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Reisebericht · namibia-forum.ch

Namibia die 3. – nur im Süden unterwegs

von Kiki_Nasenbär · Nov. – Dez. 2021 · 33 Tage · Selbstfahrer · 28 Teile

Über diesen Reisebericht

Wir sind zu zweit im November und Dezember 2021 mit einem gemieteten Bushcamper ausschließlich im Süden Namibias unterwegs, von Windhoek über die Namib-Wüste, das Gebiet um Aus und den Fish River Canyon bis an die Grenze zu Südafrika bei Oranjemund und zurück über die Kalahari-Randgebiete. Schon bald nach der Ankunft setzt starker, beständiger Wind ein, der uns über die ganze Reise begleitet und kaum mehr abflaut.

Drei Unterkünfte enttäuschen uns deutlich, vor allem der gebuchte Standplatz am Lake Oanob Resort mit schmutzigen Sanitäranlagen und Dauerlärm der Nachbarn – die schlechteste Übernachtung der ganzen Reise. Zum eigentlichen Höhepunkt wird dagegen die Sandfontein Lodge im gleichnamigen Naturreservat bei Warmbad, wo uns die Gastgeber so herzlich aufnehmen, dass wir uns wie zu Hause fühlen und der Abschied schwerfällt. Auf der ungewöhnlichen, erst seit wenigen Jahren frei befahrbaren Küstenstraße durchs Diamanten-Sperrgebiet zwischen Rosh Pinah und Oranjemund kommen wir an zahlreichen Minenzufahrten vorbei, und bei Aussenkehr überrascht uns ein grünes Weinanbaugebiet mitten in der Wüste. Kurz vor Camp Rooiklip im Namib-Naukluft-Park bleiben wir auf der steilen letzten Zufahrt zu unserem Stellplatz im Auto stecken; erst der Farmbesitzer selbst bringt den Wagen die Steigung hinauf. Von der aufkommenden Omicron-Variante erfahren wir erst nach zwei Tagen ohne Internetverbindung und reisen deshalb einen Tag früher als geplant nach Windhoek zurück.

Diese Zusammenfassung wurde automatisch erstellt und vom Autor freigegeben.

Teil 118. Okt. 2021

Hallo an alle Namibia-Verliebte!

Seit Jahren lese ich immer wieder die tollen Reiseberichte und Beiträge, welche mir für meine Namibia Planung in 2018 und 2021 sehr geholfen haben.

Nun habe ich es mir zum Ziel gesetzt meine Erfahrungen, meine Berichte in diesem tollen Forum zu veröffentlichen. Mal sehen wie ich mich für das erste Mal anstelle. 😎

Namibia habe ich im Jahre 1995 zum ersten Mal kennenlernen dürfen dank meiner Eltern.
Wir hatten einen tollen 3-wöchigen Familienurlaub – Reisebericht wird noch erstellt.
Meine Liebe zu diesem Lande ist mir über die ganzen Jahre geblieben und die Sehnsucht blieb erhalten.
2018 war es dann soweit; zu meinem 50. Geburtstag waren wir als Selbstfahrer über vier Wochen in Namibia unterwegs. Für meinen Mann war es der erste Kontakt mit einem afrikanischen Kontinent und es hat ihm sehr gefallen – Auch über diese Reise wird noch ein Bericht geschrieben.

Und nun wird mein 53. Geburtstag in meinem Lieblingsland gefeiert – am 09.11.2021 geht es von Frankfurt nach Windhuk.

Unsere Reiseroute / Etappen: (angepasst nach der Tour)


10.11. - 12.11. -- Casa Piccolo in Windhoek (Pension)
12.11. - 14.11. -- Sesriem Campsite - NWR (Camping)
14.11. - 16.11. -- Burgsdorf Guest Farm bei Maltahöhe (Chalet / Suite)
16.11. - 19.11. -- Mount D'Urban Campsite bei Helmeringhausen (Camping)
geplant war eine Nacht am Brukkaros Krater, aber der starke Wind hat unseren Plan geändert.
19.11. - 24.11. -- Klein-Aus Vista Eagle's Nest bei Aus (Eagles View Chalet)
24.11. - 25.11. -- Fish River Lodge am Fish River Canyon (Lodge)
25.11. - 27.11. -- Op My Stoep Lodge bei Oranjemund (SC-Haus)
27.11. - 28.11. -- Norothshama River Resort bei Aussenkehr (Standard Chalet)
28.11. - 30.11. -- Sandfontein Lodge in der Nähe von Warmbad im Sandfontein Nature Reservat (Lodge)
30.11. - 01.12. -- Vastrap Guest Farm bei Grunau (SC-Chalet)
01.12. - 03.12. -- Dune Song Breathers bei Koës (Glamping Tent)
03.12. - 04.12. -- River Chalets in Mariental (Glamping Tent)
04.12. - 05.12. -- Lake Oanob Resort bei Rehoboth (Camping)
geplant waren zwei Nächte, haben abgekürzt
05.12. - 07.12. -- Camp Rooklip im Namib Naukluft Park (Camping)
07.12. - 10.12. -- Casa Piccolo in Windhoek (Pension)


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Teil 222. März 2022

Die Aufregung steigt, endlich geht es los ins geliebte Namibia – 3083 km durch den Süden von Namibia!


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Fahrtstrecke: Stuttgart - Frankfurt am Main
Abfahrt: ca. 14:00 Uhr
Ankunft: ca. 16:00 Uhr

Besonderheiten: PCR-Test Ergebnis (am 08.11. durchführen lassen) von Kiki kam nicht wie gebucht und bezahlt vor 12 Uhr. Große Aufregung und plötzliche Hektik um noch rechtzeitig einen weiteren sehr teuren PCR-Test am Flughafen machen zu lassen.
Um kurz vor 14:00 Uhr kam dann doch der negative Befund und wir sind gestartet.
Fahrt wurde kurz durch Stau unterbrochen (den längsten LKW Stau, den ich je zu Gesicht bekommen habe), bei Ankunft am Flughafen haben wir unser Auto der Firma Valet (Flughafenparkplatz) in die Hände gegeben.

Sehr leerer Flughafen - gespenstisch.
Check-in und Sicherheitscheck ohne Wartezeiten.


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Eurowings Discover – Business Class: Flieger ist ausgebucht und die Business-Class sogar überbucht.

Unsere Sitzplätze waren nicht nebeneinander, sondern mein Mann hatten einen Einzelplatz und ich saß neben einem fremden Mann, dessen Frau auf einem Einzelplatz vor uns saß.
Ich konnte mit ihr tauschen, somit hatte ich mehr Platz und das ältere Paar saß beisammen.

Der Service und das Menü waren super, man hatte viel Platz, die Liegefläche für meine Größe (1,83 m) war perfekt. Boarding in FFM und Verlassen in Windhoek des Fliegers ohne große Wartezeiten.

Teil 322. März 2022

10.11. - 12.11.2021

Fahrtstrecken: Windhoek Flughafen nach Windhoek und nur innerhalb Windhoek mit Taxen oder mit dem gemieteten Bushcamper
Ankunft in Windhoek: 09:05

Übernachtung: Casa Piccolo Windhoek - 6, Barella Street

Besonderheiten: Flughafengebäude wurde renoviert und in der Ankunftshalle befanden sich mehr Geschäfte (gegenüber 2018); aber alles sehr eng, sobald ein Flieger ankommt.
Ich hatte mit meinem Handy und der 1&1 SIM-Karte in Windhoek Empfang und testete es erfolgreich mit einem Anruf nach Deutschland. Vorab kann man sagen, dass wir immer Telefonate nach Deutschland tätigten, sobald Empfang vorhanden war (meistens in den größeren Städten und Umgebung) und haben nach dem Urlaub keine erhöhte Telefonrechnung erhalten.
Der bestellte Abholservice ist leider nicht wie erwartet erschienen und wir mussten ein Taxi nehmen.

Casa Piccolo: Magda und ihr Mann waren sehr freundlich und zuvorkommend, ich hatte in diesen zwei Tagen sehr viele Gespräche mit Magda über Gott und die Welt. Wir bezogen die gleichen Zimmer wie zuvor im Jahre 2018.


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Joe's Beerhouse: man kann mittlerweile einen Shuttle-Service bestellen und die Kosten dafür werden auf die Restaurantrechnung gebucht. Der Eingang wurde verlegt und der Parkplatz vergrößert und gesichert.

Autoverleih Africamper: Firma hat sich vergrößert und ist ins Industriegebiet umgezogen. Übergabe des Bushcamper fand in englischer Sprache statt und ging beinahe 2 h lang. Wir haben dabei gelernt, dass wir 2018 Glück hatten (es fehlte neben den Sandtracks auch das zweite Reserverad unter dem Wagen).
Mittlerweile standen nur noch Automatik Fahrzeuge zur Verfügung.

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Geldwechsel: Wir haben schon am Frankfurter Flughafen einen kleinen Betrag wechseln können und am Ankunftstag sind wir in der Mittagshitze von über 35 Grad zu Fuß auf die Suche nach einer Bank gegangen und waren sogar erfolgreich (auch wenn der Prozess innerhalb der Bank schon "schwachsinnig" war, mit Nummer ziehen, obwohl Niemand in der Bank wartete).

Großeinkauf: Diesmal haben wir den Spar ohne Probleme finden können und haben gezielter eingekauft wie 2018.


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Teil 423. März 2022

12.11.2022 – 14.11.2022

Fahrtstrecken: C26 / D1265 / D1261 / D1275 / C14 / D826

Abfahrt Windhoek: 09:15 Uhr
Ankunft Sesriem Campsite: 15:45 Uhr

Gefahrene Kilometer: 306 km

Übernachtung: Sesriem Campsite – Platz 15

Erwähnenswert:
Zum ersten Mal den Spreetshoogte Pass gefahren, tolle Aussicht vor der Abfahrt ins Tal genossen. Unten angekommen, mussten wir den Bremsen eine Pause gönnen (der Gestank war schon beunruhigend).
Die kurze Einkehr in Solitaire war enttäuschend: 4 Touristen, Thekenauswahl sehr minimal und wo früher der Eingang war (mit einer langen Warteschlange) befindet sich nun ein Souvenirshop. Wir hatten uns so auf den Apfelkuchen gefreut und wurden von der Qualität enttäuscht.
Die D826 (Zufahrt zum Sesriem Campsite) ist mittlerweile geteert.
Empfangs- und Restaurant/Barbereich waren unverändert (selbst z.T. die gleichen Mitarbeiter am Empfang und an der Bar), dafür waren die Regale im Shop mehr oder weniger leer.
Ungewöhnlich wenig Touristen daher wurden wir am nächsten frühen Morgen nicht von den vielen startenden Autos geweckt.
Die Campingplätze, der Poolbereich und der Zustand der Wege sind weitestgehend im gleichen Zustand wie 2018.
Die Stimmung unter den Mitarbeitern war getrübt, da am Vormittag ein Tourist tot aus der Sossusvlei geborgen wurde. Über diesen Vorfall kursierten die unterschiedlichsten Geschichten.
WLAN: nur hier musste man für 300 Mb 50,00 N$ bezahlen, in allen anderen Unterkünften stand das WLAN kostenlos zur Verfügung.
Platz 15: ausladender Baum mit großem Webervogelnest erschwerte das Einparken und das Aufklappen des Dachzeltes. Der rege Betrieb im Nest störte uns nicht; nur auf einmal erklang ein lautes „Plopp“ und ein totes Küken lag am Boden (und nicht auf unserem Kaffeetisch).
Elim-Düne: stand das einsame Plumpsklo beim letzten Mal auch schon da?


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Teil 524. Aug. 2023

Es liegen leider etliche Monate zwischen meinem letzten und heutigen Eintrag. Die Zeit ist einfach nur so verflogen.
Und ich war auch mit der Planung unserer Tour ab 09.11.2023 durch Namibia beschäftigt.

14.11.2021 – 16.11.2021

Fahrtstrecken: D826 / C19 / D854 / D850 / C14 / C13

Abfahrt: 09:00 Uhr
Ankunft: 13:15 Uhr

Gefahrene Kilometer: 210 km

Übernachtung: Burgsdorf Guestfarm – Suite at the water

Erwähnenswert:
Ursprünglich hatten wir geplant, in der Namseb Lodge zu übernachten. Aufgrund der anhaltenden Auswirkungen von Corona war die Lodge jedoch noch nicht wieder geöffnet. Sie schlugen uns netterweise Alternativen vor, darunter die Burgsdorf Guestfarm. Auf deren Website wurden Geparde und Breitmaulnashörner erwähnt, weshalb ich mich für diese Guestfarm entschieden habe, obwohl sie etwas teurer war, trotz eines Preisnachlasses.

Am sicheren Eingangstor der Farm war es erforderlich, über ein Satellitentelefon eine Verbindung zur Farm herzustellen. Dies gestaltete sich etwas kompliziert, zum einen aufgrund der schlechten Verbindung und zum anderen, weil unsere Reservierung scheinbar nicht vorlag. Der Name der Dame war nicht bekannt und das Gespräch wurde abrupt unterbrochen. Beim zweiten Versuch gelang es uns schließlich, das Tor zu öffnen.

Joe empfing uns sehr herzlich und freundlich. Sie erklärte uns, dass wir ursprünglich über booking.com gebucht hatten, aber dann direkt mit Lien Kontakt aufgenommen und über sie gebucht hatten. Dadurch kam es zu Verwirrung aufgrund mangelnder interner Kommunikation und die Buchung über booking.com wurde storniert.
Das Chalet beziehungsweise die Suite war zwar verfügbar, jedoch noch nicht vollständig vorbereitet. Aufgrund unserer Anwesenheit musste die Küche nun improvisieren. Bemerkenswerterweise fuhr Joe sogar kilometerweit zur nächsten Farm, um für uns einen Weißwein zu besorgen.
Joe hatte ihre letzten Arbeitstage auf der Farm und teilte viele Einblicke in die Arbeitsweise und das Leben auf der Guestfarm mit uns.
Die Anlage war wunderschön und bot einen exzellenten Service. Die Umgebung war herrlich ruhig, es gab einen schönen Pool und die Suite bot eine großartige Aussicht. Jeden Abend gab es eine Fütterung: Zuerst wurden die Breitmaulnashörner gefüttert, wobei wir das Glück hatten, am ersten Abend auch ein Junges sehen zu können (am zweiten Abend blieben die Mutter und das Junge vom Futterplatz fern). Später waren die drei Geparden an der Reihe, die man vorsichtig streicheln durfte.

Was das Wetter betrifft: In Sesriem war es noch windstill, aber ab Burgsdorf setzte ein starker und konstanter Wind ein, der während unserer gesamten Tour anhielt. Die erste Nacht war daher etwas unruhig, da die Tür heftig klapperte.

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Teil 625. Aug. 2023

16.11.2021 – 19.11.2021

Fahrtstrecken: C14 / C19 / D804 / D811 / D808 / C13

Abfahrt: 09:15 Uhr
Ankunft: 13:15 Uhr

Gefahrene Kilometer: 180 km

Übernachtung: Mount D’Urban Campingplatz - Platz 6

Erwähnenswert:
Nach einer unspektakulären Fahrt trafen wir in der größten Hitze im Mount D’Urban Campingplatz ein und fanden Niemanden an der Rezeption vor. Jedoch erklärten uns die einzigen Gäste, ein südafrikanisches Ehepaar, das bereits seit drei Monaten unterwegs war, dass wir uns einfach einen Platz aussuchen könnten. Die Betreiber würden irgendwann vorbeikommen, da sie vom Gelände der Farm aus, einen guten Blick auf den Campingplatz hatten. Tatsächlich trafen die Betreiber später ein.
Wir hatten die Möglichkeit, Fleisch zu bestellen, während ich das Brot bereits zuvor bestellt und bezahlt hatte. Interessanterweise tauchte auch hier unsere Reservierung nicht auf.
Gegen späten Nachmittag kam die Betreiberin der Farm mit ihrer Tochter und brachte eine Vielzahl leckerer Produkte mit. Neben Fleisch und Brot konnten wir hausgemachte Butter und Marmelade auswählen. Besonders das Brot ist sehr empfehlenswert – ein großer Laib, schön knusprig und lange haltbar (mehr als eine Woche).

Jeder Campingplatz verfügte über eine gepflegte und saubere Sanitäranlage (getrennte Dusche und Toilette), die mit Betonklötzen ausgestattet war, um Zelte sicher zu verankern. Der Pool hatte klares Wasser, war jedoch sehr kalt. Die Aussicht auf die umliegenden Berge war einfach großartig. Spontan entschieden wir uns für eine Nacht Verlängerung, auch weil wir aufgrund der Windverhältnisse unser Zelt nicht auf dem Brukkaros-Krater aufschlagen wollten.
Ich unternahm den Lindy's Trail, einen Rundgang, der an einem Gedenkdenkmal für Lindy Zulich und an von Gästen erstellten Steinmosaikbildern vorbeiführte.
Jeden Abend konnten wir beobachten, wie Mitarbeiter der Farm von ihrem nahegelegenen Häuschen in der Nähe des Campingplatzes zum Platz 1 fuhren, um dort die sanitären Einrichtungen zu nutzen.
Am Eingang des Campingplatzes war auf einem Schild vermerkt, welche Plätze belegt werden konnten; Platz 1 wurde dabei ausgelassen.
In der zweiten Nacht waren wir völlig allein auf dem Campingplatz.


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Teil 725. Aug. 2023

19.11.2021

Fahrtstrecken: C13 / D407 / D707 / C13 / B4

Abfahrt: 09:00 Uhr
Ankunft: 15:00 Uhr

Gefahrene Kilometer: 295 km

Übernachtung: Klein-Aus Vista / Chalet “Eagles View”

Erwähnenswert:
Die Morgenstimmung vor dem Kaffee war immer herrlich, trotz der Kälte.

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Wir haben uns spontan dazu entschlossen, erneut die D707 zu befahren. Wie oft zuvor gehört: Eine der schönsten Straßen in Namibia. Aber an dieser Stelle muss ich auch die D459 erwähnen – eine ebenso zauberhafte Route.
Während unserer Fahrt sind wir auf einen umgebauten "Bully" aus Karlsruhe gestoßen. Wir haben etwas zu spät reagiert, da wir glauben, dieses Paar bereits 2018 auf dem Parkplatz bei Sossusvlei getroffen zu haben.

Klein-Aus Vista war gut gebucht (Piet zufolge zu 75 % belegt). Wir hatten das Frühstücks- und Braai-Paket bestellt und genossen unsere Getränke während der Wartezeit auf der Terrasse. Die Menge in den Paketen hat uns wieder überrascht.

Mit großer Freude bezogen wir unser Chalet, das wir bereits 2018 gesehen hatten und damals beschlossen, nochmals für etwa eine Woche an diesen schönen Ort zurückzukehren. Ich hatte das Chalet Ende 2020 gebucht.
Eagles View ist im Vergleich zu Desert Vista größer, und die Anfahrt ist ein wenig abenteuerlicher, besonders bei Dunkelheit.
Die Aussicht ist wie immer wunderschön, allerdings trübte der ständige Wind die Freude etwas. Wir sind gespannt, ob wir in den nächsten vier Tagen eine klare Sicht haben werden.

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Teil 825. Aug. 2023

20.11.2021

Fahrtstrecken: B4 / C13

Abfahrt: 11:00 Uhr
Rückkehr: 14:00 Uhr

Gefahrene Kilometer: 95 km

Übernachtung: Chalet “Eagles View”

Erwähnenswert:
Kikis Geburtstag stand an (diesmal kein runder). Wir genossen ein Frühstück im Chalet und hatten dabei einen Ausblick auf die neugierigen bzw. hungrigen Klippschliefer. Stück für Stück kamen sie aus ihren Verstecken hervor und begaben sich auf Nahrungssuche. Wir konnten sie nicht zählen, und der Anblick der Tiere, die im Gestrüpp hingen, sorgte für Belustigung. Die Anzahl dieser Klippschliefer war auch am nächsten Tag beachtlich, jedoch nicht am frühen Morgen, sondern eher am Nachmittag.

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Täglich sorgte mein Ehemann dafür, dass die Wasserstelle gefüllt war, was es uns ermöglichte, Zeuge des morgendlichen Rituals einer Vogelfamilie zu werden.

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Während ich eine kleine Runde rund um unser Chalet drehte.

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Unsere Tagesplanung war heute recht kurz: Wir unternahmen einen kurzen Ausflug nach Aus, um einzukaufen (der kleine "Tante-Emma-Laden" hatte sich im Vergleich zu 2018 nicht verändert), besuchten die Wildpferde (ohne Erfolg) und den Militärfriedhof.

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Das Eingangsschild kam mir vertraut vor, und tatsächlich, als wir an unserem ersten Tag in Windhoek zur Bank unterwegs waren, passierten wir ein Gebäude mit dem identischen Schild.

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Am Nachmittag entspannten wir mit ein paar erfrischenden Getränken auf der Terrasse von Klein-Aus Vista. Zum Abendessen begaben wir uns ins Restaurant. Kurz bevor wir unsere Rechnung unterschreiben wollten, überraschte man uns mit einem Geburtstagsständchen und einem Stück Kuchen aus der Küche. Die Überraschung war groß.
Den Abend ließen wir im Chalet ausklingen. Der Wind war zu stark und zu kalt für ein Getränk auf der Terrasse.

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Der störende Wind begleitete uns auf der Tour und ließ es auch nachts im Chalet ziemlich ziehen. Neu für uns war auch der Zugverkehr von und nach Lüderitz, der an den Chalets vorbeifuhr. Die Zugstrecke war wieder in Betrieb genommen worden (wir haben Piet danach gefragt), und die Anzahl der Waggons, die von der Lok oder den Lokomotiven gezogen wurden, war beeindruckend. Teilweise hätte man den Zug problemlos zu Fuß begleiten können.

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Teil 925. Aug. 2023

21.11.2021 – 22.11.2021

Fahrtstrecken: Nur zur Lodge – Pool / keine

Abfahrt Eagles Nest: 10:00 Uhr
Rückkehr: 16:00 Uhr

Gefahrene Kilometer: 18 km

Übernachtung: Chalet “Eagles View”

Erwähnenswert:
Ab diesem Tag wurde die Aussicht vom Chalet aus klarer.
Wir verbrachten den Tag am Pool, jedoch war es bedauerlicherweise an diesem speziellen Tag sehr überfüllt und laut dort.

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Am Abend wurden wir für den Sundowner abgeholt. Glücklicherweise hatten wir im Voraus gefragt, ob wir uns warm anziehen sollten – eine kluge Entscheidung, wie sich herausstellte. Einige der anderen Teilnehmer waren mutig, da sie den Ausflug in kurzen Hosen und T-Shirts überstanden haben. Alle waren dankbar für die verteilten Decken. Der Wind war äußerst stark und als die Sonne unterging, wurde es sehr frisch. Den atemberaubenden Sonnenuntergang braucht man in Namibia wohl nicht extra zu erwähnen, denn er ist allgemein bekannt.
Wir waren erleichtert, als wir zunächst am Chalet abgesetzt wurden, da wir bereits sehr durchgefroren waren – trotz unserer langen Hosen, Jacken und Decken. Wir genossen den zusätzlichen Luxus, als letzte abgeholt und als erste am Ende der Tour abgesetzt zu werden. Die anderen Teilnehmer hatten Hotelzimmer gebucht und waren sehr beeindruckt von den Chalets, die sie nun aus der Nähe betrachten konnten.

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Am nächsten Tag entschieden wir uns dafür, entweder im Chalet zu bleiben oder in seiner Nähe zu entspannen. Wir erledigten die Wäsche, erkundeten die Umgebung ein wenig und genossen die Sonne. Leider schien ich mir einen Sonnenstich zugezogen zu haben, da ich ab etwa 22 Uhr von starker Übelkeit geplagt wurde und einen Großteil der Nacht auf der Toilette verbrachte, anstatt im Bett.

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Teil 1025. Aug. 2023

23.11.2021

Fahrtstrecken: Aus nach Lüderitz und zurück | B4

Abfahrt: 09:00 Uhr
Ankunft: 15:00 Uhr

Gefahrene Kilometer: 291 km

Übernachtung: Chalet “Eagles View”

Erwähnenswert:
Einen erneuten Versuch unternommen, die Wildpferde zu sehen, jedoch ohne Erfolg. Wir sahen nur Sträuße und Oryxe an der Wasserstelle. Stattdessen machten wir eine längere Pause an der Bahnhaltestelle Garug.

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In Lüderitz besuchten wir den Spar-Supermarkt. Kaum waren wir dort, kam sogleich ein "Aufpasser" oder Bettler auf uns zu und bot an, auf unser Auto aufzupassen. Auf meine Frage, ob er dafür Geld verlangt, verneinte er und äußerte, dass er gerne Hähnchenschenkel hätte, da er hungrig sei. Da ich während der gesamten Reise eine entspannte und kommunikative Einstellung hatte, stellte ich mich einfach in der Schlange beim Metzger an und drängelte mich dazwischen (es wurde nach dem Prinzip bedient: wer zuerst ruft…). Ich bestellte eine Tüte gebratene Hähnchenschenkel. Der junge Mann freute sich aufrichtig, und die Tüte war schnell leer.

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Da es mir nach der unangenehmen Nacht nicht gut ging, fuhren wir nach dem Einkauf größtenteils wieder zurück. Unterwegs machten wir einen kurzen Halt auf dem Weg zum Diaz Point. Es war zu windig und sandig, ebenso wie bei Kolmanskoppe. Die Erfahrung fühlte sich an, als ob die Haut einem starken Peeling unterzogen wurde. Bei einem Friedhof haben wir mitbekommen, dass ein Grab ausheben nur mit einem starken Kompressor funktioniert.


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Kurze Einkehr an der Bar von Klein-Aus Vista und ein wenig die Anlage erforscht.

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Während der Fahrt zum Chalet machten wir einen kurzen Abstecher zur Geisterschlucht, jedoch nur bis zum Eingang, da die Cabin bereits gebucht war. Abends nutzten wir die Tischreservierung in der Lodge, obwohl ich kaum etwas essen konnte. Die Übelkeit kehrte plötzlich nach dem ersten Bissen Fleisch zurück.

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Teil 1126. Aug. 2023

24.11.2021

Fahrtstrecken: B4 / D459 / D463

Abfahrt: 09:00 Uhr
Ankunft: 15:00 Uhr

Gefahrene Kilometer: 243 km

Übernachtung: Fish River Lodge – Häuschen Nr. 10

Erwähnenswert:
Vor unserer Abfahrt wurden noch ein paar Abschiedsfotos geschossen.

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Während unserer Fahrt zur Fish River Lodge durchquerten wir wunderschöne Landschaften, darunter auch die bereits erwähnte D459-Straße. Die Anreise zur Lodge war erneut abenteuerlich und zeitaufwendig (etwa 1 Stunde für die 19 Kilometer).

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Beim Betreten der Lodge, genauer gesagt des Haupthauses, beeindruckte uns sofort die großartige Aussicht auf den Canyon. Dennoch ist der Ausblick von der Grootberg Lodge noch beeindruckender im Vergleich dazu.

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Die Englischkenntnisse des Personals waren anspruchsvoller zu verstehen als auf unserer bisherigen Route. Unser Häuschen befand sich in der Nähe des Haupthauses und bestach durch seine ansprechende Inneneinrichtung. Vom Bett aus bot sich ein fantastischer Blick in den Canyon, ebenso von der angrenzenden Terrasse. Eine Außendusche stand sogar zur Verfügung, wenngleich wir sie nicht nutzten. Der recht starke Wind störte etwas, und trotz der vollen Auslastung der Lodge fand kein Gast den Weg zum Pool. Besonders genossen wir das faszinierende Farbenspiel während des Sonnenuntergangs im Canyon.

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Am Abend begaben wir uns erneut ins Haupthaus, um das Abendessen einzunehmen (diesmal jedoch in langen Hosen). Das Essen und der Service erwiesen sich als außergewöhnlich. Bedauerlicherweise hatten wir nur eine Übernachtung gebucht, da wir sonst am nächsten Tag die Möglichkeit gehabt hätten, die Auto-Tour in den Canyon zu unternehmen.
Beim Ausklang des Abends an der Bar lauschten wir der Klick-Sprache der Einheimischen.

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Teil 1226. Aug. 2023

25.11.2021 bis 26.11.2021

Fahrtstrecken: D463 / C13 / MR118

Abfahrt: 08:40 Uhr
Ankunft: 14:00 Uhr

Gefahrene Kilometer: 277 km

Übernachtung: Op my Stoep – SC Haus

Erwähnenswert:
Die Morgenstimmung am Canyon ist auch atemberaubend.

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Die Fahrt bis zur C13-Strecke zog sich, wobei einige Abschnitte durchaus landschaftlich reizvoll waren. Wir waren häufig damit beschäftigt, Tore zu öffnen und zu schließen.

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Gerade als wir begannen uns zu fragen, wann wir endlich auf die C13 treffen würden, erreichten wir schließlich die Straße.
Der Abschnitt bis nach Rosh Pinah erwies sich als recht eintönig. Als wir dann in Richtung Oranjemund abbogen, waren wir gespannt auf das, was uns erwarten würde. Diese Route wurde erst vor wenigen Jahren ohne spezielle Genehmigung zugänglich gemacht. Sie führt durch das Diamanten-Sperrgebiet, und wir passierten zahlreiche Einfahrten zu Minen auf der rechten Seite der Straße. Überraschenderweise gab es sogar Parkbuchten, in denen man sich frei bewegen konnte. Die Strecke war komplett asphaltiert und verlief entlang des Flusses Oranje. Auf der südafrikanischen Seite konnte man viele Abbaustellen erkennen.


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Teil 1326. Aug. 2023

Op my Stoep liegt einige Kilometer vor Oranjemund. Die Einheiten für Selbstversorger befinden sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite von den Hotelzimmern und dem Restaurant. Bei der Ankunft begrüßten uns ein Oryx und ein Baum voller Bügeleisen...

Leider hatten wir während unserer gesamten Reise drei enttäuschende Übernachtungserlebnisse, wozu auch Op my Stoep zählte:
1. Es herrschte ein unangenehmer Geruch in der Wohnung (insbesondere in der Küche), der uns permanent begleitete.
2. Unsere Einheit war von permanenten Mietern oder Wochentags-Arbeitern umgeben, die dort lebten.
3. Unsere Fenster boten einen Blick auf einen Innenhof, der nachts oft von anderen Mietern genutzt wurde. Das Licht leuchtete die ganze Nacht.
4. Die Parkmöglichkeiten waren äußerst begrenzt und problematisch.
5. Hinter den SC Einheiten sah es nicht gerade einladend aus.

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Teil 1426. Aug. 2023

Im Gegensatz dazu war das Restaurant von Op my Stoep wunderschön gestaltet und schien in Oranjemund ein beliebter Treffpunkt zu sein. An dem Abend, an dem wir dort waren, war es sowohl im Restaurant als auch an der Bar sehr voll.

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Unser Ausflug nach Oranjemund war unspektakulär, und der Versuch, an die Küste zu gelangen, wurde durch das schlechte Wetter, das sehr stürmisch war, vereitelt.

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Teil 1528. Aug. 2023

27.11.2021

Fahrtstrecken: MR118 / C13 / D212

Abfahrt: 09:00 Uhr
Ankunft: 14:30 Uhr

Gefahrene Kilometer: 189 km

Übernachtung: Norotshama River Resort – Standard Chalet

Erwähnenswert:
Die Fahrt nach Rosh Pinah verlief aufgrund des starken Anfangswinds etwas turbulent. Wir fühlten ebenfalls eine gewisse Unruhe, als wir unterwegs anhielten, um Fotos von den Sukkulenten am Straßenrand zu machen. Trotzdem erfolgte keine Kontrolle (aufgrund des Sperrgebiets).

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Von Rosh Pinah bis Aussenkehr kannten wir die Route bereits, jedoch fuhren wir sie 2018 von Ost nach West. Erneut war ich von der Landschaft beeindruckt. Als wir in das Weinanbaugebiet kamen, waren wir von den ausgedehnten grünen Weinbergen begeistert.

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In Aussenkehr herrschte reges Treiben auf den Straßen und im Wellblech-Dorf waren viele Einheimische unterwegs. Es gestaltete sich schwierig, den Weg zum Resort auf Anhieb zu finden. Beim Check-in hatten wir den Eindruck, dass es an Management fehlte. Der Rezeptionist hatte es sich hinter dem Tresen bequem gemacht.
Anmerkung: das Norothsama Resort gehörte auch zu einen der drei schlechtesten Übernachtungen.

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Die Zufahrt zum Standardchalet war durch Steine auf dem Weg erschwert, und es gab lediglich einen Parkplatz vor den Chalets. Nach dem Parken bestand die Gefahr, dass wir nicht mehr herauskommen würden, wenn die anderen Chalets ebenfalls belegt waren. Ich ging extra zurück zur Rezeption und erfuhr, dass wir die einzigen Gäste waren. Unser einfaches Häuschen mit kleiner Terrasse direkt am Oranje-Fluss bot eine großartige Aussicht.

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Nach mehr als 2 Tagen ohne Internetverbindung war ich endlich wieder online (während wir uns Getränke an der Bar gönnten) und erhielt zahlreiche Nachrichten: Es wurde von einer neuen Coronavirus-Variante in Südafrika berichtet (Omicron). Unser Reiseagent beruhigte uns und betonte, dass in Namibia noch alle Flüge wie geplant abgingen. Die Panik schien sich vor allem in Südafrika auszubreiten, was uns zunächst unsicher machte, ob wir früher nach Windhoek zurückkehren sollten.
Wir trafen auf eine deutsche Touristin, die seit mehreren Monaten in Südafrika und Namibia unterwegs war. Sie berichtete uns ausführlich über die Situation und versetzte uns ein wenig in Aufregung. Wir beschlossen jedoch, unsere Reise wie geplant fortzusetzen, lediglich einen Tag früher nach Windhoek zu reisen. Wir informierten alle zukünftigen Unterkünfte über unsere veränderte Ankunftszeit.

Das Abendessen im Restaurant war enttäuschend. Wir hatten Fleischspieße bestellt, bei denen das Öl und der Knoblauch stark heruntertropften. Die darunter liegenden Pommes waren völlig durchtränkt. Im Gegensatz dazu war der Wein aus dem Norotshama Weinanbaugebiet angenehm.

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Teil 1628. Aug. 2023

28.11.2021

Fahrtstrecken: D212 / D316 / B1 / D213 / D208

Abfahrt: 09:00 Uhr

Ankunft: 13:30 Uhr

Gefahrene Kilometer: 191 km

Übernachtung: Sandfontein Lodge – Zwei Bungalows

Erwähnenswert:

Obwohl wir im Voraus für zwei Nächte im Norotshama Resort gebucht und bezahlt hatten (ich entschied mich später, eine zusätzliche Nacht in der Sandfontein Lodge zu verbringen), haben wir das Restaurant zum Frühstück gemieden. Die vorherige Erfahrung am Abend zuvor hatte uns abgeschreckt.
Bei der Abreise bat uns der junge Mann an der Rezeption, Wasser oder Saft aus dem Restaurant mitzunehmen, da noch eine Restzahlung ausstand. Wir lehnten ab und hinterließen stattdessen dadurch (unfreiwillig) ein großzügiges Trinkgeld.

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Ursprünglich hatte ich vor, den Gamchab Trail zu fahren, doch mein Mann weigerte sich aus Angst vor Reifenpannen. Daher entschieden wir uns, die "normalen" Pisten zum Reservat zu nehmen. Auf dem Weg trafen wir auf unzählige kleine Heuschrecken.
Laut Karte erwartete ich eine längere Strecke und vermutete den Eingang im Süden des Reservats. Plötzlich passierten wir das Tor zum Sandfontein Nature Reservat und mussten abrupt anhalten. Mutig entschieden wir uns, durch das Tor zu fahren, und hatten noch über 20 km vor uns. Die Strecke bot eine wunderschöne Landschaft. Nach etwas mehr als einer Stunde Fahrt erreichten wir die Lodge, und es war erst halb zwei Uhr.

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Die Sandfontein Lodge stellte sich als Höhepunkt unserer Reise heraus.

Chéri und Adriaan begrüßten uns sofort; anfangs fühlten wir uns ein wenig unbehaglich wegen der Aufmerksamkeit und des Trubels um uns herum. Man fragte uns umgehend nach einem Mittagessen, das wir zunächst ablehnten. Dennoch erhielten wir einen leichten Snack. Ab diesem Zeitpunkt fühlten wir uns wie zu Hause. Als Willkommensgeschenk erhielten wir Sandfontein Getränkeflaschen, die unsere Getränke über lange Zeit kühl hielten (diese Flaschen hätten wir zu Beginn unserer Tour gebraucht).


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Wir waren die einzigen Gäste, und ich fragte, ob ich einen Bungalow für mich alleine haben könnte. Das war kein Problem, und Chéri machte uns ein gutes Angebot dafür. Adriaan bot uns eine Sundowner-Tour für den Abend an, was wir gerne annahmen. Später erfuhren wir, dass ALLES im Übernachtungspreis enthalten war.
Wir verbrachten den Tag bis zum Abend am wunderschönen Pool, immer wieder kam ein Angestellter vorbei und erkundigte sich nach unseren Wünschen. Sowohl Chéri als auch Adriaan besuchten uns regelmäßig. Ich führte viele lange Gespräche mit den beiden, die die Lodge leiteten.


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Teil 1729. Aug. 2023

29.11.2021

Fahrtstrecken: Keine - Nur Sundowner Tour

Übernachtung: Sandfontein Lodge – Zwei Bungalows

Erwähnenswert:

Es war eine angenehme Nacht für uns beide, endlich konnten wir wieder ungestört schlafen (mein Mann neigt zum Schnarchen). Das Frühstück wurde auf der Terrasse serviert und war sehr liebevoll angerichtet, inklusive hübscher Häkeldeckchen. Ein kleines Buffet wurde angeboten.
Übrigens: Das Wasser aus der Sandfontein-Quelle erwies sich als das Beste, das wir bislang probiert hatten.

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Bevor die Hitze richtig einsetzte, machte ich mich auf den Weg zum "Schlachthügel". Ein deutlicher markierter Pfad war nicht erkennbar, also irrte ich eine Weile umher. Die Aussicht von oben war atemberaubend, und zahlreiche Überreste aus der Schlacht um die Quelle im Jahr 1904 waren erkennbar, darunter rostige Konservendosen und improvisierte Schutzwälle.
Etwa eine Stunde später kehrte ich völlig erschöpft zurück, und dann verbrachten wir den Tag größtenteils am Pool; ich verbrachte viel Zeit im Wasser. Gelegentlich kam Chéri vorbei. Der Wind nahm wieder zu; gestern waren wir davon verschont geblieben. Die Sonnenschirme landeten zweimal ungewollt im Pool.

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Die Sundowner-Tour begann diesmal früher und führte südwärts. Es gab keinen Halt, um den Sonnenuntergang bei einem Getränk zu bewundern, aber die Tour war dennoch wunderschön, wenn auch sehr windig. Adriaan erzählte uns, dass aufgrund der Regenfälle in diesem Jahr (mehr als in den Vorjahren) die Heuschrecken-Eier gediehen sind und Heuschreckenschwärme jetzt auf dem Weg nach Südafrika sind. Noch sind die Heuschrecken winzig, aber bald wird es eine Plage geben.

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Nach der Rückkehr hatten wir Zeit uns frisch zu machen, bevor wir zu Abend aßen. Das Abendessen bestand aus einem kleinen Buffet, und unser gedeckter Tisch wurde im windstillen Bereich aufgebaut. Das Menü umfasste Lammkoteletts, köstlichen Kartoffelsalat, frischen grünen Salat und einen verlockenden Nachtisch.
Wir verbrachten noch einige Zeit an der Bar mit Chéri und Adriaan, und mein Mann konnte sogar ein wenig unserer Unterhaltung folgen.

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Teil 1830. Aug. 2023

30.11.2021

Fahrtstrecken: D208 / M21 / B1

Abfahrt: 11:20 Uhr

Ankunft: 14:30 Uhr

Gefahrene Kilometer: 152 km

Übernachtung: Vastrap Guestfarm – SC Haus (Nr.1)

Erwähnenswert:
Der early Morgen-Sonnenaufgang rüttelte uns sanft aus dem Schlaf, woraufhin wir ein zügiges Frühstück zu uns nahmen und anschließend gegen etwa 07:30 Uhr mit Adriaan zu einem Morgentour aufbrachen.

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Die Morgenstimmung war herrlich und Adriaan erzählte auf unserer kleinen Wanderung viel über das Reservat.

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Gegen 11 Uhr kehrten wir zur Lodge zurück, wo bereits ein kleines Mittagessen vorbereitet wurde. Anschließend beglichen wir unsere ausstehende Rechnung. Zum Abschied erhielten wir ein Glas hausgemachte Orangenmarmelade, gewonnen aus den Früchten der eigenen Orangenbäume. Der Abschied fiel schwer und meine Tränen konnte ich nicht zurückhalten. Bis heute halten Chéri und ich über WhatsApp und E-Mail-Kontakt.

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Teil 1930. Aug. 2023

Die Fahrt zur Vastrap Guestfarm verlief unspektakulärund war von kurzer Dauer.

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Die Guestfarm war außerhalb von Grunau leicht zu finden. Erneut waren wir die einzigen Gäste. Das geräumige Selbstversorgerhaus gefiel uns außerordentlich. Es verfügte über eine geräumige Eingangshalle (Küche und Wohnzimmer) und zwei separate Schlafbereiche.

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Wir hatten uns für das Abendessen angemeldet und wurden von zwei sehr jungen einheimischen Mädchen bedient. Eines der Mädchen befand sich in der Einarbeitungsphase und neigte dazu, unaufhörlich zu knicksen, während es uns bediente. Wir fühlten uns dabei ein wenig unbehaglich. Das Buffet war hervorragend. Nach dem Essen begaben wir uns noch mit Getränken auf die Terrasse und erhielten bald darauf die Information, dass die Bar schließen würde. Wir genossen einen zauberhaften Sonnenuntergang in Alleinheit und ließen uns vor unserem Haus noch ein alkoholisches Getränk schmecken.

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Teil 2030. Aug. 2023

01.12.2021

Fahrtstrecken: B3 / B1 / M26 / D201 / D611 / C17 / D617

Abfahrt: 09:00 Uhr

Ankunft: 15:00 Uhr

Gefahrene Kilometer: 312 km

Übernachtung: Dune Song Breathers – Glamping Tent

Erwähnenswert:
Nach einem ausgiebigen und köstlichen Frühstück (wieder sah ich das nickende und knicksende Mädchen und hatte den Eindruck, dass sie sich nicht wohl fühlte), setzten wir unsere Fahrt gen Nordwesten fort. Zunächst auf asphaltierten Straßen, was ziemlich monoton war. Doch sobald wir auf die Schotterstraßen abbogen, veränderte sich die Straßenfarbe von Grau über Weiß zu Rot. Gleichzeitig wurde der Sand auf beiden Seiten immer röter. Ach ja, wir haben den Kapfuchs nicht angefahren, allerdings muss es kurz vorher geschehen sein.

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Die Anfahrt zur Onze Rust Farm war deutlich ausgeschildert, und der Campingplatz wird als "Dune Song Breathers" bezeichnet. Ich war erleichtert, dass ich zuvor recherchiert hatte, dass es zur Onze Rust Farm gehört. Nach einer kurzen Fahrt kamen wir am Farmhaus an, das mich ein bisschen an das Anwesen von Tanja Blixen erinnerte. Als wir um das Haus herumgingen, kamen uns Marianne und Pieter entgegen.

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Wir wurden in den Bereich von Küche und Wohnzimmer gebeten, wo man uns Getränke servierte, während wir uns anmeldeten und eine Weile plauderten. Beide waren ausgesprochen freundlich. Pieter half uns beim Entlüften der Reifen und fuhr voraus zum Campingplatz (durch tiefen roten Sand), etwa 4 km vom Farmhaus entfernt.
Bei Ankunft zeigte er uns das Camp: Ein großes Küchenzelt mit einem überdachten Tisch davor, der Platz für mindestens 15 Personen bot; der Hygienebereich befand sich 50 m entfernt, genauso wie die drei Glamping-Zelte – ebenfalls 50 m vom Küchenbereich und 50 m von den Toiletten entfernt.
Alle Wege waren mit Solar-Glaslampen markiert, und vor dem Küchenbereich luden sich mindestens 10 dieser Solarleuchten in der Sonne auf. Pieter kam am späten Nachmittag erneut vorbei und nahm unsere Bestellung für den nächsten Tag auf: Fleisch und Brot.

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Die Aussicht war schlichtweg atemberaubend, und ich konnte mich gar nicht sattsehen an dem Farbenspiel in den Dünen und dem Sonnenuntergang. Die Anzahl meiner geschossenen Fotos war enorm.
Wir verweilten lange an dem großen Tisch und dann ging es ins Bett, hierfür ging ich den Hügel abwärts zu den Glamping Tents.

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Teil 2130. Aug. 2023

02.12.2021

Fahrtstrecken: Aufenthalt im Zeltbereich, das Auto wurde nicht bewegt.

Übernachtung: Dune Song Breathers – Glamping Tent

Erwähnenswert:
Trotz der nächtlichen Windigkeit, die durch die Zelte pfiff, haben wir dennoch gut geschlafen. Der nächste Tag begann sonnig, doch im Verlauf des Tages zogen immer mehr Wolken am Himmel auf, während die Hitze anhielt. Zwischendurch haben wir Wäsche gewaschen, zahlreiche Fotos gemacht, Rätsel gelöst und gelesen.


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Erst als die Sonne bereits im Begriff war unterzugehen, kam Pieter zusammen mit seinem Gehilfen vorbei. Sie befreiten den Grill von der Asche (hierbei kam die clevere hängende Schaufel zum Einsatz – eine großartige Idee) und brachten uns köstliche Lammkoteletts sowie ein kleines, schmackhaftes Brot vorbei. Anschließend setzten die beiden ihre Kontrollfahrt fort. Marianne teilte uns am nächsten Morgen mit, dass Pieter dreimal pro Woche alle fünf Wasserlöcher abends überprüft.
Wir ließen den Abend bei Gin Tonic und Rotwein gemütlich ausklingen.

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Eins meiner Lieblingsfotos (von zwei)

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Teil 2230. Aug. 2023

03.12.2021

Fahrtstrecken: D617 / C17 /M30 / M33/ C20 / B1

Abfahrt: 09:30 Uhr

Ankunft: 15:15 Uhr

Gefahrene Kilometer: 287 km

Übernachtung: River Chalet Mariental – Glamping Tent

Erwähnenswert:
Von Regentropfen wurden wir geweckt. Bis ich am Bushcamper mit all meinen Utensilien ankam, hatte mein Mann bereits begonnen, alles unter das Zeltdach zu bringen. Wir gönnten uns einen schnellen Kaffee und fuhren dann mühelos durch den tiefen Sand zurück zur Farm. Pieter war nicht anwesend, daher beglichen wir unsere Rechnung bei Marianne (sie verlangte nichts für die Getränke bei unserer Ankunft und auch nichts für Fleisch und Brot, also gaben wir ein großzügiges Trinkgeld). Marianne half uns auch, die Reifen wieder aufzupumpen, und erzählte uns von ihren neuen deutschen Gästen, die aus Gerlingen (bei Stuttgart) kamen.

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Wir entschieden uns für die von Marianne empfohlene Route nach Mariental. Die Farben des Straßenbelags wechselten ständig – eine sehr faszinierende Erscheinung. Der Regen wurde stärker, und wir mussten zum ersten Mal den Scheibenwischer benutzen. Wir entgingen nur knapp der Überfahrung einer Schildkröte, die die Straße überquerte.

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2018 sind wir an diesem Grab auch schon vorbeigekommen, aber von Windhoek aus.

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Kurz vor Mariental bot sich uns am Himmel ein magisches Bild: Vor uns war es stockdunkel, fast schwarz, während hinter uns der Himmel strahlend blau war und die Sonne schien. Und dann kam das Gewitter…

Und das ist mein 2. Lieblingsfoto:

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Das River Chalet lag direkt an der Hauptstraße, und als wir ankamen, hatte der Regen vorerst aufgehört. Die Begrüßung erfolgte perfekt auf Deutsch. Das Zelt war angenehm, und wir genossen die Aussicht auf den leeren Campingplatz. Wir waren erneut die einzigen Gäste.
Nebenan befand sich ein Restaurant (Padstal) und ein Shop mit einem angrenzenden Tierpark. Auf der Terrasse genossen wir unsere Getränke und kleinen Snacks, während wir die frei umherlaufenden Tiere beobachteten und das geschäftige Treiben der vielen Jugendlichen um uns herum. Die Winter- bzw. Sommerferien hatten begonnen.
Ich schlenderte durch den Tierpark (der Geruch war schon recht streng).

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Den Abend verbrachten wir vor dem Zelt. Kurz bevor es dunkel wurde, setzte wieder Regen ein. Die Luft danach fühlte sich so erfrischend an. Wir gingen früh zu Bett, da uns doch ein wenig fröstelte. Den Verkehr von der B1 haben wir nur schwach vernommen.

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Teil 2331. Aug. 2023

04.12.2021

Fahrtstrecken: B1 / D1237

Abfahrt: 09:15 Uhr

Ankunft: 14:30 Uhr

Gefahrene Kilometer: 187 km

Übernachtung: Lake Oanob Resort – Campingplatz Big 4

Erwähnenswert:
Am nächsten Morgen wurden wir von einem absolut klaren, blauen Himmel begrüßt, alles wirkte so erfrischend. Wir genossen unser Frühstück – Kaffee und Kekse – während wir eine Springbock-Familie beobachteten, die frei herumlief. Ohne uns von der Familie zu verabschieden (sie waren zu diesem Zeitpunkt nicht zu sehen), setzten wir unsere Fahrt fort.

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Der Großteil der Strecke führte uns über die asphaltierte B1-Straße, auf der ein gewisser Verkehr herrschte. Die Sauberkeit der Rastplätze ließ zu wünschen übrig; soviel Müll wird hier einfach in die Landschaft entsorgt.

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Das Lake Oanob Resort war leicht zu finden, und nachdem wir am Tor die Gebühr für unseren Aufenthalt im Naturschutzgebiet entrichtet hatten, erreichten wir rasch die Rezeption. Leider bestätigten sich meine Befürchtungen, und vorab sei gesagt: Wir hätten wohl direkt wieder abreisen sollen.

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Wir hatten die Wahl zwischen unserem gebuchten Stellplatz und dem sogenannten Big 4-Platz, der uns empfohlen wurde, da er über eine eigene Dusche und Toilette verfügte. Wir entschieden uns für den Big 4-Platz – zwei Übernachtungen waren bereits im Voraus bezahlt worden. Das Finden des Platzes erwies sich als äußerst schwierig, da die Beschreibung irreführend war.
Der Big 4-Platz: eine große Fläche aus Beton mit einem reparaturbedürftigen Windschutz und Dach, jedoch ohne die Möglichkeit, ein Zelt aufzustellen – weder vor dem Betonplatz noch auf diesem Platz. Der Blick auf den See war zwar beeindruckend, aber das war auch schon alles Positive. Die Toilette und Dusche waren in einem bedenklichen Zustand – sehr schmutzig.

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Neben uns befand sich ein Ferienhaus, in dem mindestens drei Familien untergebracht waren und dementsprechend viel Lärm verursachten. Insbesondere die versuchte und stundenlange Reparatur seines Motorboot-Motors. Zudem waren zahlreiche Motorboote auf dem See unterwegs.
Wir gingen zu Fuß zur Rezeption, um uns mit Alkohol zu versorgen, jedoch war die Auswahl begrenzt. Wir verbrachten keine angenehmen Stunden auf unserem Platz, da viele Leute an unserem Stellplatz vorbeigingen – auch die Gäste des Ferienhauses mussten zu den weiter weg liegenden öffentlichen Sanitäranlagen laufen. Da stellte sich mir die Frage: Warum haben sie wohl nicht die vorhandene sanitäre Einrichtung (nur 20 m entfernt von ihrem Haus) an unserem Platz genutzt?

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Teil 2431. Aug. 2023

05.12.2021

Fahrtstrecken: D2137 / C26

Abfahrt: 08:30 Uhr

Ankunft: 14:30 Uhr

Gefahrene Kilometer: 161 km

Übernachtung: Camp Rooiklip – Felsen Camp 3

Erwähnenswert:
Wahrscheinlich brauche ich nicht viel über die vergangene Nacht zu sagen. Mein Mann konnte keine Minute schlafen, da er auf den Stühlen saß und ich hatte ebenfalls unruhigen Schlaf. Die Umgebung um uns herum war zu laut. Nach einem kurzen Kaffee sind wir frühzeitig abgereist. Es störte uns nicht, dass wir für die Nacht umsonst gezahlt hatten. Der Ort war einfach schrecklich.
Das war definitiv die schlimmste Übernachtung während unserer gesamten Tour. Dennoch waren wir zuversichtlich, dass wir im nächsten Camp einen besseren Platz bekommen würden.
Unsere Erwartungen wurden erfüllt. Die letzten 5 Kilometer bis Rooiklip waren äußerst abenteuerlich.

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Teil 2531. Aug. 2023

Frans (wir vermuten, er ist über 70 Jahre alt) begrüßte uns in kurzen abgenutzten Hosen, nacktem Oberkörper und barfuß. Bevor wir zum Campingplatz fuhren, gönnten wir uns ein paar Drinks. Frans erzählte uns, dass er allein ist und nicht einkaufen gehen kann, da Touristen oft unangemeldet auftauchen. Seine Frau Marianne liegt im Krankenhaus in Windhoek.

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Wir fuhren zu unserem gebuchten Platz, der der schönste von allen war. Er lag etwa 2-3 Kilometer vom Haupthaus entfernt. Es war eine Art Höhle, der gesamte Platz war mit einer Steinüberdachung versehen. Doch dann wurde es kritisch: Die letzten 50 Meter waren sehr steil und wir mussten in den niedrigeren Gang (Geländegang) schalten. Ich saß am Steuer, aber wir blieben stecken. Wir versuchten zurückzusetzen, aber da die Strecke auch eine Kurve hatte, drohten wir umzukippen.
Ich holte mühsam Schuhe (mit Flip-Flops wollte ich mich nicht auf den Weg machen) aus dem Auto am steilen Berg und lief unter der prallen Sonne zum Haupthaus zurück. Zum Glück fand ich Frans schnell und dieser kam mit seinem Auto barfuß zur Hilfe. Er wollte sich die Situation anschauen, bevor er vielleicht einen seiner Mitarbeiter mit einer Seilwinde schicken würde. Überraschenderweise setzte er sich selbst ans Steuer unseres Wagens und schaffte es die steile Strecke hinauf. Sein Kommentar: Irgendetwas stimmt nicht mit dem Wagen und den Gängen. So hatten wir wohl doch recht.
Dann zeigte er uns die Kochstelle, das WC und die Dusche. Dabei bemerkten wir, dass an der Kochstelle Wasser kontinuierlich aus dem Hahn lief. Später kam er mit einem seiner Mitarbeiter vorbei, um es zu reparieren.
Den Abend ließen wir am Lagerfeuer ausklingen.
Es sei angemerkt, dass Frans Hunde die meiste Zeit in unserer Nähe waren. Numpfi, der nur am ersten Abend bei uns am Lagerplatz war und eine Pfoten Verletzung hatte, sowie Phasa und Griella. Griella lief erst nach 20 Uhr zurück zum Haupthaus.

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Teil 2601. Sept. 2023

06.12.2021

Fahrtstrecken: Aufenthalt am Pool und Campingplatz, Auto wurde nicht bewegt

Übernachtung: Camp Rooiklip – Felsen Camp 3

Erwähnenswert:
Aufgrund der Beschaffenheit der Höhle war das Schnarchen meines Mannes außergewöhnlich laut zu hören, wodurch die Nacht nicht besonders prickelnd war. Phasa und Griella haben schon auf uns gewartet.
Nach einem Frühstück und einem „Treffen“ mit dem Nikolaus, sind wir zu Fuß zum Hauptgebäude gegangen. Dabei wurden wir ständig von Phasa und Griella begleitet.

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Wir verbrachten Stunden am Pool, wobei ich zwischendurch das Gelände erkundete, um Fotos zu machen. Frans bot uns immer wieder Getränke an und erzählte uns am Nachmittag viel über sein Leben. Obwohl er Niederländer ist, beherrscht er die deutsche Sprache ziemlich gut.
Ich schwamm mehrmals im Pool und las viel auf ihrem Kindle, immer in Gesellschaft von Griella.
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Wir kauften Fleisch von Frans und kehrten gegen 16 Uhr zum Campingplatz zurück. In dieser Nacht waren wir nicht allein, da auch die anderen beiden Plätze später belegt wurden. Griella verbrachte eine Zeitlang bei den Nachbarn, nachdem sie uns während des Abendessens Gesellschaft geleistet hatte.
Plötzlich kam ein junger Mann zu uns herunter und fragte, ob der Hund uns gehörte. Es ergab sich eine kurze Unterhaltung auf Deutsch über den Hund und ihre Reisepläne.
An diesem Abend war Griella sehr anhänglich und wollte partout nicht gehen, selbst als Phasa bereits zurückgedackelt war. Sie versuchte sogar, ins Zelt zu gelangen und legte sich zwischen das Zelt und das Überzelt. Wolfgang kommentierte dies, als er ins Bett ging, mit den Worten: "Super, jetzt habe ich kaum noch Platz zum Schlafen."

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Teil 2701. Sept. 2023

07.12.2021

Fahrtstrecken: C26

Abfahrt: 09:30 Uhr

Ankunft: 14:00 Uhr

Gefahrene Kilometer: 193 km

Übernachtung: Casa Piccolo Windhoek - 6, Barella Street

Erwähnenswert:
Auch in der zweiten Nacht wurde unsere Ruhe erneut durch das Schnarchen meines Mannes gestört, obwohl wir das Zelt weiter entfernt aufgestellt hatten.
Nach dem Frühstück packten wir zum letzten Mal unsere Sachen zusammen, während unsere Nachbarn bereits abgefahren waren. Wolfgang fuhr das steile Stück hinunter, konnte jedoch aufgrund der schlechten Sicht nichts sehen. Danach fühlte er sich kreislaufschwach, also übernahm ich das Steuer bis nach Windhoek.
Bei Frans ließen wir einige Dinge zurück, die er vielleicht gebrauchen könnte, wie zum Beispiel Nudeln, Toilettenpapier, Soßen, usw. Wir beglichen unsere Rechnung und erhielten von ihm zum Abschied eine Flasche selbstgemachten Limettensaft.

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Wir fuhren die fünf Kilometer zurück zur Schotterstraße, die teilweise nur im Schritttempo befahrbar war. Dann überquerten wir erneut den Gamsbergpass, den wir bereits vor zwei Tagen auf dem Weg nach Rooiklip passiert hatten. Es war eine großartige Strecke mit vielen beeindruckenden Aussichtspunkten.

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Schließlich erreichten wir Windhoek und mussten uns wieder an den Stadtverkehr gewöhnen. Magda begrüßte uns herzlich im Casa Piccolo und bemerkte, dass wir aussehen würden wie echte Namibier.
Wir bekamen die gleichen Zimmer wie bei unserer Ankunft vor etwa 4-5 Wochen. Wir entluden das Auto, sortierten einige Dinge aus (wobei wir vieles bei Magda ließen, was sie sehr freute) und machten das Auto ein wenig sauber. Da ich ab dem 1. Januar 2022 einen neuen Job antrete und in der neuen Firma keine Möglichkeit besteht, 4 Wochen am Stück Urlaub zu nehmen, hatten wir nicht mehr in Betracht gezogen, eine weitere Reise nach Namibia zu planen. Tja… so kann man sich täuschen.
Abends waren wir wieder im Joe's Beerhouse und ergatterten einen großartigen Tisch mit exzellentem Service. Den Abend ließen wir vor unseren Zimmern bei einem Glas Weißwein ausklingen.


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Teil 2801. Sept. 2023

08.12. bis 11.12.2021

Fahrtstrecken: nur zur Rückgabe des Bushcampers

Übernachtung: Casa Piccolo Windhoek - 6, Barella Street

Erwähnenswert:
In den letzten drei Nächten vor unserem Abflug konnten wir wunderbar schlafen (getrennte Zimmer, usw.) .Die Übergabe des Bushcampers bei Africamper am 08.12. verlief reibungslos. Der kleine Steinschlag in der Frontscheibe, den wir am ersten Tag unserer Reise bekommen hatten, war minimal, sodass wir keine Ersatzscheibe besorgen mussten. Zum Glück.
Während wir auf unser Taxi warteten, beobachteten wir die Übergabe eines Toyotas mit Doppeldachzelt. Dabei wurde uns schnell klar, dass ein solches Auto für uns überhaupt nicht in Frage kommt. Es war viel zu kompliziert und hatte zu wenig Stauraum.

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Ich hatte viele Gespräche mit Magda von Casa Piccolo und organisierte unter anderem den PCR-Test für unseren Rückflug. Ein Arzt sollte ins Hotel kommen, um den Test durchzuführen. Magda half uns auch beim Ausfüllen aller Formulare und beim Drucken der benötigten Unterlagen.
Am Abend des 08.12. aßen wir im "At Butcher's Block Restaurant", ein schönes Lokal mit großartigem Essen und einer tollen Aussicht auf Windhoek vom Weinberg aus. Ich bestellte selbstständig ein Taxi für die Rückfahrt, was problemlos funktionierte.

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Am 09.12. kam gegen 09 Uhr Rick Coury, um den PCR-Test durchzuführen. Er sprach hervorragend Deutsch. Den restlichen Tag verbrachten wir am Pool.

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Zum Abendessen kehrten wir erneut in Joe's Beerhouse zurück, an denselben Tisch wie vor zwei Tagen, allerdings war der Service diesmal miserabel.
Zum Abschied hörte ich ein fröhliches "Bye-bye Kiki, see you soon" an der Rezeption. Dann verbrachten wir unseren letzten Abend vor unseren Zimmern mit einer Flasche Weißwein.

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Am Abreisetag durften wir die Zimmer bis etwa 16 Uhr behalten.

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Der Rückflug in der Business-Class war wieder einmalig. Es handelte sich um eine ältere Maschine, daher konnten Wolfi und ich zusammen sitzen.

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Bei der Ankunft in Frankfurt wurden wir auf ein recht entferntes Gate umgeleitet, da wir aus einem Corona-Hochrisikogebiet kamen. Die Busfahrt zum Flughafengebäude dauerte eine Weile. Bei der Ankunft erwartete uns eine große Anzahl von Polizisten, die unsere Dokumente überprüften.
Anschließend konnten wir uns frei im Flughafen bewegen, es gab keine Abgrenzungen, usw. Wir erhielten auch schnell unser Gepäck und waren dann früh auf der Autobahn. Es war dunkel, nass, kalt und es gab viel Verkehr.
Da wir in Quarantäne mussten, machten wir noch einen Stopp bei Kaufland für einen Großeinkauf.

Und dann verschwanden wir für 14 Tage in unserer Wohnung und vermissten Namibia!

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Namibia die 3. – nur im Süden unterwegs von Kiki_Nasenbär

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/300845-namibia-die-3-nur-im-sueden-unterwegs

Stand: letzter Berichtsteil vom 01. Sept. 2023

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