LandRobertThemenstarter351 Beiträge · seit 200819. Apr. 2009 · #1
Hallo,
wie sind Euere aktuellen Erfahrungen mit den Campsites im Kaokoveld ? Außer den in der gängigen Literatur erwähnten Camps sind ja mittlerweilen einige neue hinzugekommen.
Für Euere wertvollen Tips und Erfahrungen hierzu wären wir Euch anläßlich unserer bevorstehenden Tour schon im Vorfeld dankbar !
Frühlingsgrüße aus Bayeern
Niemals aufgeben !
LandRobertThemenstarter351 Beiträge · seit 200820. Apr. 2009 · #2
Hallo,
aus gegebenen Anläß möchte ich hiermit meine Anfrage nochmals aus der Versenkung holen und versuchen doch dem einen oder anderen Camper unter Euch nützliche Infos bezüglich der bestehenden Campsites im Kaokoveld für uns zu entlocken.
Wozu brauchst du Campsites im Kaokofeld? Mit Ausnahme der Ecke um die Epupafalls ist die Gegend -noch- so einsam das du problemlos überall ein Plätzchen in der Natur findest. Eigentlich macht das doch einen Teil des Reizes dort oben aus - finde ich wenigstens...
Daher kann ich dir auch eher zu den Strecken was sagen als zu den Camps 😉
hallo ulli, Hab grade deinen post bzgl. der strecken im kaokoveld gelesen. wir haben zwischen camp aussicht und ugab terrace lodge drei tage zur verfügung. meine absicht wäre von camp aussicht über die D3707 via orupembe nach purros, von dort über den hoanib zu den ongongo-pools und dann weiter durch die khowarib-schlucht zurück auf befestigtes gelände. ist das in drei tagen ohne allzu große hast machbar?? oder gibts eventuell ne gute alternative. l.g. dirk ach so, wir werden anfang juli dort sein.
Abfall immer in Säcke verpacken und wieder mitnehmen. Vergraben, wie es viele machen ist schlecht. Das Zeug kommt immer wieder hoch.
Offroad fahren ist ein Problem. Da gibt es Idioten, die gerne ihre Spuren in der unberührten Landschaft sehen. Die bleiben über Jahre sichtbar !!!
Auf unserem letzten Trip haben wir 3 Fahrzeuge mit Dachzeit gesehen, die auf ihrem ulimaivem Abenteuertrip wild duch die Gegend gekurvt sind... weitab vom Track. Es war die deutsche Antwort auf die Camel Trophy...so jedenfalls hat sich die Bande aufgeführt 🙁
Habe sie dann darauf hingewiesen, dass man nicht dies nicht tun sollte.
Ich wurde aber relativ barsch zurechtgewiesen, dass dies ja Wildniss sei und der nächste Sturm wieder alle glätten wird...
..unser Camp auf dem Bild liegt nur wenige Meter neben dem Tack ...
ich wollte Dir nicht ans Bein pieseln 😊 sondern alle nur zum vorher darüber nachdenken anregen. Da ich zu 95% auch abseits der normalen Routen unterwegs bin, schlafe ich selten auf offiziellen Campsites. Aber man findet entweder riesige Feuerstellen oder in den Büschen hängendes Klopapier. Viele wissen nicht, das es bei der Trockenheit in NAM (fast) nie verrotten wird. Entweder gräbt ein Tier oder die Erosion bringt da Corpus Delicti an dei Oberfläche. Und Wind hat es immer. Also: Klopapier anzünden (aber aufpassen wg. Brandgefahr, kann man auch eien kleine Kuhle vorher machen. Und wie Du schon geschrieben hast: Wer Platz für den Müll auf der Hinfahrt hat, schafft es auch zurück. Das einzige, was immer dankbare Abnehmer findet, sind Küchenabfälle...
machbar wäre die Strecke schon in 3 Tagen. Aber der Schlenker Richtung Norden hat runde 500 km und mir wäre das zu stressig. Man kommt dann halt von morgens bis abends nicht aus dem Auto raus...
Ich würde an eurer Stelle lieber die Tage nutzen und entweder
1. Palmwag und die Konzession anzuschauen oder aber 2. in den Hoanib zu fahren.
Bei der 2. Option habt ihr je nach Lust und Laune die Möglichkeit bei Sesfontein rein- und durch das Ganamub Revier wieder raus zu fahren.
Auch Ongongo und die Khowarib Schlucht lassen sich damit verbinden - allerdings nicht alles in 3 Tagen. Weniger ist der Gegend eindeutig mehr!