2016 Mopsig ums Delta oder Birder haben mehr vom Urlaub
von casimodo · Feb. – März 2016 · 20 Tage · Mischform · 34 Teile
Über diesen Reisebericht
Wir sind zu zweit von Ende Februar bis Mitte März 2016 in einer großen Runde rund um das Okavango Delta unterwegs, durch Botswana und ein Stück des namibischen Caprivi – bewusst in der Regenzeit, weil wir uns diesmal ganz auf die Vogelwelt konzentrieren wollen, statt auf Großwild zu hoffen.
Los geht es auf einer privaten Gästefarm am Boteti, wo wir badende Elefantenherden und einen Leoparden am nächtlichen Wasserloch beobachten – und einmal in der Dämmerung sogar Auge in Auge mit einem wild lebenden Leoparden stehen. Bei einem Ausflug in die Pfannen bleibt das Auto unseres Gastgebers liegen; der zu Hilfe gerufene Mechaniker erwischt auf der abendlichen Rückfahrt ein Kalb, das ihm vor den Kühler läuft – eine eindrückliche Lektion, warum man in Afrika nachts nicht fährt.
Mit dem gemieteten Fortuner geht es dann selbst gefahren weiter: Bootsfahrten am Okavango-Panhandle bringen uns Malachit-Eisvögel und eine junge Fischeule vor die Linse, in Camp Kwando und beim Selbstfahren durch den Chobe-Nationalpark ziehen Elefantenherden und streitende Nilpferde an uns vorbei. Den Abschluss bildet eine drei Nächte lang geführte Safari am Rand des Moremi-Wildreservats: Wir erleben, wie eine Löwin ihre fast erwachsenen Jungen aus dem Rudel verstößt, treffen auf Geparden und einen Hyänenbau – und zählen allein in der ersten Woche 18 neue Vogelarten. Die Regenzeit lässt zwar viele Tiere im hohen Gras verschwinden, dafür ist das Land satt grün, und wir sind auf den Pisten fast immer alleine.
Diese Übersicht wurde automatisch erstellt und vom Autor freigegeben.
Teil 120. März 2016
Reisebericht 2 1/2 Wochen rund ums Delta in Lodges
Am MIttwoch sind wir von unserer Afrikareise Nr. 15 zurückgekommen. Die Idde war es, unseren Winter abzukürzen und in der nicht ganz idealen Regenzeit einmal rund ums Okavango Delta zu fahren. Uns war es klar, dass das nicht die optimale Reisezeit zur Tierbeobachtung ist. Deswegen waren die Sichtungserwartungen gedämpft. Aber es gibt ja noch Vögel. Und da waren wir gespannt !
Also ! Die Bilder sind grob aussortiert und die ersten Tage Bericht wurden bereits im Urlaub geschrieben. Also bin ich guten Mutes, dass es in den nächsten Tagen mit dem Bericht losgehen kann. Es gabe keine größeren Pannen und obwohl wir uns ziemlich den Kopf zerbrochen haben, gibt es diesmal einen nicht kryptischen Titel.
Viele Grüße Casimodo und Esmeralda 68
Teil 222. März 2016
26.02.2016 Abflug Frankfurt nach Johannesburg
Mitten im winterlichen Schmuddelwetter bricht der Tag an, auf den wir uns so sehr gefreut haben. Obwohl seit der letzten Südafrikatour nur drei Monate vergangen sind, ist es wieder mal dringend nötig. Unsere fünfzehnte Afrikatour führt uns in einer großen Runde in zweieinhalb Wochen um das Okavango Delta rundherum.
Um 17:00 Uhr holt uns der Zubringer zum Frankfurter Flughafen ab, wo wir eine dreiviertel Stunde später bereits fertig eingecheckt im Käfers sitzen und mit Vorfeldblick den Urlaub mit einem Kaltgetränk einläuten.
Der South African A340 ist voll besetzt. Der Flug startet pünktlich um 20:45 Uhr. Die Beinfreiheit hier ist so OK, dass wir beide einige Stunden schlafen können. Und so landen wir gegen 08:30 Uhr ganz ausgeruht in Johannesburg. Auf dem Bild kann man Soccer City erkennen.
Samstag, den 27.02.2016 Joburg/Maun/Dombo Farm
Wir sind zwar zum zigsten Mal hier, aber das erste Mal reisen wir mit einem internationalen Anschlussflug weiter. Von der Wartezeit her ist das zu unserer Überraschung nicht viel schneller, als beim nationalen Flug. Durch eine Passkontrolle und den Security-Check müssen wir trotzdem durch, lediglich die Sache mit dem Gepäck entfällt.
Bei Mug and Beans frühstücken wir köstlich, bevor es ca. drei Stunden nach Landung weitergeht in Richtung Maun. Die Avro85 ist zu unserer Überraschung spärlich besetzt.
Die Fluggäste werden einzeln auf die Dreiereihen verteilt und jeder hat einen Fensterplatz. So kann ich tatsächlich noch eine dreiviertel Stunde schlafen. Bei der Landung in Maun können wir erkennen, dass es relativ grün zu sein scheint.
Als ich dieses Schild entdecke, bekomme ich einen Kloß im Hals, Afrika, endlich wieder Afrika .....
Nach kurzer Wartezeit am Zoll nimmt uns Uli von der Dombo Farm herzlich in Empfang. Vor zweieinhalb Jahren waren wir schon einmal hier und jetzt freuen wir uns ein Loch in den Bauch 🙂
Teil 324. März 2016
Sonntag, der 28.02.2016 Dombo Farm Makgadigadi NP
Um 06:30 Uhr klingelt der Wecker. Etwas länger hätte die Nacht sein dürfen, aber die Vorfreude auf den heutigen Ausflug mit Uli zum Boteti motiviert uns bis in die Haarspitzen. Zu viert wird lecker gefrühstückt.
Mit frisch geschmierten Broten und einigen Beigaben wird gegen 08:00 Uhr in Richtung Makgadigadi gestartet. Der heutige Tag sollte uns noch einige Überraschungen bieten. Solche und solche 😉
Der Himmel ist komplett bedeckt und uns ist es völlig schnuppe. Auf der ca. einstündigen Farmausfahrt sehen wir immer wieder gelbe Blumen und viel grün.
Raubtiere waren auch hier.
Dann geht es auf die Bundesstrasse bis zum Gate des Parks. Dort ist im offenen Haus niemand anzutreffen. Trotz Hupens und Rufens passiert nichts. Auch ein Registrierungsbuch liegt nicht da. Also öffne ich das Gate und los geht es in Richtung Boteti. Uli war einige Wochen nicht mehr da und meint, es würde viel zu wenig Gras wachsen. Und so sehen wir zuerst nur hin und wieder einige Vögel.
Erst kurz vor dem Fluss treffen wir auf einige Elefanten.
Uli erzählt, dass der Boteti doch sehr wenig Wasser hätte. Uns so sind wir gespannt, welcher Anblick sich uns bietet. Zuerst treffen wir auf einige kleine Tümpel, bis dieser tiefere Abschnitt erreicht wird.
Blacksmith Plover
Black-winged Stilt
Hier sind einige Elefanten ausgiebig am Baden.
An einem etwas erhöhten Platz postieren wir uns und warten, was passiert. Mit der Zeit kommen immer mehr Elefanten zum Trinken und Baden und kein einziger verlässt den Schauplatz.
Und so wächst die Anzahl der Badegäste in einer geschätzten Stunde auf geschätze 40 an.
Zwischen den Eles ist alles harmonisch, nur die Hippos sind nicht amüsiert, da ihnen immer weniger Platz zum dösen bleibt.
Zwischendurch regnet es richtig. Das ist mal ein anderes Bild. Mensch und Tier genießen die angenehmen Temperaturen.
Die Eles betreiben Körperpflege.
Es ist einfach sehr, sehr friedlich hier und vor allem einsam. Wir werden den ganzen Tag kein einziges Auto im Park treffen.
Der Tierreichtum ist in diesem Jahr nicht ganz so groß, wie beim letzten Mal. Aber alleine die Elefantenbeobachtungen sind einzigartig. Das Wasser steht sehr tief. Es sind eher kleine Seen als ein Fluß.
Und ein paar Vögel sichten wir auch.
Grey-headed Kinghfisher
Shaft-tailed Wydah
Wattled Crane
der altbekannte und immer photogene Lilac Breasted Roller
Lapped Faced Vulture
Und der Vogel mit den rekordverdächtigen Wimpern 😎 Yellow Hornbill
Und die üblichen Verdächtigen.
Fortsetzung folgt.....
Teil 425. März 2016
Sonntag, der 28.02.2016 Dombo Farm Makgadigadi NP Fortsetzung Makgadigadi
Auf dem Picknickplatz werden die geschmierten Brote gegessen.
Kerstin und Uli bemerken im Auto einen verschmorten Geruch. Uli fährt zum Gate, um zu fragen, wie der Wasserstand an der Kumaga Ferry ist.
Dieses Bild mögen wir sehr
Als er danach das Auto starten möchte passiert : NICHTS ! Ein Ranger gibt Starthilfe und es passiert wieder : NICHTS ! Uli telefoniert mehrfach mit Heike und die wiederum mit einem bekannten Autoelektriker und einem Mechaniker in Maun. Die setzten sich Gott sei Dank auch am Sonntag ins Auto, um uns ca. zwei Stunden später zu Hilfe zu kommen. Zwischendurch hält noch ein Elefant-Researcher und ein sehr nettes holländisches Paar. Er hat Ahnung von Elektrik und fängt an alles mögliche durchzumessen. Leider ohne Erfolg. Und so warten wir gute zwei Stunden, bis das Geräusch eines ankommenden Autos zu hören ist. Ein uriger Typ mit grauem Vollbart und ein Farbiger steigen aus. Sie sind gut drauf und fangen sofort mit verschiedenen Checks an.
Schließlich bekommen sie unser Fahrzeug irgendwie wieder in Gang und es geht ab durch den niedrig stehenden Boteti, wo ansonsten eine Fähre ihren Dienst tut. Erleichtert erreichen wir die Landstraße, auf der es nach einiger Zeit stockdunkel wird.
Und nun erhalten wir Live-Anschauungs-Unterricht, warum man in Afrika Nachts nicht fahren soll.
Es läuft unwahrscheinlich viel Vieh herum. Gerade die dunklen Kühe und die Esel sind schwer zu erkennen. Uli wird nach einer Zeit von dem Mechaniker überholt. Und nach wenigen Kilometern schleudert er plötzlich hin und her und erwischt ein Kalb, welches ihm vor den Kühler läuft. Er rollt nach wenigen hundert Metern aus und wir begutachten den Schaden. Trotz Bullfänger hat es den alten Landcruiser vorne rechts schwer erwischt. Der Rahmen hat auch etwas abbekommen, Kühlwasser läuft langsam aus und Uli zieht das Vorderteil des Wagens mit dem Abschleppseil etwas heraus. So ein Schrott ! Er will uns am Sonntag helfen und dann so etwas. Uli hat ein schlechtes Gewissen. Unser Auto springt dann zu allem Unglück auch nicht an. Schnell wird die Ersatzbatterie eingebaut, dann fahren wir weiter. Der Mechaniker holt in Motopi noch einen Kanister Wasser und wird es nach Maun schaffen. Wir sollen unterwegs Strom sparen. Und so fahren wir den langen Farmweg in der Art, dass Kerstin mit Ulis Stirntaschenlampe den Gott sei Dank kerzengeraden Weg ausleuchtet und Uli die Scheinwerfer zum Stromsparen auslässt. Mit letzter Batteriekraft erreichen wir Dombo, wo Heike uns gegen 8 Uhr erleichtert empfängt.
Es gibt leckeres Essen und das Windhoek zischt besonders gut. Dann erscheint ein Hyäne am Wasserloch.
Sie erreicht das hoch oben im Baum hängende Fleisch nicht und zieht wieder ab. Kurz später kommt dann wie aus dem Nichts Diego auf die Bildfläche. Ein Prachtexemplar von Leopardenmännchen. Die Erstsichtung von Diego hatten Kathy und Marco, die jetzt gerade auf dem Weg nach Dombo sind. Unsere Erstsichtung sollte noch kommen. 😉
Zuerst versucht er es von unten.
Und danach klettert er oben auf den Baum und nagt an dem Kuhkopf herum.
Wir sind ganz begeistert und erfreuen uns an dem prächtigen Tier, welches ca. 50 Meter entfernt seinen Geschäften nachgeht.
Irgendwann sind wir dann so erschöpft, dass wir ins Bett gehen. Was ein Tag ! Welch ein Wechselbad der Gefühle brachte dieser Tag mit sich !
Teil 526. März 2016
Montag, den 29.02.2016 Ganzer Tag Dombo - kleine Farmrundfahrt
Heute wird Urlaub gemacht ! Wir sind noch etwas geschafft von dem gestrigen, aufregenden Tag. Kurz vor halb sieben werde ich wach und schaue raus zum Wasserloch. Irgendetwas bewegt sich, vielleicht eine Hyäne denke ich. Also schnappe ich mit verpennten Augen die Kamera, gehe raus schaue durch das Objektiv und dehe in ca 40 Meter Entfernung genau das hier :
Ich bekommen Ganzkörpergänsehaut, denn Leo und ich schauen uns gegenseitig genau in die Augen. Uli meinte, die Leos seien sehr scheu. Kurz nachdem wir uns gegenseitig bemerken, läuft das elegante Tier einige Schritte weiter, setzt sich hin und schaut mich wieder an. 😎 😕
Kurz später verschwindet er im Gebüsch. Ein unfassbar intensives Erlebnis gleich nach dem Aufstehen. Alles ging so schnell, dass ich Kerstin nicht geweckt habe.
Etwas später treffen wir uns mit Heike zum Frühstück.
Uli ist schon nach Maun, um das Auto checken zu lassen. Wir sitzen gemütlich beim Frühstück und unterhalten uns mit Heike. Sie erzählt allerlei von Ihren Erlebnissen hier auf der Farm.
Zwischendurch halten wir nach Vögeln Ausschau.
Die Yellow-billed Kites sind wegen des Fleisches fast immer da.
Fork-tailed Drongo bei der Morgentoilette
Brubru (?)
Schöne Schmetterlinge
Die Pied Babblers babbeln lautstark vor sich hin.
Ansonsten ist an der Vogeltränke leider nicht so viel los, wie beim letzten mal. Durch den Regen bekommen die Vögel überall Wasser. Und so lassen wir den Tag ereignislos, aber erholsam vergehen. Wir sind angekommen und der Alltag ist jetzt schon sehr weit weg. Inzwischen schaffen ich es, fast gar nicht an die Arbeit zu denken. Zwischendurch hauen wir uns noch etwas aufs Ohr, dann gibt es Lunch und Kaffee. Eine herrlich erholsame Zeit !
Gegen 5 brechen wir mit Uli auf zu einer Farmrundfahrt. Wie erwartet sichten wir keine Tiere, aber trotzdem geniessen wir den afrikanischen Himmel, den Busch, die Geräusche, die Gerüche und die Ruhe !
Ein Leopardenansitz empfiehlt uns Uli nicht, da wir Diego ja gestern ausgiebig beobachten durften.
Das ist die Brandschneise, die in nächster Zeit gesäubert wird.
Und so kehren wir pünktlich zum Abendessen zurück zu Heike.
Die Sonne untergehende Sonne taucht das Gras in warme Farben.
Wieder läuft alles ab wie gewohnt. Gutes Essen, abwechslungsreiche Gespräche, es ist wie bei Freunden.
Und gleich wird es wieder spannend 😎
Teil 626. März 2016
Montag, den 29.02.2016
Als wir mit dem Essen fertig sind, kommt Diego ans Wasserloch. Denken wir zumindest, am nächsten Tag stellt sich heraus, dass es ein neues Männchen ist. Er hat bisher keinen Namen und war auch der, der mir morgens begegnet ist.
Er schleppt den Kuhkopf weg und ist bald unsichtbar.
Dann kommt wieder ein Stachelschwein und frisst gierig an den Küchenabfällen. Das ändert sich auch nicht, als drei Hyänen laut rufend den Schauplatz betreten.
Sie schauen immer wieder in die Richtung, in die der Leo verschwunden ist. Da das Fleisch heute relativ tief hängt, schaffen sie es, ein gutes Stück herunterzureissen.
Es beginnt ein lautes umherzerren, umherlaufen, rufen und sie nähern sich uns Stück für Stück.
Wir sind in Alarmstimmung, denn sie verlieren wohl immer mehr den Respekt.Nichts desto trotz fasziniert uns das Treiben. Wir mögen Hyänen und finden sie auch nicht hässlich. Schliesslich werden sie richtig neugierig und eine der drei überquert den kleinen Sandwall.
Heike droht ihr aus nächster Nähe mit einem Stock. Sie hat den Kopf nach unten und kommt immer wieder.
Dann springt Uli auf und geht auf sie los. Letztendlich wirft er mit Steinen nach ihr. Das zeigt dann auch Wirkung. Uns ist nicht mehr ganz wohl. Die Tiere sind groß und über ihre Beisskraft wissen wir Bescheid. Heike beschliesst, einen ihnen bekannten Tierforscher nach Rat zu fragen.
Na das war ja noch richtig aufregend und faszinierend ! Zufrieden geht es gegen 21:30 Uhr ins Bett.
Teil 727. März 2016
Dienstag, den 01.03.2016 Dombo Farm Ausflug Nxai Pans Teil 1
Heute heißt es sehr früh aufstehen, den es geht nach dem Frühstück mit Uli in die Nxai Pans. Die Fahrt dorthin dauert so 1 ½ Stunden. Sie verläuft ereignislos. Auf der Farmausfahrt sieht Uli Löwenspuren.
Am Gate des Nationalparks kennt man Uli. Die Beamten sind sehr nett.
Die Pad zum nächsten Gate ist viel besser zu befahren, als in der Trockenzeit.
Es hat hier scheinbar etwas mehr geregnet und alles ist grün.
Nach dem zweiten Gate wird die Pad sogar sehr nass und schlammig.
In den tief ausgefahrenen Spuren steht das Wasser. Wenn man hier steckenbleibt, wird es ungemütlich.
Gott sei Dank kennt sich Uli aus und fährt uns sicher überall durch.
Er hat aber selbst einen gesunden Respekt vor Wasserdurchfahrten und Schlamm. Zuerst geht es aber an ersten Tieren vorbei zum Campground und Wasserlassen.
Auf dem Campingplatz steht sehr viel Wasser.
Crimson-breasted Shrike
Zurück im Park treffen wir gleich auf etliche Bee-Eaters. Den blue-cheeked hatten wir vorher noch nicht.
Eine Raubvogel (junger Gymnogene ?)
Und allerlei Zebras und Gnus. Elefanten = Fehlanzeige.
Die Tierdichte ist nicht sehr hoch, aber der afrikanische Himmel und die guten Gespräche bringen uns in gute Stimmung.
Und da war ja auch noch der Matsch 😉
Auf einem See schwimmen schöne Red-billed Teals
Ein riesen Schwarm black-winged Pratincole (Erstsichtung), sehr beeindruckend
Red-backed Shrike
Nach einer großen Runde essen wir die mitgebrachten Brote, etwas Fleisch und Gemüse und ein Stück Vanillekuchen.
Auf Kerstins Uhr hat sich ein kleiner Killer niedergelassen
und bei mir der schönste Käfer, der je auf mir gesessen hat 😉
Grey-backed bleating Warbler
Alles schmeckt köstlich. Dann fällt der Entschluss, diesmal doch zu den Baines Baobabs zu fahren, obwohl die kürzere Zufahrt überflutet ist. Ok, dann geht es los, oder ?
Aber was ist das da im Baum? Ich sehe eine rostrote lange Schwanzfeder und werde schlagartig sehr, sehr nervös. Paradise Flycatcher !!! Ein Männchen und ein Weibchen fliegen getrennt voneinander hektisch im Wald umher. Kerstin schnappt sich Kamera zwei und zischt davon.
Zwischendurch hüpft mir noch ein Blue Waxbill vor die Linse.
Es ist nicht einfach, aber Kerstin erwischt den Flycatcher noch in akzeptabler Qualität.
Die Birder kennen das Gefühl, wenn man ein besonderes Exemplar erwischt hat !
Bei der Ausfahrt aus der Pan steht dann ein prächtiger Elefant vor uns. Er stellt sich so richtig in Pose.
Uli vermutet, dass die Eles in die Pfanne bei den Baobas gezogen sind.
Dann geht es weiter zu den Baines Baobabs....... ein Traum 😎 ........ im nächsten Teil
Teil 827. März 2016
Frage an die Leser wegen der Wartezeit bis zum Bildaufbau :
Im letzten Teil des Berichtes habe ich die Bilder nicht direkt, sondern auf den Tipp von Bele über Imagebox hochgeladen. Die Qualität empfinde ich als deutlich besser. Fotomatte hat aber angemerkt, dass er nun länger auf den Bildaufbau wartet.
Wie ist das denn bei Euch ? Ist die Wartezeit vertretbar ? Über Feedback würde ich mich freuen.
Viele Grüße Casimodo
Teil 927. März 2016
Dienstag, den 01.03.2016 Dombo Farm Ausflug Nxai Pans und Baines Baobabs
Als wir auf die Abzweigung zu den Baobas abbiegen, geht die Fahrspur durch ein riesiges, weites Grasmeer.
Und mitten darin treffen wir auf die ersten Elefanten.
Jetzt packt uns die Euphorie !
Gut, das wir das hier machen ! Wir hatten uns die Fahrt öder vorgestellt. Kurze Zeit später treffen wir auf einen weiteren Elefanten.
Und immer wieder sitzen einige Vögel auf den Ästen.
Greater Kestrel Shaft-tailed Wyhdaw Ante-eating Chat European Roller
oder am Boden...
Burchell's Sandgrouse
Schließlich kommen drei Landys aus Zimbabwe entgegen. Wir sollen unbedingt bei der Wasserdurchfahrt aufpassen und NUR IHRE SPUR benutzen. Aha, Uli ist gespannt. Kurz vor den Baobabs treffen wir aufOryxe und die Wasserdurchfahrt. Uli lacht, als die ca. drei Meter Breite Pfütze sieht, die problemlos zu durchqueren ist.
Kurze Zeit später halten wir vor den satt im grün stehenden Baines Baobabs.
Ganz alleine verabschiedet sich Kerstin mit Weitwinkel und Polfilter bewaffnet in die Pfanne, während ich mit Uli am Auto am reden bin.
Das ist ein richtig schöner Platz hier. Wir sind ganz alleine und genießen die Zeit trotz der Hitze.
Mann, was kann das Leben schön sein !
Höchst zufrieden steigen wir nach einer dreiviertel Stunde wieder zu Uli ins Auto und machen uns auf den langen Weg zurück nach Dombo.
Unterwegs wird Uli noch kurz unterbrochen 😕
bevor die Sonne diesen Mann an den Himmel malt.
und auf der Farmzufahrt begrüßt uns diese Spotted Eagle Owl
Heike hat leckeres Wildgeschnetzeltes gemacht. Heute Abend sollte es beim Hyänenheulen bleiben. Nur das Stachelschwein nimmt wieder sein Abendmahl zu sich. Uns überkommt die Wehmut, uns morgen aus Dombo verabschieden zu müssen. Vermutlich werden wir wiederkommen. Wollen tun wir es :-))
@Cuf
Hallo Casimodo, das Gefühl kennen wir sehr gut! Danke für das Mitteilen!
Gerne, Danke für den Kommentar !
@Franzicke
Mein Lieblingsbild ist aber dieses Mal das hier
Agree 😉
@Panther
Warum nimmst du denn so eine grosse Auflösung? Verkleinere doch auch für den externen Hoster die Bilder z.B. auf 1200 px. Dadurch werden sie ja deutlich kleiner und sicherlich auch schneller geladen. Du benutzt doch auch Lightroom, da ist das ja kein Problem.
Bei mir auf dem PC geht lles recht flott und die Qualität stimmt. Im nächsten Teil fahre ich die Größe deutlich nach unten und dann schauen wir mal weiter. Auf jeden Fall Danke fürs Feedback 🙂
@ Guggu
ich habe gedacht mein Netbook oder WELAN hat ne Macke
Hähä, ich will ja nicht daran Schuld sein, dass Ihr neue Hardware braucht 😉 Wie gesagt, ich werde die Quali etwas zurücknehmen im nächsten Teil. Und auch Dir Danke fürs Feedback
@Jaffles
bei uns geht es mit der Ladezeit, haben aber zum Glück ein fixes Internet
Sehr schön 🙂
Ist dir eigentich aufgefallen, dass du beim Oxpecker auf dem Zebra einen Yellow -billed Oxpecker erwischt hast
Doch Claudi, ich habe es bemerkt. In den letzten Tagen habe ich alle Vogelbilder herausgefiltert und bin mit dem bestimmen fast durch. Dabei habe ich einige Überraschungen erlebt, wie den Oxpecker. Aber auch noch einige weitere. So langsam steigt mein Vogelwissen doch deutlich und die Zahl derer, die ich bzw. wir ohne Buch erkennen steigt ständig. Inzwischen sind wir bei 18 Erstsichtungen in diesem Urlaub 🙂 🙂 🙂
Teil 1028. März 2016
Mittwoch, der 02.03.2016 Abschied Dombo / Mietwagenbübernahme und Fahrt nach Xaro
Um sieben Uhr treffen wir uns mit Heike und Uli zum Frühstück. Heute wird in Maun der Mietwagen übernommen. Er soll von Joburg gebracht und um 11:30 Uhr übernommen werden. Der Abschied hier fällt uns beiden schwer. Nach dem Frühstück geht es noch kurz zur Luchsfütterung. Irgendwie ist die Zeit zo rasch vergangen, dass wir sie fast verpasst hätten. Die beiden kommen wie gewohnt in Highspeed um die Ecke geflitzt und verputzen alles ratzfatz.
Gegen halb neun geht es dann zusammen mit den beiden los in Richtung Maun. Die ganze Fahrt lang quatschen wir weiter. Uli erzählt etliche interessante Storys von früher. Was die Frauen hinten reden, bleibt uns vorne verborgen 😉
In Maun wird noch rasch eingekauft. Leider ist das Peaceful Sleep Spray nicht verfügbar, aber Wasser und Kekse. Dann erreichen wir eine Stunde zu früh den vereinbarten Treffpunkt, das Red Monkey Kaffee. Gerade als wir alle bestellt haben, kommt der Mietwagen schon an. Ein fröhlicher Mensch aus Joburg bringt einen super Fortuner 3 Liter Turbodiesel mit Rückfahrkamera, Automatik, Leder, USB, Tempomat (hier echt eine bequeme Hilfe) und allem Pipapo. Er macht eine fast zu ausführliche Mietwagenübergabe. Irgendwann verabschieden sich Heike und Uli, während wir noch am Papierkram sind.
Dann geht es gegen 12:00 Uhr los in Richtung Shakawe und Xaro Lodge. Gute 4 Stunden Fahrt liegen vor uns. Die Wegstrecke ist ganz schnell beschrieben. Nachdem das weit auslaufende Maun hinter uns liegt, ändert sich an der Umgebung nichts. Kerzengerade Landstraße, breit gemähter Seitenstreifen und viel saftig grüne Bäume und Gras. Nicht sehr abwechslungsreich, aber Massage für das winterlich deutsche Auge.
Zwischendurch kommen wir immer mal an einem Dorf vorbei.
Nach einem Tankstop erreichen wir gegen 16:30 Uhr Drodtskys Cabins, stellen das Auto ab. Die Straße war in überraschend gutem Zustand, fast keine Potholes. An der Rezeption wird unser Boot bestellt und wir bekommen Kaffee und Muffins. Die Lodgeanlage ist groß, sehr gepflegt und sehr schön.
Nach ca 20 Minuten begrüßt uns Tom und wir starten bei um die 30 Grad zur Bootstour nach Xaro.
White-fronted Bee-Eater
White-fronted und Blue-cheeked Bee-eater
und der erste Malachite..... wir lieben diese kleinen Wunderwerke 😘
Die Flußandschaft ist ein Traum. So viel hörten wir bereits darüber. Aber hier ist es einsam. Keine zig Boote wie im Chobe.
Dann sehen wir Xaro, sieht ganz gut aus !
Etwas näher und noch besser !
Sehr, sehr vielversprechend !
In Xaro begrüßt uns Jason, der Manager. Die Lodgeanlage ist traumhaft schön und übertrifft unsere hohen Erwartungen.
In dem großen tropischen Garten mit Palmen stehen die Safarizelte. Auf unsere Bitte ziehen wir nicht in Nr. 3, sondern in die am Ende liegende Nr. 1 ein. Eine gute Entscheidung.
Jason erklärt, dass wir bisher die einzigen Gäste seien. Später würde noch eine Gruppe der Defence Army kommen. Wir bestellen einen Gin Tonic und machen es uns in zwei am Ufer stehenden Holzstühlen bequem. Der Blick auf den Fluss ist wunderschön. Über uns piepsen die Vögel und in den Büschen schreien die Arrow Marked Babblers herum.
Das nächste Bier gibt es an der Bar zusammen mit Jason, der interessante Geschichten erzählt.
Inzwischen sind die Farbigen Leute von der Army da. Mit etwas schleppenden Geprächen essen wir Hühnchen mit lecker Gemüse, überhaupt schmeckt das Essen hervorragend. Aber vorher wird gebetet. Die Frau ergreift das Wort und spricht das kurze Gebet. Nervend sind die Massen an Mosquitos, die nur mit einem intensiven Peaceful Sleep Bad abzuhalten sind. Schließlich werden wir müde und ziehen uns ins ruhige und gemütliche Zelt zurück. Die Temperaturen sind gut auszuhalten und es geht ein leichter Wind. Nachts hören wir das geliebte Zanken der Hippos und andere Geräusche der Tierwelt 🙂
Donnerstag, den 04.03.2016 Xaro Lodge Urlaub/kurze Bootsfahrt/Starkregen
In den Safarizelten schlafen wir einfach gut. Gegen sieben geht es zum Frühstück. Das Wetter ist bescheiden, betongrauer Himmel.
Macht uns aber nichts ! Eigentlich wollte Tom uns mit dem Boot fahren, aber die Tourismusmanager haben wegen des schlechten Wetters ihre Pläne geändert und sind früher abgereist. Tom muss sie nach Drodtskys fahren und schaut uns enttäuscht an. Naja, ob eine Bootstour bei dem Wetter einen Sinn macht ? Jason meint „Yeees“ ! Also geht es zu zweit los in die gleiche Richtung wie gestern.
Direkt am Camp sehen wir einen Green Heron und die schönen Pygmy Gooses.
Dann tröpfelt es etwas und zu sehen ist rein gar nichts. So sage ich Jason, dass wir die Tour abbrechen wollen und kehren nach einer Stunde zurück. Echt klasse ist Jasons Antwort, dass wir für die Tour nichts bezahlen müssten.
Ein Malachite in ganz schlechtem Licht
Und so verbringen wir einen wunderbar relaxten Tag in der wunderbar ruhigen Xaro Lodge. Von den zwei Australiern ist fast nichts zu sehen. Wir sitzen einfach am Fluss, laufen etwas umher, um nach Vögeln Ausschau zu halten und genießen die tropische Umgebung.
Black-collared Barbet
Woodland Kingfisher
Der Lunch ist wieder köstlich. Gegen vier Uhr fängt es dann an zu Regnen.
Also ich meine nicht so ein bisschen, sondern wolkenbruchartig.
Und die Gutis finden es richtig geil. Früher häötten wir die Krise bekommen, heute sind wir fasziniert, welche Massen an Wasser der Himmel über das ansonsten so trockene Land ausschüttet.
Das Dinner ist wieder hervorrgend und die Serviettenmännchen sind knuffig, oder ?
Hoffentlich bekommen die Dombos auch etwas davon ab. Wir verbringen die Zeit mit Jason. Er erzählt aus seinem Leben, von seiner früheren Arbeit, als er südafrikanische Tierfilmer begleitete und und und.... Dabei trinken wir gemütlichst den ein oder anderen Schoppen und landen am Schluss bei Jamesons...Hicks..
Durch den immer noch strömnenden Regen geht es ins Zelt. Der Regen prasselt aufs Zeltdach. Leider hören wir das beruhigende Geräusch nicht lange und schlafen ein.
Teil 1302. Apr. 2016
Donnerstag, der 03.03.2016 Geführte Wanderung auf Xaro
Etwas zu früh klingelt der Wecker. Nach einem guten Frühstück brechen wir mit Tom zu einer kleinen Wanderung auf. Er ist relativ wortkarg, was uns aber nicht stört. Die Vögel flüchten in aller Regel vor uns, doch bald wird klar, dass der erste Teil der Wanderung komplett auf die Pel's Fishing Owl ausgelegt ist. Tom entdeckt ein Jungtier im Baum, das immer mal wieder ein Stück weiter fliegt.
So rattern die Bilder durch und wir haben sehr gute Möglichkeiten zum Fotografieren.
Schließlich erwischen wir auch eine erwachsene Eule, einen Kingfisher und ein sich versteckendes Sitatunga.
Die Vegetation ist tropisch, die Mosquitodichte leider auch.
Kerstin wird einige Male erwischt. Dann geht es an einem kleinenn See vorbei kreuz und quer durch den Wald.
Insgesamt vogeltechnisch nicht so toll, aber die schöne Vegagetation entschädigt uns dafür.
Am Ende der Tour zeigt uns Tom noch Wood Owls, die in einem Baum der Lodge wohnen.
Nassgeschwitzt und zufrieden schlafen wir beide etwas im Zelt. Dann geht’s zum sehr leckeren Lunch. Die Drumsticks schmecken saugut, Wieder geniessen wir die Ruhe in den Holzstühlen am Fluss und machen abwechselnd kleine Kameraausflüge in der Lodge.
Kerstin erwischt einen Malachite, einen Golden-tailedWoodpecker, ich den Woodland Kingfisher.
Hier kann man es echt aushalten, das Leben ist schön !
Dann starten wir mit Tom und zwei wortkargen australischen Neuankömmlingen zu einer Bootstour. Neben allerlei Bee-Eaters dauert es eine ganze Weile, bis wir in einen Seitenkanal einbiegen und es etwas abwechslungreicher wird.
European Swallow
Ein lesser Jacana /leider ohne Foto), vorher ein Croc.
Jacana
Dann sitzt ein Fisheagle auf einem Baum und etliche Webervögel gehen dem Nestbau nach.
Tom angelt erfolglos.
Black-shouldered Kite
Auf Rückfahrt entdeckt der Aussie etwas entfernt einen Red Necked Falcon, für uns eine Erstsichtung.
Kurz später noch einen..... Normalerweise sieht man wohl etwas mehr. In schöner Abendstimmung erreichen wir Xaro.
Heute sind noch eine Truppe Tourismusmanager aus Ruanda, Zambia, Uganda und ein US Amerikanischer Gastgeber aus Botswana anwesend. Der Sambier erzählt von ihrem Meinungsaustausch und den afrikanischen Problemen. Man wolle lernen und die Fehler anderer vermeiden. Das Essen (Fisch) ist wieder sehr, sehr gut und so endet der Tag wieder im gemütlichen Zelt Nr. 1 und einem gemütlichen Bettchen.
Teil 1404. Apr. 2016
Freitag den 05.03.2016 von Xaro nach Namibia/ Mahango NP und Camp Kwando
Irgendwann in der Nacht hat der Regen aufgehört. Leider heißt es Abschied nehmen von der Xaro Lodge. Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von Jason und steigen mit den Australiern zu Tom ins Boot.
Der hat leider erfolglos versucht zu angeln. Die Schonzeit ist gerade vorbei. Normalerweise haben sie immer genug Fisch, um die Fisheagles anzulocken, heute wird das leider nicht funktionieren. Also geht es bei sich ganz leicht auflockerndem Himmel ab in Richtung Drodtskys.
Zuerst sehen wir einen Coppery Tailed Coucal.
Dann einen Goliath-Heron.
Und dann erreichen wir die Uferböschung, an der wir auf der Hinfahrt bereits kurz anhielten. Was jetzt folgt, bringt unsere Speicherkarten zum Glühen. Leider bei sehr suboptimalem Licht flattern uns etliche Malachites und Pieds vor die Linsen.
Gerade die Malachites sind einfach so unglaublich schön...
Dann heißte es bei Drodtskys auch von Tom Abschied nehmen. Auf den ca. 25 KM bis zur Namibianischen Grenze sehen wir allerlei Dorfleben und so viele Esel, wie noch nie im ganzen Leben. Die Tiere werden wohl nicht mehr gebraucht und vermehren sich unkontrolliert.
Die Grenze ist schnell erledigt und wir fahren in den Mahango NP, in dem wir bereits zweimal waren.
Die Registrierung ist wieder gewohnt schwerfällig. Die zwei Damen Rangerinnen sind in ihrer Ruhe gestört und nicht sehr freundlich. Als ich wieder herauskomme, hüpft Kerstin aufgeregt unter einem großen Baum herum. PARADISE FLYCATCHER-ALARM !!! Da der Himmel immer noch grau ist, kein leichtes Fotounterfangen.
Dann Geht es um die Ecke in den Park. Gleich laufen uns Zebras vor die Linsen und eine Roan.
An einer gefluteten Ebene sind allerlei Birds, Warthogs und in der Entfernung drei Büffel.
Bei der Weiterfahrt sehen wir immer wieder die verschiedensten Vögel und Antilopen.
Acacia Pied Barbet
Unsere Xaro Australier kommen entgegen und erzählen uns von drei Wattled Cranes einige hundert Meter weiter.
Dann die ersten Giraffen. Ich merke gerade, dass ich unbedingt etwas zur Vegetation sagen möchte. Im Gegensatz zur Trockenzeit ist es sehr, sehr schön grün. Die Tiere sind zwar schwerer zu entdecken, dafür ist die Umgebung aber viel schöner. Insgesamt gefällt es uns ausgesprochen gut.
White-crowned Shrike
Sehr zufrieden mit den ganzen kleinen Sichtungen verlassen wir den Park und über Divundu und allerlei Dorfleben geht es weiter über die öde Caprivi Strecke in Richtung Kongola.
Dort wird getankt. Vor acht Jahren waren wir bereits im Camp Kwando und wundern uns jetzt über die Teerstraße. OK, bequem ! Aber irgendwie auch langweilig 😉 Und so kehren langsam die Erinnerungen an die dörfliche Zufahrt ins Camp Kwando wieder.
Teil 1508. Apr. 2016
Freitag den 05.03.2016 Ankunft Camp Kwando
Auf der EInfahrt zu Camp Kwando sind unsere Gedanken bei dem im nahen Mudumu ermordeten Guide Andi Meier.
Im Camp Kwando ist alles wie vor 8 Jahren.
Aber derzeit wird kräftig renoviert, da es neue Manager hat. Wir bekommen Chalet 1 direkt am Wasser. Alles ist piccobello OK (bis auf das Mosquitonetz an der Tür).
Das Bad ist jetzt innen im Zelt. Wir entscheiden uns gegen die heutige Bootstour und nehmen bei deutlicher Hitze unter dem Dach Platz. Im Baum nebenan kreischen zwei Vögel herum. Das sind doch nicht ? Doch ! Paradise Flycatchers !!!
Wir sortieren ein paar Bilder aus, geniessen ganz allein die Ruhe. Nicht ganz alleine, die zwei Rock Shandys begleiten uns...
Im Vogelbad wird Körperhygiene betrieben.
Dann kommt ein weiteres deutsches Paar zur Bootstour. Ansonsten sind wir ganz alleine. Anke, die neue Deutsche Managerin stellt sich uns vor und spendiert eine Flasche Weißwein, da am anderen Ende des Camps neue Chalets gebaut werden. Dann rufen uns mehrere Angestellte : „Elephants!!!“ zu. Das scheint auch für sie etwas besonderes zu sein.
Sie fressen am anderen Ufer im dichten grün. Hach wie schön !
Immer und immer wieder schön ! Wieso wird das eigentlich niemals langweilig ?
Black Crake
Was ein Name für ein Boot ?
Vor dem Abendessen treffen wir auf die beiden Deutschen, Anja und Klaus aus Göttingen. Wir kommen gleich sehr nett ins Gespräch und setzen uns an einen Tisch.
Nach dem Gemüse-Starter gibt es Lamm als Hauptspeisse. Das ist etwas zäh, aber egal. Dann ein Kuchen als Dessert. OK ! Gerade so Ok. Und so gehen wir nach einem schönen Abend mit interessanten Gesprächen ins Zelt. Anke meinte, es habe derzeit keine Klingklong-Frösche. In der Nacht können wir leider auch keine Hippos hören. Schade, denn genau hier hatten wir vor vielen Jahren das erste Mal in unserem Leben die Hippos direkt vor dem Zelt. Das Bett ist bequem und wir schlafen schnell ein.
Teil 1610. Apr. 2016
Sonntag, den 06.03.2016 Camp Kwando Ausflug in den Mudumu NP
Kerstin schläft wie immer bis zum Wecker. Wir wollen gemütlich in den Mudumu fahren. Beim Frühstück treffen wir auf Anja und Klaus. Sie wollen die Village Tour machen.
Zwischendurch entdecken wir noch diesen Brown Firefinch = Erstsichtung 🙂
Wir machen uns gegen 10 Uhr auf den Weg.
Bei Reihers gibt es gerade Frühstück !
Natürlich fahren wir am Gate vorbei, weil wir das Schild nicht sehen. Vielleicht unser Glück, denn nur dadurch treffen wir auf diese Zebras direkt an der Straße.
Sie stellen sich in Positur.
Wir stehen quer auf der Hauptstrasse, weil hier eh kein Auto kommt, ist das sehr egal. Diese Zebragruppe geht auffällig liebevoll miteinander um. Ansonsten kennen wir sie als sich gegenseitig tretende und beißende Gattung. Nur ein oder zweimal gibt es eine kurze Ausnahme.
Und die beschert uns spannende Fotomöglichkeiten.
Bestimmt eine halbe Stunde stehen wir so herum und begeistern uns an den schönen Tieren.
Dann fahren wir weiter und merken nach einigen KM, daß wir das Gate verpasst haben müssen. Ratlos nehmen wir den Eingang zur Lianshulu Lodge und lassen uns am Gate den Weg erklären. Der Eingang ist echt nicht so leicht zu finden, wenn man das Schild am rechten und nicht am linken Straßenrand sucht. Wir Deppen ! Das Schild ist unscheinbar, aber man kann es sehen. Wir fahren durch einen Zaun in ein unscheinbar wirkendes kleines Camp. Es ist heiß und niemand zu sehen. Kein Schild, nix ! Am Tor ist die Rezeption, in der aber niemand zu finden ist. Schließlich kommt doch eine Farbige angeschlurft. Sie ist betont langsam und genervt, dass wir ihre Ruhe stören. Als wir fertig sind, kommen Anja und Klaus rein. Sie sind auch am Schild vorbeigefahren, was uns doch beruhigt.
Der Park ist seit unserem letzten Besuch kaum wieder zu erkennen. Das Gras steht geschätzte 2 Meter hoch.
An Tiersichtungen ist hier kaum zu denken. Und so fahren wir langsam durch das endlose Grasmeer.
Ab und zu eine Pfütze. Am Hippopool nichts los. Mmmmmh, ob man hier ein Seednet gebrauchen könnte ? Die Grassamen scheinen bereits abgefahren zu sein.
Kurz vor dem Campingground treffen wir auf eine große Impalaherde,
Am Stretchpoint werden die Beine vertreten und ich schaue mir den Kühler an. Oha !
Nach dem ersten Schreck merken wir, dass sich die Grasteile nicht festsetzen und sich leicht entfernen lassen. Uff ! Dann geht es weiter.
Kurz vor dem Ausgang sieht Kerstin noch einige White-helmet Shrikes
Dann geht es zurück ins Camp.
Black-collared Barbet
Wir ruhen uns aus, trinken zusammen mit den anderen beiden einen Kaffee und essen Pancakes und treten dann alleine mit dem Ranger und einem Lehrling die Bootstour an.
Zu den Pancakes eine kleine afrikanische Geschichte. Kerstin fragt nach den Pancakes, die eigentlich nur auf der Frühstückskarte stehen und bekommt welche. Zehn Minuten später fragt Anja danach und bekommt sofort als Antwort "Noooooooo possiiiiibleeee" ! Aha, Antwort Kerstin "i just have eaten some!". Angestellte mit 100% ausdruckslosem Gesicht "I will aaaask!"...... und es ist natürlich possible.
Anmerkung: Anke, die neue Managerin weiß das und will einiges ändern. SIe machte einen sehr guten Eindruck und war ganz neu da.
Teil 1711. Apr. 2016
Sonntag, den 06.03.2016 Camp Kwando
Wir ruhen uns aus, trinken zusammen mit den anderen beiden einen Kaffee mit Waffeln und treten dann alleine mit dem Ranger und einem Lehrling die Bootstour an. Vorab, es gab keine Supersensationen und doch war sie ein Highlight unserer Reise !
Hadeda Ibis
Warum ein Highlight ? Wir sind mit einem tollen Ranger unterwegs, das einzige Boot weit und breit auf einem idyllischen, sehr ruhigen Fluß in mitten üppiger Vegetation und einem Himmel über uns, dessen Wolkentürme sich im Wasser spiegeln ! Und an den Ufern gibt es immer wieder Vögel zu entdecken....
Der Ranger ist und sofort sympathisch und erklärt sehr interessant die unterschiedlichsten Fakten und Mythen. Der Himmel besteht nur aus blau und sich auftürmenden Wolken.
Uns packt diese afrikatypische Begeisterung, die ihr alle kennt.
Zitting Cisticola -> Laut unserem Guide 😐 Erstsichtung Danke Claudi, ich bin auch für Tawny-flanked Prinia und es bleibt trotzdem bei Erstsichtung
Water Dikkop
Wenn Hippos zu sehen sind, müssen wir kurz Vollgas geben, da der Fluss sehr eng ist.
Ein Hippo stören wir beim Landgang.
Dann entdecken wir einen sich badenden Fisheagle.
Am Horizont regnet es, als wir unseren Sundowner in Hipposichtweite einnehmen.
Dann geht es leider schon zurück.
Kurz vor dem Camp sitzt noch dieser fotogene Open Billed Stork im Baum.
Das war eine der schönsten Bootsfahrten, die wir je hatten.
Zusammen mit den anderen beiden gibt es einen Gin Tonic. Inzwischen sind noch drei ältere, kontaktscheue Südafrikaner angekommen. Das Dinner ist heute etwas besser und wir trinken einen guten Anthonij Rupert Blend „Optima“.
Der Abend vergeht mit interessanten Geschichten aus Afrika und auch der Heimat. Ein sehr schöner Tag geht leider zu Ende, Gute Nacht Namibia !
Teil 1815. Apr. 2016
Montag, der 07.03.2016 Camp Kwando nach Kasane Self Catering
Gegen 8 treffen wir uns mit Anja und Klaus zum Frühstück. Die Zeit geht schnell rum und es heißt Abschied nehmen. Ich checke bei der frisch aus Deutschland ausgewanderten neuen Mangerin aus und unterhalte mich noch ganz gut. Sie fragt nach konstruktiver Kritik. Man wisse, dass einiges zu verbessern sei und dass sie die Lodge gerade erst übernommen haben. Sehr sympathisch ! Noch schnell die Scheiben saubermachen, dann geht es los.
Am Straßenrand entdecken wir diesen Erlkönig, muss ein brandneues Modell sein 😗
Dann geht es auf die Straße durch den Caprivi in Richtung Kasane.
Kurz vor der Grenze fängt es für einige Minuten stark zu regnen an.
Der Zoll in Namibia ist unfreundlich aber für afrikanische Verhältnisse flott. Am Schlagbaum lehnen wir die Bitte eines Zöllners ab, einen uns unbekannten Mann mit nach Kasane zu nehmen. Auf der Botswana Seite ist alles viel freundlicher, Bei bedecktem Himmel geht es auf der Hauptstrasse quer durch den Chobe. Diesmal ist kein einziges Tier zu sehen. In Kasane entdecken wir schnell das Schild des Kasane Self Catering. Am Gate steht allerdings irgendein anderer Name. Also rufen wir an. Ja, wir seien aber trotzdem richtig, das Schild sei alt. Eine nette farbige zeigt uns das kleine Chalet.
Es fängt gerade wieder an zu regnen. So richtige Begeisterung kann nicht aufkommen. Es ist relativ eng und dunkel und etwas in die Jahre gekommen, dafür stimmt der Preis.
Und bei Regen kann man sich eigentlich nur auf dem Bett aufhalten.
OK, wir sind etwas kaputt und legen uns erst einmal hin. Es ist früher Nachmittag. Nach einer Stunde fahren wir ins nahe Einkaufszentrum und versorgen uns mit einigen Lebensmitteln und bekommen endlich Peaceful Sleep. Zum Kaffeetrinken wählen wir die Chobe Safari Lodge. Das Lodgegebäude ist offen und sehr großzügig angelegt. Auf der Terrasse am Chobe River genießen wir die Aussicht und Cola und Kaffee. So langsam reift in uns der Gedanke, an einen Umzug zu denken.
Kerstin fragt an der Rezeption nach den Preisen (1460 Pula pro Zimmer und Nacht) und man zeigt uns ein Zimmer mit Flussblick. Die Entscheidung ist schnell klar. Eine Nacht bleiben im Self Catering, dann umziehen in die Safari Lodge. Wir buchen noch einen Tisch fürs Dinner-Buffet und wollen im nahen Nkwe Office eine private Bootstour für morgen Nachmittag buchen. Dort ist man gerade am Abschließen. Oje 🙁 Wir halten trotzdem an und die supernette Chefin schließt für uns noch einmal auf. Der Private Bootstrip soll 1500 Pula kosten. Vor drei Jahren hatten wir das Boot noch für 700 bekommen. Wir sagen ihr das und sie meint, dass wir damals ein besonderes Arrangement zum Preis für 4 Personen bekommen hätten. Das wäre heute leider nicht mehr möglich. Aber weil wir schonmal Kunden gewesen wären, würde sie uns 100 Pula Rabatt geben. Alles klar, wir machen es. Aber der Preis ist schon happig.
So geht’s zurück ins Self Catering. Es regnet wieder. Das Dinner in der Safari Lodge ist groß und Vielfältig. Einige große Tische sind von Reisegruppen besetzt. So etwas ist uns eigentlich ein Graus, aber heute passt das einfach trotzdem zu uns. Die Weinauswahl ist nicht so groß, aber das Buffet schmeckt gut. Und so verbringen wir eine Nacht im Self Catering.
Teil 1915. Apr. 2016
Dienstag, der 08.03.2016 Umzug Kasane Self Catering nach Cobe Safari Lodge.
Dank Klimaanlage verbingen wir eine akzeptable Nacht und stehen gegen 7 auf, kochen Kaffee und schmieren Brote mit Käse und Salami und packen unsere Sachen. Im Haupthaus treffen wir auf die Eigentümerfamilie und wir teilen unsere Pläne mit. Natürlich wollen wir voll zahlen, aber die Eigentümerin weigert sich strikt. Das Geld für eine Nacht sei OK, aber mehr nimmt sie nicht ! Warum ? Sie wisse von den fehlenden Aufenthaltsmöglichkeiten bei Regen. Mann wolle das verbessern. Ein Poolbereich würde noch angelegt werden. Sie ist wirklich außergewöhnlich nett und entgegenkommend. Und so machen wir uns guten Mutes bei bedecktem Himmel auf in Richtung Chobe.
Der Ranger dort ist sehr nett und wir erhalten sogar ein Park-Map. Ohne große Sichtungserwartungen geht es los in die im Gegensatz zur Trockenzeit äußerst üppige grüne Vegetation.
Eine Manguste schaut uns neugierig an.
An der Riverfront angekommen brauchen wir für die nächsten hundert Meter geschätzte 1 ½ Stunden. Es wimmelt von Wasservögeln aller möglicher Art, Bee-Eatern und sonstigen Vögeln.
Blacksmith Plover
Common Sandpiper
Squacco Heron
Wir sehen das erste Mal einen Black Egret, der mit seinen Flügeln einen Trichter formt und so Fische fängt.
Wir sind aus dem Häusschen ! Der Vogel ist dauernd auf Jagd.....
.. bis er selbst verjagt wird.....
Dann erreichen wir einen Hippopool und beobachten die immer schlechtgelaunten Genossen.
Der Sand ist wegen des Regens sehr leicht zu befahren. Von Tiefsand kann man diesmal echt nicht sprechen. Dieser Büffel geniesst den Tiefmatsch.
Und es ist sehr, sehr wenig los. Wir sind fast alleine und genießen die Ruhe und die ganzen kleinen Sichtungen.
Ewig beobachten wir die Little Bee-Eaters, die bei der Jagd eine Erfolgsquote von nahezu 100% haben.
Vor dem Essen wird das Insekt kräftig geschüttelt
Bei den Antilopen gibt es Streit.
Gruppenpipi
Steel-blue Widow Finch - wieder eine Erstsichtung
Der obligatorische Fisheagle
Crested Barbet
Carmine Bee-Eater - juvenil
Tropical Boubou - Erstsichtung
Dann geht es weiter in Richtung Serondela Picknick Spot, wo wir auf die ersten Elefanten treffen.
Auf einer offenen Fläche stehen noch mehr Elefanten.
Auch an einem übel riechenden Kadaver fahren wir vorbei. Außerdem mehren sich die matschigen Pfützen. Der Plan nach Ihaha zu fahren wird beiseite gelegt und wir kehren um.
Martial Eagle
Red-billed Oxpecker
Und so erreichen wir in zufriedener Stimmung kurz nach zwölf erneut die Chobe Safari Lodge, erhalten nach kurzer Wartezeit das uns gezeigte Zimmer 204 und installieren uns. Die Betten sind bequem und die Zeit bis zur gebuchten Bootstour vergeht fast zu schnell.
Teil 2016. Apr. 2016
Samstag 16.04.16 -> Ich habe doch tatsächlich im letzten Teil unbearbeitete und einfach nur verkleinerte Bilder eingestellt und es eben gerade erst gemerkt 😗 😈 😣
...so fertig. Etwas abgändert und noch ebbes dazugefügt..... und als Reisebericht gekennzeichnet...
Teil 2117. Apr. 2016
Mittwoch, der 09.03.2016 ganzer Tag Chobe
Wir schlafen heute aus und gehen dann gemütlich zum Frühstück. Im Garten liegt ein großer Waran.
Da alle anderen auf Gamedrive sind oder im Boot sitzen, sind wir fast alleine. Trotz der Größe der Lodge eine schöne, ruhige Stimmung.
Gegen 10:00 Uhr geht es dann wieder per Auto in den Chobe. Die Game-Drives kommen gerade zurück.
Am Gate ist trotzdem deutlich mehr los, als gestern.
Der Fortuner Automatik ist übrigens das optimale Auto für Gamedrives. Die Automatik ist bei den ewigen stop and go's einfach sehr, sehr bequem. Gleich am Anfag sehen wir einen Martial Eagle.
Die Impalas machen schon wieder Gruppenpipi.
Und an der Riverfront gehen die Wasservögel ihren Geschäften nach.
Marabu
Am Hippopool machen wir eine seltsame Beobachtung. EInes der Hippos leckt einem anderen Hippo stetig den Rücken ab.
Nebenan gibt es natürlich mal wieder Streit.
Juveniler Carmine
und schöne Landschaft
Pillendreher
und die Truppe vom Gate
Die Größe der Pfützen hat sich deutlich vermehrt.
Die Tiere dagegen, auch die Vögel sind mehr versteckt. In der Gegend um Serondela sind aus den Pfützen von gestern nun kleine Seen geworden.
Und so geben wir den Plan nach Ihaha zu fahren erneut auf und fahren zurück.
Wir ruhen uns in der Lodge ausgiebig aus. Im Garten toben die Paviane herum.
Teil 2218. Apr. 2016
Dienstag, der 08.03.2016 Bootsfahrt Chobe
Gegen 3 Uhr treffen wir uns mit der Chefin von Nkwe am Bootsanleger der Lodge. Sie ist genau so, wie sie auf dem Foto rüberkommt. Einfach klasse !
Der Fahrer hat bei der Privatfahrt nichts zu trinken dabei. Gut, dass wir gefragt haben. An der Bar kaufe ich schnell einige Getränke, dann geht es los.
Der Fahrer ist ganz OK. Bei strahlendem Sonnenschein genießen wir die Hippos, Elefanten und zahlreichen Vögel.
Am Nationalpark-Gate bieten die Monkeys schöne Fotomöglichkeiten.
Kurz später stehen die schönen Kudus am Wasser
und hinten läuft ein Elefant vorbei.
Auf Sonne hatten wir gar nicht zu hoffen gewagt. Und so geniessen wir die ruhige Bootstour mit afrikanischem Traumhimmel.
Genau auf diese Erstsichtung hatte ich so gehofft ! Ein Glossy Ibis
White-crowned Plover
Und etliche Kroks hat es auch.
Open-billed Stork
Water Dikkop
Dieser Reiher hat einen besonders kapitalen Fisch gefangen
und müht sich minutenlang mit ihm ab....
.... doch er ist zu groß und er muss aufgeben ! Schaut Euch seinen Gesichtsausdruck an. So sieht Enttäuschung aus 😕
Der krönende Abschluss ist eine große, am Fluss trinkende Elefantenherde.
Und noch eine
Zufrieden geht es zurück zur Lodge. Der Himmel ist Hammer !
Noch ein Southern Red Bishop
und der obligatorische Fisheagle
Ein Krok frisst an einem Kadaver
Kurze Zeit später beginnt ein heftiger Gewittersturm mit heftigsten Böen. Das Buffet im offenen Restaurantbereich wird daurch wohl ganz schön durcheinandergewirbelt. Beim Buffet sitzt wieder eine Truppe von Pack Safaris. Das Essen ist wieder gut und wir fallen müde und zufrieden ins große Bettchen.
Teil 2323. Apr. 2016
Mittwoch, der 09.03.2016 Nachmittagsgamedrive Chobe
Ohne die großen Highlights ruhen wir uns in der Lodge ausgiebig aus und überlegen, ob wir noch einmal in den Park fahren. Der Himmel sieht nach Weltuntergang aus. Aber egal ! Wenn wir an der Riverfront bleiben, sind wir auch schnell wieder zurück. Und unser Permit ist sowieso noch gültig und das Auto eh dreckig.
Gleich auf den ersten hundert Metern entdeckt Kerstin eine Manguste. Sie läuft vor uns über die Straße und ist einen kurzen Moment verschwunden. Kurz später steht sie auf dem Baumstamm direkt neben uns, legt sich hin
Und schaut uns dann gelangweilt an. Das Foto ist eines unserer Lieblingsbilder !
Es geht weiter mit kleinen Dingen, wie diesem Swainsons Francolin
Heuglins Robin – stark vergrößert
Ok, die sind etwas größer !
An der Riverfront haben die Hippos mal wieder Streit.
Andere gehen mit Ihrem Nachwuchs spazieren. Hippobabys sind doch unfassbar knuffig, oder ?
Das schlechte Wetter erreicht uns Gott sei Dank doch nicht !
So können wir die Hippofamilie in Ruhe weiter beobachten.
Einige hundert Meter weiter gelingt uns leider kein gutes Bild von diesem ganz jungen Hippobaby.
Eine Gruppe Kudus.
Und doch tatsächlich Yellow-billed Oxpeckers !
Die Kulisse ist dramatisch schön.
Und der obligatorische Fisheagle sieht heute besonders zackig aus !
Southern Grey-headed Sparrow
Black-crowned Tchagra
Marabou Stork
Und was ist da ?
Baboons……. Und bei zwei Gamedrive Autos dachten wir schon sonst was 😉
Kurz vor dem Parkausgang sitzt dieser Raubvogel in ganz schlechtem Licht. Ich habe keine Ahnung, was das sein kann. Juvenil ?
Und zum Abschluss noch ein Elefantenkind mit Mama.
Sehr zufrieden erreichen wir die CSL und gönnen uns einen G+T an der Bar und genießen den Sonnenuntergang.
Teil 2430. Apr. 2016
Donnerstag, der 10.03.2016
Heute heißt es Abschied nehmen von der Chobe Safari Lodge. Nach einem gemütlichen Frühstück brechen wir in Richtung Nata auf. Die 318 Kilometer sind inzwischen gut ausgebaut. Im Gegensatz zu unserem letzten Urlaub gibt es keine Baustellen mehr. Die Strecke führt fast ganz eben durch wenig abwechslungsreiche Baum und Graslandschaften.
Allerdings ist es nach dem ganzen Regen sehr grün.
Das Gras steht teilweise gute 2 Meter hoch und selbst ein Elefant wäre erst im letzten Moment zu sehen.
Und Elefanten hat es hier fast die ganze Strecke bis nach Nata lang. Wir haben nur keine fotografiert. Zusätzlich stehen an der Strecke Kudus, Zebras, Giraffen, Warthogs und Baboons. Verkehr ist so gut wie keiner.
Un so erreichen wir um kurz vor 13:00 Uhr die Nata Lodge, auf deren Einfahrt große Pfützen stehen.
Das Zimmer ist noch nicht fertig und wir melden uns für eine geführte Fahrt in die Pans an. Leider braut sich am Horizont ein Gewitter zusammen, ob das mit der Fahrt etwas wird ?
Die Lodge macht einen sehr gepflegten, komfortablen Eindruck. Ein schöner Pool grenzt an einen offenen, überdachten Barbereich an.
Wir bestellen zwei leckere, große Burger und machen etwas Urlaub. Es sind nur wenige weitere Gäste da.
Das große, geräumige Zimmer ist kurz vor halb drei auch fertig. Sehr schön !
Draußen entdeckt Kerstin eine Rock Pigeon.
Und eine weitere Erstsichtung, einen Red-billed Firefinch.
Wir bleiben nur kurz und gehen zurück zur Bar. Die dunkle Wolkenwand macht uns eine halbe Stunde vor der geplanten Abfahrt einen dicken Strich durch die Rechung. Das ist echt schade Es Beginnt zu Regnen und zu Gewittern. Nein, besser…. Die Welt geht unter und der Wolkenbruch wird selbst nach einer halben Stunde nicht schwächer.
Und so arrangieren wir uns mit dem Nichtstun, bleiben in der Bar, Kerstin liest und ich schreiben Reisebericht. Als der Regen dann doch aufhört, geht es nochmal ins Zimmer zum Ausruhen, während die Sonne untergeht und sich ein weiterer tag dem Ende zuneigt.
Das Essen ist Ok, der Service sehr schleppend. Ratet mal, an welches Forumsmitglied wir heute Abend auch denken ? 😉
Kennen sich Allesverloren und Fleur du Cap eigentlich persönlich ? Ihr müsstet doch eigentlich dicke Freunde sein ? 😉 Nach dem Essen gehen wir noch an die Bar, trinken einen Absacker und reden etwas Quatsch.
Der Abend ist echt lustig und wir machen Späße über die dicken Käfer (Air Botswana), die völlig unkoordiniert herumfliegen und am Ende immer irgendwo dagegen krachen.
Dann ruft das bequeme Bettchen : „ Kommt zuuuuu miiir, ich waaarte auf Eeeuch !“ Und wir gehorchen 😉
Teil 2505. Mai 2016
Freitag 11.03.2016 Fahrt Nata Lodge nach Sango Safari Camp
Der Wecker klingelt heute früh, den wir haben einen langen Ritt über Maun nach Sango vor uns. Beim Frühstück warten wir trotz spärlich besetztem Restaurant 45 Minuten auf unser Rührei. Da wird sogar der sonst so geduldige Casimodo wütend. Esmeralda ist in Kriegsbereitschaft 😉 Wir sagen sehr deutlich Bescheid und schaffen es dann trotzdem, um 08:00 Uhr durch die einer Seenlandschaft ähnelnde Lodgeeinfahrt nach Maun aufzubrechen.
Bald ist das nahe, verschlafene Nata erreicht.
Dann fahren wir einsam in Richtung Maun. Die Strecke ist ganz schön und das Navi zeigt eine immer frühere Ankunftszeit an.
In Makgadigadi stehen einige Elefanten direkt am Straßenrand. Eieiei, wir haben doch keine Zeit !
Also Fenster runter knipsknips und zackig wieder auf die erlaubte Höchstgeschwindigkeit. Mannmann, schon wieder Eles und eine Giraffe !
Bei der Weiterfahrt passieren wir die Dombo Einfahrt und sind ganz wehmütig. Die schöne Zeit dort liegt nun schon wieder eine gute Woche zurück. Schließlich erreichen wir gut in der Zeit Maun, durchqueren die quirlige Stadt und erreichen den zur Autoabgabe und Abholung nach Sango vereinbarte Thamalakane River Lodge. Es ist nichts los, trotzdem empfängt man uns im Restaurant sehr freundlich. Um halb zwölf soll jemand zur Autoabgabe kommen und um 12:00 Uhr der Abholer von Sango. Ob das klappt ? Wir bestellen 2 Toasts und sind gespannt. Tatsächlich ! Ein netter Mechaniker erscheint überpünktlich und will von uns die Unterschrift zu einer Überführungsgebühr. Die hatten wir nicht auf der Rechnung und uns schwant böses. Dazu aber später. Das hat schonmal funktioniert. Noch vor dem Toast erscheint dann der Abholer von Sango und stellt sich als Dennis vor. Und so sitzen wir um 12:20 Uhr frohen Mutes im Gamedriveauto und essen unsere Toasts mit Pommes.
Dennis ist auch unser Ranger für die nächsten drei Nächte. Er hatte Urlaub in Maun.
Im letzten großen Dorf ist gerade die Schule aus. Die Kinder sind gut gelaunt.
Es wird immer ländlicher und alles ist sehr grün.
Die Pad ist lange nicht so schlecht, wie wir es erwartet haben. Nachdem wir diese Vet-Control passiert haben, laufen immer wieder Elefanten über die Pad.
Dennis ist ein ganz sympathischer. Wenn wir halten, erklärt er uns in einer ganz ruhigen Art allerlei interessante Fakten zu den grauen Riesen.
Das Zebra lässt sich nur kurz stören.
Dann treffen wir auf einen Grader. Der Fahrer liegt unter einem Geländewagen und hilft der Fahrerin bei irgendweinem technischen Problem mit der Tankaufhängung. Die Frau ist trotz der Panne gut drauf, stellt sich uns vor und spricht mich auf mein weißes Objektiv an. Sie sei „a professional Wildlife Photographer „ und gibt mir ihre Businesscard. Carole Dechuymere aus Belgien. Ich war auf ihrer Homepage und sie macht Kracherfotos.
Immer wieder sehen wir Elefanten. Dennis bereitet uns darauf vor, dass wir in Sango vermutlich keine sehen werden. Sie wären da, aber in dem grün würde man sie niemals sehen. Kaum zu glauben !
Kurz hinter diesem Supermarkt halten wir an einem Picknickspot und Dennis packt sehr leckere belegte Brote (selbstgebackenes Körnerbrot) aus.
Kerstin muss mal uns Dennis kundschaftet einen sicheren Platz im höheren Gras aus. So 20 Meter weg will Kerstin gerade in Position gehen und fängt plötzlich laut an „Aaaaaaaah, Aaaaaah zu rufen!“ Wir erschrecken tierisch und sie antwortet nicht auf meine Frage, was los ist. „Aaaaauuuuu, Aaaahhh!“……. Dennis rennt hin und wir denken beide an einen Schlangenbiss. Gott sei Dank ist es keiner. Sie ist in einen fiesen Dorn getreten, der an der Ferse ihren Schuh, die Socke und die Einlage durchdrungen hat und in der Ferse steckt. Dennis kann ihn Gott sei Dank an einem Stück rausziehen. Was ein Schreck ! Zuerst wollten wir das in den Reisebericht-Titel einbauen, haben uns dann aber doch dagegen entschieden.
Teil 2608. Mai 2016
Freitag 11.03.2016 Fahrt nach Sango Teil 2
Nach dem aufregenden Zwischenstopp geht es weiter Richtung Sango. Der Himmel verdunkelt sich zusehends und es ist sehr windig.
Von vorne kommt eine schwarze Wand auf uns zu. Trotzdem bleiben wir bei diesem Elefantenbullen stehen. Bei den Elefantenmassen können wir kaum glauben, dass man in Sango keine sehen kann.
Zwei Schildkröten, wie knuffig !
Dann sitzt auf einem Baum direkt an der Straße ein schöner African Hawk Eagle, eine Erstsichtung.
Der Himmel hat Gnade mit uns und diesem Zebra und sieht nur bedrohlich aus.
Dann erreichen wir eine Brücke, ein besonders schöner Spot.
Gegen 17:30 Uhr kommen wir endlich im Khwai Village an, an dessen Rand Sango liegt. Es war ein ganz schöner Ritt, aber auch ein schöner ! Die Pad hätte man streng genommen mit einem normalen PKW fahren können. Wir dachten immer, es sei eine sehr abenteuerliche Strecke.
In Sango werden wir sehr herzlich von Lizzy, der Managerin empfangen. Das Camp macht einen urigen Eindruck auf uns. Am Eingang registrieren wir die 4 Zelte rechts vom Haupthaus, die nach unserem Geschmack sehr eng zusammen stehen. Wir wussten das aber vorher.
Lizzy bringt uns nach dem Einchecken in Zelt 1, das auf der linken Seite des Camps ganz außen liegt. Und das ist von der Nr. 2 ein gutes Stück weg. Hier haben wir den Hauptgewinn gezogen und sind sehr erleichtert.
Das Zelt ist liebevoll dekoriert und genau nach unserem Geschmack. Seit einigen Jahren lieben wir diese Safarizelte. Ein Nachteil ist allerdings, dass sie hellhörig sind. Vorab: Hier in der Nr. 1 war das gar kein Problem.
Nach einer Dusche und kurzer Ruhezeit geht es in Richtung Dinner. Die anderen sind noch auf Gamedrive und so genießen wir die Ruhe und die Wolkendramatik mit einem G+T am Lagerfeuer.
Etwas später kommt das Gamedriveauto zurück. Wir begutachten die Mitbewohner und reden mit einer netten Amerikanerin. Bei den anderen Leuten sind wir nicht so sicher, wie wir sie einordnen sollen.
Das Dinner ist sehr lecker und wird wie üblich in der großen Runde an einem Tisch eingenommen.
Es war ein anstrengender Tag und wir genießen das gemütliche, warme Bett ! Mal sehen, was uns morgen erwartet !
Teil 2710. Mai 2016
Samstag, den 12.03.2016 Morgengamedrive – Löwen !
Um 06:00 Uhr sitzen wir voller Spannung am Lagerfeuer. Die Tasse Kaffee ist schon nötig, aber mit zunehmendem Alter fällt uns die Frühaufsteherei leichter.
So richtig gutes Wetter ist heute nicht, aber wenigstens regnet es nicht.
Die Temperaturen sind aber angenehm. Frank, der witzige zweite Ranger kocht den Kaffee in einem Kessel auf dem Lagerfeuer und macht Späße. Unser Ranger Dennis darf einschenken 😉
Dann geht es zu den zwei Gamedriveautos. Wir sind einigermaßen überrascht, als wir mit Dennis alleine in seinem Auto Platz nehmen und die anderen zu fünft bei Frank landen.
Wir wundern uns und sind nicht ganz unglücklich darüber. Lizzy winkt zum Abschied !
Dann geht es langsam los durchs Khwai Village und dann durch die üppig grüne Vegetation runter in Richtung Fluss. Und nach 500 Metern kommt uns mitten auf dem Weg eine prächtige Löwin entgegen.
Gewohnt gelangweilt läuft sie langsam an uns vorbei.
Wie geil ist das denn ? Dennis hatte uns intensiv darauf vorbereitet, dass es mit Raubtieren sehr ruhig werden wird.
Die Löwin schaut kurz nach rechts. Kurz später entdecken wir im Wald eine zweite Löwin, die am Waldrand kurz stehen bleibt. Diese Bilder im satten grün gehören zu unseren neuen Lieblingsbildern.
Die beiden überqueren dann die Pad und laufen ins hohe Gras hinein. Auto Nr. 2 fährt weiter und Dennis schlägt vor, hinter den Löwen her zu fahren. Ok !
Offroad hoppeln wir durchs hohe Gras und spähen umher. Ah, da kommt einer !
Dann erreichen wir eine offene Fläche mit hohem Gras. Und jetzt beginnt eine total spannende, sehr intensive Interaktion. Denn rechts von uns liegen zwei weitere, fast erwachsene Löwen. Wir sind zwischendrin.
Die zwei Paare beäugen sich misstrauisch.
Dennis erklärt uns, dass er die Situation niht genau einschätzen kann und auch gespannt ist, was passiert. Die eine Löwin steht auf der Wiese, starrt die zwei anderen an und knurrt kurz.
Dann ein kurzer Verständigungsblick mit Löwin zwei.
Zwischendurch wird nach rechts in Richtung Dorf geschaut. Vielleicht 200 oder 300 Meter entfernt arbeitet ein Mann in seinem abgezäunten Garten.Die Löwin schaut ihn immer wieder genau an.
Dennis erklärt, dass sie Menschen aus dem Weg gehen.
Dann gehen alle vier Löwen ganz ruhig aufeinander zu, begrüßen sich und laufen in Richtung Unterholz weiter. Immer wieder bleiben sie stehen und schauen nach den Menschen. Im hohen Gras wären sie ohne unsere Anwesenheit unsichtbar. Wir sind total aus dem Häusschen. Dennis ist sich nun sicher, dass es sich bei den beiden anderen Löwen um die Kinder der einen Löwin handelt, die nun aus dem Rudel ausgestoßen wurden.
Dennis fährt los, wir wollen die Dorfbewohner warten. Und die sind keinesfalls Löwenbesucg gewohnt. Wir sind echt überrascht, denn alle von uns gewarnten Menschen wirken sehr beunruhigt und zum Teilfast panisch. Eine Mutter mit Kind fängt an zu rennen.
Dennis fährt auf der anderen Seite des Dorfes in Richtung Fluss und da sind sie wieder. Leider hinter einem Baum verpasst die Löwenmutter einem ihrer Nachkommen einen satten Prankenschlag, brüllt ihn an und wir verstehen alle die Nachricht „Lass mich in Ruhe, Du musst jetzt alleine zurechtkommen!“ Und so trennen sich die Wege der zwei Pärchen. Ein kurzer, beidseitiger Abschiedsblick, dann verschwinden sie in einem kleinen Wald !
Fortsetzung folgt…
Teil 2811. Mai 2016
Samstag, den 12.03.2016 Morgengamedrive Fortsetzung
So, das war Extraklasse ! Bei der Weiterfahrt entdecken wir diesen Coppery-tailed Coucal.
Wir haben Dennis auf der Hinfahrt gesagt, dass wir uns auch sehr gerne mit den kleinen Dingen und Vögeln beschäftigen und nicht nur auf Raubtiere fokussiert sind. Das ist der Shopping Center im Khwai Village.
Aus dem fahrenden Auto beobachten wir dieses süße Mädchen.
Dann geht es runter zum Khwai River. Dort gehen die Hippos ihren üblichen Streitigkeiten nach.
Am Ufer entlang gibt es unzählige kleine Sichtungen.
Slaty Egret
African Stonechat
Und dann ein Glückstreffer oder besser gesagt zwei. Ein White-faced Duck Geschwader im Steigflug und keine Fotomontage.
Antilopen-Action
Carmine Bee-Eater
Red-winged Pratincole
Dann machen wir eine ganz gemütliche Kaffeepause. Auf den Bildern kann man vielleicht erkennen, in welch zufriedener und relaxter Stimmung wir sind.
Schließlich brechen wir auf und fahren weiter über die Wiese, die in wenigen Tagen mit Wasser bedeckt sein wird.
Übrigens: Wir sind immer noch auf dem ersten Gamedrive ! Kein ganz schlechter.
Und am Ende stehen wir vor einer toten Antilope, die komplett von Geiern bedeckt ist. Ein gruselig, faszinierendes Schauspiel.
Die Geier streiten sich untereinander und stecken dann bis zum Hals im Kadaver. Die Geräuschkulisse ist gigantisch und immer wieder landen neue Geier.
Jetzt reicht es aber ! Voll mit Eindrücken fährt uns Dennis zurück nach Sango. Auf dem Weg kommt uns noch allerlei vor die Linse :
Nachdem es leckeres Frühstück gegeben hat, geht es zum Zelt. Ein Nickerchen tut jetzt gut. Es hat inzwischen angefangen zu Regnen und das Prasseln auf dem Zeltdach ist sehr gemütlich. Überhaupt ist das Zelt ganz nach unserem Geschmack. Und zwischendurch sollte ich auch erwähnen, dass das komplette Personal in Sango sehr,sehr herzlich und ungezwungen ist.
Die Leute hier haben offensichtlich Spaß an Ihrer Arbeit und versuchen alles, um die Gäste zufrieden zu stellen.
Gegen drei treffen wir uns zum Tee. Am morgen sind etliche Gäste abgereist. Es sollen auch Neuankömmlinge dazukommen. Mal sehen, wer zu uns ins Auto kommt. Als Dennis uns zum Wagen bringt sagt er auf Anfrage, wer denn bei uns im Auto sei :“Just us!“. Aha ! Gelten wir als nicht integrierbar ? Während des Gamedrives wird Dennis etws offener. Überhaupt ist er ein klasse Guide.
Nicht so superwitzig, aber er liebt seine Arbeit und wir führen lange Gespräche über die Gesellschaft in Botswana, die Probleme des Landes, in der Welt und natürlich erfahren wir viel neues über die Tierwelt. Man lässt uns im Auto alleine, weil wir so Spaß an Vögeln und den kleinen Dingen haben und Dennis diese Art der Safari auch liebt. Ausserdem habe man kaum Birder in Sango. Die Ranger gehen aber einmal jährlich zu einem Updatelehrgang und stehen dann mit ihrem Vogelwissen nicht so gut da.
Und so fängt der Drive auch mit einer erneuten Erstsichtung an. Ein Gymnogene.
Woodland Kingfisher
Nachdem es zu regnen aufgehört hat, gehen auch die Dorfbewohner wieder ihren Geschäften nach.
Lilac breasted Roller
Stark vergrößerte Little Bee-Eaters
Knob-billed Ducks
Mangusten in einem Termite-mount
Der Boden ist sehr nass und nach dem Regen sieht das Grün noch grüner aus. Kein Vergleich zu unserem letzten Besuch in dieser Gegend (2008).
Sind die White-faced Ducks nicht hübsch ?
Noch eine Knob-billed Duck
Glossy Starling
Und jetzt ein Bild, an dem man erahnen kann, warum das mit den Raubtieren um diese Jahreszeit fast unmöglich ist.
Wir treffen auf eine Gruppe Side-striped Jackals und freuen uns. Einmal haben wir dieses schöne Tier erst im Krüger gesichtet.
Danach cruisen wir gemütlich und ohne ein weiteres Fahrzeug zu sehen durch die üppig grüne Concession. Auch ohne Tiere ist das eine herrliche Sache. Die Natur explodiert und man kann richtig fühlen, wie sehr das Wild das genießt.
Dann treffen wir auf eine Gruppe Giraffen. Dennis fährt offroad etwas näher an sie heran.
Plötzlich stehen wir direkt neben diesen beiden Bennet’s Woodpeckers.
Perlhühner mit Küken
Ground Hornbill
Dann ist es schon Zeit für den Sundowner. Es war ein toller Gamedrive, auch ohne Raubtiere und Elefanten. Es ist ganz schwer zu beschreiben, aber in uns herrscht ein Gefühl großer Zufriedenheit und Ruhe vor. Und bei Dennis scheint das auch so zu sein.
Während des Gin-Tonics gleitet dieses Croc in Sichtweite ins Wasser, um etwas Spaß zu haben 😉
Am Himmel braut sich ein erneutes Gewitter zusammen und wir erreichen gerade noch so Sango.
Die Abendessenrunde hat sich um die neuen Gäste erweitert. Ich will hier gar nicht zu sehr darauf eingehen, aber die anderen Gäste sind bis auf zwei amerikanische Schwestern und Noreen, eine sehr nette englische Rentnerin nicht so unser Fall. Eine Dame geht uns sogar unfassbar auf die Nerven. Eine deutsche Besserwisserin, die in sehr schlechtem Englisch in die anderen Gespräche reinblökt und den Amerikanerinnen erst einmal erklärt, wie ihre Obama-Care funktioniert. Leider liegt sie falsch, will das aber nicht einsehen und blökt fast schreiend " Nau ei ämm schbieging !" Die Amerikanerin schaut mich entnervt an und meint resignierend." Perhaps you can explain her in your language, what i am meaning!" Fremdschämen ist angesagt ! Das Essen ist aber gut. Morgen werden wir uns nur so an die Tafel setzten, dass wir möglichst weit weg von der Dame sind 😉
Teil 3016. Mai 2016
Sonntag 13.03.2016 Sango Safari Camp Morgendrive
In der letzten Nacht hat es stark geregnet. Als wir aufstehen, ist der Himmel immer noch dunkel und unsere Erwartungen an den Gamedrive sind niedrig. Nach der obligatorischen Tasse Kaffee geht es wieder alleine zu Dennis ins Auto. Direkt vor der Lodge läuft uns wieder ein Side-striped Jackal über den Weg.
Der Starkregen ist nicht spurlos an der Pad vorbeigegangen.
Aber wenigstens regnet es aktuell nicht.
Kurz hinter dem Dorf stehen Zebras auf der Straße.
Und der Hornbill ist auch schon auf Frühstücks-Suche.
Bei ihm bin ich mir nicht sicher (Hilfe ist willkommen)
Langsam fahren wir in Richtung des Flusses
… wo die Hippos ihren Geschäften nachgehen…
…. Und die Letschwes auch.
Ein Glossy Ibis
Das ist von dem Geiergemetzel übrig: Nichts !
Dann geht es weg vom Fluss. Viel ist nicht los. Ein Buffalo Weaver
Sehr weit weg eine Perl-spotted Owl
European Bee-Eaters und es fängt leicht an zu regnen
Dennis hält zum Kaffee an und wir genießen die Ruhe. Etwas weiter weg stehen einige Zebras.
Wir plaudern in sehr entspannter Stimmung.
Dann wandelt sich der leichte Regen in einen Wolkenbruch. Es prasselt auf das Dach. Dank der Ponchos aber kein Problem.
Denis fährt langsam zurück zur Lodge. Die Wege stehen inzwischen sehr voll mit Wasser und es sind dauernd seeähnliche Pfützen zu durchqueren.
Knob-billed Duck
Obwohl Dennis bei der Ankunft in Sango ordentlich Wasser abbekommen hat, ist er immer noch gut gelaunt.
Die anderen sind noch unterwegs und wir genissen die Ruhe und eine Tasse warmen Kaffee.
Im Gästebuch entdecken wir doch noch etwas interessantes 😉
Nach dem üblichen Private-Game-Lodge Tagesablauf mit opulentem Frühstück und Ruhezeit sind wir wegen des tiefschwarzen Himmels etwas skeptisch wegen des Gamedrives.
Das Sango-Team ist wie immer gut drauf. Und ich finde, genau dieses Bild bringt gut rüber, warum man das Sango-Team lieben MUSS. ALLE sind IMMER gut drauf und diese gute Laune ist ansteckend.
Und so geht das andere Auto bei nicht ganz optimalen Pad-Conditions kurz vor uns auf Fahrt.
Und Frank, deren Ranger ist natürlich auch gut drauf. Ist doch logisch.
Also geht es wieder quer durchs Khwai Village.
Die Pad ist klatschnass und der Himmel verspricht schnellen Wassernachschub.
Und da ein Teil des Himmels blau ist, entsteht ein ganz besonderes schönes Licht.
Kurz vorm Fluss sitzt der Fish Eagle besonders stolz im Baum.
Unten am Khwai ist ein Hippo völlig am eskalieren. Es mag uns nicht !
Und wer jetzt auf Löwen, Cheetahs, Leos oder so wartet……. Nix iss. Und trotzdem sind wir total begeistert. Denn die Umgebung ist so unglaublich üppig und im Gesamten ist die Natur eine dickes fettes Eye-Candy. Einfach zum Schwelgen.
Und Dennis können wir anmerken, dass er den entschleunigten Game-Drive ebenso genießt. Die anderen fahren im Zickzack umher. Wir beobachten den Pied-Kingfisher und bitten Dennis, bei den Hippos anzuhalten.
Neben uns glänzt das Gras im Sonnenlicht.
Und die Hippos bieten uns eine große Show ! Zwei halbstarke üben im Spaß für ihr zukünftiges, blutiges Geschäft.
Und so genießen wir das nahe Schauspiel gänzlich in Ruhe und bestimmt eine dreiviertel Stunde lang.
Lillys trotten übrigens nicht immer 😉 Sie fliegen auch 😉
Auf der Weiterfahrt sehen wir den Long-tailed Shrike
Ein Gipfel-Francolin
Ein bisher unbestimmtes Baumwipfelfrancolin
Zebras
Lonely Gnu
Diese Kudus halten sich wohl immer auf dem Gelände einer Nachbarlodge auf, weil sie sich hier von den Löwen sicher fühlen.
Der Toko hat einen fetten Fang gemacht….
… und hüpft vor Freude 😉
Und dann gibt es schon einen ausgedehnten Sundowner. Der Regen hat uns verschont und eine besondere Stimmung gezaubert.
Danach erfüllt uns Dennis einen Wunsch und fährt zum Hyänen-Bau. Und da sind zwei kleinere und eine erwachsene Hyäne unterwegs.
Die kleinen tollen herum und kommen bis ans Auto heran.
Wir mögen Hyänen und genießen die Situation. Schließlich ist es schon unser vorletzter Gamedrive in Sango.
Und so geht es zurück ins Camp. Heute Abend gibt es eine Gesangsdarbietung an der alle Beschäftigten teilnehmen.
Das Abendessen ist wieder sehr köstlich. Jetzt ist es an der Zeit, etwas über unsere Camp-Mitbewohner zu sagen. Eine Alleinreisende Deutsche macht uns beide aggressiv. Sie ist wirklich nicht zu bremsen und merkt nicht, dass sie eigentlich von allen ausgegrenzt wird. Und das beschreibe ich sehr vorsichtig 😉 Noreen, eine alleinreisende ältere Engländerin ist eine ganz liebe aber sehr zurückhaltend und leider gesundheitlich nicht fit. Die beiden Amerikanerinnen sind echt Ok und typisch amerikanisch. Wir erfahren einiges über die amerikanische Seele und deren Einstellung zum Sozialstaat (den es dort ja nicht gibt). Und ein schweizer Pärchen ist noch angekommen. Sie sind sich selbst genug. Und so sind wir ganz froh, dass wir alleine im Auto sein dürfen 😉
Am letzten morgen ist der Himmel in Sango einmal nicht von dunklen Wolken dominiert. Dennis hatte uns angekündigt, in den nahen Moremi zu fahren. Das Nort Gate ist nur ca 1 Kilometer entfernt.
Red-billed Buffalo Weaver
Hier ist Kerstin in der Pflicht. Sie stellt das Bild nach, das sie in 2008 hier gemacht hat und als Avatar nutzt.
Wie immer sind wir zu zweit und die anderen zu sechst.
Direkt nach der Einfahrt in den Park sichten wir diesen African Gey Hornbill.
Ground Hornbill
Kudu beim Frühstück
Bateleur
Giraffen
Antilope
Auch hier ist alles satt grün. Für die Tiere muss das im Vergleich zur Trockenzeit ein Paradies sein.
Zwei Hippos flüchten vor uns.
Am Fluss treffen wir auf diese einzelne Hyäne. Sie ist recht nah und verschwindet bald wieder im hohen Gras.
Also geht es weiter und einige hundert Meter weiter stehen zwei Autos. Warum ? Aah, wegen zwei Cheetahs !
Der eine flüchtet kurz nach unserer Ankunft quer über den Weg.
Der zweite folgt etwas später. Leider nicht leicht zu fotografieren.
Nachdem beide im Gebüsch verschwunden sind, versuchen wir sie zu finden. Anstatt der Cheetahs entdecken wir diese Gruppe Wasserböcke, die wir so sehr mögen.
Dann ist endlich Coffee break.
Wir unterhalten uns direkt neben den Hippos nett mit den beiden Amerikanerinnen.
In einem hohem Baum erwische ich mit Mühe und in schlechter Qualität diese Erstsichtung, einen Striped Cuckoo.
Tief entspannt und etwas wehmütig geht es langsam zurück in Richtung Sango.
Und nun ist Roller-Time 😉
Die schönen Vögel sitzen überall herum und setzen sich in Pose. Da möchte der Tawny Eagle nicht zurückstehen !
Am Gate entdeckt Kerstin ein Hörnchen.
Und an der Brücke über den Khwai sitzen Affen im Gebüsch.
Und im Khwai Village gibt es zum Abschluss noch eine Erstsichtung, den Great spotted Cuckoo.
Dennis meint, er hätte im Village noch niemals so viele unterschiedliche Vogelarten gesehen und schüttelt den Kopf.
Leider geht unsere schöne Zeit in Sango nun dem Ende zu. Wir frühstücken, duschen, verabschieden uns von dem supernetten Team und steigen zu Dennis ins Auto.
Teil 3330. Mai 2016
14.03.2016 Von Sango nach Thamalakane
Gegen 12:30 haben wir schweren Herzens ausgecheckt, uns von den tollen Angestellten versabschiedet und sitzen zum letzten Mal bei Dennis im Auto. Ein Vorteil bei der 15ten Afrika Reise ist, dass der Abschied nicht mehr ganz so weh tut, wie früher. Besonders dann, wenn die nächsten beiden Reisen gebucht, oder im Kopf schon gebucht sind.
Und so genießen wir die letzte Fahrt durchs Khwai Village.
Einige Kilometer weiter ist alles wie auf der Hinfahrt. Der Open-billed Stork sitzt am gleichen Platz, wie bei der Hinreise.
Erst zu Hause merken wir, dass dies hier ein Purple Roller ist (stimmt doch, oder ?)
Immer wieder gibt es kleine Sichtungen.
Wer ist das ?
Und auch große.
Auch hier hat es geregnet.
Auf mehreren Kilometern Wegstrecke sitzen immer wieder European Rollers auf den Bäumen (starke Ausschnittvergrößerungen)
Das Fressen flog Ihnen fast in den Schanbel 😉
Dennis hält bei einer Elefantenherde.
Die Kuh ist alles andere als relaxet, trötet uns an, läuft mit aufgestellten Ohren auf uns zu und Dennis bleibt ganz ruhig.
Er erklärt uns, dass ein Elefantenangriff anders aussehen würde. Der Kopf wäre unten und der Ele würde dann nicht mehr stoppen. Und dann ? Zum Gas geben wäre es dann zu spät. Man könne nur noch Lärm machen und Hoffen ! Aha ! Wir werden bei Selbstfahrten weiterhin die Taktik allergrößten Respektes vor den tollen Tieren verfolgen 😉
Kurz vor dem NP Gate schlägt uns bestialischer Gestank entgegen.
Hier ist vor etlichen Tagen ein Elefant verendet. Die Aasfresser tuen ihren Dienst. Aber bis der Riese aufgefressen ist, müssen die Ranger am Gate leiden. Sie sagen uns, der G<estank sei auch für sie nicht auszuhalten. Dann geht es (leider) zurück in die Zivilisation.
Der Himmel ist tiefschwarz und wir geben uns keine Chance, trocken die Thamalakane Lodge zu erreichen, Wir werden es schaffen und verabschieden uns gegen 17:30 Uhr im Blitztempo von Dennis, der uns mit seiner unaufgeregten, naturverliebten Art eine tolle Zeit beschert hat ! Tschüß Dennis, wir werden Dich vermissen !
Teil 3430. Mai 2016
14.03. und 15.03.2016 Thamalakane River Lodge und Heimflug Maun-Joburg-Frankfurt mit SAA
Thamalakane ist ein herrrlicher Ort, um seine Botswana Reise zu beginnen oder (schlechtere Variante) zu beenden.
Das Chalet steht im Schatten der großen Bäume und hat schönen Flussblick. Wir setzen uns mit einem Savannah vor die Hütte und denken über die letzten zweieinhalb Wochen nach.
Heuglins Robin
Aber das kommt erst im Fazit ! Der Tag neigt sich leider schon wieder dem Ende zu und es geht zum Abendessen.
Das ist echt gut. Wir reden einige Sätze mit den zwei Paaren am Nachbartisch, trinken einen leckeren Wein und gehen dann ins bequeme Bett.
Am nächsten Morgen wird Ausgeschlafen, Gefrühstückt, gepackt und dann kommt am Mitta schon der über DER-Tour bestellte Shuttle zum Flughafen. Auf halber Strecke drehen wir noch einmalum, der Fahrer hat etwas in der Lodge vergessen. Egal, wir haben Zeit.
Die Rückreise ist ereignislos. In Joburg essen wir im Mugg and Beans und lassen das Essen im Flieger dafür sausen. SO ist die Schlafzeit etwas länger…….. Tschüß Afrika, wier kommen bald wieder ! und dann wieder und wieder und wieder (hoffentlich!).