← Zurück zum Bericht

Reisebericht · namibia-forum.ch

Mit den Kids nach Namibia - Ersttätertour

von Melanie1982 · Mai – Juni 2024 · 17 Tage · Selbstfahrer · 58 Teile

Über diesen Reisebericht

Wir sind zu viert – mit zwei Kindern – vom 17. Mai bis 2. Juni 2024 zum ersten Mal in Namibia, unsere erste große Fernreise mit Kindern überhaupt. Für unsere Ersttätertour buchen wir bewusst eine klassische Rundreise mit festen Unterkünften und Verpflegung statt Dachzeltcamping – ohne Erfahrung mit Afrika oder dem Campen kommt uns das am einfachsten vor, und im Nachhinein würden wir das wieder so machen.

Von Windhoek geht es über eine Farm bei Krumhuk nach Sesriem, wo uns die ungewohnten Gravelroads und der Linksverkehr als Fahranfänger mehr fordern als gedacht. Nach Swakopmund und einer Wüstentour im Erongo-Gebirge erleben wir im Etosha-Nationalpark unsere dichtesten Tage: Löwen, Elefanten, Giraffen und gleich zweimal Nashörner, dazu an zwei aufeinanderfolgenden Tagen einen Gepard. Die Hitze überrascht uns immer wieder, in Walvis Bay zeigt das Thermometer fast 40 Grad.

Mit den Kindern klappt der Tagesablauf gut: Jeden zweiten Tag dürfen sie länger schlafen, weil sie abends ohnehin früh müde sind, und sobald wir aufs mehrgängige Menü verzichten und stattdessen Pommes oder Schnitzel bestellen, gibt es keine langen Gesichter mehr. Selbstversorgung hätten wir uns rückblickend aber auch zugetraut. Nur beim Camping2Go-Zelt im Etosha Safari Camp fehlt uns der Ausblick, das würden wir nicht mehr buchen. Die Kalahari streichen wir aus Zeitgründen aus der Planung, dafür sind wir am Ende vom Namibia-Virus erwischt und planen schon die nächste Reise.

Diese Zusammenfassung wurde automatisch erstellt und vom Autor freigegeben.

Teil 103. Juni 2024

Wir sind seit gestern wieder zurück von unserer ersten Namibia-Reise und ich bin ganz gespannt, wie mir mein erster Reisebericht gelingen wird. Ich werde mein bestes geben und versuchen, auch ein paar schöne Bilder einzufügen.

Gerne seid ihr herzlich eingeladen, uns (42, 41, 12, 9) 2 Wochen auf unserer Tour zu begleiten. Wir fahren schön vorsichtig, weil wir uns erst mal an den Linksverkehr und an die Gravelroads gewöhnen müssen. Ihr könnt also jederzeit aufspringen 😄

Für manche wird so eine Ersttätertour vielleicht langweilig sein, für uns war sie mega spannend. Die erste Fernreise mit Kindern, das erste Mal Afrika, ganz viele tolle Erlebnisse und Eindrücke, die wir erst mal verdauen müssen.

Los geht es am 17.05.24 und zurück kommen wir am 02.06.24. Also, steigt ein, ich freue mich über jeden Mitfahrer 🙂
Und ich werde gleich mal versuchen, ein schönes Bild mit einzufügen!

Bis später,
Melanie

Teil 203. Juni 2024

Schön, dass ich nicht alleine losfahren muss 🙂
Der Rest kann ja zwischendurch noch mit aufspringen, wie gesagt, ich fahre langsam.

Die Reise habe ich ca. 16 Monate im Voraus geplant, fertig war sie ca. 11 Monate vorher. Dazwischen liegt ganz viel Internetrecherche, auch hier im Forum und in diversen Facebookgruppen. Entschieden haben wir uns letztendlich für eine relativ klassische 2-Wochen-Reise ohne Dachzelt und mit Verpflegung, weil es uns für das erste Mal und mit Kindern am einfachsten vorkam. Flüge haben wir selbst gebucht (11 Monate vorher), die Unterkünfte und das Auto hat Namibia Click&Travel für uns organisiert.

Freitag, 17.05.2024

Langes Warten und Vorbereiten haben am Freitag, den 17.05.24, endlich ein Ende. Ich habe bereits frei, mein Mann arbeitet noch ein bisschen und die Kinder kommen gerade rechtzeitig um 13:30 Uhr aus der Schule. Um 14 Uhr kommt unser Shuttle (Opa) zum Bahnhof und es geht endlich los. 1x Umsteigen in den ICE nach Frankfurt, Koffer abgeben (wir reisen übrigens zu viert mit 2 Reisetaschen à 16kg), Zeit am Flughafen verbringen und auf den Flug warten. Wir fliegen mit LH nach Johannesburg (ein sehr angenehmer Flug) und dann weiter mit Airlink nach Windhoek. Alles klappt bestens und dann sind wir da 🙂 und auch unsere beiden Reisetaschen, sehr schön!

Unser Fahrer von Namibia Car Rental wartet schon auf uns, zeigt uns den ATM und den MTC-Shop am Flughafen. Wir buchen 2 Pakete für je 30 Tage mit 25 GB und arbeiten dann mit Hotspots.
Im MTC-Shop warten wir sicher eine halbe Stunde oder länger, aber es hilft ja nix.
Und dann geht es auf nach Windhoek zur Autovermietung, wo wir von der Managerin (?) nicht extra freundlich empfangen werden. Ist uns aber egal, wir freuen uns einfach und haben auf der Fahrt auch schon Paviane und 2 Kudus gesehen! Unser Abenteuer Namibia kann beginnen.

Gebucht haben wir einen Toyota Fortuner Budget, wir wurden allerdings upgegradet auf einen fast neuen Mahindra Scorpio. Aha, ein Inder in Namibia. Da verlasse ich mich aber einfach auf meinen Mann, der damit einverstanden ist. Einen fetten Steinschlag hat er zwar (also, der Mahindra), aber auf der Beifahrerseite. Wir machen vorsichtshalber Fotos und nach einer kurzen Erklärung geht es los Richtung Krumhuk. Aufs Einkaufen verzichten wir, weil wir uns in Johannesburg schon mit Getränken eingedeckt haben und es langsam schon Abend wird.

Die erste Fahrt Linksverkehr ist ganz lustig (Scheibenwischer statt Blinker und so 😎 ) und so kommen wir nach nicht langer Zeit an der Abzweigung nach Krumhuk an. Die letzten Kilometer sehen wir dann schon Springböcke und Warzenschweine. Wie schön, wir sind hin und weg 🙂

Ich versuche jetzt mal, ein Bild einzufügen, ohne es als Anhang hinzuzufügen. Finde ich im Verlauf eines Reiseberichtes immer schöner, aber ich hab's noch nicht ganz raus 😄

IMG_5933.jpeg

Teil 303. Juni 2024

Dann mache ich heute gleich noch ein bisschen weiter.

Krumhuk ist eine Farm etwas südlich von Windhoek, die ich auf Empfehlung einer Bekannten gebucht habe. Bei nur einer Nacht ist es schwierig, dort wirklich viel zu sehen und zu erfahren. Aber der erste Eindruck ist schon gleich positiv. Als wir ankommen, werden wir freundlich von Clemens auf Deutsch begrüßt. Das hat uns im ersten Moment sehr überrascht, wird uns aber noch öfters im Laufe der Reise passieren 🙂
Wir haben einen Bungalow gebucht, der ein paar hundert Meter vom Haupthaus entfernt liegt. Als erstes wird geduscht, es war doch eine anstrengende, lange Anreise.
Der Bungalow selbst sieht sehr nett aus. Gestört haben uns allerdings die Käfer, die in den Schränken und Gläsern zu finden waren. Zwar mussten wir uns nicht selbst versorgen, aber der Wein vom Flughafen Johannesburg wollte doch getestet werden 🙂


IMG_5936gedreht.jpeg




IMG_5937-2.jpeg




IMG_5941-2.jpeg



Dann ist eigentlich auch schon gleich Zeit fürs Abendessen. Also laufen wir zurück zum Haupthaus. Dort werden uns 3 Gänge serviert. Und wir stellen fest, dass es mit unseren Kindern schon schwierig werden könnte, was das Essen betrifft. Im Nachhinein werden wir sagen, dass wir uns mit (zumindest teilweise) Selbstversorgung vermutlich doch einen Gefallen getan hätten. Wir essen Salat, können zwischen Schwein und Rind wählen und als Nachspeise gibt es Schokokuchen mit Vanilleeis.
Als wir bereits mit der Hauptspeise fertig sind, kommt noch ein Ehepaar dazu und erzählt uns von den 3,5 Wochen Namibia und Botswana, die bereits hinter ihnen liegen. Ein sehr nettes Gespräch, aber irgendwann fallen uns fast die Augen zu und wir gehen zeitig ins Bett.
Wir schlafen alle schnell, tief und traumlos.

Morgen geht es dann mit dem ersten "richtigen" Tag in Namibia weiter.

Bis dahin, Gute Nacht

Teil 404. Juni 2024

Sonntag, 19.05.24

Nach gut 10 Stunden Tiefschlaf wachen wir erholt in Krumhuk auf. Pünktlich zum Sonnenaufgang 🙂

IMG_5946.jpeg


Wir packen unsere Sachen schon mal grob zusammen und gehen dann wieder zum Haupthaus, wo ein tolles Frühstück nur für uns 4 wartet.

IMG_5951.jpeg




Es gibt eigentlich alles, was das Herz begehrt, vieles wird auf Krumhuk auch selbst hergestellt und kann auch für die Weiterreise dort gekauft werden. Unseren Kindern fehlt allerdings Nutella 😄 da sind sie von zuhause einfach doch etwas verzogen 😗

Wir wollen im Anschluss gar nicht viel Zeit verlieren, da wir ja noch einkaufen müssen und unsere Fahrt nach Sesriem ansteht. Also checken wir aus, machen das Auto startklar und fahren los.

Bewertung von Krumhuk

Da wir nur sehr wenig gesehen und mitbekommen haben, fällt die Bewertung eher spärlich aus. Die Farm sieht recht schön aus, die Häuschen liegen etwas abseits. Wären nicht die Käfer in den Schränken und Gläsern und (viele) Ameisen im Bad gewesen, wäre uns Krumhuk sicherlich besser im Gedächtnis geblieben. Manchmal bin ich da einfach ein bisschen pingelig und ich weiß, dass ich in Afrika vermutlich immer mal mehr, mal weniger mit Tieren/Insekten zu tun haben werde, aber irgendwie wirkte es nicht so, als wäre kurz zuvor sauber gemacht worden. Das hat leider einen etwas unschönen Beigeschmack hinterlassen. Ansonsten ist es für die erste Nacht wirklich ok, ein top Preis-Leistungsverhältnis, gutes Essen und eine kurze Fahrt ab Windhoek.

Teil 504. Juni 2024

Wir machen uns auf in Richtung Sesriem, ca. 300km liegen vor uns.
Der Weg von der Farm zur B1 bietet uns wieder schöne Tiersichtungen. Wir sind total begeistert und wenn wir in diesem Tempo weiterfahren, kommen wir erst in ein paar Tagen an unserem Ziel an. Aber wir freuen uns über jeden Springbock, jeden Pavian und jedes Warzenschwein wie kleine Kinder 🙂 Sogar Oryxe bekommen wir schon zu Gesicht, wir können es kaum glauben und sind einfach nur happy.

IMG_5976-2.jpeg


IMG_5974-2.jpeg




In den nächsten Tagen werde ich immer wieder "Wir sind tatsächlich in Namibia" sagen, weil ich es kaum glauben kann. Und meine kleine Tochter wird irgendwann nur noch antworten: "Ja Mama, das sagst du jetzt die ganze Zeit." 😁
Aber für mich ging mit dieser Reise einfach ein Traum in Erfüllung und ich habe jede Sekunde genossen!

Als wir endlich auf der B1 ankommen, geht es relativ zügig nach Rehoboth zum Spar. Aus dem Forum weiß ich, dass es Aufpasser auf dem Parkplatz gibt und was man in etwa an Trinkgeld gibt. Und so gehen wir zu viert das erste Mal in Namibia einkaufen. Sehr viel brauchen wir erst mal nicht, überwiegend Getränke und Snacks für Zwischendurch.

Dann geht die Reise weiter über die C24, unsere erste Gravelroad. Am Anfang finden wir es noch ganz lustig, aber dann wird die Straße doch immer schlechter. Wir hüpfen und holpern bis zum Spreetshogte Pass und sind froh, als wir ihn endlich erreichen. Das haben wir definitiv unterschätzt. Ok, als Fahranfänger in Namibia waren wir natürlich nochmal vorsichtiger und wurden auch häufig überholt (vielleicht waren wir auch einfach zu langsam und es war deswegen so holprig?). Aber wir wurden schon gut durchgeschüttelt.
Die Fahrt hat sich aber auf jeden Fall gelohnt, denn der Ausblick vom Spreetshogte ist schon richtig toll. Ich finde, auf den Fotos kommt es gar nicht so toll rüber, wie es in Wirklichkeit war. Es ist ziemlich genau Mittag, wir machen dort eine kleine Pause und genießen den Ausblick!

DSC03761.JPG


DSC03764.JPG


Ab da ist der Zustand der Straßen deutlich besser und so erreichen wir auch bald Solitaire. Natürlich machen wir dort auch eine Pause, trinken Kaffee, essen Apfelkuchen und tanken gleich mal voll. Auch Fotos der Autos gehören zu diesem Stopp dazu.

DSC03773.JPG


IMG_6005.jpeg


Inzwischen ist es schon sehr heiß, um die 32/33 Grad. Deswegen freuen wir uns, als wir wieder im klimatisierten Auto sitzen und weiter zum Desert Quiver Camp fahren.
Unterwegs sehen wir jetzt immer mehr Springböcke und Oryxe.


IMG_6024-2-2.jpeg



Als wir an einem Baum eine Pinkelpause einlegen wollen, entdecken wir 2 Springböcke, die sich dort im Schatten aufhalten. Wir sehen sie erst, als wir aussteigen und sie verschreckt aufspringen. Auch wir erschrecken und müssen erst mal lachen 😄
Das sind so kleine Highlights, die uns den inzwischen doch schon langen Fahrtag ein bisschen versüßen!

Und dann kommen wir endlich im Desert Quiver Camp an. Eine Unterkunft, auf die ich mich unglaublich freue, die Fotos haben mir schon von Anfang an sehr gefallen.

Dazu dann aber morgen mehr!

Bis dann 🙂

Teil 605. Juni 2024

Um kurz vor 16 Uhr kommen wir im Desert Quiver Camp an. Es gehört wie das Desert Camp zur Sossusvlei Lodge, wo unser Frühstück und Abendessen stattfinden. Von der Lodge liegt es ca. 4 km entfernt.
Als wir einchecken, fragen wir gleich nach, ob wir statt Abendessen nicht auch ein Grillpaket bekommen können. Davon hatte ich schon gelesen. Klar, kein Problem. Wir bestellen Rind, Oryx und Boerewors sowie Salate und Baguette. Auch einen Picknick-Korb können wir für den nächsten Morgen bestellen, wir wollen nämlich zeitig los. Das klappt ja schon mal wie am Schnürchen.
Dann fahren wir zu unserer Unterkunft und ich freue mich, dass es so toll aussieht, wie ich es mir vorgestellt habe 🙂


IMG_6027-2.jpeg



IMG_6030.jpeg




IMG_6028-2.jpeg



Da es wirklich sehr heiß ist (um die 33 Grad), wollen alle sofort an den Pool. Also nur schnell ausladen, umziehen und los gehts. Der Pool ist sehr schön, mit einem fantastischen Ausblick.

IMG_6032.jpeg


Wir sind zuerst ganz alleine am Pool, alle anderen sind wohl noch unterwegs.
Meinen Mann schicke ich gleich mal an die Bar, ich möchte jetzt endlich ein Savanna Dry probieren 🙂


IMG_6038-2.jpeg



Und dann genießen wir erst mal. Ich auf der Liege mit tollem Ausblick, der Rest wagt sich tatsächlich in den doch recht frischen Pool. Wir sind einfach nur happy, dass wir hier sind 😎

Teil 705. Juni 2024

Es ist ca. 17:30 Uhr und wir gehen zurück zu unserer Unterkunft. Die Zeit am Pool war richtig schön, aber wir wollen noch schnell duschen und dann den Grill anwerfen.
Das Fleisch kommt etwas später als gedacht, aber wir sitzen einfach nur draußen und beobachten den tollen Sonnenuntergang, dabei genießen wir das Radler, das wir in Solitaire noch mitgenommen haben.


IMG_6056(1).jpeg




IMG_6062-2.jpeg



Als die Grillsachen gebracht werden, haben wir ordentlich Hunger! Meinem Mann und mir schmeckt das Oryxfleisch ausgezeichnet. Die Kinder wollen es natürlich nicht probieren. Aber die Portionen sind so riesig... Wenn wir 2 Stück Fleisch bestellt haben, haben wir 3 oder 4 sehr große Stücke bekommen. Das müssen wir uns für den nächsten Tag unbedingt merken, so viel kann kein Mensch essen 😄

Im Anschluss sitzen wir noch eine Weile außen, es ist unglaublich mild. Ich hatte mit kühleren Temperaturen gerechnet, sobald die Sonne weg ist. Aber es hatte immer noch 22/23 Grad und das war einfach herrlich.
Plötzlich sehe ich, dass sich etwas bewegt. Da sind doch Augen! Wir holen die Taschenlampen und tatsächlich, da kommt etwas in unsere Richtung gelaufen. Meine Tochter meint, ein Fennek. Meine Google-Recherche sagt, es ist ein Löffelhund. Wir werden die Bilder ein paar Tage später einem Guide zeigen, der uns sagt, dass es ein Kapfuchs ist.


IMG_6068-2.jpeg


Ok, wir sind einfach noch Anfänger auf dem Gebiet. Aber wir freuen uns über diese Sichtung, wundern uns allerdings, wie nah er kommt. Er ist gar nicht scheu, sondern kommt sogar sehr nah an unsere Terrasse. Irgendwann ist er wieder weg, wir räumen die Reste weg und gehen ins Bett.
Unsere Jüngste war so schlau, sich schon vorher auf meine Bettseite zu legen und schläft schon tief und fest, als mein Mann und ich nach innen gehen. So bleibt mir also nur noch der Platz auf der Klappcouch mit unserer großen Tochter. So war das zwar nicht geplant, wir wollen sie aber auch nicht mehr wecken und außerdem bin ich so müde, dass ich überall einschlafen könnte.

Wir stellen uns noch kurz den Wecker, denn wir wollen morgen gleich bei Öffnung um 7 Uhr ins Sossusvlei.
Schnell schlafen wir ein, werden jedoch bald wieder von lauten Geräuschen auf unserer Terrasse geweckt. Der Kapfuchs macht sich über unseren Mülleimer her. Daran haben wir natürlich überhaupt nicht gedacht. Er frisst die Reste, schleckt die Salatschüsseln aus (das waren Plastikverpackungen) und zieht das restliche Holz, das noch im Sack ist, ein Stück weit mit weg. So ein Schlawiner. Deshalb war er auch nicht scheu. Das hat er wohl nicht das erste Mal gemacht.

Teil 805. Juni 2024

Montag, 20.05.24

Mein Mann und ich stehen zeitig auf, machen uns fertig und wecken dann die Kinder. Hier kommt uns die Winterzeit in Namibia ein bisschen entgegen, wir müssen sie nicht extrem früh wecken. Einfach ist es trotzdem nicht 🙂

Wir fahren die paar Kilometer zur Sossusvlei Lodge und holen unseren Picknickkorb. Dann stellen wir uns um kurz vor 7 Uhr am Gate an. Der freundliche Herr, der unser Kennzeichen aufschreibt, sagt, dass wir Nr. 7 sind. Wir wundern uns, dass noch nicht mehr Autos hier stehen. Dann warten wir. Und warten und warten, bis es dann um 7:30 Uhr los geht 🤪
Das war gestern wohl eine nicht ganz richtige Info der Rezeption, die wir einfach nicht weiter hinterfragt haben. Die halbe Stunde hätten wir sonst gerne noch geschlafen, aber egal. Wir sind in Namibia, da ist es auch in der Autoschlange schön 😄


IMG_6078-2.jpeg


Dann geht die Fahrt los. Kein Mensch hält sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h, nur ich nörgel meinen Mann ständig voll 😗
Wir genießen die Aussicht, das Farbspiel an den Berghängen und Dünen (und den Blick auf die Heißluftballons!) und freuen uns über unsere ersten Strauße.

DSC03853.JPG


Als wir am 2x4-Parkplatz ankommen, entscheiden wir, dass wir lieber nicht selbst weiter fahren. Erfahrung haben wir sowieso keine und das Ehepaar, das wir auf Krumhuk getroffen haben, hat uns erzählt, wieviel Spaß die Fahrt mit dem Shuttle macht. Also ab in den Schuttle und das ist wirklich gut so. Eine richtig coole Fahrt, die Kids jauchzen vor Freude, es macht einfach richtig Spaß. Die ersten Gäste verlassen den Shuttle, um Big Daddy zu besteigen. Wir fahren weiter, steigen am Parkplatz aus und laufen Richtung Deadvlei. Noch ist es von den Temperaturen angenehm und unsere Kinder rennen begeistert über den Sand, machen Sandengel und als wir unterhalb von Big Daddy ankommen, laufen sie die Düne immer wieder ein bisschen hoch und rennen oder rollen nach unten. Ich hätte nicht gedacht, dass sie so viel Spaß dabei haben werden.
Ich genieße den Blick über das Deadvlei, mein Mann fotografiert.


DSC03877.JPG



DSC03919.JPG



DSC03908.JPG


Wir laufen wieder zurück und merken, dass es doch schnell sehr warm wird. Die Kinder sind erst mal ausgepowert, also steigen wir wieder in den Shuttle. Dieses Mal ist es der Traktor mit Anhänger. Wir fahren erst noch Richtung Sossusvlei und gabeln ein paar Leute auf.


IMG_6159-2.jpeg


Dann geht es weiter Richtung 2x4-Parkplatz, auf dem Weg sehen wir noch vereinzelt Springböcke.


IMG_6167-2.jpeg


Und dann stecken wir fest.


IMG_6170-2.jpeg



Gerade bin ich froh, dass wir nicht selbst gefahren sind. Der Fahrer gibt alles, aber irgendwann müssen wir absteigen. Es dauert eine ganze Weile, dann endlich schafft er es und die Fahrt kann weitergehen.
Am Parkplatz angekommen, zahlen wir für den Shuttle und setzen uns an einen Picknickplatz unter einem Baum. Wir haben ganz schön Hunger, schließlich ist es inzwischen 11:15 Uhr und wir haben noch nix gegessen. Wir lassen uns Baguette, Wurst, Käse, Marmelade, Obst, Joghurt, Kaffee und Saft schmecken. Wir finden die Idee mit dem Picknickkorb ganz toll und auch hier genießen wir einfach wieder, in Namibia zu sein 🙂


IMG_3828-2.jpeg

Teil 905. Juni 2024

Nach dem Picknick wollen wir eigentlich noch zum Sesriem Canyon. Also, mein Mann und ich. Die Kids sind da schon ziemlich durch und möchten gerne in den Pool. Verständlich, denn es hat wieder über 30 Grad und sie haben in den Dünen echt alles gegeben. Nachdem es für eine erneute Namibia-Reise aber Gründe braucht, entscheiden wir, dass wir den Sesriem Canyon einfach das nächste Mal machen, wenn wir wieder in dieser Gegend sind. Außerdem soll der Urlaub ja für alle Beteiligten schön sein und so kommen wir dem Wunsch der Kinder nach und fahren zurück.

Schnell geht es Richtung Pool, heute wage ich mich auch ins Wasser. Herrlich! Kalt, aber herrlich!

IMG_3762.jpeg


Und dieser Ausblick...

Wieder genießen wir den Pool eine Weile ganz alleine. Das hat schon auch was 🙂
Dann reist eine Reisegruppe an. Genau wie wir waren sie heute im Deadvlei und fahren morgen weiter nach Swakopmund. Es wird voll am Pool und irgendwann geht es für uns wieder unter die Dusche und unser Grillfleisch wird gebracht.


IMG_6189.jpeg


Dieses Mal gibt es ein bisschen weniger Fleisch und für die Kinder haben wir noch Hähnchen dazu bestellt. Auch heute ist es abends sehr mild, wir bleiben wieder länger sitzen und schauen sowohl den Sonnenuntergang als auch den Sternenhimmel von unserer Terrasse aus an.


IMG_6194-2.jpeg



Wir hoffen, dass unser gestriger Besucher wieder vorbeikommt und werden nicht enttäuscht. Er weiß genau, was er will und schleicht wieder um unsere Terrasse herum.


IMG_6197-2.jpeg



Dieses Mal sind wir aber schlauer, wir lassen keine Essensreste im Abfall zurück. Wir beschweren ihn trotzdem noch mit dem Brennholz. Mein Mann meint, dass er dann auf keinen Fall mehr an den Inhalt rankommt.

Unsere zweite Nacht im Desert Quiver Camp verläuft ähnlich wie die erste: die Kleine schläft bereits in meinem Bett, ich darf wieder auf die Couch und der Kapfuchs schafft es tatsächlich, das Brennholz herunterzuziehen. Er scheint etwas enttäuscht, dass keine weiteren Essensreste im Abfall zu finden sind und so räumt er alles andere (Flaschen und Verpackungen) heraus. Ich finde unseren kompletten Müll am nächsten Morgen dann unter einem Baum, der nur ein paar Meter weg ist.

Teil 1006. Juni 2024

Dienstag, 21.05.24

Heute stehen wir nicht so zeitig auf. Der Deal mit den Kindern war, dass wir sie jeden 2. Tag ein bisschen länger schlafen lassen. Was dann aber auch wirklich nie spät wurde, weil sie abends so platt waren, dass sie relativ früh eingeschlafen sind 😉

Als ich nach draußen gehe, sehe ich, dass der Kapfuchs tatsächlich das schwere Brennholz vom Mülleimer runtergezogen hat und den Müll komplett unter einem Baum verteilt hat. Also sammle ich wieder alles ein. So ein Lump 😁

Gegen 8 Uhr checken wir aus und fahren in die Sossusvlei Lodge, um zu frühstücken. Von der Terrasse hat man einen schönen Ausblick.


IMG_6219-2.jpeg



Das wichtigste für unsere Kinder: hier gibt es Nutella 😄
Mein Mann stellt sich für ein frisches Omelett an und ich hole mir einen Bagle und belege ihn. Hm, lecker, so kann man es aushalten.
Als wir fast fertig sind, kommt die Reisegruppe von gestern und es wird ein bisschen laut. Wir wollen eigentlich auch nur noch kurz auf die Toilette und dann die lange Fahrt nach Swakopmund antreten. Dabei sehen wir uns im Außenbereich der Lodge etwas um. Sie gefällt uns, wäre uns aber dann wahrscheinlich doch zu groß.

IMG_6222.jpeg


IMG_6221-2.jpeg


Wir entdecken noch einen Souvenirshop und die Kinder kaufen sich ein kleines Büchlein über die Säugetiere des südlichen Afrikas. Wirklich sehr interessant und sie haben schon wieder ein bisschen was zu lesen für die Fahrt.

Bewertung des Desert Quiver Camps

Hier hat es uns unglaublich gut gefallen. Das Häuschen war sehr sauber, man hat ein gutes Stück Platz zum Nachbarn und einfach nur ganz viel Weite um sich.
Der Poolbereich hat uns auch sehr gefallen. Der Service, statt eines Buffets in der Lodge Grillen zu können und das geliefert zu bekommen, hat uns begeistert. Geschmacklich sehr lecker, der Picknickkorb für den einen Morgen wirklich spitze und auch das Frühstücksbuffet am zweiten Tag sehr gut.
Da es an den Abenden sehr mild war, konnte man lange draußen sitzen, ohne eine Jacke zu brauchen.
Wenn wir wieder einmal in diese Gegend kommen sollten, würden wir das Desert Quiver Camp ganz sicher wieder buchen!

Teil 1106. Juni 2024

So, jetzt aber auf Richtung Swakopmund.

Als wir die Reise geplant haben, hieß es, in Swakopmund ist es deutlich frischer, man braucht dort warme Kleidung. Als wir in Namibia ankommen, wird uns allerdings erzählt, dass es aktuell aufgrund des Ostwindes in Swakopmund sehr warm ist. Das freut uns erst mal schon, denn wir mögen es lieber warm als zu frisch.

Die letzten Infos zur Strecke waren, dass sie in einem schlechten Zustand sein soll. Wir stellen uns also mal auf eine ungemütliche, lange Fahrt ein und sind froh, dass die Strecke bis einige KM vor Solitaire gerade erst einen "Refresh" erhalten hat und kommen so ganz gut vorwärts.
In Solitaire tanken wir nochmal und gerade, als wir weiter wollen, sehen wir die Erdhörnchen, die wir vorgestern nicht gefunden haben. So halten wir natürlich nochmal und gehen etwas näher hin.

IMG_6231-2.jpeg


Ach, wie süß sie doch sind. Die Kinder sind auch total begeistert!

Dann geht es weiter. Die Landschaft ändert sich immer wieder und es fährt sich ganz gut.

IMG_6237.jpeg


Vereinzelt sehen wir Läufer auf der Strecke und fragen uns, wie man bei dieser Hitze freiwillig hier laufen will. Es hat um die 30 Grad! Einer der Läufer hält uns auf und bekommt Wasser von uns. Er erzählt uns, dass er aus Argentinien kommt und hier an einem Charity-Lauf teilnimmt. Wow, Respekt!


IMG_6240-2.jpeg


Als er die Kinder im Auto sieht, nennt er sie Babys und wir müssen alle lachen 🙂
Dann läuft er weiter und wir fahren weiter!

Das obligatorische Foto am Tropic of Capricorn muss dann natürlich sein.

IMG_6246.jpeg


Irgendwann nach dem Gaub-Pass wird die Straße immer schlechter und wir kommen nur noch langsamer voran. An einer Stelle übersieht mein Mann einen großen Stein und wir denken, das war's, wir haben unseren ersten Reifenschaden. Aber wir haben Glück!

IMG_6251.jpeg


Immer wieder wird ein Teil der Straße gerade erneuert. Dadurch, dass wenig Verkehr ist, sind diese Baustellen aber für uns nicht tragisch. Allerdings werden wir ganz schön durchgeschüttelt und die Stimmung wird ein bisschen angespannter. Gefühlt geht es dann nur noch ewig durch Wüste und kein Ende ist in Sicht. Das Thermometer zeigt 39 Grad und wir bedauern die Bauarbeiter bei dieser Hitze.
Anfangs stehen immer noch Schilder mit den Angaben, wie weit es noch nach Walvisbay ist. Noch 180km, 160, 140... Irgendwann sehen wir keine Schilder mehr und wir verlieren ein bisschen das Gefühl, wie weit es wohl noch ist.

Und dann sehen wir endlich, dass wir uns Walvisbay nähern. Auf der linken Seite sehen wir Flamingos und halten an, steigen aber nicht aus. Kurz danach lese ich auf Facebook, dass genau an dieser Stelle in dieser Woche ein Ehepaar überfallen wurde. Puh, zum Glück habe ich es erst danach gelesen. An sowas hätte ich am hellen Tag nicht gedacht. Heftig! Zum Glück ist den beiden nichts passiert!

DSC03932.JPG


Und dann sehen wir endlich das Meer 🙂

IMG_6283.jpeg

Teil 1208. Juni 2024

Das freut mich. Dann fahren wir doch jetzt nach Swakopmund rein 🙂

Kurz vor Walvis Bay zeigt das Thermometer immer noch fast 40 Grad an. Damit haben wir nun überhaupt nicht gerechnet. Wir fahren die letzten KM am Meer entlang Richtung Swakopmund und kommen kurz darauf im Swakopmund Guesthouse an. Meike's war bereits vor 11 Monaten ausgebucht. Und was soll ich sagen? Wir sind total begeistert von diesem liebevoll eingerichteten Guesthouse. Schon an der Rezeption freuen wir uns auf den Aufenthalt dort und als wir unser Familienzimmer sehen, ist es um uns geschehen. Es ist einfach nur wunderschön, großzügig, sauber...


IMG_6285-2.jpeg


IMG_6286-2-2.jpeg


IMG_6287-2.jpeg


IMG_6289-2.jpeg



Mein Mann verlässt sich bei der Planung immer total auf mich und ich bin froh, zu sehen, wie begeistert auch er ist! Unser Zimmer liegt im Obergeschoss und hat sogar eine kleine Küche dabei. Hier könnten wir es länger aushalten.

Übrigens: Die Temperaturen sind hier etwas angenehmer als noch in Walvis Bay. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber es sind "nur" um die 30 Grad.

An der Rezeption fragen wir nach einem Tipp zum Abendessen. Eigentlich wollen wir wegen der Kinder ins Brauhaus, aber davon wird uns abgeraten. Stattdessen erhalten wir die Empfehlung für Kückis Pub. Also entscheiden wir uns um und gehen zuerst natürlich noch ans Meer. Hohe Wellen, laute Brandung, herrlich! Aber nix zum Baden. Den Kindern taugt es trotzdem total.

Und dann passiert natürlich, was passieren muss: wir werden von einem netten Herren angesprochen, der uns frägt, woher wir kommen und wie wir heißen. Und zack, ritzt er unsere Namen in die Nüsse/Kastanien. Mist, so oft hab ich davon gelesen und doch ist es uns passiert. Wir können ihn für 4 Stück von 1000 auf 800 NAD runterhandeln. Immer noch viel zu viel Geld, ich ärgere mich wirklich. Mein Mann meint, ich soll mir jetzt davon die Stimmung nicht vermiesen lassen und ich versuche es. Dauert aber schon ein bisschen...

Teil 1309. Juni 2024

Was uns dann in Swakopmund gefühlt ständig passiert, nervt irgendwann: wir werden entweder angebettelt oder die Jungs mit den Nüssen sprechen uns an. Das finden wir sehr unangenehm. Sobald wir zu Fuß unterwegs sind, sind wir auf der Hut.

Vom Meer weg gehen wir Richtung Brauhaus, weil wir dort einfach mal reinschauen wollen. Und es gefällt uns da tatsächlich nicht. Ich glaube, es ist der Geruch... Wir gehen also noch ein bisschen bummeln, die Kinder kaufen in einem Andenkenladen Namibia-Magnete, mein Mann braucht eine neue Sonnenbrille. Dann machen wir uns auf den Weg zu Kückis Pub. Unterwegs ziehen wir noch Geld am ATM, an dem sogar ein Wachmann sitzt.
Im Pub gibt es dann erst ab 18 Uhr Essen, wir sind noch eine halbe Stunde zu früh, aber wir bleiben und trinken einfach erst mal was. Für mich gibt es den ersten Rock Shandy. Das wird mein neues alkoholfreies Lieblingsgetränk.

IMG_6311-2.jpeg


Dann bestellen wir und bereuen nicht, dem Tipp des Guesthouses gefolgt zu sein. Es schmeckt wirklich sehr lecker!

IMG_6312-2.jpeg


Die Dame im Guesthouse erzählte uns, dass wir den kurzen Weg ohne Probleme zu Fuß gehen können, auch wenn es schon dunkel ist. Als wir gehen, dämmert es und wir fühlen uns trotzdem nicht richtig wohl. Es passiert nichts, aber wir sind froh, als wir zurück sind. Wir duschen und lesen noch ein bisschen. Dann kuscheln wir uns in die gemütlichen Betten.
Für den nächsten Morgen ist die Little Five Tour geplant. Da am heutigen Tag allerdings ein Sandsturm aufkam, ist unsicher, ob es tatsächlich klappen wird. Wir werden sehen 🙂

Teil 1409. Juni 2024

Mittwoch, 22.05.24

Heute stehen wir um halb sieben auf, damit wir um kurz nach 7 Uhr beim Frühstück sein können.
Es soll heute wieder ein sehr warmer Tag werden!

IMG_6320-2.jpeg


Das Frühstück besteht aus einem liebevoll angerichteten Buffet, man kann zusätzlich Eierspeisen bestellen. Meine Kinder freuen sich über das Nutella 😄
Auch der Frühstücksraum ist sehr schön eingerichtet mit netten, kleinen Details, einfach zum Wohlfühlen 🙂

IMG_6459-2.jpeg



Wir gehen nochmal kurz in unser Zimmer, um unsere Rucksäcke zu holen, da klopft es auch schon und wir werden abgeholt.
Jürgen von Living Desert Adventures erwartet uns schon. Den Ausflug haben wir im Vorfeld bereits über Namibia Click and Travel gebucht.

Wir fahren zu einem Treffpunkt kurz außerhalb der Stadt, um noch auf ein weiteres Fahrzeug zu warten. Jürgen lässt schon mal den Reifendruck ab und als die anderen Gäste da sind und festgestellt wird, dass alle Deutsche sind, kann die Tour auf Deutsch starten. Super vorallem auch für die Kinder!

Los gehts in die Wüste!

IMG_6326-2.jpeg


Während Jürgen uns ein bisschen was zur Wüste und den Verhaltensregeln erzählt, geht sein Kollege Kevin spotten. Er sucht und findet einige wirklich tolle Tiere.

Seine erste Entdeckung ist ein 3 Wochen altes Chamäleon.


IMG_6334(1).jpeg



Wie klein und süß es ist 😘

Dann gehen wir zu einer Sandviper. Aber, wo ist sie denn jetzt? Jürgen zeigt uns die Stelle, wo sie war und sucht und sucht. Langsam wird es ganz schön warm 😎
Als wir schon davon ausgehen, dass sie weg ist, ruft plötzlich jemand aus der Gruppe: "Da ist sie." Sie war mitten unter uns, aber eben so gut im Sand versteckt, dass sie nicht zu sehen war.

IMG_6338(1).jpeg


So klein sie auch ist (es handelt sich um eine noch junge Viper), giftig bleibt giftig. Da habe ich schon gehörigen Respekt. Vorallem, weil wir sie einfach niemals selbst gesehen hätten.

Dann findet Jürgen einen Gecko. Darauf habe ich heimlich gehofft, schließlich sieht man sie in vielen Berichten über diese Touren.

IMG_6343-2.jpeg


Faszinierend, wie schnell er sich dann aber auch wieder im Sand eingräbt.

Jürgen zeigt uns noch eine Blendschleiche und erklärt uns, dass nur 10% davon tatsächlich blind sind und der Name Blindschleiche somit eigentlich nicht stimmt. Also gut, dann ab jetzt Blendschleiche!
Er zeigt uns außerdem die schwarzen Käfer und entdeckt einen weiteren Gecko, der aber auch gleich wieder verschwunden ist.

Wir steigen wieder in unser Auto (Getränke hat Jürgen mit und die brauchen wir auch, denn es ist inzwischen sehr heiß, es geht an die 40 Grad-Marke ran) und unsere Kinder können ihre roten Köpfe im Schatten ausdampfen lassen. So heiß hatten wir es tatsächlich nicht erwartet.
Bei der Weiterfahrt wird Jürgen von einer Kollegin eines Konkurrenzunternehmens aufgehalten, die ein erwachsenes Chamäleon entdeckt hat. Wir steigen dann doch nochmal aus, das lassen wir uns nicht entgehen.


IMG_6352(1).jpeg


Zu dieser Zeit wird es schon windiger und der Sand wird uns entgegen geweht. Jürgen erzählt, dass er die gestrige Tour dann abbrechen musste, weil es so heftig war. Wir schaffen es aber noch rechtzeitig, der Wind ist nicht so stark wie am Tag zuvor. Wir fahren die Dünen auf einem vorgegebenen Weg auf und ab, sehen die Sandverwehungen und erreichen schließlich einen tollen Aussichtspunkt mit Blick aufs Meer.

IMG_6364.jpeg


Dort ist dann auch das Ende der Tour, sie hat ca. 3,5 Stunden gedauert. Wir werden noch zurück in unser Guesthouse gefahren und verabschieden uns von Jürgen, der einen wirklich tollen Job gemacht hat. Sehr viel Wissen gepaart mit einer sehr sympathischen und witzigen Art. Können wir definitiv weiterempfehlen!

Dann gehen wir erst mal duschen und legen uns kurz ab, die Hitze in der Wüste hat uns doch sehr geschlaucht.

Teil 1509. Juni 2024

Um ca. 13:30 Uhr machen wir uns auf in die Stadt. Wir haben Hunger und das Café Anton soll recht gut sein.
Dort gibt es kalte Getränke (unsere Kinder lieben den Appletiser, ich den Rock Shandy) und Wraps bzw Pommes. Ein alter Mann bettelt die Gäste an, wird jedoch von der Bedienung verscheucht. Wir wissen echt nicht, wie wir reagieren sollen. Uns geht es so gut, wir könnten leicht was abgeben. Aber tut man damit den Leuten einen Gefallen? Trifft es die richtigen? Kommen dann immer mehr?

Der Ausblick bei diesem herrlichen Wetter ist schon schön. Es hat in Swakopmund um die 30 Grad, wir sitzen gemütlich im Café und lassen es uns gut gehen. Was will man eigentlich mehr?

IMG_6368-2.jpeg


Die Kinder wollen ans Wasser. Nachdem wir gezahlt haben, laufen wir also direkt runter ans Meer. Auch heute gibt es ziemliche Wellen, gerade ist auch Flut. Die Kleine sammelt Muscheln, die Große läuft barfuß im Sand.

IMG_6378.jpeg


So gehen wir weiter Richtung Jetty. Nachdem aber auch heute das Wasser wieder so hoch spritzt, dass dort alles sehr nass ist, bringt uns niemand auf die Brücke 😵
Aber es sieht trotzdem einfach toll aus, wie die Wellen anrollen. Mein Mann und ich setzen uns auf eine Bank, die Kinder laufen immer Richtung Wasser und wieder zurück. Da entdeckt mein Mann eine einzelne Robbe im Meer. Immer wieder sieht man sie auftauchen, hochspringen oder in einer Welle schwimmen. Wir sind allerdings viel zu langsam, um davon ein Foto machen zu können.

Dann schlendern wir noch durch ein paar Geschäfte, kaufen ein bisschen Vorrat für die Weiterfahrt ein und gehen zurück in unser Guesthouse. Nach einer kurzen Pause fahren wir mit unserem Auto zur Tiger Reef Bar. Ich möchte so gern einen Sonnenuntergang in Swakopmund sehen und das soll ein toller Ort dafür sein.

Und wie toll das Ambiente dort ist! Ich mag es, so chillig in einer Strandbar zu sitzen, aufs Meer zu blicken, eine Feuerschale hinter mir und der Sonnenuntergang vor mir!

IMG_6399.jpeg


IMG_6417-2.jpeg


IMG_6451.jpeg


IMG_6455.jpeg


Unsere Große liebt das Meer so sehr, sie ist fast die ganze Zeit am Wasser und auch als es stockdunkel ist, bekommen wir sie fast nicht weg davon.
Das war schon ein sehr toller Abschlussabend für Swakopmund!

Wir fahren zurück in unsere Unterkunft und fallen wie immer sehr müde ins Bett. Morgen wollen wir ein bisschen länger schlafen, wir haben nur eine relativ kurze Fahrt vor uns und die Kinder haben ja schließlich Ferien!

Teil 1609. Juni 2024

Donnerstag, 23.05.24

Heute haben wir keinen Stress. Wir können länger schlafen, in Ruhe packen und gehen erst irgendwann nach 8 Uhr zum Frühstück. Auch hier lassen wir uns Zeit, wir sind ja schließlich im Urlaub!

IMG_6460-2.jpeg


Eine Angestellte erzählt uns, dass wir absolut Glück mit diesem Wetter hatten, so toll ist es oft nicht mal im Sommer in Swakopmund. Ja, wir hatten mit Nebel am Morgen und deutlich kühleren Temperaturen gerechnet, aber so hat es uns auf jeden Fall besser gefallen 😄
Für uns geht es heute ins Erongogebirge, die nächste Lodge ist Ai Aiba. Wir haben keinen Stopp unterwegs geplant. Zuerst dachte ich an die Spitzkoppe. Aber mittags? Wir kommen lieber nochmal wieder nach Namibia, dann mit der Spitzkoppe im Programm 🙂
Aber wir bekommen dann noch einen tollen Tipp, der auch nur einen kleinen Umweg bedeutet. Lasst euch überraschen 🙂

Bewertung Swakopmund Guesthouse

Ganz klar eine 1!
Unser Familienzimmer war nicht nur groß und sauber, sondern alles ist richtig schön und harmonisch eingerichtet. Wir haben uns sofort wohl gefühlt. Das Frühstück war sehr gut, die Angstellten immer freundlich, es gibt nichts, aber auch gar nichts zu bemängeln. Einfach spitze! Daran denken wir wirklich sehr gerne zurück. Klare Empfehlung, auch was das Preis-Leistungsverhältnis betrifft.

Teil 1710. Juni 2024

Wir checken also aus, fahren aus Swakopmund heraus und tanken nochmal schnell.
Ich glaube, es ist die erste Abzweigung auf der B2, die Richtung Walvis Bay führt, auf die wir abbiegen. Kurz danach links auf die C28 und dann nach einer kurzen Zeit wieder links. Wir fahren zur Goanikontes Oase. Ach, ist das schön, eine richtig schnuckelige, grüne Oase so mitten im Nichts.


IMG_6477-2.jpeg



Wir steigen aus und sehen uns um. Es gibt einiges an Tieren, einen Biergarten und wohl auch die Möglichkeit, hier zu übernachten. Alles ist bunt und grün und es gefällt uns dort sofort.


IMG_6481-2.jpeg


IMG_6490.jpeg


IMG_6492-2.jpeg


Die Kids sind sofort hinter den Ziegen her, die sich allerdings schnell verdrücken 😄

Wir setzen uns hin und trinken erst mal was. Die Kinder spielen ein Holzspiel, das dort auf dem Tisch liegt. Ist das angenehm hier, so ruhig und einfach nur schön. Im Anschluss gehen wir durch den kleinen "Zoo", der hauptsächlich aus Hühnern, Perlhühnern und Straußen besteht. Wir sehen noch Ponys und Alpakas, dann machen wir uns langsam auf den Weg. Ein sehr schöner Zwischenstopp und sehr schön auch für Kinder.

IMG_6491-2.jpeg


Nächstes Mal möchten unsere Kinder hier auf jeden Fall übernachten 🙂

Teil 1811. Juni 2024

Wir fahren weiter Richtung B2, dort geht es gut vorwärts. Wir biegen links ab auf eine Gravelroad und ich freue mich sehr auf das Erongo-Gebirge. Die Fotos haben mir im Vorfeld schon so gut gefallen und in Wirklichkeit haut es mich fast um 🙂

Wir sehen in der Ferne die Spitzkoppe, die wir uns fürs nächste Mal aufheben.

IMG_6513.jpeg


Auf dem Weg Richtung Ai Aiba sehen wir so gut wie keine Tiere. Ich hoffe ein bisschen auf Giraffen, aber keine Chance. Ein paar Paviane und Ziegen, das war's. Aber die Landschaft ist einfach unglaublich.

IMG_6526.jpeg


Kurz nach 13 Uhr erreichen wir Ai Aiba. Auf der Zufahrt zur Lodge dann die ersten Springböcke. Über die können wir uns immer noch freuen 😉
Wir werden mit Eistee begrüßt (es hat um die 30 Grad) und bekommen Zimmer Nr. 1. Die Zimmer gefallen uns sehr gut. Was wir aber auch richtig toll finden: Wir haben von dort einen tollen Blick auf das kleine Wasserloch 😁


IMG_6527-2.jpeg



IMG_6528.jpeg



IMG_6530-2.jpeg



Für den Nachmittag haben wir nichts weiter geplant. Die Kinder wollen natürlich an den Pool, mein Mann testet den Trail, der hinter der Lodge entlang geht.


IMG_6552(1).jpeg

Teil 1912. Juni 2024

Für 17 Uhr hat uns Click and Travel gleich einen Sundowner-Walk dazugebucht. Wir sind eine Gruppe von ca. 15 Personen und unser Guide zeigt uns gleich nach ein paar Metern die ersten Spuren: Giraffen! Ganz nah an der Lodge. Ach, was wäre es toll, wenn wir Giraffen sehen könnten 🙂
Gleich im Anschluss sehen alle einen Klippschliefer, ich natürlich nicht, so schnell wie er wieder weg ist 😄
Wir gehen um den Berg herum und unser Guide zeigt uns Löcher, in denen Erdferkel wohnen und erklärt uns, dass die Blätter des Shepherds Trees für medizinische Zwecke genutzt werden. Er spricht Englisch, so muss ich für unsere Kinder übersetzen und verpasse sicher die ein oder andere Ausführung. Interessant ist es trotzdem.

IMG_6556-2.jpeg


Die Wanderung ist übrigens sehr leicht zurückzulegen, weil immer wieder kleine Pausen mit Erläuterungen eingebaut sind.

Jetzt geht es an den Aufstieg. Unser Guide geht voran, auch hier macht er immer wieder Pausen, bis alle da sind. Wir genießen die Aussicht und ich bin echt froh, dass auch der Aufstieg leicht machbar ist.

IMG_6562.jpeg


Kurz vor Sonnenuntergang sind wir oben angekommen. Eine unglaublich tolle Stimmung, tolle Farben, ein leckerer Gin Tonic und diese Aussicht in alle Richtungen... Unten sehen wir unsere Lodge ganz klein und es könnte einfach schöner nicht sein. So setzen wir uns hin und lassen das einfach auf uns wirken.

IMG_6567-2.jpeg




IMG_6594-2.jpeg




IMG_6595(1).jpeg



Als die Sonne untergegangen ist, machen wir uns langsam an den Abstieg. Unten angekommen, fotografieren wir noch den Vollmond. Das ist schon irgendwie perfekt. Auch wenn wir keine weiteren Tiere sehen. Es ist einfach eine ganz tolle Erfahrung und jetzt freuen wir uns aufs Abendessen.

DSC03961.JPG

Teil 2013. Juni 2024

Wir ziehen uns nur kurz um und schon geht es zum Abendessen.
Was uns vorher nicht so bewusst war, merken wir jetzt immer wieder: unsere Kinder sind keine guten Esser, dh. es gibt oft Vorspeisen oder auch Beilagen, die sie nicht mögen. Entweder essen mein Mann und ich sie dann zusätzlich oder (wenn wir daran denken bzw dann am zweiten Tag) wir fragen nach, ob die Kids einfach Hähnchenschnitzel und Pommes oder so bekommen können. Oft ist das kein Problem, aber wenn wir zB nicht rechtzeitig daran denken, die Vorspeise abzusagen, gibt es die einfach zusätzlich. Nur selten gibt es Buffet (wäre mit den Kids vielleicht einfacher), das wussten wir einfach vorher nicht.
Für uns Erwachsene ist es schon toll, dass man hier immer so bedient wird und dass es mehrere Gänge gibt. Das sind wir aus unserem Alltag jetzt nicht so gewöhnt. Aber wie gesagt, manchmal gibt es mehr oder weniger lange Gesichter bei den Kindern...

Das Essen schmeckt uns sehr gut, die Getränkepreise sind in allen Unterkünften sehr angenehm.
Wir können direkt auf das Wasserloch schauen und irgendwann zeigt sich ein Hase. Dann steht ein Oryx dort. Und dann werden es immer mehr. Richtig viele Oryxe, die teilweise auch miteinander spielen oder kämpfen. Das ist schon schön 🙂

DSC03991.JPG


DSC03997.JPG


Als wir in unser Zimmer gehen, ist immer noch gut was los am Wasserloch. Wir setzen uns noch auf die Bank vor dem Zimmer und schauen dem Treiben eine Weile zu. Die Oryxe verziehen sich irgendwann, aber es kommt immer wieder ein Springbock oder so vorbei.

DSC04000.JPG


Das finde ich total toll. Ich könnte ewig draußen sitzen, es ist auch jetzt immer noch recht mild und wir beobachten noch eine ganze Weile das Wasserloch. Dann geht es irgendwann aber doch ins Bett.

Teil 2114. Juni 2024

Freitag, 24.05.24

Heute vor einer Woche haben wir noch die letzten Sachen gepackt, jetzt haben wir schon so viel erlebt. Wahnsinn!

Kurz vor 8 Uhr sind wir beim Frühstück. Und das ist wirklich klasse (allerdings ohne Nutella): wir bekommen einen tollen Frühstückskorb.

IMG_6644.jpeg


Zusätzlich gibt es eine Karte, von der man warmes Frühstück bestellen kann. Wow, da fällt die Entscheidung ja fast ein bisschen schwer.

IMG_6646-2.jpeg



IMG_6645(2).jpeg



Mein Mann nimmt ein Omelett, die Kleine Pancakes und ich den Open Breakfast Burger. Wow, sowas kenne ich noch nicht, aber es ist richtig lecker. Die rote Soße hat eine gewisse Schärfe, aber es schmeckt sehr gut. Den Inhalt des Korbs schaffen wir natürlich nicht komplett, aber es ist einfach was besonderes.

IMG_6647.jpeg


Als wir fertig sind, nehmen wir unsere Ferngläser und gehen den Trail, den mein Mann gestern schon gegangen ist. Er startet direkt hinter unserem Zimmer und führt uns zu einem tollen Aussichtspunkt. Zu laufen ist er relativ leicht, ein bisschen bergauf und bergab, aber weder für uns noch für die Kinder ein Problem.

IMG_6655-2.jpeg


Wir suchen uns oben ein schönes Plätzchen und suchen mit unseren Ferngläsern die Gegend ab. Ich entdecke mal wieder nichts, aber mein Mann findet in der Ferne 3 Giraffen. Oh wow, wie toll, endlich! Sie stehen ein wenig voneinander entfernt, deswegen bekommen wir nicht alle auf ein Bild.

DSC04032.JPG


Mein Mann hat die Idee, dass wir uns nachher ja auch zu Fuß auf die Suche nach den Giraffen machen können. Die Begeisterung der Kinder hält sich erst mal in Grenzen, aber wir haben auch noch ein Stück Weg vor uns. Also laufen wir weiter und mein Mann zeigt uns die Felsmalereien, die er gestern schon entdeckt hat.

DSC03942.JPG


In einem großen Bogen geht es nach dem Abstieg dann wieder zurück zur Lodge. Der Trail ist auf jeden Fall empfehlenswert, um sie ein bisschen die Gegend anzuschauen.

Wir fragen an der Rezeption nach, ob man sich auf dem Gelände auch selbst zu Fuß auf die Suche machen darf und dies wird bejaht. Also holen wir noch Wasser, es wird nämlich schon wieder sehr warm. Dann machen wir uns auf den Weg in die Richtung, in der wir die Giraffen vermuten. Wir nutzen dafür vorallem die Bike-Trails, damit wir auch wieder wissen, wie wir zurück kommen. Puh, es wird tatsächlich ganz schön heiß und wir haben keinen Schatten. Außerdem sehen wir keine Tiere. Denken wir. Wir sind eigentlich auch wirklich leise unterwegs, aber die Herde Zebras, die wir dann nur noch von hinten sehen, haben wir wohl trotzdem aufgeschreckt. Wow, was für ein Moment. Es geht alles so schnell, dass wir nur sprachlos dastehen, keine Fotos haben und die Tiere auch schnell weg sind. Die Giraffen finden wir jetzt am Vormittag nicht mehr, das Wasser wird weniger, die Kinder haben keine Lust mehr und so gehen wir wieder zurück.

Teil 2214. Juni 2024

Irgendwie jagt hier ein Highlight das andere 😁

Wir setzen uns vor unser Zimmer, um ein bisschen das Wasserloch zu beobachten. Es ist Mittag, es hat wieder um die 30 Grad und es ist nix los. Bis wir plötzlich sehen, dass eine Warzenschwein-Familie auf uns zusteuert.

IMG_6686-2.jpeg


Wir sehen sie nicht zum ersten Mal, aber noch nie sind sie direkt auf uns zugelaufen. An sich finden wir sie ja schon sehr süß. Bis der Eber sehr nah ist und zu grunzen beginnt 🤩
Unser Fluchtweg ist schon fast abgeschnitten, wir trauen uns fast nicht mehr zu atmen 😄
Zum Glück sind die Kids im Zimmer, die wären wohl nicht so ruhig geblieben... Die Familie ist eigentlich nicht an uns interessiert. Außer Papa Pumba. Immer wieder dreht er sich ab, kommt aber wieder und grunzt. Sowas erlebt man auch nicht alle Tage und ich bin dann doch ganz froh, als er wieder abzieht 😗

IMG_6689-2-2.jpeg


IMG_6693-2.jpeg


Wir gehen dann schließlich hoch zur Lodge, die Kids bestellen Chicken Schnitzel und Pommes und für Abend bestellen wir das auch gleich noch, wir lernen ab und zu aus unseren Fehlern 😄 nur die Vor- und Nachspeise bestellen wir wieder nicht ab, daran denken wir dummerweise immer nicht 🤪

Wir warten aufs Essen und spielen ein Kartenspiel, da kommt die Warzenschwein-Familie doch tatsächlich den Hügel hoch. Zum Glück aber nur Mama und Kids, sie lassen sich das Gras vor der Lodge schmecken.

DSC04086.JPG


Sie werden einmal halbherzig vom Personal verscheucht, sind aber schnell wieder zurück und bleiben richtig lange. Ein toller und irgendwie unrealistischer Anblick. In Deutschland würde ich bei dieser Nähe sofort die Flucht ergreifen 😉

DSC04106.JPG


Sie unterhalten die Gäste damit aber richtig gut, der Nachmittag verfliegt damit relativ schnell. Dann wartet aber noch ein Nature Drive auf uns, den wir heute erst gebucht haben. Auf den freuen wir uns jetzt schon sehr!

Teil 2315. Juni 2024

Um 16:30 Uhr startet der Nature Drive. Wir gehen an den Treffpunkt und erfahren dort, dass wir die einzigen sind, die heute angemeldet sind. Sehr coole Sache, ein private Drive mit 2 Guides, da freuen wir uns. Der Drive wird bewusst nicht Game Drive genannt, weil man nie sagen kann, ob man tatsächlich Tiere sehen wird. Aber was haben wir für ein Glück: die Guides fahren los, unterhalten sich noch und nach wenigen Metern sieht mein Mann Giraffen 😎

DSC04121.jpg


DSC04125(1).jpg


Wie toll ist das denn jetzt?! So beginnt der Drive doch richtig gut. Ich freue mich wie ein kleines Kind, wir kommen ziemlich nah an sie ran. Wie beeindruckend! Die Guides erklären uns noch ein bisschen was zu den Giraffen, wir machen ein paar richtig tolle Fotos und dann geht es weiter.

DSC04127.JPG


Na, was haben wir hier denn? Wenn ich mich nicht täusche, ist das ein Ducker.
Die Fahrt durch das Gelände ist so schön. Die warme Luft, die Farben, ich habe mich total in diese Landschaft verliebt. Diese Weite, die hellen Farben, das gefällt mir sehr!

Auch die üblichen Verdächtigen, die Springböcke, sehen wir immer wieder. Mal vereinzelt, mal in größeren Gruppen.

DSC04138.JPG


Was wir nie im Leben gesehen hätten, sehen natürlich die Guides: 2 Klippspringer! So weit weg, mit bloßem Auge sehe ich nix und auch mit dem Fernglas brauche ich gefühlt ewig, bis ich sie entdecke.

DSC04147.JPG


Wir kommen vorbei an einem Felsen, der wie ein Turnschuh aussieht. Und natürlich auch am Giants' Playground, davon hatte ich im Vorfeld auch schon gelesen.

DSC04158.JPG


IMG_6737.jpeg


Um 18:15 Uhr kommen wir pünktlich kurz vor Sonnenuntergang an unserem Sundowner-Platz an. Ich weiß, ich wiederhole mich, aber wie schön ist das hier eigentlich? Dieser Sonnenuntergang ist fast schon kitschig schön 🙂

DSC04162.JPG


DSC04164.JPG



IMG_6757-2.jpeg



Wir genießen unseren Gin Tonic, für die Kinder gibt es Appletiser. Es ist irgendwie unglaublich, wie schnell die Sonne untergeht und welche Farben dann zum Vorschein kommen. Ich könnte den ganzen Tag nur Sonnenuntergänge anschauen 😎

Leider ist das nicht möglich und langsam wird es dunkel. Wir müssen unsere Sachen packen und zur Lodge zurückfahren. Im Halbdunkel sehen wir wieder Zebras, die jedoch wieder ganz schnell das Weite suchen und wir haben keine Chance, sie auf ein Foto zu bekommen. Cool ist es trotzdem 🙂

So kehren wir für einen letzten Abend zurück in die Lodge. Wir essen und da am Wasserloch erst mal nix los ist, gehen wir danach in unser Zimmer. Wir setzen uns wieder auf die Bank und sehen eigentlich nichts. Es ist wieder mein Mann, der bemerkt, dass wir Besuch haben 🙂
3 Dikdiks haben sich angeschlichen und lassen sich auch nicht stören, als wir mit der Taschenlampe nach ihnen schauen. Das sind so die Momente, die man einfach festhalten möchte.

DSC04182.JPG

Teil 2416. Juni 2024

Samstag, 25.05.24

Wir frühstücken ein letztes Mal auf Ai Aiba, dann heißt es langsam, Abschied nehmen.

Bewertung Ai Aiba

Hier hat es uns mega gut gefallen. Die Zimmer sind richtig schön, nur die Türe ging etwas schwer. Das ist aber Jammern auf hohem Niveau.
Das Essen ist sehr lecker und auf Nachfrage war es auch kein Problem, dass die Kids etwas anderes bekommen. Lage, Aussicht, Unternehmungen, einfach super. Wir hatten natürlich auch das große Glück, ein Zimmer mit Blick auf das Wasserloch zu haben. Ich denke, das geht nur von einigen wenigen Zimmern und das war für uns schon auch nochmal ein kleines Highlight. Alles in allem ist diese Lodge unbedingt zu empfehlen.

Teil 2516. Juni 2024

Wir fahren wieder los, unser absolutes Highlight wartet auf uns: der Etosha Nationalpark. Wir sind ja so gespannt, welche Tiere wir sehen, wie wir dort zurecht kommen etc. Man liest ja doch so einiges.

Aber zuerst mal wird es beiden Kindern schlecht, das erste Mal auf dieser Reise (und wir haben Kinder, die da eigentlich schon anfällig sind). Also halten wir, da sind wir noch nicht weit von Ai Aiba weg. Die Kids behalten Gott sei Dank alles bei sich und wir nutzen diese Pause gleich mal als Pipipause 🙂

Die Fahrt an sich ist nicht spektakulär. Die Landschaft wird etwas grüner, aber Tiere sehen wir fast keine. Paviane am Straßenrand, das war es. Ok, ab und zu Ziegen oder Kühe. Da bin ich immer wieder überrascht, wie nah man an ihnen vorbei fährt und die Tiere bleiben doch recht ruhig.

Eine Pause machen wir in Outjo. Wir tanken und steuern die deutsche Bäckerei an. Wir probieren Schweineohren (ein Gebäck, das ich nicht kannte) und einen Apfelstrudel, dazu gibt's den Appletiser und einen Rock Shandy. Und richtig moderne Toiletten gibt es hier!

IMG_6791.jpeg


IMG_6790-2.jpeg


Im Anschluss gehen wir gleich gegenüber in den Spar. Wir brauchen definitiv Nutella 😄
Wir kaufen auch noch Toast, Obst, Getränke und Kekse für die Tage, die wir im Etosha verbringen werden. Für die Kinder gibt es ein Eis und weiter geht es zu unserer nächsten Unterkunft: dem Etosha Safari Camp. Wir haben ein Camping2Go-Zelt für 2 Nächte gebucht und ich freue mich darauf, die Bilder haben mir so gut gefallen.

Der Check-In geht wie überall sehr schnell und reibungslos und wir wollen nur kurz unsere Sachen ins Zelt bringen und dann gleich mal losfahren Richtung Etosha.

Am Anderson Gate ist aktuell Baustelle, aber wir dürfen gleich am Straßenrand parken und ein Formular ausfüllen. Ich bin der Meinung, dass der Eintritt immer für 24 Stunden gilt und so gebe ich es auf dem Antrag beim Anderson Gate auch an. Die Dame korrigiert mich dann und statt 4 Tagen schreibt sie uns dann 3 Tage auf. Na gut, sie wird es besser wissen und notfalls müssen wir halt nochmal zahlen, aber erst mal fahren wir los.

Teil 2617. Juni 2024

Wir sind also im Etosha 😎

Unser erstes Ziel ist Okaukuejo, dort müssen wir bezahlen. Aber was wir bis dorthin schon mal alles sehen, ist für uns Neulinge einfach nur unglaublich!

Schon nach ein paar Metern sehen wir die ersten Giraffen und Kudus 🙂

IMG_6796.jpeg


DSC04188.JPG


Es folgen Zebras und Springböcke.

DSC04192.JPG


Wow, was für ein Auftakt! Für die Strecke nach Okaukuejo brauchen wir fast eine gute halbe Stunde. Es ist ca. 15 Uhr (und es hat um die 30 Grad), als wir dort ankommen. Kurz orientieren, es ist relativ wenig los. Also marschieren wir zuerst ins Office, wo wir unsere Gebühren bezahlen. Dann in einen Shop, in dem die Kinder die Etosha-Map bekommen. Darin sind so viele Tierarten zu finden, das ist schon spannend. Und sie können immer abhaken, wenn wir wieder etwas gesehen haben. Was uns vorallem bei den Vögeln echt schwer fällt.

Dann suchen wir natürlich das Wasserloch. Ich schaue mir die Unterkünfte von außen an, machen eigentlich einen ganz netten Eindruck. Wir haben uns bewusst gegen Übernachtungen im Park entschieden. Ob wir es bereuen werden?

Als wir auf das Wasserloch zugehen, ruft mein Mann ganz begeistert: "Ich glaub es nicht, da steht ein Rhino."
Was, echt jetzt? Wir sind gerade mal eine Stunde im Park und sehen ein Nashorn? Unglaublich!

DSC04213.JPG


Wir sind so begeistert und wissen ja noch gar nicht, was heute noch alles auf uns zukommt. Der Start ist geglückt, wir wollten uns eigentlich nur mal kurz umschauen, aber schon hat es uns gepackt!
Wir wollen mehr 😄

Also, ab auf die Toilette im Camp, bevor wir nachher keine so guten Möglichkeiten mehr haben. Die öffentlichen Toiletten in Okaukuejo waren zu unserem Zeitpunkt immer sehr sauber, da kann man nix sagen!

Und dann fahren wir das erste Mal so richtig los...

Teil 2717. Juni 2024

Nachdem es ja schon um 16 Uhr ist, haben wir nicht mehr ewig Zeit. Wir überlegen kurz, wohin wir fahren wollen und entscheiden uns, zum Wasserloch Okondeka zu fahren. Dort soll es ja immer mal wieder Löwen geben. Aber auch zu dieser Uhrzeit? Auf der Strecke sehen wir vereinzelt Springböcke, Oryxe, Zebras und Gnus.

DSC04219.JPG


DSC04223.JPG


DSC04233-2.JPG


DSC04243.JPG



Natürlich keine Löwen, das wäre jetzt auch ein bisschen zu viel des Guten 😄

Nachdem wir nicht mehr ewig viel Zeit haben und ungern zu spät aus dem Park fahren wollen, fahren wir dieselbe Strecke wieder zurück. Wir entscheiden uns kurz vor Okaukuejo dann aber doch noch, einen Schlenker nach rechts zu machen Richtung Leeubron. Und wir werden belohnt: Giraffen 😁

DSC04255.JPG


Ich könnte sie ewig anschauen! Giraffen sind so schöne, anmutige Tiere, ich bin einfach glücklich!

DSC04265.JPG


Nachdem die Giraffen in Richtung Okaukuejo unterwegs sind, wenden wir auch gleich wieder und fahren langsam neben ihnen her. Und dann haben wir einfach wieder Glück:

DSC04272.JPG


Schon wieder ein Nashorn? Mein Mann kann es kaum glauben! Natürlich bleiben wir stehen und mit uns immer mehr Autos. Zuerst versteckt es sich ein bisschen, dann dreht es um, kommt auf uns zu und läuft ganz lässig über die Straße.

DSC04282.JPG


DSC04288.JPG


Das glaubt uns doch kein Mensch, was wir in dieser kurzen Zeit schon alles zu sehen bekommen. Und es liegen noch ein paar Tage vor uns!

Glücklich und zufrieden machen wir uns auf den Weg Richtung Gate.

Gnus in der Abendsonne kurz nach Okaukuejo:

DSC04291.JPG


Kurz vor dem Gate gibt es eine Abzweigung zum Wasserloch Ombika. Wir sind eigentlich schon fast vorbei, da bremst mein Mann und ändert die Richtung Richtung Wasserloch. Er hat etwas entdeckt. Viel Zeit haben wir nicht mehr, aber was wir sehen, haut uns fast vom Hocker:

DSC04307.JPG


DSC04329.JPG


DSC04318.JPG


Es ist so toll, diesen vielen großen und kleinen Elefanten beim Baden und Trinken im Abendlicht zuzusehen. Da könnte ich stundenlang einfach nur zuschauen.

Der perfekte Abschluss unseres ersten Tages hier. Es ist jetzt 18:08 Uhr, in ca. 10 Minuten schließt der Park, also ab in unser Camp 🙂

Teil 2817. Juni 2024

Als wir im Etosha Safari Camp ankommen, gehen wir sofort Essen.
Hier gibt es das Essen in Buffetform, das ist für unsere Kinder tendenziell immer praktischer. Ich finde die verschiedenen Salate sehr lecker. Ansonsten ist das Buffet sehr fleischlastig und halt für die Masse gemacht. Nicht immer ganz unser Geschmack, aber wir werden satt. Ach ja, die Suppe finde ich auch lecker. Und die Nachspeise. Man findet also immer was 🙂

IMG_6901.jpeg


Das Camp ist bunt, es spielen ein paar Musiker, die Stimmung ist richtig gechillt. Mal was ganz anderes. Es gefällt uns. Allerdings halten wir nicht lange aus, es war ein langer Tag mit so vielen Eindrücken, die müssen erst mal verdaut werden.


IMG_6902-2.jpeg


Deswegen steigen wir auch bald wieder in unser Auto und fahren zu den Camping2Go-Zelten, die ein bisschen abseits sind.
Hm, was soll ich sagen, wir sind irgendwie ein bisschen enttäuscht. Die Zeit auf der Terrasse zu verbringen, macht uns irgendwie keinen rechten Spaß. Der Ausblick ist praktisch nicht vorhanden, alles Busch. Hm... Da hatten wir schon schönere Ausblicke. Auch das Zelt selbst, ich kann es nicht richtig beschreiben. Die Dusche scheint schon älter. Das Bad ist ganz ok, aber kein Wow. Die Betten sind bequem und warm, aber irgendwie stimmt die Realität nicht ganz mit meiner Vorstellung überein.


IMG_6794(1).jpeg


IMG_6793(1).jpeg



Egal, wir sind ja eigentlich nur zum Schlafen da. Und wir gehen auch bald ins Bett, schließlich soll es am nächsten Morgen zeitig losgehen.

In der Nacht wachen 3/4 unserer Familie vom lauten Grunzen eines Warzenschweins auf. Das ist so laut, dass unsere Kleine zu uns ins Bett kommt. Man meint echt, das Tier ist direkt neben uns 😄

Dann schlafen wir aber wieder weiter und bald geht es auf in einen neuen Tag mit vielen tollen Tiersichtungen!

Teil 2919. Juni 2024

Sonntag, 26.05.24

Ein neuer Tag beginnt! Wir stehen um halb sieben auf, damit wir um ca 7 Uhr beim Frühstück sind. Wir wollen bewusst erst in Ruhe frühstücken und dann in den Park fahren. Man kann aber wohl auch Lunchpakete mitnehmen.
Das Frühstücksbuffet ist ganz ordentlich (es gibt Nutella 😄 ) und wir trinken noch gemütlich eine zweite Tasse Kaffee.


IMG_6910-2.jpeg



Nachdem man vom Etosha Safari Camp aus schnell im Park ist, fahren wir um 7:30 Uhr los, da öffnet auch gerade das Gate. Wir müssen ja nicht die ersten sein, wollen aber ein bisschen was von der Morgenstimmung mitnehmen.

Zuerst steuern wir das Wasserloch Ombika an, weil wir gestern Abend so ein Glück mit den Elefanten hatten. Dieses Mal sehen wir dort ein paar Zebras.


DSC04333.JPG



Wir wollen die kleine Runde bis zur Hauptstraße gleich weiterfahren, bekommen aber nach einer Kurve überraschend Gegenverkehr.


DSC04335.JPG



Oha, damit haben wir nicht gerechnet. Den Anblick genießen wir nur ganz kurz, denn wir haben keine Möglichkeit, woanders abzubiegen und müssen somit ein ganzes Stück rückwärts fahren. Der Elefant ist zwar ruhig und scheinbar gemütlich unterwegs, aber er kommt uns auch gewaltig vor und wir haben durchaus Respekt. Wir fahren so lange rückwärts, bis wir sehen, dass er von der Straße abdreht. Erst dann trauen wir uns, stehen zu bleiben und ihn genauer zu betrachten.


DSC04341.JPG


DSC04344.JPG



Er verschwindet im Busch und unser Herzschlag beruhigt sich wieder ein bisschen. Puh, was für ein Start in den Tag.

Warum wir dann nicht Richtung Okaukuejo fahren, kann ich gar nicht mehr sagen. Auf jeden Fall kehren wir um Richtung Ombika, überqueren dann die Hauptstraße und fahren gegenüber weiter und sehen nichts 😄
Es folgt eine der unspektakulärsten Etappen, wir sehen ab und zu einen Vogel, das war's dann aber auch erst mal. Da wir gestern so tolle Sichtungen hatten, sind wir erst mal ein bisschen enttäuscht. Die Strecke und Landschaft sind jetzt auch nicht so der Hit, aber wir fahren trotzdem weiter in diese Richtung. Als wir in der Nähe des Wasserlochs Gemsbokvlakte sind, wird es mit den Tiersichtungen auch wieder besser.

Wir freuen uns über Strauße,


DSC04352.JPG



Gnus und Springböcke


DSC04355.JPG



und über Zebras. In den Herden sind immer auch ein paar kleine Zebras dabei, die sind ja so knuffig 🙂


DSC04357.JPG



Am Wasserloch bleiben wir dann eine Weile stehen und schauen dem Treiben zu. Springböcke, Zebras, Gnus und Schakale sind hier unterwegs.

DSC04363.JPG


DSC04371.JPG



Wir machen uns auf zum nächsten Wasserloch, Olifantsbad. Es sind nur 9km dorthin und auch hier haben wir wieder schöne Sichtungen:

Kudus,


DSC04383.JPG



Kuhantilopen (verbessert mich bitte, wenn ich daneben liege),


DSC04386.JPG



und Warzenschweine.

DSC04399.JPG


Als wir schon wieder fahren wollen, erklärt uns eine nette Dame aus dem Auto heraus, dass sie eine African Wildcat beobachten. Sie zeigt uns auch, wo wir ungefähr schauen müssen. Mein Mann sieht einen Teil der Katze, ich sehe wie immer nichts 😄 erst, als die Katze sich auf den Weg macht und weg vom Wasserloch geht, sehe auch ich sie!


DSC04400.JPG



Sie ist wirklich weit weg, daher haben wir leider auch keine so tollen Fotos.

Und jetzt drückt der Kaffee... Ich habe keine Lust auf eine Toilette mitten im Park, aber laut Plan gibt es gleich ums Eck eine. Also gut, dann fahren wir mal hin. Als ich sehe, dass sie eingezäunt ist, bin ich dann doch beruhigt und wir nutzen alle 4 diese Chance. Kein Luxus, aber die beste Park-Toilette, die wir in diesen Tagen aufsuchen werden. Schlimmer geht nämlich immer 🤢

Teil 3019. Juni 2024

Bei unserem Toilettenstopp treffen wir ein Paar, das wir gestern schon am Gate und am Wasserloch Okaukuejo getroffen haben.

Die beiden erzählen uns, dass sie gerade vom Wasserloch Aus kommen und dass ab dort die Straße gesperrt ist. Gut zu wissen, denn das wäre eigentlich unsere Route gewesen, aber bevor wir dann wieder umkehren müssen, fahren wir doch lieber gar nicht erst hin. Also zurück zu Gemsbokvlakte, dann halten wir uns rechts, wir wollen auf die C38 Richtung Halali.

Dann kommt wieder der Augenblick meines Mannes, er entdeckt irgendwo im Dickicht ein Nashorn. Oder einen Nashornrücken. Ich weiß nicht, wie er das macht, aber er hat Recht. Es sind sogar 2 Nashornrücken, von denen man allerdings nur wenige Zentimeter sieht. Sie sind zu weit entfernt und man muss sich im Auto schon sehr strecken, damit man überhaupt etwas sieht. Wir bleiben auf der Straße immer in etwa auf der Höhe der beiden Rücken. Viel tut sich nicht und dann legen sie sich scheinbar hin. Wir warten noch ein bisschen, sehen aber nichts mehr. Schade, aber nichts zu machen. Wir wollen dann nicht mehr weiter warten, wer weiß, ob sie nicht doch irgendwohin verschwunden sind.

Die Fahrt wird dann erst mal wieder ein bisschen eintönig, die Kids beschäftigen sich mit ihren Tablets. Auf der C38 holpern wir hin und her, die Straße ist echt in einem nicht sehr guten Zustand. Wir fahren bis zum Wasserloch Homob, aber in der Mittagshitze (30 Grad) ist einfach nix los. Wir beschließen, umzukehren und Richtung Okaukuejo zu fahren. Allerdings müssen wir vorher schon wieder ganz dringend mal wohin... Ok, die nächste Toilette ist ums Eck, wir fahren hin. Hm, nicht eingezäunt. Müssen wir wirklich dringend? Ja, leider... Zumindest 3 von 4. Mein Mann fährt ganz nah an das Toilettenhäuschen ran. Wir schauen, ob wir irgendwo ein Tier in der Nähe entdecken können. Ich seh ja sowieso immer erst mal nix, aber auch mein Mann meint, wir können es wagen. Ein wirklich sehr komisches Gefühl. Zuerst geht mein Mann, danach unsere Große mit mir.
Was soll ich sagen? Der Geruch 🤢
Da hilft erst mal nur Luft anhalten und durch. Als wir wieder im Auto sind, sind wir zwar erleichtert, aber wir wissen noch nicht, dass es noch schlimmer geht 😄

Wir machen uns also auf den Weg Richtung Okaukuejo und überlegen schon, wie wir morgen die Strecke bis Namutoni schaffen sollen, wenn die Straße so schlecht ist. Stückweise wird es aber wieder besser. Am Wasserloch Nebrownii sieht mein Mann die Elefanten schon wieder von Weitem. Wir stellen uns also in aller Ruhe hin und warten, bis sie da sind.

DSC04420.JPG


Das ist schon richtig cool. Ein paar Zebras, Gnus und Springböcke sind auch da, die machen dann aber auch erst mal Platz für die beiden Dickhäuter.


DSC04425.jpg



DSC04428.JPG


Wir schauen ihnen eine Zeit lang beim Trinken zu und freuen uns einfach, dass wir sie so nah sehen.

Dann melden sich unsere Kinder. Sie haben keine Lust mehr und wollen in den Pool. Mein Mann und ich wären noch gerne weitergefahren, aber wir haben morgen ja auf jeden Fall einen sehr langen Tag im Etosha vor uns und so streifen wir Okaukuejo nur kurz und machen uns auf den Weg in unser Camp. Wir entdecken ganz weit in der Ferne noch diesen Kerl hier und bekommen ihn leider nicht besser aufs Foto. Vielleicht kann ihn jemand identifizieren?

DSC04440.JPG


Dann sehen wir auf dem Weg zum Gate noch die üblichen Verdächtigen


DSC04447.JPG


IMG_6971.jpeg




IMG_6974-2.jpeg



Das macht schon Spaß!

Wir tanken noch schnell und dann heißt es: Poolzeit 😎

Teil 3119. Juni 2024

Wir wollen nur kurz in unser Zelt, Badesachen holen, da ruft unsere Kleine: "Da ist eine grüne Schlange!" Bis wir zu der Stelle kommen, ist sie allerdings weg. Ach herrje, Schlangen... Gerne aus einem Stück Entfernung. Vorallem, wenn man sich so gar nicht damit auskennt.

Wir packen also schnell unsere Badesachen und an fast derselben Stelle wie vor ein paar Minuten sehen mein Mann und unsere Tochter die Schlange wieder. Ich höre sie nur noch 😄 also, wie sie verschwindet. Also, das ist mir jetzt echt nicht ganz geheuer...
Ich schärfe den Kindern nochmal ein, doch bitte aufzupassen, wo sie hinsteigen, vorallem wenn sie (wie jetzt) nur mit Flip Flops unterwegs sind. Mein Mann versucht noch, die Schlange anhand der Etosha-Map zu identifizieren. Er tippt auf eine Peitschenschlange, aber wie gesagt, wir haben keine Ahnung, er hat sie nur kurz gesehen und ein Foto gibt es nicht.

Dann aber gehts an bzw in den Pool. Ich bin da ja eher ein Weichei, aber mein Mann und vorallem unsere Jüngste testen jeden Pool 🙂

Der Pool im Etosha Safari Camp ist total klar, der sauberste, den wir bisher hier haben.

IMG_6912.jpeg


Nach einer entspannten Stunde auf der Liege bzw am oder im Pool gehen wir duschen und ziehen uns um. Ein letztes Abendessen hier und wie immer geht es zeitig ins Bett. Heute kommt auch eine relativ große Reisegruppe an, da geht es dann doch etwas lauter zu. Naja, und müde sind wir hier wirklich jeden Abend 😁

IMG_6985-2.jpeg


Es gibt aber auch so viel zu sehen und zu erleben, das muss man erst mal ein bisschen sacken lassen.

Diese Nacht ist dann ruhiger. Zumindest hören wir nichts. Die Überraschung folgt dann am Morgen...

Teil 3220. Juni 2024

Montag, 27.05.24

Heute stehen wir ein bisschen früher auf, weil wir heute wieder packen und bis zum Ost-Ausgang fahren müssen.

Mein Mann macht das Zelt auf und frägt erstaunt, ob wir den Kühlschrank (der außen auf der Terrasse ist) offen gelassen haben. Wir verneinen und stellen fest, dass bis auf 2 Tafeln Schokolade und einen Apfel alles weg ist (Getränke hatten wir nicht drin). Ein Rest Mandarinenschale liegt vor dem offenen Kühlschrank, aber alles andere an Obst, unser Toast etc sind weg. Die Kinder sind froh, dass wenigstens die Schokolade noch da ist und wir wundern uns schon sehr, dass wir davon so gar nichts mitbekommen haben. Wer ist hier denn so flink und leise gewesen?

Wir fahren gleich mit unserem gesamten Gepäck zur Rezeption, frühstücken nochmal und checken dann aus.

Fazit Etosha Safari Camp - Camping2Go

Diese Zelte hier würden wir definitiv nicht mehr buchen. Klar ist das Preis-Leistungsverhältnis top, gerade zu viert. Die Betten waren wirklich bequem, wir hatten auch richtig dicke Decken für die kühleren Nächte. Uns hat aber ganz eindeutig der Ausblick gefehlt. Damit meine ich nichts spektakuläres, mir hätte auch einfach der Blick in die Weite gereicht. Oder halt was schönes einfach. So waren wir wirklich ein bisschen enttäuscht und wir würden uns fürs nächste Mal eine Alternative suchen.

Das Essen war ok, die bunte Einrichtung an der Rezeption, Bar etc. und der Pool haben uns sehr gut gefallen. Vielleicht wäre auch eine andere Unterkunft hier im Camp besser. Den Campingplatz haben wir nur im Vorbeifahren gesehen, der sah aber auch deutlich schöner aus als die Umgebung der Zelte.

Teil 3320. Juni 2024

Wir fahren also ein drittes Mal zum Andersson Gate in den Etosha NP.

Es ist kurz nach halb acht und wir starten mit Gnus und Giraffen im Morgenlicht.


DSC04454-2.JPG



DSC04452.JPG


IMG_6987-2.jpeg


Unser Plan ist, gleich von Okaukuejo Richtung Namutoni aufzubrechen, weil wir ganz schlecht einschätzen können, wie lange wir brauchen werden. Mittag wollen wir einen Stopp in Halali machen.
Aber es kommt alles anders, als wir denken und planen 😛

Als wir aus dem Tor bei Okaukuejo wieder herausfahren und Richtung C38 abbiegen wollen, sehen wir einige Game-Drive-Autos, die schnell Richtung Okondeka fahren. Mein Mann frägt nicht lange, er fährt hinterher. Und wir haben Glück: Löwen 🙂
es stehen schon einige Fahrzeuge da und wir müssen uns erst mal mit einem schlechteren Platz zufrieden geben. Wir sehen 2 Löwinnen, eine zieht gerade ein gerissenes Gnu zu ihrem Platz.

DSC04460.JPG


DSC04464.JPG


DSC04465.JPG


Dann legt sie sich wie die andere Löwin ab. Jetzt ist warten angesagt. Wir stehen also so rum, die Löwinnen bewegen sich nur ab und zu ganz kurz. Einigen Fahrzeugen wird es dann scheinbar zu langweilig und so können wir uns einen anderen Platz ein gutes Stück weiter rechts sichern.
Da sehen wir, dass auch noch eine dritte Löwin herumliegt.

DSC04472.JPG


DSC04480.JPG


Ab und zu bewegt sich mal ein Kopf, ansonsten sind die 3 ganz schön faul 🙂

Als wir nochmal rangieren können, entdecken wir auch noch eine vierte Löwin. Aber hallo, wie toll ist das denn?

DSC04509.JPG


Als sich um kurz nach 9 Uhr immer noch nichts tut, beschließen auch wir, dass wir weiterfahren, die Zeit sitzt uns heute leider ein bisschen im Nacken. Wir verabschieden uns von den 4 Löwinnen (wer weiß, wie viele da noch lagen) und fahren die Strecke nach Okaukuejo zurück.

DSC04498.JPG


Wieder ein ganz toller Start an diesem Tag. Und endlich Löwen! Ich hatte schon ein bisschen die Befürchtung, dass wir vielleicht gar keine sehen werden. Wäre an sich nicht sooooooooooooo schlimm, aber wenn man ihnen dann so nah ist, das ist schon toll! Mein Mann und ich lecken gerade richtig Blut, wir könnten uns ewig an einem Wasserloch aufhalten und dem Treiben (oder Faulenzen) zusehen! Die Gedanken gehen schon in Richtung einer weiteren Namibia-Reise 😎

Teil 3420. Juni 2024

Nachdem gestern die C38 teilweise in echt schlechtem Zustand war, fahren wir lieber nochmal "untenrum" Richtung Gemsbokvlakte. Wir sehen wieder viele Zebras. Auch wenn wir sie wirklich schon in großen Herden gesehen haben, freuen wir uns jedes Mal über sie.

DSC04516.JPG


Auch Gnus und Giraffen kreuzen unsere Wege von Gemsbokvlakte in Richtung C38 und Halali.

DSC04518.JPG


DSC04520.JPG


Streckenweise sehen wir dann wieder gar keine Tiere.

Wir fahren ans Wasserloch Charitsaub, dort ist wenig Wasser, aber es gibt einige Zebras und Gnus zu sehen.

IMG_7043.jpeg


IMG_7044.jpeg


Am Wasserloch Salvadora tummeln sich Gnus und Springböcke,

IMG_7046.jpeg


in Rietfontein Schwarznasenimpalas.

IMG_7059-2.jpeg


Inzwischen ist es kurz vor 12 Uhr und es hat wieder um die 30 Grad. Wir wollen zur Mittagspause nach Halali, aber wir verpassen (warum auch immer) die Abzweigung. Manche Wegweisersteine sind wirklich sehr schwer zu lesen. Es kann allerdings auch sein, dass wir einfach nicht aufgepasst haben. Als wir nämlich irgendwas vom Etosha Lookout lesen, merken wir, dass wir zu weit gefahren sind. Ok, wir streichen Halali und heben es uns fürs nächste Mal auf 😄


IMG_7062-2.jpeg



IMG_7064.jpeg


Ich weiß nicht, was wir erwartet haben, aber es haut uns hier jetzt nicht extra um 😄
Noch dazu sind die letzten Kilometer dorthin wirklich nicht schön zu fahren. Gut, abhaken, haben wir jetzt gesehen, brauchen wir nächstes Mal nicht wieder 🙂

Teil 3521. Juni 2024

Wir beschließen, nicht gleich weiter die C38 zu nehmen, sondern wir fahren zum Wasserloch Goas. Dort wartet eine Red Hartebeest, eine Kuhantilope auf uns.


IMG_7072-2.jpeg



Und natürlich Springböcke, Zebras und Co.


IMG_7074-2-2.jpeg



Und jetzt drückt langsam die Blase... so ein Mist immer wieder 😄

Wir steuern also schnellstmöglich die nächste Toilette an, die spektakuläre Freilufttoilette bei Batia/Springbokfontein.

Kurz freue ich mich, als ich sehe, dass sie eingezäunt ist. Ok, es gibt kein Tor, also kann alles, was will, auch mit rein. Hm... am Picknickplatz sitzen ein paar Leute, scheinbar ist es momentan hier "sicher".
Also, beide Kinder und ich auf Richtung Toilette. Aha, der Zaun ist auch nicht mehr überall so ganz vollständig. Und dann das:

IMG_7078_Original.jpeg


Im Hintergrund der schiefe Zaun, was man aber nicht sieht: die Toilette hat nur 3 Seiten, die Tür liegt daneben im Gras 😄
Ich stelle mich also bei den Kids als Tür hin und als ich dran bin, habe ich freie Sicht. Will ich sonst ja auch gerne, warum auch nicht am WC 😉

Ich bin wirklich froh, dass ab und zu mal eine Toilette zu finden ist, aber ein paar Euro/NAD könnte man dann doch mal investieren, oder? Es ist auf jeden Fall unser letzter Toilettengang im Park.

Da wir jetzt doch schon gut vorwärts gekommen sind, haben wir noch richtig viel Zeit für den Rest bis zum Parkausgang. Und da werden wir wieder mit schönen Sichtungen verwöhnt 🙂

Teil 3621. Juni 2024

Wir fahren gemütlich weiter und merken, dass die Tierdichte zunimmt. Zumindest kommt es uns so vor. Große Herden Gnus, Zebras, Springböcke, das ist schon sehr schön. Hier sehen wir auch immer wieder kleine Gnus, wie süß die sind 🙂 Unsere Große ist begeistert, sind Gnus doch irgendwie ihre Lieblinge hier!

DSC04549.JPG


In der Nähe des Wasserlochs Springbokfontein sieht mein Mann in der Ferne 2 Elefanten. Wir halten an und warten, welchen Weg sie nehmen. Sie kommen direkt auf uns zu, wie toll!

IMG_7085_Original.jpeg


Wir und ein weiteres Auto haben sie ganz für uns alleine. Und wir sind wieder mal erstaunt, wie schnell sie doch bei uns sind, obwohl sie gerade noch so weit weg waren.

IMG_7092_Original.jpeg


Sie kreuzen in aller Ruhe die Straße und bleiben auf der anderen Seite eine Zeit lang stehen und fressen genüsslich. Wir können uns kaum satt sehen.


DSC04563.JPG


DSC04564.JPG


DSC04577.JPG


DSC04583.JPG


Irgendwann gehen sie weiter und auch für uns geht die Reise weiter. Aber nicht sehr lange, denn schon gut 20 Minuten später entdeckt mein Mann wieder einen Elefanten. Ein einzelner Bulle kommt in unsere Richtung. Als er ein bisschen näher kommt, entdecken wir auch den Weg, den er vermutlich gehen wird und wir positionieren uns schon mal. Dieses Mal sind wir ganz alleine.


DSC04588.jpg


DSC04603.JPG


Gemütlich geht er über die Straße und verschwindet im Busch.

Wir freuen uns wie kleine Kinder und fahren weiter ans Wasserloch Okerfontein. Dort bleiben wir ein bisschen länger, so schön ist es hier 🙂

Teil 3722. Juni 2024

Wir steuern das Wasserloch Okerfontein an. Es ist kurz vor 15 Uhr und dort steppt gerade nicht wirklich der Bär. Ein paar Springböcke, das war's erst mal. Aber mein Mann (wer sonst?!) entdeckt ganz weit in der Ferne eine Giraffe. Und dann noch eine und noch eine. Sie kommen direkt in unsere Richtung, also warten wir ab. Und das beschert uns eine richtig tolle Zeit.

DSC04616.JPG


Giraffen sind so schön und ihnen beim Trinken zuzuschauen, ist einfach toll.

DSC04624.JPG


Nach und nach füllt sich das Wasserloch hier.

DSC04628.JPG


Es ist schön, ihnen zuzusehen, aber als sich nicht mehr tut, wollen wir nach gut 15 Minuten eigentlich fahren und drehen gerade um, als ein paar Elefanten direkt auf das Wasserloch zusteuern. Wir stehen ihnen im Weg und machen diesen erst mal frei.

DSC04631.JPG


Natürlich machen auch die Giraffen erst mal Platz und bleiben mit etwas Abstand stehen. Die Elefanten gehen ans Wasserloch und trinken erst mal.

DSC04638.JPG


Einer ist dabei, der hat scheinbar extra Spaß. Er badet und taucht und dreht sich hin und her. Herrlich, das zu sehen. Er lässt sich durch nichts und niemanden stören.

DSC04661.JPG



DSC04667.JPG


DSC04658.JPG


Hier merke ich, dass es sich absolut lohnt, einfach auch mal länger an einem Wasserloch stehen zu bleiben. Es kann sich einfach immer etwas tun und das, was wir hier sehen, ist einfach nur unglaublich schön.

DSC04648.JPG


IMG_7139_Original.jpeg

Teil 3822. Juni 2024

Irgendwann müssen wir uns dann doch verabschieden, die Gate-Schließzeit sitzt uns ein bisschen im Nacken und wir wollen ja noch ein bisschen was sehen. Also verabschieden wir uns von diesem Wasserloch und seinen Tieren, die uns einen tollen Nachmittag beschert haben.

IMG_7159_Original.jpeg


Wir wollen Richtung Kalkheuwel und sehen unterwegs immer mal ein paar Tiere. Eine Giraffe, Antilopen, Zebras.

IMG_7178-2.jpeg


Und dann einen Elefanten. Oder zwei?


IMG_7173-2.jpeg


Wir halten an. Und tatsächlich sind es mehrere. Sie kommen aus dem Gebüsch, laufen ein Stück vor uns her und wechseln dann auf der anderen Seite wieder in den Busch.

DSC04668.JPG


Wir vermuten, dass sie Richtung Wasserloch Kalkheuwel wollen. Das ist ja sowieso auch unser Ziel. Also fahren wir weiter.
Wir sehen die Herde noch ein bisschen, dann verschwindet sie im Busch.

IMG_7176(1).jpeg


Als wir am Wasserloch sind, erwarten uns Zebras.

IMG_7179.jpeg


Wir warten und halten Ausschau nach den Elefanten. Wir sehen und hören aber nix. Hm, so lange kann das doch nicht dauern. Wir warten noch ein bisschen und machen uns dann ein klein wenig enttäuscht auf den Rückweg. Wo auch immer die Herde hingezogen ist, gesehen haben wir sie nicht noch einmal.

Teil 3925. Juni 2024

Wir steuern das Wasserloch Chudob an. Es ist bereits kurz nach 17 Uhr, wir haben nicht mal mehr 1,5 Stunden bis das Gate schließt. Aber in dieser Zeit sehen wir echt nochmal richtig viele Tiere.
Aber erst mal zum Wasserloch, dort tummeln sich wieder Giraffen:

DSC04672.JPG


DSC04682.JPG


DSC04678.JPG


Mehr ist hier nicht los, wir fahren weiter.

Kurz nach dem Chudob-Dreieck entdeckt unsere Kleine einen Löwen. Wir halten an und brauchen unsere Feldstecher 🙂 es ist kein Löwe, sondern ein Gepard. Wow!

DSC04687.JPG


Weit weg, aber trotzdem, wir sind hin und weg. Das habe ich gar nicht zu hoffen gewagt. Wir beobachten den Gepard eine Zeit lang.


DSC04695.jpg


DSC04696.jpg


Dann legt er sich ab.

DSC04714.JPG


Schade, wir können ihn nicht mehr sehen. Da die Zeit drängt, müssen wir leider weiter und können nicht noch warten. Aber wir kommen gerade rechtzeitig, um nochmal einen Schwung Elefanten zu sehen 😎
Bei Namutoni kommen sie von links und laufen direkt vor uns über die Straße.

DSC04721.JPG


Wie toll ist das denn bitte? So viele Elefanten auf dem Weg wohin? Zu einem Wasserloch in der Nähe? Wir genießen es, einfach zuzuschauen, wie sie gemütlich an uns vorbeilaufen.

DSC04728.JPG


DSC04730.JPG

Teil 4026. Juni 2024

Wir überlegen, ob wir Klein-Namutoni noch ansteuern sollen, aber die Zeit ist jetzt wirklich knapp und wir können nicht richtig einschätzen, wie weit es dann noch zum Gate ist.

Außerdem hat die Herde hier erst mal Vorfahrt 🙂

IMG_7209-2.jpeg



Herrlich, wie sie alle nach und nach an uns vorbeiziehen 😎


IMG_7211(1)(1).jpeg


IMG_7212-2.jpeg



Auf der Teerstraße Richtung Gate sehen wir noch Zebras und Springböcke, dann sind wir (pünktlich) raus. Ein kleines bisschen wehmütig werde ich jetzt schon. Morgen wollen wir einen geführten Drive machen, aber dann sind wir schon am Ende, was den Etosha betrifft. Nächstes Mal definitiv länger 🙂

Wir fahren ein paar wenige Kilometer bis zum Mushara Bush Camp. Hier haben wir uns für 2 Nächte eingemietet.

Der erste Eindruck: sehr gepflegt, sehr sauber, schön angelegt, die Zelte unglaublich schön eingerichtet. Richtig zum Wohlfühlen.

Unser Zelt von außen:


IMG_7218.jpeg



Und was uns sofort aufgefallen ist: Die Wege zu den Zelten sind beleuchtet, das hatten wir im Etosha Safari Camp nicht. Da war's einfach stockdunkel. Daher noch ein Pluspunkt für diese Unterkunft!



IMG_7216-2.jpeg



Wir werden kurz nach unseren Essenswünschen gefragt (heute denken wir daran, die Vorspeise für die Kids abzubestellen und ein Gericht von der Kinderkarte zu bestellen) und dann zeigen die Damen uns das Zelt. Sofort fällt auf, dass das vierte Bett (ausziehbares Sofa) nicht gemacht ist, es wird umgehend jemand geschickt.

Und dann ist auch schon fast Essenszeit. Wir räumen kurz unsere Sachen ein und gehen an die Rezeption. Der Essensbereich ist direkt daneben und wird abends durch Zeltplanen verschlossen, damit es nicht kalt wird.

Ein Lagerfeuer brennt auch schon.

IMG_7219-2.jpeg


Das Essen schmeckt uns sehr gut, wir trinken einen leckeren Roséwein dazu.


IMG_7223-2-2.jpeg



IMG_7224-2.jpeg


IMG_7238-2.jpeg



Nach dem Essen singen und die Angestellten noch ein paar Lieder, das klingt richtig richtig gut und so richtig afrikanisch! Tolle Stimmen haben sie alle, wir sind einfach nur begeistert.

Wir gehen mal wieder zeitig schlafen. Die Wärmflaschen sind schon an den Fußenden, das ist ja ein Service!
Dann schaffen wir es noch schnell, unsere Wertsachen im Safe einzusperren und ihn nicht mehr öffnen zu können 😄 Aber das klären wir dann lieber am nächsten Tag, jetzt sind wir viel zu müde!

Teil 4127. Juni 2024

Dienstag, 28.05.24

Heute schlafen wir etwas länger, denn wir haben vormittags nichts vor. Ich habe auch ein bisschen Kopfweh und freue mich auf ein paar Stunden relaxen.
Zum Frühstück erwartet uns ein liebevoll gedeckter Tisch.

IMG_7243.jpeg


Die meisten anderen sind schon unterwegs, so haben wir das Buffet fast für uns alleine. Auch hier kann man wieder warmes Frühstück (Pancakes, Omelette etc) bestellen.

So sieht das Restaurant aus:


IMG_7246-2.jpeg



Auch der Rest ist sehr stilvoll eingerichtet:


IMG_7245-2.jpeg


Als wir fertig sind, klären wir nochmal kurz ab, dass wir den Nachmittags-Drive machen wollen. Dann geht es zurück ins Zelt und dann an den schönen Pool.


IMG_7249-2-2.jpeg


IMG_7253-2.jpeg


Wir liegen einfach nur faul auf den Liegen, lesen, hören Musik oder dösen vor uns hin. Eine himmlische Ruhe herrscht hier. Das Problem mit dem Safe lösen wir irgendwann zwischendurch und dann ist auch schon gleich Mittag.
Wir bestellen uns etwas zu essen, das jetzt allerdings relativ lange dauert.
Im Anschluss gehen Mann und Kinder in den Pool, ich lege mich in unser Zelt und döse noch eine Runde.

Um 15 Uhr treffen wir uns an der Rezeption. Unser Guide ist Ute und es hat sich niemand sonst angemeldet, wir haben also wieder eine private Fahrt. Das finden wir einfach mega!

Ute ist in Namibia aufgewachsen und kann uns sehr viel erzählen. Also starten wir los Richtung Etosha. Als erstes begegnen und Giraffen. Ich versuche, jeden Augenblick noch mehr zu genießen, es ist schließlich unser letzter Tag hier. Und was ich für mich persönlich wahnsinnig toll finde: die Ausfahrten in den offenen Game-Drive-Autos, wenn langsam die Sonne untergeht und der warme Wind um meine Nase weht... Ich weiß, ein bisschen theatralisch, aber ich bin einfach nur happy 🙂

DSC04736-2.JPG



DSC04735.jpg



Als erstes steuert Ute Klein-Namutoni an. Das finden wir gut, haben wir gestern ja nicht mehr geschafft. Ute hofft auf Elefanten.
Aber es erwarten uns Giraffen, Springböcke und Zebras 🙂


DSC04743.jpg



Außerdem noch Kudus


DSC04741.jpg



Irgendwas scheucht die Tiere auf, wir können nicht erkennen, was es ist. Aber so sehen wir, wie schnell Giraffen rennen können.


DSC04750.JPG

Teil 4227. Juni 2024

Von Klein Namutoni gehts Richtung Namutoni.

Selber Ort, nur ein bisschen früher als gestern:

DSC04753.JPG


DSC04755.JPG


Wir erzählen Ute, dass wir diese Gruppe wohl gestern auch schon hier gesehen haben. Ute meint, sie geht nach Klein-Namutoni und will hinterher. Dann sieht sie jedoch, dass sie wie gestern die Straße kreuzen und irgendwo anders hingehen. Also gut, dann eben nicht 😎

Ute fährt ins Camp, um zu zahlen und wir nutzen die Zeit für eine kleine Pipi-Pause. Schließlich wollen wir nachher nicht noch nach einer Toilette suchen müssen.

Wir erzählen Ute, wo wir gestern den Geparden gesehen haben. Sie erfährt auch immer wieder Sichtungen über Funk und so fahren wir wieder Richtung Chudob-Dreieck. Und tatsächlich ist der Gepard wieder da. Ute erzählt uns, dass es sich um ein Weibchen handelt.

DSC04756.JPG


Sie sitzt im Schatten eines Baumes. Wir bleiben eine Weile stehen. Ich finde es großartig, dass wir an 2 Tagen am Stück so viel Glück haben.

DSC04759.JPG


Dann läuft sie los. Sie ist ein gutes Stück weg von uns, wir folgen ihr langsam.

DSC04773.JPG



DSC04782.JPG


DSC04777.JPG


Dann legt sie sich hin, wir sehen sie nicht mehr.

Wir fahren erst mal weiter ans Wasserloch Chudob. Dort sind "nur" ein paar Giraffen und Springböcke.

DSC04788.JPG



DSC04790.JPG


DSC04785.JPG


Ute meint, wir könnten Richtung Tsumcor fahren, da sind auch öfters Elefanten anzutreffen. Dort waren wir noch gar nicht, also los 🙂

Wir fahren an der Gepardin vorbei, hier tut sich aber gerade nichts. Hätten wir gewusst, was hier gleich passieren wird, wären wir hier geblieben? Wir wissen es nicht und erfreuen uns einfach an unseren weiteren Sichtungen!

Teil 4328. Juni 2024

Richtung Tsumcor erfährt Ute, dass sich bei Klein Okevi eine Löwin herumtreiben soll. Wir fahren hin, entdecken sie aber nicht. Also weiter nach Tsumcor, wo uns schon wieder Elefanten erwarten. Herrlich, davon kann man nie genug bekommen 🙂

DSC04794.JPG


Die Kleinen sind aber auch immer so supersüß 😘

IMG_7292-2.jpeg



DSC04798.JPG


Als sie vom Wasserloch weggehen, fahren wir auch wieder Richtung Straße und warten nochmal auf sie.
Dieser kleine süße Babyelefant, ich würde ihn am liebsten mit nach Hause nehmen 😄

IMG_7300-2.jpeg


Und noch ein Nachzügler, dann sind sie wieder weg.

IMG_7302-2.jpeg



Wir fahren nochmal ans Wasserloch, dort haben sich inzwischen Giraffen eingefunden.


IMG_7307-2.jpeg


Und schon haben wir nicht mal mehr eine Stunde Zeit, bis das Gate schließt. Wir wollen nochmal zur Gepardin. Unterwegs erfährt Ute, dass die Gepardin gerade einen Springbock gerissen hat. Wir kommen zu spät, sie ist nirgends mehr zu sehen. Einerseits schade, hätten wir sie doch gerne nochmal gesehen. Andererseits - wie hätte es den Kindern gefallen? Da waren die Elefanten dann vielleicht doch "besser".

Auf dem Weg Richtung Namutoni ist es ein einzelner Elefant, der sich in der Abendsonne noch von uns verabschiedet.


DSC04805.jpg



DSC04809.JPG


Das war's - fast! Der Sunddowner fehlt noch und den will Ute an einem Wasserloch verbringen. Es bietet sich nur noch Klein Namutoni an. Und was erwartet uns dort?

IMG_7324.jpeg


Ein Wasserloch im Sonnenuntergang 😄

Der Gin Tonic schmeckt trotzdem herrlich.

IMG_7326-2-2.jpeg



Und dann haben auch noch ein paar Giraffen Mitleid mit uns und kommen ans Wasser. Das finden wir jetzt schon sehr nett von ihnen 🙂


IMG_7327-2-2-2.jpeg

Teil 4428. Juni 2024

Wir fahren aus dem Park raus, da ist das "Haupttor" bereits geschlossen. Wir nehmen den Ausgang gleich daneben, liegen gerade noch in der Zeit 😎

Wehmütig, weil wir wissen, dass es jetzt erst mal vorbei ist. Aber voller Ideen für die nächste Namibia-Reise. Da wollen wir auf jeden Fall noch ein oder zwei Tage mehr im Etosha sein.

Als wir im Camp ankommen, stellen wir fest, dass wir das Abendessen für die Kinder nicht umbestellt haben... Das haben wir vor lauter Chillen heute Vormittag total vergessen. Ausnahmsweise dürfen wir noch umbestellen, es dauert dann ein bisschen.
Dann merken wir, dass das Handy meines Mannes weg ist. Zum Glück ist Ute noch in der Nähe, es liegt im Game-Drive-Auto. Puh, Glück gehabt!

Duschen, das meiste an Gepäck wird zusammengepackt, dann gehen wir auch schon wieder zum Abendessen.

Wir trinken den Rest vom gestrigen Wein und lassen es uns schmecken.


IMG_7337-2.jpeg


IMG_7338-2.jpeg


IMG_7339-2.jpeg



Das Highlight in unserem Urlaub ist vorbei, die Zeit im Etosha. 2 Unterkünfte warten noch auf uns. Aber erst mal heißt es "Gute Nacht". Wir schlafen wieder zeitig ein, die Nächte sind noch nicht wirklich kalt, wir schlafen wieder gut mit unseren Wärmflaschen an den Beinen (die wir tatsächlich aber noch nicht benötigen würden).

Teil 4529. Juni 2024

Mittwoch, 29.05.24

Heute heißt es Abschied nehmen vom Mushara Bush Camp.

Aber zuerst wird nochmal in Ruhe gefrühstückt. Wir haben wieder etwas länger geschlafen, auch das gehört zum Urlaub ja dazu.

Hier noch ein paar Bilder vom Zelt (das man übrigens nicht komplett abschließen konnte; es gibt einen Riegel, den man von außen sowohl öffnen als auch schließen kann, so kann das Personal auch jederzeit ins Zelt, wenn man nicht gerade von innen auch geschlossen hat; man scheint hier sehr darauf zu vertrauen, dass auch sonst niemand ein fremdes Zelt betritt).

Waschbecken (links davon ist die Toilette, rechts die Dusche)

5bfc8614-8a87-42a5-ab3b-73d66e7ec651.jpeg


Sofa, das zu einem Bett umfunktioniert werden kann für Person 4

9aec2977-d8bd-4462-8280-039a6e4b568f.jpeg


Doppelbett

17e1b283-6025-4c45-b4db-6b8d8bd12db2.jpeg


Safe und Möglichkeit, Kaffee zu machen; Ablagefläche für die Reisetaschen

095cbe7c-957f-4250-9cca-3d4289512e27.jpeg


Sitzgelegenheit innen

749004bd-e58e-4392-847d-4d6b1fbcda0d.jpeg


Sitzgelegenheiten außen (es gab 2 große Stühle, für die Kids wurden dann nochmal 2 kleinere gebracht, sehr chillig am Morgen 🙂

IMG_7343-2.jpeg


Dusche und WC

f24bc613-5075-4ac1-be97-64ab4434608b.jpeg


f0847071-ccde-4316-b600-68ac4cf19daf.jpeg


Bett Nr. 3

b6a88fd4-59c4-406d-9852-5146b6422ab1.jpeg



Fazit Mushara Bush Camp

Es gibt absolut nichts zu bemängeln. Die Anlage ist extrem gepflegt und sauber, das Essen schmeckt sehr gut, auf Extrawünsche wird auch eingegangen. Das Personal ist immer freundlich und es fehlt einem an nichts. Für Kinder gibt es im Restaurantbereich einen Platz mit Spielmöglichkeiten, es gibt einen kleinen Spielplatz, natürlich den Pool und keine wilden Tiere.
Wir haben sehr gut geschlafen, die Zelte sind schon wirklich Luxuszelte.
Somit eine glatte 1!

Jetzt kommt mein persönliches "Aber": Im Verlauf der Reise habe ich für mich festgestellt, dass es mir besser gefällt, wenn ich vom Bett oder von der Terrasse aus einen tollen Ausblick habe. Und mir gefallen die Unterkünfte wie zB das Desert Quiver Camp oder auch Aloegrove (unsere nächste Unterkunft) vom Gefühl her einfach besser. Ich will es gar nicht Jammern nennen, wenn dann aber auf sehr hohem Niveau. Und es ist einfach mein persönliches Empfinden. Wenn ihr versteht, was ich meine 😗

Teil 4629. Juni 2024

Es geht weiter nach Aloegrove. Dort haben wir eine Zwischenübernachtung, weil wir unseren Flug noch um einen Tag verschieben konnten.
Die Fahrt ist nicht extra spannend. Die Teerstraßen lassen sich gut fahren, irgendwo tanken wir und auf der Strecke ein ganzes Stück nach Tsumeb werden wir von der Polizei aufgehalten. Ich hatte hier im Forum schon öfters davon gelesen und war ein bisschen nervös, aber der Polizist wollte nur den Führerschein sehen und hat ganz kurz ins Wageninnere geschaut, dann konnten wir weiterfahren.

Wir navigieren mit der Karte von T4A und parallel mit Google Maps, obwohl ich natürlich weiß, dass Maps in Namibia nicht unser Freund sein wird. Nur so fürs Gefühl (was hat man früher eigentlich ohne Navi/Handy gemacht?!). Und hier stellen wir dann auch fest, dass Google Maps versagt. Die Zufahrt zu Aloegrove finden wir damit nicht, auch die Beschreibung unserer Agentur passt nicht. Dort hieß es "...2km nach dem Schild... links abbiegen", es sind aber eher 200m nach dem Schild. Egal, wir wenden, finden die Einfahrt und dann geht es über rote Sandwege weiter. Und das gefällt mir sehr: roter Sand, helles Gras...

Und dann steht auch schon die erste Giraffe am Straßenrand. Ach wie schön 🙂


IMG_7346-2.jpeg



Wir fahren bestimmt 20 oder 30 Minuten auf der roten Sandpiste. Dann kommen wir an. Aloegrove liegt oben auf einem Berg, man hat eine unglaublich tolle Aussieht.

Hier gefällt es mir vom ersten Augenblick an!

2 junge Damen kümmern sich um den Check In und das Gepäck und als wir unseren Bungalow betreten, bin ich verzaubert. Die Betten, die Einrichtung, das Bad (ok, so eine Wanne ist jetzt wirklich nicht zu erwarten) und der Ausblick 😎

IMG_7349-2.jpeg


IMG_7350-2.jpeg


IMG_7351-2.jpeg


Die Küche ist wie ein Wintergarten, ich mache uns schnell Kaffee und mein Mann sitzt schon mit dem Fernglas und sucht die Umgebung nach Tieren ab.

IMG_7356.jpeg


Ich bin jetzt schon traurig, dass wir nur eine Nacht hier sind, denn hier gefällt es mir ausgesprochen gut.

Der Pool mit Aussicht ist unglaublich, aber sehr frisch 😄 da gehen heute nicht mal die Kinder rein! Es hat zwar ca. 28 Grad, aber das Wasser ist ihnen doch zu frisch.

IMG_7347-2.jpeg


Während unsere Kleine gleich mal die Badewanne mit Aussicht genießt und mein Mann weiter mit dem Fernglas die Gegend inspiziert, lege ich mich kurz ab, da ich auch heute wieder ein bisschen Kopfweh habe.

Wir haben uns für die Farmrundfahrt am Abend angemeldet und auch darauf freuen wir uns.
Habe ich schon erwähnt, dass ich diese Fahrten sehr mag? 🙂

Ach ja, die Küche frägt auch sofort, ob die Kids etwas anderes zu essen haben wollen. Sie könnten auch Nudeln etc machen. Sehr aufmerksam und alles in allem ist es hier einfach toll!

Teil 4730. Juni 2024

Gegen 16:30 Uhr startet die Farmrundfahrt. Das Fahrzeug ist voll, die Erklärungen sind auf englisch. Wir müssen also für die Kids immer mal ein bisschen übersetzen, ist aber kein Problem.
Der Besitzer und seine Frau zeigen uns auf einer Anhöhe die Größe ihres Grundstücks. Man kann es sich in Deutschland ja absolut nicht vorstellen, so viel Besitz zu haben.

Wir fahren zu den Tieren und sehen Strauße

DSC04837.JPG


DSC04820.JPG


und einen Leoparden, der in einem extra Gehege gehalten und gefüttert wird.

DSC04844.JPG


DSC04869.JPG


Für uns war es natürlich toll, einen Leoparden so nah zu sehen. Der Farmer erklärte uns, dass er die Erlaubnis hat, Großkatzen zu halten, die nicht mehr ausgewildert werden können. Zukünftig wird es aber nicht mehr möglich sein, Löwen privat zu halten. Seine Löwin wird die letzte sein, die er halten darf. Zu ihr kommen wir als nächstes.

DSC04882.JPG


DSC04890.JPG


Man kann hier natürlich unterschiedlicher Meinung sein. Und ich möchte hier auch überhaupt keine Diskussion aufkommen lassen, was gut und nicht gut ist, was erlaubt oder nicht erlaubt ist oder sein soll. Für uns war es ok, diese Tiere so zu sehen, aber nach den Tagen im Etosha ist es doch etwas komisch, die Großkatzen so eingesperrt zu sehen.

Weiter geht es zum Geparden Diego, der so aus der Nähe richtig groß aussieht.


DSC04928.jpg


DSC04919.JPG


Irgendwie sieht er schon ein bisschen traurig aus, oder?

Außerdem sehen wir verschiedene Antilopenarten und Warzenschweine.

IMG_7387-2.jpeg


IMG_7417-2.jpeg


IMG_7452-2.jpeg



Alles in allem war es wieder eine schöne Ausfahrt und wir freuen uns aufs Abendessen.

Teil 4801. Juli 2024

Nach einem herrlichen Sonnenuntergang

IMG_7449-2.jpeg


IMG_7457-2.jpeg


gibt es Abendessen



IMG_7458-2-2.jpeg



IMG_7459-2.jpeg


und im Anschluss setzen wir uns ganz kurz ans Feuer

IMG_7462-2.jpeg


und betrachten den Sternenhimmel.

IMG_7463-2.jpeg


Es geht mal wieder zeitig ins Bett (ich glaube, wir schlafen hier so viel wie noch in keinem Urlaub). Wir schlafen ausgesprochen gut, stellen uns aber auch den Wecker für den Sonnenaufgang. Wenn wir den verpasst hätten...

Teil 4901. Juli 2024

Donnerstag, 30.05.2025

Der Wecker klingelt, mein Mann und ich stehen auf und setzen uns in die "Wintergarten-Küche". Das hat schon was, wenn man einfach ganz langsam wach werden kann, noch im Schlafi sein kann und den Sonnenaufgang anschauen kann. Und der ist hier wirklich unglaublich. Ich habe noch keinen so roten Sonnenaufgang gesehen, unglaublich!

DSC04938.JPG


IMG_7472-2.jpeg



IMG_7483-2(1).jpeg


Im Anschluss machen wir uns fertig und gehen frühstücken. Es gibt kein Nutella, also muss ich unseren Vorrat im Zimmer holen. Ein bisschen doof komme ich mir da schon vor. Was tut man nicht alles für die Kids 😗

Das Frühstück schmeckt lecker und schon ist unsere Zeit hier wieder vorbei. Sehr sehr schade. Die Gastgeber sind wirklich sehr herzlich und zuvorkommend. Als wir beim Check-Out nach dem besten Weg zum CCF fragen, kann uns die Frau des Farmers gleich Tickets reservieren. Wir zahlen noch auf der Farm und ein Mitarbeiter zeigt uns dann den direkten Weg von Aloegrove aus. Das wussten wir vorher nicht und finden es sehr praktisch. Der Abschied fällt vorallem mir sehr schwer. Eine Nacht ist einfach sehr kurz und hier habe ich mich einfach sofort wohl gefühlt.


IMG_7485-2.jpeg



Zum Abschied steht eine Giraffe am Wegesrand.

IMG_7486-2.jpeg


Auf rotbraunem Sand geht die Fahrt Richtung CCF,

IMG_7489-2.jpeg


wir kommen an 2 Eseln vorbei

IMG_7491-2(1).jpeg



und nach kurzer Zeit sind wir da.


IMG_7493-2.jpeg



Es gibt dort verschiedene Touren, die man buchen kann. Wir haben eine Gepardenfahrt gebucht. Im Vorfeld schauen wir einen Film über den CCF an, wir sind eine kleine Gruppe von 2 deutschen Familien.

Dann geht es im offenen Fahrzeug los zu den Geparden 🙂

Teil 5002. Juli 2024

Bevor es weitergeht, noch das Fazit zu Aloegrove

Für mich die schönste Unterkunft von allen. Da hat für mich alles gepasst, auch der Ausblick 😄
Ich kann mir hier auch vorstellen, dass man sich gut als Selbstversorger versorgen kann. Die Küche bietet sich hier super an, um ein kleines Frühstück zu machen und den Ausblick zu genießen. Aber auch das Essen war sehr gut, die Küche bietet auch an, für Kinder extra etwas zu kochen.

Die Zimmer sind einfach sehr schön eingerichtet, die Betten sehr gut und für uns als Familie war mehr als genug Platz im Zimmer trotz 2er großer Betten.

Der Pool liegt traumhaft mit spektakulärer Aussicht, es gibt genug Liege- oder Sitzmöglichkeiten, wir haben einfach nix zu meckern!
Eine 1 mit Stern, man sollte aber wirklich gleich 2 Nächte bleiben.

Teil 5102. Juli 2024

Nach dem Film beim CCF geht es mit einer weiteren Familie zum Geparden-Drive. Wir sitzen in einem offenen Safari-Fahrzeug mit 2 Guides und fahren in ein Gehege mit 4 Geparden.
Die meisten der dort lebenden Geparde können nicht mehr ausgewildert werden, weil sie nie gelernt haben, zu jagen oder sich zu verteidigen.

IMG_7498-2.jpeg


Ich mag diese Tiere sehr, sie sind so schön und anmutig. Daher freue ich mich, sie hier ganz nah zu sehen. Die Erklärungen sind auf englisch, wir übersetzen wieder für die Kids.
Gefüttert werden die Tiere auch gleich.

IMG_7500-2.jpeg


Insgesamt dauert die Tour ca. eine Stunde. Wir halten bei allen 4 Geparden und erfahren, wie alt sie sind, wie sie hier trainieren, um fit zu bleiben etc.


IMG_7508(1).jpeg


IMG_7522-2.jpeg


IMG_7532-2.jpeg


Es ist insgesamt ganz nett. Trotzdem ist es natürlich was ganz anderes, sie in freier Wildbahn zu sehen. Das Projekt hier ist sicherlich sehr gut und wichtig, ich sehe es jetzt einfach als finanzielle Unterstützung unsererseits.

Wir fahren noch zu den anatolischen Hütehunden, die hier darauf trainiert werden, Schaf- und Ziegenherden vor Angriffen von Geparden zu schützen. Davon habe ich schon öfters gelesen oder im TV gesehen, eine tolle Möglichkeit, um die Katzen vor dem Abschuss durch Farmer zu schützen.
Scheinbar haben wir hier aber kein Foto gemacht.

Wenn man hier in der Nähe ist, ist ein Abstecher zum CCF eine nette Möglichkeit, den Tag zu gestalten. Es gibt dort mehrere Aktivitäten, die man machen kann und auch ein Café scheint es dort zu geben. Wir sind dann um kurz nach 12 Uhr bei ca. 28 Grad aber aufgebrochen und zu unserer letzten Unterkunft gefahren: Otjisazu

Der Weg dorthin lässt sich super fahren, zuerst haben wir eine sehr gute D-Straße bis Otjiwarongo,


IMG_7535-2.jpeg



dann geht es auf der B1 Richtung Windhoek, bei Okahandja biegen wir links ab auf eine weitere D-Straße, die jedoch geteert ist.

Unterwegs machen wir noch einen letzten Einkauf, nach gut 3 Stunden sind wir da.

Teil 5204. Juli 2024

Um kurz nach 15 Uhr sind wir da. Otjisazu stand von Anfang an auf meiner Wunschliste. Ich hatte in einer Facebook-Gruppe viel Positives dazu gelesen, deshalb war klar, dass wir dort unsere letzten Nächte verbringen werden.

Wir kommen an und werden von einer sehr netten Dame begrüßt. Sie zeigt uns die Rezeption, den Bereich, wo gefrühstückt wird, den Pool und dann unser Zimmer. Das Zimmer sieht aus wie auf den Bildern, das gefällt uns.

IMG_7536-2.jpeg


IMG_7537-2.jpeg


Aber es riecht muffig. Als ich die Fenster öffnen will, sehe ich, dass außen alles voller Spinnweben ist. Die Fenster sind alt, das ist ok. Aber hier hat schon länger niemand mehr sauber gemacht.
Das Bad ist sehr einfach mit einer sehr großen Dusche, das passt.
Hm, ein bisschen enttäuscht bin ich hier schon, da hatte ich mir mehr erwartet.

Der Außenbereich gleicht das aber wieder aus. Pool, Bar und überhaupt die ganze Anlage sind sehr gepflegt und gefallen uns sehr.


IMG_7539-2.jpeg


IMG_7541-2.jpeg


IMG_7540(1).jpeg



Dann kommt Andreas, der Inhaber der Farm, und begrüßt uns. Er erkundigt sich auch gleich, was die Kids denn gerne essen möchten und erklärt uns, was es heute Abend zu essen gibt. Die Kids bestellen natürlich sofort Pommes, das war sowas von klar 🙂

Heute machen wir nichts mehr, für morgen buchen wir den Sundowner-Drive.

Und dann ist es auch ganz schnell Abend, da gefällt mir die Anlage auch sehr!

IMG_7545-2.jpeg


IMG_7548(1).jpeg


Das Essen wird neben dem Pool eingenommen, das sieht dann schon echt toll aus.

IMG_7552-2.jpeg


IMG_7550-2.jpeg


Es gibt 3 Gänge, alles schmeckt wirklich ausgezeichnet.

Im Anschluss lesen wir noch ein bisschen, dann geht es auch schon wieder ins Bett. Der muffige Geruch im Zimmer bleibt, das trübt den Aufenthalt doch ein bisschen.

Teil 5304. Juli 2024

Freitag, 31.05.2024

Heute ist unser letzter richtiger Tag in Namibia. Den wollen wir nutzen, um einfach nur zu chillen und das Erlebte zu verarbeiten. Deshalb stehen wir relativ spät auf und sind erst um ca. 9 Uhr beim Frühstück.
Hm, was soll ich sagen... vom Buffet sind wir schon etwas enttäuscht. Es gibt keinen Käse, die Wurstplatte ist lieblos angerichtet. Auch der Rest ist eher - übersichtlich. Aber naja, wir haben ja unser Nutella dabei 😉
Eine weitere Familie sitzt noch beim Frühstück, da höre ich die Mama kurz sagen "du wirst wohl mal 2 Wochen ohne Nutella auskommen", schon haben wir ein Gesprächsthema 😄

Die vier machen eine Wanderung, wir verziehen uns an den Pool.

IMG_7557-2.jpeg


Heute ist es nicht mehr so heiß wie bisher. Wir sitzen länger noch mit langen Klamotten, spielen Karten, lesen, lernen (ausgerechnet am 3. Schultag ist schon wieder eine Schulaufgabe angesagt) und die Kinder freuen sich immer, wenn die Hunde zu sehen sind. Andreas hat seit 6 Wochen einen zweiten Hund, der noch sehr verspielt ist und natürlich sind die zwei das Highlight 🙂

Irgendwann bemerkt jemand, dass wohl ein paar Rinder ausgebrochen sind. Wir sehen einen Angestellten mit dem Pferd galoppieren und die anderen mit dem Jeep hinterher. Ein kleines Schauspiel an einem sehr ruhigen Tag.

Mittag bestellen die Kids Pommes, dann wird einfach nur weiter gechillt. Als die Temperaturen bei vielleicht so 25 Grad liegen, traut sich ein Teil der anderen Familie und auch 2 von uns (ich natürlich nicht) kurz in den Pool. Der scheint recht frisch zu sein, lange halten sie es nicht aus.

Zwischendurch gibt es mal ein Kaltgetränk, das uns von einem älteren Ehepaar empfohlen wird.

IMG_7559-2.jpeg



Ja, geht so 😎

Dann packe ich mal unsere Sachen wieder so ein, dass wir morgen nicht mehr allzu viel zu packen haben. Um 17 Uhr startet dann die Sundowner-Fahrt. Unsere letzte für diesen Urlaub 😐
Es ist angenehm warm, wir haben aber unsere Jacken dabei, weil es jetzt doch etwas abkühlt. Aber zuerst genießen wir den warmen Fahrtwind. Die andere Familie und wir sind zusammen unterwegs und es ist eine wirklich sehr schöne Fahrt. Schon alleine das Wetter und diese Farben...


IMG_7568-2.jpeg



Ich mag es einfach und werde es sicherlich vermissen.

Wir suchen die Gegend und Bäume nach Leoparden ab, sehen aber leider keinen. Naja, hatten wir auch nicht erwartet, wäre aber natürlich noch die Krone auf diesem Urlaub gewesen.
Dafür sehen wir verschiedene Antilopen und auch Pferde, die hier frei leben.

IMG_7573-2.jpeg


IMG_7588-2.jpeg



IMG_7578-2.jpeg


IMG_7580-2.jpeg


Und dann einfach diese Stimmung, wenn die Sonne langsam untergeht. Einfach nur toll!

IMG_7581-2.jpeg


IMG_7590-2.jpeg

Teil 5405. Juli 2024

Wir sehen noch ein paar Springböcke und Warzenschweine und kommen dann zu unserem Sundowner-Platz. Ein sehr schöner Platz am Fuße eines Berges mit einer unglaublich tollen Aussicht.

IMG_7592-2.jpeg


Mit der anderen Familie verstehen wir uns sehr gut und tauschen uns über alles mögliche aus, natürlich auch über die Flugpreise etc. Wir haben fast ein Jahr im Voraus unsere Flüge gebucht und können kaum glauben, was die anderen zu viert im Januar gezahlt haben 😮
Früh buchen scheint sich zu lohnen.
Wir machen gegenseitig ein paar Familienfotos und widmen uns dann unserem Sundowner-Getränk.

IMG_7596-2.jpeg


Die Stimmung ist richtig gut und wird noch besser, als wir erfahren, dass wir noch mehr von den Getränken haben können 😄
Dazu sagen wir natürlich nicht nein und sind dann sogar ein kleines bisschen angedüdelt 😗
Es ist wirklich ein sehr schöner Sundowner und wir finden die Farben und die Weite einfach wieder so toll.

IMG_7602(1).jpeg


IMG_7604(1).jpeg


Wir vergessen fast ein bisschen die Zeit, bis unsere Guides uns ermahnen, dass es jetzt doch schon ziemlich dunkel ist und wir langsam aufbrechen müssen. Sehr schade!
Aber es war auf jeden Fall ein sehr schöner Abschluss. Keine unglaublichen Tiersichtungen, aber einfach das Klima, die Farben, die Landschaft und der Kontakt mit der anderen Familie, dazu der Sonnenuntergang und die GinTonics, mehr braucht man eigentlich auch gar nicht.

Wir fahren wieder zurück zur Farm und sehen unterwegs noch eine Herde Springböcke. Leider geben die Fotos nicht wirklich viel her, ich fotografiere sehr viel mit dem Handy und da ist gerade nachts die Qualität nicht immer optimal (und die Hand ist auch noch im Bild 😄 ).

IMG_7613.jpeg


Zurück auf der Farm gibt es auch schon gleich Abendessen. Natürlich haben wir ganz schön Hunger, es schmeckt wieder sehr lecker!

IMG_7614.jpeg


IMG_7615.jpeg


Dann gehen wir ein letztes Mal in Namibia schlafen. Aber es ist dann tatsächlich so wie in jedem Urlaub: wir freuen uns auch wieder auf Zuhause!

Teil 5505. Juli 2024

Samstag, 01.06.2024

Der Tag des Abflugs...

Wir stehen ganz normal auf und gehen frühstücken. Und es ist, als hätte gestern jemand meine Gedanken gelesen. Es gibt Käse (ok, nur Cheddar, aber immerhin), eine zweite Sorte Marmelade und es ist insgesamt etwas freundlicher angerichtet. Trotzdem meiner Meinung nach ein wenig mau, aber dazu dann mehr in meiner Bewertung.

Heute bekommen wir eine Vorahnung, was Winter in Namibia bedeutet: es ist relativ frisch, aber die Sonne strahlt vom Himmel. Und das Feuer brennt 🙂

IMG_7616-2.jpeg


Die Angestellten haben Mützen auf und wärmen sich am Feuer.
Ich finde es trotzdem herrlich. Die Sonne scheint und es ist ja nicht eisig. Wir tragen heute alle lang, es werden insgesamt knappe 20 Grad erreicht.

Um ca. 9:30 Uhr checken wir dann aus und packen unsere Sachen für die Fahrt nach Windhoek. Die Kids verabschieden sich noch von den beiden Hunden, dann geht es auch los.
Die Fahrt auf den Teerstraßen geht relativ zügig, wir sind in (ich glaube) etwas mehr als einer Stunde in Windhoek. Wir wollen dort auf jeden Fall ins Craft Center und stellen uns hier aber richtig doof an. Der Linksverkehr, plötzlich viel mehr Verkehr und überhaupt... wir verfahren uns natürlich erst mal 🤩

Wo wir parken können, kapieren wir auch nicht wirklich, also fahren wir erst mal zur Christuskirche.

IMG_7626-2.jpeg


Schnell das Touri-Foto geschossen und nach Parkmöglichkeiten gegoogelt. Da sind wir gerade echte Anfänger 😄
Naja, ich finde etwas von einem Parkhaus beim Hilton Hotel. Wir parken im Hotel nebendran und laufen ein Stück durch Windhoek. Nach so langer Zeit "auf dem Land" gefällt es uns in der Stadt irgendwie nicht.

Dann geht's für die Kids zum shoppen.

IMG_7627-2.jpeg


Sie geben so ziemlich alle Namibia-Dollar aus, die wir noch haben. Dort kann man sich schön die Zeit vertreiben und wir sehen dann auch, dass es dort direkt auch Parkplätze gibt. Naja, egal.
Auf jeden Fall bekommt man hier allerhand Mitbringsel für Freunde und Verwandte und auch das ein oder andere Andenken für sich selbst.

Zum Mittagessen geht es dann in Joe's Beerhouse...

IMG_7629-2.jpeg

Teil 5605. Juli 2024

Wir sind um kurz nach 12 Uhr in Joe's Beerhouse und ich bin erstaunt, wie voll es hier schon ist. Aber wir bekommen einen schönen Platz und bestellen Burger und alkoholfreies Savanna, für die Kinder das letzte Mal Appletiser.


IMG_7636-2.jpeg


IMG_7637-2.jpeg


IMG_7633(1).jpeg


Das Essen schmeckt, das Ambiente ist ganz nett. Muss man vermutlich ein Mal erlebt haben, wenn man in Namibia ist.

Dann nochmal tanken (auch hier fahren wir irgendwie kreuz und quer) und dann gehts zur Autovermietung. Wir sind eine Stunde zu früh, wissen aber beim besten Willen nicht, was wir sonst noch machen können. Da haben wir echt schlecht geplant.

Es ist ein Samstag, normalerweise ist zu dieser Uhrzeit noch niemand vom Personal da. Aber wir haben Glück, nur wenige Minuten nach unserer Ankunft trifft der Fahrer, der uns vor 2 Wochen am Flughafen abgeholt hat, auch ein. Wir bekommen Kaffee und können hier noch gemütlich in der Sonne sitzen und zusehen, wie die Autos für die nächsten Gäste vorbereitet werden. Vorallem die Camping-Ausrüstung und die Dachzelte schauen wir uns etwas genauer an. Es reizt uns 😁

Die Managerin kommt dann auch irgendwann und ist genauso wenig freundlich wie bei unserer Ankunft. Puh, da bin ich fast geneigt zu sagen, dass wir hier nicht mehr buchen würden.
Die Rückgabe des Autos ist aber überhaupt kein Problem, es gibt keine Beanstandung und gegen 16 Uhr werden wir zum Flughafen gebracht.

Die Koffer sind schnell abgegeben und wir treffen die Familie, die wir auf Otjisazu kennengelernt haben, wieder. Überhaupt sieht man während der Reise immer mal wieder die gleichen Leute und einige Familien fliegen so wie wir auch heute zurück. Ja, letzte Möglichkeit, um pünktlich zum Ferienende daheim zu sein.

Ein letztes Foto von der untergehenden Sonne und unserem Flieger

IMG_4140.jpeg


und dann kann es auch schon losgehen. Die Crew beginnt gerade mit den Erklärungen zu den Notausgängen, da heißt es plötzlich "medizinischer Notfall". Im Endeffekt war es dann Gott sei Dank nicht so schlimm, die Verspätung von 45 Minuten hat der Pilot wieder reingeholt und der Service von Discover war für uns absolut ok. Alle sehr freundlich, Essen gar nicht mal so schlecht und Getränke gab es auch genug.
Beide Kinder mussten nach dem Aufwachen vor der Landung in Frankfurt die 🤢 - Tüten nutzen, die uns die Damen von Discover dankenswerterweise schnell entsorgt haben. So wird es auch am Ende nicht langweilig.
In Deutschland erwartet uns dann Hochwasser, was uns aber kaum betrifft. Die eine Stunde, die wir mit dem ICE dann länger nach Hause brauchen, ist nicht der Rede wert.

Teil 5705. Juli 2024

Bewertung Otjisazu:

Eigentlich kann ich hier fast nur positives erwähnen.
Die Anlage hat uns sehr gut gefallen, sie war sehr gepflegt. Die Einrichtung vorallem im Zimmer ist eher einfach, aber ausreichend. Der Poolbereich hat uns auch gefallen, ebenso wie unser Sundowner-Drive. Das Personal war durchgehend freundlich, das Abendessen wirklich sehr gut. Frühstück ist sicherlich ausbaufähig.
Was uns aber nicht so ganz überzeugt hat, war unser Zimmer. Vorallem der Geruch. Die Spinnweben an den Fenstern sind schon länger da, hier wurde wohl schon länger nicht mehr sauber gemacht. Aber sonst war es überall sauber, da können wir uns nicht beschweren.
Eine Nacht hätte hier auf jeden Fall gereicht, lieber vorher 2 Nächte Aloegrove. Wurde mir hier im Forum auch mal so als Tipp gegeben, aber ich weiß ja immer alles besser 😗

Insgesamt ist das Preis-Leistungsverhältnis aber wirklich gut, nur der Funke ist nicht ganz übergesprungen. Wir würden uns deshalb das nächste Mal nach einer Alternative umschauen.

Und zu guter Letzt wird noch ein "Was würden wir anders oder wieder genau so machen und wird es ein nächstes Mal geben"- Ausblick folgen, aber nicht mehr heute. Spielt doch nachher Deutschland und da gibt es noch ein paar Vorbereitungen zu treffen!

Teil 5807. Juli 2024

Fazit/Ausblick

Man (zumindest ich) stellt sich ja nach solchen Reisen immer die Frage:

Hätten wir etwas anders machen sollen?


Ich würde bei einer ersten Namibia-Reise garantiert sehr vieles wieder so machen: ich würde die Unterkünfte und das Auto wieder von einer Agentur buchen lassen, weil das einfach sehr bequem und auch nicht teurer ist. Bei manchen Unterkünften hätte ich außerdem zB über booking ein zweites Zimmer buchen müssen, hier hat Namibia Click & Travel immer ein Familienzimmer für alle 4 buchen können. Und geklappt hat auch alles wunderbar.

Auch würde ich wieder feste Unterkünfte buchen, weil wir weder Erfahrung mit Namibia oder Afrika überhaupt noch als Camper hatten. So war das für uns am einfachsten. Die Verpflegung hatten wir dazu gebucht, das hat auch schon mal ein bisschen Sicherheit gegeben.

Was ich nicht mehr buchen würde, aber sowas zeigt sich ja erst im Nachhinein, wäre das Camping2Go-Zelt im Etosha Safari Camp. Das hat uns allen einfach nicht so gefallen, da gibt es sicherlich Alternativen. Und ich würde 2 Nächte Aloegrove machen und nur noch eine Nacht Otjisazu bzw. vermutlich auch da eine Alternative suchen.

Der Rest ist aber wohl wirklich ganz gut so gewesen. Auch die Etappenziele an sich waren gut so. Beim ersten Mal will man ja wirklich möglichst viel sehen, wir haben bei unserer Planung nur die Kalahari gestrichen, das wurde uns dann doch zu eng. Aber sonst war es eine gelungene Reise mit Stopps, die ich nicht missen möchte.

Was würde ich für eine zweite Reise anders machen?

Natürlich hat auch uns das Namibia-Virus erwischt und wir möchten gerne wiederkommen. In welcher Konstellation (ob noch mit beiden Kindern, mit einem Kind oder zu zweit) ist noch offen. Und natürlich auch wann. Hängt sicherlich auch mit der Preisentwicklung zusammen. Ich peile mal so in 3 Jahren an 🙂

Im Kopf haben wir 2 verschiedene Ideen, die wir gerne umsetzen möchten. Dabei möchten wir einfach weniger Kilometer fahren und uns auf eine kleinere Region beschränken.

Idee 1: Von Windhoek übers Erongo-Gebirge zur Spitzkoppe, ins Damaraland und ein bisschen mehr Etosha. Uns hat es im Erongo und im Etosha einfach so gut gefallen, dass wir das noch intensiver erleben möchten. Im Etosha würden wir tatsächlich auch gerne übernachten, auch wenn die Meinungen da ja sehr auseinander gehen. Aber einen oder zwei Abende am Wasserloch möchte ich schon mal erleben.
Idee 2: Über die Kalahari in den KTP. Je nachdem, wieviel Zeit wir hätten, wäre natürlich auch das südliche Namibia mit dem Fish River Canyon noch zu überlegen.

Mein Plan: Idee 1 in 3 Jahren zu viert, Idee 2 dann mal nur zu zweit 😉

Und wir würden definitiv mehr Selbstversorger sein wollen und auch das Campen mit dem Dachzelt möchten wir ausprobieren. Jetzt, wo wir schon mal da waren, stelle ich mir das nicht mehr so schwierig vor. Das können wir 😁

Wir werden sehen, was sich in Zukunft realisieren lässt und solange wir nicht nach Namibia fliegen, muss ich hier im Forum einfach mitlesen.

Vielen Dank an alle, die mitgefahren sind. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht 😎

Mit den Kids nach Namibia - Ersttätertour von Melanie1982

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/304905-mit-den-kids-nach-namibia-ersttaetertour

Stand: letzter Berichtsteil vom 07. Juli 2024

Die Rechte am Text und an den Bildern liegen beim Autor. Ausdruck für den eigenen Gebrauch.