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Reisebericht · namibia-forum.ch

Relaxtour rund um den Krüger 04-2022

von bayern schorsch · Apr. – Mai 2022 · 18 Tage · Mischform · 20 Teile

Über diesen Reisebericht

Wir sind zu zweit im April und Mai 2022 rund um den Krüger unterwegs, mit dem Mietwagen und in bewusst wenigen, dafür langen Etappen von drei bis fünf Nächten statt täglichem Ortswechsel. Die Panoramaroute, die wir von einer früheren Reise kennen, lassen wir diesmal aus, und statt weitere Sehenswürdigkeiten abzuklappern, bleiben wir an einem Nachmittag einfach faul zu Hause.

Drei der vier Unterkünfte liegen außerhalb des Parks, wir fahren selbst hinein und zurück; auch eine zwanzigminütige Anfahrt zum Gate nehmen wir gelassen hin. Nur bei der vierten Station übernimmt ein Guide das Steuer im offenen Fahrzeug, samt Vollverpflegung und zwei täglichen Game-Drives – ausgerechnet dort geht das Konzept am wenigsten auf, auch wenn er Fährten liest wie kaum ein anderer. Über Ostern reicht die Wildcard allein nicht, wir brauchen zusätzlich ein tägliches Pre-Booking und zahlen extra dafür; nach den Feiertagen ist davon nichts mehr zu spüren. Am letzten Tag steht trotz frühem Aufstehen nur eine einzige Schranke offen, und wir warten fast eine Stunde – auch das gehört, mit Galgenhumor betrachtet, zum Relaxen.

Am Ende überzeugen uns die selbst gefahrenen Stationen in Parknähe am meisten. Eine Unterkunft mit täglichen Stromausfällen würden wir nicht wieder buchen, und die geführten Tage bleiben für uns die schwächsten – wenig Ortswechsel und viel Zeit an jedem Ort tragen uns über jede Reibung hinweg.

Diese Zusammenfassung wurde automatisch erstellt und vom Autor freigegeben.

Teil 119. Juni 2022

Also eigentlich , ja eigentlich wollte ich gar keinen Reisebericht schreiben. Der Grund:
Ein bisschen Forumsmüde, viel zu viel Arbeit zu Hause, Planen der nächsten Reisen nach Afrika (wobei die Betonung auf Reisen steht), jede Menge Enkelkinder usw usw - man weiß ehrlich gesagt gar nicht recht, wo man als erstes hinlangen soll. 😉

Dann kommt noch dazu, dass man bei den vielen tollen Reiseberichten und den supertollen Fotos sich schon bald nicht mehr traut, seine eigenen Berichte hier reinzustellen. Die Bedenken, nicht gelesen zu werden, kommen mir in den Sinn und was halt schon auch noch „erschwerend“ dazukommt ist die Tatsache, dass wir uns bei unserem letzten Reisebericht, nämlich „Hochzeit in der Kalahari – ein Traum wird wahr“, regelrecht verausgabt haben. Das zu toppen fällt schwer und kann gar nicht gelingen. Also lass es bleiben und verfolge lieber die anderen Reiseberichtsschreiber. 😕 🙁

Aber – so dachte ich mir – alles nur faule Ausreden und meist gestaltet sich ja nur der Beginn eines Reiseberichtes etwas „zäh“. Hat man dann erst mal angefangen zu schreiben, dann geht das alles wie geschmiert.

Also fang ich einfach mal an:
Die diesjährige April-Tour rund um den Krügerpark war ja schon für 2020 geplant. Leider mussten wir damals Coronabedingt verschieben, und nachdem sich damals im April 2020 die Betreiber unserer Unterkünfte sehr kulant gezeigt haben und keinen einzigen Cent an Storno- bzw. Umbuchungskosten verlangten, da war für uns klar, dass wir die Unterkünfte ähnlich den accomodations aus 2020 buchen möchten.

Ausnahme waren die Unterkünfte im Krügerpark. Zwar hat auch SAN-Parks seinerzeit sämtliche Kosten erstattet, aber die Reviews – auch hier im Forum – über die verschiedenen Restcamps im Park waren für uns Grund, Unterkünfte außerhalb des Parks den Vorzug zu geben.

Dies als kurze „Einleitung“. Ich möchte erwähnen, dass wir weder ein Tagebuch oder sonst irgendwelche Aufzeichnungen während des Urlaubs gemacht haben. Alles, was die nächsten Tage folgt, ist aus dem Gedächtnis heraus geschrieben, wobei die Fotos natürlich sehr hilfreich sind, um die Erinnerungen möglichst identisch rüberzubringen. Eine Bilderflut wird man bei diesem Bericht nicht erleben. Wir haben zwar geknipst, aber unsere Leidenschaft ist die Filmerei.

Wer mitfahren möchte ist gerne eingeladen, wir freuen uns über jeden Fahrgast. Vielleicht sind ein paar Tipps, grad was die Unterkünfte anbelangt, für den Einen oder Anderen hilfreich.

In diesem Sinne – ich hau in die Tasten, so schnell es geht und gebe mein Bestes! 🙂

Und weil es sich bei den verschiedenen Berichten so eingebürgert hat, dass schon im ersten RB-Beitrag ein paar Bilder hochgeladen werden – bitteschön, hier ist eine ganz kleine Auswahl


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Teil 219. Juni 2022

Die Zeit vor dem Flug:

Was uns arg beschäftigt hat und uns teilweise schlaflose Nächte bereitete war die Tatsache, dass man bei der Einreise nach Südafrika einen negativen PCR-Test vorweisen musste. Die Vorstellung, dass auf Grund eines positiven Tests die komplette Reise ins Wasser fallen würde, war schier unerträglich. Wir hatten aber das Glück, dass zwei Wochen, bevor unser Flieger nach SA startete, diese Bedingung aufgehoben wurde. 🙂

Wir haben uns zu Hause – so weit das möglich war – sehr „abgeschottet“ und auf viele Dinge des täglichen Lebens verzichtet. Menschansammlungen meiden wir ohnehin, aber grad in der Zeit vor unserem Abflug haben wir schon arg aufgepasst, dass wir uns nicht doch noch zum Ende hin irgendwo den Virus einfangen.
Aber alles ist gut gegangen, vielleicht war es ein bisschen Glück, vielleicht aber auch die nötige Umsicht und so sind wir überglücklich, im Flieger der AIR FRANCE ein schönes Platzerl für uns zu finden.


Der Flug:

Mit allen möglichen Airlines sind wir schon nach Afrika geflogen. Air Namibia, Lufthansa, Swiss-Air, SAA, BA, Eurowings, ganz früher noch die Air Berlin – ja, das waren noch Zeiten. Da ist die Auswahl mittlerweile doch arg eingeschränkt und per Zufall sind wir dann auf ein Angebot der „Air France“ gestoßen.

Abflug ab MUC, Zwischenlandung in Paris, Weiterflug nach Joburg, das alles mit exakt einer Stunde längerer Flugzeit als mit der Lufthansa. Der Preis war ein regelrechtes Schnäppchen 🙂 , nämlich 550 Euro pro Nase. Und nicht, dass da jemand meint, nur einfacher Flug. Nein, wir haben auch den Rückflug gehabt, denn sonst wären wir ja noch gar nicht zu Hause. Ist das nicht ein Wahnsinn – 550 Euro, eigentlich doch viel zu billig.

Wir haben das Angebot gerne angenommen und wider Erwarten war der Umstieg am Charles de Gaulle Airport selbst für ältere Herrschaften wie uns kein Problem. Von dem einen Terminal zum anderen Terminal waren wir genau 25 Minuten unterwegs.

Der Flug selbst – und ich übertreibe nicht – war wirklich sehr entspannt. Bezahlst Du doch bei Eurowings für jedes Glas Wein deine was weiß ich 5 Euro oder mehr, so ist bei der Air France alles frei. Ja selbst bei uns in der Holzklasse gab´s ein Gläschen Champagner (für den bayern schorsch 2 Gläschen), Wein und Bier was man wollte, und nach dem ordentlichen Essen bekommt noch jeder, wenn er noch kann und will, einen Whiskey mit Eis oder einen Amarula oder einen Fernet. Unglaublich, aber wahr. Wir haben uns in die guten alten Zeiten mit der SAA zurückversetzt gefühlt, und das Bordpersonal war zudem außerordentlich freundlich. Das hat absolut zu 100 % alles gepasst und vielleicht ist ja das schon ein guter Tipp.

Air France immer wieder und jederzeit gerne! 🙂

Unsere Tour möchte ich Euch nicht vorenthalten - es war wie schon in der Überschrift genannt, eine "Relax-Tour". Insgesamt 17 Nächte im Ziel + 2 Nächte im Flieger = in der Summer 19 Nächte.

Und die 17 Nächte haben wir wie folgt aufgeteilt:

5 Nä Foxy Crocodile Retreat
4 Nä Umoja Bushvilla im Silonque Reserve
4 Nä Muweti Bushlodge im Gretie
4 Nä Hazyview im The Zarafa


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Teil 320. Juni 2022

14. April 2022

Wir landen pünktlich am frühen Morgen auf dem O.R.Tambo in Johannesburg. Schorschine stellt sich als Erstes ans Kofferband, während der bayern schorsch sich auf den Weg zu Tempest Car macht. Das ist außerhalb der Ankunftshalle, über den Zebrastreifen rüber und rein in das nächste Gebäude. Dort sind die ganzen Autoverleiher untergebracht. Zu meinem Ärger 😈 ist der Tempestschalter leider nur mit einem einzigen Mitarbeiter bestückt, und vor mir warten noch etliche andere Leute auf ihre Autopapiere. Fast 1 ½ Stunden (!!!)mussten wir warten, bis wir endlich an der Reihe waren. Da hätte meine Schorschine die Koffer fünf mal vom Band holen können. Na ja …

Endlich die Papiere in der Hand gehen wir ein paar Meter zum Aufzug, fahren in das Stockwerk, das uns genannt wurde und irgendwo bei EUROPCAR sind auch die ganzen Tempest-Cars untergestellt. Kein Mensch ist da, niemand, der uns irgendwie weiterhelfen möchte, aber Dank der Fernbedienung haben sogar wir unser Auto bald gefunden. Ein fast neuer HAVAL – ein chinesisches Monsterauto, riesengroß, ganz in Weiß (nur der Blumenstrauß hat gefehlt 🤩 )
Automatic, eine tolle Kiste, die uns auf Anhieb gut gefällt und – um es gleich vorweg zu nehmen, uns im Urlaub auch nie im Stich gelasssen hat.

Gebucht haben wir das Auto bei www.aroundaboutcars.com ,mit denen wir gute Erfahrungen gemacht haben. Die deutschsprachige Vermittlung ist kompetent und geduldig. Es werden alle Fragen beantwortet, und das in kürzester Zeit. Bezahlt haben wir für das Auto 637 Euro + Zusatzversicherung 52 Euro = knapp 700 Euro und hatten für 18 Leihtage einen schicken SUV mit Automatik und 0 Selbstbeteiligung.

Around-About-Cars ist von uns eine klare Empfehlung. 🙂


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Dank unseres Google-Navis, das meine Schorschine perfekt von zu Hause aus schon vorgefüttert hat, finden wir schnell raus aus der Stadt und sind schon bald auf dem highway. Bei der ersten Mautstelle zahlen wir noch ein paar wenige Rand, wobei es nicht Rand sondern Nam.Dollar waren, die noch vom Hochzeitsurlaub übrig waren. Zum Glück war der Betrag so gering, so dass der Häuschensitzer nach kurzer Diskussion einwilligte, denn so ohne weiteres werden hier namibische Dollar nicht genommen. Und ich denke mir noch, was stellt der Typ sich denn so an, namibische Dollar ist doch auch nicht schlecht. 😛

Nur – wir hätten ja gar nichts bezahlen müssen, denn an der zweiten Mautstelle, wo wir schon wieder unsere Dollar hergerichtet haben, werden wir von einer freundlichen Mautkassiererin darauf hingewiesen, dass wir nichts bezahlen müssen, da unser Auto E-Toll ausgerüstet ist. Sie hat uns dann noch das kleine Kasterl an der Windschutzscheibe gezeigt, wo die E-Geschichte untergebracht ist, und künftig waren wir dann schon schlauer.

Fazit: schon wieder was dazugelernt – und ich dachte, ich weiß schon (fast) alles ! 🤪

Tankstop / Pinkelpause / Füße vertreten:

Ja siehe da, jetzt kommt gleich noch was, das wir auch noch nicht gewusst.haben.
Ca. 150 km, nachdem wir Johannesburg verlassen und unsere „Erfahrungen“ in puncto Maut/Toll-Gebühren gesammelt haben, wird es Zeit für eine kurze Pause. Schließlich will man sich am ersten Tag und dann noch dazu nach einem langen Flug nicht übernehmen. Also steuern wir in Middelburg die Tanke an, denn da gibt´s bestimmt ein vernünftiges WC und vielleicht haben die sogar einen Geldautomaten.

Gesagt, getan, als Erstes wird die Toilette angesteuert. Ein Geldautomat ist auch schnell gefunden (gibt´s ja fast an jeder Tanke), ein paar Knabbereien, ne Cola und das erste Savanah light – na das lässt sich hier doch alles gut an. Was uns wundert ist, dass hier an der Tankstelle so viele Leute unterwegs sind. Und zwar richtig viele Leute. Uns hat das gewundert, denn schließlich ist ja nicht Ostersonntag, sondern erst der Gründonnerstag. Und nur, weil die WC´s blitzeblank sauber sind und auch sonst alles einen sehr gepflegten Eindruck macht, brauchen hier trotzdem nicht gar so viele Menschen sein. Eine regelrechte Menschenansammlung!

Na gut – wir nehmen´s so wie´s kommt und schauen uns noch ein bisschen um. Dabei sehen wir, dass rechts neben bzw. hinter dem Freiluftrestaurant so ne Art Zuschauertribüne hochgebaut ist. Und spätestens jetzt ist uns klar, weshalb hier so viele Leute rumwuseln. An der Tankstelle gibt es nämlich außer Sprit und den erwähnten Kleinigkeiten auch ein Freigehege für Nashorn, Oryx, Büffel, Zebra, Strauße & Co. Unglaublich, aber wahr – auf einem riesigen Gelände mit entsprechend großem Wasserloch treiben sich etliche Wildtiere herum, die Afrika zu bieten hat.

Ja Mann – das ist doch super, jetzt haben wir schon 2 der big 5 in unmittelbarer Nähe zum knipsen. Bequemer geht´s ja gar nicht und jetzt brauchen wir im Krüger nur noch die anderen 3 der big 5 suchen. 😉

Ein Wahnsinn, was hier abgeht, aber wir würden diese Tankstelle immer wieder ansteuern, denn das ist schon alles hochinteressant. Interessanter als die Tiere, denn die werden wir hoffentlich im Krüger zur Genüge sehen, sind die Menschen. Ich kann es nicht genau abschätzen, aber ich denke, dass es bestimmt ein paar hundert Leute sind, die sich hier an der Tankstelle aufhalten. Mittendrin zu sitzen und diesem Treiben zuzuschauen, ja, das hat schon was.


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Nach der Tanke in Middelburg sind´s dann nochmal um die 280 km, bevor wir in unserer ersten Unterkunft, dem https://foxycrocodilebushretreat.co.za/ im Marloth-Park ankommen.

Dazu aber im nächsten Kapitel ein bisschen mehr.

Teil 421. Juni 2022

MARLOTHPARK - Foxy Retreat:

Im Foxy Crocodile Retreat haben wir uns für 5 Nächte einquartiert. Schon allein der Empfang durch die sehr freundlichen Besitzer Gail und Mark hat schon eine ganz besondere Note. Man wird durch´s Haus geführt und bekommt Erklärungen, wie und wo alles zu finden ist, die Küche, die Veranda, der Pool, der Parkplatz usw. usw. Sehr schön ist das alles und besonders gefreut haben wir uns über diesen Willkommensspruch:

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Das macht alles schon einen sehr gepflegten Eindruck. Die Küche ist bestens ausgestattet, Schlaf / Living / Bad ist alles ein riesengroßer Raum, uns gefällt das. Dann geht’s gleich raus zur Terrasse, daneben der Pool – ja, so stellen wir uns eine schöne Unterkunft vor, hier passt das Preis-Leistungsverhältnis.


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Das Inhaberpaar Gail und Mark sind zwei ganz liebe Menschen. Gail hat zu Tieren eine ganz besondere Liebe entwickelt, und sie erzählte uns, dass ihr Leben sich völlig änderte, als sie eine Frau traf, die ein verwaistes Schimpansenbaby bei sich trug. Die winzige Kreatur war von Buschfleischjägern gefangen worden, die ihre Schimpansenmutter und Familie ermordet hatten. Der Name des Waisenkindes war „Missy“, und Gail nahm sich damals 2013 in Liberia des kleinen Schimpansen-Babys an. Sie schrieb zu diesen Erfahrungen ein Buch:

„Her name is Missy“

Natürlich liegt das Buch im Chalet auf, und wenn man mal zwischendrin Zeit hat tut es gut, darin ein paar Seiten zu lesen. Eine tolle Frau, diese Gail.

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Zurück zu unserer Unterkunft: insgesamt stehen dem Gast 4 oder 5 verschiedene accomodations zur Verfügung. Wir haben uns für das „Foxy-Chalet“ entschieden, wobei, soweit wir das beurteilen können, alle Häuser sehr schön sind.

Am ersten Abend haben wir uns bekochen lassen. Das war gut so, denn durch die Verzögerung am Flughafen Johannesburg wollten wir abends nicht auch noch den Grill anschmeißen. Das wurde zwischenzeitlich für uns erledigt und wir bekamen ein leckeres Drei-Gänge-Menü von den Hausangestellten serviert, das keine Wünsche offen ließ. Bei einem guten Flascherl Rot fallen wir bald darauf hundemüde in die Kiste. Lang war der Tag und wir freuen uns natürlich auf Morgen, wenn wir endlich wieder in den Krügerpark fahren dürfen.

Vorab jedoch noch ein paar Bilder von "unserem" Foxy:


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Teil 522. Juni 2022

Unser erster Tag im Krüger, 15.04.2022

Und wie wir uns freuen. Endlich wieder Krüger, endlich wieder Tiere. 🙂 🙂 🙂

Zunächst müssen wir aber vom Foxy-Häuschen zur Crocodile Bridge vorfahren, denn dort befindet sich das Tor zum Krügerpark. Bei gemütlichster Fahrt braucht man für die wenigen Kilometer bis zum Gate 15 Minuten, wenn man es eilig hat, dann kann man auch in 10 Minuten dort sein.

Schon im Vorfeld hab ich mit SAN-Parks kontaktet, und man hat mir geschrieben, dass man die Wildcard auch direkt am Gate der Crocodile-Bridge kaufen kann. Na gut, das werden wir probieren, ob das auch alles so klappt, wie wir uns das vorstellen. 😕

Das tägliche Prozedere – und das wissen alle Krügerfans - an den Toren zum Krügerpark ist natürlich schon irgendwie nervig, besonders aber dann, wenn man am Gate so einen Schlaumeier 🤩 wie den bayern schorsch vor sich hat. Der hat nämlich, ganz gemäß dem Motto, "fahr doch gleich direkt zur Schranke und nicht zuerst ins Office", den Schrankenwärter ins Visier genommen. Dem Schrankenmann hat er (also der bayern schorsch) dann mal klar gemacht, dass man jetzt gerne die Wildcard käuflich erwerben möchte. Na ja, meinte der freundliche officer, eigentlich sollte ich mir ja die Wildcard im Büro von SAN-Parks, also hier zwar am Gate, aber halt im office, besorgen. Nachdem aber grad im Moment niemand an der Schranke steht, macht er eine Ausnahme 🙂 - aber wirklich nur deshalb, weil im Moment grad keine Autos warten.

Gesagt, getan, der Mann bekommt von uns die Pässe und fängt zu schreiben an. Und genau in dem Moment, als der gute Mann zu Schreiben beginnt, kommt ein Auto nach dem anderen und stellt sich schön brav hinten an. Oh Mann, war mir das peinlich. Schorschine wäre beinah im Boden versunken und hat sich auf dem Beifahrersitz immer kleiner gemacht, denn das gesamte Prozedere hat bald 10 Minuten, eher 15 Minuten gedauert. Mich hat´s ehrlich gewundert, dass die Autos hinter uns „still“ gehalten haben und sobald wir unser Ticket in Händen hielten, haben wir uns dann gaaaaanz schnell aus dem Staub gemacht, sind die nächste Gravelroad links rein und haben Gas gegeben, nicht dass da einer von den Wartenden hinter uns dem bayern schorsch nocht zu guter letzt den berühmten Vogel gezeigt hätte. 🤩

Nun ja – die Wildcard hatten wir, wobei wir – damit jetzt auch mal eine vernünftige Info rüberkommt – doch immerhin 340 Euro / Couplecard bezahlt haben. Dafür kann man aber 360 Tage im Jahr in den Krüger fahren, und wir werden das im September diesen Jahres auch gleich entsprechend ausnutzen. Trotzdem, 340 Euro kann man sehen wir man will. Es ist viel Geld, aber wenn man mit anderen NP´s vergleicht, dann ist das hier im Krüger regelrecht ein Schnäppchen.

Ah ja – Tiere haben wir natürlich auch gesehen. Ich palabere hier munter drauf los und vergiss, worauf es ankommt. Tiere! Und die haben wir grad genug gesehen. Hier ein kleine Auswahl:

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Am Abend sind wir dann noch bei der Metzgerei im Marlothpark vorbeigefahren. Kudu-Spieße, Boerewors und Rindersteaks hat uns die superfreundliche Metzgermeistersgattin Lizette verkauft. Wir wurden sehr nett beraten und ich glaub, dass uns die Metzgermeisterin regelrecht in ihr Herz geschlossen hat. Ab Beginn der Verkaufsverhandlung bis zum Bezahlen, wo wir mit Winken und Lachen verabschiedet wurden, hat das schon sehr gut gepasst hier. Ein mehr als empfehlenswerter Laden. Die e-mail Adresse haben wir uns vorsichtshalber gleich mal aufgeschrieben. Das war bestimmt kein Fehler.

Kaum zu Hause in unserem Foxy-Retreat sind wir als Erstes rein in Pool. Die Abfrischung tut richtig gut, denn es ist sehr heiß hier. Anschließend bereiten wir das Abendessen vor. Es gibt die Kuduspieße, dazu Boerewors (die übrigens sehr lecker war), Süßkartoffeln, griechischen Salat und Weißwein, eisgekühlt.

Self-catering ist für uns eine Sache, die zu einem Afrikaurlaub ganz einfach dazugehört. Das ist alles so easy hier. In der Küche fehlt´s an nichts, das Feuer brennt vor sich hin, die Stimmung ist einfach spitzenmäßig und wir können bald das erste Fleisch auf den Grill legen. Diesmal hat´s nicht lange gedauert, das „Ankommen in Afrika“. Wir fühlen uns wohl und sind so richtig zufrieden. Was für ein schöner Tag. 🙂

Ah ja - jetzt ist mir grad noch was eingefallen zu den Krügerparkregularien:
also dass man kein Schießgewehr, keine Drohne und auch sonst keinerlei Waffen mit in den Park nehmen darf, das war uns schon klar. Dass man aber nicht mal ein paar Flaschen Savanah (auch kein light !) mitnehmen darf, das war für uns neu. Nach halbherziger Kontrolle des Autos hat natürlich einer der übereifrigen San-Park-Beamten unsere Coolerbox entdeckt. Und da waren ein paar Flaschen Windhoek Lager und ein paar Flaschen Savanah light drin. Und der Mann hat keinen Spaß verstanden. Im Gegenteil - seinem Grinsen nach zu urteilen hat ihm das sogar noch Freude bereitet, endlich einen Dummen gefunden zu haben, dem er die Getränke abnehmen kann. Und all gutes Zureden hat keinen Wert gehabt. Der Mann bestand darauf - kein Alkohol in den Park. BASTA!

Also blieb uns gar nichts anderes übrig als entweder die Flaschen an Ort und Stelle runterzuwürgen oder, und diese Variante erschien uns sinnvoller, die Getränke im Shop am Gate abzugeben und bei der Ausfahrt aus dem Park wieder mitzunehmen. Dass wir natürlich an den folgenden Tagen mit dem Thema Alkohol etwas klüger umgegangen sind, lässt sich denken. 😉 😉 😉

Eigentlich eine lächerliche Sache - aber so ist das halt. 😈

Teil 623. Juni 2022

Tag 3 und 4 im Krüger:

Das Foxy hat zum Glück einen kleinen Splash-Pool. Und den haben wir an Tag 1 und 2 auch dringend gebraucht, denn die beiden ersten Tage hier im Marloth / Krügerpark hat es doch tatsächlich satte 35 Grad Hitze. Da ist man dann schon froh, nach dem Game-Drive oder auch mal mitten in der Nacht in den erfrischenden Pool reinzuspringen.

Was uns auch sehr gut gefallen hat – Mark hat sich angeboten, abends, noch bevor wir vom Krüger zurückkommen, das Feuer für unser Braai anzuzünden. Ein toller Service, den wir zwei mal auch gerne genutzt haben. Leider nur zwei mal, denn das Wetter war an Tag 3, 4 und 5 über Ostern derart miserabel, dass wir im überdachten Bereich unsere Grillstation Nummer 2 nutzen mussten. Das Wetter war wirklich unter aller Kanone, und es hat buchstäblich Tag und Nacht geschüttet aus allen Rohren. 🙁

Aber – wir dürfen da nicht jammern, denn zur gleichen Zeit hat es in Durban verheerende Unwetter gegeben, bei denen hunderte von Menschen zu Tode gekommen sind. Wir haben das täglich verfolgt, die Bilder im Internet und TV waren erschütternd.
Trotz Dauerregen sind wir natürlich rein in den Park. Den ganzen Tag im Chalet zu verbringen wäre ja nun auch nicht grad so prickelnd. Ein paar wenige Sichtungen, schlechte bzw. viele gesperrte Nebenstraßen, das war nun alles nicht grad das, was wir uns erträumt hatten. Aber was soll´s – wir nehmen es so wie´s kommt, und damit sind wir ebenso zufrieden.

Ein paar so „Verscheuchte“ haben wir dann schon gesehen, aber wir hatten den Eindruck, dass sogar die Geier ihren Kopf eingezogen 🤩 haben bei diesem Mistwetter:

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Selbst diesem kleinen Eisvogel war´s wohl zu nass:


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Zebras im Regen:

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Ja, das war schon ganz ne schlechte Ausbeute, aber was soll´s wir können das Wetter (zum Glück) auch nicht ändern.

Einen Vorteil aber hat eine Schlechtwetterperiode in jedem Fall. Da bleibt Zeit, auch mal mittags gepflegt in einem der Restcamps ein leichtes lunch zu sich zu nehmen. Die Gastronomie hat sich unserer Meinung nach im Krügerpark sehr verbessert. Konnte man noch vor Jahren dem Angebotenem nicht viel abgewinnen, so hat man heute zwar keine Haubenküche, dafür aber wirklich schmackhafte und gute Speisen.

In diesem Fall war es im Lower Sabie Restaurant. Draußen konnte man eh nicht sitzen, aber im Innenbereich war dann nach 15 minütiger Wartezeit ein kleines Platzerl frei. Es war Ostern, und auf die Idee, am Osterfeiertag mittags nach guter alter Tradition auf einen Lammbraten zu spechten, hatten wohl noch mehr Leute. Für uns hat´s ein Burger auch getan, und der war mehr als lecker:


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Lang haben wir uns heute im Park nicht aufgehalten – es hat einfach keinen großen Spaß gemacht. Die meisten Nebenstraßen waren gesperrt, die Tiersichtungen hielten sich verständlicherweise arg in Grenzen, und wenn Du nicht mal das Fenster aufmachen kannst, weil Du sonst pitschenass bist, dann macht das einfach keinen Sinn. 😈 🙁

Dafür haben wir´s uns dann im Foxy gemütlich gemacht, schließlich sind wir ja auf einer Relaxtour unterwegs …..

Teil 724. Juni 2022

Tag 5 im Krüger / Foxy Retreat:

Heute gehören wir zu den Frühaufstehern und stehen punkt 6.00 Uhr (!!!) morgens am Gate. Schließlich hat man morgens die besten Chancen, auch mal einen Löwen zu sehen.

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Und lang hat´s nicht gedauert, schon ist einer vor uns auf der Straße gelaufen! Entschuldigt aber bitte die miese Bildqualität. Wir sind damit auch nicht zufrieden, aber erstens war es fast noch dämmrig und zweitens war natürlich auch heute wieder "schlecht Wetter" angesagt, wenn auch nur in Form von stark bewölkt.


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Allerdings sind früh morgens auch entsprechend viele Leute unterwegs, so dass wir uns die meisten Sichtungen immer mit etlichen Autos „teilen“ mussten. 😈

Apropos Leute / Autos und Krüger:

eine Erfahrung, die uns überhaupt nicht gepasst hat ist, dass man trotz Wildcard nicht automatisch Zutritt zum Krügerpark hat. Nein, das ist ganz und gar nicht der Fall, denn über Ostern waren derart viele Leute unterwegs, dass man für die Ostertage ein „pre-booking“ benötigt hat. Die liebe Gail hat für uns das pre-booking täglich übernommen, das war ein toller Service von ihr.
Also hat man hier zwar die Wildcard, zahlt aber trotzdem noch für jeden Tag zusätzlich 4 oder 5 Euro. Mich ärgert das gewaltig, denn wenn ich schon die Wildcard hab, dann sollte der Zutritt zum Park damit gewährleistet sein. Das sind die Dinge, die dem bayern schorsch überhaupt nicht gefallen.
Wobei – es war nur über die Osterfeiertage so dramatisch. Und da ist anscheinend ganz Südafrika vom Safarifieber befallen. Nach Ostern war das alles kein Thema mehr.

Vielleicht bei der Gelegenheit noch ein Wort zum Thema

„Unterkünfte im Park oder Unterkünfte außerhalb des Parks“.


Da gibt´s zumindest von unserer Seite her ein klares statement. Wir kennen beides und haben schon oft genug auch im Park geschlafen. 😉

Der große Vorteil der Übernachtung in einem Restcamp des Krügerparks ist, dass man einfach „viel näher dran“ ist und vor allem dieses unsägliche Kasperltheater an den Gates nicht täglich über sich ergehen lassen muss, auch wenn man ebenso wie die Tagesbesucher, die von außen kommen, nicht viel früher auf Safarifahrt gehen kann. Denn auch in den Restcamps öffnet sich das Tor zum Paradies nur zu einer gewissen Zeit, und die ist, soweit ich weiß, mit den Gate-Öffnungszeiten identisch.
Und die Gaudi mit dem pre-booking fällt logischerweise auch weg. Dafür muss man aber auch in Kauf nehmen, dass man teilweise Buden bekommt, die (zumindest den Schorschens aus Bayern) einfach nicht gefallen. Nicht alle Unterkünfte, aber doch ein Teil trägt zu unserem Wohlbefinden nicht bei. 😠 😮 😐

Also ist für uns klar, dass wir accomodations außerhalb des Parks suchen. Dort hat man eine schier endlose Auswahl an erstklassigen Unterkünften, und das zu einem kleinen Preis. Und da muss ich nicht in eine „Anlage“ mit was weiß ich wie vielen Bungalows gehen. Da gibt es jede Menge kleiner und kleinster Unterkünfte, und die sind so, wie wir sie gerne haben. 🙂
Mit der Entscheidung, eine Unterkunft außerhalb des Parks zu buchen bucht man aber auch die ganzen Nachteile, die weitere Anfahrt, tägliches Kasperltheater usw. usw.

Letztendlich hat eben alles seine Vor- und Nachteile und jeder kann nur für sich selbst entscheiden, was für ihn die bessere Variante darstellt. Aber wohlgemerkt – das ist alles nur unsere persönliche Meinung. 🤪

Ein paar Tiere sind uns außer den Löwen natürlich auch noch über den Weg gelaufen:

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Am Abend fahren wir dann wieder heim ins Foxy. Wir freuen uns auf unsere Unterkunft, denn für uns ist eine Unterkunft wichtig. Wir müssen uns dort wohlfühlen, und das haben wir im Foxy bei Gail und Mark wirklich getan. Als Fazit zu dieser traumhaften Location kopiere ich hier einfach meinen Review vom Tripadvisor rein. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen:

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Teil 809. Juli 2022

19. - 23. April, 4 Nächte in der UMOJA BUSHVILLA

Die Reise geht weiter, unsere nächste Station wartet auf uns, nämlich das www.umoja-kruger.com
im Silonque Nature Reserve nahe Phalaborwa. Hier haben wir uns für 4 Nächte eingebucht in einem großen Haus für 6 Personen, Infinity-Pool, tolle Terrasse, drei Schlafzimmer, erstklassig ausgestattete Küche.

Also man kann sich das so vorstellen: wir brauchen natürlich keine drei Schlafzimmer, und wir brauchen auch kein riesiges Haus. Aber irgendwie hat uns die Hütte angefixt, und der Preis war egal, ob 2 oder 6 Personen dort wohnen. Nur durch Zufall und durch den Tipp von unserer Forumsfreundin Hanne 😘
haben wir dieses Häuschen gefunden, das im Silonque Nature Reserve eines von meiner Schätzung nach 15 weiteren Unterkünften ist. Der Pool, das hauseigene kleine Wasserloch, dahinter ein kleiner See, ja das ist schon alles recht idyllisch hier. Auf alle Fälle „Natur pur“, denn man ist uneinsehbar von irgendwelchen Nachbarn hier tatsächlich allein. 😘 😉

Hier gleich mal ein paar Bilder vom Umoja, die ich teilweise von der homepage runtergepflückt habe.
Ein sehr sehr schönes Haus 🙂

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Die Anreise haben wir mitten durch den Krügerpark unternommen, d.h. über die Crocodile-Bridge rein, dann weiter über die „Hauptstrasse“ Richtung Lower Sabie, Satara, Letaba und dann beim Phalaborwagate raus aus dem Park. Die Gaudi mit dem Alkohol hab ich ja schon erwähnt. 😉
In jedem Fall war das so, dass wir vor dem Passieren des Gates an der Crocodile-Bridge einen Zettel ausfüllen mussten mit Angabe der Mengen, die wir an Alkohol mit uns hatten. Der Zettel wurde dann von der freundlichen Dame im Office abgestempelt und JA – jetzt hatten wir den Alkohol-Freifahrtschein. Überprüft, ob unsere Mengenangaben gestimmt haben, wurde nicht.

Unsere ganz ehrliche und offene Meinung dazu – so ein Quatsch! 😈 Man nimmt doch außer ein paar Flaschen Wein und Bier keine „Mengen“ mit in den Park. Das ist ein Witz, den wir nicht verstehen und uns fehlt dazu auch die nötige Logik. Einfach ein Kasperltheater, mehr kann man dazu nicht sagen ….

Zwischendurch haben wir am Nkumbe Viewpoint ein kleines Päuschen eingelegt, der Ausblick dort ist mehr als empfehlenswert. Dort zu sitzen, ein Savanah light (schließlich liegt ja noch eine weite Strecke vor uns), das ist dort oben schon sehr schön.


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Gesehen haben wir von der Tierwelt auf der langen Fahrt nicht all zu viel. Vielleicht waren wir aber auch ein bisschen zu schnell unterwegs. Irgendwo zwischendrin läuft uns dann diese kleine Elefantenherde über den Weg. Wir haben uns über diese Sichtung sehr gefreut. 🙂

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Zum light lunch hat´s gibt´s einen light Burger:

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und frisch gestärkt packen wir unsere letzte Etappe an. Mit Fotostops und Pausen waren wir rund 7 Stunden unterwegs gewesen, wobei uns dann nach dem Phalaborwa-Gate noch eine grauselige Pad bis zu unserer Unterkunft, der Umoja Bushvilla, erwartete, für die wir noch zusätzlich eine halbe Stunde brauchten. 🤩

Das mit der Schlüsselübergabe und der Einweisung für unsere Villa ist ne eigene Geschichte, die möchte ich dann morgen erzählen. Vorweg aber noch ein anderes Thema: abends, als wir so mittendrin am brutzeln und braaien waren, geht auf einen Schlag das Licht aus. Eine völlig neue Erfahrung, und auch darüber berichte ich im nächsten Teil.

Teil 910. Juli 2022

Umoja Tag 2

Also die Sache mit dem Licht, das nennt sich „LOADSHADDING“ – für uns was ganz was Neues. 😈
Und ja, hätten wir unsere What´s App Nachrichten rechtzeitig abgerufen, dann hätten wir auch gewusst, um was es hier geht. Natürlich hat uns die Vermieterin eine Nachricht geschickt, nämlich:

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Und hätten wir das Namibia-Forum aufmerksam gelesen, dann wären wir über dieses Problem der Stromknappheit bestens informiert gewesen. Aber was macht man – Beiträge, die einen nicht unmittelbar betreffen und wo man glaubt, dass sie vielleicht nicht soooo wichtig sind, werden halt maximal „überflogen“.
Ein gewaltiger Fehler! 😠

Wir haben das nicht unbedingt für supertoll empfunden, denn wenn man sich vorstellt, man kommt aus dem Krügerpark zurück nach Hause, geht vielleicht mal erst unter die Dusche oder mal für eine Abfrischung in den Pool, möchte dann schön langsam das Abendessen richten und Du hast auf einen Schlag kein Licht, dann ist das schon arg gewöhnungsbedürftig. Erst dann – nachdem das Licht ausging – war uns klar, für was die 3 Camperleuchten im Wohnzimmer und die vielen herumstehenden Kerzen gedacht waren. 🤩
Wir haben natürlich das Beste draus gemacht. Irgendwie klappt ja immer alles, und auch dieses „Problem“ war nicht soooo groß, als dass man es nicht hätte meistern können.

Irgendwie schadet ja solch eine Situation nicht, denn es führt einem wieder mal vor Augen, wie abhängig wir mittlerweile von WLAN & Co sind. Und wir haben mit der Vermieterin im Anschluss an unseren Aufenthalt darüber gesprochen, ob man denn nicht irgendwie ein Notstromaggregat aufstellen könnte oder dass man sich vielleicht über entsprechende Solarenergie outark macht. Uns wurde aber gesagt, dass derlei Maßnahmen im Silonque Estate nicht geduldet sind und darum ….


Also gut – wir glauben ihr das und machen einfach mal einen Haken dahinter.

Ich wollte noch über die Schlüsselübergabe berichten. Also das war so: es wurde uns eine Handynummer gegeben, die sollten wir anrufen, sobald wir das Phalaborwa-Gate passiert haben. Gesagt, getan, und die sehr freundliche (und hübsch war sie dazu) Hausverwalterin war 5 Minuten später zur Stelle. Sie überreichte uns die Schlüssel, machte uns auf das Ein oder Andere noch aufmerksam, und wünschte uns nach 5 Minuten Einweisungsansprache eine gute Fahrt, es sind nur noch 30 Minuten bis zum Haus. 🤨 😐

Hmmmmm…. – wir finden das schecht, denn was wäre schon dabei gewesen, wäre die gute Frau mit uns zum Haus gefahren und hätte eine vernünftige Übergabe gemacht. Aber auch dafür hat man ja schnell eine Ausrede parat – Corona ist dran schuld, seitdem werden die Übergaben der Schlüssel irgendwo an der Straße gemacht. Da fällt Dir nichts mehr ein ….

Vier Nächte sind wir hier, und natürlich sind wir jeden Tag in den Krüger gedüst. Und obwohl uns das Haus insgesamt und trotz der kleinen „Nicklichkeiten“ sehr gut gefallen hat, würden wir hier nicht nochmal herkommen. Es ist ganz einfach viel zu weit vom Krüger entfernt, und die Pad vom Phalaborwa-Gate bis zum Silonque Estate ist hundsmiserabel.

Anders stellt sich die Situation dar, wenn man nicht unbedingt täglich in den Krüger will. Denn relaxen und die Seele baumeln lassen, das kann man hier sehr gut. Für große Familien oder auch mit Freunden ist hier genug Platz für mindestens 6 Personen, und das Haus hat alles, was man sich als SA-Urlauber wünschen kann. Nur eben keine unmittelbare Nähe zum Krügerpark.

Bei unseren Besuchen in den Krügerpark hatten wir die ein oder andere schöne Sichtung, die uns alle recht gefreut haben:

Los geht´s mit einer im Gleichschritt laufenden Parade von unglaublich vielen Impalas:

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Als fleißiger Filmer kommt einem ein „lookout“ gerade recht:

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… schön langsam scheint das Wetter sich zu bessern. Zumindest sehen wir bei gutem Willen das erste Blau am Himmel:

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… und die Wasserböcke zeigen sich heute besonders fotogen:

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Irgendwann treten wir den Rückzug an, denn die Beamten von SAN-Parks verstehen keinen Spaß, wenn man nach Torschließung ans Gate kommt. Zuvor aber machen wir einen Abstecher zu der Stelle, die uns ein Südafrikaner verraten hat. Ein toter Elefant liegt am Wegesrand, wir sollen uns das doch mal ansehen. Nun, das lassen wir uns nicht zweimal sagen, und sind gespannt, was uns an dieser Stelle erwartet. Ganz langsam sind wir gefahren, und wir haben den Eli nicht entdeckt. Also die gleiche Strecke nochmal im Schritttempo, gleichwohl die Uhrzeit sehr genau im Auge, nicht dass das Phalaborwa-Gate zum Schluss schon geschlossen ist.

Beim zweiten Anlauf war der tote Elefant dann nicht zu übersehen, denn er wurde sozusagen von einem anderen Elefanten „verabschiedet“. Das war eine sehr bewegende Szene, und wir hatten wirklich den Eindruck, dass der Elefant um seinen Kumpel getrauert hat. Da wurd´s uns richtig schwer um´s Herz, besonders dann, als der trauernde Eli mit seinem Rüssel immer und immer wieder seinen Freund oder Verwandten regelrecht gestreichelt hat.

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Teil 1011. Juli 2022

TAG 3 UMOJA:

Am dritten Tag unseres Aufenthaltes im Umoja haben wir uns mal was ganz was anderes ausgedacht. Eine River-Boat-Tour auf dem Olifants-River, Mensch das könnte doch eine klasse Sache sein. Schon Monate zuvor haben wir die Adresse und die Preise ausfindig gemacht und wie das alles ablaufen könnte. Schnell wurden wir fündig, die Kambaku II, das wäre genau das passende Böötchen für uns. Die homepage dieses Anbieters ist gerade im Umbau, so dass man nur über die offizielle Seite von Phalaborwa etwas mehr erfahren kann.
https://phalaborwa.co.za/listing/kambaku-river-safaris/

Aber wer Kontakt aufnehmen möchte, hier ist die e-mail Adresse:

olifants.safaris@gmail.com

Am Abend zuvor telefonieren wir noch mit der Lodge bzw. dem Anbieter und ja, wir werden morgen um ca. 09.30 Uhr erwartet. Das bedeutet für uns frühzeitiges Aufstehen, denn wir haben ja nach dem Frühstück

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zuerst mal unsere Rumpelstrecke von einer halben Stunde vor uns, und dann nochmal eine ca. 20 km lange Strecke, die an der „FOSKOR MINE“, dem größten Arbeitgeber hier im Gebiet, entlangführt. Die Foskor Mine beschäftigt immerhin über 2.000 Menschen und fördert sage und schreibe 60.000 Tonnen Kupfer pro Jahr an den Tag. Teilweise führt unser Weg direkt durch die riesigen Halden dieser gigantischen Mine, und immer wieder kommen uns regelrechte Monstertracks entgegen. Absolut interessant, wenn man so etwas zum ersten Mal sieht.

Um ca. 9.00 Uhr erreichen wir dann die Olifants-River-Lodge, das Boot wartet schon auf uns, und auch dieser Kingfisher hält schon Ausschau.

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Perfekt, das wird mit Sicherheit ne tolle Tour. 🙂

Dachten wir, aber denken und denken sind wohl zwei Paar Stiefel. Kurzum, die Cruise findet nicht statt, weil der Olifants-River zu viel Wasser führt. Oh Mann, da fällst du doch vom Glauben ab. Ja warum in aller Welt hat denn dann der Lodgebetreiber nichts von sich hören lassen?!?!?

Die Stimmung war – na sagen wir mal, „nicht grad gut“. 😈 Wir haben uns da so richtig geärgert, denn wir hatten uns auf die Cruise sehr gefreut. Wäre einfach mal eine tolle Abwechslung im Safari-Alltag gewesen. Der freundliche Inhaber der Lodge, der ja auch für die Cruises zuständig ist, hat sich natürlich in aller Form 100 mal entschuldigt und uns dann angeboten, einen Game-Drive mit seinem Fahrer zu unternehmen. Ich wollte eigentlich nicht, denn ich kann da nicht so schnell in den „Normal-Modus“ umschalten und der Ärger verraucht bei mir auch nicht so schnell. Aber die gute Schorschine hat mich des lieben Friedens Willen halt dann doch überredet, den Drive mitzumachen, auf den wir aber gut hätten verzichten können, denn gesehen haben wir so gut als nichts. Das war dann noch ein zusätzlicher Reinfall und mit fast 30 Euro p.P. auch kein Schnäppchen. 🙁

Aber was soll´s, keine Cruise, ein völlig unergiebiger Game-Drive – also fahren wir zurück zum Phalaborwa Gate und drehen noch unsere eigenen Runden durch den Krüger. Und nochmal, nicht dass hier Missverständnisse auftreten - selbstverständlich muss die Cruise ausfallen, wenn der Oli-River zu viel Wasser führt. Dass man das aber tagszuvor nicht schon gewusst hat ???

Bevor wir in den Krügerpark einfahren haben wir nach dieser Vormittags-Pleite ganz einfach das Bedürfnis, uns etwas Gutes zu gönnen. Also sind wir ins www.bushveldterrace.co.za, eine sehr empfehlenswerte Adresse, supergutes Restaurant, supergute Lage direkt am Phalaborwa Gate. Ein wirklich interessantes Haus, das uns auf Anhieb für einen weiteren Aufenthalt „rund um den Krüger“ sofort gefallen würde. Ich hab mir auch die Zimmer angeschaut. Ganz hervorragend alles, hier bekommt man für 100 Euro pro Zimmer für 2 Personen incl. breakfast ein gutes Preis/Leistungsverhältnis geboten. 🙂

Bild von der Homepage:

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... und supernette Bedienungen:

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Lecker, lecker - ein prima Mittagessen!

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Die Sichtungsfee hat´s mit uns dann doch noch gut gemeint – kaum im Park sehen wir, wenn auch nur für eine sehr kurzen Augenblick, diesen Leo. Immerhin!
(zumindest für ein „Beweisfoto hat´s gereicht) 😉

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Zebras – immer wieder für einen Schnappschuss gut…

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… und selbstverständlich sind wir noch bei „unserem“ toten Eli vorbeigefahren. Wir hatten keine Ahnung, was uns dort erwartet, aber das Spektakel, das sich dort bot, war schon sehr bewegend. Geier über Geier, ein permanenter Anflug, ein permanentes Gekreische und Gehacke, ein Kampf um jedes Stück Fleisch, das der Elefant hergab. Vor lauter Geier sah man teilweise vom Elefanten nur noch die Umrisse. Ein absoluter Wahnsinn. Wir waren einerseits traurig wegen dem armen Kerl, andererseits aber - so ist halt das Buschleben und auch solche Szenen gehören mit dazu:

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Abends zu Hause in unserer Umoja-Villa geht dann wieder mal das Licht aus. Pünktlich um 17.00 Uhr machen die Elektrizitätswerke Feierabend. Und das täglich. Für uns, mittlerweile ja an diesen Zustand gewöhnt, bedeutet das, dass noch eine halbe Stunde Zeit bleibt, den Salat zu schnippeln, den Tisch zu decken und den Wein zu entkorken, damit dem abendlichen Dinner nichts mehr im Wege steht. Denn noch ist es einigermaßen hell, so dass wir nicht unbedingt Licht brauchen. 🤨 😮

Während wir warten, dass sich an der offenen Feuerstelle das Feuer in Glut verwandelt und wir unsere Rindersteaks auflegen können, wird es um uns herum langsam aber sicher stockfinstere Nacht. Eine schöne Stimmung ist das hier, wir lauschen dem Knistern an der Braaistelle, haben das erste Schöpperl Wein intus und freuen uns über uns und über Afrika und lassen einfach die Seele baumeln.

Die Probleme – und das sind ja weltweit grad genug 🙁 – schieben wir weit weg. Es ist einfach nur schön und wir genießen dieses self-catering in vollen Zügen. Vor lauter „gut-gehen-lassen“ hätten wir beinah unseren VIP Gast übersehen. Gehört haben wir den nächtlichen Besucher nämlich nicht, aber gesehen. Ein Elefant schaut uns beim Grillen zu. Wir dachten, uns trifft der Schlag! Steht da ein ausgewachsener Elefantenbulle grad mal 3 oder 4 Meter von unserem Braaiplatz entfernt und gut getarnt im Gebüsch und schaut uns beim Grillen zu. Nachdem er sich dann sattgesehen und vom Grill zum Glück nichts stibitzt hat, dreht er noch eine Runde am Poolrand entlang und sauft dann das komplette kleine Wasserloch leer. Unglaublich – was für eine Begegnung.

Vor lauter Begeisterung haben wir nicht mal ein Foto gemacht, andererseits wäre es aber vielleicht auch keine gute Idee gewesen, einen Elefantenbullen, der grad mal ein paar Meter entfernt vor dir steht, mit Blitzlicht zu attackieren.

Das war eins der ganz großen Erlebnisse in diesem Urlaub. Zwar ohne Bilder, dafür aber mit den Bildern im Herzen, die noch viel wichtiger sind als Papierabzüge. Übrigens hat sich der Elefantenbulle auch am nächsten Abend sehen lassen, da war er dann im Vorgarten des Häuschen und ist um unser Auto herumspaziert. 🤩

Teil 1112. Juli 2022

Tag 4 und damit der letzte Tag UMOJA:

Wir packen´s nochmal an – 30 Minuten Rüttelpiste, bevor wir am Phalaborwa-Gate stehen. Hier am Gate geht alles, so haben wir den Eindruck, etwas flotter über die Bühne. Es ist ja auch kein Wunder, schließlich ist Ostern vorbei und für uns steht mittlerweile fest, dass wir die Osterfeiertage in jedem Fall, wenn es möglich ist, meiden wollen. Das Gewusel und der Massenauflauf ist uns zu viel des Guten (gewesen).

Am Gate das übliche Prozedere, aber wie gesagt, es geht deutlich flotter und schon bald sehen wir die ersten Tiere:

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Wir drehen unsere Runden durch den Park, und irgendwo am Straßenrand fällt mir dieses dicke Spinnennetz auf. Ich find, dass das Bild gar nicht mal so schlecht ist:

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Eine weitere sehr schöne Sichtung ist diese Elefantenherde, die wir bald für eine Stunde ganz allein für uns hatten. Man merkt, dass die Südafrikaner wieder ihrer Arbeit nachgehen, denn es ist regelrecht ruhig im Park. In aller Ruhe lassen sich die Riesen beobachten, und uns geht es so richtig gut dabei - noch dazu, wo das Wetter deutlich schöner geworden ist: 🙂 😁 🙂

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Bevor wir uns abends wieder auf den Weg in unsere Umoja-Villa machen, statten wir dem toten Elefanten noch einen Besuch ab.
Ja – viel ist hier passiert die zwei Tage, denn vom Elefanten ist nicht mehr viel übrig:

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… grad noch die Füße haben die Geier (bis jetzt) noch nicht angefressen:

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Ein beeindruckendes Erlebnis, das wir so schnell nicht vergessen werden. Am Meisten hat uns beeindruckt, in welch rasender Geschwindigkeit dieser doch stattliche Elefant von den Geiern verputzt wurden. Unglaublich, und hätten wir es nicht selbst hautnah mitverfolgen können, wir hätten es nicht geglaubt.

Szenenwechsel: nix mehr mit toter Elefant, jetzt darf mal erst der bayern schorsch eine Runde im Pool drehen. Oh Mann tut das gut, nach einem langen Safaritag sich in die Fluten zu stürzen. 🤩

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Heute gibt´s die restlichen Boerewürste, und auch von den Kuduspießen sind noch zwei übrig. Wir möchten unser Zeugs gut aufbrauchen, denn ab Morgen geht´s zur Muweti-Bushlodge, wo wir „Rundumversorgung“ habe

Abends bekommen wir wieder Besuch. Ein Elefant schleicht durch den Vorgarten und watschelt in aller Seelenruhe an unserem Chinesenauto vorbei. Wir stehen wie zu zwei Säulen erstarrt, denn es ist schon ein Erlebnis, wenn der Eli ein paar wenige Meter von uns entfernt durch deinen Garten läuft.
Dass wir in der Nacht nur noch von Elefanten geträumt haben, das lässt sich nach so einem Elefantentag – ob tot oder lebendig – denken.

Teil 1213. Juli 2022

Unterkunft Nummer 3, das Muweti-Bushcamp im Grietjie
4 Nächte 23.April – 27.April


... ich hab mich mit diesem Teil extra beeilt da ich weiß, dass es für Muweti einige Interessenten gibt .... 🙂 😉

Heute ist es also so weit – wir fahren von der Umoja-Bushvilla in das Muweti-Bushcamp und freuen uns sehr, schließlich dürfen wir uns dort auf total relaxte Tage freuen, wo wir mehr oder weniger rund um die Uhr nicht nur kulinarisch verwöhnt werden, sondern wir sehr viele Stunden mit einem tollen Driver/Guide auf Safari sein werden. 😕

Zuerst aber machen wir hier im Umoja „klar Schiff“ , und die Schlüsselübergabe erfolgt heute persönlich - ein ganzes Putzkommando hat sich zum vereinbarten Zeitpunkt morgens um 10.00 Uhr hier auf dem Parkplatz unserer Bushvilla eingefunden. Ein paar T-Shirts wechseln den Besitzer (mit Kleidung sind wir immer gut bevorratet), und schon bald geht es auf Pad. 😉

Zeit haben wir ja grad genug, denn Muweti ist nur rund 40 km entfernt. Also drehen wir noch eine kurze Runde im Krüger und werden für diese Idee auch entsprechend „belohnt“. Elefanten satt – so scheint das Motto des heutigen Tages zu lauten, allerdings immer noch in sehr schlechtem Licht, das Wetter spielt auch heute gar nicht so recht mit. Diesen blassen hellgraue Bilder möchte ich Euch ersparen. In Natura waren die Elis aber toll.

Am frühen Nachmittag kommen wir in unserem nächsten Domizil an. MUWETI.

Die Muweti Bushlodge liegt im Naturschutzgebiet Grietjie Nature Reserve, das zum Naturschutzgebiet Balule Nature Reserve gehört. Der Clou an der Sache – der Zugang zum Krüger Nationalpark ist offen, hier darf mit vielen Tieren und vor allem mit einer großen Löwendichte spekuliert werden. Muweti hat nur zwei Zelte und ein paar Meter abseits von der Hauptunterkunft noch zwei self-catering accomodations. Alles sehr weit auseinanderstehend, man hat also absolut seine Ruhe und ist von Nachbarn uneinsehbar.

In unserem Fall wäre es aber egal gewesen, denn wir waren für 4 Nächte die einzigen Gäste. Wenn voll belegt ist (also auch die self-catering Chalets), dann könnte es vielleicht etwas eng um den Pool herum werden, aber das können wir nicht beurteilen.

Wenn man in so einer kleinen Lodge der einzige Gast ist, dann hat das durchaus seine Vorteile. Du bist untertags, also in der Zeit zwischen den game-drives, absolut alleine. Kein Mensch ist hier weit und breit zu sehen, es ist paradiesisch ruhig.
Aber wenn es Vorteile gibt, gibt´s meistens auch Nachteile. Dazu aber später mehr.

Bald 400 Bewertungen stehen auf Trip-Advisor, davon 99 % mit voller Punktzahl, hier sollte also nichts schiefgehen. In den reviews ist immer wieder von den Inhabern Mike und Laura zu lesen, da sind wir sehr gespannt, ob das wirklich zwei so liebe Menschen sind, wie in den Berichten angekündigt.

Bevor wir jetzt hier weiterquasseln, stell ich einfach mal ein paar Bilder von der Lodge hier rein:

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Ja, das sieht alles recht gut aus hier und uns gefällt das gut. Der Empfang am überdachten Parkplatz durch einen gewissen Hardus war recht freundlich. Dachten wir noch, das wird wohl irgendwie so der Hausmeister, Gärtner oder so was ähnliches sein, so wurde uns als Erstes erklärt, dass die Inhaber, Mike und Laura, verreist sind und er für die kommenden 4 Tage unser „personal guide“ sein wird. 😮

Oh, da waren wir schon ein wenig überrascht, denn durch die vielen positiven Bewertungen grad über die Inhaber von Muweti und deren Herzlichkeit haben wir uns das ein bisschen anders vorgestellt. Aber egal – mit dem Herrn Hardus wird das schon werden, da ist uns nicht bange und der Empfang war ja nun doch recht freundlich.

Schnell wurde uns das tent gezeigt, alles erklärt wie hier die Dinge funktionieren und für 15.30h war dann auch schon der erste game-drive angesetzt. Wir sind gespannt, was uns erwartet.

Bilder von unserem "tent":

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Punkt 15.30h sind wir gestartet. Hardus, unser Fahrer, erklärt uns nochmals die „Regeln“ im offenen Safarifahrzeug und wie man sich im Busch verhalten muss. Keine Frage, für Neulinge ein absolut lehrreicher Kurs und wir können uns gut vorstellen, dass wenn jemand das erste mal in so einem offenen Safarifahrzeug sitzt und der Eli steht ein paar Meter daneben, dass derjenige sich dann u.U. nicht richtig verhält. Aber gut, wir sind ja „alte Hasen“ und von uns aus kann´s losgehen. 😁

Als erstes sind wir runter zum Fluss gefahren, wo wir bei untergehender Sonne an einem schönen Platz unseren sundowner eingenommen haben. Für unseren Geschmack etwas zu früh, denn unter "sundowner" verstehen wir etwas anderes, aber gut.
Übrigens hatten wir täglich das selbe Gedeck, nämlich einen einfachen Gin-Tonic für die Dame 😘 , einen doppelten Gin-Tonic für den Herrn 🙂 🙂 und eine Flasche Wasser für Hardus, unseren Guide. 🤨

Bilder haben wir an diesem Abend gar keine gemacht. Gefilmt ja, aber keine pics, obwohl wir später sogar noch eine Löwensichtung hatten, wenn auch nur für kurze Zeit.

Dafür haben wir aber in einem Busch noch ein Chamäleon entdeckt. Darüber haben wir uns sehr gefreut. Beim nächsten Bild muss man schon genau hinschauen, damit man das Objekt der Begierde entdeckt:


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Und dann noch in Nahaufnahme:

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Nach ein paar Stunden geht es dann wieder zurück zu unserer Unterkunft. Mit der Ausbeute an Sichtungen waren wir einigermaßen zufrieden, hatten uns aber vielleicht ein klein wenig mehr versprochen. Dafür werden wir aber in den folgenden Tagen in puncto Tiersichtungen mehr als verwöhnt.

Das Essen war, da fass ich mich kurz, eine gute Hausmannskost.
Wir haben alles bekommen, was man sich wünschen kann, es gab einmal Braai vom Feinsten, absolut sensationell gegrillt, dann einmal eine Fleischpfanne über dem offenen Feuer zubereitet, mehr als köstlich, dann gab es Hähnchen und Salate und sämtliche Zutaten. Das hat alles gepasst und man kann nicht meckern.

Keine Haubenküche, die haben wir aber auch nicht erwartet . Die Nebenkosten für Bier und Wein waren in Ordnung. Nicht unverschämt teuer, grad so in der Mitte. Man bekommt in der Muweti-Lodge ein super Frühstück, ein light lunch, das jedesmal richtig gut war, und abends hat man dann schon fast keinen Hunger mehr gehabt.

Allabendliches Lagerfeuer war schön und romantisch, immer eine gute Einstimmung für das Dinner.
Unterm Strich passt hier das Preis-Leistungsverhältnis zu 100%, denn für 4 Nächte zahlt man hier 1.000 Euro für zwei Personen, dafür hast du Vollverpflegung und täglich zwei ausführliche Game-Drives.

Morgen geht es um 05.20 Uhr wieder auf game-drive. Und da gibt es dann auch wieder mehr Bilder von unseren Sichtungen.

Teil 1315. Juli 2022

MUWETI Tag 2:

Geschlafen wir gut, wobei das in den tents ja nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit ist, hört man doch durch die offene Bauweise jeden Pfurz im Busch. Löwengebrüll hatten wir jede Nacht, aber weit entfernt. Die Betten waren „saubequem“, und dass es ein Kuschelbett in entsprechender Ausstattung war, das hat der bayern schorsch bereits im Vorfeld geklärt. 😉 😘

Wir fahren los – als erstes wird wieder am Fluss, diesmal an anderer Stelle, ein kleines Frühstück zu sich genommen.

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Klein bedeutet, eine Tasse Kaffee, dazu ein paar rusks. Reicht auch völlig aus, schließlich wartet ja um ca. 9 oder 9.30h ein opulentes breakfast auf uns.

In der Ferne ein verliebtes Flatterpaar

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Und für wenig später haben wir uns wieder mit dem Chamäleon von gestern Abend verabredet, jetzt allerdings in anderer Farbe:

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Im Nachhinein und auch mit großem Abstand waren die Chamäleons eigentlich die Hauptattraktionen dieses Urlaubs. Dank Hardus, unserem Guide, trauten wir uns, diese kleinen Geschöpfe in der Hand zu halten. Ein einmaliges Erlebnis, das wir nicht missen möchten und meiner Schorschine hat diese Begegnung sichtlich Spaß gemacht.

Elefanten gibt´s natürlich auch:

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Und gegen ca. 9.00h sind wir wieder zurück in der Lodge, wo ein gutes Frühstück auf uns wartet:

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Schön ist das hier, wie im Urlaub. Und so soll´s ja auch sein, wir genießen das Frühstück am Pool und den Nachmittag verbringen wir mit süßem Nichtstun, bevor es nach einem light lunch wieder raus in den Busch geht. Das Begrüßungskomitee wartet schon auf uns, im schönsten Abendlicht präsentieren sich etliche Elefanten:

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Und irgendwann im Laufe des abends stoßen wir dann auf zwei Löwen, die mehr oder weniger grad so am Aufwachen waren. Mit unserem Safarifahrzeug waren wir, ohne dass wir hier übertreiben möchten, grad mal 2 oder 3 Meter entfernt, und unser Fahrer machte uns den Vorschlag, dass wir heute unseren sundownerdrink 🙂 nicht am Fluss, sondern gleich hier neben den Löwen, zu uns nehmen könnten.

Gesagt, getan, und so konnten wir die Löwen bestimmt eine Stunde lang beobachten, wie sie sich langsam aber sicher aus ihren Träumen verabschiedeten. Hardus hat das Spektakel gefilmt und auf der homepage (f....book) eingestellt. Ich hab mir das Video angeschaut. Sehr nett, aber in natura war es viiiiiiiel besser!

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Ein unglaubliches Erlebnis. Da stehst bzw. sitzt Du im offenen Safarifahrzeug, und direkt neben dir erwachen die Löwen aus Ihrem Schlaf. Was für eine Sichtung, was für ein Spektakel.

Und wie´s halt so ist im Busch, fängt der größere der Beiden zu brüllen an. Und wie! Wir haben das schon öfter erlebt, aber noch nie derart HAUTNAH. Unfassbar, da läuft´s dir kalt den Rücken runter und im Kopf spielt sich so einiges an Kino ab. Was ist wenn der Löwe …. 🤨 😕

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Und mit einem mal sehen wir, wie klein wir doch sind. Ich lüge nicht – das Auto hat leicht vibriert, als der Löwe zum Brüllen anfing. Unglaublich …

So geht der Tag zu Ende. In der Lodge gibt´s heute dieses Rindergeschnetzelte am offenen Feuer in einer großen Schale gebrutzelt. Das beste Essen bis zu diesem Zeitpunkt.

In der Nacht haben wir den Löwen wieder gehört. Ob es real war oder nur im Traum, wissen wir heute nicht mehr ….

Teil 1417. Juli 2022

Tag 3 in der Muweti Lodge:

Aufstehen 04.50h, Katzenwäsche, Abfahrt 05.20h, es ist stockfinstere Nacht und wir sind froh, dass wir unsere Taschenlampen dabeihaben. Eingepackt wie zwei Expeditionsreisende zum Nordpol, so steigen wir ins Safarifahrzeug, denn dort ist der Fahrtwind frisch. Nach der obligatorischen Tasse Kaffee am Fluss, wo wir Besuch von Hippos hatten

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setzen wir unsere Fahrt fort. Hardus, unser Guide, ist ein sehr belesener Mensch, er kennt sich im Busch aus. Hier ist seine Heimat, „do is er dahoam“. Er hat ein unglaubliches Wissen über die Tierwelt und er hat einen Spürsinn, der seinesgleichen sucht. Fährtenlesen ist sein tägliches Brot, und dass er das kann, das hat er uns jeden Tag bewiesen.

Also doch eigentlich ein klasse Typ? Könnte man meinen ….. 😕
Ich tu mich da sehr schwer, denn wie ich eingangs schon schrieb, hat die Medaille ja immer zwei Seiten. Dass wir die einzigen Gäste hier waren, ist gut, aber auch beschwerlich. Denn so konzentriert sich das komplette Mitteilungsbedürfnis dieses Mannes auf zwei Personen. Nämlich auf Schorschine und den bayern schorsch. Und das war mir ehrlich gesagt oft zu viel des Guten. Einen Lebenslauf und wie schwer es der Mann im Leben hatte, das hör ich mir gern mal an, aber bitte nicht täglich. Erschwerend kam hinzu, dass Hardus hier in der Lodge Mädchen für Alles war. Gerne hätte ich mit seinen staffs ein paar Worte gewechselt, aber so weit hat es Hardus gar nicht erst kommen lassen. Er hat uns regelrecht „vereinnahmt“, und in Bayern würden wir sagen, der hört ja zum Reden gor nimma auf. 🙁

Auch legte er uns gegenüber einen äußerst bestimmenden Ton an den Tag, den wir nicht für gut fanden. Wir sind keine kleinen Kinder, die den ganzen Tag belehren brauchen, und Spaß, ja Spaß kannte der gute Mann nicht. Ich glaub, das war das, was mich am meisten gestört hat.

Ein bisschen Unbeschwertheit, ein bisschen Blödsinn – für mich gehört das im Urlaub mit dazu. Der gute Hardus hat in den 4 Tagen nicht einmal gelacht. Und wenn jemand mit den Schorschens aus Bayern im Urlaub ist, dann gibt´s normalerweise immer was zu lachen. Vielleicht war er aber auch nur überarbeitet – wir wissen es nicht. Ich hab mir mal erlaubt, bei der Küchendame meine Spiegeleier zu ordern, weil ausnahmsweise Hardus nicht sofort zur Stelle war. Da wurde mir schon sehr deutlich zu verstehen gegeben, dass ER hier die Essenswünsche der Gäste erfüllt, und nicht seine Küchengehilfin.

Unterm Strich wäre es von Vorteil gewesen, wenn zumindest noch zwei weitere Gäste hier gewesen wären. Dann hätte sich das etwas verteilt und man wäre nicht von früh morgens bis spät abends vollgetextet worden. Ja selbst beim Essen waren wir grundsätzlich zu Dritt, wobei ich das ja nicht schlecht finde, aber ein bisschen Fingerspitzengefühl, wann man sich zurückziehen und seine Gäste auch mal allein lassen sollte, wär manches Mal schon angebracht gewesen.

Egal – es gibt ja Schlimmeres, aber gestört hat uns dieses „Reden ohne Punkt und Komma“ ganz massiv. Ob Hardus, der sich ja ausmalt, diese Lodge vielleicht irgendwann mal übernehmen zu können, mit seiner ihm eigenen Art damit einen Gefallen tut, wage ich zu bezweifeln. 🙁 😕 🤨 😐
Es gibt auch Tiere, und zwar diese hier:

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Siesta-Time in der Muweti-Lodge. Schön ist es hier, und wir bekommen Besuch! Auch eine einmalige Sache, wenn Du vom Aussichtsdeck nicht nur Giraffen, sondern auch Elefanten beobachten kannst. Afrika von seiner schönsten Seite, und Hardus hat uns erzählt, dass in der Trockenzeit die Elefanten täglich am hauseigenem Wasserloch vorbeispazieren und sich einen Drink genehmigen:

Zuerst kommen die Giraffen

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Dann folgt ein kleines Päuschen, leider wieder mal bei schlechtem Wetter 😈

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und dann kommen die Elefanten:

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Eine klasse Sache, wenn Du so ein Kino „frei Haus“ geliefert bekommst. Wunderschön!

Anschließend sind wir wieder raus. Elefanten ohne Ende ….

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… und nach unserem Sundowner-Stop gab´s dann für Schorschine nochmal ein besonderes Schmankerl.
Ein Chamäleon!

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Morgen geht´s dann weiter mit dem letzten Tag in der Muweti-Lodge und auch einem abschließenden Fazit zu Muweti.

Teil 1519. Juli 2022

unser letzter Tag in der Muweti-Lodge:

Wo geht´s hin? Natürlich zum Fluss, mal schauen, ob die Hippos noch da sind.
Und schaut Euch mal das Wetter an – auch nicht besser als die Tage zuvor. Ein Mist! 😈

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und schon bald nach unserer Tasse Kaffee treffen wir auf Löwen ….

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und kurz danach auf Elefanten:

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Unser light lunch ist auch heute wieder vorzüglich, das schmeckt hier alles sehr gut. Übrigens auch von Hardus gekocht. In der Küche war zwar eine Angestellte, aber Hardus hat uns erzählt, dass er auch für´s Kochen verantwortlich ist. Ein Tausendsassa! 😎

Diesen Nachmittag bekommen wir keinen Besuch von den Elefanten und können mal so richtig schön uns einem Mittagsschläfchen hingeben. Zum Glück haben wir nicht verschlafen, denn das hätte uns unser Guide Hardus wohl nicht so ohne Weiteres verziehen.

Fazit Muweti: top Preis-Leistungsverhältnis, gutes bis sehr gutes Essen, gutes Zelt, schöne Lodgeumgebung mit einem klasse Infinitypool. Alles picco bello sauber, da gibt es nicht das Geringste zu meckern. Das mit dem Guide Hardus ist nicht jedermanns Sache. Schorschine ist damit noch eher klar gekommen,(wie die Frauen halt so sind), ich hab da meine Probleme. Die Art, die Hardus an den Tag legte, ist – wenn man es ganz vorsichtig ausdrückt – schon sehr gewöhnungsbedürftig. In jedem Fall nix für den bayern schorsch.

Ob wir wieder kommen würden? Im Nachhinein ist man bekanntlich immer schlauer, und ja, als Ersttäter vielleicht schon, aber eine Wiederholung wird es für uns sicher nicht geben. Dazu sind wir mit dem Hardus nicht gut genug klar gekommen. Die Chemie zueinander hat einfach nicht gepasst.

Wir waren schon in etlichen „private-game-reserves“, u.a. auch gleich hier um die Ecke, im Balule in der Toroyaka Lodge. Oder wenn ich an die vielen anderen Unterkünfte im südlichen Afrika denke – da könnte und muss der gute Hardus noch ganz viel lernen. 🙁


Uns hat der Grietjie, außer das wir viele Löwen und Elefanten gesehen haben, nicht so gut gefallen. Die Gegend ist arg zugebuscht, und die Tiersichtung wird dadurch schwierig. In diesem Punkt hat aber Hardus einen guten Job gemacht. Ehre wem Ehre gebührt - beim Tiere aufspüren war er sehr gut.

Was zum Abendessen serviert wurde? Daran können wir uns nicht mehr erinnern. Ich weiß nur, dass wir uns sehr früh in unser tent zurückgezogen haben. Dort gibt´s ja auch eine kleine Terrasse, wo wir uns noch ein gutes Schöpperl genehmigt haben.

Teil 1620. Juli 2022

Heute geht unsere Reise weiter: wir haben noch 4 Nächte vor uns, und dafür haben wir uns eine ganz besondere Unterkunft ausgesucht.

T H E Z A R A F A

https://www.thezarafa.co.za/ eine accomodation, wie sie schöner nicht sein könnte. 🙂

Vorher aber sind wir morgens noch mit Hardus zu einem letzten Game-Drive verabredet. Der übliche Ablauf – Kaffeetrinken am Fluss, danach game-viewing. Gesehen haben wir nicht viel, und das, was wir gesehen haben, haben wir nicht fotografiert. 🙁
Irgendwie ist mittlerweile die „Luft raus“ und wir sind direkt froh, dass wir uns nach dem Frühstück auf den Weg machen können. Ich glaub, man kann das schon zwischen den Zeilen lesen, dass wir enttäuscht waren. Hier in der Muweti-Lodge haben wir uns mehr erwartet, und es ist ärgerlich wenn man weiß, dass man es hier wirklich total schön haben könnte, wenn ….

Schwamm drüber und nicht mehr ärgern, so hieß die Devise und Hazyview ist unser Ziel. Wir fahren die paar Kilometer vor zum Gate des Grietjies und sind bald auf der R40. Klar gäbe es die Möglichkeit, auch über die Panoramaroute zu fahren, die haben wir aber diesmal ausgelassen, schließlich waren wir vor ein paar Jahren schon mal da und wir freuen uns ganz einfach auf unsere nächste Unterkunft. Das wird spannend, und auch hier sind die Erwartungen von uns sehr hoch.

Irgendwann bimmelt das Handy. 🤩
Wir schauen nach und hoffen, dass es keine negativen Nachrichten von zu Hause sind, denn man weiß ja nie. Aber nein, es ist das „The Zarafa“ das uns die heutige Dinnerkarte zugeschickt hat mit der Bitte, wir sollten uns doch dazu äußern, ob wir mit dem gemachten Speisevorschlag zufrieden sind oder ob unsere Geschmäcker möglicherweise in eine andere Richtung gehen. Denn dann würde man uns weitere Vorschläge übersenden.

Ein Blick auf die Karte und wir wussten – über das Essen brauchen wir uns schon mal keine Gedanken machen. Höchstens über etliche Kilos, die wir hier vermutlich zulegen werden.

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Da läuft dir doch das Wasser im Mund zusammen, allein schon vom Lesen.

Bei der Perrys Bridge Trading Post biegen wir rechts ab auf die R536. Das ist einige Kilometer vor Hazyview, und ist die Straße zu Beginn die ersten km noch geteert, hat man die geschätzten letzten 5 km Schotterstraße. Nicht, dass wir was gegen Schotterstraßen hätten, aber diese Straße verdient den Namen Straße nicht. Eine völlig ausgefahrene pad, ein Schlagloch am anderen, wir haben für die wenigen km bald eine Stunde gebraucht. 😈
Oh je – das kann ja lustig werden wenn wir immer dann, wenn wir in den Krüger wollen, diese Strecke auf uns nehmen müssen. Wirklich übelst, aber schau ma mal …

Irgendwann hat dann auch die schlimmste Holplerei sein Ende und wir stehen vor unserer Unterkunft. The Zarafa, hier sind wir die nächsten 4 Nächte, gleichzeitig auch die letzten 4 Tage im April und der Schlussakord in diesem Urlaub:

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Der Empfang ist „balinesisch“ oder so ähnlich. In jedem Fall asiatisch. Egal wo wir hinschauen, Thai-Style, Bali-Style, und alles nur vom Allerfeinsten. Die Anlage macht auf uns einen Eindruck wie damals, als wir in noch jüngeren Jahren oft in Thailand waren. Buddahs in jeglichen Größen, Statuen, Springbrünnchen, Seerosen-Teiche, verzierte Säulen, geschwungene Dächer ….
Mich erinnert das schon bald an den Königspalast in Bangkok, nur etwas kleiner. 😉

Man kommt sich vor wie in Asien, ganz bestimmt aber nicht wie in Afrika. Und uns gefällt das, denn das ist nun eine Unterkunft so ganz nach unserem Geschmack. Und die hat auch genau für uns gepasst.

Wenn wir Revue passieren lassen – 5 Nächte Foxy und 4 Nächte Umoja, beides in self catering, dann Muweti mit Rundumversorgung inclusive Game-Drives, und jetzt, ja jetzt haben wir zum Abschluss nochmal eine supertolle accomodation ausgesucht. Den ganzen Urlaub möchte ich hier nicht verbringen, aber bei uns passen diese 4 Nächte hier im Zarafa perfekt und bieten eine feine Abrundung unseres Urlaubs. 🙂

Hier ein paar Bilder von der Unterkunft, teils von der Zafara-homepage runtergepflückt, teils eigene Bilder:

Hier eine Gesamtaufnahme von unserer Villa Number Two. Schlappe 200 qm, separater living-room, separater bed-room. Dazwischen ein Pool nur für uns, und der Blick über das Tal und die Berghänge ist sensationell.

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Von außen macht die Villa ebenfalls keinen schlechten Eindruck:


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Weiter geht´s hier mit dem Schlafzimmer:

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Und dann noch das Wohnzimmer mit Bar, Kaminofen, Couch:

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Da fällt nicht mal mehr dem bayern schorsch etwas ein, sonst nie mit einem Spruch verlegen, aber da haut´s einen schier um:

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Nun, es soll ja eine Relaxtour sein, und hier fällt relaxen ziemlich leicht. Wir genießen unser neues „zu Hause“, auch wenn´s nur für 4 Nächte sein wird. Übrigens haben wir beim einchecken als Allererstes gefragt, wie denn das mit der Zufahrtsstraße zum Zarafa laufen soll. Na ja, so wurde uns gesagt, wir sind halt einfach nur falsch gefahren. Wir hätten nämlich die R40 bis hinter Hazyview weiterfahren sollen, und dann links hoch beim Central Marcet Hazyview, immer noch auf der R 40 bleiben. Zwar bei der Anfahrt vom Norden aus etwas länger, aber dafür alles in einem picco bello Zustand. Ja wenn wir´s gewusst hätten ….. 🤪

Der Nachmittag vergeht sehr schnell. Uns gefällt das, dieses bloße „Nichtstun“. Hier hast Du Zeit für Dich und für Dinge, die im Safarialltag oftmals zu kurz kommen, hier kannst Du in Ruhe ein Buch lesen, eine Runde im Pool drehen, oder mal auf der Liege ein Stündchen schlafen. Die Villen sind alle so angeordnet, dass keiner dem anderen reinschauen kann. Man ist also völlig ungestört und von einem wahren Blumen- und Pflanzenmeer umgeben. Klasse! 🙂

Abends geht´s dann zum Dinner. Ein unglaubliches Spektakel. Wir brauchen im Regelfall keine 2 Hauben Küche. Aber wenn es so was schon gibt, dann nehmen wir das gerne mit. Es war eine Darbietung und Anreihung von extraklasse Gerichten, perfekt in Szene gesetzt und das alles in bester Weinbegleitung. Seht selbst:

Tom Yum Suppe:

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Fish-Cake:

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Sorbet Limone:

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Prawn Spicy:

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Thai Creme Brulee:

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Kleine Käseplatte:

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Kleine Früchteplatte mit Pralinen, dazu für jeden einen sherry:

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Ist das nicht der Wahnsinn? Wir finden, dass das schon alles sehr dekadent ist, aber wir genießen hier in vollen Zügen. Und verdrängen – sobald die Gedanken auch nur annähernd in Richtung Kilokalorien gehen, alles um uns herum.

Abends nach dem obligatorischem Barbesuch geht´s dann nur noch eine Runde in den Pool, bevor wir in unseren saubequemen Kuschelbetten von Thailand, Bali & Co träumen. 😘

Teil 1721. Juli 2022

Tag 2 im „The Zarafa“:

Wake up – ich schau mich ein bisschen im Gelände um. Und das, was ich sehe, das gefällt mir gut:

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Das „The Zarafa“ hat nur 4 Villen, alle gleich groß, alle gleich schön eingerichtet. Und alles ADULTS ONLY. 🙂 Das haben wir schon mal gleich gar nix dagegen. Das Frühstück und auch das Abendessen findet vom Grundsatz her im Restaurant statt, wobei, wenn man möchte, das Essen auch in der Villa eingenommen werden kann. Zu diesem Zweck gibt es draußen neben dem Pool einen schönen zusätzlichen Essplatz, und wenn man tags zuvor beim Butler die Bestellung aufgegeben hat, dann wird pünktlich zur vereinbarten Zeit in die Villa geliefert.

Apropos Butler: für jede Villa steht ein „eigener“ Butler zur Verfügung. Wobei der natürlich nicht irgendwo in der Villa rumsteht – das wär ja zu blöd. Aber unser Mann, Clifford, hielt sich während den Essenszeiten immer in unserer Nähe auf und war auch nur für unseren Tisch zuständig. Wer´s braucht ….?

Wir brauchen das nicht, nehmen das Angebot aber gerne an, genauso wie wir uns an diesem Morgen das Frühstück in unsere Villa liefern lassen. Perfekt, einfach nur perfekt, und es fehlt an nichts.


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Nach dem ausgiebigen Frühstück düsen wir dann los. Heute möchten wir wieder in den Krügerpark, und nachdem es am Numbi-Gate in letzter Zeit ein bisschen zu bunt zugegangen ist, sind wir über das Phabeni-Gate in den Park. Die Entfernung zu beiden Gates beträgt ca. 20 km und in knapp 20 Minuten ist man am Gate. Gut, da kann man drüber streiten, ob das weit oder nicht weit ist, für uns hat das auf alle Fälle gepasst. Es ist ja auch schließlich eine Relaxtour, also pole pole. 🙂

Das mit dem Numbi-Gate und die Überfälle auf Touristen hat uns schon ein bisschen erschreckt, aber wir sind daraufhin auch nicht durch das Numbi-Gate gefahren. Am Phabeni-Gate wurden wir freundlichst abgefertigt, zwei oder drei Schrankenwächter waren vor Ort, wir mussten nicht mal 5 Minuten warten, und schon waren wir im Park.

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Uns gefällt´s hier im Krüger, und was wir noch gemacht haben – wir haben unsere heutige Tour so gelegt, dass wir um die Mittagszeit im Protea Hotel by Marriott am Krüger-Gate waren. Uns hat dieses Hotel schon zu Hause ziemlich angefixt, denn der Preis ist sehr günstig und die Lage, direkt thronend über dem Sabiefluss, einzigartig schön. Auch die unmittelbare Nähe zum Krüger-Gate ist unschlagbar. Näher geht nicht, das Gate ist sogar vom Hotel aus zu sehen. Wir bekamen durch eine Angestellte des Hauses eine extra Führung (!!!) durch die Anlage, das hat uns sehr gut gefallen und die Dame war superfreundlich.

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Im Anschluss an unseren Rundgang bzw. die Besichtigung haben wir ein ganz leckeres Pizza (eins zusammen !!!) zu uns genommen und uns die ganze Szenerie an der Pool-Area angeschaut. Zweifellos ist dieses Haus ein schönes Haus, aber groß. Viel zu groß 😈 und für unsere Begriffe hat das dort nichts mit Erholung und Relaxen zu tun. Da sitzt Du mit Blick über den Sabie in richtig schöner Umgebung, aber um dich herum wuselt es nur so von Leuten. 😈
Jede Menge Kid´s, dazu der entsprechende Lärmpegel. 😈 Hier geht´s richtig rund und für uns wär das nix. Was sind wir froh, mit dem Zarafa eine kleine und feine Unterkunft zu haben.


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Anschließend sind wir wieder durch das Krüger Gate in den Park und beim Phabeni-Gate wieder rausgefahren. Die Sichtungen waren nicht nennenswert, und Elefant Nummer 1.000 muss man hier nicht posten, da gibt´s genug schönere und bessere Eli-Bilder.

In Hazyview sind wir noch in den Supermarkt und haben uns mit Kleinigkeiten eingedeckt. Ein bisschen Biltong, ein bisschen Wein, ein bisschen Peaceful Sleep, na ja so das Übliche halt. Das Abendessen war auch heute wieder der Brüller, um die 5 oder 6 Gänge – wir sind nicht verhungert. 🤢 🤩 😄

Teil 1822. Juli 2022

Tag 3 im „The Zarafa“:

Heute wird wieder „ganz normal“ im Restaurant gefrühstückt und wir stellen fest, dass die Gäste der anderen Villen alle schon längst on the road sind. Teils im Krügerpark, teils auf der Panoramaroute.

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Hier im „The Zarafa“ gibt es zwei Besitzer bzw. Inhaber, nämlich einen Südafrikaner namens Pieter und einen Engländer namens Berrie (oder Bary). Zwei wirklich ganz reizende Menschen, mit denen wir beste conversation, gepaart mit viel Freude und Heiterkeit, hatten. Die Beiden haben uns viel erzählt. Von sich, von der Welt und überhaupt vom Leben als solches. Und was uns natürlich interessiert hat, wie zwei in unseren Augen normale Menschen dazu kommen, hier mitten in Afrika einen balinesischen Tempelpalast hinzustellen.

Nun, die beiden Herren sind verliebt. Und zwar verliebt (wohl ineinander) aber auch in die asiatische Lebensphilosophie. Und natürlich wollten wir wissen, wie man zu dieser extravaganten Einrichtung hier in den Villen und in der Lodge komme? 😮
Ganz einfach – man fliegt nach Bali und kauft dort innerhalb von zwei Monaten zwei oder drei Container von dem ganzen Buddha-Zeugs, lässt es nach Afrika verschiffen und rucki zucki ist hier die Bude eingerichtet. Berrie hat uns dann noch erzählt, wie die Einheimischen hier vor Ort, also die Hazyviewer, geschaut und gestaunt haben, als die ersten Buddah-Statuen vom LKW gehoben wurden. Und er hat das in einer Art und Weise erzählt, dass wir uns gebogen haben vor Lachen. Zwei äußerst sympathische Menschen. 🙂 🙂 🙂

Nachdem wir heute einfach keine Lust hatten, in den Krüger zu düsen, sind wir in die andere Richtung und haben einen kleinen Ausflug gemacht. Und zwar sind wir zu den BRIDAL FALLS gefahren, auch im Nachhinein durchaus einen Ausflug wert.
Zunächst geht es vorbei an zahllosen Bananenplantagen und wir sehen zwischendrin ganze Alleen von herrlich blühenden Jakarandabäumen

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und nach ungefähr einer Stunde Fahrtzeit ist man dann schon da, wobei es die letzten Kilometer durchaus in sich haben. A very bad road, richtig bad, aber dann wird man mit diesem Blick entlohnt:

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Der Eintritt kostet, falls ich mich recht erinnere, 10 Rand pro Person, und wir waren außer einem weiteren Auto die einzigen Gäste. Ein kurzer und einfacher Weg führt ca. 15 Minuten lang durch schöne, dschungelartige Landschaft (festes Schuhwerke würde ich empfehlen), und dann ist man an den Fällen. Schon imposant, wenn die Wassermassen bald 70 Meter in die Tiefe stürzen. Immer wieder schön, so etwas zu sehen. Zwar nicht groß spektakulär, aber ganz nett.

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Wir treten wieder den Rückzug an. Es gäbe grad in der Gegend noch etliche Wasserfälle zu bestaunen, aber erstens haben wir die meisten davon schon gesehen und zweitens sind wir heute mal so richtig träge und faul.

Was kommt einem da mehr entgegen als unser Heim im „The Zarafa“. Haben wir uns noch überlegt, in Hazyview irgendwo einen kleinen lunch zu uns zu nehmen, steht ein viel besserer Entschluss fest. Wir lassen uns im Zarafa ein light lunch in unsere Villa bringen und vertrödeln so mal den kompletten Nachmittag. Und was soll ich sagen – es war einfach nur schön, zumal ja mittlerweile auch das Wetter einigermaßen mitgespielt hat.
Wir bestellen einen bunten Salat, getoppt mit ein paar schönen Garnelen, dazu eine Flascherl Weißwein – so lässt sich´s aushalten. 😉 🙂

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So vergeht der Nachmittag wie im Flug, und abends ist dann auch schon wieder Dinner-Time. Auch heute ein Erlebnis, das seinesgleichen sucht. Wie die einzelnen Gerichte geheißen haben, wissen wir heute nicht mehr, aber geschmeckt hat alles ganz vorzüglich. Zumindest ein paar Bilder haben wir mitgebracht:

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Pappsatt und komplett zufrieden geht´s wieder in unser Kuschelbett und für morgen haben wir uns vorgenommen, einen ganzen Tag in den Krügerpark zu fahren. Zu diesem Zweck bestellen wir das Frühstückspacket bei unserem Butler Clifford, der uns bestens berät, was wir alles im Packet mitnehmen sollen. Ein lieber Bursche ist das, und wir verabreden uns für 05:30h, denn um 06:00 Uhr öffnet das Tor zum Park.
Wir sind gespannt, ob der gute Clifford um diese Zeit schon auf den Beinen ist. 😉 😕 😮

Teil 1923. Juli 2022

Tag 4 und unser letzter Tag hier im „The Zarafa“:

man erinnert sich:
Wir sind gespannt, ob der gute Clifford um diese Zeit schon auf den Beinen ist. 😉 😕 😮
… und ob er pünktlich ist, der Clifford. Wir haben das Eingangstor unserer Villa noch gar nicht ganz aufgemacht, da steht er schon da – diesmal nicht in seiner Butler-Kluft, sondern ganz sportlich in beigefarbenem Outfit, auf dem Kopf ne Baseball-Kappe, und strahlt uns über beide Ohren an. Er drückt uns das Breakfast-Packet in die Hand und wünscht uns einen schönen Tag – und viele Löwen, und viele Elis, und vielleicht auch einen Leo.
Na - schau ma mal. 😉

Wir fahren durch Hazyview und wundern uns über den starken Verkehr. Hier ist frühmorgens schon der Teufel los, aber wir kommen gut voran und stehen dann auch bald vor dem Phabeni-Gate. Wobei „vor dem Gate“ schon etwas übertrieben ist. Mindestens einen km davor 😈 , denn man muss sich vorstellen, waren vor zwei Tagen noch 3 Schrankenwächter am Gate gestanden, war es heute nur noch einer, weil vor 2 Tagen dort so wenig los war. Also hat man ein paar Schrankenmänner in Urlaub geschickt, und nun ist nur eine Schranke als Durchgangsschranke befahrbar.
Ja Leute, sind denn die noch ganz knusper? 😈 🤩 😈

Heute ist doch Samstag, und Samstag ist ein guter Tag für einen Südafrikaner, in den Krügerpark zu fahren. Wir fassen es nicht, und warten, und warten, und warten. Bestimmt insgesamt eine geschlagene Stunde. Auch sowas ist relaxen, wenn auch von seiner schlechten Seite:

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Wir fragen uns natürlich – denn Zeit hatten wir ja zur Genüge – wieso solch kleine Dinge einfach nicht funktionieren. Wieso schickt man etliche Leute von den Schrankenwächtern nach Haus und hat dann am Samstag EINE (!!!) Schranke auf? Da kannst Du nur den Kopf schütteln.
Und sowas mit „that´s africa“ abzutun, da tut man sich zu leicht. Eher würde ich sagen: „that´s SAN-Parks“. 🙁

Irgendwann sind wir dann im Park. Ja – wir haben uns das ja ganz anders vorgestellt. 6.00h als mehr oder weniger „ERSTER“ rein in den Park, und nach 5 Minuten liegt der erste Löwe prall auf der Teerstraße.
Von wegen ….

Aber dafür haben wir eine Warzensau gesehen. Und was für eine:

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Zwischendrin dann wieder Spuren von Elefanten, die anscheinend eine Freude dran haben, Durchfahrten zu blockieren:

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Und dann haben wir noch ein paar Affen im Visier:

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Ich muss schon zugeben – d.h. nein nicht ich muss zugeben sondern meine Schorschine – dass sie keine all zu fleißige Knipserin ist. 🙁
Knipsen macht Schorschine, Filmen macht der Schorsch. So ist die Arbeitsteilung, wobei die Schorschine das nicht unbedingt wortwörtlich nimmt. Ich sag ja dann schon gar nichts mehr, denn wenn ich so aus dem Augenwinkel rüberschau auf den Beifahrersitz, dann freut es mich riesig, wenn ich meine Schorschine sehe 😘 , wie die sich an jedem Tier erfreut, ohne permanent mit der Kamera loszuschießen. Beneidenswert, wenngleich beim Reiseberichtschreiben etwas ärgerlich, da man halt nicht all zu viel Bilder hat. 🤨

Egal – wir schaffen´s auch ohne Bilder und siehe da, wir sind schon bald im Pretoriuskop-Camp gelandet. Hier nehmen wir auf den Besucherbänken unser Frühstück zu uns. Es ist alles im Picknick-Rucksack, was man sich nur vorstellen kann. Eier, Schinken, Brot, Wurst, Marmelade, alles ist da, was gut ist. Dazu Kaffee, eine Flasche Wasser, Besteck und Porzellanteller. Geht nur noch die Flasche Prosecco 😉 ab, dann wär es gleich überhaupt nicht mehr zu toppen. Klasse ist das, was wir alles aus dem Korb zaubern, da hat sich Clifford alle Mühe gegeben.

Der nötige Toilettengang muss sein, schließlich darf man ja nicht draußen im Busch, was uns deutlich lieber wäre.
Na ja – es geht so einigermaßen. Ich hab schon schönere WC´s gesehen, aber zur Not …..

Man muss wissen, dass das Pretoriuskop-Camp eines der ältesten Restcamps im Krügerpark ist. Da kann nicht mehr alles „glänzen“, und trotzdem macht die Anlage auf uns einen gepflegten und freundlichen Eindruck, wobei uns in der Hochsaison der Menschauflauf viel zu groß wäre. Schätzungsweise 50 Campingplätze und 50 Bungalows 🤩 🤩 🤩 , da kann man sich vorstellen, was hier los ist, wenn die Massen unterwegs sind. Im Nachhinein haben wir erfahren, dass im Camp ein sehr schöner Swimmingpool sein soll. Beim nächsten mal sollten wir die Badehose einpacken und dort beim Pool unser Frühstück einnehmen, das wäre vielleicht schöner als vorne bei den Besucherbänken direkt neben der Toilettenanlage.

Wir düsen weiter, und haben bald schon eine Tüpfelhyäne vor der Linse. Ich find, dass diese Hyäne regelrecht hübsch aussieht ….

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…. und kurz vor dem Phabeni-Gate ist uns dann noch dieser stolze Saddle Billed Stork über den Weg gelaufen.

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So war das mit unserem letzten Tag im Krüger. Frühzeitiges Aufstehen bedeutete in unserem Fall langes Warten am Gate, und das hat uns massiv geärgert. 🙁 😈

Trotzdem ist der Krüger, und da gibt´s nix dran zu rütteln, immer wieder eine Reise wert. Wir waren nun schon häufig hier im Park, und jedesmal war es anders. Hier ist halt kein Zoo, hier brauchst Du Glück. Wir würden lügen wenn wir behaupten, wir brauchen keinen Leo. Natürlich hätten wir den auch mal ganz gern, aber wir sind in der Tat mit jedem Zebra und jeder Antilope einverstanden.

Uns freut die Landschaft, uns freuen die Tiere, für uns ist dieses langsame Rumgegurke im Park eine Wohltat, da lassen wir unsere Seelen baumeln und wir sind wirklich dankbar, dass wir so schöne Urlaube überhaupt erleben dürfen.
Und wenn wir dann abends noch eine tolle Unterkunft haben, dann passt das für uns perfekt und wir waren, grad auch mit der jetzigen Unterkunft, dem „The Zarafa“ sehr zufrieden.

Unser Dinner haben wir abends wieder auf der Außenterrasse des Restaurants eingenommen. Schön, schön, schön …..

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Nach dem Abendessen wurden wir dann noch von den Herren Berrie and Pieter zu einem Gin-Tonic 🙂 eingeladen. Wir haben uns über diese Geste sehr gefreut, zumal der Gin-Tonic nicht einfach an unseren Tisch gebracht wurde, sondern wir wurden zum Barbesuch eingeladen, wo wir zwischen 10 verschiedenen Sorten Gin wählen durften. Das hat dann doch etwas länger gedauert als gedacht, denn die beiden Männer sind große Geschichtenerzähler, die uns allesamt sehr gut gefallen haben.

Morgen ist Abreisetag, da gibt´s nicht mehr viel zu berichten, allerdings möchte ich zum Ende ein kurzes Fazit einerseits und einen Ausblick in die Zukunft andererseits loswerden.

Teil 2024. Juli 2022

01.Mai 2022 Heimreise

Heute geht es also wieder nach Hause. Wir sind darüber nicht traurig, denn wir haben es auch zu Hause schön und wir freuen uns immer wieder auf´s nach Hause kommen. Zwar könnten wir schon nach einer Woche wieder die Koffer packen, aber so einfach ist da ja nun auch wieder nicht.

Unser Heimflug mit der „air-france“ war, wie schon der Hinflug, sehr relaxt und bequem, dazu noch pünktlich und selbst vom Champagner waren noch ein paar Gläschen übrig. Das hat alles gepasst und die „air-france“ würden wir immer wieder nehmen. Das hab ich aber schon am Anfang des Berichtes erwähnt.

Zu den Unterkünften:

Foxy Retreat an der Crocodile Bridge geben wir eine glatte 1. Hier hat ALLES gepasst. Die Wirtsleute, das Personal, das Häuschen, alles war so, wie man sich eine schöne Selbst-Versorger-Unterkunft vorstellen kann. Foxy heiß für uns self-catering - very easy.

Umoja Silonque, da wäre die Benotung eine 3, gedacht als Durchschnittsbewertung. Das Häuschen war sehr schön, für eine große Familie wie geschaffen, aber die Entfernung zum Krüger war uns zu weit. Auch die Schlüsselübergabe ist für uns ein „no go“, und ein Nachteil ist – auch wenn man sich daran gewöhnt – die fehlende Autarkie. Wenn hier permanent das Licht ausgeht, und das zur Hauptzeit, wo man das Licht brauchen würde, dann ist das nicht gut. Aber auch kein Grund, eine schlechte Bewertung zu geben. Darum eine 3, denn 3 ist ja nicht schlecht.

Muweti, das war jammerschade, dass wir mit dem Guide Hardus keine Stimmung hinbekommen haben. Die Lodge selbst ist sehr schön, das Essen sehr gut, nur eben die „Rundumbetreuung“, die oftmals regelrecht aufdringlich war, die hat uns nicht gepasst. So eine kleine Lodge steht und fällt mit dem Guide, denn dem bist du mehr oder weniger ausgeliefert. Und wenn das nicht passt, dann hast du ein Problem. Tiersichtungen waren in Ordnung, mehr aber auch nicht. Note höchstens eine 3, da bin ich aber noch gut aufgelegt.

The Zarafa war für uns eine Oase der Erholung. Uns ist das egal, ob asiatisch oder afrikanisch oder von uns aus auch chinesisch. Passen muss das Ganze, und das tut es dort. Noch dazu zu einem Preis / Leistungsverhältnis, das seinesgleichen sucht. Wenn die Inhaber meinen, sie möchten das alles in Bali-Style einrichten, dann hab ich nichts dagegen. Zumal es nicht kitschig, sondern wirklich sehr sehr gediegen war. Die Villa war ein einziger Traum, hier geben wir wie dem Foxy (obwohl in keinster Weise vergleichbar) ebenfalls die glatte 1.

Was bringt die afrikanische Reise- Zukunft?

Das ist schnell gesagt, denn wir werden Ende September / anfangs Oktober eine ähnliche Reise hinlegen wie die jetzige.

5 Nächte Foxy Retreat
5 Nächte The Zarafa
5 Nächte Raptor Retreat

Da wird der Erholungsfaktor dann noch höher eingestuft werden. Wir freuen uns auf alle Fälle. Idealerweise ist unsere Wildcard für ein Jahr gültig, d.h., dass wir die Eintritte für die Parks schon mal bezahlt haben. 🙂

Nächstes Jahr steht dann (endlich) wieder Namibia in der Warteschleife. Eine Tour von Kapstadt hoch nach Windhuk, und das in knapp 3 Wochen mit unseren lieben Trauzeugen, die letztes Jahr Namibia anlässlich unserer Kalahari-Hochzeit lieben gelernt haben.

Auch das wird bestimmt ein Brüller, und wir werden hoffentlich auch diese Tour in vollen Zügen genießen dürfen. Wir haben jedoch das Gefühl, dass uns Namibia dann für längere Zeit ein letztes Mal sehen wird 🙁 , denn die Preisentwicklung gefällt uns überhaupt nicht. Wir beobachten das seit Jahren und können oft nur noch den Kopf schütteln. Einstmals günstige (ich sage nicht billige) Unterkünfte kosten heute ein kleines Vermögen und wir werden nicht bereit sein, diese horrenden Preise zu akzeptieren. Da können und wollen wir nicht mehr mitmachen und wir sind über diese Entwicklung schon ein bisschen traurig, ist doch Namibia das Land, mit dem wir unsere schönsten Urlaubsträume verbinden. (und das nicht nur wegen unserer Hochzeit im letzten Jahr in der Kalahari)

Dann kommt noch dazu, dass in letzter Zeit die Flugpreise regelrecht explodieren, und hast du mal einen guten Preis, dann kommt bestimmt eine Zeitverschiebung von etlichen Stunden. Irgendwie wird uns das langsam zu blöd, auch jetzt im Herbst sind wir wieder von einer 5-stündigen (!!!) Verschiebung betroffen. 🙁

Diesmal ist es bei uns die BA, und die Herrschaften tun sich ja leicht, denn klar kann man in einem solchen Fall als Kunde stornieren, dann ist aber der neue Preis um viele Euros höher. Wir finden das nicht gut, denn die Airlines schließen mit dem Fluggast einen Vertrag ab, der ja auch sofort zu Zahlung fällig ist. Und dann halten sich diese Vollpfosten nicht an den Vertrag?!? Ein Unding, und das passt uns überhaupt nicht.
Und dann versucht man, sich mit diesen Fluganbietern in Verbindung zu setzen. Da braucht es schon einen langen Atem, (und Nerven wie Drahtseil) bis man endlich jemand an der Strippe hat. Was - gerade auf dem Flugsektor - heute alles abläuft, ist unglaublich und bodenlos.

Über die vermissten und nicht auffindbaren Koffer möchte ich mich ja erst gar nicht lang auslassen. Aber wenn man sich vorstellt, dass man heutzutage schon beim Packen genau überlegen muss, was ins Handgepäck dringend gehört und was in den Koffer, dann fällt dir doch dazu nichts mehr ein. Und wir lassen das einfach so mit uns geschehen?!?
Ein unsägliches Drama- 😈

Ja und dann noch die Leihwagenpreise. Unglaublich, aber wahr. Es werden astronomische Preise mittlerweile verlangt, und uns ist für die nächstjährige Tour sogar während wir mit unserem Anbieter verhandelten, der Preis „mir nichts dir nichts“ um 15 % angehoben worden. Da hat alles Jammern keinen wert. Entweder du akzeptierst das, oder du bleibst zu Hause.


So - genug gejammert und balabert - hilft ja alles nichts, denn wenn der bayern schorsch nach Namibia will, dann muss er all diese üblen Nebenschauplätze über sich ergehen lassen. Oder er bleibt zu Hause, und das will er halt auch nicht. 🙂

Aber – schau ma mal …. – vielleicht ergibt sich ja alles doch ein wenig anders als man denkt und vielleicht kommt ja doch irgendwann mal der ein oder andere Anbieter, sei es die Airline, der Autoverleiher oder auch die accomodation, vom hohen Ross herunter. Vielleicht kommen wieder mal die Zeiten, wo man für Geld auch einen Service bekommt. Manchesmal denke ich mir, Service ist für Viele in der Reisebranche ein Fremdwort.
Aber könnte ja sein, dass schon bald ganz andere Zeiten kommen. Wer weiß …..


Allen Begleitern lieben Dank für das Interesse an diesem Reisebericht und ebenso allen Danke-Button-Drücker. 🙂
Ich weiß, dass eine Krügerrunde nicht sehr spannend ist, hoffe aber trotzdem, dass der ein oder andere etwas für sich rauslesen konnte. 😉

In diesem Sinne bis zum nächsten Mal,

der bayern schorsch

Relaxtour rund um den Krüger 04-2022 von bayern schorsch

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/301639-relaxtour-rund-um-den-krueger-04-2022

Stand: letzter Berichtsteil vom 24. Juli 2022

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