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Reisebericht · namibia-forum.ch

NAM/BOT 2019 oder was improvisieren wir heute?

von mumam · 38 Teile

Teil 128. Nov. 2020

Wir (Manfred 69) und (Manuela 53 mit einiges an Ersatzteilen gepimpt) fahren mal wieder nach „Afrika“. Anders wie sonst die Jahre (Selbstfahrer in Lodge sowohl in Südafrika, also auch Namibia und kurz mal Botswana bis zu den VicFalls) wollen wir dieses Mal eine Rundreise mit einem Bushcamper machen.
Wir als absolute Campingneulinge gingen also in die Vorbereitung. Viele Reiseberichte wurden gelesen. Campingausstatter besucht und viele Gespräche mit Camper aus Deutschland getätigt.

Und dann war es endlich im März 2019 soweit….der Flug wurde gebucht.
Air Namibia 25.11. FRA – WDH - Air Namibia 25.12. WDH – FRA

Juchu…Afrika wir kommen. Doch wie geht es weiter J Das Auto wurde von Saskia klar gemacht und der erste Vorschlag der Rundreise kam relativ flott von Ute. Vorab hatten wir mit Carsten gesprochen wie so unsere Vorstellungen denn so sind für den Urlaub. (www.bwana.de)

25. November Abflug Frankfurt
26. November Windhoek Pension Tamboti
27. November Windhoek Pension Tamboti
28. November Mariental Bagatelle Camping
29. November Mata Mata Kalahari Löwen Camping
30. November KTP Roiiputs Camping
01. Dezember KTP Nossob Camping
02. Dezember KTP Mabuasehube Camping
03. Dezember KTP Mabuasehube Camping
04. Dezember Kang Kalahari Rest Farm
05. Dezember Ghanzi Ghanzi Trail Blazer Camping
06. Dezember CKGR Motopi Pan Camping
07. Dezember CKGR Piper Pan Camping
08. Dezember CKGR Sunday Pan Camping
09. Dezember Makgadigadi Khumago Camping
10. Dezember Nxai Pan Baines Baobab Camping
11. Dezember Sowa Pan Kubu Island
12. Dezember Nata Elephant Sands
13. Dezember Nata Elephant Sands
14. Dezember Chobe Ihaha Camp
15. Dezember Chobe Savuti Camping
16. Dezember Moremi Linyanti Camping
17. Dezember Moremi Xaxanaxa Camping
18. Dezember Moremi Xaxanaxa Camping
19. Dezember Moremi Third Bridge Camping
20. Dezember Moremi Third Bridge Camping
21. Dezember Shorobe Discovery B & B
22. Dezember D`Kar Grassland Lodge
23. Dezember Omitara Okambara Lodge
24. Dezember Windhoek Casa Africana
25. Dezember Abflug Windhoek
26. Dezember wieder zu Hause 

So war unser Plan…doch dann ging es los. Bis zuletzt haben wir gehofft dass wir auch wirklich mit Air Namibia fliegen können. Es kamen immer mehr Gerüchte auf das die Airline pleite ist. Wir haben echt schon geguckt nach Alternativen und waren froh dass wir in Windhoek einen Tag mehr eingeplant hatten.
Wir wollten eigentlich am 27. November das Auto übernehmen und erst einmal kennenlernen…wir hatten ja noch nie einen Bushcamper. Anschließend wollten wir zu cymot einiges an CampingKrams einkaufen, zur Apotheke Nasenöl besorgen, zum Fleischer und zum Spar. Doch der 27. November war Feiertag…kein Problem….mit Sigrid geschrieben vom Tamboti ob wir dorthin was liefern lassen können und schon wurde bei cymot online bestellt und auch das Fleisch haben wir bei Wolfgang KWS vorab bestellt. Dieses sollte am 28. November ist 9.00 Uhr geliefert werden. Der Spar hat geöffnet…Ihr seht…wir haben alles im Griff.

Aber gut…es ging los…fast pünktlich mit Air Namibia, okay das Flugzeug hatte zwar einen Flügel kaputt, doch was macht das schon…pünktlich sind wir am 26. November morgens ins Windhoek gelandet und wurden mit einem Fahrer ins Bwanapolis gefahren und bekamen dort erst einmal einen RicoKaffee und lecker Frühstück. Carsten hat mit uns die Tour durchgesprochen und wir sind dann ins Tamboti gefahren worden.
Den Rest des Tages haben wir damit verbracht uns noch einmal die Route anzugucken, in Pool zu gehen, ein Windhoek Lager zu genießen…ankommen halt erst einmal.


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Die Aufregung steigt….27. November 8.30 Uhr…wir werden abgeholt von Savanna Car Hire und sehen zum ersten Mal unser zu Hause für die nächsten 4 Wochen. Wir bekamen das Auto erklärt, einiges wurde dann noch vor Ort mehr oder weniger repariert und nach der Einweisung sind wir dann zum Spar und anschl. zum Tamboti. Wir haben das Auto erst einmal komplett aufgebaut und jeden Winkel untersucht, anschließend mit unserem Kram eingeräumt. Mhm. Soll ich jetzt auch noch schreiben das ich so ziemlich alles gezählt und abgeharkt habe auf einer mitgebrachten Liste aus dem Küchenbereich. Schließlich war ja alles nur ausgeliehen und es sollte komplett wieder zurück gegeben werden. Manfred hat sich einen Überblick vom Rest verschafft. Abends sind wir dann irgendwohin was essen und sind total aufgeregt eingeschlafen, denn morgen geht es endlich los…das Abenteuer kann beginnen.

Teil 228. Nov. 2020

Augen auf…der Tag beginnt…guten Morgen Afrika…Duschen, anziehen, frühstücken, dann alles ins Auto und geschafft. 8.30 Uhr fertig…in einer halben Stunde kommt das Fleisch und es geht los…9.00 Uhr/9.30 Uhr/10.00 Uhr…okay…wir sind halt in Afrika…Ruhe bewahren und dann ist es soweit…10.30 Uhr ist die Bestellung da…und noch so toll…genau wie bestellt…vakuumiert und nicht gefroren, nur gekühlt…perfekt. Endlich geht es nach Mariental. Unser 1. Campingplatz und noch so fein…wir sind echte Glückspilze…
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Beim anmelden hatten wir nach Feuerholz gefragt, welches umgehend gebracht worden ist, doch dann…Schock…Wir haben die „Küche“ geöffnet und das Malheur gesehen. Der Deckel vom Wasserkessel ist während der Fahrt abgegangen und total verbeult…Provisorisch konnte Manfred den aber ausbeulen…puh…Unser erstes Outdoorcooking war richtig lecker und wir konnten den Abend beim ersten afrikanischen Sonnenuntergang ausklingen lassen.
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Teil 328. Nov. 2020

Und weiter geht es in volle Erwartungen an den Tag. Heute geht es zum Kalahari Löwen Camp. Wir sind eingebucht für eine Löwentour und müssen spätestens um 14.00 Uhr dort sein. Kein Problem…sind ja nur ca. 300 km und wir rechnen mit knappen 4 Stunden Fahrtzeit. Heijeijei…Gravel Road im miesen Zustand. Ups…richtig…wir sind ja in Namibia unterwegs…fast vergessen…Okay dann gibt es eben keine großen Pausen denn wir werden ja mit Löwen belohnt. So der Plan. Punkt 14.00 Uhr sind wir angekommen und dachten wir steigen direkt in das Game Drive Auto um, doch leider fiel die gebuchte Tour aus. Es war nur ein Auto vor Ort welches kurz vorher für eine Sundowner Tour gebucht wurde. Außerdem ist es eh zu heiß für die Löwen.
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Kein Problem, wir bekommen unseren Stellplatz genannt der wirklich mega schön ist und wir dürfen sogar den Pool nutzen. „Einfach den Fluß für 2 km entlang laufen und schon seid Ihr wieder hier 🙄 “


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Natürlich sind wir nicht pro Weg 2 km gelaufen und auf die Idee mit dem Auto zu fahren sind wir nicht gekommen, also haben wir den Nachmittag unter unserem Baum verbracht und die Aussicht genossen.
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Teil 428. Nov. 2020

Heute ist es endlich soweit…es geht in den KTP…wie lange spinnen wir schon von dem „Zipfel“ und nun ist es Wirklichkeit. Wir wollten auf dem Weg zu Mata Mata noch kurz bei Sitzas Farm Stall Brot einkaufen, doch irgendwie gab es keines…aber auch egal…wir sind jetzt da…Flott eingereist


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sehen wir auch schon die ersten Tiere….Wahnsinn wie viele hier sind.
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Und dann tatsächlich Löwen…wir glauben es ja nicht…schlafende Löwen, wache Löwen und
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ups, auf einmal auch einen nahen Löwen…
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Wir sind mega begeistert von unserem ersten Tag hier im KTP und haben tatsächlich die Einfahrt verpasst von unserem Campingplatz Roiiputs Campsite 6. Irgendwie sind wir an der Lodge gelandet und der Koch fand es nicht so toll. Dann haben wir uns auch noch festgefahren direkt vor dem Eingang…ach was war das lustig (zumindest für uns).

Teil 529. Nov. 2020

Unseren Stellplatz will ich euch nicht vorenthalten.
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...ehe es am nächsten Morgen gaaaaaaaaaaanz früh wieder los geht.
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Teil 630. Nov. 2020

Wir sind auf dem Weg nach Nossob unterwegs und es gibt jede Menge Tiere zu sehen. Tüpfelhyänen, verschiedene Löwen und jede Menge Geier.
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Nachdem wir an diesem Wasserloch standen haben wir ein Schweizer Pärchen getroffen. Margitta und Ernst (die Gromis) Herzliche Grüße an euch auf diesem Weg. Nach einem kurzen Pläuschchen geht es weiter.
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Ups was ist denn das für ein Tier dort oben im Gebüsch…so etwas haben wir noch nie gesehen. Wir waren so überrascht dass wir erst ziemlich spät versucht haben ein Foto zu machen
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Ein Serval (es war ein Caracal...danke schön für den Hinweis)…was haben wir für ein Glück…Auf unserem Stellplatz in Nossob haben wir fast den ganzen Abend und die ganze Nacht über die Löwen brüllen gehört. Wir genießen den Sonnenuntergang ehe es für uns Bett geht.
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Teil 701. Dez. 2020

Heute geht es für uns weiter nach Mabuasehube…doch ehe wir los fahren frühstücken wir erst einmal in Ruhe und genießen ausgiebig eine Dusche, denn bei unserem nächsten Stellplatz haben wir nur einen Baum gemietet für 2 Nächte.
Los geht´s. Direkt hinterm Tor teilt sich der Weg. Welchen nehmen wir? Klaro den linken…wir sind ja in Namibia mit Linksverkehr.

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So nach einer knappen Stunden Fahrt haben wir dann aber bemerkt das wir auf dem Mabua-Nossob Trail fahren. Eine Stelle zum Wenden wurde flott gefunden und wieder an der Kreuzung angekommen haben wir gesehen dass die Schilder auf dem Boden lagen. Egal. Nun sind wir Richtig auf dem Boso-Train nach Mabuasehube. Und tatsächlich. Unser Baum für die nächsten 2 Tage.
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Das wir einen Stellplatz haben ohne Ablution Block ist uns egal. Wir haben Aussicht….und was für eine….gigantisch schön.

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Tatsächlich hat es die Nacht über geregnet. Irgendwie haben wir das überhaupt nicht so richtig kapiert beim Schlafen. Morgens sahen wir dann tausende von 1000ndFüßlern auf unserem Stellplatz.
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Wir sind die verschiedenen Pfannen abgefahren ohne großartige Sichtung. Das heißt wir haben was gesichtet.


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Da hier keine weiteren Personen oder Autos zu sehen waren, haben wir einen kurzen Besuch dort abgestattet ehe es wieder zurück ging zu unserem Stellplatz.

Am nächsten Morgen dann noch einmal einen wunderschönen Sonnenaufgang genossen ehe es dann für uns hieß Abschied zu nehmen vom KTP.

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Fazit: Es war einfach nur schön hier und wir kommen bestimmt wieder. Beim nächsten Mal werden wir uns länger Zeit nehmen in diesem tollen Park.

Teil 801. Dez. 2020

Unsere nächsten beiden Tage waren ziemlich unspektakulär. Es hat ziemlich viele Regengüsse gegeben und wir sind nach Hukuntsi gefahren um Vorräte aufzufüllen und zu tanken. Übernachtet haben wir in Kang bei Kalahari Rest Farm/Camp. Der Stellplatz dort war sehr ansprechend und wir haben abends im Restaurant lecker gegessen und einen guten Wein getrunken.
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Weiter ging es von dort zu Ghanzi Trail Blazer Camping. Der Weg war kurz und wir sind vorab noch nach Ghanzi gefahren um das Auto mit Diesel und Wasser zu betanken. Schließlich wollen wir am nächsten Tag schnellstmöglich in die Central Kalahari.
Der Stellplatz bei den Ghanzi Trail Blazer war schön, das war es aber auch schon. Eigentlich wollten wir den Bushwalk mit den San gemacht haben, doch es waren keine dort. Dann dachten wir daran dass uns der „Koch Robert“ abends lecker bekochen würde, doch auch er war nicht vor Ort. Wir hatten von einem geheimen See gehört der dort zum schwimmen einladen sollte, doch niemand war da um uns diesen zu zeigen. Genaugenommen waren wir sogar stellenweise ganz alleine dort. Wir haben den Nachmittag dann genutzt um unsere Wäsche zu trocknen die durch den Regen ziemlich nass geworden war. Manfred hat die Tür von unserer „Küche“ repariert, denn dort hatten sich ziemlich viele Nieten gelöst. In der Tat war abends die Bar geöffnet. Wir tranken ein warmes Bier und konnten kurz keine Nachricht nach Hause schicken ehe wir dann in unser gemütliches Bett geschlüpft sind.


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Teil 902. Dez. 2020

Weiter geht die Reise für uns in das Central Kalahari Game Reserve. Wir freuen uns schon mächtig darauf. Schnell ist das Auto zusammen gebaut und alles eingeladen, da stellen wir fest dass der Aufbau von unserem Bushcamper an einer Schweißnaht gerissen ist. Außerdem fehlt eine Niete an der Hecktür, warum auch immer. War aber alles nicht schlimm und wir sind über Teerstraße gefahren zum Tsau Gate.
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Sieht ja nicht so sehr einladend aus dort. Eingecheckt haben wir in einem Zelt und die Fahrt am Zaun entlang verlief ziemlich ruhig.

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Schnell haben wir dann auch unseren Stellplatz an der Motopi Pan gefunden, flott etwas zu essen gemacht und ehe es dunkel geworden ist sind wir dann noch einmal los die Gegend erkunden, aber ohne großartige Tiersichtung.

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Geschlafen haben wir diese Nacht sehr ruhig. Früh sind wir aber wieder wach geworden am nächsten Morgen und irgendwie sah der Himmel ganz anders aus.

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Teil 1002. Dez. 2020

Überhaupt war heute ein sehr ereignisreicher und aufregender Tag für uns gewesen. Wir sind auf dem Weg zu Piper Pan. Der Himmel verdunkelt sich immer wieder heute und es regnet total viel. Überrascht sind wir über die Natur. Man konnte wirklich gucken…nach jeden Regenschauer erblühte ein neuer Strauch und die Straße wurde zunehmend rutschiger.

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Heute haben wir jede Menge Tiere gesehen. Oryx mit Jungtiere…

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Geparden

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und sogar den Kalahari Löwen mit der schwarzen Mähne

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…nagut, das Weibchen war nicht zu sehen 😗
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Teil 1102. Dez. 2020

Wir waren so beeindruckt von den vielen Tieren

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das wir gar nicht bemerkt haben wie die Straße auf einmal zu einem Fluss geworden ist.

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Unseren Stellplatz Piper 1 haben wir erreicht, doch wir mussten feststellen das dort alles unter Wasser stand.

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Wir haben kurz überlegt was wir machen und sind dann zu dem Entschluss gekommen mal zu Piper 2 zu fahren. Dieser war noch nicht belegt und wir stellten uns ziemlich an den Rand. Der Mieter dieser Campsite kam aber noch. Gernot aus Österreich war so nett uns Asyl zu geben. Wir konnten aushelfen mit unserem Grillrost den wir zu Beginn bei cymot gekauft haben und einigen Dosen gekühltes Bier. Außer uns war noch ein Pärchen dort gestrandet welches eigentlich zu Kgori Camsite musste. Das Wetter war echt sehr launisch heute gewesen doch zum Tagesabschluss gab es noch einen wunderschönen Sonnenuntergang.

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Teil 1204. Dez. 2020

Guten Morgen … aufstehen 🤩 die Sonne scheint am Himmel. Was ist das klasse…und wie grün es über Nacht geworden ist. Unglaublich. 😎
Heute geht die Reise für uns zur Sunday Pan.
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Die Reise beginnt ohne viel Aufregung und Ereignissen. Wir haben heute viele Vögel gesehen wie Sekretär, Strauße und ganz viele Trappen.

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Am Vormittag mussten wir oft wenden und kurze Strecken zurück fahren, da die Straße unter Wasser gewesen ist. Meistens gab es aber schon großzügige Umfahrungen, die wir dann auch genommen haben.


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Teil 1304. Dez. 2020

Gegen Mittag haben wir Fahrerwechsel gemacht. Ich bin durch die Deception Valley gefahren. Heijeijei was war das für eine Fahrerei. Überall waren richtig tiefe Löcher und alle voll mit Wasser. Wir haben nicht einmal Fotos gemacht davon. Ich bin echt im Schritttempo und im Zickzack gefahren. Vielleicht 5 km in einer Stunde, wenn überhaupt.

Wie von Geisterhand waren auf einmal die ganzen Löcher verschwunden und wir waren mitten in einer Pan.


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Von hier ging es dann hoch zur Sunday Pan Campsite. Wir waren total überrascht wie hoch es ging. Eigentlich dachten wir immer die Central Kalahari ist eine mehr oder weniger ebenerdige Steppe.

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Unser heutiger Stellplatz war wieder einmal sehr schön, trocken und wir konnten den Tag gemütlich ausklingen lassen.

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Teil 1405. Dez. 2020

Das war es auch schon für uns. Die Fahrt durch die CKGR geht für uns heute schon zu Ende. Aber es warten weitere Highlights auf uns. Wir freuen uns riesig auf den heutigen Tag. Wir haben uns für heute extra eine Go Cam gekauft die wir noch vor der Abreise auf der Kühlerhaube gebracht hatten. Wie genau das hatten wir schon zu Hause mit unserem Auto mehrfach getestet, schließlich wollten wir ja keine Schrammen am Bushcamper hinterlassen.

Die Sonne ist schon fast hoch am Himmel und wir fahren los.

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Kurze Zeit später gibt es am Himmel eine „Watte“-Wolke zu sehen.

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Wirklich innerhalb von 5 Minuten war die schöne weiße Wolke pechschwarz und es fing wieder an zu Regnen. Egal. Wir erfreuen uns an Oryxe, Dachse, Füchse und vor allem an die wunderbare Natur die anfängt zu erblühen.

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Vorbei an diesen alten Hütten geht es dann am Matswere Gate heraus nach Rakops.

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Teil 1505. Dez. 2020

Eine Tankstelle war flott gefunden, doch es gab nirgends ein Supermarkt. An einem Straßenmarkt haben wir dann nur einige Kartoffeln gekauft ehe wir weiter gefahren sind zur Khumanga Ferry. Die Aufregung steigt. Bekommen wir das Auto vernünftig auf die Fähre?


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Wir starten schon einmal die kleine Cam ehe es zum Boteti geht. Doch was ist das. Der Fluss ist absolut ausgetrocknet…und das bei dem Regen der vergangenen Tage.

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Also damit haben wir ja überhaupt nicht gerechnet. Wir waren wirklich etwas enttäuscht, aber nur kurz. Direkt hinter dem Eingang vom Khumanga Campsite haben wir unseren ersten Elefanten der diesjährigen Reise gesehen. Und noch so einen schönen.

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Unser gebuchter Stellplatz war leider belegt. Beim Einchecken sagte man uns wir sollen uns erst gegenüber hinstellen bis die „Leute“ wieder kommen. Dann soll getauscht werden. Es dauerte auch nicht lange und die Camper von „unserem“ Stellplatz kamen. Ein Südafrikaner kam auch direkt zu uns und meinte nur wir stehen gut wo wir sind, er würde den Platz nicht räumen. Okay, uns war es auch eigentlich egal, da man eh nicht auf den Fluss gucken konnte. Im Nachhinein waren wir sogar total froh, denn der Platz wurde ganz schnell von Affen eingenommen die dann auch noch gefüttert wurden. Wir konnten in Ruhe unsere Kartoffeln garen ehe der nächste Regenschauer kam.

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Teil 1606. Dez. 2020

Der heutige Tag beginnt mit einem blauen Himmel und viel Sonnenschein. Die Tür von unserem Bushcamper Aufsatz klemmt etwas, dadurch verzögert sich die Abfahrt um wenige Minuten.

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Wir entschließen uns erst einmal ein bisschen durch den Boteti zu fahren. Bunte Vögel begleiteten uns durch das Flussbett und durch das das Geäst.


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Überrascht waren wir das es sogar Palmen dort gibt. Sogar die Giraffen verdrehen den Hals 😄

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Vorbei an einer riesigen Elefantentoilette ging es dann durch ein verlassendes Tor wieder heraus aus dem Park. Schließlich wollten wir heute in die Nxai Pan.
Die Fahrt dorthin ging relativ flott, da der Sand auf Grund der Regenfälle ziemlich fest geworden war.


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Teil 1706. Dez. 2020

Kurzes Stückchen auf Asphalt und wir sind dann mehr oder weniger gegenüber wieder in die „Natur“ gefahren. Doch was ist das für ein Geräusch. Tatsächlich…Kröten…und was für dicke…also da haben wir ja überhaupt nicht mit gerechnet.

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Der Eingangsbereich der Nxai Pan sah ziemlich uneinladend aus, doch wir waren ja gebucht auf CampSite 02 Baines Baobab. Uns wurde gesagt…bleibt auf dem Weg und dann könnt Ihr versuchen in die Nxai Pan zu fahren. Solltet Ihr euch festfahren…wir kommen nicht um euch zu holen. Nagut, wir gucken mal…tatsächlich sind wir bis zum ersten Wasserloch gekommen, haben dann umgedreht.


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Okay, vorbei wieder an den Kröten, dann geht es halt zum Campsite. Kein Problem. 🤪


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Teil 1806. Dez. 2020

Vorbei an einigen Tieren erreichen wir Baines Baobab. Wie riesig die Bäume sind. Wir sind echt beeindruckt. 🤩 Doch wo ist unser Stellplatz…Hilfe… 😵 genau gegenüber von der Pfanne. Manfred hat mal geguckt, doch der Boden ist ziemlich rutschig, matschig, glitschig….ob man dort herfahren kann. Es kommt ein Guide angefahren mit Safari Gästen und dieser rät uns ab zu fahren. Nachts soll noch mehr Regen kommen.

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Teil 1906. Dez. 2020

Klasse…und nun??? Sicherlich fällt uns etwas ein…wir fahren erst einmal Richtung Ausgang und es kommt auch schon die Idee bei Planet Baobab in Gweta zu fragen ob wir dort übernachten können. Wir bekamen einen noch so schönen Stellplatz zugewiesen.

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Die kleine hat sich aus einem Wasserloch gekämpft.

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Den Abend verbrachten wir an der urigen Bar, wo es neben gekühlten Getränken auch lecker Essen gab. Gerade als die Teller leer waren, da flogen unzählige Motten von der Decke. Ein erlebnisreicher Tag geht zu Ende.


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Teil 2007. Dez. 2020

Guten Morgen Afrika, guten Morgen Botswana, guten Morgen Sonnenschein. Wir freuen uns…es geht heute nach Kubu Island. Flott zur Rezeption um aus zu checken. Wohin wir denn heute wollen…nach Kubu Island…Ohh…wartet mal auf den Guide, der kommt sofort. OKAY…Wir bekamen gesagt…kein Weg geht nach Kubu Island. Die Pfanne steht unter Wasser…wir dachten noch so…gibbet doch gar nicht…es sollte doch die Nacht der Nächte werden.


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Aber gut, los geht´s, wir gucken einfach mal…doch genauso war es auch. Die Zufahrtstraßen waren wirklich alle gesperrt. Wir haben noch nachgefragt unterwegs, doch es wurde uns nur gesagt…kein Weg ist zu schaffen. Touristen sitzen dort schon seit 2 Tagen fest.

Nagut, auch wir haben es nun verstanden. Doch was machen wir denn dann heute. Es gibt doch hier irgendwo noch Baobab´s. Chapman´s Baobab oder Green´s Baobab. Vielleicht können wir ja bei Jack´s Camp übernachten.

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In Gweta haben wir dann tatsächlich nach 3 Runden den Weg gefunden. Wir fragten noch einmal nach.
„ If it´s possible to drive to the Baobab´s?“
„Of course. Try it. But follow the track!“

Gesagt, getan, los geht´s, doch dann passierte uns ein totaler Anfängerfehler. Wir fahren einem kleinen Auto hinterher, natürlich bleiben wir nicht auf der Spur, sondern fahren uns fest. Na klasse…doch kein Problem, wir haben ja eine Winch und einen Baum gibt es auch. Ohne zu Überlegen haben wir das Seil um den Baum gemacht, die Winch gestartet und dann saßen wir richtig drin im Schmodder. Wie blöd ist das denn. Wie oft haben wir gehört dass man rückwärts rausfahren soll.

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Umliegende Stöckchen haben wir dann gesucht…ein bisschen was versucht uns los zu buddeln und 2 Stunden später waren wir dann wieder frei. Beide hatten wir einen mächtigen Sonnenbrand und auch keine Lust mehr auf irgendwelche Abenteuer.

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Teil 2107. Dez. 2020

Wir sind dann nach Nata und haben eingekauft, dieses Mal auch mächtig viel Bier und Wein und sind dann zu Elefant Sand gefahren.


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Dort wollten wir eh 2 Tage Pause einlegen, Wäsche machen lassen und hatten vereinbart das wir uns von dort aus mal zu Hause melden würden. Jetzt werden es eben 3 Tage dort.

Unser Stellplatz war schön, WLAN gab es zu der Zeit keinen aber tatsächlich einen Elefanten der so ab und an mal kam. Wir haben erst einmal verarbeitet was wir bis hier schon so alles erlebt, gesehen haben, guckten verschiedene Vögel bei Ihrem Treiben zu, genossen den Pool und haben versucht irgendwie den Aufsatz von unserem Bushcamper was stabiler zu bekommen, denn der ging immer mehr kaputt.

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Nach drei Tagen ging es dann mit sauberer Wäsche wieder los ins nächste Abenteuer, oder soll ich schreiben ins richtige Abenteuer...wird auf jeden Fall nicht langweilig bei uns.

Teil 2208. Dez. 2020

Juchu, endlich ist es soweit. Wir können weiter fahren. Yeah, wir freuen uns, denn heute geht es zur Chobe Riverfrond. Das Beste…wir campen sogar direkt im Park. Ihaha Camp ist unser Stellplatz für heute. Doch vorab müssen wir nach Kasana Vorräte auffüllen und tanken. Außerdem haben wir uns noch immer nicht zu Hause gemeldet. Wir wissen aber von 2016 dass es ein KFC mit WLAN dort gibt. Nachdem wir die Bestellung aufgegeben hatten, haben wir nach dem Code gefragt. Leider ist WLAN heute out off Order. Irgendwie haben wir es geschafft in einen anderen Hotspot zu kommen und konnten kurz eine Nachricht verschicken.



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Auf der Fahrt nach Kasane wurden wir schon von Elefanten begleitet. Überhaupt war heute der erste richtige „Elefanten-Tag“.



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Teil 2308. Dez. 2020

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Klaro gibt es im Chobe auch noch andere Tiere. Guckt mal auf dieses Foto. Seht Ihr das Krokodil?
Wir haben es erst zu Hause entdeckt, wir waren so auf die Elefanten fokussiert. 😗

Und 😮 gefunden? 🙂


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Dieses war auch jetzt mal nur ein kleiner Einblick von der Tierwelt dort, doch nun geht es zum Stellplatz.

Teil 2408. Dez. 2020

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Ihaha Camp C12

Wir fühlen uns hier richtig wohl. Es war ein toller Tag gewesen und es gab heute nicht einen einzigen Regenschauer.


Abends war es schon richtig toll hier gewesen. Kurz wäre noch zu erwähnen das nachts ab und an mal eine Patrouille gefahren ist. Hat uns jetzt nicht so gestört, wir fühlten uns aber auch nicht unsicher hier. Morgens starteten wir dann den nächsten Tag mit einem schönen Sonnenaufgang.


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Teil 2508. Dez. 2020

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Gemütlich fuhren wir an der Waterfront entlang zum Ngoma Gate.


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Von dort aus sind wir nach Kachikau gefahren um noch einmal das Auto voll zu tanken. Die nächsten Tage gibt es keine Möglichkeit dazu. Leider mussten wir auf Grund von Verfügbarkeit zuerst zum Campingplatz nach Savuti fahren und erst danach ging es für uns nach Linyanti. Wir sollten den rechten Weg fahren, denn der linke Weg zum Ghoha Gate steht unter Wasser.

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Nagut, wir starten dann auch mal los, der Weg erweist sich als extrem sandig und es gibt viele Wasserlöcher. Doch wir haben ja gelernt.


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Follow the track !!!

Somit schafften wir es durch diese „Pfütze“ ohne Probleme zu kommen, doch an der T-Kreuzung wo es rechts nach Linyanti geht und links nach Savuti bzw. zum Ghoha Gate, war eine etwas größere „Pfütze“. Auch hier sind wir der Spur gefolgt, doch kurz bevor es wieder raus ging aus dem Wasserloch, da rutschten wir ab und saßen fest. 🙁 Aber so richtig.

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Wir haben versucht irgendwie da wieder heraus zu kommen, doch absolut keine Chance. Froh waren wir als ein Auto gekommen ist um zu helfen. Ren und Michael von der Ghoha Hills Lodge. Sofort waren die Beiden bereit zu helfen. Wir sollten unsere Winch komplett ausfahren und diese wollten die Beiden dann an Ihre Anhängerkupplung befestigen. Leider mussten wir feststellen, dass diese nicht in Ordnung gewesen ist. Das Seil war überhaupt nicht befestigt. Wir hatten ja bereits vor Tagen mal versucht uns mit der Winch heraus zu ziehen, haben aber diese nicht komplett herausgefahren. Ren ist in das Schmodder gestiegen und hat diese dann erst einmal repariert. Leider hat es mit dem heraus ziehen nicht geklappt. Da wir keinen High Jack mit hatten, sind die Beiden dann los und wollten mit einem kräftigen Auto wieder kommen.

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Wir sollten uns einfach in den Schatten setzten und warten. 2 Stunden später kamen Ren und Michael tatsächlich wieder und hatten zwar kein anderes Auto bekommen, aber einen High Jack und einen Pick up voll mit „Jungs“ zum helfen. Wir sollten aus dem Weg gehen uns relaxen. Es dauerte nicht lange und dann ging erst einmal unser Abschleppseil kaputt. Es war etwas marode und ist gerissen. Dann ging der High Jack kaputt und irgendwann kapitulierten die Männer. Uns wurde angeboten mitzukommen in deren Lodge oder aber wir können warten auf das Militär. Wenn wir am Auto sind dann wird uns geholfen.

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Wir haben unsere leeren Wasserflaschen vom Weg aufgesammelt und wollten im Auto warten (uns wurde gesagt es das die Tieren jetzt kommen zum Trinken), doch da kam auch schon der Militär LKW. Die „Jungs“ von dem Ghoha Gate kamen auch noch einmal zurück um zu helfen und eine halbe Stunde später waren wir wieder frei.

6 Stunden waren wir im Wasserloch.

Puh waren wir froh wie wir noch vor dem dunkel werden auf unserem Stellplatz in Savuti angekommen waren.

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Warum wir nicht am Gate geblieben sind über Nacht…keine Ahnung. Foto´s haben wir nicht wirklich viele gemacht heute.

Teil 2609. Dez. 2020

Guten Morgen Savuti…was war das für eine Nacht. Es gibt sie also wirklich…die sagenumworbenen Savuti Löwen. Naja…okay, Gesehen haben wir keine, aber gehört und das die gesamte Nacht.

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Beim Frühstück haben wir uns heute wirklich Zeit gelassen. Wir mussten ja nur eine kurze Strecke fahren nach Linyanti. Uns wurde abgeraten den direkten Weg zu fahren, da die Straße voller Wasserlöcher sei und völlig zerfahren worden ist von dem Militär LKW.

Also müssen wir zurück bis zum Ghoha Gate, kurz durch unser Wasserloch und schon sind wir ja auch dort…so der Plan…

Nagut…es verlief etwas anders. Unmittelbar nachdem verlassen der Savuti Campsite stand ein kleiner Elefant auf der Straße und trank Wasser aus der Pfütze.

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Natürlich haben wir gewartet bis dieser fertig war und wollten weiter fahren. Von jetzt auf gleich waren wir mitten in einer riesigen Elefantenherde. Wo die auf einmal alle weg kamen…keine Ahnung. Einige der Elefanten fanden uns auch so richtig doof. Die brüllten uns richtig an.

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Okay, was tun…wir sind ganz langsam etwas zurück gefahren unter strengster Beobachtung.

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Die hinteren Elefanten gingen daraufhin ins Gebüsch und wollten dass wir den Rückzug antreten. Doch dieses war nicht so ganz einfach, denn direkt hinter uns war ein ziemlich großes Loch. Wir haben aber eingesehen dass die Elefanten wohl stärker sind und deshalb ganz langsam noch weiter zurück gefahren. Puh geklappt. Ein testosterongesteuerter Jungbulle war ziemlich wütend, ging aber dann doch zur Seite und hat sich im Gebüsch ausgetobt. Knappe zwei Stunden hat diese Aktion gedauert.

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Diese Elefanten waren kurz vor dem Ghoha Gate, ließen uns aber in Ruhe und wir guckten nur kurz beim Baden zu ehe wir weiter gefahren sind.

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Teil 2709. Dez. 2020

Wir bekamen noch Tipps von unseren „Jungs“ wo wir am besten durch das Wasserloch her fahren sollten. Mit großem Respekt verlief die Durchfahrt ohne Probleme und gegen Mittag waren wir dann auch schon in Linyanti.


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Unser Stellplatz RSV2 war richtig schön, nachdem die Affen das Feld geräumt hatten, genossen wir das ruhige Treiben auf den Wiesen und gegen Abend haben wir vorgekocht für den morgigen Tag, denn wir hatten eine lange Fahrt vor uns.


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Die Sonne ging schnell unter heute.

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Also flott die Brille auf den Tisch gelegt....Katzenwäsche machen am Auto und hoch ins Bett.

Teil 2810. Dez. 2020

Guten Morgen … die Sonne geht hoch…doch ehe wir aufstehen haben wir zunächst noch im Bett über den Elefanten gesprochen der heute Nacht direkt neben dem Auto her gelaufen war. Eigentlich wollte ich ein Foto gemacht haben, doch ich habe mich nicht getraut. Ich wusste nicht ob der Blitz angeht und wollte den Elefanten nicht erschrecken. Aber gut…nun aber….rinn inne Buxe und raus aus dem Auto. Doch wo ist meine Brille? Schitte die liegt ja noch auf dem Tisch…doch wo ist der Tisch. Den hatte Manfred noch gestern Abend wieder ordnungsgemäß verstaut, da wir ja heute irre viel fahren müssen. Meine Brille habe ich gefunden. Zertreten vom nächtlichen Elefanten. So was Blödes aber auch….egal…keine Zeit sich darum zu kümmern. Sonnenbrille auf und los geht die Fahrt ins Moremi.

Erste Anlaufstelle ist Xaxanaxa. Der direkte Weg nach Savuti ist noch immer nicht zu befahren, d.h. für uns also wieder einmal durch „unser Wasserloch“. Dieses war kein Problem mehr für uns und jetzt haben wir erst gesehen wie schön die Gegend hier um Savuti ist.


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Über die Sandridge Road sind wir dann weiter gefahren in Richtung Mababe Gate.

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Doch was ist das. Irgendetwas ist anders. Okay ich kann vielleicht nicht so gut gucken heute, dennoch muss Manfred mal anhalten. Wir sind dann ums Auto gelaufen und haben das Malheur gesehen. Die Tür von dem Aufsatz ist von alleine los gegangen. Geklemmt hatte sie ja schon eine ganze Weile. Leider sind einige von unseren Sachen aus dem Auto geflogen. Kabelbinder, Panzerband, Handtuch, Seife von uns beiden die Badelatschen…alles kein Problem…doch auch ein Schuh von Manfred ist verschwunden. Das war nicht so klasse, denn er trägt handgefertigte orthopädische Schuhe und so viel Paar hatten wir nicht mitgenommen. Wir waren nur froh dass wir die Tasche mit unseren Papieren nicht im Tresor hatten sondern in der Fahrerkabine. Mit allen möglichen Hilfsmitteln haben wir versucht die Tür zu schließen und sind dann am Mababe Gate angekommen.

Der direkte Weg nach Xaxanaxa war natürlich wieder unter Wasser. Es hatte ja auch mächtig viel geregnet. Wir mussten bis kurz vor dem South Gate fahren und konnten dann die Nebenstrecke nach Xaxanaxa fahren. Das Khwai Gebiet haben wir nur durchfahren. Es war sehr grün dort, vielleicht bleiben wir auf einer der nächsten Reisen mal was länger hier.

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Geschafft. Wir sind am Eingangsgate von Xaxanaxa.

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Es kamen direkt einige nette Arbeiter angelaufen die uns Feuerholz verkaufen wollten.
Sicherlich sah unser Auto mächtig lustig aus. Von dem Dreck ganz zu Schweigen. Die Tür hinten hatten wir mit Wäscheleine und Ledergürtel und Spanngurt provisorisch geschlossen. Sofort haben die Leute uns geholfen den Reservereifen abzubauen und im Aufsatz zu verstauen. Zum Dank haben wir dann Unmengen an Feuerholz eingekauft. Gerne hätten wir auch Diesel gekauft, welches es aber nicht gab.

Angekommen….juchu….doch was ist das. Es standen bereits 3 Auto`s auf unserem Stellplatz. Eines links und 2 ganz rechts. Wir durften in uns mittig stellen. Hatten aber Verständnis dafür … schließlich waren wir ja auch schon mal irgendwo gestrandet.

Natürlich fing es wieder an zu regnen. Wir sind früh hoch ins Bett, doch an schlafen war nicht zu denken. In den beiden rechten Autos konnte man wohl stehen und dort wurde noch ziemlich lange „Party“ gemacht. Nachdem wir dann endlich eingeschlafen waren, wurde ich von einem Geräusch geweckt. Richtig laut hörte ich wie wohl 2 Hippo ihre Zähne bzw. das Gebiss ineinander verkeilten. Dann hörte ich Schritte die immer näher kamen…so richtig sumpfiges Gestampfe und auf einmal gab es einen Ruck am Auto. Was war mir mulmig in der Magengegend. Eines der Hippo ist mit seinem Hintern an unser Auto gekommen.


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Die Nacht war um und wir haben dann beim Frühstück gesehen wo wir stehen. Direkt gegenüber von einem Hippopool und an einer Laufstrecke zur Wiese gegenüber wo die Hippos dann fressen. Aber gut…als wenn dieses nicht schon Aufregung genug gewesen ist. Auf einmal kommt einer der Arbeiter von Xaxanaxa mit seinem Auto an. Hält direkt neben unserm Tisch und fragt…
„Do you have a pump?“ Was habe ich mich verjagt. Ich dachte der fragt uns ob wir eine „Pump Gun“ haben …. Natürlich konnten wir mit unserer Pumpe aushelfen. Zum Dank sagte er uns er würde uns Diesel besorgen können und diesen am späten Nachmittag bringen.

Wie cool war das denn. Wir haben nach dem Frühstück dann den Reifen ordentlich verstaut…erst einmal was aufgeräumt im Auto. Einige Schäden begutachtet und repariert. Mit dabei war dann auch meine Brille die Manfred echt wieder einigermaßen hinbekommen hat und gegen Mittag konnten wir dann das Moremi Gebiet erkunden.

Teil 2910. Dez. 2020

An einem der Gates wo wir gestern durch gefahren sind hatten wir uns von tinkers die Tourist Map vom Moremi Game Reserve gekauft. Wir wussten also genau woher der Weg geht. So vieles hatten wir hier im Forum schon von dem Paradise Pools gelesen. Dieser sollte unser erstes Ziel werden heute.

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Kurz hinter dem Camp Site war eine Pfütze mit ziemlich viel Gestrüpp.
„Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste“ Manfred ist ausgestiegen, hat das Loch begutachtet und die Stöcker beiseite geräumt.


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Wirklich wahr, es ist wunderschön hier. Eine richtig friedliche Atmosphäre herrscht dort. Fantastisch. Wo wir schon hier sind können wir uns ja auch gleich mal den Airstrip angucken.


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Einen Flughafen kennen wir anders.

Außer uns war dort nur ein Elefant zu finden.

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Teil 3010. Dez. 2020

Wir haben lange die Schönheit am Paradise Pool genossen, so dass wir uns entschlossen haben heute nur noch einen Blick in die Lagune zu werfen und wieder zurück zu fahren zum Stellplatz.

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Dieses Mal gehörte der Platz uns ganz alleine und wir parkten das Auto heute natürlich nicht wieder in der Lauf Spur der Tiere.


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Was für ein Tag. Kein Regen…keine unerwarteten Panne…einfach nur Urlaub.

Der Diesel wurde gebracht. Einen Trichter haben wir aus einer alten Wasserflasche gebastelt, doch warum ist hier alles so feucht? Es hat doch gar nicht geregnet heute. Oh Shit…der Wasserschlauch von unserem Brauchwasser war wieder einmal kaputt. Dieser wurde schon vor unserer Abreise in Windhoek repariert. Keine Ahnung ob der Ersatzreifen zu schwer war und darauf gedrückt hat. Doch das Problem war uns jetzt gerade mehr oder weniger egal. Die nächsten Stellplätze waren alle mit Ablution Block incl. Wasser.


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Ruhig ging der Abend für uns zu Ende und wir freuten uns total auf morgen.

Teil 3111. Dez. 2020

Was für ein Sonnenaufgang heute früh. Einfach wunderbar.

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Schnell alles zusammen räumen und los geht’s. Es sind zwar jede Menge Spuren heute um unser Auto herum (außer die von meinen Gumbies) doch die Nacht war sehr ruhig. Manfred will noch kurz zum Ablution Block und dann soll es auch schon los gehen. Doch warum kommt er nicht wieder?

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😄 😄 😄 😄 😄 ... die Antwort ist ganz einfach. Rund um unseren Stellplatz und auch um den Ablution Block waren jede Menge WasserKaffernbüffel.


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Aber nu 🙂 ... los geht´s jetzt.

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Teil 3211. Dez. 2020

Wir fahren heute wirklich kreuz und quer durch das Moremi Gebiet.

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Wir wussten das es heute zu einigen Wasser Durchquerungen kommen wird, aber unser Auto hat ja einen Schnorchel…also alles kein Problem. Angefangen sind wir mit Jesses Pool, weiter nach Dead Tree Island und dann über die Fourth Bridge bis hin zum Tagesziel.

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Tatsächlich stand das Wasser an einigen Stellen so hoch, man sieht es hier an den Elefanten wie tief diese im Gras sind, wir haben alles umfahren und sind trocken an der Third Bridge angekommen.

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Beim eintragen ins Buch wurde uns noch gesagt das es den WLAN Code beim einchecken der Campsite gibt. Wir waren sowas von verdutzt. Was geht denn hier ab. Ein toller Game Drive Tag und dann noch Internet am Abend…

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Ist ja klar dass ich am Stellplatz erst einmal mein Handy raus gekramt habe. 😗

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Teil 3312. Dez. 2020

Heute haben wir viel Zeit für Unternehmungen 🙂 es muss nichts repariert werden 🙂
Also starten wir den Tag in dem wir zur Mboma Boat Station fahren. Wir wollen dort mal nachfragen ob spontan die Möglichkeit besteht mit einem Boot oder Mokoro ins Delta zu fahren.

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Ein Boot war vor Ort, doch wir mussten kurz klären wie wir es mit dem bezahlen machen. Die „card machine“ war „out of order“ und unsere Pula sind so ziemlich komplett an die Jungs gegangen die uns aus dem Wasserloch geholfen haben. Wir hatten Glück. Als Zahlungsmittel wurde neben Pula auch US$, Südafrikanische Rand und € akzeptiert. Das war dann also geklärt. Astrein, los geht´s.


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Wir konnten einen kleinen Eindruck gewinnen von der Schönheit des Okavango Delta.

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Unzählige Vögel konnten wir sichten und einige schöne Fotos machen...
… wenn nicht gerade von unserm Fahrer ein langgezogenes hochtöniges „Huuuuuuppsssss“ kam. Ständig fuhren wir ins Gebüsch. Die Strömung war zu stark nach Aussage unseres Fahrers. Ich konnte mich schon vor Lachen kaum noch halten, doch Manfred sagte nur. „Hier stimmt was nicht, das Boot ist kaputt“ und was soll ich sagen. Genau so war es auch. Sämtliche Schrauben vom Lenker waren locker.

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Provisorisch wurde dieser Schaden repariert und es ging dann auch schon wieder zurück. Neben den diversen Vögeln haben wir heute auch jede Menge Jungtiere zu sehen bekommen.


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Teil 3412. Dez. 2020

Alles in Allem haben wir einen prima Tag gehabt. Nachmittags sind wir noch einmal los gefahren. Gestern sind wir an einer Wasserdurchquerung gekommen die wir weiträumig umfahren haben. Wir wollten mal gucken wie die Stelle von der anderen Seite aussieht.

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Gut das wir nicht da durch gefahren sind 🤪 😗 bei unserm Glück 🤪

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Abends gab es noch lecker Steak und bei einem Glas Wein haben wir den Tag ausklingen lassen.

Teil 3513. Dez. 2020

Nachts haben wir Sie wieder gehört. Die Löwen. Aber sowas von laut waren die…heijeijei…Schade das wir hier keine gesehen haben. Denn nun geht es wieder raus aus dem Moremi.

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Der Film ist zwar schon von gestern, doch heute war es genauso.

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Noch einmal sahen wir eine Gnu Herde mit Jungtiere und dann das.

WOW, was für eine Überraschung. Wir haben die nächtlichen Ruhestörer entdeckt.

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So schöne Löwen zum Abschied. Wir freuen uns total.

Ein Safari Auto kam kurze Zeit später ebenfalls zu den Löwen. Wir unterhielten uns kurz mit dem Driver und fragten nach den Straßenverhältnissen. Der Guide meinte der direkte Weg zum South Gate ist nicht befahrbar. Wir sollten zurück bis Xaxanaxa fahren und von dort aus zum South Gate. Er muss noch 2 Stunden mit seinen Gästen fahren und dann würde er die gleiche Strecke zurück fahren nach Maun. Sollte es bei uns zu Problemen kommen würde er helfen können.

Unsere Fahrt zurück in die „Zivilisation“ verlief allerdings trotz jeder Menge Wasserlöcher und Umfahrungen ohne Probleme. Wir haben noch die einen oder anderen Tiere gesehen, sind aber ziemlich direkt Richtung Maun gefahren.

Kurz vorher war unsere heutige Übernachtung eingeplant. Wir waren bei Discovery B&B und checkten ein, sind aber dann noch nach Maun einige wenige Vorräte einkaufen und tanken. Auf dem Rückweg haben wir das Auto waschen lassen. Wir haben gefragt was es kostet. 20 Pula…jau, prima, die haben wir noch. Wir dachten bei dem Preis wird der junge Mann den Wasserschlauch nehmen, das Auto abspritzen und gut ist…ne ne ne….über eine Stunde hat der gewaschen.

😮

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Sowas von gründlich, einige Sicherungen sind sogar durchgebrannt. Aber Gut…alles kein Thema, wir hatten ja reichlich mitbekommen.

Bei Discovery B&B hat Manfred mit dem Besitzer der Unterkunft flott alles austauschen können. Abends wollten wir nicht mehr wohin was essen, sondern wir nutzen den Pool, plünderten die Bar und aßen Chicken aus der Box von Choppies.


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Discovery B&B hat uns sehr gut gefallen. Wir waren die einzigen Gäste. Die Besitzer sind richtig nett, es gibt dort ein kleines Cafe mit leckerem Kaffee und selbstgebackenen Bananenbrot und Keksen. Beim Frühstück bot man uns noch an Obst und Kaffee mitnehmen für die Fahrt mitzunehmen.

Teil 3613. Dez. 2020

Es geht heute für uns zur Grassland Bushman Lodge. Wir wollten den Wildhunden beim Fressen zu schauen. Doch zunächst sind wir in den Lake Ngami gefahren. Richtig gespenstisch ist es dort gewesen. Der See war vollkommen ausgetrocknet. Wir sahen immer wieder eine Fata Morgana, doch Wasser gab es hier nicht.

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Okay weiter geht´s. Och nee, was ist das denn 😮 .

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Eine Veterinärkontrolle. Da haben wir ja überhaupt nicht mehr dran gedacht. Es kam wie es kommen musste. Unser Filetsteak für heute Abend wurde uns abgenommen. Dabei wollten wir doch noch einmal über offenem Feuer grillen…aber gut 🙁 dann halt nicht.


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Angekommen auf der Lodge wurden wir so richtig herzlich mit Erfrischungen begrüßt. Ehe wir unseren Stellplatz gezeigt bekamen, wurden wir noch eingeladen abends mit der Familie de Graaf in die Central Kalahari zu fahren um dort ein San Dorf zu besuchen. Wildhunde gibt es nicht mehr auf der Lodge, die San würden uns erwarten, also sagten wir zu.

Der Stellplatz ist wunderschön mit einem eigenen Ablutionblock.

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Sogar mit Aussicht 😎

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Wir genossen den schönen Abend in der Central Kalahari mit der Familie und den San.

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Zunächst wurde ein Oryx geschlachtet…

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… anschl. gesungen und getanzt. Manfred hatte seine Kamera dabei und sollte ständig Fotos machen. Wir haben uns aber entschlossen keine Bilder vom weiteren Abend hier zu zeigen um die Privatsphäre der einzelnen Personen zu wahren.

Teil 3714. Dez. 2020

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Noch einmal genießen wir heute einen wunschschönen Sonnenaufgang ehe wir ein ausgiebiges Frühstück zu uns nehmen. Wir können so richtig aus den vollen schöpfen, denn das ist das letzte Mal das wir uns selber versorgen müssen.

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Vorbei an der Lodge wurde von beiden Seiten noch einmal herzlich gewunken und frohe Festtage gewünscht, ehe es wieder durch die eintausend Gatter (oder waren es doch nur 15) 😕 und vorbei an den 15 Rindern/Kühe (oder waren das 1000) 🙄 zurück auf die Hauptstraße nach Ghanzi ging.


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Wir reisten schnell nach Namibia ein und es ging weiter zur Okambara Lodge.
Die letzte Strecke dorthin war nicht ohne. Es hat wieder einmal so stark geregnet, dass wir zwischendurch nicht einmal mehr den rutschigen Weg erkennen konnten.


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Die Begrüßung dort war freundlich. Obwohl wir Spätnachmittag angekommen waren, gab es keinen Kaffee mehr und der Game Drive abends fand auf Grund des Wetters auch nicht statt. Außer weiteren Gästen waren nur Volontäre auf der Lodge die sehr bemüht gewesen waren alles im Griff zu behalten. Unser Chalet war sauber und wir hatten jeder ein Bett welches nach 4 Wochen schlafen im Auto sehr merkwürdig gewesen ist. Wir nutzen den Nachmittag noch um eine Bestandsaufnahme der Schäden am Auto zu machen und packten schon einiges von unseren Dingen wieder in die Reisetaschen.
Das Abendessen wurde zusammen eingenommen und dann ging jeder seine Wege.


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Oh no…what´s that 🤨 …das kann doch wohl nicht wahr sein. Wir sind doch mehr oder weniger gerade erst eingeschlafen. Jede Menge Pfauen schrien sich rund um unser Chalet die Kehle aus dem Hals. Okay, dann men los und raus aus den Federn.

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Da wir später das Auto abgeben werden packten wir alles dementsprechend ein, tranken noch einen Kaffee und aßen eine Kleinigkeit zum Frühstück und dann ging es zurück nach Windhoek.

Teil 3814. Dez. 2020

In der Casa Africana/Windhoek wollten wir übernachten und fuhren direkt hin.


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Wir brachten unsere „Brocken“ in unser kleines Zimmer und dann sind wir direkt zu Savannah Car Hire gefahren.

Unsere Liste mit den Schäden hatten wir dabei. Natürlich wurde von uns auch der Teekannendeckel dokumentiert (Ihr erinnert euch?) Und dann passierte etwas womit wir überhaupt nicht gerechnet haben. Es war alles gut…alles kein Thema…keine Nachzahlungen für irgendwelche Schäden am Auto…nix…es wurde kurz noch gecheckt ob die Tischlaterne im Auto war und das war es dann auch schon. Wir stimmten die Uhrzeit für den morgigen Flughafen Shuttle ab und wurden wieder nach Casa Africana gebracht. Wie cool verlief das denn…astrein.
Nachmittags kam noch Manuela (www.bwana.de) vorbei zum Outbriefing und wir haben die letzten Stunden in Namibia nur noch genossen.


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Für abends hatten wir schon von zu Hause aus einen Tisch bei der der Stellenbosch Wine Bar reserviert, wo wir es so richtig krachen haben lassen. Natürlich hat es auch heute wieder geregnet, doch Mandy von der Casa Africana hat uns ein Taxi organisiert und unser Tisch im Garten wurde unter den Bögen gedeckt. Vorspeise und Dessert teilten wir, jeder ein Hauptgericht und 2 Flaschen vom besten Wein. Schließlich war ja Heilig Abend 😗 😗

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Es ist Weihnachten 2019 und wir sind heute mehr oder weniger den gesamten Tag in der Casa Afrikana. Wir erholen uns so richtig und lassen es ganz gemütlich angehen.
Obwohl Mandy Weihnachtsbesuch von Ihrer Familie hatte, wurden wir gut von Ihr versorgt, ehe es dann spät nachmittags zum Flughafen ging.


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Wir hatten gecheckt ob der Flieger von Air Namibia überhaupt fliegt…alles gut, doch warum sind hier keine Menschen? Tatsächlich waren wir 11 Passagiere und 16 Besatzungsmitglieder die nach Deutschland fliegen wollten.

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Die Versorgung im Flieger ging recht flott und dann bekamen wir jeder eine Reihe und konnten schlafend den Rückflug antreten.

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NAM/BOT 2019 oder was improvisieren wir heute? von mumam

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/299771-nam-bot-2019-oder-was-improvisieren-wir-heute

Stand: letzter Berichtsteil vom 14. Dez. 2020

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