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Reisebericht · namibia-forum.ch

Traumreise durch Namibia

von Giraffenfan · 28 Teile

Teil 107. Mai 2017

Hallo liebe Fomis,
nach langem Planen und Informationen hier aus diesem tollen Forum habe ich endlich die Zeit gefunden unseren 1.Trip durch Namibia hier zu posten. Geholfen haben mir die vielen tollen Reiseberichte aus diesem Forum und Volker und Ute aus Swakopmund. Allen sei Dank!
Vorab: Wir haben die Fotos mit einer Kompaktkamera geschossen: Canon Powershot SX710HS. Ich bitte daher um Nachsicht bei der Qualität.

Hier nun unsere Route:
18.09.2016: Anreise
19.09. – 20.09.2016 – Immanuel Wilderness Lodge
20.09. – 22.09.2016 – Okonjima Plains Camp
22.09. – 23.09.2016 – Waterberg Plateau Lodge
23.09. – 25.09.2016 – Onguma Bush Camp
25.09. – 26.09.2016 – Okaukuejo Rest Camp, Waterhole Chalet
26.09. – 27.09.2016 – Dolomite Camp, Chalet Nr. 14
27.09. – 28.09.2016 – Vingerklip Lodge
28.09. – 30.09.2016 – Hohenstein Lodge
30.09. – 02.10.2016 – Beach Hotel Swakopmund
02.10. – 04.10.2016 – Hoodia Desert Lodge
04.10. – 06.10.2016 – Koiimasis Ranch, Schwalbennest
06.10. – 07.10.2016 – Kairos Cottage, Lüderitz
07.10. – 08.10.2016 – Klein Aus Vista, Eagle´s Nest
08.10. – 10.10.2016 – Kalahari Anib Lodge
11.10.2016: Ankunft in Frankfurt

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Sonntag, 18.09.2016 - Frankfurter Flughafen

Wir kommen pünktlich mit dem Flixbus um 14:15 am Frankfurter Flughafen an. Einchecken bei Air Namibia um 18:30. Alles wird genau geprüft. Läuft aber alles problemlos ab. Abflug planmäßig um 20:15. Die Bordverpflegung ist gut. Warmes Abendessen und Getränke gibt es kostenlos und mehrfach. Nach ruhigem Nachtflug landen wir pünktlich um 6:00 in Windhoek auf dem internationalen Flughafen Hosea Kutako.

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Teil 207. Mai 2017

Montag, 19.09.2016 - Immanuel Wilderness Lodge

Die Mietwagenfirma ASCO Carhire wartet bereits mit einem Fahrer in der Ankunftshalle. Da wir mit 3 anderen Paaren zu ASCO Carhire fahren, müssen wir noch auf diese warten. Wir nutzen die Zeit und sind die ersten am Wechselschalter und wechseln hier zum günstigsten Kurs während der ganzen Reise. Wir kaufen noch eine Telefonkarte und zwischenzeitlich hat der Fahrer alle Gäste beisammen und wir fahren ca. 30 Minuten zur Mietwagenfirma in Windhoek. Nach einer langen Prozedur bei ASCO Carhire mit Erklärungen des Wagens sowie der Haftpflichtversicherung wird klar, dass ich mit meinem alten Führerschein aus Deutschland gar nicht in Namibia fahren darf. Bernd hatte sich auf mein Bestreben den internationalen Führerschein besorgt. Nun darf er die ganze Reise alleine fahren. Wir fahren einen Suzuki Grand Vitara 4x4 Automatik. Auf dem Dach befindet sich ein 2. Reservereifen. Während unserer ganzen Reise durch Namibia haben wir keinen 2. Wagen mit einem Reifen auf dem Dach gesehen. Unser Wagen hat also einen großen Wiedererkennungswert. Das ist nicht zu verachten, denn geschätzte 95% der Autos in Namibia sind weiß. Das Auto hat bei Beginn der Reise einen Kilometerstand von 103.379 km. Das finde ich für einen Benziner und die Straßensituation Namibias ganz schön viel. Auf einen Hinweis, dass der Funkschlüssel nicht richtig funktioniert, kommt die lapidare Antwort: „zweimal drücken!“ Das funktioniert auch ein paar Mal. Nach dem ersten Aussteigen funktioniert es jedoch gar nicht mehr. Das heißt ab sofort die beiden 20kg-Koffer über die Rückbank hieven. Rein und raus, denn die Heckklappe hat keinen mechanischen Öffner und die Beifahrertür immer von innen öffnen. Ganz schön lästig.

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Teil 307. Mai 2017

Das Linksfahren stellt sich in Windhoek erstmals sehr gewöhnungsbedürftig heraus und mehr als einmal kommen wir in brenzlige Situationen. Nach vergeblichen Suchen des MET (Umweltministerium) zum Kaufen des Permits für den geplanten Welwitchia- und Monddrive bei Swakopmund fahren wir zum Pick´n´Pay einkaufen. Danach die B1 zur Immanuel Wilderness Lodge. Da genau an der Abfahrt zur Lodge eine riesige Baustelle ist, kurven wir lange hin und her um eine Ersatzzufahrt zu finden. Das Navi will uns natürlich immer durch die Baustelle führen. Nach ca. 30 Minuten sind wir dann endlich auf einer Route, die uns zur Lodge führt und wir kommen um 11:30 an. Das Zimmer in einem Doppelchalet ist sehr schön mit einer kleinen Terrasse.

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Tagesprogramm: Ausruhen, am Pool liegen und über die Lodge wandern. Hier laufen Springböcke Perlhühner, große Schildkröten und anderes Getier rum.

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Teil 407. Mai 2017

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Teil 508. Mai 2017


Nach einem guten und großen Frühstück mit Kuduschinken, Zebrasalami und Oryxwurst fahren wir um 8:30 los. Nach 40 Minuten machen wir eine Zwischenstation an einer Tankstelle und gehen über einen Craftmarkt gegenüber und kaufen kleine Holztiere. 2 Stunden Weiterfahrt auf einer endlosen geraden B1 bis Okonjima Plains Camp. Rechts und links an der B1 sehen wir Warzenschweine, Affen und 1 Oryx mit nur einem Horn. Das Gate zur Okonjima AfriCat erinnert an Jurassic Park nur etwas kleiner. Mit mehreren Stromkabeln oben gesichert.
Wir fahren ca. 20 km Schotterpiste durch den Danger Room, Raubtiere wie Leopard und Gepard leben hier wild und selbständig und sehen Kudus, Giraffen, Oryxe, Graulärmvögel, Zebras. Wir kommen um 12:30 an.
Gefahrene KM: 267

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Teil 608. Mai 2017

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Teil 708. Mai 2017

Danach gehen wir zurück zum Wagen, fahren zu einem gemütlichen Platz unter einem Kameldornbaum und nehmen unseren Sundowner zu uns. Auf der Rückfahrt sehen wir noch eine Hyäne. Abendessen um 20 Uhr mit Gemüsemix, Eland-Stroganoff und Reis.

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Teil 808. Mai 2017

Mittwoch, 21.09.2016 - Okonjima AfriCat - Tagesaktivitäten

Wir haben den Morning Leopard-Drive gebucht. Das heißt um 6 Uhr aufstehen, zum Treff um 6:15 mit dem Guide Jerry und den anderen Gästen. Wir unterhalten uns ein wenig auf Englisch. Um 7 Uhr ist Abfahrt. Wir fahren durch den großen Park und sehen Oryxe, Springböcke, Steinböcke, DikDik, Warzenschweine, Gnus und mehr. Wir suchen ca. 2 h mit Hilfe des Funkgerätes nach einem Leoparden und kreisen ihn immer mehr durch abenteuerliche Fahrten in unwegsamem Gelände ein. Allein wir sehen ihn nicht. Mehrmals fahren wir an ihm vorbei.

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Dann plötzlich ein Ruf: da ist er. Rechts im Gestrüpp fast verborgen liegt der 18 Jahre alte Conciergo. Er ist hier der Chef aller Leoparden. Von uns lässt er sich kaum stören. Geht ein wenig seines Weges, legt sich hin, steht wieder auf und geht wieder ein Stück. Dann legt er sich halb verborgen in hohes Gras. Ist aber neugierig und lugt fast unsichtbar nach uns.

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Wir beobachten ihn über ½ Stunde machen viele Fotos und fahren dann glücklich durch diese schöne Sichtung wieder zurück.

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Nachmittags ist relaxen am Swimmingpool angesagt und um 19 Uhr gibt’s Dinner.
Diesmal überbackenes Gemüse, Oryxsteak mit Kartoffelgratin, Eis mit Pfannkuchen gefüllt mit Heidelbeeren.
Den netten Kerl (Gelbsschnabeltokko) haben wir auch entdeckt.

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Teil 908. Mai 2017

Donnerstag, 22.09.2016 - Waterberg Plateau Lodge

Nach dem Frühstück brechen wir um 9:45 auf. An der Abbiegung von der C22 in die D2512 Gravelpad meint meine bessere Hälfte 1/4 Tankfüllung reicht nicht mehr für ca. 100 km. Mein Einwand: „Das reicht dicke“ wird beiseite gewischt und nun gut: fahren wir ca. 30 km zum Tanken nach Okarara und wieder 30km zurück! 🤩
Wir kommen um 12:45 an. Die Lodge ist toll gelegen. Mitten im Waterberg mit tollen Felsformationen und jedes Chalet hat einen eigenen kleinen Pool. Die Räume sind sehr schön und sehr sauber.
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Gefahrene KM: 169 mit Umweg von 60 KM zum Tanken

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Teil 1008. Mai 2017

Für den Nachmittag haben wir einen Drive durch den Waterberg-Nationalpark gebucht. Wir hoffen Nashörner zu sehen. Um 15 Uhr gibt’s Kaffee und Kuchen und um 16 Uhr fahren wir mit 3 anderen Paaren los. Wir sehen Oryxe, DikDik, Giraffen, Impalas, Springböcke, Kudus und auf einer weiten Savanne Gnus, Wildpferde, Strauße und Nashörner.

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Wir fahren ca. 1 Stunde durch die Dornbuschsavanne und halten an. Nun geht es zu Fuß weiter. Nach einer halben Stunde zwischen Dornbüschen hindurch sehen wir plötzlich 2 große Nashörner vor uns. Laut unseren beiden Guides sind es 2 Weibchen und diese wären nicht aggressiv. Wir sollten ihnen aber nicht zu nahe kommen und nicht den Weg versperren. Die beiden grasen den Boden ab und lassen sich von uns nicht stören. Wir begleiten sie ein wenig beim Fressen und machen viele Fotos. Dann lassen wir sie in Ruhe und gehen wieder zurück. Dabei ziehe ich mir einen tiefen Kratzer mit einem Dorn an der Schläfe.

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Als wir im Restaurant ankommen, bekommen wir den letzten Tisch. Sind aber verwundert, da noch nicht alle, die mit zum Drive waren, da sind. Dann klärt es sich auf. Camper haben einen Tisch besetzt und wollen etwas bestellen. Leider geht das nicht. Die Tische sind nur für Lodge-Besucher und genau abgezählt. Die Camper müssen den Platz räumen. Sie diskutieren und stehen dann mürrisch auf und gehen.
Zum Dinner genießen wir:
Vorspeise: Spinatsuppe,
Hauptgericht: gefülltes Oryxsteak, Brokkoli, Kartoffeln, Rotkohlsalat
Nachtisch: Käsekuchen

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Teil 1109. Mai 2017

Freitag, 23.09.16 - Onguma Bush Camp

Nach leckerem Frühstück brechen wir um 8:45 auf. Wir machen in Tsumeb Stop. Tsumep ist eine schöne Stadt. Man wird bei Stadteinfahrt mit einer Palmenallee willkommen geheißen. Wir tanken, kaufen im Spar ein und fahren weiter. Um 14 Uhr sind wir im Onguma Bush Camp, das vor dem Etosha Gate liegt. Wir beziehen unser hübsches Häuschen, das direkt am Pool liegt. Den nutzen wir natürlich sofort den ganzen Nachmittag. Die Anlage liegt an einem großen eigenen Wasserloch, das viele Tiere anzieht. Man kann den ganzen Tag vom Pool aus die Tiere beobachten. Uns hat diese Lodge am besten gefallen.
Gefahrene KM: 298
Dinner: Butternutsuppe, Oryxsteak, Babykartoffeln, Gemsquash, Blumenkohl mit Käsesauce
Pudding mit Himbeersauce

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Teil 1209. Mai 2017

Samstag, 24.09.2016 - Tagesfahrt durch den Osten des Etosha Parks

Um 10 Uhr Einfahrt in den Osten des Etosha-Parks über den „Von-Lindequit-Gate. Wir kaufen unsere Permits: 2 x 85 NAD (5,50 €). Wir fahren zum Namutomi, ein ehemaliges Fort der Deutschen. Danach steuern das Chudop-Wasserloch an und sehen jede Menge Impalas, Zebras, eine Giraffenmutter mit Kalb, Kudus, Springböcke und einen Elefanten.

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Um 12 Uhr erreichen wir Kalkheuwel. Dort bleiben wir 45 Minuten, da es viele Tiere zu bewundern gibt. Ca. 40 Elefanten mit Nachwuchs, viele Impalas, Kudus und Zebras.

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Am Wasserloch Ngobib um ca. 13 Uhr wundern wir uns: keine Tiere. Dann sehen wir den Grund:
2 schlafende Löwen! Ein Paar. Unsere ersten!! Sie schlafen und bewegen sich kaum, sind wohl vollgefressen.

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Nach dieser Sichtung fahren wir zurück zur Onguma-Lodge und genießen den Nachmittag am Pool.
Abends wieder leckeres Dinner direkt am Wasserloch. Wir hatten uns den Tisch am Morgen reserviert.

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Teil 1309. Mai 2017

Sonntag, 25.9.2016 – Pirschfahrt nach Okaukuejo

Abfahrt nach leckerem Frühstück um 9:15. Beim Packen unseres Autos fällt mir eine Frau auf High Heels auf. Ich sage: “ wie passend, auf High Heels durch den Busch“. 😄 Wir schütteln den Kopf und lachen. Wir fahren von Osten bis in den Westen quer durch den ganzen Park und haben am Ende 655 km gefahren, da wir fast jedes Wasserloch ansteuerten. Erstes Loch wie gestern: Kalkheuwel. Heute keine Elefanten, aber Impalas, Zebras, Kudus , 2 Warzenschweine und einen Tokko im Baum.

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In Ockerfontein kommen 3 Elefanten nacheinander langsam ans Loch. Es ist sehr windig und staubig.

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Goas: eine Herde Springböcke, Impalas, Giraffen und Kudus. Auf der Weiterfahrt begegnen uns Strauße, Gnus und Giraffen.

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Um 13:45 erreichen wir das Resort Halali und müssen wieder tanken. Danach setzen wir uns ins Restaurant und trinken Wasser. Ein Besuch des Wasserlochs ist natürlich obligatorisch. Wir sehen viele Zebras.

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Uns gefallen die Unterkünfte nicht so. Wir würden hier nichts buchen.
Weiterfahrt nach Rietfontein. Hier sehen wir Springböcke, 5 Giraffen, die sehr langsam zum Wasserloch kommen, Zebras und ein Nashorn zuerst sehr versteckt im Wasser liegend.

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In Aus sehen wir keine Tiere. Hoffen deswegen Löwen zu sehen, können aber keine entdecken.

Wir fahren dann weiter nach Olifantsbad. Durch eine weiße Landschaft, verursacht durch Salz und viel Wind. Wir sehen auf der Fahrt eine Kuhantilope im „Schnee“.

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In Olifantsbad sehen wir Löwen Nr. 3 und 4! Wieder ein Paar. Kuhantilopen stehen weit entfernt im Gebüsch auf der anderen Seite des Wasserlochs und trauen sich nicht zu trinken. Nur ein Schakal kümmert sich nicht um die Löwen.

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In Gemsbokvlakte sehen wir nur 1 Schakal und 2 Springböcke. Weiterfahrt zu unserer nächsten Unterkunft Okaukuejo und wie beziehen unser Chalet direkt am Wasserloch. Das gefällt uns sehr gut. Aber der Wasserkocher nebst Teebeutel und Kaffee kann an keine Steckdose angeschlossen werden. Sie fehlt einfach. Es gibt im Zimmer nur 2 Steckdosen für die Nachttischlampen. Um den Fön anzuschließen muss ich eine dieser Steckdose benutzen. Das Dinner gibt’s für 230 NAD (14,50€) als Buffet und ist gut. Aber die Räumlichkeiten sind sehr lieblos eingerichtet. Staatlich eben. Das Wasserloch jedoch ist eine Wucht. Genau deswegen haben wir diese Unterkunft gebucht. Es ist die ganze Nacht beleuchtet. Man könnte also die ganze Nacht Tiere beobachten. Wir sehen viele Elefanten mit Nachwuchs. Warzenschweine und diverse Antilopen. Die Elefantenherde ist aufgeregt. Bald ist klar warum: Es schleicht sich ein Leopard an. Ich kann ihn sehen, wie er in der Dunkelheit zum Wasserloch kommt und ca. 5 Minuten seinen Durst stillt. Dann geht er wieder. Leider ist das Foto nichts geworden. Die Elefantenherde geht auch bald in eine dunkle Ecke in der Nähe des Wasserlochs. Man sieht sie nicht mehr aber man hört sie noch lange lärmen. Sie wollen wohl den Leoparden warnen.

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Ein paar gefiederte Gesellen konnten wir im Resort auch noch ablichten.

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Teil 1411. Mai 2017

Montag, 26.09.2016 – Richtung Dolomite Camp

Nach dem Frühstück tanken wir nochmal und fahren um 9:30 weiter und haben vor alle Wasserlöcher anzufahren. Heute ist es bedeckt und es sieht nach Regen aus. Wir würden es Namibia ja sehr gönnen. Es hat teilweise seit 5 Jahren nicht geregnet. Nach einer kleinen Falschfahrt sehen wir an dem ausgetrockneten Wasserloch Leeubron einen Schakal. Er ist scheu und verschwindet alsbald.

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Nächstes Wasserloch Ozonjuzji m`Bari bietet Giraffenherde, Springböcke, Gnus, Oryxe, Strauße, Giraffenkuh mit Kalb, Zebras und viele Vogelschwärme. Hier sieht es aus wie im Paradies. Sehr viele Tiere, alle friedlich miteinander.

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In der Ferne kämpfen 2 Oryxbullen und wirbeln viel Staub auf.

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Die nächsten Wasserlöcher sind nicht stark besucht. An manchen sind gar keine Tiere.
Bei Tobieroen sind Oryxe, Strauße und eine Herde Kuhantilopen versammelt. Auf der Strecke dahin sehen wir Gnus, Springböcke, Strauße.

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Beim Wasserloch Olifantsrus gibt es eine Campinganlage, die sehr schön ist. Am Wasserloch ist ein Turm aufgebaut, in dem man auch bei Regen fotografieren kann. Wir gehen auf den Turm und plötzlich fängt es tatsächlich an zu regnen. Ganze 15 Minuten, dann ist es wieder vorbei. Viel zu wenig! Es tummeln sich Zebras und Gnus im Wasserloch. Die Zebras sichtlich mit Vergnügen und sie haben viel Spaß.

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Am Wasserloch Nomab befinden sich nur 3 Geier.

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Auf unserer weiteren Fahrt laufen ständig Tiere, vor allem Zebras über die Straße. Wir müssen daher sehr aufpassen.

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Um 14:30 erreichen wir unser letztes Domizil im Etosha: Das Dolomit Camp ist eindrucksvoll an einen Berghang gebaut. Die Chalets sind luxuriöse Zelte mit massivem Holzboden und mit Gras gedeckten Dächern. Lediglich die Wände bestehen aus festem Zeltstoff.
Gefahren KM: 180

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Wir werden am Parkplatz von einem Golfbuggy abgeholt. Es bringt uns mitsamt Koffer zu unserem Chalet Nr. 14. Wir hätten gerne Nr. 13 gehabt, denn von diesem sieht man direkt aufs Wasserloch. Wir setzen uns auf unserem kleinen Balkon und können entfernt aufs Wasserloch schauen. Leider nicht so nah. Aber bald sehen wir am Chalet Nr. 13, das unser direkter Nachbar ist, viele Affen turnen. Nun bin ich froh doch nicht die Nr. 13 bekommen zu haben, denn die Affen haben alles verwüstet und mit Kot verunreinigt. Wir können tolle Fotos vom Wasserloch machen, die Nachbarn sehen wir nicht. Von fern sehen wir eine Elefantenherde auf das Wasserloch zusteuen.

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Teil 1513. Mai 2017

Später gesellen sich noch Kuhantilopen, ein Oryxbulle, Giraffen, Zebras und Elandantilopen dazu. Wir beobachten das Treiben mehr als 1 Stunde, dann zieht sich die Elefantenherde wieder in den Busch zurück. Wir beschließen nun den Swimmingpool zu nutzen und den restlichen Nachmittag zu relaxen.

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Teil 1613. Mai 2017

Dienstag, 27.09.2016 – Richtung Vingerklip

Am nächsten Morgen gibt’s eine große Überraschung. mein Gatte geht auf den Balkon um einen Blick in die Savanne zu werfen. Er kommt fluchend zurück! Der Balkon ist voller Affenkot und natürlich ist er barfuß rein getreten. 🤪 Alles ist schmutzig und umgeworfen. Die Fensterscheibe hat einen Sprung. Wir hatten die Nacht Affenbesuch. 🤩 Er erzählt, dass in der Nacht ein großes Gepolter auf dem Dach und auf dem Balkon gehört hat. Wir packen schleunigst unsere Sachen und lassen uns vom Golfbuggy zum Frühstück fahren. Dort lernen wir Luxemburger kennen, die heute auch aufbrechen aber in die andere Richtung fahren. Wir haben Glück und müssen nicht lange auf den Golfbuggy warten. Er bringt uns nach dem Frühstück um 9:00 zum Wagen und wir fahren das 1. Wasserloch Klippan an: dort sehen wir Zebras, Kuhantilopen und Oryxe. Auf dem Rückweg sehen wir einen Wagen an der Straßenseite stehen. Als wir näher kommen, winken die Insassen wie wild. Wir halten an und erkennen die Luxemburger von heute Morgen wieder. Sie rufen ganz aufgeregt: da liegen Löwen. Und tatsächlich: keine 20 m von der Straße entfernt liegen 2 wunderschöne Paschas im Gebüsch und dösen. Unsere Löwensichtung Nr. 5 und 6. Nachdem wir im Krüger Nationalpark vor 3 Jahren keinen einzigen gesehen haben, sind wir nun richtig happy. Wir stellen den Wagen so, dass man gut fotografieren kann. Die beiden sind aber wohl vollgefressen und satt, denn sie bewegen sich kaum. Wir machen etwas Lärm: klatschen in die Hände, schlagen die Tür zu, rufen. Nix! Nicht mal ein Ohr wackelt als keine 50 m entfernt ein dicker Oryx vorbeimarschiert. Mein Gatte meint, ich solle sie mal steicheln, dann würden sie mit Sicherheit wach werden. 🤩 (Scherzkeks!!!) Etwas später gelingen dann doch noch schöne Fotos, nachdem einer etwas genervt in unsere Richtung schaut.

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Danach fahren wir zum Galton Gate, bezahlen unser Permit für die letzten 2 Tage und verlassen den Etosha um 11:20. Auf dem Weg zu Gate sehen wir Strauße, Kudus und eine Rappenantilope.

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Wir verzichten auf den Besuch eines Himbadorfes, tanken in Kamanjab und kommen um 15 Uhr an der Vingerklip Lodge über dem Tal der Ugab-Terassen an. Wir beziehen unser hübsches Chalet.
Gefahrene KM: 283

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Gegen 19 Uhr gehen wir zum Dinner, das als Barbecue serviert wird. Wir nehmen es im Eagle`s Nest zu uns. Dafür müssen wir einen steilen Weg und eine sehr wackelige große Metalltreppe überwinden. Das ist nichts für Leute mit Höhenangst. Aber es lohnt sich. Der Ausblick ist phänomenal. Vor allem der Sonnenuntergang.

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Demit ihr seht, mit wem ihr reist.
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Teil 1716. Mai 2017

Mittwoch, 28.09.2016 – Erongogebirge

Nach dem Frühstück starten wir um 8:45. Gravel wechselt mit roter Sandpiste. Die Strecke ist sehr interessant. Nach einiger Zeit sehen wir in der Ferne Rauch aufsteigen. Als wir näher kommen entpuppt sich das als ein Buschbrand. Mein erster Gedanke: Feuerwehr anrufen. Aber wir sind über 100 km vom nächsten Ort entfernt und ob die eine Feuerwehr haben? Also ist das wohl sinnlos. Wir hoffen der Brand findet bald keine Nahrung mehr.

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Wir tanken in Omaruru. Danach wird die Straße schlecht. Viel Wellblech. Auf dem Weg zur Hohensteinlodge besuchen wir noch das San Living Museum. Das lebende Museum gibt den Besuchern einen interessanten Einblick in die uralte Jäger- und Sammlerkultur und die ursprüngliche Lebensweise der San (Buschmänner). Wir machen mit 2 San eine Buschwanderung zu den Felsmalereien der San und uns werden die uralten Techniken des Feuermachens und des Jagens gezeigt. Einer spricht die San Sprache (Klicklaute) und einer übersetzt ins Englische. Die Tour dauert ca. 1,5 Stunden.

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Wir kommen um16:30 an der Hohensteinlodge an. Wir beziehen unser Chalet und entspannen am Swimmingpool.

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Am Abend leckeres Dinner:
Spinatquiche, Oryxsteak, Gemsquash, Farmkartoffeln, Tiramisu

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Teil 1816. Mai 2017

Donnerstag, 29.09.2016 – Tagesausflug im Erongo Gebirge zur Farm Ameib

Heute wollen wir zur Farm Ameib fahren um dort “Bull´s Party“ zu besuchen. Wir starten nach dem Frühstück um 8:30. Die Fahrt dauert ½ Stunde. Wir entschließen uns die Wanderung zu machen und nicht mit dem Auto zu fahren, bezahlen das Permit an der Rezeption und besorgen uns einen Plan. Wir fahren mit dem Wagen zum Startparkplatz und marschieren los. Die Wegstrecke ist mit Pfeilen und Punkten gekennzeichnet. Nach einiger Zeit finden wir plötzlich keine Pfeile und Punkte mehr. Wir irren umher, um die Wegzeichnung zu suchen. Wir klettern Felsformationen hinauf und wieder hinunter. Zwischenzeitlich haben wir Giraffen entdeckt. Ein Paar mit Zwillingen. Bis wir endlich nach 2 Stunden wieder Punkte entdecken. Diese führen uns erneut Felsen hinauf und auf der anderen Seite wieder hinunter, aber nicht zu Bull´s Party. Auf dem Weg kommen uns 2 junge Frauen entgegen. Mit ihnen diskutieren wir über den Weg. Nun sind wir sicher, dass wir auf einem Weg zur Hauptstraße sind. Erneut treffen wir 3 Leute. Mit ihnen gehen wir den restlichen Weg bis zu deren Parkplatz. Aber statt uns bis zu unserem Parkplatz mitzunehmen, fahren sie einfach davon. Wir müssen aber nur noch 15 Minuten bis zu unserem Wagen gehen. Entnervt beschließen wir den Weg zu "Bull´s Party" mit dem Auto zu fahren.

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Danach fahren wir zurück zur Farm und trinken nach dieser anstrengenden Tour am Pool etwas und entdecken eine namibische Felsenagame.

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Auf dem Rückweg tanken wir in Usakos und sind um 15 Uhr zurück auf der Lodge. Nachmittags relaxen am Pool und abends leckeres Dinner:
Gebackener Ziegenkäse auf Eisbergsalat, Paniertes Hühnerfilet mit Möhren, Zucchini und Kartoffeln,
Pudding

Teil 1918. Mai 2017

Freitag, 30.09.2016 – Mondlandschaft - Welwitchia-Drive - Swakopmund

Abfahrt um 8:30. Wir fahren bald auf der B2 Richtung Süden. Unterwegs machen wir um 11 Uhr an der Guanikontes-Quelle Rast und trinken Tee. Hier laufen viele Ziegen und ein wunderschöner Pfau umher.

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An der Kreuzung B2/D1991 biegen wir links ab und fahren durch die berühmte Mondlandschaft und den Welwitchia-Drive, für den man das eingangs erwähnte Permit braucht. Die Landschaften sind atemberaubend. Man wähnt sich auf einem anderen Planeten oder eben auf dem Mond. Hier könnte man den nächsten Star-Wars-Film drehen. 😄

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Die Welwitschie wächst endemisch in der Wüste Namib im südlichen Afrika. Sie wurde 1859 von dem Österreicher Friedrich Welwitch entdeckt. Obwohl sie mehrere Hundert Jahre alt wird, besitzt sie nur ein einziges Blattpaar. Diese sind jedoch zerrissen, so dass man meint, es seien viele Blätter.

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Das älteste Exemplar soll über 500 Jahre alt sein und ist durch einen hohen Zaun geschützt. Man kann auf einer Treppe nach oben auf eine Empore steigen und die Pflanze fotografieren.

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Wir kommen um 13:45 in Swakopmund an - ohne eine Kontrolle. Glück gehabt! Auf der Jetty gönnen wir uns einen Wein und genießen nach den sehr trockenen Landschaften die See.

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Danach fahren wir zu unserer Unterkunft: das Beach Hotel. Ich hatte Sea-View gebucht. Als wir das Zimmer beziehen sind wir enttäuscht. Man kann das Meer nur an einem kleinen Punkt zwischen den gegenüberliegenden Gebäuden sehen. Dafür sehen wir den Parkplatz unten genau! 🤩 Wir sind im 2. Stockwerk, das Meer sieht man jedoch erst ab dem 3. Stock deutlich.

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Danach machen wir einen Stadtbummel. Uns gefällt das Städtchen sehr. Alles sieht sehr gepflegt und sauber aus. Die Gebäude sind im Top-Zustand.

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Für 20 Uhr haben wir im TUG, ein bekanntes Fischrestaurant auf der Jetty, einen Tisch mit Seeblick reserviert. Volker und Ute wollen uns um 19 Uhr im Beachhotel abholen. Gegen 19 Uhr entsteht Stress. Bernd hat durch mehrfache Falscheingabe den Zimmersafe gesperrt. Also noch schnell den Hotelmanager informieren und den Safe entsperren. Ein Glück, dass Volker und Ute sich verspäten. Wir machen eine kleine Stadtrundfahrt und um 20 Uhr gehen wir ins TUG. Natürlich ist sofort kein Tisch frei. Wir müssen ca. 20 Minuten warten. Das tun wir in einer kleinen dafür vorgesehenen Bar. Dann heißt es: kommen Sie bitte. Wir sind verwundert, der Tisch steht mitten im Raum. Umgeben von vielen Essgerüchen. Auf meinen Einwand: „We have booked seaview“, ist plötzlich ein wunderschön gelegener Tisch an der Glasfront frei. Wir können den Wellenschlag durch 2 zur Ecke gesetzte Fensterscheiben sehen. Zufrieden bestellen wir Kingfish, gegart in Alufolie und eine Flasche südafrikanischen Chenin Blanc. Es schmeckt hervorragend. Nach dem Essen gehen wir zu Fuß zum Hotel und gleich ins Bett, da wir morgen früh den Wagen für die Reparatur des Schlüssels abgeben müssen und einen langen Tag vor uns haben.

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Teil 2020. Mai 2017

Samstag, 1.10.2016 – Walvis Bay, Combo Tour

Wir frühstücken heute schon um 7 Uhr. Volker holt uns um 7:45 ab und er fährt mit uns zur Werkstatt. Dort geben wir den Suzuki ab. Danach fährt er uns nach Walvis Bay zur Waterfront und zum Einchecken der Tour. Wir vereinbaren, dass wir ihn zwischen 16 und 17 Uhr anrufen, wenn wir von unserer Tour zurück sind. Die Katamarantour beginnt um 9 Uhr. Uns begrüßen gleich mehrere Pelikane.

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Einer ist besonders zutraulich und möchte gefüttert werden. Mehrmals fliegt er davon und kommt wieder um sich Fische abzuholen. Auch ein Seelöwe springt an Bord und wird mit Fischen gefüttert. Auch ich darf ihm einen Fisch geben. Wir fahren vorbei an alten rostenden Schiffen, an einer Austernzucht, an einem Bohrturm, der nicht mehr bohrt, aber nach Öl stinkt, bis zu einer Landzunge, auf der sich eine Robbenkolonie und Kormorane tummeln.

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Wir sehen auch Delphine.

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Gegen Mittag gibt es ein leckeres Lunch mit Sekt, Austern und anderen Kleinigkeiten:

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Dann geht’s zurück. Diese beiden Pelikanmädchen sind ca. 7 Monate alt und sehr zutraulich. Sie wurden als Küken vorm Ertrinken gerettet.

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Für Nachmittag ist die Wüstenralley in Sandwich Habour gebucht. Es geht mit einem Landrover an Lagunen voller Flamingos vorbei, vorbei an einer Salzfabrik bis in die Dünen von Sandwich Habour.

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Die Wüstenralley ist supergeil. Es geht rauf und runter, wie auf einer Achterbahn. Da ich als Beifahrer vorne sitze, habe ich viel Spaß. Zum Abschluss gibt es wieder Austern und kleine Häppchen. Heute haben wir eine Riesenportion Eiweiß bekommen.

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Den Abend beschließen wir in einem Zelt, direkt bei unserem Hotel. Es sind viele Besucher da. Man kann sich hinter Glas setzen, um vor dem Wind geschützt zu sein. Es gibt eine kleine aber feine Karte.

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Teil 2121. Mai 2017

Sonntag, 2.10.2016 – Fahrt durch den Naukluftpark zur Hoodia Desert Lodge

Nach einem guten Frühstück und Tanken in Swakopmund starten wir um 9:20 Richtung Süden.
Wir fahren über den Kuiseb-Pass und den Gaub-Pass und überwinden den südlichen Wendekreis um 12:24.

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Um 13:30 kommen wir in Solitaire an. Eigentlich ist das kein Ort, sondern nur eine Station zum Tanken mit einem kleinen Shop, einem Restaurant und eine Bäckerei, die angeblich den besten Apfelkuchen Namibias anbietet. Wir testen das natürlich und sind etwas enttäuscht. Der Apfelkuchen ist nach unserem Geschmack viel zu dunkel gebacken, aber er schmeckt gut. Auch gibt es eine Menge Oldtimer, die hier über das gesamte Gelände verteilt abgestellt sind.

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Wir tanken unser Auto wieder voll und fahren um 14 Uhr weiter. Es geht durch die unglaubliche Landschaft des Naukluft-Parks an den Naukluftbergen vorbei. Um 15:30 erreichen wir unsere nächste Unterkunft, die Hoodia Desert Lodge und checken gleich ein. Da es nur 12 Chalets gibt und wir die Nr. 12 haben, sind wir in dem letzten Häuschen untergebracht, also ziemlich weit vom Haupthaus entfernt. Das Chalet ist sehr schön mit Innen- und Außendusche. Aber es ist sehr windig und kalt. Wir fahren also mit dem Auto zum Pool und zum Dinner.
Gefahrene KM: 460

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Am nächsten Tag wollen wir ins Sossusvlei. Da wir nicht selbst durch den Tiefsand fahren wollen, buchen wir den Ausflug in der Lodge. Den restlichen Nachmittag verbringen wir am Pool. Abendessen ist mal wieder spitzenmäßig.

Teil 2221. Mai 2017

Montag, 3.10.2016 – Tagesausflug ins Sossusvlei und Sesriem Canyon

Wir müssen schon um 6 Uhr aufstehen um rechtzeitig am Gate zu sein. Treffen um 6:30 mit dem Guide und einem englischen Paar, das mit uns fährt. Das Gate öffnet erst zum Sonnenaufgang und es entsteht regelmäßig eine große Autoschlange. Die Fahrt bis zum Gate dauert ca. ½ Stunde und beträgt ca. 20 km. Wir sind bei den Ersten, die hineinfahren dürfen. Der Guide hält nach kurzer Strecke an der Straßenseite an und geht mit uns ein wenig in den Busch. Er zeigt uns Spuren von Tieren, erklärt sie und buddelt kleine Tiere aus.

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Vom Parkeingang des Namib-Naukluft-Nationalpark bei Sesriem führt zunächst eine etwa 65 Kilometer lange, von Dünen gesäumte Asphaltstraße in Richtung Sossusvlei. Die letzten fünf Kilometer können nur zu Fuß oder mit Allradfahrzeugen zurückgelegt werden. Da wir mit dem Guide und einem 4x4 Wagen unterwegs sind, können wir durchfahren. Es ist heute sehr windig und sandig.

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Abgestorbene Akazien stehen dekorativ am Straßenrand
Die Dünen entstanden vor etwa 5 Millionen Jahren. Die Lehmsenke des Sossusvlei ist fast immer trocken. Sehr selten – im Schnitt alle 10 Jahre nach heftigen Regenfällen – füllt sie sich mit Wasser, das durch das Tsauchab Rivier in das Vlei gelangt. Einige abgestorbene Akazien stehen schon 500 Jahre dort. Es bieten sich tolle Fotomotive.

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Bernd und der Engländer beschließen, die Düne „Big Daddy“ zu besteigen.
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Nach ausführlichem Fotografieren und Ankunft der Männer über den Dünenhang fahren wir mit dem Guide zurück. Wir sehen viele Fahrzeuge im Sand stecken, die sich festgefahren haben. Da haben einige wohl ihr Fahrkönnen im Tiefsand überschätzt. Zur Tour gehört auch ein Lunch und so fährt unser Guide zu einem schattigen Platz unter einem Kameldornbaum. Der Guide packt Tische, Stühle und ein Waschbecken aus. Der Tisch wird afrikanisch gedeckt. Es gibt Linsensalat, Krautsalat, Hähnchenschenkel, Fischburger, Hackbällchen, Brot, Butter, diverse Saucen und Nutella! Dazu Wein und Wasser. Es schmeckt herrlich und zudem steht unter dem nächsten Kameldornbaum ein Oryx im Schatten und schaut uns zu.

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Gegen 15 Uhr fahren wir zurück und klettern noch durch den Sesriem-Canyon, der sich in unmittelbarer Nähe des Gates befindet. Der Eingang sieht sehr unspektakulär aus, ein schmaler Pfad führt 50 Meter hinunter bis auf den Boden des ausgetrockneten Tsauchabs. Unten bieten sich aber tolle Aussichten. Der Canyon ist ca. 1 Kilometer lang und wurde vom Fluss Tsauchab vor ca. 3 Mio. Jahren in das 15 Mio. Jahre alte Gestein gegraben. Hier unten ist es angenehm kühl im Vergleich zu dem über 35 Grad heißen Sossusvlei.

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Danach fahren wir zur Lodge und wir ruhen den restlichen Nachmittag am Pool. Am Abend dann wieder leckeres Dinner.

Teil 2323. Mai 2017

Dienstag, 4.10.2016 – D 707 - Tirasberge zur Koiimasis Ranch

Morgens wollen wir unsere Rechnung bezahlen. Leider funktioniert die Kartenzahlung nicht. Internet funktioniert auch nicht. Kommentar der Angestellten: That´s desert life“. Nach 20 Minuten geben wir auf und hinterlassen unsere Kartendaten. Sie werden die Rechnung dann später einziehen. Um 8:45 starten wir Richtung D707 und Koiimasis Ranch. Wir fahren Gravelpad vorbei an Rinder- und Oryxfarmen. Tolle Landschaften, wie von einem anderen Planeten, tun sich hinter jeder Biegung und jedem Hügel auf. Da wir auf Koiimasis ein kleines Häuschen in den Bergen und Selbstverpflegung gebucht haben, müssen wir noch einkaufen. Das tun wir in Betta. Wir kaufen Wasser, gefrorene Oryxsteaks, Nudeln, Tomatensauce, Wein und Gebäck. Wir tanken und fahren über die C27 in die D707. An der Kreuzung befindet sich ein sehr schönes Privathaus mit gepflegtem grünem Garten. Hier laufen auch Hühner mit einem Hahn auf der Straße. Damit hätten wir nie gerechnet! Die D707 lässt sich besser fahren als gedacht. Ca. 40 km Gravelpad mit Steinen. Dann die letzten 15 km bis zur Rancheinfahrt Sandpiste. Danach noch 25 km Sandpiste bis zur Ranch. Wir müssen ständig Gatter öffnen und wieder schließen. Wir kaufen bei der Besitzerin noch 8 Eier, etwas Öl, Zwiebeln und Feuerholz. Abends wird gegrillt, dazu gibt es Nudeln mit Tomatensauce.
Gefahrene KM: 309

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Das Schwalbennest besteht aus 2 Häuschen. Eines zum Wohnen mit offener Küche und eines ist ein Badehaus mit WC.

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Alles sehr geräumig. Uns gefällt das alles sehr gut. Nach den vielen Lodges tut uns die Abgeschiedenheit sehr gut. Auf der Farm leben Rinder und Pferde. Es gibt auch viele Hühnerrassen, die in Volieren gehalten werden und eine Herde Strauße. Von vielen Rindern mussten die Besitzer sich schon trennen, da es seit über 5 Jahren nicht geregnet hat und die Rinder immer weniger Nahrung finden. Die Pferde werden wohl mit Extrafutter versorgt, da man Pferdetouren buchen kann und sie daher eine Geldeinnahmequelle sind. An der Rezeption gibt es noch ein Gehege für Rehabilitation von Tieren. Zurzeit leben hier 4 junge Löffelhunde. Sie wurden angefahren, hier abgegeben und nun aufgepäppelt.

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Teil 2424. Mai 2017

Mittwoch, 5.10.2016 – Tagesaktivitäten auf Koiimasis

Nach unserem Frühstück beschließen wir zur Rezeption zu fahren und eine Wanderung über die Ranch einzuplanen. Es gibt mehrere Wanderwege, wir beschließen den 10 Km-Weg zu gehen. Die Wege sind mit Steinen auf denen lachende Smilies angebracht sind, gekennzeichnet. Wir sind 3 Stunden unterwegs und kommen an der Cowboy- Station vorbei. Hier arbeiten 2 junge Frauen aus Kroatien, die die Pferde trainieren.

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Abends das restliche Fleisch grillen und die Nudeln aufessen und der Tag ist vollbracht.

Teil 2524. Mai 2017

Donnerstag, 6.10.2016 – Lüderitz

Nach unserem Frühstück mit Omelette aus den restlichen Eiern und Zwiebeln, Keksen und einer großen Kanne Tee, räumen wir das Chalet auf, packen unsere Sachen und starten früh um 8:15. Es geht nach Lüderitz und da wollen wir früh da sein. Wir fahren nach der Ranchausfahrt wieder die D707 Richtung Aus. Die Landschaft ist herrlich. Nicht umsonst heißt es: die D707 ist die schönste Straße Namibias. Bei diesen Aussichten fallen einem die vielen Kilometer richtig leicht.

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In Aus tanken wir wieder und biegen auf die B4 ein, eine Teerstraße. Diese Straße geht bis Lüderitz und ist eine Sackgasse. Wir müssen also den nächsten Tag die gleiche Straße wieder zurück. In Lüderitz suchen wir gleich unsere Unterkunft auf Shark Island: Kairos Cottage.
Gefahrene KM: 238

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Wir haben ein Zimmer mit Blick aufs Meer. Das Zimmer ist recht hübsch und sauber, das Bad jedoch etwas in die Jahre gekommen. Es ist sonnig, aber wahnsinnig windig, richtig unangenehm. Wie uns der Sohn des Hauses erklärt, ist es das ganze Jahr so windig. Wir machen eine kleine Stadtrundfahrt und besuchen die Waterfront und ein Café. Danach wollen wir die alten kolonialen Bauten besichtigen. Da gibt es hier viele zu bewundern. Ganze Straßenzüge bestehen noch und sind liebevoll renoviert.

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Wir besuchen das berühmte Goerke-Haus. Zwischen Oktober 1909 und September 1910 wurde es als Wohnhaus des Leutnants Hans Goerke erbaut. Goerke, der 1904 mit der deutschen Schutztruppe in Swakopmund eintraf, wurde nach seiner Dienstzeit Ende 1909 Leiter der Diamantengesellschaft in Lüderitz. 1912 kehrte er nach Deutschland zurück, da seine Frau sich in Lüderitz nicht wohlfühlte.

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Das Goercke-Haus steht auf einer Anhöhe und bietet einen tollen Blick über Lüderitz.

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Die Felsenkirche ist das Wahrzeichen der Stadt und steht, wie sollte es anders sein, auf einem Felsen. Die Grundsteinlegung erfolgte am 19. November 1911 und die Einweihung der Kirche am 4. August 1912. Das Altarfenster war eine Spende von Kaiser Wilhelm II.

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Wir gehen auch noch zur Bismarckstraße, eine Einkaufsstraße und ziehen Geld am ATM. Zum Abendessen gehen wir in Ritzi`s Seafood an der Waterfront. Wir essen natürlich Fisch mit einem griechischen Salat. Das Essen ist sehr gut. Uns ist es aber etwas zu laut, da sich 2 Busreisegruppen im Raum befinden. Man kann aber auch wunderbar im Freien sitzen. Uns ist es aber zu windig.

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Teil 2627. Mai 2017

Freitag, 7.10.2016 – Kolmanskuppe – Garup - Klein Aus Vista

Frühstück ist gut und die Familie singt dabei ein Ständchen. Das machen sie wohl täglich, denn dazu wurde extra eine Ecke eingerichtet und man kann an der Rezeption eine CD mit Liedern kaufen. Um 8:30 starten wir und schauen uns noch die Campsite Shark Bay an. Zurzeit ist nur ein Motorradfahrer mit einem Iglozelt da. Wir tanken erneut und machen uns auf den Weg zur Geisterstadt. Dort ist es auch richtig windig, dazu noch Sand, der einem um die Ohren wirbelt. Wir gehen gleich in das Gebäude, in dem die Führung beginnt. Diese dauert 45 Minuten.

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Trotz der lebensfeindlichen Umgebung lebten hier bis zu 400 Menschen und es entstanden hochherrschaftliche Steinhäuser nach deutschem Vorbild. Neben Unterkünften für die Arbeiter (getrennt nach Verheirateten und Junggesellen) gab es Verwaltungs- und Dienstgebäude. Zur Infrastruktur gehörten ein Elektrizitätswerk, ein Krankenhaus (mit der ersten Röntgenstation Afrikas bzw. auf der ganzen Südhalbkugel), eine Eisfabrik zur Herstellung von Blockeis für die Eisschränke der Bewohner, einen Tante-Emma-Laden, eine Metzgerei, ein Ballsaal genanntes Gebäude mit Theater, Turnhalle und Großküche, eine Kegelbahn und eine Schule. Sogar ein Salzwasser-Schwimmbad und eine Schmalspurbahn für den Transport von Waren und Personen innerhalb des Ortes waren hier zu finden. Das Wasser dafür und alles, was sonst noch zum täglichen Leben nötig war, musste aus dem rund 1000 km entfernten Kapstadt herantransportiert werden. Das Baumaterial für die Häuser, deren Einrichtungen, die Maschinen und alles, was man damals in Europa unter Luxus verstand, kam aus Deutschland und wurde meist in Lüderitz angelandet.

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Danach fahren wir weiter Richtung Aus. Wir wollen aber noch die wilden Pferde bei Garup besuchen.
Es sind leider schon andere Besucher da, die viel Lärm machen. Die Pferde lassen sich aber nicht stören und einige sind zutraulich und lassen sich von mir streicheln. Es sind auch einige Oryxe am Wasserloch.

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Über die Herkunft der wilden Pferde wurde jahrzehntelang gerätselt. Einige verwiesen auf Pferde der deutschen Schutztruppe in der damaligen Deutschen Kolonie Deutsch-Südwestafrika, die während des Ersten Weltkrieges um 1915 beim Rückzug vor den südafrikanischen Streitkräften verloren gingen; andere hielten sie für Nachkommen freigelassener Tiere aus der Pferdezucht Duwisib des ehemaligen Schutztruppenoffiziers Hansheinrich von Wolf (etwa 250 km nordöstlich). Eine andere zum Teil noch immer vertretene Ansicht über ihre Herkunft ist, dass diese Warmblüter, wahrscheinlich Trakehner, gegen Anfang des 20. Jahrhunderts von einem deutschen Baron ins heutige Namibia gebracht wurden und aufgrund der Kriegsereignisse in die Wüste entliefen, wo sie zu einer Wasserstelle wanderten und in den 1980er Jahren wiedergefunden wurden. Da es die letzten Jahre kaum noch regnete, hat die Anzahl stark abgenommen. In manchen Jahren soll kein einziges Fohlen überlebt haben.

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Um 15 Uhr kommen wir an unserer vorletzten Unterkunft an: Klein Aus Vista. Wir bekommen im Eagle´s Nest das „Desert Vista“. Das Chalet liegt 8 km von der Lodge entfernt in den Bergen. Es ist sehr hübsch und liebevoll eingerichtet. Der Tisch ist bereits gedeckt.

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Den Nachmittag verbringen wir am Pool an der Lodge. Wir beschließen das angebotene Grillpaket zum Preis von 250 NAD (ca. 16 €) zu kaufen. Um 17 Uhr fahren wir zum Nest. Beim Auspacken sind wir echt überrascht: Es gibt 2 Sandwiches, 4 große Oryx-Steaks, 2 Braiiwürstchen, ein großes Glas griechischer Salat mit Sauce, 2 große bereits vorgekochte Kartoffeln in Alufolie und 2 Stück Käsekuchen. Alles sehr lecker! Im Chalet und am Außengrill gibt es Feuerholz und wir beginnen sogleich es anzuzünden. Nach 1 Stunde legen wir das Fleisch und die Wurst auf. Auf die Sandwiches verzichten wir. Das Fleisch schmeckt hervorragend. Ebenso Salat und Kartoffeln. Wir beschließen, die Sandwiches und die gegrillten Würstchen als Proviant für den nächsten Tag einzupacken, denn wir haben eine weite Fahrt vor uns. Den Kuchen lassen wir zurück.
Gefahrene KM: 91

Teil 2710. Juni 2017

So, jetzt geht es endlich weiter. Ich war einige Tage verreist.

Samstag, 8.10.16 - Kalahari Anib Lodge

Um 6:30 stehen wir auf und fahren mit dem gepackten Auto zum Frühstück. Das ist sehr umfangreich und lecker. Abfahrt um 8:15. Um 10 Uhr machen wir einen Tankstop in Helmeringhausen und stellen fest, dass der rechte Hinterreifen massiv Luft verliert. Nun ist Reifenwechsel angesagt.

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Nach einer dreiviertel Stunde geht’s weiter und um 14:45 erreichen wir unsere letzte Unterkunft, die Kalahari Anib Lodge.
Gefahrene KM: 396

Die Anlage ist sehr schön, die Chalets rund um den Swimmingpool gebaut. Einige sind auch so gelegen, dass man von der Terrasse zum Wasserloch und in die Kalahari blickt.

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Es leben viele Erdhörnchen-Familien in der Nähe der Lodge in der Kalahari. Das Abendessen ist in Buffetform und bietet eine sehr reichhaltige Auswahl mit Kudusteak, Lamm, viele Salate, Nudeln, Kartoffeln und diverse namibische Gerichte. Alles sehr gut.

Sonntag, 9.10.2016 – Tagesaktivitäten auf der Kalahari Anib Lodge


Heute, an unserem letzten Tag, ist Ausruhen angesagt, denn morgen geht es Richtung Windhoek.
Wir wanden ein wenig in die Kalahari am Wasserloch vorbei zur Campsite. Es gibt 3 Plätze. Die weit auseinander gelegen sind. Sie sind sehr schön, mit Dusche, Toilette und eigenem Grillplatz für jeden Camper.

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Teil 2810. Juni 2017

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Montag 10.10.2016 – Windhoek

Wir brechen nach dem Frühstück um 9:15 Uhr Richtung Windhoek auf. Um 10:20 tanken wir in Kalkrand. Die B1 ist eine langweilige Teerstraße. Wir fahren durch Rehoboth, ein schönes wohlhabendes Städtchen. In der Nähe sehen wir einen neuen Golfplatz mit modernem Hotel und sehr gepflegtem grünen Rasen. Das finde ich wegen der Trockenheit Namibias als Frevel. Erst 50 km vor Windhoek wird es interessant. Wir fahren bis ca. 1930m ü.M. ins Khomas Hochland und kommen um 12:30 in Windhoek an. Windhoek liegt ca. 1700m ü.M. Wir parken gegenüber dem Craft-Center. Dort kaufen wir noch einige Geschenke. Danach laufen wir noch durch die Einkaufsstraße, die Independence Avenue. Sie ist auch die Hauptverkehrsader. Alles ist sehr modern und es gibt eine Mall. Danach sehen wir uns noch die obligatorischen Sehenswürdigkeiten an:

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Christuskirche
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Schwerinsburg
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Alte Feste
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Unabhängikeits-Gedenkmuseum
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Blick vom Unabhängigkeits-Gedenkmuseum auf Windhoek
Um 16 Uhr geben wir unseren Wagen wieder bei der ASCO-Autovermietung ab. Alles ist ok, der defekte Reifen wird nicht beanstandet. Wir tanken erneut den Wagen voll und zahlen den Rest.
Km-Stand: 107.638.
Wir sind demnach in Namibia 4.259 km gefahren.

Nach Abwicklung der Formalitäten fährt uns ein Mitarbeiter um 16:25 mit einem anderen Paar, das 2 Unfälle mit dem gemieteten Wagen hatte, zum Flughafen. Für die 45 km benötigen wir ca. 30 Minuten. Dort checken wir um 17:30 ein. Abflug nach Frankfurt: 21:35. Der Nachtflug ist entspannt und wir landen am Dienstag, 11.10.16 um 7:55 in Frankfurt.
Wehmütig denken wir: Was war das schön, wir müssen unbedingt wiederkommen!
😄

Traumreise durch Namibia von Giraffenfan

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/292512-traumreise-durch-namibia

Stand: letzter Berichtsteil vom 10. Juni 2017

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