MAmanfgrossThemenstarter9 Beiträge · seit 200928. Apr. 2009 · #1Habe folgende Route geplant:
1. Windhoek
2. Sossusvlei
3. Swakopmund
4. Usakos, Erongo Mountains
5. Korixas, Twyfelfontein
6. Etosha
7. Windhoek
Ab welchem Ort ist Malaria-Propylaxe mit Malarone sinnvoll.
Dank vorab
Manfred
Joerg3'175 Beiträge · seit 200628. Apr. 2009 · #2da nicht 100% wirksam ist gar keine dieser phaarmazeutischen Pophylaxen richtig wirksam.
Theoretisch kann man ueberall Malaria bekommen
ich Mache konservative Prophylaxe und das seit langem mit Erfolg
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt
Miss Ellie1'723 Beiträge · seit 200928. Apr. 2009 · #3guten morgen
ich moechte jetzt wirklich nicht unhoeflich oder arrogant erscheinen, aber das thema ist hier in den letzten tagen und wochen doch nun wirklich durchgenudelt worden.
Vielleicht einfach mal die alten Threads durchsehen.... dann wird dir schnell klar, das hier im Formum keiner "abt" ist, dir eine wirkliche Antwort zu geben.
Dennoch viel spass bei eurer reise
viele gruesse
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
Doro3131'006 Beiträge · seit 200828. Apr. 2009 · #4Hallo Manfred,
ich war erst letzte Woche im Tropeninstitut und da sagte man mir dass, ab Etosha das Malaria Gebiet anfängt, mit mittlerem Risiko und weiter nördlich hohes Risiko. Wie und ob man sich mit Prophylaxe schützt, muss jeder selbst entscheiden.
Hoffe das hilft. Gruss Doro
Axel1'130 Beiträge · seit 200628. Apr. 2009 · #5Es hilft ungemein für die Einschätzung, wenn du uns sagst, wie in den Monaten Dez 09 bis März 10 das Wetter in deinem Reisegebiet ist, und das möglichst exakt. Dann kann auf Grund der Verbreitungswahrscheinlichkeit, der Geburtenrate, der möglichen Bekämpfung durch lokale Behörden, der Wirksamkeitstudie der Medikamente usw. eine Prophezeiung abgegeben werden.
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
MAmanfgrossThemenstarter9 Beiträge · seit 200928. Apr. 2009 · #6Das war jetzt aber endlich einmal eine wirkliche Hilfe. Danke!!!
GEGernot EickerGast28. Apr. 2009 · #7manfgross schrieb:Das war jetzt aber endlich einmal eine wirkliche Hilfe. Danke!!!
moin,
d a s war wirklich eine kolossale Hilfe! Jetzt weiss ich endlich, wie das Wetter im nächsten Jahr im Norden von Namibia sein wird, oder soll das heissen, wie es sein könnte? Woher wissen die das? Gibt es denn schon was Moderneres als Kaffeesatzleserei?
Axel1'130 Beiträge · seit 200628. Apr. 2009 · #8manfgross schrieb:Das war jetzt aber endlich einmal eine wirkliche Hilfe. Danke!!!
Ich nehme an, das war sarkastisch gemeint.
Nun gut. Zu einer Risiokoeinschätzung gehört das Vorhandensein der Risikobehafteten Parameter, einige habe ich genannt. Dazu kämen noch ggf. Hauptwindrichtung, Klimaveränderung, bereits infizierte Personen u.ä. Aus diesen Parametern lassen sich dann Wahrscheinlichkeitsberechnungen mit tatsächlichen Erfahrungen korrelieren. Je genauer die Parameter, desto genauer die Einschätzung. Wir haben jetzt April 09, dehalb liegen nur wenige Parameter für April 10 vor.
Vielleicht ein Beispiel. Die Yellowstone Caldera ist in den letzten Jahren regelmäßig ausgebrochen und hat ganz Nordamerika verwüstet, also vor 1,8 Mill. Jahren, vor 1.2 Mill und vor 670.000. Sie ist also überfällig, aus diesem Grund sollte man auch nicht nach Nordamerika reisen.B)
Wie soll also jetzt ein Malariarisiko eingeschätzt werden? Die Frage ist genauso gut wie die nach dem Strassenzustand zwischen Grootfontain und Tsumke im März 2010 usw.
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
MAmanfgrossThemenstarter9 Beiträge · seit 200928. Apr. 2009 · #9Als Neuling hatte ich eigentlich gedacht, man könne mir in diesem Forum helfen. Es mag sein, dass ich für "Experten" dumme Fragen stelle. Dennoch fände ich es gut, wenn man einen ernstnehmen würde. Antworten - wie vorab - deuten auf einen seltsamen Charakter hin. Es wäre schön, von derartigen "Hilfen" verschont zu werden.
Bazi2'721 Beiträge · seit 200628. Apr. 2009 · #10Hallo Manfred
erst mal: willkommen im Forum, auch wenn du einen schlechten Einstieg hattest.
Du fragst ab welchem Ort Malaria-Prophylaxe sinnvoll ist.
Ich persönlich halte das so: Wenn wirklich Malariaprophylaxe angesagt ist, nehme ich auf Anraten meines Arztes 2 Tage bevor ich in das Malaria Gebiet komme die Tabletten. Die Etosha gehört schon zum Malaria Gebiet. Ab wann und welches Mittel Du nehmen willst, musst Du selbst entscheiden. Auch die Entscheidung ob Du es nimmst hängt natürlich von Dir ab. Die Eintscheidung kann Dir niemend abnehmen. Es ist auch schon viel im Beiträgen darüber geschrieben worden. Über die "Suche" rechts oben kannst Du dich schlau machen. Es hängt bei meinem Verhalten u.A. immer etwas vom Wetter ab. Wenn ich mich in oder kurz nach der Regenzeit, wenn es noch etwas wärmer und feucht ist, dort aufhalte nehme ich die Tabletten, wenn es aber nachts kalt und trocken ist, behelfe ich mir mit den üblichen Mückenmitteln und der entsprechenden Kleidung. Lange Hosen, lange Ärmel und helle Kleidung. Die Mückenmittel kaufe ich vor Ort.
Vielleicht machen das die anderen FoMis anders. Jeder hat da so seine eigene Vorgehensweise.
Hilft Dir das?
Gisela
Achim G.294 Beiträge · seit 200728. Apr. 2009 · #11Hallo Manfred,
natürlich kann und wird Dir da niemand eine seriöse Empfehlung geben. Ich werde das jetzt auch nicht machen.
Ich denke, dass es Dir um etwas anderes geht. Du suchtst sicher (für Deinen Reisezeitraum) Erfahrungsberichte im Sinne von...
"...in den und den Monaten nehme ich...in dem und dem Gebiet nehme ich nicht..."
Meine Frau und ich waren seit 1997 bis her 7 Mal in Namibia zu Gast. Mit Ausnahme der ersten Reise (ging seinerzeit über den Caprivi bis zu den Victoriafällen) umfasste unser Reisegebiet ebnefalls als südlichsten Punkt Sesriem und als nödlichsten Station Etosha. Die Reisemonate waren immer März / April / Mai.
Bei den ersten 4 Reisen haben wir immer eine Prophylaxe gemacht. Leider habe ich die "Dinger" immer schlechter vertragen (war Lariam) und wir haben uns entschieden, dann keine mehr zu machen. Bisher haben wir auch keine Stich abbekommen.
Das ist natürlich keine Empfehlung an Dich oder sonst jemanden.
Was Du jetzt mit den Infos anfängst, bleibt natürlich Dir überlassen.
Viele Grüße
Achim
Axel1'130 Beiträge · seit 200628. Apr. 2009 · #12manfgross schrieb:Als Neuling hatte ich eigentlich gedacht, man könne mir in diesem Forum helfen. Es mag sein, dass ich für "Experten" dumme Fragen stelle. Dennoch fände ich es gut, wenn man einen ernstnehmen würde. Antworten - wie vorab - deuten auf einen seltsamen Charakter hin. Es wäre schön, von derartigen "Hilfen" verschont zu werden.
Wahrscheinlich war meine Antwort zu ausschweifend.Die o.a. Frage mußt du im März 2010 stellen, damit dir eine Antwort auf die tatsächlichen (März 2010) Verhältnisse gegeben werden kann. Mit diesen Antworten kannst du dann einen Tropenmediziner deines Vertrauens aufsuchen, der dir dann eine entsprechende Aussage machen kann. Damit und mit deiner persönlichen Einschätzung kannst nur du eine Entscheidung fällen, egal was dir hier oder in anderen Foren gesagt wird.
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
MAmanfgrossThemenstarter9 Beiträge · seit 200928. Apr. 2009 · #13Herzlichen Dank an Achim und Gisela!
Liebe Grüße
Manfred
GEgeowomu36 Beiträge · seit 200928. Apr. 2009 · #14Lieber Manfred,
ich fand bis jetzt keine der Antworten unangemessen. Es ist wie im richtigen Leben, der eine antwortet so der andere so, nur kann man im Internet das verschmitzte Grinsen oder den ironischen freundlichen Ton nicht hören. Also man ruhig mit den jungen Pferden, hier im Forum geht es vergleichsweise sehr gesittet zu!
Mit der M.-Prohylaxe muss man selber entscheiden, ob man das will (mit all seinen evtl. Nebenwirkungen) und wenn man ne qualifizierte Antwort erwartet muss man sich nicht an ein Forum sondern ans Tropeninstitut wenden. Aber auch die können nur die Rahmenbedingungen sagen, entscheiden muss man selbst.
Ich für meinen Teil würde das Zeug nicht schlucken sondern halt sehr auf Mückenschutz auchten. Ich habe letztes Jahr, das auch sehr feucht war, im März in Etosha nix genommen und hatte in drei Wochen ca. 1 oder 2 Stiche. Wenn einen die Viecher aber sehr gern mögen sähe meine Entscheidung vielleicht anders aus. Es soll sogar Leute geben, die sich mit Globoli, also Homöopathisch, schützen. Muss aber jeder selber wissen.
grüße
Wolfgang
Bernd1'182 Beiträge · seit 200628. Apr. 2009 · #15Hallo Fomis,
meine Frau und ich haben viele Jahre Malarone genommen - früher ohne irgendwelche Probleme. Im vorigen Jahr allerdings hatte meine Frau Ausschläge an Händen und Füssen zu beklagen. Nach einer Cortison-Spritze war das nach 2 Tagen wieder verschwunden. In diesem Jahr waren diese Nebenwirkungen sehr viel deutlicher und schmerzhafter über einen längeren Zeitraum. Die Haut löste sich komplett von Händen und Füssen. Erst nach einer 15tägigen Cortison-Therapie war das wieder i. O. Der Dermatologe war sich sicher, dass es sich um die Nebenwirkung von Malarone handelte.
Ich will damit nicht irgendeine Empfehlung geben. Entscheiden muss jeder selbst - am besten nach Rücksprache mit einem Tropenmediziner. Ich habe diese Symptome nur geschildert, damit Ihr eine mögliche Ursache kennt, wenn es Euch ´mal erwischen sollte. Wir haben mehrere Ärzte konsultiert - und das ist ganz schön lästig - bis wir den `richtigen´ Dermatologen und damit wohl auch die Ursache gefunden haben.
Gruß,
Bernd
MOModerator89 Beiträge · seit 200628. Apr. 2009 · #16Hallo Manfred, zum Thema ob oder nicht, muss jeder selbst entscheiden, aber ab wo es nötig ist erfährst Du am besten aus "erster" Hand, der Botschaft von Namibia, oder einem der Krankenhäuser zB. aus der Mediklinik in WDH.
Nehmen wir an es wird Dir hier zu 70-80% eine Örtlichkeit genannt ab der Du am besten schon das ein oder das andere Präparat einnehmen solltest, Du diesem Hinweis folgst, es sich dann aber herausstellt das Malaria Gebiet schon 30km früher anfängt, Du tatsächlich durch ne Mücke infiziert wirst und es kommt zu einem Ausbruch... Du wirst das Forum und die FoMi "verfluchen", wenn auch nicht verbal aber innerlich! Auch wenn Du jetzt sagst "niemals", es liegt in der Natur eines Menschen einen Schuldigen für ein "Malheur" auszumachen, auch wenn selbst verbockt.
Rein hypothetisch...
Lies bitte auch die FAQ zu diesem umfangreichen und unendlichen Thema.
MAMandarina2 Beiträge · seit 200906. Juli 2009 · #17Hallo,
lt. Auskunft meines Arztes soll man es für den Ernstfall dabeihaben. Dann bei Fieber 4 x 3 Tabletten pro Tag einnehmen. Ich bin seit letzter Woche zurück, habe das Medikament ungebraucht wieder mitgebracht. Viele Grüße
Holla158 Beiträge · seit 200707. Juli 2009 · #18Viel ist nicht mehr hinzuzufügen.
Ich bin ein Mückenmagnet und werde von allem gestochen, was da surrt - Wenn ich nicht aufpasse! -. Also:
1. Repellents mit viel Deet
2. Stichdichte Kleidung (z.B. G1000 von FR)
3. 2 Tage, bevor ich ein Malariagebiet entere nehme ich Malerone, die ich bisher so lala vertrage.
Eine Malaria Tropica ist kein Spass, und ich versuche in meinen Urlauben möglichst gesund zu bleiben. Wenn ich die Chance zu erkranken senken kann, mache ich das. Sicher ist man indes nur, wenn man nicht gestochen wird! Und gegen Dengue hilft auch nur "Defense" 😉
Lariam hat bei vielen keinen guten Ruf, aber auch Malerone sind keine Lutschbonbons! Obwohl wir keine schlimmen Nebenwirkungen hatten, war es doch unangenehm jeden Tag eine Stunde Kopfschmerzen zu haben (aus Angst und überflüssigerweise die ganzen 3 Wochen hatten wir in der Trockenzeit M. zur Profilaxe genommen). Ich hatte gegen Ende der Tour auch wunde Stellen im Mund... bähhh
Holla
ACAchim_Sch79 Beiträge · seit 200907. Juli 2009 · #19Nur mal einen Tipp am Rand: Wer sich für Malarone entscheidet einfach mal bei der Krankenkasse einreichen. Wir haben 80% der Kosten wieder zurück erhalten. Ist bei dem Preis ja nicht unbedeutend.
Und zu Nebenwirkungen: Wir hatten absolut keine zu verzeichen
flip666290 Beiträge · seit 200707. Juli 2009 · #20Mandarina schrieb:Hallo,
lt. Auskunft meines Arztes soll man es für den Ernstfall dabeihaben. Dann bei Fieber 4 x 3 Tabletten pro Tag einnehmen.
Das kann ich nicht so unkommentiert stehen lassen. In jedem Fall ist erstmal ein Krankenhaus aufzusuchen! Nur wenn innerhalb von 24 Stunden kein Krankenhaus erreichbar ist, kann man entscheiden, das Stand-By ohne ärztliche Empfehlung einzunehmen.
Ich möchte mich eigentlich in die Diskussion nicht einmischen, denn im Bezug auf Malaria wird eine ziemliche Panik in Deutschland verbreitet und dementsprechend emotional werden die Diskussionen darüber geführt. Ich wurde von Mitreisenden schon mehr oder weniger für Tot erklärt, weil ich mich geweigert hatte, eine Prophylaxe zu schlucken. Ich kann hierzu nur zwei Hinweise geben: Erstmal sollte man sich in die Situation des Tropenmediziners in Deutschland versetzen: Wenn er von einer Prophylaxe abrät und jemand kommt mit Malaria zurück hat er ein Problem. Rät er dagegen, die Prophylaxe sinnloserweise zu schlucken, ist er immer auf der sicheren Seite. Und dann würde ich mich mal mit Einheimischen unterhalten, und wenn es nur der Reiseleiter ist.
Malaria ist immer noch eine armutsbedingte Krankheit und - so tragisch sie für die lokale Bevölkerung sein mag - für uns Touristen ist die Gefahr z.B. bei einem Autounfall zu sterben, wesentlich höher. Und: 20.000 Menschen sterben jährlich in Deutschland an der Grippe. Davor habe ich deutlich mehr Angst.
Phil
Meine Reiseberichte aus Afrika, Thailand, Kambodscha, den Philippinen und von Kreuzfahrten mit der
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http://www.philippschaeufele.de