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Reisebericht · namibia-forum.ch

CuF im KTP und Moremi Juli-August 2014

von CuF · Juli – Aug. 2014 · 32 Tage · Selbstfahrer · 31 Teile

Über diesen Reisebericht

Wir reisen im Juli und August 2014 zu zweit selbstfahrend mit einem gemieteten Toyota Hilux samt Dachzelt durch den Kgalagadi Transfrontier Park und weiter ins Moremi-Wildreservat in Botswana. Übernachtet wird in Chalets und auf Campsites, einmal in einer auf Stelzen stehenden Zeltkabine in Bitterpan.

Im Kgalagadi sehen wir mehrfach Geparden, teils mit Jungtieren, einmal beim Verteidigen eines Risses gegen Schakale, dazu ein Löwenpaar auf dem Weg zur Wasserstelle und Löwengebrüll, das uns mehrere Nächte lang wach hält. Ein Honigdachs saust vor uns über die Piste, ein Stachelschwein verschwindet mit wogenden Stacheln im Gebüsch. Auf dem Weg nach Nossob geht uns fast der Diesel aus; wir pumpen den Reservekanister mit einer zum Trichter umfunktionierten Wasserflasche leer. Die holprige Sandpiste über Bitterpan bringt uns ein Gewitter mit Regenbogen und den Blick auf die weiß leuchtende Pfanne bei Sonnenuntergang.

Das Moremi-Wildreservat empfinden wir als ruhiger als den Chobe-Nationalpark. Wiederholt stehen wir mitten in Elefanten- und Büffelherden, einmal zwei bis drei Stunden lang, unbemerkt dank Tarnvorhängen an den Seitenfenstern. Eine gebuchte Bootstour gerät durch das hohe Tempo eher zur „birdhuntingtour“ als zur Vogelbeobachtung. Über Kang, Maun und Gobabis geht es zurück nach Windhoek.

Diese Zusammenfassung wurde automatisch erstellt und vom Autor freigegeben.

Teil 124. Feb. 2015

„Steter Tropfen höhlt den Stein“

CuF im KTP und Moremi Juli-August 2014

Wenn normale Menschen sich im Dezember oder Januar mit der Grippe anstecken, holen wir die Fotos und Filme unserer Afrikareisen heraus, sehen ( neben BvB-Fußball, hallo Ruth! ) jeden Film im TV an, der auch nur entfernt etwas mit dem Süden dieses Kontinents zu tun hat, lesen und blättern in Bildbänden und infizieren uns auf diese Weise erneut mit dem Afrikavirus, bis das in unseren Köpfen zu brodeln beginnt. Obwohl wir am Ende der letzten Reisen immer davon ausgehen, dass dies die letzte gewesen sein müsse, schließlich wird man ja nicht jünger, gucken wir dann doch, wohin wir noch einmal fahren möchten, was wir noch nicht gesehen haben – und, schwupps, wird die nächste Reise geplant.
Im Jahr 2014 ging es am
22.Juli
per Zug zum Flughafen nach Frankfurt. wo wir um 20.10 Uhr Richtung Windhoek abflogen.
Wir bevorzugen den Direktflug in der Nacht, den nur Air Namibia anbot, weil wir einen Tag in Namibia vor uns haben.
Übrigens: Air Namibia und Condor werden beide schlecht bzw. gut beurteilt.
10 Std. Flug kann man/frau, wenn auch müde, ertragen.
Unser diesjähriges Auto hatten wir bei Asco Car Hire gebucht und die Sachbearbeiter mit zahlreichen Sonderwünschen und Ausstattungsfragen gepiesackt. Ein Angestellter holte uns am Flughafen ab, machte einen kleinen Umweg zum Hotel, wo wir unsere Koffer ablieferten. Die nächsten Stunden waren dem Papierkrieg gewidmet und der Einführung in das Auto. Das Dachzelt bestand aus einer besseren Konstruktion als im vergangenen Jahr, so dass C. zum Auf-und Abbauen nicht mehr auf dem Autodach herumturnen musste. Das Fahren auf der „falschen“ Straßenseite machte uns keine Probleme mehr, abgesehen vom Scheibenwischer, der sich komischerweise immer während des Abbiegens in Bewegung setzte. Als wir nach einem netten Mittagessen bei „Gathemann“ unseren Krempel aus der Aufbewahrungskammer im Hotel ins Zimmer gebracht bekamen, stellten wir mit Schrecken fest, dass der Köcher mit dem Teleobjektiv fehlte. Im Aufbewahrungsraum war er nicht, ein Telefongespräch mit Robbie bei Asco erbrachte keine Auflösung, die Videokamera im dortigen Büro und Nebenraum, wo wir unsere wertvollsten Sachen (Kamera, Foto + Zubehör etc.), die wir nicht im Hotel lassen wollten, abgestellt hatten, zeigte keinen Verdacht auf einen Diebstahl. Es war zum Verzweifeln und wir dachten ernstlich daran, die ganze Reise abzublasen. Schließlich fuhren wir doch noch einmal zu Robbie, fanden den Boss und den Fahrer, der uns vom Flughafen abgeholt hatte, mit dem wir den Bus absuchten. Der Köcher mit Inhalt fand sich unter einem Sitz, wohin er während der Fahrt gerollt sein musste. Übermüdet hat man manchmal nicht alle Sachen (im Kopf) beisammen!
Wohlgemut und sehr erleichtert fuhren wir zurück ins Hotel, wo inzwischen F.s Armbanduhr, die sie leichtsinnigerweise auf dem Schreibtisch liegengelassen hatte, verschwunden war. Glücklicherweise war es keine wertvolle, dafür erinnerungsträchtige Uhr, aber wer braucht im Urlaub schon eine Uhr??
Im Notfall: C. hat eine mit Datum- und Wochentaganzeige.
Todmüde gingen wir schlafen

24.Juli. Windhoek

Um uns ein wenig zu akklimatisieren – und weil wir uns auch vorgenommen hatten, in diesem Jahr alles langsam angehen zu lassen – fuhren wir nach dem Frühstück zum Avis-Damm. Dort schlenderten wir eine Zeitlang umher, beobachteten Hirten-Regenpfeifer, Kapstelze, Stelzenläufer und viele Pelikane, darunter junge mit hübschem, braun gezeichneten Gefieder, Kormorane, Nilgänse, Silberreiher und Graureiher – leider auch zwei junge Frauen mit ihren Hunden, die sie auf die Wasservögel hetzten. Wir hätten die gerne verhauen – die Frauen natürlich, nicht die Hunde.
Mittags machten wir unsere Einkäufe, (nicht die 2-3 kg Mischung aus Reis, Bohnen, Erbsen für den Bohnensack vergessen!) und verstauten alles in den dafür vorgesehenen Behältnissen – das dauerte! Neben einer dicken Fleecejacke für F., kaufte C. sich noch die obligatorischen Halbschuhe aus Kuduleder, weil die einfacher überzustreifen sind, als die von uns bevorzugt getragenen höheren Boots. Zum Schluss wurden die Kinderbett-Spannlaken über die beiden Vordersitze gezogen, die wir immer mitnehmen. Man schwitzt auf den Autositzen nicht so und kann den Staub und Dreck ausschütteln, sitzt außerdem dann nicht mehr so im Staub.
Am Abend aßen wir ziemlich fürstlich im Hotel und nachdem wir den Versuch, auf der Dachterrasse einen Absacker zu trinken, wegen der Kälte aufgegeben hatten, gingen wir schlafen. Ha, da war ja noch der Talisker ‚Dark Storm‘ vom Duty Free Shop.


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Teil 225. Feb. 2015

25.Juli Farmhouse Stampriet

Morgens früh ging es aus Windhoek raus auf der B1 / C20 Richtung Mariental, Stampriet. Wir hatten uns vorgenommen, ohne Reservierung das erste Mal in der Anib Lodge Campsite zu übernachten, aber dort hatten sie nichts mehr frei. Die Managerin war sehr freundlich, telefonierte und schickte uns weiter ins Kalahari Farmhouse, Stampriet. Die etwas abseits von der Anlage errichtete Camp Site war ansprechend, der Ablutionblock supersauber und wir ganz alleine auf dem Platz.
Nach Zeltaufbau, Einrichten, Duschen, gingen wir dann zum Restaurant, genehmigten uns ein Windhoek Lager, saßen am offenen Kamin-Feuer und warteten auf Dinnertime.
Wir aßen im mit Dekoration überfüllten, höchst originell ausgestatteten Lodgerestaurant ganz hervorragendes Oryxschwanzragout in Rotwein-Zwiebelsauce. Schon auf dem kleinen Spaziergang zum Restaurant war es sehr kühl und windig gewesen, dennoch waren wir überrascht, dass wir beim Aufbruch zur Camp Site fürsorglich zwei gefüllte Wärmflaschen mitbekamen. Trotz unserer dicken Daunenschlafsäcke, die wir von zuhause mitgeschleppt hatten, waren die hot-water-bags doch gut gegen kalte Füße. Wir bewunderten ein paar Minuten den Sternenhimmel und fanden, da wir früher als in den Jahren zuvor, in Namibia waren, das Kreuz des Südens.

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Teil 325. Feb. 2015

26.Juli Stampriet nach Mata-Mata
Am Morgen waren Eisblumen auf der Windschutzscheibe und Felsenschwalben wärmten sich am Waschhäuschen auf allen Sitzmöglichkeiten in der Morgensonne. Wunderbarerweise war das Wasser in der Dusche warm.
Nach dem reichhaltigen Frühstück ging es weiter nach Stampriet, Gochas, wo wir in zwei verschiedenen Landhandelsgeschäften zwei Wärmflaschen kauften – in jeden Laden gab es jeweils nur noch eine.
Wir ließen uns von der bizarren Landschaft im Aubtal faszinieren – hohe, wie Festungen aus arabischen Märchen aussehende Felsplateaus. In Gochas tankten wir und dabei stellte sich heraus, dass der Verschluss des Ersatzkanisters nicht dicht war. Wir stopften ihn mit Plastiktütenfetzen aus.
Früh am Tag landeten wir schließlich in Mata-Mata. Nachdem wir unser Chalet bezogen hatten, machten wir uns gleich auf eine Sichtungsfahrt und hatten großes Glück: Unter einem Baum verteidigte ein Gepard seinen Riss vor mehreren attackierenden Schakalen. Er gab schließlich resigniert auf, zumal er offenbar den größten Teil der Beute verspeist hatte, querte die Pad in unserer Nähe und verschwand über der Böschung. Die Oryxe hatten ihn fest im Blick. Die Schakale machten sich über den Riss her, dazu gesellte sich ein weiterer Abstauber, ein Raubadler. Unterwegs: Oryxe, Springböcke, Raubadler, Gabelracken, die immer schön und fotogen zum Fotoshooting einladen sowie elegante Gleitaare.


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Teil 427. Feb. 2015

27.Juli Mata-Mata nach Nossob

Nachdem wir kurz gefrühstückt und unsere Thermosflasche mit Tee gefüllt hatten, fuhren wir langsam in Richtung Nossob. Ein paar Autos standen schon am Wegesrand: ein Löwenpaar lag im Schatten eines Baumes und zog gemächlich auf Löwenart davon. Unterwegs sichteten wir eine Kuhantilope und die üblichen Tiere. Auf einem Rastplatz, Dikbaardskolk, standen mehrere „Kitchen-Südafrikaner“, die ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgingen: Brai! Sie hatten perfekt ausgestattete Küchentrailer dabei – das wundert uns immer wieder.
Wir sahen ein Löwenpaar, viele Oryxe und Springböcke, die schönen Gabelracken,
unser Star
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eine Kuhantilope, jede Menge Strauße und ungewöhnlich viele Singhabichte.
Als wir das Chalet beziehen wollten, passte der Schlüssel nicht. In der Rezeption ging eine hektische Sucherei los, aber es wurde kein passender Schlüssel aus einem 5-Liter- Eimer voller rostiger Schlüssel gefunden. Glücklicherweise war noch ein anderes Chalet frei, so dass wir nicht im Dachzelt kampieren mussten, so waren wir morgens schneller unterwegs. Allerdings sorgte der Wasserkocher, made in China, dafür, dass für allen in unserer Reihe das Licht ausging. Im Übrigen ließ die „Kücheneinrichtung“ dort sehr zu wünschen übrig.
Wir haben im KTP eine Mischung aus Chalets und Camp Sites, mal ein/e ‚eigene/s’ Küche, Dusche und WC, für angenehm empfunden.


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Teil 528. Feb. 2015

28.Juli Nossob nach Mata-Mata

Heute fuhren wir wieder in Richtung Mata-Mata und sahen unterwegs die üblichen Oryxe und Springböcke, dazu noch ein paar Giraffen und einen Singhabicht (juv./imm.).
Ein Auto mit Canadaflagge hielt an: have you seen cats? Na ja, meine Meinung dazu ist ja bekannt. Später, ein noch blutender Riss lag unter einem Baum, der Gepard dazu hatte sich laut Aussage anderer Cat-Viewer „over the hills“ davongemacht. Wir fuhren auf eine kleinen viewpoint, um einen Überblick zu gewinnen und beobachteten dort und auf dem Weg eine Zeit lang Bülbüls und Fiskalwürger (desert race), Maricoschnäpper.
Als wir vom Hügel wieder runterfuhren, fanden wir einen gelben Reservekanister an der Pad liegen, den wohl jemand verloren hatte. Ein Blick in der Rückspiegel zeigte: Das war unsrer! Die Halterung war abgerissen und die haben wir auch nicht wiedergefunden. Ein Glück, dass C. immer Reepschnüre dabei hat, mit denen befestigten wir wieder den Kanister.

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Singhabicht juv.

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Mahaliweber
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Teil 628. Feb. 2015

29.Juli Mata-Mata

In Richtung Twee Rivieren lagen drei scheinbar übergewichtige, satte Tüpfelhyänen schlafend am Wege, zehn Minuten später sahen wir noch einen, der sich dann aber, von den Autos gestört, davonbuckelte. Wir konnten einen Raubadler am Aas beobachten, gravitätisch stolzierende Sekretäre, Schwalbenschwanz-Bienenfresser und, was uns sehr beglückte, einen Pygmäenfalken.
Nach Sonnenuntergang widmeten wir uns lange dem Sternenhimmel . Es ist immer schön, die Sternbilder von C. erklärt zu bekommen, davon kann frau nie genug kriegen.

Einige Erinnerungen an meine (C) erste Visite im KTP Nov. 1989:
Auf dem Weg zum KTP verbrachte ich noch einige Zeit am Hardapdamm und in noch gepflegten Chalets, besichtigte dann noch den am 7.12.1988 eingestürzten Mukurob.
In Mata Mata übernachtete ich in Militärzelten und auf –betten, einfach und urig. Die Zelte standen in der Nähe des Drahtzaunes. In der Nacht ‚jaulten‘ die Hyänen direkt neben dem Schlafplatz; früh war ich auf den Beinen und in der Nähe des Camps schleppten einige Hyänen einen Riss in Richtung Auobböschung. Damals gelangen mir schöne Dias von den Hyänen, Springböcken, Oryxen, einer Afrikanischen Wildkatze und einem kapitalen Schwarzmähnen-Löwen mit Halsbandsender. Er stolzierte vom Auobtal vor meinem Auto über die Pad, blieb stehen, beäugte mich lange, marschierte dann die Böschung hinauf und schaute noch einmal auf den Eindringling von oben herab (Blech, kann man nicht essen).
Auf dem Weg nach Twee Rivieren war ich fast allein auf der Pad.
Von KTP bin ich dann wieder zurück nach Namibia: Fishfluß, Ai-Ais, Oranje, Rosh Pinah, Lüderitz, Naukluft, Walfishbay, Swakopmund, Windhoek.
Die Wellblech- und Gravelpads waren damals, relativ gut und der Verkehr gering.



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Teil 701. März 2015

30.Juli Mata-Mata

Nach einer Nacht voller Löwengebrüll sahen wir auf unseren Fahrten Springböcke, miteinander kämpfende Oryxe („die machen sich warm“, oder? sagte C.), prachtvolle Kudus, Großtrappen, Bienenfresser, eine große Gruppe Strauße, die ein Synchronballett aufführten, Raubadler, Schakale, einen horstenden Weißrückengeier, Bienenfresser, Drosselschnäpper, Rotbauchwürger (Reichsvogel) und Drongos, einer davon ließ sich von einem Gnu durch die Gegend schaukeln.
Ein Oryx hat es beim Warmmachen wohl übertrieben und hat dabei ein Horn verloren.
Da wir anderntags wieder nach Nossob fahren wollten, mussten wir Diesel tanken, aber an der Tankstelle gab es keinen mehr. „Im KTP muss man ja nicht an jeder Tankstelle auftanken, was ja in Afrika sonst obligatorisch ist, denn es gibt ja genug.“
Dumm gelaufen!

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Teil 801. März 2015

31.Juli Von Mata-Mata nach Nossob

So fuhren wir auf Reserve bis zum Rastplatz Melkvlei und pumpten mühsam mit dem mitgelieferten Equipment den Diesel aus dem Reservetank bis uns die Finger wehtaten. Die sonst ‚‘‘technisch minderbegabte‘‘ F. kam dann auf den genialen Gedanken, eine Wasserflasche abzuschneiden und zum Trichter umzufunktionieren – ha, Triumph, es funktionierte. 😘 😘 😘
So konnten wir uns erst dem Lunch und dann der Umgebung widmen und sahen gegenüber dem Rastplatz unter einem Busch einen schwarzmähnigen Löwen liegen – zum Fotografieren zu weit entfernt, aber durch das Fernglas sehr beeindruckend.
Auf diesem Platz sahen wir auch zum ersten Mal einen Rotstirnbartvogel, der uns mit Mahaliwebern, Meisensänger, Siedelweber, Glanzstaren und Graukopfsperling um Futter anbettelte. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Vögel wir noch nicht kennen. Eine Pfeifratte knabberte Grassamen vor ihrem Bau.
Auf dem weiteren Weg nach Nossob sahen wir noch Löffelhunde, die wohl nach Mäusen gruben.

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Teil 902. März 2015

Hallo
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@ Pascalinah
es wird nur die gleichförmige Farbe des Himmels ersetzt. Das geht mit einer entsprechenden Software schon unter 100€
s. Foto

@ Mopane
oh, wie ich euch beneide, wir müssen noch bis Ende Juli warten bis wir wieder unterwegs sind.
Danke, dass euch die Fotos gefallen

Gruß
CuF

Teil 1002. März 2015

2.August von Nossob nach Twee Rivieren

Die Nacht verlief ziemlich unruhig, ein kleines Baby in der Zeltstadt von gegenüber heulte die ganze Nacht immer wieder, beruhigte sich auch durch das „Schschsch“ der Mutter nicht – es klang nach starken Schmerzen. Die Eltern fuhren sehr früh am Morgen weg und ließen ihr Zelt stehen. Das sah nach etwas Ernsthafterem aus als Blähungen und Zahnen.
Wir fuhren nach dem Frühstück Richtung Twee Rivieren und sahen unterwegs Oryxe mit noch braunen, knuffigen Kälbern. Ein paar Tüpfelhyänen lungerten um einen Eland-Riss herum und wurden von Schakalen belauert. Einer traute sich, einen Knochen zu stehlen, ließ seine Beute aber ganz schnell fallen, als eine Hyäne hinter ihm her hetzte.
Heute wurde uns auch klar, warum Singhabichte Singhabichte heißen. Einer dieser – in diesem Jahr sehr zahlreichen – Exemplare saß auf einem abgestorbenen Baum und stieß, für menschliche Ohren nicht unbedingt nach „Singen“ klingende, Locklaute aus. Prompt kam sein Partner angeflogen. Sie balzten also schon.
Wir sahen Kuhantilopen und Sekretäre.
In Twee Rivieren bezogen wir unseren Platz unter einem Baum voller Mahaliwebernester. Das gefiel einem der Bewohner überhaupt nicht, denn er spiegelte sich in dem Chrom des Außenspiegels und hackte wütend auf seinen vermeintlichen Rivalen ein. Er regte sich derart auf, dass wir schließlich die Spiegel mit Plastiktüten zuhängten. Danach war Frieden; vermeintlicher Eindringling wurde erfolgreich verjagt.


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Teil 1103. März 2015

Hallo THBiker

du hast ja so recht, es war auch mehr eine Spielerei.

Überwiegend werden meine Fotos im RAW Format gefertigt, die dann für das Forum auf JPG Format convertiert werden müssen.
Bei manchen Spielen kommt auch mal Unfug heraus.
Die beiden Bilder lass ich zur Abschreckung drin

Danke und Gruß
CuF

Teil 1203. März 2015

3.August Twee Rivieren

Bei unserer heutigen Fahrt bis zum Museum und zurück sahen wir Oryxe, Oryxe, Oryxe, Springböcke, Springböcke, Strauße, Strauße, Namaflughühner, Schwarzkopfreiher, Rotkopfamadine, Siedelweber, Kapsperlinge, Raubadler, Kuhantilopen, Gnus, Singhabichte, Singhabichte und Singhabichte , zur Krönung einen badenden Sekretär, Trappen, Trappen, Trappen und einen Gaukler an einem Aas, den wir lange beobachteten. Man hat selten die Gelegenheit, diesen Vogel in all seinen Farbschattierungen ausgiebig zu betrachten. Auch die ulkige Art, wie Strauße Wasser aufnehmen, konnten wir aus der Nähe betrachten, es sieht aus wie schöpfen. Außerdem erwischten wir die einzigen zwei Erdmännchen auf dieser ganzen Reise. Die anderen hatten wohl ein freies Wochenende.
Wir benötigten etwas Bares, der ATM war leer. Wir hatten Glück, die Shopmanagerin hat den Automat wieder aufgefüllt; denn für Geld haben wir keinen ‚Reservetank‘.
In dem Shop sahen wir, dass dort Feuerholz tütenweise verkauft wird, damit die Touristen – wir auch – abends romantisch ins Feuer schauen und grillen können. Anderswo in Afrika gibt es subventionierte Programme, um die feuerbetriebenen Kochstellen durch solarbetriebene zu ersetzen. Damit will man die Ressource Holz schonen und den CO2-Ausstoss vermindern…… trotzdem schade und was tun, wenn die Sonne untergegangen ist?

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Teil 1303. März 2015

4. August Von Twee Rivieren nach Nossob

Heute herrschte ein sehr starker, unangenehmer Wind.
Bei Sonnenaufgang starteten wir in Richtung Nossob.
Kurz nach dem Ausgang v. Gate in Twee Rivieren sahen wir zwei imponierende Kampfadler auf einem Baum.
Immer wieder, auch in den nächsten Tagen, konnten wir Wiedehopfe im Gestrüpp unter Bäumen beobachten, aber es war wie verhext: Sie hielten nie lange genug still für ein Foto.
In Nossob bezogen wir zur Abwechslung mal wieder die Campsite und verbrachten den Tag mit Wäschewaschen, Aufräumen, Fotos löschen, Postkarten schreiben und dem Beobachten der immerzu knicksenden kleinen Kalahari-Heckensängern.

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Teil 1403. März 2015

5.August Nossob

Morgens hatte es -1 Grad.
Wir fuhren Richtung Unions End und sahen unterwegs viele Kuhantilopen, Springböcke, Strauße und Gnus. An Vögeln konnten wir Meisensänger beobachten und Schnurrbärtchen beim Nestbau – das Material dafür klauten sie von einem Siedlerwebernest, das in einem Baum in der Nähe hing. Wir entdeckten einen braunen Schlangenadler ???oder Schlangensperber (imm.)??? und zwei Gaukler. Das heutige highlight war die Sichtung einer Gepardin mit zwei Jungen und einem flinker Honigdachs, der, leider unfotografierbar, vor uns über die pad sauste.


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Fotomatte hilf, bitte

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Teil 1504. März 2015

Hallo Champagner,
Hallo fotomatte,

leider habe ich nur die beiden Fotos, die auch noch etwas an Schärfe vermissen lassen.
Die breite, 3/4fache Bänderung des Stoßes, Augenstreif, gelber Schnabelgrund, gelbe, unbefiederte lange Ständer, und die braune Grundfärbung (im Gegenlicht etwas dunkel ), führten mich nach dem Ausschlußverfahren zum:African Harrier-Hawk und Little banded Goshawk (Shikra). (juv, imm.) Gruppe Goshawk, Sparrowhawk evtl. melanistic form`?
Die Unterseite ist bei den meisten Greifen hell bis zu weißen Flügelunterseiten.

Bücher, die ich zu Rate gezogen habe: Newman's, Roberts, SinclairRyan

Die Fotos stelle ich noch einmal ein.
Danke und Gruß
Claus


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Teil 1604. März 2015

6.August Twee Rivieren

Auf dem Weg nach Twee Rivieren, wohin wir wegen der Formalitäten wegen der geplanten Ausfahrt durch das Kaa-Gate ein paar Tage später fuhren und auch dort auf der Campsite übernachteten, hatten wir wieder Glück und sichteten zwei Geparden unter einem Baum, die sich nach einiger Zeit einen sichtgeschützten Platz suchten. Beim Absuchen mit dem Fernglas entdeckten wir noch einen, der langsam den Hügel hinauf schritt und lange als sphinxähnliche Silhouette am Horizont zu sehen war.
Auf einem Rastplatz unterhielten wir uns eine Weile mit einer Kapkrähe, deren gurgelnd-quorrende Laute uns sehr belustigten.
Belustigend war später auch der Anblick des Kuhreihers, der ganz nahe an (s)einem Springbock hin-und her wanderte und ihn keinen Augenblick unbewacht ließ. Chrissie hat dieses eng verbandelte Pärchen ein paar Wochen später auch fotografiert. Da haben sich zwei fürs Leben gefunden, so scheint es. Außer den Springböcken und Oryxen sahen wir noch Gackeltrappen, aber sie taten uns nicht den Gefallen aufzusteigen und zu gackeln.


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Teil 1704. März 2015

7. August von Twee Rivieren über Nossob nach Bitterpan Red Cabin

Wieder hatten wir Glück und sahen unterwegs eine Gepardin mit drei grösseren Jungen, die zuerst herumzogen und sich dann gemeinsam niederließen. Kurz vor dem Gate in Nossob lief uns noch ein Stachelschwein über den Weg, das mit wogenden Stacheln im Gebüsch verschwand. Das war das erste Mal, dass wir in den letzten Jahren eines gesehen hatten.
In Nossob machten wir eine kurze Mittagspause und ließen uns dann das Tor Richtung Bitterpan öffnen. Nachdem wir die Luft in den Reifen reduziert hatten, ging es dann über die Achterbahnpads durch überwältigend schöne rote Landschaft.
Der Weg ist das Ziel!
Auf jeder Anhöhe waren wir gespannt, was uns dahinter erwarten würde: Steinböckchen, kreischend auffliegende Korhähne, Oryxe, Steppenfalken, Singhabichte und einzelne Strauße. Im Laufe des Nachmittags bewölkte sich der Himmel immer mehr und das ergab ein sehr schönes Licht. Immer mal wieder sahen wir Strähnen von Regen, die verdunsteten, bevor sie die Erde erreichten. Die Beleuchtung und Farben änderten sich minütlich. Je später der Tag umso mehr überwogen die Violettöne.
An einer Wasserstelle beobachteten wir lange das Treiben von Weißrückenmausvögeln.
Am Zielort angekommen, wurde uns unsere Zeltplanenunterkunft auf Stelzen gezeigt, die wie ein kleines Doppelzimmer eingerichtet war und zu der jeweils noch ein enger Dusch/Wasch/Toilettenraum gehörte. Vor uns waren schon die anderen Bewohner der insgesamt acht „Doppelzimmer“ angekommen, schwergewichtigte Südafrikaner, die ihre Proviantkisten in der gemeinsamen Küche stapelten und die Kühlschränke beluden – unvorstellbare Mengen für unsere Begriffe. Die Frauen waren sehr nett und machten bereitwillig Platz. Während sie mächtige Weißbrotscheiben mit viel Butter, dicken Käsescheiben und Schinken belegten, die später als Vorspeise gegrillt werden sollten, machten sie sich selbst über ihre Rundungen lustig.
Die viel zu kurze, aber aufregend und schöne Fahrt wurde am Abend noch durch ein Gewitter mit Regenbogen belohnt. Mehr kann man wirklich nicht verlangen.
Der Blick auf die ovale, weiß leuchtende, einsam wirkende Pan nach Sonnenuntergang war phantastisch.
Wir gingen früh zu Bett, eine Eule rief dumpf – und dann fing einer der Schwergewichte im Doppelzimmer nebenan, nur durch eine Zeltplane von uns getrennt, grunzend zu schnarchen an und stöhnte jedes Mal beim Sichumdrehen auf dem – zugegeben – sehr schmalen Bett laut jammernd auf. C. ist von F. ja allerhand gewohnt. Männer schnarchen bekanntlich, um ihre Frauen vor den wilden Tieren zu beschützen, bei uns ist frau dafür zuständig. Gegen dieses Gegrunze, eindeutig nicht von Löwen, half nicht einmal das sonst sehr bewährte Oropax.
Wir waren froh, als die – sehr kalte – Nacht zu Ende ging und bei Sonnenaufgang waren wir schon fix und fertig zur Abfahrt.
Wie fast jeden Morgen priesen wir den Kauf der Wärmflaschen, die wir jeden Abend mit heißem Wasser füllten und ans Fußende der Schlafsäcke legten.


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Steinböckchen, fem.
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Burchell's Sandgrouse, Fleckenflughuhn

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Teil 1804. März 2015

8. August Von Bitterpan nach Mata-Mata

Der Sonnenaufgang verzauberte uns, langsam hat die Sonne die Wolken aufgefressen. Wieder ging es rauf und runter – es machte richtig Spaß zu fahren. Wir sahen Springböcke, ab und zu ein Steinböckchen, Singhabichte, Weißrückengeier und Strauße. Die Oryxe stritten mal wieder, bis der Staub die Sicht behinderte.
Ein schöner Foto Tag!
Am Himmel segelten weiße Wolken und es war sehr windig.
In Mata-Mata suchten wir uns einen einigermaßen windgeschützten Platz und gingen erst einmal zum Duschen.
Abends kamen wir mit unseren Nachbarn ins Gespräch, zwei südafrikanischen Paaren, die eine große Rundreise vor sich hatten. Mit denen wurde es dann ein sehr netter, allerdings auch alkoholischer Abend. Der Alkohol half uns wohl auch, den penetranten Gestank vom Ablutionblock zu ertragen.

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Mata Mata

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Teil 1905. März 2015

9.August Von Mata-Mata nach Nossob

Kurz hinter Mata-Mata standen rechts des Weges fünf Giraffen und starrten wie festgewurzelt auf die Ebene gegenüber, wo ebenso festgewurzelt, aber immer wieder schnaubend, ein Gnu und ein schreckender Springbock standen. Weiter entfernt verharrte eine Herde Springböcke wie erstarrt. Oberhalb des Trockenflussbettes schritten Löwe und Löwin stolz und sich ihrer Königswürde sichtlich bewusst Richtung Wasserstelle. An der Wasserstelle hatten wir nur noch in die 2. Reihe Platz.
Zwischen 2 Fahrzeugen glückten noch ein paar Porträts.
Unterwegs sahen wir noch einen Lannerfalken und wieder die üblichen Oryxe, Springböcke und Strauße, immer wieder hübsch anzusehen.
In Nossob wurde Wäsche gewaschen und das Auto entmistet. Währenddessen entstand auf dem Platz unter einem Kameldorn große Aufregung, Kinder flitzten durch den Waschraum und schrien „babyowl, babyowl“ und richtig, auf einem Ast saß ein kleiner Perlkauz. Ruth fotografierte ihn auch, aber da wussten wir noch nicht, dass es ‚Eulenmuckels‘ Ruth war.
Schade, denn wir hätten an dem letzten Abend im KTP einen interessanten Plausch, z.B. über den BVB, haben können.


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Kampfadler v. s. Horst

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Lannerfalke

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Perlkauz

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Teil 2005. März 2015

10.August Von Nossob zum Kaa-Gate

Fast die ganze Nacht durch hörten wir Löwengeröhre.
Wir starteten früh, weil wir nicht wussten, wie die Piste bis zum Kaa-Gate aussehen würde. Insgesamt war der Weg sehr ruppig.
Vor dem Abzweig zum Kaa-Gate machten wir Rast auf dem Parkplatz und frühstückten. Dort sprachen uns auch Eulenmuckels an und wir unterhielten uns eine Weile über das Woher und Wohin. Wir fuhren eine Weile nach ihnen los und fanden sie später auf einer kleinen Anhöhe stehend und spähend. Da spähten wir natürlich auch und sahen links von uns ein Löwenpaar sitzen, die sich von der Sonne beschienen ließen.
Später trafen wir Ruth und Uwe wieder und bedankten uns für den Löwentipp, aber sie hatten sie gar nicht gesehen, nur „etwas blutiges Gedärm“ auf der Sandpad und daraufhin geschlossen, dass irgendwo Katzen sein müssten. Sie fuhren zurück und konnten uns am Kaa-Gate berichten, dass es nicht nur „unsere“ zwei ‚Paul und Klärchen‘, sondern insgesamt fünf Löwen „beim Frühstück“ gewesen wären.
Am Gate erklärte man uns den kurzen Weg zu einem einfach Campingplatz, wo wir uns einrichteten und die in Nossob nicht trocken gewordene Wäsche aufhängten. Immer wieder hörten wir von fern Wiedehopfe rufen, als würden die uns ärgern wollen. Die Sonne ging unter und der ‚jahresgrößte‘ Vollmond stieg auf.
Die ganze Nacht hindurch brüllten Löwen. Als C. nachts einmal raus musste und wieder ins Zelt geklettert kam, hörte man ein ärgerliches Knurrgrunzen, aber wir konnten nicht feststellen, welches Tier sich gestört gefühlt haben konnte. Da F. wach war, konnte auch nicht ihr Schnarchen gewesen sein.
In Vollmondnächten sollen Löwen den größten Appetit auf Menschenfleisch haben,
da habe ich ja noch einmal Glück gehabt.


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sunset auf der anderen ostw. Seite Moonrise


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Teil 2105. März 2015

11.August Vom Kaa-Gate nach Kang, Kalahari-Restcamp


Wir fuhren langsam, die schöne, parkähnliche Landschaft genießend bis Zutshwa, die Reifen bekamen nun wieder Normaldruck. Weiter flott auf Gravel Road bis Hukuntsi und Teerpad bis Kang. Unterwegs umfuhren wir zwei große Pans. Die Tierwelt bis Zutshwa war sehr scheu, vermutlich sind das noch Jagdgebiete für Trophäenjäger.
In Kang wollten wir Geld abheben, aber der Automat war ausgeweidet worden. Zum Glück konnten wir an der Tankstelle mit Rand bezahlen.
Im Kalahari-Restcamp, 25 km hinter Kang, bekamen wir einen netten Platz mit eigenem Waschhäuschen und richteten uns ein. Bis zum Dunkelwerden amüsierten uns die ein wenig zänkisch wirkenden Elsterdrosslinge und wir sahen mehrere Riesenglanzstare.
Das Abendessen im Restaurant war ganz vorzüglich, die Gesellschaft am Nachbartisch weniger: Großspurig, das Servicepersonal schikanierend und sich beschwerend, weil die sich erlaubt hatten, hinter dem Tresen ein wenig zu lachen.
Den Tag beschlossen wir am Lagerfeuer mit einem Glas Scotch.


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eine 'Hausnummer'


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Teil 2206. März 2015

12.August Von Kang nach Maun, The Kraal

Die Fahrt nach Maun schien ewig zu dauern – erst auf der A 2 bis Ganhzi, dann die A 3 bis Maun. Wir wechselten von Pause zu Pause den Driver.
Esel, Kühe, Ziegen und Schafe am Straßenrand, die ersten gelb blühenden Kameldornakazien und cremeweißblühende Sträucher .
In Maun fuhren wir zuerst in die Stadt, um Geld abzuheben und die Campsite im Moremi zu buchen – eher einen Platz zu erbetteln, denn wir hatten nichts gebucht – und den Parkeintritt zu bezahlen. Das alles ging nicht, das gesamte Zahlsystem war zusammengebrochen und niemand konnte uns sagen, wann es wieder funktionieren würde.
Unser Frust wich aber beim Faulenzen auf dem Freisitz am Thamalakane, nachdem wir unser übliches Zimmer dort bezogen und etwas gegessen hatten. Unsere Gastgeberin, June Leversedge, erzählte uns, dass sie zurzeit abends regelmäßig nach Sonnenuntergang einen Bat Hawk beobachten würden, wir konnten ihn aber leider nicht entdecken. Das Froschkonzert, einem begleitenden ‚Bassfrosch‘ mit sehr tiefer Stimme vom Flussufer war unsere Gutenachtmusik.

13.August Maun, The Kraal

Wir frühstückten beim Vogelkonzert auf dem Freisitz und beobachteten Rotschnabeldrosseln am Flussufer.
Danach fuhren wir in die Stadt, Geldautomat, Tankstellen, Supermarktkassen funktionierten wieder und wir hatten großes Glück, noch unsere Lieblings-Campsite in Third Bridge, Moremi, reservieren zu können. Die sehr freundliche, etwas korpulente Managerin hatte zu unserem Vorteil rechtzeitig einen Radiergummi zur Hand!!!
Dann noch schnell zur DWNP die Park-Fee entrichten.
Vor uns ein paar aufgeregte, arrogante Eidgenossen, die entsprechend zögerlich von dem Schalterpersonal behandelt wurden.
Da wir freundlich sind, ging es bei uns ganz schnell.
Im Getränkegroßhandel, nahe Airport, versorgten wir uns mit Schweppes Tonic und FLEUR DU CAP-Weinen, weiß und rot, dort kaufen auch die Lodges und Farmer.
Da wir mittlerweile fast 30 Postkarten bekritzelt, aber nirgendwo im KTP Briefmarken hatten erwerben können („may be tomorrow…“ war immer die gängige Auskunft gewesen), fuhren wir noch zur Post, vor der sich eine große Menge Menschen versammelt hatten. Im Gebäude selbst standen, lagen und saßen viele alte, sehr gebrechlich wirkende Menschen, teilweise blind und warteten ergeben auf – was? Da von allen acht Schaltern nur 4 besetzt waren und zwei davon dann auch unter Hinweis auf die „lunchtime“ dicht machten, gaben wir den Versuch auf, Briefmarken zu kaufen.
[Na, dann eben in -FRA- mit 0,45€.] Wir aßen Mittag am Flughafen, gingen noch in Junes Souvenirgeschäft, ließen etwas außerhalb der Stadt unsere leere Gasflasche befüllen, ordneten unsere Habseligkeiten und saßen abends wieder auf der Terrasse über dem Fluss, wo wir Graufischer, Klaffschnabel und einen Schlangenhalsvogel beobachteten.


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Teil 2306. März 2015

14. August Von Maun nach Moremi, Third Bridge Campsite

Die Fahrt hierher führte über die Southern Loop, die Bodumatau-Route war überflutet.
Kurz vor dem Gate lagen 3 pappensatte, schlafende Löwen in der Sonne und ließen sich auch durch mehrere Autos überhaupt nicht stören.
Wir bekamen einen schönen Platz unter einem blühenden Leberwurstbaum. Etwas später kam noch ein französisches Ehepaar mit zwei kleinen Mädchen, mit denen wir uns den sehr großen Platz teilten. Sie waren sehr nett, aber ihr Englisch war so kariös wie unser Französisch, so dass ein ausführliches Gespräch nicht möglich war.
Wir unternahmen noch eine Rundfahrt um Nboma-Island.
Moorantilopen (Letschwe), Schwalbenschwanzbienenfresser, Gabelracken, Heilige Ibisse, Giraffen, Impalas und Elefanten, von denen ein einzelner genüsslich einen Baum schälte und die Rindenstreifen so gründlich kaute wie F. die getrockneten Papayas und Mangos.
Der Sternhimmel war phantastisch klar, die Milchstraße deutlich sichtbar und das Kreuz des Südens und Skorpion dem Horizont schon näher gerückt als zu Anfang unserer Reise. Später, hoch im Norden, war unser Sommerdreieck, Altair ( im Sternbild Adler), Deneb (Schwan) und Wega (Leier) zu sehen.
Angenehm überrascht waren wir vom Zustand des Ablutionblocks – neue Waschbecken mit gefliester Umrandung, funktionierende Toilettenspülungen und Duschköpfe, genügend Haken zum Aufhängen der Utensilien und alles sehr sauber. Im Jahr davor war das nicht der Fall gewesen.
Flusspferde grunzten uns in den Schlaf und am frühen Morgen ästen Impalas rund um das Auto.

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Afrc. Jacana

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Afrc. Sacr. Ibis

Teil 2410. März 2015

15. August Third Bridge, Moremi

Third Bridge ist sehr zentral für unsere geplanten 4-tägigen gamedrives. Im Westen liegt Mboma Island, wenige Kilometer ostwärts Xakanaxa, im Süden der Southern Loop; alle Routen mit Schleifen und Rundwegen entlang der Lagunen, Wasserläufen und durch abwechslungsreiche Waldlandschaften. Das Camp ist, wie beschrieben, ordentlich und wir sind autark und gut mit Fahrzeug und Ausrüstung versorgt.
Hier ist für uns das Tierparadies am Südrand des Okavangodeltas und nicht so überlaufen wie der ChobeNP.
Der Morgendrive führte uns über die überflutete Third Bridge und wir standen lange an verschiedenen Lagunen.
Fotos sprechen am besten über Landschaft und Tierwelt.
Nachmittags hatten wir eine Motorbootsfahrt gebucht in der Hoffnung, es könne eine birdwatchingtour werden, es wurde aber eher eine birdhuntingtour, denn der Guide raste so schnell, dass wir Vögel erst im letzten Moment und dann nur noch wegfliegen sehen konnten. So sahen wir zwar Malachiteisvögel, die aber schnell im Schilf verschwanden. Die drei äsenden, bis zum Bauch im Wasser stehenden Elefanten waren den Lärm wohl gewöhnt und ließen sich nicht stören, von Flusspferden sahen wir nur untertauchende Köpfe und das Babykrokodil war auch nicht gerade sensationell. Mit uns fuhren noch zwei Südafrikaner und drei Spanier und deshalb waren die Kosten (370 Pula statt 1300) verschmerzbar für diese blöde Raserei. Für F. hatte sich die Ausgabe ohnehin gelohnt, weil endlich, endlich bemerkte mal jemand ihre Courteney-Stiefel aus Simbabwe, auf die sie seit Jahren so stolz ist (das einzige Paar von den vielen, die regelmäßig geputzt werden) und sprach sie darauf an.


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Glossy Ibis

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links Hadeda Ibis

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H. I.

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Sporengänse

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Fleckenuhu versus Milchuhu

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grimmig


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16.August Third Bridge Campsite

Morgens stand eine Giraffe am Leberwurstbaum und delektierte sich an den honigtriefenden roten Blüten, die auch für einen Trupp Goldbugpapageien interessant waren.
Auf der Morgenfahrt sahen wir, Warzenschweine, Sattelstörche, weiße und schwarze Reiher, Gabelschwanzracken und einen Perlkauz.
Nach der Mittagsruhe fuhren wir zu Mboma-Island und auf der Fahrt durch die gewundenen Wege fuhren wir über einen abgebrochenen Ast, der hochschlug und uns den linken Seitenspiegel abriss. Wir mussten aussteigen und das baumelnde Teil abmontieren, um nicht weitere Kratzer am Auto zu riskieren. Dabei wurden wir von einigen Giraffen neugierig betrachtet, die sich aber glücklicherweise besserwisserischer Kommentare enthielten.
Das Fehlen des Spiegels war dennoch auch ein Glück, denn sonst hätte F. nicht endlich einen Wiedehopf entdeckt, der nichts gegen das Fotografiertwerden einzuwenden hatte und während wir ihn lange beobachteten, entdeckten wir auch einen Haubenbartvogel.
Auf dem Rückweg zum Camp sahen wir noch einen Geparden mit Sendehalsband und von weitem ein Krokodil. Schon aus der Entfernung sahen die Zähne furchterregend aus.
Auf der Ebene kurz vor dem Eingang zum Camp trafen wir auf eine große Büffelherde, die staubaufwirbelnd davonzog.
Diesen wieder ereignisreichen Tag beendeten wir mit einer guten Flasche 'Roten'.
Morgen versuchen wir, die Büffel noch einmal zu erwischen.
Nachts hörte man immer wieder die Äsgeräusche und leisen Tritte von Antilopen, die durch das Camp zogen.

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Tsessebe

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Perlkauz

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Haubenbartvogel
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Teil 2510. März 2015

Guten Abend Bele,

kleine Dinge werden sofort erledigt!!
Sind die Schuhe nicht prima geputzt?,No 😣 !!!

Danke für Dein Interesse am Bericht und an
den Fotos, nicht böse sein, bitte.

Viele Grüße
CuF


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Teil 2611. März 2015

17.August Third Bridge Campsite

Morgens zum Frühstück trotteten drei Elefanten in Richtung Campsite und fraßen Zweige direkt neben unserem Hilux. Die Nähe war für F. zu viel und sie flüchtete ins Auto. C. saß vor dem Vorderrad, ca. 5 m vom Dickhäuter entfernt.
Als sie abgezogen waren, fuhren wir wieder los und gerieten in eine große Elefantenherde, inmitten der wir lange standen und fotografierten. Die mitgenommenen Camouflage Vorhänge, die wir an den Seitenfenstern befestigt hatten, erwiesen sich als sehr nützlich. Da wir nicht gesehen wurden, beruhigten sich die Tiere rasch und ignorierten uns völlig. So entstanden schöne Fotos.
Hamerkop bei der Gefiederpflege, Witwenenten + Hadeda Ibis, Löffler, Stelzenläufer, Afric. Darter usw..
Mittag: In der Nachbarschaft lagerte eine geführte Truppe, die mit einem offenen Viewingcar auf gamedrive waren, wie wir. Auf der überfluteten 3.Brücke versuchte der Guide einen KFZ-Schaden zu beheben. Mit einigem Werkzeug, das ihm fehlte, konnte ich aushelfen. Es ging alles gut!
Er versprach mir, bei einem ‚Damage‘ auch zu helfen, das fand ich nett. Glücklicherweise benötigten wir sein Angebot nicht.
Ein anderer Camper bettelte nach Diesel, damit konnten wir nicht dienen.
Ich fand diese mangelhafte Vorsorge an Treibstoff recht leichtsinnig (höflich, aber ungehalten). Nach Maun zum Auftanken und zurück = 1 Tag Urlaub. 😵 😵
Nach der Mittagsruhe fuhren wir noch einmal los und standen lange an einem Wasserloch, in dem immer mal wieder die Köpfe von Flusspferden auftauchten. Der „Beifang“ war ein Rallenreiher und ein einzelner des Weges daherkommender Elefant mit schlechter Laune, Rüssel hoch, Ohren weit, sowie Elefanten beim Wassertreten.


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Plattfuß

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eingekreist

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Teil 2713. März 2015

18. August Third Bridge Campsite

Früh fuhren wir in Richtung Mboma-Island und gerieten wieder in eine große Elefantenherde. Wir blieben auf dem Weg stehen und sie zogen an uns vorüber. Das Nachhuttier betastete gründlich unser Auto mit dem Rüssel, was C. im verbliebenen rechten Seitenspiegel filmte. Mitten im Wald trafen wir dann auf die große Büffelherde und blieben zwei, drei Stunden auf dem Weg stehen, während die Tiere hin-und her über die Pad wechselten, grasten, tranken und uns ab und zu beäugten, dank unserer Autofenster Camouflage blieben sie ganz entspannt.
Es war großartig, inmitten der Herde zu stehen und die Tiere mitsamt der Madenhacker beobachten zu können. Glücklicherweise kam hinter uns kein Auto, so dass wir diese Situation lange genießen konnten.
Wir fuhren dann noch an ein paar Lagunen entlang, sahen einen Braunhalsreiher, Bienenfresser und beobachteten lange die Insektenjagd einiger Elsterwürger (Magpie Shrike)
Früher als sonst fuhren wir zum Camp zurück, weil wir aus dem restlichen Rindfleisch Gulasch kochen wollten. Es war unser letzter Abend im Moremi, wir waren entsprechend wehmütig. Als Abschiedsgeschenk schritt ein Buschbock (female) grasend durch das Camp. Nachts am Feuer beim Absackerwhisky schnaufte noch ein Flusspferd mitten durch das Camp, dicht an uns vorbei.
Die Blitzaufnahme ist leider mäßig ausgefallen.


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gelenkig

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die Blüten vom Leberwurstbaum ein leckeres Büffel-Frühstück
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Teil 2813. März 2015

Hallo fotomatte,

Interesse? keine Frage!

Im KTP hatten wir den 1. Verreaux Eagle-Owl gesehen.
Aus der Erinnerung schien er uns deutlich größer als der vermeinliche 2. Spotted Eagle-Owl (1= 62, 2= 45cm),
Das Gesicht mit deutlichen 'Ohren' und den schwarzen Halbmondstreifen ist sehr ähnlich.
Die pink eyelids von 1. sind nicht sichtbar.
Leider ist das Foto in der Tiefe nicht scharf genug, um die Struktur auf den Flügeldecken zu deuten.
Die Flecken auf der Brust sind in der Bauch-Lage nicht zu sehen.
Die Größe gab bei der Beurteilung den Auschlag.
Zugegeben: Größe im Nest liegend, relativ.
VG.
CuF

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KTP: 20.10.2011

Teil 2913. März 2015

19. August Von Third Bridge nach Maun

Unser ‚Frühstücks-Tea-Time-Kännchen‘ hat bis zuletzt unbeschadet überlebt.
Auf der Rückfahrt präsentierte der Moremi-Nationalpark uns noch einmal fast alles, was er zu bieten hat. Kurz hinter dem Gate lag gegenüber der Stelle, an der wir am ersten Tag auf ihn getroffen waren, der schwarzmähnige Löwe wieder im Tiefschlaf auf dem Rücken, eine Pfote in der Luft.
Auf dem Weg zu den Blackpools sahen wir viele Elefanten, Tsessebees, Zebras, Giraffen, Flusspferde und vier erwachsene Löwen, zwei davon mit Sendern versehen, und vier Junge. Da der mit Asiaten vollbesetzte Touristentransporter nur kurz anhielt, alle ihre Kameras auf sich selbst vor den Löwen richteten und gleich wieder davonfuhr, hatten wir längere Zeit die Katzen für uns alleine.
Auf der gegenüberliegenden Seite der Wasserfläche, an der sich auch viele Letschweantilopen eingefunden hatten, lag hinter dem grauen Berg von Flusspferden ein sehr großes Krokodil.
Das Southgate erreichten wir gegen drei Uhr nachmittags, tranken dort unseren Tee und teilten die letzten Kekse mit Braundrosslingen.
Im „Kraal“, unserer Unterkunft in Maun, waren wir um 17.00 Uhr und konnten so noch unser Abendessen auf dem Freisitz über dem Fluss genießen und die Graufischer bei der Jagd filmen.
Den Sundowner genossen wir mit der letzten Flasche Fleur du Cap: Merlot.


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Bearded Woodpecker (Namaspecht)

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Little Bee-eater beim Flirt

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Souverän

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Teil 3013. März 2015

20. August Maun nach Gobabis, Goba-Goba-Lodge

Vormittags kauften wir noch ein paar Souvenirs in Maun und Wein für den heutigen Abend. Immer noch lagen unsere Postkarten unfrankiert herum und ein weiterer Versuch, auf der Post in Maun Briefmarken zu bekommen, wurde wegen der wieder langen Warteschlange aufgegeben.
Unterwegs in Sehithwa fanden wir dann doch noch ein Postamt und drei nette Mädchen in adretten Postuniformen halfen F., die schönsten Briefmarken auszusuchen und die Karten zu bekleben. Das ging mit viel Gekicher vor sich. Draußen schwoll der Kinderlärm immer mehr an. Wie sich herausstellte, hatte C. am Auto eine fußballspielende Rasselbande mit unserer restlichen Schokolade versorgt und aufgeregte Fragen nach dem Woher und Wohin beantworten müssen.
Die weitere Fahrt nach Gobabis auf dem Transkalahari-Highway war langweilig, links und rechts mehr oder weniger intakte Zäune, ab und zu ein paar Warzenschweine und Korhähne.
In Gobabis bezogen wir die Campsite der Goba Goba Lodge ( sehr ordentlich) und aßen im Restaurant gut zu Abend Der Haushund, ein triefäugiger Mops, zog schnaufend von Tisch zu Tisch und hypnotisierte die Essenden so lange, bis er ein Stückchen Knochen abbekam.
Es war nach Sonnenuntergang sehr kalt, so dass wir früh in die Schlafsäcke krochen.


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Teil 3113. März 2015

21. August Gobabis bis Windhoek

Beim Zusammenpacken kam unsere Platznachbarin, eine nervöse Australierin, auf uns zu und fragte einiges nach Straßenzustand und Tiersichtungen im Moremi NP. Sie notierte alles auf einen Zettel und wiederholte laut das ihr Gesagte für einen unsichtbar bleibenden Mann im Zelt, aus dem dann unwirsche Bemerkungen kamen. Sie hatten vor, kurz vor dem Moremi wild zu campen und immer nur tageweise in den NP zu fahren oder einfach reinzufahren und dort auch „somewhere“ zu kampieren. Wir wünschten ihr viel Vergnügen für ihre risikoreichen Unternehmungen.
In Windhoek kamen wir so an, dass wir gleich das Zimmer im Hotel beziehen und noch ein wenig bummeln konnten.
Am 22.August lieferten wir das Auto ab, verhackstückten die Formalitäten wegen des abgerissenen Spiegels, der uns ca. 300,-- Euro, kostete, (das ist ok), stellten unser Gepäck im Abstellraum des Hotels ein und lungerten in Windhoek herum: Essen beim Gathemann (vom Balkon aus das Treiben auf der Independence Av., früher Kaiserstr. beobachten), Nüsschengeschenke kaufen, im Tintenpalastpark spazieren gehen, bis der Fahrer von Asco Car Hire kam, um uns zum Flughafen zu bringen.
Die vier Wochen: Viel zu schnell vergangen, viel zu kurz. Das machen wir 2015 besser.

E N D E

CuF im KTP und Moremi Juli-August 2014 von CuF

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014

Stand: letzter Berichtsteil vom 13. März 2015

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