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Reisebericht · namibia-forum.ch

Die Hunde von Sambia

von Mabe · Selbstfahrer · 27 Teile

Über diesen Reisebericht

Von Johannesburg starten wir quer durch Botswana nach Norden bis nach Sambia. In Livingstone decken wir uns für die nächsten Wochen ein, dann geht es in den südlichen Kafue-Nationalpark. Dort ist es staubtrocken und das Wild beim Dudumwenzi-Gate scheu, doch im Camp Kasabushi wird es entspannter – inklusive einer Löwensichtung auf Game Drive – und am Shishembe Loop danach ist das Wild an den letzten Wasserstellen deutlich zugänglicher.

Über Mumbwa und den nördlichen Kafue geht es via Lusaka in den South Luangwa Nationalpark. Dort und im benachbarten Nsefu-Sektor haben wir grosses Glück: An zwei aufeinanderfolgenden Tagen begegnen wir dreimal Wildhunden, dazu sechs Löwen nahe einer Büffelherde und nachts mehrfach Elefantenbesuch im Camp – nur die angeblich zahlreichen Leoparden lassen sich kaum blicken. Der abgelegene North Luangwa Nationalpark dagegen enttäuscht uns: aufwändig zu erreichen, hochpreisig, tierarm und stark von Tsetsefliegen geplagt – eine Rückkehr muss dort nicht sein.

Über die heissen Quellen von Kapishya, wo uns unterwegs ein Chamäleon mitten auf der Strasse überrascht, geht es weiter zum Kasanka-Nationalpark. Dort erleben wir abends und von einer Plattform hoch im Baum die Millionen Flughunde der grössten Säugetiermigration der Welt – ein einzigartiges Schauspiel, auch wenn von der langen Liste der dort gemeldeten Tiere sonst nur Antilopen und Vögel vor die Kamera kommen. Tsetsefliegen und häufige Stromausfälle begleiten uns durch weite Teile der vier Wochen. Sambia ist für uns kein Billigland, aber die Parkgebühren fühlen sich gerechtfertigt an – wir kämen gern zurück, am liebsten mit mehr Wasser und Grün in der Landschaft.

Teil 108. Dez. 2019

...ein Kurzbericht über vier Wochen durch das Land

Hallo Fomis,

was gibt es Schöneres als an so einem usseligen Tag -zumindest virtuell- ins südliche Afrika zu reisen.
Wenn es euch auch so geht, dann kommt mit nach Sambia.

Vor ein paar Jahren haben wir unseren Mietwagen nach einer Zimbabwetour in Lusaka abgegeben. Der Grenzübergang seinerzeit bei Chirundu als auch Chirundu selbst sowie die Fahrt nach/durch Lusaka haben nicht dazu beigetragen, dass Sambia eines unserer Traumziele wurde.
Das kam erst danach…jaja, wenn man zu viele Reiseberichte liest.

Unsere Lieblingsreisezeit ist Oktober/ November. Einerseits eher suboptimal, weil es die heisseste und trockenste Zeit ist, andererseits ideal, weil dann die größte Säugetiermigration der Welt im Gange ist – 10 Millionen Flughunde in Kasanka!

Start der Tour war aus verschiedensten Gründen in Johannesburg. Daraus ergab sich eine „Einweg“-Tour durch Botswana, den Kafue, Süd- und Nordluangwa, Kapishya Hotsprings und Kasanka bis nach Lusaka. Immerhin hatten wir dafür gut vier Wochen Zeit.

Nach einem Tagflug – ging leider nicht anders- kamen wir erst spät abends in Johannesburg- an. Wir übernachten in der Nähe des Flughafens in der President Lodge, die uns sehr gut gefiel. Der Flug an sich war gefühlt anstrengender als in der Nacht. Aber im Nachhinein war es doch irgendwie entspannender am nächsten Tag völlig ausgeruht zu starten.

Für den Weg nach Norden haben wir uns Zeit gelassen und diverse Übernachtungsstops eingelegt. Dabei waren Ziele, die wir schon kannten und gerne nochmal aufsuchen wollten wie Matamba, Kukonje und Senyati.
Neu für uns war das Woodlands. Die Stellplätze liegen eng nebeneinander und es war zudem recht voll. Für einen stopover war es allerdings völlig in Ordnung. Zudem entdeckten wir am nächsten Morgen doch einiges an Vögelein.

Prachtfinkenparade im Woodlands
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Buntastrild, Mosambikgirlitz und Gelbbauchammer

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Senegalamarant und Angola Schmetterlinksfink

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Elfenastrild und Granatastrild


Fahrt über die Salzpfanne nach Kukonje

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Strichelracke

Teil 208. Dez. 2019

Wie schön, ein paar Interessenten gibt es doch. Dann will ich mal zusehen, dass wir heute wenigstens noch bis Sambia kommen.

Und ja, Vögelein gab es tatsächlich. Und ein paar wirklich Hübsche!



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Es war Vollmond, was hier natürlich besonders gut zur Geltung kommt. Mondaufgang und Sonnenuntergang fielen jedoch zeitlich zusammen. Dabei noch Fotos machen und den Sundowner einnehmen liess schon fast Stress aufkommen…

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Die Vollmondnacht war einfach unglaublich und richtig unwirklich hell!

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Bei Matamba hatten wir noch frische 10 Grad in der Nacht. Jetzt weiter im Norden wurde es zunehmend wärmer. Kukonje verwöhnte uns bereits mit 38 Grad (tagsüber), wobei es nachts noch halbwegs erträglich abkühlte.


Außer uns schien nur noch ein Camper in dieser tollen Einöde zu verweilen.

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Auch Senyati ist uns gut bekannt und immer wieder schön. Eine nette Campsite mit eigenem „Häuschen“, der Pool scheint neu und das Highlight ist natürlich das gut besuchte Wasserloch.

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Die Perspektive aus dem Bunker ist einzigartig
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Von Senyati ist bewusst nur eine kurze Etappe vorgesehen, steht doch die Grenzüberquerung nach Sambia an.
Der Übergang bei Kazanguela ist legendär für sein Chaos und seine Undurchsichtigkeit.
Wir fühlen uns dank der zahlreichen Berichte auch hier im Forum gut vorbereitet.
Die Anfahrt zur Grenze ist derzeit Großbaustelle. Die Brücke sollte ja eigentlich schon fertig sein, aber das scheint noch zu dauern…

Wir wurden frühzeitig von diversen Schleppern empfangen und entscheiden uns nach kurzer Preisverhandlung doch den Service von zwei ordentlich gekleideten Herrn im blauen Hemd anzunehmen. Die beiden schleusen uns durch das Gewusel, setzen uns in die richtigen Büros, lotsen das Auto an die passende Stelle und machen das gut.
Am Ende gibt es noch kurze Nachverhandlungen über den Wechselkurs, den „Beitrag“ für den seltsamen Interpol-Officer und einen überhöhten Versicherungsbeitrag. Am Ende sind wir nach rekordverdächtigen 1:45 Std. durch und alle Beteiligten zufrieden.

Am ersten Schalter, der sambesischen Immigration, hing übrigens eine Übersicht mit den aktuellen Preisen. Die freundliche Dame hinter dem Glas macht uns extra darauf aufmerksam- wie nett! Das schützt vor allzu großer Abzocke.

Achtung, alle Papiere genau prüfen. Wir waren plötzlich aus Honduras und geschäftlich unterwegs…

Kaum hat man den Grenzbereich verlassen gibt es eine große Tafel an der Strasse, wo sinngemäß draufsteht: Herzlich Willkommen in Sambia, für ein korruptionsfreies Land…
Für die Grenze selbst gilt das also noch nicht 

Auf dem Weg durch Livingstone haben wir bei Heartland´s Best top Fleisch und noch eine originale Salami aus den Abruzzen erstanden, die uns lange Freude bereitet hat (echt lecker!).

Teil 309. Dez. 2019

Ein letzter Einkauf in Livingstone. Jetzt wird es wohl erst mal nichts mehr geben, und auf geht´s zum Kafue NP. Die Strasse ist top und es gibt regelmäßig Polizeikontrollen. Auf der ganzen Reise müssen wir einmal den Führerschein und einmal Fahrzeugpapiere vorzeigen. Ansonsten werden wir immer sehr freundlich durchgewunken.
Auf den Strassen sind unheimlich viele Fußgänger und Radfahrer unterwegs.

Gegen Mittag erreichen wir das Dudumwenzi Gate und drücken ordentlich Dollar für den Parkeintritt ab. Dafür bekommen wir aber auch ein schönes Dokument!

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Es gibt einen neuen „Schnellweg“ nach Norden, der uns aber zu langweilig erscheint. Wir biegen Richtung Nanzhila ab. Die Piste ist gut, die Landschaft teils verbrannt, teilweise grün. Diverse Antilopen, Hornraben, Warzis und später auch Elefanten sind zu sehen.

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Die Streckenführung ist etwas unklar. Es gibt so gut wie keine Beschilderung und Karte und Navi sind sich auch nicht eins. Wir erreichen den Ithezi-Tezi (See) bzw. die weitläufigen Ausläufer und steuern die Hippo Bay Campsite an. Hübsch, nette ablutions, nur der See ist etwas weit weg.
Anmelden muss man sich übrigens in der Hippo Lodge.

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Unterwegs machen wir erste Bekannschaft mit den TseTse-Fliegen, die zahlreich vorhanden sind, gegen unser elektronisches Abwehrmittel (eine elektrische Fliegenpatsche namens „Voetsie“) im Wagen allerdings nichts ausrichten können: britzel, stink-erledigt.

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Nach vier Stunden ereignisloser Fahrt erreichen wir das Kasabushi Camp.

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@freshy: das meinte ich z.B. mit den gleichen Bildern 🙂

Hübsch am Fluss (mit Wasser!), sehr nett gestaltet und einiges an Vögeln.

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Paradies Fliegenschnäpper

Teil 409. Dez. 2019

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Böhm´s Bienenfresser


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Kleiner Honiganzeiger


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Schneeballwürger

Nachmittags machen wir noch einen kleinen Gamedrive…viele TseTse und Antilopen

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Teil 509. Dez. 2019

Heute machen wir trotz recht flachem Kafue eine Bootstour. Eine schöne Flußlandschaft, allerdings nur wenig Getier.

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Wassertriel


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Kuhreiher

Teil 610. Dez. 2019

Och menno,
die webseite wirft mich immer wieder raus, wenn ich mehr als sechs Bilder einstellen will... 😠

Das Camp bzw. die ablutions sind sehr aufwändig gestaltet.

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Nach etwas Haushalt…geht´s auf Game drive. Wir haben einen Löwentip bekommen und finden sie tatsächlich. Der Geierbaum direkt an der Strasse ist ein untrügliches Zeichen.

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Teil 710. Dez. 2019

Gegen Abend wird das Licht so schön...

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leider unscharf, aber irgendwie finde ich es witzig...


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In Kasabushi gibt es drei Stellplätze, die aber allesamt hinreichend weit auseinander liegen. An einem Abend sind alle Plätze belegt. Außer den schreienden Kindern auf Platz drei bekommen wir allerdings nichts mit. Als Ruhe ist, hören wir etwas, was sich wie junge winselnde Hunde anhört. Am nächsten Tag erklärt man uns, dass das wohl Flughunde waren…

Teil 810. Dez. 2019

Wir verlassen Kasabushi und fahren auf dem weiteren Weg nach Norden den Shishembe Loop.

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Die Wegweiser sind ja von der Idee her ganz nett, man kann nur leider nichts mehr drauf entziffern.

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An den letzten Wasserstellen gibt es zahlreiche Antilopen und anderes Getier.

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Bei der Ausfahrt aus dem Park müssen wir noch unsere Campinggebühr nachzahlen, zusätzlich zum bereits gezahlten Parkeintritt und den tatsächlichen Übernachtungskosten. Wir wussten das ja vorher….

Ziel ist Roys Restcamp, das bereits auf der anderen Seite des Kafue (tolle Brücke, wird gerade repariert) liegt. Die Brückenzufahrt wird von Militär (?) bewacht und wir werden freundlich nach Geschenken gefragt. Es ist aber völlig in Ordnung, dass wir „leider“ nichts dabei haben.

Die Zufahrt zum Camp sieht etwas heruntergekommen aus. Es liegt Bauschutt und ein paar Planen rum, eine Wellblechhütte steht am Weg. Roy´s entpuppt sich aber als nettes Camp in schöner Flußlage, mit freundlichen Campbetreibern und nächtlichem Elefantenbesuch.

Kandelaberbaum

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Gen Abend drehen wir noch eine Runde über den Mukuwenzi River Loop. Dabei müssen wir noch zweimal an dem Militärposten vorbei. Wir winken uns jeweils fröhlich zu.

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Teil 910. Dez. 2019

Fazit südlicher Kafue:
Es war staubtrocken. Der Kafue hatte gerade noch so viel Wasser, dass wir mit einem flachen Boot – begrenzt- fahren konnten.
Beim Dudumwenzi Gate /südlicher Parkteil ist das Wild sehr scheu. Es hiess, das wären Auswirkungen vom poaching.

Der Ithezi Tezi See sieht mit den toten Bäumen schon sehr nett aus. Aber das Wasser war einfach zu weit weg. Das Hippo Bay Camp ist ansonsten nett gelegen.

Kasabushi hat uns als Camp total gut gefallen. Wir haben dort eine Karte mit ein paar Gamedrive-Empfehlungen bekommen. Wir hatten aber irgendwie keine Lust weit zu fahren und haben viel Zeit im Camp verbracht, was auch sehr schön war.
Der Shishembe Loop bietet sich an, wenn man sowieso bei der Hook Bridge im Norden raus will. Dort gibt es eine Vielzahl von Wegen, durch ausgetrocknete Flüsschen, verschiedene Vegetationen. Das Wild war hier deutlich zugänglicher und konzentrierte sich an den wenigen verbliebenen Wasserpfützen. Nur hier haben wir andere Selbstfahrer gesehen (zwei). Ansonsten noch zwei offene Safarifahrzeuge von einer Lodge. Die armen Passagiere. Es waren nur zwei, der eine total vermummt, der andere den TseTse schutzlos ausgeliefert.
Die TseTse Fliegen sind schon eine Pest. Wir fahren so gerne mit offenem Fenster, was hier in weiten Teilen nicht ging. Bei den Fotostops kamen natürlich immer ein paar Biester ins Auto…

Ach so, noch ein kurzer Nachtrag zum Grenzübergang bei Kazanguela: Wir hatten vorher auf der Botswana-Seite bei den Shops diverse Geldwechsler aufgesucht. Kwacha gab es dort jedoch nicht. Inmitten der Grenzgebäude gibt es einen Automaten, der sogar funktionierte. Leider nimmt das Gerät pauschal rund 5 Euro Gebühr 🙁
Ansonsten kommt man auch gut mit Dollar, Pula oder gar Rand zurecht. Ist nur eine Frage des Wechselkurses...

Teil 1010. Dez. 2019

Über eine top Strasse geht es nun zunächst nach Mumbwa, wo wir auf dem örtlichen Markt Tomaten, Bananen, Kartoffeln und Zwiebeln erstehen. Hier fällt man natürlich sofort auf, aber wir werden weder angestarrt, noch irgendwie angequatscht. Auch auf dem Markt selbst haben wir nicht das Gefühl, dass man uns etwas andrehen will oder überzogene Preise von uns verlangt. Die Marktstände haben fast alle das gleiche Angebot. Auf meine Frage nach Kartoffeln hat man mich direkt zu einem passenden Stand geführt. Irgendwie arbeiten die anscheinend alle zusammen...

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Wir biegen in Mumbwa links ab, Richtung McBride´s Camp.
Die Streckenführung ist nicht offensichtlich, wir folgen erfolgreich dem Navi.

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Für die nächsten 30 km wird die Strasse grottenschlecht und wir wären zu Fuß schneller...

Diese Holzkohlensäcke stehen wirklich überall rum...
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Ob hier die Säcke eingesammelt oder ausgeliefert wurden, hat sich uns nicht erschlossen...

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Vereinzelt könnte man jetzt noch mal Tomaten nachkaufen.

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Für die 90 km von Mumbwa nach McBride´s brauchen wir rund drei Stunden! Das ehemalige Gate ist verlassen, wir sind etwas irritiert. Später erfahren wir, dass es keinen offiziellen Parkeingang auf dieser Seite gibt. Die Parkgebühren zahlen wir später im Camp.

Teil 1111. Dez. 2019

Die Campsite ist etwas abseits vom „Lodge“betrieb mit Gemeinschaftslapa, „Internetcafe“ und weiteren Sitzmöglichkeiten (sehr nett!). Hier hat ein Hippo seinen Schlafplatz nebenan, die Vögel werden mit Käse gefüttert und der berühmte Löwenforscher Chris verleiht dem Ganzen einen besonderen Charme.

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Den kurzen Weg zur Campsite kann man zumindest am Tage zu Fuss gehen. Im Dunkeln begleitet uns jemand vom Personal.

An der Campsite brüten Bienenfresser und die Buschböckchen kommen regelmäßig vorbei.
Man hat einen schönen Blick in Richtung Kafue und auch die Freiluftsanitäranlagen sind prima.

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Die lange Anfahrt hat sich voll gelohnt – hier kann man es aushalten!

An der Vogeltränke kommen regelmäßig diverse Vögelein vorbei, u.a. auch ein Schalowi-Turako, so ziemlich der schönste Vogel den ich je gesehen habe!– und just in diesem Moment haben wir keine Kamera dabei (ärger!)

Schlichtbartvogel
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Halsbandbartvogel
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Roter Tropfenastrild
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Weißbauch-Nektarvogel
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Rubinkehl-Nektarvogel
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Weißbrauenrötel
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Aber auch sonst wird uns nicht langweilig…

z.B. mit der Ginsterkatze am Abend...
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Teil 1211. Dez. 2019

Als einzige „Aktivität“ bei Mc Bride´s haben wir einen dreistündigen Morning-Walk gemacht, bei dem wir viel über die Flora erfahren und ein Hippo aufschreckt haben. Es werden aber auch Bootstouren angeboten.

Schote des Mahagonibaums
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Irgendwann müssen wir auch diesen schönen Ort verlassen. Für unsere Verhältnisse relativ früh (7.30 Uhr) suchen wir auf dem Weg noch die HotSprings. Man soll drin baden können, aber das was wir finden lädt nicht unbedingt dazu ein.

Unterwegs geht es durch verschiedene Waldformen
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Jetzt nehmen wir auch wahr, dass es unterwegs einen riesigen Freiluftknast gibt, bei dem die Delinquenten dafür sorgen, die Region landwirtschaftlich nutzbar zu machen. Auch ausgedehnte Ackerflächen eines Großkonzerns liegen auf dem Weg.

Nach knapp dreieinhalb Stunden machen wir erneut einen kurzen Tomaten-Bananen-Einkaufsstop in Mumbwa (sehr lecker) und schauen uns auf dem Weg nach Lusaka Fringilla Farms an. Das Camp spricht uns allerdings nicht an und auch der Fleischverkauf ist nichts für unsere Nasen.

Der Verkehr, insbesondere LKW, nimmt deutlich zu, wir kürzen im Gewusel von Lusaka geschickt im Norden über die Kazangula Road ab und füllen unsere Vorräte in der East Park Mall auf.

An den Strassen kann man nicht nur Gemüse kaufen. Manchmal sind auch Steinhaufen im Angebot

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Gute 10 Stunden nach Abfahrt erreichen wir das Pioneer Camp. Alleine für die letzte , sehr holperige Zufahrt brauchen wir fast 30 Minuten.
Hier ist der Strom weg und Dunkelduschen angesagt.
Das Camp bietet ausreichend Platz, ist trockenheitsbedingt leider etwas staubig. Außer uns sind noch drei andere Camper dort, die wir fast alle auf der weiteren Reise noch mal wieder treffen werden.

Wir gönnen uns ein Essen im Restaurant (mittel), und sehen noch zwei Eulen in der Dämmerung.

Teil 1311. Dez. 2019

In der Nähe vom Pioneer liegt die Waterfalls Mall. Dort wird noch mal vollgetankt und die letzten Lücken im Vorrat gestopft. Einkaufen wird so bald wohl nicht wieder gehen…

Rund um Lusaka fallen uns die Betonsteinproduzenten/- händler auf. Unzählige, die irgendwie alle gleich aussehen und offensichtlich fest in türkischer Hand sind.

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Ebenfalls auffallend sind riesige Gebäudekomplexe mit chinesischen Schriftzeichen. Manchmal steht auch in englisch etwas von chinese-zambian cooperation angeschrieben, sie sehen jedoch alle irgendwie leer und verlassen aus.

Die Great East Road erfreut uns mit diversen und tiefen Schlaglöchern, sowie ordentlich Bodenschwellen in der Nähe der zahlreichen Ortschaften und Dörfer. Die Durchschnittsgeschwindigkeit reduziert sich entsprechend.

Mangel an Telefonkarten/Airtime herrscht jedenfalls nicht.
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Ein erster Blick auf den Luangwa...und einen erschreckend niedrigen Wasserstand
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Die Brücke über den Luangwa ist beeindruckend, die Zufahrt bewacht. Nur ein Fahrzeug darf jeweils passieren. Die armen Soldaten, die darüber wachen, haben zwar Schatten, was aber bei 40 Grad auch nur bedingt hilft. Sie fragen höflich nach kaltem Wasser.

Danach wird die Strasse top (die Chinesen) und die letzten Kilometer bis Petauke und der Chimwemwe Lodge fliegen nur so dahin. Wir wollen auf dem Weg in den Südluangwa noch einen Zwischenstop einlegen.
Der Strom fällt des öfteren aus, so dass auch die Auswahl im Restaurant begrenzt ist und wir zeitweise im Dunkeln sitzen. Schließlich werden wir zum Essen gerufen, die Teller stehen mit Frischhaltefolie umspannt auf dem Tisch…. Na, es ist halbwegs lecker. Auf ein warmes Getränk (kein Strom- kein Kühlschrank) verzichten wir.

Für die Nacht hatten wir ein Chalet vorgesehen. Es sieht nett aus, allerdings ist darin die Luft so stickig, dass wir doch im Camper vor der Tür schlafen. Hier haben wir auch kaltes Bier.

Teil 1412. Dez. 2019

Na, dann geht es jetzt mal weiter...

Heute soll es in den Süd- Luangwa gehen. Wir entscheiden uns auf der Hauptstrasse zu bleiben und über Chipata zu fahren. Chipata nehmen wir als ungemütlichen Grenzort mit viel zwielichtigen Gestalten wahr. Tanken und check des Supermarktangebotes und dann flugs auf top Strasse die letzten zwei Stunden nach Mfuwe, dem Tor zum Park.

Im Wildlife Camp beziehen wir einen wunderschönen Stellplatz am Ufer. Das Camp ist voll belegt (Feiertag). Die Plätze sind aber auch hier ausreichend weit auseinander, so dass man sich kaum ins Gehege kommt.

Es gibt sogar etwas Regen.

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Das Vergnügen ist aber nur von kurzer Dauer, die Luft danach schon irgendwie frischer.

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Hier macht es einfach Spass, auf den (Rest)Luangwa zu blicken, das Kommen und Gehen der Tiere zu beobachten und die Himmelstimmungen zu genießen.

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Entgegen unserer Gewohnheiten gehen wir auf Frühpirsch.
Um 5.30 Uhr verlassen wir das Camp, 30 Minuten muss man bis zum Parkeingang rechnen. Nach dem üblichen Parkeingangsritual und einigen Dollars später erkunden wir den SLNP.

Ein Geierbaum ist immer ein gutes Zeichen
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ein solches Bild nimmt dem König der Tiere vielleicht etwas die Würde...

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aber ich wollte doch mal zeigen, was so mit den Hinterlassenschaften passiert. Einen gewissen Nährwert scheint das Ganze noch zu haben

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Teil 1512. Dez. 2019

Der Süd-Luangwa zeigt sich von seiner freundlichen Seite, auch die Landschaften sind sehr ansprechend.

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Für einen ersten Eindruck reicht uns das.
Beim späten Frühstück (10.00 Uhr) schmilzt die Butter bei 37 Grad.

Den Mittag hängen wir ab, besuchen den Pool, geniessen den Ausblick und beobachten das lokale Hippo

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...oder schauen mal beim lokalen Hide vorbei.

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Ein fliegender Händler (aus Mfuwe mit dem Fahrrad!) bietet Gemüse an. Wie wir später feststellen, sind mindestens zwei Händler im Camp unterwegs. Achtung- Preise verhandeln!

Am Abend machen wir kurzerhand einen organisierten Nightdrive, d.h. Start am Nachmittag und Sundownerstop mit Pelikanen. Soweit ganz nett.

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Die Leopardensuche in der Dunkelheit ist jedoch ein zweifelhaftes Vergnügen mit relativ vielen Fahrzeugen. Es gibt zwar eine Hyäne, eine huschende Ginsterkatze und tatsächlich einen Leo.

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Aber nee, dann lieber am Tage und alleine und zur Not ohne Leoparden

Teil 1613. Dez. 2019

Die Morgenpirsch starten wir heute etwas später…wunderschöne Landschaften, viele Wege, die zumindest jetzt in der Trockenzeit für mehr als ausreichende Pirschmöglichkeiten sorgen.
Ein paar Lodgefahrzeuge, ein paar Selbstfahrer…in diesem riesigen Park ist Platz für alle.

Gen Nachmittag fahren wir den River Loop und treffen auf
Büffel
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Hyänen
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nochmal die Löwen - dick und rund
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unzählige Karminspinte
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und schließlich auf Wildhunde 🤩
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Leider müssen wir das gate um 18.00 Uhr verlassen…da wird gerade das Licht wieder so schön.

Teil 1713. Dez. 2019

Ich kürze jetzt mal etwas ein und beschreibe nicht jeden Tag...

Die Tage im Wildlife Camp gingen viel zu schnell vorbei, hier kann man es auch sehr gut aushalten.

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Ein kurzer letzter Tank- und Gemüsekaufstop in Mfuwe und wir ziehen ein Camp weiter nach Zikomo, um den Nsefu-Sektor, den östlich des Luangwa gelegenen Teils des Parks, zu erkunden. Bereits auf dem Weg zum Camp sehen wir Giraffen und viele Büffel!

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Ein erster gamedrive am Nachmittag ist ebenfalls sehr vielversprechend. Kein anderes Fahrzeug, viele Wege und sehr abwechslungsreich.

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In der Nacht waren Elefanten im Camp (friedlich) und beim Frühstück unterhalten uns diverse Vögelein. Lustigerweise fliegen alle dieselbe Leberwurstbaumblüte an
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Brillenweber
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Die Morgenpirsch beschert uns u.a.
Giraffen
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erneut Karminspinte

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einen GrauRiesen(king)fischer mit Frischfang
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Zwergspinte
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und
Wildhunde 🤩 🤩
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Zufällig fahren wir auf dem Rückweg ins Camp eine Abkürzung, die nur jetzt in der Trockenzeit befahrbar ist. Leider ist dieser Weg den Zikomo-Safari-Fahrzeugen vorbehalten. Schade, das würde doch glatt 20 Minuten und Geschaukel einsparen.

Teil 1813. Dez. 2019

Am Nachmittag fahren wir zu den heissen Quellen und staunen nicht schlecht als uns im Park ein vollgestopftes Minibus-Sammeltaxi entgegenkommt, auf dem oben auch noch ein Sofa befestigt ist (leider ohne Foto).
Der Park dient halt auch als Transitstrecke.

Während in Luangwanähe eine eher dichte Vegetationvorherrscht, wird es hier trocken und baumlos...
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Wir sehen eine Horde wunderschöner Kronenkraniche,

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Sattelstörche etc.
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Die Landschaft ist mit dem Wasser und dem Grün sehr lieblich. Komisch, hab ich gar kein Bild gemacht…

Teil 1913. Dez. 2019

An den Quellen werden wir erneut von Wildhunden 🤩 🤩 🤩 überrascht. Nicht schlecht, drei mal Wildhunde in zwei Tagen…

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Auf dem Weg zurück zum Camp treffen wir wieder auf die Büffel und jetzt noch sechs Löwen, die sich in deren Nähe versammeln.
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Wow, was für ein Tag!

Und nachts gibt es nochmal Elefantenbesuch. Dieses Mal sind 6-8 Elefanten unterwegs. Eigentlich hört man diese Riesen ja überhaupt nicht, aber wehe, sie fangen an, Zweige abzurupfen oder Büsche auszureissen...
Es ist Neumond und stockfinster...

Zikomo ist ein wirklich schönes Camp, mit pool, vielen Sitzmöglichkeiten, originellen ablutions und ausgezeichneter Lage.
Auch hier hätten wir es gut länger aushalten können. Der Nsefu-Sektor hat uns fast noch besser gefallen als die Mfuwe- Gegend.

Teil 2014. Dez. 2019

Bei der Weiterfahrt nach Norden kreuzen wir erneut den Nsefu-Sektor, sehen viele Zebras, machen noch mal den Abstecher über die Hot Springs, sehen die Kraniche aber nur aus Entfernung und keine Wildhunde. Haben wir gestern ein Glück gehabt! Na, immerhin kommen wir den sonst so scheuen Hornraben mal etwas näher.

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Auf dem weiteren Weg durchfahren wir den kleinenLuambe NP. Der Transit ist hier ebenfalls kostenlos und bis auf –trockene- Flussdurchfahrten auch ereignislos.
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Um die heutige Fahrtstrecke abzukürzen, suchen wir das Kamukonzo Community Camp auf (direkt hinter dem Luambe Parkausgang links). Es ist nach den bisherigen Erfahrungen erstaunlich gut ausgeschildert.

Das Camp liegt in der Nähe eines Dorfes, sehr nett am Fluss. Es ist alles einfach, aber sehr liebevoll gestaltet – Seife und Handtuch bekommt man längst nicht überall. Es gibt sogar eine „Bar“ mit solarbetriebenem Kühlschrank.
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Wir bleiben jedoch nicht lange alleine. Als eine uns bereits bekannte Reisegruppe (ca 12 Personen) eintrifft, bricht plötzlich Hektik aus. Die Wasservorräte für Toilette und Duschen müssen aufgefüllt werden und die Dorfbewohner legen sich mächtig ins Zeug – Wasserpumpen, Eimerkette…

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Für so viele Leute ist das Camp eigentlich etwas klein, aber die Gruppe ist echt nett und sehr rücksichtsvoll.

Am nächsten Tag stehen nur 157 km auf dem Plan, aber die haben es in sich. Es geht teilweise mitten durch die Dörfer, nichts ist ausgeschildert, die Abzweige finden wir nicht immer auf Anhieb, kein anderes Auto ist unterwegs.

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Hier geht der Weg mitten über ein Schulgelände, zum Glück ist gerade keine Pause.
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Sobald wir in Hör-/Sichtweite sein, kommen Kinder angerannt und rufen nach sweeties oder wollen Mangos verkaufen, winken aber auch nur freundlich zurück.
Irgendwann kommen wir zum Ponton über den Luangwa. Keiner da.
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Wir überlegen kurz, ob wir selber übersetzen sollen… suchen dann aber doch lieber das nahegelegene Buschcamp auf und siehe da, auch der örtliche Ranger ist hier ansässig.

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Einige Dollar später fahren wir durch den nicht mal knietiefen Luangwa in Richtung Nordluangwa NP.
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Es schließt sich eine weitere eintönige Gurkerei, tierarm (von den Tausenden Tsetse einmal abgesehen) , bis zum Buffalo Camp an.

Teil 2115. Dez. 2019

Das Buffalo Camp wird nur von Mai bis November betrieben und dann komplett ab- und in der nächsten Saison wieder aufgebaut. Von den ursprünglich sieben Chalets stehen bei unserer Ankunft noch vier und wir sind mit zwei weiteren Pärchen die letzten Gäste für diese Saison.

Im ganzen NLNP gibt es keine Campsite. Die Chalets im Buffalo Camp sind als Selbstversorgerchalets angekündigt und bieten bei einem sportlichen Preis zwar einen ganz hübschen und offen gestalteten Schlaf-/Wohnbereich und ein eigenes Bad, aber keine weiteren Einrichtungen. Die Dachkonstruktion löst sich bereits auf und berieselt uns mit einem hellen Pulver. Immerhin wird Trinkwasser rund um die Uhr zur Verfügung gestellt. Man könnte die Campküche mitbenutzen, dort auch mitgebrachte Lebensmittel kochen lassen oder auf das Angebot des Camprestaurants zurückgreifen. Wir haben jedoch alles, was wir brauchen in unserem Bushcamper vor dem Häuschen.
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Ich bin ja sonst auch kein Fan von "Klo-Bildern", aber das hier finde ich schon toll!
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Im "Chalet"
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tierischer Mitbewohner
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Abendstimmung am Mwaleshi River
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In diesem Park sind walkingsafaris angesagt, selbst fahren ist weitestgehend nicht gerne gesehen.Wir freuen uns auf etwas Bewegung und brechen um 6.00 Uhr zu einem Morningwalk auf. Wir sehen einen -leider sehr weit entfernten- Schalowi-Turako …ansonsten bleibt der Walk ohne besondere Vorkommnisse. Nur die TseTse-Fliegen sind extrem lästig und verleiden den Spaziergang ordentlich. Hier hätte ich jetzt auch keine Lust auf einen gamedrive im offenen Fahrzeug…

Nachmittags sitzen wir etwas im Mwaleshi. Dieser Zufluss des Luangwa ist so flach, dass man nicht einmal im Liegen vollständig überspült wird.

Am nächsten Tag ist spürbar Aufbruchstimmung. Kaum haben unsere Nachbarn ihr Chalet geräumt, rückt auch schon das Abräumkommando an und wirft einfach das Baumaterial Richtung Fluss…so einfach kann Entsorgung sein.Die Installationen werden etwas landeinwärts eingelagert.

2Std 30 benötigen wir für die 55 km zum nördlichen Mano Gate.
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Ereignislos, ein paar Elefanten und hunderte TseTses, die sich regelrecht am Auto festkrallen. Am Gate wollen wir kaum das Fenster öffnen, um uns in das dicke Buch einzutragen.
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Zwischenfazit:
Der Südluangwa hat uns sehr gut gefallen. Die beiden von uns besuchten Camps waren prima, die vielfältigen Landschaft sehr schön und mit den Sichtungen kamen wir auch auf unsere Kosten. Nur die angeblich so zahlreichen Leoparden liessen sich leider nicht blicken. Jedenfalls hatten wir hier das Gefühl, dass unsere Dollars gut investiert waren.

Der Nordluangwa und auch das Buffalo Camp dagegen stehen jetzt nicht auf der „Da-muss-ich-unbedingt-noch-mal-hin-Liste“: Aufwändige Anreise, hochpreisig, tierarm, definitiv zuviele Tsetse-Fliegen.
Der Park braucht vielleicht noch ein bisschen Zeit sich zu entwickeln.

Aber nun gut, wenn man vom Südluangwa nach Kapishya will, gibt es nicht zu viele Möglichkeiten. Durch den NLNP einfach durchfahren wäre evtl eine Option…

Teil 2215. Dez. 2019

Auch die weitere Strecke zu den Kapishya Hot Springs zieht sich. Es geht über Shiwa Ngandu, eigentlich nur eine Strassenabzweigung mit vielen Marktständen und ein paar Geschäften. Wir kaufen Gemüse und Bier und mögen doch bitte unbedingt auf dem Rückweg das Leergut wiederbringen.

Auf dem Abzweig von der Hauptstrasse geht es durch eine etwas unwirkliche Gegend mit Eukalyptuswald , englischem Herrenhaus, alter Dampflok und imposanten Baumalleen.
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Die Lodge (Kapishya) liegt total im Grünen mit einem tollen Garten und Pool. Die Campsite ist ebenfalls relativ grün und direkt an einem Fluss - hübsch.
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Die Hot Springs sind sehr nett, aber 36 Grad Wassertemperatur machen nach ein paar Minuten auch zu schaffen. Der Pool verschafft Abkühlung.

Es gibt ein paar birdtrails und einen Beobachtungsstand auf Baumhöhe. Die angekündigten Spazierwege sind leider nicht mehr existent.

Auf den ersten Blick entdecken wir auf den birdtrails ebenfalls nichts…aber es ist wie so oft, man muss sich etwas Zeit nehmen.

Dieser Geselle, ein Schwarzkehllappenschnäpper, ist mein absoluter Favorit.
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Aber es gab auch ein paar junge Paradiesfliegenschnäpper, nebst fütternden Eltern,

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ein noch unbenamster Rötel(?)
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Rosenbauchbartvogel
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Amethystglanzstar
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und das eher unscheinbare Weibchen dazu
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Kleinelsterchen
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Nach zwei Nächten fahren wir weiter, heute soll es bis Kasanka gehen.
Bis ShiwaNgandu fahren wir dieselbe Strecke zurück. Kurz hinter der imposanten Baumallee, im Eukalyptuswald, nehmen meine Augen plötzlich etwas ungewöhnlich gelbes auf der Strasse wahr…STOOOOP! Zwei Meter zurück fahren…

Zwischen den grünlich, gelben Blättern entdecken wir ein Chamäleon (!), das gemütlich im Wiegeschritt die Strasse überquert…
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Zurück über ShiwaNgandu (die Pfandrückgabe!) fahren wir gen Mpika, in der Hoffnung dort etwas einkaufen zu können. Es ist Sonntag - Fehlanzeige. Wir tanken und finden im Tankshop immerhin leckere Samosas und Milch. Tomaten gibt es überall und wir kaufen nochmal Bier nach (gibt es zum Glück auch überall).

Die Fahrt zieht sich, viele LKW liegen im Graben oder sogar quer auf der Strasse. Erst gegen 15.45 Uhr erreichen wir das Kasankagate.
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Zunächst müssen wir zur Wasa Lodge, um uns dort zu registrieren. Schlappe 30 Minuten ... wir wollen natürlich heute noch die Flughunde sehen und idealerweise vorher zur Campsite. Wir sind auf der etwas weiter entfernten Kabwe-Campsite und düsen los..Dort angekommen müssen wir direkt wieder los, um pünktlich zum publicviewing beim BBC Parkplatz zu kommen.

Das kommt dann aber erst morgen 😗

Teil 2316. Dez. 2019

Kaum sind wir am Parkplatz angekommen, geht´s auch schon los. Mit uns ist noch ein Selbstfahrer vor Ort und ein Safari-Fahrzeug von der Wasa Lodge. Zudem scheint heute das gesamte Personal mal zum Schauen vorbei zu kommen.
Zwei bewaffnete Ranger begleiten den Trupp durch hohes Schilf zum public viewing, eine große Wiese mit ausreichenden Sitzmöglichkeiten.

Langsam sammeln sich die fruitbats über den Bäumen wie ein Mückenschwarm. Mit zunehmender Dämmerung machen Sie sich auf den Weg und fliegen über uns hinweg, Millionen Flughunde- ein irres Spektakel.
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Ich habe an diesem ersten Abend fast keine Bilder gemacht...und schon gar keine Brauchbaren. Ich war wegen der hektischen Anfahrt etwas unvorbereitet und habe das Schauspiel einfach nur genossen. Aber es kommt noch was 🙂

Im Dunkeln geht es zurück zum Camp – unsere erste eigene Nachtfahrt. Gut, dass wir die Strecke vorher schon einmal gefahren sind.
Das Feuer brennt schon und flugs wird sogar die Eimerdusche von unseren camp attendants mit warmem Wasser bestückt, sehr aufmerksam.

Das Kabwe Camp besteht aus zwei Stellplätzen, die hinreichend voneinander entfernt sind. Der andere Platz ist aber ohnehin nicht belegt. Es gibt jeweils eine eigene Grillstelle, eine überdachte und eine offene Sitzgelegenheit, WC und eine Freiluft-Eimerdusche.
Zwei Camp attendants haben ihr Quartier in der Nähe und kümmern sich unauffällig um alles.

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Wir haben einen schönen Ausblick, leider ziehen nur selten ein paar Antilopen vorbei.

Eigentlich wollten wir lieber auf die Pontoon Campsite, weil sie näher an den Flughundeplätzen liegt. Kabwe ist schon rund 20-30 Minuten entfernt. Im Nachhinein bin ich froh, dass wir auf Kabwe gelandet sind, dort ist es viel schöner.

Bei Pontoon gibt es drei etwas näher beieinander liegende Stellplätze und man teilt sich einen (geschlossenen) Ablutionblock. Unmittelbare Aussicht hat man dort nicht, allerdings gibt es einen Beobachtungsplatz von dem man relativ sicher Sitatungas sehen kann, wie wir am nächsten Tag feststellen.
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Über Mittag machen wir eine Rundfahrt durch den Park und stossen neben zahlreichen TseTses auch auf eine nette Kolonie von diversen Störchen.
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Um 16.00 Uhr müssen wir schon wieder los. Der "Pontoon" ist übrigens eine Betonbrücke, wenn auch nicht besonders breit...
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Wir schauen kurz nach den Sitatungas und um 17.00 Uhr treffen wir am BBC Parkplatz unseren Ranger (kommt mit dem Moped). Heute haben wir eine „bat experience“ im BBC hide, einer Aussichtsplattform hoch oben im Baum.

Auf halber Höhe hat sich bereits ein südafrikanisches Pärchen mit Weisswein niedergelassen - sie schaffen es and em Abend nicht bis oben. Etwas später kommt noch eine Familie mit Kind. Zu fünft + Ranger, viel mehr sollten es auf der Plattform auch nicht sein.

Das Flugspektakel gibt es heute auf Augenhöhe - einfach gigantisch und gefühlt sogar noch mehr Flughunde als gestern!

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Teil 2416. Dez. 2019

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Irgendwann macht das Fotografieren aufgrund der zunehmenden Dunkelheit keinen Sinn mehr...
Gefühlt schauen wir mindestens eine weitere halbe Stunde dem geräuschlosen Geflatter zu.

Als wir schließlich auch aus dem Baumhaus herabsteigen, sind wir mit dem Ranger alleine. Die anderen hatten offensichtlich schon nach kurzer Zeit genug und unten den schönen Abend ausgiebig begossen. Ich glaube, ich möchte in der Dunkelheit nicht betrunken Auto fahren und schon gar nicht über die Pontoonbrücke...

Teil 2517. Dez. 2019

Hi picco,
ja, so ist das mit der subjektiven Wahrnehmung 🙂
Vielleicht liegt es daran, dass ich auch schon 50 bin?

😄

Salü
Mabe

Teil 2617. Dez. 2019

In Kasanka gibt es aktuell noch ein Camp abseits der Lodge und noch etwas weiter entfernt als Kabwe.
Den Namen habe ich vergessen, aber wir haben uns das Camp auf einer Rundfahrt einmal angeschaut: feste Safarizelte, ganz hübsch an einem Gewässer gelegen. Die Zelte hatten Feldbetten, man teilte sich zu zweit jeweils Freiluftablutions und es gab eine Art Restaurantbereich. Nett, aber wohl eher nicht für Selbstversorger.

Fazit Kasanka:
Die Flughunde-Migration ist schon einzigartig, ein tolles Erlebnis! Man kann auch frühmorgens zur "Show" gehen, aber 4.00 Uhr aufstehen ist dann doch nicht so unser Ding.
Die Campsite hat uns sehr gut gefallen und insgesamt ist man im Park sehr bemüht. Vielleicht hätten wir noch eine birding-tour machen sollen. Aber die Aussicht auf Spaziergang mit Tsetsefliegen hat uns nicht überzeugt.
Wir haben eine sehr umfangreiche Liste mit im Park "inventarisierten" Tieren bekommen - schwer zu glauben, was es dort alles geben soll. Ausser ein paar Antilopen und Vögeln haben wir leider nichts gesehen.


Eigentlich wollten wir am nächsten Tag an den Lake Waka Waka. Wir erfahren, dass es die Campsite dort wohl nicht mehr gibt. Hmm, schade !

Wir entscheiden daher, schon Richtung Lusaka zu fahren. Der LKW-Verkehr nimmt deutlich zu und die Überholmanöver nerven ordentlich.

Nach rund 350 km haben wir genug und stoppen im Forest Inn. Was für eine nette grüne Oase, sehr sauber und einige Vögel gibt es auch.
Rotschnabeldrossel
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Dieser putzige Rotkopfweber hatte es immer wieder auf sein Abbild in unserem Seitenspiegel abgeshen
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Am nächsten Tag starten wir erst spät, durchqueren den Ort Kabwe, eine erstaunlich große und quirlige Stadt und machen ausgiebig Rast im Fig Tree Cafe. Solche netten Rastmöglichkeiten gab es bislang auf der ganzen Tour nicht. Vor Kabwe gab es übrigens noch ein weiteres Cafe, Tony´s oder so ähnlich. Da sind wir allerdings zu schnell dran vorbei gefahren.


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Man unterschätze nicht die Macht einer solchen Blechtonne auf der Strasse...
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Wir kommen wieder an Fringilla vorbei, nein hier wollen wir nicht bleiben, fahren nach Lusaka, nehmen die bekannte Abkürzung, tanken und erreichen um 16.30 Uhr das Pioneer Camp, froh, diesen stressigen Verkehr unversehrt hinter uns gebracht zu haben.

Den Abend verbringen wir mit einem älteren alleinreisenden Franzosen mit Auto in Sparversion- klein, kein Kühlschrank, kein Kocher…!

An unserem letzten Tag haben wir nun ausgiebig Zeit den Wagen auszuräumen und unsere Taschen zu packen. Über Mittag fahren wir zum Zeitvertreib in die East Park Mall und verbringen den Rest des Nachmittags am Pool des Camps.

Auch hier gibt es bei näherem Hinsehen einiges zu entdecken...

Schwarzohrpirol (w)
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Maskenpirol
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Sehr unterhaltsam ist auch die Ankunft eines amerikanischen Pärchens mit einem Fahrzeug, das ungefähr dreimal so groß wie das des Franzosen ist. Die Box für Motorrad, Fahrräder und Kanu nicht mitgerechnet. Ja, die Welt ist bunt…
Irgendwann wird unser Auto abgeholt und wir vertrödeln den Nachmittag/ Abend bis es zum Flughafen und ab nach Hause geht.

Ein Fazit bzw. ein paar Erkenntnisse gibt es dann morgen…

Teil 2718. Dez. 2019

Hier noch ein paar Erkenntnisse aus unserer Tour:

Einkaufen
Ausgiebig einkaufen und die Vorräte aufstocken ging eigentlich nur in Livingstone und Lusaka. 5l-Wasserkanister gab es z.B. nur hier – wir hatten uns zum Glück hinreichend eingedeckt. Gemüse und Bier gibt es fast überall. Alles andere ist Glückssache.

Bezahlung
Einkaufen und Tanken in den beiden großen Städten haben wir mit Karte bezahlt. Unterwegs ging Tanken manchmal mit Karte. Die Parkeintritte und Camps haben wir fast nur in Dollar gezahlt. Kwacha hatten wir anfangs in Livingstone aus dem ATM gezogen, aber nur wenig gebraucht.
Die Preise für die Parks haben es in sich und einzelne Camps sind auch eher hochpreisig. Sambia ist kein Billigland, aber ich finde es schon ok, wenn man sich seine einzigartige Natur von den Touris gut bezahlen lässt.

Luft ablassen?
Luft haben wir nicht einmal aus den Reifen gelassen. Richtig sandig war es eigentlich nur bei den (Trocken)flußdurchfahrten.

Entfernungen
Die Entfernungen zwischen den verschiedenen Parks sind nicht zu unterschätzen. Die schlechten Strassen, die langsamen LKW sowie die Bodenschwellen und checkpoint reduzieren die Durchschnittsgeschwindigkeit erheblich.

Verkehr
Es gibt nur relativ wenig Individualverkehr. Gerade auf den großen Fernstrassen sind zahlreiche LKW unterwegs, die gerade an Steigungen fast zum Stillstand kommen. Das Überholen ist nicht ohne – kann man die Strecken aufgrund der Berg- und Talfahrten oft nicht weit überblicken. Die Strassen sind an den Seitenrändern oft unbefestigt, der Belag weisst unvermittelt unglaubliche Schlaglöcher auf. Wir haben viele verunfallte LKW gesehen, mit PKW eher nicht. Doch, einmal sind zwei Fahrzeuge frontal ineinander gefahren – beides Regierungsfahrzeuge! Warum auch immer….offensichtlich aber zum Glück ohne Personenschaden.
Die Fernbusse fahren und überholen als gäbe es kein Morgen.

Strom
Dort, wo es eigentlich Strom geben könnte/müsste, scheint es regelmäßig Ausfälle zu geben. Da wird einem immer wieder bewusst, wie gut wir es haben und wie selbstverständlich eine zuverlässige Versorgung für uns ist. Wie schwierig ist es dagegen z.B. ein Business zu betreiben, wenn nicht die grundlegende Infrastruktur funktioniert

Tierwelt
Wir hatten eine hohe Erwartungshaltung, die nur partiell erfüllt wurde. Im Nachhinein haben wir schon recht viel gesehen, aber hatten auch Tage, wo es keine besonderen Sichtungen gab. Wir können aber auch gut mal „nur“ Antilopen geniessen.
Die Tsetse-Fliegen sind schon eine Pest. Die Camps waren in der Regel Fliegen-frei, aber wehe man ist außerhalb unterwegs. Schade, denn das verleidet sowohl Touren im offenen Safari—Fahrzeug als auch zu Fuß-Aktivitäten.


Gerne möchten wir das Eine oder Andere nochmal besuchen, vor allem mit etwas mehr Wasser und Grün. Es ist schwer vorzustellen, wie weite Landstriche in der Regenzeit komplett unter Wasser stehen.

Wir haben uns insgesamt sehr wohl gefühlt. Alles sehr freundlich, hilfsbereit, unkompliziert und vor allem angenehm unaufdringlich.

Danke an alle, die die Reiseerinnerungen mit uns geteilt haben

Viele Grüße
Mabe

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Die Hunde von Sambia von Mabe

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/298757-die-hunde-von-sambia

Stand: letzter Berichtsteil vom 18. Dez. 2019

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