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Reisebericht · namibia-forum.ch

2022 Kenia–clouds like mountains or go and die! X

von casimodo · Sept. – Okt. 2022 · 22 Tage · Geführt · 47 Teile

Über diesen Reisebericht

Wir reisen als Paar im September und Oktober 2022 zum ersten Mal nach Ostafrika, nach vielen vorherigen Reisen ins südliche Afrika. Die dreiwöchige, durchgehend geführte Route beginnt an der Küste bei Watamu mit Ausflügen in den Mida Creek und den Küstenregenwald Arabuko Sokoke, bevor es über Tsavo East, Taita Hills und Tsavo West weiter nach Amboseli geht. Von dort fliegen wir für sechs Tage ins Malaika Camp in der Masai Mara.

Die Reise fällt mitten in eine schwere Dürre: In Taita Hills und vor allem in Amboseli verenden Zebras und Gnus zu Dutzenden an Futtermangel, der Verwesungsgeruch begleitet uns tagelang durch den Park – und genau davor liegt, scheinbar unberührt, der Kilimandscharo, den wir für eine Wolkenbank halten, bis unser Fahrer fassungslos klarstellt, dass das der Berg selbst ist. Die beiden Fahrer, mit denen wir praktisch die gesamte Zeit unterwegs sind, prägen die Reise ebenso wie die Begegnungen mit selbstbewussten, offenen Menschen abseits der Touristenrouten. In der Masai Mara erleben wir intensive Löwen- und Leopardensichtungen, stören uns aber zunehmend an der Menge wild offroad fahrender Fahrzeuge bei Raubkatzen. Wer eine einsame, ruhige Safari sucht, muss hier Abstriche machen.

Diese Zusammenfassung wurde automatisch erstellt und vom Autor freigegeben.

Teil 109. Okt. 2022

Einleitung


Gestern sind wir von unserer allerersten Keniareise zurückgekehrt. Nach 23 Reisen ins südliche Afrika wollten wir einfach mal ganz neue Gegenden erkunden. Schnell war klar, dass wir in Kenia nicht wie gewohnt selbst am Steuer des Wagens sitzen möchten.

Natürlich hat uns auch und gerade in diesem Urlaub Elvira von Bushtruckers und das Forum sehr bei der Reiseplanung geholfen. Reiseberichte und threads wurden gesichtet und durch einige persönliche Gespräche (Bayern Schorschens, Franzickes, Beatnicks und natürlich Picco) ergänzt. Malaika war gesetzt und der einzige Baustein, der nicht über Bushtruckers gebucht wurde, sondern direkt.

Letztendlich ist dabei eine dreiwöchige Reise herausgekommen, die im Nachhinein gesehen für uns genau die richtige war. Die Planung hat Kerstin mit sehr professioneller und geduldiger Hilfe von Elvira von Bushtruckers in Nairobi auf die Beine gestellt. Eine besondere Herausforderung war hierbei die Berücksichtigung unseres Reisebudgets. Denn das reichte in Kenia definitiv nicht für „schöner Wohnen- Unterkünfte“ aus. Vielen Dank noch einmal an Elvira!

Herausgekommen ist dabei folgende Route:


17.09.2022 Flug mit Eurowings Discover Premium Eco Frankfurt nach Mombasa
18.09.2022 Ankunft Mombasa und Fahrt mit Nicholas nach Watamu ins Ocean Sports
19.09.2022 Ocean Sports Watamu – Ausflug Mida Creek
20.09.2022 Ocean Sports Watamu – Ausflug Arabuko Sokoke Forest 1
21.09.2022 Ocean Sports Watamu – Ausflug Gedi Ruins und Hells Kitchen
22.09.2022 Ocean Sports Watamu – Ausflug Arabuko Sokoke Forest 2
23.09.2022 Ocean Sports Watamu nach Tsavo East Sentrim Tsavo East / Übernahme durch Joseph
24.09.2022 Sentrim Tsavo East
25.09.2022 Sentrim Tsavo East nach Taita Hills Salt Lick Lodge
26.09.2022 Taita Hills Salt Lick Lodge
27.09.2022 Taita Hills Salt Lick Lodge nach Tsavo West Severin Safari Camp
28.09.2022 Tsavo West Severin Safari Camp
29.09.2022 Tsavo West Severin Safari Camp nach Amboseli Sentrim Amboseli Lodge
30.09.2022 Amboseli Sentrim Amboseli Lodge
01.10.2022 Amboseli Sentrim Amboseli Lodge – Abschied Joseph - Flug Amboseli Airstrip nach Olkiombo Malaika Camp
02.10.2022 Malaika Camp
03.10.2022 Malaika Camp
04.10.2022 Malaika Camp
05.10.2022 Malaika Camp
06.10.2022 Malaika Camp
07.10.2022 Malaika Camp – Flug Olare Orok Airstrip Kenya Air nach Nairobi Wilson / kurzes Treffen mit Elvira und von Nairobi Jomo Kenyatta mit LH nach Frankfurt

Die Hauptakteure

Elvira von Bushtruckers

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Nicholas – unser Taxifahrer und Organisator in Watamu

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Joseph – unser Fahrerguide und Herzensmensch von Bushtruckers für 8 Tage Safari


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Joseph 2 – unser Guide im Malaika Camp


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die supernetten und offenherzigen Kenianer


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die Tierwelt

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Landschaft

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Esmeralda68 und Casimodo

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Wir kämpfen bereits mit ca. 8.300 Bildern im RAW Format (obwohl wir in Kenia bereits fleißig gelöscht haben) und realisieren dabei, welch vielfältige und zahlreiche tolle Erlebnisse wir wieder erleben durften !

Am Ende wird dann natürlich der große Vergleich Afrika Süd mit Afrika Ost zu beantworten sein ! Vorab, es wird keinen klaren Sieger geben, denn die Unterschiede sind einfach zu groß! Gewinner sind auf jeden Fall die Menschen in Kenia, die wir als fast ausnahmslos herzlich, gesund selbstbewusst und sehr farbenfroh in Erinnerung behalten werden.

Irgendwann in den nächsten Tagen wird es hier dann richtig losgehen ! Ich freue mich richtig aufs Schreiben !

Teil 216. Okt. 2022

17.09.2022 Flug Frankfurt nach Mombasa mit Eurowings Discover


Unser netter Nachbar bringt uns zum nahen Flughafen. Wie immer sind wir zeitig dort. Für die Anreise fliegen wir das allererste Mal mit Eurowings Discover, wo wir tatsächlich sehr günstige Premium Eco Plätze ergattert haben. Und so brauchen wir keine 5 Minuten , um das bereits online eingecheckte Gepäck los zu werden. Da der von uns so geliebte Käfer mit Vorfeldblick nicht mehr da ist, gibt es etwas Thai Food und ein Bierchen in einem anderen Restaurant.
Sicherheitskontrollen und Boarding klappen mühelos und ohne Anstehen. So ist noch ausreichend Zeit für ein Weinchen.

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Unsere Premium Eco Plätze sind vor der Trennwand. Das dürften die blödesten Plätze in der Premium Eco sein, vielleicht waren sie deshalb so günstig. Ich selbst kann meine Beine (ich bin 1,84 Meter groß) nicht ganz ausstrecken. Aber insgesamt fühlen wir uns dort sehr wohl.

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Direkt nach Dem Hinsetzen gibt es einen netten Fruchtsaft und überhaupt ist der ganze Flug sehr gut zu ertragen.

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Und so landen wir recht entspannt wie geplant um fünf Uhr irgendwas in Mombasa. In einem Facebook Forum hatte ich vorher böse Geschichten über den Zoll gelesen.Das sollte sich nicht bestätigen! Und dort sind wir beide an diesem Tag die allerersten. Der noch müde Beamte braucht ewig. Als Kerstin schon durch ist und er gerade lustlos an meiner Einreise herum bastelt, fordert er mich auf sie zurück zurufen, steht auf und besorgt sich beim Schalter nebenan irgendeine Papierrolle. Er hatte mal glatt den Visumaufkleber vergessen. Es ist früh und das kann ja Mal passieren, oder ?
Ohne weitere Komplikationen wird unser Gepäck durchleuchtet und wir stehen in der Ankunftshalle. Gespannt suchen wir ein Schild mit unserem Namen. Und tatsächlich steht dort ein sehr netter Mensch mit einem Schild mit unserem Namen und stellt sich als Nicolas vor. Die Chemie stimmt sofort. Bei dramatisch bewölktem Himmel steigen wir in das Auto und fahren los. Obwohl der Verkehr so früh morgens überschaubar ist, bin ich sofort froh, hier nicht selbst fahren zu müssen. Es hat gigantische Schlaglöcher und überhaupt wirkt hier alles recht unübersichtlich. Fröhlich plaudernd saugen wir die neuen Eindrücke in uns auf. Der Geldautomat am Flughafen hatte nicht funktioniert, wir wollen später an einem anhalten. Schnell lassen wir Mombasa hinter uns und fahren durch sehr grünes, ländliches Gebiet. Hier ist alles Neuland für uns und das ist gut so !

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Nach einiger Fahrt biegen wir in einen kleinen Ort ab und Nicolas hält vor einer einfachen Hütte, an der ATM steht! Hier hätte ich niemals Geld abgehoben. Ich trete durch eine uralte Tür in einen düster wirkenden Raum und stehe vor diesem ABSA Automaten modernster Bauart. Und das hier in Kenia !

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Weiter geht es nach Watamu. Auf Kerstins Bitte hin kaufen wir noch schnell Mückenschutzmittel und erreichen nach ca. 1 ½ Stunden das Ocean Sports in Watamu.

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Das Hotel und auch Watamu hatte uns Elvira empfohlen. Im Netz hat das Hotel so Naja-Bewertungen und unsere Erwartungen sind niedrig.

Wir betreten den offenen Empfang und werden sehr freundlich begrüßt. Ja, unser Zimmer ist auch so früh am Morgen schon fertig und Frühstücken können wir gegen Aufpreis auch gleich. Und wie von Elvira versprochen ist die Lage des Ocean Sport phantastisch ! Noch etwas bematscht von der Reise setzen wir uns mit tollem Meerblick an einen Tisch und bekommen ein gutes Frühstück mit frischem Obst und Eiern nach Wahl.

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Das ist schon einmal ein super Beginn!

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Unser Zimmer ist dann auch wirklich schön. Wir haben allerdings eine bessere Kategorie gebucht. Das ist wie angekündigt kein Schicki-Micki-Laden mit großem Firlefanz, aber für uns genau richtig.

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Die kleinen, zweistöckigen Häuser liegen weit in einer tropisch grünen Parkanlage verteilt.

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Wir legen uns erst einmal drei Stunden aufs Ohr und schlafen tief und fest. Danach setzen wir uns wieder ins Restaurant und saugen die herrliche Stimmung in uns auf! Das hat hier schon etwas !

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Der Strand füllt sich dann langsam mit Einheimischen. Sie sind alle gut drauf, sind sehr farbenfroh gekleidet und bieten uns eine gute Gelegenheit zum Warmknipsen.

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Überhaupt sind wir von den gesund selbstbewussten, fröhlichen Kenianern sofort begeistert !

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Das gilt auch für das gesamte Personal im Ocean Sports. Nachdem wir uns in der weitläufigen Anlage etwas die Beine vertreten und am Strand sofort von den nervigen Beachboys belagert werden,

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drinken ich mein erstes Tusker. Einfach nur aufs Meer schauen, die Palmwedel rauschen über uns im Wind, ein leckeres Getränk, es könnte jetzt gerade nicht besser sein! Dann bestellen wir eine Pizza für zwei, die hier im italienischen Hotel saugut schmeckt !

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Morgen früh werden wir gleich um 20 vor 6 abgeholt ! Also werden wir kurz nach 5 aufstehen und unsere erste Tour in den Mida Creek machen. Elvira hat das mit Nicolas alles organisiert und wir sind echt gespannt !

Teil 322. Okt. 2022

19.09.2022 Ocean Sports Watamu – Tour zum Mida Creek (1 von 2)


Um kurz nach 5 klingelt der Wecker ! Wir brauen schnell eine Tasse Kaffee, Duschen und um 20 vor 6 holt uns Nicolas an der Rezeption ab. Dort erhalten wir noch eine Tüte mit Sandwiches. Der fröhliche und schon ziemlich wache Nicolas fährt uns zur durch Elvira arrangierten Tour ins Mida Creek.

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Wir sind sehr gespannt. Die Gegend ist sehr, sehr grün und wirkt so richtig tropisch.

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Wir steigen aus und werden von Juma, unserem ebenfalls sehr netten Guide begrüßt.

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Es ist noch duster und bedeckt. Kein gutes Fotolicht.

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Zuerst zeigt uns Juma die kleinen und wirklich sehr putzigen Krabben, die hier überall in ihren Löchern leben.

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Immer mal wieder gibt es Streit zwischen ihnen.

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Die erste Stunde verbringen wir mit einem kleinen Birdingwalk. Dieser führt uns zuerst durch Büsche, dann folgt eine offene Wiese und dann geht es ums Ort am Strand und Mangroven entlang. Alles ist sehr relaxed und null und gar nicht touristisch. Überall fliegen Vögel herum, die sich aber sehr schlecht fotografieren lassen.

Weit weg eine House Crow

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Fork-tailed Drongo in leichtem Regen

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Extrem vergrößert zwei Silvery-cheeked Hornbills, über die wir uns sehr freuen

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Die meisten Vögel zeigen sich aber so !

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Sombre Greenbul

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Immer mal wieder kommen Einheimische vorbei, die uns interessiert beobachten. Wir sie umgekehrt natürlich auch !

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African Golden Weaver

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Yellow-throated Longclaw

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Immer wieder fliegen Trumpeter Hornbills vorbei. Es sind ziemlich viele.

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Auf der Wiese hüpfen einige Pipits herum. Ich vermute ein African Pipit (?)

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Pin-tailed Whydaw

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Der Spaziergang wäre auch für Nicht-Birder interessant. Das gilt auch für die ganze Tour. Es ist so herrlich relaxed hier. Wir sind extrem angetan und zufrieden.

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Wir schlappen an einem Little Egret vorbei und erreichen den Mida Creek.

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Die Menschen sind schon beim Fischfang.

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Hier sehen wir auch die ersten Wasservögel.

Whimbrel und (?) Common Greenshank Danke Fotomatte 🙂

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Juma erklärt uns, dass die Community sehr auf die Erhaltung der Natur und der Mangroven achtet. Diese werden sogar aufgeforstet.

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Das Ökostystem ist wohl sehr fragil. Der Tourismus soll etwas Profit bringen. Leider waren wir für die nächsten zwei Wochen die einzigen Gäste hier. Das ist wirklich brutal schade !
Ring-necked Dove

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Great-white Egret

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Three-banded Plover und zweimal ? Little Stint und Curlew Sandpiper Danke Fotomatte und Bushtruckers

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Yellow-billed Stork.

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Dann erreichen wir unseren Ausgangspunkt. Von hier aus soll es mit geliehenen Crocs ins Watt gehen.

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Teil 423. Okt. 2022

19.09.2022 Ocean Sports Watamu – Tour zum Mida Creek (2von2)


Mit Juma laufen wir langsam ins Watt.

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Die Flut kommt ganz langsam in den Mida Creek hinein. Immer wieder erklärt uns Juma interessante Details über das Ökostystem und die Zusammenhänge zwischen Mida Creek und dem Arabuko Sokoke Wald.

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An der nahen Wasserkante sind unzählige Wasservögel auf Nahrungssuche. Wir versuchen stets so viel Abstand zu halten, dass wir sie nicht stören. Unter anderem sind Egrets (Dimorphic oder Little’s), African Spoonbills, Sacred Ibisses und allerlei kleine dabei.

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Was wir hier machen, ist ein völlig neues Erlebnis für uns. Ganz speziell ist es auch deswegen, weil wir hier weiterhin die absolut einzigen Touristen in Mitten des einheimischen Lebens sind. Die ganze Gegend ist wunderschön und absolut naturbelassen.

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Mangroven haben ja sowieso etwas Besonderes !

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Das Restaurant hat leider zu, weil zu wenig Touristen kommen.

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Juma gräbt eine Muschel aus, erklärt ihre Lebensweise und buddelt sie dann sorgfältig wieder ein.

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Beim Weiterlaufen verändert sich die Zusammensetzung der Vögel immer wieder. Nun sehen wir unter anderem eine Vielzahl von Crab Plovers.

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Juma nennt uns immer wieder Vogelarten, die ich mir leider nicht merken kann.
Dann kommt unser Bootsfahrer durch das langsam steigende Wasser auf uns zu. Die Hosenbeine werden noch etwas hoch gekrempelt.

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Inzwischen sind noch Gull-billed Terns hinzugekommen. Vor dieser Vielzahl hier muss ich kapitulieren.

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Es ist ein absolutes Vogelparadies hier im Mida Creek. Hoffentlich kann der Mensch das erhalten!
Zum Höhepunkt kommen unzählige Whimbrels und wenige Vögel mit schwarzem Bauch Grey Plover (Danke Bushtruckers) hinzu.

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Inzwischen sind wir in den Einbaum geklettert und bewegen uns langsam uns lautlos durch das flache Wasser. Die Fischer sind mit ihrem Tageswerk auf dem Rückweg.

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Über uns segelt ein Kite.

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Juma holt einen weißen Krebs aus dem Wasser und zeigt ihn uns.

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Langsam erreichen wir die Kanäle zwischen den Mangrovenwäldern und werden dabei von Eurasian Curlews beobachtet.

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Dann wird ausgestiegen und durchs Wasser auf eine kleine Insel gewatet.

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Hier geht es kurz durch das dichte Grün.

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Auf der anderen Seite treffen wir auf zwei Fischer, die uns stolz ihren Fang zeigen!

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Wir steigen wieder ins Boot und genießen das Gluckern des Wassers untermalt vom Rascheln der Mangrovenblätter.

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Unser Fahrer hatte Kerstin den Hut geliehen. Den braucht man so langsam auch, denn es wird wärmer. Wie gut die Stimmung ist, kann man auf dem Selfie ganz gut erkennen!

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Leider ist die Tour nun zu Ende. Durch hunderte von Wasservögeln hindurch erreichen wir das Ufer und laufen zu einem kleinen, sehr einfachen Restaurant.

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Nicolas, Juma und ich essen guten Fisch, Kerstin bekommt etwas anderes.
Mit einem Trinkgeld bedanken wir uns bei Juma, unserem sehr angenehmen Guide und fahren mit Nicolas zurück ins Hotel. Dankbar sind wir für dieses tolle Naturerlebnis. Aber nun auch reif für ein Schläfchen. Zuerst aber gibt es im Hotel Cappu und Mango Juice.

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Ich meine, wir haben dann tatsächlich drei Stunden geschlafen und schon einmal einige Bilder aussortiert. Danach schlendern wir etwas am Strand entlang. Die Beach Boys sind nicht mehr so präsent wie am Vormittag und das ist gut so.

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Der Gang an den nächsten beiden Hotels vorbei ist relativ ernüchternd. Ein großer, seelenloser Kasten und ein ziemlich kaltes Luxuxhotel. Da ist das Ocean View wie von Elvira empfohlen schon eher nach unserem Geschmack. Und so genießen wir einen Sundowner in dieser herrlichen Atmosphäre !

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Wagtail

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Zum Dinner gibt es tatsächlich ein Savannah. Wir essen wieder Pizza und bereuen das nicht!

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Teil 530. Okt. 2022

20.09.2022 Ocean Sports Watmu – Ausflug Arabuko Sokoke Forest 1

Wieder klingelt kurz nach 5 der Wecker. Schnell ins Bad, eine Tasse Instant Coffee und schon treffen wir Nicholas, unseren treuen Fahrer. Er ist wie immer total gut drauf und auch schon um diese Uhrzeit hellwach.

Die Fahrt bis zum Gate ist ca. 15 Minuten lang und führt durch das noch verschlafene Watamu.

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Unser Ranger Hassan begrüßt uns. Leider ist die Rangerlegende David Ngala vor kurzem bei einem Motorradunfall ums Leben gekommen. Eine ganz traurige Geschichte! Hassan wird von unserem gestrigen Guide Juma begleitet. Das freut uns wiederum sehr.
Mit freudiger Vorspannung auf das ganz, ganz Neue bleiben wir bei Nicholas im Auto und fahren langsam los.

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Wir sind das einzige Auto und dringen langsam in den Mystischen Küstenregenwald ein.

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Überall dichtes Dickicht, exotische Geräusche und eine unfassbare Vielfalt von Pflanzen.

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Ein Troop Perlhühner rennt vorbei ohne uns eine Chance auf ein Foto zu geben. Bei einem ersten Stopp steigen wir aus und folgen Hassan zu Fuß.

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Er imitiert stets irgendwelche Vogellaute du bekommt oft Antwort. „Black-headed Oriole“ meint er auf meine Frage. Der Oriole antwortet ihm andauernd. Ziemlich happy sind wir über die Sichtung eines hoch im Baum sitzenden Trumpeter Hornbills.

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Viele andere Vögel sind unterwegs. Das Fotografieren ist aber in dem noch dunklen Licht sehr schwer. Kerstin hat leider noch etwas Probleme mit dem Kreislauf. Also folge ich Hassan alleine ins Unterholz. Wir sehen einen Narina Trogon, der sofort wegfliegt. Hier gibt es Vögel wie doof. Black-headed Oriole

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und nach etlichen erfolglosen Versuchen einen Dark-backed-Weaver.

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Wir kämpfen uns richtig durchs Unterholz.

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Eine spannende, ganz neue Erfahrung! Solch mystische Wälder lieben wir sowieso ! Kurz vor dem Elefantenwasserloch treffen wir die anderen wieder.

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Hier entdeckt Hassan einen Narina Trogon im Baum. Genau gesagt ist es ein juveniler, der leider noch nicht so typisch rot und grün ausgefärbt ist!

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Zu Fuß gehen wir weiter auf die offene Grasfläche in Richtung Wasserloch.

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Hassan entdeckt durchs Fernglas einen Palm-nut Vulture! Yes !

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Leider fliegt er bei unserer vorsichtigen Annäherung sofort weg! Aber wir sind ziemlich froh über diese tolle Sichtung!

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Das Wasserloch liegt an der Grenze des Reserves, im Hintergrund sieht man die Farmarbeiter.
Laut Hassan ist dieser hier ein Malindi Pipit (oder ein Grasland Pipit?) Danke Bushtruckers.

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Es gibt aber auch allerlei kleine Dinge zu beobachten.

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Laut Hassan ist das die Wespe, die in den Tierfilmen die Tarantel umbringt.

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Auf unserem Auto sitzt eine andere, ziemlich zackig aussehende Wespe.

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Dann geht es weiter. Die Temperaturen steigen langsam und es ist ziemlich schwül.
An einem Baum laufen kleine, ich nenne sie mal Kakerlaken, in Formation an einem Baumstam entlang. Sie bewegen sich ganz langsam und verändern stetig ihre Formation. Das fasziniert uns alle fünf !

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Wieder laufen wir mit Hassan den Weg entlang.

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Die Vögel fliegen sehr schnell weg!

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Fortsetzung folgt....

Teil 630. Okt. 2022

20.09.2022 Ocean Sports Watmu – Ausflug Arabuko Sokoke Forest 1 Teil 2


Dann halten wir an einem Urwaldpfad an.

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Hier ist einer der bekannten Ansitze der total knuffigen, endemischen Arabuko Sokoke Owl. Leider sind sie heute nicht hier.

Hassan war letztens mit zwei chinesischen Touristen hier, die bei der Eulensichtung hektisch auf diese zustürmten. Seit dem hat er sie hier nicht mehr gesehen! Dafür entdecken wir einen anderen Vogel. Es ist ein total abgefahren aussehender Chestnut-fronted Helmet Shrike.

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Emerald-spotted Wood Dove

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Bei der Weiterfahrt ruft Kerstin hysterisch „Stoooop, Stoooop !“. Am Wegesrand sitzt ein weiterer Narina Trogon. In weiser Vorahnung knipse ich schnell ein schlechtes Foto durch die Frontscheibe.

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Wir selbst hätten das Auto nun gaaanz vorsichtig nur wenige Zentimeter schräg gestellt. Nicholas fährt aber ein Stück frontal auf den Vogel zu und was machte der? Ja genau, er fliegt ohne weitere Fotomöglichkeit weg!
Wir steigen nochmals aus und schleichen durchs Unterholz.

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Dabei gelingt ein schlechtes Foto dieses Forest Batis.

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Auch am zweiten Arabuko Sokoke Owl Ansitz sind wir leider erfolglos. Dann verlassen wir kurz das Reserve uns fahren über die Landstraße zum Beginn eines kleinen Trampelpfades. Her hätten wir laut Hassan gute Chancen, die ebenfalls endemische golden-rumped elephant shrew zu sichten.

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Zuerst entdeckt Kerstin in einem Baumloch eine Vielzahl von Nachtfaltern Diese fliegen bei einem Fotoversuch alle in einem Schwarm über unsere Köpfe hinweg. Wow!

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Und überhaupt gibt es immer wieder neue Dinge zu entdecken! Schmetterlinge

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Eidechsen

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Und dann einen Plain-backed Sunbird !

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Aus vielleicht 5 Metern Entfernung beobachtet uns dieser schicke Affe ziemlich interessiert.

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Bis Hassan schließlich eine Shrew mitten auf dem Weg meldet ! Ziemlich hektisch und aufgeregt knipsen wir das kleine Biest! Es ist ultra hektisch und buddelt mit seiner Rüsselnase im Boden herum. Und zack, ist sie weg! Sie sieht aus wie eine aus dem Paradies freigelassene Kreatur 😎 😘

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Wir laufen weiter und entdecken ein weiteres Exemplar, welches eher noch schwieriger zu erwischen ist! Aber wir sind völlig happy !

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Zum Abschluss zeigt und Hassan noch eine im Camp sitzende African Wood Owl.

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Ziemlich zufrieden und voller neuer Eindrücke geht es auf den Rückweg durch Watamu ins Ocean Sport.

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Wir freuen uns, dass Nicholas noch auf einen Drink mit uns kommt. Wir unterhalten uns wieder super mit ihm!

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Nachdem er sich verabschiedet hat, genießen wir einfach den Rest des Tages und Faulenzen. Die Fischer laden frisch gefangenen Thunfisch ab.

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Und der schmeckt am Abend dann ganz vorzüglich.

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Überhaupt ist das Essen hier hervorragend !

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Zwei sehr zufriedene Ostafrika-Neulinge fallen schließlich glücklich zu Bett ! Morgen können wir tatsächlich etwas länger schlafen ! Denn Nicholas holt uns erst gegen 10:00 Uhr zu unserem nächsten kleinen Abenteur ab. Es geht über die Gedi Ruinen und Malindi zu den Hells Kitchen. Es sollte ein ganz besonders schöner Tag werden !

Teil 706. Nov. 2022

21.09.2022 Ocean Sports Watamu – Gede Ruins- Mittagspause Malindi - Hells Kitchen (2/3)


Über gut ausgebaute Straßen und eigentlich fast permanent sich mit Nicholas unterhaltend geht es nach Malindi. Das stellt sich als ziemlich wuselige Stadt heraus. Nicholas will mir beim Kauf einer Simcard bei Safaricom helfen. Der von ihm ausgesuchte Shop liegt nicht gerade im touristischen Zentrum ! Kerstin bleibt im Auto, während ich mit Nicholas zu Shop laufe. Ich bin hier weit und breit der einzige Weiße. Vor dem Shop steht eine kleine Schlange Wartender und innen ist es ziemlich voll. Nicholas diskutiert auf Suaheli mit einer Art Sicherheitsbeamtin herum. Ich ahne, dass er mit mir an der Schlange vorbei will. Mir ist das unangenehm und ich sage ihm das. Er nickt mir nur zu und meint, er würde das alles schon regeln. Kurze Zeit später kommt ein anderer Angestellter mit einem Tablet heraus und nimmt meine Daten auf. Schließlich betreten wir den proppevollen und modern wirkenden Laden. Bezahlt wird innen. Ich merke, wie von hinten etwas meine Waden unterhalb meiner kurzen Hose berührt. Ich drehe mich um und schaue auf ein kleines Mädchen herab. Sie hat ganz vorsichtig ihr kleines Händchen auf mein Wade gelegt du schaut, wie es so ist, weiße Haut zu berühren. Ich lächele sie an und sie geht etwas verunsichert rückwärts zu ihrer Mutter zurück, die mich anlächelt. Fotos gibt es keine, aber auch dieser Moment berührt direkt mein Herz! 😘 🙂 😘

Für ca. 10 Euro bekomme ich ein Safaricom Simcard mit 5 GB Datenvolumen, was Nicholas ziemlich teuer findet ! Mit dieser Simcard sollte ich auf der restlichen Reise fast flächendeckend mindestens 3G Empfang haben.

Nach einem kurzen Besuch in einem Bekleidungsgeschäft fahren wir auf Kerstins Bitte hin etwas durch das Marktviertel Malindis. Ziemlich wuselig und nicht ganz so pittoresk, wie Kerstin es erwartete. Also steigen wir nicht wie geplant aus, sondern fahren weiter in Richtung einer alten und sehr einfachen portugiesischen Missionskirche.

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Der Guide lässt uns nicht rein. So super interessant sieht sie auch nicht aus.

Nicholas führt uns zum Strand, wo wir dieses nette Foto machen können.

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Um die Ecke sitzen noch einige Frauen, die aber nicht fotografiert werden wollen.
Wir kehren zurück an die wuselige Straße

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und fahren weiter zu einem italienisch geführten Hotel, wo wir Lunchen werden.

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Das kleine Hotelrestaurant liegt wirklich super schön unter Palmen und die Stühle stehen im Sand.

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Das Essen ist auch super. Am Strand kommen sofort einige Männer an, die ziemlich coole Akrobatik vorführen. Wirklich sehenswert. Wir geben so ziemlich als einzige etwas, aber vielleicht sind sie auch andauernd hier.

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Um uns herum können wir auch die Auswirkungen des überall präsenten Sextourismus beobachten. Ältere Männer und auch Frauen vergnügen sich hier mit ziemlich gut aussehenden und spektakuär bekleideten, oder besser fast unbekleideten Einheimischen. Mir verhagelt das kurzfristig ziemlich die Laune! Gott sei Dank gibt es das bei uns im Hotel (fast) gar nicht!

Etwas nachdenklich gehen wir zurück zum Auto. An einer großen Brücke macht Nicholas an einer Straßensperre Smalltalk mit einem Polizisten. Er wirkt wie ein guter Freund. Als wir weiter fahren, erklärt uns Nicholas kopfschüttelnd, das er den Beamten noch niemals vorher gesehen hat und dieser Geld von ihm „leihen“ wollte. Er habe ihm versichert, dass er selbst nicht genug hätte. Das wäre sicherer so. Nach dem Fluss wird es langsam ländlicher und wir biegen ab.

An einem Hügel mit schönen Baobabs machen wir einen Fotostopp.

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Kerstin sieht einen Fahrradfahrer kommen und meint zu mir „ warte einen Moment!“. Und so entsteht dieses Foto, welches eines unserer Lieblingsbilder des Urlaubes ist.

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Die weitere Fahrt nach Hells Kitchen ist nicht langweilig.

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Teil 807. Nov. 2022

21.09.2022 Ocean Sports Watamu – Gede Ruins- Mittagspause Malindi - Hells Kitchen (3/3)


In Hells Kitchen rumpeln wir über eine holprige Zufahrt. Hier sind schon einige Touristen mehr unterwegs. Die meisten kommen wohl wie wir am späten Nachmittag. Auch hier bekommen wir einen lokalen Guide, der eigentlich ganz OK ist. Er fragt nach einem unserer beiden Kameras und macht immer mal wieder Bilder von uns.

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Eigentlich eine ganz nette Idee.
Hells Kitchen ist so eine Art kleiner Bryce Canon, der durch Erosion entstanden ist. Der Ausblick ist wirklich atemberaubend schön !

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Wir laufen langsam nach unten und knipsen wie die Doofen.

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Die Wege sind eigentlich ganz gut zu begehen.

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Kerstin ist wegen ihres damals in Südafrika gebrochenen Knöchels sehr vorsichtig.

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Unten angekommen steigert sich die Landschaft stets ein wenig. Wir sind bester Laune !

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Hells Kitchen ist absolut sehenswert und wir sind sehr froh, hier sein zu dürfen !

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Der Guide zeigt uns die unterschiedlichen Erdfarben auf seinem Unterarm.

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Drei Jungs posen für uns.

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Die Klettereinlage durch ein Loch ersparen wir uns.

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Das Licht und die Ausblicke werden immer schöner !

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Leider muss Kerstin (vernünftigerweise) am allerletzten Aufstieg kapitulieren.

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Wir müssen umkehren und laufen den ganzen Weg zurück. Dafür bekommen wir die ganzen schönen Ausblicke noch einmal aus anderem Blickwinkel.

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Und so sind wir dann doch froh, als wir wieder zwischen all den wartenden Fahrern und Kindern oben am Rand stehen und auf den Sonnenuntergang warten.

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Eine ganz ungezwungene, relaxte Stimmung ist hier !

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Alle genießen den Moment.

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Nur dieser Mann wirkt unglücklich oder mindestens sehr nachdenklich.

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Ein toller Ausflug. Die eineinhalb stündige Fahrt hat sich wirklich gelohnt.

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Durch die Dämmerung geht es zurück ins Hotel, wo wir bei einem Weinchen und einer super Pizza vom Meeresrauschen begleitet die unglaublich schönen Eindrücke des Tages Revue passieren lassen !

Teil 912. Nov. 2022

22.09.2022 Ocean Sports Watamu – Arabuko Sokoke Forest 2. Besuch Teil1/2

Da unser zweiter Ausflug nach Arabuko Sokoke erst am Nachmittag startet, bleiben wir lange im Bett und genießen den Kaffee-Bringservice des Hotels.

Gemütlich schlendern wir zum Frühstück. Es ist so schön, hier mit etwas Wind um den Ohren und bei angenehmen Temperaturen den tollen Blick aufs Meer zu haben.

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Die Früchte schmecken herrlich und überhaupt ist das momentan der beste Platz für uns !

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Noch schnell einige Bilder vom Restaurant machen.

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Den Rest des Tages verbringen wir ganz relaxed im Hotel. Fotomotive und Ruhe gibt es hier genug.

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Das einzig nervende sind wirklich die Beach Boys. Hier sieht man sie lauern.

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In unserem Zimmer hat der Staff ein kleines Handtuch-Kunstwerk gezaubert. So sweet !

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Teil 1012. Nov. 2022

22.09.2022 Ocean Sports Watamu – Arabuko Sokoke Forest 2. Besuch Teil2/2


Am Nachmittag holt uns Nicholas zu unserem zweiten Trip nach Arabuko Sokoke ab.

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Natürlich hoffen wir, dieses Mal die Sokoke Owls sehen zu können. Juma von der Mida Creek Tour ist auch wieder dabei und natürlich Hassan. Mit Juma kläre ich schnell noch einige Bestimmungsfragen,

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dann laufen wir im Gänsemarsch los. Überall gibt es sehr schwer zu erwischende Schmetterlinge.

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Blue Pansy (Danke Fotomatte)

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Eine coole Spinne.

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Ein putziger Käfer.

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Und hoch oben im Baum zeigt uns Hassan eine Verreaux Eagle Owl. Ach wie schön !

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Wir laufen weiter in das Gebiet, in dem wir vorgestern die Golden-rumped Elephant Shrews gesehen haben.

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Heute ist es noch schwerer, diese zu erwischen. Wir können etliche entdecken, dies hier ist aber das einzige ärmliche Foto, welches ich hier zeigen möchte !

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Wir pirschen kreuz und quer durch den Wald. Das ist echt spannend und andauernd gibt es etwas zu entdecken. Hasan und Juma verständigen sich durch Pfeifen und zeigen uns allerlei Dinge.

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Paviane

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Eine seltene und sehr kleine Antilope

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auch etliche Vögel (wieder ein Plain-backed Sunbird

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und zig kleine Sehenswürdigkeiten

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Allerdings spüren wir jetzt am späten Nachmittag den deutlichen Temperaturunterschied zum Morgenwalk und sind froh, als uns Nicholas wieder mit dem Auto aufsammelt. Hassan ist am Morgen die Ansitze der Sokoke Owls abgelaufen und hat leider keine guten Nachrichten für uns. Er hat sie nirgendwo gefunden ! Wir fahren weiter und halten immer mal wieder für kleine Walks an.

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Dark-backed Weaver

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Scimitarbill

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Ein Antlion, also das Endergebnis der in den kleinen Trichtern sitzenden Puppen Larven 😕 (Danke Fotomatte).

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Libelle

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Forest Batis

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Und neben dem Weg aus dem Auto heraus ein Trumpeter Hornbill.

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Hasan drängt zur Weiterfahrt, damit wir am Wasserloch nach Elefanten schauen können. Und plötzlich stehen doch tatsächlich zwei Büffel auf der Pad. Hassan, meint er habe sie hier erst einmal gesehen. Rangerlatein ?

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Am Wasserloch treffen wir, es dämmert schon, doch tatsächlich auf eine große Elefantenherde.

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Hassan und Nicholas diskutieren sofort auf Sihuali und nach wenigen Sekunden lässt Nichalas ganz extrem .laut und lange den Motor aufheulen und gibt Gas. Wir müssten hier weg, bevor die Elefanten den Weg blockieren. Diese rennen nun vom Motor aufgescheucht hektisch in den Busch.

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Hassan ruft immer wieder zu Nicholas „Go on!“. Irgendwie macht das keinen besonders coolen Eindruck auf uns. Niemals vorher haben wir bei einem Ranger im Auto gesessen und solche Hektik spüren dürfen.

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Letztendlich geht alles gut und wir erreichen die Rangerstation. Wir bedanken uns bei Juma und Hassan und verlassen leider ohne die Arabuko Sokoke Owl- Sichtung das Ocean Sports.
Leider ist ja heute unser letzter Abend hier ! Gut und gerne hätten es noch ein, zwei Tage mehr sein dürfen ! Bei Pizza und Meeresrauschen genießen wir den schönen Platz und freuen uns auf die bevorstehenden Abenteuer in für uns unbekannten Gegenden.

Teil 1119. Nov. 2022

23.09.2022 Ocean Sports Watamu nach Sentrim Tsavo East


Mit richtiger Wehmut heißt es heute Abschied nehmen von Watamu und dem Ocean Sports.


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Aber erst nach einem letzten Frühstück mit Meerblick.

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Was ich bisher gar nicht erwähnte, ist das supernette Personal. In Internetbewertungen kam das nicht so gut weg. Diesen Eindruck können wir gar nicht bestätigen. Wir sind begeistert!

Gegen 10_00 Uhr holt uns Nicholas dann zum letzten Mal ab. Er wird uns in knapp 2 Stunden am Gate des Tsavo East an den Fahrer Joseph von Bushtruckers übergeben. Nicholas ist gefühlt wie ein Freund geworden. Und so geht es aus Watamu hinaus zuerst auf eine ländliche Gravelpad.

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Nicholas erklärt, dass je weiter man ins Landesinnere kommt es immer trockener wird!

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Und natürlich haben wir im Vorfeld der Reise von der Dürre in Amboseli gehört. Und genau das können wir schnell nachvollziehen.

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Die Landschaft dürstet nach Regen.

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Das sollte im Laufe der Tour noch ein vordergründiges Thema werden.

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Am Straßenrand sehen wir den ersten Tawny Eagle. Natürlich ein Tawny, wie immer !

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Und dann ist es soweit ! Wir verabschieden uns herzlich von Nicholas und sind fast etwas schwermütig.

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Joseph macht aber sofort auch einen guten Eindruck auf uns (Bild gibt es erst später). Er ist etwas zurückhaltender als Nicholas, aber wir haben sofort ein gutes Gefühl. Der Minibus mit Hubdach hat zwar schon einiges mitgemacht, aber irgendwie mögen wir auch ihn sofort !

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Hier am Gate ist ansonsten nichts los.

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Ein bewaffneter Ranger unterhält sich freundlich mit uns.

Teil 1219. Nov. 2022

23.09.2022 Ocean Sports Watamu nach Sentrim Tsavo East


Und dann geht es über ganz übles Wellblech auf zum ersten Gamedrive von ziemlich vielen (12 Tage)! Im südlichen Afrika haben wir ja auch schon einige Trockenheiten erlebt und auch hier wächst aktuell kein Grashalm ! Und das ist schwer zu begreifen, wenn man den breit durch diese Dürre fließenden Tsavo River sieht. Joseph fährt an einen ersten kleinen Aussichtspunkt, wo wir Photos machen.

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Und der gibt schönes Bild ab.

Dann sehen wir die ersten Tiere.

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Es geht zu einem weiteren Aussichtspunkt, an dem aber nichts zu sehen ist und Joseph ohne anzuhalten weiter fährt.

Als er wegfährt, meine ich zu ihm „what was it on the riverbank!“. Er stoppt und fragt „what do you mean?“. „It could have been lions, but i am not shure!“. Joseph „let’s check!“. Zu unserer Begeisterung fällt der Check positiv aus.

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Auf der Sandbank liegen verteilt 12 Löwen herum.

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Joseph ist baff und meint „you are good!“. Das gefällt mir natürlich gut!

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OK, wir müssen uns noch etwas warmfotografieren !

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Zufrieden beobachten wir die Katzen, die gerne das kühle Wasser nutzen. Es ist brüllend heiß !
Eine wirklich schöne Sichtung nimmt ganz am Anfang gleich etwas den Druck weg ! Ihr kennt das ja bestimmt!

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Weiter geht es an Elefanten und Wasserböcken vorbei.

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Dann ein Paar Temminck’s Courser.

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Die hatten wir überhaupt erst einmal im letzten KTP Urlaub.

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In der Nähe der Lugard’s Falls machen wir ein Picknick.

Joseph hat zwei Lunchpakete besorgt, die wir in der Hitze stehend essen. In einem großen Baum sichten wir weitere Vögel.

Green-winged Pytilia (extreme Vergrößerung)

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Und zwei bisher unbestimmte birds (?).

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Auch landschaftlich gefällt es uns hier gut. Es war auch höchste Zeit, einmal neue Gegenden erkunden zu können! Wie mag es hier wohl nach dem Regen aussehen ? Ist der ganze Park so trocken ? Uns beschäftigen einige Fragen. Auf jeden Fall ist das mit dem Hubdach eine ganz tolle Sache. Ich stehe viel und genieße den Fahrtwind.

Die Lugard Falls sind derzeit fast nicht vorhanden.

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Nicholas beschreibt uns, wie die Fälle bei höherem Wasserstand aussehen, während unter uns ein Yellow-billed Stork auf Fischfang geht.

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Krokodile sind normalerweise auch mehr da. Und so geht es über üble Rüttelpisten weiter in Richtung Sentrim.

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Und dann entdeckt Kerstin ein Gerenuk. Natürlich unser allererstes! Sie hatte es sich so sehr gewünscht! Ein hübsches Tier.

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Black-faced Sandgrouse

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Und dann erreichen wir das Camp. Vor uns checkt eine französische Reisegruppe ein. Mit gemischten Gefühlen werden wir zu unserem Zelt begleitet. Schöner Wohnen konnten wir uns hier wie gesagt nicht leisten. Aber das Zelt ist ganz OK und hat eine schöne Lage. Am Wasserloch ist einiges los.

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Wir packen unsere Sachen aus und setzen uns vor die Bar.

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Ja das ist schon ganz OK hier ! Elefanten sind fast durchgängig am Wasserloch. Marabus und Paviane auch.

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Im Busch neben unserem Haus hüpft dieser unbestimmte schwarze Bursche (?) herum.

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Vom Abendessen am Buffet haben wir gar keine Bilder gemacht. Es ist zwar rummelig voll, aber auch ganz OK. Als passionierte Selbstversorger müssen wir uns aber erst einmal daran gewöhnen. Ein wenig doof ist auch, dass man hinter dem Wasserloch eine Stadt sehen kann.

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Müde und voller neuer Eindrücke geht es ins bequeme Bettchen mit einem ordentlichen Mosquitonetz. Wir freuen uns auf den morgigen Tag und schlafen schnell ein. Es hat auch ordentlich abgekühlt und es ist gut auszuhalten.

Teil 1320. Nov. 2022

24.09.2022 Sentrim Safari Camp Tsavo East -Morgen


Nach einer gut durchschlafenen Nacht unter einem dichten Mosquitonetz geht es erst einmal zum Frühstücksbuffet.

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Neben uns sitzt ein nettes deutsches Paar, die schon einige Male in Kenia waren und stets spontan unterwegs sind.

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Da wir keinen Tisch in der ersten Reihe zugewiesen bekommen, verhandelt Kerstin natürlich sofort nach. Ab dem Lunch sitzen wir in erster Reihe
Wir nutzen die Eierstation und sind gespannt auf den Tag. Ist es hier in der Gegend auch wieder so staubtrocken, wie gestern ? Nach dem Frühstück begrüßen wir Joseph. Bisher fremdeln wir noch ein wenig, das sollte sich dann schnell ändern. Er weiß, dass wir nicht nur auf Katzenjagd gehen wollen und auch an birds interessiert sind. Er meint, er wäre kein 100% Experte, er habe aber einen dabei (sein Buch).
😉 Jetzt aber los !
Los geht es mit einem Pale Chanting. Die gibt es hier auch oft!

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Die Landschaft und die rote Erde ist wirklich schön, die Stadt ist hier aber wirklich sehr nahe!

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Zebras

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Wieder Gerenuks

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Und dann das allgemein gültige Zeichen für Katzen, eine Autoversuppung !

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Da liegen sie. Ein stattliches und sehr müdes Rudel.

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Schöne Sichtung gleich zum Beginn. Wir sind vielleicht 15 Minuten unterwegs.

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Ja, das gefällt uns doch richtig gut hier ! Und die Landschaft ist wirklich sehr, sehr schön !

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Danach startet die Vogelparade.
Taita Fiscal

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Northern White-crowned Shrike

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Zwischendurch Elefanten und Mangusten.

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Alle hundert Meter sichten wir irgendetwas großes oder kleines.
Red-billed Hornbill

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Crested Francolin

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Als ich diesen Namen im Vogelbuch finde, muss ich doch mal den Kopf schütteln. Blue-capped Cordon bleue heißt die kleine Schönheit.

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Von der Decken’s Hornbill

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Blue-naped Mousebird

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Fischers Starling.

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Superb Starling

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Dank der Hilfe von Joseph bei der Bestimmung du der Tatsache, dass ich nicht selbst fahren muss, kann ich schon unterwegs die Sichtungen im Fotobuch markieren und im Tablet eine Excel mit den Sichtungen anfangen. Stand 19.11.22 haben wir in Kenia gute 180 Arten gesichtet und einige sind noch nicht identifiziert.

Wir genießen die Zeit sehr und saugen die neuen Eindrücke in uns auf! Auf den Seitenwegen ist auch nicht viel los. Wir sehen nur wenige Autos. Dafür umso mehr Tiere.

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Hübsche Dik Diks gibt es eine Menge.

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Vor dem Gate biegen wir nach rechts auf einen Loop ab.

Am Fuße eines Berges grasen die Elefanten.

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Im Baum über uns gammelt ein Baboon herum.

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500 Meter später freuen wir uns über unsere allerersten Grant Gazellen.

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Nach links blickend sieht man leider wieder die Zivilisation.

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Häuser, eine Bundesstraße und eine Schnellbahnstrecke. Nach rechts breitet sich vor uns eine Bilderbuchlandschaft aus.

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Einfach herrlich, diese Weite!
Zwei Elefanten.

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Oryxe

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Zug 🤩 😉

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Und ein Little Bee-Eater

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Die Strecke bis zum Mudanda Rock begeistert uns wirklich !

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Mit Joseph klettern wir auf den Felsen hoch und genießen die Aussicht !

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Allerdings ist es ziemlich hot! Inzwischen haben wir uns auch mit Joseph angefreundet!

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Dann geht es zurück zum Auto.

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Kurze Zeit später entdecken wir einen Buff-crested Bustard.

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Auf direktem Weg geht es zurück nach Sentrim.

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Es langt jetzt auch mit neuen Eindrücken. Sehr zufrieden machen wir einen ausführlichen lunch break.

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So darf es weiter gehen !

Teil 1423. Nov. 2022

24.09.2022 Sentrim Safari Camp Tsavo East Nachmittag


Wir gehen zum Lunch, wo wir den versprochenen Tisch in der ersten Reihe bekommen und ordentliches Essen bekommen.

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Am Wasserloch stehen aktuell einige Elands

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und Elefanten sind eigentlich fast immer in der Nähe.

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So ein Wasserloch am Camp ist einfach immer eine interessante Sache.

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Den Rest des Mittags verbringen wir im Zelt, sichten Bilder, Ruhen ein wenig und ich bin am Vögel bestimmen. Währenddessen trübt sich der Himmel ein und es regnet sogar ein wenig.

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Nach einer Tasse Kaffee geht es gegen 15:00 Uhr wieder zu einem Drive. Joseph biegt gleich nach links in einen kleinen Wald direkt am Camp ab. Dort steht ein beeindruckender und sehr relaxter Elefant.

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Aber was sitzt da direkt vor ihm ? Ein hübscher Grey-headed Kingfisher. Und fast sieht es so aus, als ob der Elefant ihn betrachtet.

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Etwas weiter hat es tatsächlich wenigstens etwas stärker geregnet.

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Die Erde hier sehnt sich wirklich danach!

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Wir halten an einer Chestnut-headed Sparrowlark,

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bevor unsere Blicke sich auf einen Kori Bustard fokussieren. Und der liefert eine große Show. Er balzt wohl, obwohl er komplett alleine hier ist!

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Das haben wir noch niemals beobachten dürfen ! Tolle Begegnung!

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Weiter geht es mit Vögeln
Fischer’s Starling

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Northern Grey-headed Sparrow

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(?)

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Die größeren Tiere haben riesige Probleme Nahrung zu finden!

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Joseph sucht hier nach einem bestimmten Vogel. Er wolle ihn uns wirklich gerne zeigen !
Und da ist einer ! Sehr weit weg sitzt er, der Golden-breasted Starling. Ist der schön.

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Er fliegt sofort ziemlich weit weg. Das Fotolicht ist sowieso recht schwierig!

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Am Straßenrand sitzen Yellow-necked Spurfowls. Die sind ja putzig! Hier ist natürlich fast alles eine Erstsichtung und das macht die Reise ziemlich speziell.

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Langsam fährt Joseph weiter. Elefanten.

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Knuffige Dikdiks

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Crested Francolin

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Red-billed Hornbill

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Und dann erwischen wir noch einmal zwei Golden-breasted Starlings!

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Mann sind die schön ! Joseph freut sich, dass wir uns freuen !

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Und so erreichen wir durchaus sehr zufrieden das Camp. An der Bar sichern wir uns einen guten Platz!

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Es geht afrikanisch zu. Der Strom ist ausgefallen und Tusker ist auch aus. Also gibt es ein White Cap Lager.

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Das Essen am Buffet ist wieder OK. Mehrere große Gruppen sitzen um uns herum, während am Wasserloch die Elefanten vor den Lichtern der Stadt stehen.

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Zufrieden und voll mit den Eindrücken des Tages sinken wir ins Bett und schlafen gut.

Teil 1527. Nov. 2022

25.09.2022 Sentrim Safari Camp Tsavo East nach Taita Hills Salt Lick Lodge 1 von 3


Heute Morgen können wir eine Stunde länger schlafen. Wir ziehen um und machen deswegen keinen klassischen Morgengamedrive.

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Also wird in Ruhe gefrühstückt und ausgecheckt. Wir sind kaum aus dem Gate draußen, da ruft Kerstin bestimmt „Stoooop!“. „A bird top of that bush!“ Ich sehe zuerst gar nichts. Nach einer Erklärung entdecke auch ich einen wirklich tollen Vogel. Nur der Kopf schaute zuerst heraus. Mal wieder eine Meisterleistung von Kerstin. Es ist ein Rosy-patched Bushshrike.

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Direkt vor uns läuft ein Kori Bustard über die Pad

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und wieder keine 5oo Meter weiter sehen wir unseren allerersten D'Arnaud's Barbet

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und dann noch einen Lilac-breasted Roller. Das geht doch mal gut los !

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Weiter geht es! Und wir landen als nächstes genau vor einer toll rotgefärbten Elefantenhrde!

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Sie stehen schön in der Morgensonne.

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Leider ist am einen Objektiv mal wieder der Entfernungsschalter auf „kurz“ gestellt…..

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Wir beobachten die stolzen Tiere eine gute Zeit und sind allerbester Laune.

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Ein Stück weiter sind Ground Hornbills bei der Erledigung ihrer Morgengeschäfte.

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Ich meine, das ist ein Violet Woodhoopoe, bin mir aber natürlich nicht sicher…..

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Woodhoopoes mögen wir irgendwie!
Das Wetter ist hervorragend.
Common Ostrich

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Dann heißt es schon Abschied vom Tsavo East nehmen ! Das war ein wirklich schöner Beginn unserer achttägigen Tour mit Joseph.

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Der biegt auf die Teerstraße ab.

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Die Fahrt geht durch weite Obstplantagen. Joseph fährt sehr sinnig! Das ist sehr angenehm.

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Und so erreichen wir nach nicht allzu langer Fahrt sicher Taita Hills.

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Wir checken am großen Haupthotel ein und fahren danach gleich eine Runde in den Park.

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Teil 1627. Nov. 2022

25.09.2022 Sentrim Safari Camp Tsavo East nach Taita Hills Salt Lick Lodge 2 von 2


Dann schauen wir uns mal Taita Hills an! Am Wegesrand sitzt ein Little Bee-Eater.

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Long-tailed Fiscal

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Wir biegen nach links auf eine ad ab. In Taita ist es noch trockener, als im Tsavo East.

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Sehr weit weg sichten wir einen Striped-Kingfisher.

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Affen sind immer fotogen!

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Hier ist die Dichte an Autos schon etwas höher, als im Tsavo East.
An einem fast ausgetrockneten Damm ist einiges los. Leider ist die Zufahrt zum Ufer gesperrt.

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African Grey Hornbill

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Geyerbaum.

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Hier gibt es auch Rüppel’s Vultures. So hieß mal ein ganz netter Chef von mir!

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Eland

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An der Bestimmung dieses Birds bin ich gescheitert. Es gibt auch leider kein besseres Bild.

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Red-billed Buffalo Weaver

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White-headed Buffalo Weaver

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Es gibt einiges an Fotomotiven, wenn auch keine Supersensation.

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Unsere Stimmung ist trotzdem gut! Wir genießen die neuen Eindrücke.

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Dann erreichen wir bald die bekannte Salt Lick Lodge. Sie ist schon groß, aber das wissen wir ja!

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Wir checken ein und erhalten ein Zimmer direkt ganz vorne. Das gefällt Kerstin gar nicht und wir ziehen mal wieder um !

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Allerdings ist das zweite Zimmer wirklich schöner gelegen und so bin auch ich froh.

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Von der Lodge aus hat man einen schönen Blick auf das Wasserloch, an dem eigentlich auch immer etwas los ist. Exemplarisch ein Wooly-necked Stork.

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In der Salt Lick steigen auch größere Gruppen ab. Auch die, die von Diani aus nur ein oder zwei Nächte Safari machen. Das ist wieder ein ziemlicher Kulturschock ! Insgesamt geht es ziemlich rummelig zu.

Kerstin hat seit gestern echte Probleme mit dem Rücken. Selbstdiagnose = Ischias. Im Internet finden wir einige Übungen, die sie ab jetzt regelmäßig macht. Die Schmerzen müssen nennenswert sein, das sieht man ihr an.

Den Lunch müssen wir auch zu Joseph’s Überraschung in der Hauptlodge einnehmen. Das Buffet ist OK, aber ist ist eng, laut und voll. Reine Nahrungsaufnahme. Deswegen gibt es auch keine Bilder.

Nach der Rückkehr nach Salt Lick können wir noch etwas ruhen, bevor es los zu einem kleinen Abend-Drive geht !

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Landschaftlich gefällt uns auch diese Gegend sehr gut, es müsste nur wie gesagt dringend mal wieder regnen!

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AfricanHoopoe

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Long-tailed Fiscal

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Ein (?)

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Noch ein (?)

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Der Lions Rock ist heute keiner.

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An einer kleinen Kreuzung halten wir an und genießen die weiten Blicke.

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Crowned Lapwing

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Weit weg ein Brown Snake Eagle

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Ein Lilac-breasted Roller

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Die Sonne taucht die Landschaft in warmes Licht.

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Joseph auch !

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Striped-Kingfisher

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Red-billed Hornbills

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Und dann geht es langsam zurück.

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Wir sichern uns einen Blick auf der Terrasse und gönnen uns einen G+T.

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Nebenan werden Insta Photos geschossen und lautstark in italienisch und iranisch (!!!) palavert. Es ist tatsächlich eine iranische Reisegruppe unterwegs. Die Damen sind alle stark operiert und ziemlich freizügig angezogen. Sie laufen wie Möchtegern-Models am Geländer entlang und lassen sich dabei filmen! Oh Mann! Das ist schon einmal ein anderes Afrika Erlebnis !
Die teureren und privateren Lodges konnten, bzw. wollten wir uns nicht leisten. Das hätte das Budget bei weitem gesprengt!

Der Spuk ist dann aber auch schnell vorbei und wir genießen die interessante „von oben Perspektive“!

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Das Abendessen im knacke vollen Restaurant ist OK.

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Wir gehen schnell ins Bett, denn Kerstin will ihren Rücken noch schonen und Übungen machen. Die Zimmer sind sehr hellhörig und wenn sich draußen kleine Gruppen lautstark verabschieden, dringen die Geräusche fast ungedämpft ins Zimmer. Die Türen haben unten Lüftungsschlitze, die Luft und Töne herein- und hinauslassen.

Gegen 21:00 Uhr bricht im Zimmer nebenan die Hölle los. Die italienischen Nachbarinnen machen so laut es geht (wirklich!!!) Abba an. SOS dröhnt aus den Lautsprechern. Das ist wirklich weit oberhalb jeder Toleranzgrenze ! Kerstin sprigt wie eine Feder aus dem Bett und ich folge ihr. Sie geht an die Nachbartür und hämmert so fest es geht mehrmals mit der Faust an die Tür. Was sie den unsichtbaren Insassinnen mit wutverzerrtem Gesicht und zornigen Schreien mitteilt, möchte ich hier nicht schreiben. Die Italienerinnen trauen sich auch nicht, die Tür aufzumachen und sich der Situation zu stellen. Vermutlich ist das besser so! Wutschnaubend geht es zurück ins Bett. Wir hören von nebenan keinen Mucks mehr. Am nächsten Tag werden neue Nachbarn einziehen!

Teil 1730. Nov. 2022

26.09.2022 Taita Hills Salt Lick Lodge Morgendrive


Nach Absprache mit Joseph frühstücken wir gegen den allgemeinen Trend erst einmal. Es ist angenehm leer im Speisesaal. Das Frühstück ist ganz OK. Dann treffen wir Joseph und es geht los. Keine 500 Meter von der Lodge entfernt liegt eine Löwin. Sie liegt ganz entspannt da und beobachtet die Gegend.

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Und während wir da so ganz entspannt stehen, landet direkt neben uns auf dem Auto ein Superb Starling.

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Er ist völlig angstfrei und ziemlich sicher angefüttert.

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Für unsere Teleobjektive ist er fast zu nah, der hübsche kleine Kerl.

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Etwas weiter weg sitzt alles voll mit Geiern.

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Da sich bei der Löwin wenig tut, fährt Joseph weiter.

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Ca. zwei bis 3 Kilometer weiter stehen drei Autos. Da sind bestimmt die anderen Löwen meint Joseph und wird Recht behalten.

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Sie sind ein gutes Stück weg und die Interaktionen sehen wir nur durch das Fernglas und das 400er Tele.

Die halbwüchsige klettern in einem Baum herum und ziehen Reste eines Kills hin und her.

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Dann nähert sich von hinten eine Büffelherde, die die Löwen erst in letzter Minute erkennen. Einen kleinen Moment lang liegt die Spannung einer möglichen Jagd in der Luft, dann riechen die Büffel Lunte und kehren um.

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So richtig ernsthaft interessiert schienen die satten Löwen auch nicht zu sein. Nach ca. einer halben Stunde brechen wir auf und fahren zu den Büffeln weiter.

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Dann entdecken wir eine schöne Pangani Longclaw.

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Warthogs

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Black-bellied Bustard

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Der Himmel ist heute Morgen noch bedeckt.

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Trotz der Trockenheit gefällt uns Taita Hills auch ganz gut !

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Es gibt andauernd etwas zu entdecken. Es sind schon etliche Autos unterwegs, aber sie verteilen sich auch.

Long-tailed Fiscal Meeting

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White-bellied Go Away Bird

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So richtig freuen wir uns über einen African Orange-bellied Parrot, den wir uns weil gut versteckt etwas erarbeiten müssen.

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Ewig weit weg sitzt ein Red-billed Quelea.

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Das könnte ein African-Hawk Eagle sein.

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Blue-naped Mousebird

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Wattled Starlings

Und sehr, sehr magere Hardebeester.

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Die Landschaft ist auch nicht zu verachten. Joseph fährt uns auf einen Aussichtspunkt oberhalb der Salt Lick Lodge.

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Kerstins Rücken ist heute etwas besser, aber nicht gut !

Kurz vor Rückkehr zur Lodge sitzt ein Lapped-faced Vulture im Baum.

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Ein (?) Cisticola

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Dann ist ein abwechslungsreicher Game Drive zu Ende…..

Teil 1803. Dez. 2022

26.09.2022 Taita Hills Salt Lick Lodge Nachmittagsdrive


Nach dem Morgendrive gehen wir kurz aufs Zimmer und warten dann auf der Terrasse bis zum Lunch. 🤩

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Der findet leider wieder in der Hauptlodge statt. Momentan ist am Wasserloch wieder die Zebraschicht am Drinken.

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Dann geht es mit Joseph zum Lunch, der wie am Vortag wieder eine ziemliche Massenabfertigung ist. Danach gehe ich it Joseph in den Garten, um nach Sundbirds zu schauen. Ich meine, das ist ein Amethyst Sundbird, oder ?

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Vom Parkplatz aus verpasse ich ganz knapp das Fotomotiv des Tages. Drei Köche auf einem Motorrad vor Zebras.

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Der eine Wasserbock hat etwas auf die Nase bekommen ! 😕

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Zurück in der Salt Lick ist etwas Zeit zum Relaxen.

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Am Wasserloch sind nun hauptsächlich Elefanten.

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Marabu

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Dann hauen wir uns noch etwas aufs Ohr. Kerstin macht ihre Übungen und ich sortiere Fotos aus und schlafe ein wenig.

Dann treffen wir uns mit Joseph und fahren los.

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Die Löwin von heute Morgen liegt nur ein kleines Stück weiter.

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Die Bewölkung hat sich zum guten Teil verzogen.

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Die Temperaturen sind heiß, aber ganz gut auszuhalten.

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Auch dieses Mal sind am Lions Rock keine Lions.

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Wir genießen die schöne Landschaft und einige kleinere Sichtungen.

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Immer wieder begleitet uns die Frage, wie es hier wohl mit viel Grün aussieht!

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Besonders freuen wir (und besonders Kerstin) uns über den schönen Pygmy Falcon.

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(?)

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Auch hier in Taita sind die Spuren der Zivilisation recht nah.

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Dann entdecken wir noch eine sehr schöne Vogelerstsichtung.
Der Name Cut-throated Finch ist irgendwie naheliegend, oder ?

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In der Dämmerung kehren wir zurück zur Lodge und nehmen auf der Terrasse noch einen G+T.

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In einer Ecke entgehen wir dem Lärm der Iranischen Reisegruppe.

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Das Dinner vom Buffet ist wieder OK. Und am Abend bleibt es nebenan ruhig. Auf Abba können wir in Afrika sehr gut verzichten ! Morgen heißt es dann schon wieder Abschied nehmen von Taita Hills. Das fällt uns etwas leichter, als es in Tsavo East der Fall war!

Teil 1911. Dez. 2022

27.09.2022 Taita Hills Salt Lick Lodge nach Tsavo West Severin Safari Camp


Mit Joseph ist abgesprochen, dass wir gemütlich frühstücken, aus checken und dann nach Tsavo East fahren. Kerstins Ischiasbeschwerden sind noch da, aber erträglich. Als wir zum Frühstück gehen, wirft die aufgehende Sonne interessante Schatten der Lodge.

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Beim Frühstück ist wenig los, die meisten anderen sind gerade auf Safari,

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während die aufgetakelten Iraner gerade abreisen.

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Hier fällt uns die Abreise nicht so sehr schwer. Trotzdem sind wir froh, diesen Zwischenstopp mit seinen ganz eigenen Eindrücken gemacht zu haben.

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Wir genießen die ungewöhnlichen Eindrücke mit Blick auf die Wassertränke, bei der man den Tieren (wie von schon Picco beschrieben) sehr nahe kommen kann und eine ungewöhnliche Perspektive hat.

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Mit Joseph kaspern wir noch ein wenig herum, bevor es dann ab ins Auto geht.

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Unsere Route hängt von der Verfügbarkeit von Benzin im nahen Ort ab. An einer flüchtenden Warthog Familie vorbei verlassen wir den Park und biegen auf die Teerstraße ab.

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Die Tankstelle hat Gott sei Dank offen !

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Und so erreichen wir in allerbester Laune das verschlafene Maktau Gate des Tsavo West.

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Joseph erzählt uns, dass man in der Regenzeit wenig Tiere dort sichten könnte, weil der Busch so dick sei. Ich nehme meinen Stehplatz im Hubdach ein und los geht es auf eine gute Pad.

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Die Farbe der Erde erinnert ein wenig an die Kalahari.

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Vereinzelt sichten wir Oryxe,

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Gnus

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und Giraffen.

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Aber es ist wenig los und die Landschaft gefällt uns gut.

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Immer wieder stoppen wir für Vögel.
von der Decken's Hornbill

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White-bellied Goaway Bird

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Golden-breasted Bunting

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Black-capped Sociable Weaver

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D'Arnaud's Barbet

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Langsam nähern wir uns den Bergen und es geht ein wenig bergab.

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(?)

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Das scheint ein Fusstal zu sein ! Die Vegetation ändert sich schlagartig. Hier gefällt es uns sofort !

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Vor kurzem scheint hier noch ordentlich Wasser geflossen zu sein !

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Ein Green Sandpiper Wood Sandpiper Danke Elvira

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Bei dem bin ich mir nicht sicher… Common Sandpiper Danke Elvira

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Es wird immer uriger und wir teilen Joseph unsere Begeisterung mit.

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Irgendwie haben wir inzwischen das Gefühl, das wir das Erlebte gemeinsam mit ihm genießen und er sich ähnlich über die Natur erfreut, wie wir! Eine ganz unkomplizierte und harmonische Gemeinschaft bilden wir inzwischen! Und dafür sind wir sehr dankbar.

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Durch ein weiteres, total uriges Flussbett erreichen wir dann langsam unser Ziel, das Severin Safari Camp.

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Es sollte die komfortabelste unserer 4 Lodges sein. Sehr nette Begrüßung, kleiner Drink, Einweisungsgespräch und ein Massai, der uns zu unserem Chalet führt.

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Hier gefällt es uns sehr gut und Lodgegäste sind spürbar mehr Naturliebhaber, als das in Taita der Fall war.

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Wir ruhen uns etwas aus, bevor es zum sehr leckeren Lunch und weiterer Ruhezeit geht.

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Teil 2011. Dez. 2022

27.09.2022 Tsavo West Severin Safari Camp Nachmittagsdrive

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Jetzt geht es los zum ersten Nachmittagsdrive in den Tsavo West. Auf dem Weg zu Joseph kommen wir an diesem (?) vorbei.

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Dann geht es direkt mit einer Babygiraffe los.

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Das Wetter ist herrlich, nicht zu heiß und nicht zu kalt.

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Und die Stimmung dementsprechend bestens. Auch hier ist es sehr, sehr trocken.

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Nach einer Kuppe öffnet sich der blick auf eine wunderbare, weite Landschaft vor uns.

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Am Horizont erkennen wir etliche kleine Vulkankegel, die uns einige „Ooohs und Aaaahs“ entlocken.

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Joseph muss alle paar hundert Meter halten Und er macht das sehr geduldig. Das ist das Schöne an einem privaten Fahrer. Wir stehen beide unter dem Hubdach und lassen uns die kenianische Fahrtluft um die Nase wehen. Einige kleinere Sichtungen haben wir auch. Besonders freuen wir uns über mehrere Orange-bellied Parrots.

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Ein niedliches Dikdik.

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Red-billed Hornbill

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Red-billed Buffalo Weaver

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und White-headed buffalo Weaver.

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Dann fliegt plötzlich eine dicke Mücke rein. Joseph hatte vorher schon zwei Tsetsestiche am Arm erwischt und ist sichtlich nervös. Ich rufe „A flie is in the car!“ Joseph gibt uns eine Dose Doom. Zuerst sind wir etwas entsetzt und wollen sie nicht benutzen. Wir schaffen es, das Untier mit Lappenschlägen zu verscheuchen. Kurze Zeit später fliegt die nächste durchs Hubdach ins Auto. Kerstin ist natürlich wieder äußerst gelassen, während ich Josephs Doom Angebot dann doch annehme. Nach einem kurzen Spraystoß suchen die kleinen Monster schnell das Weite. Über Gesundheit, Naturschutz etc. denken wir jetzt mal besser nicht nach! Aber ehrlich. An einen normalen Gamedrive wäre bei der Masse an Tsetses nicht zu denken. Letztlich sind die Seitenscheiben vom Spray gezeichnet und wir bleiben verschont.

Zwischendurch genießen wir die phantastische Abendstimmung und weitere Sichtungen.
Green-Woodhoopoe (?)

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Hartlaub’s Bustard

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White-bellied Goaway Bird

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Und nochmal die schönen Parrots im Gegenlicht.

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Die Stimmung im Auto ist schon fast euphorisch.

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Die Tsetsejagden arten zu Actionevents aus ! Josephs maltretierter Unterarm wirkt wie ein Mahnmal auf uns. Wenige Kilometer vor der Rückkehr ins Camp erwischt er wieder eine, die innen an der Windschutzscheibe sitzt. Der eigentlich so besonnene und extrem gut erzogene Joseph besprüht sie und brüllt die Tsetse an „ Goooo annnd diieee !!!!“ Wir schmeißen uns vor Lachen weg. Vielleicht ist es an der Zeit zu sagen, dass wir außer Mosquitos keinerlei Tiere töten, auch keine in die Unterkunft eingedrungene Insekten. Aber bei Tsetses hört der Spaß auf! Jetzt ist der erste Teil des Reiseberichtes aufgeklärt und der zweite Teil folgt sogleich.

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Joseph fährt mit unserem nun Tsetsefreien Auto langsam weiter. Wir albern rum und sind zur Tsetse Abwehr bereit. Die faszinierenden Wolkenberge beeindrucken mich wirklich. Also sage ich zu Joseph „That clouds look like a mountain!“. Joseph hält an, dreht sich um und sagt fassungslos „That’s Kilimandjaro!!!!“. Wir zwei „whaaaaaat????“.

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Ist der groß ! Jetzt ist die Stimmung auf dem Siedepunkt und wir lachen über unsere eigene Doofheit. Joseph gefällt das sehr gut. Er grinst uns an und schüttelt ob unserer offenen Münder den Kopf.

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Dann halten wir an und machen einige Fotos. Der Kilimandjaro. Eigentlich wussten wir das ja, aber irgendwie hatten wir es verdrängt. Das war auch ohne Katzen und Co ein ganz toller Nachmittag! Wir bedanken uns bei Joseph und gehen in die stimmungsvoll erleuchtete Lodge mit Blick auf den Kili.

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Bei einem G+T bewundern wir den großen Elefantenbullen am Wasserloch.

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Hier kann man es gut aushalten!

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Das Dinner nehmen wir an unserem fest zugeteilten Tisch ein.

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Es schmeckt vorzüglich.

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Wir lassen uns von dem coolen Massai zum Chalet bringen. Er erzählt noch einige interessante Geschichten. Das Bett ist sehr, sehr bequem und wir träumen von Afrika und den wilden Tieren….

Teil 2112. Dez. 2022

28.09.2022 Tsavo West Severin Safari Camp - Vormittagsdrive


Zum Frühstück zeit sich der (hier etwas photogeshop’te) Kili von seiner besten Seite.

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Schnee hat es fast gar keinen mehr.

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Das Frühstück ist gut und es geht sehr geruhsam zu.

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Der White-bellied Goaway Bird spekuliert ohne Erfolg auf einen Teil unseres Frühstückes.

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Kerstin entdeckt am Wasserloch doch tatsächlich ein kapitales Croc.

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Komplett und relaxt und ohne zu große Erwartungen laufen wir in Richtung Parkplatz.
Weibchen eines Eastern Violet-backed Sunbird Danke Elvira
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Wir freuen uns auf Joseph und den Tag. Der ist in einer Unterkunft untergebracht, die ein Stück weg von der Lodge liegt. Bei immer noch bestem Kili- Blick geht es los.

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Hier sieht man wieder, wie trocken es ist!

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Wenig später treffen wir auf eine imposante Büffelherde.

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Es handelt sich um die gleiche Pad wie gestern Abend.

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Etwas dunstiger ist es heute.

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Wir wollen etwas später zu den Mzima Springs fahren.

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Joseph erzählt von einem Leo, der hier oft an der Pad unterwegs sei. Wir nehmen das nicht so Ernst. Ein Fehler, wie sich wenig später herausstellen sollte. 😉 Zuerst ein Fork-tailed Drongo

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und Kudus.

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Und dann läuft tatsächlich der von Joseph beschriebene Leo direkt auf der Pad herum.

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Zwei Autos sind bereits hier. Ja wie geil ist das denn ?

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Der Leo schlendert mal links, mal rechts von der Pad umher und ist völlig relaxed.

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Nach etwas Essbarem späht er!

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Dann legt er sich hin und ruht.

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Joseph fragt uns nach unseren Wünschen. Im Gegensatz zu den meisten anderen haben wir heute viel Zeit.

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Genauso wie die netten Niederländer im anderen Auto stellen wir uns knappe 10 Meter vom Leo entfernt hin und warten.

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Noch wissen wir nicht, dass wir knapp drei Stunden mit dem Leo verbringen werden. Und zwar alleine mit dem zweiten Auto. Alle anderen sind bereits zu den Springs gefahren und verpassen ihn. Eigentlich passiert zuerst gar nicht viel. Leo ruht sich aus, putz sich

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und peilt immer mal nach Mahlzeiten.

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🤩 🤩 🤩 🤩 🤩

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Nach langer Zeit steht er auf, pirscht ins Unterholz und versuch ein Dassie zu jagen.

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Erfolglos !

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Also legt er sich wieder an genau die gleiche Stelle hin. Ein weiteres Auto mit Indern kommt vorbei. Sie haben aber keine Zeit und bleiben keine Minute bei uns. Die Inder werden fast verrückt ! Dann steht Leo auf und schlendert etwas die Pad entlang.

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Und verschwindet dann im Unterholz. Sehr, sehr dankbar sind wir für das intensive Erlebnis. Einen Leo hätten wir hier gar nicht erwartet.

Der Giraffe ist es egal.

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Der Weg nach Mzima ist nicht weit und wir sind jetzt etwas später am Tag die einzigen Besucher dort.
Ein mit einem G3 bewaffneter Ranger begleitet uns. Ich finde ihn ganz OK. Kerstin mag ihn nicht so.

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Aber die Gegend ist sehr, sehr urig.

Martial Eagle

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Mitten in der trockenen Gegend sprudelt das klare Wasser an uns vorbei.

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Und das in inmitten eines richtigen Waldes. Am Wasser sitzen die Kormorane

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und ein Krokodil mit einem kleinen, roten blinden Passagier auf der Nase.

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Wir sind fasziniert von den Gegensätzen. Einen Kilometer weiter ist es staubtrocken.

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Ein Wite-eye

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überall Blüten

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Wir schlendern langsam durch die pure Natur und werden dabei beobachtet.

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Kurz klettern wir in einen Unterstand, aus dem man die Fische durch eine Scheibe beobachten kann.

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Wir dachten zuerst an einen Spot mit Overtourism. Und nun ist es zumindest in diesem Moment das genaue Gegenteil.

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Also nach diesem perfekten Morgen kann es nun zurück zur Lodge gehen! Auf dem Rückweg sehen wir nur dieses kuriose Flugzeug

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und sind dann froh, etwas freie Zeit in der Lodge genießen zu können.

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Teil 2216. Dez. 2022

28.09.2022 Tsavo West Severin Safari Camp Nachmittag

Nach dem ereignisreichen Vormittag genießen wir die schöne Lodge.

Der Lunch ist gutbürgerlich europäisch und lecker.

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Von der Terrasse aus können wir einige schöne Entdeckungen machen.
Schöne Schmetterlinge

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Bare-eyed Thrush

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Eastern Crombeg

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Ein unbekannter (?) Spotted Palm-Thrush
Danke Elvira und Konni

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Black-necked Weaver

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Am späten Nachmittag geht es nochmal auf einen Drive. Wir bitten Joseph, ausschließlich zu den schönen Palmenwäldern an den beiden Flussläufen zu fahren. Sie hatten uns bei der Ankunft so gut gefallen!

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Los geht es mit einem Gegenlicht Little-Bee-Eater

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ein Gymnogene

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und dann tauchen wir ein in die herrlichen Palmenwälder.

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Hier herrscht eine total mystische Stimmung!

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Es wimmelt von Elefanten und anderen Tieren. Joseph fährt in Schrittgeschwindigkeit und wir stehen unter de Hubdach.

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Ich lasse einfach einmal die Bilder sprechen.

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Ist das nicht herrlich ? Und so ganz anders…..

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Der so friedliche Joseph erlegt eine Tsetse.

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Der Kili zeigt sich uns noch einmal und mit der Rückfahrt zur Lodge neigt sich unser fantastischer Safaritag im Tsavo West langsam dem Ende entgegen.

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In der Lodge drinken wir einen schönen Sundowner und nehmen danach an einem extra gedeckten Tisch auf dem Rasen Platz.

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Vor uns trampelt eine riesige Büffelherde am Wasserloch vorbei.

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Wir sind sehr dankbar und ein wenig traurig, denn die Severin Safari Lodge (nicht ganz billig) und der Tsavo West gefallen uns richtig gut! Der Masai bringt uns zum Chalet. Bald übermannt uns die Müdigkeit ! Morgen geht es schon los auf unsere letzte Etappe mit Joseph.

Teil 2324. Dez. 2022

29.09.2022 Tsavo West Severin Safari Camp nach Amboseli Sentrim Amboseli Lodge Morgen

Ein letztes Mal frühstücken wir in der schönen Lodge.

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Joseph will pünktlich mit uns starten. Wir müssen bis ca.10:00 Uhr wieder aus dem Park sein, weil die Nationalparkgebühren immer peinlich genau für 24 Stunden berechnet werden. Und so fahren wir ziemlich rasch in Richtung des Shetani Lava Flow.

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Zwischendurch sind wir mal wieder auf Tsetse Jagd und zwar recht erfolgreich. Kerstin und ich sollten in diesem Urlaub keinen Stich von den kleinen Monstern fangen. Joseph legt heute ein für ihn ungewöhnliches Tempo auf die Piste.

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Bei den von ihm genannten Aufpreis für einen zusätzlichen Tag Parkeintritt für einige Minuten Verspätung ist das allerdings gut nachvollziehbar. Und so rauschen wir bis auf einen kurzen Stopp bei diesem Eastern-chantig Goshawk bis zum Lava Flow durch.

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Nun stehen wir in mitten dieser faszinierenden Gegend und erinnern uns an die Worte aus dem Beatnick Reisebericht.

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Ja, es ist wirklich ein toller Platz !

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Die Dassies und ein kleines Böckchen nehmen kaum Notiz von uns.

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Weit oben am Himmel zieht ein unbekannter Greifvogel vorbei.

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Wir genießen die weiten Aussichten und müssen dann bald weiter in Richtung Parkausgang.

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Kurz vor dem Gate ist es klar, dass wir noch einige Minuten Zeit haben. Und so können wir diese kämpfenden Zebras beobachten.

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Unglaublich, wie fies sie wieder einmal miteinander umgehen.

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Die letzte Sichtung im Park ist ein Taita Fiscal, dann erreichen wir mit wenigen Minuten Puffer das Gate.

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Dann geht es auf eine sehr rüttelige und extrem staubige Piste.

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Joseph empfiehlt uns das Tragen einer Maske und das tun wir dann auch. Es ist wieder ultratrocken. Die Strecke zieht sich ziemlich. Und dabei kommen wir dem Kilimandscharo immer näher.

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Die Gedanken kreisen zwischen den bereits erlebten kleinen Abenteuern dem faszinierenden Blick auf den Kilie und der bangen Frage, was uns in Amboseli erwartet.

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In Facebook hatte ich gelesen, dass die Tiere dort massenweise verhungern, da es viel zu lange nicht mehr geregnet hat.

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Joseph hält auf unser Bitten kurz an, um uns Kilie-Fotos zu ermöglichen. Kurz später erreichen wir Kimana, wo wir tanken und das lokale Leben beobachten.

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Die restliche Pad zum Gate des Amboseli ist zum Teil in ganz üblem Zustand.

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Zwischenzeitlich ist Schrittgeschwindigkeit angesagt. Die Straße führt durch weitläufige Plantagen. Das könnte ein Augur Bussard sein.

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Als wir endlich am Gate ankommen, bereitet uns Joseph moralisch auf die letzten Kilometer vor.

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Die Pad ist in unglaublich schlechtem Zustand und trotz Schrittgeschwindigkeit ist das Geschaukele kaum zu ertragen.

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Ja, auf dem Weg zu und von den geplanten Gamedrives in den Amboseli werden wir hier durch müssen ! Mit Bildern ist das nicht einzufangen. Grauenhaft ! Dann biegen wir nach links auf die bessere Lodgezufahrt ein, wo wir an einem Cinnamon-breasted Bee-Eater vorbei endlich ankommen.

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Teil 2425. Dez. 2022

29.09.2022 Sentrim Amboseli Lodge Mittag

Die Sentrim Amboseli Lodge ist ziemlich groß. Mit uns checkt gerade eine größere Reisegruppe ein. Das Personal an der Rezeption kommt etwas ins Schleudern. Joseph managt aber trotzdem einen sehr schnellen Check In. Wir werden durch eine weitläufige und schön angelegte Anlage zu unserem Chalet geführt. Das ist einfach, aber OK. Ihr kennt das. Bei der Ankunft fremdeld man, findet es so „Naja“ und mit der Zeit kehrt sich das Anfangs ungute Gefühl in ein „Ach, ist doch ganz OK hier“ um.

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Unser kleines Haus liegt am Rand der Anlage, in der schon viele Menschen sind. Wir ruhen uns etwas aus und schlendern dann durch die parkähnliche Hotelanlage zum Lunch.

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Dort ist einiges an Vögeln und Kleintieren unterwegs.

(?a) Spotted Palm-Thrush Danke Elvira

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(?b) Southern Black Flycatcher Danke Elvira
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Wir setzen uns mit Joseph zusammen an den Tisch und unterhalten uns gut. Er hat heute Geburtstag. Wir wussten das und hatten ihm morgens schon gratuliert.
Es gibt Buffet mit dem üblichen Ossobucco und anderen Gerichten. Das Ossobucco gibt es in Kenia wohl fast zu jeder Mahlzeit…. In Stuttgart haben wir das um Klassen besser serviert bekommen *!

Auf dem Rückweg zum Chalet gehen wir im Zickzack und suchen nach Vögeln.

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Orange-breasted Bushshrike (sehr unkooperativ)

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(?c) Spotted Palm-Thrush Danke Elvira

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(?d) sieht aus wie ein Paradise Flycatcher und ist ein Weibchen Danke Elvira

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Viele habe ich leider noch nicht bestimmen können und wäre dankbar für Eure Hilfe!
Besonders spannend macht es dieser Woodpecker, der uns immer wieder in den nächsten Baum wegfliegt.
Eastern Grey Woodpecker Danke Elvira
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Aber irgendwann erwischen wir doch ein passables Foto.

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Mousebird (?) Speckled Mousebird Danke Elvira

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Nach etwas weiterer Ruhezeit geht es los zum mit Spannung erwarteten ersten Gamedrive in den Amboseli.

Teil 2525. Dez. 2022

29.09.2022 Sentrim Amboseli Lodge Nachmittagsdrive


Nach etwas weiterer Ruhezeit geht es los zum mit Spannung erwarteten ersten Gamedrive in den Amboseli. Zuerst heißt es wieder die wirklich in unzumutbarem Zustand befindliche Zufahrt zu bewältigen. Wieso diese nicht repariert wird, ist allen ein Rätsel.
Am Gate kaufen wir Kenia Armbändchen.

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Direkt am Gate sitzt ein Grey-headed Kingfisher direkt im Baum.

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Es ist wie erwartet staubtrocken.

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Was sollen die armen Tiere hier denn fressen ?

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Irgendwie ist es wie Endzeitstimmung!

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Wir sind sehr nachdenklich.

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Ein Double-banded Courser.

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Und dann sehen wir einen Massai, der mitten im Park in die dichte Vegetation verschwindet. Ziemlich strange!

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Jetzt riechen wir zum ersten Mal den Geruch der Verwesung. Die Tiere verhungern hier zu Dutzenden.

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Der beißende Geruch bleibt in unseren Nasen hängen. Überall liegen tote Zebras und Gnus herum.

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Die Geier wissen gar nicht, wo sie zuerst hinfliegen sollen. Marabus und Reiher ebenfalls.

Cattle Egret

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Collared Pratincole

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Schwälbchen (?1)

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Wir erreichen langsam die großen, überfluteten Wasserflächen.

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Tiere, die in diesem Lebensraum zurecht kommen, haben eine Chance.

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Und langsam lassen wir den entsetzlichen Verwesungsgeruch hinter uns.
Es ist schon verrückt, den unser Entsetzen weicht nun langsam der Faszination. Weite, offene Flächen mit vielen Tieren und der vielfältigsten Wasservogelwelt die wir bisher sehen durften.
Langsam kommen die aufgegeben Lodges ins Blickfeld.

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Verlassen verwittern die Gebäude durch die Einflüsse des Wetters und der Natur.

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Das ist hier alles ziemlich irre. Nun herrscht Begeisterung! Alle paar Meter bitten wir Joseph um Fotostopps.

Black-winged Stilt

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(?2)

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Three-banded Plover

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Affen und überall Ruinen.

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Diese Lost Places strahlen eine geisterhafte Stimmung aus.

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Am liebsten würden wir aussteigen und herumlaufen.

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Das geht natürlich nicht!

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Long-toed Lapwing

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(?3) Wood Sandpiper Danke Elvira

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Squacco Heron

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(?4) Wood Sandpiper Danke Elvira

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(?5) Junge Wire-tailed Swallow Danke Elvira

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(?6) Red-billed Teal Danke Elvira

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(?7) Wood Sandpiper Danke Elvira

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(?8) Wood Sandpiper Danke Elvira

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Hier und jetzt könnten wir ewig sein!

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Leider steht die Sonne schon tief und Joseph muss weiter fahren.

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Das ist der Nachteil der Lodge außerhalb des Parks. Wir erreichen wieder die offenen Wasserflächen.

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Hier ist es zwar grün, aber das Gras ist sehr, sehr kurz gefressen.

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An den ersten Flamingos müssen wir dann leider umdrehen und langsam zurück fahren.

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Der Kili zeigt sich auch wieder und das Licht taucht die Landschaft in ein herrlich warmes Licht.

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So langsam merken wir die Reizüberflutung im Wechselbad der Gefühle.

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Was für eine Achterbahn. Eben waren wir noch ganz unten in der Hölle und nun schweben wir über den Wolken!

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Große Mengen Yellow-billed Storks

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Elefanten

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Büffel

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(?9) Kittlitz’s Plover Danke Elvira

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und Flamingos.

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Warum stehen die ganzen Autos da vorne? Langsam fährt Joseph näher.

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Nein! Kronenkraniche !!!

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Noch nie haben wir sie vorher gesehen! Nein, nein, nein, dafür sind wir sooooo dankbar !

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Und genau jetzt müssen wir raus aus dem Park. Joseph reiht sich in die Karawane ein.

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Traumhaft schön liegt der Kili vor uns, während wir wieder durch die Gegend mit dem Verwesungsgeruch fahren.

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Tausende Gedanken schwirren in unseren Köpfen herum, während wir unter dem Hubdach stehen auf den Kili blicken.

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Gerade rechtzeitig zur Gatetime verlassen wir Amboseli und biegen auf die Horrorpad ab. Kurz ins Zimmer und dann treffen wir uns mit Joseph zum Dinner. Der Abend vergeht schnell. Wir unterhalten uns lange mit Joseph über das Leben in Kenia, Altersversorgung, Familienthemen, die Dürre undundund. Dankbar geht es ins Bett, wo wir noch ganz kurz einige Fotos auf dem Tablet sichten und schnell einschlafen. Was für ein Tag !

Teil 2627. Dez. 2022

30.09.2022 Sentrim Aboseli Lodge


Wir frühstücken zusammen mit Joseph und starten dann in Richtung Horrorpad zum Amboseli. Nach dem wahnsinnig tollen Auftakt am gestrigen Tag habe ich meine Erwartungen vorsichtshalber ach unten geschraubt. Nach solch einem Höhenflug kommt dann ja meistens auch einmal ein kleiner Dämpfer.
Das Gerumpel der Zufahrt schüttelt unsere Knochen wach. Joseph fährt mit uns strack geradeaus in den Amboseli hinein. Wir halten nur kurz an einer Ansammlung Geier, die an einem der zahlreichen Kadaver der verhungerten Huftiere ihr Frühstück nehmen.

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Über den Geruch brauche ich nicht erneut zu schreiben, oder ? In einem Busch rechts von der Pad sitzt ein Little Bee-Eater.

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Vor dem dichten Palmenwald, hinter dem irgendwo die Ol Tukai Lodge liegt, kommt eine Elefantenkuh mit ihrem Kalb angetrottet.

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Ihr Ziel ist ein Gebüsch, in dem sie einige Palmwedel zu sich nimmt.

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Der Himmel ist heute bedeckt. Mit dem Licht von gestern Abend kann das heute nicht mithalten, aber so langsam freuen wir uns auf den Besuch der offenen Wasserflächen.

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Dann läuft ein junger Elefant ganz alleine über die weite Grasfläche. Weit und breit ist keine Herde zu sehen.

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Zusammen mit Joseph machen wir uns Gedanken über den kleinen, der vermutlich kein gutes Schicksal vor sich hat.

Schließlich halten wir noch kurz an einigen Geiern, bevor wir am Wasser auf eine Hyäne treffen .

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Sie läuft zum trinken direkt neben einigen Hippos und Elefanten.

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Einer der halbwüchsigen Elefanten jagt ein Hippo ins Wasser und hat Spaß dabei.

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Das Hippo eher nicht.

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Die Gegensätze von gestern zeigen sich nun wieder. Eben noch Dürre und verendende Tiere.

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Wir fuhren an einem Gnu vorbei und dachten es sei tot. Aber es atmete noch. Und nun wieder Wasser ohne Ende.

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Auch hier habe ich die Vögel leider noch nicht bestimmt. Sonst wäre der Bericht niemals fertig geworden !
(?1) Wire-tailed Swallow Danke Konni und Elvira

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(?2) Red-capped Lark Danke Konni und Elvira

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(?3) Little Stint Danke Konni und Elvira

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(?4) Grassland Pipit Danke Konni und Elvira

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Wir fahren langsam weiter

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und sehen wieder die allgegenwärtigen Geier (stark vergrößert). Von hinten kommt eine Löwin auf sie zu, während im Hintergrund ein Flugzeug auf dem Airstrip landet.

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Von dort aus werden wir morgen in die Masai Mara fliegen.

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Einige Kilometer weiter treffen wir dann auf eine hoch schwangere Löwin, die langsam auf uns zu kommt.

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Sie atmet schwer in der Hitze und setzt sich immer mal wieder zum Ausruhen hin.

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Joseph dreht um und fährt langsam in Richtung Observation Hill.

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Also langweilig wird es uns hier nicht. Andauernd gibt es etwas neues zu entdecken. Ein Fish Eagle frisst die Reste seiner Beute.

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Hippos überall.

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Pelikane

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African Spoonbill

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Glossy Ibis

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Und leider immer wieder Verlierer der üblen Dürre.

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Elefanten laufen durch das grelle Sonnenlicht.

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Goliath Heron

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Cattle Egret

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Dann erreichen wir den Observation Hill, steigen aus, vertreten uns etwas die Beine und gehen auf Toilette.

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Schon jetzt steht für uns fest. Der Amboseli ist trotz der verheerenden Dürre ein faszinierender Platz !

Teil 2731. Dez. 2022

30.09.2022 Sentrim Aboseli Lodge Morgendrive Fortsetzung


Über etliche Stufen geht es strack hoch auf den Observation Hill.

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Der Weg lohnt sich absolut, denn von hier oben aus haben wir einen phantastischen Blick über die Weiten des Amboseli.

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Im Busch nebenan landen immer wieder Weavers (?1)

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(2?)

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Von hier oben aus wird jedem klar, warum die Tiere im Park Hunger leiden müssen.

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Es gibt weite Flächen von Nichts!

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Wir genießen den Moment

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und laufen dann doch irgendwann wieder runter zum Auto und Joseph.

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African Fish Eagle

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(?3)

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Langsam fahren wir an den weiten Wasserflächen vorbei weiter,

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bis wir die ersten Flamingos sehen.

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Trotz bedecktem Himmel spiegeln sich die anmutigen Tiere im Wasser.

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In Ruhe konnten wir Flamingos niemals vorher beobachten.

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Auch die Gnus streifen durchs Wasser und suchen am Ufer nach ein Paar Grashalmen.

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Was nun kommt, ist eine Explosion von Wasservögeln. Wir sind restlos begeistert und knipsen wie die Irren.
Red-billed Teal

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Cape-Teal

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Hottentot Teal

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Pied Avocet

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Kittlitz Plover

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Lesser-Sand oder Caspian Plover (?4)

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Water Dikkop (oder?)

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Goliath Heron

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Black-winged Stilt

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Spur-winged Lapwing

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White-faced Whistling Duck

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Pied Kingfisher

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Knob-billed Duck

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Greater-painted Snipe

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African Jacana

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Red-knobbed Coot

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Cormoran (welcher5?)

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und ein Grey Heron!

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Es ist wirklich Wahnsinn, welche Vielfalt hier herrscht! Das ist ein echtes Vogelparadies. Und natürlich ist auch in der Huftierwelt einiges los!

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Der Amboseli begeistert uns wirklich!

Teil 2831. Dez. 2022

30.09.2022 Sentrim Aboseli Lodge Morgendrive Fortsetzung


Nun geht es zurück zur Lodge. Wir kommen am Nachmittag ja wieder. Den Rückweg machen wir nur mit wenigen Stopps, denn es ist schon relativ spät. Die Rüppells Vultures haben immer noch immens viel zu tun!

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(?1)

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An einem bekannten Hyena Den zeigt sich ganz kurz eine kleine.

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Sie kommt aus dem rechten Loch raus und rennt dann ins linke. Das war es !

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Weitere Wasserflächen und fast kein Gras.

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Wir meinen den Tieren eine gewisse Perspektivlosigkeit oder sogar Hoffnungslosigkeit ansehen zu können.

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Die Zeit verfliegt wie im Flug!

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Leider ist die Horrorpad immer noch da…..

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In der Lodge fotografieren wir noch einige Vögel.
178.1 Spotted Palm-thrush

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253.2 Hildebrandt's Starling

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Dann geht es mit Joseph zum Essen, gefolgt von einer ausgiebigen Siesta. Morgen geht unsere Zeit mit Joseph schon zu Ende. Aber da wollen wir jetzt noch nicht daran denken !

Teil 2904. Jan. 2023

30.09.2022 Sentrim Aboseli Lodge Nachmittagsdrive


Voller Vorfreude geht es wieder in Richtung des Amboseli Parks. Zuerst bringen wir den staubigen und lebensfeindlichen Teil nach dem Gate hinter uns.

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Das große Sterben lässt uns auch heute nicht kalt.

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Den weitreichenden Geruch scheine ich bei Schreiben heute noch in der Nase zu haben. Auf einer total abgefressenen Wiese neben der großen Wasserfläche warten die armen hoffnungslosen Tiere auf bessere Zeiten.

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Sie werden es nicht alle schaffen….
Der Kilimandscharo bietet auch heute wieder ein herrliches Panorama.

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Man weiß gar nicht, wohin man zuerst schauen soll.

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Zwischen den Tiermassen rennen einige Hyänen herum,

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die im Wasser mit gruselig verstümmelten Tierresten unterwegs sind.

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Von etwas weiter weg kommt ein beeindruckender Elefant mit riesigen Stoßzähnen auf uns zu. Es ist wohl der bekannte Craig. Es ist der Tusker Michael (Danke Bensound)

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Er marschiert langsam an den Kadavern vorbei.

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Flamingos und Kronenkraniche sind auch unterwegs.

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Diese Aussicht haben wir lieben gelernt.

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Die Büffel stehen bewegungslos im tiefen Wasser und fressen vor sich hin.

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Diese Gegensätze hier sind schwer zu beschreiben.

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Grauen, Staunen, Schönheit und Verderben….. absolute Reizüberflutung !

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Die Abendstimmung ist heute besonders schön.

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Wir überlegen bei einer eventuellen Rückkehr vielleicht mal in die Old Tukai zu gehen, um bis zur letzten Minute im Parks ein zu können.

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So geht es wie gewohnt ein gutes Stück über die Rumpelpisten zur Sentrim.

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Dort verbringen wir wieder einen sehr netten und interessanten Abend mit Joseph. Einige unserer Gesprächsthemen beschäftigen mich noch heute. Sie und Joseph werden uns stets in Erinnerung bleiben und vielleicht dürfen wir uns ja irgendwann noch einmal mit ihm unterhalten. Irgendwie haben wir im Restaurant niemals Bilder gemacht. Eigentlich Schade !

Teil 3007. Jan. 2023

01.10.2022 Sentrim Amboseli – Abschied von Joseph und Flug in die Masai Mara


Wie schnell sind die 8 Tage mit Joseph vergangen und was haben wir alles erleben dürfen! So richtig werde ich das erst wieder einmal beim Schreiben dieses Berichtes realisieren. Wir treffen uns mit Joseph am Frühstücksbuffet und verlassen dann die Lodge.

Noch einmal Rumpelpiste (die werden wir nicht vermissen) und dann geht es zu einem letzten Gamedrive in den Amboseli.

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Der Airstrip liegt mitten im Park und so endet der Gamedrive später dort.
Ein letztes Mal zeigt sich uns heute der majestätische Kilimandscharo.

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Tja, auch solche Sichtungen hat man im Amboseli !

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An einem verendeten Zebra versucht ein Schakal die Geier von seiner Mahlzeit zu vertreiben.

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Ein gruseliges Schauspiel.

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Dann erreichen wir eine gigantische Ansammlung von Autos, die minütlich mehr werden.

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Grund dafür sind 4 im Gras liegende Geparden.

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Wir schauen uns das Schauspiel kurz an und fahren dann weiter. Da ist er wieder, der Amboseli und seine Gegensätze! Stark gezoomt fotografieren zwei badende Hyänen.

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Ein letztes Mal geht es an den Ruinen der verfallenden Lodges vorbei.

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Weaver bei seinem Tageswerk. Taveta Golden Weaver Danke Elvira

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Den letzten Teil des Drives verbringen wir in Sichtweite zum Airport Terminal. In uns kommt Wehmut auf.

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Etwas übereifrig fotografieren wir die Flamingos,

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Pelikane

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und all die anderen Tiere.

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Dieses Wasservogelparadies würden wir auf jeden Fall gerne noch einmal besuchen.

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Eine viertel Stunde vor dem geplanten Abflug erreichen wir die Piste.
Hier steht man einfach auf dem Parkplatz und wartet auf seinen Flieger. Nix mit Einchecken, Security oder anderen Formalien. Wir warten und warten und scannen den Himmel ab. Kein Flugzeugmotor ist zu hören! Etwas Nervosität kommt auf. Also bei uns, nicht bei Joseph. Ca eine dreiviertel Stunde nach dem geplanten Abflug kommt dann tatsächlich ein Flugzeug und landet in einer großen Schleife. Der Abschied von Joseph ist emotional.

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Der Pilot fragt nach unseren Namen und wirft einen gelangweilten Blick auf unsere Tickets.

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Die Taschen werfen wir in den Behälter unter dem Rumpf und steigen ein. Leider sitzen wir getrennt, denn es sind genau zwei Plätze frei.

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Wir winken Joseph ein letztes Mal und wünschen uns ein Wiedersehen mit ihm.
Der Flieger startet zackig und dreht in einer großen Schleife auf unsere Flugroute ein.

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Ich sitze direkt hinter den Piloten und beobachte die Instrumente.

Teil 3107. Jan. 2023

01.10.2022 Flug in die Masai Mara und Ankunft im Malaika Camp


Mit allerlei Gedanken im Kopf schaue ich aus dem Fenster der kleinen Maschine.

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Wir fliegen nun über den Wolken und erst nach einer Weile bekommen wir wieder Sicht auf den Boden.

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Trocken ist das Land und erst vielleicht 15 Minuten vor der Ankunft wird es grüner. Das ist also die Masai Mara!

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Wir fliegen tiefer und die Spannung steigt. Wir landen auf eine rumpeligen Naturpiste.

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Der Pilot ruft die Namen derer nach hinten, die hier aussteigen. Peter, Anne. Jane und so weiter. Wir sind nicht dabei.

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Kerstin wird ein wenig blass um die Nase, denn die Fliegerei mit den kleinen Maschinen ist nicht so ihr Ding. Meines schon eher. Wir sitzen nun nebeneinander. Sofort geht es wieder in die Luft. Der Pilot steigt nur ein wenig und im Tiefflug fliegen wir über einen meandernden Fluss.

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Das ist mal cool! Keine 5 Minuten später landen wir schon wieder. Es rumpelt wieder ordentlich und wieder sind wir nicht bei den Aussteigenden. Mit zwei netten englischen Honeymoonern bleiben wir übrig und starten zu einer ähnlichen Etappe wie vorher.

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Am Fluss liegen aufgereiht die ganzen Lodges.

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Dann erreichen wir Olkiombo und verabschieden uns vom Piloten.

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Ein Masai empfängt uns.

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Joseph ist sein Name und er ist in den kommenden sechs Tagen unser Ranger.

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Noch schnell auf Toilette gehen und dann geht es los. Hier auf dem kleinen Airstrip ist einiges los. Drei Flieger stehen hier und unzählige Gamedriveautos.

Gespannt nehmen wir im geräumigen Landcruiser Platz. Die ersten Tiersichtungen sind die stets fotogenen Zebras.

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Dann bitten wir Joseph an total schönen und rot blühenden Blumen anzuhalten.

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Wasserbock

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Büffel

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Eland

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Und ein Wooly-necked Stork.

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Die weite, offene Landschaft ist für uns ungewohnt, aber genau deswegen sind wir ja hier!

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Joseph freut sich darüber, dass wir nicht nur hinter Katzen her sind, sondern auch gerne für Vögel halten. African Fish Eagle

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und über diese Yellow-throated Longclaw freuen wir uns sehr!

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Impalas

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Dann erreichen wir das Malaika Camp. Bei so vielen Vorschusslorbeeren kann man ja eher mal enttäuscht sein. Sind wir aber Gott sei Dank nicht! Wir werden herzlich von drei Masai begrüßt und gehen zum Aufenthaltszelt. Ohne großen Schnickschnack aber es gefällt uns gut.
Das gilt auch für unser Zelt. Es ist sogar schöner. Als wir es erwartet hatten. Ebenfalls ohne viel Schnickschnack, aber geschmackvoll und gemütlich eingerichtet. Es hat wie alle anderen Buschblick.
Dann geht es zum Lunch am Talek River. Auch hier ist es nicht schlecht.

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Der Blick nach links und rechts den Fluss hinunter ist schon herrlich.

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Das Essen ist gute Hausmannskost. Wir sind momentan zusammen mit einer jungen Amerikanerin die einzigen Gäste. Die Lady ist länger und zum wiederholten Mal hier und ist nicht so unser Fall. Und so genießen wir die von uns so geliebte Ruhe und den Moment.
Während der Mahlzeit kommt ein heftiger Wolkenbruch auf uns herunter. Das ist mal eindrucksvoll!

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🎬 Video
Während einer Regenpause gehen wir zurück ins Zelt und legen uns noch einen Moment lang hin. Zu diesem Zeitpunkt wissen wir noch nicht, dass wir auf dem folgenden Gamedrive zwei unglaubliche Sichtungserlebnisse haben werden. Wirklich unglaubliche !

Teil 3207. Jan. 2023

01.10.2022 Masai Mara Malaika Camp Nachmittagsdrive Teil 1/2


Wir steigen zu Joseph ins Auto und merken, dass wir alleine sind. Ja, wir seien die ganzen 6 Tage mit Joseph alleine auf dem Auto. Was ? Ein private Vehicle kostet eigentlich US$ 175 pro Tag extra! Wow! Los geht es mit einer Rufus-naped Lark (?1)

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Elands und Zebras grasen friedlich.

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Ein Secretary Bird und nicht so viel weiter weg eine gemischte Zebra- und Gnuherde.

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Und dann entdeckt Joseph mit dem Fernglas etwas, was uns einige Zeit beschäftigen wird. Er sieht zwei Schakale, die sich eine ganz kleine Thompson Gazelle geschnappt haben und an ihr herumzerren. Das kleine Tier blökt und tut uns sehr Leid. Joseph, der eher wortkarg ist, sagt ganz ruhig zu uns: „I found a female lion there at our right. She will propably take the little Thompson from the Jackals. I will drive to a good position. Was ? Wir haben bisher gar nichts gesehen! Wie macht Joseph das ?

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Wir fahren schnell ein kleines Stück und stehen nun nahe am gruseligen Geschehen. Eine Löwin können wir nicht entdecken. Dann sagt Joseph „she is coming!“.

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Nun sehen auch wir die Löwin, die im Angriffsmodus auf die Schakale zukommt.

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Das ist der Beginn einer der intensivsten Tiersichtungen, die wir je beobachten durften. Und leider auch eine sehr grausame.

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Die Schakale haben keine Chance und geben die kleine Antilope frei, während die Löwin etwas unentschlossen wirkend vor ihr steht. Die Schakale geben noch nicht auf und bleiben in der Nähe. Die Löwin fängt nun eine Art Spiel an.

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Sie haut das Kleine immer wieder mit der riesigen Pranke um.

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Aber nicht mit voller Wucht, sondern eher spielend vorsichtig.

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Man hat den Eindruck, sie will sie nicht verletzen.

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Währenddessen gaffen die Zebras wie Menschen an einer Unfallstelle. Sie kommen immer ein Stück näher und Gaffen!

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Die Schakale versuchen ihr Glück noch einmal.

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Die Symbolik der vor Kraft strotzenden Löwin vor dem gerade erst geborenen und völlig chancenlosen Kitz ist der Wahnsinn!

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Und die Eltern der Gazelle schauen zu.

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Wir überlegen gemeinsam mit Joseph, was die Raubkatze tun wird und sind unentschlossen. Schließlich kommt sogar noch eine zweite Löwin dazu und versucht ebenfalls, das Kitz wegzunehmen.

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Erfolglos, denn Löwin 1 beschützt das Kälbchen und nimmt sie wie ein eigenes Junges ins Maul und trägt sie ein gutes Stück weiter.

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Wir sind übrigens das einzige Auto, da sich das Geschehen in einer kleinen Senke anspielt. Inzwischen sind ziemlich genau 20 Minuten vergangen. Unsere Hoffnungen werden leider nicht erfüllt. Wir bemerken es, als die Löwin laut krachend ein Hinterbeinchen durchbeißt und ihren Snack startet.

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Sowohl Joseph als auch wir wollen uns das nicht anschauen. Das ist zu grausam. In einem Status zwischen völliger Faszination und Grauen setzen wir den Drive fort.

Es sollte ein weiteres Highlight folgen.....

Teil 3311. Jan. 2023

01.10.2022 Masai Mara Malaika Camp Nachmittagsdrive Teil 2/2


🎬 Video

Hier noch zwei Videos von den Geschehnissen im letzten Teil
🎬 Video
Um 16:34 Uhr verlassen wir die das Thompson Kitz fressende Löwin und sind ziemlich „overwhelmed“! Was für ein Beginn unseres ersten Masai Mara Besuches!

Um 16:38 Uhr fahren wir langsam durch die offene Landschaft und genießen die vielen neuen Eindrücke.

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Um 16:40 Uhr erklärt uns der wortkarge Joseph, das wir jetzt gleich zu einem Leoparden kämen. Er fährt durch das hohe Gras an die Abbruchkante eines kleinen Trockenflussbettes. Zwei weitere Autos stehen bereits dort. Das Licht ist bereits ziemlich schlecht, aber der Leo liegt auf der anderen Seite unter einem Busch und tut nichts!

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Hinter den Büschen stehen durch das dichte Grün kaum sichtbar weitere Fahrzeuge. Wir bleiben eine Weile stehen,

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bis sich um 17:14 Uhr von hinten eine Hyäne nähert.

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Wir sagen es Joseph, der ohne seinen Gesichtsausdruck nur im geringstes zu verändern

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antwortet: „if a hyena is approaching, there must be a pray we can’t see! The hyena will try to steal the pray from the leopard. For that reason, the leopard will try to bring the pray in one oft he trees down there!“. Er deutet nach links, wo wir bestimmt 200, 300 Meter weit weg jenseits des Flussbettes zwei Bäume entdecken. What !?!?!?! „We shall leave the leopard?!!!!!“ Joseph ignoriert uns und etwas fassungslos registrieren wir, wie wir als absolut einziges Auto den Ort verlassen. Unserer Meinung nach haben sich weder Hyäne, noch Leopard gegenseitig gesehen. Wir fahren zu den Bäumen, stehen im Grün und es passiert nichts. Joseph rangiert ein wenig und meint „The leopard will come up here and will choose that tree!“. Häääää ? Er ist 300 Meter weg bei den anderen, oder ? Vielleicht zwei Minuten später passiert das was wir heute nicht fassen können. Durch das Grün sehen wir den Leo, wie er mit einem toten Buschbock im Maul keuchend aus den Büschen kommt, ins Flussbett herabsteigt

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und genau an der von Joseph beschriebenen Stelle keine 5 Meter von uns entfernt wieder hochklettert. Fassungslos fragen wir Joseph, wie er das wissen konnte. Breit grinsend antwortet er gar nichts. Leider sind die meisten Bilder ob der späten Stunde unscharf, aber DAS ist schon ein sehr intensives Erlebnis!
🎬 Video
Alle anderen Autos rangieren inzwischen wild herum und brauchen noch einige Zeit, bis sie uns offroad erreichen können.

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Nachdem der Leo seine Beute direkt an unserem Auto vorbei geschleppt hat, meint Joseph, er nimmt den rechten Baum.

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Der Leo scheint dies gehört zu haben und wählt anstatt dessen den linken Baum 10 Meter daneben.

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Wir meinen scherzend „ very poor, Joseph ! Very, very poor!“ 😉 Er freut sich und stellt uns in die allerbeste Position, bevor alle weiteren Autos kommen. Der Leo steht inzwischen laut keuchend vor dem Baum, mustert ihn und schleppt den Buschbock direkt vor uns hoch.

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Kurz danach kommen die ersten anderen Autos an. Wildes Rangieren beginnt um uns herum. Der Leo ist nun oben angekommen und mit seine Position nicht zufrieden.

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Mit dem Buschbock im Maul springt er von einem dünnen Ast zum nächsten.

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Niemals hätten wir das für möglich gehalten! Ein unfassbar intensives Erlebnis!

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Ein Auto mit indischer Besatzung fährt ziemlich rücksichtslos zwischen die anderen Autos. Die Insassen reden fordernd auf den Fahrer ein. Sie wollen in die nach uns beste Position und scheren sich nicht um die anderen. Joseph meint, dass dies bei Indern oft so wäre……
Wir haben genug und verlassen das Gedrängel. Es ist inzwischen sowieso viel zu dunkel. Wir fahren zurück nach Malaika und werden im Dunkeln von drei Masai nett empfangen und zum Zelt begleitet. Vor dem Abendessen setzen wir uns noch mit einem Drink zu den Angestellten ans Feuer und Essen in der Folge zusammen mit Joseph sitzend ein gutes, bodenständiges Abendessen. Nun ist er aus etwas gesprächiger. Wir unterhalten uns gut über das Leben in Kenia und die Sitten der Masai. Vollgestopft mit neuen Eindrücken werden wir zurück zum Zelt begleitet und fallen ins sehr bequeme Bett. Die Wärmflasche hält bis zum nächsten Morgen und wir schlafen sehr, sehr gut !

Eins ist klar. Joseph hat ein unglaubliches Gespür für die Natur und ein gutes Auge für gute Fotopositionen.

Teil 3414. Jan. 2023

02.10.2023 Malaika Camp Masai Mara


Das Bett war sehr gemütlich und die Wärmeflasche strahlt immer noch wohlige Wärme aus.
Nach einer Katzenwäsche werden wir abgeholt und trinken schnell eine Tasse Kaffee. Es ist noch stockdunkel, als wir zu Joseph ins Auto steigen und zu unserem ersten Morgendrive in die Masai Mara starten. Nach vielleicht 10 Minuten hält Joseph. Wir wollen die aufsteigenden Ballone in der aufgehenden Sonne beobachten. Etwas nach rechts versetzt steht ein einzelner Baum, unter dem die Leute vom Fig Tree Camp später ihr Frühstück serviert bekommen.

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Während der nächsten Minuten wird man in unserem Auto mehrere Oooooohs und Aaaahs hören.

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Die Aussicht ist wirklich einmalig und fast schon ein wenig kitschig.

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Dann geht es weiter zu einer Gepardensichtung.

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Joseph telefoniert immer wieder mit seinen Kumpels. Zusätzlich sind viele Fahrzeuge mit Funk unterwegs.

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Und durch die offene Landschaft bleiben hier nur wenige Sichtungen für längere Zeit von den anderen unentdeckt.
Was uns auch die nächsten Tage auffallen wird. Es sind viele Inder unterwegs.

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Nicht weit weg streift eine Hyäne herum.

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Die Ballone haben uns und die anderen Autos inzwischen erreicht und sehen den Cheetah. Und so entstehen einige Bilder mit ungewöhnlicher Cheetah Ballon Kombination.

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Die Ballone gehen bei uns in den Sinkflug und schweben begleitet von den fauchenden Flammgeräuschen tief fliegend vorbei.

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Und so hat die Katze alles andere als ihre Ruhe.

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Alle fahren wild durcheinander und jeder versucht die beste Position einzunehmen.

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Der Himmel ist leider bedeckt.

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Die Antilopen beobachten das Ganze argwöhnisch und sind fluchtbereit.

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Joseph fährt die meiste Zeit offroad durch das hohe Gras. Das ist hier üblich, obwohl eigentlich verboten.

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Weit weg sitzt ein Black-chested Snake Eagle.

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Lapped-faced Vultures

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Ein ungewöhnlich gefärbtes Zebra

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Ground Hornbills

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Und Lilac-breasted Roller.

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Unter einem Baum decken wir auf der Motorhaube des Cruisers unseren Frühstückstisch. Das hat schon etwas, hier draußen mit einer Tasse Kaffee in der Hand seine Blicke schweifen zu lassen. Und ein Picknick ist ja bekannterweise doppelt so lecker!
Uns geht es richtig gut!

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Das ist schon eine tolle und ganz neue Sache für uns! An einige Gnus und Zebras vorbei erreichen wir unsere nächste Geparden Sichtung.

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Alles ist voll mit Fahrzeugen, die wild durch das Gras fahren, während die Katze nach Beute suchen umherstreift.

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Das ist definitiv too much! Sowohl Jägern, als auch der Beute wird die Sicht versperrt.

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Die Fahrzeuge (auch wir) versuchen stets den Laufweg der Katze vorher zu ahnen und stellen sich dann so hin, dass sie direkt am Fahrzeug vorbei läuft. Und somit läuft die Cheetah eigentlich immer auf eine Wand von Fahrzeugen zu.

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So sieht das also aus. Viel hatten wir davon gehört! Für uns ist das eine ganz kontroverse Sache. Wir reden mit Joseph, dem das auch nicht gefällt. Über 20 Autos fahren hie rum die Cheetah herum. An bodenbrütende oder gar flugunfähige Tiere darf man hier nicht denken! Dafür ist man Teil der großen Hatz auf das perfekte Foto. Tja, so isses! Wollen wir das sein ? Wenn man stur auf der Pad bleiben würde, wären die Sichtungen sicher ziemlich rar.
Mit solchen Gedanken im Kopf sehne wir dieses Topi mit neu geborenem Jungen.

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(?1)

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Die offene Landschaft mit den Herden, genau das hatten wir uns so gewünscht!
Bateleur

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Am Fig Tree Frühstücksplatz suchen nun die Hooded Vultures nach Resten.

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An einer Herde Elands vorbei erreichen wir Malaika.

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Ein schöner Drive, aber die Sache mit den Autos geht uns (mir) nicht aus dem Kopf. Wir verkrümeln uns etwas ins Zelt sichten Fotos und ruhen ein wenig. Dann gibt es schon wieder Lunch am Fluss. Wir sind wieder ganz alleine in dem kleinen Zelt und genießen beim Rauschen des Flusses den Ausblick. Das Essen ist wieder bodenständig OK. Der aufmerksame und sehr nette Kid macht ein Foto von den Hippos.

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Dann legen wir uns noch etwas hin.

Teil 3517. Jan. 2023

02.10.2023 Malaika Camp Masai Mara Nachmittagsdrive


Nach dem Afternoon Tea steigen wir wieder zu Joseph ins Auto.

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Wir sind immer noch mit der Amerikanerin alleine in der Lodge.

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Es geht los mit Bare-faced Go-away Bird’s.

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Die offene Landschaft, die Weite und die Ruhe sind herrlich! Abseits der Katzensichtungen verteilen sich die Autos doch recht schnell.

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Black-winged Kite

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Eine Hyäne schlendert vorbei, langweilig wird es nie!

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Dann postieren wir uns an einem kleinen Tümpel.

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Leider haben wir keine Chance, näher an den hübschen Malachite Kingfisher heranzukommen.

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Von unserem Standort aus sehen wir einen Yellow-fronted Canary

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Little Bee-Eaters

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und einen Black-headed Heron.

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Den Babbler habe ich noch nicht identifiziert.

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Das Plätzchen abseits des Trubels gefällt uns ganz gut! Ganz kurz hält ein anderes Game Drive Auto bei uns an und fragt, nach was wir denn schauen. „Birds“ war nicht die erhoffte Antwort!

Als wir am Horizont eine über die offene Grasfläche ziehende Elefantenherde sehen, fahren wir hin.

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Die Dickhäuter sind trotz der Jungtiere sehr relaxed.

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Joseph lässt sie wie schon oft auf anderen Gamedrives erlebt auf uns zu kommen.

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Die Perspektive in der weiten Landschaft ist ungewohnt und schön.

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Der eine kleine ist echt neugierig und schnüffelt an unserem Auto herum.

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Uns gefällt der ruhige Nachmittag sehr.

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Rufous-chested Swallow

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Grey-headed Kingfisher

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Goliath Heron (Joseph meint, es wäre der erste seit ewigen Zeiten).

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Ein unbestimmter Coucal.

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unbestimmtes Francolin

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In der Sonnenuntergangsstimmung halten wir noch an einer weiteren Elefantenherde.

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Und zum Abschluss fährt uns Joseph noch zu eine Hyena-Den.

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Die Tiere lungern entspannt um den Baum herum und nehmen kaum Notiz von uns.

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Bei völliger Dunkelheit kehren wir nach Malaika zurück und verbringen wieder einen interessanten Abend mit Joseph.

Teil 3620. Jan. 2023

03.10.2022 Malaika Camp Masai Mara Morgen Teil 1 von 2


Die Nacht war wieder sehr erholsam, aber das Aufstehen fällt schon schwer. Da man immer von zwei Masai abgeholt wird, muss man pünktlich fertig sein. Nach einer kurzen Tasse Kaffee drängt Joseph zum Aufbruch. Wir wollen das große Löwenrudel besuchen und müssen ein gutes Stück fahren. Jeder von uns bekommt eine neue Wärmeflasche mit ins Auto. Zusammen mit einer Decke lässt sich das auch bei den recht kühlen Morgentemperaturen gut aushalten.

Auf der Fahrt machen wir keine Fotos. Nach einer geschätzten halben Stunde öffnet sich folgendes Bild vor uns.

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Im hohen Gras stehen bereits mehrere Gamedrive Autos. Sie sind etwas verteilt. Joseph sondiert die Lage und hat über Funk sicher schon dies und das gehört. Das Rudel hat sich aufgeteilt. Irgendwo soll ein Riss liegen. Wir entscheiden uns für eine Mama mit zwei Kids. Die sind natürlich von mehreren Gamedrive Autos umringt. Trotzdem finden wir noch einen Platz. Die Fahrer versuchen schon, dass niemand dem anderen ins Foto fährt. Mum steht gerade auf und lässt sich die Morgensonne auf den Kopf scheinen.

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Bei uns bricht gepflegte Hektik aus. Löwenkids hatten wir bisher sehr, sehr selten. Im hohen Gras und schwachem Licht sind sie gar nicht so leicht zu fotografieren.

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Nach einiger Zeit geht die Löwin los. Die beiden kleinen laufen etwas unbeholfen hinterher.

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Mit ihren großen Pranken sehen sie einfach unglaublich niedlich aus.

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Um uns herum gehen alle Motoren an und jeder Fahrer sucht den Laufweg vorausschauend die beste Position zu finden.

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Und so laufen auch hier die Löwen auf die Autos zu und zwischen ihnen durch.

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Dann wechseln alle die Position und das Spiel geht permanent so weiter.

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Zwischendurch muss man schon etwas Sorge um die Kleinen haben.

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Dafür gibt es phantastische Fotomöglichkeiten.

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Aber im Moment gerade fällt mir wieder das platt gefahrene Gras auf.
In der Zwischenzeit sind über die Fläche verteilt ca. 40 Autos wild offroad fahrend unterwegs. Joseph schildert uns, dass bei voller Mara (zur Erinnerung….. Malaika ist mit nur mit 3 Gästen fast leer und in anderen Camps ist das in der Zwischensaison sicher auch so) gut 80 Autos bei den Löwen wären !

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Trotz der faszinierenden Sichtung schränkt das unser Erlebnis schon etwas ein. Die knuffigen Cubs sind trotzdem ein tolles Erlebnis! Irgendwann stimmen wir mit Joseph ab, weiter zu den anderen Löwen zu fahren.
Er findet zwei und dann drei Löwenmännchen, die durch das hohe Gras laufen.

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Er fährt den anderen Autos ein gutes Stück weg und postiert uns einmal wieder perfekt in den Laufweg der drei Könige.

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Die schauen leider in die nunmehr grell aufgehende Sonne, von der sie stark geblendet werden.

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Die drei Männchen sind eine Macht! Insgesamt besteht das Rudel wohl aus ca. 25 Löwen.

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Sie ziehen den großen Büffelherden hinterher und sind sicher ihr Schrecken!

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Majestätisch laufen die drei mehrfach an ihnen vorbei. Aktuell sind vielleicht 5 Autos um uns herum. Die anderen sind irgendwo bei den anderen Teilen des Rudels.

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Joseph bringt uns mehrmals in perfekte Position und wir sind schwer begeistert!

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Letztendlich fahren wir noch zu den in größerem Abstand zu den Männchen folgenden Rest des Rudels. Und die legen sich zufälligerweise genau vor uns zum Schlafen in die Büsche.

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Die folgenden Autos kommen ein wenig später als wir an und so haben wir die Pole Position. Alle anderen haben sehr schlechten Blick auf die ca. 12 Löwen.

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Am Ende liegen sie alle flat und wir fahren zurück.

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Ein letztes Mal sehen wir die Mutter mit Cubs durch die Automassen laufen.

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Auf diesen Bildern kann man das Geschehen ganz gut nachvollziehen.

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Zufrieden und gleichzeitig sehr nachdenklich geht es weiter.
Hamerkop

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Schwälbchen (?)

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Coucal (?)

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Und dann schon wieder ein Löwenrudel. Es liegt ein Stück von einem fast vertilgten Büffelriss weg.

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Hier geht es mit ca. 5 Autos etwas ruhiger zu.

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Ca. 20 Minuten beobachten wir die wenig aktiven Tiere, bis es weiter geht.

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Hier mache ich mal ein break. Weiter geht es im nächsten Teil mit einer ziemlich nassen Hyänensichtung mit zum Teil wenig appetitlichen Fotos!

Teil 3721. Jan. 2023

Ich möchte noch einmal kurz auf die Kommentare von Sadie, Gabi-Muc und Picco eingehen und kennzeichne diesen Part einmal extra als Reiseberichtsteil.

An den Katzensichtungen und dort ganz besonders bei den Cheetahs ist die zu akzeptierenden Grenzen weit überschritten. Da die meisten Fahrzeuge allerdings hauptsächlich nach Katzen suchten, wir aber auch für die vielen anderen Dinge dankbar sind, hat es uns nicht so vordergründig gestört, wie das hier komprimiert klingt. Die meiste Zeit des Tages war das absolut OK. Auch in anderen Parks in Kenia und im südlichen Afrika gibt es bei Katzensichtungen große Autoansammlungen. Aber eben nicht wild offroad fahrend durcheinander. Hier hilft auch die offene Landschaft mit. In der offene Weite suchen die Guides eben permanent nach Autos an Sichtungen. Und so bleiben Die einzelnen Entdeckungen eben selten lange privat.
Richtig pervers haben wir das an allen Cheetah Sichtungen empfunden, dazu später mehr.

Malaika hat uns dagegen ausgesprochen gut gefallen. Wir waren ja aber die meiste Zeit ziemlich alleine in der Lodge. Ja, das Essen ist bodenständig, aber der Preisunterschied zu der z.B. von Gabi-Muc genannten Lodge (US$ 975 in der Peak Season) ist für uns nicht bezahlbar.

Teil 3821. Jan. 2023

03.10.2022 Malaika Camp Masai Mara Morgen Teil 2 von 2


Wir verlassen die Löwen und fahren direkt an diesen schön postierten Oxpeckers vorbei.

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Da die beiden Impalas kein Glück bei den Frauen hatten, knabbern sie sich gegenseitig am Öhrchen rum.

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Eine wunderschöne Giraffenfamilie erfreut unser Gemüt.

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Hier sind wir wieder ganz alleine unterwegs. Wie schön!

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Etwas weiter weg steht ein einzelnes Fahrzeug und etliche Hyänen sind wild am herum rennen.

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Joseph schaut durchs Fernglas und fährt hin. Um einen Tümpel herum rennen die Tiere wild herum.

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Joseph fährt am anderen Auto vorbei in einer etwas waghalsigen Aktion bis zu der bestmöglichen Beobachtungsstelle.
Im Tümpel liegen die Reste eines toten Büffels. Eine der Hyänen taucht immer wieder in das brackige Wasser und reißt Fleischbrocken aus dem Kadaver.

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Dann taucht sie mit irgendwelchen ekligen Innereien im Maul auf, schüttelt sich, frisst und taucht neu ab.
Wir stehen ca. 5 Meter weg. Einige hohe Grashalme sind im Weg. Um uns herum toben die Hyänen herum. Marabus, Yellow-billed Storks und Herons hoffen nicht umsonst auf einige kleine Fleischbrocken.

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Weitere Hyänen hüpfen ins Wasser.

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Sie schreien herum. Die Sichtung ist wirklich total intensiv und fasziniert uns.

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Eine Hyäne hat ein riesiges Stück Lunge oder so etwas ergattert und rennt damit weg.

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Sie wird für die nächsten 10 Minuten stets von anderen verfolgt und muss immer wieder flüchten.

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Währenddessen taucht eine weitere Hyäne mit einem besonders ekligen Brocken Innereien auf. Ein dreistimmiges „Uuuuuuuaaaaahhh“ ertönt aus unseren Kehlen.

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Uns wird bewusst, was wir alleine auf diesem Drive alles erleben durften.

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Nun ist es höchste Zeit für das Frühstück. An einer schönen Giraffensichtung vorbei fahren wir zum nahen Fluss.

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Einen schönen Platz hat Joseph ausgesucht.

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Kerstin ist auf Vogelpirsch und erwischt einen Rüppels Starling.

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Wir unterhalten uns mit Joseph über dies und das.

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Unten im Fluß brüllen die Hippos. Ein Saddle-billed Stork läuft nicht weit von uns weg herum.

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Wir genießen das Frühstück und die private Atmosphäre.

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Auf der Weiterfahrt haben wir noch einige schöne kleinere Sichtungen.

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Sehr, sehr zufrieden aber auch mit den Gedanken an die Automassen im Kopf erreichen wir Malaika.

Teil 3922. Jan. 2023

04.10.2022 Malaika Camp Masai Mara Morgendrive


Same procedure as every morning ! Doch heute ist etwas grundsätzlich anders. Gestern kamen drei Mädels aus Österreich an. Sie sind eigentlich mit Toni unterwegs, aber heute morgen sollen sie nun mit uns fahren und danach wieder zu Toni zurück gehen. Joseph ist etwas geknickt, weil er uns ja eine private Safari angekündigt hatte. Uns macht das aber gar nichts aus. Im Gegenteil, die drei sind echt super in Ordnung. Wir fahren los in die Dunkelheit.

Der Himmel ist wieder bedeckt und es wird nur langsam heller.

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Der kleine unbekannte Vogel ist noch nicht so richtig wach.

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Dann freuen wir uns übe reine große Gnu- und Zebraherde.

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Elefanten ziehen auch noch vorbei.

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Wattled Starlings übernehmen den Job der Oxpeckers.

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Die Ballone steigen am Horizont auf.

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Black-headed Heron

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Es ist einfach herrlich und nur ein, zwei weitere Fahrzeuge sind am Ort.

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Wir bemerken, dass ich der einzige männliche Tourist sind. Eine der gut gelaunten Österreicherinnen meint „Carsten and the Safari Chicks!“. Und ab dem Moment waren die drei bei allen Malaika-Bewohnern nur nicht die Safari Chicks. Wir lachen alle und genießen den Moment. Joseph ist glaube ich ziemlich erleichtert, dass wir uns so gut verstehen.
Die Fotomotive sind zahlreich.
Bateleur

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Joseph fährt uns zu der Elefantenherde.

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Die Sonne hat inzwischen auch die Wolken durchbrochen.

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Sie haben einen besonders goldigen kleinen dabei.

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Der Drive wird ein ganz relaxter mit fröhlicher Stimmung.

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Die Safari Chicks sind gut drauf!
Ist das ein Steppe Eagle?

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Joseph findet mit dem Fernglas eine weit entfernt laufende Löwin. Offroad geht es in die Weite der Mara. Die Chicks und wir haben die Löwin nicht gesehen. Joseph checkt immer wieder durchs Fernglas und steht irgendwann vor einem Busch. Und tatsächlich, da liegt sie.

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Nicht weit entfernt sitzt ein Black-chested Snake Eagle.

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Wir fahren weiter. Joseph hat über Funk die Nachricht gehört, wo der Rest des Rudels ist. Und so entdecken wir noch einen weiteren männlichen Löwen, der aber nur kurz gut zu sehen ist.

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Etwas weiter stehen dann mehrere Autos. Die Insassen starren ins Gebüsch. Für uns ist nichts zu sehen. Eine Löwin mit Cubs läge dort! Aha, wir sehen nur mal einen Hintern oder eine Pfote und fahren schnell weiter!
Nach einer Büffelherde

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sehen wir noch Strauße

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und halten dann an unserem Frühstücksbaum. In dem leben Yellow-billed Oxpeckers, die sich so richtig schön in Pose setzen.

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Beim Frühstück unterhalten wir uns gut und lassen es uns schmecken.

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Die Rückfahrt führt uns an schönen Herden vorbei

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einer Hyäne

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Lapped-faced Vulture

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und dann zu zwei liebestollen Straussen.

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An der Balloon Frühstücksstelle laufen wieder Hooded’s herum.

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Dann endet ein schöner Drive. Wir sind tatsächlich ein wenig enttäuscht, dass die Chicks am Nachmittag wieder zu Toni umsteigen.

Teil 4005. Feb. 2023

04.10.2022 Malaika Camp Masai Mara Nachmittagsdrive


Die Mittagszeit läuft wie immer ab. Vom Lunch aus sichten wir unten am Fluss einen Grey-headed Kingfisher

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Der Nachmittagsgamedrive beginnt dann mit Zebramangusten.

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Joseph will heute nach Cheetahs schauen und sie wenn möglich bei der Jagd beobachten. Er fährt auf eine der offenen Grasflächen, wo bereits das zweite Auto mit den Safari-Chicks und noch ein, zwei weitere Fahrzeuge unterwegs sind.

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Die netten österreichischen Chicks sind wie immer gut drauf und sehen ziemlich zufrieden aus.

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Der Cheetah hat eine ziemlich weit weg grasende Warthog Familie im Blick.

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Sie sind ziemlich weit weg. Joseph postiert uns zügig um. Auch die anderen Fahrzeuge schwärmen aus. Die am Tag jagenden Cheetahs können sich hier in der offenen Mara nur schwer verbergen, gerade wenn sie auf Jagd gehen. Und tatsächlich startet die Katze einen Angriff. Sie hat es auf ein kleines Warthog abgesehen. Alles geht sauschnell ab. Die Cheetah hat das um sein Leben rennendes Warthog schnell eingeholt,

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als ein Warthog-Elternteil sich todesverachtend in den Weg schmeißt.

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Cheetah ist irritiert und das verschafft dem kleinen den entscheidenden Vorteil. Es rennt unfassbar schnell weit weg und ist schließlich nicht mehr zu sehen.

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Natürlich machen wir uns Gedanken, ob die Familie wieder zusammenfindet. Bis heute wissen wir es nicht. Die Cheetah läuft hechelnd weiter und späht nach etwas essbarem.

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Die Autos fahren hinterher. Ich kann nicht glauben, dass dies die Katzen nicht stört und keinen Einfluss auf das Geschehen nimmt.

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Die Cheetahs haben es durch die zahlreichen Hyänen sowieso schon ziemlich schwer! Joseph fährt ein wenig den Hang herunter, um auf Augenhöhe mit dem ankommenden Cheetah zu kommen.

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Dort sind auch einige Mangusten unterwegs. Wir mögen sie ja sehr, denn sie sind stets willkommene Fotomotive.

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Dann beginnt es heftigst zu schütten. Direkt neben einer Hyäne warten wir das schlimmste ab und haben eigentlich keine Hoffnung auf weitere Sichtungen.

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Dann fährt Joseph los. Wie immer redet er nichts. „Joseph, what is you plan?“

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Er antworten dann immer mit einem „Haahaaahaaa…“.
„Jooooseeeph ?!?!?“.
„We have to drive a bit, but they found a leopard! The Safari-Chicks are there“
Ok, ein Leo geht immer und der Starkregen hat auch aufgehört.
Black-winged Lapwing.

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Was dann folgt, ist wieder einmal eine von Josephs Meisterleistungen. Wir erreichen die Leosichtung. So 4 bis 5 Autos stehen schon da und beobachten den bilderbuchmäßig auf einem Minihügel trohnenden Leo.

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Wir nehmen einen übrig gebliebenen Platz ein und knipsen los.

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Nicht ganz einfach, denn es ist schon brutal dunkel und es regnet immer noch leicht. Da der Regen quer kommt, ist das Fotografieren echt mühsam.

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Nach vielleicht 5 Minuten macht Joseph den Motor an und fährt wortlos los. Wir sind entsetzt!
„Joooseeeph!?!?! What are you doing?“
„Haaahaaahaaah!“
Wir stehen nun auf der entgegengesetzten Seite im vermeintlich noch schlechteren Licht. Dann wissen wir plötzlich, was Josephs’s Plan ist. Am Horizont steht ein phantastischer Regenbogen und der Leo liegt nun fast genau davor. Allerdings ist das Ganze schwer einzufangen.

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Wir stehen nun genau im seitlich hereinkommenden Regen. Ich schütze das Tele mit der Hand und versuche es dann immer nur kurz für das Foto frei zu machen. Tiefenschärfe zu bekommen ist nun fast unmöglich.

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Joseph schaut im Gegensatz zu den Profiphotografen im Auto neben uns ziemlich zufrieden. Wir haben die einzige Leo/Regenbogen Position ergattert.

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Alle Augen waren auf den Leo gerichtet und Joseph hat als einziger den Regenbogen entdeckt! Später fragt er uns nach den Fotos und ist dann etwas enttäuscht! Besser haben wir es nicht hinbekommen, aber die Sichtung war schon der Klopper!

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Ziemlich zufrieden geht es zurück nach Malaika. Wir unterhalten uns (es regnet weiter) angeregt mit Joseph und essen das bodenständig gute Mahl. Bald gehen wir von den Masai’s begleitet zum Zelt.
Die Wärmeflasche ist heute besonders willkommen. Der Regen tropft aufs Zelt und wir schlafen schnell ein.

Teil 4111. Feb. 2023

05.10.2022 Malaika Camp Masai Mara Vormittag


Ich hatte es vergessen zu schreiben. Joseph hatte uns gestern, es fiel ihm nicht leicht, mitgeteilt dass wir leider doch nicht mehr alleine unterwegs sein würden. Ein total nettes britisches Paar ist seit gestern mit uns unterwegs und sie sind wirklich sehr in Ordnung. Heute Morgen hält Joseph wieder einmal an einem Platz mit Sonnenuntergangsview an.

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Der Anblick ist wieder einmal wunderschön!

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An einem Reiher vorbei geht es weiter.

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Auch andere sind unterwegs.

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Mitten durchs Gras laufen wenige Löwen umher.

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Joseph meint, dass der Rest des Rudels auf einem Hügel liegt.

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Dort stehen schon etliche Autos herum.

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Im Grunde genommen liegt alle paar Meter irgendwo ein Löwe herum.
Zwei von Ihnen laufen dann direkt durch ein imposante Autoversuppung.

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Die Engländer und wir sind uns schnell einig, dass das zu viel ist.

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Wir verlassen das Getümmel und treffen einige hundert Meter weiter auf zwei fast ausgewachsene Löwenmännchen.

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Sie liegen vor einem Gebüsch und versuchen mangels Löwendame einige gleichgeschlechtliche Trockenübungen zu machen. Das wirkt schon ein wenig unpassend für die zwei Nachwuchskönige.

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Sie wirken danach auch ein wenig bedrückt!

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Joseph fährt weiter und scheucht ungewollt eine Warthogfamilie auf,die gerade aus ihrem Bau herauskommen. Das letzte Warthog traut sich nicht mehr heraus und schaut uns direkt aus dem Eingang sehr, sehr unzufrieden aus.

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Joseph schüttelt den Kopf und meint, diese Sichtung hätte er noch niemals gehabt.
Francolin

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Wieder ein Stück weiter liegen weitere Löwen im Gras.

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Richtig freuen wir uns über diese Rosy-throated Longclaw Sichtung!

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Dann frühstücken wir. Mit dne Engländern gibt es einiges zu bequatschen, sie sind wirklich sehr nett!

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Kerstin hatte sich weitere Herdensichtungen gewünscht.

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Wir fahren in Richtung der Grenze zu Tansania

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und treffen auf ziemlich viele Gnus, die in langen Reihen in die Serengeti wandern.

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Genau so etwas hatten wir uns erhofft!

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Sie wandern eben nur in die falsche Richtung. Es ist schon ziemlich heiß, als wir zu Fuß einige Meter über die grüne Grenze nach Tansania laufen.

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Joseph fährt auf einer Pad, die immer Mal nach Tansania herüber wechselt.

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Dann kommen uns tansanische Ranger entgegen. Sie sind entspannt und reden kurz mit Joseph. Von einem Aussichtshügel aus schauen wir in die weite Ebene.

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So langsam machen wir uns dann auf den Rückweg. Zwei faulenzende Hyänen schauen uns nur kurz ganz träge hinterher.

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Eine kleine Elefantenherde ist ein weiteres Highlight eines schönen Vormittages.

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Aus einem Busch am Rande eines kleines Tümpels blickt uns völlig überraschend eine Löwin an.

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Und so ist es fast schon zwölf Uhr, als wir sehr zufrieden Malaika erreichen.

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An den Löwensichtungen war die Anzahl der Autos wieder einmal grenzwertig, aber Abseits trafen wir ganz wenige Autos.

Teil 4212. Feb. 2023

05.10.2022 Malaika Camp Masai Mara Nachmittag


Wir wussten ja, dass wir am Anfang der kleinen Regenzeit unterwegs sind. Das war auch der Grund dafür, dass Malaika nicht voll gebucht war. Und so beobachten wir auch heute die sich am Horizont aufbauenden Gewitterwolken.

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Hier ist auch mal ein Bild als Beispiel für den täglichen Lunch. Wie gesagt ordentliche Hausmannskost.

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Unter uns rauscht wie gewohnt der Fluss und etwas Ruhe im Zelt tut auch einmal ganz gut.

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Mit den gut gelaunten Engländern steigen wir zu Joseph in den Cruiser.

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Nach einer Mangusten- Sichtung durchqueren wir das Flussbett und es fängt ordentlich an zu Schütten.

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Wir stimmen uns untereinander kurz ab und halten oberhalb eines Hippopools.

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Eigentlich ist es ganz gemütlich.

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Der Regen prasselt auf da Dach, während die Hippos den Regen sichtlich genießen.

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Als der Regen weniger wird, geht es weiter zu einem unbekannten Ziel.

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Dann entdecken wir einige Autos. Ja, da seien Löwen, sagt uns Joseph auf Nachfrage. Wir platzieren uns so gut es geht im hohen Gras und sehen zuerst kaum etwas.

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Das ändert sich nur kurz, als zwei Löwinnen zu den vor uns liegenden Muttis mit Jungtieren kommen und herzlich begrüßt werden.

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Letztendlich streunen zwei der kleinen los und streunen fast uneinsehbar durchs Unterholz.

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Um uns herum rangieren alle um. Joseph sondiert die Lage und tut wieder einmal etwas, was alle anderen nicht tun. Er fährt an den kleinen vorbei ein gutes Stück die Pad entlang und dreht um. Wir schauen uns alle fragend an und wissen erst kurze Zeit später, dass Joseph mal wieder einen super Instinkt hatte. Nach vielleicht 5 Minuten laufen die zwei Racker auf die Pad und kommen exakt auf uns zu. Die Driver halten sich fast alle an das ungeschriebene Gebot, dass keiner dem anderen in die Fotoposition fährt. Und so haben wir nun mal wieder die Pole Position. Leider ist es nach dem Gewitter mal wieder ziemlich dunkel. Die beiden Löwen fangen nun mit ihrer Show an. Sie klettern doch tatsächlich vielleicht 30 Meter von uns entfernt auf einen kleinen Termitenhügel und genießen das Leben.

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Wir übrigens auch!

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Die Speicherkarten füllen sich rasant und beim Gedanken an das Aussortieren wird mir bange.

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Irgendwann verlassen die beiden dann den Termitenhügel und wir fahren weiter. Super Sichtung und „thank you Joseph!“.
Kurze Zeit später erreichen wir den so ziemlich coolsten Löwen, den wir bisher gesehen haben.

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Er posed richtig herum und scheint sich seines guten Aussehens bewusst zu sein.

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Die Safari Chicks sind auch da und sind wie immer bester Laune!

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Schließlich startet er zu einem kleinen Abendspaziergang.

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Fünf, sechs Autos sind hier. Das geht eigentlich!

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Joseph fährt ein Stück weiter. Hier sitzt dann mal ein Cheetah auf dem Termitenhügel.

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Leider missachtet gerade jetzt ein anderer Fahrer unsere Fotoachse und zerstört unser Bild.

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Aber bei den sonstigen Erlebnissen des heutigen Tages ist das gut für uns zu verkraften. Kurz vor Malaika entdeckt Joseph noch eine Löwin.

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Der Erst des Tages verläuft wie immer. Wir sitzen mit Joseph, James uns Sarah unt reden über dies und das. Die Weinauswahl ist übrigens leider sehr überschaubar und zudem sind einige ausgetrunken.

Teil 4313. Feb. 2023

06.10.2022 Malaika Camp Masai Mara Vormittag

Heute biegt Joseph mal vom Camp aus nach rechts ab. Das hatten wir bisher noch nicht.

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Und so fahren wir erwartungsfroh unter dem schöne beleuchteten Morgenhimmel in die Masai Mara hinaus.

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Wir starten mit einigen sehr schönen kleinen Sichtungen
Black-headed Heron

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Yellow-throated Longclaw

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Zebras sind immer fotogen!

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Dann kommt uns direkt auf der Pad eine Löwin mit größerem Nachwuchs auf uns zu.

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Sie beobachtet sehnsüchtig die nahen Gnus. Die wissen aber schon Bescheid und sind wachsam.

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Die Szene wird vom fernen Fauchen der Ballons begleitet.

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Die Windrichtung vermeidet, dass sie über die Löwin fliegen können.
Weiter geht es! Eine muntere Zebramangusten-Familie wohnt in einem Termitenbau.

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Und schließlich erreichen wir eine wirklich phantastische Sichtung, nämlich eine Rock Python, die mitten auf der Pad liegt und langsam weiter kriecht.

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Uns faszinieren diese mystisch eleganten Würgeschlangen, auch wenn wir gehörigen Respekt vor ihnen haben.

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Und so nutzen wir die schöne Gelegenheit, das Tier in Ruhe beobachten zu können.

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Dann erreichen wir Joseph’s Tagesziel. Nämlich die Stelle, an der zur richtigen Zeit die Gnu Crossings stattfinden. Joseph beschreibt uns, wie es hier während der Migration abgeht.

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Er gibt zu, dass er dieses Autogedrängel auch nicht mag.

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Auf der anderen Flussseite sehen wir kurz einen männlichen Löwen, der sich dann aber schnell zum Pennen hinlegt.
Auf unserer Seite des Flusses sind wir nun fast alleine unterwegs und irgendwie ist mir das gerade auch ohne Crossings lieber.
Grey-headed Kingfisher

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Im Fluss grunzen die Hippos und wir fahren langsam an der Böschung entlang.

Die Crocs haben aktuell nichts zu tun.
Meyer's Parrot

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Little Bee-Eater

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Der Fluss fließt ruhig und nichts deutet auf die Dramen hin, die sich hier zur Zeit der Migration abspielen.

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Auf der anderen Seite laufen plötzlich 2 stattliche Löwen durch die Gegend.

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Ein Pallied Harrier (?) fliegt vorbei.

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Wir genießen diesen relaxten, ruhigen Morgen.

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An jeder Ecke gibt es irgendetwas zu Entdecken.

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Leider hat es sich schon jemand an unserem geplanten Frühstücksort gemütlich gemacht.

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Ok, der klügere gibt nach, wir fahren noch ein Stück weiter.
An einem herrlichen Platz oberhalb des Flusses finden wir guten Ersatz.

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Die Hippos sind immer ein Foto wert und wir sind wirklich sehr, sehr glücklich und zufrieden!

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Auf dem Heimweg gibt es auch noch dies und das zu sehen!

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Und schließlich werden wir wie immer von den drei Masais empfangen!

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So ein schöner, ruhiger Morgen mit ganz wenigen anderen Autos und vielen netten Sichtungen.

Teil 4407. März 2023

Nach einer Marokko-Urlaub bedingten Pause geht es hier nun endlich weiter 🙂

06.10.2022 Malaika Camp Masai Mara Nachmittag


Nach dem Lunch gehen wir zum Zelt. Kerstin geht etwas auf Vogelpirsch und sichtet einen African Paradise Flycatcher

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Beglafecht Weaver

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Mousebird

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und diesen unbekannten.

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Dann schüttet es wie aus Kübeln. Es ist wirklich beeindruckend, wie heftig der Himmel seine Schleusen öffnet.

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Aber fast pünktlich zum Gamedrive hört es auf.

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Die Tiere schauen uns ziemlich bedröppelt an.

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Die dramatisch aussehenden Wolkenwände sind schon beeindruckend.

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Dann sichten wir einen Schakal, der sich extrem ungewöhnlich verhält.

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Schließlich fällt er um und bekommt eine Art epileptischen Anfall. Es ist fast beängstigend. Nach vielleicht einer Minute rappelt er sich sichtlich benommen auf. Der kleine, hübsche Schakal tut uns richtig Leid!

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Joseph runzelt fragend die Stirn. In Abstimmung mit Sarah und James erfüllt uns Joseph einen Wunsch. Wir machen einen Sundowner, der hier in der Mara wohl nicht so üblich ist. Er findet zwar im Wesentlichen ohne Sonne statt, aber wir genießen ihn sehr.

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Aus den vorbeifahrenden Gamedriveautos ernten wir staunende Blicke. Der Himmel ist gerade noch einmal besonders dramatisch und wir machen viele Fotos.

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Heute ist bereits unser letzter Abend in der Mara. Und so verbringen wir eine nette und unterhaltsame Zeit mit Joseph und den Engländern.

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Der restliche Abend verläuft dann wie immer.


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Ein bodenständiges Dinner, interessante Gespräche und ein bequemes Bett mit Wärmeflasche. Was haben wir in diesem Urlaub wieder alles erleben dürfen!

Teil 4513. März 2023

07.10.2022 Malaika Camp Masai Mara letzter Drive 1/2


Tja, auch drei Wochen Urlaub gehen einmal zu Ende! Zu dieser bitteren Erkenntnis kommen wir auch heute wieder! Eins ist sicher. Den Morgendrive machen wir noch in Ruhe, dann sollen wir irgendwann zu unserem Flug nach Nairobi gebracht werden. Wegen des Rückfluges wissen wir nur, dass wir zu einem anderen Airstrip als dem geplanten Olkiombo sollen und dass es etwas später wird. Die Abflugzeit ändere sich auch. Heute morgen wurde diese Aussage von gestern dann noch einmal geändert. Später am Tg sollte das noch einmal zum Thema werden. Jetzt freuen wir uns auf den Drive mit Joseph und den netten Engländern.
Als wir starten, haben die Giraffen ihre Nachtruhe noch nicht beendet.

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Die Hyänen hingegen sind schon unterwegs.

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Genauso die Ballone, deren morgendliches Fauchen bereits über der Mara zu hören ist. Joseph meint, dass die inzwischen in ein anderes Camp umgezogenen Safari Chicks heute eine Ballonfahrt machen würden.

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Als einer der Ballone genau auf uns zukommt, bleibt Joseph stehen. Der Ballon ist im Sinkflug und steigt erst kurz vor uns wieder auf.

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Das verschafft uns ein tolles Erlebnis und einen Film, den wir gerne schauen.
🎬 Video
Weiter geht es mit einem Geierbaum

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und einer richtig tollen Martial Eagle Sichtung.

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Am letzten Tag nehmen wir die Eindrücke noch einmal intensiver wahr.

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Es ist einfach wunderschön und wir verspüren nach all den tollen Sichtungen null Druck.

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Wattled Starlings

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Schließlich treffen wir auf einen männlichen, unkooperativen Löwen

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und eine schon eher kooperative Dame. Die beobachtet eine gemischte Gnu- und Zebraherde. Da diese die Löwin ebenfalls beobachten, wird hier nichts geschehen.

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Die Löwin fängt dafür zu Brüllen an.

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Auch heute treffen wieder auf eine große Herde Huftiere.

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Die Wattled Starlings vertreten heute die Oxpecker.

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Wir genießen die Ruhe und die Weite.

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Eland

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Die Thompsons mögen wir irgendwie besonders!

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Es ist irgendwie ein besonders stimmungsvoller Morgen ohne Automassen. Andauernd gibt es etwas anderes zu beobachten. Einfach herrlich!

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Diese Hyäne empfindet das offensichtlich genauso.

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Zebramangusten.

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Wir treffen auf eine größere Elandherde mit etlichen Jungtieren.

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An dieser Stelle mache ich einen Break, da dieser Teil ansonsten zu lang wird.

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Teil 4619. März 2023

07.10.2022 Malaika Camp Masai Mara letzter Drive und Heimflug


Joseph fährt durch eine Gegend, in der wir bisher noch nicht waren.

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Dieser Teil des Parks ist ziemlich einsam und das gefällt uns gut!

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Die Babygiraffe ist wirklich knuffig, oder?

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Dann kommen wir an die Reste eines Gnukills.

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Eine Hyäne verteidigt den Kadaver gegen eine ordentliche Ansammlung von Geiern und Marabus.

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Ein faszinierendes und auch etwas gruseliges Schauspiel!
In gutem Licht ergeben sich viele gute Fotomöglichkeiten

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Lappet Faced Vultures

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Hooded Vulture

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Marabus

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Eine wirklich sehr intensive und interessante Sichtung.

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Joseph will nun zum Frühstück fahren.

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Er fährt los und fährt an einem einzelnen, kleinen Gnu
vorbei. Es ist sicher das Kalb vom gerissenen Gnu. Das sind die traurigen Momente einer Safari.

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Wir genießen das Frühstück in vollen Zügen. Sarah posiert vor einer Gruppe vorbeiziehender Zebras.

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Dann geht es langsam zurück nach Malaika. Ein Foto von einem letzten Superb Starling.

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Giraffen

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Und ganz kurz vor dem Camp noch eine Erstsichtung, ein scheuer Crowned Hornbill.

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In Malaika erfahren wir, dass unser Flug sich schon wieder geändert hat. Hier in Kenia wird das einfach mündlich mitgeteilt. Für die Nerven meiner perfektionistischen Esmeralda ist diese Unsicherheit nicht gerade das Beste.

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Und so sitzen wir etwas unentspannt beim Lunch und freuen uns über die Abwechslung eines Collared Sunbirds.

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Unten im Fluß liegt ein riesiges Croc.

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Um 14:00 Uhr geht es dann mit Tony los zu dem uns bisher unbekannten Airstrip. Die Fahrt sei ziemlich weit meint Tony und brettert los.
Die Hochgeschwindigkeitsfahrt pausiert nur kurz an zwei kämpfenden Impalas.

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Und dann an einem fressenden Bateleur.

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Der wird kurze Zeit später von einem anderen Adler den Resten seiner Mahlzeit beraubt.

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Wir wundern uns, denn der Bateleur versucht nicht einmal, sich zu verteidigen. Tony meint, es wäre ein Steppe Eagle. Ich habe das so meine Zweifel und vermute sicherheitshalber wie immer einen Tawny.

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Dann geht es weiter. Die Fahrt dauert und dauert. Um 16:00 Uhr soll unser Flieger landen und genau um 16:00 Uhr erreichen wir den Airport, oder besser gesagt die Wiese Olare Orok.

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Unser Blut kocht und wir sind schwer angespannt. Wir warten und warten und starren in den Himmel. Ein, zwei Mal hört man das Brummen eines Flugzeugmotors, aber landen tut keines.

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Nach über einer Stunde ändert sich das. Uns fällt ein Stein vom Herzen! Da wir uns in Nairobi kurz mit Elvira treffen möchten, haben wir ihr schon einige Verspätungsnachrichten gesendet.

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Das gelandete Flugzeug ist nicht unseres! NA Super! Jetzt werde ich auch nervös. Tony macht Späße darüber, über die wir derzeit nicht Lachen können.
Mit eineinhalb Stunden Verspätung landet dann schließlich doch unser Flugzeug. Uns fällt ein Stein vom Herzen!

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Eine der zwei Pilotinnen erklärt uns, der Zoll in Entebbe habe so lange gebraucht. Inzwischen brauen sich dunkle Gewitterwolken zusammen. Der Flieger ist bis auf zwei Südkoreaner und einen Angestellten der Airline leer.
Auf dem Wetterradar sehen wir etliche rote Zonen. Der kleine Flieger wird durchgeschüttelt und braust durch den Regen. Allerdings nur kurz. Dann wird es wieder ruhiger und als Belohnung zeigt sich ein Bilderbuch-Regenbogen.

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Wild schwankend landen wir auf dem Wilson Regionalflughafen von Nairobi.

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Die Ankunft ist unkompliziert.

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Vor dem Flughafen treffen wir auf Elvira. Ihr Handy wurde gestohlen und so wartet sie schon einige Stunden auf uns. Unser bestellter Taxifahrer ebenso. Ca. eine halbe Stunde Zeit haben wir nun, um uns sehr lebhaft und nett mit Elvira von Bushtruckers zu unterhalten.

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Dann verabschieden wir uns und sind froh nicht selbst durch den Großstadtverkehr Nairobis fahren zu müssen. Der Fahrer ist schwer in Ordnung und liefert uns am Airport ab. Das Einchecken geht problemlos und der Lufthansa Flug startet pünktlich. Wir sitzen in einem A330 in der Bretterklasse und es ist ziemlich eng. Weit enger als in der gewohnten 747-800. Im Landeanflug früh am Morgen hört ein gut gelaunter schwarzafrikanischer Fluggast volle Kanne laute arabische Musik! Dann sind wir da. Das war der doofste Langstreckenflug ever…..
In den nächsten Tagen gibt es noch ein Fazit, dann ist der Reisebericht endlich fertig! Wenn hoffentlich alles gut geht (Streiks, Gesundheit etc.) gibt es Anfang Juni den nächsten. Es stehen drei Wochen Südafrika Ost mit Golden Gate, Drakensbergen, Sani Pass, Oribi Gorge, Isimangaliso, Hluhluwe, Mkhuze und Kosi Bay an.

Teil 4721. März 2023

Fazit


Flüge
Der Hinflug mit der Eurowings Premium Economy war wirklich von vorne bis hinten sehr angenehm. Wir haben aber auch zufällig einen sehr günstigen Tarif bekommen.
Der Rückflug mit Lufthansa in einem Airbus A330 war der unbequemste Langstreckenflug, den wir je hatten. In der 747-800 sitzt man um einiges bequemer.

Reiseroute

Für uns war als Kenia-Neulinge die Kombination aus Meer (Watamu) mit Mangroven und Küstenwäldern und den klassischen Safaridestinationen, Tsavo East, Taita Hills, Tsavo West, Amboseli und dann Masai Mara genau die richtige. Und das genau auch in dieser Reihenfolge

Reiseunternehmen / Bushtruckers
Meine Esmeralda ist eine sehr akribische und detailverliebte Reisplanerin. Die Abstimmung war für Elvira sicher nicht immer einfach, aber mit viel Geduld und vielen guten Vorschlägen trug sie maßgeblich zur letztendlich für uns perfekten Reiseroute bei. Der Fahrer Joseph ist grundsätzlich recht zurückhaltend. Er fährt sehr umsichtig und wir haben uns in jeder Minute wohl gefühlt. Wir haben Joseph’s Art geliebt. Die Gespräche mit ihm über das Leben in Kenia war für uns ein ganz wichtiger Bestandteil einer gelungenen Reise. Er hatte in etwa die gleichen Interessen wie wir und es gab nicht eine Minute, in der wir uns nicht von ihm verstanden fühlten. Bei der Verabschiedung auf dem Airstrip in Amboseli hatten wir alle Tränen in den Augen. Mehr ist nicht zu sagen! Wir wünschen ihm alles Gute!

Menschen in Kenia
Die Kenianer haben wir fast ohne Ausnahme als gesund selbstbewusste, fröhliche und offene Menschen empfunden. Wir haben uns subjektiv sicherer als in Südafrika gefühlt. Die kleinen Begegnungen abseits der Touristenmassen werden in unseren Herzen bleiben. Gerade die mit Kindern!

Nationalparks

Ganz allgemein gesagt haben sie uns super gefallen. Für uns neue Tierarten zu sehen, die phantastische Vogelwelt und die tollen Landschaften mit dem Highlight Killie…… wir sind dankbar, das alles sehen zu dürfen. Leider sind wir während einer großen Trockenheit gereist. In Taita Hills und Amboseli starben die Huftiere an Futtermangel. Die Zivilisation rückt den Nationalparks gefühlt ziemlich auf den Pelz. Gerad ein der Trockenheit. Das ist sicher nicht nur ein kenianisches Problem. Aber Kühe, Hunde und Masai mitten im Amboseli zu sehen, machte uns schon nachdenklich. Watamu mit Mida Creek und dem total urigen Arabuko Sokoke Forest waren ein weiteres Highlight.
In Tsavo East und Taita Hills kommt man mit dem „ich mache mal zwei Tage Safari Massentourismus“ in Berührung. Das war für uns schon echt strange.

Der von uns besuchte Teil der Masai Mara war definitiv zu voll und die unkontrollierte Offroadfahrerei ist definitiv too much. Nein, much too much! Du das, obwohl der Park nur in etwa halb belegt war. Das kann nicht gut für Fauna und Flora sein! Aber dafür auch wenigstens einigermaßen bezahlbar….

Lodges und Preis Leistung
Tja, ein Schnäppchenland ist Kenia in unseren Augen nun nicht. Das Preis-Leistungsverhältnis haben wir zum Teil schon als echt grenzwertig empfunden. Gerade die Nationalpark- Lodges waren zum Teil von „schöner Wohnen“ weit entfernt und trotzdem recht teuer. So zumindest unser Eindruck.

Das Malaika Camp hat für uns gut gepasst. Am Anfang waren wir ganz alleine, dann war das Camp gerade zur Hälfte belegt. Joe und John waren beide nicht da. Wir würden grundsätzlich gerne noch einmal dort hin reisen.

Klima / Reisezeit
Hat für uns insgesamt gepasst. Die Temperaturen waren gut auszuhalten. Am Ende hat es in der Masai Mara immer mal ordentlich gewittert. Hauptsächlich am Nachmittag. Das hat uns nicht größer gestört. Dafür war die Mara nicht ganz so voll (wenn für uns auch zu voll).

Inlandsflüge
Unkomplizierter Transport. Nichts für Menschen mit großer Flugangst. Zweimal sehr unpünktlich, aber OK. Ich mag diese Flüge genau so wie im Okavango Delta!

Fazit
In meinen Augen kann man Kenia und das südliche Afrika nicht fair vergleichen. Kenia ist viel „afrikanischer“ mit allen Vor- und Nachteilen. Im südlichen Afrika fahre ich gerne selbst. In Kenia war ich sehr froh hinter Joseph und Nicholas sitzen zu dürfen. Alleine diese Tatsache macht eine Kenia Reise für uns schon teuer. Durch die unterschiedlichen Reisearten und die damit verbundene, unterschiedliche Preiskalkulation verbietet sich fast ein Vergleich. Den Vergleich der gefühlten Sicherheit gewinnt Kenia allerdings genauso, wie die Offenheit und Fröhlichkeit der Menschen.
Im südlichen Afrika sind wir dafür komfortabler und unabhängiger auf eigen Faust unterwegs und versorgen uns gerne auch mal selbst. Das wäre uns in Kenia zu stressig.
Also: Wir sind total happy mit Kenia und würden gerne noch einmal nach Kenia zurückkehren und hinter Joseph im Auto sitzen. Es gibt noch einiges zu entdecken, aber das wird Geld kosten…..

That’s it, jetzt ist wieder Südafrika dran…….

2022 Kenia–clouds like mountains or go and die! X von casimodo

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/302046-2022-kenia-clouds-like-mountains-or-go-and-die-x

Stand: letzter Berichtsteil vom 21. März 2023

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