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Reisebericht · namibia-forum.ch

Costa Rica mit "Kids" - Feb./März 2019

von Champagner · Feb. – März 2019 · 15 Tage · Mischform · 31 Teile

Über diesen Reisebericht

Mit meinen beiden erwachsenen Söhnen und der Freundin des jüngeren fliege ich im Februar 2019 für zwei Wochen nach Costa Rica – mein erster Bericht abseits des südlichen Afrikas. Die ersten Tage sind komplett geführt: ein Ausflug zum Vulkan Irazú, danach zwei Nächte in einer abgelegenen Lodge an der Karibikküste, die nur mit dem Boot erreichbar ist und von wo aus wir mit Guide wandern und Boot fahren. Erst danach übernehmen meine Söhne das Steuer eines Mietwagens, und wir fahren weiter nach Norden fast bis an die Grenze zu Nicaragua, dann in die Vulkanregion um La Fortuna und schließlich an die Pazifikküste.

Schon auf der Fahrt zur Karibiklodge hängt uns das erste Faultier über dem Weg, und in den folgenden Tagen dort werden es noch mehr – eines beobachten wir vom Boot aus zwanzig Minuten, wie es sich durch die Lianen hangelt. Brüllaffen sitzen uns immer wieder schlecht gelaunt hoch in den Bäumen gegenüber, und die Eyelash Viper, die unser Guide in mehreren Farbvarianten findet, sorgen für Gänsehaut. Nach langem Warten sehe ich endlich die ersehnten Tukane, dazu Nasenbären am Frühstückstisch und bei einer nächtlichen Froschwanderung zahlreiche Frösche aus nächster Nähe. Dazwischen liegen hohe Luftfeuchtigkeit, Hitze und Regen, bis die Pazifikküste zuletzt mit klarem Himmel und warmem Wasser entschädigt.

Die zwei Wochen sind eine kurzweilige Erfahrung mit viel neuem Getier – aber das satte Grün, das diffuse Licht und das Fehlen der großen Tiere lassen keine Sehnsucht nach einer baldigen Wiederholung aufkommen. Für mich bleibt das südliche Afrika unersetzlich.

Teil 124. Aug. 2020

Ein bisschen Schreibentzug, Frust und sich anbahnende Langeweile, dazu nervige Handwerker im Haus und ein plötzliches Stolpern über die bunten Fotos auf meiner externen Festplatte - und schon ist es passiert 🤩 : ich schreibe einen Nichtafrikabericht im Namibia Forum, mache also genau das, wogegen ich lange Zeit mehr oder weniger leise gestänkert habe 😊 .

Inkonsequenz - dein Name sei Bele.... 😗

Aber Chrigu hat das Ganze mittlerweile ja salonfähig gemacht 😎 - also gibt's kein Halten mehr 🙂 :

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Ich gestehe: durch meine leicht autistisch angehauchte Fernreiseplanung seit 2011 (südliches Afrika….südliches Afrika…. südliches Afrika….südliches Afrika.....) hatte ich Costa Rica überhaupt nicht auf dem Schirm. Ich hatte keine Ahnung, dass es sich um ein wohl recht begehrtes Ziel für naturliebende Touristen (darunter auch viele Fomis, wie ich später festgestellt habe 🤩 ) handelt.

Das Einzige, was ich von Costa Rica Ende 2017 wusste: hier haben sich amerikanische Freunde von mir, Nicky und Scott, ein B&B gekauft. Scott war vor ca. 10 Jahre Profibasketballer in der Kirchheimer Zweitbundesligamannschaft – und damals betreute ich ehrenamtlich die ausländischen Spieler, vor allem in Wohnungsangelegenheiten.
Zu Nicky und Scott hatte ich ein besonders enges Verhältnis und wir hatten auch nach ihrer Rückkehr nach Idaho immer Kontakt gehalten. So kam es, dass sie mich irgendwann 2017 aufgefordert haben, sie doch endlich mal in Costa Rica zu besuchen. Zunächst wollte ich meinen Geburtstag im November 2018 dort feiern, aber November ist nicht der beste Monat für CR und Ferien hatte ich da auch keine. Außerdem stellte ich schnell fest, nachdem ich mich ins Thema eingelesen hatte, dass es kompletter Unsinn wäre, für nur eine Woche nach Costa Rica zu fliegen… 🙄

Also dann Februar 2019, da hatte ich eine Woche Faschingsferien und durch einen Spezialüberstundenabbaudeal mit meiner Rektorin konnte ich noch eine weitere Woche dranhängen.

Als ich an Weihnachten 2017 in die Planung einstieg, sprang sofort mein reisewütiger jüngerer Sohn Stefan auf, kurz danach seine Freundin und auch Nico, der ältere, war bald „an Bord“, auch wenn er es als Single, der er damals war, etwas uncool fand, mit Mutter rumzureisen statt mit Freundin. Aber die Neugier auf Costa Rica und die Anwesenheit von Stefan und Lilith haben dann doch gesiegt. Der Deal für alle drei war: die Flüge sparen sie sich selber zusammen, die Unterkünfte sponsore ich. Nicht ohne Hintergedanken, denn sonst wäre ich vermutlich in irgendwelchen verwanzten Hostels gelandet, wenn ich mich nach ihrem Budget und ihren Vorstellungen hätte richten müssen… 🤢

Aus Kostengründen achtete ich aber darauf, dass wir öfters in Vierbettzimmern/Chalets untergebracht waren.

Bei der Detailplanung bekam ich dann viel Hilfe von Panthers (Ralf und Martina) – an dieser Stelle nochmal herzlichen Dank 😘 .

Da wir nur 2 Wochen zur Verfügung hatten und 3 Tage davon bei unseren Freunden verbringen wollten, war klar, dass es nur eine kleine Rundtour geben würde und wir zum Beispiel auf den Corcovado verzichten müssen.

Im Oktober 2018 mussten wir dann erfahren, dass es Nicky gesundheitlich sehr schlecht geht und die Beiden daher nicht wie üblich für mehrere Monate nach Costa Rica kommen können. Das war natürlich sehr schade und alle waren traurig und auch besorgt… Und der eigentliche und ursprüngliche Grund der Reise hatte sich somit zerschlagen 😵 .

Natürlich waren wir aber schon so im Reisefieber, dass wir uns davon nicht beirren ließen. Mit Hilfe von Nicky und Scott haben wir für die 3 nun fehlenden Tage ein B&B am Pazifik auf eigene Faust ausgesucht und gebucht.

Sämtlich sonstige Unterkünfte und Mietwagen haben wir auf Empfehlung von Martina und Ralf über Bella Aventura gebucht, geflogen sind wir mit KLM (Stuttgart/Amsterdam/San José).

Hier unsere Route – wie Ihr seht, haben wir das Rad nicht neu erfunden, es ist mehr oder weniger der Kurz-Klassiker für CR-Neulinge.


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22. Februar 2019: Flug nach San José, ÜN Park Inn by Radisson
23. Februar 2019: Ausflug zum Vulkan Irazú (Poás war gesperrt), ÜN Park Inn by Radisson
24. Februar 2019: Fahrt/Bootstransfer zur Lirio Lodge, div. Aktivitäten, ÜN im Viererbungalow
25. Februar 2019: Lirio Lodge, div. Aktivitäten, ÜN im Viererbungalow
26. Februar 2019: Rücktransfer von der Lirio Lodge, Übernahme Mietwagen, ÜN Cahuita, El Encanto, Familienbungalow.
27. Februar 2019: Cahuita, ÜN El Encanto, Familienbungalow
28. Februar 2019: Cahuita, ÜN El Encanto, Familienbungalow
01. März 2019: Fahrt zur Maquenque Eco Lodge, Boca Tapada, ÜN zu viert im Baumhaus
02. März 2019: Maquenque Eco Lodge, Boca Tapada, div. Aktivitäten, ÜN zu viert im Baumhaus
03. März 2019: Fahrt nach La Fortuna, ÜN Arenal Oasis Eco Lodge, zwei Chalets
04. März 2019: La Fortuna, div. Aktivitäten, ÜN Arenal Oasis Eco Lodge, zwei Chalets
05. März 2019: Fahrt an die Pazifikküste, ÜN Puerto Carrillo Sunset B&B, 2 Doppelzimmer
06. März 2019: Puerto Carrillo Sunset B&B, 2 Doppelzimmer
07. März 2019: Puerto Carrillo Sunset B&B, 2 Doppelzimmer
08. März 2019: Fahrt nach San José und Rückflug nach Deutschland

Liebe Grüße von Bele

Teil 224. Aug. 2020

22./23.Februar – Anreise und Ausflug zum Vulkan Irazú

Kurz vor der Abreise wird mir dann doch ein bisschen mulmig 😊 , keiner von uns kann Spanisch und irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich mich nicht so richtig vorbereitet habe (Ingrid franzicke wird jetzt sicher lachen, denn auch mit ihr habe ich intensive Gespräche über die Reise geführt).

Auf der anderen Seite ist es ziemlich cool, mal ohne große Erwartungen und Vorkenntnisse ein neues Land kennen zu lernen. Von Ralf und Martina hatte ich Bestimmungsbücher geliehen bekommen – aber ich muss euch jetzt schon vorwarnen: ich werde nur ganz wenige Vögel benennen können. Die Bücher sind wieder bei den Panthers und ich habe mir nirgendwo Notizen gemacht.
Ich hatte auch keine Wunschliste, die abgearbeitet werden musste und keine ehrgeizigen Birder an meiner Seite 😗 . Das könnte tatsächlich ein entspannter Urlaub werden… 😎

Aber HALT– es gab doch eine Vorgabe, und zwar durch meine drei Mitreisenden: ein FAULTIER muss her! Oweia, ob ich das gewährleisten kann? Für alle Fälle hatte ich mir überlegt – wenn auch ohne große Begeisterung - eine Aufzuchtstation in La Fortuna zu besuchen, falls der Sichtungswunsch bis dahin nicht erfüllt sein sollte.

Aber erst müssen wir ja mal losreisen! Der Flug mit KLM war sensationell - alles super im Dreamliner! Ich kann mich nicht erinnern, jemals in einem schöneren, bequemeren Flugzeug gesessen zu haben! Dank der tollen Bildschirme halte ich sogar einen ganzen Film durch - Jim Knopf, und da achte ich als Einstimmung besonders auf das Land der tausend Vulkane 😉 😄 .

Die Abholung in San José organisiert durch Bella Aventura klappt perfekt, beim Geldziehen vergesse ich eine Null (1 € hat momentan den Gegenwert von ca. 700 Colones, da kann man schon mal defensiv sein beim Eintippen 😐 ). Zum Glück haben wir ja aber auch noch ein paar Reserven von Ralf und Martina!

Nach einer erholsamen Nacht im Park Inn by Radisson überzeugt uns der Blick aus dem Fenster zunächst nicht sonderlich – das könnte auch irgendwo daheim sein.

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Wir sind aber trotzdem voller Vorfreude (die gerechtfertigt war, das kann ich jetzt schon sagen) auf den heutigen Tag! Nach einem schnellen Frühstück um 6 Uhr werden wir zu unserem Halbtagsausflug abgeholt. Der Guide ist uns spontan sehr sympathisch (und nein, er war nicht der Typ Clown, auch wenn es hier so aussieht),

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ebenso der Stopp zum Einkaufen bei gutem Bäcker unterwegs. Die Fahrt nach oben beeindruckt uns sehr – wir müssen uns von 1170 m.ü.NN auf 3432 m.ü.NN hochschrauben und haben dabei tolle Blicke übers Land, bzw. die Wolken. Uns wird erklärt, dass wir wettertechnisch insofern ein bisschen Glück haben, als wir vermutlich oben zunächst über den Wolken sein werden, die aber später zu uns hochziehen werden.

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Fernsicht ade also (angeblich kann man sowohl die Atlantik- als auch die Pazifikküste von oben sehen), aber wir sind froh, oben wahrscheinlich nicht von Nebel umhüllt zu sein, was wohl nicht unüblich ist.
Wir werden zuerst zu der höchsten Stelle gefahren, von wo aus man einen spektakulären Blick über das Gelände und vor allem den Krater und den See hat.

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Wie man sieht, sieht man tatsächlich nichts von Atlantik und Pazifik 😎 . Egal….

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Danach fahren wir nach dort ganz hinten hin:

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und haben viel Zeit, um uns überall umzuschauen.


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Es gibt Leben auf dem Mars....

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Irgendwann spüren wir die Höhe, die Wärme, die Sonne und den Jetlag.... 🤢 und hängen ein bisschen in den Seilen (bzw. im Geländer).

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Vögelchen gibt’s auch hier

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allerdings kapiere ich nicht gleich, dass die Hummel, die mir ins Bild fliegt, ein Kolibri ist. Die sind wirklich seeehr klein – und leider war ich nicht darauf gefasst, so dass es keine guten Fotos davon gibt.

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Es geht zurück mit einem Stopp in Cartago, der ehemaligen Hauptstadt Costa Ricas.

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Die anderen Teilnehmer machen weiter im Programm, wir hatten vereinbart, dass wir nur eine Halbtagestour möchten und werden mit einem kleineren Fahrzeug zurück zum Hotel gebracht.
Für uns war die Länge des Ausflugs genau richtig, danke auch hier für den Tipp der Panthers 😘 . Meine Konzentration auf Grund von Jetlag und vielen Eindrücken hat stark nachgelassen, ich hab’s nicht mal mehr geschafft, die Basílica de Nuestra Señora de Los Ángeles komplett aufs Bild zu bringen 🙄 (wobei die Luftaufnahmen davon eh viel beeindruckender sind).

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Abends essen wir im La Muny , das meine Kids per App ausgesucht haben – zu Fuß nur 5 Minuten vom Hotel entfernt (wenn ich es heute ergoogle, scheint es einen neuen Standort zu haben). Das Lokal entpuppt sich als sehr untouristisch bzw. authentisch und zum ersten Mal müssen wir uns mit Händen und Füßen verständigen, da vor Ort kein Englisch gesprochen wird. Alles, was wir bestellt haben, ohne genau zu wissen, was es ist, schmeckt sehr gut und wir haben mit dem Kellner viel Spaß 😄 - ein perfekter Tagesabschluss!

Teil 324. Aug. 2020

24. Februar: Fahrt zur Lirio Lodge

Frühmorgens werden wir im Hotel abgeholt (unseren Mietwagen übernehmen wir erst nach den zwei Nächten in der Lirio Lodge, dort gibt es ja keine Straßen und daher braucht man auch kein Fahrzeug) - ein Fahrer bringt den Manager der Lodge, Oktaviano, mit, welcher in San José zu tun hatte, und gemeinsam geht es Richtung Karibische Küste, südlich von Tortuguero. Schon die Fahrt ist der Knüller - wir sind alleine mit Fahrer und Manager unterwegs, bekommen so viel erklärt, die Stimmung ist bestens, zwischendurch frühstücken wir an einer tollen Location (leider ohne Fotos).

Dann steht plötzlich ein Fahrzeug am Straßenrand 🤩 , Menschen sind neben der Fahrbahn. Oktaviano lacht und meint, da gäbe es bestimmt etwas zu sehen.

Und tatsächlich – über uns in einem Baum hängt unser erstes Faultier!

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Zugegeben, ein ziemlich verratztes Exemplar 😵 , und dann noch im Gegenlicht (was in Costa Rica aber oft der Fall ist, weil sich viele Tiere weit oben aufhalten und man nicht drum herum kommt, gegen den Himmel zu fotografieren). Aber heeee 🙂 , dass wir so schnell das Wunschtier sehen, hatten wir nicht gehofft! Hier greife ich dann auch zum ersten Mal heute zur Kamera.

Weiter geht die Fahrt zum Anleger, denn von dort haben wir noch eine ausgiebige Bootsfahrt bis zur Lodge vor uns.


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Die Lirio Lodge liegt am Rio Madre de Dios, welcher in den Atlantik mündet. Dieser Fluss und andere an der Karibikküste sind mit vielen Kanälen von Tortuguero bis runter Richtung Puerto Limon verbunden. Dies bietet den Bewohnern eine sichere Bootsfahrt - die Alternative wäre, auf dem Atlantik hin- und herzufahren. Damit Ihr eine Vorstellung davon bekommt – hier mal die Lage der Lodge.

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(Quelle: google maps)

Ich finde dieses Gewässersystem total spannend und bin mal wieder in meinem Element 😁 , auch wenn es sich nicht um den Okavango, Kwando, Zambesi & Co. handelt 😗 ).

Und das Tolle an der Sache: wir werden während unseres Aufenthaltes diese Gegend ausführlich zu Fuß und mit dem Boot erkunden 🙂 !

Nach etwas Wartezeit kommt unser Transferboot, mit dem wir zuerst ein Stück auf dem Kanal und dann auf dem Fluss fahren.

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Wir kommen aus dem Staunen nicht mehr raus: nach jeder Biegung erwarten uns neue Anblicke, es gibt unzähligen Grüntöne und verschiedenen Blattformen und besonders ich freue mich über die vielen Reiher unterwegs.

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Ab dem ersten Moment sind wir von der Lirio Lodge begeistert.

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Sehr wenig Gäste (zumindest an diesem Tag, das ändert sich dann am nächsten), eine paradiesische Anlage, total nette Leute dort, die sich sehr persönlich um uns kümmern.

Und dann ist da noch Carlos, unser Guide.... ! 🙂 Wir werden eine tolle Zeit mit ihm haben!

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Teil 424. Aug. 2020

24. Februar 2019 - erste Eindrücke in der Lirio Lodge

Unser Holzhäuschen ist ein Traum - Platz für 4 Betten, ein nettes kleines Bad - und keine Fenster, sondern rundherum mit Fliegengitter "verglast", so dass man eine tolle Aussicht in den grünen Garten hat.

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Überall wuseln oder fliegen Tiere herum, ich weiß nicht, wohin ich mit meiner Kamera zuerst zielen soll.

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Besonders die Basilisken haben es mir angetan! - alleine die Schuppen am Maul sind ein Kunstwerk!

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Hier mal in der Totalen - damit man eine Vorstellung von den Größenverhältnissen hat:

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Endlich mal am Stück, komplett mit Schwanz!

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Nico hat es sich in der Hängematte bequem gemacht:

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Dass es zwischendurch mal regnet, stört uns überhaupt nicht. Wir sind froh, dass sich die Sonne nicht zeigt, denn sonst wäre es sicher unerträglich schwülheiß.

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Nach einer Ruhepause werden wir im nächsten Kapitel zu unserem ersten Bush-Walk inklusive Bootstransfer aufbrechen!

Teil 525. Aug. 2020

24. Februar 2019 - Lirio Lodge / Ausflug am Nachmittag

Es hat aufgehört zu regnen, aber der Himmel ist noch ziemlich bleiern (das ist übrigens der Blick vom Wasser auf das Gelände der Lodge).

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Sieht auf den ersten Blick nach schlechtem Wetter aus, aber wir sind weiterhin froh über die fehlende Sonne, denn sonst würde es unerträglich feuchtheiß werden 🤢 . Vor kurzem habe ich den Bericht von Martina und Ralf nochmal gelesen – wenn ich sehe, wie viel Regen die beiden hatten, auch zu ungünstigen Zeiten, dann ist mir klar, wie viel Glück wir hatten!

Wir fahren zu siebt mit dem Boot auf die andere Seite des Flusses: Carlos, wir vier, noch ein Gast und der Bootsführer.

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Ganz vereinzelt gibt es noch andere Gebäude auf der selben Uferseite, auf der auch die Lirio Lodge liegt, vielleicht war es sogar das einzige - ich weiß es nicht mehr.

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Als wir das Equipment des anderen Touristen (übrigens ein Deutscher) sehen, fühlen wir uns underdressed: er trägt komplett lange Kleidung, Handschuhe, Hut mit "Schleier". Keine Ahnung, ob er schon mal schlechte Erfahrungen mit was auch immer gemacht hat oder ob er nur sehr ängstlich ist. Oder sind wir naiv???

Liliths Blick ist unbezahlbar 😄 – sie kann einfach nicht verstehen, warum man sich für diesen Ausflug derart verkleiden muss.

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Bald kommt die Sonne heraus, was uns hier unter den vielen Blättern aber wenig stört.

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Wir brechen nun also in den Regenwald auf und Carlos checkt mal schnell die Lage.

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Wir wiederum werden von einem Brüllaffen weit oben in den Bäumen gecheckt. Keine Chance auf ein gutes Foto, aber der Vollständigkeit halber…

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Kleine Echsen huschen durch die Gegend

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und einer der costaricanischen Pfeilgiftfrösche muss als Fotomodell herhalten. So richtig schrecklich giftig sind sie nicht, nur falls man sie an offene Wunden oder Schleimhäute bringt, kann das Gift wirken und zu kurzfristigen lokalen Lähmungen führen.

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Es blüht in vielen Farben und Formen hier und Carlos erklärt uns die Cashew-Frucht.

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Wir befinden uns ja nun auf dem schmalen Streifen Land zwischen dem Fluss und dem Meer. Würden wir gerade aus weitergehen, wären wir schnell am Karibischen Meer.

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Wir biegen aber rechts ab und bewegen uns parallel zur Küste, denn unser Guide möchte uns etwas Besonderes zeigen.
Nachdem er unzählige Blätter betrachtet und daran herumgefummelt hat, entdeckt er endlich die Gesuchte: eine Eyelash Viper in Gelb!

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Es gibt sie in vielen verschiedenen Farbvarianten und sie sind hochgiftig. Carlos erzählt uns ausführlich die Geschichte, wie er als Jugendlicher von einer gebissen wurde und lange mit den Folgen zu kämpfen hatte 😮 . Wir schauen uns mit großen Augen an und gehen vorsichtshalber ein paar Schritte zurück 😗 .

Extra für Matthias 😘 ein paar mehr Fotos von ihr.

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Noch schnell ein Porträt, auf dem man die namensgebenden Wimpern sehen kann und das zu einem meiner Lieblingsfotos zählt 🙂 (auch wenn freundlich Kucken anders geht 😎 ):

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Und dann macht sie sich vom Acker....

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Das Ganze war schon ziemlich spannend 🤩 , denn wir Touris konnten ihr Verhalten nicht so richtig einschätzen und mussten hoffen, dass Carlos die Sache im Griff hat 😊 .

Endlich dürfen wir an den „Strand“, der ja nun wirklich nicht gemütlich aussieht. Das täuscht aber ein bisschen, es ist sehr warm und so macht es durchaus Spaß, sich hier umzuschauen.

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Das Meer ist ziemlich aufgewühlt, denn wir haben auch recht viel Wind – das Geräusch der Brandung hört man übrigens bis zur Lirio Lodge rüber.

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Dort sehen wir auch unser zweites Faultier!

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Natürlich im Gegenlicht und es tut mit seinen modisch algengrüngefärbten Haaren so, als ob es uns nicht bemerkt 😎 .

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Irgendwann siegt dann aber doch die Neugier und es öffnet kurz seine Äuglein 🙄 .

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Braune Pelikane fliegen eine Scherenschnittformation.

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Es gibt hier auch ein Schildkrötenschutzgebiet, aber es ist keine Schildkrötenzeit und so informiert uns Carlos nur kurz und theoretisch.

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Auf dem Rückfahrt sehen wir vom Boot aus dann sogar noch unsere Faultiere Nr.3 und Nr.4, eine Mutter mit Jungtier (Überraschung: im Gegenlicht! 😄 ) – mit viel gutem Willen erkennt man das auch auf dem Foto… 😗

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So, das war ein sehr beeindruckender Ausflug – dieser schmale Streifen Regenwald zwischen Fluss und Meer ist etwas ganz Besonderes!

Das kann man auch über unser Abendessen sagen – Daniela, die Chefin, eine Deutsche, ist besorgt, ob wir Vegetarier denn auch satt werden (ich bin zwar nur Teilzeitvegetarierin, esse aber die ganze Reise der Einfachheit halber auch kein Fleisch) und bringt uns ständig köstlichen Nachschlag. Und dann gibt es noch den sensationellen Nachtisch, den die Panthers auch schon erwähnt haben, knusprige Teigblätter mit einer Vanillesauce 🤩 .

Satt und erschöpft fallen wir in unsere gemütlichen Betten, unterhalten uns noch über die Erlebnisse des Tages und genießen rundum zufrieden die Geräusche des Regenwaldes…. 🙂

Teil 629. Aug. 2020

25. Februar 2019 - Lirio Lodge - Bootsfahrt am Morgen


Heute Nacht hatte es stark geregnet und wir waren sehr beeindruckt von dem prasselnden Geräusch auf unserem Dach und erfreut über die frische Brise, die durch das Fliegengitter kam. Wir sind uns einig: so gefällt uns das 🙂 !

Nach dem Aufstehen beobachte ich einen Nachtreiher beim erfolgreichen Fischen.

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Die Wiese zwischen unserer Hütte und dem Restaurant ist voller Pfützen, ein grellbuntes Hühnchen tappt darin herum.

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Dieser Meister der Tarnung schaut mich etwas griesgrämig an.

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Das Wetter sieht gar nicht so schlecht aus, vielleicht hat es sich heute Nacht ja ausgeregnet.

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Im offenen Restaurant, wo auch gefrühstückt wird, ist es noch ganz leer - okay..... nur fast ganz leer, wenn man genau hinschaut 😎

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Auf dem Rückweg zu unserem Bungalow, wo der Rest der Familie inzwischen hoffentlich wach ist, entdecke ich nochmal einen von den üblichen, überaus hübschen Basilisken

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und dann noch diesen Kerl hier:

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Tatsächlich ist das Jungvolk schon auf den Beinen und so gibt es bald ein super leckeres Frühstück für uns 4 Vegetarier!
In bester Stimmung geht es anschließend bei leichtem Sonnenschein aufs Boot.

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Gleich bei der Lodge liegt ein Leguan auf den Ästen des dichten Uferbewuchses.

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Wir sind ganz alleine mit Carlos und dem Bootsführer unterwegs sowie einem jungen Mann aus der Umgebung, der sich für den Beruf des Bootsführers interessiert. Wir fahren an der Westseite des Flusses entlang und lassen diese kleine Ansiedlung rechts liegen.

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Heute scheinen Leguane im Angebot zu sein - vermutlich genießen sie die Sonnenstrahlen nach der nassen Nacht:

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Wir schippern gemütlich am Ufer entlang gen Norden, vorbei an einem Reiher

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sowie Faultier Nr.5, das aber kein Interesse an einem Fotoshooting hat-

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Dann muss eben das Blatthühnchen dran glauben

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sowie dieser große Reiher mit dem endlos langen Hals:

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Schnell verliert er aber die Lust am Modellstehen:

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Faultier Nr.6 ist auch ein Spielverderber - aber wir sind ja schon glücklich, überhaupt so viele davon zu sehen 🙂

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Okay, dann birden wir eben weiter - etwa in der Mitte des Fotos sitzt ein Schlangenhalsvogel.

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Wir beobachten ihn bei seinen lustigen Start-Verrenkungen:

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Was uns aber zunächst gar nicht auffällt ist, dass vom Schlangenhalsvogel (Nr.1) aus gesehen rechts in den Lianen etwas Helles hängt (Nr.2).

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Dieses Faultier bekommt dann ein eigenes Kapitel (das aber nur aus einer Bilderflut bestehen wird), da es sich auf unserer Reise als das einzig kooperative Exemplar seiner Gattung zu einem längeren Shooting herabgelassen hat (und zwar im wahrsten Sinne des Wortes 😉 )

Bis dahin liebe Grüße von Bele

Teil 729. Aug. 2020

ACHTUNG: Dieses Kapitel handelt ausschließlich von einem Dreifingerfaultier - Matthias, du kannst dich also gleich wieder wegklicken 😎 .
Ich habe es nicht übers Herz gebracht, dieses erstaunliche Wesen in ein Kapitel zwischen Leguane, Reiher, braunes Wasser und grüne Blätter zu quetschen..... 😊

25. Februar 2019 - Lirio Lodge - Morning Boat Cruise - "Unser" Faultier

Wir entdecken dieses Dreifingerfaultier sofort, nachdem wir von der Schlangenhalssichtung in Richtung Norden weiterfahren.

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Bei besten Bedingungen hängt es gerade gut sichtbar fast auf Augenhöhe (zumindest anfangs) in den Lianen direkt überm Wasser, die Sonne scheint und wir sind ganz alleine auf dem Fluss (wobei hier auf dem Rio Madre de Dios eh nichts los ist....).
Die Zeichnung auf dem Rücken, wo das Deckfell fehlt und man nur das Unterfell sieht, verrät uns, dass es ein Männchen ist.

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Das faszinierende Wesen bemerkt uns sofort und behält uns immer im Blick, während es nach oben "flüchtet".


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Unser Bootsführer dreht uns immer wieder ohne große Schaukelbewegungen in die beste Position und wir sind hin und weg vor Begeisterung 😘 ! 20 Minuten lang (wie gut, dass Faultiere so langsam sind ) staunen und fotografieren wir.
Mit dem Wort "Flucht" assoziiert man ja "hohe Geschwindigkeit" 🤩 - in Wirklichkeit findet das Ganze aber in Zeitlupentempo statt 🙂 und so haben wir die Möglichkeit für einige Porträts.

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Das Faultier sucht sich zielstrebig seinen Weg, hangelt sich an dünnen Lianen entlang, muss fast einen Spagat machen, um die gewünschte Richtung einhalten zu können und verschwindet schlussendlich oben im Gegenlicht.


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Ehrlich gesagt war mir bis zu diesem Zeitpunkt nicht ganz klar gewesen, warum sich meine Kinder so sehr eine Faultiersichtung wünschen - das bisher Gesehene hatte mich nicht überzeugt.

Aber jetzt habe ich verstanden...... 😘 😎

Teil 831. Aug. 2020


25. Februar 2019 - Lirio Lodge - Bootstour am Vormittag (der Rest)


Die Fahrt geht nach der Faultiersichtung weiter - weit oben in einem Baum turnen Papageien herum. Vorbei an einem Schlangenhalsvogel und mit einer Schwalbe als Kühlerfigur ....

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.....erreichen wir die Stelle, wo der Rio Madre de Dios und der Rio Pacuare zusammenfließen und ins Meer münden.

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(www.google.de/maps)

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Faszination pur für mich 🤩 ! Leider hört Ihr im Bericht die Brandung nicht, spürt nicht die Kräfte, die am Boot zerren und werdet auch nicht nass von der Gischt....

Hier sind natürlich viele Vögel unterwegs, nicht nur diejenigen, die auf dem Foto oben zwischen Fluss und Meer pendeln.
Ein Amazon Kingfisher, Reiher, Kormorane, Möwen und noch viele Unfotografierte (das Boot bewegt sich ziemlich schnell seitlich weg, was das Fotografieren nicht ganz einfach gestaltet!), sorgen dafür, dass ich hier stundenlang bleiben könnte.


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Wir fahren noch ein Stück den Rio Pacuare hoch,

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wenden dann aber recht bald, um Richtung Heimat zu tuckern. Dabei sehen wir noch das Faultier Nr.8 (bzw. sein Fell 😉 )

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und diverse Flattermänner.

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Weiterhin scannen wir aufmerksam das Ufer ab

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und entdecken noch einen Truthahngeier bei der Gefiederpflege (das sind schon etwas komische Gesellen 🙄 !).

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Über den (beringten) Osprey mit Beute freue ich mich besonders 🙂 ! Wenn ich den schon nicht in Afrika sehe, dann wenigstens hier 😉

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Mehr als zufrieden erreichen wir unsere Lodge,

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wo es ein sehr gutes Mittagessen gibt! Wir zeigen Octaviano unsere Faultierfotos, worauf er meint, wir sollen sofort Lotto spielen, so viel Glück wie wir hätten 🤩 !

Im nächsten Kapitel werden wir am Nachmittag auf die andere Uferseite übersetzen und dort etwas weiter nördlich als beim letzten Mal nochmal einen Walk machen.

Teil 907. Sept. 2020


25. Februar 2019 - Lirio Lodge - Walk am Nachmittag


Während meine Söhne in der Mittagspause ihren Schönheitsschlaf halten

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knipse ich ein bisschen in der Anlage herum.

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Und dann beginnt es sehr stark zu regnen 🙄 . Wir sind nicht sicher, ob wir zu unserem Walk starten werden. Aber da wir Glückspilze sind, klart es pünktlich zur Abfahrt auf (wir müssen zuerst mit dem Boot wieder ans andere Ufer) . Mit uns sind Franzosen unterwegs, die heute angekommen sind.
Auch dieses Mal werden wir wieder den schmalen Regenwaldstreifen zwischen Fluss und Meer durchqueren, nur etwas weiter nördlich.

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www.google.de/maps

Wir legen bei der örtlichen Polizeidienststelle an und sehen unter anderem auch die kleine Schule und einige Behausungen (ohne Fotos, es waren Kinder da).

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Vögel gibt es auch - einen Black Hawk und irgendeinen kleinen schwarzen Schreihals.

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Dieses Mal ist der Walk zum Strand wesentlich kürzer - und die Sichtungen halten sich in Grenzen 😉

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Wieder bin ich begeistert, als wir auf den Atlantik treffen - es ist immer noch so stürmisch wie gestern, aber sehr warm (auch wenn man beim Anblick der Fotos fröstelt).

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Carlos und meine Drei verstehen sich prächtig, sie fragen viel, was ihm sehr zu gefallen scheint, er erklärt bereitwillig und ausführlich - und er hat dazu einen super Humor 😄 . So sind die Unternehmungen mit ihm für uns alle sehr kurzweilig.

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Relativ zügig machen wir uns auf den Rückweg zum Boot, denn der Himmel sieht nicht allzu vielversprechend aus. Unterwegs vom Wasser aus sehen wir noch diverse Reiher.



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Leguane hängen im Gegenlicht weit oben in den Ästen

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Und dann beginnt es zu regnen - aber so richtig 😮 ! Zum Glück sind wir dieses Mal mit dem überdachten Boot unterwegs.

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Hier kann man mal erkennen, wie weit oben die Brüllaffen sitzen (die kleinen schwarzen Punkte rechts von der Bildmitte) und bei welch unschönem Licht ... 🤢

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Sie schauen im Regen sitzend wenig begeistert aus der Wäsche. Später auf der Reise werden wir aber merken, dass dies ihr normaler Gesichtsausdruck ist.

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Auch ein paar Spider Monkeys sehen wir noch im perfekten Gegenlicht und bei Regen - der Traum eines jeden Fotografen 😉


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Aber egal, bei Sonne wäre es eh viel zu heiß! Zurück am Bootssteg entdecken wir zur großen Freude den Haus-Kaiman, von dem wir schon viel gehört, ihn aber noch nicht gesehen haben, zwischen den Blättern hervorlugen.

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Vor allem Lilith ist total glücklich ihn zu sehen – auch wenn sich bei ihr ein falscher Name für das Reptil eingeschlichen hat: ihr Kaimaran (eine Mischung aus Kaiman und Katamaran) wird zum Running Gag unserer Reise 🤪 .

Das Abendessen schmeckt wieder bestens und Daniela, die zusammen mit Octaviano die Loge leitet, ist erneut besorgt, dass wir Vegetarier nicht satt werden. Also lässt sie so lange Nachschub bringen, bis wir echt nicht mehr können 🙄 .

Heute ist auch eine große Gruppe kanadischer Studenten und Studentinnen eingetroffen - sie scheinen etwas Probleme mit der Naturnähe und der Internetferne hier zu haben 😗 . Tatsächlich gibt es hier nämlich kein Wlan und auch keinen Handyempfang. Ungläubig starren die jungen Menschen auf ihre Smartphones, die den Großteil ihrer Dienste verweigern 😕 . Dazu kommt, dass in den Unterkünften der Neuankömmlinge wohl ein paar Krabbeltiere „lauern“, was zu lauten Entsetzensschreien führt.

Wir grinsen still in uns rein und freuen uns auf unsere gemütliche Hütte und vor allem auf unsere Betten, denn nach diesem ereignisreichen Tag sind wir hundemüde.

Gute Nacht!

Teil 1014. Sept. 2020

26. Februar 2019 - Abschied von der Lirio Lodge

Heute Nacht hat es geschüttet - sagen meine Kinder... 🙄 Ich habe geschlafen wie ein Murmeltier und bin daher sehr erstaunt, als ich aus dem Fliegengitter schaue - unsere Hütte steht nun in einem See! "Kein Wunder bei dem Regen!"......sagen meine Kinder 😐 Welcher Regen? 😎 😗

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Die Tiere freut's vermutlich...

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Dieser kleine Kerl hier teilt sich sein Blatt mit einer Spinne

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Da wir erst gegen 10 Uhr wieder "ans Festland" gebracht werden, haben wir noch viel Zeit und genießen diese nach einem leckeren Frühstück in aller Ruhe (die Canadische Jugend ist mit dem Boot unterwegs 😎 ) in der schönen Anlage und suchen nochmal nach Tieren.


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Nico zeichnet,

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und Daniela löst dann noch ihr Versprechen ein, uns eine Kokosnuss zu knacken.

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Die verspeisen wir genüsslich im Essbereich, an dem nun das Wasser nagt. Über Nacht ist der Fluss stark gestiegen und setzt Teile der Wege unter Wasser.

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Auf dem Steg macht es plötzlich platsch-platsch neben mir und ein Basilisk entsteigt den Fluten.

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Sieht fast so aus, als ob er uns eine Krokodilsträne nachweint 😉

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Apropos Krokodil - Lilith ist happy, weil der "Kaimaran" wieder zwischen den Blättern auftaucht.

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Sie setzt sich zu einem kleinen Zwiegespräch mit ihm auf den Steg

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Immer wieder gibt es etwas Neues zu beobachten,

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und so verfliegt die Zeit, bis wir schweren Herzens tschüss sagen müssen. Noch ein Blick zurück auf den neuen See

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und dann kommt auch schon unser Boot,

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das uns zunächst auf dem Rio Madre de Dios mitten durch den Regenwald

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und dann durch den Kanal an den Anleger bringt, wo wir vor zwei Tagen abgeliefert wurden.


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Lirio Lodge ist eine ganz klare Empfehlung von mir, bzw. uns! Kein Internet, kein Luxus - aber dafür Einsamkeit, Natur pur mit Tieren, wohin man schaut, tolles Essen, sehr nette Menschen dort, eine wunderschöne Anlage mitten im Regenwald. Ich bin sehr froh, dass ich mich angeregt durch die Panthers nicht für das bei solchen Ersttätertouren "übliche" Tortuguero, das wohl sehr touristisch sein soll, sondern für diese beeindruckende Region etwas weiter südlich entschieden habe.

Im Gegensatz zu den Panthers hatten wir mit dem Wetter auch wirklich Glück - und die Faultiersichtung war natürlich das Tüpfelchen auf dem i 🙂

Teil 1115. Sept. 2020

Bei der Fotoauswahl habe ich festgestellt, dass dieses Kapitel schnell erzählt ist...!

26. Februar - Von der Lirio Lodge nach Cahuita/El Encanto B&B

An der Anlegestelle werden wir von einem Fahrer erwartet, der uns zu unserer Mietwagenübernahmestelle bringt. Vorher gehen wir aber noch gemeinsam Mittagessen (das ist im Transfer eingeschlossen) und sind dann gespannt auf den nächsten Teil unserer Reise - ab nun als Selbstfahrer 🤩 !

Die Mietwagenübernahme findet in Siquirres in einem großen Lokal am Straßenrand statt - etwas ungewöhnlich, aber es klappt alles bestens, nachdem wir kurz auf den netten jungen Mann der Mietwagenfirma warten mussten. Die Wartezeit wird uns von einem Sunbird Kolibri (danke für den Hinweis Matthias 😘) versüßt, der wie versteinert ewig lang auf einem Ast sitzt. (Wir dachten erst, es sei eine Deko.... 😐 ) Was für einer genau das ist konnte ich leider nicht herausfinden, vielleicht hat ja jemand eine Idee?

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Wir bekommen ein tolles Auto - irgendwie hatte ich mich bei der Buchung mit der Materie überhaupt nicht beschäftigt, sondern die Auswahl Veronika, der Chefin von Bella Aventura überlassen und gehofft, dass der Wagen für uns und unser Gepäck ausreichend ist. Das war er - und mit allem Schnickschnack: ein Hyundai Santa Fee Automatik 4x4 🙂 . Wir lassen uns noch ein "Käschdle" fürs Internet unterwegs (ein mobiler Wlan-Router, auf den wir uns alle aufschalten können) aufquatschen und dann gehts los!

Meine Söhne haben beschlossen, dass sie auf dieser Reise das Steuer übernehmen 🤩 - Lilith navigiert mit dem Smartphone - und was mache ich??? Ich bezahle den Sprit 😎 und quatsche blödnervig dazwischen, wenn es mir zu schnell/zu gefährlich/zu ungenau bei der Routenwahl wird. Erfolglos natürlich..... ("Mama, chill mal!") 😗

Wir fahren gemütlich Richtung Süden, die Straße ist eine einzige Baustelle, dazu die vielen riesigen Bananentrucks - nach der Ruhe der letzten Tage ein Kulturschock! Aber irgendwann sind wir dann in Cahuita angekommen. Wir checken kurz ein und werfen einen schnellen Blick auf die schöne Anlage.

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Dann zieht es uns aber magisch ans Meer, das nur ein paar Schritte von der Unterkunft entfernt ist - schließlich sind wir hier an der Karibikküste! Allein schon dieses Wort.... KARIBIK! 😮 🙂

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Wir sind fasziniert von den riesigen Wellen und dem schönen Anblick ringsrum.

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Es dauert eine Weile, bis die Scouts einen Platz zum Baden finden. Ich selber habe gar kein Badezeug dabei, ich dachte, wir schauen nur mal schnell das Meer an!

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Meine Drei sind aber nicht mehr zu halten!

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Sie haben einen riesigen Spaß mit den Wellen und ich mit dem Fotografieren!

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Das Licht ist fantastisch, der Strand liegt schon im Schatten, draußen auf den Wellenkämmen hat es noch Sonne (ja, die Sonne scheint tatsächlich, was gar nicht so selbstverständlich für Costa Rica ist) - ich kann mich kaum sattsehen !

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Als es dämmert, beenden wir die Bade/Fotosession

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Zum Abendessen finden wir eine nette Pizzeria, zu der wir völlig unbedarft zu Fuß marschieren, Gedanken über irgendwelche "Gefahren" machen wir uns nicht und es ist auch alles völlig harmlos unterwegs.

Zurück im El Encanto fallen wir todmüde in die Betten unseres Familienbungalow.
Morgen steht dann ein Ausflug in den Cahuita Nationalpark auf dem Programm.

Bis dahin liebe Grüße von Bele

Teil 1222. Sept. 2020

Wieder ein kurzes Kapitel!

27. Februar 2019 - Cahuita-NP oder "Manchmal kommt es anders als mal denkt"

Heute Nacht werde ich durch ein ständiges "Plopp - plopp" wach 🤩 Schnell ist mir klar: da ist ein Tier in unserem Zimmer - und zwar kein ganz kleines 😐 . Also schnell Nico geweckt und ihm mit der Taschenlampe gezeigt, wo das Geräusch herkommt (so richtig getraut selber zu kucken hab ich mir nicht ) . Eine dicke fette Kröte springt verzweifelt an unseren Rucksäcken hoch und platscht immer wieder auf den Boden. Also schnell die Türe aufgemacht - und irgendwann ist sie dann auch draußen! Keine Ahnung wie sei reinkam...

Als wir nach dieser etwas gestörten Nachtruhe den offenen Frühstücksraum betreten, staunen wir nicht schlecht: da sitzt das deutsche Ehepaar aus der Lirio Lodge, er ist dieser Typ, der mit der Ganzkörper-Schutzkleidung auf dem Walk unterwegs war. Wir erzählen uns kurz, was wir jeweils in der Zwischenzeit erlebt haben und er berichtet ziemlich aufgebracht, dass der Nationalpark, wo sie gestern hinwollten, zum Großteil wegen Überschwemmungen gesperrt sei. Über die Tatsache, dass ihm das nicht sofort am Eingang gesagt worden war, regt er sich mega auf und ist richtig schlecht drauf. Ehrlich gesagt glaube ich aber (und meine Kids auch), dass er eigentlich immer schlecht gelaunt ist und ständig etwas zu meckern hat. Solche Typen gibts ja leider...

Wir lassen uns erstmal die Laune nicht verderben von der Aussicht, dass unser Ausflug vielleicht suboptimal werden könnte und starten den Tag mit einem tollen Frühstück - es gibt alles, was das Herz begehrt: frisches Obst in Hülle und Fülle, Eierspeisen, Kaffee usw....

Nachdem wir mehr als pappsatt sind, machen wir uns zu Fuß auf den Weg durch den Ort zum Parkeingang. Und tatsächlich kommen wir nicht weit - was zugegebenermaßen natürlich etwas enttäuschend ist 🙁 . In der Vorbereitung der Reise hatte ich viel über den Park gelesen und Videos angeschaut und war voller Vorfreude gewesen.
Dazu kommt noch, dass es ziemlich wolkig ist. Daher gibt es auch nur wenige Fotos:

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Hier die Stelle, wo es kein Durchkommen mehr gibt - es stand auch eine Rangerin dort und hinderte einen am Weitergehen.

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Also werfen wir eben ein paar sehnsuchtsvolle Blicke dorthin, wo wir eigentlich unterwegs sein wollten....(da ist komischerweise blauer Himmel, ich hatte ihn bleiern in Erinnerung).


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Die Tierausbeute ist entsprechend gering. Waschbären (aber die hab ich daheim auch, aktuell treiben sie ihr Unwesen in meinen Weinranken):

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Hier übrigens das heimische Exemplar, letzten Freitagmorgen kurz nach 5 Uhr auf frischer Tat erwischt 🤪

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Und dann die Brüllaffen, leicht exhibitionistisch veranlagt:


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Wenn die etwas außer Brüllen können, dann extrem böse (und manchmal auch dämlich) aus der Wäsche schauen! 😉

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Am besten hat uns eigentlich dieser Einsiedlerkrebs (so es einer ist 😐 ?!) gefallen:

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So, dieser Ausflug war nun wirklich ein kleiner Flop - irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt 🤩 !

Egal .... Den Nachmittag vertrödelten wir in der netten Anlage (hier unsere Terrasse).

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Klein und schön bepflanzt und zwei saubere Pools, wobei das Meer wirklich nur ein paar Schritte entfernt ist.

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Im Gegensatz zur Lirio Lodge ist aber alles sehr unpersönlich hier.

Abends gönnen wir uns ein Festmahl mit diversen Coctails im Sobre las Olas 🙂 . (Ich glaube, es war Ingrid Franzicke, die meinte, dass wir da unbedingt hin sollen - danke meine Liebe, es war wirklich ein sehr schöner Abend! 😘 )

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Ich gehe danach ins Bett, die Jugend ins Dorf, um ein paar Kontakte mit der einheimischen und touristischen Jugend zu knüpfen, was angesichts der Uhrzeit, zu der sie nachts dann im Bungalow einliefen, offensichtlich von Erfolg gekrönt war 😎

Teil 1325. Sept. 2020

28. Februar 2019 - Cahuita - Badetag Playa Cocles/Punta Cocles

Dieser Tag ist schnell erzählt. Als ich aufstehe, lacht die Sonne von einem strahlend blauen Himmel 🙂 . Das Jungvolk schläft noch (kein Wunder, man war abends ja auf der Piste 😛 ) , also spaziere ich an den Strand und genieße den herrlichen Anblick des immer noch tobenden Meeres.

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Die Wellen kommen vierstöckig angebraust 🤩

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Braune Pelikane fliegen an den Wellenkämmen entlang - was für ein Anblick!

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Anschließend treffen wir uns zum Frühstück und genießen einmal mehr die tolle Auswahl an Brot, Warmspeisen, Toast, Kaffee, Saft.... Neben uns sitzen Franzosen und wir werfen verwunderte Blicke auf ihre Obstteller, weil sie diese unangetastet stehen lassen. Ich frage vorsichtig, ob sie denn kein Obst mögen? 😐 Sie lachen: Doch, doch, aber nach 3 Wochen Obst im Überfluss zum Frühstück (das in der Welt der Franzosen ja eh keine große Rolle spielt) hätten sie einfach keine Lust mehr drauf. Zum Glück reagieren sie schnell (vermutlich sind die Blicke meiner Kinder einfach zu deuten 😎 ) und fragen uns, ob wir es nicht haben wollen, bevor es weggeworfen wird. Na klar!!! 🤩

Heute wollen wir Richtung Süden fahren, um einen neuen Strand kennen zu lernen. Nico, der eh nicht so der Salzwasserfreak ist und glaub mal bisschen Ruhe von seiner Familie haben will 😗 , beschließt, das Haus respektive den Bungalow zu hüten.

Wir drei gurken relativ planlos an der Küste entlang und landen schlussendlich am Playa Cocles, wo nur ein kleiner Teil des Strandes freigegeben ist zum Baden, denn die Wellen sind riesengroß und es zieht einen stark nach draußen.

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Macht riesig Spaß 🙂 - so hatte ich mir das bei der Planung vorgestellt: im deutschen trübkalten Februar in der Karibik plantschen 🤪 ! Wir wechseln uns ab mit dem Baden, weil sich in den Bäumen Affen rumtreiben und wir keine Lust haben, nachher ohne Klamotten, Geld und Kamera dazustehen.

Als ich im Wasser bin, testet Lilith meine Kamera 😄 🤪

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Der Sand ist an dieser Stelle übrigens sehr dunkel, was es hier ja öfters gibt, wenn er aus vulkanischem Basaltgestein entsteht.

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Beim Fotografieren verfalle ich dann in einen absoluten Wellenrausch - ich weiß nicht, wiiiieee viele Fotos ich von den sich brechenden Wassermassen gemacht habe !!! Den Surfer entdecke ich übrigens erst, als ich später die Bilder durchschaue - vermutlich war ich völlig auf die Wellen fixiert 😐 .


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Später wandern wir dann noch zur Punta Cocles, wo der Sand eine andere Farbe hat.

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Wir hängen noch eine Runde in den kleinen Wasserbecken dort ab und beobachten Regenpfeifer.

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Mit ein bisschen zu viel Sonne auf Kopf und Haut fahren wir zurück nach Cahuita. Unterwegs muss Stefan wegen eines riesigen Leguans, der plötzlich die Straße überqueren möchte, ein riskantes Ausweichmanöver fahren - beinahe landen wir an einem Laternenpfahl 😣 . Der Leguan bleibt aber genau wie wir unversehrt - uff!

Den restlichen Nachmittag vertrödeln wir wieder in der Anlage - Lilith und Nico versuchen sich dem halbzahmen Papagei Dollar zu nähern, der in einer Palme sitzt und ständig vor sich hinquatscht 😄

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Da ich ziemlich kaputt vom Kampf mit den Wellen und der vielen Sonne bin, beschließen wir, dass ich heute hier bleibe und die Kids später noch in den Ort zum Essen gehen. Irgendwann bekomme ich dann doch Hunger und bestelle mir ein Sandwich - leider ist es nicht sehr gut, dafür aber sehr teuer 🤩 .

Trotzdem war das ein toller Tag - bei Sonnenschein und knallblauem Himmel sieht alles noch viel schöner aus!

Morgen verlassen wir Cahuita und fahren zur Maquenque Eco Lodge.

Bis dahin liebe Grüße von Bele

Teil 1426. Sept. 2020

1. März'19: Von Cahuita zur Maquenque Eco Lodge (Boca Tapada) nahe der Grenze zu Nicaragua (Teil 1)

Auf dem Weg zum Frühstück treffen wir Dollar, den Lodge-Papagei. Er beschließt, zu Lilith auf die Hand zu klettern, was ganz schön piekst (sie aber auch sehr glücklich macht 😉 ).

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Ihn wieder los zu werden ist gar nicht so einfach - wenn es nach ihm ginge, würde er bei der tierlieben jungen deutschen Frau bleiben 🙂

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Geschafft!

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Das Frühstück ist erneut sehr lecker und die Franzosen und wir verstehen uns bestens 😎 : zwei große unberührte Obstteller wechseln ohne Diskussionen die Besitzer 😗 .

Während wir es uns schmecken lassen, können wir in Ruhe die flinken Hummingbirds beobachten

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Dollar schaut auch noch schnell beim Frühstück vorbei und bedient sich im Brotkorb des Nachbarn.

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Als wir dann wirklich satt sind und das restliche Obst in einer Vorratsdose für unterwegs verpackt ist, checken wir aus und machen uns den Weg.

Fazit El Encanto: sehr schöne Anlage, sehr hübscher Familien-Bungalow mit einem riesigen schicken Bad, von dem ich daheim nur träumen kann, super Frühstück und gute Lage nahe zum Meer. Nach der Lirio Lodge, wo wir ständig von den Leuten dort angesprochen wurden und sehr nette Gespräche mit ihnen geführt haben, war es sehr unpersönlich im El Encanto. Das war für mich recht verwunderlich, weil ich immer von einem ach so netten Manager gelesen hatte. Dieser war aber offensichtlich nicht anwesend oder gar nicht mehr der Manager... 😕 Es war aber völlig okay so - niemand war unfreundlich ! Achtung: die Snacks, die man dort bestellen kann, sind sehr teuer und nicht sonderlich lecker.

Cahuita hat uns sehr gefallen, natürlich war es eine ganz andere Art von Aufenthalt als in der Lirio Lodge - aber gerade die Abwechslung zwischen Regenwald pur, Karibik-Flair und auch das Baden im warmen Meer hat ja den Reiz der Reise ausgemacht.

Teil 1526. Sept. 2020

1. März'19: Von Cahuita zur Maquenque Eco Lodge (Boca Tapada) nahe der Grenze zu Nicaragua (Teil 2)

Heute haben wir eine sehr lange Strecke vor uns, fast von einem Ende des Landes (nahe der südlichen Grenze zu Panama) ans andere (nahe der nördlichen Grenze zu Nicaragua).

Die Fahrt ist zäh – irgendwann bekommen wir Hunger und beschließen, nachdem wir lange an einer Kreuzung im Stau gestanden sind, bei einem Bäcker am Straßenrand einzukaufen.

Todesmutig wechseln meine drei zwischen den riesigen Trucks, die in Costa Rica das Straßenbild prägen, die Straßenseite.

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Hier kommen sie mit ihrer Beute zurück - leider war dies ein essenstechnischer Flop (zum Glück aber auch gleichzeitig unser einziger auf der ganzen Reise): nichts, aber auch gar nichts von den Sachen, die wir uns ausgesucht hatten, konnten wir essen 🤢 .

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Geschmack und Konsistenz jenseits von Gut und Böse (für unsere deutschen Gaumen). Es entzieht sich allerdings meiner Kenntnis, was Nico, Stefan und Lilith im Laden tatsächlich bestellt haben (ich habe solange auf das Auto aufgepasst) – gewünscht hatte ich mir eigentlich etwas mit Käse überbackenes 🙄 . Naja… Schwamm drüber – wir werden hier nicht verhungern 😄 .

Die letzten Kilometer vor der Maquenque Eco Lodge sind Gravelpiste, aber nichts Furchterregendes. Stefan fährt das Ganze sehr souverän (Afrika-Test bestanden, wir beschließen, dass wir irgendwann mal eine Namib/Kalahari/Wüstentour zusammen machen).
Zur Lodge wird man mit dem Boot übergesetzt, das Auto bleibt auf einem bewachten Parkplatz am Ufer des Rio San Carlos.
Hier mal wieder ein Screenshot von Google Maps (in der Hoffnung, dass die mich nicht mal verhaften 🤩 ), um zu zeigen, was für eine tolle Lage mitten im Nichts, bzw. im Tiefland-Regenwald diese Unterkunft hat:

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Über diesen Fluss

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werden wir mit diesem Boot ans andere Ufer gebracht:

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Dort angekommen werden wir sehr stilvoll (was nicht so wirklich zu uns passt 😄 ) mit einem kühlen Getränk in einer Kokosnuss empfangen.

Danach geht es zu unserer Unterkunft - und jetzt kommen mal wieder die Panthers ins Spiel 🙂 :
Man kann dort in Bungalows (auf dem Luftbild im Kreis angeordnet) oder in Baumhäusern wohnen (auf dem Luftbild nicht zu sehen, es gab sie wohl noch nicht, als das Bild gemacht wurde). Links von den Bungalows auf der kleinen Insel führt inzwischen eine Brücke zu den Stelzenhäusern, die in den Urwald mit den riesigen Bäumen gebaut wurden.

Eigentlich war bei der Planung klar, dass wir in ein Baumhaus wollen! Aber 😮 : sie sind nicht gerade ein Schnäppchen! Allerdings bieten die Unterkünfte in Costa Rica (ähnlich wie in den USA) sehr oft die Möglichkeit, dass man mit 4 Erwachsenen sich ein Zimmer teilen kann. So war es auch bei den Baumhäusern, nur war ich mir nicht sicher, ob der Platz dort reicht.

Aber wozu gibt es Fomis, die vor uns als Unterkunft-Tester unterwegs sind? 😎 😄 . Martina und Ralf bestätigten mir, dass wohl schon 4 Leute reinpassen, auch wenn es dann vielleicht ein bisschen eng werden würde. Auch waren sie sich nicht sicher, ob auch 4 Stühle auf dem "Balkon" (eher ein Hochsitz) passen würden - konnten sich aber auch nicht vorstellen, dass es dafür keine Lösung geben sollte.
Also habe ich ein Baumhaus für 4 Personen angefragt und war sehr glücklich, dieses auch tatsächlich für 2 Nächte zu bekommen 🙂 . Ingrid, die später gebucht hat, aber früher gereist ist (schlechte Kombi 😛 ), hat nur eine Nacht bekommen, die andere Nacht war dann im Bungalow.

Und so sieht das Ganze aus - nahezu unmöglich zu fotografieren bei dem Licht und den Ausmaßen!
Zunächst muss man über die Brücke, von dort sieht man unser Baumhaus übrigens schon

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Drum herum sind Bäume, die noch viel höher sind

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Dann geht es durch viel Gestrüpp

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und schließlich steht man vor unzähligen Treppenstufen!


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Bei den schwülheißen Temperaturen sollte man tunlichst vermeiden, die Kamera, den Akku, die Sonnenbrille oder sonst was zu vergessen .... 😗

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Aber endlich haben wir es geschafft! Hier ein von der Lodge-Website geklautes Foto:

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Als wir uns ein bisschen eingerichtet haben, genießen wir die Aussicht von unserem Hochsitz mit den VIER 😎 Stühlen (das müsste Ihr jetzt einfach glauben, sehen tut man sie nicht auf dem Foto) :

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Recht schnell steigen wir aber wieder ab, denn wir wollen uns die auf den ersten Blick schon wunderschöne Anlage genauer anschauen. Also wieder zurück über die Brücke

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Hier die Lagune, die ziemlich ausgetrocknet ist. Auch wenn man als Außenstehender in Costa Rica ständig Wasser sieht, ist es doch viel zu trocken gewesen zu unserer Zeit.

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Vom Restaurantbereich aus sehen wir den "Birdingplatz" 😵 - und jetzt kommt eine Sache, über die man sich streiten kann: in der Maquenque Eco Lodge werden nahe des Restaurantgeländers Bananen auf Nägel gespießt bzw. mit Seilen auf Äste gebunden, von denen viele bunte Vögel in allen Größen und Formen angelockt werden!
Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob das den Tieren in irgendeiner Weise schadet. Wenn ja, dann würde ich die Lodge nicht weiterempfehlen (meinen Aufenthalt dort ungeschehen sein lassen kann ich nicht), wenn nicht, dann ist das so okay für mich, denn ich bin nicht mit dem Ehrgeiz nach Costa Rica gereist, Vogel XY völlig naturgetreu hoch oben in irgendeinem Baum (im Gegenlicht 🤪 ) abzulichten. Ich erfreue mich einfach an dem bunten Geflatter und wer mir einigermaßen fotogen vor die Linse fliegt, darf in den Reisebericht 😉
Sollte ich irgendwelche Puristen oder Hardcore-Birder damit jetzt irritieren, dann bitte ich das zu entschuldigen 😊 🙄 Kritik und Erklärungen zu dem Thema sind natürlich willkommen!

Hier nun die angesprochene Vogelschar - wirklich einfach war das Fotografieren übrigens trotz Futterplatz nicht, das Licht ist oft schwierig gewesen und ruhig an einer Stelle sitzen ist ja nun nicht unbedingt die hervorstechende Eigenschaft von Vögeln 😎 . Auch habe ich jetzt nicht Stunden dort verbracht, sondern nur mal ein Weilchen rumgeknipst - mein Wunschvogel kam dann auch erst am nächsten Tag 🙂 .

Mit diesen Bildern - die übrigens gar nicht alle an dem Futterplatz entstanden sind, wie ich gerade beim Hochladen sehe - endet auch dieses Kapitel - wir haben noch sehr gut zu Abend gegessen und sind dann wieder in die Bäume gestiegen!


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Teil 1628. Sept. 2020

2. März 2019 - Maquenque Eco Lodge am Morgen

Die Nacht in unserem Baumhaus war schön - es ist viel geräumiger, als wir uns das vorgestellt hatten, an das Schlafzimmer schließt sich ein recht geräumiges Bad mit WC und Dusche an und von der Dusche aus kommt man auf der Rückseite des Hauses auf eine kleine Freifläche, auf der eine Außendusche installiert ist, deren Duschkopf in einen Totholzstamm integriert ist. Die hatte ich gestern schon getestet nach der Ankunft - ein bisschen Afrikafeeling musste sein 🙂 !


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Ich bin an diesem Morgen - Überraschung 😄 - mal wieder früh wach und und schleiche mich nach draußen. Wirklich toll dieser Ausblick mit den riesigen Bäumen!

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Die Luft ist wie gehabt sehr feucht, aber die Sonne scheint! Und ohne Spinnen geht hier gar nichts 😉

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Auf einer Palme frühstückt ein Papagei (es geht also auch ohne Futterstation 😎 )

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Auf der anderen Seite schaut man in dichten Urwald, und wenn man genau hinschaut, sieht man weiter hinten ein anderes Baumhaus.

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Ich versuche ein kleines quirliges Vögelchen zu erwischen, aber mein Fokus scheint noch nicht ganz wach zu sein 😊

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Dann eben der Baumstamm alleine mit seinen Epiphyten

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Hier für Pascalinah nochmal der Balkon oder wie man das nennen will und die Eingangstür

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und dann geht es - nachdem auch der Rest der Familie erwacht ist - runter und dann rüber zum Frühstück!

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Das Frühstück (ich glaube, es war Büffet) ist sehr lecker, wobei wir sowieso alle Fans von Gallo Pinto sind und somit irgendwelche läbbrige Weckle nicht vermissen! Das einzige Problem beim Frühstück ist die Tatsache, dass die Vögel an der Futterstation auch frühstücken und man so hin-und-hergerissen ist zwischen Besteck und Kamera!

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Wie man sieht, stehen nicht alle Vögel auf Bananen, sondern ernähren sich auch "natürlich" 😉

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Hier noch ein bisschen buntes Durcheinander u.a. mit dem blauen Freund von Matthias, bis dann die Großen ihren Auftritt haben 🤩 - witzig finde ich ja immer die Größenunterschiede, die man erkennen kann, wenn sich mehrere gleichzeitig am Bananenbüffet bedienen!

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Ehrlich gesagt, hatte ich ja gehofft, in Costa Rica Tukane zu sehen - am liebsten den Fischertukan, auch Regenbogentukan genannt. Aber ich bin schon sehr glücklich, als ein Halsbandarassari vorbeischaut!

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Und dann 🤩 - der Star des Morgens 😘 : - und mein Wunsch war somit erfüllt!

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Man fragt sich ja schon, was die Natur sich dabei gedacht hat, ihn a) so bunt anzumalen, sogar die Füße sind blau

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und ihm b) dann noch diese Hülse auf den Kopf zu stecken! 🙄 Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das gemütlich oder gar praktisch ist. Aber ich bin ja auch kein Tukan.... 😉

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Im nächsten Teil geht es dann auf einen Morning Walk.

LG Bele

Teil 1704. Okt. 2020

2. März 2019 - Maquenque Eco Lodge - geführte Wanderung am Vormittag (Teil 1)

Legt schon mal ein Handtuch für den Schweiß, der reichlich fließen wird, bereit - ich mache solange noch einen kleinen Exkurs:

Bevor der Walk beginnt, schiebe ich nämilch noch ein paar Vogelpics vom Frühstück ein 😉 . Die letzten beiden Tage habe ich einige Zeit zusammen mit meinem neuen Birds-of-Costa-Rica-Bestimmungsbuch auf der Couch verbracht, etliche Vögel dabei bestimmt und Zusammenhänge erkannt. Jaja, ich weiß (gestern wurde backstage schon ein bisschen gelästert darüber 😛 ), ich wollte das Sichtungsthema ganz relaxt und völlig „unwissenschaftlich“ angehen, aber ersten war es vor Ort ja tatsächlich so 🙂 und zweitens ergeben sich manche Dinge eben erst nach und nach…. 😗

Auf jeden Fall werde ich jetzt diejenigen Vögel, die ich bestimmen kann, auch benennen, bei allen klappt es allerdings noch nicht. Die Vögel aus den vorausgegangenen Kapiteln werde ich eventuell nachtäglich dort noch bezeichnen, aber auf jeden Fall werde ich am Ende des Berichts noch eine Sammlung von allen Vögeln der Reise machen, das ist dann ein Kapitel, das Nichtbirder getrost überspringen können 😎 .

Aber soweit sind wir noch nicht – momentan ist noch Betrieb an der Futterstelle und drum herum.

Den hier hatten wir schon – jetzt hat er aber einen Namen: Baltimore Oriole (male).

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Und dies hier ist das Weibchen. Ich dachte erst an einen Jungvogel, aber laut Bestimmungsbuch sieht das Weibchen tatsächlich so wischiwaschi aus.

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Bei dem hier bin ich unsicher, da muss ich nochmal - wie sagt Matte immer so schön 😗 - über die Bücher 😉

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Dieser hübsche Kerl kam auch schon vor, es ist ein Orange-chinned Parakeet (Matte, ich hatte gestern am Telefon "Red-chinned" gesagt, vergiss es einfach 😗 , nicht mal von mittags bis abends kann ich mir einen Namen merken 😊 ). Wenn man genau hinschaut, kann man den kleinen orangefarbenen namensgebenden Fleck unterm Kinn erkennen.

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Den habe ich erst beim erneuten Fotosichten wahrgenommen (flüchtig betrachtet war es für mich auch ein Baltimore Oriole und da das Foto schlecht ist, kam er im letzten Kapitel nicht vor). Jetzt habe ich ihn aber bestimmt und da ich ihn später nie wieder gesehen habe, muss eben dieses Foto herhalten (es gibt noch ein total unscharfes von der Seite, das für die Bestimmung wichtig war, aber das zeige ich nicht).

Ein Bananaquit


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Nahe der Lagune, die ja direkt vor dem Restaurant und also auch der Futterstelle liegt, läuft ein fast fertig ausgefärbtes Northern Jacana hin und her. Den Jungvogel davon hatte ich schon bei der Lirio Lodge gezeigt .

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Da wir noch ein bisschen Zeit bis zum Beginn des Walks totschlagen müssen, gehen wir ein Stück Richtung Brücke, bzw. Damm, wo es einen weiteren Sitz- und Beobachtungsplatz gibt. In der Deckenlampe dort hat ein Blue-gray Tanager sein Nest gebaut, der tauchte auch schon auf Bildern auf und kommt auch später nochmal.


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Im Gebüsch entdecke ich einen Golden-hooded Tanager, den habe ich davor und danach nie wieder gesehen. Ein sehr auffällig gefärbter Vogel, und laut meinem Bestimmungsbuch sehen beide Geschlechter so aus und tragen auch kein Pracht- und Schlichtkleid, sondern sind immer gleich angezogen (was bei Mattes Liebling „Red-legged Honeycreeper" nicht der Fall ist, aber dazu später mehr... 😎 )

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Nun geht es aber los - wir lernen an der Reception unsere Guidin (sagt man so?) für den heutigen Tag kennen (in unserer Buchung sind zwei Aktivitäten enthalten). Catalina ist etwa im Alter meiner Söhne und studiert irgendwas in Richtung Biologie. Ich meine, sie kam auch bei den Panthers im Bericht vor und war sie nicht auch eure Guidin, Ingrid?
Die "Jugend" versteht sich auf Anhieb und so brechen wir zu einem kurzweiligen Walk über das Gelände der Lodge auf. Mit uns ist noch ein Ehepaar mit einem kleinen Mädchen unterwegs, das gerne selber laufen will - wir machen langsam, damit sie mitkommen und so zieht sich das Ganze, was aber nicht negativ gemeint ist.

Aber der Reihe nach:

Unser Weg führt uns über den Damm Richtung Bungalows. Von rechts fliegt ein Montezuma Oropendola ein (ich hatte schon Fotos von ihm gezeigt).

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Dieser Vogel ist recht groß und auffällig. In der Lirio Lodge konnten wir beobachten, wie er sich auf einem Ast sitzend immer wieder nach vorne kippen lässt und dabei seine Balzrufe ausstößt. Ich habe es selber leider nicht gefilmt, aber diesen kurzen Clip dazu im Netz gefunden:
https://www.youtube.com/watch?v=-HjNZ1a0PTY

Auf der linken Seite, wo es direkt am Weg noch Wasser gibt, beobachten wir diese juvenile Purple Gallinule. Mindestens so schön wie das metallisch schimmernde Huhn finde ich die rosettenförmigen Wasserpflanzen!

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Der hier dürfte derselbe (oder gleiche) sein wie vorhin an der Futterstelle.

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Natürlich gibt es nicht nur Vögel bei der Maquenque Lodge, hier mal wieder ein Basilisk

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Laut Catalina bewegen sich diese Fledermäuse bei Gefahr wellenförmig am Stamm, was den Fressfeinden eine Schlange vorgaukeln soll. Ziemlich clever…

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Jetzt geht es über die Brücke zu den Baumhäusern, hier ist ein „Kaimaran“ unterwegs.

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Ich unterteile hier mal das Kapitel, sonst wird es mir zu unübersichtlich beim Bilderhochladen....

Teil 1804. Okt. 2020


2. März 2019 - Maquenque Eco Lodge - geführte Wanderung am Vormittag (Teil 2)


Catalina kann sich sehr für die kleinsten Lebewesen begeistern 🙂 – das hier sieht nach einer Wanze aus:

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Plötzlich zeigt sie ganz aufgeregt ins Dickicht 🤩 , wo kaum sichtbar ein kleiner Vogel von Ast zu Ast hüpft. Angeblich sieht man ihn wohl nicht so häufig (wie denn auch in diesem dichten Grün 😈 😣 ).Leider ist es unmöglich, ein einigermaßen gutes Foto zu schießen, aber zur Bestimmung haben diese beiden gereicht und als ich den Namen dann gelesen habe, konnte ich mich erinnern, dass er vor Ort so genannt wurde.

Olive-backed Euphonia

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Hier müsst Ihr nicht nach einem Tier suchen – es ging mir um den Bewuchs des Stammes 😎 .

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Dies hier ist aber ein Suchbild – ich helfe ein bisschen: SPINNE!

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Wer sich hier verpuppt hat, weiß ich leider nicht mehr.

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Natürlich leben hier auch Affen, die Howler Monkeys hören wir nur, die Spider Monkeys turnen über unseren Köpfen herum.

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Ganz typische costaricanische Lichtsituation

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Bei dieser Begegnung halten alle einen gebührenden Abstand 😮 – auch will leider niemand seine Hand als Größenvergleich daneben halten 😗 .

Die Bullet Ant, ist eine der größten Ameisenart der Welt. Sie ist für den Menschen nicht wirklich schädlich, weil der Giftstich keine bleibenden Schäden hinterlässt. ABER: der Stich muss extrem schmerzhaft sein – man leidet 24 Stunden lang Höllenqualen, als ob man bei lebendigem Leibe verbrennt. Beim Nachlesen habe ich gelernt, dass es für Insektenstichschmerzen eine Skala von 1,0 bis 4,0 gibt – die Schmerzen in Folge des Stichs der Bullet Ant werden mit 4,0 bewertet!

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Ein hübscher Käfer (ohne Namen)

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Dieser Black-throated Trogon (bei dem man vergeblich nach der schwarzen Kehle sucht, weil es ein Weibchen ist), ziert sich lange, bis er bzw.sie sich endlich mal für ein einigermaßen vernünftiges Foto platziert. Wie man schon bei der Euphonia gesehen hat, ist das Fotografieren im Regenwald eine echte Herausforderung. Entweder glotzt man ins Gegenlicht oder in dichtes Gebüsch – gerne auch mal beides 🙄 .


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Hier kann man erkennen, dass das Gelände hügelig ist, wir blicken von oben auf den Rio San Carlos. Das macht den Walk bei den Temperaturen (die Sonne scheint 🤩 ) und der Luftfeuchtigkeit schon ein bisschen anstrengend....

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Für dieses Foto braucht man etwas Fantasie - bei schlechtem Licht sitzt der schwarze Long-tailed Tyrant vor dunklem Hintergrund - perfekt 😛 !

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Sogar ein Bluejeansfröschchen sehen wir noch, das aber schnell die Flucht ergreift.

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Als wir wieder in der Nähe der Bungalows sind, verabschiedet sich die kleine Familie, das Mädchen hat tapfer durchgehalten, ist jetzt aber verständlicherweise am Ende seiner Kräfte .
Wir bekommen von Catalina noch die Bananenplantage der Lodge gezeigt (daher kommen auch die Früchte für die Vögel)

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und entdecken auch noch einen weiteren Basilisken.

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Ganz in der Nähe des Hauptgebäudes der Lodge sitzt ein Thick-billed Seed-Finch in seinem Nest.

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Catalina bittet uns, dort nicht auffällig stehen zu bleiben, um keine anderen Menschen anzulocken, die den Vogel stören könnten. Auch wegen uns wird die Mutter leider unruhig und so können wir noch einen kurzen Blick auf den Nachwuchs werfen, gehen dann aber schnell weiter, um die junge Familie in Ruhe zu lassen.

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In Zukunft schlendern wir immer betont gleichgültig und in die andere Richtung starrend an dieser Stelle vorbei… 😎

Als wir uns der Lagune nähern, herrscht dort leichte Aufregung, ein anderer Guide ruft Catalina etwas zu. Der Grund ist ein Roseate Spoonbill. In meinem Bestimmungsbuch steht : No other CR bird is pink ! (das pink ist tatsächlich auch dort fettgedruckt!)! Abgesehen davon sieht man ihn hier wohl auch nicht so oft.

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Der Löffler hat ein paar Black-bellied Wistling Ducks an seiner Seite.

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An der Futterstelle sind heute zwei Collared Aracaris, die gefallen mir wirklich gut.

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Auch der Lieblingsvogel von Matthias ist wieder hier - zunächst checkt er die Lage von einem Baum aus, kann aber dann dem Futterangebot nicht widerstehen:

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Inzwischen habe ich ein bisschen über ihn nachgelesen und bin sehr erstaunt: auf meinen Fotos ist der Red-legged Honeycreeper im Prachtkleid. Im Schlichtkleid würde man nie denken, dass es sich um denselben Vogel handelt 🤩 . Da es fremde Fotos sind, will ich sie nicht direkt posten, aber hier der Link zu 3 Bildern. Auf den beiden ersten sieht man die Umfärbung und am Schluss, wie er im Schlichtkleid aussieht. Da sieht man mal wieder: Kleider machen Leute 😄 .

https://thenatureadmirer.com/2016/08/13/red-legged-honeycreeper-cyanerpes-cyaneus/#jp-carousel-10046
https://thenatureadmirer.com/2016/08/13/red-legged-honeycreeper-cyanerpes-cyaneus/#jp-carousel-10085
https://thenatureadmirer.com/2016/08/13/red-legged-honeycreeper-cyanerpes-cyaneus/#jp-carousel-9555

Dies hier ist übrigens nicht seine Frau (die hab ich erst am nächsten Tag erwischt), sondern die Frau des Shining Honeycreepers.

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Damit ist dieser Vormittag beendet, die "Kinder" hüpfen noch in den Pool, dann essen wir zu Mittag und erholen uns ein bisschen im Baumhaus, denn heute Nachmittag geht's weiter mit einer Bootstour in Richtung Norden.

Fazit zum Walk:

Wir haben viel "Kleinvieh" gesehen - und ich gestehe, dass meine Begeisterung dafür überschaubar ist. Nicht dass ich die Bedeutung dieser Lebewesen nicht verstehe - und es gruselt mich auch nicht vor Spinnen oder dererlei - aber einem Käfer fehlt auch bei längerem Betrachten das Majestätische eines Elefanten, der über die Savanne zieht 😕 . Und auch die gefährliche Bullet-Ant muss noch ein bisschen üben, bis sie es mit einem mindestens so gefährlichen Leoparden aufnehmen kann 😗 .
Meine etwas schwach ausgebildete Begeisterung wurde allerdings von der überschäumenden Catalinas wettgemacht - und so war es in Summe ein sehr schöner Ausflug, auf dem wir viel Wissenswertes gelernt (und leider auch bald wieder vergessen 🙄 ) haben!

Teil 1909. Okt. 2020

Sorry, der Start der Bootsfahrt hat sich um 2 Tage verzögert 😄 !



2. März 2019: Maquenque Eco Lodge (Boca Tapada) nahe der Grenze zu Nicaragua (Teil 3 - Boatcruise)


Für den Nachmittag haben wir eine Bootsfahrt auf dem Rio San Carlos bis hoch an die Grenze zu Nicaragua, wo der Fluss in den Rio San Juan mündet, gebucht.

Was für ein Glück – es wird eine Privattour, wir sind alleine mit unserer netten Studentin, einer Freundin/Kommilitonin von ihr, die gerade zu Besuch ist, und natürlich mit dem ebenfalls sehr netten Bootsführer unterwegs. Diese Freundin von Catalina ist eine Hardcore-Birderin und hat unglaublich gute Augen - sie sieht ALLES (auch wenn Ihr nicht viel davon sehen werdet, denn meistens war es schwierig bis unmöglich zu fotografieren wegen Licht, Entfernung und Geschaukel!) Für mich fühlt es sich irgendwie witzig und bekannt an: die weibliche Ausgabe von Matte sitzt mit im Boot 😄 . Ständig erzählt sie, wen sie gerade gehört hat ("ach...") und wer sich da oben in der Luft ("wo?") oder alternativ auf einem Ast/am Boden/auf dem Wasser ("ich seh nix...") befindet. Wir haben auf jeden Fall viel Spaß 🤪 .

Noch sind wir aber nicht an Bord – auf dem Weg dorthin (der übrigens durch eine wunderschön bepflanzte Anlage führt) hängt ein großer Waran Leguan (danke Elisabeth 😘 ) über uns im Baum (im berühmten Costa-Rica-Licht 😛 ).

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Kaum sind wir losgefahren, entdecken wir am Ufer ein riesiges Krokodil (viel größer als die "Kaimarane", die wir bisher gesehen haben).

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Hier kann man ganz gut die Sichtungsbedingungen erkennen - am dichten Regenwaldufer fliegt von links oben ein Osprey ein (natürlich von Mattine entdeckt 😎 ).

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Er landet mittig im Bild auf der Pflanze mit den großen fächerartigen Blättern.

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Ich liebe diesen Glotzblick des Fischadlers 🙂 – mindestens genau so interessant finde ich aber das Muster in dem Ast rechts von ihm, das sieht aus, als ob es jemand kunstvoll reingeschnitzt hätte.

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Der ist einfach zu entdecken: Great Blue Heron

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Hier hoffe ich einfach mal, dass es eine legale Aktion war

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Unser erster Stopp ist bei einem kleinen Anwesen, wo uns dies und das gezeigt und erklärt wird.

Naturschminke:


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Haustier

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Die Dame des Hauses führt uns in ihrem Garten herum und alle zusammen - inklusive dem netten Bootsführer - pressen wir Zuckerrohrsaft, der sehr lecker schmeckt.

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Das Ganze ist zwar eine höchst touristische Aktion, macht aber trotzdem viel Spaß und wir lernen und kosten sehr viel.

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Derweil macht sich Lilith mal wieder viele Gedanken: sind die Männer der Familie, die faul im Haus auf der Couch vor dem Fernseher sitzen, genervt von dem Business der Frau 😐 ? Oder sind sie tatsächlich einfach nur faul und freuen sich über das – für sie - leicht verdiente Geld 🤨 ?

Beobachtet werden wir bei unseren Aktionen von einer Gelbohrfledermaus. Sie wird auch "Zeltbauende Fledermaus" genannt, weil sie sich zeltartige Verstecke baut. Dazu nagt sie eine relativ gerade Linie an der Blattmitte an, worauf die Blätter der Bananen oder Palmen zusammenklappen und Schutz vor Feinden und der Witterung bieten. Die Nagespuren und die abgeklappten Blätter kann man links auf dem Foto ein bisschen erkennen.

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Das nächste Foto beweist, dass ich manchmal ziemlichen Quatsch schreibe 😊 😣 . Im vorletzten Kapitel war zu lesen: "Jetzt habe ich ihn aber bestimmt und da ich ihn später nie wieder gesehen habe, muss eben dieses Foto herhalten (es gibt noch ein total unscharfes von der Seite, das für die Bestimmung wichtig war, aber das zeige ich nicht)":

Ein Bananaquit - okay, auch dieses Foto ist sehr unscharf, aber der Beweis, dass ich den Vogel mit dem netten Namen ganz und gar nicht nur einmal gesehen habe. Erinnern konnte ich mich deshalb nicht daran, weil er (wegen der schlechten Fotoqualität) nicht bei den bereits gesichteten Fotos war, sondern noch in dem Ordner mit allen CR-Fotos, den ich wegen der Vögelchen jetzt nochmal durchgeschaut hatte).

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Auf der Weiterfahrt sehen wir einen Collared Aracari „in freier Wildbahn“, also ohne Futterstation in der Nähe – dafür aber weit oben in den Bäumen, wo er sich natürlich ernährt.

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Auch er sitzt auf so einem "mit Schnitzmuster versehenen" Ast - hier dämmert es mir aber, dass die ovalen Muster vermutlich von bereits abgefallenen Blättern und die Ringe wohl vom Wachstum kommen. Aber trotzdem hübsch 🙂

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Über den Bare-throated Tiger Heron freue ich mich besonders

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Natürlich turnen auch hier die schlechtgelauntesten Affen der Welt - die Howler Monkeys - in den Bäumen über unseren Köpfen herum:

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Über diese Sichtung, zwei Green Ibis, ist die Birder-Freundin ganz aus dem Häuschen - sieht man wohl nicht so häufig. Und sind auch schlecht zu fotografieren 😉 , wir schaukeln auf dem Wasser herum und sie sind weit entfernt auf dem erhöhten Uferstreifen hinter Grünzeugs versteckt:

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Nun legen wir an der Polizeistation an der Grenze zu Nicaragua an

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Viele Fotos mache ich hier nicht - die Passionsblume darf aber nicht fehlen, ich glaube, ich hatte zuletzt so eine als Studentin

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Wir werfen einen Blick in den nicaraguanischen Regenwald

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Die Great Egrets sind hier ständig in der Luft:

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Nach diesem Aufenthalt geht es zügig zurück zur Lodge. Auch wenn ich von dem Nachmittag für meine Verhältnisse wenig Fotos gemacht habe, war dieser Ausflug sehr unterhaltsam und informativ und wir hatten in dieser Besetzung (in der ich die einzige alte Schachtel war) jede Menge Spaß 😄 !

Ich vermute, es war schon recht spät, als wir ankamen, denn es gibt eigentlich nur noch diese beiden Fotos nach der Rückkehr, dann wurde es wohl dunkel. Dafür sind es aber Neusichtungen (zumindest hier im Bericht, die Nasenbären hatten wir schon am Tag vorher gesehen, aber nur schlechte Fotos gemacht).

Ein neuer Papagei - der Brown-hooded Parrot

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Nasenbär

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Damit geht unser Aufenthalt auf der Maquenque Eco Lodge schon fast zu Ende, morgen nach dem Frühstück werden wir abreisen, freuen uns aber jetzt auf eine weitere Nacht in unserem Luxus-Baumhaus 🙂 !

Teil 2013. Okt. 2020

3. März 2020: Von der Maquenque Eco Lodge (Boca Tapada) nach La Fortuna in die Arenal Oasis Eco Lodge (Teil 1).


Der Tag beginnt mit einem Blick von unserem Hochbalkon über den Regenwald, in dem noch leichter Nebel hängt. Sowas hätte ich daheim auch gerne (also den Balkon mit dem Blick, nicht den Nebel, obwohl der auf Fotos ab und zu ganz gut rüberkommt)!


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Beim Frühstück kurz vor 8 Uhr ist wieder reger Flugverkehr und auch heute gibt es wieder Neusichtungen für mich – es ist also nicht so, dass jede Vogelart hier ständig zu sehen ist (den Keel-billed Toucan, das ist der mit dem Regenbogenschnabel, habe ich zum Beispiel nur das eine Mal, nämlich gestern, hier angetroffen)!

Heute lerne ich zwei verrückte Hühner kennen – die Grey-headed Chachalacas

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Die üblichen Verdächtigen sind auch da, der Palm Tanager, der eigentlich immer anzutreffen ist,

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ebenso der Blue-gray Tanager, den ich sehr hübsch finde (das ist der, der im Lampenschirm brütet)!

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Natürlich ist auch Mattes Liebling wieder zugange, er scheint ziemlich verfressen zu sein 😗 .

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Diesen gestreng dreinblickenden Kerl sehe ich auch zum ersten Mal – ein Black-headed Saltator.

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Eine ausgewachsene, bzw. ausgefärbte Purple Gallinule macht sich auf dem Banenentisch breit, gestern haben wir ja die jugendliche Form gesehen, und heute turnt unten am Boden auch noch das Chicken aus der Familie herum.

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Der Brown-hooded Parrot von gestern Abend sitzt immer noch oder wieder da.

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Ein Great Kiskadee und ein Palm Tanager im Größenvergleich

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Und dann – TATA 🤩 – kommt noch eine dritte Tukan-Art angeflogen – zum ersten und letzten Mal während unseres Aufenthaltes auf der Lodge: der Black-mandibled Toucan. Ich kann mein Glück kaum fassen, dass meine Tukan-Wünsche so umfassend erfüllt wurden 🙂 !

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Und noch ein TATA 😄 – allerdings ertönte es erst vor ein paar Tagen 😎 , als ich das kleine grüne Vögele mit den rötlichen Beinchen mit Hilfe meines neuen Buches identifizieren konnte: Frau Red-legged Honeycreeper!

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Damit endet meine vormittägliche Sichtungsliste. Nach dem Frühstück checken wir aus und machen uns auf den relativ kurzen Weg nach La Fortuna (das gibt dann Teil 2).

Fazit Maquenque Eco Lodge:

Eine recht große, aber weitläufig über ein wunderschönes und abwechslungsreiches Areal verteilte Lodge. Vogelsichtungen sind wegen der Futterstellen natürlich recht einfach, trotzdem kann man nicht immer gut fotografieren. Wenn die Tische im offenen, überdachten Restaurant am Rand schon belegt sind, dann muss man entweder aus der Ferne fotografieren oder sich penentrant dicht neben frühstückenden Gästen platzieren und losknipsen. Beides nicht optimal - aber das ist natürlich Jammern auf hohem Niveau.

Wenn ich mir mehr Zeit genommen hätte, hätte ich sicher noch viel mehr Vögel dort kennenlernen können. Ich hatte auch kurz mit dem Gedanken an eine geführte Frühmorgensvogelpirsch gespielt, aber das war mir dann einfach zu viel Action.

Insgesamt kann man sehr viel dort unternehmen, die Leute sind sehr freundlich, auch wenn es eine sehr professionell geführte Lodge ist, was ja nicht immer so ganz mein Ding ist. Kleiner und uriger mag ich mehr.

Ich würde aber auf jeden Fall wieder herkommen, wenn Costa Rica auf dem Programm stünde, und mehr Zeit zum Birden verwenden. Allerdings würde mich auch die Nachbarlodge, auf der mein Berti schon war 😉 , interessieren.

Unterbringung und Verpflegung sind sehr gut und die Ausflüge wie gesagt bestens organisiert.

LG Bele

Teil 2114. Okt. 2020

3. März 2020: Von der Maquenque Eco Lodge nach La Fortuna in die Arenal Oasis Eco Lodge (Teil 2)


Die Fahrt nach La Fortuna ist mir nicht in Erinnerung geblieben - abgesehen von den ersten Kilometern, die man von der Maquenque Lodge aus nach Süden fährt, um wieder auf eine befestigte Straße zu gelangen. Diese Strecke ist interessant, landschaftlich und auch, weil sie eben nicht geteert ist.

Unseren Aufenthalt in La Fortuna war der am schwierigsten zu planende Teil der Reise, da es dort erstens unzählige Unterkünfte zur Auswahl gibt und man außerdem zwischen vielen Aktivitäten wählen kann. Auf der anderen Seite liest man immer wieder, wie hässlich der Ort ist....

Mitten im Ort wohnen wollte ich daher nicht, Vulkanblick wäre schick, aber der ist eh meistens in den Wolken, und dieses Spa-Schickimickizeug brauchen wir auch nicht. Also habe ich mich nach langem hin und her und Gesprächen mit den Panthers für eine kleine Lodge entschieden, die niemand von meinen CR-Informanten kannte, die mir aber eine der Bella Aventura-Mitarbeiterinnen ganz am Anfang mal empfohlen hatte.

Die Arenal Oasis Eco Lodge liegt etwas außerhalb und ist für eine sehr gute Froschwanderung bekannt, zumindest steht es so in den gängigen Bewertungsportalen.

Wir kommen gegen Mittag dort an und da unsere Chalets noch nicht bezugsfertig sind, essen wir in dem netten Restaurant der Lodge. Ich hatte schon gelesen, dass das Essen dort sehr gut und überhaupt nicht teuer sei. Und so ist es dann auch - außerdem werden wir total nett bedient und gut und witzig beraten, was die Auswahl der Gerichte betrifft - und schmecken tut es wirklich sehr lecker zu einem unglaublich günstigen Preis 🙂 . So sind wir bester Dinge und genießen den Blick auf die auch hier vorhandene Futterstation. Leider liegt sie etwas im Schatten, aber nun gut.....

Meine Sichtungsliste wird auf jeden Fall weiter gefüllt....

Hier ein Clay (ja, Clay, nicht Cray)-colored Trush. Den gabs bei der Maquenque-Lodge auch, aber die Bilder von dort sind noch schlechter als dieses 😛 :

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Blue-gray Tanagers sind natürlich auch hier

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Ein Palm-Tanager, den ich zwar schon x-mal gesehen, fotografiert und gezeigt habe, der sich aber - wie ich finde - einen hübschen und farblich passenden Hintergrund ausgesucht hat und deshalb nochmal in den Bericht darf 😎 .

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Und dann schreitet plötzlich ein höchst erstaunlicher Vogel durchs Unterholz 🤩 :

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Darf ich vorstellen? Frau Great Curassow 🤩 , und sie ist wirklich "great":

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Ihren Mann werden wir während unseres Aufenthaltes hier auch noch kennenlernen.

Nach dem Essen beziehen wir unsere sehr netten Hütten, die viel Platz bieten (auch für diverses Kleingetier, wie wir in der Nacht feststellen werden 🤨 ).

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Neben unseren Hütten wächst ein gigantischer Bambus und überhaupt sind um uns rum lauter Riesenbäume - das gefällt mir sehr gut an dieser Lodge, auch die Tatsache, dass die Hütten recht weit auseinander liegen (nicht unsere, denn wir hatten extra zwei bekommen, die für befreundete Familien oder so gedacht sind und daher nebeneinander liegen).

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Die Blattschneiderameisen (die ich kein einziges Mal richtig aufs Bild bekommen habe 😣 ), bereiten Lilith große Sorgen, denn sie queren den Platz vor unseren Hütten und sind somit gefährdet, falls wir das Auto wieder bewegen wollen.

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Zunächst ist das aber kein Problem, weil wir nachmittags zu einer Kaffee- und Schokoladentour von einem Sammeltaxi abgeholt werden. Dazu später mehr - es wird keine Fotos, aber dafür einen Exkurs geben, mit dem ich den Bogen nach Botswana 😉 (auf Umwegen über Leipzig) schlagen und somit dem Bericht ein bisschen Daseinsberechtigung in diesem Forum des südlichen Afrikas verschaffen werde 😗 😎 😄 .

Teil 2222. Okt. 2020

3. März 2019 - La Fortuna - Kombinierte Kaffee/Schokoladen-Tour

Wie gesagt, es ist nur eine kleine Geschichte (und auch noch ohne Fotos 😮 ), aber eine von der Sorte, die ich so sehr mag, weil es unerwartete Querverbindungen gibt – in diesem Falle im Zusammenhang mit Botswana (und Leipzig).


Ich versuche es kurz zu machen:

Im August 2013 habe ich in Botswana im Sango Camp in Khwai Jörg Pfeifer kennengelernt, der dort Fotos und Videos vom Camp im Auftrag von Bushways gemacht hat. Ich habe ihn schon damals als sehr interessanten Gesprächspartner mit einem angenehm kritischen Verstand und einem recht subtilen Humor kennen gelernt. Jörg war zu dieser Zeit hauptsächlich freiberuflich für den MDR als Doku-Filmemacher tätig, außerdem arbeitete er immer mal wieder als Übersetzer für Bushways.

Dank der sozialen Netzwerke haben wir nie den Kontakt verloren. 2017 hatte ich mal wieder etwas ausführlicheren Telefonkontakt mit ihm in Sachen Botswana.

2018 ist mein älterer Sohn nach Leipzig gezogen, wo Jörg lebt und natürlich hat man daraufhin überlegt, dass man sich ja dann mal dort treffen kann. Dazu kam es aber bisher noch nie, Nico ist eher hier als dass ich in Leipzig bin.

Kurz vor unserer Abreise nach Costa Rica entdeckte ich dann auf Facebook einige Beiträge von Jörg, aus denen ich entnehmen konnte, dass er für eine Filmproduktion in Honduras, Nicaragua und Costa Rica unterwegs ist. Na sowas 🤩 !!! Irgendwie existierte Jörg für mich nur in Verbindung mit Botswana, das ihn genauso fasziniert wie mich.

Bei einem kurzen Chat-Austausch wurde überlegt, ob wir vielleicht ein Treffen – wenn schon nicht in Leipzig, dann aber in Costa Rica – hinbekommen. Es hat natürlich nicht geklappt, weil der Costa-Rica-Teil von Jörgs Aufenthalt sehr flexibel geplant war und er sich dann kurzfristig zu einem Spanisch-Sprachkurs dort entschlossen hat. Als wir in La Fortuna waren, haben wir aber ausführlich per Whatsappsprachnachrichten gequatscht.

Aber hier nun die Verbindung zum Thema unserer heutigen Aktivität:

Jörg war nämlich im Auftrag der FWU (Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht) unterwegs zum Thema „Fairer Handel – Kaffee aus Mittelamerika".

Nachdem ich seine eindrucksvollen und naturgemäß auch kritischen Beiträge auf Facebook von unterwegs sehr aufmerksam verfolgt hatte, verging mir immer mehr die Lust auf so eine künstliche Touribespaßung zum Thema „Kaffee“ 😵 , obwohl ich mich als begeisterte Kaffeetrinkerin bei der Planung sehr darauf gefreut hatte.

Vielleicht habe ich deshalb keine Kamera mitgenommen 😕 ? Ich weiß es nicht mehr…. Objektiv betrachtet war die Kaffee/Schokolade-Tour ganz nett und auch interessant, das muss ich fairerweise aber sagen.

Allerdings kam irgendwann dann die „faire“ Bezahlung der Pflücker zur Sprache und ich habe mir erlaubt, bei der Führerin nachzufragen, wie dies denn in ihrem Betrieb gehandhabt wird. Die Antwort war ziemlich schwammig und zurückhaltend, ich hatte aber keine Lust, deshalb vor versammelter Mannschaft eine Diskussion anzuzetteln (und das auch noch ohne detailliertes Hintergrundwissen). Meine Laune wurde dadurch aber auch nicht besser 😗 .


Erschwerend kam noch hinzu, dass die Schokolade, die wir im Kakao-Teil dort selber hergestellt haben, schrecklich schmeckte 🤢 (und das lag nicht nur an uns) - und auch alles, was ich später in dem Shop gekauft habe, hat mich nicht überzeugt.
Trotzdem und nochmal: objektiv betrachtet war es eine kurzweilige und auch lehrreiche Aktion!

Das war’s dann aber auch schon von der Kaffeetour – lieber noch kurz was zu Jörg. Das Thema „Kaffeeanbau“ hat ihn nämlich seitdem nicht mehr losgelassen, wie er selber hier schreibt.

" Vom Filmemacher zum Kaffeehändler
Nach meiner Rückkehr nach Deutschland und der Fertigstellung des Films – der inzwischen als Unterrichtsfilm in den Fächern Erdkunde und Biologie eingesetzt wird- ließ mich das Thema nicht mehr los. Ich wollte unbedingt frischen Tierra Nueva-Kaffee kurz nach der Röstung probieren. Zusammen mit einem Freund ließ ich 10 Kilo von Jens Klein rösten.
Ich beschloss, es mit einer eigenen Kaffeemarke zu probieren, meinen Beruf etwas zurückzufahren, Kraft , Zeit und Geld zu investieren, um ein Nahrungsmittel zu verkaufen, das mit allen Sinnen erfahrbar ist: über den Anblick, über das Zuhören (Knistern), über den Geruch und natürlich über den Geschmack. Doch wichtig ist mir auch, dass die Hersteller nicht ausgebeutet werden, ihnen mit einer fairen Bezahlung ein Auskommen zu ermöglichen und sie stolz auf das wunderbare Produkt zu machen, das sie mit viel Erfahrung anbauen.
"


Als ich für diesen Bericht hier seine Homepage (ich poste jetzt keinen Link, wegen Werbung und so, aber man findet ihn leicht, wenn man nach Steamcoffee und Leipzig sucht) mal wieder genau angeschaut habe, konnte ich feststellen, dass man inzwischen außer online auch vor Ort einkaufen kann. Tja, und eigentlich ( 😈 unser Coronalieblingswort) hätte Nico mir nächste Woche bei einem Besuch in der Heimat Jörgs Kaffee aus Leipzig mitbringen sollen – aber dank Corona verschieben wir auch das 😣 (oder zahlen eben das Porto).

So, jetzt aber auf zur nächsten Aktivität am nächsten Morgen 🙂 – wie gesagt kann man sich in La Fortuna gut beschäftigen und dieser Programmpunkt hat uns allen dann auch wieder viel Spaß gemacht (und ein Schlängle für Matthias gab's sogar auch)!

Teil 2322. Okt. 2020

4. März 2019 : La Fortuna / Arenal Oasis Eco Lodge - Hängebrückentour am Vormittag

Die Nacht war suboptimal 😐 - Stefan und Lilith hatten unzählige Käfer im Zimmer, die sie aber irgendwann auch wieder hinausbefördern konnten und Nico und ich bekamen Besuch von einem Monstertausendfüßler 🤢 , den ich zunächst mit einem Wasserglas dingfest machte (zum Glück bin ich nicht auf ihn getreten, als ich nachts auf die Toilette bin) und morgens ins Freie beförderte. Auch das ist Costa Rica 😉 .

Der Tag wird dann aber umso erfreulicher 🙂 - und auch zwei neue Vögelchen wandern auf meine (noch) nicht existente Sichtungsliste!

Beim Frühstück lernen wir Herrn Great Curassow kennen (zählt die männliche Ausgabe eines Vogels eigentlich auch als Erstsichtung? Dann hätte ich sogar drei gehabt heute 😗 ).

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Auch ein Gray-headed Chachalaca lässt es sich schmecken.

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Später begegnen wir dem Ehepaar Great Curassow auf dem Weg zur Rezeption, wo wir zu unserer Hängenbrückentour abgeholt werden.
Die beiden sind schon ein witziges und auch imposantes Paar 😄 .

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Wir haben mal wieder Glück und werden einem total netten, jungen und cleveren Guide zugeteilt, mit dem sich meine Kids gleich sehr gut verstehen. Hier sieht man ihn hinter Lilith.


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Nico, der ein bisschen Höhenangst hat, kommt zum Glück gut mit den unzähligen Hänge- und sonstigen Brücken klar (wir hatten den Plan B, dass er einfach umkehrt, wenn es ihm zu viel wird, aber das war nicht nötig).


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Lilith und Stefan kümmert das Gewackel auf den Brücken überhaupt nicht 😄 .

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Die weiteren Highlights der Tour sind

- ein Wasserfall (ziemlich mickrig, da gibt es Besseres in Costa Rica, aber wir hatten keine Zeit dafür und auch nur mäßiges Interesse, nachdem wir 2017 zusammen an den Victoria Falls waren 😉 ).

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- eine Erstsichtung für mich (wenn auch kaum zu sichten in dem trüben Dickicht 🙄 ): ein Broad-billed Motmot (ich muss sofort an unsere Spatelrackenjagd in Nambwa denken...)

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- eine Eyelashed Viper in einer anderen Farbvariante als unser gelbes Einsteigermodell in der Liriolodge

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- und ein Crested Guan mit seinen krassen roten Füßen 😄 , die zweite Erstsichtung heute 🙂

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Das Allerniedlichste - auch wenn ich ansonsten die Affen in Costa Rica alles andere als niedlich finde - ist ein Spider Monkey Ehepaar mit Kind 😘 (und das finden sogar auch meine Jungs!) . Die Sicht ist tricky, zumal es recht voll ist hier auf den Wegen und jeder etwas sehen möchte. Aber ich habe Glück und finde eine kleine Lücke zum Fotografieren.

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Die Alten lausen sich, während das Kleine jede Menge Unfug treibt und kaum zu bändigen ist 😄


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Ist der nicht süß????

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Die Tour mit viel Regenwaldfeeling ist sehr schön, auch wenn man an den Brücken öfters warten muss, weil nur eine bestimmte Anzahl Leute darauf dürfen. Und es ist sehr voll 😮 - auf den Fotos habe ich natürlich versucht, das zu vertuschen 😎 . Zwischendurch regnet es auch - aber entweder entscheidet man sich, einfach nass zu werden, oder man zieht einen Poncho über. Das Ergebnis ist ziemlich das Selbe 😄 , denn man schwitzt unter dem Regenmantel nicht unerheblich 🤢 . Trotzdem war unsere Laune bestens!

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Ganz am Ende sehen wir noch einen Truthahngeier kreisen

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und etwas, was der Vulkan Arenal sein soll 😗 .


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Okay, dann soll das eben nicht sein - große Hoffnungen, ihn mal zu sehen, hatte ich mir eh nicht gemacht!

Nach der Tour werden wir wieder in unserer Lodge abgeliefert, die U30er fahren in den Ort, um sich etwas umzuschauen, und ich mache mir ein paar gemütliche Stunden mit Fotos sichten, mit chatten mit Jörg, dösen, duschen usw. Heute Abend haben wir die nächste Aktion auf dem Programm - eine Frogtour! Dazu dann am Wochenende mehr!

Teil 2423. Okt. 2020

Heute ist Froschwetter in Kirchheim (es regnet seit morgens leicht und nicht allzu kalt vor sich hin 🙄 ) - ein perfektes Timing also für das nächste Kapitel!

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4. März: La Fortuna / Arenal Oasis Eco Lodge - Frogtour


Auch über diese Tour habe ich mir lange vorher den Kopf zerbrochen. Zum Glück bekam ich dazu wertvolle Informationen von den Panthers. Die Agentur, über die wir beide gebucht hatten, bot nämlich eine externe Froschtour an mit einem Abendessen als Ausklang. Das klang zunächst überzeugend, aber dann hatte ich mich für die Arenal Oasis Eco Lodge als Unterkunft entschieden - und die bietet ja selber auch eine solche Tour bei Nacht an. Was tun 😐 ? Welche Tour ist wohl besser 😕 ? Zum Glück konnten Martina und Ralf (danke nochmal 😘 ) mir dann aus Erfahrung berichten, dass ihre Tour wohl ganz nett, aber jetzt auch nicht soooo überzeugend war (ich müsste nachlesen, aber ich meine mich zu erinnern, dass das Essen am Ende nicht hätte sein müssen.... oder irgendwie so....menno, ich hab's mir mal wieder nicht gemerkt 😣 ).

Das gab dann den Ausschlag, dass ich nicht diese Tour über unseren Veranstalter, sondern vor Ort bei der Lodge gebucht habe, zumal die Bewertungen im Netz auch sehr gut waren.

Vorab: es war vermutlich die richtige Entscheidung, die Tour war klasse 🙂 , viel besser kann ich es mir nicht vostellen, und wir hatten nicht den Aufwand eines Transfers.

Das Ganze findet auf dem Gelände der Lodge statt, es können aber auch externe Besucher teilnehmen. Unser Guide ist hochmotiviert, leuchtet uns die Tiere perfekt aus zum Fotografieren und lässt sich von weniger motivierten Gästen die Smartphones reichen, um die Nahaufnahmen zu machen. Ein bisschen anstrengend ist das Ganze, weil man die kleinen Tiere natürlich meistens nur schwer sehen kann und dann, wenn eines gefunden wurde, einer nach dem anderen zum Fotografieren anrückt. Der Guide erklärt uns, dass die Frösche von dem Licht gestört werden und wir bitte nicht selber leuchten sollen. Auf einem Foto sieht man, dass einer der Rotaugenlaubfrösche auch schon dabei ist, die Augen zuzuklappen. Auch igeln sie sich ein und sehen dann kaum mehr wie ein Frosch aus.

Wie Ihr unten seht gibt es nicht nur Frösche! 🤩 Zwar jede Menge davon, große, winzig kleine, bunte, braune, dicke, mit Schallblasen (in einem alten Becken, ansonsten waren alle auf Blättern oder Stängeln), Frösche mit gestreiften Beinen, mit wilden Zackenzeichnungen im Gesicht, den wunderschönen Rotaugenlaubfrosch (den ich schon im Intro gezeigt hatte 😉 !) und viele mehr. Dazu aber auch noch Spinnen, Heuschrecken, kleine Echsen, Tausendfüßler (der rotbraune ist so einer wie der, der bei uns im Bad war!) und Monster, die aus Puppen (Kokons?) schlüpfen, keine Ahnung, was daraus wird (ich wusste es, hab's aber vergessen).

Hier nun meine Ausbeute (ohne Kommentare, da ich eh bei fast keinem Tier weiß, wie es heißt) in chronologischer Reihenfolge:


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Und ganz am Schluss entdeckten wir (bzw. unser Guide 😎 ) noch zwei Eyelashed Vipers in sehr aparten Farbvarianten 🤩

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Dieser Ausflug in das Gruselkabinett der Krabbeltiere 😄 hat statt der veranschlagten 2 Stunden knapp 3 Stunden gedauert, so dass wir nur nach Rücksprache mit der Lodgemanagerin doch noch etwas im Lokal zu Essen bekommen, denn das macht normalerweise um 21 Uhr dicht.

Fazit: Diese Tour ist unbedingt empfehlenswert!!!

Teil 2527. Okt. 2020

5. März 2019: Von La Fortuna (Arenal Oasis Eco Lodge) zum Puerto Carrillo Sunset B&B am Pazifik


Heute früh spaziere ich noch einmal auf dem Weg, den wir gestern auf der Froschtour gegangen sind, im Hellen ( 😎 ) und komme auf eine Lichtung. Und wen sehe ich da??? Den Vulkan Arenal 🤩 .

Zunächst noch etwas verhüllt, aber die Wolken verziehen sich sehr schnell:

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Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet, ich wusste nicht, dass die Lodge - wenn auch etwas versteckt - Sicht auf ihn hat (vielleicht befinde ich mich auch schon außerhalb des Lodgegeländes? Es gibt keinen Zaun oder ähnliches 😐 )!
Aber schön - ich freue mich 🙂 . Auch wenn dieser Vulkan ja schon seit 10 Jahren nicht mehr aktiv und damit natürlich auch nicht so eindrucksvoll ist. Wären wir zu der Zeit gereist, als noch Lavaströme regelmäßig an den Flanken herabflossen, hätte ich eine Unterkunft mit direkter Sicht ausgesucht, weil dieser Anblick nachts schon sehr aufregend sein muss!

Während ich den Vulkan fotografiere, schwirren immer wieder Kolibris um mich herum, aber ich bin zu blöde, einen richtig zu erwischen.

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Da ist der kleine schwarze Vogel ein geeigneteres Opfer, der sitzt wenigstens still 😉 . Ihn würde ich als Variable Seedeater Caribbean Race bestimmen, bin aber nicht 100% sicher (es könnte auch ein Thickbilled Seed Finch sein).

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Nach einem leckeren Frühstück checken wir aus der sehr netten Arenal Oasis Eco Lodge aus und fahren in den Ort - und nun sehen auch meine Kids zumindest den unteren Teil des Arenals, als wir dort anhalten, um noch ein paar Kleinigkeiten einzukaufen.

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Dann machen wir uns auf den Weg nach Puerto Carrillo!

Die Fahrt dorthin ist am Anfang total zäh, wir stehen auf der Strecke am Arenalsee entlang ewig im Baustellen-Stau 😠 .

Kurz nachdem der Verkehr wieder fließt, stellen meine Kids fest, dass man hier laut Navi eine Abkürzung fahren kann 🤩 und tun dies auch... 😗

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Oweia, an einem sandigen Hang hängt vor uns einer fest und wir schaffen es nur mit dem schnell zugeschalteten Allrad, an ihm vorbei zu kommen 🙄 .

Oben angekommen erwartet uns ein surrealer Anblick! Wir befinden uns in einem riesigen Windkraftpark. Wieder daheim habe ich recherchiert und festgestellt, dass meine Kinder unbewusst eine sehr spannende Gegend als Abkürzung ausgesucht haben. Es handelt sich um den ersten Windpark in Lateinamerika namens Plantas Eólica“ (bekannt als PESA oder PESRL) , 1996 in Betrieb genommen.

Die Landschaft hat sich schlagartig geändert - plötzlich kein Regenwald mehr, sondern eher trockenes Gebiet. Leider habe ich unterwegs keine Fotos gemacht – warum auch immer…
Eine Wasserdurchfahrt haben wir auf dieser Strecke bei einer anderen „Abkürzung“ 😗 übrigens auch noch und das Jungvolk meint grinsend, das würden sie nur machen, damit ich ein bisschen Afrikafeeling hätte 😛 . Vielen Dank auch 😄 !

So, nach einer kleinen, technisch bedingten Pause geht's dann weiter mit unserem Bed & Breakfast am Pazifik!

Teil 2628. Okt. 2020

5. März 2019: Puerto Carrillo Sunset B&B am Pazifik

Nachdem der Aufenthalt bei meinen amerikanischen Freunden im Kasa Kaiki an der Playa Avellana nicht geklappt hatte, musste ich eine neue Unterkunft für die letzten 3 Nächte der Reise suchen. Mit Hilfe meiner Freunde haben wir uns für ein kleines B&B entschieden, eine Bucht weiter südlich von Samara.

Der Mailkontakt mit einem kanadischen Paar, das den einheimischen Vermietern, die kein Englisch können, bei der Vermittlung von Gästen hilft, war sehr nett. Dass aber vor Ort niemand Englisch kann, war mir dabei nicht klargeworden 😄 .

Wir werden auf jeden Fall sehr, sehr herzlich empfangen, auch wenn wir kein Wort verstehen 🤪 . Außer uns ist noch ein amerikanisches Ehepaar hier, die aber am nächsten Tag abreisen. Sie sind wohl öfters in diesem B&B und wollen daher am Abend noch zusammen mit den Besitzern Abendessen. Sofort werden wir vom Chef des Hauses bequatscht, doch auch mitzukommen - zumindest verstehen wir das so und es wird von den Amerikanern auch bestätigt.

Irgendwie ist uns das gerade ein bisschen viel, wir sind zwar wirklich nicht menschenscheu, aber vielleicht haben wir in letzter Zeit zu viel mit den eher stillen Fröschen und Reptilien kommuniziert und sind noch nicht zurück im normalen Leben 😎 .

Wir schnappen jetzt erstmal unsere Badesachen und laufen den wirklich steilen Weg runter ans Meer. Dort gehen wir direkt ins Wasser, was aber vielleicht nicht die beste Entscheidung war. Die Bucht ist an dieser Stelle irgendwie nicht so toll, außerdem ist es sehr, sehr heiß und der Rückweg nach oben macht uns fertig!

Wir relaxen ein wenig in unseren sehr großzügigen Zimmern und entschließen uns dann (da der Chef nochmal "penetrant" - ich werde das später relativieren! - nachfragt) , auch zum Essen nach Samara zu fahren, allerdings machen wir ihm klar, dass wir alleine fahren und vorher noch einkaufen wollen. Alles okay!

Die Sonne steht zwar schon recht tief, aber wir haben noch ein bisschen Zeit und genießen jetzt erstmal ausgiebig den netten, kleinen Pool mit der tollen Aussicht.

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Die Anlage ist liebevoll bepflanzt

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In einem Busch, der wie ein Oleander aussieht - edit: aber eine Frangipani ist 😉 (danke Enilorca65 😘 !) , entdeckt Stefan einen großen Vogel mit tollem Kopfschmuck. Wie schön - noch eine Neusichtung: ein White-throated Magpie-Jay!

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Er klettert nach oben und so können wir seinen Schopf noch besser bewundern!

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Auch ohne Vogel ist die Aussicht herrlich - man blickt tatsächlich sowohl über die Bucht von Samara als auch über die Bahiá Carrillo. so wirklich geglaubt hatte ich das nicht, als ich die Unterkunft gebucht habe.

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Diesen Vogel am Himmel kann ich leider trotz stundenlanger Suche nicht bestimmen 🤩

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Jetzt beginnt die Sonnenuntergangsandacht

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Wir sind alle total begeistert - und denken kurz darüber nach, dass es in Deutschland gerade ausgehender Winter ist..... 😗 Was für ein Privileg, statt dessen hier diesen Anblick zu genießen, das Ganze im warmen Pool!

Danach fahren wir dann tatsächlich nach Samara, kaufen noch Getränke und unsere geliebten Zimtschnecken ein und suchen dann das Lokal. Es ist sehr voll dort und schnell stellt sich heraus, dass unsere neuen Bekannten keinen Tisch für alle bekommen haben. Sie schlagen zwar vor, zusammenzurücken, aber zum einen ist das fast unmöglich und zum anderen sind wir ganz froh, doch ein bisschen unsere Ruhe zu haben. So richtig klappt das aber auch nicht - es ist sehr rummelig in dem Open-Air-Lokal und wir sind froh, als wir - mit reichlich Pizzaresten beladen - den Heimweg antreten können.

Zufrieden über die Wahl unserer Unterkunft lassen wir uns in die bequemen Betten plumsen und sinnieren noch ein bisschen über die überschwängliche Freundlichkeit unseres Gastgebers. Langsam dämmert uns - nachdem wir unsere Eindrücke verglichen und analysiert haben - dass er vermutlich nicht aufdringlich, sondern einfach nur sehr herzlich und aufgeschlossen ist. Okay, wir werden das morgen mal genauer überprüfen 😎 .

Bis dahin gute Nacht!

LG Bele

Teil 2729. Okt. 2020

6. März 2019: Puerto Carrillo Sunset B&B – ein Faulenzertag


Was für eine Aussicht am Morgen 🤩 !

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Links sieht man den überdachten Frühstücksplatz und dort werden wir – immer mit Blick aufs Meer – mit einem ausgiebigen Frühstück verwöhnt.

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Das Verhältnis „Gast : Gastgeber“ ist heute „1:1“ 😄 . Die Amerikaner sind schon früh abgereist und so werden wir vier von Ignazio, dem Inhaber, seiner Frau und den beiden Angestellten von vorne bis hinten bedient.

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Auf diesem (auf ihren Wunsch hin sehr gestellten) Foto sehen sie teilweise sehr ernst und distanziert aus, tatsächlich – wie ich schon geschrieben habe – ist vor allem Ignazio, der Big Boss, ohne Ende bemüht, uns Informationen zukommen zu lassen und sich nach unserem Wohlbefinden zu erkundigen. Da er keine andere Möglichkeit sieht, greift er zu Google Translator, wie auch schon gestern. Da fanden wir das noch etwas nervig, weil er uns ständig sein Smartphone unter die Nase hielt und wir seine Botschaften lesen mussten. Heute sind wir entspannter und haben kapiert, dass er es nur gut meint und so findet unsere Konversation unter viel Gelächter statt!


Die U30-Truppe macht einen kurzen Ausflug ans Meer, ich bekomme solange eine Führung vom Chef durch ihren Privatbungalow (riesig und toll ausgestattet) nebenan, der bei Bedarf aber auch an Familien vermietet wird, da sie selber nicht immer vor Ort sind. Außerdem weist er mich - nachdem er bemerkt hat, dass ich quasi alles, was sich bewegt, fotografiere – voller Begeisterung immer wieder auf Vögel oder andere Tiere hin.

Da wir noch Pizzareste und Zimtschnecken haben, beschließen wir, heute gar nicht essen zu gehen, was auch mal ganz angenehm ist!

Es ist insgesamt sehr heiß und so machen wir nicht viel mehr als im Wasser herumdümpeln und dabei unsere Köpfe zu schützen,
sowie etwas exhibitionistisch veranlagte Brüllaffen auf der anderen Straßenseite und einen Nasenbären im Garten zu beobachten.

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Auch der White-throated Magpie-Jay schaut kurz vorbei

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Und schon ist es Zeit, den erneut fantastischen Sonnenuntergang zu genießen, der durch ein paar zarte Schleierwölkchen einen etwas anderen Farbton als gestern hat! 🙂 .

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Gute Nacht!!!

Teil 2801. Nov. 2020

7. März 2019 : Puerto Carrillo Sunset B&B - Unser letzter (gemeinsamer) Urlaubstag


Heute mache ich vor dem Frühstück einen kleinen Spaziergang weiter den Berg hinauf. Zunächst genieße ich aber einmal mehr die tolle Aussicht über die beiden Buchten von Samara und Puerto Carrillo bei herrlich klarem Wetter, was nach den vielen Tagen mit eher "matschigem" (mir fällt gerade kein besserer Ausdruck ein) Costa-Riac-Wetter den Augen sehr gut tut.

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Plötzlich flattert ein kleines graugelbes Etwas herum und ich kann mich über eine Neusichtung freuen: der Tropical Kingbird

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Nachdem ich - bei schon wieder ziemlich hohen Temperaturen - an Höhe gewonnen habe, entdecke ich die nächste Neusichtung 🤩 - eine kleine Gruppe von Black-headed Trogons, die in den Bäumen herumturnen und sehr schwer zu erwischen sind. Da es heute insgesamt wenige Bilder gibt, bekommen die Trogons etwas mehr Raum 😉


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Von hier oben kann man auch einen Blick in den Teil der Bucht erhaschen, der sich nicht nur Playa Carrillo, sondern Playa PUERTO Carrillo nennt

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Als ich zurück komme, ist der kleine Kingbird immer noch da, leider liebt er es, auf den wenig dekorativen Stromkabeln zu sitzen 😵

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Als er sich dann endlich für einen hübscheren Ansitz entschieden hat, findet meine Kamera die Frangipanis wesentlich interessanter 😈

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Heute haben wir etwas mehr Programm als gestern 😉 (dazu gehört nicht viel 😄 ).

Am Vormittag fahren Stefan und Lilith nach Samara, um sich nach einem kleinen Mietwagen umzuschauen für die nächste Woche, in der sie alleine unterwegs sein werden. Ursprünglich hatten sie geplant, morgen mit uns zum Flughafen zurück zu fahren, dort in einem Zimmer, das bereits gebucht war, zu übernachten, und dann eventuell noch einmal per Bus an die Karibik-Küste runter zufahren und einen Abstecher nach Panama zu machen. Jetzt sind sie aber der Meinung, dass sie schon genug von dort gesehen haben und lieber noch auf der Pazifikseite bleiben, zumal das Wetter hier deutliche klarer und trockener ist (wenn auch sehr heiß).

Nico ist derweil auf Gitarrenentzug und fragt Ignazio, ob irgendwo ein solches Instrument herumsteht. Der Mitarbeiter (leider habe ich seinen Namen vergessen) holt seine Akustikgitarre aus seiner Wohnung - und so haben alle ihren Spaß. Hier kann man übrigens sehen, wie sich unsere Konversation abspielt 🤪 .

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Mein zufriedener Sohn und im Hintergrund die Zimmer des B&B, die eigentlich wie kleine Bungalows sind.

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Heute entdecken wir auch, dass es nicht nur einen Deckenventilator, sondern sogar eine funktionierende Klimaanlage gibt 😗 . Hätten wir auch früher drauf kommen können, aber eigentlich sind wir eh keine so große Freunde davon. Zwischendurch ist es aber durchaus angenehm, ein Nickerchen im kühlen Zimmer zu machen.

Über uns kreisen viele Truthahngeier, es macht Spaß, sie zu beobachten und Ignazio amüsiert sich mal wieder darüber, wie ausdauernd ich versuche, sie "einzufangen", was leider nur mäßig gelingt.


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Zwischendurch checken wir per Kamerazoom immer mal wieder die Lage unten am ziemlich leeren Strand - wir haben beschlossen, heute den Abschnitt ganz am Ende der Bucht zu nutzen und warten den Nachmittag ab, bis es dort Schatten gibt.

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Ab und zu schweifen unsere Blicke Richtung Samara


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Endlich werfen die Palmen etwas Schatten und wir brechen auf Richtung Strand.

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Es werden herrliche Bade- und Schnorchelstunden, besonders die braunen Pelikane haben es mir angetan, die hier ständig unterwegs sind. Leider habe ich meine Kamera nicht dabei - es ist einfach zu sandig und salzig und ich traue mich auch nicht, sie alleine am Strand liegen zu lassen, während ich ewig im Wasser dümple. Man hätte herrliche Flugstudien von ihnen betreiben können.... 🙁 Aber egal - vor Ort war es einfach traumhaft 😘 , das Meer so warm und klar - und das Ganze Anfang März!!! 🤩

Für's Abendessen finden wir ein sehr nettes Lokal oben am Berg zwischen Puerto Carrillo und Samara und dort genießen wir unseren letzten gemeinsamen Abend - morgen geht es für Nico und mich zurück nach Deutschland.

Teil 2901. Nov. 2020

8. März 2019: Puerto Carrillo Sunset B&B / San José / Stuttgart


Unser letzter Tag in Costa Rica bricht an - zumindest für Nico und mich. Ich bin früh unterwegs, und Ignazio, der mich herumpirschen sieht, deutet mir an, ihm zu folgen und zeigt mir die Kapuzineraffen, die hinterm Haus in den Bäumen herumturnen. Prima, von denen habe ich noch keine Fotos - wobei ich auch bei diesen Affen Costa Ricas überlege, was man sich bei ihrer Planung wohl gedacht hat. Hübsch oder gar niedlich geht anders.... 😛


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Die Frau von Ignazio dekoriert wie jeden Tag liebevoll den Tisch, heute mache ich wenigstens mal ein rudimentäres Foto davon

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Im Garten verschlingt ein Nasenbär wenig appetitlich eine Frucht

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Unser Frühstück gibt da doch einiges mehr her 😉 . Es gibt wie jeden Tag Kaffee und Obstsaft (immer etwas andere Mischungen) und einen täglich anders gestalteten Obstteller


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Dazu gibt es heute ein aufwändig hergestelltes Brot - es wurde ausgehöhlt und mit einer pizzaartigen Masse gefüllt - sowie Tomaten, gebackene Kochbananen und Gummikäse (auf den stehen wir nicht sonderlich). Sorry, mein Teller ist schon angefuttert 😊

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Es gab hier übrigens jeden Tag ein komplett anderes Frühstück (wir hatten schon bei der Buchung erwähnt, dass wir Vegetarier sind), einmal Gallo Pinto, einmal mit Toast, Ei usw. (also eher das, was wir kennen) und eben heute diese Kreation mit Füllung. Man merkt, wie viel Spaß es den Inhabern bereitet, uns zu verwöhnen und sie freuen sich sehr an unserem Appetit und unserer Begeisterung über ihre Kochkünste.

Während wir frühstücken, kommt ein Nasenbär (vermutlich derjenige, der vorhin die Frucht verschlungen hat) auf die Terrasse, um seinen Durst zu stillen (ganz hinten im Eck am Blumentopf).

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Was mich besonders freut: Costa Rica hält sogar am letzten Tag noch zwei Vogelneusichtungen für mich bereit! 🤩

Zunächst den Boat-billed Flycatcher, leider nur von hinten, so dass man sein kräftiges Gelb gar nicht sieht. Er ähnelt stark dem Great Kiskadee, den wir schon öfter gesehen haben, nur hat er einen etwas anders geformten Schnabel. Außerdem spricht das mattbraune Rückengefieder, das sogar einen leicht olivfarbenen Stich hat, für ihn. Ich habe inzwischen meine alten Fotos durchgeschaut und bin nicht sicher, ob da auch schon einer dabei war, aber ich tippe doch eher auf den Great Kiskadee bei den anderen.

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Die andere Neusichtung ziert sich nicht so sehr - der Rufous-napped Wren. Ein quirliges und wie ich finde sehr hübsches Vögelchen, das seinen Schnabel nicht halten kann 😎 .

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Selbst der Tropical Kingbird hat ein Einsehen mit mir und tauscht zum Abschied sein Stromkabel kurzfristig gegen ein dürres Ästchen

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Jetzt wird es aber wirklich Zeit zum Abschiednehmen, Ignazio bittet mich noch einmal eindringlich, ihm viele Fotos von unserem Aufenthalt zu schicken und bietet sich an, als Ausgleich dafür ein Familienporträt von uns zu machen 😉
Hier nun die Sonnenbrillen-Gang.... bei der grellen Sonne hier hat man ohne keine Chance!

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Am späten Vormittag machen wir uns auf den Weg nach Samara, wo wir Stefan und Lilith in einem Hostel abliefern, da sie erst morgen ihren Mietwagen übernehmen können (das Hostel, das sie sich gestern im Internet gebucht hatten, entpuppt sich im Nachhinen als eine ziemlich siffige Bude 🤢 ). Eigentlich hatten sie gehofft, am selben Tag noch mit dem Mietwagen weiterfahren zu können, aber dazu sollte man doch etwas vorausschauender planen 😛 . Ausnahmesweise habe ich mich aber mal nicht eingemischt 😎 😗 .

Auf der Fahrt nach Samara kommen wir auch noch einmal am schönen Strand von Puerto Carrillo vorbei. Ein Teil davon liegt ziemlich nah an der Straße, aber er zieht sich ja in einem großen Bogen über die ganze Bucht bis zu den Felsen ganz am Ende, so dass es verschiedene schöne Plätzchen gibt. Nur Schatten muss man manchmal lange suchen....

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Nico fährt mich sicher, wenn auch für meinen Geschmack etwas schwungvoll 🤩 in Richtung Flughafen

Unterwegs suchen wir uns noch ein Plätzchen zum Essen. Wir können uns lange nicht entscheiden und fahren immer wieder an Lokalen vorbei - bis Nico irgendwann entscheidet, dass wir jetzt das richtige gefunden haben und dort parkt. Tatsächlich ist es ein Volltreffer, wir fühlen uns sehr wohl und werden nett bedient. Beide entscheiden wir uns für ein vegetarisches Casado und sind vollauf begeistert von unserer letzten costaricanischen Mahlzeit (den immer etwas zu viel verwendeten frischen Koriander popeln wir wie gewohnt aus dem Essen....).

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Wir müssen am Flughafen vorbei zu unserer Vermietstation und stecken erstmal eine Weile im Verkehrschaos fest. Ich bewundere Nico, wie er sich durch den Trubel seinen Weg bahnt.

Bei Adobe Rent-a-car geben wir ohne Probleme unser Fahrzeug ab und werden auf Schleichwegen, da sich das Chaos zu verdichten scheint, zum Flughafen gefahren. Dort beobachten wir, wie sich eine von der Abendsonne angeleuchtete Wolkenwalze dramatisch über die Berge schiebt.

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Wir finden das ganz toll 🤩 , ahnen aber noch nicht, dass der Wind, der die Wolken vor sich herschiebt und runterdrückt, für uns bald zu einem großen Problem werden wird 😵 .

Wegen des starken Windes kommt nämlich nur eine Startbahn in Frage, diese führt direkt auf die Berge zu und dafür sind wir vollgetankt mit unserem Dreamliner viel zu schwer. Also starten wir mit wenig Kerosin und landen in Curacao zum Tanken zwischen. Wir kommen dadurch natürlich viel zu spät in Amsterdam an - aber da es dort ebenfalls stürmt, hat unser Anschlussflug auch Verspätung und so erwischen wir ihn noch. Eine Woche später wiederholt sich das Spiel bei Stefan und Lilith - die haben aber weniger Glück und werden in Amsterdam auf einen viel späteren Flug umgebucht.

Schlussendlich sind wir aber alle irgendwann wieder gesund und munter in Deutschland gelandet - und das war sie auch schon, unsere Costa-Rica-Familienreise 2019!

Freut euch aber nicht zu früh 😛 😗 , es gibt noch ein Fazit und noch ein Vogelkapitel mit all meinen Sichtungen inklusive Bestimmungen 😄 .

Teil 3001. Nov. 2020

Vogel-Galerie Costa Rica 2019
Achtung: langweilig für Nicht-BirderInnen
Sodele, es hat mich ja gewurmt, dass ich (zumindest am Anfang) die vielen hübschen Vögel nicht identifizieren konnte. Jetzt habe ich mal alle bestimmt und alphabetisch sortiert. Wenn ich mich nicht verzählt habe, sind es 65 verschieden Arten (die verschiedenen Geschlechter und Altersformen habe ich natürlich nicht mitgezählt) . Bin gar nicht so unzufrieden für 2 Wochen Costa Rica ohne wirkliche Birder-Ambitionen (bzw. mit 3 Nicht-Birdern im Schlepptau) ....

Hier also meine sonntägliche Fleißarbeit 😉 :

Amazonas Kingfisher female (1)
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Anhinga male (2)
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Baltimore Oriole male (3)
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Baltimore Oriole female (3)
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Bananaquit (4)
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Bare-throated Tiger Heron (5)
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Black Hawk (6)
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Black-bellied Wistling Ducks (7)
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Back-cheeked Woodpecker (8)
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Black-headed Saltator (9)
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Black-headed Trogon (10)
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Black-mandibled Toucan (11)
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Black-throated Trogon female (12)
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Blue-gray Tanager (13)
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Boat-billed Flycatcher (14)
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Broad-billed Motmot (15)
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Bronzed Cowbird male juv. (16)
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Brown Pelican (17)
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Brown hooded Parrot (18)
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Chestnut-sided Warbler (19)
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Clay-colored Trush (20)
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Collared Aracari (21)
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Crested Guan (22)
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Croove billed Ani (23)
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Golden-hooded Tanager (24)
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Gray-headed Chachalace (25)
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Great Blue Heron (26)
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Great Egret (27)
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Great Kiskadee (28)
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Great tailed Crackle (29)
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Green breasted Mango juv. (30)
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Green Ibis (31)
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Greynecked Wood Rail (32)
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Keel-billed Toucan (33)
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Little Blue Heron (34)
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Long tailed Tyrant (35)
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Mangrove Swallow (36)
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Mealy Parrot (37)
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Montezuma Oropendola (38)
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Neotropic Cormorant juv. (39)
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Northern Jacana juv. (40)
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Northern Jacana imm. (40)
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Olive backed Euphonia fem. (41)
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Orange-chinned Parakeet (42)
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Osprey (43)
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Palm Tanager (44)
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Passerini's Tanager (45)
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Prothonotary Warbler (46)
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Purple Gallinule juv. (47)
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Purple Gallinule imm. (47)
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Purple Gallinule adult (47)
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Red-legged Honeycreeper fem. (48)
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Red-legged Honeycreeper male (48)
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Red-lored Parrot (49)
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Roseate Spoonbill (50)
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Royal Tern (51)
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Rufous collared Sparrow (52)
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Rufous-napped Wren (53)
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Rufous-tailed Hummingbird (54)
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Scintillant Humminbird fem. (55)
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Semipalmated Plover (56)
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Shining Honeycreeper fem. (57)
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Snowy Egret (58)
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Thick-billed Seed-Finch fem. (59)
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Tricolored Heron (60)
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Tropical Kingbird (61)
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Turkey Vulture (62)
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Variable Seedeater Caribbean Race (63)
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White throated Magpie-Jay (64)
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Yellow-crowned Nightheron juv. (65)
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Yellow-crowned (ich habe ein Foto, wo man sieht, dass er oben gelb ist, aber das taugt sonst nichts) Nightheron (65)
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Teil 3102. Nov. 2020

Liebe Friederike, liebe Panthers, lieber Berti und liebe Ingrid,

vielen Dank für eure netten Rückmeldungen 😘 ! Jetzt will ich aber doch noch schnell das

FAZIT COSTA RICA 2019

schreiben 😉 .

Alle unsere Unterkünfte waren gut, die meisten sogar wirklich top, aber das hatte ich ja schon bei den entsprechenden Kapiteln geschrieben.

Der Flug mit dem Dreamliner von KLM eine ganz neue, sehr positive Erfahrung nach Jahren mit Condor, Air Namibia und SAA.

Unsere Agentur vor Ort – Bella Aventura – kann ich wärmstens empfehlen. Die Planung mit Veronika und ihren Mitarbeiterinnen hat viel Spaß gemacht. Auch der Kontakt unterwegs hat super geklappt, wir mussten ja das Zimmer für Stefan und Lilith in der Nähe des Flughafens kurzfristig stornieren – no problem.

Nun zu Costa Rica selbst. Die Reise hat auf jeden Fall davon gelebt, dass ich mit meinen Söhnen und Lilith unterwegs war und wir alle ohne Vorerfahrungen dort ankamen. Das Land selber ist sehr abwechslungsreich und interessant und hat viel zu bieten, auch die Menschen sind sehr nett. Wir haben viele neue Lebewesen aus dem Tierreich kennen gelernt. Das war wirklich toll! Im Nachhinein haben mich vor allem die vielen Vögel tatsächlich angefixt und sie wären eventuell ein Grund, noch einmal dorthin zu reisen. Allerdings sprechen einige Gründe auch dagegen:

1. Ich bin ungern unterwegs ohne die Landessprache wenigstens rudimentär zu beherrschen (okay, das Problem liegt bei mir, das gebe ich zu).

2. Das Klima ist überhaupt nicht mein Ding. Am Pazifik hatten wir dann wenigstens klares Wetter und einen herrlich blauen Himmel, aber ansonsten quält man sich doch ziemlich mit Regen, hoher Luftfeuchtigkeit, Nebel, diesiger Sicht und Hitze herum. Wobei wir wohl sogar Glück hatten 😮 .

3.Costa Rica ist mir zu grün! Das ist einfach nicht meine Farbe 🤢 .

4. Fotografieren macht dort nur bedingt Spaß, das Licht ist selten warm und weich, besondere Lichtstimmungen habe ich vermisst (mal abgesehen von den tollen Sonnenuntergängen am Pazifik). Und seeehr viele Tiere befinden sich seeehr weit oben in den seeehr hohen Bäumen 🙄 . Ohne Guide ist man manchmal wirklich aufgeschmissen!

5. Es fehlen große, spannende Tiere! Also so ab Elefanten aufwärts 😗 ….

Zusammengefasst: Die Reise war eine interessante und tolle Erfahrung, die ich nicht missen möchte – aber ich verspüre keine Sehnsucht nach Costa Rica. Ich habe die zwei Wochen genossen, aber das Land könnte niemals das südliche Afrika mit seinen traumhaften Landschaften, dem trockenen, staubigen Klima und der beeindruckenden Tierwelt für mich ersetzen.
Hätte ich Geld und Zeit im Überfluss, würde ich vielleicht spaßeshalber zum Birden noch einmal hinfliegen und nebenher ne Runde im Meer schwimmen. Da ich weder das eine noch das andere reichlich zur Verfügung habe 😣 , würde ich, wenn ich nicht gerade nach Afrika reisen würde, mir zuerst noch andere Ecken der Welt anschauen und keine Wiederholungsreise nach Costa Rica planen.

Ganz am Ende möchte ich mich nochmal für die tolle Unterstützung und auch für den gemeinsamen Spaß bei der Planung und bei den gemeinsamen Rückblicken bedanken 😘 😘 😘 😘 und zwar bei Doro (Reisemaus), Ingrid (franzicke), Martina und Ralf (Panthers) und bei allen, von denen ich etwas aus ihren Berichten und/oder Planungen abgekupfert habe (und die mir vielleicht sogar mit speziellen Tipps geholfen haben und ich dies nur altersbedingt schon wieder vergessen habe 😊 ).

Danke auch fürs Kommentieren und Dankedrücken und auch fürs stille Mitlesen 😘 . Es war schön, mal wieder einen Bericht zu schreiben, auch wenn ich mir EIGENTLICH ein ganz anders Thema für diesen Herbst vorgestellt hatte 😈 .

Bleibt gesund – liebe Grüße von Bele!

Costa Rica mit "Kids" - Feb./März 2019 von Champagner

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/299562-costa-rica-mit-kids-feb-maerz-2019

Stand: letzter Berichtsteil vom 02. Nov. 2020

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