Hallo Ihr Lieben, auch wenn ich mich in der letzten Zeit mal wieder mehr als stiller Leser hier herum getrieben habe 😊 so war und bin ich stets anwesend. Die Fülle der guten Reiseberichte ebbt ja auch nicht ab, so wird es nie langweilig, hält einen aber auch vom Schreiben des eigenen Berichtes seeeehr ab 😗 Genug gelabert, so langsam sollte ich auch mal in die Hufe kommen und endlich anfangen 😄 Merkt Euch 'Hufe' ich komme am letzten Tag unserer Reise darauf zurück 🤢
Und womit fang ich also an 😛 Richtig, mit dem Prolog 😎
Eigentlich, aber nur eigentlich…
wollten wir in diesem Jahr wieder mehr den Süden Namibias bereisen. Eigentlich… denn so sollte unsere 5. Tour auch mal wieder in den wunderbaren KTP gehen. Hatten wir doch dort im November 2012 so coole Sichtungen und waren auch sonst von der Süd/West-Ecke sehr angetan… eigentlich…
Gute 3 Wochen sollten es diesmal werden, vom 23. April bis zum 16. Mai 2015. Flug und Fahrzeug (zum 1. Mal Condor, zum 2. Mal Savanna) waren bereits im Juli 2014 gebucht 😎 aber für den Rest hab ich mir soooooo viel Zeit gelassen… 😗 heißt es doch immer der frühe Vogel fängt den Wurm, hab ich gedacht ‘der frühe Vogel kann mich mal‘ 😈 Die Quittung allerdings bekam ich prompt 😮 als ich Ende November die Camps für den KTP buchen wollte – viiiiiiel zu spät, nichts zu machen 😐 Und bevor guter Rat teuer wurde, kam von meiner besseren Hälfte der Vorschlag, doch noch mal tiefer ins Kaokoveld einzutauchen, bis zu den Epupa-Fällen im Norden zu fahren und von Westen her durch die Etosha zu fahren 🤩 Hinzu kam, dass unsere lieben Freunde Dagmar und Jürgen 😘 (take-off) auch die Richtung einschlagen wollten und so wurde, nach kurzer Rücksprache mit den beiden, ein Schuh draus. Gemeinsam wollten wir den Hoanib, Ganamub, Xsuxub und den Hoarusib unsicher machen… 3 Tage lang. Bis zu unserem vereinbarten Treffpunkt hatten wir eine Woche Zeit und die verbrachten wir, indem wir die Kalahari ankratzten, uns noch mal die Köcherbäume um Keetmanshoop ansahen, Sossusvlei und Namib Naukluft eine 2. Chance von uns bekamen und wir uns, über die Blutkuppe und das Erongo, gen Norden schraubten. Nach ein paar wunderbaren, gemeinsamen Tagen mit den beiden 😘 ging es dann für uns bis zu den Epupa Fällen und von dort über das West-Gate in die Etosha. Auf dem Rückweg machten wir noch einen Stopp am Waterberg, bevor es erneut durch das Erongo zurück nach Windhoek ging. Alles in allem also eine ‘fast‘ normale Tour. Das ‘fast‘ erwartete uns, nachdem wir uns von Dagmar und Jürgen getrennt hatten, im Riverbed des Hoarusib. Wie das war… wartet’s ab.
Wenn Ihr also Lust habt, uns auf unserer ‘fast‘ normalen Tour zu begleiten… Ihr seid herzlich willkommen
Gleich zu Anfang sei aber gesagt (die uns kennen wissen das 😉 ) wir sind mehr Landschaft, als Vögel und Menschen 🤪 daher gibt’s eher weniger davon und die meisten tragen keinen Namen 😗
Und jetzt wird auch nicht mehr getrödelt, versprochen 😛
Liebe Grüße Claudia aka 'die Claxerin'
Ach ja, fast vergessen 🙄 ne Karte für die Übersicht gibt's doch auch 😄
Teil 218. Juli 2015
23. April 2015
Anreise - Tagflug OHNE Bahn 🙄
Dank der im Vorfeld sehr teuren Flugpreise der Air Namibia, haben wir uns zum 1. Mal für Condor entschieden. Leider wird dieser aber nur als Tagflug durchgeführt, so dass wir am Ankunftstag nicht mehr wirklich viele Möglichkeiten haben von daher steht ziemlich schnell fest, dass wir die 1. Nacht in Flughafennähe auf der Etango Ranch verbringen werden. Bis wir dort ankommen, verläuft die Anreise aber nur zur Hälfte planmäßig... denn eigentlich, und auch wie bisher, wollten wir von D’dorf nach Frankfurt mit dem ICE. Bereits im Laufe der Reiseausarbeitung dämmerte es uns aber, dass nur knappe 1 1/2 Stunden zwischen ICE Ankunft und Abflug doch etwas kurz sein könnten. Naaaa guuut, dann müssen wir wohl nen Zug früher Richtung Frankfurt besteigen, soll heißen mit dem Taxi zum HBF von D’dorf und dann los. Los sollte dann sein: 4.55h (vieruhrfünfundfünfzig - nur mal zur Verdeutlichung 😣 ) Jetzt kommt aber das Eigentlich, denn... die Bahn streikt !!! 😠 mehr muss ich dazu wohl nicht sagen. Wir überlegen nicht wirklich lange und schnell ist der passende Zubringer gebucht. Ein kleiner Peugot wird uns in den frühen Morgenstunden Richtung Frankfurt bringen. Der Kostenaufwand hält sich in Grenzen und da um diese Zeit selbst auf der A3 noch nichts los ist, sind wir überpünktlich dort.
unser kleiner Schwarzer
Der Check-in ist, Dank Online Check-in, reine Formsache. Das Handgepäck wird gar nicht beachtet und die zwei kleinen Kilos mehr werden auch nicht erwähnt. Da wir diesmal ohne Zwischenstopp in Joburg unterwegs sind, nutzen wir die Zeit bis zum Boarding im Duty Free Shop... der Sundowner zumindest sollte nun für die nächsten Tage gesichert sein 🤪 Das Boarding geht ziemlich schnell, allerdings ist die Maschine auch nur zur Hälfte gefüllt, ein Umstand, der jetzt nicht wirklich schlecht ist 😉
Der Flug selber, trotz Tagflug, vergeht (hahaha) wie im Flug, so dass wir mit nur ein paar Minuten Verspätung (das Gewitter über Angola und im Norden Namibias musste großräumig umflogen werden) endlich wieder namibischen Boden unter den Füßen haben.
Gewitter über Angola und dem Norden Namibias
Die Immigration läuft zügig, was man von unserem Gepäck leider nicht sagen kann 😣 First in – last out, könnte man fast sagen. Nur gut, dass wir es nicht mehr weit haben und draußen wartet ja bereits der Fahrer von Etango auf uns. Nur wenig später sind wir dort, beziehen unser Zimmer und bekommen auch noch was zu Essen.
Zweckmäßig und völlig in Ordnung - die Etango Ranch
Ein leckeres, kaltes Bier lehnen wir natürlich auch nicht ab und ein kleiner Klönschnack mit Robert ist auch noch drin. Trotz der netten Gesprächspartner aus der Schweiz (die uns sogar aus dem Forum kennen), wollen wir gegen 22.00h nur noch in die Waagerechte. Der Tag war doch lang und morgen wollen wir fit sein...
Morgen heißt es für uns: Wagenübernahme, Einkaufen und ab nach Bagatelle
Morgen aber erst 😉 Claudia
Teil 319. Juli 2015
geeeeeht weiter 🤩
24. April 2015
Auf nach Bagatelle
Die Nacht war, bis auf die bei uns so oft übliche “häää, wo zum Teufel bin ich hier“-Unterbrechung, ereignislos 😄 Bereits um 7.00h sitzen wir draußen auf der Veranda und genießen bei den bekannten Geräuschen das Frühstück. Pünktlich um 8.00h werden wir von einem Fahrer von Savanna abgeholt und so verabschieden wir uns auf und von Etango. Die Fahrzeugübergabe bei Savanna läuft kurz und schmerzlos 😉 wir kennen das Procedere ja und so sind wir gegen 10.00h schon auf dem Weg in die Maerua Mall. Mamamia, obwohl wir ja alles kennen, haben wir das Gefühl, es dauert jedes Mal länger, statt dass wir etwas zügiger mit dem Einkauf durch sind. Es wird hier geguckt und da geschaut und guck mal, dass haben die auch neu... Natürlich müssen wir noch in den Bottle Store und ein kleiner Besuch bei PEP ist auch unumgänglich, dort erstehen wir, außer Tassen und Weingläsern (wie üblich) auch eine Tischdecke, die wird im Laufe der Tour so manche Geschichten erzählen können 🤪 So vergehen ruck zuck zwei Stunden bis wir dann (nachdem wir auch noch im Kalahari Meat Market waren) wieder bei Savanna auf der Matte stehen. Es gilt ein kleines Notfall-Paket (Foto leider vergessen) für unsere lieben Freunde zu deponieren und so sind wir sehr gespannt, ob dieses auch in einer Woche den Besitzer wechseln wird 😘 Es ist nach 13.00h als wir dann endlich weg kommen, bzw. fast halb zwei, denn der Tank des Bolliden muss auch noch gefüllt werden.
unsere Reisebegleiter – don’t drink and drive
Wir beschließen, aufgrund der fortgeschrittenen Zeit, die schnellerer Strecke über die B1 gen Süden zu nehmen. Allerdings biegen wir dann in Kalkrand links ab auf die C21 und fahren die letzen 80 Kilometer über Gravel – YESSS endlich auf’m Pad, Bagatelle entgegen 🤩
das Gate gab’s bei unserem letzten Besuch (2012) noch nicht
die Zufahrt
Da wir ja nicht zum 1. Mal hier sind, finden wir uns zügig zurecht. Eingecheckt ist schnell, allerdings haben wir die Campsite schon reserviert und bezahlt. Für den angedachten Sundowner-Ritt ist es schon viel zu spät, aber das holen wir morgen Nachmittag einfach nach...
der Pool im letzten Licht
das Esszimmer 😉
Gut, dass wir hier zwei Nächte eingeplant haben, allerdings sind wir uns einig... wo wir so spät erst in Windhoek weggekommen sind, hätte es die Strecke bis Lake Oanob auch sicher getan, oder sogar mal ne Nacht im Daan Viljoen Park 😎 so'n Tag wird dann irgendwann echt lang 🤨 Wir beziehen unsere Campsite (No. 5, die wollten wir) und bekommen fast nen Schlag 🤢 es wimmelt von Mossies und zwar so viele, dass wir Tage später noch was davon haben. Nachdem wir uns ein wenig sortiert haben, werfen wir den Grill an und wenig später genießen wir unser 1. Braai – lekker. Immer noch ziemlich (oder wieder) groggy, beziehen wir nicht allzu spät unser Dachbett... schlafen auch sofort ein, um aber in der Nacht von Wärme und Mücken wieder geweckt zu werden. Erholsamer Schlaf sieht irgendwie anders aus 😵
gefahrene Kilometer: ca. 295km - ohne Track, den haben wir vergessen einzuschalten 😣
Bilder von der Campsite gibt's erst am nächsten Tag, es war ja schon duster 😉
to be continued... soon Claudia
Teil 419. Juli 2015
25. April 2015
Bagatelle - ein ganz gemütlicher Tag
Ein wenig gerädert sind wir mit dem 1. Licht wach, wollen aber so gar nicht aus den Federn... wir trödeln den halben Morgen rum, frühstücken gemütlich, räumen noch ein bisschen um, machen ein paar Bilder und laufen dann gegen Mittag zur Lodge, die in 15 Minuten Fußweg zu erreichen ist.
Morgenlicht auf Campsite No. 5
Besucher zum Frühstück - Kalahari Scrub-Robin (Danke Bele)
jetzt kommt's 😄 (Felsen) Schwalbe 😛
🙄 waren wir beim 1. Einkauf etwas gierig 🤪
es muss natürlich alles gecheckt werden
** Könnt Ihr noch? 🤪 hab noch ein paar Bilder vom Vormittag **
Schnurrbärtchen, gell 😄
Dort genießen wir unseren 1. Rock-Shandy, fragen für die nächste Nacht nach einer anderen Campsite (hoffentlich Mücken frei) und trödeln, nach nem Schwimmchen im recht frischen Pool, wieder zurück.
Das wir die Campsite wechseln möchten ist überhaupt kein Problem und so raffen wir schnell unsere Sachen zusammen und ziehen auf die andere Campsite... Axel sollte Recht behalten, in der Senke von No. 5 steht die Feuchtigkeit und somit die Mossies, wohingegen die No. 2 ein wenig höher und luftiger liegt. Allerdings haben es sich in der letzten Nacht so viele von den Blutsaugern bei uns breit gemacht... da haben wir noch ein paar Tage was von 😣
Nach nem Nachmittagskaffee ziehen wir uns ‚’passend’ an, laufen erneut zur Lodge, bekommen dort ne kleine Einweisung und sitzen bereits wenige Minuten später auf den Pferden. Die roten Dünen auf dem Gelände von Bagatelle rauf und runter geht es jetzt die nächsten 1 ½ Stunden bis wir den Sundowner Punkt im Galopp erreichen. Dort treffen wir auf die anderen Gäste der Lodge und nach dem obligatorischen GT (don’t drink and ride 😛 ) geht’s leider auch schon wieder zurück; es dämmert ja bereits. Eine nette Abwechslung, die wir immer wieder machen würden.
Planmäßig bleiben wir dann auch direkt in der Logde und genießen das Essen. Game-Carpaccio vorab und Buffet mit Kudu-Steak, Ochsenschwanz und Hühnchen, runden, mit den entsprechenden Beilagen und Nachtisch (u.a. Malva-Pudding) den entspannten Tag ab. Hinzu kommt das nette Gespräch mit unseren Tischnachbarn. Die beiden sind als Ersttäter mit einem AHA-Canopy unterwegs. Die Chemie stimmt sofort und wenn wir an dieser Stelle bereits gewusst hätten… man trifft sich immer 2x 😘 Zum Service gehört der Shuttle zurück zur Campsite und so lassen wir uns dann irgendwann zurück bringen und verschwinden nach nem Schlummitrunk in der Waagerechten. Leider nicht ohne den ein oder anderen treuen Begleiter 🤢 (bbbssssssss)
Ich sollte an dieser Stelle erwähnen, dass es ein paar Bautätigkeiten gab (die uns aber in keiner Weise beeinträchtigt haben). Auf dem Dünenkamm entstehen ein paar neue Chalets und auch die anderen Chalet werden um ein paar erweitert.
Morgen geht's dann weiter - Richtung Keetmanshoop
Bis dahin 😎 Claudia
Teil 521. Juli 2015
26. April 2015
auf zu den Köcherbäumen
Die blöden kleinen Biester haben uns doch noch ein bisschen auf Trapp gehalten, dennoch sind wir zeitig auf den Beinen und genießen bei angenehmen Temperaturen ausgiebig das Frühstück.
🤩 lekker Clax zum Frühstück 🤪
Anschließend räumen wir zusammen, duschen und fahren zur Lodge. Dort bezahlen wir die noch offene Rechnung und verabschieden uns auch von Birgit und Gregor 😘 die beiden starten gerade zu einem Bushmen Walk und fahren erst morgen weiter. Außer unserem Sundowner Ritt haben wir nicht wirklich viel hier gemacht, aber zum an- und runterkommen war das genau richtig 😉
Wie geplant, kommen wir gegen 9.00h weg und fahren in Richtung Keetmanshoop. Da wir nicht über die B1 und auch nicht über die C15 durch das Aob-Tal wollen 😐 nein, das wollen wir nicht, es soll ja keine Wunden aufreißen… wir wollten (O.K. eher ich) doch sooo gerne in den KTP, aber leider ist das aus Platzmangel gescheitert 😠 Also nehmen wir die M29... boaaaahhh, die ist so was von ööööde
wir haben zwischendurch das Gefühl, wir werden nie ankommen 😮 Deshalb entschließen wir uns auch irgendwann für nen ’Shortcut’ über ne Farm... (F520/D3914) Das Navi steigt bei der Aktion aus und wir kommen auch nicht unbedingt dort raus, wo wir es uns vorgestellt hatten 😗 aber wenigstens ist es etwas abwechslungsreicher.
irgendwo im Nirgendwo 😎
Irgendwann aber stehen wir dann auf der C17 Richtung Keetmanshoop. Ein paar Kilometer (knappe 40) später biegen wir dann rechts zum Mesosaurus Fossil Camp ab. Zunächst ist niemand zu sehen, das ändert sich aber und der Junior kommt, zeigt uns den Weg zum Bush Camp und bietet uns an, in gut einer Stunde den guided Walk mit zu machen. Wenn wir da sind, sind wir da… alles kein Problem.
hier treffen wir auch diesen kleinen Kerl, mit seinen Kumpels 😘
So zockeln wir dann die 3 km ins Camp. Mit noch zwei anderen Campern sind wir nicht allein, was aber bei der Weitläufigkeit nicht weiter auffällt. Wir erkunden erst mal ein bisschen die Umgebung (pre-check) nur um wenig später wieder los zu ziehen und die Köcherbäume im Licht der untergehenden Sonne zu betrachten.
ein paar Bilder vom 'pre-check'
und jetzt zum Sonnenuntergang
Könnt Ihr noch 🤩 ein paar hätte ich noch
Viel zu schnell geht für unseren Geschmack die Sonne unter, man hat so viele Perspektiven zum fotografieren.
Wir geben alles 😗 und als das letzte Licht weg ist, gehen wir zurück, werfen das Feuer an und wenig später gibt’s dann Boerewoorst mit Mini-Zuccini Gemüse an Rotwein 🙂 die Temperaturen gehen ein wenig zurück und auch die Mücken sind so langsam alle erledigt (neue kommen nicht hinzu), so dass einer erholsamen Nacht nichts im Wege steht.
War irgendwie klar... mit dem 1. Licht, noch im Schlafgewand, zockeln wir durch die Köcherbäume 😗 Noch vor dem Frühstück sind allerhand Bilder im Kasten... wir können gar nicht genug bekommen.
Zum Frühstück belustigen uns die kleinen Webersleut 😄
Gegen 9.00h sind wir aber soweit und fahren die 3 km zurück zur Rezeption. Es ist mal wieder keiner da, aber gerade als wir Nachricht und Geld parat haben, kommt der Junior. Wir schnacken noch ein bisschen und verabschieden uns dann. Die knapp 40 Kilometer bis Keetmanshoop sind schnell gefahren. Dort huschen wir noch kurz in den Spar, der wirklich gut sortiert ist und tanken den Wagen voll, bevor es über die B6 Richtung Lüderitz bzw. Aus geht.
alles, was das Herz begehrt 🙂
Nicht wirklich viel los auf dieser Strecke.
Erst als wir kurz vor Aus auf die C13 abbiegen und wenig später (knapp 60 Kilometer) endlich die D707 erreichen, ist die Eintönigkeit verschwunden. Die Strecke ist einfach schön. Nach ca. 45 Kilometern erreichen wir die Einfahrt nach Namtib und zockeln die 12 Kilometer Farmpad bis zum Haus.
Schon am Tor kündigte ein Zettel an, dass die Hausherren heute nicht da sind, zelten aber trotzdem möglich ist. Als wir ankommen, treffen wir zunächst nur auf ein weiteres Paar, die ganz froh sind, dass sie nicht alleine hier sind. Schnell kommen wir ins Gespräch und da die beiden zum 1. Mal hier unterwegs sind, geben wir ihnen noch ein paar Tipps für die weitere Reise auf den Weg. Der Platz aber füllt sich nach und nach, bis am Ende alle 5 Sites besetzt sind.
Es ist nett, ein Blick in die Ebene Richtung D707 und auch die Hügel hinter den Campsites laden zum krackseln ein. Wir laufen ein Stück in die Ebene und genießen die Landschaft. Leider lässt sich keines der freilaufenden Pferde blicken.
Pünktlich zum Sundowner sind wir wieder zurück, genießen den GT 😄 und die untergehende Sonne
Dann bereiten wir Fleisch und Kartoffelsalat vor. Nachdem Essen genießen wir den Sternenhimmel und die Ruhe.
Irgendwann aber stellen wir fest, dass wir ganz schön müde sind, wollen aber nicht vorzeitig die Segel streichen. Aber 🙄 ein Rundumblick wenig später zeigt, dass alle anderen bereits in den Federn liegen 😄 und es ist wieder einmal erst 21.00h. na dann dürfen wir ja wohl auch...
gefahrene Kilometer: 371 km in ca. 4 1/2 Sunden Namtib
Morgen geht's dann weiter ins Sossusvlei - wir nennen es 'die 2. Chance' 😉
Ihr müsst Euch aber ein paar Tage gedulden - Besuch steht an 😘
Liebe Grüße Claudia
Teil 729. Juli 2015
28. April 2015
Sossusvlei und die 2. Chance
Noch vor den ersten Sonnenstrahlen sind wir auf den Beinen. Genießen die Landschaft bei der aufgehenden Sonne. Namtib hat uns gut gefallen, klar wäre es noch cooler gewesen, wenn wir alleine gewesen wären, aber die 5 Plätze sind ziemlich großzügig und weit auseinander, so dass man von den anderen nicht allzu viel mitbekommt. Schade hingegen fanden wir, dass durch die Abwesenheit der Eigentümer, die Karte für die Wanderung nicht zur Verfügung stand und ohne, haben wir gar nicht erst versucht, den Weg zu finden.
Es ist nach 8.00h, als wir das Gelände von Namtib verlassen und in Richtung Sesriem aufbrechen.
Bis hinter Kanaan ist die D707 auch noch wirklich schön, danach wird’s etwas eintönig und spätestens ab Beta, möchte man nur noch ankommen.
Ne echte Challenge ist das Entrance Gate, der gute Mann dort ist so was von langsam… 🤨 und braucht tatsächlich ganze 5 Minuten, um unser Kennzeichen zu notieren 🙄
Um 12.40h stehen wir dann im NRW Office, ohne Reservierung 😉 Da alle Plätze reserviert sind, können wir nur noch einen der Overflow Plätze bekommen. Das macht uns nichts, denn sind wir mal ehrlich, was hat man von der Campsite in Sesriem 😛 Man kommt nach Sonnenuntergang zurück und ist am nächsten morgen schon weit vor Sonnenaufgang durch das Tor entschwunden. Daher können wir mit der Platzwahl gut leben 😉
Nachdem wir unseren Platz dann markiert haben (Tisch und Stühle sollten reichen), genehmigen wir uns erst mal nen RockShandy an der Bar. Anschließend stärken wir uns ein wenig im Schatten unseres Overflow-Platzes, bevor wir gegen 14.30h wieder los fahren.
Die 65 Kilometer bis ins Sossusvlei/Deadvlei, ziehen sich mehr, als wir es in Erinnerung hatten. Eigentlich sollte dieses Kapitel unter dem Motto “eine 2. Chance“ laufen, denn so etwas ist das Sossusvlei für uns. Eigentlich wollen wir diesmal nicht hetzen, können es uns aber nicht verkneifen, bis gaaaanz hinten durch zu fahren. Dass heißt natürlich auch, den heißen Tiefsandritt inklusive 😗 wir wollen uns aber nur auf das Deadvlei beschränken, um es nicht doch wieder so stressig zu machen.
So laufen wir, nachdem der Wagen geparkt ist, die knapp 30 Minuten durch den roten Sand bis zum Vlei. So klasse, völlig allein, genießen wir jeden Augenblick.
😊 ich hoffe, Ihr haltet noch ein paar Bilder von den toten Bäumen aus 😗
während wir mit einer Kamera versuchen, Bilder für eine Time-Laps Aufnahme zu machen 😗 misslingt natürlich völlig 😗 haben wir genug Zeit für Blödsin 🤪
nur fliegen wollte das blöde Ding nicht wirklich 😠
Bis ganz zum Sonnenuntergang können wir eh nicht ausreizen, dafür bleibt nicht genug Zeit, denn die 65 Kilometer zurück müssen ja auch wieder innerhalb der vorgegebenen Zeit geschafft werden.
So machen wir uns dann auch wieder auf den Rückweg und sind, es ist bereits dunkel, gegen 18.30h zurück auf unserer Campsite. Da es jetzt doch wieder stressiger als geplant geworden ist, werden wir das Kapitel Sossusvlei erst mal abschließen 😣 O.K. der Sonnenaufgang am nächsten Morgen wartet noch, aber den wollen wir in der Tat eher genießen, als wieder die kompletten 65 Kilometer durch zu brettern. Nach dem wir heute bei Avocado-Sandwich und Co. bleiben, geht’s mal wieder nicht allzu spät ins Dach. Bereits während des Abends hatten wir Besuch von einem Springbock, der sich ausgerechnet die Früchte unseres Baumes auserkoren hat 😘 auch während der Nacht hört man ihn immer wieder die Kameldornbaum-Schoten knuspern.
gefahrene Kilometer: 252 km (ca. 4 ½ Std.) bis Sesriem – plus 132 km (Sossusvlei und zurück) NWR Camp Sesriem
Unsere nächste Etappe führt uns in den Namib Naukluft Park (Mountain Zebra Park) und auch hier geht's um die 2. Chance aber vorher erleben wir noch einen wunderbaren Sonnenaufgang in den Dünen.
Seid dabei 😎 Claudia
Teil 801. Aug. 2015
29. April 2015
Tag 2 der 2ten Chance für's Sossusvlei und Namib Naukluft
Heute ist Tag zwei der 2. Chance für’s Sossusvlei, aber da wir bereits gestern beschlossen haben, nicht wieder bei Toresöffnung bis hinten durch zu hecheln, machen wir uns ganz gemütlich auf den Weg zur Elim Düne. Wach sind wir allerdings schon was länger 😣 da der Bobo-Camper in der 2. Reihe sich heute in den frühesten Morgenstunden mal so richtig gepflegt und mit Vollgas festgefahren hat 😠 (na, ob der wohl pünktlich zum Sonnenaufgang im Sossusvlei war 😛 ) Nach 5 Kilometern sind wir um 6.00h bereits dort. Ganz allein und ohne viel Stress, laufen wir die Elim-Düne dann rauf und runter und finden es klasse, hier allein zu sein. Am Horizont steigen ein paar Ballons auf – irgendwie toll, aber ganz ehrlich 😗 wenn der Wind (oder heißt es Thermik) dich nicht an die Dünen bringt, auch nicht so ganz befriedigend 🙄
Es ist weit nach Sonnenaufgang, als wir wieder in Richtung Wagen laufen und erst jetzt sehen wir noch jemanden. Zurück am Wagen, parken wir diesen um, und genießen im Schatten eines Kameldornbaumes unser Frühstück mit Blick auf die roten Dünen der Namib.
Irgendwann räumen wir zusammen und machen uns auf den Rückweg zum NWR Camp. Ein einzelner Oryx zieht seine Bahn und läuft, sehr fotogen, die rote Düne rauf. Verschwindet alsbald dahinter und so fahren wir los.
Im Camp erledigen wir noch ein, zwei Ding, besorgen uns das Permit für die Namib Durchfahrt, bzw. die Übernachtung an der Blutkuppe für den 1. Mai und dann sind wir gegen 10.00h auch zeitig weg.
also so schlecht war der Platz jetzt auch nicht 😉
der Platz und der Pool sind über Tag wie ausgestorben 😄
Bei Engen wird der Wagen noch getankt, aber eher nicht voll, denn mit nur 60 Liter scheint das sehr unwahrscheinlich, aber bis Swakop sollte das reichen 😉
Wir wollen bis in den Namib Naukluft Park, allerdings dort nicht unbedingt übernachten… Aber da wir bereits gestern bei der 2. Chance waren, sollte dieser Park auch eine 2. Chance von uns bekommen, denn schon bei unserer 1. Reise (2010) stand der Olive-Trail auf dem Programm. Damals haben wir es aus Zeitmangel nicht geschafft. Als wir das letzte Mal in dieser Gegend waren, haben wir bei 40°C und mehr, gar nicht darüber nachgedacht und so sollte es dann diesmal so weit sein. Bevor wir den Trail aber morgen früh angehen, musste die Wahl der Übernachtung noch gecheckt werden. Denn eigentlich stand fest, das NWR Camp hier in der Naukluft bekommt auf keinen Fall eine 2. Chance, denn als wir 2010 hier waren, war dies mit Abstand das runtergekommenste Camp, das wir gesehen haben. Niemals mehr wollte ich in dieses Dre***camp 🤢 das ständig von diesen nervtötenden Baboons heimgesucht wird (O.K. mein Verhältnis zu diesen Viechern ist nicht wirklich gut 😖) und das, außer dem 70er Jahre Style, wirklich nichts gutes zu bieten hatte. Im Vorfeld hatten wir uns daher für Tsauchab entschieden. Wohlwissend, dass wir dann aber ne Stunde früher aufstehen müssen 🙁 ...
Da wir aber zeitig waren, haben wir uns gedacht, ein Blick ins neu renovierte Camp kann ja nicht schaden... und siehe da, manchmal sind auch 2. Chancen für was gut 😉 Die Rezeption wurde verlegt und komplett neu gebaut, im Camp am Fluss selber wurde ein neuer Ablution Block gebaut. Der alte, immer noch vorhandene, Block wurde kernsaniert und dient jetzt als Laundry und Küche. Die Plätze sind neu gestaltet, sauber, ordentlich. Jede Site hat ein Braaiplatz und einen abschließbaren Müllschrank. Alles sieht vorbildlich aus und so überlegen wir nicht lange... wir bleiben 🤩
Wir laufen zurück zur Rezeption, trinken, nach dem wir eingecheckt haben, nen RockShandy an der Bar und lassen den Rest des Tages einfach mal ausklingen.
die neue Rezi - seeehr vorbildlich 😘
ein Baum-Dassie 😄
Blick von unserer Terrasse 😎
Nachdem die Sonne weg ist, werfen wir das Feuer an und bereiten das Essen vor. Es gibt nen Eintopf mit Straußenfleisch, Butternut und Papaya. Das Ganze in Rotwein und mit Süßkartoffeln.
schneller da, als das Essen auf dem Tisch 😄
Wieder mal zieht es die Nachbarn so früh ins Bett, dass wir fast ein schlechtes Gewissen haben, nach dem Essen noch zu spülen. Wir klappern daher ganz leise vor uns hin, bis alles verräumt ist und auch wir ins Bett gehen 😗
Ich habe vergessen zu erwähnen, dass es auch für Nicht-Camper neue Unterkünfte in Form von Chalets gibt. Die sehen von außen auch sehr gut aus.
Und erwähnen muss ich noch, dass wir den ganzen Abend Ruhe mit der Affenbande hatten. Also alles in allem, ein lohnenswerter Aufenthalt.
gefahrene Kilometer: 120 km in knapp 2 Stunden (den Ausflug zur Elim Düne nicht gerechnet) NWR Camp in der Naukluft
Morgen früh ziehen wir dann endlich die Wanderschuhe an und dann geht's zum Olive-Trail
Bis dahin... schönes Wochenende Claudia
Teil 904. Aug. 2015
30. April 2015
Olive-Trail, Apfelkuchen und ein bisschen 'Out of Afrika'
Nach einer angenehmen Nacht am rauschenden Bach (na ja, eher Bächlein) klingelt bereits um 5.30h der Wecker. Da es aber noch stockfinster ist, bleiben wir noch ein Weilchen liegen (ein Vorteil, wenn man keine Anreise hat 😗 ) Ein schnelles Müsli-Frühstück und schon sind wir auf dem Weg zum Parkplatz des Olive-Trails.
Bis wir alles zusammen haben und losgehen ist es aber schon nach 7.30h. Allerdings sind die Temperaturen bis dahin noch im einstelligen Bereich, so dass wir keine Eile verspüren. Das erst Stück der Wanderung geht stetig bergauf und ist nur bedingt Flip-Flop geeignet (so sag ich immer, wenn festes Schuhwerk angebracht ist) bis wir oben ankommen, brauchen wir eine gute Stunde.
jetzt ein paar Blümeleins 😄 ich geb aber zu, die kann ich noch weniger, als Hühnchen 🤪
Der Blick von hier oben ins Tal runter ist einfach grandios. Wir können uns gar nicht satt sehen. Immer wieder haben wir beim Aufstieg Zebras und Kudus gesehen, was die über uns gedacht haben... bleibt deren Geheimnis 😄
Nachdem das “Top of the plateau“ durchschritten ist, geht’s wieder runter in die Schlucht. Wie so häufig, ist es runter nicht minder anstrengend, als rauf. Flussbettgeröll und Kracksel-Einlagen machen den Weg nicht einfacher.
auch hier bin ich so was von planlos 😣 Citrus Swallowtail 😄 Daaanke Fotomatte
mal was für's Herz 😘
Die eigentliche Challenge kommt aber im letzen Abschnitt. Ein Gumpen, in dem Wasser steht, kann nur mit Hilfe von Ketten überwunden werden. Für Axel kein wirkliches Thema, ich muss aber erst mal tief durchatmen... 😮 allerdings, auch reine Kopfsache, denn als Axel zurück kommt (jaa 😘 das hat er für mich gemacht) und mir das Foto-Gerödel abnimmt, ist’s gar nicht mehr so schwer und wenn erst mal der Anfang gemacht ist, gibt’s kein zurück und wenig später ist’s geschafft.
Geschafft sind wir dann auch, als wir eine Stunde später (nach ca. 4 ½ Stunden) wieder am Wagen stehen.
Wir sortieren uns ein wenig, ziehen die qualmenden Socken aus uns freuen uns auf die verdiente Belohnung, die in etwa einer Stunde auf uns warten wird: Apfelkuchen in Solitaire.
Gesagt, getan, sind wir gut ne Stunde später dort. Schon ein bisschen komisch, ich hab Moose noch vor Augen, wie er bei unserem letzten Besuch (2012) aus dem Fenster hing... der Apfelkuchen aber schmeckt wie immer. Wir setzen noch ein kleines Lebenszeichen ab und decken uns mit ein bisschen Süßkram ein, bevor wir gegen 15.00h weiter fahren.
Nicht mehr wirklich weit, fahren wir dem Spreetshoogte Pass entgegen und zwar zum Camp Gecko, wo wir bereits gut 30 Minuten später von Heidi nett begrüßt werden. Wir dürfen das Eagles-Camp beziehen - wow, was für eine tolle Aussicht. Den Hinweisschildern gerecht werdend ’out of africa’ mäßig. So mögen wir es.
Dann auch noch offene Toilette und Buschdusche... was wollen wir mehr. Eine Dusche ist nach der heutigen Wanderung auch angebracht und so setzten wir das Feuer im Donkey an.
Nachdem wir uns die Sundowner-Lapa angesehen haben, genießen wir unseren eigenen Sundowner, inkl. der dazu gehörenden Fotos.
Anschließend sorgen wir für unser leibliches Wohl. Lamb-Chops mit mediterranem Gemüse 🙂 dazu gibt’s selbstgebackene Brödels (O-Ton Axel: die gleichen fast nem Anschlag 😠 )
Gerade als wir fertig sind, setzt ziemlich heftiger Wind ein. Noch glauben wir, der ist thermisch bedingt 😣 werden aber im Laufe der kompletten Nacht eines besseren belehrt. Das kleine Vorzelt von unserem Dach erweist sich in so einer Situation als echter Nervtöter 😠 Blöd, dass man es nicht abbauen kann (glaubt mir, ich hab zwischendurch gedacht, ich reiß es einfach ab, oder schneid es weg 😈 )
gefahrene Kilometer: 103 km (ab Parkplatz Olive-Trail) in gut 1 ½ Stunden Camp Gecko
Morgen geht's dann zur Blutkuppe und wir sind gespannt, ob es dort, wg. des Feiertages (1. Mai) voll sein wird.
Auch gespannt 🤪 dann kommt doch einfach mit 😉 Claudia
Teil 1006. Aug. 2015
1. Mai 2015
Feiertag an der Blutkuppe
So sind wir auch am nächsten Morgen mehr als gerädert 😠 Also ich hab die Nacht nicht wirklich geschlafen (höchstens mal geruht)... aber ne Stunde, bevor der Wecker geht, schläft der Wind komplett ein, so dass wir wenigstens den Morgen hier noch mal in vollen Zügen genießen können 😄 und das entschädigt
Hier hat es uns wirklich gut gefallen und wir würden bestimmt auch noch mal wieder kommen. Das bestätigen wir auch, als wir uns von René verabschieden. Ich verlasse Camp Gecko allerdings nicht, ohne ein Souvenir 😘
Wir fahren zurück, Richtung Solitaire, biegen aber nach rechts in Richtung Gaub und Kuiseb Canyon ab. Vor dem Kuiseb Canyon darf natürlich der obligatorische Stopp am Capricorn nicht fehlen...
Da wir für heute ein Permit für den Namib Naukluft Park haben, können wir wenig später rechts abbiegen... die Landschaft ist so karg. Viel karger, als zur gleichen Zeit im vergangenen Jahr. Viel Regen hat die Region hier in diesem Jahr nicht abbekommen und auch die aufziehenden Wolken, werden heute keinen Regen mehr bringen (Axel zitiert aus dem bekannten Film ’die Wüste lebt’ 😐 ) Wir durchfahren die Ebene, die wir aus dem letzen Jahr mit wogendem Gras und vielen Springböcken in Erinnerung haben, aber... nichts, weder Gras noch Springböcke 🙁
sagt man hier denn auch Blümelein 😣 die Kenner werden mich hoffentlich nicht verhauen
Hoodia - Danke Matthias 😘
Allerdings sehen wir zu unserem Erstaunen: Giraffen am Wasserloch von Ganab. Klar, dass wir stehen bleiben und uns die ein wenig ansehen.
Noch ein kleiner Zwischenstopp an einem Viewpoint und dann überqueren wir die C28 und steuern direkt die Rückseite der Blutkuppe an. Hier hat es uns im letzen Jahr so gut gefallen, dass wir das als strategischen Stopover eingeplant haben.
Da heute Feiertag ist, bringt es nicht wirklich was, bis Swakopmund durchzufahren, um unsere Vorräte aufzufrischen, allerdings waren wir auch ein wenig vorgewarnt, dass es durch den Feiertag an der Blutkuppe voll sein könnte... 😮 könnte, aber es ist keine Spur von voll, es ist überhaupt niemand zu sehen. Wir sehen zwar ein paar Südafrikaner, die machen hier aber nur Picknick und sind anschließend wieder verschwunden. Wir sind also mal wieder völlig allein auf der Rückseite der Blutkuppe 🤩
Das genießen wir in vollen Zügen, inkl. Sundowner und Wetterleuchten.
Es gibt noch eine kleine ’Malstunde’, aber der immer voller werdende Mond hilft dabei nur bedingt...
gefahrene Kilometer: 195 km in knapp 3 Stunden
Morgen geht's mit nem Tank und Einkaufstopp in Swakopmund zur Ameib-Ranch - wieder so eine 2. Chance 😄
Bis dahin liebe Grüße Claudia
Teil 1111. Aug. 2015
2. Mai 2015
Kälteschock in Swakopmund und noch ne 2. Chance - diesmal für Ameib
Völlig allein und völlig ruhig verbringen wir die Nacht an der Blutkuppe. O.K. wenn man gaaanz genau hinhört, kann man das Treiben in der nahegelegenen Mine hören. Es brummeln die LKW’s... aber wirklich gaaanz weit weg. Wir genießen den Morgen und die Ruhe an der Blutkuppe.
Dann puzzeln wir so langsam alles zusammen und brechen auf in Richtung Swakop.
Auf dem Weg sehen wir Zebras (mit nem ganz kleinen 😘 ) und wenig später flitzen zwei Erdmännchen vor uns her. Flux spannen wir das große Objektiv ein und... nix – waaaahhhh 😠 das gibt’s doch wieder nicht. Wir warten eine gefühlte Ewigkeit, aber sie lassen sich nicht wieder blicken. Also fahren wir weiter über die C28 und sind gegen 10.00h in Swakop.
Wir stellen uns zunächst der Herausforderung Tanken 😣 beim letzen Tankstopp wurde der Tank ja nicht voll gemacht, also müssten mindesten 80-90 Liter rein. Nach ca. 40 Litern sagt der Tankwart ’full’ 🙄 nee, mein lieber, diesmal nicht, wir brauchen jeden Tropfen und so versuchen wir ihm klar zu machen, dass mind. 80 Liter rein gehen sollten 😎 und jetzt ist sein Ehrgeiz geweckt, allerdings dauert es eine Ewigkeit (blasenfrei zapfen, fällt mir dazu ein) und so schafft er tatsächlich fast 91 Liter in den Tank – geht doch 😛
Jetzt geht’s weiter zum auffrischen unserer Vorräte. Wir steuern zunächst und für uns zum 1. mal das Fruit & Veg an. Der Laden lohnt sich wirklich, obwohl wir beide sicher sind, hier kommen wir nicht ohne Erfrierungen wieder raus 🤢 Hatten wir heute Morgen an der Blutkuppe bereits 30°C und mehr, so begrüßt uns Swakop mit nur 16°C und dem so bekannten Nebel. Im Fruit & Veg passt man sich daher gerne an und kühlt den kompletten Laden auf gefühlte Null Grad runter 😣 Die Ausbeute an Obst, Gemüse, Fleisch und Co. sind super, dennoch steuern wir noch mal den Spar in der City an. Anschließend geht’s auch in den Namaqua Meat Markt (direkt gegenüber vom Superspar) dort frischen wir noch unsere Vorräte an Kudu, Oryx & Co. auf 😉 Bis wir alles zusammen haben, ist es bereits nach 12.00h und so machen wir uns dannüber die B2 auf in Richtung Usakos. Da es ja unsere Tour der 2. Chance ist... haben wir uns für den Zwischenstop die Ameib Ranch rausgesucht. Eigentlich wollten wir bis Omandumba, haben aber leider 😐 (ist ja langes Wochenende) kein Platz bekommen. Für die Tagesetappe ist Ameib gerade richtig und so stehen wir um ca. 14.30h dort, wo wir vor 5 Jahre schon mal gestanden haben. Wir werden nett begrüßt und da wir wissen, wo der Campingplatz liegt, suchen wir uns bereits ein paar Minuten später eine Site raus.
Es ist... na ja, voll wäre übertrieben, aber es sind schon ein paar Gäste hier und den Charme der 70er hat das ganze hier auch immer noch. Es bleibt daher... Geschmackssache 😗 die Umgebung allerdings ist nach wie vor der Knaller und so machen wir uns nach einem Koffee-Break auf in Richtung Bulls Party.
Das Wetter ist leider nicht der Knaller 😕 Wir hatten bereits die ersten Regentropfen auf dem Weg hierher, so dass der Himmel immer noch bedeckt ist und uns einen schönen Sundowner an Bulls Party ein wenig vermiest. Das ist aber trotzdem kein Grund, kein Foto zu machen 😄
Dann werden wir wohl morgen früh noch mal hier her fahren und gucken was geht. Wir schaffen es dennoch, erst nach Anbruch der Dunkelheit zurück zu sein...
Morgen machen wir uns dann auf den Weg (nach einer kleinen Wanderung vor dem Frühstück) um Wüstenelefanten zu finden... finden wir welche 😗
Teil 1213. Aug. 2015
Hallo Ihr Lieben, bevor es mit dem Reisebericht weiter geht 😎 hab ich es endlich mal geschafft, ein paar Videosequenzen zusammen zu fummeln 🤪 Für die einen ein alter Hut, für die neuen vielleicht interessant... 😉 die 4x4 Zufahrt ins Sossusvlei 😮 in bewegten Bildern 😄
auf ins Damaraland - vielleicht ja mit Elefanten am Gontagab
Im Morgengrauen sieht der Himmel gar nicht so schlecht aus, daher klappen wir schnell das Dach zusammen und fahren noch mal raus zu Bulls Party. Wir sehen wieder die Kudu-Herde und kurz bevor wir den Parkplatz erreichen auch eine Familie Klippspringer (sorry, Steffi, es gibt sie doch). Wir toben uns ein bisschen aus, bevor wir zurück fahren. Wobei ein bisschen mal wieder relativ ist 😗
Es ist einfach so schön und an jeder Ecke lockt ein Motiv 😘
Wer hat den hier sein Herz verloren 😄
und was dümpelt hier wohl so drin rum 🤪
der Kleine hier 😘
Irgendwann machen wir uns dann auf den Weg, denn es lockt so langsam das Frühstück 😉
Aber nicht ganz, denn wir biegen noch spontan zu Philipps Cave ab (da können wir doch vor dem Frühstück noch schnell hin laufen) Schnell ist jetzt relativ 😗 denn eine gute halbe Stunde dauert der Weg dorthin schon. Lohnt sich aber, der Blick ist wieder grandios, von hier kann man die Rückseite vom Elefantenkopf sehen und auch Bulls Party ist in der Ferne zu sehen.
Gegen 9.15h sind wir zurück am Wagen und fahren nun endlich unserem verdienten Frühstück entgegen. Vorher noch schnell unter die Dusche und dann... Frühstück 😄
Danach packen wir zusammen und fahren los. Es ist gegen 11.00h, als wir Ameib verlassen und unseren Weg Richtung Damaraland einschlagen.
ich muss unweigerlich an Marokko denken 🤪
wunderschönes Erongo 😘
Da wir später als ursprünglich loskommen, kneifen wir unser Vorhaben, die 4x4 Strecke am Doros Krater vorbei zu nehmen. Stattdessen fahren wir über Uis, queren den Ugab, vorbei an Sorris Sorris und biegen wenig später auf die D2612.
Von hier sind es noch ca. 40 Kilometer bis zu unserem heutigen Ziel, das Madisa Camp am Gontagab. Zeitig sind wir dort, fahren durchs Flussbett bis zur Rezi und bekommen dann Campsite No. 3 zugewiesen. Richtig nett hier, die Dusche u. Tö sind auf Stelzen und die Campsite ist groß und geräumig, mit Küchenblock.
O.K. ich gebe zu, es hat uns ziemlich gut hier gefallen, daher haben wir auch nicht an Bildern gespart, sorry 😣 hoffentlich nicht zu viele
Wir laufen, nach nem Kaffee und dem restlichen Zitronenkuchen, ein wenig umher und erkunden das Camp. So schön, wie die Campsites ja sind, es fehlt uns persönlich ein wenig an Weitblick. Den allerdings haben die Tents, die man hier auch beziehen kann – schööööön 😘
könnt Ihr noch 🤨 ich hätte da noch ein paar - ich steh' einfach auf diese roten Steine 😗
die Tents und deren Aussicht 😄
Zurück an der Campsite werfen wir das Feuer an und bereiten uns auf den restlichen Abend vor.
Es gibt Springbockfilet mit Bratkartoffeln.
Pünktlich um 18.00h springt der Generator an. Wir haben daher bis 21.00h Strom und Licht. Leider könnte er aber ein bisschen leiser sein 🤨 Als um 21.00h das Licht ausgeht, machen wir uns Bettfein.
Aaaaber was ist denn mit den Elefanten 😐 leider nein, leider gar nicht 🙁 und die mittelschwer adipöse Nachbarfamilie geht nur bedingt als solche durch 😣 Dass das Ganze aber kein Fake ist, wissen wir spätestens, seit wir (wieder zu Hause) erfahren haben, dass exakt 10 Tage nach uns eine Eli-Herde über mehrere Tage dort anwesend war 😄 Ob wir hier noch mal hinfahren würden – gaaanz sicher 😘
Und morgen... morgen sind wir so was von 'ready for take-off' 😘
Liebe Grüße Claudia
Teil 1415. Aug. 2015
4. Mai 2015
auf in den Hoanib - oder aber: we're ready for 'take-off'
Nach einer ruhigen, aber nicht ganz Mücken freien Nacht, sind wir zeitig auf den Beinen. Wir haben heute noch nen Streifen vor uns, wollen wir doch noch bis in den Hoanib. Nachdem wir noch mal zur Rezi laufen und die Gegend aufsaugen, sind wir gegen 9.00h startklar.
hierher kommen wohl die Elis in unregelmäßigen Abständen zum süppeln 😘
ein Blick zurück
Gegenverkehr... eher selten
die einzigen Elis, die wir hier gesehen haben 😐 und soooo weit weg
Zunächst steuern wir aber die Palmwag Lodge an - ein Permit für den nächsten Tag muss her und wir wollen bei einer Stärkung noch mal Meldung nach Hause absetzen. Zunächst müssen wir aber durchs Vet-Fence, was bei dieser Richtung ja kein Problem darstellt. Allerdings wird der Wagen ganz schön genau unter die Lupe genommen. Auf meine charmante Nachfrage, bekomm ich zu hören, dass wegen der Wilderei auf Waffen kontrolliert wird (gut so).
Beim Tanken braucht’s wieder mal was Zeit, will der Bollide den Diesel wieder nur Schlückchenweise 😠
In der Lodge besorgen wir unser Permit und Holz. Anschließend genehmigen wir uns noch ein Rock Shandy an der Bar und setzen eine letze Meldung nach Hause ab 🤪
Eine Nachricht liegt auch für uns bereit (alles supi, wir treffen uns, wie besprochen).
Ich nenn es WhatsApp auf auf africaans 🤩
Und dann nehmen wir das letzte Stück unserer Etappe in Angriff. So grün und Tierreich, wie im letzten Jahr ist die Gegend leider gar nicht. Ein paar Strauße queren unseren Weg und dann war’s das auch schon. Vorbei an der Khowarib Schlucht (weißt Du noch... letztes Jahr) und wenig später an der Zufahrt zu den Ongongo Falls, biege wir wenig später hinter Sesfontein in den Hoanib Richtung Elephant Song Camp ab.
Das erste Stück ist, zwar durch viele Spuren zerfahren, dennoch gut (hat aber schon etwas Bulldust), dann irgendwann kommen wir an eine Stelle, die zur feuchteren Zeit wohl eine Schlüsselstelle darstellt... tiefe, richtig tiefe Spuren, sind hier in den weichen Sand gezogen.
Uns bleibt nichts übrig, als auszusteigen und mal die optimale Route zu checken 😣 und dann geht's los 😎
Gegen 14.30h kommen wir in den Dunstkreis des Elephant Song Camps, hier sind wir mit Dagmar (take-off) und Jürgen verabredet. Mal sehen, ob die schon hier sind, denn augenscheinlich ist hier nichts los. Das Camp selber strahlt schon von weitem so wenig Charme aus, das eine Übernachtung hier wohl nicht ansteht 😣 Wir überqueren die Furt des Hoanib, und sehen wenig später in einer Senke einen Wagen, der sich ein wenig festgefahren hat 😮 Na, da kommen wir ja genau richtig 😉 denn es sind... Dagmar und Jürgen (die aber bestimmt auch ohne unser Beisein, da wieder raus gekommen wären) 😛
Wir freuen uns riesig, dass wir uns gefunden haben und begießen das mal mit nem vorgezogenen Sundowner.
Anschließend fahren wir den Hoanib (die beiden kommen zwar gerade daher) wieder runter.
Noch bevor wir ’de Poort’ erreichen, sehen wir im schlammigen Flussbett ein Wagen fest stecke. Da sind wir ja zur rechten Zeit am rechten Ort.
Und so wird nicht lange gezögert und mit unserer (Jürgen’s) Hilfe ist der Wagen wenig später wieder frei (was die wohl gemacht hätten...) 😗
dass das Flussbett sehr unterschiedlich ist, kann man hier sehen
Wir fahren durch die Poort, beschließen aber, wieder zurück, noch ein Stück den Ganamub rauf zu fahren. Dort suchen wir uns eine geeignete Stelle und schon kann einem gemütlichen, gemeinsamen 1. Abend nichts im Weg stehen.
Zu Essen gibt’s ein leckeres Goulasch – 😘 hmmm. Zu Trinken... was die Bar so hergibt 😉
reges Treiben am Abend 😄
Wir verschwinden dennoch pünktlich in den Federn...
faule Leute Bilder 😗 aus der Hand geschossen 😎
gefahrene Kilometer: 300km in 5 Stunden
gecampt haben wir wild im Ganamub
Und morgen fahren wir gemeinsam den Ganamub rauf, den Obias wieder runter und campen wild irgendwo im Tsuxub, sehen Feenkreise und versuchen zu telefonieren.
Seid dabei Claudia
Teil 1517. Aug. 2015
5. Mai 2015
Ganamub - Obias - Hoanib
Mit Sonnenaufgang sind wir auf den Beinen. Wir genießen die Ruhe und Abgeschiedenheit und zum Frühstück das selbst gebackene Brot von Dagmar, hmmmm 😘
Besuch zum Frühstück
Anschließend machen sich die Männer daran, dem Kurzschluß am Kühlschrank der anderen auf die Spur zu kommen, leider ohne wirklichen Erfolg. Wir rödeln zusammen und machen uns gegen 8.00h auf die Pad. Zunächst geht’s den Ganamub hoch.
Hatten wir den vom vergangenen Jahr so schön in Erinnerung, so sind wir fast ein bisschen enttäuscht. Es ist so trocken, so wenig Vegetation, dass es fast ein bisschen trostlos ist. Hinzu kommen die ausgefahrenen Spuren und zum Teil rumpeligen Passagen – nicht wirklich toll.
Wir erreichen Ganamub und biegen westlich in die D3703 ab, aber nur, um wenig später in das Tal des Obias einzubiegen.
Wow, auch wenn nicht wirklich mehr an Vegetation vorhanden ist, es gefällt uns einfach besser. Feenkreise, so weit das Auge reicht und so machen wir einen kurzen Stop am Leopard Rock Lookout.
Nicht ohne das obligatorische Gruppenbild (haha 🤪 ich hab gar keins, das hat nur Dagmar 😗 ) und den Versuch, zu telefonieren.
na das kann dauern 🤪 😄
Von hier aus geht es weiter das Tal und die Schlucht des Obias runter, bis wir das grüne Band des Hoanib sehen.
es hat auch Hühnchen 😄
Von Elefanten leider keine Spur, aber Giraffen hat es hier eine Menge. Davon sehen wir im Laufe unserer Fahrt den Hoanib runter (gen Westen) genug.
sorry für das Staubbad 😣
immer wieder Giraffen
Nach einer kleinen Pause an einem schattigen (dennoch ziemlich warmen) Platz und einem Abstecher in das Mudurib Rivier...
und jaaaa, es ist auch waaarrrrmmmm 😮
fahren wir weiter, bis wir Amspoort erreichen.
Hier allerdings ist es so trostlos und öde und heiß und überhaupt... dass wir kurze Hand beschließen, noch ein Stück den Tsuxub rauf zu fahren. Goldrichtige Entscheidung, denn eine knappe halbe Stunde später entdeckt Dagmar eine perfekte Übernachtungsstelle für uns.
So werfen wir gegen 16.00h den Anker für heute und lassen den Rest des Tages gemütlich ausklingen.
kleine Auswahl der Hausbar 😉
Dem Kühlschrank ‚’Problem’ zur Folge, gibt’s heute noch mal leckeren Goulasch. Sundowner und Fotos dürfen natürlich nicht fehlen und auch der Aufgang des Mondes wird ’überwacht’. Für unsere Verhältnisse lange , sitzen wir am Feuer und genießen den Abschluss des gemeinsamen Tages.
die Küche arbeitet auf Hochtouren 🤪
gefahrene Kilometer: 100km in ca. 4 Stunden 15 Minuten
Für Morgen steht die gemeinsame Fahrt durch die Purros Schlucht auf dem Programm. Das wird soooo coooool 😎
Bis dann Claudia
Teil 1624. Aug. 2015
Hallo Ihr Lieben, nach einer kleinen handwerklichen Pause 😗 geht's endlich weiter - Puros wir kommen 🤩
6. Mai 2015
Puros wir kommen - durch das grüne Band des Hoarusib
Was für ein herrlicher Morgen 😘 noch vor dem Frühstück werden Bilder gemacht und bereits wenig später steht die Sonne am Himmel. Wir genießen die Traumlandschaft und freuen uns immer noch wie Bolle, dass wir diesen Platz gefunden haben. Irgendwann aber müssen wir uns losreißen... Puros ruft 😄 Leider stellen wir beim Verräumen die ersten Verluste fest... 😣 eine O-Saft-Tüte hat den gestrigen Ritt nicht überstanden und sich im Innern ergossen und den leicht säuerlichen Geruch dürfen wir jetzt ein paar Tage mitschleppen 🤢
Gegen 8.00h sind wir soweit und verlassen diesen Traumplatz, gen Norden, den Tsuxub rauf.
Nur wenig später... Vollbremsung – Chamäleon Alarm !!! der arme Kerl muss ganz schön herhalten, bevor wir weiter fahren. Allerdings gibt ein kleiner Vogel (sorry, ich hab keinen Plan, welcher) bei der Gelegenheit eine Sondervorstellung... sogar auf Dagmar’s Rücken mag er zwischenlanden und auch bei Axel und Jürgen gibt's ne Zwischenlandung 😘
Das Tal des Tsuxub wird immer breiter und die Vegetation immer weniger und als wir das Schild der Puros Conservancy erreichen, sind wir nur noch von Einöde umgeben – irgendwie schön (und lustig) 😄
Von hier fahren wir ’runter’ zum Hoarusib. Die Landschaft ist einmalig schön, wir halten mehr als einmal und machen Bilder und genießen die Einsamkeit.
Irgendwann tauchen wir, auf der Höhe des Neuw Schoemans Camp, in die Puros Schlucht ein.
Angenehm, mit zwei Autos unterwegs zu sein und so nehmen wir die Fahrt durch die Schlucht in Angriff. Abwechselnd fährt einer durch die nassen Passagen vor und das ein ums andere Mal steigen wir aus, um uns gemeinsam die geeignete Ideallinie zu suchen. Das Wasser ist angenehm warm und man könnte ewig hindurch laufen.
nicht ohne 😛 hätte mich fast von den Solen gehauen - kein Wunder, dass ich Matsch-Spritzer auf der Linse hatte 😮
Habt Ihr noch Lust durch die Puros Schlucht zu fahren 😎 ich hab noch ein bisschen Nachschlag 🤪
die Piloten checken die Lage 😄
und die Co-Piloten machen Fotos 😄
Pause am 'Affenturm' - eigentlich eine Pegelstation
Das klappt alles ziemlich gut und so stehen wir irgendwann an der Stelle, die bei ein wenig Mehr Wasser wohl auch als Schlüsselstelle bezeichnet werden kann 😎 Bei dem derzeitigen Wasserstand aber überhaupt kein Problem und so nehmen wir die letzte ‘Hürde‘ mit links 😎
Die geplante Pause hier unten in der Schlucht kneifen wir uns aufgrund des Gezumsels... und so sind wir gegen 14.30h aus der Schlucht und wenig später in Puros.
Wir genehmigen uns ein kleines Erfrischungsgetränk in der ’Ortskneipe’ (Foto hiervon gibt's bei 'take-off') bevor wir zum Camp fahren. Dagmar und Jürgen bunkern derweil noch ein bisschen Diesel.
Nachdem wir gemeinsam die Campsite Nr. 4 bezogen haben, machen wir uns um kurz vor 16.00h wieder auf den Weg, um den Sundowner am gleichnamigen Hügel zu genießen.
Von hier oben ist der Ausblick herrlich. Man sieht sowohl das Palmen bewachsene Hoarusib Flussbett, als auch ein Himbadorf und...
und genug Zeit für ein bisschen Spässle 😛
... wie für uns bestellt, kommen nach Sonnenuntergang 5 Giraffen und durchschreiten das Flussbett. Auch eine braune Hyäne ist im Licht der untergehenden Sonne aus der Ferne auszumachen. Perfekt 😘
Als die Sonne endgültig weg ist, machen wir uns auf den Rückweg zum Camp und kommen gegen 18.00h an.
Dort wird wieder mal lecker gekocht und wir genießen unseren letzten gemeinsamen Abend bei dem ein oder anderen Schlummitrunk 😗 🤪 🙄 Die Nachbarn finden uns bestimmt ‘super‘.
So spät wie noch nie in diesem Urlaub geht’s irgendwann in die Federn. Morgen trennen sich unsere Wege... leider 🙁
Das war wirklich ein toller, gemeinsamer Tag. Gerne hätten wir mehr davon gehabt 😘 😘 😘
gefahrene Kilometer: 105 km in gut 5 ½ Stunden (knapp 20km/h im Schnitt)
Puros Campsite No. 4
Und ab Morgen sind wir wieder getrennt unterwegs. Dagmar und Jürgen fahren Richtung Etambura und wir nehmen uns das Riverbed des Hoarusib vor. Und das wird kein Spaß 😮
Bis dahin Claudia
Ich hab auch noch nen kleinen bewegten Nachschlag vom Tag 🤩
Der heutige Tag kann durchaus als ’wollten wir haben, müssen wir aber nicht noch mal haben’ bezeichnet werden... es wird ein laaaanger Tag 😵
Zeitig sind wir auf, frühstücken und verräumen unseren Kram und dann verabschieden wir uns von Dagmar und Jürgen
die Puros Campsite im Morgenlicht
Das waren wirklich tolle drei Tage (waaas 🙄 so lang kam uns das gar nicht vor) und das würden wir immer wieder machen!!! Fahren die beiden von hier für zwei Tage nach Etambura hoch, so wollen wir den Ritt durch den Hoarusib bis zur D3707 in Angriff nehmen 😎 Zunächst seehr schön, durch den Palmenhain, den wir gestern bei Sonnenuntergang genossen haben, geht’s rauf, bis wir zu einem Aussichtshügel kommen. Von hier oben hat man einen herrlichen Blick in beide Richtungen.
Hat die Fahrt hierher knapp 1 ½ Stunden gedauert, so geht der Ritt ab hier erst richtig los. Wir durchqueren noch eine Ebene, die mit unzählbar vielen gelben Morgensternen übersät ist und danach biegen wir rechts ins Flussbett des Hoarusib ab.
Zunächst ist das Tal weit und überschaubar, allerdings auch hier schon muss man gucken, wo die Ideallinie ist 😮 dann wird es aber zunehmend anstrengend. Es wechseln sich Tiefsandpassagen mit Geröllfeldpassagen ab 😵
Luft raus, ist bei den steinigen Passagen nicht wirklich von Vorteil, aber im Tiefsand wühlt der Bollide ganz schön. Hinzu kommt, dass wir immer wieder aussteigen müssen, um die genaue Furt zu treffen/finden, denn an den meisten Schlüsselstellen ist das feuchte Flussbett von Rinderherden zertreten, so dass man nicht sehen kann, wo die Fahrt her gehen sollte. So schrauben wir uns Kilometer für Kilometer den Hoarusib hoch...
in dem Modder muss man schon mal gucken, wo's lang geht
und wieder aussteigen und gucken 😣
und das Spiel wiederholt sich jetzt die nächsten 65 Kilometer und 7 Stunden 🤢
Umkehren??? Keine Option !!! Allerdings müssen wir unserem kleinen Lux immer mal wieder ne Pause gönnen, da er die Tiefsandpassagen ziemlich anstrengend findet. Wir haben irgendwann den Punkt erreicht, wo wir einfach nur angenervt 😠 sind und die Schlucht hinter uns haben wollen 😣
Wir hatten im Vorfeld mal überlegt, die Nacht hier zu verbringen, haben aber nicht wirklich Lust darauf und so kommt, was kommen muss… aber nicht unbedingt sollte 😣 Denn gegen 16.30h haben wir es geschafft und stehen auf der D3707.
O.K. ist nur noch ne Stunde bis zum Sonnenuntergang, aber wir wollen es dennoch bis Opuwo schaffen 🤨 Waaaaahhhh, wenn nur die Pad nicht in einem so schlechten Zustand wäre. Es geht rauf und runter, ist sehr ausgewaschen und lässt keine annehmbare Durchschnittsgeschwindigkeit zu.
Dennoch ziehen wir das jetzt durch und, nachdem wir bereits im Dunkeln Kaoko-Otavi durchqueren (hier hat’s tatsächlich Straßenbeleuchtung), kommen noch ein paar knifflige Augenblicke, denn bei Gegenverkehr ist bei dem Staub noch weniger Sicht, als am Tag 🤢
und das ist kein Scherz !!! das würden wir niiieee wieder machen 😵
** sorry, ab hier gibt's heute keine Bilder mehr - zu dunkel und zu angenervt ** 😗
Wir schaffen es dennoch bis Opuwo und als wir über die letzte Kuppe kommen, staunen wir nicht schlecht... 🤩 Opuwo by night – ist ja wie Vegas (O.K. ein klein bisschen übertrieben) aber es sieht durch die Lichter der Nacht viel größer aus, als am Tag. Jetzt wollen wir eigentlich nur noch eins, die Opuwo Country Lodge erreichen, die Campsite beziehen, duschen und was essen (das ist heute irgendwie auf der Strecke geblieben 😣 ) Zunächst allerdings, bekommen wir mitgeteilt, dass die Campsite voll ist 😐 na dann kein Camping (na das läuft ja heute für uns) dann eben ein einfaches DZ (leider ohne Discount). Wir werden geleitet und stehen wenig später, für uns völlig ungewohnt, in einem Zimmer mit getrennten Betten (da müssen wir später noch mal ran 😉 ) Ein kurzer Rundumblick und... aaaahhhh, das Begrüßungskomitee ist auch schon da... in Form eines großen, schwarzen Skorpions im Waschbecken 😵 und ich hab erst gedacht, der wäre ein Fake (wenn’s läuft, dann läuft’s) 😣 den lassen wir dann aber ’Fachmännisch’ entsorgen, bevor wir den heutigen Tag abduschen. Danach gehen wir in der Lodge noch essen, ist O.K., aber nicht der Knaller. Obwohl, es war schon gut, aber... nach diesem Tag... 😗 Total ausgelaugt vom heutigen Tag verschwinden wir in den Federn. Eine ungewohnte Nacht, mal nicht im Dachzelt, steht uns bevor...
gefahrene Kilometer: 204 km in ca. 8 ½ Std. (davon 65km durch’s Riverbed in knapp 7 Std.) *reine Fahrzeit* insgesamt waren wir fast 12 Stunden unterwegs 😣
Morgen, ja morgen machen wir es uns hier gemütlich und werden unsere Wunden lecken 😗
ODER ???
Bis die Tage also 😄 Claudia
Teil 1801. Sept. 2015
es geht weiter 🤩
8. Mai 2015 Opuwo oder nicht Opuwo
Halbwegs gut geschlafen, sind wir heute erst mal gegen 7.00h auf den Beinen. Bei herrlichem Ausblick auf Pool und Landschaft genießen wir das Frühstück in der Lodge.
Anschließend fahren wir die 4x4 Strecke den Berg runter und frischen erst mal unsere Lebensmittel auf. Was wirklich fehlt, stellen wir erst später fest 😣
der Fachmann staunt, der Laie wundert sich 😄 geht ganz schön viel rein, nach so'nem Ritt 😗
Beim anschließenden Tanken werden wir so was von belagert... da kann man irgendwann nur schwach werden 😉 ein paar Armreifen und T’Shirts wechseln die Besitzer, auch unsere leeren Gallonen werden wir los.
zuerst waren aber die Nachbarn aus der Lodge dran 😄
Eigentlich ist alles erledigt, so dass wir tatsächlich (haben wir auch noch nie gemacht) noch den Wagen ein wenig waschen lassen 😉 aber nur ne Vorwäsche, denn als der sandige Lappen aus dem Eimer zum Vorschein kommt, ist es genug 🙄
der war aber auch sauig 😄
Dann geht’s wieder den Berg rauf zur Lodge, bei der nun folgenden Besichtigung der Campsite stellen wir fest, dass diese uns so überhaupt nicht gefällt 😐 (ich hab noch nicht mal ein Bild gemacht) und so beschließen wir gegen Mittag doch noch Opuwo zu verlassen und zu den Epupa Fällen zu fahren.
Vorher allerdings müssen wir noch mal unseren Wagen organisieren 😵 Da sind doch tatsächlich 2 Gallonen Wasser durchgeritten und so ist der Teppich nass, aber auch der Saft-Müffel will nicht so richtig weg 🤢 Die Label der Konserven geben einen buääääh Geruch ab 🙄 und sind völlig durchgeweicht, so dass nur noch eins übrig bleibt: ab damit 😣 was sich in welcher Dose verbirgt, wird ab nun ein Geheimnis bleiben 😗
Nachdem wir alles einigermaßen trocken gelegt haben, geht’s gegen 12.30h los. Die Strecke ist nicht so weit, aber der Pad mit seinen vielen Dips hat es ganz schön in sich. Immer wieder sehen wir Ziegen- und Rinderherden und deren Hirten. Himbas sehen wir auch immer mal wieder, aber einfach anhalten und Kontakt aufnehmen… nee dazu fehlt uns irgendwie der Mut 😊 Vielleicht beim nächsten Mal, dann aber ganz bestimmt 😎
Nachdem die Landschaft mehrfach gewechselt hat, kommen wir um kurz vor 16.00h in den Dunstkreis der Epupa Fälle. Wir entscheiden uns spontan für das 1. Camp (Epupa Falls Lodge) und stehen wenig später in der 1. Reihe der Epupa Fälle.
Um ein wenig runter zu kommen, gibt’s erst mal nen Kaffee, mit der Milch dazu, sieht’s allerdings schlecht aus... erst jetzt sehen wir, dass die 3 noch übrig gebliebenen Liter Milch, bereits gestern wohl zu Saurer Sahne geworden ist 🤢
junge junge, so viel haben wir aber auch noch nicht vernichtet...
den Kaffee gibt’s trotzdem und wenig später machen wir uns, mit dem Foto bewaffnet, zu den Fällen auf.
Die Landschaft ist ein Traum und die Fälle gefallen uns richtig gut, so dass wir uns bis zum Einbruch der Dunkelheit ein wenig austoben.
So richtig viel Wasser gibt’s nicht, aber dennoch reicht’s für ein paar schöne Aufnahmen im letzten Licht des Tages.
Es ist bereits dunkel (was ja nicht wirklich schwer ist) als wir zurück sind und das Feuer anwerfen. Wenig später gibt’s Oryx-Steak mit Couscous Salat.
Schon während des Abends haben wir das Gefühl, das Geräusch der Fälle hätte sich verändert, aber erst am nächsten Morgen werden wir sehen, warum. Trotz, oder vielleicht gerade wegen des Rauschens, schlafen wir wie die Engel.
Morgen bereits fahren wir 'rüber' zur Kunene River Lodge. Da uns aber die Strecke am Kunene zu knifflig erscheint, haben wir bereits im Vorfeld beschlossen, die 'normale' Strecke zu wählen 😉
Liebe Grüße Claudia
Teil 1903. Sept. 2015
einen hab ich noch, dann ist erst mal Pause 😎 ***
9. Mai 2015
Kunene unlimited - Wasserfälle und Boatcruise
Bereits gestern Abend hatten wir das Gefühl, das Geräusch der Epupa-Fälle hatte sich verändert, tatsächlich ist der Wasserstand heute Morgen ein ganzes Stück weniger, als gestern 🙄 Trotzdem machen wir uns noch vor dem Sonnenaufgang auf und genießen die Aussicht
Gegen die aufgehende Sonne wird’s zunehmend schwieriger, schöne Fotos zu machen, trotzdem finden wir’s klasse .
Zurück im Camp frühstücken wir erst mal und danach packen wir zusammen.
Ausblick vom Frühstückstisch 😄
Gegen 9.00h kommen wir dann weg, fahren noch mal durch das Dorf und sehen uns im Shop um 😉 dass es hier nur Mehl und Zucker gibt, hätten wir uns aber denken können 😗 Wir erwerben aber selbstgebackenes Fettgebäck (Magwinya) ähnlich unserer Mutzen, die wir zum Nachmittagskaffe vertilgen werden 😄
Die Strecke zurück verläuft ereignislos.
die Zivilisation rückt näher 😐
Wir passieren die bereits 2011 weggeschwemmte Brücke, bzw. die Detour und rumpeln der Kunene River Lodge entgegen.
Rumpeln ist das richtige Wort, denn die letzen 3 Kilometer sind echt nichts für nen Golf 2 😣
So zeitig wie nie, sind wir da, bekommen unsere Campsite Nr. 6 und nach einem Rockshandy auf dem Aussichtsdeck über dem Kunene, gehen wir tatsächlich mal in den Pool.
Dort treffen wir ein 4er Grüppchen aus der Heimat 😘 und da die Chemie sogleich stimmt, machen wir wenig später den Sunset Cruise zusammen. Der sollte zuerst ausfallen, da der Kunene ja einen ungewöhnlich niedrigen Wasserstand hat, aber in Ruacana wurden wohl doch noch mal die Schleusen geöffnet.
Bevor wir losfahren, gibt’s noch das Fettgebäck; bereits ein bisschen Gummi 😄 aber frisch und mit Puderzucker würde es unserem zu Hause in nichts nachstehen 😉
Gegen 16.00h treffen wir uns zur Abfahrt. Mit dabei noch ein Pärchen aus der Schweiz (sind seit März mit nem Fahrzeug von African Getaway unterwegs) und so gehen wir mit Florian und Nala (seinem Hund) auf Fahrt.
Es ist so gemütlich und wir haben so richtig viel Gesprächsstoff. Die anderen waren im Camp Syncro... da würden wir auch gerne mal hin 🙂 Ach ja, Krokodiele, Goliathreiher und Co. gab’s auch zu sehen 😗 ist bei dem Gequatsche und GT‘s fast untergegangen
Ein paar von uns, verlassen auf einer Sandbank sogar das Boot auf der andere Flussseite... ohhh ohhh 😗
Der anschließende Sonnenuntergang ist so ziemlich der schönste, den wir auf dieser Tour erleben.
Es ist bereits dunkel, als wir zurück in der Lodge sind. Eine so relaxte Bootstour ist mal ne echte Alternative. Wir schmeißen das Feuer an und lassen den Rest des Abends gemütlich ausklingen.
Morgen verlassen wir bereits wieder die Kunene River Lodge. Beim nächsten Mal würden wir bestimmt einen Tag länger bleiben, beim nächsten Mal 😉
Unser nächstes Ziel wird die ehemalige Hobatere Lodge Campsite - nun Etosha Roadside Halt 😄
Bis dahin dauert es aber noch ein klitzekleines Weilchen 😗 ich mache hier jetzt erst mal Pause 😎 und in gut 14 Tagen treffen wir uns wieder, versprochen 😘
Bis bald Claudia
Teil 2027. Sept. 2015
Haaalloooo Ihr Lieben 😘 😊 ööhhh, hat jetzt doch was länger gedauert, bis die Fahrt weiter geht... aber da gibt's ja hier noch gaaanz andere Kandidaten
Wenn Ihr also Lust habt... es geht in Richtung Etosha 🤩
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10. Mai 2015
vom Kunene in den Dunstkreis des Etosha NP
Die Vögel am Kunene wecken uns zeitig. Wir wollen aber auch spätestens um 8.00h los. Die anderen sind schon etwas früher parat und so verabschieden wir uns... wir wollen in Kontakt bleiben 😘
Tatsächlich schieben wir um kurz vor 8.00h durch das Tor und rumpeln die 3 Kilometer zurück bis zum Abzweig Swartbooisdrift. Von hier aus geht’s zurück nach Opuwo. Ungefähr nach 2/3 der Strecke nach Opuwo, kommt uns ein Wagen entgegen… den kennen wir doch 🤩 Jaaa 😘 es sind Dagmar und Jürgen, auf dem Weg zu den Epupa Fällen (wir hatten schon damit gerechnet). Die Freude ist groß, die Begrüßung herzlich und in Kürze sind die neuesten Neuigkeiten ausgetauscht. Wir könnten natürlich ewig hier stehen und quatschen, wollen aber alle ans Ziel und so verabschieden wir uns nach 20 Minuten wieder und setzen unsere Fahrt fort.
Wir erreichen Opuwo nach knapp 3 Stunden und geben uns mal wieder der Tank-Challenge hin. Hab ich schon erwähnt, dass der Doppeltank diesmal wirklich nur tropfenweise getankt werden kann und das dauuuuert 😣 müßig zu erwähnen, dass wir binnen von Minuten wieder umringt sind und Armreifen und Co. kaufen sollen, aber… 😄 wir werden erkannt (nicht zuletzt weil ich die Armreifen trage, die ich vor ein paar Tagen erworben habe) und nicht weiter bedrängt. Dennoch wechseln erneut ein paar T’Shirts und Wasserflaschen die Besitzer. Die verbleibende Tankzeit nutze ich, um unsere Milchvorräte wieder aufzufrischen, also laufe ich in den nah gelegenen Supermarkt, besorge was fehlt und gerade, als ich nach knapp 20 Minuten zurück bin, ist der Tank ‘schon‘ voll 😉
Endlich kann’s weiter gehen. Wir nehmen die C41 gen Osten, entschließen uns, statt bis zur C35 zu fahren, irgendwann auf die D3709 abzubiegen. Bestimmt Landschaftlich schöner, als Teer zu fahren… 🤨 leider nein, leider gar nicht. Aber auch nicht weiter tragisch. Wir durchfahren einige Dörfer und machen zwischendurch noch mal Rast im Schatten eines Baumes, bevor wir auf die C35 stoßen und die gen Süden Richtung Galton Gate des Etosha NP, fahen.
na, ob der wohl zu schnell ist 😎
Kurz vor Erreichen unseres Tageszieles, der Etosha Roadsite Halt Campsite, passieren wir einen Vet-Fence, werden aber durchgwunken und so biegen wir gegen 14.00h rechts ab. Auf dem Weg zur Campsite kreuzt eine große Herde Impalas unseren Weg; leider die einzigen, die wir heute sehen. Die einzigen sind auch wir und so können wir uns einen der 6 Plätze aussuchen. Schön sind sie alle, allerdings im Moment auch alle ohne wirklich viel Schatten. Wir parken daher erst mal etwas unkonventionell, so dass wir im Schatten des Wagens sitzen können.
die Campsite des Etosha Roadside Halt
und Hühnchen hat's auch 😉
Wenig später taucht ein Landy auf, den wir kennen. Die beiden Schweizer von der Kunene River Lodge. Sie sind heute Morgen, entlang des Kunene nach Ruacana gefahren, um dort festzustellen, dass es ihnen nicht gefällt und da sie wussten, wo wir sind… sind sie jetzt auch hier 😉 Die Schatten werden länger und so ist es an der Zeit, nen gekühlten Sundowner einzupacken und zum Aussichtsdeck rauf zu laufen. Von hier oben kann man bis zum Galton Gate gucken und hat einen guten Blick auf das Wasserloch.
die Campsite von oben - bald hat's auch nen Pool hier (in Arbeit)
noch ist niemand zu sehen
die Affenbande ist aber nicht weit 😮
genau, wie das Galton Gate
Wir sehen einige Giraffen, bevor eine Herde Bergzebras in Richtung Wasserloch geht, vorher gibt’s aber noch ein Staubbad.
die Kleinen dazwischen find ich zu niedlich 😘
ich wusste gar nicht, dass Bergzebras Rollkragenpullover tragen 🤪
Wir bleiben, bis die Sonne untergegangen ist, dann geht’s den Hügel wieder runter.
Wir setzen den Wagen noch mal um und werfen das Feuer an. Holz hatten wir bei der Einfahrt geordert und so brutzelt wenig später der Eintopf in der Glut. Wir versuchen noch mal ein paar Sterne einzufangen, haben aber irgendwie nicht die nötige Geduld und so sitzen wir nur da, genießen und verschwinden gegen 22.00h im Dachzelt.
Und morgen geht's dann endlich in den Westteil der Etosha - wir treffen auf viele Elefanten, treffen Birgit und Gregor wieder und müssen um einen Übernachtungsplatz in Okaukuejo bangen - das passiert, wenn man nicht reserviert 😣
Kommt doch einfach mit und seht selbst...
bis dahin liebe Grüße Claudia
Teil 2103. Okt. 2015
So Ihr Lieben, es geht mal wieder weiter, leider etwas schleppend 😕 dafür wird's heute echt Bild/Tierlastig 😗
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11. Mai 2015
Etosha - Westteil bis Okaukuejo
Zeitig sind wir auf den Beinen, denn heute geht’s durch den Westteil des Etosha NP 🤩
Bevor wir losfahren, gucken wir uns noch den fast fertigen Sani/Küchenblock an und auch der Pool wird noch bald fertig gestellt. Auf meine Frage ‘wann‘ heißt es “wenn Ihr das nächste Mal hier seid“ 🤪
Die Anfahrt zum Galton Gate ist kurz, die Formalitäten schnell erledigt und nen Tip bekommen wir auch noch, denn ca. 40 Kilometer von hier liegen 3 Löwen auf dem Pad. Dass die längst weg sind, bis wir dort sind braucht wohl nicht erwähnt werden. Es dauert ja auch ein bisschen, wir sind ja nicht auf der Autobahn und werden außerdem direkt von einigen Giraffen empfangen 😄
Die Landschaft hier ist so ganz anders, als im Ostteil des Parks. Hügelig und dicht bewachsen. Die Hügel werden seichter und nach ca. 1 Stunde erreichen wir unser 1. Wasserloch...
ich hab die Haare schön 😄
Renostervlei – und staunen nicht schlecht. Zwar ist von den Löwen nichts mehr zu sehen, aber die Anzahl der Geier lässt darauf schließen, dass sie erfolgreich waren. Noch nie haben wir so viele Geier an einem Riss gesehen. Was es ist, sehen wir erst, als mal Bewegung rein kommt und das Opfer preisgegeben wird.
Ein Zebra, bzw. dass was davon übrig ist.
Am Wasserloch selber herrscht reges Treiben, aber dennoch fahren wir nach einer knappen halben Stunde weiter.
Keine 10 Minuten später, gibt’s ne Vollbremsung für einen Sekretär, der durch sein wildes Trampeln auffällt. Bis wir uns in Position gebracht haben, können wir auch sein Opfer sehen – eine Schlange. Die verschlingt er nun, obwohl sie sich noch wehrt, mit Haut und Haar.
Wir fahren weiter, sehen Singhabicht, Zebras, Steinböckchen, Giraffen & Co. Nächster Stopp für uns: Jakkalswater, dort hat’s ziemlich viele Giraffen, ein paar Elis ziehen gerade ab, Zebras sind auch vor Ort und ein paar Oryx toben sich hier aus.
Wir fahren weiter und biegen in den Pad zum Duikerdrink ab, drehen aber ziemlich schnell wieder, da die Zufahrt endlos scheint (ist sie auch). Wieder auf dem Hauptpad sehen wir zunächst (eher zufällig) rechts ein paar Elefanten stehen. Direkt dahinter geht’s zum Wasserloch Okawao und schon bei der Anfahrt merken wir, die Elis haben in der Warteschlange gestanden – hier wimmelt es vor Elis 🤩 wir postieren uns, schalten den Motor ab und rühren uns für die nächste 3/4 Stunde nicht vom Fleck. Müßig zu erwähnen, dass in der Zeit unzählbar viele Bilder im Kasten sind.
** ACHTUNG ** Bilderflut 😮 😄
und es gibt noch nen Nachschlag 😗
Als wir weiter fahren, kommt uns kurz vor Olifantsrus ein AHA-Canopy entgegen. Das sind doch Birgit und Gregor, die beiden, die wir am Anfang unserer Tour auf Bagatelle kennen gelernt haben 🤩 Wir glauben es kaum und freuen uns riesig. Wir werden uns auf jeden Fall später noch mal treffen. Wir wollen zunächst ins Olifantsrus Camp, wo wir eine Etosha-Karte erwerben möchten (am Gate hatten sie leider keine) Mir platzt fast der Kragen 😠 als es heißt, ihr dürft nur rein, wenn ihr den Preis für Tagesbesucher zahlt… jaja, das werden wir ja sehen 😈 Also, rein ins eingezäunte Camp und ins Office, dort hören wir das gleiche, auch die Toiletten dürfen wir nicht benutzen (sag mal, geht’s noch). Als ich dann aber etwas energischer werde, bekommen wir wenigstens unsere Karte und können das Camp wenig später (ohne Zahlung des Tages-Fees) wieder verlassen 😛
zur Abwechslung gibt's mal ein paar Zebras
Während wir im Camp waren, haben wir auch erfahren, dass das Camp in Okaukuejo ‘fully booked‘ ist und da wir mal wieder ohne Vorbuchung im Park unterwegs sind 😗 nicht sooo gut 😵
Die Idee kommt am nächsten Wasserloch, als wir Birgit und Gregor wieder treffen. Die haben gebucht und so überhaupt kein Problem damit, uns im Notfall mit auf ihre Campsite zu nehmen – super! 😘
Gemeinsam beschließen wir, uns zunächst auf einem der Picknickplätze zu treffen und so steuern wir den kurze Zeit später an. Birgit öffnet das Gate und lässt beide Autos durch. Kaum, dass wir durch sind, verändert sich die Luft, ganz bizarr 😮 Ich bekomm nur noch im Augenwinkel mit, wie Birgit sich an unser Auto drückt, wir einen Moment lang gar nichts mehr sehen und dann ist der Spuk auch schon wieder vorbei. Was war das denn 🙄 Eine Windhose! Wow, aber außer dass die arme Birgit den Rest des Tages wahrscheinlich Sand zwischen den Zähnen hat 😣 ist nichts weiter passiert.
Nachdem wir dann ausgiebig gequatscht und uns ausgetauscht haben, setzten wir unsere Fahrt fort. Da wir für heute Abend auf der Campsite von Okaukuejo verabredet sind, kann auch jeder nach seinem Gusto weiter fahren…
tschööö Ihr Beiden, bis nachher 😉
Und so steuern wir nacheinander Bitterwater; Duiwelsvuur, Sonderkop, Ozonjutji m’Bari an, bevor wir durch den Märchenwald (Moringa Forest) fahren. Den Abstecher nach Adamax kneifen wir uns und fahren stattdessen noch Wolfsnes an. Wir sehen allerhand aber nichts spektakuläres, einfach schön und gemütlich.
Gegen 16.30h stehen wir vor dem Tor in Okaukuejo, fahren aber noch mal ein Stück raus, Richtung Nebrowni. Aber nach fast 20 Minuten warten ohne besondere Vorkommnisse, beschließen wir dann doch zurück zum Camp zu Fahren.
Am Damm liegt in einiger Entfernung träge eine Hyäne, leider viel zu weit weg und viel zu faul. Und so fahren wir auch hier nach knapp 10 Minuten weiter. So langsam verschwindet auch die Sonne und wir müssen uns ja noch um einen Platz kümmern.
Und so stehen wir pünktlich zum Sonnenuntergang im Office und… bekommen problemlos nen Platz. 😉 Na geht doch. Schnell stellen wir den Wagen ab und flitzen im letzten Licht zum Wasserloch.
Anschließend sorgen wir ein bisschen für unser leibliches Wohl (in abgespeckter Version, oder aber Etosha-Style 😉 ), bevor wir uns zu einem verspäteten Sundowner bei Birgit und Gregor einfinden. Wir stellen fest, dass wir von hier aus eigentlich die gleiche Wegstrecke zurück nach Windhoek haben, ob wir uns da noch mal über den Weg laufen… wer weiß 😄 Ganz sicher wird aber sein, dass wir am kommenden Samstag in der gleichen Maschine sitzen werden 😎 Natürlich gehen wir zu späterer Stunde noch mal zum Wasserloch und lassen uns ein wenig von den Rhinos entertainen, bevor wir dann irgendwann in den Federn verschwinden.
Morgen geht's weiter, gen Osten Richtung Halali und Namutoni...
seid dabei, ich würde mich freuen schönen Feiertag Claudia
Teil 2211. Okt. 2015
schleppend geht's weiter... 😗
12. Mai 2015
Etosha – sonst nix
bereits in der Nacht haben wir eine Wachphase 😣 die hier allgegenwärtigen Schakale haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Müllcontainer zu entern. Einer von den listigen kleinen Gesellen, schaukelt so lange auf der 240l großen Mülltonne rum, bis diese kippt und schon ist die ganze Bande da und zerfleddert alles 🙄 😛 Da besteht noch ein bisschen Verbesserungsbedarf. In der Dämmerung sind wir dann auf den Beinen, genehmigen uns eine Katzenwäsche und sind pünktlich zur Toresöffnung am Start. Wir fahren zunächst über Nebroni und Gemsbokvlatke nach Olifantsbad, aber um die Zeit herrscht hier noch kein reges Treiben. Wir nutzen die gemütliche Ruhe für nen ersten Kaffee und ein paar Rusks 😎
Wir fahren weiter über Aus und nen Abstecher nach Ondogab bis zum Homob Wasserloch. Aber auch hier ist nicht wirklich viel los, so dass wir nach einer gute viertel Stunde weiter fahren.
🙄 die zwei nutzen die Ruhe am Morgen 😗
Sueda – nichts und davon gaaanz viel
Dann fahren wir weiter nach Charitsaub, dort sehen wir schon von weitem ein paar Autos stehen, da muss also was sein 🤩 ist es auch – zwei Löwinnen mit einem Cub, leider nicht ganz so serviceorientiert 😐 aber Etosha und Katzen ist ja bei uns immer so ein Thema 😗 Eine der Löwinnen startet einen kleinen Versuchsangriff auf ein vorbeikommendes Gnu (sag mal 🙄 ist das Vieh eigentlich wirklich so blöde und hat die Löwen nicht gesehen) aber dann passiert auch nicht mehr wirklich viel, so dass wir nach ner halben Stunde wieder Fahrt aufnehmen.
Um Salvadora rum stehen ein paar Zebras und Springböcke und so fahren wir weiter nach Rietfontein.
hier ist auch ziemlich tote Hose aber es reicht für ein Vergleichsfoto… erst zuhause sieht man den Unterschied (das 2. Foto ist aus dem Jahr 2010 – fast zur gleichen Jahreszeit)
so sah es hier 2010 aus 🙄
So langsam ist mal Zeit für eine Pause und so steuern wir Halali an. Wir fahren zunächst bis auf die Campsite und holen die ausgelassene Morgentoilette nach. Danach gibt’s ein verspätetes Frühstück, bevor wir zum Wasserloch laufen. Ein einzelner Eli entertaint ein bisschen, bevor ganz schüchtern ein paar Kudus vorbei schauen.
Wir machen uns bald dann wieder auf den Weg. Die Entscheidung ist gefallen, wir bleiben die Nacht nicht hier, sondern fahren bis Namutoni durch…
Ich kürze hier an dieser Stelle mal ein bisschen ab, denn wir haben auf dem Weg dorthin auch alle Wasserlöcher mitgenommen 😗 natürlich auch den Etosha-Lookout und mein Lieblings-Wasserloch: Chudop 😘
Hier die Impressionen des Weges
wieder ganz viel nichts 😄
doch... ein bisschen was 😎
Du riechst so gut 🙄
intelligent sieht anders aus, oder 😄
Road-Block 😉
Pumba-Bad in Kalkheuwel
Impressionen - Chudop 😘
Zeit für nen Sundowner-light 😉
🤢 er zeigt, was er von uns hält 😄
Also fahren wir weiter zum letzten Wasserloch des Tages - Klein Namutoni
Als die Sonne schwindet, fahren wir ins Fort Namutoni. Da wir uns hier ja auskennen, nehmen wir zunächst den Abstecher zur Campsite, müssen aber feststellen, dass dieser Weg nicht mehr existiert 😣 und so gehen wir erst mal ins Office und checken die Lage. Einen Platz hier zu bekommen war noch nie wirklich schwierig so auch diesmal 😎 Wir suchen uns ein schönes Fleckchen auf dem Rasen und lassen den Rest des Abends ausklingen. Camping hier in Namutoni gefällt uns immer noch am besten, das Fort hingegen macht leider einen sehr verwahrlosten Eindruck. Schade eigentlich (Bilder davon gibt's im nächsten Kapitel)
Für uns ist das Thema Etosha nach zwei Tagen durch, waren wir ja auch nicht zum 1. Mal hier 😉 Natürlich werden wir morgen noch einen Morning Drive machen, aber dann heißt es zurück gen Süden. Und was machen wir mit dem gewonnenen Tag? Lasst Euch überraschen 😄
So Ihr Lieben, vermutlich geht's aber erst nächstes Wochenende hier weiter, sorry 😊
Liebe Grüße Claudia
Teil 2318. Okt. 2015
ein bisschen was geht noch 😗
13. Mai 2015
Stopover am Waterberg
Zeitig sind wir auf den Beinen, können wir uns doch nen Morning-Drive nicht verkneifen 😉 und so rumpeln wir um 6.15h aus dem Fort Namutoni. Wir fahren zunächst Richtung Fischer’s Pan, kneifen uns aber die Runde darum. Die Sonne zeigt sich bereits und so fahren wir ein paar der umliegenden Wasserlöcher an.
Da es am Morgen nicht wirklich spektakulär ist, sind wir bereits um 8.00h zurück im Fort. Wir nutzen die Zeit und das Licht, um uns ein Bild zu machen. Es ist schon enttäuschend, wie sehr das ganze hier verwahrlost.
Auf das Aussichtsdeck kann man auch nur auf eigene Gefahr, und Gefahr wird hier echt groß geschrieben 🤢 Die Planken sind so marode, dass man droht durch zu brechen. Der Pool hingegen sieht ganz einladend aus, ist aber um die Zeit logischer weise nicht besucht.
Wir fahren zurück zum Platz und gönnen uns bei strahlendem Wetter ein ausgiebiges Frühstück. Das tolle daran… der Platz ist mittlerweile so gut, wie leer und so genießen wir die Zeit, bevor wir zusammen packen.
Klar, dass auch wieder die Zebramangusten vorbei schauen. Die sog. Campsite Police 🤩
Gegen 9.00h brechen wir auf. Fahren aber noch mal nach Klein-Namutoni und werden mit nem Eli und nem Rhino belohnt. Ein schöner Abschluss und so verlassen wir dann endgültig den Etosha NP.
Tschöööö 😘
Am Gate werden wir noch mal auf unerlaubte Mitbringsel untersucht 🙄 dürfen aber zügig unsere Fahrt fortsetzen. Wir steuern zunächst Grootfontein an und plündern dort den Supermarkt, bevor wir gegen 12.30h auf die D2804 abbiegen und dann die 2512 ‘hinten rum‘ zum Waterberg nehmen.
Unser Ziel: die Waterberg Wilderness Lodge, bzw. deren Campsite. Nachdem wir bei unserer 1. Reise 2010 bereits hier waren, schien es uns als Zwischenstopp bestens geeignet. Auf dem Weg dorthin gilt es aber wieder einige Gatter zu öffnen und zu schließen. Auch ein provisorisch eingerichteter Vet-Fence befindet sich auf der 2512, ob dies in Zukunft immer dort sein wird, erschließt sich uns im Augenblick aber nicht…
Gegen 14.30h kommen wir auf der Waterberg Wilderness Lodge an und beziehen wenig später die Campsite No. 5. Nachdem wir uns ein wenig eingerichtet haben, testen wir den Pool (brrrrr, wie immer)
Den späteren Sonnenuntergang genießen wir auf der Terrasse der neuen Waterberg Valley Lodge. Hier hat man auch als Camper die Möglichkeit, nach vorheriger Reservierung, zum Dinner (merken)
Nachdem die Sonne endgültig hinter dem Waterberg verschwunden ist, geht’s zurück zur Campsite. Wir braaien nicht nur, nein, ich versuche mich noch mal im Brotbacken... aber ich muss gestehen, so richtige Freunde werden wir wohl nie 😵 dafür lieben wir aber auch zu sehr das Pansche-WeißBrot 😗
Während des Abends überwinden wir mal unsere Faulheit und probieren ein paar Sternenbilder, aber mit nur mäßigem Erfolg.
Gerade als wir mit dem Essen fertig sind, raschelt es in den Büschen und kaum, dass ich den Kopf drehe, blicke ich in die Augen – oder muss ich sagen in die Stacheln – eines Porcupines. Neee wat niedlich 😘 Alle Stacheln aufgestellt, verschwindet es wieder (jenseits von lautlos 😄 ) im Gebüsch. Aber nur, um wenig später mit Verstärkung zurück zu kommen. Jetzt wissen wir auch, warum der Mülleimer hier mit Draht eingezäunt wurde 😗
Wir lassen den Abend gemütlich ausklingen und verschwinden irgendwann im Dach.
Morgen geht’s zurück, Richtung Windhoek. Nein, gar nicht, wir machen noch einen Schlenker 🤩 haben wir doch einen Tag gewonnen, so wollen wir diesen noch im wunderschönen Erongo verbringen. Wo wir landen und ob es uns dort gefällt, erfahrt Ihr im nächsten Kapitel.
Hallo Ihr Lieben 😘 es ist mal wieder Wochenende - also Zeit für ein längst überfälliges Kapitel 😊 **************************** 14. Mai 2015
ein bisschen Waterberg und Erongo
Wir frühstücken gemütlich mit dem selbst gebackenen Brot, bevor wir uns für eine kleine Waterberg-Wanderung aufmachen, denn so ganz ohne, wollen wir hier auch nicht weg 😉
sieht doch so schlecht gar nicht aus 😗 O.K. ne Fußballmannschaft bekommst du damit nicht satt
Wir entscheiden uns für eine kleine Runde über den Andersson Trail bis zum gleichnamigen Camp der Lodge.
Dort angekommen treffen wir tatsächlich ein Pärchen wieder, die wir am Anfang der Reise auf Namtib kennen gelernt haben. Dabei erfahren wir erfreulicherweise, dass ein paar unserer damaligen Tipps umgesetzt wurden. Für die beiden geht’s heute schon zurück nach Windhoek und so wünschen wir eine gute Heimreise und verabschieden uns. Über den Hauptweg laufen wir zurück zu unserer Campsite und packen so langsam auch zusammen.
Gegen 10.30h machen wir uns auf den Weg. Zunächst bis Otjiwarongo. Dort tanken wir unseren Boliden und wollen noch ein bisschen Gin nachtanken. Hmmm, der Liquor Store ist aber geschlossen. Na, egal, wir haben ja noch was… 😎 Eine ganze Weile später erst, auf dem Weg nach Omaruru dämmert es uns… es ist Feiertag 😣 völlig vergessen (wir haben ja auch Urlaub 😄 ) und das erklärt auch, dass die Straßen dort nicht nur ordentlich, sondern auch relativ leer sind.
auf dem Weg nach Omaruru
Hinter Omaruru biegen wir auf die D2315 ab und wenig später zieht uns das Erongo Gebirge wieder in seinen Bann. Mann ist das schön hier 😘
Gegen 14.30h stehen wir vor dem Tor von Omandumba und nur wenig später werden wir von Deike freundlich begrüßt. Ich kläre schnell, dass wir keine Reservierung haben, dennoch aber vor unserer Reise in Kontakt standen, da wir ursprünglich über den 1. Mai herkommen wollten. “Aaahhhh, schön, kein Problem. Wollt Ihr ‘The Cave‘ beziehen?“ werden wir gefragt “Ein bisschen weit draußen, aber seeehr schön“ 🤩 Na, da brauchen wir nicht lange überlegen 😉 während ich mit Deike den Schlüssel für unsere Unterkunft besorge und bezahle, trifft Axel draußen im Hof auf Gebhard 😄 das ist ja ein nettes Wiedersehen, denn ihn und seine Frau haben wir im letzten Jahr auf Wüstenquell kennen gelernt. Nachdem wir uns ein wenig unterhalten haben, machen wir uns auf den Weg zu unserer heutigen Übernachtungsstelle. Wir haben keine Ahnung, was uns genau erwartet…
Die Anfahrt dauert ca. 20 Minuten und ist einfach klasse. Wir müssen noch auf/über ein Felsplateau und dann sind wir da.
Wow, wir sind sofort hin und weg von diesem Platz 😘
Blick von der oberen Terrasse
mit Außendusche 😉
The Cave bietet die Möglichkeit, alles was man braucht, in die obere Etage zu schleppen und dort zu übernachten. Unserer Faulheit geschuldet, machen wir das nicht, aber zu wissen, dass man es könnte… 🤩
Nachdem wir alles ausgiebig inspiziert haben, genießen wir nen Kaffee auf unserer Aussichtsterrasse.
Anschließend umrunden wir unseren Steinhaufen in der untergehenden Sonne.
da geht's zu unseren Nachbarn 😎
Wir sind so froh, dass wir den Abstecher hierher noch gemacht haben, auch wenn es nur für eine Nacht ist. Aber an diesem Ort waren wir nicht zum letzten Mal.
Wieder zurück werfen wir das Feuer an (etwas windig heute) und genießen bei schönstem Sternenhimmel den Abend. In weiter Entfernung sehen wir den Schein eines weiteren Feuers, das müssen unsere Nachbarn bei den “3 Elefanten“ sein.
Morgen früh wollen wir noch mal ein Stückchen laufen. Mal sehen, ob wir die Spitzkoppe sehen können. Und dann geht's nach Teufelsbach. Darauf freuen wir uns schon sehr 😘
Aber erst im nächsten Kapitel 😉
gefahrene Kilometer: 290 km in gut 4 Stunden Omandumba
Teil 2515. Nov. 2015
Es ist Wochenende... gefühlt eine Ewigkeit seit meinem letzen Kapitel, aber ich möchte, dass es weiter geht 😊 und zwar JETZT ****************** 15. Mai 2015
Teufelsbach, wir kommen
Wir genießen den Morgen bei der tollen Aussicht in vollen Zügen. Man könnte fast sagen, wir zögern raus, was geht 😗
Irgendwann räumen wir dann aber doch zusammen und machen uns auf den Weg. Aber nur ein kleines Stückchen, dann parken wir den Wagen noch mal im Schatten und laufen ein Stück in Richtung der Stelle, die dann die Sicht auf die Spitzkoppe freigeben wird.
Und tatsächlich, weit im Dunst kann man sie gut erkennen. Wir sind uns einig, da möchten wir auch noch mal hin…
Gegen 10.30h machen wir uns dann aber auf den Weg. Zunächst bis zum Farmhaus.
Dort werden wir heute von Harald in Empfang genommen und nach einem sehr netten, wenn auch kurzem Plausch, verabschieden wir uns, mit dem Versprechen, auf jeden Fall noch mal wieder zu kommen... dann aber länger 😉
Und so rumpeln wir den Pad Richtung Omaruru zurück. Über die C33/C36 kommen wir dann auf die B2 und fahren nach Okahandja. Jaaa, das muss schon sein 😊 Wir stellen gegen 13.30h den Wagen gegenüber dem nördlichen Holzmarkt ab und trödeln ein bisschen durch die Buden. Natürlich kaufen wir auch das ein oder andere Mitbringsel 😘 und hören die Stimme unseres Gewissens “Hey, kauft nicht so viel“ 🙄 Nein, es sind Birgit und Gregor, die auch auf ihrem Rückweg nach Windhoek sind 🤩 Wir freuen uns, die beiden noch mal vor unserem gemeinsamen Rückflug zu treffen. Und so verabschieden wir uns wenig später nur für kurz, sitzen wir ja morgen Abend im selben Flieger.
Bevor wir dann weiter fahren, lassen wir noch ein paar Klamotten hier und auch die obligatorische Makalani-Nuss möchte in meine Tasche wandern…
Nur 30 Minuten später stehen wir vor dem Farmhaus von Bruno und Irmela. Begrüßt werden wir von der kläffenden Meute (so was von gefährlich) aber sonst ist weit und breit niemand zu sehen… hmmm, und jetzt? 🙄 einfach zum Camp runter fahren (wir kennen den Weg ja) 😊 Nee, das bringen wir nicht, daher kramen wir mal das Sat-Phone raus und rufen bei Bruno an. Aaahhh, er ist noch in der Stadt und Irmela mit einer Freundin unterwegs. Wir kennen doch den Weg und können es uns gemütlich machen, alles kein Problem. Sie werden uns dann nachher einen Besuch abstatten. Prima und so fahren wir runter zum Camp, richten uns für den letzten Abend gemütlich ein genießen einfach den Nachmittag.
Gerade als Axel das Feuer anwerfen will, kommt ein Wagen durch’s Flussbett. Es sind unsere Gastgeber und es freut uns riesig, dass wir wie gute Freunde begrüßt und geherzt werden. Schnell ist der Sundowner und was zu knabbern auf dem Tisch und dann wird geschwatzt, was das Zeug hält.
Viel zu schnell vergeht die Zeit und wieder mal kommt bei uns der Wunsch auf, auch hier eine weitere Nacht einzuplanen.
Den Rest des Abends genießen wir gemütlich am Feuer. Zu essen gibt’s was aus der Resteküche.
Morgen können wir noch mal richtig trödeln, geht unser Flieger ja erst am Abend zurück.
Stay tuned - es geht gleich weiter
Liebe Grüße Claudia
gefahrene Kilometer: ca. 220km in ca. 3 ½ Stunden Teufelsbach Farm
Teil 2615. Nov. 2015
16. Mai 2015
vom Blitz getroffen und unsere Rückreise
Und wieder haben wir ganz viel Zeit und die genießen wir mit unserem letzten Frühstück. Bevor wir hier die Zelte abbrechen, laufen wir noch ein Stückchen das Flussbett runter. Dem Tipp von Irmela folgend, biegen wir ab und laufen auf einen Baum zu, der relativ unscheinbar in der Gegend steht.
So unschuldig wie er tut (der Baum), ist er allerdings nicht, denn als vor ein paar Wochen bei einem Gewitter der Blitz einschlug, haben die beiden Pferde, die unter ihm Schutz suchten, keine wirkliche Chance gehabt. Mir fällt sofort ein “wow, voll aus den Schuhen gehauen“ (sorry)
sieht eigentlich ganz harmlos aus 😣
Wir laufen noch ein ganzes Stück weiter, bevor wir dann drehen und wieder zurück laufen.
Zurück am Camp geht’s ans Packen und da kommt ganz schön was zusammen.
wo kommen nur die ganzen Klamotten her 🙄
Ich bin mal wieder happy, die Zutaten für’s ‘Schokoladenwettessen‘ nicht gebraucht zu haben, aber ohne fahre ich nicht.
Nach ner finalen Dusche gibt’s noch mal ein Lunch mit den Resten, bevor wir uns dann so gaanz langsam Richtung Farmhaus aufmachen. Dort verabschieden wir uns von Bruno, Irmela und ihrer Freundin Maud 😘 bedanken uns für die nette und kurzweilige Zeit hier und lassen ein paar unserer Leftovers zurück.
Gegen 14.30h verlassen wir dann Teufelsbach... ja, auch diesmal mit Taschenkontrolle und dem Versprechen, wieder zu kommen 😄
Zurück in Windhoek sind wir schnell, es ist auch nicht allzuviel los, da langes Wochenende ist.
Großbaustelle auf der B1
Im Superspar Maerua Mall decken wir uns noch mit ein paar Kleinigkeiten ein, dann cruisen wir noch durch den Ort und sind, wie verabredet, gegen 16.00h bei Savanna.
Die Fahrzeugrückgabe verläuft wieder völlig problemlos und nur wenig später sind wir auf dem Weg zum Flughafen. Ein bisschen Zeit gilt es jetzt zu überbrücken, da der Flieger erst nach 21.00h startet.
Wie checken erst mal ein und genießen dann draußen das letzte Savanna und ein bisschen was vom Sonnenuntergang (nicht wirklich romantisch) dazu mümmeln wir die zuvor besorgten Sandwiches.
Wieder drinnen treffen wir Birgit und Gregor und der Vergleich unserer Bording Pässe macht schnell klar, wir sitzen zusammen 🤩
Mit den beiden vergeht die Wartezeit so schnell, dass unsere Sorge völlig unbegründet war.
Der Rückflug selber verläuft völlig entspannt und so landen wir in den frühen Morgenstunden in Frankfurt. Back home… naja, noch nicht ganz, wir müssen ja erst noch mit dem ICE zurück und im Gegensatz zur Anreise (wir erinnern uns – Streik 😈) läuft es diesmal und so sind wir dann am späten Vormittag wieder zu Hause.
Gute 3 Wochen waren wir unterwegs. Viel gesehen haben wir, viel erlebt, obwohl es unterm Strich eher eine ruhige Tour war. Aber im Nachhinein finden wir, dass gerade die entspannten, unaufgeregten Momente die wirklich wertvollen Augenblicke sind. Diese gilt es so lange wie möglich zu konservieren. Denn Stress, Hektik und unvorhersehbare Tragödien kommen leider viel schneller, als einem lieb ist.
Ob wir was in Planung haben? Hmmm, noch nicht, wir müssen uns erst mal neu sortieren. Aber wir sind ganz zuversichtlich, dass wir das südliche Afrika so bald wie möglich wiedersehen werden.
Und bis dahin werde ich mich mit den vielen, wirklich guten Reiseberichten von Euch über Wasser halten.
Ich drück Euch und es war schön, noch mal mit Euch zusammen auf Pad gewesen zu sein 😘 gerne wieder