eigentlich sollte gestern mein jährlicher Adventskalender mit einigen Tierfotos starten. Das war leider nicht möglich, denn ich bin erst gestern aus Bostawana / Zimbabwe zurück gekommen und muss noch die Bilder sichten bzw. sortieren. Jetzt sitze ich schon wieder im Büro und mein Schreibtisch ist voll, voll, voll 😈 Ich werde den Kalender trotzdem bald beginnen, spätestens am Montag kommen dann halt 5 Türchen auf einmal ! Bis dahin liebe Grüsse Walter
Teil 204. Dez. 2016
Liebe Fomis,
jetzt habe ich es doch einen Tag früher geschafft mit dem Start meines Adventskalenders. Ich werde jeden Tag ein Türchen mit einigen Tierbildern „aufmachen“, die ich während unseres Aufenthalts im November geschossen habe. Da mir wenig Zeit zum Organisieren bleibt (ich muss immer noch einen Haufen Bilder sichten), gehe ich einfach alphabetisch vor. Mal sehen, wo mich das am Schluss hinführt, ich muss ja immerhin 24 Türchen befüllen.
Am 08.11 ging es los Richtung Johannesburg, dort stiegen wir am 09.11. in den Flieger nach Kasane (Botswana). Am Chobe River haben unsere Freunde ihre Lodge. Das hat für mich den riesigen Vorteil dass ich Freunde besuchen kann und gleichzeitig (fast) jeden Tag an der Riverfront unterwegs bin. Entweder mit dem Auto, oder mit dem Boot. Unser Aufenthalt wurde nur durch einen Kurztrip vom 13.11. bis 19.11. nach ZIM unterbrochen. Dort besuchten wir zwei Camps im Hwange, bzw. in der Nähe der Mana Pools. Danach kamen wir an den Chobe zurück. Am 30.11. mussten wir leider wieder in Richtung Deutschland starten, jetzt sind wir wieder hier (seufz). 😵
Dann will ich mal anfangen:
Türchen Nummer 1 – „B“ wie Baboons
Die Paviane begegnen einem ja überall im Park, da muss man eigentlich gar nicht lange suchen. Bisher machte ich eigentlich die Erfahrung, dass die Mütter ihre Kleinen immer gegen neugierige Besucher wie mich abschirmen. Diesmal jedoch mussten wir (natürlich bei abgestelltem Motor) nur ca. 5 Minuten warten, dann durfte das Kleine die schützenden Arme der Mama verlassen. Es tut mir ja wirklich leid und ich finde eigentlich, es gibt keine wirklich hässlichen Tiere, aber dieses Kleine mit den langen dürren Gliedmassen ist wirklich grenzwertig – oder ?
Teil 304. Dez. 2016
Türchen Nummer 2 – „B“ wie Buffalos
Da der Regen bei unserer Ankunft noch auf sich warten liess, konnten wir auf den Inseln des Chobe und im ufernahen Hinterland noch zahlreiche Büffel beobachten. Hauptsächlich sahen wir zwei grosse Herden mit jeweils ca. 300 Tieren. Zwischendurch trafen wir immer wieder auf ältere Bullen, sogenannte „Dagger Boys“. Die Büffel wanderten von einer Insel zur anderen, das hatte natürlich zahlreichen Wasserdurchquerungen zur Folge. Wir sahen öfter mal Crocs auf der Lauer liegen, aber wir waren nicht einmal Zeuge eines Angriffs. Das hätte natürlich gute Action-Fotos gegeben, aber so eine Attacke ist ja nicht unbedingt jedermanns Sache. So gesehen, habe ich nur „saubere“ Fotos zu bieten.
Grinsender Büffel 😗
Da kommt jemand zu spät 😊
Blinder Passagier, oder auch: Surfen auf dem Chobe
Büffel mit Kopfschmuck
Doppelburger
Teil 404. Dez. 2016
Hallo Friederike und Cécile,
vielen Dank für die Kommentare und Adventswünsche 🙂 Auch die "Danke" Sager sind natürlich wilkommen 🙂
So, jetzt kann ich die nächsten 2 Türchen einstellen und schon bin ich aktuell ! Einen schönen Restsonntag wünscht Walter
Türchen Nummer 3 – „E“ wie Elephants
Von keinem anderen Tier habe ich so viele Bilder in meiner Datenbank, wie von Elefanten. Ich liebe diese Tiere! Ich kann ohne weiteres eine Stunde am Ufer des Chobe „parken“ und einfach nur die Elefantenherden beobachten, die ans Wasser kommen. Jedes Mal nehme ich mir fest vor, nur noch wenige Bilder von Elis zu machen und jedes Mal werden es viel, viel mehr, als geplant. Als es irgendwann einmal 2 Tage heftiger regnete, waren plötzlich alle Elis verschwunden. Sie hatten genug kleinere Wasserlöcher im Inland, die mit Wasser gefüllt waren. Das war schlecht für die Touristen, die dachten, am Chobe hätte man eine „Elefantengarantie“. Erst 3 Tage später tauchten einzelne Herden wieder am Flussufer auf. Tja, selbst die Riverfront ist halt kein Zoo!
Mittagspause am Flussufer
Eli-Karawane in Richtung Fluss
Ich seh dich !
Körperpflege (1)
Zeige mir deine Falten und ich sage dir, wie alt du bist ...
Anlehnungsbedürftiger Eli
Körperpflege (2)
Türchen Nummer 4 – „G“ wie Giraffe
Diese – in meinen Augen sehr eleganten – Tiere haben wir nicht sehr oft gesehen. Alles wirkt bei ihnen wie in Zeitlupe, selbst wenn sie rennen. Da sie einen Teil ihres Wasserbedarfs beim Fressen der Blätter aufnehmen sind sie weniger abhängig vom Chobe als andere Tiere. Manchmal wundere ich mich schon wie lange sie brauchen, um eine Entscheidung zu treffen. Da stehen sie dann 2 oder 3 Minuten und denken nach, welche Richtung sie einschlagen sollen. Vielleicht ist das so, weil eine „Bauchentscheidung“ erst den langen Weg vom Bauch über den Hals bis ins Hirn nehmen muss 😗
Giraffenensemble am Flussufer
Zeit für einen Drink (1)
Undichte Giraffe ?
Zeit für einen Drink (2)
Hier gibt´s lecker Grünzeug
Abendstimmung am Sedudu Gate
Teil 505. Dez. 2016
Hallo Claudia,
schön, dass ich Dir eine kleine tägliche Freude machen kann 🙂 eine schöne Woche wünscht Walter
Und hier geht´s weiter:
Türchen Nummer 5 – „H“ wie Hippos
Die Trockenzeit ist keine leichte Zeit für Hippos. Der Wasserstand des Chobe ist sehr niedrig, so schrumpfen die Plätze für die Hippos stark zusammen. Da kommt es immer wieder mal zu Auseinandersetzungen. Ausserdem haben sie starke Fresskonkurrenz auf den Inseln, denn die werden auch von Büffeln, Impalas, Lechwe und Elefanten genutzt. Das hat zur Folge, dass speziell am Chobe die Hippos auch tagsüber grasen, obwohl ihre Haut eigentlich empfindlich gegen starke Sonneneinstrahlung ist. Sie können es sich nicht leisten, bis zum Anbruch der Dämmerung zu warten, denn dann sind die wenigen nahrhaften Grasstellen bereits von anderen Tieren abgeweidet.
Kritischer Boabachter
Hippo mit Schutzfolie
Ich bin hier der Boss !
Beim Ohrenarzt
Ihr seid zu nah !
Hippo im (Sprüh)nebel
Teil 606. Dez. 2016
Hallo Laura, Cora und Sasa. Es freut mich natürlich sehr, wenn Ihr Spass an den Bildern habt 🙂 🙂 @ Boris: das Problem beim Fotografieren ist, dass man immer wieder neue Situationen sieht, die man vielleicht so noch nicht aufgenommen hat. Und schon steigt die Anzahl der Bilder und steigt und steigt - gelle ? 😗
Türchen Nummer 6 – „I“ wie Impalas Der Beginn der Regenzeit ist der Startschuss zur „Massengeburt“ von vielen kleinen Impalas. Man sagt diesen Antilopen nach, dass sie die Geburt über einen bestimmten Zeitraum verzögern können, bis der Regen einsetzt. Dann haben die Mamas genug zu futtern, um dem Nachwuchs die benötigte Milch anzubieten. Wir kamen dieses Jahr genau richtig. Erst sahen wir ganze zwei Neugeborene, dann stieg die Zahl an den folgenden Tagen sprunghaft an. Auch für die Impalas gilt: Ich mag diese Tiere sehr, ihre elegante Art, sich zu bewegen und besonders den Kleinen kann ich sehr lange zuschauen. Auch wenn einige Touristen sie als NAIPs bezeichnen (Not Another Impala Please) – für mich gilt das ganz sicher nicht. Ich kann mich auch nach all den Jahren noch für die Impalas begeistern. Wir hatten eine interessante Begegnung: Auf der Vormittagspirsch trafen wir auf eine hochschwangere Impaladame. Man sah, dass die Wehen bereits eingesetzt hatten. Und wo hatte sie sich niedergelassen? Direkt neben der Pad! Ich vermute sie war der Meinung, dass sie dort in der Nähe der lauten Fahrzeuge mehr Schutz vor Raubtieren (besonders vor Leoparden) hat, als anderswo. Leider konnten wir nicht stehen bleiben, denn es waren noch andere Gäste im Fahrzeug, die sich mehr für Löwen und Co interessierten.
Eines der ersten Impalas in der neuen Saison
Wie komme ich jetzt bloss über dieses Hindernis ?
Wow! Ich kann richtig hoch springen !
Der erste beste Freund ...
Die erste beste Freundin ?
Beinsalat
Spiegelungen
Teil 707. Dez. 2016
Zunächst einmal vielen Dank an alle, die mich mit positiven Kommentaren beglücken, Dazu gehören natürlich auch die "Danke"-Button-Drücker 🤩 🤩 Vielleicht kann ich so dazu beitragen, die dunklen Tage da draussen etwas zu erhellen 😉
Eine kurze Nachricht an Bele: Nein, ausser den Guides habe ich leider niemanden vor Ort, der mehr über die Schwarznasen weiss. Ich werde mich das nächste Mal darum kümmern. Oder Du erfährst vielleicht mehr im April. Ich muss noch mal meine kompletten Impalabilder sichten, um zu sehen, ob noch mehr "Fast-Schwarznasen" darin auftauchen.
Und weiter geht´s:
Türchen Nummer 7 – „D“ wie Diverse (Kudus + Sables)
Von diesen Tieren habe ich nicht wirklich interessante Bilder machen können, aber ich finde, sie haben trotzdem ein Türchen verdient. Deshalb dürfen sie heute „auftreten“. Die Fotos von den Kudus, enstanden allerdings nicht an der Chobe Riverfront, sondern in Zimbabwe (Hwange + Mana Pools). Ich mag das Bild mit dem Kudubullen, der scheinbar in der Luft schwebt. Diesmal sind mir keine Kommentare zu den Bildern einfgefallen, also lasse ich es einfach 😐
Teil 808. Dez. 2016
Türchen Nummer 8 – „D“ wie Diverse (Jackal + African Wildcat + African Wilddog)
Familie Schakal (Schabrackenschakal) sahen wir in der Nähe des Chobe. Eigentlich waren es sogar vier Familienmitglieder, aber die beiden anderen hatten es sehr eilig und waren nicht gut zu fotografieren.
Nein, das sind keine Bilder von Nachbars Mieze, das ist tatsächlich eine Wildkatze. Wir wollten am frühen Morgen gerade unseren Gamedrive im Hwange starten, da entdeckte Guide Louis die Katze in einem Busch direkt am Holzsteg, der vom Camp zu den Autos führte. Also verzögerte sich die Ausfahrt um bestimmt 10 Minuten, denn das Kätzchen beobachtete uns zwar misstrauisch, machte aber keine Anstalten zu verschwinden. So konnten wir uns – auf dem Boden sitzend – näher und näher heranpirschen, bis wir eine gute Distanz zu unserem Fotoobjekt hatten. Für mich war das erst das zweite Mal, dass ich in Afrika eine Wildkatze fotografieren konnte.
Die Wildhunde wiederum sahen wir in der Nähe der Chobe Riverfront, aber ausserhalb des Parks. Freundin Gabi erzählte uns, dass sie am frühen Morgen beim Gassi gehen mit ihren Hunden neben dem Flughafengelände die Rufe von Wildhunden gehört hatte. Als wir am Vormittag im Park herumfuhren bestätigten uns einige Guides, dass sie die Hunde gesehen hatten. Auf der Rückfahrt – wir hatten den Park bereits verlassen – fanden wir vier Hunde unter einem Baum direkt neben der Teerstrasse. Man konnte sie gar nicht verfehlen. So ist das mit diesen lieben Tierchen. Man sucht sie und sucht sie und dann tauchen sie dort auf, wo man sie nicht erwartet 😄 😄
Teil 909. Dez. 2016
Türchen Nummer 9 – „D“ wie Diverse (Bushbuck + Steenbok + Waterbuck + Eland)
Noch einmal gibt es eine Kollektion verschiedener Antilopen zu sehen. Die Fotos vom Buschbock, dem Steinböckchen und der Eland wurden wieder in Zimbabwe (Hwange + Mana Pools) aufgenommen. Es hat mich überrascht, dass es so viele Elands in der Nähe des Zambezi gibt, allerdings waren sie dort genauso scheu, wie wir es bisher an anderen Plätzen auch erlebt hatten.
Teil 1010. Dez. 2016
Türchen Nummer 10 – „D“ wie Diverse (Mangoose + Squirrels)
Liebe Fomis, heute am Samstag habe ich es eilig, ich muss gleich weg. Deshalb kurz und schmerzlos: Streifen- (Zebra) Manguste, Zwergmanguste, Schlankmanguste und Baumhörnchen verstecken sich heute hinter dem Türchen. Bis auf die Zwergmangusten (Hwange) wurden alle an der Riverfront fotografiert.
Vielleicht kann ich morgen am 3. Advent Gromis Herz noch einmal erwärmen. Dann folgend nämlich noch ein paar Katzenbilder. Diesmal sind die Katzen - im Vergleich zur Wildkatze – zumindest ausgewachsen etwas grösser 🤩 🤩
Teil 1111. Dez. 2016
Türchen Nummer 11 – „L“ wie Leopard
Wie angekündigt, lauern hinter diesem Türchen die Katzen, genauer gesagt die Leoparden. Eigentlich habe ich keine hohen Erwartungen an Leopardensichtungen, wenn wir an der Riverfront sind, doch diesmal konnten wir uns nicht beklagen. Ich bekam den gefleckten Räuber gleich dreimal vor die Linse, das war eine gute Ausbeute.
Das erste Mal sahen wir ihn gleich beim ersten Nachmittags-Gamedrive. Eigentlich fuhren wir im Bummeltempo am Ufer entlang, um ein paar Vögel zu fotografieren. Plötzlich tauchte ein junger Leo aus dem Gebüsch auf. Er liess sich auch nicht besonders von uns stören, natürlich waren wir auch leise, nur das Klicken der Fotoapparate war zu hören…
Beim zweiten Mal – drei Tage später – fuhren wir gegen 18:30 Richtung Sedudu Gate. In Höhe der Sedudu Pan standen einige Fahrzeuge, also gab es etwas zu sehen. Tatsächlich befand sich ein sehr junger Leopard auf einem toten Baum und starrte unablässig in eine bestimmte Richtung. Plötzlich sprang er auf die Erde, huschte zwischen den Autos hindurch und rannte auf der anderen Seite der Pad hinauf. In einiger Entfernung konnten wir die Mutter sehen, die schon auf ihr Kind wartete. Das Kleine freute sich mächtig, endlich wieder mit der Mama vereint zu sein.
Bei der dritten Sichtung tuckerten wir mit dem Boot am Ufer entlang. Wir trafen auf ein anderes Boot, dessen Insassen sehr konzentriert auf einen Punkt oberhalb der Böschung starrten. Dann konnten auch wir einen Leoparden erkennen, der an einem toten Impalakind herumknabberte. Zu unserer Überraschung stand er plötzlich auf und kam mit seiner Beute langsam den Steilhang hinunter in unsere Nähe. Das war natürlich ganz in unserem Sinn. Nachdem er das Impala unter einem Baumstamm versteckt hatte, lief er ein Stück parallel zum Ufer, bevor er wieder der Steilhang hinaufkletterte und im Busch verschwand. Wir fanden diese Vorstellung natürlich sehr gelungen. Vielen Dank, lieber Leo, damit hatten wir ganz und gar nicht gerechnet.
Einen schönen 3. Advent wünscht Walter
Teil 1212. Dez. 2016
Hallo Cécile, Elisabetz und Chrissie,
Danke für eure motivierenden Worte 🙂 🙂
Türchen Nummer 12 – The Making Of…
Hinter diesem Türchen versteckt sich ausnahmsweise keine Tierart, sondern ich wollte bei drei Bildern einmal zeigen, wie sie entstanden sind.
Die Fotos der African Wildcat konnten wir – ich hatte es bereits beschrieben, direkt am Somalisa Camp im Hwange NP schiessen. Drei Fotografen machten sich ganz klein und näherten sich sehr vorsichtig der relativ entspannten Wildkatze. Zur Belohnung gab es ein paar nette Bilder.
Das nächste Bild zeigt Guide Lewis beim Fotografieren der Terrapin, die irgendwo aus dem Busch kam und so schnell wie möglich zum nahegelegenen Wasserloch wollte. Auch unsere Anwesenheit und unsere diversen Annäherungen konnten die kleine Schildkröte nicht von ihrem Vorhaben abbringen.
Bild Nummer 4 macht mich eigentlich etwas traurig. Ich hätte wahnsinnig gerne einen Eli fotografiert, der auf den Hinterbeinen steht, um an frisches Grün in den Bäumen zu kommen. Die Möglichkeit besteht meines Wissens nur im Mana Pools NP. Zusammen mit Guide Bono näherte ich mich dem alten Bullen Boswell (ja, er hat einen Namen), der ist nämlich einer der Kandidaten. Ich sass vor ihm und konzentrierte all meine Gedanken, um ihn per Telepathie zu der gewünschten Aktion zu bewegen, aber Boswell hatte einfach keine Lust, der Hauptdarsteller für meine Fotos zu sein. Wie gemein! Trotzdem konnte ich ihm nicht wirklich böse sein, denn ich habe die Nähe zum ihm und die ungewöhnliche Perspektive wirklich genossen! Irgendwann komme ich wieder, mal schauen, ob ich dann mehr Glück habe.
Teil 1313. Dez. 2016
Hallo Elisabeth, na ich finde, der Gute hätte ruhig mal ein wenig mitspielen können. Schliesslich bin ich den weiten, weiten Weg von Deutschland nach ZIM gekommen, um ihn "in aufrechter Haltung" zu sehen 😗 So,so, da hätte ich noch eine Chance in Zambia, das ist gut zu wissen. Da möchte ich eigentlich auch noch hin, mal schauen, ob es das Schicksal gut mit mir meint 😉 ... auf jeden Fall Danke für den Hinweis, die, dass es "zweibeinige" Elis auch dort gibt, das wusste ich noch nicht. Und weiter geht´s mit dem nächsten Türchen:
Türchen Nummer 13 – „W“ wie Warthog
Ja! Ich finde, auch diese kuscheligen Tierchen haben ein Türchen verdient. Da lass ich mich auch gar nicht davon beeinflussen, dass die Warzenschweine Mitglied im exklusiven Club der „ugly five“ sind. Um die Schweinchen zu beobachten muss man nicht in den Nationalpark, im Städtchen Kasane laufen einige herum und kümmern sich auch nicht grossartig um Menschen oder den Verkehr. Auch im Garten unserer Freundin Gabi sind sie täglich zu Gast. Hier wird der Rasen bewässert und das lockt natürlich einige Interessenten (Flusspferde, Warzenschweine, Buschböcke) an. So spart Gabi sich einen Rasenmäher 😉
Während unserer Anwesenheit gab es den täglichen Besuch einer Warzenschweinmutter mit Nachwuchs. Sie störte sich nicht besonders an den Gästen und kam sehr nah an den Zaun, der den Garten von der Main Area und den Zimmern abtrennt. Ich konnte nicht widerstehen, öffnete das Gartentor und ging in die Hocke, um ein paar Nahaufnahmen zu machen. Das ging auch einen Moment gut. Plötzlich sah ich durch den Sucher, wie Mama Warthog das Säugen der Jungen unterbrach und direkt auf mich zukam. Bevor ich reagieren konnte, stand sie vor mir und schnickte kurz mit dem Maul mein Objektiv nach oben. Bums! Knallte mir die Linse gegen die Stirn. Jetzt war mir klar, es war an der Zeit, sich zurück zu ziehen. Das tat ich dann auch sofort, die Mama war zufrieden und kümmerte sich wieder um die Kleinen. Sie wollte wohl keinen Spanner in ihrer Nähe haben 😊
Teil 1414. Dez. 2016
Nachdem meine Kollektion an Säugetieren fast vollständig abgehakt ist (einen Katzen-Nachschlag gibt es am 4. Advent), kommen wir zu den Reptilien.
Türchen Nummer 14 – „C“ wie Crocs
Krokodile gibt es reichlich am Chobe, mal präsentieren sie sich am Ufer, mal kann man sie – fast unsichtbar – im Wasser entdecken. Manchmal kann man richtig nah heranfahren, manchmal sind sie scheu und huschen ziemlich schnell ins Wasser.
Ich mag ihren sanften Blick, der so viel Ruhe und Zuneigung ausstrahlt; auf fast allen Bildern scheinen sie uns verschmitzt zuzulächeln. 😗 Einmal trieb ein toter Elefant im Wasser, es dauerte nicht sehr lange und die Crocs versammelten sich am toten Körper. Es ist ein seltsames Gefühl, wenn über 30 Krokodile in allen Grössenklassen um das Boot herumschwimmen und sich ab und zu am Elikadaver eine Balgerei um die besten Stücke liefern. In so einer Situation kommt wohl kein Bootsinsasse auf die Idee, mal die Hand ins Wasser zu halten. 😉
Teil 1515. Dez. 2016
Türchen Nummer 15 – „B“ wie bunt gemischtes
Hinter dem heutigen Türchen verstecken sich diverse Tiere. Den Anfang macht der Monitor Lizard (Nilwaran), den wir vorher noch nie im Wasser sehen konnten. Er hatte mächtig Speed drauf. Ich nehme an, die Crocs fackeln nicht lange, wenn sie ihn entdecken.
Leopard Tortoise (Leopardenschildkröte) und Kröte konnte ich an der Chobe Riverfront aufnehmen, die Libellen waren häufig im Hwange NP zu sehen.
Am Schluss (Bild 7) hätte ich noch eine Kniffelfrage: Um welches Tier könnte es sich hier bloss handeln? Ich bin - trotz intensiver Recherche - noch nicht fündig geworden 😗
Teil 1616. Dez. 2016
Gestern bin ich auf den tragischen Vorfall von den Besitzern der Dombo Farm gestossen. Ich habe sie zwar nicht persönlich gekannt (ich hatte nur mit dem Gedanken gespielt, da mal vorbei zu schauen), möchte aber zumindest ein kleines Zeichen des Mitgefühls senden.
deshalb gibt es heute in Türchen 16 nur ein Bild von mir. Traurige Grüsse Walter
Teil 1717. Dez. 2016
😕 os art animalia? 😗
Hallo Gromi, ich wusste doch, dass es hier im Forum eine Spezialistin gibt, die mir weiterhelfen kann, Danke 😉
Einen Elefant auf 2 Beinen, gab es für uns am Chobe. 😁 😁
Hallo Cécile, am Chobe ? An der Riverfront? Da war ich nun schon so oft vor Ort, aber dort konnte ich noch nie ein Rüsseltier auf den Hinterbeinen entdecken. Hmmm... ich glaube, ich bin gerade ein kleines bisschen neidisch 😵 😵
Ok, genug geneidet, weiter geht´s mit
Türchen Nummer 17 – „B“ wie Bee-Eater
Das Gebiet rund um den Chobe ist gerade in der Regenzeit ein Anziehungspunkt für Vögel aller Art. Zu den Vögeln, die hier das ganze Jahr über leben, gesellen sich die Migranten, von denen einige den weiten Weg von Europa aus nehmen, um hier den afrikanischen Sommer zu verbringen. Für mich ist es immer wieder eine Herausforderung, die kleinen Piepmätze in der richtigen Position vor die Linse zu bekommen, denn ihr Verhalten ist meistens nur sehr schwer einzuschätzen. So werden schnell mal aus den „gefiederten Freunden“ plötzlich „gefiederte Feinde“.
Hinter dem 17. Türchen sitzen diverse Bee-Eater (Bienenfresser). Bild 1 + 2 zeigt den Blue-Cheeked Bee-Eater (Blauwangenspint) Bild 3 den Carmine Bee-Eater (Karminspint) Bild 4 den Little Bee-Eater (Zwergspint) Bild 5 den White-Fronted Bee-Eater (Weiss-Stirnspint).
Teil 1818. Dez. 2016
Türchen Nummer 18 – „L“ wie Lion
Wie angekündigt gibt es heute ein paar Löwenbilder.
Das erste Bild zeigt einen Löwen mit Halsband, den wir während unseres Kurzausflugs in den Hwange beobachten konnten. Die nächsten Bilder stammen von der Chobe Riverfront. Dort entdeckten wir 3 verschiedene Gruppen. Da gab es die „Pride of Six“, dieses Rudel bestand aus 5 halberwachsenen Löwen und einer erfahrenen Löwin. Dann sahen wir die „One-Eyed Lady“ mit ihren 3 Kleinen und einem ca. 1 Jahr älteren Geschwisterchen und – etwas weiter entfernt Richtung Ihaha – drei Löwinnen, zwei Jungtiere und einen Big Boss. Während sich die „Pride of Six“ und die „One-Eyed Lady“ nur in einiger Entfernung beobachten liessen, hatten wir mit dem 3. Rudel mehr Glück. Wir machten einen Tagesausflug und trafen am frühen Nachmittag auf drei Löwinnen. Plötzlich kamen die zwei Löwenkinder aus dem dichten Busch, kreuzten die Pad direkt in unserer Nähe und liefen runter zur Uferzone. Etwas später war die Mutter durch irgendetwas beunruhigt und führte die zwei Kleinen zurück ins Buschwerk. Auch das geschah wieder in unmittelbarer Nähe zu unserem Fahrzeug. Eine gute halbe Stunde konnten wir als einzige Beobachter das Löwenschauspiel geniessen.
Ich wünsche allen Fomis einen schönen 4. Advent. Liebe Grüsse Walter
Ein hübsches Kätzchen, Hwange NP, Zimbabwe
Liebevolle Mama, Chobe Riverfront
Begrüssung nach Katzenart, Chobe Riverfront
Chobe Riverfront
Chobe Riverfront
Chobe Riverfront
Teil 1919. Dez. 2016
Türchen Nummer 19 – „D“ wie Diverse Vögel
Hinter dem heutigen Türchen verstecken sich hauptsächlich Vögel, die man in der Nähe des Wassers antrifft. Dem Kuhreiher ist das Wasser – so glaube ich – ziemlich egal. Er hält sich gerne in der Nähe von grossen Tieren auf, die für ihn einen Teil der Arbeit erledigen, indem sie z.B. Insekten und kleine Reptilien aufscheuchen.
Ich hoffe, ich habe die richtigen Bezeichnungen der Vögel gefunden 🙄
Bild 1 African Darter (Schlangenhalsvogel)
Bild 2 Reed Cormorant (Riedscharbe)
Bild 3 Great Egret (Silberreiher)
Bild 4 Cattle Egret (Kuhreiher)
Bild 5 Black Heron (Glockenreiher)
Bild 6 Goliath Heron (Goliathreiher)
Bild 7 Black Crowned Night Heron (Nachtreiher)
Bild 8 Squacco Heron (Rallenreiher)
Teil 2020. Dez. 2016
Hallo Birgit, Hallo Traveller, Danke für Euer Lob, das nehme ich natürlich seeeehr gerne an 🤩
Kommen wir zum
Türchen Nummer 20 – „F“ wie Farbe
Heute geht es um etwas kleineren Piepmätze. Auch davon gibt es an der Riverfront mehr als genug. Allerdings habe ich eine Ausnahme „reingeschmuggelt“. Die Magpie Shrikes stammen aus dem Hwange NP. Bild Nummer 6 ist für mich ein kleines Highlight, denn der Kittlitz`s Plover ist zwar nicht besonders bunt, ich konnte ihn aber zum allerersten Mal fotografieren. Eine persönliche Bemerkung am Schluss: Mit manchen deutschen Namen kann ich mich nur sehr schwer anfreunden. Ich finde z.B. die Bezeichnung „Gabelracke“ für diesen wunderschönen Vogel absolut unangemessen 😈 Auch die Bezeichnung „Elsterwürger“ kommt mir nur schwer über die Lippen 😵
Bild 1 Giant Kingfisher (Riesenfischer)
Bild 2 Malachite Kingfisher (Haubenzwergfischer)
Bild 3 Pied Kingfisher (Graufischer)
Bild 4 LilacBrested Roller (Gabelracke)
Bild 5 Magpie Shrike (Elsterwürger)
Bild 6 Kittlitz`s Plover (Hirtenregenpfeifer)
Teil 2121. Dez. 2016
Hallo Friederike, ich hoffe, dass ich Dir (und vielleicht noch einigen anderen) mit dem nächsten Türchen auch den heutigen Tag etwas erhellen kann 😉 Liebe Grüsse von Walter
Türchen Nummer 21 – „S“ wie Storch
Ich gebe es zu: Die Überschrift des heutigen Türchens ist etwas irreführend, denn es sind ja auch zwei Hornbills dabei, aber immerhin sind es vier Störche, die ich präsentiere. Sonst gibt es nicht viel zu sagen. Der Yellow-billed Hornbill wurde im Hwange fotografiert, der Saddle-Billed Storch am bzw. im Zambezi (Manapools). Die restlichen Vögel haben wir an der Riverfront entdeckt.
Bild 1 Ground Hornbill (Hornrabe)
Bild 2 Yellow-billed Hornbill (Gelbschnabeltoko)
Bild 3 Marabu Stork (Marabu)
Bild 4 Open-billed Stork (Klaffschnabel)
Bild 5 Saddle-billed Stork (Sattelstorch)
Bild 6 Yellow-billed Stork (Nimmersatt)
Teil 2222. Dez. 2016
Hallo Cécile, Danke für die Motivation zwischendurch 🤩 🤩
Türchen Nummer 22 – „D“ Diverse Vögel
Hinter dem heutigen Türchen verstecken sich mittelgrosse und kleine Vögel. Eine besondere Herausforderung für mich waren die „kleinen Bunten“. White-eye und die Sundbirds habe ich im Garten der Lodge aufgenommen. Das Problem: Die Vögelchen sind relativ scheu und ich hatte kein Stativ zur Hand. Ich musste mich also in die Nähe der Büsche bzw. Blüten stellen, die Kamera mit dem (relativ schweren) Objektiv hoch halten und fast unbeweglich warten, bis meine Fotomodelle ihre Scheu ablegten. Das hatte für mich nach einiger Zeit Muskelschmerzen zur Folge. Hin und wieder kam ein Gast oder ein Mitarbeiter vorbei und verscheuchte (unwissentlich) meine Motive. Ja! Manchmal stiegen leichte Hassgefühle in mir hoch 😈 Aber was macht man nicht alles für relativ seltene Bilder.
Bei der Zuordnung der Namen bewege ich mich heute – dem Wetter entsprechend - auf Glatteis. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, ob alle Namen korrekt sind. Gerade bei den Nektarvögeln bin ich unsicher. Für Hinweise wäre ich sehr dankbar.
Bild 1 White Browed Robin Chat (Weissbrauenroetel)
Guten Morgen Gromi, Konni und Friederike, vielen Dank für die netten Kommentare 😘 Da biege ich doch gleich „extra beflügelt“ auf die Zielgerade ein 😉
Türchen Nummer 23 – „F“ wie Federtiere
Das hätte ich jetzt nicht gedacht, dass ich so schnell bei Türchen Nummer 23 bin, hab ich mich verzählt? Ein letztes Mal präsentieren sich Mitglieder aus der Abteilung „Vögel“. Es sind „nur“ drei verschiedene Arten, aber dafür gibt es jeweils zwei Bilder.
Das erste Bild hat mir richtig Freude gemacht, denn es kommt nicht allzu oft vor, dass die Fisheagle einfach sitzen bleiben, wenn man sich ihnen bis auf kurze Distanz nähert. Ich finde, das Adlerpaar beobachtet richtig stolz sein Revier.
Bild 4 entstand am Wasserloch, das sich direkt vor dem Somalisa Camp im Hwange NP befindet. Es hatte vorher geregnet und so erschienen eine Menge Kröten und die machten nachts einen Höllenlärm. Sobald es etwas heller wurde und der erste Kite über dem Wasserloch schwebte, verstummte das Orchester innerhalb von zwei Sekunden. Das hinderte die Kites aber nicht daran, immer wieder eine Kröte auszuspähen, im Sturzflug niederzugehen und – mit einer fetten Mahlzeit in den Krallen – irgendwo in der Nähe zu landen und zu frühstücken. Ich muss gestehen, nach einer Nacht im Zelt, untermalt von endlosem Krötengequake, waren wir immer sehr erfreut, wenn wir am Morgen beim Frühstück unsere neuen Freunde, die Kites, am Himmel erblickten 😗
Bild 6 finde ich persönlich ganz witzig. Als der eine Geier in der Nähe des anderen landen wollte, wurde er sofort attackiert. Ich konnte die Szene im richtigen Moment festhalten, sah aber zu diesem Zeitpunkt nicht, dass ich eine gute Perspektive hatte. Jetzt sieht es so aus, als hätte der Geier am Boden Pantoffel aus Elefantendung an den Füssen – oder ?
Ich wünsche allen Fomis einen nicht allzu stressigen Freitag ! Liebe Grüsse Walter
Bild 1 African Fisheagle (Schreiseeadler)
Bild 2 African Fisheagle (Schreiseeadler)
Bild 3 Yellow Billed Kite (Gelbschnabel Milan)
Bild 4 Yellow Billed Kite (Gelbschnabel Milan)
Bild 5 White Backed Vulture (Weissrückengeier)
Bild 6 White Backed Vulture (Weissrückengeier)
Teil 2424. Dez. 2016
Hallo Cora und Hallo alle "Danke Button" anklicker, ich freue mich, dass Ihr meinen Kalender begleitet und kommentiert habt. Ein herzliches Dankeschön dafür 😘
Türchen Nummer 24 – The Final One
Liebe Fomis, da ist es nun, das letzte Türchen. Habe ich noch einmal besonders lustige oder interessante Tierbilder darin versteckt? Nein! Wie es sich für einen eher besinnlichen Tag gehört, habe ich mich für Stimmungsbilder entschieden. Ich hoffe, Ihr seid trotzdem an dem Türchen interessiert.
Bild Nummer 1 bis 4 sind typische Sonnenuntergangsbilder, wie man sie sehr oft am Chobe erleben kann. Das ist für mich der Grund, warum ich immer wieder auch mal am Nachmittag / Abend mit dem Boot auf dem Fluss unterwegs bin. Auch wenn es – gerade am frühen Nachmittag – meistens sehr hektisch und betriebsam auf dem Chobe zugeht, man kann trotzdem seine Plätze und seine Momente finden, um eine tolle Abendstimmung auf sich einwirken zu lassen.
Mit den Bildern 5 bis 7 verbinde ich eine besondere Erinnerung, die zu den schönsten optischen Highlights zählt, die ich je im südlichen Afrika erlebt habe. Leider, leider können die Bilder meine (unsere) Eindrücke nur sehr unvollständig wieder geben.
Wir waren zum Nachmittags-Gamedrive in der Somalisa Konzession (Hwange NP, Zimbabwe) unterwegs. Da es sich um eine private Konzession handelt, darf man auch nach den „offiziellen“ Sperrstunden noch herumfahren. Kurz vorher hatte es in der Nähe heftige Regenfälle gegeben. Wir näherten uns einem Wasserloch, um den Sundowner zu zelebrieren. Plötzlich tauchten – aus verschiedenen Richtungen kommend – mehrere Elefantenherden auf, um an genau diesem Wasserloch ihren Durst zu stillen. Während sich auf der einen Seite dramatische Wolkengebirge am Himmel auftürmten, hinter denen das goldene Licht der untergehenden Sonne hervorlugte und die Elefanten einfärbte, sah man auf der anderen Seite einen kleinen Regenbogen, durch den anderen Elis „hindurch wanderten“. Um uns herum war ein unglaublicher Lärm, die verschiedenen Herden begrüssten sich und wir hörten ein andauerndes Prusten, Grummeln und Trompeten. Dann erreichte die knallrote Sonnenkugel den Horizont, während genau gegenüber ein klarer Mond aufging. Wow! Was für ein Erlebnis! Und vor der bleichen Mondscheibe wanderten weiterhin die grauen Riesen zum Wasserloch. Wir waren so hingerissen von dieser Szenerie, dass wir unsere Sundowner Getränke fast unberührt stehen liessen. Das haben wir aber keine Sekunde lang bereut 🙂 🙂
Jetzt werde ich noch etwas emotional und möchte noch ein ganz privates „DANKE“ an meine Frau loswerden. Bei all den – manchmal auch anstrengenden und ungemütlichen - Exkursionen war sie (fast) immer an meiner Seite und hat oft eine Engelsgeduld bewiesen, wenn es z.B. darum ging, einen Carmine Bee-Eater im Flug bei gutem Sonnenlicht zu fotografieren. Ich weiss, es gibt schöneres im Leben, als lange Zeit bewegungslos im Auto oder im Boot zu sitzen (damit nichts wackelt) und meinen diversen Unmutsäusserungen zuzuhören, wenn ich mal wieder eine gute Szene durch meine langsame Reaktion vermasselt habe. Leider muss ich sagen: Ich glaube, ich werde mich nicht bessern, sorry, liebe Ruth 🙁
Zum Schluss sende ich viele Grüsse an alle, die ebenfalls diese unstillbare Sehnsucht nach dem afrikanischen Kontinent in sich tragen und die genau wissen, dass es keine Heilung gibt. Mögen wir alle noch viele Reisen in unsere Traumregion vor uns haben.
Allen Fomis wünsche ich ein entspanntes, hoffentlich nicht zu stressiges Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in neue Jahr. Ach, wir haben ja gleich 2017! Hmmm… es wird Zeit den Blick nach vorn zu richten! Also zähle ich ab jetzt die Tage bis Mitte April. Dann endlich sitzen wir wieder im Flieger, der uns nach Maun bringt, damit wir jeweils ein paar Tage das Okavango Delta, Savute und Linyanti durchstreifen können, um die Reise in der Lodge unserer Freunde an der Chobe Riverfront zu beenden. Ich finde, das sind keine schlechten Aussichten für das nächste Jahr…. 😗
Ganz liebe Grüsse Walter Chobe Riverfront, Botswana