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Reisebericht · namibia-forum.ch

2026 Cape to KTP - beste Aussichten oder Badetag

von casimodo · 35 Teile

Teil 119. Apr. 2026

2026 Cape to KTP - beste Aussichten oder Badetag


Für uns ist es eine gute alte Tradition. Wenn möglich geht es für ca. zwei Wochen in den Kgalagadi. Aus der eigentlichen Tradition entwickelt sich gerade eine neue. Wir dehnen den Urlaub auf drei Wochen aus und starten am Kap. Dann sind wir bei unserer Ankunft im KTP schon erholt und es gibt nicht diesen stressigen Großeinkauf gleich am ersten Urlaubstag.

Auch für diese Reise hat Kerstin wieder ein Unterkunftsjuwel entdeckt. Letztendlich kam eine für uns sehr stimmige Reiseroute heraus.
Die Suche nach Flügen und Mietwagen gestaltete sich dieses Mal auf Grund deutlich gestiegener Preise schwieriger als gewohnt. Der ursprünglich gebuchte Lufthansa Direktflug von Frankfurt nach Kapstadt wurde auf München umgebucht. Da ich in alle Regel vom Schreibtisch an den Flughafen fahre uns einen Uraubstag spare, kam der München Flug für uns nicht in Frage. Dann hätten wir gleich einen günstigeren Umsteigeflug nehmen können. Und so nutzten wir unsere Storno Option und buchten mit ähnlichen Flugzeiten einen Condor Gabelflug (Frankfurt-Kapstadt / Upington-Johannesburg-Frankfurt) mit XXL-Sitzen für weniger Geld, als der LH Flug gekostet hätte. Lufthansa wird leider immer unsympathischer und unzuverlässiger.

In Kapstadt nahmen wir unseren dieses Mal direkt bei Avis gebuchten SUV entgegen, den wir dann in Upington gegen den bewährten 4x4 Fortuner mit Fridge von Kalahari 4x4 tauschten. Zu Avis wird es dieses Mal negatives zu berichten geben. Dazu aber später.

Die Tinochikas waren daran „positiv Schuld“, dass wir einmal unser Fotoequipment zwei Wochen vor dem Urlaub um ein 200-800er aufstockten. Zudem gab es einen kleinen privaten Fotoworkshop. Nun fotografieren wir mit anderen Settings. Und das machte sich nach kurzer Eingewöhnungszeit wie wir finden bezahlt. Danke Ingrid, danke Hartwig.

Zur Reiseroute:

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Die Reise begann sofort nach der Ankunft mit einem Highlight. Nach vielen Jahren besuchten wir zum zweiten Mal das La Colombe auf Silver Mist. Ein teures, aber unfassbar fantastisches Dinner.

In diesem Reisebericht werde ich (wirklich) den Teil bis zum KTP wie gewohnt und den Safari Teil etwas komprimierter beschreiben. Alle Bilder sind aussortiert, bearbeitet und den Text bis Upington habe ich bereits im Urlaub geschrieben. Also sollte es hier recht zügig voran gehen.

Insgesamt hatten wir wieder tolle Erlebnisse, haben wieder dazugelernt und nun freue ich mich auf den Bericht!

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Teil 219. Apr. 2026

05.02.2026 Flug Frankfurt nach Kapstadt mit Condor


Voller Vorfreude geht es mit dem Airport- Shuttle zum Flughafen. Am Check In werden wir von einem schrecklich netten Inder (oder so) bedient. Er witzelt mir uns und seinem Nachbarn herum. So etwas erlebt man heute nur noch selten. Meist sind es in FRA ja inzwischen Automaten am Check Inn.

Und dieses Mal bekommen wir am Airport sogar endlich einmal wieder etwas gutes zu Essen! Das hat in FRA ja inzwischen Seltenheitswert 🙁

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Unsere XL Sitze im A330 neo sind besser als vermutetet.

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Die größere Beinfreiheit erkauft man hier ja oft mit weniger Platz zur Seite. Für uns passt der Platz. Die XL Sitze sind ja oft die kältesten im Flugzeug, aber dieses Mal sind wir besser vorbereitet. Allerdings ist an den direkt davor liegenden Toiletten immer etwas los. Das stört zum Teil schon.

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Das wir wie immer früh am Flughafen waren, haben wir bereits dort gut gegessen und ein, wie Schöppchen getrunken.

Also macht uns der sparsame Service der Condor auf dem Nachtflug nichts aus. Erstmals lassen wir den Alk hier komplett weg. Kerstin schläft fast sofort ein. Ich schaffe insgesamt ca. 5 Stunden. Der junge Purser fliegt heute das erste Mal nach Kapstadt.

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Und so kommen wir relativ entspannt und pünktlich in Capetown an. Der Zoll ist so schnell wie noch nie und sogar gut gelaunt! Auch unsere Koffer kommen recht schnell an. Die E Sims von Vodacom sind auch aktiviert und am Avis Schalter kommen wir an der Fast Lane nach ca. 5 Minuten Wartezeit dran. Die Dame ist allerdings afrikanisch langsam und kommt zuerst mit unserer Kreditkarte nicht zurecht. „They are not woooorking, sooooryy!“. Ich „I am getting nervous!“. Maybe you can check the machine?“. „Yeeees, that‘s next dry!“. Und sieht da, nun klappt es! Uff!

Dieses Mal haben wir den Aufpreis für den Fortuner (fast 400 EURO) nicht in Kauf genommen und erhalten einen wirklich sehr schicken Mitsubushi.

Unser Koffer und die große Reisetasche passen genau in den Kofferraum. Die 25 Kilometer Strecke sind verkehrsreich, aber dann doch gut zu bewältigen.

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Und so stehen wir nach einer kurvigen, steilen Auffahrt am kurz nach 12 an der Rezeption in Silver Mist. Unser Zimmer ist wie erwartet noch nicht fertig. Die Zeit passt ganz gut um im kleinen Restaurant der hiesigen Zipline einen Lunch zu nehmen.

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Das Restaurant ist ziemlich ausgestorben. Der erste Angestellte an der Theke wirkt etwas unmotiviert, seine Kollegin macht es aber wieder wett. Sie empfiehlt uns japanisch angehauchte Tapas und ist so überzeugend, dass wir sofort einwilligen. Die Chemie zwischen uns stimmt und so nehmen wir als anfänglich einzigen Gäste auf der rustikalen Veranda Platz. Ja, wir sitzen nun in Kapstadt, die Sonne scheint und vor uns steht ein Sauvignon Blanc und ein Flasche Wasser.

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Unser Blick geht in Richtung des Flughafens und der im Hintergrund liegenden Berge.

Das Essen überrascht uns dann positiv! Es ist wirklich schön angerichtet und schmeckt auch noch hervorragend!

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Am Ende zerrt die farbige Bedienung dann ob unserer Begeisterung noch den Chef aus der Küche. Ein cooler, tätowierter Typ. In Constantia Uitsig hätte r vorher ein Restaurant gehabt. Wir bedanken uns, während nebenan eine kleine Gruppe von Zipline Touristen eincheckt.

Inzwischen kam auch die Whattsapp, dass unser Cottage „Owl“ fertig ist. Das ist rustikal, gefällt uns aber echt gut. (Bilder vom nächsten Tag)

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Wie geplant geht es nun nach einer Dusche los zum Kirstenbosch. Der kommt im nächsten Teil.

Teil 321. Apr. 2026

06.02.2026 Silver Mist - Kirstenbosch Botanical Garden


Nach einer Dusche fahren wir wie geplant zum nur wenige Kilometer entfernten Kirstenbosch Botanical Garden. Dort können wir uns etwas die Füße vertreten und das neue Objektiv ausprobieren.

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Wie beim letzten Besuch vor einigen Jahren sind im nun herrschenden Sommer die meisten Blüten schon verblüht.

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Trotzdem ist der Kirstenbosch sehr sehenswert.

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Alleine schon die Lage unterhalb des Tafelberges mit dem Blick auf Kapstadt ist schon beeindruckend.

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Zuerst sehen wir kaum Vögel, das ändert sich erst, als wir auf dem Rückweg sind.

Cape Bulbul

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Bronze Mannikin

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Karoo Prinia

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Cape Robin-Chat

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Ist das vielleicht wirklich eine Olive Thrush? Ich bin mir nicht sicher....


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Cape Sugarbird

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Common Waxbill

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An den Blüten der Planzen tummeln sich die Sunbirds und Cape Sugarbird sind unterwegs.

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Leider können wir keinen der hier lebenden Ornage-breasted Sunbirds erwischen (das denken wir zumindest im Urlaub, denn auf einigen total unterbelichteten Bildern fand ich dieses hier!) = Erstsichtung eines männlichen dieser Art.

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Swee Waxbills sind in großer Zahl unterwegs und fast am Ausgang sind die Sunbirds wie irre.

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Bestimmt 10 Stück fliegen total furchtlos von Blüte zu Blüte und sitzen teilweise so nah.

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Dass ich mit meinem neuen 200-800er ein, zwei Schritte zurücktreten muss. Zufrieden und etwa müde treten wir den Rückweg an.

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Teil 422. Apr. 2026

06.02.2026 Silver Mist - Dinner in La Colombe


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Nach einer kurzen Siesta geht es dann von unserem Chalet zum Gourmet- Tempel La Colombe. Nach dem professionellen Empfang erhalten wir einen schönen Tisch am Fenster mit Blick auf den Kräutergarten und die gegenüber liegenden Berge.

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Nebenan sitzen 3 jüngere „Young an Beautiful Päärchen“. Die Damen haben spektakuläre Abendkleider an.

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Der Rest des Publikums ist südafrikanisch typisch gemischt und leger unterwegs. Eigentlich muss man sich hier gar nicht verkleiden.

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Im Vergleich zu unserem letzten Besuch von vor einigen Jahren haben sich die Preise bestimmt verdoppelt. Heute ist uns das egal!
Unser netter Kellner Massa erklärt uns den Ablauf des Abends. Die Beschreibung eines jeden Ganges wird zusätzlich zur mündlichen Erklärung noch auf ein kleines Kärtchen gedruckt auf den Tisch gestellt.

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Was in den nächsten dreieinhalb Stunden passiert, das hat unser Freund der Sternschnubi in einer Voice Message so passend beschrieben, dass ich sie gerne hier verwende „La Colombe ist wie eine Theateraufführung! Eine dreieinhalbstündundige Show, die kulinarisch für uns das absolute Ende der Fahnenstange bedeutet!“.

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Bei den ersten beiden Gängen haben sowohl Kerstin als auch ich Tränen in den Augen.

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Die Gänge sind unfassbar schöne Kunstwerke, die man durch Essen zerstören muss.

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Zudem werden mehrere Gänge von unterschiedlichen Angestellten am Tisch fertiggestellt. Z.b. die Butter eines Zwischenganges. Während der Zubereitung kann man kandierte Stückchen der dort verwendeten Blumen probieren.

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Der Verschlussdeckel eines Dessertganges wird theatralisch mit einem im Trockeneistopf gekühlten Stempel gefroren u.s.w.

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Zudem macht es großen Spaß, die Reaktionen der benachbart sitzenden Gäste zu beobachten. Die zwei amerikanischen Damen am Nachbartisch sind genauso überwältigt, wie wir.

Lassen wir einfach einige Bilder sprechen!

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Wir sind uns einig. DAS war mit Abstand unser phantastischstes Sinner ever!

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Jeden Euro haben wir gerne ausgegeben. Hätten wir die begleitenden Weine und das Cheese-Cellar Erlebnis noch hinzugebucht, wäre die Rechnung nochmals um 300 Euro gestiegen. Das war uns dann aber doch zu viel.

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Völlig geflasht bedanken wir uns und fahren innerhalb des Weingutes wenige hundert Meter steil den Berg hinunter zu unserem Chalet.

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Nach hundert Metern stoppen wir mit einem „Oooooh“ auf den Lippen. Genau vor uns geht ein großer Bilderbuchmond auf. Die Bilder können das nicht annähernd einfangen ! Hammer!

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Dan fallen wir mit Eindrücken vollgestopft ins Bett und schlafen wie die Engel! Dankbar muss man sein, so etwas machen zu dürfen bzw. können!

Teil 526. Apr. 2026

07.02.2026 Silver Mist nach Camissa Farm Stellenbosch


Nach mehreren Stunden Tiefschlaf klingelt der Wecker. Nach einer erfrischenden Dusche wird das Auto gepackt und zum Frühstück gefahren. Das wird am wirklich urigen Poolbereich serviert.

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Anfangs sind wir alleine und sitzen an einem schönen Tisch direkt am Pool.

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Um uns herum stehen knorrige Bäume, die Vögel zwitschern und das Wasser des Pools gurgelt durch die Filteranlage.

Über uns liegen die Zimmer des Hotels. Sie liegen zwar alle direkt nebeneinander, wären für einen eventuellen nächsten Besuch aber auch nicht schlecht. Nach dem gemütlichen Frühstück ist unser nächstes Ziel der Wochenendmarkt in Franschhoek. Die Fahrt führt uns durch die mondänen Häuser in Constantia hindurch in den Kapstädter Verkehr hinein. Nach ca 1 Stunde 20 Minuten fahren wir in einer dichten Autoschlange nach Franschhoek hinein. Wie sehr hat sich dieser ehemals kleine und beschauliche Ort doch verwandelt. Der heutige Markt macht das natürlich nicht besser.

Wie sollen wir hier einen Parkplatz bekommen? Aber manchmal hat man einfach Glück. Wir biegen in eine der ersten kleinen Straßen nach rechts ab und finden sofort einen vermutlich gerade frei gewordenen Parkplatz, der sogar im Schatten liegt. Zudem liegt er nur wenige Schritte vom Eingang des Marktes entfernt.

Der Markt selbst erfüllt unsere Erwartungen voll.

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Es ist zwar einiges los, aber die Besucher sind allesamt recht relaxed. Es gibt allerlei Stände mit Kunsthandwerk und kulinarischem. Dann fällt mein Blick sofort auf ein größeres Bild. Genau das ist das Bild, welches über dem Bett unseres Gästezimmers hängen wird! Im Verhandeln sind wir nicht so gut, aber der farbige Maler ist sehr sympathisch und letztendlich erstehen wir das Bild. Er ist glücklich und wir auch, so soll das sein!

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Am Terbodore Kaffee Stand erstehen wir dann noch einige Beutel unseres Lieblingskaffees.

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Nur Kerstin findet irgendwie kein schönes Souvenir.

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Nach ca. einer Stunde verlassen wir den schönen Ort, denn für 13:00 Uhr haben wir einen Tisch im Arkeste, dem Restaurant des Weingutes Chamonix gebucht.

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Dieses liegt etwas Abseits des Rummels unter knorrigen Eichen.

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Wir beziehen nach einem herzlichem Empfang eines schönen Tisch auf der Terrasse.

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Die Weine von Chamonix haben wir früher gerne zu Hause getrunken. Leider sind sie inzwischen aber schwer zu bekommen und deren Preise liegen nun über unserem Alltagslimit.

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Die die uns servierten Speisen sind allesamt wirklich lecker, der Service ist hervorragend und wir genießen jede Minute!

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Wir mögen das Arkeste!

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Dann besuchen wir noch schnell den Weinshop. Auch dort geraten wir an Extrem nettes Personal und erstehen einige Flaschen für die folgenden Self Catering Nächte.

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Teil 627. Apr. 2026

07.02.2026 Rainbows End nach Camissa Farm Stellenbosch


Unser nächster Tagesordnungspunkt ist das Weingut Rainbows End, welches im gleichen Seitental wie unsere Unterkunft liegt.

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Leider hat es morgen zu, deswegen mussten wir es unbedingt noch heute ins Tagesprogramm aufnehmen.

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Die Einfahrt ins Tal ist schon einmal vielversprechend. Um uns herum türmen sich imposante Berge auf. Ein beschauliches Strässchen führt uns sich langsam nach oben windend zum zuerst unspektakulär wirkenden Parkplatz von Rainbows End.

Am Eingang des Gebäudes merken wir jedoch, dass wir hier richtig sind. Von der Terrasse des modernen Gebäudes aus hat man eine unfassbar schönen Ausblick auf die imposanten Berge.

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Zudem ist gerade noch ein schöner Tisch in erster Reihe freigeworden. Erneut steigt das Gefühl der Begeisterung in uns auf!

Unser junger Waiter ist zwar etwas konfus, aber sehr fröhlich und unterhaltsam.

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Wir probieren mehrere Weine, von denen wir etliche schon von zu Hause kennen.

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Gegen 16:30 Uhr bestellen wir dann noch eine gemischte kalte Platte, die unser Dinner Ersatz sein soll.

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Zwischendurch kommt dann noch der etwas überdreht wirkende Eigentümer des Weingutes zu uns an den Tisch. Aber auch er ist nett.
Wir sind uns einig…. Das ist ein perfekter Tag und wir wollten gerade jetzt nirgendwo anders sein!

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Mit einigen Weinen mehr im Kofferraum geht es nun endgültig zu unserem Chalet auf der nahen Camissa Farm. Durch einige mit Code zu öffnende Tore erreichen wir unser Cottage Agama. Das liegt wunderschön im Grünen.

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Der Blick ist (wir wussten es vorher) nur durch Stromkabel gestört wunderbar.

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Das Chalet ist super ausgestattet, hat ein Sitzfenster und hat zwei Terrassen.

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Wir machen es uns mit einem Glas Wein gemütlich. Als die Nachbarn eine Drohne über uns fliegen lassen, brüllen wir zu ihnen herüber! Dann ist schnell Ruhe. Dann entdeckt Kerstin am recht weit entfernten Waldrand eine Eule. Wow. Mit dem neuen Objektiv können wir trotz recht fortgeschrittener Dämmerung ein Beweisbild machen. Wie schön! Auf dem vorherigen Bild kann man erkennen, wie weit weg sie gesessen hat (Waldrand).

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Dann übermannt uns langsam die Müdigkeit………. Ein wunderschöner Tag geht zu Ende!

Teil 729. Apr. 2026

@Nacho
Da bin ich gerne mit dabei. Die Fotos sind fantastisch.
Hi Nacho! Herzlich Willkommen 🙂

Teil 829. Apr. 2026

08.02.2026 Camissa Farm


Aus irgendwelchen Gründen habe ich die letzte Nacht nicht gut geschlafen. Um 20 Vor 8 wollen wir zu unserem gebuchten Frühstück im Postcard Café auf Stark-Conde aufbrechen. Doch meine Geldbörse ist nicht auffindbar. Wir suchen alles erfolglos ab und die Stimmung ist folglich im Keller. Dann brechen wir um 10 vor 8 viel zu spät auf. Als wir in Stark-Conde ankommen, schaue ich einem Geistesblitz folgend noch einmal in ein Nebenfach meines Fotorucksackes und Trärää, da ist das gute Stück! Das war einmal wieder typisch ich.

Die 10 Minuten Verspätung machen hier nichts aus. Das Weingut liegt malerisch in einem Seitental und ist von imposanten Bergen umgeben.

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Die Bedienung ist fix und sehr sympathisch. Wir sitzen leider nicht wie erwartet im Seepavillon, denn der ist nur für die Weintastings gedacht. Das war uns vorher nicht so klar. Trotzdem genießen wir die nette Umgebung und das leckere Farmbreakfast.

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Der Himmel ist heute noch bedeckt. Trotzdem laufen wir eine Runde über den Damm und genießen die frische Luft und den herrlichen Ausblick.

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Gegen 11:00 Uhr betreten wir dann den Pavillon und freuen uns auf das Tasting.

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Wir entscheiden uns gegen die interessant klingenden Pairing- Tastings und machen das Dreier Weißweintasting und wollen es mit drei Mittelklasse- Rotweinen verkosten.

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Ja, das ist doch kein Problem. Die Flagship Weine sind uns sowieso viel zu hochpreisig.

Wir sitzen in einer Ecke des Pavillons auf den bestmöglichen beiden Plätzen und freuen uns über diesen erneut so phantastischem Moment.

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Die Bedienung merkt uns unsere Begeisterung an und dehnt das Tasting ungefragt noch etwas aus. Am Ende haben wir dann 10 Weine versucht und ohne Aufpreis drei Flagship Weine ohne Aufpreis erhalten. Wir bedanken uns herzlich und kaufen einige Flaschen für den Self Catering Teil unserer Reise ein.

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Nach dem Besuch von Stark Conde geht es zum Wochenendmarkt nach Blaauwklippen. Den stellen wir uns so ähnlich wie den in Franschhoek vor. Nachdem wir unser Auto auf einem riesigen Parkplatz abgestellt haben, sind es nur noch wenige Schritte zu unserem Ziel.

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Und dort sind wir dann doch etwas enttäuscht. Nur wenige Stände mit Kunsthandwerk und andren Sachen verlieren sich fast zwischen dem aus Essensständen bestehenden Schwerpunkt dieser Veranstaltung. Aber wenigstens bekomme ich ein schönes Sprinkbok Trikot zu einem fairen Preis.

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Danach fahren wir zum Weingut Waterford. Das wollen wir uns einfach nur anschauen. Die Zufahrt sieht schon einmal richtig mondän aus. Vor dem Eingang posen Instagramer herum. Innen ist gute Stimmung und recht viel los.

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Den Rest des Tages wollen wir in Ruhe in unserem Chalet verbringen. Kerstin kauft im Quick Spar in Stellenbosch einige Lebensmittel ein und etwas später sitzen wir schon mit der schönen Aussicht auf der Terrasse.

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Dann kommt das angesagte schlechtere Wetter. Mit einem Male fängt es an zu Schütten wie aus Kübeln. Und als sich der Regen dann erst einmal verzieht, bildet sich am Hausberg zuerst ein Doppelregenbogen und wieder etwas später eine absolut phantastische abendliche Wolkenstimmung.

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Wild fotografierend und voller Begeisterung suchen wir nach Fotospots und genießen diese herrliche Szenerie.

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Inzwischen ist es windig geworden und die Eule von gestern ist wieder da.

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Unser Abendbrot nehmen wir noch auf der Terrasse ein, dann wird es aber irgendwann zu kalt. Innen ist es ja auch ganz bequem und Kerstins Lieblingsplatz ist das Sitzfenster mit Aussicht.

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Dann fängt es irgendwann an deutlich zu regnen und das sollte sich die Nacht über auch nicht ändern. Hinter den Bergen hören wir das Gewitter. Das Land braucht den Regen. Angeblich hat es hier seit drei Monaten nicht mehr geregnet. Und wir haben es hier drinnen gemütlich.

Teil 901. Mai 2026

09.02.2026 Camissa Farm nach Oystercatchers Haven Paternoster


Während es die ganze Nacht durchregnete, haben wir beide gut geschlafen. Während des Frühstücks sehen wir aus Richtung Franschhoek das Ende der Regenwand auf uns zukommen. Wie wir aus den Nachrichten erfahren, hat es an der Gardenroute zum Teil Überschwemmungen gegeben. Hier hat es den draußen stehenden Wassereimer zu ca. einem fünftel voll geregnet.

Gerade zum Packen des Autos hört es dann auf. Gut gefallen hat es uns hier. Zuerst wollten wir heute noch ein oder zwei Weinfarmen besuchen, entscheiden uns dann aber doch dagegen.

Die heutige Strecke führt uns über weites Farmland im Zickzack in Richtung Küste.

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Die Orte im Landesinneren zeigen die zum Teil herrschende Armmut der Bevölkerung. Luxus und Armmut liegen hier wie immer nahe beieinander (ohne Bilder).

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Wir freuen uns über Blue Cranes.

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In Yzerfontein erreichen wir dann endlich die Küste. Dort kehren wir im Rust in Thyme Café ein.

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Die beiden Stücke Kuchen sind der absolute Hammer, sowohl vom Aussehen her, als auch vom Geschmack.

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Insgesamt gefällt uns Yzerfontein nicht ganz so gut.

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Alles sieht wie geleckt aus, irgendwie fehlt uns aber der Charme.

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Eine Weile cruisen wir durch die Seitenstraßen und kaufen dann im gut sortierten Bottlestore noch etwas Wein, Angostura und Karoo Gin.

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Dann geht es weiter in Richtung unseres Zieles, dem Oyster Catchers Haven. Das vierte Mal sind wir nun in Paternoster und das zweite Mal im Oystercatchers Haven.

Nach dem herzlichen Empfang gehen wir die Treppe zu unserem Zimmer hoch. Die Nr. 3 ist unser Favorit und noch nie ein Geheimtipp gewesen.

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Schon in 2008 und 2009 musst mean schon lange vorher buchen, um dieses außergewöhnliche Zimmer zu ergattern.

Der Blick von der kleinen Terrasse den Strand herunter und auf die links liegenden Felsen ist einfach unschlagbar schön!

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Wir installieren uns und machen dann einen kleinen Strandspaziergang.

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Der Ozean ist wie gewohnt eisig kalt, aber die Bewegung tut gut und die Wirkung der Sonne ist nicht zu unterschätzen.

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Dann machen wir es uns mit einem Schluck Wein auf der Terrasse gemütlich und genießen das Rauschen des Meeres und den Ausblick.

Um 19:30 brechen wir dann mit dem Auto zum vielgelobten Leethos auf.

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Erst bei der Ankunft wird uns klar, dass wir uns dort (vermutlich das Vorgängerrestaurant) in 2008 mit Ingrid und Helmut getroffen haben und einen besonderen Abend verbrachten.

Zuerst bekommen wir einen Tisch im Inneren, wechseln dann wegen der Lautstärke aber doch ins Freie. Das ist eine gute Entscheidung. Unsere Bedienung ist leider eine ziemliche Träne. Wir bestellen jeder eine Vor- und eine Hauptspeise. Es dauert auch eine gute Zeit bis wir unsere Weine bekommen und ewig, bis die Vorspeise da ist.

Wir stoßen mit Wehmut auf Ingrid und Helmut an.

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Kerstin hat Burrata und ich Thunfisch Tartar. Die Burrata ist fast nicht gewürzt und fade, mein Tartar ist dagegen hervorragend.

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Als Hauptspeise isst Kerstin Filet mit Pfeffersauce und ich Lamm. Kerstins Steak ist total tot gebraten, während mein Essen wiederum hervorragend schmeckt.

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Eigentlich wollen wir dann ein Desert bestellen. Aber die Bedienung steht ewig am Nachbartisch und unterhält sich mit den anderen Gästen. Irgendwann schaffen wir es, sie bei zurufen und sind inzwischen echt sauer. Das teilen wir ihr auch sehr deutlich mit. Sie entschuldigt sich. Meint sie hätte es immer so schwer und verschwindet. Nachdem sie danach gute 15 Minuten nicht mehr zu sehen ist, wollen wir ohne Desert gehen. Als wir ihr das sagen und selbst ich richtig sauer bin, ergeht sie sich in einer Entschuldigungsarie, die nicht mehr aufhören will. Wir sollten ihr verzeihen, die Nachbargäste wären Schuld. Und ob wir nicht doch bitte noch einen Nachtisch essen möchten? Nein, wir wollen sofort zahlen.

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Vermutlich haben wir nur Pech gehabt, aber das war jetzt nicht unser Abend.
Zu Hause gibt es noch einen Absacker bei Meeresrauschen und Sternenhimmel.

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Teil 1003. Mai 2026

10.02.2026 Paternoster Oystercatchers Haven - Cape Columbine


Das bequeme Bett brachte uns eine erholsame Nacht. Heute Morgen ist es nebelig.

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Im kleinen Frühstücksraum gibt es drei Tische, die eigentlich alle eine phantastische Aussicht bieten.

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Wir sind die ersten und nehmen den Tisch am Fenster. Das Frühstück ist mit einfachen Mitteln schön gestaltet und schmeckt vorzüglich. Zuerst gibt es Obstsalat mit Müsli und Joghurt und dann warmes Frühstück auf Wunsch. Hier zu sitzen hat schon etwas besonderes! Da das Wetter durchwachsen ist, verschieben wir den geplanten Ausflug in den West Coast Nationalpark auf morgen. Heute machen wir Urlaub und schauen einmal nach den Geschäften im Ort.

Zuerst ist die Paternoster Waterfront an der Reihe.

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Die gab es bei unserem letzten Besuch noch nicht.

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Überhaupt hat sich Paternoster seit unserem erste Besuch ganz schön gewandelt. Die Waterfront ist ganz auf Touristen ausgerichtet.

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Es gibt einige Restaurants. und viel Kunsthandwerk. In relaxter Atmosphäre kann man hier bummeln.

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Am Ende trinken wir noch einen Kaffee und essen ein hervorragendes Stück Kuchen.

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Im Ort gibt es dann noch weitere Shops, die uns aber meist nicht so sehr zusagen.
Am Nachmittag wollen wir erstmals das direkt nebenan liegende Cape Columbine Nature Reserve erkunden. Das liegt im Gegensatz zu Paternoster teilweise im Nebel.

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Bei einer extrem lustlosen Angestellten zahlen wir einen geringen Eintritt und stehen etwas später vor der urigen Unterkunft Sea Shack. Die Hütten liegen aneinandergereiht an einer kleinen Bucht.

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Über die unbefestigten, aber gut befahrbaren Wege geht es durch Felsen von Bucht zu Bucht.

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Immer wieder gibt es Vögel zu beobachten.
Kerstin entdeckt einige Francolines, die sich zu unserer Freude als Grey-winged Francolins herausstellen und somit eine Erstsichtung sind! Yes!

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Black-headed Heron

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Karoo Scrub Robin

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Grey Heron

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Karoo Prinia

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Yellow Canary

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Am Meeresrand freuen wir uns über

White fronted Plover

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Little Stint

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Sandwich Tern (? – sie hat eine minimal weiße Schnabelspitze)

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Greater Crested Tern

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Hartlaub's Gull

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Three banded Plover

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African Sacred Ibis

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Über das Reserve verstreut liegen einige Campgrounds. Diese hier finden wir ganz witzig.

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Ich bin einen großen Bogen außen herum gefahren, um die Vögel nicht aufzuschrecken.

Der kleine Ausflug lohnt sich für Vogelliebhaber wirklich. Wie schön muss es hier bei Sonnenschein sein ?

Der Leuchtturm liegt aktuell jedenfalls im Nebel.

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Den Rest des Tages wird im Zimmer gegammelt, noch ein kurzer Strandspaziergang gemacht und ein Schöpperl getrunken. In Paternoster scheint wieder die Sonne.

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Eigentlich wollten wir heute nicht Essen gehen. Inzwischen (Kerstin hat Verdauungsprobleme) haben wir das Voorstrand im Kopf. Unsere nette Managerin bucht uns den letzten Tisch um 20:00 Uhr und wir freuen uns darauf. So richtig toll sind die Bewertungen inzwischen nicht mehr, aber das ist uns egal!

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Schon beim Empfang wird gelacht. Der zuerst zugeteilte Tisch in zweiter Reihe wird dann auf unsere Nachfrage prompt in einen gerade freigewordenen in erster Reihe getauscht.

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Uns gefällt es hier richtig gut! In 2009 waren wir wohl schon einmal hier.

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Kerstin trinkt einen Chenin, ich einen Delaire Graff Sauvignon Blanc. Beide schmecken. Die Bedienung ist extrem fix und gut drauf! Da hätte die Dame aus dem Leethos definitiv etwas lernen können.

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Als dann Kerstins gegrillte Garnelen (halbiert gegrillt) extrem gut schmecken und meine Kombi aus Tintenfisch und Scampi ebenfalls super sind, geht es uns richtig gut!

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Was für ein unverhofft schöner Abend. Nach einer Tasse Tee verlassen wir als letzte das tolle Lokal und trinken auf der Terrasse den gewohnten Absacker!

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Teil 1107. Mai 2026

11.02.2026 Oystercatchers Haven Paternoster . West Coast NP oder dann leider doch nicht....

Beim Frühstück unterhalten wir uns wieder mit den netten Engländern, die in Frankreich leben und gerade mal wieder 8 Wochen in Südafrika unterwegs sind.

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Dann machen wir uns auf zum Westcoast National Park. Auf den freue ich mich wegen der Wasservögel sehr.
An der Tanke in Paternoster bitte ich den Tankwart darum, den Reifendruck hinten rechts zu checken. 1,4! Das hört sich nicht gut an. Kerstin kehr bei dieser Nachricht gerade von der benachbarten Apotheke zurück. Der Tankwart bietet einen Reifencheck an un gießt Wasser über den Reifen. Beim Sichtcheck meint er dann zu mir „ please have al look to that tire!“. Er ist auf der Innenseite bis auf die Barkasse Karkasse 😣 🤩 abgefahren! Im Nu wechselt er uns den Reifen auf das Ersatzrad. Das ist nur für Kurzzeit und bis 80 zugelassen. Also wird es nichts mit unserem West Coast Trip. UNd wir sind richtig sauer auf Avis 😈 😈 😈

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Zurück im Oystercatchers Haven nimmt die Managerin sehr hilfsbereit Kontakt zu Avis auf. Allerdings packt sie gleich die verbale Keule aus und scheitert bei drei Anrufen. Wir hätten keine Roadside Assistance gebucht. Ja, haben wir nicht, aber der Reifen war definitiv schon in solch einem üblen Zustand, als wir das Auto 300 Kilometer vorher entgegen nahmen. Erst beim 4. Anruf und nachdem der Avis Mitarbeiter bereit ist, sich das Beweisphoto des Reifens anzuschauen und er sich dann noch bei seinem Chef rückversicherte, sagt man uns ein Ersatzauto zu. Das kommt aber erst morgen, heute hätten sie keines mehr!

Das ist wirklich eine absolute Frechheit! Der Avis Service ist dieses Mal extrem schlecht. OK, das nächste Mal werden wir die Roadside Assistance abschließen, aber insgesamt ist das ganze Verhalten absolut indiskutabel für uns.

Also kein West Coast. Wir bleiben erst einmal im Haven,

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gehen dann noch einmal ins Cafe in der Wharf und machen im Anschluss eine superschöne Wanderung am Strand entlang. Neben einem weiteren Paar sind wir in dieser etwas an die Seychellen erinnernde Landschaft alleine.

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Dieser Strandabschnitt ist immer wieder einfach unfassbar schön und einsam!

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Vor dem gebuchten Dinner in der Noisy Oyster genießen wir noch ein letztes Mal unsere einzigartige Terrasse.
Um 18:00 Uhr ist bereits der Tisch reserviert. Wir werden an unseren Tisch begleitet, der in der Mitte liegt. Um diese Zeit sind wir mit die ersten Gäste. Die ganze Deko, die coole Musik, irgendwie ist das hier ein ganz besonderer Platz.

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Man kann das mit Worten und Bildern gar nicht richtig rüberbringen.

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Zudem sind unsere Mahlzeiten auch noch wirklich köstlich. Das Gleiche gilt für den süffigen Dellaire Graff Sauvignon Blanc.

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Am Tisch neben uns nehmen vier älter Engländer Platz. Einer von ihnen kann sich vor Begeisterung gar nicht einkriegen und ruft mehrfach hintereinander laut „That‘s cool, man is that cool!“. Ja genau, das ist es.

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Extrem zufrieden kehren wir zurück und trinken einen letzten Absacker auf der Terrasse.

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Hoffentlich kommt morgen das Auto rechtzeitig. Denn Kerstin hat wieder einmal ein Unterkunftsschmankerl gefunden. Das De Krantzhuis und der Nähe von Nieuwoudville.

Teil 1209. Mai 2026

12.02.2026 Paternoster über Elands Bay zum Zwischenstop Lamberts Bay

So, heute wird es spannend! Nach dem gewohnt leckeren Frühstück managen wir unser sieben Sachen schon einmal. Unser Auto sollte bis 11:00 Uhr da sein. Alle Angestellten wissen Bescheid. Avis hatte inzwischen auch eine Whattsapp geschrieben, dass der Fahrer unterwegs sei.

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Um 20 vor 11 ruft der Fahrer uns dann an. Er würde seit 20 Minuten unten auf uns warten! Was? Uns hat niemand Bescheid gesagt! Wie auch immer. Wir bekommen einen schicken und zuerst viel kleiner als der Mitsubishi aussehende Toyota Corolla Cross. Aber als ich unser Gepäck einräume, merke ich, dass der Kofferraum tatsächlich wesentlich praktischer ist. Überhaupt gefällt uns der Toyota echt gut! Wie gemacht ist er für unser Gepäck und zudem funktioniert Apple Car Play auch noch sofort!

Dann geht es los auf die Straße. Schnell ist entschieden, dass wir über Lamberts Bay fahren werden. Das erste Zwischenziel ist Elands BayVelddrif.

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Dort schauen wir uns kurz den Hafen an und fahren danach zu einem Vogelbeobachtungspunkt. Der ist ganz nett.

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Weiter geht es über entspannt zu fahrende Straßen in Richtung Lamberts Bay. Vorbei an der Grootvlei Guestfarm und dem Muisboskerm erreichen wir zum dritten Mal die Kaptölpel- Kolonie.

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Bei strahlend blauem Himmel erleben wir erneut diesen so intensiven Platz.

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Cape Cormorant

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Swift Tern

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Kelp Gull

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White fronted Plover

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Intensiv wegen der irren Lärmkulisse, dem Geruch….

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Nein Gestank und der immensen Anzahl an Vögeln.

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Teil 1312. Mai 2026

12.02.2026 Lamberts Bay nach Nieuwoudville De Krantzhuis

Nach ca. einer Stunde geht es dann weiter in Richtung Calvinia.

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Dort frischen wir im Superspar unsere Vorräte auf und fahren dann weiter nach Nieuwoudville.

Nach der steilen Pass- Straße auf der von Kerstin wenig zu hören ist, treffen wir uns an einem vereinbarten Punkt mit der Vermieterin. Einige Kilometer Farmpad sind zu bewältigen, bevor wir vor Kerstins neuester Entdeckung stehen. Dem De Krantzhuis.

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Und das ist mindestens so phantastisch wie erwartet! Zwei riesige Schlafzimmer mit jeweils eigenem Bad.

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Hochwertige Ledermöbel. Eine voll ausgestattete, riesige Küche mit Innengrill. Und eine von der Abbruchkante in Alleinlage zu genießende Out of Africa Aussicht, die ihresgleichen sucht! Zudem plaudern wir noch nett mit der Vermieterin.

Ich benutze dann gleich den beheizten Pool, von dem aus man ebenfalls diese unfassbare Aussicht hat! Was geht es uns wieder gut!

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Den Rest des Tages machen wir gar nichts, sondern genießen einfach nur die vollkommene Ruhe und die Weite. Nach dem Sundwowner (Gin Tonic) mache ich den Innengrill mit Feuerholz an.

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Dieser hat einen elektrischen Abzug und zieht deswegen hervorragend. Nachdem ich zuerst mit ihm fremdele, finde ich die Innenlösung dann doch schnell ganz toll.

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Es gibt ganz gut gelungenes Rumpsteak und eine schöne Flasche Wein. Zudem entwickelt sich ein ziemlich perfekter Sternenhimmel. Leider habe ich das Stativ zu Hause gelassen. Der mondlose Nachthimmel hat Namibia Format!

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Sehr glücklich und zufrieden geht es ins riesige Bett.

Teil 1414. Mai 2026

13.02.2026 De Krantzhuis

Als ich noch vor sieben aufwache. Schaue ich auf eine unter uns liegende Wolkenschicht.

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Kerstin wird insgesamt 12 Stunden (!!!) schlafen und verpasst diese Zeit leider.

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Nachdem in unserem Rücken die Sonne aufgegangen ist, steigen die Wolken dann auf und ziehen von unten kommend über uns die Abrisskante hinweg.

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Das dauert dann so bis gegen Mittag. Dann klart es langsam auf und die Sonne kommt heraus.

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Die einzige Tagesbeschäftigung ist eine ca. einstündige, wunderbare Wanderung auf einem Farmweg entlang.

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Der Abend läuft dann eigentlich wie gestern ab!

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Inzwischen haben wir uns gut erholt und freuen uns auf den KTP.

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Das De Krantzhuis ist ein ganz toller Ort, um sich einfach einmal zu erholen oder eine unbeschwerte Zeit zu viert zu genießen!

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Teil 1516. Mai 2026

14.02.2026 De Krantzhuis nach River Place Manor

WIr frühstücken ein letztes Mal auf der Terrasse mit dem unfassbar schönen Ausblick!

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Gegen 09:30 Uhr haben wir Brote geschmiert, Kaffee gekocht und das Auto eingeräumt.

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Zuerst durchquere wir das Farnmland. Hier wird Roibusch angebaut und gerade getrocknet.

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Nun geht es ca. 500 Kilometer nach Norden.

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Die Strecke führt uns über Calvinia, Brandvlei und Kenhard nach Upington. Diese Route sind wir schon mehrmals gefahren. Es gibt kaum Verkehr und die Straßen sind gut. Mit einem Fahrerwechsel lässt sich das gut bewältigen. Auf solchen Routen erfährt man immer wieder, welch riesiges Land Südafrika ist und wie dünn bevölkert weite Gebiete sind.

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Ziemlich relaxed erreichen wir das gute alte River Place Manor. Auch 20 vor 2 können wir schon einchecken und bekommen auf Nachfrage hin sogar unser Lieblingszimmer, die ebenerdig liegende Nr. 1. Der Hotelsafe ist groß genug für das neue Tele und alles andere Kameraequipment. So können wir ohne das schwere Zeug zum Großeinkauf in die Kalahari Mall fahren.

Bei Trappers finden wir T Shirts und Socken. Auf Andre008‘s Empfehlung hin finden wir die kleine, aber gut bestückte Food-Ecke im Woolworth, danach noch Reste im Superspar kaufen, zwei Sitzkissen und etwas Savannah, das war es dann. Kein Vergleich zu dem Hochdruckeinkauf nach Ankunft mit dem Inlandsflug am Anfang der Reise!

Zurück im River Place ergattern wir zwei freie Liegen am Pool.

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Neben uns liegt noch ein nettes, sehr gepflegt und kultiviert wirkendes farbiges Paar.

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Am anderen Ende des Rasens liegt ein weiteres farbiges schwarzes Päärchen, die gut dabei sind, ihre mitgebrachten alkoholischen Getränke aus ihrer Kühltasche zu vernichten und aus dem Handy Musik hören. Gut, dass sie zuerst weit genug weg sind! Später ziehen sie dann in unsre Nähe. Kerstin fragt unser direkten Nachbarn, ob die die beiden um Ruhe bitten solle. Der Nachbar meint aber, dass er das bei denen beiden lieber nicht machen würde, obwohl es sie auch stören würde.

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Im Ergebnis erledigt sich die Musik einige Minuten später von alleine und wir kommen dadurch mit dem südafrikanischern Pärchen ins Gespräch. Und das ist wirklich nett und vielseitig interessiert. Dabei leeren wir unsere traditionelle Flasche Simonsberg Sauvignon Blanc.

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Um 19:30 Uhr gehen wir nach einer leckeren Vorspeise zum bestellten Rinderfilet mit Pfeffer- bzw. Champignonsauce über.

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Und das ist heute so gut, dass es zu den besten 5 Steaks ever gehört. Und wir hatten schon einige…….
Etwas weiter sitze ein weiteres farbiges schwarzes südafrikanisches Paar. Die jungen Leute sind ganz begeistert! Grundsätzlich freuen wir uns über von der Hautfarbe her gemischtes Publikum, aber auch diese beiden sind sehr laut. Man feiert heute den Valentinstag! Und dabei wird mit Freisprechanlage laut telefoniert.

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Mit etwas zu viel Nahrung und Kaltgetränken im Bauch gehen wir voller Vorfreude auf den KTP ins Bett.

Teil 1626. Mai 2026

So es geht weiter. Ich sitze gerade in einem traumhaften Ferienhaus mitten in der Natur mit Blick auf den direkt vor uns liegenden See und den Waldrand. Es hat 33 Grad.... 🙂

15.02.2026 River Place Manor nach Kielliekrankie

Heute geht es endlich los! KTP Fans wissen, welches Gefühl da in einem aufkommt! Beim Frühstück sitzt das eine laute schwarze Paar bei einer Flasche Bier und beginnte den Tag so, wie er gestern beendet wurde….
Wir wundern uns etwas über das im Vergleich zum letzten Besuch zusammengeschmolzene Frühstücksbuffet und genießen noch einmal den Ausblick auf den Oranje River. Ich kann mich nur wiederholen. Im Vergleich zum direkten Start nach dem Flug in den KTP sind wir nun schon echt erholt.
Voller Vorfreude packen wir unsere Sachen und fahren zur nahen Vermietstation der Kalahari 4x4. Neill Nel begrüßt uns enthusiastisch. Wie immer ist er super drauf und wir beginnen sofort zu chatten. Es fühlt sich inzwischen an wie die Ankunft bei Freunden.

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Während Kerstin mit ihm das Paperwork erledigt, packe ich die Sachen ins Auto. Von Neill haben wir wie immer Kühlboxen und Kisten bekommen. Die helfen enorm für das „Ordnung- Halten“. Die getrennten Aufgaben sind gar keine schlechte Idee, denn jeder von uns hat andere Ideen, wie an das Auto packen sollte.

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So verpasse ich zwar die netten Gespräche mit Neill, kann das Auto aber so komplett nach meinen Ideen packen.

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Um Platz im Auto zu sparen, hat Neil auf meine Bitte hin bereits sechs Pakete Feuerholz in zwei Plastikkisten auf dem Dachgepäckträger verstaut. Das spart enorm viel Platz.

Dann geht es wie beim letzten Mal mit zwei Autos zum nahen Flughafen. Kerstin gibt den Toyota Cross ab, während ich im Fortuner warte.

Der Stopp an diesem Schild ist inzwischen Tradition.

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Die Strecke zum KTP ist wie gewohnt einsam und bietet wunderbare Ausblicke auf die Kalahari.

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In Ashkam hat das Cafe leider zu. Wir tanken und gehen in einem etwas rumpeligen Store einkaufen.
Auf der restlichen Strecke begleiten uns dramatische Regenwolken. Wie sehr wir das lieben!

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Und dann ist es soweit. Dieser Anblick lässt unsere Herzen höher schlagen! Der Checkin wird bei einer sehr fröhlichen San Parks Dame erledigt und dann geht es los.

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Luft ablassen. Wifi Vouchers kaufen und dann geht es los.

Gleich nach dem Gate sitzen mehrere Spotted Eagle Owls in einem Baum. Welch ein schöner Beginn!

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Greater Kestrel

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Wie immer starten wir mit einem kurzen Besuch von Samevloeing und wie immer sehen wir hier keine Katzen. Dafrü sitzt eine (vermutlich) South African Shelduck im Sand.

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Weiter geht es ins Auob Tal. Unser heutiges Ziel ist Kielliekrankie, wo wir uns auf ein Treffen mit Andre008 und Marion freuen. Sie haben heute ihre letzte Nacht im KTP.

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Wir genießen die Fahrt und freuen uns auf die nächsten zwei Wochen? Wie grün ist de Park? Was machen die Herden? Ist es im Auob Tal dieses Mal wieder so ruhig? Werden die Pads wegen Starkregens wieder zu Flüssen? Ist wieder „alles uff de Gass?“.
In spätestens zwei Wochen wissen wir das alles….

Auf unserer Fahrt nach Kiellie sichten wir diese zwei müden Cheetahs.

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Ansonsten lasse ich einige Bilder sprechen.

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Tawny Eagle
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Brown Snake Eagle

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In Kiellie werden wir von Jacques herzlich begrüßt und erhalten die zweite Hütte von unten. Nachdem wir uns eingerichtet haben, treffen wir uns mit Andre und Marion Schon vor zwei Jahren hatten wir ein nettes Braii mit den zweien. Heute sind wir eingeladen. Marion hat in der Küche gewirbelt und bereitet ein phantastsiches Braii zu. Wir sollten gar nichts dazu beitragen und sind komplett eingeladen. Zudem gibt es noch lecker Weißweine, die beiden sind vom Fach.

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Und so vergeht die Zeit viel zu schnell. Afrikalatein gibt es genügend und überhaupt ist Kiellie ein perfekter Platz für solch einen Abend!
Einen ganz herzlichen Dank noch einmal an Marion und Andre, wir revanchieren uns irgendwann einmal.

Teil 1710. Juni 2026

16.02.2026 Kielliekrankie

Nach dem Aufstehen geht es in Richtung Kij Kij über die Dune Road.

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Dort liegt ein noch sehr müder Schakal direkt auf der Pad.

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Diese morgendliche Fahrt über die Dune Road zieht sich ja jedes Mal, aber irgendwie ist es auch schön.

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Immer wieder halten wir an und genießen die weiten Blicke über die endlose Landschaft.
Einige schöne Sichtungen hat es auch.

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Ein nicht ängstlicher Goshawk nutzt das Straßenschild als Ausguck.

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Schließlich erreichen wir voller Spannung Kij Kij und sehen……. nix!
Auch eine kure Fahrt nach links bringt lediglich die Erkenntnis, dass der kleine Tümpel ausgetrocknet ist.

Black-chested Snake Eagle

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Lesser Grey Shrike

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Bis kurz vor Melkvlei ist tote Hose, dann drehen wir um. Heute ist die große Runde angesagt. Nach Kij Kij sichten wir eine Gepardenfamilie. Sie sind in nicht so gutem Zustand. Die Mutter hatte sich wohl kürzlich verletzt.

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Langweilig wird es nicht und wir genießen den Morgen.

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Ein Highlight ist eine wie wir vermuten noch jüngerer Martial Eagle, der direkt neben der Pad in einer Pfütze badet.

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Und das tut er recht ausgiebig. Und er lässt sich null von uns stören. So ein schönes Tier!

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An Samevloeing steht alles unter Wasser.

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Ein schöner Anblick, wie die Tiere durch das Wasser waten.

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Diese Momente genießen wir ausgiebig.

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Ein Lanner wird immer wieder von eine kleinen Vogel angegriffen.

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Im Auob Tal ist es dann ziemlich ruhig.

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Bis wir dann wieder nach Kiellie abbiegen und direkt vor einer kleinen Merecat Familie stehen.

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Den Nachmittag ruhen wir uns dann etwa aus und gehen Abends nur noch auf eine kleine Runde ins Auob Tal.

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Brown Snake Eagle

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Leider verpassen wir knapp ein gutes Bild von diesem Honeybadger.

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Obwohl wir heute wenig Katzen gesehen haben, stufen wir den Tag als gelungen ein.

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Schön, dass es nicht so trostlos trocken ist!

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Den Abend verbringen wir in Zufriedenheit schwelgend am Grill.

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Diese Abende im KTP sind wieder einmal unschlagbar schön!

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PS Ich bekomme es einfach nicht anders hin, als den Tag doch ganz zu beschreiben!

Teil 1815. Juni 2026

17.02.2026 Kielliekrankie

Der Morgen beginnt mit einer ziemlich außergewöhnlichen Sichtung. Beim Kaffeekochen sehe ich irgendetwas undefinierbares am doch recht weit entfernten Wasserloch. Erst nach einem Telefoto können wir sie identifizieren….. eine Housecat. Was?

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Etwas später stehen wir bei Jacques und berichten ihm von der Sichtung. Er interessiert sich sehr dafür. Ja, sie wäre schon einmal gesichtet worden. Er will das Foto haben, damit er es dem District Ranger senden könne. Angeblich wolle man die Katze mit einem Käfig fangen, um sie dann aus dem Park zu bringen. Ein anderer Range meinte später dann zu uns, dass man die Katze ja schlecht vor den Augen der Touristen abknallen könne…… Wir wissen Gott sei Dank nicht, was dann wirklich geschehen ist. Vermutlich ist sie immer noch unterwegs und fängt Mäuse und Vögel. Ich hoffe es für sie.

Wie auch immer. Wir machen uns auf den gewohnten morgendlichen Weg über die Dune Road nach Kij Kij. Das heißt wieder Kilometer schrubben.

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Seit dem letzten KTP Besuch hoffen wir auch auf der Dune Road auf Katzensichtungen. Die wird heute mit der „richtigen“ Wildcat belohnt.

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Die Oryx werden langsam wach.

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Ein Kori Bustard aalt sich im Sand, während die Morgendsonne die Dünen in warmes Licht taucht.

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Mit bangem Gefühl geht es dann den letzten Hügel hinunter nach Kij Kij. Da stehen zwei Autos an der Kreuzung, während am Wasserloch nichts los ist. Im hohen Gras entdecken wir ein undefinierbares Objekt und postieren uns direkt als erstes Auto am Wasserloch. Was kommt da? Neeeeeee, ein Leo! Ja wie geil ist das denn?

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Die Leodame ist sehr, sehr schlank und irgendwie unentspannt.

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Dieses Timing jetzt gerade ist einfach nur eine riesige Glückssache! Der Leo trinkt und trinkt und trinkt. Zwischendurch schaut die Dame immer wieder nach oben und wirkt irgendwie so, als ob sie irgendetwas stört.

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Später erfahren wir, dass sie wohl Nachwuchs hat, der irgendwo versteckt ist.

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Wie auch immer. Ein Leo gleich am Anfang „der Druck ist raus“ (falls die liebe Louis mitliest……. Dieser Satz ist für Euch und ein kleiner Insider. Seit unserem Gespräch ist er auch wieder in unserem Sprachgebrauch fest verankert).

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Selbstredend euphorisch ist die Stimmung in unserem Fortuner. Ca. 8 Minuten dauert die tolle Sichtung. Dann trottet der Leo ins hohe Gras und die Kalahari verschluckt ihn wieder vor den neugierigen Augen der Touristen.

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Und da haben wir es wieder. Wären wir drei Minuten früher, oder 10 Minuten später angekommen, wir hätten ihn verpasst. Vielleicht hat uns die Hauskatze und das Gespräch mit Jacques genau das richtige Timing beschert. Wie oft hat man dieses Glück nicht und andere Reisende berichten von der tollen Sichtung, die man gerade verpasst hat! Das kennen wir doch alle, oder ?

Nun fahren wir ein kleine Stück in Richtung Twee Rivieren. Kerstin entdeckt plötzlich ein Wildcat, die zielstrebig durch das hohe Gras läuft.

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Lanner Falcon

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Tawny Eagle

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Black-shouldered Kite

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Egyptian Goose

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Wir drehen um und fahren nach Melkvlei.

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Diese Pfütze sollte später noch ein wesentliche Rolle spielen, was wir jetzt aber noch nicht wissen!
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In Melkvlei vertreten wir uns die Füße und denken an vergangene KTP Erlebnisse zurück. Hier hatten wir gemeinsam mit den Reisemäusen vor einigen Jahren einen Live- Cheetahkill.

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Spontan beschließen wir wieder die große Runde über Twee Rivieren zu fahren.

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Je weiter wir fahren, umso mehr Wasser steht auf der Pad.

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Hier hat es wohl erneut ordentlich geregnet. Wie so oft schon gesehen verändert sich die Vegetation immer wieder.

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Es ist en schöner Gamedrive, auch wenn die großen Sensationen ausbleiben.

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Große Springbokherden, Oryxe und überhaupt viele Tiere, die den Überfluss an Nahrung sichtlich genießen.

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An Samevloeing steht das Wasser nicht mehr ganz so hoch wie gestern.

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In Twee Rivieren besuchen wir kurz den Shop und fotografieren diesn (wahrscheinlich) Golden tailed Woodpecker

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Auch im Aub Tal ist es ruhig und so genießen wir einen herrlichen Nachmittag mit Fernblick.

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Was wir noch nicht wissen…… der Abend sollte uns ein ganz besonderes Sichtungshighlight bieten…….

Teil 1917. Juni 2026

17.02.2026 Kielliekrankie Abenddrive

Um kurz nach 16:00 Uhr starten wir noch einmal in Richtung Kij Kij über die Dune Road. Am Abend tun wir das in aller Regel nicht. Da wir im Auob Tal wenig Tiere vermuten und wir schon einen Leo hatten, versuchen wir das einfach mal. Außerdem hatten wir vor zwei Jahren ja einige schöne Löwensichtungen auf der Due Road. Bei all den vorherigen Reisen war dort fast niemals etwas los.
Wir sitzen völligst entspannt im Auto und freuen uns am Leben.

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Viele tolle Straussfamilien werden wir dieses Jahr sehen.

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Black-shouldered Kite

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Tawny Eagle

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Kori Bustard

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An Kij Kij ist es völligst ruhig.

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Nach einigen Metern im Nossob Tal wollen wir zurück nach Kiellie. Also drehen wir um und fahren zurück zur Lower Dune Road.
An einer höheren Stelle fangen wir die letzten direkten Sonnenstrahlen ein. Es ist schon recht spät.

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Es ist schon 18:00 Uhr und nur noch eine halbe Stunde bis zur Gate Time.
Um 18:04 fahre ich in einer langgezogenen Kurve auf irgendetwas zu. Ich beleibe sofort stehen und sage zu Kerstin „Löwen!“. Was ? Und dann denken wir, wir spinnen.

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Ganz gemütlich kommen uns mitten auf der Pad drei prächtige Löwinnen mit 5 Youngsters entgegen.

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Wir sind total überfordert, weil wir damit nun so gar nicht gerechnet hatten.

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Die Junglöwen schauen uns neugierig an und ich rangiere das Auto hektisch herum.

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Uns bleibt nur ganz wenig Zeit, denn es sind noch etliche Kilometer bis nach Kiellie. Hektisch knipsen wir die an uns vorbeilaufenden Löwen. Absoluter Wahnsinn! Was für ein Tag! Dann läuft das Rudel ins hohe Gras und ist fast unsichtbar. Die kleinen schauen noch zurück, dann ist die Sichtung (Gott sei Dank) schnell vorbei!

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Haaaaa sind wir dankbar!

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Die restlichen Kilometer schwelgen wir im Hochgefühl dieser tollen Sichtung. Zusätzlich fahren wir noch in einen wunderschönen Abendhimmel hinein!

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Und da ist es wieder, dieses KTP Feeeling, dass uns alle zwei Jahre hierher zieht!

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Den Abend beschließen wir wie üblich beim Braii und einem guten Tropfen.

Teil 2020. Juni 2026

18.02.2026 Kielliekrankie Morgen

Wie man an diesme Bild sehen kann, ist das frühe Aufstehen nicht immer ganz einfach, auch wenn der Himmel wirklich schön aussieht.

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Die Fahrt über die Dune Road in Richtung Kij Kij verläuft heute ohne größere erwähnenswerte Sichtungen.

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Voller Spannung fahren wir herunter nach Kij Kij. Und da sehen wir….. nix!
Also biegen wir nach links ins Nossob Tal ab. Nach vielleicht 2-3 KM sehen wir drei, vier Autos, die vor uns quer über die Pad verteilt herfahren. Ok, das ist etwas „uff de Gass“!

Zwischen den Fahrzeugen hindurch können wir erkennen, dass das nur Supermum mit ihren Cubs sein kann.

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Und wir wissen, dass vielleicht einen knappen Kilometer weiter die große Pfütze auf der Pad ist. Also nutzen wir die erstbeste Chance, um die anderen an den Löwen vorbei zu überholen.

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An der großen Pfütze ist schon einiges los. Wir müssen uns so hinstellen, dass wir keine anderen in ihrer Sicht behindern. Und so postieren wir uns aus der Not heraus so, dass wir die Morgensonne im Rücken und die große Pfütze vor uns haben.

Die Spannung steigt, denn irgendwann kommt Supermum mit ihren 4 Cubs im Schlepptau angetrottet.

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Und sie läuft doch tatsächlich an der Pfütze vorbei, oder? Als sie genau auf unserer Höhe ist, bleibt sie plötzlich stehen, dreht sich in unsere Richtung und fängt an zu trinken.

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Der Nachwuchs kommt einer nach dem anderen hinzu und wir schnallen total ab!

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Wieviel Glück kann man haben ? Aus Zufall stehen wir goldrichtig!

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Kerstin klettert schnell nach hinten und die Kameras glühen.

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Leider habe ich irgendwie die Auto ISO verstellt und alle Bilder sind zu dunkel. Die RAWS kann ich noch eingermaßen retten. Kerstin ist hier besser unterwegs.

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Insgesamt dürfte das hier gerade die beste Löwensichtung ever sein.

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Leider sind die fünf nur eine Sekunde lang in einer Reihe und verteilen sich dann etwas.

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10 Minuten lang wird getrunken, bis der Bauch kein Fassungsvermögen mehr hat.

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Unsere Euphorie kennt keine Grenzen! Für genau solche Sichtungen besucht man den KTP!

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Einfach unglaublich!

Als die Löwen weiterziehen ist für uns klar…… wir fahren direkt zurück nach Kiellie und machen Urlaub.
Nach der Sichtung unterhalten wir uns noch mit ienem netten österreichischen Paar, die auch afrikaverrückt sind und hier im Forum mitlesen. Solche Begegnungen freune uns immer 😎

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Danke KTP, wir lieben Dich!

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Teil 2105. Juli 2026

18.02.2026 Kielliekrankie Nachmittag

Ja, in Kieliekrankie ist die Gamedrive freie Zeit besonders erholsam. Durch die Lage oben auf der Düne hat man fast immer etwas Durchzug, die Hütte ist bequem, der Deckenventilator schafft eine zusätzliche Brise und der Blick von der Terrasse ist meist ereignislos aber dafür unbezahlbar schön.

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Am späten Nachmittag starten wir noch einmal in Richtung der Leopardenwasserlöcher im Auob Tal.

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Verwundert stehen wir zuerst vor einem kapitalen Hasen, über den wir uns sehr freuen. Er sitzt relaxed mitten auf der Pad und hat wenig Angst vor uns.

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Aber scheinbar haben wir mit der tollen morgendlichen Löwensichtung heute unser Pulver verschossen.

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Highlights sind nette Mangusten und Erdmännchen, die wir aber nur kurz beobachten können.

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Gar nicht enttäuscht kehren wir unter einem wunderbaren Abendhimmel hindurch nach Kiellie zurück.

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Inzwischen ist starker Wind aufgezogen, der sich zu einem kapitalen Sturm ausweitet. Ein Braii können wir so vergessen.

Kurzum hauen wir mit Speck umwuckelte Würstchen aus dem Slaghuis in die Pfanne. Sie schmecken ausgezeichnet!

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Teil 2208. Juli 2026

19.02.2026 Kielliekrankie nach Grootkolk

Heute ist Umzugstag. Die erholsame Zeit in Kiellie ist schon vorbei und unser heutiger Weg führt uns nach Grootkolk. Um 6:30 Uhr stehen unsere Sachen (dies ist nur ein Teil) vor der Heckklappe unseres Fortuners.

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Mit jeder Reise sind wir etwas besser organisiert. Viele Sachen befinden sich in Packwürfeln und könne so easy aus der Reisetasche in den Schrank wandern. Und umgedreht helfen die Boxen und Taschen beim Verstauen im Auto.

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Die Fahrt über die Dune Road ist heute (fast)ereignislos. An Kij Kij ist es auch gähnend leer.

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An dieser kleinen Pfütze lernt man sich gerade näher kennen.

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Und dann stellen wir uns ohne große Erwartungen an die Pfütze, an der wir gestern dies ephantastische Löwensichtung hatten. Nebenbei kommen wir noch mit einigen Leuten ins Gespräch. „Talk to the people“ also.

Und dann… ganz plötzlich kommen einige Löwinnen aus dem Nichts, trinken einige gute Schlücke aus der Pfütze und laufen weiter. Ja super!

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Und kaum ist die Sichtung vorbei, kommen die nächsten Löwinnen und wiederholen das Schauspiel.

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Sehr, sehr zufrieden setzen wir unsere Fahrt in Richtung Nossob fort. Zwischendurch gibt es einen Fahrerwechsel. In Nossob erfahren wir leider, dass unsere Roosterkoek Bestellung nicht angekommen ist. Schade, aber nicht zu ändern.

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Dafür freuen wir uns über den Eulennachwuchs, der in verschiedenen Bäumen verteilt in der Hitze hechelt. Die „Küken“ sitzen unerschrocken nur zwei, drei Meter entfernt und sind es offensichtlich gewohnt, fotografiert zu werden.

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Auch die Eltern sind nicht scheu,

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An Cubitje Quap ist es selbst den Schakalen und Tauben zu heiß. Aber Bateleure hat es hier eigentlich immer.

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Auf der weiteren Fahrt halten wir an allen Wasserlöchern.

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Einige Vögel gibt es natürlich auch zu entdecken. Der Gesang der anfliegenden Burchells Sandgrouses gehört für uns genauso zum KTP wie der rote Sand und die Dünen.

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Pririt Batis

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Black-chested Prinia

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Auf der weiteren Fahrt mach Grootkolk genießen wir die Einsamkeit und den tollen Afrikahimmel.

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In Grootkolk werden wir vom recht neuen Ranger Kain begrüßt. Seine Frau hatte uns in Nossob bedient. Er hat von ihr den Auftrag bekommen, die vergessene Roosterkoek Bestellung höchstpersönlich nachzuholen. Das hat sie ihm per Funk schon mitgeteilt. Eine wirklich tolle Geste dieser zwei Menschen. Franco ist Vergangenheit und Kain ein ganz, ganz feiner Kerl. Leider bekommen wir die Unit 2, die den schlechtesten Blick von allen hat. Neben uns wohnt ein deutsches Päärchen. Wir plaudern eine gute Zeit. Die beiden haben ein cooles Lebensmodell und verbringen im Winter drei Monate in Südafrika.

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Am späten Nachmittag fahren wir dann noch einmal los zu einer klitzekleinen ereignislosen Runde.

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Zum Braii gibt es eine vom Slaghuis etwas überdimensioniert portionierten Klumpen Schweineschulter in Speck. Sie schmeckt hervorragend.

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Die Abende in Grootkolk sind immer herrlich. Im Februar hat es fast immer Wetterleuchten. Am Wasserloch ist es ruhig, aber trotzdem haben wir einen wundervollen, ruhigen Abend.

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Mit Kain haben wir ausgehandekt, dass wir die folgenden zwei Nächte in die Nr. 1 umziehen könne. Das bedeutet für ihn ca. zwei Stunden extra Arbeit, die wir mit einem Extra Trinkgeld belohnen.

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Teil 2312. Juli 2026

20.02.2026 Grootkolk

Um 05:40 Uhr starten wir zum Gamedrive in Richtung Unions End. Den Kaffee benötigen wir um diese Urzeit dringend!

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Hier oben im Norden ist es um diese Uhrzeit herrlich einsam. Die Leute aus Nossob sind noch lange nicht hie rund so kann man maximal auf die drei weiteren Autos aus Grootkolk treffen.

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Auch hier hat es vor einigen Tagen heftig geregnet.

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Die Tiere grasen friedlich und genießen sicherlich die noch kühle Temperatur.

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Capped Wheatear

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Goshawk

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Red-necked Falcons

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Wie immer genießen wir die tolle Landschaft.

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Schade nur, dass die früher so zahlreichen Bäume durch die Buschfeuer der letzten Jahre dezimiert wurden.

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Obwohl die großen Sichtungshighlights fehlen, sind wir recht zufrieden und kehren zeitig nach Grootkolk zurück.
Kain ist schon dabei die Nr. 1 für uns herzurichten. Er musste unseren Umzug mit dem Office abstimmen. Die hatten „ja“ gesagt. Wie gesagt. Es bedeutet für den fleißigen Attendant gute 2 Stunden Mehrarbeit. Nicht selbstverständlich und wir sind ihm sehr, sehr dankbar! Etwas helfen wir auch mit. Z.B. ziehen wir die Betten ab und tragen die Bettwäsche zu ihm rüber.

Nachdem er fertig ist, ziehen wir um nach nebenan. Die Nr. 1 ist um Klassen schöner als die Nr. 2. Nun waren wir in Grootkolk schon in allen Einheiten. Die 1 fehlte uns noch. Die Nr. 2 ist nach unserem Geschmack die einzige Unit, die uns hier von der Lage her nicht gefällt.
Den Rest des Tages chillen wir bis zum Nachmittagsgamedrive. Etwas Buhbuh, Vogeltränke beobachten, Wasserloch checken.

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Die Sandgrouses beobachten und ihre Rufe hören. Das ist Grootkolk! Einfach ein Seelenort!

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Am späten Nachmittag soll es noch einmal auf Gamedrive gehen. Dann in die andere Richtung. Und dieser Gamedrive sollte dann alles andere als katzenfrei sein. Aber das wissen wir jetzt natürlich noch nicht!

Teil 2413. Juli 2026

20.02.2026 Grootkolk Nachmittagsdrive nach Polentswa

Sorry, Löwenflut... ich kann nicht anders 😣 😘

Am späten Nachmittag soll es noch einmal auf Gamedrive gehen. Dann in die andere Richtung. Und dieser Gamedrive sollte dann alles andere als katzenfrei sein. Aber das wissen wir jetzt natürlich noch nicht!

Gegen 15:30 Uhr sitzen wir im Fortuner und fahren aus Grootkolk heraus in Richtung Nossob. Nach einigen Kilometern sichten wir in einiger Entfernung drei Löwinnen, die durch das Tal ziehen.

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Wir beobachten sie eine gute Weile, bis sie im Busch verschwinden. Weiter geht es in Richtung Polentswa.

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Und kurz vor Polentswa sehe ich sie aus dem Augenwinkel hinter einem Baum liegen. Mit sie meine ich ein veritables Löwenrudel.

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Natürlich pennen sie fast alle im Schatten des Baumes.

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Unnötige Bewegungen vermeiden bei diesen Temperaturen nicht nur wir selbst, sondern auch die Löwen.

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Wir postieren uns als einziges Auto und warten und warten und es passiert zuerst wenig.
Immer Mal geht ein Kopf hoch und ganz selten muss ein Löwe wegen des wandernden Schattens die Position wechseln. Am agilsten sind noch die Youngsters, denen es sichtlich Langweilig ist.

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Von dem Pascha hatte man uns vorher schon erzählt. Er sieht schon etwas abgerockt aus und hat abgebrochene Reißzähne.

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Schließlich weckt ihn einer der Youngsters.

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Er ist zuerst not amused und knurrt ihn verpennt an. Dann wird sich geleckt und er kann dann doch nicht widerstehen.

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Inzwischen ist es 17:10 Uhr. Irgendwann werden sie zum Trinken ans Wasserloch gehen.

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Das ist uns klar, während wir hier in der prallen Sonne stehen uns Schwitzen, was das Zeug hält!

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Etwas später kommt dann Bewegung in die Meute. Und schließlich steht eine Löwin auf, schaut durchs Tal und trottet dann gaaaanz langsam in Richtung Wasserloch.

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Etwas zögerlich folgen weitere Löwen und auch die Youngsters.

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Wir´fahren immer noch als einziges Auto hinterher und können uns nur schwer entscheiden, welches sich bietende Fotomotiv wir gerade wählen sollen.

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Jedenfalls entwickelt sich die sowieso schon sehr schöne Sichtung zu einer ganz phantastischen Sichtung.

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Am Wasserloch stehen schon einige Polentswa Cracks und haben sich die besten Plätze gesichert.

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Wir stellen uns so hin, dass wir niemandem im Weg stehen. Dann kommen sie iener nach dem anderen.

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Leider ist das Wasserloch nicht das hübscheste.

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Und es gibt noch einen Faktor. Die Zeit rennt und wir haben noch ein gutes Stück zurückzufahren. Aber jetzt können wir doch nicht hier weg, oder?
Die Kameras rattern und die Stimmung ist am Siedepunkt.

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Mit diesem Anblick verlassen wir das tolle Rudel und fahren ohne jeglichen Stopp zurück nach Grootkolk, wo wir gerade so zur Gatetime ankommen.

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Bestes gelaunt verbringen wir einen typisch stimmungsvollen Grootkolk Braii Abend und schwelgen in den Erinnerungen des vergangenen Tages.

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Teil 2521. Juli 2026

21.02.2026 Grootkolk


Am heutigen Morgen fahren wir zuerst ein Stück in Richtung Unions End.

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Am Wasserloch Geinab hat es keine aufregenden Sichtungen.

Martial Eagle
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Also drehen wir um und fahren langsam nach Kanaguass.

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Unterwegs freuen wir uns über eine schöne Bat eared Foxes Sichtung.

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An Kanaguass stellen wir uns einfach mal hin und Warten. Warten und geduldig sein ist jetzt nicht so unsere Kernkompetenz.

Nach einiger Zeit kommt tatsächlich eine Hyäne herangetrottet. Seltsamerweise hat das schon dort stehende Gnu nicht so richtig Angst vor ihr. Man beäugt sich gegenseitig.

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Eine weitere Hyäne traut sich nicht so richtig heran.

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Außerdem sind etliche kleine aktionen zu entdecken. Eine Maus,

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ein Goshawk,

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Capped Wheatear,

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Black chested Snake Eagle

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Tauben und ein Schakal.

Außerdem wälzt sich das Gnu von eben ausgiebig im Schlamm.

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Dabei wird es von einem Lanner Falcon beobachtet.

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Zum Abschluss kommt noch ein Red Hardebeest hinzu.

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Ein insgesamt interessanter Vormittag. Aber jetzt ist es Zeit für eine Siesta in Grootkolk.
Ab dem Nachmittag sollte es dann wieder Löwen lastiger werden. Das kommt aber im nächsten Teil.

Teil 2625. Juli 2026

21.02.2026 Grootkolk Nachmittag

Ein gruhsamer Grootkolk Mittag heiß eine Klenigkeit Essen, ein Kaltgetränk vor sich stehen haben, die Vögel und nicht nur die an der Vogeltränke beobachten, ein wenig Schlafen und die Ruhe genießen.

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Am Wasserloch ist es dieses Mal relativ ruhig. Aber wenn dann doch einmal eine Herde ans Wasserloch kommt, kann man schön beobachten, wie supervorsichtig sich die Tiere nähern.

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Wie muss das sein, wenn man jeden Moment seines Lebens gefressen werden könnte?

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Crimson-breasted Shrike

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Das dürfte ein Familiar Chat sein, oder?

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Am späten Nachmittag geht es noch auf eine kliene Runde in Richtung Unions End. Das Wetter ist stürmisch und es regnet sogar ein wenig.

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Und tatsächlich liegen an Geinab einige Löwen.

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Aber sie tuen das, was Löwen am liebsten tun….. Schlafen!
Am Ende ist nur einmal kurz Bewegung drin, dann liegen wieder alle flach. Das Licht ist zudem nicht so besonders.

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Und so fahren wir an einem Tawny Eagle vorbeinoch etwas weiter nach Norden.

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Und tatsächlich finden wir weitere Löwen, die etwas weiter weg mitten im Nossob liegen und ebenso wie die anderen am Pennen sind. Diese Bilder sind mit 800 mm Brennweite geschossen.

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Dann fahren wir sehr zufrieden zurück nach Grootkolk.

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Grillen klappt trotz des Wetters. Das Wasserloch sieht leider den ganzen Abend lang so aus.

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Es passiert nichts. Trotzdem genießen wir den Abend.
Morgen früh warten doch wieder die Löwen auf uns, oder ?

Teil 2728. Juli 2026

22.02.2026 Grootkolk Morgen


Unter einem dunkeln, wolkenverhangenen Himmel starten wir zu unserem Morgendrive.

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Der Kaffee schmeckt gut, es ist noch frisch und wir hoffen, auf dem Weg in Richtung Unions End wieder auf Löwen zu treffen.

Snake Eagle
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Black-chested Prinia

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An Geinab ist erst einmal gar nichts los. Also geht es weiter.

Auf der Pad sind Löwenspuren, die in unsere Fahrtrichtung führen. Wie oft sind wir solchen Spuren schon hinterher gefahren..... erfolglos!

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Wenig später trauen wir kaum unseren Augen. Vor uns trottet ein hübscher Mähnenlöwe die Pad entlang.

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Und wir sind ganz alleine mit ihm.

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Er markiert immer wieder sein Revier und scheint auf einer uns unbekannten Mission zu sein.

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Da kein anderes Auto in der Nähe ist, können wir den König einige Male überholen, uns quer stellen und von vorne Fotos machen, bis er stets 2-3 Meter entfernt an uns vorbei läuft.

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Teilweise taucht ihn die Sonne in warmes Licht.

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Wir lassen den Löwen Löwen sein und fahren ein Stück weiter. Im Tal liegt dan das Ziel seiner Mission. Sein Rudel.

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Die liegen alle im Nossob Riverbed verteilt herum und sind müde.

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Also der Morgen hätte jetzt schlechter verlaufen können, oder?

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Wir sind ziemlich Happy und haben vermutlich ein Dauergrinsen im Gesicht.

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Bei den Löwen passiert nicht mehr viel und so fahren wir zurück nach Grootkolk.

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Teil 2801. Aug. 2026

22.02.2026 Grootkolk nach Gharagab

In Grootkolk packen wir unsere Sache zusammen. Inzwischen heute morgen bin ich total schlapp und habe Durchfall. Gestern hatte ich aus dem Kühlschrank ein Stück Restfleisch vom riesigen Schweinefleischbrocken gegessen. Es schmeckte gut, aber intuitiv sagte ich zu Kerstin „schmeckt gut, aber esse das mal besser nicht!“. Nun erinnern wir uns an meine Worte. Und gerade jetzt geht es weiter nach Gharagab. Dort hatten wir vor zwei Jahren dieses once in a livetime Löwenerlebnis.

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Nach einem Schwätzchen mit Kain geht es dann nochmal auf Gamedrive mit Ziel Gharagab.

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Aber zuerst fahren wir ein Stück in die falsche Richtung.

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Unzählige Geier vergnügen sich an einem Riss.

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An Kanaguass ist nichts los.

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Unterwegs sehe ich aus dem Augenwinkel etwas unter einen Minibusch rennen. Ewig versuchen wir ein Foto hinzubekommen. Gelangt hat es nur für dieses hier.

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Recht sicher ist es ein Common Quail (danke Bele) und damit eine Erstsichtung.

Es ist ein schöner Morgen, aber mir geht er echt nicht gut!

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Das Löwenrudel von vorhin liegt nun flach unter einem Schattenbaum. Viel Action ist nicht, aber wir freuen uns über die erneute Sichtung.

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Am Unions End Picknick Spot brauche ich dringend das Klo.

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In Unions End sieht es aus wie im Allgäu.

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Mit Müh und Not bekomme ich noch ein Lächeln hin.

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Dann fängt es an zu regnen.

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Inzwischen ist klar, dass Kerstin die Dünenpad fahren wird.

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Sie tut das zum ersten Mal und fühlt sich nicht so wohl dabei.

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Schließlich mussten wir dort vor einigen Jahren einen Reifen wechseln.

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Der dunkle Himmel bietet eien phantastischen Kontrast zum roten Sand und der grünen Kalahari.

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Ich bin total platt und kann mich gerade so wach halten.
Kerstin glaubt mir nun, dass die Strecke wirklich einfach zu fahren ist.

In Gharagab bekommen wir die Hütte neben den netten Abba Campers.

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Ich habe inzwischen eine Flasche mit Elektrolyten als Getränkequelle. Aus Erfahrung wissen wir, wie schnell man bei Durchfall so etwas braucht.

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In Gharagab angekommen lege ich mich sofort hin. Schalfen, Klo, Schlafen, Klo……. Das ist meine restliche Beschäftigung für den gebrauchte Tag. Kerstin macht sich Sorgen um mich. Ich bin mir sicher, dass ich das wegschlafen kann.

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Am Abend fängt es dann auch noch zu Regnen an. Und zwar wolkenbruchartig.

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Das geht dann die ganze Nacht durch. Kerstin baut uns ein improvisiertes richtig gutes Gulasch. Dafür stehe ich dann kurz auf und es schmeckt mir köstlich. Dann schlafe ich wieder. In der Nach weckt mich Kerstin und meint „es regnet durchs Zeltdach!“. „Mein Bett ist unten patschnass!“. Kurzerhand schieben wir es in die Mitte des Zeltes, in dem es an mehreren Stellen reinregnet.

Teil 2902. Aug. 2026

23.02.2026 Gharagab nach Nossob River Front Chalet


Nach der sagen wir mal spannenden Nacht mit dem undichten Zeltdach und insgesamt 14 Stunden Schlaf sieht die Welt schon wieder anders aus. Der Himmel ist zwar noch grau, aber es hat aufgehört zu regnen. Gott sei Dank geht es mir besser.

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Am Wasserloch baden zwei Goshawks so etwas von ausgiebig, dass wir es kaum glauben können.

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Sie sind beide batschnass und können gar nicht genug bekommen.

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Minutenlang dürfen wir das gemütlich mit einer Tasse Kaffee in der Hand beobachten.

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Im Anschluss schwätzen wir noch etwas mit den Abba Campers und machen uns dann langsam los. Der Morgen ist angenehm kühl und die Luft klar.

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Langsam rollen wir über den noch nassen Sand.

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Überall blühen Blumen.

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Heute kann auch ich das langsam wieder genießen.

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Auf dem Loop, an dem die Ausfahrtspad aus Gharagab endet, sichten wir sehr, sehr scheue Löffelhunde.

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Lanner Falcon

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Glücklich grasende Tiere

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Und dann wieder ein Raubvogel, der in einer großen Pfütze badet. Heute scheint nun wirklich Badetag zu sein, oder? (schlechtes Erinnerungsbild)

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Immer wieder sind die Folgen des starken Regens zu sehen.

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Und endlich sehen wir auch mal wieder eine dieser Agamen, die halsbrecherisch in den Dornen sitzen.

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Ist das eine Molesnake?

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Noch ein Lanner

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An Cubietje Kwap kann man sich stets auf eies verlassen. Die Bateleure. Und auch dieser hier hat heute Badetag. Und auch er ist batschnass!

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In Nossob bekommen wir einen wie wir finden schön liegenden Bungi zugeteilt. Er liegt recht weit vom Wasserloch entfernt, was uns gar nicht stört.

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Die River Front Chalets sind ja allseits beliebt. Für eine Nacht finden wir sie auch ganz schön. Aber sie haben eben nicht diesen urigen Charakter wie die Wilderness Camps.

Aber dafür ist die Einrichtung recht komfortabel und es ist genügend Platz, um die sieben Sachen einmal sortieren zu können.

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Ich ruhe mich noch etwas aus, während Kerstin etwas schmökert.
Am späten Nachmittag starten wir zu einer kleinen Runde nach Norden. Löwen wären dort angeblich, sagte man uns.

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Wir suchen allerdings erfolglos und freuen uns aber über diese stattlichen Kuduböcke und ihr Gefolge.

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De typische Grillabend wird begleitet von einer wahnsinnig intensiven Wetterleuchten.

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Im Prinzip blitzt es permanent. Unglaublich beeindruckend und stimmungsvoll.

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Teil 3011. Aug. 2026

24.02.2026 Nossob River Front Chalet nach Urikaruus Honeymoon Chalet


Heute morgen bin zwar immer noch etwas schlapp, aber es geht schon deutlich besser! Wir frühstücken gemütlich, packen dann unsere Sachen und fahren kurz in Richtung Cubietje Kwap.

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Dort ist es ruhig. Also drehen wir um und schauen in Nossob noch einmal nach den Eulen.

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Die sind auch noch müde.

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Marico Flycatcher

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Weiter geht es in Richtung unseres heutigen Tageszieles. Das ist Urikaruus.

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In der gerade ansteigenden Hitze durchqueren drei Löwinnen das Tal.

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Sie suchen aber schnell den Schatten eines Baumes.

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Ansonsten cruisen wir gemütlich durchs Nossob Tal, checken die Wasserlöcher und freuen uns über die schöne Zeit.

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Titbabbler

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Da ich immer noch nicht ganz fit bin, übernimmt Kerstin das Steuer. Zuerst ist sie in den Pfützen recht vorsichtig. Das gibt sich aber recht schnell und kehr sich ins Gegenteil um. Mit lauten Jubelschreien brät sie nach einer Zeit durch das braune Wasser. Aha, früher durfte ich das nicht tun ! Die Schlammfontainen überziehen unseren Fortuner mit einer braunen Patina.

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In Dikbaardskolk machen wir eine Lunchpause und sind dort ganz alleine.

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Auf der Upper Dune Road steht in jedem der zahlreichen Dünentäler eine veritable Schlammpfütze.

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Aber irgendwann erreichen wir das Auob Tal.

Im Auob Tal soll es aktuell wenig Katzen haben.

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Dann erreichen wir endlich Uri, schwätzen etwas mit Eric und beziehen dann unser Honeymoon Chalet, dass für die nächsten 4 Nächte uns ist. Mit viel Glück haben wir es dieses Mal ergattert und erfreuen uns an dem Ausblick.

Teil 3130. Aug. 2026

25.02.2026 Urikaruus Honeymoon Chalet


Nach einer gut durchschlafenen Nacht koche ich Kaffee und beobachte das Wasserloch. Ohne Erfolg. Also los auf die Pad ins Auob Tal. Die erste Sichtung ist eine Gruppe Giraffen, die im schönen Morgenlicht am Fressen sind.



Dann halten wir neben einem coolen Landcruiser. Und wer sitzt da drinnen? Das sind doch tatsächlich Sandra und Richard, die Lois aus unserem Forum. 😀Wir kennen sie aus Büsnau und freuen uns tierisch über diese unerwartete Sichtung. Und so quatschen wir eine gute Weile lang Auto an Auto stehend. Darüber haben wir uns wirklich sehr gefreut liebe Sandra und lieber Richard. Wir sollten sie in den nächsten Tagen noch mehrfach treffen.

Irgendwann reißen wir uns los.


In der Folge entwickelt sich ein schöner Gamedrive mit einigen Birds und ohne Katzen.


Lanner Falcon


Gabar Goshawk



African Grey Hornbill


Pygmy Falcon


Pale Chanting Goshawk



Ring-necked Dove



Wir freuen uns besonders über diese schön Spotted Eagle-Owls




Warum man für ein Bee-Eater Foto die Parkregeln brechen muss ist mir ein Rätsel.


Und so kehren wir zur täglichen Siesta ins schöne Honeymoon Chalet zurück.





Teil 3201. Sept. 2026

 25.02.2026 Urikaruus Honeymoon Chalet

 

Am Nachmittag geht es natürlich noch einmal auf Gamedrive. Wir entscheiden uns nach links in Richtung Mata Mata zu fahren.


Lilac-breasted Roller

Ein Martial Eagle hat irgendein größeres Federvieh gerissen. Wir wissen bis heute nicht, wer hier sein Leben verloren hat.

Da das Licht schlecht ist und wir in der prallen Sonne stehen, geht es erst einmal weiter.

Auch hier haben die Strauße zahlreichen Nachwuchs.



Der Pale-chanting (bei denen bin ich mir nie sicher) schaut uns etwas unwirsch an.



 Heiß ist es nicht nur uns.


Am 13th Borehole wird noch an den neuen Ablutions gebaut.


Da es ansonsten ruhig ist drehen wir um und schauen uns den Martial noch einmal genauer an. 




Die Loisens hatten wir inzwischen auch wieder getroffen und natürlich ein wenig gechattet. Talk to the people eben…. auch gerne mit den Bekannten.



Auf dem Rückweg haben wir dann tatsächlich noch einige nette Begegnungen.



Fork-tailed Drongo



Und dann doch tatsächlich ein so hübscher Kapfuchs, über den wir uns besonders freuen.



Als weitere Zugabe sitzt ein Abdims Stork um Baum.



Zurück im Camp gibt es das gewohnt stimmungsvolle Brai und sogar eine Hyäne am Wasserloch.







Teil 3305. Sept. 2026

26.02.2026 Urikaruus Morgendrive


Zur Gatetime geht es los. Wir entscheiden uns nach links in Richtung Mata Mata zu fahren.

Am Hügel über dem Urikaruus Waterhole sichten wir zwei Guraffen, oder besser gesagt deren Köpfe.




Am Dertiente Boorgat sehen wir aus dem Augenwinkel das Glück des heutigen Morgens. Ein Löwenrudel am Riss. 



Das Licht ist noch ziemlich mies und das Objekt der Begierde recht weit weg.



Die Löwen fressen an den Resten eines Oryx. Langsam geht die Sonne auf und beschert uns besseres Licht. Im übrigen sind wir sehr lange ganz alleine.




Immer wieder entwickeln sich sehr fotogene, aber auch gruselige Szenen. Die Löwen zerren am Kadaver herum. Eine recht blutige Angelegenheit.





Irgendwann kommt dann ein weiteres Fahrzeug. Wir stehen allerdings an der einzigen Stelle, von der aus man die Löwen richtig gut beobachten kann. Das geht nämlich nur durch eine Lücke in den Büschen.



Zwischendurch checken wir noch das Wasserloch, aber ohne Erfolg. 


Die Löwen haben den Kadaver inzwischen aufgegeben und die Schakale können nun ran.

 


Ziemlich begeistert (der Druck ist raus) fahren wir weiter und sichten recht bald eine Kapkobra. 



Im gelb blühenden Auob Tal sind etliche Giraffen unterwegs. Lange beobachten wir ihre grazilen Kämpfe.

 


Wattled Starlings



Etliche Huftiere sehen wir auf dem Weg zurück nach Urikaruus. 



Den Haupteil dieser intensiven Löwensichtung hatte wir exklusiv und sind sehr, sehr dankbar dafür!

Und so frühstücken wir in bester Laune im so schönen Honeymoon Chalet. Es gibt unter anderem leckeres geräuchertes Springbok Carpaccio aus dem Slaghuis.




Teil 3412. Sept. 2026

26.02.2026 Urikaruus Nachmittag und Abend


Schon recht früh brechen wir in Richtung Mata Mata auf. Wir wollen Tanken und in den Shop.


Unter einem Schattenbaum liegen faule Löwen. Schön, aber hier wird bei der Hitze nichts passieren.



Ähnliches denken wir bei diese Wildcat, die in einer Astgabel schläft. Einmal hebt sie kurz ihren Kopf, das war es!

Kann bitte jemand bei der Bestimmung dieses Pipit helfen?


Und bei dieser Chat bin ich mir auch nicht sicher.

Dann erreichen wir Mata Mata. Der Service an der Tanke ist wie immer schleppend. Aber wir haben ja Zeit. Unser Auto hat inzwischen auch eine nennenswerte Patina.

Auf der Rückfahrt genießen wir einfach einen unserer letzten Tage im KTP.

Tawny Eagles

Eine nette Racke posiert für uns vor dem Mond. Wir rangieren ziemlich hin und her und sind dankbar, dass die Racke sitzen bleibt.

Sehr kooperativ sind auch diese beiden Giraffen, die uns neugierig beobachten. Ein schönes Motiv.


Ein Lanner.

In bester Stimmung und mit der Sonne im Rücken fahren wir kurz vor Uri in diese schöne Giraffenherde.

Ein wunderschöner Kgalagadi Tag geht zu Ende. Genau jetzt realisiere ich wieder, welch Sichtungsglück wir insgesamt hatten. Und morgen sollte noch etwas hinzukommen.

Auch der Grillabend ist besonders stimmungsvoll. Wir genießen ihn in vollen Zügen.



Teil 3513. Sept. 2026

 27.02.2026 Urikaruus Morgen

 

PS: Die im Vorteil angekündigte Sichtung kommt ja erst morgen ……


Auch heute entscheiden wir uns zu einer Runde in Richtung Mata Mata.

Zuerst sehen wir die Giraffen von Gestern Abend.

Direkt am Ende des Dertiende Borehole liegt die Truppe Löwen in der Morgensonne. Welch ein schönes und so fridlich wirkendes Bild.

Nach ein, zwei Minuten stehen sie auf und verlassen den offenen Liegeplatz im Auob Tal. 

Nur wir werden sie hier liegen sehen, da die anderen Autos aus Uri nicht auftauchten. Ein sehr schöner Beginn. Der Druck ist raus!

Auch ein  Abdim’s Stork schreitet durchs Morgenlicht.

Teile des Auob Tals gleichen momentan einer Blumenwiese.

Nun drehen wir um und fahren in die andere Richtung.

In Kamqua ist nichts los. An einem Dünenhang entdecken wir zwei Hyänen, die an irgendetwas herumnagen.

Auch heute morgen treffen wir wieder mehrmals Andrea und Richard.

Und nicht nur die beiden netten Bayern sondern auch noch eine nette Merecat Family.

Ich brauche wohl eigentlich nicht zu erwähnen, dass da immer ein nettes Fotomotiv ist.

Rande der Pad liegt eine sehr, sehr müder Hyäne.

In der Folge bebachten wir längere Zeit zwei kleine Erdhörnchen, die uns eine kleine Showeinlage liefern. 


Echt witzig! Sie ringen miteinander!

Swallow tailed Bee Eater

Secretarybird

Fork-tailed Drongo


In Kamqua treffen wir uns dann ein (leider) letztes Mal mit Sandra und Richard. Eine gute Zeit lang wird gequatscht, wir schauen uns Ihr wirklich toll aufgebautes Auto an und natürlich wird ordentlich Afrikalatein ausgetauscht.

Etwas wehmütig winken wir den beiden hinterher. Es war wirklich sehr, sehr nett mit Euch!

Überhaupt war es ein sehr abwechslungsreicher Morgendrive!

2026 Cape to KTP - beste Aussichten oder Badetag von casimodo

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/306903-2026-cape-to-ktp-beste-aussichten-oder-badetag

Stand: letzter Berichtsteil vom 13. Sept. 2026

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