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Reisebericht · namibia-forum.ch

Myanmar oder Das Goldene Land 2013

von Grosi · 39 Teile

Teil 123. Apr. 2020

Nach einer Traumschiffsendung Myanmar von 2012 und dem Buch «Herzenhören» von Jan-Philipp Sendker war es für mich klar, dieses Land möchte ich gerne bereisen. Ich beschaffte Reisekataloge und konnte mich über die organisierten Reisen nicht begeistern. Da hörte ich zufällig von einem kleinen Reisebüro in Biel, welches Asienreisen (hauptsächlich Vietnam, Myanmar und Sri Lanka) anbietet. Also sofort einen Termin vereinbaren und ab nach Biel. Da wir erst Ende Oktober reisen wollten, konnte das Unternehmen eine spezielle Kleingruppenreise nach meinen Wünschen zusammenstellen (andere Teilnehmer müssten halt mein Programm übernehmen).
Nun hatte ich also zu tun und entschied mich für folgende Tour:
Yangon – goldener Felsen/Kyaiktho-Bago-Yangon-Heho-Pindaya-Inle See-Mandalay-Monywa-Bagan-Badeferien Ngapali-Beach.
Als ich meinen zwei Geschwistern von unseren Reiseplänen erzählte, waren sie voll begeistern. Nimmst du uns mit? Na klar, ihr müsst halt meinen Reiseplan übernehmen. Schlussendlich waren wir 7 Personen (eine gute Kollegin von uns allen kam auch mit). Da die Anzahl Reisende mehr als 6 Personen betrug, erhielten wir eine Privatreise. Als Kindergärtnerin konnte meine Schwester über die Reisezeit nicht selber verfügen. Somit starteten wir statt Ende Oktober bereits am Sa, 19.10.13.

1. und 2. Reisetag 19./20.10.13
22.45h Abflug via Bankok mit Swiss, Weiterflug mit Bankok Airways nach Yangon, Ankunft 17.30h Ortszeit. Nach den Einreiseformalitäten, Gepäckentgegennahme und Zollkontrolle wechselten wir 200 US $ pro Person. (Das Reisebüro empfahl die Mitnahme von mind. 1000.—US $ pro Person in neuen ungefalteten Scheinen für alle Fälle). Andere Währungen würden im Land nicht angenommen und funktionierende Bankomaten gebe es nicht. Kreditkarten würden meistens nicht akzeptiert. Eine Sim-Karte für europäische Handys konnte nicht gekauft werden. Beim Ausgang wurden wir von 2 Burmesen mit einem Plakat (darauf stand mein Name) erwartet. Mit einem kleinen Bus fuhren wir nach Yangon und erreichten um 20.00h unser Hotel. Rasch bezogen wir unsere Zimmer und dann machten wir uns auf den Weg um etwas zu essen. Von unserem Hotel aus sahen wir die erleuchtete Shwedagon Pagode. Magisch zog uns diese an. Nach einer 15min. Wanderung durch Gassenküchen und entlang einem stinkendem Bach waren wir bei der Pagode und machten einen ersten Rundgang. Doch wir waren recht müde. Wir kehrten um und suchten ein Esslokal. Die Gassenküchen waren uns nicht geheuer, wussten wir doch nicht, wie hygienisch die sind. In der Nähe unseres Hotels fanden wir schliesslich ein kleines Lokal, das uns gebratener Reis mit einem Gemüsecurry servierte. Dazu tranken wir ein Myanmarbier (5 Prozent Alkohol, 640ml hat mein Mann im Tagebuch notiert).

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Zuoberst auf dem Turm ist eine goldene Kugel mit 25 cm Durchmesser befestigt. 4350 Diamanten und 93 weitere Edelsteine sind in das Heiligtum eingelegt. Das Prunkstück darunter ist ein Diamant mit 76 Karat Gewicht.

Teil 224. Apr. 2020

3. Reisetag, 22.10.13 Yangon
Um 8.30h wurden wir von unserer Reiseleiterin Aye (sprich Eye) mit einem Minibus und 1 Fahrer zu einer Stadtbesichtigung abgeholt.
Aye ist eine sympathische Reiseleiterin und sie spricht ausgezeichnet deutsch, natürlich mit Akzent und ist für entsprechende Korrekturen dankbar. An der Universität wurde sie von Lehrern ausgebildet, die selber nie in Europa waren. Einige haben für ein paar Monate das Goethe-Institut in Bangkok besucht.

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Wir besuchten u.a. die Sule Pagode, den Bogyoke-Aung-San-Mark (Kunsthandwerk, aber auch Früchte und Gemüse aller Art), das Rathaus, den Maha-Bandoola-Park, den Kandawgyi-See (königlicher See), etwas von der Altstadt und not but least die Shwedagon Pagode. Sie ist die grösste und älteste Pagode der Welt, ragt fast 100 Meter über die grüne Stadt. Seit 2'500 Jahren ist sie Wallfahrtsort für Buddhisten aus allen Ländern der Welt und ist eine der Hauptgründe, weshalb Myanmar «Das Goldene Land» genannt wird.

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Rathaus

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So kommt das Personal zur Arbeit.

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Sule Pagode

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Auf den Märkten wird alles Mögliche verkauft.

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Kandawgyi, der königliche See

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liegender Buddah 70m lang in der Kyauk-htat-gyi-Pagode
Die liegende Haltung bedeutet physischen Tod und das «höchste Nirvana».

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Wir laufen im Uhrzeigersinn um die Pagode.

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Ritual für Menschen, die an einem Donnerstag geboren wurden.

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Fleissig wird geputzt. Alle barfuss. Die Schuhe werden bei den Eingängen deponiert.

Teil 325. Apr. 2020

4. Reisetag, 23.10.13 Yangon-Goldener Felsen
Aye erwartete uns um 8 h an der Rezeption. Wir fuhren gegen Osten via Bago nach Kyalktho, den Ausgangspunkt zum «Goldenen Felsen». Fahrzeit ca. 5 h mit dem Bus (30 Plätze) und 2 Fahrern. Kaum sind wir im Bus sahen wir:

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Handarbeit. Es sind kaum Maschinen vorhanden.

Als wir in Kyalktho ankamen, mussten wir auf Lastwagen umsteigen. Die Einheimischen sassen zu siebt auf einem schmalen Brett. Wir Ausländer konnten zu fünft Platz nehmen. Es gab keine Gurten, keine Rückenlehne.

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Eine ca. 35minütige, abenteuerliche Fahrt brachte uns über sieben dschungelbedeckte Bergrücken zum Basislager für den Aufstieg. Auf einem gut ausgebauten Pilgerweg dauert der Aufstieg zu Fuss ca. dreiviertel Stunden. Man kann sich aber auch mit einer Sänfte (gegen Gebühr) dieses letzte Stück tragen lassen.

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Natürlich konnte man auch nur das Gepäck hochbringen lassen.

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Ausser uns waren nur Einheimische unterwegs.

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Die Kyaikthiyo Pagode ist eine der ältesten und meistgefeierten Pagoden in Myanmar. Sie befindet sich auf einem felsigen Berg 1101m ü/M und liegt in der Nähe der Gemeinde Kyaikhto im Thaton Distrikt. Die Pagode soll zu Lebzeiten Buddhas vor über 2400 Jahren erbaut worden sein. Dort liegt ein riesiger Felsen auf einer Gesteinsplatte und scheint jeden Moment loszurollen und in die Tiefe zu stürzen. Er wird jedoch von einem Haar Buddhas, das unter dem Felsen liegen soll, sicher gehalten.

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Nur Männer können kleine Goldblättchen anbringen. Frauen ist der Zutritt verboten. 😈

Teil 426. Apr. 2020

5. Reisetag Goldener Felsen-Bago-Yangon

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Am Morgen genossen wir noch den Sonnenaufgang an diesem für die Einheimischen so heiligen Ort. Später durften wir schon oben auf dem Berg auf die Lastwagen steigen und dann folgte wieder eine abenteuerliche Fahrt.
Unterwegs nach Bago besuchten wir eine Kautschuk-Plantage.

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Es dauert sieben Jahre, bis der Baum Gummi abgibt. Danach lauft die Produktion 70 Jahre. 1kg Saft mit ein wenig Schwefelsäure kommt für 8h in eine Blechform. Dann wird von Hand gewalzt und anschliessend mit 3 Walzen auf eine Normdicke gebracht. Später werden die ca. 0,5 m2 grossen Kautschuk-Stücke 3 Tage getrocknet und später geräuchert. Anschliessend werden sie exportiert.

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Aus Akazienholz werden Hemmschuhe für Fahrzeuge in verschiedenen Grössen hergestellt.

Teil 526. Apr. 2020

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An einem Früchtestand probierten wir verschiedene Früchte wie Pampelmusen oder Durian (Stinkefrucht).

Anschliessend erreichten wir Bago. 573n. Chr. von zwei Mon-Prinzen aus Thaton gegründet, wurde Bago in der späten Mon-Dynastie das Zentrum des Mon-Königreiches. In Bago ist u.a. der grosse liegende Buddha (994 n. Chr.) mit seinen 55m Länge und die 1476 unter der Herrschaft von König Dhammazendi errichtete Kyaik Pun Paya Pagode, hier schauen vier 30m hohe Buddhas Rücken an Rücken um eine Säule gelehnt in die Ferne.

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Auch ein Spaziergang durch ein Mon-Dorf durfte nicht fehlen. Dort besuchten wir eine Weberei, die Stoffe für die Longys (Röcke für Frauen und Männer) herstellt.

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Teil 626. Apr. 2020

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Es begegneten uns auch Nonnen.

Wir gönnten uns eine 10 minütige Ritschka-Fahrt (Kosten Fr. 1.-- für 7 Pers.)

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Später gab es noch einen Halt bei einer Töpferei.
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Während der Rushhour fuhren wir zurück nach Yangon. Der Verkehr war mörderisch.

Teil 727. Apr. 2020

6. Tag Yangon-Heho-Pindaya

Bereits um 5.15h erwartete uns der Bus vor dem Hotel. Die 1stündigeFahrt zum Flughafen führte uns auch am Anwesen von Aung San Suu Kyi vorbei. Aye sagte, von jetzt an sollten wir den Namen Aung San Suu Kyi nicht mehr aussprechen, sondern die Nobelpreisträgerin (sie war damals Parlamentsmitglied der Oppositionspartei und noch nicht Premierministerin) sagen (vermutlich wegen den Chauffeuren). Das Militär hört überall mit.
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Anwesen der Nobelpreisträgerin

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Wir fliegen nach Heho.

Vor dem Flughafengebäude erwartet uns ein alter japanischer Car, der uns über 43km Holperpiste nach Pindaya fährt. Fahrt durch die burmesische Schweiz.
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Teil 827. Apr. 2020

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Unterwegs sahen wir Strassenbau auf burmesisch. Frauen zerkleinerten kopfgrosse Steine in faustgrosse Stücke und verlegten diese von Hand. Anschliessend wurden die Steine von einer Walze (von einem Mann gesteuert) gewalzt.
Bei einem Spaziergang durch ein Dorf besuchten wir auch einen Privathaushalt. Von den Schlafräumen bis zur Küche konnten wir alle Räume besichtigen.
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Nebenan befand sich auch eine Tabaktröcknerei.
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Teil 927. Apr. 2020

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Pindaya


Anschliessend besuchten wir die Pindaya-Höhlen: ca. 8000 Buddha-Statuen in verschiedenen Grössen befinden sich in einer natürlichen riesigen Höhle und es werden immer mehr. Spender kommen auch aus Europa.
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Teil 1028. Apr. 2020

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Unweit unseres Hotels befand sich eine Manufaktur zur Schirm- und Papierherstellung.
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Maulbeerbaum-Rinde einlegen – hämmern – rühren – schütteln – schöpfen – verzieren. Aus dem Papier werden Briefumschläge, Taschen – Schirme etc. gefertigt. Die Holzteile für die Schirme werden auf einer Drechselbank mit Fussantrieb hergestellt. Für die Herstellung der Schirme werden keine elektrischen Maschinen verwendet.

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Weiter fuhren wir mit dem Bus via Heho nach Kalaw, wiederum durch die burmesische Schweiz.
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Die Wasserbüffel verrichten Schwerstarbeit, Ochsen werden zum Ziehen verwendet.

Teil 1128. Apr. 2020

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Kalaw ist für die Leser der Bücher «Herzenhören und Herzenstimmen» ein Begriff. Aye kannte die Bücher auch und hat mehrmals versucht, das Haus von Mi Mi und und Tin Win ausfindig zu machen. Leider wurde sie nicht fündig.Ein unvergessliches Buch ist auch «die letzte Shan-Prinzessin".

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Wir fuhren etwa 3 Stunden mit dem lokalen Zug von Kalaw nach Shwenyaung in der Upper Class für ca. Sfr. 3.—p/P. Der Zug ist noch aus der Zeit der Engländer und fährt fast im Schritttempo.
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Teil 1228. Apr. 2020

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Später fuhren wir mit dem Bus zu einem Weingut (geführt von einem Schweizer), wo wir einheimische Weine degustieren konnten.
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Anschliessend fuhren wir nach Nyaungshwe und von dort ungefähr 1 Std. mit kleinen Motorbooten über den Inle-See zur schmalsten Stelle. Leider fing es an zu regnen und wir erreichten unser Hotel erst bei Dunkelheit.
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Unser Hotel auf Stelzen.

Teil 1329. Apr. 2020


8. Tag Ganztagesausflug auf dem Inle See


Heute regnet es zum Glück nicht, erst am Abend öffnet der Himmel seine Schleusen. Der Monat Oktober ist das Ende der Regenzeit.

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Der 900 Meter hochgelegene Inle See ist mit 22 km Länge und 10 Km Breite der grösste See Oberburmas. Seine Bewohner sind die Inthas, auf Deutsch übersetzt: Die «Menschen vom See». Sie haben mitten auf dem See ganze Dörfer auf Pfahlbauten errichtet; Wohnhäuser, Werkstätten, Klöster und Schulen. Rund um ihre Dörfer haben sie «schwimmende Gärten» mit Obst, Gemüse und Blumenbeeten angelegt.
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Da der See flach und mit Algen zugewachsen ist, waren sonst übliche Fischfangmethoden nicht praktikabel., Die «Söhne des Sees» erfanden ihre eigene Methode: mit einem konisch geflochtenen, 2-3m langen Bambuskorb gehen die Inthas zum Fischfang, wobei sie das Ruder mit einem Bein einklemmen, um eine Hand frei zu haben. Wenn auf der windstillen Oberfläche des Sees Luftbläschen oder Unterwasserbewegungen zu sehen sind, stossen die Fischer an dieser Stelle, mit ihrem riesigen Baumbuskorb bis auf den Grund. Anschliessend stochern sie mit einem langen Stock in der einen Hand in den von dem Korb abgetrennten Bereich, um die darin schwimmenden Fische aufzuschrecken. In dem Korb hängt ein über einzelne Metallringe gespanntes Netz, das der Fischer mit der anderen Hand an einer Schnur so hält, dass er spürt, wenn ein Fisch dagegen stösst. In diesem Fall lässt er das an Ringen aufgezogene Netz fallen und mit Geschicklichkeit und etwas Glück bleibt der Fisch dann im Netz zwischen den Ringen hängen.

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Die Inthas verdienen ihren Lebensunterhalt nebst dem Fischen mit den Schwimmenden Gärten. Sie können die Gärten nur vom Boot aus bestellen. Hauptsächlich bauen sie Blumen, Tomaten, Gurken und Bohnen an.
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Teil 1429. Apr. 2020

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Unterwegs auf dem See.

Ein besonderes Handwerk am Inle-See ist die Herstellung von Lotosfasertextilien (Stengel der Lotusblüten). Diese werden auch exportiert. Hier kann mit Kreditkarte bezahlt werden. Die Artikel sind recht teuer.
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Am Inle-See lebt auch das Volk der Padaung. Die Frauen dieses Bergvolkes sind aufgrund ihres durch Messingspiralen gestreckt wirkenden Halses als «Giraffenfrauen» bekannt.
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Nur zum Schlafen werden diese Ringe abgelegt.

Teil 1529. Apr. 2020

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Ein weiteres Handwerk ist auch die Zigarrenherstellung.

Nun erfolgte die Fahrt mit dem Boot zum beeindruckenden, erst seit kurzem zugänglichen Pagodenkomplex Indein. Nach dem Bootsanlegeplatz machten wir einen ca. 15minütigen Fussmarsch durch ein kleines Dorf. Dort fand das jährliche Spendenfest statt. Die Prozession mit Buddha-Statuen wurde mit Glockenklang und lauten Lautsprechern begleitet. Jetzt erst erschienen die bettelnden Mönche, welche für ihr Kloster von vielen Familien eine Gabe, meistens Reis, bekamen (wir spendeten etwas Geld).
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Über den Wandelgang erreichten wir eine Anhöhe mit einer Unzahl kleiner und kleinster Pagoden. Diese werden restauriert und wenn irgendwie möglich mit Goldplättchen beklebt.
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Teil 1629. Apr. 2020

Auf dem Rückweg zu unseren Boten trafen wir Pa-O-Frauen.
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Auf der Rückfahrt besuchten wir das Phe Chauung Kloster.
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Nun setzte Starkregen ein und wir erreichten unser Hotel puddelnass.
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Während dem Abendessen erfreute uns das Hotelpersonal mit einer Folkloredarstellung.
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Teil 1730. Apr. 2020

9. Reisetag, 27.10.13 Inle See – Mandalay
Während der ganzen Nacht hatte es geregnet. Um 6h erwartete uns Aye an der Rezeption und anschliessend erfolgte der Transfer mit dem Boot und dem Car zum Flughafen von Heho.
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Nach einem halbstündigen Flug erreichten wir Mandalay.
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Mandalay ist ein bedeutendes Kulturzentrum und war Burmas letzte Hauptstadt. Historisch betrachtet ist es die burmesischste aller Städte Myanmars – ein Ort, an dem man trotz seiner rasanten Modernisierung im chinesischen Stil das Herz des ursprünglichen Myanmars noch pochen hört. Auch religiös ist die Stadt von Bedeutung, denn die buddhistischen Klöster zählen zu den wichtigsten im Lande.

Auch hier herrscht Regenwetter.
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Buddha-Fabrikation aus Marmor. Je nachdem wohin die Buddhafigur geliefert wird, wird sie entsprechend angemalt. Wegen dem Wetter sind die Maler nicht an der Arbeit.
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Wir besuchen die Goldplättchenhersteller. Kleine Stücke Gold werden zwischen zwei Tamarind-Blättern (spez. Bambuspapier) gelegt. Sie werden mühsam geschlagen, bis die erforderliche Dünne erreicht wird, um die Bildnisse in Pagoden zu vergolden. Ebenso wird Blattgold zum Vergolden von Lackwaren, Holz-Schnitzereien und Paye Htee (Pagoden Schirm) benutzt.
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Hier kann man Goldplättchen kaufen.

Teil 1830. Apr. 2020

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Der goldbeladene Mahamuni-Buddah, ist das bedeutendste Heiligtum Mandalays, sowie die am meisten verehrte Buddahfigur im ganzen Land. Der Körper des Buddahs ist unter Millionen von Goldplättchen verhüllt und nur noch als aufgeschwemmte Silhouette zu erkennen, nur noch das polierte Gesicht ist klar zu sehen. 2013 klebten ca. 225 kg Gold an der Figur. Auch hier können nur Männer die Goldplättchen aufkleben. Frauen dürfen das Innere des Tempels überhaupt nicht betreten. 😈
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So veränderte sich der Buddah mit den Jahren.

Der Königs- und der Glaspalast wurden während dem 2. Weltkrieg bei Kämpfen zwischen den Briten und Japanern niedergebrannt. Er wurde später wiederaufgebaut, damit man einen plastischen Eindruck von der einstigen Bebauung bekommt.
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Am Abend besuchten wir ein Marionetten-Theater. Die Figuren sind aus Yamane-Holz geschnitzt und zwischen 45 – 70 cm gross.
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Teil 1901. Mai 2020

10. Reisetag, 29.10.13 Mandalay und Ausflug in die Umgebung

Aye wohnt in Mandalay und ihr Vater ist in einem Aussenquartier als Landarzt tätig. Wir wurden von ihm und seiner Frau eingeladen, die Praxis und ihr Haus zu besichtigen. In der Praxis befinden sich keine technischen Geräte. Wir sahen nur verstaubte Medikamente (chinesische Produkte). Oft behandle er Aidskranke, natürlich auch Erkältungen etc.

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Behandlungszimmer

Bei der Besichtigung des Hauses ist uns aufgefallen, dass es in der Waschküche zwei Waschbecken gibt und mehrere Wäscheleinen weit auseinander. Natürlich fragten wir Aye und sie erzählte uns später, dass sie ihrer Mutter gerne eine elektrische Waschmaschine schenken würde, doch sie müsste zwei Maschinen kaufen und schenken. Der Ruhm der Männer könne leicht Schaden nehmen und zwar wenn Männer- und Frauenkleider im gleichen Becken respektive Waschmaschine gewaschen würden. Ein Burmese gehe deshalb auch nie unter einer Wäscheleine mit Frauenkleidern durch. Eigentlich sei ihr Vater ein moderner Mann, der seine Tochter studieren liess, doch er und auch ihr zwei Jahre älterer Bruder halten an der Tradition fest.

Als grosse Überraschung wurden wir zu einer Hochzeit eingeladen. Braut und Bräutigam kommen aus der Nachbarschaft von Ayes Eltern. Bewirtet wurden wir mit Eis, Kuchen und Getränken. Die Hochzeitsgesellschaft schaute sich Filme an und einige Leute trugen Lieder vor (Karaoke). Alle hatten grossen Spass.
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Eine Stunde später verliessen wir die Gesellschaft. Beim Ausgang wurden wir gebeten, eine kleine Spende in einen Korb zu legen. Das machten wir doch gerne. Kurz vor dem Einsteigen in den Bus kam ein Mann gelaufen und fragte uns, warum wir nur der Braut eine Spende zukommen liessen und ob wir irgendetwas gegen den Bräutigam hätten. Wir hatten nicht bemerkt, dass am Ende des Tisches ein zweiter Korb lag. Also retour und noch eine Spende für den Bräutigam hingelegt. 😛

Teil 2001. Mai 2020

Die Mönchsparade beim Mahaganda-yon-Kloster dient der Sammlung der Nahrung.
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In den Augen der Burmesen verdienen Mönche besonderen Respekt, weil sie mit letzter Konsequenz dem Weg des Buddah folgen. Jeder Burmese muss mindestens 3 Monate als Mönch verbringen.

Mit einer Fähre überquerten wir den Ayeyarwady. Dort wurden wir mit Kutschen nach Ava (ein altes Königsreich) gefahren.
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Mittlerweile hat der Regen aufgehört, doch es ist sehr matschig
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Teil 2101. Mai 2020

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Halsketten aus Jade wurden verkauft. Selten wurden wir so oft zum Kauf von irgendetwas ermuntert. Etliche Ketten landeten in unsere Taschen.

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Bagaya-Kloster

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Die Stadt Ava wurde im Jahr 1838 durch ein Erdbeben fast völlig zerstört. Die Ruinen des Königspalastes mit ihren massiven Mauern, lassen einen erahnen wie prunkvoll diese Stadt als Hauptstadt vor mehr als viereinhalb Jahrhunderten gewesen sein muss.
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Teil 2201. Mai 2020

Saigan ist das kulturelle Zentrum des Landes. Auf den Hügeln zwischen Sagaing und Minguin leben heute in 735 Klöstern rund 8000 Mönche, Novizen und Nonnen. Der Reiz Sagaings liegt vorallem im Gesamtanblick der unzähligen über mehrere Hügelketten verstreuten Pagoden.

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Amarapura ist unter anderem wegen seiner alten 1200m langen Teakholzbrücke (U-Pein-Brücke) bekannt. Ein Spaziergang über dies Holzstege gehört zu den stimmungsvollsten Erlebnisse einer Myanmarreise.

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Teil 2302. Mai 2020

11. Reisetag, 29.10.13 Ausflug nach Minguin und gegen Abend Besuch des Mandalayhügels

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Mit einem Boot fuhren wir auf dem grössten Fluss des Landes, dem Ayeyarwady (Fluss-Lebensader), etwa 2 Stunde flussaufwärts nach Minguin. Minguin ist nur mit dem Boot erreichbar. Dort wollte einst ein grosser König die grösste Pagode der Erde erbauen – die Reste seines Scheiterns sind noch immer eindrucksvoll genug.

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Die zur Pagode gehörende Glocke blieb erhalten und steht in einem Pavillon. Das Guiness-Buch der Rekorde führt die Mingun-Glocke als schwerste intakte Glock der Welt mit einem Rekordgewicht von 101 Tonnen auf. Sie ist 6m hoch und hat einen Umfang von 15m.

Teil 2402. Mai 2020

Wir besuchten auch ein Altersheim für Frauen welche keine Angehörigen mehr haben. Eine buddhistische Nonne aus reicher Familie hat dieses gestiftet.
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spartanisch eingerichtet

Schon am Inle See bat uns Aye die ungebrauchten Shampoos, Duschgels, Seife und Zahnpastatuben von den Hotels mitzunehmen. Nun verteilten wir diese an die Bewohnerinnen, die eine Riesenfreude hatten.
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Die burmesischen Frauen geniessen das Zigarrenrauchen.

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Die Hsin-bye-me Pagode symbolisiert den Weltberg Meru der indischen Mythologie.
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Shwe Nandaw Kyaung-Kloster
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Teil 2502. Mai 2020

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Ledi Kyaungtaik, ein Lehrkloster, wo buddhistische Schriften in über 800 Steintafeln eingeschrieben sind. Das grösste Buch der Welt.

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Kutho-daw-Pagode
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Teil 2602. Mai 2020

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Überall wird ein Altar eingerichtet.

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bei den Silberschmieden

Sonnenuntergang auf dem Mandalay Hügel
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Panoramablick auf die Stadt

Ein Sprichwort sagt, dass man sich in die Umgebung des Mandalay Hügel flüchten soll, wenn man lange leben möchte. Dies bedeutet, dass es gut für die Gesundheit ist, den Mandalay Hügel zu Fuss zu erklimmen. Und der Pagode auf dem Weg Ehre zu erweisen bringt langes Leben. Man kann mehrere bedeutende Pagoden entlang der Stufen des Mandalay Hügels ehren. Ausserdem kann man Geschäfte besuchen, die traditionelle burmesische Spielsachen, Geschenkartikel und Perlen verkaufen.

Teil 2703. Mai 2020

12. Reisetag, 30.10.13 Mandalay-Monywa

Ungefähr 135 km westlich von Mandalay liegt Monywa, das Handelszentrum des Chindwin-Tal und des nordwestlichen Myanmar.
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Sehenswert ist u.a. die Thanbokde-Pagode mit über 500’000 Buddha-Statuen.

Die beeindruckenden Sandsteinhölen Hpo Win Daung erreichten durch eine kurze Fährfahrt auf dem Chindwin-Fluss
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sowie einer kurzen Autofahrt.

Die Tempelanlage Phowin Taung stammt aus dem 15. Jahrhundert. Mehr als 450'000 Sandstein-Buddhas wurden in die Bergwände, Höhlen, Alkoven oder winzige Nischen gehauen. Die Höhlenmalereien und Indigoblau- und weichen Pastelltönen sind noch unversehrt.
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Teil 2803. Mai 2020

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Die Höhlenmalereien in weichen Pastelltönen sind noch unversehrt. Ein atemberaubender Buddha, der einem nicht entgehen sollte, ist der liegende Buddha auf einem rechteckigen Steinmosaik, der mit Kristallglas nur so schimmert.

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Bei einem Spaziergang durch das Dorf Kyaukka wurde uns bewusst, wie wenig die Burmesen über Umweltschäden informiert sind. Batterien, Plastik, Staniolpapier, Aludosen etc. liegen verstreut auf dem Boden. Abfallentsorgung ist noch ein Fremdwort.

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Abendstimmung bei Monywa am Chindwin-Fluss.

Teil 2904. Mai 2020

13. Reisetag, 31.10.13 Monywa-Bagan

Kurz nach Monywa besuchten wir den bedeutenden Sambuddha-Kat-Kyaw-Pagoden-Komplex mit über 845 Stupas, 7'350 Statuen und fast 600'000 sakralen Abbildern.
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Solche Buddhas konnte man kaufen und irgendwo selber plazieren.
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Auch einem liegenden und stehenden Buddha statteten wir einen Besuch ab.
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Teil 3004. Mai 2020

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Auf dem Weg zum liegenden und stehenden Buddah durchquerten wir ein «Buddha-Wäldchen».
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Wir kamen auch an Ständen vorbei, die Thanakapaste verkauften. Aus der Rinde des Thanakabaumes wird die traditionelle Kosmetik des Landes gewonnen. Die Baumrinde wird mit Wasser auf einem Mahlstein zerrieben und ergibt so eine Paste, die für eine glatte Haut und Schutz vor Sonne und Staub sorgen soll.
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Teil 3104. Mai 2020

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Anschliessen folgte eine abwechslungsreiche Überlandfahrt durch kleine Dörfern, wo wir einen Einblick in den Alltag dieser Menschen erhielten.
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Unterwegs hielten wir bei einer Räucherstäbchen-Fabrikationswerkstatt an.
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Nun erfolgte eine 2-stündige Boots-Fahrt von Pakkoku nach Bagan. Mit dabei waren unsere Koffer. Die Busfahrer verabschiedeten sich von hier uns.
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Teil 3205. Mai 2020

14. Reisetag, 1.11.13 Bagan und Ausflug auf den Tan Chi Dauung Berg

Bagan war die erste und eindruckvollste Hauptstadt der Burmesen. Von einem der grossen Könige im 11. Jahrhundert gegründet, entstand hier die die neben dem kambodschanischen Angkor bedeutendste Tempel- und Pagodenstadt Asiens. Diese antike, verlassene Stadt entlang des Irrawaddy-Flusses ist Heimat für über 2000 Pagoden und Tempel, die ein Gebiet von über 40 Quadratkilometern bedecken. Bagan repräsentiert das spirituelle Erbe des alten Burma.
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Bagan war bis 2012 Weltkulturerbe und eine der wichtigsten und bemerkenswertesten archäologischen Stätten in Asien. Der Titel Weltkulturerbe wurde aberkannt, da viele Burmesen begannen, die Pagoden, Tempel und Stupas zu vergolden.

Mit Pferdekutschen besuchten wir die wichtigsten und schönsten Tempel in der näheren Umgebung.
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Für nicht trittsichere Personen nicht zu empfehlen.
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Schuhe abziehen ist Pflicht.
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Teil 3305. Mai 2020

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Shwe-hsan-daw-Pagode
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Buddhas, nichts als Buddhas!

Teil 3405. Mai 2020

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Mit einer Fähre überquerten wir den Ayeyarwady und fuhren anschliessend mit einem Jeep auf den Tan-chi-Dauung-Berg, von wo wir einen grandiosen Ausblick auf die Ebene von Bagan hatten.

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Tan-chi-dauung Pagode

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Bilck von der Fähre auf Bagan.
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Nachts werden die Pagoden beleuchtet.

Teil 3506. Mai 2020

15. Reisetag, 2.11.13 Bagan – Mount Popa – Bagan

Mit dem Bus fuhren wir durch die Ebene mit Palmyra-Palmen zum Berg der Geister, zum Mount Popa (Blumenberg), 1518m hoch.
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Wir stiegen die überdachten Treppen hinauf auf den riesigen Vulkankegel mit seinen Geisterschreinen und Buddhatempeln, Essenstände, «Apotheken» mit Herbalmedizin und anderen geheimnisvollen Ingredienzien zur Lebensverlängerung, säumen unseren Weg. Viele Affen (Meerkatzen) haben uns begleitet. Der Popa Berg (Popa = Blume auf Sanskrit) gilt als Sitz der «nat», himmlische Geister der burmanischen Mythologie.

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Bei der Zusammenstellung der Reise war ich skeptisch, ob wir den Mount Popa besuchen sollen oder nicht. Wir haben dieses Heiligtum besucht und wurden total enttäuscht. Die Affen (Meerkatzen) haben alles zugekotet. Da wir barfuss unterwegs waren, wussten wir kaum wo hintreten. Eine Zumutung! 😈 😈 😈 😈

Teil 3606. Mai 2020

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Auf der Rückfahrt nach Bagan machten wir Halt bei einer der vielen Lackwerkstätten. Dort konnten wir die verschiedenen Arbeitsgänge der aufwändigen Herstellung traditioneller Lackarbeiten verfolgen.

Später sahen wir noch Bauern beim Einsammeln des süssen Palmsaftes zu.
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Und kurz vor Bagan besuchten wir die Tan-chi-dauung Pagode.
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Teil 3707. Mai 2020

16. Reisetag, 3.11.13 Bagan – Thandwe - Ngapali

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Sonnenaufgang über Bagan
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Via Heho flogen wir nach Thandwe. Ein Bus fährt uns zu unserem Ferien-Ressort nach Ngapali. Von unserem Aufenthalt dort erzähle ich morgen.

Unsere Reiseleiterin war sehr um unsere Gesundheit besorgt. Bevor wir etwas zu uns nahmen, musste das Geschirr geputzt werden. Meistens kam heisses Wasser zum Einsatz.
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Wir haben immer sehr gut gegessen. Bezahlt haben wir wenig: Mittagessen für 8 Personen zwischen 10 - 15 SFr. inkl. Getränke
Abendessen für 8 Personen zwischen 35 - 45 SFr. inkl. Getränke.

Teil 3807. Mai 2020

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Während der Reise gehörte natürlich auch der Besuch von vielen Märkten dazu.

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In Myanmar kauen viele Männer und auch einige Frauen Betel. Daher haben sie blutrote Lippen und Zungen, verfärbte Zähne.
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So wird eine Kaupackung Betelnuss hergestellt.

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Teil 3908. Mai 2020

17.-19. Reisetag, 4.-6.11.13 Badeferien Ngapali

«Ngapali Beach» steht für einen ca. 3 Kilometer langen palmenbestandenen natürlichen Ort.
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Der Ort lädt zu langen Strandwanderungen und Fahrradfahrten in die Umgebung ein.

Das kleine Dorf Ngapali liegt an der Küste des Bengalischen Golfes im Rakhine Staat (Arakan), ungefähr 7 Kilometer entfernt von der sehr alten Stadt Thandwe (Sandoway). Ngapali soll einst nach der Stadt Neapel benannt worden sein, von einem heimwehkranken Italiener, so wird es erzählt.

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Wir sehen den Fischern bei ihrer Arbeit zu.
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Ein wunderschöner und unvergesslicher Urlaub geht zu Ende.

Myanmar oder Das Goldene Land 2013 von Grosi

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/299363-myanmar-oder-das-goldene-land-2013

Stand: letzter Berichtsteil vom 08. Mai 2020

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