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Reisebericht · namibia-forum.ch

Die Loeffels in Schottland - Highlands im Herbst

von loeffel · ab Sept. 2024 · Selbstfahrer · 20 Teile

Über diesen Reisebericht

Im Oktober 2024 sind wir zu zweit mit dem Mietwagen in Schottland unterwegs – diesmal nicht auf großer Rundreise, sondern von drei festen Standorten aus: erst mehrere Nächte in Fort William in den westlichen Highlands, dann sechs weitere Nächte bei Aberdeen im Osten mit Ausflügen in die Speyside, zum Schluss ein paar Tage in Glasgow. Welche Tagestour ansteht, entscheiden wir morgens je nach Wetterlage.

Von Fort William aus fahren wir durch Glencoe und ins abgelegene Glen Etive, wo sich Filmfans um die berühmte Skyfall-Szene aus James Bond drängen, und fahren mit dem als „Hogwarts-Express“ bekannten Jacobite über das Glenfinnan-Viadukt – auf der Rückfahrt werden wir spontan in die erste Klasse umgesetzt. An der Nordseeküste beobachten wir Seehunde am Strand von Newburgh und stehen vor der düsteren Ruine von Slains Castle, die angeblich Bram Stoker zu Dracula inspirierte. In der Speyside besuchen wir eine Küferei, in der Whiskyfässer gebaut werden, dazu mehrere Brennereien. Das schottische Wetter zeigt sich wechselhaft: An einem Tag regnet es in Strömen, an einem anderen strahlt wieder die Sonne.

Die letzten Tage verbringen wir in Glasgow: Kathedrale und Nekropolis, bunte Wandmalereien in der Innenstadt, das Kelvingrove-Museum und die moderne Architektur am Ufer des Clyde. Insgesamt kommen wir auf rund 2200 gefahrene Kilometer.

Teil 103. Nov. 2024

Schottland 2024 – Herbst in den Highlands

Ja, ihr lest richtig: Wir Loeffels waren mal wieder unterwegs. Diesmal in Schottland.
OK, das ist nun nicht gerade Afrika, warum dann also ein Schottland-Bericht hier im Forum ?

Zum einen ist es mal wieder ein Lebenszeichen von uns. Ja, es gibt uns noch, und wie sind nach wie vor unterwegs, wenn derzeit auch nicht in Afrika.
Dann geistert ja auch immer mal wieder der Begriff „Inspiration“ durchs Forum. Was gibt es Interessantes außerhalb Afrikas ? Wohin lohnt eine Reise ? Was gibt es in anderen Ländern lohnenswertes zu bereisen ?
Vielleicht inspiriert also unser kleiner Bericht den ein oder anderen. Denn wir wissen, dass die britischen Inseln bei dem einen oder der anderen von euch durchaus beliebt sind.

Vielleicht hat ja der eine oder die andere von euch Lust uns in den schottischen Herbst zu begleiten.
Wir würden uns über ein paar Mitfahrer freuen. Platz ist in unserem Kia Sportage mehr als genug.

Also lasst uns loslegen.

Schottland war für uns kein Neuland. Bereits im Jahre 2000 waren wir dort gut zwei Wochen mit dem Mietwagen auf einer großen Schottlandrunde unterwegs.
Seitdem hegten wir immer den Wunsch, einmal dorthin zurückzukehren. Irgendwie hatte es danach nie geklappt, andere Ziele waren „wichtiger“, dann infizierten wir uns irgendwann mit dem Afrikavirus, und eine weitere Schottlandreise wurde immer geschoben.
2017 hatte ich (Stefan) die Möglichkeit, im Rahmen einer einwöchigen Fotoreise die Isle of Skye zu besuchen, ein unfassbar eindrückliches Erlebnis.
Danach rückte Schottland wieder verstärkt in unseren Fokus, und 2020 sollte es soweit sein.
Dann kam Corona, alle Reiseträume zerplatzten und danach musste erst ein gewisser „Reise-Rückstau“ aufgearbeitet werden.

Jetzt also im Oktober 2024.

Wir hatten uns diesmal für ein etwas anderes Reisekonzept entschieden. Keine große Rundreise mit häufigen Unterkunftswechseln, sondern nur insgesamt drei verschiedene Unterkünfte, möglichst zentral gelegen für abwechslungsreiche und spannende Tagesausflüge kreuz und quer durchs Land, wetterabhängig geplant und so immer spontan morgens für eine der Tagesrouten entschieden.
Ein Konzept, das ich bei der Fototour auf Skye sehr schätzen gelernt habe und das sich auch diesmal super bewährt hat.
Natürlich kann man auf diese Weise nicht bis in den hintersten Winkel Schottlands vordringen. Aber das war auch nicht unsere Absicht.

Bei der Planung ist dann folgendes herausgekommen:

Flug nach Glasgow, Übernahme Mietwagen, Fahrt nach Fort William
5 Nächte Fort William (Westliche Highlands)
6 Nächte Inverurie bei Aberdeen (Östliche Highlands, Speyside)
Fahrt nach Glasgow, Rückgabe Mietwagen
4 Nächte Glasgow

Wir haben uns bewusst für Glasgow und gegen Edinburgh als Start/Ziel entschieden.
Zum einen sind Flüge und Mietwagen in Glasgow tatsächlich günstiger als in Edinburgh.
Zudem kannten wir Edinburgh bereits und waren entsprechen neugierig auf Glasgow.

Gebucht haben wir alles bei einer deutsch geführten, in Schottland ansässigen Reiseagentur, die u.a. auf barrierefreie Reisen spezialisiert ist. Für die war es kein Problem, uns entsprechend barrierefreie Unterkünfte anzubieten. Auch bekamen wir dort einen Radar-Key, das ist die britische Version des Euro-Schlüssel für Behindertentoiletten.

Nach so viel textlastiger Einleitung auch noch ein paar Eindrücke von dem, was euch erwartet:

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Viel Spaß !!! 🙂

Teil 203. Nov. 2024

Zunächst mal noch ergänzend eine Übersicht über unsere gefahrenen Strecken, rund 2200 Kilometer sind insgesamt zusammengekommen:

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So, 29.9.2024 Anreise

Nach unspektakulärer Anreise übernehmen wir am Airport Glasgow unseren Mietwagen. Es ist ein Kia Sportage. Das gleiche Modell hatten wir letztes Jahr in Irland, und so ist alles wesentliche ruckzuck eingestellt, alles verladen und schon geht es los in Richtung Fort William. Das sind rund 160 Kilometer, etwa 2 ½ Stunden Panoramafahrt entlang des Loch Lomond, durch das Glencoe und am Loch Linnhe entlang, das ganze bei bestem schottischen Wetter.

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Loch Lomond, Firkin Point

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Loch Lomond, Firkin Point

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Loch Tulla Viewpoint

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Loch Ba Viewpoint

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Erster Eindruck am Anreisetag: Glencoe

Unser Hotel, das Premier Inn Fort William, liegt sehr zentral, kurze Wege zur Innenstadt, zum Supermarkt und Bahnhof.
Wir haben ein Zimmer mit Blick auf den Ben Nevis:

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Zimmerblick auf Ben Nevis

Fürs Dinner haben wir Pech:
Unser Hotelrestaurant hat abends grundsätzlich geschlossen, viele Pubs und Restaurants in der Innenstadt auch und die, die geöffnet haben, sind am heutigen Sonntag rappelvoll, keine Chance.
Und so beschließen wir den Abend etwas genervt auf unserem Zimmer mit Wraps und Sandwiches aus dem Supermarkt.
Aber wir sind angekommen, erst mal satt und nicht unzufrieden. Morgen geht es richtig los, und auch kulinarisch geht es dann deutlich aufwärts.

Teil 303. Nov. 2024

Ich wollte noch euch noch ein (wie ich finde) sehr wertvolles Planungshilfsmittel vorstellen, speziell wenn ihr euch auch fotografisch in Schottland betätigen wollt:

Dougie Cunningham: Explore & Discover Scotland, ISBN-10 ‏ : ‎ 0992905176, ISBN-13 ‏ : ‎ 978-0992905170

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Das englischsprachige Buch bietet auf fast 600 Seiten umfassende Infos zu Fotolocations in ganz Schottland. Für jede dieser locations Infos über beste viewpoints, beste Jahres- und Tageszeiten, Anfahrt- und Parktipps, Erreichbarkeit, Kameraeinstellungen und und und ...
Dazu Beispielfotos, die einfach nur zum Wegträumen anregen ...

Natürlich ersetzt das Buch keinen klassischen Reiseführer, aber einige mir vorher unbekannte Spots konnte ich in unsere Route einfügen.

Fotografische Insidertipps vom feinsten 🙂 .

Teil 404. Nov. 2024

Mo, 30.0.2024 Ein Tagestrip nach Plockton

Heute ist es grau und trüb. Und egal in welche Richtung wir fahren, ob Norden, Süden, Osten, Westen, es ist grau sagt die Wetter-App. Die geringste Regenwahrscheinlichkeit ist im Norden.
Also fahren wir nach Norden, genauer gesagt nach Plockton.
Plockton ist ein kleines idyllisches Fischerdörfchen am Ufer des Loch Carron, das aber schon lange vom Tourismus entdeckt wurde. Jetzt Ende September ist davon allerdings nicht mehr viel zu bemerken.
Die Fahrt von Fort William aus zieht sich. Einfache Strecke sind immerhin rund 125km, davon einige auf Single Track Roads.

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Die Route führt am Eilean Donan Castle vorbei, klar dass da ein kurzer Stop erforderlich ist. Allerdings ist dort die Hölle los, Parkplatz-Einweiser, horrende Parkgebühren und jede Menge Halligalli schrecken uns ab. Wir fahren daher direkt weiter über die Brücke bei Dornie und biegen danach ab auf einen kleinen Parkplatz am Gemeindezentrum. Von hier aus hat man ebenfalls einen schönen – wenn auch nicht den „klassischen“ – Blick auf das Castle.

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Ich ergänze an dieser Stelle mal die Bilderflut um ein paar Aufnahmen, die während meiner Isle-of- Skye-Fototour im Mai 2017 entstanden sind:

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In Plockton lassen wir ein wenig die Seele baumeln:

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Auch die Rückfahrt zieht sich, denn wir müssen ja zwangsläufig die gleiche Strecke zurückfahren.
Am Eilean Donan Castle ist immer noch die Hölle los, also auch jetzt kein Stop dort.

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Den Abend beschließen wir in Fort William im The Crofter Bar and Restaurant in der Fußgängerzone, heute gibt es kein Platzproblem, stattdessen bestes Barfood und leckeres local beer zu moderaten Preisen.

Teil 504. Nov. 2024

Di, 1.10.2024 Glencoe

Bestes Wetter !
Damit ist der heutige Tag für die Rundfahrt durch Glencoe gesetzt.
Also von Fort William aus die große Runde über Clencoe, Glen Etive, Inverlochy, Kilchurn Castle, und dann am Loch Linnhe entlang am Castle Stalker vorbei zurück nach Fort William.

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Zu Glencoe muss ich wahrscheinlich nicht viel sagen. Es ist einfach der Inbegriff der schottischen Highland-Täler mit grandiosen dramatischen neuen Ausblicken hinter jeder Kurve.

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Irgendwann biegt eine kleine Single Track Road ab und führt rund 20 Kilometer weit als Stichstraße ins Glen Etive, wo die Straße am Ende des Loch Etive endet.

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Spätestens seid dem James-Bond-Film Skyfall ist dieser Abstecher kein Geheimtipp mehr, denn ein paar Kilometer nach dem Abzweig entstand die berühmte Filmszene, in der Bond neben seinem Aston Martin steht und in die atemberaubende Landschaft blickt.
Der genaue Standort ist mittlerweile auch bei google maps eingetragen und so tummeln sich speziell dort jede Menge Filmfans, um die Szene nachzustellen und fotografisch festzuhalten.
Auch wir haben uns daran versucht, aber bei dem Andrang ist es gar nicht so einfach und das Ergebnis geht bestenfalls als Beweisfoto durch.

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Aber auch im weiteren Verlauf des Tals gibt es immer wieder Ausblicke die an Dramatik und Schönheit kaum zu überbieten sind.

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Unsere Mittagspause verbringen wir idyllisch am Loch Etive, einem Meeresarm der weit ins Landesinnere hineinreicht.

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Auch auf der Rückfahrt auf der Etive Road zur A82 entstehen noch ein paar Eindrücke aus dem Glen Etive:

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Im weiteren Verlauf biegen wir irgendwann von der A82 auf die B8074 ab. Es ist eine kleine Single Track Road, spart ein paar Kilometer auf unserer Route, aber keine Fahrzeit. Dafür sind wir weg von der belebten Hauptstraße und bekommen noch ein paar neue Eindrücke entlang des River Orchy.

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Nächster Stopp: Kilchurn Castle:

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Die Idee, einige Meilen weiter im Creegan Inn zu essen, müssen wir leider heute aufgeben.
Montags und Dienstags geschlossen. Mist.

Aber es gibt eine Alternative wenige Meilen weiter: das Castle Stalker View Cafe.
Normalerweise Dienstags geöffnet, ist aber auch diese heute ausnahmsweise geschlossen.
Mist, denn so langsam haben wir Hunger.
Aber vorher gibt es wenigstens noch ein paar Fotos vom Castle Stalker.

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Und so endet der Tag kulinarisch wieder im The Crofter Bar and Restaurant in Fort William.
Später als erhofft, aber auch wieder lecker.

Teil 605. Nov. 2024

Mi, 2.10.2024 Eine Zugfahrt, die ist lustig …

Heute steht eine unserer vorgebuchten Aktivitäten an:
Wir fahren mit dem Jacobite, der ja mittlerweile auch gerne als „Hogwarts-Express“ bezeichnet wird.

Die Idee dazu kam uns erst relativ spät, eigentlich viel zu spät. Denn der Zug ist im allgemeinen immer über Monate hinaus ausgebucht. Auch wir schauten erst mal in die Röhre und hatten zunächst wenig Hoffnung, das sich das auf dieser Reise noch realisieren lässt.
Aber auf der Website der West Coast Railways gibt es immer wieder Restplatzangebote, die regelmäßig aktualisiert werden. Dann heisst es regelmäßig nachschauen und schnell sein.
Wer schon mal Unterkünfte im KTP gebucht hat, kennt das …
Wir hatten Glück und konnten knapp vier Wochen vor Reisebeginn zwei Plätze in der zweiten Klasse für den heutigen Tag ergattern. Erste Klasse wäre uns zwar lieber gewesen, aber in der Situation muss man nehmen was man kriegen kann und wir waren happy, das es noch geklappt hat.
Bezahlen kann man dort übrigens per Paypal, und die Tickets werden etwa eine Woche vorher per Mail zugeschickt, also alles ganz easy. Besonderheiten wie z.B. unsere Mitnahme des Rollstuhls kann man bei der Buchung gleich mit angeben und das wird dann entsprechend berücksichtigt.

Unsere Unterkunft liegt ja nur einen Steinwurf vom Bahnhof entfernt, wir sind also frühzeitig da um den Zug zunächst mal in aller Ruhe von außen zu inspizieren:

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Die zweite Klasse ist leider relativ eng und unkomfortabel, selbst die Economy bei Eurowings ist da deutlich bequemer, besonders für meine knapp 1,90m. Aber egal, alles zweitrangig, wir fahren mit, das ist die Hauptsache.

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Hier mal ein paar Bilder von unterwegs, durch die Scheibe aus dem fahrenden Zug:

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Höhepunkt der Fahrt ist die Passage des Glenfinnan-Viadukt, an dem sich regelmäßig jede Menge „Trainspotter“ versammeln, um die Überquerung des Viadukts mitzuverfolgen:

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Auch ich (Stefan) stand im Mai 2017 bei meiner Fotoreise hier:

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Kurz danach hält der Zug für eine Viertelstunde an der Glenfinnan Station. In den wenigen Minuten hat man Gelegenheit das im Gebäude befindliche Museum zu besuchen. Ich vertrete mir lieber ein paar Minuten die Beine und sammle ein paar Eindrücke:

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Dann geht es weiter:

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In Mallaig, der Endstation, hat man etwa 1 ½ Stunde Aufenthalt. Viele nutzen die Gelegenheit zum Lunch, entweder in einem der zahlreichen Lokale oder als Take-Away. Beides ist uns zu hektisch, wir verbringen die Zeit am Hafen, beobachten das Treiben dort und stärken uns mit Obst, Keksen und Getränken aus unserem Tagesrucksack.

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Bei der Rückkehr zum Zug kommt unsere nette Zugbegleiterin auf uns zu:
Sie hat eine Überraschung für uns. In der ersten Klasse sind überraschend Plätze frei geworden, die hat sie für uns reserviert. WOW!!!
So kommen wir auf der Rückfahrt in den Genuss der ersten Klasse und das ist tatsächlich etwas völlig anderes. Mehr Platz, mehr Komfort und auch ein anderes Klientel bei den mitfahrenden Fahrgästen. Alles in allem hat das Ganze mehr Stil und wir können nur dringend allen Interessierten raten, unbedingt rechtzeitig und dann die erste Klasse zu buchen.

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Auch auf der Rückfahrt entstehen noch ein paar Bilder aus dem fahrenden Zug:

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Während der Fahrt kommen wir auch ins Gespräch mit unseren Sitznachbarn. Ein junges Honeymoon-Paar, bestens gerüstet für die Fahrt mit Sektgläsern, Piccolo, aber auch einem Flachmann mit abgefüllten Whisky. Im Verlauf der Fahrt verteilt er dann auch noch ein paar Proben, und so komme ich in den Genuss eines Mini-Whiskytastings im Jacobite. Was für ein edles Stöffchen, ein Tomintaul 21 Jahre. Meine Recherche ergibt aber leider auch einen edlen Preis, deutlich über meinem Budget. Schade, denn er war wirklich lecker.
Ein typisches Schottland-Erlebnis einfach herrlich.

Viel zu schnell endet die Fahrt, und so gegen 16:30 Uhr sind wir wieder in Fort William.
Das hat schon was, so eine Zugfahrt in diesem nostalgischen Zug durch diese einzigartige Landschaft, ist schon ein besonderes Erlebnis, auch wenn es zugegeben eine recht touristische Angelegenheit ist. Wir haben es absolut nicht bereut, ganz im Gegenteil, raten aber Interessierten unbedingt zur ersten Klasse.

Den Rest des Tages verbringen wir mit einer kleinen Shopping- und Besichtigungstour in Fort William, und der Tag endet mal wieder – jetzt zum dritten Mal – im The Crofter Bar and Restaurant. Wieder recht gut, aber für morgen müssen wir uns mal was anderes überlegen ...

Teil 706. Nov. 2024

Do, 3.10.2024 Eine kleine Runde Richtung Westen

Der morgendliche Fensterblick auf den Ben Nevis verspricht wieder einen wunderschönen Tag:

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Es steht heute eine kleine Runde nach Westen in Richtung Ardnamurcan-Halbinsel auf dem Programm. D.h. wir folgen zunächst der „Road to the Isles“ in Richtung Mallaig, also parallel der Bahnstrecke, die wir gestern gefahren sind. Später werden wir dann links in die Einsamkeit abbiegen.

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Ein erster Stopp ist Neptunes Staircase, eine Schleusenanlage, bei der über mehrere Stufen rund 20 Höhenmeter für die Schiffspassage des Caledonian Canals überwunden werden.

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Natürlich haben wir das zeitlich so geplant, dass wir auch noch einmal dem Jacobite zuwinken können, der genau hier den Caledonian Canal überquert.

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Bei Schiffspassagen werden übrigens die beiden Brücken für Eisenbahn und Straße seitlich weg geschwenkt. Speziell im Staßenverkehr kommt es da regelmäßig zu längeren Wartzezeiten, bis die Brücke wieder eingeschwenkt und die Straße damit wieder nutzbar ist.

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In der Nähe der Einmündung des Caledonian Canals in den Loch Linnhe liegt ein Schiffswrack verlassen am Strand, mit dem Ben Nevis im Hintergrund ein malerisches Fotomotiv:

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Im weiteren Verlauf folgen wir der Road To The Isles an Glenfinnan vorbei und biegen dann später auf die hier noch zweispurige A861 ab. Am Belag merkt man aber sofort, dass diese Straße schon von etwas untergeordneter Bedeutung ist.
Jetzt wird es einsam, und an mehreren Aussichtspunkten vorbei schlängeln wir uns auf immer schmaler werdenden Straßen bis zur Loch Shiel Bridge durch. Hier befindet sich das südliche Ende des langgezogenen Loch Shiel, dessen Nordende bei Glennfinnan liegt.

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Das hier ist die alte Brücke. Parallel dazu gibt es eine neue, über die nun der Verkehr geführt wird.

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Etappenziel ist das Castle Tioram (gesprochen Cheerum). Es liegt am Ende einer winzigen engen kurvenreichen Single Track Road auf einer kleinen Felseninsel und zählt zu den schönstgelegenen Burgruinen Schottlands. Wir haben Glück, denn bei unserer Ankunft herrscht gerade Ebbe. Dann ist das Inselchen über eine kleine trockenliegende Sandbank zu Fuß erreichbar.

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Anschließend entscheiden wir uns so langsam für die Rückfahrt, denn die Single Track Roads kosten doch recht viel Zeit. Aber wir kommen gut voran und früher als erwartet erreichen wir die Corran Ferry, mit der wir wieder auf die andere Seite des Loch Linnhe übersetzen.
Da wir nun gut in der Zeit liegen, beschließen wir noch einmal Richtung Süden zu fahren und im Creegan Inn zu essen, das ja leider vor zwei Tagen bei unserer Glencoe-Rundfahrt geschlossen war. Knapp 50 Kilometer einfache Strecke fürs Dinner – kann man im Urlaub ja mal machen 😉 . Und was soll ich sagen – Es hat sich gelohnt 🙂 .
Auf der Rückfahrt geniessen wir noch kurz vor Fort William den Sonnenuntergang über dem Loch Linnhe.

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Teil 806. Nov. 2024

Fr, 4.10.2024 Von West nach Ost

Heute steht unser erster Unterkunftswechsel an.
Wir werden unsere „Basis“ von Fort William im Westen Schottlands nach Inverurie im Osten verlegen.
Die Strecke haben wir als „scenic route“ geplant, werden also nicht die kürzeste Strecke fahren, sondern unterwegs ein paar Sachen anschauen und ein paar Stopps einlegen.

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Heute ist es grau, aber trocken. Die Highlands zeigen sich von ihrer düsteren und ein wenig mystischen Seite, aber auch herbstliche Stimmung verbreiten sie:

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Für einen ersten Zwischenstopp lohnt die Besichtigung der Old Pack Horse Bridge in Carrbridge.
Erbaut 1717, überspannt sie den River Dulnain. Mit etwas Geschick lässt sich in den Fotos ganz gut kaschieren, dass die Brücke eigentlich mitten im Ort liegt:

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Im weiteren Verlauf der Strecke entdecken wir die ersten und auch einzigen Highland-Rinder auf unserer Reise

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und wir kommen endlich ins gelobte (Whisky)Land 🤩 :

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Auch sonst gibt es unterwegs immer etwas zu entdecken:

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Corgarff Castle

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Ein weiteres lohnenswertes Zwischenziel ist der Tomnaverie Stone Circle bei Tarland:
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Und zum Schluß machen wir noch einen kleinen Abstecher zum Craigievar Castle:

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Von hier aus ist es nicht mehr sehr weit zu unserer nächsten Unterkunft, dem Ardennan House Hotel am Stadtrand von Inverurie.
Das Hotel liegt sehr verkehrsgünstig und doch ruhig nur wenige hundert Meter von der Hauptstraße A96 entfernt, von der aus wir Tagesausflüge in alle Himmelsrichtungen unternehmen können.
Ein weiterer Vorteil ist das wirklich hervorragende Restaurant, das wir immerhin an vier von sechs Abenden aufgesucht haben. Es war immer gut besucht vor allem auch von Einheimischen, und ohne Reservierung wird es schwierig.
Allerdings nicht ganz günstig, aber eine hervorragende Küche und für uns definitiv jeden Penny wert.

Teil 907. Nov. 2024

Sa, 5.10.2024 An der Nordseeküste Teil 1

Für den heutigen Tag haben wir uns einen Abschnitt der Nordküste zwischen Fraserburgh und Portknockie vorgenommen.
Die Wetterapp verspricht einen weitestgehend trockenen aber grauen Vormittag mit zunehmenden Aufheiterungen am Nachmittag.

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Wir starten mit der Besichtigung der Ruine von Pitsligo Castle westlich von Fraserburgh.
Die Ruine macht einen relativ verwahrlosten und wenig einladenden Eindruck, entsprechend kurz ist unser Aufenthalt dort. Man muss es unserer Ansicht nach nicht gesehen haben, aber es lag mehr oder weniger auf unserem Weg und daher haben wir es „mitgenommen“.

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Interessanter ist da schon der Besuch des Örtchens Pennan.
Es erlangte Bekanntheit als einer der Drehorte des Films „Local Hero“ von 1983. Auch die Filmmusik hat durchaus einige Bekanntheit, sie stammt von Mark Knopfler, dem ehemaligen Kopf der Band Dire Straits.
Als Fan der Musik und Kenner des Films mussten wir hier natürlich vorbeikommen.

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Einen weiteren kurzen Stopp machen wir am Crovie Lookout. Covie ist wie Pennan ein kleiner Fischerort, dessen enge Häuserzeile sich unterhalb der Steilküste an die Bucht schmiegen:

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Wie ihr sieht, hat sich das Wetter mittlerweile deutlich verbessert und die Sonne strahlt mit uns um die Wette.

Eine Pause machen wir in Banff. Beim Banff Castle gibt es das kleine Castle Garden Coffee House & Cafe, Die angebotenen Leckereien sind dermaßen reichhaltig, dass wir für den Rest des Tages versorgt sind.
Auch das Castle und der kleine Schloßpark selbst mit seinen Skulpturen ist ganz nett:

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Letzte geplante Station unserer Tagestour ist Portknockie mit dem Bow Fiddle Rock, einem malerischen, der Küste vorgelagerten Felsen mit Loch.

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Während Beate oberhalb des Strandes an einem Aussichtspunkt schaut und ruckzuck Kontakt zu einer ebenfalls dort sitzenden Dame hat, bewaffne ich mich mit Stativ und versuche mich an ein paar Langzeitbelichtungen des Felsens.
Tatsächlich sind wir aus fotografischer Sicht gerade noch rechtzeitig da, denn das Licht schwindet (viel zu) schnell.

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Nach meiner Rückkehr macht die nette Gesprächspartnerin noch ein Bild von uns vor dem Bow Fiddle Rock:

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Tatsächlich wird es dann auch Zeit für die Rückfahrt. Immerhin brauchen wir von hier aus über eine Stunde bis zu unserer Unterkunft, die wir heute auch erst bei Dunkelheit erreichen.

Teil 1008. Nov. 2024

So, 6.10.2024 Ein Tag bei schlechtem Wetter

Heute verheißt die Wetterapp nicht Gutes: Kühl, grau, böiger Wind und Nieselregen. Also genau das Wetter, bei dem man nicht draußen sein möchte.
Für solche Tage haben wir ein paar Indoor-Möglichkeiten als Plan B in der Hinterhand.
Wir entscheiden uns heute für das Montrose Air Station Heritage Centre (https://rafmontrose.org.uk/).

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Es ist jetzt im Oktober nur freitags bis sonntags geöffnet, heute ist Sonntag, also passt das perfekt.

Die Montrose Air Station war die erste Luftwaffen-Militärbasis Großbritanniens, eröffnet 1913 und in Betrieb bis 1952. Heute ist es ein Museum, in dem alte Militärflugzeuge, Triebwerke und alles mögliche andere in original erhaltenen Hangars ausgestellt werden, auch eine originale Baracke ist erhalten, in der man Wohn- und Arbeitsräume der ehemaligen dort stationierten Militärangehörigen besichtigen kann.

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Es gibt auch Werkstätten, in denen alte Flugzeuge wieder restauriert werden:

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Das Spektrum der Flugzeuge erstreckt sich vom Nachbau eines der ersten eingesetzten Flugapparate von 1913 bis hin zu einem ausgemusterten Tornado der RAF.
Auf den Tornado ist man hier besonders stolz, und laut Ausführungen des Guides war wohl der schottische Schauspieler Ewan McGregor maßgeblich daran beteiligt, dass der Tornado hierher gekommen ist.

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Über 2 ½ Stunden verbringen wir im Heritage Center. Beim Verlassen hat der Nieselregen aufgehört, so schauen wir uns auch noch die alte Spitfire auf dem Außengelände an:

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Zugegeben, das ist jetzt kein typisches Ausflugsziel bei einer Schottlandreise. Trotzdem fanden wir es hochinteressant, das ganze wirkt liebevoll und engagiert aufbereitet und präsentiert. Für entsprechend Interessierte ein durchaus lohnendes Ziel, speziell bei schlechtem Wetter.
Auf dem Rückweg zu unserer Unterkunft machen wir noch einen kurzen Zwischenstop am Dunottar Castel bei Stonehaven..
Wir kennen das Castle schon, daher ist unser Aufenthalt dort bei starkem Wind und wieder einsetzendem Nieselregen nur kurz:

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Am Abend lassen wir uns wieder im hoteleigenen Restaurant kulinarisch verwöhnen.

Teil 1110. Nov. 2024

Mo, 7.10.2024 An die Speyside und nach Elgin

Heute fahren wir an die Speyside und später weiter nach Elgin.

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D.h. heute geht es um Whisky, aber nicht nur.
Wir beginnen den Tag in der Speyside Cooperage. Die Führung dort muß man vorbuchen, und wir haben die Machbarkeit auch wegen Beates Rolli im Vorfeld abgeklärt.
Bei der Speyside Cooperage handelt es sich um eine aktive Küferei, d.h. hier werden Whiskyfässer gebaut, instandgesetzt und auch umgebaut. Rund 100.000 Fässer werden hier pro Jahr aufbereitet.

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Wegen Beates Rollstuhl bekommen wir eine Privatführung in einem Showroom, in den die ganzen Abläufe in der Werkshalle per Kamera auf einen Monitor übertragen werden. Dazu einen eigenen Guide, der alles erklärt und auch meine zahlreichen Fragen beantwortet. Normalerweise finden die Führungen auf einer Galerie oberhalb der Werkshalle statt, diese ist aber mangels Aufzug mit Rollstuhl nicht erreichbar.
Zum Abschluß darf ich für ein paar Fotos noch auf die Galerie.

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Natürlich gibt es zum Abschluß noch eine Whiskyverkostung, schließlich sind wir hier im Herzen der schottischen Whiskykultur. Ein „secret speyside“ Single Malt einer ungenannten Brennerei der Region, speziell abgefüllt für die Cooperage. Wegen Autofahren bekommen wir unsere Drams extra in kleine Samplefläschchen abgefüllt, wir haben sie erst zuhause in Deutschland probiert.

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Damit endet die Tour, rund eine Stunde dauert sie und man bekommt viele Informationen rund um die Fassaufbereitung, aber auch um die Arbeits- und Ausbildungsbedingungen.
Für Interessierte wie uns ein lohnendes Ausflugsziel.

Unsere Mittagspause verbringen wir an der Old Craigellachie Bridge. Die alte Eisenbrücke, erbaut 1812-1815 ist die älteste ihrer Art in Schottland. Natürlich längst durch eine moderne, den heutigen Anforderungen entsprechende Brücke ersetzt, ist sie aber noch als Fußgängerbrücke nutzbar und fristet ein beschauliches Dasein abseits des Trubels.

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Unser nächster Stopp ist ganz im Sinne von Beate: Walker Shortbread haben in Aberlour ihren Stammsitz, das Hauptwerk und auch einen Fabrikverkauf, Klar ganau da will mein Leckermäulchen hin, denn im Laden wird unter anderem B-Ware zu Schnäppchenpreisen verkauft.
Und so landen 1000g Shortbread B-Ware und auch ein Walkers Adventskalender als Mitbringsel für unsere Katzensitterin in unserem Koffer.

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In Elgin besichtigen wir die Ruine der Elgin Cathedral. Mit 10 GBP pro Person kein günstiges Vergnügen, und man kann in Schottland und auch in Irland problemlos eindrucksvollere Ruinen finden.
Für uns hat es sich nicht wirklich gelohnt.

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Pech habe ich bei Gordon McPhail, dem größten unabhängigen Whisky-Abfüller Schottlands.
Das Stammhaus wird gerade umgebaut und ist daher ausgerechnet montags geschlossen. Schade, in dieses Whisky-Paradies hätte ich nur zu gerne einen Blick geworfen und wäre auch bereit gewesen, dort ein paar Pfund zu lassen.
In einem Pub genehmigen wir uns vegetarisches Chili sin carne (reichhaltig und lecker), bevor wir uns so langsam auf den Heimweg machen.
Wir fahren bewusst durch Keith, wo wir noch einen Fotostopp bei der Strathisla Distillery machen, die oft als die schönste Brennerei in Schottland bezeichnet wird. Im Jahre 2000 haben wir die Brennerei besichtigt, heute genügt uns ein kurzer Rundgang und der Blick von außen.

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Blicke durch diverse Fenster:
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Und tatsächlich wird es schon wieder dunkel, als wir unsere Unterkunft erreichen.

Teil 1211. Nov. 2024

Di, 8.10.2024 An der Nordseeküste Teil 2

Heute zieht es uns wieder an die Nordsee. Wir nehmen uns einen Abschnitt an der Ostküste nördlich von Aberdeen vor, zwischen Newburgh und Peterhead. Überwiegend schroffe Steilküste gibt es hier, und die Nordsee hat tiefe Einschnitte in die Felsen gefressen.

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Für einen ersten Stopp haben wir uns den Newburgh Seal Beach ausgesucht. Hier bildet die Flußmündung des Ythan River weite Sandbänke, die gerne von Seehunden genutzt werden. Der ganze Bereich ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen und darf nur von der Südseite her betreten werden. Die Seehunde lümmeln sich auf der Nordseite, so dass Beobachter durch den Fluss von den Seehunden getrennt sind. Diese lassen sich auch von Besuchern und sogar von Hunden nicht stören. Über einen hölzernen Boardwalk gelangt man zu einem Aussichtspunkt, von dem aus man die Seehunde in aller Ruhe beobachten kann. Damit kommt auch Beate problemlos in den Genuss des „Seal-Watchings“.

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Ein weiterer kurzer Stopp ist ein Aussichtspunkt bei Collieston.

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Eine längere Pause machen wir beim Slains Castle, einer imposanten Ruine direkt über den Klippen bei Cruden Bay. Erbaut um 1600, wirkt die Ruine heute sehr unheimlich und düster. Bram Stoker wurde angeblich durch diese Ruine zu seiner Dracula-Geschichte inspiriert. Bei einem Rundgang durch die Ruine glaubt man das sofort.

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Auch die Steilküste rund um das Castle finden wir spektakulär:

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Der Rückweg zum Parkplatz sorgt mal wieder für eine ordentliche Schlammkruste an Beates Rollstuhl. Wir brauchen etliche Grasbüschel und Wasserpfützen, um den Rollstuhl soweit sauber zu kriegen, dass wir ihn ohne schlechtes Gewissen wieder in den Kofferraum verfrachten können.
Abends im Hotel braucht er aber eine heiße Dusche.

Bullers of Buchan ist eine eingestürzte Höhle direkt am Meer. Bis heute wird die ehemalige Höhle durch einen Felsbogen hindurch von der Nordsee umspült.

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Auch hier ist die Küste mehr als spektakulär, hinter jeder Biegung neue faszinierende Ausblicke:

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Den Abschluß unserer heutigen Runde bildet das Örtchen Boddam mit seinem Leuchtturm und dem kleinen Hafen.

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Dann wird es auch schon wieder Zeit für die Rückfahrt.
Der Rollstuhl bekommt noch seine bitter nötige heiße Dusche und wir dann später ausgesuchte Leckereien im Hotelrestaurant.

Teil 1311. Nov. 2024

Mi, 9.10.2024 Schlechtes Wetter

Heute ist schlechtes Wetter. Richtig schlechtes Wetter. Es regnet in Strömen, es ist kalt und windig.
Da aber bei schottischem Wetter nichts von Dauer ist, sind wir – optimistisch wie wir sind – trotzdem unterwegs, und zwar noch einmal Richtung Speyside.

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Erste Station ist heute die Glen Garioch Brennerei in Oldmeldrum, einem Nachbarort von Inverurie.
Sie wurde 1797 gegründet und gehört damit zu den ältesten noch produzierenden Brennereien Schottlands. Ihre Erzeugnisse gehören zu meinen Lieblingswhiskies und laufen bei vielen oft unter dem Radar.

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Gekauft habe ich hier nur ein paar Gläser, denn die nur hier erhältlichen Abfüllungen fangen bei 150 GBP an, das ist mir bei aller Liebe dann doch zu heftig. Schade. Aber immerhin, ich war mal hier.

Die Hoffnung auf Wetterbesserung erfüllt sich leider nicht. So gibt es beim Huntly Castle nur ein paar wenige Beweisfotos:

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Das gleiche Spiel bei der Glennfiddich Distillery:

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Anschließend besuchen wir den Shop der GlenAllachie Distillery, eine weitere von mir sehr geschätzte Brennerei. Hier gibt es tatsächlich Abfüllungen zu annehmbaren Preisen, und hier werde ich auf fündig: Ein Flasche GlenAllachie 11y port wood finish, die letzte Flasche im Shop.

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Da das Wetter weiterhin schlecht ist, beschließen wir unsere Tour zu beenden.
Schließlich müssen wir noch vernünftig packen, denn morgen fahren wir schon zurück nach Glasgow und geben den Mietwagen ab.
Zuvor lassen wir uns heute Abend aber noch ein letztes Mal im Hotelrestaurant kulinarisch verwöhnen.

Teil 1412. Nov. 2024

Do, 10.10.2024 Auf nach Glasgow

Heute steht unser letzter Unterkunftswechsel auf dem Programm.
Der Tag ist nahezu als reiner Fahrtag geplant, rund 300 Kilometer müssen wir heute bewältigen.
Einziger Stopp ist der Besuch der Kelpies bei Falkirk.

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Bei den Kelpies handelt es sich um zwei Skulpturen aus rostfreiem Edelstahl, rund 30 Meter hohe Pferdeköpfe stellen sie dar.
Kelpies sind Wassergeister in Pferdegestalt, die Skulpturen sind eine Hommage an die Pferde, die zu Beginn des wirtschaftlichen Aufschwungs der Region durch ihre Bedeutung im Transportwesen maßgeblich Anteil daran hatten.

Die Skulpturen sind sehr eindrucksvoll und leuchten in wunderbarem Kontrast zum heute stahlblauen und nahezu wolkenlosen Himmel.

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Original und Fälschung 😉 . Die beiden im Vordergrund sind Mini-Kopien direkt vor dem Souveniershop.

Anschließend fahren wir weiter, über die Stadtautobahn durch den lebhaften Glasgower Verkehr hindurch zum Flughafen, wo wir gegen 16 Uhr unser Auto wieder abgeben. Anschließend dann per Taxi zum zentral in der Innenstadt liegenden Hotel, wo wir noch weitere drei Tage mit der Erkundung von Glasgow verbringen werden.

Da wir heute nach der ganzen Fahrerei keine Lust mehr auf einen Stadtbummel haben, genehmigen wir uns an der Hotelbar zwei durchaus leckere Pizzen und beenden den Abend relativ früh.

Teil 1513. Nov. 2024

Fr, 11.10.2024 bis So, 13.10.2024 Glasgow Teil 1

Drei Tage verbringen wir nun in Glasgow.
Wir haben viele Eindrücke gewonnen, die sich unmöglich in nur einem Kapitel hier im Reisebericht unterbringen lassen.
Deswegen gibt es jetzt ein paar Kapitel mit ganz unterschiedlichen Eindrücken von Glasgow.
Wir fangen mal mit der Kathedrale und der Nekropolis an.

Beide liegen direkt nebeneinander am östlichen Rand der Innenstadt.
Die altehrwürdige Kathedrale (offizieller Name: Cathedral of St. Mungo) wurde ab dem Jahre 1136 erbaut und nach dem Gründer der Stadt, dem heiligen Mungo, benannt.
Leider ist der zentrale Turm zum Zeitpunkt unseres Besuchs eingerüstet, Außenaufnahmen der Kathedrale entsprechend wenig attraktiv.

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Innen finden wir sie ganz nett, kann aber für unseren Geschmack lange nicht mit der Pracht französischer gotischer Kathedralen mithalten. Vielleicht sind wir ja auch nur entsprechend verwöhnt oder schlicht und ergreifend „Kunstbanausen“.

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Deutlich mehr fasziniert uns die Nekroplis.
Dabei handelt es sich um einen Hügelfriedhof mit über 3500 Grabmalen. Jeder erfolgreiche Unternehmer, Architekt usw. wollte seine Bedeutung für die Stadt auch nach seinem Tod durch entsprechend aufwändige Grabmale und Mausoleen dokumentiert wissen. Darüber hinaus hat man von hier aus einen phantastischen Blick über die Stadt. Sehr eindrucksvoll.

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Teil 1613. Nov. 2024

Fr, 11.10.2024 bis So, 13.10.2024 Glasgow Teil 2

Die Mercheant City im Stadtzentrum besteht vorwiegend aus ehemaligen Lagerhallen und Häusern der Tabak- Zucker- und Baumwollbarone, die mit dem Kolonialhandel reich geworden sind.
Heute beherbergen die Gebäude Galerien, Boutiquen und Restaurants. Auch die Haupteinkaufsmeilen der Stadt findet man hier.

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Der zentrale Platz George Square:
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Die Gallery of Modern Art:
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Direkt davor die Reierstatue des Duke of Wellington, er, sein Pferd oder manchmal auch beide tragen immer ein Verkehrshütchen:
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Teil 1714. Nov. 2024

Fr, 11.10.2024 bis So, 13.10.2024 Glasgow Teil 3

Logis Kommentar mit dem Verweis auf Bansky schafft einen perfekten Übergang zum nächsten Kapitel:

Als ein persönliches Highlight in Glasgow empfanden wir die vielen Murals (Wandmalereien), die es im Bereich der Innenstadt überall verstreut gibt.
Wir haben ja schon in Belfast vor ein paar Jahren eine mural-tour gemacht. Die murals dort haben aber fast ausnahmslos politische Botschaften, vorwiegend zum Nordirland-Konflikt.
Die Murals hier in Glasgow sind thematisch viel weiter gefächert.
Dazu gibt es sogar eine eigene Homepage mit den genauen Standorten und Erläuterungen zu den einzelnen Murals. Sogar einen „mural-trail“ gibt es: >klick<.

Diesen mural trail sind wir nicht abgelaufen, haben aber dennoch etliche davon entdeckt:

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Teil 1814. Nov. 2024

Fr, 11.10.2024 bis So, 13.10.2024 Glasgow Teil 4

Natürlich waren wir auch in der Glasgow University, der zweitältesten Hochschule Schottlands, 1451 gegründet. Das neogotische Hauptgebäude mit dem hohen Turm gehört zu den Wahrzeichen Glasgows.
Leider verschandeln heute die Fahrzeuge eines Filmteams die Ansicht auf das Unigebäude, im Inneren finden Dreharbeiten statt und einige Bereiche sind abgesperrt.

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Angrenzend zur Universität befindet sich das Kelvingrove Art Gallery & Museum. Auf dem Weg durch den Park von der Uni zum Museum gibt es sogar ein wenig Wildlife:

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Schon das Gebäude ist eine von Türmen gekrönte, steingewordene viktorianische Fantasie.

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Auch die Sammlung des Museums ist kurios und umfangreich.
Fast wirkt es als hätte man so ziemlich alles ausgestellt, dessen man habhaft werden konnte, teils wirkt es sogar völlig kunterbunt und zusammenhanglos präsentiert. Von Naturgeschichte über technische Exponate, Mumien, Rüstungen, Büsten, von der Decke hängende Köpfe und Flugzeuge, aber auch eine bedeutende Kunstsammlung mit Werken flämischer, italienischer, holländischer und britischer Meister von der Frührenaissance über Impressionismus bis zu Klassikern der Moderne gibt es hier alles.
Stunden kann man hier verbringen, und der Eintritt ist kostenlos:

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Auf dem Rückweg durch die Arcyle Street im Stadtviertel Finnieston machen wir noch einen kleinen Abstecher in die Hidden Lane.
Hinter dem Durchgang drängeln sich in dem hinterhofartigen Bereich kleine kunterbunte Häuschen mit allerlei kleinen Second-Hand- und Kunsthandswerks-Läden. Das Ganze wirkt wie eine andere Welt. Auch einen kleinen heimeligen Tea-Room gibt es hier, wo wir uns nach den vielen Eindrücken stärken:

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Teil 1916. Nov. 2024

Fr, 11.10.2024 bis So, 13.10.2024 Glasgow Teil 5

Das Riverside Museum direkt am River Clyde gelegen gehört mit seinem markanten Zickzack-Dach sicher zu den spektakulärsten modernen Gebäuden Glasgows.

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Es ist ein Transportmuseum und beherbergt so ziemlich alles, was Räder oder einen Kiel hat.

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Auch das Tall Ship, das direkt vor dem Museum vor Anker liegt, gehört dazu.

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Ein Höhepunkt des Museums ist Nachbau eines kompletten Glasgower Straßenzuges aus den 1930er Jahren mit komplett begehbaren Bars und Geschäften.
Auch die meisten größeren Fahrzeuge wie Straßenbahnen, Busse etc. sind begehbar. Allerdings muss man so kurz vor Halloween mit gruseligen Fahrgästen rechnen.

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Leider waren wir, von vielen anderen Eindrücken unserer Besichtigungstour abgelenkt, erst kurz vor 16 Uhr dort. Damit hatten wir nur eine Stunde für die Besichtigung, denn um 17 Uhr schließt das Museum (wie übrigens alle anderen Museen in Glasgow auch).
Das ist natürlich viel zu wenig, und das obere Stockwerk haben wir gar nicht gesehen.
Und für einen weiteren Besuch fehlte uns in den drei Tagen Glasgow schlicht und ergreifend die Zeit.

Teil 2017. Nov. 2024

Fr, 11.10.2024 bis So, 13.10.2024 Glasgow Teil 6

An den Ufern des River Clyde zeigt sich der Wandel Glasgows am deutlichsten. Wo früher Werften, Hafen und Schwerindustrie beheimatet waren, stehen nun postmoderne, teils futuristische Gebäude namhafter Architekten. Ein erstes Beispiel haben wir ja schon in Form des Riverside Museums gesehen.

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Am Südufer findet man neben dem Gebäude der BBC Scotland das futuristische Science Center und den 127 Meter hohe Aussichtsturm.

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Gegenüber am Nordufer steht der Megakomplex des Scottish Exhibition and Conference Centers SECC. Dessen auffälligste Gebäude sind das SSE Hydro und das Clyde Auditorium, das einem Gürteltier ähnelt und den Spitznamen „Armadillo“ trägt.

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Und so manches dieser futuristischen Gebäude spiegelt sich in der Glasfassade benachbarter "Kollegen".

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Der Finnieston Crane ist als Industriedenkmal aus der Blütezeit der Werftindustrie erhalten.

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Besonders eindrucksvoll ist es hier abends und nachts, wenn die Gebäude beleuchtet sind.

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Damit endet unsere Schottlandreise und damit auch dieser Bericht.

Es freut uns, dass sich doch so viele Interessenten gefunden haben, die unsere Schottlandabenteuer hier im Forum verfolgt haben. Danke fürs Dabeisein, für eure Danke-Buttons und Kommentare.

Die Loeffels in Schottland - Highlands im Herbst von loeffel

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/305404-die-loeffels-in-schottland-highlands-im-herbst

Stand: letzter Berichtsteil vom 17. Nov. 2024

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