Ein Reisebericht
Vorbemerkung
Aus teenagerpolitischen Gründen konnten wir uns für den Sommerurlaub in diesem Jahr erst Ende Juli festlegen. Ein Badeurlaub erschien allen Beteiligten zu langweilig und da wir uns in manchen Gegenden des südlichen Afrikas ganz gut auskennen, fiel die Wahl auf mal wieder auf Botswana. In den letzten Jahren um die gleiche Zeit hat es fast überall noch frei Plätze gegeben, also sollte es mit ein bisschen Glück und Flexibilität lösbar sein.
Es sollte so sein, dass es noch Direktflüge ab München gab und Bushlore noch einen Hilux hatte.
Ich hatte mir vorher schon ein paar Gedanken gemacht und war routentechnisch so nicht ganz unvorbereitet. Der Plan war von JNB über Zeerust nach Khutse zufahren, von dort über Hukuntsi Richtung Mabua und dann einige Zeit im Kaa und KD12 Gebiet zu bleiben. Anschließend entweder über Gweta und die Pfannen oder Maun-Kasane wieder zurück nach JNB. Gesamt knapp 3 Wochen.
Insbesondere Khutse hat mir vor zwei Jahren gut gefallen ( wegen der Abwesenheit vieler weiterer Touristen ) und KD 12 und KAA interessieren mich ( wegen der Abwesenheit vieler weiterer Touristen ). Und Richtung KTP waren wir noch nie, also umso besser.
Los geht´s: 19.08.2019 Kurze Wege, der Flughafen liegt vor der Haustür. Der Nachtflug ist Dank Notausgangsitzen ganz erträglich und wir landen pünktlich in JNB. Der Bushlore Fahrer Ramsi wartet auf uns und wir machen noch einen kleinen Abstecher zur Wechselstube, um Pula einzutauschen. Das ist aber nicht so günstig, da man erst über Rand und dann weiter nach Pula tauscht. Also geht´s ohne Pula weiter zu Bushlore. Die Fahrzeugübergabe und –check machen wir selber, da Ramsi eigentlich in Kapstadt ist und sich mit den 4x4 nicht auskennt. Wir bekommen unproblematisch die Ausrüstung, die wir wollen (Jerry Can, mehr Handtücher, größerer Topf etc ) und übernehmen den Hilux mit 25000 km.

Um 11.00 Uhr geht es los zum Pick n´pay, den wir dieses Mal sogar finden, tanken voll und um 12.50 Uhr geht es auf die Autobahn. Selbst das e- toll funktioniert. Ich habe wieder die Tapologo Lodge in Zeerust gebucht . Wie immer zwei Zimmer oder besser Bungalows und Essen im Restaurant läßt uns Zeit zum umpacken und reorganisieren von Einkäufen und Gepäck. Um 16.00 Uhr sind wir da. Es ist sonnig und warm und langsam kommt das goldene Afrikalicht. Die Anlage liegt zwar direkt an der Straße, aber ist gut gepflegt und Service und Essen gut.


Wir bestellen wieder Lunchpakete statt Frühstück und diese sind genauso reichlich wie beim letzten Mal. Satt und zufrieden geht es müde ins Bett.
KM 289





































































































































































