Wir sind im Februar 2025 zu zweit vier Wochen durch Indonesien unterwegs. Mit dem Mietwagen erkunden wir zunächst die ruhigeren Ecken Balis, bevor wir für eine Woche ins Kri Eco Resort nach Raja Ampat fliegen und von dort weiter ins Baliemtal im Hochland West-Papuas. Über Jakarta und Singapur geht die Reise zu Ende.
In Raja Ampat schnorcheln wir mit einem eigenen Boot durch die Korallenriffe, begegnen dreimal einem Pottwal und geraten einmal in eine Mantagruppe. Das Resort wird von Einheimischen betrieben, viele der Tauchlehrer sind Papua; Sicherheit und Ausrüstung überzeugen uns. Abseits der gepflegten Anlage liegt allerdings viel angeschwemmter Müll entlang der Küste.
Für das Baliemtal im Hochland brauchen wir ein von unserer Unterkunft organisiertes Permit; Reisewarnungen bestehen für die Region, wir fühlen uns aber durchgehend sicher. Ein Guide, Fahrer und Träger begleiten uns zu Wanderungen durch von Erdrutschen betroffenes Gelände und über Hängebrücken, zu einem eigens für uns inszenierten Fest der Dani mit traditioneller Erdofen-Zubereitung sowie zu einer rund 250 Jahre alten Mumie eines Stammeshäuptlings, die von seinen Nachfahren in einer Hütte bewahrt wird und die wir per Einbaum über den reißenden Baliem-Fluss erreichen. In Jakarta wohnen wir im labyrinthischen Boutiquehotel „House of Tugu", in Singapur versöhnen uns die „Gardens by the Bay" nach anfänglichem Kulturschock wieder mit der Stadt.
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Teil 114. März 2025
Hallo zusammen, wir sind gerade zurück von unserer selbst organisierten Abenteuer Reise nach Indonesien… Bali, Raja Ampat in West Papua und ins Hochland nach West Guinea. War etwas chaotisch, weil Flüge zum Teil verspätet und wir dadurch einen Tag in Abu Dhabi festsaßen, auch die Flüge in West Guinea wurden 3x umgebucht. Aber am Ende klappte dann doch alles und es war wahrlich eine abenteuerliche Reise mit interessanten Begegnungen und wir sind wohl behalten zurück. Einige Fotos schon mal zur Einstimmung
Kurzer Zwischenstopp auf Bali.
Raja Ampat, das ultimative Tauchparadies. Aber auch für uns Schnorchler wunderschön
Nach West Guinea ins Baliem Valley zu dem Dani Volk und ein Schweinefest besucht
Wanderungen im Baliem Tal… hier der Habbema See auf ca. 3.300 M
In Old Jakarta ein wunderbares Hotel entdeckt
Auf dem Rückweg Zwischenstopp in der grünen Mega Metropole Singapur
Teil 214. März 2025
Die Reise haben wir ca. 8 Monate im voraus geplant… Flüge und zum Teil auch Unterkünfte gebucht und vorab teilweise schon bezahlt. Ich mag ja sowas gar nicht, und reise lieber spontan wie in alten Backpacker Tagen, aber heutzutage geht das ja kaum noch. Jedenfalls stürze ich 3,5 Wochen vor der Abreise bei Glatteis die Terrasse hinunter und ramme mir die Terrassenkante voll in den Rücken. Sofort Notarzt und eine Woche die volle Dröhnung Schmerztabletten helfen… aber im ersten Moment überlegen wir, die Reise zu stornieren. Nach zwei Wochen wird es besser und kurz vor der Abreise hören die Schmerzen ganz auf, wahrscheinlich die Vorfreude. Jedenfalls packe ich zur Sicherheit eine Unmenge Schmerztabletten ein und der Flug mit Etihad soll über Kopenhagen, Abu Dhabi nach Bali gehen. In Kopenhagen verzögert sich der Abflug um ganze 3 Stunden und wir bekommen während des Fluges gesagt, dass sie uns über Manila nach Bali umbuchen. Dieser lange Umweg gefällt uns gar nicht und wir sitzen so lange auf dem Flughafen in Abu Dhabi bis sie uns ein Hotelzimmer spendieren und der Flug direkter über Singapur nach Bali gehen soll. Den ungeplanten Aufenthalt in Abu Dhabi genießen wir trotzdem und schauen uns von den Etihad Towers die Skyline und Bauprojekte von oben an. Sogar ein kurzer Besuch im ehemaligen Sultanspalast und jetzigen Emirates Palace Hotel ist drin.
Wunderfull Copenhagen
Extrem kitschig eingerichtet aber gut, das von Etihad bezahlte Hotel
Der Blick vom Etihad Tower
Das Emirates Palace Hotel
Teil 315. März 2025
Mit einem Tag Verspätung landeten wir dann endlich auf Bali. Wir hatten uns von D direkt am Flughafen einen Mietwagen organisiert. Durch die verspätete Ankunft verfiel ein Tag Automiete und auch der Aufenthalt in Sidemen in den Bergen Ost-Balis wurde so auf nur noch eine Übernachtung in der wundervollen Sawah Indah Villa reduziert. Wir hatten eigentlich vor, in den Reisfelder etwas zu wandern und das Wetter war auch ausgesprochen gut dafür, aber schon am nächsten Tag mussten wir weiter nach Pemeturan, in den Nord-Westen Balis. Uns war gar nicht klar, dass der Verkehr sogar im ländlichen Bali eine absolute Katastrophe ist. Durch die vielen Motorräder und Staus, schafft man gerade mal ca. 40km/h. Wir machten noch kurz Lunch am Aussichtspunkt am See Donau Batur und besichtigten einen nahen Tempel. Am Vortag fand dort ein großes Fest zu Ehren eines verstorbenen Priesters statt. Die Taman Sari Bali Lodge in Pemuteran erreichten wir dann schon in der Dunkelheit.
wunderschöne Landschaft in der Nähe Sidemen
Die Sawah Indah Villa hat uns sehr gut gefallen. Hier der Ausblick vom Bungalow. Wir wären gerne noch etwas länger geblieben, zumal das Wetter absolut perfekt zum Wandern war
Mittagsrast mit Ausblick auf Lake Batur
Etwas bizarr die Beisetzungszeremonie
Teil 415. März 2025
Im Taman Sari Bali Resort, im abgeschiedenen Pemuteran, wollten wir dann endlich etwas zur Ruhe kommen. Hier hatten wir drei Nächte gebucht. Die Bungalows der Unterkunft sind sehr geräumig und geschmackvoll eingerichtet… mit eigener Dachterrasse und Wasserlauf vor dem Bungalow. Das Open-Air Bad wunderschön und auch der Garten und das Gelände bezaubernd angelegt. Frühstück wurde direkt am Strand gereicht, das Abendessen war allerdings nicht so gut. Aber es gab exzellente Restaurants in der unmittelbaren Umgebung. Am nächsten Tag machten wir eine schweißtreibende Wanderung (8,5 km) zur unentdeckten Landzunge von Pemuteran. Einen weiteren Tag verbrachten wir im nahen West Bali Nationalpark, schwimmen und Mittagessen im Plataran Menjangan Resort mit riesigen Infinity Pool.
Da unser Flug nach Sorong/Raja Ampat mit Garuda um 1:40 Uhr Nachts gehen sollte, hatten wir uns überlegt, den letzten Tag sehr früh nach Denpassar zu fahren. Wir wollten sehr sicher gehen, unterwegs noch kurz auf der Strecke einen Tempel besichtigen und hatten für den Zeitraum bis zum Abflug ein Flughafenhotel gebucht. Diese Entscheidung stellte sich als sehr gut heraus, dauerte die Fahrt doch eine Ewigkeit (1Std alleine im Stadtgebiet Denpassar) und in den regenreichen Bergen hatten wir noch einen Platten.
Das Taman Sari gefiel uns sehr gut
das Outdoor Bad
… mit schönem gepflegten Garten
… und hauseigenem Tempel
… der Strand im Ort war nicht so schön. Morgens musste der Müll und das Strandgut zusammen gefegt werden
Begegnungen auf der Wanderung
sehr schöne Ausblicke auf die Küste
lag im Nationalpark im Dschungel rum. Hätte ich gerne mitgenommen 🤩
zufällig noch kurz bei einem Tempelfest am Straßenrand vorbei geschaut
der Reifen wurde sehr schnell repariert. In den Bergen spricht kaum jemand Englisch aber zum Glück gibts ne APP
kurzes Sightseeing beim Pura Ulun Danu Bratan
Teil 516. März 2025
Der Garuda Flug startete planmäßig mitten in der Nacht um 1:40 Uhr. Wir hatten die nur etwas teurere Businessclass gebucht, um wenigstens auf dem Flug schlafen zu können. Es ist zwar etwas bequemer aber richtig liegen kann man nicht und schlafen bei 3,5 Std war auch nicht drin.
Es gibt noch Flüge über Makassar mit Lion-Air. Aber die Fluggesellschaft ist für ihre Unzuverlässigkeit bekannt, wie wir dann selbst erfahren mussten. Da wir im Flughafenhotel noch etwas Zeit hatten, schauten wir im Internet nach unseren 1 Woche späteren Verbindungen mit Lion-Air von Sarong über Jayapura nach Wamena ins Hochland. Die Flüge wurden schon Wochen vorher verändert aber diesmal sollte der Anschlussflug von Jayapura nach Wamena einen Tag früher gehen, als der Flug zum Anschlussflug. Immer diese Aufregung, wie sollte das funktionieren? Der Lion-Air Schalter in Denpassar war allerdings schon geschlossen.
Pünktlich um 5:45 Uhr landete die Maschine in Sarong. Wir waren total erledigt. Am Flughafen wartete schon ein Mitarbeiter von der Kri Eco Lodge, die wir für sieben Tage gebucht hatten. Da wir bis zum Frühstück am Fähranleger in Sorong noch viel Zeit hatten, suchten wir den Schalter von Lion-Air auf. Nach einigen hinundher fand die Gesellschaft doch noch passende Flüge für uns. Diesmal mit der Ultra-Low-Cost-Fluggesellschaft Super Air Jet (Name kein Witz) über Monakrawi nach Jayapura und mit Wings-Air weiter nach Wamena. Das war dann auch schon mal erledigt. Es ist immer besser, bei Problemen direkt am Schalter mit Mitarbeitern zu sprechen, als dann später im Resort über Mail etc.
Angekommen in dem wunderschönen Kri Eco Resort waren wir ziemlich erschöpft, den restlichen Tag war nur abhängen, schlafen und essen angesagt. Das Resort bietet einen mindestens einwöchigen Aufenthalt mit Vollverpflegung von Sonntag bis Sonntag an. Man muss also die Reise drumrum planen. Der Gast wird direkt am Airport in Sorong abgeholt und auch wieder dort abgeliefert, auch wenn noch eine Zwischenübernachtung (auf eigene Kosten natürlich) in Sorong (wie bei uns) eingeplant werden muss. Das Resort ist hauptsächlich für Taucher ausgelegt aber auch wir Schnorchler kamen voll auf unsere Kosten. Wir hatten anfangs etwas Befürchtungen, nicht ganz ernst von den Tauchern genommen zu werden. Außer uns gab es nur eine weitere Schnorchlerin und so war unser Boot immer sehr leer, während die Taucher mit 6 oder mehr mit Ausrüstung im engen Boot saßen. Die Korallen und Unterwasserwelt ist auch für Schnorchler wunderschön und man sieht sehr viel. Dazu später mehr.
Da wir ”nur” 8 Monate im voraus gebucht hatten, mussten wir 2x wechseln. Das Exclusive Water Cottage konnte wir nicht mehr durchgängig buchen, so mussten wir eine Nacht im Superior Cottage mit Gemeinschaftsbad im Dschungel übernachten und danach eine andere Exclusive Cottage belegen. Anscheinend reservieren viele Reisende schon 18 Monate im Voraus. Die Bungalows haben keine Aircon und Nachts war es teilweise sehr heiß (26C). Nach einigen Nächten hatten wir uns dran gewöhnt. Das teurere Sorido Resort sehr nah über den Hügel – das zur gleichen Kette gehört – hat Aircon. Das Kri ist aber viel gemütlicher, da im landestypischem Stil auf Stelzen gebaut.
Die Exclusive Water Cottages
Am späten Nachmittag regnet es oft
Das Restaurant bietet ein Buffet. Das Essen war ausgesprochen gut
Tägliche Einweisung für die Taucher auf dem Bootssteg
Teil 616. März 2025
Da stimm ich völlig überein mit dir, Lotusblüte. 1990 waren wir als Backpacker das erste Mal auf Bali und sind gleich weiter nach Lombok, was noch viel ursprünglicher war. Bali war für uns diesmal ein angenehmer Stoppover, da die Anreise nach West Papua extrem lang ist. Sulawesi war nicht geeignet da Regenzeit und Java ist uns zu übervölkert. Durch die wunderbaren komfortablen und geschmackvollen Unterkünfte in den etwas ruhigeren Gegenden von Bali war der Aufenthalt sehr angenehm. Das Preis/Leistungsverhältnis stimmt immer noch und auch das Essen war super lecker. Unsere Erwartungen an Bali war auch nicht so hoch
Teil 717. März 2025
Wir drei Schnorchler sind morgens um 8:00 Uhr auf ein eigenes Boot, um dann an zwei verschiedenen Orten je zwei einstündige Schnorcheltouren zu unternehmen. Ombri war unser Guide. Die Unterwasserwelt ist sagenhaft. Fotos sind allerdings nicht so gut geworden. Dreimal ist uns auf der Rückfahrt ein Pottwal begegnet.
Hier ein Video wo wir durch die starke Strömung in eine Mantagruppe 'hineingeraten' sind. https://youtu.be/RI6QP7OyrIQ
Ombri unser Schnorchelguide
Begegnung mit einem Pottwal
Da allseits bekannte Motiv von Raja Ampat
Hauptsächlich Christen leben auf Papua
Es gab auch einen Regentag, an dem wir die Bucht entlang spazierten
Rast auf einer Sandbank
Teil 817. März 2025
Im Kri Eco Resort arbeiten fast ausschließlich Indonesier und davon sehr viele Papua aus der Umgebung. Auch viele Tauchlehrer sind Papua. Wir haben keinen einzigen dort arbeiteten Europäer gesehen. Das empfanden wir als sehr angenehm und auch die Sicherheit und das Equipment war super.
Trotz der Schönheit, möchte ich eins nicht vorenthalten…leider gibt es auch an diesen abgeschiedenen Ort ein Müllproblem. Von Zeit zu Zeit kam immer wieder ein kleiner Plastikteppich durchmischt mit Treibgut heran geschwommen. Bei den Spaziergängen (macht keiner außer uns 😄 ) entlang der Küste liegt extrem viel Müll im Gebüsch. Der Tourismus scheint zu boomen und es entstehen immer mehr einfache homestays… leere Farbeimer, Gerümpel, Plastik etc wird direkt hinter den Hütten entsorgen. Die Umgebung des Kri Resort war allerdings extrem sauber und gepflegt.
Das exklusive Nachbar-Resort Sorido hat eine Aufzuchtstation für Leopardenhaie. Ein tolles Programm. Die Eier kommen aus dem Aquarium in Atlanta und auch aus Las Vegas. Die Babyhaie wachsen in Pools im Sorido heran und werden dann später im Meer ausgesetzt. Am Samstag hatten die Angestellten im Resort frei (es gab aber Mahlzeiten) und da schauten wir uns die Station an.
unser Spaziergang entlang der Küste von Kri Island
ein Kuskus, ein Kletterbeutler am Resort
Kleine Baby-Leoparden Haie im Sorido.
Ein kleines Fischerdorf
Teil 918. März 2025
Den letzten Tag hatten wir für den späten Nachmittag eine Boots- und Wander-Tour zu den Paradiesvögeln auf einer Nachbarinsel gebucht. Die Wanderung war sehr schön… durch dichten tropischen Dschungel einen Berg hinauf. Wir haben nur einen kurzen Blick auf einen Vogel erhaschen können, sie aber die ganze Zeit (2 Std) während der Beobachtung gehört. Die Vögel sind vor allem kurz vor Sonnenuntergang aktiv und wir mussten noch zurückwandern und anschließend auf das Boot… das wollten wir nicht in der Dunkelheit. Also war nicht viel mit dem Bird of Paradise. Am Abend gab es eine kleine Tanz- und Musikveranstaltung der Angestellten im Restaurant
Der einwöchige Aufenthalt im Kri Eco Resort war sehr schön und entspannend und nach einer Zwischenübernachtung in Swiss Bel Hotel in Sorong brachte uns am nächsten Morgen der Kri-Fahrer ca. 2 Stunden vor Abflug zum Airport. Allerdings war der Flughafen um 6 Uhr noch geschlossen. Wir warteten ca. 45 Minuten draußen und waren gespannt ob es mit den Flügen ins Hochland klappen würde.
das sind Superior Cottages mit Gemeinschaftsbad (sehr sauber) im Wald. Wir mussten eine Nacht dort zwischenübernachten.
sehr sauber und gepflegt, die Wege im Resort.
am letzen Abend wurde gesungen und musiziert. Es klingt schon sehr polynesisch
Teil 1018. März 2025
Und schon wieder eine kleine Überraschung beim Einchecken. Das Gepäck konnte zuerst nicht bis nach Wamena durchgecheckt werden, da wir ja jetzt auf Super Air Jet gebucht waren, schien das wohl ein Problem zu sein. Obwohl die Airline auch zur Lion Gruppe gehört. Kurz vorm Start klappte es dann doch. Der Flug sollte mit kurzen Halt in Monakrawi nach Jayapura gehen. Wir dachten zuerst, wir könnten im Flieger sitzen bleiben. Von wegen, als schon alle raus waren, mussten wir auch ins Flughafengebäude und wieder durch die Security. In Jayapura kontrollierte eine Sicherheitsbeamter unser Permit für Highland Papua und die Reisepässe, Visa etc. Jeder der ins Hochland reisen möchte, benötigt eine Erlaubnis der Regierung. Unsere Unterkunft in Baliem Valley hat diese vorab beantragt und per Email zugesendet. Für Zentral Papua gibt es wegen dem Unhabhängigkeitskonflikt Reisewarnungen aller westlichen Länder. So waren wir auch (bis auf den Besitzer und dessen Sohn sowie zwei weiteren Deutschen, mit denen wir auf dem Pig-Festival waren) die einzigsten 'Weißen', die wir während unseres Aufenthaltes gesehen haben.
Allerdings ist mir absolut rätselhaft weshalb es diese Reisewarnungen gibt. In Städten kommt es gelegentlich zu Demonstrationen, ansonsten fühlten wir uns sehr sicher. Selbst die Unterkunft hatte kein Security. Wir waren allerdings auch die einzigen Gäste.
Pünktlich landete die kleine ATR von Wings Air schließlich in Wamena. Wir wurden von einem Guide und Fahrer abgeholt. Für 5 Nächte und 6 Tage sollte das 45 Minuten entfernte Baliem Valley Resort unsere Adresse sein. Dort hatten wir die Cultural Tour gebucht. Das Resort wird von dem deutschen Expeditionsexperten Dr. Weiglein und seinem Sohn geleitet. Er bereiste zum ersten Mal 1976 zusammen mit Heinrich Harrer das Hochland und hat seit 1997 dort dieses wunderschöne Resort in einer der entlegensten Provinzen Indonesiens aufgebaut. Im Open-Air Restaurant gibt es eine Unmenge an kulturellen Kunstwerken aus West Guinea zu bestaunen.
Das Open-Air Restaurant
Zimmer
Bad mit heißer Dusche, wichtig bei 13 Grad Nachts
Wunderschöne Ausblicke vom Zimmer auf die Bergwelt
Teil 1119. März 2025
Am nächsten Tag stand eine ca. 9 km Wanderung entlang des Baliem Flusses auf dem Programm. Auf dem Weg zum Ausgangspunkt besuchten wir noch kurz den Markt in Wamena, um Obst für die Mittagsrast einzukaufen.
Im Baliem Tal leben ca. 50.000 Menschen, die meisten vom Stamm der Dani. An den Berghängen legen die Dani ihre Terassenfelder mit hauptsächlich Zwiebeln, Chili, Taro und Maniok usw. an. Sie leben in Sippschaften in strohbedeckten 'Honai' Hütten, die geschützt sind durch einen kleinen Wall aus Holz und Stroh. Immer wieder passierten wir diese Felder und kleinen Ansiedlungen. Mittlerweile haben die meisten Dani-Männer allerdings ihren Penisköcher abgelegt und auch die Frauen sind mit T-Shirt und Röcken bekleidet. Allerdings tragen die Frauen immer noch ihr Last in gehäkelten Kopftragenetzen. Zweimal mussten wir durch ein von Erdrutsch betroffenes Gebiet wandern und zwei Hängebrücken passieren. Die Wanderung hat uns sehr gut gefallen, Temperaturen waren mit 23 Grad auch sehr angenehm zum Wandern.
Ich liebe Märkte
Alles sehr niedrig.
Hier wird ein typisches Kopftragetuch gehäkelt
Der Baliem Fluss
Rast an einer typischen Dani Hütte
Ein erst kürzlich aufgetretener Erdrutsch
Die Felder der Dani
Dort hinten steht unser Wagen
Teil 1221. März 2025
@ Wolfgang. Tolles Foto von den roten Paradiesvögeln. Danke! Ja, ich denke es war die selbe Insel. Unten stand ein Schild mit 'Bird of Paradise Island'. Mein Partner hatte allerdings überhaupt nicht die Geduld, so lange auf Pirsch zu gehen. Wir konnten noch einen kurzen Blick auf die lange Schwanzfedern erhaschen.
Gerne auch noch Fotos von der Unterwasserwelt.
Vielen Dank auch für die Tipps auf Bali, Wolfgang. Pemuteran hat uns sehr gefallen und auch in Sidemen war das Wetter super. Allerdings wegen den Flugverspätungen ein zu kurzer Aufenthalt dort.
Teil 1321. März 2025
Am zweiten Tag fuhren wir mit einem 4x4 zum See Habbema auf ca. 3.200 Meter. Das Resort liegt auf 1.900 Meter. Die Piste war zum Teil sehr schlecht und wir mussten wegen einer Militärkontrolle einen kurzen Umweg durch noch unwegsameres Gelände fahren. Die Landschaft wechselte von Berg-Regenwäldern in eine savannenartige Moorlandschaft. Oben angekommen, war die Luft schon sehr dünn. Das Hochmoor am See Habbema ist geprägt von riesigen Baumfarnen und Schraubenkiefern, die mit Moosen und Flechten bewachsen sind. Auf der kurzen, aber wegen der Höhe anstrengenden Wanderung, sahen wir Zwergzypressen, Rhododendren und vielen Orchideen. Da es jederzeit regnen konnte, und wir auf der Rückfahrt nicht im Schlamm stecken bleiben wollten, machten wir das Lunch-Picknick in wärmeren Gefilden.
Auf dem Umweg kurz vor Wamena, wurde auf einer Wiese gerade ein Fest abgehalten. In großen Gruppen saßen Frauen und Männer des Stammes der Lani getrennt zusammen und verspeisten Gemüse, dass zuvor in großen Erdgruben mit heißen Steinen gegart wurde. (Darüber berichte ich noch ausführlich). Hier sollte Geld für den Bau einer Kirche im Ort gesammelt werden. Wir hielten kurz an und beobachteten die Szenerie und spendeten auch einige Rupien. Von Zeit zu Zeit rannten einige Frauen und Männer mit dem Gemüse los, um den Neuankömmlingen das Essen zu überreichen. Auch unser Fahrer und Träger wurde direkt auf der Straße Mais, Süßkartoffeln eingebunden in Farnen und Gräsern gereicht. Es schien ihnen besser zu schmecken als unser Mittagessen Nasi Goreng und Obst, denn als wir weiter wollten, wurde das Gebinde aus Gemüse direkt auf die Ladefläche des Autos geschmissen.
Ausblick auf das Baliem Tal
Lake Habbema auf ca. 3.200 Meter
Riesenbaumfarn mit Schmarotzerpflanze (Myrmecodia lamii). In den zahlreichen Kammern und Tunnel leben Ameisen in Kolonien
Ameisen Pflanze (Myrmecodia lamii)
Hier wandern sehr wenige Menschen. Unser Guide fand den Weg nicht mehr.
Orchideen
Mittagsrast in wärmeren Gefilden mit unserem Guide, Träger und Fahrer
Ein Fest auf der Wiese. Hier wird für den Bau einer Kirche gesammelt. Nebenan wurden in verschiedenen Erdlöchern das Gemüse mit heißen Steinen gegart
Den neu ankommenden Gästen wird Essen gebracht.
Teil 1422. März 2025
Tag 3 im Baliem Valley Resort war angebrochen und wir wollten das tradionelle Schweinefest in einer kleinen Ansiedlung (genannt omma) in der Nähe des Resort besuchen. Wir waren auch nicht mehr allein im Resort, zwei weitere Gäste waren am Tag zuvor eingetroffen. Sie kamen von einer dreitägigen Wanderung entlang des Baliem Flusses, mit Übernachtungen im Zelt und sollten mit uns zum Schweinefest der Dani.
Nach 30 Minuten erreichten wir eine kleine Lichtung mit wundervollem Ausblick auf die Berge. Wir waren am Schauplatz ihrer traditionellen Kämpfe angekommen. Der Stammeshäuptling begrüßte uns auf einem hohen Baumpfahl mit Pfeil und Bogen und am Boden lieferten sich einige Jungs Schaukämpfe. Das alles war natürlich nur gestellt und die Veranstaltung ist speziell nur für Touristen ausgelegt, aber ansonsten hätte man auch keine Zugang zu solchen Ereignissen. Mit der Körperbemalung und dem Kopfschmuck des Häuptlings gab es tolle Fotomotive. Nach 20 Minuten war alles vorbei und wir erreichten das kleine Dorf (omma) eingezäunt von Palisadenzäunen.
Durch eine Art Torbogen kletterten wir auf den kleinen Dorfplatz und dort warteten bereits die Dani-Frauen auf uns und sangen und feierten das Schweinefest. Der Dorfplatz ist umgeben von strohgedeckten Rundhütten für die Familien und besondere Frauenhütten, das eigene Männerhaus ist für die Frauen tabu. Der Stammeshäuptling entfachte auf traditionelle Weise das Feuer. Mit einer Art Bambusseil zog er immer wieder über einen Stock bis die Reibung schließlich eine kleine Flamme im Heu erzeugte.
Das anschließende Schweinefest ist nichts für schwache Nerven. Das Schwein wurde herangeschafft und sollte mit einem Pfeil getötet werden. Das funktionierte aber nicht so richtig und das verletzte Schwein rannte kreischend über den Dorfplatz hin und her. Die kleine Siedlung ist aber so eingezäunt, dass es keinen Ausgang gibt. Schließlich schaffte man es doch, dass Tier von seinen Qualen zu erlösen und die männlichen Kinder und der Häuptling zerteilten das Schwein. Der Schwanz und die Ohren wurden von einem Kind als Trophäen abgeschnitten. Für mich, in den 60er Jahren auf einem Bauernhof aufgewachsen, waren Schlachtfeste nicht ungewohnt, aber die anderen Drei schüttelten sich etwas.
In dem zuvor entfachten Feuer wurden nun Steine erhitzt. Die Frauen leerten zeitgleich die eigentliche Erdkochgrube von alten Gräsern und Überbleibseln vom letzten Fest sowie Regenwasser (es regnet sehr viel Abends im Baliem Tal). Es wurden frische Farne und Gräser herangeschafft und die heißen Steine drauf gelegt. Schicht auf Schicht folgten nun auch Süßkartoffeln und Maiskolben und auch das in Farne eingewickelte Schwein. Allmählich entstand ein kleiner Turm aus Farnen, Blättern und Gemüse, der am Ende mit einer Kordel zusammengehalten wurde. Jetzt musste alles nur noch 1,5 Stunden durchgaren.
Fortsetzung folgt
Der Stammeshäuptling erwartet uns
Der Kopfschmuck ist aus den Federn des Paradiesvogels
Das Feuer wird auf traditioneller Art entfacht
Taback
Das Schwein wird erlegt
Das Feuer für die heißen Steine
Die Haut am Schwein wird entfernt
Auch Kinder werden früh an diese Arbeit herangeführt
Das Erdloch wird mit Farnen, heißen Steinen und Blätter ausgelegt
Das Gemüse wird von Frauen in den Kopftragenetzen herangeschafft
Der kleine Turm aus Farnen, Gemüse und den Überbleibsel vom Schwein wird festgebunden
1,5 Stunden garen
Zum Glück waren wir nur zu viert auf dem Fest
Essen fertig?
Teil 1523. März 2025
Während der Garzeit schaute ich mich etwas im Dorf herum… machte Fotos von der Landschaft und den Bewohnern. Wir bekamen unser indonesisches Essen von unserem Guide gereicht… Reis mit Gemüse und Obst. Es regnete etwas und die meisten Dani verschwanden in ihren Hütten. Inzwischen tauchten auch einige Hunde auf Platz auf, in Erwartung der baldigen Mahlzeit.
Nach ca. 1.5 Stunden kamen alle Dani aus ihren Hütten und versammelten sich auf dem Platz. Die Frauen entfernten die Farne und Schicht für Schicht die Blätter, in dem das Gemüse und Schwein eingewickelt waren sowie die warmen Steine. Bei den Dani ist es üblich, dass die Frauen das Gemüse und die Männer das Schwein bekommen. In zwei Gruppen, nach Geschlechtern getrennt, saßen nun die Dani auf dem Boden. Die Frauen auf einem riesigen Teppich aus Farnen und Blättern. Der Stammeshäuptling überreichte allerdings auch den Frauen Teile vom Schwein. Wir probierten nur die Süßkartoffeln und auch den Mais.
Noch während die Dani dort saßen verließen wir nach 4.5 Stunden das Fest. Obwohl das Schweinefest nur für uns ausgerichtet wurde, eine wirklich tolle Erfahrung. Allerdings waren wir auch nur 4 Zuschauer.
Der Eingang der kleinen Ansiedlung (omma)
unbeschreiblich schöne Berglandschaft.
Die Hunde wärmten sich auf der Feuerstelle der Steine
Der Haufen wird auseinander sortiert
Die Hunde warten auf die Knochen
Es wird nach Geschlechtern getrennt gegessen
Es scheint zu schmecken
Ein letzter Blick auf den Eingang ins omma
Teil 1625. März 2025
Wir waren wieder alleine im Resort. Die zwei Deutschen waren schon früh abgereist.
Am letzten Tag im Baliem Valley Resort stand eine kurze Wanderung zu einer Mumie und der Besuch einer Höhle an. Am Vortag hieß es noch, die Straße sei gesperrt, da Einheimische sie wegen eines tödlichen Unfalls für mehrere Tage blockiert hätten. Aber früh morgens war wieder alles offen. Nach ca. 1 Stunde Autofahrt erreichten wir einen Abzweig, wo die Wanderung starten sollte. Der Pfad war so zugewachsen, dass er von Helfern zum Teil freigeschlagen werden musste. Dann erreichten wir den reißenden Baliem Fluß, den es zu überqueren galt. Ein Einheimischer schwamm zum gegenüberliegenden Ufer und holte das kleine Holzkanu zu uns. Jetzt wurden wir in dieser wackligen Holzschale einzeln hinüber gerudert. Ich hatte das Gefühl, dass jede kleine Bewegung den Einbaum zum Kentern bringen würde. Der Porter blieb mit unseren Sachen zurück, da er nicht schwimmen konnte. Einen kurzen Fußmarsch später erreichten wir das kleine Dorf Meagaima und die Hütte mit der Mumie. Die Mumie wurde vor ca. 250 Jahren einbalsamiert und wird wegen ihrer Abgeschiedenheit ganz selten besucht. Die Einbalsamierung eines Häuptlings nach dem Tod geschieht nur auf ausdrücklichen Wunsch zu Lebzeiten und gehört nicht unbedingt zur Tradition der Dani. Über der Mumie in der Hütte leben die männlichen Nachfahren, was sehr beengt und auch etwas schaurig sein muss. Wir blieben nicht lange, das es nach Regen aussah und wir unbedingt im trockenem über den Fluß zurück wollten.
Auf der Rückfahrt machten wir noch einen kurzen Abstecher zur Kotilola Höhle mit hunderten von Fledermäusen und anschließendem Picknick-Lunch neben einer 'omma' Siedlung.
Am Abend genossen wir alleine ein sehr gutes Abendessen und sagten Adieu zum Baliem Resort.
extrem zugewachsen der Weg zur Mumie
Diesen reißenden Fluß galt es zu überqueren
ein Einheimischer holt das kleine Einbaum
los gehts erstmal gegen die Strömung
hier sitzt die Mumie zusammen mit ihren noch lebenden männlichen Nachfahren
die Einbalsamierung eines Stammeshäuptlings wird sehr selten gemacht.
die Kotilola Höhle
Picknick Lunch neben einer 'omma' Siedlung
der Naturgarten im Baliem Valley Resort
Teil 1725. März 2025
Einen Aufenthalt im Baliem Valley Resort kann ich wärmstens empfehlen, dort ist man sehr gut aufgehoben und die Touren sind einfach toll.
Am nächsten Morgen brachte uns der Guide noch zum Flughafen in Wamena. Die Flüge mit Wings Air und Garuda nach Jakarta waren pünktlich und am späten Nachmittag erreichten wir unser Hotel 'House of Tugu' in Old Town Jakarta. Dieses Hotel ist der Hammer, sieht schon von außen, mit der eingewachsen Fassade, sehr verwunschen aus und ist innen ein einziges Labyrinth… mit zwei Restaurants, Pools mit Wellness-Bereich, einigen Räumen zum Anmieten und vielen Sammlerkunstwerken überall. Da noch nicht ganz geöffnet gab es ein Soft Opening Angebot… mit Massage, Nachmittags Tea und authentischen reichhaltigem indonesischen Frühstück. Wir hatten das Konkubinen Zimmer im oberen Stockwerk. Alle Zimmer sind sehr stylisch und jedes hat ein anderes Motto. Am nächsten Morgen bekamen wir noch eine Privatführung durch dieses wunderschöne Hotel. Das wird mal eines der Top Hotels in SEA. Da Jakarta nicht so viel zu bieten hat, braucht man dieses Hotel eigentlich überhaupt nicht verlassen.
Am Abend unternahmen wir noch einen kurzen Spaziergang zum Taman Fatahillah. Am Wochenende tobt dort der Bär und die Jugend Jakartas amüsiert sich bei Musik etc.
Die Fassade vom House of Tutu
bei Nacht
eines der Innenhöfe
im teureren Restaurant nur mit angemessener Kleidung
Pool Bereich
Wellness Bereich
Frühstücks- und Abendrestaurant
Unser Konkubinen Zimmer
Viele Sammlerobjekte im Hotel
Räume für Veranstaltungen
Wunderschöne Zimmer und exzellenter Service
Tea Time im Tugu
Am nahem Taman Fatahillah trifft sich die Jugend Jakartas
Etwas verbaut die Megametropole
Die Tropenhitze und das Chaos macht müde
Teil 1826. März 2025
ANNICK schrieb:Hallo fahrinurlaub,
Im Hause of Tugu könnte ich es auch sehr gut aushalten! 😄
Toller Reisebericht. Danke für's teilen.
Es grüsst Annick
Danke, Annick. Das Hotel in Jakarta ist wirklich eine Entdeckung.
Seit 20 Jahren wird dort gebaut. Es war im 17 Jahrhundert die Residenz einen reichen exzentrischen chinesischen Handelsmannes der keine Besucher wollte und man nannte es 'The Forbidden House of Batavia'. Deshalb verläuft man sich zu Anfang auch permanent. Zwischenzeitlich war es ein Warenlager und wohl auch mal ein Zoo und ein Hotel. Charlie Chaplin war auch schon zu Gast. Die historischen Artefakte aus China, Java und Holland machen es zu was ganz besonderem.
The Forbidden House of Batavia
Teil 1901. Apr. 2025
Die letzten drei Tage in Singapur möchte ich Euch nicht vorenthalten. Wir kennen Singapur schon seit den 80er Jahren, haben viele Stopover auf dem Weg nach Australien dort verbracht und empfanden den Stadtstaat lange als sterbenslangweilig. Jedoch hat sich Singapur in den letzten Jahrzehnten extrem gemausert und bietet neben grandioser Architektur, leckerem Essen und viel Multikulti, mit dem neuen 'Gardens by the Bay' ein richtiges Dschungelfeeling.
Unser Hotel war zentral und direkt neben Chinatown gelegen. Ein Super-Hotel mit Infinity Pool auf dem Dach und tollem Frühstücksbuffet. Allerdings überkam uns beim Frühstück – angesichts der Geschäftigkeit und den vielen Business-Menschen – ein Anflug von einem Kulturschock. Wir wollten wieder zurück zu den Dani in West Papua und vermissten das gemütliche und persönliche ‘House of Tugu‘.
Ganz oben auf unser 'zu besuchen Liste' stand die neue Touristenattraktion das Parkgelände 'Garden by the Bay' und die Glaskuppeln 'Cloud Forest' und 'Flower Dome'. Abends besuchten wir noch die Veranstaltung und Lightshow 'Opera at the Gardens' unter den 'Supertrees'. Schon sagenhaft, was diese Botanischen Gärten zu bieten haben. Wir waren wieder versöhnt mit Singapur.
Die anderen zwei Tage unternahmen wir Spaziergänge im nahem Chinatown und Little India. Chinatown ist bekannt für seine kulinarischen Streetfood Zentren… den Hawkers, die mittlerweile zum immateriellen UNESCO Kulturerbe gehören. Allerdings stecken die Hawker Zentren in einer Krise, da immer weniger die schweißtreibende und anstrengende Arbeit dort nachgehen wollen.
Unser Hotel in Chinatown mit Blick auf den Business District
Der 'Cloud Forest' beim 'Gardens by the Sea'
Kennt jemand diese Pflanze?
Tolle Verbindung von Architektur und Pflanzen
Zeitgenößische Skultpuren im Parkgelände… Planet von Marc Quinn
Begrünte Wolkenkratzer
Spaziergang in Little India
Buddha Zahn Relikt Tempel in Chinatown
Alt und neu
Lightshow bei den Supertrees
Teil 2013. Apr. 2025
yp-travel-photography schrieb:Was für eine sensationelle Reise. Abenteuer, Schnorcheln, Natur, fremde Welten .... alles ganz nach meinem Geschmack. Hast du das wirklich alles selbst organisiert? Welche Reisezeit war das? Ich kann es nicht finden? Das traue ich mir nicht zu. Vor allem was du von den Flügen schreibst. Gibt es Anbieter, die das einigermaßen bezahlbar organisieren? Vielleicht ab Bali? LG yvy
Wir waren diesen Februar dort. Für Raja Ampat eine gute Reisezeit, am späten Nachmittag setzt oft der Regen ein aber da ist man schon zurück von den Ausflügen. Im Hochland von Papua regnet es eigentlich übers Jahr verteilt sehr viel.
Kein Problem das alles selbst zu organisieren. Die zwei Aufenthalte im Kri Resort/West Papua und Baliem Valley Resort/West Guinea sind ja fast schon Pauschalunterkünfte mit Rundumversorgung. Sie organisieren auch die Permits und die Abholung und Hinfahrt vom und zum Flughafen klappt perfekt. Im Kri muss man mindestens 7 Tage bleiben, d.h. von Sonntag bis Sonntag, da man ansonsten den Transport von/nach Sorong selbst bezahlen muss und der ist sehr teuer. Also die Flüge und die Reise entsprechend drum rum planen.
Auch wenn du die Flüge über einen Anbieter buchst, hast du das gleiche Problem mit Stornierung oder Flugzeitenänderungen etc. Garuda ist noch am zuverlässigsten, fliegt aber nur bis Sorong. Die Flüge von Sorong über Jayapura nach Wamena immer zusammen buchen, die Fluggesellschaft heißt Lion Air. Immer einen Puffertag einplanen und ab und an auf der Webseite der Airline schauen ob sich was ändert. Denn eine Email über Flugänderungen von denen bekommt man nicht. Bei uns hat die Rückreise von Wamena über Jayapura (Lion Air) nach Jakarta (Garuda) super geklappt. Obwohl zwei unterschiedliche Airlines flogen wir in einem Rutsch (2,5 Stunden Stopp in Jayapura).