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Reisebericht · namibia-forum.ch

So ein langweiliger Urlaub…;-)

von chrissie · 33 Teile

Teil 116. Okt. 2013

- Keine Lebensmittelvergiftung
- Keine lichterloh brennende Gasflasche
- Keine (größeren) „tierische Klauaktionen“
- nur zwei, drei „das-hätte-auch-schief-gehen-können-Situationen
aber dennoch oder gerade deswegen 😉 war es wieder eine schöne und erlebnisreiche Südafrikareise (die obigen Anspielungen versteht, wer u.a. meinen Namibiabericht gelesen hat).

Falls euch der Titel des Reiseberichts nicht abschreckt, nehmt schon mal Platz, gleich folgt noch eine kurze "Einleitung", bevor es dann morgen richtig los geht.

Teil 216. Okt. 2013

Da für uns schon frühzeitig feststand, dass wir den Jahreswechsel 2013/14 in Südafrika verbringen werden, dachten wir, dass es eine gute Gelegenheit wäre, im Frühjahr Costa Rica zu erkunden. Ich habe das Land seit einem guten Jahrzehnt auf der Wunschliste, aber es scheiterte bisher aus unterschiedlichen Gründen an der Umsetzung. Nachdem aber bekannt war, dass Iberia den Zubringerflug von Berlin nach Madrid (von dort geht es dann weiter nach San José) zum Jahresende 2012 einstellt und die anderen Flugverbindungen zeitlich und / oder preislich ungünstig waren 😈 , kam natürlich Südafrika wieder ins Spiel. 😄 Botswana hätte uns auch gereizt, aber da waren wir uns unsicher, ob es im April nicht noch wettermäßige Kapriolen gibt. Schnell standen die „musts“ fest:
- Krüger NP
- Imfolozi
- St. Lucia

Nach kurzer Überlegung folgten dann die restlichen Ziele- Neuland für uns:
- Ndumo Game Reserve
- Tembe Elephant Park
- uMkhuze Game Reserve

Zu uMkhuze lasen wir sehr unterschiedliche Meinungen, daher waren wir darauf besonders gespannt.
Der Panoramaroute wollten wir nach dem wettermäßigen Reinfall im September auch noch eine Chance geben. Heiligabend buchten wir dann unsere Flüge nach Johannesburg und peu á peu die Unterkünfte.

Teil 317. Okt. 2013

Freitag, 05.04. / Samstag 06.04.2013 Flug nach JHB, Weiterfahrt Richtung Ndumo Game Reserve
Endlich war es soweit! Mit dem Taxi fuhren wir zum Flughafen. Beinahe hätte ich auf 10,00 € Wechselgeld verzichtet, da ich wohl davon ausging, dass mir Christian nur einen 10-€-Schein gereicht hat. Schnell waren die Koffer aufgegeben und die getrennten Sitzplätze für den Flug nach Paris konnten wir am Schalter ändern. Unser Flug startete pünktlich, war so gut wie ausgebucht, vermutlich auch, weil eine französische Jugendgruppe an Bord war. Zum Wechsel des Terminals in Paris mussten wir dieses Mal nicht mit der Bahn fahren. Wir zogen uns in den hintersten Bereich zurück, wo man auf den Liegesesseln halbwegs entspannt auf den Anschlussflug warten kann. Gegen 22 h bemerkte Christian, dass unser Flieger erst um 01:30 h starten sollte. Die zusätzliche Wartezeit verbrachten wir unruhig abwechselnd dösend und lesend im Liegesessel. Laut Anzeigetafel war unser Flug der letzte an diesem Abend, was man auch spürte, je später es wurde: die Fluggäste verringerten sich deutlich, die Putzkolonne trat an.
Um 1:55 h waren wir endlich in der Luft. Das Essen war nicht so gut wie beim letzten Mal. Danach versuchten wir zu dösen. Leider war unsere Nachtruhe nicht ungestört, da Babys und Kleinkinder ihr Schreiorgan testeten. Das Frühstück wurde gegen 11:00 h ausgeteilt und um 12:20 h landete der Flieger mit gut 2,5stündiger Verspätung. Recht zügig kamen wir durch die Passkontrolle, und unser Gepäck konnten wir kurz darauf vollständig entgegen nehmen (ist nicht selbstverständlich, wie wir schon am eigenen Leib erfahren mussten 😈 ). Bei Woolworth besorgte ich Getränke und etwas Verpflegung. Dann noch am ATM Geld abgehoben und ab zu Hertz. Diesmal hatten wir uns aus Kostengründen gegen eine SUV entschieden. Gebucht war ein Honda Jazz oder ähnliches, bekommen haben wir einen Fiat Punto. Wir waren erstaunt über den verhältnismäßig großen Kofferraum für diese Fahrzeugklasse: unser Koffer, die Reisetasche, ein Rucksack und ein kleiner Handkoffer fanden problemlos Platz.
Die Fahrt auf der N2 gefiel uns landschaftlich sehr gut, auch wenn man sich nicht wie in Afrika vorkam:
Heuballen, Esel, Kühe, aber auch „Eulen“-Schilder und einige Teiche mit Flamingos.
Ganz gegen unsere Gewohnheit hatten wir dieses Mal die erste Übernachtung nicht vorgebucht. Wir wollten sehen, ob wir es bis Pongola schaffen oder doch schon in Piet Retief die Zwischenübernachtung einlegen müssten. Aufgrund der Entfernung erschien uns Pongola machbar, aber wir waren uns unsicher,
- wie schnell wir vom Flughafen wegkommen (letztes Mal verzögerte es sich, da wir erst beim Lost& Found-Schalter unsere fehlende Reisetasche melden mussten)
- wie fit Christian nach dem Nachtflug ist
- wie viel Verkehr herrscht
Nicht gerechnet hatten wir mit einer deutlichen Flugverspätung… 😈

Piet Retief erreichten wir gegen 18:00 h. Unsere erste Wahl, der zu Hause recherchierten B&Bs, fanden wir nicht, aber durch eine große Werbetafel wurden wir auf A 1 Accomodation aufmerksam: kein B&B sondern eine self catering unit.





Sagte uns vom Ambiente nicht wirklich zu, da es aber sauber und nur für eine Nacht war, ersparten wir uns eine weitere Unterkunftssuche.





Zum Essen gehen hatten wir keine Lust, außerdem hatten wir noch leckeren Salat von Woolworth. Der erste Abend in Südafrika endete nach einer angenehmen Dusche mit ein wenig quatschen, fern schauen und lesen schon recht zeitig.
ÜN: A 1 Accomodation Piet Retief Piet Retief (300 Rand /Unit)
Tageskilometer: 313

Teil 419. Okt. 2013

Sonntag, 07.04. Fahrt nach Ndumo
Nachts war ich öfters wach, vielleicht lag es am Hundegebell und an den vorbeifahrenden Autos. Dennoch waren wir früh auf den Beinen, die Sachen wurden ein wenig umgepackt, das Geld verteilt sowie die ersten Eindrücke auf dem Laptop festgehalten. Wir tankten und kauften anschließend bei Pick &Pay ein. Das anschließende Frühstück bestand für Christian nur aus einem Kaffee bei Steers, für mich gab es noch einen Joghurt. Dann verließen wir Piet Retief über eine schlechte Straße, und es ging an vielen Krals und Vieh in hügeliger Umgebung vorbei. Nach einer guten Stunde passierten wir Pongola, ab hier fiel uns der Zuckerrohranbau ins Auge. Unseren ersten Pavian sahen wir dann auf einer Leitplanke.
Die P 522 bot hin und wieder schöne Ausblicke auf den Pongolastausee,







und immer wieder musste Christian auf Kühe und Ziegen am Straßenrand acht geben. Kurz vorm Ndumo Game Reserve erblickten wir ein paar Impalas und Nyalas.
Im Reserve blockierte eine kleine Giraffengruppe unseren Weg und ließ sich nur unwillig zum Weitergehen bewegen.





Beim Check-in wurden wir über die diversen geführten walks informiert. Etwas übereilt buchten wir für den nächsten Morgen den Nyamithi Pan-walk (wir wurden nicht gedrängt, wir hätten uns bis 16:00 h entscheiden können).









(Das Bett war natürlich bei unserer Ankunft gemacht, das Foto ist vom nächsten Morgen 😄 )

Nachdem wir unser Gepäck rein getragen hatten, hatten wir uns die Erfrischung im Pool verdient.



Danach machten wir uns auf zu einer Erkundungsfahrt. In Reiseführern werden besonders die Red Cliffs gelobt, also war das Ziel damit vorgegeben. Es sind zwar nur 17 km vom Camp, aber da wir aufgrund der geringen Bodenfreiheit des Puntos besonders vorsichtig fahren mussten, dauerte es eine gute Stunde, bis wir dort ankamen. Unterwegs konnten wir Gnus, Warzenschweine, Meerkatzen und Nyalas erblicken.







Schnell stand für uns fest, dass man Ndumo auch guten Gewissens in Nyala Game Reserve umtaufen könnte – warum ich dennoch kaum Fotos dieser hübschen Tiere geknipst habe, kann ich leider nicht nachvollziehen.

Von den Red Cliffs konnten wir Krokodile und Meerkatzen am gegenüberliegenden Ufer erkennen und an der Picknicksite war ein schönes Exemplar einer – für unsere Empfindungen – riesigen Spinne. Alles in allem ein netter Platz, um ein Päuschen einzulegen, aber da es so hervorgehoben wurde, hatten wir (noch) mehr erwartet.









Nicht mal fünf Kilometer vom Camp entfernt liegt ein Parkplatz, von dem man nach einem kurzen Fußweg die Ezulwini Pan erreicht. Unzählige Vögel saßen leider im Gegenlicht und auch für eine gute Fernglasbeobachtung zu weit entfernt in den Bäumen. Dennoch gefiel es uns hier, wozu auch der Geräuschpegel der Vögel beitrug.
Zurück im Camp genossen wir es, draußen zu sitzen und zu essen. Da die Hütte zwar über eine gut ausgestattete Küche (u.a. Mikrowelle und Toaster) verfügt, aber zu unserem Bedauern kein eigenes Bad hat, gingen wir später zum Duschen, danach las ich noch.
ÜN: Ndumo Game Reserve (2 Bed Rest Hut 680.00 Rand)
Tageskilometer: 302

Teil 521. Okt. 2013

Montag, 08.04. Ndumo – Tembe Elephant Park
Der Wecker klingelte um 05:00 h, also raus aus den Federn. Bei 24 ° C im Raum fällt es nicht schwer. Schnell noch eine Tasse Kaffee bzw. Tee getrunken, bevor wir kurz vor 06:00 h an der Rezeption für den morning walk (110 Rand pP) erschienen. Unser Guide war schon da, es war eine „sie“, scheint bei Ezemvelo KZN Wildlife nichts Ungewöhnliches zu sein: 2011 waren wir in Imfolozi auch mit einem weiblichen Guide unterwegs.



Neben uns nahm nur ein älterer Herr teil. Wir nahmen sie zum Startpunkt der Wanderung mit, der Herr fuhr in seinem Auto hinterher. Es war ein gemütlicher Spaziergang in einer idyllischen Umgebung.






Wir sahen diverse Wasservögel (Graufischer, Graureiher, Goliathreiher, Stelzenläufer Seidenreiher, Bruchwasserläufer) und andere Vögel (Trompeterhornvogel, Paradiesschnäpper) sowie aus einiger Entfernung Krokodile, Nyalas und Gnus. Während des walks übernahm der Herr aus Südafrika fast die Guidetätigkeit und erzählte uns einiges zu den Vögeln.









Auf der Rückfahrt zum Camp sahen wir neben Impalas und Giraffen auch eine Nyala mit drei Beinen. Ihre Tage waren wohl gezählt. 🙁
Nach dem Frühstück fuhren wir zum Birdhide. Auf dem Weg dorthin kamen wir uns wie im „Giraffenwald“ vor: lauter Hälse, die auf und neben dem Weg aus den Büschen rausgestreckt wurden.





Nach einem kurzen Fußmarsch (ca. 10 Min pro Weg) erreichten wir den ,
von dem wir Zwergrohrdommeln, Negerrallen, Jacanas, Störche, Graufischer, Kroks und ein Hippo beobachten konnten.







Unser letzter Stopp im Ndumo Game Reserve sollte der View Tower sein, aber aufgrund der geringen Bodenfreiheit des Puntos kehrten wir kurz vor diesem um, da wir mit der Ölwanne aufsetzten. 🤩



Schon außerhalb des Reserves:

Teil 622. Okt. 2013

Weiter geht's zum Tembe:

Die Gravelroad zurück zur P522 empfanden wir vom Gefühl her schlimmer als am Vortag, aber schließlich waren die 17 km auch geschafft. Der weitere Weg zum Tembe Elephant Park verlief unspektakulär. Dort angekommen, meldeten wir uns an einer ersten Rezeption am Gate an, die dann unsere Abholung zum Camp organisierte. Unser Auto parkten wir ein Stück weiter auf dem entsprechenden Parkplatz. Patrick, der auch unser Guide für die nächsten zwei Tage war, gab uns während der kurzen Fahrt schon ein paar erste Informationen.
Wir wurden mit einem kleinen „Ständchen“ sowie einem alkoholfreien Drink willkommen geheißen. Als wir Platz nahmen, fiel Christian ein Skink auf den Arm. Das war ja ein Einstieg. 😄 Da unser Zelt unweit des Eingangs lag, hatten wir immer einen kleinen Fußmarsch zurückzulegen, was aber auch mal gut tut. Von unserem Zelt waren wir sehr angetan: geräumig, Bad und WC getrennt, alles hübsch mit Blumen dekoriert.









Wir hatten bis zum Lunch noch etwas Zeit, so ließen wir uns auf unserer Veranda zum Kaffee nieder. Das Essen (Nudelauflauf vegetarisch und mit Hühnchen, Rote-Bete-Salat) war lecker, jedoch wurden wir beide nicht satt, denn da kein anderer „Nachschlag“ gefordert hat, war es uns zu peinlich, als einzige „Vielfraße“ dazustehen. 😗
Um 15:00 h startete der Gamedrive mit drei Fahrzeugen. Bei uns stieg ein Flitterwochenpärchen aus Howick zu. Die beiden anderen Fahrzeuge waren voll ausgelastet. Unser Weg führte gleich zur Mathsela Pan, wo wir ca. 1h in dem Hide blieben und Elis, Rotducker, Nyalas, Impalas, Gnus, Warzenschweine und Schreiseeadler sahen. Später stoppten wir für ein Getränk (nicht im Preis inbegriffen) und Patrick erzählte dabei noch mehr zum Tembe. Wie unschwer zu erkennen ist, war der Name des Parks Programm bei der Auswahl der Fotos. 😄 (Morgen gibt es aber auch andere Tiere zu sehen - versprochen)











Auf der Rückfahrt dann eine intensivere Begegnung:









Zurück im Zelt brannten alle Lichter, Wasser und Kaffee wurden aufgefüllt, Schokolade lag auf dem Bett.
Vor dem Essen versammelten wir uns für einen Drink ums Lagerfeuer. Gegen 19:30 h wurde uns dann unser Tisch zugewiesen. Das Essen (Gemüsesuppe, Pilze, Reis mit Rosinen, Kuduspieße, Hühnchen, Zucchini, Karotten, Kuchen mit Vanillesauce und Erdbeersoße) war lecker und dieses Mal wurden wir auch satt, nachdem wir Nachschlag genommen haben. Wir hatten vorher gelesen, dass beim Essen oft ein Bushbaby erscheinen soll, da es vermutlich angefüttert wird. So war es auch, aber leider saßen wir so ungünstig, dass wir es nicht gut beobachten geschweige denn fotografieren konnten. Wir hörten uns noch eine afrikanische Gesangseinlage am Lagerfeuer an, aber da wir müde waren, zogen wir uns alsbald in unser Zelt zurück.
ÜN: Tembe Elephant Park (Matriarch Suite) 2.200 Rand
Tageskilometer: 64

Teil 724. Okt. 2013

Dienstag, 09.04. Tembe Elephant Park
Die Nacht war leider ruhig, kein Löwengebrüll, Hyänengeheul oder ähnliches. 🙁
Pünktlich um 05:30 h waren wir vorne, mussten jedoch noch aufs Frühstück (Obst, Ceralien, Toast mit Marmelade/vegemite, Joghurt, Kaffee, Tee, Saft) warten. Tee und Kaffee wurde vom Personal für jeden einzelnen am Buffet zubereitet, was in unseren Augen zu lange dauert. Besser wäre in diesem Fall Selbstbedienung oder das Rumgehen mit Tee- und Kaffeekannen, wie es beim zweiten Frühstück nach dem Gamedrive gemacht wird.
Um 06:00 h fuhren wir wieder mit Patrick los. Es war sehr frisch. Wir sahen Nyalas, Impalas, Elefanten. Den Samangoaffen sah ich leider nicht, da ich auf der falschen Seite im Jeep saß. Zum Glück hat Christian wenigstens ein Foto schiessen können.





Ausgiebig konnten wir dafür acht Löwen (je 3 Männchen und Weibchen sowie zwei ca. zehn Monate alte Cubs) beobachten, auch wenn wir in anderen Parks schon näher an den Tieren dran waren.













Gegen 08:00 h gab es Kaffee und Rusk am Wasserloch, wo wir kurz zuvor noch Nyalas Trinken gesehen haben.





Auch war das für Christian und dem frisch Vermählten Gelegenheit, „hinterm Busch“ zu verschwinden. Unmittelbar nach der Abfahrt kam uns ein Eli entgegen – etwas früher und es hätte unangenehm werden können… 😮



Das Frühstück (Ei, Würstchen, Speck, Süßkartoffeln, gebackene Aubergine, Toast, Muffins, Saft) war gut und reichhaltig. Danach verbrachten wir die Zeit bis zum Lunch auf unserer Veranda der Temperatur von 33 ° C entsprechend mit faulenzen, lesen und einem kurzem Nickerchen. Selbst zum Pool vorzugehen, waren wir zu bequem. Lieber beobachteten wir die vielen grasenden Nyalas um unser Zelt herum.





Dieses Mal wurden wir beim Lunch (kein Buffet, Art gefülltes Omelett, mit Pute und Käsesauce, Pommes und grünen Salat wurde serviert) satt. 😛
Danach war der nächste Gamedrive angesagt. Einige Gäste waren nach dem Frühstück abgereist, andere neu angereist, so dass wir dieses Mal und am nächsten Morgen zu acht (+ Patrick) unterwegs waren. Auch heute steuerten wir als erstes den Hide an der Mathsela Pan an: Elis, Nilgänse, Warzenschweine, Nyalas und Wasserböcke.









Wir blieben recht lange und fuhren danach noch eine größere Runde, teilweise am Zaun entlang. Während des restlichen Gamedrives sahen wir noch Zebras, Giraffen und vier Breitmaulnashörner. Letztere allerdings in (zu) großer Entfernung, so dass der Fotoapparat nicht zum Einsatz kam.







Nach 18:00 h waren wir zurück. Diesmal wurde kein Kaffee und Wasser aufgefüllt, dafür lag bei jedem wieder ein Stück Schokolade als Betthupferl. Wir duschten und anschließend tranken wir noch einen Kaffee, bevor wir zum Lagerfeuer vorgingen. Kurz darauf war das Abendessen fertig: als Vorspeise wurde eine –leider schon kalte – Suppe serviert, danach gab es vom Buffet Reis, überbackenen Blumenkohl, frittierten Butternut (Kürbis), Warzenschwein mit Meerrettischsauce, Chicken, Karamel-Käse-Kuchen.



Bis auf die Suppe war alles super lecker. Das Buschbaby erschien auch wieder, diesmal nahm ich mich nicht zurück 😗 und stand auf, um Fotos zu machen.





Patrick hatte mir Hoffnung gemacht, dass die Chancen groß seien, dass heute der Eli seinen Besuch im Camp abstattet, da es sehr warm war, aber leider behielt er nicht Recht. Wir hörten ihn dann nur nachts zwischen den Zelten fressen.
ÜN: Tembe Elephant Park (Matriarch Suite) 2.200 Rand

Teil 826. Okt. 2013

Mittwoch, 10.04. Tembe Elephant Park – Hluhluwe-Imfolozi Game Reserve
Der Eli war nachts im Camp, wir hörten ihn (Äste brachen beim Fressen), andere haben ihn auch gesehen. 😐 Löwen waren ebenso in der Nähe, woraufhin die Hühner verrückt gespielt haben. 🤪
Patrick hatte uns am Vorabend gesagt, dass er schon vor 06:00 h los will und wir deswegen früher zum Frühstück erscheinen sollten, aber die Angestellten hatten noch nichts bereit gestellt, so dass daraus nichts wurde.
Es war bewölkt und windig, aber nicht so frisch wie gestern auf dem Gamedrive. Wir verfolgten gerade die Fährte eines Leoparden, als Patrick den Funkspruch erhielt, dass Löwen auf dem Weg zur Pan sind. Er fragte uns, ob wir zu den Löwen fahren wollten. Die Mehrheit war dafür. Ich hätte lieber die Chance auf eine Leosichtung wahrgenommen, dachte ich doch aufgrund unserer bisherigen Löwensichtungen im Krüger, dass diese im südlichen Teil „hinter jeder Ecke lauern“ – wenn ich gewusst hätte, wie ich mich da täuschen sollte…. 😣



An der Pan mussten wir eine ganze Weile ausharren, bis die Löwen kamen. Die anderen beiden Gruppen waren auch im Hide, so dass nicht jeder ein gutes Plätzchen zum Beobachten hatte.
Die Fotos sind leider nicht besonders geworden, aber als Beweis "reichen sie aus"










Das Frühstück fiel heute spärlich für mich aus, da ich mir aus Spiegelei nichts mache, aber was soll’s, die schlanke Linie wird’s hoffentlich danken. 😄 Dann war es Zeit, unseren Transfer zum Auto zu arrangieren. Zur vereinbarten Zeit warteten wir jedoch vergeblich. Wir geduldeten uns, waren ja schließlich in Afrika, aber als nach 20 Minuten noch keiner gekommen war, ging ich nach vorne. Offensichtlich hatte man uns vergessen. Eine Angestellte brachte uns daraufhin zum Parkplatz, wo unser Fiat stand.

Hier noch ein paar Eindrücke aus dem Camp:









Teil 927. Okt. 2013

Die R 22 war gut, nur die vielen Bumper nervten. Leider kam noch Angst um unser kleines Auto hinzu, denn der „Aufsetzer“ in Ndumo schien ihm nicht bekommen zu sein: es gab Geräusche beim schnelleren Anfahren 😮 (Später stellte sich heraus, dass ein Blech, dass den Auspuff vor solchen Schlägen etwas schützen soll, verbogen war und nun mit dem Auspuff in Berührung kam. Christian konnte mit einer Stange das etwas zurückbiegen, so dass es uns keine Sorgen mehr machte).

Hier zwei Bilder von unterwegs:





Bei Ilala Weavers fielen uns hübsche und preiswerte Gläser verschiedener Art auf, auf deren Kauf wir allerdings aufgrund des risikoreichen Transports verzichteten.









Ich fand aber dennoch ein paar Mitbringsel. Beim Wechselgeld vertat sich die Angestellte zu unseren Ungunsten, aber Christian hatte aufgepasst. Eine tropfende Flüssigkeit am Unterboden erhöhte unseren Adrenalinspiegel, der aber schnell wieder gesenkt wurde, als Christian feststellte, dass es wohl Kondenswasser von der Klimaanlage sein musste.
Nun war ein größerer Einkauf (Spar, Shoprite) angesagt, da wir uns die nächsten drei Tage im Mpila Camp selbst verpflegen mussten. Nachdem dies erledigt war, der Wagen voll getankt und auch noch ein kleinerer Einkauf beim Bottleshop erfolgte, ging es schnurstracks zum Hluhluwe-Imfolozi.




Bild ist vom Parkplatz hinterm Memorial Gate aufgenommen worden

Am Memorial Gate mussten wir uns gedulden, denn vor uns war eine Großfamilie mit einigen Extrawünschen. Belohnt wurden wir aber mit einer schnellen Rhino-Sichtung.



Kurz darauf sahen wir weit entfernt fünf Elis. Wenn ich mich recht erinnere, unsere erste Elefantensichtung beim nun dritten Besuch des Parks. Ich war deshalb so entzückt, dass ich vergaß, den Fotoapparat zu benutzen. Am Hilltopcamp waren Straßenarbeiten zugange, die uns jedoch nicht weiter beeinträchtigt haben. Auch in den nächsten Tagen sahen wir öfters Arbeiter, die die Straße Stückchen weise ausbesserten.
Die knapp 60 km vom Gate zum Camp präsentierte sich landschaftlich schön und tierreich: Paviane, Warzenschweine, Büffelherde, Hyäne und Mangusten.










Das Einchecken ging zügig und auf dem Weg zu unserem Safarizelt konnten wir uns an den Impalas erfreuen. Gemeinsam packten wir unsere Sachen ins Zelt bzw. in die Küche.





Der erste Grillabend in diesem Urlaub konnte beginnen. Es fing an zu tröpfeln, dennoch statteten uns Hyäne und sogar eine Ginsterkatze einen Besuch ab.



ÜN: Mpila Resort (2 Bed Safari Tent- Nr. 30) 770 Rand
Tageskilometer: 219

Teil 1029. Okt. 2013

Donnerstag, 11.04. Hluhluwe-Imfolozi Game Reserve
Nachts war es sehr windig, aber geregnet hat es wohl nicht. Das Aufstehen fiel nicht ganz so leicht, im Zelt waren es nur 15 ° C. Es war dicht bewölkt, als wir losfuhren.
Wir trafen auf eine Hyäne, die noch am Kauen war, aber von der Beute keine Spur.
Bis zum Frühstück im Auto gab es noch vereinzelt Büffel, Warzenschweine, Paviane sowie eine Herde Impalas und Zebras.





Inzwischen hatte Nieselregen eingesetzt. Die Fahrt zum Viewpoint bei Punkt 2 (auf der Karte sind Abzweigungen nummeriert) brachen wir nach einem Kilometer ab, da der Weg aufgrund des hohen Mittelwalls für unseren Punto nicht geeignet war. 😐 Dennoch entgingen uns nicht die schönen Blumen.



Dafür lohnte sich der kurze Abstecher zum Wasserloch 6:
Jacana, Malachitkingfischer, Impalas, Dreibandregenpfeifer, Bulbüls, Drongos und zwei Büffel. Es machte viel Spaß, das Treiben zu beobachten.







Es war schon 11:00 h, als wir von unserer morgendlichen Pirschfahrt ins Camp zurückkehrten, wo auf dem Rasen Warzenschweine und Zebras grasten.





Inzwischen war es sowohl im Zelt (17° C) als auch draußen (24 °C) etwas wärmer geworden. Um unseren Kaffee zu machen, mussten wir erst mal reichlich Wasser ablaufen lassen, denn es kam fast braun aus Leitung. Mehrere Meerkatzen hatten sich unser Zeltdach als Spielwiese ausgesucht und tobten darauf herum.



Bereits um 14:00 h brachen wir zum nächste gamedrive auf. Bis auf die üblichen Verdächtigten und einem Nashorn, das sich uns nicht in seiner vollen Schönheit zeigen wollte, war es ruhig, wenigstens kam die Sonne raus,









aber uns stand noch ein Highlight bevor:
vor dem vor uns fahrenden Auto lief ein Gepard über Straße und blieb weitab von der Pad im Gras sitzen. Christian war überzeugt davon, dass er noch mal zurück kommt und er sollte Recht behalten. Als er langsam wieder in unsere Richtung spazierte, kamen noch zwei weitere Autos hinzu, wir hatten jedoch die beste Position.








Glücklich erreichten wir Mpila.
Christian schmiss den Grill an. Beim Essen hatten wir keine Probleme mit Insekten, dafür beim Duschen zwei große Falter.

Die Hyäne kam dieses Mal erst spät abends.
ÜN: Mpila Resort (2 Bed Safari Tent) 770 Rand
Tageskilometer: 91

Teil 1101. Nov. 2013

Freitag, 12.04. Hluhluwe-Imfolozi Game Reserve
Wieder war es morgens frisch im Zelt und wie gestern war alles klamm. Vielleicht sollten wir beim nächsten Mal zu dieser Jahreszeit überlegen, einen Bungalow zu nehmen. Tierbesuch gibt es da wohl auch. 😉
Es war heute nicht ganz so dicht bewölkt wie am Vortag, vielleicht kommt ja die Sonne richtig zum Vorschein?
Für heute hatten wir uns eine längere Tour vorgenommen, da ich unbedingt noch mal (wie 2011) zu Punkt Nr. 27 wollte, der noch hinter dem Cengeni Gate liegt.
Wir sahen besonders viele Zebras, aber natürlich auch Impalas.







Uns fielen mehrere Gamedrivefahrzeuge von Veranstaltern auf. Auch wenn wir wahrscheinlich weniger sehen (nicht nur wegen unserem niedrigen Punto), aber selber suchen und finden begeistert uns mehr.
Die Zufahrt zum Mphafa Hide stellte eine kleine Herausforderung für Fahrer und Auto dar. Aber mein Chauffeur meisterte sie bravurös, leider wurde es nicht mit einer Sichtung belohnt.





Unser Frühstück nahmen wir in Gegenwart eines Gnus ein, welches unsere Gegenwart wohl weniger vorzog.



Die Aussicht bei Punkt Nr. 27 gefiel uns wieder sehr, auch wenn es bei Sonnenschein bestimmt noch mal so gut wirkt. Etwas enttäuscht waren wir, dass die Vogelwelt uns im Gegensatz zu 2011 im Stich ließ: bis auf einen Bulbül, den man kaum sah, nicht, nur Gezwitscher war ab und zu zu hören.





Auf dem Rückweg erspähten wir mehrere Vögel, wie Sekretär, Gelbkehlgroßsporn, Buntastrild, aber meistens waren sie außerhalb einer akzeptablen Fotoentfernung. 😵
Kurz vom Camp hatten wir noch eine Rhino-Sichtung.



Es war trotz einer leichten Brise angenehm warm (knapp 30 ° C) und inzwischen sogar sonnig. Das war gut, denn für mich stand Haarwäsche auf dem Programm. 😄 Danach relaxten wir bis zum nächsten gamedrive und beobachteten diesen Besucher:



Der Nachmittagsgamedrive wurde recht abwechlungsreich: Perlhühner, Impalas, Zebras, viele Warzenschweine, Nyalas; Gnus, Kudus, Giraffen, eine Büffelherde und noch drei Nashörner.























Auch der Hide am Ngotsha Loop enttäuschte im Gegensatz zu 2011. Es war gar nichts los.



Aber die landschaftlichen Eindrücke erfreuten uns:













Heute wurde mal kein Feuer entfacht, es gab zur Abwechslung mal Nudeln, sehr zur Enttäuschung der Hyäne, die vergeblich vorbeischaute. 😛
ÜN: Mpila Resort
Tageskilometer: 96


Sind ganz schön viele Fotos heute geworden, werde mich die nächsten Tage einschränken, wenn es zuviel ist.

Teil 1206. Nov. 2013

Samstag, 13.04. Hluhluwe-Imfolozi Game Reserve – St. Lucia
Im Morgengrauen hörten wir Hyänen. Das Aufstehen fiel heute etwas leichter, da es im Gegensatz zu den letzten Tagen relativ warm im Zelt war. Im Schein der Petroleumlampen packte ich unsere Sachen, und Christian kümmerte sich um die warmen Getränke. Kurz nach 07:00 h verließen wir schweren Herzens das Mpila Camp, aber wir hatten ja zum Glück noch einige gameparks auf unserer weiteren Route. Es war mal wieder bewölkt und noch recht wenig los: vereinzelte Impalas, Zebras, Gnus und Paviane.















Eigentlich wollten wir nicht zum Centenary Centre, da wir dort beim letzten Mal waren, aber dringende Bedürfnisse machten eine Planänderung nötig. 😗
Hinter der Unterführung zum Hluhluwe-Teil hielten wir eifrig nach den berüchtigten Baumlöwen Ausschau, die sich hier öfters aufhalten sollen, aber so sehr wir den Blick auch schweifen ließen, entdeckten wir keinen. Aber es müssen nicht unbedingt Katzen sein, um besonders mein Herz höher schlagen zu lassen: eine Herde Elis, leider recht weit von der Straße entfernt, mit ein paar Halbstarken, die ihre Kräfte mit lautem Tröten maßen, andere beim Fressen und ein ständiges Kommen und Gehen. Dies war für uns ein ausgezeichneter Platz für unsere Frühstückspause. Als wir weiterfahren wollten, kreuzten auch einige die Straße.









Die nächsten Wegelagerer war eine Pavianbande mit vielen Jungtieren – niedlich für mich, für Christian weniger nach seinen negativen Erfahrungen im Royal Natal National Park.







Christians Adleraugen entging kaum etwas:



Die tropische Vegetation am Hluhluweriver sowie die schönen Aussichten auf die Hügel- und Flusslandschaft gefielen uns beiden sehr gut.







Da wir unbedingt vom Hilltopcamp die Aussicht genießen wollten, speisten wir dort und bereuten es nicht. Es schmeckte prima und für die Lage günstig (Cheesecake, Cola, Kaffee, Cafe Latte, Burger inklusive Trinkgeld 135 R).









Etwas überrascht waren wir, dass die Bedienung sich so sehr über unser Trinkgeld freute und bedankte, wir dachten im ersten Moment, dass wir uns vielleicht verrechnet haben, aber es entsprach der Norm. Das legt den Gedanken nahe, dass andere Gäste vielleicht zu sehr knausern. Nette Zugabe war übrigens das Chamäleon.



Langsam war es Zeit, Richtung Memorial Gate zurückzufahren. Natürlich drängte ich darauf, den einen oder anderen Schlenker (zB an den Hluhluwe River) mitzunehmen, aber ob wir letztlich etwas verpasst hätten - urteilt selbst:


(Zincakeni Lookout? - bin mir nicht sicher)












Die Strecke zur N 2 war dicht besiedelt mit teils lebhaftem Verkehr.





Wir lieferten unsere Wäsche in einer Reinigung ab und checkten nach einem kleinen Einkauf in der Bhangazi Lodge ein. Wir kannten die Unterkunft von unserem Urlaub 2007 und aufgrund des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses war es bei der Buchung unsere erste Wahl.



Nach einem kurzen Infogespräch mit Andreas spazierten wir zur Hauptstraße, wo wir ein wenig langschlenderten, bevor wir im Braza einkehrten. Das Essen war wie erwartet lecker.









Auf unserem Heimweg trafen wir keine Hippos, diese waren wohl erst nach 20:00 h unterwegs, wie wir am nächsten Abend erfuhren.
Beim Checken meiner Mails war endlich das ersehnte Angebot für unsere Kapstadt -Flüge im Dezember dabei, kurze Rücksprache mit Christian und der nächste Flug war gebucht. 😁
ÜN: Bhangazi Lodge 650,00 Rand (Leopard Room)
Tageskilometer: 153

Teil 1309. Nov. 2013

Sonntag, 14.04. St. Lucia
Beim Aufstehen keine Wolke war am Himmel zu sehen – herrlich, so begann der Tag prima. Für das Frühstück (Buffet mit Obstsalat, Joghurt, Ei mit Bacon, heller und dunkler Toast, Marmelade, Käse, Pancakes) nahmen wir uns ausgiebig Zeit, denn wir hatten kein großes Programm für den heutigen Tag.
Zuerst fuhren wir mit Auto in die Nähe des Ski Boat Clubs und gingen an den Strand. Er herrschte wieder eine leichte Brise und war angenehm warm.





Wir spazierten am Strand lang, beobachteten einen Blauwangenspint, wie er hoch in den Bäumen einen Schmetterling mit Schwierigkeiten verspeiste.







Danach hielten wir kurz zur Jetty, wo 2011 die Bootstour startete, aber dort sahen wir weder Hippos noch Vögel. So ging es rasch weiter zur Reinigung. Beinahe wäre uns die falsche Wäsche ausgehändigt worden, aber Christian hatte aufgepasst. Unsere Wäsche war noch nicht ganz fertig, sie hing noch auf der Leine.
In der Lodge verstauten wir nur die Wäsche, dann ließen wir uns Badehandtücher geben und marschierten los zum Strand. Es zog sich ganz schön, waren ca. 2 km je Strecke, aber durch die vielen gamedrives kam die Bewegung zu kurz, deshalb ein guter Ausgleich. Wir planschten wie kleine Kinder, denn zum Schwimmen war die Strömung und der Wellengang zu heftig, aber wir hatten unseren Spaß.







Zurück in der Bhangazi Lodge duschten wir und hatten noch Zeit für Kaffee und Brötchen, bevor wir um zur Bootsanlegestelle an der Brücke am Ortseingang fuhren, da ich dachte, Shakabarker lege dort ab. Dem war nicht so, sondern Thomson. Dann eben mit der Gesellschaft. Wir zahlten 150 pP für die zweistündige Tour.



Wie auf unseren bisherigen Bootsfahrten waren viele Hippos und Kroks zu sehen, allerdings nur wenige Vögel.











Ist es nicht niedlich?







Mit unserem Guide hatten wir Glück, er kam immer zu uns nach vorne, wenn er gesehen hat, dass wir welche entdeckt hatten und identifizierte sie, falls nötig. Dafür gaben wir ihm im Anschluss gern ein extra Trinkgeld.
Zum Abendessen probierten wir heute das Ocean Sizzler aus. Für die Livemusik mussten wir einen Obolus von 5 Rand / Person zahlen. Christian nahm die Ocean mixed Platte und war sehr zufrieden, ich hatte Schweinefleischspieße, aber das Fleisch war nicht besonders (der Rest war gut). Obwohl später als gestern unterwegs, sahen wir auf dem Nachhauseweg wieder kein Hippo.
ÜN: Bhangazi Lodge 650,00 Rand
Tageskilometer: 15

Teil 1414. Nov. 2013

Montag, 15.04. St. Lucia
Schon gegen 06:00 h ertönten die Schreie der Ibisse, und die Nachbarshunde gaben auch noch ihren Senf in akustischer Hinsicht zu. 😠 Bis zum Frühstück, welches wieder so gut wie gestern ausfiel, checkten wir unsere Mails und sichteten Fotos.
Heute wollten wir in den Isimangaliso Wetland Park (110,00 Rand Eintritt =30 R pP +5 R Fee pP + 40 R Auto). Der Panloop hielt Warzenschweine, Wasserböcke, Hippos und Zebras bereit.









Die Dunghaufen wurden vorsichtig umfahren; schließlich tobt hier das Leben:





Am Parkplatz beim Mfazana Hide wurden neue Toiletten errichtet - die natürlich von uns getestet und für empfehlenswert befunden wurden 😛 . Zum Hide, der mehrere Ebenen umfasst, läuft man dann noch auf einem asphaltierten Boardwalk entlang zum Hide ein ganzes Stück. Viel sahen wir nicht:



Auf dem Rückweg zum Auto schlängelte sich eine Schlange, so dünn wie ein Schnürsenkel, vor uns über den Weg und zwei Rotducker verschwanden leider zu schnell für Foto im Gebüsch.

Einen weiteren Stopp legten wir an der Catalina Bay ein. Auch hier waren neue Toiletten sowie ein Grill vorhanden. Im Wasser aalten sich einige Hippos.













Bevor es zum Cape Vidal ging, nahmen wir den Dune Loop noch mit:





Als wir Cape Vidal erreichten, sehnten wir uns nach einer Abkühlung.













Wir probierten die Schnorchelbrille, die uns Wimpie mitgegeben hatte, aber ich kam damit nicht klar, da immer wieder Wasser durch kam. Erfrischt setzten wir uns anschließend in den Sand, aber da es sehr windig war, hatten wir schnell eine Sandkruste auf der Haut, außerdem zeckte der Sand sehr. Gut, dass Duschen vorhanden waren, so dass wir den Sand abspülen konnten.



Während wir aßen, beobachteten wir einige Vögel. Zum Glück war nur ein Affe zugegen, so konnten wir in Ruhe essen.
Auf dem Rückweg freute ich mich, dass die Loop Road nicht wie 2011 gesperrt war, doch die Freude währte nur kurz, denn nach knapp 3 km war die Straße weggebrochen. Irgendjemand hatte die Sperrung beseitigt. Wir waren nicht die einzigen, die die Loop Road befuhren. Zum Glück kam uns der Wagen an einer etwas breiteren Stelle entgegen.
Ein großer Teil der Felsen von Mission Rocks lag bereits unter Wasser, und da es auch schon im Schatten lag, hielten wir uns hier nicht lange auf, nur den Meerkatzen schauten wir eine Weile beim Spielen zu und ein Foto von einem Buschbock war auch noch drin..















Am Straßenrand jammerte eine junge Katze. Wir rätselten, ob es eine Wildkatze oder doch nur eine normale Hauskatze sein könnte. Auf die Idee, ein Foto zu machen, kamen wir dummerweise nicht. 😣
Es war fast 17:00 h, als wir den Park verließen. Wir fuhren zum Strand, da wir bei den Souvenirhändlern Teelichter aus black monkey-Früchten erstehen wollten. Doch diese hatten schon Feierabend. Vertane Zeit war es dennoch nicht, sahen wir doch Zebramangusten, Kingfisher und endlich einen Trompeterhornvogel, auch wenn wir leider keine Fotos machen konnten.
Unser Abendessen nahmen wir von Spar mit, da ich meinen Kopfschmerzen, die mich schon den ganzen Tag mehr oder minder stark quälten, nicht noch weiteren Auftrieb durch die in Restaurants immer vorhandene Geräuschkulisse geben wollte.
ÜN: Bhangazi Lodge 650,00 Rand
Tageskilometer: 95

Teil 1518. Nov. 2013

Da es diesmal ein wahrer Fotomarathon wird (sorry, aber diesmal wollte ich mich nicht entscheiden
😗 ), werde ich den Bericht in zwei Teilen einstellen.

Dienstag, 16.04. St. Lucia - uMkhuze Game Reserve
Da wir wieder früh wach waren, konnte ich Christian überreden, noch vor dem Frühstück wegen den Vögeln zum Boardwalk zu fahren. Wir sahen diverse Vögel: Paradiesschnäpper, Reiher und viele gelbe, die wir leider nicht identifizieren konnten, da sie immer zu schnell wegflogen. Langsam kamen auch die ersten Händler, und so konnten wir doch noch die gewünschten Teelichter mitnehmen.
Nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns, versorgten uns am ATM mit Bargeld und kauften in Mtubatuba bei P& P und beim bottle stop ein.





Dann ging es Richtung uMkhuze. Wir hatten genau das richtige Timing, denn wir kamen noch vor einem Schwerlasttransporter auf die N 2. Getränke und Früchte (sogar bereits geschälte Ananas) wurden am Straßenrand feilgeboten, mitunter strategisch günstig an Baustellen. Auf der Gegenfahrbahn hatte sich ein Auto überschlagen, aber Menschen schienen zum Glück nicht verletzt zu sein.
Kurz bevor wir von der N 2 runter mussten, kündigte ich es Christian an. Dass wir jedoch rechts auf einen Schotterweg abbiegen mussten, damit hatte Christian nicht mit gerechnet. Als ich ihm sagte: „Hier ist es“, konnte er nicht groß abbremsen, da uns ein Lkw dicht auf den Fersen war und so quietschten die Reifen und durch den Schotter sind wir etwas geschlingert. Es war vielleicht nicht wirklich gefährlich, aber in solchen Momenten durchfährt einen das Gefühl, dass es auch schief ausgehen hätte können. 😐
Wir passierten verstreute Häuser, später auch ein Dorf und mussten auf Hühner, Kühe, Ziegen und Esel aufpassen.







Gegen 12:15 h erreichten wir das uMkhuze Game Reserve und steuerten ohne große Erwartung den kwaMalibala Hide an. Von der Teerstraße liegt er nur 600 m entfernt, allerdings war ein kleiner Fußweg durch einen ganz und gar löchrigen Bretterzaun vonnöten. Es war ein verheißungsvoller Auftakt:













An der Rezeption benötigte die Angestellte drei Versuche für unser exit Permit, welches wir uns gleich ausstellen ließen, vielleicht lag es an der Hitze, aber wir alle nahmen es mit Humor.


Das Foto wurde abends aufgenommen.

Die Zelte sind hier fast identisch mit denen vom Mpila Camp.







Wir ließen uns Samoosas schmecken und wollten uns anschließend eine Erfrischung im Pool gönnen, aber dieser war so versteckt, dass wir ihn suchen mussten. Von einem Bad in der grünen Grütze nahmen wir dann jedoch Abstand.



Teil 1618. Nov. 2013

Da Christian schon etwas ko war (vielleicht steckte ihm auch noch der Schrecken von der Herfahrt in den Knochen), wollten wir für den gamedrive nicht mehr allzu weit fahren, deshalb bot sich der kuMasinga Hide an.







Es war grandios: der Hide ist ein Stück ins Wasser gebaut, so dass man fast einen 360 ° Rundblick hat. Durch die Gitter konnte man aufs Wasser sehen. Wir waren die ganze Zeit allein dort, und es war immer etwas los:
















Ibisse: das Foto ist nicht wirklich gelungen, aber damit Afrikaneulinge mal ein Bild von den „afrikanischen Weckern“ haben













Besonders interessant waren die Gnus: von der einen Seite kam das Grunzen, von der anderen Seite die Antwort, kleinere Gnus wurden vom „Anführer“ vom Wasserloch vertrieben und später wurden wir noch Zeuge, wie er versuchte, ein Gnu – wahrscheinlich der „Boss“ einer anderen Herde – zu vertreiben.



Nach 1,5 h konnten wir uns losreißen und wollten noch einen letzten Stopp am KuBube Hide einlegen, der war jedoch geschlossen. Auf dem kurzen Rückweg begegneten wir noch drei Rhinos, die jedoch nicht in Fotoreichweite waren.
Im Camp schauten wir noch am Birdhide vorbei: Vögel waren zwar nicht zu sehen, aber wir warteten einen Moment, da wir schon Nyalas und Impalas im Anmarsch sahen, die zum Trinken kamen. Leider waren auch hier die Spuren der Vernachlässigung unübersehbar: alles zugesch… durch Fledermäuse. 😠









Wir grillten heute nicht, sondern verspeisten weitere Samoosas (wir liebe diese) im Schein der Petroleumlampe, nicht so stimmungsvoll wie am Feuer zu sitzen, aber es geht auch mal so.
Strom gab es übrigens durchgängig. Der Gecko hat leider seine Aufgabe nicht gut erledigt: nachts nervte uns eine Mücke und stach auch zu.



ÜN: Mantuma Camp (2 Bed Safari Tent ) 700 Rand
Tageskilometer: 162

Teil 1722. Nov. 2013

Mittwoch, 17.04. uMkhuze Game Reserve – Krüger NP
Gegen 04:00 h heulte eine Hyäne, später hörten wir Paviane.Wir standen zeitig auf, um pünktlich um 06:00 h unsere Pirschfahrt beginnen zu können. Wir wollten zur Nsumo Pan, die für ihre vielseitige Vogelwelt bekannt ist. Je näher wir der Pfanne kamen, umso mehr prägten Fieberbäume das Landschaftsbild. Ab und zu lagen die Hinterlassenschaften von den Dickhäutern auf der Straße, aber sie selbst bekamen wir leider nicht zu sehen.



Das Foto ist zwar qualitativ nicht besonders geworden, dennoch hat es für mich seinen Reiz

Den 1. Hide übersahen wir zuerst, aber den 2. Hide nicht:







Graufischer, Nilgänse, ein Darter sowie Schwalben, das war die magere Ausbeute. Wir hatten uns mehr versprochen, vielleicht war es einfach noch zu früh. Da wir heute jedoch noch bis Lower Sabie wollten, hatten wir leider nicht die Zeit, länger zu bleiben.



Dennoch nahmen wir uns auf der Rückfahrt ein paar Minuten Zeit, um den Aussichtsturm Lebombo View zu besteigen und den Blick über die Landschaft schweifen zu lassen.





Im Camp tranken wir einen Kaffee und beobachten die grasenden Impalas und Nyalas, dann hieß es aber „auf, auf“.Ich konnte Christian noch zu einem kurzen Umweg zum kuMahlahla Hide überreden, der sich jedoch nicht gelohnt hat: nur Schildkröten, aber wie gestern zum Teil eine schlechte Wegstrecke abseits der Teerstraße.





Ein Foto von der Schildkröte musste noch sein, bevor wir uMhkuze verließen. Gerne hätten wir hier noch eine weitere Nacht verbracht, aber da der Krüger NP das nächste Ziel war, fiel das Abschiednehmen nicht so schwer.









Im Örtchen Mhkuze tankten wir und waren kurz darauf schon auf der N2. Die Grenzformalitäten für den Transit durch Swasiland nahmen 20 Minuten in Anspruch. Die Landschaft links von uns wurde durch Zuckerrohr geprägt, rechts waren die Lebombo Berge. Bei Big Bend passten wir leider nicht auf, und fuhren in den Ort rein. Schnell bemerkten wir unseren Irrtum und kehrten um. In Mananga ging der Grenzübertritt etwas schneller. Auch hier dominiert der Zuckerrohranbau, Bananen werden auch angebaut.



Ca. 30 km hinter der Grenze passierten wir einen größeren Ort mit P&P und zahlreichen Händlern, wir erledigten unseren Einkauf aber in Crocodile Bridge.



Kurz nach 16:00 h erreichten wir den Eingang zum Krüger. Von der Crocodile Brücke aus sahen wir die Namensgeber nicht, nur Nilgänse und einen Flamingo. An der Rezeption mussten registrieren wir uns, dann ging unser kurzer Krügeraufenthalt los. Los ging es -wie nicht anders zu erwarten- mit Impalas. Mit Gnus, Warzenschweine, Nyalas und Giraffen und diverse Vögel ging es weiter.



Etwas enttäuscht war ich, dass wir keine Elefanten sahen, aber wir hatten ja noch ein paar Tage vor uns.Da er so nahe am Restcamp liegt, schauten wir natürlich auch am Sunset Dam vorbei:



In Lower Sabie bekamen wir ein anderes Zelt als zugesagt, da es angeblich erst Probleme mit der Unterkunft gab, dann 11 Tage keine Internetverbindung war und außerdem andere Gäste 6 Nächte bleiben). Na ja, was soll’s. Nr. 17 war auch nicht schlecht. Da wir nur eine Nacht blieben, holten wir nur das Nötigste aus dem Auto. Wir verspeisten, was wir uns vom Spar mitgebracht hatten – leider keine Samoosas, aber verschiedene Salate. Hippogrunzen, Gänseschnattern und das Zirpen der Grillen war der passende Background. Gegen 19:00 h saßen wir dann im Dunklen – Stromausfall. Da ich kurz zuvor den Wasserkocher benutzt hatte, vermuteten wir zuerst, dass das vielleicht einen Kurzschluss verursacht hatte, aber da es bei den Nachbarn auch dunkel war, schied das wohl aus. Ich rechnete nicht damit, dass wir heute noch mal Strom bekämen – schließlich waren wir in Afrika - , aber nach einer ¼ Stunde gingen die Lichter wieder an. Lange blieben wir nicht mehr draußen sitzen, die Dusche reizte und das Bett auch.
ÜN: Lower Sabie (Safari tent, LST2U) 705,23 Rand
Tageskilometer: 425

Teil 1827. Nov. 2013

Donnerstag, 18.04. Krüger NP - Graskop
Auch nachts hörten wir immer wieder Gänse, Hyänen, Hippos und später Paviane, gegen Morgen dann Löwen – so lieben wir es. 🙂 Beim Aufstehen war es noch etwas frisch, aber im Verlauf des Tages wurde es wieder sehr warm. Wir genossen den Sonnenaufgang über dem Fluss,



die Idylle wurde leider getrübt durch eine Fehlinterpretation unserseits: es rappelte auf unserem Zeltdach und da uns schon mal von baboons Brot geklaut wurde, schlug Christian heftig gegen die Zeltplane. Es war jedoch kein Pavian, der darauf rumtollte sondern eine Ginsterkatze. 🤩 Die wollten wir doch nicht vertreiben- ganz im Gegenteil. Wir lauerten eine Weile, ob sie zurückkommt und tatsächlich, sie wollte auf einen nahen Baum kletterten. Dieses Mal wurde sie von den Graulärmvögeln vertrieben, die ihren Namen alle Ehre machten. Leider hat es nur für ein „Alibibild“ gereicht.



Wir hatten keine Eile, um nach Graskop zu kommen, so drehten wir vor dem Frühstück eine Runde über S 28, S 137 und S 130 sowie über die H 4-1 zurück. Wir sahen das Übliche: Impalas, Zebras, Giraffen, Kudus, Paviane, Warzenschweine, Hippos (am Ntandanyathi Hide) und zu meiner Freude Elefanten. Diverse Vögel wie Geier, Gabelracken, Elsterwürger, Tiputips, Enten, Graufischer und Graulärmvögel rundeten das Bild ab.




auf der Toilette am Picknickplatz Nkuhlu

Wir frühstückten auf der Terrasse und konnten dabei drei Büffel, einen Schreiseeadler und Hippos beobachten. Danach machten wir uns ganz gemächlich auf dem Weg zum Phabeni Gate. Hier ein paar Eindrücke von unseren Begegnungen:


Sunset Dam


Lake Panic







Es war schon nach 15:00 h, als wir den Krüger verließen. Die Fahrt nach Graskop ging zuerst zügig voran. Die R 535 wies erst ab dem Abzweig Sabie Löcher auf, es herrschte wenig Verkehr. Entlang der Strecke konnte man erkennen, dass hier die Holzindustrie vorherrscht. Unterstrichen wurde dies durch einen vor uns fahrenden Lkw, den wir aufgrund der vielen Kurven lange nicht überholen konnten. Überrascht haben uns die vielen Jogger.
Unsere Unterkunft für die nächsten zwei Nächte fanden wir auf Anhieb. Rainer, Wally und ihre Hunde empfingen uns und zeigten uns das gebuchte Honeymoonchalet. Hier kann man sich wohl fühlen. Weil der Wetterbericht für die nächsten Tage nichts Gutes vorhersagte, machte ich gleich Fotos.





Wir erkundeten das Umfeld unseres Chalets etwas und machten es uns auf der Terrasse bei einem Drink bequem. Da wir heute keine Lust mehr hatten, zum Essen zu fahren, gab es Nudeln. Nach dem Abwasch lasen wir noch und gingen mit der Hoffnung schlafen, dass die Wetterfrösche sich irren
ÜN: Zur alten Mine (Honeymoon Chalet ) 600 Rand
Tageskilometer:188

Teil 1903. Dez. 2013

Freitag, 19.04. Graskop
Nachts hörten wir den Regen lautstark aufs Dach plattern. Es muss dann auch einen Stromausfall gegeben haben, da die Uhrzeit des Radioweckers morgens blinkte. Da es immer noch regnete, fuhren wir mit dem Auto zum Haupthaus vor, wo wir uns fürs Frühstück (Toast, Brezn, Mohnbrötchen, Rührei, Saft, Joghurt, Früchte, Cerealien, verschiedener Belag, zwei selbst gemachte Marmeladen) ausgiebig Zeit ließen. Nach ein paar Tipps von Rainer besuchten wir die Silk Farm. Wir nahmen an einer interessanten Privatführung (55 R pP) teil, bei der uns die einzelnen Prozesse der Seidengewinnung erläutert wurden.

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Anschließend schauten wir uns selbst noch um und tranken einen Kaffee. Bei schönem Wetter hätten wir uns die Seidenfarm sicher nicht angesehen, aber als Schlechtwetteralternative hat es uns sehr gut gefallen.

In Graskop und auf der Weiterfahrt zur Panoramaroute nahm der Nebel immer mehr zu. Viel schneller als Schritttempo konnte ich nicht fahren, da man die viel zitierte Hand vor den Augen kaum sehen konnte. 😈 Wir waren dicht davor, umzukehren, aber dann lichtete sich der Nebel etwas. Wir hielten bei den Bourke’s Potholes . Ich musste auf Toilette, aber kurz zuvor war ein Schulbus angekommen. So reihte ich mich in die Schlange der kleinen schwarzen Mädchen ein und nach einen kurzem Moment fasste ein Mädchen ihren Mut zusammen und grüßte mich. Ich erwiderte ihren Gruß und daraufhin klatschte sie ihre Hände an meinen ab. Das machten dann die anderen nach. So kann selbst ein Toilettengang interessant sein. 😄 Wir schauten uns die Potholes in Ruhe an, fotografierten und filmten.


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Christian bemerkte nach einer Weile, dass er den Stift von seinem Polfilter verloren hatte. Wir kehrten um, hatten jedoch keine Hoffnung, ihn wiederzufinden, aber Christian fand ihn tatsächlich auf der Brücke. 😁

Danach nahmen wir die Three Rondavels in Augenschein. Ebenso wie schon bei den Potholes kam die Sonne immer wieder hervor.

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Nur beim Lowveld Viewpoint hatten wir kein Glück: absolut keine Sicht. 🙁
Dafür stellte sich Hunger ein, den wir bei African Bush Food stillen wollten. Leider hatte es schon zu. Öffnungszeiten sind wohl von 10-15 h. Ok, dann mal sehen, wie es in Graskop aussieht. Auch nicht besser, denn Harries Pancake hatte bereits zu und das Glasshouse noch nicht auf. Notgedrungen fuhren wir Zur Alten Mine, tranken einen Kaffee und ich inspizierte kurz die Krügerkarte für morgen. Dann machten wir uns auf den Weg und waren kurz nach Öffnung des Glasshouse dort. Das Essen (Chicken Salat mit Ananas, Beef Curry und Putenschnitzel) war sehr lecker.

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Unaufgefordert bekam ich sogar einen extra Teller, damit ich beim Salat mitessen konnte. Ein weiteres Pärchen aus der Alten Mine traf nach uns ein, mit ihnen plauschten wir kurz, bevor wir im immer noch starken Nebel zurückfuhren. Wir hatten Mühe, die Auffahrt zu finden, da sie nicht beleuchtet war. Es war sehr kühl in unserem Chalet, so dass Christian nicht umhin kam, den Kamin anzuzünden. So lange er fleißig das bereit gestellte Holz nachlegte, war es angenehm warm. Das Duschen war nicht ganz so angenehm, da der Radiator sich zu schnell wieder automatisch abschaltete.
ÜN: Zur alten Mine (Honeymoon Chalet) 600 Rand
Tageskilometer:182

Teil 2005. Dez. 2013

Samstag, 20.04. Graskop – Krüger NP
Trotz dem es etwas regnete, wollten wir nicht wieder mit dem Auto zum Frühstück vorfahren, was sich jedoch als Fehler herausstellte: es kam ein gewaltiger Gewitterregen auf. 😠 Wir wären in Sekundenschnelle bis auf die Haut nass gewesen, aber netterweise fuhr uns Rainer zum Chalet. Dann war Abschied nehmen angesagt.

Bevor es in den Krüger ging, war jedoch noch einkaufen sowie Bargeldvorräte auffrischen angesagt. Während wir bei Spar waren, fiel kurzzeitig der Strom aus, aber darüber machten wir uns keine weiteren Gedanken – that’s Africa. Als der Strom jedoch während des Geldabhebens am ATM ausfiel, wurde uns ganz anders. 🤩 Die beiden „Aufpasser“ fragten gleich, ob wir die Karte zurück hätten. Zum Glück war der Vorgang schon fast abgeschlossen – wir hatten Geld und die Karte zurück und warteten nur noch auf die Quittung. Der Bildschirm zeigte einen Reset an, Christian nutzte die Zeit, um den Alkoholvorrat aufzustocken. Obwohl Christian bestimmt gute 10 Minuten brauchte, war das Hochfahren des ATMs noch nicht abgeschlossen. Da uns glücklicherweise nur noch die Quittung fehlte, verzichteten wir darauf.

Auf der R 535 hinter der Seidenfarm wurde die Straße schlechter, die Schlaglöcher nahmen zu. Auf der R 40 herrschte starker Verkehr und wir schüttelten den Kopf, wie riskant die Polizei einen anderen überholte. Es regnete immer noch und unsere Hoffnung, dass das Wetter im Krüger besser sein würde, schwand mit jedem Kilometer, den wir näher kamen – und das an unserem Hochzeitstag. 😣

Wie immer waren wir gespannt, welche Tiere die ersten sein würden. Die Wahrscheinlichkeit, dass es Impalas sind, ist sehr groß, aber bei uns waren es diesmal eine Schildkröte und ein Eli. An der Orpen Rezeption checkten wir für Tamboti ein. Vielleicht weil nicht viel los war, nutzte der Angestellte die Gelegenheit für einen netten Plausch mit uns. Auf der kurzen Fahrt zum Tamboti Camp begegneten uns Gnus und Impalas.

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Wir stärkten uns erst mal auf unserer überdachten Veranda. Es war ungemütlich, da es immer noch regnete. So entschieden wir uns für eine Pirschfahrt im wohltemperierten Auto. Uns war klar, dass die Sichtungen bei dem Wetter bescheiden ausfallen würden, aber unter den Umständen erschien es uns als beste Alternative.
Wir nahmen die S 106, da die H 7 noch aufgrund der Überschwemmungen am Jahresanfang gesperrt war und fuhren über die S 36 bis zum Muzandzeni Picknickplatz. Hier schnell die Toilette aufgesucht und dann zurück zum Camp.
Für das schlechte Wetter waren die Tierbegegnungen besser als erwartet:
Impalas, Gnus, Kudus, Zebras, viele Geier, große Büffel- und Eliherde
Fotos habe ich allerdings kaum gemacht, das ist jetzt beim Reisebericht erstellen von Vorteil: die Auswahl ist fix getroffen 😗

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Leider habe ich bei unserer Ankunft kein Foto gemacht, da war noch weniger Wasser im Flussbett. Aber auch so sieht man am morgigen Vergleichsfoto, dass eine Menge Regen gefallen ist.

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Bei 16 ° C aßen wir draußen. Ich trank auch noch einen Kaffee, um mich zu wärmen. Es half nicht viel, und wir verkrochen uns ins Bett, wo wir lasen. Ich war etwas frustriert, wollte auch noch nicht so früh schlafen gehen, so dass wir uns doch noch mal draußen hinsetzten– ich dick eingemummelt- und den afrikanischen Nachthimmel bewunderten. Unsere Zeltnachbarn waren zu viert (zwei Erwachsene, zwei Kinder) und ließen sich nicht vom Grillen abhalten. Inzwischen nieselte es auch nur noch. Als uns Nachbars Geräuschkulisse zu viel wurde, gingen wir zum Waschraum vor (wir hatten leider nur noch ein Zelt ohne Bad und Küche bekommen) und verzogen uns anschließend im Zelt. Nachts hörten wir Hyänen, Löwen und andere Tiere. Außerdem polterte es nebenan - war der Honigdachs bei unseren Nachbarn?

ÜN: Tamboti Tent Camp 417,38 Rand
Tageskilometer: 209

Teil 2109. Dez. 2013

Sonntag, 21.04. Tamboti - Letaba
Als wir aufwachten, befürchteten wir, dass es regnet, aber die Tropfgeräusche kamen von den Bäumen. Alles fühlte sich klamm an – das ist nicht die Vorstellung, die man mit Afrika verbindet. 😵 Meine Socken versaute ich mir, als ich nicht gleich in meine Badelatschen schlüpfte, denn der Boden war mit Bohnerwachs oder mit etwas anderem klebrigen, rötlichem eingeschmiert. Während wir auf der Veranda Kaffee tranken, sahen wir immer wieder etwas im Fluss schwimmen. Wir tippten auf Holz, aber später stellte sich heraus, dass es nur Schaum war.

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Auf den Fotos kann man gut erkennen, wie viel Wasser der Fluss im Gegensatz zum Vortag führt.

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Beinah wäre aus dem morgentlichen gamedrive nichts geworden, denn Christian rutschte auf den Stufen aus und fiel auf den Hinterkopf. Ich hatte es aus den Augenwinkeln gesehen und mir schoss ein Schreck in die Glieder. Ihm dröhnte ziemlich der Schädel, aber wenigstens blutete er nicht. 😮 Wir waren dem Schutzengel dankbar, dass es relativ glimpflich abgegangen ist und unternahmen wie geplant unseren gamedrive.

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Der Schakal war das Highlight für uns, weil er nicht zu den Tieren zählt, die man jeden Tag sieht.

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Nach einer vergleichsweise kurzen Tour nahmen wir auf unser Veranda ein kleines Frühstück zu uns, bevor wir nach Letaba aufbrachen.
Auf der S 106 sahen wir die obligatorischen Impalas, Baboons beim Beeren pflücken, Tokos, kleine Hühner und zwei Giraffen, eine davon hätte Christian beinahe überfahren. Die Luft war nach dem Regen besonders aromatisch, und endlich kam auch die Sonne heraus.



Auch die weitere Strecke an der H 7 war sehr tierreich:
Impalas, Wasserböcke, Elis, Strauße, Giraffen, Gnus, Warzenschweine und Zebras





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Am Nsemani Dam kamen noch Hippos und diverse Wasservögel hinzu.



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In Satara legten wir einen kurzen Toilettenstopp ein, dann ging es mit weiteren Tiersichtungen weiter gen Norden.



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Landschaftliches Highlight war die Strecke am Olifants River entlang, es ist immer wieder schön und meistens sind auch Hippos und viele weitere Tiere zu sehen. Während eines Stopps sprang uns eine Grünmeerkatze aufs Autodach, aber als wir den Motor anließen, waren wir den blinden Passagier wieder los.





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Das Einchecken im Restcamp ging schnell, wir konnten auch vor der offiziellen Check-in-Zeit unseren Bungalow beziehen. Danach war Wäsche waschen und relaxen angesagt.
Die abendliche Pirschfahrt war nicht besonders ergiebig. Es gab die üblichen Tiere zu sehen.

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Nach Rücksprache mit der Angestellten an der Rezeption ließ ich mir für morgen ein exit permit ausstellen, da wir in Phalaborwa einkaufen wollten.


Die Buschböcke im Camp gefallen uns.

Christian schmiss den Grill an, und wir genossen es, bei angenehmen Temperaturen draußen zu sitzen. Als unsere Nachbarn zu ihrem Bungalow kamen, waren wir verblüfft: es waren die Münchener aus der Alten Mine. Wir unterhielten uns eine Weile nett über unsere Sichtungen.

ÜN: Letaba (Bungalow BD3U) 911,53 Rand
Tageskilometer: 160

Teil 2211. Dez. 2013

Montag, 22.04. Letaba
Pünktlich zur Gateöffnung um 06:00 h starteten wir bei Sonnenschein unsere Fahrt nach Phalaborwa. Über dem Fluß lag noch der Morgennebel.

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Die verschiedenartigsten Termitenhügel prägten den Weg entlang der H9, allerdings wurde es ein „Gähn-Drive“:
Vereinzelte Impalas, zwei Zebras und Hippos, ansonsten nur noch ein paar Vögel (Gabelracken, Tauben, Tokos und ein Wollkopfgeier)

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Wir frühstückten auf dem Masorini Picknickplatz.

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Hier kann man eine kurze Führung zu den Überreste einer früheren Ansiedlung machen, aber da wir daran schon einmal teilgenommen hatten, verzichteten wir darauf und fuhren lieber über die S 51 zum Sable Hide. Die Umgebung ist felsig, eigentlich ideal für Leoparde, aber wir sahen nur eine Impalaherde und einen Tausendfüßler.

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Auch der Sable Hide enttäuschte uns. Während beim letzten Besuch (siehe hier) viele Elis am und im Wasser waren, trafen wir dieses Mal nur Reiher, eine bunte Racke sowie Impalas an.

Nach einer kurzen WC-Pause am Gate enterten wir P&P, Spar und den bottle store. Am Straßenrand erstanden wir auch noch ein Bündel Holz. Nach einer guten Stunde waren wir wieder im Krüger.
Wir gaben den Sable Hide noch eine weitere Chance, aber umsonst. Das „Aufregendste“ war, als jemand geblitzt wurde, er wurde aber nur verwarnt.

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Da wir auf der weiteren Heimfahrt nur noch Schildkröten sahen, kamen wir etwas frustriert im Camp an.
Durch die Grünmeerkatzen und die Buschböcke war hier fast mehr los.

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Christian fütterte einen zutraulichen Buschbock mit Blättern. Für uns fiel das Mittagessen üppiger aus – Frust frisst. 😗

Trotz oder gerade wegen der miserablen Sichtungen heute morgen wagten wir einen weiteren Versuch. Die ersten waren wieder Impalas, dann ging es im weiteren Verlauf der S 94 mit Marabus, Sattelstörchen, Reiher, Geiern, Krokodilen, Nilgänsen, Giraffen und Zebras weiter.









An der S 46 war eine Zebramutti mit ihren zwei Kindern.



Auch wenn das alles keine wirklichen Highlights waren, waren wir nicht unzufrieden- man wird gezwungenermaßen genügsam 😉 . Es war wesentlich interessanter als morgens, erst recht, als wir dann noch einen Büffel, Elis, Schreiseeadler und weitere Krokodile entdeckten.





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Später sahen wir noch weitere Elis auf der gegenüberliegenden Flussseite. Daher nahm ich mein Fernglas zur Hand, um sie besser beobachten zu können. Plötzlich stockte mir der Atem: ein Eli lag unbeholfen auf der Seite: „Ach je, schau mal Christian, meinst du, ob der verletzt ist?“ Mein Mitleid schnellte in die Höhe. Zum Glück stellte sich jedoch heraus, dass er nicht gestürzt war: er rutschte nämlich den Hang runter und fraß dabei sogar. 😄 Leider war es so weit weg, dass es sich nicht lohnte, den Fotoapparat zu zücken, aber dennoch wird uns diese Beobachtung in Erinnerung bleiben.

Kurz vor dem Camp sahen wir Hyänen mit ihrem Nachwuchs, das war unser heutiges Highlight, auch wenn die Fotos leider etwas unscharf geworden sind.







Einen beinahe-Zusammenstoß hatten wir dann auch noch: Offensichtlich schreckten wir Milchuhus von der Brücke auf, die daraufhin dicht über die Straße flogen.

Den Abend genossen wir grillend auf unserer Veranda.



ÜN: Letaba (Bungalow BD3U) 911,53 Rand
Tageskilometer: 165

Teil 2315. Dez. 2013

Dienstag, 23.04. Letaba -Satara
Christian hörte morgens Hyänen und Löwen, da schlief ich wohl noch tief. 😈 Kurz vor 06:00 h reihten wir uns in die Autoschlange zur Gateöffnung ein. Wir wollten schauen, ob die Hyänen noch da waren. Ziemlich nah am Camp sahen wir eine einzelne Hyäne, da ich aber am Vortag auf die Entfernung zum Camp geachtet hatte, war ich mir sicher, dass wir noch nicht den Bau erreicht hatten. So fuhren wir weiter und richtig, hier war der Hyänenbau. Wir beobachteten eine ganze Weile insgesamt 8 Hyänen in verschiedenen Altersstufen. Auch wenn sie nicht zu den Big 5 gehören, freuen wir uns immer über solche Begegnungen. Die Fotos sind leider wieder nicht besonders, irgendwie hatte ich meine Kamera nicht im Griff. 😵

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Auf der Weiterfahrt zum Wasserloch Middelvlei sahen wir Wasserböcke, Impalas, Giraffen, Warzenschweine, Riesentrappen, Gnus; Strauße, einen Büffel, viele Gabelracken sowie eine weitere Hyäne, deren Hinterfuß leider verletzt war.

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Zurück in Letaba verspeisten wir unser Frühstück und packten den Rest. Danach hieß es: auf nach Satara – aber nicht auf dem kürzesten Weg.

Teil 2415. Dez. 2013

Wir nahmen die S 46 und S 93. Hier hatten wir ein paar nicht alltägliche Sichtungen, auch wenn es keine Big Five gab:

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Ein Blick von der Restaurantterrasse im Olifants Camp muss sein: beim nächsten Mal müssen wir uns die Zeit nehmen und hier eine längere Rast machen.

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An der Brücke über den Olifant legten wir einen weiteren Stopp ein: Hippos hörten wir nur, aber dafür konnten wir ein Krok beim Verspeisen eines Fisches beobachten. Natürlich waren viele Gänse am und im Wasser und Schwalben schwirrten durch die Luft. Wir trafen ein Pärchen wieder, mit dem wir die letzten zwei Gamedrives im Tembe unternommen hatten und tauschten unsere Erlebnisse aus, auch wenn uns die beiden nicht sonderlich sympathisch waren.
Am Ngotsodamm war leider unser Timing nicht gut: die Elis waren schon wieder am Gehen.

In Satara bekamen wir unsere vorher bestätigte Unterkunft: Nr. 168, fast direkt am Zaun. Wir räumten mal wieder unser Auto aus, saßen dann bei Kaffee und Toastbrot zusammen, leider gehörte kein Toaster zur Ausstattung.

Um 16:00 h gingen wir auf Pirsch und gaben der S 100 wieder mal eine Chance, ihrem Ruf als „katzensicher“ gerecht zu werden. Ich greife mal voraus und verrate, dass es für uns umformuliert werden müsste in: Katzen siehst du dort sicher keine. 🤩 Aber da wir uns auch an anderen Tieren erfreuen, war der drive dennoch nicht enttäuschend:
Wir konnten eine größere Gruppe Elefanten mit Jungtieren beobachten, ein Kleiner war kaum größer als das Gras hoch war.

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Paviane tollten rum und fraßen.

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Besonders gefallen hat uns der Gaukler.

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Nach einer Stippvisite im Shop zündete Christian den Grill an. „Busch-TV“ gab es nicht, dafür aber „Busch-Radio“: das Schnauben der Impalaböcke. Es lohnt sich also, ein Bungalow am Zaun zu buchen.
ÜN: Satara (Bungalow BD2V) 911,53 Rand

Teil 2517. Dez. 2013

Es tut mir leid, wenn ich die Tage so splitte, aber so komme ich wenigstens etwas voran. Ich wollte den Bericht eigentlich noch vor meinem Urlaub fertig stellen, fürchte aber, dass es nichts wird. 😐

Mittwoch, 24.04. Satara
Wir erlebten bei einer Tasse Kaffee und dem Zirpen der Grillen einen schönen Sonnenaufgang.

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Dann ging es über die H 7 zur S 39 mit dem Timbavati Picknickplatz als Ziel. Auf der H 7 war eine Menge los:
Wasserböcke, Impalas, Giraffen, Eli, Zebras, Kudus und Gnus.

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Bei der S 39 lag der Schwerpunkt zuerst mehr auf der Vogelwelt:
Greifvögel, Spechte, Kampfadler und dann doch noch Impalas, eine Pavianherde; Steinböckchen, tree squirrel, Elis.
Es gab immer wieder schöne Blicke auf den Timbavati River.

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Der Timbavati Picknickplatz war gut besucht. Ein für uns ungewöhnlicher Anblick war das Wasser im Flussbett.

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Wir mieteten uns einen Gasgrill, so konnten wir uns Rühreier fürs Frühstück zubereiten. Stare und Gabelracken leisteten uns Gesellschaft. Die Eule scheint hier ihr Revier zu haben, denn auch letztes Jahr saß sie in diesem Baum.

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Die Sonne wurde kurzzeitig immer wieder von Wolken verdeckt, dann war es im Schatten frisch, da auch ein leichter Wind wehte.

Auf der kurzen S 127 sahen wir Kudubullen, Tokos, Gabelracken, Warzenschweine sowie Perlhühner.

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Dagegen war die H1-4 weniger ergiebig: Gnus, Zebras und Giraffen, aber alle in weiter Entfernung. Kleines Highlight war der Grautoko, den wir bewusst als solchen wahrgenommen haben. Kurz hinter der Kreuzung mit der S 90 hatten wir eine kurze Schlangensichtung, bisher haben wir im Gegensatz zum KTP noch nicht allzu viele im Krüger gesehen.
Im Camp setzten wir uns bei inzwischen angenehmeren Temperaturen (25 ° C) draußen hin und sichteten Fotos, lasen und faulenzten

Teil 2620. Dez. 2013

Nachmittags nahmen wir die H 6, um zum Sweni Hide zugelangen. Wieder ein Ort, den ich bei einem Krüger Besuch möglichst nicht auslasse. 😁
Wir sahen viele Tiere, aber Katzen-Fehlanzeige! Interessant waren drei Schakale, es sah so aus, als ob sie versuchen, die Warzenschweine zu jagen, aber das wäre wohl doch zu riskant.

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Auch wenn man sie auf dem Foto nicht sieht, waren Krokodile, Hippos, Wasserböcke und Impalas am Sweni Hide.

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Anschließend stoppten wir am N’wanetsi PNP, in erster Linie, um unsere Blasen zu leeren, aber da wir schon hier waren, stiegen wir auch noch die Stufen zur Aussichtsplattform hoch: der Blick über die Weite ist immer wieder schön, auch wenn außer Wasserböcke und Impalas keine Tiere zu sehen waren.

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Als wir zum Auto zurückkamen, durchfuhr uns ein Schrecken: Christian hatte sein Autofenster nicht geschlossen. Glücklicherweise waren keine Affen in der Nähe, die die Gelegenheit hätten nutzen können.

Ein kleiner Schlenker noch zum Gudzani Damm, dann ging es zurück nach Satara.

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Die S 100 bescherte uns Impalas, Weißrückengeier, Wasserböcke, Gnus und Zebras.


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Zweimal gab es eine kleine „Autoansammlung”, worauf unsere Erwartungshaltung jedes Mal stieg und wir auf Katzen welcher Art auch immer vergebens hofften. Nach fast einer Woche im Krüger hatten wir noch keine gesehen, so schlecht war unsere „Ausbeute“ noch nie. 😠 Wir rissen schon Witze, dass morgens bzw. abends in den Camps Tonbänder mit Löwengebrüll für die „doofen“ Touristen abgespielt werden…

Als wir zu unserem Bungalow zurückkehrten, streifte schon eine Hyäne am Zaun. Wir aßen wieder Gegrilltes und genossen bei Amarula und Wein den letzten Abend in Satara.

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ÜN: Satara (Bungalow BD2V) 911,53 Rand
Tageskilometer: 155

Teil 2721. Dez. 2013

Hallo Susi,
die grüne Jahreszeit ist ein Augenschmaus, nur leider macht es die Tierentdeckung schwierig 😗 Was meinst du, wie oft ich solche Fotos habe:

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Aber schön ist es dennoch gewesen.

Teil 2821. Dez. 2013

Donnerstag, 25.04. Satara -Skukuza
Schon ab 03:00 h hörten wir Löwengebrüll – Christian hatte mich diesmal geweckt 😁 - , welches gegen 05:00 h lauter wurde. Sollten wir heute endlich Löwen zu sehen bekommen? 🤩 Schon kurz vor sechs warteten wir mit einigen anderen auf die Öffnung des Gates.
Wir tuckerten dann geruhsam an Marabus, Impalas, Zebras vorbei die H 7 entlang und wurden von mehreren überholt, was wir kurz bereuen sollten, denn plötzlich sahen wir endlich ein Löwenmännchen die Straße lang laufen. Trotz der vielen Autos ließen sich die beiden nicht aus der Ruhe bringen und setzten ihren Weg ungerührt fort. Da sie immer nur kurz stehen blieben, war es schwer, gute Fotos zu schießen.

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Kurz darauf gesellte sich ein zweiter Löwe hinzu.

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Ich fiel fast vom Glauben ab, als Christian einen Hintermann überholen ließ. Er war der Meinung, dass dieser genug von der Löwenbeobachtung hatte und weiterfahren wollte, aber natürlich nutzte der andere die Chance und setzte sich vor uns. Ich konnte es nicht fassen, dass mein Mann tatsächlich so naiv- oder wie kann man es sonst nennen?- war und wirklich überzeugt war, dass der andere vorbei wollte. 😈
Wir blieben kurz in der zweiten Reihe, dann fuhren wir bis zum Nsemanidamm vor und konnten die beiden beobachten, als sie dort vorbeikamen. Die Löwen bogen dann hinterm Damm ab und viele folgten ihnen, aber uns war das Autoaufkommen inzwischen zu groß.

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Auf der S 12 kam uns ein Eli auf Pad entgegen, er ging zwar zur Seite, aber nicht ohne entsprechende Drohgebärden, aber muss ja schließlich zeigen, wer der Herr im Hause ist.

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Am Gudzani Wasserloch waren einige Impalas und Wasserböcke zu sehen, dann ging es hochzufrieden nach Satara zurück. Dort frühstückten wir, bevor wir uns auf den Weg nach Skukuza machten.

Ich mache mich jetzt nicht auf den Weg nach Skukuza sondern nach Kapstadt. 😄 Ich wünsche euch allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start im Neuen Jahr und würde mich freuen, wenn ihr dann auch noch dabei seid, wenn ich die restlichen Tage einstelle.
LG Chrissie

Teil 2916. Jan. 2014

Donnerstag, 25.04. Satara -Skukuza - Teil II
Die malerischen Lalapalmen an der S126 Sweni River road hätten mich zu einem Abstecher verführen können, aber ich sagte nichts, denn ich wollte die Geduld meines Mannes nicht überstrapazieren. 🤪 Da wir die S 126 schon mal während eines früheren Aufenthaltes gefahren sind, fiel es mir nicht allzu schwer.

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Auf dem Weg nach Süden entlang der H1-3 sahen wir vor allem Giraffen.

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ein blinder Passagier

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Der Kumanadamm führte wesentlich mehr Wasser als im Vorjahr, demzufolge war auch einiges los: 16 Wasserböcke, Kroks, Impalas, Zebras, Gnu sowie Wollhals- und Schwarzstörche.

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Für den kurzen Loop zum südlichsten Baobab im Krüger nahmen wir uns die Zeit, aber leider waren die Lichtverhältnisse nicht so optimal, so dass seine Schönheit nicht richtig zur Geltung kommt. 🙁

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Am Tshokwane Picknickplatzes legten wir eine Pause ein und ließen uns leckere Quiche Lorraine mit Salat schmecken. Eine Tasse Kaffee vertrieb die Mittagsschläfrigkeit.

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Ein nicht ganz so gefräßiger Gast auf dem Picknickplatz

Der weitere Weg nach Skukuza verlief unspektakulär.

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Wir bezogen unseren Bungalow mit einer tollen Aussicht auf den Parkplatz. 🤢 Ok, unsere Erwartungshaltung war niedrig, ich hatte Skukuza nur ausgewählt, damit wir mal nachmittags am Lake Panic Hide ausgiebig Zeit haben (durch weiteres Lesen einiger Reiseberichte ist der frühe Morgen wohl noch besser geeignet) . Ein letztes Mal räumten wir unser Auto aus und bummelten anschließend durch den großen Shop und das Camp.

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Statt wie eigentlich vorgenommen dem Lake Panic Hide einen Besuch abzustatten, ließ ich mich von der nicht mehr existenten Krügerseite gomag beeinflussen, auf der der Autor von der S 65 als eine seiner Favoriten in der Region von Skukuza schwärmt ( landschaftlich schön im Norden mit großen Bäumen und relativ offenem Feld, „dschungelähnlich“ kurz bevor man den N’waswitshaka river quert). Naja, landschaftlich war es ganz ok, leider kamen wir nicht nah genug ans N’waswitshaka Wasserloch aufgrund unserer geringen Bodenfreiheit heran.

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Ist es ein schwarzer Milan? Wir sind uns sehr unsicher.


Heute gab es mal wieder Nudeln und beim Abwaschen sah Christian flüchtig ein Buschbaby, welches schnell wieder verschwand. Wir hielten sorgfältig Ausschau, ob wir es oder einen Artgenossen noch mal sehen und tatsächlich, nach einer Weile war uns das Glück noch einmal hold: Christian entdeckte es im Baum. Leider waren die Fotobedingungen für mich und meine Kamera schwierig, aber dennoch freute uns die Sichtung.

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ÜN: Skukuza (Bungalow BD3; Nr. 150) 887,54 Rand
Tageskilometer: 182

Teil 3019. Jan. 2014

Freitag, 26.04. Skukuza
Der Tag begann vielversprechend: schon vor dem Aufstehen hörten wir kurz die Rufe von Hyäne und einem Bushbaby. Auch heute waren wir schon wieder wenige Minuten nach Gateöffnung unterwegs. Der Morgennebel stieg über dem Fluss auf, und der Vollmond war noch zu sehen.

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Wir entschieden uns für die S 86 und nach Impalas und Giraffen zeigte sich, dass es die richtige Wahl war: uns kam ein Löwenmännchen entgegen. Natürlich waren wir nicht die einzigen, aber wir hatten kurzzeitig eine gute Position. Andere wendeten, um ihn weiterverfolgen zu können, aber wir setzten unseren Weg fort.

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Über die H 12 fuhren wir zur H 4-1. Eine Pavianbande tobte dort herum und beim Steinböckchen im Gras kamen mir Assoziationen zum Osterhasen.

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Das Wasserloch kurz hinter dem Abzweig zur S 21 gefiel uns sehr, denn es war einiges los: Hammerköpfe, Hippos, Rotkappenschwalben, Mangrovenreiher, Graureiher, Kroks, Nilgänse, Kiebitze. Wir beobachteten das Ganze eine Weile, dann drängelte Christian jedoch zum Nkuhlu Picknickplatz weiterzufahren, da ihm der Magen knurrte.

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Teil 3119. Jan. 2014

Eine Familie mit zwei Kindern hatte ebenso wie wir Probleme, die Vervet monkeys zu vertreiben, die Affen waren schon fast aggressiv. Christian war total genervt und brach das Essen ab, als uns ein monkey eine ½ Scheibe Toast stibitzte. Ich aß noch auf, aber die Stimmung war dahin. 😈

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Stolz war ich, als ich zwei Glanzhaubenturakos aufgrund ihres auffälligen Gefieders entdeckte. Leider gönnten sie mir keine Fotoaufnahme, sie waren zu schnell im Blattwerk verschwunden. Unser Highlight jedoch war eine ca. 20köpfige Eliherde am Fluss. Schade, dass wir Gegenlicht hatten, und die Fotos somit zu wünschen übrig lassen.

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Wir fuhren eine Schleife am Fluss entlang, die uns Impalas, Steinböckchen, Schildkröte, Affen und einen Raubvogel bescherte, der sich nach einigem Blättern im Vogelbuch als Mohrenhabicht enttarnte.

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Nach einer Mittagspause im Camp fuhren wir zum Lake Panic, wo wir Hippos, Nacht- und Mangrovenreiher sowie Graureiher sahen.

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Danach fuhren wir zum Paul-Kruger-Gate, welches wir ansteuerten, weil wir unaufschiebbare Bedürfnisse hatten (am Lake Panic Birdhide gibt es keine Toiletten). Der weitere gamedrive entlang der S 1 und der S 4 war abwechslungsreich, aber ergab keine besonderen Sichtungen:

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Bis wir mehrere Autos zusammen stehen sahen. Was war wohl der Grund? Es dauerte eine Weile, bis die anderen weiterfuhren und wir endlich einen Blick auf das begehrte Objekt werfen konnten: eine Hyäne mit ihrem Nachwuchs.

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Oh, das war niedlich, wie das Kleine mit einem Grashalm spielte oder der Mutter ins Ohr biss. Wir genossen die Zeit ausgiebig, aber irgendwann hieß es Abschied nehmen.
Und hatten tatsächlich noch mal Glück, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein: Drei, vier Autofahrer hatten einen Leo gesichtet. Er lief zum Teil auf der Straße, zum Teil am Gebüsch vorbei. Christian machte –zumindest aus meiner Sicht 😊 - seinen Fauxpas von der Löwensichtung vom Vortag wett: er blieb ihm dicht auf den Fersen, leider schnitt er dadurch einen Kia Sportage, der darüber bestimmt nicht sehr „amused“ war.

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Hoch zufrieden kehrten wir nach Skukuza zurück. Wir tankten und dann erledigte jeder seinen Part: ich das Packen und Foto speichern, Christian kümmerte sich um unser leibliches Wohl. Als wir unsere Fotos auf dem Laptop sichteten, verpassten wir leider den Besuch der Ginsterkatze, die wir nur noch aus dem Augenwinkel von unserer Veranda verschwinden sahen. 🙁 In der Hoffnung, vielleicht noch einen Blick auf sie oder einem Bushbaby zu erhaschen, spazierten wir kurz durchs Camp, aber vergeblich. So saßen wir noch eine Weile am Feuer. Irgendwann hörten wir die Laute von Paviane und Löwen, aber ob sie „echt“ oder von der Filmvorführung kamen, können wir leider nicht mehr eruieren.
ÜN: Skukuza (Bungalow BD3) 887,54 Rand
Tageskilometer:126

Teil 3222. Jan. 2014

Samstag, 27.04. / Sonntag, 28.04. Krüger NP – JHB und Rückflug
Das Hyänengeheul, das ich hörte, als ich nachts auf Toilette war, stammte sicherlich nicht vom Film. 😎
Zum Abschied hatten wir Glück und sahen zwei Bushbabys.

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Es war bewölkt, aber trotzdem genossen wir einen herrlichen Sonnenaufgang vom Mathekenyane Hügel.

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Der Tag wurde noch schöner, als wir ein Löwenmännchen sichteten.

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Drei Rhinos wurden von anderen im dichten Gebüsch erspäht. Wir konnten dann kurz einen besseren Blick auf sie erhaschen, als sie den Weg passierten.

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Das eine Bild ist nicht scharf, beim anderen sind sie schon wieder verdeckt 😈
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Ich bedrängte Christian, den Biyamiti Loop zu nehmen, da dieser landschaftlich sehr schön sein soll und ich natürlich Gründe suchte, den Abschied aus dem Krüger hinauszuzögern. Elidung und Rhinozeroshinterlassenschaften sowie eine Nashornsuhle fanden wir neben Impalas vor. Die Landschaft war felsig und gewährte teilweise Blicke auf das Flussbett, in dem wir dann Büffel und zwei Nashörner entdeckten. Eine kleine Besonderheit war der Klippspringer, den ich spottete (trotz dem Christian meistens fährt, sieht er mehr als ich – was nicht nur daran liegt, dass ich auf gamedrives auf dem Rücksitz Platz nehme, er hat halt ein Adlerauge- umso mehr freue ich mich, wenn ich auch mal zuerst was entdecke).

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Am Wehr trafen diverse Wasservögel (Schreiseeadler, Nilgänse, Kingfisher, Goliathreiher) und ein Krokodil an.

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Auf dem weiteren Weg öffnete sich die Landschaft und gewährte uns die Sichtung von weiteren Impalas, Giraffen, einem Greifvogel, den wir mal wieder nicht identifizieren konnten sowie Büffeln, die aber für Fotos ungünstig im Gebüsch grasten.
Am Afsaal Picknickplatz nahmen wir ein bescheidenes Restefrühstück ein. Anschließend verstand ich es wieder, das Verlassen des Parks noch ein wenig herauszögern, indem ich bat, noch zur Renosterpan zu fahren. 😗
Über eine 2,3 km lange, sehr holprige Zufahrt erreichten wir diese. Die zwei Kuhreiher, die wir dort vorfanden, machten die unbequeme Anfahrt nicht wett, ebenso wenig wie die Impalas auf der Zufahrt. Da waren die letzten Rhinos, mein „Abschiedseli“, die Riedscharbe und der Natalzwergfischer auf dem Weg zum Gate schon sehenswerter.

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Kurz nach 11:00 h waren wir dann endgültig aus dem Park –schnief.

Eindrücke auf der Rückfahrt nach JHB
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Um 15:45 h erreichten wir den Flughafen und unser erster Blick ging auf die Abflugstafel:
Flug auf 23:00 h (von 19:15 h) verschoben – na prima 😈 (AF hatte am Vorabend schon per email darüber informiert, aber die Mail lasen wir erst zu Hause). Wir bekamen unaufgefordert einen Essensgutschein von100 R pro Person, den wir natürlich auch verfutterten. Mit ein wenig umherlaufen und lesen verging die Zeit bis zum Abflug einigermaßen schnell. Der Flieger war nicht ausgebucht, aber wir hatten leider kein Glück, sondern hatten noch einen „dritten Mann“ in der Reihe. Die Stewardessen waren auffällig langsam, aber das störte uns nun auch nicht mehr. Nach einem dreistündigen Aufenthalt auf dem saukalten Pariser Flughafen landeten wir mit fünfstündiger Verspätung in Berlin. Krönender Abschluss war eine kaputte Kofferrolle (wurde wenige Tage später repariert).
Tageskilometer:484
Gesamtkilometer:3958

Teil 3326. Jan. 2014

Es freut mich, dass euch mein Reisebericht gefallen hat und ihr bis zum Ende dabei geblieben seid. Vielen Dank für eure netten Kommentare, das fördert die Motivation für den nächsten Reisebericht 😄
Auch den "Nur-Dankeschön-Drückern" herzlichen Dank , denn ich weiß aus eigener Erfahrung, dass die eigene Zeit -nicht nur wegen der Fülle der Reiseberichte- nicht immer reicht, um einen Kommentar zu schreiben, selbst wenn man es gerne würde.


Zum Schluss gibt es für den, den es interessiert, noch eine kurze Bewertung unserer Unterkünfte und unser Fazit:

A 1 Accomodation (Piet Retief)
Für eine Nacht gibt’s nichts zu meckern: sauber und preiswert

Ndumo Game Reserve
In der Hütte fühlten wir uns sehr wohl und für eine Nacht fiel es uns nicht schwer, auf die eigenen sanitären Anlagen zu verzichten. Die Küche war gut ausgestattet, Mikrowelle und Toaster waren auch vorhanden. Etwas nervig war der brummende Kühlschrank und das von draußen rein scheinende Licht, aber das kann man ja umgehen, indem man die Vorhänge besser zuzieht.

Tembe Elephant Park:
Essen und Unterkunft waren gut, nur die Feinabstimmung hat morgens genervt (beim ersten Frühstück keine Selbstbedienung bei Tee/ Kaffee oder Ausschenken durchs Personal, das Platzieren der Gäste). Außerdem haben wir festgestellt, dass wir lieber selbst auf gamedrive gehen, ich fand zB die Funkgeräusche nicht so toll.

Mpila Resort (Hluhluwe-Imfolzi-NP)
Es war das zweite Mal, dass wir in einem Safarizelt im Mpila Camp nächtigten, somit ist klar, dass es uns gefällt. Allerdings kann es bei schlechtem Wetter ungemütlich sein, da sind dann die Bungalows wohl die bessere Wahl.
Bhangazi Lodge (St. Lucia)
Auch hier waren wir zum zweiten Mal. Wer eine preisgünstige Unterkunft sucht und keine besonderen Ansprüche stellt (Zimmer, Anlage), wird bestimmt zufrieden sein. Wimpie ist eine nette Gastgeberin (spricht etwas deutsch), ihr Mann Andreas (ist Berliner) hat eine Art, die vielleicht nicht bei jedem gut ankommt, aber Tipps etc hält er bereit.

Mantuma Camp (uMkhuze Game Reserve)

Im Großen und Ganzen hat es uns sehr gefallen, wir hätten gern noch eine weitere Nacht hier verbracht. Was uns auffiel, waren die großen Unterschiede zwischen den verschiedenen Einrichtungen:
unser Zelt war tadellos, aber der swimming pool und der bird hide waren ungepflegt. Das gleiche Bild auch bei den Hides: entweder tiptop oder sehr vernachlässigt.

Graskop: Zur alten Mine

In unserem Honeymoon Chalet haben wir uns sehr wohl gefühlt, obwohl wir wettermäßig Pech hatten. Wally und Rainer sind sehr nette Gastgeber und besonders Rainer hat viele Ausflugstipps auf Lager. Wer allerdings Angst vor großen Hunden hat, fühlt sich vielleicht nicht so wohl, da die vier Haus- und Hofhunde frei umher laufen.

Die folgenden Unterkünfte liegen alle im Krüger Nationalpark:

Alle Unterkünfte waren sauber, bis auf dem Tamboti Tent Camp verfügen alle Camps über einen Shop und einen swimming pool.

Lower Sabie Rest Camp
Auch hier waren wir Wiederholungstäter. Ein Zelt mit View ist für uns einfach nur toll.

Tamboti Tent Camp
Wir bevorzugen Zelte gegenüber Bungalows, da wir uns dort noch mehr „in der Natur“ fühlen, dh. man bekommt die Geräuschkulisse besser mit. Nachteil ist jedoch, wenn es kalt ist…
Unser Zelt hatte weder Bad noch Küche, was uns für eine Nacht normalerweise nicht besonders gestört hätte, aber wenn man im Regen zur Toilette laufen muss, ändert das die Sichtweise. Ja, auch in Afrika gibt es Regen. 😛 Die Lage am Fluss ist schön, würden wir also grundsätzlich noch mal buchen.

Letaba Rest Camp

Wir hatten einen Bungalow BD3U, diese Kategorie bildet einen Halbkreis zum Zaun, die äußeren Bungalows sind näher an diesem dran. Wir waren relativ in der Mitte. Die Anlage beherbergt die besuchenswerte Elefantenhall. Uns gefällt Letaba recht gut.

Satara Rest Camp
Hier hatten wir einen Bungalow BD2V. Man ist nah am Zaun und blickt auf die Savannenlandschaft. Abends kam eine Hyäne vorbei (außerhalb), ebenso wie Impalas. Von Satara aus kann man in alle Himmelsrichtungen fahren, was die Besuchermassen außerhalb erträglicher macht. Wir hatten schon verschiedene Unterkunftskategorien in diesem Camp, aber die BD2V- Kategorie gehört zu unseren Favoriten. Hier waren wir nicht zum letzten Mal.

Skukuza Rest Camp
Für uns war es die erste Übernachtung in Skukuza und uns war klar, dass es vom Ambiente her die schlechteste sein würde, auch wenn wir nicht mit einem Blick auf den Parkplatz gerechnet hatten. Dennoch hatten wir uns bewusst dafür entschieden, denn uns reizte der in der Nähe liegende Lake Panic Birdhide. Dieser enttäuschte uns zwar ein wenig im Vergleich zum Vorjahr, aber dafür punktete Skukuza mit den Bushbabys und Ginsterkatzen.

Fazit Reise:

Für uns war es ein abwechslungsreicher Mix aus altem und neuem. Die Panoramaroute meinte es wettertechnisch wieder nicht gut mit uns, dennoch werden wir ihr bei Gelegenheit eine weitere Chance geben. Die Tierbeobachtungen gestalteten sich aufgrund der dichten Büsche und des Grases schwieriger als zu den Aufenthalten im September. Im Krüger konnten wir es gar nicht glauben, dass es so schwierig sein kann, Löwen zu entdecken. Da bestätigt sich der Spruch, dass viel davon abhängt, zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein. Die neuen Parks enttäuschten uns auch nicht, somit war es ein gelungener Urlaub – ach, und gelangweilt haben wir uns nicht wirklich 😉 .

So ein langweiliger Urlaub…;-) von chrissie

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/280483-so-ein-langweiliger-urlaub

Stand: letzter Berichtsteil vom 26. Jan. 2014

Die Rechte am Text und an den Bildern liegen beim Autor. Ausdruck für den eigenen Gebrauch.