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Reisebericht · namibia-forum.ch

NAM/BOT 2017. So weit! So gut!

von Guggu · 41 Teile

Teil 129. Okt. 2017

Wer den Bericht ohne Kommentare lesen möchte, bitte auf die Sonne klicken!

NAM/BOT 2017 So weit! So gut!
Oder: It wasn´t meant to be a birding trip


11.9.2017. Wir düsen durch die Nacht......

Unseren Abreisetag ist endlich da und nach 2 Jahren Afrikaentzug freuen wir uns wie Bolle.
So langsam haben wir Rutine im Packen und die Taschen werden jedes Jahr ein bisschen leichter.
Obwohl, das ganze langärmelige Zeugs hätten wir diesmal daheim lassen können - das weiß man aber erst hinterher.
Ich habe jetzt lange überlegt ob ich ein RB schreiben soll. Manche behaupten es werden hier zu viele Reiseberichte veröffentlicht und dann auch noch einen in Deutsch-Kauderwelsch geschrieben - hat wahrscheinlich nicht so gefehlt.
Für mich ist jedes Kapitel ein Kampf, echt jetzt, es will einfach nicht so aus den Fingern in die Tastatur fließen. Ich werde aber versuchen mein Bestes zu geben.
So viele schrottige Fotos habe ich auch noch nie nach Hause gebracht. Es ist schwierig zu fotografieren wenn alles in Bewegung ist. Ein paar schöne gibt es aber doch noch 😛
Auf jeden Fall erlebt man so alles nochmal und kann später, wenn das Gedächtnis nicht mehr so funktioniert, nachlesen was man so alles erlebt hat.
Tagebuch habe ich diesmal nicht geschrieben, dazu war ich abends nach dem vielen erlebten einfach zu müde. Der Kopf ist bekanntlich ein Sieb und ich weiß auch nicht so recht ob ich das mit Hilfe von Guggumann und den Fotos rekonstruieren kann. Aber auf einen Versuch kommt es an.

Also, here we go!

Unsere Route:
11.9. Hinflug
12.9. Kalahari Bush Breaks
13,9. Tchima Bush Camp
14.-17.9. Inner Delta Boat Cruise mit Maun Backpackers
17.9. Thamalakane River Lodge
18.-21.9 Tiaans Camp
21.9. Nata Lodge
22.-25.9. Chobe Safari Lodge
25.-27.9. Island View Lodge
27.-29.9. Mashi River Floodplain
29.9-1.10 Mobola Lodge
1.-3.10 Mushara Bush Camp
3.10. Halali Rest Camp
4.-6. Okaukuejo Rest Camp
6.10. Vreugde
7.10. The Elegant Farmstead
8.10. Rückflug

Die Fahrt nach Frankfurt verläuft gut und wir stellen das Auto auf den vorgebuchten Parkplatz.
Wir fliegen diesmal mit Air Namibia, da wir keine Lust auf Umsteigen haben.


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Auf dem Flughafen ist ein richtiges Remmi Demmi. Überall blau-weiße Fahnen und Girlanden – es sieht alles sehr Bayerisch aus..
Aus jeder Ecke tönt Blasmusik und ganz schlimm, es wird auch noch gejodelt! Irgendwie ist hier ein verfrühtes Oktoberfest.
Schnell das Gepäck aufgeben und weg hier. Manche die mit dem Gewicht vom Gepäck an die Grenzen stoßen müssen dann auch noch das Handgepäck wiegen. Da wir untergewichtig sind, zumindest was das Gepäck anbelangt, interessiert das Handgepäck niemanden.
Schnell durch Pass und Handgepäckkontrolle und hoffentlich eine Gemütliche Ecke finden wo wir unseren Urlaub anfangen können.
Weit gefehlt, wer gedacht hat wir sind hier dem bayerischen savoir-vivre entkommen, wird enttäuscht. Hier geht es noch schlimmer zu als in der Abflughalle.
Wir besuchen schnell den Duty-Free-Shop und kaufen eine Liter Flasche Bombay Sapphire – was man hat, das hat man und
der allabendliche Sundowner muss sichergestellt sein. So sind wir für die ersten Tage gerüstet 😄
Auf meine Frage, erzählen sie, dass seit heute Morgen die Alpenländler am Werkeln sind, und die Angestellten machen alle einen etwas abgekämpften Eindruck.
Wir wollen ein nettes Lokal finden, aber es gibt nur „Bayerisch“ dekorierte. Wir haben dann gedacht es gibt Weißwurst und Brezel oder so was ähnliches, aber die Speisekarte ist Japanisch 🤩 . Mit Hilfe von der netten Bedienung wählen wir etwas das sehr gut geschmeckt hat und dazu ein zünftiges Bier. So sind wir im Flugzeug außen vor beim Flugzeugfutter.
Es zieht sich alles ein bisschen, aber endlich ist Boarding und wir finden unsere Plätze in der Reihe 10.
Das ist gut, denn durch Infos von Franzicke und Casimodo haben wir vor Gas zu geben beim Aussteigen wegen dem neuen Einreiseprozedere.
Es werden dann Getränke angeboten und ich frage wie immer nach ein Glas Sekt. Gibt es leider nicht, nehmen wir ein Bier, das sprudelt auch. Nach einer Weile kommt dann der Steward und bringt mir tatsächlich ein Glas Sekt – das hat er in der Businessklasse für mich organisiert. Super nett finde ich das.
Das Abendessen gucken wir an und essen nur die Cracker mit Butter und Käse, das passt gut zu unseren Rotwein den wir inzwischen trinken.
Wir schauen dann ein Film in Board Entertainment und quälen uns durch die Nacht bis Windhuk.

Teil 231. Okt. 2017

12.9.2017 Fahrt von WDH nach Kalahari Bush Breaks

Pünktlich, aber müde landen wir in Windhuk.
Im Flugzeug wurde das Emigration Sheet verteilt und so konnten wir das am Bord ausfüllen.
Das war schon mal eine positive Erneuerung.

Beim Aussteigen haben wir richtig Gas gegeben und überholen den Meisten. Manche haben alle Zeit der Welt und bummeln Richtung Flughafengebäude. Wir stehen dann ziemlich weit vorne, hinter uns ist die Halle voll bis auf den letzten Platz.
Von unseren Fingerabdrücken wollte keiner was wissen, nur Brille schnell absetzen und in den Augenscanner gucken. Das war es dann auch schon.

Da wir super schnell waren müssten wir ziemlich lange auf das Gepäck warten, aber das hielte sich auch in Rahmen. Dann noch schnell den ATM geplündert und schon waren wir startbereit.

Samuel, die gute Seele von Savanna, wartete schon auf uns und als wir über den Parkplatz laufen, ziehe ich das erste Mal bewusst afrikanische Luft in den Lungen. It´s good to be back!

Nach einer halben Stunde sind wir beim Savanna angekommen.
Wir erledigen zuerst den Papierkram und trinken mit Berti einen Kaffee. Wir tauschen ein paar Neuigkeiten aus, chatten über dies und das und nach einer Stunde machen wir uns auf dem Weg zum Super Spar.
Schnell ein Aufpasser für das Auto engagiert und dann ab ins Getümmel. Wir brauchen nicht viel, aber Peaseful Sleep und Getränke ist wichtig. Wasser, Tonic Wasser und auch ein paar Flaschen Wein nebst ein paar Knabbereien landen im Einkaufswagen. Wir verstauen alles im Auto, entlohnen den Aufpasser und schon sind wir auf dem Weg aus Windhuk heraus.

Ich habe mir ja schon ein wenig Sorgen gemacht, weil ich weiß dass der Guggumann im Flieger
nicht schlafen kann, aber er hat gemeint das wäre kein Problem.

Ich habe alle Etappen mit Tracs4Afrika geplant und ausgedruckt, aber mein Driver hat es noch schlauer gemacht. Er hat alle Karten auf den Smartphone heruntergeladen und jetzt haben wir im Offline Modus ein Navi.

Es ist tolles Wetter, wolkenloser Himmel und 32°. So kann es bleiben. 😛 😛

Wir starten die 300 km lange Fahrt nach Kalahari Bush Break. Nach eine halbe Stunde fahren wir auf der B6 wieder am Flughafen vorbei, diesmal in östlicher Richtung.
Es geht alles gut, wir machen kein Halt unterwegs und wollen nur ankommen.

Nach gut 3 Stunden Fahrt sind wir da. Hier hat sich in den letzten 4 Jahren nicht viel verändert.

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Sogar den Rotbauchwürger der mich so geärgert hat, sehe ich aus dem Augenwinkel herumhüpfen. Ich versuche wieder ein Foto zu machen. Er ist nicht gerade kooperativ, aber es gelingt besser als das letzte Mal.

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Wir beziehen unser Chalet, diesmal die Nr. 6 wie man unschwer sehen kann

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Das Auto können wir direkt davor parken

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Etwas müde und kaputt machen wir eine Stunde Siesta. Wir gehen dann ein Windhuk und ein Malawi Shandy trinken, sitzen da im spätnachmittaglichen Licht und fühlen uns einfach sau wohl. Und sind gespannt auf die Dinge die da kommen.
Am Wasserloch stehen die Wasserböcke und sehen wunderschön aus. Warum sie hier anzutreffen sind, lasse ich mal außen vor.

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Ein paar andere Vögel hüpfen auch noch herum, aber Vögel fotografieren ist immer noch seeeehr schwer – vor allem die kleinen nervösen Dinger die nicht still sitzen wollen.

Kalahari Heckensänger. Danke Matte 🙂

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Barred wren warbler / Damarabindensänger ?

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Laughing Dove/Senegaltaube

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Red-eyed bulbul /Maskenbülbül

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Schlechte Fotos, aber was ist es?
Dr. HC Bird schreibt: Es ist ein Black-throated Canary, oder ein Angolagirlitz.

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Vor dem Abendessen packe ich unsere Taschen neu, Softschell- und Fleecejacken werden nach unten in den Taschen verbannt. Dort bleiben sie dann den ganzen Urlaub.
Wir sitzen an der Feuerschale und trinken den ersten von vielen GT´s. Jetzt sind wir wirklich angekommen.
Das Dinner ist sehr lecker und der Rotwein dazu macht es nicht schlechter.
Wir süppeln den an der Feuerschale noch zu Ende bevor wir ins Bett gehen.

Morgen haben wir die lange Fahrt nach Maun vor uns.

Teil 302. Nov. 2017

13.9. Ein sehr lang und weiliger Trip nach Maun – und ganz ohne Fotos

Hape Kerkeling hat gesagt, Norwegen wäre sehr lang und weilig. Dasselbe kann man auch über diesen Tag sagen, aber er gehört nun mal dazu.

Nach einem leckeren Frühstück, wo wir auch die Emigration Sheets für die Ausreise ausgeteilt bekommen – toller Service - packen wir die Taschen ins Auto und um 9 starten wir die lange Fahrt nach Maun.

Wir schauen vorher noch den Routenplan an – alles ganz easy, Hauptstraße folgen und nach knappe 500 km kommt der Turn Off. Ich stopfe die Routenpläne in der Seitentasche und Smartphone machen wir auch nicht an. Zu was auch? 🙁
Aber was nützt es wenn das Telefon smart ist und die user nicht?!! 😣

Los geht es! Nach einer halben Stunde etwa sind wir an der Grenze. Dort ist um diese Tageszeit nicht viel los und von den 30 US$ pro Person „Eintrittsgeld“ die wir im Geldbeutel bereithalten will auch niemand was wissen. Wir bezahlen nur die üblichen Gebühren, die wirklich ein Klacks (Clax) sind und schon sind wir in Botswana.

Wir sind aber nur ca. 3 km gefahren als 2 Wegelagerinnen mit ´ner Laserpistole aus dem Gebüsch gehüpft kommen und mit der Kelle winken. 😠 😵

Damned! 😈 😈

Vorher war aber ein Schild 120 und mein Driver fährt nie schneller als erlaubt. Also was jetzt?

Die 2 Ladys, übrigens beide mit Wollpulover und dicke Jacke darüber (das wundert mich schon immer wie die Einheimischen bekleidet sind) erklären, dass wir für eine Herde Ziegen , die noch ziemlich weit weg die Straße gekreuzt hat, nicht genug abgebremst haben. Wir wären 91 km schnell gefahren und hätten für die Ziegen auf 80 km h abbremsen müssen. Von so einer Regelung haben wir noch nie was gehört. 😠

Lieber nicht lamentieren; wir bezahlen, geloben Besserung und denken: Blöde Ziegen! (Die Frauen 😠 )

Wir fahren noch ein paar km in Schleichtempo bevor wir wieder normal weiterfahren und ignorieren den Hinweis das „many many“ solche Kontrollstellen auf dem Weg nach Maun sind.

Wir sind jetzt im Wilden Westen Botswanas und nicht nur Ziegen und Rindviecher kreuzen die Straße, sondern auch Pferde. Ab und zu sehen wir auch einen schwarzen Cowboy.

Uns fällt auf, dass die Straße total von Müll gesäumt ist und die Rastplätze sehen zum Fürchten aus.
Und zwar alle. 🤢
Überbordende Mülltonnen die seit Monaten nicht gelehrt sind und sonstige Hinterlassenschaften lässt alles richtig unappetitlich wirken. Lieber nicht halten und wirklich ein Busch zum Buschen suchen. 😣

Nach ca. 3 Stunden cruisen wir an die Abfahrt zu Takadu Bush Camp und den Daltons vorbei.
Da kommen Erinnerungen auf und jetzt können wir uns richtig darüber amüsieren. 😄 😄

Wir fahren weiter und der letzte Streckenabschnitt vor Maun ist eine Musterkollektion an Potholes. 😮
Da wir jetzt schon lange unterwegs und etwas müde sind, vor allem der Driver, ist es richtig anstrengend die Löcher vorauszusehen und zu umfahren. Der Guggumann schimpft und meint man könnte ein bisschen von den Einnahmen aus der Tourismusbranche in den Straßenbau investieren.

So, und dann haben wir es schon fast geschafft. Der Driver sagt die Km Zahl wäre jetzt fast erreicht und der Turn Off müsste bald kommen.

Ich: Jawohl, ich passe auf. Und gucke nach LINKS. 😣

Noch Nichts. Wird schon bald kommen. 😗

Driver: Jetzt sind wir 5 km darüber hinweg. Die Karten von T4A taugen auch nicht viel. 😠

Ich: Fahr noch ein Stück weiter, da vorne sehe ich ein Schild.

Isses aber auch nicht. 😵

Als wir schon fast in Maun sind, ist klar dass etwas nicht stimmt. Links ranfahren und den Smartphone einstöpseln.
Ah ha, noch 24 Min bis Ziel – aber aus der Richtung aus der wir gekommen sind. 😠 🙁 🙄

Grummel Grumpf.

Ich habe Tshima Buschcamp gewählt damit die Etappe nicht so lang ist und wir am Ende nicht noch durch Maun haben fahren müssen.
Mein Fahrer grummelt ein wenig vor sich hin, da hätten wir ja gleich bei den Backpackers nächtigen können.

Tja, shit happens.

Als wir zu der Abbiegung kommen sagt Frau Navi: LINKS abbiegen

Ah ha, das heißt, wir hätten vorher RECHTS abbiegen müssen.

Mea culpa 🙄 🤨

Wir kommen dann kurz vor Sonnenuntergang an, checken ein und werden zu unseren Zeltbungalow geführt. Wir setzen uns auf der Terrasse und genehmigen uns ein Bier aus unser Magic Box.
Später gehen wir an die Feuerstelle und süppeln dort einen Weißwein da es hier kein GT gibt. 🤨

Wir unterhalten uns mit 2 holländische Paare und tauschen ein bisschen Jägerlatein aus. Der eine erzählt uns wie grotten schlecht die Straße zwischen Kasane und Nata ist. Außerdem ist er 4 x angehalten worden wegen zu schnellem Fahren.
Da kommt Freude auf, aber das dauert ja noch eine Weile bis wir dort sind.

Später gibt es ein leckeres Candlelight Dinner am gemeinsamen Tisch im Garten.
Wir trinken noch einen Weißwein, gehen aber ziemlich früh ins Bett da wir wieder zeitig fahren müssen um pünktlich
bei The Old Bridge Backpackers zu sein. Von dort startet unser Abenteuer ins Okavango Delta.

Wir freuen uns, sind aber auch aufgeregt und gespannt wie das alles so wird.....

Stay tuned – ab jetzt gibt es auch Fotos

Teil 404. Nov. 2017

14.9.2017 Okavango Boating Safari Tag 1/Teil 1

Wir stehen früh auf und um 6:30 Uhr ist schon das Auto gepackt. Der Tag bricht gerade an und durch die Büsche sehe ich wie die Sonne sich ihren Weg bahnt.

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Albert geht den Wein bezahlen von gestern Abend und ich mache ein paar Fotos damit wir überhaupt dokumentieren können, dass wir hier waren.
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Das Frühstück haben wir auf 6:45 Uhr bestellt. Das wird in einem Picnic Korb auf der Terrasse gebracht. Es ist alles drin was man zu einem guten Frühstück braucht und es schmeckt uns!

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Schon sind wir unterwegs nach Maun und den Old Bridge Backpackers. Diesmal mit Navi und wir findet es gleich. Es ist ein bisschen Hektik um uns herum und bis jeder herausgefunden hat auf welches Boot er gehört dauert es eine Weile. Ich tätige dann die Restzahlung mit CC.

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Auf diese sheduled Fahrt währen 8 Personen möglich, aber wir haben Glück und sind nur zu dritt. Unsere Wenigkeit und Sari, eine Professorin aus NY.
Unserem Guide KK und wir sind auf einen Boot und

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unser Supplymannschaft System

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und Chicho fahren mit dem 2. Boot.

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Dieses Verhältnis gefällt mir gut; 3 Gäste, 3 Aufpasser.
Mit ein bisschen Verspätung fahren wir zuerst den Tamalakane River hoch durch ländliche Gegend mit kleinen Dörfern.

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Hier kann auch ein Eselleben schön sein

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Nach ca. 1 Stunde kreuzen wir den Buffalo Fence, biegen in den Boro River und kommen in das Wildschutz Gebiet des Okavango.
Es ist alles wunderschön und ich bin auch ein wenig ergriffen. Hier tuckere ich Norwegermädel auf dem Okavango – wer hätte gedacht, dass ich Afrikaverrückte das mal erleben darf. Meine Nichte hat sich so von mir verabschiedet: Schönen Urlaub Tante Blixen.

Ich wollte auf keinen Fall in so einem Fly-Inn-Nobelschuppen, sondern richtig close to nature sein.
Das es mir dann ein paar Mal ein bisschen to close wurde, egal, ich bin noch da. Ich habe noch kein Bericht über so eine Bootsafari gefunden, das ist mitunter ein Grund warum ich mich doch durchgerungen habe um in die Tasten zu greifen. Vielleicht ist ja jemand froh darüber.
Unser heutiges Ziel ist Naxaraga Campsite

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Wir tuckern langsam den Fluss hoch, am Ufer wächst hier hauptsächlich Schilf und Monet hätte seine wahre Freude an den Seerosenfeldern gehabt.

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Auf dem Weg zum Chiefs Island verbringen wir die nächsten Stunden hauptsächlich mit Vögel beobachten. Wir merken gleich, dass das Fotografieren sich etwas schwierig gestaltet. Alles ist in Bewegung. Entweder tuckert der Motor und bringt das Boot zum Wackeln, wenn der Motor abgestellt wird treiben wir ab und ich habe eine Alustrebe von Sonnendach im Bild. Scharfes Schilf und unscharfes Objekt ist auch noch eine Möglichkeit. Im schlimmsten Fall ist der Vogel schon weg bevor ich abdrücken kann. Es hat also ganz ganz viel Ausschuss gegeben.
Ein reed cormorant / Riedscharbe trocknet seine Federn in der Sonne

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Ein snakebird/Schlangenhalsvogel ebenso

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Ein great white egret/silberreiher

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Cattle egret/Kuhreier

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Der erste von vielen African Jacana/Blaustirn_Blatthühnchen

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Ein Seeadler sitzt in einem trockenen Baum und hält Ausschau nach Beute.

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Saddle billes stork/ Sattelstorch. Die finde ich sehr schön und sie sind ziemlich kundenorientiert da sie meistens würdevoll umherschreiten.

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Der hier mag jetzt aber nicht mehr und macht sich von dannen.

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Auch diese laughing dove/Senegaltaube muss verewigt werden.

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Die Vegetation at sich jetzt geändert und es sind mehr Bäume am Ufer.

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Auch unser Supplyboot ist auf einmal vor uns.

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Ich habe überlegt ob ich den RB „Guggu kann kein Kingfischer“ nennen soll. Was ich da Fehlversuche gemacht habe! Der hier geht aber noch.

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In einem Baum sitzen zwei go-away-birds/graulärmvögel. Die mag ich besonders, weil Go-away-bird + Guggu = Freunde (bleibt meistens sitzen)

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Blacksmith lapwing/Waffenkiebitz

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Ein Senegal oder Coppery tailed coucal ??

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Magpie shrikes/Elsterwürger. Danke Matte 😘

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Open billed stork/ Klaffschnabel

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African sacred ibis/Heiliger Ibis

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Mir schwirrt der Kopf vor lauter Vögel. So habe ich mir das irgendwie nicht vorgestellt, aber ich freue mich unheimlich.
Dann sehen wir etwas mit 4 Beinen, wenn sie auch kurz sind. Ein großer Nilwaran liegt unter einen Baum und lässt es sich gut gehen.

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Die Flusslandschaft ist wunderschön, die Vögel giggeln und pfeifen, der Fluss mäandert gen Süden wo er in der Kalahari versichern wird. Das einzige was stört ist ab und zu einen Fuel to noice Konverter der über das Delta Fliegt.

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Ich bin jetzt schon sicher, dass wir (ich) das richtige ausgesucht haben…………

Teil 506. Nov. 2017

14.9.2017 Okavango Boating Safari Tag 1/Teil 2

Die Landschaft ist immer noch beeindruckend.

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Wir navigieren teils durch sehr enge Kanäle gesäumt von Reed.

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Hier sitzen alle 50 m ein Malachite Kingfischer. Die meisten sind so was von nicht in Modelllaune , fliegen weiter, setzen sich wieder auf einen Ast, warten bis wir in die Nähe kommen und das Boot einigermaßen ruhig liegt, schon geht das Spiel von vorne los. Wir knipsen bis die Finger wehtun, nach dem Motto viel hilft viel


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Nach einer Weile knackt es dann im Schilf und wir sind jetzt offensichtlich im Elephant-County.

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Große Ohren, große Hintern

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Wir suchen dann eine günstige Stelle zum Anlanden. Hier essen wir einen leichten Lunch bestehend aus kaltem Fleisch und Salate, ein bisschen die Beine vertreten und auch mal geschwind hinter dem Bush gehen.

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Zu Fuß sieht es dann so aus.

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Wir fahren weiter und wir sind immer noch im Elefantengebiet.
Elefanten baden, mampfen Wasserlilien und fühlen sich offensichtlich sau wohl.

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Wir irgendwie auch, es ist spannend, aber wunderschön, das alles so von der Nähe aus zu erleben.
Die ersten Red Lechwe suchen den Schatten unter einem Baum.

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Einen männlichen Kudu sehen wir auch durch das Gestrüpp

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Die Pied Kingfischer hovern in der Luft, halten Ausschau nach Beute um sich dann
Kamikazeartig auf den Fischen zu stürzen. Meistens haben sie Glück. Ich mit mein Foto aber nicht.
Ein Goliath heron /Goliatreiher Ist da schon williger sich ablichten zu lassen.

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Und auch dieser Little egret / Seidenreiher.

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Durch enge Kanäle gesäumt von Schilf tuckern wir weiter.
Ein paar Kududamen im Gestrüpp

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Ein mächtiger Fischadler sitzt auf seinem Ast und späht in der Gegend herum.

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Dann sind wir endlich mit etwas Verspätung im Camp.

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System und Chicho haben schon alles aufgebaut. Dies ist unser Heim für die nächsten 3 Nächte.

Es ist zwar ein bisschen klein, aber Raum ist bekanntlich in der kleinsten Hütte.

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Wir haben Stretchers mit einer Bettrolle. Wir quetschen unsere Taschen hinein, eine am Kopfende als Nachttisch, um Billen, Stirnlampen, Taschentücher abzulegen. Die andere bekommen wir gerade hinter dem Fußende gequetscht. Fototasche und Rucksack unter die Betten geschoben, e voila!
Vor dem Zelt steht ein Canvaswaschbecken für die morgendliche Katzenwäsche.
Ein Klo- und Duschzelt gibt es auch

Sari und ich beschließen im Fluss schwimmen zu gehen, statt die Eimerdusche zu benützen.
KK fährt uns mit dem Boot und sucht eine Sandbank wo das Wasser nicht so tief ist und vor allem wo wir sehen können ob sich Crocs anschleichen. Das Wasser kommt mir zuerst kalt vor weil wir von der Sonne so aufgeheizt sind, aber wenn wir darin sind ist es ganz wunderbar. Wir merken auch mit welcher Kraft das Wasser Richtung Süden strömt.

Schön erfrischt kommen wir zurück und die Jungs verwöhnen uns mit einem Glas kalter Chardonnay.

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Chicho ist schon am Gemüse schnippeln für das Abendessen.

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Die Küchenabteilung

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Der Guggumann schaut recht zufrieden – der Feigling hat die Eimerdusche benützt.

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Die Bar ist auch schon aufgebaut – in der Mitte thront unsere Ginflasche.

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Ich wurde angemailt ob wir spezielle Wünsche hätten wenn es um Essen & trinken geht. Ich habe geantwortet, ein GT als Sundowner wäre schon nett, sonst sind wir relativ schmerzfrei. Man hat mir dann geantwortet, dass wir unseren eigenen Gin bringen können, sie sorgen für Zitrone und Tonicwaser.
Da wir ja NETT sind, es macht auch kein Spaß da zu sitzen und alleine süppeln, fragen wir die anderen natürlich auch ob sie ein GT wollen. Wollen sie alle bis auf Chicho der kein Alkohol trinkt.Während wir den genießen und den Tag ein bisschen revue passieren lassen, entsteht eine wunderbare Lichtstimmung

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Jetzt ist auch Hochbetrieb in der „Küche“
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Das Essen war mega lecker, es gab Spaghetti Bolo, Salat und irgendein Nachtisch welches ich vergessen habe. Dazu einen guten Südafrikanischen Roten.
Vor dem Essen bin ich ein bisschen herumgelaufen und habe versucht die Stimmung beim Sonnenuntergang einzufangen.

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Wir trinken den Rotwein zu Ende und reden ein bisschen über die heutigen Erlebnisse, aber wir sind alle müde nach einem Tag auf dem Wasser und ziehen uns in den Zelten zurück.
Ich liege im Bett und schaue durch den Mückenschutz wie die Leuchtkäfer herumfliegen. Das Grunzen der Hippos gemischt min den anderen Geräuschen der Afrikanischen Nacht wiegen uns in den Schlaf.

Teil 608. Nov. 2017

15.9.2017 Tag 2/ Teil1 Morning walk

Auf eine kurze Nacht folgt ein langer Tag.

Die Nacht findet ein jähes Ende. Um 2 wache ich auf weil ich Pipi muss. Ich horche angestrengt in die Nacht hinein ob wir safe sind. Das hat Sari, ein Mädchen aus dem NY-Asphaltjungel mindestens jede Stunde 1x gefragt: Are we safe?

Ich höre Atem-, dann Kaugeräusche. Ich schaue durch das Mückenschutzfenster und als die Augen sich an die Dunkelheit gewöhnt haben, sehe ich einen riesigen schwarzen Schatten direkt neben dem Zelt. Dann kann ich ihn auch riechen und ich sehe wie die Stoßzähne des Elefanten schimmern. 🙄

Nichts ist es mit Pipi gehen.

Der Eli frisst und frisst und hat alle Zeit der Welt. Ich aber nicht. Ich habe das Gefühl ich platze gleich.

Nach etwa 1 Stunde geht er dann durch das Camp und verschwindet – hoffe ich. 😣

Ich warte noch eine Weile, aber dann MUSS ich. Aber die 10 m bis zum Klozelt kommen gar nicht in Frage.
Hier ist die Erde mit so viel Elefanten und Hippopipi getränkt, da kommt es auf meine auch nicht an.

Ich krabble aus dem Zelt, 3 Schritte ums Eck, Zelt im Rücken und mit der Taschenlampe leuchte ich nach vorne ins Gebüsch.
Wenn schon, dann möchte ich den Tod ins Auge schauen. 🤩 🤩

Schnell wieder ins Zelt und bevor ich wieder einschlafe ist schon der nächste da. Der macht sich ein Spaß und schält die Rinde von dem Baum der direkt neben dem Zelt steht. Das macht ein quietschendes Geräusch und in dieser Nacht ist nicht mehr an Schlaf zu denken. Ich liebe Elefanten, aber nicht nachts neben mein Bett! 🙁

Um 5:30 wäre Wecken angesagt, ein Morning Walk steht auf dem Programm. Ich bin aber froh, als ich die Jungs um 5 höre wie sie Feuer machen. Ich krabble aus dem Zelt und da ist auf einmal ein jesusmäßiges Gebrüll. Da stehen mir die Haare echt zu Berge und ich lege den Rückwärtsgang ein und krabble wieder ins Zelt. Warte eine Weile bis ich mich wieder hinaustraue. Die Jungs sagen es waren 2 Löwenmännchen die sich keine 200 Meter hinter dem Camp angebrüllt haben. Und die Jungs gehen dabei ganz relaxed ihre Arbeit nach.

Der Guggumann schläft währenddessen Seelen ruhig und bekommt davon nichts mit. Zeit dem er als Kind eine
Mittelohrentzündung hatte, ist er auf ein Ohr ziemlich taub (manchmal auch auf beide 😉 ). Jetzt liegt er auf dem guten Ohr und hört gar nichts. Ist manchmal echt von Vorteil.
Ich trau mich dann gar nicht zu zeigen wie viel Angst ich eigentlich hatte. Ich bin ja diejenige die das Norwegische Entdeckergen habe und unsere Reisen Plane. Darf ich mich also nicht als Oberschisserin outen. 😏 😵

Ich muss hier auch mal den Guggumann loben. Nicht dass er keine Freude daran hat, aber er wäre mit Reisezielen die etwas näher liegen und vielleicht nicht so spannend sind auch zufrieden. Er hat mir zu liebe den halben Globus bereist und in so manche abenteuerliche Hütte gehaust. Da bin ich schon dankbar dafür. 😘

Um 6 gibt es Kaffee, Tee, Rusk, Joghurt und Cerealien.
Unser Boot dümpelt vor sich hin und ein Pied Kingfischer sitzt daneben auf einem Schilfhalm.

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Mit etwas Verspätung startet unser Morning Walk.
Nach den nächtlichen Erlebnissen, frage ich KK ob er eine Waffe dabei hat.
We don´t do it that way sagt er.
Okeee, then we do it your way.
Hintereinander, mit nicht mehr als 1 m Abstand laufen ist die Order. KK vorne, wir Frauen in der Mitte und Guggumann bildet die Nachhut. So bewegen wir und als großes Tier mi 8 Füßen vorwärts.

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Ein ausgebleichter Hippokopf liegt neben die Pad. Man kann auch sagen der ist nimmer guat beinand

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Die Landschaft nimmt mich gefangen, es ist ein schönes Gefühl in Gänsemarsch über Chiefs Island zu laufen.

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Das Gras schimmert rot

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2 Babons turnen auf einem Termithügel herum.

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Eine alte Weisheit besagt, dass der schlechteste Platz zum Übernachten unter einem Leberwurstbaum ist. Wenn man nicht von den bis zu fünf kg schweren Früchten erschlagen wird, dann wird man von den Elefanten, die zum Fressen der Früchte kommen, vertrieben.

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Die großen Blüten haben einen Durchmesser von etwa 13 cm. Die Blüten erzeugen, wenn sie sich abends öffnen, eine beachtliche Menge an Nektar, der für uns Menschen einen unangenehmen Duft verströmt.

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Die Landschaft ist immer noch zum niederknien

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Etwas weiter weg sehen wir Giraffen und wir werden versuchen uns heran zu pirschen.

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Es ist schon ein anderes Gefühl als auf dem Gamedrive-Wagen zu sitzen.

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Als wir näher kommen merken wir auch wie groß sie eigentlich sind.

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Es sind 3 Erwachsene und 1 Junges der voller Madenhacker ist.

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Es ist dann Zeit zum Umkehren.

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Chicho und System warten mit dem Frühstück.

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Sie werden dann das Camp abbauen und nach Xaxaba verlegen, während wir wieder
ein Boatcruise upstream machen bis wir dann auch in Xaxaba sind….

Teil 713. Nov. 2017

15.9.2017 Tag 2/ Teil2 Wir fahren weiter upstream…

Wir bekommen ein Lunchpaket mit und nach 45 Min. sind wir schon wieder mit dem Boot unterwegs. Nicht dass wir denken wir haben hier Urlaub……. 😉

Die Landschaft links und rechts des Boro River sind jetzt mit vielen Makalanipalmen und Schilf gesäumt.

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Ein squacco heron/ Rallenreiher sitzt im Uferbewusch,

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ebenso ein Little Egret/Seidenreiher

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Alle paar hundert Meter sitzt ein Fischadler im Baum und hällt stoisch Wache.

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Dieser hier spreißt die Flügel und schwebt lautlos davon.

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Wir befinden uns eindeutig noch im Elefantengebiet.

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Dieser stürzt sich in den Fluten und hat offensichtlich großen Spaß am Baden.

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Ein Pied Kingfischer hat sich den höchsten Riedhalm ausgesucht und schaut nach kleinen Fischen.

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Ein African Jacana/ Blaustirn Blatthühnchen, auch als Lilytrotter bekannt.

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Daneben wieder ein Little Egret

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Wir tuckern dann durch schöne Landschaft weiter.

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In einem trockenen Baumstumpf haben sich Reed Cormorant/Riedscharben niedergelassen

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Wieder sind Elefanten in den Flussauen und wir schauen lange zu wie sie friedlich grasen. Da wir auch den Motor abgestellt haben sind keine Zivilisation Geräusche zu hören.

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Ein Malacite Kingfischer gelingt nach viele Fehlversuche

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Red Lechwe, leider mit viel Ried davor.

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KK vertäut das Boot und wir essen einen leichten Lunch an Bord. Hinterher fragt KK ob wir einen kurzen Walk machen wollen „to stretch our legs“. Sari und ich wollen, Guggumann ist faul und möchte da bleiben um auf das Boot auf zu passen.
Wir sehen nicht viel, zwei Giraffen

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Und etwas weiter weg Zebras. Es ist aber sehr schön durch den unberührten Bush zu laufen.

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Als wir zurücklaufen fliegt und was rötlich-braunes über den Weg. KK sagt das war eine Peel´s fishing owl, und ich werde hellhörig. Das stand doch bei Jemand auf die Wunschliste. Die Eule setzt sich auf einen Baum etwas weiter weg und wir beschließen uns heran zu pirschen. Als wir so nahe sind, dass wir ein Foto riskieren könnten, fliegt das Federvieh wieder weiter. Wenigstens konnte ich sie durch das Fernglas beobachten. Das ist doch auch schon was.

Der Guggumann wartet auf uns und schon geht die Reise weiter.

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Wieder ein Pied Kingfischer

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Und ein breeding Great white Egret

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Goliath Heron

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Im Leberwurstbaum sitzt wieder ein Fischadler

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Ein Riedbock steht an der Uferböschung. Ich meine das war mein Erster.

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Wir kommen dann an Gunn´s Camp vorbei. Es sieht recht nett aus, aber wir sind mit unserer Art das Okavango Delta zu erleben bisher sehr zufrieden.


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Hier steht ein großer Eli mit zwei Trittbrettfahrern garniert.

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Ungefähr um 3 sind wir im Xaxaba angekommen. Chicho und System haben schon alles aufgebaut, es ist ein sehr schöner Platz.

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In der Lagune machen Elefanten ein Crossing während wir da sitzen, ein Glas Weißwein trinken und den Anblick genießen. Ich mache mich natürlich auch Gedanken über die kommende Nacht, das war aber diesmal unbegründet. 😗

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Nur dieser kleine hier hat sich ins Camp getraut während die Mama im Busch stand und aufgepasst hat.

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Eigentlich stand jetzt wieder ein Walk auf dem Programm, aber keiner hat Lust, wir sind alle müde und ein bisschen von der Hitze geschafft. Jetzt hätte ein Bier gut geschmeckt, gibt es aber nicht. Ich sage dann es war schade, dass wir keines in Gunns Camp gekauft haben. Chicho bietet sich dann an um ein paar Flussbiegungen ins nächste Dorf zu fahren um welches zu kaufen. Guggumann gibt ihm Geld und sagt er soll 3 6-Pack kaufen. Er kommt mit 8 Dosen zurück – mehr gab es nicht.
Das Rätzel wird gelöst als wir wieder daheim sind. Jen von den Backpackers hat ein mail geschrieben als wir schon weg waren. Sie entschuldigt sich, sie hat ein Fehler gemacht, in unsere Buchungsklasse wäre kein Bier dabei. 😮
Wir könnten aber unser eigenes bringen. 😵
Wir benützen alle die Eimerdusche, sind müde und zufrieden damit den Jungs beim Kochen zu zu schauen und auf den Sundowner zu warten. Als es dann so weit ist, sinkt der Pegel in der Gin Flasche Dramatisch. 😣
Dazu knabbern wir Studentenfutter, aber erst nachdem System alle Rosinen für den Coleslaw aussortiert hatte.

Das Essen war mal wieder sehr lecker. Es ist unwahrscheinlich was man in so ein paar Potjes alles machen kann. Steaks von Antilopentier, Cooleslaw und Bratkartoffeln. Als Nachtisch gab es gebratene Bananen mit Schokosoße. Dazu ein leckeren Weißwein. Wir haben beschlossen den Weißwein zuerst zu vernichten, so lange noch Eis in der Coolerbox ist.
Den Roten gibt es dann morgen. 😛

Zu den Geräuschen des Okavango schlafen wir ein.

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La vita e bella…………

Teil 819. Nov. 2017

16.9.2017 Booting Safari Tag 3/ Teil1
Mokorotour und Morning Walk


Die Nacht verläuft ruhig, ich schlafe gut, bin aber schon vor 5 wach. Ich kuschle noch ein wenig im Bett und lausche wie ein neuer Tag unser Okawangoabenteuer anbricht.
System und Cicho machen Feuer und setzen schon Wasser auf. Um 6 ist wecken angesagt, aber ich bin ja schon munter und als erste draußen um Zähne zu putzen und Katzenwäsche zu erledigen. Zu zweit kann man in dem Zelt nicht aufstehen, und da hat der Guggumann schon gaaar nichts dagegen.
Wir sitzen dann noch ein bisschen sprechfaul herum und trinken Kaffee, tunken darin unseren Schiffszwiebak, den sie hier Rusk nennen, und schlabbern das in uns hinein. Ohne weichmachen geht da nichts denn der nächste Zahnarzt ist weit weg.
Gut schmecken ist aber anders.
Wir stieren noch ein wenig in unsere Müslischalen hinein und überlegen was der Tag bringen wird. Hinter uns steigt die Sonne langsam über dem Horizont.

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Die aufsteigende Sonne verursacht eine magische Lichtstimmung und ich beschließe:
Der Tag kann nur wunderbar werden.

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Heute Morgen werden wir eine Mokorofahrt mit anschließendem Walk machen. Um 7 fahren wir mit dem Motorboot in der Nähe von Xaxaba Village.

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Hier kommen kurz nach uns unsere Poler an. Was früher in erster Linie von den Einheimischen zum Fischen genutzt wurde, ist heute ein beliebtes Transportmittel, um die Touristen durch die schmalen, seichten und manchmal nur 50 cm tiefen Wasserläufe zu schippern.

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Es ist eine etwas wackelige Angelegenheit einzusteigen, Platz nehmen und dann nicht mehr groß bewegen - nur in Absprache mit dem Poler. So wackelig sich das ganze anfühlt, so geschickt können die Bootsführer den Einbaum ausbalancieren. Die Fortbewegung mit dem Mokoro erfolgt durch abstoßen und wegschieben des Mokoros mit einer langen Stange.

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Ich finde es schön in diesem Einbaum zu sitzen, in Augenhöhe mit den Spitzen der Gräser, die aus dem Wasser heraus ragen.

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Hier fahren keine Motorboote und wir müssen uns auch keine Sorgen wegen Hippos oder Krokodile machen.

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Wir gehen dann an Land, das Aussteigen hat wieder zu Belustigung geführt, um mit den Polern eine Wanderung zu machen.

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Wir bekommen wieder eine Einweisung, aber wir sind inzwischen schon Profi Walker und wissen wie wir uns verhalten sollen.
Der Morgen ist wunderschön, wir sehen keine Häuser, keine Stromleitungen, hören kein Motorgeräusch. Um uns herum ist nichts als Landschaft.

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Über uns schwebt lautlos ein Fischadler.

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In der Ferne sehen wir eine Gruppe Zebras und versuchen uns heran zu pirschen.

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Das gelingt ganz gut und so können wir den Pyjamaträgern beobachten wie sie da stehen im goldenen Gras und wie wir, den Morgen genießen.

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Irgendwie ist es ein beglückendes Gefühl hier in der Wildnis zu stehen und den Tieren zu beobachten.

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Wir laufen dann durch schöne Landschaft zum Mokoro zurück.

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Die ganzen kleinen Wasserarme scheinen einem Labyrinth zu entspringen. Einige sind breiter und klar erkennbar – die Highways sozusagen.

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Andere fühlen sich an, als hätte der Poler sich verfahren und würde nie wieder aus dem Dickicht heraus finden.

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Die Perspektive fühlt sich immer noch seltsam an. Ich fühle mich als wäre ich auf 40 cm geschrumpft als wir durch ein Meter hohes Gestrüpp aus Schilf fahren. Durch den Uferbewuchs sehen wir auch nicht wirklich viel.

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Ein paar Eisvögel die mir wieder nicht so recht gelingen will, frusten mich schon wieder.

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Der hier sieht aus als ob er an Basedow'sche Augenerkrankung leidet. Nur um zu veranschaulichen was ich mit versemmeln meine!!

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Ein Schreiseeadler sitzt wieder in einem Baum

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an einer offenen Stelle steht einer der grauen Riesen.

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So schippern wir durch dieses Labyrinth aus Wasserwegen nach Xaxaba Village wo KK auf uns wartet.
Wir verabschieden uns und verteilen ein bisschen Trinkgeld. Auf einem Villagebesuch verzichten wir.
Dann geht es mit dem Motorboot wieder ins Camp zurück.

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Wenn ihr wissen wollt wie der Tag sich weiter entwickelt, stay tuned…………

Teil 921. Nov. 2017

Der Tag geht weiter………

Kurz vor 10 sind wir wieder im Camp zurück. Laut Programmplan hätte es um 11 Uhr ein „full cooked Brunsh“ geben sollen und um 1 wäre wieder Abfahrt. Wir bekommen gerade eine viertel Stunde um auf Toilette zu gehen und etwas zu trinken. In der Zwischenzeit wird das ganze Brunchzeugs in Töpfe und Schüsseln, the Magic Box mit Getränke, Geschirr und Tischdecke etc. aufs Boot gebracht und 10:15 sind wir schon wieder unterwegs,

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Carpe diem! 😛 😛

Wir werden upstream fahren bis hinter Jugu Jugu Island. Die Koordinaten für die Camps habe ich gehabt, aber ich kann dieses Inselchen auf keiner Karte finden. Ich habe den Backpackers angeschrieben und sobald ich was erfahre reiche ich das nach.
Hier soll einer der spektakulärsten Plätze sein die das Delta zu bieten hat. Viele Vögel und Krokodile und auf den sumpfigen Ebenen eine große Anzahl Red Lechwe sollen hier beheimatet sein.

Wir sind gespannt!

Ich habe lange überlegt wie ich diesen Teil beschreiben soll.
Da ich mich eh schlecht entscheiden kann, ist die Entscheidung für viele Fotos und wenig Text gefallen.
Bekanntlich sprechen Fotos mehr als 1000 Worte – was ja auch nicht unbedingt mein Metier ist.
Wem es zu viel wird, bitte die Scrolltaste benützen.

Tuckern wir also wieder los und nach ein paar Minuten steht ein Black Winged Stilt auf einer Sandbank.

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Nochmal zwei in Gesellschaft mit einem Hammerkopf.

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Ein Silberreiher schwingt sich in die Lüfte.

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Elefanten hat es hier auch.

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Hammerkopf

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Kroodile. Wenn man die so sieht vergeht mir auch die Lust schwimmen zu gehen. Sie können mit ihre Stummelbeine ganz schön Fahrt aufnehmen.

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African openbill/ Klaffschnabel

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Elefantenparade

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Ein Cattle Egret/Kuhreier kann ganz schön böse gucken

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Schreiseeadler im Baum

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An einer Landzunge ist high noon. Es ist überhaupt schwierig zu fotografieren weil ständig etwas rein und raus aus dem Bild fliegt. Es ist ein Gegacker, ein Geschwitzer, ein Giggeln und ein Trillern, ich werde da ein bisschen Kopflos und weiß nicht wo ich fokuszieren soll. Es wird mir in dem Urlaub noch ein paar Mal so gehen. 😉 😛

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Das geht dann bei dem grüngesichtigen Reiher besser. Schon wieder faulen Fisch gegessen?

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Ein männlicher Saddle-Billed Stork/Sattelstorch, erkenntlich an den dunkelbraunen Augen, stolziert zwischen diversen anderen Vögel herum

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Dann sehen wir heute die ersten Red Lechwe, die zu den Moorantilopen gehören. Sie sind an das Wasser, Schwemmebenen sowie jahreszeitlich überflutete Sümpfe gebunden. Der Untergrund muss weich sein, da sie sich auf hartem Boden schlecht fortbewegen können. Sie sind dafür aber sehr gute Schwimmer, was sie bei der Flucht nutzen.

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Moorantilopen leben in großen Herden. Die Männchen haben Hörner und nur während der Paarungszeit stehen männliche Lechwes bei den weiblichen Herden. Aber die Männchen bilden außerhalb der Paarungszeit sehr große Junggesellenverbände.
Die Moorantilope frisst bevorzugt Gras und Wasserpflanzen.

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Wieder Sattelstorch

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Spur-winged Goose/Sporngans

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Ein Black-winged stilt/Stelzenläufer

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Ich versuche mich wieder an einen Malachite Kingfischer

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Es fliegt mir was vor die Linse was ich gar nicht fotografieren wollte. Kann jemand helfen?

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Pied Kingfischer/Graufischer setzt zum Landeanflug an

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Mitten im Fluss ist eine kleine Insel „Heron Reef“, hier nisten lauter Reiher

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Über die Klunkerkraniche mit ihren orangenen Augen freue ich mich sehr. Habe ich noch nie gesehen.

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Zwei juvenile Schreifischadler sitzen im Uferbewuchs

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Fliegen dann aber davon

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Die Krallen in Nahaufnahme

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African sacred Ibis/Heiliger Ibis

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Wir sind jetzt etwas über eine Stunde unterwegs. Die Speicherkarte glüht und mir schwirrt der Kopf.
Ich lasse mal die Augen über die wunderschöne Flusslandschaft schweifen um etwas zur Ruhe zu kommen.

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Ich fange an mir ernsthafte Sorgen zu machen ob die Speicherkarten ausreichen. Sari, schlaues Mädchen aus NY, hat nämlich nur eine 64er Karte dabei und die macht Fehleralarm. Da ich immer noch NETT bin, gebe ich ihr eine von meine 16er. 🙁 😵

Auch hier hat es Elefanten.

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Red Lechweladys, die uns zeigen wieso sie zu den Moorantilopen gehören.

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Sporngänse die sich dann mit großem Geschnatter davon machen.

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African Skimmer/Afrikanischer Scherenschnabel

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Nilgänze

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Klaffschnabel und Sporenganz

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Jetzt wieder ein bisschen Landschaft um zu verschnaufen.

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Ich weiß ja auch nicht was ich mich von diesem Urlaub erwartet habe – dieses hier ganz bestimmt nicht. Es ist überweltigend.

Red Letschwes. Das Wasser tropft aus dem puscheligen Fell.

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Sporngans

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Weiblicher Sattelstorch mit Heiliger Ibis

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Black Heron/Glockenreiher und Ibis

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Hippos machen einen Roadblock

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Waldorf und Statler sitzen im Baum oder ist es doch der Guggumann und der Ranger die sich ein Federkleid übergestreift haben? Weiß man nicht so genau. 😉

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Der Guggumann ist jetzt leicht knatschig weil er Hunger hat. Wir schippern unseren Brunch immer noch mit uns herum. So langsam könnte es aber was auf die Gabel geben.

Es ist zwar noch nicht so weit mit dem Brunch, aber hier ist es eine Gute Stelle um eine Pause einzulegen.

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Der Tag hat noch was in petto für euch 😄

Stay tuned……………..

Teil 1026. Nov. 2017

Der Tag geht weiter…..

Wir kommen jetzt in ein Gebiet wo es viele Yellow-billed Storks/ Nimmersatt hat (Ich rede hier nicht von mir 😗 ). Sie haben erst gar keine Lust den Kopf zu heben um ein „smile“ für die Kamera zu zeigen.

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Der Nimmersatt gehört zu der Familie der Störche. Er bevorzugt als Lebensraum flache Küstenlandschaften und Binnengewässer. Die Vögel sind Einzelgänger, die sich nur zur Brutzeit in kleinen Gruppen zusammen finden. Das muss dann hier der Fall sein, weil es ganz viele sind

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Ein Hammerkopf mit hochgestellter Frisur.

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Oft ist der Nimmersatt auch in Gesellschaft mit Pelikane und Marabus in den Feuchtgebieten zu beobachten.

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Dieser macht so zu sagen die Flatter

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Wir sehen immer noch viele Gruppen mit Red Lechwedamen

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Und auch der Sattelstorch ist allgegenwärtig

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Pulsierendes Vogelleben. Hier muss jeder zum Hobbyornitologen werden.

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Jetzt ist aber an der Zeit für unseren Imbiss, sonst wird mit Meuterei gedroht.
KK sucht ein Platz zum Anlanden, aber als wir die Sachen vom Boot tragen wollen, merkt er dass er die Stühle vergessen hat. Hätte er nicht so zur Eile getrieben als wir im Camp waren, wären sie auch noch dabei. Da nützt uns der Tisch auch nichts und wir beschließen den Lunch an Bord zu essen.
Eins muss man Chicho lassen, kochen kann er.
Als wir die verschiedenen Behältnisse öffnen finden wir lauter Goodies. Ich kann mich noch an ein Rinderfilet – perfekt rosa gebraten – Kartoffelsalat, Griechischer Salat, in ein Potje war Bohneneintopf, frisches Obst, Brot, Kekse. Wir haben uns darauf gestürzt und keiner hat ein Foto gemacht. Für das Gedächtnis wäre das nicht schlecht gewesen, aber hier war es wichtiger die Grundbedürfnisse Hunger und Durst zu stillen.
Anschließend wird ein Busch gesucht und schon kann die Reise weiter gehen.

Ich glaube dies ist ein juveniler Stilt.

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Pelikane hat es immer noch jede Menge

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Und Marabus sind auch da. Bei einem Schönheitswettbewerb haben sie den letzten Platz sicher.

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Riedscharben und Schlangenhalsvogel

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Pied Kingfischer

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Es ist hier alles so unfassbar schön und ich möchte dieser Anblick, die Geräusche, der Geruch von Wildnis in mir aufsaugen und für immer in Erinnerung behalten. Man weiß nie ob man das nochmal erleben darf.

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Waldorf und Statler sind umgezogen und haben einen neuen Baum ausgesucht.

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Die Nimmrsatten picken immer noch nach Futter.

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Ein Silberreiher spiegelt sich im Wasser

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Und auch ein Graureiher stolziert herum

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African Skimmer

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Ich finde es herrlich relaxend im Boot zu sitzen, in Augenhöhe gerade einmal mit den Spitzen der Gräser, die aus dem Wasser heraus ragen.

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Ein Afrikanischer Schlangenhalsvogel hält seine Flügel zum Trocknen ausgebreitet, still wie ein Gemälde.

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Wir sehen dann immer wieder Sporengänze, Glockenreier, Pelikane, Nimmersatt und, und, und.......

Eine Gruppe Lechwe zur Abwechslung

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Mama-Lechwe mit Junges

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Landschaft mit unvermeidlichem Adler

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Wenn ich so schaue, bin ich wirklich hearttaken.

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In der Zwischenzeit mache ich jede Menge unscharfe Fotos von Malachite Kingfischer. 🙁 🙁
Der Krokodil und die anderen Vögel waren etwas mehr Kundenorientiert.

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Auch ein Adler sitzt auf einem Cellulose Skelett und trocknet seine Flügel

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Auch hier hat es viele Gruppen Red Lechwe.

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Große Bäume, Reed, Schilf, schnaufende Flusspferde, Seeadler und viele bunte Vögel säumen unseren Weg - wir sind mitten im Herz des Deltas.
Schreiseeadler haben wir jetzt genug für ein ganzes Leben gesehen. Alle paar hundert Meter sitzt einer im Baum.

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Auf einmal ist wieder eine Elefantengruppe da.

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Sie reißen ihre Rüssel in der Höhe um unsere Witterung auf zu nehmen. Trompeten dabei auch etwas wild.

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Es geht wieder durch kleine Wasserarme, über große Wasserkanäle und auch immer wieder mitten durch die Sumpfgräser. Wir Genießen die herrlichen Farben, lehnen uns ganz relaxed zurück, lassen uns treiben.

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Ein nochmaliger Klunkerkranich darf nicht unverewigt bleiben.

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Elefanten haben ein Crossing gemacht

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Und junge Lechwe-Böcke schauen uns teils mit Schlafzimmerblich an.

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Auch über den Red- winged Pratincole/ Rotflügelbrachschwalbe freue ich mich, obwohl die Fotos nicht so toll sind.
Danke Matthias, habe schwarz in rot geändert 🙂

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Ein Büffel steht im sumpfigen Uferbereich

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Wir kommen wieder an Heron Reef vorbei und spätestens dann weiß ich wir haben den Bug wieder nach Süden gewendet.

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Hinter eine Landzunge sehen wir 2 Hippos. Der eine taucht sofort ab, als es uns entdeckt. Werden sie uns attackieren, weil wir sie beim Mittagsbad gestört haben? Immerhin gehen auf das Flusspferd-Konto die meisten tödlichen Wildtierunfälle im südlichen Afrika.

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Flusspferde beobachten sollte man allerdings nur vom Motorboot aus, mit dem man schnell weg kommt, und auch das nur aus sicherer Entfernung. Obwohl die Kolosse Vegetarier sind, gelten sie als gefährlichste Säugetiere Afrikas, zumindest für Menschen. Sie sind auch extrem territorial.

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Die Kolosse können bis zu fünf Minuten unter Wasser bleiben und bewegen sich dabei nicht schwimmend fort, sondern marschieren auf dem Grund der Gewässer umher – eine ebenso faszinierende wie unheimliche Vorstellung.
Auf jeden Fall ist mir nach dieser Vorstellung das Hippogrunzen in der Nacht nicht mehr so beruhigend.

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Es war ein sehr langer Tag, voll mit Erlebnissen und jetzt wollen wir ins Camp zurück. Sari hat dann noch den Ehrgeiz nochmals im Fluss schwimmen zu gehen, Guggumann und ich benütze die Eimerdusche und sitzen dann mit einem Glas Weißwein und schauen zu wie Chicho und System das Abendessen vorbereiten. Heute soll es Botswanische Küche geben. Papp und traditionell gekochtes Rindfleisch. Außerdem haben sie von einem vorbeifahrenden Fischer frischen Fisch gekauft.
Als die Sonne sich dem Horizont nähert, frage ich KK ob er uns ein paar Meter auf den Fluss fahren kann, weil im Camp man den Sonnenuntergang nicht ohne Gestrüpp fotografieren kann.
Kein Problem!

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So pastellig schön und voller Farben der Tag gestartet hat, so verabschiedet er sich auch wieder mit einem spektakulären Sonnenuntergang.

Wir fahren dann zurück und Guggumann mixt den Sundowner . Jetzt ist der Gin bis auf den letzten Tropfen alle, also jeden Schluck genießen.
Das Essen ist dann überraschend gut – Papp mag ich eigentlich nicht- aber das alles war wirklich sehr schmackhaft. Nur die Fische waren so voller Gräten, dass uns da schnell der Spaß daran vergangen ist.
Als Nachtisch gab es frische Birnen in Rotwein gegart.
Wir sitzen dann noch ein bisschen am Feuer zusammen, süppeln den Rest aus der Rotweinflasche und lassen den Tag ein bisschen Revue passieren. Wir gehen alle wieder zeitig ins Bett, denn Morgen heißt es wieder früh aufstehen.
Wir werden wieder einen Morning-Walk machen.

Mit einem Dauerlächeln krieche ich in meine Bettrolle - was für einen Tag 😛 😛

Gute Nacht!

Teil 1129. Nov. 2017

17.9.2017
Okavango Boating Safari Tag 4


Ich bin wie immer früh wach und lausche zunächst die Stille der Nacht. Dann höre ich vom Fluss Frösche quaken, Hippos grunzen, was nach dem gestrigen Tag nicht mehr ganz so beruhigend ist. Hier und dort ein unbekanntes Geräusch, aber Angst habe ich keine. Ich glaube mein nicht enden wollendes Lächeln von gestern ist immer noch vorhanden. 🙂

Als System von draußen guten Morgen wünscht und warmes Wasser in das Canvaswaschbecken füllt, stehe ich auf.
Der Guggumann schläft noch selig.
Ich putze die Zähne und mache die obligatorische Katzenwäsche. Dann wecke ich meinen 7-Schläfer – nicht ganz so sanft wie ich vorher geweckt wurde.

Das early morning Frühstück ist gerichtet und als der Guggumann auch angeschlichen kommt, guckt er den Schiffszwieback verächtlich an –muss man seiner Meinung nach nicht haben. 😵 😣 Kaffee und ein Yoghurt wird aber dann doch konsumiert.

Heute Morgen wollen wir wieder ein Early Morning Walk von ca. 2 Stunden machen.

Während Guggumann noch was im Zelt holt, fülle ich unsere Wasserflasche und stelle sie neben seinen Rucksack.
Wir wollten eigentlich schon um 6 losmarschieren da es Tags über sehr heiß ist – ca. 37°.

Wenn einem der neue Tag mit solchen Farben begrüßt kann die Laune eigentlich nur gut sein.

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Mit etwas Verspätung marschieren wir wieder als große Raupe mit 8 Füßen los.

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Zu Fuß nehmen wir unsere Umgebung intensiver wahr. Wir sehen nicht nur die Tiere, wir hören Sie auch besser, weil nicht ständig ein Motor läuft. Und auch die Gerüche wirken direkter. KK ist ein Profi, der sich mit den Tieren, Pflanzen und Umwelt gut auskennt.

In der Ferne sehen wir einen Elefant im schönsten Morgenlicht stehen.

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Es hat überall riesige Termitenhügel. Wegen des steigenden Wassers bauen die Insekten sie bis zu vier Meter hoch.

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Wir kommen in Gegenden, die mit Fahrzeugen nicht zu erreichen sind, weil der Boden zu weich ist.
Für uns Fußgänger ist das kein Hindernis.

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Wir sehen dann in der Ferne wieder Giraffen und pirschen uns heran.

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Ich habe nicht erwartet, dass wir zu Fuß so nah an die Tiere herankommen. Solche Erlebnisse sind unvergesslich und einzigartig.

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Babygiraffe

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Wir laufen weiter und es ist inzwischen richtig heiß.
Ich bitte den Guggumann mir die Wasserflasche zu geben.
Hä, welche Wasserflasche?
Na, die die ich neben dein Rucksack gestellt habe.
Hat er leider übersehen.
KK meint Sari könnte uns vielleicht von ihrem Wasser was abgeben.
Sari hat aber nicht mal an Wasser gedacht.
Und KK braucht kein Wasser.
Dumm gelaufen, und wenn man nichts hat, wird der Durst natürlich von Minute zu Minute größer.

Wir sehen jetzt in der Ferne verschiedene Tiere und wollen – Durst hin, Durst her- unbedingt weiter laufen.
Neben einen rießigen Termitenhügel sehen wir Gnus mit Warzenschwein.

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Auch Zebras sind dabei

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Und auch ein paar Red Lechwe geben sich die Ehre.

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Ich habe nicht erwartet, dass wir zu Fuß so viel sehen und bin richtig froh (und durstig)

Wer naturbegeistert ist und sich gerne bewegt, nicht übertrieben ängstlich ist, dem kann ich so eine Walking Safari nur empfehlen.
Es ist alles ganz wunderbar und ich habe das Gefühl hier kommen wir Afrika so richtig nahe.

Wir sind jetzt lange unterwegs und ziemlich weit weg vom Camp. Die 2 Stunden Walkdauer können wir auf keinen Fall einhalten und KK legt jetzt ein ziemliches Tempo für den Rückweg vor. Wir marschieren durch mannshohes Elefantengras und da wir jetzt nichts sehen können, ist es mir nicht ganz so geheuer. Es geht aber alles gut und nach 3,5 Stunden sind wir wieder im Camp, oder das was unser Camp mal war. System und Chicho haben inzwischen alles abgebaut und auf die Boote gebracht. Sogar das Klozelt ist weg. Es sieht aus als ob hier niemand gewesen ist. 🙁

Das unser Camperleben so abrupt zu Ende geht habe ich nicht erwartet. Laut Programm wäre jetzt ein ausgedehntes Frühstück fällig.
Da wir so lange unterwegs waren, haben die Jungs alles abgebaut und das Frühstück eingetuppert. Diesmal sind Tisch und Stühle auch mit an Bord.
Ich hätte jetzt gerne mit allen zusammen gemütlich gefrühstückt und noch ein wenig geredet. 🙁

Das ist der einzige Kritikpunkt an die Tour.

Zuerst steuern wir die Wasserflaschen an und schütten das Nass in uns hinein.

Wir vereinbaren, dass wir diesmal recht bald unser Essenspause einlegen, da der Hunger schon wieder groß ist.
Wir tuckern noch ein Stückchen weiter und sehen dabei die üblichen Verdächtigen.
Jede Menge Reiher

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Klunkerkraniche

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und auch ein Schreiseeadler sagt uns good bye.

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Wir suchen dann einen Platz wo wir unser verspätetes Frühstück zu uns nehmen.
Nudelsalat, Thunfischsalat, hart Gekochte Eier, eingelegte Gurken und Paprika und, und.....
Auch in Folie gegarte Süßkartoffeln, aber die will keiner essen.
Der Guggumann und ich trinken gnadenlos die 2 letzten Dosen Windhuk Lager dazu und bieten diesmal den anderen 2 nichts an. Man kann nicht immer nur nett sein. 😗

Geplante Ankunft in Maun wäre 17 Uhr. KK fragt ob wir weiter tuckern oder schnell fahren wollen. Dann könnten wir um 3 in Maun sein.
Wir sind alle 3 fürs schnell fahren, dann kommen wir noch bei Tageslicht in Tamalakane River Lodge an.
Wir sehen uns jetzt nach einer ausgiebigen Dusche und träumen schon von dem Pfeffersteak mit Pommes die wir verdrücken werden.
Also, leine los. KK lässt den PS freien Lauf und in Formel Eins Tempo geht es dem Boro River hinununter. Wir machen einen höllen Krach, vorbei ist es mit der Romantik und ich habe ein bisschen schlechtes Gewissen. Es macht aber auch Spaß.

Nur bei den Elefanten machen wir wieder halt. Sie stehen vergnügt in den Wasserlilien die wie kleine weiße Diamanten auf dem Wasser funkeln. Eine Weile beobachten wir die schmausenden Elefanten bevor wir wieder weiter fahren.

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Mit diesen Fotos endet dann auch unser Okavangoabenteuer.

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Punkt 3 sind wir in Maun. System und Chicho sind schon da und entladen das Supplyboot. Wir umarmen uns herzlich und verabschieden uns unsentimental voneinander.
Sie haben einen guten Job gemacht, wir waren nette Gäste.
Ein bisschen Geld wechselt den Besitzer und jeder geht seinen Weg.

Wir haben viele Vögel, majestätische Seeadler, viele Elefanten, Giraffen, Zebras und Antilopen gesehen. Wir haben eine gute Zeit mit den 3 Jungs verbracht. Es war ein tolles, für immer unvergessliches Erlebnis! Mit dieser Okavango Delta Tour konnten wir fast 4 Tage einen winzigen Teil des größten Deltas der Erde kennenlernen.

Der Rest vom Tag ist schnell erzählt.

Wir laden unsere Sachen ins Auto und fahren die paar Km bis TRL.

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Wir haben diesmal ein Babbler-Chalet welches ein deutliches Facelift bekommen hat.

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Wir gehen erst mal ein Bierchen trinken und dann wird ausgiebig geduscht.
Sauber und geschniegelt gehen wir dann den Sonnenuntergang beobachten und der obligatorische GT darf nicht fehlen.

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Die Enttäuschung kommt dann beim Dinner. Hier kann man nicht mehr a la Karte essen, es gibt nur Buffet.
Goodbye Filetsteak.
Wir haben überhaupt keine Lust auf Buffet und sind total enttäuscht. Meine Laune sinkt gehörig.
Es hat immer noch 37°, wer hat da schon Lust auf Suppe?
Die lassen wir dann außen vor.
Jeder nimmt was von den Vorspeisen. Als Hauptspeise gab es irgendein Antilopentier, die Engländer wurden es Stew nennen. Dann gab es hier auch traditionelles Botswanisches Rindfleisch mit Papp. Das Fleisch war ziemlich totgekocht und sah aus wie schon mal gegessen. Das konnte Chicho eindeutig besser.

Ob das Essen jetzt wirklich nichts war oder es kam mir nur so vor weil ich enttäuscht, kindisch und sauer war?
Ich wollte nur mein Steak haben.

So hätten wir auch bei den Backpackers nächtigen und Pizza essen können.

Wir gehen wieder früh ins Bett, die letzten Tage waren anstrengend, aber wunderschön.

Ich liege im Bett und beame mich gedanklich ins Delta zurück……….

Teil 1203. Dez. 2017

18.9.2017 Von Thamalakane an den Boteti

Heute ist Fahrtag und nicht wirklich spannend.
Es hat gut getan wieder in einem bequemen Bett zu nächtigen und wir schlafen etwas länger als die letzten Tage. Ich stehe um 7 auf und gehe als erste ins Bad. So lange Guggumann sich aufhübschen tut, gehe ich hinaus den neuen Tag begrüßen. Ein bisschen enttäuscht über das gestrige Essen bin ich immer noch, aber Schwamm drüber.
Ich nehme die Kamera mit und versuche ein paar der Vögel die hier herumhüpfen zu fotografieren.

Der Thamalakane ist immer ein hübscher Anblick, egal ob zum Sonnenuntergang oder early morning.

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Waffenkiebitz

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Lilytrotter

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Das dürfte ein juveniler Lilytrotter da die Färbung noch nicht so ausgeprägt ist.

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Trauerdrongo

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Der Rotschnabeltoko kann ganz schön giftig gucken

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Guggumann kommt dann auch und wir gehen frühstücken.

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Am Nachbartisch ist noch nicht abgeräumt und die Gelbsteißbülbüls machen sich über die Reste her.

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Verschiedene Vögel picken im Gras herum. Wahrscheinlich suchen sie auch ihr Frühstück.
Sollte ich welche falsch benamst haben, bitte um Berichtigung.
Glanzstar

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Rotschnabelfrankolin

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Maskenbolbül

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Ein Graulärmvogel sitzt auf einen Ast

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Her bin ich nicht sicher aber ich tippe auf red headed weaver/Scharlachweber
ein schlechtes Foto von dem männlichen.

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Weiblich

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Ein letzter Blick auf dem Thamalakane River

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Es ist dann Zeit unser Zeug ins Auto zu tragen und die Rechnung zu bezahlen (das Buffet 😵 ).
Wir waren jetzt das dritte Mal in der Thamalakane River Lodge, und ich wurde sagen das reicht dann auch. Das Zimmer war schön, der Blick auf den Thamalakane ist immer nett, aber das Buffet hat mir irgendwie alles verhagelt. Teuer ist es noch dazu.

Wir haben heute keine lange Strecke zu fahren und steuern erst mal in Maun den Spar an.
Unser Getränkevorrat muss wieder aufgestockt werden. 😗 😄
Wir fummeln uns dann aus Maun heraus und fahren wieder durch eine Musterkollektion an Schlaglöcher gen Osten.
Als wir nach gut eine Stunde Richtung Motopi abbiegen, ist die Straße wunderbar neu geteert und nach knapp 2 Stunden kommen wir in Tiaaan´s Camp an.

Wir sind gerade dabei den Papierkram zu erledigen, da höre ich von hinten:
Aber das ist doch die Guggu?
Ich drehe mich um und da steht Tanja (Hauis im Forum) 🙂 🙂 . Wir haben uns das letzte Mal vor ein paar Jahren in Kronau
gesehen und die Wiedersehensfreude ist groß und wir schnäbeln noch ein bisschen herum. Sie ist mit ihrem Mann mit dem Buschcamper unterwegs und leider fast am Ende von ihrem Urlaub.
Es bewahrheitet sich immer mehr, dass die Welt langsam zu einem Dorf wird.

Wir wollen uns später auf einem Drink treffen.
Wir bekommen den Schlüssel und fahren die paar Meter bis zum Bungalow. Der ist nett und zweckmäßig eingerichtet, das Bad halb offen.
Wir setzen uns zuerst mal draußen aufs Bänkle und trinken ein Bier.
Ich wasche dann die ganzen Klamotten von der Delta-Tour, da sie ganz schön muffeln 🤢 . Das ist ein bisschen schwierig weil es im Waschbecken kein Stöpsel gibt. Not macht erfinderisch und Guggumann dreht ein Stöpsel aus nassem Klopapier 🙄 .
Das funktioniert so ohlala, aber nach einer Weile hängt alles zum Trocknen.

Wir gehen dann vor Richtung Hauptgebäude.

Ein Blick auf unseren Bungalow

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Der offene Essbereich. Auch hier wird gemeinsam am großen Tisch gegessen.

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Ein Schmetterling lässt sich so lange nieder, dass ich ein Foto machen kann.
Ein Tagfalter, Common Dotted Border. Danke Matte 😘

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Über dem Hauptgebäude ist eine offene Lounge mit bequemen Sitzgruppen und Sicht auf den Boteti. Ich habe bisher erfolgreich geschafft traurige Gedanken zu ignorieren, aber der erste Blick auf dem Boteti versetzt mich einen Stich ins Herz. Ich möchte das jetzt nicht vertiefen, aber es hätte alles anders sein sollen.

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Der Guggumann studiert die Liste mit den Unternehmungmöglihckeiten. Wir entscheiden uns dann für einen Ganztagesausflug zu den Baine´s Baobab und anschließend an den Boteti zu machen.

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Vor dem „Ausguck“ ist ein Baum mit gelben Blüten und hier machen es sich Graulärmvögel gemütlich.

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Die Graulärmvögel fressen mit Wollust die gelben Blüten, es ist ganz witzig sie dabei zu beobachten.

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Marico? Sunbirds sind auch da

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Wir gehen dann nochmal ins Bungi und auf dem Weg sitzt nochmal ein Go away bird und schaut so als ob er sagen will: Ich hab die Haare schön……..

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Wir treffen uns dann mit Tanja und Michael auf ein Bierchen und tauschen ein bisschen Urlaubslatein aus. Sie gehen dann Grillen und Tanja will Brot backen (Respekt 🙂 ) für das Frühstück.

Wenn es um das Dinner geht habe ich die totale Amnesie. Ich weiß nur das es sehr lecker war und sehr ansprechend angerichtet.
Später werden wir feststellen, dass Heike die Küchencrew gut angelernt hat und wir hier das leckerste Essen im ganzen Urlaub
hatten. 😛 😛

Wir reden noch ein bisschen mit den anderen Gästen, trinken dabei einen Absacker und gehen wieder früh ins Heiabettchen.

Morgen starten wir wieder früh zu den Baine´s Baobabs.

Teil 1306. Dez. 2017

19.9.2017 Nxai Pan und Baines Baobabs

Ich bin wieder als erste auf und gehe ins Bad. Ich habe wohl gehört, dass es in der Nacht heftig gewindet hat und jetzt stehe ich vor der Bescherung.
Die frisch gewaschenen Klamotten haben wir gestern Abend halb nass von der Leine geholt und im Bad aufgehängt. Jetzt ist die gesamte Wäsche und alle Handtücher heruntergeweht und zu meiner großen Freude ist alles voll mit Grassamen. 🙁
Über den Boden ringeln sich gefühlt 100 m abgerolltes Klopapier. Das ist der Nachteil mit dem offenen Bad. Ich möchte auch nicht wissen wie es zu der kalten Jahreszeit ist. Brrrr

Ich räume alles auf und klopfe die Grassamen so gut es geht ab.
Als ich fertig bin gehe ich hinaus und möchte schauen ob es ein Sonnenaufgang zum Fotografieren gibt.
Na, ja, nicht mehr richtig toll.

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Wir gehen dann frühstücken. Das ist ganz lecker. Heike bestimmt was es an dem jeweiligen Tag für Eierspeisen gibt, und das gibt es dann für alle. Das entspannt auch die Situation für die Küchenabteilung. Heute ist Omelett-Tag und ich habe selten so ein leckeres gegessen.

Kurz nach halb acht geht es los, wir sind nur zu zweit mit unserem Guide Mike. Um 8 sind wir an der Fährstelle, aber die Fähre liegt am anderen Ufer. Es ist immer so behauptet Mike, dass die Fähre am falschen Ufer liegt. 🙁

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Die Fähre tuckert los

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The Ferryman
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Schon geht es hinüber auf die andere Seite

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Wir fahren die steile Böschung hoch und als erstes sehen wir Weißrückengeier die auf einem Baumskelett hocken.

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Gnus gucken uns ziemlich debil an.

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Ein Straus im vollen Galopp

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Stroh mit Steinböckchen

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Wir kommen dann an ein Wasserloch wo wir 3 Löwen sehen. Sie erlauben gerade noch ein paar Fotos bevor sie sich in den Bush trollen.

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Das ist heute eine üble Hoppelpiste. Ab und zu hebt es uns richtig von den Sitzen und, kawum, landen wir wieder unsanft auf den Allerwertesten. Das ist nicht unbedingt was für Leute mit „Rücken“. Wir sehen auch keine Tiere mehr die ein bisschen Abwechslung bringen könnten.
Wir verlassen dann den Makgadikgadi NP und fahren 10 km auf die Hauptstraße bis wir zum Nxai Pan Gate kommen.
2 Stunden Fahren wir jetzt schon.
Die Baobabs erreicht man über die Nxai Pan Zufahrtsstraße. Auf der Zufahrtstraße zum South Camp zweigt nach 19 km rechts der Weg zum Kudiak Pan und den Baobabs ab.

Guggumann frägt vorsichtig wie lange noch und ob es die Schüttlerei wert ist, und schaut dabei ein bisschen gequält aus der Wäsche.

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Als beste Reisezeit für Tierbeobachtungen gilt die Regenzeit (Dezember - März), wenn sich dort große Antilopenherden versammeln um ihren Nachwuchs zu gebären und im Park sich tausende Zebras und Spießböcken aufhalten. Neben Strauße kommen in der Regenzeit auch sehr viele Vögel vor. Versiegen die Wasserstellen im Park, ziehen die Herden in den Süden.
Das ist wohl jetzt offensichtlich der Fall, denn außer ein Steinbock sehen wir nichts.

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Wir pflügen den Sand weiter, die Bandscheibenmassage ist heute gesichert. Links und rechts des Weges ist nur Gras und sonst nichts.
Nach 3,5 Stunden liegt die gleißende Kudiakam-Salzpfanne vor uns.

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Baines Baobabs, eine Gruppe von 7 Affenbrotbäumen, die auch als “Sleeping Sisters” bekannt ist, stehen am Rande der Pan. Thomas Baines hat sie auf einer seiner Reisen im Jahr 1862 gemalt und nach ihm sind die Baobabs benannt.

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Seitdem sind fast 150 Jahre vergangen und die Baumgruppe hat sich kaum verändert. Ein Baobab wächst pro Jahr ungefähr 1mm im Durchmesser. Da kann man sich schon vorstellen, dass die Bäume tausende Jahre hier stehen.
Ich lass jetzt mal die Fotos für sich sprechen.

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Mike richtet unser Lunch auf der Kühlerhaube. Wir müssen uns stärken bevor wir den Rodeo Ritt zurück starten.

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Auf dem Rückweg sehen wir wieder nichts außer flacher Ödnis.

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Für uns war dieser Ausflug zu den Baobabs nicht unbedingt eine Win-win-Situation. Die Bäume in der gleißende Pfanne sind sehr schön, aber man kann nicht sagen, dass der Weg das Ziel war. Wir hätten nichts dagegen gehabt, wenn sie ein bisschen näher gewesen wären.

Wir sind froh, als wir wieder in den Makadikadi NP hineinfahren.

To be continued………….

Teil 1410. Dez. 2017

19.9.2017 Teil 2 Es ist immer noch ein tiefsandiger Tag…….

Es ist Trockenzeit, und auch hier in den Makadikgadi NP sind die Pisten eine sehr sandige Angelegenheit. Hier ist Allrad dringend notwendig. Man kann sonst leicht im tiefen Sand stecken bleiben – wir werden es morgen erleben. 🙄

Die Fahrt durch den Sand lohnt sich aber: Am Wasserloch wo wir auf der Hinfahrt die Löwen gesehen haben, ist jetzt eine große Elefantengruppe.

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Es ist sehr heiß, aber die Elis fühlen sich offensichtlich wohl und ziehen das H2O mit ihren Rüsseln in sich hinein.

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Viele Zebras queren die Piste auf dem Weg von den Salzpfannen zum Wasser im Boteti, der ein Magnet für durstige Wildtiere ist. Die großen Zebraherden gehen nur zum Trinken an den Fluss und gehen dann wieder in den Busch um dort leckeres Gras zu futtern.

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Dann endlich, es ist schon fast halb 4, haben wir den ersten Blick auf den Boteti. Das ist jetzt Labsal für die Augen und ich kann mich nicht satt sehen.

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Der Boteti River wird durch einen Kanal aus dem Okavango Delta gespeist. Das Wasser ergießt sich in den Boteti River, der die Westgrenze des Makgadikgadi National Parks bildet. Der Boteti war aufgrund niederschlagsarmer Jahre fast 20 Jahre trocken. 2006 gab es endlich wieder ausreichend Niederschläge und der Boteti fing wieder an zu fließen. Man nennt den Boteti auch The returning River.
Die grünen Floodplains, die Kulissenwälder und die Tiere mitten drin, ich liebe diesen Anblick.


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Jetzt zur Trockenzeit, ist der Boteti River, der das ganze Jahr über Wasser führt, eine Ausnahme. Für die großen Zebra- und Gnuherden ist er grade in der Trockenzeit eine beliebte Anlaufstelle.

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Auch die Elefanten fühlen sich hier das ganze Jahr über pudelwohl. Ihr Anblick, wie sie das Wasser genießen, begeistert mich immer wieder.

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Andere Elefanten lassen sich genüsslich im Wasser fallen oder machen kleine Spielkämpfe mit ihren Kumpels. Das sieht nach so viel Spaß aus, dass man am liebsten auch gleich ins Wasser hüpfen würde. Macht auf jeden Fall total gute Laune, die glücklichen Elefanten zu beobachten.

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Schon nach kurzer Zeit sehen wir viele Zebras. Zebra um Zebra läuft Richtung Wasser, ein nicht enden wollender Strom der schicken weiß-schwarzen Tiere. Wir sind völlig fasziniert.

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Es ist eine Kakophonie aus Geräuschen. Die Zebras rennen unter großem Geplätscher ins Wasser und „bellen“ dabei.

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Für die Gnus die „gnöhen“ gilt das gleiche wie für die Zebras. Sie sind während der Trockenzeit auf das Wasser im Fluss angewiesen.

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Da wo Zebras sind, sind nämlich die Gnus auch nicht weit und sie gehen oft eine WG ein. Je mehr Tiere, desto größer der Schutz vor Raubtieren. Außerdem fressen die Zebras die höheren, nährstoffärmeren Grasstände, während die Gnus anschließend die mittleren und nährstoffreicheren Teile futtern. Das ist doch eine perfekte Ergänzung.

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Mike fährt dann die Uferböschung hoch und möchte versuchen die Löwen von heute Morgen zu finden. Das gelingt zwar nicht, dafür stehen hier wieder Pyjamaträger herum.

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Auch sehen wir wieder viele Elefanten, was mir gerade so lieb ist

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Impalas haben wir heute nicht viel gesehen

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Am Ufer liegen Tierkadaver und die Geier sitzen in den Bäumen und warten darauf, dass die Kantine geöffnet wird.

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Auch ein Marabu möchte sein Teil abbekommen.

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Im Uferbereich sind drei Spoonbills.

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Leider war diesen Teil vom Tag an den Boteti für mich viel zu kurz. Ich hätte gerne noch ein paar Stunden hier verbracht.

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Die Sonne steht jetzt schon tief und es ist wieder Zeit an die Fährstelle zu Fahren. Dort bewahrheitet sich wieder Murphys Gesetz – die Fähre liegt an der falschen Seite.

Ein großer Elefant winkt mit dem Rüssel und sagt gute Nacht.

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Auf der anderen Seite steht eine Gruppe Jugendliche, singen und tanzen und haben offensichtlich Spaß.

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Es ist dann fast 18 Uhr als wir in Tiaans Camp ankommen. Wir haben gerade noch Zeit für eine Dusche und einen GT auf der Aussichtsterrasse bevor es Dinner gibt.
Wieder leckeres Essen, hier schmeckt sogar der Nachtisch, dazu noch nette Gesellschaft. Wir unterhalten uns noch eine Weile, Tanja und ihr Mann werden morgen früh ein Gamedrive zusammen mit uns machen.

Es war ein sehr langer und anstrengender Tag, aber ausruhen kann man sich wieder daheim, und wir fallen müde ins Bett.

Mir fallen die Augen zu und ich denke: Boteti in Memoriam………………..

Teil 1512. Dez. 2017

20.9.2017 Ein etwas vertrackter Tag

Das Aufstehprozedere ist wie immer.
Da es heute ein wunderschöner Sonnenaufgang hat gehe ich mit meine Knipse los und mache ein paar Fotos bis der
Guggumann kommt und wir frühstücken gehen.

Von der Aussichtslounge habe ich einen wunderbaren Blick. Dem Grau der Dämmerung weicht ein Schimmer aus orange und rosa und die aufsteigende Sonne spiegelt sich im Boteti.
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Auf einem dornigen Ast sitzt ein Burchell´s Starling – glaube ich zumindest, aber glauben heißt nicht wissen hat mal mein Lehrer gesagt.

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Im Garten blüht es

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Aber nicht immer beweist der Gärtner seinen grünen Daumen.

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Einen Pool hat es auch

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Einer meiner Freunde begrüßt mich, sein Schnabel ist schon ganz gelb vom Blüten fressen.

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Der Guggumann kommt und wir gehen frühstücken. Das ist wieder sehr lecker – es mangelt an nichts.
Tanja und Matthias kommen vom Campingplatz. Zuerst ein großes Hallo und wir gratulieren zum 7. Hochzeitstag. 😘
Ein Englisches Paar ist auch noch dabei.
Bald ist es ist Zeit los zu fahren.

Schwupp di wupp sind wir an der Fährstelle. Und? Natürlich liegt sie an der gegenüberliegenden Seite vom Fluss.
Sie kommt dann aber zügig angetuckert und voller Erwartung lassen wir uns auf die andere Seite fahren.

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Zuerst mal wieder die Böschung hoch und dann Richtung Westen. Wir sehen ein paar Impalas, Gnus und Zebras die unseren Weg kreuzen.

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Ein Blick auf den Boteti sagt aber: Zero Zebras und genauso viele Gnus – zumindest am Wasser. Das hatte ich ein wenig befürchtet, dass sie um diese Tageszeit noch nicht so durstig sind. 🙁

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2 Flusspferde mampfen gerade saftiges Gras und wir sehen viele Vögel. Buschhörnchen machen Turnübungen auf einen Baumstumpf und eine Agame sitzt auf einen Stein und sonnt sich.

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Und wo sind jetzt die Fotos davon??

Nach einer Weile entdecke ich, dass mit meiner Speicherkarte etwas nicht in Ordnung ist und mir wird ganz schlecht. Guggumann ist ein Gelegenheitsknipser und so fehlen von diesen Teils des Gamedrives die meisten Fotos. Ich bin untröstlich und heute noch überzeugt dies wären die schönsten im ganzen Urlaub. Fast 1,5 Stunden um sonst auf den Auslöser gedrückt. 🙁

Ich wechsle die Speicherkarte, aber irgendwie ist meine Laune in den Keller gerutscht. 😠 😠

Ein Gnu trottet herum

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Am Ufer stehen Marabus. So was kann eigentlich nur eine Mutter lieben 😣

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Das Gras hat die Farbe von reifem Getreide und sieht mit einer Kududame noch dekorativer aus.

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Und dann sind wieder Elefanten da, auf denen ist Verlass. Der Fluss ist wie eine Mischung aus Wellnessoase und Freizeitpark für Elefanten. Absolut genial! Und das Beste: Wir haben dieses Naturspektakel ganz für uns alleine. Weit und breit keine anderen Touristen.

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Kudus kommen an den Fluss um den Durst zu stillen.

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Elefanten die mit großem Geplätscher durchs Wasser pflügen

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Tanja sieht dann ziemlich weit vorne ein Auto stehen und meint sie haben Schwierigkeiten. Wir fahren wieder die Böschung hoch, da es hier nicht weiter geht. Am anderen Flussufer sind Rinder und Elefant in friedlicher Koexistenz.

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Ich nütze die Gelegenheit ein Blue–Breasted Bee-eater??, der gerade ideal auf einen Ast sitzt, zu fotografieren.
Knapp daneben ist auch vorbei. Friederike sagt Little Bee-Eater 🙂

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Dann wird auf die Tube gedrückt um nachzusehen was mit dem Auto da vorne ist.
Schon von weitem sehen wir einen Mann mit dem Hut winken und fahren die Böschung zu ihn hinunter. Seine Frau hat ein total roten Kopf, zittert und ist den Tränen nahe. Ein paar Autos sind vorbeigefahren, sie haben gewunken, aber keiner hat angehalten. Jetzt stehen sie schon 1,5 Stunden hier herum. Das ist nicht die feine Englische Art. Aus England kommen die zwei auch und geben zu, sie haben keinerlei Erfahrung mit Tiefsand und Offroad.

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Das Auto ist jungfräulich weiß, ich kann kein Logo sehen, und ist schlecht ausgestattet.

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Kein Spaten, nur ein kleines Schäufele, kein Holz um unter den Wagenheber zu legen usw. Immerhin ist ein Abschleppseil da, aber wir haben nicht das richtige Fahrzeug um sie da heraus zu ziehen. Drama, galama.

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Sie sind eigentlich mit 3 Autos unterwegs und es war abgemacht, dass sie sich am Phuduhudu Gate mit ihren Freunden treffen um nach Windhuk zu fahren. Ich lass mir das nochmal auf die Zunge zergehen – nach Windhuk.
Dort ist morgen Nachmittag Autoabgabe, und am nächsten morgen früh geht der Flieger nach London. Die Frau ist jetzt kurz vor einem Kollaps und sie tut mir leid. Aber wie kann man so ein knappes Zeitfenster planen?

Wir versprechen gleich zur Fährstelle zu fahren und dort im Office Bescheid geben.
Tun wir dann auch, aber dort haben sie kein Auto, nicht mal ein Fahrrad. 🙄

Der Gamedrive ist eh im Eimer und wir wollen zurück ins Tiaans Camp um von dort irgendeine Hilfe zu organisieren.
Auf dem Weg dorthin halten wir noch kurz für ein paar Zebras.

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Ein letzter Elefantenhintern 😉

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Die Fähre ist natürlich wieder auf der falschen Seite und so lange wir warten kann ich noch ein Foto von 2 Kingfischern machen.

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Wir entern dann das letzte Mal dieses abenteuerliche Fortbewegungsmittel und sind gleich darauf wieder im Camp.

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Tanja und Matthias haben keine Ruhe wegen den 2 Gestrandeten und wollen gleich mit ihren Allrad wieder hinfahren. Sie hätten sonst keine Ruhe und könnten ihren Hochzeitstag nicht genießen. Der Engländer schließt sich die Rettungsaktion an und sie fahren wieder los.
Guggumann und ich genehmigen uns zuerst ein Kaltgetränk und gehen dann ein bisschen Augenpflege machen. Ich bin modrig und gar nicht gut darauf – irgendwie habe ich mir den Tag anders vorgestellt. 😵

Später nehmen wir unsere Bücher mit und gehen in die Aussichtslounge. Foto nehme ich nicht mit, das Thema ist für heute abgeschlossen.

Die Laune bessert sich als die Rettungsmannschaft zurückkommt. Als sie hinkamen waren sie (die Eingebuddelten) schon weg.
Wir hören später von Jemanden der später ins TC kamen, dass Südafrikaner vorbeigekommen sind: Ärmel hochkrempeln, Highjack angesetzt, ein bisschen gebuddelt und gezogen und wupps waren sie wieder frei. Sie sollen sich auf dem Weg zum Gate aber noch 2 Mal festgefahren haben.

Vor dem Essen laden Tanja und Matthias uns und den 2 Engländern auf eine Runde Gin Tonic ein und wir stoßen auf ihr
Wohl und Glück an.
Ich finde es großartig wie hilfsbereit und selbstverständlich sie da zum Helfen bereit waren. Und das am 7. Hochzeitstag.

Ich finde Euch ganz große Klasse. 😛 😘

Es hat ja immer wieder Modeerscheinungen wenn es ums Essen geht. Im letzten Afrikaurlaub war irgendwas mit Filoteig angesagt. Diesmal war Griechischer Salat in. Auch gut.
Aber das wir mitten in Afrika Moussaka aufgetischt bekamen hat uns doch überrascht. 😵
Dazu muss man wissen, dass wir kurz vor dem Urlaub ein Moussakadesaster erlebt haben.
Beim Wandern gab es ein Einkehrschwung beim Griechen in Schwarzwald. 🙄
Alles klar? Das ist die Globalisierung. 🙂

Weil wir das nicht kannten und neugierig auf dieses Griechische viel gepriesene Gericht waren, haben wir das bestellt.
Hätten wir nicht sollen. Es war ungenießbar und wir haben es zurückgehen lassen. 🤢 🤢

Ich habe gedacht das kann es nicht sein und habe das WWW nach Rezepten abgesucht. Nach Stundenlanges werkeln kam dann die Woche darauf meine Moussaka auf dem Tisch.
Besser, aber immer noch nicht der Brüller. Guggumann meint ich müsste diese Griechische Lasagne nicht noch mal machen. 😗 😣

Wir haben bisher bei Heike vorzüglich gegessen, sogar die Desserts waren bei ihr spitze.
Jetzt steht aber „Moussaka“ auf der Kreidetafel und mein Guggumann macht ein Ellenlanges Gesicht. 🤨
Sie war auf jeden Fall besser als die welche ich gemacht habe und ich habe das meiste davon gegessen.
Beim Guggumann wird es im Teller nicht weniger. Er schiebt die Moussaka hin und her und sagt er kann das nicht essen. 🤢

Es passt aber irgendwie zum heutigen Tag. 🙁

Wir trinken noch ein Absacker und quatschen ein bisschen mit den Anderen,
aber der Tag ist, wie heißt es so schön, nicht meins. 😵

Im Bett versuche ich die Gedanken was, währe, wenn abzustellen………….

Teil 1628. Dez. 2017

Hallo liebe Mitfahrer, Ich hoffe ihr habt Weihnachten alle gut und besinnlich verbracht, und ganz langsam glimmt das neue Jahr schon am Horizont .....
Gestern kam mir der Thementag Afrika auf SAT3 dazwischen, aber die Auszeit ist jetzt vorbei und es geht hier weiter. Heute mit wenig Fotos da Fahrtag ist.

21.9.2017 Zweitens kommt es anders als man denkt….

Es ist Rühreitag und das Frühstück ist heute besonders lecker. Das Rührei liegt auf ein Maisküchlein, welches mit Avocado belegt ist. Darauf das Ei, schön drapiert mit Bacon und Kirschtomaten. Mmmm – Sternewürdig.

Ein Elsterdrossling und ein Glansstar hüpfen herum und möchten was abstauben.

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2 Tauben genießen die Morgensonne und gurren vor sich hin.

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Wir bezahlen danach die Rechnung, die diesmal etwas höher ist. Der Tagesausflug war nicht gerade billig, 1860 P p.P, aber man gönnt sich ja sonst nichts.
Es hat uns hier recht gut gefallen. Die Bungalows sind sauber und zweckmäßig eingerichtet. Irgendwelche Dekobjekte die einem ein Touch of Afrika Gefühl geben könnte fehlen. Das gilt für die ganze Anlage – es ist alles etwas nüchtern gehalten.
Für Botswana ist der Preis sehr günstig und die Lage am Boteti und den Makadikgadi NP ist unschlagbar. Man hat praktisch kein Anfahrtsweg. Es gibt noch 2 andere Lodges am Boteti, aber der Preis ist auch eine andere Hausnummer.

Die Küche war hervorragend, es hat uns sehr gut geschmeckt. Dass wir kurz vor dem Urlaub ein Moussakatrauma erlitten haben, konnte niemand wissen. 😣

Wir laden unsere Sachen ins Auto und starten die Fahrt nach Nata. Wir haben gehört der Fluß Nata führt noch Wasser und in Nata Bird Sanctuary sind noch viele Vögel vorhanden. Daher heißt es heute „Strecke machen“ da wir am Nachmittag hinfahren wollen.

Die Fahrt bis zur Abzweigung auf die A3 läuft wie geschmiert, ab dort fahren wir bis Phuduhudu Gate Schlangenlinien zwischen den Potholes.
Dann wird die Straße besser, aber die A3 ist auch nicht schöner als der Trans Kalahari Highway. Und wieder haben einige Kühe und Ziegen Vorfahrt. 🤩

Ein Stück vor Nata ist Umleitung wegen Straßenbauarbeiten und wir fahren ziemlich lange auf Gravel parallel zur A3. Irgendwo ein bisschen weit weg ist ein kleiner See mit vielen Flamingos und ich freue mich richtig auf den Nachmittag. 😵

Um 13:30 Uhr sind wir da. Die Nata Lodge ist ideal gelegen für ein Stopover nach Kasane. Wir werden sehr freundlich begrüßt und die Dame erklärt uns wie wir fahren müssen um zur Bungalow zu kommen. Die Lodge ist relativ groß, hat 22 Bungalows und 10 Safarizelte.
Unser Bungalow ist riesig und ganz nett eingerichtet. Aussicht gibt es aber keine – es ist alles ziemlich zugebuscht.

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Ich weiß nicht ob je Jemand in diese Wanne gelegen ist, aber als Decoobjekt ist es ok.

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Außendusche

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Große Terrasse

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Einen Pool gibt es hier auch

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Wir gehen dann in der Bar und gönnen uns ein Bier bevor wir zu unseren Ausflug aufbrechen wollen.
Dies ist dann für eine Weile unser letztes Lächeln.

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Als wir wieder im Bungalow zurück sind, möchte Guggumann was im Auto holen. Er sieht was Nagelähnliches im linken Hinterreifen stecken, zieht es hinaus und meint zu hören wie ein laues Lüftchen entweicht. 🙁
Es kommen gerade 2 Angestellte vorbei und sie horchen auch und bestätigen, wir haben unseren ersten Plattfuß ever. 🙄
Die 2 krempeln die Ärmel hoch und zack, ist der Reifen gewechselt. Der eine bietet sich an mit uns nach Nata zu fahren, er weiß wo wir den Reifen repariert bekommen.
Das ist uns sehr recht und wir nehmen dankbar an. Da der Holländer in Tschima Busch Camp gesagt hat, dass die Straße nach Kasane mit üblen Schlaglöchern übersäht wäre, wollen wir nach dem Frühstück gleich aufbrechen.

Der Ausflug nach Nata B. S. ist dann Geschichte bevor er stattgefunden hat. 😠 😠

Ich fahre dann auch mit und weil alles so hoppla hopp ging habe ich auch kein Foto dabei – was ich hinterher bereut habe.
Wir fahren die 10 km nach Nata und gleich nach dem Ortseingang ist die „Werkstatt“.
Da hat nichts darauf hingewiesen, dass hier Reifen repariert werden können.
Und ja, es sieht schon sehr „afrikanisch“ aus. 😄

Es kommt dann jemand, redet mit unseren Guide und wuchtet den kaputten Reifen aus dem Kofferraum.
Ich gucke ungläubig und sage, das ist doch eine Sie.
Ein zierliches Persönchen macht sich daran den Reifen zu reparieren.
Sie arbeitet in einem Affen Tempo, babbelt gleichzeitig auf Setswana mit dem Guide und gibt Anweisungen an ihren kleinen Sohn der auch hier spielt. Früh übt sich wer ein guter Mechaniker werden will. 😉
Bevor wir uns richtig umgucken ist der Reifen repariert und auch wieder gewechselt.
Das war eine interessante Erfahrung und auf die Frage nach dem Preis, sagt sie 50 Pula, das sind ungefähr 4 Euro. Mein Driver tut den Preis ganz schön aufrunden und weil sie sich so gefreut hat, ist der Guggumann der Rest vom Tag auch happy.
Geteilte Freude ist doppelte Freude. 🙂 🙂

Der Guide geht nach Hause und wir fahren zurück in die Lodge.
Wir haben dann noch Zeit für eine Dusche und anschließend einen GT in der Bar bevor es essen gibt.

Es ist draußen gedeckt, auf den Tischen stehen Solarleuchten und es sieht alles sehr hübsch aus. Es hat relativ viele Leute und es ist etwas busy – da können wir uns auf Kasane einstimmen. 😵

Das Essen war gut, mehr aber auch nicht.
Wir gehen zurück ins Bungi und trinken nochmal ein Absacker aus eigenem Vorrat und sinnieren ein bisschen über unsere neue afrikanische Erfahrung.

Morgen fahren wir dann nach Kasane und erleben ein Nightmare on Chobe River…

Teil 1729. Dez. 2017

22.9.2017 Fahrt nach Kasane und Boatcruise auf dem Chobe River

Wir Frühstücken gemütlich und packen dann unsere Sachen ins Auto. Um 9 sind wir wieder unterwegs und wir sind froh, dass wir uns jetzt nicht zuerst um Reifen flicken kümmern müssen. Trotzdem nagt es ein bisschen an mir, dass wir den Besuch der Nata Bird Sanctuary nicht machen konnten. 🙁

Es geht eigentlich flott voran, die Herausforderung besteht darin einigermaßen Tempo zu halten und trotzdem die Schlaglöcher rechtzeitig zu erkennen und nicht mit Karacho dort hinein zu fahren. Die Hinterachse dankt es uns.
Ach ja, und nicht aus Versehen in eine Kuh oder Esel auf der Straße rauschen.
Obwohl, so schlimm wie es uns geschildert wurde ist die Straße gar nicht. Es dauert nicht lange bis wir an Elephant Sands vorbeifahren.

Die Straße führt dann vorbei an den wenigen Feldern, die es in Botswana gibt. Hier wird sogar vereinzelt Obst und Gemüse angebaut.

Die Landschaft wird zunehmend grüner und um halb 2 erreichen wir Kasane und Chobe Safari Lodge.
Es gibt in Kasane sehr viele Touristen, aber außer den üblichen Einkaufszentren und den Coverstars Chobe River und dem Chobe-Nationalpark gibt es hier nicht viel Interessantes.

Für Morgen und übermorgen habe ich schon Gamedrive und Bootcruise in der Garden Lodge gebucht, da wir keine Lust auf den großen Kahn in der Lodge haben. Jetzt sind wir aber relativ früh da, und wir beschließen trotz allem eine Bootstour zu machen so fern noch Platz ist, um die Enttäuschung von Gestern wett zu machen.
Platz ist, wir wissen ja wie es zugeht, also Augen zu und durch. 😣

Wir gehen rechtzeitig hin weil ich wieder Vorne sitzen möchte. Als wir an der Anlegestelle kommen trifft mich fast der Schlag, nicht EIN sondern FUNF große Boote liegen da. 🤩 Auch die Gäste aus der Schwesterlodge Chobe River Lodge sind da. Ich frage mich wie lange das wohl gut geht mit dem vielen Verkehr auf dem Fluss. Ich wäre ja am liebsten umgedreht und gegangen, aber der Schwabe in mir hat gesagt, bezahlt ist bezahlt. 😗 🙄

Die Chobe Princess dümpelt direkt vor der Lodge auch vor sich hin

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Wir erwischen dann auch Plätze vorne im Boot. Leider werden die 4 Plätze hinter uns von Franzosen mit je einer riesige Lunch box besetzt. Sie reden und essen gleichzeitig und der Pommesgeruch zieht sich über das halbe Boot. Guggumann hat eine Mütze mit Nackenschutz gegen Sonnenbrand. Wir stellen fest, dass das auch ein guter Spritzschutz ist 🤩 – ich ziehe das Genick ein. 🤢

So langsam tuckern wir los.

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Und sehen auch bald darauf die ersten Elefanten.

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Der Guide quasselt mehr oder weniger lustlos in seinem Micro und macht dabei ein paar dumme Witze. Verstehen tun wir genau so viel wie wenn auf dem Bahnhof oder Flughafen eine Durchsage gemacht wird. 🙄

Wir sehen die ersten Vögel, es ist aber schwierig mit dem großen Boot heran zu kommen. Und überhaupt bis die anderen Boote Platz machen und wir daran sind.

Weitgespannter als der Graureiher kann der Lebensraum eines Vogels kaum sein, er ist sowohl in Afrika als auch sonst auf der Welt beheimatet

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Schwarz und weiß der heilige Bimbam, äh Ibis meine ich.

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Kap triel/Thick Knie

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Ein Warzenschwein robbt herum und sucht nach was Fressbares.

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Ein Graufischer sitzt auf einem trockenen Baumstumpf und versucht die Beute hinunter zu würgen.

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Baumskelett mit Schlangenhalsvogel

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Dieser Krokodilkopf guckt ganz giftig aus dem Gras heraus.

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Daneben pickt eine Nilgans nach fressbarem.

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Wir sehen heute viele Büffel. Kaffernbüffel leben in kleinen Familienrudeln, wo immer das Weibchen der Boss ist 😉 . Sie finden sich aber auch zu großen Herden zusammen

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Der unvermeidliche Schreiseeadler sitzt auch im Baum und ist an dem weißen Kopf und Brust leicht zu erkennen.

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Ein Krokodil sonnt sich in der Nachmittagssonne. Das ist eines der Spezies die ich nicht besonders mag

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Gleich zieht er die Pistole? Warum sonst heißt dieser Vogel Waffenkiebitz?

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Am liebsten hält er sich nahe an Tieren wie Büffeln, Elefanten und Krokodilen auf. Er verhält sich nicht nur friedlich, sondern auch ziemlich angstfrei und kann einem ziemlichen Lärm machen.
Die Vögel sind ganz schön gefräßig und sie verspeisen alles was in passender Größe zu erbeuten ist. Sie picken überall zwischen den größeren Tieren herum.

Endlich wieder Elefanten. Die grauen Giganten sind für viele Superlative gut: Die größten Säugetiere, bis 4 Meter hoch, die größten Ohren, fressen am Tag bis 400 Kg Nahrung, Tragezeit 24 Monate. Sie sind einfach gigantisch!

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Büffel und Wasserböcke. Die Wasserböcke sind heute nicht besonders Kundenorientiert. Mit gesenktem Kopf grasen sie und sind nicht an einem Shooting interessiert.

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Schlammverkrusteter Büffel mit Madenhacker

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Ein Nilwaran der an einer urzeitlichen, längst ausgestorbenen Echse erinnert. Mit seiner gespaltenen Zunge züngelt er nach Beute.

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Und nochmal eine Echse die in der Nachmittagssonne die Zähne zeigt – lieber nicht zu nahe treten.

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Silbrig glänzend mit langem Hals – einfach nur schön der Silberreiher.

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Ein total verschlammter Elefant arbeitet an die bis zu 400 kg Futtermenge die er täglich braucht

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Eine große Herde der grauen Riesen kommt um ihren Durst zu stillen. Leider hat uns der Kapitän ins Gegenlicht manövriert.

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Sie machen sich nach einer Weile wieder auf dem Weg in den Busch.

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Die Büffel genießen noch die letzten Sonnenstrahlen.

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Egal mit welchem Boot man unterwegs ist, der Sonnenuntergang auf dem Chobe hat immer was Magisches.

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Nach die Stille und Einsamkeit im Okavangodelta und im Makadikgadi NP ist diese Bootstour irgendwie ein Kulturschock. Es hat ein ziemlicher Krach auf dem Boot und ich kann mich schlecht entspannen. Es ist auch schwierig ein Foto zu machen ohne andere Boote auch noch zu erwischen.
Zurück in der Lodge haben wir noch Zeit für eine Dusche bevor wir in die Chobe River Lodge zum Dinner gehen. Krach hatten wir die letzten Stunden genug und aus Sabine Appelgrens RB habe ich gewusst, dass es dort etwas ruhiger zugeht.
Wir süppeln erst genüsslich einen Gin Tonic (einen doppelten 🤩 ) in der netten Bar bevor wir an unseren Tisch gehen.
Die Speisekarte stimmt mich versöhnlich, endlich kann ich das Filetsteak welches ich seit Maun hinterher schmachte, bestellen. Wir essen zuerst Greek Salad, das ja dieses Jahr in ist, und dann kommt das erhoffte Steak mit Pommes und lecker Soße. Das alles schmeckt mehr als gut und wir trinken einen guten Rotwein dazu.
Jetzt schon etwas mehr zufrieden und auch angeschickert als vor ein paar Stunden gehen wir durch die Dunkelheit wieder in unser Safari Room.
Morgen Früh geht es in die Gardenlodge zum Gamedrive in den Chobe NP

Teil 1802. Jan. 2018

23.9.2017 Ein Tag mit „Johnny be good“

Ich war etwas erstaunt als sie mir in der Garden Lodge mitgeteilt haben, dass der Gamedrive um 8 Uhr startet. Alle anderen rauschen schon um 6 los und sind etwa um 9 wieder da zu einem späten Frühstück. Wir haben auch schon erlebt, dass die Tiere sich oft am frühen Morgen im Busch verstecken da es dort nicht so Cilly ist.

Das passt uns sehr gut und wir haben um 7 Zeit für ein gemütliches Frühstück. Das kommt mir ja fast wie Urlaub vor! 😛
Es ist erstaunlich leer im Restaurant, die meisten sind schon unterwegs.

Wir packen unsere Sachen und fahren die 4 km in der Garden Lodge. Dort werden wir sehr freundlich begrüßt und haben noch Zeit für ein Kaffee bevor es losgeht. Auf meine Frage warum sie erst um 8 starten erklären sie, dass auf diese Weise der morgendliche Run umgangen wird und alles etwas entspannter ist. 🙂

Wir sind zu 6, jedes Paar hat eine Reihe für sich mit freiem Mittelsitz für das Fotogeraffel.
JOHN ist heute unser Guide. Los geht es und wir sind bald am Sedudu Gate wo John den Papierkram erledigt.

Wir fangen heute mal klein an, ein Squirrel sitzt auf einem Baumstamm und begrüßt uns.

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Nach ein paar Minuten machen wir halt und genießen den Blick auf den Chobe River. Auf den Floodplains grasen viele Büffel.

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Wir fahren dann hinunter an die Riverfront. Auch viele Impalas und Wasserböcke nehmen in der Morgensonne ihr Frühstück ein.

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Eine Streifenmanguste kreuzt unseren Weg

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Ein Waffenkiebitz/Regenpfeifer, das ist der mit dem Colt an der schwarzweissen Hüfte! Im Regen pfeifen, auch nicht schlecht – die Regenpfeifer!

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John zeigt uns dann hoch oben im Baum die ersten Scharlachspinte. Scharlachspinte sind zwar recht klein und leichtgewichtig, durch die intensive rote Farbgebung aber eben auch auffällig. Sie leben in Kolonien im Uferbereich der Flüsse. Unsere 2 Freunde hier scheinen Einzelgänger zu sein, sie saßen ganz allein auf einem Ast. Ich freue mich über diese Sichtung, wollte ich schon immer sehen. Und man weiß nicht was kommt. 😗

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Ein paar Helmperlhühner sind auch unterwegs und ausnahmsweise rennen sie nicht nervös herum so dass ich ein Foto machen kann. Den Helm tragen die Helmperlhühner ganz oben auf ihrem eher potthässlichen Schädel. Sie haben die typische plumpe Gestalt der Hühnervögel – einen gedrungenen Körper, kurze Flügel, kräftige Beine und einen kleinen Kopf. Bodenvögel eben!

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Der Nimmersatt ist nicht gerne alleine, er sucht immer Gesellschaft. Man kann gucken wann man will, der Nimmersatt ist immer am Futtern.

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So ein Löffler kann prima löffeln und ein Ibis ist er auch noch! Wenn man ihn sieht ist er meistens am Löffeln was das Zeug hält.

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Zwei Schreiseeadler sitzen im Baum, sie treten meistens als Paar auf.

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Ein Crock sonnt sich auf einer Sandbank

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Und auch hier schreiten, waten und stelzen Black-winged stilt/ Stelzenläufer herum.

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Ein Büffel liegt mit dem Allerwertesten im Wasser und macht es wie die alten Römer und frisst im Liegen das saftige Gras.

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Ein Rallenreiher sitzt im Uferbereich. Sie sind ganz scheue Tiere und flüchten – besonders vor fotografierenden Menschen – unglaublich schnell.

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Und auch ein Graureiher watet und sucht nach etwas zum Fressen.

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Jetzt mal ein Wort zu John. Das ist ein ganz netter, hat viel Humor, was nicht aufgesetzt wirkt und er gibt sich vor allem sehr viel Mühe uns die Flora und Fauna zu erklären. Wir sehen sonst nicht viele Fahrzeuge, aber wenn, wird immer gegrüßt und ein paar Minuten auf Setswana geschnabelt. Ab und zu wird auch gewalkitalked, nicht dass das Ding nur zur Zierde da hängt. 😉
Jetzt will er uns seine Eule, sie sind per du sagt er, zeigen – sie sitzt im Nest und hat ein Junges. Tja, schön wäre es. Ich habe mich so gefreut endlich mal ein Eulentier vor die Kamera zu bekommen, aber das Federvieh ist so was von uncooperativ und zeigt uns nur den Rücken. Es gibt ja ein Spruch der behauptet, ein Rücken kann auch entzücken, in dem Fall finde ich aber nicht. 🙁
Wir warten eine Weile, aber sie denkt nicht mal daran sich um zu drehen..

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Wir nehmen dann mit Kudus

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Und Elefanten vorlieb. Ist aber auch nicht schlecht.

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Dann sagt John dass es auf Sedudu Island Wildhunde geben soll. Er drückt aufs Gas und innerhalb 20 min. sind wir dort. Wir gucken angestrengt unter diverse Bäume und endlich sehen wir sie. Sonst ist hier kein Auto welches auf was Besonderen hinweisen könnte.
Eine große Gruppe liegt unter einem Baum und sie machen Rudelschlafen. Es ist unmöglich sie zu zählen und es ist auch schwierig diese Meute zu Fotografieren. Es gibt jetzt halt ein paar Fotos mehr..

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Auf dem Weg zurück sitzt auf einem Baumstumpf eine hübsche Gabelracke, einer meiner Favoritenvögel.

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Eine Giraffe mampft an einem saftig grünen Busch.

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Der wievielte Adler das ist weiß ich nicht, aber der muss auch noch abgelichtet werden.

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Unten im Fluss liegen Hippos und machen Rudelgrunzen und – schlafen. Ab und zu geht der Quirl an und die Ausscheidungen werden schön mit dem Flusswasser vermischt.

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Ich habe jetzt erwartet, dass wir uns so langsam auf dem Rückweg machen, aber nein. John hat von jemand gehört, dass heute Morgen weit hinter Serondela ein Leo gesichtet wurde. Machen wir in Serondela Trink und Pipipause und fahren dann weiter in westlicher Richtung.
Ich wage es ja nicht zu hoffen, inzwischen sind alle anderen Gamedrive-Wagen schon längst weg.
Aber John Adlerauge sieht ihn dann unter einem Baum liegen. Er ist müde, hat eindeutig schon ein Schlafzimmerblick und die Augenlieder auf Halbmast gesenkt. Aber wir freuen uns wie Bolle und knipsen was das Zeug hält.

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John hat auch gehört, dass heute Morgen in die Nähe von Serondela eine Löwin gesichtet wurde. Und tatsächlich. Unter einem tief überhängenden Busch hat sich die Löwin verkrochen um dort den größten Teil vom Tag zu verschlafen. John rangiert Zentimeter genau, so dass wir einigermaßen eine Lücke im Gestrüpp finden um ein Foto zu machen.

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Wir überschütten ihn mit Lob für diese tollen Sichtungen die er uns heute beschert hat und er grinst fett und sagt:
That´s why they call me Johnny be Good!
Jetzt starten wir die Rückfahrt, haben es aber nicht eiliger als dass wir für diese Giraffen

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und ein großer Kudu halten

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Die uns zugemessene Zeit ist jetzt schon lange überschritten und jetzt geht es mit Vollgas Richtung Gate. Es war ein super Gamedrive mit einem noch superiger Guide. Andere Fahrzeuge haben wir kaum gesehen. Es ist dann schon 12:30 als wir wieder in der Garden Lodge sind.
Wir verabschieden uns, aber nicht für Lange. Um 15:30 starten wir unser Boot Cruise mit John.
Wir freuen uns darauf,,,,,,,,,,

Teil 1905. Jan. 2018

Bootcruise mit John

Nachdem wir von dem Gamedrive zurück sind, gehen wir erst mal was trinken und dann aufs Zimmer ein bisschen Augenpflege machen.
Der Boot Cruise soll am 15:30 Uhr starten, auch eine halbe Stunde später als üblich. Nachdem der Gamedrive so schön war, sind wir jetzt gespannt wie Flitzebogen wie es auf dem Fluss sein wird.

Wir sind um 15 Uhr bereits dort und haben Zeit für einen Kaffee und ein Stück Schokokuchen. Mmmmm

Die Garden Lodge ist eine kleine Lodge mit 8 Zimmern und sieht ganz schnuckelig aus. Auch hier essen die Gäste am gemeinsamen Tisch. Ich merke mir die Lodge für später, falls wir je wieder hierher zurückkommen.

Durch den Garten geht es hinunter zum Bootssteg. Ich kann mich nicht erinnern wie viele wir an Bord waren, aber es war eine kleinere entspannte Runde.
Die erste Überraschung kommt gleich beim Ablegen. Wir fahren nicht den Fluss hoch, sondern Downstream Richtung Stromschnellen.

Nach ein paar Metern Bootsfahrt sehen wir ein Giant Kingfischer/Riesenfischer der auf einem Ast sitzt. Nicht besonders scharf erwischt und mit unruhigen Hintergrund, aber anyhow.

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Es muss hier ein Vogelparadies sein, denn die Felseninseln im Fluss sind von den Vögeln vollge……en.

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Auf einem der Felsen sitzen zwei Rock Pratincole/ Brachschwalben

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Hier ist die Aufzuchtstation vom Nimmersatte. Die Büsche, Bäume und Felsinseln sind voll davon. Sie sind jetzt schon fast so groß wie die Eltern, haben aber noch ein graues Federkleid und der Schnabel ist auch noch nicht so richtig gelb.

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In diesem Baum wuselt es nur so von Vögeln – hauptsächlich Nimmersatte, aber auch Kormorane.

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Mitten drin ein Nest mit, wie es schon der Name sagt, gefräßige Jungvögel.

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Weißbrustkormorane sitzen gerne auf abgestorbene Bäume und gucken nach fischiger Beute

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Ein Schlangenhalsvogel trocknet seine Federn

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Einheimische sind beim Fischen und winken fröhlich

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Die Flusslandschaft ist wunderschön und im Vergleich zu gestern ist die Ruhe Labsal für die Seele.

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African Jacanas, Jesusbird, Lilytrotter, Blaustirn Blatthühnchen – liebes Kind hat viele Namen. Am liebsten laufen die Blaustirn-Blatthühnchen über Schwimmpflanzen wie zum Beispiel den großen Blättern von Seerosen.
Sie sind sehr fotogen, aber auch sehr scheu und fliegen sofort weg, wenn sie Menschen entdecken oder wenn eine Kamera gezückt wird. In diesem Urlaub haben wir ganz viele gesehen, daher freue ich mich jetzt, dass diese ein bisschen mehr kundenorientiert waren.

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Jungvogel
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Ein Purple Heron/ Purpurreiher sitzt im Uferbereich

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Der Fluss fließt noch ruhig dahin bevor er sich mit dem Sambesi vereint, Fahrt aufnimmt und die Viktoriafälle bildet.

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Ein African Pied Wagtail/ Witwenstelze hoppelt herum und wippt mit seinem Schwanzfedern

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Oben in einem Baum sitzt ein Schmarotzermilan (Danke Matte)

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John sagt, jetzt gehen wir Claudia besuchen. Claudia was? Mit was er nicht alles per Du ist.
Claudia ist ein Croc und sie liegt da mit dem Maul sperrangelweit offen und wir können bis in den Schlund schauen.

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Da gefällt mir der Malachite Kingfischer schon besser

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Seidenreiher – schwarzer Schnabel, schwarze Beine, Weißes Federkleid!. Er sieht irgendwie so sauber aus – wie mit Persil gewaschen

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Daneben ist gleich ein Black heron/Glockenreiher

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Auch ein junger Graureiher läuft zwischen andere Vögel im Gras spazieren.

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Ein Elefant steht im Sumpf und rupft saftiges Gras. Um herum picken jede Menge Vögel nach Fressbarem.

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So langsam steht die Sonne ziemlich tief und ich kann einen Büffel in das allerschönste Licht verewigen.

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Die Sonne taucht jetzt alles im goldenen Licht und die Impalas sind kaum von der Landschaft zu unterscheiden.

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Ein Wasserbock kaut an einem Strohhalm, ganz lässig und cool.

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Und eine Pavianfamilie turnt herum

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Wenn wir uns Richtung Sonne drehen, sieht es jetzt so aus.

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Das Licht ist jetzt fast zu schlecht zum Fotografieren, aber John wartet, dass es noch schlechter wird 😄 😗 . Inzwischen sind alle anderen Boote schon lange auf dem Weg zurück.

Eine Gruppe Elefanten haben sich im Fluss sich erfrischt, und laufen jetzt nass gesprenkelt wieder in den Busch.

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Dann kann ich ein lang gehegter Wunsch verwirklichen und Fotos von Elefanten vor der untergehende Sonne machen. Drum auch ein paar Fotos mehr.

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Der Guggumann schaut auch ganz zufrieden aus.

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Auf einem Mal sehen wir ein Schnorchel herankommen. Ein einzelner Elefant durchschwimmt den ganzen Fluss.

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Dann sagt uns ein einzelner Elefant mit vielen Büffeln im Hintergrund gute Nacht.

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Um 18:30 sind wir wieder in der Garden Lodge. Wir haben mit John einen tollen Tag erlebt – besser geht es nicht.
Wir fahren dann wieder zurück in der Chobe Safari Lodge. Haben noch Zeit für eine Dusche, bevor wir wieder In die Chobe River Lodge gehen. Es hat uns gestern so gut geschmeckt, dass wir gleich für heute auch ein Tisch bestellt haben.

ABER, gestern war gestern und heute ist heute 🙁
Der Apero war wie immer gut, da kann man auch nicht viel falsch machen.
Die Suppe war ok, aber eigentlich ist es ja schon ein wenig bescheuert bei 36° Suppe zu bestellen.
Die Porkchops waren fettig und zäh und wir haben die Steaks von gestern nachgetrauert. 🤢
Dazu war es auch noch laut, weil um uns herum 3 Reisegruppen á 12 Personen waren. So kann sich alles über Nacht ändern.

Das kann aber heute nicht unsere gute Laune verderben. 😛 😛 😛

Mein Schatz beschließt: Morgen essen wir in der Safari Lodge!

Mit Taschenlampe sockeln wir wieder über die Straße in unser Safari Room.
Ich sichere noch die Fotos, und dann wird ein bisschen gelesen.

Ich bin glücklich und schlafe mit einem Lächeln ein, auf der Netzhaut ein Bild von blutrotem Sonnenuntergang mit Elefanten im Vordergrund.

Morgen früh machen wir wieder ein Gamedrive in der Garden Lodge.

Teil 2009. Jan. 2018

24.9.2017 Nicht alle Guides sind „Good“

The same prosedere as yesterday. Um 7 frühstücken und dann in der Garden Lodge noch einen Kaffee trinken bevor wir starten. Im Hof stehen 2 Gamedrivewagen und ich will schon bei John einsteigen, aber da heißt es wir sollen mit den anderen Wagen fahren. 🙁
Ein Paar kommt noch dazu, es ist ihr erster Gamedrive ever. Der Guide kommt dann auch, und schaut ganz nett aus.
Sagt dann good morning my name is ?? Ja was eigentlich, ich habe es einfach vergessen. 😵

Los geht es, der Fahrtwind weht uns um die Nase und es dauert nicht lange bis wir am Sedudu Gate sind. Wir halten am Tor und unser Guide erledigt im Büro alle Formalitäten.

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Als wir drin sind im Park, kommt eine von 2 langen Reden die der Guide heute hält:
If yo see something you want to take picture of, then say STOP. 🙄
Okee, werden wir machen.

STOP, an der üblichen Stelle mit Blick auf die Schwemmebene wollen wir Fotos machen. Heute sind nicht so viele Büffel unterwegs wie gestern.

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Dafür sind viele Impalas und auch ein paar Wasserböcke da.

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Zwei der Wasserböcke kreuzen die Klingen.

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So langsam kommt mir alles ein bisschen Spanisch vor. Der Guide entpuppt sich immer mehr und mehr als nur Fahrer und hat offensichtlich seine Zunge verschluckt. Er sagt ungefragt keinen Piep. 😕

Für einen einzelnen Büffel der uns misstrauisch anguckt muss gehalten werden.

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Ich frage dann ob wir nicht zu der Eule von gestern fahren können. Vielleicht guckt sie ja jetzt in unsere Richtung.
Eule? Was? Wo? Der Typ hat keinen Schimmer und mein Blutdruck steigt ein wenig. 😠

Er guckt angestrengt unter jeden Busch und es ist klar, dass er nach Löwen sucht. Das ist offensichtlich das einzige was zählt,
sagen tut er aber nichts.
Er redet aber nicht nur mit uns nichts, sondern auch kein Smalltalk mit den anderen Guides die wir treffen.
Auch mit John wird kein Kontakt aufgenommen.

Ein Impala Bock bläht seine Nüstern und sein Harem guckt zu.

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Eine Safari ist natürlich auch eine Glücksache. Wer aber in Chobe nichts sieht, muss ein besonderer Pechvogel sein. Also selbst ist die Frau. Das Paar hinter uns sagt nicht viel, da es ihr erstes Mal ist, sie sind aber dankbar wenn wir STOP sagen.

Kein Tag ohne ein Paar Schreiseeadler

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Ein Warzenschwein sucht zwischen Perlhühner nach etwas zum fressen

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Ich frage dann vorsichtig nach ob wir vielleicht nach Sedudu Island fahren könnten. Ich wäre nicht traurig wenn ich nochmals die Wildhunde sehe und für die zwei anderen wäre es ein tolles Erlebnis.

Die sind jetzt nicht mehr da. Die Antwort fällt kurz und knapp aus. 😠
Na toll, er hat also auch hellseherische Fähigkeiten. Nur die vermaledeiten Löwen die er die ganze Zeit sucht, findet er nicht. 😣

Er muss dann für eine hübsche Rappenantilope halten.

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Da im Chobe NP eigentlich Elefantengarantie ist, können wir jetzt den Garantieschein einlösen.

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Eines der schönsten Exemplare bei den Gefiederten ist für mich die bunte Gabelracke, ich kenne ja nicht so viele 😉

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Eine Riesentrappe ist auch unterwegs

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Oben auf einem Ast sitzen wieder ein Karminspint

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Wir erreichen die Serondela Picknick Site. Alle man aussteigen und jetzt kommt die zweite Rede:
Now you can stretch your legs and go tot he bathroom if you want.
I want to, aber die Bezeichnung „bathroom“ ist ein wenig hoch gegriffen.
Ein Kaffee gibt es auch noch, und dann wenden wir die Nase wieder Richtung Gate.

Es wird wieder angestrengt in die Büsche geguckt. Ich sage Löwe wäre schön, aber wenn es keine gibt können wir uns doch auf andere Sachen konzentrieren.
Er ist offensichtlich auf diesem Ohr taub. 🙁

Für einen Elefant wird wieder Halt gemacht

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Und auch für die Hippos die sich immer an der gleichen Stelle suhlen.

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Daneben liegt ein Krokodil

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Eine Giraffe macht sich genüsslich an einem Busch zu schaffen.

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Ich erwische dann einen Sekretär Vogel im Flug und das war es dann.

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Jetzt wird mit Bleifuß Richtung Gate gefahren und pünktlich wie die Maurer rauschen wir zum Tor hinaus.
Angesäuert kommen wir in der Garden Lodge an und als wir gefragt wurden wie es war, sagen wir Wahrheit gemäß, dass
wir das „ a bit poor“ gefunden haben – vor allem der Guide. 😣 😣

Ist ja nicht so, dass wir nichts gesehen haben, aber die Chemie hat so was von nicht gestimmt und die Stimmung war
im Keller. 🙁 🙄

Wir fahren dann zurück in die CSL. Wir essen meistens Tag über nichts, aber jetzt müssen wir uns trösten mit einem Sandwich mit Pommes und etwas zum Trinken dazu. Kalorien sind gut für die Nerven und die Stimmung hebt sich.

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Der Guggumann kann dann wieder am Smartphone spielen und die Bundesliegaresultate und der Endspurt im Wahlkampf checken.

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Ich mache ein paar Fotos von den Streifenmangusten die hier herumwuseln

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Und auch von den Vervet Monkeys die am Holzsteg sitzen. (Das sind meine Affen)

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Ein etwas voyeuristisches Foto macht klar warum sie auch Blue Ball Monkey genannt werden.

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Im Pool spielen Kinder, sonst ist es relativ ruhig in der Lodge.

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Ein letzter Blick auf dem Fluss wo gerade ein semigroßes Boot das Nachmittags Cruise startet.

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Wir gehen aufs Zimmer, wo ich die Badewanne nütze um Wäsche zu waschen. Es hat bis jetzt jeden Tag über 35° gehabt und die Wäsche trocknet ganz schnell.
Den Rest vom Nachmittag vertrödeln wir mit Nichtstun, lesen und ein bisschen Augenpflege machen, das muss auch mal sein.
Später gehen wir den üblichen Sundowner trinken, bevor wir wie alle anderen das Buffet stürmen. 😄
Bei der Auswahl findet jeder etwas was er mag, und ich freue mich über verschiedene Käsesorten und Kräcker als Nachtisch. Schmeckt lecker zum Wein. Mmmmm 😉

Dann ist es Zeit ins feine Heiabettchen zu gehen.

Morgen verlassen wir den Chobe und Botswana und fahren die entspannte Tour nach Namibia und den Sambesi.
Wir sind gespannt was uns da erwartet...........

Teil 2111. Jan. 2018

Den Daltons gibt es überall……. guggst du hier

Wir haben heute eine relativ kurze Strecke zu fahren. Um 10:15 Uhr sind wir an den Grenzübergang und es geht alles recht flott. Auf der namibischen Seite ist die Straße super zu fahren, weit und breit kein einziges Schlagloch zu sehen.

Ursprünglich haben wir die Kalizo Lodge gebucht gehabt, aber im Frühling haben wir Bescheid bekommen, dass die Lodge an Gondwana verkauft worden ist und wegen Umbaumaßnahmen bis 1.11. geschlossen ist. Na super! 😠
Sie haben uns dann eine Alternative empfohlen, die Mutoya Lodge, aber das hat mir nicht zugesagt. Die Lodge liegt nicht am Fluss und es war schon lange ein Wunsch von mir am Sambesi zu sein. Wir haben dann die Island View Lodge gebucht.
Es war auch schon klar, dass sie ein bisschen mehr basic wäre als Kalizo, was auch nicht gerade Luxuriös wäre.

In der Garden Lodge haben sie uns dann erzählt, dass diese Lodge auch von Gondwana gekauft worden wäre. Irgendwie sollen die Kunden von Kalizo nur bis IVL fahren und von dort mit dem Boot nach Kalizo gebracht werden. 🙄

Bis wir auf die D3508 abbiegen läuft alles gut. Ab dort ist die ganze Straße under construktion. Ich weiß nicht ob es Gondwana zu verdanken ist, dass diese Straße auf Autobahnbreite ausgebaut wird. Bis jetzt ist Gravel und ich weiß nicht ob nachher geteert wird.
Wir hoppeln dann teils auf Behelfspiste neben der Straße und finden dann auch irgendwann die Island View Lodge.
Wir wollen in die Rezeption um einzuchecken, aber die Tür ist abgeschlossen. Wir warten eine Weile aber es tut sich nichts.
Wir gehen dann um herum auf dem Fluss zugewandte Seite. Hier ist auch eine Tür für die Rezeption, aber die ist genauso abgeschlossen. 😠

An der Bar steht ein Haufen Angler burischer Herkunft aus Südafrika, denn sie sprechen alle Afrikaans. Die meisten sind mit kurze Hose und nackten Oberkörper gekleidet. Das ist nicht gerade eine Augenweide, denn der Bodymaßindex ist schon bei den meisten längst überschritten. Mit einer Kippe im Mund und eine Bierdose in der Hand wird gefachsimpelt wer den größten (Fisch gefangen) hat. 🤩 🤩

Ich spreche dann einen an und frage wie wir denn hier einchecken können. Er sagt das Büro wäre von 1 bis 2 geschlossen.
Auf meine Erwiderung, dass jetzt erst 12:30 Uhr wäre, zieht er nur die Schultern hoch.
Spätestens jetzt ist mir gar nicht mehr wohl. 😵 😵
Ein gequältes Lächeln für den Fotografen.

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Wir hocken uns hin und harren der Dinge die noch kommen. Irgendwann kommt jemand in die Bar um den Anglern mit neuem Bier zu versorgen, vorher war dort auch abgeschlossen.
Wir nützen die Gelegenheit und besorgen uns was zum Trinken.

Ich fühle mich total fehl am Platz, werde immer trauriger und überlege fieberhaft wo wir eventuell ein Ausweichquartier finden könnten. Ich kann meistens Sachen die nicht so rund laufen mit ein bisschen schwarzem Humor überspielen, aber heute will mir das nicht gelingen. Der Guggumann ist meistens viel mehr etepetete als ich, aber jetzt tröstet er mich und sagt wir müssen es jetzt sportlich nehmen und als Trainingslager für Dan und Mashi River Safari nehmen. 🤩

Nun, dort gehen wir aber sehenden Auges hin. 😗 😉

Irgendwann nach 2 kommt dann jemand und wir können endlich einchecken und buchen auch gleich eine Bootstour für den Nachmittag.
Jemand begleitet uns dann zu den Bungalows und wir können auswählen ob wir Pest oder Cholera haben möchten. 🤢
Bungalow ist ein wenig hoch gegriffen für die Bretterbude und ich weiß nicht so richtig wie ich es hier 2 Nächte aushalten soll. Lamentieren hilft aber jetzt nicht, da müssen wir durch. 🙁
Da ich ein bisschen Schockstarre habe mache ich auch keine Fotos.

Um 15:30 startet unsere Bootstour und unser Guide heißt Ernest – wie Hemingway. 🙂
Er ist sehr nett und wir sind nur zu dritt, sonst sind hier alle Angler.
Ernest ist froh und sagt er geht lieber birden statt angeln.
Eine Treppe führt die steile Uferböschung hinunter, jetzt ist der Wasserstand ziemlich niedrig. Ich kann mir gut vorstellen wie mächtig der Sambesi ist wenn Hochwasser herrscht.

Leine los und wir tuckern langsam den Fluss hinunter. Das Boot ist klein und liegt unruhig auf dem Wasser und die meisten Fotos sind verwackelt. Das passt heute irgendwie…. 😕
Ich zeige dann die Besten von den Schlechten. 😣

Uferböschung, man sieht wie hoch das Wasser gehen kann.

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White-fronted-bee-eater/ Weißstirnspint

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Pied Kingfischer /Graufischer der sich aufgeplustert hat

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White breasted Cormoran

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Schon wieder White-fronted-bee-eater/ Weißstirnspint

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Flußlandschaft.

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Ein Einheimischer hat mit dem Mocoro Reed gesammelt

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Auch die Jungs hier angeln offensichtlich gerne

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Der Sambesi fließt ruhig Richtung Simbabwe

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African Finfoot/ Binsenralle

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So gefällt es mir schon

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Graufischer mit Beute. Ich wundere mich immer wieder wie sie das den engen Hals hinunter würgen können

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African wattled lapwing/ Weißscheitelkiebitz

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Blacksmith Lapwing/Waffenkiebitz

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Viele Wasservögel sitzen auf den Sandbänken im Fluss. Da der Wasserstand sehr niedrig ist, können wir nicht nahe genug für gute Fotos heranfahren. Zwei Mal sind wir auf Grund gelaufen und haben uns wieder freischaukeln müssen.

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Löffler und Reiher

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African Skimmer im Flug

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Dieselben auf der Sandbank

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Einheimischer mit seinem Mocoro

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White fronted Plover/ Weißstirn-Regenpfeifer

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Dorfleben am Fluss

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Dann legt Ernest an und wir klettern die steile Böschung hoch. Das heißt, er zieht mich da hoch, da ich Angst habe mit mein Foto im Sand zu landen.
Was wir dann sehen ist Überwältigend. Überall sind Karminspinte. Sie sind Bodenbrüter, meistens in Flussebenen. Ich komme mir vor wie in dem Film „Die Vögel“ vom Hitchcock. Sie schwirren um unsere Köpfe, die Büsche und der Boden sind voll davon.
Ich bin völlig überfordert und weiß nicht wo ich fokussieren soll und wenn doch, ist das Objekt schon weg. Ich habe hunderte Fotos gelöscht, aber ein paar sind noch übrig geblieben. Und lieber Hartwig, ich weiß schon wie solche Fotos aussehen können.

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Das sind jetzt die letzten Karminspintfotos für heute – versprochen 😗

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Irgendwann ist dann genug und wir klettern wieder die Böschung hinunter. Die Sonne steht jetzt schon tief

A crock a day….

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Ein Riesenfischer sitzt auf einem Ast

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Und als er wegfliegt sehen wir wie wunderschön bunt er ist. (sehr unscharf)

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Der Guggumann genießt die Ruhe auf dem Fluss

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Senegal Coucal/Spornkukuk

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Der Abschluss bildet dann ein Goliath Reiher

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Jetzt ist es Zeit wieder zurück zu fahren, aber zuerst genießen wir den Sonnenuntergang auf dem Sambesi. Das nimmt mich gefangen und ich möchte mir das nicht durch schlechte Laune verderben.

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Als wir zurück sind wird zuerst in dem etwas vergammelten Bad geduscht, ich ziehe vorsichtshalber meine Treckingsandalen an, dann werden sie auch mal sauber gemacht.
Anschließend gehen wir vor und bestellen ein GT, diesmal ein doppelten. Wir setzen und ganz vorne hin mit dem Elend im Rücken und dem Blick auf dem Sambesi. Der Stuhl nagt an meinem Hintern, aber mein Guggumann behauptet, da wo es weh tut nimmt man ab. 😄
Na, dann will ich das mal glauben. 😵

Jetzt sind jede Menge Daltons erschienen. Ich glaube es sind 4 Generationen.
Zuerst haben wir der Uropa Dalton, er hat einen weißen Bart, humpelt und kann nur mit Stock laufen.
Dann ist da eine Mutti, ich weiß nicht ob es seine Frau ist oder ob sich hier Jemand die Rente aufbessern tut. Sie trägt den ganzen Tag Kittelschürze, hat aber schön geschminktes, rundumerneuertes Augenpartie. Sonst ist sie wie Leinen – das knittert bekanntlich edel. 🤩
Sie hat auch die Oberaufsicht in der Küche.
Die zwei sind auch noch einigermaßen nett.

Dann der Opa und Oma Dalton. Er ist der Boss in der Rezeption und lässt sich von seiner Tochter und ihren Mann helfen. Dann hüpft auch noch ein kleines Mädchen herum – Baby Dalton.

Die 2 mittleren Generationen sind so was von in LMA-Modus, hängen missmutig und aufgegeben herum. Es sind jede Menge Bad Vibrations spürbar und irgendwas Kundenorientiertes ist nicht vorhanden. 😠 😠

Wir sind nur 6 Gäste beim Dinner, die meisten Buren grillen hinten im Busch.
Es gab Fisch und der war auch noch gut – was positiv war muss man auch erwähnen.
Wir trinken ein Bier dazu und anschließend wieder ein GT an der Feuerstelle, wir blicken auf dem Sambesi und versuchen zu vergessen was hinter uns ist. 🙄 😣

Morgen früh gehen wir wieder mit Ernest Boot fahren – stay tuned wenn ihr wissen wollt wie es bei den Daltons weiter geht

Teil 2215. Jan. 2018

25.9.2017 Tag 2 bei den Daltons

Die Morgentoilette in dem Bad übergehe ich beflissentlich. Es hat keine Laune gemacht die Zahnpastaflecken vom Vorgänger am Spiegel zu betrachten. 😣

Wir sind relativ früh beim Frühstück, da unser Boot Cruise um 7:00 startet.
Als wir hinkommen sitzt schon die ganze Daltonbande an einem Tisch, stieren in ihre Kaffeebecher hinein und halten sich daran fest.
Ich kann mich an kein „guten Morgen“ erinnern und denke „Ihr mich auch“

Dafür ist der ganze Kaffee weg, die Daltons waren schneller, und wir müssen warten bis wieder neuen aufgebrüht ist. Was auf das Frühstückbuffet steht passt zum Rest und macht keinen Appetit. 😵
Wir bestellen Spiegeleier, da kann man nicht viel falsch machen, und essen einseitig getoastet Brot dazu. Der Toaster war kaputt und hat nur auf eine Seite gebräunt, die andere Seite war weiß und schlabberig.

Ernest wartet schon und kurz nach 7 sind wir wieder unterwegs. Wir sehen heute Morgen recht wenig, aber sie Karminspinte sind eigentlich unser Ziel.

Ein Klaffschhnabel sucht aber schon in der Morgensonne nach Schnecken.

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Ein Common Sandpiper/Flussuferläufer wuselt ganz unruhig über den Sand

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Ein Reed Cormorant/ Riedscharbe streckt den Schnabel nach oben

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Weit und breit kein Skimmer zu sehen und auch sonst haben sich die Vögel für uns versteckt.

Als wir zu der Karminspintkolonie kommen ist dort sie Luft voller Vögel. Sie haben schon den Morgenflug und die Suche nach Insekten gestartet. Wer keine mehr sehen möchte nimmt jetzt am besten eine Auszeit 😄

Ein paar Fotos um zu veranschaulichen was hier los ist

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Auch auf dem Boden ist noch jede Menge Vögel vorhanden.

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Ich versuche ein paar im Flug zu erwischen, ist aber sehr schwer

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Auch in den Büschen sitzen noch viele.

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Es ist dann Zeit sich zu verabschieden und weiter zu fahren und ich denke das waren meine letzten Karminspinte , zumindest für diesen Urlaub. 😗

Ein Goliathreiher

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Ein Malakite Kingfischer sitzt auf einen Wurzelballen.

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Im Ufersand sitzen Möwen und Kormorane

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Ein Kormoran kämpft mit seiner Beute und versucht es den engen Hals hinunter zu würgen.

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Eine Gruppe White faced ducks/Witwenenten sitzen im Uferbereich.

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Als wir näher kommen fliegen sie davon.

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Junge Riedscharben sitzen auf Dürrständer im Fluss

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Einer der Anglerboote ist in unsere Nähe und wir gehen Längsseits. Ein Tigerfisch liegt da und schaut ziemlich tot aus, obwohl es heißt sie machen alle catch & release.

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Water-thick-knee/ Wassertriel

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White-crowned Lapwing /Weißscheitelkiebitz. Danke Hartwig 😉

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Riedscharbe hat den Dürrständer ganz schön weiß „angemalt“

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Bruthölen der Bee-eater

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Den Abschluss bildet ein hübscher white-fronted bee-eater/Weißstirnspint

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Nach ca. 2 Stunden sind wir wieder zurück und obwohl es erst 9:30 ist gehen wir erst mal ein Bier trinken. So zu sagen flüssig Brot als Ersatz für das miserable Frühstück. Lange halten wir es auf diese Sitzgelegenheiten nicht aus und gehen wieder auf die „Bude“.

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Ich sichere die Fotos, dann lesen wir ein bisschen. Das es Nachttischleuchten gab die auch ordentlich geleuchtet haben, ist das positivste was ich über die Bude sagen kann.
Noch mal eine Bootstour wollen wir nicht machen und wir haben das Gefühl, dies wird ein verdammt langer Tag. 🙁

Vorne im Saloon der Daltonbande ist WIFI und wir nehmen Smartphone und Netbook mit und surfen eine Weile aus Verzweiflung
im WWW. Na, ja, dem Guggumann fiel es nicht gar so schwer. 😉

Außerdem ist da ein großer Flachbildschirm der den ganzen Tag läuft. Seit Sontag ist auf CNN das Hauptthema die Bundestagswahl. Bis heute haben sie ja nicht geschafft eine Regierung zu bilden.

Uropa Dalton kommt mit seinem Stock angehumpelt und macht ein bisschen Small Talk. Sein Afrikaans angehauchter Englisch ist für uns schwer zu verstehen. Und auch das Muttchen läuft mit ihrer Schürze herum. Sie erzählt heute gebe es Curry als Dinner.
Da wir beide gerne Asiatisch essen sind wir gespannt wie das wird.
Sonst sind die Daltons auf Tauchstation gegangen. 🙄

Gegen Mittag sind auch die Angler wieder da und nehmen ihre Zwischenmahlzeit in Form von Bier zu sich. Da haben wir inzwischen volles Verständnis dafür, und wer im Glashaus sitzt soll auch nicht mit Steine werfen. 😗
Wir reden ein bisschen mit ein paar von denen und können nicht glauben, dass die meisten 2 Wochen hier bleiben. 🤩

Es ist inzwischen wieder sehr heiß und wir gehen wieder in den "Bungalow". Einen Ventilator auf einem 5-Fuß stellen wir so, dass er auf das Bett bläst. So verbringen wir den Nachmittag mit lesen, schlafen und beten, dass die Zeit schnell vorbei geht.
Mit Sandalen und Crocs duschen wir dann ausgiebig, da wir nicht wissen wann wir das nächste Mal Gelegenheit dazu haben. 🙄

Pünktlich um 18 Uhr sind wir bereit für einen GT und wir setzen uns auf den unbequemen Stühlen an der Feuerschale.
Jetzt ist ein Ehepaar aus JNB da und wir können uns ein bisschen unterhalten. Sie haben einen Tagesausflug in den Chobe NP gemacht. Sie waren nicht das erste Mal hier und müssen demnach hart im Nehmen sein. 😮

Inzwischen ist die ganze Dalton-Family erschienen, sie sitzen aber für sich und sind sich selber die beste Gesellschaft.

Das angesagte Curry ist dann richtig gut und scharf und wir spülen das mit einem Bier hinunter.
Hinterher süppeln wir dann noch einen Nightcup mit dem Ehepaar aus JNB und haben danach die nötige Bettschwere um die Nacht zu durchstehen.

Morgen früh fahren wir nach Mavunje und Dan um unseren Mashi River Floodplain-Abenteuer zu starten.
Ich freue mich – hoffentlich nicht vergebens..........

Teil 2318. Jan. 2018

27.9.2017 Die Farben ändern sich von karmesinrot in grau
Oder ein „once in a lifetime“ Erlebnis



Wir sind pünktlich um 7 bei Frühstücken. Da haben wir schon das Auto fertig gepackt und sind bereit für den Abflug sobald wir gefrühstückt haben.
Es ist noch nichts gerichtet, nur die Daltons brüten über volle Kaffeebecher. 😗
Wir setzen uns und warten. Und warten. 😵

Irgendwann kommt die Mutti mit der Schürze und sagt, wenn kein Bootcruise gebucht ist, machen sie morgens kein Stress sondern ein bisschen „happy go lucky“. 😄

Wir erwidern, das ist ja schön und gut, aber wir müssen um 10 in Mavunje sein.

Üps, sie geht dann in der Küchensection und mach dort ein bisschen dampf. Und es dauert nicht lange bis wir wieder 2 Spiegeleier und einseitig gebräunter Toast haben. 😣

Dann noch schnell die Rechnung bezahlt, and off we go. 🙂

Der Sambesi und vor allem die Karminspintkolonie war ein richtig tolles Erlebnis. Das wurden wir gerne noch mal erleben. 😛
Bei der Lodge nützt nur eins, mit dem Bagger umdrucken, zusammenschieben und entsorgen. 🤩 🤩

Der Platz an sich ist ja schön gelegen, vielleicht ändert Gondwana was an die Location jetzt.

Wir sind auf jeden Fall froh, dass wir wieder unterwegs sind.
Nach 20 km auf die Behelfsstraße erreichen wir die B8 und alles läuft prima.

Wir haben uns ja die letzten Tage stählen können für unser nächstes Bootsabenteuer. 😗

Als wir vor 4 Jahren Mavunje verlassen haben, hat Guggumann behauptet das war seehr leichtsinnig von uns und wie ich überhaupt darauf komme so etwas zu buchen 🙄 . Wir haben Zuhause Kinder und Enkelkinder und dürfen nicht mehr so leichtsinnig sein.
Ich gebe zu, dass es, vorsichtig ausgedrückt, ein wenig chaotisch war 😕 , aber sooo schlimm habe ich das auch nicht gefunden. Mir hat es trotz allem gefallen und wir haben viel gesehen. 🙂

Ein halbes Jahr später, wir sind auf der Autobahn Richtung Düsseldorf, tönt es in mein linkes Ohr:
Weißt du was, die Sache bei Dan war auch richtig toll. Sollten wir wieder in der Gegend sein, können wir das ja wiederholen. 🤩
Ich frage ungläubig ob ich richtig gehört habe. 😎
Ja, doch, schon. 😄
Man kann sagen der Guggumann macht sich so langsam. 😉

Und jetzt sind wir auf dem Weg dorthin zurück.
Auch ab Kongola ist jetzt die Straße geteert. Alles läuft schneller als gedacht, nur die letzten 3 km nach dem Turnoff sind sehr tiefsandig, aber nemo problemo, wir haben diesmal ein gescheites Auto.

Als wir ins Camp ankommen ist Dan noch nicht da, er ist noch auf einem Morning-Cruise unterwegs.
Sonst ist im Camp viel mehr Betrieb als wir das kennen. Eine kleine Gruppe Italienischer Camper sind am Frühstücken und sind nicht gerade die Leisesten. 😗

Wir setzen uns dann in, ich weiß nicht wie ich es nennen soll, eine Hütte die nach vorne zum Fluss offen ist und warten.
Ich fotografiere so lange was mir vor die Linse kommt.
Zuerst mal ein kleiner Blick auf den Kwando

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Der Guggumann – ich finde er guckt noch ein bisschen skeptisch. Verlässt ihn jetzt schon der Mut?

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Sieht aus wie Libellen, aber sonst weiß ich nichts

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Ein Brown firefinch/ Pünktchenastrild sucht unter den trockenen Blättern nach was Fressbarem.

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Im Baum sitzen 2 Hartlaub's Babbler und machen irgendwie Federpflege.
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Dan kommt dann auch schon und wir begrüßen uns mit einem Hug. Clement ist immer noch bei ihm und wird uns begleiten.
Er sieht ganz anders aus als vor 4 Jahren und ich flüstere Guggumann zu:
Er hat doch keine Schneidezähle mehr, Wo die geblieben sind? 🤩

Wir laden dann unsere Sachen auf dem Pickup und fahren ein Stück neben dem Camp. Dort ist der Uferbereich flach und sie können bis zum Boot, welches ein Katamaran ist, fahren.
Es dauert eine Weile bis die ganze Ausrüstung geladen ist und wir tuckern ca. 11 Uhr los.
Aber nur ein paar hundert Meter, dann ist erst Mal rien ne va plus. Es hat so wenig Wasser und es ist so eng, dass nichts mehr geht. Dan muss in den Fluss steigen und das Boot mit Muskelkraft durchziehen.

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Hier ist der Kanal schon ausgebaggert. Ob mit Muskelkraft oder maschinell weiß ich nicht.

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Ich mache mich schon ein wenig Sorgen, dass es jetzt so weiter geht, aber es sind nur die ersten paar hundert Meter bis wir vom Camp in offenere Kanäle kommen. Der Katamaran ist überhaupt sehr leise und liegt ruhig auf dem Wasser.

Ein Hadeda Ibis sitzt im Nest

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Der erste Lechwebock guckt stoisch in die Gegend

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Auf einem Papyrushalm schaukelt eine Wire-tailed swallow/ Rotkappenschwalbe


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Ich liebe den Fluss und die Landschaft und es dauert nicht lange bevor der erste Roadblock da ist.
Die Hippos schauen uns nicht gerade freundlich an. Wir machen ein paar Fotos und fahren dann mit Vollgas daran vorbei.

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Ziemlich weit weg ist eine große Herde Elefanten zu sehen. Dan und Clement beratschlagen und meinen das sind bestimmt 150 Stück. Sie überlegen wo sie hingelaufen sein könnten und wir werden sie nachher folgen.

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Ein Little Bee-eater/ Zergspint

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Nach ein paar Flußbiegungen und zero Elephants, sucht Dan ein Schattenplatz und wir essen ein bisschen was.

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45 min. später sind wir wieder unterwegs und sehen alles Mögliche nur keine Elefanten.
Ich denke Mist, Mist, Mist, warum haben wir ausgerechnet jetzt Vespern müssen. 😮

Impalas suchen den Schatten unter einen riesigen Baum.

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Red Lechwe schauen uns neugierig an

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Und der Kumpel hier darf natürlich an keinem Tag fehlen.

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Für jede Flussbiegung die wir umrunden, sagen Dan und Clement: Wo sind sie denn, wo sind sie denn?
Es kann doch nicht sein, dass 150 Elefanten sich in Luft auflösen. 🙁 😣

Die Impalas zeigen uns warum sie auch Buschburger genannt werden und machen Reklame für Mac Donalds.

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Long-toed Lapwing/ Langzehenkiebitz

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Hoch oben in einem Baum sitzt ein Karminspint. Nicht das wir vergessen wie sie ausschauen. 😄

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Wasserböcke und Lechwe in uriger Landschaft. Ich finde das so schön, wir hören keine Zivilationsgeräusche, die Vögel giggeln und trillern, die Hippos grunzen und prusten und der Wind säuselt in den Bäumen.
Um uns herum ist nichts als Natur.

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Wieder ein Respekt einflößender Roadblock. Hier liegt praktisch in jeder Flussbiegung eine Gruppe Hippos. So viele haben wir am Okavango und Chobe nicht gesehen.

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Ein Pied Kingfischer kämpft wieder mit seiner Beute. Die wollen sich von mir auch nur von vorne ablichten – nicht nett!

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Aber die Frage die wir uns seit einer Weile stellen ist: WO SIND DIE ELEFANTEN??

Der Tag geht noch weiter – stay tuned 😗

Teil 2419. Jan. 2018

Und weiter geht es!

Waaah, und jetzt passiert es. Um die nächste Flussbiegung sehen wir jede Menge Elefanten die sich in unsere Richtung bewegen.

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Gruppe um Gruppe ziehen an uns vorbei

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Am Horizont sehen wir ein dunkles Band welches sich auch in unsere Richtung bewegt. Ich denke noch, boah, so viele Büffel habe ich auch noch nie gesehen.

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Als die Büffel näher kommen, sehe ich dass sie alle Rüssel haben. Das ist der pure Wahnsinn. Die Elefanten kommen alle in unsere Richtung. Auch Dan und Clement sind völlig aus dem Häuschen, auch sie haben noch nie so was erlebt. Seit dem wir heute Vormittag die Elefantengruppe gesichtet haben, sind 2,5 Stunden vergangen

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Manche waren offensichtlich schon am Wasser denn sie sind nass gespritzt.

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Elefanten ziehen durch das golden gefärbte Gras

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Eine Menge Elefanten stehen schon am Fluss und ziehen das Wasser mit ihren Rüssel hoch

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Welche strecken ihren Rüssel in der Höhe und nehmen unsere Witterung auf

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Ziemlich weit weg sehen wir ein weißes Auto. Dan sagt, das ist ein Forscher- und Filmteam von ARTE und NDR. Sie sind schon seit fast 2 Jahren hier und interessieren sich nur für Elefanten. Sie sind 3 Monat vor Ort und 3 Monate in Deutschland um das Filmmaterial aufzuarbeiten. Dan hat öfters mit ihnen zu tun gehabt und jetzt schließen sie sich per Whats App kurz.
Keiner weiß warum, aber alle Jubeljahre schließen sich wohl Elefantenherden zu einer Riesenherde zusammen. Auf so was hat das Filmteam seit fast 2 Jahre gehofft. Jetzt strecken wir Newbies die Nase um ein paar Flussbiegungen herum und schon sind wir mitten drin. Das Filmteam hat das Ganze auch mit einer Drohne überflogen und meinen es sind zwischen 800 und 1000 Stück. Sie werden jetzt die Elefanten umfahren und sich in unsere Richtung vorarbeiten.

Uns alle stehen die Münder offen, wir schütteln ungläubig den Kopf und müssen feststellen, dass es einfacher ist 1 Elefant zu fotografieren als 1000. Da man aber 1000 schlecht mit ein paar Fotos darstellen kann (zumindest ich nicht) gibt es heute Elefanten satt. Wem es zu viel wird, bitte jetzt aussteigen.
Wir dümpeln hier in unsere Nussschale, an alle Seiten von Elefanten umgeben und können schwer einschätzen was wir da erleben durfen.

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Ein einsamer Lechwebock steht und guck zu wie die graue Masse an ihn vorbeizieht.

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Der Kleine ist im Schlamm ausgerutscht und hat Schwierigkeiten wieder hoch zu kommen.

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Als der größte Durst gestillt ist, fangen sie an sich ein bisschen zu verteilen
Das Sumpfgras schmeckt ihnen gut, schließlich müssen sie auf ihre Tagesration kommen.

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Vor lauter Elefanten vergessen wir zu schauen was sonst noch da ist.
Ein paar Red Lechwe gucken das graue Spektakel an.

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Zwei Hippos im vollen Trab über die Flussaue. Als sie näher kommen sieht es so aus als ob sie, durch ihre Hautfalten im Gesicht bedingt, ein diabolisches Grinsen haben.


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Elefanten im Wasser gehören zu meinen liebsten Fotos.

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Hier wird ein Crossing gemacht

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Dieser steht an der Uferböschung und beobachtet uns von oben

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Das Filmteam ist auch schon länger da und ihre Gerätschaften laufen auch auf Hochbetrieb. Wir unterhalten uns eine Weile und sie finden es nicht gerecht, dass wir quasi kamen, sahen und siegten. 🤩 😗
Ihren Beitrag soll irgendwann im späten Frühjahr auf Sendung gehen.

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Landschaft mit Elefanten

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2 Jungbullen tragen direkt neben uns ein kleines Scharmützel aus.

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Wird fortgesetzt...........

Teil 2519. Jan. 2018

Fortzetzung. (Der PC hat gemeutert, ich muss das aufteilen 🤩

Wir sind jetzt schon seit Stunden da und die Sonne steht schon tief, aber wir haben von diesem einmaligen Schauspiel noch nicht genug.

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Nicht weit weg grunzen Hippos und einer zeigt die Beißerchen.

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Dan macht dann eine gekühlte Flasche Weißwein auf und wir sundownern, gucken immer dabei noch Elefanten und schauen wie die Sonne sich langsam dem Horizont nähert.

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Die Hippoköpfe dümpeln hinauf und hinunter in dem von der untergehenden Sonne rosa gefärbten Fluss

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Viele Elefanten starten dann ein Crossing und es ist herzallerliebst wie sie mit dem Rüssel Kontakt zu dem Schwanz von Vordermann halten.

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Sonnenuntergang mit Elefanten

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Sonnenuntergang ohne Elefanten

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Sonnenuntergang und ein glücklicher Guggumann

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Es ist jetzt schon 18 Uhr und es wird schnell dunkel. Wir verabschieden uns von Filmteam und steuern die Insel an wo wir unser Camp aufschlagen wollen. Wir helfen alle mit das Zeug an Land zu schleppen und mit Stirnlampen bauen wir die Zelte auf.
Inzwischen ist finstere Nacht und in den Bäumen hängen ein paar Solarlampen damit unser Chefkoch (Clement) sieht was er tut.
Er brät riesige Hamburger und macht dazu einen gemischten Salat.
Ich frage ich dann ob er auch zu Hause kocht. Er guckt mich ganz entrüstet an und sagt: NIEMALS!

Dan und wir süppeln so lange einen Rotwein, gucken zu wie Clement kocht und reden, natürlich über Elefanten!

Ob es gut oder schlecht geschmeckt hat? Keine Ahnung, das war in dem Moment so was von unwichtig!

Nach dem Essen reden wir noch ein bisschen über dieses „once in a lifetime“ Erlebnis, aber dann ist es Zeit ins Bett zu gehen.
Wir putzen die Zähne, Gesicht und Hände Waschen und das war es dann mit der Körperpflege.
Das viele Duschen ist völlig überbewertet 😄 .
Dann wird in die erstaunlich bequeme Bettrolle gekrabbelt.
What a wonderful day *seufs* 😛 😛


In der Nacht höre ich überall draußen die Elefanten, Halbstarke trompeten auch herum, aber ich bin zuversichtlich, dass alles gut gehen wird.

Ist es ja auch, denn ich bin noch da und kann berichten.

Teil 2623. Jan. 2018

28.9.2017 A new day, new fortune

Ich wurde lügen, wenn ich sage ich habe gut geschlafen. Die vielen Elefanten und auch das Tätäratä haben mich schon nervös gemacht. Als ich Clement höre bin ich froh und stehe auch auf.
Da schönes Wetter war, hat Dan für sich kein Zelt mitgenommen, er wollte in seine Bettrolle auf dem Boot schlafen. Nur dumm, dass er sein Mozzinetz vergessen hat. Jetzt ist er gerädert und hat die ganze Nacht gegen den Sturzbombern gekämpft.

Wir trinken schnell ein Kaffee und schaufeln ein paar Löffel voll Cerealien über unser Joghurt.
Guggumann guckt den Rusk immer noch mit Verachtung an.
Wir packen dann schnell unser Zeug zusammen und die Männer laden alles auf das Boot, denn wir schlagen unsere Zelte heute Abend woanders auf.

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Guggumann trägt eines der wichtigsten Utensilien.

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Ich lass die Männer schleppen und widme mich lieber den Sonnenaufgang und die wunderschöne Morgenstimmung.

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Um 6:40 sind wir schon wieder unterwegs, Dan hat ein ganz bestimmtes Ziel im Auge.

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In der ersten Flussbiegung glotzen uns schon die ersten Hippos an.

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Ey, was guckt ihr eigentlich

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Dann stehen auf einmal 5 Sitatungas im Ufergras. Diese scheuen Moorantilopen sieht man sehr selten. 4 Stück davon rennen schneller weg als wir die Kamera heben können. Der 5 bleibt aber für ein Moment stehen bevor er auch Fersengeld gibt. Der Sitatunga ist die am meisten an Wasser gebundene Antilopenart Sie leben in dichten und weitläufigen Papyrus-Marschen und kommen bestenfalls in den Abendstunden oder früh morgens an den Rand dieser Dickichte, um nach Nahrung zu suchen.
Ich bin total glücklich über diese Sichtung und für mich ist eigentlich jetzt schon der Tag gelaufen.

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Wir fahren weiter und sehen zwei Red Lechweböcke die ein kleines Scharmützel austragen.

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Eine Lady guckt dabei zu. Ob der Kampf ihr galt?

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Ich mache dann wieder ein halbgares Foto von Malachiteisvogel, da bin ich echt gut darin.

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Der Graufischer gelingt besser

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Und gleich daneben ein Riesenfischer.

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Ein wunderschöner Wasserbock geniest die Morgendliche Stille


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Ein Red Lechwebock der wohl ein bisschen zu heftig gekämpft hat, denn das eine Horn ist abgebrochen.

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Es ist erst halb 8 und die Flusslandschaft liegt still und ungestört vor uns.

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Ein Senegalkiebitz genießt die erste Wärme des Tages.

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So, und jetzt tut es mir schrecklich leid für euch, aber ihr musst wieder Karminspinte anschauen (oder auch nicht, wie ihr wollt) Ich habe nicht gewusst, dass es hier auch eine Kolonie gibt, aber das war Dans Ziel für heute Morgen. Er wollte früh hin bevor sie ihren Flug starten um Insekten zu sammeln.
Erst mal ein Wimmelbild

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Die meisten sitzen noch auf dem Boden

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Starten aber ihren Flug um das Frühstück zu besorgen bevor wir wieder wegfahren.

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Junges Lechwebaby mit Mama

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Wir suchen dann auch eine günstige Stelle zum anlanden – Frühstück steht auf dem Programm.

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Kaffeewasser wird aufgesetzt und Clement macht Rührei mit Schinken. Tellersichtungen habe ich in diesem Urlaub keine gemacht darum ist jetzt auch Fotopause und wir genießen unser Frühstück mitten in diese wunderbare Flusslandschaft.

Wird morgen fortgesetzt………… 😄

Teil 2724. Jan. 2018

Der Tag geht weiter……….

Wir frühstücken lange und gemütlich, aber irgendwann ist wieder Zeit für Aufbruch.

Über uns schwebt lautlos ein Schlangenadler

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Ein Silberreiher

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Allgegenwärtige Lechwes

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Ein Weißstirnspint hat auch etwas zum essen ergattert

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Ein Langzehenkiebitz sucht noch was zum futtern

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Wir leben in „modern times“ und Dan hält per Smartphone Kontakt mit seinen Mitarbeitern im Camp um sich zu vergewissern dass alles ok ist in seiner Abwesenheit. Sie erzählen dann, dass heute Nacht ein Löwenmännchen ein Kudu in der Nähe gerissen hat. Kurz darauf meldet sich ein Freund aus Camp Kwando und sagt, dass diese „Killing Mashin“ heute Morgen noch ein junger Büffel gerissen hat. Er liegt nur 200 Meter vom Ufer, aber wir wurden das nicht sehen. Er bietet sich an uns mit dem Auto zu holen und sie machen ein Meeting Point aus. Gut vernetzt sein ist manchmal Gold wert. 😛

Wir müssen aber zuerst diesen übellaunigen Roadblock überwinden.

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Wir fahren dann noch eine Weile und dann wartet schon das Auto auf uns. Wir fahren ein kleines Stück und da liegt er schon und lässt seine Pranke auf die Beute liegen.

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Unter dem Baum liegen noch 4 andere Löwen, ich glaube das sind alles junge Männchen. Der eine trägt ein Halsband.

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Nach einer Weile steht der Killer auf und schaut sich ein bisschen um.

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Nimmt dann das tote Büffelkalb und schleppt es in unsere Richtung vorne am Baum. Man kann sagen es ist ein sehr kundenorientierter Löwe. Man kann auch beim näheren Betrachten die Reste von Kudu sehen.

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Oh, mein Gott war das schwer.

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Die Junglöwen gucken ein bisschen müde, und satt, und dösen so vor sich hin.

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Der Chef passt auf seine Beute auf und ist offensichtlich nicht besonders hungrig, denn nur die Eingeweide sind verspeist. Der Kudu von heute Nacht muss erst noch verdaut werden.

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Mmmmm, das wird aber heute Abend ein tolles Dinner geben…

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Oh my god, wann ziehen diese Touris endlich weiter?

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Er legt dann seine Pranke auf die Beute damit niemand auf dumme Gedanken kommt.

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Die jungen Löwen stehen dann auf und bewegen sich ein bisschen bevor sie sich total erschöpft wieder hin liegen und weiter schlafen.

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Es ist dann Zeit good bye Löwen zu sagen.

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In den Bäumen sitzen schon Weißrückengeier und auch ein paar Ohrengeier und hoffen es fällt was für sie ab.

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Und auch ein Raubadler sieht aus als ob er auch was abhaben möchte.

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Wir werden dann zurück zum Boot gefahren und wir fahren weiter. Dan ist überhaupt sehr bemüht und möchte uns wenn möglich, alles zeigen was der Kwando hergibt.

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Wir sehen ein paar Büffel

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Einen Goliathreiher

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Wir vespern ein bisschen auf dem Boot und so manche Tafel-Dose wird im Lauf vom Tag geleert.
Es ist sehr warm und Dan sieht, dass es mir nicht so gut geht. Er wringt ein Handtuch in kaltes Wasser aus und legt es mir in den Nacken. Das tut gut und nach einer Weile geht es mir besser.
An Bord herrscht Chaos. Ich stelle extra das Foto ein, damit man sieht das es keine Luxuskreuzfahrt war, aber ich schwöre, ich wurde lieber heute wie morgen wieder hin.

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Elefanten haben wir heute komischer Weise noch keine gesehen. Die ganze Herde von gestern hat sich offensichtlich in Luft aufgelöst. Nach einer Weile sehen wir wieder das Auto von Filmteam. Sie kommen in unsere Richtung und wir halten ein Schwätzchen. Auch sie haben heute keine Elefanten gesehen. Außer dem Freund der uns zu den Löwen gefahren hat, waren sie die einzigen Menschen die wir auf diese Bootsafari getroffen haben.

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Wir verabschieden uns ein letztes Mal voneinander.
Der Fluss mäandert vor sich hin und ich kann gar nicht verstehen wie man sich hier orientieren kann. Ein Seerosenfeld und ein hübscher Seidenreiher werden verewigt.

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Und weil wir vorher darüber gesprochen haben sind dann doch ein paar Elefanten da.

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Eigentlich haben wir aber Ausschau nach Wildhunde gehalten. Dan sagt er weiß in etwa wo sie sich aufhalten und sie sind ziemlich Standort treu.
Es dauert nicht lange, hier geht es Schlag auf Schlag, schon sehen wir sie am Ufer stehen.
Wow, damit habe ich schon gar nicht gerechnet. Irgendwie ist heute wieder Full House angesagt.
So richtig hübsch finde ich sie ja nicht, diese haben sich noch dazu im Schlamm gewälzt.

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Manche haben richtig ausgefranste Ohren

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Es ist dann auch Zeit sich von dieser tollen Sichtung zu trennen

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Die Sonne steht jetzt schon tief und wir steuern langsam unsere heutige Camp Site an.

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Im schwindendem Licht stehen Lechwes da

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Und wir sehen das erste und einzige Zebra

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Es ist jetzt schon halb 6 und es ist wieder Zeit für ein Sundowner. Es wird wieder eine Flasche Weißwein entkorkt und so sitzen wir da und schauen wie die Sonne sich dem Horizont nähert
It´s magic.

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Jetzt muss aber alles schnell gehen. Alles an Land gebracht und die Zelte aufgebaut so lange wir noch einigermaßen was sehen können. Wir müssen nicht mithelfen, aber ich müsste mich schon ein bisschen blöd vorkommen wenn ich da nur zugucken wurde.
Dan und wir machen dann Körperpflege so lange Clement den Herd anschmeißt. Dan badet im Fluss, aber ich weigere mich. Es ist ziemlich tief und das Wasser ist braun und ich kann nicht bis zum Boden sehen. Aber Not macht erfinderisch. Ich nehme das Canvaswaschbecken mit hinter dem Zelt, lass mir von Clement warmes Wasser geben, lege eine Plastiktüte auf dem Boden damit die Füße nicht so dreckig werden und nehme noch eine kleine Schüssel mit. Et voila, habe ich ein Mandi, ein sogenanntes Indonesisches Schöpfbad.
Den Männern wird befohlen gefälligst in eine andere Richtung zu schauen und ich seife mit von oben bis unten ein. Mit der kleinen Schüssel Wasser über das Haupt geleert und ich fühle mich wieder Sau wohl. 😄

Inzwischen hat Clement ein Potje mit Hühnerbeine aufgesetzt. Ich weiß nicht was alles drin war aber es hat gut geschmeckt. Dazu noch reichlich Rotwein für die Bettschwere.

Wir helfen noch das gröbste aufräumen und krabbeln müde und sehr zufrieden in die Bettrolle.

What a day!

Teil 2827. Jan. 2018

29.9.2017 All good comes to an end

Die Nacht ist sehr ruhig verlaufen, da waren keine Geräusche die mich gestört haben, ich war sogar „ums Eck“, und so bin ich relativ ausgeschlafen als ich Clement höre.
Dann das same Procedere as every morning. Zähneputzen, Katzenwäsche und light breakfast. Wir rollen dann unser Bettzeug zusammen und packen unsere Taschen fertig.
Clement bleibt hier und wird das Camp abbauen und um 9 Frühstück fertig haben.

Wir fahren dann in den Sonnenaufgang hinein und mir ist schmerzlich bewusst, dass unser Floodplain-Abenteuer sich dem Ende nähert.

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Wir kommen dann an Dans lieblingsbaum vorbei, der voller weiße und gelbe Blühten ist. Ich erinnere mich jetzt nicht mehr was es für ein Baum ist und bitte die Botaniker um Hilfe.
Aber einen guten Geschmack hat er, der Baum ist wunderschön. Es ist eine Gardenie. Danke Maddy 🙂

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Red Lechwe, die wohl hier die häufigste Antilope, stehen noch im fahlen Morgenlicht.

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Dan hat den Ehrgeiz uns noch eine große Büffelherde zu zeigen die es hier auch geben soll. Gestern haben wir vermatschte und zertretene Uferbereiche, alles voller Büffelspuren gesehen aber die Protagonisten nicht.
Wir mäandern nach Süden, sehen nope Büffel und sind schon ein Stück in Botswana hineingefahren. Dan meint das ist ok wenn man es nur nicht übertreibt.

Wir drehen um und fahren ein Stück weiter und schon liegt ein ganze Gruppe Wegelagerer in der Flussbiegung. Wir halten gebührend Abstand, denn mit ihnen ist nicht gut spaßen.
Sie prusten und gucken uns übellaunig an.

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Einer ist entweder noch müde und muss gähnen oder er will uns Angst machen.
Das ist bei diesem Anblick auch gar nicht schwierig, wenn man weiß, dass die Hippos in Afrika sogar als gefährlichste Tierart gelten. Sie wirken zwar harmlos und behäbig, wenn sie mit ihren mehrere Tonnen schweren Körper ruhig im Wasser liegen. Doch sie sind leicht erregbar. Kommt man ihnen mit einem Boot zu nahe, können sie überraschend aggressiv werden und wirkungsvoll angreifen. Angeblich sterben jedes Jahr etwa 100 Menschen durch die Tiere.

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Huch, schon lange kein Schreiseeadler gesehen.

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Wir haben eigentlich die Geschichte mit den Büffeln aufgegeben und wollen Frühstücken fahren. Wieder um eine Flussbiegung gekurvt, und da wir gerade zu den Lucky Ones gehören, steht dort eine große Gruppe Kaffernbüffel. Sie gehören zu den big 5, gelten noch als ungefährdete Tierart Afrikas.

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Einzelne Bullen können sehr gefährlich und angriffslustig sein wenn man ihnen zu nahe kommt.
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Irgendwas erschreckt sie dann und es gibt eine Stampede.

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Es ist endgültig zeit sich zu trennen und wir fahren weiter Richtung Clement und Frühstück.
Inzwischen hat es aufgefrischt und es weht ein unangenehmer Wind.

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Die letzten Sichtungen werden verewigt:

Lilytrotter

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Die letzten Red Lechwe in diesem Urlaub – versprochen.

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Riedscharbe

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Senegalkiebitz. Dr. Higgins wurde sagen: I think she´s got it.

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Gabelracke

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Ziemlich weit weg galoppiert eine Rappenantilope über die Ebene

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Wieder der Gardenienbaum, wir wissen dann, das wir bald im Camp sind. Oder das was davon übrig ist. Unsere Bettrollen liegen schon am Ufer und die Zelte sind auch zusammengepackt.

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Clement hat den Frühstücktisch unter einem großen Baum in Schutz von Buschwerk gedeckt.
Wir müssen Teller und Tassen festhalten sonst wäre alles mit der Tischdecke davongeflogen. Wir beenden dann das Frühstück ziemlich schnell und laden alles auf das Boot.
Es ist jetzt 10 Uhr 30 und Dan gibt Gas damit wir rechtzeitig zurück sind. Der ekelhafte Wind legt sich nach einer Weile und wir verabschieden uns von dieser einmaligen Landschaft am Kwando. Hier habe ich wohl einen Teil meines Herzen verloren.

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Das letzte Stück geht es wieder durch enge Kanäle und durch ein bisschen ziehen und Schieben sind wir wieder in Mavunje zurück.

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Guggumann holt das Auto im Camp und wir können unser Zeug direkt von Boot aus einladen.
Wir trinken dort am Ufer mit Dan ein letztes Bier aus der Magic Box, lassen die letzten Tage ein bisschen Revue passieren und dann ist es Zeit sich mit einer herzlichen Umarmung zu verabschieden. Ich hoffe nur, dass dieses Gebiet von Massentourismus noch eine Weile verschont bleibt und nicht zu einem Rummelplatz à la Chobe mutiert.

Muss ich hierzu noch ein Fazit schreiben? Ich denke nein.
Muss ich sagen, dass es uns gefallen hat? Auch nicht.
Wer mitliest weiß, dass wir ein „Once in a Lifetime Erlebnis gehabt haben. 😛 😛
Danke Dan und Clement. 😘

Wir starten dann unsere Fahrt durch den Caprivistreifen zu unsere nächsten Unterkunft, die Mobola Lodge. In Kongola tanken wir das Auto wieder voll und während Guggumann bezahlen geht schaue ich mich ein bisschen um. Auf dem Platz vor der Tankstelle sitzen ein paar Frauen und verkaufen Kürbisse, Zwiebeln und sonst ein bisschen Gemüse. Ich frage dann ob wir vielleicht was einkaufen sollen, aber eigentlich war ausgemacht, dass wir in Mobola ein Grillpaket bekommen können, also lassen wir das.
Anfänger in der Selbstversorgung eben!
Ich habe mit Maja von der Mobola Lodge, die eine Selbstversorgerlodge ist, gemailt und habe gesagt, dass wir nicht als solche unterwegs sind und das wir gar nichts dabei haben.
Alles kein Problem, Frühstück habe ich schon gleich bei der Buchung bezahlt und das Grillpaket sollen wir vor Ort aussuchen. Ich habe es so verstanden, dass wir dann sagen welches Fleisch wir wollen, evtl. 4 Kartoffeln, 2 Tomaten etc. Aber mehr dazu gleich. 🤨

Jetzt fahren wir durch den trostlosen Caprivistreifen (ich nenne den immer noch so).
Überall ist Brandrodung gemacht worden, links und rechts der Straße ist alles verkokelt und sieht aus wie nach einem atomaren Supergau.
Teilweise brennt es noch heftig und wir fahren durch dicken Rauch und sehen teilweise keine 10 Meter. Das alles war ein bisschen unheimlich. Dann passieren wir Divundu und nach nochmals 20 km sind wir in der Mobola Lodge.
Maja ist gerade in Deutschland, und wir checken ein bei einer Einheimischen die ziemlich gut deutsch spricht. Wir bekommen Bungalow 1 und der ist richtig, richtig schön.
Ich gehe dann und möchte das Grillpaket ordern. Die Dame sagt, ich kann aus der TK-Truhe das Fleisch aussuchen.
Mache ich, 600 g Oryxfilet. 🙂
Und der Rest?
Den gibt es nicht. 🙄
Ich schaue wahrscheinlich total bedröppelt, worauf sie die ganze Truhe durchwühlt und ganz unten eine Tüte TK-Gemüse und 5 eingefrorene Brötchen findet.
Nehme ich! 😄
Okee, wir haben uns die letzten Tage an ein bisschen karge Kost gewöhnt und werden es irgendwie überleben. Sterneküche im Urlaub ist manchmal auch überbewertet – es gibt wichtigere Dinge.

Der Bungalow ist wirklich sehr schön, aber nur bis wir unser Zeugs hinein geschleppt haben.
Es sieht dann relativ verwüstet aus.
Wir duschen ausgiebig und spülen den Dreck von den letzten Tagen ab. Mit sauberen Sachen angezogen und ein sehr reichhaltiger Gin Tonic im Glas sitzen wir auf der gemütlichen Terrasse und blicken auf den Okavango der hier noch träge vorbeifließt. Wir reden dabei über unsere Erlebnisse die letzten Tage und können immer noch nicht realisieren was wir da alles gesehen haben.
Ich finde dann in der Küche eine Flasche Öl und Grillsalz und beschließe die Steaks in der Pfanne zu brutzeln. Das TK Gemüse gedünstet, 2 Brötchen in der Pfanne geröstet und dann die Steaks gebraten. Die Röststoffe mit einem ordentlichen Schluck Rotwein (das haben wir gehabt) abgelöscht und ein bisschen zum lecker Sößchen eingekocht. Den Rest haben wir zum Essen getrunken. 😛

Es ist ein lauer Abend, die Kerzen brennen, der Rotwein funkelt im Glas, die Steaks sind auf dem Punkt und der Mond spiegelt sich im Okavango.

Das Leben ist schön.

Teil 2930. Jan. 2018

30.9.2017 Wir machen Urlaub von Urlaub

Bevor wir ins Bett gegangen sind, schauen wir uns an und sagen unisono: Morgen bleiben wir hier!
Unsere Köpfe sind so voller Eindrücke, wir haben bisher so viel erlebt und müssen uns ein bisschen neu formatieren.
Den Mahango NP haben wir bereits 2x besucht und jetzt lassen wir den, zwar ein bisschen schweren Herzens, sausen. Es ist hier so schön, und ohne jetzt blöd zu klingen, man merkt, dass hier Deutsche am Ruder sind. Alles ist in Tipp Top Zustand, nichts liegt herum wo es nicht herumliegen soll, der Garten und die Landschaft – ein Traum. Der Ideale Platz um die Seele ein bisschen baumeln zu lassen. Wir wollen nur am Abend eine Sundownerfahrt auf dem Okavango machen.

Da uns der GT und der Rotwein am Abend vorher die nötige Bettschwere besorgt hat, sind wir auch wieder früh wach.
Ich laufe ein bisschen im Garten herum und mache mit meine kleine Knipse ein paar Blümlifotos.

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Der Grillplatz der von und unbenützt blieb

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Unsere Aussicht auf dem Okavango

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Die Bar ist auf eine kleine Insel und wird über eine Hängebrücke erreicht.

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Unseren Bungalow

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Aussicht von der Terrasse

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Ich decke dann der Frühstücktisch, mache Kaffee und Pünktlich bringen 2 Mädchen das Frühstück. Ganz vornehm versteht sich, wir sind ja hier nicht bei armen Leuten.
Unter den Silberhauben finden wir Wurst, Käse, Tomaten, Gurke, Obst und Gemüsesticks. Es gibt Eier, Marmelade, Butter, O-Saft und das Beste von allem, von Alex (dem Innhaber) selber gebackenes Vollkornbrot. To die for. 😛

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Die Vögel zwitschern, die 2 Haushunde machen uns Gesellschaft, irgendwie sind sie bei uns eingezogen, betteln aber gar nicht nach etwas zum Fressen. Liegen nur da und gucken uns an.
Wir frühstücken lange und gemütlich, aber ich sichere erst mal die Zwiebeln und die Hälfte von den Tomaten und die Butter. In unsere Verpflegungslage weiß man nicht für was das gut sein kann. 🙄 😄

Als die Mädels wieder abräumen kommen, frage ich ob es irgendwo in der Nähe ein Laden gibt. Wenn ich ein bisschen Reis hätte könnten wir von dem Rest Gemüse gestern ein Gemüsereis mit Borewurst dazu machen. Es kann ja nicht sein, dass alle die in der Nähe wohnen, wegen jeder Kleinigkeit nach Divundu müssen.
Das Mädel fragt mich was ich denn brauche und ich sage, dass ich gerne ein bisschen Reis hätte.
Kein Problem, das kann ich doch hier auch bekommen. 🙄
Nö, ne. 🤩
Kaum ist sie weg kommt sie auch schon wieder und bringt eine Tüte Reis. Schnell noch in der Rezeption eine Borewurst aus der Tiefkühlthruhe geangelt und das heutige Dinner ist auch gebongt. 😛 😛

So vertrödeln wir den Tag. Ich sichere die Fotos von Mavunje und dann lesen wir ein paar Stunden am Stück. Welch Luxus.
Das Terrassensofa ist meins, ich hebe nur ab und zu den Kopf um die Umgebung zu bewundern und mal mit der einen Hand den Dackel den Bauch kraulen.
Irgendwann laufen wir ein bisschen herum und bewundern die schöne Anlage.

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Vor der Hängebrücke die zu der Insel mit der Zapfanlage für durstige Kehlen führt, ist ein schöner Teich mit Wasserfall angelegt. Den Wasserfall kann man mit einer Schaltuhr anmachen.

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Die Hängebrücke ist gerade so breit, dass ich mich nicht an beiden Seiten festhalten kann. Es schaukelt gehörig und ich habe das Gefühl ich habe schon ein paar GT zu viel intus.
Dabei ist heller Nachmittag und außer Wasser haben wir noch nichts getrunken.

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Die Bar ist noch nicht offen und so bleibt es nur mit dem Gedanken an ein kühles Bierchen.
Die Aussichtsterrasse hat einen tollen Blick auf dem Okavango und rüber nach Angola. Wir werden am Abend zurückkommen und das alles genauer testen.
Wir schaukeln dann wieder über die Hängebrücke zurück.

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Wir laufen ins Bungalow zurück und ich versuche ein paar Vögel die herumhüpfen zu fotografieren.

Swamp Boubou (Sumpfwürger). Danke Uwe 🙂

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Pünktchenastrild


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Senegaltaube

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Yellow-bellied Greenbul (Gelbbrustbülbül) danke Uwe

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Wir erholen uns von Nichtstun, ich bin gerade dabei wegzudösen als der kleine Dackel auf einmal losrennt und bellt wie verrückt. Da trabt doch tatsächlich ein Hippo unterhalb unserer Terrasse vorbei und das kleine mutige Kerlchen kläffend hinterher. Dann ist nicht mehr so mit am Fluss herumlaufen und nach Vögel schauen.
Nichtstun ist angesagt bis unser Sunsetcruise um 17 Uhr startet.
Es ist noch ein Paar dabei, so sind wir eine kleine gemütliche Truppe.
Alex kam schon vorher vorbei und hat gefragt was wir gerne trinken wollen und wir haben für Weißwein plädiert.

Die Bar von Fluss aus gesehen.

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Flusslandschaft

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Spornkuckuck

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Schlangenhalsvogel und Halsband-Brachschwalbe

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Wir fahren nach Westen bis wir an Stromschnellen kommen, dann drehen wir wieder um.

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Ein Bienenfresser hat auch schon für Abendessen gesorgt.

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Die Sonne steht jetzt so tief, dass es Zeit ist den Weißwein zu entkorken. Es ist für mich schon immer ein besonderes Gefühl gewesen auf dem Okavango zu sein.

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Schon so viel gehört und gelesen und jetzt dümpeln wir hier, Namibia rechts, Angola links, Wein im Glas, unser nächster Stern nähert sich dem Horizont und verursacht ein wunderschönes Farbenspiel.

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Als wir zurück sind, gehen wir gleich (eher wackeln) über die Hängebrücke in die Bar, und trinken ein GT (oder waren es 2?) und machen mit ein paar andere Gäste ein bisschen Small Talk. Dann wieder den gleichen Weg zurück, es ist wie ein Schiff bei hoher Seegang.

Zurück im Bungalow, binde ich mir die imaginäre Schürze um und schwinge den Kochlöffel.
Die Zwiebeln und die Tomaten vom Frühstück abgeschmälzt, Gemüsereste und gekochten Reis dazu und mit einem ordentlichen Kleks Butter verfeinert. Dazu die Borewurst und ein Windhuk Lager.
Geht doch! 😛 🤪

Wir gehen ins Bett und lesen noch eine Weile.

Gute Nacht, morgen haben wir einen langen Fahrtag in das Mushara Bush Camp.

Teil 3006. Feb. 2018

1.10.2017 Wir fahren von Mobola nach Mushara Bush Camp

Den heutigen Tag könnte ich theoretisch überspringen. Es ist ein reiner Fahrtag und Fotos habe ich auch so gut wie keine gemacht.
Bevor wir fahren, frühstücken wir aber gemütlich. Wir haben gesagt wir möchten kein Weißbrot sondern nur das von Alexander gebackene Vollkornbrot. Yammi, yammi. 😛
Wir packen das Auto und gehen unsere Rechnung bezahlen. Verquatschen und dabei mit Alexander, er erzählt unter anderem, dass sie 7 Jahre gebraucht haben bis alles soweit fertig war.
Es ist hier eine richtig schöne Anlage und es hat uns sehr gut gefallen. Ich wurde wiederkommen, dann aber Essentechnisch ein bisschen besser aufgestellt sein. 🙄 😗
Ein kleiner Nachteil ist vielleicht die etwas lange Anfahrt in den Mahango NP.

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Um 9:30 sind wir wieder on the road.
In Rundu wird vollgetankt und ein kleines Päuschen gemacht. Guggumann hat vermeintlich Mineralwasser gekauft, so sieht es auf den ersten Blich aus, erweist sich dann als eine eklig süße Plörre. Wir verschenken die Flaschen gleich auf dem Parkplatz und sie werden dankend angenommen. Unsere Fahrt geht weiter. Es ist eine relativ langweilige Fahrt, aber wir machen gut Strecke
Als wir in Grootfontein Richtung Tsumeb abbiegen, zieht sich der Himmel zu. Die Wolken werden immer dunkler und bedrohlicher und mächtige Blitze krachen hinunter. Es sieht nach Weltuntergang aus und für uns, die noch nie in Namibia ein Gewitter erlebt haben, ist es ein bisschen scary. Dann fängt es heftig an zu regnen. Die Scheibenwischer packen es eine Weile nicht und wir stellen uns hin. Innerhalb kurzer Zeit fällt die Temperatur um 15°.
Wir fahren dann weiter und nach 16 Uhr sind wir da.

Wir haben schon ein paar Lodges vor dem Lindequist Gate getestet. Gefallen haben sie uns auf ihre Art alle. Jetzt sind wir wieder in das Mushara Bush Camp, wo wir 2010 kurz nach der Eröffnung waren. Auf den ersten Blick hat sich nichts geändert und auf den zweiten auch nicht, hier hat Zahn der Zeit nicht genagt.

Wir werden herzlich begrüßt, bekommen ein Willkommensgetränk und werden über dies und das aufgeklärt. Jeden 2. Tag wird draußen in der Booma das Dinner serviert, aber heute ist das Wetter etwas unsicher, es ist immer noch wolkig und ab und zu tröpfelt es auch. Sie warten so lange es geht mit dem Eindecken und dann schaun mr mal.

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Wir genehmigen uns dann ein Bier nach der langen Fahrt bevor wir in unseren Zeltbungalow gehen.

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Ich mache ein paar Fotos bevor wir alles wieder in Unordnung bringen.

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Vor dem essen gehen wir vor und tun was für die innerliche Desinfektion indem wir ein GT trinken.
Das Dinner wird dann doch drinnen serviert, ist uns aber im Grunde egal.
Es wurde in Buffetform serviert und war sehr lecker, dazu einen guten Rotwein.
Die Fahrt heute war anstrengend und wir gehen gleich wieder in den Bungalow.
Lesen ein bisschen und freuen uns auf Morgen.

Morgen geht es in den Etoscha NP 😄 ……………….

Teil 3106. Feb. 2018

2.10.2017 Etoscha Tag1 Patience Pays off

Jeder hat so seine Preferencen und Guggumann wollte unbedingt noch mal in den Etoscha.
Ich wollte ins Okavangodelta und zum Dan wollten wir beide. Um diese Eckpfeiler wurde unsere Tour geplant. Bisher hat sich alles ausgezahlt und wir haben tolle Erlebnisse gehabt. 🙂

Jetzt sind wir gespannt was uns in Etoscha erwartet.
Wir haben uns fest vorgenommen alles mit viel Geduld anzugehen und nicht vom Wasserloch zu Wasserloch hetzen wenn dort nicht gleich der Bär steppt.
Daher haben wir das Motto für Etoscha gewählt: Patience Pays off
Schauen wir ob sich das auch wirklich bewahrheitet.

Wir frühstücken relativ früh, es war sehr lecker, aber wir stehen noch lange nicht schon um 6:00 vor dem Lindequist Gate.
Die Mär von the early bird usw. hat uns bisher nicht unbedingt viel gebracht.
7:40 sind wir aber drinnen im Park und es kann losgehen.
Nach ein paar Meter steht ein großer Bus da und die Insassen hängen alle mit ihre Knipse aus den Fenstern. Ich denke was mag das für eine Sichtung sein, aber es ist „nur“ eine Giraffe die den Kopf aus dem Buschwerk streckt. Ich mag ja Giraffen sehr und so mache ich auch ein Bild bevor wir überholen. Sichtung Nr. 1 ist im Kasten. 😄

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Wir fahren ein kleines Stückweiter und ich sage (schreie): Halt! Zurück!
Ich glaube da oben im Baum sitzt ein Kampfadler.
Und ob er das tut! Schön brav, und ich kann ein paar schöne Fotos (für meine Verhältnisse) machen.

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Der Bus fährt an uns vorbei, sie sehen nichts, oder ein Kampfadler ist uninteressant.
Ich jedenfalls freue mich wie Bolle. 😛

Wir fahren nach Klein Namutoni, aber um diese Tageszeit ist dort außer Gegenlicht nur eine einsame Nilgans und sonst nichts.

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Wir wollen dann nach Chudop fahren, welches eins meiner Lieblingswasserlöcher sind.
Ein Stück weiter sehen wir ein hübsches Damara Dikdik

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Neben der Pad stehen die üblichen Verdächtigen und auch wir halten für Gnus

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Und Zebras sowieso.

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Hoch oben in einem Busch sitzt ein Großer Singhabicht

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Unsere Erwartungen werden in Chudop voll zufrieden gestellt.
Es sind viele Elandantilopen da

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Auch viele Zebras

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Giraffen kommen majestätisch schreitend zum Wasserloch. Oben auf ihren langen Hälsen können sie gut Ausschau nach eventueller Gefahr halten.

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Wenn sie trinken wollen führen sie ein komisches Ballett auf. Sie spreizen die Vorderfüße, drücken den hintern nach unten und wenn der Spagat groß genug ist kommen sie mit ihren Mäulern bis zum Wasser. Dabei machen sie einen sehr scheuen und nervösen Eindruck. Irgendwie haben sie hierbei ihre Deckung aufgegeben.

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Schon wegen seines schön abfallenden Uferbereichs und das grüne Schilfbüschel in der Mitte mag ich dieses Wasserloch sehr. Aber hauptsächlich wegen den tollen Sichtungen die wir hier eigentlich immer hatten.

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Auch Impalas kommen um ihren Durst zu löschen.

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Etwas weiter weg sitzt ein Raubadler im Baum

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Wir schauen das Tierische Theater eine Weile an, wollen dann nach Kalkheuwel weiterfahren.
Sehen dabei eine Risentrappe

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Einen hübschen Pyjamaträger

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Und auch Namibias Wappentier ist unterwegs

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In Kalkheuwel ist dann auch Arche Noah Feeling angesagt.

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Hier sind Giraffen

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Kudus

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Elefanten

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Zebras

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Bei diesem Kuddelmuddel ist es schwierig ein vernünftiges Foto zu machen

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Wir fahren dann die Schleife über Ngobib, das war aber nicht besonders ergiebig.
Wir fahren bis Springbockfontein
Wo wir auch hübsche Springböcke sehen

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Es ist jetzt schon heiß und die Tiere suchen den spärlichen Schatten

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und dann den Loop über Okerfontein der Pfanne entlang zurück. Wir haben gehofft, dass wir hier auf den großen Grasflächen Cheetas sehen, aber das hat diesmal nicht hingehauen. Ich nehme vorweg, dass wir in diesem Urlaub keine gesehen haben. Aber sonst waren allerhand Tiere da.

Wieder ein Raubadler der nach Beute Ausschau hält.

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Gnus

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Zebras

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Kuhantilopen

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Giraffen

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Wieder Oryx

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Einen weißen Elefanten, der sich mit Kalk bedeckt hat, um sich gegen lästige Parasiten zu schützen.

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Wir fahren entlang der Pfanne und gucken bis uns die Augen tränen, aber Zero Cheetas sind unterwegs.

Jetzt ist Namutoni angesagt, auch wir müssen gewisse Grundbedürfnisse stillen.

Stay tuned, der Tag ist noch nicht vorbei

Teil 3208. Feb. 2018

2.10.2017 Löwinnen satt……….

Wir machen einer verhältnisweise langen Pause in Namutoni. Es hat knappe 40° und das ist zu heiß für mich Nordlicht. Wir laufen (ich schleppe mich eher) ins Restaurant und finden dort ein Schattenplatz. Viel hilft es nicht, denn unter dem Dach steht die Hitze. Inzwischen ist es Programm in Namutoni ein Käsetoast und ein Bier zu verzehren. Wir brüten ziemlich lange über unser Bier bis der letzte Schluck unappetitlich warm ist. Dieses Restaurant fehlt es gänzlich an Charme, wir trauern die Zeit nach als es noch möglich war im Fort einen Einkehrschwung zu machen. Der Innenhof mit den kleinen Läden hat uns gut gefallen. Von außen sieht es schon ziemlich vergammelt aus und wir riskieren auch ein Blick hinein ins Fort. Dort ist alles stillgelegt und überall blättert die Farbe ab. Schade.
Wir gehen dann auch noch ans Wasserloch, aber dort ist in der Mittagshitze wie erwartet nichts los.
Wir kaufen noch ein paar kalte Wasserflaschen im Kiosk, gehen ins Büro und bezahlen unser Permit und schauen auch mal ins Sichtungsbuch, aber da ist der letzte Eintrag schon Tage her.

Wir wollen dann an Klein Namutoni vorbeischauen bevor wir uns Richtung Westen orientieren.

Wir sehen unterwegs einen Busch voller Webervögel

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Eine Giraffe

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Und ein paar Schwarznasenimpalas

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Am Wasserloch selbst steht auch eine Giraffe in Gesellschaft mit einen Raubadler und Waffenkiebitze.

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Als nächstes steuern wir Chudop wieder an und weiter kommen wir heute auch nicht.
Unter einem Busch liegt eine Löwin und bevor ich ein Foto machen kann kommt schon die Zweite angeschlappt.

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Es sind noch ein paar andere Autos da, einer rollt das Fenster herunter und sagt, dass hinten im Busch müssen noch welche sein. Selber hat er wohl genug vom Warten denn er fährt weiter.
Die zwei Löwinnen liegen hechelnd unter dem Busch und ihnen ist es genau so heiß wie uns.

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Wir scannen alle Büsche ab mit dem Fernglas, können aber keine Löwen mehr entdecken.
Die meisten machen ein paar Fotos von den zwei und fahren dann weiter.
Wir entscheiden uns zu bleiben um zu sehen ob noch was passiert.
Wir warten und wir warten und schwitzen dabei wie blöd.
Auf einmal bewegt sich was in den Büschen und eine weitere Löwin steht auf und gesellt sich zu den anderen zwei. Dann waren´s schon mal drei.

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Wir sind der Meinung, bei dieser Hitze müssen sie doch durstig werden. Also nochmal Geduld haben.
Auf einmal steht einer auf und bewegt sich Richtung Wasserloch.

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Wir freuen uns, dass hier mal ein bisschen Bewegung aufkommt.

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Guggumann sagt dann, hier kommt schon die zweite.

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Wie cool ist das denn, da waren´s schon mal zwei

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Kurz darauf kommt auch die dritte Löwin, alle drei haben Durst.

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Dann waren´s schon mal drei

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Auf einmal sagt Guggumann, da hinten tut sich noch was. Hinten in den Büschen steht eine Löwin auf und trottet auch Richtung H2O. Die haben wir trotz abscannen der Busche nicht gesehen.

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Dann waren´s schon Mal vier.

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Kurz darauf: Hier kommt noch mal eine. Dann waren´s schon mal fünf.

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Und last but noch least kommt auch die sechste angetrabt.

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Es sind alles Löwinnen, der Pascha hält sich aber versteckt.

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Nachdem wir fast 2 Stunden hier in der Hitze herumstehen, beschließen wir, dass für heute genug ist.
Das war ein perfekter Abschluss vom ersten Tag in Etoscha.

Auf dem Weg ans Gate schnell noch ein Impala fotografiert und um 17 Uhr fahren wir schon zum Tor hinaus.

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Zurück in Mushara BC wird erst mal ein kaltes Bier bestellt und der Körpertemperatur kommt langsam wieder back to normal.
Ich mache noch ein paar Fotos von der Lodge

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Auf dem Geländer sitzt ein Trauerdrongo?

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Ein Eichhörnchen sucht was zum Fressen

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Und wird auch fündig

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Warzenschweine machen Rasenpflege

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Die Feuerstelle im Garten.

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Nach ausgiebigen Duschen und ein bisschen Ausruhen geht es mir prima und ich darf auch mal vor die Linse statt immer am Auslöser sein.

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Wir gehen wieder an die Feuerstelle und starten unser Abendprogramm, das immer gleich abläuft. Zuerst ein GT, dann lecker essen und dazu was Gutes im Glas. Dann früh ins Bett, ein bisschen lesen und den Tag gedanklich ein bisschen Revue passieren lassen.

Und schon wieder können wir sagen: „what a day“.

Teil 3313. Feb. 2018

3.10.2017 Von Mushara nach Halali Teil 1

Heute Morgen packen wir unsere Taschen und stellen sie vor dem Bungalow zum Abholen bereit. Mit Fotorucksack und sonstiges Handgepäck gehen wir Frühstücken. Es ist sehr gut mit allem was man sich so wünscht. Hinterher gehen wir ins Office, bestellen den Gepäck Abholservice und bezahlen unsere Rechnung.

Das Mushara Bush Camp ist eine komfortable Zelt-Unterkunft und befindet sich 10 km vom Lindequist-Gate entfernt. Das Haupthaus des Camps hat ein Strohdach und spiegelt die typische Atmosphäre eines Buschcamps wieder. Frühstück, Mittagessen und Dinner werden unter dem strohgedeckten Dach der Terrasse oder in der Booma serviert, nur ein Steinwurf vom Busch entfernt.
Die zelte sind gut ausgestattet, geräumig und luftig. Jedes Zelt hat ein großes Badezimmer mit riesigem Fenster, durch das man beim Duschen das Geschehen im Busch beobachten kann. Ein kleiner Freisitzt mit bequemen Stühlen rundet das ganze ab. Zur Standard-Ausstattung gehören Kaffee- & Tee-Station, Tresorfach, Moskitonetz, Strom zum Aufladen von Akkus, Föhn und Ventilator.
Es hat uns hier gut gefallen und Preis/Leistung stimmt.

Heute wollen wir uns bis nach Halali vorarbeiten.
Wir sind etwa 7:30 Uhr wieder im Park und sehen zunächst außer Busch gar nichts. Wir wollen dann noch Mal bei Klein Namutoni vorbeischauen, da wir hier in früheren Jahren tolle Sichtungen hatten. Das ist aber in diesem Urlaub Fehlanzeige.

Wir beschließen dann den Dik Dik Drive zu fahren.
Ein Zebra grast neben der Straße.

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Nach ein paar hundert Meter sehen wir 2 Autos stehen – mal schauen ob es hier was Interessantes gibt. Ich kann mich noch gut an Topobärs Rat nach senkrecht hängenden „Ästen“ Ausschau zu halten wenn man Leoparden spotten will. Ich habe in diesem Urlaub viele Bäume die ich gemeint habe, dass sie für Leoparden ideal sind, nach solchen „Ästen“ abgesucht, . Bis jetzt habe ich dabei kein Glück gehabt, aber jetzt meine ich einen solchen „Ast“ zu sehen und sage zu meinen Driver: Ich glaube da vorne ist ein Leopard!

Woher ich das wissen will?

Doch, doch, siehst du den senkrechten Ast? Das ist der Schwanz von einem Leopard.

Wir fahren ein Stück näher und tatsächlich – da liegt er. Wir sind total glücklich, zunächst Mal, und machen Fotos vom Schwanz und dem Hintern. Das ist alles was wir sehen, er liegt auf die Falsche Seite vom Baumstamm und da kommen wir nicht hin. Ich male mir aus, was für tolle Fotos es von der anderen Seite gebe.

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Es ist erst kurz vor 8 Uhr, noch gar nicht so warm und ein paar Wolken am Himmel gibt es auch. Daher ist es im Auto gut auszuhalten und wir beschließen zu warten. Irgendwann muss er sich doch bewegen, wir wollen uns mit dem Hinterteil nicht zufrieden geben.

Aus den 2 Autos die da standen wird heftig Fotos von 1/3 Leopard gemacht, wir natürlich auch, denn man weiß schließlich nicht ob sich was ändert. So habe ich auch ca. 100 Fotos vom Leopardenhintern gemacht, die alle gleich aussehen. 😄 😵

Die zwei anderen geben dann auf und fahren weiter. Wir sind geduldig und harren der Dinge – so haben wir es ja beschlossen.
Es kommen noch ein paar Autos, die es aber alle irgendwie eilig haben. Nach ein paar Fotos und 10 Minuten warten wird wieder weiter gefahren. Ich kann das nicht fassen, wann sieht man schon ein Leopard? Ein Auto hat aber die gleiche Geduld wie wir und bleibt hinter uns stehen.

Ich versuche mal die Stimmung bei uns im Auto zu schildern.
Ich betrachte den Leo durch das Tele und nach ewigen Warten: Ein Ohr, ein Ohr, ich kann ein Ohr sehen 🙄 . Ziemlich bescheuert, ich weiß. 😕

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Nach nochmals einer halben Stunde: Die Schnauze! Ich kann die Schnauze sehen 😁 . Jetzt hat der Leo schon ein Anfang und ein Ende.

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Er richtet sich dann auf und schaut uns an und für kurze Zeit sehen wir auch das Gesicht.

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Ich denke jetzt kommt so langsam Bewegung in der Sache, aber das war schon genug Aktion fürs erste und er fläzt sich wieder hin.

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Nach nochmals 20 Minuten warten: Der Kopf, der Kopf! 🤪 Wir sind völlig euphorisch. Jetzt fängt es schon an wie ein richtiger Leopard auszusehen.

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Er putzt sich ein wenig und dämmert wieder vor sich hin

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Er richtet sich nochmal auf und schaut uns durchs Geäst nochmals kurz an

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Langsam wird es heiß, und wir sind im Auto bei offenem Fenster auch nicht gerade leise, aber das interessiert ihn gar nicht und bringt nicht viel.
Erst als 2 Springböcke unter dem Baum vorbeilaufen geht ein Ruck durch den Leo. Er richtet sich auf und schaut den Springböcken nach. Ich habe gedacht er springt jetzt vom Baum, aber er dreht sich nur um. Das ist doch auch schon was.

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Jetzt wird er aber auch schon richtig kundenorientiert. Er wird sich denken, die Armen da unten haben lange genug ausgehalten, das ist eine Belohnung wert. 😄 😄

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Das Auto welches hinter uns stand fährt jetzt, für mich aus unverständlichem Grund, weiter. Das bedeutet wir können 2 Meter zurücksetzen und ich bekomme da einen besseren Winkel und habe den dicken Ast nicht so im Bild.

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Er steht dann auf und macht Anstalten vom Baum zu springen

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Das war aber Fehlanzeige. Er macht zurück auf Los, und legt sich genauso hin wie vor 2 Stunden als wir kamen.
Genug der Poserei, jetzt wird wieder geschlafen.

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Dieses Erlebnis zeigt mal wieder wie viel Glück man benötigt um solch grandiose Tiererlebnisse genießen zu können. Man muss zur rechten Zeit am richtigen Ort sein. Wenn wir uns so wie die anderen Autos zu früh entschieden hätten weiter zu fahren, hätten wir den Leoparden auch nur zu einem Drittel auf dem Bild gehabt. Wir waren mit dieser Leopardensichtung ober glücklich, obwohl wir im Chobe NP auch einen gesehen haben. Es hat sich wieder gezeigt, ein bisschen Geduld zu investieren lohnt sich oft.

Wir sind noch total euphorisch und eine Weile müssen wir uns konzentrieren, damit wir uns über andere Tiere auch freuen können.
Im weiteren Verlauf der Strecke sehen wir mehr oder weniger gut zu fotografieren die üblichen Verdächtigen.
Ein Strauß

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Ein Zebra kreuzt die Straße

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Wir schauen nochmals beim Chudop vorbei und jedes Mal bietet sich hier ein anderes Bild.
Heute sind viele Gnus da

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Und auch Impalas

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Suicide Chicks spiegeln sich im Wasser

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Und Impalas genau so

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Gnus und Zebras in gewohnter Zweckgemeinschaft

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Eine Giraffe schreitet über die Ebene

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Und muss dabei auch Mal

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Am Kalkheuvel ist es heute ziemlich ruhig, nur ein paar Impalas, Oryxe und Perlhühner sind da.

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Da wir noch ein Stück zu fahren haben setzen wir unseren Weg Richtung Halali fort……..

Teil 3418. Feb. 2018

3.10.2017 Von Mushara nach Halali Teil 2

Es folgt jetzt die Fortsetzung von Tag, der Spannungsbogen kann nicht gehalten werden, aber wir freuen uns trotzdem über die vielfältige Tierwelt und sind uns bewusst, dass wir heute Morgen ein besonderes Erlebnis hatten.
Wir fahren die Hauptstraße Richtung Springbockfontein.
Auf der Ebene sehen wir Giraffen

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Sparrow Lark. Danke Maddy

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Wir sehen viele Strauße

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Und auch eine Kuhantilope

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Bei der Abbiegung nach Springbockfontein stehen 4 Elefanten rechts der Straße. Sie sehen mit ihrer Schlammschicht die auch noch mit Wasser bespritzt ist etwas „zerrupft“ aus und können bei einem Elefantenschönheitswettbewerb nicht den ersten Platz erringen.

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Bei Springbockfontein sehen wir dann ein paar Springböcke, sonst nichts.

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Da wir dieses Mal nicht zum Etoscha Lookout wollen, fahren wir ein Teil von Elanddrive Richtung Goas. Auf dem Weg sehen wir viele Zebras und auch Springböcke.

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Auch wieder einen Elefant der sich selbst eine Fangopackung verschrieben hat.

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In Goas steht ein Kapitaler Kudubock mit schönem Geweih

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Seine Lady ist auch da

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Auch in Goas hat es viele Pyjamaträger

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Kuhantilopen

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Die ganz schön debil gucken können

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Es ist jetzt schon 12 Uhr vorbei, die Mittagshitze ist gnadenlos und die Springböcke suchen den Schatten.

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Wir haben jetzt auch fürs erste genug und wollen auf den schnellsten Weg nach Halali.
Es war ein sehr ereignisreicher Vormittag und jetzt wollen wir mal was Kaltes zum Trinken und auch was zum Essen.
Als wir in Halali ankommen traue ich meinen Augen nicht. Hier steppt der Bär und das Restaurant ist zum Bersten voll. Viele Busse machen hier Mittagspause und auch sonst hat es jede Menge Autos. Viele Leute sitzen in der prallen Sonne auf dem Gehweg mit ihren Lunchpaketen, es ist also zwecklos einen Platz im Restaurant zu finden. Wir suchen lange bis wir einen Parkplatz finden, gehen ins Office und checken ein. Es verläuft etwas „afrikanisch“, aber nach einer Weile ist es geschafft. Das Zimmer ist aber schon bezugsbereit und wir dürfen gleich hin obwohl es eigentlich noch zu früh ist.
Also nichts wie weg hier. Das Zimmer ist schon seehr bacic 🙁 , wir haben nichts andres bekommen obwohl wir ein Jahr im Voraus gebucht haben. Das Bett ist aber sauber und der Kühlschrank läuft 🙂 . Die Nasscelle, Betonung auf Celle, ist aber so klein, dass ich fast auf dem Klodeckel klettern muss um die Tür zu schließen. Wir stapeln unsere Getränke im Kühlschrank und trinken ein einigermaßen kaltes Bier aus unserer Magic Box. dazu knabbern wir ein paar Kekse und dann legen wir uns für eine Stunde aufs Bett.

Wir machen uns dann wieder auf dem Weg nach Riedfontein.
Riedfontein ist eine der Wasserstellen mit der größten Wasseroberfläche im Park. Da auch die Wassertiefe gegeben ist, sind die Chancen Elefanten beim Baden anzutreffen nicht schlecht. Das haben wir schon ein paar Mal erlebt, ist aber heute nicht so. Wir haben bisher im Park überhaupt wenig Elefanten gesehen.
Von weitem sehen wir ein riesiges Nashorn, ich glaube in diesem Urlaub unser erstes, sonst ist gähnende Leere. Wir freuen uns aber sehr, denn jetzt haben wir die Big Five zusammen.

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Es schwimmen ein paar Rotschnabelenten herum, aber das Foto erspare ich euch. 😐
Ein Kaptäubchen pickt neben unser Auto herum.

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Ein einsamer Springbock läuft vorbei

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Wir warten und schwitzen vor uns hin. Das Rino steht immer noch stoisch da.

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Dann sehen wir von weitem ein sich nähernden Elefant.

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Er kommt näher

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Bespritzt sich zuerst ein wenig mit Schlamm.

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Die Proportionen verschieben sich dann dramatisch. Das Nashorn, das vorher so riesig ausgesehen hat, wird auf einmal ziemlich klein.

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Wir warten noch eine Weile, es kommen aber keine Tiere mehr. Wir sind aber mit dem Tag mehr als zufrieden, und da ich mit der Hitze im Auto heute schlecht zurechtkomme, beschließen wir nach Halali zurück zu fahren. Im Camp ist es jetzt schon viel ruhiger, der Mittagstrubel hat sich gelegt.
Wir lassen die Klimaanlage laufen und ich mache ein bisschen Augenpflege. Geduscht und geschniegelt, jeder mit einer kalten Dose Bier als Sundowner, sind wir pünktlich zum Sonnenuntergang am Moringa Wasserloch.
Das Wasserloch präsentiert sich so wie wir es die letzten male hier erlebt haben. Außer die untergehende Sonne die sich an der Wasseroberfläche spiegelt, sind nur ein paar andere Touris da, Tiere aber keine.

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Nachdem wir unser Bier gesüppelt haben laufen wir zurück ins Restaurant. Wir haben für draußen ein Tisch bestellt, was jetzt sehr angenehm ist.
Es gibt Buffet, das so olala ist, nicht gut, nicht schlecht, wir sind satt geworden.

Ich habe für den heutigen Tag meine „Patience“ schon verbraucht und habe keine Lust mehr ans Wasserloch zu gehen. Das Bett scheint in dem Moment zu verlockend und wir gehen in den Bungalow. Wir lassen den Tag mit einem GT aus Eigenvorrat ausklingen und sind mehr als zufrieden.
Morgen früh wollen wir um 6 aufstehen um den Weg nach Okaukuejo zu starten……..

Liebe Mitreisende, es gibt jetzt eine längere Pause, es geht erst Ende März weiter.
Ich kann aber versprechen, dass der nächste Tag ziemlich inhaltsreich wird. 😄 😗
Ich hoffe es gibt dann noch ein paar die uns das letzte Stück begleiten möchten.

Liebe Grüße
Guggu

Teil 3528. März 2018

Liebe Mitreisende,

nach einer wunderschönen Zeit am Kap, sind wir seit Donnerstag wieder da. Voller neue Eindrücke ist es ein bisschen schwer sich in den eigenen Reisebericht wieder hineinzufummeln, irgendwie fehlt noch der Schwung, aber das „Werk“ muss vollendet werden und so hoffe ich ihr habt noch ein bisschen Lust auf Etoscha und Geduld mit mir.
Wir sind ja schon fast auf der Zielgeraden, so wäre es doch gelacht, wenn ich die letzten Kapitel nicht fertig bekomme.



4.10.2017 Von Halali nach Okaukuejo

Wir sind schon vor 6 auf, früh für unsere Verhältnisse, laden das Auto und gehen frühstücken und auschecken.
Wir wollten trotz allem noch mal ans Wasserloch vorbeischauen, aber es kommt uns Jemand entgegen und sagt da ist nichts zu sehen, nicht mal Perlhühner. 😠
Geschenkt, wir drehen um und machen uns auf dem Weg.

Kaum unterwegs ist ein Roadblock Pyjamaträger da.

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Als wir auf die Hauptpad abbiegen raschelt es kurz darauf im Gebüsch und ein Spitzmaulnashorn überquert rasant die Pad bevor es auf der anderen Seite wieder im Gebüsch verschwindet.

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Das Wasserloch Riedfontein liegt unter einem dramatischen Himmel verlassen da. Solche Wolkenformationen haben wir in Namibia noch nicht erlebt. Wenn schon Wolken, dann waren sie im Einheitsgrau. Dies gefällt mir ausgesprochen gut.

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Als nächstes muss Etoschas meist fotografierter Baum auch noch abgelichtet werden.

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Es herrscht immer noch schöne Lichtstimmung über den Plains.

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In einem Wassertümpel steht einsam und von seiner Artgenossen verlassen ein juveniler greater Flamingo. Danke Konnni!

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Nur eine Nilgans leistet Ihn Gesellschaft.

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Wir fahren weiter und neben der Pad ist eine Gackeltrappe/Northern black korhaan

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Blick auf „den großen weißen Platz“ die Etoschapfanne

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Wir steuern dann das Wasserloch Homob an.

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Ein Glanzstar

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Und ein African ( Grassveld ) Pipit / Spornpieper. Danke Matte 🙂

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Viele Zebras kommen gerade zum Trinken und und zeitgleich kommen Gnus den Hügel zum Wasserloch hinunter. Denn wo Zebras sind, sind Gnus nicht weit

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Bei Ondongab sehen wir viele Springböcke. Sie gehören zu den üblichen Verdächtigen, aber ich finde sie anmutig und mag sie sehr.

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Tierisches Pot-au-feu in Nebrowni. Hier waren bisher immer viele Tiere und so ist es auch heute.

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Ein zotteliger Schakal. Ob der ins Wasserloch gesprungen ist um sich ein kleiner Imbiss zu holen?

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Nachdem wir die Tiere in Ruhe bestaunt haben, fahren wir zurück auf die Hauptroute nach Okaukuejo. Es ist noch zu früh zum Einchecken und wir fahren gleich zum Wasserloch.

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Heute ist richtig viel los. Als wir das letzte Mal hier waren, war die Ausbeute recht Mickrig und wir haben kein einziges Zebra gesehen.

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Jetzt stehen Zebras, Springböcke und Oryxe in kleineren Gruppen da. Ein tolles Schauspiel. Besonders interessant dabei das Hierarchieverhalten der Tiere. Alle warten bis sie der Rangfolge nach an der Reihe sind, nur der Oryx marschiert einfach ans Wasserloch, trinkt und verschwindet wieder.

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Die Zebras stehen bis zum Bauch im Wasser und tun so als ob sie das Wasserloch leer saufen wollen.

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Im Baum sitzt ein Gelbschnabeltoko

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Und daneben bauen die Webervögel fleißig am Nest.

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Wir gehen dann einchecken, was alles in afrikanischer Ruhe erledigt wird. Es ist aber noch zu früh um den Zimmerschlüssel zu bekommen und wir beschließen noch eine Runde bis Gemsbokvlagte zu fahren. Nach ein paar Km sehen wir was zottelig Rotbraunes im Schatten zweier Bäume liegen. Löwe!

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Wir schwitzen in der Mittagshitze und warten eine Weile. Und tatsächlich, nach einer Weile hebt er sein müdes Haupt und schaut kurz in unsere Richtung

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bevor er wieder zurück in einem komatösen Schlaf versinkt. Ganz klar, der wird sich die nächsten Stunden nicht bewegen und wir beschließen später nach ihn zu schauen.

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Wir setzen unseren Weg fort und wirklich gelohnt hat es sich nicht. Ein paar Springböcke und ein Qryx war die Ausbeute.

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Wir haben uns die Km-Zahl gemerkt und werfen noch ein Blick auf „unseren“ Löwen der immer noch selig schläft und wahrscheinlich vom nächsten Kill träumt.

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Diverse Bedürfnisse melden sich und wir wollen zurück ins Camp den Zimmerschlüssel holen um unsere Bude zu beziehen. Dabei wird es uns die Laune ordentlich verhageln……………

to be continued........

Teil 3630. März 2018

4.10.2017 Der Tag geht weiter……

Wir holen den Schlüssel zum Bungalow und bekommen auch auf dem Plan angekreuzt wo unsere Bleibe ist. Wir fahren ein Stück in die angedachte Richtung, sehen auch den Bungalow, aber irgendwie kommen wir nicht bis hin. Wir cruisen noch ein bisschen herum und irgendwann kapieren wir, dass wir erst zum Tor hinausfahren müssen und dann das Ganze quasi von hinten aufzäumen. Wir sind in Outback gelandet, oder, da wir frisch aus SA zurück sind, ins Township von Okuakuejo. Als ich die Eingangstür sehe ahne ich nix gutes.

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Die Bude, anders kann man es nicht nennen, ist in einem desolaten Zustand. Das Bad (Nasscelle) ist am schlimmsten.
Der Putz Bröckelt von den Wänden

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Da ich 30 Jahre bei einem Leuchtenhersteller gearbeitet habe, muss ich echt schlucken als ich die Badezimmerleuchte sehe. Das ist Design vom feinstem…….

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In den Ecken darf man nicht zu genau hinschauen.

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Ein unscharfes Foto von eine Säule im Zimmer.

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Eine Nachttischlampe hat gefehlt und die andere hat nicht funktioniert. Die Außenwand war voller Wasserflecken, da es offensichtlich hineingeregnet hat. Wir sind ja inzwischen einiges gewöhnt, aber das finde ich eine Frechheit für 147 Euro die Nacht 😠 😠 . Für 10 Euro mehr haben wir in wunderschöne Mushara BC gewohnt und zwar noch mit Dinner dazu.

Da das Camp restlos ausgebucht ist besteht keine Chance das Zimmer zu tauschen. Sie versprechen aber die Nachttischleuchten zu reparieren/bringen. Aber nicht wann. So lange wir dort waren ist nicht passiert.

Wir schlucken den Ärger hinunter, erledigen diverse Geschäfte, trinken ein kühles Bier und gehen dann ans Wasserloch.
Die Tierwelt scheint zu wissen, dass wir ein wenig Aufmunterung brauchen und es gibt jetzt Graue Riesen satt.
Ein Elefant umschwirrt von Webervögeln begrüßt uns und zieht sich gerade das köstliche Nass hinein

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Ein paar Springböcke

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Und Zebras sind auch da

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Und kurz darauf kommt in eine Staubwolke eine Gruppe Elefanten an.

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Sie trinken erst ausgiebig

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Dann stürzen sie sich in den Fluten

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Tollen und planschen herum

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Bespritzen sich mit Wasser, Es ist Elefanten –Lebensfreude pur.

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Nach genau 15 Minuten ziehen sie wieder im geschlossen Trupp davon. Right time at the right place.

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Jetzt trauen sich wieder Oryxe

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Und Zebras heran.

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Wir wollen dann nach Okondeka fahren, da dort öfters Löwen gesichtet werden. Auf den Weg sehen wir wieder Springböcke

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Mit den Löwen haben wir kein Glück, nur ein Sekretärvogel stolziert herum., leider etwas zu weit weg.

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Auf der Ebene ziehen Gnus und Giraffen vorbei

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Und ein Steppenfalke / greater kestrel hat eine Eidechse gefangen

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Da es hier nichts mit den Löwen war, beschließen wir nach unseren Kumpel von heute Vormittag zu schauen, vielleicht ist er ja noch da.
Er ist. Und er hat sogar den Kopf gehoben. Wir sehen, dass er ein Halsband trägt.

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Es wird mal nach links

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Nach rechts

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Und gerade aus geschaut.

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Zu mehr Aktion ist er nicht fähig, bevor er wieder in die Horizontale überwechselt und wieder den Schlaf der gerechten frönt.

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Wir fahren bis Gemsbockvlagte, aber außer ein Raubadler auf einen Dürrständer ist nichts zu sehen.

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Wir drehen um und fahren zurück.

Ein Schakal, der ausnahmsweise nicht Zottelig ist, streift durch das Gras.

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Von weitem sehen wir viele Autos am Nebrowni stehen. 2 Reisebusse versperren den Blick auf das Wasserloch, und ich meine zunächst, sie gucken alle 3 Löwen an die Ton in Ton mit der Ebene da liegen. Sie sind teilweise blutverschmiert und ich denke sie haben den Kopf in irgend ein Kill vergraben gehabt. Auf jeden Fall liegen sie jetzt hechelnd und schlafend da.

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Die 2 Busse machen sich davon, es sitzen lauter Asiaten mit Mundschutz darin, sie müssen ja noch ein paar Sachen abklappern bevor Toresschluss.
Wir können ein Platz mit Sicht auf das Wasserloch ergattern und jetzt wird klar warum die Steppentiere die hier meistens sind, fehlen. Es sind zu viele Löwen da.
Ein Mähnenlöwe liegt am Wasserloch, und was tut er? Pennen natürlich.
Irgendwie sind unsere Löwen alle nur am Schlafen!
Nach einer Weile hebt er müde den Kopf und schaut in unsere Richtung bevor weiter geschlafen wird.

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Eine mutige Giraffe traut sich was und kommt langsam und vorsichtig angelaufen.

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Von links kommt ein mutiger, und natürlich zotteliger, Schakal angetrabt. Ich höre in förmlich trällern „who is afraid if the big bad wolf, tra la la la la“. In diesem Fall Löwe.

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Hier habe ich alle drei erwischt.

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Der Löwe hebt dann den Kopf und fängt ein bisschen Pfotenpflege an und Schakal und Giraffe ziehen sich dezent zurück.

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Dann wir ausgiebig gegähnt, ist schon anstrengend so ein Löwenleben.

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Jetzt kommt noch eine Löwin aus der Unterführung der Straße. Dort halten sie sich tagsüber gerne auf.

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Jetzt ist ein bisschen Schmusestunde angesagt.

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Es ist dann höchste Zeit wieder ins Camp zurück zu fahren. Wir gehen in unsere Luxusabsteige, duschen in unser Luxusbad und genehmigen uns auf dem Schrecken einen doppelten GT, bevor wir zum Dinner gehen. Ich habe als wir eingecheckt haben ein Tisch für draußen bestellt. Aber, oh Schreck, es gibt nur ein Draußen. Das Restaurant ist im Umbau und wir bahnen uns erst den Weg durch Dachlattenstücker und Sägemehl.
Das Essen passt zum Rest, nicht gut, nicht schlecht, aber wir sind satt geworden.
Anschließend gehen wir wieder ans Wasserloch das verlassen da liegt. Später kommen 2 Löwinnen mit 6 Cubs, aber davon gibt es kein Foto, da unfähig. Aber es war auch so schön.

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Irgendwie hat die Tierwelt Etoschas heute die Scharte von NRW ausgewetzt. Wir sind mehr als zufrieden mit unsere Sichtungen.
Wir gehen dann wieder zurück ins Outback, setzen Stirnlampen auf und lesen eine Weile.
Wir stellen den Wecker auf 6 Uhr und überlegen was der nächste Tag bringen wird.
So viel ist schon verraten, NWR macht uns wieder große Freude………….

Teil 3702. Apr. 2018

5.10.2017 Um Okaukuejo herum

Ich entschuldige mich jetzt schon für zu viele Fotos in den Beiträgen aus Etoscha!

Wir stehen um 6 auf und wollen zuerst frühstücken bevor wir auf Pirsch gehen.
Das Frühstücksbuffet ist draußen aufgebaut, da das Restaurant ja unter construktion ist. Daher gibt es nur Rührei und keine sonstigen Eierspeisen. Guggumann hat sich auf ein Omelett mit ALLEM 🤩 gefreut, das haben sie hier sonst gut hinbekommen. Egal, muss er halt ein geistiger Schwenk machen und Rührei essen. 🙁

Wir gehen dann nochmals ins Outback auf Toilette und laden ein paar kalte Getränke ins Auto. Wenigstens der Kühlschrank hat funktioniert, das war schon mal positiv.

Wir wollen jetzt nach Oilifantsbad fahren. Es heißt aufgrund der Mopanewälder, die eine Delikatesse der grauen Riesen sind, soll es dort in der Gegend viele Elefanten haben. Da sich die Situation an den Wasserlöchern jede Minute verändern kann, macht es keinen Sinn fest mit was zu rechnen. Das kann mal ganz toll sein und ein paar Stunden später sieht man kaum was.

Am Newbrowni stehen heute Morgen nur ein paar Springböcke und sonst nicht viel und wir fahren vorbei.
In Gemsbockvlagte sind viele Tiere, aber wir wollen erst auf dem Rückweg hier halten.

In ein Gebüsch sitzt wieder ein hübscher Steppenfalke / great kestrel

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Und eine Rotschopftrappe / red crested korhaan läuft durch das Gras.

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Links und rechts des Weges sehen wir viele Zebras

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Eine Kuhantilope liegt äsend da

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Und auch ein paar Kududamen knabbern lustvoll an einem trockenen Strauch.

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Dann kommen wir in Oilifantsbad an. Oilifanten sind hier zwar keine, aber sonst steppt der Bär.
So viele Kuhantilopen habe ich noch nie auf einmal gesehen.

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2 Böcke sind gar nicht gut auf einander zu sprechen

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Es sind auch viele Schwarznasenimpalas da

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Und auch Kudus drängen ans Wasserloch

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Es sind viele männliche Kudus mit mächtigen Schraubenhörner da

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Und ein paar Warzenschweine mischen das Ganze auf.

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Die Kudus haben dann “fertig“ und ziehen wieder weiter

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In ein Gebüsch neben unser Auto sitzen 2 Kaptäubchen / namaqua dove

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Und viele Rotkopfamadinen / red-headed finch

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Ein Angolagirlitz ??

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In Gemsbockvlagte stehen tatsächlich ein paar von Namibias Wappentier im Wasserloch, umgeben von ganz vielen Springböcken

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Die Oryxe ziehen weiter und überlassen den Springböcken das Feld

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In einem dornigen Busch der schon die ersten zarten Blätter bekommt sind wieder viele Rotkopfamadinen

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Wir fahren nach Norden Richtung Ondongab und vollen von dort nach Homob.
In den Plains sind nicht viele Tiere, aber 2 Giraffen schreiten majestätisch daher.

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Die letzten 4 km nach Homob sind eine üble Piste, aber wir kennen es ja schon und sind überzeugt, dass es sich lohnt. Ich mag dieses Wasserloch sehr, schon alleine wegen dem grünen Büschel, das darin wächst und das Auge gut tut.
Hier sind gerade viele Zebras am Trinken.

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Ein paar Strauße schreiten umher

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Vereinzelte Springböcke sind auch da, aber sie fallen bei den vielen Zebras kaum auf.

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Es ist inzwischen 12 vorbei, seehr heiß und wir wollen noch Nebrowni ein Besuch abstatten bevor wir eine Pause einlegen.
Unterwegs sehen wir ein wunderschöner Oryx

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Und auch ein Sekretär schreitet herum.

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In Nebrowni haben wir Glück und sehen einen der weißen Elefanten die hier öfters anzutreffen sind. Das liegt nicht am vielen Rotwein am Abend zuvor, dass wir sie als weiß empfinden, sondern am kalkhaltigem Wasser.

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Springböcke sind auch da

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Nachdem wir den Eli in Ruhe bestaunt haben, fahren wir zurück auf die Hauptroute Richtung Okaukuejo. Wir wollen mal aus der größten Mittagshitze raus, was Kaltes trinken und ein paar Kekse dazu knabbern. Und uns auch ein bisschen Ausruhen, ist ganz schön anstrengend so ein Urlaub………. 😎 😄

Wird fortgesetzt.......

Teil 3804. Apr. 2018

5.10.2017 Unser Schicksal heißt OUTJO

Wir fahren ins Camp und Guggumann schaut zu der Tankstelle hinunter.
Schau, es sind keine Leute da. Wir tanken lieber jetzt als heute Abend und gehen anschließen auf die Bude. 🙂
Wir kurven die Straße hinunter und stellen uns vor der Zapfsäule.

Der Tankwart sitzt im Schatten, es ist heiß, und er stemmt sich mühsam auf. Er schlumpft dann langsam in unsere Richtung.
Guggumann fährt die Scheibe hinunter und der Gute frägt:
How are you?
We are fine, and you?
Auch fein.
Dann: Where are you from?
We are from Germany.
Ahhh, thats nice. Und er fängt ein Gelaber über Bayern München und BVB an. 🙁
Da der Guggumann Fußballinteressiert ist (mehr als) und auch nicht unhöflig sein will, macht er diese tiefschürfende Konversation eine Weile mit.
Mir dauert es dann zu lange und sage, jetzt ist Pipi, Durst und Hunger angesagt, und zwar genau in dieser Reihenfolge.
Guggumann entsperrt dann den Tankdeckel mit einem Plopp, und sagt: Einmal voll tanken.
Dann sagt der Gute: We have no Disel. 🤩 🤩
What? Are you kidding me?
No, since yesterday we have no Disel! 😠 😠
Wir glauben zuerst er will uns verscheißern, aber irgendwann kapieren wir, das ist blutiger Ernst.
Hätte er auch gleich sagen können statt dieses unnütze Bla Bla. 😵
Auf die Frage wenn er denn damit rechnet, dass Diesel da sein wird, zieht er die Schultern hoch und sagt er weiß es nicht.
Was nun? 🙄
Wir sollen in der Rezeption nachfragen gehen.
Gesagt, getan.
Dort sitzen 3 Madams, vor der einen ist eine lange Schlange Leute die einchecken möchten.
Haben wir ja schon gestern und so stellen wir uns vor den anderen 2 Ladys.
Sie führen ein wichtiges Gespräch, über was eigentlich, und strafen uns mit Nichtbeachtung. Irgendwann entschuldigen wir uns und unterbrechen sie. Wir möchten gerne wissen wann wieder Diesel verfügbar ist. Sie gucken uns an und ziehen die Schultern hoch.
Das wird hier als langes Gespräch gewertet, und sie zeigen mit dem Kopf Richtung Schlange. 😈
Inzwischen ist die Laune im Keller, aber wir reihen uns brav ein und warten bis wir daran sind. Wir bekommen dann die unbefriedigende Antwort, Nix Genaues weiß man nicht. 😣
Sie warten schon seit gestern Vormittag, aber der Lieferant hat keinen Tankwagen verfügbar. 🤩 🤩
Irgendwie können wir das nicht fassen, eine der Hauptatraktionen Namibias und da ist nicht so viel Druck dahinter, dass sie Sprit bekommen. Unglaublich. Nützt aber jetzt nichts.
Wo denn die nächste Möglichkeit zum tanken wäre?
Halali oder Outjo – kurz und bündig.
Wir schleichen davon und halten Kriegsrat. Nach Halali ist es viel kürzer, aber die Holperpiste nimmt mehr Zeit in Anspruch. Und was, wenn sie dann sagen, der letzte Tropfen haben sie vor ´ne Stunde verkauft? 😮
Wir wollen auf keinen Fall riskieren heute Nachmittag herum zu fahren und uns auf morgen verlassen, dann hätten wir wahrscheinlich ein Problem. Wir müssen schließlich nach Vreugde fahren.
Also doch 120 km nach Outjo – schon wieder. 😈 😈
Nix ist es mit sich ein bisschen Ausruhen bevor wir wieder auf Pirsch gehen. Wir gehen trotzdem noch auf die Bude und trinken was und nehmen eine Packung Kekse mit als Wegzehrung.
Also rein in den Fortuner und Gas geben. Schon bis zum Gate zieht es sich, obwohl Guggumann eigentlich zu schnell fährt. Dann sausen wir mit Bleifuß die C38 gen Süden und Outjo hinunter und beten dabei mantraartig die Kilometerzahl herunter.
Noch 100 km
Noch 90 km
Noch 80 km usw.
Bei der ersten Tankstelle wird vollgetankt und schon geht es wieder retour. Wir sind total angefixt und möchten wenigstens ein paar Tiere sehen als versöhnlicher Abschluss an diesem verkorksten Nachmittag. Kurz vor 5 sind wir wieder im Camp, stellen das Auto ab und nehmen 2 kalte Windhuk mit.

Irgendwie wissen die Tiere, dass wir Aufmunterung brauchen und tun ihr Bestes uns wieder „in der Spur“ zu bringen.
Gerade als wir ankommen, kommt auf leisen Sohlen wieder eine Gruppe Elefanten an.
Es wird Mal wieder Elefantenlastig und ich lasse die Fotos für sich sprechen. Wer von unseren vielen Elefanten in diesem Urlaub genug hat bitte weiterscrollen.

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Wir fahren dann auch schnell nach Nebrowni, wir haben wieder auf Löwen spekuliert, aber es sind „nur“ Elefanten da.

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Und ein paar der üblichen Verdächtigen

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Irgendwie sind wir auch nicht so richtig bei der Sache und fahren zurück nach Okaukuejo und gehen wieder ans Wasserloch.
Dort sind immer noch Elefanten

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Und es kommen jetzt viele Giraffen zum Sundownern

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und ich mache dasselbe.

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Guggu bei der Arbeit

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Ein Waterholechalet

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Die Webervögel sind immer noch emsig am bauen

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Uns auch ein Schakal streift hrum

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Wir gehen dann zurück und duschen ausgiebig in unser "Luxusbad". 😠
Hinterher brauchen wir einen seeehr gehaltvollen GT um den Nachmittag zu verdauen. 😗 😣
Anschließend schauen wir, dass wir was auf der Gabel bekommen. Es war mal wieder nicht gut, nicht schlecht, wir sind satt geworden da sich die Ansprüche minimiert haben.

Wir sind irgendwie völlig fertig und gehen nicht mehr ans Wasserloch sondern gleich auf die Bude wo wir noch einen Absacker trinken. Haben wir uns redlich verdient.

Die Zähne werden geputzt und schon liegen wir im Bett wo wir noch ein bisschen mit Stirnlampen lesen.
Der morgige Tag ist unser letzter im Etoscha und kann eigentlich nur besser werden.

Schaun mr Mal………………

Teil 3910. Apr. 2018

6.10.2017 It´s time to say good bye………

Wir haben, trotz dem ganzen Ärger, gut geschlafen und hoffen auf einen versöhnlichen Abschluss. Wir wollen uns nicht mehr aufregen, sondern den letzten Tag im Etoscha und das was er uns bietet, in vollen Zügen genießen. Hinter dem Webervogelnest geht die Sonne auf.

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Wir packen unsere 7-Sachen bevor wir frühstücken gehen. Anschließend verstauen wir alles ins Auto und gehen auschecken, da wir nicht wissen ob wir bis 10 Uhr wieder da sind.
Wir verabschieden uns von unserer Bleibe und hoffen auf ein nicht mehr Wiedersehen. 😗

Wir starten dann unseren vermeintlichen letzten Gamedrive in Etoscha. Das Wasserloch heben wir uns für später auf.
Wir wollen wieder nach Oilifantsbad fahren, da wir dort so viele Antilopen gestern gesehen haben. Vielleicht haben wir nochmals Glück.

Und ja, es gibt wieder einen Tag mit wenig Text und viele Bilder. Sie sprechen bekanntlich für sich selber. 😉

Als erstes schauen wieder am Nebrowni vorbei. Dort stehen ein paar Springböcke im weichen Morgenlicht.

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In einem Busch der das erste zarte Grün bekommt sitzt ein Wanderfalke / Peregrine Falcon. Danke Bele. Ist nicht so mein Metier die Vögel 🤩
Matthias schrieb
Ich werfe mal ganz ungeniert einen Red-necked Falcon in den Ring.
Ich gehe davon aus, das es stimmt 😗
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Eine Gruppe Strauße verabschiedet sich auf das netteste von uns.

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In Gemsbokvlagte liegt ein Mähnenlöwe aufs freie Feld. Es ist klar, dass er da nicht lange liegen bleibt, denn die Sonne brennt ihn auf dem Pelz. Wenn wir Glück haben geht er erst ans Wasserloch und wenn wir Pech haben sucht er sich gleich einen Schattenplatz in den Büschen.

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Der Löwe ist Kundenorientiert, stemmt sich hoch und geht zuerst ans Wasserloch trinken. 🙂

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Die Springböcke halten respektvoll Abstand

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Als er genug hat, steht er auf und geht langsam Richtung Busch.

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Da gestern ein Katzenfreier Tag war freuen wir uns sehr, nochmals so ein Prachtexemplar zu sehen.
Als er in die Büsche verschwindet, setzen wir unseren Weg nach Oilifantsbad fort.

Unterwegs sehen wir viele hübsche Zebras.

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Als wir in Oilifantsbad ankommen, machen wir erst mal lange Gesichter. Da ist gar nichts. Das Wasserloch liegt einsam und verlassen da. Wir warten eine Weile und wollen eigentlich schon wieder fahren, da kommt ein kleiner Elefant angelaufen.

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Und wo ein kleiner Elefant ist, ist seine Herde meist nicht weit. Wie Elefanten es schaffen, sich trotz ihrer Größe und ihres Gewichts lautlos fortzubewegen, bleibt ihr Geheimnis. Keine knackenden Äste oder raschelndes Laub verraten sie. Unerwartet treten sie zwischen den Bäumen ins Freie. Die Leitkuh geht voraus und führt die Herde am Auto vorbei zum Wasser.

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Es gibt tollpatschige Babys, die mehr stolpern als laufen und Mütter und Tanten passen auf und helfen ihnen mit dem Rüssel auf, wenn sie ausrutschen.

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Die Kleinen sind so goldig, ich bin kurz vor einem Zuckerschock und kann mich nicht satt sehen.

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Der Größe, Kraft und Intelligenz dieser sanften Giganten berührt mich sehr und wir haben in diesem Urlaub mehr als Glück mit unsere Elefantensichtungen

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Inzwischen tummeln sich derart viele Dickhäuter am Wasserloch, dass man sie gar nicht mehr zählen kann. Sie geben ein tierisches Schauspiel und die Kühe passen ganz führsorglich auf den kleinen auf.

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Die langen Rüssel saugen unter viel Prusten und Plantschen das Wasser hoch.

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Sie erscheinen mir wie Riesen, drei Meter hoch und massig wie ein kleiner Lastwagen.

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Ich sehe den Falten der runzeligen Haut, die Kleinen haben noch den Babyflaum und ich hoffe auf eine Reaktion der kleinen braunen Augen, die uns ab und zu neugierig mustern.

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Wir beobachten sie bis sie wieder abziehen und wir fahren dann zurück Richtung Okaukuejo.

An dem Wappentier Namibias kommen wir diesmal auch nicht vorbei

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Am Nebrowni sehen wir von weitem einen mit Kalk gepuderten Elefanten stehen
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Eine Giraffe steht am Wegesrand und ist es immer noch Wert fotografiert zu werden

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Und an Zebras kann ich nicht ohne Fotostopp vorbeifahren

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Es ist 11 Uhr und wir wollen ans Wasserloch in Okaukuejo bevor die Mittagshitze zu unbarmherzig wird. Wir parken am Parkplatz vor dem Wasserloch, nehmen Fotos und was zum trinken mit und sind gespannt was uns hier erwartet…

To be continued

Teil 4018. Apr. 2018

6,10.2017 Ein letzter Akt im tierischen Theater bevor der Vorhang fällt….

Einer der Hotspots im Etoscha ist das Wasserloch in Okaukuejo. Aber auch hier ist kein Garant für tolle Sichtungen, man muss einfach Glück haben.
Um diese Zeit sind die meisten im Park unterwegs gewesen und es sind kaum Leute am Wasserloch. Dafür hat es ganz viele Tiere und wir erleben ein letztes Mal ein Tierisches Theater. Es sind viele Springböcke, Zebras, Oryxe und Gnus die ihren Durst löschen. Es herrscht aber ein ständiges Kommen und Gehen, wobei Elefanten und Giraffen fehlen, aber das hatten wir ja gerade. 🙂 😛

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Die Zebras gehen, dafür kommen Kududamen

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Und gleich darauf männliche greater Kudus mit ihren imposanten Spiralhörner

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Die Gnus stehen in Wartestellung

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Eine neue Gruppe Zebras ist angekommen

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Die Springböcke legen den Unterkiefer flach auf das Wasser und ziehen das köstliche Wasser in sich hinein

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Dieser Zebra fühlt sich offensichtlich wohl

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Schwarznasenimpalas hat es auch

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Spießbock – Oryx – Gemsbock : Er ist der Inbegriff für Zähigkeit und Bedürfnislosigkeit und das Wappentier Namibias. Beide Geschlechter haben die bis 1,5 m langen spitzen Hörner. Sie geben ein malerisches Bild ab, wie sie bis zum Bauch im Wasser stehen und sich die größte Mühe geben den Wasserstand zu senken.

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Es hat für mich eine magische Stimmung, wie die Tiere da so friedlich neben einander agieren. Ich nehme das alles in mir auf, denn wir wissen nicht ob wir je wiederkommen.

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Eigentlich wollten wir jetzt schon unseren Weg nach Vreugde starten, aber irgendwie können wir uns nicht so richtig losreißen und sagen,
1 geht noch. Bis nach Okondeka ist es ein Katzen(Löwen)Sprung und wir sind sicher, dass sich dort irgendwo Löwen verstecken. Wir fahren zügig die Pfanne entlang und missachten die üblichen Verdächtigen die rechts und links der Straße stehen.
Als wir ankommen ist erst mal dumm gucken angesagt. 4 Sekretärvögel stolzieren herum und sonst sind nicht mal Steppentiere da.
Wir scannen alle denkbaren Büsche nach Löwen ab, aber nada.

Ich schaue dann durch das Tele und möchte testen ob die Sekretäre nahe genug für ein Bild sind. Sind sie nicht, und ich mache ein total versemmeltes Beweisbild.

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Aber STOP. 2 Meter neben den Vögeln sehe ich was Rotbraunes im Gras aufblitzen. Das Tele ist schwer, ich kann das Ding nicht stabil halten und kann das braune Büschel zunächst nicht wiederfinden. Wir suchen beide und nach einer Weile sehen wir es wieder und merken uns ein Punkt zum Navigieren. Dann heißt es schwitzen und warten.

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Nach gefühlt einer Ewigkeit kommt Bewegung in der Sache. Es sind 2 Löwenbrüder und sie rappeln sich langsam auf und bewegen sich in unsere Richtung. Es dauert nicht lange bis die Speicherkarte glüht.

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Sie legen sich auf die Sandfläche und es gibt eine letzte Bilderschwemme in diesem Urlaub.

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Die zwei Brüder gehen ganz zärtlich miteinander um.

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Auch ich habe ein Löwenherz und kann nicht genug bekommen von den zwei halbstarken.

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Es sind ein paar Steppentiere in der Nähe aber sie halten Abstand zu den Löwen.

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Heute hat der Park mal wieder alles gegeben und wir sind glücklich über diese letzte Dreingabe.

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Die Löwenbrüder verabschieden sich in den wohlverdienten Schlaf und wir verabschieden uns von den Löwen und von Etoscha.

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Es gab für uns im Etoscha viel Licht, aber auch ein wenig Schatten. Wir haben tolle Sichtungen gehabt, da sind wir mehr als zufrieden. Die Unterkünfte in Halali und besonders in Okaukuejo waren für diesen Preis undiskutabel. Auch die Angestellten, vor allem in der Rezeption, müssten noch ein Kurs in Freundlichkeit machen und ab und zu ein Lächeln wurde so manche Situation entspannen. Im Grunde verstehe ich nicht wie man das Tafelsilber so achtlos verhökern kann. Auch, dass man tagelang kein Diesel bekommt geht eigentlich gar nicht.

Wir setzen unseren Weg fort und es wird nicht mehr fotografiert. In Okaukuejo machen wir schnell Halt um auf die Toilette zu gehen und es dauert nicht mehr lange und wir fahren zum Andersons Tor hinaus. Nach einer knappen Stunde kommen wir in Vreugde an. Wir sind sehr gespannt, haben wir doch darüber nur Gutes gehört und es soll einer der besten Gästefarmen in Namibia sein.

Wir werden herzlich von Dani begrüßt und wir trinken zuerst ein kaltes Windhuk während Dani uns ein bisschen was über die Farm erzählt. Elsies (Mama von Dani) Garten ist ein grünes Juwel und es tut einfach gut hier zu sitzen und den Anblick genießen.

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Wir ziehen dann in unser Zimmer, was sehr schön ist. Ich habe hiervon leider keine Fotos gemacht.
Während Guggumann Kaffee trinken geht, versuche ich ein paar der Vögel die hier herumhüpfen zu fotografieren.

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Rotbauchwürger

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Maskenbülbül

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Akaziendrossel

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Blutschnabelweber

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Langsam trudeln auch die anderen Gäste ein und es bilden sich nette Gespräche. Als wir nochmal das Dieselproblem in Etoscha ansprechen, lacht Rachel (Danies Frau) und meint, wenn wir wussten wie oft sie da ihre Gäste zu Hilfe haben kommen müssen. Die Tanks in Etoscha sind uralt und aus der Zeit wo das Touristenaufkommen nur halb so groß war. Rachel sagt, sie haben schon so viele Briefe und Petitionen geschrieben, aber bis jetzt hat es nicht geholfen.
Dann wäre das Rätzel auch gelöst. 🙁

Nach den Nasszellen in Etoscha, ist es eine Wohltat in dem großzügigen Bad zu duschen.
Vor dem Abendessen trinken wir wieder einen GT; never change a running system.

Das Essen war von Elsie gekochte Namibische Hausmannskost, und nach drei Mal Buffet in Etoscha, hat es uns mehr als gut geschmeckt. Dazu süppeln wir einen Wein. Wir reden noch eine Weile mit den anderen Gästen und dann geht es das 2. Letzte Mal in Namibia ins feine Heiabettchen.

Ich lasse unsere Erlebnisse Revue passieren und ja, ich bin glücklich…………

Teil 4125. Apr. 2018

7.10.2017 Von Vreugde nach The Elegant Farmstead

Wir haben sehr gut geschlafen, und da wir es heute gar nicht eilig haben, gehen wir den Tag langsam an. Alle anderen haben es eiliger und verschwinden so peu á peu.
Wir frühstücken gemütlich und finden es schade, dass wir nur eine Nacht hier waren. Für in den Etoscha fahren wäre mir aber 1 h Fahrzeit zu viel.
Wir gehen unser Zeug ins Auto laden und wollen dann die Rechnung bezahlen. Der Kartenleser der vorher bei alle anderen funktioniert hat, streikt jetzt auf einmal. Elsie versucht es wiederholt und zum Schluss füllen wir eine Kreditkartenvollmacht aus.
Während der ganzen Prozedere unterhalten wir uns mit Elsie. Sie erzählt die Geschichte über die Farm, der Vorfahre war ein Norweger der ungefähr vor 300 Jahren nach Namibia gekommen ist.
Sie waren wohl schon immer Herumtreiber die Norweger. 😄 😗

Den Anfängen in der Tourismusbranche waren nicht leicht, aber jetzt sind sie fest etabliert. Vor allem auch ältere Leute aus dem deutschsprachigen Raum, die nicht so gut englisch sprechen, sind froh wenn sie in Deutsch angesprochen werden.
Als Elsie mitbekommt wo wir her sind, verschwindet sie schnell und kommt mit ein sehr schönes Bildband vom Schwarzwald. Wir blättern das mit ihr durch und als wir wiederholt sagen, hier waren wir schon, da sind wir her, hier waren wir schon öfters wandern usw, ist sie hin und weg. Es ist ihr Traum das alles in natura zu sehen, und sie sagt, sie kann nicht verstehen was die Leute in Namibia suchen wenn sie es daheim so schön haben. 🤩

Es ist dann Zeit aufzubrechen, und wir machen uns auf dem Weg zu unserer letzten Unterkunft.

Schnell noch ein Damarasperling

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Und Elsies Garten Lebewohl gesagt

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Schon sind wir on the road again. Wir folgen die C38 bis Otjiwarongo von dort geht es auf die B1 nach Süden. Nach Okahandja biegen wir dann ab auf die D2102. Die 24 km auf Gravel ziehen sich ganz schön hin, die Pad ist in keinem guten Zustand und ich bereue jetzt schon, dass wir nicht weiter nach z.B. Immanuel Wilderness gefahren sind. Von der Zeit her wäre es ungefähr gleich gewesen.
Nach knapp 4 Stunden kommen wir an und werden zuerst mit kalte Tücher und ein Eistee begrüßt. Dann der ganze Text was wir dürfen/können, und was nicht. Es sieht alles nett aus, was auch der Grund war weswegen ich das gebucht habe.

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Zuerst begrüßt uns dann der Hausstrauß

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Der Bungalow ist ganz nett, ist mal alles Gelsenkirchener Barock gewesen, hat aber mit viel weiße Farbe ein Facelift bekommen.

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Der Garten ist schön, aber in und um den Pool ist es mir zu laut und zu busy.
Auf der Kreidetafel ist schon das Menü geschrieben und vor allem der Guggumann freut sich.

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Karottensuppe, Cordon Bleu von Oryx und zum Nachtisch irgend ein Törtchen. Wir wollen uns einen schönen Urlaubsabschluss machen.

Im Garten, weg von Trubel, steht ein Daybed und das erkläre ich für meins die nächsten 2 Stunden, bevor das Auto geleert und alles für die Heimreise gepackt wird.

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Da wir nicht bis zum Bungalow fahren können müssen wir einen Gepäckträger anheuern. Den Kleinkram schleppen wir selber.
Als alles aus den Taschen geleert und mitsamt Schuhe und Schmutzwäsche wieder mit System gepackt ist, haben wir auch beide eine Dusche nötig.

Geschniegelt und gebürstet gehen wir in der Bar und trinken zuerst einen GT bevor wir zu unserem Abschlussessen Platz nehmen. Die Kerzen brennen und es ist schön gedeckt. Guggumann sucht eine Flasche leckeren Rosé aus und schon kommt auch die Suppe.

Die war leider dicklich und SÜSS. 😣
Dann die mit Freude erwartete Hauptspeise. Sah leider aus wie eine Rinderroulade, was auch gut schmecken kann, war aber auch eine Herausforderung an die Kauleiste und schwamm dazu noch in eine SÜSSE Soße. Konnten wir echt nicht essen. 🤢
Der Nachtisch war dann, wie meistens in Namibia, auch viel zu SÜSS.
Gelesen hat sich das Menü sehr lecker, es war aber ernüchternd was wir serviert bekommen haben 🙁 . Noch ziemlich hungrig halten wir uns an der Weinflasche fest und süppeln den Wein zu Ende bevor wir ins Bett gehen.

Wir lesen noch eine Weile aber das Sandmännchen kommt relativ schnell…..



8.10.2017 All good things come to an end

Da wir ziemlich hungrig sind schlagen wir beim Frühstück zu. 😄

Wir haben eigentlich vorgehabt den Vormittag hier zu verbringen, aber der Funke ist nicht übergesprungen. Ist auch ein bisschen unsere Schuld, denn Kopftechnisch war der Urlaub schon vorbei. Dazu noch das enttäuschende Essen. 😵 🙁
Im Nachhinein hätten wir diese Nacht auch auf Vreugde oder in und um Windhuk herum verbringen können, aber man lernt ja immer dazu.

Wir wollen dann gleich nach Windhuk fahren, vielleicht können wir dort ein bisschen herumbummeln und ein paar Fotos machen.
Alles läuft prima und bei Savanna sind sie ziemlich überrascht als wir so früh eintrudeln. Die Autorückgabe war dann in ein paar Minuten erledigt. Den Airport Shuttle haben wir erst auf 16 Uhr bestellt.

Windhuk macht sein Namen aller Ehre – draußen stürmt es. Nichts ist es mit herumbummeln und Fotos machen. Da es viele unbefestigte Straßen hat ist viel Sand in der Luft und alles wird sandgestrahlt.
Wir laufen dann auf die Heinitzburg, aber auch dort kann man nicht auf der Terrasse sitzen. Da es noch relativ früh ist, können wir drinnen noch ein schöner Tisch ergattern und die inzwischen obligatorische Currywurst mit Pommes und Bierchen dazu wird bestellt. Lecker! 😛
Wir lesen noch eine Weile Zeitung bevor wir uns wieder auf dem Weg zum Savanna aufmachen. Wir dösen noch eine Weile auf Bertis alte Couchgarnitur herum und dann ist es endlich Zeit sich auf dem Flughafen zu begeben.

Wir freuen uns sehr, haben wir doch hier ein kleines Forumstreffen mit Konni und Silke, Ingrid und Helmut ausgemacht 😄
Es ist noch zu früh um einzuchecken und wir suchen uns ein Platz wo wir alles im Überblick haben. Es dauert auch nicht lange bis Ingrid und Helmut kommen, es wird gedrückt und gebusselt und wir leiden alle an akuten Sprechdurchfall – es gibt viel zu erzählen. 😎 😄
Silke und Konni trudeln dann auch ein, wir haben uns vorher nicht gekannt, aber auch hier stimmt die Chemie 🙂 . Es wird die kurzweiligste Wartezeit ever. Als wir das Gepäck aufgegeben haben und durch die Passkontrolle sind leeren wir noch miteinander
ein paar Flaschen Wein.
Silke war der Fotograf und leider nicht mit auf dem Bild
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Wir werden von Leuten, die sich hauptsächlich an ihre Smartphones festhalten, neidisch angeguckt weil wir so viel Spaß haben.
Ihr Lieben, daher jederzeit gerne so ein Forumstreffen auf dem Flughafen. 😘 😘

Der Flug verlief gut, ich habe eine Schlaftabelette genommen und kann leidlich gut schlafen, Guggumann leidet bis Frankfurt still vor sich hin. In Frankfurt verabschieden wir und von den 4 Fomis und nach 3,5 h Fahrt auf der Autobahn sind wir wieder zu Hause.

Wir haben einen tollen erlebnisreichen Urlaub gehabt. Ich habe mir nicht träumen lassen, dass wir so viel sehen und erleben. Ein paar Unterkünfte und ein paar Essen die nicht so toll waren, was ist das schon? Ist inzwischen alles vergessen und die schönen Erinnerungen bleiben, davon gab es mehr als reichlich. Ich denke ich muss nicht präzisieren, dass der Urlaub uns gefallen hat.
Zu den verschiedenen Unterkünften/Stationen unserer Reise habe ich in den jeweiligen Kapitel ein kurzes Fazit abgegeben.


Es bleibt ein großes Dankeschön zu sagen an alle für das rege Interesse, für die Treue und Geduld, es ist doch eine lange Geschichte geworden. Einen besonderen Dank an alle Kommentarschreiber für euren Input, das hat mich sehr gefreut und motiviert. Es hat Spaß gemacht die Reise nochmal mit euch alle zusammen zu erleben.

Liebe Grüße
Guggu

NAM/BOT 2017. So weit! So gut! von Guggu

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/293931-nam-bot-2017-so-weit-so-gut

Stand: letzter Berichtsteil vom 25. Apr. 2018

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