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Reisebericht · namibia-forum.ch

2008 Namibia/Botswana once in a lifetime or not?

von casimodo · Aug. – Sept. 2008 · 28 Tage · Mischform · 34 Teile

Über diesen Reisebericht

Auf der Gästefarm Panorama Rock verwöhnt uns die Gastgeberfamilie mit Quad-Touren und Gamedrives – ein Auftakt, der uns sofort das Afrika-Gefühl zurückbringt. Über das Erongo-Gebirge, die Robbenkolonie bei Cape Cross und die Felsmalereien von Twyfelfontein geht es ins Damaraland. Bei einer Elefantentour im Aba-Huab-Bett fährt uns der Guide sehr nah an eine Herde heran – ein Bulle rennt zweimal drohend auf unser offenes Fahrzeug zu. In Etosha erleben wir am Wasserloch von Okaukuejo Nashörner und Löwenrufe, bei der Aoba Lodge nachts einen Leoparden am frischen Kill.

Über Kavango und Caprivi erreichen wir Kasane und wechseln in einen organisierten Teil: zwei Nächte an den Victoria-Fällen in Sambia, Bootscruises auf dem Chobe, dann eine mobile Zeltsafari im Moremi-Khwai-Gebiet mit einem außergewöhnlich guten Guide. Wir sehen Löwen, mehrfach Leoparden aus nächster Nähe, einen frisch gerissenen Büffel und riesige Elefantenherden; eine Nachtfahrt, bei der ein anderes Fahrzeug eine Antilope gezielt anleuchtet, um die Jagd der Löwinnen zu erleichtern, lässt uns betroffen zurück. Den Abschluss bildet das Zeltcamp Pom Pom mit Walking Safari, Mokoro-Fahrt und einem Leoparden, der abends direkt am Auto vorbeiläuft.

Diese Übersicht wurde automatisch erstellt und vom Autor freigegeben.

Teil 111. Juni 2020

2008 Namibia / Botswana once in a lifetime or not ?

Im Jahr 2008 wollten wir unsere vierte Afrika Reise Dank einer Jubiläumszahlung des Arbeitgebers meiner Esmeralda in Namibia starten und im teuren Botswana enden lassen. Die teuerste Reise unseres Lebens bereitete uns einiges Kopfzerbrechen. Soll man wirklich so viel Geld ausgeben ? Ist es das wert ? Wir beantworteten die Fragen mit „ja“ und Kerstin plante wie immer sehr frühzeitig und wir bekamen schon damals wichtig Infos aus diesem Forum. Den Botswana Teil buchten wir über Outback Africa in einem Package, das eine organisierte Zeltsafari im Delta, Chobe, Vic Falls und Pom Pom beinhaltete.

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Erstellt mit Garmin Basecamp

Datum Unterkunft Land
09.08.08 Abflug Deutschland
10.08.08 Panorama Rock Namibia
11.08.08 Panorama Rock Namibia
12.08.08 Erongo Wilderness Lodge Namibia
13.08.08 Erongo Wilderness Lodge Namibia
14.08.08 Cape Cross Lodge Namibia
15.08.08 Doro Nawas Namibia
16.08.08 Doro Nawas Namibia
17.08.08 Okaukuejo Restcamp Namibia
18.08.08 Etosha Aoba Lodge Namibia
19.08.08 Etosha Aoba Lodge Namibia
20.08.08 Hakusembe Lodge Namibia
21.08.08 Mahangu Safari Lodge Namibia
22.08.08 Camp Kwando Namibia
23.08.08 Camp Kwando Namibia
24.08.08 Zambezi Sun Hotel Sambia
25.08.08 Zambezi Sun Hotel Sambia
26.08.08 Garden Lodge Botswana
27.08.08 Garden Lodge Botswana
28.08.08 Zeltsafari Moremi/Khwai Botswana
29.08.08 Zeltsafari Moremi/Khwai Botswana
30.08.08 Zeltsafari Moremi/Khwai Botswana
31.08.08 Zeltsafari Moremi/Khwai Botswana
01.09.08 Zeltsafari Moremi/Khwai Botswana
02.09.08 Zeltsafari Moremi/Khwai Botswana
03.09.08 Zeltsafari Moremi/Khwai Botswana
04.09.08 Pom Pom Camp Botswana
05.09.08 Pom Pom Camp Botswana

Dann begann die noch vor Urlaubsantritt die Finanzmarktkrise. Da wir im Finanzwesen arbeiten, hatten wir echte Zukunftsängste. Ich hatte einen Hörsturz und Höllenstress. Wir dachten wirklich, dass wir solch eine Reise niemals wiederholen könnten. Und haben sie deswegen doppelt genossen.

Ich werde die Zeit ohne Afrikareise nutzen, um auf Grund meiner alten Reisetagebücher unsere Urlaubserinnerungen aufzufrischen. In erster Linie für uns selbst.

Wer dabei sein möchte, ist herzlich Willkommen ! Wer kein Interesse an solch ollen Kamellen hat…. da habe ich Verständnis dafür. Natürlich freue ich mich über jeden Mitreisenden.

Die Bilder sind in diesem Urlaub digital entstanden. Wir fotografierten mit einer 400D mit einem lichtschwachen 70-300er und dem Kit Objektiv im Automatik Modus.

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Teil 212. Juni 2020

09. und 10.08.2008 Frankfurt-Windhoek mit Air Namibia
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Nach drei Südafrikareisen (2006 und 2007) und unserer für unsere Afrika-Leidenschaft verantwortliche Namibia Ersttäter-Tour sollte es nun wie gesagt über Namibia nach Botswana gehen.
Das Wort Namibia verursachte damals fast körperliche Schmerzen der Sehnsucht in mir.

Und so ging es für uns zwei von der Finanzmarktkrise gebeutelten Banker voller Vorfreude und Reisefieber auf die große, vierwöchige Runde. Erstmals hatten wir einen 4x4 in Windhoek gebucht.
Abgegeben werden sollte er in Kasane.

Der Flug startet recht pünktlich um 22:40 Uhr. Kerstin hat leider mal wieder leichte Halsschmerzen, die aber sofort mit den mitgebrachten Medikamenten bekämpft werden. Der Flug ist angenehm ereignislos. Kerstin schläft etwas länger als ich. Beim Anflug auf Windhoek bekomme ich sentimentale Gefühle.

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Nach kurzer Wartezeit kommen die Koffer und überraschend freundliches Personal übergibt uns unseren Nissan Hardbody 4x4 3,0 Liter TD. Erst auf Nachfrage erhalten wir dann auch den bestellten 2. Ersatzreifen. Dann geht es sofort los in Richtung Panorama Rock. Nach 3 KM Asphalt geht es auf eine Pad, wo wor sofort die Vorzüge des 4x4 schätzen lernen (schäääääääm) !

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Das Ding fährt wie auf Schienen und wir cruisen ganz entspannt durch ödes Buschland. Neben einigen Oryx sehen wir eine Riesentrappe. Nach knapp 50KM taucht linker Hand die Panorama Rock Lodge auf. Über roten Sand geht die Farmpad strack auf den Berg zu, auf dem die Lodge thront.

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Am Fuß der Auffahrt erwartet uns ein kerniger Südwester. Er stellt sich als Gunnar Jensen vor. Nach kurzer Auffahrt erreichen wir die Lodge, wo Marinda Jensen auf uns wartet. Es gibt unglaublich leckeren Karotten-Ananas Kuchen. Inzwischen sind auch die beiden Söhne Bergran und Sören angekommen. Sie waren mit einem Quad unterwegs. Es stellt sich bald heraus, dass es zwei echte Prachtkerle sind. Wir sitzen zusammen auf einem rustikalen Ledersofa und genießen den gigantischen Rundumblick in die Weite. Unsere Hütte liegt ca. 100 Meter unterhalb, ist zweckmäßig eingerichtet und hat vom Bett aus ebenfalls eine tolle Aussicht.

Die Zeit vergeht schnell. Gunnar erklärt uns eine kleine Wanderung am Fuß des Hügels, zu der wir Spätnachmittags starten. Die Stille, das trockene Gras und der rote Sand bringt uns das so heiß ersehnte Afrika-Feeling wieder.

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Nach einer knappen Stunde sammelt uns Gunnar wieder auf. Mit dem offenen Toyota Landcruiser genießen wir den spektakulären Sonnenuntergang hinter den Hügeln. In der Lodge empfängt uns Marinda mit Gin Tonic, Biltong, Oryx Schinken und Boerewors. Im Freien genießen wir die unfassbare Abendstimmung mit einem tiefroten Streifen am Horizont und netten Gesprächen.

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Nahtlos geht es zum Abendessen am festlich gedeckten Tisch über. Der Kamin in der Mitte des Raumes ist an und bei einem leckeren KWV Wein gibt es Oryx Geschnetzeltes mit Kalahari Trüffeln von der Farm.

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Dieses Essen ist bis heute eines der besten, das ich jemals serviert bekam. Wir fühlen uns bereits wie bei Freunden. Gegen 22:00 Uhr ruft das Bett. Es war ein toller erster Tag !

Teil 313. Juni 2020

11.08.2008 Panorama Rock
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Um 06:00 Uhr bin ich wach. Aus dem Bett sehe ich den rötlichen Himmel und warte ca. ½ Stunde auf den Sonnenaufgang. Ein tolles Bild, wie der glutrote Ball hinter den Hügeln hervor kommt !

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Um 08:00 Uhr treffen wir uns mit Marinda zum Essen, Gunnar ist in Windhoek. Wir verquatschen uns schon wieder mit Marinda. Um viertel nach 9 brechen wir zu einer kleinen Wanderung auf. Ohne Plan geht es über Wildpfade quer durch den Busch.

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Wir sehen viele Tierspuren, Vögel und lauter interessante kleine Sachen und sind allerbester Laune.

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Gerade als es uns zu heiß wird, sammelt uns Gunnar zum Frühstück auf. Bergran hat sich inzwischen mit Kerstin angefreundet und sie kaspern immer wieder herum.

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Es gibt leckeres selbstgebackenes Brot und Spiegeleier. Nach dem Frühstück starten wir mit Gunnar und den Jungs zu unserer allerersten Quad Tour im Leben.

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Nach anfänglicher Vorsicht geht es kreuz und quer über die Farm. Bergran fährt mit seinen 5 Jahren zum Teil selbst. Immer wieder sehen wir Tiere, die aber schnell flüchten. Unser Ziel ist das 8 KM entfernte Farmgebäude.

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Auf der Veranda gibt’s Knabberzeug und Marinda zeigt uns die einfache Farm. Gunnar fährt uns dann mit dem Hilux zurück zur Lodge, wo wir mit Gunnar und Bergran zu einem Gamedrive starten.

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Wir sehen etliche Antilopenarten, Giraffen und ein Kudu-Skelett mit Geiern, Adler und eine Kuduherde, die einen Springbock jagt.

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Den Sonnenuntergang genießen wir mit einem Gin Tonic an einem Baum mit Gesellschaftswebernest.


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Dann geht es zurück zur Lodge.

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Gin Tonic, Rust en Vrede Wein, Eland Steaks und überhaupt wieder ein unglaublich leckeres Essen begleiten lustige Gespräche über Missgeschicke.

Wir lernen, dass Möhren gut für die Augen sind ! „Have you ever seen a rabbit with glasses?“

Müde und voller schöner Erlebnisse im Kopf fallen wir kurz vor 10 ins Bett….

Teil 414. Juni 2020

12.08.2008 Panorama Rock nach Erongo Wilderness
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Erneut kann ich vom Bett aus den tollen Sonnenaufgang beobachten. Dann gibt es leckeres Frühstück mit Wurst vom deutschen Metzger und lebhafte Gespräche.

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Bergran hat wieder seinen Keilerzahn dabei. Mit sehr traurigem Gefühl verlassen wir diesen tollen Platz und fahren hinter unseren Gastgebern her nach Windhoek. Es geht im Eiltempo hinter Gunnar her zu ihrem Wohnhaus, denn er hat einen schleichenden Platten.

Marinda zeigt uns ihr schönes Wohnhaus. Danach fahren wir mit Gunnar in ein modernes Einkaufszentrum. Kerstin kauft Wanderschuhe (ihre mitgebrachten waren bei der ersten kleinen Wanderung kaputt gegangen) und ich 2 Hemden und eine Hut. Gunnar lädt uns noch auf eine Tasse Kaffee und Gebäck bei ihnen zu Hause ein. Danach müssen wir uns traurig von unseren perfekten Gastgebern verabschieden.

Wir hatten einen absolut traumhaften Beginn. Panorama Rock war eine kleine Überraschungskiste. Der eigentliche Verwalter hatte die Jagdfarm verlassen. Dadurch hatten wir die tolle Betreuung der Jensens.

Etwas wehmütig machen wir uns auf den Weg ins Erongo. Hoffentlich sehen wir die beiden wieder ! Aber das ist eine andere Geschichte! Die Fahrt führt uns fast nur über Schotter und ist ereignislos.

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Auf diesem Streckenabschnitt durften wir leider nur 100 fahren. Immer diese dämlichen Geschwindigkeitsbeschränkungen 🙁 😐 😣 😎

Gegen 16:30 Uhr erreichen wir die Erongo Wilderness Lodge.

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Eine tolle Kulisse wartet hier auf uns. Wir werden mit einem 4x4 zur Rezeption gefahren und beziehen unser Zelt, dass wir über Holzstege erreichen. Die Lage unserer Einheit ist „mittelgut“ . Kerstin ist nicht ganz zufrieden (der Preis war auch ganz schön heftig). Das Zelt liegt in der Mitte der Anlage hat aber einen schönen Ausblick.

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Rasch ersteigen wir einen nahen Berg, leider erst knapp nach dem Sonnenuntergang.

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Die Lichtstimmung ist trotzdem noch toll !

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Totmüde essen wir das leckere Abendessen, trinken ein zwei Windhoek und gehen früh zu Bett. Zusammengekuschelt lässt sich die Kälte gut aushalten. Irre Tiergeräusche und das Echo der Berge begleitet uns in den Schlaf. Erst später erfahren wir, dass es tatsächlich die Rufe der Dassies sind.

Teil 516. Juni 2020

13.08.2008 Erongo Wilderness
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Zusammengekuschelt haben wir die kalte Nacht überstanden, als um 06:00 Uhr brutal der Wecker klingelt. Nach einer schnellen Dusche treffen wir uns mit unserem Guide Charles und trinken eine Tasse Kaffee. Er ist gut drauf und witzelnd laufen wir zu einem Morning Walk los.

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Die Sonne geht gerade auf und der Himmel färbt sich rötlich.

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Immer wieder finden wir Tierspuren, hören die Vögel zwitschern und genießen die schöne Stimmung. Zwischen den Felsen hindurch erklimmen wir einen rosa leuchtenden Granithügel. Der dort herum lungernden Pavianrotte gefällt dies gar nicht.

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Nur langsam treten sie den Rückzug an. Oben angekommen genießen wir den tollen Ausblick.

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Über einen Bergrücken erreichen wir ein kleines Tal,

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wo Charles berichtet, dass er dort kürzlich von einem „hoooribble Hoooneybadger“ angegriffen wurde. Der Honeybadger wollte ihn angeblich an seiner empfindlichsten Stelle treffen ! Charles ist schwer vorsichtig, Unter einem Termitenhügel ist sein Bau. Kleine Fliegen zeigen angeblich seine Anwesenheit. Wir gehen einen kleinen Umweg. Sicher ist sicher ! Noch heute sprechen wir vom „horrible Honeybadger“ !

Unter einem Felsvorsprung nehmen wir ein kleines Frühstück ein. Es gibt Aprikosensaft, Kekse und Trockenfrüchte. Über uns kreist eindrucksvoll ein Snake Eagle.


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Nach vier Stunden kehren wir zufrieden zurück. Charles hat uns viele kleine Dinge gezeigt und erklärt. Unter anderem wissen wir jetzt, wie der Ameisenlöwe seinen Fang in seinem selbstgebauten Trichter macht.


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Der Walk durch die tolle Landschaft war ein Volltreffer.

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Nach einem opulenten Frühstück mit Eiern und Speck genießen wir in die Kühle der Zeltluft und machen ausgiebig Siesta.

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Nach dem 3 Uhr Kaffee starten wir zum organisierten Nature Drive. Wir sehen Dik Diks und Kudus und erfreuen uns an der herrlichen Landschaft.

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Nach der Besichtigung einiger Bischmann Zeichnungen gibt es unterhalb eines Adlerhorstes noch einen G+T und Campari O.

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Die Sonne geht wieder glutrot unter und wir unterhalten uns mit netten Berlinern.

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Wie jeden Abend sind wir totmüde und trauen uns keine Flasche Wein zu (habe ich das wirklich geschrieben?) ! Ach so….. Die hatten wir vor dem Dinner sowieso schon vor dem Zelt… (und ich dachte schon…)

Teil 620. Juni 2020

14.08.2008 Erongo Wilderness nach Cape Cross Lodge
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Um 06:39 Uhr klingelt der Wecker. Wir wollen in der schönen Morgenstimmung ein Paar Fotos schießen .

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Langsam erklimmen wir den Felsen vom Vortag.


Wir werden von Klippirufen begleitet, der Echo von den Felsen zurückgeworfen wird.

Die Landschaft mit den ockerfarbenen Felsen ist atemberaubend !

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Unterhalb einiger großer Felsen setzen wir uns hin, um die Dassies zu beobachten. Ca 50 Augen schauen uns missmutig an. Dann beginnt das Konzert der krächzenden Rufe. Ein irres Konzert in dieser stillen Einsamkeit !

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Mit knurrenden Mägen und richtig begeistert geht es zurück zum leckeren Frühstücksbuffet.

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Wir sind dort die ersten. Die netten Berliner vom Abend vorher setzen sich später an den Tisch nebenan.
Von unserem Tisch aus beobachten wir Dassies, Mäuse, Lovebirds, verschiedene Tokos und vieles mehr !


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Man kommt kaum zum Essen ! Leider müssen wir weiter, also checken wir aus und werden zum Auto gebracht. In Omaruru tanken wir erst einmal. Während Kerstin leckere Baumanns kauft, kerwerbe ich während dem Tanken ein kleines Kristall. Wir nehmen zur Weiterfahrt eine kleinere Pad und fahren lange durch ödes Buschland.

In einem kleinen Ort wissen wir nicht so richtig, wo es weitergeht. Der Weg durch ein kleines Rivier (trocken) erweist sich dann doch als richtig. Die Piste ist wie eine Berg- und Talbahn. Wir erreichen eine größere Pad und fahren Richtung Spitzkoppe.


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Kerstin entdeckt Mitten auf der Pad ein Chamäleon. Fast hätten wir es überfahren.

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Die Spitzkoppe ist ein beeindruckender Felsmonolith, den wir in einem großen Bogen umfahren. Gerne würden wir sie erkunden, aber ein kurzer Stopp muss langen. Bei jedem Halt suchen wir nach glitzernden Steinen.

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Die tolle Landschaft verschwindet langsam im Rückspiegel und es wird zunehmend öder. Die Pad ist richtig gut und je näher wir in Richtung Meer kommen, umso dunstiger wird es.

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Ca. 100 KM fahren wir durch wirklich NICHTS ! Ab Henties Bay geht es den Rest der Strecke über ein gute Salz-Pad nach Cape Cross. Wir checken in der Cape Cross Lodge ein und beziehen ein schönes Zimmer mit Meerblick.

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Dann fahren wir schnell zu der nahen Robbenkolonie, denn sie schließt um 17:00 Uhr. Es sind etwas weniger Robben, als wir uns vorgestellt hatten.

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Von den Stegen aus können wir das laute, stinkige Treiben der Tiere sehr gut beobachten.

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Sie klettern Kreuz und Quer übereinander. Wir schießen unzählige Photos.


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Am Ende läuft noch ein Schakal mit einem Fleischbrocken im Maul über den Weg (kein Bild).

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Zurück im Hotel trinken wir am Kamin sitzend eine Tasse Tee und blättern in Fotobüchern herum.
Nach einer Dusche gibt es Dinner. Ich esse Hake, Kerstin Chicken und eine Flasche Simonsig Chenin Blanc. Wie immer geht es früh ins Bett. Der Atlantik singt uns ein schönes Schlaflied und das Bett ist sssssehr gemüütlich.

Teil 721. Juni 2020

15.08.2008 Cape Cross – Doro Nawas
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Nach ca. 10 Stunden Schlaf gibt es ein gutes Frühstück, welches von der netten Bedienung vom Vorabend serviert wird. Dann machen wir einen halbstündigen Strandspaziergang.

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Dann fahren wir weiter. Ca. 100 KM über Henties Bay nach Uis.. Der Himmel, die glatte Sandwüste und die kaum farblich zu unterscheidende Pad ergeben ein für unsere Augen anstrengendes, konturloses Gemisch an Farben.

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Trotz allem sehen wir etliche Autos, meist Touris. Vor Uis sind link und rechts der Straße lauter kleine Stände, in denen Mineralien angeboten werden oder Hereros und Himbas um Fotos werben.

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Nach Uis wird die Landschaft wieder abwechslungsreicher. Goldgelbes Gras rahmt rötliche Berge ein.

Vor Twyvelfontein bleiben wir ergriffen stehen. Irre Bergformationen in einem tollen Farbenspiel, mit dem Foto kaum einzufangen !

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Trotz Bedenken fahren wir mit unserem voll beladenen Auto zu den Felsmalereien nach Twyvelfontein.

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Kein Fehler. Es ist viel los und ein vertrauenserweckender Parkwächter passt auf. Unser weiblicher Guide heißt tatsächlich Monalisa.

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Sie fährt uns zusammen mit 2 Bayern zu den eindrucksvollen Zeichnungen. Die Landschaft ist auch hier fantastisch. Der Abstecher hat sich wirklich gelohnt.

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Nach einer dreiviertel Stunde sind wir zurück am Parkplatz. Jetzt ist es nicht mehr weit.

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An einem kleinen Dorf vorbei geht es nach Doro Nawas,

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wo wir freundlich und professionell begrüßt werden. Das Camp liegt in einer phantastischen Landschaft und wir bekommen eine schöne Hütte mit blick auf bizarre Bergformationen.

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Wir sind begeistert und bestellen uns auf dem Sonnendeck des geschmackvoll eingerichteten Haupthauses Tee und Kuchen.

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Bei zunehmend kühlen Wind und totaler Stille lassen wir unsere Blicke schweifen und genießen den Sonnenuntergang. Barking Geckos geben ein eindrucksvolles Konzert.

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Oh wir wie es vermisst haben !

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Leider wird es schnell kalt.

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Die Zeit bis zum Dinner verbringen wir im Bett und genießen den Blick auf die pastellige Landschaft, die zunehmend von der Dunkelheit verschluckt wird. Das stimmungsvolle Dinner mit Simonsig Pinotage wird von mehreren Gesangseinlagen der Belegschaft begleitet.

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Kerstin ist ganz gerührt. Es gibt Rind und Gemüse, guter Durchschnitt. Vollmond und Wolken verhindern einen perfekten Sternenhimmel. Und so geht es um 21:30 Uhr ins gemütliche Bett !

Teil 824. Juni 2020

16.08.2008 Doro Nawas
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Um 06:30 Uhr gibt es den verabredeten Wake Up Call, denn wir haben einen Guided Walk angemeldet. Wir verlassen das ultrabequeme Bett, gehen ins Bad und dann zum Frühstück.

Unser Guide steht schon bereit. Nach den obligatorischen Eiern mit Speck geht es schon los.

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Insgesamt laufen wir knapp drei Stunden durch die Traumlandschaft. Der Guide zeigt uns interessante Dinge.

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Wir sehen Springböcke, Hornbill, Ameisenlöwe, kleine Erdspinnen und allerlei Pflanzen gibt es zu sehen.

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Nach unserer Rückkehr genießen wir die völlige Stille in der Lodge und legen uns auf unserem Balkon in die Sonne. Mittags gibt es kaltes Rindfleisch und Käseplatte. Wir setzen uns kurz an den Pool, dann kommen grußlos zwei aufgedonselte Amerikanerinnen an, die sich für ganz toll halten.

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Also gehen wir zurück ins Chalet.

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Dort nutzen wir die Außendusche, das macht echt Spaß !

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Um 15:00 Uhr gibt es dann Kaffee und Kuchen bevor es mit dem Guide von heute Morgen los zur Elefantentour geht.

Teil 925. Juni 2020

16.08.2008 Doro Nawas
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Zusammen mit einem netten italienischen Paar aus Bologna und einem Paar aus London steigen wir in den Geländewagen und fahren in das traumhaft schöne Trockenflussbett des Aba Huab.

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Dort wachsen im tiefen Sand knorrige Bäume. Wir sind wieder begeistert ! Der Landrover kommt überall problemlos durch.

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Je später es wird, um so zackiger wird der Fahrstil unseres Drivers. Nach einem Funkspruch gibt der Guide richtig Gas.

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Über kleine Baumstämme, Felsen und Felsen und Tiefsand geht es in ein kleines Seitental.

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Die Sonne steht schon tief. Und dann sehen wir sie !

Erst einen und dann immer mehr Elefanten mit etlichen ganz kleinen stehen lautlos in der traumhaft schönen Landschaft !

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Wir fahren weiter ran und sind alle ganz aufgeregt !

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Immer näher tastet sich unser Auto an die Elefanten heran.

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Zweimal kommt ein Bulle drohend an das Auto heran. Mir wird ganz bange ! Es sind noch 4-5 Meter Platz.

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Als die Sonne dann ganz tief steht, sagt Leister:“Take your last pictures, we are leavin to the sundowner place“. ….. Er fährt ca. 100 Meter weg, steigt aus und baut einen Tisch auf. Unfassbar ! Den Sundowner direkt bei den Elefanten !

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Als wir ausgestiegen sind, rennt der Chefelefant ohne Vorwarnung direkt auf uns zu ! Leister ruft: „In the car ! Quiiick!!!“ Ich bekomme echt die Panik.

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Nach einiger Zeit ist der Elefant wieder zurück bei der Herde und wir steigen wieder aus und bekommen unsere Getränke. Dann beginnt das gleiche Schauspiel nochmal. Der Elefant rennt wieder auf uns los. Diesmal werfe ich vor dem Sprung ins Auto panisch meinen Gin Tonic nach hinten über die Schulter. Ich habe echt Angst.

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Kerstin hat ihren Campari O natürlich völlig cool in den Sand gestellt. Nun steht der Elefant direkt vor Kerstins Kaltgetränk.

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Dann zieht die Herde weiter und wir trinken aufgeregt und begeistert unsere Drinks ! Dann heißt es Abschied nehmen. Bei untergehender Sonne und aufgehendem Vollmond fahren wir durch die tolle Gegend zurück nach Doro Nawas.

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Nach einer erfrischenden Freiluftdusche

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geht es zum wieder stimmungsvollen Dinner, begleitet von schönen Gesängen und durchschnittlichem Essen.

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Völlig begeistert von diesem wunderschönen, erlebnisreichen Tag und begleitet von einer Mondfinsternis geht es ins Bett.

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Schon damals fanden wir das Verhalten des Guidesverantwortungslos. Wenn alles gut geht, ist es cool. Heute würden wir dem Guide deutliche Worte sagen !

Teil 1027. Juni 2020

17.08.2008 Doro Nawas - Okaukuejo
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Um 07:30 Uhr klingelt das Handy. Ich bin schon etwas früher wach und schreibe Tagebuch. Wir packen schnell unsere Sachen und haben das Gefühl, dass wir hier nicht weg wollen ! Wir Frühstücken auf der Terrasse im Freien, es ist angenehm warm. Ok, wir genießen das letzte Mal die wahnsinnig tolle Aussicht, dann heißt es Auschecken. Der Kofferboy winkt zum Abschied hinterher. Nun müssen wir wieder Kilometer schrubben.

Die Pad geht in Richtung Palmwag durch das traumhaft schöne Damaraland.

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In unserem Auto ertönen immer wieder Ooooh’s und Aaaah’s. Goldenes Gras, Springböcke, Tafelberge, spitze Berge, trockene Riviere……

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An der Seuchensperre vor Palmwag kaufen wir einem Jungen zwei ziemlich teure Macadamia Nüsse ab. Die Beamten schauen völlig bocklos zu. Die Tanke funktioniert mit einem Generator, den der Boy extra anwirft.

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Dann geht es weiter in Richtung Kamanjab.

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Nach einem Pass mit Warnschild „Elefanten“ wird die Landschaft unspektakulärer. Die Strecke (350 KM) zieht sich ganz schön.

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Leider ist der Geldautomat in Kamanjab nicht betriebsbereit, es ist Sonntag. Wir sind heilfroh, als wir um ca. 15:30 Uhr endlich das Tor des Etosha erreichen. In Okaukuejo hat sich seit 2002 nichts verändert. Das Personal ist beim Einchecken immer noch genauso unfreundlich wie damals. Wir beziehen den Bungalow 89. Er liegt mitten im Camp am Rande des Campingplatzes. Innen sind die Häuser renoviert worden. Sofort geht es ans Wasserloch. Dort angekommen breitet sich das gleiche Gefühl wie vor 6 Jahren in uns aus. Hierher wollten seit unserem letzten Besuch unbedingt wieder zurück.

Viele Elefanten besuchen diesmal das Wasserloch.


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Die Elefanten und die Nashörner im Sonnenuntergang bieten uns untermalt durch die Rufe der Hyänen und dem Brüllen der Löwen ein phantastisches Erlebnis.

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Um 19:30 habe wir einem Tisch reserviert. Das Restaurant ist auch wie damals lieblos betrieben und es herrscht Massenbetrieb. Das Essen ist aber sogar ganz OK. Zügig kehren wir mit einer Flasche Wein bewaffnet ans Wasserloch zurück und ergattern einen Platz ganz rechts außen.

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Alle Besucher sind absolut ruhig. Die Öffnung unserer Weinflasche hört sich so brutal laut an, Plopp !
Später kommt noch eine Nashornmama mit Jungem und später noch mehr Nashörner hinzu.
Sie bedrohen sich gegenseitig und halten sich grunzend in Schach.

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Die Tierbeobachtungen beschränken sich auf die Nashörner und Schakale. Einige Giraffen bringen Abwechslung.


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Da ich gegen 22:30 Uhr auf der Bank einschlafe und sofort zu Schnarchen beginne, gehen wir ins Bett und Schlafen gut !

Teil 1128. Juni 2020

18.08.2008 Okaukuejo nach Etosha Aoba Lodge
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Aufstehen um 07:30 Uhr, Duschen, Packen und ab ans Wasserloch, wo Massen an Zebras, Kudus, und Springis sind.

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Es ist immer ein beeindruckendes Bild, wie sich die Tiere untereinander verhalten.

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Dann checken wir aus und gehen zum Massenveranstaltungs-Frühstück. Dort setzen wir uns raus und beobachten noch einige Glanz Stare.

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Im Sichtungsbuch haben wir von Löwen gelesen. 10 Km nördlich sollen sie an einem Wasserloch liegen.

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Wir fahren dort hin und haben keinen Erfolg. Also fahren wir nach Süden zu Okondeka und haben auch dort keinen Erfolg.

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OK, also fahren wir langsam in Richtung unseres Zieles nach Norden.

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An einem erhöhtem Aussichtspunkt zeigt uns ein crazy Franzose einen im Gras versteckten Löwen. Er sitzt ca. 20 Meter von uns entfernt auf dem Dach seines Hiluxes. Dann klettert er herunter und kommt lässig zu uns herübergelaufen. Wir sind fassungslos ! Er wirkt so lange cool, bis ich zu ihm sage:“ what do you think who is faster ? The lion or you ?“ Nun nutzt er sein Hirn wohl doch zum Denken und bekommt richtig Angst. Er traut sich nicht mehr zurück zu seinem Auto und bemerkt, dass der Löwe ihn beobachtet.

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Er ist so ca. 100 Meter entfernt ! Totaler Wahnsinn…. Seine Freunde „retten“ ihn und kommen mit dem Auto rüber. DAS ist wirklich dumm !

Auf der Weiterfahrt machen es uns alle möglichen Tiere schwer, unser Ziel schnell zu erreichen. Massen an Giraffen und drei riesige Elefanten, die in Mitten einiger Autos stehen.

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Mitten auf der Straße gelingen uns noch einige schöne Zebra Fotos.


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So rast mal wieder die Zeit und erst nach 16:00 Uhr erreichen wir die Pad zur Aoba Lodge. Nach 12 KM holpriger Farmpiste werden wir sehr freundlich und mit einem Drink empfangen. Leider habe ich mir durch Zugluft einen steifen Nacken eingefangen, der sauweh tut.

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Vor dem Dinner gehen wir zu einer kleinen Wasserstelle und trinken ein kühles Windhoek. Es gibt hier viele Böcke und Perlhühner.

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Das Dinner wird nach einem Aperitif an der Bar im Außenbereich in wunderschöner Atmosphäre serviert. Überall stehen Feuerschalen herum.

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Mein Daddy war schon hier und wurde beim Abendessen wegen Löwenbesuch am Wasserloch nach innen evakuiert. Bei uns bleibt es ruhig, bis wir um 22:30 Uhr ins Bett gehen.

Teil 1206. Juli 2020

18.08.2008 Etosha Aoba Lodge
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Da wir einen Gamedrive nach Etosha gebucht haben, stehen wir früh auf. Nach einem guten Frühstück geht es auf in den Park.

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Leider tut mein steifer Nacken echt weh.

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Gleich nach dem Gate

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sehen wir einen Elefanten, der direkt an der Straße Äste frisst.

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Nach kurzen Stopp in Namutoni geht es wieder in den Park. Neben all denüblichen Tieren sehen wir 4 im Gras liegende Löwen.

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Die Etosha Pan ist mit Wasser gefüllt. An Besonderheiten sehen wir noch Reste eine jungen Kudu Kills im Baum, tote Fische in der Pfanne (!!!) und eine kleine, sehr süße Turtle, die über die Straße läuft. Als wir 5 Minuten später wieder umgedreht haben, liegt sie tot gefahren auf der Straße. Auch unser Guide ist fassungslos und noch heute müssen wir bei jeder Schildkrötensichtung daran denken !

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Danach geht es zurück nach Etosha Aoba, wo wir uns zusammen mit den Bayern wortlos am Pool entspannen. Zwei kleine Mädels haben Spaß im Wasser !

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Nach einigen Keksen und Kaffe geht es um 16:00 Uhr los zur Sundownerfahrt.

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Wir sind nun alleine und steigen mit dem Guide von Heute morgen in „Schwiegermutter“ ein, einen 28 Jahre alten Landy. Er heißt so, weil er dauernd krank ist, aber nie stirbt (O-Ton Guide). Und das bewahrheitet sich schnell. 5 KM weit schafft er es, dann bleiben wir liegen.

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Nach einigen Minuten kommt unser per Handy herbeigerufener Ersatzwagen (diesmal ein Landcruiser) mit einem weiteren Guide. Wir sichten bald die üblichen Verdächtigen und halten dann an einem Wasserloch mit Hochstand an. Beim Aussteigen scherzt Samuel „the last one will be taken by the lions!“. Ich bin der Letzte und lache „hahaha“ ! Einen Augenblick später bleibt er wie angewurzelt stehen und raunt „there’s a Leopard!“.
Ja schon klar „hahahaha, you are kidding!“. Aber da ist wirklich ein Leopard und zwar ca. 50 Meter weiter im Gebüsch. Ich habe ihn selbst nicht gesehen. Plötzlich herrscht riesige Spannung !


Auf diesem Erinnerungsbild kann man ihn gut in der Bildmitte erkennen 😣 😗 😉 😛

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Kerstin und auch die Guides verlieren den Leo aus den Augen. Er ist saugut getarnt. Dann entdeckt der zweite Guide Sam einen frischen Springbock Riss in einem Baum. Unglaublich, wie er ihn überhaupt finden konnte ! Erst mit meiner von mir geschossenen und stark vergrößerten Teleaufnahme ist er sich überhaupt erst sicher. Wir beschließen uns zum Sundowner an den Rand des Etoshas zu entfernen und dann in der Dunkelheit wieder zu kommen. Bei Gin Tonic und Campari O flachsen wir mit den wirklich sehr netten Guides.

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Aber eigentlich hat jeder von uns nur den Leo im Kopf.

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Und so fahren wir bei beginnender Dunkelheit zurück an den Schauplatz des Geschehens. Und im Licht des Scheinwerferkegels sehen wir ihn ! Einen prächtigen Leo, der unweit des Kills quer auf einem Ast liegt. Wow! Nebenan jaulen zwei Schakale und wir fahren mitten durchs Gebüsch näher ran. Ein super gespenstisches Bild verbunden mit einer totalen Anspannung !

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Der arme Springi. Wir kommen erst kurz nach sieben zum Dinner zurück und sind vorher die Stars. Jeder will die Leo Geschichte hören. Beim Dinenr sitzen wir wieder mit den Bayern zusammen und tauschen Reiselatein aus. Bei stimmungsvollem Lagerfeuer und gutem Kudu klingt der Abend aus…. Um 22:30 Uhr gehen wir in begeisterter Stimmung ins Bett.

Teil 1308. Juli 2020

21.08.2008 Etosha Aoba Lodge nach Hakusembe
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Heute gibt es einen langen Fahrtag. Erstmals besuchen wir den Caprivi. Ca. 400 KM Asphalt stehen auf dem Programm, alles öde Landschaft. Mein Nacken ist immer noch steif. In Tsumeb wollen wir tanken und Reiseschecks cashen. Leider funktionieren die GA’s nicht. Also wartet Kerstin im Auto, während ich in die Bank gehe. Nach 45 Minuten hat die völlig überforderte Angestellte es geschafft mir Geld zu geben. Der Kurs ist grottenschlecht. Wir haben von der Stadt so die Schnauze voll, dass wir das Tanken auf später verschieben und weiter fahren.

Nach einem Veterinär-Kontrollpunkt beginnt merklich Schwarzafrika.


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Kral an Kral leben die Farbigen, die Reisig und Schnitzkunst am Straßenrand verkaufen.

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Immer wieder winken Kinder und alles wirkt sehr exotisch.

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Kurz vor Rundu erreichen wir das Schild „Hakusembe“. Mitten durch Krale geht es über einen sandigen Weg in Richtung der Lodge. Diese macht auf Anhieb einen guten Eindruck.

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Das üppige, inzwischen ungewohnte Grün, viele Blüten und der ruhig dahinfließende Okavango verwöhnen das Auge.

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Am anderen Ufer ist Angola und man sieht ein Dorf mit Basthütten.

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Spontan buchen wir die Abendbootsfahrt, die von einem netten Guide auf der Hakusembe River Queen durchgeführt wird. Leider ist auch eine deutsch/namibische Familie mit Eltern und verzogener Tochter dabei und noch ein italienisches Pärchen. Die Deutschen sind sehr laut und zerstören damit die schöne Stimmung.

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Etliche kleine Krokodile, Kingfisher und angolanische Menschen, die im Fluss baden bringen angenehme Abwechslung.

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Zum Sundowner gibt es den obligatorischen G+T und (man beachte) Fleischwurst.

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Nach einem soliden Abendessen trinken wir auf dem Bootsanleger noch einen Absacker und sinken dann ins Bett.

Teil 1414. Juli 2020

21.08.2008 Hakusembe – Mahangu Safari Lodge
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Als der Wecker klingelt, schmerzt mein Nacken immer noch. Aus Angola wehen Geräusche von Trommeln und Gesängen herüber. Wir frühstücken vor den Reisegruppen.

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Das klappt gut. Eine Angestellte hatte uns diesen Tipp gegeben. Und so geht es um 09:30 Uhr wieder auf die Piste. Ca. 200 Kilometer weit geht es wieder über langweiligen Asphalt.

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Nach kurzem Zögern entcheiden wir uns kurz vor Erreichen unserer Lodge dann doch zu einem spontanen Besuch der Popa Falls.

Vorbei an bocklosem Staff geht es zum Campingplatz, wo wir unser Permit kaufen. Geparkt wird auf dem Campground. Wir laufen bis ans Wasser. Naja, einige Fotos und das war e dann denken wir. Zurück am Auto zeigt uns der Gärtner den Fussweg zu einer anderen Stelle, der über Steine in Bächen zu einer anderen Stromschnelle führt. Naja, wieder ein Bild, Trinkgeld geben und ab in die Lodge. So richtig toll finden wir das hier nicht.

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Kurze Zeit später erreichen wir Mahangu und werden dort von einer netten Deutschen empfangen. Auf einer Holzterrasse mit Blick auf den Fluss trinken wir erst einmal einen Guavensaft. Der Okavango fließt ruhig und breit an uns vorbei. Die Bäume spenden Schatten und so lässt es sich gut aushalten. Wir müssen die Uhr vorstellen und erhalten den Tipp, in den nur 2 KM entfernten Mahango NP zu fahren.

Am dortigen Gate wird die zuerst völlig bocklose Beamtin erst in dem Moment etwas lebhafter, als sie die 10 Rand Trinkgeld bekommt.


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Am Fluss sollen wir entlang fahren. OK !

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Neben den üblichen Tieren sehen wir zuerst aus einiger Entfernung einen Elefanten und zwei Hippos. Bei der Weiterfahrt entfernen sich zuerst 2 Eles nach links von der Straße und plötzlich sehen wir rechts und nur ca. 20 Meter entfernt 2 Eles unter einem schattigen Baum stehen. Ich wäre fast direkt an ihnen vorbeigebraten und entdeckte sie nur aus dem Augenwinkel. Sie sind sehr relaxed und nur ab und zu wandert ein dicker Ast ins Maul.

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Begeistert geht es weiter zum riesen Baobab

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und vorbei an Pavianen und Kudus an die Wasserstelle Kwetche.

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Die Affen klettern in einem großen Baum herum. Holpernd fahren wir ans Wasser herunter und stehen plötzlich vor einem grasenden Hippo. Fressend entfernt es sich langsam. Oh, sind wir begeistert !

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Auf der Rückfahrt sind die Eles weg, aber ein Guide zeigt uns noch einen im Gebüsch stehenden Wasserbüffel. Jetzt sind die Big 5 komplett !

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Gerade rechtzeitig zum 4 Uhr Boatdrive sind wir zurück. Auf einem modernen Bott geht es den Okavango entlang.

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Am Schilfbewachsenen Ufer sehen wir etliche Vögel und ein kleines Kroko.


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Im Fluss sind etliche Hippos unterwegs.

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Auf einer Insel sehen wir dann auch noch schlafende Hippos.

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Am Ufer gibt es immer wieder interessante Beobachtungen zu machen.

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Einen Schreiseeadler und etliche Kingfisher sehen wir. Dann gibt es in schönster Stimmung noch einen Sundowner, bevor es zur Lodge zurück geht.


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Unser abgewohnter Bungalow wäre normalerweise für eine Nacht OK, aber im Bad sitzen 2 Monsterspinnen ! Beim Abendessen überlegen wir wie ich trotz Spinnen die Nacht überstehen kann. Die „Ich schlafe im Auto Option“ wäre eine. Als bei unserer Rückkehr dann eine weietre Monsterspinne über Kerstins Bett sitzt, ist meine Laune endgültig im A…. Kerstin zieht eines der beiden Einzelbetten in die Mitte. Ich soll mich reinlegen und sie stopft dann das an der Decke befestigte Mosquitonetz von allen Seiten unter die Matratze. Und so überstehe ich irgendwie die Nacht. Der Alkohol hilft dabei. Kerstin hat übrigens keine Angst vor Spinnen.

Teil 1526. Juli 2020

22.08.2008 Mahangu Safari Lodge – Camp Kwando
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Gott sei Dank habe ich gut geschlafen und musste NICHT auf die Toilette (wegen der Spinnen). Nach dem Aufwachen mache ich die Augen unter meinem Mosquitonetz-Gefängnis lieber nicht auf. Doch umsonst. Von den Spinnen ist nichts mehr zu sehen und Kerstin meint grinsend „ kannst die Augen aufmachen, sie sind weg!“ Also gehen wir zum Frühstücken. Das ist lieblos und wird von einer desinteressierten Angestellten serviert. Beim Auschecken treffen wir den Lodge-Inhaber. Er ist ganz nett und auf seinen Tipp hin fahren wir noch einmal nach Mahango.

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Leider gibt es aber keine außergewöhnlichen Sichtungen. Und so geht es nach 1 ½ Stunden zurück auf die Pad. Durch die Veterinärkontrolle bei den Popa Falls hindurch geht es auf die langweilige Teerstraße.

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An der Abzweigung nach Kwando sollte eigentlich eine Tankstelle sein. Die hat aber zu ! Das bestürzt uns etwas, denn die nächste ist erst 200 KM weiter in Katima. Jetzt wird es knapp, denn die Nadel sinkt schnell. Also erst einmal zur Unterkunft. Vorbei an einigen Dörfern mit Basthütten müssen wir noch eine Baustelle durchfahren. Hier ohne 4x4 ? Ojeoje !

Nach einer Abzweigung erreichen wir direkt an ein weiteres Dorf angrenzend das Camp Kwando. Das Haupthaus ist offen und bietet einen schönen Blick auf den Fluss und die grüne Landschaft. Die gequält nette und sich selbst extrem toll findende Rezeptionistin bringt uns zum allerletzten Bungalow. Der liegt leider etwas zurückversetzt und ist nicht direkt am Wasser. Kerstin ist enttäuscht und würde gerne umziehen. Das geht aber leider nicht, denn der Kwando hat Hochwasser und die ersten Häuser sind nicht bewohnbar.

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Also relaxen wir etwas, nehmen einen guten Lunch ein und freuen uns auf den Bootstrip. Der Verwalter teilt uns mit, dass noch eine deutsche Familie mitkommt. Ein cooler Vater, der Opa und drei super erzogene Kinder verhalten sich großartig. Eine tolle Fahrt beginnt mit eienm beherzten Sprung des Vaters ins Wasser. Er bleibt nur ganz kurz drin, denn es gibt Krokodile.

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Wir setzen unsere Fahrt fort. Der Fluss windet sich in engen Kurven durch die bezaubernde Landschaft. Immer wieder gibt es schöne Kingfisher, Fish Eagles, Bee-Eaters und Darter zu beobachten.

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Elefanten sichten wir leider keine und so sind die tollen roten Carmine Bee Eaters die Stars der Fahrt.

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Nach einem Savannah Light Sundowner kehren wir um und fahren mit Speed und sehr, sehr zufrieden zurück zum Camp Kwando.

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Das Abendessen ist lecker, der Wein auch und mit zunehmender Dunkelheit beginnt ein für uns neues Konzert aus tausend kleinen Kehlen.

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Nach einem Moment an der brennenden Feuerschale gehen wir mit der Taschenlampe leuchtend zurück zum Zelt.

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Bei einem Graham Beck Shiraz genießen wir den perfekten Sternenhimmel und das Konzert der Klingklong Frösche. Der Wein und die Kulisse lassen uns ins Schwärmen kommen ! Phantastisch ! Zu spät gehen wir ins Bett und werden diesen Moment immer ganz besonders in schöner Erinnerung behalten !

Teil 1626. Juli 2020

23.08.2008 Camp Kwando
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Da wir um 08:00 Uhr einen Gamedrive nach Mudumu machen, stehen wir um kurz vor 7:00 Uhr auf und Frühstücken. Wir sind die einzigen Gäste unseres Guides und so geht es gleich los. Gleich am Parkeingang sichten wir viele Elefanten.

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Kreuz und quer geht es über Sandpisten und mannshohes Gras durch den Park. Wir sichten etliche Adler und Antilopen.

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Leider können wir keine Elefanten am Wasser entdecken. Aber die Fahrt mit dem Landcruiser durchs Wasser macht auch ohne Elefanten Spaß.

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Nach einer Pause und einem Kaltgetränk geht es zufrieden wieder zurück ins Camp Kwando.
Relaxen, Kingfisherfotos machen (unser erster Malachite landet direkt vor uns), Lunchen…..


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das ist der Zeitvertreib bis zur nächsten Bootcruise. Dieser findet zusammen mit einem Bier trinkenden holländischen Pärchen statt.

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Fast alles ist so wie am vorherigen Tag und einfach nur wunderschön.

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Aus einiger Entfernung können wir Hippos und einige Elefanten beobachten.

Sehr zufrieden trinken wir unseren Gin Tonic.

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Nach der Rückkehr und wieder gutem Abendessen flüchten wir vor der lauten französischen Reisegruppe auf unsere Terrasse. Als Steigerung der gigantisch schönen Vorabendkulisse schreien sich heute Nacht zusätzlich noch die Hippos an. Müde fallen wir ins Bett.

Teil 1728. Juli 2020

24.08.2008 Camp Kwando – Zambezi Sun Vic Falls
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Wir genießen ein letztes Mal den schönen Ausblick beim Frühstück. Nachdem 20 Liter Diesel aus einem Kanister der Ldge in unseren Tank geflossen sind, fahren wir entspannt los. Die wieder etwas langweilige Strecke nach Katima Mulilo führt erst einmal durch die Bauarbeiten auf der Schotterpad. Dort steht ein Touri mit einem Sedan. Er hat sich den Unterboden aufgerissen. In Katima funzt erst der zweite Geldautomat. Mit dem neuen Geld geht es zur Tanke, wo 90 Liter gefasst werden. Gespannt geht es weiter in Richtung Grenze.

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Ein barscher Grenzer nimmt uns auf namibianischer Seite das Permit ab und schickt uns zum nächsten Office. Dort erst einmal eine Form ausfüllen, Stempel in den Pass und ab geht es über eine Brücke nach Botswana. Nach der Seuchenkontrolle reisen wir bei einem netten botswanischen Grenzer ein. Wir könne in Namib $ zahlen. Nach weiteren zwei Seuchensperren passieren wir die Grenze des Chobe NP. Die Straße geht mitten durch den Park. Und so sichten wir eine Herde Sable Antilopen, einen kleinen Bock und eine Pferdeantilope.

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Der kleine Flughafen Kasane besteht aus einem kleinen Abfertigungsgebäude + Parkplatz. Im Kaffee ist nichts los. Eine Angestellte liegt mit dem Kopf auf der Arbeitsplatte und pennt. Wir ringen ihr ein Eis ab. Bei der Frage nach Kaffee sagt sie „noooot poosiiiible“ und sinkt sofort wieder in den Schlaf. Pünktlich um 4 kommt ein cooler Fahrer von Bushtracks. Leider ist für die mit Budget vereinbarte Autoübergabe noch niemand da. In Kasane gab es seinerzeit keinen festen Budget Schalter. Unser Abholer spricht mit der Dame von Avis, telefoniert zweimal und sagt uns , dass wir den Abholer unterwegs treffen würden. Aha! Nach ca. 5 Minuten Fahrt halten wir an und sollen unseren Autoschlüssel einem Farbigen am Straßenrand geben. Das sei alles so OK, wir sollen uns keine Gedanken machen. Das klappt allerdings gerade bei Kerstin nicht. Man stelle sich vor. Budget meldet sich bei uns und fragt wo das gemietete Auto sei…. Wir würden antworten: „Wir haben das Auto am Flughafen abgestellt und den Schlüssel dann irgend einem Unbekannten am Straßenrand gegeben. Wo das war und wem wir den Schlüssel gegeben haben, wissen wir leider nicht ! Um es vorweg zu nehmen. Alles ging gut !

Zum Grenzübergang nach Sambia ist es nicht weit. Die letzten in der LKW Schlange warten laut unserem Fahrer ca. 1 Woch auf die Fähre. Am Sambesi fahren 2 klapprige Fähren hin und her und es ist die Hölle los, echt heftig ! Wir sollen zum nächsten Rastamann in ein Blechboot steigen und werden auf der Sambia Seite vom nächsten „übernommen“. Er sammelt die Pässe plus je 50US$ ein und verschwindet im Gewusel. Nach der Einreise und ca einstündiger Fahrt erreichen wir das sehr große Zambezi Sun Hotel direkt an den Victoria Fällen.

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Der Empfang ist sehr professionell. Nachdem wir mit einem Golfcar ins Zimmer gebracht wurden, sind wir positiv überrascht. Leider ist die Sonne schon am Untergehen. Aber wir laufen trotzdem noch ein Stück zu den nahen Victoria-Fällen. In kurzer Zeit erhaschen wir noch die ersten Eindrücke der Fälle. Sie sind echt gigantisch. Die 110 Meter tiefe Schlucht ist 1,7 KM lang und auf der von uns aus gesehen rechten Seite stürzt überall Wasser in die Tiefe.

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Weiter hinten sind die Main Falls, die man wohl nur von Zimbabwe aus richtig sehen kann. Am nächsten Tag werden wir uns das mal in Ruhe ansehen. Einmal wieder kehren wir ein euphorischer Stimmung zurück in unser Hotel.

Das Dinner Buffet im halboffenen Restaurant ist sehr lecker und unsere Bedienung hat ihr Trinkgeld redlich verdient.

Teil 1829. Juli 2020

25.08.2008 Zambezi Sun Vic Falls
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Nach einer guten Nacht in einem sehr bequemen Bett gibt es ein ausgedehntes Frühstück. Natürlich wollen wir uns die Fälle heute noch einmal in Ruhe anschauen. Und so gehen wir gemütlich durch Palme und Wald von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt.

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Immer wieder bieten sich uns absolut gigantische Ausblicke .

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Über eine Brücke geht es auf eine Insel.

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Am Ende schauen wir in den Kessel der Mainfalls und auf die Brücke nach Zimbabwe. Dort stürzen sich Bungee Jumper in die Tiefe

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und tief unten paddeln die Rafter durch die Schlucht.


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Wir sind schwer begeistert und gehen zum Activity Center.

Leider ist der Ausflug zum Afternoon Tea nach Livingston Island ausgebucht. Zuerst sind wir sehr enttäuscht. Aber dann ergattern wir noch Plätze für die Morgentour zum Devils Pool. Uff!

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Zufrieden machen wir einen Schlumifix, dann laufen wir zum nahen Royal Livingston zum High Afternoon Tea. Dort ist alles in perfektem Kolonialstil und very, very british. Aber wir mögen das. Der Poolboy hat eine kuriose Uniform mit Kniebundstrümpfen und Tropenhelm an. Nach einem kleinen Hotelrundgang lassen wir uns einen schönen Schattenplatz auf der Terrasse zuweisen.

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Kerstin bestellt wie gewohnt eine riesen Kanne Earl Grey, ich nehme Ceylon Orange Pekoe.

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Mit Hilfe der förmlich netten Angestellten stellen wir uns beide eine kleine Etagere mit üppigen Leckereine zusammen. Creme Brulee, Johannisbeer-Pürree, Schwarzwälder etc. wandern in unsere Mägen.


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Um uns herum gibt es viele überwiegend sehr steife Hotelgäste. Von der Terrasse am Fluss aus sieht man die Hippos am Fluss und die Gischt der Fälle. Es könnte schlimmer sein !

Teil 1931. Juli 2020

25.08.2008 Zambezi Sun Vic Falls - Abend
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Zum Sonnenuntergang laufen wir noch einmal zu den Fällen.

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Im schönen Abendlicht wirkt alles ganz anders als heute Morgen.

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Wir stehen unter einem Regenbogen und die Sonne geht glutrot hinter dem Wassernebel der Mainfalls unter. Wow!

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Wir genießen die unglaublich eindrucksvollen Momente!

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Dankbar, dass wir so etwas Schönes erleben dürfen, geht es zur Poolbar. Die Mosquitos haben wir mit Autan und langer Kleidung einigermaßen in Schach gehalten. Im Camp Kwando hatte sie sich 10 Stiche gefangen. Wir unterhalten uns mit einer netten Schweizerin. Dann duschen wir und packen unsere sieben Sachen. Um 20:30 Uhr empfängt uns Lucy wieder am Buffet. Wir trinken Mosi Bier und sinken sehr, sehr zufrieden ins Bett.

Teil 2001. Aug. 2020

26.08.2008 Zambezi Sun Vic Falls nach Kasane Garden Lodge
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Der Wecker klingelt früh, denn um 07:15 Uhr sollen wir zum Ausflug nach Livingston Island im Royal Livingston bereit sein.

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Mit zwei kleinen Alubooten geht es im Eiltempo immer der Gischtwand entgegen zum Rand der Fälle.

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Ein Guide führt uns bis zu Abbruchkante. Das Gefühl ist überwältigend.

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Zuerst stehen wir unter einem perfekten Regenbogen und schauen auf die Zimbabwe Seite und Richtung Hotel.

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Man hört das Tosen der Fälle und kann in die Tiefe schauen. Dann erhalten wir Regencapes und mit ehrwürdigem Gefühl nähern wir uns der Gischt der Main Falls.

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Es ist einfach beeindruckend, direkt neben den Wassermassen des Zambezi mitten in der tosenden Gischt zu stehen. Aber es ist nass, um nicht zu sagen sehr nass ! Unser Guide macht Fotos von uns.

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Dann springen einige Wagemutige in die Devils Pools und schauen im Wasser stehend über die Kante der Fälle. Uns gefriert das Blut in den Adern……. Uuuuuuh ! Nach weiteren Fotos gehen wir noch auf die andere Seite.

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Danach gibt es Scones und nette Gespräche mit netten farbigen Amerikanern und einem englischen Paar.

Erneut begeistert kehren wir ins Hotel zurück, trinken Kaffee und warten auf unseren Abholer. Gegen 1:00 Uhr fahren wir mit ihm weitere Hotels ab und sammeln die Mitglieder unserer Zeltsafari ein. Wir werden zu sechst sein und uns übermorgen zur Zeltsafari wiedertreffen. Der organisierte Teil der Reise beinhaltet ein Paket aus Vic Falls, Chobe, Zeltsafari und zwei Nächten Pom Pom Camp. Nach einiger Fahrt erreichen wir die Grenze von Sambia nach Botswana. Dieses mal müssen wir mit ins Zollhaus.

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Es herrscht geordnetes Chaos mit einer bunten Mischung aus Einheimischen und Touris.

Dann ab aufs Boot, übersetzen und am anderen Ufer herrscht erst einmal wieder Chaos.

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Verschiedene Guides suchen ihre Schäfchen. Wir werden von etlichen Einheimischen und einer ganzen Schulklasse neugierig beäugt und knipsen selbst etliche Fotos.

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Dann noch durch den Botswana Zoll und die Seuchenkontrolle und per Transfer zur Garden Lodge.

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Dort werden wir sehr freundlich begrüßt und bekommen ein Zimmer im Erdgeschoss. Obwohl alles schon etwas abgewohnt wirkt (2008!!!), hat die Lodge doch ihren Charme.

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Teil 2101. Aug. 2020

26.08.2008 Kasane Garden Lodge - allererste Bootstour auf dem Chobe
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Um 15:00 Uhr startet die Bootcruise in den Chobe National Park. Vorher essen wir noch zu Mittag und unterhalten uns gut mit zwei Aussis und drei Amerikanern. Die eine ist Pilotin und fliegt die anderen 4 durch Botswana und Namibia. Auf dem Bootstrip sind wir zu sechst und haben einen wirklich coolen Guide.

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Wir sehen viele Adler, Reiher, Kroks, Büffel, Hippos und 2 Elefanten aus nächster Nähe.

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Der eine schwimmt vor uns durch den Fluss! Weiter geht es mit Waranen, Letschwe Antilopen und zwei Toiletten Stopps für mich

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…. Ja genau ! Mitten während des Trips bekomme ich ein sofortiges und nicht aufschiebbares Bedürfnis. Der Guide steuert auf meine dringend gemachte Anfrage etwas ratlos auf eine Insel zu und meint, ich solle auf Büffel und Krokodile aufpassen. Das Boot fährt er mit dem Bug aufs Ufer. Ich hocke mich ohne Deckung direkt davor und bin einfach nur froh, mir nicht in die Hose machen zu müssen. Kerstin schämt sich in Grund und Boden. Bei meiner Rückkehr ins Boot schauen mich alle etwas mitleidig ein. 15 Minuten später spielt sich die gleiche Szene an anderer Stelle erneut ab und Kerstin steht glaube ich kurz vor der Scheidung !

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Trotzdem war die Bootstour ein tolles Erlebnis. Die Abendstimmung bleibt unvergessen.

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Zufrieden geht es zurück zur Gardenlodge. Das Dinner ist lecker und wir haben wieder gute Gesellschaft. Nach dem Dinner stehen alle Lodgegäste im Halbkreis hinter dem Laptop des Profi- Fotografen Peter.

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Er zeigt ganz, ganz tolle Bilder aus einem Park, der Kgalagadi heißt. Mit Musik hinterlegt sind die Bilder so schön, dass etliche der Gäste Tränen vor Ergriffenheit in den Augen haben. Wir auch. In uns reift ein Gedanke…….. den wir später auch umsetzen. Ihr kennt die Geschichten ja.

Voller Eindrücke geht es ins gemütliche Bett. Unsere Zimmerspinne sitzt immer noch an der gleichen Stelle der Wand. Sie ist ein Teil meiner langfristigen Afrika Spinnentherapie…..

Da wir das Schild "please wake us up, if the Hippo is here" herausgehängt haben, klopft es bald an der Tür.
Keine 5 Meter weg steht Margarethe das Hippo hinter der Hecke und frisst in Seelenruhe Gras.


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Teil 2202. Aug. 2020

27.08.2008 Kasane Garden Lodge
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Der wake up call „knock, knock“ weckt uns sanft. Nach dem Frühstück starten wir zusammen mit den Amerikanern und den Aussies zum Game Drive in den Chobe.

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Außer einer Riesengruppe Elefanten und ein paar einzelnen Tieren gibt es nichts Außergewöhnliches.

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Die Bootscruise hat uns unter dem Strich besser gefallen.

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Nach der Rückkehr essen wir Lunch, beobachten dabei die Warthogs und relaxen bis zur 15:00 Uhr Bootscruise.

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Teil 2304. Aug. 2020

27.08.2008 Kasane Garden Lodge
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Los geht es zur Nachmittags-Bootscruise. Es begleiten uns zwei in Südafrika lebende nette Belgierinnen. Unser heutiger Guide kommt mit einem kleineren Boot und ist schon fast ein wenig zu cool.

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Wir freuen uns über kämpfende Hippos. Damals waren wir von den Fotos ganz begeistert !

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Eigentlich verläuft die Fahrt genauso wie die am Vortag.

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Ganz besonders möchte ich diese Roan äh Sable erwähnen. Sogar sehr besonders
😉

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Am Ende sichten wir Ground Hornbills beim Schneckenknacken

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und später sogar noch zwei Löwen.

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Als wir uns mit dem Boot nähern, gleitet direkt vor uns ein unbemerktes riesen Krokokodil ins Wasser. Die zwei Löwen werden von etlichen Booten und Autos umlagert.

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Wir bleiben liegen und nehmen genau dort unseren Sundowner. Kerstin entdeckt von dort aus ganz weit weg eine große Anzahl von Elefanten. Dann fährt der Guide uns zu den Elefanten.

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Die meisten ziehen bei unserer Ankunft gerade ab. Drei von Ihnen bleiben im Ufermatsch stehen und fressen vor sich hin. Unser Guide kloppt coole Sprüche und schiebt uns mit dem Ruder und ausgestelltem Motor immer näher an die Elefanten heran.

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Mir wird schon mulmig. Aber außer einem kurzen Anschnaubenund Ohrenschlagen lassen uns die Elefanten in Ruhe.

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Es ist sehr interssant und spannend, die Riesen beim Fressen aus solcher Nähe beobachten zu können.


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Ganz euphorisch geht es zurück zur Lodge und unserem Gin Tonic.

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Das Abendessen ist wieder lecker. Wir unterhalten uns lange mit den Südafrikanerinnen und Peter, dem Profi-Fotografen. Er zeigt den Gästen wieder seine unglaublich tollen Bilder und so endet der Abend wieder sehr stimmungsvoll. Das Hippo kommt heute nicht und wir sinken schnell in den Schlaf

Teil 2405. Aug. 2020

28.08.2008 Garden Lodge – Flug nach Xakanaxa / Beginn der Zeltsafari
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Da wir um 10:30 Uhr fliegen sollen, gibt es nach einer gut durchschlafenen Nacht ein gemütliches Frühstück. Fast alle Gäste sind schon abgereist. Nach einer herzlichen Umarmung von Monique verabschieden wir uns und Florian fährt uns zum Flughafen. Dort treffen wir auf Uwe und Katrin von unserer Reisegruppe. Sabine und Katrin kommen kurz später. Nach einigem Hin und Her und Chaos auf dem Vorfeld werden wir mit einer Familie aus Alsfeld zu einem sehr, sehr jungen Piloten ins Flugzeug gesteckt.

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Er lässt die Maschine an und es wird sehr, sehr laut. Ich sitze neben ihm. Das Gepäck passt gerade so hinein und es ist sehr, sehr eng. Er dreht an allen möglichen Trimmrädern und Knöpfen und ehe wir es uns richtig vor Augen halten können, sind wir schon in der Luft.

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Die Cessna wackelt in den Windböen durch den Himmel. Ach ja, es könne etwas bumpy werden, meint der Pilot. Mehr wird er nicht zu uns sagen….

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Über von tausenden Tierpfaden durchzogenes trockenes Land geht es Richtung Okavango Delta.

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Auf dem GPS kann ich die verbleibende Distanz erkennen. Kurz vor der Landung können wir Elefanten an Wasserlöchern beobachten.

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Die kleine Maschine steuert im Tiefflug eine winzige Piste an und ist sauschnell. Wir rasen im knapp über die Piste und fliegen eine Platzrunde.

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Die Landung ist sehr holprig. Leider vergessen wir beim hektischen Aussteigen unsere beiden Fliesjacken. Wir sollten sie später wieder bekommen.

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Auf dem Airstrip empfängt uns unser Guide Sammie. Nach 10 Minuten landen die anderen.

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Sabine ist es schlecht. Zu sechst werden wir unterwegs sein, Super ! Und schon geht es zu unserem Landcruiser und los. Die Landschaft ist auf den ersten Blick ganz anders. Mopanewald mit lauter knorrigen Bäumen wechselt sich mit offenen Grasflächen ab. Unterwegs sehen wir gleich Giraffen, Elefanten Zebras etc.

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Dann erreichen wir unser Camp Nr. 7/9
(??). Die Zelte stehen am Rand eines Waldesmit Blick auf Gras und abgestorbene Bäume. Auf der anderen Seite auch Wald und Büsche.

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Der Empfang unserer drei Camp-Boys ist herzlich. Wir installieren uns und bekommen das mittlere Zelt. Alles ist so wie erwartet, nur die Duschen müssen noch aufgebaut werden. Es gibt einen light Lunch und Inok der Koch zeigt gleich, was er kann. Der Kellner heißt Eipi, der 3. Boy heißt Knox. Es ist schon eine neue Erfahrung, so mitten in der Wildnis zu sitzen und zu essen.

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Wir sind alle etwas aufgeregt.

Teil 2505. Aug. 2020

28.08.2008 Zeltsafari Okavango Delta / erste Pirschafahrt
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Dann starten wir zur ersten Pirschfahrt. Sammie macht einen super Eindruck und erklärt uns viele interessante Sachen. Nach einigen Giraffen sichtet Sammie ein „white car“. Das sollte DAS Wort des Urlaubes werden ! Neben dem Auto liegen zwei prächtige männliche Löwen unter einem Busch.

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Wow, was für ein Beginn ! Die Photos rauschen nur so durch.

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Dann fährt sich unweit von uns ein Geländewagen mit Guide fest. Er kommt nicht mehr heraus. Sammie runzelt die Stirn (er war lange Ranger Ausbilder im Tuli Block) und erkennt einen seiner ehemaligen Schüler wieder. Ok, er will ihm helfen. Wir fahren die kurze Strecke hin und sind immer noch in Sichtweite der Löwen. Sammie begrüßt den unglücklich schauenden Fahrer und setzt sich hinters Steuer. Einmal Vollgas zurück und und schon ist das Auto frei.

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Die Fahrgäste klatschen und der Driver würde sich am liebsten in Luft auflösen. Wir haben auch unsern Spaß und offensichtlich einen guten Fahrer. Unser Guide sollte sich als absoluter Glückstreffer herausstellen. Bis heute einer der tollsten Menschen, die wir je kennenlernen durften ! Dann fahren wir weiter, um unseren Sundowner einzunehmen.

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Durch den Hinweis eines anderen Guides halten wir bei zwei im Gras sitzenden Löwenjungen.

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Sie machen putzige Sachen, aber das Licht ist schon schlecht.

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Dann gibt es etwas weiter weg gibt Gin Tonic und Biltong.

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Die Stimmung ist phantastisch.

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Danach wollen wir noch einmal zu den Löwen. Es dämmert schon stark, als wir dort ankommen. Der eine der beiden Löwen erhebt sich gerade und läuft los. Dann passier das, worauf wir gehofft haben. Die Löwen rufen sich gegenseitig. Rooooaaar ! Alle haben Gänsehaut. Nach mehreren Brüllern nähert sich ein Giraffe. Sammie ruft „Idiot!“ zu der Giraffe. Wir sind übrigens nur ca. 1 Kilometer von unserem Zeltcamp entfernt. Bei der Rückkehr dorthin brennt schon das Lagerfeuer. Nach einem Windhoek gibt es ein superleckeres 3 Gänge Menü Immer wieder hören wir die Löwen brüllen. Danach sitzen wir am Lagerfeuer und schwelgen in Erinnerungen.

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Aufgeregt und müde gehen wir ins gemütliche Bett (Feldbett mit Bettzeug). Die großen Fliegengitter an den Seiten sind offen. Immer wieder wachen wir auf. Elefanten knacken Bäume, die Löwen und Hippos brüllen. Es sit schon ein wenig unheimlich. Am morgen zeigt Sammie mir die Hyänenspuren direkt an meinem Fliegennetz. Sie ist direkt an mir vorbeigelaufen. Ich habe davon nichts mitbekommen. Ein phantastischer Tag ist zu Ende !

Teil 2607. Aug. 2020

29.08.2008 Zeltsafari Okavango Delta
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Um 06:30 Uhr werden wir geweckt und waschen uns an den vor dem Zelt bereitstehenden mobilen „Waschbecken“ aus Zeltplane. Das Frühstück nehmen wir im Stehen und tauschen aufgeregt die Erlebnisse der letzten Nacht aus. Vor der geplanten Bootsfahrt will Sammie noch einmal nach den Löwen schauen und den frischen Leospuren nachgehen. Beides bleibt ohne Erfolg. Dafür stehen wir länger an einem Tümpel mit allerlei kleineren Besuchern.

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An der Bootsanlegestelle gibt es noch eine Teatime mit Keksen.

Dann geht es los. Wir fahren langsam an einer Nobel-Lodge vorbei und weiter durch mehrere Kanäle.

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Zuerst entdecken wir Otter (ohne Bild und wir hatten das beide vergessen!) und halten dann an einer Stelle, an der Marabus und Störche brüten.

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Weiter geht’s an einem toten Hippo und einem großen Krokodil vorbei.

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Vom Blechdach des Bootes aus können wir in einiger Entfernung viele Elefanten erkennen. Nach ewiger Fahrerei gibt es ein Picknick auf einer Insel.

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Es ist eine Erlösung, denn es wurde mir langsam langweilig und vor Allem heiß.

Direkt nach der Weiterfahrt halten wir direkt neben zwei im Wasser Schilf fressenden Elefanten.


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Der große Elefant ist cool, der halbwüchsige bekommt totale Angst vor uns, trötet uns immer wieder an und watet von uns weg.

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Immer wieder fährt unser Fahrer näher ran, bis der kleine uns Leid tut.


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Der große Elefant schiebt den kleineren unsanft weg, als er ihn in Panik beim Fressen stört.

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Dann geht es an einer weiteren Marabu Kolonie endlich zurück. Wir sind froh, uns wieder in Sammies Obhut begeben zu dürfen. Die Boosttour war Anfangs schön, am Ende dann aber doch etwas zu lang. Es ist inzwischen halb vier. Die Rückfahrt zum Camp nutzen wir als Abend Game-Drive. Nachdem wir morgens nur viele Vögel sichten konnten, kreuzt uns jetzt ein riesige Elefantenherde (über 100 Tiere) mit vielen Jungtieren.

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Außerdem sehen wir noch eine Giant Eagle Owl. Da es schon spät ist, nehmen wir den Sundowner am Zelt. Vorher gab es eine vorbereitete Eimerdusche, Das Wasser riecht nach Rauch. Aber die Dusche tut sehr gut !

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Dann gibt es wieder sehr leckeres Essen. Die Jungs haben wir als außergewöhnlich nett in Erinnerung. Es gab immer wieder Getränke mit Zuckerrand am Glas und allen möglichen PiPaPo. Als wir am Lagerfeuer sitzen erzählt uns der sehr gut gebildete Sammie von den Problemen in seiner Heimat Zimbabwe. Als er uns ins Bett bringt, leuchtet er einer Hyäne ins Gesicht !

Teil 2708. Aug. 2020

30.08.2008 Zeltsafari Okavango Delta
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Nach einer ruhigen Nacht geht es wieder auf Pirschfahrt. Direkt am Lager steht eine Giraffenmama, deren Kleines eine üble Verletzung am vorderen Knie hat und schwer hinkt. Sie tut uns sehr Leid.

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Danach sichten wir Ground Hornbills. Da Sammie den Leo wieder nicht finden kann (Spuren), landen wir erneut bei den jungen Löwen.

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Sie liegen unter einem großen Baum und sind alleine.

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Sammie bekommt einen Tip, dass bei Third Bridge Wildhunde wären. Auf dem Weg dorthin sehen wir viele kleine Dinge.

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Die holprige Third Bridge ist ein Erlebnis !

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An einer schönen Stelle beobachten wir Zebras, Affen beim Poppen und machen Kaffeepause.

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Wir schrecken ungewollt 2 Bat Earred Foxes auf.

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Auf der Heimfahrt sehen wir noch viele Elefanten.

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Zurück im Camp gibt es den gewohnten Begrüßungsdrunk, eine super Lasagne zum Lunch und eine ausgiebiges Mittagsschläfchen.

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Die Nachmittagspirsch verläuft unspektakulär.

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Ein aufgeschrecktes Hippo rennt in Höchsttempo an unserem Auto vorbei zurück ins Wasser.

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Weiter sehen wir Elefanten und einen buddelnden Honeybadger (hatten wir auch beide vergessen). Dann gibt es den gewohnten stimmungsvollen Sundowner. Die Gruppe ist übrigens OK. Achim und Sabine sind super nett, die beiden anderen OK. Dann fahren wir das letzte Mal zurück zum ersten Camp

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und verbringen dort den gewohnt stimmungsvollen Abend mit gutem Essen, interessanten Gesprächen und einem schönen Lagerfeuer. Die Nacht bleibt ruhig.

Teil 2809. Aug. 2020

31.08.2008 Zeltsafari Okavango Delta / Umzug nach Kwai
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Nach Aufstehen, Waschen und Frühstücken verabschieden wir uns von unserem ersten Camp. Zusammen mit unserem Gepäck geht es auf Pirschfahrt.

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Richtung Third Bridge passiert nichts aufregendes bis wir ein extrem cooles italienisches Paar treffen. Es entwickelt sich eine legendäre Konversation über die wir uns noch heute totlachen. Unser Guide Sammie sprach in solchen Situationen ziemlich genauso wie Eddy Murphy.

Sammie: Have you seen animals ?
Italienerin: Is there fourth bridge ?
Sammie: Schaut uns ratlos an und antwortet „Nooooo“
Italienerin fragt besorgt: Is it sandy ?
Sammie: Nooooooooo ! Wir lachen….( knapp einen Kilometer vorher waren wir durch einen fiesen Sandkasten gefahren, in dem sich ein Touri 4x4 übel festgefahren hatte. Ein anderes Auto half bereits beim Buddeln)
Italienerin: Yesterday we gut stuck two times
Sammie: Your car is good, but he is a bad driver ! Wir Lachen….
Sammie: Have you seen animals ?
Italienerin: 1 Elephant !
Sammie: What ? Booooring ! Wir Lachen…..
Italienerin: And you?
Sammie: We are searching for dogs !
Italienerin: What ? Wir Lachen hysterisch…..
Sammie: Bye und fährt los…… Wir Lachen uns tot….


Man muss dazu sagen, dass die jungen Italiener so etwas von arrogant und über cool herüber kamen, dass sie es echt herausgefordert haben. Ansonsten war Sammie brav und hilfsbereit……

Bei Third Bridge bekommen wir einen Tipp.

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In der Nähe wäre eine Büffelherde und Löwen. Also nichts wie hin. Es geht im Schnelltempo über einen sandigen Weg. Sammie lässt auf der Fahrt einige übliche Verdächtige links und rechts liegen. Dann stehen wir vor einer riesigen Büffelherde. Sammie fährt vorsichtig und bedacht mitten hinein.


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Die Tiere schauen uns relaxed und interessiert an.

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Wir sind aufgeregt, schließlich sollen Büffel ja so gefährlich sein.

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Total fasziniert beobachten wir die sich vor uns teilende Büffelherde. Dann erreichen wir den Schauplatz eines Verbrechens. Zwei männliche Löwen liegen etwas voneinander entfernt in der Nähe eines Büffelkadavers,

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der schon ordentlich angefressen ist.

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Sammie fährt an dem ersten Löwen vorbei. Er traut ihm nicht, denn er schaut uns richtig aggressiv an.

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Das ist ja ansonsten eher Löwen unüblich. Beide Löwen haben hunderte Fliegen im Gesicht und sind satt gefressen.

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Sammie erkundet den Tatort wie ein Kriminalbeamter und erklärt uns , wie die Jagd vermutlich abgelaufen ist. Es schaudert uns. Dann fahren wir an dem Aggro-Löwen vorbei weiter. Solch einen Löwenblick haben wir bisher und später niemals beobachtet.

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Er mochte uns nicht und Sammie merkte das.

Wir erreichen einen Tümpel mit Krokodil und machen dort eine Teepause.


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Etwas entfernt steht noch eine Giraffe.

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Der weitere Weg führt uns zurück zum Xakanaxa Airstrip und weiter in Richtung North Gate des Moremi. Nach einer Elefantenherde machen wir Lunchstop im Busch.

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Es gibt Hähnchenschenkel. Im Hintergrund grunzen die Hippos und es ist sehr heiß. Kerstin macht mit ihrer kleinen Kompaktkamera diese Fotos:

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Dann kommt eine tiefe Wasserdurchfahrt. Sammie hat Sorgen, dass er im Matsch stecken bleiben könnte. Aber wir kommen problemlos durch und fahren weiter in Richtung First Bridge und Gate. Am Gate machen wir Quatsch und Posen mit den dort herumliegenden Tierknochen.

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Das Bild von Kerstin mit dem Elefantenoberschenkelknochen war lange Kerstins Avatar. Dann erreichen wir das Kwai Village. Ein total Besoffener kontrolliert Sammies Buchung für die Campsite im Kwai Konzessionsgebiet. Obwohl wir völlig KO von der langen Fahrt sind, gehen wir doch dem Tipp eines entgegenkommenden Autos nach und suchen einen gesichteten Leo. Sammie fährt ewig durch die Gegend, bleibt plötzlich stehen und sagt :“there he is!“. Wir sechs schauen uns ratlos an. Sammie deutet nach unten. Wir stehen direkt neben dem Leo. Er liegt keine 2 Meter entfernt unter einem Busch und wirkt sehr relaxed. Jetzt bricht im Auto völlig unbegründete Hektik aus. Jeder will die beste Fotoposition.

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Aber den Leo interessiert das alles nicht. Er schaut uns mit seinen durchdringenden Augen gelangweilt an.


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Happy fahren wir weiter. Als Kerstin kurz vor unserem Camp noch einen stolzen Adler fotografieren möchte ruft Katrin entsetzt „nicht noch ein Foto!“. Aber deswegen sind wir doch hier !?!?

Das neue Lager liegt ganz toll am Rande eines kleinen Flusses im Wald. Alles ist voll mit Elekacke. Sammy läuft mit einem Spaten herum, um den Platz Hyänensicher zu machen
(???). Sie graben wohl gerne nach Grillresten. Die Dusche ist schon fertig, alle freuen sich darauf !

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Wir fahren nicht mehr raus und nehmen den Sundowner im Camp.

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Wegen der Elefantenkacke rechnen wir Nachts mit Elefantenbesuch, aber alles bleibt ruhig.

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Wir schlafen gut….

Teil 2911. Aug. 2020

01.09.2008 Zeltsafari Okavango Delta / Kwai
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Nach dem Frühstück geht es wie gewohnt auf Pirsch., die nach dem anstrengenden Tag gestern nicht zu lange ausfallen soll. Wir sehen etliche Geier und fahren kreuz und quer durch die Gegend.

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Das Wasser steigt merklich an und die Luft ist durch einen fernen Buschbrand diesig.

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Der Leo ist nicht mehr da. Also machen wir eine Teepause.

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Anstatt dessen sehen wir eine Giant Eagle Owl

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und fahren dann wieder zurück. Kerstin liest und ich gammele platt im Zelt herum. Die Francoline und Hornbills scharren und gurren um uns herum.

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Nachmittags zur Teatime besucht uns eine Elefantenherde direkt am Lager.

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Sammie packt uns ins Auto und fährt uns näher an die Elefanten heran. Es geht über Äste und Steine. Aber Elefanten finden wir so langsam „boring“….. )echt!?!?) Dann fahren wir wieder an der Giant Eagle Owl vorbei los zur Pirsch. Es soll Löwen in der Gegend geben. Wieder geht es im Zickzack durchs Grünzeug. Als wir die Hoffnung fast aufgegeben haben fragt Sammie und“ is that a lion?“

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Im trockenen Gras liegend sind die sieben Löwen fast unsichtbar.

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Wir beobachten sie aisgiebig. Bei jeder kleinen Bewegung rattern die Dauerauslöser. So langsam kommen immer mehr Autos hinzu und wir fahren lieber weiter.

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Durch die Zeit bei den Löwen ist es spät geworden.

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Ein Mitglied unserer Reisegruppe ist wie gestern „angepisst“…. Für den Sundowner halten wir in einer Art Mondlandschaft. Nebenan sitzt ein Geier im Baum.

Als wir losfahren, wechsele ich auf den Beifahrersitz. Sammie hat mich als Mr. Spotlight ausgewählt. Wir fahren im Stockdunkeln durch die Gegend. Sammie hat mir genau gezeigt, wie ich bei einer Tiersichtung das Blenden vermeide. Immer wieder schauen uns leuchtende Augen aus der Nacht an. Sammie erklärt uns dann, was das für Tiere sind. Impalas wären mehrere Minuten geblendet, wenn man sie direkt anleuchtet. Wir sehen superknuffige Bushbabys und Springhasen und dann noch eine Hyäne.

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Die Nachtfahrt ist total spannend und macht allen Spaß. Sehr zufrieden kehren wir ins Camp zurück, wo uns die Crew wieder leckerst bekocht. Am Lagerfeuer und mit einem Bierchen klingt der Abend aus. Die Nacht bleibt ruhig. Morgen machen wir noch eine Nachtfahrt und die sollte uns mit zwei absoluten Gänsehauterlebnissen bis heute in guter Erinnerung bleiben.

Teil 3012. Aug. 2020

02.09.2008 Zeltsafari Okavango Delta / Kwai
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Nach dem Frühstück geht unsere heutige Pirschfahrt am Fluss entlang. Wir sichten einen stolzen Sekretär

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und stoßen am Fluss auf ein grasendes Hippo.

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Als es sein Maul zur Drohgebärde aufreißt ahnen wir, welchen Schaden eines der gefährlichsten Tiere Afrikas damit anrichten kann.

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Wir halten Abstand und das Hippo verschwindet im Unterholz.

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Danach geht es zurück zum Camp. Alle Relaxen, Lesen und Duschen.

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Ach ja, die Elefantenherde erwähne ich schon gar nicht mehr !

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Etwas später als gewohnt brechen wir zur Nachmittagsfahrt auf. Nach einem Tipp finden wir die 7 Löwinnen wieder.

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Sie liegen am Rand einer Pad und Pennen.

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Drei KFZ sind uns zu viel, Sammie will bei Nacht wiederkommen. Wenige Meter weiter begegnen wir einer Elefantenherde mit ca. 50 Tieren. Sie haben einige kleine Elefanten dabei.

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Dann liegt mitten auf der Pad eine „Posing Hyena“.

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Sie liegt flat auf der Straße, steht kurz auf um sich dann sofort wieder hinzulegen. Sammy ruft ihr zu „you are ugly!“. Die Hyäne schaut uns nur müde an und macht keine Anstalten, den Weg frei zu machen.

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Dann steht sie doch auf und wälzt sich auf irgendetwas Totem im Busch. Dann ist es schon Sundownerzeit. Die Sonne geht unspektakulär unter. Ein dichter Dunst aus dem Rauch eines Buschfeuers liegt in der Luft.

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Dann setze ich mich wieder neben Sammie und bediene das Spotlight. Er sucht in stockdunkler Nacht die Löwen. An der vorherigen Stelle liegen sie nicht mehr. Es sind noch andere Autos unterwegs. Aber es ist wirklich finstere Nacht. Sammie fährt kreuz und quer. Er hält immer einmal an, macht den Motor aus und hört in die Nacht. Alle sind ganz ruhig und hören nichts. Weit weg sehen wir Umrisse von Löwen. Sie werden von anderen Autos angeleuchtet. In unserer Umgebung ist es still. Sammy fährt noch ein Stück und sagt zu mir“ Put the spotlight on!“ Ich klicke es an und leuchte aus ca 5 Metern direkt auf einen Teil der Löwinnen. Hammer !

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Sie starren in die Nacht starren und sind offensichtlich auf der Jagd. Etwas weiter weg schleicht eine andere Löwin im grellen Scheinwerferlicht an Antilopen heran. Ein anderes Auto leuchtet auf die Letchwe und Sammie ist stocksauer. Der Fahrer des anderen Autos blendet die Antilope offensichtlich absichtlich, um die Chance auf eine erfolgreiche Jagd zu erhöhen. Sammie ermahnte mich stets, die Tiere nicht direkt anzuleuchten, sondern sie im Rand des Scheinwerferkegels zu halten.

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Wir sind alle bestürzt und uns einig, das nicht mit anschauen zu wollen. Nachdenklich geht es zurück zum Camp. In einem buschigen Gebiet geraten wir in eine Elefantenherde. Die sind nervös und trompeten uns in der unübersichtlichen Situation nervös an. Sammie macht den Motor aus. Ich habe Schiss. „Sammie, are we safe ?“ „Yeees! The Elephant’s doesn’t know whats going on now! So they are confused. When they recognize who we are, they will think OK, let’s kill them ! Then we have to be away. Aha……. Wir sind schnell genug „away“ und genießen unser letztes Abendessen im Zeltcamp. Kerstin und ich reden noch lange mit Sammie bevor die letzte Zeltnacht mit Löwen- und Elefantengebrüll beginnt.

Teil 3113. Aug. 2020

03.09.2008 Zeltsafari Okavango Delta / Kwai – Flug nach Pom Pom
Ab hier Bericht aus dem Gedächtnis, da kein Reisetagebuch vorhanden

Wehmütig gehen wir das letzte Mal mit Sammie auf Pirschfahrt.

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Die Zeltdafari war echt ein Erlebnis. Aber eben leider auch ein sehr teures. Wir verabschieden uns von den tollen Jungs, die wirklich alles absolut perfekt organisiert hatten. Wieder geht es an den Fluss, wo wir einige Sichtungen verzeichnen können.

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Eine schöne Elefantensichtung kommt auch noch hinzu. Sammie sucht das letzte mal nach „White Cars“

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Zur Kaffeepause kommt Kerstin mit einem Fundstück aus der Buschtoilette zurück.

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Mit Sammie machen wir noch etwas Quatsch und das Abschluss-Gruppenphoto.

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An einigen Hippos vorbei

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fahren wir zum Kwai Airstrip, wo wir uns von Sammie verabschieden.

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Unser Pilot ist wieder so ein ganz junger Prinz Harry Verschnitt und die Maschine ist diesmal etwas größer.

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Teil 3214. Aug. 2020

03.09.2008 Okavango Delta / Kwai – Flug nach Pom Pom
Ab hier Bericht aus dem Gedächtnis, da kein Reisetagebuch vorhanden

Über die rumpelige Piste startet Prinz Harry und wir fliegen über die immer weiter überfluteten Flächen des Okavango Deltas in Richtung Pom Pom.

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Immer wieder sehen wir Elefanten und tausende Tierpfade.

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Schließlich landet der kleine Flieger in Pom Pom. Wir steigen aus und schauen dem sofort wieder startenden Flieger hinterher.

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Im Camp werden wir ultraherzlich empfangen.

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Wir sind sehr gespannt und die Erwartungen sind hoch. Zuerst ist Kerstin sehr enttäuscht. Auf den Bildern im Netz hatte das Safarizelt eine Badewanne auf der Terrasse. Unseres hat keine.

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Nein, die gibt es nur im Honeymoon Tent, sagt die Managerin. Aber auch ohne Badewanne ist es schön hier.

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Nach einem Lunch starten wir schon zum Gamedrive.

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Zuerst sehen wir nur einige übliche Verdächtige.

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Eindrucksvoll ist der kurze Halt an einer Art Elefantenfriedhof.

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Zum Sundowner gibt es dann tatsächlich Schnee und wir frieren !

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Quatsch, natürlich ist das kein Schnee, sondern eine Salzpfanne. Nach dem größtenteils ereignislosen Drive fahren wir an einem Elefanten vorbei in Richtung Camp.

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Und kurz davor kommt dann unser Gänsehautmoment. Von rechts kommt ein Leopard auf unser Auto zu.

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Er läuft direkt unter uns am Auto vorbei. Ehrfürchtig und nicht ganz ohne Sicherheitsbedenken beobachten wir die tolle Katze.

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Wow, ein echter Kracher als Betthupferl. Zufrieden legen wir uns ins bequeme Bett. Morgen nehmen wir an einer Mokoro Tour teil.

Teil 3315. Aug. 2020

03.09.2009 Zeltsafari Okavango Delta / Pom Pom
Ab hier Bericht aus dem Gedächtnis, da kein Reisetagebuch vorhanden

Das bequeme Bett brachte guten Schlaf. Wir stehen auf, blicken in die Landschaft und gehen zum Frühstück. Der letzte ganze Tag unserer Reise bricht an. Mit gemischten Gefühlen besteigen wir den Mokoro.

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Bis heute ist das nicht mein Lieblingsfortbewegungsmittel.

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Trotzdem ist die Fahrt ein spannendes, für uns ganz neues Erlebnis. Die Ruhe wird nur von den grunzenden Hippos gestört.

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Toll sind die kleine Frösche und allerlei Insekten.

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Auf Kerstins Arm beißt eine größere Libelle einer kleineren live den Kopf ab.

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Schließlich landen wir auf einer kleinen Insel und machen eine Pause.

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Südfafrikaner erzählen, dass ihr Sohn beim Angeln von einem Hippo getötet wurde. Na super !

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Dann geht es schon wieder zurück zum Camp.

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Irgendwie war das eine neue Erfahrung, aber unbedingt nochmal machen muss ich eine Mokorofahrt nicht mehr. Wir machen eine Siesta,

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Essen und gehen Nachmittags noch einmal auf Pirschfahrt.

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Leider sehen wir nur aus großer Entfernung einen Leo, der aber sofort vom Baumstamm springt und verschwindet. Nicht mal ein Photo war möglich. Ansonsten bleibt der Drive ereignislos. Trotzdem genießen wir die Fahrt und saugen die Eindrücke in uns auf. Beim letzten Sundowner unterhalten wir uns mit einer amerikanischen Archäologin.

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Dann treffen wir zum letzten Abendessen mit den Mitgliedern unserer kleinen Gruppe zusammen. Mit Achim und Sabine verstehen wir uns inzwischen richtig super !

Teil 3415. Aug. 2020

04.09.2009 Zeltsafari Okavango Delta / Pom Pom - Heimflug
Ab hier Bericht aus dem Gedächtnis, da kein Reisetagebuch vorhanden

Mit großer Wehmut stehen wir auf. Nach dem Frühstück gibt es eine letzte Walking Safari. Ich glaube, es war unsere allererste.

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Nachdem wir genaue Verhaltensregeln bekommen haben, geht es im Gänsemarsch los.

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Unser Guide zeigt uns allerlei interessante Sachen und erklärt viel.

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Das ist unser allererster Black-headed Oriol, Damals kannten wir den Namen freilich noch nicht !

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Bei der Teepause bin ich offensichtlich etwas müde.

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Der Walk gefällt mir wesentlich besser, als die Mokoro Tour. Wir wundern uns, was man an Elefantenspuren so alles erkennen kann

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und sehen unseren ersten Leberwurstbaum.

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Zurück im Camp gibt es noch einen letzten Lunch, bevor wir zum Airstrip gefahren werden.

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Eine wahnsinnig tolle Reise neigt sich dem Ende entgegen. Wir beobachten die letzten Tiere aus der Luft und landen in Maun.

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Dort verabschieden wir uns von den anderen und steigen etwas später in die kleine Air Nambia Propellermaschine um.

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Mit dem guten, alten A340 fliegen wir von Windhoek aus zurück nach Frankfurt.

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2008 Namibia/Botswana once in a lifetime or not? von casimodo

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/299442-2008-namibia-botswana-once-in-a-lifetime-or-not

Stand: letzter Berichtsteil vom 15. Aug. 2020

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