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Reisebericht · namibia-forum.ch

2015 KTP Brownies for breakfast und 1 Fortuner Kill

von casimodo · Feb. – März 2015 · 18 Tage · Selbstfahrer · 29 Teile

Über diesen Reisebericht

Wir reisen im Februar und März 2015 zu zweit ausschließlich in den Kgalagadi Transfrontier Park, zwei Wochen lang unterwegs mit einem gemieteten Fortuner durch Urikaruus, Grootkolk, Gharagab, Bitterpan, das Kalahari Tented Camp und Kieliekrankie.

Kaum ein Gamedrive vergeht ohne Raubkatzen: Löwen liegen immer wieder direkt neben der Pad, ein Paar paart sich stundenlang nur wenige Meter vom Auto entfernt, Geparden hetzen einen Oryx und einen Schakal durchs Auob-Tal, und Leoparden zeigen sich mehrfach, einmal sogar am Wasserloch vor dem Chalet. Zum ersten Mal überhaupt sehen wir Braune Hyänen - erst am Grillabend, dann taucht eine bei Bitterpan am nächsten Morgen zum Frühstück wieder auf und nähert sich bis auf zwanzig Meter. Dazu ein Kapfuchs, ein Honigdachs und zwei Puffotter-Begegnungen, einmal fängt der Ranger die Schlange mit der Greifzange und lässt uns sie anfassen, dazu stundenlange Vogelbeobachtung an den Wasserlöchern.

Zwei Rückschläge trüben die Reise: Bei 40 Grad und ohne Schatten platzt uns kurz vor Gharagab im Tiefsand ein Reifen, und auf der Teerstraße zurück nach Upington bleibt der Fortuner mit überhitztem Motor liegen - der Vermieter schleppt uns ab und stellt kostenlos ein Ersatzfahrzeug. Am Ende sind uns zwei Wochen im immer gleichen Auob- und Nossob-Tal drei, vier Tage zu lang; das ruhige Selfcatering in den Wilderness Camps dagegen überrascht uns als völlig entspannt.

Diese Zusammenfassung wurde automatisch erstellt und vom Autor freigegeben.

Teil 115. März 2015

KTP-Brownies for Breakfast und 1 Fortuner Kill


Reiseroute

20.02.2015 Flug Frankfurt-Johannesburg mit South African Airways
21.02.2015 Flug Johannesburg- Upington mit SA Airlink Übernachtung River Place Manor
22.02.2015 Urikaruus
23.02.2015 Urikaruus
24.02.2015 Urikaruus
25.02.2015 Urikaruus
26.02.2015 Grootkolk
27.02.2015 Grootkolk
28.02.2015 Gharagab
01.03.2015 Bitterpan
02.03.2015 Kalahari Tented Camp (Umgebucht von Mata-Mata)
03.03.2015 Kalahari Tented Camp (Umgebucht von Mata-Mata)
04.03.2015 Killiekrankie
05.03.2015 Killiekrankie
06.03.2015 Killiekrankie
07.03.2015 River Place Manor Upington
08.03.2015 Flug Upington-Johannesburg-Frankfurt
09.03.2015 Ankunft in Frankfurt


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Endlich war es soweit ! 2 Wochen vor unserer Abreise hatten wir uns am Frankfurter Flughafen mit Jaffles, Allesverloren und Franzicke mit ihrem Helmut auf ein Bierchen verabredet. Die vier stiegen in den SAA-Flieger, während wir erst später folgen durften. Gute 2 Wochen später würden wir uns in Upington und dann in Urikaruus wiedertreffen !

Die diesjährige Reise führt uns ausschließlich in den KTP. Kerstin hatte mit gutem Timing die Wunschunterkünfte „geschossen“ und so freuten wir uns ganz besonders auf eine Abkürzung des europäischen Winters.

Dank Tips von Jaffles und Sternschnubi hatten wir per E-Mail im Upington Slaghuis gefrorenes und vakuumiertes Fleisch vorbestellt und eine Lieferung ins River Place Manor vereinbart. Vorab, die Qualität des Fleisches war unglaublich gut und der Preis hat auch noch gestimmt. Das Rinderfilet und die mit Bacon eingewickelte Schweinelende waren ein Traum !

Zusätzlich boten uns Franzicke und Helmut noch die Lieferung unserer Wunschweine vom Kap an.
Kulinarisch konnte also fast nichts schief gehen 😉

Im KTP wollten wir uns dann auf der Pad noch mit den Sternschnubis und evtl. mit Serengeti treffen.

Das Auto hatten wir bei Kalahari 4x4 Hire in Upington gebucht, diesmal wieder einen 3 Liter Fortuner mit Kühlschrank und zweiter Batterie

Teil 215. März 2015

Tag 1 Flug
und
Tag 2 Upington


Ich mache es kurz. Der Flug mit SAA war wie bisher fast immer pünktlich und ereignislos.
Um 20:45 geht es endlich los nach Afrikaaaaa :-))))

In Joburg haben wir genug Zeit, um uns vor unserem Anschlussflug nach Upington noch mit Bargeld am ATM zu versorgen. Um die Mittagszeit startet die kleine Embraer dann endlich zur letzten Etappe.

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Die Ankunft am schnuckelig kleinen Flughafen in Upington ist wie gewohnt sehr relaxed. Der Sohn des Autoermieters Peter Nel bringt uns ins Office in der Stadt, wo wir unseren Fortuner kennenlernen. Er macht einen erstklassig gewarteten Eindruck.

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Der Kühlschrank ist mit einer Extrabatterie im Kofferraum installiert. Er soll zwei Tage im Stand funktionieren. Die Einweisung ist erstklassig. Ohne Aufpreis bekommen wir noch eine Kühlbox und eine große Kiste für Lebensmittel. Ersatzrad Nr. 2 und zwei georderte Reservekanister befinden sich auf dem Dachgepäckträger.

Das River Place Manor ist nur einige Ecken entfernt.

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Wir werden herzlich empfangen und bekommen ein schönes Zimmer im ersten Stock.

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Fünf Minuten später kommt dann auch unser Fleisch. Eine ganz beachtliche Menge, die gerade so in unseren Autokühlschrank passen sollte.

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Nach einer Dusche geht es in die ebenfalls um die Ecke liegende Kalahari Mall zum Großeinkauf.
Dort bekommt man echt alles, sogar frische Kräuter.

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Im Hotel zurück wird alles verstaut. Unter unserem Balkon unterhalten sich drei Menschen.
Och, das ist ja echt die Franzicke ! Habe ich erst gar nicht gemerkt ! Wir laufen nach unten und begrüßen uns herzlich. Und was macht man mit netten Menschen ? Natürlich ein Kaltgetränk zusammen genießen. Schließlich ist es ja heiß.

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Die beiden sind gerade aus Tankwa angekommen.
Eine Flasche Orange River Sauvignon Blanc schmeckt uns gut.

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Auf dem Fluss sind die gewohnten Jetskis unterwegs.

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Dann zieht im Zimmer neben Franzicke ein neu angekommens Paar ein. „Deutsche“ meint Helmut.
Ich sage „bin mir nicht sicher“. Als die Neuankömmlinge das zweite Mal un uns vorbeilaufen meint er „Du bist doch der Casimodo, oder ?“. Ich muss ganz schön blöd aus der Wäsche geschaut haben. Der Fremde stellt sich als cfm 2010 vor. Wir hatten vor einigen Monaten regen PM-Kontakt wegen eines Objektives. Was eine Überraschung ! Wir wechseln einige Worte, müssen dann aber zu unserem reservierten Tisch im Irish Pub, wo wir einen sehr feuchtfröhlichen Abend verbringen.

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Nur kurz. Unser Kellner heißt Cloud. Er ist sehr nett, bekommt aber echt gar nichts auf die Reihe.
Die von Helmut georderte Flasche Rotwein Altus ist aus. Der andere auch. Nach dieser schon etwas länger andauernden Prozedur kommt der nächste Kellner. Er soll drei Flaschen Rotwein zeigen, die verfügbar sind. Er kommt dann wieder und siehe an, der Altus ist plötzlich dabei. Wir lachen uns schepp, Cloud hat inzwischen einen etwas schwereren Stand bei uns, erträgt die Niederlage aber lächelnd. Das Essen ist diesmal mittelmaessig, die Stimmung aber umso besser und vor allen Dingen : Wir sitzen bei Ende 20 Grad in Afrikaaaa am Oraaanjeee :-)))

Etwas später geht es dann in das sehr gemütliche Bett im River Place Manor. KTP wir kommen !

Teil 315. März 2015

3. Tag Upington nach Urikaruus


Um 07:30 Uhr treffen wir uns mit Ingrid und Helmut zum Frühstück. Leider ist es relativ voll.
Cfm 2010's sitzen bereits an einem Zweiertisch und sind am Essen. Während wir mit Franzickes ca. eine Stunde auf unser Frühstück warten, kann ich mich kurz zu cfm's setzen und etwas Afrikalatein austauschen. Eine nette Begegnung. Die beiden wohnen am Kap und wollen nach dem Frühstück in einem Rutsch durchfahren. Sie kommen aus dem KTP. Die Zeit ist leider viel zu kurz und es heißt Abschied nehmen.

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Wir verstauen unseren Kram und sehen dieses Orange River White Eye und einen weiteren Gesellen (Mousebird ?).

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Danach fahren mit Ingrid und Helmut noch einmal in die Kalahari Mall, bevor es endlich auf die 250 KM Straße nach Twee Rivieren geht.

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Es ist heiß und nur durch ganz kurze Pinkel- und Fotostopps unterbrochen erreichen wir kurz vor 13:00 Uhr den Park. Leider hatte der Tankwart um 10 vor eins schon keine Lust mehr. Er ist schon weg zur Pause. Also fahren wir ins Nossob Tal, um eine Stunde später zum Tanken wieder zurück zu sein.

Nach einigen Metern sichten wir diesen Raubvogel, den ich noch nicht bestimmt habe.
Wenn mir jemand die Arbeit abnehmen mag, tut Ihr mir einen Gefallen 😉

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Am Wasserloch Samevloeing herrscht reges Treiben.

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Ansonsten ist es sehr trocken und heiß. Die Ebenen sind komplett abgeweidet und die Erde dürstet nach Regen.

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Nach dem kurzen Tankstop (völlig bockloser Tankwart)

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fahren wir direkt in Richtung Urikaruus und sichten diesen schönen Southern Black Korhaan.

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Am Picknick-Platz in Auchterlonie vertreten wir uns kurz die Beine.

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Der Sparrow (?) muss noch bestimmt werden.

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Und dann wird es das erste Mal spannend. Wie immer sind wir ganz aufgeregt, es ändert sich auch im Laufe der Jahre einfach nicht. Ein Löwenrudel liegt in der Nähe von Batulama pennend direkt neben der Pad. Sie sehen wie erschossen aus, oder ?

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Es ist einfach wunderbar, wie sozial die Raubkatzen sind. Es wird immer etwas Körperkontakt gehalten.

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Nach wenigen Kilometern Fahrt entdecken wir kurz hinter Montrose auf der anderen Seite des Tals diese Cheetah.

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Und knapp einen Kilometer weiter liegen drei völlig fertig wirkende Hyänen unter einem Busch.

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Die Hitze macht ihnen merkbar zu schaffen.

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Das komplette Leben im Auob Tal steht still.

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So lassen sich nette Fotos knipsen.

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Eine ebenfalls noch unbestimmte Schönheit.

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Wir beziehen Nr. 4. Eric wollte uns die 3 geben. Und die ist wie wir später feststellen eigentlich die schönere, obwohl in der Mitte gelegen.

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Während eine Giraffe ihren Durst stillt, räumen wir das Auto leer.

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Dann kommen Ingrid und Helmut an und werden von Eric begrüßt. Sie bekommen die Nr. 3.

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Und wir unseren Wein !Wir sind Ingrid und Helmut sehr dankbar. Sie haben wirklich ganz nach unserem Geschmack eingekauft. Besonders der Diemersfontein Pinotage und der Pinotage Reserve sind wieder der Knaller. Laborie, La Couronne..... ein Traum. Und dann noch eine Empfehlung von den beiden. Iona Sauvignon Blanc. Einer der beste Sauvignon Blancs, die wir bisher getrunken haben. Schwärm...... :-))))))

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In der Dämmerung entdecken wir diese Pearl Spotted im Baum vor unserer Hütte.

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Am Wasserloch ist fast ständig etwas los.

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Und dann gibt es ein wunderbares, gemeinsames Braai mit Franzicke's. Wir versuchen nicht zu laut zu sein...... Ob das funktioniert hat, wissen nur die südafrikanischen Nachbarn.

In völliger Dunkelheit landet diese Eule direkt am Wasserloch.

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Müde und sehr zufrieden geht es irgendwann nach 10 ins Bett. Was für ein erster Tag ! Ob es so weitergeht ?

Teil 417. März 2015

Tag 4 ganzer Tag Urikaruus

Der Wecker klingelt erbarmungslos um 05:30 Uhr. Ganz freiwillig. Unsere Freunde zu Hause schauen uns bei der Nennung solcher Fakten stets an, als ob wir dringend ärztliche Hilfe bräuchten 😉 Also runter in die Küche und Kaffeewasser aufsetzen, Geraffel zusammenräumen, den körperlichen Organismus auf Schmerzreste des vorabendlichen Gelages untersuchen und zu Franzickes nebenan „Guten Morgen“ rüber rufen. Kerstin ist jetzt auch da und sagt plötzlich mit einem etwas irren Gesichtsausdruck und aufs Wasserloch deutende „e,e,e,e,e,e ein Leo !“


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Hammer, Hammer, Hammer ! Mit Leos haben wir es nämlich nicht so. Oder besser gesagt, Leos haben es eigentlich nicht so mit uns. Die stolze Katze ist beim Trinken sehr vorsichtig und schaut sich andauernd um.

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Gegen 06:10 Uhr geschieht das Ganze. Gott sei Dank sind wir nicht bei Gateöffnung um 06:00 Uhr losgefahren.

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Mann, was für ein Beginn. Wir sind alle total euphorisch und so beginnt der erste Morgendrive komplett ohne Druck, denn wir hatten unser Highlight ja bereits.

Der Drive führt uns in Richtung 13. Bohrloch, wo wir auf das hier treffen :

Die zwei Löwinnen liegen direkt neben der Pad.

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Diesen Blick werden wir lange nicht vergessen :

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Ist sie nicht wunderschön ?

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Am Wasserloch ist reges Treiben von hunderten von Tauben.

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Dann stehen die beiden Löwinnen auf und laufen zu Ihren Rudelmitgliedern rüber.

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Es wird wieder extrem liebevoll Körperkontakt aufgenommen....

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Begrüsst....

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Geleckt....

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…. und nochmal getrunken...

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Diese Oryxe sind klug und suchen das Weite.

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Er ist immer fotogen....

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und die Giant Eagle Owl sowieso.

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Zwischen Deertiende Boorgat und Veertiende Boorgat liegen diese drei Cheetahs im Schatten und beobachten die grasenden Springböcke. Leider sind sie relativ weit weg.

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Unglaublich, was uns der Park zur Begrüßung bietet. Unterwegs sind auch die üblichen Verdächtigen.

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Gegen 11:00 Uhr sind wir zurück in Urikaruus, Frühstücken gemütlich und beobachten die Gnus am Wasserloch.

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Dann geht’s kurz in die Koje, aber die Temperaturen haben inzwischen Ende 30 Grad erreicht !

Teil 519. März 2015

Tag 4 Teil 2
Urikaruus



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Gegen halb zwölf hören wir ein Auto kommen ! Das müssen Claudia und Thomas (Jaffles und Allesverloren) sein :-))) Wir hatten sie vorhin auf Gamedrive schon kurz getroffen !
Und sie sind es !

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Urikaruus ist jetzt zu 75 % in Forums Hand ! Die Freude über das Wiedersehen ist groß !
Aber heiß ist es Heute wieder ! Das findet auch dieser Raabe.

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Am späten Nachmittag fahren wir dann nochmal in Richtung Batulama los.
Ein African Hoopoe.

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Giraffen.

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Und wenn man sonst nichts finden kann, sind die vielen Erdhörnchen immer eine nette Abwechslung.

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Und dann kommen wir zu einer Autoansammlung. Ein Südafrikaner zeigt auf ein Gebüsch am anderen Ende des Tales. Einige Autos vor uns stehen auch schon Claudi und Thomas. Im Schatten eines Busches liegt ein Leopard, den wir selbst mit unserem Fernglas nur schwer finden können.

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Ein prächtiger Kerl, der aber keine Anstalten macht, irgendetwas zu unternehmen. Zuletzt sind nur Claudia und Thomas, ein südafrikanische Mitbewohner von Urikaruus und wir übrig.

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Als die beiden losfahren, warten wir noch einen ganz kleine Moment. Der Leo steht auf, geht um den Busch herum und legt sich wieder hin. Er scheint die Gatetimes gut zu kennen 😉

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Im Eiltempo holen wir die anderen beiden Autos ein. Sie hatten noch kurz einen Honeybadger gesichtet, der nun aber weg ist. Bei der Rückkehr ins Camp sind wir so was von zufrieden 🙂
Zu sechst Grillen ist vom Platz her leider nicht möglich. Da Ingrid und Helmut morgen leider weiterfahren, grillen wir wieder mit den beiden. Es wieder ein sehr lustiger, harmonischer und unkomplizierter Abend mit lecker Essen und den letzten beiden Flaschen Sauvignon Blanc von Iona. Da es so wenig geregnet hat, gibt es übrigens fast kein Ungeziefer.

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Teil 622. März 2015

Tag 5
Ganzer Tag Urikaruus


Leider kommt der Leo Heute Morgen nicht ans Wasserloch. Also geht es mit einer Kaffeekanne und etwas Proviant los. Leider heißt es aber vorher Abschied nehmen von Ingrid und Helmut ! Wieder haben wir in Afrika eine supernette Begegnung gehabt und der Abschied fällt nicht leicht ! Die beiden fahren in Richtung Polentswa Lodge, wir in Richtung Mata Mata in diese herrliche Morgenstimmung hinein !

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Unterwegs gibt’s erste Vogelsichtungen (bisher noch unbestimmt).

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Die Webervogelnester suchen wir stets nach Kapkobras ab, bisher stets zu 100 % erfolglos.

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Am Vertiende Boorgat stehen einige Autos. Wonach schauen sie ? Links ? Rechts ? Neee !
Aber links hinter uns !!! Ok, rangieren ist angesagt ! Drei Cheetahs kommen in schönster Morgensonne in Richtung Wasserloch gelaufen ! Unglaublich !

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Während des Trinkens sichern die drei immer die Gegend ab.

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Die Cheetahs sind einfach unglaublich elegant !

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Inzwischen sind einige Autos unterwegs. Da das Gelände aber offen ist, steht man sich nicht so im Weg.

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Dann laufen die Cheetahs weiter durchs Tal. Eine wilde Rangiererei beginnt. Wir fahren nur ein kleines Stück weiter. Die zwei jungen turnen an einem Baum herum.

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Dann beginnt ein echtes Schauspiel. Einer der halbwüchsigen Cheetahs stalkt diesen Oryx so lange, bis er die Fassung verliert.

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Er scheint echt richtig sauer über die Respektlosigkeit zu sein und jagt die vor kurzem noch so stolze Katze hinter einen Baum.

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Als sie sich schon sicher glaubt, geht der Oryx wieder in die Attacke.

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Der Cheetah rennt zu seinem Geschwister, dann treten sie den geordneten Rückzug an !

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Als die drei dann weiter in die Dünen ziehen, wird ein ahnungsloser Schakal noch Opfer des Rabauken.

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Er rennt um sein Leben und schafft es auch !

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Nachdem wir unseren Kaffee fertig getrunken haben geht’s an einigen kleinen Dingen vorbei in den Shop von Mata Mata.

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Dort treffen wir auf Claudi und Thomas. Es entstehen einige lustige Bilder, die ich hier aber mal weglasse 😉

Mit vollem Kühlschrank und Tank geht’s zurück nach Urikaruus.

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Am Dertiende Boorgat hat es noch einige Vögel.

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Und ein nettes Erdhörnchen.

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In Urikaruus zurückgekommen lege ich mich nach dem Frühstück aufs Ohr, während Kerstin dieses Sekretär-Treffen fotografiert.

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Teil 724. März 2015

Tag 5
Urikaruus Abends


Zuerst ein Nachtrag zur letzten Nacht. Gegen drei Uhr Nachts stehen wir fast im Bett !
Wir werden (sehr gerne) von Löwengebrüll aus dem Schlaf gerissen. Und zwar von sehr , sehr nahem Löwengebrüll. Ich leuchte aus dem Fenster und keine 10 Meter vor unserem Chalet brüllt sich ein Löwenmännchen die Stimmbänder heiß ! Boaah ! Da ist Ganzkörpergänsehaut angesagt.
Die Löwen ziehen weiter in die Dunkelheit, um uns ca. 1 Stunde später wieder aus dem Schlaf zu brüllen.

Aber jetzt wieder zurück in die Gegenwart.

Nach einem gemütlichen Tag starten wir gegen 16:40 Uhr in Richtung Auchterlonie.

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Auf der ganzen Strecke gibt es nur kleinere Sichtungen.

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Unterwegs treffen wir Claudi und Thomas. Sie fahren wieder Richtung Camp, wir noch bis Auchterlonie. Dort weißt uns ein Autofahrer auf einen Löwen hin.

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Durch das Fernglas sehen wir, dass er in keinem guten Zustand ist. Er hat einen Stachelschweinstachel tief im Kinn stecken und sieht abgemagert aus.

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Wir fahren weiter..... zu diesem Martial Eagle....

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an Giraffen in schöner Abendstimmung vorbei....

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In einem Baum sichten wir diese knuffige Nachwuchs Giant Eagle Owl.

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Die letzten Minuten im Park sind Ende Februar ganz besonders stimmungsvoll. Das hängt wohl mit den sich von Monat zu Monat verschiebenden Gate-Times zusammen.

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Vor unserer Nr. 4 sitzt die bekannte Pearl Spotted Owl.

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Und dann treffen wir uns mit Claudi und Thomas zum Braai. Die beiden hatten für ca. 20 Minuten einen Leo direkt am Auto..... und dachten.“wo bleiben die beiden denn ?!?!“. Naja, verdaddelt !
Auf dem Grill landet Heute Abend das supergeniale Rinderfilet. Und nach intensiven Gesprächen, einigen guten Schlücken und etlichem Afrikalatein sagt Thomas so nebenbei: „Ach übrigens. Wer ne braune Hyäne sehen will, der schaut Bitte über meine Schulter!“ Das Auobtal wir jeh von einem verzückten Schrei meiner Frau erfüllt. Sie freut sich ein Loch in den Bauch und alle sind am Grinsen.

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Es handelt sich um unsere allererste braune im insgesamt dreizehnten Afrikaurlaub !
Im nächsten Bild ist oben Rechts eine Geisterfledermaus zu sehen.

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Dann läuft noch ein Kapfuchs vorbei,

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der kurz später auf eine weitere braune Hyäne trifft.

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Einen Kapfuchs hatten wir auch noch nie gesichtet ! Sehr zufrieden geht es nach einem sehr schönen Abend ins Bett.

Teil 825. März 2015

Tag 6
Urikaruus Morgens


Nach dem Aufstehen wird wie gewohnt Kaffee gebraut und das Wasserloch im Blick gehalten.
Das fällt mit leicht trägen Augen nicht immer leicht. So ganz spurlos gehen die ganzen netten Abende nicht an uns vorbei 😉 Aber es ist es wert ! :-))) Da sich dann doch leider kein Leo blicken lässt geht es in Richtung Kamqua. Allerdings auch recht erfolglos. An Kamqua hatten wir bisher nie etwas gesehen. Das sollte sich Heute ändern. Als wir Kamqua gerade passieren, kommt uns dieser nette Gepard entgegen getrottet.

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Wir postieren uns mit einem zweiten Fahrzeug direkt am Eingang nach Kamqua. An einigen gelangweilten Giraffen vorbei, schlendert er mit müden Augen direkt an uns vorbei.

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Nach einigen Fotos, führt uns der Drive weiter in Richtung Batulama. Dort soll sich ja eine Leopardin mit Cubs herumtreiben. Dieser Lanner Falke sitzt dekorativ in den Felsen.

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Anstatt der Leopardin treffen wir auf Claudi und Thomas.
Auch keine schlechte Sichtung 😉 Sie wollten uns eh den Kapfuchsbau zeigen. Genau dort bleiben wir stehen und fangen an, miteinander zu Quatschen. Allerdings vermeintlich ohne Kapfuchssichtung. Nach einigen Minuten meint Kerstin „Hey, da sind sie doch !“

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Etliche Meter neben dem Bau liegen die wunderschönen Tiere im Sand.

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Der Nachwuchs wird liebevoll am Ohr geknabbert.

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Wir finden die Tiere außergewöhnlich schön.

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Auf dem Rückweg treffen wir diesen Bee-Eater.

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Spontan wollen wir dann doch nochmal an Urikaruus vorbei zum Deertiende Boorgat. Dort treffen wir auf das, was uns unser Ranger Sammie im Delta vor einigen Jahren eingebläut hatte. „You have to look for the white car !“ Und hier hat es etliche white cars, Springböcke und Gnus.

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Kurz bevor sich Claudi und Thomas hinter uns postieren, bekommen wir den Hinweis, dass eine Löwin am Hang liegt.

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Sie ist den grasenden Tieren unbemerkt geblieben. Die Distanz zum Jagen ist aber etwas zu groß.

Eine ganze Weile warten wir auf eine mögliche Jagd. Doch als die Löwin aufgibt und in den Schatten eines nahen Busches wechselt, geben auch wir auf.

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Knapp einen Kilometer weiter liegt ein Löwenpascha pennend im Riverbed.

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Wir markieren die Stelle im Navi und fahren zum Deertienden. Dort gibt es einige Vogelbilder, bevor es an den ganzen Löwen und white cars vorbei superzufrieden zurück nach Urikaruus geht.

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Inzwischen schütteln wir nur noch den Kopf ! Wir hatten noch keinen Gamedrive ohne Katzen und unsere kühnsten Erwartungen werden zumindest von der Quantität her übertroffen.

Ob es wohl so weitergeht ? Wir werden sehen 😉

Teil 927. März 2015

Tag 6 Urikaruus Abends


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Nach einer angemessenen Zeit des Rumhängens möchte ich gerne kurz Duschen.
Doch die Dusche ist schon besetzt 😉

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Da ich bei der Hitze keine Lust auf Fledermaus-Jagd habe, ändere ich meinen Plan.

Gegen 17:10 Uhr wollen wir in Richtung der Löwensichtung von Heute Morgen fahren.

Etwas Abseits der Sichtung am Morgen liegen diese faulen 4 Könige regungslos herum.

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Da nichts weiter passiert und es immer noch sehr heiß ist, fahren wir einen KM weiter zum Mähnenlöwen von Heute Morgen. Er ist zuerst kaum zu entdecken und liegt flach. Gefunden haben wir ihn Dank des gespeicherten Wegpunktes im Navi. Ohne große Hoffnung auf eine Bewegung seinerseits bleiben wir trotzdem stehen.

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Und tatsächlich, er steht auf !

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Leider etwas weit weg stellt sich Mr. King vor unseren Objektiven in Pose.

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Ein ganz prächtiger Kerl. So langsam können wir es kaum glauben. Zu diesem Zeitpunkt sind bereits ca. 2000 Fotos auf den SD-Cards.

In schwierigem Licht sitzt dieser Raubvogel (nur Dank Lightroom überhaupt zu erkennen).

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Die anderen Löwen liegen weiter regungslos herum.

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Und dann werden wir auch noch durch diese tolle Sonnenuntergangsstimmung belohnt.

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Dafür lieben wir den KTP ! Wenn man solche Momente einfrieren könnte !

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Zurück im Camp wird daraus ein ganz kurzer, aber sehr intensiver Sonnenuntergang.

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Heute Abend braaien wir bei Claudi und Thomas. Claudi hat lekker Zwiebelsosse im Potje gebruzzelt. Dazu gibt’s frei Schnauze eingelegtes Rinderfilet.

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Dass es ein sehr, sehr schöner Abend war, kann man finde ich an diesen zwei überglücklichen Männergesichtern sehen 😉

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Teil 1029. März 2015

Tag 7
Urikaruus nach Grootkolk


Leider heißt es Heute Abschied nehmen von Urikaruus und von Claudi und Thomas.
Während des Frühstücks kommen noch Red Hardebeest und ein Falke zischt quer durch hunderte von Tauben.

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Nach dem Frühstück und Packen trennen sich unsere Wege in Auob Tal. Die beiden fahren in Richtung Namibia, während wir in die andere Richtung 218 KM bis nach Grootkolk vor uns haben.
Im Auob Tal sehen wir nur diese Giant Eagle Owl.

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Die Dune Road bietet einige kleinere Sichtungen.

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Gestern Nacht hat es hier geregnet.

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In Dikbaardskolk machen wir Rast und fotografieren einige Vögel.

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Der weitere Weg nach Nossob ist völlig ereignislos.

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In Nossob treffen wir genau am Gate aug Ingrid und Helmut. Die beiden wollen nach Rooikop und Marie se Gat um nach Löwen zu suchen.

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Wir freuen uns über das kurze Treffen und fahren selbst nach einem Tankstopp weiter in Richtung Grootkolk.

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Nach kurzer Zeit sehen wir diesen Vogel, der uns total irre anschaut. Wir mögen das Bild sehr.

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Eine Riesentrappe.

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Er hat keine Angst vor stacheligen Büschen.

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Und das Gnu ist am chillen.

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Wir sichten zwar noch einige wenige Raubvögel.

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Bei früheren Besuchen waren sie aber zahlreicher unterwegs.

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Und so erreichen wir am Nachmittag Grootkolk. Der erste Gamedrive ohne Raubkatzen ist zu Ende.......

Teil 1129. März 2015

Tag 7
Nachmittag und Abend in Grootkolk


Der Ranger David empfängt uns in sagen wir mal, sachlicher Art. Leider bekommen wir die Nr. 2.
Es ist die Hütte mit dem schlechtesten Blick und vor allem soll eine Kapkobra im Baum wohnen.

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Ich Frage den Ranger: „ is it that one with the cape cobra ?“
David antwortet nicht ganz so ausführlich, wie erhofft: „Yes“......... fertig..... nix......
Wir hätten es sehr begrüßt, wenn er uns auch mitgeteilt hätte, dass die Cobra vor einiger Zeit weggezogen ist...
Naja, so war es dann auch ohne Löwen spannend (ich nehme es mal vorweg).

Wir richten uns ein, bereiten das abendliche Braai vor und beobachten die zahlreichen Weber an der Vogeltränke.

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Dann spielt sich nebenan blitzschnell ein kleines Drama ab ! Batman muss sterben ! Ein fieser, geübter, gezielter Mordanschlag mit einem tödlichen Biss von diesem kleinen Killer :

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Ich bin noch nie so schnell zur Kamera gehechtet !

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Sie war völlig falsch eingestellt, das muss ich bei der manuellen Bedienung noch lernen.

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Batman hat gegen die Manguste keine Chance und verliert lautlos sein Leben.

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Diese kleinen Sichtungen sind es wieder, die den KTP für uns so besonders machen. Das ganze geschieht so nebenbei und ganz unvermutet.

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Und so stellt sich im Laufe des Abends in schöner Sonnenuntergangsstimmung eine sehr zufriedene Stimmung bei Casimodo und Esmeralda ein.

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Die Weber trinken weiter.

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Eine Gnuherde rennt ums Wasserloch herum.

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Nach einem leckeren und relaxten Braai kommt dann noch der Höhepunkt. Noch eine Brownie kommt ans Wasserloch.

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Und nicht lange später noch eine !!!

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Zufrieden und müde geht es ins Bett. Und wir ahnen nicht dass uns unsere tollste Brownie Begegnung noch bevorsteht !

Teil 1230. März 2015

Tag 8
Grootkolk Morgens


Noch niemals hatten wir hier im Norden größeres Glück bei Gamedrives.

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Also ignorieren wir die Gatetimes in der Art, dass alle anderen losfahren und wir nicht, Ätsch !

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Und so lassen wir die Sonne bei einer Tasse Kaffee in Ruhe aufgehen und genießen die Ruhe.

Wir freuen uns wieder über die kleinen Dinge wie diese Black-faced Waxbills.

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Und so machen wir uns erst relativ spät auf in Richtung Süden.

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Selbstredend passiert unterwegs so gut wie nichts.

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Am Lijersdraai Picknickspot hatten wir von netten Kleintiersichtungen gehört.

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Wir setzen uns unter den Schatten eines knorrigen Baumes, trinken einen Kaffee und essen ein paar Kekse.

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Das Knistern der Packung ist international bekannt.

Ruck Zuck haben wir etliche Besucher. Die Zeit vergeht wie im Flug und wir knipsen wie die blöden.

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Übrigens sind wir hier alleine. Wir bemühen uns sehr, das Fütterungsverbot einzuhalten. Die Kekse sind aber leider sehr zerbröselt 😉

Die Webervögel sind wie die irren unterwegs.

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Überall laufen total knuffige Mäuse herum.

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Besonders freuen wir uns über diesen Titbabbler, den wir überhaupt das erste Mal sehen.

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???

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Und so kommen wir gegen 13:00 Uhr in sehr zufriedener Stimmung zurück nach Grootkolk.

Teil 1301. Apr. 2015

Tag 8
Grootkolk Abends


Eigentlich gibt es gar nicht so viel zu schreiben. Der Nachmittag ist ruhig und chillig.

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Der Batman-Mörder ist wieder unterwegs und killt unfotografiert einen Vogel an der Nachbartränke.

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Wir freuen uns sehr über diesen Red-headed Finch an der Tränke.

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Dieser ist mir noch unbekannt .Wenn jemand helfen mag, nur zu 😉

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Dann fängt es kurz an zu regnen.

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Sehr, sehr dunkle Wolken ziehen auf.

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Zur Braai-Vorbereitung scheint wieder die Sonne.

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Die Abendstimmung ist wundervoll.

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Und der oberste Stern des Kreuz des Südens....... ist gefaked 😉
Da war irgendein Ast im Weg....

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Gute Nacht Kerstin, gute Nacht Carsten ! Morgen wird ein aufregender Tag anbrechen.
Mit positiven und einem nicht zu sehr positiven Erlebnis, dass dann doch ein positives wurde 😉

Teil 1402. Apr. 2015

Tag 9
ereignisreiche Fahrt von Grootkolk nach Gharagab Teil 1


Ok, es heißt Abschied nehmen von Grootkolk. Nach gemütlichem Frühstück verabschieden wir uns vom echt trögen David.

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Vorher helfen wir noch unseren französischen Nachbarn, deren Hilux Batterie leer ist. Sie fahren direkt in Richtung Mabuasehube.... Übrigens hatten wir im hanzen Urlaub 4 (!!!) Nachbarn, deren Batterie leer war. Die haarigste Sache war in Urikaruus. Den völlig trotteligen Deutschen musste ich mehrfach anbrüllen, da wir beim Anschieben unter dem Haus zusammen mit Eric echt Angst um unser Leben bekamen...... Ich meinte zu dem echt genervten Eric nur „He will destroy your nice house !“ Eric: „ i'm afraid he will :-(„

Aber wieder zurück nach Grootkolk. Ganz gemütlich geht es über die üble Wellblechpad in Richtung Unions End.

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Am Unions End Picknick Spot habe ich gerde einen netten Schattenplatz zum Aussteigen gefunden als Kerstin aus dem Fenster deutet und ruft „LÖWEN!!!!“

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Und was für ein schönes Päärchen !

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Die geplante Tasse Kaffe ist sofort gestrichen. Anstatt dessen glühen die Speicherkarten.

Die Löwen laufen in Richtung Böschung, an der die Pad in Richtung Unions End vorbeigeht.
Kerstin droht mir die drakonischsten Strafen an, falls wir sie durch meine Schuld verpassen.
Das will ich nicht riskieren 😉 Ich heize die 200-300 Meter um die Ecke. Dann legen sich die zwei unter einen Busch und sind fast nicht mehr zu sehen.

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OK, wir haben Zeit und warten. Zwei nette Engländer halten kurz, fahren dann aber weiter.
Kaum sind sie weg, stehen die beiden auf und paaren sich, allerdings schlecht sichtbar. Dann laufen sie ein Stück weiter,

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posen etwas herum

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und legen sie sich keine 10 Meter von uns entfernt hin.

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Zuerst schauen sie gelangweilt durch die Gegend, bis zu diesem MOMENT ! Ihre Blicke bleiben an uns hängen.

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Sie starren uns aus nicht mal 10 Meter Entfernung an. Wir haben das Fenster offen und den Motor aus. Und die Löwin läuft genau auf uns zu ! In den nächsten Sekunden entstehen erst Mal keine Bilder mehr 😉 Uns wir schon etwas mulmig, aber die Dame schlendert direkt an uns vorbei vor uns auf die Pad. Sie sieht sehr gesund aus und scheint voller Power zu stecken.

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Der Pascha folgt Ihr.

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Eine kurze Rast.... na sie wollen doch nicht direkt vor uns ? Nein....

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dann wechseln sie über die Pad und legen sich wieder hin....

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und dort sollte es erst richtig losgehen 😉

Teil 1503. Apr. 2015

Tag 9
Löwenpaarung und Fahrt nach Gharagab



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Nach genau 15 Minuten beginnen die zwei wieder mit der Paarung. Diesen Intervall haben sie in der Folge bis auf die Minute eingehalten.

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So 100 % Begeisterung können wir bei den beiden nicht erkennen 😉

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Wir sind ganz alleine. Ein ganz intensives Erlebnis.

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Kurz danach kommt von hinten ein Auto. Ohne uns wären sie zu 100% vorbeigefahren, da die Löwen von ihnen aus gesehen hinter dem Baum liegen.

Dann hat Kerstin die Eingebung, etwas zurückzufahren. Und so können wir 15 Minuten später diese Bilder schießen, über die wir soooooo glücklich sind !

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Die beiden schauen genau in unsere Richtung ! Unfassbar eindrucksvoll.

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Und jetzt schaut sie ihn richtig verliebt an.

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Er stellt sich noch einmal für uns in Pose.

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Und dann heißt es weiterfahren in Richtung Unions End.

Tierlos bis auf diesen Drongo.

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In euphorischer Stimmung machen wir diese Photos in Unions End.

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Dann geht’s auf die einsame Pad nach Gharagab.

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Landschaftlich wieder ein Traum !

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An einem Wasserloch flüchtet das Hardebeest vor uns.

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Die Vögel kuscheln im Schatten.

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Und 5 KM vor Gharagab passiert es. Wir haben hinten links einen Platten. Und das mitten im tiefsandigen Teil ohne Schatten bei 40 Grad ! Der Reifen ist total hinüber, die Karkasse hat Schaden genommen.

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So ein Mist. Gerade jetzt ! Kerstin findet etwas hartes, faches Holz zum unterlegen. Da ich Angst habe, dass es zerbröselt, bauen wir zusammen eine (stellt sich aber erst hinterher heraus) ganz gut funktionierende Konstruktion. Das Holz zuerst etwas eingebuddelt, dann Sand drauf, dann die Kundtoffpackung des Wagenhebers darüber und wieder etwas Sand. Dann beginnt ein übles gekurbel 🙁 Ohne gescheites Werkzeug und bei der Hitze komme ich an die Grenze meiner Leistungsfähigkeit. Endlos und mit kurzen Pausen kurbele ich bei dieser Hitze herum. Und immer in Sorge, dass das Ganze nicht hält.

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Schliesslich klappt der Radwechsel aber doch und erleichtert erreichen wir gegen 4 Uhr Gharagab.

Teil 1605. Apr. 2015

Tag 9
Gharagab Abends


Ich bin körperlich echt fertig und habe ordentlichen Durst. Der wird sofort mit einem icecold Windhoek aus dem bordeigenen Kühlschrank gelöscht. Die englischen Nachbarn machen lockere Sprüche und freuen sich, wenn ein Deutscher Bier drinkt und Klischees erfüllt 😉

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Dann richten wir uns ein und genießen den herrlichen Ausblick über die Kalahari.

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In den Büschen ist einiges los.

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Am Wasserloch hin und wieder auch.

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Die Engländer erfüllen auch Klischees und haben Sonnenbrand 😉

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Der Ranger hat inzwischen (total nett) das Ersatzrad notdürftig geflickt. Zusammen wuchten wir das schwere Ding wieder auf den Dachgepäckträger.

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Danach kommen die Ronwhen und Andy zu uns herüber und stellen sich vor. Wir plaudern einige Minuten, die beiden sind total sympathisch. Trinken möchten sie nichts, wir schenken Ihnen eine Flasche Rotwein und sie freuen sich.Sie waren out of alcohol, da sie an einem Sonntag ankamen.

Inzwischen zieht ein mächtiges Gewitter auf.

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Ich mache schnell das Grillfeuer an, als eine Löwin am Wasserloch erscheint.

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Der Ranger baut in Seelenruhe sein Stativ neben unserem Chalet auf.

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Das Hauptgewitter ist knapp an uns vorbeigezogen, aber von hinten kommt eine neue pechschwarze Wand auf uns zu. Gut, dass es Heute nur Boerewors gibt. Die wird gerade so fertig, bevor es heftigst anfängt zu regnen. Es donnert und blitzt.

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Die Löwin geht auf einen nahen Dünenkamm, legt sich auf den Rücken und lässt den Regen auf ihren Bauch prasseln. Leider gibt es kein Photo davon.

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Schließlich hört es auf zu Regen. Wir genießen die schöne Abendstimmung und unsere Drinks.

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Als es dunkel ist, kommt die Löwin noch einmal zurück.

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Was war das für ein aufregender Tag ! Gharagab ist super schön, wenn auch einfach.
Schade, dass die Gamedrive-Möglichkeiten so eingeschränkt sind !

Teil 1707. Apr. 2015

Tag 10
Gharagab nach Bitterpan


Die kleine Hütte in Gharagab hat uns eine gemütliche, gute Nacht verschaffen. Wir wollen am Umzugstag wieder gemütlich frühstücken. Das heißt Heute das kleine Frühstück.

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Im Busch neben uns sichten wir unseren allerersten Acacia Pied Barbet. Ich Superdepp habe den Entfernungsschalter am Objektiv falsch eingestellt, deswegen werden aus den vermeintlichen Superbildern nur sehr durchschnittliche 🙁

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Dann läuft weit entfernt ein Löwenmann durch die Wüste. Aber leider sehr weit weg.

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Dann packen wir wehmütig unsere Sachen und ich klettere auf den Aussichtspunkt über dem Camp.

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Der 360 Grad Rundumblick bietet in alle Richtung das gleiche Bild.

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Ronwhen und Andy sind auch gerade am Packen. Wir fangen schon wieder an, uns zu verquatschen.

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Da das so nicht weitergehen kann, machen wir ein Erinnerungsfoto und beschließen, gemeinsam üb er die Dünenstrecke zu cruisen.

Schön gemütlich.

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Durch die weite Landschaft.

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Ein Böckchen.

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Ein Selfie (gar nicht so schlecht, oder ?)

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England im Nacken 😉

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Dann erreichen wir das Nossob Tal.

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Am Lijersdrai Picknich Spot heißt es Abschied nehmen von den
zwei Engländern.

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Die Begegnung mit ihnen war sehr nett. An den Engländern können wir Deutsche uns wir wir finden ein gutes Beispiel nehmen, was Offenheit und Umgangsformen angeht.

Geregnet hat es Nachts wohl nicht nur in Gharagab.

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In Nossob wird getankt. Leider funktioniert das WLAN nicht und am Wasserloch ist auch nichts los.

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Teil 1808. Apr. 2015

That's Africa 😉

Und noch eine kleine Anekdote am Rande.

An der Tanke komme ich mit einem zackigen Franzosen ins Gespräch. Er kommt mit seinem eigenen Landcruiser aus Mabua.
Der Cruiser ist gut ausgestattet und hat alles dabei, was man in der Wüste so braucht.

Der Franzose fragt den zu 100 % bocklosen Tankwart " Cähn ei peiii in Botswanaahh Puulaa ? "
Der Tankwart betont unemotional "Nooooooo!!!"
Franzose " Namibian Doolaaar ?"
Tanwart noch unemotionaler "Noooooooo!!!
Endlose Gesprächspause........
Der Franzose schaut mich ratlos an, er hat nur noch wenig Sprit.
Ich überlege gerade, ob ich ihm unsere 20 Liter aus dem Ersatzkanister anbiete,
da fragt der Tankwart ohne Blickkontakt zum Franzosen und noch gelangweilter "Whai dooon't yuuuu pääääi wiss cräädit caaard ?"
Der Franzose und ich schauen uns ungläubig an und antworten im absolut synchronen Chor "Thääääds Posssibbel ?????"
Tankwart gelangweilt "Yeeeees!"
Ich "Thäääts njuuu ?"
Tankwart "Yeeees"
Frankreich und Deutschland schauen sich grinsend an....
That's Africa, oder ? 😎 😛

Teil 1908. Apr. 2015

Tag 10
Nossob nach Bitterpan


Voller Vorfreude wird das Tor zum Bitterpan Trail geöffnet.

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51 Kilometer schönste Landschaft liegen vor uns.

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Natürlich haben wir jetzt immer den Platten im Hinterkopf.

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Doch bei dem schönen Polfilterhimmel tritt das dann auch wieder in den Hintergrund.

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An einem Wasserloch treffen wir auf Oryxe.

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Leider ist die Pad diesmal viel, viel schlechter und ausgefahrener, als bei unseren letzten zwei Besuchen. Das Gerüttele nervt auf die Dauer ganz schön.

Und so erreichen wir um Punkt 15:00 Uhr das Camp.

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Willem nimmt uns in Empfang.

Wir relaxen etwas und beschließen Heute alleine zu grillen. Die anderen Gäste sind unauffällig.
Schade. Bei unseren letzten Besuchen hatten wir jedesmal supernette Begegnungen.

So wird diesmal der Grill am Chalet angeheizt. Nebenan grillt eine alleine reisende Südafrikanische Reporterin. Sie hat sich bereits mit zwei Schweizern am anderen Ende des Camps angefreundet.

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Dann geht die Sonne stimmungsvoll unter. Ganz kurz sehen wir in der Pfanne eine braune Hyäne, dann kehrt sie aber um.

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Als es dunkel ist, gehe ich kurz zum Auto, um den Kühlschrank auszuschalten. Vorgewarnt durch unser Kapkobra- Erlebnis im letzten Jahr leuchte ich intensiv den Boden nach Schlangen ab. Nichts !
Auf dem Rückweg gefriert mir an der Holzrampe zum Camp das Blut in den Adern !

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Unter dem untersten Brett schaut der Kopf einer Puffotter heraus. Da war eben noch nichts. Ich bin etwas seitlich versetzt direkt über die Schlange gelaufen und habe nichts gesehen. Sie hat sich inzwischen ein kleines Stück weiter nach vorne bewegt.

Ich rufe Willem und die anderen Gäste.

Willem kommt mit seinem Schlangengreifer, den ich letztes Jahr noch selbst in der Hand hatte.
Die Puffotter hat keine Lust auf Zange und zieht sich unter die Planken zurück. Mit der Handytaschenlampe leuchte ich Willem.

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Dann hat er sie und präsentiert sie uns.

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Die Schlange wirkt etwas hoffnungslos, würde Willem aber gerne eine mitgeben.

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Schließlich bietet er uns an, dass wir sie einmal anfassen könnten. Da sie ruhig wirkt, fasse ich das Tier auch einmal an. Sie hat eine sehr grob schuppige, angenehme Haut und hat vor kurzem irgendetwas dickes gefressen. Man kann es in der Mitte fühlen. Mir tut die Schlange dann doch etwas Leid.

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Für ein Foto legt Willem die Puffotter dann noch auf das Trittbrett der Südafrikanerin.

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Dann bringt er sie ein gutes Stück weiter weg in die Dunkelheit.

Wir sind etwas nachdenklich, denn ich hatte echt aufgepasst. Puffottern legen sich wohl gerne unter die letzten Treppenstufen. Wir haben das jetzt mehrfach gehört. Also immer schön aufpassen in der Zukunft.

Also Glück gehabt ! Müde fallen wir ins Bett ! Morgen früh sollte es dann eine Brownie zum Frühstück geben. Aber das ist eine andere Geschichte 😉

Teil 2011. Apr. 2015

Tag 11
Bitterpan nach Tented Camp


Unsere noch etwas müden Augen werden durch diese warme Morgenstimmung erhellt.

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Ich koche eine Kanne Kaffee, während die Südafrikanerin gerade Hilfe von den Schweizern bekommt. Sie hat über Nacht den Kühlschrank angelassen und die Batterie ist leer. So sind wir mit einem leider sehr schlecht englisch sprechenden Tschechischen Paar die letzten im Camp.

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Dann ruft Kerstin voller Freude „ Die Brownie ist wieder da!“

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Sie trinkt in aller Ruhe zusammen mit diesem Schakal.

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Und dann läuft sie auf einmal ganz gemütlich direkt auf uns zu.

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Dann läuft sie nicht weit von der Nr. 1 vorbei durchs noch dunkle Morgenlicht wohin ?

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Im Bogen zu Willems kleinen Privatwasserloch !

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Zusammen mit den ebenfalls begeisterten Tschechen stehen wir vielleicht 20 Meter von der Brownie entfernt im Sand und ballern die Speicherkarten mit Browniefotos voll.

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Das ist sosooo schööön !

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Die Bilderauswahl fällt mir echt schwer. Aber zu dem neuen Trend mit den Pinkelbildern kann ich auch etwas beitragen 😉

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Dann tun wir uns mit den Tschechen zu einem Minikonvoi zusammen und verlassen den netten Willem und Bitterpan mit einem breiten Grinsen im Gesicht....

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Die Pad ist in diesem Jahr auch hier ziemlich übel ausgefahren.

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Der Tscheche bleibt an einer ganz üblen Düne (die mit den zwei Auffahrten) zweimal hängen.
Unser Fortuner meistert das mit deutlich mehr Motorpower ganz locker.

Dann rennt plötzlich in vertiabler Entfernung ein Honeybadger weg. Das Foto gelingt gerade noch so....

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Inzwischen hat auch Kerstin ihren Spaß an dem üblen Links und Rechts Geschwanke an den ausgefahrenen Dünenkämmen.

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Und so erreichen wir gegen 10:30 Uhr das Auob Tal. An Dalkeith und Vertiende ist nichts los.

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So sind diese Red headed Finches eine schöne Abwechslung.

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Dann werden wir Zeugen eines erneuten Mordes. Diesmal musste eine Heuschrecke sterben.

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Es ist heiß geworden und die Tiere ziehen sich in den Schatten der Bäume zurück.

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Dann erreichen wir Mata Mata, wo wir einen River Bungi gebucht haben.

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Nach all den Wilderness Camps ist es uns hier neben dem Campingplatz aber zu rummelig. Kerstin legt Ihren „Du darfst jetzt nicht Nein sagen Blick“ auf und fragt ohne große Hoffnung in der Rezeption nach Verfügbarkeit im Tented Camp..... und kommt mit einem breiten Grinsen zurück. Was sind wir froh......

Teil 2116. Apr. 2015

Tag 11 Kalahari Tented Camp

Gegen 13 Uhr erreichen wir in fröhlicher Stimmung das Tented Camp, checken ein und beziehen die 13 (?!?!) vielleicht war es auch die 14 …... es war die 14 !

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Der Himmel ist bestückt mit schönsten Polfilterwolken und wir richten uns häuslich ein. Irgendwie war die Umbuchung für uns 100 % richtig !

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Da es richtig heiß ist, wandern wir zum Pool. Dort sind wir alleine.

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Es dauert eine gute Zeit, bis ich diese Vogel-Erstsichtung (Ashy Tit?) erwische.

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Den Pool muss man selbst säubern, mache ich aber gerne 😉

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Und dann genießen wir die angenehme Kühle im Pool. Und jetzt werde ich ein kleines Geheimnis Preis geben. In so einem Schlunzurlaub ohne gestylte Mitmenschen und fernab von Anzügen und Krawatten hat der Casimodo seine kurze Hose schon mal etwas länger an. Und da es im KTP keinen Waschsalon gibt, muss der Pool langen, um die Hose noch eine weitere Woche tragen zu können 😉

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Der Gamedrive verläuft unspektakulär.

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Bei der Rückkehr im Camp kommen wir mit den Nachbarn ins Gespräch. Es sind die Nachbarn aus Gharagab. Während wir reden, entdeckt Kerstin auf der Düne oberhalb des Camps zwei Löwen, die uns neugierig beobachten !

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Wir machen einige Fotos, aber sie sind schon ein ganzes Stück weg (vielleicht ganz gut so) !

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Nach einem Sundowner folgt das allabendliche Braai.

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Heute gibt es ein vom Slaghuis mit Bacon umwickeltes Schweinefilet. Auf dem Feuer angegrillt und dann noch in der Alofolie weitergeschmort schmeckt es ganz ausgezeichnet.

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Zusammen mit Gemüsepäckchen und einer Flasche vom köstlichen Franzicke/Helmut-Wein (knutsch!) geniessen wir die Stimmung und den Sternenhimmel in der Kalahari. Kurz vor dem Schlafen besucht uns noch dieser Schakal.

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Einfach schön ist es hier im Tented Camp.

Teil 2218. Apr. 2015

Tag 12 Ganzer Tag Kalahari Tented Camp

Nach all den Highlights und hunderten KM Pad ist der ganz große Druck auf dem Kessel raus.
Wir frühstücken ganz gemütlich und genießen die Ruhe und den Ausblick auf die schöne Landschaft.

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Erst gegen 08:00 Uhr fahren wir eine Runde bis zum 13ten Bohrloch.

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Es ist heiß und die Vögel haben Durst.

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Auf der Rückfahrt treffen wir diesen Crimson-breasted Shrike

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und diese Groundscraper Thrush.

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Ein Pygmy Falcon

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Auf der Rückfahrt gibt es in Sitzas eine interessante Oryx Show. Der Chef jagt die Schwächeren umher.

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Wenn man schon etwas größer ist, muss man im Knien trinken.

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Und die kleinen üben für später 😉

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Gegen 11 sind wir zurück, frühstücken und schlunzen herum. Es ist so heiß, das im Tal nichts passiert. Gegen Abend fahren wir nur kurz bis Sitzas, wo die Gnus in Reihe ans Wasserloch ziehen.

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Ein stimmungsvolles, unspektakuläres Bild.

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Am Abend wandert wieder lecker eingelegtes Fleisch auf den Grill und eine Flasche Diemersfontein Pinotage...... hach was schmeckt sie gut !

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Und zum Abschluss kommt wieder unser Schakal, der kurz vorher mit seinen Kumpels noch ein sagenhaft schönes Konzert angestimmt hatte.

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Ein unspektakulär entspannter Tag geht zu Ende......

Teil 2319. Apr. 2015

Tag 13 Abreise Tented Camp nach Killiekrankie und zwei Sternschnubis

Etwas wehmütig sitzen wir bei angenehmen Temperaturen auf der Terrasse und frühstücken.
Die Nachbarn haben uns letzte Nacht fast zur Weißglut gebracht ! Zwei Männer räumten irgendwelches Equipment bis spät in die Nacht um und Morgens wieder das Gleiche ! Das ist der Nachteil von den Tented Camps, es ist sehr hellhörig.

Nachdem die Krachmacher weg sind, kehrt Ruhe ein. Und plötzlich kommt ringsherum das Kleintierleben in Gang. Die kleine Manguste ist sehr rege und wunderschön.

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Im Tal machen die Springis Frühsport.

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Ein Glanzstar genießt die Morgensonne.

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Dann packen wir unsere 7 Sachen zum letzten Umzug im KTP. Unser Equipment ist inzwischen sehr stark geschrumpft. Schließlich hatten wir anfänglich Lebensmittel für zwei Wochen dabei.

Unterwegs sehen wir diesen Capped Wheatear (?), noch eine Erstsichtung

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Der folgende Raubvogel ist stark vergrößert und noch unbestimmt. Demnächst werde ich mal wieder die Hilfe unserer Vogelexperten benötigen 😉

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Die nächste Sichtung auf dem Weg nach Killie ist wieder eine Erstsichtung. Und was für eine !
Frontal nähert sich uns ein langsamer werdender Bushcamper aus dem es uns fränkisch entgegenschallt „Mojn!“

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Wir freuen uns, denn hier stehen unsere Slaghuis-Tipp-Geber (zusammen mit Claudi und Thomas) leibhaftig gegenüber. Wir hatten vorher mehrfach gemailt und wussten gegenseitig, mit welchen Autos wir unterwegs sind. Nach einigem Quatschen laden uns die beiden auf eine Tasse Kaffe in Urikaruus ein. Unterwegs überholen wir den Grader light, der für die Pad gerade richtig kommt.

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In Urikaruus angekommen, lassen wir uns den Kurzbesuch beim Ranger genehmigen (Eric hat gerade frei). Und dann verfliegen die Minuten wie im Flug. Bei Kaffee und Afrikalatein lernen wir uns gegenseitig Kennen. Schon wieder so eine nette Begegnung mit zwei afrikaverrückten Fomis.

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Wir hätten noch ewig Quatschen können....... Zwischendurch gelingt noch ein annehmbares Bild vom Lannerfalken.

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Dann brechen wir schweren Herzens auf nach Killie, wo unterwegs noch ein Bee-Eater mitgenommen wird.

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Teil 2420. Apr. 2015

Tag 13
Killiekrankie


Gegen 14.00 Uhr erreichen wir Killie. Willem zeigt uns unsere Nr. 2. Wir waren ja schonmal hier, und so kommen wir sehr, sehr gerne wieder hierhin zurück. Der Blick über die Dünen und das nette Chalet sind einfach toll. Wir sollen die Eingangstür immer schön geschlossen halten wegen der Schlangen.

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Und am Wassertank unserer Nr. 2 wohnt ein Barn Owl Pärchen.

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Der Nachmittag wird gemütlich im Camp verbracht.

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Diese Strausse kommen zum Trinken ans Wasserloch.

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Und rundherum passieren bei genauem Hinschauen die kleinen Dinge.

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Gegen 17:00 Uhr fahren wir noch eine kleine Runde ins Auob Tal. Lange keine Katzen mehr über den Weg gelaufen, Gelle 😉 ! Morgen schon, aber Heute nicht ! An Auchterlonie läuft ein Kori Bustard herum.

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Und ein Tawny Eagle.

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Die kleinen Antilopen könne wir nie auseinanderhalten, das müssen wir noch lernen.

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Noch ein Lannerfalke.

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Und dann geht’s zurück ins Camp. Die Abendstimmung beginnt mit Vollmond und einem sich am Horizont abspielenden Gewitter.

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Im Dunkeln hat es überall Blitze und Wetterleuchten.

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Die Temperatur ist stark zurückgegangen und wir müssen mal nicht schwitzen.

Letztendlich wird der stimmungsvolle Abend mit einem Leoparden am Wasserloch abgeschlossen.
Kein gutes Photo, aber eine schöne Erinnerung für uns.

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Teil 2525. Apr. 2015

Tag 14
Killiekrankie Morgens


Nach einer etwas stürmischen Nacht mit etwas Regen und Gewitter fahren wir gegen 6:30 Uhr ins Auob Tal.

Der Gabar Goshawk ist noch nicht bereit für sein mörderisches Tageswerk.

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Dann entdecken wir die hier nicht so zahlreichen Kudus.

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Kämpfende Giraffen.

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Einen schönen Bee-Eater ….. alles in sehr schlechtem Licht...

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ein relaxte Springbockherde

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zum Teil getarnt

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andere Teile hüpfend

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kämpfend

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Dann entdeckt Kerstin in weiter Entfernung einen Kapfuchs. Das Bild ist schon etwas heran gezoomt. Ich lasse es extra klein, weil das schöne Tier so schwer zu finden war und man so einen kleinen Eindruck davon bekommt.

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Gegen 9 Uhr frühstücken wir am Picknickplatz in Auchterlonie.

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Danach geht’s weiter zum Wasserloch Auchterlonie, wo zwei Schakale herumtollen.

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Tawny Eagle

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Agame

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Schildi

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Sternschnubi....

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Sie sind auf dem Weg nach Nossob. Oben am Picknickspot unterhalten wir uns noch eine ganze Weile mit den beiden, bevor wir endgültig Abschied nehmen müssen.

Kurz vor 12 erreichen wir Killie.

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Vor der Nachbarhütte liegt eine Puffotter zusammengerollt unter dem Busch direkt neben der Tür.

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Inzwischen ist es wieder sehr warm geworden und wir genießen die Ruhe.

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Teil 2626. Apr. 2015

Tag 14
Killiekrankie Abends


Nach einer ausgiebigen Ruhephase fahren wir kurz nach 16 Uhr zu einer Runde in den Park.
Da das Auob Tal in den letzten Tagen Katzen frei war, biegen wir nach rechts in Richtung Nossob Tal ab.
Am Viewpoint am Kij Gamies Waterhole wird kurz gehalten.

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An der Ausfahrt sitzt der schöne Pale Chanting Goshawk.

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Am Wasserloch Tier Kop hält sich Großfamilie Strauss auf.

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Die Dünenstraße ist ansonsten landschaftlich schön.

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Da an Kij Kij nichts los ist, geht es weiter in Richtung Rooiputs. Etwa einen KM nach Rooiputs stehen zwei Autos an der Pad. Etwas entfernt liegen 11 (!!!) Löwen im Schatten eines Baumes.

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Etwas weiter Rechts noch ein einzelnes Männchen.

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Es passiert zwar nicht so viel, aber wir sind nach den Löwen freien Tagen doch sehr froh, mal wieder eine Sichtung zu haben.

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Ab und zu zwingt der wandernde Baumschatten einen Löwen zum Umzug.

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Sehr zufrieden geht es weiter. Schildis mögen wir sehr.

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Ein Martial Eagle.

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Auf der Rückfahrt über das Auob Tal müssen wir uns beeilen und erreichen kurz vor Gate Time unser Camp Killie.

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Die Abende hier sind einfach ein Traum !

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Der Vollmond zeigt sich von seiner besten Seite.

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Bei einem Gin Tonic bereiten wir das Braai vor, alles ganz ohne Stress.
Früher dachte ich immer, Selfcatering sei Stress, aber durch die selbst bestimmte Geschwindigkeit empfinden wir das genau gegenteilig.

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Der Leo kommt auch wieder ans Wasserloch, aber es entsteht nur das übelste Matschbild, was ich hier jemals eingestellt habe.

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Teil 2729. Apr. 2015

Tag 15
Ganzer Tag Killiekrankie


Leider bricht Heute schon unser letzter ganzer Tag im KTP an. Heute Nacht hat es geregnet und inzwischen deutlich abgekühlt. Das findet auch der kleine Weber.

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Wir frühstücken gemütlich und genießen wieder die kleinen Dinge rundherum. Die Mäuse schleppen unentwegt Grashalme in ihren Bau.

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Dieser ganz kleine, wunderhübsche Black-chested Prinia hat es uns ganz besonders angetan.

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Am Wasserloch macht dieser Oryx das Gegenteil von Trinken 😉

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Vor unserer Haustür findet eine Käfervergewaltigung statt.

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Ansonsten räumen wir schon einmal unser Zeug etwas zusammen und erinnern uns an all die tollen Tage hier im Park.

Erst gegen 15:00 Uhr geht es noch einmal los in den Park in Richtung Kij Kij im Nossob Tal.

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Dann erreichen wir das Wasserloch , wo Kerstin sagt „ Boaaah, hier ist ja alles voll von Löwentracks!“ Ich halte an, wir schauen uns um und Kerstin sagt „Ich weiß auch warum!“

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Zwanzig Meter entfernt liegen zwei Löwenpaschas und poofen. Das ganze ist deswegen seltsam, weil noch kein Auto hier steht. Wir bringen uns in Bestposition, aber leider ist es total bewölkt.

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Und so glühen einmal wieder die Speicherkarten. Viel Action hat es zwar nicht, aber di ebeiden liegen sehr gut sichtbar so 10 Meter vor uns. Nach 10 Minuten kommt ein zweites Auto und später dann noch ein drittes.

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Nah einiger Zeit fahren wir weiter in Richtung Rooiputs. An einem Busch stehen zwei südafrikanische Fotoprofis, die wir schon mehrfach getroffen haben. Sie rufen gleich „noooothing, just a hidden Hyena !“ In den letzten Tagen war wirklich Sichtungsebbe, die beiden sind gelangweilt. Ich „have you seen the two male lions at Kij Kij ?“ Die Gesichter erhellen sich und sie brausen weg.

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Leider, leider können wir auch Heute keine Merecats finden.

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Und so drehen wir um und es geht zurück zu den Löwen, wo es inzwischen doch etwas voller geworden ist.

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Doch nach einigen Minuten kommt etwas Leben in einen, der beiden faulen Könige.
Der eine erhebt sich mühsam und trottet vielleicht 100 Meter weg.

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Der andere liegt stolz im Sand.

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Der Wanderlöwe legt sich kurz hin.....

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…. und tut dann DAS !

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Es entsteht ein Haufen, der eine Königs würdig ist !

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Eigentlich schon eine faire Geste, dass er nicht direkt neben Löwe 2 sein Geschäft erledigt hat 😉

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Dann geht es in Richtung Auob Tal. Unterwegs sehen wir diesen Turtle-Knovoi.

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Einen schönen Lannerfalken.

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Einen Korhaan

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und erreichen dann Auchterlonie, wo etliche Schwarzstörche herumlaufen.

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Kurz vor Sonnenuntergang färbt sich das Auob Tal goldgelb.

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Mit etwas Wehmut breiten wir das letzte Braai in diesem Urlaub vor.

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Heute Abend gibt es keinen Leobesuch. Killiekrankie verlassen wir nur ungern, hier haben wir herrlich ausspannen können.

Teil 2803. Mai 2015

Tag 16
Fahrt von Killiekrankie ins River Place Manor


Gegen 07:00 Uhr sitzen wir bei bedecktem Himmel am gedeckten Frühstückstisch.

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Die vor 2 Wochen gekauften Papayas haben sich erstaunlich gut gehalten.

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Das Autopacken geht auf Grund der komplett verbrauchten Vorräte wie im Nu. Dann nehmen wir Abschied von Killie. Zum Relaxen ein toller Platz !

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Diesen bird konnte ich bisher nicht bestimmen.

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Wir fahren über die Dune road in Richtung Kij Kij,

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Heute ist aber nichts besonderes los. Wir treffen auf eine große Straussenfamilie.

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Viele Springböcke.

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Ein paar Vögel.

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Und eine Schildkröte, die aus einer Pfütze trinkt.

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Und dann erreichen wir das Gate. Mit etwas Wehmut verlassen wir den Park. 2 Wochen herumgefahren war genug, aber der Urlaub geht zu Ende 🙁

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Inzwischen ist es ordentlich heiß. Mit offenen Fenstern cruisen wir über die Teerstraße in Richtung Upington. Nach ca 30-40 KM höre ich ein Klackern. Hmmm, etwas weniger Gas, etwas mehr Gas, das Klackern verändert sich. Dann geht die Motorwarnleuchte an, ach du jeh ! Der Motor verliert an Power und 500 Meter weiter geht das Auto aus. Ich rolle an den linken Straßenrand und öffne die Motorhaube. Der Motor ist total heiß und es ist kein Kühlwasser mehr da. Unter dem Auto tropft irgendetwas auf die Straße. Handyempfang gibt es natürlich keinen.

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Nach wenigen Minuten hält eine farbige Familie. Sie sind sehr hilfsbereit. Sobald sie auf der Weiterfahrt Handyempfang haben, wollen sie unseren Vermieter anrufen. Kurze Zeit später halten noch zwei Deutsche mit eigenem Landy. Sie sind in Richtung Twee Rivieren unterwegs und wollen auch anrufen. Und jetzt beginnt die Warterei auf ein ungewisses Ergebnis. Da Upington mehr als 200 KM entfernt ist, wird es etwas dauern. Wir schließen die Motorhaube, um etwas unauffälliger zu wirken. Die Gedanken drehen sich im Kreis. Haben sie angerufen ? War der Vermieter erreichbar? Werden wir im Auto übernachten ? Ich klettere auf ein paar Sandhaufen herum und halte mein Handy in die Höhe. Das hat was von Hummeldumm. Nichts ! Nach 1 ½ Stunden Warten muss ich mal und laufe in die ausgetrocknete Wiese.

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Als ich gerade mein Geschäft verrichte, brummt es in meiner Hosentasche ! Eine Whatsapp ist reingekommen ! Empfang !!! Aufregung !!! Der Empfang ist genau an dieser einen Stelle möglich. Mit zitternden Händen rufen wir den Vermieter an. Ja, beide haben angerufen und ein Abschlepper ist aus Upington unterwegs. Uns fällt ein Stein vom Herzen ! Mitten in der Wiese schreibe ich live Whatsapps an Jaffles und Franzicke, die uns Mut machen 😉

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Gegen 15:30 Uhr kommt unser Retter um die Ecke. Er ist unser absoluter Held !Jaco heißt er und ist ausgesprochen gut gelaunt ! Das könne wir brauchen. Der Fortuner ist Ruckzuck aufgeladen und schon sitzen wir im Führerhaus des LKW's.

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Mit 110 geht es über die Landstraße. Jaco ist klasse, wir schwätzen auf der ganzen Fahrt über sein Leben.

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Er war in Namibia in der Armee und hat viel erlebt.

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In Upington empfängt uns Pieter Nel. Er entschuldigt sich herzlich. Man merkt, dass es ihm wirklich Leid tut. Wir wären die ersten, die mit einem Auto von ihm liegengeblieben wären.
Wir sollten uns keine Sorgen machen. Er berechnet uns 2000 Rand für den kaputten Reifen und die beschädigte Alufelge, alles andere sei nicht unser Problem.

Wir bekommen einen Tiptop Hilux und fahren das kurze Stück in Richtung River Place Manor.

Teil 2930. Nov. 2015

Abreise letzter Tag

Den letzten Abend verbingen wir im Ocean Basket mit einer leckeren Fischplatte. Der Rückflug verläuft unspektakulär. Alles ist pünktlich und ein schöner Urlaub geht vorbei.

FAZIT

Der KTP ist ein ganz besonderer Ort und wird dies für uns immer bleiben. Die Wilderness Camps sind schon etwas ganz besonderes. Unsere Favoritencamps sind immer noch Urikaruus und Killiekrankie. Gharagab gefällt mir wegen der schönen Lage auch sehr gut, obwohl die Chalets sehr klein sind.

Ein für uns unglaublich wichtiges Gut in den Wilderness Camps ist die Ruhe und die Nähe zur Natur. Für uns Nichtcamper ist das ein sehr angenehmer Kompromiss. Man kann einfach nur da sein, die Ruhe geniessen, etwas lesen, Vögel und Kleintiere fotografieren und wenn es einen dazu treibt...... dann ab ins Auto und Tiere suchen. Abwasch, Essen vorbereiten, das passiert alles so nebenbei und stellt für uns (hätte ich früher niemals für möglich gehalten) überhaupt keine Belastung dar.

Insgesamt waren uns 2 Wochen im KTP drei oder vier Tage zu lang. Irgendwann kennt man im Nossob oder Auob-Tal jeden Kieselstein und jeden Busch. Im Vergleich dazu waren zwei Wochen Krüger nicht zu lang. Dort hat man doch etwas Abwechslung und in den Camps kann man sich auch etwas bewegen. Im KTP muss man dann schon nach Nossob, Mata Mata oder Twee Rivieren fahren.

Superschön waren die Treffen mit Jaffles und Allesverloren und mit den Franzickes, die wir ja gerade wieder in Südafrika getroffen haben. Du setzt Dich in den Flieger und sitzt am nächsten Abend in Upington im Irish Pub mit netten Fomis und trinkst tendenziell zu viel Alkohol und hast einen ungeheuren Spaß. So lässt sich das Leben geniessen.

Und zack, zwei Tage später triffst Du Claudi und Thomas und legst kiloweise Rinderfilet auf den Grill...... und siehst die erste Brownie in Deinem Leben. Es war eine unglaublich schöne Zeit, die uns immer in sehnsüchtiger Erinnerung bleiben wird.

Das Erlebnis mit dem Motorschaden war nicht sehr schön und wird dazu führen, dass wir am Abreisetag nur noch überschaubare Strecken zum Flughafen fahren werden. Aber der Vermieter hat uns schnellstmöglich geholfen. Der Fortuner war ein klasse Gefährt und machte einen sehr gut gewarteten Eindruck. Der Vermieter war sehr betroffen und entschuldigte sich glaubhaft. Wir würden jederzeit wieder ein Fahrzeug bei Kalahari Car Hire mieten.

South African Airways ist unsere Nr. 1 für die Flüge ins südliche Afrika. Bisher haben wir stets gute Erfahrungen in Punkto Komfort und Pünktlichkeit gemacht.

Eine neue Herausforderung war es, für zwei Wochen Lebensmittel zu kaufen und schrittweise zu verbrauchen. Es ist schon eine neue Erfahrung, wenn die Vorräte langsam schrumpfen. Wir haben wenig wegwerfen müssen.

Das Fleisch vom Upington Slaghuis hat uns für ewig versaut 😉 die Qualität war so exorbitant gut, der Service und der Mailkontakt unglaublich kundenorientiert...... und man hat uns das Fleisch auch noch spontan ins Hotel geliefert....... Besser geht es nicht !

Zu den praktischen Seiten. Inzwischen gehören ein Paar Arbeitshandschuhe (Danke Thomas und Helmut) zu unserem Dauerequipment um sich nicht andauernd die Finger beim Grillen mit Holz zu verbrennen. Dank frischer Kräuter und mitgebrachten Tupperdosen lege ich morgens das Grillfleisch ein. Alle Werkzeuge und Hilfsmittel kommen in den Jutebeutel 1, der unsere "Haushaltsschublade" genannt wird. In der Schublade 2 sind alle Ladegeräte, Akkus, Taschenlampe und alles elektrische.

In Zukunft werden wir unsere Unterkünfte immer einmal nach Schlangen absuchen und IMMER (!!!) die Türen geschlossen halten. Und das nicht panisch, sondern einfach nur als Vorsichtsmassnahme.

Wir freuen uns auf die nächsten zwei bereits gebuchten Afrikaurlaube, obwohl wir gerade erst vor einer Woche vom Kap wiedergekommen sind......

Seid alle gegrüsst
Casimodo

2015 KTP Brownies for breakfast und 1 Fortuner Kill von casimodo

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/285678-2015-ktp-brownies-for-breakfast-und-1-fortuner-kill

Stand: letzter Berichtsteil vom 30. Nov. 2015

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