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Reisebericht · namibia-forum.ch

Buschabenteuer durch BOTS+NAM im Sept.2015

von Elsa · 33 Teile

Teil 109. Dez. 2015

Hallo zusammen, hallo liebe Fomis,

auch wenn es grad an tollen Reiseberichten hier im Forum nicht mangelt, so moechte ich euch doch noch ein wenig von unserer Abenteuerreise mit dem Bushcamper durch Botswana und Namibia im vergangen Sept./Okt. berichten und zeigen. Natuerlich auch als Dank fur die vielen Tipps und Anregungen hier im Forum!

Ich bin keine gute und grosse Schreiberin, deshalb werde ich eher Bilder fuer sich sprechen lassen und ein paar Kommentare dazu machen. Ebenfalls werde ich alle unsere Camps nach unseren Empfindungen bewerten. Vielleicht nutzen diese Infos ja anderen Fomis bei ihrer Planung.

Wir waren insgesammt kanpp 5 Wochen unterwegs. Start und Ziel war wieder Windhoek. Dank vieler Reiseberichte war die Entscheidung zum passenden Wagen schnell gefunden. Mit einem 3/4 Jahr Vorlaufzeit haben wir dann den "Bushcamper" von Asco Car Hire sowie die Camps in den NPs in Botswana ueber Hans Schoelink von "Come-Along-Safaris" buchen lassen. Von A bis Z verlief alles perfekt, schnell und professionell ab.

Um etwas flexibel zu bleiben, haben wir uns fuer eine Reise gegen den Uhrzeigersinn entschieden. Somit vielen die Buchungen der Camps in die erste Haelfte der Reise und den weiteren Reiseverlauf konnten wir somit spontan angehen.

Wir sind in 31 Tagen insgesammt fast 4000 KM gefahren. Viel weniger ist fuer diese grosse Runde kaum moeglich, obwohl wir eher zu den Wenigfahrern gehoeren. Auch sind wir nicht taeglich 2 x auf Gamedrive gewesen, sondern haben auch ganz gerne mal nur das Lagerleben in den Camps genossen. Die Tiere kommen da ja schliesslich auch vorbei.

Apropos Tiere: sie waren alle da und haben sich zahlreich gezeigt. Alle ueblichen Verdaechtigen natuerlich, aber auch eine braune Hyaene, ein Leo, Wild Dogs und Cheetahs. Darueber waren wir sehr gluecklich! Nicht so gluecklich war ich darueber, dass wir bis zum Etosha warten mussten um endlich ein Loewenrudel zu sehen. Ich will gar nicht wissen, an wie vielen wir im Nxai Pan, Moremi oder Chobe nur knapp dran vorbei gefahren sind... Gehoert haben wir sie zumindest. Allein dafuer lohnt es sich schon nach Afrika zu fahren!


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Es war unsere erste Reise als Camper und als Offroader in Botswana. Unsere Praxis im Tiefsandfahren war bis dato lediglich die 4x4 Piste im Sossusvlei und ein kurzes Stueck in Botswana vor ein paar Jahren. Also hatten wir maechtig Respekt vor den Pisten die uns erwarteten. Und wir haben alles geschafft,! Ohne Pannen, ohne Platten, ohne Festfahren oder Absaufen. Letztes waere auch gar nicht moeglich gewesen, denn dank der anhaltenden Duerre und der extremen Hitze in diesem Jahr war alles sehr, sehr trocken. Und es war HOT, richtig MEGA HOT!


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Das waren unsere Stationen und Campsites:

10.09. - Windhoek Tamboti GH
11.09. - Zelga Guestfarm
12.09. - Thakadu Camp
13.09. - Island Safari Lodge Maun
14.09. - Baines Baobab CS1
15.09. - South Camp Nxai Pan CS 2
16.09. - Isaland Safari Lodge Maun
17.09. - Kazikiini Campsite
18.09. - Moremi Third Bridge CS3
19.09. - "
20.09. - Khwai North Gate CS5
21.09. - "
22.09. - Savuti CS7
23.09. - "
24.09. - Chobe Ihaha Campsite CS5
25.09. - Kubu Lodge Campsite
26.09. - Senyati Campsite CS 9
27.09. - "
28.09. - Namushasha Lodge Campsite
29.09. - RiverDance Lodge Campsite 1
30.09. - "
01.10. - Mobola Lodge Campsite 4
02.10. - "
03.10. - Onguma Bush Camp - Leadwood CS Steenbock
04.10. - "
05.10. - Halali Campsite
06.10. - "
07.10. - Etosha Safari Camp
08.10. - Ugab Terrasse Lodge Chalet 16
09.10. - Ameib Ranch Campsite
10.10. - "
11.10. - Ondekaremba Afrika Farm

Es war eine tolle Reise, wir koennten gleich nochmal losfahren! Bedingt durch die extreme Hitze an manchen Orten war der Genuss- oder Spassfaktor allerdings etwas angeschlagen. Savuti bei 40 Grad und bei wenig Schatten kann man nicht unbedingt "nur" geniessen. Auch die Tiere hatten extrem unter der Hitze zu leiden und liessen sich waehrend der Tagesstunden weniger blicken oder standen reg- und bewegungslos unter den Baeumen. Dem sind wir ebenfalls gefolgt und haben uns dann eher in den Camps aufgehalten.
Im Nachhinein wuerden wir bei der naechsten Reise (oh ja, die spukt bereits schon im Hinterkopf....) den Namibiateil , bis auf die Kwandoregion, auslassen um noch mehr Zeit im Nxai Pan, Moremi und Chobe zu haben. Auch der KTP reizt uns noch.

Also, wer Lust hat kann uns gerne folgen!
Und, wir halten auch wieiterhin fuer jeden einzelnen Elefanten!


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- Fortsetzung folgt -

Es gruesst euch,
Elsa

Teil 210. Dez. 2015

Die Reise beginnt.... endlich wieder AFRIKA!!!

10.09. - Da sind wir wieder. Ein ganzes Jahr der Planung und Vorfreude. Endlich kann es wieder losgehen. Ziemlich k.o. nach dem langen Flug mit SAA landen wir puenktlich (und mit Koffern!) in Windhoek. Das Ebola-Fiebermessen und die Einreise geht ratz-fatz und der freundliche Fahrer von Asco ist auch da. Schnell noch am ATM Geld ziehen und zum MTC Laden bevor wir zu unserer heutigen Unterkunft gebracht werden. Im Tamboti Guesthouse findet man unsere Buchung nicht. Na toll, bisher hat alles geklappt und dann sowas? Nach einigem hin und her gibt es "uns" dann doch und wir koennen endlich auf unser Zimmer. Heute steht nicht viel auf dem Programm, Schlaf nachholen und abends zu "Joe´s" was essen gehen. Mindestens ein Savanna Dry, ein Windhoek Lager und ein dickes Oryx-Steak. Yes, so kann der Urlaub beginnen. Die "Huette" ist wieder brechend voll.

Tamboti Guesthouse: Zweckmaessig und guenstig. NS 750,--. Grosse, saubere aber etwas in die Jahre gekommene Zimmer. Pool wegen Wassersparmassnahmen leider gesperrt. Fruehstueck gut. Bezahlung per CC-card. Fuer eine Uebernachtung ausreichend. Beim naechsten Mal wuerden wir evtl. doch wieder woanders hingehen.

11.09. - Um kurz vor 8 Uhr werden wir schon abgeholt. Bei Asco laeuft alles schnell, sehr ausfuehrlich und reibungslos ab. Wir sind begeistert von unserem Bushcamper. Ein Glueck haben wir kein neues Auto, knapp 95.000 KM sind auf dem Tacho. So fallen die zusaetzlichen Kratzer am Ende der Reise nicht so auf. Der Wagen ist sauber, der Kuehlschrank laeuft (seeehr wichtig!), alle Reifen und die zuaetzliche Ausruestung sind tip-top und unsere Sachen schnell im Keller unter dem Bett erstmal verstaut. Die bekannte krtitische Stelle am Faltdach ist schon x-mal verspachtelt und verklebt worden. Uns soll es aber nicht weiter stoeren, Regen ist eh keiner in Sicht. Bevor es losgeht bekommen wir noch eine Ueberaschungskiste uebergeben. "LolaKatze" - Nina und Hansi - haben uns eine volle Tasche mit allen moeglichen Utensilien, Mueckensprays, Gewuerzen, Papierrollen und und und ... von ihrer Reise im Juni ueberlassen. Dafuer bedanken wir uns noch einmal recht herzlich!
Die Mitarbeiter von Asco empfehlen uns, unseren Einkauf nicht beim Superspar der Marerua Mall sondern in der nahe gelegenen und kleineren Auas Valley Mall zu machen. Die "Langfinger" wissen, dass dort alle "Neuen" ihren Ersteinkauf taetigen und die Koffer noch gepackt im Auto liegen. Leichtes Spiel und reichlich Auswahl.
Nach dem Grosseinkauf gehts dann endlich auf die Piste. Natuerlich verfransen wir uns mitten in der Stadt, stellen 27x den Scheibenwischer ein, genauso so oft wie wir auch abbiegen muessen. Was fuer ein Stress, dann im Linksverkehr und mit einem Auto was man noch nicht kennt. Kurz vor dem Airport halten wir in Ruhe an und reparieren mit Tapeband erst mal den Scheibenwischer, der uns schon um die Ohren flog.
Dann geht es endlich ,schweissgebadet los, Richtung Gobabis und Grenze. Uebrigens, es ist schon maechtig heiss! Und ab jetzt wird es immer waermer.
Nach einer ziemlich langweiligen Strecke erreichen wir am Nachmittag die Zelda Guestfarm. Es ist wenig los, wir koennen uns einen Platz aussuchen. Leopards Cave gefaellt uns. Der Leo ist allerdings vor ein paar Tagen gestorben.


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Auspacken, Einrauemen, der erste Gin-Tonic, schliesslich muessen wir mit der taeglichen Dosis Prophilaxe weitermachen. Dann gehts zum Buffet in der Lodge und schon ziemlich bald kriechen wir in die Koje. Als Betthupferl gibt es den ersten Amarula! Hier beginnt der Urlaub nun richtig!

Zelda Guestfarm: N$ 140,--, CC-Card, site "Leopards Cave" - schoene, grosse campsite , Schatten, Tisch & Stuehle. E+W-Anschluss. Saubere Ablutions und Duschen, Ruhig und schattig. Essen in der Lodge war gut. Alle sehr freundlich. Fuer uns ein guter Uebernachtungsplatz.

- Fortsetzung folgt -

Es gruesst euch im Afrika-Modus,
Elsa

Teil 311. Dez. 2015

N ´abend zusammen,

schoen, dass einige von euch uns begleiten! Das freut mich.
Vor unserer Reise waren wir natuerlich ganz scharf auf saemtliche Infos oder Fotos zum Bushcamper.

Hier habe ich auch noch ein paar Details zu "Technik", "Praktisch" und "sonstige Helferlein":


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Alles Wichtige greifbar am Eingang; oben links sieht man die geflickte Ecke vom Faltdach, die bei Regen echt ein Problem ist.



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Mit diesen Stollen sind wir ueberall durchgekommen.


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Speziell fuer Botswana: der Wagenschluessel wurde immer "baboonsicher" an einem Karabinerhaken befestigt, den wir am Schloss des ehemaligen Fussteils befestigt haben. Ausserdem entfiel die haeufige Frage: Wo ist der Schluessel?


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Die Solarlampe gehoert zur Ausruestung von Asco. Sie kann auch ueber ein Kabel oder Kurbel zusaetzlich geladen werden. Leider haben wir vergessen, uns zusaetzlich noch eine 2. Solarlampe bei Asco zu leihen. Waere auch kein Problem gewesen. Zusaetzlich zu unseren Stirnlampen war es aber ausreichend.


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Das staendige Verschliessen de Aussenfaecher mit dem Schloss war uns immer zu laestig. Wir haben uns mit einem stabilen Draht kurzfristig und affensicher so beholfen...


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Bevor es in die Kabine ging, Fuesse waschen! In Savuti aber zwecklos, der schwarze Sand kommt bis in die hinterste Ritze...


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"Bush-Air Condition" - so geht Kuehlung von unten. Kuehlung oben nur mit Gin-Tonic oder Savanna . (aehm... sorry, aber Fusspflege gab erst wieder in Kasane....)


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Cockpit



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Hinter den Sitzen war Platz fuer die Taschen, Warndreieck, Kompressor, Alufolie fuer die Frontscheibe und kl. Rucksack


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Der Kompressor, sehr einfach zu bedienen. Aufpumpen dauert allerdings etwas.

Bis morgen, dann geht die Reise weiter.

Es gruesst,
Elsa

Teil 412. Dez. 2015

12.09. - Von Gobabis nach Ghanzi, Botswana
Der heutige Tag ist ein Fahrtag, einfach nur Strecke machen.
Nach der ersten Nacht im Bushcamper (ja, wir haben wuuuunderbar geschlafen...) gibt es erstmal ein gemuetliches Fruehstueck.
Dann geht es auf die Piste Richtung Grenze. Schnell sind wir am Grenzposten Buitepos, wo nicht viel los ist. Unser frohgelauntes „good morning“ ruettelt alle Anwesenden aus dem Daemmerschlaf. Damit fuer 5 Minuten wieder Ruhe einkehrt, werden wir mit Formulare ausfuellen beschaeftigt. Dann muessen wir die Damen und Herren wieder stoeren. Ein kurzes Hochgucken und schon rattert mit ordentlichem Schmackes der Stempel in unsere Paesse. Ja, das lieben sie alle, das Stempeln. Dann ein leises Murmeln „have a save trip“ und schon kehrt wieder Ruhe ein, am Grenzposten von Namibia. „The same procedure“ auf botswanischer Seite.
Die Strassennutzungsgebuehr fuer Botswana koennen wir in Nam. Dollar bezahlen.

Dann folgt eine eher langweilige Fahrstrecke, einzige Abwechslung in der graubraunen, trockenen und kargen Landschaft sind ein paar Esel am Strassenrand und die Strassenkreuzung A2 auf A3. Man sieht die anhaltende Duerre, kein gruenes Blatt weit und breit. Ueber dem Asphalt flimmert es, es ist heiß. Sehr heiß.

Bevor wir kurz vor Ghanzi zum Thakadu Camp abbiegen, fahren wir noch kurz in den Ort und versorgen uns beim ATM am Einkaufszentrum, direkt gegenueber des Airports, mit genuegend Pulas fur die naechste Zeit.


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Das erste von vielen Toren die wir noch oeffnen werden...


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Im Thakadu Camp ist wenig los, wir koennen uns eine campsite aussuchen. Die Anlage ist weitlaeufig und wir suchen uns einen schoenen und schattigen Platz zwischen den kahlen Bueschen. Die jungen Betreiber sind sehr nett und die ganze Anlage wirkt sehr locker und leger.


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Den Nachmittag haengen wir am Pool ab und kuehlen uns mit Rock Shandy und Bier. Am Nachmittag kommen die ersten Tiere ans Wasserloch, Springboecke, Impalas, Kudus und auch ein erstes Gnu laesst sich sehen.
Am Abend essen wir Eland im Restaurant. Sehr lecker.


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Wir fragen uns, wo die angebliche Hochsaison ist? Vielleicht wird das ab Maun ja anders.

Thakadu Camp: R 290,--, campsite 2, grosszuegige Anlage mit viel Buschwerk. Einfache aber saubere Ablutions, Duschen solarbetrieben. Bar & Rest & Pool mit Blick zum Wasserloch. Essen, Menu oder à la carte, war gut. Man sitzt recht nett im Freien. Lockere Atmosphaere. Springboecke und Honigdachse durchstreifen nachts die campsites.


13.09.- Von Ghanzi nach Maun
Eigentlich hatten wir heute vorgehabt, bis Khumaga zu fahren und dort im Tiians Camp zu uebernachten. Am naechsten Tags sollte es dann mit der Faehre ueber den Boteti und durch den Magkadikgadi Pans NP bis Baines Baobab gehen. Es war uns dann doch zu weit und wir entschieden uns nur in Maun zu bleiben. Ausserdem hatten wir etwas Respekt am gleichen Tag 2 x Sandpisten zu fahren. Also Liessen wir Khumaga rechts liegen.


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Vor der Abfahrt gibt es Fruehstueck vom "Chef"


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auch wir halten fuer Gnus!
😉

Kaum in Maun landen wir prompt im „Bon Arrivé“, zu Kaffee und Kuchen. Live TV pur. Hier zeigt sich in „voller Montur & Ausruestung“ jeder der auf Safari geht. In den Kassen der europ. Outdoorlaeden muss es kraeftig geklingelt haben. Was man so alles braucht, wenn man im Safarifahrzeug mit Fahrer und Koch durch den Busch kutschiert wird...
Den Leuten laeuft in hochgeschlossenen Safariklamotten und knoechelhohen alpinen Wanderstiefeln der Schweiss in Stroemen runter. Kein Wunder, bei fast 40 Grad.....

Nachdem wir uns einige Camps angeschaut haben, u.a. auch Old Bridge Backpackers und das Audi Camp, entscheiden wir uns fuer die ruhige, am Thamalakane River gelegene Campsite der Island Safari Lodge. Die Lodgeanlage mit Bar, Rest. und Pool darf von den Campern genutzt werden. Es ist nicht viel los und wir stehen idyllisch direkt am Wasser. Und unter einem schoenen grossen Leberwurstbaum! Das soll uns am naechsten Morgen noch zum Verhaengniss werden!


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schoener Platz unter dem Leberwurstbaum


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Island Safari Lodge Campsite: P 180,-- , campsite direkt am River , Schatten und schoener Blick auf den Thamalakane River. Etwas abseits des Ortes gelegen, ruhig. Tagsueber fahren allerdings die Boote an der Anlage entlang. Uns hat es nicht gestoert. Essen im Rest. war gut und guenstig. Es kommen auch Overlaender auf diesen Platz, es waren aber heute nur einige einzelne Camper da. Wir fanden es hier sehr schoen.

Morgen beginnt das Abenteuer!
Bis dann,
Elsa

Teil 513. Dez. 2015

14.09. - von Maun nach Baines Baobab, Nxai Pan NP

In Afrika braucht man morgens nicht nach dem Wetter schauen, hier scheint immer die Sonne!

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Waehrend wir Fruehstueck machen, werden wir beobachtet! Das wissen wir aber nicht! Abwechselnd laufen wir hin und her zwischen Kuehlschrank, Kuechenkiste und Kocher.
Waehrend D. die Eier vorbereitet laufe ich noch einmal ins Auto. Ich hoere Aeste knacken und denke mir nichts dabei. Ich hoere nochmal Aeste knacken, diesmal naeher und denke mir immer noch nichts dabei. Dann hoere ich viele Aeste knacken und sehe im Augenwinkel einen Schatten vor dem Fenster des Faltdaches vorbeihuschen. Schei......
Ich sprinte raus uns sehe 2 Baboons ueber unseren Tisch jumpen, im wahrsten Sinne des Wortes: im Affentempo. Alles moegliche fliegt zu Boden fliegen. Der grosse Baboon hat sich was geschnappt, ich kann aber oben im Baum nicht erkennen was es ist. Der kleine, dieses Luder ,sitzt etwa 3 Meter ueber mir oben auf einem Ast und haelt unsere Ciabattas interessiert unter seine Nase. Du Miststueck, wenn ich dich kriege...
Ok, Fruehstueck also nur mit Graubrot. Ein Glueck war den beiden Schlawiener die Tupperdose mit dem Kaese und Aufschnitt zu schwer. Spaeter sehen wir die Diebe ueber den Platz flitzen und in den Muelltonnen der anderen Camper wuehlen. Dann merken wir, dass ein Salzstreuer und eine ganze Packung Teebeutel fehlt, ausgerechnet aus „LolaKatze´s“ Ueberraschungskiste.
Die extra fuer den Urlaub gebastelte Flitsche... ja die steckt im Fach in der Kabinentuer. Da steckt sie gut. Und passende Steine dafuer haben wir auch noch nicht. Ab jetzt sind wir immer „parat“ und lassen uns so schnell nichts mehr klauen. Ha ha... denkste! Aber das kommt spaeter.
Jetzt wissen wir auch ,woher die komischen Flecken auf unserem Wagen stammen!

Wir verlassen Maun, vollgetankt und mit genuegend Proviant und Wasser, auf der A3 Richtung Osten. Um den ausgelassenen Schlenker ueber Khumaga und dem Boteti tut es mir ein wenig Leid, dann eben beim naechsten Mal.

Ziemlich bald sind wir am Gate des Nxai Pan NP. Wir legen unsere Buchungen vor, bezahlen die Parkgebuehren fuer die 2 Tage und erkundigen uns nach dem Pistenzustand. Man macht uns Mut, der Tiefsand sei gar nicht sooooooo schlimm. Etwas mulmig wird mir, als ich einen Hilux vor uns beim „schwimmen“ im Sand sehe und das direkt hinter dem Gate. Oh je, das wird ja heiter werden...


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Also, Luft raus auf 1,5 bar und los geht’s. Und schon bald „schwimmen“ wir auch. Hier ist nichts mit langsamen Rantasten, nee nee, es geht gleich ins Eingemachte.

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Auf den naechsten 35 km bis Baines Baobab und der Salzpfanne steht uns der Schweiss auf der Stirn. Nur nicht halten und hoffentlich kommt uns keiner entgegen. Die letzten KM nach der Abzweigung sind nicht mehr so schlimm, es geht durch schoene Buschlandschaft und wir schwimmen nicht mehr so im breiten Tiefsand. Festfahren kann man sich hier aber immer noch.

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Dann sehen wir sie, die Pfanne und weiter weg auch die Baobabs. Geschafft! Ich klopfe meinem „driver“ stolz auf die Schulter, gut gemacht! Die Anspannung faellt ab und wir kommen zum angenehmeren Teil, das Geniessen.
Im Forum hat jemand mal gesagt: „Im Nxai Pan koennt ihr das Tiefsandfahren ueben damit ihr fuer den Moremi fit seit“ Schluck....
Egal, jetzt zaehlt erst mal das hier & heute. Ueber die Rueckfahrt machen wir uns dann in 2 Tagen Gedanken.

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Was soll ich sagen, die Baobabs sind gewaltig, ...einfach grandios. Dann diese Weite, diese Landschaft, diese Stille... wir sind total fasziniert. Und wir sind hier ganz alleine. Seit dem Gate haben wir nur ein Auto gesehen, und das fuhr entgegensetzt.

Wir halten uns eine ganze Weile bei den Baobas auf, bevor wir „rueber“ zu campsite 1 fahren. Hinten am Horizont, da wo man so gerade noch einen einzelnen Baobab sieht. Wir kennen ja die Weite und die Einsamkeit aus Nordamerika , aber das hier toppt einfach alles. Die campsite ist einfach ein Traum.

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- Seite 2 -

Teil 613. Dez. 2015

Ergaenzung - Seite 2 -

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Wir verbringen einen tollen Nachmittag auf „unserem Platz“, erleben eine sagenhaften Sonnenuntergang, den funkelnden Sternenhimmel bei gemuetlichen Lagerfeuer und geniessen einfach unser Glueck, hier sein zu duerfen!
Habt ihr schon mal die Stille gehoert? Hier hoert man sie garantiert!

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Baines Baobab CS1 – US 100,-- , einfach ein Traum! Fuer uns die schoenste campsite!


Morgen geht es weiter auf Sand... und die ersten Tiere kommen.
Elsa

Teil 714. Dez. 2015

15.09. - Von Baines Baobab zum South Camp, Nxai Pan NP
Was ist schoener, Sonnenuntergang oder Sonnenaufgang? Beides! Zumindest im suedlichen Afrika!

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Heute morgen ist es richtig stuermisch und frisch. Nach der Hizte der ersten Tage voellig ungewohnt. Ein Blick aufs Thermoter zeigt 11 Grad! Ein Glueck, dass wir ueberhaupt warme Jacken dabei haben. Bei dem Wind bekommen wir den Kocher nicht an und der Wind pfeifft uns um die Ohren, also wird drinnen gefruehstueckt. Draussen rennen aufgeregt die Frankolinhuehner ueber die campsite und machen ein Mordspektakel.

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Die Baobabgruppe posiert vor rosa-lila-lachs-orange-gelben Hintergrund.

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Leider muessen wir diesen Platz heute verlassen. Hier kann man es auch laenger aushalten, auch wenn es nicht viel zu tun gibt, ausser die Weite und die Stille geniessen.
Unsere heutige Strecke ist nicht lang …. aber OHO!!! 🤢 🤩 🤢

Ich bekomme langsam schwitzige Haende, denn ich weiss von Beschreibungen her, was uns erwartet. Mein „driver“ leider noch nicht.... 😗
Da war das erste Stueck hinter dem Entrance-Gate ja ein Kinderspiel. Aber bis zum Gate des South Camp haben wir heute nochmal ca. 20 KM uebelsten Tiefsand vor uns. 🤩

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Wir kommen relativ frueh los. Das ist gut, so ist der Sand fester als zur Mittagszeit.
Alle Anspannung faellt ab, als wir dann ohne Einbuddeln das South Camp erreichen.

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Ehrlich, es waren die schwierigsten KM der ganzen Reise 😣 .
Ein Glueck muessen wir keinem anderen Fahrzeug ausweichen. Es sind auf der ganzen Strecke eh nur 2 die uns entgegen kommen. Hochsaison eben!

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Campsite 2 liegt schoen am Rand, zwischen den 2 Ablutions und stellenweiser offener Sicht auf die weite Grasebene. Wir erkunden den Platz und den kuerzesten Weg durch die Buesche, falls wir nachts zur Pipibox muessen. Natuerlich nur zu zweit, denn wir wissen ja nicht wer & was hier nachts durch die Buesche schleicht. 🤨 Es ist unser erstes Wildcamp. Bauchkribbeln...

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Was sind das fuer Geraeusche? Und da sind die ersten Elis! Gleich an beiden Ablutions stehen sie und halten die Ruessel in ein Erdloch. Sie schluerfen das Black – und Greywater aus der Kanalisation! Oh wie lecker... 🤢
Unser Platznachbar meint, sie wechseln den ganzen Tag zwischen den Ablutions hin und her und sind sehr friedlich. Oha...

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Da es noch frueh ist fahren wir gleich zum Wasserloch, etwa 3 km entfernt. Es ist sehr heiß, eigentlich machen wir uns nicht viel Hoffnungen Tiere zu sehen. Aber weit gefehlt, einige sind doch schon da und jede Menge kommen noch nach...

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Zurueck auf der campsite kuemmern wir uns erst mal um unsere Malaria Prophilaxe. Im Schatten des einzigen Baumes der noch etwas Schatten spendet gibt es einen eiskalten Gin-Tonic, dann richten wir das Lagerfeuer schon mal her und den Grill, damit es nach dem sundowner und dem gamedrive schnell geht. Die Elis schluerfen derweil immer noch an den Loechern. Inzwischen trauen wir uns aber an ihnen vorbei um zu den Ablutions (was fuer eine Festung!) zu kommen.

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Bevor wir zum game-drive aufbrechen, passierts! 🤩 🤩 🤩
Wir lassen grad das Faltdach runter und machen den Camper startklar. Wir sind beide drinnen in der Kabine. D. kramt noch rum, ich steige aus und will rechts um den Wagen rumgehen...
Eine grosse, dunkle und gefuehlte 3 Meter hohe Wand tut sich vor mir auf...
Ein Elefantelnbulle steht vor mir und ruesselt mir entgegen! Gaaanz langsam lege ich den Rueckwaertsgang ein, immer noch auf „du & du“ mit dem Eli, steige rueckwaerts wieder ins Auto und spreche ganz leise. „MichhatdadraussengradeinElefantangehauchtwoistdieKamera?“.
D. versteht die Lage noch nicht und guckt mich fragend an. „IchsagtedastehteinriesigerElefantdraussenvorderTuerundschautmichanwoistdieKamera?“
Natuerlich ist die Kamera schon vorne in der Fahrerkabine. So´n schei.... 😗
Der graue Riese dreht langsam ab und laeuft in Richtung der Ablutions. Ich flizte raus und hole die Kamera und erwische leider nur noch sein Hinterteil....

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Puh, wo sind die Herztropfen? Der Puls rast noch, schliesslich sagt man ja nicht jeden Tag seinem Elefanten guten Tag.

Erst jetzt realisieren wir auch, dass unsere campsite genau auf dem Elefantenpfad zwischen den beiden Ablutions liegt. Wie koennen die sich nur so geraeuschlos naehern? Eins steht fest, heute nacht gehen wir nicht raus! Einer nimmt den Vorder- , der andere den Hinterreifen! 😊

Aber nun gehts zum game-drive.

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Der 6. im Lotto - Eine braune Hyaene. Ich bin total happy 🤪 😘 😄 , auch wenn das Foto nur sehr unscharf ist.

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Also fuer den ersten Tag war das doch schon mal ganz gut, oder ?

Wir grillen Kudu und es schmeckt nach diesem ereignisreichen Tag besonders lecker. Danach gucken wir noch lange ins Feuer und als Betthupferl gibt es Amarula.

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Mitten in der Nacht werde ich durch lauten Knacken im Gebuesch wach. Die Elis sind da. Und nicht nur einer. Die restliche Nacht schiebe ich sozusagen Wache und beobachte die dunklen Schatten rund um unseren Bushcamper. Erstaunlich wie leise man sie am Wagen vorbeilaufen hoert. Wie in Pantoffeln.
Ist das schoen!

South Camp – Nxai Pan NP, CS 02 – ein schoener, grosser Platz, stellenweise offene Sicht auf die Grasebene (wenn die Buesche kahl sind!) , der Elifanten-Pfad geht mitten durch, ca. 50-60 Metern zum Ablutionblock. Wir fanden es toll hier.

Morgen gibt´s noch mehr Viecher!!!
Bis dann,
Elsa

Teil 816. Dez. 2015

16.09. - Vom Nxai Pan NP nach Maun

Die ganze Nacht haben wir die Elis gehoert, mensch, war das spannend 🤪 . Morgens sehen wir ihre riesigen Fussstapfen ueber die ganze campsite verteilt. Jetzt ist keiner mehr zu sehen, auch an den Ablutions ist es still.

Nach dem Fruehstueck fahren wir noch einmal zum Wasserloch. Wo sind alle Tiere hin? 🙁 Gaehnende Leere was die Grossen angeht, dafuer sind aber die ueblichen Kleinen da. Scharen von Perlhuehner, Riesentrappen, irgendwelche Tauben?, 3 flinke Schakale und am Horizont ein einzelnes Gnu.

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Wenn man Tiere beobachten will, heisst es: Geduld haben. Mit einem 2. Fruestueck im Auto warten wir, und warten.... ohne das was passiert. Es wird immer waermer. Eigentlich koennten wir jetzt auch losfahren, denn wir wollen die Sandpiste in Angriff nehmen, solange der Sand noch relativ fest (fest ist gut....) ist.

Dann kommt ein Landy herangefahren, stellt sich seitlich zu uns meint: In etwa 1 km kommen 3 Cheetahs Richtung Wasserloch gelaufen. Nee, was ein Glueck. 🤩 🤪 Geduld zahlt sich doch aus!
Keine 10 Minuten spaeter kommen sie nacheinander aus den Bueschen hervor und laufen zwischen unserem Auto und dem Landy zum Wasserloch.

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Ich kann unser Glueck kaum fassen. Die Sandpiste ist uns grad ziemlich egal und muss warten. Eine ganze Stunde beobachten wir sie. Nach ausgiebigen Saufen legen sich verteilt rund ums Wasserloch „flach“. Sie sind trotzdem immer „online“ und beobachten die nichtsahnenden Neuankoemmling. Die Springboecke verhalten sich aber alle nervoes. Der Hunger kann nicht gross sein, denn die kleineren Viecher am Wasser interessieren sie nicht. Sie liegen so flach am Boden, dass man sie aus der Entfernung ueberhaupt nicht wahrnehmen kann.


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Schweren Herzen brechen wir dann doch auf. Das war ein kroenender Abschluss.

Auf dem Weg zum Gate des South Camps begegnen wir noch einigen kleineren Eli-Herden. Die zeige ich euch aber jetzt nicht alle, denn ihr werdet noch viele 😗 andere sehen. Schliesslich sind wir hier noch am Anfang der Reise...

Wir kennen ja nun die Strecke die uns erwartet und nehmen sie schon viel gelassener in Angriff. Trotzdem ist diese Teufels-Tiefsandpiste kein Kinderspiel und erfordert einiges an Konzentration und Fingerspitzengefuehl. Manchmal ist es sehr schwer zu entscheiden 😕 , welcher Spur man folgt. Es kann so schnell passieren, dass der Wagen aus der Spur ausbricht, weil man zu stark gegenlenkt. Seitlich in den Spuren stecken viele Baumstuempfe und Aeste, das kann ganz schnell zu einem aufgeschlitzen Reifen fuehren.

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Wir kommen gut „durch“und sind mittags am Entrance Gate. Ob das „gut Durchkommen“ nun dem noch etwas festeren Sand zu verdanken ist oder der Tatsache, dass man nicht mehr so verkrampft an die Sache rangeht... who knows...?

Nun geht es straight nach Maun. Einkaufen fuer „8 Tage Busch“, Tanken , nach Feuerholz Ausschau halten. Wir fahren anschliessend wieder zur Island Safari Lodge Campsite. Dort hat es uns gut gefallen und auch heute finde wir hier noch eine schoene site am Wasser, auch wenn der CG heute richtig voll ist mit Overlandern.

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Zum Dinner gehen wir rueber zur Lodge und sitzen beim schoenen Sonnenuntergang dort im schattigen Garten. Zuerst gibt es einen riesigen Rock Shandy, wir beobachten das Leben am Flussufer und anschliessend essen wir einen leckeren Fisch.

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was ist das fuer ein Bird?

Beim Essen huscht mir eine flinke Wasserschlange ueber die Fuesse 😮 . Sie ist genauso erschrocken wie ich und huscht schnell wieder in den Thamalakane. Auf der Weg zurueck zur Campsite leuchten wir den Weg besonders gut aus, denn ein Baumstumpf ist nicht immer ein Baumstumpf 😗 .

So, morgen geht es in den Busch!
LG,
Elsa

Teil 919. Dez. 2015

17.9. - Maun bis kurz vor Moremi South Gate

Heute war eigentlich ein 2.Tag in Maun geplant. Aber was sollen wir hier in der Stadt? Den Deltaflug lassen wir mal lieber (huestel.... 🤢 ) , es ist einfach too $$$ much. Und Schnaeppchen wurden auch keine angeboten 😈 . Sicher, manch einer wird sagen, wenn man schon in der Gegend dann sollte man…. Aber wer sagt denn, dass wir das letzte Mal hier sind?!!!! Also heben wir uns das als highlight fuer die naechste Reise auf. 😉

Alle Tanks sind voll, der Kuehlschrank und der Keller unter dem Bett ebenfalls. 120 Liter Trinkwasser, 80 Liter Brauchwasser im Tank des Buschcampers, 160 Liter Diesel, zusaetzlich zur anderen "Fluessigkeiten 😗 ". Bei dem Gewicht buddeln wir uns bestimmt ein...

Da unsere Buchung fuer Third Bridge im Moremi GR erst ab morgen ist, fahren wir noch einmal zum Xomae Office am Einkaufscenter und fragen, ob wir evtl. schon eine Nacht frueher kommen koennen. Leider nicht. Auch im Camp beim South Gate ist erst mal nichts zu machen. Vielleicht sollen wir spaeter noch einmal fragen. Alternativ waere da ja auch noch die Kazikiini Community Campsite. Da uns das mit dem South Gate zu unsicher ist, entscheiden wir uns fuer Kazikiini. Ausserdem entfaellt so auch die zusaetzliche Parkgebuehr fuer diese Nacht.

Da wir ja nicht weit fahren muessen, lassen wir es ruhig angehen. Zuerst noch auf Asphalt, danach geht’s auf Gravel weiter. Am Ortsausgang decken wir uns noch mit genuegend Feuerholz ein. Am Vet-Kontrol interessiert sich keiner fuer uns. Die strengen Fleisch-Kontrollen wegen der Maul-und Klauenseuche finden in die Gegenrichtung statt.

Bereits mittags sind wir im Kazikiini Community Camp. Eine urige Anlage, uns gefaellt es. Die Angestellten sind sehr freundlich und aufgeschlossen, weisen uns in das Camp ein und warmen uns vor den wilden Tieren. Welche denn, will ich wissen? Oh, da kann alles kommen... wir sollen achtsam bleiben. 🤩
Wir koennen uns einen Platz aussuchen, es ist alles frei. Die einzeln sites sind riesig, auf jeder koennen mehrere Camper stehen und man hat immer noch Platz. Noch sind wir die einzigen Camper, am Abend kommen aber noch 2-3 dazu. Hochsaison! Ich frage mich wie esin der Nebensaison wohl aussieht....

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Ein Glueck gibt es einige Baueme, somit koennen wir wieder auf Schatten-Wanderschaft gehen.
Boah....... es ist bruetend heiß! 39 Grad. 🤢

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Kaum richten wir uns haueslich ein, fallen die Kleintiere ein. Tokos, jede menge Birds und zwei neugierige Zwergmangusten. Aber da sind auch schon groessere Tiere unterwegs, 2 Hyaene ziehen durch das hohe Gras und verschwinden dann aber auch schnell wieder aus unserer Sichtweite.

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Wir bauen unsere „Burg“ auf. Stuehle und Tisch stehen zwischen offener Kabinentuer und Feuerstelle. Jetzt bitte nicht lachen, aber wir haben noch keine Erfahrungen mit freilaufenden Hyaenen auf der campsite und das ganze auch noch ohne Zaun dazwischen! ( Zu dem Zeitpunkt weiss ich noch nichts von meiner beginnenden Faszination fuer Hyaenen, wer haette das gedacht... 😘 )

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Bei der Hitze hilft jetzt nur ein kaltes Gin-Tonic, noch besser sogar zwei 😗 .

Etwa 100 Meter von unserer site entfernt sind die eingezaeunten (jetzt weiss ich warum!) „Ablutions“ mit Blick in den Sternenhimmel, solarbeheizte Duschen, mehreren Toiletten und Waschmoeglicheiten.
Nett gemacht und alles sauber. Sogar der Boden ist geharkt.

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Die Bar und das Restaurant (welches nur gegen Voranmeldung oeffnet) sind ebenfalls bei uns um die Ecke. Gerade als wir es uns anschauen wollen, entdeckt der Angestellte ein Rudel Wild Dogs 🤩 🤪 an der kleinen Wasserstelle davor. Ich kann es kaum fassen, was fuer ein Glueck ! Wir sind noch nicht mal ganz drin im Moremi GR, dem eigentlichen Highlight der Reise und haben schon eine braune Hyaene, Cheetahs und nun die Wild Dogs gesehen.

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Leider ist die kleine Waserstelle etwas vom Gestruepp verdeckt, so dass wir nicht genau sehen koennen, wie viele es sind. Vielleicht 6-8. Weiter raus aus der Lapa trauen wir uns nicht, ausserdem moechten wir sie nicht erschrecken oder verjagen. Wir beobachten sie eine Weile, einige legen sich ziemlich versteckt in die Buesche, andere ziehen von dannen. Bestimmt waren auch die Hyaenen vorhin zum Wassertrinken gekommen.

Vor der Daemmerung gehen wir duschen, dann wird der Grill angeschmissen und gleichzeitig auch ein Feuer gemacht. Etwas unheimlich ist es schon, wenn man nicht genau weiss , was so in der Naehe rumschleicht. 🤨
Ein schoener Abend, so in der Wildnis.

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Natuerlich gibt es auch wieder ein Afrika-Sonnenuntergang!
Und ein Amarula! Oder zwei...

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Kazikiini Community Campsite, ausserhalb von Maun – mit P 512,-- nicht ganz billig, only cash, wir fanden es trotzdem ganz nett hier. Alles gepflegt und sauber. Restaurant war nicht in Betrieb, da nur gegen Anmeldung, Solarduschen, kein Strom (nachts aber Wegbeleuchtung zu den Ablutions) , grosszuegige sites. Relatif nah an der Pad, diese haben wir aber nachts nicht gehoert. Kurze Strecke bis zum South Gate des Moremi GR. Alternative wenn im GR alles besetzt ist.

Morgen geht es ueber Knueppelbruecken nach Third Bridge.

Es gruesst aus dem Busch,
Elsa

Teil 1010. Jan. 2016

Ein frohes NEUES JAHR euch allen! Moege 2016 uns allen ausser Glueck, Zufriedenheit, Gesundheit und Harmonie auch wieder viele schoene Reiseerlebnisse bringen!

So, und nach der ganzen Weihnachts- und Neujahrsschlemmerei wollen wir mal wieder die Kilos wegschwitzen... es geht also weiter durch die Hitze Botswanas!


18.09.- 20.09. - Moremi GR - Third Bridge

In der Nacht hat es ein paar Mal geschaeppert auf dem Platz und im Schein der Stirnlampen waren mehrere Honigdachse zu sehen die sich an den Muelltonnen zu schaffen machten. Bei jedem Knacken im Gebuesch bin ich sofort hellwach und als ich mal kurz muss ( echt dringend, es ging nicht mehr...) und dem grossen Baumstamm Guten Tag sage laeuft was „Vierbeiniges??“ an mir vorbei. Ich habe mir noch nie im Leben soll schnell die Hosen hochgezogen und bin auch dann schon wieder fix im Auto. Ich denke nicht daran, noch einmal „zu muessen“.
D. wagt es aber trotzdem mal rueber zu den Toiletten zu gehen. Ich leuchte derweil den ganzen Platz ab, das hat man bestimmt bis Maun sehen koennen.
Nach endlosen Minuten ist er wieder da und auch sichtlich erleichtert. Ich auch. Wild Dogs oder Hyaenen? Die Buschzeitung am naechsten morgen ist fuer uns noch nicht sehr aufschlussreich, das Faehrtenlesen muessen wir noch ueben. Es sind auf jeden Fall viele "4 Pfoten" Abdruecke zu sehen.

Heute haben wir es nicht weit, darum lassen wir es ziemlich relaxt angehen. Gemuetliches Fruehstueck, Einrauemen und dann los. Inzwischen sind wir auch geuebt und alles hat sein festen Platz in der Kabine und im Keller. Nur das „Reinquetschen“ des Feuerholzes wird bis zum Ende der Reise verflucht. Irgendwo bleibt man immer haengen.

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Am South Gate des Moremi GR kaufen wir uns eine Uebersichtskarte, bezahlen unsere Parkgebuehren und bekommen einige Infos zur Strecke. Alle Bruecken seien ok, keine Wasserdurchfahren, aber einige Stellen Tiefsand. Nach dem Blick auf unser Auto folgt der Kommentar: No problem! Die Black Pools Region sei leider sehr, sehr trocken, kaum Tiere. Da wir erst ein Gefuehl fuer die Gegend und die Pisten bekommen wollen, entschliessen wir uns, sie auszulassen und direkt nach Third Bridge zu fahren.

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Wir geniessen die Fahrt durch die Mopanebuesche, die Huppelpisten und den Tiefsand , die Elis die direkt vor einem aus dem Busch kommen und haben Spass, zum ersten Mal ueber die so beruehmten Knueppelbruecken zu fahren.

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Am fruehen Nachmittag und bei beissender Hitze kommen wir im Third Bridge Camp an. Wir haben eine schoene und grosszuegige site #3 ,direkt unter einem riesigen Leberwurstbaum. Zwar kein direkter Blick auf die Wasserlaeufe, aber trotzdem mit Hippogrunzen inklusive.
Eigentlich sollten wir die site mit noch 2 anderen Campern teilen, so heisst es, aber bis zur Abfahrt 2 Tage spaeter haben wir den Platz fuer uns alleine. Ich sage nur: Hochsaison... Ich bin mit sicher, hier haetten wir gestern auch noch Platz bekommen. Aber Kazikiini war ein guter Deal, wegen der Wild Dogs.

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Am Nachmittag brechen wir zum game-drive auf, Mboma Island Loop. Mein lieber Scholli, der Tiefsand hat es in sich. Am Anfang noch recht easy, dann wird es aber brisanter. Bei dem Tempo und der relative grossen Loop merken wir schnell, dass wir die komplette Runde nicht bis zum Sonnenuntergang schaffen werden und entscheiden uns zu kuerzen.
Aber wo wenden? Also erst mal weiter fahren bis eine passende Stelle kommt. Als diese gefunden ist, verlassen wir die Spur und …..buddeln uns ein! Yes!
Na ja, nicht so richtig und tief, aber so kurz davor reicht ja fuers erste auch. Jetzt blos nicht zu viel buddeln, sonst graben wir uns noch mehr ein. Aus den vielen ,vielen Berichten und Anleitungen zum 4x4 Fahren haben wir uns zusammenfassend gemerkt:
1. Ruhe bewahren, 2. in Low 4 runterschalten, 3. ein Stueck zuruecksetzen , 4. neu anfahren und blos nicht den Motor abwuergen!
Und... es funktioniert!
Zugegeben, ein wenig Angstschweiss stand uns schon auf der Stirn. So viele andere Autos haben wir jetzt nicht gesehen die uns haetten helfen koennen. Aber es ist ja gut gegangen und wir entspannen wieder und koennen den Rueckweg geniessen.

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Das Licht und die weite offene Ebene vor dem Camp sind ein Traum, dazu die vielen verschiedenen Tierherden ...einfach fantastisch. Genauso haben wir es uns vorgestellt.

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Unsere campsite haben wir nach wie vor alleine und das bleibt auch so. Wo ist hier bitte was ausgebucht? Zumindest 1 campsite ist komplett leer geblieben, dazu die anderen eigentlich doppelt belegten Plaetze. Entweder haben die in den Bueros die Buchungen nicht im Griff oder es lassen tatsaechlich so viele Camper ihre Buchung einfach verfallen, warum auch immer. Wir machen uns also breit und wandern mit dem Schatten unter dem Leberwurstbaum.

Wir haben natuerlich viel zu spaet mit dem Grillen angefangen und viel zu lange fuer die Prophilaxe in fluessiger Form gebraucht. Als wir endlich unsere Kudusteaks auf dem Teller haben und die Folienkartoffeln fertig sind ist es schon stockdunkel. Zwischen den Bissen und im Schein der Stirnlampen wandern unsere Blicke natuerlich in alle Richtungen, ueberall raschelt es in den Bueschen.
Wir kommen kaum zum Essen. Das erste Paar leuchtender Augen entpuppt sich als ein harmloses Impala, doch das zweite Paar Augen, nur kurze Zeit spaeter ,kommt langsam, aber gezielt in unsere Richtung.
Eine Hyaene, und was fuer ein Riesenviech! Wir schnappen uns unsere Teller und fluechten schnell in die Fahrerkabine. Ein Glueck war diese auf und wir muessen nicht erst die Schluessel suchen. Um unsere erste Hyaene aber auch richtig sehen zu koennen, machen wir kurz die Scheinwerfer an. Aber nur kurz, denn ich weiss selbstverstaendlich, dass man die Tiere damit blendet.
Aber schliesslich hat man nicht jeden Tag solche Begegnungen. Sie marschiert langsam, und natuerlich mit langer Nase an unserem Tisch und dann am Auto vorbei und verschwindet wieder im Gebuesch.
Wow, ein ganz schoener Brocken. Wir warten noch ein paar Minuten bis wir uns wieder aus dem Auto trauen.

Eine ganze Weile sitzten wir noch am Lagerfeuer, dann verziehen wir uns und ueberlassen die Dunkelheit lieber den wilden Tieren.

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Irgendwann in der Nacht trampelt „was“ neben unserem Wagen. Im Schein der Stirnlampe erkennen wir 2 Hippos! Bisher hatten wir sie nur gehoert.
Somit ist auch klar, heute nacht gibt es nur den Besuch am Reifen und nicht der Ablutions, obwohl sie ca. 50 Meter entfernt sind.

Der folgende Tag ist schnell erzaehlt. Morgen-Gamedrive, die Mittagshitze auf der campsite abhaengen und das Essen vorbereiten, Prophilaxe machen, Nachmittags-Gamedrive, bei Tageslicht grillen und das obligatorishe Lagerfeuer. Bis die Hyaenen kommen. Und spaeter die Hippos.

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Die Gegend um Third Bridge gefaellt uns ausserordentlich gut, es gibt viele Pisten, von sandig, tiefsandig bis geafehrlich tiefsandig, einige Wasserstellen mit vielen verschiedenen Vogelarten und eine Landschaft die berauscht. Unsere T4A Karte auf dem GPS kennt sie alle, die Pisten. Na ja, zumindest hier.
Wir sehen viele Tiere, auch die Kleinen sind interessant. Langsam wird mir klar warum es in Afrika soviele Birder gibt.
Aber trotzdem stehe ich mehr auf die Grossen. So ein paar Elis, im Wasser und von Papyrus umgeben, im Hintergrund geht die Sonne unter....
Ich werde euch aber verschonen und nicht jeden Eli zeigen. Wir sind ja schliesslich erst am Anfang der Reise.

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Nachts gibt es wieder ein Konzert der Tiergeraeusche und im Morgengrauen hoeren wir die ersten Fahrzeuge durchs Wasser und ueber die Third Bridge hoppeln. Da wollen wir morgen frueh auch durch und drueber.

Third Bridge – campsite #3 – schoene schattige Lage unter einem grossen Leberwurstbaum, gleich dahinter ist das Wasser und die Hippos, die man allerdings von der campsite selber aus nicht sieht, weil das Gras zu hoch ist. Der Ablutionblock ist direkt gegenueber, trotzdem meinte der Ranger im Office, wir sollen im Notfall nachts mit dem Auto vorfahren, was wir aber nicht gemacht haben. Die Ablutions waren sehr sauber und alles funktioniete, unsere campsite wurde sogar gefegt und geharkt, solange wir auf game-drive waren. Wir fanden es toll hier, wildlife-feeling pur und die Umgebung bietet viele Moeglichkeiten zum game-drive. Einziger Wehrmutstropfen: die Loewen lassen sich nicht sehen!

Morgen geht es fuer 2 Naechte nach North Gate/Khwai.

Es gruesst euch wieder im Afrikamodus,
Elsa

Teil 1112. Jan. 2016

20.09. - Moremi GR - Von Third Bridge nach North Gate /Khwai

Auch heute nacht waren sie wieder da, die Hippos und die Hyaenen 😘 . Die Buschzeitung verraet so einige Besucher und unsere campsite ist uebersaet mit den dunkelroten Blueten des Leberwurstbaumes.

Heute verlassen wir Third Bridge, es geht weiter ueber Xakanaxa bis zum Khwai /North Gate. Als erstes steht aber die Querung von der Bridge, der dritten und spannensten von allen, auf der Tagesordnung. Gestern hatten wir schon einige Autos dabei beobachten koennen. Man kann bereits von Weitem hoeren wenn ein Auto aus der Gegenrichtung kommt und die Knueppelbruecke passiert.

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Das Wasser steht nicht besonders hoch, aber fuer einen kleinen Kick beim Durchfahren hat es dennoch gereicht. Das vorherige Durchlaufen durch das Wasser habe ich mir verkniffen, man weiss ja nie was so links und rechts im Wasser lauert. Ausserdem kam gestern genau aus dieser Richtung Hippogrunzen 🤩 .

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Die Strecke bis Xakanaxa ist recht abwechslungsreich, mal offene Ebene, mal Busch, wunderschoene Graslandschaft in savannen-gelb, mal schmale und tiefe Sandspur oder ausgetrocknete Knueppelpiste. Natuerlich kommt uns an der engsten und tiefsandigsten Stelle ein Konvoi von SA-Campern samt Anhaengern entgegen und wir muessen uns im Ausweichen ueben. Unser Bushcamper verliert dabei wieder etwas Seitenlack in den Bueschen 😗 .

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Tiere, ausser der ueblichen Verdaechtigen wie Zebras, Impalas und Giraffen, sind nur wenig zu sehen. Die meistens teilen sich bruederlich die begehrten Schattenplaetze unter den Baeumen und doesen in der Mittagshitze vor sich hin.

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Bei Xakanaxa erfahren wir, dass heute morgen direkt in der Naehe des Camps ein Leo mit einem Riss gesehen wurde. Wir folgen der Beschreibung und bald sehen wir auch den Kill im Gebuesch liegen, aber keinen Leo. Vermutlich liegt dieser grad vollgefressen auf einem Leo-Baum und beobachtet uns Touris von oben. Wir fahren die Gegend noch einmal suchend ab, leider ohne Erfolg.

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So, nach Xakanaxa wird es dann spannend. 🙄
Man hatte uns schon berichtet, dass die Gegend rund um Khwai etwas tricky ist. Und ja, sie ist es definitiv! Zunaechst geht es ein ganzes Stueck durch Mopanewald. Unsere T4A-Trulla fuehrte uns bisher wie am Schnuerchen, sie kannte einfach jeden Track. Aber nun standen wir im wunderschoenen Maerchenwald vor einer Wasserdurchfahrt 😮 . Ich wuerde sie jetzt mal in die Kategorie „etwas groesser und tiefer“ einordnen. Dazu ist das Wasser sehr dunkel, man sieht keinen Untergrund.
Wir beschliessen, da fahren wir nicht durch und wenden. Ein Stueck zurueck, Trulla sich neu orientieren lassen und den nachsten Track versuchen. 2 Minuten lang hat sie einen Drehwurm, dann fuehrt sie uns wieder. Aber immer wieder an die gleiche Stelle, 5 oder 6 mal. Obwohl wir uns immer von einer anderen Seite (glaube ich zumindest) dem Wasserlauf naehern, stehen wir letztendlich immer an der gleichen Stelle. Wir erkennen auch auf der gegenueberliegenden Seite keinen anderen Track der uns weisen koennte. Wir sind nun etwas irritiert und wissen nicht weiter.
In der Naehe trompeten Elefanten rum und durch das brackige Wasser den Untegrund abtasten will ich eigentlich nicht unbedingt. Ausserdem sehen wir auf der anderen Seite auch keine Reifenspuren die aus dem Wasser kommen. Wir wollen hier auch nicht die ersten und letzten sein.

Inzwischen haben wir Trulla ausgestellt, denn 3 Diskutierende im Auto sind definitiv 2 zuviel. Es muss die Hitze sein. Inzwischen habe sogar ich einen Drehwurm. Weit und breit ist kein anderes Auto zu sehen, es ist bruetend heiß und wir haben noch ein paar KM vor uns.
Also muss die Papierkarte her. Da sie nur die Haupttracks anzeigt, beschliessen wir also so weit zurueck zu fahren bis die naechsten Gabelung kommt. Dann schauen wir weiter.

Zurueck am letzten Wegpunkt stellen wir Trulla wieder ein. Kurzer Drehwurm und Funkkontakt „nach oben“ und wir wissen wieder wo wir sind. Auf dem Hauptrack geht es dann weiter nach North Gate, als waere nichts gewesen. 😄
Warum sie uns querfeldein gelenkt hat, keine Ahnung. Spaeter sehen wir auf dem aufgezeichneten Track, dass da eigentlich „nur Wasser“ ist.
Da uns auf diesem Abschnitt der Schweiss ein wenig auf der Stirn stand, gibt es davon leider keine Bildbeweise.

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Am fruehen Nachmittag treffen wir dann am North Gate ein, erledigen das Formelle und checken auf unserem Platz #5 ein. Man warnt uns vor den Baboons und den Elefanten. Hier haben sie das Sagen.

Auf game-drive wollen wir nach dieser Irrfahrt erst spaeter gehen, also geniessen wir erst mal das Lagerleben. Die campsites sehen etwas heruntergekommen aus, Tisch und Bankkombi sind teilweise kaputt und broeckeln auseinander. Sauber ist es aber, auch der Grill und die Feuerstelle. Zumindest haben wir wieder einige Schattenbaeume, aber Schattenwandern ist trotzdem angesagt. Wir richten uns ein und goennen uns was Kuehles. Sofort spricht sich unser Ankommen rum. Voegel, in allen Groessen und Farben, ruecken an. Die Tokos sitzten uns fast auf dem Schoss. Unser Campnachbar ist mit den Baboons beschaeftigt, ein Glueck haben sie uns noch nicht entdeckt.

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Spaeter gehen wir Duschen, der Ablutionblock liegt nur etwa 100 Meter entfernt. Vorsichtshalber schliessen wir alles weg und ab bevor wir gehen.
Etwa 20 Min. spaeter sehe ich aus dem Fenster des Ablutionblocks unseren Nachbar „bei uns“ rumlaufen. Nanu... was ist denn da los?
Er steigt auf unserem Wagen rum 🤨 . Versucht der etwa einzubrechen? Ich schnappe mir meine Sachen und renne zurueck. Auf halbem Weg erkenne ich was dort los ist. Die Baboons brechen bei uns ein und unser Nachbar versucht verzweifelt, sie davon abzuhalten.
Wir hatten zwar alles weggeschlossen und alle Fenster verriegelt, aber wir hatten das Klappdach hochgestellt. Das war ein Fehler mit Konsequenzen.

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Die frechen und schlauen Viecher wissen naehmlich, wie man Reissverschluesse oeffnet. Ich gebe zu, daran hatte ich schon gedacht, aber selbst wir kriegen diese dicken Reissverschluesse manchmal nur mit Muehe auf, weil sie wegen des Staubs so schwer gehen. Trotzdem hatte ich die Reissverschluesse von innen (7. Frauensinn... 😗 ) mit einem Band und Knoten zugebunden und dachte, das muesste im schlimmsten Fall reichen. Weit gefehlt.

Unser Nachbar berichtete dann, dass die Baboons uns genau beobachtet hatten und kaum dass wir zu den Ablutions aufgebrochen waren, sie unser Lager stuermten. Auf allen 3 Seiten versuchten gleichzeitig 2-3 grosse Tiere, die Verschluesse nur soweit aufzuschieben, dass die kleineren Tiere mit ihren duennen Armen reingreifen konnten. Und im Radius ihrer Arme wurde dann gewuestet und geklaut. 😵

Fazit: alles was sich oben auf dem Schrank befand, lag unten oder war weg! Zu „weg“ gehoerte natuerlich wieder unser Brot und 3 Paprikas! Ein Glueck lag die Kamera und das Netbook weit genug weg auf dem Bett. Ab jetzt bleibt also auch das Dach unten! Basta 😈 .
Unser Nachbar hatte dann versucht, die Biester zu vertreiben und das Dach runterzudruecken. Leider stand die Themoskanne auch auf dem Schrank und das Dach konnte so nicht ganz eingeklappt werden.
Inzwischen sassen die Baboons verteilt in den Bueschenund beobachteten uns ganz genau. Schon wieder so bloede Touris. Na ja, Recht hatten sie ja. Lektion endlich gelernt.
Waehrend unseres weiteren Aufenthaltes war D.`s Liebslingsbeschaeftigung, mit der Flitsche auf Baboonjagd zu gehen! 😈

Am spaeten Nachmittag ging es dann auf game-drive. Die Gegend oestlich des Camps, entlang des Wassers ist einfach wunderschoen. Wir sind verschieden loops abgefahren und kurz vor Sonnenuntergang waren wir dann wieder im Camp.

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Inzwischen verziehen sich die Baboon auf die hohen Baueme und es ist Ruhe. Dann kam der gemuetliche Teil, Sundowner, Grillen, Lagerfeuer und den Geraeuschen der Nacht zuhoeren. Als Betthupferl der inzwischen obligatorische Amarula.
Nachts knarrte es in allen Bueschen, mehrere Elis durchstreiften das Camp .

Khwai - North Gate – campsite #5 – grosszuegige sites, aber nicht so gepflegt. Fuer den Preis waere eine Erneuerung der Tische und Baenke hoechste Zeit. Die Ablutions sind sauber und ordentlich, mit solarbeheizten Duschen. Aufpassen sollte man wegen den Baboons, mit ihnen ist nicht zu spassen. Elefanten- und Hyaenenbesuch ist garantiert.

Der morgige Tag gilt nur dem Tiere- und schoene Landschaft gucken! Und nein, wir werden auch nicht mehr beklaut!
Bis dann,
Elsa

Teil 1213. Jan. 2016

21.09. Khwai – North Gate

Die ganze Nacht haben wir das Grummeln der Elis und das Brechen der Aeste gehoert. Im Morgengrauen gab es ein lautes und furchterregendes Gebruell von den Baboons. Wir dachten die Machos sind am Kraeftemessen, aber wie wir spaeter vom Ranger erfahren, muss ein Leo durchs Camp gestreift sein und dann schlagen die Baboons kraeftig Alarm.

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Am Morgen erkunden wir die noerdliche Gegend des Camps, fahren ueber die Knueppelbruecke bis zum Dorf (leider haben wir kein Brot gefunden 🙁 ) und anschliessend bis zum Sango Safari Camp. Dort wollten wir uns erkundigen, ob man mit ihnen einen game-drive oder eine Mokorotour machen koennen. Irgendwo habe ich gelesen, dass auch „Auswaertige“ aber zahlende Gaeste ihre Ausfluege bei ihnen buchen koennen.
Wir scheuchen erst mal alle Angestellten von ihren Ruheplaetzen auf 😈 , denn es ist „the day before“, ihre Gaestegruppe wird erst morgen erwartet , wie wir spaeter erfahren.
Ob wir Gaeste sind, werden wir gefragt. Nee, noch nicht, sage ich 😠 . Auf unsere freundliche Frage hin wird uns kurz und buendig mitgeteilt, dass sie ausgebucht seien und fuer andere Gaeste keine Ausfluege anbieten koennen. 😵
Schade, wir haben sie wohl in ihrer verdienten Ruhe gestoert. Zwar duerfen wir uns kurz die Lapa anschauen, aber dann verschwinden wir auch schnell wieder und es kehrt wieder Ruhe ein, im Sango Safari Camp! 😗

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Schoen ist die Anlage ja, hier koennte man es echt gut aushalten...
Na ja, dann fahren wir halt selbst, denn leider waren die Touren von SKL angeblich auch ausgebucht.

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Wir fahren also zurueck und machen eine grosse Runde in der gleichen Gegend wie gestern. Hier kann man sich stundenlang aufhalten.

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irgendwie gucken die Leierantilopen immer ein wenig doof aus der Waesche, oder?

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ich liebe diese Landschaft

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Hippo mit Salat

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Felsen..

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na, was fuer eine Gans ist das?

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Ein Deutscher in Afrika

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Mittags sind wir wieder im Camp. Betreiben Koerperpflege, machen Prophilaxe, Kuechenarbeiten und beobachten die Kleintiere. Seitdem D. gestern Nachmittag einen grossen maennlichen Baboon mit der Flitsche am Allerwertesten getroffen hat, machen die Viecher einen Bogen um ihn und lassen uns in Ruhe. Sie umkreisen uns zwar, aber in flitschensicherer Distanz.
Hier weihen wir auch unsere Fusswanne ein.
Das Thermometer klettert und klettert.... 😮

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Nachmittags brechen wir noch einmal auf und fahren wieder verschiedene loops und tracks ab. An manchen Stellen bleiben wir dann auch mal laenger stehen und schauen dem tierischen Treiben zu.

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Puenktlich mit dem Sonnenuntergang sind wir dann wieder im Camp und es folgt das uebliche Prozedere.

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Leider geht es morgen schon weiter, hier haetten wir es noch laenger ausgehalten. Aber das legendaere Savuti wartet auf uns! Auch die Strecke soll es ja in sich haben!

Bis dann! Und schliesst schon mal die Fenster, denn morgen wird’s richtig staubig!
LG,
Elsa

Teil 1316. Jan. 2016

22.09. - Von Khwai /North Gate nach Savuti/Chobe

Es ist eigentlich ein Wunder, dass hier ueberhaupt noch Buesche und Baeume stehen, denn die Elis waren in der Nacht wieder sehr aktiv.
Beim Fruehstueck beobachten wir das Machogehabe der Baboons, als sie mit ihrem Harem durchs Camp streifen. Zum Lachen bringen einen die Kleinen, meistens haben sie dummes Zeugs im Kopf und sind immer auf Erkundungstour. 🤩

Heute haben wir wieder eine laengere Strecke vor uns. Am Gate erkundigen wir uns noch einmal nach den Pistenverhaeltnissen. Die Sandridge Road ist extrem tiefsandig, die Marsh Road soll jetzt die bessere Alternative sein.

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Gleich hinter dem Khwai Village , wo wir noch unsere Holzvorraete auffuellen, gibt es eine Wasserdurchfahrt. Wir sollen wir uns moeglichst rechts halten. Viel TamTam um nichts, denn die Wasserdurchfahrt entpuppt sich zwar als groessere, aber harmlose Pfuetze. Nichts mit Bugwelle oder so.... Da war es an der Third Bridge tiefer.

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Die Fahrt bis zum Mababe-Gate gleicht einer Achterbahnfahrt, wir kommen aber gut und zuegig durch. Wir muessen allerdings hoellisch aufpassen, denn staendig kreuzen Zebras oder Elis direkt vor uns die Bahn.

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Wenn in diesen ausgewaschenen Senken zu anderen Jahreszeiten oder nach Regen das Wasser steht, oha... da sieht so eine Fahrt schon anders aus. Da zaehlt dann wohl die Devise, Augen zu und durch, denn man kann unmoeglich vorher alle Loecher „begutachten“.
Auf diesem Streckenabschnitt ueberholen wir ganze zwei 4x4´er Autos und beide haben einen Platten.
Bei fast 40 Grad und Sonne einen Reifen zu wechseln ist wahrlich kein Vergnuegen. Uns bleibt es G.s.D. bis zum Ende der Reise erspart.

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Dann kommt der Abzweig, links zur Sandridge Road und rechts die Marsh Road. Kurz danach gibt es auch eine Raststelle, wo gerade ein Fahrzeug von Bushway Safaris mit ihrer Gruppe Mittagspause macht.

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Die naechsten 3 Stunden werden wir auf dieser Piste so durchgeschuettelt 🤢 , dass es fast unmoeglich ist, Fotos zu machen.
Kaum dass man aus einer Senke rausfaehrt ist man schon im naechsten Loch. Die Piste ist extrem trocken, staubig und ausgewaschen. Ich kann mir denken, dass in der Regenzeit hier kein Durchkommen ist. Die Spurrillen auf beiden Seiten sind so tief, dass wir Angst haben, in der Mitte aufzusetzen. Was wir auch das eine oder andere Mal fast tun.
Ein Glueck haben wir nur 1 oder 2 mal Gegenverkehr, denn ausweichen ist hier kaum moeglich. Auf beiden Seiten der Piste steht das Gras ziemlich hoch, so dass man kaum etwas sieht.
Eine ganze Weile haben wir ein SA 4x4Fahrzeug mit Haenger vor uns, der uns noch mehr einstaubt. Wir fragen uns, wie der wohl bis Savuti durchkommt. Wenn der sich festfaehrt dann haben auch wir ein Problem. Ein Glueck macht er uns irgendwann Platz und wir sehen fuer die restliche Strecke kein anderes Fahrzeug mehr.

Tiere sehen wir so gut wie keine. Es ist bruetend heiß, das Licht sehr grell und sogar wir im Inneren des Fahrzeugs sind bald mit einer weissen Staubschicht bedeckt.
Die Rueckenmuskulatuer ist dagegen erstaunlicherweise richtig gut gelockert worden, vorausgesetzt, man hat sich nicht im Sitz verkrampft . Ich will nicht wissen, wie es hinten in der Kabine aussieht. Und hoffentlich explodieren unsere Savannas nicht 🤩 !

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Nach einer gefuehlten Ewigkeit trifft die Marsh Road dann wieder auf die Sandridge Road und wir naehern uns Savuti. Die Landschaft wird wieder interessanter. Wir fahren an den Ghoha Hills vorbei, links sieht man die Sandridge, dann wird die Ebene offener. Auch die ersten Tierherden sind zu sehen. Viele Elis, noch mehr Gnus und auch einige Giraffenfamilien. Viele Tiergruppen teilen sich den wenigen Schatten der Baeume.
Die Luft flimmert und das Thermometer klettert immer weiter.

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Dann endlich, aber eigentlich noch viel zu frueh bei der Hitze, kommen wir im Camp an. Am Gate erledigen wir die Formalitaeten, alles gaaanz langsam, damit man nicht ins Schwitzen kommt.
Die letzten KM vor dem Camp hatten es noch einmal richtig in sich. Extremer Tiefsand, wir "erschwimmen" uns muehsam jeden Meter.

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Unsere site #CV7 ist zwar gross, hat aber sehr wenig Schatten. Ein einzelner hohe "Camel Thorn Acacia" spendet uns nur so viel Schatten, dass wir stuendlich „wandern“ muessen. Und der Sand! Der ist dunkelgrau, stellenweise recht tief und heeeeiiiiiiissssss!
Unser Bushcamper sieht aus wie s...., feiner grauer Staub findet sich heute sogar im Inneren der Kabine. Der Keller und der Schrank sind aber staubfrei geblieben, ein Glueck.

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Wir richten uns ein, fahren die Markise aus und fallen ueber unsere kalten Getraenke her. Wie ueberall begruesst uns auch hier die Kleintierwelt, Zwergmangusten, Tokos, Graulaermvoegel und noch viele andere bunte Voegel. Nur die Elis lassen sich hier noch nicht blicken.

Der Ablutionblock in der Mitte des Camps ist die reinste Festung, vorausgesetzt man schliesst auch immer wieder die Eisentore am Eingang. Erst kuerzlich soll ein Loewenrudel den Weg durchs offen stehende Tor in die Festung gefunden haben. Dummerweise ist das Tor dann zugefallen, als die Loewen noch drinnen waren.

Heute gehen wir nicht mehr auf game-drive, dafuer wollen wir aber morgen den morning-game-drive von der Lodge, dem Camp Savuti, mitmachen. Der ist zwar alles andere als ein Schnaeppchen, aber die lustige und freundliche Camp-Managerin TZ findet fuer uns trotzdem noch ein Plaetzchen. Angeblich ist die Tour ausgebucht.

Als die Sonne endlich untergeht schmeissen wir den Grill an, denn heute mittag gab es nur was aus der Hand. Wir sind praktisch ohne Stopp durchgefahren und trotz Hitze macht sich der knurrende Magen bemerkbar.
Der Vorrat an kalten Getraenken nimmt heute drastisch ab, mit dem Kuehlen kommt unser Kuehlschrank kaum hinterher. Noch bevor die Hyaenen das Lager stuermen, sind wir in der Koje. Heute sind wir echt kaputt und die Hitze hindert uns irgendwie am richtigen Geniessen.
"Der Teufel schmort heute in Savuti! und nicht in der Hoelle" 😈

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Morgen frueh geht es schon um 6 Uhr raus zum game-drive.

LG,
Elsa

Teil 1417. Jan. 2016

23.09. - Savuti

Erstaunlicherweise haben wir gut geschlafen. In den fruehen Morgenstunden ist es immer recht kuehl und wir muessen sogar in der Nacht ein Seitenfenster schliessen.
Noch vor dem Wecker sind wir auf den Beinen, die Luft und das Licht ist in den fruehen Moregnstunden einfach herrlich.
Nachts schlichen nur kleinere Wesen durchs Lager, keine Elis! Auch der beruechtigte Eli von CV7 hat sich nicht blicken lassen. Irgendwann meinte ich aber, weit entfernt Loewengebruell gehoert zu haben. Langsam verzweifle ich an der Tatsache, dass wir bisher noch keine Loewen gesichtet haben. Das geht doch nicht! 😠


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Um 6.30 Uhr , 30 Minuten spaeter als abgemacht, werden wir dann endlich an unserer site abgeholt,. Das Safarifahrzeug hatte einen Platten!
Zu unserer Ueberraschung sind wir nur zu viert, die Gruppe hat kurzfristig abgesagt und so sind wir nur mit einem Paar aus New York unterwegs.

Der game-drive dauert ca. 3,5 – 4 Std. , kostet US$ 85,-- p.P. +tax, aber inkl. Snack und Getraenke. Wir fahren zunaechst am voellig trockenen Savuti Channel entlang. Er fuehrt schon seit Monaten kein Wasser mehr und die Aussicht, dass sich daran in naher Zukunft was aendert, steht leider eher schlecht.
Wir sehen hier nur sehr wenige „lebendige“ Tiere, dafuer mehr Knochen. 😵 Und jede Menge Voegel. Obwohl unser Guide die Faehrte von Katzen aufnimmt, bekommen wir sie nicht zu Gesicht. Auch die Tiere leiden sehr unter der extremen Hitze und Trockenheit und halten sich in den Tagesstunden eher im Schatten der Buesche auf.

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Dafuer gibt es spaeter Elis in Huelle & Fuelle an einem der wenigen Wasserloecher im suedlichen Teil. Es gibt maechtig Gerangel um das kleine Loch, aus dem das frische Nass kommt.

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In sicherer Entfernung zu den Elis machen wir unseren breakfast-stopp. Auch andere Safari-Fahrzeuge machen hier Rast und wir erfahren, dass auch die anderen wenig Sichtungsglueck an diesem Morgen haben.
Gestern auf der Anreise nach Savuti hatten wir mehr Glueck.
Die Fahrt heute morgen ist trotzdem recht schoen und vermittelt uns einen Ueberblick ueber dieser legendaere Gegend. An der Landschaft erkennt man deutlich dass hier Elefantengebiet ist.

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Am spaeten Vormittag sind wir wieder im Camp. Die Fahrt auf der extrem tiefsandigen Piste kurz vor dem Camp macht heute deutlich mehr Spass. Gestern galt die volle Konzentration der Piste, damit wir uns auf den letzten Metern nicht einbuddeln.

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Die Mittagsstunden „chillen“ wir im Camp ab, soweit man bei 40 Grad von chillen sprechen kann 🤢 . Fast stuendlich wandern wir im Schatten der Akazie ein Stueck weiter, planen die naechsten Tage, studieren die Karten und betreiben ein wenig Koerper- und Wagenpflege. 😗 Natuerlich vernachlaessigen wir auch nicht unsere Prophilaxe. In Kasane muessen wir unbedingt unsere Vorraete an Fluessiges & Festes auffuellen.

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Am spaten Nachmittag gehen wir wieder selber auf Game-Drive. Wir erkunden die noerdliche Gegend hinter der Bruecke. Neben dem kuenstlichen Wasserloch gibt es hier auch noch die eine oder andere natuerliche Wasserstelle, die allerdings zur Zeit nur aus einer dicken Matsche besteht. Diese finden aber grad die Bueffel ganz toll.

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Etwas mehr Unterhaltung bieten da doch die Elis. Ein staendiges Kommen, Gehen und Warten, je nach Rangordnung.

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Wir bleiben eine ganze Weile dort stehem, trinken unseren Sundowner bei schoenstem Licht und fahren dann kurz vor Gateschliessung zum Camp zurueck.

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Waehrend D. zum Duschen geht, lasse ich mir noch die Anlage von Camp Savuti zeigen. Fuer US$ 1200,-- 🤩 😮 inkl. fly-in und full-board, aber ohne game-drive. kann man sich hier gut pampern lassen. Die Canvas-Zelte sind zwar edel ausgestattet, mit tollen Blick auf den Channel, sind aber ohne Air Cond. fast noch heisser als unser Bushcamper.

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Raffiniert gemacht der Wasserhan-Zugang.

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Auch heute abend laesst sich keine Eli im Camp blicken 🙁 . Wir grillen lecker und geniessen noch den einen oder anderen Drink beim Lagerfeuer . Die Tageshitze weicht endlich einem angenehmeren Lueftchen. Gegenueber im Busch sehen wir 2 Paar leuchtende Augen, koennen aber nicht erkennen ,wer uns da im Visier hat.

Good night Afrika! Aber erst nach dem Amarula...

Morgen fahren wir an die Chobe-Riverfront, nach Ihaha, unser letztes gebuchte Camp. In der Nacht ueberlege ich, wie ich D. beibringe, wie es grad um die Sicherheit dort steht. Davon weiss er noch nichts. Es reicht wenn sich einer darueber Gedanken macht... 😵
Wir fahren einfach erst mal hin und schauen, was uns dort erwartet...

LG,
Elsa

Savuti – Chobe /CV7 – dies war leider nicht die beste campsite, die Plaetze 1-3 sind da sicherlich die bessere Wahl, direkt am Channel gelegen. Savuti war bisher von allen gebuchten Camps das einzige, was tatsaechlich auch vor Ort ausgebucht war, das heisst, alle sites waren auch wirklich belegt. Es war extrem heiß und der schwarze tiefe Sand liess es uns noch heisser empfinden. Die Ablutions waren gut, alles funktionierte und es war sehr sauber. Leider war unser Sichtungsglueck sehr bescheiden. Der Savuti-Channel war staubtrocken, was sich wohl auch kurzfristig nicht so schnell aendern wird.
„Das legendaere Savuti“ ...leider waren wir ein wenig enttaeuscht. Irgendwie ist bei uns der Funke nicht so recht uebergesprungen. Vielleicht lag es an der Hitze oder an den wenigen Tiersichtungen. Ich glaube, Savuti kann man lieben oder aber auch hassen. Da es aber bei der naechsten Reise in 2017 wieder auf der Strecke liegt, gegen wir ihm noch einmal die Chance! 😎

Teil 1518. Jan. 2016

24.09. - Von Savuti nach Ihaha, Chobe

Und wieder hatten wir keinen groesserer Besuch heute Nacht 🙁 .
Obwohl wir heute wieder eine etwas anspruchsvollere Piste vor uns haben, lassen wir den Tag ruhig angehen. Morgens ist die Luft noch so schoen kuehl, also geniessen wir in aller Ruhe unser Fruehstueck. Dann wird zusammengepackt und los geht´s.

An der Wasserstelle kurz hinter der Bruecke ist noch nichts los, nur ein paar Elis ziehen einzeln durch die Buesche und kreuzen unseren Weg auf der Strecke Richtung Savuti Airstrip.
Man hatte uns geraten, einen kleinen Schlenker ueber den Airstrip zu machen, da die Pistenverhaeltnisse dort besser seien als der direkte Weg nach Norden.

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Am Airstrip selbst ist nicht viel los, nur eine Maschine wartet wohl gerade auf Passagiere.
Die folgende Strecke ist zunaechst eher langweilig, gut zu fahrende Achterbahn-Sandpiste. Ab und zu sehen wir ein paar Elis oder Strausse.

Als wir am Gate ankommen, ist es bereits sehr heiß. Das uebliche Prozedere im Office mit den ganzen Buechern, Listen und Ein- und Austragungen. Alle Nummern kenne ich bereits auswendig.
Kurz hinter dem Gate geht es dann im rechten Winkel links ab Richtung Linyanti. Die Sandpiste ist anspruchsvoll, teilweise extrem tiefsandig. Wir kommen aber gut durch und uns kommt G.s.D. keiner entgegen.

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Die Landschaft veraendert sich, es wird huegelig. Es geht staendig rauf und runter und von weitem kann man bereits die Piste auf dem naechsten Huegel ausmachen.

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welche on den 3 Spuren sollen wir nehmen?

Irgendwann machen wir unter einem Schattenbaum einen kurzen Mittagsstopp.
Boah... ist das heiß!. Die Luft flimmert und das Thermometer klettert und klettert...
Den Air Cond. stellen wir meistens erst ab 34 Grad ein, heute bei fast 40 Grad wird es im Auto kaum spuerbar kuehler.
Wir lenken uns mit Gummibaerchen ab (Danke Nina & Hansi !!! 😎 ) und ich weihe D. ueber die Sache mit Ihaha ein 😕 . Wir werden zunaechst einmal hinfahren und unser Bauchgefuehl entscheiden lassen.

Bei Kachikau endet die Sandpiste. Eigentlich schade, jetzt wo wir uns so daran gewoehnt haben koennte es ruhig so weiter gehen.
Die Zivilisation hat uns wieder, wie schrecklich! Aber nur fuer kurze Zeit. Das ist gut, so koennen wir uns scheibchenweise wieder daran gewoehnen. Mit der beginnenden Teerstrasse gibt es gleich den ersten Souvenier-Shop, den lassen wir aber rechts liegen und konzentrieren uns auf den Schilderwald der nun entlang der Strasse beginnt.

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Die Strecke entlang der namibischen Grenze bis Ngoma Bridge ist sehr schoen, linkerhand schaut man auf die gruene Ebene des Chobe Rivers. Erst nach einer Weile stellen wir fest, dass die Viecher in der Ferne keine Elis oder Gnus sind, sondern Rinder.

Kurz hinter Ngoma Bridge geht es dann auch schon wieder in den Chobe NP. Am Gate erledigen wir die Formalitaeten, zeigen unsere Buchung und erkundigen uns ueber die „Lage“ auf der Campsite. Man erklaert uns, dass seit geraumer Zeit kein Zwischenfall mehr gewesen sei, aber das Militaer von Sonnenuntergang bis
-Aufgang Patrouille fahre und praesent sein. Wenn wir uns unsicher fuehlen sollten, duerften wir uns gerne zu anderen Campern dazustellen.

In rotem Tiefsand geht es dann zur Riverfront. Der Blick auf die Chobe-Ebene ist ueberwaeltigend.
Wir sehen riesige Herden Zebras, Kudus, Gnus, Impalas, Geier und Steinkopf-Seeadler am Ufer sitzen. In der Ferne auch einige Elis und Giraffen. Auf namibischer Seite sieht man hauptsaechlich Rinderherden.

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Bis zum Camp geht es ueberwiegend an der Riverfront entlang, kleinere Teilstuecke dann auch mal oberhalb.
Wir checken im Camp ein und beziehen unsere campsite CI-5.

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Was sollen wir sagen: es ist einfach ein Traum hier und wir beschliessen sofort zu bleiben!
Unsere campsite liegt ziemlich zentral, mit offener Sicht auf den Chobe und keine 100 Meter entfernt vom Ablutionblock. Insgesamt sind von den 10 campsites nachts dann nur 3 belegt. Am Gate sagte man uns, sie seien ausgebucht!
Eine Schande um diesen schoenen Platz. Ein Schande ist allerdings auch der Zustand der Ablutions 😮 . Kaputte und durchloecherte Tueren ohne Griffe, verdreckte Toiletten , kein Wasser. Dieses spritz neben den Toiletten direkt aus der Wand, vermutlich ein Rohrbruch. Die Solarpainels sind dick eingestaubt.
Egal, wir finden es total toll hier und geniessen die naechsten Stunden erst einmal im Schatten unseres Platzes bei kuehlen Getraenken.
Spaeter fahren wir noch einmal die Riverfront in westliche Richtung ab, von der wir gekommen sind. Die andere Richtung nehmen wir uns dann morgen vor auf dem Weg nach Kasane.
Die Elefanten- und Zebraherden haben sich verzogen, wir sehen jetzt eher die kleineren Vertreter.

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Zurueck im Camp bereiten wir das Grillen und das Lagerfeuer vor. Ein paar Meerkatzen beobachten uns aus sicherer Entfernung. Ob sie wohl schon die Flitsche auf dem Tisch erkannt haben?

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Kurz vor Daemmerung kommt das Patrouillenfahrzeug vorbei. Sie fahren im Schritttempo die Riverfront ab und gruessen freundlich. In einger Entfernung sehen wir am namibischen Chobe-Ufer Fischer in ihren Mokoros. Am Horizont sind am Abend auch Lichter mehrerer Feuer eines Dorfes zu sehen.

Unsere Papiere, ein Teil des Geldes, die Kreditkarten und das Handy verstecke ich vorsichtshalber in unterschiedliche Keksdosen, im Kaffeepott und in einer Teechachtel. Ein Teil bleibt in der Kabine, der andere in der Kuechenbox im Keller. Ein paar Papiere und etwas Geld bleibt da wo immer, ebenso die Kamera (die vollen SD-Karten habe ich aber in Sicherheit gebracht).
Ein bisschen was zum Hergeben im Fall des Falles sollte man ja schliesslich noch haben. Ausserdem haben ich meine Trillerpfeiffe neben dem Kissen liegen.
Zur Entspannung und fuers schnelles Einschlafen gibt es heute Abend ein Glaeschen Wein mehr! 😗

Morgen ist die Fahrt nach Kasane der Game-Drive und wir koennen uns fuer diese relativ kurze Strecke viel Zeit lassen.

LG von
Elsa, die sich langsam fragt, ob es in Botswana Loewen gibt 😕 ?

Ihaha Camp /Chobe – CI-5 – die Lage ist ein absoluter Traum! 😎 😘 Auch die campsites selbst sind schoen, sauber, sehr grosszuegig und bieten genuegend Schatten. Man sollte allerdings nicht direkt unter den Baeumen stehen, wegen der Baboons und Meerkatzen.
Die Toiletten sind eine Katastrophe und eine Zumutung. Wo bleibt das Geld der teuren Uebernachtungsgebuehren?
Trotzdem wuerden wir immer wieder hierher kommen und wir hoffen sehr, dass sich die Sicherheitslage und die Debatte darum schnell wieder bessert. Wir werden Ihaha mit Sicherheit bei unserer naechsten Reise wieder einplanen.

Teil 1621. Jan. 2016

25.09. - Von Ihaha nach Kasane zur Kubu Lodge

Es ist morgen und wir hatten keinen naechtlichen Besuch! Nachts bin ich mal eine ganze Weile wach gewesen. Ein Blick nach draussen, aber an der Riverfront sind keine verdaechtigte Schatten zu sehen. Also dann weiterschlafen.

Die Morgenstimmung hier an der Riverfront ist ein Traum. Tolles Licht, toller Blick auf die Ebene und die Luft ist noch schoen klar und frisch.

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In der Nacht haben wir 2-3 x das Patrouillenfahrzeug gehoert. Jetzt am fruehen Morgen kommen zwei schwerbewaffnete Militaers zu Fuss vorbei. Sie setzen sich unten an die Riverfront und machen mit ihren Gewehren Fruehgymnastik. 😄 Einige Fischer sind wieder mit ihren Mokoros unterwegs.

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Ein Bild welches so ueberhaupt nicht zum Urlaub passt..

Dann gibt es ein Super-Fruehstueck. Die Meerkatzen und eine Horde Baboons bleiben in sicherer Entfernung.
Wir tueddeln noch ein bisschen rum, gucken durch Fernglas und Foto, dann packen wir zusammen.
Schade, noch keine groesseren Tiere in Sicht.

Ab jetzt haben wir keine Buchungen mehr, also ist alles offen und wir koennen entscheiden wie lange und wo bleiben.
Heute geht es erstmal die Riverfont entlang bis Kasane. Die Fahrt selbst ist unser heutiger game-drive, und der ist wieder vom Feinsten. Auch ohne Katzen 😠

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Bei den Elis kann man echt die Zeit vergessen 😉 .

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In Kasane steuern wir zunaechst die Chobe Safari Lodge an.
Oh je, obwohl die Anlage, ohne Zweifel, recht imposant und auch ganz schoen gelegen ist, ist uns das heute eindeutig „too much“ 🤩 . So viele Leute und soviel Gewusel nach 8 Tagen Busch ist nichts fuer uns.
Obwohl wir eine ganz nette campsite, mit Schatten und nah an der Riverfront bekommen haetten, entscheiden wir uns dagegen hier zu bleiben. Ich habe da noch was „Feines & Kleines“ auf der Liste. Aber erst fahren wir unsere Vorraete aufstocken.

Nachdem dann unser Kuehlschrank und der Keller wieder voll ist, fahren wir raus der der Stadt zur Kubu Lodge. Die gefaellt uns auf Anhieb gut, das ist heute genau das Richtige zum Abschluss unseres Busch-Abenteuers 😎 . Wir bekommen die letzte freie Campsite , schoen mit Zugang zum Chobe gelegen. Schatten, Wasser & Strom und eine Lodge-Anlage mit tollem Garten und Restaurant, wo wir als Camper auch willkommen sind.

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Den Nachmittag verbringen wir auf der schoenen Veranda der Lodge bei kuehlen Drinks, rufen Emails ab und sichern unsere Fotos. Im Garten laufen der Wassersprenger und ein paar Warzenschweine rum. Dann melden wir uns gleich zum Dinner an. Ein sauberes T-Shirt findet sich auch noch 😗 .

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Die Campsites sind am fruehen Abend alle belegt, da haben wir echt Glueck gehabt.
Die Ablutions sind zwar alt, aber es ist alles tip-top sauber, ebenso der kleine Pool fuer die Camper.

Das Abendmenu in der Lodge ist ein Genuss. Auch schoen, sich mal wieder verwoehnen zu lassen! Kugelrund und pappsatt laufen wir am spaeten Abend dann zurueck zur Campsite. Ein Securityman nimmt direkt neben unser campsite seinen Posten ein.

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Morgen wollen wir weiter zum Senyati Safari Camp und hoffen nun, dass sie noch was frei haben.

Und wisst ihr was?
Wir haben immer noch keine Loewen gesehen 😐 !

LG,
Elsa

Teil 1724. Jan. 2016

26.09. - Wir bleiben in Kasane, im Senyati Safari Camp

In Ihaha war es ja ruhig geblieben, dafuer gab es aber hier naechtlichen Besuch!. 😮
Ein Glueck nicht bei uns, aber bei unseren Nachbarn auf site 1. Nachts hatten wir Stimmen gehoert, dann wurde es etwas unruhig auf dem Platz und wir sehen den Schein mehrerer Taschenlampen . Wir dachten ok, das ist wohl der naechtliche Toilettengang einiger Camper oder evtl. auch tierischer Besuch.

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Am Morgen erfahren wir, dass ein Landy aufgebrochen wurde. Offensichtlich wurden auch Wertsachen entwendet, aber keiner verletzt. Es kommt sogar Polizei. Die armen Bestohlenen sassen bis zu unserer Abreise im Office, schrieben Bericht und telefonierten. Obwohl ein Security vor Ort war sieht man, dass es keine 100% Sicherheit gibt. Wahrscheinlich hat der Security genauso geschlafen, wie wir. Oder er steckte mit ihnen unter einer Decke.

Bevor wir im Office unsere Rechnung begleichen, versuchen wir das Senyati Camp per Handy zu kontaktieren. Obwohl unsere Simkarte nur fuer Namibia ist, haben wir trotzdem Signal. Aber nur sehr schlecht, so dass simsen geht . Nach einigem Hin & Her bekommen wir ein ok und duerfen kommen.

Von Kasane aus ist es ja nur ein Katzensprung bis zum Camp, auch die kurze Tiefsandpassage von der Hauptstrasse bis zum Camp ist fuer uns ein Klax. Unser Bushcamper schafft alles! Einbuddeln koennte man sich hier allerdings doch recht schnell.

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Es ist spaeter Vormittag als wir im Camp ankommen und freundlich von der Angestellten im Buero begruesst werden. Chef + Chefin sind fuer ein paar Tage out.

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Es sind nur noch 3 sites frei und wir entscheiden uns fuer site 9. Von dort aus haben wir noch freien Blick zur linken Seite, da wo spaeter die Elis herkommen.
Es gibt genuegend Schatten und viele schoene gruene Baeume. Auf der Anlage ist auch viel neu angepflanzt worden und die jungen Pflanzen werden auch taeglich gegossen. Wasserprobleme haben sie hier G.s.D. wohl nicht, ein Glueck. Auch fuer die Elis natuerlich, die hier taeglich ein Schauspiel am Wasserloch abhalten.

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Unser eigenes Kuechen- und Badehaeuschen ist nett gemacht. Auch ein eigener Donkey, wobei uns grad wenig nach warmen Wasser zumute ist. Trotzdem werden wir gleich nach unserer Ankunft informiert, dass ab 17.00 geheizt wird. D. freut sich auch ueber die ueberdimensional grosse Kuechen-Abwaschschuessel!
Diese wird aber zunaechst als Waescheschuessel umfunktioniert.

Der heutige Tag dient zum relaxen, mal kein Programm. Wir muessen noch nicht mal weg, denn die Elis kommen alle von selbst.
Zwischendurch schafft frau mal Ordnung im Wagen. Ein Schuessel Waesche ist auch faellig und der im Kuehlschrank koennte auch mal eine Reinigung vertragen. D. sichert inzwischen die Fotos.

Aber wir machen auch mal nichts, einfach den Blick schweifen lassen und die letzten ereignisreichen Tage Revue passieren lassen. Wir haben so viel gesehen und erlebt. Irgendwann braucht man auch mal ein paar Stunden um die ganzen Eindruecke ein wenig sacken zu lassen.

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Zunaechst verschaffen wir uns mal Respekt... die Flitsche bleibt geladen und griffbereit!

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Es ist immer noch sehr heiss, 40 Grad im Schatten. Da muss man viiiieeeel trinken! 😗

Am spaeten Nachmittag gehen wir vor zur Bar und goennen uns einen eiskalten Rock...Shandy. Auch Wifi gibt es fuer ein paar Stunden, es ist aber soooo langsam dass wir nur das Wichtigste erledigen. Dann ist Eli-Kino angesagt.
Es ist ein staendiges Kommen und Gehen, es wird gesoffen, gerangelt, gekaempft, trompetet, geschmust, gebadet, getrocknet und wieder gegangen. Immer wieder erstaunlich zu sehen ist die Rangordnung. Wehe es draengelt sich einer vor...

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Es ist herrlich hier, Louw Barnard hat hier wirklich was Tolles geschaffen.
Schade, dass wir ihn nicht kennenlernen koennen. Dann muessen wir halt noch einmal kommen.. 😎

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Fuer morgen haben wir eine Sunset-Boatcruise an der ChobeßRiverfront geplant.

Am Abend wird lecker gegrillt. Die Luft und die Temperaturen sind jetzt im angenehmen Bereich und fuer das Abendprogramm sorgen die Elis. Zu spaeterer Stunde komen sogar Giraffen und Hyaenen ans Wasserloch.

Chobe / Kasane - Senyati Safari Camp, campsite 9 : uns hat es hier unglaublich gut gefallen und die ganze Anlage war sehr ansprechend und gepflegt. Auch die Bungalows machten einen ordentlichen und sauberen Eindruck, wir haben sie uns angeschaut. Toll ist natuerlich die Lage des Wasserlochs, man kann den ganzen Tag unterhalten werden. Die kurze tiefsandige Anfahrt war kein Problem und gut zu befahren.
Praktisch war auch, dass wir den Boatcruise direkt hier vor Ort buchen und bezahlen konnten.

Morgen wird es dann wieder tierlastig und DIE tolle Sichtung gibt es auch!
Bis dann, im Elifieber gruesst euch
Elsa

Teil 1825. Jan. 2016

27.9. - Sunset Boatcruise auf dem Chobe - Senyati Camp

Heute nacht gab es schon wieder Besuch im Camp. Diesmal waren es keine Einbrecher, sondern nur die Elis. Von diesen dann gleich so viele, dass im Camp Grossalarm herrschte.
Eine ganze Weile hoerte ich die sie schon, aus allen Richtungen rund um unseren Platz.
Das Pantoffelgeraeusch auf Sand, das Magengrummeln, die schwarzen Schatten am Fenster und das Knacken der Aeste ist uns inzwischen vertraut. Dass es heute aber so viele sind stellten wir erst spaeter fest. Von weitem hoeren wir 2 Autos ueber die Tiefsandpiste heranorgeln. Als sie im Camp ankommen, fahren sie hupend und mit vollen Scheinwerfern quer durch die ganze Anlage. Auch ein paar Maenner, wahrscheinlich Campangestellte, laufen mit Taschenlampen und Stoecken ueber alle campsites. Die Elis ziehen sich zurueck und bald ist es wieder ruhig.

Am Morgen erfahren wir, dass eine ganz bestimmte Eligruppe schon seit einigen Tagen nachts durch das Camp zieht. Natuerlich gefaehrdet das nicht nur die Sicherheit der Gaeste und Camper, sondern richtet auch erheblichen Schaden an. Mit dem Krach versuchen sie nun, die Elis zumindest aus dem Camperbereich wieder zu vertreiben. Sie sollen lernen, dass dieser Bereich fuer sie tabu ist.
Kein leichtes Unterfangen wenn man bedenkt, dass es ja nirgendwo Zaeune gibt.
.....

Den Vormittag verbringen wir im Camp, Langeweile kann ja nicht aufkommen. Ein paar Meerkatzen umzingeln uns, bekommen aber keine Chance. Die Kleinen sind ja echt suess.

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Zusammen mit einem deutschen Paar, unsere Platz-Nachbarn, haben wir uns heute Nachmittag zur Sunset Boatcruise angemeldet. Wir fahren gemeinsam in ihrem Nissan bis zur Jetty hinter dem Spar in Kasane. Dort kann man den Wagen bewacht stehen lassen.

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Unser Guide erwartet uns schon auf einem der kleineren Boote. Da wir nur zu 4t sind, haben wir genug Platz und er kann auf unsere Wuensche eingehen.
Aus Spass sage ich ihm, dass ich erst dann wieder von Bord gehe, wenn wir Katzen (egal welche) zu Gesicht bekommen. Alle lachen … auch ich, denn eigentlich glauben wir nicht daran. Und die Loewen in Botswana habe ich eh schon abgeschrieben. Aber es gibt ja auch noch andere Katzen....

Die Fahrt ist einfach traumhaft. Das Wetter ist top, es ist zwar sehr heiß, aber der Fahrtwind recht angenehm. Die naechsten 3,5 Stunden geht es dann am Chobe entlang.

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Damit ihr nicht denkt, wir sehen nur Elis! Wir halten auch fuer alle anderen Vier- oder Zweibeiner.

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Unglaublich wie entspannt die Hippos hier am Chobe sind. Damals im Caprivi waeren die Dicken etwas nervoeser.

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Ganz ploetzlich stellt unser Guide den Motor aus und deutet in Richtung Hang. Ein Leo! An diese Sichtung hatte keiner von uns geglaubt! Wir brauchen allerdings fast 10 Minuten bis wir den Leo oben im Geaest endlich entdecken. Zunaechst haelt er sich ziemlich versteckt, nach und nach erst kommt es aus dem Gestruepp und laeuft ueber einen grossen Ast. Ein Warzenschwein rettet sich in letzter Sekunde vor einem Angriff von oben.

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diese Spezies hatten wir bisher noch nicht gesehen...

Der Hunger kann nicht gross sein, denn wenig spaeter legt er sich wieder faul hin. Diesmal
aber so, dass wir ihm wenigstens mal in die Augen schauen koennen. Was fuer ein schones Tier!
Waere er kurz vorher nicht den Hang hochgelaufen, haetten wir ihn garantiert nicht gesehen.
Man muss halt am zur richtigen Zeit am richtgen Ort sein. Das gilt in diesem Urlaub allerdings nicht fuer Loewen!

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Zum Ende der Fahrt machen wir an der letzten Kurve noch einmal einen extra Stopp, puenktlich zum kitschigsten Sonnenuntergang Afrikaaaas!

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Es ist bereits stockdunkel als wir zum Senyati Camp zurueckfahren.

Heute abend bleibt die Kueche kalt, es gibt Salat und Reste. Danach treffen wir uns in der Bar noch zum After-Sundowner und einem netten Plausch mit unseren Nachbarn. Die Elis kommen und gehen. Auch ein paar Giraffen erscheinen wieder.

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In der Nacht bleibt es ruhig, es gibt keinen erneuten Besuch.
Morgen fahren wir bei Ngoma Bridge ueber die Grenze nach Namibia und die naechsten Tage werden wir uns durch den Caprivi (und die Hitze...) treiben lassen.

Sala sentle Botswana, wir kommen wieder!
LG,
Elsa

Teil 1927. Jan. 2016

28.09. Vom Chobe in Botswana an den Kwando in Namibia, Kongola, Namushasha Lodge

Heute endet unser Abenteuer in Botswana. Es geht weiter nach Namibia.
Wir lassen uns Zeit, fruehstuecken gemuetlich und packen zusammen. Unsere Nachbarn sind auch schon abgereist, fuer sie geht die Reise in 2 Tagen zu Ende. Wir freuen uns, dass wir erst Halbzeit haben. Schoen war es hier, wir kommen gerne wieder.

In Kasane gehen wir noch kurz in den Spar, dann geht es on the road. Wie ungewohnt wieder den langweiligen Asphalt unter den Raedern zu haben.

Da wir heute einige KM vor uns haben, fahren wir ueber die Transit Rd. durch den Chobe NP. Erstaunlicherweise sind auch hier am Rande der Teerstrasse ein paar Tiere zu sehen.

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Am Border Post in Ngoma Bridge geht alles ganzschnell ueber die Buehne. Die vielen Buecher, die ganzen Zahlen , alles schon Routine. Von hier oben hat man einen schoenen Blick. Dort drueben, in Namibia, statt Elefanten, Zebras oder Gnus, sind nur Rinderherden zu sehen.

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Die Einreise in Namibia ist ebenfalls schnell erledigt und keine 5 Minuten spaeter sind wir schoen unterwegs. Vorher wurden wir aber noch auf Fieber gescannt, ihr wisst ja, Ebola!

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In Katima tanken wir und ziehen Geld. Gar nichts so einfach einen ATM zu finden, der nach dem Wochenende noch Geld hat! Leichter gesagt als getan, aber wir werden fuendig. Direkt neben der Tanke ist auch eine Baeckerei, dort decken wir uns noch mit leckeren Broetchen ein.

Es ist mittlerweile wieder so heiß, dass wir Strecke machen wollen und beschliessen nicht in Katima zu bleiben, sondern gleich bis nach Kongola fahren. Einen Aufenthalt in der Caprivi Houseboat Safari Lodge hebn wir uns fuer die naechste Reise auf. 😎

Die Fahrt bis Kongola ist eher unspektakulaer. Bei Kongola biegen wir dann links ab auf die C48. Wir wollen zum Camp Kwando.

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Vorher schauen wir uns aber die Campsites bei der Namushasha Lodge an. Campsite 1 waere frei. Sieht wirklich nett dort aus.

Im Camp Kwando angekommen herrscht irgendwie Chaos. Mindestens 10 Minuten muessen wir warten, bis einer der vielen jungen Leute, die dort wirr umherrennen, von uns Notiz nehmen. Dabei sind gar nicht so viele Gaeste zu sehen.
Auf unsere Nachfrage nach einer freien campsite folgt nur ein kurzes Schulterziehen. Auch ein Blick ins Buch bringt keine Antwort. Wir sollen einfach mal rueber gehen, schauen und uns ggf. irgendwo hinstellen. Haehhh? Ebenfalls erfahren wir nicht, ob wir heute abend zum Essen kommen duerfen. 🙄 🤨
Vielleicht ist ja grad etwas Stress und wir sind nur an einen Praktikanten geraten... jedenfalls hatte hier keiner irgendeine Ahnung von gar nichts. Wie gesagt, etwas chaotisch.

Egal, wir laufen „mal rueber“ und schauen uns die Plaetze an. Die meisten „brauchbaren“ sites (mit Schatten!!) sind natuerlich schon belegt. Dazu kommen gerade 2 Overlander Busse an . Als einzige Alternative kaeme dann nur ein Platz zwischen den 2 Overlandern 🤩 . Oh nee, das geht gar nicht. Auf Party sind wir nicht eingestellt. Wir sagen vielen Dank und fahren.
Obwohl die Anlage und auch die Lapa sehr schoen und stilvoll ist, hier ist irgendwie der Wurm drin 🤢 .

Also schnell zurueck zur Namushasha Lodge, keine 10 Minuten entfernt. Das hat uns doch deutlich besser gefallen.

Wir bekommen die schoene site 1, riesengross, mit eigenem Waschhaus, Unterstand, Donkey und Blick auf den Kwando. Und melden uns gleich zum Abendessen auf der Terrasse am Restaurant an. Bis zur Lodge laufen wir 5 Minuten. Die Lodge ist trotz der Groesse sehr schoen, Gondwana-Klasse. Da kann man eigentlich nichts falsch machen. Sie gefaellt uns wesentlich besser als die riesige Chobe Safari Lodge.

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Es ist an die 40 Grad, also halten wir es wie die Tiere und machen keine grossen Anstrengungen. Wir chillen, gucken Voegel, hoeren die Hippos grunzen 😘 (ich liebe diese Geraeusche!) und trinken TschinTonic 😗 ! Irgendiwe haben wir nach den letzten Tagen das Beduerfnis nach „das Erlebte mal sacken lassen“ und da wir ja noch ein paar Tage vor uns haben hetzt uns auch nichts.

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Am fruehen Abend gehen wir zum Restaurant und goennen uns erst einen Drink auf der Terrasse mit Blick aufs Wasser. Sehr schoene Stimmung hier. Danach wird das Buffet eroeffnet. Den Starter und das Dessert gibt es am Tisch. Das Essen ist ausgezeichnet und wir geniessen es, mal nicht selber in die Kuche zu muessen.

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Wir ueberlegen noch, ob wir noch eine Nacht bleiben oder morgen frueh schon weiter fahren und entscheiden uns dann doch fuer letzteres. Da wir auf jeden Fall auch noch in den Etosha wollen, wollen wir die Zeit im Caprivi etwas eingrenzen. Ausserdem macht uns die Hitze hier etwas zu schaffen 🤢 .

Es gruesst euch,
die Elsa

Namushasha Lodge , Kongola, campsite 01 – sehr schoene Anlage , auch die Lodge. Die campsites sind eigentlich alle sehr schoen, mit eigenen Badehaus, Unterstand und Blick auf den Kwando. Es gibt auch genuegend Schattenbaueme. Das Essen in der Lodge ist sehr gut, eine angenehme Atmosphaere. Die angebotenen Bootstouren oder Game-Drives haben wir nicht wahrgenommen, ich koennte mir aber vorstellen, dass sie sehr lohnenswert sind. Wir wollten aber wegen der Hitze und dem laengeren Fahrtag lieber etwas relaxen.

Teil 2027. Jan. 2016

29.09. - Durch den Zipfel nach Divundu, Caprivi – RiverDance Lodge

Etwas unschluessig sind wir immer noch, ob wir nun weiterfahren oder noch eine Nacht bleiben sollen . Uns gefaellt es gut hier, dennoch beschliessen wir und die Kwando Region fuer eine naechste Reise aufzuheben. Wir fahren also weiter Richtung Divundu.
Zunaechst gibt es lecker Fruehstueck mit Blick!

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Auch das Mavunje Camp von Dan wollen wir uns als Ueberraschung fuer die naechste Reise aufheben. Von anderen Campern, die gerade von dort kamen hoerten wir, dass Dan grad nicht im Camp sei.

Die lange Gerade der B8, der Trans Caprivi Highway, von Kongola bis nach Divundu ist fahrtechnisch sehr langweilig, ausser dass man staendig abbremsen muss, weil irgendwas 4-beiniges ueber die Strasse laeuft. Es gibt Gummibaerchen zur Ablenkung und fuer Hallo-Wach.

An einigen Stellen brennt der Busch, den Rauch haben wir schon von Weitem gesehen. Erschreckend sind die ganzen Auto-Karkassen am Strassenrand. Ausgebrannt und liegengelassen. Ausser ein paar kleinen Siedlungen und Menschen, die von A? Nach B? laufen ist wenig Abwechslung. Der Busch ist sehr trocken und braun. Vor genau 2 Jahren, als wir hier in der Gegend waren, war es lang nicht so trocken und heiß wie jetzt, obwohl man damals von einer Rekordduerre sprach. Wir sind gespannt auf den Wasserpegel am Okavango.

Unser heutiges Ziel ist die RiverDance Lodge, kurz hinter Divundu. Wir haben so schoene Fotos und Berichte darueber gesehen. Hier wollen wir evtl. 2 Naechte bleiben.

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Die Einfahrt ist schon sehr ansprechend und die Lodge wirklich was Besonderes. „Klein aber Fein“ ist hier der richtige Ausdruck und die Campsites sind der reinste Luxus.
Von den insgesamt 3 Platzen suchen wir uns die Nr. 1 aus, mit herrlichem Blick auf den Okavango, eigenem Kuechen- und Badehaeuschen, viel Schatten, gruener Rasen, schoene Feuerstelle und sogar einem mobilen Grill.
Wir sind sofort begeistert und buchen gleich fuer 2 Naechte. 😘 Die ganze Lodge und die Chalets ist sehr geschmackvoll gestaltet, viel Holz, Stein und Glas. An manchen Ecken erinnert es ein wenig an Maritimes, an ein Schiff oder Boot. Das Oekokonzept gefaellt uns sehr gut.

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Die heissen Nachmittagsstunden verbringen wir am kuehlen Pool.

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Die wenigen Chalets sind alle belegt und zum Sundowner trifft man sich auf der Terrasse. Auch wir goennen uns einen eiskalten Rock Shandy und ein Windhoek Lager und unterhalten uns mit anderen Gaesten. 2 Paerchen legen dick auf und erzaehlen von ihrer Jagdsafari 🤩 . Als ich das hoere bin ich sofort wech ... 😈

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Wir verbringen einen wunderschoenen und relaxten Abend auf unser campsite, grillen und machen ein grosses Lagerfeuer. Man koennte meinen wir machen Urlaub im Urlaub 😗 . Es ist idyllisch hier. Der Garten ist voller Voegel.

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LG,
Elsa

RiverDance Lodge, Divundu – campsite 01 - traumhaftschoene Anlage, sowohl die Lodge wir auch die luxurioesen Campsites. Jede mit eigenem Bade- und Kuechenhaus, Sprenger, Rasen, Grill, Feuerstelle und Blick auf den Okavango.
Schoener Pool und Restaurant (Wifi), wo auch Camper willkommen sind. Es werden auch Boatcruises und Villagetouren angeboten. Alle sehr freundlich und bestens geschult. Die Besitzer engegieren sich fuer die Community und betreiben einen eigenen Gemueseanbau, alles nach oekologischem und nachhaltigem Aspekt.

Teil 2131. Jan. 2016

30.09. - Relaxen & Sunset Boatcruise, RiverDance Lodge

Heute steht nichts ausser dem Boatcruise auf dem Programm, fuer den wir uns gestern schon angemeldet hatten.

Nach einem gemuetlichen Fruehstueck mit Blick auf den Okavango gehen wir die naehere Umgebung erkunden. Im Garten und im Bereich der Campsites sind verschieden Baueme und andere Pflanzen namentlich gekennzeichet . Oberhalb des Bootsanlegers gibt es einen schoenen und schattigen Bereich mit Haengematten zum chillen. 😎

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Als die ersten Gaeste abgereist sind, duerfen wir uns auch die Chalets der Lodge anschauen. Wow, was fuer ein Luxus! Da kann man sich sehr wohl fuehlen...

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Bis zum Nachmittag chillen wir aber auf unserem eigenen Platz, beobachten die Voegel und die Angolaner die auf der gegenueber liegenden Uferseite beim Schilf schneiden, sichern Fotos und erledigen ein bisschen „Hausarbeit“.

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Ich nehme mir auch noch einmal unsere Kuehlbox vor und hoffe, dass ich evtl. doch noch ein Ordnungsystem finde, aber vergeblich. Bei jedem Oeffnen ist das Gesuchte garantiert an unterster Stelle, was bedeutet, einmal alles rausholen.
Also ums Raeumen kommt man wirklich nicht drumrum, das bleibt auch bis zum letzten Tag so 😠

Irgendwann am Nachmittag geht es dann zum Sunset-Boatcruise. (sorry, im Urlaub haben wir es nicht so mit Uhrzeiten, genauen KM-oder Zeitangaben..)
Mit uns sind noch 2 junge schweizer Paerchen mit an Bord, sowie eine gut gefuelle Kuehlbox mit leckeren Getraenken und fuer jeden einen Snackteller.

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Unser Guide hat teilweise Muehe uns durch die extrem niedrigen Wasserpassagem zu manoevrieren, so niedrig ist der Wasserstand. Und er ist immer noch am sinken, obwohl sich seit gestern stellenweise ein paar Gewitterwolken zeigen. Heute nacht hatte es schon mal kurz gedonnert und geblitzt.

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Die Fahrt flussabwaerst ist landschaftlich wirklich sehr schoen, leider sehen wir aber so gut wie keine Tiere. Nur ein paar versteckte Crocs und jede Menge Wasservoegel.
Dafuer ist umso mehr am Ufer los, es werden Koerper, Kinder, Tiere und Waesche gewaschen, gefischt, gespielt, geackert und gepaddelt.

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Ploetzlich verfaerbt sich der Himmel dunkel, es zieht Wind auf und faengt an zu donnern und blitzen. Es riecht nach Regen! Endlich! 🤪 Das ganze Land hat es so bitter noetig.
Bevor uns der Wind unsere Snacks und den Gin-Tonic vom Boot weht, kehren wir um.
Die dunklen Wolken und der Regen ziehen seitlich an uns vorbei, wir bekommen lediglich ein paar Tropfen ab und geniessen weiterhin unsere Fahrt.

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Schoen wars durch die Landschaft zu tuckern.

Als wir am Steg zurueck sind bemerken wir, dass es hier wohl doch eine richtige Schauer gab. Es ist alles nass.
Und wir haben das Dach hochgeklappt! 😮 Mal sehen, ob an der besagten Flickstelle auch bei uns das Wasser reingekommen ist. Und, ja, es ist!. Kissen und Matratze sind in der Ecke nass. Aber bei der Waerme und Trockenheit nun wirklich kein groesseres Problem.

Am Abend zuenden wir wieder ein schoenes Lagerfeuer und es gibt noch einmal Spiesse.

Morgen haben wir die kuerzeste Fahretappe der ganzen Reise zu bewaeltigen, denn es geht nur nach „nebenan“ zur Mobola Lodge. Dort hatten wir reserviert und wir freuen uns darauf. Mit Maja hatten wir einen sehr netten email-Kontakt.
Vorher werden wir aber noch ein wenig auf Game-Drive gehen, in den Mahango Park. Diesen hatten wir schon vor 2 Jahren besucht und es hat uns sehr gut dort gefallen.

Den Tag beenden wir mit unserem Lieblings-Urlaubsspruch: Ach, was geht es uns doch gut!
Und natuerlich mit einem Amarula! Oder zwei... 😗

Aus dem „Urlaub“ im Urlaub gruesst euch,
Elsa

Teil 2202. Feb. 2016

01.10. Game-Drive im Mahango Game Reseve, Mobola Lodge /Divundu

Nach einem gemuetlichen Fruehstueck geht es ans Einrauemen, wir bleiben zwar in der Gegend, wechseln aber nach nebenan auf die Campsite der Mobola Lodge. Dort haben wir fuer 2 Naechte gebucht.

Vorher fahren wir aber noch ins nahe gelegene Mahango Game Reserve, wo wir schon vor zwei Jahren waren. Der Park ist ueberschaubar gross und damals haben wir sehr viele Tiere gesehen. Klein aber fein. Mal sehen, was uns heute erwartet.

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Am Gate bezahlen wir unsere kleine Park-Gebuehr (wenn ich da an die botswanischen upper-class Parkgebuehren denke 🤩 ....) und erhalten die Info, dass die Tiere wohl eher am Flussufer zu finden sind.
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So ist dann auch, die wenigen die wir sehen halten sich alle in der Naehe des Wassers auf, verstaendlich bei der Hitze und Trockenheit. Ausser uns sehen nur nur wenige Autos.
Die Elefanten haben wieder gewuetet, stellenweise ist alles kurz und klein geschlagen 😮 .
Wir lassen uns relativ viel Zeit fuer die Loop und bleiben an manchen Stellen auch mal etwas laenger stehen und beobachten die Tiere.

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Das Thermometer klettert wieder auf 39, dann 40... ab da guckt man am besten nicht mehr hin... 🤢

Dann geht es zurueck zum Drehkreuz Divundu und auf B8, wieder vorbei an der RiverDance Lodge und der kleinen Ansiedlung bis zur Mobola Lodge, gleich dahinter.

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Wir werden herzlich von Maja empfangen, die zur Zeit die Lodge alleine hueten muss. Ihre Maenner sind zum Angeln im Delta 😗 .

Wir haben freie Auswahl und belegen die schoene schattige Campsite #4, links ,ganz hinten am Fluss unter dem grossen Baum. Eigentlich sind alle Plaetze schoen, teilweise mit Unterstand, aber auf #4 hat man den schoensten Blick und den meisten Schatten am Nachmittag. Sogar eine eigene Busch-Dusche, herrlich! 🤪

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Direkt hinter dem Zaun betreiben die Dorfbewohner ihre Felder, da wird am Ufer auch gewaschen, mit den Kindern gespielt und Gemuese geputzt. Etwas unpassend zur Idylle ist allerdings, wenn da zwischendurch ein Handy klingelt.

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Den Nachmittag verbringen wir faul an unserem Platz, lassen es uns bei kalten Getraenken gutgehen, doesen auf dem Kanu und erkunden die naehere Umgebung. Auf der eigenen kleinen Okavango-Insel kommt man ueber eine tolle Haengebruecke und die Inselbar ist das i-Tuepfelchen, der absolute Traumplatz fuer den Sundowner & Nightdowner.

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Die ganze Lodgeanlage, die Inselbar und auch die Chalets sind so geschmackvoll , durchdacht und individuell gestaltet und eingerichtet, dass man sich hier einfach nur wohl fuehlen kann. Wirklich ein kleines Paradies was sich Maja und Alex da geschaffen haben. Von Ruegen an den Okavango, auch nicht so eine alltaegliche Geschichte...

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Von der ersten Minute mit dabei, bis zum Ende, unser Wachhund Helmut. Darf ich vorstellen:

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Hier hat heute Nacht keiner einer Chance, alles Lebendige, egal ob Tier oder Lodgeangestellte, wird ausnahmslos verbellt und in die Flucht getrieben.
Der eigentliche Wachhund, der Schaeferhund Egon bleibt bei Maja. Der dritte im Bunde und Spielgefaehrte ist ein braunes Kalb.

Am Abend grillen wir und um uns herum quaken die Froesche. Hippos sind hier leider keine zu sehen, dafuer fuehrt der Okavango hier zu wenig Wasser.
Helmut schlaeft in einer Sandkuehle unter unserem Bushcamper.

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Mobola Lodge /Divundu – campsite #4 – der absolute Geheimtipp (wenn man ueberhaupt noch von Geheimtipp reden kann...), eine Lodge mit Selbstversorger-Bungalows und Campsites zum Wohlfuehlen. Sehr saubere Ablutions, Strom, Wasser, Grillstelle, Aussendusche, eine tolle Inselbar, Boots- und Angelausfluege. Bei Maja kann man auch eingefrorenes Fleisch kaufen, sowie Gemuese ( Farm Tigerquelle ) und auch Brot. Sie verkauft auch ihre Bilder und ein paar Souveniers. Auch als Camper wuerde es sich hier besonders lohnen in einem der schoenen Chalets zu wohnen. 2-3 Tage Aufenthalt sind auch bei der naechsten Reise hier wieder ein Minimum!

Teil 2303. Feb. 2016

02.10. Game-Drive im Buffalo Park – Mobola Lodge /Divundu

Ach was ist das hier schoen! Ausschlafen ist angesagt.
Helmut haelt immer noch Wache vor dem Auto!

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Im Schatten unseres grossen Baumes gibt es heute „Fruehtsueck Komplett“, mit Spiegeleiern und Speck. Auf dem Feld hinter dem Zaun wird schon geackert und getratscht, die Kleinen hinten auf dem Ruecken schlafen.

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Das einzige Programm heute ist erst am Nachmittag, da wollen wir zum Game-Drive in den Buffalo Park, den wir noch nicht kennen. Vor 2 Jahren fehlete uns dafuer leider die Zeit.

Bis dahin wird gechillt. Bei der Hitze sehr vernueftig. Ausserdem haben wir eine tolle Busch-Dusche!

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Mittags gibt es einen kleinen Snack, am Nachmittag brechen wir dann auf nach Divundu. Dann geht es auf der B8, dem Trans-Caprivi-Highway, ein paar KM bis zum Abzweig in den Buffalo Park.

Das erste Stueck bis runter an die Riverfront sehen wir nicht sehr viele Tiere, nur die ueblichen Verdaechtigen, jede Menge Kudus und ein paar Elis.

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Die Landschaft hier verdient den Namen: Elefanten-Verwuestungsgebiet! Ganze Arbeit haben sie hier geleistet. Durch die extreme Trockenheit sieht alles noch karger und schlimmer aus. Die Pad ist teilweise ziemlich ruckelig und auch stellenweise tiefsandig. Dadurch wirkt alles etwas wilder als im gegenueber liegenden Mahango Park, welcher irgendwie „aufgeraeumter“ wirkt.

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Solche Szenen gehoeren in der Wildnis einfach auch dazu, ein Elefantenbaby-Kadaver, wahrscheinlich eine Totgeburt

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Unzaehlige Eli-Gruppen kreuzen unseren Weg (keine Sorge, ich werde euch jetzt nicht jede Gruppe praesentieren...). Ausserdem ist es auch mal ganz schoen, einfach nur zu gucken, ohne Kamera vor der Nase. Bei dem grellen und spaeterem Gegenlicht nervt auch das staendige Brille hoch – Brille runter irgendwann.

Wir fahren ziemlich weit an der Riverfront entlang, es gibt schoene Haltestellen mit tollem Blick auf die Ebene und dem Wasser, Pools in denen sich die Bueffel suhlen, viele Voegel und mehrere kleine Eli-oder Zebra Gruppen die durch die Buesche ziehen.

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Auch unsere „amigos“ sind wieder da“!

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Zum Schluss muesen wir uns fast noch beeilen um rechtzeitig wieder aus dem Park zu kommen. Es hat uns hier sehr gut gefallen und man koennte einige Stunden hier verbringen.

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Zurueck auf unserer Campsite werden wir natuerlich schon sehnsuechtig erwartet, von Helmut natuerlich. Obwohl er heute ein paar Camper mehr zur Auswahl hat, bleibt er uns treu.
Dann folgt das uebliche Ritual.

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Spaeter gehen wir noch rueber zur Inselbar und unterhalten uns mit Maja und den anderen Gaesten und geniessen unseren 2. Sundowner mit Blick auf den Okavango!

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Ein wenig nuechtern sollte man aber fuer den Rueckweg durch den Busch und ueber die Bruecke schon noch sein!

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Morgen geht die Reise weiter. Einerseits freuen wir uns auf den Etosha NP, andererseits haetten wir es hier auf Mobola auch noch laenger ausgehalten. Aber wir kommen ja wieder!

LG,
Elsa

Teil 2404. Feb. 2016

03.10. - Von Divundu zum Etosha NP – Onguma Bush Camp

Heute haben wir eine sehr lange Strecke vor uns, dementsprechend stehen wir frueh auf. Es gibt heute nur ein schnelles Fruehstueck, dann packen wir zusammen und verabschieden uns von Maja, von Mobola und natuerlich auch von Helmut.

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so frueh am Morgen war es noch RICHTIG KALT!!

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was sind das fuer Fruechte?

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Dann geht’s auf die langweilige Strecke zunaechst bis Rundu. Wir passieren wieder viele, kleinere Doerfer, ein reges Treiben herrscht am Rande der Teerstrasse. Gefuehlte 100 x kreuzt alles was Fuesse, Pfoten oder Hufe hat die Fahrbahn. Man muss staendig auf der Hut sein.
So wird die Fahrt nicht langweilig und ruck zuck sind wir in Rundu.

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Was fuer ein Gewusel, so viele Menschen sind wir nicht mehr gewoehnt. An der Tanke werden wir von allen Seiten belagert. Jeder will was verdienen. Aber nur 2 freuen sich dann, der Tanker und der Scheibenputzer. Waehrend ich mich auf Suche nach einem ATM mache, der auch Geld hat, verbarrikadiert sich D. im Auto.
Vom letzten Besuch hier in Rundu vor 2 Jahren wissen wir, hier gibt es Langfinger!

Wir sind gut in der Zeit und sezten nun die Reise nach Sueden fort.
Hinter Murunani und der x-ten Vet-Kontrolle biegen wir auf die Pad D 3016 ab, bis Tsintsabis, danach geht es auf der D 3001 Richtung Etosha.
Die Strecke ist gut zu fahren, mal mehr - mal weniger Wellblech und wir sind weit und breit die einzigen, die hier unterwegs sind. Die Landschaft ist eigentlich ganz abwechslungsreich, mal trockener Busch, mal Makalanis, mal Farmland, mal auch einfach nichts. Den einzigen Baobab weit und breit lassen wir regelrecht links liegen, bei der Hitze kann er uns nicht mehr zu einem kleinen Umweg ueberzeugen.

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Wenn man ohne Navi unterwegs ist, brauchts manchmal schon ein wenig Orientierungssinn...
(zur Aufklaerung: anders als in Botswana, sind wir in Namibia nur mit einer Papierkarte unterwegs, was voellig ausreichend ist).

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Unser heutiges Ziel ist das Onguma Bush Camp, wo wir am Nachmittag, nach ca. 7 Stunden Fahrt ,endlich ankommen. Wir haben nicht vorgebucht . Das Camp kennen wir bereits und weckt schoene Erinnerungen. Diesmal allerdings geht es auf die Leadwood Campsite, denn wir wollen in Laufdistanz zur Lodge bleiben.

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Wir bekommen die letzte freie site „Steenbock“ und richten uns ein. Danach geht’s erstmal zur Lodge wo wir uns auf der wunderschoenen Veranda einen verdienten Drink goennen!

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Danach chillen wir noch ein wenig am Pool und melden uns zum Dinner an, welches wieder erstklassich ist. Normalerweise „pampern“ wir ja immer die Gaeste, aber heute ist es auch mal schoen, selbst bedient zu werden.

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Am Wasserloch laesst sich heute abend nur eine einzelne Giraffe und ein paar Voegel blicken.

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Fuer morgen frueh haben wir uns zum Morning Game-Drive angemeldet.
Wir sitzen noch eine Weile draussen und hoeren den Nachtgeraeuschen zu. Und das Schoenste ist: wir hoeren Loewengebruell! Zwar ganz weit entfernt, aber hauptsache sie sind da!!!!!

Onguma Bush Camp/Etosha – Site „Steenbock“ auf der Leadwood Campsite : grosszuegiger und schattiger Platz mit eigenen Ablutions in nur 5 minuetiger Laufdistanz zur Lodge. Camper sind am Pool und im Rest./Bar ebenfalls willkommen.
Die neue Tamboti Campsite ist zwar neuer und mit mehr Komfort , aber wir wollten in der Naehe der Lodge bleiben.
Die ganze Anlage kommt fuer uns in die Kategorie „Schoener Wohnen in Afrika“ und hat ein gutes Preis-Leistungsverhaeltnis. Ausserdem ist sie nicht so gross. Die Game-Drives sind immer sehr schoen. Dadurch dass das Camp in einem eigenen grossen Reserve liegt, gibt es hier auch in unmittelbarer Naehe Wildtiere zu sehen und zu hoeren.

Teil 2505. Feb. 2016

04.10. - Game-Drive Etosha – Onguma Bush Camp

In der Nacht hoeren wir Loewen, endlich, wir sind angekommen im Loewenland! Ich war schon am zweifeln, ob´s in Afrika ueberhaupt noch Loewen gibt.
Seit 3 Wochen ziehen wir durch den Busch, und nix is mit Loewen... 😠 😵 😐

Heute morgen gibt es nur einen schnellen Kaffee und einen Tee. Es ist noch recht kuehl und wir haben unsere dicken Jacken eingesteckt. Vor 2 Jahren sind uns beim Game-Drive fast die Ohren und Haende abgefroren.
Obwohl es einen Coffee-break geben soll, packen wir uns vorsichtshalber noch 2 Brote in den Rucksack.

Zu unserer Ueberraschung sind wir alleine mit dem Guide auf Game-Drive und wir koennen uns im Fahrzeug breit machen. Unser Guide, zunaechst noch etwas reserviert, fragt uns was fuer Tiere wir sehen wollen? Ob wir schon Elefanten gesehen haben? Scherzkeks! Wir kennen bereits alle botswanischen Elefanten !
Ich sage einfach nur :LIONS! Er lacht und dann fahren wir los!

Es ist s...kalt und der Fahrtwind pfeift uns um die Ohren. Das Wetter ist heute etwas bedeckt, stellenweise sind richtig dunkle Wolken zu sehen. Heute Nacht hat es sogar ein paar mal gedonnert.

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Gleich hinter dem Gate und noch vor Namutoni entdecken wir ein Rhino im Busch. Etwa 3 Meter vom Auto entfernt, ein riesiger Koloss. Hinter uns bildet sich langsam eine groessere Autoschlange.

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Wir fahren zuerst nach Chudop, wo noch nichts los ist. Noch nicht mal Voegel sind da. 😵

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Unser Guide kommuniziert ueber Funk mit seinen Kollegen, hum... es scheint ueberall wenig los zu sein. Wir fahren jedenfalls saemtliche Loops und Wasserloecher westlich von Namutoni ab, ohne grosse Sichtungen. Jedenfalls sind beim 2. Stopp in Chudop dann ein paar Giraffen und Impalas erschienen. 🤩

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Hier muss es schon geregnet haben!

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Und so halten wir auch mal wieder fuer Gnus! 😄

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Nach einer kurzen Lagebesprechung beschliessen wir, in die Region noerdlich von Namutoni zu fahren, zwischen Onkoshi und Fischers Pan. Dort waren wir noch nicht, also Neuland fuer uns.

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Hier ist viel weniger los, kaum Fahrzeuge.. aber auch nicht sehr viele Tiere. Die Landschaft ist aber durchaus schoen und man hat eine weite Sicht auf die Pfanne. Vereinzelt guckt ein Eli aus dem Busch, Giraffen und Strausse ziehen ueber die Salzpfanne und Zebras kreuzen die Pad. Zumindest haben wir hier jetzt schon mal mehr Tiere gesehen, als westlich von Namutoni.

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Vielleicht liegt es ja am Wetter, dass sich die Tiere heute bedeckter halten. Es faengt an zu regnen und es ziehen schwarz-violette Wolken ueber uns hinweg. Ausserdem donnert und blitzt es wieder.
Vom grossen Regen bleiben wir verschont, denn der geht gerade ueber Onguma nieder und wir haben das Dach hochgeklappt! 😗

Zum Schluss sehen wir dann noch einige Rhinos an 3 verschiedenen Stellen!
Und Zebraherden am Wasserloch. Dort machen wir dann auch unseren Coffee-Break. Es gibt diesmal aber nur kalte Getraenke und jede Maenge Gebaeck. Ein Glueck haben wir unsere Brote dabei.

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Ueber Funk erfahren wir dass auch in die westliche Richtung weiterhin nicht viel los ist. Die Tiere machen heute einfach „frei“. Und die Loewen naturlich auch, die faulen S.....! 😈

Am spaeten Vormittag sind wir zurueck im Camp. Auch wenn unser Sichtungsglueck sich in Grenzen hielt, war es trotzdem eine schoene Fahrt.

In unseren Stuehlen stehen Pfuetzen, hier muss es kraeftig geregnet haben. Die Leck-Stelle am Dach hat heute dicht gehalten, der Regen kam wohl von der anderen Seite.

Das Gewitter verzieht sich, die Sonne kommt wieder raus und es wird schwuel-warm.
Die Mittagsstunden verbringen wir faul am Pool.

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Am Nachmittag geht’s es dann nochmal auf Game-Drive, aber diesmal selbst. Wir haben festgestellt, dass wir auf unseren Pirschfahrten mehr Sichtungsglueck haben.

Wir bleiben diesmal sehr lange bei Chudop stehen, beobachten viele Giraffen und Hyaenen. Irgendwie bin ich von ihnen inzwischen richtig fasziniert. Was fuer Kaempfer und Ueberlebnskuenstler! Und keiner mag sie.

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auch eines der Rhinos von heute morgen finden wir wieder, mit dem gekappten Horn

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am Zaun vom Onguma Reserve

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Heute essen wir „at home“, es gibt leckere Kudu-Steaks in Butter gebraten, von Mobola!
Morgen fahren wir Richtung Halali. Und es kommt der GROSSE TAG!

Bis dann,
Elsa

Teil 2610. Feb. 2016

05.10. - Etosha NP – Von Onguma nach Halali , Halali Rest Camp

Auch wenn wir diesmal das Onguma Loewenrudel nur gehoert und nicht gesichtet haben 😠 😠 , so war der Aufenthalt hier wieder sehr schoen 😉 .
Nach dem Fruehstueck raeumen wir zusammen und nutzen noch einmal den Luxus vom privaten Badehaeuschen. Wir wissen, dass uns in Halali was anderes erwartet!

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Das Gebloeke der Go-Aways gehoert einfach dazu

An der Reception kann frau, waehrend frau auf die Rechnung wartet , nebenbei auch ein wenig shoppen 😗 ! So viel Gelegenheit dazu gibt es ja nun nicht und hier findet man immer etwas Nettes!

Bis Halali haben wir heute nun genuegend Zeit und so fahren wir alles Wasserstellen ab, die auf der Strecke liegen. Die Regenwolken haben sich verzogen und das Thermometer klettert wieder.auf 39, danach ucken wir nicht mehr hin 😵
Die Farbe des Himmels hier im Etosha ist wieder faszinierend, am Horizont glaubt man immer dunkle Wolken oder eine Gewitterfront zu sehen. Ist es nun bewoelkt oder ist das nur dunkelblauer Himmel?
Heute sind auch wieder mehr Tiere „auf unserem Weg“ unterwegs.

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Bei Chudop ist heute Giraffen- und Kudutag!

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Zwischen Chudop und Kalheuwel erfahren wir von einem entgegen kommenden Safarifahrzeug dass ein paar KM weiter ein grosses Rudel Loewen 🤪 🤩 🤪 🤩 etwa 50-70 Meter abseits der Pad unter einer Baumgruppe liegt.
NIX WIE HIN!!!!

Schon von Weiten sehenwir einige Autos am Strassenrand stehen, das bedeutet, SIE sind noch da!!! 🤩
Wir bleiben direkt neben einem grossen, hellbraunen Mercedes-Rundhauber mit Wohnkabine stehen, dessen netter Fahrer uns freundlichst deutet, wo genau die Loewen liegen, denn zuneachst sehen wir gar nichts.
Dann endlich entdecken wir sie. Es sind 7 sichtbare Koepfe, es koennten aber noch mehr dort liegen, wir sehen sie nur nicht. Das Fahrzeug von vorhin sagte was von 10?!

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Faul wie Loewen nun mal sind 😛 , passiert hier leider nicht viel. Alles slow-motion, wenn ueberhaupt. ABER EGAL, wir sind UEBERGLUECKLICH! 🤪

Die Loewinnen liegen unter 2 groesseren Baeumen. Auf dem kleinen Huegelkamm dahinter haelt sich eine kleine Herde Springboecke auf. Das heisst, die Damen sind satt und die Springboercke haben nichts zu fuerchten. Dennoch werden sie genau beobachtet.

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Wir bleiben natuerlich etwas laenger hier stehen. Ausser dass 2 Loewinnen sich mal kurz erheben um sich dann 1 Meter weiter sofort wieder fallen zu lassen, ist das alles was wir an Bewegung hier erleben duerfen.
Bewegen tut sich allerdings die Luft, denn die flimmert , so heiß ist es inzwischen wieder geworden. Obwohl wir doch recht nahe stehen, die Fotos werden echt sch... 😈

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Als sich die Aufregung wieder etwas gelegt hat faellt mir ein, dass ich den hellbraunen Rundhauber und die vielen Koepfe darin doch irgendwoher kenne: es sind die „7-unterwegs“ aus dem Forum, Stefan und Katrin und ihre 5 Kids ! Leider sind sie inzwischen in die entgegengesetzte Richtung weitergefahren, sonst haetten wir gerne noch schnell hallo gesagt.

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Am fruehen Nachmittag sind wir in Halali und da tobt der Baer 😮 . 2 grosse Busse werden grad im Restaurant abgespeist. Stoert uns weniger, denn in 1 Stunde sind die weg.

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Wir bekommen fuer 2 Naechte grad noch einen Platz, angeblich ist man ab morgen fully booked. Die Campsites verspruehen hier leider keine Abenteuer-Romantik und nur mit Muehe finden wir noch eine site, die einigermassen ruhig im hinteren Bereich liegt und wenigstens etwas Schatten hat. Auch wenn nur das Geaest hier etwas Schatten wirft, denn Blaetter sind hier Fehlanzeige. Fuer die Randplaetze sind wir leider zu spaet gekommen.

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Die Ablutions und die Gruppenshelter machen einen erbaermlichen Eindruck, vieles ist kaputt, aus den Verankerungen gerissen oder gar nicht mehr vorhanden. Wer macht so was? Da muss man in diesem Fall auf die Touris schimpfen und nicht auf den NWR!
Im Ablutionblock bei unserem Platz ist eine Klospuelung kaputt, das Wasser laeuft 2 Tage lang ueber den ganzen Boden. Interessieren tut es keinen und repariert wird es erst recht nicht, obwohl wir es melden. Hier ist von den Gebuehren , die die vielen Touristen aus aller Welt jeden Tag zahlen schon lange nichts mehr investiert worden. Die Chalets hatten vor 2 Jahren ein deutlich besseren Eindruck bei uns hinterlassen.

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Uns stoert das alles allerdings weniger, da unser Fokus woanders liegt. Es ist fuer uns einfach ein Uebernachtungsplatz in einem Rest-Camp (keine Lodge!), mit der Moeglichkeit des Essengehens und einen schoenen Wasserloch mit Rhino-Garantie. Und ein erfrischender Pool zur Abkuehlung bei 40 Grad ist da auch ganz nett.

Die heissen Nachmittagsstunden verbringen wir bei kalten Getraenken am Pool, danach schauen wir am Wasserloch vorbei. Dort ist aber noch nichts los. Den Sunset-Game-Drive verkneifen wir uns, wir hatten ja unsere Loewen!

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Das Abendbuffet im Restaurant ist fuer uns ganz ok, wir koennen nicht meckern.

Gleich nach dem Essen ziehen wir mit einem kuehlen Bier + Savanna zum Wasserloch los. Kaum da, beginnt auch schon die Rhino-Show. Wir zaehlen insgesammt 7 Tiere, darunter auch 2 Weibchen mit ihrem Nachwuchs. Spaeter kommen noch ein paat Schakal und eine Hyaene dazu.

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Spaeter sitzten wir noch eine Weile vor dem Auto, mit Amarula und schauen Life-TV auf dem Platz. Endlich kuehlt die Luft etwas ab und es geht es frischeres Lueftchen.

Bei den Ablutions und an den Muelltonnen randalieren die ganze Nacht die Honey Badger. Einer verirrt sich sogar im Ladies-Ablutionblock und jagt mir einen ganz schoenen Schrecken ein 😮 .

Morgen geht’s in aller Frueh zum Morning-Game-Drive.

Loewengluecklich gruesst,
Elsa

Etosha NP, Halali Rest Camp – campsite: wie der Name sagt, es ist ein Rest-Camp. Der Campingplatz ist eine grosse, staubige und charmlose Flaeche, die Plaetze am hinteren Rand gelegen sind aber zum Teil relativ gross und haben eine wenig Schatten und Pivatsphaere. Eine bestimmte site wird einem nicht zugeteilt, man stellt sich dahin wo Platz ist. Die Anschluesse und Vorrichtungen wie Tisch, Bank & Grill sind teilweise in einem sehr erbaermichen Zustand. Die Ablution sind teiwleise erneuert worden, aber trotzdem sind schon Leitungen und Klospuelungen kaputt. Hier muesste dringend renoviert und instandgesetzt werden. Das Buffet ist ok wenn man keine zu hohe Ansprueche stellt. Der Rummel der tagsueber am Restaurant durch Tagesgaeste herrscht ist abends G.s.D. vorbei. Schoen ist das kleine, beleuchtete Wasserloch am Abend. Wer noch keine Rhinos gesehen hat, der bekommt hier sicher welche zu sehen. Das Camp ist einfach gut gelegen fuer Game-Drives in beide Richtungen. Das Personal war ueberall freundlich, es kam auch oefters eine Putzkolonne ueber den Platz und sammelte den Muell ein, den die Honey Badger nachts aus den Muelleimern holte und ueber den Platz verteilte.

Teil 2711. Feb. 2016

06.10. - Etosha NP – rund um Halali

Ohne Fruehstueck geht es schon kurz nach halb 8 aus dem Gate. Tee und Brote haben wir fuer unterwegs dabei.
Zunaechst geht es nach Riedfontain, dort hatten wir beim letzten Besuch die meisten Tiere
gleichzeitig gesichtet. Heute morgen ist aber noch wenig los 😐 .

Wir beobachten eine einzelne Hyaene. Seit dieser Reise habe ich nun auch ein faible fuer diese Tiere.
Das koennen die meisten wohl nicht verstehen, wenn, dann nur die Afrikafans .... 😗

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Dann geht es nach Salvadora, zur wohl bekanntesten Akazie im Etosha.
Auch hier ist nichts los, aber trotzdem, was fuer ein Panorama!
Vor 2 Jahren standen wir hier auf dem Parkplatz umringt von hunderten Zebras. Heute ist kein einziges zu sehen.

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Bei Charitsaub wollen wir nur mal kurz ueber den Huegel schauen, ob in der Weite irgendwelche Tierherden zu sehen sind. Als wir grad am Wenden sind, bemerke ich eine kurze Bewegung im Gras! Ohren!

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Und die gehoeren eindeutig

LOEWEN!!!! 🤪 🤩 🤪 🤩

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3 Loewinnen mit ihrem Nachwuchs. Wir sind natuerlich hin&weg und wir haben sie noch ganz fuer uns alleine!.
Die Kleinen, schon fast Teenager, sind zum balgen aufgelegt, die Muetter aber wollen nur ihre Ruhe.
Nach einer Weile zieht die Gruppe nach und nach vom Wasserloch weg und legt sich unter die Akazie in den Schatten. Wir parken den Wagen um damit wir sie besser sehen koennen. So schnell werden sie wohl hier nicht wieder weggehen, denn was machen Loewen tagsueber? Genau, doesen und sich moeglichst wenig bewegen.

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Darf ich vorstellen: ELSA

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Eine der Loewinnen scheint traechtig zu sein

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Nach und nach kommen ein paar Autos. Erst beim zweiten Hingucken kann man von der Pad aus die Gruppe hinter den Bueschen ausmachen.
Irgendwann wird es uns zu voll hier und wir fahren weiter 😈 . Spaeter wollen wir noch einmal hier vorbeischauen.

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In Riedfontein ist inzwischen Leben eingekehrt.

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Und den Etosha Lookout haben wir auch fast fuer uns alleine.

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Am Vormittag sind wir wieder im Camp. Nach einem kleinen Snack legen wir uns an den Pool und ergattern mit Glueck noch 2 von den wenigen Liegen. Auf den Steinen kann man Spiegeleier braten, so heiß ist es.

Inzwischen rollen die neuen Camper an und heute ist es wesentlich voller als gestern. Am Abend sind tatsaechlich alle Plaetze belegt und es ordentlich was los. Aber nicht stoerend.
Vor uns steht ein Overlander, Guide und Fahrer haben ganz schoen zu tun, waehrend die Meute bei kuehlen Getraenken oder am Wasserloch darauf wartet, dass das Essen fertig wird. 😗
Es erinnert uns an unsere „Zeit“ als Overlander, ja! Ist schon ein paar Jahre her, aber wir haben auch mal so angefangen hier in Afrika. Damals mussten wir aber alle mit anpacken. Schoen war es trotzdem, halt anders, und wir wollen diese Reise damals nicht missen. 4500 KM in 3 Wochen auf den harten Baenken eines Overlanders sind aber schon recht hart im Vergleich zum Hilux, das geben wir ja zu! Aber da waren wir ja auch noch ein paar Jahre juenger... 😗

Am Nachmittag geht es noch einmal on tour.
In Riedfontein ist wieder reges Treiben, jetzt sind die Grossen dran.

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Natuerlich geht es auch nach Charitsaub, gucken, was unsere Loewen machen. Leider sind sie nicht mehr zu sehen, waere ja auch zu schoen gewesen. 😐

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Dann gibt es Gnu-Stau.

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Bei schoenstem Licht geht es dann zuerueck ins Camp.

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Vor dem Dinner gibt es noch einen eiskalten Tschintonik. So langsam muessen wir unseren Getraenkevorrat einteilen. Der Amarula ist schon alle. 😮

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Spaeter, am Wasserloch, gibt es wieder Rhinos., Auch Jungtiere sind wieder dabei, aber andere als gestern.
Trotz des Trubels auf der campsite ist es relativ ruhig, nur die Honey Badger sorgen wieder fuer Radau.

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Morgen geht es nach Okaukuejo. Wir sind gespannt, was uns diesmal dort erwartet.

Es gruesst euch noch immer im "Loewenmodus",
Elsa

Teil 2813. Feb. 2016

06.10. - Etosha NP – Von Halali zum Anderson Gate, Etosha Safari Camp

Heute wollen wir nach Okaukeujo. Obwohl wir nicht vorgebucht haben und es dort immer heisst , es sei voll, lassen wir uns Zeit. Es ist ja auch nicht so weit.

Unsere deutschen Platznachbarn kommen noch vorbei um sich unseren Bushcamper an zu schauen und zu verabschieden. Sie sind mit einem Trax von Britz unterwegs und haben neben einigen Plattfuessen (bei den Reifenprofilen wundert uns das nicht), einer nicht kuehlenden Kuehlbox den Staub bis in die hintersten Ecke des Waeschefaches. Wir hatten diesen Wagen auch mal ins Auge gefasst, bevor wir auf den Bushcamper kamen.

Heute morgen ist rechts und links der Pad fast nichts los, nur die ueblichen Springboecke , Kudus oder Gnus. Ebenso an den verschiedenen Wasserstellen. Auch bei Charitsaub ist gaehnende Leere... 😐

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Nur in Nebrowni tobt der Baer 🤩 . Noch ein Springbock mehr und der Platz muesste wegen Ueberfuellung geschlossen werden.

Die Elis sehen aus wie mit Beton uebergossen und sind fast bewegungslos, die Springboecke halten immer dicht zusammen, ein Oryx sucht staendig Streit und der Straussenmacho denkt er waere der Schoenste in ganzen Land! 😄

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Das Thermometer klettert schon wieder ueber die 4.. 🤢 und der Himmel ist dunkelgrau. Am Horizont sieht es seltsam aus, eine grauweisse Wand naehert sich.

Im Office in Okaukuejo erhalten wir die Hiobsbotschaft, dass sie ausgebucht sind!! 😮
Kein Deal, kein Notplatz... nada, niente. 😵 Hum.. damit hatten wir jetzt nicht gerechnet. Erst ab Morgen koennten wir noch einen Platz bekommen. Den reservieren wir fuer alle Faelle, obwohl wir noch nicht so wissen wie und wann es bei uns weitergeht.
Fuer heute muessen wir uns erst mal eine Bleibe suchen. Wir verzichten auf den Game-Drive und fahren Richtung Anderson Gate.

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Am Gate werden unsere Reifen und Schuhe zum xten Mal desinfiziert

Inzwischen ist draussen alles weiss-neblig, es ist kaum noch Sicht. Ein Sand-Staub-Sturm kommt aus Richtung Pfanne und huellt alles ein. Dazu kommt wohl auch der aufgewirbelte Staub der Autos auf der Pad. Hinter dem Gate ist der Spuk vorbei und die Sonne kommt wieder durch.

Wir steuern das Etosha Safari Camp an. Sie haben noch genuegend frei und wir haben freie Platzwahl auf einer saftig-gruenen Wiese mit Sprenger!! 😎 Nach dem Staubplatz von Halali koennte der Kontrast nicht groesser sein. Wir suchen uns einen netten Randplatz, richten den Sprenger auf unsere heissen Fuesse und Beine und schluerfen ein eiskaltes Savanna und Bier. Zisch... 😎
Eine Warzenschweinfamilie maeht den Rasen.

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Heute kriegt uns hier keiner mehr weg, wir legen uns an den Pool, unterhalten uns mit Gleichgesinnten und melden uns zum Dinner an. Heute sind uns die Loewen egal.
Die Anlage ist sehr gepflegt, Gondwana Standard, aber urig und gemuetlich eingerichtet.

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Das Essen ist ausgezeichnet. Spaeter machen wir es uns in unseren Stuehlen vor dem Bushcamper bequem und brechen eine neue Amarula-Flasche an! Eigentlich war die fuer zu Hause gedacht. 😗 Unter den Fuessen feucht-nasser und kuehler Rasen...

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Morgen brechen wir zum letzten Game-Drive des Urlaubs auf.

LG,
Elsa

Etosha Safari Camp (10 km suedlich Anderson Gate, Etosha NP), campsite – schoene Anlage, Campsites auf gruenen Rasen, saubere Ablutions, Camper duerfen Pool, Bar & Restaurant benutzen, das Essen im urigen Innenhof war sehr gut, es gab auch nette Life-Musik, empfehlenswerte Alternative wenn Okaukuejo ausgebucht ist. Creditcard Zahlung moeglich. Wifi gibt es auch, bei unserem Besuch waren aber seit Tagen alle Leitungen von Telefon und Internet unterbrochen. Man ist sehr schnell im Park und von der Hauptstrasse hoert man auf der Campsite nichts. Nachts laufen Giraffen durchs Camp, tagsueber viele Warzenschweine und Dik-Diks.

Teil 2915. Feb. 2016

07.10. - Loewen zum Abschied im Etosha NP und Fahrt zur Ugab Terrasse Lodge

Nachts werden wir durch seltsame Geraeusche geweckt. Ein leichtes Trampeln neben unserem Camper und Zupfen im Geaest.
Wir sind ja ausserhalb des Parks, also koennen es keine Elis sein! Durch das Fenster sehe ich nur schlanke Baumstaemme … Hum, gestern standen hier aber nicht só viele Baeume ... 🙄
Es sind die Beine von 3 Giraffen, die rings um den Camper an den Bueschen knabbern und sich ueber das wenige Gruen der Baueme hermachen. Die naechste Stunde ziehen die 3 ueber die Campsite, ich mit der Stirnlampe hinterher. Wie schoen, só nah dran... leider zu dunkel fuer Fotos.

Am Morgen verabschieden wir uns von unseren suedafrikanischen Nachbarn und Bekanntschaften vom Pool und nach unserem Fruehstueck im “Gruenen” geht es ein letztes Mal auf Game-Drive in den Etosha NP 😉 .

Wir sind schnell wieder im Park und steuern zum ersten Mal das Ombika Wasserloch an. Wir machen uns nicht viel Hoffnung auf Sichtungen und in der Tat, ist an der Wasserstelle nicht viel los. Nur ein paar Gnus und Kudus sind zu sehen.
Als wir gerade wenden wollen kommt ein Fahrzeug heran gefahren und deutet in entfernte Buesche.
Dort sollen Loewen liegen...... 🤩 🤩 🤩 🤪 🤩 🤩 🤩 🤩

Keine 200 Meter weiter in der Loop liegen 2 Loewen und 1 Loewin unter einer kleinen Akazie!
Etwa 10 Meter vom Auto entfernt. Die beiden Loewen tragen Sender-Halsbaender.

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Wie es sich fuer Loewen nun mal gehoert, passiert ausser Doesen und Kuscheln nicht viel. Wenig spaeter stehen sie auf , kommen direkt am Auto vorbei und verschwinden dann auf der anderen Seite wieder im Busch.

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Nach dieser Sichtung sind wir natuerlich uebergluecklich 😛 und fahren dann nach Okaukuejo.
Wir haben uns entschlossen heute Nacht nicht mehr hier zu bleiben, sondern nach dem Game-Drive schon weiter zu fahren.
Wir stornieren unsere reservierte Campsite und schauen anschliessend noch schnell am Wasserloch vorbei. Ein einzelner Eli und ein paar Sprinboecke und Oryxe kuehlen sich im Wasser ab.

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Dann fahren wir noch einmal nach Nebrowni, Gemsboklakte und Olifantsbad, wo uns dann tatsaechlich ein letztes Rhino vor die Linse laeuft. 🤩

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Das war es dann.
Wir verlassen den Park nun endgueltig 🙁 . Das war ein sehr schoener Abschied vom Etosha und der Tierwelt. Wir haben so viel erlebt und gesehen in den letzten 3,5 Wochen. Zugegeben, wir sind jetzt auch ein wenig uebersaettigt.

In Outjo steuern wir kurz den Supermarkt und den Bottle Shop 😗 an und goennen uns im Farmhouse Cafe noch einen Kaffee & Kuchen. Bei 40 Grad Hitze nimmt “mann” Schwarzwaelder Kirschtorte 😄 , “frau” eine etwas leichtere Kaese-Sahne. Danach gehts “mann” schlecht.... 🤢

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Heute wollten wir eigentlich auf der Bambatsi Guestfarm uebernachten. Von unterwegs rufen wir dort an und fragen nach einer freien Campsite und nach dem genauen Weg.
Auf der Farm werden wir dann sehr salopp 😵 vom Besitzter begruesst. Das Farmhaus sieht sehr nett aus, auch die Gartenanlage und der Pool. Die in kurzer Fahrdistanz gelegene Campsite ist allerdings, fuer uns heute, eine Katastrophe 😮.
Kein Schatten, alles kahl und leer und nach unserem Begriff etwas zu sehr der Rustikalitaet ueberlassen.
Da kann uns auch die alte Hollywood-Schaukel mit Blick in die Ferne nicht umstimmen. Also das geht heute gar nicht.
Auf dem Weg zurueck begegnen wir dem Farmangestelten, der unseren Donkey anheizen soll. Sorry, aber bei 40 Grad im Schatten brauchen wir nun wirklich kein warmes Wasser 😠 .

Also fahren wir weiter. Ich kann mir vorstellen, dass zu einer anderen Jahreszeit der Aufenthalt hier sehr schoen sein kann. Wir moegen ja Guestfarmen , auch die Individualitaet und Gastfreundschaft der Farmer schaetzen wir sehr. Heute aber, unter diesen klimatischen Bedingungen, ist es uns einfach zu viel.

Wir beschlissen 30 KM weiter zu fahren, zur Ugab Terrasse Lodge.

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Bevor es hoch zur Lodge geht ist uns klar, dass es hier unten am Fusse des Berges bei der Campsite genauso heiss sein wird. Wir wollen uns aber oben mal umschauen. 😗

Ein sehr geschaeftstuechtiger Receptionist weiss, wie er “deutsche Mama & Papa” mit 25% Nachlass auf das letzte freie Chalet rumkriegt!
Keine 5 Minuten spaeter ziehen wir in Chalet Nr. 16 ein! 😎

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Die Chalets sind wirklich sehr schoen und haben einen fantastischen Blick!
Von der Bar & Terrasse aus hat man das Panorama der Tafelberge und der Vingerklippe vor sich liegen. Das Munument Valley Namibias, da waren wir schon beim ersten Besuch begeistert.

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Unser Chalet, das letzte in der Reihe und dummerweise auf der Sonnenseite gelegen, heizt sich auf wie ein Backofen 😮 . Wir pendeln zwischen Dusche & Bett und der Quirl an der Decke pustet uns die heisse Luft um die Ohren.
Neben dem Chalet ist die Zippleine, an der man sich am Haken befestigt ueber das Tal zur anderen Bergseite “zippen” lassen kann. Was fuer Mutige.

Das Abendbuffet ist ganz lecker, mehr aber auch nicht. Heute habe ich eigentlich nur Happ auf Salat und eine grosse Kanne kaltes Wasser.
Gluehend geht die Sonne unter.
Spaeter sitzten wir noch bei einem Drink auf unserer Veranda und genissen das warme Lueftchen und den klaren Sternenhimmel. Haetten sie hier eine Haengematte gehabt, ich haette draussen geschlafen.

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Morgen geht es zur "Genesung" auf die Ameib Ranch! Warum, das erzaehle ich dann morgen..

LG,
Elsa

Ugab Terrasse Lodge, Chalet 16 – sehr schoene Chalets mit einer Traumsicht ! Supertoll gelegene Bar mit direktem Blick auf die Tafelberge und der imposanten Vingerklippe. Der kleine Pool ist in Terrassen angelegt. Die Campsites liegen am Fusse des Berges, wir haben sie nicht besichtigt. Wenn die Lodge nicht ausgebucht ist, kann man handeln und so recht guenstig zu einer Uebernachtung in einem Chalet kommen. Kartenzahlung moeglich, sehr langsames Wifi. Toller Sternenhimmel, da kaum Lichtquellen.
Bei dieser Lodge ist die Lage & Sicht der Fokus. Wer mehr auf Service, Luxus und tolles Essen steht ist in der im Tal gelegenen und preislich aehnlichen Vingerklipp Lodge besser aufgehoben.

Teil 3018. Feb. 2016

08.10. - Von den Ugab Terrassen zur Ameib Ranch, Erongo

Die Nacht hatte so gar nichts von Erholung, ich bin total geraedert, habe kaum geschlafen und ein leichtes Grummeln in der Magen-Darmgegend... 🤢
Ich weiss nicht warum, aber die halbe Nacht ist der Securitymensch um unser Chalet geschlichen, mal leuchtet er auf die Veranda, dann mal unter das Chalet, dann werden alle Tueren und Klappen des Bushcampers abgeleuchtet... 🤨
Obs was "Zweibeiniges" war ? Wir werden es nicht erfahren.

Heute Morgen ist die Luft ganz angenehm und der Sonnenaufgang ein wahres Spektakel.
Der Blick fantastisch.

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Wir fruehstuecken und machen uns abfahrbereit.

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In unserem Bushcamper ist es 10x kuehler als im Chalet, da drin ist es noch genauso warm wie gestern. Haette ich mal im Auto geschlafen....
Diese Feststellung aergert mich, da haben wir schon mal so ein tolles Chalet und koennen es gar nicht so richtig geniessen... ich zumindest nicht 😵 .

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Wir beschliessen, die letzten beiden Naechte auf Ameib zu bleiben. Dort hat es uns bei der letzten Reise sehr gut gefallen und landschaftlich ist es einfach wunderschoen. Und wir wissen auch, was uns dort erwartet. Keine Lust auf Ueberaschungen heute.

Die 280 KM ziehen sich ganz schoen. Zunaechst geht es an der Vingerklippe vorbei , dann schlaengelt sich die D 2351 durch die wunderschoenen Tafelberge und es geht suedlich. Wir sehen so gut wie keine Autos, und wenn, dann nur die der Farmer. Die Pad ist aber gut zu fahren, mal glatt und staubig, mal holpriger und staubig.

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Wieviele Farmtore wir geoeffnet haben? Keine Ahnung, irgendwann habe ich aufgehoert zu zaehlen.
Es ist uns ein Raetsel, wie die Farmer hier auf ihrem riesigen Land ueberleben koennen. Weit und breit keine Nachbarn, kein Dorf und erst recht keine Stadt, extreme Hitze und dieses Jahr schon wieder eine rekordverdaechtige Duerre, Vieh und Menschen die ums Ueberleben kaempfen.
Auch wachsen kann hier nichts, wenn kein Wasser da ist.
Alle Reviere die wir passieren sind staubtrocken und die vielen Windraeder bei den Farmhaeuser stehen alle still. Hartes, schweres Leben.

Bei Omaruru biegen wir auf die Teerstrasseab, wir haben bei der Hitze genug von der Pad und wollen die Reise nicht noch unnoetig in die Laenge ziehen .
Dann geht es ueber Karibib und Usakos nach Ameib, wo wir am Nachmittag bei 42 😮 Grad ankommen.

Von Sigrid Denker, die uns tatsaechlich wiedererkennt, bekommen wir den Schluessel fuer das stillgelegte Bungalow auf der Campsite, dort koennen wir uns an den Strom haengen, wegen der Kuehlbox. Wir finden die Campsite direkt daneben recht nett, ausserdem bietet sie genuegend Schatten und liegt vis à vis vom Pool.

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Ich bin total erledigt. Wir springen zur Abkuehlung erst mal in den Pool. Wandern ist ausgeschlossen, auch die anderen Camper halten sich lieber hier auf und ziehen erst am spaeten Nachmittag los. Ausserdem fehlt mir die Kraft. Ich fuehle mich wie Gummi, habe rasende Kopfschmerzen und will eigentlich nur liegen 🤢 .

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Ich habe einen Sonnenstich 🤢 ! Und das 2,5 Tage vor Abflug 😮 .

Ein Glueck haben wir ein paar Packungen Elektrolyte dabei. So werde ich zum ersten Mal auf Reisen davon Gebrauch machen muessen. Das Zeug schmeckt scheusslich.
Den restlichen Nachmittag verbringen wir am Pool und tauschen Reiseerlebnisse mit anderen Campern aus. Irgendwann ziehe ich mich in unseren Bushcamper zurueck, decke mich mit einem nassen Sarong zu und schlafe. Ich habe Schuettelfrost und Fieber.
Ich wache erst am naechsten Morgen wieder auf, nach ueber 12 Stunden Schlaf. 😉

Morgen sind wir noch hier auf Ameib und bereiten uns auf das Ende der Reise vor. Wehmut kommt auf... 🙁

LG,
Elsa

Ameib Ranch, campsite – Gepflegte Campsite, im letzten Jahr sind wohl einige Verbesserungen gemacht worden. Netter kleiner Pool mit Unterstand und Liegen. Die meisten Plaetze haben eine Tisch/Bank-Kombi und ein paar Schattenbaeume. Der einzige Ablutionblok ist zwar alt, aber sauber. Bei voller Belegung der Campsites kann es aber dort etwas zu Engpaessen kommen. Denkers “schliessen” die Campsite bei einer bestimmten Personenanzahl, auch wenn nicht alle Plaetze belegt sind, um genau diesen Engpass zu vermeiden. Diesmal sind wir leider nicht gewandert, die Landschaft und die Wandermoeglichkeiten sind aber zahlreich und sehr schoen. Bar/Restaurant der Ranch duerfen auch von den Campern genutzt werden. Kleine Wasserdurchfahrt auf der Zufahrt zur Ranch, dieses Jahr war es zu dieser Jahreszeit allerdingsnur ein Rinnsal.
In 3,5 Std. Ist man Windhoek. Wir fanden es ideal fuer die letzte Nacht vor Abgabe, vorausgesetzt man fliegt nicht am selben Tag.

Teil 3118. Feb. 2016

09.10. - Genesen und Packen, und die letzte Nacht auf der Ameib Ranch

Heute morgen geht es mir bedeutend besser. 😎
Kopfschmerzen, Schuettelfrost und Fieber sind weg und G.s.D. Ist aus dem Grummeln im Magen-Darm-Bereich nicht mehr geworden. Heute gibt es noch eine ganze Kanne von den Elektrolyten, dann muesste ich morgen wie der top-fit sein.
Wandern ist somit leider gestrichen.
Das finde ich total schade und aergert mich auch sehr ... 😵

Heute ist also den ganzen Tag relaxen und genesen angesagt, ausserdem muessen wir so langsam packen. Und das schmeckt uns beiden nicht.

Die Temperaturen liegen tagsueber immer noch im 4er Bereich, wir doesen am Pool, gehen etwas spazieren, doesen wieder am Pool, raeumen hier und da ein wenig, unterhalten uns mit den anderen Campern.

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der kurze Weg von der Campsite zum Farmhaus

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Der Ablutionblock, rechts gehts zur Dusche + Toilette der Maenner, links der Frauen

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Ein junges Paerchen bekommt unser “Notfall-Dosenfutter” und die fleissigen Campsite-Angestellten noch einen ganzen Karton voll “so Allerlei”. Auch “LolaKatze” bekommt wieder eine ganze Tasche voll Kuechengedoens. Diese werden wir dann bei Asco hinterlegen, bis sie dann im Mai wieder ihren Bushcamper uebernehmen 😎 .

Am spaeten Nachmittag gibt es dann fuer uns ein letztes Mal “alles was die Kuehlbox” so hergibt und den letzten Sundowner.
Natuerlich zum "schoensten Sonnenuntergang Afrikas" 😛 🤪 !

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Morgen frueh heisst es Abschied nehmen... 😐 Es geht zurueck nach Windhoek zur Wagenabgabe.

Traurige Gruesse,
Elsa

Teil 3219. Feb. 2016

10.10. - Wagenabgabe in Windhoek, Ondekaremba Africa Farm

Nun ist er gekommen, der letzte Urlaubstag... 🙁 😵
Wir stehen zeitig auf, geniesen noch ein letztes Reste-Fruhstueck draussen und dann geht es auf direkten Weg nach Windhoek. Wir saugen noch ein letztes Mal die Landschaft auf.

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ganz hinten im Bild, im hellen Streifen, entdecken wir noch die letzte Giraffe dieses Urlaubs

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Auf den letzten KM vor Windhoek geht es dann los mit den Baustellen und dem vielen Verkehr. Vorbei ist es mit der Einsamkeit und der Stille. An so viel Trubel , und der ist in Windhoek ja noch ueberschaubar, muessen wir uns erst wieder gewoehnen.
Trotzdem haben wir nur 3,5 Std. gebraucht.

Kurz bevor wir bei Asco ankommen muessen wir noch einmal volltanken.
Die Abgabe verlaueft voellig unproblematisch und so schnell, dass wir gerade noch Zeit haben unseren Vertrag zu unterschreiben und die Tasche fuer “LolaKatze” zu deponieren und schon sitzen wir im Shuttle.

Die heutige Nacht sind wir noch auf der Ondekaremba Africa Farm, denn unser Flug startet morgen in aller Fruehe nach JHB.
Obwohl Asco keinen regulaeren Shuttle zu Ondekaremba anbietet, bringen sie uns auf dem Weg zum Airport bis zu deren Tor. Dort werden wir dann vom Fahrer der Farm abgeholt.

Die Farm kennen wir noch von der letzten Reise. Wir haben ein nettes Zimmer mit Blick ins Gruene und auf das trockene Revier im hinteren Teil der Anlage. Vor der Tuer in den Bauemen bloeken die “Go-Aways” , durch den Garten flitzen die Warzenschweinfamilien und jede Menge Perlhuehner. Auf der gegenueberliegenden Seite des Reviers lauen einige Baboons.
Noch sind wir also in Afrika 😄 .

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Den restlichen Nachmittag verbringen wir am Pool.

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Das Abendessen auf der Terrasse ist wirklich sehr gut, die Stimmung schoen und der Sonnenuntergang wie es sich gehoert, kitschig-schoen! 😘

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Bei einem letzten Amarula stossen wir auf diese traumhafte und erlebnisreiche Reise an.

Windhoek/Airport - Ondekaremba Africa Farm, Chalet 8 – schoene, gemuetliche und ruhige Anlage, sehr saubere und ordentliche Chalets, netter Pool mit grosser Wiese und Liegen, Kaffee & Kuchen am Nachmittag , gutes Essen, Wanderwege. In 15 Min. mit dem hoteleigenen Shuttle am Airport.

11.10. - Rueckflug

Wir stehen puenktlich um 5 Uhr , wie abgemacht, vor dem Chalet und warten auf den Fahrer.
Und warten, und warten und warten... 😗
Um 5:20 Uhr stehen wir immer noch in der Dunkelheit und es ist immer noch kein Autoscheinwerfer zu sehen.
Ich laufe zum Haupthaus und bruelle so lange bis endlich irgendwo ein Licht angeht 😈 .
Das Maedel merkt sofort was los ist und meint, der Fahrer sei schon unterwegs.
Natuerlich ist er das nicht, denn der ist wahrscheinlich gestern Abend (Sonntag!) irgendwo versackt. Eine Viertelstunde spaeter kommt er dann angeduest, brummt irgendwas von “keiner hat mir was gesagt...”.
Aha... soso..
Wir kommen trotzdem noch rechtzeitig am Airport an, checken ein und schon bald heben wir mit der SAA ab Richtung Johannesburg.

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Unter uns Namibia …
Wir kommen wieder!

Und so faengt man wieder an zu planen!

Das war es, unser Abenteuer Botswana & Namibia im Bushcamper! 😎


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LG,
Elsa
PS: Es folgt noch ein kleines Fazit...

Teil 3321. Feb. 2016

Zum Ende, ein kleines Fazit:
Es war die tollste und abenteuerlichste Reise die wir je gemacht haben!

Tolle Landschaften, eine grandiose Tierwelt, nette Menschen, zum Teil abenteuerliches Fahren, tierische Begegnungen und viele schoene Lagerabende bei tollen Sonnenuntergaengen...
machen diese Reise unvergesslich!

die Reisezeit:
wir reisen meistens im Sept./Okt. und finden es eigentlich eine ideale Reisezeit, nicht nur in Afrika. Dieses Jahr war die Hitze und die Duerre aber schon sehr extrem. Bei 40 Grad und mehr war es mit dem Wohlfuehlfaktor an manchen Tagen etwas schwierig.
Fuer Tiersichtungen waren die kahlen Buesche und Baeume natuerlich von Vorteil.
Von Vorteil fuer uns “4x4 Newbies” war auch, dass wir keine tiefere Wasserdurchfahrten hatten. Das haette uns definitif noch mehr Herzklopfmomente beschert.
High-season hin oder her, wir haben davon nicht viel mitbekommen, auch diesmal nicht, bei unserer 3. Reise ins suedliche Afrika. Ich glaube auch Statistiken wenig.
In Botswana und auch im Caprivi haben wir mehrmals von Guides und Lodgebetreibern gehoert, dass das Jahr schlecht war. Die Ebolahysterie hat wohl doch mehr Auswirkungen gehabt, als man evtl. zugibt. In fast allen Camps und in einigen Lodges waren sowohl Campsites wie auch noch Zimmer frei. Lediglich Okaukeujo war ausgebucht.

die Route:
wir hatten uns absichtlich fuer eine Runde gegen den Uhrzeigersinn entschieden, weil wir die Buchungen der Wildcamps in Botswana moeglichst am Anfang haben wollten. Danach wollten wir flexibel bleiben. Von der Seite her was es gut, allerdings stimmt es, wie schon an anderer Stelle angesprochen, dass die Dramaturgie etwas darunter gelitten hat.
Botswana war halt schon der Fokus der Reise. Aber auch die Sichtungen im Etosha waren schoen, nicht nur wegen der Loewen, und die entspannten Tage im Caprivi wollen wir nicht missen. Im Nachhinein betrachtet, waere wohl nur Botswana die richtigere Variante gewesen. Dann haetten wir auch noch laenger in den einzelnen Camps bleiben koennen.
Bei 4,5 Wochen waere das schoen gewesen.
Die naechste Reise (wir hoffen in 2017) geht dann vermutlich nur nach Botswana. Wobei wir wahrscheinlich wieder in Windhoek starten wuerden. Auch Nambia moechten wir noch einmal (ode zweimal...) intensiver bereisen. Die Landschaften sind einfach ueberwaeltigend.

der Asco Bushcamper:
fuer uns das perfkekte Auto, komfortabel und gelaendegaengig. Zwar kein Schnaeppchen, aber bei dieser Reise definitif jeden Cent wert. Wer die Zeltzeiten schon hinter sich gelassen hat und sonst mit einem Wohnmobil unterwegs ist, fuer den ist der Bushcamper genau richtig. Ein WoMo im Kleinstfromat mit Outdoorkueche.
Das Auto hat uns ueber 4000 KM kein einziges Mal im Stich gelassen, wir hatten keine Platten und sind ueberall sicher durchgekommen. Wir gehoeren allerdings auch nicht zu denen, die jedes Risiko in Kauf nehmen . Lieber legen wir auch mal den Rueckwaertsgang ein als “alles aufs Spiel zu setzen”...
Erwaehnenswerte Wasserdurchfahrten hatten wir keine.
Wir liebaeugeln aber auch mit dem Savanna-Bushcamper, damit wir die Tiere nachts mehr von oben oder auf Augenhoehe beobachten koennen...

die Camps:
die Wildcamps in Botswana sind eine Klasse fuer sich.
Teuer, ja definitif, aber fuer den, der Wildlife sucht, genau richtig.
Wir waeren gerne noch eine 3. oder 4. Nacht in den Camps geblieben. Die Campsites in den Staedten oder in Namibia fanden wir auch alle sehr schoen oder schoen, Auswahl gibt es ja genug.
Ein wenig Vorbereitung gehoert allerdings dazu. Wir hatten ja nur die Wildcamps in Botswana gebucht, alle anderen Camps sind wir ohne Buchung einfach eingefahren oder haben kurzfristig tel. angemeldet.
Die Buchungen der Wildcamps und auch des Bushcampers haben wir dieses Jahr einem Agenten (Come-Along-Safaris) ueberlassen. Es hat alles wunderbar geklappt.

die Kosten:
ueber eine Summe sprechen wir lieber nicht. Jedes Jahr ist só eine Reise nicht drin. Auch als Camper ist es kein Schnaeppchen. Aber wer vom Virus infiziert ist versuchts halt alle 2 Jahre ...

die Tierwelt:
sie ist einfach fantastisch! Wir sind gluecklich ueber alle Sichtungen, jeder einzelne Eli, die Cheetahs, die braune Hyaene und auch die Getuepfelten, die Wildhunde, die vielen Voegel und das Kleingetier in den Camps, der einsame Leopard, die vielen Springboecke und Impalas, alle Rhinos, Bueffel, Zebras und Giraffen, auch alle Gnus und sogar die Baboons!
Und nicht zu vergessen, die Loewen, auch wenn wir so lange darauf warten mussten!

Vielen Dank an alle Danke-Buttondruecker und die netten Kommentare!
Beim Schreiben alles noch einmal zu erleben macht sehr viel Spass, da vergisst man hinterher auch gerne das nervige Hochladen der Bilder.
Vielen Dank an das Forum fuer die vielen Tipps im Vorfeld der Reise und vor allen den vielen Reiseberichtschreibern. Viele Berichte und Erfahrungen haben uns als wertvolle Vorlage gedient.

Eine naechste Reise wird es sicherlich wieder geben, wenn alles gut geht, in 2017.

Es gruesst euch,
Elsa

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Buschabenteuer durch BOTS+NAM im Sept.2015 von Elsa

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/287998-buschabenteuer-durch-bots-nam-im-sept-2015

Stand: letzter Berichtsteil vom 21. Feb. 2016

Die Rechte am Text und an den Bildern liegen beim Autor. Ausdruck für den eigenen Gebrauch.