← Zurück zum Bericht

Reisebericht · namibia-forum.ch

Marokko 2015 – Kameras, Kasbahs und Kamele

von loeffel · Geführt · 19 Teile

Über diesen Reisebericht

Anfang Januar 2015 reise ich zwölf Tage lang mit einer geführten Fotoreise durch Marokko, in einer Gruppe von dreizehn Teilnehmenden zwischen 28 und 72 Jahren, begleitet von einem Profi-Fotografen und einem einheimischen Reiseleiter. Die Tour startet in Fès mit einem Streifzug durch die Souks und das Gerberviertel und führt über den Hohen Atlas Richtung Süden – an einem Bergsee auf 2100 Metern erwischt uns ein kurzer Kälteeinbruch mit eisigem Wind und Graupelschauern, bevor die Landschaft wieder trockener und karger wird.

Im Zedernwald des Atlas begegnen wir einem Trupp Berberaffen. Von Merzouga aus führt eine siebenkilometrige Kamel-Trekkingtour in die Dünen des Erg Chebbi, wo wir eine Nacht im Wüstencamp verbringen: Sonnenuntergang auf der höchsten Düne, am nächsten Morgen der Sonnenaufgang, Lagerfeuer mit Berbermusik und eine eiskalte Nacht im Zelt. Weiter geht es an der Todra-Schlucht und im Dadestal vorbei, über die Straße der 1000 Kasbahs nach Ait Ben Haddou, dessen morbide Medina einen der Höhepunkten der Reise bildet.

In Fès und Marrakesch wohnen wir in Riads mitten in der Altstadt. Marrakesch zeigt sich mit Saadier-Gräbern, Bahia-Palast und dem Djamaa al-Fna, dessen Schlangenbeschwörer unerlaubtes Fotografieren teuer in Rechnung stellen. Essaouira mit seinem Hafen und der beschaulichen Medina wirkt deutlich entspannter als die großen Städte. Die Reise endet in Casablanca mit der Hassan-II-Moschee, der viertgrößten der Welt, und einem letzten Abend im „Rick's Café".

Teil 122. März 2020

Geplatzte (Urlaubs)träume, unsichere Reisezukunft für die nächsten Monate, viele von uns sind davon betroffen.
Hier im Forum entsteht ja gerade die schöne Idee, Erinnerungen und Erlebnisse vergangener Reisen in Form von Reiseberichten festzuhalten, nicht zuletzt auch als Inspiration für die Planungen zukünftiger Touren, die es sicher auch wieder geben wird, ja geben muss.
Eigentlich wollte ich an dieser Stelle ja in Kürze ein paar Eindrücke von meiner Fotoreise auf die Lofoten zeigen. Aber auch diese ist Corona zum Opfer gefallen.

Und so will ich statt dessen an dieser Stelle von einer Reise berichten, die so ganz anders war als alles was ihr hier im Forum bislang von uns Loeffels so gelesen habt.
Zum ersten Mal seit über 30 Jahren war ich alleine und ohne mein Loeffelinchen mit einer geführten Kleingruppe auf einer Fotoreise unterwegs.

Ich weiß, es ist nicht das südliche Afrika – unsere dortigen Abenteuer kennt ihr ja alle schon. Aber vielleicht lässt sich ja trotzdem der eine oder die andere von euch ins nördliche Afrika in einen Traum aus 1001 Nacht entführen.

Genug der einleitenden Wort, jetzt geht’s los:

Das noch junge Jahr 2015 bescherte mir gleich Anfang Januar eine Reise der besonderen Art: Eine 12-tägige Fotoreise nach Marokko.
Zugegeben - anfangs hatte ich schon Bedenken, ob denn so ein „Rudelknipsen“ in einer Meute Fotografierwütiger in Begleitung eines Profi-Fotografen wirklich das richtige für mich ist.
Aber gewisse Begleitumstände im privaten und beruflichen Umfeld, ein interessant klingender Reiseverlauf und nicht zuletzt ein fotografisch äußerst interessantes Reiseland bewogen mich recht kurzfristig, so was einfach mal auszuprobieren.
Und – ich habe es nicht bereut. Diese Tour mit 12 unglaublich netten Leuten, einem sympathischen, kompetenten und unkompliziertem Profi und launigem einheimischen Reiseleiter hat schlicht und ergreifend einen Riesenspaß gemacht.

2015-01-08-14-19DSC07699.jpg

Die Reisegruppe war in jeder Hinsicht kunterbunt gemischt:
Altersstruktur von 28 bis 72, Fotoausrüstung von Kompaktknipse bis zum mehrere 1000 Euro schweren Fotorucksack, 6 Männlein, 7 Weiblein, und alles zusammen hat wunderbar harmoniert.

Der Tourverlauf:

Von Fes über den hohen Atlas Richtung Süden in die Ausläufer der Sahara ins Erg Chebbi mit Übernachtung im Beduinenzelt, Todra-Schlucht, Dadestal, Straße der 1000 Kasbahs, Ait-Ben Haddou, Marrakesch, Essaouira, Casablanca.

Marokko.jpg

Teil 222. März 2020

Fes, eine der ältesten Städte Marokkos und ehemalige Königsstadt.
Hier startet die Tour, und es geht gleich rein ins Getümmel der Souks. Ein Erlebnis aus 1001 Gerüchen, Geräuschen, Szenerien, seht selbst.

2015-01-08-11-12DSC07503.jpg


2015-01-08-11-55DSC07561.jpg


2015-01-08-11-14DSC07506.jpg


2015-01-08-13-10DSC07634.jpg


2015-01-08-11-13DSC07505.jpg


2015-01-08-11-17DSC07509.jpg


2015-01-08-11-58DSC07567.jpg


2015-01-08-12-29DSC07589.jpg


2015-01-08-12-19DSC07575a.jpg


2015-01-08-13-19DSC07643.jpg


2015-01-08-12-47DSC07605.jpg


2015-01-08-13-02DSC07631.jpg


Zwischendurch kurz erholen in einer Koranschule, Aussichtspunkt auf die Stadt, Judenviertel und Mittagessen.

2015-01-08-11-29DSC07529.jpg


2015-01-08-13-43DSC07661.jpg


2015-01-08-13-57DSC07685.jpg


Dann wieder rein ins Getümmel, jetzt mit dem Ziel Gerberviertel. Hier wird die Nase auf eine harte Probe gestellt.

2015-01-08-16-28DSC07745.jpg


2015-01-08-16-30DSC07748.jpg


2015-01-08-16-37DSC07762.jpg


2015-01-08-16-40DSC07769.jpg


2015-01-08-16-42DSC07772.jpg

Teil 322. März 2020

Am nächsten Tag geht es über den hohen Atlas Richtung Süden und Sahara.
Fotostop im Zedernwald bei den Berberaffen. Die kennen das schon, sofort ist ein Trupp da und lässt sich von uns nicht stören.

2015-01-09-11-21IMG_8167.jpg


2015-01-09-10-55IMG_8110.jpg


2015-01-09-11-06IMG_8161.jpg


2015-01-09-10-59IMG_8124.jpg


2015-01-09-11-03IMG_8149.jpg

Der nächste kurze Halt an einem Bergsee in 2100 Meter Höhe. Hier herrscht Winter mit eisigem Wind und Graupelschauern. Afrika ? Davon ist hier nicht viel zu spüren.

2015-01-09-12-15IMG_8188.jpg

Dann geht es aber wieder bergab, die Landschaft wird trockener und karger, unaufhaltsam nähern wir uns der Sahara.

2015-01-09-16-01IMG_8216.jpg


2015-01-09-16-06IMG_8224.jpg


2015-01-09-16-11IMG_8230.jpg


2015-01-09-16-18IMG_8239.jpg


2015-01-09-16-09IMG_8227.jpg

Tagesziel ist heute Merzouga am Rande des Erg Chebbi, einem Sanddünengebiet unweit der algerischen Grenze.
Unterwegs taucht die tiefstehende Sonne die Landschaft in magisches Licht:

2015-01-09-17-58IMG_8268.jpg


2015-01-09-17-58IMG_8266.jpg


2015-01-09-18-04IMG_8283.jpg


2015-01-09-18-05IMG_8287.jpg

Teil 422. März 2020

Von Merzouga aus startet am nächsten Morgen unser Wüstenabenteuer. Eine Kamel-Trekkingtour führt uns 7km weit in die Sanddünen hinein. Hier werden wir in einem Wüstencamp die nächste Nacht verbringen und uns wie Lawrence von Arabien fühlen.

2015-01-10-08-46IMG_8320.jpg


2015-01-10-09-00IMG_8338.jpg


2015-01-10-11-45IMG_8357.jpg


2015-01-10-11-55IMG_8365.jpg


106-1WeginsWüstenabenteuer.jpg


2015-01-10-12-42IMG_8403a.jpg


2015-01-10-12-06IMG_8378.jpg


2015-01-10-12-35IMG_8400a.jpg


2015-01-10-12-47IMG_8407.jpg


2015-01-10-13-05IMG_8417.jpg


2015-01-10-15-31DSC07801.jpg


2015-01-10-13-58IMG_8438.jpg

Teil 523. März 2020

Bis zum Abend genießen wir die Wüste und erklimmen zum Sonnenuntergang die höchste Düne der Umgebung. Der Aufstieg dauert rund 2 Stunden, nicht alle schaffen es. Die Belohnung: Ein fantastischer Sonnenuntergang über der Unendlichkeit der Sahara.

2015-01-10-16-47IMG_8450.jpg


2015-01-10-17-39IMG_8481.jpg


2015-01-10-16-52IMG_8451.jpg


2015-01-10-17-43IMG_8493.jpg


2015-01-10-17-20IMG_8461.jpg


2015-01-10-17-29IMG_8467.jpg


2015-01-10-17-51IMG_8503.jpg


2015-01-10-18-18IMG_8538.jpg


2015-01-10-18-19IMG_8539.jpg


2015-01-10-18-19IMG_8540.jpg


2015-01-10-18-15IMG_8532.jpg


Nach dem Abendessen gibt es ein Lagerfeuer und Livemusik. Die Karawanenführer und Camp-Betreuer zeigen ihre musikalische Seite mit Berberweisen. Später versuchen wir uns noch an Astrofotografie unter dem Sternenhimmel der Wüste und Lightpainting.

2015-01-10-21-54DSC07883.jpg


Erst spät krabbeln wir in unsere Zelte und verbringen die eiskalte Nacht in Klamotten im Schlafsack. An Schlaf ist kaum zu denken, denn die Wüste erwacht und alle möglichen Geräusche von heimlichen nächtlichen Wüstenbewohnern sind rund um das Camp zu hören.

Teil 623. März 2020

Am nächsten Morgen geht es wieder rauf auf die Düne zum Sonnenaufgang, diesmal aber nur die halbe Strecke. Es ist kalt und um die Düne weht ein scharfer eisiger Wind.

2015-01-11-08-11DSC07902.jpg


2015-01-11-08-15DSC07911.jpg


2015-01-11-08-14DSC07908.jpg


Es gibt am Morgen jede Menge Tierspuren, auch von Schakalen:
2015-01-11-08-23DSC07915.jpg


und Wüstenfüchsen:
2015-01-11-08-26DSC07925.JPG


Danach verlassen wir die Wüste Richtung Westen. Zum Abschied schreibt unser marokkanischer Reiseleiter noch "Marokko" in Berberschrift in den Wüstensand:

2015-01-11-09-22IMG_8574a.jpg


2015-01-11-09-23IMG_8575.jpg

Teil 724. März 2020

Danach verlassen wir die Wüste Richtung Westen. Vorbei an alten Kasbahs (Lehmziegelburgen) und malerischen Lehmziegeldörfern, mit einem Abstecher zur beeindruckenden Todraschlucht mit ihren 300m hohen, fast senkrecht aufragenden Felswänden ist das nächste Etappenziel das Dadestal. Leider bei heute trübem Wetter.
An diesem Tag entstehen nur wenige Fotos. Genauer gesagt, nur wenige brauchbare Fotos.
Was Namibia in vier Reisen nicht geschafft hat, gelingt der marokkanischen Sahara innerhalb weniger Stunden:
Mein meistgenutztes Objektiv hat sich verabschiedet. Ein Surren hatte es schon angedeutet, die traurige Wahrheit ergibt erst die abendliche Bildkontrolle im Hotel.

Lehmziegeldorf:
2015-01-11-15-25IMG_8578.jpg


2015-01-11-15-36IMG_8592.jpg


2015-01-11-15-27IMG_8581.jpg


Todraschlucht:
2015-01-11-16-44DSC07928.jpg


2015-01-11-17-24DSC07955.jpg


Dades-Tal:
2015-01-12-09-49IMG_8666.JPG

Teil 824. März 2020

Im Dadestal unternehmen wir eine mehrstündige Wanderung.
Aber schon im Ausgangsdorf der Wanderung müssen unsere Kameras an die frische Luft:

2015-01-12-10-52IMG_8691.jpg


2015-01-12-11-00IMG_8707.jpg


2015-01-12-10-41IMG_8670.jpg


2015-01-12-10-51IMG_8690.jpg


2015-01-12-11-34IMG_8722.jpg


2015-01-12-11-36IMG_8725.jpg


2015-01-12-11-43IMG_8735.jpg


2015-01-12-11-43IMG_8736.jpg


2015-01-12-12-05IMG_8741.jpg


Die Wanderung bei sehr angenehmen Wetterbedingungen gehört für mich zu den vielen Highlights der Tour:

2015-01-12-12-50DSC07977.jpg


2015-01-12-12-32DSC07968.jpg


2015-01-12-12-28IMG_8747.jpg


2015-01-12-12-51IMG_8771.jpg


2015-01-12-13-03IMG_8779.jpg


Anschließend folgen wir der „Straße der 1000 Kasbahs“ über Ouarzazate nach Ait Ben Haddou, einem der schönsten und bekanntesten Lehmziegeldörfer und Kasbahs am Fuße des hohen Atlas. Immer vorbei an dramatischen Ausblicken auf die schneebedeckten Gipfel des Hohen Atlas:

2015-01-12-16-25IMG_8805.jpg


2015-01-12-17-28IMG_8823.jpg


2015-01-12-17-06IMG_8811.jpg


2015-01-12-17-33IMG_8837.jpg


2015-01-12-17-36IMG_8843.jpg


2015-01-12-17-21IMG_8812.jpg


2015-01-12-17-30IMG_8828.jpg

Teil 924. März 2020

Ouarzazate und Ait Ben Haddou sind das Hollywood Marokkos, seit „Lawrence von Arabien“ führt eigentlich kaum eine Filmproduktion mit orientalischer Kulisse an den Studios rund um Ouarzazate vorbei. Viele bekannte Hollywood-Produktionen entstanden zumindest in Teilen hier, wie z.B. Gladiator, Königreich der Himmel, Prince of Persia, aber auch Fernsehproduktionen wie Games of Thrones.

2015-01-13-10-58DSC08021.jpg


Fotografisch bieten die Studios wenig, wir lassen sie daher aus. Aber der Rundgang durch die morbide Medina von Ait Ben Haddou gehört eindeutig zu den vielen Highlights der Reise. Leider hat das Wetter wieder mal nicht so ganz mitgespielt.

2015-01-13-10-29DSC08006.jpg


Der Zugang von der Neustadt aus ist Im Winter und während der Schneeschmelze etwas abenteuerlich:

2015-01-13-10-28DSC08003.jpg


2015-01-13-10-34IMG_8871.jpg


2015-01-13-10-16DSC07995.jpg


2015-01-13-11-03DSC08028.jpg


2015-01-13-11-12DSC08040.jpg


2015-01-13-11-21DSC08045.jpg


Obwohl auf den ersten Blick alles verlassen wirkt, ist Ait Ben Haddou doch nicht ganz ausgestorben:

2015-01-13-11-00DSC08023.jpg


2015-01-13-11-11DSC08038.jpg

Teil 1024. März 2020

Weiter geht es über den 2230m hohen Pass im Hohen Atlas Richtung Marrakesh mit fast schon verwegener Straßenführung.

2015-01-13-13-45DSC08055.jpg


Unterwegs essen wir an einem Freiluft-Grill direkt an der Straße. Fleisch direkt an der Straße kaufen, gleich nebenan grillen lassen und einfach nur genießen. Frisch und lecker, vom drumherum darf man sich nicht abschrecken lassen.

2015-01-13-15-24DSC08075.jpg


2015-01-13-15-18DSC08071.jpg


2015-01-13-14-47DSC08068.jpg


2015-01-13-14-29DSC08065.jpg


In Marrakesch wohnen wir, wie auch schon in Fes, in einem Riad mitten in der Altstadt.
Diese Riads sind in den Städten hinter dicken unscheinbaren Mauern versteckte Kleinode orientalischer Gastfreundschft.
Mal ehrlich, wer würde schon hinter den Mauern dieser Gasse sowas vermuten?

2015-01-15-10-37DSC08317.jpg


2015-01-14-08-57DSC08122.jpg


Bedingt durch meine (sehr) späte Buchung bin ich diesmal getrennt von den anderen in einem benachbarten anderen Riad untergebracht.
Mein eigenes kleines Reich über den Dächern der Altstadt:

2015-01-14-08-47DSC08118.jpg


2015-01-13-18-13DSC08083.jpg


Und mit Ausblick auf den Alltag in "meiner" Gasse:

2015-01-15-08-33IMG_9128.jpg


2015-01-14-08-45IMG_8986.jpg


2015-01-15-08-37IMG_9137.jpg


2015-01-13-21-58IMG_8970.jpg

Teil 1125. März 2020

Marrakesh bedient wieder alle Klischees einer orientalischen Stadt: Von Souks, alten Grabanlagen, orientalischen Palästen, Gärten bis hin zum berühmten Djamaa al-Fna, dem Gauklerplatz, gibt es Eindrücke und Fotomotive ohne Ende.

Ich fange mal mit den Saadier-Gräbern an.

Lange Zeit waren die Saadier-Gräber eingemauert und vergessen. Seit ihrer Wiederentdeckung 1917 gehören die Mausoleen der mächtigen Dynastie jedoch zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Marrakesch.
Die Grabmonumente schließen sich direkt an den hinteren Teil der Moschee Moulay El Yazid (früher Kasbah-Moschee) an. Der Eingang zu den Gräbern liegt versteckt an der Südseite der Moschee.

2015-01-14-12-00DSC08183.jpg


2015-01-14-12-03DSC08184.jpg


2015-01-14-12-33DSC08202.jpg


2015-01-14-12-19IMG_9013.jpg


2015-01-14-12-09DSC08192.jpg


2015-01-14-12-09DSC08193.jpg


2015-01-14-12-10DSC08195.jpg

Teil 1225. März 2020

Wie schon die Saadier-Gräber, so ist auch der Bahia-Palast ein herrliches Beispiel orientalischer Prachtarchitektur:

2015-01-14-14-06DSC08248.jpg


2015-01-14-13-07DSC08213.jpg


2015-01-14-13-18DSC08232.jpg


2015-01-14-13-25DSC08241.jpg


2015-01-14-13-25DSC08243.jpg


2015-01-14-13-23DSC08239.jpg


2015-01-14-13-26DSC08244.jpg


2015-01-14-13-36IMG_9037.jpg


2015-01-14-13-42DSC08246.jpg


2015-01-14-13-46IMG_9050.jpg

Teil 1325. März 2020

Ein unbedingtes Muss in Marrakesch ist der Djamaa al-Fna, der Gauklerplatz. Hier schlägt das Herz der Stadt.
Wir waren über die zwei Tage mehrfach zu unterschiedlichen Zeiten dort. Am faszinierndsten empfand ich ihn abends.
Ein Tipp vor Ort ist das "Le grand balcon du café glacier", von dessen Terrasse aus man einen grandiosen Blick über den Platz und das Leben dort hat. Leider inzwischen auch kein Geheimtipp mehr und zumindest abends ohne Verzehr kein Einlass.
Die Schlangenbeschwörer sind mit Vorsicht zu geniessen. Unerlaubtes Fotografieren wird extrem unangenehm und unverschämt teuer. Fragt man vorher, ist es absolut OK (aber auch unverschämt teuer 😉 ).
Also entweder ein gutes Tele oder von der genannten Terrasse aus.

Jetzt erst mal ein paar Bilder von der Terrasse aus:

2015-01-14-18-12IMG_9060.jpg


2015-01-14-18-16IMG_9081.jpg


2015-01-14-18-22IMG_9091a.jpg


2015-01-13-20-02IMG_8923.jpg


2015-01-13-20-11DSC08099.jpg


2015-01-13-20-15DSC08110.jpg


2015-01-14-18-29IMG_9106.jpg


Natürlich macht es auch Spaß, sich in den Trubel zu stürzen (am besten nicht alleine):

2015-01-14-14-26DSC08257.jpg


2015-01-14-15-16DSC08264.jpg


2015-01-14-14-45DSC08263.jpg


2015-01-14-15-17DSC08266.jpg


2015-01-14-15-19DSC08267.jpg


2015-01-13-21-06DSC08116.jpg

Teil 1425. März 2020

Für den Besuch der Souks waren wir angehalten, als Gruppe zusammenzubleiben. Zusätzlich zu unserem Reiseleiter stand uns noch ein örtlicher Stadtführer zur Seite, der auch noch als Security fungierte.

2015-01-14-15-36DSC08284.jpg


2015-01-14-15-36DSC08285.jpg


2015-01-14-15-35DSC08283.jpg


2015-01-14-15-29DSC08279.jpg


2015-01-14-15-41DSC08293.jpg


2015-01-14-15-28DSC08274.jpg

Teil 1525. März 2020

Am letzten Vormittag hatten wir vor der Weiterfahrt noch drei Stunden Freizeit zur individuellen freien Verfügung.
Während die meisten von uns den von Yves Saint Laurent restaurierten Jardin Majorelle besuchten, entschied ich mich für einen weiteren Stadtrundgang abseits der Touristenströme.

Ein paar Impressionen:

2015-01-15-10-45DSC08325.jpg


2015-01-15-10-51DSC08329.jpg


2015-01-14-11-53DSC08181.jpg


2015-01-14-15-33DSC08282.jpg


Wer findet den Mobilfunkmast ?
2015-01-15-11-03DSC08335.jpg


2015-01-15-11-06DSC08340.jpg


2015-01-15-11-29IMG_9158.jpg


2015-01-15-11-32IMG_9161.jpg


2015-01-15-11-32IMG_9162.jpg


Einladung in einen Teppichladen ...
2015-01-15-11-54DSC08356.jpg


... und in eine Apotheke
2015-01-15-11-51DSC08353.jpg

Teil 1626. März 2020

Nach 2 Tagen verlassen wir Marrakesh in Richtung Atlantik und Essaouria. In den 70ern ein Hippiezentrum, ist Essaouria heute ein Touristenort mit malerischen Stränden, einem ebensolchen Hafen und einer beschaulichem Medina. Auch hier toben wir uns fotografisch 2 Tage lang aus. Es gibt kein festes Programm, wir sind individuell in kleinen Gruppen oder auch alleine unterwegs und stöbern nach Motiven.

Am Hafen:

2015-01-16-08-51DSC08422.jpg


2015-01-16-08-58DSC08428.jpg


2015-01-16-08-59DSC08429a.jpg


2015-01-16-09-06DSC08435.jpg


2015-01-15-18-19IMG_9251.jpg


2015-01-15-18-36IMG_9313.jpg


2015-01-15-18-09IMG_9235.jpg


2015-01-16-18-25DSC08600a.jpg


2015-01-16-18-28IMG_9405.jpg


2015-01-15-18-47IMG_9337.jpg

Teil 1726. März 2020

... und natürlich auch in der Stadt selbst:

2015-01-16-12-15DSC08454.jpg


2015-01-16-12-24DSC08465.jpg


2015-01-16-13-02DSC08509.jpg


2015-01-16-13-13DSC08510.jpg


2015-01-16-13-22DSC08519.jpg


2015-01-16-13-28IMG_9390.jpg


2015-01-16-15-40DSC08539.jpg


2015-01-16-17-01DSC08557.jpg


2015-01-16-17-40DSC08584.jpg


2015-01-16-17-50DSC08588.jpg


2015-01-16-16-26IMG_9396.jpg


2015-01-16-18-11DSC08596.jpg

Teil 1826. März 2020

Hallo Sascha, Conny & Biggi,

vielen Dank für euer Bilderlob 🙂 .
Angst vor den Herumstromern in Essaouria hatten wir keine, wir konnten uns überall unbehelligt und ungehindert bewegen.
Wie überall sonst auf der Welt auch, sollte man Wertgegenstände eben nicht zu offensichtlich herumtragen.
Kameratechnisch waren wir überwiegend mit kleinen spiegellosen Systemkameras unterwegs. die dicke fette Spiegelreflex blieb in den Städten immer im Hotel.
Am frühen Morgen war ich ganz alleine im Hafen unterwegs und kam in den Genuss einer sich spontan ergebenden, privaten Führung durch den Hafen und auch die Werft, auch in den für die Öffentlichkeit normalerweile nicht zugänglichen Bereichen. Spannend und eine nette Begegnung mit dem "Guide", der sich damit ein nettes Bakschisch dazuverdient hat.

In größeren Städten wie Fes und Marrakesch hätten wir uns Herumstromern speziell in den Souks so nicht getraut. Dort kann man sich aber auch gnadenlos verlaufen. Essaouria ist da deutlich überschaubarer.

So, zum Abschluß von Essaouria gibt es noch eine kleine Bilderserie, zu der ich mich vor Ort habe inspirieren lassen.
Thema: "Türen":

2015-01-16-12-14DSC08453.jpg


2015-01-16-12-20DSC08461.jpg


2015-01-16-17-25DSC08566.jpg


2015-01-16-17-27DSC08568.jpg


2015-01-16-17-28DSC08571.jpg


2015-01-16-17-30DSC08572.jpg


2015-01-16-17-31DSC08575.jpg


2015-01-16-17-43DSC08586.jpg


2015-01-16-13-21DSC08517.jpg

Teil 1927. März 2020

Letzte Station der Reise ist Casablanca. Nach ein paar Fotostopps an der Atlantikküste erreichen wir Casablanca erst am späten Nachmittag und haben nur noch Gelegenheit zur Außenbesichtigung der Hassan II. – Moschee. Es ist die viertgrößte Moschee der Welt mit Platz für 25000 Gläubige, das Minarett ist mit 210m das weltweit höchste . Allein hier könnte man stundenlang fotografieren.

2015-01-17-18-28DSC08616.jpg


2015-01-17-18-31DSC08622.jpg


2015-01-17-18-37DSC08638.jpg


2015-01-17-18-35DSC08633.jpg


2015-01-17-19-00DSC08649.jpg


Aber unsere Reise endet, und wir beschließen sie in „Rick’s Cafe“, das übrigens nur indirekt mit dem aus dem berühmten Film „Casablanca“ zu tun hat. Es ist einfach nur die clevere Geschäftsidee einer Amerikanerin.
Nach einer kurzen Nacht machen wir uns auf zum Flughafen, von wo aus wir mit unvergeßlichen Eindrücken im Gepäck in Richtung Heimat starten.

ENDE

Das war es also, mein vergleichsweise spontanes Marokko-Abenteuer der etwas anderen Art.

Vielen Dank für eure virtuelle Begleitung, eure Kommentare und "Danke"-Buttons.

In diesen merkwürdigen Zeiten hat mir das Kramen in Erinnerungen viel Spaß gemacht, und ich hoffe euch auch.
Es war ein sehr intensives Reiseerlebnis und das Eintauchen in diese für uns Mitteleuropäer so ganz andere Welt hat zumindest mich den auch damals schwierigen Alltag innerhalb weniger Stunden vergessen lassen.

Marokko 2015 – Kameras, Kasbahs und Kamele von loeffel

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/299276-marokko-2015-kameras-kasbahs-und-kamele

Stand: letzter Berichtsteil vom 27. März 2020

Die Rechte am Text und an den Bildern liegen beim Autor. Ausdruck für den eigenen Gebrauch.