← Zurück zum Bericht

Reisebericht · namibia-forum.ch

Wüste – Wasser – Wahnsinn!

von Mabe · Selbstfahrer · 29 Teile

Über diesen Reisebericht

Im November sind wir drei Wochen lang zu zweit mit dem Toyota Land Cruiser Bushcamper von Bushlore und Dachzelt in Botswana unterwegs. Erster Halt ist das Khama Rhino Sanctuary bei Serowe mit ersten Nashornsichtungen, danach verbringen wir rund eine Woche im Central Kalahari Game Reserve. Dort ist es einsam, tierarm und ganz auf Selbstversorgung ausgelegt – Wasser und Feuerholz müssen wir selbst mitbringen –, dafür überraschend abwechslungsreich in der Landschaft und reich an Vogelarten. Löwen am Wasserloch, mehrere Löffelhunde und eine Kapkobra direkt unter unserem Auto sorgen für Nervenkitzel.

Über eine Pontonfähre am Boteti geht es weiter in die Makgadikgadi-Pfannen mit grossen Herden Zebras und Elefanten, dann an den Okavango-Panhandle. Von Guma Lagoon und Drotsky's Cabins aus erleben wir bei Bootstouren Bienenfresser-Kolonien und einen seltenen Nachtreiher und wandern zu den Felszeichnungen der Tsodilo Hills.

Im Moremi-Wildreservat sehen wir an einem einzigen Tag Nashörner, einen Leoparden, Löwen, Büffel und einen Elefanten am Camp – die Big Five innerhalb von zwölf Stunden. Weiter geht es nach Savuti, wo Buschfeuer entlang der Marsh Road für Anspannung sorgen, und ans Linyanti, wo uns eine Camp-Managerin vor einem aggressiven Elefanten warnt, der schon Stühle geworfen und an einer Autotür hantiert haben soll. An der Chobe-Riverfront bei Ihaha sehen wir diesmal keinen einzigen Elefanten, dafür nachts einen neugierigen Springhasen, bevor die Reise in Kasane endet.

Teil 113. Dez. 2017

Guten Abend, liebe Forumsgemeinde,

unsere diesjährige Afrikatour führte uns in den ersten drei Novemberwochen von Johannesburg über die Zentralkalahari und den Magkadigkadi an den Panhandle. Von dort dann retour über Maun, Moremi, Savuti, Linyanti an den Chobe. Von Kasane sind wir zurück nach Johannesburg geflogen und waren zum Abschluss noch bei Freunden in Pretoria.
Der Titel spiegelt also grob die Reiseroute wieder, wobei der „Wahnsinn“ für die vielen tollen Erlebnisse steht.
Unterwegs waren wir mit dem neuen Landcruiser Bushcamper von bushlore -der mit der single cab und den zwei Kühlschränken.
Vielleicht gibt es ja ein paar Interessenten….
Viele Grüße
Mabe

Teil 214. Dez. 2017

Ja prima, dann kann es ja los gehen...

Geflogen sind wir dieses Mal hin mit Swiss über Zürich und zurück mit dem Lufthans direkt von Joburg nach Frankfurt.
Swiss bot ein interessantes Angebot an Filmen auf Schwyzerdütsch, die schwer nach Konzentration verlangten, um halbwegs folgen zu können (wir sprechen eher Hochdeutsch). Aber der Film über das Frauenwahlrecht war echt gut.

Tag 1
Die Einreise in Südafrika ist problemlos und das Gepäck kommt flugs. Der Bushlore-Abholer steht bereit und auf geht´s zur Übergabe. Dabei lassen wir uns immer extra Zeit und schauen wirklich genau hin.
Der Wagen hat 2 (zwei!) Kühlschränke, drei Batterien und ein solar panel. Nachdem wir schon öfters Stress mit den Batterien hatten, hofften wir, so auf der sicheren Seite zu sein. Die Erläuterungen der ganzen Technik sind dann doch etwas viel Input. Wozu man eine Warmwasserdusche am Fahrzeug braucht, erschließt sich uns sowieso nicht. Die Stühle getauscht und zwei Ersatzkanister eingepackt und schon sind wir on the road.
Wir wollen am Ankunftstag nicht mehr weit fahren, machen nur einen kleinen Großeinkauf und landen schließlich im Olievenhoutsrus. Eine Campsite können wir spontan leider nicht bekommen (hätte vorbereitet werden müssen…), aber das Rondavel ist auch sehr nett.
Es gibt einen etwas pflegebedürftigen Pool, einige Vögelchen und ein paar Giraffen schauen jenseits des Zaunes vorbei. War ganz ok und wir haben sehr nett mit der Betreiberin geplaudert. Nächstes Mal würden wir aber doch wieder nach Matamba gehen wollen. Dort finden wir die Campsites mit den offenen Sanitäranlagen und den Pool einfach toll!

Ich habe bis hierhin tatsächlich noch kein einziges Foto gemacht...sorry. Aber das Text-Bild-Verhältnis wird besser.

Teil 314. Dez. 2017

Tag 2 Khama Rhino
Wir mögen den kleinen Grenzübergang bei Stockpoort und sind fix in Serowe beim echten Großeinkauf. Wir wollen rund eine Woche in den CKGR und müssen uns entsprechend versorgen:
unzählige 5 Liter-Kanister Wasser, Stoneys, Obst & Gemüse, Grillgut, Castle Lager und Weinkanister wandern in den Cruiser.
Jetzt zeigt es sich schon, dass zwei Kühlschränke recht komfortabel sind. Darüber sind noch Regale angebracht, die auch ordentlich Ladung aufnehmen. Die diversen Staufächer im Innern sind irgendwie suboptimal, da man dafür immer in den Wagen hinein klettern muss. Alles gut verstaut und mit lecker Pies in der Hand geht es dann zum Khama Rhino. Wir sind das dritte Mal dort und es ist immer wieder schön.
Auf der Campsite vergnügen sich einige Kudus.
Wir drehen noch eine kleine Nachmittagsrunde und treffen nette Giraffen
PB010034.jpg


Riesentrappen

PB010037.jpg

und dann auch die ersten Rhinos

PA310001.jpg


PA310020.jpg


PB010030.jpg

Teil 415. Dez. 2017

Tag 3 in den CKGR bis Kori
Die erste Nacht in der „Wildnis“ und im Dachzelt war schon mal klasse. Wie schnell man sich doch wieder eingewöhnt...
Nach einem ausgiebigen Frühstück cruisen wir noch mal durch den Park und treffen weitere Rhinos.

PB010040.jpg


PB010043.jpg


PB010045.jpg

Über 50 (!) sollen mittlerweile dort leben.

Ein Haubenbartvogel versüsst die Abfahrt.

PB010053.jpg


In Lethlakane kaufen wir die letzten Artikel nach und fahren bis Mopipi. Dort tanken wir randvoll, inklusive der Ersatzkanister. Die Tanke nimmt kein cash, nur Kartenzahlung ist möglich. Holz gibt es nicht und auch der lokale Laden ist eher rudimentär ausgestattet.
Interessenhalber fahren wir auch mal durch Rakops. Dort sieht es noch mauer aus.
Der Abzweig zum CKGR ist unscheinbar

PB070460.jpg

und zunächst geht es durch extensives Rinderhaltungsgebiet. Die Piste wird dann sandiger und es ist Zeit zum Luft ablassen.
Die Zuwegung zum Matswere Gate ist nicht soo schlimm wie oft berichtet und das Gate ist bald erreicht.

PB070456.jpg

Viel scheint hier nicht los zu sein. Maximal ein Eintrag am Tag im dicken Registrierungsbuch und seit der Teerstrasse haben wir nur ein Auto gesehen. Auch hier gibt es kein Holz- ooooookay.

Die Pisten sind durchweg super zu fahren
PB070449.jpg


an der einen oder anderen Stelle sieht man jedoch, wie es hier im Frühjahr zugegangen sein muss als alles nass und matschig war.

PB070453.jpg


Unterwegs begegnen uns diverse Trappen

PB010063.jpg

oder wie wir sagen "Krakehl- oder Schreihalsvögel".

PB030341.jpg


Gerade dieser macht einen unglaublichen Lärm und guckt immer sehr vorwurfsvoll.

Es ist einsam, tierarm, trocken und ziemlich warm und dennoch eine tolle Atmosphäre. Oryxe, ein paar Riesentrappen und relativ viele allerdings scheue Raubvögel lassen sich blicken.

Teil 515. Dez. 2017

Die erste Nacht verbringen wir auf Kori 3.
Herr Weber hat bei der letzten Federwäsche nicht aufgepasst und ist etwas fleckig geworden...
PB020067.jpg


PB020077.jpg

Diese Schildraben waren besonders lustig. Sie konnten Klingeltöne nachmachen, naja zumindest klang es so.
Alte Wählscheibentelefone konnten sie auch. Dieses klickklickklick, wenn das Wählrad beim Wählen zurück geht und dann ein regelmäßiges rrrrt... rrrrt....rrrrt

PB020089.jpg


PB020101.jpg


PB020105.jpg



Die Nacht ist erstaunlich angenehm kühl.

Teil 616. Dez. 2017

Tag 4 Kori bis Phokoje
Die Tagesetappe ist nicht sehr lang, knapp 85 km bis Phokoje.

PB020375.jpg


Am Letiahau Wasserloch sehen wir schon aus etwas Entfernung kleine Löwen!

PB020110.jpg


PB020119.jpg


PB020127.jpg


Doch die Begeisterung legt sich schnell, irgendwas stimmt hier nicht. Die drei Kleinen machen einen sehr matten und strubbeligen Eindruck und sind tatsächlich allein. Die Eltern lassen sich nicht blicken. Später erfahren wir, dass nur noch zwei kleine Löwen gesichtet wurden…
Neben Oryxen gibt es kaum größere Lebewesen. Umso mehr freut man sich über alles andere

PB020129.jpg



PB020137.jpg


PB020369.jpg


PB020368.jpg


Auf der Campsite vertreiben wir uns den Nachmittag mit Lesen und bush TV.
Jede Campsite scheint ein paar ganz spezielle Vogelarten zu beherbergen. Hier sind es Kalahari Heckensänger und Schnurrbärtchen.

PB020166.jpg


PB020139.jpg


PB020150.jpg

Teil 717. Dez. 2017

PB020363.jpg

Diese hübschen Sanitäranlagen gab es auf jeder von uns besuchten Campsite, links das longdrop und rechts die Dusche, mal mit mal ohne Eimer. Wasser musste man natürlich selber mitbringen. Man bekommt so ja wieder ein ganz anderes Bewusstsein, wie kostbar und wichtig Wasser ist.

Tag 5 weiter nach Piper.
Hier begegnen uns seit Eintritt in den Park das erste Mal andere Menschen, richtige Menschen 😁
Diese Campsite hat uns im Nachhinein am besten gefallen. Sehr großzügig angelegt und mit etwas Ausblick. Dazu kommt der knorrige Bewuchs.

PB030387.jpg


Auch Erdhörnchen und Geflügel unterhalten uns gut. In einem unscheinbarem Gestrüpp zählen wir in kurzer Zeit 20-30 verschiedene Vogelarten.

PB030317.jpg


PB030331.jpg


PB030304.jpg

Auch die Schnurrbärtchen sind hier resident
PB030238.jpg


Besonders gefallen uns die Astrilde - diese Farbkombination ist einfach der Hammer.

PB030243.jpg


PB030268.jpg


PB030242.jpg


PB030311.jpg


PB030329.jpg


PB030299.jpg


PB030320.jpg


PB030335.jpg


PB030312.jpg


Leider wollen sich nicht alle Birdies fotografieren lassen. Der Meisensänger macht mich verrückt und auch die Brustbandprinie ist mehr als hektisch. Die Langschnabel –Sylvietta gelingt so gar nicht…

PB050505.jpg

Teil 817. Dez. 2017

Am lokalen Wasserloch treffen wir auf zwei Löwinnen, die sich gegenseitig das Fell pflegen, sieht richtig kuschelig aus.

PB030345.jpg


PB030356.jpg


PB030350.jpg

Außer Trinken und wieder in den Schatten legen, passiert jedoch nicht viel.

PB040403.jpg

Hier, wo alles etwas offener ist, kommt die tolle Abendstimmung erstmals richtig zur Geltung

PB030398.jpg


PB040426.jpg


Bei den abendlichen Grillvorbereitungen in der Dämmerung kommen plötzlich 50-60 Perlhühner in Reih und Glied auf uns zu und springen, flattern, fliegen eins nach dem anderen in den Baum direkt an unserem Grillplatz- ihr Schlafbaum!
Die Hühner sind aber ruhige Gesellen und sprechen nicht im Schlaf. Im Morgengrauen hüpfen sie wieder vom Baum und ziehen wieder in einer Reihe davon. Was für ein schönes Erlebnis.

Teil 917. Dez. 2017

Tag 6
Die Löwinnen haben Gesellschaft von zwei Männchen bekommen und sie scheinen auch tatsächlich in der Nacht Beute gemacht zu haben. An die 18 Schakale treiben sich um die Miezekatzen herum.

PB050441.jpg


PB050440.jpg


PB050442.jpg


PB050454.jpg


PB050474.jpg


PB050476.jpg


PB050479.jpg


PB050485.jpg


Der Rest des Tages ist zunächst recht unspektakulär...

PB040381.jpg


PB040401(2).jpg


PB050488.jpg


PB050428.jpg


PB050504.jpg


Um unseren Camper herum ist ein junger Marico Fliegenschnäpper unterwegs, der unaufhörlich nach Nahrung schreit.

PB030249.jpg

Die Eltern sind emsig dabei, aber auch größere Insekten sorgen nicht lange für Ruhe.

PB030256.jpg


Pünktlich zur Dämmerung kommen die Perlhühner wieder

PB040425-2.jpg

Teil 1017. Dez. 2017

Am Abend entdecken wir eine Baumratte, die wie paralysiert wirkt,
PB040420.jpg

und dann einen gelben Gartenschlauch unter dem Auto. Neee, doch kein Schlauch - eine Kapkobra!
PB040423.jpg


PB040424.jpg

Sie ist etwas aufdringlich und entgegen aller Theorien verkriecht sie sich nicht beim Aufstampfen auf den Boden. Erst ein energischer Einsatz der Grillzange sorgt für einen geordneten Rückzug. Unsere erste Schlange, die wir in den vielen Afrikaurlauben sehen und dann direkt eine hochgiftige. Puh, manchmal ist man doch vielleicht etwas zu sorglos...

Als Ruhe einkehrt, können wir uns endlich dem tollen Vollmond widmen
PB030363.jpg

.

Teil 1121. Dez. 2017

Tag 7 CKGR -Westteil
Wir verlassen den südlichsten Punkt unserer Kalahari-Runde und fahren ins Passarge Valley.
Die Landschaft ist durchaus abwechslungsreich, flache Pfannen, trockene Savannen, manchmal Baumgruppen, teils ist es sogar recht grün. Es geht sanft auf und ab, tierarm ist es jedoch nach wie vor und mehr als drei Autos begegnen uns auch nicht am Tag.

PB050422.jpg


PB050427.jpg


PB030211.jpg


PB030213.jpg


PB020376.jpg


Tag 8 Sunday Pan
Weit müssen wir heute nicht, Sunday ist nur rund 50 km entfernt. Auf dem Weg dorthin entdecken wir am späten vormittag Löffelhunde.

PB060533.jpg


PB060536.jpg


PB060576.jpg


PB060580.jpg


PB060583.jpg


PB060587.jpg


Und auf der Abendrunde, an ganz anderer Stelle treffen wir erneut auf zwei dieser putzigen Gesellen.


PB060595.jpg


PB060601.jpg


PB060602.jpg


Tag 9 CKGR bis Tiaans
Heute verlassen wir den CKGR. Auf dem Weg Richtung Matswere finden wir noch einen Tankdeckel, den wir am gate zurücklassen. Das ist ja schon blöd, wenn man so was verliert…

Fazit CKGR: Einsamkeit und Abgeschiedenheit, erstaunlich abwechslungsreich in der Landschaft, tierarm, aber eine durchaus interessante Vogelwelt.
Die Befürchtung, dass nach den Buschbränden im Herbst alles schwarz ist, hat sich zum Glück nicht bewahrheitet. Erstaunlich, wie schnell das Grün nachwächst.
Die ersten Tage haben wir niemanden angetroffen, insgesamt maximal 3-5 Autos am Tag gesehen
Komplette Selbstversorgung ist angesagt. Z.T. waren Duscheimer vorhanden, aber nicht überall. Eine signifikante Unterscheidung –außer dem Preis- zwischen den DWNP und Bigfoot Camps konnten wir nicht feststellen.

Es mag ja gut gemeint sein, eine Toilettenpapierrolle bei den longdrops hängen zu lassen. Wir hatten jedoch fast jeden Tag Phasen mit sehr starkem Wind, was dazu führte, dass sich das T-Papier verselbständigte und in den umliegenden Büschen verfing. Kein schöner Anblick! Und auch nicht schön, bei Ankunft erstmal das Camp aufräumen zu müssen. Auch scheinen nicht alle Campbesucher mit einem sinnvollen Umgang des Spatens vertraut zu sein (gilt zumindest für Passarge und Sunday).
Seinen Müll muss man übrigens wieder mitnehmen (stabilen Sack mitnehmen). Am Matswere Gate konnten wir unseren Sack abgeben.

Teil 1225. Dez. 2017

Auf den Wunsch eines einzelnen Fomis gibt es als Nachschlag noch ein paar Strassenbilder aus dem CKGR

PB050417.jpg


PB060437.jpg


PB070450.jpg


Wir fahren bis Tiaans.

PB080464-2.jpg


Der Pool tut gut, vom Aussichtsdeck gibt es nicht viel zu sehen. Die Sanitäranlagen sind prima in Schuss und alles ist sehr liebevoll gestaltet. Wir hätten gerne zu Abend gegessen, aber das muss man leider einen Tag vorbestellen.
Unsere Platznachbarn sind anscheinend etwas ungeübt im Umgang mit ihrem Camper und hantieren noch abends spät lärmend und leuchtend herum. Um die Ersatzkanister in den Tank zu füllen, gibt es sicherlich bessere Momente…Irgendwann ist es auch dort ruhig.

Tag 10 Magkadigkadi
Heute geht es mit der Fähre, naja, eher einem Schwimmponton mit einem Aussenborder links und rects über den Boteti-spannend, aber es klappt reibungslos.

PB080467.jpg


PB080469.jpg


Der Magkadigkadi NP zeigt sich von seiner tiefsandigen Seite. Was für ein Rumgeorgel- sowohl auf den Pisten im Park als auch auf den Ab- und Auffahrten zum Flussufer.
Unmengen von Zebras und Elefanten, Giraffen, Raubvögeln und Antilopen-so hatten wir den Park auch schon 2014 erlebt.

PB080624.jpg


PB080627.jpg


PB080639.jpg


PB080643.jpg


PB080649.jpg


PB080654.jpg


PB080659.jpg


PB080663.jpg

Teil 1325. Dez. 2017

PB080634.jpg


PB080676.jpg


PB080679.jpg


PB080729.jpg


PB080736.jpg



PB080669.jpg

Die Affen lassen uns auf der Campsite in Ruhe- die britischen Nachbarn büßen schon mal Teebeutel ein.

Gegen Abend drehen wir noch eine Runde und wir stoßen zunächst auf Giraffen im Abendlicht

PB080689.jpg


PB080691.jpg

eine Riesentrappe
PB080688.JPG


und dann auf

PB080701.JPG


PB080702.JPG


Löwen!

PB080708.jpg


PB080709.jpg


PB080717.jpg


Eine tolle Abendstimmung am Boteti, der Park ist immer wieder schön.

PB080491.jpg


Ein paar riesige Insekten besuchen uns am Lagerfeuer
PB080493.jpg

Teil 1427. Dez. 2017

Jetzt hat es mit der Fortsetzung gestern doch nicht mehr geklappt.....aber heute geht es weiter.

Vielen Dank für die Kommentare, Danke-Button-Drücker und stillen Mitleser.

Ich mache dann jetzt mal einen kleinen Exkurs in Sachen Fahrzeug:

Eigene Bilder nur vom Aufbau, dem Innenleben etc. habe ich nicht gemacht.
Wir hatten den "Toyota Land Cruiser 79 series - Bushcamper" von Bushlore und auf der Homepage Klickmich gibt es ein PDF mit Bildern und Spezifikationen.

Ein Single Cab: Uns fehlte definitiv der Platz auf der Rückbank für Fotoequipment, Ferngläser, Handtücher, Getränke, Snacks, Bücher und alles, was man halt schnell mal braucht.
Hinter den Sitzen gab es zwar fest installierte Getränkehalter (gut), aber das extra Ablagefach war nicht groß genug für die Fototasche und insgesamt eher etwas unübersichtlich für den schnellen Zugriff (schlecht). Dass man dort Sachen unterbringen kann, um sie aus dem Blickfeld verschwinden zu lassen, war für uns nicht so relevant, da wir überwiegend in Parks unterwegs waren.
Die Fototasche fand sich daher schnell zwischen den Sitzen wieder und Zweitkamera und Ferngläser tummelten sich auch eher lose vor oder zwischen den Sitzen.
In der Beschreibung heisst es „here is an additional shelf above the sun visors”. Gefunden haben wir das shelf nicht.

Die zwei Kühlschränke waren sehr komfortabel (gut). Einer war auf der rechten Seite, einer auf der Linken. Es bedarf daher etwas Ordnung damit man nicht ständig ums Auto rennen muss (okay). Was dadurch fehlte war ein seitlicher Zugriff in den Innenraum (schlecht). Etwas lästig, da immer erst beide Ersatzräder an der Hecktür zur Seite geschwenkt werden mussten, um dann die Tür zu öffnen.
Über den Kühlschränken waren noch Fächer und auch daneben konnten noch einige Sache gestopft werden (gut).

Die Kühlschränke waren leider nicht rutschfest vertäut. Die Macken von den Seitenverschlüssen waren schon recht tief. Wir haben mit etwas Abpolsterung/Verpackung Abhilfe geschaffen.
Der Innenraum hinten war gefühlt wenig kleiner als in anderen Bushcampern. An der Kopfseite nahmen zwei Batterien etwas Raum ein. Die Fächer an der Kopfseite und an den Seiten waren mit Planen zu verschließen. Dies schützte allerdings nicht davor, dass sich Gegenstände aus den oberen Fächern auf Rumpelstrecken nach unten durchrumpelten. Eine Dose Thunfisch wurde daher erst vermisst, 10 Tage später aber doch zufällig wieder gefunden. Größere Taschen können nicht gut verstaut werden. Sie dürfen nicht höher als ein Fachzugang sein, sonst müssen sie im Innenraum liegen.

Die Ersatzkanister konnten ungefüllt gut im Innenraum vertäut werden (dort, wo sonst das Porta Potti vorgesehen ist). Bushlore hat mittlerweile wirklich dichte Kanister und ebenfalls dichte Überziehsäcke (wie diese Packtaschen fürs Kanufahren), so dass auch der Transport der gefüllten Kanister kein Problem war. Das Potti-Fach hat dann den Großteil der Wasserkanister aufgenommen, die ebenfalls verzurrt werden konnten.
Möglichkeiten irgendetwas draussen z.B. auf dem Dach zu transportieren gab es nicht. Das Holz muss daher auch in den Innenraum. Die schon oft genannten IKEA-Taschen sind dafür goldrichtig.

Durch die Fächer rundherum hatten wir den Eindruck, dass der Innenraum deutlich besser isoliert wird und sich dadurch nicht so sehr aufheizt.

Eine Eintrittshilfe (Leiter) gab es nicht, haben wir aber auch nicht vermisst. Das innen nach oben klettern war etwas einfacher, da man innen links und rechts auf die Ablage / Stufe treten kann.

Der Wassertank soll 120 l fassen. Keine Ahnung, ob das stimmt. Leider hat man überhaupt keine Möglichkeit zu checken, wieviel noch drin ist oder man schon verbraucht hat.

Die Tankkapazität soll 180 Liter betragen. Wir vermuten stark, dass es etwas weniger ist (160 l). Gut ist, dass es wirklich zwei separate Tanks mit eigenen Anzeigen sind. Das beschleunigt den Tankvorgang deutlich. Der 2. Tank wird mit einer Taste zugeschaltet. Der Verbrauch lag bei 13-15 Litern (egal ob Tempo 110 auf der Teerstrasse oder 20 kmh im Tiefsand).

Das Schattendach (Markise) lässt sich erfreulich einfach aus- und wieder einklappen.

Der Cruiser verfügt über ein Solar Panel, dass auch bei längeren Standzeiten dafür sorgt, dass die Batterien nicht in die Knie gehen (sehr gut).
Zusätzlich gibt es die Möglichkeit der externen Stromversorgung.

Es gibt eine Steckdosenleiste (für europäische Stecker). Wann die funktioniert, haben wir nicht getestet. Uns reichte der 12 V –Anschluss im Fahrzeug.

Erstmalig hatten wir eine Winde….und wir haben sie tatsächlich gebraucht 🙂

Insgesamt ein tolles Fahrzeug mit ordentlich Bodenfreiheit. Der Cruiser hat uns durch den tiefsten Tiefsand kutschiert, auch wenn es etwas gewöhnungsbedürftig ist, die Gänge sehr hoch zu drehen. Fährt sich wie ein LKW und kommt etwas schleppend auf Touren.

Die Warmwasserdusche haben wir nicht genutzt. Den Platz könnte man nach unserem Empfinden sinnvoller nutzen.

Für den Transport des dutchoven sollte man sich eine Kiste mitgeben lassen oder beim ersten Supermarktbesuch einen Karton mitnehmen. Sonst muss man den Topf auch von unten sorgfältig nach Gebrauch reinigen oder saut alles ein.

Ansonsten alles in bewährter Top-Qualität unseres Lieblingsvermieters

Gesamtfazit: Ein doublecab ist für unsere Ansprüche geeigneter, alles andere ist mehr oder weniger Gewöhnungssache

Teil 1527. Dez. 2017

Tag 11
Wir beschließen, nicht noch mal durch den Sand zu orgeln- der letzte Abend wäre eh nicht mehr zu toppen gewesen- und lieber zeitig aufzubrechen. Wir haben noch einen ausgiebigen Versorgungsstop in Maun vor uns und wollen dann noch bis Guma Lagoon.
Doch zunächst galt es wieder mit der Fähre überzusetzen.

Wir waren die ersten Passagiere und der Fährmann hatte seinen Dienst noch gar nicht aufgenommen. Irgendwann so gegen 9.00 Uhr kam er dann und entweder war er noch nicht ganz wach oder der starke Seitenwind war Schuld, dass er aus unserer Sicht etwas suboptimal anlegte.

PB090753.jpg

„It is okay, come on“…naja, im Ergebnis hingen wir mit den Vorderrädern auf der Rampe und mit den Hinterrädern im Schlick fest. Es ging weder vor noch zurück und ich sah uns schon seitwärts von der Fähre plumpsen.
Mittlerweile hatten wir auch auf beiden Uferseiten einige Zuschauer.
Nach einigem Hin und Her war der Fährmann doch bereit, dass wir die Winde an seinem Kahn festmachen durften. Das erste Mal, dass wir eine Winde am Auto hatten-Jippieh. Die Lage war somit schnell gelöst, auch wenn man tatsächlich befürchten musste, den Kahn dabei zu zerlegen.
Das Anlagemanöver gestaltete sich ebenfalls etwas kompliziert: Wagen etwas vorfahren, Fähre etwas zurücksetzen, Wagen wieder etwas vor, Fähre vor…endlich hatten wir eine geeignete Anlegeposition erreicht und es war schön wieder festen Boden unter den Rädern zu haben.

Bis Maun gab es bis auf eine Polizeikontrolle keine besonderen Vorkommnisse. Eine Polizistin war sehr streng mit uns: „you have to stop at the stop sign. I can fine you 1000 Pula“. Bezahlen mussten wir zum Glück dann doch nicht.

Obwohl es in Maun doch halbwegs relaxed zugeht, war es irgendwie ein „Kulturschock“: So viele Menschen und Gewusel. Großeinkauf, Volltanken, Postkarten kaufen, Briefmarken, ein Ersatzteil für einen Campingkocher suchen…da gehen schnell ein paar Stunden drauf. Und wir hatten ja noch etliche Kilometer vor uns.

Die Strecke von Sehithwa nach Norden war extrem: asphaltiert, aber mit Schlaglöchern in denen man kleine Kinder verstecken könnte, Schlangenlinien fahren, Beschleunigen, abruptes Abbremsen- puh! Zwischendurch trafen wir auf einen Bautrupp, der die Löcher verfüllte und einen, der Löcher in den Belag hackte 🤨

Der Abzweig nach Etsha 13 und damit nach Guma war ein Lichtblick. Von hier noch 15 Kilometer…die es ebenfalls in sich hatten. Es ging wild hin und her, auch mal kilometerweise in die laut T4A falsche Richtung. Viele Verzweigungen, aber die Strecke war perfekt ausgeschildert. Tiefer Tiefsand und richtiger Dschungel wechselten sich ab und pünktlich mit der Dämmerung kamen wir endlich an.

Bilder habe ich bis hierhin keine gemacht...versprochen, der nächste Abschnitt ist wieder fotolastiger

Teil 1627. Dez. 2017

Tag 12 Guma Lagoon
Wir bleiben zwei Nächte und vertreiben uns den Tag im Camp, bei Eule

PB100829.jpg


PB100844.jpg


PB100867.jpg


PB100871.jpg


und anderen Vögeln,


PB100755.jpg


PB100764.jpg


PB100768.jpg


PB100775.jpg


PB100778.jpg


PB100781.jpg


PB100782.jpg


PB100783.jpg


PB100802.jpg


PB100804.jpg


Am Nachmittag machen wir eine Bootstour. Das Ufer besteht hier fast ausschließlich aus Schilf, so dass es nicht allzu viel zu sehen gibt. Vielleicht hatte es unser Käptn aber auch einfach nicht so drauf, es war trotzdem ganz nett.

PB100502.jpg



PB100849.jpg


Wir haben die einzige Campsite, die direkt am Wasser liegt. Ein besonderer Vorteil ist das aber nicht. Die Leute aus dem Chalet neben uns sind etwas schmerzfrei und latschen über unsere campsite zum Restaurant. Am Ufer liegen ein paar Boote, sonst gibt es in Richtung Wasser nichts zu sehen.
Die übrigen Campsites liegen etwas zurückgesetzt, sind alle sehr großzügig und haben ebenfalls eigene Sanitärhäuschen. Gutes Holz wurde direkt Schubkarrenweise angeliefert. Ausser ein paar Chalet-Gästen waren noch zwei andere Camper da.

PB100495.jpg


Für eine Nacht bietet sich Guma Lagoon aufgrund der aufwändigen Anreise m.E. nicht an. Viel machen kann man allerdings auch nicht, so dass wir am nächsten Tag nicht besonders traurig waren weiter gen Norden zu fahren.

PB110875.jpg


PB110886.jpg


PB110890.jpg


PB110899.jpg


PB110907.jpg


PB110508.jpg

Teil 1729. Dez. 2017

Tag 14 auf nach Drotsky´s
Drotsky´s Cabins heisst das nächste nur 100 km entfernte Ziel. Unterwegs gibt es eine gut versteckte Radarkontrolle – aber wir fahren ja vorschriftsmäßig.
Hier liegen die Campsites alle am Wasser – eigentlich, denn das Wasser ist nicht da, so dass der Blick ins Schilf geht. Eine weitere Campsite ist belegt, die Chalets stehen leer. Es gibt eine Bar und einen Gemeinschaftsbereich, wo man ganz nett sitzen kann (hier ist auch Wasser). Etwas entfernt liegt die Lodge.
Den Tag vertreiben wir uns mit Postkarten schreiben.

PB120921.jpg


PB120927.jpg


PB120933.jpg


PB120934.jpg


Tag 15 Tsodilo Hills
Wir machen einen Ausflug zu den Tsodilo Hills. Schon von weitem sieht man die Felsen sich aus der Landschaft erheben.

PB120523.jpg


PB120524.jpg


Die Radarkontrolle war übrigens auch schon wieder da.

Eine Campsite gibt es auch hier an den Tsodilo Hills. Das Ganze sieht aber etwas vernachlässigt und schattenlos aus.
Wir möchten den Rhino Trail gehen und bekommen „Günther“ (?) als kundigen Führer mit auf den Weg, der uns auch alle Felszeichnungen zeigt, inklusive Walfisch und Pinguin (!?).

PB120526.jpg

Es ist schön, mal wieder ein bisschen zu wandern und zu klettern. Es ist dummerweise genau Mittagszeit und die Sonne brennt ganz ordentlich. Günther hätte die Tour wohl gerne nach einer halben Stunde beendet, aber wir möchten die ganze Runde gehen, was sich letztlich auch gelohnt hat. Es gibt sehr schöne Ausblicke und eine sehr imposante Treppe zu bewundern, die vor kurzem vom Präsidenten persönlich eingeweiht wurde.

PB120534.jpg


PB120535.jpg


PB120536.jpg


PB120538.jpg


PB120540.jpg

Ein kurzer Abstecher ins Museum schließt sich an. Ein sehr großzügiger Picknickplatz ist angelegt, ob hier jedoch jemals größere Besuchermengen vorbei kommen ist zu bezweifeln.

Auf der Rückfahrt winken wir den Polizisten an der Radarkontrolle schon fröhlich zu – man kennt sich. Direkt neben der Radarkontrolle hatte sich übrigens ein Verkaufsstand mit Snacks und Getränken angesiedelt. Interessante Symbiose.

Teil 1801. Jan. 2018

Dann beginnen wir das Jahr mal mit ein paar weiteren Impressionen unserer Reise...allen Mitlesern einen wunderbaren Start in das Neuen Jahr!!

Gen Abend machen wir noch eine Bootstour. Unser Bootsführer Otto hat es wirklich drauf und die unterschiedliche Ufergestaltung und -vegetation hat viel zu bieten.

PB120547.jpg


PB120554.jpg


PB120561.jpg


PB120952.jpg


PB120953.jpg


PB120957.jpg


PB120959.jpg


PB120963.jpg


PB120971.jpg


PB120980.jpg


PB120986.jpg


PB120996.jpg


Otto zeigt uns u.a. eine Kolonie von Bienenfressern, die in Scharen vor ihren Nestern sitzen, einen Malachit-Kingfisher und sogar einen der seltenen Nachtreiher. Leider gelingen davon keine zeigbaren Fotos. Eine der besten Bootstouren, die wir je gemacht haben!

Tag 16 zurück nach Maun
Unser Ausflug an den Panhandle neigt sich dem Ende zu und wir fahren –an der Radarkontrolle vorbei – wieder Richtung Maun. Der Großeinkauf für die letzte Woche steht auf dem Programm. In einem Viertel ist Stromausfall und der Spar hat zu. Der Bottle Store hat zwar geöffnet, aber nur ein begrenztes Angebot. Am Ende haben wir eine Vielzahl von Läden durchkreuzt, da wir nicht überall unsere Wünsche erfüllen konnten; hier kein Gemüse, da keine Grillanzünder…
Die Nacht verbringen wir im Discovery B&B, da uns die Campsites in Maun bislang nicht besonders gefallen haben und irgendwie alle laut sind. Das Discovery ist eine nette kleine Oase und der Pool ist klasse.
Zum Essen müssen wir allerdings noch mal los und wir fahren ins nahegelegene Audi-Camp. Das Essen ist okay, kommt allerdings erstaunlich schnell. Es sind mehrere Gruppen vor Ort, es ist mächtig Trubel und wir sind froh, dass wir unser schönes Hausi haben.

PB141023.jpg

Teil 1903. Jan. 2018

Tag 17 in den Moremi
Wir lassen es ruhig angehen und nutzen noch mal ausgiebig den Pool im Discovery. Schließlich müssen wir heute nur bis zum South Gate, schlappe 75 km entfernt.
Die Strecke zieht sich.
Im Camp angekommen warten wir die größte Hitze ab und drehen eine kleine Runde an den Black Pools. 2014 fanden wir hier nur ein paar ausgetrocknete Schlammlöcher. Jetzt gibt es doch mehr Wasser, es ist grüner und es gibt viel zu sehen.
Die Tsetsebees stehen, wie es sich gehört in der Tsesebee alley…

PB141034.jpg


PB141039.jpg


PB141046.jpg


PB141040.jpg


PB141054.jpg


PB141055.jpg


PB141066.jpg


PB141068.jpg


PB141076.jpg


Auch, wenn die Ausschilderung in den letzten drei Jahren deutlich verbessert wurde , gibt es hier so viele Wege, dass man schnell die Orientierung verlieren kann. Wir cruisen relativ planlos herum und stehen dann an einem Wasser. Plötzlich springt etwas aus dem hohen Gras direkt neben uns und schaut mindestens genau so erstaunt wie wir- ein Serval! Leider sprintet er sofort davon und verschwindet wieder im hohen Gras.
Das Ganze ging so schnell und wir waren so perplex, dass an ein Foto gar nicht zu denken war.

Am Abend stehen ein, zwei andere Camper mit uns am South gate. Der Platz ist sehr groß und wir stehen weit auseinander.
Plötzlich sehen wir aus den Augenwinkeln etwas auf uns bzw. unser Feuer zu kommen – ein Honigdachs! Wir sind so perplex, dass wir einfach nur ruhig sitzen bleiben.

PB141087.jpg


PB141088.jpg


Mit der Schnauze bis dicht an die Flammen, am Grill gibt es aber nichts mehr abzustauben. Für uns interessiert sich Meister Dachs überhaupt nicht. Dann zieht er wieder ab.
Nur wenige Minuten später kommt er zurück…das gleiche Spielchen und er trollt sich endgültig.

PB141089.jpg

Teil 2004. Jan. 2018

Tag 18 nach Xakanaka oder "Gib mir Fünf"

Unsere Tagesetappe bis Xakanaka beträgt nur 66 km direkte Strecke, aber dafür ist der Moremi natürlich zu schade- hier gibt es so viele Wege und so viel zu pirschen.
Zunächst erkunden wir die Gegend um Xini Lagoon und sehen plötzlich von Weitem etwas graues Mittelgroßes. Warzenschweine? Nein, zu groß… Es sind

PB150592.jpg

Nashörner. Damit haben wir nun wirklich nicht gerechnet!! So enthornt sehen die beiden schon etwas merkwürdig aus.

PB151107.jpg


PB151109.jpg


PB151110.jpg


Da wir den Weg über die verschiedenen Brücken nach Third Bridge schon 2014 gefahren sind, testen wir mal die östliche Route, den Bodumatau-Loop.

PB150602.jpg


PB151138.jpg


PB151139-2.jpg


PB151141.jpg


PB151151.jpg


Dort treffen wir auf zunächst ein paar vereinzelte Büffel.

PB151144.jpg


und diverse weitere Wasserfreunde

PB151153.jpg


PB151161.jpg


PB151166.jpg


PB151175.jpg


PB151179.jpg


PB151182.jpg


PB151191.jpg


PB151194.jpg


PB151198.jpg



Wir reden noch einige Zeit darüber, wie schön der Serval gestern war und verlieren dabei etwas die Orientierung. Eigentlich wollen wir schon umdrehen, da Karte und T4A auch nicht so richtig zusammenpassen wollen. Hinter dem nächsten kleinen Wäldchen, naja Büschchen, müsste es aber dann doch richtig weitergehen.
Und Zack!, da scheuchen wir doch schon wieder etwas auf. Langsam erhebt es sich und geht dann ganz gemütlich an dem Busch entlang –

Teil 2106. Jan. 2018

Es ist ein Leo!!!
Unser erster freistehender Leo.

PB151215.jpg


PB151211.jpg


PB151214.jpg


PB151216.jpg


Wir können ihn eine Zeit beobachten, dann verschwindet er im Buschwerk, das wir natürlich sofort umkreisen. Und tatsächlich er kommt auf der anderen Seite wieder heraus und verharrt.
In diesem Moment kommt ein Safari-Fahrzeug und will an uns vorbei fahren. Sie haben den Leo anscheinend nicht gesehen. Auf unseren Hinweis bleiben sie natürlich auch stehen und der Guide ist total glücklich, weil sie seit mehreren Tagen schon auf Leosuche seien.

PB151218.jpg


PB151220.jpg


Der Leo ist total relaxed und lässt sich durch die beiden Fahrzeuge nicht beeindrucken. Letztlich geht er dann in Richtung Wasser und Büsche und wir können ihn nicht mehr sehen. Nein, war das schön!

Die Leobegegnung war übrigens so gegen 11.00 Uhr. Da hätten wir die Mieze eher beim Mittagsschlaf erwartet. Aber man muss halt doch mit allem überall rechnen.

Teil 2207. Jan. 2018

Na, das ging ja gut los heute und es ist noch nicht mal Mittag...
Wir fahren dann erst mal weiter zur Campsite und machen Pause.
Wir überlegen eine Bootstour zu machen und gehen zuerst zum Anbieter, der quasi rechts der Campsites liegt. Hier scheint schon Saisonpause zu sein, denn der Bootsführer ist für ein paar Tage in Maun. In Richtung Lodges gibt es noch eine weitere Bootsstation und hier hätten wir die Möglichkeit am nächsten Morgen eine frühe Tour zu machen. Leider reichen unsere cash-Bestände nicht aus, schade.

PB151227.jpg

Könnte ich hierzu bitte mal etwas Bestimmungsunterstützung bekommen?


PB151231.jpg


PB151235.jpg


Am späten Nachmittag drehen wir noch eine Runde durch das etwas unübersichtliche Wegenetz rund um Xakanaka und treffen auf Löwen.

PB151243.jpg


PB151250.jpg



PB151258.jpg


PB151261.jpg


Die Gegend um Xakanaka gefällt uns diese Mal sehr gut. Eigentlich sollten wir hier länger verweilen ...
Am Camp treffen wir natürlich noch auf den ortsansässigen, aber sehr friedlichen Elefanten, der auch nachts auf der Campsite unterwegs ist und unsere Nachbarn auf dem Weg von den ablutions überrascht.

Der aufmerksame Leser wird jetzt gemerkt haben, dass wir an einem Tag tatsächlich die Big Five gesehen haben. Eigentlich halten wir von diesem Big Five-Gedönse ja nicht viel, aber wenn man sie tatsächlich innerhalb von 12 Stunden sieht, ist das schon was besonderes.

Teil 2309. Jan. 2018

Tag 19 Xakanaka nach North Gate
Die Strecke nacch Khwai/North Gate ist ziemlich langweilig.
Eigentlich ein unspektakulärer Tag und auch keine besonderen Vorkommnisse auf der Campsite, wo wir mal wieder die Mittagszeit verbringen.
Gut, es gibt ein paar Racken...
PB161295.jpg


PB161308.jpg


PB161315.jpg


Gegen Abend fahren noch mal am Khwai entlang, was im weichen Licht besonders schön ist. Auch hier gibt es so viele Wege, die wir noch nicht kennen. Die Tiere sind ziemlich entspannt.

PB161318.jpg


PB161330.jpg


PB161335.jpg


PB161339.jpg


Plötzlich meldet mein Hirn wieder etwas – Stoooop! Das sieht doch aus wie…


PB161346.JPG


Und durchs Fernglas...

PB161349.jpg


Schon wieder ein Leo!!

Jetzt müsst ihr leider ein paar Leo-Bilder schauen...


PB161355.jpg


PB161357.jpg


PB161367.jpg


PB161368.jpg


PB161386.jpg


PB161392.jpg


Wie schlank so ein Leo aus dieser Perspektive doch ist...
PB161393.jpg


PB161396.jpg


PB161413.jpg


PB161418.jpg


Ein wunderhübsches Tier und dann auch noch im besten Abendlicht.
Fast eine Stunde fahren wir hinter dem Leo her, umrunden Buschwerk und beobachten wieder.
Irgendwann verschwindet er wieder in einem kleinen Wäldchen und wir müssen zurück, um nicht erst im Dunkeln auf der Campsite anzukommen.

Was für ein schöner Abschluss heute.

Teil 2410. Jan. 2018

Tag 20 Khwai-North Gate nach Savuti

Noch vor dem Losfahren gibt es die erste kleine Aufregung:
Ich komme vom Spülen und will den Kram hinten ins Auto einräumen. Mit vollen Händen bekomme ich jedoch die Tür nicht auf. Ich stelle also den Kram zwei Meter neben dem Wagen auf dem Tisch ab, öffne die Hecktür und hole die Sachen vom Tisch. Das Ganze hat vielleicht 5 Sekunden gedauert, aber lange genug, damit sich eine Meerkatze in den Wagen schleicht und die Gemüsekiste untersucht. Ja, geht´s noch! Ich klettere in den Wagen und will unser Grünzeug nicht kampflos aufgeben. Eine kleine Schreierei beiderseits und das haarige Monster flüchtet an mir vorbei. Der Affe hatte sogar noch ein Kleines an sich dranhängen und sitzt dann stolz ein paar Meter entfernt mit einer (Ha, nur einer!) erbeuteten Möhre.
Die sind so flink die Biester, da darf man echt keine Sekunde irgendwas offen stehen lassen. Und wir sind immer so sorgsam!
Mein Liebster hatte in der Zwischenzeit den Grill gesäubert und wurde erst durch den Krach aufmerksam. Das Ganze war wohl sehr amüsant anzuschauen 🙄

Auf dem Weg nach Savuti wollten wir eigentlich nördlich am Khwai entlang cruisen und erst später auf die Hauptstrecke einbiegen. Wir versuchen im Dorf noch Batterien zu kaufen, was letztlich sogar bei zwei netten Jungs klappt, und verpassen dabei irgendwie den Abzweig gen Osten. Umkehren wollen wir dann auch nicht mehr und so geht´s über die relativ langweilige Hauptstrecke gen Savuti.

PB170628.jpg


2014 waren wir schon einmal dort. Der Channel führte Wasser und es hat uns recht gut gefallen. Die eine Nacht damals war irgendwie zu kurz und so haben wir dieses mal zwei Nächte eingeplant, um die Gegend etwas ausgiebiger erkunden zu können.

PB170631.jpg


Es geht längs der Marsh Road und in der Ferne sehen wir dunkle Rauchwolken. Es scheint Buschfeuer zu geben und je näher wir unserem Ziel kommen, desto bedrohlicher sieht es aus.

PB170632.jpg


PB170635.jpg


Ein uns entgegen kommendes Fahrzeug der Parkverwaltung hält an und sagt, dass es mehrere Feuer auf der Strecke geben würde. Auf die Frage, ob das ein Problem sei, heisst es, man solle halt etwas schneller fahren…schluck!
Die nächsten Kilometer sitze ich also auf dem Beifahrersitz und habe den Feuerlöscher vorsorglich schon mal im Arm. Aus Gewohnheit fahren wir mit offenem Fenster und insbesondere Insekten, große Insekten, sind auf der Flucht. Einige Male verirren sich ziemlich große Heuschrecken in unseren Wagen. Zunächst passieren wir verbrannte Abschnitte und man spürt bis ins Auto, dass die Temperatur deutlich ansteigt. Die Vegetation ist zum Glück nicht besonders hoch, so dass die Situation jetzt nicht mit den Bildern zu vergleichen ist, die man vor gar nicht allzu langer Zeit aus Kalifornien oder Portugal gesehen hat. Manchmal ist das Feuer gar nicht über den Weg gelangt. An ein paar Stellen brennt es jedoch richtig und der leichte Wind aus der falschen Richtung beunruhigt zusätzlich. Puh, hier werden wir wohl kaum zwei Tage verbringen können, denke ich. Irgendwann ist der schlimmste Abschnitt überstanden und wir erreichen die Marabou Pan. Hier sind viele Elefanten, Antilopen, Marabus und Geier versammelt.

PB171440.jpg


PB171438.jpg

So richtig entspannt sind wir aber nicht, da uns die Rauchwolken noch im Nacken sitzen und wir ständig beobachten, ob sie näher kommen oder wir wie geplant weiter fahren können. Letzteres ist aber dann doch kein Problem.

PB171443.jpg


PB171450.jpg


In Savuti angekommen, erklärt man uns, dass man nachts versucht die Feuer zu löschen – mit Feuerpatschen. Bislang war man aber noch nicht recht erfolgreich....
Wir haben die Paradise-Campsite. Insgesamt scheinen fast alle Plätze belegt zu sein. So mit ohne Wasser im Channel ist es nur halb so nett. Auf Nr. 3 haben zwei Fahrzeuge offensichtlich Probleme mit dem tiefen Sand. Der Platz ist ordentlich durchgepflügt.

Gen Nachmittag erkunden wir das Gebiet in nördlicher Richtung. Ein paar Elefanten, ein Hippo im spärlichen Pool.

PB180660.jpg


Auch hier gibt es ein paar verbrannte Stellen. Mit der schwarzen Windhose und den schwarz-weissen Zebras wirkt das ganze irgendwie skurril.

PB171452.jpg


Wirklich hübsch, diese Riesentrappe im Balzkostüm. Aber anscheinend ist der Hahn nicht so recht erfolgreich, da wir ihn noch desöfteren so aufgeplustert sehen.

PB171424.jpg


PB171437.jpg


Wir umfahren ein paar der Hügel und sehen eine Roan-Antilope,

PB181531.JPG


ein Eland (zu schnell, kein Foto) und machen Pause am Picknick-Baobab. Dieser steht in voller Blüte und ist richtig schön grün ist.

PB181489.jpg


PB180657.jpg


Aus dem Baum hören wir ein Piepen, das an einen Jungvogel erinnert…oder an eine Eule?! Wir verrenken uns den Hals und tatsächlich finden wir einen kleinen Kauz!

PB181562.jpg


Unser erster selbst gefundener Perlkauz!

Teil 2511. Jan. 2018

Wir fahren dann noch verschiedene Wege ab, durchqueren dabei den trockenen Channel, sehen aber nicht mehr viel.

PB171460.jpg


PB171472.jpg


PB171463.jpg


Die Generatoren im Camp laufen noch lange und da Paradise am Weg zu den staff-Unterkünften liegt kommen auch öfters Leute vorbei oder werden sogar mit dem Wagen gebracht. So paradiesisch ist der Platz nicht.


Tag 21 Savuti
Wir schauen noch mal bei den südlichen Marabu-Pans vorbei. Auch heute sind wieder zahlreiche Elefanten unterwegs. Ansonsten gibt es Zebras und ein paar Antilopen

Die Buschfeuer haben sich zum Glück nicht genähert, die dunklen Rauchwolken sind aber immer noch zu sehen.
Nach der Mittagspause drehen wir wieder eine Nordrunde, aber auch hier kbV (keine besonderen Vorkommnisse).

Wir schauen uns den Weg auf den Leopard Rock an, trauen uns dann aber doch nicht so weit zu Fuss zu gehen.
Stattdessen fahren wir zur Baobab Gallery, die wir bislang nicht geschafft haben. Diese Ansammlung von den großen, grünen Bäumen gefällt uns außerordentlich gut.

PB180666.jpg


PB180669.jpg


PB180670.jpg

Auch hier hören wir wieder das Piepen im Baum. Sollte etwa auch hier…? Jaaa, hier sitzt ebenfalls ein kleiner Kauz.

PB181587.jpg


PB181594.jpg

Teil 2611. Jan. 2018

Ein bisschen Geflügel gibt es noch zu sehen, ansonsten zeigt sich Savuti von seiner tierarmen Seite.

Ein Kronenkiebitz
PB181492.jpg


Schwarzstirnwürger
PB181502.jpg


Jakobiner-Kuckuck
PB181524.jpg


Ohrengeier
PB181534.jpg


PB181540.jpg


PB181541.jpg

Teil 2713. Jan. 2018

Tag 22 nach Linyanti

Wir freuen uns darauf, nach dieser trockenen staubigen Gegend wieder ans Wasser zu kommen. Auch etwas mehr Leben (z.B. Vögel) erhoffen wir uns dadurch.
Es sind nur 60 km, aber die Strecke soll es in sich haben. Beim Auschecken in Savuti empfiehlt man uns über das Goha Gate zu fahren.
Anfangs fährt es sich noch ganz entspannt, die letzten 30 km sind jedoch mächtig tiefsandig. Da wir ohnehin mit recht wenig Reifendruck fahren, kommen wir gut durch, an den leichten Steigungen möchte der Motor allerdings richtig hochgedreht werden.

Besonders abwechslungsreich ist die Strecke nicht, wobei doch die ein oder andere Antilope kreuzt und sogar eine Giraffe an einer Pfütze –warum steht hier eigentlich Wasser?- zum Trinken steht.
Plötzlich meldet mein Gehirn Haaalt! Da war doch was….irgendwas passte nicht bzw. ist aus dem grünen buschigen Einerlei aufgefallen. 50 Meter im Rückwärtsgang später haben wir Gewissheit: in einem grünen Busch sitzt etwas Quietschgelbes…


PB190684.jpg


PB190685.jpg

ein Chamäleon!!
Das hätten wir jetzt a) überhaupt nicht erwartet und b) wieso ist es gelb und nicht getarnt?

Einige Kilometer weiter erreichen wir das Linyanti Gate. Beim Ausfüllen des dicken Buches weist man uns darauf hin, dass es hier einen naughty elephant gäbe und wir sollten nur mit dem Auto zu den ablutions fahren. Okaaay, Elefanten auf der Campsite hatten wir schon öfters. Da die Managerin aber doch wiederholt, dass der Elefant etwas lästig sei und sich nicht wirklich vertreiben liesse, werden wir aufmerksamer. Letztlich erzählt uns die Managerin, dass er wohl schon mal Stühle durch die Luft wirft und auch schon mal versucht hätte, ein Auto aufzumachen…Schluck! Sie hätten schon das DWNP und MEWT informiert und es wäre auch schon jemand vor Ort gewesen, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Tja, das klingt ja jetzt nicht nach einem entspannten Aufenthalt am Linyanti…
Wir beschließen, am Tage erst mal die Situation einzuschätzen und ggf. von dem Angebot Gebrauch zu machen, im staff village zu übernachten.
Die Campsite liegt hübsch mit Blick auf das Wasser bzw. das was davon übrig ist. Ein paar Hippos grunzen, eins liegt wie tot (ist es auch). Ein schöner großer Baum spendet Schatten.

Früh übt sich, was ein richtiges Frankolin werden will...
PB191613.jpg


Paradies Fliegenschnäpper

PB191618.jpg


PB191620.jpg


Aus der Ferne hören wir etwas Gepolter, denken uns aber nichts dabei.
Linyanti bietet nur wenig gamedrive-Möglichkeiten, die wir uns aber dennoch mal anschauen wollen. Zuerst landen wir auf der Nachbarcampsite und tauschen uns über den Eli aus. Die beiden hatten aber auch noch keine Begegnung und überlegen ebenfalls im Schutze des staff villages zu übernachten.
Auf Camp Nr. 3 berichtet man uns, man habe gerade den Problemelefanten erfolgreich vertrieben – aha, daher das Gepolter.
Unser gamedrive führt uns erst parallel zum Ufer längst, an ein, zwei Aussichtspunkte, ansonsten aber durch eher dichtes Buschwerk.

PB191645.jpg

Zurück geht es in einer Schleife, die landschaftlich ganz nett ist (hohe Bäume).

PB200697.JPG


PB200698.JPG


Nicht viel später auf der Campsite bekommen wir tatsächlich Elefantenbesuch. Ich flüchte schon mal ins Auto, während mein Liebster sich hinter dem Wagen in Deckung bringt. Der graue Riese räumt unsere Stühle unsanft zur Seite und kommt direkt auf den Wagen zu und rüsselt die Frontscheibe ab. Puh, ganz schon groß und nah und IN einen Rüssel habe ich bislang auch nicht reingeschaut! Er zieht dann aber davon. Anhand der Schmodderspuren sehen wir, dass er auch am Türgriff rumgefummelt hat.
Eigentlich ein harmloser Besuch, aber die eindringlichen Warnungen lassen uns keine Ruhe.
Wer weiss, wie der Kollege in der Nacht agiert…
Wir machen ein schnelles Essen, immer mit aufmerksamem Blick in die Umgebung, ziehen bei Beginn der Dunkelheit Richtung staff village um und geniessen bei einem GinT entspannt unseren vorletzten Abend und den fast schöneren Blick auf die Linyanti-Sümpfe über denen im Dunkeln Hunderte von Leuchtkäfern tanzten!
Die Nacht bleibt herrlich ruhig!

PB200695.jpg

Teil 2814. Jan. 2018

Ach, was ich fast vergessen hätte....der schöne Schattenbaum hatte auch noch eine nette Überraschung für uns.
Das gleiche Fiepen, was wir bei Savuti in den Baobabs hörten, liess uns auch hier wieder den Blick nach oben richten.
Nach kurzem Suchen - jetzt hatten wir es drauf- haben wir auch hier die Quelle gefunden.
Dieses Mal waren es gleich zwei Käuzchen!

PB191647.jpg


PB191649.jpg


PB191660.jpg


Tag 23 nach Ihaha
Wir brechen relativ zeitig nach einem schnellen kurzen Frühstück auf und verlassen diesen eigentlich schönen Ort.
Zunächst heizen wir routiniert durch die Tiefsandpassage.

PB200700.jpg


Die Fahrt nach Ihaha ist nicht weiter spannend

PB200701.jpg


und irgendwann kommt die Teerstrasse, die so gar nicht hierher passen will.

Vom Ngoma Gate versuchen wir uns möglichst wassernah vorzuarbeiten, aber das Wasser ist ganz schön weit weg.
Ein paar übliche Verdächtige, aber eher kbV.

PB201665.jpg


PB201666.jpg


Dieser hübsche Wasserbock gehört natürlich noch nach Linyanti und nicht an den Chobe...

Rallenreiher
PB201679.jpg


Karminspint

PB201687.jpg



PB201696.jpg


PB201712.jpg


Am Nachmittag wollen wir noch etwas an der Riverfront längs fahren. Es sind kaum Fahrzeuge unterwegs und diese stehen oft an eher unscheinbaren Sichtungen. Später werden auch wir feststellen, irgendwas fehlt hier… Wir sehen nicht einen einzigen Elefanten!

Dafür einen Lappenkiebitz,

PB201716.jpg


ein hübsches Warzi

PB201717.jpg


und viele viele Antilopen

PB201719.jpg


PB211744.jpg


Auf unserer Campsite gibt es noch ein paar Angola Schmetterlingsfinken, die ich so sehr mag

PB201691.jpg


PB201692.jpg


und eine Grünrücken Camoptera

PB201711.jpg


Auch rund um unsere Campsite tummeln sich gen Abend hunderte von Antilopen. Die Großen fressen genüsslich vor sich hin, die Mittleren rangeln miteinander und die Kleinen üben sich im Weit-Hochsprung.

PB211729-2.jpg


Genauso haben wir uns unseren letzten Abend vorgestellt.

Teil 2915. Jan. 2018

24. und letzter Tag nach Kasane

In der Nacht hatten wir noch Besuch von einem Springhasen!
PB201726.jpg

Witzig diese Mischung aus Känguruh und Kaninchen…

Auch morgens zum Frühstück sind wir von Antilopen umgeben - schön. Die vielen Kleinen toben herum und machen wieder weite Sprünge.
Richtung Kasane treffen wir ein paar Büffel (die irgendwie anders aussehen als in Savuti),

PB211763.jpg


PB211760.JPG

kommen an einem Elefantenkadaver vorbei und sehen aus der Ferne tatsächlich noch drei lebendige Examplare im Busch

und ein paar Zebramangusten
PB211752.jpg


Insgesamt war der Chobe dieses Mal etwas enttäuschend. Auch andere Reisende und die Safariguides haben nicht mehr gesehen.

Wir fahren zum Flughafen, übergeben unser Fahrzeug und hopsen dann mit einem kleinen Flieger nach Johannesburg.

Ein paar Bilder aus einem Garten unserer Freunde in Pretoria muss ich hier aber auch noch zeigen. Da fährt man wochenlang durch die Wildnis und kann doch das eine oder andere ganz bequem in einer Stadt von der Hängematte aus beobachten !

Pfirsichköpfchen
PB221774.jpg


PB221776.jpg


Haubenbartvogel
PB221783.jpg


Dominikanerwitwe
PB221787.jpg


PB221802.jpg


Rotkopfamadine
PB221799.jpg


Besonders angetan hatte es mir dieser Weber. Er war so emsig am Bauen....zwischen den beiden Bildern liegen nur ein paar Stunden

PB221811.jpg


PB221816.jpg



- Ende -

Wüste – Wasser – Wahnsinn! von Mabe

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/294312-wueste-wasser-wahnsinn

Stand: letzter Berichtsteil vom 15. Jan. 2018

Die Rechte am Text und an den Bildern liegen beim Autor. Ausdruck für den eigenen Gebrauch.