksamkeit geschenkt haben,
geht weiter nach Klein Namutoni.
Fortsetzung folgt!
Teil 2115. Juni 2026
20.04.26: Etosha (Villa Mushara) - Fortsetzung Bei einer Runde auf dem Dik Dik Drive bekommen wir, neben den üblichen Verdächtigen wie Schwalbenschwanz-Bienenfresser,
Impalas, Rotschnabel-Frankoline,
Perlhühner,
Gaukler,
Schopffrankoline, Giraffen, Gleitaar und Tokos, endlich auch ein paar Dik Diks
vor die Linse. Wir sind total happy, als wir am Ende vom Rundweg dann auch noch einen Python mitten auf der Pad entdecken.
Nachdem wir bei der Hinfahrt vergeblich nach den Hyänen geschaut haben, sind die Zwei nun für ein Fotoshooting bereit.
Fortsetzung folgt!
Teil 2216. Juni 2026
20.04.26: Etosha (Villa Mushara) - Fortsetzung Zu guter Letzt schauen wir nochmal bei Klein Namutoni vorbei, wo eine riesige Giraffenherde mit über 60 Tieren das Wasserloch in Beschlag genommen hat.
Auf dem Weg zum Ausgang entdecken wir zu guter Letzt noch ein paar Dik Diks.
Gegen 18:30 Uhr verlassen wir den Park und statten Helena in Mushara Outpost noch schnell einen Besuch ab. Helena haben wir 2008 bei unserem ersten Besuch in Mushara Outpost kennengelernt. Mittlerweile gehört sie zum Mushara Management. Im letzten Licht fahren wir zur Lodge zurück,
wo wir zwischenzeitlich schon vermisst wurden. Den verspäteten Sundowner Gin Tonic nehmen wir heute in der Lapa zu uns, wo schon ein leckeres Braai auf uns wartet.
Zurück in der Villa,
lassen wir den Tag noch einmal Revue passieren und bedanken uns bei der Sichtungsfee mit einem Extra Willi. Gesellschaft leistet uns dabei ein Dickfingergecko.
Teil 2317. Juni 2026
21.04.26: Etosha (Villa Mushara - Okaukuejo) Bevor wir zum Frühstück gehen stellen wir unser Gepäck vor die Tür. Bis wir dann gefrühstückt und unsere Getränke bezahlt haben, stehen unsere Sachen schon am Auto. Nachdem alles im Auto verstaut ist, verabschieden wir uns vom Mushara Team und fahren zum letzten Mal in diesem Jahr zum Von Lindequist Gate.
Gegen 7:15 Uhr sind wir im Park und machen uns auf den Weg nach Klein Namutoni. Während wir am Hyänenbau eine Hyäne sehen,
herrscht am Wasserloch gähnende Leere. Mit den „üblichen Verdächtigen“ geht es weiter nach Chudob, wo rund ums Wasserloch Zebras, Impalas und Kapturteltauben versammelt sind.
Als die Zebras unruhig werden, scannen wir mit dem Fernglas die Umgebung ab und entdecken dabei zwei ankommende Löwen.
Statt jedoch zum Trinken ans Wasser zu laufen, legen sie sich etwas abseits ins Gebüsch. Nachdem sie keinerlei Anstalten machen wieder aufzustehen, setzen wir unsere Fahrt Richtung Ngobib fort. Dabei entdecken wir u.a. Kalahari Baumskinke,
zahlreiche Grautokos,
8 Löffelhunde,
die aber für ein gescheites Foto viel zu weit weg sind, Gelbschnabel-Tokos,
Gnus, Impalas, eine Gabelracke mit Heuschrecke,
Sekretäre und Rußnektarvögel,
sowie an der Zufahrt nach Ngobib ein Breitmaulnashorn.
Leider versperren Büsche und hohes Gras die freie Sicht und so müssen wir uns mit ein paar Beweisfotos zufrieden geben. Genervt durch die tiefen Löcher und Pfützen auf der Pad ersparen wir uns die Fahrt zum Wasserloch.
Fortsetzung folgt!
Teil 2418. Juni 2026
21.04.26: Etosha (Villa Mushara - Okaukuejo) - Fortsetzung An der Pfanne entlang fahren wir weiter Richtung Okerfontein. Auch hier ist die Pad in einem äußerst bescheidenen Zustand und ein Pothole jagt das andere. Außer den üblichen Verdächtigen wie z.B. Oryx, Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Steinböckchen,
Zebras, Gnus, Gabelracken, Grautokos, sowie Enten, Säbelschnäbler und Co. auf der wassergefüllten Pfanne,
zeigt sich kein Tiere, das uns von der Rüttelpiste ablenkt. Wir sind happy, als wir ca. 15 km nach Okerfontein endlich wieder die Hauptpad erreichen. Tiermäßig ändert sich mit Strauße, Zebras,
zwar nicht viel, aber zumindest hat das Gerüttel ein Ende! Die Pad ist, für Etosha-Verhältnisse, sogar in einem Top-Zustand! Der kurze Abstecher auf holpriger Piste nach Rietfontein lohnt nicht wirklich, Tiere sind hier Fehlanzeige. Auch wenn wir bei Salvadora diesmal lediglich Nilgänse und Waffenkiebitze antreffen, lohnt sich die Fahrt dorthin, allein schon wegen der Landschaft.
Weiter geht es nach Charitsaub, wo wir erst einmal den Baum an der Einfahrt nach den hier ansässigen Falken abscannen. Leider sind sie ausgeflogen und ein paar Kapkrähen haben ihren Platz eingenommen. Nachdem wir am Wasser nach Nilgänsen & Co. geschaut haben,
fahren wir weiter via Sueda
und Gemsbokvlakte nach Okaukuejo und entdecken dabei Fiscalwürger, Marabus,
Riesentrappen,
Gabelracken, Weißflügeltrappen,
Zebras und Springböcke. Gegen 15:15 Uhr haben wir mit Okaukuejo unser heutiges Etappenziel erreicht. An der Rezeption herrscht am Schalter zum Bezahlen der Parkgebühr großes Gedränge. Für Schlange stehen haben wir überhaupt keine Lust und so checken erst einmal am anderen Schalter ein und fahren zu dem uns zugeteilten Waterhole Chalet (W15). Normalerweise buchen wir ja immer ein Premium Waterhole Chalet, aber da wir uns erst spät für den Kurzurlaub entschieden hatten, waren nur noch die normalen Waterhole Chalets übrig. Uns trifft bald der Schlag, als wir die Tür zu dem winzigen Zimmer betreten. Ist der Vergleich zu einem Premium Waterhole Chalet schon gewaltig, so ist er aber nach 4 Nächten in der Mushara Villa für uns der Alptraum schlechthin. Für Trübsal blasen ist jetzt jedoch keine Zeit, schließlich sind wir ja zum Tiere gucken hier! So räumen wir nur schnell unsere Sachen ein und bezahlen dann den restlichen Parkeintritt an der Rezeption. Bevor wir jedoch eine Pirschfahrt unternehmen, fahren wir um 16:10 Uhr erst einmal zum Anderson Gate, wo wir uns zum Tanken in der Trading Post abmelden.
Fortsetzung folgt!
Teil 2519. Juni 2026
21.04.26: Etosha (Villa Mushara - Okaukuejo) - Fortsetzung Um 17 Uhr melden wir uns am Gate zurück und fahren weiter nach Ombika, wo rund ums Wasserloch Zebras und Springböcke versammelt sind.
Bei einer kurzen Runde auf der „Ombika-Schleife“ und weiter via Detour & Gaseb Schleife nach Okaukuejo entdecken wir u.a. Impalas, Gabelracken, Schwalbenschwanz-Bienenfresser, einen jungen Gabarhabicht,
Grautokos, Erdhörnchen,
Singhabichte,
einen Elefantenbullen,
viele Springböcke,
Zebras, Strauße, Oryx, Gleitaare, 6 weitere Elefanten, Nonnenlerchen, Ameisenschmätzer,
Trauerdrongos, Perlhühner,
eine Schlankmanguste,
Pantherschildkröten,
Red Hartebeester, sowie Weißflügel- und Riesentrappen. Irgendwie haben wir die Zeit vergessen und kommen so auf den letzten Drücker um 18:39 Uhr durchs Tor in Okaukuejo.
Bei einem verspäteten Sundowner am Wasserloch ist außer ein paar Zebras nichts los.
Nachdem sich auch später kaum Tiere am Wasserloch blicken lassen, gehen wir zu unserem Chalet. An einen ruhigen Schlaf ist für mich nicht zu denken, ohne Fenster bekomme ich fast Platzangst. Die Tür zu unserem winzigen Innenhof machen wir schnell wieder zu, nachdem wir dort lauter Mäuseknödel entdecken. Zu allem Überfluss werde ich auch noch von irgendeinem Vieh (Spinne?) mehrmals gestochen. Zuerst jucken die Stiche nur fürchterlich, als die Pusteln an der Hand aber anschwellen wird es recht schmerzhaft. An Schlaf ist jetzt überhaupt nicht mehr zu denken und ich bin froh als die Nacht vorbei ist.
Teil 2621. Juni 2026
22.04.26: Etosha (Okaukuejo) Nach einer recht schlaflosen Nacht gehen wir zum Frühstück ins Restaurant. An den frisch zubereiteten Spiegeleiern ist nichts auszusetzen und auch die Pancakes schmecken ganz ordentlich. Für die Omeletts stehen zwar jede Menge Zutaten bereit, aber bei dem großen Behälter mit „Rühreimasse“ sind wir skeptisch. Gegen 7:15 Uhr machen wir uns auf den Weg nach Okondeka und sehen dabei nicht nur Zebras im schönsten Morgenlicht,
sondern auch noch Schildraben,
Weißflügeltrappen,
Schakale,
einzelne Gnus, Springböcke, Steppenfalken,
Kapkrähen, Fuchsmangusten
Doppelband-Rennvögel,
Streifenmäuse,
Schnurrbärtchen,
Nonnenlerchen
und Erdhörnchen.
Der kurze Abstecher nach Wolfsnes beschert uns außerdem noch die Sichtung von einem Gleitaar beim Frühstück
und einem Rothalsfalken.
Rund um Okondeka lässt sich kein einziges Tier blicken, noch nicht mal die Schildraben sind da.
Fortsetzung folgt!
Teil 2722. Juni 2026
22.04.26: Etosha (Okaukuejo) - Fortsetzung Bei der Weiterfahrt Richtung Westen entdecken wir u.a. viele Zebras,
einzelne Gnus, viele Springböcke,
Erdhörnchen, Ameisenschmätzer,
Dickpens (Sattelschrecken),
Kaptäubchen
und, kurz hintereinander, 2 Sandrennnattern.
Der Charles Marais Damm ist noch gut mit Wasser gefüllt und ist so ein Anziehungspunkt für Rotschnabel-Enten, Reiher und Nilgänse.
Fortsetzung folgt!
Teil 2823. Juni 2026
22.04.26: Etosha (Okaukuejo) - Fortsetzung Rund ums Wasserloch von Ozonjuitji m`Bari entdecken wir zwar Springböcke, Gnus, Zebras, Nilgänse, Kuhreiher, Waffenkiebitze, Kapkrähen, Schildraben und Co.,
aber die für dieses Wasserloch typische „Wimmelbild-Stimmung“ kommt diesmal nicht auf. Da wir ja noch recht früh sind, fahren wir noch ein Stück weiter nach Sonderkop. Während wir unterwegs Zebras
und Gleitaare
entdecken, zeigen sich uns am Wasserloch lediglich Nilgänse,
Agamen
und Waffenkiebitze. Gegen 12:30 Uhr drehen wir um und fahren nach Ozonjuitji m`Bari zurück, wo sich tiermäßig jedoch nicht viel geändert hat.
Anschließend schauen wir uns im Sprokieswoud (Zauber- oder Geisterwald) die wenigen, noch vorhandenen und zum Schutz vor Elefanten eingezäunten Moringabäume (Moringa ovalifolia) an
und beobachten dabei Siedelweber bei der Fütterung,
Rotkopfamadinen
und Gabelracken.
Fortsetzung folgt!
Teil 2924. Juni 2026
22.04.26: Etosha (Okaukuejo) - Fortsetzung Auf der Weiterfahrt via Leeubron nach Okondeka entdecken wir total relaxte Zebras,
Weißflügeltrappen, Strauße, Gnus, einen Elefanten,
Springböcke,
Erdhörnchen,
Nonnenlerchen, Doppelband-Rennvögel,
Kalahari-Heckensänger,
Riesentrappen und Singhabichte.
Fortsetzung folgt!
Teil 3025. Juni 2026
22.04.26: Etosha (Okaukuejo) - Fortsetzung Rund um Okondeka entdecken wir bei der erfolglosen Suche nach Löwen lediglich ein paar Zebras und machen uns dann auf den Rückweg. Dabei beobachten wir u.a. noch Zirplerchen
und eine Zebraherde in deren Mitte gerade ein Machtkampf ausgetragen wird.
Gegen 18:10 Uhr sind wir wieder in Okaukuejo und läuten mit einem Gin Tonic am Wasserloch das Abendprogramm ein.
Gesellschaft leisten uns dabei u.a. Dickfinger-Geckos,
Zebras, Springböcke, Kiebitze, Schwarzkopfreiher, Trauerdrongos und Co. Etwas später kommt dann auch ein Nashorn vorbei
und eine Schleiereule dreht ihre Runde.
Teil 3126. Juni 2026
23.04.26: Etosha (Okaukuejo) Bevor wir zum Restaurant gehen, schauen wir kurz am Wasserloch vorbei, wo gerade eine Zebraherde ihren Durst löscht. Nachdem wir ihnen die nötige Aufmerksamkeit geschenkt haben, gehen wir zum Frühstück und reihen uns dann in die Warteschlange am Tor ein. Als fünftes Auto verlassen wir um 7:10 Uhr bei bewölktem Himmel und 19°C das Camp. Da ja die Strecke nach Nebrownii wegen Bauarbeiten geschlossen ist, fahren wir zuerst auf der Gasebschleife nach Olifantsbad. Während der Fahrt entdecken wir u.a. Giraffen, Riesentrappen, Steppenfalken,
Zebras, Weißflügeltrappen,
Schakale,
Gleitaare,
Erdhörnchen,
Strauße,
Springböcke,
Gaukler,
Impalas
und Perlhühner,
sowie am Wasserloch selbst Nilgänse und einen großen Schwarm Blutschnabelweber.
Von den erhofften Elefanten ist leider nichts zu sehen.
Fortsetzung folgt!!
Teil 3227. Juni 2026
23.04.26: Etosha (Okaukuejo) - Fortsetzung Nach einem kurzen Pipistopp auf der sauberen Toilette bei Olifantsbad geht es weiter nach Aus. Die Blüten vom Hibiskus (Hibiscus caesius) sorgen dabei für schöne Farbtupfer am Wegesrand.
Als wir ans Wasserloch kommen, fallen uns, neben Blutschnabelwebern, Laufkäfern (Anthia sp.)
und Kiebitzen auch eine Herde Impalas auf. Die Tiere stehen etwas abseits und trauen sich nicht ans Wasser.
Als der Impala-Bock dann noch schnaubende Warnrufe abgibt, scannen wir die Umgebung nach Katzen ab und Silke entdeckt tatsächlich am Wasserzulauf einen Leoparden.
Wir beobachten die Katze eine Zeit lang beim Trinken.
Als sie aufsteht und das Wasserloch verlässt, verfolgen wir sie noch ein kurzes Stück.
Fortsetzung folgt!!
Teil 3328. Juni 2026
23.04.26: Etosha (Okaukuejo) - Fortsetzung Nachdem die Leopardin im Gebüsch verschwunden ist, machen wir uns auf den Weg via Gemsbokvlakte nach Ombika. Während der Fahrt sehen wir u.a. Zebras,
Maricoschnäpper,
Zirplerchen,
Steppenfalken, Springböcke, Sabotalerchen,
Erdhörnchen,
Gleitaare, Drosselschnäpper,
Fuchsmangusten
und eine Sandrennnatter.
Nachdem wir rund ums Ombika Wasserloch Impalas, Springböcke und Warzis beobachtet haben,
fahren wir zum Andersson Gate und von dort gegen 13:30 Uhr weiter zur Etosha Trading Post. Hier tanken wir zuerst unser Auto voll und kaufen uns dann noch Burger & Pommes to go. Ohne große Formalitäten fahren wir wieder durchs Gate und machen uns dann auf den direkten Weg ins Camp. Bei unserer Mittagspause am Wasserloch leisten uns Zebras, Nilgänse & Co. Gesellschaft.
Fortsetzung folgt!!
Teil 3429. Juni 2026
23.04.26: Etosha (Okaukuejo) - Fortsetzung Gegen 15 Uhr machen wir uns auf den Weg via Leeubron nach Okondeka und entdecken dabei neben den üblichen Verdächtigen wie Gnus, Springböcke, Zebras,
Erdhörnchen, Riesentrappen,
Schwalbenschwanz-Bienenfresser,
Kronenkiebitze, Doppelband-Rennvögel
und Singhabichte,
auch Erdschmätzer
und endlich mal wieder einen Löwen. Der Boy ist allein unterwegs und trägt ein Halsband. Er läuft zielstrebig an uns und einer Gruppe Zebras vorbei
und verschwindet dann auf Nimmerwiedersehen im Gebüsch. Rund um Okondeka scannen wir auch heute die Umgebung erfolglos nach Löwen ab. Auf der Pfanne lassen sich lediglich ein paar Gnus, Strauße, Nilgänse und Schildraben blicken.
Fortsetzung folgt!!
Teil 3530. Juni 2026
23.04.26: Etosha (Okaukuejo) - Fortsetzung Die Rückfahrt über die Hauptpad beschert uns, dank der vielen Schlaglöcher, zwar eine kostenlose Ganzkörpermassage, ist aber ansonsten recht eintönig - es sind kaum Tiere und schon gar keine 4-Beiner unterwegs. Lediglich ein junger Singhabicht mit Mäusesnack erweckt unser Interesse.
Bei den zwei „Okondeka-Bäumen“
sind die Falken zwar ausgeflogen, aber dafür zeigen sich auf der Weiterfahrt wieder deutlich mehr Tiere, wie z.B. Zebras, Springböcke,
und als krönender Abschluss auch noch ein Abdimsstorch.
Passend zum „Regenstorch“ zeigen sich am Horizont Gewitterwolken.
Nachdem wir die Baustelle umfahren haben,
erreichen wir gegen 18:15 Uhr das Camp.
Fortsetzung folgt!!
Teil 3601. Juli 2026
23.04.26: Etosha (Okaukuejo) - Fortsetzung Mit Knabbereien und Gin Tonic bewaffnet sichern wir uns eine Bank am Wasserloch und läuten so das übliche Abendprogramm in Okaukuejo ein.
Gesellschaft leistet uns dabei ein Baumskink, der wohl hier in der Mauer wohnt.
Außer dem üblichen Federvieh ist am Wasserloch nicht viel los und nur die Blitze am Horizont sorgen für etwas Aktion.
Gegen 19:20 Uhr betritt dann zu unserer Freude ein Nashorn die Bühne und etwas später kommen dann noch zwei weitere Tiere.
Teil 3702. Juli 2026
24.04.26: Etosha (Okaukuejo) Nachdem wir kurz beim verwaisten Wasserloch vorbei geschaut haben gehen wir zum Frühstück. Pünktlich zur Toröffnung machen wir uns dann um 7:10 Uhr auf den Weg Richtung Leeubron. Während der Fahrt lässt sich in der ersten Viertelstunde außer ein paar Perlhühnern kaum ein Tier blicken. Spannend wird es erst, als wir am Padrand mehrere Autos stehen sehen. Kameras und Ferngläser sind alle auf einen Busch gerichtet und wir vermuten, dass der Löwenboy von gestern Nachmittag hier liegt. Vermutlich ist aber nicht viel zu sehen, denn die meisten Autos halten nur kurz am Busch und fahren dann bald schon weiter. Wir warten etwas abseits bis sich das Verkehrschaos aufgelöst hat. Als wir näher kommen, sehen wir außer dem Busch zuerst einmal nichts. Aber so schnell geben wir ja nicht auf - schließlich haben wir ja genug Zeit. Silke parkt das Auto noch mal um und dann ist Warten angesagt. Wie so oft werden wir auch diesmal belohnt, denn bald schon nehmen wir hinter dem Busch eine Bewegung wahr und kurz darauf taucht aus dem hohen Gras ein Löwenkopf auf! Anders als vermutet ist es aber nicht unser Boy, sondern eine Löwin. Unser Glück ist perfekt, als wir dann auch noch 2 kleine Köpfe entdecken!
Wir verweilen fast 3 Stunden bei der kleinen Familie. Nachdem sich die Löwin mit ihren zwei Cubs im Löwenbusch zurückgezogen hat, fahren wir gegen 10:30 Uhr weiter Richtung Westen.
Fortsetzung folgt!!
Teil 3803. Juli 2026
24.04.26: Etosha (Okaukuejo) - Fortsetzung Während der Fahrt nach Ozonjuitji m`Bari entdecken wir u.a. einzelne Gnus, Zebras,
Springböcke, Erdhörnchen,
Dickpens,
einen Zwergfalken,
Weißflügeltrappen, Gleitaare
und eine ca. 10 cm lange Stabschrecke.
Die Blüten vom Wilden Sesam sorgen für schöne Farbtupfer.
So wie die Pad aussieht, muss es hier gestern Abend oder in der Nacht heftig geregnet haben.
Mit lediglich einer kleinen Springbockherde, einzelnen Gnus, Strauße, Nilgänse, Schildraben, Kapkrähen und Kuhreihern versprüht das Wasserloch von Ozonjuitji m`Bari auch heute nicht den hier sonst üblichen „Wimmelbild-Charme“.
Für Unterhaltung sorgen Strauße, die sich bei 27°C ein Bad gönnen.
Fortsetzung folgt!!
Teil 3904. Juli 2026
24.04.26: Etosha (Okaukuejo) - Fortsetzung Gegen 13:15 Uhr machen wir uns langsam auf den Rückweg. Nachdem wir am Charles Marais Damm einem Schwarzkopfreiher
und einem Dreibandregenpfeifer
die nötige Aufmerksamkeit geschenkt haben, sehen wir auf der Weiterfahrt zum „Löwenbusch“ u.a. Steppenfalken,
Nonnenlerchen,
Springböcke und Zebras.
Die Löwensichtung hat sich mittlerweile herumgesprochen und es herrscht reger Betrieb. Die Katzen lassen sich zwar nicht blicken, aber trotzdem herrscht hier Chaos. Ein paar „Pseudo-Guides“ lassen nichts unversucht ihren Gästen die Katzen zu präsentieren und machen dabei auch vor Querfeldeinfahren nicht halt. Um 16 Uhr drehen wir noch mal eine Detour Runde und entdecken dabei u.a. Zebramangusten,
Riesentrappen
und Dickpens.
Als wir zum Löwenbusch zurückkehren, sind die Autos verschwunden und auch die Löwen lassen sich nicht blicken. Wir warten noch bis 18:15 Uhr und fahren dann, im letzten Licht, ins Camp zurück.
Am Wasserloch läuten wir mit dem obligatorischen Sundowner Gin Tonic das Abendprogramm ein.
Gesellschaft leistet uns dabei ein Dickfingergecko.
Leider halten sich auch an unserem letzten Abend in Okaukuejo die Sichtungen am Wasserloch mit ein paar Zebras und Giraffen in Grenzen.
Bei einem Absacker lassen wir die Tage in Etosha noch einmal Revue passieren und kommen zu dem Ergebnis, dass wir mit den Sichtungen rundum zufrieden sein können. Lediglich vom Wasserloch in Okaukuejo hätten wir uns für abends etwas mehr Action gewünscht. Da unser Bestechungswilli mittlerweile leer ist, bedanken wir uns bei der Sichtungsfee mit einer „Extraportion“ Old Sedwick. Wie wir dann am nächsten Morgen feststellen, haben wir uns da wohl etwas in der Dosierung vergriffen. 😗
Teil 4005. Juli 2026
25.04.26: Etosha (Okaukuejo) - Omeya Heute heißt es noch mal früh aufstehen! Wir packen schnell unsere wir Sachen ins Auto und fahren dann zum Frühstück. Nachdem wir anschließend an der Rezeption noch ausgecheckt und unsere Kaution abgeholt haben, stellen wir uns als zweites Auto ans Tor. Um 7:10 Uhr starten wir dann zu unserer letzten Pirschfahrt in Etosha für dieses Jahr.
Im Schein der aufgehenden Sonne geht es, an Zebras und Springböcken vorbei, geradewegs zum Löwenbusch. Was uns dann hier erwartet, damit hätten wir in den kühnsten Träumen nicht gerechnet. Statt der erhofften Löwenfamilie entdecken wir doch tatsächlich eine Braune Hyäne!
Wir sind total happy – im KTP rechnet man ja eher mit Brownies, aber hier in Etosha ist das für uns erst die dritte Begegnung dieser Art! Frei nach dem Motto „Der frühe Tierspotter hat die Sichtung“, kommen wir gerade noch rechtzeitig, um zu beobachten wie sie ein Bein wegschleppt. Wären wir nur 5 Minuten später gewesen, hätten wir nur einen verlassenen „Löwenbusch“ vorgefunden. Nachdem die Hyäne verschwunden ist, fahren wir noch ein Stück weiter. Statt der erhofften Löwen sehen wir aber nur Schildraben
und Schakale.
Da wir ja heute noch nach Omeya zurück müssen, drehen wir bald um und machen uns auf den Rückweg. Weit kommen wir allerdings nicht, denn an einem temporären Wasserloch entdecken wir 2 Löwenboys. Nachdem wir ihnen eine Zeitlang aus der „zweiten Reihe“ zugeschaut haben, setzen sich die Zwei in Bewegung und kommen direkt auf uns zu.
Fortsetzung folgt!
Teil 4106. Juli 2026
25.04.26: Etosha (Okaukuejo) - Omeya Wir beobachten die Beiden
bis sie im Gebüsch verschwinden und setzen dann unsere Fahrt in Richtung Gemsbokvlakte fort. Auch hier kommen wir nicht weit, denn diesmal erweckt ein Nashorn unsere Aufmerksamkeit.
Allerdings ist die Sicht durchs hohe Gras und Büsche recht eingeschränkt und so kommen kaum mehr als ein paar Beweisfotos zustande. Wir sind trotzdem happy – das was wir heute Morgen schon alles gesehen haben, reicht eigentlich für einen ganzen Aufenthalt in Etosha. Als Silke mich eher aus Spaß fragt was ich heute noch gerne sehen würde lautet meine Antwort „eine Schlange“. Nachdem sie die Augen verrollt, füge ich schnell noch „sie kann gerne auch an einem Vogel hängen“ hinzu. Während der Weiterfahrt via Gemsbokvlakte nach Ombika geht es dann erst einmal etwas unspektakulärer mit Maricoschnäpper,
Zebramangusten,
Weißflügeltrappen,
Springböcken, Singhabichte,
Erdschmätzer,
Drosselschnäpper,
Kapkrähen,
einem Häher-Kuckuck,
Impalas,
und Ameisenschmätzer weiter. Das ändert sich jedoch schlagartig als ein Singhabicht an uns vorbei fliegt und dabei, als weiteres Highlight des Morgens, eine Schlange im Fang hält.
Jetzt hat sich die Sichtungsfee wirklich selbst übertroffen! Die Schlange lebt noch und versucht sogar den Habicht zu beißen.
Fortsetzung folgt!
Teil 4207. Juli 2026
25.04.26: Etosha (Okaukuejo) - Omeya Kurze Zeit später landet der Singhabicht mit seiner Beute auf der Pad. Wir beobachten ganz fasziniert, wie sich die Sandrennnatter nach allen Kräften wehrt.
Letztendlich verliert sie doch den Kampf und der Habicht fliegt mit seiner Beute davon.
Fortsetzung folgt!
Teil 4308. Juli 2026
25.04.26: Etosha (Okaukuejo) - Omeya Bei all den tollen Sichtungen läuft uns so langsam die Zeit davon und ich bin etwas verwundert, dass Silke dann auch noch wegen einem Erdhörnchen anhält.
Als sie dann auch noch die Kamera zückt, schaue ich mir das Hörnchen etwas genauer an und entdecke dann auch den Waran, der aus seiner Höhle rausschaut.
Zum Abschluss schenken wir bei Ombika noch den Gnus, Springböcken, Zebras,
Kaptäubchen,
einem jungen Singhabicht,
Drosselschnäpper
und Agamen
die nötige Aufmerksamkeit und fahren dann zum Andersson Gate. Etwas später als geplant verlassen wir gegen 11 Uhr den Etosha NP. Bevor wir jedoch weiter fahren, kaufen wir direkt am Tor noch 2 der obligatorischen Vogelmobiles. Nach einem Tankstopp an der Etosha Trading Post machen wir uns auf den Weg nach Omeya.
Ohne besondere Vorkommnisse erreichen wir gegen 15:40 Uhr den Eingang vom Omeya Golf Estate. Und dann heißt es auch schon wieder „Home sweet home“. Nachdem das Auto ausgeladen ist, steht einem Begrüßungssekt und dem anschließenden Sundowner nichts mehr im Wege.
Zu guter Letzt gibt es heute zum Abendessen Brunos Schweizer Röstis mit Geschnetzeltem und Tomatensalat. Satt und zufrieden ruft nach einem Absacker heute bald schon der Bettzipfel.
Teil 4409. Juli 2026
26.04.26: Omeya Heute lassen wir den Tag ruhig angehen. Gegen 10 Uhr fahren wir nach Windhoek zu Desert Car Hire. Wie gewohnt verläuft die Fahrzeugabgabe recht zügig und so steht einem Einkaufsbummel im Namibia Craft Center nichts mehr im Wege. Natürlich darf da auch ein Besuch bei Morris (Morris Baba Arts) nicht fehlen. Er begrüßt uns herzlich und gibt natürlich bei unserem Großeinkauf einen guten Rabatt. Nach einem leckeren Mittagessen (Eland-Steak) bei Urs im Craft Bistro machen wir uns auf den Heimweg.
Gegen 15 Uhr sind wir zurück in Omeya wo Wäsche waschen und Relaxen auf der Terrasse, sowie Sundowner & Co. auf dem Programm stehen.
27.04.26: Omeya - Flug Am Morgen packen wir unsere Sachen zusammen. Ein Großteil der Klamotten, Fernglas & Co bleiben ja in Omeya und kommen in den Schrank, der Rest ist ruckzuck im Koffer bzw. Rucksack verstaut. Anschließend ist Relaxen auf der Terrasse angesagt.
Dabei beobachten wir natürlich auch unsere tierischen Nachbarn wie Weißrücken-Mausvögel,
Rotbauchwürger
Senegaltuben, Rosenköpfchen und Co. Nachdem das Gepäck im Auto verstaut ist und wir uns von Seppl und Löle verabschiedet haben, fahren wir gegen 13 Uhr nach Windhoek. Bevor es jedoch zum Flughafen geht, gönnen wir uns eine „Henkersmahlzeit“ im Portugiesischen Restaurant Alta at Hilltop Grove Mall. Am Flughafen verabschieden wir uns von Bruno und Irmela und freuen uns jetzt schon auf ein Wiedersehen im Oktober. Nach dem Einchecken verbringen wir, wie üblich, die Wartezeit in der Bar bei Gin Tonic.
Als wir um 18:40 Uhr in den Flieger dürfen, herrscht Chaos und Tumult. Als wir zu unseren Plätzen kommen, wird uns schnell klar, was der Auslöser für das Chaos ist. Mit den Plätzen 21 H / K haben wir zwar richtige Sitznummer, doch nicht den extra bezahlten „mehr Beinfreiheit-Komfort“. Durch einen Flugzeugwechsel stimmt die Bestuhlung nicht und die gebuchten Sitze mit mehr Beinfreiheit reichen nicht aus. Die Crew bittet um Verständnis und gibt Visitenkarten für spätere Reklamationen aus (Die Extrakosten für die Sitzplatzbuchung mit mehr Beinfreiheit haben wir mittlerweile zurück erstattet bekommen). Mit 15 Min. Verspätung startet der Flieger gegen 19:35 Uhr zum Flug LH4357 nach Frankfurt. Wie immer verzichten wir auf das Essen und gönnen uns dafür einen Gin Tonic.
Wie wir erst zuhause feststellen, geht die Bezahlung dafür im Trubel unter.
28.04.26: Ankunft FRA Bis auf die doch recht beengte bzw. gar nicht vorhandene Beinfreiheit (bei Silke) landen wir 15 Minuten früher als geplant gegen 5:10 Uhr in Frankfurt.
Es folgt der lange Fußmarsch zur Kofferausgabe und die längere Wartezeit bis dann endlich das Gepäck über das Band läuft. Am Ausgang schnappen wir uns dann schnell ein Taxi und sind 15 Minuten später daheim. Bevor wir jedoch die Koffer auspacken vergewissern wir uns erst einmal bei einem kleinen Rundgang durch Haus und Garten ob bei unseren tierischen Mitbewohner alles okay ist. Wie nicht anders zu erwarten haben unsere „Tier- und Pflanzensitter“ einen tollen Job gemacht und wir können beruhigt unsere Sachen auspacken. Um 9 Uhr ist es dann endlich soweit und wir können Nayla und Shiloh aus der Hundepension abholen. Auch sie haben ihren ersten Urlaub ohne Cimani gut überstanden und freuen sich nun tierisch, dass wir wieder da sind.
Das war unser Etosha Kurztrip 26
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