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Reisebericht · namibia-forum.ch

Ohne Schirm, Schlamm und Rad.......

von ANNICK · Juli – Aug. 2013 · 29 Tage · Selbstfahrer · 35 Teile

Über diesen Reisebericht

Im Juli und August 2013 fahren wir mit einem gemieteten Suzuki Escudo 30 Tage lang zu zweit auf eigene Faust durch Uganda, vom Nil bei Jinja über den Nordwesten bis in den bergigen Südwesten. Die Küche begeistert uns von der ersten Lodge an, die Strassen dagegen kaum: Schlaglöcher, Wellblech und dichter Staub prägen den Fahralltag – dafür bleiben uns Regenschirm und Schlamm tatsächlich erspart.

Im Murchison-Falls-Nationalpark beobachten wir bei einer Bootsfahrt auf dem Nil Nilpferde, Krokodile und die tosenden Fälle, bevor uns auf einer Pistenfahrt ein Rad samt Bremstrommel abreisst und wir Stunden auf einen Mechaniker warten müssen. Im Queen Elizabeth Nationalpark ziehen bei einer Fahrt auf dem Kazinga-Kanal unzählige Nilpferde, Krokodile und Büffel an uns vorbei; die gesuchten Löwen von Ishasha bekommen wir trotz mehrerer Anläufe nie zu Gesicht.

Der Höhepunkt ist das Gorilla-Trekking im Bwindi-Nationalpark, wo uns die Mubare-Familie mit ihrem Silberrücken bis auf wenige Meter nahekommt. Wenige Tage später führt uns im Mgahinga-Nationalpark ein Batwa-Trail durch den Bergwald, auf dem die einstigen Bewohner des Gebiets ihre traditionelle Lebensweise vorführen – vom Feuermachen bis zur Jagdszene mit dem Speer. Beide Begegnungen bleiben uns als einmalige Erlebnisse in Erinnerung, die wir am liebsten gleich wiederholen würden.

Diese Zusammenfassung wurde automatisch erstellt und vom Autor freigegeben.

Teil 115. Aug. 2013

Hallo Fomis,

Komme gerade mit meinem Mann von unserer 30 tägigen Selbstfahrerreise in Uganda zurück. Das Land hat uns sehr gut gefallen und wir sind dem Virus total verfallen!!! 🤪

Haben einen Suzuki Escudo Automatik bei Alpha Car Rentals in Kampala gemietet. Preis pro Tag: 55US $ inkl. Versicherungen, unbegrenzte Kilometerzahl und 2. Fahrer.
Dieses Auto würde ich zu jeder Zeit wieder mieten. Es ist leicht und reagiert wie eine Ziege auf den Lava Pads. Genial!! Es gab keinen Platten aber........ 🤩 (erzähle ich später). Einziger Nachteil, die Kiste säuft viel zu viel: 10 Liter pro 100 Kilometer.. 😗
Auf der Reise haben wir nicht viele Selbstfahrer getroffen.

Habe nur die Hälfte der Lodges im Voraus gebucht. Bei den Teueren konnte ich immer einen 30% Rabatt ergattern. Es war nie "fully booked" trotz Hauptsaison.

Am Anfang der Reise gab es schon gleich böse Ueberraschungen.... 😣 Aber zum Glück gab es immer Lösungen. Die Leute hier sind einfach von Natur aus sehr nett und besitzen einen super Humor. Selbst bei den unmöglichsten Situationen konnten wir am Endeffekt doch noch lachen! 😄

Einen Schirm haben wir nie gebraucht. Dem Schlamm konnten wir entkommen. Aber nicht dem Staub! 🙄

Die Küche hier im Land ist ein reines Vergnügen. So gut habe ich nirgendwo in ganz Afrika gegessen. 😛 Ueberall frisches Gemüse und Obst und wundervolle Gewürze. Wir haben da wie Gott in Frankreich gelebt.

Das Fahren kann man aber nicht als Vergnügen bezeichnen..... 😊 Auf den "Tarmac Roads" (Teerstrassen) kommt man im Durchschnitt mit 50Km/St. vorwärts.
Wieso? Manchmal sind diese Strassen eine riesige Baustelle. Und wenn nicht mit tiefen Schlaglöchern und "Humps" beschmückt! 😎
Man lernt sehr schnell "à la Uganda" zu fahren wenn man vorwärts kommen möchte. Die Boda Bodas (Motorrad Taxidrivers) zwingt man einfach zur Seite. Bei Schlaglöchern fährt man Gymkana. Wenn ein Bus uns entgegen kommt, schnell auf die Seite..... 😄 Unfälle konnten wir viele sehen.

Wir haben auch Waisenhäuser sowie Schulen besucht. Der Empfang war immer grandios. Alle freuten sich.

Zum ersten Mal in meinem Leben konnte ich einem Silverback in die Augen schauen. Im Moment war mir nicht gerade wohl. Es war ein Mordskerl! 😘 Dieses Erlebnis muss ich einfach wiederholen.....

So ich habe genügend gepalabert. Hier noch unsere Route:

Entebbe - Jinja - Sipi - Jinja - Murchinson Falls NP - Hoima - Bigodi - Fort Portal - Queen Elisabeth NP - Ishasha - Bwindi NP - Kisoro - Lake Bunyonyi - Lake Mburo NP - Entebbe.
Insgesamt nur 3500 Kilometer aber Ugandische!!! 😛

Bin gerade am Bilder sortieren. Reisebericht folgt nächste Woche.

Es grüsst
Annick

Teil 220. Aug. 2013

Hallo Fomis,

Es kann losgehen.........

17.07.2013

Unsere vollbesetzte British Airways Maschine landet pünktlich um 07.45 in Entebbe.


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Der Flughafen ist schon klein und es gibt nur eine Landepiste. Es herrscht nicht viel Betrieb. Da wir unser Visum schon in der Schweiz beantrangt haben, können wir zum speziellen Schalter eilen. Wir sind die Einzigen. 🙂
Die anderen Passagiere stehen anderswo Schlange.
Der Beamte begrüsst uns mit einem netten Lächeln. Wie eine Kerze die auf einmal aufleuchtet. Er nimmt ein Foto von uns und innerhalb einer halben Stunde sind wir samt Gepäck am Ausgang.
Patrick, ein Angestellter von Alpha Rent A Car Kampala, steht auch schon da mit unserem Namensschild. Er guckt ganz besorgt auf unser Gepäck: 5 grosse Koffer + 2 Kleinere als Handgepäck..... 😗
Wir folgen Ihm mit dem Troley bis zum Parkplatz. Da machen wir mit unserem Suzuki Escudo Bekanntschaft.


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Er macht einen netten Eindruck. Die Reifen scheinen neu zu sein. Mit Mühe verstauen wir das ganze Gepäck in den Wagen. Es ist schon ein Wunder was da Alles reinpasst! 😄
Die Sonne scheint, es ist aber noch ein bisschen kühl.
Patrick erklärt uns wie die Automatik Kiste funktonniert. Danach nehmen wir Alle Platz. Ich auf der Hinterbank, auf einen Koffer... 😎
Patrick will uns bis einige Kilometer nach Kampala rausfahren.
Erster Stop: Stanbic Bank
Mit unserer Maestro Karte können wir nur 200'000 UGX abheben....... 😣
Danach wird getankt. Es wird auch Zeit. Die Benzinuhr leuchtet auf und der Zeiger steht auf Nul! 🙄
Der Suzuki trinkt Premium oder Petrol (unleaded). Der Liter kostet 3600 UGX. Und schon sind 185'000 UGX weg.... 🤩

Der Verkehr in und um Kampala ist schrecklich. Ich verstehe jetzt warum uns Patrick unbedingt rausfahren wollte. Bald hält er am Strassenrand an. Wir bezahlen unsere gesamte Wagenmiete in US$ cash und bekommen dafür eine Quittung.
Mein Mann will unbedingt am Anfang fahren. Soll er doch..... 😛

Bis Mukono machen uns die Lastwagen schon zu schaffen. Sie fahren mit Mühe, ersticken uns mit Ihrem schwarzen Qualm und verdecken uns auch noch die Sicht. 😠
Danach gibt es verschiedene Polizeikontrollen. Wir werden aber nie angehalten. Wir kommen aber nur langsam vorwärts. Danach gibt es auch noch Baustellen. Mein Mann verliert langsam die Geduld und flucht. Selber Schuld, er wollte ja unbedingt das Steuer nehmen. 🙂
Kurz vor Jinja, in Njeru, biegen wir links ab. Es bleiben nur noch 20 Kilometer aleluja!

Gegen 12Uhr30 erreichen wir endlich unser Ziel "THE HAVEN".
Der Blick auf den Nile ist einfach der Hammer.


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Mein Mann lächelt wieder. Charles, der Vertreter vom Besitzer Rainer, empfängt uns ganz herzlich. Wir beschliessen schon einmal unser Lunch einzunehmen. Die Terrasse ist sehr einladend.


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Unsere Augen bewundern immer wieder den Fluss. Das Essen schmeckt fabelhaft und das Club Bier dazu auch. 😄
Danach begleitet uns Charles zu unserem Luxury Bungalow 1.


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Die Unterkunft sieht von aussen schon sehr nett aus. Die Terrasse mit Hamac lädt zum Faulenzen ein.


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Im Zimmer gibt es 2 verschiedene Bettgrössen, kein Kingbett also für den Bayern Schorsch!


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An Platz mangelt es nicht!


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Das Badezimmer kann sich auch sehen lassen.


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Und diese Aussicht, wouah!


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Mit Mühe erklären wir Charles dass wir nur einen Koffer benötigen. Den Rest wird auf der Reise verteilt.
Wir ziehen uns um und erfrischen uns am Pool


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wo wir später auch einschlafen......
Gegen 17 Uhr werden wir durch neue Gäste geweckt. Ein deutsches Ehepaar, das hier campt. Es ist seit 6 Monaten schon unterwegs.
Wir beschliessen noch ein bisschen das Ufer zu erkunden und entdecken eine gemütliche Ecke.


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Später nehmen wir ein Apéro und unterhalten uns mit amerikanischen Expats.

Das Abendessen schmeckt sehr gut, besonders die frische Pumpkinsuppe, miam miam! 😛

Gegen 22 Uhr beschliessen wir zu Bett zu gehen und schlafen auch sehr schnell ein.



Preis für das Zimmer: 210 US$ in Vollpension
Würde ich wieder ausgeben. Es lohnt sich. Die Lage ist einfach ein Traum.



PS: Alle Unterkünfte kosten jetzt mehr. Ab 1. Juli 2013 verlangt die Regierung 18% VAT auf jede Unterkunft ausser Kampala.... 😊

Teil 321. Aug. 2013

Hallo Picco,

Die Tour ist noch nicht ganz fertig...... 😎

Ich warte gespannt auf deinen Reisebericht.......... 😛

Da wird es bestimmt noch einige Aenderungen geben! 😄

Es grüsst
Annick

Teil 421. Aug. 2013

18.07 2013

Wir wachen erst um 8 Uhr auf..... 😗

Draussen auf dem Nile herrscht noch ein dunstiges Ambiente!


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Das Frühstück schmeckt ausgezeichnet und ist sehr reichhaltig: Früchteplatte, Aufschnitt, frischer Fruchtsaft, Pancakes....miam miam 😛

Danach fahren wir nach Jinja.


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Von den gestrigen Expats haben wir erfahren dass die Barclays Bank grosszügiger beim Geld abheben ist. Tatsächlich können wir ohne Problem mit der Maestro Karte 1'000000 UGX auf einmal bekommen. Wir versuchen es gleich ein Zweites Mal. Geht auch! 🤪
Anschliessend kaufen wir im Tourist Office unsere Postkarten (1500 UGX) pro Stück) und schreiben sie im Source Café gleich Alle.


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Es geht dann zur Post. Eine Briefmarke nach Europa kostet 1800 UGX. Alle Postkarten haben innerhalb 2 Wochen Ihr Ziel erreicht. 🙂
Beim Orange Shop kaufen wir auch noch ein "Dongo" (Stick) für mein PC. Ja Ihr wist, im Urlaub nimmt die Annick immer Ihr Lap Top mit. Ihr könnt grinsen..... 😈

Wir laufen noch eine Weile in der Stadt herum. Das Ananas Business scheint hier grossgeschrieben....


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Man fühlt sicht echt wohl. Die Einheimischen erwidern immer wieder unser Lächeln. So "relaxed" waren wir noch nie in Afrika. Man spürt hier absolut keine Agressivität. Jeder Besitzt auch sein Handy sogar die Kleineren..... 😎


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Um 13 Uhr 30 sitzen wir wieder beim Lunch im Haven. Martin und Christine, das deutsche Camper Ehepaar, leistet uns Gesellschaft. Sie sind seit 6 Monaten unterwegs und werden noch ein ganzes Jahr Afrika bereisen....Wir dürfen Ihre Ausrüstung bewundern....wouah


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Uebrigens, die Campsites sind tip top! 😄


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Den Nachmittag verbringen wir am Pool. Mayo, ein Buschbock, 6 Monate alt besucht uns.


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Rainer, der Besitzer, hat den Kleinen vor 4 Monaten im Sumpf entdeckt. Er konnte sich nicht mehr befreien. Die Mama wurde von Jägern abgeknallt. Und so bekam er ein neues Zuhause. Da bekommt er seinen Schopen.


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Und so vergeht die Zeit hier ziemlich schnell. Das Nachtessen schmeckt sehr gut besonders die frische Broccolisuppe. Rainer begrüsst uns auch. Er kommt gerade aus seinem Deutschland Urlaub zurück.

Wir plaudern bis spät in die Nacht hinein mit verschiedenen Gästen.

Teil 522. Aug. 2013

19..07.2013

Heute Morgen ist auf dem Nile Wäschetag.....


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Nach dem Frühstück fahren wir wieder nach Jinja. Ich bin im Amani Baby Cottage, ein Kinderheim, angemeldet.


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Danyne, die amerikanische Managerin, führt uns durch die ganze Anlage. Im Augenblick kümmert sie sich um 60 Kleinkinder (bis 5 Jahre alt). 7 Volonteers helfen Ihr dabei.
Danyne hofft für jedes Kind eine Patenschaft zu finden. Nur 5 davon können zur Adoption frei gegeben werden. Die Anderen haben noch Ihren Vater aber Dieser säuft und kümmert sich nicht um sie.


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Man freut sich riesig über den vollen Koffer mit Windeln denn ich mitgebracht habe.

Hier der Link zum Kinderheim: amanibabycottage.org

Da wird echt tolle Arbeit geleistet. Wir verbringen gute 2 Stunden dort. Ein Kind will uns nicht mehr los lassen. Ich hätte es am liebsten mitgenommen.


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Anschliessend fahren wir zur Lodge zurück, schwimmen eine Runde und geniessen unser Lunch. Am Nachmittag besuchen wir zu Fuss die zwei kleinen Dörfer die unweit vom Haven liegen.


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Der Empfang ist immer herzlich und man freut sich über die kleinen Geschenke (Seife - Shampoo - Stifte)


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Gegen 17 Uhr nimmt uns Charles zu einer Bootstour mit. Da können wir verschiedene Vögel beobachten. Bin keine Spezialistin was Vögel anbelangt. Hoffentlich sind es die richtigen Namen.....

Hier ein African Open Bill


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da ein Grey Heron


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dort ein Kingfisher


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Das Leben um den Fluss ist auch sehenswert.


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Ueberall wird man freundlich begrüsst. Hello Musungu.....


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Auf dem Wasser treffen wir auch Fischer. Man lächelt Ihnen zu und schon leuchten die Kerzen auf!


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Langsam versteckt sich die Sonne. Es wird Zeit in die Lodge zurück zu kehren.


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Den Abend verbringen wir wieder mit einigen Gäste. Ueber das Wochenende ist die Bude ausgebucht und voller Expats aus Kampala.

Morgen geht es weiter nach Sipi. Hier hätten wir es bestimmt noch einige Tage ausgehalten....

Teil 623. Aug. 2013

20.07.2013

Um 8Uhr30 verlassen wir The Haven. Die Teerstrasse bis Mbale ist in einem sehr guten Zustand. Wären nur nicht die vielen Humps unterwegs..... 😣
Die Abzweigung nach Sipi bringt uns durch eine nette hügelige Landschaft.
Für die Strecke brauchen wir immerhin 4,5 Stunden.

Um 13 Uhr erreichen wir die Sipi River Lodge.


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Die Aussicht von da aus ist grandios.


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Da wir hungrig sind begeben wir uns gleich zur netten Terrasse um unser Lunch einzunehmen.


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Auf das Gefrass hier kann man echt verzichten! 🤢 Zum Glück wird diese Lodge unser einziger kulinarische Reinfall. Es gibt einen ungeniessbaren Salat, papige Nudeln und ein Stück Pizza das warscheinlich vor 10 Minuten noch in der Kühltruhe lag.... 😵
Da machen wir auch mit Belly und Minette (das südafrikanische Managerehepaar) Bekanntschaft. Es lässt uns gleich wissen das unser SASA TRAIL für Morgen und die nächsten Tage annuliert ist. Der Grund? Da oben im Berg schifft es seit Tagen gewaltig. Kann ich mir echt nicht vorstellen bei diesem Sonnenschein... Wir sind echt enttäuscht und sauer. 😠 Auf diesen Trail haben wir uns besonders gefreut.

Minette bringt uns anschliessend zu unserem geräumigen KAPSURUR Cottage. Da drin gibt es ein super King Size Bett und ein Doppelbett.


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Das Badezimmer ist zweckmässig eingerichtet.


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Von der netten Terrasse


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hat man einen tollen Blick auf den Wasserfall.


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Da wir im Augenblick noch nicht wissen wie lange wir hier bleiben werden, holen wir nur das Nötigste aus dem Auto. Für 14Uhr30 haben wir uns für die Coffee Tour angemeldet (15000UGX pro Nase). Unser Guide, Mwanga, wartet auch schon auf uns. Wir folgen Ihm gleich bergauf durch verschiedene Plantagen.


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Da bekommen wir auch einen Ueberblick über den Alltag der Einheimischen!


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Auf einmal halten wir bei einer kleinen Kaffeeplantage an. Mwanga erzählt uns so Manches über Kaffee in Uganda.


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Der Ugandische Kaffee ist im Vergleich zu seinen afrikanischen Nachbarländern stärker und intensiver, bietet Kaffeefreunden jedoch natürlich die für afrikanische Kaffees typische frische Fruchnote. Insbesondere für den ugandischen Robusta Kaffee ist zudem zu vermerken, dass der einen sehr würzigen Geschmack und ein volles Aroma mit einer nur leichten Säure verbindet. Damit erhält man einen geschmacklich ausgeprägten Kaffee mit einer hohen Bekommlichkeit. 🙂

Kaffee aus Uganda in Stichworten:

Kaffeetyp: Robusta und wenig Arabica
Hauptblüte: Januar bis Dezember
Haupternte: Januar bis Dezember
Ernteprozess: gepflügt wird von Hand
Aufbereitung: Trockenaufbereitung und Nassaufbereitung
Fermentation: 12 - 36 Stunden
Trocknung: hauptsächlich sonnengetrocknet
Sortierung: mechanisch und elektronisch


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Wir können da den ganzen Verlauf miterleben. Danach kehren wir mit unseren Bohnen in die Lodge zurück. Da mahle ich sie grob


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und Mwanga röstet sich danach.


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Wir probieren natürlich zum Schluss den Kaffee. Er schmeckt ausgezeichnet! 😄

Gegen 18 Uhr wird es langsam kalt. Wir gehen schnell duschen. Das Wasser ist aber nur lauwarm.... 😗 glagla. Die Haare wasche ich mir lieber ein anderes Mal! 😎

Punkt um 19 Uhr wird das Abendessen im Speisesaal serviert. Die Bude ist bumsvoll! Ein Feuer wurde im Kamin angezündet. Ich habe mir eine dicke Jacke, Socken und Jeans angelegt.

Das Essen ist echt eine Schande. Die Tomatensuppe kommt praktisch direkt aus dem Beutel. Danach gibt es ein winziges Hähnchenflügel mit Reis und wasseriger Sauce.... 🙄 Als Nachspeise ein Horror Kuchen. Doch gibt es!!! 🤪 Igitigit.

Wir verlassen den Tisch stocksauer und hungrig. Zum Glück habe ich im Cottage Nachschub! 😛

Wir beschliessen auch Morgen nach Lira weiterzufahren, nach unserem Waterfall Walk.

Preis für das Cottage in VP: 200 US$
Muss nicht mehr sein oder ich bin auf Diät!!! 😈

Teil 724. Aug. 2013

21.07.2013

Um 7Uhr30 frühstücken wir auf der Terrasse bei 8 Grad.......glagla! 😎

Um 8Uhr fängt unser Waterfall Walk mit Mwanga an (15'000 UGX pro Person). Das Gepäck haben wir schon im Wagen verstaut so dass wir danach direkt abdüsen können.

Dieser Walk führt uns durch 3 verschiedene Wasserfälle.


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Es geht gleich bergauf und manchmal gibt es besondere Passagen.


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Wir durchqueren auch einige Dörfer und werden immer freundlich begrüsst. Hier ein typisches Haus


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mit Aussendusche und Toilette.


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Im Gebüsch macht man manchmal kommische Entdeckungen! 🙂


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Der Walk lohnt sich echt. Gegen 12 Uhr sind wir wieder zurück und nehmen gleich Abschied von der tollen Landschaft.


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Nach 40 Minuten erreiche ich schon schon die grosse Kreuzung. Ich biege nach rechts Richtung Lira. Wir halten noch kurz an einem Früchtestand an


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und decken uns mit Mangos ein.

Die Teerstrasse ist schon lange keine mehr...... 😗 Sie soll demnächst neu gemacht werden. Im Augenblick sieht sie noch so aus


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ein Pothole nach dem Anderen. Ich komme nicht schneller als 20Km/Stunde vorwärts! 😊
Ich wundere mich auch warum es keinen Gegenverkehr gibt.......Werde ich bald erfahren.... 😣

Nach etwa 10 Kilometer, kurz vor Kachumbala, geraten wir in einen riesen Stau. Da rührt sich Nichts mehr. Einige Autos drehen um und kommen mir entgegen. Ich halte Eins an und erkundige mich was da los ist.
Ein Bus ist gegen einen Lastwagen gefahren. Beide liegen 15 Kilometer weiter auf der Fahrbahn umgekippt.
Ach Du meine Güte, mit Lira wird es Heute Nichts....
Ich drehe auch um und brauche eine gute Stunde bis ich aus dem Gnusch heraus bin. Langsam habe ich die Schnauze voll. Wir beschliessen zurück nach Jinja zu fahren.
Da ich jetzt à la Uganda fahre, erreiche ich die Stadt um 18 Uhr. Wir versuchen bei Surjio's ein Zimmer zu bekommen. Den Tip habe ich aus Tripadvisor..


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Surjio's (ist auch der Ehemann von Danyne, die Managerin von Amani Baby Cottage) empfängt uns ganz herzlich. Er kann uns sein letztes Zimmer nr.11 anbieten.
Es verfügt über 2 Betten


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ein kleines Bad


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Davor gibt es auch ein nettes Schwimmbad.


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Wir bestellen gleich unser Abendessen denn die Bude ist voll. Erst wird aber geduscht. Das heisse Wasser tut gut. Ich wasche mir gleich die Haare.

Hungrig begeben wir uns danach zur Restaurantterrasse.


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Die ersten Gäste kommen auch schon. Hier kann man keine alkoholische Getränke bestellen. Man kann sie aber selber mitbringen! 🙂
Das Chicken Masala schmeckt wunderbar. Die Gewürze erinnern mich an Indien. Miam Miam 😛

Wir beschliessen dass wir Morgen weiter zur Amuka Lodge fahren (Ziwa Rhino Sanctuary). Da rufe ich noch gleich an. Da heisst es, no Problem we have space.

Wir lesen noch eine Weile und hoffen dass der nächste Tag angenehmer wird.

Preis für das Zimmer in B&B: 115 US$
ganz OK

Teil 826. Aug. 2013

22.07.2013

Um 7 Uhr 30 verlassen wir Jinja. Surjio's hat uns einen Shortcut zum Ziwa Rhino Sanctuary empfohlen. Da können wir die Gegend von Kampala vermeiden.
In Njeru biegen wir rechts ab Richtung The Haven. Wir passieren Kayunga und in Kikandwa verlassen wir die Teerstrasse. Die Gravel Road Gimbi - Zirobwe - Kiziba - Luwero lässt sich echt gut fahren und es gibt keine Humps! 🙂
Unterwegs begegnen wir den ersten Ankole Rinder (hier eine häufige Rinderrasse).


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Sie sind etwas kleiner als die normalen europäischen Kühe, tragen dafür enorme Hörner (können 2 - 3 Meter lang werden). Sie geben nur wenig Milch, dafür haben sie ein sehr gutes und sehr mageres Fleisch. 😎

Gegen 12Uhr30 erreichen wir das Ziwa Rhino Gate. Es sind nur noch wenig Kilometer bis zur Amuka Lodge. Leider verfahre ich mich im Park. Ein Schild ist runtergefallen.... 😗


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Eine halbe Stunde später sind wir endlich an Ort und Stelle. Ein Angestellter heisst uns Willkommen. Da wir zum Lunch angemeldet sind, zeigt er uns einen gedeckten Tisch unter einem Zelt. 🙄


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Ich frage gleich wo sich das Restaurant und die Bar befindet. Da heisst es no more Restaurant, no more Bar, no more Swimmingpool.
Hier a little fridge as a Bar


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Momentan wird Alles umgebaut! 🤩


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Wir sind natürlich die einzigen Gäste.... 😵

Welch eine Frechheit. Ich fange an vor Wut zu platzen. Gestern Abend habe ich mit dem südafrikanischen Manager gesprochen. Da hat er davon Nichts erwähnt. Für diese Unterkunft muss ich immerhin 200US$ in VP bezahlen... 😈 Kommt nicht in Frage. Das Zimmer will ich schon gar nicht sehen. Wir verzehren schon einmal unser Chicken Curry und der frische Obstsalat. Schmeckt alles sehr gut aber ich will einfach von hier weg!!! 😎
Wir bezahlen unser Mittagessen (65'000UGX inkl 1 Club Bier) und hauen ab.

Unterwegs rufe ich die Marasa Reservierungszentrale in Kampala an. Sie verwaltet Chobe Safari Lodge, Paara, Mweya und Silverback. Habe dort schon 8 Nächte reserviert. Ohne Problem bekomme ich noch für den Abend ein Zimmer in der Chobe Safari Lodge zum alten Preis und mit 30% Discount. 🤪

Die Teerstrasse bis Karuma Falls ist gut befahrbar. Leider geraten wir noch in eine Baustelle


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und verlieren noch Zeit bei einem LKW Unfall....


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Kurz vor 17 Uhr erreichen wir das Chobe Gate.


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Da bezahlen wir gleich die Parkgebühren für 4 Tage (4 X 70Us$ für uns 2) + 20'000UGX für den Wagen.
15 Minuten später treffen wir in der Chobe Safari Lodge ein. Diese Lodge, trotz Ihrer Grösse, ist ein Geschenk Gottes. Die Empfangshalle besitzt einen super Ausblick auf den Nile


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und die Schwimmbäder.


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Wir werden gleich zu unserem Zimmer gebracht. Es ist die Nr. 40 und liegt im Nebengebäude. Es gibt 3 Betten . Fragt nicht warum......


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Der Ausblick hat es in sich


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Die Terrasse lädt zum Faulenzen ein


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Meine ganze Spannung ist auf einmal weg. Das Bad ist auch noch nett eingerichtet.


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Wir packen nur das Nötigste aus und eilen zum Schwimmbad um uns zu erfrischen. Heute ist es besonders heiss und die Klimaanlage im Auto hat uns auf einmal im Stich gelassen.... 😣

Da entspannen wir eine Weile.


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Unweit vom Ufer haben wir auch einige Zuschauer!


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Da sieht man auch einige Tse Tse Fliegen Fallen.


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Nach dem Duschen gönnen wir uns ein Glas Chardonnay in der netten Bar.


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Der Sonnenuntergang bringt ein Honeymoon Ambiente.


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Gegen 20 Uhr nehmen wir unser Abendessen auf der netten Terrasse.


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Es gibt à la Carte Essen. Wir bestellen Nile Perch mit Kartoffeln und Salat.(20'000UGX pro Person). Es schmeckt himmlisch und der Service ist gediegen.
Aba, der Küchenchef erkundigt sich auch später bei den Gästen ob es auch geschmeckt hat. Da erfahren wir dass die Lodge nur 30% belegt ist.
Da man ab 19Uhr30 nicht mehr zu Fuss in der Anlage laufen soll, bringt uns ein elektrisches Wägeli zum Zimmer. Unterwegs begegnen wir 2 grassende Hippos.... 🙄

Morgen geht es weiter durch den Park in die Paara Lodge.


Preis für das Zimmer in B&B: 280 US$

Teil 927. Aug. 2013

23.07.2013

Es ist echt super mit dem Hippo Gebrühl einzuschlafen und auch wieder aufzuwachen! 🙂

Von diesem Ausblick werde ich auch nicht satt. 😎


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Das Frühstück auf der Restaurantterrasse geniessen wir wie noch nie. Es gibt frische Croissants, Honig, Eier, Yogurth, frischer Obstsalat, frische Mangos.......usw Miam Miam! 😛

Um 9 Uhr fahren wir los. Da sehen wir unsere ersten Giraffen.


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Die Klimaanlage im Wagen will echt nichts mehr wissen.... 😵 Langsam wird es auch heiss so dass wir die Fenster öffnen. Wir bereuen es sehr schnell denn auf einmal geraten wir in einen Tse Tse Fliegen Schwarm. Mein Mann wird natürlich nicht gestochen........ich schon! 😗 Und nicht nur einmal..... 😣
Nach 10 Kilometer Richtung Wankwar kommen uns auf einmal 4 Game Drive Wagen entgegen. Sie halten an. Ein Guide erklärt mir dass es kein Durchkommen mehr gibt. Etwa 5 Kilometer weiter haben Elis 2 grosse Bäume auf die Piste umgeworfen..... 😵
Mist das hat uns gerade noch gefehlt. Das heisst, wir müssen wieder durch das Chobe Gate raus um nach Paara zu gelangen. Ich studiere schnell die Karte und beschliesse die Teerstrasse bis zum Tangi Gate zu nehmen.
Gute Entscheidung. Sie ist praktisch neu und die wenigen Humps sieht man von sehr weit. 😎


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Das Tangi Gate erreichen wir um 12 Uhr.


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Wir brauchen noch eine Stunde bis zur Paara Lodge. Es wird immer heisser. Zum Glück gibt es keine Tse Tse Fliegen mehr. Wir öffnen alle Autofenster. Mehrere Lastwagen kommen uns aber immer entgegen und verursachen jedes Mal eine riesige Staubwolke. Make Up brauche ich Keins mehr.... 😘
Im diesem Park Teil wird überall nach Oel gebohrt. Ich bin da für die Zukunft sehr pessimistisch! 🤩

Wir freuen uns als wir endlich das Paara Lodge Schild erblicken.


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Koffer, Autositze..usw sind unterdessen mit einer 3cm Staubschicht bedeckt....... 🙄
Und wir sehen auch nicht besser aus denn an der Rezeption wird gegrinst! 🤢

Wir lassen uns gleich auf unser Zimmer bringen. Und da Bingo. Statt einem Standard Zimmer bekommen wir für den gleichen Preis eine Suite im Nebengebäude. Die Pechsträhne scheint vorbei zu sein, juhu! 😄


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Am Eingang kommt zuerst die Kaffee/The Station


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ein Klo daneben


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dann kommt das Wohnzimmer


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das Schlafzimmer (kann ich dem Bayern Schorsch bestens empfehlen.... 🤪 )


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ein Badezimmer


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mit separatem Klo


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und die Terrasse zum Relaxen.


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Der Ausblick lohnt sich auf jeden Fall.


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Wir duschen und ziehen uns schnell um. Danach laufen wir zum Restaurant. Ein nettgedeckter Tisch erwartet uns


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sowie ein schmackhaftes Buffet.

Anschliessend eile ich noch runter zum UWA Gebäude wo ich für den nächsten Morgen einen Ranger miete. Der Game Drive soll um 6Uhr15 losgehen.

Den späten Nachmittag verbringen wir am Pool beim Schwimmen und Lesen.


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Es ist ruhig da denn die Lodge ist nur zu 50% belegt.

Den Wagen lassen wir von Innen und aussen waschen. Die Koffer stecken wir später in grosse Plasticksäcke.

Einige Warzenschweine grassen unweit von uns.


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Das Abendessen wird auch als Buffet angeboten. Service und Küche sind perfekt.

Wir freuen uns ihrsinnig auf den morgigen Game Drive.

Preis für uns 2 in VP: 320 US$ pro Nacht

Ist nicht gerade billig würde ich aber wieder so machen!

Fomis, sorry für den schwarzen Rand auf einigen Bilder. Die Eine Camera hatte leider viel Staub geschluckt. Konnte das Problem später lösen! 😄

Teil 1028. Aug. 2013

@Bayern Schorsch: Haste schon Recht mit dem "Schnäppchen Preis"! 😎 Aber ich bereue keinen Cent.... 🙂

@ALM: Uganda scheint dieses Jahr sehr "IN" zu sein! Hoffe du wirst auch ausführlich darüber berichten. 😁


An alle Mitleser: es motiviert mit einem vollen Wagen das Land zu bereisen! 😛 Danke an euch Alle für euer Interesse.

24.07.2013

Punkt um 6 Uhr stehen wir im Lobby. Da gibt es auch schon Kaffee/The mit Kekse für die Frühaufsteher.

15 Minuten später treffen wir im Green House unser Ranger George. Er gefällt uns auf Anhieb. Er nimmt neben mir Platz. Ich fahre bis zum Pakuba Airstrip und nehme anschliessend den Queen's Track.
Punkt um 7Uhr30 hören wir auf einmal einen riesen Knall. Die rechte hintere Seite des Autos beugt nach unten... 😗
Wir denken gleich an einen geplatzten Reifen und steigen aus.
HO, HO.....


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Wo bleibt das Rad? 🤩

Wir gucken nach hinten. Es liegt 2 Meter entfernt. Erst jetzt begreifen wir wirklich was passiert ist. Mein Mann und George versuchen schon einmal mit dem Wagenheber das Auto hoch zu heben.


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Ich suche im Sand nach den Schrauben. Innerhalb einer halben Stunde habe ich sie endlich alle zusammen... 🙄

Inzwischen begreifen die Herren dass sie das Rad nicht mehr montieren können. Das Problem liegt bei der Trommel. Wir besitzen kein geeignetes Werkzeug.
George ruft die UWA Werkstatt an. Sie liegt am anderen Ufer. Da heisst es wir müssen uns bis 10 Uhr gedulden. Der Mechaniker komme mit der 9Uhr Fähre rüber.

Ihr könnt euch nicht vorstellen wie wir da ausschauen. Noch schlimmer als gestern. Heute sind wir Staubmann + Staubfrau 🤢

Mehrere Game Drive Wagen fahren an uns vorbei und halten 500 Meter weiter an. Die Passagiere steigen alle aufs Dach. Da gibt es bestimmt etwas interessantes zu sehen....... 😎 Per Funk erfährt George dass es sich um ein Löwenrudel handelt... 😊

Um 10Uhr30 trifft endlich der Mechaniker ein und runzelt mit der Stirn als er das Problem erkennt.
Diagnose: das Rad ist samt Bremstrommel einfach rausgeflogen....
Warum? Maintenance Problem. Die Schraubenmütter (sie befestigen die Trommel) wurden per Maschine mit Gewalt eingeschraubt.
Ergebnis: Kein Gewinde mehr... aber Bremse und Rad noch OK.

Zum Glück ist uns dies nicht auf einer Teerstrasse passiert.... 😎

Der Mechaniker montiert das Rad. Da er keine geeignete Schraubenmütter dabei hat, borgt er sich 2 vom linken hinteren Rad. Er meint bis zur Fähre sollte es schon gehen.
Inzwischen ist es aber 12 Uhr. Unser Magen knurt und der George ist um 13 Uhr am Tangi Gate verabredet. Ein Kollege holt Ihn bei uns ab.
Mit dem Mechaniker wird Folgendes abgemacht: wir kommen mit der 14Uhr Fähre rüber. Da werden auf den hinteren Räder alle Schrauben gewechselt.

Wir fahren vorsichtig bis zur Lodge zurück. Die Rezeption weiss inzwischen was geschehen ist. und leidet mit uns. Wir duschen schon einmal den ganzen Staub weg und gehen eine Kleinigkeit am Buffet essen.

Nach 27 Jahren Hochzeit ist mein Toni immer noch ein Gentleman! 😛 Er hat beschlossen allein rüber zur Garage zu fahren. Ich soll doch um 14Uhr30 an die River Cruise zu den Murchinson Falls teilnehmen. Lasse ich mir nicht zweimal sagen! 😄

Er bringt mich anschliessend runter zum Ufer, nimmt die Fähre und ich laufe zur African Queen, ein grosses Boot. Preis pro Person für die 3 Stunden Bootstour: 28US$


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Ich eile gleich zum oberen Deck.


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Es geht pünktlich los. Unterwegs sehen wir viele Hippos.


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Der kleine ist einfach knudelig!


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Danach Büffel


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dann Kronenkraniche


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Landschaftlich ist es auch sehr angenehm.


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Man sieht Bienenfresser Wohnungen.


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da ein paar Exemplare von der Rotkehlspint Kolonie.


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Für die Vogelbeobachtung ist das grosse Boot leider nicht geeignet. Da fliegt einfach Alles weg... 😮
Ich beschliesse am nächsten Nachmittag ein kleines Boot mit meinem Mann zu chartern.

Endlich erblicken wir die Murchinson Falls.


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Hier stürzt der weltweit längste Fluss durch einen sieben Meter engen Felsspalt in einer explosiven Wolke 42 Meter in die Tiefe. Pro Sekunde sind das 300 Kubikliter Wasser!


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Auf dem Rückweg beobachten wir noch ein sympatisches Krokodil. So um die 4 Meter lang


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Gegen 17Uhr30 erwartet mich mein Mann beim Bootssteg. Er lächelt. Das Auto ist OK Hat 140 US$ gekostet. Leider kann die Klimaanlage aber nicht repariert werden... 😊
Wir kehren in die Lodge zurück und marschieren zum Business Center. Da schreiben wir dem Douglas (Alpha Rent A Car) eine E-Mail. Wir schildern genau was da geschehen ist und scannen die Rechnung. Wir sind schon auf die Reaktion gespannt! 😁

Jetzt gönnen wir uns ein Club Bier und entspannen auf der Terrasse. Später reservieren wir an der Rezeption das kleine Boot für den nächsten Nachmittag. Wir sind insgesamt 6 Personen. Super.

Das Buffet am Abend schmeckt wieder lecker.

Morgen früh unternehmen wir den Game Drive allein. Wir starten aber nach dem Frühstück.

Teil 1129. Aug. 2013

@Marina: ja unsere Männer behalten wir lieber! 😄

@namibiafieber: es handelt sich leider nicht um eine Ausrüstung à la KIBOKO! 😣 Macht aber gute Bilder und am Zoll will sie Keiner..... 😛 Sorry Bernd für das Spässli. Heute muss ich noch auf deine tolle Schlauchboot Expedition denken. Da lache ich mich wieder zum Tode.... Hoffentlich gibt es bald ein Kronauer Treffen..... 😎

Für Tiere und Portraits benutze ich eine Sony Cybershot DSC HX100. 🤪
Für die Zimmer und die Klosschüssel reicht eine Sony Cybershot DSC TX9.

25.07.2013

Gleich beim Aufstehen schaue ich in meinem Lap Top nach ob Douglas geantwortet hat. Tatsächlich hat er sich gemeldet. Ein sehr nettes Schreiben mit viel Bedauern und sogar Verzweiflung. Wir erfahren dass die "Maintenance" nicht von seiner Firma erledigt wird. Es ist auch nicht das erste Mal dass es Probleme gibt. Ab nächstes Jahr soll die Wartung über Alpha Rent A car übernommen werden.
Da wir keine Zeit verlieren wollen, haben wir gestern dem Douglas Bescheid gegeben dass wir auf einen Wagenwechsel verzichten. Wegen der Klimaanlage soll er sich auch keine Sorgen machen. Langsam gewöhnen wir uns an das Make Up... 🙂
Douglas versichert uns die 140 US$ Rechnung in Bar bei der Autorückgabe zu begleichen. Dazu kommt noch eine Tagesmiete umsonst.
Finden wir fair und geben unser Einverständnis. 😎

Um 7 Uhr frühstücken wir. Das Buffet ist reichhaltig und schmeckt. Eines muss ich auch sagen. In Uganda habe ich nie schlechten Kaffee getrunken. Er ist immer sehr stark. 🙂

Eine halbe Stunde später fahren wir Richtung Delta Game Viewing Circuit los. Wir fangen mit dem Queen's Track an in der Hoffnung das gestrige Löwenrudel zu erwischen. Leider werden wir nicht fündig.... 😵
Unterwegs machen wir aber trotzdem nette Bekanntschaften.
Hier ein Jackson's Hartebeest.


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mit Nachwuchs


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da Oribis


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dort Uganda Kobs


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Wir halten am Delta View Point an. Ausser einem Pelikan


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Hippos


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und einem Haufen Game Drive Wagen, gibt es nichts Gescheites zu sehen.

Auf dem Albert Nile Track können wir Fischer beobachten.


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Da stossen wir auch auf 2 Elis. Wir schauen Ihnen eine Stunde zu. Sie vergnügen sich im Schlamm.


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Danach passieren wir die Ruinen von der Pakuba Lodge und biegen wieder auf die Paara Lodge zu. Die Landschaft ist schon wunderschön.


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Einige Rothschild's Giraffen lassen sich überhaupt nicht stören.


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Der Kleine ist herzig!


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Anschliessend fahren wir zum Victoria Nile Track und begegnen Büffeln.


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Der Eine scheint keinen guten Tag erwischt zu haben denn er kommt auf uns zu.... 😊


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Auf dem Rückweg probieren wir noch einmal den Queen's Track. Die Löwen sind aber einfach verschwunden. Stattdessen erblicken wir Defassa Waterbucks.


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Gegen 13Uhr30 erreichen wir wieder die Paara Lodge und geniessen unser Lunch auf der Terrasse.

Um 15 Uhr geht auch schon wieder unsere Bootstour los.

Teil 1230. Aug. 2013

@Lil: keine Sorge, das Pech hat uns auf einmal im Stich gelassen! 😄


Punkt um 15 Uhr stehen wir am Bootssteg mit unserem Voucher. Normalerweise kommen noch 4 Personen dazu und es kostet dasselbe wie das grosse Boot (28US$ pro Pers.)
Wir warten 10 Minuten. Wo bleiben die 4 Touris und das Boot? 🙄
Wir laufen wieder rauf zur Paara Lodge.


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An der Rezeption ist man verlegen. 😊 Irgendwie gab es ein Gnusch mit den Reservierungen! Ich höre hinter der Kulisse: it's for the couple who lost the wheel... 😗
Der Manager kommt auf einmal und meint wir sollen schnell runterlaufen denn das Boot wäre inzwischen eingetroffen.
So machen wir es auch. Amon, unser Captain, erklärt uns wir seien allein, denn bei der Reservation ist ein Fehler passiert.
Juhu, das Boot haben wir für uns allein und zum selben Preis! 😄


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Ab und zu darf man doch wieder ein bisschen Glück haben, oder? 🤪

Ich kann Jedem das kleine Boot empfehlen. Man nähert sich viel mehr dem Ufer. Die Vögel fliegen auch nicht gleich weg! 🙂 Und man schiesst bessere Bilder. Ein Genuss! 😘

Unweit vom Ufer sehen wir auch schon:

Oribis


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dann Elis


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einen Büffel


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Die Hippos zähle ich gar nicht mehr! 😄


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Ich bekomme endlich auch ein paar Vögel auf die Linse.

Hier ein Graufischer


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da ein Graureiher


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dort ein Sattelstorch


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drüben eine Witwenpfeifgans


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hier ein African Darter


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da Waffenkiebitze


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Da Scherenschnäbel


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Den Fisheagle kann man natürlich nicht übersehen!


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Ab und zu kommt uns ein Boot entgegen.


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Kurz vor den Murchinson Falls erblicken wir noch ein tolles Krokodil. Ein Prachtexemplar!


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Gegen 18 Uhr sind wir wieder zurück. Wir eilen zur Lodge. Laufen haben wir in Uganda nicht verlernt..... 😎

Wir duschen, dann kommt das Apéro und Nachtessen.

Die Zeit vergeht hier im Nu. Die Koffer werden auch noch gepackt.

Morgen geht es via Budongo Forest nach Hoima.

Teil 1301. Sept. 2013

@Bayern Schorsch: danke, danke!



26.07.2013

Um 7 Uhr frühstücken wir gemütlich auf der Terrasse. Anschliessend packen wir unsere Sachen ins Auto und begleichen unsere Rechnung mit den Extras. Wir wollen auf die 9 Uhr Fähre. Um 8 Uhr 30 sind wir auch schon unten am Steg. 2 Wagen stehen schon Schlange. Es können nur 8 drauf!
Ich gehe gleich die Ueberfahrt am Green House bezahlen. Macht 20'000UGX für das Auto + 2'000UGX pro Person.
Ein Warzenschwein


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und ein Pavian


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leisten uns Gesellschaft.

Eine Band spielt auch noch zum Abschied oder Welcome für die Touris!


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Punkt um 9 Uhr geht es rüber


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und innerhalb 10 Minuten erreichen wir das andere Ufer. Wir fahren gleich Richtung Masindi. Die Piste bis Kaniyo Pabidi ist nicht gerade die Beste... 🙄
Unterwegs stören wir ein Oribi


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das gemütlich auf der Piste lag.

Drei Stunden später treffen wir in Budongo Forest ein.


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Da wollen wir ein Chimp Track unternehmen. Kostet 65 US$ pro Nase. Der kleine Parkplatz ist bumsvoll. Wir folgen gleich unserer Rangerin Joya in den Bush.


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Derjenige der nicht sehr gerne läuft, wird hier schnell motiviert es zu tun! Ich habe noch nie so viele hungrige und gierige Ameisen gesehen.... 😗


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Bleibt man kurz stehen, fängt man an zu tanzen. Man braucht dazu kein Baströckchen, gelle Volker? 😛
Die Viecher verlieren keine Zeit. Ich weiss wovon ich rede! 😣

Wir laufen und laufen. Ab und zu gibt es glitschige Passagen.


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Per Funk erkundigt sich Joya bei den anderen Rangers ob sie fündig geworden sind. No Chimps, höre ich..... 😵

Nach 2,5 Stunden erblicken wir endlich Eins. Aber ganz oben auf einem Baum. Es wird leider ein lausiges Foto.... 🤢


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Der Affe wollte einfach nicht runter kommen! 😎

Etwas enttäuscht verlassen wir gegen 15 Uhr Budongo Forest. Eine Stunde später treffen wir in Hoima an. Wir tanken und heben noch einmal Geld bei der Barclay's ab.
Jetzt können wir weiter zum Kon Tiki Hotel. Es liegt 3 Kilometer ausserhalb der Stadt.


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Die Anlage


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sowie das Restaurant


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machen einen guten Eindruck. Grace, die einheimische Besitzerin, gefällt uns auf Anhieb. Ihr Humor ist ansteckend. Sie hat noch 2 freie Zimmer. Wir entscheiden uns für das Chwezi III.


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Es verfügt über 2 Betten und ist geräumig.


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Das Badezimmer sieht auch sehr sauber aus.


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Das Hotel besitzt ein nettes Schwimmbad.


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Um 19 Uhr bestellen wir uns Chicken mit Pommes. Viele Touris machen hier Zwischenstation. Von 2 Südafrikanern, die gerade aus Fort Portal kommen, erfahren wir dass auf dem Shortcut vor 2 Monate der Motor Grader eingesetzt wurde. Die Piste lässt sich also gut fahren.
Ich freue mich umso mehr denn diese Strecke war für uns ein echtes Fragezeichen.

Und so können wir ruhig einschlafen. Morgen geht es weiter Richtung Kibale Forest.

Preis für das Zimmer in B&B: 65 US$
Kann man nicht meckern. 🙂

Teil 1402. Sept. 2013

@ Tani und Picco: Tatsächlich muss es einen Zweiten gegeben haben..... 😗

@franzicke: Ihr sieht alle einen zweiten Chimpansen. Beim näher hingucken ich auch. Aber an Ort und Stelle hat Niemand den Zweiten gesehen! Nicht einmal die Rangerin...... 😎
Die Reise habe ich von A bis Z selber organisiert. 🙂

27.07.2013

Für den Preis kann ich das Frühstück nur loben. Es gibt frische Früchte, Toast, Butter, Marmelade, Pancakes, harte Eier, Omelette....
Die meisten Touris die im Restaurant schon sitzen wollen alle nach Fort Portal. Wir fahren um 8Uhr als Letzte ab.
Ich muss sagen die Piste ist echt in einem guten Zustand.


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Wäre nur nicht der Staub! 😣

Unterwegs halten wir bei einer kleinen Ziegelsteinfabrik an.


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Es ist schon erstaunlich wie hier noch gearbeitet wird.


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Die Piste wird immer hügeliger.


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Die Hitze wird auch unerträglicher so dass wir alle Fenster öffnen müssen. Zum Glück gibt es keinen grossen Gegenverkehr.

Endlich nur noch 16 Kilometer bis Kyenjojo!


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Von Hoima benötigen wir immerhin 4,5 Stunden. Bei schlechten Verhältnisse darf ich nicht denken wieviel Zeit wir da gebraucht hätten... 😗

Langsam wird es auch grüner und kühler. Die Landschaft verwandelt sich in Teeplantagen.


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Ukm 13 Uhr erreichen wir Fort Portal. Wir essen eine Kleinigkeit und vertreten uns ein bisschen die Beine.

Dann geht es weiter Richtung Kibale Forest. Nach 23 Kilometern kommen wir im Chimpanzee Forest Guest House an.


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Es liegt ausserhalb des Kibale NP. Da wir noch nicht wissen ob wir überhaupt ein anderes Chimp Track machen wollen, haben wir uns entschieden nicht im Park zu übernachten. Da brauchen wir auch keine Entry Fees zu bezahlen! 🙂

Die Anlage liegt einfach wunderschön.


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Ein frish gepresster Passion Fruit Juice erwartet uns in der Lounge.


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Das Personal ist sehr freundlich und herzig. Wir bekommen das Cottage TURACO.


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Das Zimmer ist einfach aber ganz OK.


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Das Badezimmer sieht sauber aus.


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Der Ausblick, einfach ein Traum! 😘


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Wir packen nur das Nötigste aus und lesen auf der Terrasse. Anschliessend gucken wir uns die Campsites an und plaudern mit einem südafrikanischen Ehepaar.

Das Abendessen im netten Restaurant


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geniessen wir mit anderen 12 Gäste. Es gibt frische Gemüsesuppe, Tilapia mit Dodo (Blattspinat) und frischer Fruchsalat. Miam Miam.... 😛

Gegen 21 Uhr liegen wir auch schon im Bett. Es ist auf einmal sehr frisch geworden. Beim Lesen fliegt mir plötzlich etwas in die Haare. Ach du meine Güte, eine Fledermaus! 🙄


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Sie hat Ihr Quartier im Strohdach.... 😵

Kurz vor dem Einschlafen schützen wir die Betten mit den Moskitonetzen. Wir haben keine Lust das Bett mit der Fledermaus zu teilen! 😎

Für Morgen haben wir entschieden an den Swamp Trail in Bigodi teilzunehmen.

Preis für das Cottage in VP: 280'000UGX

Teil 1503. Sept. 2013

28.07.2013

Um 8 Uhr machen wir uns auf den Weg nach Bigodi. Das Mittagessen nehmen wir später hier in der Lodge ein.

40 Minuten später erblicken wir das KAFRED (Kibale Association for rural and environmental Development) Office.


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Das Bigodi Wetland Schutzgebiet wird durch die KAFRED verwaltet. Sie wurde 1992 gegründet mit dem Ziel, eine bessere soziale und wirtschaftliche Entwicklung für einheimische Gemeinschaften zu erreichen. Die Bigodi Sümpfe sind ein Zuhause für etwa 200 Vogelarten und reich an üppiger Vegetation wie z. B. wilden Palmen und den dominierenden Papyrus.
Preis pro Person für den Swamp Trail: 40'000UGX.
Er dauert 3 Stunden. Unser Guide heisst Julius.


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Zu Beginn besuchen wir erst einmal die Baumschule.


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Danach führt uns der Fussmarsch durch fast ausgetrocknete Sümpfe.


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Es hat schon seit Wochen nicht mehr geregnet....... 😎

Unterwegs erblicken wir mehrere Red Colobus


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und einen Black and White Colobus.


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Zum Bilder schiessen ist es hier im Park nicht optimal. Entweder ist es zu dunkel oder die Vögel fliegen davon. Die Einheimischen lassen sich da besser fotografieren.


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Die grosse Plage hier im Park sind die Paviane. Sie fressen immer die Ernten.


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Einer kommt mir entgegen und bleibt vor mir sitzen. Mein Mann meint ich hätte noch meine Chance bei den Affen!!! 😄


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Ueberall sieht man Papyrus.


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Man trifft auch viele Kinder die Tiere mit Tonerde anfertigen. Sie verkaufen sie an Touris.


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Später entdecken wir auch eine grosse Spinne die einige Insekten in Ihrem Netz gefangen hält. Der Ranger konnte uns leider nicht sagen um welche Spinne es sich handelt....


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Um 12 Uhr ist leider die Tour zu Ende. Wir fahren zurück ins Chimpanzee Forest Guest House. Zum Lunch gibt es Spaghetti à la Bolognaise. Sie sind al dente und schmecken lecker.

Danach geht es weiter durch Fort Portal. Die Stadt gefällt uns sehr.


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In Kasusu nehmen wir links die Abzweigung zur Kluges Guest Farm. Punkt um 16Uhr kommen wir da auch an. Mariam, die Frau des Besitzers, empfängt uns mit einem netten Lächeln. Sie Lässt uns zum Zimmer 4 bringen.


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Es ist klein aber zweckmässig eingerichtet.


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Im Badezimmer gibt es sogar eine Badewanne.


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Die Terrasse lädt zum Faulenzen ein.


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Mein Mann will unbedingt noch eine runde schwimmen. Um das Schwimmbad befinden sich lauter Einheimische. Es ist Sonntag und man sucht Abwechslung. Wir kommen gleich ins Gespräch und die Damen beklagen sich weil sie nicht schwimmen können. Innerhalb einer Minute findet im Pool einen Schwimmkurs statt. Ihr könnt euch vorstellen: mein Toni ist der Teacher! 😛


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Die Weiber sind ganz aufgeregt. Stefan, der Besitzer, kommt vergnügt zu uns rüber und meint grinsend, dass unser Wagen auch ein Bad gebrauchen könnte.
Für 10'000UGX machen wir mit Ihm ab das unser Auto Morgen früh von Innen und Aussen gewaschen wird.

Später wird geduscht. Das Wasser ist angenehm heiss. Dann nehmen wir unser Apéro. Stefan leistet uns Gesellschaft. Er kam zum ersten Mal nach Afrika als Diplomlandwirt für die Europäische Gemeinschaft. Sein Hobby: Kochen!

Das Abendessen wird in Form eines Buffet angeboten. Stefan hat sich echt Mühe gegeben. Es gibt eine frische Zwiebelsuppe, Avocado Salat, Beef Stroganoff und Banana Fritters mit Honig. Mamamia es schmeckt wunderbar. Die anderen 10 Gäste scheinen die Küche auch zu geniessen.

Morgen besuchen wir die Krater Lakes und eine Vanilla Farm

Preis für das Zimmer in B&B: 115 US$

Preis pro Person für das Buffet: 30'000UGX

Ist es auf jeden Fall Wert. 🙂

Teil 1604. Sept. 2013

@Marina: Stefan's Küche war einfach klasse! 🤪

@Fleur: jetzt musst du dich wieder kleiner machen, Schampus ist zurück!!!! 😄

@Bayern Schorsch: ja 30'000UGX sind knapp 10 euros. Die Kids waren einfach köstlich und richtige Geschäftsmänner. Alle waren sich auf 5'000UGX pro Stück einig. Wir haben natürlich Einige gekauft. 🙂


29.07.2013

Um 7 Uhr 30 klopft es an der Tür. Ach du meine Güte, es ist der Stefan. Er will die Autoschlüssel und wir haben verschlafen.... 😎 Ich schicke meinen Mann in Unterhosen raus!! 😛
40 Minuten später frühstücken wir gemütlich. Die frische lauwarme Brötchen mit dem Rwenzori Honig sind ein Volltreffer. Miam miam... 😄

2 Stunden später steht unser Wagen wie nagelneu. In der Garage hätte man Ihn nicht besser gewaschen. Es kann also zu den Kraters Lakes via Ndali Lodge losgehen.
Leider können wir laut Stefan nicht die direkte Piste fahren. Eine Brücke ist nämlich eingestürzt. Und so nehmen wir die Teerstrasse bis Rwimi. Da biegen wir links ein und kommen an die St. Paul Schule vorbei. Einige Kinder spielen draussen. Wir entscheiden da anzuhalten um einige Schulsachen loszuwerden. Im Kofferraum stehen noch 3 volle Koffer. Einer mit Kinder Klamotten, ein Anderer mit Schulsachen und der Dritte mit Arznei und Spritzen. Der Direktor kommt auch gleich raus. So viele Musungus verlieren sich nicht hier.... 🤪 Seine Augen funkeln als wir Ihm 50 Hefte, 50 Stifte und 50 Radiergummis überreichen.


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Die Kinder haben gerade Pause und bekommen ein Glas Milch.


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Gegen 12 Uhr treffen wir in der Ndali Lodge ein. Wir werden vom Personal sehr nett begrüsst. Die Lodge liegt am Rande des Bunyaruguru Kratersees.


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Der Blick von der Veranda aus ist fantastisch! 😎


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Das Haupthaus und die 8 Cottages liegen auf einer Anhöhe und sind aus örtlichen Materialen gebaut und mit Stroh bedeckt.


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Die Lounge finde ich besonders gemütlich.


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Ohne zu zögern zeigt man uns ein Cottage. Das Zimmer ist geräumig


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und das Badezimmer grosszügig.


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Die Terrasse eignet sich zum Sundowner.


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Der Pool ist grandios mit seiner tollen "Vista".


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Preis für ein Cottage in VP: 320 US $ , jetzt warscheinlich noch teuerer....... 😗
Ein idealer Ort für Honeymooner.

Wir fragen gleich nach ob wir die berühmte Ndali Vanilla Estate besuchen können. No Problem. Kostet 10 US $ pro Person + 20'000UGX für den Guide.
Eine halbe Stunde später laufen wir auch schon mit Steven durch Bananen und Kaffee Plantagen.


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Da erfahren wir auch Vieles über Vanille.

Gewonnen wird die Vanille aus einer Orchidee namens Vanilla Planifolia.
Vanille stammt ursprünglich aus Mexico und wurde durch die Eroberung der Spanier in andere Länder gebracht. Geschmacklich unterscheidet sich die Vanille. Dies hängt von der Vanilleart aber auch vom Klima und der Bodenbeschaffenheit ab.
Die Vanille wird (ausser in Mexico) von Hand bestäubt. Nach der Bestäubung entwickelt sich die Kapsel/Schote innerhalb 7 - 9 Monaten. Dann wird die Vanille fast reif, gelbgrün, geerntet da ansonsten die Gefahr besteht dass die vollreife Schote platzt und das Vanillemark verloren geht.


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In Uganda wird die Vanille in der Sonne getrocknet und immer wieder ausgebreitet und gedreht damit sich kein Schimmel bilden kann.


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Diese Prozedur dauert 5-6 Wochen. Danach entfernen die Arbeiter Auschuss und Verunreinigungen und säubern die schwarzen Schoten. Dies geschiet in Handarbeit.


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Die Frauen müssen jede Schote einzeln bearbeiten, sie reinigen, glatt und biegsam machen, damit die beste Qualität entsteht.
Das fertige Produkt wird dann in Paraffinpapier verpackt und gut belüftet gelagert.


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Während der Lagerhaltung entwickelt sich das Vanillin noch stärker. Hier verpackt man und wiegt man die Vanille bevor sie weggeschickt wird.


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Hier könnt hier noch Näheres über Vanille erfahren:
www.ndali.net

Unterwegs erblicken wir noch Kakao Bäume


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Gegen 15 Uhr beendet sich die Tour und wir fahren über Kasisi und Fort Portal wieder zurück zum Guest House.

Nach dem Duschen geht es zum Abendessen. Das Restaurant ist voll und eine Campergruppe muss sogar draussen essen. Zum Glück regnet es nicht.
Das Buffet wird wieder zu einem Highlight. Es gibt eine frische Tomatensuppe, verschiedene Salate, Chicken Curry mit Fried Noodles, Gemüse Curry, kleine Steaks mit Dodo und frischer Obstsalat.
Der Stefan versteht sich echt in Gewürze. Das Ganze schmeckt wunderbar. Die Flasche Orange River Cellars Pinotage passt auch glänzend dazu.
Der Stefan hat irgendwie mitbekommen dass mein Toni Heute Geburtstag feiert. Nach dem Essen setzt er sich an unser Tisch mit einer vollen Flaschen Cognac. Die Mariam kommt auch später dazu. Wir plaudern und plaudern. Am Ende ist die Flasche praktisch leer...... 😣

Morgen früh sind wir bei Toro Babies Home angemeldet. Am Nachmittag wollen wir die Kyaninga Lodge sowie den Markt in Fort Portal besuchen

Teil 1705. Sept. 2013

30.07.2013

Um 6 Uhr 30 wachen wir auf einmal auf. Das Bett wackelt...... 🤩
Wir denken zuerst es wäre der Nacheffekt vom Cognac aber realisieren sehr schnell dass es sich um ein Erdbeben handelt.
Am Frühstück erklärt uns Stefan es gäbe da Mehrere pro Monat.

Wir starten unseren Tag auf dem Markt von Fort Portal und gucken uns da die verschiedene Verkaufsstände an. Ausser dem Schnick Schnack Made in China gibt es frisches Gemüse


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Getreide


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Man kann auch an Ort und Stelle Pocho mit Erdnusssauce essen.


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Not my cup of tea..... 😎

Gegen 10 Uhr 30 fahren wir dann zum Toro Babies Home.


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Das Waisenhaus wurde vor etwa 40 Jahren gegründet. 17 Mitarbeiter arbeiten da und betreuen ca. 50 Kinder. Ein Teil dieser Kinder ist körperlich oder geistig behindert.
Wir werden von 2 Damen namens Christine herzlich Willkommen. Wir folgen Ihnen ins Office. Einige Kinder kommen auch schon angerannt.


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und setzen sich zu uns.


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Beide Christines erklären uns hier das alltägliche Leben. Anschliessend führen sie uns durch die ganze Anlage.


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Von den 17 Mitarbeiter kümmern sich nur 6 "Mütter" um die Kinder. Jede Mutter sorgt für seine "Sprösslinge" und teilt Räumlichkeiten mit Ihnen.


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Im Durchschnitt 8 bis 10 Kinder.
Die Luft in so manchen Räumen riecht nach Urin. Die Windeln sind knapp und es kann zu selten gewickelt werden. Der Rest der Mitarbeiter konzentriert sich nämlich auf die Farm, das Kochen, das Waschen und Putzen.....
Ich könnte euch noch so Einiges über Toro Babies Home erzählen...

Wer Interesse hat, hier der Link: www.torobabieshome.org

Eines muss ich noch erwähnen. Wenn man einmal da gewesen ist, kann man nicht einfach wegschauen oder vergessen. Picco und Marina werden es bestimmt bestätigen.
Man fühlt hier ein engagiertes Personal. Es wird versucht sein Bestens für die Kinder zu geben. Leider fehlt das Geld und die Mittel. 😵

Man kann solche Gesichter nicht ignorieren.... 😎


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Zum Glück gibt es solche Institutionen! Kinder die da ausgesetzt wurden, können wieder spielen oder lachen.


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Wir sind echt froh unseren Koffer voller Kinderklamotten hier auszupacken. Die Christines freuen sich und Ihre Augen funkeln und sagen Danke Danke.
Zum ersten Mal greife ich auch spontan in den Geldbeutel. Ich bin mir sicher die Dollars werden für die Kinder ausgegeben und nicht in die eigene Tasche gesteckt. Ein Frauenfeeling. 🙂

Danach folgen wir der eine Christine bis zum Martyr's Nursing Home.


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Da überreichen wir den Koffer mit Arznei und Spritzen. Die Dame schwebt im siebten Himmel. Es ist nicht übertrieben!


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Es ist schon 12Uhr30 als wir Christine und das Nursing Home verlassen. Wir gehen anschliessend eine Kleinigkeit im Traveller's Inn essen.
Die Chefin, Robine, ist eine Nummer für sich!


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Mit Ihrem Sohn kümmert sie sich um das Abendessen.


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Da wir jeden Tag da Kaffee trinken, gehören wir schon zu den Stammgästen. Wir bestellen Samosas und ein Club Bier. Schmeckt alles lecker.

Jetzt können wir zur Kyaninga Lodge fahren. Die Gravel Road die dort hinführt ist nicht gerade die Beste.


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Von weitem sieht die Anlage schon gewaltig aus!


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Gehbehindert darf man nicht sein......Die Lodge überblickt den Kyaninga See.


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Die 8 Cottages besitzen ein tollen Ausblick.


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Das Restaurant sieht gemütlich aus.


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Der Pool und die Terrasse laden zum Träumen ein. Aber der Preis wird zu einem Alptraum: 460 US $ für das Cottage in VP


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Leider fängt es stark an zu regnen so dass wir auf den Spaziergang um den See verzichten. In Fort Portal halten wir noch beim Andrew's Supermarkt an. Da kaufen wir 10 Rwenzori Honige. Stefan hat uns den Tip gegeben. Pro Stück (500grs) 6000UGX. Es kommt in einem schönen Plastikbehälter. Als Souvenir echt optimal.

Gegen 16 Uhr sind wir wieder im Kluges Guest House. Es hat aufgehört zu regnen. Wir duschen und packen so Einiges schon ein.
Das Buffet wird wieder zu einem Highlight. Es gibt frische Blumenkohlsuppe, diverse Salate, Rindsrouladen mit Gemüse, Reis, Bratkartoffeln. Als Nachspeise Ananas Kompott mit Kuchen. Miam Miam...... 😛

Danach plaudern wir eine Weile mit einem deutschen Ehepaar. Es startet am nächsten Morgen einen 4 Tagestrekk in den Rwenzori Mountains.

Wir fahren Morgen weiter zum Queen Elisabeth NP

Teil 1806. Sept. 2013

31.07.2013

Stefan führt uns noch kurz durch seinen Garten. Da wachsen Gemüse und Gewürze die er für seine Küche gebraucht.


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Um 9 Uhr müssen wir uns von Mariam und Stefan verabschieden. Das Wetter ist miserabel, es regnet... 😗

In Kasese tanken wir. Nach der Kreuzung zum Kongo


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halten wir beim Aquator Denkmal an und schiessen das obligatorische Foto!


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Die Sonne kommt auch wieder heraus. Die Hauptgravel Road die uns durch den Lake Nyamunuka


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zum Queen Elisabeth Main Gate führt ist eine echte Zumutung! 😣


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Praktisch nur Wellblech...... 😊

Gegen 13 Uhr erreichen wir Mweya. Rechts geht es zum Visitor Centre


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und links in die Mweya Safari Lodge wo wir für 3 Nächte gebucht haben.


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Am Eingang kann man dieses Schild nicht übersehen.


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Den Eli finde ich echt pompös.... 😎


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Die Empfangshalle sieht riesig aus.


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Das Personal bemüht sich aber um Ihre Gäste. Welcome Drink, nasse Tücher für Gesicht und Hände....
Da wir hungrig sind begeben wir uns direkt zur Restaurant Terrasse. Der Blick von da aus ist grandios!


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Der Swimming Pool daneben lädt zum Faulenzen ein.


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Das Mittagessen wird à la Carte serviert. Das heisst, bei Vollpension, kann man sich einfach auf der Speisekarte eine Vorspeise, eine Hauptspeise und ein Dessert aussuchen. Wir bestellen einen Avocado Salat, ein Chicken Curry. Ein Genuss! 😛
Das Eis hingegen lassen wir stehen. Es besteht aus Wasser und künstlichen Aromaten.......igitigit 😵
Beim Essen muss man schon auf die verschiedene fresche Vögel achten. Sie bedienen sich einfach.........


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Anschliessend werden wir auf unser Zimmer nr 28 gebracht. Mit dem Wagen können wir direkt vor der Tür parken.
Das renovierungsbedürftige Zimmer besteht aus einem King Size Bett.


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Das Badezimmer hat schon bessere Zeiten gesehen....


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Auf den Bildern fällt das nicht so auf, Ihr könnt es mir aber glauben.
Von der Terrasse aus kann man das ganze Geschehen auf dem Lake Edward verfolgen.


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Die Lodge ist halb leer....

Den Rest des Nachmittags verbringen wir gemütlich am Pool. Von da aus beobachten wir am anderen Ufer ein Haufen Elis.


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Ich rufe auch noch Moses an. Seine Nummer wurde mir von einer Französin in Fort Portal gegeben. Er ist ein selbstständiger Guide mit Wagen. Morgen wollen wir nämlich nicht selber fahren. Wir möchten einfach den Game Drive sowie die Landschaft geniessen. Laut Moses, no Problem. Kostet 120 US $ von 6 bis 13 Uhr. Finden wir OK.

Zum Abendessen gibt es ein mittelmässiges fades Buffet. Es fehlen einfach die Gewürze vom Stefan.... 🤪

Morgen früh geht es also zum Game Drive mit Moses. Am Nachmittag machen wir die Bootsfahrt auf dem Kazinga Channel.

Preis für das Zimmer in VP: 320 US$
Finde ich übertrieben aber ich würde diese Unterkunft wieder wählen. Die Lage kann man einfach nicht überbieten.

Teil 1907. Sept. 2013

01.08.2013

Um 5.45 Uhr finden wir in der Lounge Kaffee und Muffins. Moses steht auch schon da mit seiner Limousine!


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Ihr wird es mir nicht glauben. Man kann da das Dach öffnen und im Wagen richtig stehen. Ideal zum Bilder schiessen! 🙂
Es ist noch Nacht. Moses fährt den Channel Drive und wir erreichen bald das Katunguru Gate. Unterwegs stören wir einen Waterbuck.


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Danach geht es Richtung Kasenyi Plains. Die Sonne geht langsam auf.



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10 Game Drive Wagen folgen uns.... 😗
Aber die Stimmung bleibt einmalig.


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Löwen werden wir leider keine sehen! 😵 Moses sowie die anderen Guides werden nicht fündig. Wir beschliessen zuerst weiter zum Bunyampaka Kratersee zu fahren.
Eine neue Lodge wird da gebaut.


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Im See, auf seinem Grund, wird auf der ganzen Fläche, in Salinenfelder aufgeteilt, Salz gewonnen und hauptsächlich in den Kongo verkauft.


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Am View Poinbt stehen schon einige Game Drive Wagen. Da gibt es auch Souvenirstände. Ein köstlicher kleine Junge hält da meine Aufmerksamkeit.


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Danach geht es zum Kasenyi Dorf, am Ufer des Lake George. Da beobachten wir das alltägliche Leben.

Fischen


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sowie Wasserversorgung


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gehören zu den täglichen Beschäftigungen. Die Kleineren helfen da auch mit.


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Am Ufer schauen wir vergnügt den Hippos zu.


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Der Marabou


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und ein Graufischer


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knipse ich auch gleich mit.

Im Dorf schiesse ich noch ein paar Bilder. 🙁


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Dann geht es zurück nach Mweya. Dieses Mal nehmen wir den Kob Drive und den Royal Circuit. Ausser 2 Elis


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einem Büffel der sich gegen eine Wand kratzt


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und Mama Kob mit Nachwuchs


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sehen wir nichts mehr Gescheites.

Um 13.15 Uhr sitzen wir auf der Restaurant Terrasse wo die Vögel wieder das Essen auf den Tischen klauen. Wir verteidigen unser Lunch denn es schmeckt ausgezeichnet.

Um 14 Uhr geht auch schon die Bootstour los. Kostet 26 US $ pro Person

Teil 2008. Sept. 2013

@La Leona: thanks! 🙂

@Take off: ja, wenn ich ins Ausland verreise, fotografiere ich leidenschaftlich gerne die Einheimischen! 😎

@Antje: Ja Uganda kann man nur lieben... 😘

@Schorsch: du magst schon Recht haben. Das Problem, die Annick sieht einfach Alles. Längere Zeit im Hotelgewerbe, kann man nicht einfach so loswerden..... 😛
Ich würde aber wieder die Mweya Lodge wählen! 🙂


Von der Lodge aus laufen wir direkt runter zur Anlegestelle.


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Die Boote haben zwei Etagen.


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Punkt um 14 Uhr geht es los. Das Wetter ist angenehm heiss und die Tiere versammeln sich am Ufer. Der Kazinga Kanal verbindet Lake Edward mit dem George See.
Der Höhepunkt eines Besuches im Queen Elisabeth NP ist echt dieser Ausflug. Das Spektakel nimmt kein Ende.

Es beginnt mit den Graufischer


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dann mit einem drolligen Pelikan


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Es ist erstaunlich wie die Büffel mit den Hippos so gut miteinander auskommen! 😎


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Die Hippos finde ich immer einmalig zum fotografieren.


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Die Büffel manchmal auch.


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Ein durstiges Eli kommt auch noch ganz nah ans Ufer.


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Diesen Silberreiher kann ich nicht verpassen.


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Dann noch ein Black Headed Ibis.


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Hier Weissbrustkormorane!


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Hier Dieselben zusammen mit Pelikane.


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Wir fahren auch an einem Dorf vorbei.


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Auch da wird das Fischen grossgeschrieben.


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Auf den Rückweg können wir noch einen Fisheagle und einen Hamerkop erblicken


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sowie eine Witwepfeifgans.


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Um 16 Uhr sind wir wieder zurück und verbringen noch eine Weile am Pool.

Da nur wenige Hotelgäste zum Abendessen erwartet werden gibt es Heute Abend ein Set Menu. Der Avocado Salat, das Beef Wellington und die frische Früchteplatte schmecken hervorragend. 😛

Morgen früh verzichten wir auf einen Driver. Wir möchten den Crater Drive selber fahren.

Um Mitternacht wachen wir plötzlich auf. Ein Tier tobt vor unserer Terrasse und grasst. Langsam laufen wir zum offenen Fenster und stellen fest dass es sich um ein riesiges Hippo handelt.
Wir haben es lieber nicht fotografiert.... 😗

Teil 2110. Sept. 2013

@Uli: weiblich desto besser! 😄



02.08.2013

Nach dem Frühstück geht es gleich zum Krater Drive los.


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Man sieht da ganz verschiedene Landschaften.


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Manche Krater sind inzwischen mit einer üppigen Vegetation bedeckt.


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Lake Kitagata schaut von da oben wunderbar aus.


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Bald erreichen wir das Queen Pavillon wo wir einen netten Agame Lizard bewundern.


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Wir entscheiden uns weiter Richtung Hamukungu zu fahren. Da treffen wir unterwegs Schüler die uns herzlich begrüssen.


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Einige Kilometer vor dem Dorf biegen wir in die Kasenyi Plains ein in der Hoffnung doch noch Löwen zu sichten. Leider werden wir auch dieses Mal nicht fündig. Dafür laufen uns ein Haufen Kobs


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und Waterbucks über den Weg.


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Enttäuscht begeben wir uns wieder zum Katunguru Gate. Etwa einen Kilometer danach überquert eine Eliherde die Piste.


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Wir versuchen auch noch die Leopard Loop. Da verpassen wir Einen um eine Minute. Wir sehen nur noch wie er in das Gebüsch verschwindet. 😵
Später geniessen wir unser Lunch in der Lodge. Da, vor der Terrasse, bekommen wir auf einmal Besuch. Mama Warzenschwein


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mit Nachwuchs. Die sind echt köstlich! 😎


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Am Nachmittag schwimmen wir eine Weile im Pool. Vom Deck aus


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beobachten wir auch was am anderen Ufer so los ist.


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Danach geht es zum Mweya Dorf. Da halten wir bei der Tembo Canteen an.


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Es handelt sich um ein kleines Lokal mit super Blick. Man kann da auch essen.


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Da trinken wir ein eiskaltes Club Bier.

Als wir später wieder in der Lodge eintreffen sehen wir im Garten eine drollige Mangusten Familie.


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mit Nachwuchs.


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Zwei davon streiten um die Mahlzeit.


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Die ganze Familie will auf einmal auch etwas von dem Festessen haben!


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Eine Gaudi sage ich euch.

Nach dem Abendessen lesen wir eine Weile. Morgen geht es weiter nach Ishasha.

Teil 2211. Sept. 2013

@Danke Picco! 🙂

03.08.2013

Während der Nacht haben wir 2 Löwen brüllen hören. Sie waren ganz in der Nähe.... 😎

Um 7 Uhr 30 frühstücken wir gemütlich mit einem Schweizer Ehepaar. Es fährt Heute dieselbe Route mit Ihrem Guide und übernachtet auch im Savannah Resort. Vor der Terrasse spaziert eine Manguste.


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Manche Touris müssen es unbedingt füttern obwohl das Personal uns davon abgeraten hat!


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Um 9 Uhr verlassen wir Mweya. Auf dem Weg zum Katunguru Gate erblicken wir noch kurz einen Eli.


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Dann kommt wieder die Teerstrasse und wir überqueren eine Brücke. Laut unserer Karte sollen wir gleich nach einem Kilometer dann nach rechts abbiegen, da fängt nämlich die Hauptpiste nach Kisenyi - Kikarara an. Es gibt aber nur einen winzigen Weg......Laut Kompass kann es sich nicht um diese Piste handeln..... 🙄
Ihr könnt wieder grinsen! 🙂
Die Annick verwendet nie ein GPS. Sie bevorzugt weiter mit Kompass und Karte zu arbeiten! 😁
Wir erkundigen uns bei verschiedenen Einheimischen die uns begegnen. Leider wiedersprechen sie sich... 😗
Zum Glück hält ein Game Drive Wagen mit Touris an. Juhu es ist ja das Schweizer Ehepaar von der Mweya Lodge. Josef, der Guide, schlägt einfach vor das wir Ihnen folgen. Wir haben ja dasselbe Programm und er kennt sich im Ishasha Park sehr gut aus. Das lassen wir uns nicht zweimal sagen. Und so fahren wir schön hinter her. 🙂


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Die Piste bis zum Katokye Gate lässt sich sehr gut fahren. Erster Stop im Ishasha NP auf der Campsite nr 2.
Von da überblickt man den Fluss Ishasha.


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Da ist kein Mensch. Einige Hippos vergnügen sich im Wasser.


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Wir machen da unser Picknick.


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Josef will anschliessend noch zur Campsite nr 1. Vielleicht ist ja Jemand der die Climbing Lions Heute Morgen gesehen hat.
Auf der Campsite befindet sich eine grössere Gruppe.


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Niemand hat aber einen Löwen gesehen.... 😵
Wir fahren anschliessend das Southern Circuit in der Hoffnung doch irgendwo Einen zu erwischen. Ausser einem Topi


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und verschiedene Vögel


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bekommen wir nichts auf die Linse.... 😣

Gegen 15 Uhr erreichen wir das Savannah Resort.


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Von aussen sieht die Anlage mit dem grossen Garten einmalig aus.


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Das Schwimmbad kann sich auch sehen lassen.


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Wir bekommen Hütte nr 123


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Das Zimmer ist klein aber fein.


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Das Badezimmer finden wir auch in Ordnung.


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Auf einmal fängt es an zu donnern und zu schütten. So viel Wasser auf einmal habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Wir lesen bis zum Abendessen auf der Restaurant Terrasse. Den Abend teilen wir mit dem schweizer Ehepaar. Zum essen bestellen wir Avocado Salat - Chicken Masala - Crème Caramel. Gehört zur Halbpension und schmeckt sehr gut.

Morgen früh fahren wir mit Josef's Auto und den Schweizern noch einmal in den Park. Vieilleicht erblicken wir doch noch Löwen... 😎
Danach geht es weiter nach Bwindi!

Preis für die Hütte in HP 140 US $
Als Zwischenstop bestens geeignet.

Teil 2312. Sept. 2013

@chris p: ich kann mich nicht an ein blaues Zelt erinnern.... 😎
Wir wurden leider nicht fündig! 😊

04.08.2013

Um 7 Uhr frühstücke ich ohne meinen Toni mit den Schweizern. Mein Mann verzichtet auf den Game Drive und meint wir würden ja sowieso keine Löwen sehen. 🙄

Trotz des Regens ist die Piste absolut nicht schlammig. Die Erde hat das ganze Wasser in sich genommen. Heute Morgen scheint auch wieder die Sonne. Wir fahren im ganzen Park herum, fragen auch die Rangers ob sie die Climbing Lions gesehen hätten. Da heisst es no Lions seit 2 Tagen.... 😣
Um 10 Uhr 30 müssen wir uns leider wieder auf den Rückweg zum Resort machen. Unterwegs beobachten wir noch

eine Büffelherde


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Geier die gerade ein Kob verspeisen


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verschiedene Vögel


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Kobs


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und ein Vervet Affe.


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Eine halbe Stunde später treffen wir in der Lodge ein. Mein Mann erwartet uns neugierig. Natürlich wusste er dass wir keine Löwen sichten würden. Die Männer sind ja Hellseher.... 😎

Wir verabschieden uns von Josef und dem schweizer Ehepaar und fahren gleich weiter Richtung Bwindi. Die Piste bis Bulema lässt sich einigermassen noch gut befahren. Die Landschaft ist auch schön.


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Die letzten 25 Kilometer werden zu einem horror Trip. Sie bestehen praktisch nur aus Steinen.


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Dafür benötigen wir 1,5 Stunden! 🤢
Wir wollen ja unsere "Limousine" schonen.
Um 14 Uhr erblicken wir endlich das Schild unserer nächsten Unterkunft: die Silverback Lodge!


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Für den Preis denn wir hier bezahlen kann man echt eine bessere Zufahrt erwarten! 😗


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Wir erfahren vom Manager der uns begrüsst, dass die Hälfte der Touris es nicht bis nach oben schaffen.... 🙄

Die Anlage liegt wunderschön.


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Der Garten vor den Zimmern sieht herrlich aus.


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Gegenüber erblickt man auch schon das Gebiet der Berggorillas.


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Da wir spät dran sind begeben wir uns gleich zum Restaurant.


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Das Beef Carpaccio, das Chicken/Pommes und die Crème Brûlée schmecken fabelhaft.

Die Silverback Lodge gehört seit einem Jahr der Marasa Gruppe. Leider entsprechen die Zimmer nicht dem Standard und die Preise sind gesponnen... 🤩
Unser Zimmer nr 7 ist klein, finster. Es gibt keinen Platz für das Gepäck und dessen Inhalt.


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Im Badezimmer wird es zu zweit sehr eng. Beim Duschen ist uns der Vorhang am Hintern klebben geblieben... 🤢


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Sorry für die Einzelheiten..... 😄

Die Terrasse wirkt auch nicht gerade romantisch. Der Nachbar kann mir direkt über die Schulter gucken...


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Den Rest des Nachmittags verbringen wir beim Auto putzen. Wir haben wieder einen Haufen Staub zu uns genommen. Danach unterhalten wir uns eine Weile mit Belgier die gerade von Ihrem Gorillatrecking zurückgekommen sind. Sie zeigen uns Fotos. Neid!
Mein Mann meint: mit deinem Pech wirst du nicht einen einzigen Gorilla vor die Linse morgen bekommen... 😈

Punkt um 19 Uhr 30 wird das Abendessen für die 18 Hotelgäste serviert. Die frische Dodosuppe, der Tilapia mit Gemüse und die Crème Caramel geniessen wir.

Draussen wird es sehr schnell kalt.

Morgen früh geht es also zum Gorilla Trecking. Ich freue mich riesig. Habe ein Permit für die Mubare Gorilla Familie.

Preis für das Zimmer in VP: 280 US $ (normalerweise 320 US$)
Viel zu teuer. Kann ich nicht weiter empfehlen... 😎

Teil 2413. Sept. 2013

05.08.2013

Der langersehnte Tag ist endlich gekommen! 😎

Um 7 Uhr frühstücke ich allein. Mein Mann macht sich leider nichts aus Gorillas.....Ich glaube aber mehr er hat Schiss davor!! 😛 Wird er aber nie zugeben.
Anschliessend laufe ich runter zum Bwindi NP. Es sind nur 10 Gehminuten.


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Permit und Pass nehme ich mit. Zum Glück bin ich die erste am Head Office. Die Formalitäten gehen zügig so dass ich mir noch dort die Gorillas DVD anschauen kann.
Um 8Uhr15 beginnt das Briefing mit unserem Guide Eddy. Er wird uns mit einem anderen Ranger zur Mubare Gorilla Familie begleiten. 2 Trackers sind schon eine Stunde früher gestartet um die Gorillas aufzuspüren. Per Funk wird Eddy später avisiert wo sich die Gorillas befinden.
Ausser mir kommen noch 7 Amerikaner mit. Eddy erklärt uns dass wir nicht näher als 7 Meter ran dürfen. Man soll den Gorillas auch nicht in die Augen schauen.
Eine halbe Stunde später geht es los. Wir laufen schon seit 2 Stunden den Berg hoch. Die Amerikaner schnaufen wie verrückt. Sobald sie eine Pause einlegen, höre ich sie fluchen. Sie beginnen auch zu tanzen. Dieses Verhalten kenne ich aus Budongo Forest. Die Ameisen hatten mich dort nicht verfehlt.... 😣
Tanzen werde ich bestimmt Heute nicht! 🤪
Ich laufe dich hinter Eddy. Auf einmal kommt der erhoffte Funkspruch. Die Gorillas befinden sich nur noch 800 Meter von uns entfernt. Nach 5 Minuten erreichen wir die 2 Trackers.


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Unsere Sachen lassen wir dann einfach stehen und folgen Ihnen. Mit einer Machete, haben sie uns einen Weg durch den Dschungel frei gemacht.
Die Mubare Familie besteht jetzt aus 9 Mitgliedern.


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Sie wird vom dem Silberrücken Kanyonyi angeführt.

Im Gebüsch erblicke ich zuerst Kyirinvi, die älteste Dame in der Gruppe.


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Wir nähern uns immer mehr. Sie scheint uns nicht zu beachten.


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Auf einmal kommt sie auf uns zu und setzt sich um weiter zu fressen. Sie befindet sich maximum 4 Meter von uns. Wir rühren uns nicht vom Fleck. Wir sind von dieser Gestalt wie hypnotisiert! 🙄


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Auf einmal kracht es im Gebüsch. Es ist Malaika, eine jüngere Lady.


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Sie setzt sich auch hin aber die Fliegen plagen sie.


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Der Hunger wird aber grösser.


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Das Leben hier scheint echt toll zu sein!


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Fortsetzung folgt...

Teil 2514. Sept. 2013

@franzicke und Take off: es ist ein einmaliges Gefühl. Kann man absolut nicht mit einem Game Drive voller Miezen vergleichen. Das Gorilla Tracking gehört zu den Highlights in meinem Leben. 🙂

@panther: das Land kann ich nur weiter empfehlen. 2015 plane ich wieder dort hin zu reisen. 😎


Ich bin von den Gorilladamen echt begeistert. Inzwischen habe ich mich auch hingesetzt und schaue Ihnen weiter zu. Auf einmal höre ich Eddy sagen: Anni don't move. Die Amerikaner neben Ihm machen ein entsetztes Gesicht. Hinter mir kracht es wie verrückt im Gebüsch. Ich spüre auf einmal eine Anwesenheit.
Eddy erklärt mir das Kanyonyi hinter mir steht! 😗 Ich solle ja nicht aufstehen oder mich umdrehen. Die Amerikaner bleiben wie versteinert. Keiner fotografiert.... 😎

Endlich nach ein paar Minuten ruft Eddy ich soll jetzt nach vorne laufen und mich nicht umdrehen. Lasse ich mir nicht zweimal sagen. Mein Hertz klopft wie noch nie.... 😣

Jetzt kann ich mich endlich umsehen was da los ist! Ach du meine Güte. Der Silverback stand gerade hinter mir und jetzt dreht er uns den Rücken... 🤩


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Ein Monster sage ich euch. Zum Glück musste ich Ihm nicht in die Augen schauen......Ich glaube ich wäre bestimmt ausgeflippt! 😊
Monsieur dreht sich nach einer Weile wieder um. Wouah!


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Auch er bekommt auf einmal Appetit.


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Die Fliegen scheinen Ihn dann auch zu stören. Seine Gymnastik finde ich so köstlich.


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Punkt um 12Uhr30 gibt uns Eddy das Signal die Gorillas zu verlassen. Mensch, eine Stunde geht zu schnell vorbei! 😵

Habe noch vergessen zu erwähnen dass der Rest der Mubare Gruppe ganz oben auf den Bäumen war. Das Fotografieren war nicht günstig.

Ich realisiere erst jetzt richtig was ich da erlebt habe. Dieses Abenteuer muss ich wiederholen. Das verspreche ich mir. Der Dschungel fasziniert mich ebenfalls.


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Inzwischen ist es schön heiss geworden und die Sonne scheint wie noch nie. Die Farben klingen beim runterlaufen magisch!


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Nach einer Stunde machen wir eine Mittagspause. Die Lodge hatte mir eine Lunchbox vorbereitet. Ich bin aber noch sehr aufgeregt und kann nichts essen. Ich schenke sie den Trägern. Sie freuen sich riesig.

Um 14Uhr30 erreichen wir das Head Office. Da wird auch gleich ein Gruppenbild geschossen.


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Jeder bekommt von Eddy eine Gorilla Tracking Urkunde als Souvenir. Eddy hofft auch dass wir für Bwindi werben. Wird mir bestimmt nicht schwer fallen! 😄

Ich rufe noch meinen Mann an und wir treffen uns im Dorf. Da besuchen wir das Bwindi Community Centre und die Kinder.


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Wir werden mit Tänzen begrüsst.


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Was für eine Gaudi!

Später laufen wir wieder zur Silverback Lodge hoch. Heute Abend sind wir die einzigen Gäste. Bis 19 Uhr gibt es kein Licht und heisses Wasser. Eine Frechheit! 😵
Das Personal hat uns ein Lagerfeuer vorbereitet.


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Die Wärme tut gut. Es wird sehr kalt.
Das Abendessen schmeckt sagenhaft.

Morgen geht es weiter nach Kisoro.

Teil 2616. Sept. 2013

06.08.2013

Um 8 Uhr verlassen wir die Silverback Lodge. Die Bwindi Rangers haben uns den Short Cut Buhoma - Ruhija (75 Kilometer) um nach Kisoro zu gelangen empfohlen.

Erster Halt die Buhoma Community Primary School.


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Da verteilen wir Hefte, Stifte, Radiergummis....usw. Der Direktor freut sich riesig! Die ganz kleinen Kinder machen gerade ein Nickerchen.


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Die Grösseren arbeiten schon fleissig.


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Der Short Cut bis Ruhija führt uns durch wunderschöne Landschaften. 😎


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Die Maiskolben hier im Land sind weiss!


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Die Piste ist zwar sehr staubig aber gut zu fahren. Wir benötigen aber doch 3 1/4 Stunden bis Ruhija. Danach sind es noch 45 Minuten bis zur Teerstrasse. Diese scheint bis Kisoro ganz neu zu sein. Von weitem kann man auf einmal Lake Bunyonyi bewundern.


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Um 14 Uhr erreichen wir Kisoro. Zuerst wird getankt. Im Reservoir bleibt nicht viel Benzin übrig.....Der Liter Bleifrei kostet hier in der ganzen Stadt 4'000UGX. Der Teuerste auf unserer ganzen Ugandareise! 😗

Dann geht es zum Travellers Rest Hotel.


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Es ist eines der ältesten Hotels in Uganda und beeindruckt mit seiner langen Geschichte. Bekannt wurde es durch Walter Baumgärtel, der Begründer des Gorillatourismus im Land. Er führte das Hotel von 1955 bis 1969. Die berühmte Dian Fossey verweilte hier öfters zwischen Ihren Besuchen bei den Menschenaffen.

Wir werden von Jennifer, die Managerin, herzlich begrüsst. Man fühlt sich gleich wie Zuhause! Max, der Gepäckträger, bringt uns auf Zimmer nr 7. Es ist sauber und geräumig.


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Ueber das Badezimmer kann man auch nicht meckern.


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Wir begeben uns anschliessend in den schönen Garten um eine Kleinigkeit zu essen.


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Wir bestellen Guacomole und Chapatis sowie ein Club Bier. Wouah schmeckt es! 😘

Die Sonne scheint und viele Vögel fliegen in der Anlage herum. Tolles Ambiente.


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Wir reservieren noch bei Jennifer den Batwa Trail im Mgahinga NP für den nächsten Morgen. Danach laufen wir in die Stadt. Man fühlt sich da sicher. Verschiedene Nationalitäten haben sich hier niedergelassen. Wir kommen öfters ins Gespräch mit Congolesen und Ruandesen da sie unser Französisch wahrnehmen. Manchmal gibt es auch lustige Szenen.


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Gegen 18 Uhr kehren wir ins Hotel zurück. In der Lounge drinken wir unser Apéro.


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Im Kamin brennt ein tolles Feuer. Jennifer leistet uns Gesellschaft. Sie ist so lustig. Ich kann mir schon vorstellen dass Dian Fossey es hier ausgehalten hat. Langsam kommen auch die Gäste von Ihren Touren zurück. Das Hotel ist quasi ausgebucht.

Das Abendessen wird zu einem Highlight. Es gibt Amuse Bouche - frische Pumpkin Suppe (ein Geschenk Gottes) - Sweet and Sour Pork mit verschiedene Gemüsen - Pancakes mit Passionfruit Sirup.
Oh Mann es wird schwer fallen diese Bleibe zu verlassen! 😛

Morgen müssen wir früh los. Laut Jennifer benötigen wir eine Stunde bis zum Mgahinga NP

Preis für das Zimmer in B&B: 80 US $
Ist es absolut Wert!!!
Preis für das Abendessen pro Nase: 30'000UGX Ein Geschenk!!!

Teil 2717. Sept. 2013

@nenette: I love your sense of Humor! 😄

@Chris: ich glaube, ich hätte in diesem Augenblick auch nicht an das Fotografieren gedacht... 😗



07.08.2013

Um 7Uhr frühstücken wir mit anderen Hotelgäste. Jennifer ist auch schon da. Sie erklärt uns wir sollen einfach dem weissen Game Drive Wagen der vor der Hoteltür steht folgen. Er würde ja auch zum Mgahinga NP fahren.
Wir holen noch schnell unsere Sachen im Zimmer


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nehmen die Lunchboxes und laufen zum Wagen. Der Weisse fährt gerade los. Wir beeilen uns und folgen hinterher.
Es sind nur 14 Kilometer bis zum Gate aber was für lausige..... 🤩
Solche kann ich mir nur im tiefen Kaokoland vorstellen! Manchmal geht es Felsen über Felsen. Ich fahre im Duchschnitt 15Km/Stunde. Mein Mann flucht. Um 8Uhr30 erreichen wir endlich Mgahinga NP und das Ntebecko Main Gate.


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Wir begeben uns zum Head Office und sagen dass wir für den Batwa Trail angemeldet sind. Der Ranger zieht ein blödes Gesicht und telefoniert gleich. Auf einmal sagt er: you are at the wrong Gate! 😈
Zuerst glaube ich an einen Scherz. Ist es leider nicht. Vom Ranger erfahren wir dass es 2 verschiedene Gates gibt. Vom Main Gate startet das Chimp Tracking und vom Muhavura Base Camp das Gorilla Tracking und der Batwa Trail.
Das heisst ganz einfach dass wir wieder 10 Kilometer zurückfahren müssen und an der Kreuzung nach rechts abbiegen sollen. Danach sind es noch 10 Kilometer bis zum Base Camp! 😊
Der Ranger erklärt uns auch das der Batwa Trail am Muhavura Base Camp startet aber am Main Gate endet! 😣
Das heisst, es macht keinen Sinn dass wir jetzt zum Base Camp fahren, wir haben ja Niemand der uns anschliessend zum Wagen zurückbringt. Wir sind doppelt verärgert. Die Jennifer hätte uns darüber informieren müssen... 😕

Um 10 Uhr erreichen wir wieder unser Hotel. Jennifer steht auch schon vor der Tür. Sie ist so sorry und weint. Der Ranger hat sie angerufen und beschimpft.
Sie wusste über den Batwa Trail nicht wirklich Bescheid. Wir sind die ersten Muzungus Selbstfahrer die den Trail unternehmen wollen.
Jennifer schlägt gleich vor den Trail für Morgen zu buchen. Wir sind einverstanden, wollen aber unsere Limousine nicht benutzen. Jennifer schwört dass sie bis am Abend eine Lösung findet.

Um die Atmosphäre wieder aufzulockern, wir sind ja in Urlaub, beauftragen wir Jennifer den Rest des Tages für uns zu organisieren. Selbstverständlich ohne Wagen. Ihr Gesicht leuchtet auf und sie antwortet: I have a great Idea, follow me. Wir laufen hinter Ihr zum Boda Boda Taxistand. Innocent, Ihr Angestellter, folgt auch. Sie palabert eine Weile und informiert uns über das weitere Geschehen. Wir mieten 3 Boda Bodas (Eins für mich, dann Toni und Innocent). Wir fahren bis zum Mutanda See. Da laden uns die Boda Bodas ab. Wir machen eine Bootstour und einen Dorfbesuch. Wenn wir fertig sind sollen wir einfach telefonisch Bescheid geben, sie würde uns die Boda Bodas wieder zurückschicken. Preis Pro Boda Boda für Hin und Zurück: 8'000UGX und für das Boot 4'000UGX. Wir sind natürlich dabei! 😛

Jeder setzt sich auf ein Boda Boda. Zuerst wird einmal getankt!


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Die Tour wird zu einer echten Gaudi. Mein Motorraddriver bietet während der Fahrt Disco Musik. Die Michael Jackson CD läuft full Power. Die Einheimischen rufen auf der Strasse Muzungu, Muzungu....
Unterwegs halten wir kurz bei Kindern an. Dieses Fahrrad finde ich einfach klasse! 😛


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Nach einer halben Stunde erreichen wir das Ufer vom Mutanda See.


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Innocent ruft gleich einen Fischer der sich unweit des Ufers befindet. Dieser kommt auch gleich.


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Er wird uns eine Stunde in sein Boot mitnehmen. Man muss sich vorsichtig da drin bewegen sonst kentert man.


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Es ist angenehm in dieser Stille die Natur vom Boot aus zu beobachten.


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Langsam wird es sehr heiss unter der prallenden Sonne. Zum Glück sind wir nicht lange unterwegs. Danach picknicken wir am Ufer und laufen rüber zum nächsten Dorf. Da schiesse ich auch noch ein paar Bilder.


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Mein Mann isst leidenschaftlich gerne Honig. Innocent zeigt uns noch auf den Feldern Bienenkörbe.


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Drin wird fleissig gearbeitet.


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Um 14 Uhr holen uns dann auch wieder die Boda Bodas ab.

Fortsetzung folgt.

Teil 2819. Sept. 2013

@Franzicke: ich freue mich auch schon auf das nächste Kronauertreffen. Hoffentlich lässt du mich wieder los um nach Hause zurückzufahren!!!! 😛

08.08.2013

Um 7Uhr30 steigen wir in Jimmy's Taxi. Ihr wird es mir nicht glauben aber es handelt sich um einen Toyota Corolla. Die Piste bis zum Muhavura Base Camp


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lässt sich aber besser fahren als die Andere denn weniger Felsig. Eine Stunde später stehen wir auch schon im Head Office. 8 Musungus warten da auf Ihr Gorilla Tracking. Wir bezahlen unser Batwa Trail


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80 US $ pro Person und bekommen eine Quittung. Klingt nicht gerade billig aber die Hälfte davon geht direkt an die Batwas. Auf einmal erscheinen, wie damals bekleidet, 4 kleine Männer. Früher hätte man sie Pygmäen genannt.


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Die Batwas haben hier früher am Fusse der Virunga Vulkane gelebt.


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Dann wurde aus ihrem Wald ein Nationalpark um Berggorillas, Waldelefanten, Büffel und andere seltene Tiere zu schützen. Sie mussten ihn verlassen. Heute dürfen sie wieder hinein und begleiten Touristen. Acht Kilometer werden wir mit ihnen durch den Wald marschieren. Ein staatlicher Wildhüter übersetzt uns was sie erzählen. Ein bewaffneter Ranger gehört auch noch zur "Expedition".
Die ersten 2 Stunden verlaufen schon sehr sportlich. Man geht die ganze Zeit rauf und runter.


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Ist aber kein Problem. Es wird öfters angehalten denn die Batwas demonstrieren Ihr Genie.
Hier erklärt uns Einer wie man sich damals ernährte.


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In Uganda gibt es nur noch ca. 4000 Batwas. Sie besitzen auch ein umfassendes Wissen über ihr Oekosystem. Sie kennen jede Pflanze.
Später erklären sie uns wie sie ein Büffel jagten. Der Eine spielt den Büffel, 2 Andere tun so als würden sie den Büffel mit Klatschen provozieren. Auf einmal flüchten sie und lassen das Tier in einen Speer laufen den sie schräg in den Boden gerammt haben.


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Der Vierte verpasst ihm den Todesstoss.


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Der Büffel wird dann zur Hütte getragen. Diese besteht aus Sorghumhalmen, getrocknete Bananenblätter und Grashalmen.


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Dann wird Feuer erzeugt!


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Ist nicht immer leicht. Es dient auch um die Bienen bei Honigernte fern zu halten.


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Um 11Uhr30 picknicken wir alle zusammen und unterhalten uns.


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Anschliessend lernen wir wie man eine Gazelle Falle präpariert.


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Sie zeigen uns auch das Bogenschiessen.


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Zum Schluss erreichen wir die Garama Höhle, ein heiliger Ort der Batwas.


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Da unten


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hielten sie Rat, brachten Kinder und Frauen in Sicherheit, machten aus Jugendlichen Erwachsene indem sie ihnen die Angst austrieben.
Mein Toni will da nicht runter denn er leidet unter Klaustrophobie! 😗 Ich folge allein den Batwas. Da drin wird es stockdunkel. Es gibt kein Licht. Ich laufe gebückt denn ich bin grösser als die Männlein. Auf einmal höre ich vor mir ein Gesang, ein kleines Licht erscheint und da tanzen, wie damals, auf einmal einige Batwas.


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Später laufen wir wieder zum Ausgang. Da kann ich viel besser die Tänzer beobachten.


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Wenn ich diese zwei Gesichter länger anschaue, verstehe ich das ganze Leid dieses Volkes.


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Ich kann nur Jedem von euch diesen Trail empfehlen. Die Batwas geben sich Mühe den Touristen Ihr damaliges Leben zu schildern. Man kann ein echtes Gespräch führen. Man kann auch richtig mitmachen.

Um 14 Uhr sind wir wieder am Main Gate. Da erwartet uns auch schon der Jimmy. 😎

Teil 2922. Sept. 2013

09.08.2013



Um 7 Uhr 30 stehen wir auf. Die Sonne scheint und vor uns bietet sich eine Traumlandschaft! 🙂 Sie erinnert mich an Laos und Vang Vieng.


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Auf der anderen Seite des Ufers hört man auf einmal ein furchtbares Gebrüll. Ein Schwein wird gerade geschlachtet....
Das Frühstück wird schneller serviert und schmeckt sehr gut. Anschliessend laufen wir bis zum Bunyonyi Market. Er findet jeden Montag und Freitag statt. Am Eingang sehen wir auch gleich das arme Schwein.....


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Das Ambiente am Anlegesteg finde ich spitze.


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Es gibt auch allerhand zu kaufen.


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Hier der Metzger.


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Er präpariert gerade Spiessli.


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Da geht nichts verloren.


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Die Resten enden im Suppentopf.


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Es ist schon wahnsinnig was die Autos so alles hier mitmachen müssen!


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Die Reifen bekommen es zu spüren..... 😎
Ich muss natürlich wieder einige Portraits schiessen.


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Ich mag Märkte. Ich kann da Stünden verbringen und einfach das Geschehen beobachten.


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Gegen 12 Uhr essen wir noch Samosas und laufen dann ins Hotel zurück. Da geben wir auch gleich die Bestellung für das Abendessen auf. Der Koch verspricht uns auch Guacamole zum Apéro. Steht nicht auf der Karte aber für den Toni macht er es! 😁
Den Nachmittag verbringen wir beim Lesen am Pool. Einige Expats bringen es sogar fertig da drin zu schimmen..... 😊

Um 18 Uhr geniessen wir unser Sundowner auf der Restaurant Terrasse. Das Guacamole mit Toast und der Chardonnay bringen uns echt in Stimmung. Wir kommen mit den Expats aus Kigali ins Gespräch. Sie wollen jetzt auch Guacamole.... 😎

Das Pfeffersteak mit Pommes und Gemüse kann ich sehr empfehlen. Miam Miam.

Für Morgen früh haben wir eine Bootsfahrt programmiert und am Nachmittag wollen wir noch nach Kabale.

Teil 3024. Sept. 2013

10.08.2013

Heute Morgen ist es beim Aufstehen noch dunstig!


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Nach dem Frühstück werden wir am Birdnest's Bootssteg von Kenneth erwartet.


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Er wird uns Heute auf dem See herumführen und paddeln.

Lake Bunyionyi liegt auf einer Höhe von 1962m und ist 25 Kilometer lang und 7 Kilometer breit. Seine 29 Insel konzentrieren sich im mittleren Teil. Sie zählen nur wenige Bewohner und werden hauptsächlich für touristische Zwecke verwendet. Die Daten über die maximale Tiefe des Sees varieren von 44 bis 900 Metern an manchen Stellen. Sofern dies stimmt ist der Bunyionyi See der zweittiefste See in Afrika.


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Kenneth wird vom Paddeln schnell müde. Er fragt ob wir nicht mitpaddeln wollen. Warum nicht! 🙂 Das Kanu kommt jetzt schneller vorwärts. Nach einer guten Stunde erreichen wir Bwama Island wo ein ehemaliges Krankenhaus für Lepra Kranke inzwischen zu einer Hochschule geworden ist.


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Diese Schule verfügt auch über ein Internat und empfängt Schüler aus der gesamten Region. Sie kommen einfach da angepaddelt. Zwei davon die hier über das Wochenende bleiben empfangen uns herzlich und führen uns herum.


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Sie erklären uns auch das die lokale Spezialität aus frischen Krebse vom See besteht!


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Anschliessend paddeln wir zur Punishment Insel. Das Volk der Batiga nutzte sie als Ort, wo schwangere, unverheiratete Mädchen ausgesetzt wurden, die dem Dorf Schande gebracht hatten. Sie ist sehr klein und mit ihrem Baum voller Kormorane von weitem erkennbar.


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Danach geht es zur Insel Bushara


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wo wir eine Kleinigkeit im Camp essen. Natürlich schwimmen wir auch eine Runde. Das Wasser ist angenehm. Danach paddeln wir wieder Richtung Hotel. Unterwegs treffen wir Einheimische. Sie begrüssen uns immer recht herzlich.


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Gegen 15 Uhr erreichen wir das Birdnest


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und fahren gleich nach Kabale los. Da sehen wir unterwegs viele Kiesgruben.


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Wenn man den Kindern bei der Arbeit zuschaut, bricht Einem das Herz.


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Sie scheinen es positiv aufzunehmen, es bleibt ihnen ja nichts Anderes übrig.... 😗

In Kabale besuchen wir das Home of Eridisa.


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Es beinhaltet ein Hostel, ein Café/bar


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einen Craft Shop und ein kleines Museum über die Region.
Die geschützte Dachterrasse mit Sofa und Tischen laden zum Essen und Faulenzen ein. Da treffen wir auch ein Haufen Backpackers und plaudern.


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Anschliessend laufen wir ein bisschen in der Stadt herum. Da muss ich natürlich meine obligatorische Portraits schiessen! 🙂


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Um 19 Uhr sitzen wir auch schon wieder auf unserer Restaurant Terrasse und geniessen den Sonnenuntergang. Das Abendessen schmeckt wieder sehr lecker und die Besitzerin Gitta plaudert jetzt sogar mit uns.

Morgen geht es weiter zum Mburo NP.

Teil 3125. Sept. 2013

11.08.2013

Punkt um 8 Uhr fahren wir los. Gleich nach Kabale geraten wir in mehrere Staus. Die Strasse wird auf 30 Kilometer renoviert und erweitert. So sieht es dann aus! 😣


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Wir verlieren bestimmt 45 Minuten. Ab und zu passieren wir auch gewaltige Potholes. Um 13 Uhr erreichen wir endlich Nshara Gate Mburo NP.


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Da bezahlen wir unsere Entry Fees (35 US$ pro Tag und Person + 30'000UGX für das Auto). Im Park entdecken wir schnell die ersten Zebras.


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Eine halbe Stunde später treffen wir in der Mihingo Lodge ein. Clemy und Richard empfangen uns und wir gehen gleich zum Mittagessen. Das Restaurant überblickt ein schönes Schwimmbad und die Landschaft kann sich echt sehen lassen. 🙂


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Zum Essen gibt es: Avocado Vinaigrette, 2 Scheiben Lammgigôt mit Salate und Bananenmousse. Schmeckt nicht schlecht ist mir aber zu Britisch....... 😎
Dann bringt uns Clemy zu unserem Zelt/Bungalow. Es liegt ein schönes Stück vom Hauptgebäude entfernt, ideal für die Verdauung! 😛
Es handelt sich um das Lake Kacheera.


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Das Zimmer verfügt über 2 Betten


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eine nette Terrasse mit super Blick.


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Das Badezimmer finde ich sehr originell.


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Danach geniessen wir den Pool. Wir sind aber nicht die Einzigen. Ein paar Vervet Affen leisten uns Gesellschaft und bringen uns zum Lachen! 😄


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Wir laufen noch bis zum Viewpoint Hide.


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Das Wasserloch wird gut besucht. Die Tiere lecken da Salz.


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Am Abend trinken wir ein Glas Chardonnay am Lagerfeuer.


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Da machen wir auch mit einem deutschen Ehepaar Bekanntschaft. Wir essen zusammen. Die Mahlzeit kommt mir wieder sehr Britisch vor....... 😎

Clemy ruft nach einer Weile auch nach uns. Die Bushbabies sind zu Besuch und werden gefüttert. Wir guchen ihnen zu.


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Morgen früh gehe ich 4 Stunden reiten und am Nachmittag gibt es Game Drive und Bootsfahrt.

Preis für das Bungalow in VP: 350 US$ (normalerweise 500 US$, finde ich viel zu teuer...) 🙄

Teil 3226. Sept. 2013

12.08.2013

Punkt um 6 Uhr 30, wie abgemacht, stehe ich vor dem Hauptgebäude. Clemy kommt auch schon und wir laufen zusammen bis zum Stall. Es sind nur 10 Gehminuten entfernt. Die Anlage sieht sauber und gepflegt aus. Die Pferde gefallen mir auch und sie scheinen genügend Futter zu bekommen.


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Die Lodge verfügt über 12 Pferde. Man braucht nicht Gast zu sein um an einem Ritt teilzunehmen.
Und schon kann es los gehen.


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Ein Guide + Lehrling begleiten mich. Clemy hatte ich erklärt dass ich Zuhause Long Distance reite. Sie meinte da wäre der Confirmed Ritt genau das Richtige für mich. Kann ich auch jetzt bestätigen.
Zuerst traben wir und galoppieren bis zu dem Viewpoint. Die Vegetation erscheint von da oben trostlos.


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Sie wurde von den Rangers abgebrannt! Ab und zu gibt es auch Tierkadaver.


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Wir machen natürlich auch eine kleine Kaffeepause auf eine Klippe.


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Danach reiten wir zurück zum Stall. Es macht Spass zwischen Zebras, Bushbocks zu reiten. Das Gefühl ist unbeschreiblich. Die 4 Stunden kosten 100 US$ und lohnen sich auf jeden Fall.

Um 11 Uhr kehre ich zu Fuss zur Lodge zurück. Mein Mann hat es sich am Pool gemütlich gemacht. Ich ziehe mich um und leiste ihm Gesellschaft. Bald bekommen wir Besuch. Die Vervet Affen sind durstig. Wir gucken ihnen zu und amusieren uns.


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Die Mütter mit Nachwuchs lassen sich auch nicht stören.


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Unweit badet ebenfalls ein Reisenglanzstar.


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Zum Mittagessen gibt es Bruciettas, Beef Carpaccio mit Gemüse und Schokomousse.. Ist schon OK aber leider nicht unser Cup of Tea.....

Teil 3329. Sept. 2013

Um 16 Uhr nimmt uns das deutsche Ehepaar mit ihrem Guide Peter bis zum Anlagesteg des Lake Mburos mit. Unterwegs sehen wir einige Zebras


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Kobs


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Buschbocks


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Wir brauchen gute 30 Minuten bis zum Boot. Es handelt sich um ein Kleines und wir sind nur 6 Personen.


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Preis für die 1 1/2 Stunde Bootsfahrt: 10 US$. Im weitem erblickt man Feuer. Haben die Rangers wieder angzündet. Das Gras soll nachher besser wachsen...... 😗


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Die Landschaft zeigt sich aber von ihrer besten Seite.


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So viele Fisheagle habe ich noch nirgendwo gesehen. Mindestens 20 innerhalb einer Stunde.


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Natürlich sehen wir auch noch ein paar Büffel.


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Hippos


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Crocs


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und Vögel.


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Ein Fischer repariert auch sein Netz.


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Die Sonne geht langsam unter.


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Das Ambiente wird einmalig.


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Es ist schon 20 Uhr und Nacht wenn wir wieder die Lodge erreichen. Wir duschen und gehen zum Abendessen. Eine Gruppe ist auch angekommen. Heute Abend sind wir 16 Gäste.

Morgen geht es leider zurück nach Entebbe! 😊

Teil 3430. Sept. 2013

13.08.2013

Um 9 Uhr 30 verlassen wir Mihingo Lodge. Auf dem Weg zum Nshara Gate begegnen wir noch

einem Topi


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sowie einer Herde Ankole Rinder.


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Die Teerstrasse bis Masaka scheint nagelneu zu sein. Danach fangen die Baustellen wieder an. Zum Glück können wir in der Nähe von Katembe einen Short Cut nach Entebbe nehmen.


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Die Gravel Road lässt sich bestens fahren und um 15 Uhr erreichen wir The Boma unsere letzte Unterkunft. Das Personal ist sehr freundlich und man fühlt sich gleich wie Zuhause.
Wir bekommen Zimmer 8. Es besteht aus 2 Betten


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einem grosszügigen Badezimmer


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und einer Terrasse.


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Wir vergnügen uns noch eine Weile im netten Pool.


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Anschliessend arrangieren wir unser Gepäck für den morgigen Abflug. Die Lodge verfügt auch über zwei PCs für die Gäste. Da kann man seine Boarding Karte ausdrucken lassen.

Um 19 Uhr geniessen wir unser Abendessen auf der Restaurantterrasse.


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Es schmeckt sehr gut. Morgen müssen wir leider Uganda verlassen..... 😣

Teil 3502. Okt. 2013

14.08.2013

Um 6 Uhr klopft es an der Tür. Es ist unser Wake-up Call. Wir sind schon hell wach und ziehen uns an. Danach geht es zum Frühstück. Das Buffet ist sehr einladend aber wir sind nicht hungrig.... 😎
Punkt um 6 Uhr 45 erscheint im Lobby Patrick von Alpha Car Rentals. Er übergibt uns gleich einen Umschlag mit der versprochenen Rückzahlung. Finden wir sehr korrekt! 🙂
Dafür bekommt er die Werkstattrechnung und die verrosteten Schrauben... 😛
Er fährt uns gleich zum Flughafen. Am Eingang müssen wir aussteigen und wir werden ordentlich am Leib durchsucht. Alles OK wir können wieder in den Wagen einsteigen.
Am Parkplatz verabschieden wir uns von Patrick. Alpha Car Rentals kann ich echt weiter empfehlen.
Wir checken ein und im Duty Free kaufen wir noch Kaffee und The aus Uganda für unsere Freunde.
Pünktlich hebt unsere British Airways Maschine ab.

Heute denke ich noch immer an diese tolle Reise. Die Begegnung mit den Gorillas bleibt ein Unikum dass ich gerne wiederholen werde! 😎

Ich möchte mich bei allen mitfahrenden Fomis bedanken. Es motiviert wirklich weiter zu schreiben! 😄

Ein grosses Lob ebenfalls an La Leona, Bamburi, Picco und Butterblume. Euer Reisebericht hat mich nach Uganda gebracht. und ich bereue es nicht. 😘

Bis bald auf einer nächten Reise
Annick

Ohne Schirm, Schlamm und Rad....... von ANNICK

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/279853-ohne-schirm-schlamm-und-rad

Stand: letzter Berichtsteil vom 02. Okt. 2013

Die Rechte am Text und an den Bildern liegen beim Autor. Ausdruck für den eigenen Gebrauch.