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Reisebericht · namibia-forum.ch

Ein Traum wird wahr...

von Graskop · März – Apr. 2018 · 41 Tage · Selbstfahrer · 30 Teile

Über diesen Reisebericht

Wir verbringen 32 Tage in Graskop, einem kleinen Ort nahe dem Krüger-Nationalpark, in einem gemieteten Haus ohne Fernseher und Internet, ganz ohne festen Plan. Immer wieder geht es mit dem Mietwagen in den nahen Krüger-Nationalpark, einmal für zwei Nächte nach Satara. Wir wandern zu den Forest Falls, den Maria Shires Falls und an den Mac Mac Pools, besuchen Pilgrim's Rest, die Lone Creek und Horseshoe Falls bei Sabie sowie den neuen Graskop-Lift mit seinem Boardwalk durch den Regenwald, und drehen eine Bootstour durch den Blyde River Canyon. Zwei Chamäleons paaren sich direkt vor unserem Gartenstuhl. Unser Vermieter, seit Anfang der 1980er hier, erzählt vom Zusammenleben von Schwarz und Weiß – er nimmt kostenlos Schulkinder auf, die sonst vor Sonnenaufgang loslaufen müssten – und von Korruption im Land, und wir begleiten eine Kirchengruppe zu einem Fest für rund 300 Kinder, von denen die meisten ohne Eltern aufwachsen in Bushbuckridge.

Nach diesem Monat übernehmen wir am Flughafen Johannesburg einen 4x4-Camper und fahren weiter in den Pilanesberg-Nationalpark, wo uns eine Regennacht Wasser bis ins Bett drückt. Der geplante Platz bei Mahikeng liegt verlassen hinter Maschendraht, verbrannte Reifen liegen auf der Straße, wir übernachten stattdessen in Lichtenburg. Über Kuruman und Upington erreichen wir das Kgalagadi Transfrontier Park, wo uns in Twee Rivieren eine zweite Regennacht das Bett flutet und die Piste nach Nossob in tiefe Wasserlöcher übergeht. Wir sehen Löwen, einen Karakal mit Beute und eine Kapkobra, und nachts räumt ein Schakal unsere Feuerstelle leer. Am nächsten Tag geht es weiter nach Namibia.

Diese Übersicht wurde automatisch erstellt und vom Autor freigegeben.

Teil 112. Aug. 2017

Noch 6 Monate, 2 Wochen und 3 Tage.

Was mach ich hier? 🤩 Ich schreibe, irgendwas... Warum? Langeweile wohl...
Ich muss nämlich noch warten bis zur nächsten Afrika- Reise, über ein halbes Jahr.
Dafür bin ich mit meiner Frau dann 3 Monate im südl. Afrika. 😛 3 Monate waren ihre Idee.
Ach was bin ich stolz auf sie. 😘
Und da dacht ich mir, ich vertreib mir die Zeit bis dahin mit `nem Thread im Forum.
Nicht böse sein. Wen es nicht interessiert, schnell wieder weg klicken. Ist ganz einfach und tut nicht weh. 😗

Was will ich hier schreiben? Meine Gedanken, im Vorfeld eventuell auftretende Probleme und Fragen. Wenn wir dann endlich unterwegs sind kleine Momentaufnahmen und Tipps. Und ein wenig Blödsinn darf natürlich auch nicht fehlen. Damit werd ich auch gleich beginnen. 😉 Es wird also kein "normaler" Reisebericht.


Mein Afrika für Zwischendurch

Manchmal kommt es mir vor als leben einige User hier nur für ihren Urlaub in Afrika und der Rest des Jahres (Arbeit, unser Wetter, Auto fahren in Deutschland u.s.w.) ist ihnen ein Graus. Dabei lebt man doch die meiste Zeit des Jahres hier.
Unser Rezept dagegen: Wir haben uns zu Haus eine Art "Afrika für zwischendurch"
geschaffen.

Die Eingangspforte in unsere Welt.
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Über allem weht Sie.
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Für unseren Enkel gibt es ein Spielhaus, farblich angelehnt
an die Badehäuschen am Kap.
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Unser Häuschen dagegen ziert eine Giraffe.
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In unserem Zaun am Ende des Grundstücks ist sogar ein Baobab integriert.
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Dort ist aber auch erkennbar, das ich früher einmal Nordamerikafan war.
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Unser Lieblingsplatz, hier lässt es sich prima träumen.
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Man kann am Feuer entspannen,
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auch wenn es leider sehr spät dunkel wird.
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Für`s Birding hab ich eine Wohlfühloase geschaffen.
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Und die wird auch genutzt.
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Sind mal keine Vögel da, beruhigt das Beobachten von Fischen ungemein.
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Selbst gefährliche Fleischfresser hab ich schon gesichtet.
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Erstmals versuchen wir uns jetzt im Weinanbau.
Ob er mit Kapwein zu vergleichen ist, werden wir in ein zwei Monaten sehen.
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Auch andere Blümchen gibt es zu bestaunen.
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Tja, und so wird uns die Zeit bis zum nächsten Urlaub nicht lang.

LG
Silvio

Teil 218. Aug. 2017

6 Monate, eine Woche und 4 Tage

Hallo in die Runde,
was ist der Plan für diese Reise?
Tja, es ist ein sehr begrenzter... 😗
Wer meine bisherigen Berichte gelesen hat der weiß, dass ich für das
südafrikanische Örtchen Graskop schwärme. Auf vielen Reisen bauten wir es
in unsere Route ein. Schon lange träum ich davon dort einmal mehr als die üblichen
3 Nächte zu verbringen.
Und so werden wir diesmal vom 1. März bis zum 3.April dort verweilen.
Wir haben für diesen Zeitraum ein Häuschen ohne TV und ohne Internet(dafür aber mit 3 Schlafzimmer 🤩 ) gemietet.

Warum?
Wir hoffen dadurch etwas mehr den afrikanischen Alltag mitzubekommen, Leute kennen zu lernen, nette Gespräche und das alles ohne "Touri-Zeitdruck".
Mir gefällt es, wie zum Beispiel Fomi BikeAfrica die Welt entdeckt. Aber ich muss gestehen,
dass ich erstens zu bequem und zweitens zu ängstlich für so was bin. Außerdem bin ich auch keiner, der sofort mit Fremden ins Gespräch kommt. 😊
Durch den Aufenthalt von einem Monat ergeben sich vielleicht trotzdem neue Chancen, auch wenn sich meine Hoffnung darauf in Grenzen hält....

Danach haben wir bis zum 28. Mai einen 4x4Camper gebucht.
Route? Wird vorher nicht gemacht. 😎 Darum wird es auch keine vorgebuchten Unterkünfte geben. Da wir erst einmal in Namibia waren, übrigens mit einem Camper ohne 4x4,

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wollen wir in diese Richtung starten und uns dann treiben lassen.

LG
Silvio

Teil 324. Aug. 2017

6 Monate und 5 Tage

Hallo Fomi`s,
heute komme ich mal mit der ersten Frage um die Ecke.
Ich bin selbstständig und bei der KK freiwillig gesetzlich versichert.
Nun ist meine Idee, die Krankenversicherung für die Zeit meiner Reise, immerhin ja
3 Monatsbeiträge, auf Eis zu legen. Schließlich brauch ich für die Zeit sowieso eine
Private Auslandskrankenversicherung und werde diese Zeit auch im Ausland verbringen.
Ein Anruf bei der KK brachte diese Auskunft:
Ich müsste meine Versicherung kündigen, dazu auch einen Nachweis über die private Auslands-KV erbringen und nach der Reise eine neue freiwillig gesetzl. KV abschließen. 😠
Der Nachteil wäre, dass ich keinen Anspruch mehr auf Krankentagegeld hätte. Sprich das ginge nicht mehr zu versichern in der gesetzl. KV.
Die Versicherung ruhen zu lassen geht wohl nicht. 😣

Hat von euch irgend jemand mit so etwas Erfahrung?
Ich hab versucht mich im Netz zu belesen. Aber mit diesem Bürokratendeutsch komm ich nicht klar. Ich bin doch nur ein kleiner Handwerker. 🤪
Meine Befürchtung ist ganz einfach das ich danach nicht mehr in die gesetzliche KV zurück
komme. Das war nämlich die erste Auskunft der KK vor 3 Monaten.

Für Tipps und Ratschläge bin ich dankbar.
LG
Silvio

Teil 428. Feb. 2018

Hallo liebe Forumsgemeinde
Jaaaaaaa, es ist geschafft!!!!! 🤪
Morgen ist es soweit, es geht für 3 Monate in den Süden.
Nachdem wir in den letzten Wochen noch mal ein wenig zittern mussten ob
das mit der Reise klappt (mich hatte ein geheimnisvoller hinterhältiger Virus erwischt 😈 )
kann es jetzt losgehen.
Der Plan war ja, dieses Mal keinen Plan zu machen.
In den vergangenen 3 Wochen hatte ich aber zu viel Zeit... 😗
Nun gibt es also doch eine grobe Route und auch schon ein paar gebuchte Unterkünfte an den Hot-Spots.:

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Route erstellt mit Basecamp und T4A

Ich werd dieses Mal keinen normalen Reisebericht schreiben, mehr eine Art Live-Bericht.
Da können dann die Daheimgebliebenen mit lesen. Aber auch ihr seit wieder herzlich eingeladen und Kommentare und Tipps sind willkommen.
Morgen 18:50 Uhr geht der Flug mit Swiss Air und so Gott will landen wir Freitag gegen halb
11 in Johannesburg.
Also dann, viel Spaß beim Lesen

LG
Silvio

Teil 503. März 2018

02.03.2018

Hallo,
So, wir sind angekommen und ich schreibe euch diese Zeilen aus “meinem” wunderschönen
GRASKOP.
Geflogen sind wir mit Swiss Air und der nette Herr am Gepäckschalter hat gleich mal ungläubig das Ticket studiert und gefragt ob das Rückreisedatum ein Tippfehler ist.
In JNB am Europcar-Schalter dann der nächste Schmunzler:
Leider hätten sie keinen von uns gebuchten Fiesta mehr 🤩 da und müssten uns stattdessen einen Corolla geben. Na, da sagen wir doch nicht nein.
Für den nächsten Lacher hab ich dann selbst gesorgt:
Wir fahren die ersten Meter und da fällt mir auf, dass die Tankanzeige auf 0 steht. Na Klasse! 😈
Aus Angst, auf der Rollbahn zu landen hab ich mich nicht getraut zu wenden, aber da hab ich auch schon eine Tankstelle gesehen. Also nichts wie hin und einmal voll bitte.
Der Tankwart hält die Zapfpistole in meinen Corolla… Nach 10 sec fragt er full, full?
Ich sag, ja klar voll. Er gestikuliert mit der Pistole aber immer weiter und weigert sich sie wieder in den Tank zu stecken…. Nach zirka 30 weiteren Sekunden und 20 weiteren Full, Full-Rufen dämmert es mir. Der Tank ist voll. 😮
20 Rand wechseln den Besitzer und ich ärgere mich über eine kaputte Tankanzeige.
Wir fahren los und ich beobachte wie der Zeiger sich langsam nach oben quält.
Gerade als ich mich darüber freuen will verharrt er in der Mitte der Anzeige. 🤩
Aber okay, damit kann ich leben.
Und jetzt kommt`s:
Nach einer halben Stunde Fahrt fällt mein linkes Auge auf eine weitere kleine Anzeige und
die hat ein Zapfsäulensymbol. Und der Zeiger steht auf voll. Häää???
Da hab ich Genie die ganze Zeit vorher auf die Motortemperaturanzeige geschaut. 😣
Das macht mir erstmal nach! 😗

Um 17:30Uhr waren wir dann endlich am Ziel. Unser Haus MANNA in Graskop.
Das ist ein etwas in die Jahre gekommenes, aber sauberes und praktisch eingerichtetes Haus.
Vermietet wird es von einem sehr netten älteren Ehepaar das gleich nebenan wohnt.
Wir haben die Koffer abgestellt und uns dann noch n Bier und nen Wein auf der Terrasse gegönnt. Bei 22 Grad und Sonnenschein.
Um halb 8 war dann der Tag für uns zu Ende.
Sorry, ich hab noch nicht mal ein Foto vom ersten Tag.
LG
Silvio

Teil 604. März 2018

03.03.18

Heut ging es erstmal zum Einkauf nach Hazyview. Da sind alle großen Discounter zu Hause,
Und die Auswahl ist riesig.
Mitten beim schönsten einkaufen geht auf einmal das Licht aus und es ist stockfinster. 😐
Gab einen schönen Schreck, aber nach 10 Sekunden war der Strom wieder da. Nur leider konnte man von da an nur noch Cash bezahlen. Also Einkaufswagen und Ramona geparkt und ATM gesucht. Aber auch die gibt es reichlich. Die großen Banken haben jeweils gleich 5 vor der Tür. Leider wollten aber auch zirka 50 Leute Geld abheben. Als ich dann endlich Geld hatte und wir uns noch mal eine Viertel Stunde an der Kasse angestellt hatten konnte man natürlich wieder mit VISA bezahlen. So dauerte unser Großeinkauf alles in allem 3 Stunden.
Aber wisst ihr, dass schöne an der Geschichte ist, wir waren trotzdem ganz entspannt, hatten wir doch an diesem Tag weiter nichts vor. 🙂 Auf früheren Reisen hätte ich wegen Zeitmangel viele, viele Schweißperlen auf der Stirn gehabt.
Und hier noch Bilder unserer Unterkunft:

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Und wie so oft auf unseren Reisen hab ich schon wieder einen neuen Freund:

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Teil 704. März 2018

04.03.2018

Heute ist unser Hochzeitstag, und da haben wir besseres zu tun, als Geschichten im Forum
zu erzählen. 😉 😄 😄 😄 😄

Teil 807. März 2018

05.03.2018

So, ich halt`s nicht länger aus. Heute geht’s in den Kruger! 🤪
Aber erstmal wird gefrühstückt, bei 21 Grad morgens um halb 8. 🙂
Dann geht es los. Wir sind inzwischen tiefenentspannt, Geldbörse und Kamera, mehr brauchen wir nicht. Nach 45 min stehen wir am Phabeni-Gate und wollen die WILDCARD
kaufen. Namen, Passnummer und Autokennzeichen ins Formular eintragen und los geht`s.
Aber welche Passnummer? Die aus den Pässen, die in unserem Haus in Graskop liegen???
Also eine Tageskarte kaufen oder umdrehen… 😕
Aber dann macht uns das Mädel an der Rezeption den Vorschlag das wir den Betrag für die
Tageskarte in bar hinterlegen und wenn wir morgen die WILDCARD kaufen, bekommen wir den Betrag wieder zurück. Das nenn ich mal Dienst am Kunden! 😘
Der Nachteil ist natürlich, dass wir morgen gleich noch mal in den Kruger müssen… 🤩
Gesehen haben wir Eli`s, Giraffen, verschiedene Antilopen und anderes Getier.
Es ist so schön, wieder hier zu sein. 😎

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Teil 907. März 2018

06.03.2018

Heute also derselbe Ablauf wie gestern. 😛
Draußen Frühstück bei herrlichstem Sonnenschein (nein, ich will euch nicht neidisch machen). 😗
Und danach wieder Tiere gucken.
Am Gate bekommen wir wirklich unser Geld zurück.
Alle Angestellten wissen, das wir die doofen Touris ohne Pässe sind, lächeln uns zu und zeigen Daumen hoch. Herrlich!
Nach einer großen Runde im Park essen wir in Pretoriuskop.
Dort hat sich Wimpy`s breit gemacht. Keine kulinarische Köstlichkeit!

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Der Eli auf den nächsten beiden Fotos war recht neugierig.
Er kam ans Auto und steckte seinen Rüssel kurz durch die offene Scheibe.
Wir erstarrten kurz und konnten so leider kein Bild machen.
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Zurück in Graskop freuen wir uns wieder über die Temperaturen.
Unten im Kruger hatten wir an die 34 Grad.
Hier oben sind es mittags 28 Grad gewesen und am späten Nachmittag haben wir im Schatten 22 Grad.
In der Nacht kühlt es dann auf angenehme 16 Grad ab.
Hier noch ein Landschaftsbild aus Graskop:

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Teil 1007. März 2018

07.03.2018

Zum Frühstück gibt es heute Chamäleon.
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Ansonsten haben wir heute den lieben Gott den Tag gestohlen, oder wie die Kids heute sagen,
gechillt.
Ich habe da einen neuen Lieblingsplatz.
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Von da aus kann man prima Vögel beobachten.
Die meisten sind zu schnell für mich, aber hier eine kleine Auswahl.
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Und dann gibt es da noch den Ibis, von mir liebevoll Schreihals genannt.
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Habt ihr gewusst, dass die einen Schlafplatz haben, an den sie jeden Abend zurückkehren?
In unserem Fall hier ist das leider ein Baum vor dem Schlafzimmerfenster. 3 Stück machen es sich da immer bequem. Abends egal, sie gehen vor uns zu Bett. Aber leider haben sie morgens vor uns ausgeschlafen und dann geht das Getröte los.

Teil 1108. März 2018

08.03.2018

Nach dem Frühstück packen wir Geldbörse, Getränke, Kamera und ja, auch unsere Pässe
ins Auto und fahren nach Pilgrims Rest. Ich find diesen Ort inzwischen ziemlich doof,
aber Ramona möchte da gern hin und am int. Frauentag kann man seiner Liebsten
ja keinen Wunsch abschlagen.
Mir sind diese Autowäscher dort ein Graus und so wird das Auto etwas abseits der Touri-Ströme oben am hist. Friedhof geparkt.
Natürlich nutzen wir das gleich und suchen uns schon mal eine geeignete Stelle aus.
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Anschließend gehen wir ne Runde durch den Ort und trinken dann auf der Terrasse des
Royal Hotel einen Rotwein.
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Dabei fällt mir folgendes Schild auf.
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Früher war das ja so, dass man sein Auto irgendwo im Ort parkte und wenn man wieder kam
war die Kiste mit dreckigem Wasser und altem Lappen schmutzig gewaschen. Dann wollten die Jungs dafür gut Kohle haben und wurden recht lästig wenn man nicht bezahlte.
Jetzt scheint die Ortsverwaltung diese Schilder aufgestellt zu haben, damit man etwas vorgewarnt ist. Wir haben auch kaum noch Autoverschmutzwäscher gesehen.
Aber gleich am Ortseingang treiben die Jungs immer noch ihr Unwesen. Dort steht das Schild nämlich so:
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Das ahnungslose Opfer parkt sein Auto dort und wenn er zurück kommt ist das Schild umgedreht und die Jungs reden solange auf sie ein, bis sie glauben, sie hätten das Schild übersehen.
Noch ein Wort zu Pilgrims Rest. Uns ist aufgefallen, dass sehr wenige Touristen unterwegs waren. Wahrscheinlich hat sich rumgesprochen, das dieser Ort inzwischen der blanke
Touri-Nepp ist. Kann aber auch sein, das vormittags um 10 einfach noch nichts los ist.
Zurück gefahren sind wir dann eine landschaftlich schöne Gravel-Road am Blyde River entlang.
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Dann statteten wir noch dem Bush-Kitchen (Nähe Bourke`s Luck Potholes) einen Besuch ab.
Das ist ein nettes Open Air Restaurant.
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Auf dem nächsten Bild seht ihr einen experimentierfreudigen Graskop, der sich an einem
Bier mit leichter Marula-Note versucht, dass in Sabie gebraut wird.
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Kann man trinken, muss man aber nicht.

Zurück in Graskop wurde dann erstmal mit dem Enkelkind gevideowhatsappt.
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Und zum Abschluss des heutigen Tages hätte ich da noch eine Bachstelze 🤪 für alle Vogelliebhaber.
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Teil 1210. März 2018

09.03. 2018

Als wir heute aufgewacht sind war das hier eine einzige Nebelsuppe.
Keine 10m konnte man sehen. Außerdem sagte der Wetterdienst 16 Grad und Regen
voraus. 😮
Was macht man an so einem Tag? Man fährt einfach 40min mit dem Auto und ist im Low Field. Sonnenschein, 30 Grad und Tiere gucken. Gibt es schöneres? 😛
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Teil 1310. März 2018

10.03.18

Das Wetter hat sich gebessert und so genießen wir unser Frühstück im Freien.
Danach begrüßt uns unser Vermieter Chris und setzt sich zu einem Small Talk zu uns.
Ich frage ein wenig nach dem Leben hier und es entwickelt sich ein „gutes Gespräch“.
Chris ist 65 und lebt seit Anfang der 80er in Graskop. Er arbeitet als Lehrer an einer Privatschule. Die meisten Schüler sind schwarz.
Chris ist im positivsten Sinne mit ganzem Herzen Südafrikaner. Er setzt sich sehr für das Zusammenleben ein, und das wird hier nicht nur positiv gesehen.
Ein Beispiel:
Die Kinder kommen hier von weit her zur Schule. 4-12jährige verlassen morgens um 4 Uhr das Haus und begeben sich per Anhalter auf den gefährlichen Schulweg, um rechtzeitig um 7 Uhr dort anzukommen. Chris und Jackie wollten das ändern und nahmen bis zu 10 Kinder die Woche über bei sich auf, kostenlos! Sie wohnen unweit der Schule und so hatten die Kinder nur einen kurzen Fußweg.
Es kamen Weiße zu ihm die sagten: Das gehört sich nicht…
Es kamen Schwarze zu ihm die sagten: Willst du aus unseren Kindern Weiße machen?...
Chris sagt: Man kann verschiedene Kulturen nicht zu Einer machen, aber man muss dafür sorgen, dass sie sich akzeptieren…
Er hat inzwischen einige weiße Freunde weniger, aber einige schwarze Freunde dazu gewonnen.
Und dann erzählt er noch von Korruption, Kindesentführung um ihre Organe zu verscherbeln,
das die schwarzen Kinder zu oft von ihren Opas und Omas erzogen werden, weil die Eltern
weit weg arbeiten.
Und er hat die Hoffnung, dass unter dem neuen Präsidenten einiges (für alle) besser werden kann. Man muss ihm nur Zeit geben.
Dann bedankt er sich für das nette Gespräch und lässt mich mit meinen vielen verschiedenen
Gedanken allein.
Ich beschließe ein wenig wandern zu gehen, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen.
Ramona versucht sich derweil am Brot backen (das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen).

Die Sonne kam heut bis zum Mittag kaum raus, schlecht für die nun folgenden Bilder von meiner Wanderung, gut für mich, die Temperatur war angenehm.
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Am Ziel hab ich noch ein Selfie gemacht, allerdings mit ohne Silvio!
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Teil 1412. März 2018

11.03.2018
Ein Faulenzertag. Es gibt wenig zu berichten.
Hier ein Foto von dem Platz, an welchem ich die Beiträge für`s Forum hochlade.
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Und dann hätte ich da noch 3 Vogelfotos, aufgenommen mit unserer neuen
NIKON P900.
Die Kamera ist ein Weihnachtsgeschenk, ein doppeltes sogar.
Die Hälfte hab ich Ramona geschenkt, die andere Hälfte sie mir.
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Ich find, die macht Klasse Bilder. Meine alte EOS 550D kommt kaum noch zum
Einsatz.

12.03.2018

Das Wetter soll heut nicht so doll werden. Nach dem Frühstück beschließe ich darum, wandern zu gehen. Der Forest Falls Hiking Trail ist das Ziel. Er beginnt zirka 15km südlich von Graskop.
Der Anfang des Trails ist ausgeschildert und dann geht es immer entlang eines Bachlaufes.
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Irgendwann wechseln sich weiße und gelbe Fussspurschildchen ab.
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Ich deute das so, dass es hier wohl mehrere Trails gibt. Nach zirka 4km Umherirren gebe ich auf und kehre um.
Eigentlich müssten die Fälle flussabwärts sein, der Weg führte aber immer aufwärts.
Zurück am Startpunkt setze ich mich mit einem Bier ans Ufer und frage in Gedanken das Wasser, ob es von den Forest Falls kommt oder erst hin will. Es antwortet nicht…
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Na dann geh ich halt nach Hause, mein Schuhwerk war sowieso nicht das Richtige!
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Auf dem Rückweg kam ich an den Maria Shires Falls vorbei.
Da hab ich ein wenig drin rumgeplanscht und schon war die Welt wieder in Ordnung.
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Teil 1515. März 2018

13. - 15. 03.2018

Mein Schatz hat mir zu meinem heutigen B-Day mal schnell 2 Nächte Satara geschenkt. 😎
Na dann nichts wie hin.
Ich lass zu den 3 Tagen einfach mal die Bilder sprechen. Denn was macht man im Kruger?
Tiere und Landschaften gucken. Ach ja, und die 35 Grad im Schatten genießen. 😛

Der erste Tag
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Der Zweite

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Das der niedliche Kerl ein Nesträuber ist wusste ich auch nicht.
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Und die Rückfahrt heute Morgen.
Da gab es ein wenig Stress mit einem Eli, der unheimlich schlecht geschlafen haben muss.
Schon auf großer Entfernung gab er jedem Auto zu verstehen, dass ein Stück Asphalt von 30m Länge ihm gehört. Ne halbe Stunde hat er die Strasse nach Orpen blockiert.
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Zwischendurch hat er sich wie ein bockiges Kind neben die Strasse geworfen. So was haben
wir noch nicht gesehen.
Auch am Tag zuvor hat uns kurz vor der Löwensichtung ein Eli mit lautem Töröö 100m die Gravel-Road lang gescheucht.
Und kurz vor Orpen kam noch mal ein Gang Halbstarker mit einem Affenzahn über die Straße gepeest. So viele nervöse Elefanten haben wir im KNP noch nicht erlebt.
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Und hier noch meine Lieblingssichtung. 😗
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Teil 1617. März 2018

16.03.2018

Der Plan war heute eigentlich den Graskop Gorge zu besuchen und mit dem recht neuen Graskop Lift abwärts zu fahren. Der war aber leider defekt und 2 Arbeiter schraubten daran herum. Wir sollen Morgen wiederkommen, da soll er wieder funktionieren.
Hmm, ich glaub wir warten da noch 2-3 Tage länger… 😕
Ermuntert durch den Reisebericht von Yanjep starten wir dann einen zweiten Versuch zu den
Forest Falls.
Wir gehen denselben Weg, den ich vor ein paar Tagen probierte, nur dieses Mal lass ich mich nicht von den Schildern verwirren.
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Als sich der Weg gabelt, zähle ich „Eene meene muh und raus bist du“ und wir nehmen den anderen Weg.
Auf dem nächsten Foto sieht man, was für erfahrene Wanderer hier unterwegs sind. 🙂 Auch schwierigste Passagen werden ohne mit der Wimper zu zucken gemeistert.
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Hier werden die Schritte dann schneller, wir haben sie gefunden.
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Und sie sind wirklich schön. Wir sind allein und klettern ein wenig herum.
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Baden iss nicht, auf der Oberfläche des Wassers schwimmen hunderte Käfer
herum.
Ein Savanna später treten wir den Rückweg an.
Ich natürlich wieder in Sandalen. Die trage ich auch in D von März bis November.
Irgendwie hatte ich in Erinnerung, dass es hier in den Bergen keine Schlangen gibt.
Das ist falsch!!
Zirka einen Meter vor mir schlängelt plötzlich Eine davon. 🤩 Sie war knallgrün und zirka 60 cm lang. Ich war kurz zur Salzsäule erstarrt und deshalb nicht in der Lage, sie abzulichten.
Wer weiß, was das für Eine gewesen sein könnte, darf sich gerne melden.
Und ja ich weiß, wieder einmal war ich leichtsinnig. 😊
Anschließend sind wir ins „God's Window Rest Restaurant“ essen gewesen. Das war sehr nett.
Es gibt dort afrikanische Spezialitäten. Vor dem Essen kommt der Kellner mit einer Zinkschüssel mit warmem Wasser und man kann sich die Hände waschen.

Damit ist dieser Tag dann auch schon erzählt, denn als wir im Auto saßen begann es zu regnen und hörte die nächsten 20 Stunden nicht mehr auf.
Bis Morgen!
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Teil 1718. März 2018

17.03.2018

Ein Drinnenkuscheltag. Die Quecksilbersäule erreicht nur mit Mühe
die 18 Gradmarke und es regnet immer wieder.
Gestern haben wir im Spar einen Rinderbraten erstanden. Den sollte es heut zu
Mittag geben. Wir wollen unsere Gastgeber irgendwann zu einem typisch deutschen
Essen einladen und da möchte Ramona vorher probieren, ob man das so hinkriegt
wie zu Hause. Beim Auspacken heute entpuppte sich der Braten aber als Zunge, 🤩
noch dazu von einem in die Jahre gekommenem Rind (wer Englisch kann, ist klar im Vorteil 😗 ).
Also schnell im Netz nach nem Rezept gesucht und danach zubereitet. Am Ende war es sogar recht lekker!

18.03.2018

Hurra, beim Aufstehen scheint die Sonne!
Also drehen wir nach dem Frühstück eine kleine Runde zu den Lisbon Falls.
Dort wandern wir ein wenig und genießen die Herbstsonne.
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Anschließend fuhren wir wieder in die Potluck Boskombuis (früher Bush kitchen) auf ein
Bier/Wein.
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Auf dem Rückweg ging es dann an einem Sägewerk vorbei.
Da musste dieses Foto sein, denn vor langer Zeit hab ich mal auf einem Sägewerk in meinem
Heimatort gearbeitet.
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Zum Abschluss gibt es heut wieder mal ein paar Vogelbildchen.
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Wenn ihr genau hinseht erkennt ihr,
dass der Sunbird euch seine Zunge zeigt.
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Teil 1819. März 2018

19.03.2018

Wir starten heut nach dem Frühstück einen zweiten Versuch, mit dem Graskop Gorge Lift zu fahren… Und scheitern wieder, er ist noch immer defekt.
Zum Glück haben wir Badesachen eingepackt und so geht es Richtung Mac Mac Pools, einen unserer Lieblingsplätze.
Am Wochenende steppt hier der Bär, die Local`s kommen zum Baden, Grillen, Party feiern.
Aber unter der Woche ist man oft allein.
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Und sogar Tiere gibt es hier.
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Anschließend geht es auf einen Wein und einen Mittagssnack zurück zum Graskop Gorge.

Als wir vor 3 Jahren das letzte Mal hier waren haben wir Wein und rosa(!!!) Shooter an einer
aus ein paar Stämmen und Brettern zusammen genagelten Hütte getrunken, mit bestem Blick auf die Graskop Falls. Und wir hatten mit dem Typen hinter der Theke viel Spass.

Neben dem Lift hat man jetzt auch einen kleinen Komplex mit Shops, Cafe und Restaurant gebaut. Mit ganz toll moderner Leimholzdachkonstruktion.
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Prima Aluminium-Hocker und Plastetische gibt es auch.
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Und der Ausblick auf die Falls wurde mir beim essen vom Lifthaus verbaut.
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Da hat man ein Stück Afrika-Flair einfach getötet…
Das einzig Gute ist, dass die Locals vor den teuren Geschäften weiterhin ihre Stände haben dürfen.
Ich kann inzwischen gut verstehen, das einige Fomis, die das Land schon vor über 30 Jahren
bereisten, den alten Zeiten nachtrauern.
Wir sind erst seit 10 Jahren im Land unterwegs, aber auch uns fallen ein paar Sachen auf, die sich verändert haben.

So, genug geschwafelt. Die Piepmatzfotos heute sind nicht doll, die Biester wollten einfach nicht still halten
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Teil 1921. März 2018

20.03.2018

Hallo zusammen,
Gestern hatte ich noch ein Erfolgserlebnis.
Ein Fomi, der nur noch lose® im Forum mitlese®n tut, bat mich ja letztens hier um einen
Gefallen. Ich war recht pessimistisch, ob ich da mit meinen eher rudimentären
Englischkenntnissen weiterhelfen kann. Aber hey, ich konnte, wenn auch eher zufällig.
Ich hab mich gefreut wie Bolle! 😎

Damit ihr nicht denkt, wir haben hier immer das tollste Wetter,
hier mal ein Bild von heute Morgen 7 Uhr.
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Aber es steht Einkaufen auf der To Do-Liste und da ist das Wetter zweitrangig.
Neben Lebensmitteln erwarben wir noch ein paar Sachen, die für Touris eher untypisch sind. 😗
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Den Rest des Tages wird gefaulenzt.

Teil 2021. März 2018

21.03.2018

Tja, wo fang ich an?
Vielleicht so:
Vor ein paar Tagen wurden wir von unserem Vermieter eingeladen, ein wenig das wahre Afrika, wie er es nannte, zu erleben.
Und so fuhren wir heute morgen nach Hazyview und trafen uns dort mit zirka 30
Südafrikanern (Mitglieder einer dortigen Kirche), auch deren Kinder waren dabei. Jeder hatte ein paar Sachen mitgebracht, von selbstgebackenem Kuchen, Konserven, Kleidung, Wasserflaschen bis zu Malheften, Stiften, Bällen und auch ein paar Süßigkeiten. Alles wurde in einem Transporter verstaut und dann ging es nach Bushbuckridge in eine Townhall. Dort erklärte uns Chris alles.
Ein Verein betreut dort um die 300 Kinder jeden Alters. 70% haben keine Eltern, werden von Verwandten oder älteren Geschwistern groß gezogen. Der Rest hat Eltern, die schwer krank,
alkoholsüchtig oder einfach nur mittellos sind.
Der Staat unterstützt den Verein so: Für 70 Kinder mit jeweils 800 Rand pro Monat.
Die… ich nenne sie mal Streetworker erhalten 1000 Rand im Monat. Alles andere, was der Verein zur Verfügung hat sind Sachspenden.
Chris sagt, von 1000 Rand im Monat kann auch hier niemand mehr leben, auch wenn wir in
Europa verbreitet andere Vorstellungen haben. Diese Leute machen das, weil sie ein gutes Herz haben, nicht wegen der Geldbörse.
Der Verein betreut nicht etwa in festen Häusern. Nein, die Kids werden nach der Schule
in schlechteren Carports (also 4 Pfähle und ein Dach drauf) betreut. Dort werden die Hausaufgaben erledigt, ihnen werden Spielsachen zur Verfügung gestellt und ihnen wird
laut Chris der richtige Lebensweg aufgezeigt, um nicht auf die schiefe Bahn zu geraten.
Die Kirchenmitglieder, mit denen wir heute da sind, unterstützen den Verein, in dem sie
3 bis 4 Feste im Jahr ausrichten und zu diesem Anlass viele Sachspenden mitbringen.

Als wir ankommen warten die Kids schon. Sie haben ihre besten Sachen an, denn auch für sie ist es ein besonderer Tag.
Zu Beginn bekommen sie eine Banane und eine Flasche Wasser.
Dann füllt sich die Stadthalle und eine Kirchenband aus Hazyview spielt Songs und singt mit den Kindern, unterbrochen von Gebeten, in denen den Kiddys Selbstvertrauen beigebracht wird.
Menschen, egal ob groß oder klein, die auf der Straße anhalten, werden gebeten mit zu feiern.
Viele machen davon Gebrauch. Es herrscht eine wundervolle Atmosphäre.
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Anschließend bereiten die Hazyviewer Hotdogs zu, auch der mitgebrachte Kuchen findet reißend Absatz.
Schön, in so viele strahlende Kinderaugen zu schauen.
Schön, Menschen kennen zu lernen, welche den Kindern dieses Strahlen ermöglichen,
wenigstens für ein paar Stunden.
Wie gut geht es doch unseren Kindern!

Teil 2123. März 2018

22.03.2018

Den Tag beginn ich mal mit einem Witz. 😣
Wisst ihr, warum die Hippo`s heute schon mittags das Wasser verlassen?
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Weil es heute den ganzen Tag so sehr regnet, dass es an Land feuchter ist, als im Wasser.
Iss nicht lustig? Ja okay, aber der Kleine hier findet den Gag zum Brüllen.
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Im Ernst, in Graskop regnet es jetzt seit 24 Stunden.
Da sind wir heut Morgen halt in den Kruger gefahren. Aber selbst da war das Wetter bescheiden. Da sind wir halt nur ein wenig rumgegurkt und haben uns gefreut, überhaupt ein paar Tiere zu entdecken.
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Die „schönste“ Sichtung war am Ende er hier.
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23.03.2018

Als wir aufstehen regnet es immer noch. Und dazu ist es mit 14 Grad recht kühl.
Auch im Lowveld soll es heut nicht besser sein. Egal, wir fahren wieder in den Kruger,
denn Regen mit wenigen Tieren ist besser als Regen ohne Tiere. 😏
Und so rollen wir durch den Park, erfreuen uns an ein paar klitschnassen Vögeln und einem Elefanten, dem vor Nässe die Ohren am Körper kleben. Wir sind uns einig, heute bleibt die Knipse auf der Rückbank liegen!

Ja, und dann gucken die beiden hier hinter`m Stein vor:
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Meine Lieblingstiere, zum ersten Mal im Kruger. 120 gibt es nur im Park. Ich krieg Gänsepelle!
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Es regnet Strippen, aber das ist egal. 15 Minuten tollen sie vor uns herum.

Nach so einer Sichtung dürfen dann auch mal Perlhühner in meinen Bericht.
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Was soll da schon noch kommen?
Na ja, was soll ich sagen? Die hier:
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Unglaublich, in meinem letzten RB hab ich noch geschrieben, dass Löwenkinder einer meiner letzten unerfüllten Sichtungsträume sind. Und jetzt sehen wir sie hier im Kruger schon das 2. Mal!
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Mein Lieblingspark gibt sich wieder große Mühe mein Lieblingspark zu bleiben! 😛

Später begegnen wir noch einer Mini-Giraffe und einem Pärchen Adler, denen das Wetter auch stinkt.
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Wobei wir zum Schluss noch Jemand gefunden haben der das Wetter geil findet! 😗
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Teil 2226. März 2018

24.03.2018

Wir wollen heute die Wasserfälle bei Sabie besuchen. Es gibt dort 3 verschiedene
Fälle im Umkreis von ein paar Kilometern. Die Bridal Veil Falls kennen wir schon
von vergangenen Reisen und so lassen wir sie diesmal rechts liegen und fahren gleich zu den
Lone Creek Falls. Ein kleiner Wanderweg führt zu den Fällen. Dort kommt man sich vor wie im Regenwald.
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Von dort ging es zu den Horseshoe Falls. Die befinden sich auf privatem Farmgelände, sind
aber nach der Bezahlung von 10R p.P. frei zugänglich. Die Straße zur Farm (5km) ist
allerdings in einem desaströsem Zustand. Die Fälle selbst empfanden wir sehr schön.
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Anschließend fuhren wir zurück nach Graskop und haben im Panorama Chalets & Rest Camp bei Wahnsinnsaussicht gegessen.
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Auch der Pool ist ganz nett.
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25.03.2018
Ramona entscheidet sich heute für Hausarbeit und ich will mit dem Auto ein wenig das Land erkunden. So was mach ich ab und zu ganz gern. Aus privaten Gründen hab ich diesmal ein konkretes Ziel, abseits der geteerten Straßen.
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Die letzten 5km waren fast Off Road. Nichts für meinen Corolla.
Wie ich so zu Fuß weiterlatsche, halten 2 Locals mit nem Double Cab neben mir und fragen mich, ob sie mir nen Lift geben können. Ich sagte ja und während der ganzen Fahrt amüsierten sie sich köstlich in ihrer Sprache, wahrscheinlich über den doofen Weißen,
der hier mit einem normalen PKW auftaucht.
Wie gesagt, der Rest ist privat.
Wieder zu Hause (in Graskop) angekommen, gab es eine Sichtung der besonderen Art.
Ich sitz bei meinem Feierabendbier im Gartenstuhl und da flitzen 2 Chamäleons über den Rasen an mir vorbei. Kurze Zeit später bilden sie ein Knäuel.
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Ich hab ja hier im Forum schon Bilder von Löwen, Giraffen, Impala und anderen Begattungen
gesehen.
Aber ich glaub, mit Bildern einer Chamäleon-Paarung bin ich hier der Erste.
Nach 40 min war der Spass vorbei und jeder ging seiner Wege.
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26.03.2018
Wieder einmal können wir vor Nebel keine 10m weit gucken.
Wir entscheiden uns über die Panorama Route zum Blyde River Nature Reserve
zu fahren. An den Aussichtspunkten entlang der Route brauchen wir bei dem Nebel nicht zu halten. Ist aber egal, wir waren hier auf früheren Reisen schon.
Unten im Canyon angekommen, haben wir dann gutes Wetter.
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Wir wandern ein wenig und besichtigen den Staudamm.
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Dabei lauf ich in das sehr stabile Netz dieser Spinne.
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Im Swadini-Resort essen wir eine Kleinigkeit und buchen dort für Mittwoch eine Bootstour
auf dem Blyde River.
Auf dem Rückweg hat sich der Nebel gelichtet und ich entdecke direkt an der Straße in der
Nähe der Three Rondawels diese Grabstätte. Weiß zufällig jemand, was es damit auf sich hat?
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So, wieder ist ein Tag Geschichte… Mehr als 3 Wochen sind wir nun hier. Ich hatte ein wenig Bammel, das es langweilig wird. Aber jetzt erstellen wir schon eine Liste, was wir in der verbleibenden Woche noch sehen wollen.

Teil 2327. März 2018

27.03.18

Juch hu, es klappt. Beim dritten Anlauf funktioniert der Graskop Lift!
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Jetzt muss ich mein Urteil von letzter Woche ein wenig gerade rücken.
Wenn man mit dem Lift erst mal unten angekommen ist haben sie da was schönes
hingebaut.
Man läuft einen 600 Meter langen Boardwalk inklusive 2 Hängebrücken. Das ist so eine Art Naturlehrpfad mitten durch den Regenwald.
Es wird viel über Pflanzen Insekten und die Natur insgesamt auf verschiedenen Tafeln
dargestellt. Ein paar Kunstobjekte tauchen zwischendurch auch auf.
Man kann aber auch einfach nur die Aussichten genießen. 😗
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Was ich nu wieder gar nicht begreifen kann ist das hier:
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Die Anlage ist erst vor zirka 3 Monaten fertig geworden. Die Reifen liegen wohl schon länger da. Aber schön zu sehen, dass die Natur sogar damit fertig wird.

Abends hab ich dann mal wieder ein neues Bier probiert:
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Mit Schokalade. Hm, wird wohl auch nicht mein neues Lieblingsbier...

Teil 2430. März 2018

28.03.2018

Heute stand eine Bootsfahrt auf dem Blyde River an. Schon während der Fahrt zur Jetty gibt es nette Fotomotive.
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Auf einer Brücke konnten wir ein Nilpferd beobachten, das mit einem Stock kämpfte. 😄
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Pünktlich um 11 ging es los. Die Tour dauert zirka 1,5 Stunden.
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Es ist ein Guide mit an Bord, der viel über Flora und Fauna erzählt.
Interessant, den Canyon mal von unten zu sehen.

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Auch einige Tiere gibt es zu bestaunen. Unter anderem Hippos, Krokodile Paviane und viele Vögel, aber für vernünftige Fotos meist zu weit weg oder sie waren wie die
Samango Affen sehr scheu.
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Der hier, King Kong, hielt aber wenigstens für ein Foto still. 😗
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Köstlich amüsiert haben wir uns über das Kind eines Paares aus dem Stuttgarter Raum. Der Kleine hatte schon vor Beginn der Boat-Tour mit dem rustikalen Pissoar so seine Probleme.
Und auf dem Boot entdeckte er dann an seiner (natürlich langen Hose) zwei Zecken.
Da war das Geschrei groß. 😛
Ach ja, erwähnte ich schon, das der „Kleine“ so zwischen 25 und 30 Jahre alt war? 😣

Auf dem Rückweg hielten wir noch für einen Snack im Bush-Kitchen.
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Und da war dann wieder einmal Fremdschämen angesagt.
Drei Deutsche Mitte Zwanzig führten sich auf als wären sie der Nabel der Welt.
Der Höhepunkt: Einer spazierte nackt am Restaurant vorbei und die anderen beiden filmen ihn. Grandiose Leistung. 😈 🤢

29.03.2018
Heute geht es sehr früh aus dem Haus. Wir brechen um 6 Uhr zu unserer wahrscheinlich letzten Tagestour in den Kruger auf.
Die Osterferien beginnen. Wir merken es gleich bei der ersten Sichtung.
Zirka 12 Autos versammeln sich zum Pow-Wow um einen einsamen Büffel. Inzwischen fahren wir bei solchen Menschenaufläufen schnell weiter.
Spektakuläre Sichtungen gab es keine mehr. Wir sind einfach noch mal durch den Park und haben uns über die Natur gefreut.
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Auf dem Rückweg hatte ich noch einen netten Plausch mit einem Handwerker.
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Teil 2531. März 2018

30.03.2018

Wieder ein Tag zum Relaxen. Schließlich werden die nächsten Camper-Wochen noch
anstrengend genug. 🤪
Aber, immerhin haben wir es während unserem 5. Graskop-Aufenthalt endlich geschafft, das berühmte Harrie's Pancakes zu besuchen. Für uns waren es einfach jedoch nur Pancakes mit zum Teil ungewöhnlichen Füllungen.
Mehr gibt es heute nicht zu berichten. Deshalb war ich extra für euch am Nachmittag unterwegs, um ein paar Vögel zu knipsen. Aber die Viecher werden immer blöder! Fliegen bei
der geringsten Annäherung schon davon! So ein Birder hat es wohl ganz schön schwer. 😉
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31.03.2018

Wir wollten am späten Vormittag mal schnell zum Pinnacle Rock. Das ist ein netter Aussichtspunkt nur 5 Autominuten von unserem Haus entfernt. Da es dort aber sehr voll war, sind wir einfach 2km weiter gefahren und waren allein mit uns und der Aussicht.
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Heute Abend wollen wir dann noch’n Strauß auf den Grill hauen.
Mehr liegt heute nicht an. Da könnt ich euch ja wieder mal mit einer Geschichte langweilen.

An jedem Ortsausgang sind diese Spuren in den Asphalt gebrannt.
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Ich hatte mir schon gedacht, dass es sich hierbei um Reifen handelte, die als Straßensperre
abgefackelt wurden. Laut Chris ist das kurz vor unserer Ankunft passiert.
Der Hintergrund:
Vor einigen Jahren hat eine chinesische Firma diese Häuser gebaut. Bezahlt von der
Gemeinde.
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Niemand wusste wofür und warum.
Da sie dann mehrere Jahre leer standen, vermutete man korrupte Machenschaften.
Chinesen bauen Häuser, bekommen sehr viel Geld vom Staat, Beamter bekommt viel Geld von Chinesen, weil sie Häuser für viel Geld bauen durften.
Im vergangenen Jahr besetzten Locals die Häuser, weil sie halt leer standen.
Nachvollziehbar? Vielleicht.
Aber die Häuser haben nicht die Ärmsten besetzt, sondern Leute die Häuser und gute Jobs haben, Polizisten sollen darunter sein, sogar kleine Beamte. Und Manche krallten sich gleich mehrere Häuser, teils für ihre Kinder und andere Verwandte, teils um sie weiter zu vermieten.
Als die Regierung einen halbherzigen Versuch unternahm, das Ganze zu beenden, wurden diese Straßensperren errichtet. Die Polizeiwagen zogen ab und der Fall war erledigt.
So hat mir Chris die Geschichte erzählt. Ich halte ihn für einen absolut loyalen Menschen und
denke nicht, dass er sich so was ausdenkt.
Graskop mag mein Paradies sein. Es ist nicht das Paradies für alle Menschen…

Teil 2602. Apr. 2018

01. und 02.04.2018

Es ist kaum zu glauben, unsere Zeit hier in Graskop geht zu Ende.
Wir verbringen die letzten beiden Tage mit Faulenzen,
Brot backen
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Auto waschen
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und Koffer packen.
Nichts, worüber man berichten müsste.

Also schreib ich mal ein kurzes Fazit:

Warum Graskop?
Vor 10 Jahren war es Liebe auf den ersten Blick.
Von vielen Durchreisenden als Touristen-Ort abgestempelt, hatten wir das Glück auf unserer
ersten SA-Reise weit weg von der Hauptstraße eine Unterkunft zu finden. Mir gefiel sofort diese friedliche Atmosphäre. Schwarze wohnen in Einfamilienhäusern neben Weißen. Es gab nur sehr wenig hohe Mauern mit E-Zäunen oder Stacheldraht.
Von Restaurants über Ärzten bis hin zu einem großen Spar ist alles vorhanden.
Und die Lage! Zu Fuß vom Haus zum nächsten Wasserfall latschen und dort ein Black Label
genießen….
Oder mal schnell 40 Minuten Auto fahren und man ist im Kruger.
Das gemäßigte Klima gefällt mir auch. Und regnet es mal mehrere Tage hintereinander oder
man kann wegen Nebel keine 5m weit sehen, fährt man halt ins Lowveld, da ist meist besseres Wetter.

Warum 32 Tage?
Ich wollte den Ort erleben, ohne mich pausenlos als Tourist zu fühlen, ohne Zeitdruck und
im Idealfall mit Leuten ins Gespräch kommen. Ein klitzekleines Stückchen von diesem wunderbaren Land fühlen wollte ich.
Wie schon so oft in meinem Leben bin ich wohl zu blauäugig gewesen.
Ein Tourist wird immer ein Tourist bleiben, ob er nun Tage oder Monate im Land bleibt.
Nach den ersten 14 Tagen hat sich aber so etwas wie Normalität eingestellt.
So ein Gefühl von: Ich hole morgens Brötchen und es ist das normalste der Welt.
Sorry, ich kann es nicht beschreiben.
Die Unterkunft war für uns ein Glücksfall. Sehr einfach, aber mit allem ausgestattet was man hier braucht. Mit einem Garten in dem man einfach nur sitzen und genießen konnte. Mit einem 12 jährigem Hund, den ich in einem Monat das betteln am Frühstückstisch beibringen konnte. 😊
Black Olive, wir werden dich vermissen! 😘
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Mit Gastgebern, die grundehrliche und fürsorgliche Menschen sind.
Danke, Jackie und Chris.
Vor allem Dank ihnen habe ich diesen Ort nun besser kennen gelernt. Auch ein paar seiner Probleme.
Wie überall, scheint auch hier nicht nur die Sonne!

Würden wir es noch einmal machen?
Die Idee, im Rentenalter hier dem europäischen Winter zu entfliehen ist nicht tot.
Aber trotz WhatsApp und Facebook. Die Familie fehlt.
Wir werden sehen….
Es war der beste März meines Lebens!

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Am 03.04.2018

geht es um 6 Uhr Richtung JNB um den Corolla gegen einen Camper
zu tauschen. Am späten Nachmittag hoffen wir in Pilanesberg, im Bakgatla Resort zu sein.
Keine Ahnung, ob es da Netz gibt. Bis bald.
LG
Ramona & Silvio

Teil 2707. Apr. 2018

Ergänzung 03.04.2018

Das war ein langer Tag Gestern.
Um 05.30 Uhr sind wir in Graskop losgedüst und waren nach der Autorückgabe um 11 Uhr in der Haupthalle des Flughafens.
Dort sollten wir um halb 12 von Britz abgeholt werden. Fast pünktlich (10 vor 12) war unser Taxi da und es ging zur Übernahme unseres 4x4 NAVI. Ich hasse diese Camperübernahmetage! Ist für mich immer der pure Stress. Ich hab von Autos keine Ahnung und erwarte einfach ein Auto, das mir keine Probleme macht. Beim Mietwagen hörts bei mir
mit „Thats africa“ auf. Schließlich bezahle ich auch keinen „Thats africa“ Preis.
Die Übergabe zog sich wieder mal, aber wir bekamen das Auto, das wir gebucht hatten.
War in der Vergangenheit auch nicht immer so. Anschließend dann der obligatorische erste Campergroßeinkauf der mir auch zuwider ist. Und dann ging es los Richtung Pilanesberg.
Die meiste Zeit jedenfalls. Eine Stunde lang allerdings nicht.
Da hab ich mich nämlich verfahren und es ging in eine andere Richtung. Um 18 Uhr schließlich kamen wir bei „allerbester Laune“ meinerseits auf dem Campingplatz an. Der war trotz Osterferien nur zu einem Viertel belegt und so fanden wir im Halbdunkel schnell einen Platz. Dann noch rasch das Bett gerichtet und ab ins Restaurant.
Um halb 9 lagen wir dann in den Federn.

04.04.2018

Wir haben den Platz hier für 3 Nächte gebucht.
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Es ist klar, dass wir uns heute mit dem ganzen Campergedöns erst mal vertraut machen müssen. Außerdem hat die Kiste hier nicht viel Stauraum und der Inhalt von 2 Reisetaschen will erst mal untergebracht werden.
Gegen Mittag hatten Ramona dann beide Taschen leer und ich die Technik des Fahrzeugs
verstanden.
Den Nachmittag haben wir am Pool verbracht. Der ist riesig und außer von uns wurde er nur von verschiedenen Federfieh zum baden genutzt.
Die ersten Verluste gibt es auch schon zu beklagen:
Die Befestigung fürs Navi hängt noch im Corolla, aber da konnte ich improvisieren.
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Auch eine Lesehilfe hat sich in Luft aufgelöst. 50 Haare auf dem Kopf fehlen auch wieder, dass ist aber seit einiger Zeit jeden Morgen so.
Morgen wollen wir dann nach dem Frühstück in den Park fahren und nebenbei testen, ob alle
Sachen im Camper an ihrem Platz liegen bleiben.

05.04.2018

Als wir heut morgen in den Park fuhren begann es leicht zu tröpfeln. Gesehen haben wir eine Giraffe, einige Gnu, ein Hippo mit Nachwuchs
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und diverse Impalas. Höhepunkt waren 2 N.ßh..ner, jeweils mit Baby.
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Leider einmal sehr weit weg und einmal im Gebüsch versteckt.
Danach hat es dann bis zum Abend junge Hunde geregnet.
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Um 14 Uhr waren wir wieder auf
unserem Campingplatz. Der war inzwischen zu einem Schlammloch mutiert.
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Die hier kenn ich ja sonst nur von Wasserlöchern. Heute fühlten sie sich auf dem Campingplatz pudelwohl.
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Und so haben wir uns schnell in den Camper verzogen, denn da sollte es ja wohl trocken sein.
Denkste. Zielgerichtet hatte sich ein kleines Bächlein den Weg in unser Bett gesucht.
War aber halb so schlimm. Mit `nem Handtuch konnte ich dem Wasser den Weg versperren.
Inzwischen haben sich die Wolken verzogen und wir können wieder die Milchstraße sehen.
Gute Nacht!

06.04.2018

Zu Beginn des Tages noch ein paar Bilder vom Federvieh auf unserem Campingplatz.
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Wir frühstücken heut unter wolkenfreiem Himmel. Dann geht es quer durch das Pilanesberg
N.R. und wir haben ein paar nette Sichtungen.
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Wir fahren Richtung Mahikeng. Im WWW hatte ich gelesen das es dort ein kleines Naturreservat mit rustikalem Campground gibt.
Den Eingang ist schnell gefunden. Er war jedoch mit Maschendraht verhangen.
Auch ein weiteres Gate war versperrt.
Dort, nicht an der Umgehungsstraße, sondern auf der anderen Straßenseite, befindet sich eine Nervenklinik, wie sie noch keiner gesehen hat. 🤩 Da war nämlich kein Mensch zu sehen.
Außerdem hatte man hier auf der Straße vor kurzen hunderte Autoreifen verbrannt.
Mahikeng, irgendwie ein wenig einladender Ort…
Und so landeten wir dann auf der Suche nach einem Campingplatz schließlich in Lichtenburg.
Da es auch hier keinen gibt schreib ich diese Zeilen jetzt in einem kleinen Gästehaus.
Was es hier aber gibt ist ein „Ocean Basket“ Und da waren wir natürlich zum Dinner.
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Teil 2812. Apr. 2018

07.04.2018
Es ist recht kühl heute Morgen und so packen wir unsere Sachen ein und frühstücken im Restaurant. Die haben WIFI und so kann ich die vergangenen 3 Tage ins Forum hochladen.
Anschließend fahren wir nach Kuruman in die Red Sand Country Lodge. Die hatte ich für 2 Nächte vorgebucht, weil Wochenende und dazu noch Osterferien sind.
Der Campingplatz ist aber nicht ganz das, was ich mir vorgestellt hatte. Der Ausblick ist vom Hundezwinger verstellt. Nebenan findet eine kleine Feier statt und die Kinder des Lodge-Besitzers düsen ab und zu mit einem Quad an unserem zu Hause vorbei. Mit dem Lodge-Besitzer haben wir beim Dinner ein nettes Gespräch. Vieles was er sagt deckt sich mit dem, was uns Chris in Graskop erzählt hat.
So zum Beispiel sind alle seine Kellnerinnen (und es waren einige) ohne Vater aufgewachsen, weil die sich nach bekannt werden der Schwangerschaft aus dem Staub machten. Und auch er hält das Aufwachsen ohne Vater für ein großes Problem.
Er selbst spricht perfektes Hochdeutsch und meint er wäre Südwester, weil seine Mutter aus Namibia und sein Vater aus Tirol seien. Dann erzählt er noch, das die Einbrüche in sein Restaurant, in die Bar und auf dem Campingplatz erst aufgehört hätten, seit er einen Wachschutz mit Hunden hat, welche darauf abgerichtet sind, Menschen Arme und Beine zu
zerfleischen… 😵

08.04.2018

Der Morgen ist kalt und arg bewölkt. Die Mädels mit dem Quad sind auch schon unterwegs. Das drückt auf die Stimmung. Außerdem hatten wir gehört das unsere morgige Wegstrecke von Kuruman zum KTP auf Grund von Regen im schlechten Zustand wäre.
So beschließen wir nach dem Frühstück heute schon weiter zu fahren und den Umweg über Upington zu nehmen. Ungefragt erhalten wir an der Rezeption das Geld für die zweite Nacht zurück.
Dafür gibt es von uns beide Daumen hoch!
Bei der Ausfahrt begegnen uns noch diese 2 …Eselpferde? 🤩
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In Upington finden wir dann eine nette Campsite direkt am Oranje. Wir sind die einzigen Gäste.
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Aber bald schon zieht ein Gewitter auf und es beginnt zu regnen.
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So muss ich meiner Boerewoers aus einiger Entfernung beim brutzeln zu sehen.
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Später kommen zwei Väter mit ihren Kindern zum Angeln vorbei und grillen den Fang gleich vor Ort.
Wieder entwickelt sich ein nettes Gespräch. Unser Gegenüber erzählt von 10 Tagen Urlaub im Jahr und das dass Geld für größere Reisen nicht da wäre. So etwas hören wir jetzt zum
wiederholtem Mal.
Inzwischen ist es uns fast peinlich, die Frage nach der Länge unserer Reise wahrheitsgemäß
zu beantworten.

09.04.2018

In der Nacht waren wir mehrere Stunden damit beschäftigt, dass Wasser von unserem Bett
fern zu halten. Das gelang nur bedingt.
Da es heut Morgen noch kühl ist und unsere Stühle feucht beschließen wir in Upington zu frühstücken. Bei der Abfahrt beobachten wir, wie ein Hängebauchschwein und ein Warzenschwein um unsere Campsite ringen.
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Um 14:30 erreichen wir Twee Revieren. Auch hier muss es viel geregnet haben.
Wir richten uns einen netten Platz her und ich beobachte ein paar Vögelchen.
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Während ich dann duschen gehe möchte dieser Geselle hier, dass ihm Ramona mal das WoMo von innen zeigt.

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Wir beschließen heute nicht mehr auf Game Drive zu fahren sondern uns erst einmal um unsere feuchte Inneneinrichtung zu kümmern.
Derweil droht uns neues Ungemach von oben.
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Wieder gibt es in der Nacht Gewitter mit viel Regen. Und wieder will der Regen in unser Bett.
Aber inzwischen sind die Graskops ein eingespieltes Team. Ramona bringt den bereitgestellten Kochtopf in Position, ich wedle mit den Küchentüchern und so bleibt das Bett in dieser Nacht trocken.

10.04.2018
Ein Bild unserer Campsite vom Morgen.
An den Reifen erkennt ihr, wie hoch das Wasser in der Nacht stand.
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Egal, die Sonne zeigt sich und so geht es Richtung Nossob. An Sichtungen erwarten wir nicht
viel, überall stehen Pfützen.
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und es blüht.
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Trotzdem kreuzen schon bald Tiere unseren Weg.
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Nach der Hälfte der Strecke änderten sich dann die Straßenverhältnisse.
Aus den Pfützen wurden kleine Seen und die wurden immer tiefer.
Und mir ging immer mehr die Muffe.
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Ich bin ja nun mal ein 4x4-Schisser. Erfahrungen mit bis 30 cm tiefen Wasserdurchfahrten
hatte ich bis dato nicht. Ich dachte echt, wir erreichen Nossob nie.
Aber irgendwann war der Spuk zu Ende und nun stehen wir auf einer netten
exclusive Campsite mit eigener Dusche und WC.
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Nur leider müssen wir Morgen zum Teil dieselbe Strecke zurück…

Teil 2912. Apr. 2018

11.04.2018
Den Himmel angefleht hab ich gestern Abend, dass er nicht wieder seine Schleusen öffnet!
Und er hat mich erhört. Außer ein wenig Wetterleuchten war nichts.
Dafür hat ein Schakal für Unruhe gesorgt. Der wollte wohl unbedingt nachts noch grillen und brauchte Holzkohle und Anzünder.
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Die leere Kühlbox hat ihn auch interessiert. Der Deckel unauffindbar.

Wir machen uns früh auf den Weg nach Mata Mata. Inklusive Frühstückspause brauchten wir 6,5 Stunden. Es sind die kleinen Dinge am Wegesrand, die uns kurz stoppen lassen.
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Gesehen haben wir außerdem noch einen Caracal mit Beute, eine Kapkobra und 5 Löffelhunde, aber die waren allesamt zu schnell für uns.
Durch das viele Wasser im Park haben wir diesmal nicht so viele Tiere wie im letzten Jahr vor
die Linse bekommen. Da wird die viele Fahrerei dann schon ein wenig langweilig.
Der Traum, dass sich mein Weg mit dem einer braunen Hyäne kreuzt bleibt auch beim 3.
KTP Besuch unerfüllt.
Egal, Morgen geht es nach Namibia!

Ein Traum wird wahr... von Graskop

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/293228-ein-traum-wird-wahr

Stand: letzter Berichtsteil vom 13. Apr. 2018

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