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Reisebericht · namibia-forum.ch

Was uns noch in Südafrika gefehlt hat!

von Burschi · Selbstfahrer · 42 Teile

Über diesen Reisebericht

Wir reisen als Selbstfahrer durch Südafrika und holen uns, nach früheren Reisen ins Land, gezielt das nach, was uns bisher fehlte: In Kapstadt klappt es diesmal endlich mit dem Tafelberg bei klarem Wetter, dazu kommen der Botanische Garten Kirstenbosch mitten in der Proteablüte und ein Rundgang durch Bo-Kaap. Über Franschhoek mit seiner Weintram geht es an die Küste, wo wir im November in De Kelders vom Zimmer aus Wale in der Bucht beobachten und bei starkem Wind in Bettys Bay eine Pinguinkolonie besuchen, in der vor allem die noch nicht flüggen Jungtiere ausharren.

Die Fahrt führt weiter über die Garden Route bei Wilderness, durch die Karoo mit dem Camdeboo-Nationalpark und dem Valley of Desolation, über Bloemfontein in die Drakensberge und den Golden Gate Highlands Nationalpark. Große Hitze und ein trockengefallener Wasserfall lassen uns die Wanderung zum Amphitheater vorzeitig abbrechen, dafür besuchen wir ausgiebig das Basotho-Kulturdorf am Parkausgang.

Im Zululand bringt ein Gamedrive im Hluhluwe-iMfolozi Park bei anhaltend trübem, regnerischem Wetter die ersten großen Tiere, eine Bootsfahrt im iSimangaliso Wetland Park vor allem halb im Wasser versunkene Flusspferde. Nach einem Abstecher nach Swasiland komplettieren wir im Sabi-Sands-Reservat innerhalb von zwei Tagen die Big Five – Höhepunkt ist ein Leopard, der seine Beute auf einen Baum schleppt und dort von Hyänen belagert wird, bis Paviane später in unserem Zimmer selbst auf Beutezug gehen. Zum Abschluss zeigt uns die Panorama Route God's Window und die Drei Rondavels, bevor wir die Reise in Johannesburg und Soweto ausklingen lassen.

Diese Zusammenfassung wurde automatisch erstellt und vom Autor freigegeben.

Teil 119. Nov. 2018

Hallo Fomis,
der Burschi ist wieder da, nachdem er über einen Monat nichts von sich hat hören / lesen lassen. Er war mit seiner Frau in Südafrika und hat das aufgearbeitet, was ihm von Südafrika noch gefehlt hat. Es war wohl unsere letzte große Südafrikareise, denn wenn es geht, wollen wir noch andere Ziele ansteuern. Wir kannten bereits den KTP, das Namaqualand, die Cederberge, die Westcoast, Kapstadt, die Gardenroute, den Addo, die Karoo und wollten dieses Mal nach einigen Punkten im Süden (Proteablüte und Wale sowie Wein waren ein Muss!) endlich mal auf den Tafelberg, denn beim letzen Besuch vor 4 Jahren verhinderte andauernder heftiger Wind das Unternehmen, die Drakensberge, Hluhluwe, Isimangaliso, Swaziland, Krüger, Sabi Sands und Johannesburg sehen. In einer Tour? Ja, es geht, wenn man sich ein wenig mehr Zeit nimmt. Angeregt wurde ich zu der Tour durch einen Reiseveranstalter, der dies in 18 Tagen als Selbstfahrerreise anbietet. Ich habe das dann auf 31 Tage ausgeweitet und konnte mir alle ausstehenden Wünsche erfüllen. Die Tour sah so aus:

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Start war in Kapstadt, Ende in Johannesburg.
Ich möchte in diesem Reisebericht aber nicht jeden Kilometer nachbeschreiben und auch nicht jeden Klodeckel zweimal zeigen, sondern mich vor allem auf die Unterkünfte und einige Tipps beschränken, damit der Bericht nicht endlos lang wird und sinnvoll für die Planung anderer, die eine ähnliche Tour unternehmen wollen, ist.
Start war eigentlich schon der Flug mit "Star Alliance", d.h. mit unterschiedlichen Fluggesellschaften. Schon der Start in Nürnberg war eine Überraschung, denn wir mussten in eine Ptopellermaschine nach Zürich einsteigen. Eine von Bombardier gebaute Dash 8-400 der Austrian Airlines. Ich wusste gar nicht, dass es sowas noch gibt, 🤩 🤩 aber die Maschine war ziemlich neu und flog sehr gut bis Zürich.

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Nach kurzem Zwischenaufenthalt ging es dann mit "Edelweiss" weiter nach Kapstadt.

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Von Bequemlichkeit und Service her konnte man bei beiden Fluggesellschaften nicht meckern, da sind wir schon schlechter geflogen!
Also, wer Lust hat, kann dann mit mir in Kapstadt landen und die Reise beginnen. Zwischenfragen beantworte ich gerne, es wird aber insgesamt schion eine Weile dauern, bis die Reise zu Ende ist.
Also dann bis zur Landung!

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Liebe Grüße:
Burschi

Teil 219. Nov. 2018

Also, nach gutem Nachtflug - ich konnte ganz gut schlafen - in Kapstadt gelandet und gleich zur Autovermietung. Natürlich war das gewünschte Auto nicht da, aber mit einem VW Tiguan Automatik waren wir auch zufrieden. Es hatte nur 1041 km auf dem Tacho und hat gute Dienste geleistet. Nur die Einweisung war nicht das Gelbe vom Ei. Das Auto hat Tempomat, aber der Einweiser hatte keine Ahnung, wie das funktioniert. Auch das Navi funktionierte nicht einwandfrei, aber ich hatte auf mein Smartphone die Karten geladen und unsere "Vroni" hat sich dann auch in Südafrika ausgekannt. 😄
Die Fahrt zur Unterkunft wurde zur Geduldsprobe. Ewig lange Staus am Vormittag! Aber wir kamen schließlich doch in der "Mediterranean Villa" an.
Diese Unterkunft liegt im Stadtteil Tamboerskloof. 15 Gehminuten zur Longstreet, 5 Gehminuten zur nächsten Bushaltestelle am Nelson Hotel. 100 Meter entfernt liegt ein kleines Restaurant (Blue Cafe´), in dem man am Abend recht ordentlich essen kann und man kann auch im Dunkeln problemlos zurück laufen. Die Leitung ist deutschsprachig, die Zimmer groß und sauber, das Frühstück sehr gut, im Garten ist ein kleiner Pool, das Grundstück ist gut gesichert und das Auto steht gesichert im Hof. Der Servive (Taxis, Auskünfte, Buchungen) ist sehr gut. Die Unterkunft bietet alles, was man für die ersten Tage braucht.

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Der Sessel mit Nelson Mandela war ein besonderer Eyecatcher. 😄 Den würde ich auch zu Hause bei mir aufstellen.

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Ich sollte vielleicht noch sagen, worauf ich bei einer Unterkunft neben ausreichend großen Betten Wert lege: Badewanne brauche ich keine aber eine gut funktionierende Dusche, einen Stuhl mit einem kleinen Tisch, damit ich schreiben und Bilder sichern kann, gut erreichbare Lademöglichkeiten für diverse Geräte, wenn es heiß ist, dann ein sauberer Pool, ein gutes abwechslungsreiches Frühstück mit frischem Obst und Saft und einige andere Sachen wie Wurst und Käse (Den üblichen Teller mit eggs, bacon, tomatoes und mushrooms brauche ich nicht!)
Diese Anforderungen wurden alle erfüllt, nebst einem aufmerksamen Service.
Von hier aus erkundeten wir zu Fuß am ersten Tag die Longstreet und einige Straßen darum herum. Bewährt hat sich wie beim letzten Besuch auch der Hop On Hop Off - Bus, bei dem ich das 2-Tage-Ticket schon zu Hause im Internet gebucht habe - funktioniert problemlos und ist sogar etwas billiger. Da das Wetter für den nächsten Tag gut zu sein versprach, habe ich auch gleich dort das Ticket für den Tafelberg besorgt, damit wir am nächsten Tag in aller Frühe auf den Berg konnten. Beim letzten Mal ist es uns in vier Tagen wegen schlechten Wetters (Sturm oder Wolken) nicht gelungen, Dieses Mal sollte es sein! Davon bald mehr!
LG Burschi

Teil 320. Nov. 2018

Guten Morgen,
am nächsten Tag war das Wetter immer noch toll und der Berg ruft! Also dann nichts wie hin zur Bushaltestelle, den ersten Bus genommen, damit wir mit als erste an der Talstation sind. Weit gefehlt! Schon bei der Anfahrt standen viele Autos am Rand, die schon parkten und oben angekommen waren nicht nur viele Reisebusse vor uns, sondern auch Hunderte von Menschen. Aber die müssen ja noch alle Karten kaufen und wir haben schon welche! Irrtum!!!! 🤩 🤩 An der Kasse stand kaum jemand an, dafür eine ewig lange Schlange (wohl ca. 500m) in Dreierreihe! Es blieb nichts anderes übrig, als uns da einzureihen. Nach über 1 Std Wartezeit und langsamen Vorrückens, konnten wir dann endlich in die Gondel einsteigen.

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Tipp: Entweder als erste oder als letzte einsteigen! Denn dann hat man einen Platz am Fenster, denn über 60 Personen passen in eine Gondel und da sie sich dreht, hat man am Fenster stehend gute Möglichkeiten mal das eine oder andere Foto zu machen. Die Bergfahrt ist viel schneller vorbei, als man denkt, man schafft gerade mal eine Umdrehung mit der Gondel.
Oben angekommen, heißt es dann schon wieder anstellen an den schönsten Aussichtspunkten, bis alle vor einem ihr Selfie gemacht haben und man nicht mit 10 Japanern in einer Gruppe stehen muss. Aber es ist nicht so schlimm, es verläuft sich relativ rasch. Nur Einsamkeit gibt es auch am frühen Morgen dort nicht.

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Von den vielen Bildern auf Kapstadt reicht eines. Wir haben dann einen ausgedehnten Spaziergang unternommen - viele Busgruppen haben dazu keine Zeit und müssen rasch wieder runter! - und uns an den vielen Blumen des Fynbos erfreut.

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Das war für mich das eigentliche Highlight auf dem Berg. Nebenbei gab es auch noch ein paar Klippschliefer, die von den meisten Touristen nicht einmal bemerkt wurden. Die vielen hundert Touristen an diesem Tag haben sich auf dem Plateau gut verteilt.
Gegen Mittag sind auch wir dann wieder hinunter gefahren - jetzt stand kaum mehr jemand an! -und haben die Rundfahrt mit dem Hop On Hop Off - Bus fortgesetzt und in Campsbay ein kleines Mittagessen eingenommen. Empfehlenswert ist das "Bilboa" im ersten Stock mit Blick auf den Strand. Die angebotenen Fischgerichte sind hervorragend.
Danach ging es mit dem Bus zurück zur Longstreet, wo wir von der blauen in die gelbe Route umgestiegen sind. Diese führt durch Distrikt 6 und durch die Downtown und am alten Fort vorbei, wo man ganz interessante Einblicke bekommt. Diese Linie gab es bei unserem letzten Besuch noch nicht.
Beim alten Fort kann man auch mal aussteigen.

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Dann reicht es für diesen Tag. Genug gelaufen und gefahren!
Doch schnell noch ein Nachtrag:
Wenn man genau hinsieht, entdeckt mal auch mal die Schattenseiten Kapstadts. Siedlungen im Distrikt 6, die noch viel schlechter sind als in den Townships am Rande der Stadt, an denen man auf der Fahrt vom Flughafen in die Stadt vorbeifährt!

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Teil 420. Nov. 2018

Am nächsten Vormittag steuer wir ein weiteres "Muss" für uns in Kapstadt an, den Botanischen GHarten in Kirstenbosch. Auch hier fahren wir wieder mit dem Bus hin und sind mit der ersten Linie zwar nicht allein, aber es ist noch ruhig und wir können einige entspannte Stunden genießen. Hauptziel ist der obere Hang mit den Proteas. Und hier werden alle meine Erwartungen an die Blütenvielfalt übertroffen. ich könnte unendlich viele Bilder hier einstellen, doch die kleine Auswahl soll auch denjenigen Appetit machen, die sonst wenig für die Pflanzen übrig haben:

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Damit soll es genug an Pflanzen sein. Entschuldigt meine Begeisterung, aber das hatte ich mir einfach für diese Reise unter anderem auch gewünscht. Demnächst kommen ja einige dieser tollen Pflanzen bei uns in Trockengestecken auf den Markt und gehen jämmerlich auf den Friedhöfen als Grabschmuck zugrunde. Schade!

Teil 520. Nov. 2018

Doch der botanische Garten ist nicht allein wegen der Pflanzen sehenswert. Die vielen bunten Blüten ziehen natürlich auch viele Vögel und Insekten an. Dazu nur wenige Beispiele:
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Halsbandnektarvogel (noch ein wenig in der Mauser)

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Weibchen des Kap-Honigfressers

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Perlhuhn
Und schließlich auch etliche Schildkröten und Eidechsen. Leider kenne ich mich mit den Echsen nicht aus und wäre daher dankbar, wenn mir jemand bei der Bestimmung helfen könnte.

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Übrigens kann man in dem Restaurant des Botanischen Gartens auch ganz ordentlich essen, was wir dann auch getan haben, bevor wir wieder in den Bus eingestiegen und über Hout Bay und Camps Bay zur Waterfront gefahren sind. Die hat sich in den letzten vier Jahren noch einmal enorm vergrößert. Wir haben einen Kaffee neben einer Straßenband getrunken

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Zur Zeit sind überall auch außergewöhnliche Kunst-Nashörner zu sehen. Ähnlich wie in Deutschland in manchen Orten in Süddeutschland die Kühe oder in München die Löwen.
und sind ein wenig durch die Hallen und am Kai entlang geschlendert. Natürlich waren auch die vier bronzenen Nobelpreisträger ein Ziel, aber davon will ich hier nicht Bilder einstellen, weil die sicher schon oft abgelichtet wurden.

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Dann mussten wir uns aber beeilen, denn wir hatten an diesem Tag noch ein weiteres Ziel.

Teil 620. Nov. 2018

Dieses Ziel hieß Bo-Kaap, das sogenannte Malaienviertel. Allerdings hätten wir das fast verpasst, denn wir sind an der Waterfront wieder in den Bus gestiegen, um zur Zentrale in der Longstreet, wo die Führung beginnt, zu fahren. Der Bus hat bis dorthin, wegen der total verstopften Straßen allerdings 50 Minuten gebraucht. In 15 Minuten wären wir zu Fuß dort gewesen! 🤩
Die Führung wird auch von dem Hop-Busunternehmen angeboten und ist für Besitzer einer Zweitageskarte kostenlos. Die Führung dauert etwa 1 1/2 Std und ist sehr informativ. Die Führerin wusste sehr viel über das Viertel, seine Geschichte und seine Bewohner und hat noch so manche heitere Anekdote erzählt. Auch zu einem kleinen Imbiss, einer Süßigkeit, deren Namen ich vergessen habe, sind wir eingekehrt. Die Führungen werden um 11 und um 16 Uhr jeden Tag angeboten.

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Blick auf das Viertel von einem höheren Punkt am Hang.

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Die Farbpalette, mit der die Häuser angestrichen sind ist nahezu grenzenlos.

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Es ist extrem schwierig die schönen Häuser ohne die davor parkenden Autos zu fotografieren. In diesem Fall aber passt das Auto sogar dazu! 😄 😄

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Haus eines einst berühmten Rugby-Spielers, der als erster Farbiger in der südafrikanischen Nationalmannschaft spielen durfte.

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Dies ist das älteste Haus in Bo-Kaap. es darf nicht farbig gestrichen werden, da es unter Denkmalschutz steht. Früher waren nämlich alle Häuser im Viertel weiß!

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Die meisten Bewohner von Bo-Kaap sind Muslime. Im Hintergrund sieht man die älteste Moschee im Viertel. Sie wurde 1794 gegründet. Daneben existiert auch noch eine zweite modernere.
Auch an diesem Tag stand wieder viel "Laufarbeit" an. Aber es hat sich gelohnt und meine Wunschziele haben wir gut gesehen. Am Abend hatten wir nicht mehr so viel Elan, weshalb wir erneut ins Blue Cafe´gegangen sind. Großer Vorteil hier: Wenn man z.B. nur eine Pizza zu zweit essen will, dann kann man sich die beiden Hälften ganz unterschiedlich nach Wunsch zusammenstellen. Guter Service!
Also, dann gute Nacht!

Teil 721. Nov. 2018

So, das war es dann auch schon mit Kapstadt. Da es nicht unser erster Besuch hier war, genügten drei Tage, ansonsten wäre der ein oder andere Tag mehr schon nicht schlecht. Aber ich bin eben auch kein Stadtfan, obgleich ich zugeben muss, dass Kapstadt schon eine attraktive Stadt ist.
Am nächsten Tag aber ging es weiter und das Ziel war der Wein in Franschhoek. Es war ein extrem stürmischer Tag bei Sonnenschein! Ein Besuch des Tafelberges wäre bei diesem Wind wohl unmöglich gewesen. Aber vorher musste unbedingt noch ein weiterer Abstecher sein. Da ich ein ausgesprochener Pinguin-Fan bin, konnte ich natürlich an Bettys Bay nocht vorbei, also nahmen wir einen kleinen Umweg in Kauf.
Die Freude wurde aber leider etwas gedämpft, da bei dem Sturm, nur relaltiv wenige Pinguine anwesend waren. Die erwachsenen Tiere waren wohl alle im Wasser. An Land verblieben waren vor allem Jungtiere, die noch nicht ausgemausert waren und daher noch nicht ins Wasser konnten. Der Wind bließ nicht nur ihnen ins Gefieder, sondern auch so heftg, dass man kaum die Kamera ruhig halten konnte.
Trotzdem ein paar Eindrücke meiner Lieblinge:

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Der hat schon eine etwas eigenwillige Mode!

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Ob der im Hintergrund vielleicht einen Igel als Vater oder Mutter hat? 😄

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Der war ein wenig falsch gepolt. Er wollte fliegen lernen! 😄 Aber schick sein Pelzkrägelchen! 😄

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Nach der missglückten Flugvorführung hat er sich aber anständig verbeugt. Wir haben auch applaudiert!

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Die Kolonie der Kapkormorane war seit dem letzten Besuch stark angewachsen. Etliche jungvögel waren schon fast erwachsen, andere Kormorane brüteten schon wieder.
Erstaunlich war, das sich trotz des kühlen windigen Wetter einige Echsen zeigten:

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Aber da waren auch noch andere Bewohner der Felsen: Klippschliefer! Der Kleine hat seiner Mutter erst mal was ins Ohr geflüstert.

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Klar, er wollte einfach nur der Erste vor seinem Geschwisterchen an der Milchbar sein!

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Wir verbrachten trotz des Sturmes fast eine Stunde hier. Zum Glück hatte ich meine warme Fleece-Jacke griffbereit im Auto und noch eine Windjacke mit Kaputze. Tja, afrikanisches Wetter kann auch mal anders sein, besonders an der Küste!

Teil 821. Nov. 2018

Auweh, jetzt ist mir was passiert! ich habe doch wohl in Franschhoek ein Weinchen zuviel getrunken, denn vor lauter Begeisterung über die Pinguine habe ich doch glatt die zwei Tage in Franschhoek vergessen!
Bitte vielmals um Entschuldigung. Ich hole das hier nach. Also von Kapstadt nach Franschhoek ist ja nur ein kurzes Stück. Quartier hatten wir hier in "Centre Ville Guesthouse" mit dem wir insgesamt sehr zufrieden waren.
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Das Guesthaus ist sehr zentral gelegen, man kann alles zu Fuß erreichen (wichtig bei Weingenuss!), es ist von Rosen umgeben, die Zimmer sind sehr sauber. Wir hatten ein Zimmer im ersten Stock. Die schräge Wand hat uns nicht weiter gestört, dafür bekamen wir eine gute Flasche Wein auf das Zimmer, die wir auf einem eigenen Balkon mit schönem Ausblick genießen konnten. Das Frühstück ist sehr ordentlich mit großer Früchteauswahl. An diesem Tag blieb auch noch genügend Zeit um einen ausgiebigen Bummel durch die Stadt und ihre vielen Cafe´s und Läden zu machen. "Frau" nutzt natürlich eine solche Gelegenheit! 🤩
Ich wollte auch gleich eine Weintour mit der Weintram buchen und hatte mich schon zuhause im Internet kundig gemacht und mir zwei von den sechs angebotenen Routen ausgesucht, an denen Weingüter lagen, die ich kennenlernen wollte. Beim letzten Mal hatten wir ja schon Chamonix, La Motte, Grand Provence und Rickerty Bridge besucht. Doch Enttäuschung, die "Purple Line" und die "Yellow Line" waren schon beide für den nächsten Tag ausgebucht. Buchbar war nur noch die "Pink Line". Was blieb mir anderes übrig, also eben diese für den nächsten Tag.
Also, dann ein wenig frustriert zum Mittagessen ins "Tuk Tuk" am Ende der Hauptstraße. es ist zwar ein mexikanisches Restaurant, doch es ist eine kleine Brauerei angeschlossen, wo man zum Essen auf Wunsch gleich vier Biersorten bekommt. Also warum nicht mal Bier statt Wein!

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Der Ort selbst lädt immer wieder zu Spaziergängen ein, Rathaus und Kirche sind auch mal wert einen Blick hinein zu werfen.

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Am Nachmittag gab es ein Gläschen zur "Happy Hour" mit Snack im "Bovine" (empfehlenswert!) und am Abend dann kehrten wir im Franschhoek Cafe ein, wo die Speisekarte Cape Malaien Meals versprach, die nicht ganz hielten, was sie versprachen. Insgesamt aber o.k.

Teil 921. Nov. 2018

Und ich hänge auch gleich den nächsten Tag an, der dem Wein gewidmet sein sollte. Da wir erst die Abfahrt der Wine-Tram und 10.45 Uhr bekommen hatten, war noch genügend Zeit, um auf dem Samstagsmarkt zu gehen. Dieser ist in der Nähe vom Rathaus in einem kleinen Park unter Bäumen. Hier wird viel Regionales und auch Außergewöhnliches angeboten. Wer an einem Samstag in Franschhoek ist, sollte auf keinen Fall versäumen, diesen zu besuchen. Auch Getränke und kleine Snacks, vor Ort zubereitet kann man bekommen. Aber ansonsten sind es regionale Anbieter und Künstler, die hier verteten sind.
Dann aber ging es los, mit einem Bus zum Bähnchen, eine kurze Strecke auf den Gleisen gezuckelt und dann wieder mit einem Bus zur ersten Weinprobe bei Leopards Leap.

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Mit 40 Rand war die Verkostung von vier Weinen recht günstig. Zwei davon befinden sich schon in meinem Keller und eine weitere Sonderedition ist leider in Deutschland nicht erhältlich.
Nächstes Weingut war Moreson, ein kleines Weingut, das demnächst auch inDeutschland auf den Markt kommen will. Ihre Weine sind "Miss Molly", einem Hund gewidmet. Hier gab es drei Weine zu verkosten und eine kleine Snackplatte, welche die Unterlage für weitere Weine liefer sollte. Außerdem hat das Weingut auch einen sehr schön angelegten Garten, in dem man etwas spazieren gehen kann.

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Die nächste Station war "Le Lude" ein "Nobelschuppen", in dem man keine Weine, sondern nur Sekt verkosten kann. Zwei Gläschen Sekt 90 Rand. Leider entsprach er überhaupt nicht unserem Geschmack, sodass der schöne Rosengarten am Restaurant des Weingutes uns mehr Freude bereitete als die Verkostung.
Den Abschluss der Weintour machte dann der "Franschhoek Cellar" Hier waren wir angenehm überrascht, denn es gab mal was Außergewöhnliches zu verkosten. Kombinationsverkostung! Wein und Käse! Drei Weiß weine und drei Rotweine wurden jeweils mit verschiedenen kleinen Käsehappen kombiniert. Nicht schlecht! Habe ich genossen.

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Meine Frau hat eine Alternative gewählt. Wein und Schokoladen in Kombination. Frau halt! 😄
Mehr Weingüter konnte man nicht mehr anfahren, aber es war auch genug und wir waren auch um Erfahrung reicher. Moreson hat uns gut gefallen und in den Franschhoek Cellar würden wir auch wieder gehen.
In der Nacht wurde es dann heftig stürmisch und wir zogen uns nach dem Abendessen ins Quartier zurück.
Dann folgte der Tag mit den Pinguinen in Bettys Bay, den ich schon beschrieben habe.
Und wer mich kennt, fragt sich wahrscheinlich auch, ob ich denn keine Vögel mehr beobachte und nur noch ans Saufen denke. Nein! In Franschhoek war es zwar recht windig aber drei Beispiele habe ich schon noch, eine Rotaugentaube und einen Gelbbauchastrild und ein Weibchen des Bindennektarvogels (ohne Binde!) . 🙂 😉

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Teil 1022. Nov. 2018

Hhm, irgendwie ist der Wurm drin. Wollte gerade den nächsten Teil hochladen, da war er weg. 🤩 😈
Also noch einmal:
Wir haben uns von Franschhoek verabschiedet und fuhren den Pass hoch mit Blick auf die Stadt:

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Dann ging es weiter nach Bettys Bay, von wo ich ja schon berichtet habe. Die Fahrt ging dann weiter nach Hermanus, wo wir zu Mittag essen wolletn. Schon bei der Ankunft winkte uns der erste Wal entgegen:

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Aber der immer noch heftige Wind verleitete uns den Spaziergang am Ufer etwas und so folgten wir dem knurrenden Magen. Eigentlich wollte ich im "Fishermens" leckeren Fisch essen, doch das hatte geschlossen. Also suchten wir und ich fand auf der Karte des "Pier Tree" einen in der Zusammensetzung leckeren Ocean Basket. Wir konnten windgeschützt im Freien sitzen

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doch das Gericht war eine Enttäuschung. Alle Meerestiere und -früchte aus der Fritteuse in der selben Panade zusammen mit fettigen Pommes. 🤩 🙁

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Da waren wir enttäuscht und froh, dass im Koffer immer ein Fläschchen Wodka ist.
Der Wind ließ nicht nach und so fuhren wir weiter zur Unterkunft in de Kelders, der "Cliff Lodge" wo ich den North Room gebucht hatte. Wir wollten wieder dieses schöne Zimmer mit eigener Terrasse und Blick auf die Walker Bay haben, wo man praktisch die Wale vom Bett aus beobachten kann.

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Außerdem kann man von hier direkt an der Küste entlanglaufen, durch den hier typischen Fynbos.

Teil 1122. Nov. 2018

Und wir wurden hier in keiner Weise enttäuscht!
Das Frühstück war superlecker mit tollen frischen Früchten

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und der Service hervorragend. Meine Frau war besonders von Nico und seinen Cappuccino-Künsten angetan.

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Und dazu der Blick vom eigenen Balkon:

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auf die in geringer Distanz herumschwimmenden Wale

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Was will man noch mehr? Ein absolutes Highlight!

Teil 1222. Nov. 2018

Apropos Essen: Am Abend wird in De Kelders meist das "Kloeks@Home" empfohlen, da es das einzige Restaurant ist, das man zu Fuß erreichen kann. Das Ambiente ist nett, Der Fisch war gut, aber bei den Beilagen sollte jemand mal dem Koch sagen, dass man mehr damit anfangen kann, als sie nur im Wasser zu kochen. Der Wein war perfekt! Den muss man allerdings selbst mitbringen, da das Lokal keine Schanklizenz hat. In der Lodge wurde er richtig gekühlt und uns sogar eine Kühltasche für den Transport mitgegeben. Super Service. Aber ich würde beim nächsten Mal lieber auf Alkohol verzichten und bis Gansbaai zum Essen fahren.
Von der Lodge aus unternahmen wir am nächsten Tag an der Steilküste einen ausgedehnten Spaziergang durch die Pflanzenwelt des Fynbos.
Die Blumenwelt ist so vielfältig, dass ich nur wenige leuchtende Beispiele hier bringen kann:

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Das muss leider an Blumen reichen, zeigt aber, glaube ich, die breite Vielfalt dieses Vegetationstypus.
Daneben haben auch Reptilienliebhaber ihre helle Freude bei einem solchen Spaziergang. WEie gesagt, für eine bestimmung der kleinen Saurier wäre ich dankbar!

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Und Schildkröten haben wir auch bei jedem Spaziergang hier gesehen. Diese sind aber wieselflink und für ein Foto musste ich sie manchmal schon ein wenig zurücksetzen. 😄 😄

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Und die Landschaft selbst ist auch reizvoll. Bei diesem Loch geht es in eine unterirdische Höhle, die direkten Anschluss zum Meer hat. Damit weidende Schafe - gibt es jetzt nicht mehr! - nicht in das Loch fielen, hat man es schon vor über 100 Jahren mit einer Ringmauer versehen.

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Mittags wurde es übrigens dann so richtig heiß, 37 °C ! Da sind wir dann zurück aufs Zimmer und haben vom Bett aus die Wale beobachtet.

Teil 1322. Nov. 2018

Ach so, ihr wollt auch noch ein paar Wale sehen? Bitte, dann hier eine kleine Auswahl. Es befanden sich zu dieser Zeit ca. 30 Wale in der Bucht. Dabei eine Walmutter mit einem weißen Baby, das aber kaum fotografierbar aufgetaucht ist, Aber es gelang mir einmal ein Bild mit 4 Walen gleichzeitig zu machen, das ist auch nicht alltäglich.
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Da winkt er dann der Wal zum Abschied, den wir am Abend bei Sonnenuntergang und angenehmen Temperaturen noch einmal sehr genossen haben. Es war ein unvergesslicher Tag!
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Sind doch schöne Farben als Kontrast für unser Novembergrau!

Teil 1423. Nov. 2018

Leider mussten wir am nächsten Morgen De Kelders verlassen, doch mit den vielen Walen war ein weiteres Wunschziel in Erfüllung gegangen.
Unser nächstes Ziel war Wilderness.
Auf dem 360 km langen Weg dorthin machten wir Rast in einem Farmstall, der uns sehr beeindruckt hat. Zum einen gab es hier viele Farmprodukte zu kaufen, zum anderen auch "lekker Kost". Und dann hätte es auch noch eine große Auswahl an Sukkulenten für den Garten gegeben, aber das musste ich mir halt verkneifen. Überhaupt sind wir durch diesen Besuch darauf gekommen, dass die Farm- oder Padstalls eine gute Rastmöglichkeit sind und auf der weiteren Fahrt haben wir immer danach Ausschau gehalten und so manche nette Entdeckung gemacht.

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In Wilderness hatten wir ein Zimmer in der "Beach Villa" gebucht. Das war wirklich ein Volltreffer! Eine der drei Spitzenunterkünfte der Reise! Sehr großes Zimmer, mit allem ausgestattet, was man sich nur vorstellen kann. Sauberer Pool Eigene Terrasse mit Blick und direktem Zugang zum Meer, hervorragendes Frühstück, ausgezeichneter Service! ***** Niveau!

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Das leckere Frühstück mit großer Auswahl:

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Und dazu noch einen Strand, den man fast für sich allein hatte und mal absolute Ruhe am und im Indischen Ozean genießen konnte.

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Ein Traum!

Teil 1523. Nov. 2018

An so einem Ort kann man dann in aller Ruhe auch die Kleinigkeiten am Strand genießen:

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Zum Beispiel die Strandschnecken (die echten! 😄 ) die sich beim Rückzug der Wellen immer schnell in den Sand eingruben, um vor den Möwen sicher zu sein.

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Oder eben jene Dominikanermöwen, die selbst ab und zu mal von einer Welle überrascht wurden.
Übrigens konnten sich die Wellen durchaus sehen lassen. Gelegentlich mannshoch haben sie einem beim Baden schon mal die Füße weggezogen.
Aber auch "Kunst der Natur" - schnell vergänglich bietet sich, wenn man das Auge auf den Boden richtet:

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Oder bei Sonnenuntergang an den auslaufenden Wellen entlang spaziert:

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Und dann als Kontast wieder die Kunst in der Unterkunft:

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Doch nach soviel Kunst braucht auch der Magen mal was Ordentliches, natürlich aus dem Meer.
Dazu bietet sich im Ort das "Girls" an. Hier haben wir schon vor 4 Jahren gut gegessen. Doch Achtung! Das Lokal ist umgezogen. Es war früher neben der Tankstelle und ist jetzt in der Nähe des Wildernes Hotels. Viel schöner, mit einem schönem Garten, in dem man am Abend mit romantischer Beleuchtung sitzen kann.
Und da bin ich dann mal von Wein auf Bier umgestiegen und habe die Biere der "Darling Brewery" probiert: Rock Pony, Böack Mist und Bone Crasher 🤩 😄 😄 😄
Aber alle nicht schlecht!

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Und damit die Sache auch rund wird dazu einen leckeren Hake mit Calamari auf Gemüsereis.

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Der war wirklich gut und nicht aus der Friteuse!
Gutes Essen führt zur Zufriedenheit und Ausgeglichenheit, da kann man dann auch noch den Suindowner auf der eigenen Terrasse in Ruhe genießen:

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So nun reicht es aber, ich muss erst mal ausruhen! 😉 😄
Keine Ahnung, warum sich die beiden Biere quer gelegt haben. Bei mir am PC stehen sie! Aber ich weiß nicht, wie ich die hier drehen kann. Naja, vielleicht ... 😄 😄 😄

Teil 1624. Nov. 2018

Guten Morgen,
nach einem schönen Frühstück stand für diesen Tag eine Wanderung auf dem Programm und zwar auf dem "Half collared kingfisher Trail" im Wilderness Nationalpark. Für den Einstieg mussten wir einen kleinen Umweg fahren, da das Camp mit Reception im Moment renoviert wird. Dafür wurde man direkt am Einstieg zu dem Wanderweg abkassiert. Der Weg führt immer entlang einen Flusses, den man einmal mit einem handgezogenen Ponton überqueren muss und endet bei einem Wasserfall. Der Ponton ist aber das einzige Abenteuer, ansonsten ist der Wanderweg sehr gut ausgebaut.

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Hin und zurück sind es etwa 8 km. Man läuft meist im Schatten großer Bäume, was den Weg auch bei Hitze angenehm macht unddie Flora ist sehr vielfältig und es herrscht reiches Vogelleben. Wir haben mehrfach den schönen Knysna-Lourie (Tutako) gesehen, doch für ein Foto hat es dieses Mal nicht gereicht. Leider nur zu einem Forest Canary (Schwarzkinngirlitz) und einem Cape Whiteeye. Aber der ist doch putzig! 😄

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Den Strauch mit den schönen Blüten direkt beim Wasserfall kann ich leider nicht bestrimmen.
Es ist ratsam, den Weg am frühen Morgen zu gehen. Zum einen, weil es dann angenehmer zum Laufen ist und zum anderen, weil uns gegen Mittag Kolonnen von anderen Wanderern entgegen kamen.
Den Nachmittag verbrachten wir dann bei einem Spaziergang im Ort und beim Baden im Meer.
Am Abend dann gingen wir - 5 Minuten zu Fuß von der Beach Villa entfernt! - in Salinas Beach Restaurant. Das Angebot an Fisch ist reichlich und bei einem guten Glas Wein kann man auf der Terrasse den schönen Sonnenuntergang beobachten.

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Teil 1724. Nov. 2018

Wilderness war unsere letzte Station an der Garden Route. Von nun an gung es in neue Gefilde nach Norden. An George vorbei fuhren wir durch die Karoo. Und nicht nur einige Pässe waren zu bezwingen, sondern auch mein Verlangen, immer wieder anzuhalten und den Foto zu zücken. Denn die Karoo blühte in voller Pracht und das oft direkt neben der Straße:

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Aber ich möchte auch hier nicht allzu in der Flora schwelgen. Es gab noch einen anderen interessanten Halt: den "Oppi Vlak Padstall"! Er ist etwa 70 km vor Aberdeen.
Ein origineller Padstall mit allen möglichen Handarbeiten und selbst hergestellten Marmeladen, Gebäck usw. usw.

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Da wir schon eine Weile unterwegs waren und es gegen Mittag war, genehmigte ich mir ein "Minced Kudu im Farmbrot" Das war nicht nur lecker, sondern auch noch so umfangreich, dass ich die Häfte an meine Frau, die eigentlich nichts essen wollte, abtrat.
Frisch gestärkt steuerten wir dann unser heutiges Ziel Graaf Reinet, an.
Unser Quartier war die "Villa Reinet" in Graaf Reinet.
Hier waren wir ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Die Unterkunft ist wohl schon etwas in die Jahre gekommen. Ein älteres Ehepaar, das sehr nett und hilfreich ist, betreibt sie. Aber die Zimmer sind winzig! Es gab weder eine Schreibmöglichkeit und selbst für zwei Koffer war der Platz so eng, dass man die einzige Sitzgelegenheit, einen alten Sessel, damit belegen musste. Der Garten wäre schon schön gewesen, doch ein wenig mehr Pflege und mal die Säuberung der Sitzgelegenheiten hätte Not getan. Der "Pool" war eher eine Vogeltränke, sehr klein, nur für Fußbad geeignet, aber auch das habe ich mir verkniffen, weil das Wasser grasgrün war.

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Wenigstens gab es eine Futterstelle für Vögel, aber immer schlich entweder ein Mitbewohner oder eine Katze herum, sodass ich auch da wenig Ruhe hatte.
Gerade mal ein Wellenastrild und ein Weißrückenmausvogel flatterten mir vor die Linse:

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Teil 1824. Nov. 2018

Am Abend machten wir dann einen ausgiebigen Ortsspaziergang. ImZentrum steht eine beeindruckende Kirche, die leider verschlossen war. Aber auch sonst gibt es hier viele interesante Gebäude, viele in kapholländischem Stil, und auch etliche Museen und Galerien, für die wir aber leider keine Zeit hatten.

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Für das Abendessen können wir das "Our Yard" empfehlen. Die Lammkeule in Rotweinsauce kann man als gelungen bezeichnen. Integriert in das Restaurant sind auch eine Kaffeerösterei , eine Schnapsbrennerei und ein Weinladen und einige kleine Boutiquen, in denen sich Frauen die Wartezeit aufs Essen verkürzen können. 😄
Am nächsten Tag starteten wir noch vor dem Frühstück, denn wir wollten noch zwei Orte in der Nähe besuchen. der erste war der Camdeboo Nationalpark in einer Hochebene. Hier kann man gut alleine herumfahren und einige Wasserlöcher abfahren.es gibt hier Elandantilopen, Blessböcke, das schwarze Gnu, Zebras und etliche weitere Tiere, die man am frühen Morgen gut beobachten kann.

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Dann aber stand des "Valley of Desolation" auf dem Programm. Ich hatte von diesem magischen Ort gelesen und unterwegs erzählte mir eine Reiseführerin, dass man unbedingt bei Sonnenuntergang dort sein muss. Sie wäre selbst mit einer Gruppe am gestrigen Abend dort gewesen. Genau aus diesem Grund aber wollte ich erst am Morgen hoch. Denn erstens waren wir da ganz allein und konnten die Ausblicke auf die Landschaften wirklich in Stille genießen und zum anderen ist da auch noch ein vernünftiges Fotolicht.

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Natürlich gibt es gerade von den Felsansichten noch etliche Fotos, doch die beiden mögen genügen.
Danach fuhren wir zurück zur Unterkunft, nahmen erst jetzt das Frühstück ein und setzten dann die Reise fort.

Teil 1925. Nov. 2018

Da der Ausflug am Morgen schon eingeplant war, habe ich die Fahrstrecke an diesem Tag nicht zu weit bemessen und bin nur bis zum Gariep Dam gefahren, wo ich das "De Stijl Hotel" gebucht hatte. Wir kommen am Nachmittag an und hatten eigentlich nur vor uns heute noch ein wenig auszuruhen. Eine nicht gerade übermäßig freundliche Empfangsdame an der Reception händigt uns den Schlüssel aus und wir gehen zum Zimmer. Schock!!!!! Habe ich eine Zelle in Dunkelhaft gebucht? Es ist stockfinster im Zimmer, ich ziehe die Vorhänge zurück und habe einen genialen Blick auf den Parkplatz. 🤩 😈 Nein, so nicht! Zurück zur Reception und mit bösem Blick 😈 melde ich, dass ich dieses Zimmer nicht beziehen werde. Also bekomme ich dann doch eines mit Blick auf den größten Staudamm Südafrikas.

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Also, geht doch!
Das Zimmer selbst ist sehr groß, fast zu groß, enthält aber keinerlei Dekoration außer den Schmuckkissen auf den Betten. Eigentlich ist es kahl und nicht einladend, wäre da nicht der Blick von der kleinen Terrasse. Und dann noch ein großer sehr sauberer Pool, den wir dann auch gerne nutzen.

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Bis zum Abendessen im Hotel ruhen wir uns noch ein wenig aus, dann geht es ins Restaurant. Wir fuhren ja zuletzt durch die Karoo - Schafzucht - also Lamb Shank zum Abendessen! 😄 Und dabei habe ich dann den Ärger mit der Dunkelzelle vergessen, denn die Lammkeule war die beste, die ich je gegessen habe. Leeeecker!
Dann aufs Zimmer auf die kleine Terrasse, noch ein Gläschen Wein zum Sonnenuntergang, der den See in ein sanftes Licht tauchte.

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Wenn also die Sonne direkt in unserem Rücken untergeht, dann muss es doch einen schönen Sonnenaufgang geben.
Da ich zu Hause immer um 5.00 Uhr aufstehe, war es dann auch kein Problem schon beim ersten schmalen Tageslicht aufzustehen und den phänomenalen Sonnenaufgang zu genießen.

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Da kann man dann doch frohgemut zum Frühstück gehen! Hatte ich am Abend noch das Restaurant hoch gelobt, so fand ich das Frühstück schon etwas merkwürdig. Man musste alles einzeln bestellen und alles wurde dann serviert. Am Schluss erhielt ich dann eine Rechnung, auf der jeder einzelne Bissen verzeichnet war. Das wollte man mir dann beim Auschecken abknöpfen. 😈 Nein, nicht mit mir, ich habe BB gebucht und bezahlt, also ist das Frühstück drin. O.k. nach Beratung in der Reception wurde die Rechnung gelöscht und wir konnten losfahren. Unser Ziel Bloemfontein, da sollte am letzte Wochenende das Rosenfest sein. Darauf waren wir gespannt.

Teil 2025. Nov. 2018

Relativ bald kamen wir dann in der nächsten Unterkunft im "Liedjesbos B&B" in Bloemfontein an. Die Begrüßung durch den Hausherrn war sehr nett, doch beim ersten Gespräch musste er uns leider mitteilen, dass es kein Rosenfest in Bloemfontein mehr gibt, da wegen des Wassermangels der letzten Jahre dieses nicht mehr durchgeführt werden kann. 🙁 Hhm, was machen?
Gar nichts, in der schönen Unterkunft mit einem wunderschönen Garten bleiben, denn durch das Verkehrsgewühl am Samstag in die Großstadt zu fahren, hatte ich absolut keine Lust und unsere Unterkunft war dieses Mal wirklich Spitze! Sehr geschmackvoll und originell eingerichtet und mit allem, was man braucht, ausgestattet.

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Sogar einen orinellen und sehr sauberen Pool hatte man zur Verfügung!

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In der Nacht war der Garten kunstvoll illuminiert!

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Achja, da waren ja noch die Tollen Blumen!!!

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Teil 2125. Nov. 2018

Was aber das Schönste war, es gab eine Vogel-Fütterstelle, an der immer was los war.
Ein Oryx-Weber im Faschingskostüm mit Frau???? 🤩

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Da schaut sogar der Maskenweber verblüfft! 🤩
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Nein das Kerlchen ist nur in der Mauser! 😄
Am Abend dann noch eine besondere Überraschung: ein Blutmond!

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Na, da kann man doch wieder mit Freude ein Gläschen genießen in dem Garten! Da wachsen die Bäume ja sogar aus dem Glas!

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Oder vielleicht doch eines zu viel getrunken? 😄 😄
Na, auf jeden Fall schönen Sonntag!

Teil 2226. Nov. 2018

Guten Morgen, gehen wir unsere nächste Station an und verlassen das nette Liedjesbos. Es geht nun in die Drakensberge. Doch zunächst fahre ich einmal von der Schnellstraße N1 herunter, weil ich zum Tanken nicht in die Stadt fahren wollte und mache einen kurzen Abstecher nach Winborg. Da steht doch so ein merkwürdiges Dind in der Ferne!? Also noch einen kleinen Umweg und wur stehen dann vor einem riesigen modernen Turm mit Spitzen, der sich als das "Vortrekker-Monument" herausstellt. Dieses riesige Monument wurde erst 1988 errichtet und erinnert an die vier großen Trecks der Buren nach Norden.

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Es steht en einem Stausee auf einem Hügel und ist schon von Weitem zu sehen.
Etwas später fahren wir durch Betlehem. Wuselige Großstadt mit vielen Baustellen - auf denen auch am Sonntag gearbeitet wird! - und nicht funktionierenden Ampeln und abmontierten Straßenschildern, sodass wir uns hier mal verfahren haben. Kein Wunder, dass Maria und Josef hier gestrandet sind! Oder war das doch woanders? 😄
Aber wir finden die richtige Abzweigung aus der Stadt und biegen in eine lieblichere Landschaft ab, die nun grüner und kleinräumiger wird. Gegen Mittag erreichen wir Clarens, wo wir Quartier im "Riverwalk B&B" beziehen.
Das Zimmer im Riverwalk B&B ist zwar groß, aber die Umgebung ist doch eher trist gestaltet, im Gegensatz zu den Nachbargärten, die vor Rosen nur so überquellen. Es gibt keinen Pool und das Frühstück ist auch recht übersichtlich.

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Nachmittags machen wir einen Ortsrundgang, und welch eine Überraschung! Das kleine Örtchen ist völlig überlaufen von Touristen – wohl meist Naherholer – und erinnert mich an die kleinen Touristen-Orte bei uns, allerdings ein bisschen im Western-Stil. Aber die vielen Boutiquen und Galerien sind natürlich ein Eldorado für meine Frau. Endlich mal wieder shoppen. 🤩

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In einer kleinen Brauerei mit Restaurant kehren wir ein, probieren zuerst neun Biersorten, entscheide mich dann für die - falsch "das" 😄 - Blonde, und essen dazu einen Happen.

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Nach einer Ruhephase im Zimmer und dem Verstauen der geshoppten Utensilien gehen wir am Abend ins "Clementines". Es war im Reiseführer empfohlen und man müsse unbedingt reservieren. Doch inzwischen war am Abend der Ort wie leer gefegt. Die Touristen hatten wohl fluchtartig die Stadt verlassen, die Geschäfte waren geschlossen und im Restaurant waren wir zunächst die einzigen Gäste. Wir nahmen im schönen Rosengarten mit einem plätschernden Springbrunnen Platz und zu einem Gläschen Wein bestellte ich mir ein "Lamb Curry". 🙂

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Alles bestens, bis ein Pärchen eintrudelte, sich in der Nähe niederließ, und mit breitem ... Dialekt (nein ich verrate jetzt nicht woher, damit man mir keinen Rassismus unterstellen kann!) anfing sich zu unterhalten, dann aber verstummte, weil beide sich scheinbar nur noch über ihre Smartphones unterhielten und sich dann schließlich bei der Kellnerin beschwerten, dass das Plätschern des Brunnens zu laut wäre, woraufhin dieser abgestellt wurde. 🤩 😈
Das war zuviel! ich habe bezahlt und wir sind gegangen. Manchmal schämt man sich, dass man im Grunde die gleiche Sprache spricht.

Teil 2326. Nov. 2018

Clarens liegt ja praktisch am Eingangstor zum Golden Gate Nationalpark, den man auf der Weiterfahrt Richtung Harrismith durchfährt. Ich fand diesen Abschnitt als besonders schön, gerade, wenn man ihn am frühen Morgen fährt, dann sieht man, warum er so heißt, denn die Sandsteinfelsen leuchten in der Sonne.

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Mehrfach haben wir angehalten, um die Landschaft in Ruhe anzuschauen. besonders an einer Stelle, wo wir einen kleinen Friedhof inmitten der Gebirgslandschaft weit ab von einer Siedlung entdeckt haben. Eine Engelsstatue hatte uns den Weg gewiesen. Irgenwie ein magischer Ort. Eine Ruhestätte inmitten eines Naturparadieses?

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Kurz bevor man den Park verlässt, gibt es etwas abseits in ca. einem Kilometer Entfernung das Basuto Cultural Village. Das ist einen Besuch wert. Es wurde hier ein Dorf nachgebaut, in dem die einzelnen Häuschen unterschiedliche Stationen entsprechend den Living Museums in Namibia darstellen. Als "Spielfiguren" fungierten ein paar Angestellte, die in verschiedene Rollen schlüpften (Ankünder mit Fidel, König, Heiler (Sangoma), Frau des Königs, Musiker ). Unser Führer, der alle Fragen bereitwillig beantwortete, verschaffte uns dabei euch einen guten Eindruck über den Wandel der Lebensweise der Basuto in den letzten Jahrhunderten. Bis auf die Tatsache, dass die Darsteller vielleicht ihren Arbeitsoverall hatten ausziehen können, als sie in die verschiedenen Rollen schlüpften 😄 war es eine durchaus gelungene Darbietung. Auch wir mussten mitspielen und wurden als König oder Königin traditionell eingekleidet und durften auch mal Hirsebier und Hirsebrei probieren. 🤩 😈 Davon aber lieber keine Bilder! 😄 😗

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Teil 2427. Nov. 2018

Bergville im Zentrum der Drakensberge war unser nächstes Ziel. Unsere Unterkunft war die "Dalmore Guestfarm". Dies ist eine noch aktive Schaffarm, welche eine größere Anzahl von Gästen in mehrere Häuschen beherbergen kann. Die Zimmer sind rustikal eingerichtet, es ist ein großer sauberer Pool und für Kinder ein Spielplatz vorhanden, außer dem Frühstück ist auch Abendessen möglich, bei dem ein Dreigangmenü serviert wird. Wandermöglichkeiten rund um einen Staudamm sind vorhanden.
Eines der Gästehäuser:
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Darüber hinaus gibt es Beobachtungsmöglichkeiten für Vögel, und auch natürlich die auf einer Farm typischen Tiere.

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Zum Abendspaziergang beim Sonnenuntergang wird man oft vom Hofhund begleitet.

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Eigentlich ist die Farm ein guter Übernachtungspunkt, um von hier aus verschiedene interessante Punkte in den Drakensbergen anzusteuern.
Am nächsten Tag sollte das "Amphitheater" im Royal Natal Nationalpark unser Ziel sein. Ein weiterer jener magischen Punkte auf unserer Reise.

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Doch schon am frühen Morgen war es sehr heiß. Trpotzdem brachen wir zu unserer Wanderung auf, denn wir wollten ja ins Amphitheater mit dem riesigen Wasserfall.

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Doch nach etwa einer Stunden kehrten wir um, denn die Hitze war auf etwa 37 °C gestiegen, der Wasserfall, so hatte man uns im Infocenter erzählt, führt derzeit kein Wasser und die Wanderung bis dort hin dauert 2 1/2 Std und die gleiche Zeit nochmals zurück.
So entschlossen wir uns also zur Umkehr und nahmen unterwegs immer wieder mal ein paar schöne landschaftliche Eindrücke mit.

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Teil 2527. Nov. 2018

Doch so schnell wollten wir auch wieder nicht aufgeben und so entschlossen wir uns noch zu einer anderen kürzeren Wanderung, deren Weg hauptsächlich im Schatten hoher Bäume war, mit dem Ziel der "Cascades".
Der Weg ist sogar als rollstuhlgerecht ausgeschildert. Dies trifft auch weitgehend zu, allerdings endet der Rollstuhl weg etwa 200 Meter vor den Wasserkaskaden, sodass ein Gehbehinderter diese nicht zu sehen bekommt.
Am Einstieg zu dem Wanderweg ist ein größerer Parkplatz wo man sich anmelden muss.

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Dann geht der Weg etwa 35 Minuten vorbei an blühenden Bäumen und Baumfarnen.

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Und schließlich erreicht man den schönen Ort der Wasserkaskaden.

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Da wollten wir uns dann ein wenig niederlassen und die Ruhe genießen.
Denkste!!!! 🤩 🤩 😈 😈
Eine etwa 25köpfige Tourigruppe kam angestürmt, stürzte sich aus den Hosen und in das Wasserbecken und aus war es mit der Ruhe! Müssen die mit viel Geschrei ihre Sonnencremes und Makeups und ihren Schweiß denn wirklich in den schönen Gebirgsbach waschen?
Ein einheimischer Guide führte diese d...sprachige Reisegruppe, die uns in die Flucht trieb. 😈
Also kehrten wir um und gingen langsam zurück.
Auf dem Rückweg konnte ich dann noch einen Forest Canary und zu meiner großen Freude den Flötenwürger ablichten und war, da ich diesen vorher noch nicht gesehen hatte, wieder ein wenig versöhnt.

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Doch den Rest des Tages verbrachten wir auf der Farm.

Teil 2628. Nov. 2018

Die Hitze des Tages hatte sich schon am Abend in einem Gewitter entladen. Das ging am nächsten Tag in Regen über, sodass ich den nächsten Abschnitt relativ schnell abhandeln kann, denn am nächsten angepeilten Ziel, dem Howitt-Wasserfall, fuhren wir vorbei, denn bei Dauerregen heitert auch ein Wasserfall nicht auf.
Auch um Durban machten wir einen großen Bogen und steuerten das Tagesziel Die "Greenfire Lodge" in Umdloti am Indischen Ozean direkt an.

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Natürlich waren wir zu früh und mussten noch einige Zeit warten, bis wir ein Zimmer im dritten Stock beziehen konnten. Das Zimmer war groß, wirkte durch einen riesigen Spiegel noch größer, war ansonsten aber völlig schmucklos. Von einem kleinen Balkon hatte man Blick auf den Ozean. Da das Hotel am Ende einer kilometerlangen Hotelburgenstraße liegt, hat es keinen eigenen Zugang zum Strand, sondern man muss schon ein Stück zu Fuß zurücklegen. Auch das nächste Restaurant, die "Sandbar" ist 1,2 km entfernt. Dort kann man ganz ordentlich Fischgerichte essen.
Da das Wetter aber zu keinem Strandaufenthalt einlud und wir auch den Pool nicht benützen konnten, war dies ein Lese- und Schreibtag.
Beim Frühstück am nächsten Morgen vervollständigte sich dann der triste Eindruck dieser Unterkunft. Das Frühstücksbüfett war lieblos in einem Eck, der Toast nicht einmal aus dem Beutel genommen, Mandarinen und Äpfel hatten wohl auch schon einige Tage hinter sich, Kaffee musste man sich selbst machen und unser Frühstückstisch befand sich direkt neben einem völlig unaufgeräumten Bürotisch des Hausherrn. Beim Verladen der Koffer im Regen fand sich auch keine Hilfe, sodass ich hier leider bei Service und Leistung ein Mangelhaft aussprechen muss.
Einziger Lichtblick war - trotz Regens! - ein Foto von einem Hirtenmaina, der mir in der Vogelsammlung noch fehlte.

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Also, am nächsten Morgen nichts wie weg und direkt zur nächsten Unterkunft, der "Lidiko Lodge" in St. Lucia.
Welch Unterschied! Freundlicher, netter Empfang, trotz der frühen Ankunft - immer noch bei Regen! - Kaffee und ein kleiner Imbiss nach dem Begrüßungstrunk und das Zimmer war dann auch schnell gerichtet.
Die Zimmer sind in schattigen kleinen Häuschen, die Türen durch ein Gitter zusätzlich gesichert, Grund sind wohl die "putzigen" 😈 Meerkatzen, die immer wieder mal die Lodge heimsuchen.

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In der Mitte der Anlage ein schöner sauberer Pool und ein appetitlich angerichtetes Frühstück mit schöner Früchteauswahl.

Teil 2728. Nov. 2018

Den Rest des Tages nutzen wir mit einem Spaziergang durch den quirrligen Ort, wobei uns die Reihe mit den Obstständen und den dahinter gelegenen Souvenierbuden besonders ins Auge stachen.

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Am späteren Nachmittag unternahmen wir noch eine kleine Wanderung an der Lagune, doch die Bilder von den Flamingos und dem Afrikanischen Löffler, soqwie einigen Schwalbenarten sind aufgrund des einsetzenden Regens von zu schlechter Qualität, um sie hier vorzeigen zu können. An dem tropfnassen wilden Hybiskus aber kann man die schlechten Wetterbedingungen auch erkennen.

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Am Abend dann gab es einen guten Fisch im "Plaza", einem ordentlichen Restaurant in der Hauptstraße.
Am nächsten Morgen war es immer noch trübe, feucht und kühl. Gut verpackt traten wir um 5.00 Uhr in der Frühe zu einem Gamedrive in den Hluhluwe-Nationalpark an. Die Entscheidung, hier einen Gamedrive zu buchen und nicht selbst zu fahren, hat sich als völlig richtig erwiesen. Die Wege im Park sind kaum ausgeschildert und ein Umherirren hätte wesentlich weniger Sichtungen gebracht, als der Gamedrive, der zwar am Morgen noch etwas unter dem trüben Wetter litt, doch im Laufe des Tages hatten wir doch eine Reihe von schönen Tiersichtungen. Nun kommen endlich auch einmal die Tierliebhaber auf ihre Kosten. 🙂 😄

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Zuerst waren es die kleinen Tiere, wie diese Schnecke. Was heißt allerdings "klein"? Die war immerhin etwa 20 cm groß! 🤩
Dann folgten aber gleich die ganz großen:

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Ich möchte mich hier nicht in Bilderorgien von ein und derselben Tierart ergehen und zeige immer nur ein oder zwei der Tiere, obwohl es oftmals größere Gruppen waren.

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Der Wollhalsstorch hatte sich einen besonders großen Wurm aus der Erde gezogen, an dem er schon etwas zu würgen hatte.

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Der Raubadler wartete aber wohl noch auf besseres Wetter zum Aufsteigen.

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An vielen Stellen waren diee besonders schönen Lilien als farbige Tupfer in der Landschaft zu sehen.

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Die Zebras hatten sich auch etwas zu erzählen.

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Leider hatte wie öfter erlebt der Guide nur wenig für Vögel übrig. So musste ich ihn auch erst auf den Coucal aufmerksam machen. ich denke, es handelt sich um einen Tiputip (Burchells Coucal), denn für den Senegal Coucal würde das Verbreitungsgebiet bei Roberts nicht stimmen. Oder?
Die Giraffe hatte ganz schön die Backen voll.

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Das Warzenschwein mit dem weißen Backenbart fand ich besonders lustig. Der Guide meinte, dass es ein Jungtier sei, welches mit den weißen Haaren größere Eckzähne vortäuschen würde. (??)

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Auch Elefanten kreuzten unseren Weg.

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Teil 2828. Nov. 2018

Doch unsere "Safari" (Touristenbezeichnung für Gamedrive) ist noch nicht zu Ende. Der Hlugluwe-Park ist ja für eine ganz andere Tierart bekannt, die man hier mit Sicherheit sehen kann. Wir sahen ca. 25 der grauen und braunen Riesen. Ich vermeide hier bewusst die Bezeichnung mit "N" oder "R", da auch Wilderer inzwischen das Internet nutzen und nach diesen Wörtern absuchen. Und es wäre doch zu schade, wenn man diese Tiere demnächst nur als Kadaver besichtigen könnte. Ich weiß nicht, ob es wirklich nützt, aber ich möchte mir nichts vorwerfen müssen. Dazu also die Bilder:

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Beim letzten Tier sieht man einen Trauerdrongo (keinen Madenhacker!) auf dem Rücken sitzen. Dieser schlaue Vogel wartete immer darauf, dass sein Reittier Insekten aufschreckte, die er dann erhaschen konnte. Schlaues Kerlchen!
Die nächsten und vorläufig letzten Bilder sind wieder den Vogelfreunden gewidmet. Ein Braunkopfliest (Brownhooded Kingfisher), Rotschwingenstare, die ihre roten Schwingen auch mal deutlich vorzeigen, ein Hammerkopf und ein Rotschnabelmadenhacker mit seinem ganz privaten Impala.

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Das war dann doch ein erlebnisreicher Tag!

Teil 2929. Nov. 2018

Am nächsten Tag stand der Isimangaliszu Wetland-Park auf dem Programm. Abfahrt mit dem Boot - man sollte unbedingt sehen, dass man ein kleines erwischt, auf dem nicht mehr als 15 Personen Platz haben - war erst um 10.45 Uhr. Also ausgiebig Zeit, um sich am Anlegeort ein wenig mit afrikanischer Kunst zu beschäftigen:

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Hoffentlich war das kein schlechtes Omen! es soll ja weit über 1000 Crocs hier geben!

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Diese afrikanische Chimäre gab da schon mehr Interpretationsspielraum, vor allem, wenn man Vorder- und Rückseite im Detail betrachtet! 🤩 🤩
Um es gleich vorweg zu nehmen, ich habe mir etwas mehr erwartet. Doch die Tageszeit war für die Beobachtung von Hippos denkbar ungünstig. Schließlich sind die Tiere nachtaktiv und schlafen am Morgen im Wasser. Genau so war es auch, Wir fuhren praktisch von einer Hippo-Familie zur nächsten und überall schauten halt mehr oder weniger halbe Köpfe aus dem Wasser.


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Nur ein einziges Mal hat ein Hippo gegähnt.

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Zudem fuhr nicht nur ein Boot, sondern auf dem Wasser war eine ganze Flotte von Booten unterwegs. Die armen Hippos! Für andere Tiere war kaum Interesse vorhanden. Von den drei Krokodilen zeige ich nur ein Detailbild, weil die weit im Schilf lagen.

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Und während fast alle Mitfahrer Schilfbilder mit ein wenig Croc machten, schoss ich als einziger den Triel ab.

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Besser allerdings gefiel mir der Goldweber (Yellow Weaver), von dem eine ganze Kolonie am Ufer war.

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Vom Schreiseeadler, der ruhig auf einem Baum saß, gibt es schon genügend Bilder im Forum.
So war ich insgesamt doch etwas enttäuscht, als wir schon nach 1 1/2 Std, wieder zurück am Anlegeplatz waren.
Wir suchten noch einmal den Strand auf und gingen ein wenig spazieren. Kaum andere Menschen waren da. So einsame Strände findet man nur noch selten. So konnten wir uns in aller Ruhe den Sandblümchen widmen:

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Am Abend ließen wir dann den Aufenthalt in St. Lucia im Ocean Basket bei einem sehr guten Sole (Fisch, den man, falls man ihn mal bekommt, auf jeden Fall probieren sollte) und einem ebenso guten Glas Wein auf der Terrasse des Lokals beim Sonnenuntergang ausklingen.
vorher:

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nachher:

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😄 😄

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Übrigens "Ocean Basket" ist ja eine Kette. Aber dieses Lokal kann man auf jeden Fall empfehlen, es hat uns sogar besser gefallen als das Plaza.

Teil 3030. Nov. 2018

Am nächsten Morgen verladssen wir St. Lucia und fahren Richtung Swaziland. Der Grenzübergang ist unproblematisch. Den Grenzübertrittserlaubnisschein der Autovermietung haben wir nicht gebraucht, aber es ist wohl besser, wenn man ihn hat. Für Straßengebühr sind 50 R zu entrichten.
Die Weiterfahrt geht auf erstaunlich guten Straßen vor sich, doch immer wieder sind große LKW auf der Straße, Was sie geladen haben, wird klar, als wir an einer Fabrik vorbeifahren, wo diese LKW in Schlange stehen. es ist eine Zuckerfabrik und nun weiß ich auch, was die z,T niedrigen Büschel auf den Feldern waren: Zuckerrohr. Im nächsten Ort riecht es penetrant nach... Hhm nach was? ... Richtig, nach Alkohol! Hier wird in einer Fabrik Alkohol aus dem Zuckerrohr destilliert. Wahrscheinlich ist hier die Bevölkerung ununterbrochen besoffen, bei diesem intensiven Geruch in der Landschaft. 🤩 😄
Unser Quartier für zwei Tage ist die Mvubu Falls Lodge bei Ezulwini.
Die Zimmer der Lodge sind in einer Reihe in einemlanggestreckten Bau. Die Zimmer sind rustikal eingerichtet. Huch! 🤩 da liegt schon eine im Bett! Nein, es war nur ein Kissen mit dem Foto einer hübschen Swaziländerin! 😄 (Wie sagt man eigentlich richtig für die weiblichen Bewohner des Landes?)

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Etwas abseits im Gartenbereich liegt ein großer sauberer Pool, geschmückt mit Statuetten und ebenfalls zur Lodge gehört ein Restaurant, in dem man auch zu Abend essen kann. Die Speisen selbst sind etwas übersichtlich.
Am Nachmittag dieses Tages unternahmen wir nur noch zwei Spaziergänge und benützten den Pool, um die vom vielen Sitzen müden Knochen mal wieder etwas zu bewegen.
Am nächsten Tag hatten wir zwei Ziele, erstens einen Craft-Market und zweitens das Swziland Cultural Village. Eigentlich stand auch noch das Milwane Wildlife Sanctuary auf dem Programm, doch ließen sich die drei Dinge nicht sinnvoll miteinander kombinieren, da für das Village zwei feste Aufführungszeiten der Tänze um 11 und 15 Uhr vorgegeben sind.
es gibt eine Reihe von Craft-Markets hier, aber auf Empfehlung in der Lodge fuhren wir zu "Swazi Candles" in Ezulwini. Hier bekommt man eigentlich alles, was ein Andenkenherz begehrt. Nicht nur den üblichen Touristenramsch, sondern auch eine große Auswahl an Textilien, zum Teil handbedruckt, ortstypischen Schnitzereien auf einem großen offenen Markt, aber auch Hochwertiges in mehreren Boutiquen, sowie eben die Kerzen, die hier produziert werden in riesiger Auswahl.

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Hier dauerte der Aufenthalt doch länger als geplant, da "frau" hier wirklich die Mitbringesel finden kann, die man schon lange gesucht hat.
Um 11.00 Uhr waren wir dann im "Swaziland Cultural Village" Zunächst bekamen wir wie üblich eine Führung durch ein Schaudorf mit den Erklärungen zur Lebensweise der Bewohner. Die hier praktizierte Polygamie einerseits und die differenzierte Gesellschaftsordnung von Patriarchat und Matriarchat sind "ein weites Feld" wie Fontane sagen würde und können hier nicht diskutiert werden, sind aber interessant. 😎 😄

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Dann begann in einer Boma das Gesangs- und Tanzspektakel der "Trachtengruppe", wie man bei uns sagen würde.

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Dass dies alles "Show" ist. ist natürlich klar. Aber es ist auch ein Stück harte Arbeit, wie wir sehen konnten, als wir am Nachmittag noch ein wenig beim Training zusehen konnten.
Nach dem Tanz unternahmen wir noch eine kleine Wanderung zum Wasserfall.

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Es war ein schönes kleines landschaftliches Erlebnis in der Bergwelt von Swaziland.
Bei der Rückfahrt von dem Village wollte ich mir im Ort noch schnell ein paar Rand aus einem ATM rauslassen. Doch oh Schreck, was kam da?
1200 Emalangeni! 🤩 🤩

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Ich hatte vergessen, dass Swaziland eine eigene Währung hat, die in Südafrika nicht verwendbar ist. Zum Glück konnte ich gleich an der Tankstelle den Tank auffüllen und netterweise tauschten sie mir dort die Hälfte der Landesscheine auch in Rand um. Den Rest verwendete ich zum Zahlen im Restaurant, als Trinkgeld und als Andenken an den König! 🙂 😄

Teil 3101. Dez. 2018

Swaziland habe ich mir irgendwie anders vorgestellt, ohne quirrlige Großstädte wie Manzini und Mbabane und sechsspuriger Autobahn dazwischen! Genauso quirrlig ging es bei der Ausreise zu. Wo ist das Burö für die Einreise nach Südafrika??? 😈 Also immer den anderen Menschen nach und schließlich landen wir in einem Baucontainer mit einem freundlichen Grenzbeamten, der sogar noch zu Scherzen aufgelegt ist! 🙂 Aber trotzdem geht es schnell und an einer schier endlosen Kolonne von LKW entlang geht es wieder nach Südafrika.
Heute hatten wir einen langen Fahrtag, der trotzdem viele neue Ansichten des Landes brachte. Riesige Plantagen von Bananen, Zitrusfrüchten, Nüssen und vor allem Holz! Endlose Laubbaum- und Kiefernmonokulturen in Reih und Glied von nur einer Baumsorte in allen Wachstumsphasen und sogar in Steillagen. Wie kann man nur eine Landschaft derart vergewaltigen?
Im letzten Abschnitt um Nelspruit bis nach Hoedspruit ist die Landschaft völlig zersiedelt. Hier wird gebaut, als ginge es darum die Häuschenbauweltmeisterschaft zu gewinnen.
Schließlich - Achtung das Navi rastet hier völlig aus und leitet einem eher auf die Mülldeponie als ans Ziel! 😈 😈 - erreichten wir doch unser Ziel, das "Rukiya Safari Camp" ca. 15 km hinter Hoedspruit.
Auf dem Hinweg half ich einer Pantherschildkröte über die Straße.

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Wir wurden sehr freundlich in Empfang genommen, konnten gerade noch den Lunch einnehmen und bekamen dann ein Zelthaus zugewiesen. Das Zelt ist rustikal eingerichtet, wie es bei den Tented Camps üblich ist, hat eine eigene Terrasse mit Blick auf eine Wiese und auf einen Fluss. Hier kommen oft Nyalas, Buschböcke und Impalas vorbei und man kann gut Vögel beobachten. Außerdem gibt es einen großen Pool, den wir leider nicht nutzen konnten, denn am Abend wurde es kühl und ein Gewitter zog auf und in der Nacht regnete es heftig.

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Ausgerechnet an einem Ort mit Gamedrives muss es schon wieder regnen! 😈
Trotzdem starteten wir in Regenjacken am Nachmittag einen Gamedrive, der aber keine nennenswerten Sichtungen brachte. Vor unserem Zelthäuschen aber zog ein schöner Nyalabock vorbei

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und zum ersten Mal konnte ich auch Dreifarbenshrikes beobachten

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und bei Dämmerung dann auch noch den Europäischen Bienenfresser. (Leider pixelt hier das Bild, weil es schon ziemlich duster war.)

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Wir hofften auf den nächsten Tag, denn da sollte es in ein "Big Five Gebiet im Krügerpark gehen.

Teil 3201. Dez. 2018

Doch leider nieselte es auch am Morgen um 5.00 Uhr noch, als wir mit unserem Gamedrive starteten.
Die Anfahrt dauerte eine Weile, bis wir in ein Gebiet fuhren, wo wir zuerst an einem Fluss entlang fuhren.

Die häufigste Antilope neben den Impalas war hier der Buschbock.

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Mit Glück ließ sich auch mal ein schöner Bock fotografieren.

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Längere Zeit sahen wir zwei Giraffenbullen zu, die sich gegenseitig mit ihren Hörnern an die Hälse und in den Bauch schlugen.

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Eine andere kleine Herde dagegen verhielt sich ganz friedlich.

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Weniger friedlich dagegen sahen die Krokidile aus, die im Fluss auf Sandbänken lagen.

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Das war dann auch schon die wesentliche Ausbeute des Gamedrives. Bliebe nur noch der Braune Schlangenadler zu erwähnen, der ziemlich weit entfernt auf einem Baum saß.

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Und weil uns sonst trotz vielem bergauf- und bergabfahren kaum etwas Nennenswertes begegnete, ließen sich dann gegen Ende die Guides doch noch auf den einen oder anderen Vogel ein, wie z.B. den Weißstirnspint, der im Schatten der großen Bäume am Ufer eine Brutkolonie hatte. Ansonsten hatten sie für die Vogelwelt recht wenig übrig.

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Von den angekündigten Big Five ließ sich bei dem kühlen nassen Wetter niemand sehen. Die hatten vielleicht frei oder Feiertag.

Teil 3302. Dez. 2018

Am Nachmittag hatte der Regen nachgelassen und wir konnten wieder auf Gamedrive gehen. Da kam dann die große Stunde meiner Frau - sie ist mächtig stolz darauf! 🙂 - sie ruft plötzlich "Stopp,stopp, stopp!!!" und deutet nach links.
Tatsächlich, der Guide wäre glatt daran vorbeigefahren und wir hätten ihn nicht gesehen: 🤩 🤩

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Aber kann nicht mal jemand den Ast wegnehmen, der genau vor dem Gesicht ist? 😈
Er wollte sich auch nach 10 Minuten nicht von der Stelle bewegen. Aber da bleibt man bei einem Gamedrive natürlich stehen und wartet, und wartet,...
bis es dem Leo zu blöd wird und er am Auto vorbei läuft

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und sich nochmal kurz umdreht und verschwindet.

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Und das war es dann auch. Ein schnell herbeigeeiltes weiteres Auto besetzt mit den anderen Guides hatte Pech und sah ihn nicht. Selbst ein Tracker, der seine Spuren verfolgte, fand ihn ncht mehr. Es war für sie auch deshalb interessant, als es relativ nahe am Camp war. Der Leo stellte auch insofern ein Problem dar, als er am Hinterbein verletzt war und hinkte.
Da war der Gamedrive für heute gelaufen, zumal es wieder zu regnen anfing.
Am nächtsen Morgen war für uns Abreise, dann wir wollten rechtzeitig bei unserer nächsten Lodge sein.
In Erinnerung an den Leoparden fuhren wir entsprechend langsam aus dem Campterritorium aus und hatten nochmals Glück!

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Eine Gruppe von vier Wildhunden kam uns in einer Kurve entgegen und ich musste schnell den Foto auspacken und nochmals ein Stück zurückfahren, um sie wenigstens beim Verschwinden zu erwischen. Aber trotzdem eine schöne Begegnung!
Durch Hoedspuit ging es ein Stück zurück bis Acornhoek. Bei der Anfahrtsbeschreibung hieß es " auf Tarroad etwa 20 km". Aber wo war der "Tar" (Teer)??? Die Fahrt durch Acornhoek erinnerte mich an tiefstes Afrika, eine Lehmpiste, nach dem Regen teilweise aufgeweicht, Autos fahren wild durcheinander am Straßenrand ein Menschengewusel, Obstverkäufer, Lastenträger und entsprechender Lärm. Das Navi wollte unbedingt ständig nach rechts in irgendwelche Pisten abbiegen, bis ich es ausschaltete und stur weiterfuhr, weil die Richtung wenigstens stimmte. Dann kam nach dem Ort tatsächlich Teer, aber mit Schlaglöchern, in denen man einen Polo hätte verschwinden lassen können. 😈
Aber schließlich standen wir doch am Gowrie-Gate, der Einfahrt zur "Elefant Plains Lodge", die wir nach weiteren 10 km Sandpiste auch gerade pünktlich zum Lunch erreichten.
Mit der Buchung dieser Lodge hatten wir einen Volltreffer gelandet.
Große Suite (2 Schlafzimmer, 2 Bäder, Außendusche, eigene Terrasse mit Blick zu einem Wasserloch), schattige saubere Laufwege zu zwei großen Pools und zum Restaurant mit hervorragender Küche. Durchweg nur Lob!
Unser Häuschen im Grünen:

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Unser Schlafzimmer:

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Unsere Außendusche: 🤩

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Unsere Terrasse:

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Warum haben wir da nur 2 Tage gebucht? 2 Wochen wären sinnvoller gewesen! 😉 😉 😄 Aber da hätte ich mir wohl einen neuen Geldbeutel zulegen müssen.
Da wäre dann noch einer der Pools:

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Aber erst mal zum Lunch:

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Danach blieb noch genügend Zeit, um ein wenig im Zimmer auszuruchen, bevor der erste Gamedrive anstand.
Blick zum Wasserloch vom Zimmer aus:
Huch ein Hippo!

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Auf dem, als es ins Wasser ging zwei Wasserschildkröten auf dem Rücken Platz nahmen.
Und dann auch noch ein Elefant, der mal freundlich herüber grüßte:

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Und auf dem Geländer der Terrasse ließen sich noch zwei nette Streifenschwalben nieder:

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Na, das fängt ja gut an auf dieser Lodge.
Und es geht auch recht gut - demnächst 😉 - weiter!

Teil 3403. Dez. 2018

Liebe Mitfahrer, wahrscheinlich seid ihr heute Morgen enttäuscht gewesen, dass noch kein neuer Bericht da war. Ich habe nicht etwa verschlafen, sondern hatte schon am frühen Morgen einen Termin, den ich leider nicht verschieben konnte, daher der heutige Bericht über den ersten Gamedrive in Sabi Sands heute etwas später.
Zunächst einmal stand ein Riese vor uns, der ganz schön Eindruck machte und der auch ziemlich selbstbewusst auftrat:

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Dann gab es ausnahmsweise mal zwei Vögelchen, ich sage ausnahmsweise, denn die Gamedrives hier waren ganz auf die Big Five und einige andere größere Tiere ausgerichtet.
Den Kronenkiebitz haben wir im Gegensatz zu Namibia hier relativ selten gesehen.

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Erst auf mein Drängen wurde bei einem Greifvogel gehalten. Normalerweise würde ich ihn für einen Steppenbussard halten, doch die Kopfform erinnerte mich zu Hause doch sehr an einen Wespenbussard, (hier: Honey Buzzard). Leider war kein Bild von dem Schwanz möglich. Vielleicht weiß jemand was dazu.

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Für alle war dann aber die nächste Sichtung interessanter. Ein Hyänenrudel hatte sich als Unterkunft einen Termitenhügel ausgesucht. Die erwachsenen Tiere waren bis auf eine Aufpasserin wohl auf Beutezug. Unter den Jungen gab es mindestens zwei Altersklassen mit lustigem unterschiedlichem Verhalten.

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Allerdings hat die Aufpassetin auch geschlafen. Ob das im Sinne des Clans ist?

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Sehr interessiert waren die Kleinsten.

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Bald aber fanden sie ein Stück altes Fell, das sich ideal zum Spielen eignete.
Ein etwas älteres Jungtier fand es nicht mehr so lustig und schlief lieber.

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Gegen Ende des Gamedrives fanden wir dann noch eine Löwin. Aber "The lion sleeps tonight!"

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Bei einem weiteren zehnköpfigen Löwenrudel war es schon ziemlich dunkel, doch auch diese lagen flach und faul neben der Pad.
Ganz zum Schluss: "Memento mori!"

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Teil 3504. Dez. 2018

Der Gamedrive am nächsten Morgen startete um 4.00 Uhr. Der Guide gab das Motte aus: "Leopardensuche!" Ich war da nach 20 Jahren Afrika-Erfahrung eher skeptisch, ob das so einfach klappen würde. 😕 😕
Und zunächst schien es auch eher langweilig zu werden, denn der Tracker fand zwar ein paar Spuren, aber lief - so schien es zumindest - eher unsicher umher.
Einzige nennenswerte Sichtungen waren zunächst einige Zebras und ein Wasserbock.

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Dann machten wir Frühstückspause und der Kaffee schien wohl die Augen des Trackers doch etwas zu schärfen, denn plötzlich deutete er auf einen Baum:

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Huch, da war er doch tatsächlich oben auf dem Baum! 🤩 🤩 🤩

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Ein Leopardenweibchen hatte einen jungen Impalabock gerissen und auf den Baum geschleppt. Das muss wohl recht anstrengend gewesen sein, denn zunächst schlief die Leopardin auf der Beute.

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Doch dann wurde es natürlich durch ein weiteres Touri-Auto laut unter dem Baum und sie wachte auf.

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Doch nicht allein wir hatten sie entdeckt, sondern auch einige Hyänen hatten den Braten gerochen. Sie kamen, nahmen neben uns Platz und warteten dann dass Weihnachten wird und das Impala herunterfallen würde.

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Aber es fiel nicht und nach geraumer Zeit verließen wir den Platz, damit der Leopard in Ruhe frühstücken konnte.

Teil 3605. Dez. 2018

Nach solch einer Sichtung waren natürlich alle begeistert und ich machte mich im Camp später sofort daran, die Bilder zu sichern und habe dabei glatt den Bushwalk versäumt. Aber macht nichts, denn es gab eigentlich dabei kaum etwas zu sehen.
Am Nachmittag stand dann der nächste Gamedrive an. Verständlich dass der Guide noch einmal nachschauen wollte, was denn der Leopard mit seinem Impala gemacht hat.
Nun, er hatte es auf dem Baum um ca. 180 Grad gedreht.

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Und anscheinend hatte er auch genügend geruht und Hunger bekommen, denn er begann seine Beute genüsslich zu verspeisen.

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Nun, dann wollen wir ihn nicht weiter stören und ihn in Ruhe lassen.

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Doch mit der Ruhe war es wohl nichts, denn immer noch warteten unter dem Baum die Hyänen.

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Und - so berichtete uns am nächsten Tag ein anderer Guide - sie hatten Erfolg und die Geduld zahlte sich aus. Der Leopard hatte sein Impala schlecht gelegt, es fiel vom Baum und seine Mahlzeit gehörte den Hyänen.
Unser Gamedtrive ging weiter und wir begegneten einer kleinen Elefantenherde.

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Besonderes Augenmerk galt natürlich wie immer dem kleinen Kalb, doch ich bemerkte bei der Mutter, dass der Rüssel verkürzt und eigentlich am Ende kein Greiffinger vorhanden war. Es schien sich um eine alte Verletztung zu handeln - vielleicht hat das Tier das Stück Rüssel an ein Krokodil beim Trinken verloren? - und der Elefant kam mit dem kürzeren Rüssel durchaus zurecht.

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Die Sonne neigte sich bereits dem Horizont zu, da wäre der Guide doch fast wieder an eine Fotomotiv vorbeigefahren! Stopp! Und leise! Was war zu sehen? Da saßen zwei Hasen. Der eine verschwand sofort und der andere war doch neugierig, wer da Interesse an ihm hatte.

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Ich freute mich über den Hasen fast so wie über den Leoparden. Denn bei 20 Jahren Afrikareisen konnte ich von den eigentlich nachtaktiven Tieren noch kein vernünftiges Bild machen. Es ist wesentlich schwieriger einen Hasen zu fotografieren, als einen Elefanten oder Löwen!
Da konnten wir dann getrost beim Sundowner den Tageserfolg feiern.
Im Camp war uns dann aber nicht mehr zum Feiern zumute. Als wir das Zimmer betraten, waren wir geschockt! es war völlig verwüstet! Paviane hatten die verschlossene Glas-Balkontüre aufgebrochen und aus der Gleitschiene gerissen 😈 und sich besonders über die Schokoladen- und Keksvorräte meiner Frau hergemacht! 🤩 😈
Zum Glück waren keine anderen Dinge gestohlen. Der Verlust des USB-Sticks mit den Bildern hätte mich schon hart getroffen.

Teil 3705. Dez. 2018

Eigentlich war der nächste Tag schon wieder Abreisetag, doch am Morgen konnten wir noch einmal den Gamedrive mitmachen.
Meinen Wunsch, noch einmal zu dem Hyänenbau zu fahren, erfüllte der Guide bereitwillig.
Ich hätte da einen halben Tag stehen können.

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Ich bin eigentlich kein Freund von langen Fotostrecken des gleichen Tieres in Reiseberichten, aber ich war von dem sozialen Verhalten und den Erziehungsmaßnahmen der älteren Tiere so begeistert, das ich die Bilderfolge hier zu entschuldigen bitte.
Tja, eigentlich wollten wir an diesem Tag ja noch Löwen sehen, aber damit war es dann nichts, Die Herrschaften ließen sich nicht blicken. Dafür konnten wir die Big Five gar komplettieren:
Erneut sahen wir die grauen Hörnerträger und schließlich auch noch eine Gruppe von vier Büffelbullen.

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Und dabei, ihre ständigen Begleiter, die Rotschnabelmadenhacker.

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Damit hatten wir alle Fünfe in zwei Tagen gesehen. (Wir erhielten dafür bei der Abreise eine Urkunde ausgestellt! 😄 😄 )
Und dann zwang ich unseren Guide nochmals zum Halten. In größerer Ferne sah ich dann noch ein Greifvogel, einen Bateleur.
Leider etwas pixelig, aber den wollte ich euch nicht vorenthalten.

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Damit waren die Gamedrives der diesjährigen Reise zu Ende und wir konnten uns wieder anderen Aspekten zuwenden.

Teil 3806. Dez. 2018

Nach diesem Gamedrive verließen wir Sabi Sands und fuhren auf dem schlechten Weg zurück über Acornhoek nach Hazyview.
Dort hatten wir das Dreamfields Guesthouse gebucht. Von hier aus schien es uns am günstigsten, die Panorama-Route zu erkunden.
Das Guesthouse ist sehr ruhig in Hazyview gelegen, die Zimmer sind o.k., es ist ein schöner großer Garten vorhanden, in dem man sich ausruhen kann und dem Vogelgezwitscher lauschen (Kommt allerdings oft aus der Voliere des Nachbarn! 😄 ). Der Pool ist groß und wurde leider in den zwei Tagen nicht gesäubert, sodass viel Blattwerk darin schwamm und wir ihn nicht benützten. Das Frühstück ist in Ordnung.

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Am Abend oder Nachmittag kann man auch auf einer schattigen Terrasse sitzen.

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An Vögeln gefiel mir vor allem der Weißbrauenrötel.

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Und zu meiner besonderen Freude ließ sich auch ein Glanzhaubenturako sehen.

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Leider schleichen aber auch einige Katzen im Garten umher, sodass die Vögel recht scheu sind.
Zum Abendessen fuhren wir in das 1,2 km entfernte Restaurant der Krüger Park Lodge, welches die näheste Essensmöglichkeit ist. Hier handelt es sich um eine Nobel-Luxus-Lodge mit Golfplatz, doch in dem Restaurant kann man gut zu ganz normalen Preisen essen.

Teil 3906. Dez. 2018

Den nächsten Tag widmeten wir der Panorama-Route. Ich möchte hier nicht auf alle Aussichtspunkte eingehen, sondern nur auf wenige. Ich muss auch gleich vorausschicken, dass ich in der Planung übersehen hatte, dass es ein Sonntag war und sehr viele Tagesausflügler unterwegs waren. Doch nicht nur diese, sondern auch eine große Zahl an Bussen der Aldi-, Lidl-, Rewe- und sonstigen Reisenden. Ein Bus sprach Hessisch, der nächste Rheinländer Dialekt, dann aber auch wieder Französisch und Schwyzer Dütsch. Nichts gegen die Dialekte, aber wenn sie mit Massen an Menschen verbunden sind, dann nervt das halt. Nervig war auch, dass man nie Ruhe hatte, die schöne Landschaft zu genießen. Bei "God´s Window" musste man sich an den Aussichtspunkten erst mal anstellen, bis man langsam nach vorne kam und fotografieren konnte. Beim Blyde-River Canyon zählte ich allein 12 Busse und es war extrem schwierig Landschaftsbilder ohne Menschenmassen zu machen. Trotz allem ein paar wenige Eindrücke:
Blick von einem Aussichtspunkt bei God´s Window:

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Am Blyde River Canyon können sich die Touris auch schon mal selbst einen Rahmen geben:

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Nur ein Foto von vielen der Potholes:

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Und schließlich natürlich auch die Drei Rondavells:

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Auf der Rückfahrt machten wir noch einen Essens-Halt in Graskop. Alle Lokale in der Hauptstraße waren überfüllt mit Touristen. In einer Seitenstraße fanden wir ein interessantes einmaliges Lokal. Richard Wagner aus Bayreuth in Südafrika! 🤩 🤩

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Da mussten wir als Franken natürlich rein! Es ist zwar originell ausgestattet, mit Platten an den Wänden und Wagner-Zitaten darauf, aber das Essen war eher mäßig, das Bobotie habe ich schon wesentlich besser gegessen.
Damit hatten wir dann eigentlich unser Wunschprogramm in Südafrika beendet. Alles hatte geklappt. Bleiben nun nur noch zwei Tage nach und in Johannesburg.

Teil 4007. Dez. 2018

Die Reise neigt sich dem Ende zu und für heute steht noch eimal eine lange Fahrt von Hazyview nach Johannesburg auf dem Programm. Ich bin ja nicht so der Typ, der viele Kilometer runterreißt, aber einmal musste es halt sein. Zuerst ging es durch angenehm schöne Landschaften, dann, je mehr wir uns JB näherten, die Autobahn breiter und z.T. sechsspurig wurde, begann es auch langweiliger zu werden. Dann wurde ich vom Auto überrascht. Plötzlich piepte es und eine Anzeige leuchtete auf, dass es höchste Zeit wäre eine Kaffeepause zu machen. Also fuhr ich die nächste Raststätte an, an der ich hoffte, da es gegen Mittag war, vielleicht auch einen kleinen Happen essen zu können.
Also runter von der Autobahn und... oh Schreck, welch eine riesige Raststätte, wo schon einige Busse auf dem Parkplatz standen. Durch Zufall hatte ich "die" Raststätte erwischt, die von allen Touristenbussen angefahren wird. 🤩 😈
Aber in den vielen Lokalen war es mit dem Andrang gar nicht mal so schlimm. Und, welch eine Überraschung: Es gab ein "Franken-Meal"! 🤩 🤩
Na, da konte ich ja nicht "nein" sagen.

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Aber oh Gott, das schmeckte ja noch schlimmer als es auf dem Plakat aussah! 😠 😈
So einen Fraß bekommt man in ganz Franken nicht!
Und schon beim Essen auf der Terrasse sah ich auch, warum hier der Touristen-Bär steppte: Es war wieder ein Sichtfenster aufgebaut!

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Da weiß dann jeder, wohin er schauen muss! Nämlich auf ein großes Wasserloch mit vielen Tieren der afrikanischen Savanne. Alle versammelt, wie in einem Zoo!
Elands, Zebras, Oryx, Büffel, Strauße, und eben auch:

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12 Stück und alle ohne Horn! 🙁 Die Versuchung wäre ja auch zu groß, so direkt neben der Autobahn!
Eigentlich ideal für den Pauschal-Bustouristen, eine Sichtungsgarantie! Wer sich das auch mal anschauen will, die genaue Lage könnt ihr dem Rahmen entnehmen. 😄
Unter den Tieren auch eine einsame Rappenantilope (Säbelantilope), die von kaum einem beachtet wurde.

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Nach diesem Autobahnabenteuer ging es direkt zur Unterkunft in Johannesburg, dem "African Rock Hotel" (ARH), das nur wenige Kilometer vom Flughafen entfernt liegt, Ein Design-Hotel der schöneren geschmackvolleren Sorte, sicher in einer Gated Comunity gelegen, sicherer Autoabstellplatz, schöne ruhige, große Zimmer, Garten mit Ruhezone und großem sauberen Pool, Wellness-Angebote, kleines Restaurant mit guter Küche, kostenloser Shuttleservice zum Flughafen, sehr freundliches, hilfsbereites Personal, kurz: Hervorragend geeignet zum Ausruhen am Schluss oder nach der Ankunft am Flughafen JB.

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Hier organisiert man auch auf Wunsch individuelle Stadtrundfahren.

Teil 4107. Dez. 2018

So eine individuelle Stadtrundfahrt leisteten wir uns am nächsten Tag. In einem Kleinbus wurden wir nur zu zweit durch die Stadt chauffiert. Ich muss sagen, es hat sich gelelohnt, wir haben unheimlich viel gesehen und einen guten Eindruck bekommen. Allein hätte ich das nie geschafft, ganz zu schweigen von den Orientierungsproblemen in der Großstadt, in welcher der Verkehr tobt. An einigen Stellen sind wir auch ausgestiegen und haben verschiedene Aspekte (Bergbau, Denkmäler, Märkte) aus der Nähe kennen gelernt.
Ich bin nicht so der Großstadtfan und weiß auch, dass ich nicht mehr nach JB kommen werde. Möchte aber trotzdem nur wenige Bilder zeigen.

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In JB findet man alles, was man sich an Baustilen und Aspekten einer Metropole vorstellen kann. Auch sämtliche Großfirmen und Banken der Welt sind hier mit riesigen Protzbauten vertreten.

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Und natürlich waren wir auch in Soweto! Das sich der Normaleuropäer durch die Medien immer als schlimmes Township vorstellt.

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Das gibt es natürlich! Aber in Soweto gibt es Viertel für alle Einkommensklassen, von ganz unten bis ganz oben, für die es "schick" ist, in Soweto zu wohnen. Viele Bereiche sehen auch so aus:

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Zu den vielen Satelitenschüsseln gehört sicher auch der eine oder andere große Flachbildschirm.
Ein stillgelegtes Kohlekraftwerk wurde zum Kunstdenkmal:

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Sopgar das Plastikrecycling funktioniert, allerdings auf einem anderen Niveau. Das Material von den Müllhalden wird von den Sammlern zur Recyclinganlage gebracht. Ein Knochenjob gegen Hungerlohn, reicht gerade so zum Überleben.

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Und dann natürlich das Mandela-Haus in Soweto, das heute ein kleines Museum ist. Keineswegs eine Blechhütte!
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Heute eine Pilgerstätte für alle JB-Besucher und drum herum Touristenstände wie an jedem Touri-Hotspot , wo der Bär - oder auch eine Showgruppe - stept.

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Nach so vielen Eindrücken mussten wir erst einmal in der Hotelanlage entspannen. Da kam gerade recht, dass der Maskenweber über dem Pool ein Nest nach dem anderen baute, um die Angebetete zu beeindrucken.

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Teil 4207. Dez. 2018

So, das war´s dann also mit der Reise!
Über den Rückflug brauche ich nichts mehr zu berichten, außer dass ich selten einen so schlechten Rückflug hatte. Wir flogen mit Lufthansa von JB nach Frankfurt und dann weiter nach Nürnberg. Die Maschine, eine Boeing 747-8 war proppenvoll und wir hatten den Zweiersitz in der vorletzten Reihe. Eigentlich kein schlechter Sitz, da mehr Beinfreiheit als in den Dreiersitzen davor, aber die Sitze waren defekt und ließen sich nicht in Schlafposition zurückstellen. 11 Stunden in aufrechter Position sitzen und dazu noch ein grottenschlechtes Frühstück. Keine Werbung für Deutschlands Nr. 1!!! 😈 😈 😈
Und mein Resümee´zu Südafrika?
Es war sicher unsere letzte große Reise in dieses Land. das Alter setzt einem einfach Grenzen, das muss man eben mal akzeptieren. Nicht, dass wir ab morgen nur noch hinter dem Ofen sitzen, nein, wir möchten gerne, so lange es gesundheitlich noch geht und der Geldbeutel noch was hergibt, die eine oder andere Reise in andere Destinationen machen.
Wir haben SA von den Augrabies Falls bis nach Kapstadt und vom KTP bis an die Garden Route bereist. Wir waren in den wundervollen Cederbergen, in den Nationalparks der Westcoast, von Wilderness, dem Golden Gate NP, dem Royal Natal NP, dem Bontebok NP, den Drakensbergen, im Hluhluwe und Isimangalisu NP, in der Karoo, im Addo, im Kariega, haben die Gardenroute und den Swartbergpass und die Route 62 befahren, haben guten Wein in den Winelands getrunken (bevorzuge Chenin Blanc beim Weißwein und Pinotage beim Rotwein, trinke gerne auch Rose´und Blends) und gut gegessen, haben die Big Five mehrmals gesehen, Wale beobachtet, den Knysna Turako gesichtet und fotografiert, den Frühlingseinzug am Kap mit der Proteablüte, aber auch die Blütenexplosion im Namaqualand erlebt, haben mit CT und JB interessante Großstädte gesehen und und und .....
Und wir sind dankbar, dass wir nur zweimal überfallen wurden. Einmal von Pavianen und einmal von Meerkatzen. 🤩 😈
Die sonst so gefürchtete Kriminalität haben wir nicht erlebt, dafür aber viele liebe und nette Menschen getroffen und manch interessanten Plausch gehabt.
Leider aber verändert sich dieses Land auch. Wie an vielen anderen Orten steigt der Verkehr rasant an, es gibt mehr Hektik und der Massentourismus hält an einigen Orten Einzug und damit leider auch seine negativen Begleiterscheinungen. Ich mag vielleicht hier anders empfinden als jemand, der das erste Mal nach SA kommt. Aber ich kann ja in diesem Jahr auch auf 20 Jahre Afrika zurückblicken und da habe ich eben auch andere Erfahrungen und Erlebnisse.
Ich bin froh, dass ich all das erleben durfte und dass manche im Forum sich über den einen oder anderen Tipp gefreut haben.
Danke für die positiven Rückmeldungen und ich wünsche allen, dass sie auf ihrer Reise das Land so erleben dürfen, wie wir es erlebt haben.
Viel Spaß beim nächsten Afrika-Urlaub und zunächst mal schöne Advents- und Weihnachtszeit:
liebe Grüße
Burschi

Was uns noch in Südafrika gefehlt hat! von Burschi

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/296605-was-uns-noch-in-suedafrika-gefehlt-hat

Stand: letzter Berichtsteil vom 07. Dez. 2018

Die Rechte am Text und an den Bildern liegen beim Autor. Ausdruck für den eigenen Gebrauch.