von Daxiang · Feb. – März 2025 · 27 Tage · Selbstfahrer · 62 Teile
Über diesen Reisebericht
Wir sind zu zweit im Februar und März 2025 in Namibia und im Kgalagadi Transfrontier Park unterwegs, mit einem gemieteten Toyota Hilux als Selbstfahrer. Nach ein paar ruhigen Tagen bei Freunden nahe Windhoek und einer Nacht an einer Lodge am Rand der Kalahari verbringen wir mitten in der Regenzeit 18 Nächte im Park, von den Wasserlöchern des Auob- und Nossobtals bis in den Norden nach Grootkolk und Gharagab, in Chalets und Zeltunterkünften der Rastlager.
Was diese Tour prägt, ist der Regen. Fast täglich ziehen Gewitter auf, Wasserlöcher werden zu kleinen Seen, das Wasser steht mehrfach so hoch auf der Pad, dass wir durchfahren müssen, und aus der sonst trockenen Kalahari wird eine grüne Landschaft voller blühender Morgensterne, Wüstenrosen, Vlei-Lilien und Teufelskrallen.
Löwenrudel, ein Leopard und nachts sogar ein Gepard am Wasserloch liefern große Sichtungen – am meisten berührt uns aber ein alter, stark abgemagerter Löwe, den selbst die Oryx um ihn herum kaum noch respektieren. Wir hoffen nur, dass er noch einen ruhigen, geschützten Platz zum Sterben findet, und sind erleichtert, ihn beim Verlassen des Parks nicht mehr am Weg liegen zu sehen.
Diese Übersicht wurde automatisch erstellt und vom Autor freigegeben.
Teil 123. Apr. 2025
Hallo zusammen,
wir sind seit gut 4 Wochen aus Namibia zurück. Schwerpunkt der Tour war der KTP, wo wir insgesamt 18 Nächte (1x Kalahari Tented Camp, 5x Kieliekrankie, 4x Urikaruus, 1x Grootkolk, 2x Gharagab, 3x Nossob & 2x Mata Mata) verbringen durften.
Um nichts dem Zufall zu überlassen, hatten wir auch diesmal wieder Sichtungsfee-Bestechungs-Willi und „Tinochika´s Geheimwaffe“ (Sedgewick's Old Brown) mit an Bord. Ob das was gebracht hat und was wir auf unserer Tour so alles gesehen und erlebt haben, könnt ihr ab morgen in Form eines reich bebilderten Berichts mitverfolgen.
Wie immer sind die Fotos gesammelte Werke von Silke (Canon EOS 7D Mark II mit EF 100-400 & 24–105, sowie Handy Honor Magic6 pro) und mir (Canon EOS 7D mit EF 100-400, sowie Lumix DMC FZ300). Wie gewohnt, werden wir hier im Bericht lediglich auf die JPEG Aufnahmen zurückgreifen. Da wir die Fotos - außer evtl. zu beschneiden - nicht nachträglich bearbeiten, kann es deshalb zu Farbunterschieden kommen.
Viel Spaß wünschen Silke & Konni
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Teil 224. Apr. 2025
20.02.25 Anreise Nachdem wir gestern schon unsere 3 Chaoten in ihr Urlaubsdomizil gebracht haben, stehen heute nur noch Vögel sauber machen, Fische & Co. füttern, Pflanzen gießen und Koffer packen auf dem Programm. Als notorischer Frühaufsteher hole ich beim Bäcker schon mal frische Brötchen und fange mit unseren gefiederten Freunden an. Nach dem Frühstück füttert Silke die Fische und stellt dabei fest, dass im großen (540 Liter) Aquarium ganz schön Wasser verdunstet ist. Ganz cool antworte ich „kein Problem, dass füllen wir dann beim Pflanzen gießen auf“. Als Silke dann aber bemerkt, dass im Aquarium-Schrank Wasser steht, kommt Panik auf. Am Aquarium selbst können wir kein Leck feststellen und auch an den Schlauchverbindungen zum Filter ist alles trocken, so kann es „nur“ am Filter selbst liegen. Also wird das schwere Teil aus dem Schrank geholt und auseinander gebaut. Während Silke nach der Leckage sucht, leg ich schon mal den Schrank trocken. Zum Glück haben wir mittlerweile ein richtiges Warenlager an Filterzubehör und so werden alle möglichen Fehlerquellen sicherheitshalber ausgetauscht. Zu guter Letzt, stellen wir unter den Filter noch eine große Wanne falls doch noch irgendwo Wasser rauskommt. Bis der Filter wieder läuft und die restlichen Dinge auf der To-do-Liste erledigt sind, sind auch wir fix und fertig. Nachdem die Wanne unter dem Filter - zum Glück - trocken ist, geht es unter die Dusche und dann zu einem Absacker zu meiner Schwester. Kaum wieder zu Hause, kommt auch schon unser Nachbar, der sich während unserer Abwesenheit auch um Tiere und Pflanzen kümmert, um uns zum Flughafen zu bringen. Also schnell alles ins Auto gepackt und los geht es. Während der kurzen Fahrt zum Flughafen erklären wir ihm, dass er den Filter beobachten und zur Not einen neuen kaufen und einbauen soll. Am Flughafen sind wir ruckzuck unser Gepäck los und auch die Sicherheitskontrolle verläuft recht zügig.
Nachdem wir unsere Premium Economy Plätze eingenommen haben und, mit etwas Verspätung, um 22:20 Uhr zum Flug Discover 4Y138 abheben fällt die ganze Anspannung von uns ab.
Wie immer, verzichten wir auf das angebotene Essen und läuten stattdessen unseren Urlaub mit einem Gin Tonic ein.
Teil 325. Apr. 2025
Tag 1: 21.02.25 Ankunft Windhoek - Omeya
Ohne besondere Vorkommnisse landen wir überpünktlich um 9:10 Uhr am Hosea Kutako International Airport in Windhoek.
Dank Premium Economy sind wir bei den Ersten beim Aussteigen und so recht schnell durch die Passkontrolle. Auf unser Gepäck müssen wir auch nicht lange warten und so sind wir ruck zuck durch. Bis Irmela und Bruno kommen, wechsle ich noch schnell ein paar Euro in Rand und gönne mir einen Kaffee. Kaum habe ich den Becher in der Hand, sind die Beiden auch schon da. Nach einer herzlichen Begrüßung packen wir unser Gepäck ins Auto und fahren zu Desert Care Hire. Die Fahrzeugübernahme (Toyota Hilux D/C 4x4) geht wie immer schnell über die Bühne. Gegen 11 Uhr ist alles erledigt und wir fahren weiter zum Tanken und Einkaufen im The Grove Superspar. Nachdem wir alles erledigt haben, geht es weiter nach Omeya. Während der Fahrt sehen wir nicht nur ein paar Paviane und Vögel, sondern bewundern auch eine „grüne“ Landschaft.
Um 13 Uhr erreichen wir die Einfahrt zu Omeya und dann heißt es auch schon „Home sweet home“! Wir machen es uns auf der Terrasse gemütlich und tauschen bei einem Gläschen Sekt die Neuigkeiten aus.
Diverse Vögel und ein paar Fuchsmangusten lassen sich im Garten blicken, aber Rüsselspringer suchen wir vergeblich. Irmela meint, dass sie bei der Hitze selten zu sehen sind. Gegen 17:45 Uhr machen wir uns auf den Weg nach Windhoek, wo wir um 18:30 Uhr mit Nicole und Frank im Joe´s Beerhouse verabredet sind.
Leider gibt es auf der „Sommerkarte“ kein Springbok-Shank, aber mein Pfeffersteak und Silkes Namib Trio sind eine gute Alternative. Nach einem schönen Abend sind wir gegen 22:30 Uhr wieder in Omeya und fallen bald todmüde ins Bett.
Teil 426. Apr. 2025
Tag 2: 22.02.25 Omeya Heute lassen wir den Tag ruhig angehen. Nach dem Frühstück machen wir es uns auf der Terrasse gemütlich und packen später schon mal unsere Sachen für die Tour zusammen. Für Unterhaltung sorgen diverse Vögel, Fuchsmangusten und ein Ducker. Später machen wir einen kurzen Abstecher ins 19th Hole und läuten den Abend mit einem Gin Tonic ein.
Wieder Zuhause helfe ich Bruno bei den Vorbereitungen zum Abendessen. Auf Brunos Schweizer Rösti und Kudu-Steaks haben wir uns schon den ganzen Tag gefreut und werden auch diesmal nicht enttäuscht. Nach einem Absacker geht es dann auch schon bald ins Bett, damit wir für die lange Fahrt morgen ausgeruht sind.
Teil 527. Apr. 2025
Tag 3: 23.02.25 Omeya - Kalahari Game Lodge Nach dem Frühstück packen wir unsere restlichen Sachen ins Auto und starten um 9:15 Uhr bei bewölktem Himmel und 23°C zu unserer ersten KTP-Tour in diesem Jahr. Die Fahrt auf der B1 nach Stampriet verläuft ohne besondere Vorkommnisse und wir kommen gut voran.
Nach einem Tankstopp, machen wir unsere obligatorische Mittagspause im Kalahari Farm House und lassen uns einen leckeren Salat schmecken. So gestärkt geht es um 12:50 Uhr bei mittlerweile 33°C weiter auf der C15 Richtung Mata Mata. Während der Fahrt sehen wir mehrere „Kalahari-Ferraris“,
Erdhörnchen, Strauße, Schildis,
diverse Vögel und leider auch wieder 2 tote Löffelhunde. Gegen 17 Uhr erreichen wir mit der Kalahari Game Lodge unser heutiges Etappenziel. Nach einem kühlen Begrüßungsgetränk bekommen wir diesmal Chalet Steenbok B zugeteilt. Bis auf unsere Lebensmittel, brauchen wir ja, für die eine Nacht, nicht viel auszuräumen und so sitzen wir bald schon auf unserer Terrasse und beobachten div. Vögel, Zebras und Springböcke.
Zum Sundowner gehen wir dann zum Haupthaus und genießen bei Gin Tonic das Treiben am kleinen Wasserloch.
Neben Springböcken und Zebras sorgt auch eine Fuchsmanguste für Unterhaltung. Als wir uns nach dem Abendessen auf den Rückweg zu unserem Chalet machen, entdecken wir einen Sandfrosch, der sich gerade sein Abendessen fängt
und eine schwarze Schlange, die vor uns über den Weg „läuft“.
Teil 628. Apr. 2025
Tag 4: 24.02.25 Kalahari Game Lodge - Kalahari Tented Camp Da der Grenzposten in Mata Mata ja erst um 8 Uhr öffnet, lassen wir es heute Morgen etwas ruhiger angehen. Wir beobachten unsere tierischen Nachbarn wie Springböcke, Zebras und Gnus und packen dann unsere Sachen ins Auto. Nach dem Frühstück bezahlen wir noch unsere Getränke von gestern Abend und starten dann gegen 7:45 Uhr, bei 27 °C zu unserem KTP Abenteuer. Pünktlich um 8 Uhr sind wir an der Mata Mata Border Post und haben ruckzuck unseren Ausreisestempel im Pass. Unsere Befürchtung, dass es beim Einchecken wegen unserer, durch diverse Umbuchungen bedingten, verschiedenen Buchungsnummern Schwierigkeiten gibt, ist unbegründet. Die pfiffige Dame an der Rezeption stellt auch gleich fest, dass wir ja im September / Oktober wieder im Park sind. Nachdem sie auch die Gültigkeit der Wildcard überprüft hat, ist von ihrer Seite alles erledigt und sie schickt uns weiter zum Grenzbeamten. Der hat anscheinend keinen guten Tag, denn kaum haben wir ihm die üblichen Fahrzeugpapiere ausgehändigt, fängt er zu mosern an. Angeblich sind die Papiere nicht in Ordnung. Wir erklären ihm, dass wir mit diesen Papieren erst im Oktober letzten Jahres hier waren und es keinerlei Beanstandungen gab. Er erklärt, dass ihm das egal ist, er hätte gern noch ein anderes Formular. Wir sollten den Vermieter anrufen, dass er es uns schickt. Wir erklären, dass wir ja gar nicht wüssten, was er denn überhaupt für ein Formular möchte und könnten den Vermieter im Moment auch nicht erreichen, da wir ja kein Internet hätten. Er grinst uns an und meint, wir wären ja fast 3 Wochen im Park und dann sollten wir ihm halt bei der Ausreise das Dokument vorlegen. Damit wir auch wissen, was er will, zeigt er Silke ein Dokument, damit sie davon ein Foto für den Vermieter machen kann. Nachdem das geklärt ist, möchte er nun unser Auto sehen. Das die Beamten einen Blick in den Kühlschrank und die Kühlbox werfen, sind wir ja gewohnt, aber so wie das hier abläuft, ist das schon sehr merkwürdig. Im Kühlschrank ist ein Sixpack Bier, 4 kleine Dosen Sekt, diverse Softdrinks, Tonic Water, sowie je eine Flasche Gin und Wein (der Bestechungswilli liegt zum Glück noch gut verpackt im Koffer). Er schaut sich das an und meint für 2 Personen sei das zu viel. Gnädiger weise dürfen wir unsere Getränkewünsche äußern. Am Ende dürfen wir 2 Dosen Bier, den Gin und Wein behalten. Wäre das nicht schon genug, dürfen wir sämtliche Kisten auspacken. Nudeln, Reis und Gemüse interessieren ihn nicht, dafür aber die 3 Packungen Biltong von Closwa. Nachdem er auch das Biltong brüderlich mit uns geteilt hat, ist er mit seiner Ausbeute zufrieden und wir dürfen in den Kalahari Gemsbok Park einreisen. Nachdem wir dann noch getankt und den Reifendruck auf 1,5 bar gesenkt haben, holen wir im Shop noch schnell Feuerholz und etwas Fleisch. Um 9:40 Uhr ist alles erledigt und wir starten, bei mittlerweile 32°C, zu unserer KTP-Tour. Da es ja fürs Einchecken im Kalahari Tented Camp noch viel zu früh ist, machen wir uns erst einmal auf den Weg nach Kamqua und statten dabei natürlich auch den auf dem Weg liegenden Wasserlöchern einen Besuch ab. Während wir an den Wasserlöchern meist nur ein paar Vögel oder Oryx
(bei Dalkeith eins mit kurzem, gedrehtem Horn) vorfinden, sehen wir während der Fahrt u.a. Strauße,
sowie eine grüne Landschaft mit gelbblühenden Morgensternen
und Vlei-Lilien.
Gegen 13:15 Uhr gönnen wir uns bei mittlerweile 38°C und zunehmender Bewölkung eine kurze Pause an der Kamqua Picnic Site und machen uns anschließend auf den Rückweg. Dabei sehen wir u.a. noch Lannerfalken,
Tag 4: 24.02.25 Kalahari Game Lodge - Kalahari Tented Camp (Fortsetzung) Gegen 15:40 Uhr erreichen wir das, ca. 3 km südlich von Mata Mata gelegene, Kalahari Tented Camp. Es ist mit 15 Wohneinheiten das größte Wilderness Camp. Jede Einheit besteht aus einem Schlafzelt mit Bad, einem kleineren Küchenzelt und einer Terrasse mit Grill. Nachdem wir unser Honeymoon Desert Tent bezogen haben, machen wir uns nochmal auf den Weg zum 13. Bohrloch und sehen dabei u.a. eine Gabelracke,
Rotbauchwürger und Gnus, sowie ein Kammblesshuhn am 13. Bohrloch,
mit dem ich hier so gar nicht gerechnet hatte. Als wir uns gegen 17:45 Uhr auf den Rückweg machen, läuft vor uns neben ein paar Schildkröten
und einem Steinböckchen, auch eine Wildkatze über die Pad und verschwindet dann gleich im Gebüsch.
Für mehr als ein paar Beweisfotos reicht die Begegnung leider nicht.
Um 19 Uhr sind wir zurück im Camp. Hier werfen wir erst einmal den Grill an und genehmigen uns dann einen Sundowner Gin Tonic.
Für das Rahmenprogramm sorgen ein paar Gnus und Schakale. Beim anschließenden Braai ist es immer noch recht warm und die vielen Motten sind recht nervig. Dagegen können auch die Dickfingergeckos nicht viel ausrichten.
Gegen 21 Uhr kommt der Campwart vorbei und warnt vor einer Puffotter, die in der Nähe gesichtet wurde. Im Schlafzelt ist es in der Nacht sehr heiß und das recht schmale Doppelbett ist bei solchen Temperaturen nicht gerade ideal. Gegen 3 Uhr wird es recht stürmisch und es regnet stark.
Teil 830. Apr. 2025
Tag 5: 25.02.25 Kalahari Tented Camp - Kieliekrankie Wilderness Camp Nachdem wir unsere Sachen ins Auto gepackt und den Laufzettel abgeholt haben, verlassen wir um 6:35 Uhr bei 25°C das Kalahari Tented Camp. Auf dem Weg nach Kamqua entdecken wir
u.a. Giraffen, Steppenfalken, Schakale,
Oryx, Riesentrappen, Wiedehopf,
Gnus, Springböcke,
Lannerfalken, einen Honigdachs der Streit mit einem Singhabicht hat, Raubadler, Lannerfalken, Gelbbauch-Girlitze, Erdhörnchen,
Kapkrähen, Namaflughühner, Kaptriele, Oryx und Fuchsmangusten.
Gegen 9:15 Uhr erreichen wir die Kamqua Picnic Site und fahren nach einer kurzen Pause weiter Richtung Auchterlonie. Dabei sehen wir neben den üblichen Verdächtigen auch ein paar blühende Wüstenrosen die für schöne Farbtupfer sorgen.
Bei einer Erdmännchen-Kolonie machen wir einen längeren Stopp und beobachten die Tiere bei der Nahrungssuche.
Etwas später kann ich dann auch auf meiner Wunschliste auch ein Häkchen beim Skorpion machen. 😗
Nach einer Pause auf der Auchterlonie Picnic Site geht es um 11 Uhr mit Gackeltrappen, Gnus, Oryx, Sekretäre,
Springböcken und Erdhörnchen weiter nach Twee Rivieren. Während an den meisten, am Weg liegenden Wasserlöchern kaum was los ist, sind am Wasserloch von Houmoed mehrere Oryx, Springböcke und Kapturteltauben versammelt.
Fortsetzung folgt!
Teil 901. Mai 2025
Tag 5: 25.02.25 Kalahari Tented Camp - Kieliekrankie Wilderness Camp (Fortsetzung) Gegen 12:15 Uhr legen wir in Twee Rivieren einen Tankstopp ein und fahren dann weiter Richtung Kij Kij. Hier ist es merklich trockener als im Auobtal und frisches Grün für Red Hartebeester, Oryx und Gnus ist kaum vorhanden. Bei Leeuwdril entdecken wir einen Löwenboy.
Da er aber tief und fest schläft, fahren wir bald weiter. Auf halber Strecke nach Rooiputs wird es merklich grüner. Wir sehen nicht nur viele Pfützen auf der Pad, sondern auch diverse Schmetterlinge, Oryx, Riesentrappen, Gnus, Springböcke, Kronenkiebitze, Kaptriele, sowie einen Sekretär, der seinen Durst aus einer Pfütze löscht.
Bei Kij Kij verlassen gerade Strauße das Wasserloch, sonst ist hier nichts los. Nachdem wir die Umgebung erfolglos nach Löwen abgescannt haben, machen wir uns auf den Weg über die Dünenpad zu unserem heutigen Etappenziel. Um 15:15 Uhr erreichen wir das Kieliekrankie Wilderness Camp und werden von Campwart Jaques begrüßt. Nachdem wir unsere Sachen in Chalet Nr. 1 eingeräumt haben, fahren wir gegen 15:45 Uhr bei zunehmender Bewölkung noch mal nach Leeuwdril. Dabei entdecken wir u.a. eine Schlankmanguste,
Erdhörnchen, Erdmännchen, diverse Schmetterlinge wie z.B. einen Monarchfalter an weißem Löwenohr,
Felsenfalken, Kaptriele,
Strauße, Nonnenlerchen,
Giraffen, Springböcke, Oryx, Gnus, Riesentrappen und Gackeltrappen. Bei Leeuwdril hat der Löwe zwar etwas seine Position verändert, aber wach ist er immer noch nicht.
Um 17:20 Uhr machen wir uns langsam auf den Rückweg. Unterwegs haben wir mit Steinböckchen, Giraffen, Kapfuchs,
Lannerfalke,
Erdmännchen und einem Blassuhu
noch ein paar schöne Sichtungen.
Gegen 19 Uhr sind wir zurück im Camp und genießen den Sundowner Gin Tonic auf unserer Terrasse.
Für musikalische Untermalung sorgen die Barking Geckos. Der Grill bleibt heute mal aus – es gibt Nudeln mit Hühnchen aus der Pfanne.
Teil 1002. Mai 2025
Tag 6: 26.02.25 Kieliekrankie Wilderness Camp - Mata Mata Nachdem wir unsere Sachen ins Auto gepackt haben, verlassen wir Kieliekrankie und machen uns um 6:15 Uhr, bei 22°C und einem tollen Farbspiel am Himmel, auf den Weg Richtung Twee Rivieren.
Während der Fahrt, am Auobtal entlang, entdecken wir Steinböckchen,
Erdmännchen,
Schlankmangusten im Clinch mit einem jungen Singhabicht,
vier Kapfüchse (zwischen Auchterlonie und Kamfersboom),
Raubadler, Red Hartebeester, Zwergfalken,
Gleitaare,
Riesentrappen, Kronenkiebitze, Giraffen, Gackeltrappen, Oryx und Steinböckchen.
Fortsetzung folgt!
Teil 1103. Mai 2025
Tag 6: 26.02.25 Kieliekrankie Wilderness Camp - Mata Mata (Fortsetzung) Gegen 8 Uhr erreichen wir bei Samevloeiing das Nossobtal und fahren weiter nach Kij Kij. Der Löwe bei Leeuwdril ist zwar verschwunden und auch so gibt es mit Red Hartebeester,
Strauße,
Gelbbauch-Girlitze,
Namaflughühner,
Gnus,
Gabarhabicht,
Schildis in allen Größen,
Springböcken, Oryx, Kronenkiebitze und Erdhörnchen genügend Fotomotive. Bei Kij Kij finden wir nur ein paar Tauben und zwei Nilgänse.
Nachdem wir auch diesmal vergeblich die Umgebung nach Löwen abgesucht haben, machen wir uns um 9:15 Uhr auf den Rückweg und entdecken dabei u.a. Gnus,
Namaflughühner, Schildis, Strauße,
Gackeltrappen, Riesentrappen, Red Hartebeester, Oryx, einen Felsenfalke,
Kudus,
Giraffen
und blühende Wüstenrosen.
An der Auchterlonie Picnic Site herrscht um 11:10 Uhr Hochbetrieb und wir lassen die Pause ausfallen. Bei mittlerweile 33°C fahren wir weiter nach Kamqua und sehen dabei Kapkrähen, Gnus, Rotbauchwürger, Lannerfalken, Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Sekretäre
und Springböcke.
Fortsetzung folgt!
Teil 1204. Mai 2025
Tag 6: 26.02.25 Kieliekrankie Wilderness Camp - Mata Mata (Fortsetzung) Gegen 12 Uhr machen wir eine kurze Pause auf der Kamqua Picnic Site und fahren dann weiter Richtung Mata Mata. Unterwegs sehen wir Oryx, Sekretäre, Singhabichte, Giraffen,
Springböcke, Lappenstare,
Gnus, Erdhörnchen, Garbarhabicht, Kaptriele und Riesentrappen. Gegen 14:45 Uhr erreichen wir Mata Mata und checken hier für eine Nacht ein. Anschließend gehen wir noch Tanken und versorgen uns im Shop mit Getränken, Holz und Fleisch. Nachdem wir dann auch noch unsere Sachen ins River Front Chalet Nr. 10 gebracht und eine kurze Pause gemacht haben, fahren wir noch mal los. Auf dem Weg zum 14. Bohrloch entdecken wir u.a. zwei Fleckenuhus,
sowie am Wasserloch selbst eine Löwin mit 3 Jungtieren.
Nach und nach stehen die Tiere auf und legen sich bei einem Auto in den Schatten.
Etwas später kommt dann auch noch der Vater, unter den wachsamen Augen einer Springbockherde, anmarschiert.
Bei zunehmender Bewölkung verlassen die Katzen nacheinander ihren Schattenplatz um sich ein Stück weiter wieder hinzulegen.
Wir leisten ihnen noch bis 18:30 Uhr Gesellschaft und machen uns dann auf den Rückweg. Dabei beschert uns ein kurzer Regenschauer einen schönen Regenbogen.
Um 19:15 Uhr sind wir zurück in Mata Mata. Es folgt das übliche Abendprogramm mit Sundowner und Braai (Spieße, Kartoffeln, Gurken-Tomatensalat).
Teil 1305. Mai 2025
Tag 7: 27.02.25 Mata Mata - Nossob Nachdem wir das Auto gepackt und den Laufzettel abgeholt haben, verlassen wir Mata Mata um 6:10 Uhr bei 24°C und Nieselregen. Während der Fahrt nach Kamqua entdecken wir u.a. die Fleckenuhus auf ihrem Stammbaum,
einen Mäusebussard,
einen hellen Raubadler,
Schwarzstirn-Würger,
Lannerfalken,
Sekretäre, Kampfadler, Gnus,
blühende Morgensterne, Spinnenblume,
Gleitaare, Schakale, Red Hartebeester, Riesentrappen, Steinböckchen, Singhabichte, Springböcke, Schwarzbrust-Schlangenadler, Lappenstare, Kapkrähen, Kaptäubchen und Kapturteltauben. Rund ums 14. Bohrloch halten wir vergeblich Ausschau nach den Löwen von gestern Nachmittag. Um 9:20 Uhr machen wir bei mittlerweile 27°C eine kurze Pause an der Kamqua Pinic Site und fahren dann über die Dünenpad
nach Dikbaardskolk. Dabei sehen wir nicht nur eine herrliche Landschaft mit blühende Morgensternen, wildem Sesam, Vlei-Lilien und Katzenschwänze, sondern auch teilweise recht tiefe Pfützen auf der Pad und eine Seenlandschaft bei Moravet.
An Tieren entdecken wir Oryx, Strauße,
Gleitaar, Riesentrappen, Steinböckchen,
Schwarzkopfreiher (bei Vaalpan),
Maskenweber, Gelbbauchgirlitze, Red Hartebeester,
Schakale,
Gackeltrappen,
Siedelweber, Streifenskink, Gaukler und Singhabichte.
Fortsetzung folgt!
Teil 1406. Mai 2025
Tag 7: 27.02.25 Mata Mata - Nossob (Fortsetzung) Um 11:35 Uhr gönnen wir uns bei 27°C eine kurze Pause auf der Dikbaardskolk Picnic Site und machen uns dann auf den Weg via Cheleka (2 schlafende Löwen), Kaspersdraai (Oryx, Strauße, Kaptäubchen, Springböcke),
Marie se Gat und Rooikop (Lappenstare, Kapsperlinge, Maskenweber, Rotkopfamadinen, Kapturteltauben und Co.)
nach Nossob. Während der Fahrt sehen wir außerdem noch Raubadler, Springböcke, Siedelweber, Fuchsmanguste, Rote Stachelagamen (Agama aculeata),
Singhabichte, Oryx, Red Hartebeester und Strauße. Um 13:50 Uhr erreichen wir bei 33°C Nossob und checken erst einmal an der Rezeption ein. Nach Shop und Tanken beziehen wir River Front Chalet Nr. 19, das sich leider weit ab vom Wasserloch befindet. Nach einer kurzen Pause fahren wir wieder los und entdecken auf dem Weg nach Cubitje Quap Kudus,
Schwarzbrust-Schlangenadler,
viele blühende Vlei-Lilien,
Spinnenblumen, Springböcke, Gnus und Lappenstare. Nachdem am Wasserloch nichts los ist fahren wir weiter via Kwang (Nilgänse, heller Raubadler)
nach Bedinkt (Kapkrähen, Kaptäubchen, Kapturteltauben) und sehen dabei u.a. noch Raubadler, einen Braunen Schlangenadler, Lannerfalken, Red Hartebeester, Oryx, Strauße und Gnus. Gegen 16:40 Uhr machen wir uns bei schwülen 35°C und zunehmender Bewölkung auf den Rückweg. Während ein paar Tropfen vom Himmel fallen, entdecken wir einzelne Millipedes auf der Pad,
sowie Tauben, Kapkrähen und Lappenstare bei Cubitje Quap.
Fortsetzung folgt!
Teil 1507. Mai 2025
Tag 7: 27.02.25 Mata Mata - Nossob (Fortsetzung) Um 18:10 Uhr fahren wir durchs Camp
und am anderen Tor gleich wieder raus. Die Fahrt via Rooikop nach Marie se Gat
hätten wir uns allerdings sparen können, denn an den Wasserlöchern ist nichts los und unterwegs lassen sich auch nur ein paar Springböcke und Gnus blicken. Dafür verdunkelt sich der Himmel dramatisch
und in der Ferne zucken Blitze. Kurz vor Nossob beginnt es dann heftig zu regnen. Um 19:05 Uhr sind wir wieder im Camp, wo der Regen zum Glück nachlässt. So geben wir schnell noch den Laufzettel ab und holen im Shop die bestellten Roosterkoeks ab. Zum Sundowner erleuchten in der Ferne immer wieder Blitze den dunklen Himmel.
Die Lichtstimmung ist toll, aber dafür haben wir keine Chancen die 2 ankommenden Löwen unverwackelt aufs Bild zu bannen, lediglich ein paar Screenshots von einem Videoclip sind halbwegs brauchbar.
Zum Braai gibt es diesmal Spieße, Lammchops, Bratkartoffeln, gegrillte Tomaten und Gurkensalat.
Teil 1608. Mai 2025
Tag 8: 28.02.25 Nossob Auch in der Nacht gibt es Gewitter und Regen, der aber zum Glück am Morgen nachlässt. Um 6:05 Uhr fahren wir bei bewölktem Himmel und 21°C nach Polentswa. Während an den Wasserlöchern nichts los, entdecken wir unterwegs Raubadler, Singhabicht, einen Löwenboy der sein Revier markiert (kurz vor Kwang),
Steppenfalken,
Gaukler,
Gnus, Springböcke und Kaptriel. Durch den ergiebigen Regen hat sich die Umgebung teilweise in eine Seenlandschaft verwandelt
und unser Auto muss mehrere z.T. recht tiefe Wasserdurchfahrten überstehen. Bei einsetzendem Regen machen wir uns gegen 8:40 Uhr und 22°C auf den Rückweg und sehen dabei u.a. Oryx, Singhabicht, 6 Löffelhunde beim Spielen (zwischen Kousant & Langklaas),
Red Hartebeester, Strauße,
Gelbbauch-Girlitze, Weißrückengeier, Laufkäfer,
Streifen- und Baumskinke,
Wüsten-Tintlingsstäublinge,
Kaptriele,
Spinnenblumen,
Stachelagamen, Streifenmäuse, Lannerfalken, Springböcke, Gnus, Schwarzbrust-Schlangenadler, eine hellen Raubadler,
Rotschulter-Glanzstare,
Sekretäre, Millipedes,
und Riesentrappen.
Fortsetzung folgt!
Teil 1709. Mai 2025
Tag 8: 28.02.25 Nossob (Fortsetzung) Zurück im Camp und machen wir eine kurze Pause und fahren dann um 11:45 Uhr, bei mittlerweile 28°C, am anderen Tor wieder raus. Am Wasserloch von Rooikop herrscht gähnende Leere und so geht die Fahrt weiter Richtung Marie se Gat. Kurze Zeit später kommt plötzlich ein Hartebeest über die Pad gerannt, dicht gefolgt von einer Löwin. Während das Hartebeest seine hohe Geschwindigkeit beibehält, bleibt die Löwin zurück und legt sich unter einen Baum.
Kurz danach gesellt sich eine weitere Löwin zu ihr.
Nachdem wir sie einige Zeit beobachtet haben und uns einig sind, dass hier in der nächsten Zeit nichts mehr passiert, fahren wir weiter nach Kaspersdraai. Auf dem Weg dorthin sehen wir Kaptäubchen, Schwarzstirn-Würger, Strauße, Stachelagamen,
Red Hartebeester, sowie am Wasserloch selbst Oryx und Strauße. Auf der Hauptpad fahren wir anschließend für eine Pause nach Nossob zurück. Um 15:30 Uhr sehen wir bei einem kurzen Abstecher nach Cubitje Quap Gnus, Springböcke, Riesentrappen, Red Hartebeester und Oryx. Am Wasserloch zeigen sich wieder nur ein paar kleine Vögel. Für mich war Cubitje Quap immer ein Garant für Gaukler und so bin ich nun schon etwas enttäuscht von einem meiner Lieblingswasserlöcher. Aber zum Trübsal blasen gibt es keinen Grund – schließlich warten ja auf der anderen Seite vom Camp die Löwen auf uns! Auf dem Weg dorthin sehen wir Erdhörnchen und Lannerfalken.
Die Löwen haben mittlerweile die Padseite gewechselt und liegen nun genau am Wegweiser.
Zuerst haben wir die Katzen für uns allein, aber nach und kommen weitere Autos vorbei. Nach 2 Stunden Wartezeit stehen die Katzen auf und laufen an unserem Auto vorbei.
Nachdem einige uneinsichtige Fahrer den Tieren den Weg verstellen, reicht es uns und wir fahren nach Nossob zurück. Gegen 19:15 Uhr sind wir wieder im Camp und es folgt das übliche Abendprogramm mit Sundowner und Braai.
In der Ferne zucken Blitze. Später packen wir schon unsere Sachen zusammen und lassen den Tag mit einem Absacker ausklingen. In der Nacht werden wir durch Gewitter und Löwengebrüll geweckt, schlafen aber bald wieder ein.
Teil 1811. Mai 2025
Tag 9: 01.03.25 Nossob - Grootkolk Wilderness Camp
Am Morgen packen wir das Auto und fahren erst noch mal nach Rooikop und Marie se Gat. An den Wasserlöchern ist nicht los, und auch sonst zeigen sich außer balzenden Riesentrappen
kaum Tiere. So fahren wir über die Hauptpad zurück und drehen noch mal eine entgegengesetzte Runde. Dabei kommt uns ein Löwenboy auf der Pad entgegen.
Wir begleiten ihn gut 3 km Richtung Marie se Gat und haben ihn dabei ganz für uns alleine. Als es zu regnen beginnt, legt er sich hin und wir fahren zurück nach Nossob. Als wir Auschecken fragt man uns, ob wir frische Wäsche für Grootkolk mitnehmen können. Das machen wir natürlich gerne. Nachdem wir noch im Shop waren und das Auto vollgetankt haben, verlassen wir gegen 9 Uhr Nossob durchs North Gate. Auf dem Weg nach Lijersdraai entdecken wir u.a. Raubadler,
Wiedehopf, Lannerfalken, Schakale, einen jungen Gaukler,
rote Stachelagamen,
Weißrücken-Mausvögel,
und einen Löwenboy, der kurz hinter Polentswa, unter einem Busch liegt.
Es gibt zwar immer noch z.T. recht tiefe Pfützen und Seenlandschaften, aber nicht mehr so extrem wie gestern.
Fortsetzung folgt!
Teil 1911. Mai 2025
Tag 9: 01.03.25 Nossob - Grootkolk Wilderness Camp (Fortsetzung) Bevor wir uns, mit der Weiterfahrt Richtung Unions End, auf „Neuland“ begeben, machen wir noch eine kurze Pause auf der Lijersdraai Picnic Site und beobachten dabei Rote Stachelagamen,
sowie Streifen- & Baumskinke.
Um 13:30 Uhr fahren wir bei mittlerweile 29°C zu unserem nächsten Etappenziel nach Grootkolk und sehen dabei u.a. Steinböckchen, Lannerfalken,
Singhabicht, Riesentrappen, Kudus,
Springböcke und Red Hartebeester.
Gegen 15 Uhr erreichen wir das Wilderness Camp und bekommen vom Campwart die Desert Cabin Nr. 3 zugeteilt.
Die Chalets haben eine Außenküche und einen Schlafbereich mit angeschlossenem Bad. Von unserer Terrasse haben wir eine gute Sicht aufs Wasserloch, wo sich gerade Red Hartebeester und Gnus aufhalten.
Um 16:30 Uhr machen wir uns bei 30°C auf den Weg via Geinab nach Unions End und erkunden die für uns neue Gegend. Während an den Wasserlöchern nichts los ist, sehen wir unterwegs Springböcke,
Kronenkiebitze, Oryx, Red Hartebeester,
Strauße und Lannerfalken. Gegen 19 Uhr sind wir, bei immer noch 28°, wieder in Grootkolk.
Nach dem Sundowner haben wir keine Lust zum Kochen und so fällt das Abendessen heute unter dem Motto „Das bisschen was wir essen, können wir auch trinken!“ aus.
Teil 2012. Mai 2025
Tag 10: 02.03.25 Grootkolk - Gharagab Wilderness Camp Nachdem wir unsere Sachen ins Auto gepackt haben, verlassen wir um 6:30 Uhr Grootkolk.
Auf dem Weg nach Geinab entdecken wir Sekretäre,
Oryx, Gnus, zwei Honigdachse,
Schakale, Singhabicht, Red Hartebeester und Springböcke. Am Wasserloch ist nichts los und so drehen wir um und fahren via Kannaguass nach Lijersdraai. Dabei sehen wir u.a. Singhabichte, Riesentrappen,
Red Hartebeester,
Gnus, Springböcke, Schwarzstirn-Würger,
Kronenkiebitze, Schwarzbrust-Schlangenadler,
Gaukler, Graukopfsperlinge,
Strauße, Oryx, Schlankmangusten, Lannerfalken, Wiedehopfe, Mahaliweber, Siedelweber, einen Kapfuchs,
Schakale, einen hellen Raubadler,
Gelbbauch-Girlitze und Erdhörnchen. Gegen 9 Uhr machen wir bei mittlerweile 25°C eine kurze Pause an der Lijersdraai Picnic Site und beobachten dabei Baumskinke und Rote Stachelagamen.
Auf der Weiterfahrt nach Polentswa sehen wir zwar Löwenspuren auf und neben Pad, aber die dazugehörigen Katzen lassen sich leider nicht blicken. Auch rund um Polentswa scannen wir die Umgebung vergeblich nach Katzen ab, lediglich ein paar Tauben löschen am Wasserloch ihren Durst. Auf dem Rückweg nach Lijersdraai laufen uns zuerst ein paar Schildis über den Weg
und dann entdecken wir einen Löwenboy direkt an der Pad, der bei der Hinfahrt definitiv noch nicht dort lag.
Nachdem wir ihm die nötige Aufmerksamkeit geschenkt haben, machen uns langsam auf den Weg zu unserem nächsten Etappenziel.
Fortsetzung folgt!
Teil 2113. Mai 2025
Tag 10: 02.03.25 Grootkolk - Gharagab Wilderness Camp (Fortsetzung) Während der Fahrt via Kannaguass und Geinab
nach Unions End sehen wir u.a. Siedelweber,
Streifenmäuse, Ameisenschmätzer,
Erdhörnchen und Singhabichte. Gegen 13:30 Uhr biegen wir auf die Pad nach Gharagab ab.
Unterwegs auf der landschaftlich schönen Dünenpad blüht uns so einiges! Neben blühenden Morgensternen, Teufelskrallen,
Katzenschwänzen
und Co. entdecken wir auch Oryx, Steinböckchen
und Gackeltrappen. Um 15 Uhr erreichen wir das Gharagab Wilderness Camp und bekommen von Campwart Isaak Chalet Nr. 4 zugeteilt.
Da das Camp ja nur über eine Einbahnstraße zu erreichen ist, lassen wir den restlichen Tag ruhig ausklingen und machen es uns auf unserer Terrasse gemütlich.
Während am Wasserloch nichts los ist, beobachten wir vor unserem Chalet diverse Vögel wie Königswitwen,
Tauben und Co., sowie eine junge Kapkobra im Baum.
Der Campwart kommt kurz vorbei und erinnert uns daran, dass wir um die Autoreifen noch die Schutzgitter aufstellen. Leider verrichten wir diese Arbeit umsonst, denn keine Katze lässt sich blicken.
Nach dem Sundowner werfen wir den Grill an. Heute gibt es Spieße, Nudeln und einen Salat mit Avocado, Gurken und Tomaten.
Teil 2214. Mai 2025
Tag 11: 03.03.25 Gharagab Wilderness Camp Heute lassen wir es etwas ruhiger angehen und so trinke ich erst einmal einen Kaffee auf unserer Terrasse und genieße den Sonnenaufgang.
Wegen der Einbahnreglung wird uns die Entscheidung abgenommen in welche Richtung wir gegen 7 Uhr, bei angenehmen 21°C, zu einer Pirschfahrt starten. Während der Fahrt auf der Dünenpad sehen wir u.a. Lannerfalken,
Schakale, Red Hartebeester, Springböcke, Oryx, Tauben, Wiedehopf und Steinböckchen,
sowie blühende Teufelskrallen, Hakenlilien (Crinum Lily),
Wilden Sesam, Morgensterne, Katzenschwänze, Gemsbok-Gurken und Co. Nach knapp 2 Stunden Fahrt erreichen wir, bei zunehmender Bewölkung und mittlerweile 25°C, das Ende der Dünenpad. Anschließend fahren wir auf der Hauptpad weiter, via Lijersdraai, mit einer kurzen Pause an der Picnic Site, nach Polentswa. Dabei entdecken wir u.a. Stachelagamen,
Siedelweber, Oryx, Red Hartebeester,
Sekretäre, Gnus, Springböcke und viele Geier am Himmel. Rund ums Polentswa Wasserloch sind Springböcke, Gnus,
Sekretär, Riesentrappen, Lappenstare, ein räudiger Schakal,
Kapturteltauben und Kaptäubchen versammelt.
Bei starker Bewölkung und Wind machen wir uns gegen 10 Uhr auf den Rückweg. Während der Fahrt via Kannaguass und Geinab nach Unions End sehen wir u.a. Strauße,
Steinböckchen, Gnus, Springböcke,
Hartebeester, Stachelagamen,
Streifenskinke, Baumskinke, Oryx, viele Geier, Warzis, Sekretäre,
Schwarzbrust-Schlangenadler und blühende Cassien.
Fortsetzung folgt!
Teil 2315. Mai 2025
Tag 11: 03.03.25 Gharagab Wilderness Camp (Fortsetzung) Am Wasserloch Unions End lässt sich kein Tier blicken
und so biegen wir gegen 12:30 Uhr bei mittlerweile 32°C auf die Gharagab Pad ab. Da wir ja heute viel Zeit haben, nutzen wir die Fahrt auf der Dünenpad zu einer „Pflanzenpirsch“ und halten Ausschau nach blühenden Vertretern der Flora.
Neben Katzenschwänzen, „Ginster ähnlichen“ Crotalaria-Büschen, Morgensternen, Indigopflanzen, Hermannia-Büschen,
Kalahari-Veilchen, Wildem Sesam, Teufelskrallen
und Gemsbok-Gurken,
schenken wir natürlich auch der Fauna mit Steinböckchen, Weißflügeltrappen,
Oryx, Drosselschnäpper
und Ameisenschmätzer
die nötige Aufmerksamkeit. Gegen 14:30 Uhr sind wir wieder in Gharagab und machen es uns auf unserer Terrasse gemütlich. Für Unterhaltung sorgen Brustbandprinien, Graukopf-Sperlinge, Gelbbauch-Girlitze,
Kapsperlinge
und ein Lannerfalke der eine Taube fängt (das geht allerdings so schnell, dass es davon leider kein Foto gibt). Mit dem obligatorischen Sundowner Gin Tonic lassen wir den Tag ausklingen.
Der Grill bleibt heute aus, zum Abendessen gibt es Nudeln mit Hackfleischsoße.
Teil 2416. Mai 2025
Tag 12: 04.03.25 Gharagab Wilderness Camp - Nossob Nachdem wir unser Auto gepackt haben, verabschieden wir uns von Isaak. Er fragt uns, ob wir Wäsche für Nossob mitnehmen können. Schnell ist der Wäschesack im Auto verstaut und wir sind startklar. Um 6:30 Uhr verlassen wir das Gharagab Wilderness Camp und machen uns auf den Weg Richtung Nossob.
Auf der Dünenpad sehen wir u.a. blühende Teufelskrallen, Singhabichte,
Schakale,
Steinböckchen, Oryx, Stachelagamen, Erdhörnchen
und eine Löwenspur auf Pad. Die dazu passende Katze entdecken wir leider nicht. Gegen 8:10 Uhr erreichen wir bei 26°C die Hauptpad und fahren nach einem kurzen Pipistopp auf der Lijersdraai Picnic Site nach Polentswa. Dabei entdecken wir Erdhörnchen, Lannerfalken,
Gnus, Red Hartebeester, Springböcke, Sekretär, Riesentrappen,
Springböcke und Warzis. Bei Polentswa herrscht reger Betrieb.
Rund ums Wasserloch beobachten wir Gnus, Kapturteltauben, Senegaltauben, Kaptäubchen, Fleckenflughühner, Namaflughühner, Springböcke, Raubadler, Red Hartebeester, Sekretäre, Riesentrappen, suhlende Warzis,
einen räudigen Schakal,
sowie einen Lannerfalken, der Jagd auf Tauben und Flughühner macht.
Etwas entfernt liegt ein Löwenboy unter einem Baum und schläft.
Fortsetzung folgt!
Teil 2517. Mai 2025
Tag 12: 04.03.25 Gharagab Wilderness Camp – Nossob (Fortsetzung) Gegen 10:45 Uhr setzen wir bei mittlerweile 33°C unsere Fahrt fort. Auf dem Weg via Kousant Langklaas, Bedinkt
Kwang
und Cubitje Quap nach Nossob entdecken wir u.a. einen räudigen Schakal, Riesentrappen, Stachelagamen,
Strauße, Oryx,
Raubadler, Gnus, Springböcke, einen Wespenbussard,
Singhabichte, Red Hartebeester, Sekretäre, Trauerdrongos, Lannerfalken und 3 schlafende Löwen (zwischen Bedinkt und Kwang).
Kurz vor 13 Uhr erreichen wir Nossob und tanken noch schnell, bevor die Tankstelle Mittagspause macht. Im Shop bekommen wir zwar Fleisch und Co., doch das Tonic Water ist ausverkauft. An der Rezeption geben wir die Dreckwäsche von Gharagab ab und checken diesmal in ein normales Chalet (CH3) ein. Nachdem wir unsere Sachen ins Chalet 10B eingeräumt haben, machen wir uns gegen 14 Uhr bei 35°C noch mal auf den Weg Richtung Bedinkt zu den Löwen. Bei Cubitje Quap beobachten wir Oryx, Rotkopfamadinen, Blutschnabelweber, Kaptäubchen und viele Schmetterlinge.
Weiter geht es mit Singhabichte,
Gnus, Hartebeester, Oryx, Springböcke, Kronenkiebitze, Lappenstare, Riesentrappen, Raubadler, 2 Lannerfalken, die einen Sekretär am Himmel verfolgen
und zu guter Letzt die 3 Löwen, die nun direkt an der Pad liegen.
Fortsetzung folgt!
Teil 2618. Mai 2025
Tag 12: 04.03.25 Gharagab Wilderness Camp – Nossob (Fortsetzung) Die Löwen haben mittlerweile ihren Tiefschlaf beendet und stehen, nachdem sie ein paar Mal herzhaft gegähnt haben, nacheinander auf und laufen direkt auf uns zu.
Nachdem sich die Katzen aber bald schon wieder hinlegen, entscheiden wir uns, erst nochmal nach Bedinkt zu fahren. Der Himmel zieht sich immer mehr zu und in Ferne blitzt und donnert es schon.
Fortsetzung folgt!
Teil 2719. Mai 2025
Tag 12: 04.03.25 Gharagab Wilderness Camp – Nossob (Fortsetzung) Auf dem Weg nach Bedinkt entdecken wir Red Hartebeester, Oryx und Springböcke, sowie am Wasserloch selbst eine Straußfamilie mit 11 Jungen.
Bei einsetzendem Regen fahren wir gegen 17:10 Uhr zu den Löwen zurück. Der heftige Regenschauer beschert uns nicht nur einen Regenbogen,
sondern viele neue Pfützen auf der Pad. Die Katzen haben sich mittlerweile ins hohe Gras zurückgezogen
und so machen wir uns langsam auf den Rückweg nach Nossob. Dabei sehen wir u.a. Laufkäfer,
Siedelweber, Riesentrappen, Singhabichte, Gnus, Springböcke, Strauße, Red Hartebeester, einen Wiedehopf,
Oryx, sowie eine vertrocknete Kalahari-Sandrennnatter, die diverse Schmetterlinge wie z.B. Monarchfalter, Gelbe Stiefmütterchen (Yellow Pansy) und Bläulinge anlockt.
Bei Cubitje Quap beobachten wir Raubadler,
Lappenstare, Kapturteltauben und Rotkopfamadinen, aber weder Gaukler noch Schakal lassen sich blicken. Gegen 18:45 Uhr sind wir, bei immer noch 32°C, zurück in Nossob.
Nach dem obligatorische Sundowner gibt es heute die restlichen Nudeln mit Hackfleischsoße.
Teil 2820. Mai 2025
Tag 13: 05.03.25 Nossob - Urikaruus Wilderness Camp In der Nacht hat Silke einen starken Migräneanfall und verbringt die meiste Zeit im Bad. Während sie sich noch etwas ausruht, räume ich schon mal unsere Sachen zusammen. Nachdem Silkes Kreislauf sich beruhigt hat, checken wir aus und starten um 8:15 Uhr bei 26°C Richtung Dikbaardskolk.
Während an den Wasserlöchern nichts los ist, sehen wir unterwegs Oryx, Springböcke, Raubadler, Riesentrappen, Gnus, Red Hartebeester, Singhabichte, Sekretäre, Erdschmätzer und Tauben. Nachdem wir am Dikbaardskolk Wasserloch
Oryx, Springböcke, Gnus, Strauße und einen jungen Singhabicht
beobachtet haben, leisten uns bei einer kurzen Pause auf der Picnic Site Siedelweber, Karasburg-Baumskinke (Trachylepis sparsa)
und Kalahari-Baumskinke (Trachylepis spilogaster) Gesellschaft.
Um 10:45 Uhr fahren wir bei mittlerweile 34°C weiter nach Melkvlei und entdecken dabei u.a. Erdschmätzer,
Lappenstare, Mahaliweber, Siedelweber und Erdhörnchen. Gegen 13:05 Uhr gönnen wir uns bei 36°C eine kurze Pause an der Melkvlei Picnic Site. Auf dem Weg nach Kij Kij sehen wir Oryx, Strauße,
Lannerfalken, einen Raubadler,
Springböcke, Löwenboy „Tuffless“,
der unter einem Baum schläft, Gnus und Riesentrappen. Bei Kij Kij liegen fünf vollgefressene Löwen unter zwei Bäumen verteilt.
Wir vermuten, dass es sich dabei um „SuperMom“ und ihre Familie handelt. Ein junges Männchen hat eine üble Verletzung am rechten Auge.
Fortsetzung folgt!
Teil 2921. Mai 2025
Tag 13: 05.03.25 Nossob - Urikaruus Wilderness Camp (Fortsetzung)
Die Löwen sind so vollgefressen, das sie höchstens mal den Kopf heben.
Nachdem wir ihnen die nötige Aufmerksamkeit geschenkt haben, fahren wir weiter. Auf dem Weg nach Twee Rivieren sehen wir nicht nur Pfützen auf der Pad, sondern auch Strauße, Gnus, Weißlinge,
einen Raubadler (bei Leeuwdril),
Kapkrähen, Siedel-& Mahaliweber, Riesentrappen, Singhabichte, Oryx, Springböcke und einzelne Hartebeester. In Twee Rivieren machen wir, bei 37°C, eine kurze Pause. Im Shop gibt es zum Glück Tonic und wir füllen unseren Vorrat auf. Um 15:10 Uhr machen wir uns auf den Weg nach Auchterlonie.
Während an den Wasserlöchern nichts los ist, entdecken wir unterwegs Springböcke, Riesentrappen, Erdhörnchen,
Mahali-& Siedelweber, Rotbauch-Würger, einen Fleckenuhu,
Kaptriele,
Gleitaare,
Erdhörnchen und Sekretäre. Der Himmel zieht sich immer mehr zu und am Horizont blitzt es.
Wir verzichten auf eine weitere Pause und fahren gegen 16:45 Uhr an Auchterlonie vorbei Richtung Kamqua. Auch auf diesem Abschnitt sind die Sichtungen an den Wasserlöchern, mit nur einer Giraffe bei Gemsbokplein, recht überschaubar und auch unterwegs gibt es mit Gleitaar, Erdhörnchen, einzelnen Oryx, Kapkrähen, Namaflughühner, einem jungen Drosselschnäpper,
einzelnen Springböcken und einem Gelbschnabel-Toko nicht viel zu sehen.
Fortsetzung folgt!
Teil 3022. Mai 2025
Tag 13: 05.03.25 Nossob - Urikaruus Wilderness Camp (Fortsetzung) Als wir gegen 17:45 Uhr, bei immer noch 37°C, an der Kamqua Picnic Site vorbei fahren, entdecken wir im letzten Moment eine Tüpfelhyäne mit einem Jungen.
Diese willkommene Abwechslung lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Die Zwei liegen ganz entspannt da und haben um diese Uhrzeit bestimmt nicht mehr mit Besuch gerechnet. Wir wollen auch nicht lange stören und machen uns, nach ein paar Fotos, auf den Weg nach Urikaruus. Hier werden wir von Jaques herzlich begrüßt und bekommen von ihm die Riverside Cabin 4 zugeteilt.
Das Wilderness Camp verfügt über 5 Hütten, die auf Stelzen gebaut und durch einen Bohlenweg verbunden sind. Die Cabins haben einen Küchenbereich und einen über eine Treppe erreichbaren Schlafbereich mit angeschlossenem Bad. An den Küchenbereich ist eine Terrasse mit Grill und Blick auf das Wasserloch angeschlossen, im Schlafbereich gibt es noch einen Balkon. Uns gefällt es hier auf Anhieb und als dann auch noch die Geckos zum Sundowner mit ihrem Bellen loslegen, sind wir einfach nur happy!
Zum Abendessen gibt es später Reis mit Hühnchen und Gemüse. In der Ferne blitzt es und am Wasserloch kündigen die Kiebitze lautstark ankommende Oryx und Gnus an.
Teil 3123. Mai 2025
Tag 14: 06.03.25 Urikaruus Wilderness Camp
Im Schein der aufgehenden Sonne machen wir uns um 6:35 Uhr, bei 23°C auf den Weg Richtung Auchterlonie.
Knapp 10 Minuten später beobachten wir, als erstes Highlight des Tages, einen hübschen Löwenboy gefolgt von 7 weiteren Löwen die Düne hoch laufen.
Oben angekommen, laufen sie ein Stück am Kamm entlang.
Nachdem sie auf der anderen Dünenseite verschwunden sind, setzen wir unsere Fahrt fort und sehen dabei u.a. Oryx, Kronenkiebitze, einen Gabarhabicht,
und, als nächstes Highlight, eine Schleiereule, die mit einem Jungvogel in einer Höhle sitzt.
Fortsetzung folgt!
Teil 3224. Mai 2025
Tag 14: 06.03.25 Urikaruus Wilderness Camp (Fortsetzung) Bei mittlerweile 29°C fahren wir gegen 8:20 Uhr, an Auchterlonie vorbei, weiter Richtung Twee Rivieren. Neben einer schönen Landschaft
Erdhörnchen, Oryx, sowie kurz hinter Houmed 3 Löwen, die unter einem Baum schlafen.
Als kurz nach unserer Ankunft eine Löwin herzhaft gähnt und aufsteht, keimt die Hoffnung auf, dass sie vielleicht zum Wasserloch will. Nachdem sie aber nur kurz pieselt und sich dann wieder hinlegt, fahren wir weiter. Um 9:30 Uhr erreichen wir bei Samevloeiing das Nossobtal und fahren weiter Richtung Melkvlei. Während an den Wasserlöchern nichts los ist, sehen wir unterwegs u.a. Rotbauchwürger, Schildis,
Oryx,
Red Hartebeester,
Strauße, Singhabicht, Siedelweber, einen dunklen Gabarhabicht, Riesentrappen, Erdhörnchen bei Raupenmahlzeit,
und Rotschulter-Glanzstare. Nach einer kurzen Pause auf der Melkvlei Picnic Site, machen wir uns gegen 11:20 Uhr auf den Rückweg.
Fortsetzung folgt!
Teil 3325. Mai 2025
Tag 14: 06.03.25 Urikaruus Wilderness Camp (Fortsetzung) Auf dem Weg nach Twee Rivieren beobachten wir an einer großen Pfütze 2 Lannerfalken
zusammen mit zahlreichen Schmetterlingen (Monarchfalter & Weißlinge) und einem Raubadler.
Außerdem sehen wir unterwegs noch Gnus,
Hartebeester, Riesentrappen, Sekretäre,
Mahaliweber, Springböcke, Oryx, einen jungen Lannerfalken,
Fiscalwürger, Siedelweber, Erdhörnchen, Rotbauchwürger und einen Felsenbussard bei Leeuwdril.
Um 12:45 Uhr legen wir bei mittlerweile 36°C einen kurzen Stopp in Twee Rivieren ein. Nach Tanken und Shop machen wir uns auf den Rückweg nach Urikaruus. Dabei schauen wir natürlich auch noch mal bei den 3 Löwen und der Schleiereulen-Höhle vorbei. Bis das die Löwen jetzt etwas munterer sind
und nur noch die erwachsene Eule am Höhleneingang sitzt,
hat sich nicht viel getan und auch unterwegs erleben wir mit Sekretären, Schakal, Oryx, Springböcken, Gnus, Mahaliweber, Erdhörnchen keine größeren Überraschungen. Nachdem wir am Kamqua Wasserloch noch Raubadler
und Sekretär
die nötige Aufmerksamkeit geschenkt haben, erreichen wir gegen 14:50 Uhr Urikaruus. Jaques erzählt, dass Löwen am Camp waren, sich aber mittlerweile zurückgezogen haben. Wir können sie zwar entdecken, aber für ein gescheites Foto sitzen sie leider sehr ungünstig. Dafür beobachten wir einen Lannerfalken, der eine Taube fängt und frisst.
Die ortsansässigen Kronenkiebitze und Kaptriele geben lautstark dazu ihren Kommentar ab.
Fortsetzung folgt!
Teil 3426. Mai 2025
Tag 14: 06.03.25 Urikaruus Wilderness Camp (Fortsetzung) Um 15:55 Uhr fahren wir bei zunehmender Bewölkung noch mal los. Auf der Fahrt zum 14. Bohrloch sehen wir Giraffen, Gnus
mit Lappenstaren im Schlepptau, Strauße, Erdhörnchen, einen Schwarzbrust-Schlangenadler
und Springböcke, sowie Lappenstare bei der Familienplanung.
In der Ferne zucken immer wieder Blitze und auf halber Strecke zum 14. Bohrloch fängt es zu regnen an. Am Wasserloch ist nichts los und so fahren wir, bei nachlassendem Regen bis nach Montrose und anschließend zurück ins Camp. Dabei entdecken wir u.a. Strauße, zahlreiche Giraffen,
Springböcke, Oryx, Lappenstare, Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Lannerfalken, Red Hartebeester und Riesentrappen. Als wir gegen 18:30 Uhr nach Urikaruus kommen, werden wir schon von Jaques und 2 Löwen erwartet.
Zum Sundowner bieten uns die Löwen zusammen mit einer Wildkatze, beste Unterhaltung. Die Löwen schleichen sich an die Katze heran und bekommen deutlich von ihr gezeigt, was sie davon hält. Sie verteidigt todesmutig ihr Revier
und nach gut 20 Minuten geben die Löwen genervt auf. Während sie sich zurückziehen, läuft die Wildkatze stolz zum Wasserloch.
Auch Kiebitze und Kaptriele haben Streit, den sie lautstark austragen. Für das Rahmenprogramm sorgen außerdem noch Dickfingergeckos.
Auf den Grill kommen heute Steak und Spieße mit Gemüsereis als Beilage. Mit einem Absacker lassen wir den „katzenreichen“ Tag ausklingen. Während der Nacht beobachten wir Wetterleuchten am Horizont.
Teil 3527. Mai 2025
Tag 15: 07.03.25 Urikaruus Wilderness Camp Um 6:30 Uhr machen wir uns, bei 24°C und bewölktem Himmel,
auf den Weg nach Twee Rivieren und entdecken dabei u.a. Steinböckchen, Oryx, einen Schwarzbrust-Schlangenadler,
Kaptriele,
Kapfüchse,
Erdmännchen, Springböcke, Kronenkiebitze, Gnus, Weißflügeltrappen, die Schleiereule in ihrer Höhle,
Lannerfalken,
Red Hartebeester
und, kurz hinter Houmoed, 3 schlafende Löwen unter einem Baum.
Außer, dass sich eine Katze umbettet, passiert hier nichts und so fahren wir weiter nach Twee Rivieren. Nach einer kurzen Pause machen wir uns gegen 10 Uhr bei mittlerweile 30°C auf den Rückweg. Bei Houmed liegen, die 3 Löwen immer noch unterm Baum.
Während der Weiterfahrt sehen wir außerdem noch Strauße, Gnus, eine größere Springbockherde,
Giraffen, Kaptriele,
Gleitaare,
einen Kampfadler (juvenil),
Rotbauchwürger,
Weißflügeltrappen, Erdhörnchen,
Oryx, Riesentrappen und die Schleiereule in ihrer Höhle.
Um 12:35 Uhr sind wir wieder in Urikaruus und gönnen uns bei 36°C eine Pause.
Fortsetzung folgt!
Teil 3628. Mai 2025
Tag 15: 07.03.25 Urikaruus Wilderness Camp (Fortsetzung) Bei der Pause in Urikaruus beobachten wir Kaptriele, Gnus, Oryx und Giraffen.
Um 15:15 Uhr machen wir uns nochmal auf den Weg und drehen eine kleine Runde bis Craig Lockhart und wieder zurück nach Urikaruus. Dabei sehen wir u.a. Lappenstare,
Um 18:50 Uhr sind wir wieder zurück in Urikaruus. Nach einem Stopp bei den Kaptrielen
wird es Zeit für den obligatorischen Sundowner Gin Tonic. Wir haben kaum den Sundowner vorbereitet, da kommen auch schon 8 Löwen angelaufen.
Fortsetzung folgt!
Teil 3729. Mai 2025
Tag 15: 07.03.25 Urikaruus Wilderness Camp (Fortsetzung) Zum Sundowner bieten uns die Katzen beste Unterhaltung!
Nachdem die Löwen ihren Durst gelöscht haben, ziehen sie sich zurück und die Wildkatze und 2 Schakale betreten die Bühne.
Wie schon gestern bei den Löwen, behauptet die Katze ihr Revier und vertreibt die Schakale vom Wasserloch. Auch heute spielen Kaptriele, Kronenkiebitze und Dickfinger-Geckos
nur eine Nebenrolle. Auf den Grill kommen heute Kartoffeln und Spieße. Nach einem Absacker machen wir uns bald bettfertig, checken aber regelmäßig das Wasserloch nach Besuchern ab. So entgeht uns auch nicht der Gepard, der gegen 23:30 Uhr zum Wasserloch kommt.
Nachdem er seinen Durst gelöscht hat, verschwindet er jedoch gleich wieder. Am Horizont zucken schon wieder Blitze und der Wind frischt auf. In der Nacht werden wir durch ein heftiges Gewitter mit Sturm und Regen geweckt.
Teil 3830. Mai 2025
Tag 16: 08.03.25 Urikaruus - Kieliekrankie Wilderness Camp Um 6:30 Uhr verlassen wir bei 22°C das Urikaruus Wilderness Camp und fahren zum 14. und 13. Bohrloch. Während an den Wasserlöchern nur ein paar Vögel sind, sehen wir unterwegs Giraffen,
Gnus,
Rotbauchwürger,
Springböcke, Schakale,
Oryx, Lannerfalken, Riesentrappen, Raubadler, Rotschulter-Glanzstare und Kronenkiebitze. Gegen 7:45 Uhr drehen wir am 13. Bohrloch um und machen uns auf den Weg nach Auchterlonie. Dabei entdecken wir u.a. Gnus Springböcke, Kronenkiebitze, Oryx, Riesentrappen, Gelbschnabeltoko, einen Raubadler beim Schlangen-Frühstück,
einen Schwarzbrust-Schlangenadler, Strauße, Siedelweber, Erdmännchen,
Erdhörnchen, Lannerfalken, Weißflügeltrappen und Schildis,
sowie die Schleiereule mit ihrem Jungen in der Höhle.
Fortsetzung folgt!
Teil 3931. Mai 2025
Tag 16: 08.03.25 Urikaruus - Kieliekrankie Wilderness Camp (Fortsetzung) Bei mittlerweile 28°C fahren wir gegen 9:30 Uhr weiter nach Twee Rivieren. Neben vereinzelten, z.T. recht tiefen Pfützen auf der Pad
sehen wir Gnus, Wüstenrosen,
Kalahari Heckensänger,
Springböcke, Felsenfalken,
Gleitaare,
Zwergfalken,
einen Sichelhopf,
Strauße, Weißflügeltrappen, sowie Siedel-, Mahali- und Maskenweber. Gegen 11 Uhr erreichen wir bei 33°C Twee Rivieren und machen eine kurze Pause. Nachdem unser Auto vollgetankt ist, füllen wir noch unsere Vorräte im Shop auf und fahren dann gegen 11:30 Uhr wieder los. Während der Fahrt via Samevloeiing (Graukopf-Rostgänse),
Leeuwdril (Sekretär)
und Rooiputs nach Kij Kij entdecken wir u.a. Oryx,
Mahaliweber, Springböcke, Strauße,
Gnus,
Red Hartebeester,
Siedelweber, Weißrücken-Mausvögel, Sekretäre und Kapkrähen. Rund um Kij Kij suchen wir die Umgebung vergeblich nach Löwen ab, außer ein paar Tauben gibt es nichts zu sehen. So machen wir uns um 12:40 Uhr, bei zunehmender Bewölkung, auf den Weg über die Dünenpad zu unserem nächsten Etappenziel. Neben der schönen Landschaft sehen wir dabei auch Steinböckchen
und Weißflügeltrappen. Um 13:45 Uhr erreichen wir das Kieliekrankie Wilderness Camp und bekommen von Campwart Wilhelm Dune Cabin Nr. 3 zugeteilt.
Kaum haben wir unsere Sachen in unsere Unterkunft gebracht, gibt es einen kurzen Schauer. Bei mittlerweile 34°C relaxen wir ein wenig und starten dann gegen 15:20 Uhr zu einer Tour ins Auobtal.
Fortsetzung folgt!
Teil 4001. Juni 2025
Tag 16: 08.03.25 Urikaruus - Kieliekrankie Wilderness Camp (Fortsetzung) Auf dem Weg Richtung Houmed entdecken wir u.a. Strauße,
Erdhörnchen, Kaptriele,
Gleitaare,
Zwergfalken,
Weißflügeltrappen,
Giraffen,
Kronenkiebitze, Erdmännchen,
Kapkrähen, Gnus und Springböcke. Wie auch an den anderen Wasserlöchern, ist auch in Houmoed nichts los und so machen wir uns gegen 17:40 Uhr auf den Rückweg und beobachten dabei auch noch zwei Kapfüchse vor ihrem Bau.
Bei immer noch 30°C fallen ein paar Tropfen vom stark bewölkten Himmel und ringsum blitzt und donnert es.
Um 18:45 Uhr sind wir zurück in Kieliekrankie und läuten mit Gin Tonic das übliche Abendprogramm ein.
Zum Abendessen kommen heute Hähnchen-Brust & Keule, sowie Kartoffeln, Tomaten und Zwiebeln auf den Grill. Rund um gewittert es und lästige Fliegen und Motten fressen uns fast auf. Da das Wasserloch heute, nach einem Blitzeinschlag, eh nicht beleuchtet ist, gehen wir bald genervt nach drinnen und machen alle Schotten dicht.
Teil 4102. Juni 2025
Tag 17: 09.03.25 Kieliekrankie Wilderness Camp Als wir bei Wilhelm den Laufzettel abholen, fragt er uns, ob wir ihm Zigaretten mitbringen und ein Paket für einen Kollegen mit nach Twee Rivieren mitnehmen können. Das machen wir natürlich gerne und packen das Paket in den Kofferraum. Um 6:30 Uhr starten wir bei 21°C zu einer Tour im Auob Tab. Auf der Dünenpad zeugen z.T. recht tiefe Pfützen vom Regen der letzten Nacht und so bekommt unser Auto gleich mal eine Unterbodenwäsche.
Am Auobtal entlang fahren wir Richtung Houmed. An den Wasserlöchern ist überhaupt nichts los und auch sonst halten sich die Sichtungen mit Erdmännchen,
Erdhörnchen, Giraffen,
Weißflügeltrappen, Schildkröten,
Zwergfalken,
Gleitaare,
Mahaliweber, Singhabicht,
Lannerfalken, sowie einzelnen Springböcken, Oryx und Gnus in Grenzen. Bei Houmed drehen wir um und machen uns auf den Weg nach Kamqua. Auch in dieser Richtung ist heute tiermäßig nicht viel los, lediglich ein paar Erdmännchen,
Raubadler, Rotbauch-Würger, Schwarzbrust-Schlangenadler, Kapkrähen, Schwarzstirn-Würger, Rotschulter-Glanzstare, Trauerdrongos und Riesentrappen lassen sich blicken. Selbst die Schleiereule sitzt mit ihrem Jungen heute recht unfotogen in ihrer Höhle.
Fortsetzung folgt!
Teil 4203. Juni 2025
Tag 17: 09.03.25 Kieliekrankie Wilderness Camp (Fortsetzung) Nach einer kurzen Pause an der Kamqua Picnic Site, fahren wir um 9:40 Uhr, bei mittlerweile 27°, weiter auf der Dune Road nach Dikbaardskolk. Dabei sehen wir nicht nur eine schöne Landschaft mit vielen Vlei-Lilien,
wildem Sesam,
Teufelskrallen,
Kalahari-Veilchen,
Cassien, Morgensterne und teilweise tiefen Pfützen auf der Pad, sondern auch Lannerfalken,
Grauducker, Oryx und Baumskinke. Gegen 11:15 Uhr machen wir, bei 32°C, eine kurze Pause auf der Dikbaardskolk Picnic Site. Der Himmel zieht sich immer mehr zu und in der Ferne blitzt es schon.
Fortsetzung folgt!
Teil 4304. Juni 2025
Tag 17: 09.03.25 Kieliekrankie Wilderness Camp (Fortsetzung) Bei der Weiterfahrt nach Melkvlei entdecken wir nicht nur z.T. recht tiefe Pfützen auf der Pad,
sondern u.a. auch Springböcke, Hartebeester, Gnus, Strauße, Singhabichte, Schwarzstirn-Würger, Oryx,
Weißrückengeier, einen hellen Raubadler, eine Gepardin mit 2 Jungen an Springbockriss (zwischen Jan se Draai und Kransbrak),
eine Maulwurfsnatter, die vor uns über die Pad „läuft“,
Schildis, Riesentrappen, Rotschulter-Glanzstare und Trauerdrongos, sowie bei Gunong mehrere Gemsböcke
unter denen sich auch ein Tier ohne Hörner und eines mit gebogenem Horn befindet.
Die Wolken werden immer dunkler und das Thermometer zeigt „nur noch“ 24°C.
Fortsetzung folgt!
Teil 4405. Juni 2025
Tag 17: 09.03.25 Kieliekrankie Wilderness Camp (Fortsetzung) Um 14:10 Uhr machen wir eine kurze Pause auf der Melkvlei Picnic Site. Kaum fahren wir weiter, werden wir zuerst von einem Sandsturm
und im Anschluss von einem heftigen Gewitterregen überrascht. Der Scheibenwischer ist mit den Wassermassen überfordert und ruckzuck ist die Pad überschwemmt. Wir bleiben erstmal stehen und warten bis der Regen nachlässt.
Dabei beobachten wir Gnus, Springböcke und Oryx die bewegungslos im Regen stehen. Es hat merklich abgekühlt und das Thermometer zeigt nur noch 20°C. Als der Regen etwas nachlässt fahren wir weiter und entdecken dabei, außer einer neu entstandenen Seenlandschaft, auch Kronenkiebitze,
Gnus, Schakale,
Oryx, Springböcke und Hartebeester, sowie mehrere Schildis die vor uns über die Pad laufen.
Ab Leeuwdril regnet es nicht mehr und die Pad ist trocken. Das Thermometer klettert wieder auf 27°C, allerdings verfolgen uns dicke schwarze Wolken. Gegen 16:10 Uhr erreichen wir Twee Rivieren und geben an der Rezeption Wilhelms Päckchen ab. Im Shop stocken wir unsere Vorräte auf und tanken anschließend noch das Auto voll. Um 16:30 Uhr machen wir uns auf den Weg nach Kieliekrankie. Die dunklen Wolken kommen immer näher und, auf halber Streck zwischen Nossob- & Auob-Tal beginnt es wieder heftig zu regnen und ruck zuck sind es nur noch 22°C. Unterwegs sehen wir u.a. Giraffen, Schwalbenschwanz-Bienenfresser,
Der Regen lässt nach, aber die Pfützen auf der Pad sind z.T. recht tief und auch die Kieliekrankie Pad ist teilweise überschwemmt. Um 18:30 Uhr sind wir wieder im Camp. Als wir Wilhelm die Zigaretten geben, bedankt er sich zwar, fragt aber noch nicht mal was sie gekostet haben. Wir hätten ihm die Zigaretten ja sowieso geschenkt, aber das er das direkt so erwartet, damit haben wir nicht gerechnet. Es folgt das übliche Abendprogramm mit Sundowner und Braai.
Der Wind wird immer heftiger und so löschen wir nach dem Grillen gleich das Feuer. Am mittlerweile wieder beleuchteten Wasserloch lassen sich am Abend nur zwei Fleckenuhus blicken.
Teil 4506. Juni 2025
Tag 18: 10.03.25 Kieliekrankie - Urikaruus Wilderness Camp Um 6:30 Uhr sind wir abfahrbereit
und verabschieden uns für einen Tag von Wilhelm. Bei 18°C und bewölktem Himmel fahren wir über die Dünenroad nach Kij Kij und entdecken dabei Schakale,
Weißflügeltrappen,
Gleitaare, Singhabichte, Gelbbauch-Girlitze und Tauben. Gegen 7:50 Uhr erreichen wir Kij Kij und beobachten am Wasserloch Kapturteltauben und einen Schakal.
Nachdem wir die Umgebung erfolglos nach Löwen abgescannt haben, geht es weiter nach Melkvlei. Neben z.T. recht tiefen Pfützen auf der Pad
sehen wir auch Springböcke, (passend zum bevorstehenden Pfingstwochenende, stelle ich hier mal die afrikanische Vertretung für den Pfingstochsen ein)
Kronenkiebitze, Raubadler, Oryx und Gnus. Um 8:15 Uhr machen wir eine Pipipause auf der Melkvlei Picnic Site. Während der Weiterfahrt Richtung Jan se Draai sehen wir u.a. einen Schwarzbrust-Schlangenadler,
Graukopf-Sperlinge,
Springböcke, Rotschulter-Glanzstare,
Gnus,
Oryx, einen jungen Lannerfalken,
Gaukler, Strauße, Riesentrappen, Weißrückengeier,
sowie Lilien,
Cassien
und Spinnenblumen. Zwischen Kransbrak und Jan se Draai scannen wir die Umgebung erfolglos nach den Geparden von gestern ab und machen uns dann, bei mittlerweile 25°C, auf den Rückweg.
Fortsetzung folgt!
Teil 4607. Juni 2025
Tag 18: 10.03.25 Kieliekrankie - Urikaruus Wilderness Camp Bei der Wasserdurchfahrt entdecken wir am Rande der Pad deutliche Katzenspuren.
Wir scannen die Umgebung ab, können den „Verursacher“ jedoch nicht entdecken. Dafür beobachten wir einen Lannerfalken, der aus einer Pfütze trinkt.
Bei der Weiterfahrt sehen wir außerdem noch Oryx, Gnus, Springböcke, Riesentrappen, Hartebeester, Kaptäubchen, Strauße, Erdhörnchen und, kurz vor Gunong, einen Leoparden, der zu einen Baum läuft und sich dann in den Schatten legt.
In der Hoffnung, dass er vielleicht zum Wasserloch läuft, warten wir ab. Als er kurze Zeit später wieder losläuft, scheint unser Plan aufzugehen.
Leider verschwindet er aber in einer Talsenke und taucht nicht wieder auf. Wie wir später von Matthew Schurch vom Kalahari Leopard Project erfahren, handelt es sich bei dem Tier um „Athule“. Bei 28°C gönnen wir uns nun erstmal eine kurze Pause auf der Melkvlei Picnic Site und fahren um 12:20 Uhr weiter nach Kij Kij. Während der Fahrt sehen wir Oryx,
Gaukler,
Strauße, Raubadler, Erdhörnchen und Springböcke.
Am Wasserloch ist nichts los und so fahren wir gegen 13 Uhr über die Dünenpad ins Auobtal und entdecken dabei u.a. Strauße, Weißflügeltrappen, Steinböckchen,
Riesentrappen und Singhabichte. Im Auobtal geht es mit Oryx, einem jungen Schwarzbrust-Schlangenadler
und den üblichen Verdächtigen zu unserem heutigen Etappenziel. Gegen 15 Uhr erreichen wir das Urikaruus Wilderness Camp und bekommen von Jaques Riverside Cabin Nr. 1 zugeteilt.
Nachdem wir unsere Sachen ausgepackt haben, gönnen wir uns eine kurze Pause.
Fortsetzung folgt!
Teil 4708. Juni 2025
Tag 18: 10.03.25 Kieliekrankie - Urikaruus Wilderness Camp Um 16 Uhr drehen wir noch eine kleine Runde bis Dalkeith und wieder zurück. Während wir an den Wasserlöcher (13.&14.Bohrloch, Dalkeith) lediglich auf ein paar Gemsböcke und Tauben treffen,
sehen wir während der Fahrt u.a. einen jungen Singhabicht,
Rotbauchwürger,
Springböcke,
Erdhörnchen, Erdmännchen (darunter ein hochträchtiges Tier),
Giraffen, Schwarzbrust-Schlangenadler Oryx, Gnus,
Riesentrappen, Lannerfalken, einen Raubadler, der einen Löffelhund frisst,
Monarchfalter, Gaukler, Gleitaare, Kampfadler,
Sekretär, Blutschnabelweber,
Trauerdrongos, Lappenstare, Schakale,
einen Rothalsfalken, Riesentrappen, Singhabichte, Steinböckchen
und, zu guter Letzt, eine Puffotter mitten auf der Pad.
Gegen 18:45 Uhr sind wir wieder im Camp und es folgt das übliche Abendprogramm mit Sundowner und Braai.
Teil 4809. Juni 2025
Tag 19: 11.03.25 Urikaruus - Kieliekrankie Wilderness Camp
Um 6:30 Uhr verlassen wir das Urikaruus Wilderness Camp und machen uns, bei 20°C, auf den Weg nach Auchterlonie. Während sich an den Wasserlöchern kaum ein Tier zeigt, sehen wir unterwegs Schakale, Giraffen,
Weißflügeltrappen und Gleitaare. Nach einer kurzen Pause auf der Auchterlonie Picnic Site
geht es weiter nach Twee Rivieren. Dabei entdecken wir neben Erdhörnchen,
Giraffen, Riesentrappen, Gleitaare und Weißflügeltrappen auch einen Zwergfalken. Nachdem wir in Twee Rivieren unsere Vorräte aufgestockt und das Auto vollgetankt haben, machen wir uns auf den Weg Richtung Melkvlei. Kaum haben wir das Camp verlassen, geraten wir in eine Radarkontrolle (gut versteckt hinter einem Busch). Wir sind zwar nicht zu schnell gefahren, aber die Papiere (Führerschein, Wildcard und Laufzettel) werden vom uniformierten Beamten trotzdem überprüft. Scheinbar ist alles zu seiner Zufriedenheit und wir dürfen weiterfahren. Wie schon auf der Auob-Seite ist an den Wasserlöchern nichts los. Lediglich bei Rooiputs quaken lauthals Frösche, aber wir entdecken leider keinen. Unterwegs sehen wir Strauße,
Riesentrappen, Gleitaare, Rotbauchwürger, Mahaliweber, Lappenstare, Erdschmätzer, Maskenweber, Sekretäre, Siedelweber, Gabarhabicht und Raubadler. Nachdem wir rund um Kij Kij wieder mal erfolglos die Gegend nach Löwen abgescannt haben, fahren wir über die Dune Pad nach Kieliekrankie. Dabei entdecken wir neben den üblichen Verdächtigen auch eine tote Puffotter mitten auf der Pad.
Um 14 Uhr sind wir zurück in Kieliekrankie und bekommen von Wilhelm diesmal Chalet Nr. 2 zugeteilt. Als wir unsere Sachen ins Chalet bringen, sitzt auf unserer Terrasse ein Singhabicht.
Was er von unserer Störung hält, zeigt er deutlich indem er auf unseren Tisch kackt und dann zum Nachbarchalet fliegt. Wir relaxen, bei mittlerweile 33°C, ein wenig auf unserer Terrasse und beobachten dabei eine Straußenfamilie am Wasserloch.
Fortsetzung folgt!
Teil 4910. Juni 2025
Tag 19: 11.03.25 Urikaruus - Kieliekrankie Wilderness Camp (Fortsetzung) Gegen 15:40 Uhr starten wir zu einer kleinen Pirschfahrt im Auobtal. Auf dem Weg Richtung Kamqua entdecken wir u.a. einzelne Giraffen,
Springböcke und Hartebeester,
sowie die Schleiereule in ihrer Höhle,
einen Blassuhu,
Erdmännchen,
Kaptriele,
Kapkrähen und Erdhörnchen. Bei Montrose drehen wir um und fahren in Richtung Houmoed weiter. Natürlich schauen wir nochmal bei dem Blassuhu
und der Schleiereulenhöhle vorbei und haben Glück, denn auch der Jungvogel lässt sich blicken.
Ansonsten sehen wir auf dem Rückweg noch Erdhörnchen, Kapkrähen, Weißflügeltrappen, Fuchsmangusten, einen juvenilen Singhabicht,
Gleitaare, Gnus, Riesentrappen, einen Zwergfalken,
2 Kudu Damen
und Giraffen.
Gegen 19 Uhr sind wir zurück in Kieliekrankie und läuten mit dem obligatorischen Gin Tonic das Abendprogramm ein.
Teil 5011. Juni 2025
Tag 20: 12.03.25 Kieliekrankie Wilderness Camp Als wir unseren Laufzettel abholen, verabschiedet sich Wilhelm von uns. Ab heute Nachmittag wird er von Jaques als Campwart abgelöst. Um 6:30 Uhr fahren wir bei 18°C los.
Während der Fahrt auf der Dune Road nach Kij Kij und weiter nach Melkvlei sehen wir u.a. Singhabichte (darunter auch einen juvenilen),
Weißflügeltrappen, Schakale, Gelbbauchgirlitze,
Steinböckchen,
Strauße, einzelne Oryx, einen Kampfadler (juvenil),
Raubadler,
Kronenkiebitze, eine Schlankmanguste und Lannerfalken. Nach einer kurzen Pause auf der Melkvlei Picnic Site fahren wir weiter Richtung Dikbaardskolk und entdecken dabei u.a. einzelne Springböcke, Oryx und Gnus, sowie Lannerfalken, Riesentrappen, Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Red Hartebeester,
und Gaukler.
Plötzlich stoppt Auto neben uns und es erschallt ein Hallo. Es sind die Jungs, die wir im letzten Jahr auch schon im Park getroffen haben. Sie sind erst am Anfang ihrer Tour. Wir unterhalten uns ein wenig und tauschen Sichtungen aus, dann trennen sich wieder unsere Wege. Nachdem auch am Wasserloch von Jan se Draai nichts los ist und bisher die Sichtungen von Vierbeinern eher bescheiden ausfallen, machen wir uns gegen 10:15 Uhr auf den Rückweg. Außer, dass bei Gunong nun Strauße und Oryx
(eins mit abgebrochenem Horn) am Wasserloch sind, ändert sich dabei sichtungstechnisch nicht viel. Um 11:50 Uhr verlassen wir, bei mittlerweile 32°C, das Nossobtal und fahren auf der Dünenpad zurück nach Kieliekrankie. Während der Fahrt entdecken wir noch einen Wiedehopf,
Singhabichte, Lannerfalken und Strauße. Als wir gegen 13 Uhr ins Camp kommen, hat Jaques Wilhelm schon als Campwart abgelöst. Auf unserer Terrasse sitzt wieder der Singhabicht auf dem Tisch und kackt diesmal zur Begrüßung auf den Grill.
Nach dieser Protestaktion fliegt er dann zur Nachbarshütte und wir machen es uns auf der Terrasse gemütlich und beobachten dabei einen Sekretär am Wasserloch.
Nach kurzer Zeit kommt auch der Singhabicht zurück und beobachtet uns vom Geländer aus.
Fortsetzung folgt!
Teil 5112. Juni 2025
Tag 20: 12.03.25 Kieliekrankie Wilderness Camp (Fortsetzung) Gegen 15 Uhr starten wir zu einer weiteren Pirschfahrt. Auf dem Weg Richtung Kamqua entdecken wir Giraffen,
Lappenstare, einzelne Gnus, Weißflügeltrappen und die Schleiereule in ihrer Höhle.
Der Blassuhu ist leider verschwunden und auch die Kapfüchse lassen sich um diese Tageszeit nicht blicken. So drehen wir um und fahren in Richtung Twee Rivieren weiter. Dabei sind die Sichtungen, zwischen Auchterlonie und Houmoed, sowie weiter nach Samevloeiing, mit Weißflügeltrappen, einem Sekretär, einzelnen Gnus und Steinböckchen recht bescheiden. Während der Weiterfahrt Richtung Kij Kij hat dann die Sichtungsfee ein Einsehen mit uns. Nach Erdhörnchen, Oryx, Strauße, einem Gleitaar,
Rotschulter-Glanzstare und einzelnen Gnus, entdecken wir, als erstes Highlight am Nachmittag, auf „dem Siedelweber-Baum“ eine Schleiereule die außen am Nest sitzt.
Ca. 4 km vor Kij Kij erwarten uns dann, als nächstes Highlight, 5 Löwen unter einem Baum. Als wir ankommen liegen sie alle nur faul da und wir stellen uns auf eine längere Wartezeit ein.
Da der Glaube ja bekanntlich Berge versetzt, nehmen wir einen Schluck Bestechungswilli zu uns, in der Hoffnung, dass sich die Katzen in Bewegung setzten. Nachdem der erste Löwe herzhaft gegähnt hat, kommt langsam Bewegung in die Truppe. Nacheinander stehen sie auf
und marschieren, leider im besten Gegenlicht, die Düne hoch.
Das war gerade noch rechtzeitig, denn viel länger hätten wir nicht mehr bleiben können.
Fortsetzung folgt!
Teil 5213. Juni 2025
Tag 20: 12.03.25 Kieliekrankie Wilderness Camp (Fortsetzung) Während der Rückfahrt auf der Dünenpad spielen die blühenden Cassien
heute nur eine Statistenrolle. Die Tiere haben hier um diese Zeit vermutlich nicht mehr mit Autos gerechnet und so erwarten uns mehrere Roadblocks durch Fleckenflughühner,
Hasen,
Schakale,
Weißflügeltrappen,
Steinböckchen und Riesentrappen.
Kurz nach 19 Uhr erreichen wir als Letzte das Camp und entschuldigen uns bei Jaques fürs Zuspätkommen. Mit einem Gin Tonic läuten wir das Abendprogramm ein. Am Wasserloch lässt sich nur ein Steinböckchen blicken. Zum Abendessen braten wir Hähnchenspieße, Kartoffeln, Zwiebel und Bohnen in der Pfanne.
Teil 5314. Juni 2025
Tag 21: 13.03.25 Kieliekrankie - Mata Mata Um 6:35 Uhr haben wir unsere Sachen ins Auto gepackt und verabschieden uns von Jaques. Auf dem Weg nach Kij Kij entdecken wir Schakale,
Singhabichte (juvenil),
Steinböckchen, Weißflügeltrappen, Oryx, Riesentrappe, Red Hartebeester, sowie, als erstes Highlight des Tages, einen Honigdachs, der von 3 Schakalen beobachtet wird.
Leider spielt sich das Ganze im hohen Gras ab und so gibt es lediglich ein paar Beweisfotos. Als nächstes Highlight entdecken wir bei Kij Kij 5 Löwen.
Nachdem wir auch ihnen die nötige Aufmerksamkeit geschenkt haben, fahren wir um 8:30 Uhr, bei mittlerweile 24°C, weiter Richtung Twee Rivieren. Während der Fahrt sehen wir u.a. Schildkröten,
Tag 21: 13.03.25 Kieliekrankie - Mata Mata (Fortsetzung) Nach einem Tankstopp in Twee Rivieren, fahren wir weiter Richtung Auchterlonie. Dabei halten sich die Sichtungen mit Erdhörnchen, Rote Stachelagamen,
Singhabicht,
Kaptriele,
Sekretäre,
Strauße, sowie einzelne Hartebeester, Oryx und Gnus in Grenzen. Beim nächsten Teilstück nach Kamqua gibt es dafür mit Giraffen,
Weißflügeltrappen, Lappenstaren, der Schleiereule in ihrer Höhle, Erdmännchen,
Erdhörnchen, Strauße,
Oryx (bei Montrose),
einem Schwarzbrust-Schlangenadler, einzelnen Springböcken und Gnus, sowie 2 Sekretären
am Kamqua Wasserloch schon etwas mehr zu sehen.
Fortsetzung folgt!
Teil 5516. Juni 2025
Tag 21: 13.03.25 Kieliekrankie - Mata Mata (Fortsetzung) Auch bei der Weiterfahrt nach Mata Mata wird es uns mit den Sichtungen von Springböcken,
Sekretäre und Gnus nicht langweilig. Lediglich auf den abgemagerten, alten Löwenboy,
der direkt an der Pad bei Sitzas liegt, hätten wir verzichten können. Wir wollen ihn nicht stören und fahren direkt weiter nach Mata Mata. In Mata Mata checken wir ein und beziehen, unter dem wachsamen Blick einer Fuchsmanguste,
River Front Chalet Nr. 14. Nach einer kurzen Pause starten wir um 15:30 Uhr, bei mittlerweile 35°C, zu einer Pirschfahrt. Der Löwe liegt immer noch bei Sitzas.
Bei seinem Anblick kommen uns fast die Tränen - seine Tage sind wohl gezählt, selbst die Oryx haben keinen Respekt mehr vor der traurigen Gestalt und laufen direkt an ihm vorbei zum Wasser. Mit gedrückter Stimmung fahren wir weiter und entdecken bald schon Fleckenuhus,
Tag 21: 13.03.25 Kieliekrankie - Mata Mata (Fortsetzung) Nachdem wir rund ums 13. Bohrloch noch Nilgänse,
Kapturteltauben,
Kapsperlinge
und Mahaliweber
beobachtet haben, machen wir uns auf Rückweg. Die Gnus werden mittlerweile von einem Kuhreiher
begleitet. Der Perlkauz ist leider verschwunden und die Fleckenuhus sitzen weiterhin nicht optimal.
Bei Sitzas liegt der Löwe zumindest nicht mehr direkt an der Pad. In der Hoffnung, dass sich der Old Boy noch mal aufrappelt und einen vor neugierigen Blicken geschützten Platz findet, wo er in Würde sterben kann, fahren wir nach Mata Mata zurück.
Pünktlich vor Torschluss geben wir um 18:57 Uhr den Laufzettel ab. Beim Sundowner feuern wir zum letzten Mal den Grill an.
Die Mücken sind heute Abend und in der Nacht sehr lästig und bissig. Auch das Einsprühen mit Peaceful Sleep schützt uns nicht vor einem unruhigen Schlaf und das Summen der Mücken nervt gewaltig. Während ich nur ein paar Stiche abbekomme, ist Silke am nächsten Morgen total zerstochen.
Teil 5718. Juni 2025
Tag 22: 14.03.25 Mata Mata - Kalahari Game Lodge Früh am Morgen gibt es Regen und Gewitter. Nachdem wir unsere Sachen gepackt haben, checken wir aus und starten um 6:45 Uhr bei 19°C und Regen zu unserer letzten Pirschfahrt. In Sitzas atmen wir erst einmal auf – es liegt kein altersschwacher oder gar toter Löwe auf dem Präsentierteller. Unsere Wünsche wurden wohl erhört und der Old Boy hat doch noch einen ruhigen, vor neugierigen Blicken geschützten Ort für einen würdevollen Abgang gefunden. Ab Craig Lockhart lässt der Regen nach und hört schließlich ganz auf. Während der Fahrt sehen wir Springböcke, Schakale, die 2 Fleckenuhus,
Gelbbauch-Girlitze, Schwarzbrust-Schlangenadler, Strauße, Riesentrappen und Schildis. Nach einem kurzen Pipistopp auf der Kamqua Picnic Site geht es um 9:20 Uhr, bei bewölktem Himmel und mittlerweile 25°C, weiter Richtung Auchterlonie. Dabei entdecken wir u.a. Lannerfalken, Kapkrähen, Kronenkiebitze, Springböcke, Oryx, Erdhörnchen,
Erdmännchen, Weißflügeltrappen, Giraffen, die Schleiereule in ihrer Höhle,
Schildis
und, nach dem Motto, „Das Beste kommt zum Schluss“, Leopardin „Miera“, die uns ca. 1,5 km vor Gemsbokplein über den Weg läuft.
Fortsetzung folgt!
Teil 5819. Juni 2025
Tag 22: 14.03.25 Mata Mata - Kalahari Game Lodge (Fortsetzung) Wir beobachten die Leopardin eine ganze Zeit lang, zuerst sind nur 2 weitere Autos da, aber nach und nach kommen weitere dazu.
Statt der Katze Freiraum zu gewähren, versperren einige Unbelehrbaren ihren Weg. Mit sowas können wir nur sehr schwer umgehen und so fahren wir nach Gemsbokplein. In der Hoffnung, dass Miera vielleicht zum Trinken kommt, warten wir hier etwas und machen uns dann auf den Rückweg. Die Leopardin hat sich mittlerweile ins Gebüsch zurückgezogen aber es herrscht immer noch dichtes Gedränge und man kommt kaum durch.
Fortsetzung folgt!
Teil 5920. Juni 2025
Tag 22: 14.03.25 Mata Mata - Kalahari Game Lodge (Fortsetzung) Mit Springböcken,
Giraffen,
Maricoschnäpper,
Erdhörnchen,
Erdmännchen,
Strauße,
Vlei Lilien, Gabelracken
und Oryx
geht es weiter nach Kamqua, wo wir gegen 12 Uhr am Wasserloch Gemsböcke antreffen.
Bei der Weiterfahrt nach Mata Mata sehen wir u.a. noch einen Sekretär (13. Bohrloch),
Schwarzstirnwürger,
Blutschnabelweber,
Kaptäubchen, Zwergfalken,
die zwei Fleckenuhus (nun im besseren Licht),
Gnus, Oryx und eine Kapkobra, die jedoch keine Lust auf ein Fotoshooting hat und sich sofort ins Gebüsch verzieht. Gegen 14:15 Uhr erreichen wir Mata Mata. Hier tanken wir zuerst das Auto voll und Pumpen die Reifen auf. Bei der Ausreise aus dem KTP ist der gleiche Beamte wie bei der Einreise da. Er grinst und meint die 3 Wochen wären schnell rumgegangen und da müssen wir ihm sogar Recht geben! Nach dem angeblich fehlenden Formular von der Einreise fragt er nicht und so geht unser KTP-Abenteuer zu Ende. Laut Kilometerstand haben wir insgesamt 4.550 km im Park zurückgelegt.
Die Einreise nach Namibia geht ebenfalls schnell über die Bühne, wir müssen noch nicht mal den bereits ausgefüllten Ausreisezettel abgeben. Um 14:45 Uhr ist alles erledigt und wir fahren das kurze Stück (ca. 20 km) auf der C15 zur Kalahari Game Lodge. Dabei entdecken wir leider wieder einen toten Löffelhund auf der Pad.
Fortsetzung folgt!
Teil 6021. Juni 2025
Tag 22: 14.03.25 Mata Mata - Kalahari Game Lodge (Fortsetzung) Gegen 15 Uhr erreichen wir, bei mittlerweile 30°C, die Einfahrt zur Kalahari Game Lodge und sehen auf dem Weg zur Rezeption Strauße, Rotbauchwürger, Grautokos, Nilgänse, Erdhörnchen und Schildkröten.
Nach einem kühlen Begrüßungsdrink bekommen wir diesmal Eland B als Unterkunft zugeteilt. Hier räumen wir für die eine Nacht nur das Notwendigste aus dem Auto und relaxen dann auf unserer Terrasse. Dabei beobachten wir einen Afrikakuckuck,
Gnus, Springböcke und Zebras. Später gehen wir zum Sundowner zum Hauptgebäude. Nach 18 Tagen als Selbstversorger, genießen wir es, nicht selbst kochen zu müssen.
Teil 6122. Juni 2025
Tag 23: 15.03.25 Kalahari Game Lodge - Omeya
Am Morgen gibt es bei uns keinen Strom und ich muss mit dem Kaffee bis zum Frühstück warten. Von unserer Terrasse aus beobachte ich einen Perlkauz,
Zebras, Springböcke
und Gabelracken.
Am Hauptgebäude gibt es Strom und die Kaffeemaschine ist in Betrieb -der Morgen ist gerettt! Nach dem Frühstück bezahlen wir unsere Getränke von gestern Abend und verlassen dann um 8:15 Uhr bei 23°C die Kalahari Game Lodge. Auf dem Weg nach Stampriet entdecken wir Springböcke, Grautokos, Gelbschnabeltokos, Red Hartebeester, Schildkröten,
eine Kapkobra die über die Pad „rast“ und im hohen Gras verschwindet,
Mahaliweber, Siedelweber, Erdhörnchen, Gabelracken und einen Kampfadler. Zwischen Gochas und Stampriet gibt es z.T. recht tiefe Pfützen auf der Pad. Gegen 12:15 Uhr erreichen wir die Einfahrt zum Kalahari Farmhouse und auch hier bekommt unser Auto gleich eine Unterbodenwäsche, denn die Zufahrt steht teilweise unter Wasser. Die Pause fällt diesmal etwas länger als geplant aus. Wir haben zwar wieder nur einen Salat mit Wildstreifen bestellt, aber der muss wohl erst noch gepflückt werden. Um 13:35 Uhr fahren wir bei mittlerweile 31°C weiter und erreichen, nach einem kurzen, heftigen Schauer, gegen 15:40 Uhr Rehobot. Nach einem Tankstopp machen wir uns auf den Weg nach Omeya, das wir gegen 16:30 Uhr ohne besondere Vorkommnisse erreichen. Nach einer herzlichen Begrüßung laden wir erst einmal das Auto aus. Auf der Terrasse erzählen wir dann bei einem Gläschen Sekt von unseren Erlebnissen während der Tour. Zum Sundowner geht es dann zum 19th Hole, wo wir dann auch noch eine Kleinigkeit essen.
Nach einem Absacker, geht es nach der recht langen Fahrt bald ins Bett.
Teil 6222. Juni 2025
Tag 24: 16.03.25 Omeya Nach dem Frühstück fahren wir nach Windhoek. Die Autoabgabe bei Desert Car Hire geht wieder schnell über die Bühne. Laut Kilometerstand haben wir bei der Tour insgesamt 5.700 km mit unserem Auto zurückgelegt. Anschließend bummeln wir noch etwas durchs Craft Center und machen uns dann wieder auf den Weg nach Omeya,
wo Wäsche waschen und Relaxen auf dem Programm steht. Zum Sundowner genießen wir ein herrliches Farbspiel am Himmel.
Am Abend gibt es Hähnchencurry mit Reis. Danach sitzen wir noch gemütlich auf der Terrasse und lassen die Reise noch einmal Revue passieren.
Tag 25: 17.03.25 Omeya - Flug Nach dem Frühstück packen wir schon mal unsere Sachen zusammen. Ein Teil der Klamotten, Ladegeräte, Fernglas und Co haben ja ihren festen Wohnsitz auf Omeya. Auf der Terrasse beobachten wir Brustbandprinien,
Mausvögel, Fuchsmanguste und Co. Nur die Mäuse und Rüsselspringer lassen sich nicht blicken. Um 12 Uhr beginnt es zu schütten.
Gegen 14 Uhr verlassen wir Omeya und fahren nach Windhoek. Im Restaurant beim Craft Center stärken wir uns für die Heimreise mit einem leckeren Gemsbock-Steak mit Gemüse und Kartoffelspalten und fahren dann zum Flughafen. Der Abschied fällt auch diesmal nicht ganz so schwer, schließlich kommen wir ja im September wieder und zu Hause wartet unser Zoo und vor allen Dingen unsere 3 Chaoten auf uns. Unsere Koffer sind wir schnell los und die Zeit bis zum Boarding verbringen wir an der Bar bei Gin Tonic.
Dank Premium Economy sind wir um 19:15 Uhr bei den ersten an Board und die Maschine füllt sich zügig. Da wir ja frühestens um 5 Uhr in Frankfurt landen dürfen, müssen wir sogar noch warten, bis die Maschine starten kann. Überpünktlich heben wir um 19:50 Uhr zum Flug 4Y0133 ab und gönnen uns als Absacker noch einen Gin Tonic.
Tag 26: 18.03.25 Ankunft in Frankfurt
Nach einem ruhigen Flug landen wir 15 Minuten früher als geplant um 5:05 Uhr bei eisigen -2°C in Frankfurt. Hier erwartet uns wieder ein längerer Fußmarsch zum Gepäckband und auch am Gepäckband stehen wir ewig bis die ersten Koffer aufs Band fallen. Nachdem wir unser Gepäck haben, gehen wir nach draußen und warten auf unseren Nachbarn, der sich während unserer Abwesenheit um unseren kleinen Zoo und Garten gekümmert hat. Auf der kurzen Heimfahrt bringt er uns schon mal auf den neusten Stand. Mit den Tieren hat alles gut geklappt – lediglich die eine Königsnatter hat wohl etwas rumgezickt und als Warnung mit ihrem Schwanz gerasselt. Bis wir um 8 Uhr zum Frühstück zu meiner Schwester gehen, mache ich schon mal die Vögel sauber und Silke räumt das Gepäck aus. Nach dem Frühstück holen wir dann unsere drei Chaoten ab. Die Freude und das Gejaule sind riesig – der Alltag hat uns wieder!
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