Wie schon der Titel sagt, wird das kein Reisebericht werden. Ich möchte Bilder sprechen lassen, die hoffentlich vermögen, das Land Namibia in seiner Schönheit widerzuspiegeln.
Hier vorab die Stationen unserer Namibiareise im April/Mai 2015:
Bagatelle Kalahari Ranch Farm Gunsbewy Farm Koiimasis Namib Desert Lodge Tsaobis Nature Park (keine Fotos, da Besuch von Montezuma) Farm Wüstenquell Erongo Wilderness Lodge Hohenstein Lodge Farm Etemba Camp Kipwe
Khowarib Lodge Kaokoveld (geplant mit Ingrid und Hartwig/Tinochika, kurzfristig geändert wegen akuter Erkrankung meines Mannes) Statt dessen:
Vingerklip Lodge Etosha NP/Okaukujeo
Frans Indongo Lodge
Teil 212. Juli 2015
Bagatelle Kalahari Ranch
Die Dune Chalets liegen mit schönem Weitblick auf der Düne. Landschaftlich bietet aber die Intu Africa Lodge mehr. Bei einem längeren Spaziergang und nicht bei einer der angebotenen Jeeptouren ins Gehege entstanden die Gepardenbilder.
Sonnenuntergang auf dem Lodge-Gelände
Morgendlicher San-Walk
Teil 312. Juli 2015
Farm Gunsbewy
Es ist schon ein Erlebnis, mit der 82 jährigen Frau Gräbner eine morgendliche und abendliche Wanderung durch die Dünen zu machen. Dennoch: Die Landschaft auf Kanaan ist abwechslungsreicher.
Teil 413. Juli 2015
Farm Koiimasis
Die liebevoll gestalteten und eingerichteten Bungalows. das vorzügliche Essen, die vielfältigen Wandermöglichkeiten und vor allem die Freiheit, mit dem eigenen Fahrzeug auf dem Farmgelände fahren zu dürfen, machen Koiimasis zu einem Muss eines Namibiaaufenthalts.
Während eines Farmdrives aufgenommen.
Roland, der Besitzer der Fest Inn Fels-Lodge, fährt mit uns auf seinen Sundownerhügel.
Auf einer morgendlichen kleinen Wanderung entdeckt.
Am Viewpoint
Unglaublich! Aber genauso hat das ausgesehen!
Die große Leere begreifen, die Stille spüren.
Teil 514. Juli 2015
Namib Desert Lodge
Obwohl auf Massentourismus eingestellt, bietet das in den Dünen einige Kilometer abseits des Hauptgebäudes gelegene Dune Star Camp (Wir hatten das Glück, dass nur 2 der Bungalows belegt waren.), die Lage der Lodge am Fuß der versteinerten Dünen der Urnamib mit interessanten Wandermöglichkeiten und der große, zentral gelegene Pool genügend Abwechslung bei einem zwei- oder mehrtägigem Aufenthalt.
Sonnenuntergang beim Dune Star Camp
Sonnenaufgang beim Dune Star Camp
Die versteinerten Dünen
Kleine Wanderungen entlang der versteinerten Dünen
Aufnahme der versteinerten Dünen, die abendlich von der Namib Desert Lodge aus angestrahlt werden.
Teil 618. Juli 2015
Farm Wüstenquell
Oliver Rust hat inzwischen an den Terrassen der Mountain Chalets Wassertonnen angebaut, die als Poolersatz die Hitze erträglich machen. Im letzten Jahr hatten wir das Chalet "Red Rock" gebucht, dieses Mal konnten wir die Aussicht vom "Klipdrift" genießen.
Eine Wanderung durch das "Labyrinth" auf einem markierten Weg führt einen hinein in die Welt der bizarren Erosionsformen der Tafoni-Verwitterung.
Auch ein Ausflug mit dem alten Landrover "Betsy" zu den Lithops (lebende Steine) ist lohnenswert.
Und - es muss nicht immer die Spitzkopppe sein: auch auf der Nachbarfarm Jakalswater gibt es einen sehenswerten und noch weitgehend unbekannten Felsbogen, den Konjora Rock Arch. Allerdings sollte man zuvor bei der Besitzerin der Farm um Genehmigung zum Besuch nachfragen. GPS-Daten: S 22°35`29.5`` E 15°22`58.7``
Teil 718. Juli 2015
Fortsetzung Konjora Rock Arch
Auch auf Wüstenquell gibt es einen Felsbogen, den man allerdings nur erreicht, wenn man den Zaun zum angrenzenden Namib Desert Naukluft Park übersteigt. Der Arch ist so unbekannt, dass er noch nicht einmal einen offiziellen Namen trägt; wir haben ihn Oliver´s Arch getauft.
Der berühmte "Adler" der Farm Wüstenquell. (Ein Foto vom letzten Jahr.)
Twilight - ein besonderer Moment ist es, wenn das Mondlicht das Tageslicht trifft. Am frühen Morgen war das ein sehr schönes Erlebnis auf Wüstenquell. (Übrigens: Dieser Vollmond war dieses Jahr der Grund, warum ich keine Milchstraße fotografieren konnte.)
Teil 821. Juli 2015
Erongo Wilderness Lodge
Die Fahrt zu Paula´s Cave mit Buschmann-Zeichnungen lohnt sich nicht, geht es doch meistens durch Buschland mit sehr begrenzten Sichtungsmöglichkeiten. Einzig und allein der Sundowner-Point entschädigt ein wenig die Tour.
Umso abwechslungsreicher sind die Wandermöglichkeiten in einer typischen Erongo-Landschaft, z.b. der Eagle´s Trail: ein Rundweg über die Felsen oberhalb der Lodge mit einem weiten Blick auf Erongo und das Trockenflussbett des Omaruru und, wenn man Glück hat, mit der Begegnung mit einer riesigen Familie von Baboons.
Die schönsten Bungalows sind Nr. 6 und Nr. 10 (wir hatten die 10). Auch eine Sundowner-Wanderung in die Felsenlandschaft des Hausbergs ist durchaus zu empfehlen.
Teil 923. Juli 2015
Hohenstein Lodge/Etemba
Von Omaruru kommend haben wir einen Abstecher zum San-Village zum Fotografieren gemacht. In dem Dorf waren allerdings fast nur Kinder anzutreffen.
Wir hatten das Programm "Erongo Absolute" vorgebucht und es nicht bereut. Der Besuch bei den Small Miners am Hohenstein war ein besonderes Erlebnis, trafen wir doch auf die Mitwirkenden in der Filmreportage, die im Fernsehen ausgestrahlt worden war. Und als wir ihnen erzählten, dass wir sie vom deutschen Fernsehen kennen, war der Bann gebrochen; besonders Arnold in seiner vernünftigen und liebenswürdigen Art bleibt mir in Erinnerung.
Der folgende Link zeigt diesen kleinen Film (35 Min.), der die harte und schwierige Arbeit der Small Miners in spannender Weise verdeutlicht. Es lohnt sich wirklich, die Zeit zum Anschauen aufzubringen.
Die Fahrt nach Etemba, einem renovierten alten Camp im nördlichen Erongo, mit dem eigenen Fahrzeug ist ein landschaftliches Highlight. Eine geführte Rundwanderung brachte uns zu verschiedenen Plätzen mit Buschmann-Zeichnungen.
Teil 1026. Juli 2015
Camp Kipwe
Unterwegs zum Camp Kipwe auf der D 2612.
Die runden Bungalows mit nur zwei winzig kleinen Fenstern sind etwas gewöhnungsbedürftig, bieten dafür aber eine Terrasse mit wunderschönem Ausblick.
Unbedingt den Sundowner auch einmal auf dem Hügel beim Camp machen; man hat eine sehr schöne Weitsicht.
Da wir die Gegend um Twyvelfontein kannten, haben wir uns nur zur Felsformation "Löwenmaul" (andere Namen: The Wave oder Löwenkralle) bringen lassen. Für mich stellt dieser Felsen eindeutig eine Welle dar.
Eine Fahrt mit unserem Hilux entlang dem südlichen Ufer des Aba Huab führte uns mitten hinein in eine Landschaft voller Feenkreise.
Fortsetzung: Die Wüstenelefanten im Aba Huab
Teil 1128. Juli 2015
Die Wüstenelefanten im Aba Huab
Unvergesslich die Fahrt mit dem Guide Tafi zu den Wüstenelefanten im Aba Huab in einem nach der Regenzeit blühenden Trockenflussbett. Für die Wüstenelefanten eine Zeit des Überflusses, für uns ein völlig ungewohntes Bild; Wüstenelefanten mit Blütenpflanzen im Rüssel.
Erinnerungen an Benjamin Blümchen kommen auf. 🙂
Unterwegs zum Aba Huab
Benjamin Blümchen
Ein kleines Kräftemessen zwischen Halbstarken so zwischendurch.
Fast auf die Minute genau um 10 Uhr legte sich die ganze Herde unter die Bäume in den Schatten zum Verdauungsschlaf.
Teil 1231. Juli 2015
Khowarib und Vingerklip
Damaraland - auf der Fahrt zur Khowarib Lodge
Entlang der C 43
Kinder in Fransfontein
Den Umweg über die Khowarib Lodge machen wir, um unsere Freunde Ingrid und Hartwig (Tinochika) zu treffen, mit denen wir für 5 Tage ins Kaokoveld wollten. Leider mussten wir den Plan ändern. So vergeht der Nachmittag mit Reden; fürs Fotografieren ist keine Zeit. 🙂 Am nächsten Morgen trennen sich unsere Wege; wir fahren zur Vingerklip Lodge und anschließend in den Etosha-Nationalpark.
Und nicht zum ersten Mal steigen wir auf das Hochplateau, um im Eagle´s Nest zu Abend zu essen.
Noch vor Sonnenaufgang unternehmen wir einen kleinen Ausflug zur Vingerklip.
Fortsetzung Etosha folgt!
Teil 1302. Aug. 2015
Etosha-Nationalpark
Nachdem durch die Trockenheit bedingt an den natürlichen Wasserlöchern nördlich von Okaukuejo (Okondenka, Wolfnes) wenige Tiere anzutreffen waren, konzentrierten wir uns an den zwei Tagen unseres Aufenthaltes in Okaukuejo auf die künstlichen Wasserlöcher Nebrowni, Gemsbokvlatke, Olifantsbad, und das mit gutem Erfolg.
Es geht los mit Löwen, und mit nicht zu wenigen. 🙂
Nahe Nebrowni hatte sich eine "Bande" von 11 Junglöwen und Löwinnen in 7 Betonröhren unter der Pad über Nacht verkrochen; wir hatten das Glück, sie am frühen Morgen und am späten Nachmittag beobachten zu können: beim Sonnen, beim Schmusen, beim Weg zum Wasserloch und, wie wir zunächst glaubten, beim Aufbruch zur Jagd, als plötzlich gegen Abend alle elf gemeinsam und zielgerichtet aufbrachen. Aber wie sich herausstellte, war der Grund des Aufbruchs nicht Angriff, sondern Flucht vor einem Löwenpaar, das sich aus der anderen Richtung näherte. Hier gilt wohl noch der Respekt vor dem Alter. 😉
Also, ich kann das nicht mehr. 😄
Am späten Nachmittag
Achtung, der "Alte" kommt! (Wohl nur unwesentlich älter.)
Nix wie weg!
Teil 1404. Aug. 2015
Etosha Nationalpark
Olifantsbad machte seinem Namen alle Ehre. Große Herden Elefanten mit Jungtieren und Halbstarken erlaubten Einblicke in das Treiben am Wasserloch: die Scheinkämpfe einiger Jungbullen, die rührende Vorsorge der Mütter, die Babys von dem tieferen Wasser zu schützen, das sichtliche Vergnügen, nicht nur zu trinken, sondern sich auch bei der Hitze abzukühlen.
Schon auf dem Weg zum Olifantsbad trafen wir Herden, die das gleiche Ziel hatten.
Meeting am Wasserloch
Kleine Rangeleien
Mütterliche Fürsorge
Teil 1508. Aug. 2015
Etosha-Nationalpark
So, es geht weiter mit den Tieren. 🙂
Wir konnten den Balztanz von 5 Straußenhähnen um eine Henne beobachten. Alles im Gegenlicht; aber als sie dann über die Straße liefen, konnte ich doch noch ganz brauchbare Bilder machen.
Zebras dürfen nicht fehlen.
Giraffen zum Sonnenaufgang
Giraffen natürlich auch zum Sonnenuntergang
Springböcke überall
Und...und...und
Teil 1612. Aug. 2015
Etosha Nationalpark
"Die unendliche Geschichte" oder "Geduld ist angesagt".
Bei Gemsbokvlakte entdeckten wir am Morgen 2 Löwen. Der eine kam gerade vom Wasserloch, hatte noch sein Frühstück im Maul und....
...gesellte sich zu seinem Kumpel in den Schatten.
Wir warteten 2 Stunden. Es tat sich nichts. Am späten Nachmittag lagen die Beiden immer noch an dieser Stelle.
Wir warteten, es tat sich nichts. So beschlossen wir, zum Wasserloch Olifantsbad zu fahren, um wenigstens ein paar Elefanten vor die Linse zu bekommen. Zwei Stunden vor Sonnenuntergang fuhren wir zu "unseren" zwei Faulenzern zurück.
Wir warteten...
...und warteten...
...und warteten.
Ich werde langsam unruhig, die Sonne geht bald unter. Da, endlich!!! Der Durst ist größer als die Faulheit. Der Erste steht auf, schläft fast noch im Stehen.
Auf zum Wasserloch im besten Fotolicht! Gerade noch rechtzeitig für die Fotografin, bevor die Sonne untergeht. 🙂
Wo bleibt denn mein Kumpel?
Immer dasselbe mit dem!
Er wird schon noch kommen!
Endlich bequemt sich auch Löwe Nr. 2 zum Wasserloch.
Geschafft! Und wir müssen uns beeilen, dass wir noch rechtzeitig zum Sonnenuntergang das Tor in Okaukujeo passieren können.
Teil 1716. Aug. 2015
Etosha Nationalpark
Als wir am frühen Morgen des zweiten Tages am Wasserloch Nebrowni ankamen, um nochmals nach der Löwenbande zu schauen, entdeckten wir eine gefleckte Hyäne (spottet hyaena) auf ihrem Weg zum Wasserloch.
Meine erste Hyäne nach vier Namibiareisen. 🙂
Das waren die letzten Bilder aus dem Etosha NP.
Ein kleiner Abschluss meiner Bilderreise folgt noch!
Teil 1822. Aug. 2015
Unser letzter Tag in Namibia; unsere Reise geht dem Ende zu. Wir sind auf dem Weg nach Windhoek und beschließen kurzerhand, da wir noch viel Zeit haben, einen Abstecher zur Farm Düsternbrook zu machen, denn die haben Leoparden. 🙂
Und da ich nur ein einziges Mal einen Leoparden Im Chobe-NP in Botswana zu Gesicht bekam und den leider nur von hinten, wollte ich dieses für mich jedenfalls wunderschöne Tier endlich "hautnah".
Dort angekommen...die Jeeptour gebucht...zunächst mal enttäuscht. Die Fütterung des Leoparden erinnerte mich eher an eine Zirkusnummer. 🙁 Aber was habe ich eigentlich erwartet! 😉 🙂
Trotz Gegenlicht und hüpfendem Leopard bin ich mit meiner Fotoausbeute zufrieden. 😉
Um das Bild Namibias noch etwas abzurunden, gibt es abschließend noch einen kleinen Nachschlag meiner Lieblingsfotos aus dem Jahre 2012.
Teil 1926. Aug. 2015
Zum Abschluss meiner Bilderreise noch ein paar Fotos aus dem Jahre 2012, die ich sehr mag.
Namibia - ein Land, das es immer wieder vermag, seine Besucher in seinen Bann zu ziehen.