Namibia & KTP 2016 – Holpriger Start & tolle Reise
von Daxiang · Sept. – Okt. 2016 · 25 Tage · Geführt · 69 Teile
Über diesen Reisebericht
Wir starten Mitte September 2016 in den Kgalagadi Transfrontier Park und sehen auf der Anfahrt eine Gepardin mit vier Jungen. Im Selbstversorger-Wildniscamp Kieliekrankie schleicht abends eine Wildkatze mit Jungen ums Zelt. In der ersten Lodge läuft nach einem Personalwechsel wenig rund: Der Empfang ist chaotisch, niemand weiß etwas von unserem gebuchten Gamedrive, und am letzten Abend gibt es Streit um die Getränkerechnung. Versöhnt werden uns großartige Löwensichtungen am lodgeeigenen Wasserloch. Die nächste Lodge zeigt uns dagegen, wie es gehen soll: Wir treffen die „Top Cat Gang“, drei bekannte Geparden-Brüder, sowie eine Braune Hyäne mit zwei Welpen – laut unserem Guide eine echte Seltenheit.
In Etosha rund um Namutoni und Okaukuejo geraten wir mitten in einen Krimi: Elf Hyänen umzingeln drei Löwinnen, bis zwei weitere Löwen zu Hilfe eilen. Zwei Leoparden hintereinander, ein Spitzmaulnashorn beim Frühstück direkt neben der Piste und, nach zweistündigem Warten am Wasserloch, ein Karakal gehören zu den Höhepunkten. Den Jagdversuch eines weiteren Leoparden vermasseln uns hupende Nachbarn im Sichtungsstau. Abends zählen wir am Wasserloch von Okaukuejo bis zu fünf Nashörner, einige davon zum Schutz vor Wilderern enthornt, dazu nächtliches Löwengebrüll.
Den Abschluss bildet Okonjima, wo wir zwei freilebende, besenderte Geparden beim erfolgreichen Angriff auf ein junges Eland miterleben und Wildhunde bei der erfolglosen Jagd auf Warzenschwein und Zebra begleiten. Im Rehabilitationszentrum treffen wir handaufgezogene Geparden und Leoparden sowie Wildhundwelpen, die auf ihre Auswilderung vorbereitet werden. Zurück auf der Farm unserer Fahrerin lassen wir die Reise mit ihr und Freunden ausklingen.
Diese Zusammenfassung wurde automatisch erstellt und vom Autor freigegeben.
Teil 114. Okt. 2016
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Hallo Zusammen,
auch für unsere 12te (Konni) bzw. 10te (Silke) Namibia-Tour blieben wir beim altbewährten Muster: Wir planen unsere Namibia-Reisen von Deutschland aus und überlassen die Buchungen dann einem befreundeten Safariunternehmen in Windhoek. Damit wir uns voll aufs Fotografieren konzentrieren können, sind wir auf unseren Reisen mit Fahrer(in) unterwegs. Durch z.T. mehrtägige Aufenthalte an unseren Lieblingsplätzen, haben wir genug Zeit und Muße uns die Tier-und Pflanzenwelt in aller Ruhe anzuschauen. Da wir viele der Unterkünfte schon mehrmals besucht haben, ist es für uns meist so etwas wie ein nach Hause kommen! Ganz großen Anteil dabei hat unsere Fahrerin Irmela, die uns nun schon zum 9ten Mal auf unserer Tour begleitet. Sie und ihr Mann Bruno sind „unsere Familie“ in Namibia und der Aufenthalt auf ihrer Farm Teufelsbach (zwischen Windhoek und Okahandja) gehört immer zu den Highlights der Reisen!
Wir möchten Euch gerne wieder an unserer Traumtour in Form eines Reiseberichts mit vielen Fotos teilhaben lassen.
Hier schon mal ein kurzer Überblick über unsere Tour:
Wenn alles klappt, werde ich heute Abend den ersten Teil einstellen LG Konni
Teil 214. Okt. 2016
14.09.2016: Statt Flug nach Windhoek - Taxi nach Kriftel Rechtzeitig fahren wir mit dem Taxi zum Flughafen. Am Schalter herrscht kaum Betrieb und so sind wir ruckzuck unser Gepäck los. Nachdem wir noch eine Kleinigkeit gegessen haben, gehen wir zum Abfluggate. Die Handgepäckkontrolle ist diesmal recht nervig – nicht nur Laptop bzw. Tablet müssen vor dem Durchleuchten aus dem Rucksack rausgenommen werden, sondern auch alle Kameras. Wir waren froh, dass wir alles so gut verstaut hatten und bekommen nun Schwierigkeiten alles wieder richtig im Rucksack zu platzieren. Zur geplanten Boarding-Time um 19 Uhr gibt es eine Durchsage, dass sich diese, wegen des Fluglotsenstreiks in Frankreich um 45 Minuten verspätet. Gut 30 Minuten später wird uns mitgeteilt, dass es Probleme mit einem Triebwerk gibt und es so zu einer weiteren Verzögerung kommt. Dann kommt eine weitere Durchsage – man suche immer noch nach dem Fehler am Triebwerk, sobald man etwas Neues wisse, würden wir sofort informiert werden. Nachdem dann auch noch ein Tisch mit Wasser und Saft aufgestellt wird, schwindet bei uns die Hoffnung, dass es heute noch was mit dem Flug wird. Um 22 Uhr wird aus der bösen Vorahnung Gewissheit: Uns wird mitgeteilt, dass ein Teil am Triebwerk ausgebaut werden muss und das es zeitlich nicht mit der Reparatur bis zum Nachtflugverbot um 23 Uhr klappen würde. Es werde nun mit Hochdruck daran gearbeitet, Unterkünfte für die Passagiere zu besorgen. Nach gut 20 Minuten kommt dann folgende Meldung: Wegen einer Messe in Frankfurt sind in der näheren Umgebung keine Unterkünfte frei. Alle Passagiere würden mit Bussen nach Bad Kissingen in ein Hotel gebracht. Wir gehen sofort zum Schalter und sagen, dass wir auf keinen Fall heute noch nach Bad Kissingen fahren wollen, sondern mit dem Taxi nach Hause. Nachdem wir unsere Telefonnummer hinterlegt haben, können wir gehen. Wir würden dann telefonisch informiert werden, wann wir morgen wieder am Flughafen erscheinen sollen. Gegen 23 Uhr sind wir wieder zu Hause. Wir hatten meine Schwester schon vom Flughafen aus informiert, dass wir heute nicht mehr fliegen und uns zu einem Sundowner verabredet. Nach einem XXL-Gin Tonic und Bier haben wir die nötige Bettschwere.
15.09.2016: Flug nach Windhoek – jetzt geht´s los Ich bin schon um 5 Uhr wach und warte auf den erlösenden Anruf, dass wir zum Flughafen kommen sollen. Als sich bis 7 Uhr immer noch nichts getan hat, versuche ich Air Namibia anzurufen, bekomme jedoch niemanden ans Telefon. Auf der Flughafenseite im Internet steht als neue Abflugzeit 14 Uhr, was mir dann auch bei einem Anruf am Flughafen bestätigt wird. Da im Kühlschrank gähnende Leere herrscht, hole ich uns erst mal belegte Brötchen und Kaffee. Um 9 Uhr bekommen wir dann einen Anruf von Air Namibia, dass wir spätestens um 12:45 Uhr am Schalter sein sollen. Pünktlich fahren wir mit dem Taxi zum Airport und stehen dort erst einmal allein am Schalter. Nach und nach trudeln etwa 20 weitere Passagiere ein, die ebenfalls nicht mit nach Bad Kissingen gefahren sind. Nachdem wir neue Bordkarten haben, gehen noch eine Kleinigkeit essen und begeben uns dann zur Handgepäckkontrolle. Auch heute müssen wir wieder alle Kameras aus dem Rucksack holen. Während Silke sie gleich nach dem Durchleuchten wieder einpacken kann, darf ich auch noch mit ihnen zur Sprengstoffkontrolle. Als wir dann endlich am Gate ankommen, sind gerade mal 20-30 Leute dort. Zur geplanten Boarding-Time kommen nach und nach die ersten Passagiere aus Bad Kissingen. Sie wurden angewiesen gleich zum Gate zu gehen und haben somit keine neuen Bordkarten. Ruck-zuck hat sich am Schalter eine lange Schlange gebildet und das Boarding dauert ewig. Als gegen 15 Uhr endlich alle im Flieger sitzen, kommt eine Durchsage, dass aufgrund der geänderten Abflugzeit ein Dokument fehlt und wir erst starten dürfen, wenn dieses vorliegt. Gegen 16 Uhr startet denn endlich Flug SWA286 von Frankfurt nach Windhoek. Außer, dass die Routenanimation nicht funktioniert, verläuft der Flug ohne weitere Probleme.
Passend zum holprigen Start, halte ich mich mit den Bildern noch zurück – das wird sich aber in den nächsten Tagen noch ändern!
LG Konni
Teil 315. Okt. 2016
16.09.2016: Flughafen - Teufelsbach - Kalahari Farmhouse Mit 20 Stunden Verspätung landen wir gegen 2:30 Uhr auf dem Internationalen Flughafen in Windhoek, wo wir schon von Irmela und Bruno erwartet werden. Um 4:30 Uhr sind wir, bei kühlen 11°C, endlich auf Teufelsbach und fallen nach einer Flasche Sekt gegen 5:30 Uhr todmüde ins Bett. Nach einer sehr kurzen Nacht frühstücken wir und beladen das Auto. Um 9:45 Uhr fahren wir nach Klein Windhoek für unsere obligatorischen Besuche und Einkäufe. Um 11:25 Uhr starten wir dann, bei mittlerweile 22°C, unserer Tour 2016.
Die Fahrt geht auf der B1 via Rehobot nach Kalkrand. Dabei entdecken wir Warzis, Perlhühner, Paviane, Springböcke, Singhabichte, Gabelracken, sowie Mahali- und Siedelweber mit ihren schönen Nestern. Nach einem kurzen Tankstopp geht die Fahrt weiter auf der B1, bis wir ca. 10 km vor Mariental auf die C20 Richtung Stampriet abbiegen. Kurz vor Stampriet, biegen wir für die letzten ca. 300 m auf die C15 in Richtung Hoachanas ab und sind dann endlich gegen 15 Uhr im Kalahari Farmhouse.
Rezeption und Restaurant befinden sich in einem Herrenhaus, erbaut in der Blütezeit der Karakulschafzucht.
Im Garten mit hohen Palmen, blühenden Sträuchern und einem kleinen Bach stehen die 12 Steinbungalows mit offenem Kamin und einer kleinen Terrasse.
Wir beziehen Haus Nr. 8 und lassen den Nachmittag ruhig ausklingen.
Im Garten beobachten wir neben verschiedener Vögel auch eine Fuchsmanguste. Es ist recht kühl und windig und so nehmen wir unseren ersten Sundowner der Reise im Herrenhaus zu uns. Dabei leistet uns eine Siamkatze Gesellschaft.
Um 19 Uhr gibt es zum Abendessen Salat mit Rauchfleisch, Erbsensuppe, Springbockfilet mit Pilzrahmsoße, Gemüse und Kartoffeln, sowie zum Nachtisch Schokokuchen. Die Küche bezieht viele ihrer Frischprodukte aus dem angrenzenden Farmbetrieb. Nach dem Essen stellt sich bald die nötige Bettschwere ein und wir sind froh gegen 21 Uhr ins Bett zu kommen.
LG Konni
Teil 416. Okt. 2016
17.09.2016: Farmhouse-Kalahari Game Lodge Nach dem Frühstück fahren wir um 9 Uhr, bei gerade mal 10°C, weiter Richtung Süden. Auf Pad C15 geht’s, am Trockenflusstal des Auob entlang, nach Gochas. Unterwegs entdecken wir Kaptäubchen, Rotschulter-Glanzstare, Waffenkiebitze, Springböcke, Erdhörnchen und Impalas. Nach einer kurzen Ortsrundfahrt am “Arsch der Welt” mit 2-3 Regentropfen, geht es gegen 10:30 Uhr weiter zur Kalahari Game Lodge. Während der Fahrt laufen uns diesmal keine Schildis oder Warane über den Weg, dafür sehen wir aber Klippschliefer, Wiedehopfe, Siedelweber, Strauße, Steinböckchen, Erdhörnchen,
Trauerdrongos, Gelbschnabeltokos,
sowie Ohren- & Weißrückengeier.
Gegen 13:10 Uhr haben wir den Eingang zur Lodge erreicht und werden gleich von ein paar Gnus
begrüßt. Außerdem entdecken wir Oryx, Trauerdrongos, Kalahariheckensänger, Gabelracken, Strauße, Mahaliweber, Springböcke und Erdhörnchen. Die Lodge besteht aus acht schön ausgestatteten Chalets mit einer kleinen Küchenzeile und eigener Veranda, sowie einem Restaurant und einer Bar mit Aufenthaltsraum.
Wir bekommen das gleiche Chalet wie beim letzten Mal (Duiker A) zugeteilt.
Den Nachmittag verbringen wir auf unserer Veranda mit Blick auf die Kalahari-Dünen und das Auobtal und beobachten Springböcke,
Kalahari-Baumskinke, Rostschwanzschmätzer,
Felsenschwalben,
Rotschulter-Glanzstare,
Rotbauchwürger, Senegaltauben und einen Tausendfüßer.
Dieses, etwas verstaubte Exemplar wurde von ein paar wenigen Regentropfen geweckt, seine Kumpane warten noch bis der richtige Regen kommt. WLAN funktioniert nur, wenn man direkt bei der Rezeption sitzt, ist aber auch dort sehr langsam. Das bekommt Silke zu spüren als sie den Blog losschicken will und dieser danach für die nächsten Tage „out of order“ ist.
Zum Sundowner laufen wir zur Plattform auf der anderen Uferseite, wo ein recht frischer Wind weht.
Gegen 19 Uhr gibt es zum Abendessen Linsensuppe, Rindersteak mit Blumenkohl, Minizucchini, Kartoffeln und Pfeffersoße und zum Nachtisch Apfeltarte mit Vanillesoße.
LG und einen schönen Abend Konni
Teil 518. Okt. 2016
18.09.2016: Kalahari Game Lodge - Kieliekrankie Wilderness Camp Nach dem Frühstück verlassen wir um 8 Uhr die Kalahari Game Lodge bei kühlen 4°C und fahren ca. 18 km bis zum Parkeingang des Kgalagadi Transfrontier Parks (KTP). In Mata-Mata melden wir uns erst einmal in Namibia ab und lassen Luft aus Reifen (1,5 bar). Das frostige Wetter bietet eine willkommene Gelegenheit sich im Shop mit neuen Fleecejacken einzudecken. Gegen 9:30 Uhr haben wir alles erledigt und die Temperatur ist mittlerweile auf 8°C angestiegen. Auf der Fahrt, am trockenen Flusstal des Auob entlang, halten wir Ausschau nach Tieren und besuchen gleich mehrere Wasserstellen. Auf dem Weg via Sitzas nach Craig Lockhart sehen wir Springböcke, Maricoschnäpper,
Kapkrähen, Rotschulterglanzstare und Oryx. Bei der Weiterfahrt entdecken wir eine Gepardin mit 4 Jungen am Springbockkill,
Trauerdrongos, Gabelracken,
Steppenbaumhopfe,
Gnus, sowie Oryx,
Kaptäubchen, Kampfadler (juvenil),
Singhabichte und Gleitaare (juvenil & adult)
bei Dalkeith. Beim Dertiende Boorgat sind viele Springböcke, Kapkrähen, Strauße und
Kaptäubchen
versammelt. Gegen 13 Uhr machen wir bei angenehmen 23°C an der Kamqua Picknick Site eine kurze Pause.
Fortsetzung folgt!
LG & einen schönen Abend Konni
Teil 619. Okt. 2016
18.09.2016: Kalahari Game Lodge - Kieliekrankie Wilderness Camp (Fortsetzung) Bei Rooibrak beobachten wir viele Gnus und einen Springbock. Auf der Weiterfahrt via Montrose,
Batulama und Gemsbokplein entdecken wir Springböcke, Erdhörnchen,
Kampfadler,
Rotbauchwürger,
Sekretäre,
eine Kapkobra,
Kronenkiebitze, Riesentrappen,
Schwalbenschwanz-Bienenfresser
und Singhabichte.
Bei Auchterlonie verlassen wir das Auob-Tal und fahren auf der Southern Dune Road Richtung Nossob-Tal. Dabei fallen uns rot blühende Hermannia-Büsche (H. burchellii),
Tsamamelonen und runde Termitenhügel auf. Nach 4 Kilometern passieren wir die Abzweigung zum Kieliekrankie Wilderness Camp. Die 3 Kilometer Stichstraße darf nur von Gästen des Camps befahren werden.
Gegen 14:45 Uhr haben wir das, auf einer Anhöhe, mitten in den Dünen gelegene Camp erreicht und werden vom Campwart Willem begrüßt. Kieliekrankie besteht aus sechs Cabins, eines davon wird vom Campwart bewohnt. Wir bekommen von Willem Cabin 2 zugeteilt und alles gezeigt. Die Cabins bestehen aus einem Küchenbereich, einem Schlafbereich mit angeschlossenem Bad, sowie einer Terrasse mit Blick auf das Wasserloch. Die Küche ist ausgestattet mit Gaskochplatten und Kühl-Gefrier-Kombi, die auch mit Gas betrieben wird. Alle Bereiche haben solarbetriebene Beleuchtung, jedoch keine Steckdosen.
Nach einer kurzen Pause starten wir um 15:20 Uhr bei 25°C zu einer kleinen Pirschfahrt.
Fortsetzung folgt! LG Konni
Teil 719. Okt. 2016
18.09.2016: Kalahari Game Lodge - Kieliekrankie Wilderness Camp (Fortsetzung) Auf der Fahrt über die Dünenstraße via Kij Gamies, Tierkop nach Kij Kij ins Nossobtal sehen wir runde Termitenhügel, Weißflügeltrappen,
Steinböckchen, Schwarzkopfreiher,
Riesentrappen, Strauße, Oryx,
Tsamamelonen, Wiedehopfe, Trauerdrongos und einen Felsenbussard.
Während in Kij Kij nichts los ist, entdecken wir auf der Weiterfahrt Richtung Rooiputs Erdhörnchen, Springböcke, Gnus,
Oryx, Strauße, zwei Kapfüchse,
eine Löwin mit Oryxriss,
Raubadler und Riesentrappen. Bei Rooiputs kehren wir um und fahren nach Kieliekrankie zurück. Gegen 18:15 Uhr sind wir wieder im Camp und zünden erst einmal das Holz im Grill an. Die Barking Geckos geben ein tolles Konzert. Selbstversorgung ist für uns Neuland und im ersten Moment etwas gewöhnungsbedürftig. Normalerweise kommen wir immer erst auf den letzten Drücker von den Pirschfahrten zurück, gehen dann schnell duschen, genießen dann unseren Sundowner und gehen dann entspannt zum Abendessen. Heute kommt jedoch nicht so die richtige Sundownerstimmung auf. Während sich Silke ums Feuer kümmert, bereiten Irmela und ich die Zutaten fürs Abendessen vor. Zwischendrin köpfen wir eine Sektflasche, machen unser obligatorisches Sundownerfoto und entdecken eine Wildkatze, die um unsere Hütte schleicht.
Das Abendessen kann sich sehen lassen und schmeckt auch sehr gut. Es gibt Oryxsteaks mit Kartoffeln, sowie Tomaten-Gurkensalat. Nach dem Abspülen gibt es noch einen Absacker und dann geht’s auch schon bald ins Bett.
Gute Nacht! LG Konni
Teil 820. Okt. 2016
19.09.2016: Kieliekrankie Wilderness Camp Ich stehe etwas früher auf und schmiere schon mal ein paar Butterbrote für unterwegs, dazu gibt es Rauchfleisch, Käse & Marmelade. Nach einem Kaffee starten wir um 7 Uhr bei gerade mal 7°C in Richtung Twee Revieren. Auf der Fahrt via Auchterlonie (nix los) und Kampfersboom (Springböcke, Strauße) nach Twee Revieren entdecken wir Gleitaare,
Fiscalwürger, Gelbbauchgirlitze, Maricoschnäpper, Gnus, Springböcke, sowie eine Gepardin mit zwei Jungen.
Laut Matthew Schurch handelt es sich hierbei um Gepardin Hanri mit ihrem Nachwuchs Gus und Margie (*2014).Leider sind sie zu weit entfernt um ein gescheites Foto zu machen. Hanri ist die Schwester von Corinne, die wir ja zusammen mit ihren 4 Jungen schon im April letzten Jahres und auch gestern kurz gesehen haben. Gegen 9 Uhr erreichen wir bei mittlerweile 17°C das Camp. Willem hatte uns Sachen mitgegeben, die wir beim Restaurant abgeben. Dafür bekommen wir nun einen Sack mit frischer Bettwäsche, die wir nach Kieliekrankie mitnehmen sollen. Anschließend machen wir noch eine kurze Pause und auch das Auto bekommt was zu trinken. Bei der Fahrt durchs Nossobtal via Samevloeing (Oryx) und Leeuwdril (nix los) zum Rooiputs-Wasserloch (nix los) sehen wir Strauße,
Oryx, Springböcke, Singhabichte, Gleitaare, Gelbbauchgirlitze, Siedelweber, Rotbauchwürger, Trauerdrongos, Gnus und Maricoschnäpper. Bei der Weiterfahrt entdecken wir ein Löwenpaar, das leider für Fotos zu weit entfernt ist, sowie einen Fleckenuhu, Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Erdhörnchen, Gnus,
Red Hartebeester,
Trauerdrongos, Schakale, Raubadler, Springböcke
und eine überfahrene Kapkobra. Nachdem auch in Kij Kij nichts los ist, fahren wir nach Melkvlei und machen dort eine Pause. Um 11:15 Uhr geht es bei angenehmen 23°C weiter nach Gunong wo sich außer einem vom Kampf gezeichneten Springbock kein weiteres Tier zeigt.
Bei Kransbrak gibt es mit Oryx, Vierstreifenmäusen und Lannerfalken schon etwas mehr zu sehen. Rund um Jan se Draai ist nichts los und wir drehen um. In Melkvlei legen wir bei 28°C eine kleine Pause ein und essen unsere Brote. Mittlerweile haben sich auch in Kij Kij ein paar Tiere eingefunden und wir beobachten Oryx,
Strauße, Schakale und Kapkrähen. Bei der Weiterfahrt Richtung Rooiputs kommen wir voll auf unsere Kosten. Wir entdecken Strauße, Red Hartebeester, Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Wiedehopfe,
Gegenüber liegt auf einer Düne ein männlicher Löwe. Er liegt jedoch so unter einem Busch versteckt, dass man ihn kaum sieht. Bei Rooiputs läuft uns ein Sekretär über den Weg und dann wird es auch schon langsam Zeit, sich auf den Rückweg zu machen. Die Löwen liegen unverändert da und auch in Kij Kij hat sich nicht viel getan.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 921. Okt. 2016
19.09.2016: Kieliekrankie Wilderness Camp (Fortsetzung) Wir verlassen gegen 16 Uhr bei 30°C das Nossobtal und fahren über die Dünenstraße
zurück nach Kieliekrankie. Unterwegs sehen wir Pfeifratten,
Um 17:30 Uhr sind wir wieder im Camp und melden uns bei Willem zurück, der sich über die mitgebrachte Wäsche freut. Nach einer erfrischenden Dusche wird der Grill angeworfen und der Gin Tonic für den Sundowner gemixt. Von der Terrasse aus genießen wir die Aussicht und beobachten die Wildkatze mit ihren 2 Jungen.
Später legen wir dann unsere letzten Oryxsteaks, Kartoffeln und Toastbrot auf den Grill und richten den Salat an. Durch das wir heute schon früher im Camp waren, verläuft der Abend entspannter und wir haben genug Zeit und Muße den tollen Sonnenuntergang zu genießen und die spielenden Katzenkinder zu beobachten. Am Fenster geht ein Gecko auf Insektenjagd.
LG Konni
Teil 1023. Okt. 2016
20. September 2016 Kieliekrankie Wilderness Camp – Polentswa Lodge Nachdem die Brote geschmiert sind und das Auto gepackt ist, verabschieden wir uns um 6:45 Uhr von Willem. Von Kieliekrankie fahren wir, bei kühlen 8°C, zuerst auf der Dünenstraße zur Hauptpad zurück und entdecken dabei Steinböckchen.
Am Auob-Tal entlang geht die Fahrt dann weiter via Auchterlonie, Gemsbokplein und Batulama nach Montrose. Dabei entdecken wir Fiscalwürger, Weißflügeltrappen,
Kaptäubchen, Rotbauchwürger,
Mahaliweber, Strauße,
Schakale, Trauerdrongos, 8 Giraffen,
Gelbschnabeltokos, Kronenkiebitze, Gnus, Maricoschnäpper, Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Oryx, Kapkrähen und Strichelracken, sowie an der Wasserstelle selbst, eine Wildkatze, die aber gleich im Gebüsch verschwindet.
Weiter geht es mit einer zweiten Wildkatze, Gaukler,
Erdhörnchen, Singhabichte, Gleitaare, Kaptäubchen, Kapturteltauben, Vierstreifenmäuse und einer Schlankmanguste.
Bei Rooibrak beobachten wir Kaptäubchen und Raubadler, sowie bei der Weiterfahrt Gnus,
Maricoschnäpper und Erdhörnchen.
Nach einer Frühstückspause auf dem Kamqua Picknickplatz biegen wir um 8:40 Uhr auf die Kamqua -Dünenstraße ab,
die das Auob-Tal mit dem Nossob-Tal verbindet.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 1124. Okt. 2016
20. September 2016 Kieliekrankie Wilderness Camp – Polentswa Lodge Auf der Fahrt über die Dünen via Vaalpan (viele Rotkopfamadinen, Kaptäubchen, Kapturteltauben und Namaflughühner), Morevet (mit Oryxfamilie)
und Eland (viele kleine Vögel & Tauben) nach Dikbaardskolk entdecken wir Weißflügeltrappen, Singhabichte, Steinböckchen Trauerdrongos, Gleitaare, Steppenfalken,
Ameisenschmätzer,
Tsamamelonen, Oryx,
Drosselschnäpper, Vierstreifenmäuse,
Pfeifratten, Siedelweber, einen jungen Fleckenuhu im Nest,
Riesentrappen,
Oryx und eine Fuchsmanguste. Bei Dikbaardskolk erreichen wir das Nossob-Tal. Bei einer Pause auf dem Picknickplatz leisten uns Vierstreifenmäuse,
Rotstirnbartvögel,
Rotschulterglanzstare,
Rotbauchwürger,
Maskenbülbüls,
Graukopfsperlinge, Schnurrbärtchen
und Maricoschnäpper Gesellschaft.
Das Thermometer zeigt 27°C als wir um 10:50 Uhr unsere Fahrt fortsetzen. Auf der Fahrt via Dikbaardskolk (Oryx, Strauße, Gaukler), Cheleka (Oryx, Kudus, Springböcke, Rotkopfamadinen & Co.), Kaspersdraai (Gnus, Oryx, Strauße & viele kleine Vögel), und Rooikop (viele Gnus, Strauße & kleine Vögel) nach Nossob entdecken wir u.a. Kudus, Gnus,
Oryx, Springböcke, Strauße, Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Blutschnabelweber, Kapsperlinge, runde Termitenhügel, Graukopfsperlinge, Rotkopfamadinen, Singhabichte, Kapturteltauben, Raubadler, Gelbbrustgirlitze, Wiedehopfe, Kaptäubchen, Siedelweber, Kalahariheckensänger, Trauerdrongos und Maricoschnäpper. Um 12:30 Uhr gönnen wir uns in Nossob bei angenehmen 33°C eine kurze Pause. Auf dem Weg via Cubitje Quap, Kwang, Bedinkt, Langklaas und Kousant, zur Polentswa Lodge hält sich die Sichtungsfee etwas zurück. Während an den meisten Wasserstellen kaum was los ist sehen wir unterwegs Schwarzbrustschlangenadler (juvenil & adult), Springböcke,
Riesentrappen, Kapkrähen viele runde Termitenhügel und eine Windhose.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 1224. Okt. 2016
20. September 2016 Kieliekrankie Wilderness Camp – Polentswa Lodge (Fortsetzung) Knapp 2 Stunden später haben wir die Polentswa Lodge erreicht.
Anders als bei unserem ersten Besuch verläuft die Ankunft etwas chaotisch. Eine Dame mit rotgefärbten Haaren schaut uns an, als kämen wir vom anderen Stern. Als Irmela sie anspricht, dass wir eine Buchung hätten, schaut sie uns nur fragend an. Erst als Irmela ihr den Buchungsbeleg gibt, kommt Bewegung in die Sache. Im weiteren Gespräch finden wir heraus, dass es sich bei der Person um Carol handelt, die hier anscheinend das Sagen hat – sie jedoch als Lodgemanagerin zu bezeichnen wäre wohl maßlos übertrieben. So wie sie sich verhält und klamottentechnisch aussieht, hätte ich sie eher für ein Zimmermädchen gehalten. Mit dem Willkommensdrink müssen wir etwas warten – die Kellnerin befindet sich gerade unter der Dusche. In der Zwischenzeit jammert uns Carol vor, wie gestresst sie ist, weil so viele Sachen nicht funktionieren (Wasserpumpe, Osmoseanlage, Generator...) und nun kommen auch noch ein paar Touris als zusätzlicher Stressfaktor. Auf die Frage wann denn der gebuchte Gamedrive heute Nachmittag losgeht, kann sie uns keine Antwort geben. Sie wüsste nicht ob und welche Aktivitäten wir gebucht hätten, nur das "Drinks at dinner table" eingeschlossen sind. Irmela zeigt ihr den Voucher, wo die Aktivitäten aufgelistet sind. Daraufhin erklärt uns Carol, dass der Guide die einzige Person mit Führerschein ist, und zurzeit in Nossob unterwegs sei, um Ersatzteile zu kaufen. Nachdem sie uns natürlich auch nicht sagen kann wann er wieder kommt, erklären wir ihr, dass wir dann mit unserem Auto auf Pirschfahrt gehen. Mittlerweile ist auch Kellnerin Neo da und serviert uns einen extrem süßen Willkommensdrink. Nachdem wir auch noch einen Zettel ausgefüllt haben, dass wir uns in der Wildnis auf eigenes Risiko bewegen, werden wir zu unserem Zelt (Nr. 5) gebracht.
Die 9 Zelte stehen auf erhöhten Plattformen und unter einem weiteren schützenden Zeltdach, das auch über eine Veranda reicht. Von der Veranda aus kann man das Lodge eigene Wasserloch sehen, wo sich im Moment ein paar Springböcke aufhalten. Jedes Zelt hat einen Schlaf- und einen Sitzbereich sowie ein eigenes Bad mit einer zum Himmel hin offenen Außendusche. Alle Zelte haben ihre eigene solar-angetriebene Warmwasserzufuhr und Steckdosen sind zum Aufladen von Batterien, usw. vorhanden. Allerdings gibt es im Moment keinen Strom und da die Osmoseanlage nicht funktioniert auch nur salziges Wasser. Nachdem wir uns etwas frisch gemacht haben, starten wir um 15:30 Uhr, bei heißen 39°C zu einer Pirschfahrt.
Am Polentswa Wasserloch erwarten uns Oryx, mehrere Gaukler,
Strauße, Gnus und Raubadler,
sowie etwas entfernt und unter einem Busch versteckt ein Löwenpaar.
Auf der Weiterfahrt Richtung Unions End entdecken wir Singhabichte, Gnus, Strauße, Streifenskinke, viele runde Termitenhügel, Rote Stachelagamen,
und Springböcke. Nach einem kurzen Stopp am Wasserloch Lijersdraai mit Oryx und Rotbauchwürger, fahren wir zur Polentswa Wasserstelle zurück. Die Löwen haben mittlerweile ihr Versteck verlassen und paaren sich.
Während wir die Löwen beobachten, kommt ein Safariwagen angefahren und hält neben uns. Es ist der Guide von Polentswa, der uns gesucht hat. Carol hatte vergessen ihm zu sagen, dass wir alleine zur Pirschfahrt los sind. Wir verabreden uns mit ihm in der Lodge, damit wir den morgigen Tag mit ihm besprechen können. Auf der Rückfahrt zur Lodge entdecken wir Springböcke, Gnus und einen Kapfuchs. Gegen 18 Uhr sind wir wieder in der Lodge und gehen erst einmal unter die Dusche.
Beim verspäteten Sundowner müssen wir der Kellnerin Neo erst einmal erklären, wie man einen Gin Tonic macht. Sie entschuldigt sich damit, dass sie hier neu ist. Nach einer gefühlten Ewigkeit halten wir dann unser Getränk in den Händen und setzen uns an die Feuerstelle. Das Feuer wird jedoch erst angezündet, nachdem wir schon zum Essen gehen. Außer uns ist nur noch ein „Honeymoonerpaar“ mit Fahrer als Gäste in der Lodge. Um 19 Uhr kommt Köchin G an den Tisch und stellt das Menü vor. Es gibt Tomaten-Apfelsuppe, Salat, Chickenstew mit Gemüse und Reis, sowie zum Nachtisch Schokomousse (aus der Tüte und pappsüß). Während Silke und Irmela zum Essen den Hauswein nehmen, trinke ich ein regionales Bier. Das Essen gehört nicht gerade zu den kulinarischen Highlights der Reise und der Service ist auch stark verbesserungswürdig. Wenn man bedenkt, unter welchen schlimmen Bedingungen (Dach vom Hauptzelt fortgeflogen, Dauerregen) es Malebogo und ihr Team im letzten Jahr hier geschafft haben uns einen tollen Aufenthalt zu bescheren, ist das heute eine Lachnummer und ich bin sehr enttäuscht!
LG und einen schönen Abend Konni
Teil 1325. Okt. 2016
21. September 2016 Polentswa Lodge In der Nacht ist es recht frisch und windig. Um 6:30 Uhr gibt es Kaffee Kekse und Müsli und um 7 Uhr starten wir mit Guide T zu einer Pirschfahrt. Auf dem Weg zum Polentswa Wasserloch entdecken wir Singhabicht, einen Sekretär,
Gnus, Springböcke, Rotschulter-Glanzstare, einen Löffelhund, Rotbauchwürger und, am Wasserloch selbst, Kapturteltauben und Raubadler. Anschließend fahren wir Richtung Nossob und klappern dabei die auf dem Weg liegenden Wasserstellen Kousant, Langklaas, Bedinkt und Kwang ab. Dabei sehen wir u.a. Gabelracken,
Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Oryx, Schakale,
Vierstreifenmäuse, Pfeifratten, Kronenkiebitze, viele runde Termitenhügel, Burchell´s-Glanzstare, Trauerdrongos, Maricoschnäpper, zwei Löffelhunde, Gaukler, Wiedehopfe, Riesentrappen, Gelbbauchgirlitze, Springböcke, Kapturteltauben, Gnus,
Sperlinge und Kaptäubchen. Gegen 9 Uhr drehen wir bei Kwang um und machen uns auf den Rückweg zur Polentswa Lodge. Dabei entdecken wir in Nähe des Polentswa Camps 4 Löwen. Die sind allerdings zum Fotografieren zu weit entfernt und so beobachten wir sie durchs Fernglas. Gegen 10:30 Uhr sind wir wieder im Camp. Nachdem wir uns etwas frisch gemacht haben, gibt es zum Brunch Chicken-Pie, Weißbrot, Käse, Salat und Äpfel. Anschließend ist Wäschewaschen, Relaxen und Tierbeobachtung angesagt. Rund um unser Zelt entdecken wir Fiscalwürger, Kalahariheckensänger,
einen Goldschwanzspecht und Gelbbauchgirlitze, sowie am lodgeeigenem Wasserloch Springböcke, Gaukler, Ohrengeier und Sekretäre.
Der Wurmrindenbaum am Hauptgebäude steht in voller Blüte. Beim genauerem Hinsehen entdecken wir, das zwischen den Ästen auch eine Streichholzpflanze wächst.
Auch am Nachmittag stellen wir wieder Abstimmungsprobleme unter dem Personal fest. Während schon Kaffee und Tee bereit stehen, kommen Kuchen bzw. kleine Snacks erst aus der Küche, als wir schon auf dem Weg zum Auto sind. Um 16:30 Uhr starten wir mit Guide T zu einer weiteren Pirschfahrt. Auf dem Weg zum Polentswa Wasserloch sehen wir Weißflügeltrappen, Springböcke, Burchell´s-Glanzstare, Gnus, Strauße und Gaukler, sowie am Wasserloch Ohrengeier, Kapkrähen, Gaukler und drei Löwen. Während „Romeo und Julia“ etwas abseits liegen, befindet sich „Looser“ direkt neben unserem Auto.
Er weist einige Kampfspuren auf und sein Reißzahn links unten ist abgebrochen.
Fortsetzung folgt
LG Konni
Teil 1426. Okt. 2016
21. September 2016 Polentswa Lodge (Fortsetzung) Nachdem wir die Katzen einige Zeit beobachtet haben,
fahren wir noch zu den Wasserstellen Kousant und Langklaas. Dabei entdecken wir Burchell´s-Glanzstare, Mausvögel, Trauerdrongos, Kalahari-Heckensänger, Vierstreifenmäuse, Erdhörnchen, Kaptäubchen, Namaflughühner, Schakale, Gnus
und Oryx.
Zum Abschluss fahren wir, für unseren Sundowner, noch einmal zu den Löwen zurück.
Mit Gin Tonic beobachten wir Romeo und Julia bei ihrem Liebesspiel. Auf dem Rückweg zur Lodge machen wir noch einen kleinen Zwischenstopp am Campingplatz und begrüßen Katja & Utz (Fleur de Cape). Zum Glück nimmt es Guide T nicht so genau mit den „Torschlusszeiten“ und so können wir ein wenig unsere bisherigen Erlebnisse austauschen. Um 18:45 Uhr mahnt T dann doch zum Aufbruch und wir müssen unser kleines Forumstreffen beenden. Unterwegs entdecken wir ein paar Nachtschwalben auf der Pad. Mit gut 45 Minuten Verspätung sind wir gegen 19:15 wieder in der Lodge. Wir sind heute Abend die einzigen Gäste und bekommen zum Dinner Couscous-Salat, Lammchops mit Kartoffeln und Gemüse, sowie zum Nachtisch Dosenmangos mit Sahne – worauf wir allerdings verzichtet haben. Guide T leistet uns beim Essen Gesellschaft und erzählt uns, dass es nicht nur hier in Polentswa personelle Veränderungen gibt, sondern auch in Rooiputs. Da wir morgen früh ja Polentswa verlassen, frage ich nach der Getränkerechnung. Eigentlich dürften darauf nur die Gin Tonic vom ersten Sundowner stehen, die „Drinks at dinner“ sind ja eingeschlossen. Was uns dann aber präsentiert wird ist eine Frechheit. Es stehen nicht nur die Gin Tonics auf der Rechnung, sondern auch Bier, Wein und Softdrinks. Auf Nachfragen wird uns von Carol mitgeteilt, dass wir ja schließlich zum Essen nicht nur das eine Glas Wein, sondern noch ein zweites, bzw. statt Wein Bier und Fanta getrunken hätten. Für mich war das dann der Tropfen, der das Fass zum übergelaufen gebracht hat und ich bin auf 180! Ich erkläre ihr, dass ich nicht bereit bin diese Rechnung zu bezahlen. Carol steht nur da und guckt dumm aus der Wäsche. Bevor das ganze eskaliert, redet Guide T auf sie ein und plötzlich brauchen wir dann noch nicht einmal mehr die Sundowner Getränke zu bezahlen. So geht unser letzter Abend in Polentswa recht unharmonisch zu Ende. Alles in allem war der Aufenthalt in diesem Jahr kein Vergleich zu dem vom letzten Jahr. Bei so viel fachlicher Inkompetenz gerät das Preis-Leistungsverhältnis total in Schieflage. Lediglich Guide T und die guten Löwensichtungen rund um Polentswa haben uns etwas versöhnlich gestimmt. Bleibt nur zu hoffen, dass die Ta Shebube Geschäftsleitung rechtzeitig die Reißleine zieht und sich um bessere Führungskräfte und Teamarbeit in der Lodge bemüht. Nachdem uns T ja gesagt hat, dass es auch in Rooiputs Personalveränderungen gab, gehe ich mit einem etwas flauen Gefühl zu Bett und bin gespannt was uns morgen dort erwartet.
LG und einen schönen Abend Konni
Teil 1527. Okt. 2016
22. September 2016 Polentswa Lodge - Rooiputs Lodge In der Nacht ist es mit gerade mal 4°C wieder recht frisch. Auf ein richtiges Frühstück verzichten wir heute und begnügen uns mit Kaffee und Keksen. Stattdessen hatten wir für unterwegs belegte Brote bestellt, die auch schon bereit stehen. Nachdem wir unsere Sachen ins Auto gepackt haben, verlassen wir gegen 7 Uhr die Polentswa Lodge. Auf dem Weg zum Polentswa Wasserloch entdecken wir einen Meisensänger,
Springböcke, Gnus, Strauße, Kronenkiebitze, Burchell´s Glanzstare und Trauerdrongos. Am Wasserloch erwarten uns nicht nur „Romeo und Julia“,
Schakale und Hartebeester,
sondern auch Katja und Utz.
Von „Looser“, dem zweiten Löwenmännchen, ist nichts zu sehen, dafür tauchen aber zwei weitere Löwinnen auf. Romeo ist hin und her gerissen und weiß nicht so recht, für welche er sich entscheiden soll.
Als zwei der Damen aufeinander zulaufen, rechnen wir schon mit einem wilden Eifersuchtsdrama, aber es gibt nur eine liebevolle Begrüßung.
Alles in allem ist es ein wunderschönes Forumstreffen, auf das wir mit einem Gläschen Amarula Gold anstoßen.
Fortsetzung folgt!
LG und einen schönen Abend Konni
Teil 1628. Okt. 2016
22. September 2016 Polentswa Lodge - Rooiputs Lodge (Fortsetzung) Gegen 8:45 Uhr verabschieden wir uns von Katja, Utz und den Polentswa-Löwen. Auf der Weiterfahrt via Kousant, Langklaas, Bedinkt, Kwang und Cubitje Quap nach Nossob entdecken wir Oryx, Gnus,
Springböcke, Pfeifratten, Vierstreifenmäuse, Burchell´s-Glanzstare, einen braunen Schlangenadler, Singhabicht, Mahali – und Siedelweber, Riesentrappen, Steinböckchen, Weißrückengeier, Erdhörnchen, Trauerdrongos, Kapkrähen, Mausvögel, Strauße, Kapturteltauben, Rotschulterglanzstare, Kaptäubchen, Maricoschnäpper und Kalahariheckensänger. Gegen 10:40 Uhr machen wir eine kleine Pause in Nossob. Während unser Auto betankt wird, beobachten wir Rotschulter-Glanzstare und eine Fuchsmanguste.
Auf dem Weg nach Dikbaardskolk klappern wir die Wasserlöcher Rooikop, Marie se Gat, Kaspersdraai und Cheleka ab. Doch lediglich der Besuch in Marie se Gat mit Oryx,
Kudus, Gnus, Springböcke, Strauße, Schwalbenschwanz-Bienenfresser und vielen kleinen Vögeln lohnt sich wirklich. Außerdem sehen wir unterwegs noch Singhabichte, Gaukler, einen Gabarhabicht (juvenil), einen Felsenbussard (juvenil), Gleitaare und Rotbauchwürger. Nach einer Pause auf dem Picknickplatz Dikbaardskolk bei kuscheligen 28°C geht es weiter, via Kameelsleep, Jan se Draai, Kransbrak und Gunong nach Melkvlei. Dabei entdecken wir Oryx, verschiedene kleine Vögel, Singhabicht (juvenil),
Ohrengeier, Gaukler (juvenil),
Raubadler und einen Lannerfalken (juvenil).
Nach einer kurzen Pause auf dem Picknickplatz Melkvlei geht es weiter nach Kij Kij. Hier werden wir schon von vier Löwinnen erwartet.
Die Damen heben allerdings nur kurz den Kopf und dösen dann weiter. Wir wollen dann auch nicht länger stören und fahren erst einmal zur Rooiputs Lodge. Auf dem Weg dorthin entdecken wir Sekretäre, Strauße, Oryx, Springböcke, Gnus, Erdhörnchen und Schakale. Gegen 15:30 Uhr haben wir unser Ziel erreicht und werden von Managerin Mercy und Barmann Timothy mit einem kühlen Saft begrüßt. Nach einem kurzen Briefing werden wir zu unserem Chalet (Nr. 8) gebracht.
Mit dem Gepäck hilft uns Rubens, der auch schon im letzten Jahr in Rooiputs war und sich gleich an uns erinnert hat. Die Lodge verfügt über neun Chalets. Jedes Chalet steht auf einem großen Holzdeck und besteht aus Holz, Ried, Zeltstoff und Glas. Das Bad verfügt über eine Außendusche. Die einzelnen Chalets sind über einen Holzsteg mit dem Hauptgebäude verbunden, wo sich eine geräumige Lounge, eine Bar und der Speiseraum befinden.
Solar- und Gasenergie werden in Kombination verwendet. Steckdosen in den Chalets können zum Aufladen von Akkus und Laptops, etc. genutzt werden. Die Zeit reicht gerade um sich kurz frisch zu machen, denn um 16 Uhr werden wir im Hauptgebäude von Guide OT erwartet. Bevor wir um 16:30 Uhr mit ihm zu einer Pirschfahrt starten, gibt es Kaffee, Tee und Gebäck.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 1729. Okt. 2016
22. September 2016 Polentswa Lodge - Rooiputs Lodge (Fortsetzung) Während der Fahrt über die „Rooiputs-Pad“ (verläuft oberhalb der Hauptpad) nach Kij Kij sehen wir Springböcke,
Gnus, Erdhörnchen, Trauerdrongos, Steppenlerchen, Oryx, Fiscalwürger, einen Fleckenuhu,
und Raubadler. Bei der Wasserstelle entdecken wir Lannerfalken, Kapturteltauben, Kaptäubchen, Namaflughühner und die 4 Löwinnen. Die Damen haben mittlerweile ihren Schattenplatz verlassen und laufen zur Hauptpad.
Nachdem sie unterwegs ihr „Geschäft“ erledigt haben, legen sie sich mitten auf die Pad und werden dort beinahe von einem Auto angefahren. Der Fahrer war etwas schnell unterwegs und hat die Katzen erst im letzten Moment gesehen. Wir beobachten die Katzen eine ganze Zeit lang, bis auch die letzten Autos verschwunden sind. Zum Glück haben wir es ja nicht weit zur Lodge und so fahren erst auf den letzten Drücker zurück. Unterwegs begegnen uns dann noch ein paar Schakale,
eine Wildkatze und ein Fleckenuhu.
Gegen 18:50 Uhr sind wir wieder in der Lodge. Nach einer schnellen Dusche gibt es erst einen verspäteten Sundowner Gin Tonic und dann ist es auch schon Zeit fürs Abendessen. Es gibt Apfelsuppe, Rinderstew, Hühnchen, Kartoffeln, Gemüse, Dumplings und gemischten Salat und zum Nachtisch gebackene Banane mit Amarula. Außer uns sind noch 6 weitere Gäste da. Heute gehe ich mit einem besseren Gefühl ins Bett. Meine Befürchtung, dass sich hier nach dem Personalwechsel auch alles zum negativen gewandelt hat ist unbegründet. Mercy macht einen sehr kompetenten Eindruck – kein Wunder, denn sie hat beim ehemaligen Manager Martin gelernt.
LG Konni
Teil 1830. Okt. 2016
23. September 2016 Rooiputs Lodge Um 5:55 Uhr werden wir von OT an unserem Chalet abgeholt. Es ist mit gerade einmal 4°C wieder recht frisch. Nach Kaffee, Tee und Keksen starten wir um 6:10 Uhr zu einer weiteren Pirschfahrt rund um Rooiputs. Beim Rooiputs-Wasserloch entdecken wir 2 Tüpfelhyänen,
Springböcke und einen Raubadler. Während der Fahrt über die „Rooiputs-Pad“ nach Kij Kij sehen wir Springböcke, Trauerdrongos, Kapturteltauben, Singhabichte, zwei Kapfüchse,
Gnus, zwei Wildkatzen,
zwei Löffelhunde,
einen Lannerfalken und Sekretäre. Bei Kij Kij beobachten wir Schakale, Kaptäubchen, Gleitaare und drei Geparde mit Gnuriss.
Die drei männliche Geparden wurden von Matthew Schurch als die „Top Cat Gang“ identifiziert. Benny, Choo & Fancy wurden erstmals im Oktober 2013 zusammen gesichtet. Kurz hinter Kij Kij entdecken wir einen Schakal mit zwei Welpen. Auf der Weiterfahrt sehen wir Raubadler,
Burchell´s Glanzstare, Gaukler (adult & juvenil), eine Wildkatze,
Wiedehopfe, Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Trauerdrongos, Strauße und Singhabichte (juvenil). Bei einem Schakalbau beobachten wir sieben Welpen beim Spielen und Herumtollen.
Als die Mutter ruft, kommen die Kleinen alle zu ihr gelaufen und verschwinden im Bau. Bei einer kleinen Pause an der Melkvlei Picnic-Site mit Kaffee, Tee und Rusks leisten uns Mahaliweber Gesellschaft.
Fortsetzung folgt!
LG und einen schönen Sonntag Konni
Teil 1931. Okt. 2016
23. September 2016 Rooiputs Lodge (Fortsetzung) Um 8:30 Uhr machen wir uns auf den Rückweg nach Kij Kij und sehen dabei zwei junge Singhabichte,
Schakale, Fiscalwürger,
Raubadler, Trauerdrongos, Schlankmangusten und einen Turmfalken.
Als wir zu den Geparden kommen, zieht sich die Top Cat Gang gerade unter einen Baum zurück und die wartenden Schakale machen sich über den Gnuriss her.
Auf der Weiterfahrt zur Lodge entdecken wir einen Felsenbussard,
Erdhörnchen, Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Maricoschnäpper, Wiedehopfe, Springböcke, Oryx, eine Wildkatze,
einen Braunen Schlangenadler und kurz hintereinander zwei Kapkobras.
Gegen 10:45 Uhr sind wir wieder in der Rooiputs Lodge. Wir machen uns schnell etwas frisch und gehen dann zum Brunch, bei dem uns Mercy Gesellschaft leistet. Es gibt gemischten Salat, Rote Beete Salat, Reissalat mit Fisch, sowie Brot & Co. Anschließend ist Relaxen, Vögel (Steppenlerchen, Mahaliweber) beobachten und Buchführung angesagt.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 2001. Nov. 2016
23. September 2016 Rooiputs Lodge (Fortsetzung) Um 15:15 Uhr gibt es Kaffee, Tee, Pflaumen im Speckmantel und Kuchen. So gestärkt starten wir mit OT um 15:40 Uhr zu einer weiteren Pirschfahrt. Diesmal sind 3 weitere Gäste mit an Bord. Es sind die Honeymooner mit ihrem Fahrer, die wir schon in Polentswa getroffen haben. Während der Fahrt, auf der Rooiputs-Pad, nach Leeuwdril entdecken wir Oryx, Raubadler,
Gnus, Springböcke, Red Hartebeester,
Strauße, Steppenlerchen, 2 Fleckenuhus mit 3 Jungen,
Schakale und Vierstreifenmäuse. Bei Leeuwdril kehren wir um und fahren auf der Hauptpad nach Kij Kij. Hier scannen wir die Gegend nach den Geparden ab, sehen aber nur ein paar Schakale, Strauße,
Ohren- und Weißrückengeier. So fahren wir langsam auf der Rooiputs-Pad zurück zur Lodge.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 2102. Nov. 2016
23. September 2016 Rooiputs Lodge (Fortsetzung) Bei der Rückfahrt auf der Rooiputs-Pad ist unser Blick zum Hang gerichtet, in der Hoffnung vielleicht doch noch einen Leoparden zu finden. Fast zeitgleich nehmen Silke und ich eine Bewegung im Gebüsch wahr und rufen laut „Stopp“. Während Silke vermutet, dass die zwei Ohren zu einem Löffelhund gehören, tippe ich auf eine Braune Hyäne. Der Blick durchs Fernglas bestätigt meine Vermutung. Es ist nicht nur einfach eine Braune Hyäne, sondern eine Mutter mit 2 Welpen.
Wir sind hin und weg und der Guide lobt uns für den „Great Spot“. Er sagt, dass er so was noch nicht gesehen hätte. Wir beobachten die drei eine ganze Weile, leider sind sie etwas weit weg und das Licht wird auch immer schlechter. Dann wird es endgültig Zeit zur Rückfahrt. Unterwegs sehen wir noch einen Fleckenuhu,
einen Kapfuchs und mehrere Wildkatzen.
Gegen 18:45 Uhr sind wir wieder in der Lodge und springen schnell unter die Dusche. Dann gibt es einen verspäteten Sundowner Gin Tonic am Lagerfeuer. Zum Abendessen sitzen wir heute mit den „3 Honeymoonern“ am Tisch und OT leistet uns Gesellschaft. Es gibt Thunfischsalat mit „Vetkoek“ (frittierte Teigkugel), Lammchops, Rinderstew, Spinat und Milipap mit Tomatensoße. Dazu gibt es zur Feier des Tages Sekt und einen Geburtstagskuchen für Irmela, der mit einem Ständchen vom gesamten Team serviert wird. Doch nicht nur das Rooiputs-Team ist anwesend, sondern auch das Polentswa-Team, das die nächsten Tage frei hat. Nach dem Essen bringt uns OT zu unserem Chalet. So geht wieder ein wunderschöner Tag im KTP zu Ende.
LG Konni
Teil 2202. Nov. 2016
24. September 2016 Rooiputs Lodge - Kalahari Game Lodge Heute heißt es Abschied nehmen von der Rooiputs Lodge und dem Kgalagadi Transfrontier Park. Statt Frühstück begnügen wir uns mit Kaffee, Tee und Keksen, dafür lassen wir uns belegte Brote für unterwegs mitgeben. Nachdem wir unsere Sachen ins Auto gepackt haben, fahren wir gegen 6:30 Uhr, bei frischen 5°C, los. Da wir ja erst am Nachmittag aus dem Park raus müssen, können wir uns für die Fahrt nach Mata Mata Zeit lassen und verbinden das Ganze mit einer ausgedehnten Pirschfahrt. Als erstes fahren wir auf der Rooiputs-Pad nach Kij Kij und entdecken dabei Schakale, Springböcke, zwei Fleckenuhus, Siedelweber, drei Kapfüchse,
eine Schlankmanguste und Trauerdrongos. Bei Kij Kij fahren wir wieder auf die Hauptpad. Während am Wasserloch nichts los ist, sehen wir auf der Weiterfahrt nach Melkvlei Gleitaare,
Kapturteltauben, Raubadler, Erdhörnchen, Siedelweber, Gaukler, Schakale und Singhabichte. Besondere Beachtung finden dabei die Schakalwelpen
und eine Singhabichtfamilie.
Während ein Elternteil oben im Baum eine Maus zerrupft, hüpfen die Jungvögel bettelnd unter dem Bau herum und machen Flugübungen. Ab und zu fällt ein Fleischbrocken nach unten, der natürlich gleich einen Abnehmer findet. Nach einer kurzen Pause auf der Melkvlei Picnic Site fahren wir auf der Hauptpad Richtung Rooiputs zurück. Unterwegs sehen wir Sekretäre, Burchell´s Glanzstare, Erdhörnchen,
Raubadler, Rotschulter-Glanzstare, Kronenkiebitze, Gelbbrustgirlitze, Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Oryx, Strauße, Springböcke, Trauerdrongos, Wiedehopfe, Kaptäubchen, Weißrücken – und Ohrengeier, eine Wildkatze,
Rotbauchwürger,
Raubadler,
Gnus
und, kurz hinter Rooiputs, eine Erdmännchen-Kolonie.
Nachdem wir die Tiere eine Zeitlang beobachtet haben, fahren wir gegen 9:30 Uhr, bei mittlerweile 21°C, weiter Richtung Twee Rivieren.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 2303. Nov. 2016
24. September 2016 Rooiputs Lodge - Kalahari Game Lodge (Fortsetzung) Kurz hinter Leeuwdril sitzt fotogen ein Trauerdrongo auf einem Busch. Als wir anhalten, kommt hocherhobenen Hauptes ein Schakal angelaufen, der stolz einen großen Knochen trägt.
Dieser fällt ihm jedoch gleich aus dem Maul, als er plötzlich vor einem jungen Geparden steht. Sein Gesichtsausdruck spricht Bände: „Soll ich meinen Knochen retten – oder lieber mich?“ Er entscheidet sich für das Letztere und ergreift die Flucht. Aber der Knochen ist so verlockend, dass er wieder zurück kommt und versucht, seinen Knochen doch noch zu retten.
Als er dann aber noch die Gepardenmutter mit einem weiteren Jungen erblickt, gibt er sich geschlagen.
Laut Matthew Schurch handelt es sich bei den drei Geparden um Hanri mit ihrem Nachwuchs Gus und Margie, die wir ja schon vor ein paar Tagen zwischen Kampfersboom und Twee Revieren gesehen hatten. Das wir bei dem ganzen Schauspiel vergessen haben, den Trauerdrongo zu fotografieren, ist verschmerzbar. Bei der Weiterfahrt sehen wir Maricoschnäpper,
Schnurrbärtchen, Burchell´s Glanzstare und Strauße. In der Paarungszeit haben die Hähne knallrote Schnäbel und Beine. Als so ein Prachtexemplar direkt neben uns an der Pad nach Steinen pickt, nutzen wir die Gelegenheit und schauen ihn etwas genauer an.
Wenn man die kräftigen Beine und die riesigen Krallen an den Füßen sieht, kann man sich gut vorstellen, wie er sich damit gegen Feinde zur Wehr setzten kann. Auf der Fahrt via Samevloeiing nach Twee Revieren entdecken wir Singhabichte, einen Kampfadler,
zwei Gleitaare bei der „Morgengymnastik“,
Trauerdrongos,
Red Hartebeester und Oryx. Bei 25°C machen wir in Twee Revieren eine kleine Pause und gönnen auch dem Auto einen kräftigen Schluck Diesel. Gegen 11 Uhr fahren wir nun im Auob Tal weiter, via Houmed, Monro und Kamfersboom, nach Auchterlonie.
Dabei sehen wir einen juvenilen Gleitaar, Oryx, Springböcke, Red Hartebeester, Steinböckchen, Gelbschnabeltokos, Strauße, Siedelweber, Kaptäubchen, Mahaliweber, einen juvenilen Schwarzbrust-Schlangenadler,
Weißflügeltrappen, Raubadler, Singhabichte, Rotbauchwürger, Kapturteltauben, Schakale, Erdhörnchen, Gnus, Ohrengeier und eine Rote Stachelagame.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 2404. Nov. 2016
24. September 2016 Rooiputs Lodge - Kalahari Game Lodge (Fortsetzung) Am Picknickplatz Auchterlonie machen wir eine Pause und verzehren den Inhalt der Rooiputs-Frühstücksbox. Es gibt belegte Brote, Tomaten, Gurke, gekochte Eier, Pflaumen im Speckmantel, Würstchen und Äpfel.
Auf dem Weg zum kleinen Museum entdecke ich Kapkrähen,
Kaptäubchen, Baumskinke
und Kalahariveilchen.
Um 12:45 Uhr fahren wir bei 30°C weiter via Gemsbokplein, Batulama, Montrose und Rooibrak nach Kamqua. Dabei sehen wir einen Sekretär, Kaptäubchen, Springböcke, Gnus, Strauße, Mahaliweber, Erdhörnchen, Kaptriele,
Schwalbenschwanz-Bienenfresser,
Rotschulter-Glanzstare, Siedelweber, Kapkrähen, Oryx, Rotbauchwürger und Red Hartebeester. Nach einer kurzen Pause in Kamqua geht es weiter mit Springböcken, Gnus, Strauße,
einem Fleckenuhu,
Steinböckchen, Sekretäre, zwei Singhabichten (juvenil), Schakale und Maricoschnäpper. Bei Dalkeith erwarten uns ein Oryx und 8 Giraffen.
Wir beobachten die Tiere eine Weile und werden so Zeuge einer Giraffenpaarung.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 2506. Nov. 2016
24. September 2016 Rooiputs Lodge - Kalahari Game Lodge (Fortsetzung) Gegen 15 Uhr fahren wir bei 35°C weiter Richtung Ausgang und entdecken dabei Waffenkiebitze, Wiedehopfe,
Mahaliweber, Gelbschnabeltokos, sowie bei Sitzas, Oryx, Springböcke, Maricoschnäpper, Fiscalwürger,
Schnurrbärtchen, Siedelweber,
Kronenkiebitze und eine Straußenfamilie mit 13 Jungen.
In Mata Mata pumpen wir zuerst die Reifen auf und melden uns wieder in Namibia an. Um 16:15 Uhr verlassen wir den Kgalagadi Transfrontier Park und fahren auf der C15 zur Kalahari Game Lodge. Während der Fahrt sehen wir Kudus, Raubadler, Erdhörnchen, Kapturteltauben, und Springböcke. Um 16:30 Uhr haben wir den Eingang zur Lodge erreicht. Auf der knapp 15minütigen Fahrt zum Hauptgebäude entdecken wir Gnus, Springböcke, Oryx, Rotbauchwürger, Trauerdrongos, Gabelracken, Strauße und Mahaliweber. Diesmal bekommen wir das Chalet „Eland“ zugeteilt.
Nach einer erfrischenden Dusche nehmen wir unseren obligatorischen Sundowner Gin Tonic bei uns auf der Terrasse ein. Zum Abendessen gibt es mit Gemüse gefüllte Filokörbchen, bzw. Salat mit Sprossen und Thunfisch, Oryxsteak mit Wokgemüse und Reis, sowie zum Nachtisch gedünstete Birne mit Vanilleeis. Auf dem Fußboden entdecken wir eine Ameisenjungfer (Crambomorphus sinuatus).
LG Konni
Teil 2607. Nov. 2016
25. September 2016 Kalahari Game Lodge - Kalahari Red Dunes Lodge Heute lassen wir es gemütlich angehen. Ich genieße, bei milden 18°C einen Cappuccino auf unserer Terrasse und beobachte dabei Springböcke, Rotschulterglanzstare und Rotbauchwürger. Schon vor dem Frühstück laden wir unser Gepäck ins Auto. Um 9 Uhr sind wir abfahrbereit und verabschieden und von Lizan. Auf der knapp 10minütigen Fahrt bis zum Ausgang entdecken wir Erdmännchen, Springböcke, Kalahari-Heckensänger, Burchell´s Glanzstare, Maricoschnäpper und Mahaliweber. Unterwegs auf der C15 nach Gochas sehen wir Springböcke, Mahaliweber, Weißrückengeier, Siedelweber, Rotschulterglanzstare, Gelbschnabeltokos, Gabelracken, Baumhopfe, Kronenkiebitze, Trauerdrongos, Wiedehopfe, Erdhörnchen und runde Termitenhügel. Um 11:15 Uhr machen wir bei 30°C eine kurze Pause im Stoney's Country Hotel und fahren dann weiter nach Stampriet. Von Stampriet geht es zuerst auf der Teerstraße C20 Richtung Mariental und dann auf der B1 Richtung Kalkrand.
Kurz vor Kalkrand biegen wir nach rechts zur Kalahari Red-Dunes Lodge ab.
Um 14 Uhr haben wir die Lodge erreicht und entdecken gleich ein Eland. Nach einem Begrüßungsdrink werden wir zu unserem Chalet „Impala“ (Nr. 2) gebracht.
Es ist noch geräumiger als unser Chalet „Springbock“ vom letzten Jahr und hat neben dem Schlafzimmer sogar noch einen Wohnbereich mit Kamin. Auch die überdachte Sitzecke im Freien ist ebenfalls größer. Nach einem Cappuccino erkunde ich, bei bewölktem Himmel, etwas die Gegend und entdecke dabei Siedelweber, Vierstreifenmäuse, Steinschwalben, Kurzzehenrötel
und Rotschulterglanzstare. Anschließend ist Buchführung und „große Wäsche“ angesagt. Dann wird es auch schon Zeit für unseren Sundowner Gin Tonic, den wir auf unserer Terrasse einnehmen.
Es ist recht windig und, obwohl wir die Tür geschlossen haben, weht der rote Sand in unser Schlafzimmer. Um 19:30 Uhr gehen wir zum Haupthaus. Zum Abendessen gibt es Game Carpaccio, Kudusteak mit Brokkoli, Karotten, Reis und Knobisoße und zum Nachtisch Erdbeer-Joghurt-Tarte. Als Absacker genehmigen wir uns einen Ramazzotti an der Bar.
Teil 2708. Nov. 2016
26. September 2016 Kalahari Red Dunes Lodge - Teufelsbach In der Nacht ist es recht stürmisch. Als wir am Morgen aufstehen ist nicht nur der Fußboden mit einer roten Sandschicht bedeckt, sondern auch alle Kissen von der Sitzbank im Freien liegen im Sand. Während Silke die Kissen einsammelt, beobachte ich ein paar Weißrücken-Mausvögel. Die sitzen allerdings so im Gebüsch, dass es mit einen gescheiten Foto nichts wird.
Nach dem Frühstück laden wir unsere Sachen ins Auto und werden dabei von ein paar Regentropfen überrascht. Bei der Fahrt Richtung Ausgang entdecken wir zwei Giraffen, Gnus, Steinböckchen und Termitenhügel. Bis wir auf der Hauptstraße sind, ist der Regen schon vorbei. Um 8:30 Uhr fahren wir, bei angenehmen 22°C, auf der B1 via Kalkrand und Rehoboth nach Windhoek. Unterwegs sehen wir mehrere Pavianhorden und ein paar Warzis an der Straße. In Windhoek decken wir uns noch schnell mit allem Notwendigen für Etosha ein und fahren dann weiter nach Teufelsbach. Gegen 12 Uhr sind wir dann endlich Zuhause. Nachdem uns ja durch unsere verspätete Ankunft, unser erster Tag auf Teufelsbach verloren ging, genießen wir es auf der Terrasse zu sitzen, Neuigkeiten auszutauschen, Vögel (Lärmvögel, Kapturtetauben, Senegaltauben, Maskenbülbüls, Wiedehopfe, Maskenweber und Co.) zu beobachten und die Hunde zu knuddeln. Zur Stärkung gibt es Schnittchen und Sekt. Zwischendurch wird noch die Waschmaschine angestellt und dann wird es auch schon Zeit für die lang ersehnte Farmrundfahrt. Wie immer fährt Silke im Quad vorne weg und wir im Auto hinterher.
Vorbei an Nguni-Rindern,
Steinböckchen und Giraffen
geht es zum Cheetah-Damm.
Hier erwartet uns zwar kein Gepard, dafür aber eine Giraffe. Nächstes Ziel ist der Vlei-Damm, wo Simmi gleich mal ins Wasser hüpft.
Letztes Ziel unserer „Drei- Dämme-Tour“ ist der Immi-Damm, der noch recht viel Wasser hat.
Hier beobachten wir einen Hammerkopf, Zwergtaucher, Kap-, Rotschnabel- und Maccoa-Enten. Während der Fahrt sehen wir außerdem noch Kudus, Oryx, Riesen- und Weißflügeltrappen. Zum Abschluss schauen wir uns noch die schweren Maschinen an, die hier nach der Entbuschung eingesetzt werden. Die abgeschnittenen und mittlerweile getrockneten Büsche werden in einer riesigen, über Funk gesteuerten Häckselmaschine zerkleinert. Das Häckselgut wird dann über ein Förderband in einen Spezialcontainer geladen. Dieser wird dann zur Namibia Brauerei gebracht, die das gehäckseltes Holz als Heizmaterial für ihre Dampfkessel verwendet.
Wieder zurück im Farmhaus, gibt es erst unseren obligatorischen Sundowner und dann geht es gemeinsam zum Kochen in die Küche. Während Bruno das Hühnchenrisotto zubereitet, kümmern wir uns um den Salat und versorgen die Hunde. Mit einem leckeren Essen und dem einen oder anderen Gläschen Wein geht wieder ein schöner Tag auf Teufelsbach zu Ende. Morgen geht es dann witer nach Etosha.
Über die Entbuschung auf Teufelsbach gab es einen Bericht in der AZ vom 11 August 2016 Bericht AZ
LG und einen schönen Tag Konni
Teil 2809. Nov. 2016
27.September 2016 Teufelsbach - Mushara Lodge Nach dem Frühstück fahren wir, bei 15°C und bewölktem Himmel, auf der B1 nach Okahandja. Nachdem wir uns im Closwa Biltong Shop mit Biltong versorgt haben, geht es um 9 Uhr weiter nach Otjiwarongo. Während der Fahrt sehen wir Perlhühner, Gelbschnabeltokos, Singhabichte, hohe Termitenhügel, Weißflügeltrappen, Trauerdrongos, Warzis und Steinböckchen. Nach einer kurzen Pause in Otjiwarongo fahren wir um 11:20 Uhr weiter via Otavi nach Tsumeb. Das Thermometer zeigt mittlerweile 26°C und aus dem bewölkten Himmel fallen 2-3 Regentropfen. Nach einem Tankstopp in Tsumeb geht es um 13:15 Uhr weiter. Etwa 75 km hinter Tsumeb verlassen wir die B1 und biegen auf die C38 Richtung Namutoni ab. Gegen 14:45 Uhr sind wir am Von Lindequist Tor und starten kurze Zeit später, bei mittlerweile 34°C, zu unserer ersten Pirschfahrt in Etosha für dieses Jahr. Auf der Fahrt durch eine „weiße Winterlandschaft“
sehen wir Grautokos, Giraffen (darunter auch ein alter, von Kämpfen gezeichneter Bulle),
Graulärmvögel, Gelbschnabeltokos und Impalas. Bei Klein Namutoni sind 10 Giraffen,
Sichelstrandläufer und Graukopfrostgänse versammelt. Nach und nach kommen auch noch Impalas, Zebras und Kudus. Nachdem wir die Tiere eine ganze Zeit beobachtet haben, fahren wir Richtung Dik-Dik-Drive zum Hyänenbau. Wir scannen die Umgebung ab, aber von den Hyänen fehlt jede Spur. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Namutoni fahren wir weiter nach Chudob. Dabei entdecken wir eine Schlankmanguste,
Springböcke, Kudus und Giraffen. Den Giraffen könnte ich stundenlang beim Fressen zuschauen. Es ist schon erstaunlich, wie geschickt sie mit ihren langen, kräftigen Zungen das Laub der Akazien sowie deren Zweige greifen.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 2910. Nov. 2016
27.September 2016 Teufelsbach - Mushara Lodge (Fortsetzung) Bei Chudob beobachten wir einen Streifenskink,
Giraffen, Impalas, Waffenkiebitze, Zebras, sowie viele Perlhühner am Boden und in der Luft.
Unterwegs nach Kalkheuwel entdecken wir Grautokos,
Kronenkiebitze, Strauße, Springböcke,
Gelbschnabeltokos, Zebras, ein Gnu, Trauerdrongos,
Giraffen und einen Elefant. Bei Kalkheuwel entdecken wir eine Giraffe, Oryx,
Rotschulterglanzstare, Kapturteltauben, Graukopfsperlinge, Maskenbülbüls, Rotschnabeltokos und Raubadler. Dann kommen auch noch Zebras und ein Elefant. Um 16:50 Uhr geht es bei 35°C weiter mit Rotschopftrappen,
Trauerdrongos und Steinböckchen. In Chudob beobachten wir Impalas,
Giraffen, Zebras, Perlhühner, Raubadler, Kapturteltauben, Zwergtaucher und Graukopfrostgänse. Bei der Weiterfahrt entdecken wir eine Horde Streifenmangusten,
Rotschnabelfrankoline, Perlhühner, Graulärmvögel und mehrere Autos. Wie sich herausstellt, wurde hier ein Leopard gesehen, der sich aber ins Gebüsch verzogen hat.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 3011. Nov. 2016
27.September 2016 Teufelsbach - Mushara Lodge (Fortsetzung) In der Hoffnung, dass der Leo vielleicht zum nahe gelegenen Wasserloch Klein Namutoni geht, fahren wir nochmal schnell dorthin. Außer Giraffen und den üblichen Wasservögeln ist hier aber nichts los. Für uns wird es nun langsam Zeit und wir fahren zum Ausgang. Auf der „Überraschungsstraße“ sehen wir Dik-Diks, Rotschnabelfrankoline, eine Schlankmanguste,
Impalas, Schopffrankoline,
Swainson´s Frankoline,
Giraffen und Graulärmvögel. Um 18:35 Uhr verlassen wir den Park durch das Von Lindequist Tor. Auf der kurzen Fahrt nach Mushara entdecken wir Dik-Diks,
Steinböckchen, Warzis und Grauducker.
In der Mushara Lodge werden wir mit einem kühlen Eistee herzlich willkommen geheißen und dann zu unserem Chalet Nr.10 gebracht.
Nach einer erfrischenden Dusche gehen wir zu einem verspäteten Sundowner an die Bar. Zum Abendessen gibt es heute Roquefort-Tortelett bzw. gemischter Salat, Hühnchen mit Gemüse-Pilz-Lasagne oder Kartoffeln und zum Nachtisch Tiramisu.
LG Konni
Teil 3112. Nov. 2016
28. September 2016 Mushara Lodge Nach dem Frühstück fahren wir gegen 6:30 Uhr bei 10°C nach Etosha
und entdecken dabei die obligatorischen Steinböckchen, Grauducker, Dik-Diks und Warzis. Am Von Lindequist Tor stehen schon mehrere Autos. Obwohl das Tor um 6:38 Uhr öffnen sollte, müssen wir bis kurz nach 7 Uhr warten, bis wir endlich los können. Ein Ranger ist zwar da, aber die Dame die den Computer bedient hat scheinbar verschlafen. Auf der Fahrt nach Klein Namutoni sehen wir Impalas, Gelbschnabeltokos
und Raubadler.
Die Wasserstelle liegt um diese Zeit im Gegenlicht und hat außer Kudus, Waffenkiebitze, Perlhühner, Kapturteltauben und Kapenten nichts zu bieten. In der Hoffnung doch noch auf Hyänen zu treffen, fahren wir zum Bau. Aber so wie es aussieht scheint hier niemand mehr zu wohnen. So drehen wir eine Runde auf dem Dik-Dik-Drive und entdecken dabei Perlhühner, Raubadler, Singhabichte, Graulärmvögel, Dik-Diks,
Rotschnabeltokos, Giraffen, Rotschopftrappen, Gelbschnabeltokos, Impalas und Kudus. Auf dem Weg nach Chudob sehen wir Gelbschnabeltokos, Rotschulterglanzstare, Riesentrappen, Zebras,
Dik-Diks und Schakale. Bei Chudob
sind Kudus, Oryx, Impalas, Zebras, Kapturteltauben, Zwergtaucher, Perlhühner, ein Gnu, Waffenkiebitze und Raubadler versammelt. Mit Gelbschnabeltokos, Trauerdrongos, Dik-Diks, Namaflughühner,
Giraffen
und Riesentrappen geht es weiter nach Kalkheuwel,
wo schon Zebras, Impalas, Kudus,
Oryx, ein Eland,
Perlhühner, Kapturteltauben, Graulärmvögel und ein Raubadler auf uns warten. Gegen 9:30 Uhr fahren wir, bei mittlerweile 25°C, weiter Richtung Ngobib und entdecken dabei Impalas, Rotschnabeltokos, Steinböckchen, Trauerdrongos, Weißflügeltrappen, einen Elefant, Springböcke, Termitenhügel, Riesentrappen, Grautokos und zwei Hasen. Bei Ngobib
beobachten wir zwei Elefanten, Impalas, Trauerdrongos und Kurzzehenrötel.
Über die Ngobib-Schleife fahren wir zurück zur Hauptpad und sehen dabei Strichelracken, zwei Elefanten, Weißflügeltrappen,
Warzenschweine, Grautokos, Kronenkiebitze, Steppenfalken und Giraffen.
Fortsetzung folgt!
LG und einen schönen Abend Konni
Teil 3213. Nov. 2016
28. September 2016 Pirschfahrt rund um Namutoni (Fortsetzung) Weiter geht es auf der Hauptpad mit Zebras, Singhabicht, Giraffen, Red Hartebeester, drei Elefanten,
Gnus, Grautokos,
Sekretäre, Kudus, Springböcke, Kronenkiebitze, Oryx, Trauerdrongos, einem Spitzmaulnashorn im Gebüsch,
Rotnackenlerchen, Strauße und Doppelbandrennvögel (juvenil & adult).
Nächster Halt ist in Okerfontein, wo lediglich ein paar Nilgänse auf uns warten. So fahren wir weiter nach Chudob und entdecken dabei Riesentrappen, Trauerdrongos, Grautokos, Zebras, Gnus, Springböcke,
Kudus, Strauße, Giraffen, einen Elefant und Impalas, sowie an der Wasserstelle selbst Gnus, Giraffen, Impalas, Waffenkiebitze und Kudus. Um 12:50 Uhr fahren wir bei 35°C weiter nach Koinachas, wo 5 Elefanten,
Teichhühner, Springböcke, Zebras, Waffenkiebitze und Maskenbülbüls auf uns warten. Nach einer kurzen Pause in Namutoni fahren wir weiter. Bei Klein Okevi beobachten wir eine große Elefantenherde (20+) im Gebüsch. Die Tiere kommen in kleinen Gruppen zur Wasserstelle, wo schon Giraffen und Kaptäubchen versammelt sind.
Als wir uns die Tiere genauer anschauen, fällt uns eine Giraffe mit rosafarbener Zunge auf. Lediglich ein paar kleine Punkte zeigen die typische dunkle Farbe.
Fortsetzung folgt!
LG und einen schönen Sonntag Konni
Teil 3314. Nov. 2016
28. September 2016 Pirschfahrt rund um Namutoni (Fortsetzung) In Groot Okevi
gibt es zwar nur wenig Wasser, es reicht aber trotzdem aus, dass hier 6 Giraffen ihren Durst stillen können. Um 14:30 Uhr fahren wir bei 38°C weiter nach Tsumcor und sehen dabei Trauerdrongos, Termitenhügel und Rotbauchwürger. Das Tsumcor immer einen Besuch wert ist, zeigt sich auch heute wieder. Als wir ankommen sind schon eine große Elefantenherde (50+), Zebras, Giraffen, Waffenkiebitze, Kapturteltauben, Bronzeflecktauben und Oryx da.
Dann kommt eine weitere Elefantenherde mit 27 Tieren an. Nun wird es am Wasserloch doch etwas eng und es kommt unter den zwei Elefantengruppen zu leichten Spannungen. Gerade die Youngsters zetteln kleine Rangeleien an und werden z.T. von den Alttieren unter lautem Trompeten zurechtgewiesen. Nach einer kurzen Pause in Namutoni, geht es weiter nach Koinachas, wo nur ein Elefant und eine Giraffe am Wasser stehen und das auch noch im Gegenlicht. Bei der Weiterfahrt nach Chudob sehen wir Zebras, Doppelbandrennvögel, Dik-Diks und Trauerdrongos, sowie an der Wasserstelle selbst, Impalas,
Giraffen, Waffenkiebitze, Zwergtaucher, einen Streifenskink,
Kapturteltauben Perlhühner, Oryx und Riesentrappen.
Ein Impalabulle hat ein kurzes, gekrümmtes Horn, das ihm fast ins Auge reicht.
Auf dem Rückweg entscheiden wir uns spontan, nochmal einen Abstecher nach Koinachas zu machen. Diese Entscheidung beschert uns dann das Highlight des Tages.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 3414. Nov. 2016
28. September 2016 Pirschfahrt rund um Namutoni (Fortsetzung) Kurz vor dem Wasserloch Koinachas nehmen wir eine Bewegung hinter einem Busch wahr und bald darauf erscheint ein Leopard.
Er geht allerdings nicht zum Wasser sondern Richtung Hauptpad. Wir wollen schon starten, um vor ihm an der Straße zu sein, als ein weiterer Leopard hinter dem Busch hervorkommt.
Wir beobachten die Zwei, bis sie aus unserem Gesichtsfeld verschwinden und fahren dann zur Hauptpad. Allerdings haben es die Leos nicht so eilig und legen im dichten Gestrüpp einen Zwischenstopp ein. Nachdem wir zuerst mit den Katzen alleine waren, stehen nun mehrere Autos da. Schon bald geht eine wilde Rangelei um die besten Plätze los und ein Guide stellt sein Safariauto rotzfrech vor uns. Da die Katzen keine Anstalten machen, aus ihrem sicheren Versteck zu kommen, fahren wir weiter. Bei Klein Namutoni entdecken wir Elefanten,
Giraffen, Impalas, Steinböckchen, Waffenkiebitze, Kapenten, Zwergtaucher, Graukopfrostgänse, Kapturteltauben und Oryx. Die „Überraschungsstraße“ macht heute ihrem Namen keine Ehre – außer den obligatorischen Dik-Diks,
Kudus, Tauben, Drongos, Perlhühner, Impalas und Steinböckchen gibt es nichts zu sehen. Um 18:35 Uhr sind wir am Von Lindequist Tor. Auf der kurzen Fahrt nach Mushara entdecken wir Grauducker, Warzis, Dik-Diks und Steinböckchen.
Gegen 18:50 Uhr sind wir wieder in der Lodge. Das Thermometer zeigt immer noch 34°C und so gibt es erst einmal eine erfrischende Dusche. Bis wir fertig sind, rufen die Trommeln auch schon zum Braai in die Boma. Bevor wir uns jedoch etwas zum Essen holen, gibt es erst noch einen verspäteten Sundowner Gin Tonic. Neben einer kühlen Karotten-Orangensuppe, verschiedenen Salaten, Lamm- Ossobuco, Chicken-Kebab, Kartoffeln, Milipap mit Tomatensoße Pilzsoße, gibt es auch noch Rindersteaks vom Grill, sowie verschiedene Desserts. Es schmeckt alles sehr lecker, nur einen Nachtisch schaffen wir beim besten Willen nicht mehr. Als wir zu unserem Chalet kommen, werden wir schon von einer braunen Gottesanbeterin erwartet.
LG und einen schönen Abend Konni
Teil 3515. Nov. 2016
29. September 2016 Mushara Lodge - Okaukuejo Nach dem Frühstück verlassen wir um 6:40 Uhr die Mushara Lodge. Auf den Weg zum Von Lindequist Tor sehen wir Rotschnabeltokos, Graulärmvögel, Perlhühner, Impalas, Rotschnabelfrankoline, Grauducker und Dik-Diks. Um 6:50 Uhr sind wir am Tor und kommen diesmal ohne Verzögerung in den Park. Die Fahrt zu unserer nächsten Unterkunft im Rastlager Okaukuejo verbinden wir mit einer ausgiebigen Pirschfahrt. Auf dem Weg nach Klein Namutoni entdecken wir Kudus, Giraffen, Kapturteltauben, Graulärmvögel und Waffenkiebitze, sowie an der Wasserstelle selbst, Oryx, Perlhühner und Giraffen im Gegenlicht. Nach einer Runde auf dem Dik-Dik-Drive mit Gelbschnabeltokos, Graulärmvögel, Dik-Diks,
Giraffen und Rotschopftrappen,
geht es weiter nach Namutoni. Allerdings kommen wir nicht sehr weit, denn direkt neben der Pad beschert uns ein Spitzmaulnashorn beim Frühstück, das erste Highlight des Tages. Es lässt sich von uns gar nicht stören und frisst völlig entspannt einfach weiter. Wir beobachten den Koloss eine ganze Weile beim Fressen.
Nachdem das Nashorn hinter unserem Auto die Pad überquert hat, fahren wir weiter zu einem Tankstopp in Namutoni. Anschließend fahren wir, bei angenehmen 25°C, nach Koinachas. Dabei sehen wir Gelbschnabeltokos,
Springböcken, Trauerdrongos, sowie Waffenkiebitze, Teichhühner und Kapturteltauben
am Wasserloch. Unterwegs nach Chudob begegnen uns Zebras, Springböcke, Gnus und Trauerdrongos. Nachdem in Chudob nur das übliche Federvieh (Riesentrappen, Zwergtaucher, Graukopfrostgänse, Waffenkiebitze und Co.) zu sehen ist, geht es weiter nach Kalkheuwel. Dabei entdecken wir Giraffen, Springböcke, Grautokos, Mahaliweber,
29. September 2016 Mushara Lodge - Okaukuejo (Fortsetzung) Um 9:15 Uhr erwarten uns bei 28°C am Wasserloch ein Kudu, Warzis,
eine Giraffe und Zebras.
Der Umweg nach Ngobib lohnt sich diesmal nicht wirklich, denn wir sehen nur ein paar Warzis und Kurzzehenrötel. Wieder auf der Hauptpad fahren wir Richtung Okerfontein und entdecken dabei Grautokos,
Rotschulterglanzstare, Strauße die eine Schlankmanguste vertreiben,
drei Elefanten,
Kudus, Sekretäre,
Riesentrappen, Springböcke, Red Hartebeester,
Oryx, Zebras, sowie mehrere Autos quer zur Pad. Als wir näher kommen sehen wir zuerst nur ein paar Zebras, Oryx, Gnus und Springböcke, wegen denen hier wohl kaum so ein Betrieb herrscht.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 3716. Nov. 2016
29. September 2016 Mushara Lodge - Okaukuejo (Fortsetzung) Wir scannen mit dem Fernglas die Umgebung ab und entdecken, als zweites Highlight des Tages, einen Leoparden im Gebüsch. Nachdem wir mit dem Auto noch einen geeigneten Platz gefunden haben, beobachten wir, wie sich die Springböcke und Zebras der Katze nähern.
Mittlerweile sind zwei weitere Autos gekommen, die die Katze von ihrer Position aber nicht sehen können. Beide Autos sind mit jungen Leuten voll besetzt, die sich lautstark unterhalten und natürlich auch noch den Motor laufen lassen. Gerade als die Springböcke in geeigneter Position sind und der Leopard zum Sprung ansetzt,
drücken die geistigen Tiefflieger die Hupe. Die Springböcke und Zebras springen wild durcheinander
und der Leo hat das Nachsehen. Er versucht sich zwar noch einmal anzuschleichen, hat aber damit natürlich keinen Erfolg.
Ich (und damit war ich bestimmt nicht allein) habe die Insassen der zwei Autos ganz doll in mein Nachtgebet mit eingeschlossen und habe ihnen 4 kaputte Reifen und keinerlei Glück mit irgendwelchen Sichtungen gewünscht. Nachdem sich die frustrierte Katze ins Gebüsch verzogen hat, fahren wir weiter. Rund um Okerfontein sehen wir viele Red Hartebeester
und Strauße, aber am Wasser selbst nur ein paar Nilgänse.
Fortsetzung folgt!
LG und einen schönen Abend Konni
Teil 3817. Nov. 2016
29. September 2016 Mushara Lodge - Okaukuejo (Fortsetzung) Auf der Weiterfahrt nach Goas entdecken wir Grautokos, Singhabichte, Trauerdrongos, Zebras, Oryx, Gnus, mehrere Elefantenbullen (allein, oder in kleinen Gruppen),
Red Hartebeester, Waffenkiebitze, Doppelbandrennvögel,
Giraffen und Springböcke.
An den beiden Wasserlöchern in Goas beobachten wir Springböcke, Zebras, Impalas, Red Hartebeester, Raubadler, Waffenkiebitze, Rotschnabelenten, Kapenten, Zwergtaucher, Flussuferläufer, Nilgänse
und einen Kampfadler.
Mit Kudus und Trauerdrongos geht es weiter nach Halali. Nach einer kurzen Pause fahren wir gegen 13 Uhr, bei mittlerweile 35°C, weiter und sehen dabei Springböcke, Gnus, Schakale, Doppelbandrennvögel und 17 Elefanten, die vor uns über die Pad laufen.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 3918. Nov. 2016
29. September 2016 Mushara Lodge - Okaukuejo (Fortsetzung) Bei Rietfontein herrscht Hochbetrieb.
Neben einer Elefantenherde (10+) beim Wellnessprogramm
beobachten wir ein Spitzmaulnashorn, Oryx, Springböcke, Raubadler, African Jacanas, Kuhreiher, Kronenkiebitze, Waffenkiebitze, Giraffen, sowie eine Zebraherde auf dem Weg zum Wasser. Die Weiterfahrt via Salvadora
und Charitsaub
nach Sueda ist recht unspektakulär. Wir sehen lediglich Springböcke, Strauße, Gnus, Waffenkiebitze, Nilgänse, Riesentrappen
und Kapkrähen. Auf der weißen, mit Binsengras und, wie lila Erika aussehenden, Suaeda Büschen bewachsenen Sueda-Fläche
entdecken wir Waffenkiebitze, Rotscheitellerchen und zwei Löwen, die hier ihren Durst löschen.
Nachdem wir die Zwei eine Weile beobachtet haben, fahren wir um 14:30 Uhr bei 39°C weiter nach Homob. Dabei entdecken wir Springböcke, Giraffen, Gnus, Kampfadler und einen Elefantenbullen.
Dieser läuft erst neben und dann vor uns auf der Pad. Der Besuch von Homob lohnt sich kaum, es sind nur ein paar Waffenkiebitze, Riesentrappen und Nilgänse da. Auch die anschließende Fahrt nach Aus, mit Springböcken, sowie Rotschulterglanzstaren Nilgänsen und einer Giraffe am Wasser ist nicht gerade ergiebig. Nächster Halt ist Olifantsbad, doch Elefanten suchen wir diesmal hier vergeblich. Nach den getrockneten Knödeln zu urteilen, war hier auch schon länger kein Elefant mehr da. Wir sichten lediglich Nilgänse, Waffenkiebitze und Enten. Auf der Weiterfahrt entdecken wir Zebras und Springböcke. Die nächste Wasserstelle auf unserem Weg ist Gemsbokvlakte. Auch wenn wir schon von weitem erkennen, dass hier keine größeren Tiere sind, schauen wir sie uns doch genauer an. Im letzten Jahr wurde hier ja ordentlich gebuddelt und nun erstrahlt die Wasserstelle im neuen Outfit.
An Tieren sehen wir hier nur Schakale, Schildraben, Kapkrähen und Waffenkiebitze, sowie bei der Weiterfahrt einzelne Springböcke, Weißflügeltrappen, Strauße und Weißrückengeier. Nachdem wir die letzten Jahre ja immer mit tollen Sichtungen in Nebrownii verwöhnt wurden, zeigt sich das Wasserloch heute eher bescheiden. Lediglich ein paar Schakale, Schildraben,
eine Giraffe und zwei Springböcke lassen sich blicken. Auch auf dem Weg nach Okaukuejo sehen wir lediglich Springböcke, Oryx, Strauße und Riesentrappen.
Fortsetzung folgt!
LG und einen schönen Abend Konni
Teil 4019. Nov. 2016
29. September 2016 Okaukuejo (Fortsetzung) Um 17:15 Uhr haben wir unser heutiges Etappenziel erreicht und beziehen das Premier Waterhole Chalet Nr.34. Nach einer erfrischenden Dusche genießen wir unseren Sundowner Gin Tonic auf dem Balkon mit Blick aufs Wasserloch.
Im Schein der untergehenden Sonne beobachten wir drei Giraffen, zwei Elefantenbullen, Zebras, Impalas, Riesentrappen, Kapturteltauben, Trauerdrongos und Nilgänse. Nachdem wir in Okaukuejo sonst immer zeitig zum Abendessen gehen, haben wir heute erst einen Tisch für 20 Uhr bekommen. Dass, das keine geeignete Zeit ist, stellen wir wenig später im Restaurant fest. Unser reservierter Tisch ist schon besetzt und es dauert, bis wir überhaupt einen freien Tisch bekommen. Noch länger dauert es, bis wir dann unsere Getränke haben. Das Chaos wird noch größer als wir uns was zum Essen holen wollen. Das Salatbuffet ist schon recht leergeräumt und so gehen wir gleich zu den warmen Speisen. Allerdings gibt es hier keine Teller mehr. Während die anderen Gäste auf die Teller warten, nehmen wir die vom Salatbuffet. Wie sich herausstellt, reichen die kleinen Teller auch vollkommen aus, denn auch bei den Beilagen ist nicht mehr viel zu holen. Während Silke auf Gemüse und Co. wartet, gehe ich zum Grill. Heute ist Rind und Kudu im Angebot und ich entscheide mich für 2 Kudusteaks, was sich als gute Wahl herausstellt. Die Steaks sind auf den Punkt gebraten und butterzart. Etwas später gibt es auch wieder Beilagen und Teller. So ein Chaos haben wir in all den Jahren in Okaukuejo noch nicht erlebt, aber am Ende werden wir doch noch satt und schließlich sind wir ja auch wegen dem Wasserloch in Okaukuejo. Wieder zurück in unserem Chalet, machen wir es uns auf dem Balkon gemütlich. Am Wasserloch sind mittlerweile fünf Giraffen und drei Nashörner.
Bei zwei von ihnen wurde das Horn zum Schutz vor Wilderern abgesägt. Gegen 22 Uhr erleben wir den Einmarsch einer kleinen Elefantenherde (10+). Die Tiere trinken jedoch nur kurz und ziehen sich dann zurück. Eine Stunde später ist nur noch ein Nashorn am Wasser und wir gehen zu Bett. Der Vorteil vom Premium Waterhole Chalet ist, dass man vom Bett aus das Wasserloch sieht und so schaue ich immer wieder mal was dort los ist. Mitten in der Nacht entdecke ich dort drei Nashörner und ein Springbock steht mitten im Wasser. In der Nacht hören wir in der Ferne einen Löwen brüllen.
LG und einen schönen Abend Konni
Teil 4120. Nov. 2016
30. September 2016 Okaukuejo Gegen 5 Uhr kommt eine Zebraherde zum Wasser. Nachdem sie ihren Durst gelöscht haben, verschwinden sie aber gleich wieder. Um 6 Uhr gehen wir zum Frühstück und sind so pünktlich zur Toröffnung um 6:45 Uhr am Tor. Es sind schon 18°C und die Sonne geht als roter Feuerball auf.
Auf dem Weg nach Okondeka entdecken wir Schakale, Springböcke, Strauße,
Raubadler,
Fiscalwürger, Oryx, Singhabichte, Kronenkiebitze, Gnus, Trauerdrongos, Rotscheitellerchen, ein Giraffenskelett und, als erstes Highlight des Tages, eine Wildkatze.
Wir beobachten sie eine Zeit lang, wie sie nach Mäusen sucht und fahren dann, bei nur noch 13°C weiter. Das mit dem Temperaturabfall ist uns schon in den Jahren zuvor immer auf der „Okondekastraße“ aufgefallen. Am Morgen ist es hier meist 3-5°C kühler als bei Okaukuejo. In Okondeka scannen wir die Umgebung nach Löwen ab, finden jedoch nur ein paar Strauße und ein weiteres Giraffenskelett.
Auf der Weiterfahrt durch trockenes, ödes Gelände, wo kaum ein Baum wächst, sehen wir Schakale, Siedelweber mit ihren schönen Nestern,
Singhabichte, Ameisenschmätzer, eine Giraffe, Springböcke, Schildraben, Gnus, Rotscheitellerchen
und Steppenfalken. Bei Adamax nimmt der Bewuchs wieder zu und wir entdecken Gnus, Oryx,
Siedelweber, Kaptriele, Maskenbülbüls und vier Ludwigstrappen, über die ich mich besonders freue.
Leider klappt es auch diesmal nicht, sie etwas näher anzuschauen, da sie gleich wegfliegen. Auf dem Weg via Leeubron (Quelle wurde schon vor Jahren aus Schutz vor Überweidung versiegelt) nach Ozonjuitji M´Bari sehen wir Giraffen, Raubadler, Schildraben, Strauße,
Grautokos, Elefanten,
Zebras
und Springböcke.
Fortsetzung folgt!
LG und ein schöner Abend Konni
Teil 4221. Nov. 2016
30. September 2016 Okaukuejo (Fortsetzung) Unser Besuch in Ozonjuitji M´Bari erweist sich wieder als voller Erfolg! Wir werden schon von Gnus, Oryx, einer Giraffe, Springböcken, Zebras, Kapkrähen, Waffenkiebitzen und Schildraben erwartet.
Mit uns betreten drei Löwen die Bühne, die erst einmal alle Tiere aufschrecken. Als sich die Löwen zum Wassertrinken hinlegen, kehrt wieder Ruhe ein.
Über den Tieren kreist ein großer Vogelschwarm, mit vielen kleinen Nonnenlerchen. Leider können wir die hübschen Vögel mit den weißen Schnäbeln nur mit dem Fernglas genauer betrachten. So ergeht es uns auch mit den Sabotalerchen, Rotscheitellerchen und Kaptäubchen. An ein gescheites Foto ist aus dieser Entfernung nicht zu denken. Nach und nach kommen auch noch Elands, Red Hartebeester und Warzis zum Wasser.
Bei 37°C harren wir fast 2 Stunden im Auto aus und beobachten das Treiben am Wasserloch. Jedes Mal wenn ein Löwe seine Position wechselt, springen die Huftiere wild auseinander.
Zwischendurch kommt es auch zu kleinen Reibereien bei Oryx und Springböcken. Nachdem sich die Löwen etwas zurückziehen, fahren wir gegen 11:45 Uhr weiter in den Westteil und sehen dabei Oryx, Zebras, Termitenhügel, Strauße und Perlhühner.
Fortsetzung folgt
LG Konni
Teil 4322. Nov. 2016
30. September 2016 Okaukuejo (Fortsetzung) Bei Sonderkop entdecken wir einen Elefant, drei Elands, Springböcke, Oryx (eins mit gebogenem Horn und ein Einhorn), Zebras, Strauße, Schildraben, Warzis, Perlhühner, graue Termitenhügel und ein Giraffenskelett.
Etwas später kommen noch drei weitere Elefanten zum Wasserloch, das eher wie ein Schlammloch aussieht.
Auf dem Weg Richtung Duiwelsvuur entpuppt sich ein grauer Termitenhügel bei näherem Hinsehen als Spitzmaulnashorn. Erst liegt es nur träge unter einem Busch, hat aber dann doch ein Einsehen mit uns und steht auf.
Wir entscheiden uns nicht weiter nach Westen zu fahren, sondern kehren nach Sonderkop zurück. Hier herrscht immer noch reges Treiben zu den anderen Tieren haben sich nun auch noch ein Red Hartebeest hinzugesellt.
Die Zebras sind außer Rand und Band und liefern sich kleine Beißereien und Verfolgungsjagten.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 4423. Nov. 2016
30. September 2016 Okaukuejo (Fortsetzung) Gegen 13:50 Uhr fahren wir uns auf den Rückweg nach Ozonjuitji M´Bari und sehen dabei Oryx, Springböcke und Steinböckchen.
In Ozonjuitji M´Bari herrscht nicht mehr ganz so viel Betrieb. Die Löwen, Elands und Nonnenlerchen haben sich verzogen, dafür entdecken wir jetzt 5 Elefanten, einen Sekretär, einen Schwarzkopfreiher und zwei Gaukler.
Hier könnte man Stunden verbringen und es würde einem nicht langweilig werden. Aber nach einer halben Stunde am Wasserloch entscheiden wir uns für die Weiterfahrt. Auf dem Weg via Leeubron nach Okaukuejo entdecken wir einen Elefantenbullen,
Siedelweber und deren schöne Nester, Springböcke, Namaflughühner, Zebras, Giraffen, Kronenkiebitze und, kurz hinter Leeubron zwei Fleckenuhus. Diese Begegnung war recht lustig. Während ich am Wegesrand nach Tieren Ausschau halte, entdecke ich einen Fleckenuhu unten am Boden. Irmela stoppt und wir schauen uns den Uhu etwas genauer an.
Ich wundere mich nur, warum Silke die Kamera nach oben hält und frage was sie denn fotografiert. Ich bekomme zur Antwort „Natürlich den Fleckenuhu, was denn sonst“.
Tatsächlich sitzt oben im Nest ein weiterer Fleckenuhu. Während Silke nun am Boden fotografiert, bekommt nun auch der Uhu im Nest von mir die gebührende Beachtung geschenkt. Gegen 15:40 Uhr machen wir eine kurze Pause in Okaukuejo. Als wir uns im Shop was zu trinken holen wollen, stehen wir vor verschlossenen Türen. In der Kühlbox ist zwar noch genügend Wasser, aber eine kalte Coke wäre mal ganz schön gewesen. Gegen 16 Uhr fahren wir über die Detour-Schleife nach Ombika
und sehen dabei Steinböckchen, Trauerdrongos, Giraffen, Strauße und Impalas. Nachdem wir mit dem Fernglas die Umgebung nach Löwen abgesucht haben, geht es via Gaseb-Schleife, Gemsbokvlakte und Nebrownii zurück nach Okaukuejo. Dabei entdecken wir Erdhörnchen, Kronenkiebitze, Springböcke, Steppenfalken,
Gelbbauchgirlitze und Hasen. Zählte ein Besuch in Nebrownii bisher immer zu unseren Highlights, zeigte sich das Wasserloch heute mal von einer anderen Seite. Außer einer Riesentrappe, sowie Waffen-und Kronenkiebitzen
ist nichts zu sehen.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 4524. Nov. 2016
30. September 2016 Okaukuejo (Fortsetzung) Gegen 18 Uhr sind wir wieder in Okaukuejo und nehmen erst einmal eine erfrischende Dusche. Unseren Sundowner nehmen wir wieder auf dem Balkon zu uns und beobachten dabei das Treiben am Wasserloch. Zuerst sind nur zwei Spitzmaulnashörner (eins mit abgesägtem Horn), Nilgänse, Schakale und mehrere Giraffen da.
Pünktlich zum Sonnenuntergang kommen dann auch noch fünf Elefanten.
Nachdem es ja gestern beim späten Abendessen ziemlich chaotisch ablief, haben wir heute den Tisch für 19:15 Uhr reserviert und können uns nicht beschweren. Die Getränke kommen recht zügig und Essen und Teller sind auch ausreichend vorhanden. Neben Kudugulasch, gibt es heute Oryxsteaks und Lamm vom Grill. Das Lamm ist zwar etwas zäh, aber dafür ist das Oryxsteak auf den Punkt gegrillt. Als wir vom Essen kommen sind fünf Spitzmaulnashörner am, bzw. im Wasser.
Alle Tiere haben noch ihre Hörner. Nach und nach ziehen sich die Nashörner zurück und gegen 21:45 Uhr sind sie alle verschwunden. Für uns geht wieder ein erlebnisreicher Tag in Etosha zu Ende. In der Nacht entdecke ich drei weitere Nashörner am Wasser.
LG Konni
Teil 4624. Nov. 2016
01. Oktober 2016 Okaukuejo Auch heute stehen wir wieder früh auf und gehen gleich um 6 Uhr zum Frühstück. Das Thermometer zeigt angenehme 20°C. Wir sind schon vor der Toröffnung um 6:45 Uhr am Tor und fahren als erstes Auto raus. Auf der Fahrt nach Nebrownii sehen wir nicht nur die Sonne als roten Feuerball aufgehen,
sondern auch noch Giraffen, Springböcke, Riesentrappen, eine Elefantenherde (10+),
Oryx und Kronenkiebitze. In Nebrownii findet heute ein Riesentrappen-Treffen statt. Außer sieben der größten und schwersten flugfähigen Vögel ist nur noch ein Springbock am Wasser. Auf der Weiterfahrt entdecken wir Weißflügeltrappen,
Oryx, Springböcke und eine Tüpfelhyäne an der Pad.
Sie läuft zielstrebig an uns vorbei und was wir dann erleben, ist ganz großes Kino und für uns das Highlight des Tages. Die Hyäne läuft nämlich direkt auf eine Gruppe weiterer Hyänen zu, was im ersten Moment ja nichts Ungewöhnliches ist.
Beim näheren Hinschauen, sehen wir, dass insgesamt elf Hyänen drei Löwinnen (eine mit Funkhalsband) umzingeln.
In der Nähe befinden sich auch noch ein paar Schakale. Ob die Löwen einen Riss oder vielleicht ihren Nachwuchs verteidigen, können wir leider nicht erkennen. Nach dem ein Löwe gebrüllt hat, kommen plötzlich zwei weitere Löwen zur Hilfe und die Hyänen ziehen sich zurück. Ich bin mir nicht sicher ob die Hyänen alle zum gleichen Clan gehören, denn die Tiere verlassen das „Kampfgebiet“ in verschiedene Richtungen. Drei Tiere laufen dicht am Auto vorbei und überqueren mehrmals die Pad.
Nach gut einer Stunde ist der Krimi vorbei. Die Hyänen sind verschwunden und die Löwen haben sich hingelegt. Zufrieden, was uns der Morgen bis jetzt beschert hat, fahren wir weiter.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 4725. Nov. 2016
01. Oktober 2016 Okaukuejo (Fortsetzung) Auf der Fahrt via Homob (Waffenkiebitze und Enten) und Sueda (nichts los)
nach Charitsaub entdecken wir Strauße, Weißflügeltrappen, Red Hartebeester,
Grautokos, Trauerdrongos, Raubadler, Gnus, Sabotalerchen und Springböcke. In Charitsaub
beobachten wir Riesentrappen, Kapturteltauben, Weißflügeltrappen, einen Strauß, Waffenkiebitze, Dreibandregenpfeifer, Kronenkiebitze und, leider etwas entfernt, einen Honigdachs.
Mit einer Horde Streifenmangusten
und Springböcken geht es weiter nach Salvadora,
wo schon Springböcke, Gnus, Zebras, Kuhreiher, Riesentrappen, Waffenkiebitze und Strauße auf uns warten. Auf dem Weg via Detour-Schleife nach Rietfontein begegnen uns Kapkrähen, Springböcke, Schwalbenschwanzbienenfresser, Mahaliweber, Rostrennvögel,
Weißflügeltrappen,
Trauerdrongos, Singhabichte, Oryx und eine Elefantenherde.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 4826. Nov. 2016
01. Oktober 2016 Okaukuejo (Fortsetzung) Bei Rietfontein entdecken wir Gnus, Oryx, Kudus, Giraffen, Zebras, ein Spitzmaulnashorn,
Springböcke, Waffenkiebitze, Nilgänse, Enten und zwei Löwenmännchen.
Die Katzen liegen träge unter einem Busch, was bei 33°C auch kein Wunder ist. Wir entscheiden uns daher weiter zufahren und später noch mal wieder zukommen. Bei der Weiterfahrt sehen wir Trauerdrongos, Giraffen,
Steinböckchen,
Kudus, Oryx, Rotscheitellerchen, Waffenkiebitze, Doppelbandrennvögel, Zebras, Perlhühner und Springböcke. Gegen 11 Uhr machen wir eine kurze Pause in Halali. Unterwegs nach Goas entdecken wir Zebras, Kudus,
Impalas und Springböcke.
Rund um die zwei Wasserlöcher von Goas
beobachten wir Zebras,
Impalas, Red Hartebeester, Kudus,
Waffenkiebitze, Trauerdrongos, Springböcke und Nilgänse. Während sich die Zebras kleine Zweikämpfe und Beißereien liefern,
übt ein Impalabock seine Kampftechnik erst einmal am Boden.
Mit Kudus, Impalas und Zebras
geht es weiter nach Nuamses.
Fortsetzung folgt!
LG und eine gute Nacht Konni
Teil 4928. Nov. 2016
01. Oktober 2016 Okaukuejo (Fortsetzung) Als wir gegen 12:15 Uhr beim Wasserloch Nuamses
ankommen, stehen dort mehrere Zebras und 2 Autos. Das Verhalten der Zebras macht uns stutzig und wir scannen mit dem Fernglas die Umgebung ab. Der Mann im Auto neben uns fragt, ob wir den Karakal im Gebüsch sehen würden. Nachdem wir das verneinen, stellt er den Motor an und rangiert so lang sein Auto hin und her, bis auch wir den vermeintlichen Karakal-Unterschlupf sehen können. Er erklärt uns, dass der Mann aus dem anderen Auto gesehen hätte, wie der Karakal eine Manguste gefangen hat und mit ihr im Gebüsch verschwunden ist. Der Karakal hat sich sein Versteck sehr gut ausgewählt, wenn er nicht gerade mal seinen Kopf bewegt, ist er nicht zu sehen. In der Hoffnung, dass die Katze irgendwann zum Trinken ans Wasser geht, oder zumindest ihr Versteck verlässt, machen wir es uns im Auto gemütlich. Langweilig wird es uns jedenfalls nicht, denn kurz nach uns kommt eine Elefantenherde (15 Tiere) zum Wasser.
Nachdem die Tiere ihren Durst gestillt haben, nehmen sie ein ausgiebiges Bad.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 5028. Nov. 2016
01. Oktober 2016 Okaukuejo (Fortsetzung) Neben den Elefanten beobachten wir auch noch Impalas, Springböcke, Kudus,
Europäische Bienenfresser,
Akaziendrosseln, Waffenkiebitze und Trauerdrongos. Einmal kommt der Karakal kurz raus, um dann aber gleich wieder in seinem Versteck zu verschwinden.
Obwohl das Thermometer mittlerweile 43°C zeigt, geben wir die Hoffnung nicht auf, dass er doch noch ein Einsehen mit uns hat und sich uns in voller Größe zeigt. Mein Wasser in der Flasche kocht bald und bevor ich es ausschütte kommt mir eine super Idee. Ich habe noch 2 Tüten Cappuccinopulver in der Tasche und die schütte ich ins warme Wasser, einmal kräftig geschüttelt und fertig ist der „Cappuccino Etosha-style“! Nachdem sich die Elefanten langsam verzogen haben und wir nun schon gut zwei Stunden im warmen Auto am Wasserloch sitzen, wird unsere Beharrlichkeit belohnt und der Karakal verlässt seinen Unterschlupf.
Leider geht er nicht zum Wasser, sondern verschwindet bald aus unserem Gesichtsfeld. Wir sind trotzdem überglücklich einen Karakal nun auch einmal in der Wildnis gesehen und fotografiert zu haben. Um 14:45 Uhr fahren wir zurück nach Rietfontein und entdecken dabei Rostrennvögel,
Steinböckchen,
Gnus, Kudus, Zebras, Giraffen,
Riesentrappen, Trauerdrongos, Springböcke, Sabotalerchen, Maricoschnäpper und Hasen.
Fortsetzung folgt!
LG und einen schönen Abend Konni
Teil 5129. Nov. 2016
01. Oktober 2016 Okaukuejo (Fortsetzung) In Rietfontein beobachten wir Elefanten,
Giraffen, Zebras, Impalas, Waffenkiebitze, Kudus, Springböcke, African Jacanas, Hirtenregenpfeifer und zwei Löwenmänner.
Während der eine gut sichtbar in der Nähe vom Wasser liegt, hat es sich der andere unter einem Busch gemütlich gemacht. Auf der Weiterfahrt sehen wir Weißflügeltrappen, Temminckrennvögel, Waffenkiebitze, Zebras, Riesentrappen, Giraffen, Gnus, Springböcke und Oryx. Bei Gemsbokvlakte sind Springböcke, ein Spitzmaulnashorn,
eine Giraffe; Schakale,
Waffenkiebitze, Kronenkiebitze, Kapkrähen, Schildraben, Hirtenregenpfeifer und Sabotalerchen
versammelt. Gegen 17:15 Uhr fahren wir bei 39°C weiter und entdecken dabei Strauße, Springböcke, Kapkrähen, Schakale, Weißflügeltrappen und, an der Stelle wo am Morgen die Hyänen mit den Löwen Zoff hatten, zwei Löwenweibchen.
Auf dem Rückweg nach Okaukuejo machen wir noch einen kleinen Zwischenstopp in Nebrownii. Doch auch diesmal gibt es hier nur ein paar Schildraben, Springböcke, Schakale und Kapkrähen zu sehen. Gegen 18 Uhr sind wir wieder in Okaukuejo. Bei immer noch 27°C gönnen wir uns erst einmal eine erfrischende Dusche und nehmen dann unseren Sundowner Gin Tonic auf dem Balkon zu uns. An der Wasserstelle ist heute nicht viel los.
Wir entdecken nur Giraffen, einen Elefant, Waffenkiebitze, Nilgänse und Trauerdrongos. Um 19:15 Uhr gehen wir zum Abendessen ins Restaurant. Ohne Probleme bekommen wir unseren Tisch und auch sonst klappt alles recht gut. Heute gibt es Kudusteak und Hühnchen vom Grill. Ich entscheide mich für das Kudusteak und werde auch diesmal nicht enttäuscht. Als wir zur Wasserstelle zurückkommen ist außer ein paar Waffenkiebitzen nichts los. Wir setzen uns auf den Balkon und erleben die Ankunft von einen Nashorn mit abgesägtem Horn.
Gegen 21:30 Uhr kommen dann noch zwei weitere Nashörner mit abgesägten Hörnern, ein Elefant und mehrere Schakale. Wir lassen den ereignisreichen Tag noch einmal Revue passieren und genehmigen uns noch einen Absacker. Gegen 22:30 Uhr beenden wir unseren letzten Abend in Etosha und gehen zu Bett. Als ich um 2:30 Uhr wach werde, sind am Wasserloch noch zwei Nashörner, ein Oryx und eine Giraffe.
LG und einen schönen Abend Konni
Teil 5230. Nov. 2016
02. Oktober 2016 Okaukuejo - Okonjima Bush Suite Auch heute stehen wir wieder früh auf. Nachdem wir all unsere Sachen ins Auto gepackt haben, fahren wir zum Frühstück. Das Thermometer zeigt 20°C als wir um 6:40 Uhr als erstes Auto durchs Tor fahren. Im Schein der aufgehenden Sonne
entdecken wir Schakale, Riesentrappen, Trauerdrongos und zwei Hyänen.
Da wir vermuten, dass die Hyänen auf dem Weg nach Nebrownii sind, fahren wir zur Wasserstelle und erwarten sie dort. Am Wasser sind schon Schakale, Kapturteltauben, Riesentrappen und ein paar Springböcke, die leicht nervös werden, als sie die Hyänen erblicken.
Während die Hyänen und ein Schakal gemeinsam ihren Durst stillen, ziehen sich die Springböcke zurück und eine dritte Hyäne kommt angelaufen. Auf der Weiterfahrt via Gaseb-Schleife nach Ombika sehen wir Weißflügeltrappen, Springböcke, Strauße, Oryx,
Gnus, Rotschopftrappen und Zebras. Bei einem kurzen Stopp in Ombika
beobachten wir Kudus, Springböcke, Impalas, Waffenkiebitze, Gnus und Kronenkiebitze. Gegen 9 Uhr verlassen wir für dieses Jahr endgültig den Etosha Park durch das Anderson Gate. Bei mittlerweile 28°C fahren wir auf der C38 via Outjo nach Otjiwarongo. Nach einem Tankstopp weiter auf der B1 nach Okonjima. Unterwegs entdecken wir Paviane, Warzis, Termitenhügel, Singhabichte, Kudus und ein Eland.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 5301. Dez. 2016
02. Oktober 2016 Okonjima Bush Suite (Fortsetzung) Gegen 11:30 Uhr erreichen wir den Eingang von Okonjima.
Besser hätte das Timing gar nicht sein können, denn fast gleichzeitig mit uns kommt auch Bruno an. Am Tor überprüft der Wächter zuerst unsere Buchung und erklärt uns dann, dass wir zuerst zum 23 km entfernten Bush Camp fahren sollen. Um dorthin zu gelangen, müssen wir 3 Tore passieren. Kurz hinter dem ersten Tor werden wir von einem ganz besonderen Empfangskomitee erwartet. Direkt neben der Pad sitzen 2 Geparden.
Wie wir später erfahren handelt es sich um unsere alten Bekannten Coco und Bones. Während der Fahrt sehen wir außerdem noch
Steinböckchen,
Oryx, Giraffen, Perlhühner, Trauerdrongos, Erdhörnchen und Gelbschnabeltokos. Der Empfang im Bush Camp läuft etwas chaotisch ab, sowas haben wir hier noch nicht erlebt. Es hat uns schon gewundert, dass wir statt gleich zur Bush Suite, erst zum Bush Camp kommen sollen. Nach einem leichten Mittagessen werden wir von Susanne begrüßt, die mit uns zur, 500 m vom Bush Camp entfernten, Bush Suite fährt. In der Suite angekommen,
führt uns Susanne durch unseren Wohnsitz für die nächsten 3 Tage. Die Suite verfügt über 2 separate Schlafzimmer mit jeweils einer kleinen Terrasse, en-suite Badezimmer und zusätzlicher Außendusche. Der Wohnbereich besteht aus einer komplett ausgestattete Küche, mit Wein- und Getränkekühlschränken, einen großen Aufenthaltsraum und Essbereich mit offenem Kamin,
sowie einer großen Terrasse mit angrenzendem Swimmingpool. Unterhalb der Terrasse gibt es eine offene Feuerstelle, sowie ein beleuchtetes Wasserloch.
Bis auf zwei neue Tore, die den Wohnbereich vom freien Gelände trennen, hat sich auf den ersten Blick hier nichts verändert. Wir beziehen wieder unser altes „Sundowner“ Zimmer
und Bruno und Irmela nehmen das „Sunrise“ Zimmer. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen haben, verabschiedet sich Susanne von uns, sie kommt erst heute Abend wieder.
Fortsetzung folgt!
LG und einen schönen Abend Konni
Teil 5402. Dez. 2016
02. Oktober 2016 Okonjima Bush Suite (Fortsetzung) Schon nach kurzer Zeit hat sich unsere Ankunft auch bei den Tieren herumgesprochen und wir bekommen Besuch von Giraffen, Kudus, Oryx,
Warzis,
Rotbauchwürger,
Perlhühner,
Mahaliweber,
Maskenbülbüls, Rotschnabelfrankoline, Granatastrilde und Co. Endlich bekomme ich auch einen Pillendreher bei der Arbeit vor die Linse! 🤪
Um 15:30 Uhr kommt Rohan van Wyk und stellt sich als unser Guide für die nächsten Tage vor. Bei Kaffee, Tee, Muffins und Blätterteigröllchen besprechen wir mit ihm, was wir während unseres Aufenthalts in Okonjima unternehmen wollen. Wir beschließen, nicht die „typischen Leo-, Cheetah oder Hyänen-Trackings“ zu machen, sondern wollen lieber schauen was sich bei den Pirschfahrten ergibt. Natürlich wollen wir auch bei AfriCat vorbeischauen, sowie die Löwen, unser „Patenkind“ Mick und natürlich unseren alten Freund Wahu besuchen. Nachdem das alles geklärt ist, starten wir um 16:15 Uhr zu unserer ersten Pirschfahrt Um uns einen Überblick zu verschaffen, fahren wir zuerst auf einen Berg. Während der Fahrt sehen wir Grauducker, Steinböckchen, Warzis, Rotbauchwürger, Drosselwürger,
Giraffen,
Kurzzehenrötel, Trauerdrongos, Elsterdrosslinge, Perlhühner, Akaziendrosseln, Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Rotschnabelfrankoline, Impalas, Gelbschnabeltokos und hohe Termitenhügel. Oben angekommen genießen wir die tolle Aussicht, während Rohan abcheckt, von welchen Tieren wir ein gutes Signal empfangen.
Am Aussichtspunkt fällt mir ein interessanter Baum mit gefiederten Blättern auf und ich teste mal gleich Rohans Wissen. Er besteht den Test mit Bravour und erklärt uns, dass es sich bei dem Gewächs um einen Karottenbaum (Steganotaenia araliacea) handelt, der bei Berührung nach Karotten duftet. Nachdem wir mehrere erfolgversprechende Signale empfangen haben, fahren wir wieder nach unten
und machen uns zuerst auf die Suche nach Jagu, den wir bald darauf im dichten Gebüsch entdecken. Der ca. 5 Jahre alte Leopard ist sehr scheu und wir wollen ihn nicht unnötig stressen und lassen ihn in Ruhe. So folgen wir einem weiteren Signal und entdecken knapp 20 Minuten später MJ, die völlig relaxt neben einem Termitenhügel liegt.
Maha Junior (Schwester von TJ) sieht für ihre 16 Jahre noch sehr gut aus.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 5502. Dez. 2016
02. Oktober 2016 Okonjima Bush Suite (Fortsetzung) Es macht immer wieder Spaß die „Grand Lady“ zu beobachten und so entscheiden wir uns, dass wir unseren Sundowner Gin Tonic hier zu uns nehmen.
Nach einer Stunde wird es Zeit für den Rückweg. Unterwegs läuft uns auch noch der ca. 10jährige Nkosi ("King" auf Swahili) über den Weg. Darüber freue ich mich besonders, denn bei unserer Begegnung im letzten Jahr sah er gar nicht gut aus. Da hatten wir ihn stark humpelnd vorgefunden, nachdem er sich bei einem Kampf mit Madiba eine Verletzung an der Vorderpfote zugezogen hatte.
Um 19:45 Uhr sind wir wieder in der Bush Suite und werden schon von Koch Christopher und Susanne erwartet. Wir machen uns schnell frisch und nehmen noch einen Gin Tonic am Lagerfeuer zu uns. Dann wird es auch schon Zeit fürs Abendessen. Es gibt Filokörbchen mit Gemüsefüllung, Kudusteak mit Süßkartoffel, Rote Beete und Kohl und zum Dessert Panna Cotta mit Karamellcreme. Wie von Christopher nicht anders zu erwarten, schmeckt alles sehr lecker. Nach dem Essen setzten wir uns noch ans Lagerfeuer und beobachten mehrere Schakale und ein Stachelschwein.
In der Nacht ist es recht stürmisch.
LG und eine gute Nacht Konni
Teil 5603. Dez. 2016
03. Oktober 2016 Okonjima Bush Suite Am Morgen ist es immer noch sehr windig. Um 6:15 Uhr kommt Rohan und macht Kaffee. Nach Kaffee, Tee und Muffins gibt es auch noch ein Gläschen Geburtstagssekt. Um 6:45 starten wir dann mit Rohan und Paulus zu unserer Morgenpirsch mit Geparden-Tracking. Dabei entdecken wir Kudus, Oryx,
Säbelantilopen, Bergzebras,
Kalahariheckensänger, Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Trauerdrongos, Perlhühner, Rotschnabelfrankoline, Monteirotokos, Springböcke, Steinböckchen, Elsterdrosslinge, Rotschulterglanzstare, Damaratschagras, Graulärmvögel, Rotbauchwürger und Gelbbauchammer. Als wir ein deutliches Signal von Coco und Bones empfangen, folgen wir ihnen zu Fuß. Die Beiden sind ständig in Bewegung und Rohan vermutet, dass sie im Jagdmodus sind. In der Nähe einer Eland-Herde haben wir kurz Blickkontakt zu den Geparden und dann geht alles sehr schnell. Wir hören Hufgetrappel und einen Schrei. Was wir dann sehen, damit hätten wir nicht gerechnet. Die Zwei haben es tatsächlich geschafft ein halbwüchsiges Eland zu töten und ruhen sich jetzt erst einmal neben der Beute aus.
Fortsetzung folgt!
LG und einen schönen Abend Konni
Teil 5704. Dez. 2016
03. Oktober 2016 Okonjima Bush Suite (Fortsetzung) Nachdem sie sich erholt haben, versuchen sie ein Loch in die Bauchdecke zu schlagen. Das stellt sich aber als ein fast unlösbares Problem heraus.
Fast eine Stunde brauchen die Beiden, bis sie endlich fressen können. Wir schauen ihnen noch eine Weile dabei zu und gehen dann zum Auto zurück. In der Bush Suite haben Christopher und Susanne alles für ein leckeres Frühstück vorbereitet. Anschließend ist Relaxing, Buchführung, Körperpflege und Tiere beobachten angesagt.
Fortsetzung folgt!
Wir wünschen Euch einen besinnlichen 2. Advent!
LG Silke & Konni
Teil 5806. Dez. 2016
03. Oktober 2016 Okonjima Bush Suite (Fortsetzung) Rund um Terrasse und Wasserloch beobachten wir Oryx, Kudus, Springböcke, Warzis,
Graulärmvögel, Akaziendrosseln und Kalahariheckensänger. Um 15:30 Uhr kommt Rohan mit Muffins und Wraps. Dann kommen auch noch Susanne und Erika mit Sekt und einer Geburtstagstorte, die sie Silke mit einem Ständchen überreichen.
Um 16:15 Uhr starten wir zu einer weiteren Pirschfahrt, die wir mit einem Wildhunde-Tracking verbinden wollen.
Fortsetzung folgt!
Gute Nacht! LG Konni
Teil 5906. Dez. 2016
03. Oktober 2016 Okonjima Bush Suite (Fortsetzung) Das erste Signal, dass wir deutlich empfangen kommt von Dizzy und so besuchen wir sie als erstes. Die 9jährige Gepardendame ist im Moment nicht ganz so fit und soll in den nächsten Tagen zum Gesundheitscheck.
Nachdem wir Dizzy einige Zeit beobachtet haben, folgen wir dem Signal der Wildhunde zuerst mit dem Auto und entdecken dabei Kudus, Warzis,
Unterwegs erzählt uns Rohan schon was über die Wildhunde. Die verwaisten, halbverhungerten Welpen kamen 2014 aus der Okakarara Region nach Okonjima. Ihre Namen Robin (Kombi aus Arjen Robben und Robin van Persie) und Jogi (Jogi Löw) erhielten sie in Anlehnung an die Fußball WM 2014. Nachdem wir das Signal von Robin (F) und Jogi (M) deutlich empfangen, steigen wir aus dem Auto aus und folgen ihnen zu Fuß. Die „Fifa-Gang“ ist im Jagdfieber und ein kleines Zebra kann ihnen gerade noch entwischen. Die Hunde laufen weiter und nehmen die Verfolgung von einem Warzenschein auf. Auch hier sind sie vom Pech verfolgt – das Schwein springt im letzten Moment in ein Erdloch bei einem Termitenhügel.
Die Hunde stehen noch eine Weile vor dem Loch und ziehen dann weiter. Als sie verschwunden sind, kommt das Warzi wieder aus dem Loch und bringt noch ein zweites Schwein zur Verstärkung mit.
Als nächstes, vermeintliches Opfer entdecken sie ein Oryx, doch der Gemsbock hat die Hunde auch gesehen und flieht.
Es ist schon recht spät und so laufen wir zum Auto. Dort angekommen gibt es erst einmal unseren Sundowner Gin Tonic.
Die Wildhunde laufen am Auto vorbei und Jogi markiert noch schnell sein Revier. Dann verschwinden sie im Gebüsch und auch wir fahren los. Im letzten Licht sehen wir ein paar Paviane auf ihrem Schlafbaum.Es ist schon dunkel, als wir die Bush Suite erreichen. Im Bad brennen Kerzen und das Badewasser ist eingelassen. Leider sind wir sehr spät und so gibt es nur eine Katzenwäsche, denn das Lagerfeuer und ein hübsch gedeckter Tisch warten auf uns.
Christopher hat ein leckeres Menu für und vorbereitet. Als Vorspeise gibt es Tomatensuppe mit Butternut-Reibekuchen, und als Hauptgericht Seehechtfilet mit Kartoffeln, Zucchini, Karotten und Soße Hollandaise. Dazu gibt es leckeren Wein und auch die dritte Flasche Sekt wird geköpft. Nicht nur wir sind beim Abendessen, auch zwei Stachelschweine
und mehrere Schakale sich die Küchenabfälle schmecken. Zum Nachtisch gibt es Mousse au Chocolat mit Vanilleeis und zum Abschluss noch Espresso und Amarula. So geht wieder ein schöner Tag in Okonjima zu Ende.
Gute Nacht! Konni
Teil 6008. Dez. 2016
04. Oktober 2016 Okonjima Bush Suite Da am Morgen ein Besuch bei AfriCat auf dem Programm steht, können wir heute etwas länger schlafen. Meine erste Tiersichtung habe ich um 6 Uhr im Bad, wo eine junge Walzenspinne in der Badewanne sitzt.
Leider ist das Exemplar noch nicht einmal 1 cm groß, ich hätte zu gerne mal ein adultes Tier in live gesehen, die ja recht groß werden können. Um 6:30 Uhr gibt es Kaffee, Tee und Muffins und gegen 7 Uhr fahren wir zum Rehabilitation Center, wo die Tiere auf eine mögliche Auswilderung vorbereitet werden. Dort besuchen wir als erstes die 6 Jahre alten Geparden Savanna (F), Nip (F), Tuc (M), Scamp (M) und Sam (M).
Savanna und ihre Geschwister Nip, Tuc und Scamp wurden 2010 am Rande des Okonjima Naturschutzgebietes gefunden. Die ca. drei Monate alten Tiere wurden für ein paar Tage beobachtet, bis es offensichtlich war, dass sie keine Mutter mehr hatten und dann einfangen. Sam wurde im Alter von ca. 2 Monaten von einer Veterinär Klinik in Windhoek nach AfriCat gebracht. Nachdem er beim Vorbesitzer durch falsche Ernährung krank wurde. Als nächstes besuchen wir die ebenfalls 6 Jahre alten Geparden Sniper (M), Spitfire (M), Hurricane (F) und Quattro (M).
Snipers genaue Herkunft ist unbekannt. Die Geschwister Spitfire und Hurricane kamen im Alter von 3 Monaten zu AfriCat, nachdem ihre Mutter erschossen wurde. Quattro wurde, im Alter von 7 Monaten, von einem Auto angefahren. Sein linkes Vorderbein wurde dabei mehrmals gebrochen und außerdem erlitt er eine Gehirnerschütterung. Nach der OP wurde er zuerst alleine gehalten. Nach der Genesung kam er mit Spitfire, Hurricane und Sniper in ein Gehege. Als nächstes besuchen wir die 3 Jahre alten Geschwister Swakop (M) & Mundi (F).
Im November 2013 wurden die etwa 6 - 7 Monate alten Tiere am Stadtrand von Swakopmund in der Nähe der Salzwerke gefunden. Sie waren sehr geschwächt und litten an schwerer Dehydratation und Unterernährung.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 6109. Dez. 2016
04. Oktober 2016 Okonjima Bush Suite (Fortsetzung) Im Carnivore Care Centre schauen wir bei den 8 Jahre alten Geparden Peanut (M) und Raisin (M) vorbei.
Raisin und sein Bruder Peanut kamen zu AfriCat, als sie ca. ein Jahr alt waren. Sie wurden von einem Farmer ohne ihre Mutter gefangen und dann für etwa sechs Monate in Gefangenschaft gehalten. Die Farm wurde verkauft und die neuen Besitzer wollten die Tiere nicht mehr haben und kontaktierten AfriCat, um sie zu holen. Bevor wir zum Information-Center fahren, statten wir unserem neuen Adoptiv-Gepard Dune (F) einen Besuch ab.
Dune wurde zusammen mit ihrem Bruder im Mai 2015 bei Walvis Bay in der Nähe von Düne 7 in einem sehr schlechten Zustand gefunden. Die beiden 4 - 5 Monate alten Jungen waren stark dehydriert und unterernährt. Dunes Bruder starb kurz nachdem man sie gefunden hatte. Dune’s Allgemeinzustand verbesserte sich schnell und sie hat einen guten Appetit, wovon wir uns nun selbst überzeugen können. Beim Information-Center treffen wir uns anschließend mit Jenny und Selma. Nachdem wir uns kurz den neuen Ausstellungsraum angeschaut haben, werden mehrere Fleischrationen eingepackt und dann fahren wir alle zusammen zu den Wildhundewelpen.
Fortsetzung folgt!
LG und ein schönes Wochenende Konni
Teil 6210. Dez. 2016
04. Oktober 2016 Okonjima Bush Suite (Fortsetzung) Die Wildhunde sind erst seit Ende Juni in Okonjima, nachdem ein kommunaler Farmer die neun verwaisten Welpen fand und, statt sie zu töten, bei AfriCat anrief. Die ca. 7 - 8 Wochen alten Welpen (drei Weibchen und sechs Männchen) wurden daraufhin eingefangen und nach Okonjima gebracht. Für die Namensgebung der Wildhunde Sahara, Atacama, Kalahari, Mojave Aka Mo, Sonoran, Gobi, Karoo, Namib und Thar standen einige der spektakulärsten Wüsten der Welt Pate.
Im Gehege schauen wir der „Desert-Gang“ beim Fressen und Spielen zu. Es ist schon erstaunlich wie schnell sie eine ganze Keule verspeisen. Nachdem sich die Tiere gut entwickelt haben, sucht man nun einen geeigneten Platz zum Auswildern.
Fortsetzung folgt!
LG und ein schönes Wochenende Konni
Teil 6311. Dez. 2016
04. Oktober 2016 Okonjima Bush Suite (Fortsetzung) Als nächstes steht ein Besuch bei unserem Adoptiv-Leo Mick auf dem Programm und Silke darf ihn wieder füttern. Mick kam 2002 im Alter von drei Monaten nach Okonjima. Er wurde von seinen Vorbesitzern zusammen mit einem erwachsenen weiblichen Leoparden und einem jungen männlichen Löwen beschlagnahmt. Als Handaufzucht ist er zu sehr an Menschen gewöhnt und kann deshalb nicht ausgewildert werden.
Bis auf eine Kataraktbildung im linken Auge ist er noch sehr gut im Schuss. Letzter Programmpunkt am Vormittag ist unser alter Freund Wahu, der natürlich auch eine schöne Fleischportion bekommt. Er sieht für seine 18 Jahre noch recht gut aus, lediglich ein Fangzahn ist abgebrochen.
Wahu teilt sich sein ca. 12 Hektar großes Gehege mit Schlankmangusten und diversen Vögeln. Wir beobachten ihn beim Fressen und entdecken dabei Elfenastrilde,
Gegen 10 Uhr machen wir uns auf den Rückweg zur Bush Suite, wo schon ein leckeres Frühstück auf uns wartet.
Fortsetzung folgt!
LG und einen schönen Abend Konni
Teil 6412. Dez. 2016
04. Oktober 2016 Okonjima Bush Suite (Fortsetzung) Nach dem Frühstück ist Relaxen, und Co. angesagt. Von der Terrasse aus beobachte ich Meisensänger,
Angola Schmetterlingsfinken, Brustbandprinie,
Perlhühner,
Maskenbülbüls,
Bindennektarvögel, Buntastrilde,
Rotstirnbartvögel,
Maskenweber,
Senegaltauben,
Mahaliweber,
Schnurrbärtchen,
Gelbbauchammer,
Rotschnabelfrankoline, Elfenastrilde, Skinke,
Elsterdrosslinge,
Granatastrilde, Graulärmvögel, Oryx, Warzis, Springböcke, Kudus, Schlankmangusten und Akaziendrosseln. Um 15:30 kommt Rohan mit Muffins und Hackfleischtaschen. Zu Kaffee und Tee gibt es auch noch was von Silkes Geburtstagskuchen. Gegen 16:15 Uhr starten wir zu einer weiteren Pirschfahrt. Das erste was wir entdecken sind Coco und Bones. Die Zwei sitzen vollgefressen in der Nähe der Stelle, wo wir sie gestern mit dem Eland gesehen haben.
Vom Eland ist nicht mehr viel übrig.
Fortsetzung folgt!
LG und einen schönen Abend Konni
Teil 6513. Dez. 2016
04. Oktober 2016 Okonjima Bush Suite (Fortsetzung) Auf der Weiterfahrt sehen wir nicht nur Kudus, Steinböckchen, Kurzzehenrötel und Weißrückengeier, sondern empfangen auch ein deutliches Signal von Nandi. Bevor wir jedoch die Leopardin finden, rennt vor uns ein Stachelschwein ins Gebüsch.
Wir fahren noch ein Stück weiter in die Richtung, wo das Stachelschwein herkam und entdecken dort Electras Tochter Nandi im Gebüsch. Als wir im April letzten Jahres in Okonjima waren, war Nandi gerade ein paar Tage alt und noch im sicheren Versteck. Nun liegt sie vor uns und nagt genüsslich an einem Stachelschwein.
Rohan ist ganz aus dem Häuschen, denn es ist Nandis erstes, dokumentiertes größeres Säugetier, das sie selbst gejagt hat. Bisher sah man sie nur mit erlegten Vögeln oder Kleinsäugern. Wir beobachten sie eine ganze Zeit lang. Nachdem der erste Hunger gestillt ist, kommt sie aus dem Gebüsch raus und zeigt sich uns in voller Größe. Wir hätten hier noch stundenlang bleiben können, doch wir haben noch eine Verabredung mit Shana, von der auch prompt ein Funkspruch kommt. „Sie wäre mit ein paar Gästen bei den Löwen und würde dort auf uns warten.“ Also verabschieden wir uns von Nandi und fahren in recht flottem Tempo zu dem Löwengehege.
LG und einen schönen Abend Konni
Teil 6615. Dez. 2016
04. Oktober 2016 Okonjima Bush Suite (Fortsetzung) Knapp 20 Minuten später haben wir unser Ziel erreicht und werden herzlich von Shana begrüßt. Nachdem wir uns gesetzt haben, gibt es erst einmal ein Gläschen Sekt und dann wird das Futter für die Löwen ausgelegt. Vom sicheren Hide aus beobachten wir den Auftritt der gestandenen Löwenmänner Shavula (9 Jahre) und Shenzi (8 Jahre). Beide Löwen wurden auf Viehfarmen an der Grenze des Etosha-Nationalparks gefangen, nachdem ihre Mütter vergiftet worden waren. Danach wurden sie zum Lion Sanctuary AfriCat North auf der Farm Kaross gebracht. Anfang 2013 wurden sie zusammen mit zwei weiteren Löwen (Kilimanjaro & Thimba) nach Okonjima übersiedelt, wo wir sie im Oktober 2013 zum ersten Mal besucht haben. Shavula & Shenzi sehen toll aus und zeigen sich uns im besten Licht.
Wir beobachten die Tiere noch bis die Sonne untergegangen ist und fahren dann gegen 19 Uhr zur Bush Suite zurück. Am Lagerfeuer gibt es dann erst noch einen verspäteten Sundowner Gin Tonic und dann ist es auch schon Zeit fürs Abendessen. Zuerst gibt es Frühlingsrolle, gefolgt von leckerem Kudusteak mit Reis, Spinat und Kürbis, sowie zum Nachtisch Karamellpudding mit Schokosoße. Auch heute Abend kommen wieder zwei Stachelschweine und mehrere Schakale um sich die Küchenabfälle schmecken zu lassen.
LG und einen schönen Abend Konni
Teil 6717. Dez. 2016
05. Oktober 2016 Okonjima Nach Kaffee und Muffins starten wir um 6:40 Uhr zu unserer letzten Pirschfahrt in Okonjima. Diesmal bekommen wir ein etwas besseres Signal von Electra und machen uns auf die Suche nach ihr. Während der Fahrt sehen wir Grauducker,
Giraffen, Rappenantilopen,
Bergzebras, Rotbauchwürger, Monteiro Tokos,
Steinböckchen, Rotschulter-Glanzstare, Dik-Diks,
Damaratschagras, Kudus, Perlhühner, Rotschnabelfrankoline, Impalas und Weißschwanzgnus.
Nach knapp 90 Minuten, entdecken wir die ca. 8 Jahre alte Leopardendame im hohen Gras.
Zum Glück verlässt sie bald ihre Deckung und überquert vor unserem Auto das Flussbett. Nach dieser schönen Sichtung wird es leider Zeit, sich auf den Rückweg zu machen.
Fortsetzung folgt!
LG und ein schönes Wochenende Konni
Teil 6819. Dez. 2016
05. Oktober 2016 Okonjima - Teufelsbach (Fortsetzung) Auf dem Weg zur Bush Suite nehmen wir zwischen den Felsen eine Bewegung wahr. Beim Blick durchs Fernglas entdecken wir einen Leoparden auf einem Felsvorsprung.
Laut Rohan handelt es sich um die ca. 10-12 Jahre alte Lundu. Zurück in der Bush Suite nehmen wir noch ein leckeres Frühstück zu uns und packen anschließend unsere Sachen ins Auto. Um 10:30 Uhr verabschieden wir uns von Susanne, Christopher und Rohan und verlassen schweren Herzens die Bush Suite. Währens Bruno auf direktem Weg nach Teufelsbach fahrt, legen wir noch einen kleinen Zwischenstopp im Plains Camp ein. Dann wird es auch für uns Zeit Okonjima zu verlassen. Auf der Fahrt zum Ausgang sehen wir nicht nur Skinke,
Steinböckchen, Warzis, Siedelweber, schöne Termitenhügel und Kudus,
sondern auch noch einmal Lundu, die jetzt besser sichtbar auf dem Felsvorsprung liegt.
Um 11:45 Uhr sind wir am Ausgang und fahren auf der B1 via Okahandja (Einkaufsstopp) nach Teufelsbach. Da Irmela ja länger mit uns on Tour war und Bruno morgen wegen einer OP nach Johannesburg fliegt, haben die Beiden noch einiges zu regeln. Wir verbringen die Zeit auf der Terrasse, knuddeln die Hunde, machen Buchführung und beobachten die Vögel an der Tränke. Dabei entdecke ich Akaziendrossel, Mahaliweber, Graulärmvögel, Rotschulter-Glanzstare, Kapturtetauben, Senegaltauben, Maskenbülbüls, Wiedehopfe und Maskenweber. Ganz nebenbei arbeiten wir die Tour für 2017 aus und schicken Tanya unsere Wunschunterkünfte, damit sie sich gleich an die Reservierungen machen kann. Am späten Nachmittag besuchen wir dann Katja und Christian mit Eltern am River Camp. Natürlich lässt es sich Silke nicht nehmen und düst im Quad vorne weg und wir im Auto hinter her. Bei einem kühlen Drink unterhalten wir uns ein wenig mit den River-Camp Wiederholungstätern, die von hier aus ihre Tour beginnen. Wie sich herausstellt sind die beiden (Kach) auch im Namibia-Forum und so haben wir unser 2tes Forumstreffen in diesem Jahr. Kurz vor Sonnenuntergang verabschieden wir uns von Katja, Christian & Co. Nach einem kleinen Sundowner-Zwischenstopp
ist es schon dunkel, als wir wieder im Farmhaus sind. Bald herrscht in der Küche reges Treiben. Während sich Bruno um die Nudeln mit Tomatensoße kümmert, ist der Rest für den Salat, Tisch decken und Hunde füttern zuständig. Nach dem Essen sitzen wir noch etwas zusammen und verabschieden uns dann schon von Bruno, der morgen schon sehr früh am Flughafen sein muss.
LG und einen guten Start in die Woche Konni
Teil 6920. Dez. 2016
06. Oktober 2016 Teufelsbach Am Morgen waschen wir schon mal unsere Klamotten, die ja zum Großteil hier auf Teufelsbach bleiben. Nachdem Irmela vom Flughafen zurück ist, fahren wir nach Windhoek und kaufen unsere letzten Souvenirs ein. Anschließend stehen noch Besuche bei den Bushbirds und Elsie in Klein Windhoek auf dem Programm. Nachdem wir von unseren Reiseerlebnissen berichtet haben, zeigt uns Elsie noch ihre neusten Kreationen, die wir z.T. schon an ihrem Fimbi Stand im Craft Center bewundert haben. Ihre Einkaufstaschen sind immer wieder willkommene Mitbringsel. Erst am Nachmittag sind wir wieder auf Teufelsbach, wo wir schon von Danny, Noldi & Briska erwartet werden. Die drei Schweizer sind mit Bruno und Irmela befreundet und legen hier auf Teufelsbach einen spontanen Zwischenstopp ein. Es wird ein sehr interessanter Abend mit gemeinsamen Kochen und interessanten Gesprächen. Danny ist Pilotin und Teilhaberin an einem alten Doppeldecker (Travel Air E 4000) mit dem sie Flüge in Namibia macht. Da sie aber Hauptberuflich noch bei einer Schweizer Fluggesellschaft angestellt ist, verbringt sie nur ihre Urlaube in Namibia.
07. Oktober 2016 Teufelsbach - Windhoek Flughafen Wir genießen die letzten Stunden auf Teufelsbach und machen noch eine kleine Farmrundfahrt. Dabei entdecken wir neben Nguni Rindern auch Kudus, Steinböckchen, Oryx und diverse Vögel.
Am Nachmittag bringt uns Irmela zum Flughafen wo wir uns leider verabschieden müssen. Um 21:35 Uhr startet Flug SWA285 von Windhoek nach Frankfurt. 08. Oktober 2016 Ankunft in Frankfurt Recht planmäßig landen wir gegen 8 Uhr in Frankfurt. Nach einer kurzen Wartezeit ist unser Gepäck da und wir fahren mit dem Taxi nach Hause. Es ist recht frisch und so stellen wir zuerst die Heizung an. Nachdem wir kurz bei unserem kleinen Zoo nach dem Rechten geschaut haben, geht es erst einmal zu meiner Schwester zum Frühstück. Später holen wir dann noch unsere zwei Chaoten aus ihrem Urlaub ab und gehen eine Runde Gassi.
Das war
Allen Mitfahrern ein herzliches Dankeschön für Euer Durchhaltevermögen, die netten Kommentare und das Danke-Button-Drücken. Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht mit euch noch einmal die Reise Revue passieren zu lassen.
Wir wünschen Euch eine besinnliche Weihnachtszeit
und einen guten Rutsch ins Neue Jahr – mit vielen tollen Reisen! Liebe Grüße Silke & Konni