← Zurück zum Bericht

Reisebericht · namibia-forum.ch

Mama und Tochter touren durchs südliche Afrika

von regsal · Okt. – Dez. 2024 · 35 Tage · Mischform · 52 Teile

Über diesen Reisebericht

Fünf Wochen sind wir zu zweit, Mutter und Tochter, im südlichen Afrika unterwegs – erst drei Wochen mit einer kleinen, französischsprachigen Kleingruppenreise durch Südafrika, dann zwei Wochen als Selbstfahrerinnen durch Namibia. In Kapstadt steigen wir auf den Lion's Head und den Tafelberg, in den Cederbergen wandern wir zu Felsmalereien der San, und bei Hermanus entdecken wir vom Ufer aus einen Wal mit Jungtier. Auf dem Robberg bei Plettenberg Bay liegt eine grosse Robbenkolonie. Ende Oktober und Anfang November 2024 regnet es in Südafrika oft tagelang; die Panorama Route zum Blyde River Canyon erleben wir deshalb erst im Nebel.

Im Somkhanda-Wildreservat und im Greater Kruger folgen dichte Tiersichtungen: eine Elefantenherde, Löwen, die einen jungen Elefanten gerissen haben, eine Leopardenmutter mit Jungtier im Baum und an einem Abend zehn Löwen in einem trockenen Flussbett – innerhalb von zwei Tagen sehen wir die Big Five. Mitte November übernehmen wir in Windhoek einen gemieteten Toyota Fortuner und fahren selbst durch Namibia: über die Kalahari nach Sossusvlei, wo wir bei Sonnenaufgang auf die Düne Big Daddy steigen und durchs Deadvlei laufen, weiter zur Spitzkoppe, meinem Lieblingsort auf dieser Reise, und ins Damaraland, wo eine Elefantenkuh den Fötus ihres zu früh geborenen Kalbs mit sich trägt.

Drei Tage durchqueren wir bei grosser Hitze und Trockenheit den Etosha-Nationalpark; am Wasserloch von Halali beobachten wir an einem Abend Nashörner und einen Leoparden. Ein Nagel im Reifen bei Swakopmund ist dank einer Werkstatt in einer Stunde behoben. Nach der Gruppenreise geniesse ich Namibia wieder auf eigene Faust, und am letzten Abend in Windhoek wird mir klar: Diese Weite und dieses Licht lassen mich immer wieder hierherkommen – meine Tochter versteht jetzt, warum.

Teil 106. Jan. 2025

Südafrika und Namibia - zwei Länder mit Bus und Auto

1. Teil Südafrika


Prolog

Ende 2022 eröffnete mir meine Tochter Linda, dass sie Ende 2024 eine berufliche Auszeit von 3 Monaten beantragt habe um ihre Reisesehnsucht zu stillen. Zu ihrem Plan gehörten u.a. Südafrika und Namibia. Sie wollte unbedingt verstehen, warum ihre Mama schon 6 Mal dorthin gereist war und jedes Mal ins Schwärmen kam, wenn sie davon erzählte. 🙂 Es freute mich, dass ich Linda neugierig auf diese Region in Afrika machen konnte.
Mitte 2023 hatte ich definitiv entschieden, dass ich im Mai 2024 in Rente gehen werde und ich plante in meinem Kopf bereits eine weitere Reise nach Namibia.
Und da kam eines Tages die Frage von Linda, ob ich nicht mit ihr nach Südafrika und Namibia reisen würde. Ich war natürlich begeistert und es brauchte nicht viel Überzeugungskraft bis ich dazu ja sagen konnte. So hatte ich bereits das erste "Projekt" in Rente.;)
Linda überlies mir mehrheitlich die Planung und so kamen folgende Reiserouten zustande:

Südafrika 28. Oktober 2024 – 15. November 2024
Geführte Kleingruppenreise (8 Personen - nur ein wenig Hummeldumm 😉 ) von Kapstadt nach Johannisburg mit Krüger Nationalpark Unsere Etappen:
Kapstadt und Kaphalbinsel
Weinregion
Cederberge
Hermanus
Heidelberg
Knysna
Robberg Nature Reserve
Tsitsikamma-Nationalpark
Port Elisabeth
(Flug nach Durban)
KwaZulu-Natal (Somkhanda Community Game Reserve)
eSwatini (Swaziland)
Panorama Route (Blyde River Canyon)
Geater Krüger (Privatreservat Tuskers Safari Camp)
Johannisburg

Namibia 16. November 2024 – 01. Dezember 2024
Selbstfahrtour für "Einsteiger" (Linda war ja noch nie in Namibia und mich eine Erinnerung an unsere erste Reise mit meinem Partner vor 13 Jahren)
Unsere Etappen:
Windhoek (Guesthouse Voigtland)
Bagatelle Kalahari Game Ranch
Sossusvlei (Sossus Dune Logde)
Swakopmund (Beach Hotel)
Spitzkoppe Cabin Camp
Damaraland (Twyfelfontein Adventure Camp)
Vingerklip-Lodge
Okaukuejo Bush Chalet
Halali Bush Chalet
Onguma Forest Camp
Frans Indongo Lodge
Guesthouse Voigtland

Es wurde eine wunderschöne Reise, vielseitig und intensiv. Ich habe eine wundervolle Zeit mit meiner Tochter verbringen dürfen und ihr nebenbei ein wenig den Afrikavirus übertragen. 🙂 Wer Lust hat, darf uns gern virtuell begleiten.


1. Teil - Südafrika

unsere Route:
1.TeilSüdafrika.JPG


2.TeilSüdafrika.JPG


die ersten Eindrücke:

IMG_1026.JPG


IMG_1066.JPG


IMG_1330.JPG


IMG_1741.JPG


IMG_1870.JPG


IMG_2202.JPG



IMG_1900-2.JPG



IMG_1933.JPG


IMG_2388.JPG

Teil 206. Jan. 2025

27./28. Oktober 2024

Endlich ist es soweit, das Warten hat ein Ende. Die Taschen sind gepackt und mit der Bahn fahre ich nach Zürich-Flughafen. Dort treffe ich Linda und wir sind beide sehr aufgeregt und sind gespannt was uns in den nächsten 5 Wochen erwartet.
Mit Edelweissair fliegen wir durch die Nacht Richtung Kapstadt. Mit den gebuchten Sitzplätzen in der vordersten Reihe und einem Glas Rotwein ist der 12-stündige Flug auch mit wenig Schlaf ganz gut auszuhalten.
Es ist bereits Tag, als wir über das wolkenlose Namibia fliegen. Linda hat Fensterplatz und ist fasziniert von der Sicht auf die rot-braune Kalahari – ihr erster Eindruck des südlichen Afrikas ist schon sehr positiv. 🙂
Pünktlich landen wir in Kapstadt. Das Einreiseprozedere zieht sich etwas hin und unsere Taschen lassen auf sich warten. Anschliessend müssen wir noch etwas Geld wechseln bevor wir uns in der Ankunftshalle auf die Suche unseres Abholdienstes machen können. Wir haben Mühe in zu finden, der nette Herr hatte leider nur ein kleines Blatt Papier mit unseren Vornamen auf sich.
Er fährt uns ins Parker Cottage, unsere Unterkunft für die nächsten 5 Nächte. Die Gruppenreise beginnt erst 2 Tage später, so haben wir genügend Zeit uns gemütlich in Kapstadt einzugewöhnen.
Wir werden sehr freundlich empfangen, das Parker Cottage liegt in einem ruhigen Quartier unterhalb des Lions’Head mit einem schönen Garten.

dec0088f-b97e-41c6-9731-e1a06371ecfc.JPG


IMG_0963.JPG


IMG_2256.JPG


Das Wetter ist etwas bedeckt und es windet.
Da wir etwas müde von der Anreise sind, ruhen wir uns ein wenig aus und machen am späteren Nachmittag nur noch einen kleinen Spaziergang im Quartier, essen eine Pizza und trinken das erste Savanna Dry.

IMG_2258.JPG


Morgen will das Wetter besser und wir haben uns entschieden auf den Lion’s Head zu wandern.

Teil 307. Jan. 2025

Ein lieber Gruss an alle die bereits mit uns mitreisen, es geht gleich weiter auf den Lion's Head.

29. Oktober 2024 - Aufstieg auf den Lions's Head und Waterfront Kapstadt

Wir haben wunderbar geschlafen und die Sonne strahlt bereits beim Aufwachen. Das vielseitige und frisch zubereitete Frühstück wird im Garten serviert.

IMG_2260.JPG


Jeden Tag gibt es auf Wunsch zusätzlich ein «breakfast oft he day» - eines davon sieht so aus.

IMG_2261.JPG


Gestärkt und voller Tatendrang fährt uns ein Taxi bis zum Fuss des Lion’s Head. Der Wanderweg führt vorerst recht gemütlich aufwärts und als Blumenliebhaberin staune ich über die wunderschönen Blumen am Wegesrand.

D42AEFC5-7E8F-46D3-A2A3-3A53D40BF59B.JPG


IMG_0980.jpg


Der Wanderweg umrundet den Lion’s Head einmal, so dass wir auf einer Seite die Sicht auf die Stadt und den Tafelberg und auf der anderen Seite eine tolle Aussicht auf Camps Bay und Signal Hill haben.

IMG_1026-2.JPG


IMG_1007.JPG


IMG_2262.JPG


IMG_2263.JPG


IMG_1028.JPG


Der letzte Teil der Wanderung ist nur für Schwindelfreie. Es geht steil in die Höhe oder auf schmalem Weg, zum Teil mit Hilfe einer Leiter oder einer Kette.

IMG_0995.JPG


IMG_1024.JPG


e260a285-d98f-4955-84a8-a999b9b2e775.JPG


Über den Grat mit grossen Felsstufen erreichen wir den Gipfel. Überglücklich und ein wenig stolz, dass wir auf dem Gipfel angekommen sind, geniessen wir die grandiose Aussicht auf alle Seiten.

IMG_1184.JPG


IMG_1002.JPG


IMG_1017.JPG


Der Abstieg über den Grat ist so anspruchsvoll wie der Aufstieg, vorsichtig, Schritt für Schritt kommen wir jedoch gut wieder beim Startpunkt an. Von unten sieht der Lion's Head gar nicht so mächtig aus.

IMG_1031.JPG


Zurück im Guesthouse machen wir Bekanntschaft mit Anne-Marie und Brigitte. Sie gehören zu der Reisegruppe welche am nächsten Tag starten wird und auch sie sind ein Tag früher angereist. Der Reiseveranstalter hat vor der Reise eine «Videokonferenz» organisiert, damit jede Person der Reisegruppe sich kurz vorstellen konnte. So wussten wir bereits vor der Reise, wie die Gruppe zusammengestellt sein wird. Wir entscheiden mit den Beiden am späteren Nachmittag gemeinsam an die Waterfront zum Abendessen zu gehen. Vorerst müssen wir uns jedoch nach unserer Wanderung erholen und etwas frisch machen. Das heisst, ab unter die Dusche.

Zu viert starten wir Richtung Waterfront. Wir verstehen uns auf Anhieb sehr gut mit Anne-Marie und Brigitte. Sie sind froh, dass sie sich uns anschliessen konnten, da sie noch etwas mitgenommen sind von der langen Flugreise.
Nach einem Spaziergang an der Waterfront finden wir im Brauhaus Fishmarket ein Tisch an der Abendsonne und essen wir zusammen einen feinen Fisch und prosten an auf unsere gemeinsame Tour mit einer Flasche Sauvignon Blanc «Le Bonheur». Das kann ja nur Glück bringen für die nächsten Tage. 🙂

IMG_1034.JPG


IMG_1036.jpg


IMG_1038(1).jpg


Mit Taxi geht’s zurück ins Guesthouse. Beim Schlummertrunk gehen die angeregten Diskussionen mit unseren beiden Mitreisenden bis spät in die Nacht weiter. Als die Diskussion zu politisch wird (Anne-Marie und Brigitte kommen aus Frankreich 😉 ) entscheiden wir, dass es Zeit zum Schlafen wird.

Teil 408. Jan. 2025

30. Oktober 2024 – Zu Fuss in die City – Kochen mit der Reisegruppe im Bo-Kaap-Viertel

Auch heute Morgen scheint die Sonne, aber es windet sehr stark. Der Vormittag steht uns noch zur freien Verfügung und wir entscheiden uns eine Tour in die City zu Fuss zu machen. Am Nachmittag starten die Aktivitäten mit der Reisegruppe. Es wird jedoch Abend werden, bis alle Mitreisenden angekommen sind. Dazu jedoch später.

Vorerst schlendern wir durch den Company’s Garden. Im Company's Garden waren früher die Gärten der holländisch-indischen Handelskompanie angelegt, nachdem Jan van Riebeek, der Gründer von Kapstadt, sich hier mit seinen Leuten angesiedelt hat. Die uralten Bäume sind Zeugen aus dieser Zeit.

IMG_1041.JPG


IMG_1045.jpg


IMG_1044.JPG


IMG_1043.jpg


IMG_1042.JPG


Hinter dem Company's Garden befindet sich das South African Museum

IMG_1040.JPG


Nicht weit davon entfernt ist das House of Parliament. Im Jahr 2022 verwüstete ein Brand etliche Säle des Parlaments. Die Renovationsarbeiten sind immer noch im Gange und das Parlament tagt seither in der City Hall von Kapstadt.

IMG_1047.jpg


Unser nächstes Ziel ist das Castle of Good Hope in der Nähe des Bahnhofs. Die fünfeckige Festung Castle of Good Hope ist Südafrikas ältester Kolonialbau und wurde von 300 Matrosen in nur einem Jahr im Auftrag von Jan van Riebeeck um 1670 erbaut, damals noch direkt am Wasser. In den 1940er Jahren wurde die Hafenbucht aufgeschüttet.
Der Besuch dieser Festung löst in mir ein mulmiges Gefühl aus, wurden doch hier in der Kolonialzeit Sklaven gefoltert und hingerichtet, während Kolonialherren nicht weit daneben Verträge abschlossen.

IMG_1049.JPG


IMG_1050.JPG


IMG_1051.JPG


IMG_1052.JPG


IMG_1056.JPG


IMG_1058.JPG


Ich bin froh, als wir diesen Ort wieder hinter uns gelassen haben. Nicht weit von der Festung entfernt liegt der Bahnhof und die City Hall. Auf der Veranda hat Nelson Mandela nach seiner Freilassung 1990 seine erste Rede zum Volk gehalten. Zur Erinnerung wurde von ihm eine Statue auf der Veranda erstellt.

IMG_1059.jpg


IMG_1054.JPG


Auf dem Weg zur Long Street kommen wir bei der St. George’s Kathedrale vorbei, die älteste Kirche von Südafrika. Hier ist der Sitz des Erzbischofs der Anglikanischen Diözese von Kapstadt. Die sterblichen Überreste Erzbischofs Desmond Tutu sind vor dem Altar beigesetzt.

IMG_1061-2.jpg


In der Long Street herrscht ein buntes Treiben von Menschen und es reihen sich Häuser im viktorianischen Stil an moderne Hochhäuser.

IMG_2285.JPG


IMG_2259.JPG


Jetzt ist es höchste Zeit, dass wir uns auf den Weg zurück ins Guesthouse machen. Dort wird uns jedoch mitgeteilt, dass der Flug der 3 restlichen Mitreisenden sehr verspätet ist und wir nicht wie geplant bereits am späteren Nachmittag zusammen unterwegs sein werden. Eigentlich war eine Stadtrundfahrt auf dem Programm, welche jetzt einfach gestrichen wurde. Somit sind Linda und ich froh, dass wir heute bereits eine Tour in die City gemacht haben.

Teil 508. Jan. 2025

Es ist nun Zeit, dass ich unsere Gruppe vorstelle und wie es dazu kam, dass wir uns für eine geführte Rundreise entschieden haben.
Da ich mir nicht zutraute in Südafrika selber mit einem Auto unterwegs zu sein, haben wir uns für eine Kleingruppenreise in französischer Sprache entschieden. Warum französisch? Ich habe 25 Jahre mit meiner Familie in der französischen Schweiz gelebt und Linda spricht somit besser französisch als deutsch.
Somit stellte sich unsere Gruppe wie folgt zusammen: die zwei Freundinnen Anne-Marie und Brigitte aus den französischen Alpen, Annie aus Belgien, das Ehepaar Sylvie und Jean-Claude aus dem Val de Loire, Jacqueline aus dem Burgund und wir zwei. (ich werde im Folgenden nur den Anfangsbuchstaben der Mitreisenden nennen). Unser Reiseleiter und gleichzeitig Busfahrer Nathan spricht perfekt französisch, da er die ersten 10 Jahre im Kongo gelebt hat. Er ist ganz froh, dass er nicht der einzige Mann an Bord ist. 😉
Ausser Linda sind wir alle im Rentenalter, alle haben schon viele Reisen hinter sich und sind sich an Gruppenreisen gewohnt. Da bin ich ja gespannt, wie wir zwei uns als Gruppenreise-Neulinge einfügen werden. Linda findet es ganz spannend zu erfahren wie sie die ältere Generation auf Reisen erleben wird. 🙂

Zurück zu unserem ersten Abend als Gruppe. Der Flug von S.,J-Cl. und J. ist um Stunden verspätet. Aus Kostengründen sind sie von Paris über Istanbul mit Turkish-Airlines geflogen und haben in Istanbul den Anschlussflug verpasst. Somit waren Sie 2 Tage unterwegs und bei der Ankunft ziemlich erschöpft, da sie in Istanbul am Flughafen die Nacht verbringen mussten. 🙁
So wird es Abend bis wir mit Nathan endlich ins Bo-Kaap-Viertel fahren können. Dort werden wir herzlich empfangen und können bei der Zubereitung von Samoosas mithelfen.

WVZT8141.JPG


IMG_2270.JPG


IMG_2271.JPG


Das erste gemeinsame Abendessen mit der Gruppe schmeckt wunderbar und nach einem ersten Kennenlernen untereinander wird schon viel gelacht am Tisch.

IMG_2272.JPG


Nathan gibt uns noch die ersten Informationen für den nächsten Tag und wir freuen uns alle auf die gemeinsame Reise.

Teil 609. Jan. 2025

31. Oktober 2024 – Kaphalbinsel und Botanischer Garten Kirstenbosch

Das Wetter ist uns auch heute gut gesinnt. Beim Frühstück gibt’s schon die erste Verwirrung. Linda und ich setzen uns wie gewohnt im Garten an einen Tisch und fragen uns, wo wohl die anderen geblieben sind. Nathan hat uns doch gesagt, wir müssen pünktlich bereit sein zur Abfahrt. Wir geniessen unser Frühstück wie bisher und machen uns bereit für die heutige Tour. Erst beim Warten auf den Bus treffen wir den Rest der Gruppe an. – ob wir den nicht gefrühstückt hätten? kam die Frage von der Gruppe. Es sei ein Tisch für die Gruppe im Guesthouse vorbereitet gewesen und wir hätten gefehlt. Das hat uns halt niemand gesagt… Das fängt ja schon gut an, wenn wir zwei schon am ersten Tag «bande à part» machen. (aus der Reihe tanzen…) 😉 Aber es war ja nicht absichtlich.
Es gab jetzt eine wichtigere Sache, nämlich wo sitzt wer im Bus. J.-Cl. erklärt sofort, dass er neben Nathan auf dem Beifahrersitz sitzen werde, damit die Frauengruppe auf den 8 Plätzen unter sich sein können... – Eigentlich würde ich auch gerne einmal auf dem Beifahrersitz sitzen, da ich hie und da während der Fahrt filme. Aber die Frage stellte sich an keinem weiteren Tag mehr, J.-Cl. sitzt vorne bis am Schluss der Reise. 🙁
Im hinteren Teil des Busses sind 3 Doppel-Sitze und 2 Einzelsitze am Fenster. Der mittlere Doppelsitz ist der unbequemste. Meistens wählten die Ersten beim Einsteigen die Plätze. Mit dem Abwechseln der Sitze war es dann so eine Sache, mit etwas Diplomatie konnten jedoch alle einmal am Fenster sitzen. 😉

IMG_1317-2.JPG


Endlich haben alle einen Platz gefunden und es kann losgehen Richtung Kap der guten Hoffnung. Der erste Fotostop machen wir vor Camps Bay mit der Sicht auf die Twelve Apostles.

IMG_1063.JPG


Die Fahrt für uns über Hout Bay Richtung Chapman’s Peak Drive, eine wunderschöne 10 km lange Panoramaroute.

IMG_1075.JPG


IMG_1084.JPG


IMG_1087.JPG


Dem Meer entlang erreichen wir bald den Cap Point. Linda und ich steigen zu Fuss zum Leuchtturm, während die andern mit der Seilbahn fahren. Ich war bereits vor 10 Jahren ein paar Tage in Kapstadt und auf der Kaphalbinsel. Damals wie heute, war das Wetter strahlend und die Aussicht auf das Kap wunderschön.

IMG_1091.JPG


c8b5c29b-8485-437f-af4b-34c40658ad0d.JPG


IMG_1109.JPG


IMG_1100.JPG


IMG_1098.JPG


Nathan fährt uns anschliessend ans Kap für das obligate Bild bei der Schrifttafel.

IMG_1112.JPG


Auf der Ostseite der Kaphalbinsel fahren wir wieder Richtung Norden.
Auf der Kaphalbinsel gibt es über 1'400 blühende Pflanzenarten, welche im Frühling in allen Farben um die Wette blühen. Die berühmteste Blume ist die Protea. Davon gibt es viele Sorten in verschiedenen Farben.

IMG_1117.JPG


IMG_1116.JPG


IMG_1118.JPG


IMG_1120.JPG


Im Black Marlin Restaurant in Simons Town, direkt am Meer essen wir auf der Terrasse zu Mittag.
Weiter fahren wir nach Boulder’Beach zu den Brillen-Pinguinen. Zwischen massiven Granitblöcken und auf weissem Sand haben sie sich ihr Zuhause gemacht. Es ist eine Freude diese lustigen Vögel zu beobachten. Leider windet es immer stärker, dass der Sand aufgewirbelt wird und uns ins Gesicht und in die Augen bläst.

IMG_1124.JPG


IMG_1127.jpg


IMG_1125.JPG


IMG_1133.JPG


IMG_1140.jpg


Der Abschluss unserer Tour ist im Botanischen Garten Kirstenbosch. Ich habe mich als grosse Gartenliebhaberin sehr auf diesen Teil gefreut. Leider ist das Licht nicht mehr gut und die «Frühlingsblüte» ist bereits vorbei. Die Zeit war auch zu kurz, dass wir das riesige Gelände dieses Botanischen Garten (500 ha) durchstreifen konnten.
Ich habe im Shop Samen für eine Protea gekauft, die wunderschöne Nationalblume Südafrikas - ob ich es mir gelingt, diese Samen zum Keimen zu bringen?

IMG_1141-2.jpg



IMG_1148.JPG


IMG_1159.JPG


IMG_1170.JPG


IMG_1150.JPG


IMG_1154.JPG


IMG_1157.jpg


IMG_1174.jpg


Zum Abendessen führt uns Nathan zum Restaurant «Marco’s African Place».
Ein Restaurant mit Live-Musik und sehr köstlichem Essen.
Ich wähle das African-Plate mit Fleisch vom Kudu, Springbock und Strauss. Ein gutes Glas Rotwein dazu darf natürlich nicht fehlen.

IMG_2294.JPG


IMG_2295.JPG


IMG_2293.JPG


IMG_2292-2.JPG


Auch heute ist die Stimmung in der Gruppe ausgelassen und die Live-Musik animiert einige sogar zum Tanzen.
Nach diesem ausgefüllten Tag brauchen wir kein Schlummertrunk mehr, damit wir einschlafen können.

Teil 710. Jan. 2025

01. November 2024 - Tafelberg, Franschoek und Stellenbosch mit Weindegustation

Heute Morgen dürfen alle bei wunderbarem Wetter im Garten frühstücken. Irgendwie geht heute alles viel länger als gewohnt. Zuerst wird die Bestellung für’s Getränk aufgenommen, dann kommt eine andere Person und frägt was wir für Eier möchten und eine dritte Person wer das «Breakfast of the day» wünscht. Und bis die Bestellung ankommt geht gaanz lang. Die Chefin ist heute nicht da, somit ist alles etwas unkoordiniert. Schliesslich haben alle das Gewünschte auf dem Tisch und es schmeckt auch heute wieder wunderbar.

Heute haben wir einen Zusatzausflug – der Tafelberg – eigentlich war er nicht auf dem Programm, da oft die Seilbahn nicht in Betrieb ist wegen Wind oder schlechtem Wetter. Heute ist die Seilbahn nach längerem Stillstand wieder in Betrieb. Somit hat uns Nathan den Vorschlag gemacht, bei Betriebsöffnung bei der Talstation zu sein, weil es später wohl ein Ansturm auf den Tafelberg geben wird.
Es warten bereits einige Personen auf die Öffnung der Seilbahn. Wir müssen jedoch nicht lange anstehen und schon geht es in luftige Höhe über 1000 m ü.M.

IMG_1178.jpg


Wir haben ja bereits vom Lion’s Head die Aussicht genossen, auf dem Tafelberg ist diese natürlich noch eindrücklicher.
Der Lions’s Head schein ganz klein, von dieser Höhe.

IMG_1199.JPG


Wir spazieren eine kleine Runde auf dem Plateau des Tafelbergs bevor es wieder talwärts geht. Es ist heute fast windstill, was sehr selten vorkommt.

IMG_1185.JPG


IMG_1187.JPG


Nathan hatte recht, es hat lange Menschenschlangen bei der Talstation für den Aufstieg mit der Seilbahn Zum Glück sind wir früh da gewesen.

Nach dem Tafelberg ist unser heutiges Ziel die Weinregion. Wir fahren vorerst nach Franschhoek – was die «Franzosenecke» heisst. Die Hugenotten, die aus ihrer europäischen Heimat Frankreich 1688 wegen ihres Glaubens flüchten mussten gaben dem Ort diesen Namen. Eindrücklich werden im Museum die tragischen Geschichten der Auswanderer dargestellt. Die Hugenotten haben durch ihre Kenntnisse im Weinbau zum guten Ruf der afrikanischen Weine beigetragen.

IMG_1227.JPG


IMG_1214.JPG


Auch das mächtige Denkmal, welches zum 250ten Jahrestag der Auswanderer erbaut wurde, ist ein Symbol dieser Geschichte der Hugenotten. Die zerrissenen Fesseln der Frau und die Bibel steht für die Befreiung von religiöser Repression. Ihre Kleidung wird von dem Würde symbolisierenden Nationalwappen Frankreichs verziert. Die Drei Bögen stehen für die Dreifaltigkeit, einer der wichtigen Aspekte des Hugenottischen Glaubens. Die Weltkugel steht für die wiedererlangte Freiheit.

IMG_1221.JPG


IMG_1224.JPG


Diese wunderschöne Protea blühte in der Nähe des Denkmals

IMG_1226.JPG


Neben dem Hugenottenmuseum befindet sich auch das erste südafrikanische Parfümmuseum. Es wurde 2012 von der Familie Kumanov gegründet. Die Familie importiert feine Parfümöle und ist Herstellerin von feinen Düften.

IMG_1213.JPG


IMG_1210.JPG



IMG_1212.JPG


Nach diesem eher nachdenklichen Besuch fahren wir zum Weingut «Dieu Donné». Die französischen Namen der Weingüter sind Zeitzeugen der Hugenotten.

IMG_1228.JPG


Mit einem Glas Schaumwein zur Begrüssung und bei einer interessanten Führung durch das Weingut und -keller erfahren wir viel Interessantes über die Weinproduktion in dieser Region.

IMG_1231.JPG


IMG_1233.JPG


IMG_1240.JPG


Zum Abschluss geniessen wir eine Degustation von köstlichen Weinen bei wunderschöner Aussicht auf die Rebberge.

IMG_1232.JPG


Eigentlich wären wir gerne noch etwas länger hier geblieben, aber eine weitere Degustation wartet in Stellenbosch auf uns. Auch hier ein wunderschöner Ort.

IMG_1245.JPG


Die Stimmung der Gruppe ist schon recht aufgeheitert seit dem Weingut "Dieu Donné", was sich mit der erneuten Degustation noch verstärkt… 🙂

6c003c73-2697-4477-a3b9-b409a449344d.JPG


Auf der Rückfahrt nach Kapstadt ist es ziemlich ruhig im Bus, der Wein hat hat uns etwas müde gemacht... 😉
Am liebsten würde ich gerne heute Abend im Guesthouse bleiben und mich ausruhen, aber der Plan ist, dass wir an die Waterfront zum Nachtessen fahren. Leider hat Nathan ein Restaurant gewählt wo es auf Grund der Menschenmenge laut zu und her geht. Dazu kommt, dass wir ewig warten bis das Essen serviert wird.
Zurück im Guesthouse ist auch heute schnell Nachtruhe. Morgen müssen wir die Taschen packen, unsere Reise geht in die Cederberge. Ich freue mich, 5 Tage in der Stadt sind für mich genug. Ich bin kein Stadtmensch.

Teil 813. Jan. 2025

02. November 2024 - Bo-Kaap-Viertel und Fahrt in die Cederberge

Wir müssen uns heute verabschieden vom Parker Cottage Guesthouse. Das Guesthouse ist sehr empfehlenswert für ein paar Tage Aufenthalt in Kapstadt. Leider verlieren wir viel Zeit bei der Bezahlung unserer Getränke, die Abrechnungen sind total falsch ausgestellt und es dauert bis alle endlich die richtige Abrechnung haben.
Bevor wir die Stadt verlassen, holen wir noch die Tour im Bo-Kaap-Viertel nach, welche aufgrund der verspäteten Anreisenden am ersten Tag noch ansteht.

Die schönen farbigen Häuser leuchten richtig in der Sonne.

IMG_1257.JPG


IMG_1256.JPG


IMG_1249.JPG


IMG_1255.JPG


Das Bo-Kaap ist eines der ältesten Stadtviertel von Kapstadt. Gegründet wurde es im 18. Jahrhundert, als zahlreiche „huurhuisjes“ (Miethäuser) gebaut und an ehemalige Sklaven vermietet wurden, welche aus Indonesien, Sri Lanka, Indien und Malaysia verschleppt worden sind, um am Kap zu arbeiten. Mitte des 20. Jahrhunderts erklärte die damalige Apartheid-Regierung das Bo-Kaap zu einem Gebiet nur für Muslime. Menschen anderer Religionen und ethnischer Zugehörigkeit mussten das Viertel verlassen. Mittlerweile ist diese Regel aufgehoben und die bunten Häuschen sind nicht nur ein Markenzeichen Kapstadts, das Bo-Kaap ist auch ein bedeutender Teil des kulturellen Erbes Südafrikas.

BOVK2988.JPG


IMG_1258.JPG


Nun lassen wir die Stadt hinter uns und die Fahrt Richtung Norden ist sehr abwechslungsreich. Nach der Weinregion kommen riesige Weizenfelder, dann wieder Geröllhalden und von einem Passübergang haben wir einen tollen Ausblick in die Ebene.

IMG_1268.JPG


IMG_1265.JPG


IMG_1271.JPG


IMG_1277.JPG


IMG_1281.JPG


Die Aussicht interessiert nicht alle - J. liest laut vor was alles Interessantes in ihrem Reiseführer steht, und vor allem was sie nicht gesehen hat in Kapstadt. Das löst eine lange Diskussion unter einander aus. Ich bin froh, ich habe heute die hinterste Sitzreihe und einen Fensterplatz, so muss ich mich nicht an der Diskussion beteiligen…. 😉

Wir machen einen kurzen Halt in der Stadt Ceres um ein Picknick zu kaufen für den Lunch von heute und morgen.

IMG_1278.JPG


Wir nähern uns immer mehr den Cederbergen.

IMG_1316.JPG


Nathan möchte uns noch ein Wasserfall zeigen. Es sei gar nicht weit zu Fuss. Der Pfad führt durch viel Gebüsch und ist in einem ziemlich schlechten Zustand. Für einige von der Gruppe eine richtige Herausforderung und finden es etwas verantwortungslos von Nathan, uns durch diesen «Dschungel» zu führen. Es kommt jedoch niemand mit einem verstauchten Knöchel an den Wasserfall. 😉

IMG_1299.JPG


IMG_1303.jpg


IMG_1315.JPG


Unser Lunch gestaltet sich zwischen den Büschen etwas schwierig, aber schlussendlich finden alle dieses Abenteuer richtig lustig.

IMG_1300.JPG


Zurück beim Bus sind wir alle froh, dass der Weg bis zum beim Mount Ceder nicht mehr weit ist.

Ich bin total begeistert von diesem Ort, zwischen den Bergen und wir erhalten ein tolles Häuschen für die 2 nächsten Nächte.

IMG_1330-2.JPG


IMG_1331.JPG


IMG_1335.JPG


Es wird schon bald dunkel und wir haben keine Zeit mehr die Umgebung etwas zu durchforschen.

GMCE7779.JPG


Das leckere Abendessen wird auf der Terrasse serviert und wir geniessen den wundervollen Abend mitten in der Natur.

IMG_1462.JPG

Teil 916. Jan. 2025

03. November 2024 - Olivenöl-Degustation und Wanderung in den Cederbergen

Ein wunderschöner Tag mit Sonnenschein und wenig Wind präsentiert sich heute Morgen. Auch das Frühstück wird auf der Veranda serviert. Es ist so traumhaft in dieser wunderschönen Natur. Nach dem Morgenessen haben wir ein wenig Zeit uns die Umgebung der Lodge anzuschauen. Alles ist sehr gepflegt.

IMG_1338.JPG


FQZL5743.JPG



Dann steht eine Olivenöl-Degustation auf dem Programm. Die Lodge besitzt 50 ha Kalamata-Olivenbäume, über 21’000 Bäume. Alle Oliven werden von Hand gepflückt. Caroline, eine Angestellte der Lodge, erklärt uns viel Wissenswertes vom Anbau bis zur Verarbeitung. Von April bis Juli ist die Ernte. Jeden Tag werden die Arbeitskräfte von den umliegenden Dörfern abgeholt und am Abend wieder nach Hause gefahren. Die sehr sorgfältige Verarbeitung wird in der hauseigenen Fabrik in Paarl vorgenommen.

IMG_1341.JPG


Nach der Degustation fahren wir in die Berge und begeben uns auf eine Rund-Wanderung durch diese speziellen Felsformationen und zu Felsenmalereien der Bushman. Die Cederberge sind Unesco Weltkulturerbe. Ich bin fasziniert von diesen Felsformation, welche durch Wind und Wetter wie bearbeitete Skulpturen aussehen. Was die Natur alles ganz ohne Mithilfe von Menschenhand vollbringt!

IMG_1351.JPG


IMG_1357.JPG


IMG_1366.JPG


IMG_1373.JPG


IMG_1389.JPG


IMG_1382.JPG


IMG_1377.JPG


IMG_1387.JPG


Mit Nathan erleben wir immer wieder lustige Situationen und es gibt viel zu Lachen

IMG_1367.JPG


In der Ebene sieht man die grosse Olivenbaum-Plantage.

IMG_1394.JPG


Zurück in der Lodge gibt’s nach dem Lunch eine kurze Verschnaufpause. Wir ruhen uns in unserem Chalet etwas aus und geniessen die Ruhe auf der Terrasse.

Am späteren Nachmittag ist ein Ausflug zu weiteren Felsformationen beim Rietriver Canyon und dem Rock Arc geplant. Die Fahrt führt durch eine wunderschönen Landschaft, welche in der Abendsonne in allen Farben leuchtet.

IMG_1398.JPG


IMG_1401.JPG


IMG_1408.JPG


Bevor wir die Wanderung zum Canyon starten, zeigt uns Caroline weitere Felsmalereien der Bushmen.

IMG_1405.JPG


IMG_1406.JPG


IMG_1407.JPG


Die Wanderung führt uns neben wunderschönen Felsformationen vorbei zu einem Aussichtspunkt auf die Schlucht des Rietriver.

IMG_1412.JPG


IMG_1413.JPG


IMG_1416.JPG


IMG_1417.JPG


IMG_1418.JPG


IMG_1420.JPG


IMG_1424.JPG


IMG_1434.JPG


IMG_1435.JPG


IMG_1443.JPG


Dann geht unsere Fahrt weiter zum Rock Arc. Einfach traumhaft! Hier geniessen wir eine tolle Sundowner-Stimmung mit einem Glas Wein und feinen Häppchen. Wie liebe ich doch solche Momente in der Natur!!

IMG_1449.JPG


BMMV1811.JPG


IMG_1454.JPG


Es wird schon bald dunkel bei der Rückkehr in die Lodge. Auch heute schmeckt das Abendessen auf der Veranda und wir sind alle glücklich über unseren wunderschönen Tag. Dankbar, dass das Wetter so traumhaft war. Für den nächsten Tag ist nämlich Regen angesagt.

Teil 1016. Jan. 2025

04. November 2024 – Zurück an die Küste nach Hermanus

Heute steht eine lange Route vor uns. Schon kurz nach dem Frühstück geht die Fahrt los. Ein kalter Wind bläst bereits recht stark und es sieht nach baldigem Regen aus. Wir sind noch nicht weit gefahren, schüttet es bereits wie aus Kübeln. Der Regen begleitet uns den ganzen Tag. So gibt es genug Zeit im Bus ein kleines Nickerchen zu machen, was die Fahrt etwas verkürzt.- J. studiert wieder ihren Reiseführer 😉 Sie hat nun in S. und A. zwei gefunden, die mit ihr über die Erklärungen im Reiseführer diskutieren. 😉
Dazwischen erzählt uns Nathan immer wieder Interessantes über Südafrika, sei es Geschichtliches oder über das Leben in seiner Heimat.

Auch in Hermanus ist es regnerisch und windig. Wir übernachten im Bamboo Guesthouse. Ein sehr schönes Guesthouse und der Empfang ist auch hier sehr herzlich. Linda und ich erhalten das grösste Zimmer, das heisst, eigentlich fast eine kleine Wohnung, sogar ein Cheminée-Ofen haben wir im Wohnzimmer.

IMG_1466.JPG


IMG_1465.JPG


IMG_1464.JPG


IMG_1468.JPG


Aussicht vom Balkon
IMG_2420.JPG


Eigentlich wäre heute ein Sundowner-Apéro am Strand auf dem Programm, aber das Wetter ist so garstig, dass es abgesagt wird. Wir erhalten dafür im Hotel ein tolles Apéro mit allem drum und dran vor dem Cheminée im Erdgeschoss. Richtig gemütlich!

IMG_2421.JPG


Linda hat in den Cederberge irgend ein Insekt ins Bein gestochen und hat nun eine grosse entzündete Stelle. Wir hoffen, dass es mit einer Tablette Antiallergikum besser gehen wird. Da wir etwas spät das Mittagessen in Hermanus gegessen haben und nach dem üppigen Apéro haben wir gar keinen Hunger mehr für’s Abendessen. Da das Abendessen heute nicht reserviert war, entschieden Linda und ich im Hotel zu bleiben und den Abend in unserem schönen Zimmer zu geniessen. Eigentlich sind wir ganz froh, einmal einen Abend für uns zu haben und ein wenig «Gruppenfrei» zu haben. 😉

Teil 1117. Jan. 2025

zwischendurch ein Danke an alle, die unsere Reise verfolgen, sei es mit einem Kommentar, dem Danke-Button, oder stille Leserin/stiller Leser.

05. November 2024 – Walbeobachtung beim Uferspaziergang – Cap Aghulas und Fahrt nach Heidelberg

Heute Morgen strahlt wieder die Sonne aber es bläst ein frischer Wind. Leider wurde die Bootsfahrt für die Walbeobachtung gestern Abend wetterbedingt abgesagt. Das gibt heute Morgen erneut eine lebhafte Diskussion in der Gruppe. «Die Walbeobachtung sei ja der einzige Grund, dass wir in Hermanus seien und heute Morgen sei doch das Wetter gut….» 🤨 🙁 Ich gebe zu bedenken, dass auch während einer Bootsfahrt die Wale nicht einfach auf Kommando neben dem Boot auftauchen würden… 😉 Dazu kommt, dass die Saison der Walbeobachtungen im November bereits dem Ende zu geht. Ich war mit meinem Partner vor 10 Jahren um dieselbe Zeit in Hermanus und wir haben kein Wal gesehen.

Wir geniessen es, dem schönen Uferweg nach zu spazieren und wer weiss, vielleicht haben wir Glück auch vom Ufer ein Wal zu entdecken. Ich nehme auf jeden Fall mein Fernglas mit.

IMG_1473.JPG


IMG_1483.JPG


IMG_1475.JPG


Der Steg wurde vom Sturm weggerissen.
IMG_1498.JPG


Wir wagen es trotzdem über die Felsen zu klettern. 🙂

IMG_1492.JPG


IMG_1488.JPG


Imposante Villen zäumen den gesamten Uferweg.

IMG_1491.JPG


IMG_1474.JPG


Wir wandern mit A-M und B. zusammen dem Strand entlang. A-M ist ganz fest überzeugt, dass wir ein Wal sehen werden, sie habe ihren Grosskindern versprochen ein Bild zu schicken…. 😉
Und tatsächlich haben wir das ausserordentliche Glück einen Wal zu beobachten, welcher in nicht weiter Ferne des Ufers gemächlich schwimmt. Da der Wal immer wieder nur kurz an die Wasseroberfläche kommt, ist es sehr schwierig Bilder zu machen. (auf dem Bild erkennt man die Walmutter mit Jungen im Vordergrund- BMW hat mich darauf aufmerksam gemacht 😉 )

IMG_1634.JPG


IMG_1631.JPG


A-M ist ganz aufgeregt und es gelingt ihr, mit ihrem Mobilphone das Auftauchen des Wals festzuhalten, was sie voller Stolz der ganzen Gruppe präsentiert.

Bei YouTube ansehen ↗



Alle haben den Wal beobachten können und die Welt ist wieder in Ordnung als wir Hermanus Richtung Cap Agulhas wieder verlassen müssen. 😉

Fortzsetzung folgt

Teil 1218. Jan. 2025

Fortsetzung 05. November

Der Cap Agulhas ist der südlichste Punkt Afrikas. Hier treffen die zwei Ozeane, der Atlantik und der indische Ozean zusammen.
Der Ausflug nach Cap Agulhas war ein Zusatzausflug als Ersatz zur Bootstour in Hermanus.

IMG_1518.JPG


IMG_1535.JPG


IMG_1525.JPG


IMG_1542.JPG


IMG_1541.JPG


Nach diesem speziellen Ort Südafrikas, geht unsere Fahrt wieder Richtung Norden nach Heidelberg auf die Skeiding Guest Farm. Das Wetter verschlechtert sich wieder und bald regnet es erneut stark. Die Strecke zieht sich etwas hin und wir sind schon etwas spät dran. Als wir in Swellendam vorbeifahren, hat J. erneut den Reiseführer konsultiert und ist enttäuscht, dass wir dort keinen Halt gemacht haben. Es gäbe Interessantes zu sehen in dieser Stadt. Überhaupt finde sie, dass wir in sehenswürdigen Orten einfach nie anhalten. Jetzt muss Nathan einmal ein klares Wort mit ihr reden, das Reiseprogramm ist ganz klar definiert und wenn sie nach dem Reiseführer reisen wolle, hätte sie eine andere Tour wählen müssen…. – von da an hat J. den Reiseführer nicht mehr so oft im Bus konsultiert…. 😉

Das Wetter ist nass und kalt als wir auf der Farm ankommen.

IMG_1562.JPG


Die Zimmer sind etwas rustikal, verteilt auf verschiedene Nebengebäude. Unser Zimmer ist direkt neben der Scheune, recht weit vom Haupthaus entfernt.

IMG_1564.JPG


Für Linda und mich war dies auch kein Problem, wir haben ja lange selber auf einem Bauernhof gelebt. Aber ein Grossteil unserer Gruppe findet, dass diese Zimmer eine Zumutung seien....

Zum Glück gibt's vor dem Abendessen eine kleine Auflockerung. Wir können in der Farmerküche ein spezielles Dessert vorbereiten

URLP4845.JPG


MTTJ1415.JPG


Das Abendessen gibt's Straussensteak von der Farm und natürlich unser selbstgemachtes Dessert. Es schmeckt alles sehr lecker und nach einer Flasche Rotwein, ist die Stimmung wieder bestens.
Morgen ist eine Hofführung auf dem Programm. Wir hoffen, dass das Wetter besser ist.

Teil 1320. Jan. 2025

06. November 2024 – Rundfahrt auf der Farm, Fahrt nach Knysna, Bootsfahrt mit Austern-Degustation

Trotz unserem rustikalen Zimmer haben wir sehr gut geschlafen und heute Morgen scheint wieder die Sonne. Mit Sonnenschein erscheint die Umgebung viel schöner.

IMG_1567.JPG


IMG_1572.JPG


IMG_1573.JPG


So sieht es im Haupthaus aus
IMG_1574.JPG


IMG_1575.JPG


Nach dem Frühstück startet die Rundfahrt auf der Farm mit dem Planwagen. Als Erstes werden die Straussen gefüttert.

IMG_1591.JPG


IMG_1592.JPG


IMG_1580.JPG


Bei YouTube ansehen ↗



Die Farm hat auch grosse Schafherden

IMG_1589.JPG


IMG_1604.JPG


Weiter geht die Fahrt ins eigene Wildreservat. Wir treffen auf Springböcke, welche zugefüttert werden.

IMG_1610.JPG


IMG_1619.JPG


Aussicht auf Farm
IMG_1622.JPG


Wir haben bei dieser Rundfahrt viele interessante Informationen über das Farmerleben in Südafrika erhalten. Die Landwirtschaft ist der wichtigste Wirtschaftszweig Südafrikas. Dies sehen wir auch deutlich auf unseren Fahrten durch die Gardenroute. Immer wieder riesige Getreidefelder

IMG_1635.JPG


Nun heisst es wieder Abschied nehmen vom Leben auf der Farm. Heute haben wir erneut eine recht lange Strecke zu fahren, bis nach Knysna. Knysna liegt an einer rund 20 Quadratkilometer großen Lagune, die nur durch eine schmale felsige Einfahrt – die Knysna Heads – mit dem Indischen Ozean verbunden ist.

IMG_1663.JPG


Wir wohnen für 2 Nächte im The Lofts Boutique Hotel. Ein sehr schönes Hotel ganz in der Nähe vom Meer.
Linda und ich haben hier eine Massagestunde reserviert. Das geniessen wir sehr, nach den langen Fahrten im Bus.
Gegen Abend treffen wir uns alle am Bootssteg.

IMG_1665.JPG


Wir fahren durch die Lagune Richtung Knysna Heads.

IMG_1677.JPG


IMG_1675.JPG


Knysna ist auch bekannt für seine Austern. Der Sundowner geniessen wir somit heute auf dem Boot mit Champagner und Austern.

IMG_1687.jpg



IMG_1688.JPG


VCRC0001.JPG

Teil 1421. Jan. 2025

07. November 2024 – Wanderung auf dem Robberg bei Plettenberg Bay.

Auch heute begrüsst uns die Sonne. Das Frühstück im Lofts Boutique Hotel ist ausgezeichnet. Es gibt eine hauseigene Bäckerei mit Namen «Ile de pain» - verschiedene frische Brötchen zur Auswahl sind auf dem Frühstücks-Tisch. Dabei sind auch echte «Croissants au beurre». Nathan liebt diese über alles und ist glücklicher Abnehmer der übergebliebenen Croissants.
Nach dem Frühstück fahren wir zum Robberg. Von dort haben wir eine tolle Aussicht auf die Plettenberg Bay.

IMG_1698.JPG


Wir wandern den Witsand Trail bis auf die Insel, wunderschöne Wanderung aber doch recht anspruchsvoll.

IMG_1697.JPG


IMG_1699.JPG


IMG_1703.JPG


IMG_1712.JPG


IMG_1714.JPG


Auf einem Felsvorspruch entdecken wir eine sehr grosse Robbenkolonie.

IMG_1717.JPG


IMG_1663-2.JPG


IMG_1681.JPG


IMG_1688-2.JPG


Obschon es sehr windig ist, wagen wir es bis zum äussersten Punkt der Insel zu wandern. Die Hälfte der Gruppe bleibt jedoch zurück an einer etwas geschützten Stelle.

IMG_1741-2.JPG


IMG_1736.JPG


FXBU4583.JPG


IMG_1754.JPG


IMG_1747.JPG


Auf dem Rückweg ist auf dem felsigen Weg Vorsicht geboten
IMG_1765.JPG


Wir sind alle recht müde nach dieser Wanderung, aber glücklich, dass auch an diesem Tag das Wetter mitgespielt hat. Es lohnt sich definitiv eine Wanderung auf dem Robberg zu machen.
Im Hotel haben wir vor dem Abendessen noch etwas Zeit uns auszuruhen bevor wir im Restaurant 34 einen köstlichen Fisch zum Abendessen geniessen.

Teil 1522. Jan. 2025

08. November 2024 – Tsitsikamma Nationalpark und Weiterfahrt nach Port Elisabeth

Heute müssen wir schon wieder unsere Koffer packen. Die Fahrt führt uns vorerst bis zum Tsitsikamma Nationalpark. In der Nähe des Parks befindet sich die Bloukrans Bridge, mit 216 Metern der höchste Bungee-Sprung der Welt. Schon beim Zuschauen der Bungee-Springer wird mir fast schwindlig

IMG_1772.JPG


Der Name Tsitsikamma bedeutet in der Sprache der Khoikhoi so viel wie „wasserreicher Platz“ bzw. „wo das Wasser beginnt“. (aus Wikipedia)
Wir fahren noch etwas weiter und wandern bis zu den Hängebrücken des Storms River.

IMG_1778.JPG


IMG_1776(1).jpg


IMG_1786.JPG


IMG_1790.JPG


IMG_1799.JPG


Leider haben wir keine Zeit, hier eine grössere Wanderung zu machen, was ich sehr schade finde. Hier gibt es zahlreiche Wanderweg durch die Wälder des Nationalparks.
Die recht stürmische Küste beeindruckt mich, wie die Wellen aufschlagen und das Wasser hoch aufspritzt-

IMG_1791.JPG


IMG_1814.JPG


Nach dem Lunch geht unsere Fahrt weiter Richtung Port Elisabeth oder Gqeberha. Es ist schon späteren Nachmittag, als wir dort ankommen und nur kurz Zeit haben beim Shark Rock Pier zu spazieren.

IMG_1818.JPG


IMG_1819.JPG


IMG_1821.JPG


IMG_1823.JPG


IMG_1831.JPG


Heute müssen wir unsere Verpflegung für das Abendessen im Supermarkt nebenan einkaufen, da es in der Nähe der Unterkunft kein Restaurant gibt. Es ist sehr feucht in Port Elisabeth, es hat dies letzten Tage stark geregnet. Wir übernachten in der Nähe des Flughafens im Forest Hall Guesthouse.

IMG_1835.JPG


Eine sehr gemütliche Unterkunft, wir haben für uns ein kleiner Bungalow und können auf der Terrasse unser eingekauftes Abendpicknick geniessen. Morgen früh geht die Reise mit dem Flug von Port Elisabeth nach Durban weiter.

Teil 1625. Jan. 2025

09. November 2024 – Flug Port Elisabeth – Durban und Fahrt ins Somkhanda Wildreservat

Heute müssen wir früh aufstehen, unser Flug nach Durban ist bereits um 8.15h. Da es ein Inlandflug ist, müssen wir nicht 2 Stunden vorher bereits am Flughafen sein. Das Einchecken geht recht zügig und schon bald sind wir der Luft.
Der Flug verläuft sehr gut, wir haben sogar eine recht gute Sicht, es ist lediglich etwas bewölkt.

IMG_1853.JPG


IMG_1858.JPG


In Durban am King Shaka Airport müssen wir lange auf unseren Bus warten. Nathan muss mehrmals telefonieren. Es ist auch hier tropisch feucht. Es hat hier sehr viel geregnet in den letzten Wochen.

Vor dem Flughafen steht die Statue von King Shaka. Shaka war ein König der Zulu. Unter seine Herrschaft fiel der Aufstieg der Zulu von einem kleinen Clan zu einem mächtigen Volk mit Macht über einen großen Teil des Gebiets des heutigen Südafrikas. Seinem Erfolg bei der militärischen Überwindung seiner Feinde und seinem Geschick bei der Eingliederung der Unterworfenen verdankt Shaka den Ruf eines der herausragenden Könige der Zulu.

IMG_1862.JPG


Endlich ist der Bus da und wir können wieder einsteigen. Der Bus ist dasselbe Model wie im ersten Teil der Reise. Also stellt sich die Frage betreffend der Sitzbelegung nicht. J.Cl. ist wieder vorne neben dem Fahrer Nathan. 😉
Eine lange Strecke liegt wieder vor uns. Eigentlich war uns bewusst, dass wir so lange Fahrstrecken hatten, aber es wird doch langsam etwas mühsam. Wir haben auch kaum Zeit anzuhalten, ansonsten wir nicht pünktlich am nächsten Ort ankommen.

IMG_1870-2.JPG


Die Fahrt geht Richtung Norden an der Küste der Provinz KwaZulu Natal an zahlreichen Eukalyptuswäldern entlang. Das Holz wir für Balken beim Bau von Häusern und Lodges verwendet.

IMG_1873.JPG


IMG_1877.JPG


IMG_1878.JPG


Dann geht die Fahrt Richtung Pongola und kurz vor der Grenze zum Königreich Eswatini biegen wir ab zum Somkhanda Wildreservat.

IMG_1882.JPG


IMG_1883.JPG


Die Anfahrt mit dem Bus ist recht mühsam, die Strasse ist sehr steinig.

IMG_1888.JPG


Es ist früher Nachmittag erreichen wir mitten in der Wildnis das Haupthaus mit den Chalets für die Gäste.

IMG_1889.JPG


IMG_1890.JPG


IMG_1892.JPG


Der Tisch ist bereits gedeckt für das Mittagessen.

IMG_1893.JPG


Die Chalets sind etwas weiter vom Haupthaus entfernt. Wir haben ein richtig tolles Chalet erhalten.

IMG_1940.JPG


IMG_1894.JPG


Fortsetzung folgt..

Teil 1725. Jan. 2025

Nach einer kurzen Mittagspause startet bereits die erste Safari-Tour. Der Ranger ist mir gar nicht sehr sympatisch. Er macht sich mit seinem Fotoapparat und riesigen Teleobjektiv richtig wichtig.
Da es hier in den letzten Wochen stark geregnet hat, sind die Baume und Büsche richtig grün und es ist schwierig Tiere in diesem Busch zu sehen. Wir fahren rund eine Stunde kreuz und quer über holprige Pfade und haben noch gar keine Tiere gesehen. Wir sind schon wieder auf dem Rückweg zum Haupthaus, da überqueren vor uns eine Herde Elefanten den Weg.

IMG_1900.JPG


IMG_1902.JPG


IMG_1904.JPG


Jetzt wird es endlich interessant. Die Herde ist auf dem Weg zur Tränke, welche nicht weit davon entfernt ist. Wir fahren dorthin und können die Elefanten aus nächster Nähe beobachten.
https://youtu.be/KYt39NBAA98

Nur eben, der Ranger stellt das Fahrzeug immer so, dass er die beste Sicht hat und unzählige Fotos macht mit seinem Apparat. Wir machen ihn darauf aufmerksam, aber er bewegt das Fahrzeug kein Meter.
Ich gelingen mir trotzdem ein paar Bilder

IMG_1911.JPG


IMG_1912.JPG


IMG_1914.JPG


IMG_1919.JPG


Nach dieser Elefantenparade meint der Ranger er wolle uns jetzt noch ein Löwe präsentieren. Wie schon bei der Elefantenherde ein Elefant hatte, haben auch die Löwen einen Sender um den Hals.
So ist es natürlich einfacher einen Löwen aufzuspüren. Trotz dem Sender fahren wir wieder kreuz und quer durch das Reservat und es beginnt schon zu Dämmern, bis der Sender den Löwen aufgespürt hat.
Auch hier sind die Bilder nicht so toll, das Licht war nicht mehr so gut und der Ranger musste sich erneut mit dem Fotoapparat in die Beste Position rücken…

IMG_1934.JPG


IMG_1937.JPG


IMG_1939.JPG


Auf dem Rückweg halten wir noch auf einem Hügel für den Sundowner. Ich habe allen erzählt, dass bei den Safaris der Sundowner mit einem Gin, Wein oder Bier vor sich gehe. Aber da habe ich mich schön blamiert. Wir haben gerade jedes eine kleine Flasche Mineralwasser erhalten 😄 …..

IMG_1927.JPG


Ich habe schon bessere Safaris miterlebt. Zum Glück war die Begegnung mit den Elefanten ein tolles Erlebnis.
Es ist schon dunkel, als wir im Haupthaus ankommen und das Abendessen ist bereit. Beim Abendessen macht uns Nathan noch darauf aufmerksam, dass wir hier im tiefen Busch seien und wir in unseren Chalet gut schauen sollen, dass wir kein Krabbeltier in den Betten hätten und wir nicht barfuss unterwegs sein sollen, es habe vielleicht Skorpione.
Da alle aus der Gruppe, ausser mir, noch nie im Busch in Afrika waren, erzeugt diese Mitteilung von Nathan bei einigen fast Panik und Entsetzen, dass sei ja doch richtig gefährlich….. 😕
Morgen müssen wir wieder früh aufstehen, es ist eine weitere Safari angesagt. Wir sind alle müde nach diesem langen Tag und ich freue mich nur noch auf das Bett.

Teil 1826. Jan. 2025

10. November 2024 – Morgensafari im Reservat – Weiterfahrt nach Eswatini unter strömendem Regen

Ich habe sehr gut geschlafen, was bei andern aus der Gruppe nicht der Fall war (die Angst vor Krabbeltieren) 😉 Um 6 Uhr starten wir bereits auf Safari. Wie gestern geht die Fahrt kreuz und quer durch das 12'000 ha grosse Reservat. Nach einer Stunde endlich ein Elefant hinter den Büschen und nach einer weiteren Stunde Fahrt haben wir nichts Weiteres gesehen als ein Zebra und ein paar Gnus.

IMG_1941.JPG


IMG_1944.JPG


IMG_1945.JPG


Die 3 Stunden Rüttelfahrt hat sich wirklich nicht gelohnt. Während der Fahrt hat es fast noch einen Unfall gegeben. Der Ranger fährt mit ziemlich Tempo auf dem Weg über abgerissene Äste, welche von den Elefanten abgerissen worden sind. Ein Ast fliegt beim Darüberfahren in die Luft und pfeifft nur ein paar Zentimeter neben dem Kopf von A-M vorbei. Wir haben alle lauthals protestiert, er solle doch etwas vorsichtiger fahren. Er hat sich nicht einmal entschuldigt…. 😠
Eigentlich sind wir ganz froh, wieder beim Haupthaus zu sein und nach dem Frühstück die Weiterfahrt unter die Räder zu nehmen.
Auf dem Weg nicht weit von der Lodge treffen wir auf Afrikanische Mistkäfer, welche hart am arbeiten sind…. 😉

IMG_1956.JPG


Bei YouTube ansehen ↗



Das hat unsere Stimmung gerade wieder etwas aufgelockert.

Schon bald sind wir an der Grenze vom Königreich Eswatini. Wir müssen aussteigen auf der Südafrikanischen Seite und unsere Pässe im Passbüro vorweisen. Dann geht es zu Fuss über die Grenze und auf der Seite von Eswatini gibt es noch einmal einen Stempel in den Pass. Dann kaufen wir noch ein paar Snacks und Wasser im Mini Market an der Grenze. Das Königreich hat eine eigene Währung jedoch mit demselben Kurs wie der afrikanische Rand.

IMG_1972.JPG


IMG_1973.JPG


IMG_1974.JPG


Jetzt können wir wieder in den Bus einsteigen. Leider wird das Wetter nicht besser und die Landschaft sieht bei strömendem Regen etwas trostlos aus.

IMG_1997.JPG


IMG_1976.JPG


IMG_1979.JPG


IMG_1980.JPG


IMG_1988.JPG


Der Zuckerrohranbau ist ein wichtiger Wirtschaftszweig von Eswatini.

IMG_1992.JPG


IMG_1995.JPG


IMG_1996.JPG


Es hat so viel Feuchtigkeit, dass die Landschaft richtig im
Nebel liegt. Dieser Baum ist ein willkommener Farbtupfer in der Landschaft

IMG_1981.JPG


IMG_2007.JPG


Eswatini, bis 2018 offiziell Swasiland, ist ein Binnenstaat im südlichen Afrika mit etwa 1,2 Millionen Einwohnern.
Das Königreich hat auch einen starken Fokus auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Eswatini hat sich das Ziel gesetzt, vollständig auf erneuerbare Energien umzusteigen, und arbeitet daran, seine Landwirtschaft zu modernisieren und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren.
Wir machen Halt bei einem einheimischen Handwerksort, Swazi Candles Arts and Crafts. In einer Werkstatt können wir zuschauen wie kunstvoll gestaltete Kerzen angefertigt werden. Kerzen in allen Farben und Formen.

IMG_2005.JPG


IMG_2003-2.jpg


IMG_2004.JPG


Ein paar weitere Impressionen am Strassenrand Richtung die Stadt Lobamba

IMG_1999.JPG


IMG_2000.JPG


IMG_2001.JPG


IMG_2002.JPG


Gegen Abend kommen wir im Mogi Boutique Hotel an – Es regnet immer noch in Strömen. Bei der Zimmerverteilung wird uns verkündet, dass 4 Personen von unserer Gruppe nicht im Hotel übernachten können, da es zu wenig freie Zimmer hätte. Dies betreffe Linda und mich und das Ehepaar J.-Cl. und S. – Das passt ja gerade noch zu diesem trüben Wetter… 🙁 - Wir müssen in eine Art Dépendance, ein Haus mit Gitter verriegelte Türen, auch im Innenbereich. Das fühlt sich schon nicht so toll an, so hinter Gittern zu schlafen...

IMG_2013.JPG


IMG_2567(6).jpg


– J.Cl. regt sich furchtbar auf, da ihr Zimmer nicht einmal direkten Zugang zu Toilette und Badezimmer hat. Ich finde dieses Vorgehen auch gar nicht korrekt, aber für eine Nacht werden wir dies auch überleben.
Das Abendessen wird für alle im Hotel serviert und wir müssen uns vorher entscheiden, was wir essen möchten gemäss Speisekarte.
Es stellt sich jedoch heraus, dass die Hälfte auf der Speisekarte nicht mehr verfügbar ist. Erneut Ärger in der ganzen Gruppe. Nathan ist erstaunt über diese Zwischenfälle und meint, dass er dies mit dem Reiseveranstalter besprechen muss.
Nach dem Abendessen führt uns Nathan mit dem Bus in unser verbarikadiertes Haus und wünscht uns gute Nacht…..
Auch in den Innenräumen ist es feucht und heute Abend sehne ich mich nach der Wärme von Namibia und freue mich mit Linda in ein paar Tage dort zu sein. Die ganze Nacht schüttet es wie aus Kübeln mit Blitz und Donner begleitet. Ich habe kaum ein Auge zugetan.

Teil 1930. Jan. 2025

11. November 2024 - Leben und Handwerk im Swaziland

Wir haben die Nacht hinter Gitter gut überstanden. 😉 Es Leider ist immer noch sehr trübes Wetter. Zum Glück hat es einen Moment aufgehört zu regnen.
Auch das Parlament liegt im Nebel...

IMG_2016.JPG


Wir besuchen eine Werkstatt in welcher von gefärbtem Steppengras wunderschöne Gegenstände von Frauen geflochten werden. Ein Art Berufsverband unterstützt Frauen im ganzen Königreich für dieses Handwerk. So können die Frauen auch zu Hause in abgelegenen Dörfern diese Gegenstände flechten.

IMG_2030.JPG


IMG_2031.JPG


IMG_2032.jpg



IMG_2033.JPG


IMG_2034.JPG


Anschliessend fahren wir zu einem typischen Dorf der Swazi. Bei einer interessanten Führung werden uns die Traditionen und der Bau der Hütten erklärt. Als Abschluss wird für uns gesungen und getanzt.

IMG_2036.JPG


IMG_2040.JPG


IMG_2044.JPG


b0f1c363-cfd5-4a38-a0ea-2d1e364b8015.JPG


Kaum sind wir wieder im Bus, regnet es bereits wieder. Die Landschaft ist zwar grün, aber trotzdem trostlos.

IMG_2069.JPG


IMG_2070.JPG


Für das Mittagessen machen wir eine Pause bei einer Glasrecycling Fabrik. Das Glas wird aus dem ganzen Land gesammelt und es entstehen schöne Gläser und weitere Glasgegenstände.

IMG_2083.JPG


IMG_2080.JPG


IMG_2073.JPG


IMG_2076.JPG


IMG_2075.JPG


IMG_2077.JPG


IMG_2078.JPG


IMG_2079.jpg


Wir verlassen erneut das Königreich Eswatini. Bei der Grenze dasselbe Prozedere wie bei der Einreise.

74c70c5b-179b-4798-a763-e7a90bf44608.JPG


2465a322-cae2-4846-b8bd-dd4e027b580f.JPG


Nach weiteren 3 Std. Fahrt unter Regen kommen wir bei unserem Tagesziel in Mbombela an.

IMG_2096.JPG


IMG_2104.JPG


Wir übernachten im Torburnlea Homestead. Ein schönes Anwesen, sehr stilvoll. Unsere Zimmer haben alle einen Ausgang direkt in den Garten, was bei schönem Wetter sehr schön wäre.

286a9afc-8456-43e4-b379-d5cf6d184ed2.JPG


IMG_2122.JPG


ea08978a-26af-4f2f-9e8b-2722f3e97454.JPG


IMG_2119.JPG


IMG_2125.JPG


Das Abendessen ist ausgezeichnet und der Wein auch….

IMG_2576.jpg


Zum Abschluss des Tages gab es noch eine kurze Aufregung….
J-Cl. und S. haben ihr Zimmer gleich neben uns. Als Linda und ich uns für die Nacht bereit machen, klopft es an unsere Türe Richtung Garten. S. steht draussen und ist ganz verzweifelt. Sie findet ihr Zimmer nicht mehr… 😮 - Aus irgendwelchen Gründen hat jemand den Haupteingang zu unseren Zimmern abgeschlossen und somit konnte S. nicht mehr in ihr Zimmer. Ich habe die Tür dann von innen wieder geöffnet und begleitete S. bis zu ihrem Zimmer. Erstaunlich, dass ihr Ehemann J.-Cl. sich nicht um seine Frau gekümmert hat, sehr wahrscheinlich war er froh, heute keine Gitter vor dem Fenster zu haben und ist gleich eingeschlafen…. 😄

Teil 2031. Jan. 2025

12. November 2024 – Verregnete Panorama-Route – Besuch ehemalige Goldgräberstädtchen

Heute sollten wir eigentlich ein Highlight erleben auf unserer Reise. Die Panoramaroute zum Blyde River Canyon. Es regnet jedoch immer noch wie aus Kübeln und die Sicht ist gleich Null.

IMG_2146.JPG


Wir halten bei einem Wasserfall, welcher jedoch nur zu Fuss erreichbar ist. Nach diesen paar Schritten sind wir schon zum ersten Mal nass… 😠

761f449a-d4a8-4a33-a181-7866f5d39607.JPG


Da es auf Grund des Regens und der schlechten Sicht keinen Sinn macht, bei weiteren Aussichtspunkten zu halten, macht Nathan einen Abstecher zum ehemaligen Goldgräber Städtchen Pilgrim's Rest. Der Digger Allec Patterson entdeckte 1873 Gold im nahen Bach.
Die Goldfunde von Pilgrim's Rest erwiesen sich als die ergiebigsten alluvialen Goldvorkommen (Oberflächengold) im südlichen Afrika. 1895 wurde die Transvaal Gold Mining Estate Ltd gegründet, die nach und nach die kleinen - meist nur 50 Quadratmeter grossen - Claims der Digger aufkaufte. Das Unternehmen arbeitete rentabel bis Mitte des 20ten Jahrhunderts. Erst 1971 waren die Vorkommen erschöpft, und der Betrieb wurde eingestellt. (aus dem Internet)

IMG_2128.JPG


IMG_2130.JPG


IMG_2131.JPG


IMG_2133.JPG


IMG_2135.JPG


IMG_2136.jpg


IMG_2140.JPG


IMG_2141.JPG


IMG_2142.JPG


Fortsetzung folgt

Teil 2131. Jan. 2025

Fortsetzung

Weiter geht unsere Fahrt zu den Bourke’s Luck Potholes (Bourkes Glück Strudellöcher).
An der Einmündung des Treur River in den Blyde River ist durch die Erosion des fließenden Wassers im roten Sandstein ein Canyon entstanden, der in den Blyde River Canyon übergeht. Durch weitere Auswaschungen, insbesondere durch die Bewegung von Steinen in Strudeln, sind tiefe Strudellöcher und Kessel in das Felsgestein geschliffen worden.
Benannt wurde die Sehenswürdigkeit nach dem Goldsucher Tom Bourke, der an diesem Ort eine geringe Menge Gold fand.

Bei YouTube ansehen ↗



dc01ee3f-860b-4f4c-bc68-c5b62ee2fa5e.JPG


IMG_2155.JPG


IMG_2157.JPG


IMG_2153.JPG


IMG_2156.JPG


Sehr eindrücklich, was die Natur hier vollbracht hat, aber bei diesem strömenden Regen sind wir alle nach der Besichtigung klitschnass. Es dampft richtig im Bus mit dieser Feuchtigkeit.

Bei den Rondavels steigen Linda und ich nicht mehr aus. Es lohnt sich nicht, noch mehr nass und alles ist im Nebel. Linda ist total deprimiert, sie hat sich so auf diesen Tag gefreut. Auch bei mir schleicht sich langsam ein – jetzt ist dann genug – ein.
Was wir vom Parkplatz aus sehen ist eine vage Silhouette der Rondavels.

IMG_2165.JPG


Bei strömendem Regen fahren wir weiter zur Canyon Lodge. Wir sind alle froh im Trockenen zu sein. Beim Abendesse§n ist die Stimmung im Keller und alle gehen früh schlafen, in der Hoffnung, dass es morgen besser wird. Es reicht langsam mit diesem nasskalten Regenwetter. Afrika sieht für mich anders aus.

Teil 2202. Feb. 2025

13. November 2024 – Endlich wieder schönes Wetter - Bootsfahrt auf dem Blyde River Stausee und Fahrt in den Krüger Nationalpark

Welch ein Wunder, die Sonne scheint heute morgen. Es scheint ein Traumtag zu werden.

0bafdc92-c21a-4ca1-b858-b5caf1db2a95.JPG


IMG_2167.JPG


IMG_2168-2.JPG


Bereits beim Morgenessen sind alle gut gelaunt, es ist alles so einladend vorbereitet.

IMG_2172.JPG


Gestärkt und voller Tatendrang freuen sich alle auf die Bootsfahrt auf dem Blyde River Stausee.
Wir haben ein Boot nur für unsere Gruppe.

882a746f-db09-418c-86ba-dce4be24dcc2.JPG


Jetzt sehen wir halt die Rondavels von unten in aller Pracht. Es ist traumhaft und fast ist der verregnete Tag von gestern vergessen.

IMG_2202-2.JPG


IMG_2183.JPG


132be471-61a2-477f-9b8f-154f82dbbb8e.JPG


IMG_2182.JPG


IMG_2188.JPG


Alle sind überglücklich, dass wir doch noch ein wenig von dieser schönen Gegend mitbekommen haben.
Auf der Rückfahrt entdecken wir noch ein Krokodil und 2 Hippos.

IMG_2209.JPG


IMG_2208.JPG


IMG_2210.JPG


IMG_2213.JPG


Es ist auch schon recht warm, gegen die 30 Grad. Für uns war der Regen nicht so toll, aber für Land und Leute ist der Regen sehr wichtig, es herrschte bis anhin grosse Trockenheit im Norden.
Nach der Bootsfahrt geht die Fahrt Richtung nördlicher Krügerpark.

Fortzetzung folgt..

Teil 2302. Feb. 2025

Fortsetzung

Wir fahren durch das Enkhulu Gate und sehen schon bald erste Tiere.

IMG_2225.JPG


IMG_2232.JPG


IMG_2224-2.JPG


IMG_2234.JPG


Die Fahrt geht tief in den Busch bis zum Tuskers Safari Camp. Ich bin froh endlich anzukommen, das letzte Stück war sehr holprig und Nathan hatte recht Mühe mit dem Bus über diesen Pad zu fahren.
Eine tolle Lodge richtig in der Wildnis, das lässt mein Afrikaherz wieder höher schlagen.. 😉

IMG_2237.JPG


IMG_2238.JPG


IMG_2432-2.JPG


IMG_2240.JPG


Es gibt Lunch und um 16.00 startet der erste Gamedrive mit Ranger Wesley und Spurenleser Vusi. Beide sind auf Anhieb sehr sympathisch, kein Vergleich mit dem Ranger im Somkhanda.

4d9bbe2d-4371-4192-9529-799699b8b328.JPG


In der Nähe der Lodge treffen wir bereits auf eine grosse Büffelherde

IMG_2245.JPG


IMG_2246.JPG


IMG_2247.JPG


IMG_2251.JPG


Die Mitteilungen per Funk überschlagen sich und auf einmal geht die Fahrt gar nicht mehr gemütlich. Wir fahren etwa eine Stunde so schnell wie’s geht auf dem offenen Safariwagen, wir wissen nicht was uns erwartet. Nathan meint eine spezielle Überraschung. Und dann erwartet uns ein wirklich aussergewöhnliches Bild . Fünf Löwen haben einen jungen Elefanten gerissen und sind mit einer Begierde am fressen. Wir sind nur etwa 3 Meter davon entfernt, ein Wahnsinn.

IMG_2279.JPG


IMG_2274.JPG


IMG_2280.JPG


IMG_2283.JPG


IMG_2287.JPG


IMG_2289.JPG


Bei YouTube ansehen ↗



Die Löwen lassen sich durch uns nicht stören. Die Natur ist manchmal brutal, aber das gehört in der Wildnis dazu. 🙁 Wesley meint, dass er seit 12 Jahren hier tätig sei, aber so etwas noch nie erlebt habe.

Irgendwann fahren wir weiter, da läuft eine Hyäne über die Strasse. Auf der anderen Seite erblicken wir ihre Jungen, was für ein Glück wir heute haben.

IMG_2294-2.JPG


IMG_2295-2.JPG


IMG_2297.JPG


IMG_2299.JPG


IMG_2301.JPG


Bei YouTube ansehen ↗



Wir fahren noch etwas weiter und können es kaum fassen, etwas weiter entfernt vom Strassenrand, aber mit Fernglas gut sichtbar, eine Leopardenmama mit ihrem Jungen auf einem Baum. Sie sind am Fressen einer Impala, die Beine hängen vom Ast herunter. Das Bild ist natürlich nicht scharf, weit weg und das Licht nicht mehr hell.

e3c2f189-fd57-4bbd-b5cd-c0b3d886fb2b.JPG


Wir haben keine Worte mehr, der heutige Tag wird als aussergewöhnlich in Erinnerung bleiben.
Bevor es Eindunkelt, machen wir einen Halt für den Sundowner, diesmal mit Gin, Bier etc. 😉

IMG_2306.JPG

Als Abschluss lässt uns die Abendstimmung ganz demütig werden, einfach nur schön...

IMG_2292.JPG


IMG_2270-2.JPG


Dann geht es schnellstens in der Dunkelheit Richtung Lodge. Der Spurenleser sucht jeweils links und rechts der Strasse mit einer Lampe ob nicht ein Tier Richtung Safariwagen kommt. Kurz vor der Lodge überqueren wir einen Trockenfluss und was sehen wir im Schein der Lampe. 10 Löwen liegen faul im Sand davon eine Löwenmutter mit einem Kleinen. Wir nähern uns bis ganz nah, sie bewegen sich kaum. Schwierig mit guten Bilder bei Nacht und wir dürfen die Löwen nicht mit Licht erschrecken.

IMG_2312.JPG


IMG_2316.JPG


Sie scheinen müde zu sein. Wesley sagt uns, dass am Morgen noch zwei kleine Löwen waren, es scheint fast so, dass das zweite nicht mehr lebt… 🙁 vielleicht die Büffel…, die Löwenmutter scheint traurig zu sein. Wir können es kaum fassen, was wir heute alles erlebt haben. Solche Sichtungen gibt es nicht oft an einem Tag.
Zum Abendessen gibt es Straussensteak. Wir sind alle recht müde aber glücklich über den heutigen Tag. Linda und ich unterhalten uns noch recht lange mit Vusi dem Spurenleser. Es ist eindrücklich, was ein Spurenleser alles erlebt im Busch.

Teil 2404. Feb. 2025

14. November – Letzter Tag im Krüger Nationalpark

Heute geht’s schon früh los, um 5 Uhr startet unser Morning Gamedrive. Die Sonne ist guckt auch schon hinter dem Horizont hervor.

IMG_2328.JPG


Es windet immer noch sehr stark. Der Wind ist auch der Grund, dass sich die Tiere wohl noch nicht unterwegs sind. Wesley versucht den Spuren der Löwen vom Flussbett zu folgen.

IMG_2332.JPG


IMG_2333.JPG


Nach längerem Suchen und Umherfahren wird klar, dass die Spuren in die Richtung des Nachbarreviers laufen. Das heisst, sie sind weg.
Wir fahren auf einen Hügel damit wir einen Ausblick über das Reservat haben. Im Busch in der Ferne versteckt können wir die Lodge erkennen.

IMG_2110.JPG


IMG_2330_1.jpg


Jetzt sind aber auch die Giraffen wieder unterwegs.

IMG_2326.JPG


IMG_2327.JPG


IMG_2340.JPG


IMG_2343.JPG


IMG_2346.JPG


Auch so schöne Blumen leuchten im Busch

IMG_2348.JPG


IMG_2349.JPG


Wir fahren weiter und treffen auf die Büffelherde. Wir müssen anhalten, damit die Herde gemütlich den Weg vor uns überqueren kann.

IMG_2352.JPG


IMG_2355.JPG


IMG_2356.JPG


e4fb3129-7e3f-416d-b946-4e50f1119aa7.JPG


Bei YouTube ansehen ↗



Fortsetzung folgt

Teil 2504. Feb. 2025

Fortsetzung

Auch ein paar Kudus sind unterwegs

IMG_2079-2.jpg


68bdd84a-0399-47e3-bd06-48ccdd4a52dd.JPG


und diese Schildkröte überquert gemütlich den Pad

IMG_2084-2.JPG


Als Abschluss des Morning Gamedrive wird uns heute das Frühstück beim ausgetrockneten Fluss serviert.

IMG_2359.JPG


IMG_2360.JPG


fa604944-6d5e-4458-a921-b30f117d8d01.JPG


Auf dem Rückweg zur Lodge sehen wir noch diese zwei Prachtstücke auf einem dürren Baum

IMG_2116.JPG


IMG_2115.JPG


Zurück in der Lodge haben wir ein paar Stunden Zeit zum Relaxen. Solche Momente hatten wir nicht viel in den letzten 2 Wochen und es tut richtig gut.
Um 16 Uhr geht es wieder auf Pirsch. -
Alles ist ruhig, erneut Funksprüche, welche wir nicht verstehen. Dann fährt Wesley wieder zügig weiter, es gibt wohl wieder etwas Spezielles zu sehen.
Fast wären wir zu spät gekommen, die 2 "Schwergewichte" sehen wir gerade noch im Busch verschwinden.

IMG_2375.JPG


IMG_2377.JPG


Trotzdem sind wir glücklich, in den zwei Tagen Krüger haben wir die Big Five zu Gesicht bekommen.
Wesley fährt noch eine weitere Tour durch den Busch, wo wir auf einen alten Elefant treffen, welcher nicht mehr recht fressen kann, da seine Zähne "verbraucht" sind. Er versucht ein paar Grashalme zu fressen.

IMG_2386.JPG


Bei YouTube ansehen ↗



Dann treffen wir noch auf eine weitere Familie Hyänen mit den Jungen. Eigentlich sind sie so gar nicht so hässlich. 😉

IMG_2388-2.JPG


IMG_2390.JPG


IMG_2394.JPG


IMG_2402.JPG


Jetzt ist bereits wieder Zeit für den Sundowner. Die letzten Fotos mit unserem Guide und dem Vollmond im Hintergrund 😉

IMG_2418.JPG


Zurück in der Lodge gibt es gleich Abendessen. Wir gehen vorher schnell ins Zimmer um uns etwas frisch zu machen. Ich höre ein komisches Geräusch vor dem Badezimmer. Da es bereits dunkel ist, kann ich nicht erkennen was für ein Tier es ist. Die Neugierde führt mich nach draussen. Es hat zwar ein Zaun etwa 4 Meter vom Gebäude entfernt und ich versuche meine Augen an die Dunkelheit zu gewöhnen, damit ich besser sehe. Da schnaubt es ganz laut nicht weit von mir entfernt, was mir grad einen Schrecken einjagt. Jetzt sehe ich ihn – ein Elefant ganz nah am Zaun. Ich glaube auch er ist erschrocken – zum Glück ist der Zaun hoch genug. Linda kommt auch aus dem Zimmer und wir holen schnell die andern aus der Gruppe. Alle wollen natürlich den Elefanten auch sehen, eine richtige Aufregung am letzten Abend.

8c8de0a2-5bd6-4db3-af58-bd3910238e59.JPG


Jetzt müssen wir uns beeilen, das Abendessen wartet. Der Tisch ist schön gedeckt.

f2eddf0d-40df-48d6-bd4a-b5b893abc52b.JPG


Heute ist Bobotie auf dem Menuplan. Das ist ein würziger Hackfleischauflauf mit Tomaten.
Alle sind gut gelaunt heute und es geht recht lustig zu und her am Tisch. Wir verabschieden uns vom Ranger und vom Spurenleser – sie haben das Trinkgeld verdient, beide sind sehr verbunden mit der Tierwelt hier im Busch und haben uns in der kurzen Zeit sehr viel von ihrem Wissen mitgeteilt.
Auch die beiden Frauen von der Küche erhalten ein Dankeschön, das Essen war immer sehr gut.

IMG_2425.JPG


Wir sitzen noch eine Weile etwas wehmütig beim Feuer – es ist ja unser letzter Abend mit der Gruppe.

IMG_2422.JPG


In der Nacht hören wir ein Löwe brüllen, zwar recht weit weg. Vielleicht kommt die Löwenfamilie wieder zurück.

Teil 2605. Feb. 2025

15. November 2024 – Tag voller Abschiede, vom Krüger Nationalpark und von der Reisegruppe

Die Nacht war kurz, um 6.30h gibt es Morgenessen auf der Terrasse bereits bei schönstem Sonnenschein. Wir geniessen die letzten Momente an diesem herrlichen Ort. Hier würde ich gerne noch ein paar Tage länger bleiben.
Wir werden ganz herzlich verabschiedet von der ganzen Crew der Tusker’s Safari Lodge.
Es liegt eine lange Fahrt vor uns bis nach Johannisburg. Bis zum Gate sehen wir noch einige Tiere

IMG_2367.JPG


IMG_2368.JPG


IMG_2404.JPG


IMG_2437.JPG


IMG_2405.JPG


IMG_2438.JPG


IMG_2441.JPG

Gibt es da irgend etwas abzuschlecken...? 🙂
11ae6bd7-a8b1-4f6c-87b6-43aa682cd53d.JPG


Zum Teil sind die Strassen schlecht mit vielen Löchern und Nathan muss sich sehr auf die Fahrt konzentrieren.
Wir fahren erneut durch ganz verschiedene Landschaften.

IMG_2447.JPG


IMG_2465.JPG


IMG_2459.JPG


Hier hat es grosse Macadamia-Nuss-Plantagen

IMG_2454.JPG

Arbeiter zu Fuss unterwegs

IMG_2456.JPG


Auch hier gibt es grössere Baustellen

IMG_2462.JPG


Wir begegnen auch grossen Kohletransporte.

IMG_2477.JPG


Nach 7 langen Fahrstunden sind wir endlich am Flughafen O.R. Tambo International Airport Johannisburg.
Nun heisst es auch Abschied nehmen von Nathan unserem Guide und den sechs Gruppenmitgliedern. 4 Personen haben schon heute Abend einen Flug nach Hause. A-M und B verlängern 2 Tage in Johannisburg und Linda und ich fliegen morgen nach Windhoek. Nathan zeigt uns den Weg zur Cityloge, unser Hotel für diese Nacht. Das Hotel ist direkt neben dem Flughafen.
Aussicht aus unserem Zimmer

IMG_305.jpg


Wir sind recht müde von der langen Busfahrt heute und bei einem Drink auf der Terrasse des Hotels lassen wir die letzten drei Wochen noch etwas Revue passen, dann ist es Zeit zum Schlafen.

IMG_306.jpg


Es ist noch etwas ungewohnt, dass wir jetzt nur noch zu zweit weiterreisen, aber ich freue mich sehr auf Namibia.

Teil 2705. Feb. 2025

Fazit Gruppenreise

Es war das erste Mal nach 6 Reisen ins südliche Afrika, dass ich mit einer Gruppe eine Reise machte. Bisher war ich immer mit meinem Partner und eigenes Fahrzeug unterwegs.
Ich hatte schon so meine Bedenken, auch nach den verschiedenen Berichten im Forum betreffend Gruppenreise. Ich wurde jedoch positiv überrascht. Wir waren eine ganz gemütliche Gruppe, haben viel gelacht und wenn es mir manchmal etwas zu viel wurde, habe ich mir bewusst gemacht, dass wir nur so in dieser kurzen Zeit so viel von Südafrika sehen und erleben konnten. Natürlich gab es manchmal Situation, in denen ich mir nichts sehnlicheres erwünscht habe wieder selbständig unterwegs zu sein. Es war sicher auch ein Vorteil, dass ich mit Linda zusammen diese Reise unternehmen konnte und wir uns immer sehr gut verstanden haben. Wir hatten mit Nathan auch einen super Guide, der mit seinem enormen Wissen uns das riesige Land Südafrika näher gebracht hat.

---------

Es geht bald weiter mit unserem zweiten Teil der Reise - Namibia

Teil 2806. Feb. 2025

2. Teil - Namibia

Hier vorab unsere Reiseroute auf der Karte und ein paar Eindrücke in Bildern

IMG_3262.jpg


168CA3DB-DC23-49FB-B706-37289F8937EA.JPG


DEAFE8AF-F59B-4D4D-A61E-13853C266672.JPG


7E62334B-BE14-4944-BE0C-20CB8F9749A1.JPG


E1D56373-D867-43A9-996E-D42EBBCEEFC0.JPG


BD6A5682-1B04-478C-975D-1706A589D5B2.JPG

Teil 2910. Feb. 2025

16. November 2024 - Flug Johannisburg Windhoek - Giraffen-Fütterung Voigtland

Wir haben sehr gut geschlafen. Das Hotel ist empfehlenswert für eine Nacht vor der Weiterreise. Um 8 Uhr machen wir uns auf den Weg Richtung Check in. Sehr praktisch – einfach zu Fuss durch einen langen Verbindungskorridor vom Hotel und schon sind wir im Flughafen Areal. Der Weihnachtsbaum scheint uns etwas unwirklich - Gedanken an Weihnachten sind für uns ganz weit weg.. 😉

IMG_307.jpg


Da wir noch nicht gefrühstückt haben, bleibt uns noch genügend Zeit für einen Kaffee und ein Brötchen. Bei der Pass- und der Handgepäckskontrolle geht es nur sehr langsam vorwärts. Unser Flugzeug steht bereit und schon bald sind wir in der Luft Richtung Windhoek.
Vor der Landung rüttelt es gewaltig aufgrund des starken Windes und wir sind ganz froh, als wir gut gelandet sind.
Endlich bin ich wieder in meinem geliebten Land Namibia 🙂

IMG_2660.jpg


Das Einreiseprozedere zieht sich in die Länge. Unsere Koffern drehen schon auf dem Band als wir endlich durch sind. Da noch weitere 2 Flugzeuge angekommen sind, hat es eine riesen Menge Leute in der Ankunftshalle. Beim Bankomaten ist eine Schlange und das Büro für die SIMkarte ist auch voll. Wir entscheiden uns, zuerst die Autoübergabe zu machen und anschliessend die SIMkarte zu holen. Draussen ist es brütend heiss, wir sind uns noch nicht gewohnt, in Südafrika war es nie so heiss. Aber für mich gehört diese Hitze auch zu Namibia. Alles geht reibungslos, die Erklärungen top bei Europcar und dieser Toyota Fortuner wird uns die nächsten 2 Wochen durch Namibia fahren.


IMG_2662-2.jpg



Zurück bei der Simkarten Ausgabe sind nicht mehr viele Leute und bald habe ich das auch erledigt.
Endlich können wir losfahren. Noch schnell Wasser und ein paar Snacks holen an der Tankstelle und ab gehts Richtung Voigtland für unsere erste Nacht. Das Voigtland Guesthouse ist mir ans Herz gewachsen, wir haben dort bei den letzten 3 Namibia Reisen bereits dort übernachtet, jeweils die erste und die letzte Nacht.
Alles ist mir so vertraut und ich bin richtig gerührt wie herzlich wir von Gaby und Stephan begrüsst werden.

IMG_2485.JPG


Das Zimmer ist mir bestens bekannt und wir machen es uns gemütlich vor der Giraffenfütterung. Linda ist richtig begeistert, dass sie die Giraffen füttern darf. Nachher gibt’s Kaffee und Kuchen


IMG_2666-2.jpg



IMG_2671.jpg


Ein wunderschöner Sonnenuntergang rundet diesen ersten Tag in Namibia bestens ab und
wie immer ist das Abendessen einfach ausgezeichnet – Oryxsteak von der Farm.

IMG_2674.jpg

Teil 3010. Feb. 2025

17. November 2024 - Fahrt Richtung Kalahari – Gamedrive Bagatelle Game Lodge

Bei schönstem Wetter geniessen wir das Frühstück auf der Veranda des Voigtland Guesthouse, zusammen mit den Giraffen 😉

7c72c1aa-f37b-4050-9211-8c72e9696184.JPG


Dann wird es Zeit unsere sieben Sachen zu packen und uns auf die Fahrt Richtung Süden in die Kalahari zu machen. Es ist Sonntag, durch die Stadt hat es fast kein Verkehr und bald sind wir schon auf der B1 Richtung Süden.
In Kalkrand biegen wir auf die C21 ab, wir haben genug von der asphaltierten Strasse. Dann weiter auf die D1268 - wie liebe ich doch diesen roten Sand 🙂

IMG_2510.JPG


Um 15 Uhr sind wir bereits an unserem heutigen Ziel angelangt – die Bagatelle Kalahari Game Lodge.

IMG_2512.JPG


IMG_2569.JPG


Es ist heiss, 37 Grad. Für mich ist auch hier alles sehr bekannt, bin ich doch bereits zum 3. Mal in dieser Lodge. Wir können gleich unser Dunechalet beziehen.

IMG_2688.jpg


Linda ist überwältigt von der Aussicht und den roten Dünen. Sie meint, dass sie schon jetzt verstehe, warum ich Namibia so liebe…. 😉
Um 16.00h haben wir uns für den Gamedrive und die Geparden Fütterung angemeldet.
Ich bin erstaunt wie trocken und dürr alles ist. Vor 10 Jahren, als ich das letzte Mal hier war, hatte es überall Steppengras. Jetzt hat es aufgrund des fehlenden Regens kaum noch ein Hälmchen. Der Guide erzählt uns auch, dass wegen der Trockenheit viele Tiere gestorben sind in den letzten Jahren.

IMG_2553.JPG


Wir sehen doch einige Tiere.

IMG_2514.JPG


IMG_2516.JPG


IMG_2517.JPG


IMG_2520.JPG


IMG_2548.JPG


Die beiden grauen Kolosse haben einen Namen – Bruno und Grace 🙂

IMG_2523.JPG


IMG_2524.JPG


Wir können ganz nah zu den beiden fahren, sie sind es gewohnt, dass das Safarifahrzeug vorbei kommt. Aufgrund der Trockenheit werden die Tiere auch zu gefüttert.

IMG_2527.JPG


IMG_2528.JPG


IMG_2529.JPG


IMG_2531.JPG


IMG_2534.JPG


IMG_2535.JPG


IMG_2536.JPG


Auch ein paar Gnus sind unterwegs

IMG_2540.JPG


IMG_2542.JPG


IMG_2543-2.JPG


Dann fahren wir weiter zur Geparden Fütterung. Diese Show passt mir eigentlich nicht, aber so haben wir die Gelegenheit Geparden zu sehen.

IMG_2558.JPG


IMG_2566.JPG


IMG_2567.JPG


IMG_2571.JPG


IMG_2580.JPG


IMG_2583.JPG


IMG_2584.JPG


IMG_2589.JPG


IMG_2588.JPG


IMG_2590.JPG


Bei YouTube ansehen ↗



Zum Abschluss geht die Fahrt für den Sundowner auf eine Düne. Traumhafter Sonnenuntergang.
Wie liebe ich doch diese Stimmung.

IMG_2596.JPG


IMG_2597.JPG


IMG_2606.JPG


IMG_2610-2.JPG


Es wird schon dunkel, als zurück vom Gamedrive sind und gleich geht’s zum Abendessen. Es ist immer noch sehr heiss. Das Abendessen ist auch hier ausgezeichnet – Buffet und Kudumedaillon vom Grill mit vielen verschiedenen Beilagen zur Auswahl.

IMG_2616.JPG


Kaum sind wir im Chalet windet es sturmartig. Es ist fast ein wenig beängstigend wie es an dem Chalet rüttelt. Irgendwann wird es wieder ruhiger und wir können ruhig schlafen.

Teil 3112. Feb. 2025

18. November 2024 – Fahrt zur Sossus Dunes Lodge

Ich bin früh wach und gehe kurz auf die Veranda von unserem Chalet. Was sehe ich da für ein Spektakel – eine Gnuherde wandert schön in einer Reihe Richtung Wasserloch. Ein wunderschöner Anblick schon so früh am Morgen. Die Bilder sind nicht so gut, da relativ weit weg und im Morgengrauen.

IMG_1116.jpg


IMG_1119.jpg


IMG_2619.JPG


Auch ein paar Kudus und Springböcke haben Durst.

IMG_2595.JPG


IMG_2596-2.JPG


IMG_2604.JPG


Nach dem Frühstück geht unsere Fahrt bereits weiter Richtung Sossusvlei. Eine lange Fahrt liegt vor uns, aber wir haben den ganzen Tag Zeit. In Mariental müssen wir tanken und ein paar Sachen einkaufen.
Weiter geht es Richtung Maltahöhe und dem Zarishoogte Pass

IMG_2626.JPG


IMG_2635.JPG


IMG_2639.JPG


Die Strecke zieht sich unendlich hin.

IMG_2640.JPG


IMG_2631.JPG


Das letzte Stück über die D845 ist in einem sehr schlechten Zustand und wir sind froh, als wir nach 6 Stunden Fahrt endlich beim Eingang zum Sossusvlei angekommen sind.
Auf dem Weg zur Lodge machen wir einen Halt beim Sesriem Canyon. Es ist brütend heiss und wir schauen uns den ausgetrockneten Canyon nur von oben an.

IMG_2620L.JPG


IMG_2611.JPG


eb09e97a-9afa-4738-b333-1d8979676504.JPG


IMG_2614.JPG


Fortsetzung folgt

Teil 3212. Feb. 2025

Fortsetzung

In der Sossus Dune Lodge beziehen wir unser Chalet und dann geht’s direkt zum Schwimmbad, wir brauchen eine Abkühlung nach dieser anstrengenden Fahrt. Eigentlich hatten wir geplant, noch Elim Düne zu fahren, aber es ist uns einfach zu heiss.

IMG_2671.JPG


IMG_2673.JPG


Die Zeit bis zum Abendessen verkürzen wir mit einem Gin auf der Veranda von unserem Chalet. Das Abendessen wird draussen serviert während wir einen wunderschönen Sonnenuntergang geniessen können.

IMG_2662L.JPG


IMG_2657.JPG


IMG_2662.JPG


IMG_2658.JPG


Obschon wir morgen sehr früh aufstehen müssen, sitzen wir noch bis spät in die Nacht auf der Veranda und bewundern den Sternenhimmel Namibias.

IMG_2667.JPG

Teil 3313. Feb. 2025

19. November 2024 – Zum Sonnenaufgang auf den Big Daddy

Um 4 Uhr klingelt der Wecker. Wir haben uns für einen Fahrer in den Sossusvlei entschieden. Da wir bereits innerhalb des Parks übernachtet haben, können wir vor Sonnenaufgang starten. Mit unserem Fahrer geht es noch bei Dunkelheit Richtung Sossusvlei. Wir sind das erste Fahrzeug und wir sind genau zum richtigen Zeitpunkt am Fusse des Big Daddy.

IMG_2675.JPG


IMG_2686.JPG


Wir steigen zügig hoch, während die Sonne langsam hinter dem Horizont aufsteigt.

IMG_2697.JPG


IMG_2707.JPG


IMG_2703.JPG


IMG_2704.JPG


IMG_2701.JPG


Es ist schon ein ganz spezielles Gefühl bei Sonnenaufgang als Erste auf dem Big Daddy zu stehen. Ich bin sehr dankbar und berührt, dass ich dies bereits ein zweites Mal erleben darf.

IMG_2690.JPG


IMG_2713.JPG


IMG_2716.JPG


IMG_2719.JPG


IMG_2724.JPG


IMG_2725.JPG


Spuren - die Wüste lebt... 😉

IMG_2728.JPG


Wir sind natürlich nicht lange die Einzigen. Bald sehen wir eine ganze Kolonne Fahrzeuge. Wir geniessen diese wunderbare Aussicht und obschon ich vor ein paar Jahren bereits das Glück hatte einen Flug über diese Dünen zu machen, kann ich mich kaum satt sehen von dieser Landschaft.
Der Abstieg ins Deadvlei ist immer lustig in diesem tiefen Sand – wie im Tiefschnee.

4e1477ac-5b14-43cf-bacf-b05ec4ad4ba6.JPG


Da ist wohl ein Haufen Sand drin… 😉

IMG_2735.JPG


Fortsetzung folgt..

Teil 3413. Feb. 2025

Fortsetzung

Im Deadvlei sind wir auch fast alleine. Ich kann es nicht lassen, ich muss einfach diese grandiose Kulisse in Bildern festhalten.

IMG_2751.JPG


IMG_2748.JPG


IMG_2756.JPG


IMG_2757.JPG


IMG_2763.JPG


Ein Bild wie von Hand in den Sand gezeichnet..

IMG_2737.JPG


Dann geht’s zurück zu unserem Fahrer. Es kommen uns reihenweise Menschen entgegen.

IMG_2767.JPG


Wir sind froh, so früh aufgestanden zu sein. Ein Bild vom Parkplatz 😉

IMG_2770.JPG


Wir fahren an ein ruhiges Plätzchen in der Nähe von der Düne Big Mama für ein Frühstück unter dem Akazienbaum.

IMG_2776.JPG


79ba9710-2080-40e2-bf6a-ef4a46b3f651.JPG


IMG_2778.JPG


IMG_2783.JPG


IMG_2785.JPG


Traumhaft. So Momente sind halt einfach unbeschreiblich.

Bei der Rückfahrt macht unser Fahrer noch ein Halt bei der Düne 45.

IMG_2794.JPG


Wieder zurück in unserem Chalet ist es bereits vor dem Mittag über 30 Grad. Wir machen uns einen gemütlichen Nachmittag am Schwimmbad mit einem kühlen Drink und sind einfach rundum glücklich und zufrieden.

IMG_2697L.jpg


Auch heute gibt es einen wunderschönen Sonnenuntergang.

IMG_2723L.jpg


Bei einem feinen Glas Wein lassen wir diesen wunderschönen Tag ausklingen.

IMG_2725L-2.jpg



Wir gehen wieder sehr spät schlafen. In der Ferne über den Dünen beobachten wir ein heftiges Gewitter mit Blitz und Donner. Es windet stark und regnet sogar ein paar Tropfen, welche natürlich bei dieser Hitze sofort wieder verdunsten.

Teil 3514. Feb. 2025

20. November 2024 – Fahrt nach Swakopmund

Auch heute liegt wieder eine lange Fahrtstrecke vor uns. Ein letzter Blick Richtung Dünen und schon müssen wir wieder Abschied nehmen von diesem schönen Ort.

IMG_2802.JPG


So starten wir kurz nach dem Frühstück und fahren auf der C19 Richtung Solitaire.

IMG_2804.JPG


IMG_2805.JPG


In Solitaire machen wir unseren ersten Halt.

IMG_2809.JPG


IMG_2810.JPG


Wir müssen wieder tanken und der Reifendruck prüfen. Alles tip-top. Ich habe ein paar beschriftete Caps mitgenommen und die Erste hat hier einen dankbaren Abnehmer gefunden.
Auch die Bäckerei können wir natürlich nicht auslassen - wir brauchen Stärkung für die lange Fahrt. 😉

IMG_2812.JPG


Wir biegen ab auf die C14 – zum Teil gut befahrbar, an gewissen Stellen jedoch recht mühsam. Es geht über den Gaub Pass und hinunter in den Kuiseb Canyon.

IMG_2829.JPG


IMG_2832.JPG


IMG_2833.JPG


IMG_2837.JPG


Ein Halt beim Tropic of Capricorne muss natürlich auch sein. 😉

IMG_2819.JPG


Die Strecke zieht sich ewig bis wir endlich am frühen Nachmittag in Walwis Bay sind. Da wir zeitlich gut vorwärts gekommen sind, fahren wir bis an die Strandpromenade zu den Flamingos. Leider hatte es keine Pelikane.

IMG_2838.JPG


IMG_2842.JPG


IMG_2844.JPG


IMG_2845.JPG


In Swakopmund, logieren wir im Beachhotel. Wir erhalten ein ganzes Appartement im obersten Stock. Wir haben eine schöne Aussicht auf das Meer und die Stadt.

IMG_2729.jpg


Wir machen ein Spaziergang dem Strand entlang und reservieren für morgen Abend einen Tisch im Tug.

IMG_2731.jpg


IMG_2732.jpg


Den Apéro geniessen im Tiger Reef am Strand.

IMG_2738.jpg


Wir bleiben heute im Hotel für das Abendessen. Das Essen ist gut, aber wir müssen Geduld haben bis wir unser Essen erhalten.

Teil 3618. Feb. 2025

21. November 2024 - Living Desert Tour und Spaziergang durch Swakopmund

Heute Vormittag haben wir die geführte Tour «Little Five» gebucht. Es ist bewölkt und recht kühl. Wir werden abgeholt und fahren hinter der Stadt in die Dünenlandschaft.

IMG_2869.JPG


Von den beiden Guide's erfahren wir eine Menge spannende Dinge über die «lebendige» Wüste.

IMG_2856.JPG


IMG_2919.JPG


Dass hier so viele kleine Lebewesen leben können, scheint fast ein Wunder. Durch sehr genaue Beobachtung von Spuren im Sand werden diese kleine Lebewesen aufgespürt und wir haben das Glück ein paar davon von nächster Nähe beobachten zu dürfen.
Diese Schlange hat mit ihrer Hautfarbe eine gute Tarnung und nur mit guter Beobachtung wird sie erkannt.

IMG_3144.JPG


IMG_3145.JPG


Das Chamäleon wechselt die Farbe, sobald ein paar Sonnenstrahlen durch die Wolken dringen.

IMG_2871.JPG


IMG_2877.JPG


IMG_2889.JPG


IMG_2886.JPG


Dieser Namib-Geko ist wirklich ein Wunder der Natur - er vergräbt sich im Sand, weil er die Sonne nicht verträgt, seine Haut ist sehr dünn.

IMG_2892.JPG


IMG_2894.JPG


IMG_2901.JPG


IMG_2914.JPG


Diesen Käfer nennen sie "Cappuccino-Käfer" 🙂

IMG_2917.JPG


Und natürlich solche Spinnen können sich mit ihrer giftigen Flüssigkeit auch verteidigen

IMG_2865.JPG


IMG_2868.JPG

Auch diese wunderschöne Echse haben wir betrachten dürfen.

IMG_2924.JPG


IMG_2929.JPG


Anschliessend geniessen wir die tolle Fahrt über die Dünen und machen einen Halt mitten in diesem Sandmeer mit Ausblick auf die Stadt.

IMG_2934-2.JPG


IMG_2933.JPG


IMG_2948-2.JPG


IMG_2937.JPG


IMG_2928-2.JPG


Ich habe diese Tour schon vor ein paar Jahren einmal gemacht, aber es hat sich definitiv auch ein zweites Mal gelohnt.

Die Sonne will sich auch am Nachmittag nicht zeigen und es bleibt kühl und windig. Wir spazieren durch die Stadt, stöbern ein wenig in den Boutiquen und ich finde mein schon lange gesuchten Schmuckanhänger «Afrika». 🙂

IMG_3295.jpg


Zum Abschluss machen wir noch eine Runde zum Leuchtturm und dann ist es schon Zeit für das Abendessen im Tug.

IMG_2750.jpg


Wir haben einen tollen Platz am Fenster, aber leider gibt es heute keinen Sonnenuntergang über dem Ozean - schade.

36d4da93-9c74-4e24-960c-1f22c1d72d79.JPG

Teil 3719. Feb. 2025

22. November 2024 – Überraschung bei der Tankstelle – Fahrt zur Spitzkoppe

Es ist, wie oft am Morgen in Swakopmund, auch heute neblig und kühl. Wir packen unsere Taschen und verlassen das Strandhotel. Bevor wir Richtung Spitzkoppe fahren können, tätigen wir noch ein paar Einkäufe, heute Abend sind wir Selbstversorger in unserem Chalet. Auch bei der Tankstelle müssen wir noch vorbei. Wie jedesmal beim Tanken lasse ich auch hier den Reifendruck kontrollieren. Und oh je, der hintere linke Pneu hat recht viel Luft verloren, was ich nicht bemerkt habe. – Ich vermute, dass es erst in Swakopmund passiert ist. Da wir 2 Tage das Fahrzeug nicht gefahren sind, haben wir nicht bemerkt, dass der Reifen Luft verliert. Sehr hilfsbereit wird uns angeboten das Rad mit dem Reserverad auszutauschen und zu schauen, was da genau passiert ist. Es stellt sich heraus, dass an einer Stelle der Reifen einen Schaden hat und Luft verliert. Unterdessen haben wir Europcar angerufen um zu fragen wie wir vorgehen sollen. Wir müssen zu Supa Quick Tyre fahren, mit dieser Firma hat Europcar eine Vereinbarung. Somit bedanken wir uns mit einem grosszügigen Trinkgeld bei der Tankstelle und fahren zu der genannten Reifengarage. Alles läuft wie am Schnürchen – Formular ausfüllen während der Reifen abmontiert wird und siehe da – ein Nagel steckt im Reifen.. 🙁

IMG_2757.jpg


IMG_2758.jpg


Welch ein Glück, dass es hier passiert ist und nicht irgendwo unterwegs. Obschon ich zu Hause noch das Radwechseln geübt habe, weiss ich nicht ob ich es auch geschafft hätte bei diesem Fahrzeug.
So können wir nur zuschauen wie der Reifen geflickt und wieder montiert wird.


IMG_2761-2.jpg



Wir sind so dankbar, dass dieser Vorfall in Swakopmund passiert ist und so unkompliziert erledigt wird. Nach ca. einer Stunde sind wir schon wieder unterwegs.
Wir fahren Richtung Henties Bay und machen einen kurzen Halt beim Schiffswrack Zeila.

IMG_3218.JPG


IMG_3222.JPG


Bei Henties Bay biegen wir ab auf die D1918. Auch hier ist die Strasse in sehr unterschiedlichem Zustand, zum Teil sandig oder mit vielen Querrillen. Aber wir können etwas ausweichen, da wir genau zwei Fahrzeuge kreuzen. Von weitem sehen wir bereits die Spitzkoppe.

IMG_2961.JPG


Wir benutzen den Westeingang. Dort öffnet uns ein älterer Mann das Tor und will mit uns ein wenig plaudern. Er will natürlich wissen von welchem Land wir kommen und wie lange wir schon unterwegs seien. Als ich ihm sage, dass wir von Basel in der Schweiz kommen fängt er an zu strahlen und meint, es gebe doch dort ein Fussballklub und da hätte es einen berühmten Spieler gegeben..., der Name falle ihm gerade nicht ein. Ja wer könnte das sein, ich sage, vielleicht Shaqiri? Ja natürlich, der sei es... 🙂 Jetzt staune ich nicht schlecht und habe in diesem Moment gerade einen Abnehmer für eine Euro24 Cap gefunden, welche ich mitgenommen habe. Er hat sich so sehr gefreut und konnte es kaum glauben, dass ich ihm diese schenken möchte. Solche Begegnungen sind einfach einmalig, leider habe ich es verpasst mit ihm ein Bild zu machen.

Wir fahren durch das gesamte Gelände der Spitzkoppe und müssen uns beim Empfang an der Ostseite anmelden.

IMG_3256.JPG


Dann geht es wieder etwas zurück, das Cabine Camp liegt am Fusse der grossen Spitzkoppe. Unser Chalet ist super und die weiteren Chalets in der Reihe sind nicht bewohnt. Also haben wir unsere Ruhe und geniessen erst Mal diesen wunderschönen Ort mit einem Gin vor dem Chalet.

IMG_2970.JPG


IMG_2965.JPG


IMG_2967.JPG


IMG_2972.JPG


Von dem nahen Felsen haben wir einen tollen Ausblick auf die Ebene mit dem Cabine Camp.

IMG_2978.JPG


Fortsetzung folgt

Teil 3819. Feb. 2025

Fortsetzung

Es ist hier wieder sehr warm, aber ich bin froh, das kalte Wetter in Swakopmund liegt mir gar nicht. Gegen Abend fahren wir zum Rock Arch und spazieren dort ein wenig herum. Wir sind ganz alleine. Es sind sehr wenig Campingplätze belegt.

IMG_2982.JPG


IMG_2987.JPG


IMG_2990.JPG


IMG_2997.JPG


IMG_2766.jpg


Bevor es dunkel wird kehren wir in unser Chalet zurück und geniessen unser Picknick auf der Terrasse. Es ist einfach traumhaft schön hier. Bevor die Sonne untergeht sind die Felsen rot wie ein Feuer.

IMG_3295.JPG


IMG_3293.JPG


IMG_3317.JPG


Am liebsten hätte ich draussen geschlafen, es ist so schön den grandiosen Sternenhimmel zu betrachten. Ich bin nun schon das dritte Mal hier, für mich ist dies ein Lieblingsplatz in Namibia geworden.

Teil 3920. Feb. 2025

23. November 2024 – Sonnenaufgang beim Rock Arch und Weiterfahrt nach Twyfelfontein Adventure Camp

Wir stehen früh auf, wollen wir doch zum Sonnenaufgang beim Rock Arch sein. Leider hat es ein Wolkenstreifen genau dort wo die Sonne aufgeht und so müssen wir uns ein wenig gedulden bis die Sonne die Felsenlandschaft im schönsten Licht beleuchtet.

IMG_3331.JPG


IMG_3340.JPG


IMG_3343.JPG


IMG_3347.JPG


Auch heute morgen sind wir fast alleine nur die Dassies überwachen uns vom hohen Felsen… 🙂

IMG_3365.JPG


Diese Felsenlandschaft ist einfach wunderschön.

IMG_3075.JPG


IMG_3051.JPG


IMG_3407.JPG


IMG_3413.JPG


Dann heisst es schon wieder Abschied nehmen von der Spitzkoppe, wir fahren heute ins Damaraland.

IMG_3086.JPG


Bis Uis fahren wir auf der D1930. Die Strasse ist ganz gut zu fahren. In Uis wird wieder einmal getankt und den Reifendruck kontrolliert. Wir müssen etwas Luft ablassen, in Swakopmund haben sie zuviel Luft in die Reifen gepumpt. Sonst ist alle i.O. Wir haben noch gar nicht gefrühstückt und das holen wir nun nach im Kaktus Kaffee.

IMG_2773.jpg


IMG_3093.JPG


Nun geht es weiter auf der C35. Hier wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass diese Strasse zum Teil sehr schlecht ist. Ich finde jedoch, dass wir schon schlechtere Strassen gefahren sind. Nach der Abbiegung in die D2612 sieht es jedoch nicht gut aus. Zum Teil sehr sandig und viele Spuren. Es ist für mich recht anstrengend immer die richtige Spur zu fahren. Das letzte Stück vor Twyfelfontein ist asphaltiert. Das Twyfelfontein Adventure Camp liegt gleich hinter dem Damara Living Museum. Die Lodge liegt am Fusse einer Felsenkette.

IMG_2783.jpg


IMG_3151.JPG


IMG_3100.JPG


Die Chalets sind sehr schön und wir werden sehr herzlich empfangen. Es ist wieder sehr heiss, gegen 40 Grad. Da gibt’s nur eines – ab in den Swimmingpool zur Abkühlung.

IMG_2774.jpg


Für den Sundowner steigen wir hinter der Lodge auf den Berg.

IMG_2784.jpg


Oben angekommen staunen wir nicht schlecht, die Aussicht auf beide Seiten ist traumhaft, ein Überblick über das Damaraland. Es hat sogar ein richtiges Bar-Häuschen mit allen möglichen Getränken.

IMG_3113.JPG


IMG_3114.JPG


Leider windet es ziemlich stark und in der Ferne ist ein richtiger Sandsturm ersichtlich. Trotzdem ist dieser Ort ein Traum für den Sandowner.

IMG_3125.JPG


IMG_3242.JPG


IMG_3133.JPG


Zum Abendessen geht es wieder die Treppe runter zum Restaurant im Haupthaus.

IMG_3147.JPG


Auf einem grossen Grill erwarten uns verschiedene leckere Fleischstücke zur Auswahl – es schmeckt ausgezeichnet.
Mit dem Wind ist es bei Dunkelheit recht kühl geworden, somit hat es auch in unserem Chalet etwas abgekühlt, was für einen guten Schlaf von Vorteil ist. 🙂

Teil 4021. Feb. 2025

24. November 2024 – Auf der Suche der Wüstenelefanten im Huab-Fluss

Heute gibt’s schon um 7 Uhr Frühstück, da wir bereits vor 8 Uhr mit unserem Guide Erwin und 4 weiteren Personen in den Huab fahren und uns auf die Suche der Wüstenelefanten machen. Erwin informiert uns, dass die Elefanten sehr wahrscheinlich recht weit weg seien und er darum etwas schneller durch das Flussbeet fahren müsse. Es gibt eine richtige Rallyfahrt 😉 - Wir müssen uns richtig festhalten bei diesem rasanten Tempo. Wir treffen auf eine Giraffenfamilie, - wir sind ganz froh, dass Erwin etwas langsamer vorbeifahren muss.

IMG_3156.JPG


IMG_3482.JPG


Die rasante Fahrt hat sich gelohnt 🙂 - wir entdecken hinter den Büschen eine Elefantenfamilie. Erwin fährt uns so nah wie möglich an die Elefanten heran, wir sind das erste Safarifahrzeug.

IMG_3174.JPG


IMG_3170.JPG


IMG_3171.JPG


Bei einer Elefantenkuh hängt etwas Komisches aus dem Mund und auch Erwin weiss vorerst nicht recht was es ist.

IMG_3497.JPG


IMG_3163.JPG


Erst als die Elefantenkuh aus dem Busch kommt wird klar, was dies bedeutet: Die Elefantenmutter trägt den Fötus eines viel zu früh geborenen Elefantenbaby mit sich 🙁

IMG_3504.JPG


IMG_3519.JPG


IMG_3192.JPG


Erwin erklärt uns, dass die Elefantenmutter diesen Rest solange mit sich trägt, bis sie einen sicheren Ort findet, wo sie den Fötus begraben kann. Solche Begegnungen sind immer traurig, aber auch hier wird uns bewusst, dass auch in der Tierwelt Gefühle verarbeitet werden müssen.
Wir beobachten die Elefanten recht lange, ich finde es immer sehr spannend, wenn genügend Zeit vorhanden ist, damit die Tiere gut beobachtet werden können. Da gibts halt auch eine Flut von Bildern 😉

IMG_3525.JPG


IMG_3527.JPG


IMG_3529.JPG


IMG_3533.JPG


IMG_3535.JPG


IMG_3551.JPG


IMG_3585.JPG


IMG_3195.JPG


Fortsetzung folgt

Teil 4121. Feb. 2025

Fortsetzung


Auf dem Rückweg fährt Erwin einen steilen Hügel rauf und wir haben von dort einen traumhaften Überblick ins Damaraland.

IMG_3208.JPG


IMG_3210.JPG


IMG_3217.JPG


IMG_3220.JPG


IMG_3222-2.JPG


IMG_3611.JPG


IMG_3226.JPG


Die Giraffen sind auch immer noch am selben Ort

IMG_3233.JPG


IMG_3239.JPG


Es ist schon Mittag, als wir wieder in der Lodge ankommen und der Lunch ist schon für uns bereit.
Am Nachmittag ruhen wir uns etwas aus und profitieren noch einmal vom Swimmingpool. Leider kommt wie gestern wieder ein sehr starker Wind auf. Wir steigen trotzdem zum Sundowner wieder auf den Berg und geniessen die tolle Stimmung.

IMG_3245.JPG


Auch heute schmeckt das Abendessen ausgezeichnet und das Personal ist sehr herzlich. Da der Wind nicht nachlässt wird es wieder recht kühl und sind froh, als wir unter der warmen Bettdecke sind.

Teil 4222. Feb. 2025

25. November 2024 – Besuch Damara Living Museum, Felsgravuren Twyfelfontein und Weiterfahrt zur Vingerklip-Lodge

Ein so schöner Morgenhimmel begrüsst uns heute.

IMG_3149.JPG


Wir verlassen das Twyfelfontein Adventure Camp nur ungern, wir haben uns hier sehr wohl gefühlt. Da das Damara Living Museum gerade nur so um die Ecke ist, machen wir dort bereits unseren ersten Halt. Wir sind recht früh und im Moment die einzigen Besucher, somit haben wir die Erklärungen und Besichtigungen der traditionellen Kultur der Damara ganz für uns allein.

Vorstellung verschiedener Heilkräuter und Heilpasten

IMG_3250.JPG


Auch unsere Gesichter bekommen dabei zwei Farbtupfer ab 🙂 und das kleine Mädchen ist auf unserer Besichtigung stets in unserer Nähe.

IMG_3265.JPG


Feuer machen muss geübt sein...

IMG_3259.JPG


IMG_3260.JPG


Die Frauen stellen die verschiedensten Schmuckstücke mit natürlichen Materialen her.

IMG_3256-2.JPG


IMG_3257.JPG


Zum Abschluss erhalten wir noch eine Tanzvorstellung

IMG_3640.JPG


IMG_3262.JPG


Nach dem Besuch werden wir natürlich auch durch den «Schmuckshop» geführt. Ich habe auch diesmal eine schöne Kette für mich gefunden, obschon ich zu Hause schon mehrere davon habe, ich habe ja diese Führung vor ein paar Jahren schon einmal gemacht.

IMG_3268.JPG


Nun geht unsere Fahrt weiter zu den Twyfelfontain Rock Paintings.

IMG_3664.JPG


IMG_3666.JPG


Unser Guide erzählt uns eine Menge Interessantes über diese Felsgravuren.

IMG_3659.JPG


IMG_3642.JPG


IMG_3647.JPG


IMG_3652.JPG


IMG_3656.JPG


IMG_3667.JPG


IMG_3672.JPG


IMG_3281.JPG


Bei diesem Busch zwischen den Felsen, wurde eine Quelle gefunden, welche dem Ort den Namen gab

IMG_3693.JPG


Über die C39 fahren wir über Khorixas zur Vingerklip Lodge.

IMG_3695.JPG


IMG_3697.JPG


Es ist erneut sehr heiss hier und die Erfrischung im Swimmingpool ist eine Wohltat. Das Abendessen haben wir im Eagles Nest reserviert.

IMG_2790.jpg


IMG_3715.JPG


IMG_2798.jpg


IMG_2796-2.jpg


IMG_2795.jpg


Leider windet es auch hier sehr stark, aber es ist trotzdem sehr gemütlich und der Braai ist sehr fein.

IMG_2799.jpg



IMG_3729.JPG

Teil 4323. Feb. 2025

26. November 2024 – Vingerklip und Fahrt in den Etosha – Okaukuejo Camp

Eigentlich wollten wir heute morgen eine kleine Wanderung von der Lodge aus zum Vingerklip und zurück machen, aber es ist schon beim Frühstück sehr warm und auf dem Wanderweg hat es kaum Schatten. So verabschieden wir uns von der Lodge und fahren mit dem Fahrzeug bis zum Vingerklip.

IMG_3755.JPG


IMG_3763.JPG


IMG_3792.JPG


Man fühlt sich schon sehr klein, neben einem solchen mächtigen Felsen.

IMG_3775.JPG


IMG_3295-2.JPG


IMG_3294.JPG


Wir fahren auf der D2743 zurück auf die C39. Hier hat es grosse Termitenhügel

IMG_3801.JPG


IMG_3805.JPG


Unsere Weiterfahrt führt uns Richtung Outjo, wo wir wieder einmal bei einer Tankstelle vorbei müssen.
Dann geht’s weiter Richtung Norden auf der C38, welche bis in den Etosha zum Okaukuejo Camp asphaltiert ist. Beim Anderson Gate gibt’s die üblichen Formulare auszufüllen und Fragen zu beantworten. Die Staatsangestellten sitzen in Reih und Glied am Schatten und es liegt an den Touristen sich zu ihnen zu begeben. Ich muss mich neben eine weibliche Angestellte setzen, sie drückt mir ein Formular in die Hand zum Ausfüllen und schaut weiter ihre Serie auf ihrem Mobilphone an. Als ich sie etwas fragen will, muss ich sie dreimal ansprechen bis sie endlich etwas genervt reagiert, weil ich sie störe beim Schauen ihrer Serie. Als ich ihr meinen Kugelschreiber gebe, damit sie ihre Unterschrift unter das Formular schreiben kann, macht sie keine Anstalten mir den Stift wieder zurückzugeben. Aber bei dieser Unfreundlichkeit mache ich auch keine Geschenke, ich will den Stift zurück 😉
Kaum haben wir das Gate hinter uns, treffen wir bereits auf Springböcke und eine Giraffenfamilie.

IMG_3809.JPG


IMG_3808.JPG


IMG_3812.JPG


IMG_3817.JPG


IMG_3824.JPG


IMG_3816.JPG


Im Okaukuejo Camp erhalten wir den Schlüssel zum Bushchalet noch nicht, es sei noch eine Stunde zu früh.

IMG_3825.JPG


Wir fahren trotzdem schon zum Chalet und die Reinigungsfrau ist gerade fertig geworden mit reinigen. Sie meint, sie lasse doch einfach das Chalet offen und wir sollen an der Reception sagen, dass sie fertig gereinigt hat. Wir richten uns etwas ein in unserem Chalet und schauen kurz beim Wasserloch vorbei. Es ist aber ausser ein paar Springböcke nichts zu sehen, es ist auch sehr heiss.

IMG_3831.JPG


Fortzsetzung folgt

Teil 4424. Feb. 2025

Fortsetzung

Am späteren Nachmittag machen wir eine kleine Tour und hoffen natürlich auf Tiersichtungen. Es ist immer noch sehr heiss und alles ist dürr und trocken. Wie wir aus dem Forum vernommen haben, sind die Strassen im Etosha ziemlich schlecht was wir nach 3 Tagen auch bestätigen können. 🙁
Es scheint, dass die Tiere lieber am Schatten unter den Büschen bleiben, was auch verständlich ist 😉

IMG_3852.JPG


IMG_3854.JPG


auch diese Gackeltrappe verschwindet im Busch

IMG_3846.JPG


dieser Schakal verträgt die Hitze wohl

IMG_3874.JPG


Erst als wir wieder Richtung Camp fahren sehen wir schon von Weitem mehrere Fahrzeuge am Strassenrand, was bedeutet, dass es dort etwas zu sehen gibt. 🙂 So sputen wir uns ein wenig tatsächlich lohnt es sich anzuhalten - eine ganze Löwenfamilie liegt dort friedlich am Strassenrand und im Steppengras.

IMG_3865.JPG


IMG_3878.JPG


IMG_3879.JPG


IMG_3881.JPG


IMG_3887.JPG


IMG_3896.JPG


Wir fahren noch bis zum nahen Wasserloch in der Hoffnung, dass die Löwen vielleicht ihren Durst löschen würden. Aber nur eine Löwin hat Lust sich bei der Hitze über das Feld zum Wasserloch zu bewegen.

IMG_3901.JPG


IMG_3903.JPG


IMG_3904.JPG


IMG_3908.JPG


IMG_3911.JPG


Wir sind natürlich überglücklich, dass wir schon am ersten Tag eine solche Sichtung geniessen durften. Die Sonne steht schon tief und wir müssen zurück ins Camp.
Zurück im Camp steigen wir noch auf den Turm, es windet leider auch hier sehr stark.

IMG_3922.JPG


IMG_3927.JPG


Bevor wir uns auf den Weg zum Wasserloch im Camp machen, essen wir kurz etwas auf der Terrasse unseres Chalets. Wir werden von Passanten darauf aufmerksam gemacht, dass es Nashörner am Wasserloch hat. Da hält uns natürlich nichts mehr auf unserer Terrasse. Es wird ein toller Abend am Wasserloch, die Nashörner bleiben bis spät in die Nacht beim Wasserloch.

IMG_3958.JPG


IMG_3986.JPG


IMG_3953.JPG


IMG_3995.JPG


IMG_3315.JPG


IMG_3312.JPG


IMG_4006.JPG


Bei YouTube ansehen ↗



IMG_4008.JPG


IMG_3309.JPG


Zum Abschluss nehmen zwei davon noch ein richtiges Bad, was sehr amusant aussieht.

IMG_4039.JPG


Dazwischen sind auch noch zwei Elefanten vorbei gekommen um ihren Durst zu stillen, ansonsten bleibt es ruhig.

Teil 4525. Feb. 2025

27. November 2024 – Auf der Pirsch im Etosha - 1. Teil

Wir sind früh wach und sind bei den Ersten beim Frühstück. Die Auswahl ist etwas dürftig, wir sind uns von den anderen Lodge besseres gewohnt. Aber wir sind ja hier wegen der Tiere und nicht für gutes Essen… 😉
Obschon es eine ziemlich weite Strecke ist bis zum Ozonjuitji m’Bari Wasserloch, entscheiden wir dieses Wasserloch als erstes anzufahren. Bei meinen letzten Besuchen an diesem Wasserloch hatte es jedesmal eine Menge Tiere dort. Somit geht unsere Fahrt vorerst Richtung Westen. Die Strasse ist erstaunlicherweise in einem sehr guten Zustand, was unsere Fahrzeit stark verkürzt. Wir sind noch nicht lange unterwegs, kommt aus der Ebene ein Nashorn gerannt. Zum Glück habe ich angehalten, es überquert nämlich fast im Galopp die Strasse vor uns in genügender Entfernung.

IMG_4055.JPG


IMG_4056.JPG


IMG_4057.JPG


Je weiter wir Richtung Westen fahren, um so grüner wird die Landschaft. Es muss hier schon ziemlich geregnet haben. Springböcke geniessen das frische Grün und eine weitere Gruppe Springböcke zieht durch die Ebene Richtung Wasserloch.

IMG_3322.JPG


IMG_3325.JPG


IMG_4063.JPG


Auch eine Herde Gnus grast friedlich zwischen den Büschen.

IMG_4068.JPG


Wir müssen ein zweites Mal anhalten. Eine Zebrafamilie ist mitten auf der Strasse und bleibt etwas erstaunt vor unserem Fahrzeug stehen. Wir haben alle Zeit ein paar Bilder von diesen schönen Tieren zu machen.

IMG_4072.JPG


IMG_4073.JPG


IMG_4077.JPG


IMG_4080.JPG


IMG_4087.JPG


Wir sind jetzt fast eine Stunde gefahren und nähern uns dem Wasserloch. Meine «Befürchtung» nach der Durchfahrt durch die grüne Landschaft bestätigt sich- die Tiere haben es nicht eilig ans Wasserloch zu gelangen, sie profitieren von diesem saftigen Grün auf dem Weg dorthin. Ausser zwei Zebras eine gähnende Leere. Es hat auch Wasser beim Damm in der Nähe des Wasserlochs, dort sehen wir weit weg eine Herde Gnus.

IMG_4089.JPG


IMG_3330.JPG


Wir warten noch eine Weile, aber es rührt sich nichts. Wir fahren wieder zurück und haben doch noch ein tolles Erlebnis. Zwei Elefanten kommen hinter den Bäumen auf die Wiese und haben es gar nicht eilig weiter zu kommen, was uns natürlich sehr freut.

IMG_4092.JPG


IMG_4106.JPG


IMG_4109.JPG


IMG_4115.JPG


IMG_4097.JPG


IMG_4116.JPG


IMG_4119.JPG


IMG_4124.JPG


Zurück in Okaukuejo machen wir eine kurze Pause, essen ein Eis und schauen kurz beim Wasserloch vorbei.
Zwei Oryx haben sich gerade am Streiten und versuchen sich in «wer ist der Stärkere»

IMG_4139.JPG


IMG_4141.JPG


Auch dieser Springbock sucht ein wenig Abkühlung 🙂

IMG_4136.JPG


IMG_4137.JPG

Teil 4626. Feb. 2025

27. November 2024 - auf der Pirsch im Etosha - 2. Teil

Da wir heute abend im Halali übernachten werden, fahren wir gemütlich ein paar Touren bis dorthin. Obschon es wieder sehr heiss ist, sind doch einige Tiere in der Savanne zu sehen.
Auf der östlichen Seite von Okaukuejo ist es sehr trocken und dürr.

IMG_4161.JPG


Wir fahren eine Route der Salzpfanne entlang, jedoch sind die Wasserlöcher dort ausgetrocknet.

IMG_4157.JPG


Ein Strauss stellt sich stolz zur Schau und diese Kuhantilope hat sich wohl von der Herde entfernt.

IMG_4194.JPG


IMG_4193.JPG


IMG_4158.JPG


Bei einem Baum sehen wir von weitem 2 Fahrzeuge stehen, da ist wohl wieder etwas zu sehen.
Wir sehen vorerst gar nichts, erst beim näheren Hinschauen entdecken wir die 2 Löwen, die faul zwischen den Wurzeln am Schatten schlafen. Keiner bewegt sich bei dieser Hitze.

IMG_4166.JPG


IMG_4167.JPG


Auf dem Weg nach Halali steuern wir noch das Wasserloch Rietfontein an. Zebras und Gnus haben hier etwas Gras und Feuchtigkeit gefunden.

IMG_4170.JPG


IMG_4174.JPG


IMG_4180.JPG


IMG_4186.JPG


IMG_4183.JPG


Diese Fahrten auf den schlechten Strassen sind anstrengend und wir sind ganz froh, als wir im Halali ankommen.

953dc575-15f8-448b-8876-e70dd2e938c9.JPG


Wir können gleich unser Bushchalet beziehen.

IMG_2822.jpg


Es sehr wenig Chalets besetzt, auch auf dem Campingplatz hat es auch bis am Abend sehr wenig Betrieb.
Wir brauchen eine Erfrischung und begeben uns zum Pool. Das Wasser scheint ganz ok und die Abkühlung tut gut.
Zurück im Chalet haben wir von 2 Rotschnabeltoko Besuch und sie machen einen Höllenlärm. Dieser scheint sich im Spiegelbild sehr zu gefallen.

IMG_4196.JPG


IMG_4210.JPG


Und dieser Kleine wartet bis er eine Apfelschale erwischt 🙂

IMG_4205.JPG


IMG_4199.JPG


Für den Sundowner packen wir eine Flasche Wein und ein Picknick ein und spazieren zum Wasserloch.

IMG_2815.jpg


Kaum sind wir dort, kommen schon eine ganze Kolone Impalas zum Trinken.

IMG_4221.JPG


IMG_4229.JPG


IMG_4232.JPG


Nach den Impalas sind die Zebras an der Reihe

IMG_4241.JPG


IMG_4247.JPG


IMG_4249.JPG


Dann geht die Sonne unter und es ist ein Moment ruhig.

IMG_3352.JPG


IMG_3355.JPG


Gespannt warten wir was wohl noch aus dem Busch kommen wird. Und siehe da, ein Nashorn. Es ist erstaunlich, ich bin schon im Etosha gewesen und habe kein einziges Nashorn gesehen und dieses Mal scheint es eine Nashorn-Runde zu werden. Bald kommt ein zweites und ein drittes. Die Nachtfotos sind ziemlich schlecht, da mein Apparat nicht dafür ausgerüstet ist. Aber wir haben diese Nashornrunde sehr genossen.

IMG_2818.jpg


IMG_2820.jpg


IMG_3358.JPG


IMG_3360.JPG


Dazwischen kommt immer wieder eine Hyäne. Sie verschwindet mehrmals und kommt dann wieder, wie wenn sie das Wasserloch überwachen müsste. Es ist recht lustig, wie sie immer hin und her läuft.
Wir sitzen bis spät in die Nacht am Wasserloch, es ist immer noch sehr warm und die Nashörner haben es auch hier nicht eilig. Irgendwann haben sie doch genug und verziehen sich wieder in den Büschen.
Kurz darauf sehe ich eine Bewegung bei den Büschen, es ist ja schon ganz dunkel und nur das Wasserloch ist beleuchtet. Ich versuche mit dem Fernglas herauszufinden, was da aus dem Busch kommt. Ich kann’s nicht glauben, es ist tatsächlich ein Leopard. Er kommt nur ganz zögerlich und ist auf der Hut. Er kommt nicht ganz bis ans Wasserloch, es hat auch noch etwas Wasser in einer kleinen Grube. Leider ist es viel zu dunkel für ein Bild, aber dank dem Fernglas haben wir den Leo doch einen Moment beobachten können.
Nach dem Abzug des Leo wird es still ums Wasserloch und es ist schon spät. Es war ein super Abend und wir sind total zufrieden mit unserem zweiten Tag Etosha. Das Wasserloch in Halali ist einfach top!

Teil 4727. Feb. 2025

28.11.2024 – Ein weiterer Tag im Etosha – wo sind die Elefanten?

Bevor wir Halali heute morgen verlassen, gehen wir noch einmal ans Wasserloch. Und da ist ja richtig Betrieb.

IMG_2826.jpg


IMG_4315.JPG


IMG_2832.jpg


Eine Herde Impalas, Zebras und Kudus – einfach herrlich diesem Spektakel zuzuschauen.

IMG_4346.JPG


IMG_4351.JPG


IMG_4340.JPG


IMG_4357.JPG


IMG_4358.JPG


IMG_4318.JPG


IMG_4320.JPG


IMG_4329.JPG


IMG_4306.JPG


IMG_4285.JPG


IMG_4273.JPG


IMG_4270.JPG


IMG_4326.JPG


Als alle Tiere wieder weg sind, bleibt nur noch dieser Marabu.

IMG_4362.JPG


Wir können uns fast nicht trennen von diesem Wasserloch, es ist einfach so toll hier. Es ist schon 10 Uhr als wir endlich das Camp verlassen. Wir fahren vorerst den Rhino Drive. Aber da gibt’s gar nichts zu sehen, ausser einer Hyäne, welche sich in den Büschen versteckt.

IMG_4366.JPG


IMG_4369.JPG


Fortsetzung folgt

Teil 4827. Feb. 2025

Fortsetzung

Wir kommen wieder auf die «Hauptstrasse» - in der Ferne sehen wir eine Herde Springböcke

IMG_3361.JPG


Diese Riesentrappe rennt davon auf dem Weg zum Wasserloch Goas.

IMG_4377.JPG


IMG_4379.JPG


Die Strasse dorthin ist furchtbar schlecht. Ausser diesen Kuhantilopen ist auch hier nicht viel los.

IMG_4384.JPG


IMG_4386.JPG


Dann fahren wir noch die Schlaufe zum Okerfontein Wasserloch – auf der Ebene treffen wir wieder auf Zebras und Gnus.

IMG_4413.JPG


IMG_4426.JPG


IMG_4427.JPG


IMG_4408.JPG


IMG_4413.JPG


IMG_4436.JPG


IMG_4434.JPG


IMG_4396.JPG


IMG_4398.JPG


IMG_4402.JPG


Wir sind nun den dritten Tag im Etosha und haben noch keine Elefantenherde gesehen. Wo sind denn diese Elefanten? Wir fahren bis zum Namutoni Camp für eine Pause und schauen kurz beim Wasserloch vorbei. Gähnende Leere. Wir entscheiden uns, noch bis zum Wasserloch Tsumcor nördlich von Namutoni zu fahren, wer weiss, vielleicht verstecken sich die Elefanten dort.
Aber auch in dieser Richtung nichts zu sehen. Hier sind die Bäume auch recht grün, es hat hier wohl auch schon geregnet. Wir fahren wieder zurück Richtung Namutoni und siehe da – eine Elefantenherde kommt uns direkt vom Wasserloch bei Namutoni entgegen. Schade, dass wir nicht beim Wasserloch geblieben sind, aber wir sind super glücklich, dass wir doch noch eine Elefanten Herde zu sehen bekommen.

IMG_4447.JPG


IMG_4452.JPG


IMG_4453.JPG


IMG_4455.JPG


IMG_4458.JPG


IMG_4460.JPG


IMG_4444.JPG


Bei YouTube ansehen ↗



Zum Abschluss fahren wir noch den Dikdik Drive bei Klein Namutoni. Dikdik sehen wir keines nur eine Griffenmama mit ihrem Jungen versperrt uns den Weg, weil sie aus einem Wassertümpel trinken.

IMG_3369.JPG


IMG_4475.JPG


IMG_4478.JPG


Bei YouTube ansehen ↗



Auf der Rückfahrt Richtung Namutoni treffen wir noch auf eine weitere Elefantenherde, jetzt haben wir sie den ganzen Tag gesucht und jetzt tauchen sie einfach wie aus dem Nichts auf... 🙂

IMG_4501.JPG


Leider reicht die Zeit nicht mehr, damit wir noch einmal ans Wasserloch in Namutoni fahren können. Wir haben heute die Übernachtung im Oguma Forest Camp. Bevor wir den Etosha beim Lindequist Gate verlassen, treffen wir noch auf einen jungen Elefantenbullen, somit wurde unser Wunsch betreffend Elefanten reichlich erfüllt.

IMG_3374.JPG


Das Onguma Forest Camp liegt etwa 10 km hinter dem Lindequist Gate an der Grenze zum Etosha. Es ist eine tolle Unterkunft, die Chalets sind mitten in den Bäumen.

IMG_3376.JPG


IMG_3375.JPG


Das Abendessen wird auf der Terrasse serviert direkt am Wasserloch, sehr gemütlich – während dem Abendessen kommen zwei Giraffen und ein paar Kudus zum Wasserloch.

IMG_3377.JPG


Ich bin heute recht müde vom langen Herumfahren im Etosha bei diesen schlechten Strassen.
Wir sind jedoch trotz der Hitze sehr zufrieden mit unseren Sichtungen in den 3 Tagen. Morgen geht die Fahrt bereits wieder Richtung Süden.

Teil 4928. Feb. 2025

29. November 2024 – Fahrt Richtung Süden

Ein köstliches Frühstück erwartet uns heute morgen.

IMG_2841.jpg


IMG_2842.jpg


IMG_2843.jpg


Wir geniessen noch einmal die tolle Terrasse beim Onguma Forest Camp und dann müssen wir schon wieder Abschied nehmen.

IMG_2838.jpg


IMG_2839.jpg


IMG_2840.jpg


IMG_3388.JPG


Heute geht unsere Reise Richtung Süden bis zur Frans Indongo Lodge.
Wir fahren Richtung Tsumeb wo wir wieder tanken müssen. Der Reifendruck ist auch ok, somit haben die Reifen die Strassen im Etosha gut überstanden. 🙂 Wir entscheiden uns von dort über Grootfontein zu fahren damit wir noch beim berühmten Hoba Meteorit vorbeischauen können. Die Strassen sind hier alle asphaltiert, ich muss mich wieder daran gewöhnen etwas schneller zu fahren, nach den 3 Tagen holpriger Strasse im Etosha. 😉
Beim Meteorit machen wir auch gleich unsere Mittagspause.

IMG_4522.JPG


IMG_4528.JPG


IMG_4532.JPG


IMG_4533.JPG


In der Region um Grootfontein und bis Otavi ist es richtig grün. Hier hat es bereits mehrmals geregnet. Dies ist auch der Grund, dass hier viel Landwirtschaft betrieben wird.

d07c109f-e812-4618-96ff-51481bdacfed.JPG


01479fed-27d4-4159-b149-b608e3f3cbf0.JPG


2fafef93-62b0-4bfc-8364-db136ea088f0.JPG


Es ist doch eine recht lange Fahrt bis wir endlich abbiegen können Richtung Frans Indongo Lodge.

c2924e89-6234-4902-9b12-95724b862aca.JPG


Es ist das zweite Mal, dass ich hier übernachte und wir werden herzlich empfangen. Es ist sehr gemütlich hier und unser Chalet ist liebevoll hergerichtet.

IMG_2848.jpg


IMG_2845.jpg


IMG_2846.jpg


IMG_2847.jpg


Von einer erhöhten Plattform haben wir eine wunderschöne Aussicht auf das Wasserloch und die Tiere in der Ebene.
Wir machen es uns hier richtig gemütlich und beobachten die Tiere am Wasserloch.

IMG_4559.JPG


IMG_4536.JPG


IMG_4582.JPG


IMG_4572.JPG


IMG_4591.JPG


IMG_4590.JPG


IMG_4553.JPG


IMG_4539-2.JPG

Teil 5028. Feb. 2025

30. November 2024 – Zurück nach Windhoek

Wir haben es heute morgen nicht eilig. Das Tagesziel ist Windhoek zu unserer letzten Übernachtung im Voigtland Guesthouse. Die Fahrt auf der B1 zieht sich jedoch ziemlich. Heute ist Ferienanfang in Namibia und es hat einige Polizeikontrollen auf der Strecke.
Durch die Stadt hat es sehr viel Verkehr und wir sind froh, als wir an unserem Ziel, das Voigtland angekommen sind, wo wir wieder herzlich empfangen werden.

IMG_2872.jpg


IMG_2880.jpg


Wir machen uns frisch, es ist auch hier wieder sehr heiss. Wir erhalten Besuch von einer Freundin. Sie ist seit mehreren Jahren im Winter immer mit ihrem eigenen Buschcamper im südlichen Afrika unterwegs und ist gestern aus der Schweiz angekommen. Dieses Jahr ist für sie etwas speziell, sie ist alleine unterwegs, da ihr Partner Anfang Jahr ganz plötzlich verstorben ist.

IMG_2866.jpg


Auf der Terrasse geniessen wir den Teatime mit feinem Kuchen. Eigentlich kommen um diese Zeit immer die Giraffen vorbei, aber heute bleiben sie am Schatten, es ist auch ihnen zu heiss.
Auch heute werden wir mit einem leckeren Abendessen verwöhnt, es gibt Elanfilet. Dazu stossen wir mit einem feinen Wein auf unseren letzten Abend Afrika an und sind ausserordentlich dankbar, dass alles so reibungslos geklappt hat, was nicht selbstverständlich ist.
Wir sitzen noch bis spät in die Nacht auf der Terrasse in Gedanken an die wunderbaren Erlebnissen der letzten fünf Wochen. Die Begeisterung für Namibia hat auch Linda gepackt und sie meint, dass sie mich jetzt sehr gut verstehe, warum mir dieses Land so viel bedeutet 🙂

Teil 5101. März 2025

1. Dezember 2024 - Gemütlicher Tag im Voigtland und Abschied von Namibia

Wir können uns heute Zeit lassen beim Frühstück. Unser Flug geht erst am Abend und wir können uns heute richtig ausruhen und den letzten Tag in Namibia richtig geniessen.
Es kommen heute keine neuen Gäste im Voigtland an, es ist sehr ruhig. Wir verbringen unseren Tag beim Swimmingpool und beim Faulenzen am Schatten.

IMG_2875.jpg


Es ist auch heute brütend heiss + 40 Grad

IMG_2876.jpg


Am späteren Nachmittag packen wir unsere Sachen ins Auto und verabschieden uns von den lieben Menschen im Voigtland mit den Worten «bis zum nächsten Mal»
Beim Flughafen müssen wir noch Tanken bevor wir das Auto abgeben. Alles ist in Ordnung, die Abgabe ist schnell erledigt. Es ist doch immer eine Erleichterung, wenn das Fahrzeug wieder ohne Zwischenfall gut abgegeben ist.

IMG_2881.jpg


IMG_2883.jpg


Das Check-in verläuft speditiv und die Zeit bis zum Boarding verbringen wir beim Kauf von den letzten Souvenirs im Duty Free Shop und einem Savanna Dry.
Es braucht etwas Geduld, bis das Boarding los geht.

IMG_2884-2.jpg


Wir haben Sitze mit more legroom gebucht, aber wir realisieren beim Einsteigen sofort, dass das Flugzeug eine andere Bestuhlung hat, als bei meiner Buchung der Sitzplätze. Also kein more legroom bei unserer Sitzreihe 🙁 Das nervt nicht nur uns, es sind etwas 4 Reihen davon betroffen. So ist der Flug total ungemütlich, der Sitz von Linda ist auch noch verklemmt und kann nicht richtig zurückgelehnt werden. Auch das Essen ist ungeniessbar. 🙁 Die Nacht wird lang bis Frankfurt. Wir haben einen Anschlussflug nach Zürich aber leider mit 2 Stunden Wartezeit. Obschon wir im Transit sind, müssen wir das ganze Prozedere des Handgepäcks durchmachen. Ich habe wieder das Pech, dass ich alles auspacken muss und was ich im Dutyfree in Namibia gekauft habe wird ausgepackt und mit einem Gerät kontrolliert – es könnte ja Sprengstoff darauf haben…. – Nach einer Nacht ohne Schlaf verträgt man so Sachen nicht so gut 😈
Der Flug nach Zürich läuft problemlos und in Zürich muss ich mich von Linda verabschieden, da wir mit der Eisenbahn in verschiedene Richtung fahren. Linda wird in 3 Tagen bereits wieder nach Zürich fahren und fliegt nach Australien für ihren 2. Teil ihres langen Urlaubs.
Ich komme gut zu Hause an, voll bepackt mit wunderschönen Erlebnissen unserer 5 wöchigen Reise und dankbar, dass ich diese Reise mit meiner Tochter machen durfte. 🙂

Danke an alle, die mit uns diese 5 Wochen virtuell mitverfolgt haben, sei es mit dem Dankebutton, den Kommentaren oder als stille Mitleser.

Teil 5202. März 2025

Fazit unserer 5-wöchigen Reise ins südliche Afrika

Nachdem ich meinen Reisebericht beendet habe, wurde mir einmal mehr bewusst, welche Vielfältigkeit unsere Reise beinhaltet hat. Es ist für mich gar nicht einfach, darüber ein Fazit zu schreiben.
Mit der Gruppenreise in Südafrika haben wir realisiert, wie riesig, und verschieden dieses Land ist. Wir haben gesamthaft ca 4'000 km per Bus zurückgelegt und mit dem Flug von Port Elisabeth nach Durban noch eine weitere grosse Strecke. Wir haben in 12 verschiedenen Guesthouse/Hotels/Lodges übernachtet. Ausser die vergitterte Villa in Eswatini, waren die Unterkünfte sehr gut. Wenn ich ein Highlight auswählen müsste, gehören sicher der Ausflug in die Cederberge und auf den Robberg bei Plentenbergbay dazu. Auch der kurze Aufenthalt im Krüger war ein super Abschluss unserer Südafrikareise. Trotz diesen wunderbaren Erlebnissen weckte Südafrika in mir nicht dieselben Gefühle wie für Namibia.
Ich realisierte einmal mehr, dass Namibia für mich eine spezielle Bedeutung hat. Warum genau kann ich nicht erklären. Seit ich vor 14 Jahren zum ersten Mal in diesem Land war, bin ich einfach überwältigt von dieser speziellen Landschaft, diesen Farben und die unendliche Weite. Obschon wir dieses Mal viele für mich bereits bekannte Orte besucht haben, ist die Begeisterung nur noch verstärkt worden.
Wir haben etwas über 2000 km, hauptsächlich auf Gravelroads zurückgelegt und in 11 verschiedenen Unterkünften übernachtet. Auch hier alles sehr gut, auch das Essen. Eine erwähnenswerte Lodge ist für mich das Twyfelfontein Adventure Camp. Ein Lieblingsort auf dieser Reise war sicher auch bei der Spitzkoppe.
Ich möchte mit einem Zitat, welches in einer Lodge gelesen habe, diesen Bericht abschliessen. Er sagt für mich genau das aus, was ich für Namibia fühle.

«We are Namibians, not because we are born in Namibia, but because Namibia is born in us. It’s a special place, where true magic is found.»

IMG_3224.JPG

Mama und Tochter touren durchs südliche Afrika von regsal

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/305620-mama-und-tochter-touren-durchs-suedliche-afrika

Stand: letzter Berichtsteil vom 02. März 2025

Die Rechte am Text und an den Bildern liegen beim Autor. Ausdruck für den eigenen Gebrauch.