Wie schon bei meiner Neuanmeldung in der Mitgliederrubrik angekündigt, folgt nun mein Reisebericht. Ich wünsche Euch viel Spaß dabei.
Am 15.05.2014 landeten wir zum dritten Mal in Windhoek um dieses Mal für 32 Tage eine Reise durch Namibia zu unternehmen.. An Orte zu fahren, die wir schon kannten und um Landschaften kennen zu lernen von denen wir gehört haben und schon lange träumten. Nach einem kurzen Stop im Supermarkt für die täglich benötigten Getränke und einem Kauf eines 20 Liter Reservekanisters für das Kaokoveld fuhren wir in die Bagatelle Kalahari Lodge und verbrachten oben auf der Düne unseren ersten Nachmittag
Teil 211. Juli 2014
Hallo, da ich weis, dass im Forum auch die Fotos nicht zu kurz kommen dürfen, werde ich jede Menge davon einstellen. Als Neuling weis man aber nie wieviele genug sind und wann es zuviel wird. LG Tinochika
16.05.14 Intu Afrika Lodge Nach dem Frühstück, einer kleinen Tour durch die Dünen fuhren wir in die Intu Afrika Lodge um dort unseren zweiten Tag zu verbringen. Normalerweise fährt man erst in diese Lodge, wir mussten aber am ersten Tag in die Bagatelle fahren, denn leider waren für den zweiten Tag die Bungalows auf den Dünen ausgebucht. Auch in dieser Lodge waren wir nach 2010 zum zweiten Mal. Man findet hier tolle Motive zum fotografieren und kann richtig ankommen. Unser Zimmer
Man geht nur ein paar Schritte und schon lassen sich schöne Motive finden
Teil 311. Juli 2014
Ich habe gerade nicht daran gedacht, die nächstern Fotos hochzuladen, hier sind sie Grüße Tinochika
Teil 411. Juli 2014
Als wir gerade beim fotografieren waren, ist ein Gnu gekommen. Verbeugte sich vor uns, machte eine Rolle und ist genauso schnell, wie es gekommen ist wieder verschwunden.
Gruß Tinochika
Teil 511. Juli 2014
Nach einem guten Frühstück fuhren wir nach Keetmanshoop. Dort wohnten wir im Central Hotel. Wie schon 2010 besuchten wir nochmals den Köcherbaumwald auf der Farm Gariganus. Allerdings blieben wir diesmal noch nach Sonnenuntergang dort um Fotos im genialen Licht der blauen Stunde zu machen.
@Bele,@Rolf vielen Dank für das Kompliment. @pleuro die ganze Szene dauerte nicht mal eine Minute und dann war das Gnu auch schon wieder weg.
Gruß Tinochika
Teil 612. Juli 2014
18.05. bis 20.05.14 Nest Hotel Lüderitz
An diesem und am nächsten Tag holten uns die Wolken ein, am Morgen in Keetmannshoop schien die Sonne und am Nachmittag zog sich der Himmel in der Nähe von Lüderitz immer mehr zu, die Temperatur ging nach unten und wir dachten jetzt kommen wir ans Ende der Welt. Unseren ersten Stop auf der Fahrt nach Lüderitz legten wir bei den Wildpferden von Garub ein. Hier hatten wir noch Sonnenschein.
alter Bahnhof
Auf dem Weg nach Lüderitz sahen wir schon das Unheil kommen. Die Sonne verschwand im Küstennebel und die Klimaanlage kühlte nicht mehr, sondern wurde warm.
Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, fuhren wir zum Diaz Point, in der Hoffnung, dass hier das Wetter besser ist. Leider war das Wetter hier auch nicht anders als in Lüderitz, naß und kalt.
Teil 712. Juli 2014
Am nächsten Morgen fuhren wir nach dem Frühstück, Lüderitz lag noch immer im Nebel, nach Kollmannskuppe. Rechtzeitig zu unserer Besichtigungstour verzogen sich die Wolken und wir konnten bei Sonnenschein und blauem Himmel die Diamantengräberstadt besichtigen.
Die Toilette vom Krankenhaus
Am Nachmittag schien auch für uns, in Lüderitz und am Diaz Point, wieder die Sonne
Teil 812. Juli 2014
20.05. bis 22.05.14 Farm Kanaan
Wir durften zwei spannende Tage mit Hermi verbringen, er zeigte uns tagsüber seine Dünen und erzählte uns am Abend von seinen Ängsten und Hoffnungen für die Zukunft und dass einige Mitglieder aus dem Forum gute Freunde von ihm geworden sind.
Auf dem Weg Richtung D707 mit den Tirasbergen im Hintergrund
die Käufer der Farm Kanaan verabschieden sich gerade
die erste Fahrt am Abend mit Hermi auf seinem Land
Teil 913. Juli 2014
Noch am ersten Abend haben wir eine Sundowner-Fahrt unternommen. Als Snack wurde selbstgemachtes Biltong gereicht, super gut und lecker. Hermi wollte das Rezept aber nicht verraten.
LG Hartwig
Teil 1016. Juli 2014
Liebe Fomis, erstmal ein herzliches Dankeschön an alle Danke-Button Drücker.
Die nächsten Fotos sind alle während der Dünenfahrten auf Kanaan aufgenommen.
Liebe Grüße Hartwig
Teil 1116. Juli 2014
@Topobär
ich fotografiere mit JPG und RAW. Die Fotos die ich bis jetzt eingestellt habe sind alles JPG Aufnahmen wie sie aus der Kamera gekommen sind. Ich erhöhe höchstens bei manchen Fotos ganz leicht den Kontrast, denn ich will die Bilder nicht verfremden. Filter oder sonst irgendetwas verwende ich nicht. Die bisherigen Fotos, außer Kolmanskuppe, entstanden ganz früh am Morgen und spät abends. Dieses einmalige Licht liebe ich so an Namibia.
@Black Lion
an das Einstellen der Reiseroute habe ich gar nicht gedacht. Ich kann Dir aber mal unseren Reiseablauf kurz beschreiben. Von Windhoek sind wir Richtung Mariental gefahren, über Keetmanshoop nach Lüderitz. Danach in den Namib Rand Nature Reserve und Sesriem. Weiter nach Swakopmund und in den Skeleton Coast Park. Von dort ins Kaokoveld ( D3707 ) und über Orupembe nach Epupa Falls. Danach in den Etosha Nationalpark und über Otjiwarongo zurück nach Windhoek.
LG Hartwig
Teil 1218. Juli 2014
22.05.14 Greenfire Dessert Lodge ehemalige Drifters Dessert Lodge Als Zwischenstopp bestens geeignet, bevor es nach dem Höhepunkt von Kanaan weitergeht.
23.05. bis 26.05.14 Wolwedans Dune Lodge Die Seele baumeln lassen, Zeit zum genießen.
Diese vier Tage habe ich zusammengelegt. Die Fahrzeiten waren nicht allzu groß zwischen beiden Lodges, wir haben uns ausgeruht und während unserem Aufenthalt in Wolwedans mit einem Guide Ausflüge im Namib Rand Naturreservat unternommen.
Teil 1318. Juli 2014
Ich will heute noch den nächsten Tag einsetzen. Die Fotos von den letzten Tagen und auch die Fotos von den übernächsten Tagen sind doch sehr von der Namib geprägt.
LG Hartwig
26.05.14 Hammerstein Lodge Ein Wiedersehen mit Lisa, wie groß war die Freude sie zu sehen. Leider beruhte dies nicht auf Gegenseitigkeit. Ein Fauchen und Brüllen rief uns wieder ins Gedächtnis , dass Lisa doch ein wildes Tier ist und sie nichts von Sentimentalitäten hält. Die Hammerstein Lodge hat noch Luchse und Geparden, man kann in das Gehege, mit einem Guide, gehen und diese Tiere aus nächster Nähe fotografieren.
Teil 1419. Juli 2014
27.05.14 Ballonfahrt
Um 04:00h klingelte der Wecker und wir machten uns langsam von Hammerstein aus auf den Weg zum Treffpunkt für unsere Ballonfahrt über Sossusvlei. Welch ein Erlebnis diese Ballonfahrt war, läßt sich kaum beschreiben. Der Wind wehte in perfekter Richtung und im ersten Licht der aufgehenden Sonne starteten wir zur Fahrt über die Dünen.
Vorbereitung zum "Baumwipfel" touching
Teil 1519. Juli 2014
die Fahrt geht weiter
Vorbereitung zum "Dünen" touching
und berührt
Teil 1619. Juli 2014
die Fahrt neigt sich langsam dem Ende zu. Eine Stunde geht halt schnell vorbei. Wir hatten den perfekten Wind, der uns direkt über die Dünen vom Sossusvlei getragen hat.
LG Hartwig
Teil 1720. Juli 2014
@nane, @Dagmar Diese Ballonfahrt werde ich beim nächsten Namibiaurlaub auf jeden Fall wiederholen. Ein Unsicherheitsfaktor ist zwar der Wind, aber mit etwas Glück wird' s schon was.
@Black Lion Lisa war in früheren Jahren ein handzahmer Leopard. Ihr Herrchen war regelmäßig im Gehege und "spielte" mit ihr. Aus welchen Gründen auch immer, ist er nicht mehr ins Gehege gegangen. Es traut sich heute auch niemand mehr hinein. 2010 waren wir zum ersten Mal bei Lisa. Mittlerweile ist sie schon eine alte "Dame" von ca. 15 Jahren. In Hammerstein waren die Führungen schon immer nur in den Gehegen von den Luchsen und Geparden. Man mag dazu stehen wie man will, Hammerstein ist für uns immer eine Übernachtung wert sein. Die Zimmer sind schön, das Essen ist gut und das Preis- Leistungsverhältnis stimmt.
@Andreas und Black Lion vielleicht ist es in meinem Bericht falsch rübergekommen, wir haben die Ballonfahrt schon zu Hause in unserem Reisebüro gebucht. Von Hammerstein aus sind wir ca. 50 km zu unserem Treffpunkt ( Hotel Mirage ) gefahren und dort von einem Fahrer von Namib Sky Balloon Safaris zum Startpunkt der Ballonfahrt abgeholt worden. Was der Transfer und die Ballonfahrt von Wolwedans aus kosten ist mir nicht bekannt. Wir haben hier in Deutschland Euro 350,-- bezahlt. Wir werden auf jeden Fall diese Fahrt bei unserer nächsten Reise nach Namibia wiederholen und in unserem Reisebüro buchen, denn es hat alles gut geklappt.
LG Hartwig
Teil 1826. Juli 2014
Ich Danke Euch für die positive Resonanz zu meinem Reisebericht und unseren Fotos. Und weiter geht's.
LG Hartwig
27.05. bis 29.05.14 Sossus Dune Lodge
Nach unserer Ballonfahrt am Vormittag fuhren wir zum Namib Naukluft Park, bezogen unser Zimmer in der Sossus Dune Lodge und nutzten die Mittagszeit um unsere Fotos auf dem i-pad zu sichern, die Kamera vom Staub zu reinigen und überhaupt einmal auf die Ausbeute zu schauen 🙂. Am Nachmittag hielt uns nichts mehr, wir mussten ins " Vlei". Mal sehen, gab es viel Regen ? steht noch Wasser dort ?, diesmal sind wir ja kurz nach der Regenzeit gefahren. Dort angekommen, es war eigentlich schon zu spät, waren wir etwas enttäuscht. Im September 2011 war mehr Wasser hier als jetzt im Mai. Das Licht war auch nicht mehr so toll und daher fuhren wir auch gleich wieder zurück... ok, ein paar Fotos waren dennoch drin.
Teil 1927. Juli 2014
28.05.14
Früh am nächsten Morgen um 05:00h ging es dann wieder los. 60 km in der Dunkelheit sind auf der Teerstrasse bis zur Einfahrt ins Vlei kein Problem. Auch schafften wir es im ersten Gang die anschießende Tiefsandstrecke leicht zu fahren. Auf unseren Hilux konnten wir uns verlassen. Ich mochte "mein Auto" immer mehr 🙂 Wer träumt nicht einmal davon im riesigen Sandkasten herumzukurven.
Danach trennte sich Ingrids und mein Weg. Sie wollte ins menschenleere Dead Vlei gehen um dort in der aufgehenden Sonne zu fotografieren. Auf mich wartet Big Daddy. Völlig untrainiert und mit 10 Kilo Gepäck auf dem Rücken geht es los.
Schon ein Jahr vorher erzählte ich jedem der es hören wollte und jedem der sich nicht dafür interessierte, dass ich auf Big Daddy gehen würde. Jetzt gab es kein zurück mehr. Schon nach wenigen Metern verfluchte ich meine Entscheidung, die Oberschenkel fingen an zu Schmerzen, das Herz fing an zu rasen und ich fragte mich die nächsten zwei Stunden muss das sein.
Teil 2027. Juli 2014
gefühlte Stunden später...
Ja, es musste sein..... und ich habe es geschafft !!!
Teil 2127. Juli 2014
Später erzählte mir Ingrid, dass es ein einmaliges, ja gar mystisches Erlebnis war, dort etwa eine Stunde in völliger Einsamkeit zu verbringen.
Teil 2201. Aug. 2014
Erst mal ein Dankeschön an alle Button Drücker und Leser.
@Bella
Danke für das Kompliment, habe ich gleich an Ingrid weitergeleitet
@take-off
Sesriem läßt sich doch wunderbar mit dem Norden kombinieren und auch wenn eine Ballonfahrt so teuer ist, könnten wir diese sofort wieder machen.
LG Hartwig
Teil 2301. Aug. 2014
29.05. bis 31.05.14 Swakopmund, Sam's Giardino
Früh am Morgen fuhren wir los. Leider mit einer kurzen Verzögerung. Eigentlich wollten wir noch vor Sonnenaufgang starten, aber als wir unsere bestellten Frühstückspakete abholen wollten, waren diese nicht mehr da. Andere hungrigen Gäste müssen sie wohl mitgenommen haben, weil sie es versäumt hatten am Abend zuvor welche zu bestellen. Was sich zuerst als sehr ärgerlich herausstellte, erwies sich im Nachhinein als Segen, denn so lernten wir an diesem Morgen Luide kennen. Sie arbeitet in der Dune Lodge und hatte Frühschicht. Nach meinem lauten Ausruf: "someone has stolen my breakfast" lachten wir alle herzlich. Luide kümmerte sich sofort darum für uns neue Frühstückspakete in der Küche zu bestellen.
Nach ein Paar Tassen Kaffee und einer kurzen Unterhaltung mit ihr ging die Zeit schnell herum und wir bekamen unsere Frühstückspakete. In Swakopmund sollte sich die Unterhaltung mit Luide als wertvoll erweisen, denn ich hatte in der Lodge meine Taschenlampe vergessen und erst zwei Tage später ist mir dies aufgefallen. Dazu später noch mehr.
Am Ausgang vom Nationalpark kauften wir im Office noch ein Permit für den ganzen Tag. Wir hatten schließlich vor auch abseits der Hauptstraßen zu fahren. Wir programmierten unser Navi mit Ziel Rock Arch und fuhren los. ( Auf unserer Reise haben wir aber festgestellt, dass man sich keinesfalls nur auf das Navi verlassen darf, sondern auch eine Landkarte dabei haben muß um immer zu wissen, dass man sich auf dem richtigen Weg befindet ).
In Solitäre haben wir gestoppt und unsere erste Pause eingelegt.
Unseren Apfelkuchen haben wir unter Aufsicht von Moose gegessen. Die Qualität hat sich nicht verändert, obwohl er nicht mehr unter uns weilt.
Teil 2401. Aug. 2014
Landschaft am Kuiseb Pass
Vorbei an der Blutkuppe und über Rock Arch fuhren wir nach Swakopmund. Dieser Umweg ist sehr zeitintensiv, lohnt sich aber, denn die Umgebung der Blutkuppe und Rock Arch ist landschaftlich sehr schön. Auf dem Weg nach Swakopmund zog sich der Himmel immer mehr zu und die Stadt empfing uns ähnlich wie Lüderitz im Nebel, der durch die letzten Sonnenstrahlen noch lichtdurchflutet war.
Teil 2503. Aug. 2014
30.05.14
Unser Glück hat uns auch in Swakopmund nicht verlassen. Rechtzeitig zur Sandwich Harbour Tour schien die Sonne mal wieder aus tausend Ecken und kein Wölkchen weit und breit am Himmel, welches unseren Fotos mal ein bißchen Abwechslung gegönnt hätte. Nach einem guten Frühstück sind wir zum Treffpunkt in Walvis Bay gefahren und kurz nach 10:00 h ging die Fahrt mit einem Jeep los. Leider hatten wir trotz geplanter Fahrt bei Ebbe noch einen sehr hohen Wasserstand und so konnten wir nicht bis zum Endziel an der Küste bis Sandwich Harbour fahren. Unser Fahrer Wilhelm sagte, dass das an dem Sturm liegt, der gestern an der Küste herrschte. Hat uns nicht viel ausgemacht, wir erlebten auch so einen schönen Tag. Der kulinarische Höhepunkt bei solchen Touren von Walvis Bay aus ist die übliche Austernschlürferei und andere Leckereien, dazu ein guter Schluck Sekt. Herz was willst Du mehr.
Küstennebel
Teil 2603. Aug. 2014
31.05.14 Terrace Bay
Am frühen Morgen beim Packen stellte ich mit entsetzen fest, dass meine extra für diesen Urlaub gekaufte Taschenlampe mit 200 m Leuchtweite, nicht mehr in meinem Rucksack war. So eine....... Nach kurzem überlegen und beruhigenden Worten von Ingrid fiel es mir siedendheiß ein, sie konnte nur in der Sossus Dune Lodge am Spiegel hängen. Ingrid's Hartnäckigkeit habe ich es zu verdanken, dort einmal anzurufen, ich hatte nach zwei Tagen keine Hoffnung mehr die Lampe jemals wieder zu sehen. Ingrid rief daraufhin in der Sossus Dune Lodge an. Wie der Zufall so will, es meldete sich Luide. Ingrid schilderte kurz die Situation und Luide versprach im Zimmer nachsehen zu lassen. Nach unseren Frühstück bei Sam's riefen wir wie abgesprochen noch einmal bei Luide an, welch ein Glück, dieTaschenlampe wurde gefunden. Luide hatte eine tolle Idee, sie fragte in welchen NWR Lodges wir noch wären, sie würde dann dieTaschenlampe nachschicken. Wir einigten uns auf Okaukuejo wo wir vom 08.06 bis 11.06. sein würden. Zeit war dann genügend vorhanden. Über NWR Windhoek sollte der Transport erfolgen. An dieser Stelle noch mal vielen Dank an Luide. Wir hoffen sie noch einmal bei einer unseren nächsten Reisen wieder zu sehen.
Froh gestimmt machten wir uns anschließend auf den Weg nach Terrace Bay. Doch kaum aus Swakopmund heraus, war die ganze Küste mit Nebel bedeckt. Langsam dämmert uns auch warum dies so ist. Wie schon der Titel meines Berichtes sagt, den Wolken immer zwei Tage voraus, hat dies mit Freunden von uns zu tun. Diese sind dafür bekannt immer Wolken und Sturm im Reisegepäck mit sich zu führen. Als wir schon in Lüderitz waren, sind Sie erst in Frankfurt unter Wolken gestartet. Sie hatten eine ähnliche Tour wie wir geplant. In der Intu Afrika Lodge hatten sie einen fürchterlichen Sturm und auch in Kanaan war der Himmel wolkenverhangen. Manchmal waren sie uns halt so "nah", dass auch wir die Auswirkungen spürten. Meist traf es uns dann in aller Härte in Form von Nebel 😈
In Opuwo trafen wir uns zum letzten Mal auf unserer Tour, der Koffer wurde ihnen nicht geklaut, er war ihnen stetig ein treuer und verlässlicher Begleiter.
Unseren ersten längeren Stop legten wir bei der Robbenkolonie von Cape Cross ein. Ein Gewusel! Robbenbabys und Robbenmütter heulten um die Wette, spielten und stritten miteinander. Welch ein Erlebnis, solche Massen hatten wir noch nie gesehen. Im diffusen Licht des Nebels entstanden für uns einmalige Fotos.
Weiterfahrt zum Skeleton Coast Nationalpark. Nach diesem Erlebnis fiel es uns schwe,r trotz des intensiven "Geruches", von den Robben Abschied zu nehmen. Es lagen aber noch 240km vor uns und wir hofften noch einige Schiffswracks zu sehen, aber.... der Nebel machte uns einen Strich durch die Rechnung.
Teil 2703. Aug. 2014
Am späten Nachmittag kamen wir in Terrace Bay an. Das Wetter war feucht und kalt. Jedoch der Abend entschädigte alles. Das Restaurant mit seinem Ambiente, die Gastfreundschaft der Angestellten, die Stimmung der Gäste und das hervorragende Essen ließen diesen Tag zu einem Erlebnis werden, welches wir nicht missen möchten
...gewöhnungsbedürftig das Zimmer im Charme vergangener Tage
...einmalig das Restaurant
Ich weiß, die Meinungen zum Skeleton Coast Park gehen hier im Forum auseinander. Welche Strecke ist die richtige Strecke. Über die Spitzkuppe oder am Brandberg vorbei. Eine Übernachtung im Erongogebirge oder bei der White Lady. Gleichgültig für welche Route man sich entscheidet um in das Kaokoveld zu kommen, man hat sich für die richtige entschieden! Es gibt ja immer ein nächstes Mal und dann halt eine andere Strecke, ...oder doch nicht?
LG Hartwig
Teil 2809. Aug. 2014
@alle Bevor es weitergeht, Danke an alle denen der Reisebericht gefällt. Am Ende des heutigen Tages kommt noch ein kleines Rätsel.
01.06. bis 03.06.14 Khowarib Lodge
Heute haben wir nur eine kurze Strecke zu fahren. Es sind kaum mehr als 270 km von Terrace Bay zur Khowarib Lodge. Um 08:45h fahren wir los und um 13:45h kommen wir an. Die Landschaft gefällt uns gut und mit jedem Kilometer wird das Wetter besser. Wir sind den Wolken wieder voraus! Für eine so gut ausgebaute und leicht zu fahrende Strecke hört sich die Fahrt verdammt lange an, wenn da nicht die vielen Fotostops wären. 🙂 Ohne diese wären wir bestimmt schon zwei Stunden eher angekommen.
Am Nachmittag haben wir uns auf die Terrasse unseres Bungalows Nr. 9 gesetzt und unser Lieblingsgetränk genossen. Die ganze Zeit hatten wir immer irgend etwas unternommen und dies und jenes besichtigt, heute war der erste Nachmittag unseres Urlaubs, den wir mit Nichtstun ausfüllten.
Dem interessierten Betrachter unserer Fotos dürfte es nicht entgangen sein, um welches Getränk es sich handelt. Schmeckt uns unheimlich gut, gibt es leider nicht in Deutschland zu kaufen, ist auch ein Grund wieder nach Namibia zurückzukehren.
Wer weiß um welches Getränk es sich handelt?
LG Hartwig
Teil 2914. Aug. 2014
02.06.14
Mit ein Grund in diese Gegend zu fahren, war das Treffen auf Wüstenelefanten. Wir reservierten schon vorab eine Tagestour, denn uns schien es zu gefährlich, selbst in den Hoanib zu fahren um diese Tiere zu suchen und zu fotografieren. Schon kurz nach Einfahrt in den Trockenfluß begegnete uns ein Schakal und verschiedene Vögel.
Damit wir diese besser fotografieren konnten, baten wir unseren Fahrer den Motor auszustellen, der dies dann auch bei fast jedem Tier das uns vor die Kamera kam tat. Es dauerte dann auch tatsächlich nicht mehr lange und wir sahen sie zum ersten Mal in unserem Leben, die Wüstenelefanten. Eine Gruppe stand an der Böschung und machte sich über das frische Gras her. In sicherer Entfernung blieben wir stehen und der Motor wurde ausgestellt, damit wir auch hier besser fotografieren konnten.
Wider erwarten und urplötzlich drehte sich die Elefantenkuh in Richtung unseren Wagens. Selbst unser Guide war über dieses Verhalten sehr überrascht. Mit immenser Geschwindigkeit kam die Elefantenkuh in unsere Richtung.
Gerade noch rechtzeitig erkannte unser Fahrer die bedrohliche Situation, startete den Motor und fuhr davon. Über die Situation, wenn der Motor nicht angesprungen wäre, will ich lieber nicht nachdenken. Deshalb, niemals Motor aus bei Elefanten. 😠
Nach diesem Erlebnis trafen wir noch auf eine Gruppe Wüstenelefanten, die mit sich und ihrem Essen beschäftigt waren und sich von uns nicht aus der Ruhe bringen liesen.
Kurz vor der Mittagspause kam uns ein Tourguide mit seiner Gruppe Touristen vom Fort Sesfontein entgegen. Die beiden Fahrer unterhielten sich auf Afrikaans und wir hörten im Gespräch das Wort " Problem- Olifants ". Anstatt nun weiter zu fahren drehte er sich um und fuhr mit seiner Gruppe wieder in Richtung Amspoort zurück. Daraus schließe ich, dass er diesen Elefanten lieber nicht begegnen wollte. Wir hingegen fuhren nach der Mittagspause die gesamte Strecke noch einmal in der Hoffnung diese wilden Elefanten erneut zu sehen. Leider, vielleicht war es aber auch gut, haben wir diese nicht mehr gesehen, sondern "nur" eine Gruppe von friedlichen Wüstenelefanten, Giraffen und einige Oryx.
Kurz nach Sonnenuntergang erreichten wir wohlbehalten und zufrieden unserer Lodge. In unserem Reisegepäck hatten wir nun ein einmalig beeindruckendes Erlebnis mehr von einer herrlichen Landschaft und der Begegnung mit den wirklich noch wilden Wüstenelefanten.
LG Hartwig
Teil 3015. Aug. 2014
Topobär schrieb: Wie schön zu sehen, dass es den beiden Kühen mit ihren Kälbern immer noch gut geht.
Hallo Topobär,
fehlte der Elefantenkuh damals auch schon der Puschel? Dadurch ist ihre Gruppe immer wieder leicht zu erkennen.
LG Hartwig
Teil 3116. Aug. 2014
03.06.14 Orupembe, Etambura Camp
Noch vor Sonnenaufgang fuhren wir um 06:00h Richtung Sesfontein los. Wir tankten dort unseren Hilux noch mal randvoll und mit dem zusätzlichen Reservekanister und zweitem Ersatzrad waren wir bestens für die nächsten zwei Tage gerüstet. Vorbei an Vieherden, die den Weg kreuzten, Siedlungen und einzelnen Gräbern führte uns unser Weg durch eine abwechslungsreiche Natur. Langweilig wird es einem bei dieser Fahrt nicht, denn es gibt herrliche Landschaftseindrücke die von üblen Straßenverhältnissen begleitet werden. In Purros gestaltete sich die Flussdurchquerung etwas schwierig, denn wir mussten uns für Links, Mitte oder Rechts entscheiden. Da in Gefahr und Not der Mittelweg den Tod bringt, haben wir uns für rechts entschieden. Was soll ich sagen, wir fuhren uns prompt im Tiefsand fest. Wir hatten aber Glück, mit Hilfe der Untersetzung und der Differentialsperre gelang es mir rückwärts aus dem Tiefsand heraus zu fahren. Gleich darauf konnten wir einen weiteren Versuch der Flussquerung starten. Dieses Mal wurde der Mittelweg genommen. Wir fuhren auf das Gelände der Okahirongo Elephant Lodge auf der anderen Seite und von dort wieder auf die D3707. Die Landschaft wechselte in karges Steinland, selbst Fliegen gab es dort nicht mehr. Problemlos ging unsere Fahrt langsam weiter und wir erreichten das Etambura Camp noch rechtzeitig zum Sundowner, den wir auf der Terrasse unseres Chalets und zufrieden über den schönen Tag, in der Ruhe einer einmaligen Umgebung, genossen.
Teil 3217. Aug. 2014
Hallo Dagmar,
in Namibia kann man alle paar hundert Meter stehen bleiben um wieder einen neuen Eindruck der Landschaft zu bekommen. Ich habe das Gefühl, dass man in diesem Land ständig am zweifeln ist, ob man die richtige Route herausgesucht hat. Der einzige Trost ist:
Hauptsache man fährt nach Namibia, denn dann macht man alles richtig. 🙂
LG Hartwig
Teil 3317. Aug. 2014
04.06. bis 07.06.14 Epupa Falls
Leider lies es die Planung unserer Urlaubsreise nicht zu, dass wir länger als eine Nacht im Etambura Camp bleiben konnten. Erstaunt und mit großen Augen wurden wir von den Community-Angestellten angesehen, die auf dem Weg zum Arbeitsbeginn waren, als wir das Camp um 06:30h verließen und uns auf den Weg nach Epupa machten. Ich hätte mich an deren Stelle auch gewundert, da kommen welche kurz vor Sonnenuntergang an und bei Sonnenaufgang sind sie schon wieder verschwunden. Ein einfach unverhältnismäßiger kurzer Aufenthalt für solch eine Strecke.
Was wurden wir gewarnt vor dieser Strecke, das schafft ihr nie an einem Tag, Euch geht der Diesel aus, wenn ihr einen Reifenschaden habt, nehmt auf jeden Fall ein zweites Ersatzrad mit. Unsere Freunde ( sie reisen mit den Wolken ), die auch in der Khowariblodge waren und unser gemeinsamer Fahrer Waylon, waren sich alle einig, dass wir diese Strecke niemals an einem Tag schaffen.
Doch der Reihe nach. Wir starteten unsere Fahrt als es hell genug war und wir keine Gefahr liefen, dass der Weg vom Etambura Camp hinunter ins Tal zu gefährlich wurde. Schon unten angekommen begegnete uns eine Ziegenherde, die wir im ersten Sonnenschein fotografieren mußten. Kurz darauf kamen Himbakinder angelaufen, die uns neugierig begrüßten.
Für die 25km vom Etambura Camp bis nach Orupembe benötigten wir zwei Stunden. Knapp eine Stunde für die Fahrt und gut eine Stunde für die Fotostops. Sollten unsere Skeptiker evtl. doch recht gehabt haben?
LG Hartwig
Teil 3421. Aug. 2014
Es ist immer noch der 04.06.14 und wir wollen heute Abend an den Epupa Falls ankommen.
Nach Verteilung einiger Geschenke fuhren wir weiter, immer wieder unterbrochen von Fotostops mit Tieren, Menschen und Landschaft.
Unser erster in freier Natur fotografierter Gepard
Teil 3521. Aug. 2014
Den nächsten längeren Stop legten wir bei einem Himbadorf ein. Ein Sack Maismehl und andere Grundnahrungsmittel wie Öl und Salz, welche wir schon in Swakopmund für den Besuch eines Himbadorfes eingekauft hatten, öffnete uns die Tür und wir durften zum fotografieren der Kinder und Erwachsenen ins Dorf gehen.
Der Chief ist zufrieden mit den Geschenken.
Anschließend setzten wir unsere Fahrt auf der D3707 wieder fort. Die Straße war mal in einem besseren, mal in einem schlechteren Zustand. Wir kamen aber ohne Reifenschaden und noch mit genügend Diesel im Tank um kurz vor 16:00h in Opuwo an. Nach einem kurzen Tankstop setzten wir unsere Fahrt nach Epupa Falls fort und kamen nach 12:00h fahrt in der Epupa Lodge an. Angehalten haben wir an diesem Tag nur für Fotos und kurzen Gesprächen mit anderen Touristen die uns begegnet sind ( drei Autos ). Etwas gegessen und getrunken haben wir während der Fahrt.
Teil 3622. Aug. 2014
Hallo Dagmar,
ich kenne mich mit den Mietbedingungen bei den namibianischen Autovermietern nicht aus, weil ich bis jetzt immer über die deutschen Reiseveranstalter die Mietwagen von Europcar und Co gebucht habe. Der größte deutsche Reisekonzern bietet die Autos und Pick Up's von Europcar an. In den Bestimmungen steht:
Das Fahren auf unbefestigten Straßen ist nur mit Allradfahrzeugen 4x4 gestattet. Off road-Fahrten sind nicht erlaubt.
Generell gilt immer, das Fahren auf allen Straßen, die auf Landkarte ersichtlich sind und regelmäßig gewartet werden, ist erlaubt und versichert.
Die D3707 ist auf der Landkarte zu sehen, also ist es auch erlaubt dort zu fahren. Hinzu kommt noch, dass in den Mietbedingungen der 4x4 nicht steht, dass Nachtfahrten verboten sind. Dieses Verbot habe ich bei nationalen Autoverleihern schon gelesen, aber auch bei KEA und Britz.
Wir sind die letzten 15 Minuten nach Epupa Falls bei Dunkelheit gefahren. Wenn man weiß, dass man versichert ist, läßt es sich ruhig fahren. 🙂
Zum Himbadorf:
Mit ein Grund in das Kaokoveld zu fahren war ein Besuch eines Himbadorfes, wo noch wirklich Menschen wohnen, leben und arbeiten. Man bleibt einfach bei einem Dorf stehen, steigt aus dem Auto und wartet was passiert. Es dauert dann nicht lange bis eine Gruppe von jungen Männern kommt und die Unterhaltung beginnt. Im Hintergrund steht schon der Chief und beobachtet erst einmal. Mit Hand und Fuß und mehr oder weniger englisch gehen wir offen auf die Menschen zu und ein Lächeln öffnet meist schon die Tür. Hinzu kommen noch kleine Geschenke des täglichen Nahrungsbedarfes wie Mehl, Öl und Salz und evtl. Tabak für den Dorf-Chef. Ist er zufrieden mit den Geschenken und unserem Erscheinungsbild gibt er das o.k. zum Besuch seines Dorfes.
Man kann dann ins Dorf gehen und fotografieren, dort muß man aber noch ein paar Dinge wie Armreifen und Perlenketten von den Frauen abkaufen. Es ist halt nichts umsonst. 🙂
LG Hartwig
Teil 3723. Aug. 2014
Hallo Wolke17
Danke für Dein Lob, es freut mich sehr, dass ich Dich begeistern konnte und auch dass Du Dich im Forum angemeldet hast. Laut Tracks4Afrika fährt man die Strecke Windhoek Flughafen - Kanaan in 8,5 Stunden. Da Du zum ersten Mal nach Namibia fährst, würde ich Dir davon abraten nach einem so langen Flug diese Strecke zu fahren und evtl. in der Kalahari, bei Kalkrand, eine erste Übernachtung einplanen. Für die Fahrt Khowarib - Orupembe- Opuwo solltest Du mindestens 4 Nächte einplanen, besser wären 5 Nächte. Khowarib 2 Nächte und von dort eine Wüstenelefantentour, Orupembe besser sind dort auch 2 Nächte, weil die Fahrt anstrengend ist. Wenn es nicht anders geht halt nur eine Nacht. Haben wir auch so gemacht. Opuwo 1 Nacht. Die Fahrt ist zwar auch super anstrengend, aber manchmal geht es halt nicht anders.
Grundsätzlich sollte man aber sagen, dass 5 Nächte für diese Tour besser sind, weil man dann eine Nacht als Puffer hat. Falls man Probleme mit dem Auto bekommt und irgendwo in diesem nirgendwo von Kaokoveld stehen bleibt, wirft das nicht die ganze Tour durcheinander bis Hilfe eintrifft. Wenn Du nähere Informationen möchtest, sende mir eine private Nachricht an Tinochika oder an folgende Email: linycat@gmx.de
LG Hartwig
Teil 3825. Aug. 2014
05.06.14
Den heutigen Tag ließen wir etwas ruhiger angehen. Nach dem Frühstück fuhren wir kurz zu den Fällen um anschließend den Tag im Camp zu genießen. Den Sonnenuntergang erlebten wir dann auf einem Hügel mit herrlichem Ausblick auf die Fälle.
Morgens im Epupa Camp
Ein gelber Vogel, Brillenvogel. Danke Uwe.
Maskenbülbül
an den Fällen
Teil 3929. Aug. 2014
06.06.14
Am zweiten Tag buchten wir vom Epupa Camp aus einen Besuch eines traditionellen Himbadorf, welches extra zu diesem Zweck von jungen Himbafrauen und Kindern aus der Umgebung zum Leben erweckt wurde. An dieser Art von Dörfern ist natürlich nicht viel echt oder traditionell. Wer allerdings schöne Fotos von dem Volk der Himbas machen will kann es dort zwanglos tun.
Teil 4031. Aug. 2014
07.06.14 Dolomite Camp
Der Weg dorthin ist ohne größere Highlights. Die Straße ist gut ausgebaut, bis Opuwo Schotterpisten und dann Teerstraße. In Opuwo haben wir uns zum letzten Mal mit unseren Freunden getroffen. Sie kamen gerade von der Khowariblodge. In diese Lodge hatten sie noch zum Wolkenkoffer einen Sturmkoffer mitgenommen. Dieser wurde in der Nacht ausgepackt und morgens um 05:00h verließen sie fluchtartig ihre Bungalows um im Hauptgebäude Schutz zu suchen.
Provisorisches Office, ein neues wird gerade gebaut.
Unsere erste Löwin gleich am ersten Abend in Etoscha
Blick von unserem Bungalow auf das Wasserloch
Ein schöner Tag geht im Dolomite Camp zu Ende
Teil 4104. Sept. 2014
08.06. bis 11.06.14 Okaukuejo
Heute sollte ich meine Taschenlampe bekommen, die ich in der Sossus Dune Lodge vergessen hatte. Nach einer kurzweiligen Fahrt, unterbrochen von Fotostops erreichten wir Okaukuejo am Nachmittag. Wir checkten in unseren Bungalow ein und ich fragte anschließend, ob ein Packet für mich abgegeben worden ist. Und tatsächlich, die Taschenlampe hat den weiten Weg von Sesriem über Windhoek nach Okaukuejo zu mir gefunden. Auf NWR kann man sich einfach verlassen.
Wir waren froh über drei Nächte in Okaukuejo bleiben zu können.Vormittags und am späten Nachmittag waren wir unterwegs zu den Wasserstellen in Etosha und die übrige Zeit auf unserem privaten Balkon mit direktem Blick auf das Wasserloch. Wir hatten wirklich Glück mit der Lage unseres Bungalows.
Vogelbaum
Sprokieswoud (Ghost Tree Forest)
Blick auf das Wasserloch von Okaukuejo
Teil 4207. Sept. 2014
09.06.14
Kleine Notiz am Rande meines Berichtes: Bevor unsere ersten Game Drives von Okaukuejo aus beginnen, erzähle ich Euch noch von unserem Negativerlebniss: Selbst mir, dem es niemals in den Sinn gekommen ist, dass es jemals passieren könnte, ist es passiert.
Seit Lüderitz hatte ich Probleme mit meiner Kreditkarte, ich hatte nur noch einmal Geld bekommen und bei jedem weiteren Versuch Bargeld zu ziehen, weigerte sich der Automat mir irgendetwas zu geben. Zum Glück hatte Ingrid ihre Kreditkarte dabei und sie sprang freudestrahlend für mich ein und hat uns für unseren restlichen Urlaub mit Bargeld versorgt. Gerne wollte ich sie von dieser Aufgabe entbinden, doch mehrere Telefonate mit meiner Bank führten zu keinem Ergebnis. Anfang Juni, versuchte ich wieder meine Kreditkarte einzusetzen. Selbst nach dem Monatswechsel habe ich kein Geld bekommen. Daraufhin habe ich nochmal bei meiner Bank angerufen und erfahren, dass trotz neuem Kreditrahmen für Juni kein Geld mehr zur Verfügung stand. Ich ließ sofort meine Karte sperren.
Nach kurzem überlegen, wie kann das sein, sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass schon bei unserer Ankunft am Flughafen meine Karte geknackt wurde. Ich wurde dort, am Geldautomaten, von einem "hilflosen, deutsch sprechendem Urlauber" angesprochen, den ich im Nachhinein als Betrüger betrachte.Er lenkte mich ab, indem er um Hilfe bei der Bedienung des ATM bat, denn er könne kein englisch. Bei dieser Aktion muß es passiert sein. Wahrscheinlich bin ich von mehreren Betrügern umzingelt worden, ohne es zu bemerken.
In Deutschland setzte ich mich mit der Commerzbank in Verbindung, dort konnte ich nachweisen, dass Mißbrauch mit meiner Karte betrieben worden ist und nach ca 14 Tagen erhielt ich mein ganzes Geld zurück.
Unterm Strich blieb für mich ein Verlust von ca 12 Euro für eine neue Kreditkarte und ein kleiner vierstelliger Gewinn von xxxxEuro, weil ich ja mit meiner Kreditkarte in Namibia kein Geld mehr bekam. 🙂
LG Hartwig
Teil 4309. Sept. 2014
09.06.14
Der erste Tag in Okaukuejo beginnt früh morgens mit einer Fahrt nach Olifantsbad über Gemsbokvlakte. Nach dem Frühstück genießen wir den restlichen Tag auf unserem Balkon mit direktem Blick auf das Wasserloch. Am späten Nachmittag sind wir noch mal die gleiche Runde wie am Vormittag gefahren.
LG Hartwig
Teil 4414. Sept. 2014
10.06.14
Auch am zweiten Tag in Okaukuejo sind wir wieder am frühen Morgen nach Gemsbokvlakte gefahren. Dort konnten wir Scharbrackenschakalen beim spielen zuschauen. Den restlichen Tag verbrachten wir in Okaukuejo am Wasserloch.
LG Hartwig
Teil 4514. Sept. 2014
11.06.14
Heute sind wir nach Halali gefahren. Doch bevor es los ging, sind wir noch zu den Erdhörnchen gegangen, die hier in Okaukuejo leben.
LG Hartwig
Um 09:00h starteten wir. Unseren ersten Fotostop haben wir in Nebrowni eingelegt. Wir kamen genau richtig. Ein Löwenpärchen machte sich auf den Weg vom Wasserloch zu ihrem Schlafplatz in den Röhren unter der Straße.
Teil 4619. Sept. 2014
Es ist immer noch der 11.06.14
Nach unserer Löwensichtung sind wir Richtung Halali gefahren. Auf unserem Abstecher nach Salvadora trafen wir auf Zebras und auf einen Weißbürzel-Singhabicht.
LG Hartwig
Teil 4719. Sept. 2014
12.06.14 Halali
Halali ist bekannt, dass diese Gegend Leopardenland ist. Da es uns bei unseren ersten beiden Aufenthalten nicht gelungen ist, diese Tiere in freier Wildbahn zu sehen, sollte es auch in diesem Jahr nicht sein. Bis auf einen Elefanten und ein Nashorn haben wir in Halali kein weiteres Tier der Big Five gesehen. Natürlich haben wir noch viele andere Tiere gesehen und lassen uns auch dort genügend Zeit für einen Fotostop.
LG Hartwig
Teil 4828. Sept. 2014
13.06.14 Frans Indongo Lodge
Unser Urlaub neigt sich langsam dem Ende zu. Heute verlassen wir Etosha und fahren über Okaukuejo und Outjo in die Frans Indongo Lodge. Diese Lodge werden wir wenn möglich immer wieder auf unseren Reisen nach Namibia besuchen. Ein Ort der Ruhe und Erholung mit ausgezeichneter Ausstattung und exzellentem Essen. 2010 waren wir zum ersten Mal hier. Zur Zeit werden die Zimmer renoviert.
14.06.14 Okonjima
Zum Abschluß noch einmal etwas mehr an Luxus.
Da wir bis auf Lisa auf dieser Tour noch keine Leoparden gesehen haben, nahmen wir noch mal an einer geführten Leopardensuchtour teil. Gesehen haben wir ihn, hier der Beweis.
LG Hartwig
Teil 4905. Okt. 2014
15.06.14 Windhoek Husea Kutako Airport
Nach dem Frühstück haben wir die Koffer nochmal richtig gepackt und es ging über Windhoek, mit kurzem Fotostop an der Christuskirche und einem Besuch bei den Himbas der Stadt, zurück zum Flughafen. In unserem Gepäck hatten wir noch einen Sack Maismehl, eine Flasche Öl und unseren Reservekanister, die wir gegen Fotos eintauschten.
Vielen Dank an alle die mitgelesen haben. Die sich an die schöne Zeit in den gleichen Lodges und Gegenden gerne erinnern und an alle die die Sehnsucht nach Namibia in sich haben und ungeduldig auf die Zeit der Rückkehr warten.
Wir werden wieder kommen! Und die lange Wartezeit verkürze ich mir hier im Forum.
Es Grüßt Euch alle herzlich
Hartwig
Teil 5009. Okt. 2014
Making-of der Fotos an take-off
Um gute Portraitaufnahmen zu machen, mußte ich einige Mühen und Anstrengungen in Kauf nehmen, damit diese gelingen.
Zuerst mußte ich mich mit den Begebenheiten des Geländes vertraut machen, mit gleichzeitiger erster Kontaktaufnahme.
Dem Fotomodel gelang es daraufhin zu entspannen und sich zu positionieren.
Die Fotos wurden dabei zeitgleich vom Agenten des Models begutachtet
und für gut befunden.
Ihr seht, es ist total einfach Portraits von Kindern zu machen, mit einem bißchen Einfühlungsvermögen für die Situation und den richtigen Protagonisten gelingt es fast immer. 😄
LG Hartwig
Teil 5103. Dez. 2014
@Armin,
auf Deine Frage zur Lage unseres Bungalows, stelle ich Dir den Lageplan vom Dolomite Camp ein. Wir hatten die Nummer 14 mit guter Sicht auf das Wasserloch.
LG Hartwig
Teil 5205. Dez. 2014
Hallo Susanne,
eine geführte Tour nach Sandwich Harbour war nicht nötig um die Flamingos zu sehen. Wie Armin schon geschrieben hat, findet man die Flamingos zwischen Walvis Bay Waterfront und der Salzfabrik. Wir waren schon in den Monaten Mai und September dort und jedesmal haben wir Flamingos gesehen. Wenn Ihr aber zum fotografieren an dieser Küstenstraße aussteigt und in einer der vielen Parkbuchten parkt, solltet Ihr auf keinen Fall Wertgegenstände sichtbar in Eurem Auto lassen, am besten wäre es, wenn Ihr an diesem Tag überhaupt keine Wertsachen im Auto habt.
Während unserer Tour im Mai haben wir ein österreichisches Ehepaar kennengelernt, die an dieser Küstenstraße geparkt und nur für einen kurzen Moment zum fotografieren das Auto verlassen hatten. Fünf Minuten später war die Scheibe vom Auto mit einem Stein eingeschlagen und beide Rucksäcke gestohlen. Darin befanden sich ihre Pässe, ein iPad, eine Fotoausrüstung und Speicherkarten vom ersten Teil ihres Urlaubs. Sie erzählten, dass sie durch den starken Wind, der dort herrschte nichts gehört hatten. Touristen werden dort beobachtet und die Diebe fahren mit dem eigenen Auto neben das Touristenauto, schlagen die Scheibe ein und ein paar Sekunden später sind sie mit den Wertgegenständen verschwunden. Gerade diese Ecke von Walvis Bay ist bekannt für Überfälle.
Um Deine Frage nach dem Getränk zu beantworten, auf unseren Reisen nach Namibia trinken wir gerne mal einen Old Brown Sherry von Sedgwick's.