Nach einer wunderschönen 5 wöchige Rundreise durch Botswana und Namibia möchte ich hier meine Eindrücke und Erlebnisse schildern.
Den Thread " Sind die noch zu retten" von Bayern Schorsch hatte ich nicht vergessen. So habe ich mir Preis/Leistung in den Lodges genauer angeschaut. Für uns war es die sechste Reise nach Namibia. Ich muss auch feststellen dass die Preise wahnsinnig gestiegen sind und aber der Service und die Qualität im allgemein nachgelassen haben.
Im Gross und Ganzen wurden wir dieses Jahr von Namibia doch ein bisschen enttäuscht.
Hier schon einmal unsere Route mit den Unterkünften:
Eningu Clayhouse: gut
Thakadu Bush Camp: mittelmässig
Hyena Tented Camp: sehr gut
Gweta Lodge: gut
Elephant Sands: mittelmässig
Chobe Bush Camp: ausgezeichnet
Zovu Elephant Lodge: gut
Nkasa Lupala Camp: sehr gut
River Dance Lodge: ausgezeichnet
Dornhügel Guest Farm: gut
Onguma Bush Camp: sehr gut
Taleni Etosha Village: ausgezeichnet
Doro Nawas: ausgezeichnet
Fisherman's Guest House: sehr gut
Cornerstone Guest House: sehr gut
Etusis Lodge: gut
Erongo Wilderness Lodge: ausgezeichnet
Voigtland Guest House: sehr gut
Hilton Hotel Doha: sehr gut
Bin gerade am Bilder sortieren. Bald kann die Reise beginnen. Leute ihr könnt schon einmal einsteigen!
Bis sehr bald Annick
Teil 210. Dez. 2017
Oulala Fomis, im Ford Fiesta wird es eng............ 🤩
Welcome an alle Mitreisenden. 🙂
29 Oktober 2017
Um 16.15 hebt unsere Airbus A350 pünklich von Genf ab und landet pünktlich um 23.30 am Hamad International Airport Doha. Der "Economy" Class Flug fanden wir echt klasse. Gutes Essen, guter Service, sehr nettes Personal. Die Toiletten wurden sogar öfters von der Crew gereinigt. 🤪
10 Tage vor unserer Reise haben wir von Qatar ein Upgrade Angebot Business bekommen. Da hiess es: First come, First go. Wir waren bestimmt die Ersten! 😛 Für 500 CH pro Person Zuschlag fliegen wir heute weiter nach Windhoek. 🙂
Der Transit verläuft zügig da ohne Immigration. Wir müssen nur durch die Security. Die Business Class Lounge erweist sich als ein richtiges Schäppchen. Es gibt Restaurant, Business Center, Erholungsraum und Duschen. Alles separat.
Im Restaurant gönnen wir uns ein Güpli gut frappierten Lawson Brut Champagner. Am Buffet nehmen wir uns verschiedene Sushis. Miam miam, es fängt ja gut an! 😄
Um 3 Uhr Nachts kann es per Dreamliner weiter gehen.
Die Business Class finden wir echt spitze.
Den Stuhl kann man total flach richten so dass man das Gefühl hat in einem Bett zu schlafen. Jeder bekommt ein "Necessaire de toilette" und ein Pyjama. Auf dem Bildschirm verfolgen wir den Umweg der die Maschine in Kauf nehmen muss. Die Regierung hat einige politische Probleme mit einigen Nachbarländer und kann daher den Luftraum nicht betreten.
Service, Essen, Schampus, La Crème de la Crème! We are with the angels.........und schlafen auch bald ein. Eine Stunde vor Ankunft bekommen wir ein ordentliches Frühstück serviert.
Um 11 Uhr landen wir auf Hosea Kutako Airport Windhoek.
Die Business Kunden dürfen als Erste aussteigen. So sind wir die Ersten auch bei der Immigration. Stempel hier, Stempel da. Von Toni will man kein Bild, von mir schon....... 30 Minuten später erreichen wir schon den Europcar Schalter. Durch Billigmietwagen.de haben wir einen Ford Fiesta reserviert. Kostet uns 980 euros für die 32 Tagen, Versicherung ohne Selbstbeteiligung inkl. Wir checken die Karre von A bis Z. Sie ist praktisch neu, 10000 Kilometer am Taco, sehr gute low class Reifen.
Gegen 14 Uhr erreichen wir unser Ziel: Eningu Clayhouse Lodge.
Das Wetter ist nicht besonders schön. Es windet und ist kalt. Gaby empfängt uns ganz herzlich im Salon
und bringt uns anschliessend zum Bungalow 5.
Das Zimmer ist nicht schlecht aber im Schrank fehlt es an Platz für unsere Klamotten. Zum Glück gibt es im Zimmer ein drittes Bett. Da können wir unsere Kleider darauf legen.
Die Moskitonetze machen keinen guten Eindruck. Man sieht einige Löcher.........
Das Badezimmer ist OK und sauber.
Fortsetzung folgt
Teil 311. Dez. 2017
Fortsetzung
Um 16 Uhr gibt es kostenloser Kaffee/Kuchen. Da treffen wir auch 8 deutsche Gäste sowie Bettina die sehr nette Besitzerin.
Danach besuche ich den "Hyde" in der Hoffnung etwas vor die Linse zu bekommen.
Viel ist da nicht los aber 2 Erdhörnchen bereiten mir viel Spass.
Erdhörnchen sind tagaktiv. Sie leben in kleinen Kolonien in selbstgegrabenen Bauen, deren Tunel ein Areal von 700m2 haben können und 2 bis 100 Eingänge besitzen. Kolonien bestehen entweder nur aus Weibchen und deren Nachwuchs oder nur aus Männchen.
Nur kurzzeitig suchen Männchen die Bausysteme der Weibchen auf, um die Begattung zu vollziehen. Scheint hier der Fall zu sein.
Um 19.30 wird das Nachtessen im Restaurant serviert. Ein Tischlein wurde für uns gedeckt.
Es gibt Gemüse Curry Suppe, Oryx Steak mit Rissoto und Gemüse sowie ein Parfait Glacé. Schmeckt alles sehr gut. Anschliessend unterhalten wir uns noch ein wenig mit einigen Gästen. Wird immer schwieriger den Viele verbringen ihre Zeit mit dem I-Pad und Wifi......
Später geht es schlafen. Ich weiss noch nicht wie ich die Nacht verbringen werde ......... Die Matratze muss schon einiges mittgemacht haben! 😗
Preis pro Nacht in Halbpension: 2720 N$
Teil 412. Dez. 2017
31.10.2017
In der Nacht habe ich die Matratze umgedreht und so konnte ich meinen Rücken schonen. Manchmal braucht es nicht viel um die Nacht zu versüssen....... 🙂
Um 8 Uhr geniessen wir ein leckeres Frühstücksbuffet. Bettina ist auch schon da um sich von den Gästen die heute abreisen zu verabschieden. Die Sonne scheint. Da wir heute morgen laufen möchten überreicht uns Bettina einen kleinen Plan.
Eine Stunde später machen wir uns auf den Weg. Er ist gut beschildert. Unter den verschiedenen roten Deckel gibt es Erklärungen über Fauna und Flora. Schade dass man Manche nicht mehr lesen kann............Die Bank macht auch einen schlechten Eindruck.
Anschliessend geniessen wir den Pool in vollen Zügen.
Die Jacuzzi neben dem Pool kann man nur im Winter benutzen.
Zum Mittagessen haben wir uns Quiche mit Salat bestellt. Schmeckt ganz gut. Danach laufe ich wieder zum Hide rüber. Das Erdhörnchenpaar scheint wieder da zu sein. Da wird auch golo golo getrieben....... 😛
Es verschwindet aber sehr schnell. Bald kommt aber zu meiner Freude Nachschub. Eine kleine Kolonie.
Es ist goldig ihnen zuzugucken.
Der Himmel bedeckt sich auf einmal sehr schnell und eine halbe Stunde später schüttet es wie verrückt. Wir verschwinden ins Zimmer und packen schon einmal unsere Sachen für den nächsten Tag. Zum Apéro gönnen wir uns einen Rock Shandy.
Zum Abendessen sind wir nur noch 4 Personen. Es gibt gemischter Salat, Chicken mit Gemüse und Gratin und Cheesecake. Draussen regnet es immer noch gewaltig.
Morgen geht es weiter nach Ghanzi.
Fazit zum Eningu Clayhouse:
- günstige Lage unweit vom Flughafen
- gute Küche
- sehr nette Besitzerin
- Zimmer und Badezimmer sind leider in einem traurigen Zustand. Sie können echt einen Lifting gebrauchen.
- die Hinweise auf den Wanderwegen würde ich auch wieder erneuern.
- Preis/Leistung stimmt nicht ganz meines Achtens.
Teil 513. Dez. 2017
@danke Konni für das Bild. Ich musste grinsen.... 😎
01.11.2017 Nicht unser Tag!
Bis um 3 Uhr hat es geschüttet. Nach dem Frühstück erklärt uns Bettina dass der letzte kilometer der Lodgezufahrt unter Wasser steht. Wir sollen daher den Umweg über ihr Haus nehmen. Toni ist schon ganz nervös als wir um 8.30 die Lodge verlassen.
Da wir nach Botswana fahren habe ich mich für die Abkürzung über Witvlei entschieden (D1808 - D1800). Hätte ich lieber nicht.... 😣 Die ersten 5 Kilometer gehen ohne Problem. Ausser Ziegen und Schafe sehen wir nichts auf der Piste.
Danach müssen wir aber abwechselnd den Wagen verlassen und die Füsse waschen....... 😗 Toni bellt jedes Mal.... 😈
Einmal bleiben wir sogar fast stecken. Mensch sind wir erleichtert als wir endlich die B6 erblicken. Für die 82 Kilometer haben wir fast 3 Stunden gebraucht....... 😊 In Gobabis wird getankt. Wir kaufen auch noch Kleinigkeiten im Spar.
Gegen 14 Uhr halten wir an der Grenze Buitepoos (Namibia/Botswana) an. Wir sind nicht die Einzigen. Wir benötigen 40 Minuten bis der ganze Papierkram erledigt ist. Botswana verlangt auch eine Roadtax von 154 Pulas. 2 1/2 Stunden später kommen wir in Ghanzi an. Wir tauschen zuerst Geld im 4 Corners Bureau de Change. 1 US$ = 9,70 Pulas
Die Sonne knallt wie verrückt und es wird richtig heiss.
Danach geht es Richtung Thakadu Bush Camp wo wir heute Nacht übernachten. Die letzten 3 Kilometer dorthin sind schon "rocky" wie auf der Webseite beschrieben. Die Leute scheinen hier viel Humor zu haben.
Eine Schildkröte steht mitten auf der Piste. Ich trage sie auf die Seite.
Wir werden von Marike herzlich empfangen. Die Besitzer sind in Urlaub und sie schmeisst den Laden seit einer Woche. Unser erster Eindruck: die Anlage ist RUN DOWN! Marike begleitet uns zum Chalet 1. Wir können davor parken und das Gepäck ausladen.
Zum Glück gibt es 2 Betten im Zimmer denn das Doppelbett wird sehr eng sogar für Honeymooner...... 😄
Die Luft da drin ist stickig. Hinter dem Doppelbett findet man einen Schrank mit Safe.
Marike weiss nicht wie die Klimaanlage funktionniert. Ich kümmere mich gleich darum und innerhalb 5 Minuten wird es im Zimmer kühler. Das Badezimmer wirkt nicht gerade romantisch aber ist sauber.
Später sehen wir uns die Anlage genauer an. Am Wasserloch ist nichts los. Im Pool sehen wir auch Niemand.
Im Restaurant bleibt man keine Ewigkeit sitzen denn der Rücken leidet sehr schnell......
Wir unterhalten uns mit einer Gruppe Overlander. Einer ist Reiseführer. Zum Nachtessen bestellen wir Kudu und Zebra Steaks. Beide sind hart wie ein Brett und die Pommes schwimmen im Fett. Nix miam miam..... 🤩 Zum Glück hilft das St Louis das Ganze zu runterspülen.
Wir beschliessen morgen auf das Frühstück zu verzichten.
Preis ohne Frühstück: 1100 Pulas nicht gerade geschenkt......
Morgen geht es weiter nach Maun und Kwai River
Teil 614. Dez. 2017
@Udi: die Wohlfühllodge kommt zum Glück! 🙂
@Guggu: ja die Bude kann man echt vergessen......... 😣
02.11.2017
Gegen Mitternacht weckt mich mein Toni. Er hat wegen der Matratze starke Rückenschmertzen. Wir beschliessen die Matratze direkt auf den Boden zu legen denn die Bettlatten haben schon bessere Zeiten gesehen...... 😗 Es scheint zu wirken, Toni schläft schnell ein.
Fazit: Thakadu Bush Camp als Zwischenstop gerade OK. 2 Nächte würde ich hier bestimmt nicht bleiben wollen.... 😎
Um 7 Uhr packen wir schon unsere Sachen ins Auto. Danach tanken wir an der Engen Station in Ghanzi. Da kann man sich auch einen Kaffee und Kekse besorgen.
Die Strecke bis nach Maun lässt sich gut fahren. Um 11 Uhr erreichen wir die Stadt. Es herrscht ein reger Verkehr.
Den Flughafen finden wir ohne Problem sowie das Mack Air Office wo wir einen Flug zum Hyena Tented Camp gebucht haben. Da werden wir sehr freundlich begrüsst. Unsere Koffer können wir im Office für die ganze Zeit abstellen. Wir nehmen nur eine grosse Reisetasche mit. Toni parkt den Wagen im Flughafengelände. Ist kostenlos. Anschliessend kommt ein Mack Air Angestellter und bringt uns direkt zum Check In. Innerhalb 5 Minuten ist alles erledigt. Ein Minibus führt uns zu unsere GA8 AIRVAN Maschine.
Der Pilot erweist sich als eine sehr hübsche Dame. Ein Praktikant begleitet sie.
Wir sind die einzigen Passagiere. Das Flugzeug startet pünklich um 12 Uhr.
Die Landschaft von da oben ändert sich mit der Zeit. Wouah!
35 Minuten später landen wir auch schon auf dem Hyena Tented Camp Airstrip. Da erwartet uns Kyle. Zum Camp sind es noch 13 Kilometer.
Bei Ankunft gibt es einen Welcome Drink. Danach gehen wir zum Lunch denn wir haben Hunger! Die Quiche sowie die verschiedene Salate schmecken ausgezeichnet. Erst jetzt nehmen wir uns die Zeit die Anlage genauer zu betrachten. Das Restaurant sowie der Salon wirken sehr gemütlich und gepflegt.
Das Highlight bleibt die Terrasse mit Blick auf dem Wasserloch.
Dieses hat öfters Besuch.
Schade dass der winzigePool seit längerer Zeit nicht mehr in Betrieb ist. Auf der Webseite wurde aber nichts vermerkt. Der Grund: die Elis haben ihn manchmal besucht......
Wir werden von Roger, unser Guide, zum Zelt 1 gebracht.
Von aussen macht es einen sehr guten Eindruck. Die Terrasse lädt zum Faulenzen ein.
Das Zimmer besitzt viel Charme.
Es gibt auch einen Safe.
Das Badezimmer ist vom Klo getrennt. Finde ich immer gut.
Unter dem Zelt ist es aber kaum auszuhalten bei über 40 Grad. Hoffentlich wird es in der Nacht kühler. Wir packen schon einmal unsere Sachen aus.
Fortsetzung folgt
Teil 715. Dez. 2017
Fortsetzung
Um 15.30 gibt es Kaffee/Kuchen auf der Terrasse. Ein englisches Ehepaar wird uns zum Game Drive begleiten. Eine halbe Stunde später geht es los. Schade dass das Camp so weit vom Kwai River entfernt ist. Wir brauchen eine gute halbe Stunde bis wir die Hauptpiste Maun - Kwai Village erreichen. Wir überqueren sie und brauchen noch 15 Minuten bis wir endlich einige Tiere vor die Linse bekommen.
Zuerst Monsieur Kudu
dann ein Wasserbock
und später viele Zebras.
Die Engländer sind nicht gerade begeistert. Sie wollen unbedingt "Lions" sehen. Roger bemüht sich. Wir fahren eine Weile herum und endlich bingo! Zuerst erblicken wir einen Löwen
dann einen Zweiten
und ein Dritter kommt auch noch dazu!
Roger freut sich wie ein kleines Kind für uns. Die Engländer sind kaum noch zu halten. Wir verfolgen die 3 Burschen. Der Eine geht schon einmal einen Schluck trinken.
Roger erklärt uns dass dieser Löwe vor 7 Tagen eine schleckliche Infektion im rechten Auge hatte. Der Parktierarzt hat ihn betäubt und behandelt. Es scheint ihm besser zu gehen.
Der zweite Löwe nähert sich auch zum Wasser um seinen Durst zu löschen.
Die Freude ist total als der Dritte sich auch noch dazu hinsetzt.
Wir gucken eine Weile zu.
Nach 20 Minuten verschwinden leider die Drei wieder.
Roger bringt uns anschliessend zum Sundowner Viewpoint. Wir sind leider ein bisschen spät dran.
Wir kommen erst um 20.00 wieder in die Lodge an. Wir haben keine Zeit mehr uns umzuziehen. Wir waschen unsere Hände und begeben uns zum Tisch. Die Lodge ist heute ausgebucht. 2 grosse Tische wurden gedeckt. Der Eine für eine Gruppe und der Andere für uns, der Lodge Manager, die Tour Guides, das englische Ehepaar und ein slowakisches Ehepaar.
Das Ambiente am Tisch wird "hot" und der Wein fliesst à gogo. Toni ist total in seinem Element und erzählt Witze. Der Engländer und der Slowake machen auch schön mit. Ich möchte morgen früh um 5 Uhr aufstehen und steige auf Wasser um.
Gegen 23 Uhr finden wir endlich wieder unser Zelt.
Teil 816. Dez. 2017
@Carsten, wenn die Miezen einfach so erscheinen, freue ich mich auch! 😄
3.11.2017
Um 5 Uhr klopft es an der Tür. Es ist Roger und Zeit zum Aufstehen. Toni leidet unter starken Kopfschmertzen und weigert sich aus dem Bett...... 😗
Eine halbe Stunde später beim Kaffee fehlen auch noch die Engländer. Das slowakische Ehepaar scheint den Abend gut verdaut zu haben. Punkt um 6 Uhr geht es los. So früh am morgen mag ich die Farben. Ein Eli marschiert zum ersten Wasserloch.
Eine Giraffe sucht nach Futter.
Nach einer Stunde erreichen wir den Kwai River. Landschaftlich gefällt es mir hier am besten.
Ein Hippo geniesst sein Bad.
Wir gucken eine Weile einem Sattelstorch zu.
Anschliessend kommen wir an Gnus vorbei.
Auf einmal springt Roger von seinem Sitz hoch und nimmt sein Fernglas. Leopard, Leopard erklärt er uns. Tatsächlich entdecken wir eine Mama Leo mit ihrem Kleinen.
Es wird nicht einfach ihnen zu folgen.
Sie verschwinden bald hinter einem Gebüsch. Roger fährt über einem grossen Ast hinterher und stellt den Motor ab. Wir haben sie anscheinend verloren. Der Motor springt aber nicht mehr richtig an. Roger steigt aus um das Problem zu identifizieren. Oulala aus dem Schaltgetriebe sprizt Flüssigkeit........Ueber Funk und Telefon versucht er das Camp zu erreichen. Er kommt aber nicht durch und Werkzeug hat er auch nicht dabei..... 😣
Zum Glück ist Draosch, der Slowake, ein Landrover Mekaniker in seiner Heimat. Innerhalb 15 Minuten gelingt es ihm aus einer kleinen Plastikflasche ein Sifon zu erzeugen um ein bisschen Bremsflüssigleit in das Schaltgetriebe zu pumpen.
Und so können wir bis zum Belmond Airstrip fahren.
Da hat Roger Telefonkontakt mit dem Camp. Es heisst wir sollen auf Kyle warten. Er kommt in ca einer Stunde mit einem anderen Wagen. Wir machen es uns schon einmal gemütlich.
Kyle kommt erst 2 Stunden später mit einem Mekaniker......Wir steigen alle in seinem Wagen um und erreichen Hyena Tented Camp erst um 13 Uhr...... Toni wartet ungedultig auf uns. Es geht ihm besser. Er verspricht heute Abend auf Wasser umzuschalten. Zum Lunch gibt es ein Salatbuffet, diverse Quiches und Käseplatte.
Fortsetzung folgt
Teil 917. Dez. 2017
@Ingrid: Wie bringst du einem Esel bei ein Aspirin zu schlucken? 😗
@Sadie: ich weiss echt nicht ob es sich um die 3 selben Löwen handelt...... 😎
@Bele: Warum wir uns für dieses Camp entschieden haben? Es machte auf der Homepage einen sehr guten Eindruck. Das "All-In" Package (690 US$ für uns Beide pro Nacht) fand ich auch ganz in Ordnung im Vergleich zu anderen Camps. Leider sieht man auf der Webseite nicht dass es so weit vom Kwai Ufer entfernt ist.... 😵 Was die Löwen anbelangt, muss ich einfach dem Guide glauben. Ich erzähle hier nur was ich gesehen und gehört habe.
Fortsetzung
Danach lesen wir in unserem Chalet. Um 15.30 gibt es wieder Kaffee/Kuchen und um 16.00 kann der Game Drive losgehen. Wir sind zu Viert. Das slowakische Ehepaar und wir Beide. Wir fahren wieder eine Weile bis wir die ersten Tiere sehen. Zuerst ein niedlicher Steinbock
dann eine Sable Antilope
und später eine Giraffe.
Am Kwai River können wir verschiedene Vogelarten bewundern. Sattelstorche
sowie Hornraben findet man oft.
Auf einmal erblicken wir im weitem mehrere stationierte Game Drive Wagen. Roger fährt sofort hin. Da treffen wir die 3 gestrigen Löwen. Wir sind aber spät dran. Sie verlassen gerade die Wasserstelle
und verschwinden sehr schnell. Inzwischen ist es auch Zeit zum Sundowner. Roger sucht sich ein nettes Plätzchen am Kwai Ufer aus.
Mit einem schönen Sonnenuntergang wird es heute nichts!
Als Trost schauen wir eine Weile der Eli Mama mit ihrem Kleinen zu.
Gegen 19.40 erreichen wir die Lodge und gehen duschen. Zum Abendessen gibt es Zwiebelsuppe, Boeuf Bourguignon mit Reis und Gemüse, Cheese Cake. Miam Miam. 😛 Toni trinkt nur ein Glas Wein und schaltet auf Wasser um..... 😄
Später verabschieden wir uns vom slowakischem Ehepaar. Es fährt morgen früh direkt nach Kasane....
Teil 1018. Dez. 2017
@Carsten: zugegeben, ich wusste es nicht. Bin auch blond......... 😄 Ich stelle aber lieber ein Bild nach dem Anderen. 😎
@Kathrin: in der Khwai Gegend gibt es tatsächlich viele Miezen! 🙂
@Bernd: ich finde die Gegend auch genial!
04.11.2017
Roger weckt uns um 5.30. Toni ist ganz gut aufgestellt heute morgen. 😄 Eine halbe Stunde später wird gefrühstückt. Heute sind wir mit Roger den ganzen Tag allein auf den Game Drives. So konnten wir vereinbaren erst um 6.30 loszufahren.
Derselbe Eli warscheinlich löscht seinen Durst am ersten Wasserloch.
In den Khwai River habe ich mich echt verliebt. Die Farben sprechen für sich sowie das Ambiente.
Die Vogelwelt finde ich auch sehr interessant.
Nilgänse gibt es à gogo
sowie Rotschnabel Frankolins.
Seit Bele's Reisebericht "wir halten nur für Vögel" konzentriere ich mich auch mehr auf die Vögel. Die Sattelstörche mit ihren Farben gefallen mir sehr.
Im Fluss baden mehrere Hippos.
Ganz durch Zufall entdecken wir in einem Gebüsch diese zwei Ladies.
Bei dieser Hitze schlafen sie aber sehr schnell ein.
Wir fahren weiter nach Tiersuche. Auf der Piste liegt eine tote Gabelracke. Die Farben sind schon einmalig!
Fortsetzung folgt
Teil 1119. Dez. 2017
Fortsetzung
Wir gucken einige Minuten einem Eli zu. Er macht seine Beingymnastik
und verschwindet.
Später entdecken wir diesen Kudu. Die grünen Blätter scheinen zu schmecken!
Am Khwai River ist immer etwas los. Diese Elis geniessen das Wasser und finden immer etwas zum Knabbern.
Bei diesem Bateleur Eagle kommen die Farben und der Kopf nicht so gut heraus.
Langsam machen wir uns auf dem Rückweg. Roger bremst auf einmal und bingo. Da im Gebüsch liegt Mama Leopard mit ihrem Kleinen.
Dieser spielt leider die ganze Zeit Versteck!
Roger verspricht uns am Nachmittag wieder vorbeizufahren.
Fortsetzung folgt
Teil 1220. Dez. 2017
Fortsetzung
Das Mittagessen nehmen wir mit Roger und Habana (Manager) ein. Nach dem üblichen Kaffee/Kuchen geht es um 15.45 wieder los. Unterwegs löscht ein Eli seinen Durst.
Am Khwai River entdecken wir ein lahmes Hippo.
Roger erklärt uns es hätte letzte Woche mit einem anderen Hippo gekämpft. Die Verletzung muss ernst sein denn das Hippo verlässt kaum noch das Wasser.
Wir werden leider Mama Leo mit ihrem Kleinen nicht mehr finden. Von weitem sehen wir auf einmal ein stehender Belmond Game Drive Wagen. Roger fährt sofort dort hin. Der Belmond Driver zeigt auf einen Leo. Er ruht sich aus.
Wir warten eine Weile. Endlich steht er auf.
Verschwindet zuerst hinter einem Gebüsch
kommt aber wieder heraus.
Wir folgen ihm.
Auf einmal liegt er sich wieder hin und beobachtet einen liegenden Riedbock.
Der Wind kommt zum Glück von der falschen Richtung. Der Riedbock spürt die Gefahr und auf einmal springt er auf und macht sich davon. Unser Leo eilt hinterher ist aber nicht schnell genug.
Er gibt sehr schnell auf und wir verlieren ihn.
Zum Sundowner gibt es Gin Tonic.
Gegen 19.30 sind wir in der Lodge zurück. Nach dem Duschen geniessen wir am Lagerfeuer ein Glas Chardonnay.
Heute Abend ist das Camp praktisch wieder ausgebucht. Eine Gruppe hat eingecheckt. Zum Abendessen gibt es Butternutsuppe, Chicken mit Bratkartofflen und Broccolis, Apfelcrumble.
Morgen müssen wir leider dieses nette Fleckchen verlassen!
Es geht weiter zur Gweta Lodge.
Teil 1321. Dez. 2017
@Tinochika: du sagst es! Wir wollen nicht unbedingt dabei sein....... 😎
05.11.2017
Heute morgen stehen wir erst um 7 Uhr auf. Die Sonne scheint. Ein Erdhörnchen besucht uns vor dem Chalet.
Beim Frühstück wimmelt es nur von Vögeln. Jeder erhofft sich eine kleine Gabe.
Danach packen wir unsere Sachen ein. Da wir noch etwas Zeit haben bis zu unserem Abflug, nehmen wir Platz auf der Terrasse.
Am Wasserloch sieht man zuerst nur ein Hippo.
Bald kommen aber einige Elis um ihren Durst zu löschen.
Einer davon bevorzugt frisches Wasser. Er weiss genau wo es heraus kommt. Ist aber nicht sehr geschickt!
Wir gucken ihm eine Weile zu.
Endlich hat er sein Ziel erreicht.
Ein anderer Eli plantscht lieber im Wasser.
Um 09.30 ist es leider soweit. Wir müssen uns vom Hyena Camp verabschieden.
Fazit:
Tolles Camp Gutes Essen Nettes Personal Sehr guter Guide Schade das das Camp soweit vom Khwai River entfernt ist Preis/leistung: ganz OK
Fortsetzung folgt
Teil 1422. Dez. 2017
Fortsetzung
Auf dem Weg zum Airstrip verabschieden sich 2 Giraffen von uns!
Um 10.40 landet unsere Cessna Maschine.
Sie bietet viel mehr Platz als der GA8 Airvan.
Die Maschine macht 3 Zwischenstops: Khwai River, Chitabe und Eagle's Island.
Ab Eagle's Island ist sie vollbesetzt. Die Aussicht von da oben werde ich nie vergessen.
Punkt um 12.30 landen wir in Maun. Es gibt keine Immigration. Wir laufen direkt zu unserem Wagen und fahren zum Mack Air Office. Da holen wir unser Gepäck ab. Danach essen wir eine Kleinigkeit im Biergarten (indische Küche), miam miam.
Danach machen wir uns auf dem Weg zur Gweta Lodge. Unterwegs sehen wir mehrere Polizeikontrollen. Wir müssen auch durch das Foot and Mouth Bad durch.
Die Schlaglöcher häufen sich leider auch. Toni kann eines nicht ausweichen und fährt voll hinein. Vor unserer Windschutzscheibe erblicken wir ein fliegendes Objekt...... 😗 Wir halten einige Meter weiter an. Das rechte Rad sieht nicht mehr neu aus und die Radkappe fehlt. Ich mache mich gleich auf die Suche. Es liegt 50 Meter entfernt, im Grass. Wir packen es ins Auto rein. Nach 2,40 Stunden erreichen wir die Gweta Lodge.
Auf dem Parkplatz bemerken wir das das rechte Rad viel Luft verloren hat. Wir werden von Shaina und Jake recht herzlich Willkommen. Wir fühlen uns gleich wie Zuhause. Shaina versichert uns dass Jemand sich um das Rad kümmern wird.
Wir bekommen Standard Zimmer 14. Kostet 700 Pulas pro Nacht ohne Frühstück. Es ist einfach aber sehr sauber.
Das Badezimmer finden wir auch OK.
Was uns stört? Im Zimmer ist es wahnsinnig heiss und es gibt kein Moskitogitter an den Fernstern. Wir messen 40 Grad! Etwa 10 Schnacken freuen sich schon auf die kommende Nacht und besonders auf mich..... 😣 Zum Glück haben wir ein Moskito Killer Spray dabei. 🙂 Zur Info, ab Januar 2018 kann man Aircon Zimmer buchen.
Wir kühlen uns zuerst im Schwimmbad ab.
Später gibt es Gin Tonic auf einem gemütlichen Sesssel!
Um 19.30 wird ein leckeres Buffet neben dem Restaurant serviert.
Kostet 120 Pulas pro Nase und schmeckt lecker! La crème de la Crème. Das Beef Filet zergeht unter der Zunge. Miam miam. 😄
Wer are with the angels. Im Camp herrscht ein tolles Ambiente.
Für morgen haben wir die Ntwetwe Pan Overnight Tour gebucht. Kostet 1350 Pulas pro Person, alles inbegriffen.
Teil 1523. Dez. 2017
@Claudia: Ja diese Region ist echt etwas Besonderes. Da muss ich wieder hin! 😎
@Sabine: wenn die Aircon Zimmer in der Gweta Lodge buchbar sind würde ich sogar länger bleiben!
Frohe Weihnachten an euch Beiden und danke für's Begleiten. 🙂
06.11.2017
Die Nacht war ein echter Alptraum. Um 23 Uhr hat Toni immer noch 30 Grad im Zimmer gemessen. Unter dem Moskitonetz ist es kaum auszuhalten. Sobald man das Fenster aufmacht, kommen die Moskitoes angetanzt..... 😣
Um 8 Uhr gibt es ein leckeres Frühstück zu 60 Pulas pro Person. Shaina und Jake bemühen sich sehr um die Gäste. Gegen 11 Uhr checken wir aus dem Zimmer aus und versorgen das Gepäck im Wagen. Da bemerken wir das dass Rad repariert wurde. Die Radkappe hat auch wieder seinen Platz gefunden. Georg, der Mekaniker, hat sogar alle Radkappen mit einem Draht befestigt. Wir werden bestimmt Keines mehr verlieren! 😛 Anschliessend vertreiben wir uns die Zeit am Pool. Ich antworte auch auf meine ganze E-Mail Post im Salon.
Wifi funktionniert hier wunderbar. Zum Lunch bestellen wir uns einen Greek Salat in der Bar.
Schmeckt ausgezeichnet und wird reichlich serviert. Um 15 Uhr geht es endlich los. Unser Guide heisst Lesh und ein holländische Ehepaar wird uns auch begleiten. Wir fahren zuerst durch die Stadt Gweta. Danach erreichen wir eine Piste. Immer wieder kommen wir an Häuser vorbei.
Erster Stop: Chapman's Baobab mit seinen besonderen Wurzeln. Daneben fühlt man sich ganz klein!
Unterwegs sehen wir auch das Schild Kubu Island. Wir finden immer mehr Vieh unterwegs und immer weniger Häuser.
Am Rand von Ntwetwe Salt Pan gibt es flaches Grasland. Da gehen wir zuerst auf Erdmännchensuche. Wir brauchen eine halbe Stunde bis wir das Erste erblicken.
Das Erdmännchen, auch Suricate genannt, ist eine Säugetierart aus der Familie der Mangusten. Sie leben in trockenen Regionen im südlichen Afrika. Sie leben in Gruppen von vier bis neun Tieren mit ausgeprägtem Sozialverhalten und ernähren sich vorwiegend von Insekten. Wir halten bald vor einer kleinen Kolonie an.
Den Namen hat das Erdmännchen, da es nach Menschenart oft auf zwei Beinen steht, um die Umgebung zu beobachten.
Wir gucken ihnen eine Weile zu. Sie sind echt knudelig.
Fortsetzung folgt
Teil 1624. Dez. 2017
@lilytrotter: keine Ahnung! Das holländische Ehepaar wollte unbedingt den Chapman's Baobab sehen. Lesh wollte ihren Wunsch erfühllen......Und so erschein warscheinlich ein neuer Chapman's Baobab! 😄
Fortsetzung
Es wird leider langsam Zeit die Erdmännchen zu verlassen. Lesh meint es sei nicht seine bekannte Kolonie gewesen. Morgen will er es unbedingt noch einmal versuchen. Auf dem Weg zum Nachtcamp treffen wir Mama Strauss mit ihren Kleinen.
30 Minuten später erblicken wir Ntwetwe Salt Pan.
Die Makgadikgadi Salzpfannen sind die am dünnsten besiedelte Region Botswanas. Die Pfannen sind vegetationslos. Die mit Abstand grösste Pfanne ist Ntwetwe Pan. Wegen des Mopipi Staudams, der die Diamantmine in Orapa mit Wasser versorgt, führt der Boteti, der Zufluss zur Ntwetwe Pan, heute nur noch sehr selten Wasser in die Pfanne. Daher liegt sie fast immer trocken.
Angestellte der Gweta Lodge haben schon das Nötigste vorbereitet.
Was mir besonders gefällt ist das Klo. Sehr romantisch! 😛
Die Farben werden immer faszinierender. Man kommt sich wie auf dem Mond vor. Langsam wird es dunkel.
Die Sonne verschwindet auf einmal sehr schnell.
Unsere Schlafmatrazen mit Bettzeug wurden unweit vom Klo installiert. Gegen 19,30 gibt es Abendessen. Die frische Broccolis Suppe schmeckt sagenhaft sowie das Chicken Stew mit Reis und Gemüse.
Als Nachspeise bekommen wir Malva Pudding. Wir spielen noch eine Weile Karten mit dem holländischem Ehepaar. Ab und zu besuchen uns Zikaden.
Gegen 22 Uhr gehen wir schlafen. Es ist praktisch Vollmond.
In der Nacht höre ich neben mir auf einmal knabbern. Ich nehme sofort meine Taschenlampe. Es ist nur eine niedliche Maus die etwas Essbares gefunden hat.
Ich wünsche allen Fomis Frohe Weihnachten. Melde mich ab Mittwoch wieder.
Teil 1727. Dez. 2017
07.11.2017
Um 6 Uhr geht die Sonne langsam auf. Wir haben wunderbar in unsere Betten geschlafen. Es war so kuschelig! Toni hat sogar Mühe aufzustehen!
Das Frühstück wird auch schon vom Personal vorbereitet.
Der Tisch ist sogar schon gedeckt.
Es ist so einfach Toasts zu machen.
Eine halbe Stunde später ruft uns Lesh.
5 Minuten später sind wir alle am Tisch und lassen es uns schmecken. Die Rühreier, miam miam.... 😄
Um 7 Uhr verlassen wir schon Ntwetwe Pan. Die Lodgeangestellten kümmern sich um's Aufräumen. Bald erreichen wir auch wieder das Grasland.
Lesh sucht seine Erdmännchen. Sie sollen zahmer sein als die gestrigen. Wir haben tatsächlich das Vergnügen sie kennen zu lernen.
Sie sind echt putzig und fürchten sich nicht von uns.
Wir bleiben eine halbe Stunde und gucken ihnen zu. Es macht Spass.
Leider hat alles Gute ein Ende. Gegen 8 Uhr fahren wir Richtung Gweta Lodge zurück.
Fortsetzung folgt.
Teil 1828. Dez. 2017
Fortsetzung
Wir kommen wieder an einige Häuser vorbei, fahren aber nicht dieselbe Strecke.
Um 10 Uhr sind wir wieder in der Gweta Lodge. Wir packen unsere Sachen ins Auto und nehmen Abschied von Shaina und Jake.
Fazit:
Gutes Essen
Sehr nettes Personal
Sehr nette Manager
Gutes Wifi
Zimmer ohne Aircon nicht optimal da an den Fenstern keine Moskitogitter
Preis/Leistung ganz OK
Die Ntwetwe Pan Ovenight Tour einfach ein Muss!
Die Teerstrasse zwischen Gweta und Nata besitzt auch viele Schlaglöcher. Dieses Mal sind wir aber sehr vorsichtig. Wir halten am Nata Vogelschutzgebiet an. Es ist ein Projekt der Gemeinde das die Schaffung eines sicheren Umfeldes für die Tierwelt (hauptsächlich der Vögel) im Bereich der Sua Pan (Beckenlandschaft in Botswana) zum Ziel hat. Am Gate bezahlen wir 145 Pulas Entry Fees ( 2 X 55 Pulas + 35 Pulas für das Auto). Von Mai bis November ist es hier meistens trocken so dass man ohne Problem mit einem 2X4 Wagen das Gebiet erforschen kann.
Leider kann man um diese Jahreszeit nicht so viele Vögel beobachten.....Es gibt einige Beobachtungstürme wo man es versuchen kann.
Von da oben bekommt man einen tollen Ueberblick.
Mit etwas Gedult sieht man Nilgänse, Pelikane und Säbelschnäbler.
2 Stunden später verlassen wir schon das Vogelschutzgebiet und fahren durch das Dorf Nata. 51 Kilometer weiter Richtung Kasane biegen wir links auf eine Sandpiste ab. Sie führt uns zur Elephant Sands Lodge.
An der Rezeption holen wir unser Schlüssel für Zelt 5 ab. Es ist ganz neu und man kann direkt vor die Tür fahren.
Im Zimmer ist es dunkel und sehr heiss.
Ich organisiere schon mal Licht und Luft!
Da sieht alles schon ganz besser aus.
Das Badezimmer ist einfach aber ganz OK.
Fortsetzung folgt
Teil 1929. Dez. 2017
@Gerhard danke für dein Foto. 🙂
Fortsetzung
Auf einmal kracht es auf dem Dach. Ich schau was los ist. Einige Vervet Monkeys streiten. Einer sucht auch bei uns Futter. Er wird aber nicht fündig werden!
Anschliessend laufen wir zum Wasserloch. Die Lodge ist ja für seine Elibesuche sehr bekannt. Einige bedienen sich schon am Wasser.
Vom Pool aus kann man sie sehr gut beobachten.
Das Wasser tut bei 40 Grad gut. Leider benehmen sich einige Overlandcamper daneben. Sie benutzen den Pool in Tshirt und Shorts. Die Sachen werden so kostenlos gewaschen..... 😗 Die leeren Weingläser lassen sie einfach am Rand stehen. Jeder kann darauf treten. Dazu sind sie auch sehr laut. Die Campsites befinden sich unweit von der Bar und dem Pool. Elis marschieren öfters vorbei!
Wir gucken den Dickhäuter eine Weile zu.
Ich amüsiere mich auch ein wenig beim Abknipsen.
Der Sonnenuntergang sorgt für gute Stimmung!
In den Zelten kann man die Kameras nicht hochladen. Man muss es in der Lobby tun oder in der Bar.
Von 22 Uhr bis 5 Uhr früh morgens gibt es kein Wasser. Wer Wifi möchte bezahlt 20 Pulas für 30 Minuten. Ist aber sehr sehr langsam.....
Im Gross und Ganzen finde ich die Anlage schon mudelig. Die Tische werden nicht aufgeräumt und noch weniger geputzt. Zum Abendessen gibt es ein lausiges Buffet zu 150 Pulas pro Person. Das Steak ist zäh und durchgekocht. Die Nudeln und Gemüse kalt.
Preis für das Zelt ohne Frühstück 890 Pulas.
Morgen geht es weiter nach Kasane.
Teil 2030. Dez. 2017
@Claudia: eine Nacht geht gerade! 🤪
08.11.2017
Um 7 Uhr packen wir unsere Sachen ins Auto und begeben uns anschliessend zum Frühstück. Auf dem Restauranttisch steht dass wir ein Continental (60 Pulas) oder Full Breakfast (90 Pulas) wählen können. Wir entscheiden uns für das Continental. Die Serviertochter erklärt uns aber es gäbe kein Continental Breakfast da keine Früchte vorhanden sind. T I A. 😗 Wir palabern gute 5 Minuten bis wir uns einig sind dass wir doch ein Continental Breakfast bekommen. Die Früchte verwandeln sich in Eier, so einfach geht das! 😛
Später wollen wir dann unsere Rechnung an der Rezeption begleichen. Da herrscht ein Gnusch. Bis die Rechnung gefunden wird vergehen 5 Minuten. Sie muss aber geändert werden. Es wurden 6 Gin Tonic berechnet die wir nie getrunken haben..... 😗
Um 9 Uhr verlassen wir endlich die Bude. In Kasungula legen wir einen Stop bei Super Quick Tyre Express ein und lassen unsere Reifen checken. Super, alles OK.
Gegen Mittag erreichen wir Kasane und die Chobe Bush Lodge. Sie ist die kleinere Schwesterlodge der Chobe Safari Lodge und wurde im Dezember 2013 fertiggestellt. Sie liegt direkt an der Grenze des Chobe NP. Die Rezeption und die Empfangshalle sehen schon einmal sehr gut aus!
Wir checken ein und bekommen Zimmer E2. Wir schauen uns vorher noch die Poolanlage an. Sie gefällt uns auf Anhieb.
Das Restaurant macht auch einen guten Eindruck.
Eine Holzbrücke führt uns zum Zimmer.
Im Garten spazieren Warzenschweine herum. Die Blumen duften so schön.
Ueber das Zimmer kann man echt nicht meckern.
Das geräumige Badezimmer bietet Bad und Dusche.
Das Klo ist separat. Der Balkon mit Poolblick lädt zum Ausruhen ein.
Fortsetzung folgt
Teil 2101. Jan. 2018
Fortsetzung
Wir packen unsere Sachen aus und buchen anschliessend am "Activities Desk" für morgen früh einen Game Drive. Kostet 280 Pulas pro Person + Entry Fees. Für den Nachmittag reservieren wir auch die Boat Cruise (250 Pulas).
Danach fahren wir in die Stadt. Wir essen zuerst eine Kleinigkeit, kaufen uns Postkarten und Briefmarken. Die Wäsche bringen wir auch noch zum Laundromat. Da es sehr heiss ist beschliessend wir den Rest des Nachmittags am Pool zu verbringen. Wir sind praktisch allein.
Da beobachten wir zuerst einen Zebra-Mangusten Clan.
Diese Mangusten sind tagaktiv, leben in Clans von bis zu 40 Tieren und können sich daher erfolgreicher gegen Angreifer wehren. Sie leben in unterirdischen Bauten und ernähren sich zumeist von Insekten. Zieht man Jungtiere von Hand auf, werden sie zu anhänglichen Haustieren.
Einige junge Baboons kommen uns auch noch besuchen. Sie geniessen das Schwimmbad auf ihre Art und Weise!
Zum Schluss spaziert auch noch ein Buschbock herum.
Er lässt sich von uns absolut nicht stören.
Im Garten fliegen auch viele Vögel herum.
Mein Mann meint wir brauchen morgen keinen Game Drive zu machen denn wir haben ja alles hier im Garten!!
Gegen 19 Uhr verlassen wir die Lodge und fahren zum Old House wo wir einen Tisch reserviert haben. Das Essen sowie der Chardonnay schmecken himmlisch! 🤪
Morgen geht es in den Chobe NP.
Teil 2202. Jan. 2018
@Martina und Maddy: danke für die Glückwünsche 🙂
09.11.2017
Um 6 Uhr startet unser Game Drive vor der Lodge. Mbara ist unser Guide. Der Wagen ist mit 8 Turis beladen. Wir halten zuerst am Sedudu Gate an wo sich Mbara alle Permits besorgt.
Unsere Gruppe verlässt den Wagen und eilt zur Toilette. Toni und ich warten.
Sie besteht aus 6 Schweizer und 2 Japaner. Ich muss über so manchen Japaner staunen. Ihr Look sieht manchmal sonderbar aus und sie fotografieren einfach alles!
10 Minuten später können wir weiter fahren. Am Anfang ist das Licht zum Fotografieren echt nicht optimal. Wir beobachten Impalas
Büffel
und Wasserböcke.
An einer Wasserstelle erblicken wir auch viele Marabous
und einen Monitor Lizard.
Auf einmal vernehmen wir einen Brandgeruch. Wir nähern uns der Stelle. Mbara erklärt uns dass ein Eli hier vor mehreren Tagen von Rangers verbrannt wurde. Wieso? Es besteht Milzbrand Verdacht....... Einige Geier machen sich noch auf die Asche ran in der Hoffnung noch etwas Essbares zu finden.....
Fortsetzung folgt
Teil 2303. Jan. 2018
@Dori: ich habe noch Einige auf Lager!
Fortsetzung
15 Minuten später, während der Fahrt, stinkt es wie verrückt nach verfaultem Fleisch. Diesen Gestank werde ich nie vergessen. Wir verstehen bald warum. Wir entdecken ein toter Eli.
Die Geier haben sich natürlich schon daran gemacht.
Von Mbara erfahren wir dass dieser Elefant schon seit ein paar Tage hier liegt. Die Rangers werden ihn später auch verbrennen! Ich verstehe nicht wieso die Rangers so lange warten........Ein Guide hat mir einmal erzählt das Elis, Löwen, Geier, Büffel....usw Milzbrand fangen können. Nur das Krokodil ist gegen Milzbrand immun. Es wäre echt schade auf dieser Weise Löwen zu verlieren!
Den 2 Japaner scheint es nicht besonders gut zu gehen denn sie müssen sich ergeben......Mbara fährt schnell weiter Richtung Chobe River.
Da können wir ein Croc
Bienenfresser
Störche
Wasserböcke
einen Büffel bewundern.
Danach geht es leider wieder zurück zur Lodge. Um 9.30 geniessen wir ein schmackhaftes Buffet zu 95 Pulas pro Person. Es gibt frische Früchte, Fruchsalat, Käse, Lachs, Yogurth, frische Säfte, Croissants, Brötchen usw....
Wir schreiben anschliessend unsere Postkarten und geniessen die Poolanlage. Der gestrige Buschbock besucht uns auch wieder.
Fortsetzung folgt
Teil 2404. Jan. 2018
@Leofant: danke für dein Feedback. Einige Tage später konnte ich auch noch ein toter Elefant am Chobe Ufer sehen. Werde später darüber berichten.
Fortsetzung
Um 14.30 laufen wir rüber zur Chobe Safari Lodge. Da warten 2 grosse Boote und ein Kleineres auf die Gäste. Unsere Namen werden mit einer Liste vergliechen und wir werden gebeten in das grosse Boot Nr 1 einzusteigen.
Pünktlich verlassen wir das Ufer. An Bord gibt es schon viele Turis
und eine Cash Bar.
Ich begebe mich zum oberen Deck. Da gibt es eine bessere Uebersicht. Wegen der Hitze bin ich hier oben allein. Ist mir Recht. Da beobachte ich einige Elis die sich im Wasser vergnügen.
Büffel gibt es à gogo.
Die Vogelwelt ist hier auch gut vertreten. Dieser Nimmersatt rührt sich leider nicht vom Fleck.
Das Highlight für mich bleibt der Scherenschnabel.
Es ist ein möwenähnlicher Vogel mit grossem Kopf, langen Flügeln, kurzem Schwanz, roten Beinen und langem roten Schnabel.
Er brütet in Kolonien mit bis zu 20 Brutpaaren. Das Gelege von 2 bis 4 Eiern wird etwa drei Wochen lang bebrütet. Bei sengender Hitze kühlen die Elternvögel die Eier indem sie sich mit befeuchtetem Bauchgefieder auf dem Gelege niederlassen.
Es macht auch Spass den Hippos am Land zuzusehen.
Auf dem Fluss verkehren auch Luxusboote wo man übernachten kann.
Fortsetzung folgt
Teil 2506. Jan. 2018
@Koamaster: Maddy hat schon darauf hingewiesen dass es sich um junge Baboons handelt. Habe es aber geändert.
@Lothar: War es damals eine Quad Tour zu den Salzpfannen?
Fortsetzung
Die Sonne spielt langsam Versteck und mehrere Turis kommen auf die Idee sich auf das obere Deck zu begeben. Jeder sucht sich seinen besten Winkel um ein gutes Bild zu schiessen. Am Ufer spielen 2 Elis
Andere geniessen ihr Moorbad.
Mama Eli mit ihrem Kleinen sorgen für unsere Aufmerksamkeit. Unser Boot hält da einige Minuten an.
Dieses Chobe Kino könnte für mich eine Ewigkeit dauern.
Wir passieren auch einige Fishermen.
Langsam, via Hippos, geht es aber leider wieder Richtung Chobe Safari Lodge zurück.
Schade das das Licht bei dem Klaffschnabel nicht günstig ist.
Mit einem grandiosen Sonnenuntergang kann man heute auch nicht rechnen.
Wir haben gerade noch Zeit um zu duschen und fahren danach zum Old House wo wir mit einem Fomi verabredet sind. Wir bestellen da Pork Shop und Hake Fish, plaudern eine Weile und geniessen das Beisammensein.
Morgen früh haben wir ebenfalls einen Morning Drive gebucht.