Löwen-, Chimpansen- und Gorilla-Tracking in Uganda
von Uli.S · 35 Teile
Teil 117. Okt. 2015
Hallo Zusammen,
nachdem ich meine vielen Fotos sortiert und bearbeitet habe, die Fotokalender und das Fotobuch fertig sind, komme ich jetzt endlich einmal dazu den Reisebericht zu schreiben, bevor der nächste Urlaub beginnt.
Wie alles begann: Im Februar 2014 hatte ich nach einer Meniskus-OP 3 Wochen Zeit mir Gedanken über unseren nächsten größeren Urlaub in 2015 zu machen. Nachdem wir 2012 und 2013 in Namibia waren, wollte ich auf jeden Fall wieder nach Afrika.
Inspiriert von meiner Arbeitskollegin Diana und durch viel tolle Reiseberichte im Forum stand schnell der Entschluss fest, dass ich nach Uganda will. 🙂 Berggorillas, die wollte ich schon als Kind immer sehen, vor allem nach dem Film „Gorillas im Nebel“ von Dian Fossey. Eigentlich hatte ich mir ja das zu meinem 50. Geburtstag aufgehoben, aber….. Also, warum nicht schon im nächsten Jahr? Und außerdem konnte ich dann mal mein Patenkind in Uganda besuchen
So, dann gings ans Planen. Relativ schnell stand unsere Reiseroute fest. Lange haben wir uns überlegt, ob wir mit oder ohne Fahrer unterwegs sein wollten, aber ich wollte meinem Mann auch mal was gönnen. Also entschieden wir uns für einen Fahrer.
Jetzt brauchten wir nur noch ein Reiseunternehmen. Also hab ich die Reiseroute und unsere Unterkunftswünsche einigen deutschen Reiseveranstaltern geschickt. Uff, die Preise waren schon ganz schon hoch. Bei der Recherche im Internet bin ich dann natürlich auch auf die ugandischen Veranstalter gestoßen. Auch da haben wir einige angeschrieben. Ich hatte mich dann für ein ugandisches Reiseunternehmen entschieden, da der Preis doch um 2000.- € pro Person billiger war, als bei den deutschen Reisebüros. Also wir dann fest buchen wollten, habe ich auf einmal nichts mehr gehört. Das war blöd.
Aber dank Botswanadreams aus dem Forum, bin ich dann auf Speke Uganda Holidays gestoßen. Der Kontakt zu Tony, dem Chef der Firma war hervorragend. Die Mails waren meistens innerhalb von 24 Stunden beantwortet. Und dann haben wir endlich im August 2014 unseren Uganda Urlaub gebucht. Jetzt musste nur noch schnell die Zeit vergehen.
Hier jetzt also unsere Reiseroute mit den Hotels:
2.7. 2015: Flug mit Emirates von München über Dubai nach Entebbe Airport Guesthouse Ziwa Rhino Guesthouse Fort Murchison Lodge Murchison River Lodge (2x) Budgongo Eco Lodge Kluges Gästefarm (2x) Chimpanzee Forest Guest House (2x) Bush Lodge Queen Elizabeth (2x) Ishasha Jungle Lodge Buhoma Haven Lodge (2x) Mburo Eagles Nest (2x) Kampala Cassia Lodge (Besuch meines Patenkindes) (2x) Rückflug nach Dubai 2 Übernachtungen im Hilton Dubai Creek 24.7.2015: Ankunft München
LG Uli
Teil 217. Okt. 2015
Nach langen Warten gings dann endlich am 2. Juli 2015 los. 2.7.2015 Mit dem Flughafentransfer wurden wir am Abend zum Münchner Flughafen gebracht. Am Emirates-Schalter war nichts los und wir konnten unser Gepäck gleich einchecken. Mit dem Gepäck gab es auch keine Probleme. Wir hatten nämlich etwas mehr als 60 kg dabei.
Nach der Sicherheitskontrolle gönnten wir uns noch ein Bier und eine Butterbreze und warteten dann auf dem Abflug um 22:30 Uhr. Wir flogen mit einem A 380. Von dem großzügigen Sitzabstand waren wir sehr überrascht und auch der Service war hervorragend. Gleich zu Beginn bekamen wir ein heißes Erfrischungshandtuch gereicht. Dann wurde die Menükarte gereicht. Man konnte zwischen Hähnchen und Lachs wählen und es war richtig lecker.
Wir versuchten dann ein paar Stunden zu schlafen. 3.7.2015 Pünktlich um 6:30 Uhr landeten wir in Dubai. Ort wurde der A 380 außen abgestellt und wir mussten das Flugzeug über eine Treppe verlassen. Also wir ausstiegen schlug uns erstmal eine Hitzewand entgegen. Es hatte in der Früh ca. 37 °C – Uff. Das konnte ja in 3 Wochen heiter werden. Dann ging es im 18 °C kalten Bus zum Terminal. Die Busfahrt dauerte ca. 15 Minuten. Nach einem kleinen Frühstück und Shoppen im Duty Free ginge es dann weiter. Um 8:45 Uhr saßen wir im Flugzeug. Der Sitzabstand war dann nicht mehr ganz so groß, aber die heißen Tücher gab es wieder. Und dann ging nichts mehr. Eine Start und Landebahn war gesperrt, da ein Flugzeug Teile verloren hatte. 😮 Jetzt musste alles über eine Startbahn abgewickelt werden. Mit einer Stunde Verzögerung gings dann weiter.
Fortsetzung folgt....
Teil 317. Okt. 2015
Fortsetzung...
Um 14:30 Uhr, also mit einer Stunde Verspätung landeten wir in Entebbe. Dann stellten wir uns in einer der Schlangen fürs Visa an. Und wie immer standen wir in der falschen. 😈 😈 😈 Alle anderen kamen schneller dran. Wir bekamen fast als letztes dran, obwohl wir zügig aus dem Flugzeug kamen. Dann kam die nächste Überraschung. Das Visa kostet seit 1.7.2015 statt 50$ nun100$. Eine Erhöhung um 100% !! 😈 😈 Unser Gepäck fuhr inzwischen einsame Runden auf dem Gepäckband. Dann wollten wir eigentlich nur noch „schnell“ Geld vom ATM holen. Der erste nahm keine Visa, der zweite wollte auch nicht so wirklich und spukte erst nach gefühlten 5 Minuten die Karte wieder aus. 😈 😈 Aber bei der Barclays klappte es dann endlich.
Robert, unser Guide von Speke wartete schon ganz verzweifelt auf uns. Er war uns auf Anhieb sympathisch. Wir fuhren zu unserer ersten Unterkunft , dem Entebbe Airport Guesthouse. Dort wurde unser Gepäck gleich in den Bungalow Nr. 1 gebracht. So einen Service waren wir von Namibia gar nicht gewohnt. 🙂
Robert begrüßte uns dann nochmals mit einem astreinen „Herzlich Willkommen in Uganda“ – Ups- 😊 er kann ja etwas deutsch….. Nachdem wir unser Gepäck etwas umsortiert und geduscht hatten, gönnten wir uns erstmal ein Nil Spezial und saßen vor dem Bungalow und beobachten einige Vögel. Dann kam Robert wieder. Er hatte vergessen Tony anzurufen. Tony wollte uns unbedingt in Uganda begrüßen. Deshalb musst Robert nochmal zurückfahren. 🤨
Ein Ibis
Zum Abendessen gab es Kürbissuppe, gegrilltes Hähnchen und Talapia-Filet, Reis und Gemüse und zum Nachtisch Obstsalat – alles sehr lecker. 🙂 Nach dem essen gönnten wir uns noch einen Whisky auf der Terrasse und fielen dann todmüde ins Bett. Morgen sollte es um 8:30 Uhr losgehen.
Teil 418. Okt. 2015
Samstag, 4.7.2015
Nach dem Frühstück (Rühreier mit Speck, Toast und frischen Früchten) rief Robert an, dass es Probleme mit dem Auto gibt und er etwas später kommt. Manno 😮 – dann hätten wir ja länger schlafen können. Das fängt ja schon gut an. Um 8:45 Uhr erschien er dann mit einer Limousine. Unser Auto war in einer Werkstatt in Kampala. Wir hatten echt Probleme unser ganzes Gepäck im Auto zu verstauen. In Entebbe wollten wir noch in einem Einkaufszentrum eine Handy-Karte kaufen. Leider hatte der Laden aber zu. Dann fuhren wir nach Kampala. Der Verkehr war absolut chaotisch. Gut, dass wir einen Fahrer hatten. Das ganze Leben spielt sich hier auf der Straße ab. Überall am Straßenrand verkauften die Leute ihre Waren, z..B. auch Second Hand Artikel. Der krasse Gegensatz zu Namibia. Leute über Leute. In Kampala sollen 3 Mio. Menschen leben. Da war Martin schon sehr froh, dass er nicht selbst fahren musste.
Nach ca. 2 Stunden hatten wir dann das Einkaufszentrum erreicht, wo wir Tony trafen. Wir besprachen nochmal die letzten Details unserer Reise, kauften noch eine Handy-Karte und überreichten ihm noch unsere Geschenke. 2 Bärchen für seine Tochter und einen Bärwurz. Da Auto war mittlerweile auch repariert und wir tauschen die Autos und fuhren Richtung Norden. Überall an der Straße wurden Waren verkauft. Robert kaufte noch Bananen und Ananas. Um 16:00 Uhr kamen wir am Rhino Ziwas Sanctuary an. Es kam auch gleich unser Ranger Willi. Mit ihm fuhren wir ein Stück mit dem Auto und gingen dann zu Fuß weiter. Er erzählte uns so einiges über die Rhinos. Leider gibt es in Uganda keine frei lebenden Rhinos mehr. Mit diesem Projekt versucht man wieder Rhinos großzuziehen und irgendwann auszuwildern. Dann sahen wir unser erstes Rhino, ein dominantes Männchen mit dem Namen Obama (da es aus Kenia kam). Wir kamen bis auf 15 m heran. Dann sahen wir noch 2 weitere Weibchen. Es war schon toll, sie so nah beim fressen zu sehen. Nach einer Stunden kehrten wir zum Auto zurück.
Dann gab es unser Mittagessen – ähm bzw. Abendessen. Hackfleisch mit Reis und Kartoffeln- war nicht so der Hit.
Später bezogen wir unseren sehr einfachen Bungalow, duschten und gingen nochmal ein Bierchen trinken.
Also wir unseren Bungalow verliesen hörten wir ein Geräusch. Oh, das war doch tatsächlich Obama. 😮 Genüsslich fraß er den grünen Rasen. Wir machten einen großen Bogen um ihn. 😗 😗 Wir unterhielten uns noch mit Robert, bewunderten den tollen Sternenhimmel und hörten im Hintergrund Donnergeräusche. Um 21:00 Uhr wurde das Licht abgedreht. Wir gingen in den Bungalow. Dort gab es kein Wasser. 😈 Wir hatten noch 2 Flaschen - die mussten jetzt erstmal reichen. Gut, dass wir schon vorher geduscht hatten.
Fortsetzung folgt...
Teil 518. Okt. 2015
Sonntag, 5.7.2015
Nach einer lauten Nacht mit viel Vogelgeschrei, standen wir um 7:00 Uhr auf. Vor unserer Haustüre grasten 2 Antilopen. Nach dem englischen Frühstück druckten wir noch die Fotos für den Ranger Willi aus. Er war total happy. Als wir dann unsere Sachen zusammenpacken wollten, war auf einmal das Warzenschwein im Zimmer. Und er wollte nicht mehr hinaus. 😈 😈 😈 Im Bad markierte er erstmal alles. 😈 Nach ca. 5 Minuten hatten wir es dann doch geschafft. Bilder gibt es dazu keine, wie waren zu sehr mit dem Schwein beschäftigt. In der ganzen Hektik vergaß Martin auch seine vor dem Urlaub gekaufte Stirnlampe. 😮
Und hier das böse Schwein...
Um 8:30 Uhr ging’s dann weiter Richtung Norden, zu unsere nächsten Unterkunft, der Fort Murchison Lodge. Wir kamen nur langsam voran, da die Straße neu gebaut wird.
Gegen Mittag kamen wir dann an. Unser Gepäck wurde aufs Zimmer gebracht und wir bekamen erstmal frische Tücher und einen leckeren frischen Saft. 🙂 Nach einer ausgiebigen Dusche gingen wir zum Lunch. Es gab Hähnchen mit Reis und zum Nachtisch Obstsalat. Überall gab es tolle Schmetterlinge und wunderschöne Agamen. Wir hatten Pause bis 15:30 Uhr. Dann gings zum ersten Gamedrive.
Fortsetzung folgt...
Teil 620. Okt. 2015
... Fortsetzung
Um 15:30 Uhr starteten wir zum ersten Game Drive in Uganda. Robert öffnete uns noch das Hubdach. So hatten wir einen tollen Blick und konnten super fotografieren.
Wir sahen viele Vögel, Krokodile, Elefanten, Uganda Kobs, Affen, Büffel. Fasziniert hat uns der tolle Weitblick.
Robert unterhielt sich immer mit den anderen Game Drive Fahrern. Irgendwo müssen die Löwen sein. Aber es war schon sehr spät und der Park machte um 19:00 Uhr zu. Aber Robert wollte noch unbedingt die Löwen finden. Und wir fanden sie auch. Mitten im Busch. 3 Cubs auf einem Baum und später noch einige im Gras. 🙂 🙂 Das Licht war schon sehr schlecht zum fotografieren. Und wir konnten nicht so lange bleiben 😠 , weil wir noch einen weiten Rückweg hatten.
Ein letzter Blick....
Wir waren total happy. 🙂 🙂 So viel Tiere am ersten Tag und dann noch dazu 3 Löwenbabys. So konnte der Urlaub weitergehen.
Teil 720. Okt. 2015
Mittlerweile war es schon fast 19:00 Uhr und wir waren noch sehr weit weg vom Gate und das schloss eigentlich um 19:00 Uhr. Robert fuhr schnell zurück. Mittlerweile war es stockdunkel. An einer Kreuzung war er sich nicht sicher und fahr prompt in die falsche Richtung. Gott sei dank merkte er es relativ schnell. Am Gate gabs noch ein paar Diskussionen mit den Rangern. Aber wir durften dann doch wieder hinaus. Wie gut, dass wir einen Fahrer hatten… Um 20:30 Uhr waren wir an der Lodge. Wir brachten unsere Sachen aufs Zimmer, zogen noch lange Hosen und Hemden an und machen uns auf den Weg zum Essen.
Und dann passiert es….. 🙁
Fortsetzung folgt...
Teil 821. Okt. 2015
Fortsetzung
so hier jetzt die blöde Geschichte 🙁
Und dann passiert es….. Ich übersah die letzte Stufe der Treppe und knickte mit dem linken Fußgelenk um. 😈 😈 Auuua – Sch……..tat das weh. 😈 😈 😈 😈
Das konnte jetzt doch wirklich nicht sein. Innerhalb von wenigen Minuten schwoll der Knöchel an. 😠 Mit Hilfe von Martin humpelte ich zum Essen. Robert fragte, ob alles in Ordnung sein. Neiiiin. Eis gab es leider auch keines. Aber ich bekam einen Beutel mit kaltem Wasser. Alle waren sehr besorgt um mich. Ich bekam noch ein Verbandspäckchen mit einem elastischen Verband. Einen großen Appetit hatte ich nicht. Martin brachte mir noch ein Voltaren-Spray und Tabletten.
Ich hoffte nur, dass es nicht ganz so schlimm ist. Immerhin war bis zum Gorilla-Tracking noch 2 Wochen Zeit. Aber wir hatten am nächsten Tag den Walk zu den Murchison-Falls geplant. Das konnte ich wohl vergessen. 🙁 🙁 Zum Essen gabs Salat, eine versalzene Suppe, Schweinesteak mit Kartoffeln. Und zum Nachtisch ein Stück Kuchen- das war noch das Beste.
Auf der Terrasse tranken wir noch unseren obligatorischen Whisky. Ziemlich frustriert ging ich ins Bett. 🙁 🙁
Fazit Fort Murchison: Sehr schön gelegene Lodge mit herrlichem Garten und Ausblick. Sehr nettes Personal. Schönes Zimmer. Das Essen war durchschnittlich.
Teil 924. Okt. 2015
Montag, 6.7.15
Um 7:00 Uhr gingen wir zum Frühstück. Ich hatte nicht sonderlich gut geschlafen. Der Knöchel war nicht mehr ganz so dick, tat aber immer noch weh. Augen zu und durch. Aber die Wanderung konnte ich mir wohl abschminken. Wie immer gab’s ein englisches Frühstück. Immerhin gab es heute mal Cornflakes. Da waren wir von Namibia schon ein anderes Frühstück gewohnt.
Wir starteten um 7:45 Uhr zum nächsten Game Drive. Wieder gabs viele Tiere zu sehen: Elefanten, Giraffen, Büffel und viel Vögel. In der Nähe des Flusses blieben wir stehen und machten eine Pause und aßen ein paar Bananen. Es standen schon mehrere Autos da. Wir sahen einige Kronenkraniche. In der Ferne konnten wir sogar einen Schuhschnabel entdecken.
Schnuhschnabel
Kronenkraniche
Um 11:00 Uhr wollte wir die Fähre erwischen. Wir schaffen es gerade noch. Robert kaufte schnell die Tickets. Und dann war die Fähre vol, weil sich noch ein Auto einfach vorgemogelt hatte. Robert war ziemlich sauer und redete auf das Personal ein und siehe da. Wir bekamen einen Privattransfer. 😄 Das wäre wahrscheinlich als Selbstfahrer nicht möglich gewesen.
Dann fuhren wir zur Murchsion River Lodge. Dort wurden wir herzlich auf Deutsch begrüßt und bekamen einen leckeren Mangosaft. Wir gingen erstmal zum Lunch, da unsere Zimmer noch nicht fertig waren. Es gab gem. Salat mit Samosa-Beef und zum Nachtisch frisches Obst.
Um 13:30 Uhr gings dann wieder zur Fähre, da um 14:30 Uhr die Bootsfahrt zu den Murchison Falls startete. Lange hatte ich überlegt, ob ich mir die Wanderung mit meinem Knöchel zutrauen sollte. Aber wir beide hatten und eigentlich so gefreut, nach der langen Sitzerei im Auto auch mal wieder ein bischen zu laufen. Also wurde der Fuß dick bandagiert und mit den knöchelhohen Wanderschuhen hoffte ich, dass es dann schon ging.
Fortsetzung folgt..
Teil 1025. Okt. 2015
... Fortsetzung
Leider mussten wir in ein doppelstöckiges Boot steigen. Ich hätte lieber ein kleines gehabt, da man näher ans Ufer fahren kann. Während der Bootsfahrt sahen wir viel Vögel, Hippos und Krokodile. Der Blick auf die Falls war echt gigantisch.
Goliathreiher
African Fish Eagle - Schreiseeadler
Schlangenhalsvogel
Bienenfresser
Teil 1125. Okt. 2015
Und jetzt ein paar Krokos
Bei den Falls stiegen wir als einzige aus. Wir wurden sehr entgeistert angeschaut. Wie, ihr geht da jetzt hoch? 😮
Es war eine wunderschöne Wanderung mit tollen Ausblicken auf die Falls. Ich hatte es nicht bereut, dass ich doch mitgegangen war. Und mit meinem Knöchel ging es auch einigermaßen.
Oben erwartete uns Robert. Er servierte uns eine frische Ananas. Mhhm, war die lecker. Wir fuhren zur Lodge zurück, duschten und genehmigten uns noch einen Sundowner. Von der Terrasse hat man einen tollen Blick auf den See. Wir konnten zwischen 2 Gerichten wählen. Chicken wollten wir nicht schon wieder. Also entschieden wir uns für Gemüse mit Couscous. Vorher gab es noch eine leckere Kartoffelsuppe. Zum Nachtisch gabs noch Pancakes mit Banane. Ein wirklich sehr leckeres Essen.
Später kam noch Robert zu uns. Er erzählte uns noch ein paar lustige Geschichten. Bisher hatten wir es wirklich absolut nicht bereut mit einem Fahrer unterwegs zu sein. Später wurden wir sogar vom Personal aufs Zimmer begleitet. Wie immer gab’s noch einen Whisky auf der Terrasse. In der Nacht hörten wir die Hippos ganz in der Nähe grasen.
Fortsetzung folgt
Teil 1230. Okt. 2015
Dienstag, 7.7.15
Um 7:50 Uhr wurden wir direkt an der Lodge von Boot abgeholt. Wir hatten uns für die Delta Bootsfahrt entschieden. Dieses mal war es ein kleines Boot mit nur 9 Leuten. 🙂 Der Guide war total klasse. 🙂 Er erklärte uns alle Vögel und fuhr sehr nah ans Ufer heran. Er stellte das Boot immer so, dass wir die beste Sicht auf die Vögel und Hippos hatten. 🙂 Wir sahen wieder sehr viele Vögel: African Jacana, Kingfisher, verschiedene Reiher, Pelikane.
Africa Open Biled Stork
Pied Kingfisher
Cormorant
Purpurreiher
Und dann ein großes Krokodil:
Der Schuhschnabel war leider wieder nicht sehr fotogen. Wir pirschten uns langsam mit dem Boot heran, aber er wollte sich einfach nicht fotografieren lassen und flog weg.
Nach ca. 2.5 Stunden ging’s wieder zurück. Diese Bootsfahrt war richtig klasse und wir haben es nicht bereut. Sie war deutlich besser, als die zu den Falls. 🙂 🙂
Teil 1330. Okt. 2015
Wir relaxten noch etwas auf der Terrasse bevor es Lunch gab. Salat, Fischburger mit Pommes. Anschließend genossen wir noch den Blick auf den Fluss. Um 14:15 Uhr fuhren wir dann zur Schule. Robert hatte den Besuch organisiert. Wir wurden von der Schulleitung herzlich begrüßt und in ein Klassenzimmer gebracht. Dort kamen fast alle Kinder zusammen.. Die größeren Schulkinder haben sich sehr hübsch angezogen und sangen ein paar Lieder für uns. Die Trommler waren richtig gut. Wir stellten uns vor und erzählten ein paar Dinge über Deutschland. Dann durften die Kinder noch einige Fragen an uns stellen. Sie waren aber sehr schüchtern. Zum Schluss gaben wir der Schulleitung noch einige Schulsachen und verteilten Luftballone an die Kinder.Wir wurden richtig belagert. Da war es mit der guten Disziplin am Ende. 🤩 Im Auto druckte ich noch einige Bilder aus und gab die der Schulleiterin. Sie freute sich riesig. 🙂
Auf dem Gelände der Lodge gab es noch ein paar lustige Affen.
Nach einer ausgiebigen Dusche gingen wir an die Bar und genossen unser Bier mit dem tollen Blick auf den Fluss und einem sehr schönen Sonnenuntergang. Später spielte noch eine ugandische Band Lieder und die Gäste mussten mit tanzen. Leider konnte ich mit meinem Fuß nicht tanzen. 😠 Dafür fotografierte ich. Es gab auch ein tolles Lagerfeuer.
Zum Essen gabs eine leckere Lasagne und einen Schokokuchen. Wir luden Robert zu Essen ein. Er erzählte uns wieder interessante Geschichten über das Leben in Uganda. Wie immer waren wir die letzten die gingen. Aber das sind wir ja schon gewohnt. Wir sind immer die letzten Gäste, die gehen.
Fazit Fort Murchison Lodge: Sehr tollt Lodge mit super freundlichem Personal. Wir von einem südafrikanischen Paar geleitet. Astrid spricht ein astreines Deutsch, so dass wir am Anfang glaubten, dass sie aus Deutschland kommt. Das Essen war sehr gut. Der Bungalow war auch sehr großzügig. Und es gab auch einen Swimmingpool, den wir aber nicht nutzten.
Teil 1431. Okt. 2015
Mittwoch, 8.7.2015
Nach dem Frühstück fuhren wir zur Budongo Eco Lodge, wo wir schon gegen 10:00 Uhr ankamen.
Bis zum Mittag hatten wir frei. Wir lasen ein bisschen. Ich schrieb meinen Reisebericht und ich versuchte mich im Schmetterling fotografieren. Ich wanderte ein bisschen umher und stand auf einmal mitten in Ameisen. 😈 Ich hüpfte wie verrückt rum. Ich hatte natürlich meine Socken nicht über die Hose gezogen. 😈 Ein paar der fiesen Biester erwischen mich doch. Das tat ganz schön weh. 😗 😗
Die fiesen Ameisen ....
Zum Mittagessen gab’s Spaghetti und zum Nachtisch einen Früchtespieß. Um 13:00 Uhr gab der Ranger Joshua. Wir starteten zum Chimpansen Tracken. Gleich zu Beginn erzählte er uns, dass am Vortag die Gruppe in den Nachbarwald abgehauen ist um Futter zu lauen. Nur 3 waren noch geblieben. So ein Mist. 😮 Die mussten wir nun finden. Nach ca. 30 Minuten sahen wir einen hoch oben in den Bäumen. Er war kaum zu erkennen. Die 2 anderen fanden wir auch noch. Das fotografieren war sehr schwierig und man bekam Genickstarre vom ständige hoch schauen. 😐 Leider erzählte Joshua uns nichts über Chimpansen. Jedes Wort musste man ihm aus der Nase ziehen. Er war sehr gelangweilt. 😠 Nach einer Stunde kehrten wir wieder um. Dank dicker Bandage hatte ich mit meinem Fuß auch keine Probleme. Mittlerweile war er tiefblau. 😮 Mit den Ameisen hatten wir auch keine Probleme. Wir hatten ja die Socken über die Hose gezogen. 😄
Um 15:30 Uhr waren wir wieder zurück und genehmigten uns noch einen Kaffee. Zum Abendessen gabs eine Vorspeise (weiß leider nicht mehr was), Fisch mit eis für mich und Martin aß ein indiasches Masala. Zum Nachtisch einen leckeren Apfelkuchen. Später erzählten wir Robert noch so einiges über’s Münchner Oktoberfest und schauten dazu einige Youtube-Videos an. Er war total begeistert und möchte sich das mal live ansehen. Später saßen wir im absolut Dunklen auf unserer Terrasse und lauschten den vielen Stimmen im Wald. Der Generator wurde abgedreht und es gab kein Licht mehr. Es war eine tolle Stimmung absolut ohne Lichteinfluss.
Fazit Budongo Eco Lodge: Einfache Lodge mit gutem Essen. Tolles Naturerlebnis, da im Wald. In der Nacht absolut dunkel. Sehr viele Schmetterlinge. Mit dem Chimpansen-Tracking hatten wir leider etwas Pech.
Teil 1501. Nov. 2015
Donnerstag, 9.7.2015
Um 7:00 Uhr gabs schon Frühstück. Wir hatten heute einen langen Fahrtag vor uns. Wir fuhren durch Masindi und Hoima. Die Straße war in keinem so guten Zustand. Das Leben auf der Straße ist sehr interessant. In jedem Dorf verkaufen die Leute ihre Waren. Die Boda Bodas sind z.T. mit 4 Personen besetzt. Und überall laufen die Leute auf der Straße. Man muss beim Autofahren schon ganz schön aufpassen.
Auf einmal bremste Robert ab. Wir sahen ein Chamäleon über die Straße laufen.
Auf einmal gab es einen lauten Knall. Wir überlegten was das sein könnte. Schnell war klar – wir hatten ein Reifenpanne. Unsere erste in Afrika. Die beiden Namibia Urlaube hatten wir keinen Platten. Aber wir sahen das ganz entspannt. Wir hatten ja einen Fahrer. Es kam auch gleich noch eine andere Person zur Hilfe, die dann Robert half. Wir hatten viel Spaß mit den Kindern, die gleich ankamen. Wir holten unsere Luftballons heraus und jedes Kind bekam einen. Sie waren ganz glücklich.
Um 14:30 Uhr kamen wir in Fort Portal an und gingen erst mal ins Restaurant. Hier gab es ein Buffet mit afrikanischen Speisen wie Matoke, Maniok, Chapatis, Yak, Beef, Lamm usw. Das war wirklich sehr lecker.
Anschließend schauen wir noch in den Craft Shop und auf den Markt.
Später ging's dann zur Kluges Gästefarm. Dort wurden wir mit einem leckeren frischen Saft begrüßt.
Wir brachten unsere Koffer auf Zimmer, d.h. Sie wurden gebracht, duschten und machten dann einen kleinen Spaziergang durch den Wald. Leider sahen wir keine Affen sondern nur einen Frosch.
Zum Abendessen gab es Kürbissuppe, gem. Salat mit Avocado, ungarisches Gulasch, Fisch in Kokossoße und div. Beilagen und zum Nachtisch Obstsalat mit Panna Cotta. Ein wirklich ausgezeichnetes Essen. 🙂
Teil 1605. Nov. 2015
Freitag, 10.7.2015
Heute konnten wir mal endlich ausschlafen. Nach einem leckeren Frühstück mit selbst gebackenem Brot, Müsli und frischen Früchten fuhren wir nach Fort Portal. Im Supermarkt kauften wir noch einen Fußball und ein Springseil für die Kinder im Waisenhaus. Wir besuchten das Torro Babies Home. Die Leiterin begrüßte uns herzlich und wir gaben ihr unsere Geschenke (Desinfektionstücher, Kinderkleidung, Verbandsmaterial, Seifen und Duschgels). Den Ball und die weiteren Spielsachen nahmen wir mit zu den Kindern. Wir besichtigten die Räumlichkeiten und die Kinder folgten uns neugierig. Wir hatten noch einige Luftballons dabei, die wir dann auf bliesen und dann mit den Kindern spielten. Wir hatten viel Spaß miteinander. Um 12:00 Uhr verabschiedeten wir uns wieder und spendeten noch etwas Geld für spezielle Babymilch. 🙂
Wir fuhren wieder zur Kluges Gästefarm zurück und aßen eine Kleinigkeit (Beef-Samosa). Den Nachmittag hatten wir frei. Wir schwammen etwas im Pool und lagen in der Sonne. So nichts tun, war auch mal nicht schlecht. Nachmittag versuchten wir uns nochmal mit einem Forest Walk. Vielleicht hatten wir dieses mal mehr Glück mit den Affen. Wir trafen noch einige Ornithologen, die gerade ihre Netze aufstellten um Vögel zu beringen. Hoch oben in den Bäumen sahen wir auch einige Affen. Sie hüpften von Ast zu Ast und spielten verstecken mit uns. Wir verfolgten sie eine Weile. Aber sie waren nicht sehr fotogen. 😕
Ich fotografierte noch einige Blumen.
Später tranken wir noch unser Sundowner Bier auf der Terrasse beim Pool. Zum Abendessen gab es wieder ein Buffet. Dieses mal mit Zwiebelsuppe, Tomatensalat, gem. Salat, Curry Chicken, Fisch und frisches Obst. Später kam Robert. Er hatte einen neuen Autoreifen besorgt und das Auto gewaschen. Später probierten wir noch einen Bananenschnaps. Den fanden wir aber nicht so gut. 😮
Fazit Kluges Gästefarm Sehr schöne Unterkunft mit einem tollen Blumengarten und Pool. Das Essen war ausgezeichnet.
Teil 1706. Nov. 2015
Samstag, 11.7.2015
Heute stand eine Besichtigung einer Teeplantage auf dem Programm. Der Manager begrüßte und ganz freundlich und führte uns durch die Anlagen und erklärte uns sehr ausführlich, wie Tee hergestellt wird. Das war sehr interessant. Am Ende wird der feine Tee in große Säcke gefüllt, mit dem LKW nach Mombassa transportiert, in Teesäckchen verpackt und wieder nach Uganda gefahren. Schon verrückt. 🤩 Leider durfte ich nur wenige Fotos machen. Am Ende bekam noch jeder eine Dose Tee geschenkt.
Anschließend fuhren wir zu Chimpanzee Guesthouse. Wir bekamen frische, nasse Tücher und einen frischen Mangosaft serviert. 😛 Dann gingen wir zu unserem Bungalow „Robin“. Wir hatten einen herrlichen Ausblick. 🙂 🙂
Robert, unser Guide von Speke Uganda Holidays
So wächst Ananas:
Turaco
Zum Lunch wählten wir ein Sandwich, da das schnelle zubereitet wurde (45 Minuten). Spagetti hatten 75 Minuten gedauert ???? 🤩
Dann trafen wird uns mit dem Guide J. (Mist, hab den Namen vergessen) 😮 Wir fuhren ein Stück mit dem Auto und hatten wunderbare Aussichten auf einige Craterlakes.
Wir gingen wir zu Fuß weiter. Jeder bekam noch einen Stock. Der stellte sich als sehr hilfreich heraus. Es ging steil bergab. Meinen Knöchel spürte ich ganz schön. Ein Paar kam uns entgegen. Sie machten keinen glücklichen Eindruck. Oh, je auf was hatten wir uns da eingelassen? 😮 🤨
Wir kamen an an paar Häusern vorbei. Die Kinder winkten uns immer zu. 😄
Nach ca. 30 Minuten kamen wir zu einen sagenhaften Wasserfall – den Mahoma Falls.
Teil 1807. Nov. 2015
Robert, Martin und der Guide nahmen eine "Dusche". Ich schonte lieber meinen Fuß, denn es war sehr rutschig. Die Jungs hatten einen rießen Spaß.
Nach einer ausgiebigen Dusche gingen wieder nach oben. Es war auch nicht so anstrengend, wie wir zuerst dachten. Wir fuhren noch zu einem weiteren See. Dort wurde geangelt und es gab viel Colobus Affen.
Um 18:30 Uhr waren wir wieder an der Lodge. Abendessen: Kürbissuppe, Grilled Chicken mit Kartoffeln, Organgenkuchen.
Wie jeden Abend saßen wir mit Robert zusammen und er erzählte uns wieder Geschichten über das Leben in Uganda.
Es folgt ein "Tag zum Vergessen" 🙁
Teil 1908. Nov. 2015
Sonntag, 12.7.15
oder ein „Tag zum Vergessen“
Schon in der Früh rumorte es kräftig in meinem Bauch. Das konnte ja heiter werden. 😠 Nach einen sehr kurzen Frühstück verschwand ich wieder im Bungalow oder besser gesagt auf der Toilette. 😈 😈 Reicht denn nicht schon ein verstauchter Knöchel? Muss jetzt so was auch noch dazu kommen. 😈 😈 Schnell war klar, dass Martin den Bigodi Swamp Tail alleine gehen muss. 😠
Im wahrsten Sinne des Wortes schöne Sch..... Ich hatte mich so darauf gefreut. 🙁
Ich verbrachte den Vormittag zwischen Bett und Toilette. Später kam noch die Putzkolonne und fragte mich, wie es mir geht. Sie waren alle sehr nett und besorgt um mich. Gegen Mittag kam nochmal jemand vom Personal und fragte ob ich Medikamente oder einen Arzt bräuchte.
Der Swamp Trail dauerte 3 Stunden. Es gab viele Affen und Vögel zu sehen.
Am späten Nachmittag ging es mir etwas besser und wir gingen Vögel beobachten und fotografieren.
Abendessen: Tomatensuppe, panierter Fisch mit Kartoffeln und Gemüse, Bananenküchlein.
Ich beschränkte mich auf Reis und ging früh ins Bett mit der Hoffnung, dass es morgen wieder besser geht.
So eine Geschichte hatte ich mir in Namibia auch schon eingefangen. Da war der Spuk Gott sei Dank nach einem Tag wieder vorbei.
Fazit Chimpanzee Guesthouse: Der Bungalow "Robin" hatte ein herrliche Aussicht und war zweckmäßig eingerichtet. Das Essen war in Ordnung. Das Personal war unheimlich nett. Alle haben sich Sorgen um mich gemacht und des öfteren nachgefragt, wie es mir geht und ob mich was brauche.
Teil 2009. Nov. 2015
Montag, 13.7.2015
Gott sei Dank ging es mir wieder besser. 🙂 Nach einem schönen Sonnenaufgang fuhren wir Richtung Queen Elizabeth Nationalpark.
In Kasese legten wir noch einen Tankstopp ein und am Äquator machten wir den üblichen Fotostopp und kauften noch Bananen und Mangos.
Dann checkten wir in der Bush Lodge ein und wurden wie immer mit kalten Tüchern und frischem Saft verwöhnt. 😛 Dann wurden wir zum Bungalow „Hippo“ gebracht. Er ist wie ein großes Zelt. Doppeldusche und Waschbecken befinden sich im Freien. Außerdem gibt es eine Eco-Toilette. Die Aussicht auf den Kanal ist gigantisch. 🙂
Fortsetzung folgt...
Teil 2113. Nov. 2015
... Fortsetzung
Um 12:30 Uhr fuhren wir zur Mweya Lodge und kauften die Karten für die Bootsfahrt am Nachmittag. Wir hatten Gott sei dank wieder ein kleines Boot mit einem tollen Guide Jusof. Er erklärte uns jeden Vogel und fuhr ganz nah ans Ufer heran. Einmal durften wir sogar aussteigen um die Fischadler besser fotografieren zu können.
Ein paar Elis auf der Fahrt zum Boot:
Die Elis auf der anderen Seite:
Viele Pied Kingfisher
und Malachite Kingfisher
und noch viel andere Wasservögel
ein leider totes 😮 Hippo
Und ganz viele Elis
Fortsetzung folgt...
Teil 2215. Nov. 2015
...Fortsetzung
Hier noch die weiteren Bilder der Bootsfahrt.
Und noch mal ein paar Elefanten
Elefant beim Bieseln 😄
Um 16:00 Uhr waren wir wieder zurück. Die Bootstour war wirklich klasse. Robert holte uns wieder ab und es gab noch eine frische Mango. Unser Sundowner Bier genehmigten wir uns dieses mal auf der Terrasse. Um 19:00 Uhr wurde das Abendessen im Freien serviert. Jeder Tisch hatte seine eigene Petroleumlampe. In der Mitte gab es ein großes Lagerfeuer. Das war richtig romantisch. Abendessen: Salami mit Tomaten, Kürbissuppe, Beef mit Kartoffelbrei und Kuchen zum Nachtisch.
Auf der Terrasse lauschen wir dann noch den vielen Geräuschen. Wir hörten viele Hippos und sind schon gespannt auf das morgige Löwentracking.
Fortsetzung folgt...
Teil 2303. Jan. 2016
So, jetzt gehts endlich weiter. Wünsche noch allen ein gutes neues Jahr.
Dienstag, 14.7.2015
Uff – um 5:00 Uhr klingelte der Wecker 😠 – und das im Urlaub. Aber wir hatte ja ein Löwentracking gebucht. 🙂 🙂 Um 5:20 Uhr gings dann los. Wir fuhren bis zur Mweya Lodge. Dort trafen wir James Kalyewa, einen Mitarbeiter von Dr. Siefert. Er erzählte uns, dass zur Zeit ca. 45 Löwen im nördlichen Teil gibt. Einige davon tragen Halsbänder. Wir fuhren in den anderen Teil des Parks und erlebten einen tollen Sonnenaufgang. Gleich zu Beginn sahen wir ein paar Hyänen. Zum Fotografieren war es aber fast noch zu dunkel.
Wir stellten das Hubdach auf und dann gings los. Kreuz und Quer durch’s Gebüsch. Normalerweise zahlt man 500 $ Strafe, wenn man abseits der Wege fährt. Aber wir hatten ja James dabei. 😄
James gab Robert immer wieder Anweisungen wohin er fahren musste. An einem Weg standen 2 Game-Drive-Autos. Und da waren auch Löwen. Mist. 😈 Die hätten wir so auch gefunden. Wir fuhren jedoch weiter. Wir wollten die Gruppe mit den männlichen Löwen Rudi und Papa finden. Nach ca. 1 Stunde hatten wir sie dann gefunden. 🙂 🙂 Sie lagen ganz versteckt im Gras. James fragte uns wie viel Löwen wir denn sehen. 1, 2, 3. Ja wir sehen 3 Löwen. 🙂 James zählte uns die Löwen vor: 1, 2, 3 …7. 5 weibliche und 2 männliche. Wow… 🤩 Das eine Weibchen war sehr hungrig. James erzählte uns, dass wir jetzt ihr Futter wären. 😵 Die Situation war gar nicht so ungefährlich. 😵 Wir beobachteten eine Weile die Gruppe, machen viele Fotos. 🙂 Dann wurde es James doch zu kritisch und wir fuhren weiter.
Das war schon ein tollen Erlebnis so hautnah an den Löwen zu sein. Dann fuhren wir zu der anderen Gruppe. Diese hatten keine Halsbänder. Sie lagen faul im Gras und man konnte sie kaum entdecken.
An einem Salzsee machen wir dann unsere Frühstückspause. Dort konnte man auch Kaffee kaufen und hatte einen tollen Blick auf den See. Es war mittlerweile schon 10:00 Uhr.
Dann gins wieder kreuz und quer weiter. Wir duften das ja.
Ein Büffel „Loser“ wollte uns auch noch attackieren. Aber wir waren schneller. 😄 😄
In 2 Bäumen entdecken wir nun endlich unsere ersten Baumlöwen. Völlig relaxed lagen sie da in den Euphorbien.
Dann fuhren wir zum Salzsee weiter. Eine nette Dame nahmen wir noch als Guide mit. Sie erklärte uns, wie man dort Salz gewinnt. Es sind sehr harte Bedingungen für die Frauen und Männer. Viele Frauen haben Krebs und viele Männer sind unfruchtbar. 😮 Da wurde uns mal wieder bewusst, wie gut wir doch leben.
Bei den Flamingos schauten wir auch noch vorbei.
Dann fuhren wir wieder zur Lodge zurück, setzten James ab und fuhren dann weiter zur Bush Lodge. Nach dem Mittagessen (Suppe und Pasta) verbrachten wir den Nachmittag faul auf unserer Terrasse und schauten dem Treiben im Fluss zu. Um 17:00 Uhr fuhren wir noch zu einem Handcraft Betrieb. Dort wird aus Elefantendung Papier hergestellt. Der nette Mann erklärte uns den Prozess. Wir kauften noch einige Dinge ein und fuhren wieder zurück.
Zum Abendessen gab es gebratene Auberginen und Tomaten, Spinatsuppe, Schweinekotelett mit Reis und frittierte Bananen. Alles war sehr lecker.
Auf der Terrasse tranken wir noch unseren Whisky und fielen dann um 22:30 Uhr nach einem tollen Tag todmüde ins Bett. Fazit Bush Lodge: Super tolle Lodge mit hervorragendem Essen, toller Aussicht und nettem Personal. Eine absolute Empfehlung. Besonders toll fanden wir die Außendusche mit dem Waschbecken im Freien. Mal was anderes.
Teil 2409. Jan. 2016
Mittwoch, 15.7.2015
Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Ishasha Sector, wo es ja die vielen Baumlöwen geben sollte. Wir freuen uns schon sehr darauf. Wir sahen noch einige Affen und Vögel
Hammerkop
Francolin
Um kurz nach 10:00 Uhr waren wir an der Ishasha Jungle Lodge. Wir wurden wieder mit kalten Tüchern und frischem Yakfruchtsaft begrüßt. Die Lodge hat nur 4 Bungalows und alle Angestellten waren sehr freundlich. Wir schauten uns die Fotos auf dem Tablett an, druckten einige für Robert aus und bezogen dann unseren Bungalow Kingfisher. Wow – ein toller, riesiger Raum mit 2 sehr großen Betten und einem großen Bad. Mit einem Schrank uns einem Schreibtisch.
Zum Mittagessen gab es für Martin Reis mit Gemüse und für mich ein Talapiafilet mit Pommes. Zum Nachtisch gab’s noch Obstsalat.
Um 13:00 Uhr machten wir uns dann auf die Suchen nach den Löwen.
Teil 2509. Jan. 2016
2 Stunden fuhren wir jeden Baum an – und sahen nichts. Wahrscheinlich waren alle in den nördlichen Teil ausgewandert. Am Fluß machten wir eine kurze Pause uns aßen frische Ananas und Mangos. Es gab einige Hippos und Baboons.
😄 😄 😄
Dann fuhren wir wieder weiter. Außer Topis, Uganda Kobs mit Babys sahen wir nichts.
Robert war auch schon ganz enttäuscht uns keine Baumlöwen präsentieren zu können. 🙁 Um 16.30 Uhr waren wir wieder an der Lodge. Nach einer Duschen gönnten wir uns erstmal ein Bier im Garten. Für’s Abendessen waren Tische im Freien gedeckt. Später gab es noch eine Tanzvorführung einer lokalen Kindergruppe.
Dann gab’s ein Buffet mit Lauchsuppe, Fleisch vom Grill (Beef, Hähnchen, Pork), versch. Beilagen (Reis, Matoke, Maniok) und natürlich Erdnusssoße. Endlich mal ein typisches ugandisches Essen und sehr, sehr lecker.
Fazit Ishasha Jungle Lodge: Ganz tolle Lodge mit schönen Bungalows und sehr netten Angestellten und besonders gutem Essen.
Teil 2609. Jan. 2016
Donnerstag, 16.7.2015
Nach dem Frühstück probierten wir es nochmal mit den Löwen. Wir sahen einige Vögel, Elefanten, Giant Pig, Adler und Geier.
Kuckuck
Giant Pig
Dann trafen wir ein Game Drive Auto. Diese hatten Löwen gesehen. Also fuhren wir dem Auto nach. Aber sie hatten sich wohl zwischenzeitlich wieder verzogen. Wir drehten wieder um. Dann sahen wir im Gebüsch ganz kurz ein Löwenpärchen. Aber sie waren schnell wieder weg.
Wir suchten noch ca. eine halbe Stunde nach der Löwenmutter mit den 4 Cubs – fanden sie aber nicht. 🙁 Wir hatten einfach ein Glück im Ishasha Sector. 🙁
In einer kleinen Stadt machten wir noch kurz einen Stopp bei einer Bank.
Die Landschaft änderte sich nun zunehmend.
Teil 2709. Jan. 2016
Um 13:30 Uhr kamen wir an der Haven Lodge an. Diese wurde im Dezember 2014 ganz neu eröffnet. Sie liegt oben am Berg mit einer fantastischen Aussicht.
Der Bungalow ist gigantisch. 2 große Betten und ein Bad mit einer Badewanne mit Panoramablick.
Zum Lunch gab es einen spanischen Kartoffelauflauf. Wir relaxten etwas und genossen die tolle Aussicht auf den Regenwald. Gorillas macht euch hübsch – morgen kommen wir!! Um 17:00 Uhr fuhren wir dann zu einem Waisenhaus und wurden dort von der Leiterin freundlich empfangen. Dort sangen einige Kinder Lieder für uns. Wir verteilten unsere Luftballons und Sticker. Wir hatten alle sehr viel Spaß miteinander. Sie legten ihre selbst gemalten Bilder aus. Wir kauften einige Bilder, Gorillas uns eine Rassel. Dann verabschiedeten wir uns von Allen und ließen noch eine großzügige Spende da.
Dann schauten wir noch in einige Geschäfte. In einem Shop mit vielen Masken blieben wir hängen. Eine fand ich besonders toll. Sollte aber 100 $ kosten. Das war mir dann doch zu teuer. Wir handelten ihn bis auf 50$ herunter. Ich werde mal eine Nacht darüber schlafen.
In der Lodge bekamen wir dann zum Essen erstmal warme Tücher gereicht um unsere Hände sauber zu machten – Waren doch gar nicht schmutzig. 😉 Zum Essen gabs Kürbissuppe, Steak mit Kartoffeln, Creme Caramel. Wir gingen früh ins Bett um morgen fit zu sein. Als wir zum Bungalow kamen, waren schon die Vorhänge zugezogen und das Moskitonetz um das Bett geschlossen – was für ein Service. Ich war gerade im Bad, als ich einen Schrei von Martin hörte. 🤩 🤩 Spinne? Scorpion? Schoss es mir durch den Kopf. 😈 Aber nein – es lag nur eine Wärmflasche im Bett. 😗 😗
😄 😄 🙂
Fortsetzung folgt ....
Teil 2810. Jan. 2016
Freitag, 17.7.2015
Um 6:30 Uhr klingelte der Wecker. Endlich war der Tag da, auf den ich mich schon so lange gefreut hatte. Um 7:00 Uhr sollte es Frühstück geben. Aber es dauerte sehr lange, bis dann alles hergerichtet war. Da wurde es fast ein bisschen hektisch. Um 7:45 Uhr fuhren wir dann los. Robert nahm unsere Pässe uns erledigte alles. Von Peter aus dem Forum hatten wir gehört, dass es in der Mubare Gruppe 4 Junge geben sollte. In diese Gruppe wollten wir. Robert organisierte das für uns. Dann wurden wir alle zum Briefing zusammen gerufen. Der Ranger erzählte uns so einiges über die Gorillas und das Verhalten. Wir sollten immer schön 7m Abstand lassen und ihnen nicht direkt in die Augen schauen.. Und wenn sie auf einen zukommen ja nicht weglaufen. Auf der Wiese gab es auch noch eine Skala, damit ja jeder wusste, wie weit 7m sind. Dann erklärte er uns noch, dass wir Bescheid sagen sollten, wenn wir einen „short call“ bräuchten. Wir wussten bereits, dass damit eine Pinkelpause gemeint war.
Dann wurden wir in die Gruppen eingeteilt. Wir kamen in die Mubare-Gruppe. Der Ranger erzählte uns noch, dass diese Gruppe am längsten habituiert ist. Und zur Zeit aus 14 Mitglieder besteht. Dann nahmen wir uns noch einen Porter „Salomon“. Dang ging’s los. Zuerst durch auf einen gut ausgebauten Weg leicht nach oben.
Wir hatten noch ein älteres Ehepaar aus England, ein Mädchen aus den USA und 3 aus Holland mit dabei. Der Ranger machte immer wieder Pausen, so dass wir trinken und uns erholen konnten. Wobei es für Martin und mich noch nicht anstrengend war. Auch meinem Fuß ging es gut. Salomon fragt immer wieder ob er mit behilflich sein kann, aber im Moment braucht ich es noch nicht. Eine blöde Wespe stach mich in den Finger. Es brannte fürchterlich. Nach ca. 1 Stunde bergauf mit mehreren pausen ging es dann querfeldein durch den Regenwald. Die Ameisen waren lästig. Aber wir hatten ja die Socken über die Hosen gezogen. Nach einer halben Stunde hatten wir sie dann erreicht. Wir mussten unsere Rucksäcke zurücklassen. Mit 3 Kameras bewaffnet gings nochmal ein paar Meter weiter. In der Früh waren schon 2 Ranger vorausgeeilt um die Gruppe zu suchen. Sie begleiteten uns jetzt auch und machten den weg frei. Und dan sahen wir ihn – unseren ersten Gorilla.
Es war schon ein Gänsehautgefühl. Ein Weibchen lag mit ihrem Baby im Gebüsch. Oh je, wie sollte man da denn gute Fotos machen. Aber die Ranger schafften es die ganzen störenden Äste weg zuschneiden, sodass man perfekte Sicht auf die Gorillas hatte. Es war unglaublich toll die Kleinen beim Spielen zuzuschauen. Und ich musste auch immer wieder meine Kamera weglegen um auch mal die Atmosphäre zu genießen und nicht nur durch die Linse zu schauen.
Teil 2910. Jan. 2016
Der Silberrücken sollte auch irgendwo liegen. Die Ranger schlugen mit einer Sichel das Gebüsch zur Seite. Es bewegte sich etwas darunter.
Und dann kam er hervor – der Silberrücken. Er war die ganze Zeit keine 2m von uns entfernt. Er ist jetzt 18 Jahre alt. Mit 3 Jahren übernahm der die Gruppe, weil sein Vater starb. Wir waren unglaublich nah dran. Von wegen 7m. Aber die Ranger sagten auch nichts. Ich stand da und fotografierte, als sich plötzlich direkt hinter mir im Busch was bewegte. Ich bekam erst mal einen Riesenschreck und hüpfte zur Seite. Es war ein weiteres Weibchen. Der Ranger neben mir, meinte nur „Do not run“. 😗 Also ging ich vorsichtig einen Schritt zur Seite. In 1m Entfernung lief sie mit ihrem Baby an mir vorbei. Was für ein Erlebnis. Es waren unglaublich Momente. 🙂 🙂 🙂 🙂
Beim Stillen
Ein letzter Blick 🙁
Die Stunde ging natürlich viel zu schnell vorbei. Aber liebe Gorillas – Vielleicht kommen wir mal wieder.
Die Porter brachten uns unsere Rucksäcke und wir kämpften uns durch den Dschungel wieder nach unten. Jetzt war der Porter unheimlich hilfreich für mich. Denn beim Bergab gehen spürte ich dann doch meinen Knöchel. Und er war immer mit der Hand da, als es mal rutschig wurde.. Nach ca. 45 Minuten machten wir dann unsere Pause und aßen unsere Lunchpakete.
Um ca. 13:00 Uhr waren wir dann wieder am Ausgangspunkt, wo es noch unsere Urkunden gab.
Fortsetzung folgt...
Teil 3018. Feb. 2016
Nachdem ihr mir ja alle ein schlechtes Gewissen eingeredet habt, dass ich schon wieder nach Uganda fahre bevor mein Reisebericht fertig ist, gibts zumindest noch das Ende des Tages.
Teil 3118. Feb. 2016
Fortsetzung Freitag 17.7.2016
Robert fuhr uns zur Lodge zurück. Wir verabredeten uns um 16:00 Uhr vor dem Maskenshop. Nach einer heißen Dusche relaxten wir noch ein wenig und ich schaute mir die Bilder der Gorillas an. Er war schon ein tolles Erlebnis. Wir haben es nicht bereut. Nach dem Kaffee machten wir uns auf dem Weg ins Dorf. Überall begegneten uns Kinder, die uns fröhlich zuwinkten. Das eine Mädchen kannten wir von der Tanzaufführung gestern. Wir sollten unbedingt ein Foto machen. Was wir natürlich auch machten. Sie war ganz begeistert.
Robert erwartete uns schon. Gordon erkannte uns gleich wieder. Er zeigte uns nochmal alle Masken. Robert meinte, dass 50$ ein guter Preis wäre. Gordon wollte dann 60$. Wenn wir ihm 60$ zahlen, dürfen wir uns noch einen Gorilla aussuchen. Das haben wir auch getan.
Robert, unser Guide
Dann trafen wir uns mit der Leiterin des Heimes und fuhren zur Schule.
Heute war ein „Public Holiday“ der Moslems. Deswegen waren nicht so viele Kinder da. Der Schulleiter begrüßte uns alle recht herzlich und zeigte uns die Schlafsäle der Kinder, die hier im Internat sind. Dann kamen einige Kinder zusammen und sangen einige Lieder für uns. Wir verteilten einige Sticker und Martin spiele mit Seifenblasen. Zum Schluss gaben wir dem Schulleiter noch Stifte, Radiergummi, Spitzer und Notizzettel. Er freute sich sehr.
Dann fuhren wir wieder ins Dorf zurück. Robert blieb im Community Camp und wir gingen zur Lodge hoch. Wir trafen noch Gordon, der uns begleitete. Wir hatten einige interessante Gespräche. Zum Abendessen gabs Tomatensuppe, gegrilltes Hähnchen mit Reis und Gemüse und Crêpes zum Nachtisch. Vor dem essen gab es immer warme Tücher zum Hände waschen.
Fazit Haven Lodge: Eine ganz tolle kleine Lodge mit 2 Bungalows mit großen Betten und gigantischer Badewanne und einem großen Familienhaus. Sehr nettes Personal, fantastischer Blick über den Regenwald. Gutes Essen. Sehr zu empfehlen. 🙂 🙂
Teil 3214. Mai 2016
Liebe Fomis,
endlich gehts nun weiter mit meinem Reisebericht.
Samstag, 18.7.2015
Nach dem Frühstück machten wir noch den „Community Village Walk“. Unser Guide war Joel. Zuerst gingen wir zum „Traditionel Healer“, dem Medizinmann. Ein älterer Herr, der nur französisch sprach, führte uns in seine Praxis und erzählte uns, wie er welche Kräuter verwendet und zubereitet.
Anschließend gings zur Banana Brewery. Joel erklärte uns dann dort wie Saft, Wein, und Schnaps gemacht wird. Wir durften das auch probieren. Saft und Wein schmeckten etwas seltsam, aber der Schnaps war ganz gut. Wir kauften zwei kleine Flaschen.
Dann gings weiter zu den Pygmäen. Dort wurde ein Tanz aufgeführt und man erklärte uns noch wie Feuer gemacht wird. Wir kauften noch eine Kette, eine Dose und ein „Feuerzeugset“.
Dann gings wieder zurück. Der Walk war sehr interessant. Um 10:30 Uhr starteten wir mit frisch gewaschenem Auto in Richtung Mburo Nationalpark. Um 15:30 Uhr machten wir dann eine Pause in einem Restaurant. Dort fanden gerade 2 Hochzeiten statt. Alle waren ganz schick gekleidet und wir saßen in kurzen Hosen da.
Um 17:00 Uhr waren wir dann endlich im Mburo NP. Noch schnell das dach aufgestellt und dann gings endlich wieder los mit den Tieren. Wir sahen Zebras, Buschböcke, Elands, Topis und Impalas.
Um 19:00 Uhr, es war schon dunkel kamen wir am Eagles Nest an. Wie immer gab es frische Tücher und Saft.
Noch schnell eine „Kübeldusche“ genossen und dann gings zum Essen. Es gab Kürbissuppe, Hähnchen, Kartoffeln und Crêpe zum Nachtisch.
Teil 3314. Mai 2016
Sonntag, 19.7.2015
Heute klingelte der Wecker mal wieder um 5:45 Uhr. Wir waren zum Morning Walk verabredet. Nach einer Tasse Tee bzw. Kaffee gings um 6:15 Uhr los. Um 7:00 Uhr waren wir mit dem Ranger verabredet. Ca. 1,5 Stunden liefen wir mit ihm durch den Busch. Wir sahen Zebras, Büffel, Elands, Waterbock, Buschbock und viel versch. Vögel. Es war ein ganz besonderes Erlebnis die Tieren mal aus einer anderen Perspektive zu sehen.
Anschließend gab es Frühstück. Um 11:20 Uhr fuhren wir weiter zur Bootsfahrt. Um 12:00 Uhr legte das Schiff ab. Wir waren nur zu viert und Ben unser Ranger. Wir sahen ein paar Vögel und Hippos. Der Ranger war aber nicht besonders gesprächig. Jedes Wort musste man ihm aus der Nase ziehen.
Giant Kingfisher
Upps, plötzlich taucht ein Hippo vor uns auf.
Nach dem Lunch machen wir einen weiteren Game Drive. Irgendwie verfuhr sich aber Robert und der Weg war verbarrikadiert. Wir mussten den ganzen Weg wieder zurück fahren.
Eigentlich sollten wir ja um 15:30 Uhr uns ein Projekt der Kommune anschauen. Aber es wurde dann 17:00 Uhr bis wir wieder an der Lodge waren. Wir hatten dazu heute keine Lust mehr und beschlossen das gleich morgen früh zu machen. Wir druckten noch ein paar Bilder für Robert aus. Vor dem essen gaben wir ihm noch unser Abschiedsgeschenk, einen Bildband aus Deutschland und einen Postkartenkalender für 2016 aus Deutschland und etwas Trinkgeld. Er freute sich sehr darüber. Zum Abendessen gabs eine Suppe, Fisch und Beef mit Reis und Kartoffeln und zum Nachtisch Pancake.
Wir gingen sehr früh schlafen. Diese Nacht hatten wir keine Moskitos im Zelt.
Fazit Eagles Nest: einfache Unterkunft mit Zelten. Netter Service. Die Zelte stehen etwas eng zusammen. Den Nachbarn hört man Schnarchen. Der Blick ist jedoch toll, da Eagles Nest auf dem Hügel liegt.
Teil 3419. Juni 2016
So, jetzt geht's weiter mit dem letzten Teil unserer Reise.
Montag, 20.7.2015
Nach dem Frühstück gingen wir mit dem Guide Patrick zu einem Projekt. Ich nenne es mal das „Milchprojekt“. In einem runden Haus wurden wir von der „Milchmama“ empfangen. Sie erzählte uns, dass sie für die Milchverteilung zuständig ist. Jedes Kind und Person hat dort seinen eigene Milchkanne. Die Mama verlässt ihr Hütte nur um auf die Toilette zu gehen. Ansonsten verbringt sie den ganzen Tag dort und „bewacht und verteilt“ die Milch. Vor der Hochzeit werden die Mädchen 3 Monate intensiv mit Milch gemästet, damit der Mann dann eine starke Frau hat. Die Leute dort ernähren sich ausschließlich von Milch. Nur die Kinder, die zur Schule gehen bekommen dort noch etwas anderes zu Essen. Dem Mädchen schenkten wir noch eine Kette.
Um 10:00 Uhr waren wir dann wieder zurück und fuhren nach Kampala. Am Äquator machten wir noch einen Stop und aßen eine Kleinigkeit.
Um 15:00 Uhr kamen wir an der Cassia Lodge an. Nach dem duschen tranken wir noch ein Bier im garten der Lodge. Dort hat man einen schönen Blick auf den Victoria See.
Um 18:00 Uhr holte uns Robert ab. Wir wollten eigentlich noch ein Buch besorgen, aber in der Stadt war so viel Verkehr, dass wir keine Zeit mehr hatten. Wir waren mit Tony, dem Chef von Speke Uganda Holidays und seiner Frau Eva zum Abendessen verabredet. Robert holte uns wieder ab und fuhr uns zur Lodge zurück. Wir verabschiedeten uns noch von Robert. Er war wirklich ein toller Fahrer und Guide und wir haben und toll mit ihm verstanden.
Teil 3519. Juni 2016
Dienstag, 21.7.2015
Heute stand der Besuch von unserem Patenkind auf dem Programm. Plan International holte und um 8:00 Uhr an der Lodge ab. Julio der Fahrer und Lucky. Da wir schon spät dran waren nahmen wir die Fähre über den Nil. Um 11:00 Uhr waren wir dann im Büro von Kamuli. Wir bekamen Samosas und Chapati und Kaffee serviert. Um 13:00 Uhr gings dann weiter zu 2 Projekten. Ein Bohrloch für Wasser und eine Schule.
Dann fuhren wir zu Scovia’s Schule. Dort wurden wir vom Schulleiter begrüßt. Wir durften zuerst die Vorschule besichtigen und dann sein Büro.
Wir übergaben noch unsere Geschenke dem Schulleiter (Fußball und Stifte). Dann fuhren wir zusammen mit Scovia zu ihrer Familie. Dort wurden wir schon sehnsüchtig erwartet. Die ganzen Nachbarn waren zusammen gekommen um uns zu begrüßen. Alle brachen in Jubel aus. Wir wurden hinters Haus geführt. Dort durften wir uns auf Stühle setzten. Leider fing es an zu regnen aber wir saßen unter einem großen Baum. Wir waren die ersten „Muzungus“ dort. Alle hatten sich sehr hübsch gemacht. Sie sangen ein Willkommenslied für uns. 😄 😄
Die Mitarbeiter von Plan International hielten noch Ansprachen.
Dann bekamen wir unsere Geschenke: 2 Bananenstauden, 1 große Jackfruit, Mango, Papayas, Maiskolben und Erdnüsse. 😛 😛
Wir wussten gar nicht was wir sagen sollten. Das hatten wir nicht erwartet. Dann mussten wir eine Ansprache halten. Später übergaben wir dann unsere Geschenke. Sie alle haben sich ganz toll gefreut. Leider war die Zeit viel zu kurz. Wir druckten noch ein paar Bilder aus, dann mussten wir leider wieder fahren. Wir fuhren nochmal ins Büro nach Kamuli zurück und verabschiedeten uns von allen.
Dann fuhren wir wieder nach Kampala zurück. Julio fuhr uns bis zur Lodge. Um 20:15 waren wir wieder da. Im Restaurant aßen wir beide noch einen leckeren Fisch. Unser letzter Abend in Uganda. Zum Abschied tranken wir noch einen Whisky auf dem Balkon und schauten dem Treiben der Fledermäuse zu.
Fazit Cassia Lodge: Tolle Lodge mit fantastischem Blick über dem Victoria See. Schöner Pool. Sehr gutes Essen im Restaurant.
Mittwoch, 22.7.2015
Um 9:00 Uhr holte uns Hamid von Speke Uganda Holidays ab. Wir fuhren zur Garden City Mall und kauften im Buchladen noch zwei Bücher „Birds of East Africa“. Eines für uns und eines für Robert. Im Kaffee, wo wir am ersten Tag Tony getroffen hatten aßen wir noch einen Bananenkuchen und tranken einen Kaffee. Dann gings zum Flughafen. Wir aßen noch Samosas im Bistro. Pünktlich um 16:00 Uhr gings dann Richtung Dubai, wo wir um ca. 22:00 Uhr ankamen.
Fazit Uganda: Wir hatten wunderbare 20 Tage in Uganda verbracht. Unser Guide und Fahrer Robert war spitze und es hat sich eine nette Freundschaft entwickelt. Er besuchte uns dieses Jahr für 10 Tage im April/Mai. Das Land ist fantastisch und alle Leute, vor allem die Kinder sind sehr nett. Das Gorillatracking war ein besonderes Erlebnis. Mir hat es so gut gefallen, dass ich bereits im Februar 2016 mit meiner Arbeitskollegin Diana wieder 10 Tage in Uganda verbrachte.