THEMA: Marokko 2015 – Kameras, Kasbahs und Kamele
22 Mär 2020 12:01 #583646
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  • loeffel am 22 Mär 2020 12:01
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Geplatzte (Urlaubs)träume, unsichere Reisezukunft für die nächsten Monate, viele von uns sind davon betroffen.
Hier im Forum entsteht ja gerade die schöne Idee, Erinnerungen und Erlebnisse vergangener Reisen in Form von Reiseberichten festzuhalten, nicht zuletzt auch als Inspiration für die Planungen zukünftiger Touren, die es sicher auch wieder geben wird, ja geben muss.
Eigentlich wollte ich an dieser Stelle ja in Kürze ein paar Eindrücke von meiner Fotoreise auf die Lofoten zeigen. Aber auch diese ist Corona zum Opfer gefallen.

Und so will ich statt dessen an dieser Stelle von einer Reise berichten, die so ganz anders war als alles was ihr hier im Forum bislang von uns Loeffels so gelesen habt.
Zum ersten Mal seit über 30 Jahren war ich alleine und ohne mein Loeffelinchen mit einer geführten Kleingruppe auf einer Fotoreise unterwegs.

Ich weiß, es ist nicht das südliche Afrika – unsere dortigen Abenteuer kennt ihr ja alle schon. Aber vielleicht lässt sich ja trotzdem der eine oder die andere von euch ins nördliche Afrika in einen Traum aus 1001 Nacht entführen.

Genug der einleitenden Wort, jetzt geht’s los:

Das noch junge Jahr 2015 bescherte mir gleich Anfang Januar eine Reise der besonderen Art: Eine 12-tägige Fotoreise nach Marokko.
Zugegeben - anfangs hatte ich schon Bedenken, ob denn so ein „Rudelknipsen“ in einer Meute Fotografierwütiger in Begleitung eines Profi-Fotografen wirklich das richtige für mich ist.
Aber gewisse Begleitumstände im privaten und beruflichen Umfeld, ein interessant klingender Reiseverlauf und nicht zuletzt ein fotografisch äußerst interessantes Reiseland bewogen mich recht kurzfristig, so was einfach mal auszuprobieren.
Und – ich habe es nicht bereut. Diese Tour mit 12 unglaublich netten Leuten, einem sympathischen, kompetenten und unkompliziertem Profi und launigem einheimischen Reiseleiter hat schlicht und ergreifend einen Riesenspaß gemacht.


Die Reisegruppe war in jeder Hinsicht kunterbunt gemischt:
Altersstruktur von 28 bis 72, Fotoausrüstung von Kompaktknipse bis zum mehrere 1000 Euro schweren Fotorucksack, 6 Männlein, 7 Weiblein, und alles zusammen hat wunderbar harmoniert.

Der Tourverlauf:

Von Fes über den hohen Atlas Richtung Süden in die Ausläufer der Sahara ins Erg Chebbi mit Übernachtung im Beduinenzelt, Todra-Schlucht, Dadestal, Straße der 1000 Kasbahs, Ait-Ben Haddou, Marrakesch, Essaouira, Casablanca.

LG Stefan

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Letzte Änderung: 22 Mär 2020 12:22 von loeffel.
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22 Mär 2020 12:08 #583648
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Fes, eine der ältesten Städte Marokkos und ehemalige Königsstadt.
Hier startet die Tour, und es geht gleich rein ins Getümmel der Souks. Ein Erlebnis aus 1001 Gerüchen, Geräuschen, Szenerien, seht selbst.

























Zwischendurch kurz erholen in einer Koranschule, Aussichtspunkt auf die Stadt, Judenviertel und Mittagessen.







Dann wieder rein ins Getümmel, jetzt mit dem Ziel Gerberviertel. Hier wird die Nase auf eine harte Probe gestellt.









LG Stefan

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22 Mär 2020 15:35 #583687
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Am nächsten Tag geht es über den hohen Atlas Richtung Süden und Sahara.
Fotostop im Zedernwald bei den Berberaffen. Die kennen das schon, sofort ist ein Trupp da und lässt sich von uns nicht stören.










Der nächste kurze Halt an einem Bergsee in 2100 Meter Höhe. Hier herrscht Winter mit eisigem Wind und Graupelschauern. Afrika ? Davon ist hier nicht viel zu spüren.


Dann geht es aber wieder bergab, die Landschaft wird trockener und karger, unaufhaltsam nähern wir uns der Sahara.










Tagesziel ist heute Merzouga am Rande des Erg Chebbi, einem Sanddünengebiet unweit der algerischen Grenze.
Unterwegs taucht die tiefstehende Sonne die Landschaft in magisches Licht:







LG Stefan

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Von Merzouga aus startet am nächsten Morgen unser Wüstenabenteuer. Eine Kamel-Trekkingtour führt uns 7km weit in die Sanddünen hinein. Hier werden wir in einem Wüstencamp die nächste Nacht verbringen und uns wie Lawrence von Arabien fühlen.























LG Stefan

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23 Mär 2020 09:03 #583800
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Bis zum Abend genießen wir die Wüste und erklimmen zum Sonnenuntergang die höchste Düne der Umgebung. Der Aufstieg dauert rund 2 Stunden, nicht alle schaffen es. Die Belohnung: Ein fantastischer Sonnenuntergang über der Unendlichkeit der Sahara.























Nach dem Abendessen gibt es ein Lagerfeuer und Livemusik. Die Karawanenführer und Camp-Betreuer zeigen ihre musikalische Seite mit Berberweisen. Später versuchen wir uns noch an Astrofotografie unter dem Sternenhimmel der Wüste und Lightpainting.



Erst spät krabbeln wir in unsere Zelte und verbringen die eiskalte Nacht in Klamotten im Schlafsack. An Schlaf ist kaum zu denken, denn die Wüste erwacht und alle möglichen Geräusche von heimlichen nächtlichen Wüstenbewohnern sind rund um das Camp zu hören.
LG Stefan

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Letzte Änderung: 23 Mär 2020 09:08 von loeffel.
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23 Mär 2020 15:32 #583844
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Am nächsten Morgen geht es wieder rauf auf die Düne zum Sonnenaufgang, diesmal aber nur die halbe Strecke. Es ist kalt und um die Düne weht ein scharfer eisiger Wind.







Es gibt am Morgen jede Menge Tierspuren, auch von Schakalen:


und Wüstenfüchsen:


Danach verlassen wir die Wüste Richtung Westen. Zum Abschied schreibt unser marokkanischer Reiseleiter noch "Marokko" in Berberschrift in den Wüstensand:



LG Stefan

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Letzte Änderung: 23 Mär 2020 15:33 von loeffel.
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