nachdem ich in den letzten 2 Jahren fast alles hier im Forum gelesen habe , manche Frage gestellt habe und ab und an auch meinen Senf zu einigen Fragen dazugegeben habe , möchte ich euch von unser diesjährigen Tour berichten . Zum großen Teil ist dieser Urlaub auf Grund eurer Berichte so schön und " rund " geworden . Dafür meinen Dank. Doch nun kurz zu uns : Micha - knapp über 60 Conny - 56 zusammen - Eltern von 3 erwachsenen Kindern ( nebst Partnern )
Nachdem wir 2016 mit unserem Jüngsten die große Einsteigerrunde gefahren sind , sollte es diesesmal der Caprivi und Botswana werden. Nach Recherchen und Angebotseinholungen entschieden wir uns ( knappe Kasse ) doch alles selbst zu buchen - im Nachhinein die richtige Entscheidung - wir sparten ca 1.800 , 00 Euro .
Unsere Tour sah wie folgt aus : 10.06. Abflug FRA 11.06. Waterberg Plateau Camp 12.06. ebenso 13.06. Kaisosis 14.06. Ngepi 15.06. Mavunje Camp 16.06. ebenso 17.06. ebenso 18.06 Rupara Rest Camp 19.06 Senyanti 20.06. ebenso 21.06. Ihaha 22.06. Linyanti 23.06. Savuti 24.06. Magotho 25.06. Xakanaxa 26.06. Southgate 27.06. El Fari Bush Camp 28.06. Xain Quaz Kamp 29.06. Rückflug Bevor nun der Bericht los geht , ein Bild zum Einstimmen :
LG Conny
Teil 227. Juli 2018
10.06. / 11.06. 2018
Da gibt es ja noch nicht so viel Spannendes zu berichten . Gefreut hat es uns sehr , daß die wirklich sehr freundliche Dame am Air Namibia Schalter 2 zusammenhängende Plätze für uns aus dem Ärmel zauberte und uns nochmal zurückrief , weil sie dann noch bessere Plätze hatte. ( wir hatten unterschiedlich unsere Flüge gebucht - wegen der Kostenfrage ) Flug , Abholung und Autoübernahme bei Value Car Rental liefen wieder unproblematisch , wir brauchten nicht einmal den Film ansehen. Um 8.30 Uhr hätten wir vom Hof rollen können, aber unser vorbestelltes Fleisch wurde erst 9.20 Uhr geliefert .Danach fuhren wir ( d. h. mein Mann war die gesamte Strecke der Fahrer und ich das Navi - machen wir schon 35 Ehejahre so ) zügig aus der Stadt. Einkauf in Okahandja und weiter Richtung Norden. Da wir uns keinen Druck machen wollten , hatten wir die ersten Tage nichts vorgebucht - nur einen Plan im Kopf. Und so genossen wir es , wieder in Afrika zu sein und freuten uns über jede Kleinigkeit am Wegesrand.
Gegen 15.30 Uhr ereichten wir den Waterberg und bekamen auf der Plateaucampsite einen schönen Platz. An der Rezeption buchten wir für den näcjhsten Morgen den Plateauwalk und tranken ein 1. Feierabendbier in der Lodge. Das gegrillte Springbockfleisch zerging fast auf der Zunge ( Gott sei Dank - denn ich war mit leichten Kaubeschwerden angereist ) ( Ischias hatte ich auch - dementsprechend kam ich nicht auf die Ladefläche rauf - mein guter Mann liebt mich aber immer noch und : nur die Harten kommen in den Garten )
Um 19.30 krochen wir todmüde und überglücklich in unser Dachzelt , welches mein Mann wegen meines Ischias natürlich auch alleine aufbauen mußte . Es war Abend , es wurde Tag und wieder Nacht - die ersten 2 Tage waren geschafft .
LG Conny
Teil 327. Juli 2018
12.06.2018
Der Wecker klingelt um 6.30 Uhr , aber eigentlich sind wir trotz zusätzlicher Schlafsäcke vor Kälte vorher wach. Um 8.00 Uhr soll der Walk beginnen und wir sind pünktlich an der Lodge . Lag es nun an unseren hervorragenden Englischkenntnissen 😮 oder sonstigen Mißverständnissen, jedenfalls müssen wir unserem Guide bergauf hinterherhetzen und als wir zu unserer Gruppe stoßen geht es sofort auf das Plateau. Zum Glück ging ich als Letzte , so daß nur mein Mann und evtl. der Vorletzte mein Keuchen hörten ( nur die Harten ... ) Oben auf dem Plateau war es sehr schön .
Unser Guide erzählte uns viel Interessantes über die Pflanzen und Tiere , wobei diese z. Zt. wegen Wassermangels nicht in diesem Teil des Plateaus wären. Leider mußte ich ihn eines Besseren belehren. Ich war wegen eines Fotos etwas zurück geblieben , als plötzlich ein Büffel aus dem Buschwerk brach . Gott sei Dank nicht in unsere Richtung puh 1. Abenteuer überstanden. Unser Guide war auch sehr überrascht . Später fanden wir dann noch frische Hinterlassenschaften dieses Tieres - also keine Einbildung von mir. Der Walk dauerte etwa 3 Stunden und die ca 10 Euro haben sich gelohnt . Dies schreib ich nicht wegen Armut , sondern wegen Preis / Leistungsverhältnis.
Gleich geht es weiter.
Teil 427. Juli 2018
Nach einer kurzen Rast in der Lodge (hier sollte eigentlich ein Bierkrug hin , aber der Computer und ich !!! ) nahmen wir die Wanderwege bis zur Quelle und zurück unter die Füße. Die ersten Tiere in freier Wildbahn und schöne Landschaft waren unsere Belohnung.
Zurück auf der Campsite nahmen wir ein kurzes Bad im Pool
und grillten Eland ( ebenfalls sehr lecker - schreibe ich ab jetzt nicht mehr - alles aus der Klein Windhook Schlachterei war super , bis auf 1 Sorte Bilton , aber dazu später )
Es wurde Abend der 3. Tag
Teil 528. Juli 2018
13.06.2018
Unseren 1. Plan , vom Waterberg bis zum Ngepicamp durch zu fahren , hatten wir schon kurz vor dem Abflug aufgegeben . So ließen wir uns an diesem Morgen etwas Zeit , bezahlten unsere Rechnung und machten noch einen kleinen Abstecher auf dem Historicalpfad .
Gegen 10.00 Uhr begaben wir uns auf Pad und fuhren parallel zum Waterberg Richtung Grootfontain und dann Richtung Rundu. Unterwegs sahen wir die von mir so geliebten Dik - Diks und 1 Schakal, der es aber vorzog , schnellerals mein Auslöser zu sein.
Die Fahrt war ziemlich eintönig und unspektakulär. Erst nach dem Passieren der Vet. - Kontrolle wurde es interessanter . Am Straßenrand wurde es lebhafter und wir fuhren an einzelnen Siedlungen vorbei.
Nach kurzem Tank - und Geldziehstop in Rundu , einem Mecker meines Mannes und einiger Anwesenden , weil ich aus dem Auto dieses Foto geschossen habe,
landeten wir nach einigen Fehlfahrten in Kaisosis. Unser 1. Leberwurstbaum ( mein Bruder erzählte seit 2001 von diesem Gewächs und bei der 1. Reise hatten wir keinen gesehen ) erwartete uns gleich bei der Rezeption .
Auch sonst hat die Anlage uns ganz gut als Zwischenstop gefallen .
Schnell wurde es dann aber dunkel (Wir waren froh , nur bis hierher gefahren zu sein ) - der 4. Tag
Teil 628. Juli 2018
14.06.2018
Von Kaisosis aus fuhren wir nicht wieder auf die Hauptstrasse , sondern über die Dörfer . ( Deshalb der Zwischenstopp ) Gleich vorweg - wir haben es nicht bereut . Beim Fotografieren hatten wir jedoch Hemmungen , denn sobald man langsamer fuhr oder anhielt kamen Kinder angelaufen und erhofften sich Geschenke . Es war nicht so , daß sie bettelten und manchmal reichte ich auch Bonbons oder Kulis raus , aber ein komisches Gefühl war es doch. Die nachfolgenden Fotos sind daher während der Fahrt entstanden und auch noch nicht bearbeitet - mein Freund , der Computer 😄 😄 😄
Zwischendurch hielten wir auch bei 2 Kirchen an , leider war die 1. verschlossen . Bei der 2. Kirche waren gerade mehrere Frauen beim Rosenkranzgebet , in Ermangelung einer gemeinsamen Sprache konnten wir leider nur uns gegenseitig verständigen , daß wir ,wie auch sie, katholisch sind . Die Frauen freuten sich aber über unser Kommen , verließen ihre Gebetsecke und schüttelten uns fröhlich die Hand. Eine schöne Begegnung .
Auf der weiteren Fahrt trafen wir dann noch folgendes an :
Da waren wir auch mutiger und haben gefragt , ob wir Fotos machen dürfen . Die Familie hat sich sichtlich gefreut und zog nach einem kleinen Dankeschönobolus unsererseits weiter. Irgendwann fuhren wir dann aber doch auf die Transitstrecke und kamen gegen Mittag im Ngepicamp an .
Teil 728. Juli 2018
Im Ngepicamp bekamen wir 2 verschiedene Campsites angeboten , die wir natürlich erst einmal inspiziereten . Eigendlich gefielen uns beide nicht so super , aber wir wollten ja dort nur schlafen . Also entschlossen wir uns für die Campsite , die näher an der Bar lag . Klar wußten wir , daß es nachts laut werden könnte , aber wir sind ja auch noch keine Gruftis . Bei der Besichtigung der Campsites besuchten wir natürlich auch die diversen Sanitäranlagen. Da diese ja in keinem Reisebericht fehlen ( wenn man denn in Ngepi war ) verzichte ich an dieser Stelle auf Fotos - für unsere lieben Daheimgebliebenen haben wir selbstverständlich alles aus allen erdenklichen Positionen dokumentiert. Das Camp hat schon ein besonderes Flair, die Schilder sind witzig ( alles konnte ich nicht übersetzen - Schulenglisch zu DDR - Zeiten ) die Stimmung war super , aber !!!! , und das schreibe ich , obwohl wir als alte Pfadfinder nicht empfindlich sind , die Sanitäranlagen sind zwar urkomisch , könnten aber mal aufgehübscht werden . Nachmittags fuhren wir dann in den Mahangopark .Noch auf der Hauptstraße vor uns ein Gamedrivefahrzeug und vor diesem ein Etwas über die Straße , wir bilden uns bis heute ein , daß es ein Löwe war . Dann bogen wir links ab und trafen gleich auf Zebras, Kudus , Impalas ,Warzenschweine , Strauße und allerlei anderes Getier ( ich habe bei der Bestimmung etwas Probleme , deshalb lasse ich es lieber gleich - Hilfe ist gerne willkommen )
Dann plötzlich vor uns ein anderes Fahrzeug - bis dahin waren wir eigendlich allein unterwegs - vor diesem Auto Queren 2 Elefanten den Weg . Mist - das andere Auto stört und wir sind auch noch etwas weit weg. Doch dann entdecken wir folgendes
und das
Unsere ersten Elefanten in diesem Urlaub - toll aber !!!!!!!!!!!!!!!!
Das Kind steht rechts vom Weg , die Mutter links im Gesträuch . Irgendwann hat Micha keine Geduld mehr und will losfahren . Ich warne ihn noch , dieses nicht zu tun . Aber was machen Männer oft ? - sie hören nicht auf ihre Frauen . Also fährt er los und genauso schnell wieder zurück , denn die Elimutter ist so was von schnell auf dem Weg als wäre sie über das Gebüsch gesprungen . Zum Glück erkennt sie unsere Ehrfurcht an und geht entspannt zu ihrem Kind . UFF - 2. Abenteuer überstanden.
Das 3. Abenteuer folgt bald .
Teil 829. Juli 2018
Fortsetzung - im Mahangopark
Nachdem wir uns von dem Schreck erholt hatten ,nahmen wir Kurs auf den großen Baobab . Dort standen dann tatsächlich noch 2 andere Fahrzeuge - oh Mann - Massenauflauf !!! Zum Glück waren alle sehr rücksichtsvoll , so daß jeder den Baum für sich hatte bzw. gegenseitig Fotos mit Baum gemacht wurden.
Bei der weiteren Fahrt konnten wir noch einige Tiere und schöne Landschaft bewundern.
Zurück auf der Hauptstraße fanden wir schnell den Weg zum Wasserloch auf der anderen Seite des Parks und fuhren - schwupps - hinein . Und genauso - schwupps - schlingerte unser Auto und Micha hatte alle Hände voll zu tun , unser Auto in Richtung und aufrecht zu halten ( er behauptet ja immer noch , daß es nicht so schlimm war , aber am nächsten Tag gestand er mir , daß er in der Nacht doch ins Grübeln kam , was hätte passieren können ) Nun muß ich natürlich gestehen , daß wir an diesem Tag den Reifendruck nicht gesenkt hatten , da ich überall gelesen hatte , der Park läßt sich mit normalem PKW befahren . Beim Waterberg hatten wir es gemacht - lachhaft . Aber nun standen wir etwas irritiert im tollsten Tiefsand - rückwärts zurück auf die Hauptstraße ? - ist ja irgendwie blöd und auch schwierig bei dem Gelände - also vorwärts - wird ja bestimmt gleich besser - sicherheitshalber aber doch mal Reifendruck senken . Aber was ist mit gefährlichen Tieren ? Also Micha raus - Luftdruck senken - Conny auf Trittbrett - Ausschau halten . Puh !!! nach gefühlter Ewigkeit geschafft , keiner aufgefressen , also mutig weiter . Das Problem war nur , daß die Fahrspur nicht besser wurde , der Weg immer enger und stachliges Gebüsch unser Auto aufzuschlitzen versuchte . Micha meinte schon " die Kaution können wir diesmal vergessen" . Die Strecke zoooog sich und zooog sich , wir wollten kein Wasserloch und keine Tiere mehr sehen , nur noch auf die Hauptstraße . Bei der nächsten Gelegenheit bogen wir in einen nach rechts führenden Weg , da man ja als Pfadfinder die Orientierung nicht verliert . Zwischendurch sahen wir tatsächlich 1 Giraffe mit Kind und Zebras , aber wir hatten kaum einen Blick , geschweige denn , Fotogelüste . Langsam wurde die Strecke besser , aber das Licht immer trüber . Es war schon kurz vor 18.00 Uhr - das Gate schließt 18.00 Uhr , die Sonne ist um 18.30 Uhr verschwunden - Was soll es .Irgendwann treffen wir wieder auf die Hauptstraße - Erleichterungsseufz - Micha ist mein Held . Nun aber zügig los zum Gate - ich hatte Gott sei Dank - irgendwo gelesen , daß dieses nicht abgeschlossen wird . So war es dann auch . Aber bei immer weniger Tageslicht und dem Wissen , daß es zum Ngepicamp auch sandig wird, war die Fahrt nicht wirklich entspannt . Gegen 19.30 trudelten wir dann im Camp ein und waren froh , uns zum Abendessen angemeldet zu haben . Das 3. Abenteuer war überstanden . Das Essen zog sich dann etwas hin - this is Afrika - war auch jetzt nicht der Brüller , aber ok und sättigend - was will man mehr . Am Nachbartisch saß eine Gruppe , sagen wir mal , ältere Belgier . Diese störten dann später meinen Schlaf mehr als die Barbesucher . Aber wenigsten sie hatten Spaß. Nach dem Abendessen tranken wir auf diesen ereignisreichen Tag noch einen Jameson und teilten unseren Kindern mit , daß wir noch leben. Es war schon sehr dunkel als wir die am Lagerfeuer trommelnden und singenden ( eigendlich war es mehr Gegröhle ) Jugendlichen verließen um in unser Zelt zu krabbeln - der 5. Tag
Teil 931. Juli 2018
15.06.2018
Nach einem stimmungsvollen Sonnenaufgang
begaben wir uns zum Frühstück ( war o.K. ) und anschließendmachten wir uns auf den Weg. Weit kamen wir nicht , denn diese Kinder am Straßenrand sahen wir nun schon das 3. Mal- Jedesmal kamen sie hoffnungsvoll angelaufen , " trommelten " und sangen .
Dieses Mal hielten wir an und jedes Kind erhielt ein Bonbon ( wir hatten ja im Vorfeld die Diskussion wegen Geschenken und Süßigkeiten ) . Die 3 strahlten über diese klitzekleine Gabe und legten sich anschließend noch mal voll ins Zeug . Leider mußten wir weiter. Der Straßenmetzger baute seinen Stand auf .
(während der Fahrt aufgenommen , Grund schon anfangs erläutert )
Ein kurzer Besuch der Popafälle gehörte natürlich auch dazu , obwohl unsere Erwartungen nicht hochgeschraubt waren . Aber es war recht nett .
Irgendwann wollten wir auch mal ein wenig voran kommen, so daß wir es verpassten , auf der Brüche über den Ovango zu halten. Naja , man kann nicht alles haben . Dafür ging es dann in den Buffalopark , an den Militärruinen vorbei durch schöne Landschaft .
Leider war der Wasserstand noch recht hoch , so daß nicht allzuviele Wege befahrbar waren . Aber ein paar Tiere sahen wir schon.
Und dann sahen wir sie - unsere ersten Hippos - welche Freude
Der Rest ist schnell erzäht : am Gate hatte man uns gesagt , wir sollen bis zur Deltapan fahren , haben wir auch gemacht . Aber was soll ich sagen ? Es war fast wie gestern , elendig lang , olles Gestrüpp sonst nichts NICHTS . Auf dem Rückweg querten dann G s D noch 8 Elefanten unseren Weg , das war wiede sehr schön und hat uns mit dem Park versöhnt .
Teil 1031. Juli 2018
Dann machten wir uns auf den Weg Richtung Kongola .Bei Omega 2 ? (denke ich ) legten wir eine Rast ein und ich konnte diese schönen Hütten auf der gegenüberliegenden Seite fotografieren .
Natürlich kamen auch gleich ein paar Kinder über die Straße und beäugten uns aus einiger Entfernung . So nach und nach pirschten sie sich näher an uns ran . Eine Frau brachte dann auch noch ein Kleinstkind über die Straße und setzte es in den Staub 😮 ??? Eine Frau in dem , sagt man wirklich Kral ? , stampfte irgend ein Getreide . Das interessierte meinen Mann als gelernter Getreidlagermeister natürlich . Also holte ich ein paar Bonbons , Kulis und Blätter aus dem Auto und die Scheu der Kinder war verflogen . Ich mußte mich auf die Zehenspitzen stellen ( war in dem Moment gefühlte 2 m groß ) und versuchte , alles gerecht zu verteilen . Dies gelang mir nicht wirklich , da die Kinder plötzlich mindestens 2,05 m maßen und mir alles flugs aus den Händen rissen . Ich fand das jetzt nicht wirklich schlimm , Im Nachhinein fiel mir aber auf , daß sie 1 Kind , welches anscheinend aus einem anderen Kral war , wegdrängten . Diesem Kind hätte ich gerne auch was gegeben , aber in diesem Moment hab ich das gar nicht so geschnallt , erst nachdem wir schon weiter gefahren waren . Da nun aber der Kontakt da war , gingen wir über die Straße und fragten , ob wir mal schauen dürften , was sie da stampfen . Die beiden Frauen verstanden uns leider nicht , aber die Kinder konnten englisch und übersetzten . Als es darum ging ein paar Fotos zu machen , konnte die 1 Frau uns dann aber klar machen , wieviel sie dafür haben möchte . Na ja , war ja wirklich preiswert und immer nur aus dem fahrenden Auto ist auch nicht so toll. Die Frau zu bitten , sich ins richtige Licht zu setzen , habe ich mich dann für diesen kleinen Geldbetrag doch nicht getraut . Deshalb ist die Ausbeute dann doch nicht so riesig.
Auch von der anderen Frau mit dem Kleinstkind machte ich ein Foto . Und noch eins mit allen Kindern . Als sie sich die Fotos auf dem Display anschaute , freute sie sich sehr .
Dann meinte sie , daß ihr nun auch etwas Geld zustehen würde . Natürlich gaben wir auch ihr etwas . Als sie dann aber meinte , auch die Kider müßten entlohnt werden , war es uns dann doch zu unverschämt. Wir machten ihnen klar , daß sie nichts mehr von uns bekommen und verließen den Ort . Zu ihrer Ehrrettung muß ich dazu sagen , daß sie damit dann auch einverstanden waren . Wir sind also nicht im Bösen auseinander gegangen .
Teil 1101. Aug. 2018
Nun wollten wir aber mal wieder "Strecke " machen und es ging auch gut voran . Wir hatten vor , auf Nambwa zu campen , leider wurde uns am Gate gesagt , daß der Platz belegt ist . Na dann machte es auch keinen Sinn , an diesem Tag in den Park zu fahren. Plan B wurde gestartet - erst mal tanken fahren - evtl Adapter kaufen ( die mitgebrachten passten nicht - aber letztes mal hatten wir doch einen passenden mit - Grübel ) ( Info - hab ihn gestern beim Aufräumen gefunden )
Tanken war kein Problem , Adapter gab es nicht - letztendlich brauchten wir ihn auch nicht , da wir kaum noch Campsites mit Strom hatten und der ganze elektrische Schnickschnack überbewertet wird - es geht auch ohne . Akku für die Kamerabatterie und mein Handy konnte ich im Auto laden - was braucht man mehr ? Leider konnten wir Dan , bei dem wir ab dem nächsten Tag vorgebucht hatten , telefonisch nicht erreichen . Wir brauchten ja für diese Nacht ein Quartier . Unterwegs hatten wir mehrere Hinweisschilder für Camps gesehen , aber wir fuhren dennoch erstmal bis Mavunje . An der Rezeptionshütte war niemand , aber man sollte hupen , gelesen - getan - und aus dem Nichts , besser gesagt aus dem Busch eilte uns ein Angestellter entgegen . Dieser teilte uns dann Campsite 1 zu , die wir ab dem nächsten Tag sowieso gehabt hätten . Na das hat doch Conny fein gemacht ( die gesamte Planung lag in meinen Händen und mein Mann kennt noch heute nicht die richtige Reihenfolge der Camps - er vertraut mir da blind )Er sagt immer : " plane man , ich fahre dich überall hin " . Sollte die Strecke dann aber zu lang oder schwierig sein , bin ich natürlich schuld .Meine Ausrede ist dann immer : " Ich war ja auch noch nicht da " . Nun saßen wir also auf der superschönen Campsite 1 , richteten uns ein , grillten , chillten mit einem kühlen Bierchen und genossen den Sonnenuntergang .
Irgendwann kam dann Dan mit seinem Boot an . Seine Gäste waren ? die Belgier aus dem Ngepicamp !!! So klein ist die Welt . Später kam dann Dan noch auf ein Bier zu uns und es wurde ein sehr lustiger und informativer Abend .
Unter Hippogegrunze beendeten wir unseren 6. Tag
Teil 1206. Aug. 2018
16.06.2018
An diesem Morgen machten wir uns auf zum Horsshoe , also erstmal die Strecke einen Teil zurück . Voller Erwartung fuhren wir in den Park , aber die Tier hatten anscheinend keine Lust , sich uns zu zeigen. Nur vereinzelt ließen sie sich blicken .
Auch am Hoersshoe war " tote Hose "
In der Hoffnung , daß sich doch noch was zeigen würde , blieben wir über 1 Stunde dort - aber - nichts geschah . Also fuhren wir noch einen Loop hinter dem Horsshoe , aber es war auch kaum was zu sehen .
Und dann entdeckten wir doch noch was
o.k. es ist leider nur ein " Suchbild " geworden , aber wir waren trotzdem glücklich : unsere ersten selbstentdeckten Leoparden . Leider verschwanden sie sehr schnell im dichten Busch . Das war es dann aber auch schon fast für den Rest des Tages . Wieder am Horsshoe zeigten sich ein paar Baboons und ein stattlicher Kudu
Anschließend kurvten wir noch ein bißchen durch die Gegend , sahen uns die Nambwa Campsite an , und fuhren Richtung Gate. Plötzlich sahen wir ein wenig entfernt vor uns Elefanten auf dem Weg , die aber gerade im Gebüsch verschwanden. Der Weg ging ziemlich steil nach oben und machte dann eine Kurve , so daß wir nicht einsehen konnten , wo sich die Elis befanden - also hieß es abwarten und Geduld zeigen . Nach geraumer Zeit entschlossen wir uns weiter zu fahren , die Elis waren dann zwar noch im Gebüsch zu sehen , aber doch eine angemessene Entfernung von uns weg . Irgendwie hatten wir uns von dieser Ecke des Parks mehr erhofft , aber die 2 Leos waren ja auch schön und immerhin 3 Elihintern hatten wir ja auch aus der Ferne gesehen .
Am Abend hatten wir wieder einen schönen Sonnenuntergang
und der 7. Tag war vollendet .
Teil 1307. Aug. 2018
17.06.2018
Nun sind wir schon bei Tag 8 angekommen , haben das Gefühl , schon ewig unterwegs zu sein und viel erlebt und gesehen zu haben . Deshalb , und es ist ja schließlich Sonntag , lassen wir es heute etwas ruhiger angehen . Dan kommt uns besuchen , aber leider hat er keine Ahnung , wo in der Nähe ein Gottesdienst stattfindet . Den hätten wir gerne besucht , aber irgendwo auf " Gut Glück " dazuzustoßen trauen wir uns auch nicht . Dan gibt uns einen Tip , welches Wasserloch wir anfahren sollen , um bestimmt Tiere zu sehen . Also wieder los zum Gate , Permit gekauft und den von Dan beschriebenen Weg auf der gegenüberliegenden Seite genommen . Was soll ich sagen - Busch an Busch - keine Tiere und die Strecke zieht sich . Dan hatte gemeint , wir sollen aufpassen , daß wir die Abzweigung nicht verpassen , sonst landen wir in Angola . Das Problem - es gab keine Abzweigung und nach Angola wollten wir auch nicht unbedingt . Logische Konsequenz - umkehren . Auf der Hauptstraße fuhren wir dann weiter Richtung Divundu und in einen anderen von Dan empfohlenen Weg . Dann fanden wir auch auf Anhieb das Wasserloch , aber die Tiere fanden uns nicht . Nur ein paar Roanantilopen standen im Busch , leider total unfotogen . Nach ca . 1 Stunde Warten , traten wir den Rückweg an , da wir für nachmittags eine Bootstour mit Dan geplant hatten.
Vielleicht hätten wir doch nach einem Gottesdienst Ausschau halten sollen , Menschen waren jedenfalls etliche unterwegs.
Teil 1407. Aug. 2018
Zurück auf der Campsite machten wir erstmal einen verspäteten Frühschoppen - es war ja Sonntag . Doch kaum hatten wir uns häuslich niedergelassen , kam Dan und sagte , daß wir früher losfahren , weil er noch andere Gäste mitnehmen will . Na klar , uns war es recht . Die 3 etwas älteren ( als wir ) Herrschaften waren auch schon an Bord , die beiden Frauen hatten die vorderen Plätze belegt , der Herr war sich noch nicht schlüssig. Also wir schnell in die 2. Reihe , ist ja auch o.k. Die 3 in Namibia lebenden Deutschen hatten etliche Getränke mit , so daß Dan`s Angestellte eine größere Kühltasche holen mußte . Für uns waren auch Getränke da - also alles o.k. Kaum hatten wir abgelegt , ging das Geschnatter los , natürlich auf englisch , weil - man wollte ja Dan unterhalten . Die eine Frau hatte eigendlich nicht allzuviel zu sagen , dafür vor fast Allem Angst . Umso mehr hatte die Andere zu erzählen - sie kannte anscheinend alle Lodgebesitzer rings um den Kwando , wußte, welche Insel wem gehörte usw.
Als sie dann noch anfing , von ihrer großherzigen Spende an einen Golfclub zu berichten , stellte ich meine Englischkenntnisse , die ja eh ein wenig eingeschränkt sind , ein und genoss die schöne Landschaft.
Der Mann hatte leider auch nur einen Grund für diese Bootsfahrt - er wollte angeln . Dan fuhr mit uns an verschiedene Stellen , an denene er hoffte , die Gelüste des Mannes zu befriedigen . Gott sei es gedankt , es klappte auch bald .
Danach kam dann unser Teil des Ausflugs dran . Zu unserem und Dans Leidwesen hatte der Mann aber dafür überhaupt kein Interesse und Verständnis . Ständig warf er die Angelrute aus , lief im Boot hin und her und erzählte sehr laut . Selbst die beiden Frauen hatten irgendwann kein Verständnis mehr und baten ihn , ruhiger zu sein . Das half aber auch nicht wirklich. Trotzdem hatten wir schöne Sichtungen.
Als dann unser Boot bei einer Hippobeobachtung ziemlich ins Schwanken kam ( Hippos tauchten unter unserem Boot ) und Dan zusah , daß wir wegkamen , gaben die 3 Herrschaften endlich Ruhe und wurden immer wortkarger . Der Frau , die von Anfang schon ängstlich war , sah man sprichwörtlich die weiße Nasenspitze an. Zu meiner Schande muß ich gestehen , daß ich wirklich erfreut darüber war. Als die Sonne schon recht tiet stand
entdeckte Dan 2 weitere Elis , die uns dann auch ziemlich nah kamen . Für weitere Fotos war das Licht nicht optimal , aber ich kann euch versichern , daß es ein einmaliges Erlebnis war , als die 2 Elis 3 Meter vor uns den Channel langstapften und wir vorsichtig hinterher . Unsere 3 netten Mitfahrer waren nun total verstummt - Juchhu Als Dan dann aber mit dem Boot auf einen Schilfgürtel fuhr , um ihn wegzuschieben ( die Elis hatten ihn losgetreten) war ich auch der Meinung , daß wir nun doch genug erlebt hätten . Man stelle sich das vor . Wir mehrmals den Schilfgürtel angefahren - und direkt dahinter bzw . davor die Elis . Aber alles ging gut . Dann bekam ich mit , daß dies der Channel zu unserem Camp war und Dan gar nichts anderes übrigblieb . Die Elis verließen dann auch bald das Wasser und eine wunderschöne Fahrt mit nicht so netten Mitreisenden ging zu Ende . Wir Beiden haben sie jedenfalls sehr genossen . Der Reisegrund der anderen 3 hat sich uns bis heute nicht wirklich erschlossen. Nach dem abendlichen Grillen kam Dan noch auf ein Bier vorbei und glücklich beendeten wir den 8. Tag .
Teil 1508. Aug. 2018
Als " Gute Nacht Gruß " noch ein paar Bilder des Tages :
Teil 1608. Aug. 2018
18.06.2018
Heute heißt es Abschied nehmen von Dan und diesem wunderschönen Fleckchen Erde . Sollten wir jemals die Gelegenheit bekommen , nochmals in dieser Region verweilen zu dürfen , würden wir jederzeit wieder Mavunje buchen .
Bevor wir starten können , müssen wir natürlich noch bezahlen und uns von Dan verabschieden . Er hatte uns gestern abends noch erzählt , daß er heute viel organisieren muß , da 1. sein Angestellter für längere Zeit ausgefallen ist und 2. seine neuen Gäste bei der Anfahrt gegen einen Baum gefahren sind . Heute Morgen war nun ein Fachmann da und hat das Auto " repariert " . Das sollten wir uns doch mal anschauen , meinte Dan . Also stiefelten wir auf die Nachbarcampsite zu der deutschen Reisegruppe älteren Semesters . Die 3 Frauen und der eine Mann sahen natürlich nicht gerade glücklich aus , das Auto auch nicht besser . Der Fachmann hatte einfach Alles , was verbogen oder lose war , abmontiert und gemeint , nun könnten sie weiterfahren . Das Auto sah von vorne ziemlich " nackig " aus und ich schätze mal , der Vermieter wird bei seiner Besichtigung nicht gerade " Happy " sein . Leider , bzw. aus Mitgefühl habe ich kein Foto gemacht . Die 4 waren ziemlich fertig mit der Welt und fragten uns , ob wir ihnen ein paar Tips für die Weiterfahrt geben könnten . Sie waren auch von Windhoek gekommen / über den Caprivi / und hatten auch schon 2 platte Reifen . Von Luftablassen hatten sie noch nie was gehört . Irgendjemand hatte ihnen diese Tour zusammengestellt und nach dessen Vorschlag sollten sie anschließend nach Drotzkis Cabin fahren . Das sagte ihnen aber nicht unbedingt zu . Sie würden lieber über Kasane / Chobe NP und Moremi fahren . Die guten Leute waren soooo toll vorbereitet , sie kannten noch nicht mal Unterkünfte in dieser Region . Obwohl wir ja auch noch nie dort waren , rieten wir ihnen dringend von diesem Vorhaben ab und gaben ihnen den Ratschlag max. bis Kasane zu fahren . Es würde uns wahnsinnig interessieren , wie es den 4 ergangen ist .
Durch das Geplaudere mit den Vieren kamen wir natürlich viel zu spät los , hatten jedoch nach Dan`s Hinweis , daß es direkt am Chobe schwierig werden könnte ,eine Campsite zu bekommen ( noch Hochwasser ) nur eine kurze Strecke bis zum Rupara Rest Camp eingeplant . Dort sollten wir nach nichtvermieteten Buschhütten fragen ,um gleich dort zu Campen und die Sanitäranlagen zu nutzen . Das hat auch super geklappt . Aber erstmal mußten wir ja bis dahin kommen . Den Mudumupark befuhren wir deshalb nur auf der Transitstrecke , dennoch sahen wir auch dort schon etliche Tiere . Waren die etwa alle in dem einzigen Park , den wir ausließen ?
Ansonsten haben wir dort nicht fotografiert , der Akku mußte mal wieder aufgeladen werden . In Sangwali versuchten wir noch , etwas Brot zu kaufen , aber leider war keines vorrätig , egal dann wird improvisiert . Zu Micha`s Freude konnten wir aber Bier erweben und damit war der Tag gerettet . Bei der Fahrt durch das Dorf kamen wir auch am Dorfplatz vorbei , wo gerade ein Tier geschlachtet und an die Bewohner verteilt wurde . Das war ein ganz schöner Massenauflauf und kam uns ein wenig wie ein Freudenfest vor .
Teil 1708. Aug. 2018
Nun machten wir uns aber auf um erstmal ein Plätzchen für die Nacht zu finden . An der Rezeption der Campsite fragten wir nach , ob wir gleich bei einer Buschhütte stehen könnten . Somit ersparten wir uns weiteres Rumgekurve und hatten eigene Sanitäreinrichtungen ( Tip von Dan ) Anschließend fuhren wir in den schönen , ehemaligen Mamilipark ( der neue Name ist so kompliziert ) Das Gate war nicht besetzt , zumindest sahen wir Niemanden . Darum fuhren wir direkt zur Lodge , um uns diese mal anzusehen . Der Besitzer ( Italiener und ein Freund von Dan ) zeigte uns alles . Sehr schön dort - da könnte man es auch aushalten .
Teil 1808. Aug. 2018
Anschließend drehten wir noch eine kleine Runde durch den schönen Park . Es zeigten sich auch einige Tiere .
Als wir zu einer Wasserdurchfahrt kamen , kehrten wir allerdings um . Wir wollten es nicht riskieren , festzufahren und ohne Permit erwischt zu werden . Auch auf der Rückfahrt sahen wir Niemandemn am Gate und so gelangten wir unbehelligt auf die Campsite .
Teil 1908. Aug. 2018
Dort heizten die netten Angestellten schon unseren Donky an - damit hatten wir garnicht gerechnet .Da es noch nicht allzu spät war , beschlossen wir , einen Aufräum - und Putztag einzulegen . Das war auch bitternötig , denn vom letzten Fleisch war Flüssigkeit in den Kühlschrank gesuppt und stank bestialisch. Leider konnte ich wegen meines Ischiasleidens - seuffz - nicht auf die Ladefläche hoch . So blieb diese leckere Angelegenheit für meinen Mann. Ich nutzte die Zeit , um mal alle Klamotten zu sortieren und das Schlafzeug zu lüften.
Anschließend grillten wir das letzte Fleisch - zum Glück war es noch gut - wir hatten ja nur noch einen Kanten Brot . und genossen am Lagerfeuer die Stille und die schöne Landschaft.
Als wir uns gerade zur Nachtruhe begeben wollten , hörten wir ein Hippo durch das Schlf stampfen - direkt vor unserer Campsite. Mit dem Nachtsichtgerät konnten wir es gut beobachten . Anschließend schlummerten wir glückselig ein . So war auch der 9. Tag vorrüber.
Teil 2009. Aug. 2018
19.06.2018 In dieser Nacht kam Wind auf und ich habe kaum geschlafen . Außerdem juckten meine Füße wie verrückt , ich hätte mich todschubbeln können. Übrigens wurden die Nächte immer ganz schön kalt besonders gegen Morgen zogen wir die Schlafsäcke enger um uns. Ein paar Tage später zeigte meine Wetterapp für Sangwali -4 Grad an . Nach einem äußerst dürftigen Frühstück - Micha bekam den Knust ( den Kanten , das Renftel oder wie man so alles dafür sagt ) und ich einen Becher Joghurt .
Dafür wurden wir jedoch mit einem fantastischen Sonnenaufgang belohnt.
Auf der Fahrt zur Hauptstraße konnten wir dann noch diese Sichtungen machen
Auch diese Frauen sahen wir in der Ferne : Woher - Wohin ?
Dann ging es flott Richtung Grenze , dort nicht ganz so flott , aber wir hatten Schlimmeres befürchtet. Eine Veterinärkontrolle fand nicht statt , dafür " Fleischbeschau " bei mir - das komplette Programm mit Foto und Fingerabdrücken . Als sie dann auch noch meinen Beruf wissen wollten , war ich etwas überrascht und gab einfach an : Teatcher . Micha wurde dann durchgewunken. Blick auf den Chobe Auf der Fahrt Richtung Kasane sahen wir auch gleich wieder Zebras und Roanantilopen . Gegen 13.00 Uhr erreichten wir das Senyaticamp , checkten ein und klärten alles für unsere vorgebuchten Touren . Das war im Vorfeld ein Unsicherheitsfaktor für uns. Diese hatten wir über eine hier bekannte Agentur gleich mitbuchen lassen und bezahlt . Auf jegliche Detailanfragen bekamen wir aber entweder unterschiedliche Auskünfte oder garkeine Antwort . Zwischendurch hatte wohl auch unsere Bearbeiterin gewechselt . Auch mit den Campbuchungen im Chobe und Moremi war es bei jedem Kontakt eine andere Konstellation der Plätze , so daß wir irgendwann aufgegeben haben und nur bis Magotho gebucht haben . Der Rest mußte sich dann halt vor Ort ergeben . Da wir bald schon wieder nach Kasane zu unserer Bootsfahrt mußten , sahen wir uns unseren Stellplatz kurz an . Dieser lag fast vorne am Wasserloch , sehr schön , wenn auch der Abstand zu den Nachbarn nicht groß war - aber für uns kein Problem . Kaum angekommen , zogen Elefanten in ca. 20 Metern Abstand an uns vorbei zum Wasserloch . Na , dann mal flott hinterher. Was für ein schöner Anblick - auch aus dem Bunker zu schauen , war ein super Erlebnis.
Teil 2109. Aug. 2018
Leider mußten wir uns von dieser tollen Kulisse bald losreißen , um zurück nach Kasane zu fahren . Hatten wir auf der Hinfahrt die schwierigere aber kürzere Strecke gewählt , fuhren wir jetzt die längere Route . In Kasane wurde erst mal Geld besorgt und einige Dinge eingekauft . Dann ging es auf das Boot und da wir die 1. waren , saßen wir diesesmal auch in der 1. Reihe . Nachdem wir dann an der Kontrollstelle zum Park noch einmal umkehren mußten ( irgendwas paßte nicht mit den Papieren ) , versuchte der Bootsführer die verlorene Zeit durch Tempo wieder aufzuholen . Da waren dann die vorderen Plätze sehr erfrischend und feucht . Hat uns aber unsere Laune nicht verderben lassen . Und diese Fahrt wurde wunderschön . Obwohl wir ein kleines Boot geordert und wohl auch bezahlt hatten , waren etliche Leute mit an Bord . Keiner wollte angeln oder sich präsentieren . Es hatte auch niemand Angst - alles nette Leute , die sich freuten , jetzt an diesem Ort zu sein .
Teil 2209. Aug. 2018
Da gestern meine bilderlastigen Artikel immer irgendwie verschwunden sind , stelle ich jetzt immer kürzere Berichte ein . Warum manche Bilder als Anhang kommen , kann ich auch nicht sagen - nur - mein Freund ,der Computer .
Nun also weiter mit der Bootstour auf dem Chobe : Laßt Bilder sprechen ( eine klitzekleine Auswahl )
Und , wie ihr sicherlich schon bemerkt habt , dürfen auch Sonnenuntergangsbilder nicht fehlen ( zum Leidwesen meines Mannes )
Hochzufrieden , dankbar und beeindruckt legten wir dann wieder in Kasane an . Nun aber geschwind ins Auto , denn die Dunkelheit setzt ja schnell ein und bis zum Camp ist es doch noch ein Stück zu fahren . Natürlich nahmen wir die leichtere , wenn auch längere Strecke . Nach dem letzten Dorf fuhren wir durch eine Kurve und im letzten Moment sah ich Elis direkt am Straßenrand . Bremsen und Anhalten hatte keinen Sinn mehr , also Gas geben , beten und Hoffen . Zum Glück schienen die Elis entspannt zu sein und hoben nur kurz die Köpfe . Uff - das wievielte Abenteuer überstanden ? Im Camp wimmelte es dann nur so vor Elefanten , aber erstmal mußten wir etwas zwischen die Zähne bekommen - denkt an das " üppige " Frühstück . Die Elis trompeteten und es hörte sich nach Machtkampf an . Als wir dann zum Wasserloch kamen , hatten sich alle beruhigt . Schade , diese Schauspiel hatten wir verpasst . Dafür hatten wir das Wasserloch fast für uns alleine . Das heißt , wir waren ja nun nicht drin ,sondern an der Bar . Aber bis auf die Geräusche der kommenden und gehenden Elis - Ruhe .
Ein wunderschöner 10.Tag ging mit einem Gläschen " Jägermeister " zu Ende - Happy Birthday - M.
Teil 2311. Aug. 2018
20.06.2018
Heute heißt es früh aufstehen , denn wir wollen zu den Victoriafällen . In der Nacht hatten wir immer mal wieder Geräusche aus Richtung des Wasserlochs gehört. Um 7.00 Uhr soll Abfahrt sein . Usere Nachbarn werkeln auch schon rum und da sie einen Adapter haben ,lade ich kurzerhand bei ihnen mein Handy auf . Das junge Pärchen sind auch Deutsche und wir hatten sie zu Anfang der Reise schon mal gesehen . Diese und ein anderes junges Paar aus Deutschland fuhren auch zu den Victoriafällen , Auf der Fahrt hatten wir uns viel zu erzählen und Erfahrungen wurden ausgetauscht . An der Grenze wurde es recht spannend , ging aber dank unseres Fahrers recht schnell . Das von manchen angebotene " Bestechungsgeld " wurde nicht angenommen .An der Grenze sahen wir dann einen alten Weißen in kurzen Hosen und mit Kniestrümpfen . Er sah schon etwas speziell aus . Wer die Zeichnungen von Baden - Powell ( der Pfadfindergründer) kennt , wird sich an das hutzlige kleine Männchen erinnern . Dieser Mann muß als Modell gedient haben . Im Laufe des Tages trafen wir ihn öfter und kamen mit ihm ins Gespräch . Wohnhaft und geboren in SA , konnte er etwas deutsch und war sehr lustig . Bei der Abfahrt zurück merkten wir dann erst , daß er in unserm Bus saß und auch im Senyati war . Gleich bei Fahrtantritt hatten wir unserem Fahrer gesagt , daß wir gerne den Heliflug machen würden .Also hielt er vor dem Büro des Flugunternehmens ( Shearwaters Activiti ? ) und regelte für uns alles . Dann fuhr er mit den Anderen weiter und überließ uns unserem Schicksal . Eine freundliche Angestellte fuhr uns zum Startplatz , wo der Heli schon auf uns wartete
Schnell waren die Formulare ausgefüllt und die US - Dollar bezahlt ( ein Geschenk unseres ältesten Sohnes - irgendwann zahlen sich Kinder dann doch aus ) und schon ging es los . Miranda , unsere Pilotin , machte ihre Sache sehr gut. und dann folgten ca. 15 Wahnsinnsminuten
Zum Abschluß flog sie noch über einen NP und wir konnten Giraffen und Zebras entdecken
WoW war das gigantisch . Nie im Leben hätten wir gedacht , daß wir so etwas erleben dürfen .
Teil 2411. Aug. 2018
Nach der Landung wollte man uns noch ein Video unseres Fluges verkaufen . Auf dieses verzichteten wir jedoch , wir hatten selbst gefilmt . Anschließend wurden wir von der Angestellten direkt bis zum Parkeingang gefahren , wo uns unser Shuttlefahrer in Empfang nahm und uns den weiteren Tagesablauf darlegte . Als Erstes besichtigten wir die Fälle dann vom Festland aus , was auch sehr beeindruckend war . Durch die gewaltige Gischt waren wir am Ende des 2 stündigen Aufenthalts , trotz geliehener Regencapes , bis auf die Knochen nass . Aber das störte uns nicht , die Sonne trocknete schnell alles .
Danach gingen wir auf die Brücke bis zum Grenzschild nach Sambia . Unterwegs begleitete uns ein junger Mann , der erst viel über sich erzählte und uns dann natürlich irgendwas verkaufen wollte . Wir wollten aber nicht . Auf der Brücke sahen wir den Bungeeseilspringern zu , das würden wir im Leben nicht machen . Nun waren wir aber durstig und auf der Terrasse des Victoriafall Hotels ließen wir uns ein kühles Blondes schmecken .
Auf dem Weg zurück zum Parkplatz wollten wir durch den Park gehen. Da sprach uns ein Ranger an , daß er uns begleiten würde , weil sich 2 Elis dort rumtreiben . Voller Stolz zeigte er uns die Beiden , sehr weit weg und von Gebüsch verdeckt - na das hatten wir aber schon bedeutend besser gesehen. Am Parkplatz starteten wir dann pünktlich um 16.00 Uhr die Rückfahrt , welche problemlos klappte. Im Nachhinein fanden wir die Zeit in Livingston zu lang , ohne den Flug hätten wir garnicht mehr gewußt , was wir noch hätten machen sollen . Viel lieber wären wir früher im Senyati angekommen . Denn als wir ankamen , mußte der Magen erst mal gefüllt werden und dann war es auch schon wieder dunkel und das größte Treiben am Wasserloch war vorbei . Gestern nach der Bootstour hatten wir bemerkt , daß der Kühlschrank nicht mehr kühlte . Zum Glück hatten wir auf der Campsite Strom und da ging er . Aber spätestens morgen mußte er über die Batterie laufen , weil wir ja dann im Nirgendwo waren . Zum Glück hat Micha ihn dann diesen Abend in Gang gekriegt , war nur ein Kabel locker . Die Reparatur hätte uns morgen bestimmt kostbare Zeit gekostet . Zum Abschluß des Tages gingen wir wieder zum Wasserloch und das selbe Prozedere wie gestern begann . Wir konnten richtig feststellen , daß die Herden im Zeittakt wie am Vortag kamen . Es wurde wieder Vorrang gewährt und abgewartet , Herde von links , Herde von rechts , Mutter mit noch wackligem Kleinen , Mutter mit verletztem Kind usw. . Und so endete ein aufregender 11. Tag.
Teil 2513. Aug. 2018
21. 06.2018 Obwohl wir zeitig aufgestanden sind , kommen wir nicht so richtig vom Senyati los. Irgendwie kommen immer irgendwelche Tier vorbei und wir können uns nicht losreißen . Vor allem freuen wir uns über die Giraffen , denn davon hatten wir noch nicht viele (3 - 4 ? )in diesem Urlaub .Wegen des ungünstigen Lichts gibt es keine Fotos davon.Um 9.15 Uhr starten wir dann aber endlich , schade eigendlich . Hier hat es uns gut gefallen und wir wären gerne noch geblieben . An der Hauptstraße nach Kazangula sehen wir direkt an der Straße nochmals 1 Giraffe und 2 Elis .
O.k. - das ist jetzt nur einer , aber ich schwöre , es waren 2.
Nach Einkauf , Geld ziehen und Tanken in Kazangula geht es endlich um kurz nach 11.00 Uhr Richtung Chobe Riverfront . ( ich verstehe nicht , wie das andere immer machen , überall so zeitig zu sein . Manche kommen ja um diese Zeit schon wieder zurück . ) Bevor wir in den Park reinfahren , wollen wir uns beim Gate ( dort gibt es ein Büro ) noch erkundigen , ob im Moremi doch noch was frei ist . Und wen treffen wir da ? Unseren hutzeligen Südafrikaner . Die Freude war auf beiden Seiten groß. " Opa " war auf der Suche nach einer Campsite in Ihaha , wir boten ihm an , mit uns zu teilen . Aber " Opa " wollte erst in 2 Tagen hin - Pech gehabt . Der Angestellten sagte er dann , sie solle Alles für uns tun denn wir seien seine Freunde . Als er gehen wollte , fielen wir uns in die Arme , als wären wir wirklich die besten Freunde . Irgendwie hat bei uns sofort die Chemie gestimmt und es war uns allen ein Bedürfnis , dieses zu tun ( für meinen Mann total untypisch ) Aber das sind die Begegnungen , die man lange in Erinnerung behält und die so eine Reise halt auch mit ausmachen . Nun wartete aber die Riverfront auf uns und wir waren sehr hoffnungsvoll . Und wir wurden auch fast nicht enttäuscht ( nur ein ganz wenig , besser gesagt - einmal heftig ) Gleich nach der Einfahrt konnten wir schöne Sichtungen machen .
Wir waren für diese kurze Zeit im Park und dann auch noch mittags , sehr zufrieden . Aber was wir dann erlebt haben , erzähle ich nach einer kurzen Pause . ( mehr Bilder schafft mein Uraltcomputer nicht auf ein mal .
Teil 2613. Aug. 2018
Nachdem wir noch nicht mal 1 Stunde im Park waren und kein anderes Auto angetroffen hatten , sah Micha plötzlich im Rückspiegel einen Leopard den Weg queren . Also schnell zurückhaken - aber wie aus dem Nichts schossen 2 Gamedriveautos von vorne auf uns zu und stellten sich in die 1. Reihe . Uns blieb keine ARD und ZDF , sondern nur die 2. Reihe . Man , das war unsere Sichtung . Der Leo saß im Gebüsch , die Fotoaparate klickten wir verrückt , nur unser nicht . Grund - wir sahen - Nichts . (also das Gebüsch schon, und die beiden Autos ) Ein ins Ungewisse abgegebener Schnappschuß ergab dies ) Oh Mann , ich bin eigendlich ein friedliebender Mensch , aber in diesem Moment hätte ich die Anderen alle köpfen können , besonders die beiden Fahrer. Die hatten mit uns ja dann doch ein Einsehen !!! , innerhalb kürzester Zeit waren die Fotos bei denen im Kasten und es wurde weitergefahren . Toll , unsere Chanca kommt jetzt . Doch der Leo war anderer Meinungund verließ den Busch in der von uns abgewandten Richtung . Kein Problem , fahren wir halt auch um den Busch . Gesagt - getan . Aber welche Frechheit ist das denn . Nun kommt aus der anderen Richtung ein Auto und stellt sich vor unsere Nase - Fotoapparate klicken wie verrückt - Micha und Conny machen kein Bild - den Busch haben wir nun genug fotografiert und so toll ist der nun auch nicht . Genauso schnell ,wie das Auto gekommen ist , fährt es auch wieder weg , die haben ja ihre tollen Aufnahmen . So Jetzt , jetzt endlich kommt dann doch noch unsere Chance , aber weit gefehlt . Der Leo erhebt sich und läuft nochmals über den Weg und verschwindet auf nimmer wiedersehen . Wenigstens etwas von ihm haben wir noch erwischt . Besonders begabte Fotobearbeiter hier im Forum könnten uns vielleicht daraus ein KOMPLETTES Tierbild zaubern.
Teil 2714. Aug. 2018
Diese ganze Aktion dauerte , laut meiner Bilder , ca. 5 Minuten . Aber ich regte mich noch mindestens 1 Stunde auf . Vor allem , als der Fahrer des letzten Gamedriveautos uns anmeckerte , weil wir den Motor nicht ausgemacht hatten . Ja geht`s noch ? Wir hätten vielleicht auch ganz gerne was von unserem Leo gehabt und auf eine bessere Position gehofft . Aber was nützt das Barmen , weiter geht es . Es gibt ja noch mehr Tiere. Bei einer Abzweigung fahren wir in Richtung eines Wasserlochs und unterwegs haben wir schöne Sichtungen.
📎 DSC_3195.JP
Plötzlich queren etliche Elis den Weg . Also heißt es warten . Zum Glück hatten wir beim Ankommen einen Eli im nahen Gebüsch erspäht . Ansonsten stand er total still.Hätten wir ihn vorher nicht gesehen , wären wir schon längst losgefahren - na das hätte was werden können.
[attachment=257138]DSC_3204.JPG
Anscheinend haben wir da nur Videos gemacht . Als wir dann kurze Zeit später beim Wasserloch waren - nichts - und dann auch noch Sackgasse . Also wieder zurück an den vielen Elis vorbei und weiter durch ödes Buschland . Eine schöne Sichtung hatten wir dann aber doch noch .
Und an diesem Elifriedhof kamen wir auch vorbei .
Teil 2814. Aug. 2018
Endlich kamen wir wieder in offeneres Gelände und Richtung Riverfront . In der Ferne konnte ich 3 Löwinnen entdecken . Aber als wir sie richtig im Fokus hatten machten sie sich Richtung Riverfront davon . Wir im " Affenzahn " hinterher , am Picknickplatz vorbei ( jetzt hatte ich wieder eine Ahnung , wo wir waren ) Richtung Riverfront . Ein anderes Fahrzeug kam uns entgegen und fragte uns (also nicht das Auto ) , ob wir die Löwen gesehen hätten . Wir , voller Stolz : ja , 3 Löwinnen . Sie sagten , daß es insgesamt 8 waren und sie jetzt unerreichbar an der Riverfront seien . Mist - aber immerhin welche gesehen . So langsam mußten wir auch Richtung Ihaha kommen - also weiter . Unterwegs gab es noch allerhand zu sehen .
Auf unserer Campsite angekommen , richteten wir uns erstmal ein .
Und bekamen auch gleich Besuch , wie schön.
Den Abend verbrachten wir wie immer , Micha grillte und Conny machte folgendes :
Und schwupps - der 12. Tag war um .
Teil 2915. Aug. 2018
22.06.2018 Gestern hatten wir nachts noch Besuch von einem Hippo , das grasend an unserer Campsite vorbei zog . Durch das Nachtsichtgerät konnten wir es gut sehen . Der Morgen begrüßte uns dann so .
Bald schon waren wir auf dem Weg nach Ngoma . An der Riverfront begrüßten uns viele Tiere , so daß wir nicht wirklich schnell voran kamen .
Leider ist dieses Bild unscharf , ich finde es aber trotzdem schön.
Teil 3015. Aug. 2018
Wo solche Gestalten hocken , und am Himmel bewegten sich auch etliche von ihnen , muß doch noch mehr sein . Das dachte sich auch ein anderer Fahrer . Gesehen haben wir leider nichts .
endlich ein richtiger" Wasserbüffel"
Auf der Teerstraße machten wir dann etwas mehr Tempo . Nur kurze Stopps für `s Tanken , Feuerholz kaufen und letzte Einkäufe im "Supermarkt ". Dann ging es auf die elendige Strecke Richtung Linyati . Zu Anfang war es noch recht interessant
Aber dann zog sich diese eintönige Strecke doch sehr . Ich merkte schon , daß Micha so langsam die Schn . voll hatte , aber was konnte ich ändern ? Gegen 15.30 Uhr kamen wir endlich auf der Campsite an . Außer 3 Hornraben , die sich aber nicht ablichten lassen wollten , hatten wir unterwegs kein Tier zu Gesicht bekommen . Auf der CS begrüßte uns ein Warzenschwein , ein paar gefiederte Freunde und ansonsten NICHTS in der näheren Umgebung . Gut im Fluß dümpelten ein paar Hippos , aber die waren weit weg . Aber die CS gefiel uns und die deutschen Nachbarn störten uns nicht . Auf der namibischen Seite sah man einige Feuer . Da es im Laufe des Nachmittags bedrohlich wolkiger wurde , entstanden diese stimmungsvollen Bilder .
Und so endete ein vormittags sehr schöner und nachmittags sich zäh hinziehender 13. Tag
Teil 3115. Aug. 2018
23.06.2018
Um 2 .00 Uhr nachts weckt mich Micha , da ein Hippo direkt vor unserem Auto grast . Ehe ich mich mit meinem Ischiasschmerz im Dachzelt in Position gekugelt , gewälzt und gerobbt habe , ist das Hippo schon auf dem Weg ins Wasser . Dieses müßte ich dann auch mal dringend lassen , aber wer gibt mir die Garantie , daß kein weiteres Hippo in der Nähe ist ? Die ganzen Nächte brauchte ich nicht auf`s Töpfchen . Ausgerechnet in dieser Nacht läßt es sich nicht vermeiden .Ich habe gar nicht gewußt , daß ich noch so schwipp bin , trotz Schmerzen war ich sowas von schnell wieder im Zelt -wieder ein Abenteuer überstanden . Beim Frühstück hatten wir dann friedlichere Gäste und da wir nur bis Savuti wollen , lassen wir uns Zeit .
Durch das viele Wasser haben wir nicht viele Gelegenheiten , die Gegend in Linyati zu erkunden . Aber wenigstens ein bißchen wollen wir doch noch rumfahren . Leider ist die Strecke ziemlich verbuscht . Dennoch können wir dieses Prachtexemplar entdecken - ist ja auch nicht ganz so schwierig.
Kurz danach "rauschen " wir um eine Kurve - und fast in einen Eli . Wir waren alle 3 erschrocken und der Eli fand das auch garnicht lustig - wir auch nicht . Zum Glück waren wir alle 3 vernünftig und trennten uns nach kurzem in Augenschein nehmen wieder . So langsam hatten wir nun aber genug Eli`s von Nahem gesehen !!! Als wir kurze Zeit später zu einem Wasserloch kamen , stand schon ein anderes Fahrzeug dort und der Fahrer erklärte uns , daß alle anderen Wege Privatwege wären . Also wiedermal zurück . Der Eli war zum Glück weiter gezogen . Ihm hatte die eine Begegnung mit uns auch gereicht - Puh . Dann machten wir uns an die unvermeidbare Strecke nach Savuti . Im Nachhinein stellten wir für uns fest , daß die CS in Linyati zwar schön war , aber die ewige An - und Abfahrt nicht gelohnt haben .Vielleicht ist es zu einer anderen Jahreszeit lohnender .
Um 12.30 Uhr kommen wir endlich in Savuti d.h. ca. 39 km von Linyati entfernt , an . Dort machen wir erts einmal Mittagspause und starten um 14.00 Uhr einen Gamedrive . Spaßeshalber habe ich die Sichtungen wie folgt ins Tagebuch geschrieben : 14.15 Uhr 5 Gnus 14.20 Uhr min . 20 Giraffen und min . 40 Elefanten bei der Harvest Pan 14.35 Uhr Gnuherde 14.50 Uhr 5 Roans 15.50 Uhr Giraffen und Elefanten an der Harvest Pan
Teil 3215. Aug. 2018
Die Landschaft und Sichtungen gefielen uns sehr , obwohl auch hier öfters dichtes Buschwerk und schlechte Sandpisten vorhanden waren .
Teil 3315. Aug. 2018
Zurück auf der CS erfreuten wir uns noch an ein paar Tieren
und heute machte sogar Micha einige Abendfotos
Oh Mann , der 14. Tag war auch vorbei .
Teil 3416. Aug. 2018
24.06.2018
Der heutige Tag ist eigendlich schnell erzählt , da er ja fast nur im Auto stattgefunden hat ( eigendlich viele Tage ) . Nach einer angenehmen Dusche und Frühstück starten wir gegen 8.00 Uhr los . Ich stelle fest , daß irgend ein Tier im Handschuhfach unseres Autos war . Es hat alles angeknabbert , was ihm vor die Zähne kam . Zum Glück schien es Nichtraucher zu sein , denn von den Schachteln hatte es schnell Abstand genommen . Aber - unsere 2 Tüten Bilton ( eine war noch garnicht offen ) - waren doch sehr in Mitleidenschaft gezogen . Deshalb schrieb ich am Anfang des RB , daß ich eine Sorte Bilton nicht empfehlen kann , da nicht gekostet . Also noch chnell den " Flurschaden " beseitigt und los auf Pad .Wir fahren Richtung empfohlener Marshroad und legen immer mal einen Schlenker ein , denn wir haben die Hoffnung auf Löwen oder Wildhunde noch nicht aufgegeben . Leider Fehlmeldung . Dafür sahen wir viele Gnus , 1 Strauß , Giraffen und Zebras . Impalas und Konsorten erwähne ich nicht extra , die gab es ja fast immer . Auch anderes Getier kam uns vor die Linse und teilweise war die Landschaft recht schön.
Aber so richtig voran kamen wir nicht - die Strecke zooooog sich . Irgendwann müßte doch nun endlich das Gate kommen , aber nein , es war schon 13.30 Uhr als ich aus den Augenwinkeln etwas entdeckte . Micha setzte nochmal zurück. Ich hatte mich nicht geirrt - zwar weit weg - aber immerhin
Na wer sagts denn , wenn schon keine Löwen , aber der 4. Leo ist doch auch ganz nett.
Um 14.00 Uhr passierten wir dann endlich das Gate und wir nahmen die kürzeste Verbindung nach Magotho . Unterwegs trafen wir selbstverständlich wieder unsere Freunde , die Elis , an Am Kwai angekommen , gefiel uns die Landschaft sehr und wir kurvten ein wenig rum , bevor wir unsere CS aufsuchten.
Leider war dann unsere CS schon von einer Zeltburg belegt und die Nutzer meinten , wir sollten uns einfach eine andere CS suchen . Die 1. war noch frei und gefiel uns auch besser . Also Stühle raus , Bierchen auf und abwarten. Leider kam dann ein junges , holländisches Pärchern . Sie waren sehr nett und hätten uns auch dort campen lassen , aber sie hatten die CS für 2 Nächte und wollten zwischendurch nicht umziehen . Das fand natürlich unser vollstes Verständnis . Also Stühle wieder rein , Bier war eh leer und auf die Suche zur Rezeption gemacht . Leider nicht gefunden - nur im ganzen Camp - na was wohl ? - Elis
Nun gut , beide hatten leider nicht den Nerv , sich ein wenig in Positur zu begeben . Aber ich bin auch nicht sehr anspruchsvoll und als Beweis geht es ja . In Ermangelung irgendeines Angestellten , den wir um Hilfe fragen konnten , belegten wir kurzerhand CS 2 , was dann abends beim Besuch der Angestellten in Ordnung war .Wir bekamen sogar die Option , falls nichts im Moremi frei ist , morgen wieder hier zu Campen . von der Campsite aus gemacht
So schnell war nun also auch Tag 15 vorbei.
Teil 3517. Aug. 2018
25.06.2018
Wieder ist es ein schöner Morgen und unsere CS gefällt uns wirklich sehr .
Ab heute wird es noch spannender , denn wir haben keine Buchung mehr für diese Region , möchten aber gerne noch in den Moremi . So fahren wir erstmal Richtung Khwai Village , nun denn so grob . Wir fahren nämlich natürlich nicht auf die Hauptstraße , sondern fahren kreuz und quer die befahrbaren Wege ab . Die Landschaft ist wunderschön und wir sehen Giraffen , Zebras ,Elis . Warum davon keine Fotos existieren ? Ich weiß es nicht ( Vielleicht um nicht zu viel Werbung zu machen ? Soll doch ein Geheimtip bleiben - sagte doch schon Bele ? ) Irgendwann , viel zu früh , treffen wir dann doch auf die Hauptstaße und sind gegen 9.45 Uhr an einer Brücke . Im Wasser dümpeln ca 30 Hippos und wir machen Rast .
da müßt ihr jetzt leider durch , ich konnte mich nicht entscheiden.
Dort an der Brücke treffen wir auch ein Paar aus Kanada , zu denen wir schon im Senyati Kontakt hatten . Natürlich werden kurz die Erlebnisse ausgetauscht , aber dann müssen wir auch mal weiter . Kurze Zeit später erreichen wir das Dorf.
Ein paar Besorgungen müssen auch noch getätigt werden .
Nun geht es aber wirklich in den NP.
Teil 3619. Aug. 2018
Kurz darauf erreichen wir unsere 1. Knüppelbrücke , die aber kein Problem darstellt.
Am Gate kann man uns dann auch keine Auskunft geben , ob noch irgendwo eine CS frei ist . Für alle Fälle kaufen wir ein Übernachtungspermit und starten frohen Mutes in den Moremi . Auch hier zeigen sich uns Giraffen , Zebras und Elis . Dann machen wir einen Abstecher zu den Dombo Pools - herrliche Landschaft erwartet uns und natürlich Hippos .
Auf dem Weg nach Xakanaxa konnten wir dann noch dieses schöne Tier sichten . Gegen 13.30 Uhr waren wir dann am Gate von Xakanaxa . Und stellt euch das mal vor - auf unsere Nachfrage nach einer CS sagte die freundliche Angestellte . die 3 könnte noch frei sein und wenn nicht , dann finden wir was anderes für sie - supertoll und nett . Also erstmal zum Camp fahren und besichtigen . Unterwegs sehen wir nahe an der Straße 3 Elis - was auch sonst . DieCS sieht recht nett aus und wir beschließen , ein wenig Siesta zu machen . Also Stühle und Getränke raus , mehr lohnt noch nicht , weil wir nochmal los wollen . Kaum sitzen wir , kommt aus dem Gebüsch ein Eli und frißt sich durch `s Geäst . Micha filmt ein wenig , dann setzt ersich zu mir und wir beobachten den Eli , der Richtung Wasser zieht .
Oh manno , wir saßen wie festgetackert auf unseren Stühlen und wagten kaum , Luft zu holen . Micha hatte wenigstens noch den Nerv , das ganze zu filmen (für unsere Kinder , damit sie wissen , wie wir geendet sind - Micha`s Aussage ) . Da war unsere Kamera dann von Vorteil , denn sie macht keine Geräusche . Als der Eli hinter uns langsam verschwunden war , leerten wir in einem Zug unsere Flaschen , lagen uns in den Armen und waren mindestens 3o Minuten total durch den Wind . Wir wollten in diesem Urlaub ja unbedint Elis sehen , aber doch nicht so nah und ohne ein Auto um uns drum . Wieder hatten wir ein Abenteuer überstanden .
Teil 3920. Aug. 2018
Nachdem wir uns so ganz langsam von diesem Schreck erholt hatten und unser Adrenalinspiegel langsam wieder in normale Bereiche wanderte ,
machten wir uns auf den Weg zu den Paradispools .Natürlich war unsere Elibegegnung noch immer Thema - wir hatten beide Angst gehabt ( die Nähe kommt im Video gar nicht soo rüber ) , aber um unser Leben haben wir komischerweise beide nicht gefürchtet .Vielleicht lag es auch daran , daß Dan uns viele Tips gegeben hatte und uns viel über die Reaktion von Elefanten erzählt hatte., Wir also zu den Pools - außer Katzensichtungen hatten wir nichts weiter im Sinn . Was sahen wir - natürlich nur 1 Eli . Gefallen hat uns die Landschaft aber auch ohne viel Getier und die folgenden Aufnahmen sind auch nicht von der Hand zu weisen .
Wir fuhren dann noch ein wenig durch die Gegend und kehrten anschließend auf die CS zurück . Die 3 war natürlich belegt , aber wir fanden noch ein schönes Plätzchen mit schöner Sicht auf den Fluß .
Als es schon dunkel war , kamen 2 Männer und fragten , ob sie an der auf dem Foto freien Stelle ihre Zelte aufbauen dürften . Ihre Kinder hätten Angst vor Löwen . Na ja , wer `s glaubt 111 Aber uns war es egal , baut eure Zelte doch auf . Taten sie auch . War auch lustig mit anzusehen , wie sie ihr Feuer machten - ganz umsichtig - in einer Schubkarre - Waldbrandgefahr am Fluß . Nur Kinder haben wir abends und auch am nächsten Morgen nicht gesehen . Und bezahlt haben sie auch erst am nächsten Tag . So geht es also auch . Ein wenig !!!! hat uns dann aber der Abwaschlärm unserer französischen Nachbarn um 23.00 Uhr gestört und M . mußte sie ein wenig zur Ordnung rufen . Dann konnten wir auch den 16. Tag , der soooo aufregend war , beenden .
Teil 4020. Aug. 2018
26.06.2018
Heute müssen wir uns leider in Richtung Parkausgang begeben , denn der lange Weg nach Windhoek muß auch noch bewältigt werden. Dennoch wollen wir nicht die kürzeste Strecke fahren , sondern über Third Bridge . Man , ist das schön in dieser Ecke der Welt .
Und natürlich haben wir auch wieder" schöne" Begegnungen
Das ist fast schon ein " Suchbild " Welche Wege wir gefahren sind , können wir nicht sagen . Irgendwann erreichen wir dann die Fourth Bridge, welche sieht nun vertrauenswürdiger aus ?
Teil 4120. Aug. 2018
Über Third Bridge (vor der Wasserdurchfahrt hat Micha doch etwas Respekt - aber alles supi ) geht es weiter.
synchronhocken ist angesagt
Teil 4220. Aug. 2018
Die Second Bridge sah nicht so überzeugend aus ,
Das hatte sich wohl auch ein entgegenkommendes Fahrzeug gedacht und lieber die Wasserdurchfahrt gewählt . Gelinde ausgedrückt - mit wenig Erfolg .
Da nutzten wir dann doch lieber die Brücke. Blick von der selbigen Dem steckengebliebeneb Auto brauchten wir jedoch nicht helfen - es gab genügend Schau - und Hilfslustige .
Nun wurde die Landschaft wieder buschieger und wir nahmen Kurs auf die Blackpools - dachten wir zumindest . Lange Rede -kurzer Sinn - es wurde eine nervenaufreibende Fahrt , die Zeit lief uns davon und M. wurde immer unruhiger . Irgendwann fanden wir auch die verwaisten Pools . Gelohnt hat sich diese Rumjuckelei eigendlich nur zwischendurch . Da sahen wir nochmals eine Eliherde von ca. 50 Tieren (Fotos hatten wir schon genug ) und anderes Getier .
Kurz vorm Dunkelwerden erreichen wir endlich das Southgatecamp - und oh Wunder - es sund tatsächlich 2 CS besetzt . Wir suchen uns also eine schöne CS aus und bereiten unser Lager . Als wir so schön am Feuer sitzen , knackt es im Gebüsch und ein Tier kommt immer näher zu uns . Im ersten Moment denke ich , daß es eine Hyäne ist - auch mal schön . M. holt den Knippser und schießt ein Foto . Das Tier kommt immer näher , nur noch das Feuer ist zwischen uns . Das ist mir dann doch zu nah und M. vertreibt es . Mit angezogenen Beinen und ständig die Gegend beobachtend vergeht unser 17. Tag . ein Civet ?
Teil 4321. Aug. 2018
27.06.2018 Heute heißt es Abschied nehmen von der Wildnis 🙁 .Da das Camp direkt am Gate liegt , ist man auch schnell aus dem Park . Am Gate sollen wir noch Fragebögen ausfüllen - machen wir - der nette Angestellte vergißt vor Freude über unsere positive Einschätzung , unser Permit zu kontrollieren . Somit haben wir 1 Tag Eintritt gespart , auch schön . Auf der Strecke nach Maun haben alle unsere gesichteten Tiere zum Abschied noch mal Aufstellung genommen - Giraffen , Zebras , Impalas .
Micha sagt dann irgendwann : ein Eli könnte sich aber auch noch mal zeigen und schwupps . da war er .
Da der Eli anscheinend alle Zeit der Welt hat und sein Appetit ins Unermeßliche geht , stehen wir hier eine geraume Weile . Ein ergreifender Abschluß , vor Allem , als der Eli am Baum rüttelt , um Nachschub zu besorgen ( leider kein Foto ). Gegen Mittag sind wir dann in Maun und ich kann M. überreden, noch über`s Delta zu fliegen . Bei MAC AIR haben sie leider keine Plätze für den Nachmittag frei , aber beim Nachbarn ( Anbieter vergessen - war aber sehr gut - nur etwas teurer ) können wir 2 Stunden später fliegen - super . Zwischendurch kaufen wir noch ein wenig ein und bummeln rum . Ein kleines dunkelhäutiges Mädchen ( ca. 4 Jahre ) kommt plötzlich auf uns zu gelaufen , umarmt erst mich und dann M . Danach geht es wieder zu seiner Mutter . Warum sie das tat , wissen wir nicht , aber es hat uns gefreut .
Teil 4421. Aug. 2018
Um so näher der Flug kommt , desdo schlechter wird mir . OH Gott - auf was habe ich mich da eingelassen und vor allen Dingen M. auch noch überredet ? Als unser Pilot dann auch noch sagt , daß es heute Turbulenzen hat , rutscht mein Herz in die Hose . Micha darf wieder vorn sitzen , ich hinten . Blick von mir zur K. - Tüte , alles o.K. - sie ist greifbar . Und dann beginnt ein 1 - stündiges Supererlebnis . Mir ist kein bißchen schlecht - ich kann den gesamten Flug nur Staunen und Genießen - WOW Mega Geil und alle Worte , die es noch dafür geben könnte .
Mokorostation ?
Total begeistert kommen wir wieder auf dem Flugplatz an . Am Liebsten wären wir gleich nochmal gestartet . Unser Tip ; wer das Geld irgendwie zusammenkratzen kann - machen. Wir wissen beide nicht , was uns dann geritten hat , nicht in Maun zu bleiben . Wir beschlossen dann aber Beide : wir fahren noch ein Stück , dann haben wir morgen Vorlauf . Zirka 35 km hinter Maun ist ziemlicher Trubel auf und neben der Straße und ich entdecke dieses Gespann. Ringsherum stehen Autos und Menschen wuseln rum . Wir fahren langsamer , um den Grund des Menschenauflaufs zu erkunden . Ja und dann sehen wir tatsächlich den letzten Elefanten dieses Urlaubs . Gut - auf diese Sichtung hätten wir gerne verzichtet .
Die ganze Aktion muß wohl legal gewesen sein , denn mir wurde gesagt , daß ich ruhig fotografieren kann . Lange haben wir uns an dem traurigen Ort nicht aufgehalten . Leider fanden wir später keine Campsite ( Baustellen hatten wohl die Zufahrt blockiert ) und es zog sich mal wieder . Durch 2 Vet . - Kontrollen mußten wir auch noch - die hatte ich garnicht mehr auf dem Schirm . "Natürlich " hatten wir nichts verbotenes dabei . Auch hüpfte ich bereitwillig in die Desinfektionsbrühe . Die Beamtin sagte , sowas hätte sie bei einer Frau noch nie erlebt . Aber dadurch abgelenkt , schauten sie nicht in den Kühlschrank. Bei der 2. Kontrolle fragten sie dann nach weiteren Schuhen und ich holte je 1 Paar heraus , die anderen blieben im Auto . So ein Quatsch auch - zwischen der 1. und der 2. Kontrolle gab es gar keine Zufahrtsstraße - hä . Gegen 19.30 erreichten wir endlich das El Fari Bush Camp . Der Besitzer Frederic braucht kein Feuer mehr zu machen . Wir sind einfach nur platt und wollen nur noch essen und schlafen . Ungewaschen beenden wir den 18. Tag.
Teil 4521. Aug. 2018
28.06.2018
Heute wird es ein reiner Fahrtag und wir trödeln morgens ein wenig rum . Das El Fari Bush Camp liegt ziemlich nah an der Straße und ein wenig Fahrgeräusch haben wir gehört . Dafür sind die Sanitäranlagen in einem superguten Zustand , Frederic ist sehr nett und der Preis spitze - 200 Pula für uns beide . Der Grenzübergang ist ein wenig chaotisch , weil dort gebaut wird . Man schaute uns etwas verwundert an , wo wir denn herkämen . - wir waren schon über die Grenze gefahren - ohne es zu wissen . In Ghanzi wollen wir noch einige letzten Einkäufe tätigen , aber unser geliebter klarer Amarula ( den cremigen mögen wir nicht ) ist nirgendwo zu bekommen ( außer in Okahandja nirgenswo auf der Reise ). Am Nachmittag landen wir dann im Xain Quaz Kamp - direkt an der Straße , aber sehr schöne Anlage und ebenfalls supertolle Keramik .
Abends stellt sich dann unsere Nachbarin vor - eine in 5. Generation in Namibia lebende , deutsche Farmersfrau . Sie hat mehrere Jahre eine Ausbildung in Deutschland gemacht und hat hier auch Verwandte . Wir sind so ins Erzählen gekommen , daß sie ihr Grillgut gleich bei uns mit auf `s Feuer geschmissen hat . Die Lebensmittelkiste diente als Stuhl und einen heißen Tee konnten wir ihr auch noch bieten ( es war lausig kalt ) . Da wir nur eine erhöhte Grillstelle hatten , standen wir nach dem Essen alle 3 davor . Es wurde ein sehr interessanter Abend , über das Farmleben , die zurückgekehrten DDR - Kinder , die plötzlich in ihrer Abiklasse saßen und heute teilweise riesige Probleme haben , über "schwarze " Angestellte usw. Manche Ansichten konnten wir nicht mit ihr teilen , aber wenn man in dem Land aufwächst , sieht man manches bestimmt anders . Wenn ich dran denke ,wie unsere Schulbücher teilweise manches darstellten , kann ich mir denken , das sie Vieles einfach so gelernt haben . Vielleicht hab ich auch falsche Vorstellungen . Z. B. das Land wurde von den Weißen urbar gemacht und erst dann kamen die Eingeborenen und wollten es haben !!! ??? Als sie dann sagte : das mit dem Hereromord wird genau so hochgespielt wie bei euch mit den Juden , waren wir beide sehr entsetzt und fast sprachlos .Ich antwortet ihr : mit den Juden war das aber so . Wir waren beide froh , daß es schon 23.00 Uhr war und einen Grund hatten , dieses nun unerfreuliche Thema bzw . die unterschiedlichen Meinungen nicht weiter zu vertiefen. Somit hinterließ der 19. Tag 2 sehr nachdenkliche Menschen .
Teil 4621. Aug. 2018
29.06.2018
Heute ist unser letzter Tag angebrochen und den verschlafen wir auch noch !!! Wir werden durch das Rufen einer netten Angestellten geweckt und als wir aus dem Zelt kraxeln , finden wir dieses vor . Na , das finden wir jetzt aber eine nette Geste. So kann der Tag beginnen. Unsere Nachbarin kommt auch noch mal vorbei und wir quatschen uns mit ihr fest . So kommen wir erst 10.30 Uhr vom Gelände . Da wir es bis Windhoek nicht weit haben und wir keine Shopping - und Stadtfans sind , beschließen wir , über die Auasberge zu fahren . Das ist nochmal ein klein wenig Abschiednehmen .
Eine letzte Sichtung haben wir dann auch noch.
Unterwegs öffnet uns ein freundlicher , etwa 10 jähriger Junge unaufgefordert ein Farmtor . Diesem schenken wir unsere " Brauchen wir nicht mehr - Tüte " . Die Ohren des kleinen Jungen bekommen Besuch und fröhlich zieht er vondannen . Wohin ist uns nicht klar , denn weit und breit ist keine Wohnstatt auszumachen . Ein letzter schöner Ausblick und dann haben wir Windhoek erreicht . Schnell noch mal ins Shoppingcenter ( jetzt haben wir es gefunden ). Der Liquorshop ist gleich das 1. Geschäft und wir ergattern tatsächlich unseren Amarula . Hätten wir gleich wieder gehen können , aber so früh das Auto abgeben wollten wir auch nicht . Also noch ein wenig Schlendern und dann noch mal Tanken und ab zu ASCO . Die Autorückgabe verläuft wieder sehr zügig und unkompliziert .Keine Abzüge für die Schrammen - juchhu. Am Flughafen treffen wir das junge Paar vom Senyaticamp und wir haben uns viel zu erzählen . Dann gesellt sich noch ein anderes junges Paar dazu . Die beiden Pärchen hatten sich in Khwai kennengelernt . Gemeinsam warteten wir bei einem Bierchen auf den Abflug . Wir waren eine fröhliche Runde und es konnte uns auch nicht erschüttern , daß der Flug Verspätung hatte ( Grund - bis heute unbekannt ). Einer der jungen Männer meinte dann nur : oh , guckt mal , da stellen sich die Leute schon in die Schlange , obwohl der Flieger noch nicht mal beleuchtet ist . Naja - so sind die Alten . Dann sah er uns an und meinte : na - ihr seid cool drauf . Wir haben das als Lob aufgefasst . Irgendwann hob dann die Maschine doch ab und unser 20. Tag brachte uns Richtung Heimat .
30.06.2018
Nach einem etwas unruhigen Flug landeten wir in Frankfurt und machten uns auf den Heimweg , nicht , ohne uns von den 2 Pärchen mehrmals zu verabschieden . Glücklich kamen wir zu hause an und der 21. Tag konnte enden .
WOW - ES WAR VOLLBRACHT .
Teil 4724. Aug. 2018
Nun habe ich diese Reise 2 mal gemacht , beim ersten mal im Juni und nun zum zweiten mal in Wort und Bild . Ehrlich gesagt war das Original doch schöner . Das Schreiben hat auch Spaß gemacht , aber manchmal mußte ich mich doch überwinden . Und man kann das Erlebte nicht immer so in Worte fassen , daß es für Andere nachvollziehbar ist . Nun zu meinem Fazit : 1. die Zeit war wieder zu kurz bemessen - für uns aber nicht anders machbar 2. die Fahrtstrecken waren gut zu schaffen , wobei es sich manchmal in die Länge zog . Nicht , weil wir zu weit wollten , sondern weil man nicht voran kam ( entweder Tiere oder schlechte Pad ) 3. die Campsites waren alle o.K. - uns stören keine 1 - Nacht - Aufenthalte , weil man ja beim Dachzelt eh wieder alles packen muß. Das Ngepicamp würden wir beim nächsten Mal nur anschauen und auf eine andere CS gehen , denn da gibt es bestimmt schönere in der Umgebung ( aber urig war `s ) 4. uns hat es überall gefallen , manchmal ganz doll , manchmal nicht ganz so . Das hängt aber garantiert von den Sichtungen ab ( hätten wir z.B. in Linyati Löwen gesehen , fiele das Fazit für diese Region ganz anders aus ) 5. wir haben überall nette , freundliche Einheimische getroffen 6. wir haben viele tolle Sichtungen gehabt (ein paar mehr Löwen bzw Wildhunde wären natürlich schön gewesen , aber man braucht ja noch Steigerungen ) 7. die beiden Flüge waren wunderschön und ihr Geld wert 8.wir hatten kein Navi , kein Satelitentelefon , nur die Tracks 4 Karte und sind wohlbehalten wieder in der Zivilisation angekommen 9.wir hatten nur in Mavunje , Senyati , Ihaha , Linyati , Savuti und Magotho vorgebucht , das andere hat glücklicherweise auch geklappt 10. wir würden jederzeit diese Reise wiederholen , vielleicht mal zu einer anderen Jahreszeit - JA , JA , JA !!!
Nun bleibt mir nur noch , allen Mitlesern, Dankebuttondrückern und Kommentatoren für ihre Ausdauer zu danken . Es hat Spaß gemacht , diese Reise nochmals zu erleben und mit anderen zu teilen . Ich hoffe , ihr hattet etwas Spaß . Verzeiht bitte die Rechtschreibfehler und das Hin - und Herspringen in den Zeitformen ( unser Sohn - der Literaturwissenschaftler - wird hoffendlich nie diesen RB lesen ) , aber wenn mir beim Schreiben so das Herz überquillt, kann ich nicht auch noch auf solch banalen Dinge achten . Dann muß es einfach raus .
Vielleicht hört man ja von dem ein oder anderen noch mal was . Bis dahin alles Gute und " Gut Pad " ( bei den Pfadfindern heißt es übrigens " Gut Pfad " .