von Daxiang · Sept. – Okt. 2014 · 18 Tage · Geführt · 69 Teile
Über diesen Reisebericht
Zu zweit mit unserem Fahrerguide Erisa und seinem Toyota Hiace sind wir in Uganda unterwegs, durchgehend in Hotels und Lodges untergebracht. Von Entebbe am Viktoriasee aus geht es zu den Mabamba Wetlands, wo wir vom Kanu aus den seltenen Schuhschnabel entdecken, und weiter zum Ziwa Rhino Sanctuary, wo wir Breitmaulnashörner zu Fuß aufsuchen. Im Murchison-Falls-Nationalpark erleben wir die Fälle vom Aussichtspunkt und vom Boot aus, dazu eine ausgedehnte, vogelreiche Pirschfahrt.
Im Kibale-Nationalpark gelingt uns das Schimpansen-Tracking, während ein zweiter Versuch in der Kyambura-Schlucht erfolglos bleibt. Im Queen-Elizabeth-Nationalpark sehen wir bei einer Bootsfahrt auf dem Kazinga-Kanal Nilpferde, Krokodile und viele Wasservögel; in der für ihre baumkletternden Löwen bekannten Ishasha-Region begegnen uns eine Löwin und später zwei Löwinnen mit Jungtieren. Höhepunkt ist das Gorilla-Tracking im Bwindi-Nationalpark: Ich verbringe eine Stunde bei der Nshongi-Gruppe, während meine Begleiterin am Folgetag zur anspruchsvolleren Kahungye-Gruppe wandert, wo ihr ein junger Gorilla nur zwei Meter vor ihr aus einem Baum fällt.
Zum Abschluss beobachten wir im Lake-Mburo-Nationalpark bei einer Bootsfahrt Nilpferde, Krokodile und die seltene Afrikanische Binsenralle und lassen uns abends von Riesengalagos an der Lodgebar unterhalten. Fast täglich holt uns am Nachmittag ein Gewitter ein, und von unserem Fahrerguide hätten wir uns manchmal mehr Geduld für unsere Vogelbeobachtungen gewünscht.
Diese Übersicht wurde automatisch erstellt und vom Autor freigegeben.
Teil 114. Okt. 2014
Hallo liebe Formis,
seit Donnerstag sind wir mit vielen neuen Eindrücken und jeder Menge Fotos aus Uganda zurück.
Wie auch bei unseren Reisen in Namibia, waren wir mit Fahrerguide unterwegs und wohnten in Hotels bzw. Lodges. Der Reiseverlauf sah folgendermaßen aus:
22.09. Flug mit Emirates via Dubai nach Uganda 23.09. Entebbe (2 Übernachtungen 2 Friends Beach Hotel) 24.09. Entebbe & Mabamba Wetlands 25.09. Entebbe - Ziwa Rhino Sanctuary - Murchison-Falls-N.P. (2 Übernachtungen Paraa Safari Lodge) 26.09. Murchison-Falls-N.P. 27.09. Murchison-Falls-N.P. – Kibale-N.P. (2 Übernachtungen Ndali Lodge) 28.09. Kibale-N.P. 29.09. Kibale-N.P. - Queen-Elizabeth-N.P. (2 Übernachtungen Mweya Safari Lodge) 30.09. Queen-Elizabeth-N.P. (Game Drive & Bootstour Kazinga-Kanal) 01.10. Queen-Elizabeth-N.P. (1 Übernachtung Ishasha Wilderness Camp) 02.10. Queen-Elizabeth-N.P.– Bwindi N.P. (3 Übernachtungen Chameleon Hill, Lake Mutanda) 03.10. Bwindi-N.P 04.10. Bwindi-N.P 05.10. Bwindi-N.P. - Lake Mburo N.P. (2 Übernachtungen Mihingo Lodge) 06.10. Lake Mburo N.P. 07.10. Lake Mburo N.P. – Entebbe (1 Übernachtung 2 Friends Beach Hotel) 08.10. Rückflug mit Emirates via Dubai nach Frankfurt
Wen es interessiert, was zwei "bekennende Namibia-Fans" auf dieser Reise so alles gesehen und erlebt haben, darf gerne mitfahren - in unserem Toyota Hiace ist noch genügend Platz!
Für alle die den Bericht ohne Kommentare lesen möchten - einfach auf die Sonne klicken!
Bis bald Konni
Teil 216. Okt. 2014
22.09.2014 Flug via Dubai nach Entebbe
Gegen 18:30 Uhr fahren wir mit dem Taxi zum Flughafen. Am Emirates-Schalter hat sich schon eine ziemlich lange Schlange, mit auffällig vielen Chinesen, gebildet. Wir werden etwas unruhig, nachdem bei allen Chinesen das Handgepäck gewogen wird und die meisten danach mit dem Umpacken beginnen. Das kann ja heiter werden – Silkes Rucksack (mit Canon EOS 7D & 50D, 2 Teleobjektiven, 1 Standardzoom, Schnappschuss-Kamera TZ25, Notebook und diversem Kleinkram) bringt gut 13,5 kg auf die Waage. Da ist mein Rucksack (Canon EOS 70D & 40D, Reisezoom 18-270, Fisheye, Tablet, Akkus &Co) mit knapp 9 kg direkt noch ein Leichtgewicht. Bis wir an der Reihe sind, haben wir schon alle möglichen Szenarien durchgespielt, wie wir mit unserem gesamten Handgepäck in den Flieger kommen. Ich sehe uns schon mit Kameras behängt und ausgebeulten Hosen- und Jackentaschen in den Flieger steigen. Am Schalter ist dann zum Glück alles ganz easy – niemand zeigt Interesse für unser Handgepäck. Um 22:30 Uhr startete die Boeing 777-300 ziemlich pünktlich zum Emirates Flug EK048 von Frankfurt nach Dubai. Die Flugzeit ist für die etwa 4.840 km lange Strecke ist mit ca. 6:20 Stunden angegeben. Mit Gin Tonic stimmen wir uns auf unseren Urlaub ein und bekommen so die „nötige Bettschwere“.
23.09.2014 Ankunft in Entebbe
Um 6:40 Uhr (MESZ +2h) landen wir pünktlich in Dubai.
Nach einem gut 2,5stündigen Aufenthalt startet um 9:20 Uhr der Airbus A340-500 zum Emirates Flug EK729 nach Entebbe. Für den ca. 3.729 km Flug beträgt die Flugzeit gut 5 Stunden. Um 13:20 Uhr (MESZ +1h) landen wir auf dem internationalen Flughafen von Entebbe.
Entebbe liegt auf einer Halbinsel im Victoria-See auf 1.146 m Höhe. Die Stadt war bis 1962 die Hauptstadt und hat heute ca. 63.000 Einwohner. Am Flughafengebäude heißt es erstmal Hände desinfizieren und Gesundheitscheck. Bis die Einreiseformalitäten (Visum kostet 50 US$/Pers.) mit Foto und Fingerabdruckscan erledigt sind, drehen unsere Koffer schon eine Ehrenrunde. Nachdem wir dann am Wechselschalter auch noch US$ in Uganda-Schilling getaucht haben, sind wir gegen 14:45 Uhr am Ausgang, wo wir von unserem Fahrerguide Erisa Barongo erwartet werden. Kurze Zeit später ist unser Gepäck im Toyota Hiace verstaut und wir fahren zum Hotel. Nach ca. 10 Minuten Fahrt haben wir das 2 Friends Beach Hotel erreicht, wo wir mit feuchten Tüchern und Saft herzlich begrüßt werden. Das Hotel macht einen sehr guten Eindruck und wir bekommen ein schönes Zimmer mit Balkon.
Vom Balkon blickt man auf den Pool und den Victoriasee. Der Viktoriasee ist mit einer Fläche von 68.800 qkm (etwa so groß wie Bayern), der größte See Afrikas und der zweitgrößte Süßwassersee der Welt. Nachdem wir mit Erisa noch den morgigen Tag besprochen haben, geht es erstmal unter die Dusche. Anschließend gehen wir zur, zum Hotel gehörenden, Strandbar auf der anderen Straßenseite. Auch hier werden wir herzlich willkommen geheißen.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 317. Okt. 2014
23.09.2014 (Fortsetzung)
Wir sitzen am Sandstrand, stimmen uns mit einem Nile Spezial bzw. Weißwein auf unseren Urlaub ein und beobachten Fischer die von ihren kleinen Booten die Netzte auswerfen. Etwa 500 Buntbarscharten sollen im See leben, die sich ihr Revier mit eingesetzten Nilbarschen und Tilapia-Arten teilen müssen.
Am Strand entdecken wir verschiedene Reiher, Marabus und Wasserläufer. Zum Abendessen bestellen wir uns gegrilltes Hühnchen bzw. Tilapia, das wir im Kerzenschein zu uns nehmen. Nach dem Essen gehen wir ins Hotel zurück. Uns steckt der Flug noch etwas in den Knochen und wir müssen noch einiges an Schlaf nachholen.
Morgen geht es weiter mit unserem ersten Ausflug!
LG Konni
Teil 418. Okt. 2014
24.09.2014 Mabamba Wetlands
In der Nacht werden wir von einem Gewitter und heftigem Regen geweckt, schlafen aber recht schnell wieder ein. Nach einem guten Frühstück fahren wir gegen 7 Uhr, bei langsam nachlassendem Regen, zu den Mabamba Wetlands am Lake Victoria. Das etwa 100 qkm große Mabamba-Sumpfgebiet liegt rund 15 km Luftlinie von Entebbe entfernt. Die ca. 40 km lange Fahrt dauerte gut eine Stunde. Im Fischerdorf Mabamba wartete schon unser lokaler Guide Maria auf uns. Bevor wir zum Boot gehen, hat Silke schon ihr erstes Highlight - eine öffentliche Toilette “Uganda-Style”.
Zusammen mit Maria und ihrem Helfer begeben wir uns in einem Holzkanu auf die Suche nach dem seltenen Schuhschnabel, der hier seine Brutstätten hat.
Zuerst fahren wir mit Motorkraft auf einem kleinen Kanal und begegnen dort einer Fähre, die mit Muskelkraft betrieben wird.
Maria erzählt uns, dass hier im Sumpfgebiet über 300 Vogelarten heimisch sind. Neben der typischen Vegetation aus Papyrus, Chinaschilf, Seggen, Seerosen und eingeschleppten Wasserhyazinthen, sehen wir u.a. Sumpfschnäpper,
Hammerköpfe,
Schreiseeadler (jung & alt),
Zwergblatthühnchen, African Jacanas und
Langzehenkiebitze.
Die Vegetation wird immer dichter und schon bald wird der Motor ausgestellt und lange Stöcke kommen zum Einsatz.
Fortsetzung folgt!
Teil 520. Okt. 2014
24.09.2014 Mabamba Wetlands (Fortsetzung)
Nach gut einer halben Stunde entdecken wir im dichten Schilf unseren ersten Schuhnabel. Vorsichtig nähern wir uns dem "grauen Riesen mit dem großen Schnabel". Leider hat er sich einen sehr sicheren Standort gewählt und wir kommen nur schwer an ihn heran.
Seine volle Größe zeigt er uns erst, als er kurz auffliegt, um gleich darauf wieder zu landen. Wir beobachten ihn eine ganze Zeit lang in der Hoffnung, dass er sich uns etwas besser zeigt.
Aber er denkt gar nicht daran und dreht seinen Kopf zur Seite. So machen wir uns langsam auf den Rückweg und entdecken dabei noch ein paar gefiederte Freunde.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 621. Okt. 2014
24.09.2014 Mabamba Wetlands (Fortsetzung)
Bei der Rückfahrt zur Bootsanlegestelle sehen wir u.a. Gelbschnabelenten,
Gegen 10 Uhr sind wir wieder an Land und begleiten Maria in ihr „Büro“. Im Baum davor beobachten wir Mohren- und Schwarzkopfweber.
Nachdem wir noch was ins Gästebuch geschrieben haben, machen wir uns auf den Rückweg zum Hotel. Unterwegs halten wir am Nakumat Shopping Center und decken uns, im gut sortieren Supermarkt, mit Getränken ein. Wenn ich gewusst hätte, dass das während der ganzen Tour das einzige Geschäft mit Sparkling Water im Angebot ist, hätte ich mich nicht mit nur 10 Flaschen eingedeckt. Gegen 12:30 Uhr sind wir wieder im Hotel.
Fortsetzung folgt!
Teil 722. Okt. 2014
24.09.2014 2 Friends Beach Hotel, Entebbe
Zum Mittagessen bestellen wir uns Gemüsepasta bzw. Hamburger. Danach setzen wir uns auf unseren Balkon und beobachten Schildraben, Hagedash Ibisse,
Marabus, Braunflügel-Mausvögel,
Bindenlärmvögel,
Grauwangenhornvögel, Graukopflieste, Webervögel und Graubülbüls.
Gegen 16 Uhr gehen wir zum Strand. Auf ein Bad im See verzichten wir, denn wie bei allen Süßwassergewässern in Uganda ist uns das Bilharziose-Risiko zu hoch. Die Übertragung erfolgt durch die im Süßwasser lebenden, Gabelschwanzzerkarien die die menschliche Haut bei Wasserkontakt penetrieren können. Wir setzen uns lieber in die Strandbar und lassen bei Weißwein und Bier die Seele baumeln.
Dabei leisten uns ein paar gefiederte Freunde wie z.B. Witwenstelze,
Kuhreiher,
Seidenreiher
und Bruchwasserläufer Gesellschaft.
Den Sundowner genießen wir von der Plattform.
Anschließend wollen wir noch eine Kleinigkeit an der Bar essen. Nach Sonnenuntergang kann man nur noch aus der Strandbarkarte (Pizzas) auswählen. Silke entscheidet sich für Pizza Hawaii und erkundige mich, ob es möglich ist, die Pizza auch ohne Käse zu bekommen. Laut Kellnerin ist dies kein Problem – aber ich hätte es eigentlich besser wissen müssen. Was schon selten genug in Deutschland klappt – geht hier in Uganda erst recht schief. Meine Pizza kommt natürlich mit Käse und als die Bedienung mein entsetztes Gesicht sieht, wird ihr sofort klar woran es liegt. Sie will mir gleich eine Neue bestellen – aber nach dem Motto „Das bisschen was ich esse, kann ich auch trinken!“ bestelle ich dann lieber noch ein Bier. Zur Ehrenrettung der Strandbar muss ich sagen - Silke war mit ihrer Pizza sehr zufrieden und meine wurde selbstverständlich nicht berechnet.
Fazit 2 Friends Beach Hotel, Entebbe Wir haben uns im 2 Friends vom ersten Moment an sehr wohl gefühlt! Für uns war es der ideale Startpunkt der Reise - die Fahrt vom Flughafen dauert gerade mal 10 Minuten! Schöne, ruhige Zimmer mit Balkon und freiem Internetzugang. An der Strandbar kann man so richtig die Seele baumeln lassen. Der Service ist Top und die Hoteldevise “Come as a guest, leave as a friend” ist hier keine leere Floskel. Zwei Straßen vom Hotel entfernt befindet sich das neue Nakumat Shopping Center mit einem gut sortierten Supermarkt.
Allen, denen der Bericht bis jetzt zu „vogellastig“ war, kann ich beruhigen – ab der nächsten Etappe sind auch andere Tiere zu sehen.
Teil 823. Okt. 2014
25.09.2014 Entebbe - Ziwa Rhino Sanctuary
Nach einem guten Frühstück, packen wir unsere Sachen ins Auto und verabschieden uns vom 2 Friends Beach Hotel Team. Um 7:30 Uhr starten wir unsere Tour durch Uganda. Um dem Verkehrschaos in Kampala zu entgehen, fahren wir zuerst ein Stück Richtung Mabamba Wetlands. Statt links abzubiegen, biegen wir jedoch rechts ab und erreichen so gegen 9 Uhr in einem Außenbezirk von Kampala die Teerstraße. Die Fahrt auf dem Gulu-Highway Richtung Murchison-Falls führt durch zahlreiche Dörfer, sowie landwirtschaftlich genutzte, oder mit Papyrus und Schilf bestandene Flächen. Überall wo größere Orte sind entdecken wir viele Marabus und Schildraben.
Beim Ort Nakitoma verlassen wir die Teerstraße und biegen, für die letzten 7 km zum Ziwa Rhino Sanctuary, nach links ab.
Um 11:30 Uhr haben wir unser Ziel erreicht und Guide Willi steigt zu uns ins Auto. Während der kurzen Fahrt erzählt er uns einiges über das ca. 70 qkm große Ziwa Rhino Sanctuary, das zur Wiedereinführung und Zucht von Nashörnern in Uganda errichtet wurde. Derzeit leben im Schutzgebiet fünfzehn Breitmaulnashörner. In der Nähe der Nashörner wartet ein 2ter Ranger auf uns, dieser verbringt den ganzen Tag in ihrer Nähe. Zusammen nähern wir uns zu Fuß 3 Nashörnern, die etwas versteckt im Gebüsch liegen.
Während wir versuchen ein halbwegs gutes Foto zu bekommen, erzählt uns Willi um welche Tiere es sich hier handelt. Vor uns dösen der dominante, 14 Jahre alte Bulle Taleo aus Kenia, die 15 jährige Nandi aus Florida und ihre, Tochter Uhuru. Die beiden haben 2009 mit Obama für den ersten Nashornnachwuchs gesorgt. Uhuru ist ihr mittlerweile drittes Kind und wurde am 1. Juni 2013 geboren. Nachdem Silke leichte Kreislaufprobleme hat, bleibt sie mit dem Ranger zurück und ich pirsche mich vorsichtig mit Willi an Taleo heran, um eventuell ein Foto ohne störende Äste zu bekommen. Doch da haben wir die Rechnung ohne den Bullen gemacht, der steht nämlich auf und geht dicht an uns vorbei ins nächste Gebüsch.
Auf dem Rückweg zum Center sehen wir Amethystglanzstare, Perlhühner und Bleichböckchen (Oribis). Silke geht es mittlerweile wieder gut und so steht dem Mittagessen nichts im Wege. Es gibt Hühnchen mit Gemüse und Salzkartoffeln. Uns schmeckt es sehr gut – vor allem das Gemüse ist klasse! Nach dem Mittagessen geht es weiter nach Masindi.
Teil 924. Okt. 2014
25.09.2014 Ziwa Rhino Sanctuary - Murchison-Falls-Nationalpark (Fortsetzung)
Während der Fahrt sehen wir eine Ankole-Rinderherde mit z.T. recht mageren Tieren.
Unterwegs gibt es einen heftigen Gewitterregen, doch nach ein paar Kilometern ist die Straße schon wieder trocken. Nach einem Tankstopp in Masindi fahren wir weiter zum Murchison-Falls-Nationalpark und entdecken dabei ein paar Paviane, eine Schlankmanguste und Warzis. Gegen 15:30 Uhr erreichen wir mit dem Kichumbanyobo-Gate den Eingang zum Murchison-Falls-Nationalpark. Mit einer Fläche von 3.877 qkm ist er der größte Wildtierpark in Uganda und wird durch den Viktoria Nil in zwei Hälften geteilt. Der Fluss fließt vom Lake Victoria etwa 80 km über Stromschnellen, bevor er sich durch eine Engstelle von nur 7 Metern drängt und 43 Meter in die Tiefe stürzt und so die Murchison-Falls, die Hauptattraktion des Parks, bildet. Der Wasserfall verwandelt den Fluss in einen breiten Strom, der ruhig über die Talsohle des Rift Valley zum ca. 55 km entfernten Lake Albert dahinfließt. Da wir ganz gut in der Zeit liegen, fahren wir noch zu einem Aussichtspunkt oberhalb der Fälle. Als wir am Parkplatz die Autotür öffnen werden wir von einem Schwarm Tse-Tse- Fliegen überfallen. Während wir zum Wasserfall laufen, versucht Erisa das Auto von den Fliegen zu befreien. Der Umweg hat sich gelohnt! Es ist schon faszinierend mit welcher Kraft und riesigem Getöse sich hier die Wassermassen - pro Sekunde sollen es etwa 300 Kubikmeter sein - durch die nur 7 m breite Felsspalte drängen.
Nachdem wir ein paar Fotos gemacht und eine Felsenagame entdeckt haben,
laufen wir zum Auto zurück. Hier werden wir nicht nur von Erisa, sondern auch von angriffslustigen Tse-Tse-Fliegen erwartet. Während der Fahrt zur Fähre sind wir damit beschäftigt die Biester ins Jenseits zu befördern. Hätte nicht gedacht, dass die Biester so zäh sind! Als wir gegen 18 Uhr zur Anlegestelle kommen, hat die Fähre gerade abgelegt. Zum Glück warten auf der anderen Seite viele Autos und so brauchen wir nicht bis 19 Uhr warten. Bis die Fähre wieder auf unserer Seite anlegt, beobachten wir ein paar Hippos und Spornkiebitze.
Zwanzig Minuten später bringt uns die Fähre auf die Nordseite.
Von hier ist es dann nicht mehr weit zur Paraa Safari Lodge, die auf einem Hügel oberhalb des Nils liegt. In der Lodge werden wir mit Saft und kalten Tüchern begrüßt. Wir bekommen ein schönes Zimmer mit kleiner Terrasse.
Nachdem wir uns etwas frisch gemacht haben, gehen wir zum Abendessen. Die Lodge ist zurzeit nicht ausgebucht und so sind im Restaurant nur einige Tische besetzt. Als Vorspeise bekommen wir Kürbissuppe serviert. Als Hauptgericht können wir zwischen Boeuf Stroganoff oder Pasta wählen und zum Nachtisch gibt es Brownies oder Obstsalat.
Morgen geht es weiter mit einer Pirschfahrt im Park
LG Konni
Teil 1026. Okt. 2014
26.09.2014 Murchison-Falls-Nationalpark
Nach einem guten Frühstück starten wir um 7:00 Uhr mit unserem Auto und dem lokalen Guide John (Vogel-Spezialist) zu einer Pirschfahrt. Im Murchison-Falls-Nationalpark sollen 76 Säugetier- und 450 Vogelarten leben und davon wollen wir heute einige vor die Linse bekommen. Für die Tierbeobachtung besonders ergiebig sind der nördliche Teil des Schutzgebietes und die Deltaregion. Zwischen Albert- und Victoria-Nil gibt es eine Reihe gut befahrbarer Wege. Während der Fahrt, durch mit Akazien und Borassus-Palmen bestandenes Grasland, entdecken wir u.a. Feuerweber,
Mama & Papa Nördlicher- oder Sudan- Hornrabe mit Jungvogel,
Jackson Hartebeester,
Gelbschnabel- (Heuglin´s-) Frankolin,
Rothschildgiraffen z.T. mit Gelbschnabelmadenhackern,
Büffel,
Graumantelwürger,
Uganda-Kobs,
Schuppenkopfweber,
eine Schar Spitzschwanzelstern (Piapiacs), die in „Madenhacker-Manier“ auf Elefanten reiten,
Der Weg führt uns weiter in die Sumpfregion des Deltas, wo wir neben Libellen,
Bruchwasserläufer
und Flussuferläufer,
auch einen Schuhschnabel entdecken.
Wir beobachten ihn eine Zeit lang und machen uns dann auf den Rückweg. Dabei begegnen uns, neben den schon gesehenen Tieren, auch noch Perlhühner mit Küken,
Oribis
und ein Graufalke.
John macht es sichtlich Spaß, dass wir uns so für seine gefiederten Freunde interessieren und so sind wir dann erst nach gut 5,5 Stunden (und über 50 gesichteten Vogelarten) wieder in der Lodge. Wir bedanken uns mit einem großzügigen Trinkgeld bei John, denn normalerweise dauert die Pirschfahrt nur etwa 3 Stunden.
Nachdem wir uns etwas frisch gemacht haben, gehen wir zum Essen. Wir können uns unser Menu aus der Karte auswählen und bestellen uns Hühnchen. Auf Vor- und Nachspeise verzichten wir. Von der Terrasse hat man einen schönen Blick auf den Nil.
Anschließend setzten wir uns ein wenig auf unsere Terrasse und entdecken mehrere Felsenagamen.
Um 14:30 Uhr gibt es die Fortsetzung der Safari - dieses Mal per Boot. Als das Boot an der Anlegestelle ankommt, ist es fast voll besetzt. Während der Bootsfahrt, die uns ca. 17 km stromaufwärts zu den Wasserfällen führt, sehen wir neben einer tollen Landschaft auch viele Tiere.
Je näher wir den Wasserfällen kommen, umso mehr Schaum ist auf dem Wasser zu sehen und das Getöse wird immer lauter.
Der Kapitän bringt das Schiff so nahe an die Fälle heran, wie es die Strömung zulässt. Nachdem jeder seine Fotos geschossen hat, wendet das Boot und wir fahren zurück. Gegen 17:30 Uhr sind wir wieder in der Lodge. Bis zum Abendessen bleibt noch genügend Zeit sich frisch zu machen und etwas auf der Terrasse zu relaxen. Auch an diesem Abend ist das Restaurant nicht voll besetzt. Wir entscheiden uns für gemischten Salat, Pfeffersteak und zum Nachtisch gibt es ein Stück Käsekuchen. Wieder im Zimmer, packen wir schon mal unsere Sachen zusammen, denn morgen verlassen wir die Lodge und fahren weiter zum Kibale-Nationalpark. In der Nacht werden wir durch ein heftiges Gewitter mit Regen geweckt.
Teil 1528. Okt. 2014
Fazit Paraa Safari Lodge
Unschlagbares Argument für die Paraa Safari Lodge ist die super Lage mitten im tierreichen Nordteil des Parks. Bei der Größe passt eher der Name "Paraa Safari Hotel". Ich kann zwar nicht sagen, wie es hier bei Hochbetrieb aussieht, aber von großen Reisegruppen war nichts zu sehen und auch im Restaurant war wenig Betrieb. So gab es hier auch nicht, wie schon öfters gelesen, Buffet sondern man konnte sein Menü aus einer Karte selbst zusammenstellen. Wir waren mit Zimmer, Service und Essen sehr zufrieden und würden jederzeit wiederkommen.
Nach dem Frühstück verlassen wir um 6:45 Uhr die Paraa Safari Lodge und fahren zum Fähranleger. Es schüttet immer noch und so bleiben wir auch während der Fährüberfahrt im Auto sitzen. Gegen 7:15 Uhr sind wir am anderen Ufer. Auf der Weiterfahrt zum Kichumbatyobe Gate entdecken wir Paviane, Wasserböcke, Perlhühner, Rüppell´s-Glanzstare, Rossturakos, Nördliche Hornraben, Dominikanerwitwen
und, in einem Waldgebiet, viele Mäusebussarde, sowie einen Waldbussard.
Auch hier gibt es wieder lästige Tse-Tse-Fliegen. Als Silke die Autotür für eine Pipipause öffnet, wird das Auto von mehreren Biestern geentert. Zum Glück schaffen wir es auch diesmal ohne einen Biss davon zu kommen. Neben den Fliegen entdecken wir noch einen weiteren blinden Passagier – außen an der Fensterscheibe hängt eine große Seidenspinne, die sich mit einem seidenen Faden gut gesichert hat und so über eine halbe Stunde mit uns fährt.
Gegen 9:30 Uhr verlassen wir den Murchison-Falls-Nationalpark. Die Fahrt führt durch landwirtschaftlich genutzte Flächen und kleine Dörfer. Gegen 11:15 Uhr machen wir eine kurze Pause mit Tankstopp in Hoima. Die Weiterfahrt verläuft recht unspektakulär, bis wir um 13:30 Uhr an eine Stelle kommen, wo sich ein mit Zuckerrohr beladener Laster in einem Schlammloch festgefahren hat. Als wir ankommen stehen schon mehrere Autos da. Man versucht gerade einen PKW, der am Laster vorbei wollte und dann ebenfalls im Schlamm stecken blieb, aus dem Schlamm zu befreien. Mit unzähligen Helfern bekommen sie das Auto frei. Als nächstes ist ein Land Cruiser mit alten Bekannten aus der Paraa Safari Lodge an der Reihe und der bleibt nicht nur im Schlamm stecken, sondern auch noch am LKW hängen. Höhere Fahrzeuge habe keinerlei Chance an der Engstelle durchzukommen. Nachdem der Versuch scheitert, den Laster aus dem Schlamm zu ziehen, beginnt man Stück für Stück den Straßenrand abzutragen. Nach einer gefühlten Ewigkeit kommt dann endlich der Landi am LKW vorbei.
Nach über 90 Minuten Wartezeit ist dann auch Erisa mit unserem Bus an der Reihe und wird mit tatkräftiger Unterstützung der einheimischen Bevölkerung durch den Schlamm geschoben.
Wir sitzen noch nicht richtig im Auto, da geht ein heftiger Gewitterregen nieder, der aber bald wieder nachlässt. Gegen 16:25 Uhr machen wir eine kurze Pause in Kyenjojo. Durch Tee- und Bananenfelder geht die Fahrt weiter Richtung Kabata, bis sich etwa eine Stunde später ein schleichender Plattfuß bemerkbar macht.
Zum Glück kommt ein befreundeter Guide unseres Fahrers vorbei und so fahren wir mit dessen Auto zur, ca. 30 Minuten entfernten, Ndali Lodge. Die Lodge liegt auf einer Anhöhe am Nyinambuga See (Bunyaruguru Kraterseeregion). Wir werden mit Saft und feuchten Tüchern begrüßt und dann zu unserem Chalet gebracht.
Schönes Zimmer mit kleinem Bad und eigener Veranda. Nach einer erfrischenden Dusche gehen wir zum Haupthaus zurück und genehmigen uns erstmal einmal einen Gin Tonic. Gesellschaft leisten uns dabei die drei zur Lodge gehörenden Hunde. Nach und nach kommen auch die anderen Gäste und wir werden ins Esszimmer gebeten. Die Atmosphäre in der Lodge ist sehr familiär. Man sitzt gemeinsam bei Kerzenschein an einer langen Tafel. Bevor das Essen serviert wird, stellen wir uns kurz gegenseitig vor. Neben den Gastgebern Aubrey und Clare, besteht die Runde noch aus je einem Paar aus Australien, New York und Irland. Allerdings, „richtige Touris“ sind nur die Australier und wir. Die beiden anderen Paare leben im Moment aus beruflichen Gründen in Kampala. Zum Abendessen gibt es eine herzhafte Suppe, „Fingerfoot“ in Form von frittiertem Gemüse, Lasagne und eingelegte Bananen. Es schmeckt alles sehr lecker und auch der Wein ist super. Wir sitzen noch lange in geselliger Runde zusammen und unterhalten uns über Gott und die Welt. Als wir in unser Chalet kommen, brennen auch hier Kerzen und Öllampen. Die Lodge verfügt über Solarstrom und so steht auch in der Nacht – wenn auch nur begrenzt – normales Licht zur Verfügung. Allerdings gibt es keine Steckdosen im Zimmer – Akkus können aber im Hauptgebäude aufgeladen werden.
Teil 1729. Okt. 2014
28.09.2014 Schimpansen-Tracking im Kibale-Nationalpark
Nach dem Frühstück fahren wir um 7 Uhr zum Kibale-Nationalpark.
Immergrüne Feucht- und Laubwälder, mit z.T. riesigen alten Bäumen, bedecken fast 80 % der 766 qkm großen Fläche. Den restlichen Teil nehmen Sümpfe und Grasland ein. Der Nationalpark ist bekannt für seine enorme Vielfalt an Primaten und gilt als der wohl beste Ort für eine Begegnung mit Schimpansen in freier Wildbahn. Neben den Affen bewohnen über 300 Vogelarten, Buschböcke, Riesenwaldschweine, Zibetkatzen, Moorantilopen, Wasserböcke, Büffel, Flusspferde, rote und blaue Duiker, Waldelefanten, sowie Baum-Schuppentiere das Gebiet. Gegen 8 Uhr erreichen wir das Headcenter in Kanyanchu (ca. 30 km von der Lodge entfernt) und kommen so gerade noch rechtzeitig zum Briefing. Nach einer kurzen Einführung, wie wir uns bei den Schimpansen zu verhalten haben, fährt uns Erisa zusammen mit einem Ranger noch ein Stück weiter in den Wald. Um 8:30 Uhr geht die Wanderung dann endlich los und kaum eine halbe Stunde später hören wir die ersten Schreie.
Das Gekreische wird immer lauter und kurze Zeit später zeigt uns ein Ranger den ersten Schimpansen, ganz oben in der Baumkrone. Beim näheren Hinsehen entdecken wir noch weitere Tiere, darunter auch einen Mutter mit ihrem Kind. Es ähnelt mit seinem hellen Gesicht und den großen Segelrohren einem Menschenkind. Leider sitzen Mutter und Kind so geschützt, dass keine guten Aufnahmen möglich sind.
Nach kurzer Zeit, klettert ein Affe vom Baum und verschwindet im Gebüsch.
Auch wir setzen uns in Bewegung und machen uns auf die Suche nach weiteren Tieren. Wir haben Glück und finden eine Gruppe am Boden.
Leider verschwinden sie im dichten Gebüsch und unser Ranger läuft mit uns kreuz und quer den Schimpansen hinterher.
Fortsetzung folgt!
Teil 1830. Okt. 2014
28.09.2014 Schimpansen-Tracking im Kibale-Nationalpark (Fortsetzung)
Dann treffen wir auf den ca. 20 jährigen Chef der Truppe. Laut Ranger war er einer der Ersten, der habituiert wurde. Er weiß genau wie man richtig vor der Kamera posiert und gibt uns zu guter Letzt auch noch eine Kostprobe seiner Mimik und Stimmgewalt.
Für mich ist das ein einmaliges Erlebnis und mit Sicherheit ein Highlight der Reise. Im Moment kann ich mir nicht vorstellen, ob das Ganze beim Gorilla-Tracking überhaupt noch getoppt werden kann. Gegen 11 Uhr verlassen wir unsere nahen Verwandten und machen uns auf den Rückweg. Dabei entdecken wir viele bunte Schmetterlinge, Tausendfüßer, Paviane und Achatschnecken.
Waldelefanten sehen wir leider keine, aber die Zeichen ihrer Präsenz sind reichlich vorhanden. An einem Waldweg werden wir eine knappe Stunde später von Erisa eingesammelt. Anschließend fahren wir zu einer nahegelegenen Lodge, wo wir unsere mitgebrachten Lunchpakete verspeisen dürfen.
Fortsetzung folgt!
Teil 1901. Nov. 2014
28.09.2014 Bigodi Sümpfe
Um 13 Uhr geht es weiter zu den Bigodi Sümpfen. Mit einem Ranger starten wir zu einer Wanderung durch das 3 qkm große Schutzgebiet, das sich fast nahtlos an den Kibale- Nationalpark anschließt. Der Rundweg führt zunächst an Mais-, Reis- und Bananenpflanzungen vorbei. Danach gelangt man über einen Plankenweg quer durch den Sumpf.
Neben dem dominierenden Papyrus fallen vor allem Farne, wilder Kaffee und Palmen auf. Wir entdecken u.a. Uganda-Stummelaffen (Red Colobus),
eine Blaukehlagame,
Riesenturakos,
Rotschwanzmeerkatzen,
Fortsetzung folgt!
Teil 2002. Nov. 2014
28.09.2014 Bigodi Sümpfe(Fortsetzung)
Kronenkraniche
und Schwarz-weiße Colobusaffen.
Von einem Aussichtsturm hat man einen schönen Überblick über das Schutzgebiet.
Der Himmel zieht sich immer mehr zu und das Donnergrollen kommt näher. Nachdem wir gut zwei Drittel der Strecke zurückgelegt haben, beginnt es wie aus Kübeln zu gießen und das Gewitter ist direkt über uns. Es besteht jedoch keine Chance unsere Wanderung vorzeitig zu beenden. Wir schaffen es gerade noch unsere Kameraausrüstung wasserdicht zu verpacken, an fotografieren ist jetzt sowieso nicht mehr zu denken, und laufen weiter. Völlig durchnässt kommen wir gegen 16 Uhr wieder am Besucherzentrum an. Zum Glück haben wir Wechselklamotten und Ersatzschuhe dabei und ziehen uns erstmal um. Das ist gar nicht so einfach – wir sind nass bis auf die Haut und die Hosen kleben regelrecht an uns. In den Schuhen steht das Wasser. Nachdem wir halbwegs trockengelegt sind, machen wir uns auf den Rückweg. Da die Straßen in Uganda bei Trockenheit schon nicht die besten sind, sind sie bei Regen furchtbar und der Rückweg zur Lodge dauert knapp 2 Stunden. Bis wir wieder in der Lodge sind, hat es zu regnen aufgehört. In der Lodge ernten wir mitleidige Blicke von den Australiern. Die hatten die Tour heute umgekehrt gemacht und mehr Glück. Sie waren auf dem Rückweg von den Schimpansen gerade am Auto angekommen, als der Regen begann. Nach einer warmen Dusche gönnen wir uns einen doppelten Gin Tonic. Für Unterhaltung sorgt dabei Bertie. Die schwarze Dogge zerlegt, im Beisein ihres Herrchens, einen Korbsessel. Wir könnten Aubrey ja eine gute Hundeschule empfehlen, aber der Weg dahin wäre wohl etwas zu weit! Heute wird das Abendessen (Tomatensuppe, überbackene Auberginen, Fischfilet mit Spinat und Kuchen zum Dessert) an getrennten Tischen serviert. Außer uns sind nur die Australier und ein weiteres Pärchen da. Nach dem Essen gehen wir zu unserem Chalet und treffen dort auf eine Kröte.
Wenn alles klappt, gibt es heute noch ein kurzes Video vom "Dschungel-Pavarotti"!
Liebe Grüße Konni
Teil 2102. Nov. 2014
Fazit Ndali Lodge
Die Ndali Lodge liegt wunderschön zwischen zwei Kraterseen. Sie besteht aus dem Haupthaus mit Restaurant und acht Chalets mit toller Aussicht auf Kratersee und die Rwenzori Berge in der Ferne. In der Lodge geht es recht familiär zu und wir haben uns hier sehr wohl gefühlt! Die Lodge verfügt über Solarstrom und so steht auch in der Nacht – wenn auch nur begrenzt – normales Licht zur Verfügung. Am Abend brennen überall Kerzen und Öllampen. Im Chalet gibt es keine Steckdosen – Akkus können aber im Hauptgebäude aufgeladen werden. Im Hauptgebäude steht, zumindest zeitweise, kostenlos WLAN zur Verfügung. Das Headcenter in Kanyanchu (Startpunkt zum Schimpansen-Tracking) ist ca. 30 km von der Lodge entfernt. Die Fahrt dorthin dauerte gut 50 Minuten – kann aber nach starkem Regen deutlich länger dauern.
Teil 2202. Nov. 2014
Hier noch die versprochenen Video-Clips vom "Dschungel-Pavarotti (ich hoffe es hat geklappt):
Am Morgen haben wir endlich mal Zeit uns den Garten der Ndali Lodge näher anzuschauen und werden dabei von den 3 Hunden begleitet. Unter anderem wachsen hier Tulpenbäume, Korallenbäume, Daturas und Kandelaber-Euphorbien.
Die Pergola am Haupthaus ist mit einer Pfeifenblume überwachsen.
Neben Blüten gibt es auch reife Samenkapseln und da kann ich einfach nicht widerstehen. Wir genießen die schöne Aussicht auf den Kratersee und die, auch als Mondberge bezeichneten, Ruwenzori-Berge.
Beim leckeren Frühstück beobachten wir Kronentokos,
Mohrenweber
und Bergspinte.
Um 10 Uhr verlassen wir die Lodge in Richtung Hima.
Die Fahrt geht an Maisfeldern, Bananenplantagen und kleinen Dörfern vorbei.
Heute ist vermutlich „Bananentag“ – auf der knapp einstündigen Fahrt zur Hauptstraße begegnen uns viele, voll mit Bananenstauden beladene Fahrräder.
Nach einem kurzen Tankstopp in Kasese fahren wir weiter zum Äquatordenkmal bei Kabirizi. Neben landwirtschaftlich genutzten Feldern sieht man vermehrt auch Flächen mit Büschen, Akazien und Kandelaber-Euphorbien.
Gegen 12 Uhr machen wir einen kurzen Fotostopp am Äquatordenkmal
und biegen dann nach rechts zum Crater Drive Gate ab. Nachdem uns Erisa für den Queen-Elizabeth-Nationalpark angemeldet hat, fahren wir weiter. Der Queen-Elizabeth-Nationalpark liegt am unteren Ende des Rift Valley zwischen Lake Edward und Lake George. Er verfügt über einen nördlichen und einen südlichen Teil, in dem sich in zwei unterschiedlichen Ökosystemen Grassavannen mit Akazien, Mischlaubwälder, grüne Wiesen, offenes Buschland, dichte Papyrus-Sümpfe sowie Fluss-, See- und Kraterlandschaften, sowie Feuchtgebiete in direkter Nachbarschaft präsentieren. Der ca. 35 km lange Kazinga-Kanal stellt dabei eine natürliche Trennlinie dar. Der knapp 2.000 qkm große Park erstreckt sich über den Äquator, entlang der kongolesischen Grenze auf Höhen zwischen 900 und 1.400 Metern. Im Norden des Parks erhebt sich das mächtige Ruwenzori-Gebirge und im Süden liegen, im Dreiländereck mit der Demokratischen Republik Kongo und Ruanda, die Virunga-Vulkane. Schätzungen zufolge ist er einer der Nationalparks der Welt, der die höchste Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren aufweist. 95 Säugetier- und bemerkenswerte 612 Vogelarten sind hier zu Hause. Bei der Weiterfahrt, am Katwe See vorbei,
zum Kabatoro-Main Gate entdecken wir u.a. Büffel, Warzenschweine, einen Kampfadler
und 14 Elefanten, die vor uns über die Pad laufen.
Da es sich um keine „Pirschfahrt“ handelt, fährt Erisa durch die Gegend, ohne auf Tiere zu achten. Wenn wir nicht Stopp sagen, kommt er nicht von selbst auf die Idee bei einem lohnenswerten Motiv anzuhalten. So entdecke ich einen wunderschönen Gaukler, an dem Erisa achtlos vorbei fährt. Bis ich ihn davon überzeuge, dass er ein Stück zurückfährt ist der Vogel natürlich schon weg und ich bin leicht angepisst. Gegen 13 Uhr sind wir am Main Gate.
Von hier sind es noch ca. 20 km bis nach Mweya.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 2605. Nov. 2014
29.09.2014 Queen-Elizabeth-Nationalpark
Am Eingang zur Mweya Safari Lodge grüßt ein großer Elefant.
In der Lobby werden wir mit Saft und kalten Tüchern empfangen und anschließend mit einem Golfcart zu unserem Zimmer gebracht.
Von unserer Terrasse hat man einen schönen Blick auf den Kanal mit Hippos, Büffel und Elefanten.
Nachdem wir uns etwas frisch gemacht haben, gehen wir zuerst zum Mittagessen und bestellen uns Quesadillas mit Hühnchen bzw. Hamburger. Auch von der Restaurantterrasse hat man einen tollen Panoramablick über den tiefer gelegenen Flusslauf des Kazinga-Kanals, sowie über die Ufer des Lake Edwards. Auf der Wiese entdecken wir eine Horde Zebramangusten, Warzenschweine,
sowie verschiedene Weber, Graubülbüls und Scharlachbrust-Necktarvögel.
Erisa hat vermutlich gemerkt, dass ich über seine unprofessionelle Fahrerei durch den Park „not amused“, bin und bietet uns eine außerplanmäßige Pirschfahrt an. Das Angebot nehmen wir natürlich an! Bis zur Pirschfahrt ist noch genügend Zeit und so schauen wir uns die schöne Hotelanlage an. Rund um Restaurant, Lobby und Bar gibt es WIFI und so schickt Silke erstmal den Blog los.
Ich beobachte währenddessen eine Zebramanguste mit Sender, die zusammen mit ihrem Nachwuchs die Lobby erkundet.
Im Garten bietet sich uns ein einmaliges Schauspiel: Während „Mama Warzenschwein“ auf der Wiese schläft, fressen ihr mehrere Zebramangusten das Ungeziefer vom Pelz und eine kleine Manguste bedient sich an der „Milchbar“. So was habe ich bisher noch nie gesehen!
Fortsetzung folgt!
Teil 2706. Nov. 2014
29.09.2014 Queen-Elizabeth-Nationalpark
Um 16:30 Uhr starten wir dann mit Erisa zu einer Pirschfahrt im Queen-Elizabeth-Nationalpark. Die Fahrt geht über den Royal Circuit, mit kleinem Abstecher über den Leopard Loop, zum Mweya Gate II. Hier verlassen wir den Park und fahren über die Hauptstraße zum Main-Gate zurück. An Pflanzen fallen vor allem die prächtigen Kandelaber-Euphorbien ins Auge. Auf unserer Tour entdecken wir u.a. Braunflügel-Mausvögel,
Weißbrauenrötel, Dominikanerwitwen, Tse-Tse-Fliegen, Zebramangusten, Paviane, Langzehenkiebitze und einen Schopfadler.
Bevor wir vom Main-Gate zur Lodge fahren, machen wir noch einen kurzen Stopp am Wasser und beobachten Hippos, Nimmersatte, verschiedene Läufer und Kiebitze.
Mitten im Fotografieren ist Silkes EOS 7D plötzlich wieder „out of order“. Das ist im Moment weniger tragisch, da es eh schon recht spät ist und wir zur Lodge zurück müssen. Unterwegs sehen wir noch ein paar Elefanten und ein Hippo auf Landgang. Gegen 19 Uhr sind wir wieder in der Lodge. Nach einer Dusche gehen wir zum Abendessen, wo wir die Australier und die 3 Männer aus der Paraa Lodge treffen. Wie schon in der Paraa Safari Lodge, kann man sein Menu wieder aus mehreren Gerichten auswählen. Wir entscheiden uns für klare Gemüsesuppe, Chicken Curry, bzw. Chicken Nuggets und Passionsfrucht-Sorbet zum Nachtisch. In der Ferne blitzt und donnert es heftig und ein starker Wind kommt auf. Zum Glück regnet es nicht und wir kommen trockenen Hauptes zu unserem Zimmer.
Teil 2910. Nov. 2014
30.09.2014 Queen-Elizabeth-Nationalpark
Um 6 Uhr gibt es an der Hotellobby Kaffee und Kekse. Um 6:30 Uhr starten wir zusammen mit Guide Ruth zu einer weiteren Pirschfahrt in der Mweya-Region.
Gegen 9:45 Uhr sind wir wieder in der Lodge und gehen gleich zum Frühstück. Von der Terrasse aus beobachten wir dabei Elis und Büffel beim Baden.
Die Zeit bis zum Mittagessen verbringen wir auf unserer Terrasse. Während sich Silke um die Technik (der Blog will nicht so, wie Silke und ihre Kamera funktioniert auch nicht richtig) kümmert, schaue ich mir ein paar Pflanzen genauer an
und beobachte verschiedene Weber, Zebramangusten,
Warzis, Graubülbüls und Scharlachbrustnektarvögel.
Um 12:30 Uhr gehen wir zum Mittagessen und bestellen uns Panini mit Tomaten & Mozzarella, bzw. Pita mit Hühnchen. Um 13:40 Uhr fahren wir zur Bootsanlegestelle und haben Glück - während das eine Boot mit einer Gruppe voll besetzt ist, sind in unserem Boot außer uns nur noch 3 Personen an Bord.
Pünktlich um 14 Uhr startet unsere Bootstour auf dem Kazinga-Kanal. Der Kazinga-Kanal ist eine natürliche Verbindung zwischen Lake George im Osten und Lake Edward im Westen. Die Bootsfahrt geht am Fischerdorf Kata vorbei, bis zur Einmündung des Kanals in den Lake Edward und dann wieder zurück zur Anlegestelle. Wir sehen u.a. Schwarzkopfweber beim Nestbau,
Wieder in der Lodge, gehen wir durch den Terrasseneingang in unser Zimmer. Als ich den Schlüssel aus dem Schloss ziehe, habe ich nur noch einen halben Schlüssel in der Hand, der Rest steckt im Schloss. Während sich Silke schon mal ans Bilder überspielen macht und dabei mit dem USB-Anschluss kämpft, gehe ich zur Rezeption und melde den Schaden. Vor unserer Terrassentür entdecken wir Zebramangusten, Blaukehlagame
und einen Nilwaran, der aber gleich im Gebüsch verschwindet. Der Himmel verdunkelt sich rapide und es wird sehr stürmisch. Gegen 17:30 Uhr geht dann ein heftiger Gewitterregen nieder.
Nachdem es zu regnen aufgehört hat, gehe ich nochmal zu Rezeption und hole den Ersatzschlüssel ab. Um 19 Uhr gehen wir zur Lobby, checken unsere E-Mails und Silke schickt den Blog los. Beim anschließenden Abendessen bekommen wir eine leckere Kürbissuppe, Steak, bzw. Curry und um Nachtisch heiße Banane mit Schokoeis bzw. Mousse au Chocolat serviert. In der Nacht regnet es wieder und wir halten die Luft an, dass es bis zum Schimpansen-Tracking am nächsten Morgen aufhört.
Fazit Mweya Safari Lodge Uns hat es hier sehr gut gefallen und wir haben uns rundum wohl gefühlt. Allein schon wegen der phantastischen Lage und dem tollen Erlebnis mit den Zebramangusten & Warzenschweinen hat sich für uns der Aufenthalt gelohnt. Wir waren mit Zimmer, Service und Essen sehr zufrieden und würden jederzeit wiederkommen. Mweya
LG Konni
Teil 3915. Nov. 2014
01.10.2014 Queen-Elizabeth-Nationalpark
Bevor wir zum Frühstück gehen, packen wir unsere Sachen ins Auto. Um 7:00 Uhr fahren wir zum Treffpunkt für das Schimpansen-Tracking. Erisa hat die Strecke wohl unterschätzt und so sind wir etwas spät am Rangerposten. Ein Ranger bringt uns die Papiere zum Unterschreiben und dann fahren wir schnell zum Startpunkt. Hier werden wir von einem Ranger und fünf jungen Frauen erwartet. Nach einem kurzen Briefing starten wir kurz nach 8 Uhr zur Schimpansen-Wanderung in der Kyambura-Schlucht. Die Schlucht ist ca. 16 km lang, 400 m breit und etwa 100 m tief. Hier hat ein Teil des Waldes überlebt, der im Umland schon einer Savanne gewichen ist Leider hat es letzte Nacht wieder geregnet und der Pfad ist glitschig, schon nach ein paar Metern sitzt Silke auf dem Hosenboden und rutscht ein Stück den Hang hinunter. Aber runter müssen wir ja sowieso! Nachdem wir unten in der Schlucht angekommen sind, laufen wir, am Fluss entlang, durch den dichten Wald.
Verglichen mit unserem ersten Schimpansen-Tracking ist man hier ziemlich auf sich gestellt. Der, scheinbar recht unerfahrene, Ranger läuft vorne weg und jeder versucht ihm so gut es geht zu folgen. Wir klettern über Baumstämme oder kriechen auf allen vieren darunter durch, es geht bergauf und bergab. Außer ein paar Vogelstimmen ist nichts zu hören und außer dem dichtem Wald und einem Tausendfüßer
auch nichts zu sehen. Nach 2,5 Stunden gibt der Ranger die Suche nach den Schimpansen auf und wir machen uns auf den Rückweg. War der Weg in die Schlucht schon beschwerlich, so ist der Weg nach oben noch schlimmer. Es ist so rutschig, dass man teilweise nur auf allen vieren vorwärts kommt. Wir sind nur fix und fertig als wir wieder am Treffpunkt sind. Hinzu kommt noch die Enttäuschung, dass die ganze Anstrengung umsonst war. Das man nicht immer Glück mit Schimpansen hat, war mir schon klar - aber das man außer einem Tausendfüßer überhaupt keine Tiere sieht - damit hatte ich nicht gerechnet. Trotz Frust nehme ich von dem gut 3,5stündigen Trip noch etwas Positives mit – ich habe die Generalprobe für Bwindi überstanden! Schlimmer, außer dass man länger unterwegs ist, kann das Gorilla-Tracking eigentlich nicht werden. Nach dem Tracking fahren wir weiter zu unserer nächsten Unterkunft. Über die Kazinga-Brücke
geht es in den, ca. 100 km südlich von Mweya gelegenen, Ishasha- Sektor. Dieser abgelegene Teil des Parks ist bekannt für seine baumkletternden Löwen. Während der Fahrt entdecken wir u.a. Topis, Büffel mit Gelbschnabelmadenhackern und Elefanten.
Gegen 13 Uhr werden wir im Ishasha Wilderness Camp mit Saft und kalten Tüchern begrüßt. Nach einem kurzen Briefing werden wir zu unserem Zelt gebracht.
Das Zelt ist sehr geräumig, mit eigener Terrasse und Bad en Suite mit fließendem, kaltem Wasser, Buschdusche und Spültoilette. Wenn man zum Duschen warmes Wasser haben will, muss man ca. 30 Minuten vorher Bescheid sagen und bekommt dann einen 20 Liter Kanister mit heißem Wasser geliefert. Von der Terrasse hat man einen schönen Blick auf den Fluss.
Bevor wir uns hier gemütlich nieder lassen, gehen wir erst zum Mittagessen. Es gibt Fisch-Pie und Ananas-Crêpes. Anschließend schauen wir uns etwas im Camp um. Neben dem zentralen Speisebereich gibt es eine gemütliche Sitzecke in der Nähe des Flusses und einen Platz für ein Lagerfeuer am Abend. Strom wird mit Solarenergie erzeugt. In den Zelten hat man so auch am Abend Licht. Zum Laden von Akkus gibt es im Speisesaal eine zentrale Ladestelle. Insgesamt gibt es zehn Zelte, die idyllisch in einem Wäldchen am Ntungwe Fluss angeordnet sind.
Auf dem Weg zu unserem Zelt entdecken wir Blaukehlagame,
Kronentokos, Graureiher,
Graukopfspint,
Grüne Meerkatzen
und, vor unserem Zelt, einen großen Nilwaran.
Wir haben keine Lust extra fürs Duschen warmes Wasser zu bestellen und duschen kalt. Um 16 Uhr starten wir zu einer Pirschfahrt in der Ishasha Region.
Auf der Suche nach Löwen werden wir von einem Ranger begleitet. In der Ishasha-Region gibt es große Feigenbäume auf denen gerne die Löwen sitzen. Der Ranger erklärt uns, dass sich die Löwen dort während der heißen Tageszeit aufhalten. Während der Fahrt zu den „Löwenbäumen“ entdecken wir Uganda-Kobs,
Topis,
Wollkopfgeier,
Kronenkraniche
und eine Agame.
Es wird immer windiger und der Himmel verdunkelt sich. Als es dann auch noch zu schütten beginnt, schwindet unsere Hoffnung Löwen auf einem Baum zu finden. Mit etwas Glück entdecken wir gerade noch eine Löwin unter einem „Fig Tree“.
Regen und hohes Gras machen es fast unmöglich auch nur ein verwertbares Foto zu bekommen. Nachdem die Löwin verschwunden ist, schließen wir das Dach und machen uns bei starkem Regen auf den Rückweg. Heute ist echt nicht unser Glückstag! Als der Regen nachlässt, bekommt unser Ranger einen Funkspruch und kurz darauf fahren - besser gesagt rasen - wir wieder in die entgegengesetzte Richtung.
10 Minuten später sehen wir mitten auf der Pad 2 Löwinnen mit 2 Jungtieren.
Eine Löwin trägt ein Funkhalsband. Wir beobachten sie eine ganze Zeit lang bis sie im hohen Gras verschwinden und machen uns dann endgültig auf den Rückweg. Gegen 19:15 Uhr sind wir wieder im Camp. Da wir das am weitesten entfernte Zelt haben, beschließen wir gleich vorne zu bleiben. An der Bar genehmigen wir uns einen doppelten Gin Tonic und gehen dann zum Abendessen. Nach Auberginen-Türmchen und Zwiebelsuppe gibt es Linsencurry mit Reis und grünen Bohnen und zum Nachtisch ein Karamelltörtchen. Nach Einbruch der Dunkelheit darf man nicht alleine zum Zelt gehen und so werden wir nach dem Abendessen von einem, mit Taschenlampe bewaffneten, Aufpasser zu unserem Zelt begleitet.
Am Morgen genießen wir von unserer Terrasse aus den Sonnenaufgang.
Nach dem Frühstück verlassen wir um 8 Uhr das Camp. Erisa wollte eigentlich erst später losfahren, aber wir haben auf eine weitere Pirschfahrt im Ishasha-Sektor bestanden, zumal die „Löwenbäume“ ja sowieso auf dem Weg Richtung Bwindi-Nationalpark liegen. Während der Fahrt entdecken wir Büffel mit Gelbschnabel-Madenhacker, Rauchschwalben, Kuhreiher,
Vorbei an kleinen Dörfern und landwirtschaftlich genutzten Flächen (Banane, Papaya, Mais & Co.) erreichen wir Kihihi. Nach einem kurzen Tankstopp geht es über Serpentinen, an Tee-, Kaffee- und Mango- Feldern vorbei, immer höher.
Die landwirtschaftlichen Flächen weichen einem dichten Wald mit hohen Bäumen und Baumfarnen. Gegen 12:40 Uhr erreichen wir den Bwindi-National-Park und machen in der Ruhija-Region Picknick. Bei der Weiterfahrt geht es teilweise durch einen Bambuswald. Wir entdecken Schwarz-weiße Colobusaffen,
Vollbartmeerkatzen (L'hoests Monkey).
und einen Schwarzmilan.
Gegen 13:30 Uhr verlassen wir den Park und fahren zuerst auf der Teerstraße und dann, bei einsetzendem Regen, weiter auf Schotterpad Richtung Lake Mutanda. Gegen 15:30 Uhr erreichen wir bei Rwingwe den Abzweig zur Chamäleon Hill Lodge. Der Weg wird immer kurviger und beschwerlicher, aber oben angekommen wird man mit einem tollen Blick auf die Lodge und den See belohnt.
Die bunte Lodge mit ihrem Haupthaus und den 10 Chalets erinnert mich an den Baustil von Hundertwasser.
Um 16:30 Uhr werden wir in der Lodge mit Saft und kalten Tüchern begrüßt. Von der Lodge aus hat man einen spektakulären Blick über den Lake Mutanda mit seinen Inseln und auf die Virunga-Vulkane. Der Lake Mutanda zählt zu den landschaftlich schönsten Seen in Afrika. Nachdem wir die zu der Lodge gehörenden Hunde (2 Erwachsene und 3 Junge) kennengelernt haben, werden wir zu unserem Chalet gebracht. Da wir heute die einzigen Gäste sind bekommen wir gleich das erste in der Reihe.
Nach einer warmen Dusche gehen wir zum Haupthaus zurück und genehmigen uns einen Gin Tonic. Es ist recht frisch geworden und wir setzen uns an den offenen Kamin. Dabei leistet uns die Hauskatze Gesellschaft. Strom gibt es nur nach Sonnenuntergang über einen Generator und auch nur in dieser Zeit kommt man ins Internet. Um 19 Uhr gibt es zum Abendessen Champignoncremesuppe, Fischfilet mit Reis & Gemüse, und Zitronenkuchen. Nach dem Essen kümmern wir uns noch um E-Mails und unseren Blog. Dann gehen wir zu unserem Chalet und bereiten alles für „unseren großen Tag“ vor. In der Nacht werden wir von einem heftigen Gewitter mit Regen geweckt. Ich halte die Luft an, dass sich das Wetter bis zum Morgen wieder beruhigt.
LG Konni
Teil 4720. Nov. 2014
03.10.2014 Bwindi-Nationalpark
Der große Tag ist gekommen - da steht selbst Silke an ihrem Geburtstag, ohne zu murren, schon um 5 Uhr auf! Um 6 Uhr sitzen wir beim Frühstück (hatten am Abend Pancakes und Co. vorbestellt). An der Wand entdecken wir eine große, behaarte Regen-Spinne (Palystes sp.).
Um 6:30 Uhr fahren wir, auf schlechter Pad, zum Bwindi Impenetrable Nationalpark.
Seit 1991 ist der 331 qkm große Nationalpark der Öffentlichkeit zugänglich. „Bwindi „ heißt übersetzt „Platz der Dunkelheit“ und „impenetrable“ bedeutet. „undurchdringlich“. Diese beiden Worte beschreiben somit bestens den Charakter des Schutzgebietes. Dank der unglaublichen Naturfülle, wie sie in keinem anderen Gebiet in Afrika zu finden ist, wurde der Bwindi-Impenetrable-Nationalpark 1994 in das UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen. Mit etwa 340 Gorillas leben hier mehr als die Hälfte aller geschätzten Berggorillas, die es auf der Welt gibt. Die bedrohten Berggorillas sind in Uganda außerdem noch im Mgahinga-Gorilla-Nationalpark im Gebiet der Virunga-Vulkane geschützt. Weitere Berggorillas leben in unmittelbarer Nachbarschaft des Parks in Ruanda und in der Demokratischen Republik Kongo. In den Höhenlagen die von 1.160 bis 2.607 Metern reichen, siedelte sich eine Vielfalt an Pflanzenarten an. Sträucher, Farne, Moose, Gräser, Orchideen und an die 200 Baumarten. Neben den Berggorillas leben im Park weitere Primatenarten wie Schimpansen, Schwarz-weiße Colobus, Anubis-Paviane, Diadem-, Weißnasen- und Vollbartmeerkatzen sowie mehrere nachtaktive Halbaffen. Weiterhin leben im Nationalpark Waldelefanten, Ducker, Zibetkatzen, Schakale, Riesenwaldschweine, Goldkatzen, Pinselohrschweine, Ginsterkatzen, über 200 Schmetterlingsarten , 14 Schlangenarten, weitere 43 Reptilienarten und über 350 Vogelarten. Um 7:45 Uhr sind wir am Treffpunkt Rubuguri und werden, nach Vorlage des Reisepasses (Kopie reicht) für das Gorilla-Tracking registriert. Nach einem ausführlichen Briefing erfolgt die Aufteilung der Gruppen. Wir sind der Nshongi Gorilla-Gruppe zugeteilt worden und stellen uns zu dem dazugehörigen Schild.
Zu uns gesellen sich noch jeweils ein Pärchen aus England, Australien und Neuseeland, sowie Guide Herbert und 2 weitere Ranger. Nachdem unsere Gruppe vollzählig ist, werden wir von Guide Herbert begrüßt. Er empfiehlt jedem, sich einen Porter zu nehmen, der das persönliche Gepäck (Lunchpaket, Wasser usw.) trägt. Das lassen wir uns nicht zweimal sagen und geben unsere Rucksäcke den Trägern! Anschließend gibt Herbert uns noch ein paar Informationen zur Gorilla-Gruppe, die wir besuchen. Die Gruppe (besteht zurzeit aus 18 Mitgliedern) wurde nach dem Fluss Nshongi benannt, welcher in diesem Bereich fließt und wird vom dominanten Silberrücken Nshongi angeführt. Um 8:30 Uhr geht es, mit Kamera und Stock bewaffnet, endlich los. Es ist recht rutschig und so dauert es nicht lange, bis ich das erste Mal auf dem Hosenboden sitze. Der Wald wird immer dichter und die Ranger schlagen uns den Weg mit ihrer Machete frei.
Wir sind froh, dass wir Handschuhe anhaben, so können wir uns am Gestrüpp festhalten und bekommen keine Stacheln ab. Die Sichtung von Riesenregenwurm und Pantherkröte (Bufo gutturalis)
sorgen für willkommene Verschnaufpausen. Wir sind froh, dass wir uns für die Porter entschieden haben, denn sie tragen nicht nur unsere Rucksäcke sondern ziehen oder schieben uns auch schon mal den steilen Hang hinauf. Sie sind immer zur Stelle, wo eine helfende Hand gebraucht wird. Trotzdem gibt es in unserer Gruppe keinen, der nicht mindestens einmal auf seinem Hosenboden gelandet ist. Gegen 10:15 Uhr sagt uns Herbert, dass wir in der Nähe der Gorillas angekommen sind. Die Träger bleiben zurück und wir gehen vorsichtig, nur mit unseren Kameras bewaffnet weiter. Kurz darauf entdecken wir den ersten Gorilla, ganz relaxt am Boden liegen.
Fortsetzung folgt!
Teil 4820. Nov. 2014
03.10.2014 Bwindi-Nationalpark
Ich bin total happy, dass ich das hier erleben darf. Um uns herum sind mehrere Gorillas im Gebüsch
und plötzlich läuft der eine an uns vorbei.
Es dauert nicht lange und die anderen folgen ihm. Auch wir nehmen, zusammen mit den Porters die Verfolgung auf. Der Weg führt steil bergab und ich entscheide mich, einige Stellen auf dem Po runterzurutschen.
Dann geht es wieder steil bergauf und ich bin froh, dass mir der Porter hilft. Er hat sich ein extra Trinkgeld verdient, denn ohne seine Hilfe wäre ich unmöglich da rauf gekommen. Ich bin stehend k.o. und nur der Wille die Gorillas zu sehen, treibt mich noch an. Irgendwann haben die Gorillas ein Einsehen mit uns und lassen sich nieder. Wir beobachten sie beim Fressen.
Fortsetzung folgt! LG Konni
Teil 4921. Nov. 2014
03.10.2014 Bwindi-Nationalpark (Fortsetzung)
Dabei stellen wir fest, dass einige es mit der Zahnpflege nicht allzu ernst nehmen.
In der Gruppe entdecken wir auch eine Mutter mit Kind.
Fortsetzung folgt! LG Konni
Teil 5021. Nov. 2014
03.10.2014 Bwindi-Nationalpark (Fortsetzung)
Der Silberrücken hält sich diskret zurück und zeigt uns nur mal kurz seinen Rücken.
Leider liegt die Aufenthaltsdauer bei den Gorillas bei 60 Minuten. So verlassen wir gegen 11:30 Uhr die Gorillas. Nach einer kurzen Mittagspause machen wir uns auf den beschwerlichen Rückweg.
Gut 90 Minuten später sind wir völlig geschafft, aber glücklich an unserem Auto. Zur Erinnerung bekommt jeder von Herbert eine Urkunde überreicht, mit der Bitte möglichst vielen Leuten von den Gorillas zu erzählen.
Bevor wir jedoch zur Lodge fahren, bummeln wir noch durch die Verkaufsstände und kaufen ein paar Andenken.
Um 14:40 Uhr sind wir wieder in der Lodge und freuen uns auf eine warme Dusche. Als kleine Stärkung hat man uns einen Teller mit frischem Obst aufs Zimmer gestellt.Nachdem wir uns erholt haben, setzen wir uns auf die Terrasse und genießen die tolle Aussicht.
Auch an diesem Abend sind wir die einzigen Gäste und werden mit einem leckeren Abendessen verwöhnt. Es gibt Tomatencremesuppe, Pfeffersteak mit Petersilienkartoffeln und Gemüse und zum Nachtisch frisches Obst. Als Überraschung bekommt Silke dann auch noch ein Ständchen vom ganzen Lodge-Team und einen Geburtstagskuchen.
Nach dem Essen checken wir noch unsere Mails und schicken den Blog los, dann gehen wir ins Bett. Obwohl ich eigentlich ziemlich kaputt bin, dauert es lange mit dem Einschlafen – die ganzen Eindrücke müssen erst einmal verarbeitet werden. Silke geht es nicht besser – und auf sie wartet morgen ja noch ein weiteres Tracking. Ich bin froh und glücklich, dass ich das Tracking geschafft habe und will mein Glück nicht weiter herausfordern. So habe ich mich gegen ein zweites Tracking entschieden und meinen Platz Erisa geschenkt. Wie sich herausstellt, war das eine gute Entscheidung!
LG Konni
Teil 5324. Nov. 2014
04.10.2014 Bwindi-Nationalpark
Heute heißt es wieder früh aufstehen. Als wir zum Haupthaus kommen stehen unsere Wanderschuhe frisch geputzt bereit. Um 6 Uhr frühstücken wir gemeinsam und dann trennen sich unsere Wege. Während ich mir heute in aller Ruhe die Umgebung der Lodge anschaue, startet Silke mit Erisa (hat mein Permit bekommen) um 6:30 Uhr in Richtung Rubuguri. Ich lasse es ruhig angehen und nutze die Zeit um endlich mal das Tagebuch auf den neusten Stand zu bringen. Dann schaue ich mir die Lodge etwas genauer an
und beobachte Vögel. U.a. entdecke ich Hagedasch Ibisse, Graukopfsperlinge, Baglafechtweber, Hartlaubsschnäpper, Somaliammer, Dunkelschnäpper Graukehlschnäpper,
Königsnektarvogel, Ziernektarvogel,
Schildraben, Graubülbüls, sowie am Himmel kreisende Schwarzmilane und einen Augurbussard. Um 12:30 Uhr werde ich zum Mittagessen gerufen. Es gibt leckeres, gemischtes Gemüse mit Reis und Obstsalat. Der Himmel zieht sich immer mehr zu und Wind kommt auf.
Als ich gegen 13:30 Uhr wieder im Chalet bin, geht ein heftiges Gewitter mit starkem Regen nieder.
Ich halte nur die Luft an, dass das Wetter bei Silke besser ist. Der Himmel ist rabenschwarz und wird nur durch die Blitze erhellt. Nach gut einer Stunde wird der Himmel wieder heller und der Regen hört auf. Gegen 16:45 Uhr kommt Silke zurück - sie ist ziemlich geschafft aber total happy.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 5425. Nov. 2014
04.10.2014 Bwindi-Nationalpark
Nach einer Dusche erzählt sie von ihrem 2ten Tracking: „Wir kamen 7:30 Uhr am Startpunkt Rubuguri an. Nach dem Briefing wurden wir der Kahungye Gorilla-Gruppe zugeteilt. Die Gruppe besteht aus 13 Mitgliedern und wird vom dominanten Silberback Rumansi angeführt. Der Startpunkt für das Tracking war etwa 7 km entfernt (ca. 30 Minuten mit dem Auto) entfernt. Um 9:15 Uhr begann der doch recht anspruchsvolle Marsch zu den Gorillas mit einem steilen Anstieg, wodurch die Gruppe schon sehr auseinander gezogen wurde. Bis alle oben angekommen waren unterhielt ich mich etwas mit dem Guide. Er war ganz begeistert, dass ich gestern schon ein Gorilla-Tracking mitgemacht hatte. Er fragte mich nach meinem Alter und sagte mir dann, ich würde viel jünger aussehen! Das ging runter wie Öl und mein Tag war gerettet! Ich wurde ans Ende der Gruppe beordert und musste mich dem langsameren Tempo der, nicht ganz so bergerfahrenen Holländern, anpassen. Wir marschierten bergauf und bergab durch unberührten, dichten Regenwald und mussten dabei mehrmals, auf wackligen, rutschigen Steinen, einen Fluss überqueren.
Es gab Keinen, der nicht mindestens einmal mit dem Fuß im Wasser landete. Nachdem uns noch ein Riesenregenwurm
über den Weg lief, erreichten wir gegen 11:30 Uhr die Gorillas. Leider gestaltete sich das Fotografieren noch schwerer als gestern, da die Gorillas im Dickicht saßen. Diesmal waren wir von Gorillas umgeben – sie waren zwar nicht alle zu sehen, aber überall knackten die Äste.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 5526. Nov. 2014
04.10.2014 Bwindi-Nationalpark
Ich war zu Tode erschrocken, als plötzlich ein Gorilla etwa 2 Meter vor mir, von einem Baum fiel. Er schaute mir beim Fallen direkt in die Augen. Diesen Gesichtsausduck werde ich nie vergessen. Der Gorilla war bestimmt genauso erschrocken und zog sich ins Gebüsch zurück. Leider ging alles so schnell, dass ich davon noch nicht mal ein Foto geschossen habe. Den nächsten Schock bekam ich, als sich der Silberrücken lautstark bemerkbar machte, da wir ihm im Weg standen. Als der Ranger sagte, wir sollten langsam zurückgehen, rutschten mir die Füße weg und ich saß auf dem Hosenboden. Leider gibt es auch hier kein Foto davon. Den Silberback störte das recht wenig und er ging einfach weiter.
Gott sei Dank fing es erst an zu regnen, als unsere „Besuchszeit“ bei den Gorillas gerade vorbei war. Es schüttete aus Eimern, was den Rückweg noch viel schwieriger, als den Hinweg, gestaltete, und der war schon heftig. Zum Glück hatte ich mir wieder einen Porter genommen, der mir an schwierigen Stellen half.
Zum Schluss war ich allerdings auf mich alleine gestellt, da mein Porter half, eine jüngere, von Krämpfen geplagte Teilnehmerin zurück zu tragen. Gegen 15:30 Uhr waren wir wieder am Startpunkt und bekamen unsere Urkunde überreicht.
Dann machten wir uns auf den Rückweg zur Lodge. Ich glaube das war das Abenteuer meines Lebens.“
Nach dieser Schilderung von Silke bin ich echt froh, dass ich auf das zweite Tracking verzichtet habe – ich hätte bestimmt schon auf dem Hinweg schlapp gemacht. Nachdem sich Silke etwas erholt hat, gehen wir zum Haupthaus und genehmigen uns zum Sundowner einen Gin-Tonic.
Zum Abendessen gibt es Kürbissuppe, gegrilltes Hähnchen mit Reis & Gemüse und zum Nachtisch Bananen-Wraps. Außer uns sind heute noch 2 weitere Gäste in der Lodge. Anschließend gehen wir noch ein wenig ins Internet und bald darauf zu unserem Chalet.
LG Konni
Teil 5627. Nov. 2014
Fazit Chameleon Hill Lodge
Sehr schöne Lodge mit phantastischer Aussicht auf den Lake Mutanda und die Vulkane. Für uns war es der ideale Ort, um nach dem Gorilla-Tracking die Seele baumeln zu lassen und die genialen Eindrücke zu verarbeiten. Strom gibt es nur am Abend, eine warme Dusche aber zu jeder Tageszeit. Die Fahrtzeit zum Startpunkt Rushaga, bei Rubugiri (Gorilla-Familien Nshongi, Mishaya, Kahunye, Busingye und Bweza) beträgt im Normalfall zwischen 60 und 90 Minuten. Besonderer Service: Die Schuhe werden nach dem Tracking geputzt und sehen danach wie neu aus.
Beim Frühstück genießen wir noch einmal die tolle Aussicht.
Um 8:00 Uhr verlassen wir die Chameleon Hill Lodge. Über Serpentinen geht die Fahrt am Lake Mutanda entlang.
Die Landschaft wird geprägt von kleinen Dörfern, vielen Ziegeleien und landwirtschaftlich genutzten Flächen mit z.T. intensiver Bewässerung. Es wird Maniok, Bananen, Bohnen und Co. angebaut. Unterwegs entdecken wir Hagedash Ibisse, Schildraben und 2 Kronenkraniche auf einer Palme.
Die Pad ist zum Teil sehr holprig und matschig. Beim Ort Nyakabande erreichen wir die Teerstraße. In manchen Orten ist heute Schlachttag und die Ziegen werden am Straßenrand ausgenommen. Neben landwirtschaftlich genutzten Flächen gibt es zwischendurch immer wieder auch bewaldete Flächen mit Bäumen oder Bambus. Bei Heisesero machen wir eine kurze Pause am Lake Bunyonyi.
Bei der Weiterfahrt entdecken wir Schwarzmilane, Schildrabe, Kronenkraniche, Kuhreiher und Klaffschnäbel. Am Straßenrand liegen Matten, auf denen Sorghum-Hirse (für Bier-Herstellung) zum Trocknen ausgelegt wurde. Gegen 10:50 Uhr erreichen wir die „recht rustikale“ Stadt Kabale. Die Teerstraße besteht nur aus tiefen Schlaglöchern, die zum Teil mit Wasser gefüllt sind. Mitten im Ort entdecken wir eine große Ansammlung von Marabus und Schildraben, sowie Graureiher und Kronenkraniche. Nach einem kurzen Stopp geht es auf neuer Teerstraße weiter. Wir sehen neben Bananen- und Maisfeldern auch Eukalyptuswälder, sowie große Flächen mit Papyrus und Schilf. Am Straßenrand werden an Verkaufsständen Obst, Gemüse und Honig angeboten.
Gegen 13 Uhr machen wir unsere Picknick-Mittagspause. Bei der Weiterfahrt werden wir wieder ganz schön durchgerüttelt, denn die Teerstraße hat einige Schlaglöcher. Außerdem gibt es wieder einen kurzen, aber heftigen Regenschauer und es ist recht windig. Hinter Mbarara wird die Straße wieder besser und wir sehen Ankole Rinder am Straßenrand. Bei Sanga verlassen wir die Teerstraße und fahren zum Eingang vom Lake-Mburo-Nationalpark. Der 260 qkm große Park schützt einen tierreichen Lebensraum, der sich mosaikartig aus Akazienwäldern, offenem Grasland, Sümpfen und mehreren kleinen Seen zusammensetzt. Der Park wurde nach dem größten der vielen Seen, dem Lake-Mburo, benannt. Die verschiedenen Lebensräume ernähren eine beeindruckende Anzahl von Wildtieren inklusive 68 Säugetierarten. Lake Mburo ist der einzige Park in Uganda, in dem Impalas leben und der einzige in der Grabenbruch-Zone, der Burchell-Zebras und Eland Antilopen beherbergt. Auch Leierantilopen (Topi) findet man in Uganda neben dem Lake Mburo nur noch im Queen Elisabeth National Park. Der Park hat außerdem eine sehr respektable Vogelliste vorzuweisen. Bisher wurden 315 Arten dokumentiert. Gegen 15:15 Uhr erreichen wir das Sanga-Gate und fahren quer durch den Park zur Mihingo Lodge. Dabei entdecken wir Impalas, Zebras, Wasserböcke, Elands und Co. Um 16 Uhr werden wir in der Lodge begrüßt und zu unserem Zelt gebracht. Die Lodge verfügt über 12 Zelte, die unter einem Rieddach stehen mit angeschlossenem gemauertem großem Badezimmer und einer großen Veranda.
Alles auf der Lodge wird Solar betrieben (Pumpe zur Wasserversorgung, Poolpumpe, Licht in den Zimmern und die Wasserheizung). Die Lodge ist wunderschön gelegen und bietet eine tolle Aussicht auf ein Wasserloch. Die Erkundung der Lodge verschieben wir auf später, denn um 16:30 Uhr starten wir erst einmal zu einer Pirschfahrt.
Dabei entdecken wir u.a. Büffel, Gelbschnabelmadenhacker, Elands, Buschböcke,
Zebras,
Gabelracken,
Schweifglanzstare,
Rotkehlfrankoline,
Grüne Meerkatzen,
eine Zwergmanguste,
Paviane,
einen jungen Gaukler,
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 5902. Dez. 2014
05.10.2014 Lake-Mburo-Nationalpark
Warzis,
Wasserböcke,
Schopffrankolin,
Zwergspint,
Impalas,
Topis,
Senegalkiebitz ,
Herr & Frau Buschbock
und Kronenkraniche.
Gegen 19:30 Uhr sind wir wieder in unserem Zelt. Nach einer Dusche gehen wir, zu einem verspäteten Sundowner, an die Bar. Jeden Abend kommen zu der Plattform unterhalb der Bar 2-7 Bushbabies (Thick Tailed Gallagos) und werden gefüttert. Das Schauspiel wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen! An diesem Abend kommen 3 der possierlichen Tierchen und lassen sich vom Barkeeper mit Trauben und Bananenstückchen füttern.
Leider ist es zum Fotografieren zu dunkel. Nachdem die nachtaktiven Tierchen versorgt sind, gehen auch wir zum Essen. Es gibt Frühlingsrollen, Rindersteak und Zitronencreme.
LG Konni
Teil 6003. Dez. 2014
06.10.2014 Lake-Mburo-Nationalpark
In der Nacht gibt es wieder ein Gewitter mit heftigem Regen. Noch vor dem Frühstück starten wir gegen 7:15 Uhr zu einer geführten Bush-Wanderung. Bei unserem Glück regnet es natürlich immer noch. In Begleitung eines bewaffneten Rangers lernen wir die verschiedenen Tierspuren zu unterscheiden und bekommen ein einzigartiges, intensives Gefühl für die Natur. Es ist ein besonderes Erlebnis, die Tiere einmal ohne ,,schützendes" Fahrzeug zu erleben. Wir entdecken u.a. Elands, Warzis, Impalas,
Zum Ende der Wanderung hört es zu regnen auf. Nach gut 2 Stunden sind wir wieder in der Mihingo Lodge und ziehen uns erst einmal trockene Sachen an. Dann gehen wir zum Frühstück, wo uns ein paar Meerkatzen
und Grünschwanz-Glanzstare Gesellschaft leisten.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 6104. Dez. 2014
06.10.2014 Lake-Mburo-Nationalpark (Fortsetzung)
Anschließend schauen wir uns die Lodge etwas genauer an. Die Lodge verfügt über einen schönen Essbereich mit tollem Blick auf ein Wasserloch, eine separate Bar, eine große Plattform für Sundowner oder Frühstück, eine Feuerstelle und einen Swimming Pool.
Die 12 Zelte liegen weit verstreut – wir haben eines der neuen Zelte (Kazuma 12) und sind somit am Weitesten vom Hauptgebäude entfernt. Unser Zelt ist sehr geräumig,
das Bad hat eine separate Toilette
und von der Terrasse hat man einen schönen Blick auf den Park mit Büffeln und Co.
Bis zum Mittagessen relaxen wir ein wenig auf unserer Terrasse und beobachten dabei Skinke, Senegalamarante,
Kleinelsterchen,
Rotscheitel-Zistensänger,
Spitzschwanzstar, Halbmondtauben und verschiedene Schmetterlinge.
Um 13 Uhr gehen wir zum Mittagessen.
Es gibt Bruschetta, Chicken Coronation mit Reis- & Karottensalat und Orangencreme. Die „Hühnchen-Krönung“ entpuppt sich als eine Art Geflügelsalat mit Mayonnaise und Curry. Beim Essen beobachten wir ein paar Topis am Wasserloch. Um 15 Uhr fahren wir zur Bootsanlegestelle am Lake Mburo.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 6205. Dez. 2014
06.10.2014 Lake-Mburo-Nationalpark (Fortsetzung)
Zusammen mit einem Guide und einem deutschen Paar starten wir zu einer Bootsfahrt auf dem Lake Mburo.
Auf der gut 2stündigen Tour erzählte uns der Bootsführer viele interessante Dinge über die Flora und Fauna des Nationalparks. Wir entdecken u.a. mehrere Schreiseeadlerpaare, Graubülbüls,
Hippos,
Afrikanische Binsenrallen,
Malachitfischer,
Graufischer,
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 6306. Dez. 2014
06.10.2014 Lake-Mburo-Nationalpark (Fortsetzung)
Dorfweber,
Grüne Meerkatzen,
Wassertriele,
Flussuferläufer,
Mangrovenreiher,
Büffel,
Krokodile in verschiedenen Altersstufen und Größen,
Senegalliest,
Rauchschwalben, Halbmondtauben, Mohrenrallen
und, versteckt am Ufer, Buschböcke. Die Bootsfahrt hat uns sehr gut gefallen. Besonderes Highlight war für mich, neben den vielen Schreisseadlern (mindestens 8 verschiedene Paare), die Sichtung der Afrikanischen Binsenralle.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 6407. Dez. 2014
06.10.2014 Lake-Mburo-Nationalpark (Fortsetzung)
Den Rückweg zur Lodge verbinden wir mit einer weiteren Pirschfahrt. Dabei sehen wir Impalas, Perlhühner,
Wollkopfgeier, Gaukler, Weißrückengeier,
Paviane,
Zwergbienenfresser,
Braunflügelmausvögel,
Gabelracken
Topis, und Zebras.
Gegen 19:00 Uhr sind wir wieder in der Mihingo Lodge. Nach einer Dusche und einem Gin Tonic an der Bar, gehen wir zur Plattform und warten auf die Bushbabies. Die lassen heute etwas länger auf sich warten und sind diesmal recht streitlustig und versuchen sich gegenseitig das Futter abzunehmen. Zum Abendessen gibt es Spinatsuppe, Fischfilet mit Petersilienkartoffeln und Gemüse, sowie Apple Crumble mit Vanillesoße.
LG Konni
Teil 6509. Dez. 2014
Fazit Mihingo Lodge Die Lage ist wirklich sehr schön - vom Restaurant & Pool hat man einen tollen Blick auf ein Wasserloch, das von Zebras, Topis, Impalas, Elands und Co. besucht wird. Ein Fußweg führt zu einem Hide am Wasserloch, wo man die Tiere aus der Nähe beobachten kann.
Die 12 Zelte stehen weit auseinander – wir hatten eines der neueren Zelte und waren ein ganzes Stück vom Hauptgebäude entfernt. Für uns war der Weg vom Restaurant zum Zelt gleich ein Verdauungsspaziergang. Im Inneren war unser Zelt sehr großzügig eingerichtet. Von der großen Terrasse und dem geräumigen Bad hat man eine tolle Aussicht auf den Park.
Die Qualität des Essens war ausnahmslos gut. Die Bar ist, wie das Restaurant auch, offen gehalten. Die abendliche Bushbaby-Fütterung ist ein sehr nettes kleines Spektakel.
Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt und würden jederzeit wieder kommen! Mihingo Lodge
Fazit Lake-Mburo Nationalpark Sehr schöner, kleiner Park mit vielen Tieren. Wenn man in Uganda Impalas, Elands und Zebras sehen will, kommt man um einen Besuch nicht herum. Besonders gut hat uns die Bush-Wanderung und die Bootsfahrt auf dem Lake Mburo gefallen. Bei der Bootsfahrt kommen „Birder“ und Fotografen voll auf ihre Kosten! Neben der seltenen afrikanischen Binsenralle, vielen Hippos, Krokodilen, Büffeln und Co., gibt es hier Schreiseeadler & verschiedene Fischer zu Hauf!
LG Konni
Teil 6611. Dez. 2014
07.10.2014 Lake-Mburo-Nationalpark - Entebbe Nach dem Frühstück verlassen wir um 9:00 Uhr die Mihingo Lodge. Auf dem Weg zum Nshara Gate entdecken wir noch einige Tiere, wie z.B.: Weißbrauenkuckucks, Impalas,
Kuhreiher, Zebras, Buschböcke, Gelbschnabelmadenhacker und Büffel.
Auch außerhalb des Parks entdecken wir noch Zebras, Impalas & Co., die sich zusammen mit Ankolerinder die Grasfläche teilen.
Gegen 9:50 Uhr erreichen wir die Teerstraße. Sie ist in einem sehr guten Zustand und wurde von der EU subventioniert. Die Fahrt geht vorbei an kleinen Dörfern mit landwirtschaftlich genutzten Flächen (Banane, Mais & Co.). Am Straßenrand wird Holzkohle zum Verkauf angeboten. Wir sehen neben Rinderherden (Ankole & „normale“) und Ziegen, auch Marabus, Hagedash Ibisse und Kuhreiher. Kurz hinter der größeren Ortschaft Lyantonde haben wir einen Plattfuß.
Während Erisa den Reifen wechselt, schaue ich mir ein bisschen die Gegend an. Neben Wandelröschen und Löwenohren (Leonotis)
wachsen hier auch Kandelaber-Euphorbien und andere Pflanzen. Nachdem der Reifen gewechselt ist, fahren wir weiter nach Mbirizi und lassen den kaputten Reifen flicken. Bei der Weiterfahrt sehen wir neben landwirtschaftlich genutzten Flächen, auch große Flächen mit Papyrus und Schilf. Vorbei an der Großstadt Masaka, geht es weiter zum Äquatordenkmal (beim Ort Jandira).
Nach den obligatorischen Äquator-Fotos, setzten wir uns auf die Terrasse eines schönen Souvenirshops und machen unsere Mittagspause. Wir haben zwar Lunchpakete von der Mihingo Lodge dabei – aber, da es hier auch was zu essen gibt, bestellen wir uns eine Portion Pommes. Wie sich herausstellt eine gute Entscheidung, denn die hausgemachten Pommes sind echt lecker! So gestärkt, starten wir einen kleinen Einkaufsbummel durch die Souvenirshops und finden ein paar schöne Mitbringsel. Um 14 Uhr geht die Fahrt weiter. Besonderes Highlight ist dabei ein „Schweinetransport Uganda –Style“.
Um das Verkehrschaos in Kampala zu umgehen, biegen wir bei Katumbe von der Teerstraße ab und fahren auf einem „Feldweg“ vorbei an Feldern mit Kaffee, Bananen & Co.. Bei Kisubi erreichen wir wieder die Teerstraße und fahren weiter nach Entebbe. Gegen 16:00 Uhr sind wir im 2 Friends Beach Hotel und werden wie alte Bekannte begrüßt. Selbst Jack Russel Precious kommt gleich zu uns gerannt. Nachdem wir unser Zimmer bezogen haben, gibt es erstmal eine Dusche und Silke kümmert sich um unseren Blog (von der Mihingo Lodge aus konnten wir nichts losschicken). Dann gehen wir zur Strandbar und werden auch hier mit großem Hallo begrüßt. Bei Vollmond und Lagerfeuer genießen wir unsere letzten Drinks am Strand und lassen ein wenig die Seele baumeln.
Dann gehen wir zum Hotel zurück und essen noch eine Kleinigkeit. Nach dem Essen packen wir schon mal unsere Sachen zusammen und gehen dann ins Bett.
LG Konni
Teil 6812. Dez. 2014
08.10.2014 Rückflug Entebbe - Dubai Heute schlafen wir etwas länger und gehen erst um 9 Uhr zum Frühstück. Anschließend verstauen wir unsere letzten Sachen im Koffer und setzen uns dann in den Garten. Um 13 Uhr holt uns Erisa ab und fährt uns zum Flughafen (ca. 10 Minuten Fahrt). Nachdem wir uns von Erisa verabschiedet haben, checken wir am Emirates Schalter ein. Pünktlich um 16:10 Uhr startet der Airbus A340-500 zum Flug EK730 nach Dubai.
Der ca. 3.730 km lange Flug verläuft ohne besondere Vorkommnisse und gegen 22:30 Uhr (Ugandazeit + 1h) landen wir in Dubai. Um den Aufenthalt von 5:30 Stunden zu überbrücken, gehen wir erst eine Kleinigkeit essen und bummeln dann etwas durch die Geschäfte.
09.10.2014 Weiterflug Dubai - Frankfurt Um 3:55 Uhr (MESZ + 2 h) startet die Boeing 777-300 zum Flug EK043 von Dubai nach Frankfurt.
Nach etwa 4.840 km und einer Flugzeit von 6:20 Stunden landen wir um 8:30 Uhr überpünktlich in Frankfurt. Nach dem wir unsere Koffer haben und ohne Kontrolle durch den Zoll kommen, fahren wir mit dem Taxi heim. Da wir ja den Regen von Uganda gewöhnt sind, werden wir auch hier mit Regen begrüßt. Bevor wir uns von meiner Schwester mit einem Frühstück verwöhnen lassen, begeben wir uns zu Hause auf Pirsch:
Schildis,
Schlangen,
Vögel,
Degus,
Fische, Krebse, Garnelen,
Wandelnde Blätter und Stabschrecken
sind alle wohlauf!
Nachdem wir auch noch unsere zwei Hunde abgeholt haben, ist unser Zoo wieder vollständig!
Das war
LG Konni
Teil 6913. Dez. 2014
Fazit Uganda
Auch für „bekennende Namibia-Fans“ ist Uganda eine Reise wert!
Unsere Begegnungen mit den Schimpansen und Gorillas werden wir bestimmt nie vergessen! Aber auch die Sichtung der vielen, verschiedenen Affenarten, der 2 Schuhschnäbel und der Binsenrallen bleiben uns bestimmt noch lange in Erinnerung.
Was die Unterkünfte betrifft, waren wir mehr als zufrieden.
Von unserem Fahrerguide hätten wir eigentlich erwartet, dass er mehr auf unsere Wünsche eingeht – zumal es ja eine „Individualreise“ war. Ich kann ja verstehen, dass es viele Touris gibt, die genervt wären, wenn man bei jedem Vogel stehen bleibt. Aber wir hatten das am Anfang der Reise eigentlich deutlich gesagt, dass wir uns auch für Vögel & Co. interessieren und fotografieren wollen. Aber vermutlich sind wir da von unseren Namibiareisen mit Irmela zu sehr verwöhnt.
Alles in allem hat uns die Reise so gut gefallen, dass eine zweite Reise in das Land nicht ganz ausgeschlossen ist – allerdings dann zu eine regenärmeren Zeit.
Doch nun freuen wir uns erst einmal aufs nächste Jahr – wenn es endlich wieder nach Namibia geht. Ich bin schon ganz gespannt, denn bei meiner 10. Namibia-Reise, steht mit dem KTP für uns „Neuland“ auf dem Programm.
So, liebe Mitfahrer,
das war unsere Uganda Reise. Wir hoffen es hat Euch ein wenig Spaß gemacht und wir konnten Euch das schöne Land etwas näher bringen. Aber einen Reisebericht zu lesen und die Bilder zu betrachten ist kein Vergleich zu den eigenen Erlebnissen vor Ort. Das einzigartige Gefühl bei der Begegnung von Schimpansen oder Gorillas kann man nicht in Wort fassen oder im Bild wiedergeben – das muss jeder selbst für sich erleben und wird es dann vermutlich sein Leben lang nicht mehr vergessen!
Vielen Dank für Euer Durchhaltevermögen und Eure lieben Kommentare – wir sind gerne mit euch gereist!
Wir wünschen Euch eine besinnliche Weihnachtszeit und ein gutes neues Jahr mit vielen tollen Reisen!