von Daxiang · Sept. – Okt. 2024 · 24 Tage · Selbstfahrer · 53 Teile
Über diesen Reisebericht
Zu zweit sind wir im September und Oktober 2024 mit einem gemieteten Toyota Hilux in Namibia unterwegs, mit einem kurzen Abstecher nach Botswana. In Etosha erleben wir Raubtiere im Übermaß: Eine Gepardin frisst mit ihrem Jungen einen Springbock, ein Leopard läuft direkt vor unserem Auto über die Straße, und am Wasserloch von Okaukuejo verfängt sich nachts ein flüchtendes Zebra im Zaun, kann sich aber selbst befreien. Dazu kommen badende Nashörner, große Elefantenherden und bei Andoni ein Dutzend der seltenen Paradieskraniche. Drei Tage lang gibt es in Okaukuejo kaum Wasser aus der Leitung, und im ganzen Park wird der Diesel knapp, sodass wir außerhalb tanken müssen.
In den Caprivi fahren wir trotz einer enttäuschenden Tour 2018 noch einmal, diesmal wegen der Vogelwelt. Die Erfahrung bleibt gemischt: Bei Drotsky's Cabins in Botswana bleibt die gesuchte Bindenfischeule auf drei Bootstouren unauffindbar, und auf der Kazile Island Lodge wird aus unserem gebuchten privaten Gamedrive ohne Vorwarnung eine Fahrt mit fünf weiteren Mitreisenden – den Guide müssen wir sogar per Zuruf zum Anhalten bewegen. Sitatungas, Rappenantilopen und eine Karminspint-Kolonie entschädigen uns auf den Bootstouren.
Erst zum Schluss, bei einer Sundowner-Bootsfahrt zu den Popafällen, erleben wir einen Guide, der seine Sache wirklich gut macht.
Diese Übersicht wurde automatisch erstellt und vom Autor freigegeben.
Teil 129. Okt. 2024
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Hallo ihr Lieben,
wir sind seit gut 3 Wochen aus Namibia zurück. Neben Etosha stand diesmal auch Caprivi mit einem kurzen Abstecher nach Botswana (Drotsky´s Cabins) auf dem Programm. Nachdem wir bei unserer letzten Caprivi-Tour 2018 ja etwas enttäuscht von den „Guides“ und den angebotenen Aktivitäten (Bootsfahrten gehen leider nicht auf eigene Faust) waren, hatten wir lange überlegt, ob wir überhaupt noch mal in die Gegend fahren. Am Ende hat die Vorfreude auf die artenreiche Vogelwelt im Caprivi gesiegt!
Um auch diesmal nichts dem Zufall zu überlassen, hatten wir neben einer ausreichende Menge Sichtungsfee-Bestechungs-Willi auch wieder „Tinochika´s Geheimwaffe“ (Sedgewick's Old Brown) mit an Bord. Wie die Sichtungsfee darauf reagiert hat und was wir auf unserer Tour so alles gesehen und erlebt haben, könnt ihr ab morgen in Form eines reich bebilderten Berichts mitverfolgen.
Wie immer sind die Fotos gesammelte Werke von Silke (Canon EOS 7D Mark II mit EF 100-400 & 24–105, sowie Handy) und mir (Canon EOS 7D mit EF 100-400, sowie Lumix DMC FZ300). Wir haben zwar auch diesmal unsere Canon Fotos zusätzlich zum JPEG Format auch noch als Rohdaten (RAW data) abgespeichert, werden aber hier im Bericht lediglich auf die JPEG Aufnahmen zurückgreifen. Da wir die Fotos - außer evtl. zu beschneiden - nicht nachträglich bearbeiten, kann es deshalb zu Farbunterschieden kommen.
Viel Spaß wünschen Silke & Konni
Teil 230. Okt. 2024
12./13.09.24: Flug - Omeya Um 17:30 Uhr fahren wir mit dem Taxi zum Flughafen und sind schon 20 Minuten später unser Gepäck los. Anschließend bummeln wir noch durch den Duty free Shop und gehen dann zum Gate.
Die Wartezeit bis wir in die Maschine können, wird durch das Treffen mit Claudia & Axel (Clax) und Karin (Chamäleon2011) verkürzt. Nach einer längeren Busfahrt zum Flugzeug nehmen wir unsere gebuchten Plätze mit mehr Beinfreiheit ein.
Mit über einer Stunde Verspätung startet Ew Discover 4Y132 Flug um 22:20 Uhr. Nach einem Gin Tonic haben wir bald schon die nötige Bettschwere.
Ohne besondere Vorkommnisse landen wir um 7:55 Uhr am Hosea Kutako International Airport in Windhoek.
Es dauert ewig bis wir endlich unseren Einreisestempel im Pass haben, dafür brauchen wir aber nicht mehr auf unsere Koffer zu warten, denn die stehen schon vorm Band. Im Wartebereich werden wir schon von Irmela und Bruno, sowie Claudia und Axel erwartet. Nachdem ich noch schnell Geld gewechselt habe, verabschieden wir uns von den Claxens und fahren mit Irmela und Bruno zu Desert Car Hire. Die Fahrzeugübernahme (Toyota Hilux D/C 4x4) geht gewohnt zügig über die Bühne. Anschließend kaufen wir noch Getränke und Co. für Etosha im The Grove Superstar ein. Nachdem alles erledigt ist, fahren wir nach Omeya.
Gegen 12:10 Uhr sind wir endlich "daheim" und werden freudig von Seppl begrüßt. Nach dem obligatorischen Sektfrühstück ist erst einmal Relaxen angesagt.
Um 18:30 Uhr fahren wir zum Sundowner und Abendessen zum 19. Bohrloch.
Wieder daheim gibt es noch einem Absacker und dann ruft auch schon bald der Bettzipfel.
Teil 331. Okt. 2024
14.09.24: Omeya Heute ist Relaxen angesagt.
Nach einem leckeren Sektfrühstück gehen wir – natürlich ohne Löle –
auf Mäusejagd. Neben den Rüsselspringern
entdecken wir dabei auch Vierstreifenmäuse,
eine Fuchsmanguste,
Senegaltauben,
Rotschnabel-Frankoline, Rotschulter-Glanzstare und Co. Den Elefantenspitzmäusen könnte ich stundenlang beim „Rüsseln“ zuschauen.
Nach einer Gassigehrunde mit Seppl
packen wir erst einmal unsere Sachen für die Tour zusammen. Dann ist es auch schon Zeit für den Sundowner.
Anschließend bereiten wir das Abendessen vor. Es gibt Brunos Schweizer Rösti mit Geschnetzeltem und gemischtem Salat.
Teil 402. Nov. 2024
15.09.24: Omeya – Etosha NP (Okaukuejo) Nach dem Frühstück packen wir unsere letzten Sachen ins Auto und verabschieden uns für die nächsten 18 Tage von Irmela und Bruno. Für die Fahrt nach Windhoek nehmen wir die neue Umgehungsstraße. Nach einem Tankstopp geht’s auf der B1 weiter via Otjiwarongo nach Outjo. Hier machen wir eine kurze Pause in der Outjo Bakkery und nehmen uns auch gleich noch einen kleinen Snack für heute Abend mit. Anschließend biegen wir dann auf die C38 Richtung Anderson Gate ab. Bevor wir jedoch in den Park fahren, tanken wir an der Etosha Trading Post unser Auto noch mal voll. Gegen 15 Uhr erreichen wir mit dem Anderson Gate den Eingang zum Etosha NP und starten kurz darauf zu unserem Etosha Abenteuer. Auf dem Weg nach Okaukuejo, legen wir gleich noch einen kurzen Zwischenstopp in Ombika ein, der sich aber mit nur je einem Zebra, Impala, Springbock und Strauß nicht wirklich lohnt. Auf der Weiterfahrt zum Camp sehen wir außerdem noch Elefanten.
Nachdem wir uns in Okaukuejo angemeldet und die Parkgebühr bezahlt haben, bringen wir unsere Sachen ins Premier Waterhole Chalet 32 und gönnen uns eine kurze Pause. Wie schon an der Rezeption, gibt es auch hier zur Zeit keinen Strom. Um 16:20 Uhr machen wir uns auf den Weg nach Okondeka und entdecken dabei Weißflügeltrappen,
Bei Okondeka suchen wir die Umgebung vergeblich nach Löwen ab, lediglich ein paar Schakale, Springböcke und Strauße lassen sich blicken. Gegen 18:30 Uhr sind wir wieder in Okaukuejo und bereiten alles für unseren Sundowner auf dem Balkon vor.
Nach einem Gin Tonic hält uns allerdings erst einmal nichts mehr auf dem Balkon, denn am Wasserloch geht heute so richtig die Post ab.
Fortsetzung folgt!
Teil 503. Nov. 2024
15.09.24: Etosha NP (Okaukuejo) Am Wasserloch herrscht ein ständiges Kommen und Gehen. Wir beobachten Elefanten, Zebras, Giraffen, Nilgänse, Waffenkiebitze, Spitzmäuler und Schakale.
Nach 22 Uhr lässt der Betrieb etwas nach und wir gehen in unser Chalet zurück. Vom Balkon aus schauen wir dem Treiben weiter zu und gehen dann nach einem Absacker wir ins Bett. Damit ich immer sehen kann was sich in der Nacht am Wasserloch tut, liegt das Fernglas griffbereit am Bett. Selbst um 3 Uhr Nachts entdecke ich noch ein paar Hörnchen am und im Wasser.
Teil 605. Nov. 2024
16.09.24 Etosha (Okaukuejo) Nachdem wir am Morgen am Wasserloch Zebras, Gnus,
Schwarzkopfreiher,
Schakale, Nilgänse, Kapturteltauben und etwas entfernt eine Hyäne
beobachtet haben, starten wir um 7:15 Uhr zu einer ausgedehnten Pirschfahrt. Bei frischen 13°C und im Schein der aufgehenden Sonne machen wir uns auf den Weg via Leeubron (Hauptpad im schlechten Zustand) nach Okondeka
und entdecken dabei Trauerdrongos, Sabotalerchen, Weißflügeltrappen, Giraffen, Oryx,
Kronenkiebitze, Doppelbandrennvögel,
Namaflughühner, Strauße,
Springböcke, Riesentrappen, Gnus, Waffenkiebitze, Singhabichte, Ameisenschmätzer und Schildraben. Bei Okondeka, lassen sich lediglich ein paar Schakale, Waffenkiebitze,
sowie, weit entfernt auf der Pfanne, Strauße und Gnus blicken. Nachdem wir die Umgebung vergeblich nach Löwen abgescannt haben, setzen wir die Fahrt Richtung Westen fort. Auf dem Weg zum Charles Mareis Damm sehen wir Steppenfalken, Giraffen,
Zebras, Springböcke, Schakale,
Namaflughühner, Raubadler, Kapkrähen, Schildraben und Elefanten. Am Damm selbst beobachten wir zwei Löwen. Während das Weibchen im dichten Gebüsch liegt, setzt sich das Männchen in Bewegung und läuft an unserem Auto vorbei.
Wir setzen uns auch wieder in Bewegung und fahren weiter nach Ozonjuitji m´Bari.
Fortsetzung folgt!
Teil 707. Nov. 2024
16.09.24 Etosha (Okaukuejo) Fortsetzung Rund um Ozonjuitji m´Bari beobachten wir Zebras, Springböcke, Oryx, Giraffen, Strauße, Nonnenlerchen, Kaptäubchen, Kapturteltauben und Sabotalerchen.
Bei der Weiterfahrt nach Sonderkop entdecken wir Zebras, Elefanten,
Strauße, Gaukler, Springböcke und Red Hartebeester.
Rund ums Wasserloch sind 6 Elefantenbullen, Zebras, Oryx, Springböcke und Strauße versammelt.
Nach und nach kommen eine Elefantenherde mit Jungtieren,
Red Hartebeester, weitere Elefantenbullen und Elands dazu.
Über eine Stunde schauen wir dem Treiben zu, bevor wir uns gegen 13:10 Uhr langsam auf den Rückweg machen. Dabei sehen wir nicht nur Strauße und Springböcke,
sondern auch eine Elefantenherde.
Wir vermuten, dass die Elis auf dem Weg nach Ozonjuitji m´Bari sind und fahren gleich zum Wasserloch, wo schon Strauße, Springböcke und eine Elefantenherde versammelt sind.
Kurz nach uns trifft dann auch die andere Herde ein und läuft nach einer kurzen Begrüßung zum Wasser. Selbst der Einmarsch einer weiteren kleinen Herde verläuft total friedlich. Wir beobachten die Tiere noch eine Weile und machen uns dann auf den Rückweg.
Fortsetzung folgt!
Teil 809. Nov. 2024
16.09.24 Etosha (Okaukuejo) Fortsetzung Während der Fahrt nach Okaukuejo sehen wir u.a. Drosselschnäpper, Gaukler, Kalahari-Heckensänger, Kaptriele, Singhabichte,
Gegen 16 Uhr sind wir zurück im Camp. Nach einer kurzen Pause machen wir auf den Weg nach Nebrownii, wo lediglich ein paar Springböcke und Kapkrähen auf uns warten.
Die Pad nach Gemsbokvlakte ist in einem sehr schlechten Zustand und beschert uns außer einer kostenlosen Massage nur ein paar Springböcke. Bei der Weiterfahrt Richtung Olifantsbad werden wir zwar auch durchgerüttelt, entdecken dafür aber neben Springböcken, einen Gabarhabicht, Sabotalerchen
und Impalas auch 2 Löwenboys im Gebüsch.
Wir entscheiden uns nicht mehr weiter zu fahren und bleiben bei den Löwen. Die Youngsters räkeln sich ein paar Mal und stehen kurz auf um sich dann aber gleich wieder hinzulegen. Gegen 18:10 Uhr machen wir uns auf den Rückweg. Dabei sehen wir u.a. noch Springböcke, Trauerdrongos, sowie bei einem Zwischenstopp in Kalkheuwel Waffenkiebitze, Nilgänse und eine Giraffe.
Pünktlich zum Sundowner sind wir zurück in Okaukuejo und machen es uns auf unserem Balkon gemütlich.
Am Wasserloch löschen Perlhühner und Zebras ihren Durst. Als sie sich vom Wasser entfernen, kommen 3 Löwen angelaufen und gehen zielstrebig zum Trinken ans Wasser.
Nachdem die Katzen ausgiebig getrunken haben, ziehen sie sich zurück. Als etwas später eine kleine Zebraherde ans Wasser kommt, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Plötzlich kommt ein Löwe zurück und die Zebras geraten in Panik und rennen los. Ein jüngeres Tier springt dabei Richtung Zaun und verfängt sich in diesem. Vom Löwen ist zwar nichts mehr zu sehen, aber das Zebra hängt fest und zappelt wie wild. Wir können das Tier nicht leiden sehen und laufen Richtung Restaurant um nach einem Ranger zu fragen. Die Idee hatte vor uns schon Jemand und man sagt uns, dass Hilfe unterwegs wäre. Nach einer gefühlten Ewigkeit kann sich das Zebra selbst aus seiner misslichen Lage befreien und stillt erst einmal seinen Durst. Anschließend schwimmt es bis zur anderen Seite durchs Wasser. Kaum ist es wieder an Land, taucht der Löwe erneut auf und verfolgt das arme Tier bis beide aus unserem Gesichtsfeld verschwinden. Wer am Ende der Sieger ist, können wir zum Glück nicht sehen. Soviel Drama schreit nach einem Willi! Nachdem wieder Ruhe am Wasserloch eingekehrt ist, taucht später ein Nashorn auf. Wir haben für heute genug gesehen und machen uns bettfertig. Leider fällt das Duschen aus, denn aus dem Wasserhahn kommt nur ein Rinnsal. Später am Abend und in der Nacht kommen weitere Nashörner, Giraffen und Elefanten.
Teil 911. Nov. 2024
17.09.24 Etosha (Okaukuejo) Pünktlich zur Toröffnung um 6:50 Uhr starten wir zu einer Pirschfahrt.
Keine 20 Minuten später entdecken wir, als erstes Highlight des Tages, eine Spitzmaul-Mutter mit ihrem Nachwuchs. Weit und breit ist kein anderes Auto zu sehen und so warten wir ab, bis die Zwei langsam aus dem Gebüsch kommen und dann vor uns über die Pad laufen.
Während der Weiterfahrt auf der Gasebschleife und weiter via Gemsbokvlakte (nichts los) nach Olifantsbad sehen wir außerdem noch Riesentrappen, Zebras, Springböcke, Oryx, Giraffen, Siedelweber, Weißflügeltrappen, Grautokos,
Trauerdrongos, Steppenfalken, Singhabichte und Kudus. Bei Olifantsbad beobachten wir nicht nur Impalas, Perlhühner, Kapturteltauben, Red Hartebeester, Rotkopfamadinen, Lerchen, Namaflughühner, Kudus und Strauße, sondern auch, als 2tes Highlight des Tages, eine Wildkatze. Die Katze beobachtet ganz interessiert die Vögel am Wasserloch. Statt zu jagen löscht sie aber nur ihren Durst und zieht sich dann zurück.
Auf der Weiterfahrt nach Aus sehen wir Zebras und Steinböckchen, so wie am Wasserloch selbst nur ein paar Kudus.
So machen wir uns auf den Rückweg nach Olifantsbad. Die Wildkatze lässt sich leider nicht mehr blicken, aber mit Kudus, Impalas, Zebras und Warzis am Wasserloch wird es trotzdem nicht langweilig.
Fortsetzung folgt!
Teil 1011. Nov. 2024
17.09.24 Etosha (Okaukuejo) Fortsetzung Rund ums Wasserloch von Gemsbokvlakte, beobachten wir Zebras, Springböcke, Gnus, Oryx, Waffenkiebitze und Kapkrähen.
Wir schauen dem Treiben eine Zeit lang zu und machen uns dann langsam auf den Rückweg. Unterwegs entdecken wir Zirplerchen,
Erdhörnchen, Drosselschnäpper,
Maricoschnäpper, Elefanten, Steppenfalken und Springböcke. Nachdem wir ja bei unserer Tour im März Nebrownii immer nur verwaist vorgefunden haben, zeigt sich das Wasserloch endlich wieder in gewohnter Manier! Rund ums Wasserloch sind zahlreiche Springböcke, Strauße, einzelne Gemsböcke, Nilgänse und 4 „weiße Riesen“ versammelt.
Dann taucht auch noch ein Spitzmaul mit Kalb auf und vom Horizont nähert sich ein weiterer Elefantenbulle. Ich bin total happy, das ist wieder „mein Nebrownii“ wie ich es seit Jahren kenne und liebe! Wir warten bis die Hörner das Wasserloch verlassen und fahren dann nach Okaukuejo zurück. Gegen 13:30 Uhr sind wir wieder im Camp und fahren als erstes zur Tankstelle. Hier wird uns mitgeteilt, dass der Diesel knapp ist und wir deshalb nur 20 Liter bekommen. Die lassen wir natürlich gleich einfüllen und fahren dann zu unserem Chalet. Aus der geplanten Dusche wird nichts – wie schon gestern Abend kommt nur ein kleines Rinnsal aus dem Hahn. Nach einer kurzen Pause fahren wir nochmal zur Tankstelle und hoffen, dass wir doch noch etwas Diesel bekommen. Diesmal teilt man uns mit, dass der Vorrat nun komplett aufgebraucht ist und es auf unbestimmte Zeit hier kein Diesel mehr gibt. Nach dieser Hiobsbotschaft fassen wir den Entschluss zur Tankstelle außerhalb des Parks zu fahren. Doch vorher gehe ich noch schnell zur Rezeption und erkläre den Damen, dass bei uns kaum Wasser aus der Leitung kommt. Es gibt eine längere Diskussion, warum ich das erst jetzt melde. Letztendlich wird mir versichert, dass ein Monteur den Anschluss überprüft. Nachdem das geklärt ist, fahren wir Richtung Ausgang. Nach einem Zwischenstopp in Ombika mit Impalas, Springböcken und Strauße
verlassen wir den Park durch das Andersson Gate und fahren zur ca. 7 km entfernten Etosha Trading Post. Hier lassen wir unser Auto, sowie den Reservekanister volltanken und holen uns im Shop auch gleich noch belegte Sandwiches für heute Abend. Gegen 15:15 Uhr sind wir zurück in Ombika, wo mittlerweile auch ein paar Zebras am Wasser stehen.
Beim genaueren Hinsehen entdecken wir, dass es sich dabei nicht um die normalen Steppenzebras, sondern um Bergzebras handelt. Nachdem wir ihnen die nötige Aufmerksamkeit geschenkt haben, machen wir uns auf den Weg nach Okondeka. Wegen der schlechten Hauptpad entscheiden wir uns auch diesmal für die Fahrt via Leeubron. Während der Fahrt entdecken wir u.a. Springböcke, Trauerdrongos, Gabelracken, Maricoschnäpper, Giraffen,
Zirplerchen,
Siedelweber, einen Gabarhabicht,
Weißflügeltrappen, Erdhörnchen, Riesentrappen, Kronenkiebitze, Strauße und Gnus.
Fortsetzung folgt!
Teil 1112. Nov. 2024
17.09.24 Etosha (Okaukuejo) Fortsetzung Rund um Okondeka entdecken wir
Gnus, Strauße, Springböcke, Giraffen, Schakale, Kapkrähen, Schildraben und, nach längerer Suche, endlich auch 4 Löwen.
Diese liegen etwas entfernt links, oberhalb der Zufahrt. Hätte sich die eine Katze nicht im richtigen Moment bewegt, hätten wir sie vermutlich übersehen. Gegen 17:25 Uhr machen wir uns auf den Rückweg und sehen dabei Gnus,
Oryx,
Springböcke
und Steppenfalken.
Bevor wir zurück ins Camp fahren, schauen wir noch mal bei Nebrownii vorbei. Im Gegensatz zu heute Morgen halten sich die Sichtungen mit einer Giraffe, Schakal, Riesentrappen, Strauße und Nilgänse in Grenzen.
Fortsetzung folgt!
Teil 1213. Nov. 2024
17.09.24 Etosha (Okaukuejo) Fortsetzung Rechtzeitig vor Torschluss sind wir zurück in Okaukuejo
und bereiten alles für den Sundowner auf dem Balkon vor. Nachdem wir aber sehen, dass zwei Löwen zum Wasserloch kommen, nehmen wir unseren Gin Tonic und die Kameras und gehen zum Wasser.
Während es sich die Löwen etwas Abseits gemütlich machen, genießen Zwergtaucher, Nilgänse und Riesentrappe die Ruhe am Wasserloch. Lange währt diese allerdings nicht, denn bald schon erleben wir den Einmarsch einer Elefantenherde (30+).
Dann kommen nacheinander auch noch Giraffen, Hyänen und mehrere Spitzmäuler zum Wasser. Gegen 21 Uhr ist die Rushhour vorbei und wir machen es uns auf dem Balkon gemütlich. Aufs Duschen müssen wir auch heute verzichten, das Wasser reicht lediglich für eine Katzenwäsche. Auch in der Nacht lohnt sich immer wieder ein Blick aufs Wasserloch. Gegen 2 Uhr entdecke ich 3 badende Nashörner und eine Stunde später eine große Elefantenherde und Giraffen.
Teil 1314. Nov. 2024
18.09.24 Etosha (Okaukuejo – Mushara Lodge) Auch am Morgen hat sich an der Wassersituation nichts geändert und wir müssen uns wieder mit einer Katzenwäsche zufrieden geben. Nachdem wir den Vollmond am Wasserloch bewundert haben,
packen wir unsere Sachen ins Auto. Beim Auschecken beschwere ich mich nochmals über den schlechten Service im Camp. Es kann ja wohl nicht angehen, dass man 3 Tage lang kaum Wasser im Chalet hat. Die Dame entschuldigt sich und erklärt mir dann, dass das Problem nicht an unserem Chalet liegt, sondern die Wasserversorgung im ganzen Camp nicht richtig funktioniert. Angeblich wären dafür die Gleichen verantwortlich, die auch für die Versorgung mit Diesel zuständig sind. Um 6:50 Uhr sind wir startklar und machen uns, im Schein der aufgehenden Sonne, auf den Weg nach Nebrownii.
Während der Fahrt entdecken wir Giraffen,
Schakale,
Gnus, Springböcke, Riesentrappen und, etwas weiter weg von der Pad, 4 Löwen. Während andere Autos achtlos weiter fahren, bleiben wir stehen und warten ab was passiert. Plötzlich rennen die Katzen los und laufen direkt auf uns zu. Grund für die plötzliche Eile können wir nicht erkennen, denn weit und breit sind keine anderen Tiere zu sehen.
Direkt vor uns laufen sie über die Pad. Wir warten bis sie am Horizont verschwinden und fahren dann weiter nach Nebrownii, wo sich lediglich eine Riesentrappe und Nilgänse blicken lassen. Auf den Weg via Gemsbokvlakte (nichts los) nach Olifantsbad sehen wir Springböcke,
Strauße, Kapkrähen, Grautokos, Trauerdrongos, Zebras, eine Hyäne
und, ganz versteckt im Gebüsch, eine Spitzmaulmutter mit Kalb.
Fortsetzung folgt!
Teil 1415. Nov. 2024
18.09.24 Etosha (Okaukuejo – Mushara Lodge) Fortsetzung Bei Olifantsbad entdecken wir Red Hartebeester, Zebras, Kudus, Impalas und Nilgänse,
aber die Wildkatze lässt sich heute leider nicht blicken. Rund ums Wasserloch von Aus beobachten wir z.T. recht übermütige Zebras, Kudus und Impalas.
Während der Weiterfahrt nach Homob sehen wir Impalas, Zebras, Gelbschnabeltokos,
Doppelband-Rennvögel, Brillenwürger, Elefanten,
Sabotalerchen,
Giraffen, Schnurbärtchen, Akaziendrossel, Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Kudus und Red Hartebeester, sowie rund ums Wasserloch Gnus, Oryx, Kapturteltauben und Fiscalwürger.
Fortsetzung folgt!
Teil 1516. Nov. 2024
18.09.24 Etosha (Okaukuejo – Mushara Lodge) Fortsetzung Weiter geht es via Sueda
nach Charitsaub. Kurz vor dem Abzweig zum Wasserloch entdecken wir einen Löwenboy.
Als er aufsteht keimt bei uns die Hoffnung auf, dass er zum Wasser läuft. Den Gefallen tut er uns allerdings nicht – er pieselt nur kurz und legt sich dann wieder hin. Auf die Falken bei Charitsaub ist Verlass – zumindest ein Rothalsfalke sitzt im Baum an der Zufahrt.
Am Wasserloch selbst ist nichts los. Ganz anders sieht es bei Salvadora aus. Neben Springböcken und Strauße, sorgen hier übermütige Zebras für Action.
Mit Springböcken, Impalas, Gnus und Maricoschnäpper
geht es weiter nach Rietfontein. Rund ums Wasserloch beobachten wir Elefanten, Zebras, Springböcke, Impalas, Red Hartebeester, Kudus, Waffenkiebitze und Blutschnabelweber, die in Scharen zum Wasser fliegen.
Fortsetzung folgt!
Teil 1617. Nov. 2024
18.09.24 Etosha (Okaukuejo – Mushara Lodge) Fortsetzung Nachdem wir gehört haben, dass es in Halali auch keinen Diesel gibt und die Wege rund ums Camp in einem schlechten Zustand sind, lassen wir Halali rechts liegen und fahren auf der Hauptpad an der Pfanne entlang nach Nuamses. Mit lediglich einem Steppenfalken und ein paar Springböcken halten sich die Sichtungen hier in Grenzen.
Unterwegs nach Okerfontein entdecken wir Riesentrappen, Steinböckchen, Kudus, Springböcke, Gnus, Weißscheitelwürger,
Rotschulter-Glanzstare,
Gelbschnabeltokos, Giraffen,
Gabelracken,
Elefanten,
Kapkrähen, Oryx,
Red Hartebeester, Zebras,
Doppelband-Rennvögel und ein Breitmaul.
Rund um Okerfontein beobachten wir Elefanten, Giraffen, Oryx, Zebras, Nilgänse, Springböcke und Gnus.
Fortsetzung folgt!
Teil 1718. Nov. 2024
18.09.24 Etosha (Okaukuejo – Mushara Lodge) Fortsetzung Auch bei der Weiterfahrt Richtung Kalkheuwel bestimmen Elefanten,
Giraffen, Gnus, Springböcke, Impalas sowie Sabotalerchen
das Bild. Für willkommene Abwechslung sorgt da ein Leopard! Leider ist er recht weit von der Pad entfernt und macht auch keine Anstalten näher zu kommen.
Die Pad nach Kalkheuwel ist in einem sehr schlechten Zustand. Silke hat alle Hände voll zu tun um den, z.T. recht tiefen Schlaglöchern auszuweichen. Am Wasserloch sehen wir nur ein paar Zebras, Impalas und Waffenkiebitze
und so machen wir uns bald schon auf den Weg nach Chudob. Unterwegs entdecken wir Steinböckchen, Gelbschnabel-Tokos, Singhabichte, Elefanten,
und Maricoschnäpper. Viel Wasser gibt es in Chudob zwar nicht, trotzdem haben sich hier, neben den ortsansässige Waffenkiebitzen und Negerrallen, auch Zebras, Kudus, Impalas, Perlhühner und Graukopfsperlinge eingefunden.
Die Zebras stehen teilweiße bis zum Bauch in der schlammigen Brühe. Mit Singhabicht, Trauerdrongos, Riesentrappen
und Giraffen
geht es weiter nach Koinachas, wo wir eine Löwin und mehrere Weißrückengeier entdecken.
Wir vermuten, dass sich hinter dem Schilf ein Riss und eventuell weitere Löwen befinden. Als sich die Löwin hinter das Schilf zurückzieht, fahren wir weiter nach Namutoni und bezahlen den Eintritt für die nächsten Tage. Ein kurzer Stopp an der Tankstelle bringt Gewissheit – auch hier gibt es kein Diesel.
Fortsetzung folgt!
Teil 1819. Nov. 2024
18.09.24 Etosha (Okaukuejo – Mushara Lodge) Fortsetzung Als nächstes fahren wir nach Klein Namutoni. Am Wasserloch spielen Giraffen und Waffenkiebitze heute nur eine Nebenrolle, Hauptakteure sind eindeutig die zahlreichen Mitglieder einer Elefantenherde.
Als die Elefanten das Wasserloch verlassen, machen auch wir uns auf den Weg zum Ausgang und entdecken dabei noch einen Kampfadler,
Steinböckchen
und Kudus. Gegen 18:15 Uhr verlassen wir den Park durch das Von Lindequist Gate.
In der Mushara Lodge werden wir herzlich begrüßt und nach einem Eistee zu unserem Chalet Nr. 10 gebracht. Zum Anlass unseres 15. Aufenthaltes (4x Outpost, 2x Villa & 9x Lodge) steht eine Flasche Weißwein für uns bereit und auf dem Bett liegt ein Geschenk.
Das größte Geschenk ist jedoch für uns erst einmal eine funktionierende Dusche! Anschließend gehen wir zum Sundowner an die Bar. Nach dem Abendessen nehmen wir noch einen Absacker zu uns und dann ruft auch schon bald der Bettzipfel.
Teil 1920. Nov. 2024
19.09.24: Etosha NP. (Mushara Lodge) Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg nach Etosha. Gegen 7 Uhr sind wir am Von Lindequist Gate und starten von hier zu einer ausgedehnten Pirschfahrt. Bevor wir uns auf den Weg Richtung Andoni machen, statten wir erst Koinachas einen Besuch ab. Statt der erhofften Löwen entdecken wir am Wasserloch lediglich Negerrallen, Weißrückengeier, Schakale und Hyänen.
Da die „Putzkolonne“ noch nicht mit ihrer Arbeit begonnen hat, vermuten wir, dass die Löwen hinter dem Schilf liegen und ihren Riss bewachen. Nachdem wir den sich im Wasser spiegelnden Hyänen und Schakalen genug Aufmerksamkeit geschenkt haben, machen wir uns auf den Weg Richtung Andoni. Natürlich wollen wir dabei auch den auf dem Weg liegenden Wasserlöchern einen Besuch abstatten. Die Fahrt nach Klein Okevi verläuft mit der Sichtung von ein paar Giraffen und Gnus zuerst recht unspektakulär. Das ändert sich jedoch schlagartig, nachdem wir im dichten Gebüsch eine „katzenartige“ Bewegung wahrgenommen haben. Ein Blick durchs Fernglas beschert uns die erste Katzensichtung des Tages! Zum Glück ist weit und breit kein anderes Auto in Sicht und so kann Silke das Auto in eine bessere Position bringen. Zwar versperren immer noch Äste die optimale Sicht, aber zumindest kann man erkennen, dass sich dort eine Gepardin mit ihrem Jungen einen Springbock schmecken lässt
In der Hoffnung, dass die Katzen vielleicht hinter dem Busch vorkommen, bleiben wir vor Ort. Wie so oft, zahlt sich unser Durchhaltevermögen aus - nach über 90 Minuten Wartezeit steht die Mutter auf und läuft dicht an uns vorbei.
Ein paar Minuten später sprintet dann auch der Youngster hinterher und scheucht dabei ein paar Springböcke auf.
Wir warten noch solange, bis wir die Beiden nicht mehr sehen und setzen dann unsere Fahrt nach Klein Okevi fort. Am Wasserloch beobachten wir Giraffen, Kudus, Kapturteltauben und Namaflughühner.
Fortsetzung folgt!
Teil 2021. Nov. 2024
19.09.24: Etosha NP. (Mushara Lodge) Fortsetzung Rund ums Wasserloch von Groot Okevi sind Kudus, Oryx, Springböcke und Namaflughühner versammelt.
Nachdem Kudus und Gemsböcke ihren Durst gelöscht haben, kommt eine Riesentrappe zum Wasser.
Bei der Weiterfahrt entdecken wir Perlhühner, Impalas, Senegaltauben und, kurz vor Tsumcor, mindestens 5 schlafende Löwen.
Die Katzen machen nicht den Eindruck, dass sie sich in der nächsten Zeit fortbewegen würden und so fahren wir weiter nach Tsumcor. Am Wasserloch herrscht mit einer Elefantenherde, Kudus, Oryx, Giraffen, Waffenkiebitze, Kapturteltauben, Blutschnabelweber, Graukopfsperlinge, Glanzstare und Rotschnabel-Tokos schon viel Betrieb.
Nach und nach kommen noch weitere Elefanten und Zebras dazu. Bevor wir uns endgültig auf den Weg nach Andoni machen, schauen wir noch mal kurz bei den Löwen vorbei. Die Katzen liegen nun etwas anders da und so kann man sehen, dass es sich um 4 Erwachsene und mindestens 2 Jungtiere handelt.
Nachdem erst ein Youngster und dann auch noch eine der Löwinnen aufstehen, keimt Hoffnung auf, dass die Tiere nun ausgeschlafen haben. Aber nachdem die Zwei gepieselt haben, schlummern auch sie bald schon wieder.
Fortsetzung folgt!
Teil 2122. Nov. 2024
19.09.24: Etosha NP. (Mushara Lodge) Fortsetzung Während der Weiterfahrt auf der Stinkwater Pad entdecken wir Elefanten, Steinböckchen,
Kudus, Rotschnabel-Tokos, Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Trauerdrongos und Sperlings-Lerchen. Am Ende des Stinkwater Drives machen wir noch einen kurzen Boxenstopp und schauen uns das neue Toilettenhäuschen an.
Es ist zwar noch nicht ganz fertig, aber die alten Toiletten sind für Etosha-Verhältnisse total okay. An der Andonifläche entlang geht es mit Gnus, Oryx, Springböcken und Zebras zum Wasserloch.
Der doch etwas weitere Weg nach Andoni ist für uns immer mit der Hoffnung verbunden ein paar Paradieskraniche zu sehen. Diesmal werden unsere Erwartungen mehr als erfüllt – am Wasser herrscht großes Gedränge! Neben Nonnenlerchen,
Graukopfrostgänsen,
Rotscheitellerchen
Oryx, Gnus, Zebras, Springböcken, Strauße, Waffenkiebitzen und Kuhreihern entdecken wir zwölf der seltenen Vögel.
Da mutiert selbst der müde Löwenboy zum Statisten!
Wir schauen dem Treiben eine ganze Weile zu und drehen dann noch eine Runde auf dem Andoni Drive. Dabei sehen wir noch Weißflügel-Trappen, Gnus, Springböcke, Fleckenflughühner,
Doppelband-Rennvögel,
Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Trauerdrongos, Ameisenschmätzer und Singhabichte. Die Entscheidung für den Rückweg die Hauptpad statt der Stinkwater Pad zu nehmen, entpuppt sich als sehr schlechte Idee. Die Pad ist in einem miserablen Zustand und außer ein paar Elefanten
und den üblichen Vögeln lässt sich kein Tier blicken.
Fortsetzung folgt!
Teil 2223. Nov. 2024
19.09.24: Etosha NP. (Mushara Lodge) Fortsetzung Rund um Tsumcor sind ca. 40 Elefanten versammelt.
Nachdem wir ihnen die nötige Aufmerksamkeit geschenkt haben, schauen wir nach den Löwen.
Außer das mal kurz eine Katze aufsteht oder sich im Schlaf räkelt passiert hier nicht viel und so machen wir uns gegen 15:30 Uhr langsam auf den Rückweg. Während der Fahrt nach Groot Okevi sehen wir Springböcke, Giraffen, Kudus und Gelbschnabeltokos, sowie am Wasserloch selbst, 2 Elefanten, Springböcke und Strauße.
Nachdem sich in Klein Okevi kein Tier blicken lässt, setzen wir unsere Fahrt nach Namutoni mit Kudus, Springböcken, Impalas, Steinböckchen,
Giraffen, Maricoschnäpper, Perlhühner,
Gabelracken
und Trauerdrongos fort. Bei einer kurzen Pause in Namutoni schauen wir auch an der Tankstelle vorbei. Wie schon befürchtet, gibt es immer noch keinen Diesel und keiner kann uns sagen, wann wieder eine Lieferung kommt. So beschließen wir auf Nummer sicher zu gehen und den Park heute früher zu verlassen. Für eine Stippvisite in Klein Namutoni mit einem Elefant, einer Giraffe und Waffenkiebitzen,
sowie einer Runde auf dem Dik-Dik Drive mit Kudus, Giraffen, Dik-Diks,
einem Kampfadler, Elefanten, Graulärmvögel, und Rotschnabeltokos und reicht aber die Zeit noch aus. Auf dem Weg zum Ausgang sehen wir noch Zebras, Impalas, Trauerdrongos,
Elefanten
und Gelbschnabel-Tokos.
Gegen 17:45 Uhr verlassen wir den Park durch das Von Lindequist Gate und fahren auf der C38 und B1 ins, ca. 45 km entfernte, Oshivelo. Neben und teilweise auch auf der Straße begegnen uns Ziegen, Rinder und Warzis. Nachdem wir unser Auto vollgetankt haben, machen wir uns auf den Rückweg zur, gut 35 km entfernten, Mushara Lodge. Gegen 18:30 Uhr sind wir am Tor und werden kurz darauf von Kudus, Dik-Diks
und Grauducker
begrüßt. Nach einer erfrischenden Dusche haben wir uns heute den Sundowner Gin Tonic an der Bar redlich verdient. Anschließend geht es in die Boma zum Braai.
Teil 2324. Nov. 2024
20.09.24: Etosha NP. (Mushara Lodge) Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg und sehen noch auf dem Lodge Gelände Grauducker und Dik-Diks.
Gegen 7 Uhr sind wir am Von Lindequist Gate und starten von hier zu unserem letzten Safaritag in Etosha. Auf dem Weg Richtung Tsumcor sehen wir Giraffen, Impalas, Zebras, Kudus und Graulärmvögel. Nachdem an den Wasserlöchern von Klein und Groot Okevi außer Kapturteltauben und Perlhühnern nichts zu sehen ist, fahren wir zuerst auf dem Pans Edge Drive und dann auf der Hauptpad weiter nach Tsumcor. Während der Fahrt entdecken wir Rotschulter-Glanzstare, Riesentrappen, Kalahari-Heckensänger,
und Steinböckchen. Bei Tsumcor beobachten wir Kudus, Kapturteltauben und Weißrückengeier
und fahren anschließend auf dem Stinkwater Drive weiter Richtung Andoni. Die Pad ist immer wieder für Überraschungen gut und so scannen wir aufmerksam die Umgebung ab. Auf der Pfanne erweckt dabei ein dunkler Fleck unser Interesse. Beim Blick durchs Fernglas können wir zwar sehen, dass es eine Großkatze ist, aber Details sind bei dem Licht und der Entfernung nicht zu erkennen und so schwanken wir zwischen Löwe und Leopard. Erst als sich die Katze in Bewegung setzt und langsam auf uns zu kommt, hat das Raten ein Ende. Doch statt näher zu kommen, setzt sich der Leopard nach seinem Outing erst einmal hin und beobachtet die Pad aus sicherer Entfernung.
Während wir warten, kommen zwar zwei Autos vorbei, aber nach einem kurzen Blick auf die doch recht weit entfernte Katze, sind sie schnell wieder verschwunden. Nach gut 30 Minuten hat das Warten ein Ende und der Leo setzt sich wieder in Bewegung und läuft zielstrebig Richtung Pad.
Direkt vor uns läuft er dann über die Straße und verschwindet im dichten Gebüsch. Nachdem er nicht mehr zu sehen ist, fahren wir weiter nach Andoni und sehen dabei noch Giraffen, Kudus, Mahaliweber, Gelbschnabel-Tokos,
Strauße,
Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Steinböckchen,
Zebras und Weißflügeltrappen.
Fortsetzung folgt!!!
Teil 2425. Nov. 2024
20.09.24: Etosha NP. (Mushara Lodge) Fortsetzung Rund ums Andoni Wasserloch herrscht auch heute wieder reges Treiben. Wir beobachten Gnus, Oryx, Kuhreiher, Zebras, Springböcke, Kudus, Strauße, Graukopf-Rostgänse, Warzis,
Dreiband-Regenpfeifer, Rotbauchschwalben,
und Zwergstrandläufer.
Leider scannen wir heute die Umgebung vergeblich nach Paradieskranichen ab und auch der Löwenboy lässt sich nicht blicken. Über den Andoni Drive machen wir uns langsam auf den Rückweg und sehen dabei Warzis, Kudus, Doppelband-Rennvögel,
Gnus, Gelbschnabel-Tokos, Fleckenflughühner,
Brustband-Prinien, Rotbauchwürger, Maricoschnäpper und Weißflügeltrappen. Nach einer kurzen Pippi Pause geht es weiter auf der Stinkwater-Pad. Dabei entdecken wir balzende Gelbschnabel-Tokos,
Fleckenflughühner, Kapturteltauben, Weißflügel-Trappen und ein Spitzmaul im dichten Gebüsch.
Fortsetzung folgt!!!
Teil 2526. Nov. 2024
20.09.24: Etosha NP. (Mushara Lodge) Fortsetzung Am Wasserloch von Tsumcor beobachten wir eine Elefantenherde, Zebras, Oryx, Kudus und Waffenkiebitze.
Als etwas später noch 4 Elefantenbullen kommen, zieht sich die Herde zurück und auch wir fahren weiter. Bei Groot Okevi entdecken wir einen Eli-Bullen, Kudus, Giraffen und Impalas.
Rund um Klein Okevi beobachten wir Strauße, Springböcke, Waffenkiebitze und einen Gaukler.
Fortsetzung folgt!!!
Teil 2627. Nov. 2024
20.09.24: Etosha NP. (Mushara Lodge) Fortsetzung Mit Giraffen, Impalas, Maricoschnäpper, Perlhühner, Zebras,
Springböcke, Gabelracken,
Singhabichte, Elefanten und Rotscheitel-Lerchen
geht es weiter nach Koinachas. Am Wasserloch nagt eine Hyäne (mit Sender), unter den wachsamen Augen der Weißrückengeier, an einem Giraffenbein herum.
Nach einem kurzen Boxenstopp in Namutoni fahren wir zuerst ein Stück auf dem Twee Palms Drive und sehen dabei Gnus, Riesentrappen,
Giraffen,
Zebras, Springböcke, Oryx und einen Doppelband-Rennvogel mit Nachwuchs.
Weiter geht es mit Sabotalerchen, Springböcken und Trauerdrongos
auf dem Doringdraai nach Chudob. Rund ums Wasserloch sind Elefanten, Giraffen, Zebras, Perlhühner und Impalas versammelt.
Fortsetzung folgt!!!
Teil 2728. Nov. 2024
20.09.24: Etosha NP. (Mushara Lodge) Fortsetzung Bei Koinachas beobachten wir Schakale, Riesentrappe,
Weißrückengeier und Hyänen bei ihrem Wellnessprogramm.
Auf dem Weg nach Klein Okevi entdecken wir Giraffen, Zebras und einen Felsen-Toko,
sowie am Wasserloch selbst Giraffen, Gnus und Waffenkiebitze.
Auf dem Weg nach Groot Okevi fällt uns eine Herde Gnus auf, unter der sich auch ein helles Tier befindet.
Nachdem bei Groot Okevi nichts los ist, fahren wir gleich weiter nach Tsumcor, wo rund ums Wasserloch Elefanten, Giraffen, Elands und übermütige Oryx versammelt sind.
Fortsetzung folgt!!!
Teil 2829. Nov. 2024
20.09.24: Etosha NP. (Mushara Lodge) Fortsetzung Via Pans Edge Drive machen wir uns langsam auf den Rückweg und entdecken dabei Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Zebras, Springböcke, Trauerdrongos, Elsterdrosslinge,
Strauße, Kudus,
Giraffen, Rotschnabel-Tokos und Impalas. Bei Klein Namutoni beobachten wir Kudus, Giraffen, Waffenkiebitze, Perlhühner und eine Elefantenherde, die gerade das Wasserloch verlässt.
Auf dem Weg Richtung Ausgang sehen wir noch Perlhühner, Graulärmvögel,
Kampfadler,
Dik-Diks,
Rotschnabel-Tokos, Giraffen und Impalas.
Um 18:30 Uhr erreichen wir das Von Lindequist Gate. Auf der Fahrt nach Mushara laufen uns Warzis im Schein der untergehenden Sonne über den Weg
und am Mushara Tor werden wir von Giraffen begrüßt.
Nach einer erfrischenden Dusche wird es auch schon Zeit für das übliche Abendprogramm.
Teil 2930. Nov. 2024
21.09.24: Mushara Lodge - Hakusembe River Lodge, Rundu Nach dem Frühstück verlassen wir um 8:30 Uhr Mushara. Auf dem Weg zum Ausgang beobachten wir Maskenbülbül, Gelbschnabeltokos, Grauducker, Impalas und Warzis.
Auf der C38 und weiter auf der B1 geht es zuerst zum Tanken nach Oshivelo. Dann verlassen wir die Teerstraße und fahren auf der Pad D3001 Richtung Tsintsabis. Kurz vor Tsintsabis biegen wir auf die Pad D3016 ab. Dunkelgraue Termitenhügel, große Akazienbäume, Marulabäume
und Makalanipalmen
prägen die Landschaft. An Tieren sehen wir u.a. Steinböckchen, Grauducker, Lärmvögel und Tokos. Nach knapp 100 km auf der D3016 erreichen wir die Teerstraße B8. Am Mururani Gate, ca. 130 km vor Rundu, beginnt nicht nur die „rote Linie“ (Veterinärzaun zum Seuchenschutz), sondern mit der Kavango-Region, auch das richtige Afrika mit Rundhüttendörfern, Rinderherden, Ziegen und Esel. Gegen 14:30 Uhr erreichen wir Rundu und tanken zuerst unser Auto voll. Dann fahren wir zur 16 km entfernten Hakusembe River Lodge. Die Lodge hat 22 Bungalows, alle mit Blick auf den Okavango und eignet sich als Zwischenstopp auf dem Weg in den Caprivi. Nach einem Willkommensdrink bekommen wir das Familienchalet 22 direkt am Fluss zugeteilt.
Da für den Nachmittag keine Aktivitäten gebucht sind, machen wir es uns auf unserer Terrasse, bzw. der Bank gemütlich.
Gesellschaft leisten uns Warzenenten
und die Hauskatze.
Für Unterhaltung sorgen Zweifarbenwürger,
Weißbürzel-Drosslinge,
Goldweber,
Kapturteltauben, Chobe-Zwergtaggeckos
und Wahlbergs-Streifenskinke.
Zum Sundowner gehen wir aufs Aussichtsdeck und
beobachten beim obligatorischen Gin Tonic Kormorane & Klaffschnäbel die zu ihren Schlafplätzen fliegen. Als wir uns nach dem Abendessen auf den Rückweg zu unserem Chalet machen, läuft uns eine Zwergkröte über den Weg.
Teil 3001. Dez. 2024
22.09.24: Hakusembe River Lodge, Rundu - Ndhouvu Safari Lodge, Divundu Am Morgen bekommen wir Kaffee und Kekse zum Chalet gebracht. Bei einer Tasse Kaffee genieße ich, zusammen mit der Hauskatze, die Morgenstimmung auf der Terrasse und beobachte dabei Jacanas, Reiher, Riesenfischer, Goldweber,
sowie Rinder die am anderen Ufer zum Trinken kommen.
Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Etappenziel. Wir verlassen Rundu auf der B8 in Richtung Divundu.
Nach einem kurzen Tankstopp in Divundu fahren wir weiter Richtung Bagani zur Ndhovu Safari Lodge. Um 12:15 haben wir unser Ziel erreicht und werden vom Besitzer Ralf begrüßt. Unsere Suite ist allerdings noch nicht fertig und so machen wir es uns auf dem Aussichtsdeck gemütlich und beobachten Riesenfischer, Elefanten, Hippos, Impalas und Co. Ralf fragt uns, ob wir damit einverstanden sind, die gebuchten Aktivitäten zu verschieben. Normalerweise wäre ja heute die Sundowner Bootsfahrt dran, aber ihm wäre lieber, wenn wir dafür heute, die für morgen vorgesehene Fahrt in den Buffalo Park machen können. Das hätte auch noch den Vorteil, dass die Chancen auf Katzensichtung sehr groß wären, da dort heute Morgen Löwen einen Büffel direkt an der Pad gerissen hätten. Wir stimmen dem Vorschlag zu, was anderes bleibt uns ja eh nicht übrig. Gegen 13:40 dürfen wir dann endlich die River Suite Nr. 2 beziehen, die wie ein Hausboot auf dem Okavango liegt.
Von der Holzterrasse hat man einen tollen Blick auf den Okavango und den Buffalo Park auf der anderen Uferseite. Wir relaxen ein wenig auf der Terrasse und beobachten dabei unsere tierischen Nachbarn.
Nachdem wir am Himmel auch noch einen juvenilen Wollkopfgeier entdeckt haben,
wird es auch schon Zeit zur Bootsanlegestelle zu gehen.
Um 15 Uhr starten wir mit Guide Silvester und 4 weiteren Personen zu einer Tour in die Buffalo Core Area. Pluspunkt der Ndhouvu Safari Lodge ist, dass man von hier mit dem Boot ans andere Flussufer gebracht wird und nach dem Umstieg in ein Safarifahrzeug gleich mit der Pirschfahrt beginnt. So erspart man sich die längere Anfahrt über die Okavango-Brücke.
Fortsetzung folgt!
Teil 3102. Dez. 2024
22.09.24: Ndhouvu Safari Lodge, Divundu (Fortsetzung) Nach der kurzen Bootsfahrt ans andere Ufer steigen wir ins Auto um und beginnen gleich mit der Pirschfahrt durch den Buffalo Park. Während der Fahrt entdecken wir Elefanten,
Rotschnabelenten, Hagedash Ibisse, Graufischer, Weißstirn-Bienenfresser, Red Letschwe (Moorantilope),
Buschböcke,
Pferdeantilopen,
Gabelracken und Büffel.
Zwischendurch machen wir eine kurze Pause und kommen dabei auch mit Christian und Nadja ins Gespräch. Die Beiden hatten wir auch schon in Mushara und Hakusembe gesehen. Christian macht sich über die „Gabelratte“ (Gabelracke) und Löffler lustig und sagt, dass er nun gerne auch noch eine Messermaus sehen würde. Nachdem sich die kurze Pause doch in die Länge zieht, weil Silvester Smalltalk mit anderen Guides hält, fragt Christian dann mal nach, wann es denn weiter geht – wir wollten ja schließlich auch noch die Löwen sehen. Daraufhin beendet Silvester seine Unterhaltung und wir fahren weiter.
Als wir nach den Löwen fragen, sagt Silvester, es wäre verboten dorthin zu fahren. Wir schauen uns verwundert an, denn andere Gäste hatten uns vom Morningdrive mit Löwen erzählt. Bald darauf sind wir dann auch schon wieder am Boot und fahren gegen 18:20 Uhr zur Lodge zurück.
Bei unserer Ankunft fragt uns Ralf nach den Löwen und schaut ganz ungläubig, als wir ihm erzählen, was uns Silvester gesagt hat. Beim Abendessen unterhalten wir uns mit Christian und Nadja. Die Zwei wollten eigentlich morgen eine geführte Pirschfahrt in den Mahango Park machen, aber nachdem der Guide ja nicht so motiviert war, wollen sie nun doch lieber selber fahren. Da wir morgen früh auch in den Park wollen, machen wir ihnen das Angebot, dass wir voraus fahren und ihnen die Tiere zeigen.
Teil 3203. Dez. 2024
23.09.24: Ndhouvu Safari Lodge, Divundu Am Morgen setze ich mich mit einer Tasse Kaffee auf unsere Terrasse, genieße die Morgenstimmung und beobachte dabei Hippos, Büffel und Co.
Nach dem Frühstück fahren wir um 7:50 Uhr, mit Christian und Nadja im Schlepptau, das kurze Stück zum Eingang vom Bwabwata NP - Mahongo Core Area. Nachdem wir den Eintritt (100 N$ pro Person & 50 N$ fürs Auto) bezahlt haben, erkunden wir den Park auf dem Scenic Loop Drive. Am Picknickplatz vertreten wir uns kurz die Beine und fahren dann über die Transitstrecke zurück bis zum Abzweig zum Wasserloch. Den etwas anspruchsvolleren, z.T. recht tiefsandigen Weg hätten wir uns sparen können, denn es lassen sich hier kaum Tiere blicken. Nach einer letzten Runde auf dem Scenic Loop Drive fahren wir zum Ausgang. Während der Tour entdecken wir u.a. Klunkerkraniche,
Um 13:20 Uhr verlassen wir den Park und fahren nach Ndhovu zurück.
Fortsetzung folgt!!
Teil 3304. Dez. 2024
23.09.24: Ndhouvu Safari Lodge, Divundu (Fortsetzung) Auf dem Weg zu unserer Suite frage ich den Gärtner nach Eulen. Kurz darauf kommt Michael und führt uns zu den Sitzplätzen von zwei Woodford-Käuzen (African Wood-Owl).
Nachdem wir uns die beiden angesehen und fotografiert haben, ist Relaxen angesagt. Um 16:30 Uhr starten wir mit Tobias zu einer Sundowner-Bootsfahrt auf dem Okavango. Als erstes statten wir dabei der Brutkolonie der Karminspinte einen Besuch ab.
Auf der gut zweistündigen Bootstour sehen wir außerdem noch Weißstirnbienenfresser,
Krokodile,
Malachitfischer,
Nilwarane,
Wassertriele, Schreiseeadler, Büffel,
Buschböckchen,
Elefanten, Silberreiher, Klaffschnäbel, Hippos,
Löffler,
Zwergspinte,
Schwalben und Rötelpelikane.
Den Sonnenuntergang genießen wir bei einem Gin Tonic und fahren dann zur Lodge zurück.
Um 18:40 Uhr sind wir wieder an Land und widmen uns dem üblichen Abendprogramm.
Teil 3405. Dez. 2024
24.09.24: Ndhouvu, Divundu - Drotsky´s Cabins, Shakawe Botswana Am Morgen sitze ich wieder mit einer Tasse Kaffee auf unserem Holzdeck und beobachte dabei Gnus, Kuhreiher, Hippos, Negerrallen, Impalas und eine große Elandherde.
Nach dem Frühstück schauen wir noch mal bei den Woodford-Käuzen vorbei
und verlassen denn um 8:30 Uhr die Ndhovu Lodge. Unsere heutige Etappe führt durch den Bwabwata NP - Mahango Core Area. Am Eingang bezahlen wir den Parkeintritt und tragen uns ins Transitbuch ein. Die Dame an der Rezeption erkennt uns gleich wieder. Als wir erzählen, das wir einen Abstecher nach Botswana machen und dann durch den Park zurück fahren, sagt sie, wir können dann ruhig auch wieder einen Game Drive machen, sollen aber bei der Ausfahrt sagen, dass wir die Transitroute gefahren sind und bräuchten dann nichts zu bezahlen. Auf dem Scenic Loop Drive fahren wir an den Floodplains entlang. Dabei entdecken wir heute u.a. Rotschnabel-Frankoline, Nachtflughühner,
Mewes Glanzstare, Pferdeantilope und einen Schwarzbrust-Schlangenadler.
Gegen 12 Uhr erreichen wir die, direkt an die Mahango Core Area angrenzende, Mohembo Border Station. Die Ausreise aus Namibia verläuft zügig. Allerdings zieht sich die Einreise nach Botswana etwas in die Länge. Zuerst müssen wir zum Fiebermessen und einen Gesundheitsfragebogen ausfüllen (Affenpocken). Danach bekommen wir das Einreiseformular, mit dem wir uns im anderen Gebäude anmelden müssen. Vermutlich stören wir die Beamten bei der Mittagspause, denn erst nach einer gefühlten Ewigkeit erbarmt sich eine Dame und überprüft unsere Papiere. Durch einen Systemabsturz dauert es dann noch etwas länger, bis wir den Stempel im Pass haben und die 260 Pula Gebühr fürs Auto bezahlen können. Gut 40 Minuten später ist alles erledigt und wir dürfen nach Botswana einreisen.
Fortsetzung folgt!
Teil 3506. Dez. 2024
24.09.24: Ndhouvu, Divundu - Drotsky´s Cabins, Shakawe Botswana (Fortsetzung) Weiter geht es auf der A35 via Shakawe zum Abzweig nach Drotsky’s Cabins. Gegen 13 Uhr erreichen wir die Lodge und sind erst einmal überrascht vom recht großen Hauptgebäude. Bei der Anmeldung fragen wir gleich noch mal nach, ob es auch bei den gebuchten Birding-Bootsfahrten bleiben würde und betonen dabei, dass die Suche nach der in der Gegend vorkommenden Pel’s Fishing Owl einer unserer Hauptgründe für den Besuch in Drotskys Cabins ist. Die gebuchten Bootsfahrten werden uns bestätigt, man bittet uns aber für die Tour heute Nachmittag 2 weitere Personen mitzunehmen. Damit sind wir natürlich einverstanden. Nachdem wir unser Holzhaus (Nr. 8) bezogen haben, schauen wir uns erst einmal auf dem Gelände um.
Die Lodge besteht aus zehn Holzhäusern, die im Halbkreis an das Haupthaus anschließen. Von der eigenen Terrasse man hat einen schönen Blick auf die, nicht gerade afrikanisch anmutende Parkanlage. Den Park zu erkunden erweist sich als recht feuchte Angelegenheit, denn der „englische Rasen“ scheint unter Dauerberieslung zu stehen. Selbst auf dem Hauptweg muss man aufpassen, dass man nicht geduscht wird. Statt Birding auf dem Gelände ist deshalb Relaxen auf unserer Terrasse angesagt. Um 16 Uhr treffen wir Guide Lukas und ein Paar aus Holland am Bootsanleger. Auf dem Boot sprechen wir Lukas gleich noch mal auf die Bindenfischeule an, sagen aber auch, dass wir uns natürlich auch für alles andere interessieren. Während der gut 2-stündigen Bootsfahrt auf dem Okavango entdecken wir Weißstirnspinte,
Graufischer,
einen Weißbrauen-Spornkuckuck,
Zwergspinte,
Wassertriele,
Karminspinte,
African Skimmer,
Goliathreiher, Schlangenhalsvögel,
Krokodile und Hagedash-Ibisse.
Die Suche nach der Eule bleibt jedoch leider erfolglos. Auf dem Rückweg schauen wir nochmal bei den Scherenschnäbeln vorbei
und fahren dann im Schein der untergehenden Sonne zurück. Nach einem kurzen Abstecher in unserer Hütte gehen wir zum Hauptgebäude. Dabei läuft uns ein Buschbock über den Weg. Nach einem Sundowner an der Bar gibt es um 19 Uhr Abendessen.
Teil 3607. Dez. 2024
25.09.24: Drotsky´s Cabins, Shakawe Botswana Nach dem Frühstück unternehmen wir um 8 Uhr mit Guide Lukas eine ca. 3-stündige Bootstour. Auf der Suche nach Bindenfischeule (Pel’s Fishing Owl) und Co. entdecken wir u.a. Malachitfischer,
Auch diesmal bleibt die Eulensuche leider erfolglos.
Fortsetzung folgt!
Teil 3708. Dez. 2024
25.09.24: Drotsky´s Cabins, Shakawe Botswana (Fortsetzung) Gegen 11:30 Uhr sind wir zurück. Wir fragen Lukas, ob es auf dem Lodge-Gelände Eulen oder Käuze zu sehen gäbe, aber er meint, er hätte hier schon länger keine mehr gesehen. So begebe ich mich allein auf Entdeckungstour und sehe dabei Wahlbergs-Skinke, Graulärmvögel, Weißstirn-Bienenfresser, Gelbbrust-Bülbüls,
Rotschnabel-Frankoline, Buschböckchen und Senegal-Brillenvögel,
sowie ein Wald-Nektarvogel (Collared Sunbird) Weibchen,
über das ich mich als Erstsichtung besonders freue. Nachdem der Rasen weiter unentwegt berieselt wird, gebe ich die Entdeckungstour etwas genervt auf, zumal auch die an der Uferböschung aufgestellten Bänke, genau wie der Rasen total nass sind. Bis wir um 16 Uhr zu einer weiteren Bootstour starten, ist somit Relaxen angesagt. Um 15:30 Uhr starten wir mit Lukas zu einer weiteren knapp 3-stündigen Bootstour und entdecken dabei Graufischer,
Weißbrauen-Spornkuckuck,
Goldweber,
Hammerköpfe,
Waffenkiebitze, Stelzenläufer,
Nilwarane, Seidenreiher,
Witwenpfeifgänse,
Malachiteisvögel,
Karminspinte, Riedscharben,
Schreiseeadler, Schlangenhalsvögel,
Zwerggänse,
Weißstirnspinte,
Silberreiher, Wassertriele,
African Jacanas, Krokodile, Riesenfischer
Mangrovenreiher,
und Graureiher.
Auch diesmal bleibt die Eulensuche erfolglos. Während der Tour versucht Lukas Schreiseeadler mit Fisch anzulocken. Dass er noch recht unerfahren ist merkt man daran, dass die ersten Fischköder einfach untergehen. Erst nach mehreren Versuchen gelingt es ihm den Fisch so aufzuspießen, dass er schwimmt. Zum Schluss ist nicht mehr viel Fisch übrig und so sieht es aus als ob der Adler ein Stück Schilf aus dem Wasser holt. Später kommen wir bei Anglern vorbei, die uns einen präparierten Fisch ins Wasser werfen. Sofort kommt ein Adler und holt sich die Beute.
Gegen 18:15 Uhr sind wir wieder in der Lodge und es folgt das übliche Abendprogramm.
Teil 3809. Dez. 2024
26.09.24: Drotsky´s Cabins, Botswana - Kazile Island Lodge Heute heißt es Abschied nehmen von Drotskys Cabins und Botswana. Vor dem Frühstück beobachte ich Weißbürzel-Drosslinge,
Rotschnabel-Frankoline und Weißstirn-Bienenfresser.
Beim Auschecken spricht uns eine Frau an und outet sich als Pascalinah aus dem Namibia Forum. Nach einem kurzen Small Talk mit Barbara verabschieden wir uns, denn auch für sie ist heute Abreisetag. Um 8:15 Uhr fahren wir via Shakawe zum Mohembo Grenzposten. Nach der Ausreise aus Botswana reisen wir wieder in Namibia ein. Die Grenzformalitäten sind diesmal schnell erledigt und so machen wir uns schon um 9:10 Uhr auf den Weg nach Divundu. Statt der Transferroute durch die Mahango Core Area fahren wir wieder an den Floodplains entlang. Dabei beobachten wir Elefanten,
Strauße, Riesenglanzstare, Mahaliweber und Warzis.
Um 11 Uhr sind wir am Gate und werden von der netten Dame am Schalter begrüßt. Sie fragt wie es in Botswana war und erlässt uns die Parkgebühren. Wir verabschieden uns von ihr und fahren dann weiter nach Divundu. Nach einem kurzen Tankstopp setzen wir unsere Fahrt zu unserem heutigen Etappenziel fort. Dabei passieren wir gleich am Ortsausgang den Okavango. Auf der anderen Brückenseite verlassen wir die Kavango Region und erreichen die Caprivi (Zambezi) Region.
Fortsetzung folgt!
Teil 3910. Dez. 2024
26.09.24: Drotsky´s Cabins, Botswana - Kazile Island Lodge (Fortsetzung) Der Trans-Caprivi-Highway (B8) führt fast kerzengerade durch den Bwabwata Nationalpark. Hinweisschilder warnen zwar vor Elefanten, doch neben kleinen Siedlungen sehen wir aber nur Ziegen und Rinder, die auf oder an der Pad entlang laufen.
Gegen 13:30 Uhr erreichen wir Kongola und gönnen unserem Auto noch ein paar Liter Diesel. Anschließend geht es auf der C49 ca. 10 km weiter bis zum Abzweig zur Kazile Campsite. Nach gut 2 km Sandpad erreichen wir um 14 Uhr den Parkplatz. Einen Anruf, dass uns Jemand mit dem Boot abholt, können wir uns diesmal sparen, denn neben 2 anderen Autos ist auch schon ein Boot da. Die Kazile Island Lodge liegt auf einer privaten Waldinsel in der Schwemmlandschaft des Kwando und kann nur per Boot erreicht werden. Nachdem das Gepäck von uns und den anderen 5 Gästen aufs Boot geladen ist, heißt es Leinen los. Während der kurzen, ca. 5 minütigen Bootsfahrt füllen wir schon mal die Anmeldung aus. Mit feuchten Tüchern und kühlem Tee werden wir von Silvia und Liseli begrüßt.
Die Zimmerverteilung zieht sich etwas hin. Währenddessen erklärt und Guide Timo, dass man unser gebuchtes Programm umstellen musste. So haben wir heute Nachmittag schon die erste Bootstour. Morgen stehen dann morgens und nachmittags die Pirschfahrten im Bwabwata Nationalpark auf dem Programm und übermorgen dann die zweite Bootsfahrt. Die Umstellung wäre nötig, damit wir wie gebucht privat unterwegs sind. Auch hier bleibt uns wohl nichts anderes übrig und wir stimmen der Änderung zu. Unser Gepäck ist mittlerweile auch aus dem Boot raus, dabei stelle ich fest, dass die Wäschetasche vertauscht wurde und die richtige noch im Auto ist. Also fährt Silke mit Timo los und tauscht die Taschen um. Bis sie wieder zurück ist, sind wir nun auch endlich mit dem einchecken an der Reihe und werden nach einem kurzen Briefing zu unserem Zelt (Nr. 10) gebracht. Das Zelt steht auf einem erhöhten Holzdeck.
Vom Holzdeck hat man eine schöne Aussicht auf den Kwando und das weitreichende Schwemmgebiet. Im Zelt ist es sehr warm und der Ventilator bringt nur wenig Abkühlung. Leider gibt es im Zelt auch keinen Kühlschrank und das bereitgestellte Trinkwasser kann man höchstens zum Kaffeekochen benutzen.
Fortsetzung folgt!
Teil 4011. Dez. 2024
26.09.24: Drotsky´s Cabins, Botswana - Kazile Island Lodge (Fortsetzung) Um 16:30 Uhr starten wir mit Guide Timo zu einer Bootstour auf dem Kwando und entdecken dabei Hippos,
Hagedash Ibisse,
Schwarzkehlchen, einen Angler, der uns stolz seinen Fang zeigt,
Wassertriele, Red Letschwes,
Sitatungas,
Goliathreiher,
Purpurhuhn,
Graureiher,
Weißstirn-Bienenfresser, eine Scharlachspint-Kolonie,
Dreiband-Regenpfeifer,
Kapstelze,
Elefanten und Negerrallen.
Fortsetzung folgt!
Teil 4112. Dez. 2024
26.09.24: Drotsky´s Cabins, Botswana - Kazile Island Lodge (Fortsetzung) Bei den Hippos machen wir einen Sundowner Stopp mit Chips, Biltong, Bier und Savanna
und fahren dann zur Lodge zurück.
Um 18:30 Uhr sind wir wieder in unserem Zelt. Hier ist es immer noch recht warm und so gehen wir zum Aussichtsdeck und setzen uns mit einem Gin Tonic ans Lagerfeuer.
Gegen 19 Uhr gibt es Abendessen. Danach lassen wir bei einem Absacker noch einmal den Tag Revue passieren.
Teil 4213. Dez. 2024
27.09.24: Kazile Island Lodge Am Morgen beobachte ich von unserer Terrasse aus einen Buschbock,
Hippos und Weißbrauenrötel.
Gegen 7 Uhr starten wir mit Timo zu einer Tour im Bwabwata Nationalpark (Kwando Core Area). Während der ca. 20minütigen Bootsfahrt zum Auto sehen wir eine grüne Fruchttaube,
Hippos,
Schreiseeadler,
Goliathreiher,
Red Letschwes,
Krokodile, Wassertriele, Scharlachspinte, Impalas und, als erstes Highlight des Tages, ein Sitatunga Weibchen.
Fortsetzung folgt!!
Teil 4314. Dez. 2024
27.09.24: Kazile Island Lodge (Fortsetzung) Wieder an Land steigen wir ins Safarifahrzeug um. Bei der anschließenden Pirschfahrt im Bwabwata Nationalpark beobachten wir Tsessebes, Impalas,
machen wir uns auf den Rückweg. Gegen 9:50 Uhr sind wir wieder am Boot und fahren zur Lodge zurück. 20 Minuten später sind wir wieder an Land und bringen schnell unsere Fotoausrüstung ins Zelt, denn das Frühstück steht schon bereit.
Fortsetzung folgt!!
Teil 4415. Dez. 2024
27.09.24: Kazile Island Lodge (Fortsetzung) Nach dem Frühstück steht Relaxen und Wäsche waschen auf dem Programm. Natürlich kommt auch die Tierbeobachtung nicht zu kurz. Von der Terrasse aus entdecken wir Weißbürzel-Drosslinge,
Zweifarbenwürger, Streifenskinke, Große Goldweber, Weißbrauenrötel, Red Letschwe, Wellenastrilde,
Lärmvögel und Hippos.
Gegen 15:30 Uhr starten wir zu einer weiteren Tour in den Bwabwata Nationalpark. Als wir zum Bootsanleger kommen, wird unser schlimmster Alptraum Wirklichkeit. Am Boot stehen schon 5 weitere Personen, die ebenfalls die Tour mitmachen. Wäre das nicht schon schlimm genug, sind das neben dem netten Paar aus Düsseldorf auch die anderen Drei, die uns schon bei der Ankunft unangenehm aufgefallen sind und noch nicht mal ein „Hallo“ über die Lippen bekommen. Während der gut 30minütigen Bootsfahrt zum Park sehen wir Hippos,
ein Sitatunga Weibchen,
Uferschwalben,
Rotflügel-Brachschwalben,
an denen Timo zuerst ungeachtet vorbei steuert. Erst als ich laut Stopp rufe hält er an. Auch bei der Weiterfahrt muss man ihn auf die Tiere wie African Jacanas,
Malachiteisvögel,
Wassertriele und Co aufmerksam machen. Als wir dann ins Safarifahrzeug umsteigen, bleibt für und nur noch die hintere Reihe übrig – das Dreigestirn thront vorne bei den Getränken. Mein Frust- und schlechte Laune- Level steigt stetig an, nachdem dann auch noch Timo während der Fahrt durch den Park einen äußerst bescheidenen Job abliefert. Nach einem längeren Halt bei Elefanten
hält er ohne Aufforderung lediglich noch bei Rappenantilopen
und Warzis.
Bis die Tante vorne ihre Handyaufnahmen gemacht hat, sehen wir die Tiere nur noch von hinten. Wir versuchen mehr schlecht als recht Aufnahmen während der Fahrt zu machen.
Fortsetzung folgt!!
Teil 4516. Dez. 2024
27.09.24: Kazile Island Lodge (Fortsetzung) Beim obligatorischen Sundowner beim Horseshoe stellt der Düsseldorfer fest, dass das „Dreigestirn“ das ganze Wasser getrunken hat. Seine Sympathie für die Drei hält sich ebenfalls deutlich in Grenzen. Zum Glück gibt’s Gin Tonic, so machen wir das Beste aus der Situation und beobachten Elefanten, Paviane, Red Letschwes, Giraffen und Co.
Als ich sehe, dass Timo etwas abseits steht, nutze ich die Gelegenheit und spreche ihn auf den „privaten“ Gamedrive an. Nicht nur, dass wir die Tour vor einem Jahr schon als Privat-Tour gebucht haben und das Fahrzeug für 7 Personen zu eng ist, hätte er zumindest dafür sorgen müssen, dass bei der Hitze auch jeder Gast Wasser bekommt. Außerdem hätte er uns ja wenigstens schon am Morgen sagen können, dass wir bei der Nachmittagstour nicht alleine sind. Zum Schluss, kann ich mir eine Anspielung auf seinen halbherzigen Job als Guide nicht verkneifen und mache ihm den Vorschlag, diese Pirschfahrt als „Africa from behind“ ins Programm aufzunehmen. Gegen 18:30 Uhr machen wir uns so langsam auf den Rückweg. Bei der Bootsfahrt beobachten wir im letzten Licht Hippos.
Als wir am Bootssteg ankommen ist es schon fast dunkel und Beleuchtung gibt es am wackligen Steg keine. Nach einem Gin Tonic am Lagerfeuer gibt es Abendessen. Beim Abendessen fragen wir die Managerin, wann denn überhaupt die Bootsfahrt morgen früh startet und sie meint um 7:30 Uhr. Von den Düsseldorfern erfahren wir dann, dass sie morgen früh auch die Bootstour mit Timo machen und ihnen wurde als Startzeit 7 Uhr gesagt. Daraufhin sprechen wir nochmal die Managerin an, die dann Timo holt. Nach längerem hin und her heißt es dann Abfahrt ist um 7 Uhr. Mittlerweile sind wir froh, dass es mit einer zusätzlichen Bootsfahrt nicht geklappt hat, spätestens nach dem heutigen Tag hätte ich sie abgesagt. Zum Glück haben wir unsere Stirnlampen dabei, denn Beleuchtung auf dem Weg zum Zelt ist Fehlanzeige und von der Begleitung, ohne die man abends nicht allein zum Zelt gehen soll, ist weit und breit nichts zu sehen. Nach einem Absacker gehen wir bald ins Bett. In der Nacht werden wir durch laute Geräusche geweckt. Wir leuchten mit der Stirnlampe die Umgebung ab und entdecken 3 Elefanten, die sich an einem dünneren Baum vor unserer Terrasse zu schaffen machen. Unter lautem Krachen fällt der Baum um. Danach kehrt wieder Ruhe ein.
Sorry - von den "Baumschubsern" gibt es nur diese Handyaufnahme
Teil 4617. Dez. 2024
28.09.24: Kazile Island Lodge Nach Kaffee und Keksen starten wir um 7 Uhr mit Timo und dem Paar aus Düsseldorf zu einer letzten Bootstour auf dem Kwando. Während der gut zweistündigen Fahrt entdecken wir Grüne Fruchttauben,
Nilwarane, Senegal-, Langzehen- & Waffenkiebitze, Zwergspinte, Madenhacker und Riedböcke. Nach einer Pause am Hippo-Pool machen wir uns auf den Rückweg.
Gegen 9 Uhr sind wir wieder in der Lodge. Nach dem Frühstück ist Relaxen angesagt. Als ich gegen 15 Uhr nach vorne gehe um was Kaltes zum Trinken zu holen, fragt mich die Managerin, ob wir Interesse an einer weiteren Bootsfahrt hätten, das Boot heute Nachmittag wäre noch nicht voll. Ich erkläre ihr, dass die einzige Bootsfahrt, die wir hier noch machen, die zu unserem Auto ist. Später gehen wir dann wieder zum Sundowner ans Feuer. Nach dem Abendessen packen wir schon mal unsere Sachen zusammen und gehen nach einem Absacker ins Bett.
Teil 4718. Dez. 2024
29.09.24: Kazile Island Lodge - Shametu River Lodge, Bagani Heute verzichten wir aufs Frühstück (gibt es erst ab 8 Uhr) und lassen uns um 7:15 Uhr mit dem Boot zum Auto bringen.
Nachdem wir unsere Sachen im Auto verstaut haben, fahren das kurze Stück über die Sandpad und biegen dann auf die Teerstraße C49 nach Kongola ab. Von hier geht es weiter auf der B8 durch den Bwabwata Nationalpark (Multiple Use Area) Richtung Divundu. Neben Ziegen und Rindern, entdecken wir dabei auch Pferdeantilopen und Strauße.
Da wir heute Nachmittag keine Aktivität gebucht haben, biegen wir kurz vor Divundu nach links auf die D3430 zum Eingang in den Bwabwata NP – Buffalo Core Area ab. Nachdem wir den Eintritt (250 N$) bezahlt haben, starten wir um 9:45 Uhr zu einer Pirschfahrt und folgen dabei größtenteils dem Verlauf des Okavangos. Während der Pirschfahrt entdecken wir u.a. Swainson´s Frankoline,
An dem alten Friedhof und den Militärruinen vorbei geht es zurück zum Ausgang. Um 16:15 Uhr verlassen wir den Park und fahren nach Divundu. Nach einem Tankstopp geht es zur Shametu River Lodge. Nach der Anmeldung an der Rezeption werden wir gegen 17 Uhr zu unserem Luxury Tent (Nr. 12) gebracht. Das schöne Zelt ist auf Stelzen am Ufer des Okavango gebaut und hat eine große Terrasse. Nachdem wir uns häuslich eingerichtet haben, relaxen wir auf der Terrasse und holen uns zum Sundowner Gin Tonic an der Bar.
Um 19 Uhr gehen wir dann ins Restaurant. Kurz bevor das Essen serviert wird, fühlt sich Silke plötzlich nicht wohl und geht zum Zelt. Die aufmerksame Restaurantleiterin bekommt das mit und sagt, sie würde ihr Essen warm stellen. Nach 20 Minuten kommt Silke wieder. Sie hatte sich kurz hingelegt, bis sich ihr Kreislauf wieder erholt hat. Nach dem Essen gehen wir dann gleich zum Zelt zurück.
Teil 4920. Dez. 2024
30.09.24: Shametu River Lodge, Bagani Vor dem Frühstück setze ich mich mit einem Kaffee auf die Terrasse und beobachte Hippos, Graulärmvögel, Zweifarbenwürger,
Weißstirn-Bienenfresser,
Hammerkopf, Senegal-Kuckuck, Gelbbrustbülbüls und Goldweber.
Nach dem Frühstück fahren wir zum Buffalo Park. Nach einer kurzen Wartezeit am Gate bezahlen wir den Eintritt und starten um 8:30 Uhr zu einer weiteren Tour im Park. Auf der gewohnten Route, an den Floodplains entlang, entdecken wir Elefanten,
Riesenglanzstare, Buschböcke,
Rotschnabel-Frankoline, Rotschnabeltokos,
Scherenschnäbel, Witwenpfeif-Gänse,
Sporengänse, Goliathreiher,
Haubenbartvögel,
Buschhörnchen,
Krokodile, Schreiseeadler,
Riesen-Glanzstare, Perlhühner,
Kudus
und 2 Löwenboys, die wir uns natürlich etwas genauer ansehen.
Fortsetzung folgt!
Teil 5021. Dez. 2024
30.09.24: Shametu River Lodge, Bagani (Fortsetzung) Einer der Boys ist etwas unruhig. Nachdem er aufsteht und zu einem Busch läuft, entdecken wir eine Löwin (mit Halsband), die dort auf ihn wartet.
Leider ist die Sicht auf die Beiden nicht so optimal. Aber immerhin haben wir die Katzen für uns allein. Etwas später kommen 2 Safariwagen angefahren, darunter auch eins von der Ndhovu Safari Lodge. Lustigerweise ist der Fahrer (als Guide würde ich ihn nach unserem gemeinsamen Gamedrive vor ein paar Tagen nicht nennen) Silvester, der etwas irritiert schaut als wir ihm die Löwen zeigen. Beide Autos sind bald wieder verschwunden, und verpassen so den Auftritt vom zweiten Löwenboy. Als der nach den „Lions in Love“ schauen will, wird er von seinem Kumpel verscheucht
und trottet dann zu seinem alten Platz zurück. Auch wir wollen das Turtelpaar nicht länger stören und machen uns wieder auf den Weg. Dabei entdecken wir u.a. noch Büffel,
Kuhreiher, Rappenantilopen mit Rotschnabel-Madenhackern,
Impalas, Trauerdrongos,
Grüne Meerkatzen,
Klunker-Kraniche,
Red Letschwe, Klaffschnäbel, Löffler, Nimmersatte,
Weißrücken-& Ohrengeier, sowie Hinterlassenschaften aus der Militärzeit. Gegen 14:15 Uhr verlassen wir den Park und fahren zur Lodge zurück.
Fortsetzung folgt!
Teil 5122. Dez. 2024
30.09.24: Shametu River Lodge, Bagani (Fortsetzung) Zurück in der Lodge ist Relaxen angesagt. Von der Terrasse aus beobachten wir einen Nilwaran,
Hippos, Riedscharben und Schreiseeadler.
Um 16:30 Uhr starten wir mit Guide John und einem weiteren Paar aus Stuttgart zu einer Sundowner-Bootstour auf dem Okavango. Zeitgleich startet noch ein zweites Boot, das jedoch voll besetzt ist. Auf dem Sitz liegt für jeden ein „Care Paket“ bereit. Es enthält Chips, Biltong, Gummibärchen und Nüsse. Während der Bootstour sehen wir Weißnacken-Brachschwalben,
Schlangenhalsvögel,
Krokodile (darunter auch ein „Problemtier“ mit Sender),
Rotkappenschwalben, Grünschenkel,
Wassertriele,
Hippos,
Riedscharben, Stelzenläufer,
Weißstirnbienenfresser,
eine Karminspint-Kolonie,
Graufischer,
Braunkehl-Uferschwalben, Negerrallen und Mangrovenreiher.
Als John merkt, dass wir uns für Vögel interessieren, gibt er sich sehr viel Mühe und entschuldigt sich sogar, dass er uns heute nicht mehr die African Skimmer zeigen kann, die etwas weiter weg brüten. Zum Sundowner geht es, an der Lodge und unserem Zelt vorbei,
zu den Popafällen. Hier legt das Boot an und wir dürfen aussteigen. Zusammen mit dem anderen Guide öffnet John den Getränkeausschank mit Bier, Wein und Softdrinks.
Nach einem schönen Sundowner legen wir gegen 18:40 Uhr wieder ab und fahren das kurze Stück zur Shametu River Lodge zurück.
Wir bedanken uns bei John für die tolle Tour mit einem großzügigen Trinkgeld. Er hat seine Sache wirklich gut gemacht und hat uns bewiesen, dass es im Caprivi nicht nur Bootsführer, sondern auch noch richtige Guides gibt. Nach einem kurzen Zwischenstopp in unserem Zelt, nehmen wir unseren obligatorischen Gin Tonic an der Bar zu uns und gehen dann zum Abendessen. Auch heute ist der Service wieder Top und das Essen (Lammkeule) sehr lecker. Nach dem schönen Tag gehen wir zufrieden zu unserem Zelt und bedauern, dass wir hier nicht noch einen Tag länger haben. Wir packen schon mal unsere Sachen zusammen und gehen dann nach einem Absacker ins Bett.
Teil 5223. Dez. 2024
01.10.24: Shametu River Lodge, Bagani – Gästefarm Dornhügel Vor dem Frühstück genießen wir das letzte Mal den Ausblick von unserer Terrasse auf den Okavango. Nach dem Frühstück packen wir das Auto und verlassen gegen 9 Uhr die Shametu River Lodge. Während der Fahrt nach Rundu sehen wir Giraffen, Rinder Ziegen und diverse Vögel.
Nach einer kurzen Pause und Tankstopp in Rundu geht es weiter Richtung Grootfontein. Kurz vor Grootfontein biegen wir auf die D2844. Von hier sind es dann noch mal knapp 25 km bis zur Gästefarm Dornhügel.
Gegen 14:30 Uhr sind wir da und werden von der neuen Verwalterin begrüßt und zu unserem Zimmer gebracht. Jedes Zimmer ist nach einem anderen Tier benannt. Bilder und bestickte Bettwäsche mit dem jeweiligen Tier zeigen dem Gast gleich das er im richtigen Zimmer ist. Wir bekommen diesmal das Gecko-Zimmer. Beim Sundowner am Lagerfeuer lernen wir auch die anderen 8 Gäste kennen.
Nach dem Sundowner Gin Tonic gibt es Abendessen (Buffet). Gesellschaft leistet uns dabei John, der hier wohl so was wie das „Mädchen für alles“ ist und den Gästebetrieb allein managt. Von der Verwalterin ist jedenfalls bis zu unserer Abreise nichts mehr zu sehen.
02.10.24: Gästefarm Dornhügel - Omeya Heute liegt eine lange Fahrtstrecke (ca. 545 km) vor uns! Nach dem Frühstück bezahlen wir bei John unsere Getränke und verlassen um 8:15 Uhr die Gästefarm. Zuerst fahren wir auf der Pad D2844 zurück zur Hauptstraße und dann auf der B8 via Grootfontein nach Otavi.
Von hier geht es dann auf der B1 weiter via Otjiwarongo (Tankstopp) nach Omeya. Um 13:40 Uhr heißt es wieder „Home sweet home“! Wir machen es uns auf der Terrasse gemütlich und erzählen Bruno und Irmela von unseren Erlebnissen. Gegen 17 Uhr fahren wir mit den Beiden nach Windhoek, wo Bruno einen Tisch im Joe´s Beerhouse reserviert hat.
Nach all unseren Namibiatouren, wird es schließlich Zeit, das urige Lokal einmal zu besuchen. Alles in allem hat es uns dort sehr gut gefallen. Vom Essen sind wir im „Touristenmagneten“ sogar positiv überrascht. Während bei den Springbock-Medaillons zwar noch etwas Luft nach oben ist, ist die Springbock-Keule sehr gut und butterzart.
Gegen 19:30 Uhr machen wir uns dann wieder auf den Weg nach Omeya, wo nach einem Absacker dann auch schon bald der Bettzipfel ruft.
Teil 5323. Dez. 2024
03.10.24: Omeya An Silkes Geburtstag lassen wir den Tag ruhig angehen. Nach dem Frühstück fahren wir nach Windhoek und geben erst einmal unser Auto bei Desert Car Hire ab. Nach einem kurzen Besuch bei Elsie und Rudi geht es zum Craft Center, wo wir uns mit Nicole für 12:30 Uhr zum Essen verabredet haben.
Nach dem Essen schauen wir uns noch etwas im Craft Center um und fahren dann nach Omeya zurück.
Nach einem entspannten Nachmittag auf der Terrasse, geht es zum Sundowner zum 19. Bohrloch.
Am Abend macht Bruno sein leckeres Schweizer Rösti mit Steaks. Als wir um gegen 21:30 gerade Online Check in machen, erleben wir ein leichtes Erdbeben. Wie wir am nächsten Morgen erfahren, wurde das Erdbeben mit einer Stärke von 3,6 etwa 17 Kilometer südlich von Groot Aub in einer Tiefe von weniger als 10 km registriert. Uns erschüttert allerdings viel mehr, dass Discover unsere Sitzplätze geändert hat. Statt der bereits gebuchten Plätze mit mehr Beinfreiheit in einer Zweierreihe müssen wir uns nun mit den Plätzen in der Mittelreihe begnügen.
04.10.24: Omeya - Rückflug Gegen 01:30 Uhr werde ich durch ein weiteres leichtes Erdbeben (Stärke 3,9) geweckt. Unseren letzten Tag in Namibia verbringen wir mit dem üblichen Procedere. Nach dem Frühstück sortieren wir unser Gepäck um. Ein Großteil der Klamotten, sowie Fernglas, Föhn, Adapter und Co kommt in den Schrank und der Rest landet im Koffer. Natürlich bleibt auch genügend Zeit für Rüsselspringer,
Streifenmäuse,
Maskenweber,
Weißrücken-Mausvögel und Co. Nach einem letzten Gin Tonic am 19. Bohrloch verlassen wir Omeya und fahren zum Flughafen. Hier heißt es dann „Time to say Goodbye“. Auch mit der Gewissheit, dass wir uns, wenn nicht was Unvorhergesehenes passiert, in 20 Wochen hier wiedersehen, fällt der Abschied schwer. Nachdem wir unser Gepäck aufgegeben haben, suchen wir uns einen Platz an der Bar und verkürzen uns die Wartezeit mit einem Snack und Gin Tonic.
Mit leichter Verspätung startet Flug Discover 4Y133 um 20:30 Uhr von Windhoek nach Frankfurt. Wir sind scheinbar nicht die Einzigen, die auf ihre gebuchten Plätze verzichten mussten, den über Ansage entschuldigt man sich nicht nur für die Verspätung, sondern auch für Sitzplatzänderungen. Zu allem Überfluss hat sich an meinem Sitzplatz der Bildschirm aufgehängt und leuchtet nur hell. Nach mehreren Versuchen schafft es die Crew meinen Bildschirm auszuschalten. Mein Nachbar hat nicht so viel Glück – der Bildschirm beleuchtet dauerhaft die Umgebung. Nachdem die Crew es nicht schafft ihn auszuschalten, hilft sich der Nachbar selbst und klebt ihn mit Papier ab. Nach einem Gin Tonic schlafe ich dann bald ein.
05.10.24: Ankunft Frankfurt Nach 9:50 Stunden landen wir pünktlich gegen 6:20 Uhr in Frankfurt. Es dauert zwar etwas bis die ersten Koffer vom Band rollen, aber zum Glück ist unser Gepäck gleich bei der ersten Runde dabei. Unser Nachbar holt uns vom Flughafen ab und ruck zuck sind wir zu Hause.