So ging es los, wir lesen uns ein in die verschiedene Reiseführer und hier im Forum....
Im Januar 2015 setzten wir unseren langgehegten Traum, einmal Namibia zu bereisen, in die Tat um und planten unsere erste Nambia-Reise - die von meinem Mann Jürgen und mir beide 50+ oder eher 60- 😄 In diesem Forum wurde mir viel geholfen, schon allein die Lektüre der Reiseberichte, waren eine große Unterstützung. Deshalb möchte ich mich nun mit unserem Bericht und einigen der fast 2500 Bilder, die ich gemacht habe, hier bedanken. 😘 Unterwegs waren wir vom 13.5. bis 1.6., geflogen sind wir mit SAA von Frankfurt über Johannesburg nach Windhoek. Als Fahrzeug hatten wir einen Toyota Hillux 4x4 gemietet und alle Quartiere waren vorreserviert teilweise über eine Agentur, teilweise in Eigenregie. Seit Montag sind wir nun zurück, seit Dienstag wieder am arbeiten. Der Alltag nimmt uns schon wieder gefangen. Ein Grund mehr alles jetzt nochmal Revue passieren zu lassen. Ich wünsche viel Spass 😄 bitte jedoch um Verständnis, dass ich die Beiträge mit und mit einstellen werde.
Zunächst hier die Übersicht unserer Route:
Tag 1: Abflug von Frankfurt nach Windhoek über JoBurg Tag 2: Ankunft Windhoek Ü: Vondelhof Guesthouse Tag 3: Übernahme Mietwagen und Fahrt an den Waterberg, Ü: Waterberg Guestfarm, FAhrtzeit ca. 2,5 Std Tag 4: Fahrt in den Etosha, Ü Halali Camp im Park, Fahrtzeit ca. 5-6 Std. Tag 5: Etosha Game Drive, Ü: ausserhalb Emany Etosha Lodge, Fahrtzeit Gate zur Lodge, ca. 30 Minuten Tag 5: Etosha Game Drive, Ü: Okaukuejo Camp im Park Tag 6: Fahrt nach Twyfelfontein mit Umweg über Vingerklipp, Ü Twyfelfontein Lodge, FAhrtzeit, ca. 6-7 Std. Tag 7: Fahrt an den Brandberg, vorher Besuch Damara Living Museum, Ü Brandberg Lodge, Fahrtzeit 2,5 Std. Tag 8: Morgens Besuch Felsmalereien mit 2 stündiger Wanderung und Fahrt nach Swakopmund, Ü Meikes Guesthouse, Fahrtzeit nach Swakop ca. 4 Std. Tag 9: Swakop, Living Desert Tour, das Auto blieb stehen. Ü: Meikes GH Tag 10: Fahrt nach Sesriem, Fahrtzeit mit mehreren Fotostopps und Apfelkuchen in Solitaire ca. 6 Stunden, Ü Desert Camp Tag 11: Wir machen eine organisierte Tour ins Sossuvlei, das Auto bleibt stehen, Ü Desert Camp Tag 12: Fahrt nach Namtib Farm, Fahrtzeit ca. 5 Stunden Tag 13: FAhrt nach Lüderitz; Ü Bayview Hotel, Fahrtzeit, inkl. Pferde bei Garub und Stopp in Aus, ca. 5 Std. Tag 14: Besuch Kolmanskoppe, FAhrt nach Fish river Canyon, Ü: Canyon Roadhouse, Fahrtzeit Kolmannskoppe bis Eingang Canyon: ca. 4 Stunden Tag 15: Fahrt nach Kalkrand, Ü Teufelskrallen Lodge, reine Fahrtzeit ca. 6 Stunden Tag 16: Ü Teufelskrallen Lodge, das Auto bleibt stehen, bis auf kurze Strecken in der Umgebung Tag 17: Fahrt nach Windhoek, Rückgabe Mietwagen, Ü: Pension bouganinvilla, Fahrtzeit ca. 1,5 bis 2 Stunden Tag 18: Rückflug am Nachmittag über Joburg nach Frankfurt Tag 19: Ankunft Frankfurt morgens
Teil 203. Juni 2015
13. Mai
Wir gingen beide vormittags noch arbeiten. Um 14.45 Uhr saßen wir im Auto nach Frankfurt, früh genug, denn am nächsten Tag war Feiertag und mit Stau auf der Autobahn zu rechnen. Am Ortsausgang fiel mir ein, dass ich das gemietete Navi zu Hause hatte liegen lassen. Also wieder umgedreht, Navi geholt und wieder Richtung Autobahn. Wir waren ewig unterwegs, um FFM war alles dicht. Aber wir waren ja früh genug los gefahren und nachdem wir unser Auto auf einem Parkplatz mit Shuttle-Servie zu Flughafen abgestellt hatten, lief alles ganz entspannt. Der Checkin ging schnell. Jürgen hatte dann noch ein paar Probleme mit dem Nacktscanner an der Sicherheitskontrolle - er hatte die Arme zu schnell runter genommen udn wurde deshalb komplett abgetastet inkl. Fußsohlen und Schuhsohlen. 🤢 Noch kurz ein paar Einkäufe im Duty Free und schon ging es pünktlich los. Essen und Service waren gut und wir konnten ein wenig ruhen.
Teil 303. Juni 2015
ich hatte gerade den 14.5. geschrieben und wollte ein paar Bilder dazu hochladen. Es hat eine Weile gearbeitet und dann war alles weg. - Er hatte abgebrochen. Leider. Also jetzt probiere ich es mit weniger Bildern von unserem Stadtrundgang in Windhoek und die Bericht vom 14.5. folgt dann.
Teil 403. Juni 2015
noch ein paar Eindrücke von Windhoek. Was für ein blauer Himmel. 🙂 Am frühen Nachmittag stellten wir jedoch fest, dass plötzlich alle Geschäfte zu machten bzw. bereits zu waren. Das war, als wir in die Stadt liefen noch nicht der Fall. Aber es war Himmelfahrt, auch in Namibia. So mussten wir unseren Einkauf im Supermarkt leider auf den nächsten Morgen verschieben. War nicht weiter schlimm, wir haben ja nicht gecampt und brauchten dementsprechend nicht so viel. Wir zogen noch ein wenig Bargeld und liefen dann zurück zum Guesthouse, wo wir einen Gin Tonic zu uns nahmen, das Navi mit unseren Übernachtungsstationen programmierten und gegen 18.00 Uhr per Taxi zu Joes Beerhouse fuhren, wo wir sehr gut gegessen haben (Jägerschnitzel vom Oryx mit Spätzle, dazu Beer Shandy) und nette Gespräche mit 2 anderen Paaren an unserem Tisch hatten, die am Ende ihrer Tour standen. Was hatten wir für ein Glück 😄
Teil 504. Juni 2015
Heute geht es zum Waterberg, zur Waterberg Guestfarm.
Bevor wir los fahren gehen wir nochmal schnell unsere verpassten Einkäufe von gestern erledigen in der Post Street Mall, kaufen eine MTC Karte für das Handy für 107 NS inkl. Guthaben und sind dann um 11.00 Uhr on the road.
Wir waren schnell auf der B1 und verließen Windhoek Richtung Norden. Jürgen fuhr. Zunächst fahren wir durch Steppenlandschaft mit Hügeln, später wechselt die Landschaft, es wird grüner und es tauchen viele Berge auf in der Höhe von ca. 2000 m.
Bereits um 13.45 Uhr checken wir auf der Waterberg Guestfarm ein. Wir werden sehr nett empfangen, sogar auf Deutsch, beziehen ein schönes Zimmer Nr. 6, direkt neben dem Haupthaus aber sehr ruhig. Eine wunderschöne Anlage, Lapa mit Bar mit Blick auf den großen Waterberg, Pool, Feuerstelle für den Abend.
Teil 604. Juni 2015
Wir machten eine kleinere Wanderung ca. 2 Stunden zur Quelle des kleinen Waterberg. Begleitet wurden wir von einem der Farmhunde. Wir hatten von dort oben einen herrlichen Ausblick auf den gegenüberliegenden großen Waterberg. Danach ruhten wir uns ein wenig am Pool aus.
Teil 704. Juni 2015
Auf der Waterberg Farm werden Rinder und Pferde gezüchtet. Sie ist seit jeher in Familienbesitz, hat riesige Ausmasse - 700 km Zäune, 40 Angestellte und noch Aushilfen - je nach Saison. Wir gingen also an den Pool, belegten eine Liege und ich trank meinen ersten Rock Shandy der Reise (sehr lecker) und Jürgen 2 Beer Shandy. Wir kamen ins Gespräch mit unseren Liegennachbarn, sie waren mit der gleichen Agentur unterwegs, wie wir aber schon am Ende ihrer Reise angelangt und kamen aus Troisdorf - meiner Geburtsstadt. Was gibt es doch manchmal für Zufälle im Leben 😄
Nachdem ich ein paar Fotos vom Sonnenuntergang gemacht hatte, machten wir uns ein wenig frisch für das Abendessen. Um 18.30 Uhr war Treffpunkt am Feuer mit dem Gastgeber und den anderen Gästen (außer uns 9 weitere Personen). Harry Schneider Waterberg begrüßte jeden per Handschlag. Die Guestfarm war also nicht ganz ausgebucht, denn sie hat 18 Betten. Gegen 19.00 Uhr wurde getrommelt und wir wurden zum Essen gebeten. Wir nahmen alle an der schön eingedeckten langen Tafel im Haupthaus Platz.
Zunächst wurde eine leckere Gemüse-Kartoffelsuppe serviert. Dann gab es Buffet mit Game-Filet, gebackenes Fischfilet, Maiskolben, Broccoli, Reis und 2 Salate. - Alles sehr, sehr lecker. Zum Nachtisch Schokokuchen mit warmen Pudding 😛 Dazu den Hauswein, einen leckeren Südafrikanischen Syrah.
Teil 804. Juni 2015
Es war ein sehr kurzweiliger, interessanter Abend mit richtig tollen Gesprächen über Politik, Schulbildung, Die Stadtflucht, die Regierung, die Wochenendfarmer, Leoparden, die die Kälber reißen und Erzählungen der anderen Gäste, die alle am Ende ihrer Reise angelangt waren - nur wir nicht 😁
Gegen 22.00 Uhr löste sich die Tafel auf und ein zweiter interessanter und schöner Tag in Namibia ging für uns zu Ende. Jürgen stellte den Wecker auf 7.20 Uhr.
Teil 904. Juni 2015
16.5.
Ich wurde um 6.30 Uhr wach und schrieb Tagebuch während meiner Göttergatte noch neben mir schnarchte.
Nach einem wirklich schönen Aufenthalt und einem sehr schönen Frühstück bei dem wieder der Gastgeber anwesend war starteten wir gegen 10.00 Uhr in Richtung Etosha. Man hatte uns empfohlen über das Eastgate in den Park zu fahren und unser Navi wollte nicht so, wie wir (es wollte uns wohl über Outjo schicken?!) . So programmierten wir es kurz um und fuhren über Tsumep in den Etosha Park. Kaum von der Farm runter sichtete Jürgen am Strassenrand 3 Giraffen. Heute durfte ich mich an den Linksverkehr gewöhnen 😉 Auf geteerter Strasse und schnurgerade jedoch mit wechselnden Landschaftsbildern z.B. fuhren wir durch sehr schöne herbstliche Laubwälder und es gab auch jede Menge Steppe. Jürgen sichtete dann noch hin und wieder ein paar Warzenschweine und die Termitenhügel wechselten Form und Farbe. Im Tsumep tankten wir NS 620,-. Unser Tacho stand bei 34100.
Teil 1004. Juni 2015
Gegen 14.00 Uhr waren wir am von Lindquist gate, haben unser Formular ausgefüllt und in Nanutomi die 510 NS Parkgebühr für die 3 Tage bezahlt. Weiter ging es dann nach Hallali (75 km) nun auf Gravel.
Wir sichteten bereits an der Hauptstrasse: - Antilopenherden aus Springbock, Steinbökchen, Oryx, Impallas? Wir sind uns noch nicht so sicher, was wir da eigentlich alles sehen und müssen dann später den Führer mal bemühen. Aber was solls. Hauptsache schön und so nah an und in der Natur.
- Einige Giraffen
- Zebras und Gnus
- 1 Rhino im Gebüsch (Franzosen zeigten es uns! Was für ein Glück. 😄
-Verschiedene Vögel, die wir nicht kennen. 🙁
Teil 1104. Juni 2015
Teil 1204. Juni 2015
Um 15.30 Uhr kamen wir in Hallali an und checkten ein und bekamen den Bungalow Nr. 9 mit einer kleinen Terasse. Ich weiß nicht, ob wir hier ebenfalls ein upgrade erhielten, denn ich hatte über eines der großen Reiseportale im Internet ein DZ mit Frühstück gebucht zum Preis von 78 EUR. Für mich war Hallali die beste Location im Etosha, wo wir übernachtet haben. Es ist nicht so groß, nicht so unpersönlich, der Service im Restaurant war vollkommen in Ordnung auch die Qualität des Essens war gut (man ist ja nicht im Luxushotel) und das Wasserloch fand ich persönlich traumhaft angelegt und sehr naturnah. Wir bezogen also unser Zimmer, vor dem wir auch parken konnten und gönnten uns erstmal einen Drink auf der Terasse. Dann zogen wir los zum dortigen Wasserloch. Wir genossen den kurzen Spaziergang dorthin und bekamen dann auch noch großes Elefantenkino zu sehen.
Teil 1304. Juni 2015
Sonnenuntergang am Wasserloch in Hallali
Ein Elefantenkrimi.... es geht nachher noch weiter
Teil 1404. Juni 2015
und weiter geht's mit den Bildern am Wasserloch in Hallali
Nach Sonnenuntergang schauten wir noch eine Weile dieser Elefantenfamilie zu, wie sie sich vergnügten. Jürgen meinte zwar, es sei ein Drama mit dem Thema "verstoßener Sohn" . Wie auch immer, es war wirklich interessant dem Treiben dort zuzuschauen inkl. einem romantischen Sonnenuntergang über Etosha.
Teil 1504. Juni 2015
Um 19.00 Uhr hatten wir einen Tisch zum Abendessen reserviert. Es gab Buffet mit Oryx Steak, Fisch, Rind und verschiedene Beilagen und Dessert. Es war ganz ok und der Service ebenfalls. Gekostet hat es 450 NS inkl. der Getränke Wein, Bier Wasser und Kaffee. Kann man auch nicht meckern
Danach ging es nochmals ans Wasserloch. Wieder war eine Elefantensippe
anwesend. Ausserdem schaute ein Rhino
ganz verschämt vorbei, trank und ging dann schnell wieder. Der Besuch der 2 Hyänen, gefiel den Elefanten gar nicht. Sie taten sich aber nichts weiter ausser etwas Getöse. Dann kam noch ein kleiner Schakal. Ihr seht,es war also einiges los am Hallali Wasserloch.
Teil 1604. Juni 2015
Teil 1704. Juni 2015
Als alle weg waren kam ein schreiender schwarz/weißer Vogel, war aber zu weit weg, um wirklich was erkennen zu können. Gegen 22.00 Uhr lagen wir nach einem letzten Gin Tonic auf unserer Terrasse erschöpft im Bett und schliefen schnell ein.
Teil 1804. Juni 2015
17.5.
Um 6.30 Uhr klingelt der Wecker. Um 8.00 Uhr sind wir nach einem angenehmen Frühstück auf Game Drive. Wir sahen:
- Zebras an der Strasse - Kudus am Wasserloch in Goa
- wir warten an der 2ten Wasserstelle in Goa, doch so wirklich was tut sich nicht. Ein einzelner Impala links, eine Impala Herde rechts.. Man wird langsam anspruchsvoll 😕 - auf der Rückfahrt Kudu - und Impalaherden an der vorderen Wasserstelle.
Teil 1904. Juni 2015
Dann ging es weiter zum Wasserloch Noniams. Dort war nichts los. Wir fuhren dann eine Nebenstrecke weiter und kamen dann plötzlich wieder in Hallali raus. Mal kurz eine Stunde im Kreis gefahren und nix gesehen außer ein paar Springböcken.
Dann fuhren wir zum Lookout an der Pfanne
und weiter auf der C38 Richtung Namutoni.
Dort sahen wir:
Riesen Zebra Herden, die vor uns die Strasse die überquerten...
Teil 2004. Juni 2015
Elefanten, die im Sand spielten:
Teil 2104. Juni 2015
- Springbockherden - Gnus
- Giraffen, die schmusten
-nochmal Elefanten - 1 toter Schakal auf Pad -Strauße
Dann erreichten wir um die Mittagszeit Namutoni, wo wir eine kurze Mittagspause einlegten. Dabei beobachteten wir Zebramangusten.
Wir tranken 2 Savannah Dry und 2 Beer Shandy und aßen ein Sandwich NS 150,- Service war ein wenig schleppend und demotiviert.
Dann fuhren wir noch um die Fisher Pan und hatten dort Giraffensichtungen im Busch und später beim Wasserloch Twee Palms auch nochmals Giraffen, die tranken.
Teil 2204. Juni 2015
Die Giraffen flüchten vor uns 😮
Hier bei Twee Palms
Teil 2304. Juni 2015
Teil 2404. Juni 2015
Auch die Zebras sind hier. 🙂
Teil 2504. Juni 2015
Wir waren für heute zufrieden mit unseren Sichtungen. Zwar keine Katzen aber sonst haben wir doch jede Menge gesehen oder? 😈 Für heute Abend hatte ich zu einem sensationellen Preis die Emanya Lodge gebucht. Sie liegt 20 KM von Lindquist gate entfernt.
Wir waren relativ schnell dort ca. 1 Stunde von Namutoni. Bei unserem nächsten Besuch im Etosha werde ich versuchen alle Übernachtungen im Park zu bekommen. Man spart einfach viel Fahrerei und damit Zeit, die man dann besser an den Wasserlöchern der Camps verbringen kann.
Aber Emanya war auch ein Erlebnis. Wir wurden dort gegen 16.00 Uhr sehr freundlich empfangen und wie sich dann später heraus stellte waren wir für diesen Abend die einzigen Gäste 🤪
Nachdem wir uns entstaubt hatten, nahmen wir unseren Sundowner (Gin Tonic) am dortigen Hochsitz vom Wasserloch ein, wo sich einige Eland Antilopen tummelten.
Teil 2604. Juni 2015
Es war schon ein komisches Gefühl in dieser stylischen Lodge ganz allein zu sein.
Um 18.30 Uhr wurde uns ein 5 Gang Menü "à la Nouvelle Cuisine" serviert: Appetizer: Garnelen Vorspeise: Lachsquiche Zitronensorbet Hauptgang: Sirloin Steak mit Peffersauce, Broccoli, Süßkartoffeln und Couscous Dessert: Warmer Schokokuchen mit Amarula Creme Kaffee und Amarulla Likör auf Eis
Alles sehr sehr lecker und die Menge war ausreichend sogar für meinen Mann.
Gegen 21.00 Uhr lagen wir im Bett und hatten eine ruhige entspannte Nacht.
Teil 2705. Juni 2015
18.5.
Wir haben gut geschlafen, und gehen um 8.00 Uhr zum Frühstück. Es gibt ein kleines Buffet (für uns 2 🙄 ) und wir bestellen Eier. Kaffee wurde tassenweise serviert. dafür war es ein guter Crema.
Gegen 9.00 Uhr erst checken wir aus und bezahlen für alles zusammen 1200 NS. Wirklich ein Schnäppchen 😁
Zurück im Etosha fahren wir als erstes zum Chudop Wasserloch. Dort ist großes Kino angesagt: Giraffen, Gazellen, Hyäne, Warzenschwein, Zebras, Schkale, Gnus alles war vertreten. Dort stehen wir eine ganze Weile und schauen uns dieses Spektakel bei strahlendem Sonnenschein an. Was für ein Erlebnis. Hier ein paar Eindrücke:
Teil 2805. Juni 2015
Teil 2905. Juni 2015
Teil 3005. Juni 2015
Danke Bele, ich habe noch mehr von diesen Fotos 😄
Aber das ist was anderes?!
Teil 3105. Juni 2015
In Okaukuejo gingen wir ebenfalls nachmittags zur Wasserstelle, wo wir vor dem Abendessen 2 Elefanten, 6 Giraffen, Schakala, 1 Adler, Gänse, hunderte von Vögeln und Perlhühnern sahen.
Teil 3205. Juni 2015
Teil 3305. Juni 2015
er hat zwar versucht anzugreifen, war aber nicht erfolgreich 🙄
Teil 3405. Juni 2015
Teil 3505. Juni 2015
Teil 3605. Juni 2015
Nun noch ein paar Bilder vom Camp Okaukuejo. Das Camp ist groß, viele Häuser, Rundalows etc aber in einiger Entfernung voneinander. Ich fand die Anlage sehr unpersönlich und zu groß. Im Restaurant herrschte Massenandrang und es war sehr laut, insbesondere vom Stühlerücken der Angestellten beim Frühstück. Ich fand es in Hallali wesentlich angenehmer. Auch der Service im Restaurant war in Hallali um Klassen besser.
Unser Rundalow mit 2 Zimmern, Küche/WZ, Schlafzimmer und Bad. Das war doch kein normales DZ oder?
Teil 3705. Juni 2015
Wir aßen abends im Restaurant, wo wir auch bei Ankunft einen Tisch reserviert hatten. Es lief ein Schakal zwischen den Tischen hin und her und bettelte. Niemand kümmerte sich darum. Das Buffet erinnerte bei der Fleischausgabe eher an eine Kantinenspeisung. Aber naja, wir wurden satt und bezahlten für das Abendessen inkl. Getränke NS 446,-, was ja nun auch nicht wirklich sehr viel ist. Auch die Beleuchtung auf den Tischen hätten für meinen Geschmack etwas besser sein können.
Danach ging es nochmals ans Wasserloch.
Es folgen jetzt noch ein paar Bilder:
an dieser Stelle, als ich dieses Foto gemacht habe, gab es Löwengebrüll und es marschierte eine Katze am oberen Wäldchen entlang. Sie begab sich jedoch leider nicht in den beleuchteten Bereich des Wasserlochs. Also wieder keine Katzensichtung aber gehört haben wir sie wenigstens. 😮
Teil 3807. Juni 2015
19.5.
Ich werde rechtzeitig kurz nach Sonnenaufgang wach, koche uns einen Kaffee und wir gehen erstmal nochmals zur Wasserstelle. Es ist kühl aber nicht kalt. An der Wasserstelle gab es außer ein paar Hühnern udn Vögeln nix zu sehen. Wir beobachteten noch eine Weile die Webervögel udn gingen dann duschen udn zum Frühstück.
Dort war es mehr als ungemütlich. Das Personal räumte die Metallmöbel laut quietschend hin und her, Vögel machten sich an den unabräumten Tsichen zu schaffen. Es war ungemütlich und wirklich nicht schön. Das war bisher die schlechtest geführte Unterkunft, die wir hatten und das Essen war ebenfalls qualitativ nicht in Ordnung.
Trotzdem hier noch ein paar Fotos vom morgendlichen Wasserloch in Okaukueja:
Teil 3907. Juni 2015
Um 8.30 Uhr packen wir unser Auto, holen das Schlüsselpfand in Höhe von 500 NS ab und Jürgen fährt Richtung Anderson Gate und Outjo durch Baumsavanne. Kurz vor dem Gate auf der Teerstrasse hat ein Besucher eine Reifenpanne und bittet uns am Gate Bescheid zu geben, dass Hilfe kommt. Sie trauen sich nicht auszusteigen und das Rad zu wechseln. Man darf ja im Etosha auch gar nicht aus dem Fahrzeug aussteigen, nur bei den Toiletten und an der Pfanne. Ich notiere die Autonummer des Fahrzeugs und wir sagen am Anderson Gate Bescheid. Die Dame dort ruft gleich die Ranger an und schickt jemanden dort hin.
Heute wird das Canopy nicht so genau durchsucht, wie bei der Ausfahrt am Lindquist Gate.
In Outjo legen wir einen Tankstopp ein und tanken für 700 NS. KM Stand 34800. Wir waren schon 1500 km gefahren in den 4 Tagen. Ausserdem kaufen wir noch Getränke im Supermarkt NS 100,-
Wir sind auf dem Weg ins Damaraland zur Twyfelfontein Lodge. Bis Khorixax ist Teerstrasse, danach Gravel.
Trotzdem lassen wir uns von den Schildern zu Vingerklipp verleiten und fahren dort von unserer Strecke ab. Es war zwar sehr schön, hat uns aber doch 1,5 bis 2 Stunden Zeit gekostet. Man kommt halt auf den Nebenstrassen nicht ganz so schnell voran und die Landschaft ist so bezaubernd, dass man gar nicht anders kann, als viele Fotostopps einzulegen. Wobei ich viel aus dem fahrenden Auto fotografiert habe...
Wir zahlen Eintritt, um auf das Gelände zu kommen, NS 20 pro Person. Gäste der Vingerklipp Lodge kommen natürlich gratis rein.
Wir sind mutterseelen alleine und laufen ein paar Schritte. da es um die Mittagszeit ist, ist es sehr heiß.
Eigentlich hatten wir vor, noch einen Drink in der Vingerklipp Lodge zu nehmen, fuhren dann aber doch die 20 km Gravel bis zur C38 wieder zurück, denn wir hatten ja noch ein Stückchen vor uns heute.
Wie schon geschrieben, bis Khorixas ist alles geteert, ab dann Gravel pur, auf und ab, viel Staub udn spitze Steine. Dann hatten wir auch noch eine Baustelle. Irgendwie waren sie dabei die Strasse zu begradigen, überall hohe Steinanhäufungen an der Seite. Ich hatte Angst, dass wir einen Platten fahren. Zumal mein geliebter Mann gerne extrem weit links fährt im südlichen Afrika. Das Navi fing dann auch noch an zu spinnen, es kam mit der Baustelle nicht zurecht und ich musste auf den schriftlichen Unterlagen der Agentur nachschauen, wie wir fahren sollten. Doch auch danach schickte das Navi uns noch 2x falsch. Schließlich legte Jürgen auf meinen Wunsch hin den 4x4 ein und es ging das letzte Stück auf Wellblech vom Feinsten bis zur Lodge. Es wäre aber auch mit einem normalen Auto befahrbar gewesen 😉 Um kurz nach 15.30 Uhr erreichten wir die Twyfelfontein Country Lodge. Wir wurden freundlich empfangen und nach einem Begrüßungsdrink in der Bar fuhren wir bis zu unserem Bungalow nr. 41, um das Gepäck auszuladen. Danach wurde das Auto wieder auf den regulären Parkplatz zurück gestellt. Eigentlich wollten wir noch zu den Felsmalereien aber die Dame an der Rezeption sagte uns, dort würde man um 16.00 Uhr zu machen. Wir sollten es am nächsten Morgen machen.
Ich machte ein paar Fotos von unserem Zimmer aus, dann schauten wir uns die Felsmalereien auf dem Gelände der Lodge an und setzten uns bei wunderschöner Aussicht in die Bar, um uns ein wenig von der anstrengenden Fahrt zu erholen. Für mich gab es zunächst Rock Shandy und für Jürgen Beer Shandy, danach wechselten wir zum Gin Tonic. Auf dem Lodge Areal begegnen einem zahlreiche Klippschliefer. Heute unterwegs sahen wir zahlreiche Ziegen-, Schaf,- und Rinder-Herden, Pferde, Mulis und 2 Eselsgespanne. Jürgen sah noch ein Warzenschwein mit Nachwuchs:-)
Für die Sundowner Getränke bezahlen wir 150 NS.
Der Eingang zu unserem Zimmer.
Teil 4007. Juni 2015
Fotos von der Landschaft in Twyfelfontein....
Das Haupthaus mit Bar und Restaurant
Der Pool wurde gerade renoviert
Die Felsmalereien - beeindruckend.
Zum Abendessen gab es ein ein wirklich schönes Buffett Vorspeisen: Lachs, Huhn,Teigtaschen, Salat Hauptgang: Oryx, Roastbeef, Porc Dessert: Käse, Tiramisu, Mousse au chocolat, Obstsalat, Kuchen
dazu eine Flasche Shiraz und Wasser. Bezahlt haben wir dafür 675 NS. Das war absolut ok. Das Restaurant war relativ gut besucht. Jedoch keine größeren Reisegruppen, sondern mehr Kleingruppen bzw. Paare. Es herrschte eine angenehme Atmosphäre.
Teil 4107. Juni 2015
20.5.
Erst um 7.30 Uhr wurden wir nach einer sehr lauen Nacht mit Ventilator und geöffnetem Fenster wach. Es gab ein schönes Frühstückbuffet und sogar kannenweise Kaffee auf dem Tisch für Jürgen 🙄 Gegen 9.30 Uhr starteten wir zurück zur Hauptstrasse und besuchten spontan das Damara Living Museum. Eintritt: 160 NS Trinkgeld: 50 NS 2 Mobiles gekauft: 350 NS So haben wir, glaube ich, die Damara in ihrem Wirken genügend unterstützt. Wir waren allerdings auch hier wieder die einzigen Besucher. Glück? 😄
Den Besuch der Felsmalereien in Twyfelfontein schenkten wir uns, sondern beschlossen, die Malereien am Brandberg, die White Lady, etwas genauer in Augenschein zu nehmen. Heute geht es nämlich an den Brandberg, in die White Lady Lodge.
So starten wir nach dem netten und informativen Museumsbesuch auf die D2612 Richtung Uis und C35.
Teil 4207. Juni 2015
Wir fahren mal wieder durch eine wunderschöne Landschaft,
der Strassenzustand ist ok, ab und an Wellblech aber naja. Vor Uis an der C35 zahlreiche Verkaufsstände mit bunt gekleideten Frauen in Trachten. Doch mein Mann wollte nicht anhalten 😉 Er weiß warum. Irgendwann kurz vor Uis ging die D2359 ab Richtung White Lady Lodge und Felsmalereien. Dann nochmal ein Abzweig zur Lodge. Nach 2,5 Stunden Fahrtzeit von Twyfelfontein erreichten wir die White Lady Lodge über die letzten Kilometer auf einer Sandpiste aber ohne 4x4. Checkin nett, wir bekommen einen Welcome Drink am Pool. Dann beziehen wir unser Chalet Nr. 3. Von unserer Terrasse blickt man auf den Brandberg.
Heute legen wir mal einen Verschnauftag ein und chillen am Pool und machen sonst gar nichts mehr.
Die Lodge selbst ist ganz nett angelegt. Auf dem großen Gelände stehen diese Steinhäuschen in ausreichendem Abstand voneinander. Auch gibt es einen schönen Campingplatz und eine 2 stöckiges Gebäude, wo eine Reisegruppe untergebracht war.
Am und im Pool verbrachten wir entspannte 2 Stunden bei Beer- und Rockshandy. Der Pool war zwar ein wenig glitschig durch Algen aber sonst ok - zumindest war es erfrischend. da es sehr heiß war, war ich hier das einzige Mal im Pool auf der Reise. Jürgen öfters, er ist nicht so empfindlich bei kaltem Wasser.
Gegen 17.00 Uhr zogen wir usn um für den Sonnenuntergang, den man vom extra eingerichteten Sunset Point der Lodge optimal beobachten konnte. Danach und vor dem Abendessen gab es den obligatorischen Gin Tonic. 😁
Carlos ist auch mit dabei- Hummeldumm lässt grüßen:-)
Zum Abendessen gab es Buffet, 2 Salate, 2 Fleischsorten, Reis, Kartoffeln, Gemüse. Als Vorspreise wurde eine Frühlingsrolle serviert und als Dessert Eis. Es war alles lecker, wenn auch keine kulinarische Offenbarung.
Sehr sympatisch fand ich das Konzert, das die Belegschaft der Lodge nach dem Essen, den Gästen darbot. Es wurden afrikanische Volkslieder gesungen.
Gerne gaben wir hier ein großzügiges Trinkgeld.
Um 21.00 trinken wir noch einen Schluck Wein auf der Terrasse unseres Bungalows und schlafen dann schnell ein.
Wir müssen früh aufstehen, denn am nächsten Morgen wollen wir früh, bevor es wieder zu heiß wird, die Felsmalereien der White Lady besuchen. Die Wanderung mit Guide dauert ca. 2 Stunden und nach Swakopmund mussten wir dann auch noch fahren.
Teil 4307. Juni 2015
21.5.
Mit den Hühnern bzw. durch deren Gegacker wurden wir wach. Um 6.15 Uhr stand ich ohne Wecker auf. Jürgens Handy klingelte erst um 6.30 Uhr.
Um 7.30 Uhr waren wir mit Frühstück fertig, es gab ein schönes Buffet udn bezahlten für die Übernachtung und das Essen und Getränke NS 1944,- Ein gutes Preisleistungverhältnis und ein schöner Aufenthalt auf dieser zwar einfachen aber besonderen Lodge.
Nach dem Frühstück sprach uns der Kellner an udn fragte, ob wir bereit wären einen Angestellten der Lodge mit nach Uis zu nehmen. Ich entgegnete, dass wir erst die Wanderung zur White Lady machen würden und das würde doch 2 Stunden dauern. Er meinte dann das sei egal, sein Kumpel würde dort warten, bis wir von der Wanderung zurück wären. So nahmen wir den jungen Mann mit. Bei Ankunft am Parkplatz der White Lady Felsmalereien gab es ein großes Hallo - sie kannten sich natürlich alle.
Wir zahlten unseren Eintritt 160 NS plus 20 Trinkgeld für den Guide und stiefelten los. Wir waren die ersten Gäste an diesem Tag. Wir hatten eine interessante Wanderung 1 Std.hin, 1 Std. zurück zu den Felsmalereien der White Lady. Eine wunderschöne Landschaft, die roten Felsen gibt es sonst nur noch in Austrialien zu sehen, sagte uns der Guide. Die Wanderung verläuft in einem Tal/Flussbett. Wasserquellen sind inkl.. Dadurch gibt es sehr viel Vegetation. Wir sahen u.a. Spuren von Leoparden, Pavianen, Schlangen und Tümpel mit Kaulquappen, exotische Pflanzen (die Pfeilgift und Rauschmittel für Medizinmänner liefern) sowie den Löwenbaum aus dem z.B. Kaffee und Müsli gewonnen wird.
Anfahrt zum Parkplatz der White Lady Malereien
Die Malereien der White Lady waren sehr beeindruckend udn sind zwischen 5000 bis 2000 v. Christus entstanden.
Nachdem unser Guide Lucas, Spuren von Schlangen ausgemacht hatte, schlug er mit seinem Rohrstock auf jeden Stein und strich über jeden Grasbüschel.
Als wir wieder am Startpunkt der Wanderung ankamen bat er uns noch weitere 2 junge Damen mit nach Uis zu nehmen. Eigentlich war uns das nicht so recht, da wir alles von der Rückbank wegräumen mussten, und man auch nicht weiß, wer da bei einem im Auto sitzt. Doch sie übergingen unsere Zweifel einfach und als ich vom WC kam, saß der Mann von der Lodge und die 2 Mädels auf der Rückbank in unserem Auto. Die 20 bis 30 Km bis nach Uis lauschten wir den Klicklauten der Damara. Natürlich sprachen, wie immer und überall auf der Welt, überwiegend die Frauen.
Um 11.00 Uhr starteten wir in Uis dann über die C34 Richtung Henties Bay. Jetzt ging es ans Meer.
Teil 4407. Juni 2015
Eine langweilige und eintönige Strecke auf staubigem Gravel. Lediglich auf der linken Seite kann ich die kleine und große Spitzkoppe ausmachen, die jedoch im Dunst liegen. Dennoch eine kleine Abwechslung. So langsam ist man verwöhnt von den schönen Strecken durch das Damaraland.
Doch auch die 1,5 Stunden gingen vorbei und bereits gegen 12.30 Uhr erreichten wir Henties Bay.
Wir sind am Atlantik.
Weiter geht es auf der Salzstrasse immer am Meer entlang... Wir halten kurz an einem Schiffswrack. Brrr. war es hier kalt 🤢
Teil 4507. Juni 2015
Nun durfte ich die letzten 60 KM bis nach Swakopmund fahren. Schnell fanden wir Meike's Guesthouse, wo wir uns für 2 Nächte einquartiert hatten. Das habe ich auch selbst gebucht. Wir checkten dort in Zimmer 4 ein. Wir wurden sehr nett empfangen, gleich gefragt, ob wir Interesse an der Buchung von Ausflügen hätten und es wurde für uns ein Tisch im The Tug (das Fischlokal in Swakop unten an der Jetty). Nach einem kurzen Kaffee in der Sonne vor unserem Zimmer und der Übergabe des Stadtplans durch Meike persönlich gingen wir auf Wanderschaft durch die Stadt. Der Damara-Turm war leider wegen Renovierung geschlossen, denn wir hatten strahlenden Sonnenschein und hätten sicher einen tollen Blick von dort oben gehabt. Stattdessen liefen wir runter zum Meer, liefen die Jetty hinaus, drehten dann noch eine Runde durch die Innenstadt, kauften ein paar 6 oder 7 Stück) Ansichtskarten nebst Briefmarken für NS 149,- (das fand ich nun sehr teuer und ich weiß bis heute nicht, ob sich die Dame nicht verrechnet hat) tranken Kaffee und aßen Eis für 80 NS, kauften ein T-Shirt für unseren Sohn Alexander für 210 NS. Dann gab es am Mainstrand noch einen wirklich tollen Sonnenuntergang.
Hier ein paar Eindrücke... Bilder sagen mehr als tausend Worte 🙂
Teil 4607. Juni 2015
und weiter geht unser Stadtrundgang....
Der ehemalige Bahnhof heute ein Luxushotel
Teil 4708. Juni 2015
Nach dem schönen Sonnenuntergang brachten wir die Kamera wieder zurück ins Guesthouse, wir machten uns ein wenig frisch und gingen dann um 19.00 Uhr ins THE TUG zum Abendessen. Wir bekamen einen schönen Tisch direkt neben dem früheren Kartenraum am Fenster mit Blick auf die Jetty und den Strand (aber es war ja dunkel 😄 ). Das The TUG war ja vormals ein Frachter. Sehr nettes Ambiente und gutes Essen. Wir können es empfehlen 😛 Jürgen ass eine Fischsuppe als Vorspeise, ich Muscheln. Beides sehr lecker. Als Hauptgericht wählten wir den gegrillten Klippfisch (sehr, sehr lecker) dazu eine Flasche Rosé von boschendal und 2 Expressi
Bezahlt haben wir 750 NS
Gegen 21.30 Uhr lagen wir im Bett, stellten den Wecker auf 6.30 Uhr, denn wir hatten bereits von zu Hause aus die Living Desert Tour bei Tommy gebucht und wurden deshalb um 8.00 Uhr am nächsten Morgen am Guesthouse abgeholt.
Teil 4808. Juni 2015
22.5.
Nach einer entspannten Nacht, standen wir kurz nach halb sieben auf und waren schon um kurz nach sieben beim Frühstück. Eigentlich zu früh, denn das Frühstück startete erst um 7.15 Uhr. Wir durften aber bleiben, denn es war alles fertig vorbereitet. Der Südafrikaner, der den Service machte redete ohne Unterlass 😈
Ausser uns war noch eine deutsche Familie, ein deutsches Paar und ein älteres Paar aus USA beim Frühstück. Das Frühstück war gut, als Buffet gestaltet, Brötchen, verschiedene Brotsorten (auch Schwarzbrot 😛 ), tolle Marmeladen, Wurst, Käse, Müsli, Eier. Alles, was das Herz begehrt.
Pünktlich um 8.00 Uhr wurden wir von Andrew in einen neuen Landrover zur Living Desert Tour abgeholt. Wir holten dann noch eine englische Familie mit einem Kleinkind in einer anderen Pension ab und fuhren zu den Dünen. Dort trafen wir Chantal, unseren Guide für die Tour, die ebenfalls einen Landy mit 5 Deutschen fuhr. Die Tour wurde zweisprachig kommentiert auf D und GB.
Es war hochinteressant und sogar ein wenig Abenteuer bei der Fahrt über die Dünen bis zum Atlantik. Es lohnt sich auf jeden Fall, diese Tour zu machen, egal bei welchem Anbieter. Wir waren zufrieden mit der Orga und Durchführung und lernten sogar Tommy unterwegs beim WC Stopp (Tommy hat extra eigene WC Kabinen in der Wüste aufgestellt, für die nur er und seine Angestellten die Schlüssel haben) kennen. Er fuhr auch mit einer größeren Gruppe die Tour.
Hier ein paar Fotos:
unterirdischer Spinnenkanal
Ferrari Eidechse
Blindschleiche
Kleine Sandotter
Mini Chameleon
hier ein etwas größeres Exemplar
mal ein bisschen Landschaft
Hüftspinne
Was ein bisschen Wasser so alles macht... richtig feste Schichten
und hier der Versuch mit dem Magneten
Raubtierfütterung 😄
sehr zutraulich ist er auch
Die Demo der Röhrenden Düne
Nach der Abenteuerfahrt über die Dünen landen wir wieder am Atlantik und ein ereignisreicher Vormittag geht zu Ende.
Gegen 13.00 Uhr werden wir wohlbehalten an unserem Guesthouse abgesetzt bezahlen 1300 NS in bar, sind aber voll zufrieden, denn es hat sich gelohnt 😄 .
Dann legen wir mal eine Kaffeepause auf unserer Terrasse in der Sonne ein. Ich schreibe ein paar Postkarten (die teueren, die ich gestern gekauft habe) und dann gehen wir nochmals auf Tour durch Swakopmund.
Wir laufen zur Post und werfen die Karten ein. Sie haben übrigens mit Luftpost exakt 2 Wochen gebraucht, bis dass sie in Deutschland im Briefkasten waren. ... Besuchen noch den Craft Market, der wenig begeistert ... Trinken noch eine Tasse Kaffee in der Kaffeerösterei (sehr zu empfehlen 😛 ) ... Schlendern dann noch durch ein paar Andenkenläden, jedoch erscheint mir alles sehr teuer und ich lasse mich nicht verführen, denn es gibt wirklich schöne Sachen. Langsam zieht Nebel auf, was sofort auf die Stimmung drückt und wir entscheiden und nochmals ins Guesthouse zu gehen, wo wir einen Apéro trinken (heute gibt es Vodka Lemmon) der Gin ist leer 😠 Aber Vodka schmeckt auch. 😉 Um kurz vor 6 laufen wir wieder los und wollen eigentlich in Kukis Pub zum Essen, eine andere gute Adresse in Swakopmund. Wir hatten nicht reserviert und werden weg geschickt. Es ist alles reserviert 😠 😕 Der Wirt ist aber sehr nett und schickt uns schräg gegenüber in das Restaurant Sanchos, wo wir auch ganz gut essen. Surf & Turf für mich und Cordon Bleu für Jürgen und Salate. Heute trinken wir Bier bzw. Savannah Dry und bezahlen 450 NS.
Um 20.00 Uhr treten wir den Rückweg zum Guesthouse an, bekommen nicht mehr mit, wie das Cricket-Spiel zwischen Neuseeland und Austrialien ausgeht und es ist immer noch neblig 😵
Teil 4908. Juni 2015
23.5.
Gleich geht es weiter. Jetzt muss ich erstmal in Sport und was für meinen Rücken tun 😈
Heute fahren wir wir nach Sesriem ins Desert Camp.
Um 6.30 Uhr klingelt heute der Wecker. Um 6.45 Uhr raffe ich mich dann mal auf. Was ist diese Reise doch anstrengend 😉 Mindestens alle 2 Tage, alles wieder zusammen packen, Kühlschrank leeren, Canopy auf- und wieder zuschließen. und und und. Aber wem sage ich das? In Namibia reist man einfach so und es ist aus meiner Sicht noch nicht einmal belastend, sondern inspiriert und motiviert weiter zu fahren, um wieder Neues und Schönes zu entdecken. Die Sache mit dem frühen Aufstehen ist auch kein Problem, denn man geht ja auch abends viel früher ins Bettchen 😉 Bei uns auch bedingt durch den frühen Einbruch der Dunkelheit. Bereits um 18.00 Uhr war es stockfinster. Halt Mai auf der Südhalbkugel. Trotzdem hat man relativ lange Tage, denn es wird ja schon um 6.15 Uhr hell. 😎 Wir gehen zum Frühstück, heute nicht zu früh, wir sind nicht die Ersten. Draußen ist alles nass, es hat die ganze Nacht kräftig genebelt 😠 So heißt das in Swakopmund 😐 Der Südafrikaner hat frei, stattdessen nimmt heute eine 6-köpfige deutsche Gruppe den Frühstücksraum lautstärkenmäßig für sich ein. Um 8.00 Uhr wird es ruhiger, denn sie werden zu ihrer gebuchten Tour abgeholt. Meike übernimmt heute den Frühstücksdienst. Wir reden noch ein bisschen mit Meike und einem holländischen Pärchen, das heute Richtung Damaraland aufbricht. Meike gibt hier wirklich gute Tipps und wir können ja auch ein wenig mitreden, denn wir kommen ja aus dieser Richtung 😄 Dann bezahlen wir bei Klaus (Meikes Mann) für die 2 Nächte inkl. Frühstück 2000 NS.
Das Nebeln hat nun mittlerweile ein wenig nachgelassen. Wir beladen das Auto, fahren noch tanken NS 600,- und starten Richtung Walvis Bay. Es ist immer noch ziemlich dunstig aber wir kommen gut voran. In Walvis bay sehen wir einige Schiffe auf Reede liegen und biegen dann nach links auf die C14 ab. Bis ungefähr in Höhe des Airports ist sie geteert, dann hat uns der Gravel wieder. Es folgt eine langweilige, staubige Gravelstrecke bis kurz vor dem Kuiseb Canyon. Auf der Fahrt über den Pass gibt es sehr schöne Fotomotive und es ist wieder sehr abwechslungsreich und landschaftlich bezaubernd. Jetzt ist es auch nicht mehr so dunstig und der Himmel wird langsam wieder blau.
Teil 5008. Juni 2015
Auch der Gaub Pass runter war sehr schön. Hier einige Fotos von der Fahrt:
Sieht es so vlt, auch auf dem Mond aus?
Hinter jede Kurve sieht es anders aus - einfach nur toll
und schon wieder sieht es anders aus... bald sind wir in Solitaire
Das Foto darf natürlich auf einer keiner Namibia Reise fehlen. Ein Franzose, der zufällig auch dort anhielt fotografierte uns freundlicherweise. Merci Monsieur 😄 Uns war die ganze Fahrt bisher kaum jemand begegnet oder hat uns überholt.
Gegen 13.30 Uhr d.h. nach 4 Stunden Fahrt von Swakop aus, erreichen wir Solitaire.
Dort gibt es den leckeren Apfelkuchen nach Mooses Rezept und eine gute Tasse Kaffee. 😛
Teil 5108. Juni 2015
Der legendäre Apfelkuchen von Solitaire. Es lohnt sich!
Der anschliessende Gang über den Autofriedhof darf natürlich auch nicht fehlen:
Und weiter geht es nach Sesriem, noch eine gute Stunde Fahrt.
Unser Zelt für die nächsten 2 Nächte im Desert Camp
Teil 5209. Juni 2015
Um 14.45 Uhr d.h. nach ca. 5 Stunden Fahrtzeit inkl. Pausen und Fotostopps von Swakop aus erreichen wir das Desert Camp. Der Check-in ist freundlich aber die junge Dame war ein wenig unsicher im Verhalten und bzgl. der Reservierung des Tischs für das Abendessen in der Sossouvlei Lodge, die 5 Km entfernt liegt und wo für uns auch Frühstück gebucht ist. ein Kollege, der sich im Hintergrund der Reception aufhielt, unterstützte sie ein wenig und es hat auch alles funktioniert. Unser Tisch war abends reserviert 😄 . Wir beziehen Zelt Nr. 8 und plötzlich blinkt meine Kamera wie wild udn löst nicht mehr aus. Ich nehme den Akku raus, blase ihn ein wenig an und setze ihn wieder ein. Schon ist die kleine Störung vergessen. Das wäre ja mal was gewesen. 😈
Wir parken neben unserem Zelt-Chalet und Jürgen lädt das Gepäck aus. Ich bin ja mit meiner Kamera beschäftigt 🤢
Ein Küche haben wir auch. Man könnte sich auch ein Grillpaket kommen lassen und gemütlich am Zelt grillen. Aber wir gehen lieber essen und lassen uns bedienen bzw. bekochen 🙂
Danach fahren wir erstmal zur Sossouvlei Lodge, um im dortigen adventure Center unsere Tour zu den Dünen am nächsten Morgen zu buchen. Denn wir haben beschlossen, dass wir mal einen Selbstfahrer-Ruhe-Tag einlegen und uns morgen mal zum Sossouvlei fahren lassen. - So langsam zehrt die "Fahrerei" doch ein wenig an den Kräften. Aber das ist ja alles kein Problem. Das bekommt man doch alles schnell und ohne Probleme geregelt. Wir werden im Adventure Center nett beraten und die Dame verkauft uns die Dünentour am nächsten Morgen für NS 1050 inkl. Frühstück in den Dünen. 😛 Um 6.00 Uhr sollen wir an der Reception noch einen Kaffee trinken und um 6.20 Uhr öffnet das Tor - zum Sonnenaufgang 😎 😎 Dann fahren wir noch im Shop an der Tankstelle vorbei, kaufen noch Lemmon und Wasser für 60 NS.
Zurück auf unserer Terrasse nehmen wir erstmal unseren Vodka Lemmon oder auch 2 oder 3 zu uns und entspannen ein wenig, ein schöner Sonnenuntergang inkl. 😄
Ausblick von der Terrasse, ist das nicht schön?
Hier entsteht eine neue Anlage nicht weit vom Desert Camp entfernt
Beim Putzen meiner Brille, fällt mir ein Glas heraus. Für Jürgen kein Problem, er repariert das schnell mit seinem Schweizer Messer - es hatte sich nur ein Schräubchen gelockert, es war aber noch da - Gott sei Dank 😄 . Doch auch er brauchte erstmal seine Brille. Wir sind halt beide nicht mehr die Jüngsten 😉
Wir genießen die Ruhe und die leichte Brise und die Sonne auf unserer Terrasse mit Blick in die Weite. In ca. 30 Minuten geht die Sonne unter.
Heute Abend werden wir ja das so groß angepriesene Buffet in der Sossouvlei Lodge mal testen. Wir hatten ja bei der Ankunft einen Tisch reserviert.
Ach ja, ich habe ja noch gar nicht von unseren Tiersichtungen heute berichtet. Unterwegs sahen wir ein paar Oryxe und an unserem Zelt liefen 2 Laufvögel 🤢 vorbei. Ich hatte leider gerade die Kamera nicht griffbereit. 😕 😐
Klaus in Swakopmund erzählte uns heute morgen beim Frühstück, dass sich das Wetter um 2 Monate verschoben hätte. Es sei derzeit 10-15 °C wärmer als normalerweise um diese Jahreszeit.
Hier in der Wüste ist es wirklich wieder heiß 25-30°C mindestens, wobei ich nirgends in Namibia je ein Thermometer gesehen habe. Im Auto war auch keins. Ich kanns also nur schätzen...
Ich werde morgen berichten, wie warm oder kalt die Nacht war.
Die Sonne ist nun untergegangen und schon erhebt sich ein kühler, starker Wind. Es ist erst 17.20 Uhr und es wird nun auch schnell dunkel. 😵
Teil 5309. Juni 2015
Um kurz vor 18.00 Uhr fahren wir in die 5 km entfernte Sossouvlei Lodge, nehmen dort noch einen Drink NS 50,- und essen zu Abend bei Kerzenschein und Blick aufs Wasserloch, wo sich viele Antilopen tummeln. Hier ist es überhaupt nicht windig und man braucht noch nicht mal eine Jacke. Gäbe es das bei uns im November? 🤢 Es gibt ein tolles Buffet, alles was das Herz begehrt. Jürgen wird jedoch keinen Springbock mehr essen und ich spare mir das Zebra in Zukunft auch. Es hat uns nicht gemundet aber wir haben es probiert.
Um 21.00 Uhr liegen wir im Bett, nachts höre ich einen Hund oder die Geckos bellen? 🙄 🤪 Und es war frisch. Man konnte schon ein warmes Nachtgewand und die Decke vertragen.
24.5.
Heute klingelt der Weckerum 5.00 Uhr, denn um 6.00 Uhr müssen wir ja an der Sossouvlei Lodge sein, um an der Fahrt zu den Dünen teilzunehmen.
Unser Guide heißt Jonathan und ist sehr nett und angenehm im Umgang. Ausser uns sind noch 2 Paare dabei, eines aus Hawaii und eines aus England. In Sandwich Manier, also mehrer Lagen übereinader sind wir angezogen, denn noch ist es frisch udn es wird gleich noch kalt werden, wenn wir mit 80 kmH im offenen Fahrzeug in die Dünen fahren. In dem Fahrzeug, einem umgebauten Armee-Jeep liegen auch dicke Steppdecken auf jedem Sitz, womit man sich auch noch einpacken kann. Ich setze sogar kurzzeitig die Kapuze meiner Softshell-Jacke über die Ohren. Es ist wirklich eisig 😈 Pünktlich um 6.20 Uhr geht das Tor zum Park auf und die Fahrzeug-Karawane setzt sich in Bewegung. Es sind 65 Km zu fahren bis zum Vlei bzw. bis zum 2x4 Parkplatz. Doch wir halten auch schon vorher mal an. Jonathan zeigt uns eine White Lady (die Wüstenspinne in der Namib!) und wir dürfen den Sonnenaufgang bewundern und fotografieren. Um 6.30 ca. geht die Sonne übe den Bergen hinter uns auf 😎 Big Daddy eine der hinteren Dünen erreichen wir nach 5 KM Tiefsand, wo man ein 4x4 Fahrzeug für benötigt oder mit den Shuttles fahren muss, um ca. 8.30 Uhr. Schnell pellen wir uns aus unseren Kleiderschichten und starten unsere Wanderung mit der teilweisen Besteigung von Big Daddy und dem anschließenden Abstieg ins Dead Vlei. Was für ein Erlebnis! 😄
Jürgen rennt dort hoch, wie ein Bessener, wie wenn ihn jemand verfolgen würde. Ausser uns anderen 6 Leuten war aber niemand hinter ihm. Ihm gefällt so etwas. Wir anderen nehmen und etwas mehr Zeit und genießen die Aussicht. Auf der linken Seite ein Vlei, wo ab und zu Wasser steht. Allerdings zum letzten Mal 2011, wie mir Jonathan sagt. Auf der rechten Seite liegt das Dead Vlei. Die Landschaft ist absolut gigantisch.
Bilder gibt es morgen!
Gute Nacht!
Teil 5410. Juni 2015
Bilder von unserer Tour ins Sossouvlei
Bei der Abfahrt vor dem Tor
Die Sonne geht auf
Düne 45 - bis hierher kommt man ohne 4x4
Teil 5510. Juni 2015
auf dem Weg zum Aufstieg auf Big Daddy
da oben läuft Jürgen
mein Schatten 😄
der Blick von oben
der Blick nach oben 😄
steil düne-ab geht es runter ins dead Vlei. Ich hatte danach 5 cm hoch Sand in meinen Schuhen 😈
ein bisschen Bewegung tut doch gut. Hier im Dead Vlei, wir haben es geschafft 😄
Das Vlei fast menschenleer 🙂
Jetzt gibt es Frühstück im Sossouvlei 😛 lecker 😁
mit Blick auf Big Mama - die kann man auch besteigen 😉
Teil 5610. Juni 2015
Jetzt treten wir die Rückfahrt nach Sesriem an. Die Farben auf den Fotos ändern sich jetzt. Die Sonne steht hoch am Himmel und es ist gut warm.
Adieu Sossouvlei für heute
Gegen 12.30 Uhr erreichen wir wieder die Lodge, holen uns noch eine Kopie des Permits damit wir nachmittags nochmals in den Park fahren können, um den Sesriem Canyon zu besuchen.
Jonathan bekommt von uns noch ein schönes Trinkgeld. Es war wirklich eine schöne Tour. 😄
Doch dann gehen wir erstmal ins Desert Camp und legen uns an bzw. Jürgen in den Pool. Dort gefällt es uns so gut, wir entspannen, trinken was an der Bar und fahren dann doch nicht mehr los zum Sesriem Canyon. Wir werden ja noch den Fish River Canyon besuchen. Und in dieser kurzen Zeit, kann man eben nicht alles machen wollen. 😉 Am Pool haben wir dann doch noch eine Katzensichtung auf unserer Reise. Eine Riesenkatze, 3x so groß wie eine Hauskatze lag unter Jürgens Liege. 😠
Meine Kamera wird gerade aufgeladen und ich habe nur ein paar Fotos mit dem Handy gemacht. Die möchte ich Euch hier nicht zumuten 🤢
Jetzt habe ich doch die Fotos vom Handy runtergeladen. Dann lade ich sie halt doch hier hoch:
sieht putzig aus, ist aber eine Wildkatze. Ich habe sie nicht gestreichelt... hab mich nicht getraut 😉
Abends geht es wieder zum Essen in die Sossouvlei Lodge. Heute Abend probieren wir andere Wildsorten. Es schmeckt wieder vorzüglich. 😛 Wir bezahlen für das Abendessen NS 700,- und für die Getränke nachmittags an der Bar im Desert Camp 100,- NS
Teil 5710. Juni 2015
25.5. jetzt ist unsere letzte Woche angebrochen. Heute ist Montag und am Sonntag fliegen wir wieder zurück 😮
Heute schlafen wir aus bis ca. 7.30 Uhr. Es ist schon komisch das so zu schreiben, denn 7.30 Uhr ist ja eigentlich nicht ausschlafen aber in Namibia schon. Wir packen mal wieder unseren Krempel zusammen. Es wird immer einfacher mit der Packerei, denn die Koffer werden immer leerer und der Plastiksack mit der Schmutzwäsche im Canopy immer voller. Das ist das einzig Positive daran, da die Zeit nahezu rast. 🙁 Wir frühstücken gemütlich in der Sossouvlei Lodge auf der Terasse, es sind um die Uhrzeit kaum noch Leute da und gegen 9.30 Uhr fahren wir los in Richtung Tirasberge über die C27 und D707. Eine wunderschöne Strecke mit vielen Fotostopps.
vorbei an der Mirage Desert Lodge. Sieht schon sehr futuristisch aus 🙂
Man weiß gar nicht, welche Seite der Strasse schöner ist links oder rechts?
auf dem Weg zur Namtib Farm, abgebogen von der D707 hier auf Farmpad
Gegen 14.00 Uhr erreichen wir nach dieser landschaftlich wirklich wunderschönen Fahrt bereits die Namtib Farm, die man 12 Km von der D707 auf einer Sandpad erreicht. 2x mussten wir ein Tor auf- und zumachen.
Wir werden sehr nett von den Gastgebern Torsten und Lynn empfangen, bekommen einen Begrüßungsdrink. Lynn zeigt uns den Bungalow Nr. 3 bestehend aus 1 Schlaf-Zimmer, eine Innenhof, Bad und Terrasse. Lynn berät uns zu den Wandermöglichkeiten in der Nähe. Doch zunächst wird uns Kaffee und Kuchen angeboten, was wir gerne annehmen. Den Kaffee und Kuchen bringt uns eine Angestellte auf unsere Terrasse. Der Kuchen ist lecker und der Kaffee schmeckt auch.
Die Warmwasserversorgung für jedes Zimmer bzw. jeden Bungalow. Wenn man warm duschen möchte, sollte man das abends machen. Morgens ist das Wasser noch nicht wieder erwärmt.
Um ca. 15.00 Uhr starten wir auf eine kurze Wanderung auf den Berg hinter der Farm, was sich aber als ziemliche Kletterpartie herausstellt.
Das ist der Hausberg, den wir erklimmen 😈
Gegen 16.30 Uhr sind wir wohlbehalten zurück und haben einen tollen Ausblick gehabt! Natürlich gehen wir gleich auf die Sun-Downer Terrasse. Dort steht auch ein Kühlschrank, aus dem man sich Getränke nehmen kann wenn man sich in eine Liste einträgt. Das machen wir natürlich gerne.
Teil 5811. Juni 2015
Wir steigen langsam auf:
Was für ein Ausblick 😄
Blick auf die andere Seite
Wieder unten auf der anderen Seite des Bergs
Zurück auf der Farm, wo es übrigens auch blühende Köcherbäume zu bestaunen gibt, gehen wir schnurstracks auf die Sundowner Terrasse.
Beim Sonnenuntergang kommen wir ins Gespräch mit einem Paar aus Berlin, die insgesamt 4 Wochen unterwegs sein werden. Später gesellen sich dann noch ein englisches Paar zu uns. Sie werden 6 Wochen unterwegs sein. Nun bei uns geht das derzeit noch nicht, da wir noch ein wenig arbeiten müssen, bis dass wir solange Urlaub am Stück machen können. 🙂
Teil 5911. Juni 2015
Um 18.45 Uhr essen wir zusammen mit den Gastgebern und weiteren 8 Gästen zu Abend. Da Africa Day und damit Feiertag ist, servieren Torsten und Lynn selbst. Die Angestellten haben frei. Es gibt: Kohlsuppe, Geschnetzeletes vom Oryx mit Paprika, Reibekuchen und gebackerner Kürbis und zum Dessert eine Creme. Wir trinken beide Rotwein und Wasser. Es war sehr lecker udn reichlich, da alles in großen Schüsseln bzw. auf Platten auf dem Tisch stand udn man sich selbst bedient hat.
Aber viel wichtiger für mich ist der Kontakt zu den Farmern, die interessanten gesellschaftspolitischen Gespräche, die man bei solchen Essen mit den gastgebenden Farmern führt. So erfährt man einiges über Land und Leute und das ist m.E. beim Reisen mindestens genauso wichtig, wie schöne Besichtigungen und Landschaften oder tolle Tiersichtungen.
Wir unterhalten uns über das namibische Schulsystem und im Vergleich dazu über das deutsche, englische und holländische. Durch die großen Enternungen in Namibia gehen die Kinder normalerweise zumindest während der Highschool auf ein Internat und sind dann nur in den Ferien zu Hause. In Namibia gibt es kein Ausbildungssystem mit Handwerkslehren, wie in Deutschland, was Torsten schade findet, denn solche Ausbildungsberufe werden eigentlich benötigt. Torsten erzählt auch die traurige Geschichte des Besucherzentrums in Aus, der nächsten Stadt, 250 km entfernt, das eine Damarafrau aus Keetmannshoop aufbaute udn als es den ersten Profit erwirtschaftete wurde die arme Frau aus der Stadt gemobbt. Die Bürger von Aus übernahmen das Center selbst udn wirtschafteten alles wieder herunter, sodass es heute geschlossen ist. Wie schade. Auf der Farm gibt es 6 Angestellte, die einen Mindestlohn in Höhe von NS 4,-/Stunde bekommen. (Der Mindestlohn wird von den Gewerkscahften und der Regierung festgelegt) Ausserdem bekommen die Arbeiter mind. 300 NS ERnährungspauschale pro Monat. (Auf der Namtib Farm bekommen die Ansgestellten NS 400 pro Monat) Diese Ernährungspauschale kann auch in Naturalien bezahlt werden. Ausserdem ist der Farmer verpflichtet seine Angestellten bei Urlauben oder Wochenend-Heimfahrten zur nächsten Bushaltestelle zu fahren. Diese befindet sich im Fall der Namtib Farm in Aus also 3 Stud. Fahrtzeit entfernt. Wir hatten noch einige andere Themen, es war wieder hochinteressant und ein sehr schöner Abend. Gegen 21.30 Uhr löst sich die Tafel auf.
Teil 6011. Juni 2015
26.5.
Nach einem gemeinsamen Frühstück mit den 3 anderen Paaren und dem Farmerpaar am großen Tisch brechen wir um 8.45 Uhr auf nach Lüderitz. Wir bezahlen für Abend-Essen und Getränke 570 NS incl. Tringkeld. Die Übernachtung war schon im Vorfeld bezahlt. Schade eigentlich, wie hätten es noch gut und gerne 2 -3 Tage länger dort ausgehalten. Naja, wenn wir in Rente sind 😉
Jetzt gibt es wiedr ein paar Bilder von der Fahrt bis nach Lüderitz.
noch auf dem Farmgelände mit Blick auf das Haupthaus
über die Farmpad geht es zurück zur D707
Wieder auf der D707 überholen wir wieder 2 Radfahrer, ich glaube die hatten wir gestern schonmal überholt. Wie mutig 😈
ein erstes Pferd, ob es ein Wildpferd ist, weiß ich nicht. Es stand auf jeden Fall am Strassenrand.
Ankunft in Aus. Im Bahnhofhotel trinken wir einen Kaffee udn essen ein stück Kuchen. NS 100,- Einen tankstopp legen wir auch mal wieder ein. Der letzte war in Lüderitz aber wir haben einen Doppeltank, sodass nach der Tanknadel eigentlich ncoh kein Bedarf besteht. KM Stand 36232, 68 l für 800 NS. Um die Mittagszeit geht es weiter nach Lüderitz. (125 km) Ich hatte eingentlich erwartet, dass wir länger brauchen würden über die D707 aber es war wirklich entspannt und wir haben uns wirklich nicht abgehetzt. Jetzt fahren wir ja wieder auf geteerter Strasse, die sich schnurgerade durch die Landschaft zieht und wirklich in einem hervorragenden Zustand ist.
Die Wildpferde von Garub
Es tut sich schon was an der Wasserstelle. Wir sind ganz alleine hier 😄
Am Bahnhof Garub, dirket neben der Strasse, steht auch eine Gruppe
Ein wenig mittagsschläfrich sind sie schon.
Teil 6111. Juni 2015
Um 13.20 Uhr kommen so nach ausgiebiger Wildpferdesichtung wohlbehalten in Lüderitz an. Wir wurden bei herrlichem Sonnenschein empfangen, bezogen unser Zimmer im Bay View Hotel Mitten in der Stadt an der Bismark-Street. Check-In war korrekt.
Der Innenhof mit Pool, um den die Zimmer angeordnet sind
Wir möchten das schöne Wetter nutzen und laufen ziemlich schnell los, die Hauptbesichtigungpunkte ablaufen, wie Waterfront, Diamantenberg, Felsenkirche. Her ist alles klein, eigentlich ein Dorf, immense Bautätigkeit überall.
Hier einige Eindrücke:
Craft Market an der Waterfront
Blick vom Diamantenberg auf die Stadt
Dann tranken wir etwas am Pool unseres Hotels in der Sonne, was wir an der zum Hotel gehörigen Bar/Kneipe kaufen für 50 NS (Bier und Savannah Dry). Um 16.00 Uhr wird es jedoch plötzlich merklich kühler. Noch haben wir uns nicht entschieden, wo wir heute Abend essen gehen. Hier im Hotel gibt es zwar ein Restaurant, jedoch sieht leider nicht alles so einladend aus. Auch im Hotel selbst scheint ein wenig die Zeit stehen geblieben zu sein, wie auch wenn man durch die Stadt läuft. Die Zimmer sind zwar groß und auch sauber aber einen besonderen Charme versprühen sie irgendwie nicht gerade mit den Möbeln teilweise aus Pressspan und teilweise aus massivem Holz.
Gegen 16.30 Uhr starten wir nochmals zu einem Spaziergang, jetzt allerdings haben wir unseren SoftshellJacken an. der Wind ist wirklich kalt aber es scheint immer noch die Sonne.
Zwischen 16.00 und 17.00 Uhr kann man auch die Felsenkirche von innen besichtige. das machen wir und lassen auch eine kleine Spende dort. NS 15,-. Auch der Ausblick über die Stadt vom Woermann Haus aus ist schön.
Dann laufen wir ein Stück am Meer entlang bis zum Nesthotel, ein sehr moderner Bau direkt am Meer aber etwas ausserhalb der Stadt. Dort nehmen wir einen Sundowner auf der Terrasse. NS 100,-
Das Hotel selbst ist sehr modern und wirkt fast steril. Wir überlegen kurz, ob wir dort zu abend essen sollen verwerfen aber dann doch wieder den gedanken, nicht zuletzt nachdem wir die Karte studiert haben.
Auf dem Rückweg in die Standt kommen wir am Restaurant Barrel, einer urigen Kneipe vorbei, wo man laut Führer gut gegrillten Fisch essen kann. Das war leider ein Trugschluss. Es war wirklich nciht gut. Ich habe mich so geekelt, dass ich die ganze Nacht udn am nächsten Morgen noch, Magenprobleme hatte 🙄 😈 🤩 🤢 . Nach dem Frühstück im Hotel ging es wieder - Gott sei Dank.
Teil 6211. Juni 2015
Fortsetzung folgt erst morgen. Muss jetzt zum B2Run und dort 6,5 km laufen bzw. walken. Deshalb erst morgen mehr....
Teil 6312. Juni 2015
JuRo schrieb:Hallo,
ich hoffe, dein Lauf war erfolgreich und wir können uns morgen auf die Fortsetzung freuen. Von mir aus kann eure Reise ruhig noch ein bisschen andauern. 😎
Gute Nacht
JuRo
Ja Danke JuRo,
ich habe für die 6,2 Km immerhin nur 54 Minuten gebraucht, da ich ja nur walke! Für mich aber eine gute Zeit, da ich ja wegen Namibia auch nicht so gut im Training war 😉
Also jetzt geht es weiter:
27.5.
Wir hatten uns gestern am Nachmittag in Lüderitz Tickets geholt für die Führung am nächsten Morgen in Kolmannskoppe: 160 NS glaube ich. Ich habe vergessen, es aufzuschreiben. Auf jeden Fall kann man Kolmannskoppe nur von 8.00 bis 13.00 besichtigen. Den Permit/Tickets gibt es vor Ort oder in dem Besucherzentrum in Lüderitz in der Bismark Street neben dem Bay View Hotel.
So wir stehen gegen 7.45 Uhr auf, mir war ja nicht so gut 😈 , frühstücken (recht gut) Buffet und Eier als Bestellung und müssen dann auch schon los. Nach Kolmannskoppe fährt man ca. 10-15 Minuten Richtung Aus. Im Hotel bezahlen wir für die Übernachtung mit Frühstück 815 NS
Unsere Führung startet um 9.30 Uhr. Wir sind eine relativ kleine Gruppe und die Führung ist auf Deutsch, das Wetter toll, blauer Himmel und kein Wind, was anscheinend nicht so häufig vorkommt. Wir haben einfach Glück... wenn Engel reisen 😘
Der Kaufladen gehörte der reichsten Frau im Ort... was es in Namibia nicht gab konnte in Deutschland bestellt werden...
Die Bestellliste von Waren aus Deutschland und das um 1908!
Die Führung ist kurz und knackig aber nicht weniger informativ. Hinterher kann man sich noch auf eigene Faust umschauen und Fotos machen, so lange man möchte.
Es gab dort Anfang des 20 igsten Jahrhundert, alles, was das Herz begehrte.... Jede Familie bekam täglich: - einen Block Eis geliefert, um die Lebensmittel zu kühlen - 1 Kasten Sprudel - einige Liter Süßwasser udn genügend Meerwasser
Es gab einen Meerwassertank, mit dem gewaschen und teilweise gekocht wurde. Das Wasser kam aus Lüderitz mit Pferdefuhrwerken. Das Süsswasser kam aus Kapstadt per Schiff nach Lüderitz.
Ferner gab es Kaufladen, Bäcker, Metzger, eine Eisfabrik für die Eisblöcke, die täglich geliefert wurden, ein Krankenhaus, eine schule mit 44 Schülern und 1 Lehrer.
diese Strassenbahn fuhr durch den Ort
Die Ladenbesitzerin war kinderlos aber verheiratet. Kinderlos vielleicht wegen der getrennten Schlafzimmer?
Teil 6412. Juni 2015
Das Krankenhaus
Auf dem Berg gab es sogar ein Meerwasser-Schwimmbad mit Sprungbrett. Jürgen überzeugte sich persönlich davon. Mir war der Aufstieg zu anstrengend. Das Schwimmbad war aus rosa Granitplatten gebaut worden. Das Management hatte eigene Häuser und die deutschen Arbeiter und Angestellten wohnten in Wohnungen. Es gab Häuser mit Wohnungen für Familien und andere Häuser mit Wohnungen für die Junggesellen.
Dann gab es Lager für die namibischen Diamantensucher. Diese hatten einen 2 Jahresvertrag, der nicht verlängert wurde. Nach 2 Jahren kamen andere dran.
Es gibt viele Geschichten darüber, was die Diamantensucher alles probiert haben, um ihren eigenen, persönlichen Diamantenbestand aufzubauen. Deshalb kamen sie auch, bevor sie abreisten aus Kolmannskop, in Quarantäne, wurden geröntgt und mussten Rhizinussöl trinken, um auszuschließen, dass sich auch wirklich keine Steine in ihrem Körper befanden.
Häuser des Lehrers, Architekten, Buchhalters
Das Haus des Chefs Stauch wird gerade saniert...
Die Granitbadewanne im Hause Stauch ist noch original
Ganz so gut in Schuss sind die anderen Häuser nicht:
ziemlich versandet
Nicht so auf der Kegelbahn oder in der Turnhalle. Diese wurden erst etwas später fertig gestellt und auch heute noch ganz gut in Schuss:
Wir hätten es noch länger ausgehalten, denn es gibt wirklich viel zu entdecken in dieser Geisterstadt. Die Führung hat uns sehr gut gefallen.
Ich kam natürlich nicht ungeschoren an dem Souvenirshop vorbei und kaufte ein paar Kleinigkeiten für 255 NS.
Um 11.20 Uhr fuhren wir los Richtung Fish River Canyon. Wir hatten ja eine lange Fahrt vor uns.
Auf der Rückfahrt nach Aus sahen wir wieder ein paar Pferde und ein paar Oryxe von der Strasse aus, hielten aber heute nicht wieder an zum Fotografieren.
Die Strecke bis Aus kannten wir ja schon von gestern, sehen es jetzt aus der anderen Richtung.
Teil 6513. Juni 2015
Hinter Aus fahren wir zunächst durch langweiliges Rinderzuchtgebiet. Erst ein ziemliches Stück hinter Aus wird die Landschaft wieder etwas abwechslungsreicher.
On the road....
In Seeheim sollten wir eigentlich auf die C12 abbiegen in Richtung Fish River Canyon, wir befanden uns jedoch laut Navi auf der C37? So fuhren wir noch 12 Km weiter auf der B4 und biegen nach rechts auf die neu angelegte C12 (die frühere D545), zwar eine Gravelroad aber in hervorragendem Zustand. Später sehen wir dann, dass sich die C37 und die neue C12 irgendwann wieder vereinigen. Zum ersten Mal kam tatsächlich an einem der zahlreichen unbeschrankten Bahnübergängen tatsächlich ein namibisher Güterzug in einer total überhöhten Geschwindigkeit mit 8 Waggons im Schlepptau angeächzt. Der Lokführer winkte uns freudestrahlend (endlich hatte mal ein Auto angehalten, um ihn durchzulassen) 🤢 Ich war so perplex, dass ich ganz vergass zu fotografieren 😮 Wir kamen am Nautedamm vorbei, wo wir unsere erste Wasserdurchfahrt hatten, dann an Wein- und Palmenplantagen vorbei, wohl ein neues Projekt hier in der Gegend.
Um kurz nach 15.00 Uhr fuhren wir an unserer gebuchten Unterkunft, dem Canyon roadhouse vorbei, um noch den Fish River Canyon zu besuchen. Dazu mussten wir in Hodas einen Permit für 170 NS (24 Std. gültig) erwerben und dann nochmals 10 KM bis zum Main Viwe Point zu fahren. In allen Führern stand, dass man Nachmittags schlechtes Licht im Canyon hätte - ich persönlich fand die Lichtverhältnisse am späten Nachmittag nicht so schlecht. Der Canyon führt sogar noch Wasser. Vom Main View Point fuhren wir nochmal ein paar hundert Meter, stellten dann das Auto ab und liefen bis zum Hikers View Point am Canyon Rand entlang. Sehr schön udn das kurz vor dem Sonnenuntergang. Jürgen inspizierte genauestens den Ort, an dem die Wanderungen in den Canyon hinunter starten. Irgendwann wird er vielleicht diese Wanderung mal machen 😕
Teil 6613. Juni 2015
Die Rückfahrt vom Canyon zum Roadhouse war sehr angenehm, da wir nun die Sonne im Rücken hatten udn so die Karasberge auf die wir zufuhren wunderschön angestrahlt wurden. Leider haben wir davon keine Fotos gemacht 😮
1 Straußenmann und 3 Frauen überquerten vor uns die Strasse im Laufschritt. das erste Mal, dass wir rennende Strauße in Namibia sahen. Auch davon keine Fotos 🙁
ein Oryx graste im Garten vor unserem Zimmer, leider ein bisschen verwackelt 😉
Gegen 17.00 Uhr erreichten wir das Canyon Roadhouse, checkten in Zimmer 10 ein, nahmen einen Drink an der Bar und aßen sehr gut à la carte:
Vorspeise: Erbsensuppe Game Carpaccio
Springbock sirloin 😛 😛 😛 super zart Hähnchenbrust Hawaii soll laut Jürgen auch lecker gewesen sein.
Dessert Variationen, die wir uns teilten
Jürgen 2 Bier Ich 2 Glas Wein
2 Espressi
Heute hatten wir wirklich viel gesehen und erlebt.
Nun noch ein paar Eindrücke vom Roadhouse
Die Bar
So sieht es im Restaurant aus 😁
so im Garten...
Nettes Ambiente, ein wenig US Flair im Süden von Namibia 😄
Teil 6713. Juni 2015
28.5.
Um 7.30 Uhr werden wir ohne Wecker wach. Wir hatten ein gutes und angenehmes Frühstück zwichen den alten Autos. Es waren auch nicht so viel Gäste im Roadhouse. Ausser uns noch 2-3 Pärchen und eine Familie. Dadurch ging alles ganz gemächlich über die Bühne.
Wir bezahlten für Essen, Getränke und ein T-shirt für unseren Sohn NS 714,-, was ich als ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis ansehe.
Ich mache noch ein paar Bilder:
Gegen 9.00 Uhr fahren wir wieder Richtung Norden zur B4 und dann Richtung Keetmanshoop.
Der Blick zurück Richtung Canyon
Wein, soweit das Auge reicht. Aus den Trauben wird kein Wein gekeltert, sondern Rosinen hergestellt.
Die Palmenplantagen
Unsere einzige Wasserdurchfahrt 😁
Teil 6813. Juni 2015
In Keetmanshoop, was ein kleines geschäftiges Städtchen ist, hielten wir kurz an und machten einen kleinen Rundgang um den Park herum und ein paar Fotos der zahlreichen Kirchen...
Dann ging es weiter Richtung Köcherbaumwald. Blöderweise haben wir uns von den Schildern und vom Navi in die Irre führen lassen und landeten bei einer Farm/Campingplatz, wo wir NS 160 löhnen mussten, um auf das Gelände zu kommen.
Solche Sachen sind halt Anfängerfehler und obwohl hier im Forum immer wieder vor solchen Escapaden gewarnt wird, passiert es einem doch immer wieder. Wie heißt es so schön? Aus Schaden wird man klug und Reisen bildet 😁
Wir kamen erst um 12.00 Uhr bei glühender Mittagshitze bei den Bäumen an, und so richtig nach Wandern war uns nicht zu Mute. Auch schenkten wir uns die Weiterfahrt zu Giants Playground, den wir hätten mit dem gleichen Ticket besuchen können.
Trotzdem ein paar schöne Bilder. Immerhin können wir sagen, wir waren dort 😉 Und die Bäume blühten!!
Davon sahen wir jede Menge zwischen den Felsen 😁 😄
hier mit einem großen Webervogelnest
Ziemlich schnell treten wir unsere Weiterfahrt, zurück zur B1 in Richtung Mariental udn Kalkrand an. Die nächsten 2 Tage werden wir in der Teufelskrallen Lodge in Kalkrand verbringen und es liegen noch einige Kilometer vor uns. Auf der B1 Richtung Windhoek ist bisher am meisten Verkehr, auch sehr viele LKWs. Die Landschaft ist ziemlich eintönig, erst ab Mariental wird es wieder interessanter.
In Mariental legten wir mal wieder einen Tankstopp ein. Jürgen wollte unbedingt warten, bis dass sich die tanknadel mal bewegt. das tat sie nun. D.h. wir hatten den 2ten tAnk angebrochen, und die Nadel bewegte sich zusehends nach unten. In Mariental tankten wir somit 100 l und bezahlten NS 1100,-
Dann kauften wir im dortigen Tankstellen-shop noch ein paar kühle Getränke für unseren bevorstehenden Kalahari Aufenthalt NS 50,-.
Um 15.20 Uhr kamen wir in der Teufelskrallen Lodge, deren Reception direkt an der B1 liegt an. Nach den normalen Checkin-Formalitäten und dem Genuss eines "homemade" Iceteas zur Begrüßung zeigt uns der junge Mann das Haupthaus, mit Restaurant, Bar und Poolbereich. Wir melden uns für 18.30 Uhr Abendessen an und fahren die 3 KM zu unserem Zelt, müssen ein Tor auf- und zuschließen und erreichen auf einer Sandpad das Zelt Nr. 6, das letzte in der Reihe mit direktem Blick auf das Wasserloch, auf einer Düne gelegen. Wunderschön 🙂 😄 😁
Teil 6913. Juni 2015
Das Zelt ist wunderschön eingerichet. Vom Bett aus blickt man in die Weite, von der Toilette aus ebenso. Die Terrasse ist mit Stühlen und Tisch möbliert und wir genehmigen uns erstmal einen Vodka Lemmon, beobachten Springböcke an der Wasserstelle und genießen die Nachmittagssonne auf unserer Terrasse.
Das ist unser Badezimmer 😮
und noch ein paar Bilder vom Handy deshalb schlechtere Qualität 😎
langsam geht die Sonne unter...
Für 18.30 Uhr haben wir uns im Restaurant, was 3,5 km von den Zelten entfernt liegt angemeldet.
Für morgen früh sind wir zum Bush-Walk um 6.30 Uhr angemeldet. Dieser startet in der Partner-Lodge der Red Dunes Lodge, die ca. 1/4 Stud. Fahrtzeit entfernt liegt. Wir sollen um 6.15 Uhr dort sein. Also wird wohl morgen der letzte Morgen sein, an dem wir soo früh raus müssen. 😕
Um 18.00 Uhr fahren wir zum Farmhouse zum Essen, trinken dort noch ein Glas Weisswein bzw. Bier am Pool und gehen dann um 19.00 Uhr rein zum Essen. Neben uns sitzt ein junges Paar aus München. Sie stehen erst am Anfang ihrer Reise und stellen uns natürlich viele Fragen. Ausserdem ist noch ein Tisch mit 4 Belgiern besetzt, auch 2 junge Pärchen.
Es wird ein Menü serviert: Tuna Pancakes mit Salat 😛 Rindersteak mit Kartoffeln, grünen Bohnen udn Mini Kürbis. Super lecker 😛 Zum Nachtisch Schokoladenkuchen mit Vanille Sauce
dazu eine Flasche Weißwein und Wasser.
Es war lecker und ein netter Abend mit netten Gesprächen.
Zur Krönung fuhr Jürgen, es war ein wenig neblig und sehr, sehr dunkel, als wir zum Zelt fuhren, an dem Tor vorbei, wo es zu den Zelten geht. Ich merkte es erst, als wir auf der Strasse in Höhe unseres Zeltes, wo wir das Aussen-Licht angelassen hatten, vorbei fuhren. Also kehrten wir um 🤩 😈
Wir stellten den Wecker auf 5.00 Uhr 🤢 😈
Die Nacht war ruhig, keine besonderen Vorkommnisse in der Wüste. Ich hörte ab und zu mal ein paar Tierstimmen. Auch der nächtliche Gang zur Toilette war ok, obwohl man ja raus musste über die Terrasse und den Holzsteg in das andere Zelt... 😐
Teil 7013. Juni 2015
29.5.
Um 5.00 klingelt mein Handy. es ist bitterkalt. Dennoch raffe ich mich auf für eine Katzenwäsche und koche Kaffeewasser. Dann lege ich mich wieder ins Bett mit dem Kaffee 😛 und warte auf Jürgen, der sich auch fertig macht aber länger braucht. Er friert offensichtlich nicht so wie ich oder ist abgehärteter? 😈 🤩 Erst um 5.45 Uhr ziehe ich mich an und so viele Jacken, wie ich gerade greifbar habe, drüber. Um 6.00 Uhr sitzen wir im Auto.
Wir müssen ja wieder die ganzen Tore auf- und zumachen. Um 6.19 Uhr kommen wir in der Red Dunes Lodge
an und unser Führer für den bush Walk steht auch bereit. Er heißt Jonas. Wir entscheiden uns, sofort loszulaufen, denn Kaffee hatten wir ja schon. So erleben wir einen wunderschönen Sonnenaufgang
in der Kalahari. Schon fange ich an eine der Jacken auszuziehen. 😁
Jonas zeigt uns verschiedene Schlangenspuren, erklärt die unterschiedlichen Arten von Akazienbäumen, die es in Namibia gibt, spricht über die Webervögel und zeigt uns verschiedene Arte. ER erzählt uns z.B. die Geschichte von den paarweise lebenden Webervöglen, die grüne Nester bauene. Das Weibchen beginnt und das Männchen vollendet. Wenn dem Weibchen das Nest jedoch nicht gefällt, zerstört sie es und der Mann muss neu anfangen. Das Spiel läuft so lange, bis das Nest der Frau gefällt. 😮 😄 Wir sehen ein paar Springböcke und ein Weißschwanzgnu, später dann auch eine ganze Gnuherde und eine große Zebraherde aus nächster Nähe. Dei Tiere sind sehr vorsichtig und lassen uns nicht aus den Augen. Zu Fuss den Tieren zu begegnen ist noch wieder ganz anders, als mit dem Fahrzeug. 😁
Jetzt ist es plötzlich wieder richtig warm 😎
In einiger Entfernung sehen wir noch einen Löffelhund durchs Gebüsch springen. Jonas zeigt uns Giraffenspuren und Zebraspuren. Auch die Höhlen der Erdferkel sind verwaist, sogar die Höhlen der Erdmännchen. Offensichtlich hatten wir an diesem Morgen kein Glück. Unsere Tischnachbarn machten abends die Sudnowner Fahrt und berichteten von mehr Tiersichtungen. Aber naja, es war nett, zunächst ein wenig frisch aber ok.
Um 8.15 Uhr ist der Walk zu Ende und wir fahren ins Farmhouse zum Frühstück. Jetzt war es richtig warm und ich konnte meine Cashmere Jacke nun getrost ausziehen. 😄
Lucas bekam noch ein Trinkgeld NS 50,- und wir fuhren zum Frühstück. es gab ein Buffet und Eier auf Bestellung. Es war gut. Danach tranken wir noch eine Tasse Kaffee am Pool, schmökerten noch in eine paar Namibia Büchern und entschlossen uns, nicht mit dem Auto, sondern zu Fuß zum Zelt zu laufen.
Wir brauchten eine 3/4 Stunde und erreichten das Zelt sehr durstig 😛
Es ist windig aber die Temperaturen sind sehr angenehm. Von unserer Zeltterrasse beobachten wir die Springböcke. Es ist ruhig und wunderschön hier. Den ganzen Nachmittag verbringen wir auf der Terrasse, lesen ein wenig und chillen 😁 Ausserdem machen wir eine kleinen Mittagsschlaf, den ersten in diesem Urlaub.
Nachdem ich mich nachmittags dann wieder richtig restauriert habe, nach der Katzenwäsche heute morgen und Jürgen der Eidechse in unserer Dusche mit dem Handtuch raus geholfen hatte, liefen wir kurz nach Sonnenuntergang wieder die 45 Minuten zurück zum Farmhouse, wo wir noch einen Drink auf der Terrasse nahmen und dann zu abend aßen. Unser letzter Abend in der Kalahari. 🙁
Schweren Herzens verlassen wir morgen früh sicherlich diesen unbeschrieblich schönen Ort.
Zum Abendessen gab es wieder ein leckeres Menü:
Scharfer Rote Bohnen Salat mit Hähnchenstreifen
Oryxsteak mit Rahmkartoffeln, gemischtes Gemüse und Kürbis
Schokokuchen
Jürgen trank 2 Bier, ich 2 Glas Wein.
Gegen 21.00 Uhr fallen wir ins Bett.
Teil 7114. Juni 2015
30.5. der letzte Tag vor dem Rückflug 😠 😎
Um 7.30 Uhr stehen wir auf. Ich verbrauche angelblich das gesamt warme Wasser beim Duschen. Ich bin mir allerdings keiner Schuld bewusst, wie immer spare ich Wasser.... in Afrika sowieso 😉
Um 8.30 Uhr fahren wir mitsamt unserem Gepäck zum Frühstück. Auf dem Weg zum Frühstück sehen wir wohl den für dieses Jahr letzten Springbock in freier Natur. 😈
Wir essen jeder 2 Eier mit Speck, dazu hausgebackenes Brot.
und bezahlen für Abend-Essen und Getränke an den beiden Tagen 1105 NS. Finde ich absolut angemessen 🙂
Auf der Fahrt nach Windhoek, die wir gegen 9.30 Uhr antreten, war recht viel Verkehr. Wir hielten noch kurz in Rehoboth und kauften noch einen Straußenwedel zum Staubwichen und Tesa für den aus Versehen zerrissenen 200 NS Schein im dortigen Supermarkt für NS 60,- , . Der Supermarkt ist aus meiner Sicht sehr gut sortiert. Vielleicht durchaus eine Alternative für die Selbstversorger oder auch wenn man was vergessen hätte in Windhoek?! 😉
Von dort aus rief ich auch bei Bidvest an, unseren Autovermieter und avisierte uns für ca. 11.30 Uhr.
Ich kann mich gar nicht satt sehen an der schönen Landschaft, insbesondere kurz vor Windhoek: 🙂
Kurz vor Windhoek kamen wir noch in eine Polizeikontrolle bei der einer der Beamten Jürgens Führerschein sehen wollte. Er fingerte solange an seinem Brustbeutel rum 🙄 (der Reissveschluss klemmte 😈 🤪 😊 ) dass uns der nächste Beamte auf dessen Höhe wir nun standen, uns einfach durchgewunken hat 😄 🙂 😈
Um kurz nach halb zwölf kamen wir am Eros Airport bei Bidvest an. Die Autorückgabe verlief absolut unkomplziert und schnell. Ein Mitarbeiter fuhr dann noch mit uns zum Tanken NS 400,- . Der Tacho zeigt 37.450 km. Wir waren also in den 16 Tagen über 4.000 Km gefahren und waren mit dem Auto sehr zufrieden, wir hatte keinerlei Probleme auch nicht mit den Reifen. Ausser dass das Auf- und Zuschließen des Canopy ein wenig umständlich war und mit Pieptönen gesegnet, die die ganze Nachbarschaft aufgeschreckt haben, war alles in bester Ordnung. 😄 🙂
Um 12.30 Uhr kommen wir nach einer ziemlich langen Fahrt durch Windhoek (der Fahrer ist irgendwie mit der Kirch ums Dorf gefahren 😉 , es war aber auch viel Verkehr (Samstag) 🙄 in der Pension Bougainvilla in der Barella street / Ecke Nelson Mandela Av. in Klein Windhoek an. Was wir dann dort erlebten berichte ich morgen 😉 😐
Teil 7215. Juni 2015
Hallo Sabine,
ich würde mir bezüglich Twyfelfontein nicht so viel Gedanken machen. Wie gesagt, wenn die Lodge einigermassen ausgebucht ist, werdet ihr Buffet haben und in den Zimemrn kann man es aushalten. da wird sich wohl in den nächsten 3 Monaten nichts dran ändern. Und ich habe noch eine Info, die ich auf der Waterberg Farm gehört habe. Anscheinend ist der Besitzer der Twyfelfontein Lodge im Frühjahr bei einem Unfall ums Leben gekommen und die Lodge soll nun verkauft werden. Das könnte auch eine Erklärung für die teilweise schlechten Bewertungen in den Portalen sein. Vlt. will man so den Preis drücken. 🙁
Das einzige, was ich nicht gut fand war die relativ anstrengende Faht von Okaukuejo bis Twyfelfontein, weil sie an der Strasse ab Khorixas am Bauen waren. Aber das muss im Augsut auch nicht wieder so sein und vlt. habt ihr ja noch irgendwo eine Zwischenübernachtung?
Lieben Gruß
Martina
Teil 7315. Juni 2015
gruffti60 schrieb:Hallo Martina
der Gaub Pass hat mich auch sehr überrascht war ganz begeistert.
gruffti60
Hallo Grufti,
ja, eine sehr schöne Fahrt. So erfährt man man immer wieder neue Dinge in diesen ganzen Reiseberichten 🙂
Lieben Gruß Martina
Teil 7416. Juni 2015
Fortsetzung 30.5. Ankunft in der Pension Bougainvilla
Die Pension ist von einer hohen Mauer umgeben. Über ein großes zweiflügeliges Eisentor kommt man auf das Gelände. Zunächst einmal erscheint ein Wachmann hinter dem Tor mit einem Gewehr im anschlag 🤢 😈 Schöne Begrüßung oder?
Wir fahren also rein, dann taucht eine junge Dame auf und bittet uns, doch mit dem Fahrzeug 1 Tor weiter zu fahren und es dort zu parken. Unser Fahrer und ich erwidern, dass wir nur ausladen wollen und dass das Fahrzeug wieder weg fährt. Sie war dann sichtlich beruhigt. 🙂 Beide, die Dame von der Reception und der Fahrer halfen uns das Auto ausräumen und man brachte alles zu unserem Zimmer, was gleich am Pool lag. Wie man auf dem Bild sieht ist alles ganz neu gebaut, das Gebäude mit der Reception ist noch nicht fertig, überall liegt Bauschutt rum. Aber es gibt einen schönen Pool. Die junge Dame erklärt uns, dass wir unser Frühstück in dem grünen Gebäude nebenan erhalten würden und ob wir sonst noch irgendwelche Wünsche hätten. Die hatte ich in dem Moment nicht, denn ich hatte mir ja noch nicht einmal die Hände gewaschen 😠 🤢 🤩 Was für ein netter Empfang 😕
Ich fragte aber, ob wir in die Stadt laufen könnten. Daraufhin wurde mir voller Entrüstung erklärt, das wäre absolut nicht möglich und viel zu weit und zu gefährlich. Ich meinte dann, dann solle sie ein Taxi rufen. Wieder voller Entsetzen wurde mein Wunsch abgeschmettert, ein Taxi zu nehmen sei auch zu gefährlich. (O-Ton: we don't like taxis here in this area 😉 )Sie würde uns die Nummer von einem Cab einem PrivatTaxi geben, den könnten wir dann anrufen und das würde 70 NS pro Person kosten 🤢 Dann war sie ca. 10 Minuten verschwunden, kam dann mit einem Fresszettel wieder, worauf die Nummer von diesem privaten Taxi stand. Dann fragte sie mich noch, ob ich eine namibische Sim Card habe, was ich bejahte. Und die Dame verschwand wieder. Wir richteten uns ein wenig ein, so wie es möglcih war. Es gab in dem Zimmer noch nicht einmal eine Ablagemöglichkeit für einen einzigen Koffer geschweige denn für 2. Aber das Problem verlagerten wir auf den nächsten Morgen. Unsere Koffer lagen auf dem Boden, mitten im Weg. Ich dachte eigentlich, ich hätte mehr Bilder gemacht, aber ich kann sie nun doch nicht finden... sorry Hier die unfertige Reception
Ich hatte so eine Wut, darüber wie mich die Dame abgefertigt hat und wir liefen um zwei Ecken ca. 300 m zu diesem grünen Gebäude nebenan, um ev. dort die Reception der Pension zu finden oder jemanden, der uns einen Tisch reserviert für abends in Joes Beerhouse. Wir kamen dort an, es handelte sich um ein Restaurant, wo gerade für eine größere Gesellschaft eingedeckt wurde. Wir fragen dort nach der Reception oder einem Ansprechpartner für die Pension Bougainvilla. Die 2 Mädels meinen, damit hätten sie nichts zu tun, die Pension Bougainvilla sei nebenan, bei IHnen gäbe es keine Reception. Nicht minder wütend rief ich zurück im Zimmer von meinem Handy aus die Agentur in Windhoek an, die uns dort eingebucht hatten. Luzaan, unsere Agentin hörte sich meine Beschwerde ruhig an, erklärte mir, dass zukünftig die Pension und das Restaurant Utopia zusammen gelegt würden und bekräftigt, dass es wirklich gefährlich sei in die Stadt zu laufen. Sie empfiehlt ein Cab zu nehmen. Sie zeigt Verständnis für mein Anliegen und ich weise sie nochmals darauf hin, dass ein solches Guesthouse keine gute Location ist, um eine soo schöne Reise durch Namibia, wie wir sie hatten zu beenden. Zumal wir ja kein Auto mehr hatten. 🤩 Nun gut. Ärgerlich aber nun auch nicht mehr zu ändern 😊 🙄 😠 Und Ihr könnt mir gleuben, diese Beschwerde habe ich ich in Deutschland beim Reisebüro platziert .
Ich rief dann selbst bei JOes Beerhouse an und reservierte einen Tisch für 19.00 Uhr.
Dann bewaffneten wir uns mit dem Stadtplan von Windhoek und liefen über die Uhlandstr und die Sinclair Road zur Independance Avenue bis hoch zum Craft Center, was jedoch als wir um 14.45 Uhr dort ankamen geschlossen hatte. Das wussten wir schon aus dem Führer aber das Café war auch bereits geschlossen. Das stand so nicht im Führer 😕 😠 Nochmal schade. So landeten wir bei Gatheman auf der Terasse tranken dort ein Bier und einen Cider. NS 55
In einem der Souvenir Shops erstand ich dann doch noch meine Tisch Sets.
Eigentlich wollten wir dann zurück mit dem Taxi fahren, fanden aber keins und so liefen wir den gleichen Weg wieder zurück. Also das sind eigentlich Situationen, wie wir sie nur aus Südafrika, und auch dort nur aus den großen Städten, kennen. Wir laufen also nicht durch den Park über den Hügel, da wir gelesen haben, dass es dort öfters zu Übergriffen kommt aber auf der Strasse am helligten Tag, sehe ich keine Gefahr. Aber es sind auch wirklich keine Leute zu Fuss unterwegs. Es stehen so schöne Häuser und Villen hier in Klein Windhoek.
Im Guesthoude angekommen öffnet und ein Wachmann ohne Gewehr das Tor. Wir trinken auf unserer Terrasse noch einen Rest Rotwein. Im Kühlschrank des Zimmers ist noch nicht einmal eine Flasche Wasser drin, es gibt keine Möglichkeit irgendein Getränk zu kaufen. Eigentlich eine Zumutung 😈 Noch dazu die Aussicht auf Holzstapel und Baumaterial... ein nogo 😠 🤢 🤪
Um 18.00 Uhr bestelle ich die Cab zu Joes Beerhouse, er will um 18.50 Uhr da sein. So langsam wird es frisch hier auf der Terrasse. Wir blicken jetzt zwar auf das beleuchtete unbewohnte Gebäude gegenüber mit einer unfertigen und nicht besetzten Reception. Jürgen beobachet eine ganze Marder oder Eichhörnchen Familie, die hier herumspringen. Wir unterhalten uns dann über unsere Tiersichtigungen am heutigen Tag. Unterwegs zurück nach Windhoek sassen diese Geschöpfe ebenfalls hin und wieder mitten auf der B1. Auch einen Wildhund sahen wir am Straßenrand. Rinder udn Ziegen, teilweise vor teilweise hinter den Zäumen. Um 18.15 Uhr ist es so kalt, dass wir ins immer gehen. Ich chekce noch meine E-Mails. dAs Wifi funktioniert wenigstens. Seit einer Virtelstunde haben wir aus der Nachbarschaft HUndegebell ohne Unterlass.- Das kann ja heute Nacht was geben 😕 Ich bin immer noch ein bisschen sauer.
Trotzdem freue ich mich auf unser letztes Abendessen in Windhoek.
Um 18.50 Uhr kommt das Taxi. Es war lange nicht so voll, wie an unserem ersten abend, am 14.5. Wir aßen gut. Jürgen wieder das Kudu Jägerschnitzel und ich verschiedene Game Filets mit Rotweinsauce. Sehr lecker.
Um kurz vor 21.oo Uhr fahren wir wieder zurück ins Hotel. Nicht zuletzt, weil uns kalt ist, obwohl der Kamin an ist. Es scheint so, als ob der Winter nun in Namibia doch auch im Anmarsch ist. 😉
Bei Joes zahlen wir NS 400 Die beiden Taxifahrten kosten 150 NS
Mehrmals wurde ich nachts wach, entweder von Sirenen oder von Autolärm, oder dem extrem laut gluckernden Kühlschrank im Zimmer. Vlt. war es aber auch die Pumpe am Pool 😕
31.5. Unser Rückreisetag 🙁 😐
Bereits um 7.00 Uhr sind wir wach, bleiben aber noch ein wenig liegen, denn wir werden erst um 12.00 abgeholt zum Flughafen.
In der Sonne ist es um 8.15 Uhr schon wieder schön warm. Ich sitze hier und schreibe Tagebuch und warte auf meinen Göttergatten.
Dann laufen wir rüber ins Utopia zum Frühstück. Wieder werden wir sehr unfreundlich empfangen,bekommen aber dann ein Eier-Frühstück und eine Tasse Kaffee. Den zweiten Kaffee mussten wir bezahlen. So what. Das wars dann mit der Pension Bougainvilla.
Wir bleiben noch bis 12.00 Uhr im Zimmer, packen unsere Koffer fertig und sitzen dann noch 2 Stunden am Pool in der Sonne bevor der Fahrer kommt, um uns zum Flughafen zu bringen. Den Zimmerschlüssel sollte ich der Putzfrau geben, diese war jedoch, als wir abgeholt wurden nicht aufzufinden, sodass ich den Schlüssel einfach in die Zimmertür steckte.
One thing is for sure: They won't see us again 🤢
Aber nach NAMIBIA kommen wir schon nochmal 😄 🙂
Ich sage jetzt mal Tschüß. Ich werde noch ein Fazit von unserer Reise ziehen in den nächsten Tagen und noch die Rückreise beschreiben 😘
Bis dahin Gute Nacht 😄
Teil 7516. Juni 2015
Rückreise 31.5. / 1.6.
Die Flüge gingen alle puenktlich.In Johannesburg hatten wir nur eine Stunde Zeit, d.h. eigentlich nur 20 Minuten, bis dass wir am nächsten Gate sein mussten.... Das war ein wenig Hetzerei, hat aber alles geklappt und das Gepäck kam auch in Frankfurt an. 😄 Der Service bei SAA war sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückflug, das Essen ebenfalls. Natürlich würde sich mein Mann mit 1,84 ein wenig mehr Beinfreiheit wünschen aber er hat es überlebt. - das tut er immer. 😘 😄 Auch in Frankfurt landen wir pünktlich und die Einreise verläuft im normalen Zeitrahmen. Unser Gepäck kommt auch unbeschadet an. 😄 Ich gehe dann, bevor wir durch den Zoll gehen, zur Toilette. Als ich wieder komme, ist mein Mann verschwunden. Ich sah ihn nicht. 🤢 🤩 😈 🙄 🤪 Ich hatte kurz vorher, vor ihm noch den Flughafenzubringer-Shuttle angerufen und gesagt, dass wir da seien. ER bestellte uns zu C7 Abflug. Also ging ich raus, suchte dort nochmals nach meinem Mann, fand ihn aber nicht und suchte dann am Ausgang C7. Auch dort war er nicht. Das Handy war aus. 😉 Einige Male lief ich noch hin und her, zwischen dem Gepäck-Ausgang und dem Ausgang C7. Der Shuttle fuhr nochmals eine Runde, dann noch eine.... 😠 Nach einer Weile liess ich Jürgen ausrufen, und kurze Zeit später kommt er mit unserem ganzen Gepäck um die Ecke. 🤢 😐 Er hatte sich umgestellt am Gepäckband (was man ja eigentlich nicht tun sollte 😠 😕 😮 ) und deshalb haben wir uns verloren. 🙁 Das hat natürlich auch nochmals eine Stunde gekostet, in der wir schon fast wieder zu Hause sein konnten. Dann gab es noch jede Menge Montagmorgen-Stau auf der A5 Richtung Karlsruhe und auch auf den Ausweichstrecken. 😐 So kamen wir erst um 10.25 Uhr zu Hause an. Ene lange Rück-Reise lag hinter uns... fast 23 Stunden.
Teil 7616. Juni 2015
Unser Fazit der Reise
Es war für uns beide wirklich eine sehr schöne Reise - ein Traum, wie in der Headline schon gesagt. 🙂 Es war unsere 1. Reise nach Namibia. Ich bereue nicht, diese relativ lange Tour in der Kürze der Zeit gefahren zu sein - auch wenn viele hier im Forum davor gewarnt haben 🙂 😮
Tourverlauf Unsere Tour war gut machbar - ohne Stress oder Überanstrengung und hat uns zumindest von Windhoek, Etosha, Damaraland, Swakop, Sossouvlei, Tirasberge, Lüderitz, Fish River Canyon, Kalahari eine guten 1. Eindruck vermittelt. Auch haben wir es genossen gegen den Hauptstrom zu fahren, d.h. gen Norden zu starten und am Anfang Etosha zu haben. Das Ausspannen in der Kalahari am Schluss war für uns perfekt 😁
Lediglich die Strecken von Okaukuejo nach Twyfelfontein und vom Canyon Road House am Fish River Canyon nach Kalkrand zur Teufelskrallen-Lodge waren von der Fahrtzeit her grenzwertig. Man konnte halt keine Besichtigungen auf der Strecke machen, was ein wenig schade ist 😐 😮 . Bei beiden Strecken hätte ich mir persönlich, eine zusätzliche Übernachtung gewünscht. 😐
😄 😁 🙂 Von den Quartieren hat uns am besten gefallen 🤩 :
Waterberg Guestfarm - nette Gespräche mit dem Gastgeber beim Essen Halali Camp im Etosha - sehr schönes Wasserloch und nicht soo groß und unpersönlich wie Okaukuejo White Lady Lodge am Brandberg - tolles Ambiente aber rustikal Desert Camp, wobei ich beim nächsten Mal eher im Park in der Red Dunes Lodge übernachten würde 🙂 Namtib Farm - die Umgebung mit Wandermöglichkeiten und der Kontakt zu den Gastgebern beim Essen Die Teufelskrallen Lodge - nur 2 Stunden von Windhoek, ideal zum Ankommen oder Loslassen von Namibia
Agentur/Reisebüro/Selbst buchen Wir hatten eine gutes Gefühl dabei, beim ersten Mal eine Agentur vor Ort zu haben, an die wir uns hätten wenden können bei Bedarf, auch wenn wir es nicht gebraucht haben 😁
Nach meiner Erfahrung ist es nur unwesentlich teuerer, sich die Quartiere über ein Reisebüro buchen zu lassen. Wenn man jedoch den zusätzlichen Aufwand nicht scheut, ist es auch keine Problem selber zu buchen. Die Camps im Etosha empfehle ich dann über die großen Reiseveranstalter online zu buchen. (das geht einfacher, als direkt über die Buchungsplattform vom Etosha). Die Lodges und Farmen sind problemlos per E-Mail buchbar. So spart man vielleicht ein paar Euro und kann diese dann in Übernachtungen in etwas luxuriöseren Unterkünften investieren 😉
Ausgaben Wir haben für die 19 Tage, 17 Übernachtungen, 16 Tage 4x4 Fahrzeug, Flug von FFM über Jo'Burg nach Windhoek mit SAA, inkl. Ausflügen, Nationalparkgebühren, Essen und Trinken und Mitbringsel ca. 7.000 EUR ausgegeben. Dafür haben wir es uns aber auch sehr gut gehen lassen 😛
Ausblick Und wir kommen wieder. Reizen tun uns dann ein paar ausgesuchte Highlights von dieser Tour plus Caprivi, ev. Botswana und natürlich die Vic. Falls. Jürgen und ich haben ausgemacht, dass wir dieses Projekt erst angehen, wenn wir mindestens dafür 4-6 Wochen am Stück Zeit haben. Das bedeutet es muss warten bis zur Rente bzw. Pension aber das ist absehbar 🙂
DANKE DANKE an alle öffentlichen und stillen Mitleser DANKE fürs Danke Klicken - es motiviert weiter zu schreiben DANKE für die Tipps im Vorfeld DANKE an alle, die hier Reiseberichte posten DANKE einfach, dass Ihr dabei seid!
Schauen wir mal, ob wir es wirklich solange "Afrika-abstinent" aushalten bis zur Rente oder ob Afrika vielleicht doch vorher nochmal ruft 😕
Für uns geht es dieses Jahr Anfang September noch 2 Wochen an die Côte d'Azur nach Bormes-Les-Mimosas, wo wir in erster Linie zum Baden, Strandleben und das Hinterland der Provence erkunden hin fahren. Wir haben dort ein Appartement, was wir auch vermieten. Bei Interesse, gerne eine PN.
Alles Gute, bis bald einmal, wenn nicht hier im Forum, dann irgendwo auf dieser Welt!
Es grüßen
Martina und Jürgen
Teil 7710. Juli 2015
Hallo nochmals,
nachdem ich verschiedentlich angeschrieben wurde über PN und nach dem genauen Tourverlauf gefragt wurde, nutze ich heute die Gelegenheit, die Tour hier am Schluss auch nochmals als Übersicht einzustellen:
Tag 1: Abflug von Frankfurt nach Windhoek über JoBurg Tag 2: Ankunft Windhoek Ü: Vondelhof Guesthouse Tag 3: Übernahme Mietwagen und Fahrt an den Waterberg, Ü: Waterberg Guestfarm, FAhrtzeit ca. 2,5 Std Tag 4: Fahrt in den Etosha, Ü Halali Camp im Park, Fahrtzeit ca. 5-6 Std. Tag 5: Etosha Game Drive, Ü: ausserhalb Emany Etosha Lodge, Fahrtzeit Gate zur Lodge, ca. 30 Minuten Tag 5: Etosha Game Drive, Ü: Okaukuejo Camp im Park Tag 6: Fahrt nach Twyfelfontein mit Umweg über Vingerklipp, Ü Twyfelfontein Lodge, FAhrtzeit, ca. 6-7 Std. Tag 7: Fahrt an den Brandberg, vorher Besuch Damara Living Museum, Ü Brandberg Lodge, Fahrtzeit 2,5 Std. Tag 8: Morgens Besuch Felsmalereien mit 2 stündiger Wanderung und Fahrt nach Swakopmund, Ü Meikes Guesthouse, Fahrtzeit nach Swakop ca. 4 Std. Tag 9: Swakop, Living Desert Tour, das Auto blieb stehen. Ü: Meikes GH Tag 10: Fahrt nach Sesriem, Fahrtzeit mit mehreren Fotostopps und Apfelkuchen in Solitaire ca. 6 Stunden, Ü Desert Camp Tag 11: Wir machen eine organisierte Tour ins Sossuvlei, das Auto bleibt stehen, Ü Desert Camp Tag 12: Fahrt nach Namtib Farm, Fahrtzeit ca. 5 Stunden Tag 13: FAhrt nach Lüderitz; Ü Bayview Hotel, Fahrtzeit, inkl. Pferde bei Garub und Stopp in Aus, ca. 5 Std. Tag 14: Besuch Kolmanskoppe, FAhrt nach Fish river Canyon, Ü: Canyon Roadhouse, Fahrtzeit Kolmannskoppe bis Eingang Canyon: ca. 4 Stunden Tag 15: Fahrt nach Kalkrand, Ü Teufelskrallen Lodge, reine Fahrtzeit ca. 6 Stunden Tag 16: Ü Teufelskrallen Lodge, das Auto bleibt stehen, bis auf kurze Strecken in der Umgebung Tag 17: Fahrt nach Windhoek, Rückgabe Mietwagen, Ü: Pension bouganinvilla, Fahrtzeit ca. 1,5 bis 2 Stunden Tag 18: Rückflug am Nachmittag über Joburg nach Frankfurt Tag 19: Ankunft Frankfurt morgens.