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Reisebericht · namibia-forum.ch

Wüste und Wasser

von Mischa · 52 Teile

Teil 119. Apr. 2017

Hallo liebe Fomis,
wir sind wieder in Hamburg nach gut 3 Wochen in Namibia und Botswana. Nachdem wir im November 2015 absolute Trockenheit und Hitze erfahren haben, sah es dieses Mal etwas anders aus.

Aber zunächst die Tour:
12.3. Abflug von Hamburg über London und Johannesburg nach Windhoek mi BA.
13.3. Ankunft in Windhoek, Rivendell Guest House
14.3. Autoübernahe, 1. Einkauf und Fahrt bis Spreetshogte
15.3. Sesriem Campsite
16.3. Blutkuppe Campsite
17.3. Swakopmund, Tiger Reef Campsite
18.3. Swakopmund, Tiger Reef Campsite
19.3. Ugab Rhino Camp
20.3. Aba Huab Rest Camp
21.3. Etosha, Olifantsrus
22.3. Etosha, Halali, Campsite
23.3. Grootfontein, Maori Campsite
24.3. Mahangu Safari Lodge, Campsite
25.3. Mahangu Safari Lodge, Campsite
26.3. Mudumu, Camp Kwando, Inselzelt
27.3. Mudumu, Camp Kwando, Inselzelt
28.3. Livingstone Campsite
29.3. Kasane, Chobe Safari Lodge, Campsite
30.3. Ihaha
31.3. Savuti
1. bis 3.4. South Gate
4.4. Maun, Autorückgabe, Rileys Hotel
5.4. Rückflug, wieder über Johannesburg und London mit BA

Die 3 Übernachtungen in South Gate waren nicht freiwillig, aber dazu später mehr….

12.3.
Hund und Katze sind bestmöglich wegorganisiert. Die Koffer sind gepackt, mit gar nicht so viel Klamotten sondern mehr mit „was wir bestimmt, vielleicht unbedingt brauchen könnten…“
Wir haben für den langen Flug Plätze oben am Notausgang gebucht, nicht ganz billig, aber sehr empfehlenswert. Viel geschlafen haben wir aber trotzdem nicht 🙁

13.3.
Am Flughafen in Windhoek werden wir schon erwartet und ins Rivendell Guest House gefahren. Diesen Transfer und die erste Übernachtung hatte ich vorgebucht. Fest entschlossen, nicht den selben Fehler wie bei der letzten Reise zu machen – also erstmal ankommen.
Rivendell ist nett und entspannt. Es gibt kein Restaurant aber eine gut ausgerüstete Küche für Selbstversorger. Neben dem Geränkekühlschrank ist eine Strichliste vorbereitet. Unser Zimmer hat eine kleine Terrasse und das servierte Frühstück am nächsten Tag war prima. Lediglich die Baustelle direkt daneben hat etwas gestört.
Am Nachmittag sind wir noch etwas durch die Stadt gelaufen. Geld am ATM gezogen und dann zu Joes Beerhouse. Die Stadt hat uns nicht gefallen, laut und staubig. Joes Beerhouse war dagegen fast eine Oase. Obwohl sehr groß und definitiv für Touris gemacht. Das Essen war lecker (bis auf das Krokodil auf der Grillplatte) und der Preis absolut ok. Mit einem Taxi wieder zum Rivendell und nur noch schlafen… auch wenn die Bauarbeiter nebenan noch aktiv gewesen wären, wir hätten nix gemerkt.

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Teil 223. Apr. 2017

Nach dem Frühstück warten wir auf den Fahrer von AVIS Safari Rental….der nicht kommt.
Mit der Hilfe vom Rivendell stellt sich nach einigen Telefonaten heraus, dass der Fahrer am Flughafen auf uns wartet. Meine Mails aus Hamburg sind also irgendwo untergegangen.

Mit entsprechender Verspätung verläuft die Übernahme des Autos. Aber wir sind entspannt und haben Zeit.
Das Auto hat 120.000 auf dem Tacho und wirkt schon auf den 1. Blick nicht sehr gut gewartet. Während uns das Auto erklärt wird, stellen sich einige Mängel heraus. Andere herumstehende Autos müssen spontan als Ersatzteillager herhalten.
Besonders interessant wird es bei unserer Frage nach dem Inhalt des Dieseltanks. Als ich das Auto gebucht hatte, wurde mir ein Tankinhalt von 260 Litern versprochen. Außerdem eine Winsch und ein Schnorchel – beides Fehlanzeige. Laut eines Papiers, das uns gegeben wird, fasst der Tank 170 Liter, der Typ in Windhuk schätzt, dass wir 110 Liter haben
Mit nur 110 Litern ist unser Plan von Kasane bis Maun zu fahren nicht machbar. Wir schauen uns den Tank also etwas genauer an und sind uns ziemlich sicher, dass er groß genug ist für mindestens 200 Liter. Nach etwa 2 Stunden fahren wir, etwas genervt, vom Hof. Wir haben den Eindruck, dass es absolut keinen Sinn machen würde, hier noch zu diskutieren – das Auto wird es schon schaffen… hat es in wesentlichen Teilen auch… 😛

Unser erstes Ziel ist die Merua Mall. Dort verbringen wir noch mal 2 Stunden mit dem Füllen von 2 großen Einkaufswagen. Nachdem erst mal alles irgendwie verstaut ist, geht es gegen 14:30 Uhr endlich wirklich los.

Unser Ziel heute ist die Campsite in Spreetshogte. Schon kurz hinter Windhuk endet die Teerstraße und wir fahren über die C 26 und die D 1261. Die Landschaft wechselt von schön zu schöner. Fotos habe ich aber erst an der Campsite gemacht. Sie liegt weit oben am Berghang mit einem wunderbaren Blick ins Tal. Es gibt 3 Plätze, einer ist belegt. Die Besitzer wohnen unten im Tal. Da runter und dann wieder rauf, es wäre dunkel bis wir zurück wären. Wir richten uns also erst mal ein, jeder Platz hat ein eigenes Häuschen mit Schattenplatz, WC und Dusche (Donkey). Dann kommt von unten ein kleines Auto angefahren. Die Schwester der Besitzerin. Wir dürfen natürlich gerne bleiben.

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Teil 324. Apr. 2017

Mittwoch, 15.3.
Zunächst noch ein paar Bilder von Spreetshogte:
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Diese Tiere laufen hier recht zahlreich herum. Sie können wohl eine rechte Plage darstellen.
Uns haben sie nicht weiter gestört, wir fanden sie eher spannend:

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Die Sonne geht hinter dem Hang auf. Wir lassen uns Zeit mit dem Frühstück und versuchen das beginnende Chaos im Auto zu ordnen.
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Hier hat es uns sehr gut gefallen – unbedingt empfehlenswert !!!
Dann geht es weiter nach Süden. Der Pass ist steil, aber durch Betonplatten „entschärft“ und somit völlig problemlos zu fahren.

In Solitaire machen wir eine Kaffeepause und sehen uns ein wenig um.

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Dann geht es weiter

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nach Sesriem. Dieses Camp hatte ich vorgebucht. Es wäre aber wohl nicht nötig gewesen. Etwa ¼ der Plätze bleiben frei. Wir bekommen einen Platz im äußeren Ring mit diesem Ausblick:

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Gruß, Mischa

Teil 408. Feb. 2018

Da wir schon recht früh hier angekommen sind, beschließen wir uns heute noch auf den Weg zu den Dünen zu machen. Im Forum wird immer mal wieder diskutiert welches Licht besser sei – abends oder morgens. Egal, wir fahren einfach jetzt los. Und wir haben alles für uns – es ist wirklich niemand sonst da. Wir lassen am 1. Parkplatz Luft ab und fahren weiter. Laufen einfach so herum und genießen den Ort.

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Teil 509. Feb. 2018

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Teil 609. Feb. 2018

Wir laufen die eine oder andere Düne (teilweise) rauf, fotografieren, filmen – und freuen uns dort zu sein...
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Teil 709. Feb. 2018

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Teil 810. Feb. 2018

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Teil 910. Feb. 2018

Kurz vor Sonnenuntergang sind wir wieder im Camp. Norbert grillt eingelegtes Beef, dazu gibt es Salat und Brot. Danach ziehen wir uns satt und zufrieden in unser Dachzelt zurück. Im Camp sind mehrere größere Reisegruppen – z.T. mit diesen lustigen Schubladenbussen. 😄 🤪 😄
Sie feiern bis spät in die Nacht, aber die Stimmung ist fröhlich und entspannt, es stört uns nicht wirklich.

16.3.
Wir stehen erst mit dem Sonnenaufgang auf. Das Camp ist fast leer. Alle haben sich auf die Jagt zu den Dünen gemacht. Wir lassen uns Zeit, frühstücken und packen zusammen.

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Dann fahren wir das kurze Stück zum Sesriem Canyon. Dort laufen wir eine ganze Weile herum und sind wieder alleine.

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Teil 1010. Feb. 2018

Unser heutiges Ziel ist die Blutkuppe. Das Permit dafür haben wir in Sesriem bekommen, vorzeigen mussten wir es nirgendwo, gekostet hat es aber auch nichts.
Wir fahren wieder zurück über Solitäre und durch karge und schöne Landschaft. Die Gravelroad ist sehr gut zu fahren.


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Wir sehen ein paar Zebras mit auffällig großen Ohren:
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Teil 1110. Feb. 2018

Am frühen Nachmittag kommen wir in Blutkuppe an. 10- 15 Campsites liegen rund um die Felsenformation. Wir fahren erstmal alles ab – 2 Sites sind belegt – und suchen uns einen schönen Platz aus.
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Es gibt eine „Kloschnecke“ und Mülltrennung – sonst nix.
Es ist mollig:
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Wir kraxeln ein wenig herum und genießen die Einsamkeit nach dem großen Camp in Sesriem.

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Hier muss vor kurzer Zeit noch Wasser geflossen sein:
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Teil 1210. Feb. 2018

Dann warten wir auf die Farben des Abendlichts:

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Teil 1311. Feb. 2018

Abends gibt es vegetarisch – Nudeln und Tomatensoße. Der gekaufte Rotwein wird getestet und für gut befunden.
Aber was uns wirklich zufrieden und satt macht sind die Stille, das Lagerfeuer, die Gerüche und die leisen Geräusche um uns herum. Der Sternenhimmel ist ein Traum, fotografieren kann ich ihn leider nicht – das können hier im Forum andere…

Blutkuppe ist absolut empfehlenswert, wenn auch ohne Facilities, aber wenn man schroffe und karge Landschaft mag, ist man hier richtig!
Gruß, Mischa

Teil 1412. Feb. 2018

17.3.
Wir lassen es gemütlich angehen, die heutige Etappe nach Swakopmund ist nicht sehr weit.
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Wir fahren an mehreren Köcherbäumen vorbei:
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und biegen dann in den Welwitschia Drive ab.
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Welwitschias haben wir später, beim Messum Crater, noch viele und auch deutlich größere gesehen. Allerdings ohne diese sorgsam gelegten Steinkreise…

Teil 1512. Feb. 2018

Dann geht es weiter durch die Moon Landskape. Diese Kargheit beeindruckt uns sehr.
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In Swakopmund wollen wir 2 Tage bleiben. Ich hatte bei der Planung dieser Reise eigentlich an ein Hotel oder eine Pension gedacht. Aber jetzt beschließen wir, dass wir uns doch lieber einen Campingplatz suchen wollen. Wir landen auf dem Tiger Reef Campsite. Es gibt gut 20 Stellplätze, die in einem Kreis angeordnet sind. Eine schöne Anlage, die Ablutions könnten aber eine Renovierung gebrauchen.
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Wieder haben wir fast freie Auswahl. Neben der winzigen Rezeption gibt es ein Schnecken-Wifi. Jeder Platz hat Stromanschluß, den unser Kühlschrank die letzten Tage auch schon laut piepend angefordert hat. Die Stromversorgung in unserem Auto ist suboptimal – das Solar Panel auf dem Dach halten wir inzwischen für eine Atrappe. Der Kühlschrank wird uns auch weiterhin Probleme machen. Immerhin müssen wir beim Motorstart nicht die Batterien zusammenschließen – das hatten wir auf der letzten Reise… 😈
Abends geht es nach nebenan zu Sonnenuntergang und Calamari in die Tiger Reef Bar.
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Ein perfekt organisierter Fast Food Laden – aber das Essen ist köstlich. Es ist kalt und windig – selbst mit Jacke und Pullover. Es herrscht ein reges Treiben, Kinder und Hunde wuseln durch die Tische. Wir verkriechen uns etwas durchgefroren recht schnell in unser Dachzelt.

Teil 1612. Feb. 2018

18.3.
Wichtigster Programmpunkt ist ein großer Einkauf – ab morgen geht es wieder für einige Tage in die „Wildnis“.
Obwohl wir wissen, dass man hier interessante Touren machen kann, sind wir einfach faul. Wir stromern ein wenig durch den Ort, waschen Wäsche, lesen, sortieren Fotos und Filme und schreiben Tagebuch. Zum Abendessen gehen wir wieder einfach nur nach nebenan.
Noch ein paar Bilder von Swakobmund:
Ein leicht verfrorenes Hochzeitspaar:
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Pelikan auf Parkplatz:
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Hier habe ich mit meiner Familie 1989 schon mal übernachtet:
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Die Pier :
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Gruß, Mischa

Teil 1714. Feb. 2018

19.3.
Wir starten recht früh aus Respekt vor der etwas längeren Etappe und den „Straßen“verhältissen beim Messum Crater. Das Permit dafür bekommt man in Swakopmund.
Wir fahren die Küste rauf – recht eintönig.
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Jede Meile kommt ein Schild, dass auf einen Angelplatz verweist. Fast alle Autos haben an der vorderen Stoßstange riesige Angeln befestigt, die steil nach oben zeigen – Rennoryxe! 😄 🤪 😁
In Henties Bay bestehe ich auf einen Tankstop. Wir bekommen uns deswegen ein wenig in die Haare. Die Tanknadel hat sich bisher auf unserer Reise nicht geregt. Wir haben dazu 2 Theorien:
1. Der Wagen hat 2 Tanks und die Anzeige bezieht sich nur auf den 2.
2. Die Tankanzeige ist defekt und wer weiß wie viele Liter in den Tank gehen.
Ich tendiere zu 1.Wir staunen nicht schlecht als 103 Liter in den Tank passen. Ab jetzt wird fleißig getankt! 1996 hatten wir ein Auto mit ohne Tank- und Kilometeranzeige und sind nie ohne Diesel liegen geblieben, dann schaffen wir das jetzt auch.

Etwas später kommen wir nach Cape Cross zur Robbenkolonie. Wir bezahlen den Eintritt an einem recht neuen Häuschen und fahren die kurze Strecke zum Parkplatz. Der Moment als wir die Autotüren öffnen ist ein olfaktorisches Erlebnis. Türen kurz noch mal zu – einmal durchatmen und los!
Die Verursacher liegen einfach überall rum:
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Teil 1814. Feb. 2018

Bei Mile 108 verlassen wir die Küste in die Berge und durch den Richtung Messum Crater zum Ugab Rhino Camp. Es ist eigentlich nicht schwer zu fahren, aber sehr einsam. Wer hier liegen bleibt, kann sich vermutlich auf eine längere Wartezeit einstellen… 😮 🤢
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Teil 1914. Feb. 2018

Am späten Nachmittag erreichen wir das Ugab Rhino Camp Der „man in charge“ hatte nicht mehr mit Besuch gerechnet. Er freut sich sichtlich uns zu sehen und ist sehr redselig. Die Einsamkeit scheint ihm zu Schaffen zu machen. In den letzten Tage war niemand da und wir haben mal wieder freie Auswahl.
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Wir nehmen diesen Platz:
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Vermutlich ein Fehler. Auf freierer Fläche wäre es vielleicht ein par Grad kühler gewesen.
Auch nachdem es schon lange dunkel ist, verharrt das Thermometer stur bei 39 Grad. Wir versuchen zu schlafen, setzen uns müde noch mal raus. Spät und bei immer noch 30 Grad ergeben wir uns und krabbeln zurück ins Dachzelt Puh!!!

20.3.
Der erste verschlafene Blick am frühen Morgen geht auf das Thermometer:
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Nach dem Frühstück folgen wir diesem Hinweis:
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Unser heutiges Ziel ist das Aba Huab Camp.
Zuerst geht es über das trockene Flussbett vom Ugab. Hier und auch an den folgenden Flussbetten kann man deutlich erkennen, dass vor wenigen Tagen das Wasser noch unterwegs gewesen sein muss.
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Es geht bergauf und bergab mit einer Vielzahl von spitzen Steinen in fast jeder Größe. Bei dieser Hitze ist ein Reifenwechsel keine schöne Vorstellung! 🤢
Für 80 Kilometer brauchen wir fast 5 Stunden.
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Teil 2014. Feb. 2018

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Die Landschaft mit ihren unterschiedlichen Farben ist wieder sehr beeindruckend. Von sand- über rotfarben bis zu tiefem schwarz, dazu das frische hellgrün der Pflanzen.
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Auf einer Hochebene ist ein riesiges Feld mit Welwitschias. Oft wie an einer Schnur gezogen. Wir vermuten, dass es dort unterirdische Wasserläufe gibt. Leider habe ich kaum vernünftige Bilder von dieser Strecke. Im nachhinein merke ich oft, dass ich besondere Momente lieber einfach genieße – ohne Kamera.

Das Aba Huab Camp ist recht heruntergekommen. Immerhin gibt es Strom auf der Campsite. Ansonsten besser auslassen!!!
Gruß, Mischa

Teil 2105. März 2018

Unsere Campsite liegt direkt am Huab, im Flussbett ist aber nur noch eine kleine Pfütze. Aber auch hier kann man sehen, dass er vor kurzer Zeit noch „gelaufen“ sein muss. Der Inhalt unseres Kühlschranks hat die letzten Tage gelitten – wir müssen einiges aussortieren. Auch heute kühlt es abends nicht wirklich ab. Bei molligen 35 Grad schleichen wir uns ins Dachzelt.

21.3.
Früh am Morgen sind es immer noch 35 Grad – auf die nächste Reise kommt kein Thermometer mit!
Die Ablutions sind jetzt wirklich eklig. Die ganze Nacht brannte dort das Licht und alles ist übersäht mit toten Insekten unterschiedlichster Größe, einige zucken noch. Während der Planung für diese Reise hatte ich schöne Bilder von diesem Camp im Internet gesehen, für uns hat sich die Realität anders dargestellt. 😈
Wir packen schnell zusammen, heute geht es in die Etosha, über das Garlton Gate nach Olifantsrus. Unterwegs machen wir noch einen Tankstop, versäumen es aber dort auch gleich Einzukaufen. Blöder Fehler – heute ist Independence Day, den nächsten Laden erreichen wir erst nach 12:00 Uhr und er ist verrammelt. Das ist aber nicht so schlimm. Eine gute Portion Grillfleisch haben wir noch, Gemüse und Brot auch. Am Nachmittag passieren wir das Garlton Gate und zahlen N$ 340,- Parkgebühren für 3 Tage.
Schon kurz hinter dem Gate sehen wir die ersten Tiere. Nach so viel, oft sehr karger, Landschaft auf unserer bisherigen Reise freuen wir uns darüber sehr. Wir merken, dass für uns doch die Tiersichtungen wichtiger sind. Wir haben bisher wunderbare und sehr verschieden Sand- und Felsformationen gesehen, aber über diesem ersten Elefanten freuen wir uns sehr.
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Es zeigen sich auch noch ein paar Zebras, Springböcke, Oryx, Gnus und Giraffen.
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Am frühen Nachmittag erreichen wir Olifantsrus.
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Teil 2205. März 2018

Hier gibt es 10 bis 15 Campsites, alle mit Schattendach und Stromanschluss. Die Ablutions sind sauber und der ganze Platz macht einen gepflegten Eindruck. Allerdings wirkt die riesige Stahlkonstruktion, deren Zweck noch deutlich erkennbar ist, etwas beklemmend.
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Für den Platz am Zaun im Camp zahlen wir N$ 560,-.
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Noch vor Sonnenuntergang landen die letzten Steaks auf dem Grill. Dann gehen wir zu dem Hyde. Ein Holzsteg führt zu einem Outlook mit Wasserloch darunter.
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Als eine rote Beleuchtung eingeschaltet wird und sonst nix zu sehen ist, verkriechen wir uns müde ins Dachzelt.
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Teil 2305. März 2018

22.3.
Wir stehen noch vor Sonnenaufgang auf. Kurzes Frühstück, zusammenpacken und los. Um 7:30 Uhr fahren wir durchs Tor und treffen zunächst auf ein paar Schakale.
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Teil 2405. März 2018

Nur an solchen eingezäunten Plätzen darf man aussteigen:
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Wir zuckeln gemütlich weiter und sind überrascht wie grün es hier ist. Für die Tiere natürlich großartig, für uns auch nach den kargen Landschaften der vergangenen Tage. Aber manchmal können wir Tiere nur sehen, wenn sie mitten auf dem Weg stehen.
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Dieses Bild ist extra fürs Forum 🤩 :
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Teil 2505. März 2018

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Früher als gedacht, erreichen wir Halali.
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Ein großes Camp mit etwa 40 Bungalows und 50 Campsites. Geschätzte Auslastung: deutlich unter 50%. Wir suchen uns einen schattigen Platz und fahren erst 2 Stunden später noch mal los. Viele Loops sind gesperrt.
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Ohne weitere Sichtungen sind wir gegen 18:30 Uhr wieder im Camp. Nach einer schnellen Dusche – die Ablutions sind gut - stürzen wir uns hungrig auf das Buffet im Restaurant. Die frisch gegrillten Kudufilets sind ausgesprochen lecker, das Gemüse auch. Porc und Oxtail finden wir dagegen ungenießbar.

Teil 2605. März 2018

23.3.
Unser heutiges Ziel, die Onguma Ranch, ist nicht weit. Daher machen wir uns ein ausgiebiges englisches Frühstück.
Die Salzpfanne ist groß und weitestgehend leer.
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Schon gegen 12:00 Uhr sind wir in Namutoni. Spontan beschließen wir Onguma auszulassen und uns auf den Weg zum Caprivi zu machen. Nach langweiligen aber entspannten 150 km Asphalt erreichen wir das Maori Camp in Grootfontein. Das Camp hat 10 bis 15 Plätze und bietet auch B&B an. Wir zahlen N$ 200,- für die Campsite.
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Außer uns ist niemand da und wir machen uns breit.
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Später besichtigen wir den Turm. Es gibt einen Shop mit vielen Souveniers und einem großen Tiefkühlschrank mit eingeschweißtem Wildfleisch. Wir kaufen Impala, Zebra und Gnu. Für die 6 Portionen Filet zahlen wir N$ 400,-. Das Fleisch war wirklich extrem lecker!!!
Außerdem wandern noch ein paar Mitbringsel auf die Rechnung.
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Norbert bereitet das Abendessen zu, unter der genauen Beobachtung des Haushundes.
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Hier hat es uns sehr gut gefallen, auch wenn der Besitzer recht redselig und etwas verschroben ist.

Teil 2705. März 2018

24.3.
Morgens, beim Versuch Kaffee zu kochen, erleben wir ein deja vu:
Hinten aus dem Gaskocher schlagen plötzlich Flammen. Dieses Auto hat gegenüber dem von 2015 zwei Vorteile:
1. Die Gasflasche ist außen angebracht
2. Zwischen Gaskocher und Wageninnerem ist eine Aluwand
Das kurzfristige Ergebnis bleibt das gleiche – kein Kaffee heute.
Wir packen etwas missmutig zusammen und machen uns auf die 450 km nach Divundu – alles Asphalt.
Am frühen Nachmittag erreichen wir die Mahangu Safari Lodge. Wir bekommen eine Campsite direkt am Fluss und sind begeistert. Alles ist sauber und gepflegt, nix ist kaputt. Wir beschließen sofort 2 Nächte hier zu bleiben und melden uns heute für das Abendessen im Restaurant an. Die Campsite hat Strom und somit sind unsere Fleischvorräte aus Maori sicher im Kühlschrank untergebracht.
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Wir vertrödeln den Nachmittag auf unserem Platz und genießen den Ausblick auf den Fluss. Akustisch untermalt wird das ganze von 2 Hippos im Schilf, eins links und eins rechts von uns.
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Das Essen wird auf der Terrasse serviert und ist sehr lecker. Müde und satt krabbeln wir in unser Dachzelt. Die Hippos grunzen uns friedlich in den Schlaf.

Teil 2806. März 2018

25.3.
Rechtzeitig zum Sonnenaufgang bin ich auf dem Bootssteg und kann mich kaum satt sehen:
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Nach dem Frühstück, mit Kaffee vom Restaurant, machen wir eine Bootsfahrt. Das Boot und Lucas – unseren Guide – haben wir für uns alleine. Erst ein Stück den Fluss runter und dann ein größeres Stuck wieder rauf. Es ist ein langsames, flaches Boot. So wird es eine ruhige und stimmungsvolle Tour.
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Teil 2906. März 2018

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Diesem einzelnen Hippo kommen wir für seinen Geschmack wohl etwas zu nahe und Lucas tritt höflich den Rückzug an.

Teil 3006. März 2018

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Wieder zurück im Camp, widmet Norbert sich der Reparatur unseres Gaskochers. Den dazu erforderlichen Inbusschlüssel können wir uns von der Lodge leihen. Schnell wird klar wo der Fehler liegt. Der Gasschlauch zum Kocher ist nur sehr lose mit einer Schelle befestigt. Außerdem ist das Schlauchende schräg abgeschnitten so dass er von Vornherein nicht richtig sitzen kann. Den Schlauch also gerade abgeschnitten und die Schelle fest wieder drauf, alles wieder zusammen schrauben – perfekt!
Am Nachmittag fahren wir in den Mahango Park. Der erste Teil des Loops führt am Wasser entlang und ist gut zu fahren. Wir sehen viele Lechwes, ein Kudu, mehrere Gnus und natürlich viele Vögel.
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Teil 3106. März 2018

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Dann wird die Strecke buschiger. Tiefsand wechselt sich mit Pfützen ab.
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Teil 3206. März 2018

Wir sehen Impalas, Strauße und einige Warzenschweine.
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Teil 3306. März 2018

An einem tief hängenden Ast, den wir in dem ganzen Gestrüpp nicht gesehen haben, kommen wir nicht unbeschadet vorbei. Er reißt uns die Hülle unserer Markise fast zur Hälfte auf. Mit Kabelbindern und Textilklebeband flicken wir den Schaden erst mal provisorisch. Hinter uns warten 2 Fahrzeuge, die wir bei der ersten Gelegenheit vorbei lassen. Ein paar Kilometer weiter, sehen wir die beiden auf dem Weg stehen. Direkt vor ihnen sind 4 Elefanten, die offensichtlich viel Zeit haben. 2 von ihnen trollen sich nach einiger Zeit. 2 bleiben wo sie sind. Wir können uns das ganze nur aus der 2. Reihe anschauen – blöde Markise, blöder Ast.
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Nach fast einer Stunde machen sie den Weg frei und wir fahren zurück zur Lodge.

Teil 3406. März 2018

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Nach dem Essen – Gnu aus Maori mit Kartoffeln und Bohnen – gehen wir für einen Absacker rüber zur Terrasse. Dort treffen wir die beiden netten Hamburger, die wir schon gestern kurz kennengelernt haben. Es wird ein netter Abend – nur das mit dem Amarula hätte ich vielleicht lassen sollen… 😗

Gruß, Mischa

Teil 3506. März 2018

26.3.
Noch ein paar Bilder von der Mahangu Lodge.

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Hier hat es uns sehr gut gefallen!!!

Heute machen wir uns auf den Weg zum Camp Kwando. Irgendwie schaffen wir es die Popa Falls zu verpassen. Als wir unseren Fehler bemerken, sind wir aber schon so deutlich vorbei, dass wir nicht mehr umdrehen wollen. Man muss sich ja auch noch etwas für die nächste Reise aufheben. 😗
Wir kommen durch Kongola und machen einen kurzen Boxenstop. Gegen Mittag sind wir im Camp Kwando. Wie erhofft, bekommen wir ein Inselzelt. Das Zelt hat große Betten mit Moskitonetzen. WC und Dusche sind im hinteren Teil und daher etwas duster. Aber die Terrasse mit Blick auf den Fluss ist einfach super!
Dann zieht sich der Himmel plötzlich zu, es gibt ein kräftiges Gewitter und einen heftigen Regen, der einige Zeit andauert. Wir sitzen gemütlich in unserer Behausung und können so das Schauspiel genießen.

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Kurz vor Sonnenuntergang ist alles vorbei.

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Teil 3606. März 2018

Da wir Halbpension gebucht haben, bleibt unsere Küche kalt. Außer uns sind heute nur 4 andere Gäste in dem großen, mit Reet gedeckten Restaurant. Das Essen ist lecker. Trotzdem verziehen wir uns schnell wieder auf unsere kleine Terrasse und genießen die Stimmung. Auf der anderen Flussseite liegt Botswana.

27.3.
Nach einem ausgiebigen englischen Frühstück, wollen das Mudumu Game Reserve erkunden. Wir stöpseln unser Auto vom Strom ab, den wir netterweise hinter dem Office tanken durften.

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Der Park beginnt nur wenige km hinter Camp Kwando. Am Gate bezahlen wir N$ 90,- Eintritt. Auch hier ist alles sehr grün und zugewachsen.

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Teil 3706. März 2018

Es gibt überall viel Wasser – auch auf den Wegen. Eine spezielle Pfütze sieht zunächst nicht anders aus als die vielen vorherigen. Norbert nimmt ein wenig Anlauf und fährt los. Das Auto rutscht in 2 tiefe Spurrillen und wir sitzen fest. Die Räder drehen sich noch aber das Auto sitzt auf dem Hügel zwischen den Spurrillen komplett auf. Der Auspuff gurgelt unter Wasser.

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Wir versuchen mit Spaten und Händen den Berg zu verkleinern. Dann packen wir den Air Jack aus. Am Auspuff lässt er sich nicht mehr anschließen. Aber es gibt als 2. Möglichkeit den Anschluss an den Kompressor. Wir haben so ein Teil noch nie bedient und stellen uns wohl nicht sehr geschickt an. Der Jack rutscht uns immer wieder seitlich unter dem Auto weg. Er scheint auch nicht ganz in Ordnung zu sein. Schnell ist Wasser drinn. Dann kommt ein deutsches Pärchen mit einem Hilux vorbei. Mit dem Abschleppseil versuchen sie uns rauszuziehen. Der Versuch scheitert kläglich. Die beiden haben vorher einen Trecker gesehen, der dabei war einen festgefahrenen LKW aus dem Matsch zu ziehen. Dort fahren sie hin um Hilfe für uns zu holen. Dann kommt noch ein leeres Gamedrive-Auto vorbei. Der Fahrer hat ein Funkgerät und nimmt Kontakt zu dem Trecker auf. Der kommt auch kurze Zeit später und zieht uns lässig wieder raus. N$ 500,-.

Schlammverkrustet aber glücklich fahren wir zum Camp zurück und unter die Dusche. Den Rest des Tages verbringen wir entspannt und sicher auf unserer Zeltterrasse und am Swimmingpool. Dort treffen wir unsere Retter mit dem Hilux wieder. Sie haben sich hier auf einer Camp Site eingerichtet. Wir möchten sie zum Essen einladen, aber sie wollen frisch eingekauftes grillen. Aber zu einem späteren Drink können wir sie überreden. Es wird ein netter Abend mit vielen Geschichten.
Gruß, Mischa

Teil 3809. März 2018

30.3.
Unser Nachbar im Bodenzelt wird etwas unsanft von einem Baboon geweckt, der mühelos und wie selbstverständlich den Reißverschluss öffnet. 😈
Nochmal würden wir wohl nicht zur Chobe Safari Lodge fahren. Zu rummelig, aber wir waren einfach zu bequem uns etwas anderes zu suchen.
Zuerst großer Einkauf und Tanken und dann auf zur Chobe Riverfront.

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Nacheinander begegnen wir einem Büffel,

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Ein paar Hippos,

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Vielen Impalas,

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Teil 3909. März 2018

Und einem Krokodil.

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Dazwischen immer wieder Vögel:

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Ach, könnte ich diese Federtiere doch nur annähernd so gut fotografieren wie die Ornis hier.... 🙁

Teil 4009. März 2018

Wir kommen um eine Kurve und haben diese Badegesellschaft direkt vor uns:

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Teil 4109. März 2018

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Fast 2 Stunden stehen wir dort, beobachten das Spektakel und sind einfach nur glücklich.
Dann ziehen die Elefanten langsam ab und verschwinden im Busch.

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Teil 4210. März 2018

tschuldigung, aber ein Bild muss noch: 😉
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Wir bleiben noch ein wenig bei den Hippos und den Vögeln.

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Teil 4310. März 2018

Das große Krokodil direkt am Ufer kann scheinbar niemanden beeindrucken.

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Schließlich reißen wir uns los und machen uns auf den Weg nach Serondella
Diese quietschgelben Schmetterlinge haben wir immer wieder an den Schlammpfützen gesehen:
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Nach einer Kaffeepause geht es weiter.
Das nächste Kapitel kommt frühestens am Sonntag, denn morgen sind wir beim Fomitreffen in Blankenese 🤩 🤩 🤩
Gruß, Mischa

Teil 4412. März 2018

Wir sind kaum wieder unten am Fluss, da geht es gleich weiter. Wir wissen kaum wohin wir zuerst sehen sollen. Die folgenden Bilder entstanden auf einer Fahrstrecke von maximal 2 Kilometern:

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Die Giraffen schauen gebannt und auch ein wenig nervös nur in eine Richtung:

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Teil 4512. März 2018

Die Löwin ist aber wohl an etwas anderem interessiert und beachtet weder die Giraffen noch uns.

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Auch ein Stückchen weiter sehen wir sehr aufmerksame Giraffen,

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Und haben die nächste Elefantenbegegnung:

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Dann treffen wir auf eine größere Herde Büffel:

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Und ehe wir uns versehen sind wir plötzlich mitten drinn:

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Die Tiere wirken absolut entspannt und wir schleichen uns gaaanz langsam durch.
In Ihaha angekommen, sind wir noch immer völlig gefangen von den Erlebnissen der letzten Stunden. Ganz besonders war es, weil wir keine anderen Menschen oder Autos gesehen haben – einfach nur diese vielen wunderbaren Tiere.
Mit dem ngnöffngnöffngnöff der Hippos direkt neben der Campsite endet dieser Tag.
Gruß, Mischa

Teil 4612. März 2018

31.3.
Ihaha hat uns wieder außerordentlich gut gefallen. Die Lage ist einfach nur schön.
Für eine nächste Reise sind mindestens 2 Übernachtungen hier gesetzt!

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Langsam zuckeln wir Richtung Gate.

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Teil 4712. März 2018

An einer Stelle finden wir einen Riss, über den sich streitende Geier mit lautem Gekreische hermachen:

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Wir verlassen den Chobe National Park um uns auf den Weg nach Savuti zu machen.

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Beim Abbiegen auf die Hauptstrasse übersehen wir die Polizeikontrolle, die 50 Meter weiter hinter einer Kurve steht. Wir werden angehalten und uns wird mit strenger Mine vorgeworfen, dass wir nicht angeschnallt sind. Wir müssen aussteigen und der Dame ins Büro folgen. Mit Hilfe eines abgegriffenen Zettels errechnet man eine Strafzahlung von 250,- Pula pro Person. Wir haben aber nur noch 400,- Pula. Bis Maun, wo wir in 4 Tagen sein wollen, hatten wir nicht mit irgendwelchen Ausgaben gerechnet. Eine Kartenzahlung ist nicht möglich. Praktischerweise ist im Büro noch eine wandelnde Wechselstube in Form einer recht korpulenten Dame. 😎
Mit Euros kann sie jedoch nichts anfangen. Im letzten Winkel meiner Geldbörse finde ich noch 150,- N$. Die können wir gegen 100,- Pula tauschen und werden entlassen. Wir ärgern uns kurz über den Vorfall, beschließen aber schnell uns davon die Laune nicht verderben zu lassen. Merke: Immer brav anschnallen!!! 😠
Die Fahrt nach Savuti geht besser und schneller als erwartet.

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So sind wir schon gegen 14:00 Uhr da. Wir bekommen Campsite No. 3. Gebucht waren wir eigentlich auf No. 1. Aber der Tausch gefällt uns sehr – No. 3 ist deutlich schöner.
Am Nachmittag brechen wir noch mal auf zum Bushman Painting Hill. Letztes Mal hatte ich die Zeichnungen nicht entdecken können. Mußte mir dann von Buma (Danke noch mal 🙂 ) sagen und zeigen lassen, dass ich sie aus Versehen fotografiert hatte. Also kraxle ich den Berg wieder rauf. Wenn man in etwa weiß wo die Zeichnungen sind, ist es kein Problem! Ich mache also ein paar Beweisfotos …

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…und krabble wieder runter.
Natürlich muss der Kameramann diesen ungeschickten Ausflug festhalten. 😮

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Auf dem Rückweg zum Camp:
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Verglichen mit Ihaha ist Savuti groß, laut, voll und rummelig. Zugegeben, die Lage ist strategisch günstig. aber sonst?
Bei einer nächsten Reise würde ich versuchen Savuti auszulassen.

Teil 4812. März 2018

1.4.
Ohne überhaupt nur zu fragen, nehmen wir die Sand Road nach North Gate.

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Bis Mababe haben wir keine Probleme. Auf der großen Straße nach Khwai sind heftige Löcher und richtig gemeines Wellblech. Dann irren wir ein wenig herum, der Weg endet mehrfach im Wasser.
Vor North Gate müssen wir feststellen, dass es die Brücke komplett weggespült hat.
Mit schwerem Gerät wird repariert, bzw. neu gebaut.

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Jenseits des LKW ist ein beachtliches Wasserloch:

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Wir beratschlagen die Durchfahrt mit einem Bauarbeiter. Es würde wohl gehen. Da aber Xakanaxa nicht erreichbar und 3rd. Bridge gesperrt ist, sehen wir keinen Sinn in diesem Risiko. Also drehen wir wieder um und fahren über die Transit Road nach South Gate - nervige 80 Kilometer zusätzlich für heute.
Kurz bevor wir das Camp erreichen, begegnen wir einem Leoparden, der die Pad entlang läuft. Leider sehen wir ihn im Wesentlichen nur von hinten und bald verschwindet er im Busch.

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Im wahrsten Sinne des Wortes „gerädert“ kommen wir gegen 17:30 Uhr in South Gate an. Man will uns wieder wegschicken - nach North Gate - dafür hätten wir ja schließlich heute eine Buchung. Wir weigern uns schlichtweg die 30 km und mindestens 11/2 Stunden innerhalb des Parks wieder rauf zu fahren. Hier ist jede Menge Platz. Wir werden dann doch noch gnädig aufgenommen. Allerdings werden uns die Campgebühren noch mal in Rechnung gestellt. Anderer Betreiber… 😈
Egal, wir wollen nur noch den Motor ausstellen und aus dem Auto raus.
Gruß, Mischa

Teil 4913. März 2018

2.4.
Nach einem ausgiebigen Frühstück – wir haben ja jetzt viel Zeit 😉 – suchen wir uns einen Weg zu den Black Pools. Dort kurven wir ein wenig herum, müssen aber häufiger mal umdrehen.

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Wieder im Camp, brechen wir am späteren Nachmittag noch mal auf. Diesmal nehmen wir den Weg Richtung North Gate. Die ist ja befahrbar und wir wollen nach 45 Minuten umdrehen. Zu sehen sind nur Schlammlöcher auf dem Weg und dichter, grüner Busch rundrum. Das Umdrehen fällt uns also nicht schwer. Dann gehe ich ein Schlammloch nur ein ganz kleines Bisschen zu schnell an. Es rumpelt mächtig aber ich komme gut durch. Kurze Zeit später sehe ich im Außenspiegel, dass eine Seitenklappe absteht und sehr schief hängt. Wir besehen uns den Schaden: Die Küchenklappe ist oben abgerissen und hängt nur noch an einer Teleskopstange. Die 2. Stange fehlt und auch der Wasserkessel und die Bratpfanne sind flüchtig. Also zurück zu besagtem Schlammloch. Ich steige knietief in den Matsch. Kessel und Pfanne sind schnell gefunden – sie kleben fest aneinander. Die Stange liegt netterweise neben dem Loch. Als ich aus dem Schlamm wieder raus will, bleibt ein Schuh stecken. Den fische ich also auch noch raus und sehe danach aus wie Schwein. 🤢 Das wird der Lacher in Norberts Film! 😗

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Ganz langsam und vorsichtig fahren wir zurück.

Gruß, Mischa

Teil 5013. März 2018

3.4.
Eigentlich wollten wir heute einen „Strandtag“ einlegen. Das halten wir aber nicht lange durch. Wir räumen die Küche leer – so kann kein weiterer Schaden entstehen. Es geht noch mal zu den Plack Pools.

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An einem Pool suchen wir uns ein halbwegs schattiges Plätzchen und beobachten etwa 15 Hippos.

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Nach einiger Zeit parken wir um und stehen jetzt etwas näher am Wasser. Das scheint den Tieren jedoch zu nahe zu sein. Erst gibt es lautes Gegrunze, dann macht ein Hippo Anstalten aus dem Wasser und auf uns zu zu marschieren. Wir treten schnell den Rückzug an und stellen uns wieder auf den ursprünglichen Platz.

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Alle sind zufrieden und es kehrt wieder Ruhe ein.

Auf dem Rückweg zum Camp verabschieden wir uns für diese Reise von einem Büffel und einer Giraffe.

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Abends am Feuer ist die Stimmung entsprechend wehmütig. 🙁

Teil 5113. März 2018

4.4.
Wir packen das Auto um und trödeln dabei ein wenig herum. Dabei tauchen ein paar Kleinigkeiten wieder auf, die wir vorher vergessen und verloren geglaubt hatten.

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Aber es nützt nichts – wir müssen nach Maun – morgen ist Rückflug.
Der allerletzte Elefant:

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Die Wellblech- Schotterpiste nach Maun ist wieder scheußlich. Aber zu unserer Überraschung sind die letzten 20 Kilometer asphaltiert. Darüber sind wir nur bedingt begeistert. Wie lange wird es wohl noch dauern, bis man von Maun über Savuti bis Kasane mit einem ganz normalen Auto durchrauschen kann… Die Konsequenzen möchten wir uns nicht vorstellen.
Wir landen in Rileys Hotel und bekommen dort ein schönes Zimmer mit Terrasse und Zugang zum Garten.

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Die Autorückgabe läuft scheinbar problemlos – das dicke Ende kommt erst, als wir längst wieder in Hamburg sind.
Am Nachmittag laufe ich noch ein wenig durch Maun um noch das eine oder andere Souvenir zu jagen. Aber es ist heiß und staubig, so dass ich bald wieder zurück bin.

Der Rest ist unspektakulär. Rückflug über Joburg und London mit BA im A 380.

Teil 5213. März 2018

Ein paar allgemeine Kommentare möchte ich noch anfügen:

Alle Bilder sind unbearbeitet – dazu fehlt mir die Geduld – und kommen aus einer Lumix FZ 200.

Nachdem es bei vergangenen Reisen im November knochentrocken war, sind wir dieses Mal ein wenig abgesoffen. Es hatte vorher sehr viel geregnet. Besonders schade war, dass wir weder 3rd Bridge noch Xakanaxa anfahren konnten. Trotzdem war es wieder eine schöne Reise!!!

🤩 🤩 🤩 An dieser Stelle noch mal herzlichen Dank an die Fomis, die uns wieder sehr gute Tipps gegeben haben. 🤩 🤩 🤩

Zum Auto:
Auf den ersten Blick eine beeindruckende Kiste. Aber zu schwer und hecklastig. Der Wartungszustand bei Übernahme in Windhuk war eher suboptimal. Und damit sind wir beim

Vermieter:
Die Seitenklappen waren alle verzogen, so dass sie z.T. nicht abschließbar waren.
Der Air Jack war defekt.
Die Tanknadel hat sich auf der ganzen Reise nie bewegt.
Der verfügbare Strom hat dem Engel nur während der Fahrt gereicht. Irgendwann abends fing er immer an zu piepen. Das Solar Panel hat nach unserem Ermessen nie funktioniert.
Der Gaskocher war schlecht angeschlossen. Eine Schelle kann sich natürlich lösen, aber ein schräg abgeschnittener Gasschlauch an dieser Stelle ist einfach idiotisch.
So richtig ärgerlich wurde es erst später, als es um die Rückzahlung der Kaution ging:
Mit diesem Bild wurde uns das Auto angeboten:

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Also mit Winsch und Schnorchel und einer höher gelegten Karosse („Upgraded overland suspension – 50mm lift“).

Ich hatte folgende Versicherung abgeschlossen:
“CTW2 reduces the excess the ZERO and covers tyre and windscreen damage. The holding deposit of R20 000 is authorised on credit card for negligence”

Zitat aus einer Mail von Avis:
Dear Michaela

On a point of order… you rented a vehicle from us and we thank you for your business. Unfortunately you chose to deface the vehicle by covering up the Avis official branding with another organisations branding for commercial gain without authority. Furthermore, there were additional damages to the vehicle resulting in cost and inconvenience to return the vehicle to its original advertised and rented condition.

A simple courtesy from you requesting permission to apply other branding would have resulted in a different and happier outcome.

None of Avis Safari Vehicles are fitted with winches or snorkels for safety reasons as 95% of the hirers are not appropriately trained to use either.

The General Driving Instructions cover all aspects of the vehicle including fuel – the drivers “Hand Book” would have been more explanatory as well.

Es ging so noch ein wenig hin und her. Das Endergebnis: Die Erstattung der Kaution blieb etwa € 300,- schwach.
Letztlich hatten wir keine Möglichkeit uns dagegen zu wehren und haben die € 300,- als „Lehrgeld“ abgeschrieben.
---Ende---
Gruß, Mischa

Wüste und Wasser von Mischa

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/292351-wueste-und-wasser

Stand: letzter Berichtsteil vom 13. März 2018

Die Rechte am Text und an den Bildern liegen beim Autor. Ausdruck für den eigenen Gebrauch.