Im Juli 2013 schweiften meine Gedanken beim Bügeln ab, und ich malte mir aus, was wir mit zwei Wochen (Rest-)Urlaub im Frühjahr 2014 anstellen könnten. Da ich Krüger Park-süchtig bin (mein Mann nicht viel weniger 😗 ), kam ich schnell auf den Plan, den Krüger von Nord nach Süd zu bereisen. Als mein Mann nach Hause kam, berichtete ich ihm freudestrahlend, was ich beim Bügeln „ausgeheckt“ hatte. Gespielt entrüstet fragte er sich, wie man beim Bügeln auf solche Ideen kommen könne und verbot mir das Bügeln in Zukunft. Natürlich bügele ich auch weiterhin 🙁 , aber die Krüger Camps wurden schnell gebucht, obwohl der Urlaub noch nicht vom Arbeitgeber genehmigt war (ist ja kein Problem, man kann bis zu einem Monat vorher kostenlos stornieren). Die erste Buchung der Camps war wie folgt: 2 Nächte Punda Maria 4 Nächte Shingwedzi 1 Nacht Letaba 2 Nächte Satara 2 Nächte Lower Sabie 2 Nächte Skukuza Wir wären gerne drei Nächte in Satara geblieben, aber dann hätten wir innerhalb des Camps umziehen müssen, was wir nicht wollten. Als wir kurz vor Weihnachten den Flug (Lufthansa; 612,00 € p P) buchten, ergab sich eine weitere Nacht zu verplanen: noch mal Lower Sabie, später jedoch Wechsel gegen Biyamiti (kannten wir noch nicht).
Und bevor es böse Kommentare zum Titel gibt, gleich die Auflösung: Ich hatte mir vor dem Urlaub ein Diktiergerät mit entsprechendem Sprachprogramm gekauft, damit ich abends nicht meine handschriftlichen Notizen auf den Laptop übertragen muss. Als ich dann die Sprachdatei umsetzen ließ, wurde aus unserem Mietwagen Ethios (von Toyota) „Aidsvirus“, worüber wir herzlich lachen mussten.
Ich hoffe, ihr habt noch Lust auf einen weiteren (Kurz-)Bericht vom Krüger.
Auch wenn bei uns nicht durchgängig die Sonne schien, wird sie für euch scheinen 😄
Teil 225. Aug. 2014
Anreise und Zwischenübernachtung in Polokwane Der Flug und die Mietwagenübernahme verlaufen reibungslos, aber es herrscht ein großer Stau auf der N1, der uns einiges an Zeit kostet, so dass wir uns entscheiden, in Polokwane (statt Louis Trichardt) zu übernachten. Wir hatten uns vorab in beiden Orten ein paar Unterkünfte herausgesucht. Natürlich finden wir im ersten Anlauf nicht die ins Auge gefassten Unterkünfte, und so landen wir in der Pits Lodge.
Die Zimmer sind einfach und zweckmäßig, aber sauber, daher sehen wir aus Bequemlichkeit von einer weiteren Unterkunftssuche ab. Nachdem wir uns frisch gemacht haben, fahren wir zur (angeblich) größten Mall im nördlichen Südafrika. Auf dem Weg dorthin sehen wir die ganzen B&B-Schilder… 😗 Wir kaufen ein paar Kleinigkeiten, morgen werden wir dann hier unseren Großeinkauf erledigen. Abends gehen wir bei uns im „Restaurant“ essen: zuerst sind wir die einzigen Gäste. Wir sind etwas irritiert, es sieht doch etwas einfach aus. Speisekarte gibt es keine. Wie uns vorkommt, etwas widerwillig bietet man uns Beefburger und Samoosas an. Christian entscheidet sich für den Burger mit Pommes, ich nehme Käse und Hühnchen-Samoosas. Das Essen ist ok und nach den ersten Amarulas auf südafrikanischen Boden beenden wir den Abend.
Teil 326. Aug. 2014
Polokwane – Punda Maria (Krüger Nationalpark) Wir sind etwas zu früh an der Mall, sonntags öffnen die Geschäfte erst um neun. Unsere Einkäufe müssen wir zT auf dem Rücksitz verstauen, so ist das halt, wenn man keinen SUV hat 😗 (unser Gepäck und einigen Kleinkram haben wir gut im Kofferraum verstauen können). Weiter geht es Richtung Norden. In Louis Trichardt biegen wir auf die R 524 ab, die sehr viele Schlaglöcher hat. Es herrscht reger Verkehr. Landschaftlich ist sie jedoch schön: sehr grün, hügelig, viele Bäume und vor allem Bananenstauden. Kurz vor 14:00 h sind wir endlich wieder im Krüger 😘 und steuern gleich das Camp an, damit wir die empfindlichen Lebensmittel im Kühlschrank verstauen können. Natürlich haben wir auf dem kurzen Weg dorthin schon die ersten Sichtungen: Warzenschein, Impalas, Elefant und Zebras, aber der Fotoapparat darf sich noch eine Auszeit gönnen, schließlich sind wir zwei Wochen hier.
Punda Maria Restcamp Für uns kam nur ein Zelt in Frage, nachdem wir 2011 einen Bungalow mit Gemeinschaftsküche hatten. Die Bungalows stehen dicht an dicht und sind innen dunkel. Die Zelte sind da mehr nach unserem Geschmack. Da die Fotos und Videoeindrücke auf der SanParks-Seite einen realistischen Eindruck vermitteln, erspare ich euch meine Fotos 😉 .
Die Zelte 1 bis 4 liegen direkt am Zaun, aber wohl nur von der Nummer 4 kann man direkt über den Zaun in den Busch außerhalb des Camps schauen. Wir logieren im Zelt 2 und fühlen uns sofort wohl, kleines Manko sind die fehlende Ablagefläche und Haken, damit man seine Sachen besser verstauen kann.
Beim Einchecken erkundige ich mich gleich, ob die Nacht am 09.05. in Biyamiti noch frei ist (hatten wir kurz vor Abreise noch im Internet gesehen). Leider wohl doch schon wieder vergeben. Besonders ich bin enttäuscht. 🙁
Nachdem wir uns eingerichtet haben, gönnen wir uns auf der Terrasse eine Auszeit. Da wir den knapp 30 km langen Mahonie Loop (S 99) fahren wollen, und das Gate um 18:00 h schließt, begeben wir uns gegen 15:30 h auf den ersten Gamedrive. Es ist ein wenig aufregender Drive, aber wir freuen uns einfach, wieder hier zu sein. Wir sehen Elefanten, eine ca. 20 köpfige Büffelherde, Kudus und Zebras, aber meistens in einiger Entfernung. Hier ein paar Bilder zur Einstimmung:
Zum Abendessen gibt es Gegrilltes, und das Heulen der Hyänenbegleitet uns später in den Schlaf.
Teil 427. Aug. 2014
Montag, 28. April Pafuri Heute wollen wir ins Pafuri-Gebiet. Die Gegend entlang des Luvuvhu-River gehört für uns zu den landschaftlichen Highlights des Krügerparks. Als wir losfahren, ist es noch bewölkt, aber das wird sich bald ändern.
Am Wasserloch Klopperfontein - an dem sich oft Elefanten versammeln sollen- ist auf den ersten Blick nichts zu erkennen, aber dann entdecken wir zwei Schakale und einen Bateleur (nicht auf dem Foto festgehalten).
Auf der H1-8 sehen wir am Straßenrand einen Elefanten. Bei genauerem Hinsehen erkennen wir, dass er am Rüssel verletzt ist, vermutlich ist die Verletzung durch eine Schlinge hervorgerufen. Das stimmt uns traurig.
Das Foto ist nicht gut, da durch die Scheibe fotografiert, aber vielleicht könnt trotzdem die Verletzung im unteren Rüssel erkennen.
Etwas aufgemuntert werden wir durch die Chamäleon-Sichtung:
..kleiner Ausfallschritt 🤪 ..
Im Dickicht sind mehrere Büffel.
Noch ein paar Eindrücke auf dem Weg nach Norden:
Ein Stopp an der Brücke über den Luvuvhu River ist Pflicht.
Hinter der Brücke kreisen viele Geier in der Luft, wir halten nach einem toten Tier Ausschau, aber vergeblich. Langsam wird es Zeit für unser Frühstück , daher steuern wir den Pafuri Picknickplatz an.
Wir suchen uns einen Platz mit Blick auf den Fluss und brutzeln uns Rühreier fürs Frühstück.
Danach fahren wir die Luvuvhu River road (S 63). Mich begeistern neben den Palmen die Fieberbäume immer wieder.
Die Tierwelt ist hier nicht so üppig, aber das wird durch die abwechslungsreiche Landschaft wett gemacht.
Immer wieder führen kleien Loops oder Stichstraßen zum Fluss:
Bei Crooks Corner sind in einiger Entfernung ein paar Hippos im Wasser.
Hier drehen wir um und fahren die gleiche Strecke wieder zurück. Nun zeigen sich doch noch ein paar tierische Bewohner des Krügerparks:
Als wir gegen 15:00 h in s Camp zurückkommen, ruhen wir uns auf unserer Veranda bei einem Kaffee aus, bevor wir noch zu einem kurzen abendlichen Drive zum Wasserloch Thulamila in der Nähe des Gates aufbrechen. Der Weg von der H 13-1 dorthin ist sehr uneben. Nach einer Weile gfelangen wir an eine Stelle, an der nur noch ein kleiner Trampelpfad weiter führen führt, aber das wollen wir unserem Auto nicht zumuten. Einzig und allein der Ausblick in die Ferne ist nicht schlecht.
Dann finden wir das Wasserloch doch noch (leider schlecht zu fotografieren). Von Tieren leider keine Spur. Als wir uns im Nachhinein die Krügerkarte ansehen, ist es eindeutig zu erkennen, dass das Wasserloch „unten rechts“ liegt und das ein Weg noch weiter hoch zur Erhebung Thulamila führt. 😗
Teil 530. Aug. 2014
Punda Maria - Shingwedzi Die Nacht ist wesentlich ruhiger als die gestrige. Sowohl der Wind ist kaum zu hören, als auch die Hyänen. Nur morgens hören wir Impalas schnauben. Pünktlich um sechs verlassen wir bei wolkenlosem Himmel das Camp, um noch einmal den Mahonie Loop zu fahren. Anfangs begegnen wir Impalas, Kudus, einzelnen Kronenduckern und Steinböckchen sowie zwei Rangern zu Fuß auf Patrouille.
Landschaftlich ist die Strecke schön, aber nicht sehr tierreich.
Auf ca. 15 km gibt es außer ein paar Vögeln gar keine Tiere zu sehen. Nach einer Wasserscheide geht es etwas bergab, hier fallen uns mehrere Termitenhügel auf.
Erst vor dem Wasserloch Witsand sind wieder ein paar Impalas sowie Ducker zu sichten.
Nach dem Frühstück laufen wir den Paradise Flycatcher Trail im Camp. Man läuft zum Teil über Stock und Stein an dichtem Gestrüpp vorbei. Beeindruckend sind die großen Euphorbien. Am Zaun gibt es ein paar Bänke. Wir setzten uns kurz hin, bekommen aber keine Vögel zu sehen, und Christian ist wieder am Drängeln 😈 , schließlich müssen wir um 10:00 h auschecken. Den Trail sollte man nur machen, wenn man etwas Zeit hat, sonst kann man sich das Ganze sparen.
Richtung Shingwedzi geht es über die H 13-1
und der S 59 (Dzundzwini -Schleife) zur Hauptstraße H 1-7, wo ein Chamäleon vor uns die Straße quert.
Dzundzwini Hill
..jetzt kaum noch zu sehen
Hier ist mehr los:
An einem Wasserloch, das leider zu weit entfernt von der Straße zum Fotografieren liegt, sind vier Giraffen, ein Elefant und Impalas versammelt. Wir verbringen eine Weile mit dem Fotografieren von Grauschnabeltokos, von denen das Weibchen ein Insekt im Schnabel hat.
Im gleichen Baum ist auch noch ein Perlkauz, den wir leider nicht so gut auf den Chip speichern können.
Wir erreichen das Shingwedzi Camp kurz vor 13:00 h. Das Einchecken dauert etwas, dann können wir unseren Bungalow beziehen.
Shingwedzi Es ist unser 3. Aufenthalt im Shingwedzi Camp. Bisher hatten wir immer einen Bungalow am Zaun (BD2D= schmales Doppelbett). Leider liegen der Eingang und der Grill auf der dem Zaun abgewandten Seite, so dass man nicht wie zB in Satara beim Grillen das Geschehen am Zaun beobachten kann. Dieses Mal haben wir uns für die Kategorie BD3 (3-Bettzimmer) entschieden, um mehr Platz zu haben. Hier die Bilder von der SanParks-Homepage. Aufgrund der Flut 2013 sind alle Bungalows renoviert worden, so hatten wir keinen Boiler mehr im Raum und die Terrassenmöbel sind gegen andere ausgetauscht worden. Das Video entspricht eher dem aktuellen Zustand. Vom Restaurant kann man das Geschehen im Flussbett beobachten. Der Swimmingpool war bei unseren Besuchen nie überlaufen. Der größte Pluspunkt aber für uns ist, dass man vom Camp aus game drives in alle Richtungen machen kann, viele führen an Flussläufen entlang.
Wir packen unsere Sachen aus, essen, lesen, faulenzen und schauen uns im Camp und im Shop um, bevor wir zum gamedrive starten. Die kleine Brücke hinter dem Camp ist gesperrt, trotzdem hat einer die Absperrung umfahren. 😐 Ein weiterer hält sich an die Regeln und dreht wie wir auch um. Wir nehmen den Weg am Fluss Richtung Engelhardt Damm. Wir sehen Wasserböcke, Impalas und auf der anderen Flussseite zwei Elefanten. Wir fahren weiter, und auf einmal kreuzen Elefanten unseren Weg. Ein letzter Elefant –so denken wir - steht am Pfad und wartet ab. Nix mit ein oder zwei weiteren, es sind bestimmt insgesamt 15 Elefanten. Immer wieder kommt noch ein Nachzügler. Uns gegenüber warten auch schon zwei Autos aufs weiterfahren.
Der Stopp am birdhide bringt nur ein kleines Krokodil . Wir haben bis zur Campschließung noch etwas Zeit und fahren daher noch auf der anderen Seite vom Camp raus. Bis auf ein paar Hippos, die aber zu weit weg zum Fotografieren sind, machen wir keine aufregenden Beobachtungen mehr.
Unsere Nachbarn zur linken Seite – es scheint eine große Familie zu sein- ist sehr laut (wie auch am nächsten Tag). Von ihnen abgesehen, ist es ruhig. Wir lassen uns Süßkartoffeln, Kartoffeln, Gemsquash mit Fleisch schmecken. Danach gibts noch Amarula und dann ab ins Bett, denn morgen warten die ersten Kätzchen auf uns 😁
Teil 601. Sept. 2014
Hallo Susi, vielen Dank für dein Lob. Wir sind schon das zweite Mal von Nord nach Süd durch den Krüger und für uns ist es die „richtige“ Reihenfolge. Im Prinzip fanden wir es nur um Punda Maria herum etwas wenig Tiere, von Shingwedzi aus hatten wir eigentlich immer diverse Sichtungen.
Hier noch ein paar Bilder aus dem Camp:
ich mag die Haubenbartvögel (crested barbet) sehr, habe aber bisher nie ein „anständiges“ Foto hinbekommen
Teil 701. Sept. 2014
Ich werde - zumindest was unseren Aufenthalt im Shingwedzi Camp betrifft- mal von der üblichen tageweisen Berichterstattung abweichen und dafür die jeweiligen Loops beschreiben, die wir gefahren sind.
S56 Mphongolo Loop Der landschaftlich herrliche Mphongolo Loop beginnt (oder endet je nach Sichtweise 😉 ) ca. 10 km nördlich von S. und endet am Picknickplatz Babalala. Zwischendurch gibt es zwei Verbindungsstraßen zur H 1-7. Wir sind die S 56 wei Mal gefahren, jeweils morgens. Stellenweise hat man einen Blick auf den Fluss bzw. führen kleine Looproads näher an den Fluss heran. Wenn man (fast) alle Loops abfährt, immer wieder stehen bleibt und am Picknickplatz Babalala eine Pause einlegt, kann man locker den ganzen Vormittag mit der Runde verbringen.
An einer besonders malerischen Flussstelle steht ein Klaffschnabel im Wasser.
Im dichten Gras versteckt liegen Kudus, da erspare ich mir, ein Foto zu schießen. Auch ein Pavian streift durchs hohe Gras. Auf einer Lichtung stehen mehrere Giraffen beim Äsen.
In einer Stichstraße sichten wir einen Milchuhu.
Christian entdeckt einen Schopfadler, leider mal wieder im Gegenlicht (ist erst unsere zweite oder dritte Schopfadlersichtung, aber jedes Mal im Gegenlicht 😈 ). An Vögeln sehen wir des Weiteren Tiputips, Tauben und Tokos.
Auch mehrere der flinken treesquirrels tummeln sich in der Gegend herum. Von einem entgegenkommenden Fahrzeug werden wir darauf aufmerksam gemacht, dass in der Nähe zwei Löwen sein sollen. Gespannt fahren wir den Weg ab und stoßen auf zwei Autos. Halb im Gebüsch liegt ein Löwenpärchen. Leider ist unsere Sicht sehr eingeschränkt. Hier vermissen wir einen SUV. Zweimal können wir sie halbwegs bei der Paarung beobachten. Irgendein Büschel ist immer im Blickfeld. 😵
Auch wenn die Löwendame mehr zu erahnen als zu sehen ist, könnt ihr mir glauben- sieht ein Löwe sonst so glücklich und entspannt aus? 😄
Am Picknickplatz Babalala lassen wir uns einen Gasgrill bringen und bereiten uns ein opulentes Frühstück mit Rührei zu.
Über die Hauptstraße fahren wir zurück. Nachdem wir in den vergangenen Jahren keine Chamäleons entdeckt haben, können wir uns dieses Mal nicht beklagen:
Ein Elefant und Zebras sind unsere nächsten Sichtungen.
An einer Brücke sitzt ein Kampfadler im Baum. Wir machen ein anderes Pärchen darauf aufmerksam, die über die Sichtung sehr erfreut sind.
schielender Kampfadler 😄
Ein Büffel blockiert die Straße. Vorsichtig tasten wir uns an ihn heran. Dann verschwindet er im Gebüsch.
Die S 55, auch riverloop genannt, lohnt sich nicht. Weder der Fluss noch Impalas sind zu sehen. Alles ist mit Mopanebusch zugewachsen. Von der Brücke aus sehen wir einen Büffel wie tot im Schlamm liegen. Wir sind besorgt um ihn, aber als wir nachmittags noch mal an die Stelle kommen, ist er zum Glück verschwunden.
Es ist nach 12:00 h, als wir zurück in Shingwedzi sind.
Teil 803. Sept. 2014
S56 Mphongolo Loop -2. game drive Bei unserer 2. Fahrt entlang der S 56 ist es leider sehr bewölkt, so dass die Landschaft nicht so gut zur Geltung kommt.
Nachdem wir gleich zu Beginn auf zwei Elefanten getroffen sind, bleibt die tierische Ausbeute bescheiden, das belegt ein EIntrag in unserem roadbook: "wir freuen uns auch schon über Impalas" 😐
Aber auch über diesen Kingfisher freuen wir uns, obwohl wir uns beim Identifizieren nicht zwischen striped kingfisher (Streifenliest) und brown-hooded kingfisher (Braunkopfliest) festlegen können.
Wir sind froh, als wir den Picknickplatz Babala sehen, denn wir müssen nötig. Die Damentoilette ist kaputt, so dass die Frauen die Behindertentoilette benutzen müssen. Der Parkplatz ist sehr gut gefüllt, es ist kaum noch ein Parkplatz frei. Es ist immer noch sehr stark bewölkt, und man hat das Gefühl, als ob es leicht nieselt. Dennoch gibt es Lichtblicke am Himmel, so dass wir Hoffnung haben, dass es noch wärmer wird. Heute gibt es kein Rührei sondern nur Toast mit entsprechendem Belag.
Wir nehmen wieder die S 56 bis zur ersten Querverbindung. Vom Fluss kommt ein Elefant hoch, Christian gibt schnell Gas. 😄 Hier gibt es viele Farne. Auf Farn folgt dichter Mopanebusch. Landschaftlich ist dieses Stück besonders schön, vor allem wenn man die kleine Loops mitnimmt. Wir halten kurz auf der Brücke, die zu dem privaten Bushcamp Sirheni führt und drehen dann um Richtung Hauptstraße.
Auf der Verbindungsstraße ist absolut tote Hose. 🙁 Dafür lockert die Bewölkung langsam auf und auf der H1-6 ist es lebhafter. Wir entdecken zwei erwachsene Giraffen mit zwei Jungtieren sowie Zebras. Die kleinen Giraffenkälber sind ziemlich aktiv. Sie rennen hin und her, und es sieht so aus, als wollen sie auch die Zebras ärgern.
Zumindest ein Zebra hat genug und wechselt die Straßenseite.
Später müssen wir einen Zwangsstopp einlegen, als ca. 20 Elefanten die Straße queren.
Es ist noch Zeit (wir sind mit einem Pärchen aus den Parallelforum verabredet) für einen kurzen Stopp an der Brücke über den Shingwedzi, bevor wir zum Camp zurückkehren.
Teil 904. Sept. 2014
S52 Red Rocks road Auch wenn wir hier noch keine Katzen- oder andere besondere Sichtungen gemacht haben, gehört die S 52 zu unseren “must do”-Straßen, wenn wir in Shingwedzi übernachten. Die wunderbare Landschaft und die spezielle Stimmung am Morgen machen die Straße für uns lohnenswert, dazu kommen der Red Rocks und der Tshanga Lookout Point. Bei letzterem sind zwei Tische mit Bänken und ein Plumpsklo vorhanden.
Die komplette S 52 fahren wir dieses Mal einmal morgens, dem Red Rocks Lookout Point statten wir sowohl morgens als auch abends einen weiteren Besuch ab. Um die Red Rocks road bis zum Tshango Aussichtspunkt abzufahren, bevorzugen wir die erste Pirschfahrt des Tages, da man sich Zeit lassen kann und nicht die Uhr im Blick behalten muss.
Gegen 06:15 h geht es los. Auf der H 1-6 entdeckt Christian das erste Highlight: ein Leopard. Leider ist er durch Christians abrupte Fahrmanöver verschreckt, und verschwindet wieder in den Büschen. Wir warten ein paar Minuten, ob er wieder herauskommt aber vergeblich.
Wir fahren zur südlichen Zufahrt der S 52, damit wir relativ früh am Red Rocks Lookout ankommen. Dennoch biegen wir in die S 101 ein. Ein einzelnes Zebra ist die magere Ausbeute für die 3 km lange Strecke.
Leider ist es am Red Rocks Viewpoint bewölkt, wie schön es bei Sonnenschein ist, seht ihr auf diesen Bildern, die ich zwei Tage später aufgenommen habe:
Es liegen viele Zweige auf dem Weg, so dass man auf die Anwesenheit von Elefanten schließen kann, aber bis wir diese sehen, dauert es noch. Als Christian abrupt abbremst, denke ich, dass sein Adlerauge eine Katze oder ähnlich beeindruckendes entdeckt hat, so bin ich dann etwas enttäuscht, als er mich auf eine Ameisenkolonne hinweist.
Am Tshanga Point nehmen wir ein kleines Frühstück (Kaffee und rusk) im Stehen ein. Da es sehr windig ist, verzichten wir auf den kleinen Aufstieg, um eine bessere Sicht über die Ebene zu bekommen. Daher hier ein paar Bilder von 2012:
Später wird es langsam heller und es kommt sogar die Sonne raus.
Hier fehlt die Sonne noch 😉 Nach einer langen Strecke ohne Säugetiere -aber diversen Vögeln- sind begegnen wir endlich Wasserböcken und Zebras.
Wiedehopf
Elsterwürger
Christian entdeckt drei Elefanten, aber für Fotos sind sie zu weit im Gebüsch drin. Aber wir haben Glück, ein Stück weiter treffen wir auf noch mehr Elefanten.
Zurück auf der H 1-6 hält ein Mann neben uns und weist uns auf einen Geparden weiter vorne hin. Wir sind verwundert über die Sichtung eines Geparden, denn eigentlich ist die Gegend um Shingwedzi herum kein Gepard-Habitat. 🤨 Wir haben den Geparden schon fast abgeschrieben, da sehen wir in der S134 vor dem Camp einige Autos. Wir versuchen, einen Blick auf das Objekt der Begierde zu werfen, was schwierig ist: das Gras steht hoch und man muss erstmal wissen, wohin genau man schauen soll. Endlich entdecken auch wir um den Geparden, gute Fotos gelingen mir nicht, dazu ist er zu sehr versteckt im Gras unter einem Baum. Bei so einer Sichtung macht sich natürlich wieder der Nachteil unseres niedrigen Fahrzeugs bemerkbar. 🙁
Red Rock VP im Abendlicht:
Teil 1007. Sept. 2014
Kanniedood Dam und birdhide Für einen kurzen gamedrive bietet sich die ca. 8km lange Fahrt zum Kanniedood Dam (durch das hintere Gate an der S 50) an, die bei Bedarf auch noch verlängert werden kann. So verlassen wir an einem Nachmittag das Camp durch das hintere Gate. Die S 50 wird in diesem Teil an den Ufern des Shingwedzi dicht bewachsen, auch große Fieberbäume wachsen hier. Im Flussbett steht, wie auf dem Präsentierteller, ein Zebra.
Etwas weiter können wir Elefanten beobachten, wie sie am Fluss ankommen bzw. weggehen.
Wir entdecken zwei Elefanten, von denen einer leider am rechten Hinterbein verletzt ist. Es ist dick, vielleicht ist es gebrochen? 😕
Am Aussichtspunkt zum Kanniedoodamm sind Krokodile, Hippos und ein Klaffschnabel zu sehen.
Es sieht zuerst so aus, als ob der Weg gesperrt ist,
aber es gibt eine kleine Umfahrung. Da waren wohl Elefanten am Werk 😁 Ein Büffel grast direkt am Wegesrand.
Am birdhide steigen wir aus, aber da außer ein paar Tauben und Tokos sowie weit entfernten Krokodilen und Impalas nichts zu sehen ist, bleibt der Fotoapparat im Ruhemodus. Dann geht es zurück ins Camp, ein kurzer Boxenstopp (Pipipause 😊 ) eingelegt und dann beim vorderen Gate raus.
Auf der Brücke steigen wir aus und warten auf den Sonnenuntergang:
Die Schäden der Flut von 2013 sind nicht zu übersehen.
Teil 1108. Sept. 2014
Sunsetdrive Wir überlegen lange, ob wir am Sunsetdrive teilnehmen sollen. Vor allem Christian ist skeptisch, waren unsere meisten geführten drives von den Sichtungen her nichts Besonderes. Nach einem Blick in das african wild cats book tendiere ich doch dazu, obwohl mich letztendlich auch die Zweifel plagen. Ich überrede Christian und hoffe, dass es sich lohnt.
Um 16:30 h geht es mit 13 Personen los. Unser Guide heißt Bishop. Zuerst fahren wir zum Kanniedood Damm. Über die Elefanten erfahren wir einiges von Bishop, aber auch zu den weiteren Tieren, die wir sehen, erzählt unser Guide uns Neues und Bekanntes.
Des Weiteren sehen wir Klaffschnabel und einem Sattelstorch. Impalas und Wasserböcke fehlen natürlich auch nicht.
Diese Beinstellung bei den Sattelstörchen ist mir das erste Mal im Vogelpark "World of birds" in Hout Bay aufgefallen.
Ein 10jähriger Südafrikaner entdeckt einen Karakal. Bishop berichtet, dass er seinen letzten Wüstenluchs 2012 gesehen hat, in der Nähe vom Airstrip in Shingwedzi. Leider ist der Karakal so schnell im dichten Gebüsch verschwunden, dass ich ihn nicht einmal als solchen hätte identifizieren können. 🙁
Des Öfteren sehen wir Elefanten: ein geruhsamer Bulle grast ungestört vor uns und holt sich das Laub von den Bäumen, während ein jüngerer etwas nervös und aggressiv wirkt. Er geht auf das Auto zu, aber lässt sich dann doch von uns vertreiben. Er legt seinen „Rückwärtsgang“ ein und flüchtet. 😄
Inzwischen ist es dunkel geworden. Ich sehe eine Eule, aber mein Rufen wird nicht erhört. Dafür entdeckt Bishop ein Chamäleon und eine Zivetkatze, die- wie soll es anders sein 😈 - für ein Foto zu schnell im Dickicht verschwindet. Kurz vor unserem Camp quert noch ein Leopard die Straße, hier hat es zumindest zu einem Beweisfoto –zu mehr ist es leider nicht zu gebrauchen, aber für Nachtaufnahmen reichen meine Kamerakenntnisse nicht aus (vielleicht ist auch die FZ 200 bei diesen Bedingungen „wenig Licht“ und „bewegtes Motiv“ überfordert – lasse mich gerne eines Besseren belehren 😗 ).
Nach gut drei Stunden sind wir zurück. Wir haben einiges Neues über die Tierwelt erfahren und auch wenn wir keine african wild cats gesehen haben, sind wir sehr zufrieden mit der Fahrt.
Bevor es nach Letaba weitergeht, hier noch ein paar Sonnenuntergangsfotos aus Shingwedzis Umgebung, die ich euch nicht vorenthalten will:
Teil 1212. Sept. 2014
Shingwedzi – Letaba Teil I Heute ist Campwechsel angesagt. Da es aber keine allzu weite Strecke ist (109 km) und wir wahrscheinlich erst um 14:00 h einchecken können, gehen wir auf einen kurzen Morgendrive. Ausnahmsweise sitze ich mal am Steuer (Christian ist es als Beifahrer zu „langweilig“ 🤪 - hat nichts mit dem Krüger zu tun!-, was mir sehr entgegen kommt, denn ich „muss“ mich um die Notizen für den späteren RB kümmern und außerdem genieße ich es, mich voll und ganz auf die Tiere konzentrieren zu können).
Ich möchte gerade auf den nördlichen Loop in die S 52 abbiegen, als ich weiter vorne eine kleine Autoansammlung sehe. Schlagartig ändere ich meine Meinung. Und richtig, ein Löwenmännchen läuft auf der Straße. Mit vier anderen Autos müssen wir uns die Sichtung teilen, dennoch bekommen wir ein paar gute Blicke (nicht Fotos! 🙁 )auf den Löwen (jetzt weiß ich es noch mehr zu schätzen, wenn ich mich als Beifahrer bei so einer Sichtung nur auf den Löwen etc konzentrieren kann und nicht die Autos beim Positionieren im Blick haben und „nebenbei“ auch noch die Videokamera bzw. den Fotoapparat bedienen muss).
Nicht lange, nachdem der Löwe aus unserem Sichtfeld verschwunden ist, haben wir schon die nächste Begegnung: drei Hyänen. Zwei üben sich im Kämpfen und spielen,
die dritte ist sehr neugierig und kommt immer wieder dicht an unser Auto heran, so dass ich lieber das Fenster schließe. Die Geräusche des elektrischen Fensterhebers bringen sie wieder auf Abstand. 😎
Nach einer kurzen Stippvisite am Red Rocks Viewpoint (Fotos s. hier ) kehren wir um. Der Rest unserer Fahrt verläuft bis auf die üblichen Sichtungen ereignislos.
Nach dem Frühstück und einem Fotoshooting der Campbewohner verlassen wir etwas wehmütig Shingwedzi.
Teil 1311. Okt. 2014
Shingwedzi – Letaba Teil II Bis zum Abzweig zur S 52 sehen wir noch einige Impalas, Zebras und Giraffen, danach ist es bis zur S 142 sowohl tier- als auch autoarm.
Dieses Pärchen stört sich nicht an uns Zuschauern:
Ich hätte nicht gedacht, dass das Geschlechtsteil eines Giraffenbullen so bescheiden ausfällt. 😉
Da will wohl noch jemand mitmachen:
Aber dann kehren sie uns den Rücken und verlassen die Straße.
kurz vor Mopani
Wir genießen die Aussicht auf den Pioneer Dam im Mopani Camp (der Grund für den kleinen Abstecher zum Camp ist natürlich ein anderer 😗 ).
Wir sind nicht in Eile, daher fahren wir ein paar der kleinen Riverloops:
Die bräunlichen Raubvogel bringen uns bei der Bestimmung zur Verzweiflung. 😈 Kann jemand helfen?
Da ich im Vorfeld viel Positives zum Makhadzi Picknickplatz gelesen habe, biegen wir auf die H 15 ab. Bis zum Picknickplatz gibt es nicht viel zu sehen. Dort angekommen. ist ein kleines Informationszentrum, welches, ebenso wie die Toiletten aus Holz gebaut ist. Bastelarbeiten aus Dosen stehen zum Verkauf, keiner ist weit und breit zu sehen.
An der Hauptstraße treffen wir auf Elefanten:
Auf dem Bild erkennt man gut, wie hoch das Gras ist:
Lohnenswerter Halt ist die Brücke kurz vor dem Letaba Camp:
Teil 1413. Okt. 2014
Letaba Camp Von der Anzahl der Unterkünfte und der Campingplätze gehört das Camp zu den größeren im Krüger, aber wir hatten immer das Gefühl, dass es sich verläuft.
Im Camp selbst laufen oft Buschböcke herum und diverse Vögel kann man auch beobachten.
Vom Restaurant sowie vom Fußweg am Zaun entlang hat man einen schönen Blick auf den Fluss und oft sind auch diverse Tiere zu sehen.
Der umgebende Mopanebusch erschwert die Sichtungen in der Gegend, aber Elefanten können fast garantiert werden. Die Elefantenhalle sollte man unbedingt besuchen, egal ob als Tagesbesucher oder als Übernachtungsgast. Um aber das Spektakel an den Fledermaustürmen zu erleben, muss man kurz vor Dämmerung im Camp sein.
Wir bekommen Bungalow 53 zugewiesen. Der Bungalow ist sehr eng, was wir bisher nie so extrem empfunden haben, aber vermutlich dieses Mal ins Gewicht fällt, da es uns im Shingwedzi Camp so sehr gefallen hat. Leider ist er auch vergleichsweise weit vom Zaun entfernt.
Wir gehen nochmal auf Pirschfahrt. Für den kurzen Drive ist die „Ausbeute“ akzeptabel:
Irgendwie scheinen wir zur Paarungszeit im Krüger zu sein 😛
Leider schauen wir nach Rückkehr nicht sofort am bathouse vorbei, die Masse ist schon ausgeflogen. 😐
Wir waschen und trocknen unsere Wäsche in der Laundry, danach gibt es Nudeln. Immer wieder stinkt es kurzzeitig. Wir verdächtigen uns gegenseitig, bis wir mitbekommen, dass die Gerüche aus dem Abfluss kommen. Egal, ob man den Hahn in der Küche oder dem Bad aufdreht: es riecht widerlich. 🤢
Wir speichern noch Bilder und lesen, bis uns die Augen zufallen.
Teil 1513. Okt. 2014
lionfight schrieb: wie muss ich mir das mit dem "bathouse" vorstellen?
Auf dem Foto kann man das bathouse einigermaßen erkennen (der "Turm" in der Mitte des Bildes). Die Luken sind unten offen, so dass die Tiere dort rein und rausfliegen können. Bis ich den Fotoapparat griffbereit hatte, flogen nur noch vereinzelte Tiere raus. 🙁 Ich hoffe, du kannst dir nun eine kleine Vorstellung machen. LG Chrissie
Teil 1614. Okt. 2014
Letaba-Satara Teil I Das Geheul einer Hyäne gegen Morgen ist neben dem Sonnenaufgang das einzige Highlight für uns in Letaba .
Vor dem Frühstück begeben wir uns auf den ersten game drive.Vielleicht war es eine von den beiden, die wir im Morgengrauen gehört haben. Sie sehen voll gefressen aus. Ab und zu heben sie die Köpfe, letztendlich wollen sie wohl weiter dösen.
In unmittelbarer Nähe davon grasen Impalas.
Ein Stück weiter sind noch neun weitere Hyänen.
Wir biegen in eine unbenannte Straße ab. Auch hier hat man Blick auf die felsigen Hänge.
Ich entdecke eine Hyäne auf der linken Straßenseite im Gras (vielleicht eine von vorhin?). Nach einer Weile wechselt sie die Straßenseite und führt uns genau zu ihrem Bau, wo eine weitere Hyäne liegt. Nach entsprechenden Rufen kommt das schwarze Kleine hervor.
Zwei weitere Autos kommen vorbei und halten, fahren aber schnell wieder weiter. Auch wir verlassen die Hyänen notgedrungen etwas später.
Teil 1718. Okt. 2014
Fahrt nach Satara Im Camp frühstücken wir, packen das wenige zusammen, was wir ausgepackt haben und nehmen die malerische Letaba River road, um nach Olifants zu kommen.
Von der Aussichtsplattform am Restaurant bietet sich ein herrlicher Blick auf Elefanten, die den Fluss queren. Obwohl wir hier schon öfter waren, werden wieder diverse Fotos gemacht. Da es für ein Mittagessen noch zu früh ist, kaufen wir uns etwas für unterwegs.
Nicht weit, schon wartet der nächste Aussichtspunkt (N'wamanzi Lookout) auf uns, wieder kreuzen Elefanten den Fluss.
Von der Olifantsbrücke – Aussteigen erlaubt 🙂 - sehen wir Flusspferde, viele Schwalben und ein kleines Krokodil. Christian setzt nach kurzer Suche einen großen Grashüpfer ins Freie, der uns unterwegs zum Fenster hereingeflogen ist. 😮
Büffel machen Siesta
Am Ngotso Damm ist auch einiges los: Zebras, Impalas, Flusspferde, Reiher und Schreiseeadler, aber leider ist der Damm etwas von der Straße entfernt, so dass man die Tiere besser durchs Fernglas beobachten kann als auf Chip fest zu bannen.
Ein Raubvogel (und die übliche Frage, kann ihn jemand identifizieren? 😗 ) landet vor uns auf der Straße.
Je näher wir Satara kommen, umso zahlreicher werden die Tiere:
Teil 1820. Okt. 2014
Champagner schrieb:
Für alle, denen es piepegal ist, was es für ein Vogel ist, werde ich heute Abend den Bericht fortsetzen.
Würdest du bitte den Bericht auch für diejenigen fortsetzen, denen das NICHT piepegal ist 😐 😄 ????
Liebe Grüße von Bele
🤪 🤪 🤪
SATARA Wohl aufgrund der wildreichen Gegend (besonders Katzen) ist Satara das zweitgrößte Camp. Pirschfahrten bieten sich in alle Richtungen an, der Nsemani Damm liegt 10 km entfernt. Vom Zaun des Camps (nahe des Restaurants) kann man auf ein Wasserloch blicken, allerdings ist es uns bei unseren bisherigen Besuchen nie aufgefallen. 😗 Wäre es dieses Mal auch nicht, wenn wir nicht explizit danach geschaut hätten: es liegt ein Stück entfernt und ist teilweise zugewachsen, dass wir lieber von unserem Bungalow (BD2V) beobachten, was sich bei uns am Zaun tut.
Nach dem wir das Auto ausgeräumt haben, verbringen wir den halben Nachmittag mit Lesen auf unserer Terrasse, unterbrochen von einer Abkühlung im Pool. Auch das Kulinarische kommt nicht zu kurz.
Gegen 16:00 h brechen wir zum Nsemani Damm auf, 2011 blockierten Löwen dort die Straße. Leider sind nur Hippos am Damm. Wir fahren ein Stück weiter, aber hier sind nur Impalas. Wir drehen um und fahren noch ein Stück die S 100 rein, aber auch sie bringt keine Katzensichtung, dafür aber Elefanten:
Dennoch hat es sich gelohnt, denn wir bekommen schöne Bilder vom Sonnenuntergang.
Vögel gibt es auch:
Burchell's Coucal
Hornrabe
Heute lassen wir uns wieder Gegrilltes schmecken, danach lauschen wir bei Amarula den Geräuschen der afrikanischen Nacht.
Welche Katze wir am folgenden Tag gesichtet haben, erfahrt ihr im nächsten Teil 😎
Teil 1922. Okt. 2014
Game drives um Satara
So schön wie der Tag gestern endete, beginnt er heute:
Wir versuchen unser Glück noch einmal entlang der S 100:
Den meinen wir als eurasian hobby identifiziert zu haben (falls jemand anderer Meinung ist, lasse ich mich gern eines Besseren belehren)
Mir gelingen gute Aufnahmen vom Sattelstorch:
Unser Herz schlägt schneller, als wir erkennen, welches Tier vor unserem Vordermann läuft:
Warum muss ausgerechnet jetzt das Akku alle sein? 😈 Ich habe zwar ein Ersatzakku dabei, aber natürlich dauert es einen Moment, bis ich wieder "einsatzbereit" bin. Der Leopard markiert sein Revier, setzt ab und zu zum Sprung an, vielleicht für eine Maus oder ähnliches. Dann verschwindet er im Gebüsch.
Die Fotos sind leider nicht berauschend, was zum großen Teil daran liegt, dass ich durch die Scheibe bzw. gegens Licht fotografieren musste 🙁 .
Wir fahren zum Gudzani-Damm, wo wir die einzigen Besucher sind. Wir sehen einen Goliathreiher, Nilgänse, Schreiseeadler und Nilpferde, wobei wir diese mehr hören als sehen.
Langsam meldet sich unser Magen, daher wollen wir zum Picknickplatz am N'wanetsi-Damm. Auf dem Weg dorthin haben wir noch diverse tierische Begegnungen:
Swainsonfrankolin Graureiher Wer flüstert mir was ins Ohr?
Natalfrankoline Sind die Küken nicht knuffig?
Am Picknickplatz treffen wir den Autofahrer, mit dem wir die Leo-Sichtung geteilt haben. Es ist ein Südafrikaner, der schon 40 mal im Krüger war. Dieses Mal hat er auch wilddogs gesehen, die er nur bei ca. jedem 4. Besuch sieht. Dann sind wir ja überfällig. 🤩 Nach unserem Frühstück mit Rührei gehen wir zum Aussichtspunkt hoch. Von diesem sind nur Meerkatzen zu sehen, dennoch ist die Aussicht über die Weite immer wieder schön.
Nächstes Ziel ist der Sweni Hide, ein Pflichtziel für mich bei jedem Satarabesuch, nachdem ich beim ersten Mal so begeistert von der dortigen Vogelwelt war. Ganz so befriedigend fielen die weiteren Besuche leider nicht aus. Auch heute müssen wir uns mehr an der Landschaft als an Tieren erfreuen.
Wir halten nochmal mit direktem Blick auf das Wasser und erkennen ein Teichhuhn mit Kindern.
Warum müssen immer Grashalme etc im Bild sein? 😣
Wir begeben uns auf dem Rückweg entlang der H 6. Nach vielen Tagen läuft uns endlich mal wieder ein Schakal über den Weg.
Den Abschluss bildet eine gemischte Gruppe aus Zebras und Impalas:
Hoch zufrieden kehren wir gegen 11:30 h nach Satara zurück.
Immer wieder fasse ich den Vorsatz, nicht so viele Bilder zu posten, aber jedes Mal scheitere ich daran. Wenn es euch zu viel wird, schreibt es - dann werde ich meinen persönlichen Zensor mit einbeziehen
Teil 2024. Okt. 2014
Wir faulenzen auf unserer Terrasse, von wo wir sowohl im Camp als auch außerhalb einige Tierbeobachtungen machen:
Es ist heiß, die 30° C Marke ist überschritten. Wir kaufen im Shop Grillgut für abends. Am Himmel ziehen die ersten Wölkchen auf, und es wird sehr windig. Auf Empfehlung des Südafrikaners fahren wir Richtung Norden zum Ngotsodamm, wo sich oft Löwen aufhalten sollen.
Eine große Büffelherde mit bestimmt 200 Tieren marschiert in einer Linie. Davor grasen Elefanten genüsslich.
Leider ist der bisherige gamedrive in Bezug auf Löwen erfolglos. Wir schöpfen Hoffnung, als wie auf ein Startzeichen Impalas und Zebras anfangen zu rennen. Wir können jedoch keine Löwen bzw. einen andern Grund dafür erkennen. 😐 Auch am Ngotso Damm sind keine Löwen, wir fahren noch weiter zum nächsten Wasserloch, bevor wir uns auf den Rückweg machen.
Hornraben gehören wohl zu den gefährdeten Vögeln, dennoch haben wir bei unseren Krügerbesuchen immer Glück, die etwas merkwürdig aussehenden Gesellen zu sehen, heute sogar sehr nah:
Vorsichtig bahnen wir uns den Weg durch die Büffel, denn wir haben es leider inzwischen eilig.
Heute gibt es keinen schönen Sonnenuntergang, zu viele Wolken und auch der Wind ist noch stark. Wir erreichen auf den letzten Drücker das Camp. 😗
Christian hat Bedenken, bei dem Wind zu grillen, da aber andere auch schon Feuer angezündet haben und wir dementsprechend eingekauft haben, entfacht Christian auch das Feuer. Es geht zum Glück alles gut, aber nicht lange nach dem Essen gehen wir rein. So komme ich mal wieder dazu, etwas länger in meinem Buch zu lesen, bevor ich in die Kissen sinke. Wenn ich gewusst hätte, dass beim Morgendrive ein Sichtungswunsch in Erfüllung gehen sollte, hätte ich vor Vorfreude nur schlecht einschlafen können 😄 .
Teil 2127. Okt. 2014
Morgendrive auf der H 7 Heute gibt es leider keinen schönen Sonnenaufgang. Der Wind weht jedoch nicht mehr ganz so stark, und es gibt Wolkenlücken, die hoffen lassen, dass sich die Sonne im Laufe des Tages zeigen wird.
Nach Zebras, Impalas und Gnu entdecken wir eine Hyäne, die uns kurz eine Fotoaufnahme gewährt, ehe sie im Gras verschwindet.
Am Nsemani Damm tut sich nicht viel, da bekommen wir die Info, dass wir die erste Gravelroad hinter dem Damm reinfahren sollen, denn dort liegen fünf Löwen. 🤩 Natürlich sind noch reichlich andere Autos vor Ort. Es sind zwei Männchen und drei Weibchen, und wir bekommen sogar noch eine einigermaßen gute Position.
Ich habe euch beim Wort genommen, dass es nicht genug Fotos sein können, hier habt ihr sie: 😛
Nach einer halben Stunde fahren wir zum Wasserloch Girivana weiter, wo sich eine Herde Impalas aufhält.
African Hawk-eagle
Immer wieder interessant der Größenvergleich zwischen den Tierarten:
Die Sonne ist jetzt richtig herausgekommen, aber es ist doch noch windiger als gedacht. Auf dem Rückweg kommen wir wieder am Damm vorbei. Die Löwen scheinen immer noch in der Nähe zu sein, die Autoansammlung zeugt davon. Da heute ein Campwechsel ansteht, fahren wir jedoch weiter. Das stellt sich als unser großes Glück heraus: fünf wild dogs toben im Gras herum. Selbst entdeckt hätten wir sie sicherlich nicht, dazu sieht man sie immer zu kurz. Mal taucht hier ein Ohr aus dem Gras auf, mal dort eine Schwanzspitze. Die Fotos fallen dementsprechend bescheiden aus, aber wir sind trotzdem total happy.
Zurück im Camp packen und frühstücken wir. Ein letztes Mal können wir von unsere Terrasse das Treiben am Zaun beobachten. Gegen 09:30 h verlassen wir Satara.
Teil 2201. Nov. 2014
Fahrt nach Lower Sabie Achtung- die Fahrt wird sehr "Kudu-lastig" 😉 Bis nach der Brücke über den Sweni River zeigt sich ein großer Querschnitt der Tierwelt vom Krüger NP: Zebras, Impalas, Giraffen, Kudus, Büffel und Schildkröten
Wir benötigen reichlich Zeit, um diese Vögel als Dreibandregenpfeifer zu identifizieren.
Danach wird es bis zum Manzithidamm weniger, vermutlich weil überall kontrollierte Feuer gelegt werden. Die Luft riecht verbrannt und in der Ferne sehen wir auch Rauchwolken aufsteigen. Ein Feld brennt sogar noch.
Kumana-Damm:
Mazithi-Damm:
Kurz vor dem Tshokwane Picknickplatz sehen wir die letzten verbrannten Stellen:
Am Picknickplatz sind die Toiletten durch Überschwemmungen zerstört worden, es gibt nur Plumpsklos. Sie sind aber erstaunlich geruchsneutral.
Am Nkumbe Viewpoint halten wir für ein Foto, ich glaube, wir waren noch nie bei Sonnenschein hier. 😵
Die Fahrt nach Lower Sabie zieht sich, aber nicht, weil es so langweilig ist, sondern weil wir immer wieder anhalten, um Tiere zu fotografieren und zu beobachten:
Ein Stopp auf der Brücke über den Sabie ist obligatorisch:
Teil 2305. Nov. 2014
Lower Sabie Restcamp Das im Süden gelegene Camp gehört zu den beliebtesten im NP, nicht nur, weil es –wie Skukuza- gut zu erreichen ist, sondern aufgrund seiner Lage am Sabie River und den guten Tiersichtungsmöglichkeiten. Wir bevorzugen die Übernachtungen in den Zelten, allerdings nur, wenn noch ein Zelt mit View (LST2U) frei ist. Von diesen hat man einen mehr oder weniger uneingeschränkten Blick auf den Fluss und kann das dortige Treiben wunderbar von der eigenen Terrasse aus beobachten. Da wir bisher auch immer die am äußersten Rand gelegenen Zelte (Nr. 16 bzw. 17) hatten, waren wir auch ungestört von den Besuchern des Restcamps. Ein Highlight ist die nächtliche Geräuschkulisse (Hippos, Hyänen, Elis, Affen, Löwen), die wir so intensiv noch in keinem anderen Camp wahrgenommen haben.
Gegen 13:15 h checken wir ein, unser Zelt können wir jedoch noch nicht beziehen. Ich nutze die Zeit und frage noch einmal nach, ob wir in Biyamiti schon ab Freitag übernachten können (lt. Auskunft des Angestellten von Punda Maria hatte mir ein anderer das kurzfristig frei gewordene Zelt weggeschnappt) : es ist noch (oder wieder? 😕 ) frei. Ich freue mich sehr, dass es doch noch klappt. 😁
Nachdem wir eine kurze (Essens-) Pause eingelegt haben, wollen wir noch zum Einkaufen außerhalb des Parks fahren. Wir hatten überlegt, ob wir es morgen mit dem Morgendrive verbinden, aber wir entscheiden uns, heute noch zu fahren, damit wir den morgigen Tag ganz genießen können.
Eigentlich wollten wir „schnell“ aus dem Park fahren, damit wir uns für den Rückweg mehr Zeit lassen können, doch schon wartet die erste Blockade auf uns: Elefanten auf der Straße. Es geht weiter mit den Üblichen: Zebras, Impalas, Elefanten, Nashorn, Warzenschwein, Giraffe, Gnus. Da ich gefahren bin, gibt es keine Fotos.Unweit des Gates sehen wir noch Löwen, aber sie sind so im Busch versteckt, dass ich auch jetzt nicht den Fotoapparat einsetze. Sie sollen wohl ein Impala gerissen haben, deshalb auch die vielen Geier im Baum.
Am Gate übernimmt Christian das Steuer (daher gibt’s doch noch ein paar Fotos 😎 ).
Auf der Brücke über den Crocodile River staut es sich, weil ein Elefant am Ufer steht und welche noch ein letztes Foto machen wollen. An Zuckerrohr und Bananenstauden vorbei, fahren wir zum Superspar. Anschließend noch in den bottle Shop und zur Post und nach einer guten Stunde sind wir wieder am Gate.
Es gibt etwas Schwierigkeiten beim Wiedereintritt wegen dem falschem exitdatum. Eigentlich braucht man nur einen re-entry – Stempel, aber unser „Grenzer“ meinte, er erkennt uns – so viel zur Wiedererkennung 😠 . Wir erinnern ihn an seine Worte, dann lässt er uns passieren.
Die Geier sind immer noch im Baum,
aber die Löwin läuft gerade weg. Mehr als braunes Fell sehe ich nicht. 😐 Wir haben noch eine weitere Löwensichtung, aber wieder so ungünstig, dass wir weiter fahren. Dafür halten wir bei
und
Kurz vor dem Camp
Ein letzter Stopp an Sunsetdam, der seinem Namen heute keine Ehre macht:
Kurz vor Toresschluss (seit 01.05. um 17:30 h) sind wir zurück im Camp. Der Grill bleibt heute unbenutzt, wir haben uns etwas Leckeres vom Spar mitgebracht. Auf der Terrasse sitzend lassen wir den Tag beim Abendkonzert ausklingen: Vögel zwitschern, Grillen zirpen, Elefanten tröten ab und zu, und die Hippos grunzen
Teil 2406. Nov. 2014
Hier mal ein paar Bilder, die wir von unserer Terrasse aus aufgenommen haben:
Aber auch auf unsere Veranda haben wir tierische Gäste:
Die sich leider nicht zu benehmen wissen: 🤪
Teil 2510. Nov. 2014
Mittwoch, 7. Mai Lower Sabie Die Nacht ist nach meinem Geschmack. Wir hören Affen, Flusspferde, Löwen, Hyänen und Paviane. 🙂 Der Tag erwacht:
Der Himmel ist wolkenlos, und die Sonne scheint, aber mit 13 °C ist es frisch. Heute ist Wahltag in SA, an der Rezeption können die Angestellten und einheimische Besucher zwischen sieben und neun ihre Stimme abgeben.
An der Brücke entdecken wir eine größere Pavianbande und Elis.
Für Impalas und Giraffen ist Frühstückszeit.
Über die Sichtung der Mangusten (Schlankichneumon 🤪 ) freuen wir uns.
Auf das tote Hippo hätten wir gerne verzichtet.
Wir rätseln, mit welchem Tier das Polizeiauto zusammengestoßen ist (die Auflösung erfahren wir in Biyamiti: es war ein Büffel. Alle Beteiligten sollen den Zusammenstoß wohl gut überstanden haben 😮 ).
Es geht mit erfreulicheren Sichtungen weiter:
Es ist schon lange Frühstückszeit. Obwohl wir am Camp vorbeikommen, lassen wir unsere Mägen noch etwas knurren, denn wir wollen zum Picknickplatz am Mlondozi-Damm. Noch mal ein Stopp auf der Brücke:
Wir bedauern, keine Eier mitgenommen zu haben, denn hier werden auch Gasgrills verliehen, So bleibt es bei Toast, Marmelade, Käse und Nudelsalat.
Sie warten darauf, ihren Anteil stibitzen zu können.
Gestärkt machen wir uns auf den Rückweg.
Teil 2612. Nov. 2014
Mittwoch, 7. Mai Lower Sabie II Nach einer ausgiebigen Siesta auf unserer Terrasse ( für Bilder etwas runterscrollen) und einer kurzen Abkühlung im Pool starten wir zum Nachmittagsgamedrive. Erster Stopp ist am Sunset Dam:
Hippo mit Sonnenbrand 😎
Beeindruckt sind wir von zwei Waranen (monitor lizards? 😕 )
Für die Krallen braucht man ja einen Waffenschein 😄
Wir wollen gerade weiterfahren, da kommt eine Elefantenfamilie zum Trinken an. So wechseln wir nur den Standort.
Die Elefanten sind leider so schnell weg, wie sie gekommen sind. Kurz darauf deutet eine Autoansammlung auf eine interessante Sichtung hin: tatsächlich ein Leo liegt im Sand. Leider ist er sehr weit weg, so dass wir nach ein paar Fotos weiterfahren.
Auf dem anderen Flussufer laufen Büffel, Elefanten queren unseren Weg mit Heranwachsenden, die wieder einmal den Macker heraushängen lassen. (Da die Fotos gegen das Licht aufgenommen wurden, erspare ich sie euch 😉 ). Wir stehen eine ganze Weile, bis wir weiterfahren können. Die nächsten, die die Straße blockieren, sind Paviane:
Christian hat Bedenken wegen dem Auto: es fährt zum Teil sehr hochtourig bzw. steuert nochmal aus, wenn er gebremst hat. Am Nkuhlu Picknickplatz legen wir eine kurze Pause ein. Christian schaut nach Öl, das im grünen Bereich liegt.
Kurz vor Toresschlus sind die Big Five komplett (für die aufmerksamen Leser: Büffel haben wir nachmittags von der Terrasse gesehen und auch morgens, aber von der morgentlichen Sichtung gibt es kein Foto). Wir sehen drei Löwinnen, eine davon mit einem Peilsender. Wir sind hoch zufrieden, denn wir teilen die Sichtung nur mit einem anderen Autofahrer.
Ein kurzer Fotostopp noch am Sunset Dam, dann aber husch husch ins Körbchen, äh Camp 😄
Sowohl Paviane als auch Hyänen sorgen für die "musikalische" Unterhaltung beim Grillen. Es gibt Rumpsteak, Kartoffeln und diverses Gemüse. Wir sitzen anschließend noch mit einem Amarula am Feuer, bis mir trotz Feuer zu kalt wird.
Teil 2712. Nov. 2014
Hallo Joe, ja, es müssen nicht immer die Big 5 sein. Uns haben die Warane auch begeistert. Im September hatten wir im KTP noch mal Glück mit Waranen, offensichtlich beim Paarungsakt:
So, jetzt muss ich aber erstmal den obigen Tag fertig einstellen 😗 VG Chrissie
Teil 2815. Nov. 2014
Lower Sabie – letzter Morgendrive Wieder hören wir die nächtlichen Stimmen Afrikas: Löwen, Hyänen, Hippos und Paviane. In keinem anderen Camp hatten wir so eine tolle Geräuschkulisse. Das Leben am Fluss erwacht: zwei Hippos ringen miteinander im Wasser.
Wir fahren über die Brücke nach Norden.
Die Sonne kämpft gegen die Wolken an.
Auf der Weiterfahrt wird es sehr neblig. Man kann zum Teil die Straße in einiger Entfernung gar nicht mehr sehen. Wir nehmen die sehr enge, einspurige S 129. Das Gras steht hoch, der Nebel hängt tief, so lassen sich keine Tiere sichten, abgesehen von ein paar Vögeln. An der S 128 haben wir mehr Glück:
Zurück im Camp packen wir zusammen und frühstücken auf unserer Veranda. Dabei werden wir von Graulärmvögeln beobachtet, die ihrem Namen alle Ehre machen.
Nachdem ich auch noch die Agame auf dem Chip festgebannt habe, verlassen wir Lower Sabie.
Teil 2917. Nov. 2014
Fahrt Lower Sabie – Skukuza Die Sonne ist inzwischen ganz hervor gekommen, eine leichte Brise weht. Wir werden persönlich verabschiedet:
Der Stopp am Damm lohnt sich wieder. Christian zählt über 20 Krokodile.
Die Impalas scheinen keine Angst vor den Kroks zu haben.
Wir legen einen Halt am Nkuhlu Picknickplatz ein. Ich bekomme ein paar Vögel und einen weiteren Waran vor die Linse.
Maskenpirol
Welcher braune Raubvogel ist es denn mal wieder ?😗
Kann das ein african dusky flycatcher sein?
Von einem Mann, in Begleitung seiner Frau und eines Pärchen im gesetzten Alter, erzählt uns von einer Leosichtung im Baum. Als er dann noch von Löwen sowie einem Rudel wilddogs in der Nähe erzählt und dabei blöde lacht, ist uns klar, dass sie uns auf die Schippe nehmen wollen. 😐 Das ist das erste Mal, dass uns sowas passiert.
Elefanten kreuzen die Straße, ein Kleiner macht wieder auf Macker. Christian legt sicherheitshalber den Rückwärtsgang ein.
Christian schafft es auch endlich als 27. an den Elefanten vorbei zu fahren. 😈 Das ist ärgerlich, da wir früher wahrscheinlich einen besseren Platz für unsere Wunschtraumsichtung bekommen hätten: LIT- leopard in tree. 🤩 Christian findet einen unter diesen Umständen vergleichsweise guten Platz, um einen Großteil des Leos im Baum zu sehen.
Auf dem weiteren Weg stoppen wir noch für ein paar Landschaftsfotos und "Allerweltstieraufnahmen" und gegen 13:00 h sind wir in Skukuza .
Teil 3019. Nov. 2014
Skukuza Camp Skukuza ist das größte Camp im Krüger NP. Es gibt zwei Restaurants, einen großen Shop, zwei Pools, eine Bank, Post, eine Autovermietung und sogar eine Bücherei, die leider bei unseren Aufenthalten geschlossen war. Wie in den meisten anderen main camps gibt es Mo-Sa abendliche Wildlife-Filmvorführungen. Aufgrund der Größe herrscht viel Trubel im Camp und grundsätzlich würden wir im Süden zB Lower Sabie bevorzugen. Ein großer Pluspunkt von Skukuza ist jedoch die Nähe zum Lake Panic Bird Hide (7km) und zumindest bei unserem ersten Aufenthalt hatten wir Besuch von einer Ginsterkatze und einem Bushbaby. Dieses Mal hatten wir einen BD3 Bungalow auf der anderen Seite des Camps.
bei der Rezeption
Nachdem wir das notwendigste für eine Nacht ausgepackt haben, schauen wir uns den Swimmingpool in der Nähe unseres Bungalows an. Momentan ist er angeblich wegen Renovierungsarbeiten gesperrt. Wir stärken uns und als wir eine junge Frau mit Badesachen zu unserem Pool laufen sehen, gehen wir auch dorthin. Außerhalb der Abzäunung sind zwar Bauarbeiten im Gange, die aber das Planschen im Pool nicht beeinträchtigen (da momentan keiner arbeitet, ist es auch ruhig). Anschließend trinken wir auf unserer Veranda einen Kaffee. Ich rette drei älteren Frauen vom Nachbarbungalow vermutlich das Abendessen, indem ich die Meerkatzen vertreibe, die sich am auf der Veranda stehenden Kühlschrank zu schaffen machen. Die Meerkatzen sind hier wirklich eine Plage.
Anschließend fahren wir zum Lake Panic.
african darter
Braunkopfliest
Hammerkopf
Zum Abschluss fahren wir noch die H 1 hinterm Camp in östlicher Richtung bis zur Brücke.
Da wir kein Grillbesteck haben, besorge ich bei den Nachbarsdamen eine Grillzange. Außerdem vermissen wir Geschirrhandtücher und Spüli, was wir unserer Meinung nach letztes Jahr vorgefunden haben. Gut, dass wir das dabei haben. Nach dem Essen gehen wir bald rein, denn die Atmosphäre reizt uns nicht noch lange am Feuer zu sitzen. So kuscheln wir uns ins Bett und lesen noch ein Weilchen.
Teil 3121. Nov. 2014
Morgentliche Pirschfahrt von Skukuza Die Nacht war ruhig, zu ruhig: wir haben das Hippogrunzen und das Heulen der Hyänen vermisst. 🙁
Heute wollen wir zum Transportdamm fahren, dort waren wir noch nie.
Alle Tiere scheinen noch zu schlafen, erst nach zwanzig Minuten sehen wir Perlhühner. Nach einer weiteren VIertelstunde erblickt Christian einen Elefanten, der den felsigen Hügel halb erklommen hat. Wir sind beeindruckt, wie er dorthin gekommen ist. Wir beobachten ihn, wie er sich die Äste zum Fressen zurecht legt.
Langsam scheint die Tierwelt zu erwachen:
Nebelschwaden wabern noch über den Transportdamm. Es sind reichlich Löwenspuren vorhanden, aber keine Löwen.
Neben Nilgänsen, Waffenkiebitze und Flusspferden, die aber zum Fotografieren zu weit weg sind, zeigt sich ein Graulärmvogel.
Auf der Rückfahrt schlängelt sich eine Ringelnatter über den Weg. Ansonsten ist es ruhig, Impalas sehen wir erst kurz bevor wir im Camp zurück sind.
Obwohl es noch weit vor 10:00 h ist, werkelt das Zimmermädchen schon in unserem Bungalow herum, das nervt besonders Christian. Wir packen ein und frühstücken auf der Terrasse. Punkt 10:00 h passieren wir das Gate.
Teil 3222. Nov. 2014
Skukuza- Biyamiti Für die Fahrt nach Biyamiti habe ich mir die landschaftlich schöne Strecke entlang der S 114 ausgesucht. Leider ist die Strecke etwas "bumpy" und Christian deswegen maulig. Insgeheim gebe ich ihm zwar recht, aber da er das auch anders äußern können, zicken wir uns beide etwas an. 😈
Renosterkoppies
Breitmaulnashorn mit Kind
An einer Furt steht ein Elefant, bis wir jedoch einen Blick auf ihn werfen können, müssen wir eine Weile warten, da ein Gamefahrzeug vor uns ist. Der Eli trollt sich.
Am Wehr ist die Fahrbahn etwas unterspült, aber selbst unser Toyota Ethios packt es.
Jetzt sind es nur noch18 km auf der S 139 bis zum Restcamp. Sie ist noch schlechter als die S114, so dass ich sofort weiß, dass wir in diese Richtung nicht mehr fahren können, wenn ich nicht Christians Unmut auf mich ziehen will. 😵
Aussichtspunkt
Ganz unerwartet kreuzt ein Honigdachs unseren Weg. Leider ist er so schnell wieder weg wie er aufgetaucht ist, dass wir kein Foto machen können. 🙁
Christian stellt eine Tränke hin, aber leider traut sich nur ein Natal Frankolin heran:
Ob wir uns am Spätnachmittag noch zu einem Gamedrive aufraffen können, lest ihr im nächsten Teil.
Teil 3326. Nov. 2014
1. Drive von Biyamiti Natürlich können wir (oder liegt es mehr an mir 😗 ) es nicht lassen, und starten am Nachmittag noch einmal zu einer knapp zweistündigem Fahrt. Um es vorweg zu nehmen, wir hätten nichts Wesentliches verpasst, schön war es aber doch.
Erst beim Aussuchen der Fotos für den Bericht wird mir bewusst, wie viele Warane wir dieses Mal gesehen haben:
Später noch ein zweiter Prachtbursche: 😉 (oder ist es derselbe, einmal auf dem Hin- und dann auf dem Rückweg 😕 )
Am Biyamiti können wir den Blick auf die Bienenfresser in der Steilwand werfen, leider nur aus einiger Entfernung, und das Licht ist auch nicht mehr optimal.
Wir fahren bis zur Brücke über den Bume River (?) an der S 108, dann geht es wieder heimwärts.
Zum Abschluss sehen wir noch eine Mangustenfamilie.
Heute grillen wir unsere Reste: Zucchini, Paprika, Süßkartoffeln, Fleisch, Kartoffeln Am Feuer ist es angenehm warm. Es ist recht hell, obwohl kein Vollmond ist. Von den Tieren hören wir nichts, wir sehen nur die Augen einer Ginsterkatze leuchten. Nicht allzu spät, sinken wir in Morpheus Arme. Die Tagesdecke würde sich auch schön bei uns zu Hause machen 😄
Noch ein voller Tag im Krüger, dann habt ihr es geschafft 😎
Teil 3427. Nov. 2014
Biyamiti Die Nacht ist ruhig gewesen. Keine tierische Geräuschkulisse, schade denn hier hatten wir damit gerechnet. 🙁 Der Nebel hängt noch in den Bäumen und über dem Fluss.
Als wir um 6:10 Uhr losfahren, sind wir irritiert, dass das Tor noch geschlossen ist. Aber das Vorhängeschloss ist nicht abgeschlossen, so können wir ungehindert unseren gamedrive starten.
Der Sonnenaufgang ist schön,
noch schöner wird er allerdings, als dieser Bursche hier auf der Bildfläche erscheint.
Er ist nicht allein
Wir nehmen die S 25:
Ziel ist das Crocodile Camp,
wo wir einen kurzen Boxenstopp machen 😉 und noch etwas einkaufen.
Ich muss jetzt leider eine kleine Zwangspause einlegen, hoffe aber, dass ich euch nachher hier für die Weiterfahrt abholen kann 😉
Teil 3527. Nov. 2014
Biyamiti-Fortsetzung Mit Blick auf den Gezantfombi Damm trinken wir unseren Kaffee.
Es gab wohl heute schon eine kleine Schlammpackung 😄
Wir biegen auf die S 28 ab.
Heute wird es ein Nashorn-Tag
Was gibt es da zu sehen?
Senegalkiebitz-african wattled lapwing - ist uns das erste Mal bewusst aufgefallen
schon wieder ein Nashorn
Über die S 137 und die S 130 fahren wir zur Hauptstraße und von dort nach Biyamiti zurück.
Entweder hat der Sturm hier sehr gewütet oder die Elefanten. Wir vermuten letzteres, auch wenn sich keine blicken lassen.
Crocodile River
Damit ihr nicht denkt, wir hätten heute keine Elefanten gesehen (ganz im Gegenteil, wir hatten mehrere) hier die einzige Eliaufnahme 🤩 -nicht besonders gute 🙁
WIr sind noch etwas unschlüssig, ob wir einen Sunsetdrive buchen. Ich habe mich bereits dazu entschlossen, Christian ist noch unsicher. Ob ich ihn überreden kann, erfahrt ihr im nächsten Teil.
Teil 3629. Nov. 2014
Sunsetdrive Wir laufen den schmalen Weg am Zaun entlang, aber außer einer Meerkatze, die Ausschau hält, ob sich etwas stibitzen lässt, scheint der Rest Siesta zu machen:
Christian stimmt nach kurzem Überlegen zu, dass wir den Sunsetdrive buchen und sei's nur, damit er nicht selbst fahren muss 😛
Um 17:00 h soll es losgehen, wie vereinbart, sind wir eine viertel Stunde vorher da. Simon ist unser Guide. Wir müssen noch auf ein anderes Pärchen warten, das eben erst angekommen ist. Ich frage Simon, ob er Einzelheiten zu dem Unfall mit dem Polizeiauto weiß, und so erfahren wir, dass die Polizisten mit einem Büffel kollidiert sind. Alle haben es wohl gut überstanden. Wir holen schließlich das andere Pärchen (Holländer) ab und dann geht es mit ca. 20 Minuten Verspätung los. Simon fährt mit uns zur H4-2, in der Hoffnung, dass hier Löwen auf der Straße liegen, leider vergeblich. Auch ein anderes gamedrive-Fahrzeug (vermutlich von Lower Sabie) ist erfolglos. Dennoch gefällt uns die Tour , denn Simon erzählt uns viel Wissenswertes. Dank seiner Eselsbrücke merke ich mir auch, dass bei den Spitzmaulnashörnern (black rhino) das Muttertier vorweg läuft und bei den Breitmaulnashörnern (white rhino) umgekehrt (das ist wie bei den schwarzen Frauen, die ihre Kinder auf dem Rücken tragen bzw. die weißen Frauen schieben ihr Kind im Kinderwagen vor sich her).
Wir sehen insgesamt neun Nashörner, Giraffen, viele Impalas, eine einzelne Hyäne, die verletzt ist sowie später drei Hyänen.
Über die Sichtung von zwei Stachelschweinen freuen wir uns besonders. Leider beherrsche ich meine Lumix noch nicht unter schlechten Lichtverhältnissen, daher gibt es noch nicht einmal ein Beweisfoto 😵
Wir sehen auch viele Buschbabys, bzw. die leuchtenden Augen. Gegen 20:30 h werden wir von Simon durchgefroren, aber hochzufrieden an unserem Bungalow abgesetzt. Wir machen uns noch Nudeln, dann geht es aber ziemlich schnell rein ins Warme.
Teil 3703. Dez. 2014
Biyamiti – Flughafen JBH und Heimflug Heute werden wir um 04:45 Uhr mit Hyänengeheul geweckt. 🙂 Wir schwingen uns etwas bedrückt aus dem Bett, denn heute fliegen wir nach Hause. Wir packen den Rest, machen uns Toaste für unterwegs und laden das Gepäck ins Auto ein.
Wir wollen den Krüger NP über das Malelane Gate verlassen und haben als Route die S 25 (westliche Richtung) ins Auge gefasst, je nachdem, wie wir im Zeitplan liegen, wollen wir am Picknickplatz Afsaal frühstücken. Aber es kommt anders. 😵
Der letzte Sonnenaufgang für uns in SA *seufz*
white-backed vulture
Christian imitiert die Geräusche, die uns Simon gestern vorgemacht hat, und bringt ein Nashorn zum Aufstehen.
Dann haben sie genug von uns und verziehen sich. Auch eine Zwergmanguste verschwindet lieber im Gras, als sich für ein Foto zur Verfügung zu stellen. Egal, denke ich mir, wir kommen gleich zum Gardenia Hide, da werden wir bestimmt ein paar schöne Aufnahmen machen können. Aber zu früh gefreut:
Hier müssen wir umdrehen, da der Absatz zur Furt zu groß ist. Selbst für einen SUV wäre es zu groß gewesen. Leider gibt mir Christian keine Gelegenheit für ein richtiges "Beweisfoto", denn schnell wendet er. Wir machen eine entgegenkommende Autofahrerin darauf aufmerksam, dass der Weg unpassierbar ist.
Dennoch haben wir noch ein paar nette letzte Sichtungen:
Der letzter Elefant. 🙁
Er ist beim Frühstück, und wir lassen uns von ihm animieren, ihm gleich zu tun. Christian schickt ein kleines Dankgebet zum Himmel, dass wir noch einen Elefanten gesehen haben 😄 (2011 ist er an einem Elefanten ohne Anzuhalten weitergefahren, da ich angeblich diesen nicht beachtet hätte. Dabei hatte ich nur meine Notizen für den Reisebericht gemacht. Danach hatte er für ein paar Stunden eine schwer enttäuschte und gefrustete Ehefrau als Beifahrerin. Seitdem ist er sehr darauf bedacht, dass ich gerade bei der vermutlich letzten Elefantensichtung genug Zeit habe)
Um 10:15 Uhr verlassen wir den Krüger NP, wehmütig, da wir nicht wissen, wann es uns das nächste Mal hierher verschlägt (so wie es momentan aussieht, wird es zum Jahreswechsel 2015/6 sein 😁 ).
Trotz des trüben Anblicks fällt uns der Abschied schwer.
Ich übernehme das Steuer, bei der uns schon im Vorfeld angekündigten Baustelle haben wir Glück: wir benötigen nur 10 Minuten.
Auf der Fahrt zum Flughafen tanken wir, und Christianübernimmt wieder. Um 15:30 h erreichen wir die Tankstelle am Flughafen und geben anschließend das Auto ab. Rund 2.940 km sind wir gefahren. Die Zeit bis zum Abflug um 19:15 h vertreiben wir uns, indem wir eine kleine Stärkung zu uns nehmen und noch etwas herumbummeln. Der Rückflug über Frankfurt und der anschließende Weiterflug verläuft unspektakulär und wir landen am nächsten Morgen pünktlich um 08:25 h in Berlin. Wieder ist ein schöner Urlaub zu Ende, aber wir kommen bald wieder. 😁
Vielen Dank an alle stillen Mitleser, Danke-Button-Drücker und vor allem an die Kommentarschreiber, denn obwohl das Bericht schreiben sehr viel Spaß macht, da man die Reise noch mal erlebt, braucht es doch ab und zu ein bisschen Motivation zum Weiterschreiben. 😎
Teil 3811. Dez. 2014
Ich habe noch drei kurze Filmchen vom Krüger zusammengestellt, leider ohne Musikuntermalung ( ich verfüge über keine gemafreie Musik), teilweise jedoch mit Originalton. Die beiden anderen Filme folgen am Wochenende, das Hochladen dauert leider ganh schön lange 😵 Hoffe, es gefällt euch trotzdem. Hier der Film mit Eindrücken aus dem Norden vom Krüger (Pafuri/Punda Maria - Shingwedzi):
Hallo Nane, „bewegte“ Bilder und die Originalgeräusche spiegeln für uns die Eindrücke meist noch besser wieder als Fotos. Daher nehmen wir die Mehrarbeit (zusammenschneiden, vertonen etc) notgedrungen in Kauf. Anfangs macht es sehr viel Spaß, den Urlaub auf diese Weise noch mal nachzuerleben, aber wenn sich das Projekt zu sehr zieht, dann … 🤩
Sobald der zweite Teil bei Youtube hochgeladen ist, stelle ich ihn ein und am Samstag gibt es dann den dritten (und letzten) Teil.
LG Chrissie
Teil 4012. Dez. 2014
So, hier ist nun der Kurzfilm Krüger Zentral ( Olifants / Satara)