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Reisebericht · namibia-forum.ch

Botswana 2026 "zwischen" Regen und Flut

von cheva · 2 Teile

Teil 111. Sept. 2026

Da wir hier über das Forum einige sehr hilfreiche Tipps erhalten haben, ebenso wie unseren Kontakt zum Buchen in Botswana gefunden haben, möchte ich in den nächsten Tagen einen kleinen Reisebericht unserer Botswana Reise 2026 zurückgeben. Reisezeit war Mai/Juni 2026

 

Route inkl. Umbuchungen:

Windhuk

Ghanzi

Maun

Savuti 2x

Linynati 2x

Ihaha 2x

Kasane 2x

Kubu Island daraus wurde Elephant Sands

Bains Baobab daraus wurde Nata Lodge

Botteti

Maun 2x

Xakanaxa 3x – daraus wurde South Gate 3x

Third Bridge2x daraus wurde dann Kwhai Elefant Pools 2x

Khwai Elephant Pools 2x, daraus wurde dann South Camp Nxai Pan 2x

Maun

Ghanzi

Windhuk

Windhoek-Frankfurt

 

Vorbereitung und allgemeine Tips:

Gebucht haben wir alles zunächst von August-Oktober 2025. Wir haben danach noch sehr viel Zeit in die Vorbereitung gesteckt, was sich auch letztendlich ausgezahlt hat. 

Zuvor waren wir mehrmals in Südafrika, Nambia (über Caprivi nach Kasna und Vicfalls) und Tansania (mit Führer), aber erstmals mit Dachzelt unterwegs.

Leider mussten wir dann kurz vor der Reise, und auch währenddessen, einige Anpassungen vornehmen. Die außergewöhnlich und wochenlangen, starken Regenfälle und die früher einsetzten Okavango Flut führten dazu, dass Moremi und einige Salzpfannen ohne für uns zu großes Risiko nicht befahrbar waren.


Zuerst haben wir das Auto, dann die Unterkünfte und zum Schluss den Flug Frankfurt-Windhuk gebucht.


Das Auto (Toyota LC 79 4.0, Benzin ) hatten wir bei „Africa on wheels“ gemietet. Hat alles wunderbar geklappt. Die Kommunikation war schnell und verlässlich. Wir hatten „nur“ die Basisversicherung mit 45.000 € Selbstbehalt. Der Aufpreis, um den SB auf 2.000 NB zu senken, war viel zu hoch. Auch war uns die Haftpflichtsumme für Personenschäden zu unsicher. Wir haben also in Deutschland eine Mietwagen-Selbstbehalt-Ausschluss-Versicherung abgeschlossen, bei der eine Haftpflicht Erhöhung auf 1 Mio € (Mallorca Police) dabei war (zu weniger als 50% der Kosten wie beider Autovermietung Selbstbehaltauschluss ohne Haftpflichterhöhung selbst). Extras: Zwei Vorratsboxen für Lebensmittel, zwei zusätzliche Decken (wurde nachts sehr kalt), Zelt 140 cm breit und Sandmatten. Auch die Rückgabe war problemlos. „Kleinigkeiten“ wurden ohne Beanstandung akzeptiert.

 

Unser Garmin Navi hat ein paar Tage vor Abreise den Geist aufgegeben. Das aber nicht so schlimm, wir hatten uns bereits auf „OsmAnd Maps“ eingestellt, was sehr gut funktioniert hat. Bis auf die Strecke Savuti-Linynati (über die Cutline) wurden die Wege gut gefunden. Sogar die meisten kleinen Wege in den NP sind zu finden. Eine direkte Navigation ist da natürlich schwierig, da die Kriterien sich ständig ändern (kürzeste Strecke, beste Strecke, Wasser ausweichen usw.) Aber man sieht sich immer auf der Karte und weiß, wo man ist. Man kann sich sogar einige Profile anlegen. Anhand der OsmAnd Maps -Daten und Kategorisierungen (z.B. Tiefsand) werden die Fahrzeiten überraschend gut eingeschätzt. Bei kritischen Passagen hatten wir uns immer die Uhrzeit und KM-Stand notiert, damit wir auch wussten, wie lange wir schon unterwegs sind, und wie weit es noch ist. Vor allem, wenn man Passagen mehrmals fahren muss. Ein klassisches Navi hat uns am Ende nie gefehlt.


Für den Notfall hatten wir Starlink dabei. Man kann von EM halten was man will, aber Starlink funktioniert perfekt. Ein sehr guter Powerbank und ein USB-C Kabel sind jedoch auch noch notwendig.


Kopflampen und Taschenlampen und Campinglampe hatten wir von  „Wurkos“ dabei. Vor allem das Rotlicht war sehr angenehm.


Ein guter USB-Zigarettenanzünder-Ladeadapter war auch sehr hilfreich, da man tagsüber eigentlich immer etwas aufladen muss.




Teil 208. Okt. 2026


Reise:

Der Flug mit Discover verlief ohne besondere Vorkommnisse.

Pünktliche Abholung beim Flughafen vom Agenten von  „Africa on wheels“, die Übergabe selbst verlief ohne Probleme, der Einweiser war sehr geduldig, trotz unserer vielen Fragen (war unsere erste Dachzeltreise). Einzig die winch funktionierte nicht. Ist aber auch, wie wir dann erfahren hatten, kein Vertragsbestandteil. Einmal hätten wir ihn schon gebraucht, als wir einer Familie, die mit Hänger im Tiefsand stecken geblieben waren geholfen hatten.

Die Erste Nacht haben wir im Chameleon Backpaper in Windhuk verbracht, war günstig und zweckmäßig. Zum Shopping fuhren wir in die Groove Mall, etwas schwierig zu parken wegen dem Dachzelt (Tiefgarage geht damit nicht).  Abendessen nahmen wir im Chameleon zu uns, das Potje-Gericht war sehr lecker, das Frühstück am nächsten Morgen einfach, aber auch ok.

Wir fuhren früh los, über die Grenze nach Ghanzi. Die Straße war vollkommen ok. Übernachtet haben wir in der Palm-Afrique-Lodge (in der Nebensaison sehr leer). Abendessen und Frühstück fand als Buffet statt.So konnten wir die ersten Nächte im Dachzelt und das campen in der Zivilisation gut testen. Hat aber von Anfang an sehr gut geklappt. 

In Ghanzi haben wir eine Sim gekauft. Im Ghanzi Craft Shop haben wir die ersten Mitbringsel - sehr schöne sehr schöner Armbänder (aus Schalen von Straußeneiern) und Ketten gekauft. Ein wirklich empfehlenswerter kleiner Laden einer Community!

Dann ging es weiter nach Maun. Unterwegs "durften" wir einige Pula an die notleidende Verkerhspolizei in Bar spenden....

Shopping in der Mall of Maun und vorab Zahlung der Parkfees für den Chobe-NP. Gecampt haben wir in Sitatunga Camping (mit eigener Toilette und Dusche am Stellplatz). .Dort haben wir uns mit unserem Botswana Kontakt getroffen und die konkrete Route nochmal detailliert durchgesprochen. Dinner nahmen wir im Camp zu uns (sehr gutes Steak!).

Am nächsten Morgen fuhren wir über Mopane nach Savuti. Die Straße war sehr viel schlechter und hatte viele Pottholes. Nach einiger Zeit ging die Straße dann in eine Gravel Road über. Wir haben uns kurz darauf einem Rangerfahrzeug „angeschlossen“, konnten einfach hinterherfahren, weil wir dann wussten, wo man auf der Straße am Sichersten fährt und welche Umfahrungen die Besten sind. Nach dem Mopane Gate fuhren wir erst ein paar km die Depression lang, (inkl. erste Sichtungen) und wechselten dann zur Sandrich-Road (gut durchgekommen). In Savuti gibt es einen kleinen Laden am Eingang sowie im Camp-Inneren. Man kann Starlink leihen und Feuerholz kaufen (meines war noch sehr nass!! ) Bei unserer Abend Tour haben wir schöne Baobabs, viele  Giraffen und zwei Löwen gesichtet. Nachts wurde es schon etwas kälter. Am nächsten Tag sind wir einmal im Tiefsand stecken geblieben, passenderweise am Sable Hill (aufgesetzt), konnten uns aber fix befreien. Insgesamt schöne Sichtungen gehabt.

Botswana 2026 "zwischen" Regen und Flut von cheva

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/10307194-botswana-2026-zwischen-regen-und-flut

Stand: letzter Berichtsteil vom 08. Okt. 2026

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