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Reisebericht · namibia-forum.ch

Namibia Februar 2013 - Caprivi - Opuwo - Lüderitz

von peter 08 · ab Feb. 2013 · Selbstfahrer · 28 Teile

Über diesen Reisebericht

Wir sind im Februar 2013 zu zweit mit einem gemieteten Camper Van 4x4 in Namibia unterwegs, von Windhoek aus einmal quer durchs Land: über Rundu in den Caprivi, zurück zur Etosha, weiter nach Opuwo und über die Skeleton Coast bis Swakopmund, dann durch die Namib nach Lüderitz und zurück über Aus und die Kalahari.

Der Caprivi Highway zieht sich als schnurgerade, eintönige Strecke durch die Hitze – wer selbst dorthin will, sollte sich auf eine lange Fahrerei einstellen. Am Ngepi Camp entschädigen dafür ein Hippo direkt vor dem Zelt, nächtliches Grunzen und Elefanten am gegenüberliegenden Ufer. In der Etosha übertrifft das Wasserloch von Halali an einem Abend alle Vorjahre: Innert zwei Stunden ziehen sieben Nashörner vorbei, dazu ein Gepard. Bei Rietfontein lässt sich an einem frischen Riss die ganze Futterfolge ablesen – Löwe, Hyäne, Schakal, Geier. Opuwo, über das es geteilte Meinungen gibt, gefällt uns gerade wegen seiner Unmittelbarkeit.

Bei Aus zeugen weggerissene Bahndämme noch von der Überschwemmung 2011, und zum Campingplatz von Klein Aus Vista führt eine Tiefsandpassage, für die 4x4 empfohlen wird. Obwohl wir mitten in der Regenzeit reisen, bleibt es fast durchgehend trocken – seit Juli des Vorjahres hat es nicht mehr geregnet. Erst am letzten Abend, beim Dinner in der Kalahari, fällt der erste Regen seit zehn Monaten, und die Küchencrew tanzt vor Freude.

Diese Zusammenfassung wurde automatisch erstellt und vom Autor freigegeben.

Teil 103. März 2013

Start - 24. Februar 2013

Zum Glück hatten wir bereits vorher den Braten gerochen - die Sicherheitszone des Airport Frankfurt hat den Charme einer Leichenhalle, keine Verpflegung, selbst für den üblichen Toilettengang mußte man sich vorher abmelden und der schwarzen Lady am Schalter die Boardingcard als Sicherheit hinterlegen 😠

Wie schön war es da in München, konnte man sich bei Brezen und Leberkäse telefonisch bei seinen Lieben verabschieden und mit einem Bierchen die nötige Bettschwere für den Flug verschaffen.

Nun, der AN-Flug war pünktlich, der Flieger einen Tick komfortabler als bei AirBerlin, Essen und insbesondere Getränke wesentlich reichhaltiger. Besonders angenehm war, dass man um Mitternacht die Bildschirme hochfuhr und das Bordlicht auf ein Minimum reduzierte, das erleichtert den Schlaf auf der 4er-Sitzgruppe ... trotz Flugplanreduzierung war die Maschine nur halb gebucht.

Ankunft pünktlich am Morgen in Windhoek, der Camper Van 4x4 steht bei African Tracks schon bereit. Es kann losgehen.


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Country Lodge Okahandja CP

An und für sich ein schönes Plätzchen. Leider haben die allgegenwärtigen Chinesen eine Großbaustelle im Ort und benötigen deshalb Bausand und Kies aus dem Flussbett, das bedeutet, bis 20.00 Uhr lautstarke Baumaschinen neben dem CP. Der Besitzer, ein Südwester der mit Reetdächern sein Geld verdiente, ist permapräsent. Seine Frau aus Berlin möchte endlich mal wieder in die Heimat, "....aber Deutschland, wissen Sie..." ja, ja, wir wissen 🙁

Im frisch gewässerten Gras schlüpfen Massen von kleinen Faltern. Tokos und Glanzstare fressen ohne Unterbrechung. Die Falter flüchten in ihrer Not in das nächste Versteck, insbesondere auch ins Innere unseres Campers. Mangels Moskitovorhängen finden wir sie in den nächsten Tagen in jeder Ritze.


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Teil 203. März 2013

Nach Rundu

Leicht genervt und mückenzerstochen verlassen wir Okahandja. Hätten wir nur Hanne`s Tipp befolgt und in Omatuzu übernachtet.

Der SPAR in Otjiwarongo ist die Wucht, ein riesiges Angebot, sogar ein Cafe und Restaurant.

Vor Hobas spinnt unser Navi das erste und einzige Mal. Kurz vor dem Meteoriten zeigt es noch über 1.200 km Entfernung zum Ziel an 🤨


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Roy`s Restcamp


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Sofort wird ein schattiger Stellplatz gesucht und dann ab in den Pool. Eben doch nicht so einfach für uns verweichlichte Mitteleuropäer von -7 auf + 37°C.

Bei glühender Nachmittagshitze fährt eine zierliche Frau mit Fahrrad und Gepäck ins Camp. Völlig entkräftet starrt sie eine Stunde vor sich auf den Boden. Als sie beim Zeltaufbau heulend zusammenbricht, kommt ihr ein Bediensteter zur Hilfe.


Samsitu Riverside Camp

In Rundu sind wir zum ersten Mal am Okavango mit seinen fruchtbaren Ebenen, ein faszinierender Anblick.


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Etwas westlich liegt das Samsitu Camp. Schöne Plätze mit Strom und Wasser direkt am Ufer.

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Am Abend platscht etwas ins Wasser. Ein Einheimischer ist - nach längeren Aufenthalt in der Bar - in den Fluss gesprungen und schwimmt die paar km bis Rundu. Nach eigenen Angaben hat er das schon öfters überlebt 🙂

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Teil 303. März 2013

Im Caprivi

Weil ich weiß, dass einige FoMi`s demnächst dort hin wollen, eins vorab - es ist eine extrem langweilige und einschläfernde Fahrerei. Bei Temperaturen um die 40° haben wir uns alle 50 km abgewechselt und an jedem zweiten Rastplatz angehalten. Die Landschaft ist eintönig, die Strasse schnurgerade, man hofft nur ständig, es queren endlich ein paar Dickhäuter...


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Ngepi


Das Camp empfing uns zunächst mit unbeschreiblicher Dummheit. Souverän buchte uns die Dame am PC auf Nr. 1.
Nr. 1 war aber schon belegt.
Mit gleicher Übersicht wurde die Buchung dann auf Nr. 3 geändert. Da stand dann aber ein Overlander, der sich - alles Grünzeug nieder mähend - auf die Einzelplätze 3 + 4 durchgekämpft hatte. (Obwohl es extra Overlander-Plätze am Camp gibt)

Bei 40° wurde mir das Spielchen dann zuviel, vorbei an der Dame am PC erklärte ich der Chefin, dass wir nun 2 Tage auf Nr. 5 stehen werden und meldete uns zum Dinner an.

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Dennoch, der Platz war dann ein Traum. Ein Hippo, ständig direkt vor uns im Fluss, Elefanten, Affen, Kudus, Büffel etc. am gegenüberliegenden Ufer, wie im Kino.


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Teil 403. März 2013

Am Okavango

Uber das "Dinner" schreibe ich nichts 🙄

Es war eine herrliche Nacht in Ngepi. Zunächst begannen Tausende von Fröschen mit ihrem Klicken, dann setzen die Grillen ihr Zirpen dagegen. Dazwischen das Brüllen der Affen. Dann der Höhepunkt, das Grunzen der Hippos. Der Bulle vor unserem Camp versuchte wiederholt an Land zu kommen. Bei manchem Grunzen hatte man das Gefühl, er steht schon neben dir.

Am nächsten Tag ging es auf den Fluss, besonders freute mich der Malachit Eisvogel

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Teil 503. März 2013

Popa Falls


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Camp Kwando

Über den Caprivi Highway ging es über den Kwando bis Kongola, eigentlich nur eine Tankstelle und ein Laden.

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Die C 49 wird massiv ausgebaut.

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Das Camp liegt in einem großen Park mit seltenen Bäumen und vielen Vögeln. Die Plätze liegen am Rand, in Parkmitte ein kleiner Pool. Nette Lapa.

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Teil 603. März 2013

Katima Mulilo

Die Ankunft ist wie eine Erlösung, der öde Caprivi-Highway hat ein Ende. Katima Mulilo ein Zeitensprung, moderne Infrastruktur, Einkaufszentren, zahllose Schulen, sogar ein Campus der Universität, endlich sind die Wasser des Sambesi erreicht.

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Namwi Island Camp bei Katima Mulilo

Ein komfortabler CP, Wege gepflastert, Strom, Wasser und schöne Rasenflächen mit toller Aussicht am Ufer über dem Sambesi. Am gegenüberliegenden Ufer plumpsen Hippos ins Wasser. Durch das Unterholz stochern Holzboote, Fischer oder Schmuggler.....


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Teil 703. März 2013

es geht wieder zurück Richtung Etosha


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Riverdance Lodge

Im Gegensatz zu den vielen "liebevollen" Camps, sehr professionell errichtet. Jeder Platz mit eigenem Sanitärhäuschen. Hoch über dem Ufer des Okavangos hat man einen weiten Blick nach Angola. Gegenüber sind ständig angolanische Kinder zu beobachten, die ihren Durst am Fluss löschen.


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Stolz zeigt uns Tino, der Besitzer, sein schönstes Chalet



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Teil 803. März 2013

Rundu

Bisher hatten wir an den Ufern des Okavango, Kwando und Sambesi ständig eine frische Brise. Leider ist der Wind eingeschlafen, das Thermometer klettert bereits kurz nach 9.00 Uhr auf 35°C, dann wurde es langsam wärmer 🤨

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In Rundu schwitzen wir wie die Affen, während der örtliche Pizzabäcker in seine fränkische Heimat geflüchtet ist und dort zum munteren FoMi-Treffen einläd. Im gut sortierten SPAR-Markt prüfe ich an der Gebäcktheke den Ernstfall für deutsche Gastarbeiter, "... haben Sie Schweinsohren?" (war aber nicht zweideutig gemeint)

Promt die Antwort der freundlichen Bedienung "...möchten sie die mit Schokolade oder die mit Zuckerglasur" 🙂
Lauter freundliche Menschen in der Stadt, hats der Joerg schön.

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Teil 903. März 2013

Etosha

Freundlich empfängt uns die Onguma Lodge, wir bekommen Camp "Impala". Wie schön können 32° C sein 🙂

Zum Dinner besucht uns gleich zu Anfang dieser Prachtkerl

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Am nächsten Morgen steht ein anderer "Prachtkerl" vor der Lodge

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Die Wasserlöcher im Park sind gut besucht, es hat seit Juli `12 nicht mehr geregnet.


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Am Abend spazieren wir zum Wasserloch in Halali. In den letzten 4 Jahren haben wir dort schon Stunden gesessen für 2 Springböcke und 5 Webervögel. Dieses Jahr sollte alles anders werden....

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In 2 h kamen u.a. 7 Nashörner und zum Staunen der Menge ein Gepard 🙂 🙂 🙂

Teil 1003. März 2013

Halali - Okaukuejo

Wir verlassen Halali, als uns sofort ein Südafrikaner anhält "..bei Rietfontein haben eben Löwen einen Kudu gerissen"
Nach dem Gehörn tippe ich aber eher auf einen Impala.

Am Tatort ist die Futterfolge schön abzulesen: Löwe, Hyäne, Schakal, Geier


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In Aus und Olifantsbad jeweils um die 20 Dickhäuter

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In Okaukuejo wird entspannt. Am Abend ziehen Unmengen von Zebras am Camp vorbei, eine Empfehlung Platz 37, direkt am Zaun. Das aufgeregte Schnauben und Wiehern der Zebrahengste um ihren Harem ist noch die halbe Nacht zu hören. Bis ein Löwe brüllt......

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Teil 1104. März 2013

Von Okaukuejo in den Westteil der Etosha

Am Morgen ging es in Okaukuejo erst einmal an das Wasserloch. Zwei Elefantenbullen hatten sich breit gemacht, viele Gnus, unzählige Zebras, Schakale griffen sich im Minutentakt durstige Tauben


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Im Westteil verändert die Etosha zunehmend ihr Gesicht, wird zur grauen Mondlandschaft. An den Wasserlöchern wieder Unmengen von Tieren auf der Suche nach dem kostbaren Nass

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Teil 1204. März 2013

Dolomite Camp Etosha

Ein wenig mulmig war uns unterwegs schon. 180 km völlig allein mit wilden Tieren, 6 h ohne Handyempfang.

Im Camp wurden wir bereits am Parkplatz empfangen. Für das Auto gibt es schattige Plätze, in das Camp geht es mit einer Art Golf-Caddy. Chalet 13, ein Traum mit Blick zum Wasserloch 🙂


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Teil 1304. März 2013

Der Morgen im Dolomite


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Teil 1405. März 2013

Opuwo

Über das Galton Gate verließen wir die Etosha. Kontrolliert wurde am Posten nichts, wir hätten also eigentlich auch ohne Buchung im Dolomite die West-Etosha befahren können.

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Zu Opuwo gibt es ja bekanntlich verschiedene Meinungen, ich liebe diese Stadt, Afrika pur in Namibia

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Teil 1505. März 2013

Opuwo Country Lodge

Zentraler Treffpunkt in Opuwo ist der Parkplatz zwischen Grocer-Markt, Tankstelle und FNB Bank.

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Inmitten von schrägen Gestalten, Prostituierten und aufdringlichen Guides, hatte ich unseren Einkauf im Kühlschrank verstaut und zum Schutz vor neugierigen Blicken schnell die hintere Wagentüre geschlossen.....kleines Problem, der einzige Wagenschlüssel lag noch drin.

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Nachdem ich das Türschloß kannte - damit muß schon Adolf Lüderitz seine Seekiste verschlossen haben - hatte ich die Hoffnung, das ich das Schloß auch ohne Schlüssel überliste. Als ein junger Mann in seinem SUV neben uns parkte, bat ich den auch gleich um Werkzeug. Hilfsbereit machte sich der Mann sofort selbst mit einen Schraubenzieher an die Heckklappe. Es dauerte keine 10 Sec., da hatte er schon an jeder Seite einen Polizisten !

Nachdem ich die Situation erklären konnte, beobachteten die Ordnungshüter die Aktion noch so lange, bis ich ihnen den Schlüssel aus dem Innenraum präsentierten konnte, erst dann zogen sie beruhigt weiter. So viel zum Thema Sicherheit, wir waren jedenfalls angenehm überrascht.

Auf den Schreck ging es sofort in die Country Lodge, hoch über Opuwo

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Die Lodge stand lange zum Verkauf, hat aber vor kurzem einen neuen Besitzer gefunden. Zum Glück hat der die Küchencrew und das Restaurantpersonal übernommen. Das Dinner ist sehr gut, der Wein passt, Service perfekt.

Es wird eine wunderbare Nacht, 17°C sind eine Erlösung, endlich mal wieder durchschlafen.

Teil 1605. März 2013

An die Skelettküste


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Vorbei an Himbasiedlungen geht es nach Süden. Schweren Herzens verzichten wir auf den Abstecher nach Purros, es ist einfach zu heiß.

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Die Grossbaustelle am Joubert-Pass geht nicht recht voran, sehr viel weiter als 2012 ist man nicht gekommen. Man merkt aber jetzt schon deutlich, dass dem Pass einiges an Gefälle genommen wurde

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Palmwag

Das rote Steingeröll um Palmwag glüht. Die Lodge hat kürzlich Fritz Schenk vom Omaruru Camp an den Epupa Fällen übernommen. Man spürt, dass man sich gerade neu organisiert. Wir drücken jedenfalls die Daumen.

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Teil 1706. März 2013

Von Palmwag nach Cape Cross

Kurz vor dem Springbock Gate donnert es plötzlich hinter uns, das Geräusch wird immer lauter. Ein Flugzeug landet auf der Pad, hat man auch nicht alle Tage.

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Kleiner Tipp: In der Office gibt es für 140 N$ ganz nette T-Shirts mit einem Skelleton Coast Aufdruck. Der Angestellte ist sehr interessiert am Verkauf und "vergisst" dann schon mal ganz gerne die Eintrittsgebühren für den Park 😉

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An der Küste angekommen, schwenken wir zunächst nach Norden über Torra Bay bis Terrace Bay, dem nördlichen Ende des öffentlichen Parks

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Zurück, vorbei an einer stillgelegten Mine am Meer, erreichen wir die Lodge am Cape Cross

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Sorry für die komische Gestalt vor dem Eingang. Meine Frau war der Meinung, die Farbe meines T-Shirts passt so gut zur Lodgefassade 😄

Teil 1806. März 2013

Cape Cross Lodge

Die Szenerie ist bizarr, Wolken und Nebel im Wechsel mit strahlenden Sonnenschein. Die Lodge ist sehr komfortabel, Balkon zum Meer, ausgezeichneter Fisch zum Dinner.

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Letztes Jahr wurde neben der Lodge zusätzlich ein Campingplatz errichtet. Der Platz hat alle Annehmlichkeiten, sogar einen beheizten Aufenthaltsraum mit TV


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Teil 1906. März 2013

Swakopmund

Swakopmund ist schnell erreicht, vom Alte Brücke Resort ist es nur ein kurzer Spaziergang zum Aquarium und auf einen Gintonic im Tug

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Teil 2006. März 2013

Danke, Claudia 🙂

Über Walvis Bay und durch die Kuisebschluchten kommen wir zur Namib

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Die Namib Desert Lodge am Fuß der versteinerten Dünen ist gut belegt, ein Pool defekt, wir ziehen das Camp vor. Das Versorgungshäuschen hatten wir allein für uns, eigentlich muss es für fünf Plätze reichen. Ansonsten ist der Platz direkt neben der Hauptstrasse nach Sesriem nicht unsere erste Wahl.


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Teil 2106. März 2013

Nach Aus


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In Solitaire ist mächtig Betrieb. Vor die Bäckerei wurde eine schöne Lappa gebaut. Der Restaurantbetrieb findet momentan bei Moose vor der Bäckerei statt. Was schüchtern als Kebab auf der Karte steht, erwies sich aus ausgezeichneter Oryx Fleischspiess.

Nach einer Weile kommt ein schwäbisches Ehepaar mit Privat-Guide. Die Frau im Kostüm ist sehr angetan vom Oryx-Spiess. "wie heussed di Viecher.....Oryx ....ha noi, isch des a gueds Fleusch. Gäbbed di Oryx au Milch....." 🙂


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Auch das Restaurant vergrößert sich, es wird das Dach gedeckt, das Reet kommt aus Rundu


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Teil 2207. März 2013

Klein Aus Vista

Farmland. Die einst so üble D 707 ist glatt gebügelt wie ein Kinderpo. Die unermüdlichen Scrapper haben gute Arbeit geleistet.


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Ankunft in der Lodge

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Das Tal von Aus hat es 2011 arg erwischt. Die Wassermassen kamen von 4 Seiten. Gegenüber hat es einen Hang abgetragen, der Bahndamm wurde weggerissen. Die alte Lodgezufahrt musste komplett umverlegt werden. In der Senke liegen Massen von Schwemmsand. Es wurde ein neues Flussbett geformt

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Zum Campingplatz ist wegen einer Tiefsandpassage 4x4 angeraten, andere bekommen eine Begleitfahrzeug für den Notfall mit

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Die Reiseberichte im Forum haben uns das Eagles Nest schmackhaft gemacht. Ums vorweg zu nehmen, wir wurden nicht enttäuscht. Piet Swiegers hat hier einen Traum in Gneis und Granit geschaffen 🙂

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Teil 2307. März 2013

Eagles View

Es ist schon etwas Besonderes, früh morgens im Eagles View aufzuwachen


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Der Spaziergang in die Geisterschlucht zu den Wildpferden und zum Fluchtauto der Diamantendiebe

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Teil 2408. März 2013

Dinner in Klein Aus Vista

Ein wenig Wasser in den Trog und man hat den ganzen Tag Tiere vor der Veranda.


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Im Gästebuch des Chalets finden wir einige Bekannte aus dem Forum 🙂

Christine Swiegers aus Hamburg, die Ehefrau des Besitzer, hat eine sehr informative Broschüre verfasst. Begonnen mit Aus und der Familiengeschichte dokumentiert sie die Entwicklung der Farm, die jüngste Vergangenheit der Wildpferde von Garub und bindet geschickt ihre Masterarbeit über den Geotourismus in der Region mit ein.

"Ständig werden die Mappen - versehentlich - mitgenommen" erzählt mir schmunzelnd Piet Swiegers, " dabei kann ich die Arbeit jedem als PDF zur Verfügung stellen"

Bitteschön
📎 InfopackKAV.pdf


Zum Dinner geht es aus der Einsamkeit von Eagles Nest in den Trubel zweier Reisegruppen. Eine Frau hat vermutlich eben einen Grundkurs in "Englisch" absolviert und präsentiert eindringlich und lautstark ihr Können. "Have you olivenöl ....on our table is no Salz und kein pepper". Die schwarze Bedienung sprach übrigens fließend Deutsch 😉

Teil 2508. März 2013

Nach Lüderitz

Das Wasserloch bei Garub wurde erneuert, ein großer schattiger Beobachtungstand gebaut und sogar Toiletten errichtet. Die Wildpferde sind am Wasserloch völlig unbeeindruckt von den anderen Tieren, scheu ziehen sich die mächtigen Oryx zurück

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An der Strecke sitzten in schöner Regelmäßigkeit Steppen-Falken auf den Telefonmasten und beobachten ihr Revier


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Der Wiederaufbau der Eisenbahnstrecke Aus - Lüderitz, die einst Deutsche mit Ochsenkarren in kürzestes Zeit errichteten, zieht sich nun schon Jahrzehnte. Jetzt haben Chinesen die Aufgabe übernommen. Schön zu sehen, wie hinter jedem Schwarzen ein chinesischer Motivator mit Strohhut steht 🙂

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Vorbei am ehrwürdigen alten Bahnhof von Garub erreichen wir die Hafenstadt

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Teil 2608. März 2013

Lüderitz

Beim Besuch der Diaz Spitze werden wir Zeugen einer üblen Geschichte. Ein Schrottfrachter wurde nach Lüderitz gebracht, der indische Kapitän fährt gerade mit dem Schlepper an Land und macht sich aus dem Staub http://www.az.com.na/polizei-und-gericht/schlepper-kapitn-verschwunden.163541.php

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Bei starken Wind hat sich das Schiff dann "losgerissen" und ist aufs offene Meer getrieben http://www.az.com.na/lokales/schiff-treibt-fhrerlos-davon.163522.php


Im Nest-Hotel Lüderitz geht es mal wieder online, WiFi-Voucher kann man sich sparen, der MTC-Netman-Stick geht genauso langsam. Die Zimmer sind komfortabel, haben alle Meeresblick, am schönsten ist die Nordseite mit Sicht zur Stadt. An einer Bar gibt es rund um die Uhr kleine Gerichte. Im Innenhof ein windgeschützter Pool.

Zum hervorragenden Dinner - natürlich Fisch - begrüßt uns der Chef, Ulf Gruenewald. Eine Frohnatur, der sich ehrlich über unser Wohlbefinden freut. Ulf träumt von einer regelmäßigen Tour durch das Sperrgebiet nach Oranjemund:
"Die Tourismusministerin hatte ich schon so weit, da mußte sie das Resort wechseln.....jetzt geht das Ganze wieder von vorne los, in Namibia dauern solche Entscheidungen halt etwas länger"

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Lüderitz an der neuen Mole....

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Teil 2709. März 2013

Rückfahrt nach Windhoek


Das Hotel Helmeringhausen hat sich ganz schön rausgeputzt. Beim - für mich - besten Apfelkuchen Namibias, verfolgen wir das muntere Treiben im Gartenrestaurant. Eine Reisegruppe nach der anderen macht hier Rast. Auf der Speisekarte gibt es sogar lekker Leberkäse 🙂

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Die exotischen Bäume im Garten sind beschildert und laden zu einen interessanten Spaziergang ein. Wir versorgen uns mit Reisesouvenirs, die Auswahl ist groß.

Vorbei an Tafelbergen übernachten wir im Desert Camp Sesriem Wer gerne kühl und ruhig schlafen möchte, sollte sich die Nr. 1 bestellen, das einzige Chalet mit Klimagerät und am Ende des Camps ohne den üblichen Durchgangsverkehr am frühen Morgen.

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Der Morgen ist fantastisch. Es geht über den Spreetshoogte Pass zur Farm Namibgrens Auf der Passhöhe ist es angenehme 5° kühler als in der Ebene. Auf dem Farmgelände gibt es tolle Wanderwege, von denen nach dem Bau der geplanten neuen Chalets wohl leider nicht mehr viel übrig bleiben wird.

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Teil 2809. März 2013

Unsere Rundreise möchten wir in der Kalahari Anib Lodge beenden.

Bei der Anfahrt verfolgt uns am Strassenrand ein stolzer Raubadler. Leider war er etwas unvorsichtig in seiner Sitzplatzwahl



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In der Anib Lodge bekommen wir wieder das Camp Nr. 1 unter einem schattigen Pfefferbaum.


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Ein Schreck, hat doch jemand die drei Camp-Häuschen aus wunderschönen roten Backsteinmauerwerk mit einer gelb-grünen Farbe angepinselt. Die Pannenserie setzt sich am Pool fort. Die neuen Sonnenschirme wurden doch tatsächlich mit lichtdurchlässigen Stoff angeschafft. Einige Badegäste sehen am Abend aus wie Feuermelder

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Das Dinner ist wie immer Spitzklasse. Oryxgeschnetzeltes in Balsamico-Marinade, ein Traum....

Zum Dinner dann die Erlösung ... seit 10 Monaten der erste Regen. Der frische Duft des ausgemergelten Bodens nach den ersten Regentropfen ist unbeschreiblich. Die Küchencrew tanzt vor Freude und will mit ihrem Gesang gar nicht mehr aufhören 🙂


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Das war`s, vielen Dank 🙂

Namibia Februar 2013 - Caprivi - Opuwo - Lüderitz von peter 08

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/278185-namibia-februar-2013-caprivi-opuwo-luederitz

Stand: letzter Berichtsteil vom 09. März 2013

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